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"Henarek-Granatäpfelchen" »(PDF, 1,2 MB)

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www.hamburg.de/politische-bildung
Die zentrale Dienstleistungs- und
Service-Einrichtung für die politische Bildung im
Stadtstaat Hamburg, die Politik praktisch und
lebensnah vermittelt und die die politische
Bildung auf überparteilicher Grundlage fördert und
vertieft.
HENAREK - GRANATÄPFELCHEN
Adresse und Öffnungszeiten des
Informationsladens
Welat Şêrq ra Sonîk | Märchen aus dem
Morgenland
Dammtorwall 1, 20354 Hamburg
Telefon (040) 42823-4802
Mo. - Do. von 12:30 - 17:00 Uhr,
Fr. von 12:30 - 16:30 Uhr
Buchpräsentation
mit Vortrag, Lesung und Podiumsgespräch
Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule und Berufsbildung
Amt für Weiterbildung
Landeszentrale für politische Bildung
Landeszentrale für politische Bildung
Abut Can
Tel. 040 /42823-4812
E-Mail: abut.can@bsb.hamburg.de
Freitag, 10. April 2015
18.00 - 20.30 Uhr
Finanzbehörde, Leo-Lippmann Saal
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg
Mail: PolitischeBildung@bsb.hamburg.de
Die Landeszentrale für politische Bildung
lädt zur Buchpräsentation
„Henarek – Granatäpfelchen
Die Landeszentrale fur politische Bildung hat
eine
neue
Publikation
veroffentlicht:
„Henarek – Granatapfelchen. Marchen aus dem
Morgenland“ in Zazaki und Deutsch gesammelt
und verfasst von Suphi Aydin.
Märchen aus dem Morgenland“
mit Vortrag, Lesung und Podiumsgesprach ein.
Freitag, 10. April 2015
18.00 – 20.30 Uhr
Finanzbehörde, Leo-Lippmann-Saal
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg
Marchenerzahlen ist eine der altesten Formen
menschlicher Kommunikation. Marchen vermitteln Wissen uber verschiedene Lebensweisen
und interpretieren die Handlungen von Menschen. Marchen sind auch ein Medium, politische
Bildung naherzubringen – fur Kinder ebenso wie
fur Erwachsene. Anruhrende, packende Geschichten bleiben im Gedachtnis und beeinflussen das Denken und Handeln der Menschen.
Vortrag:
„Die Zaza: Sprache, Kultur und Identität“
Prof. Dr. Ludwig Paul,
Universität Hamburg
Lesung und Podiumsgesprach:
Sabine Adatepe,
Turkologin und Autorin
Suphi Aydin,
Sozialwissenschaftler und Autor
Moderation:
Dr. Corry Guttstadt
Historikerin, Turkologin und freie Autorin
Der Eintritt ist frei
In Hamburg leben Menschen aus uber 180
verschiedenen Nationen, die in Hunderten von
Sprachen und Dialekten sprechen. Zazaki wird
von einigen Tausend „Neuburgerinnen und
Neuburgern“ Hamburgs gesprochen. Zazaki
gehort aber auch zu den funfzehn Sprachen in
der Turkei, die nach Einschatzung der UNESCO
vom Aussterben bedroht sind. In diesem Buch
sind sechzehn in Zazaki und Deutsch verfasste
Marchen zusammengestellt, die – von Expertenbeitragen gerahmt – Informationen uber die
Gemeinschaft der Zaza und ihrer Sprache Zazaki
vermitteln.
Wir laden Sie herzlich dazu ein.
Die Veranstaltung wird mit Klangen auf Zazaki
begleitet.
Suphi Aydin, geboren 1954 in Sarıcan, in der
Nahe der Kreistadt Karakoçan bei Elazıg in der
Turkei, ist Verfasser von zahlreichen Erzahlungen, Marchen und Dichtungen in Zazaki und
Kurdisch. Er migrierte wegen der politischen
Unruhen in der Turkei 1977 nach Deutschland.
Subhi Aydin studierte an der Universitat Bremen Sozialwissenschaften und Geschichte.
Nach seinem Studium ließ er sich in Hamburg
nieder.
Sabine Adatepe ist Autorin, Literaturubersetzerin und Bloggerin. Sie studierte Turkologie,
Iranistik und Germanistik in Hamburg. Mitherausgeberin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei diversen Anthologien und Dokumentationen, zuletzt gab sie „Gezi – eine literarische
Anthologie“ (Berlin 2014) heraus. Sie schreibt
Essays und Romane, moderiert, dolmetscht
und liest bei literarischen Veranstaltungen.
Prof. Dr. Ludwig Paul studierte Iranistik und
Sprachwissenschaft an der Universitat Gottingen, wo er im Jahr 1996 mit einer Arbeit zur
Grammatik und Dialektologie der in Ostanatolien beheimateten iranischen Sprache Zazaki
promoviert wurde. Von April 2003 an vertrat
er an der Universitat Hamburg eine Professur
fur Iranistik, auf die er im Dezember 2004
berufen wurde. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Iranische Sprachwissenschaft, insbesondere Geschichte der persischen und westiranischen Dialektologie, Moderne Geschichte
und Landeskunde Irans.
Dr. Corry Guttstadt ist Historikerin, Turkologin und Autorin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Minderheitenpolitik der Turkei, Antisemitismus und Nationalismus. Ihre Studie
„Die Turkei, die Juden und der Holocaust“, ist
inzwischen auch auf Turkisch und Englisch
erschienen. Ihre jungste Publikation „Wege
ohne Heimkehr – die Armenier, der Erste Weltkrieg und die Folgen“ widmet sich dem Schicksal der Armenier.
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