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Hergiswiler vom Glück verlassen

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Dienstag, 17. März 2015 / Nr. 63
Sportjournal
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FUSSBALL, PROMOTION LEAGUE
19. Runde: YF Juventus Zürich - Brühl St. Gallen
1:1. Breitenrain Bern - Old Boys Basel 1:1. Köniz - Zürich U 21 2:1. Rapperswil-Jona - Tuggen
0:0. St. Gallen U 21 - Locarno 3:2. Stade Nyonnais - Etoile Carouge 1:2. Neuchâtel Xamax Basel U 21 1:0. Delémont - Sion U 21 1:1.
31
Hergiswiler vom Glück verlassen
Rangliste: 1. Neuchâtel Xamax 19/45. 2. Rapperswil-Jona 19/36. 3. Köniz 19/34. 4. Sion U 21
19/33. 5. YF Juventus Zürich 19/31. 6. Basel U 21
19/29. 7. Breitenrain Bern 19/29. 8. Stade Nyonnais 19/28. 9. Zürich U 21 19/28. 10. Tuggen
18/25. 11. Etoile Carouge 19/22. 12. St. Gallen
U 21 18/20. 13. Old Boys Basel 19/19. 14. Brühl
St. Gallen 19/17. 15. Locarno 19/14. 16. Delémont
19/14.
Nächste Spiele. Samstag: Basel U 21 - Breitenrain (15.00). Tuggen - Köniz, Zürich U 21 - YF
Juventus (beide 16.00). Brühl - Delémont (16.30).
Old Boys - Stade Nyonnais (17.00). Etoile Carouge - St. Gallen U 21 (18.00). – Sonntag: Locarno
- Rapperswil-Jona (15.00).
1. LIGA, GRUPPE 2
16. Runde: Young Boys U 21 - Solothurn 3:2.
Wangen bei Olten - FC Bern 5:0. Zug 94 - Luzern
U 21 1:3. Schötz - Black Stars Basel 2:0. Grenchen - Concordia Basel 0:1. Kriens - Sursee 2:0.
Münsingen - Cham 0:1.
Rangliste (je 16 Spiele): 1. Kriens 42. 2. Cham
35. 3. Zug 94 34. 4. Luzern U 21 31. 5. Black
Stars Basel 29. 6. Solothurn 28. 7. Wangen bei
Olten 28. 8. Young Boys II 28. 9. Münsingen 17.
10. Sursee 17. 11. Schötz 13. 12. Concordia
Basel 10. 13. FC Bern 9. 14. Grenchen 5.
Nächste Spiele. Samstag: Grenchen - Young
Boys U 21 (17.00). Concordia Basel - Schötz
(18.00).
Cup. 2. Vorrunde. Samstag: Wangen b. O. Münsingen (16.00). Martigny-Sports - Muri
(16.30). Fribourg - Azzurri 90 Lausanne, Lancy Solothurn, Bavois - Baden, Monthey - Cham (alle
17.00). Kriens - Düdingen, Yverdon-Sport - Wettswil-Bonstetten (beide 17.30). FC Bern - Oberwallis Naters, Meyrin - Dietikon (beide 18.00). –
Sonntag: Taverne - Zug 94 (15.00).
Torschützen. 21 Tore: Ridge Munsy (Kriens/jetzt
Thun). – 18 Tore: Omar Thali (FC Luzern U 21). –
14 Tore: Roman Herger (Cham). – 11 Tore: Moreno Merenda (Cham), Petar Ugljesic (Zug 94). –
9 Tore: Christian Binde (Schötz), Nicolas Haas
(FC Luzern U 21). – 8 Tore: Severin Dätwyler
(Sursee). – 7 Tore: Labinot Aziri (Sursee).
Auch der Schuss von Hergiswil-Stürmer Jason Blättler (am
Ball) findet den Weg nicht in das Zofinger Tor.
Bild Corinne Glanzmann
2. LIGA INTER, GRUPPE 4
15. Runde: Hergiswil - Zofingen 0:1. Hochdorf Eschenbach 1:2. Malters - Sarnen 2:3. Ibach Buochs 1:0. Gunzwil - Ascona 3:1. Küssnacht Ruswil 1:0. Castello - Goldau 2:1.
Rangliste: 1. Zofingen 14/32. 2. Goldau 14/29.
3. Buochs 14/26. 4. Sarnen 15/25. 5. Ibach 14/24.
6. Eschenbach 14/23. 7. Castello 15/23. 8. Hergiswil 15/22. 9. Hochdorf 14/19. 10. Küssnacht
am Rigi 15/19. 11. Gunzwil 15/14. 12. Ascona
15/14. 13. Malters 14/10. 14. Ruswil 14/2.
Nächste Spiele. Heute: Buochs - Hochdorf
(20.00). – Samstag: Goldau - Gunzwil (16.00).
Buochs - Hergiswil, Zofingen - Küssnacht (beide
17.00). Ruswil - Castello (17.45). Ascona - Malters, Sarnen - Hochdorf, Eschenbach - Ibach (alle
18.00).
Torschützen. 13 Tore: Manuel Bucheli (Buochs). –
10 Tore: Zeno Huser, Sandro Marini (beide Goldau). – 8 Tore: Christophe Lambert (Buochs),
Malik Sidler, Marco Solèr (beide Sarnen).
2. LIGA REGIONAL
Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Willisau 22.
2. Ägeri 19. 3. Brunnen 19. 4. Littau 18. 5. Altdorf 17. 6. Stans 16. 7. Buttisholz 16. 8. Kickers
Luzern 15. 9. Perlen-Buchrain 13. 10. Emmen 11.
11. Emmenbrücke 10. 12. Obergeissenstein 5.
Nächste Spiele. Samstag: Littau - Perlen-Buchrain, Buttisholz - Brunnen (beide 17.00). Emmenbrücke - Kickers Luzern (17.30). Obergeissenstein - Stans (18.00). – Sonntag: Ägeri - Emmen
(14.30). Altdorf - Willisau (15.00).
FUSSBALL Der FC Hergiswil
verliert das 2.-Liga-inter-Spiel
gegen Leader Zofingen mit
0:1. Die ersatzgeschwächten
Nidwaldner hadern mit der
Chancenauswertung.
RUEDI VOLLENWYDER
regionalsport@luzernerzeitung.ch
Die Vorzeichen für die Partie zwischen
dem FC Hergiswil und dem SC Zofingen
waren alles andere als beruhigend. Trainer Reto Burri musste auf nicht weniger
als sieben Kaderspieler wegen Verletzungen oder Militärnachwehen (35-kmMarsch von Yves Erni) verzichten. Zu
allem Überfluss verletzte sich beim
Einlaufen auch noch der zweifache Vorrunden-Torschütze Luca Mombelli, der
sich eine Zerrung zuzog. So standen
ihm für diesen Match, welcher auf einem
schwer zu bespielenden Grossmatt-Terrain ausgetragen wurde, mit Jan Walker
und Roberto Lecci aus dem 3.-Liga-Team
nur gerade zwei Auswechselspieler und
Ersatzgoalie Maurus Bühlmann zur Verfügung. «Zu wenig, um in der doch recht
hektischen Schlussphase noch taktisch
eingreifen zu können», beklagte sich der
Trainer.
Vermeidbares Gegentor
Zu allem Überfluss schenkte der FC
Hergiswil dem in der ersten Halbzeit
mit viel Zug nach vorne spielenden SC
Zofingen in der 23. Minute den 1:0-Siegtreffer. Anstatt den Ball resolut ins Out
zu schlagen, wurde Flavio Webers halbherziger Abwehrversuch zu einer idealen
Vorlage für Oliver Jonjic, der den Ball
aus spitzem Winkel im Tor versenkte.
«Ganz klar, das war ein vermeidbarer
Gegentreffer», meinte auch Mittelfeldspieler Devin Arnold. Ein unglückliches,
im Endeffekt spielentscheidendes
Gegentor. Aber auch Hergiswil, das vorerst eher zaghaft agierte, hatte seine
Chancen. In der 11. Minute vergab Livio
Kauer gleich zweimal aus aussichtsreicher Lage. «Wir kannten die Spielweise
der Zofinger und wollten nicht ins of-
fene Messer laufen», begründete Devin
Arnold diese vorsichtige Taktik.
Sturmlauf der Hergiswiler
Nach der Pause wurde die Vorsicht
dann beiseitegelegt. Der SC Zofingen
musste nun bös untendurch und musste
viel Glück in Anspruch nehmen, um den
Kasten rein zu halten. Es war wiederum
Livio Kauer, der allein vor Goalie Alessandro Vodola den Ball wegen des holprigen Spielfeldes nicht richtig traf (55.).
Dann hob der unglücklich kämpfende
Kauer nach einem Idealzuspiel von Jason
Blättler den Ball unbedrängt übers Tor
(76.). Und in der 81. Minute sahen die
Hergiswiler Fans den Ball schon im Zofinger Netz zappeln. Adrian Kunz zirkelte einen Freistossball von der Strafraumgrenze aus gekonnt über die Mauer. Doch
der Zofinger Goalie Vodola fischte den
Ball mit einer Superparade aus der Torecke. «Unser Sturmlauf machte sich nicht
bezahlt», haderte nach dieser 0:1-Niederlage denn auch ein enttäuschter Devin
Arnold. «In diesem Match hatten wir eben
das Glück nicht auf unserer Seite, welches
wir im Vorrundenspiel beim 2:1-Sieg ge-
pachtet hatten. So ist eben Fussball.» Und
dann begannen seine Augen zu leuchten:
«Ab sofort konzentrieren wir uns voll auf
das Derby gegen den SC Buochs. Diese
Woche wollen wir noch gut trainieren,
um in diesem Prestigematch dann das
diesmal gefehlte Glück auf unsere Seite
zu zwingen.»
Abschlussglück fehlt
Trainer Reto Burri wirkte nach der
verlorenen Partie gegen Zofingen zwar
etwas angespannt, aber keinesfalls frustriert: «Meinen Spielern kann ich keinen
Vorwurf machen. Diese haben gekämpft
und gerackert. Nur das Abschlussglück
fehlte. Wir haben die Zofinger in der
zweiten Halbzeit total dominiert und
voll unter Druck gesetzt. Nur schade,
dass dieser grosse Aufwand nicht mit
einem Punktgewinn belohnt wurde.»
Sagte es, und auch seine Augen begannen zu funkeln, als man ihn aufs anstehende Derby gegen Buochs ansprach:
«In der Vorbereitung auf diesen Match
hin braucht es von meiner Seite her
wohl nicht viele taktische Anweisungen
und zusätzlich motivierende Worte ...»
Es geht ein Ruck durch das Team von Swiss Central
BASKETBALL Swiss Central
holt sich in Winterthur den
ersten Finalrunden-Sieg. Der
NLB-Klub bleibt in Reichweite
eines Aufstiegsplatzes.
Wer von 26 Qualifikationsspielen deren 21 gewinnt, ist es sich nicht gewohnt,
zu verlieren – und schon gar nicht zweimal in Folge. Doch genau so erging es
den Spielern von Swiss Central Basket
(SCB) in den ersten beiden Runden der
Auf-/Abstiegsrunde NLA/NLB. Besonders nach der deutlichen Heimniederlage gegen Aarau von vergangener
Woche hingen die Köpfe der Zentralschweizer deshalb tief. Das ist auch
SCB-Captain Michael Plüss (25) nicht
entgangen – ja auch er selbst war nicht
gefeit vor einer zwischenzeitlichen Krise.
Letzte Woche jedoch schien ein Ruck
durch die Mannschaft zu gehen. «Jetzt
oder nie», lautete die Devise für das
Michael Plüss (am Ball)
reisst das Spiel an sich.
Bild Urs Güttinger
Team, das gegen Winterthur unbedingt
ein Erfolgserlebnis wollte. Und nach den
beiden Startniederlagen dringend
brauchte. «Nun sind wir jedoch wieder
voll mit dabei», freut sich Michael Plüss,
der beim Sieg gegen Winterthur einmal
mehr mit bestem Beispiel voran ging.
se Positivität gilt es nun, in die nächsten
Partien mitzunehmen», so Captain
Plüss. «Gegen Winterthur hat sich gezeigt, dass in dieser Finalrunde nicht
nur das Können, sondern vor allem auch
die Energie und der Kampf mitentscheidend sind. Wer mehr kämpft, gewinnt.»
Winterthurer Amerikaner gestoppt
Gegner rüsten auf
Plüss tauchte gleich mehrfach auf den
Boden, um sich einen schon verloren
geglaubten Ball zurückzuerobern und
erzielte dazu noch 13 Punkte. Aber auch
Marvin Owens überzeugte – und das
nicht nur im Angriff (24 Punkte), sondern vor allem auch in der Verteidigungsarbeit. Owens gewährte Mark
Holmes nur gerade 9 Punkte – der
Winterthurer US-Profi blieb damit fast
14 Punkte unter seinem Saisonschnitt.
Jeremy Robinson verteidigte ebenfalls
stark und hielt Winterthurs Center Russell Permenter mehrheitlich in Schach.
Nach dem Sieg in Winterthur war die
Körpersprache der SCB-Spieler eine
ganz andere als noch nach der enttäuschenden Niederlage gegen Aarau. «Die-
Einfach wird es für Swiss Central auch
am kommenden Wochenende nicht. Am
Freitag (20.00, Wartegg) begrüsst der
SCB den Schweizer Traditionsclub Boncourt aus der NLA in Luzern, am Sonntag muss die Mannschaft von Danijel
Eric und Norbert Valis auswärts beim
NLB-Titelverteidiger Lausanne ran. Wie
schon Aarau, haben sich in den vergangenen Wochen auch die Waadtländer mit einem dritten ausländischen
Profi verstärkt. Winterthur und Swiss
Central sind somit die einzigen Teams
der NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde, welche nur auf zwei Profis setzen.
Klar ist: Bei fünf Feldspielern macht
es einen wesentlichen Unterschied, ob
für ein Team zwei oder drei Profis auf
dem Platz stehen. Das bestätigt auch
der Zuger SCB-Captain Michael Plüss.
«Zwei Ausländer können wir verteidigen,
bei drei wirds schwierig.»
Auch bei Swiss Central stellte sich in
den vergangenen Tagen und Wochen
die Frage nach einer ausländischen
Verstärkung. Weil SCB-Center Jeremy
Robinson an einer Fussverletzung leidet
und in den vergangenen Spielen fraglich
war, suchte der Verein vorsorglich nach
einem ausländischen Ersatz und führte
auch bereits ernsthafte Gespräche. Da
Robinson nun wieder fit sei, habe sich
das Thema «dritter Ausländer» bei Swiss
Central zumindest für den Moment
erledigt, teilt SCB-Präsident Noldi Huber
auf Anfrage mit.
DANIEL SCHRIBER
regionalsport@luzernerzeitung.ch
NLA/NLB, Auf-/Abstiegsrunde: Winterthur - Swiss
Central 64:72. Boncourt - Alte Kanti Aarau 77:85.
– Samstag: SAM Massagno - Lausanne 76:72. –
Rangliste: 1. Alte Kanti Aarau 3/6. 2. SAM Massagno 3/6. 3. Boncourt 3/2. 4. Lausanne 3/2. 5. Swiss
Central 3/2. 6. Winterthur 3/0.
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