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3,5 MB - Landeszentrale für politische Bildung Baden

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SEMINARE UND
BILDUNGSREISEN 2015
Landeskundliche Reihe
Wege in die Moderne
Baden-Württemberg – eine Zuwandungsgeschichte
bBA14004Beer_LpB.qxd
17.04.2014
15:31 Uhr
Seite 1
Baden-Württemberg –
eine Zuwanderungsgeschichte
Eine Vorgeschichte
der Gegenwart
Herausgegeben
von Mathias
Beer
Steinbach/Weber (Hrsg.) Wege ind ie Moderne
im deutschen Südwesten
Baden-Württemberg hat nicht nur eine Zuwanderungsgeschichte,
Baden-Württemberg
eine ZuwandeHerausgegeben
vonistPeter
Steinbach
rungsgeschichte. Der Südwesten Deutschlands ist
und Reinhold Weber
geprägt von unterschiedlichen Zuwanderungsgruppen,
die die Gesellschaft seit dem Zweiten Weltkrieg
fundamental verändert haben. Zuwanderung hat
Baden-Württemberg zu seiner Entstehung, zu seiner
wirtschaftlichen Dynamik, zu seiner kulturellen Vielfalt
und seiner insgesamt positiven Entwicklung verholfen.
In einem Dauerintegrationsprozess haben Altbürger
und Zuwanderer Formen des Zusammenlebens
gefunden, die das Land geprägt haben. Integration
als Daueraufgabe – das verweist gleichermaßen in
die Vergangenheit wie in die Zukunft.
Dr. Mathias Beer, geb. 1957, ist Geschäftsführer und stellvertretender Leiter des Instituts für donauschwäbische Geschichte und
Landeskunde (IdGL) in Tübingen. Als Zeithistoriker und Migrationsforscher ist er Lehrbeauftragter an der Eberhard Karls Universität
Tübingen.
7,50 Euro zzgl. Versand
Beer (Hrsg.) Baden-Württemberg – eine Zuwanderungsgeschichte
Wege in die Moderne
Baden-Württemberg –
eine Zuwanderungsgeschichte
Herausgegeben von Mathias Beer
6,50 Euro zzgl. Versand
Wege in die Moderne. Eine Vorgeschichte
der Gegenwart im deutschen Südwesten
Der Sammelband stellt in neun Beiträgen grundlegende Prozesse
der Modernisierung seit dem 19. Jahrhundert vor – im politischen,
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich.
Baden-Württemberg – eine Zuwanderungsgeschichte
Auf 280 Seiten wird deutlich, wie die Zuwanderung seit dem
Zweiten Weltkrieg dem deutschen Südwesten zu wirtschaftlicher
Dynamik und kultureller Vielfalt verholfen hat.
Bestellung bei der Landeszentrale für politische Bildung,
Fax 0711.164099 77, marketing@lpb.bwl.de,
oder online über www.lpb-bw.de/shop
NEU: Kostenloser Download als E-Book
www.lpb-bw.de
VORWORT
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sie sind gerne mit anderen Menschen zusammen und diskutieren gerne über politische Themen? Sie gehen den Dingen auf
den Grund und lassen sich nicht mit kurzen „Faktenchecks“
oder „Info-Boxen“ abspeisen? Es interessiert Sie, was Fachleute
zu wichtigen Themen zu sagen haben? Und Sie nehmen
gerne einmal ein, zwei oder mehr Tage Auszeit vom Alltag?
Dann halten Sie genau die richtige Broschüre in der Hand:
„Seminare und Bildungsreisen 2015“ der Landeszentrale für
politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) . Hier finden Sie
garantiert Angebote, die Sie interessieren – zu einer großen
Vielfalt von aktuellen und grundlegenden Themen .
Sie tragen sich mit dem Gedanken, zum ersten Mal ein
Seminar der LpB zu besuchen? Kommen Sie auf jeden
Fall – im statistischen Durchschnitt sind rund 40 Prozent unserer Teilnehmenden in den Seminaren neu bei uns . Bei 30
Menschen sind das immerhin zwölf . „Schwellenangst“ braucht
also niemand zu haben .
Wenn Sie bei uns nicht das Richtige finden sollten – wir beraten Sie gerne, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf . Auch
Ihre Ideen und Vorschläge können Sie gerne einbringen .
Vielleicht haben Sie auch Interesse, zum Beispiel mit Ihrer
Jugendorganisation oder Ihrer Bildungseinrichtung mit der LpB
zusammenzuarbeiten – kommen Sie auf uns zu .
Nicht nur Seminare und Bildungsreisen prägen unsere Arbeit –
hinzu kommen etwa 1 .000 Veranstaltungen und Aktionsstände
im Jahr, ein reichhaltiges Angebot an Publikationen sowie ein
großer Internetauftritt und etwa 30 weitere Portale, die es im
Jahr auf fast fünf Millionen Zugriffe bringen (2013) . Damit
gehört die LpB zu den großen öffentlichen Internetanbietern in
Baden-Württemberg . Schauen Sie einfach mal vorbei: www .
lpb-bw .de .
Wir freuen uns auf Sie .
Lothar Frick
Direktor der Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
1
2
INHALT
Vorwort des Direktors
Offene Seminare
Baden-Württemberg erleben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 - 11
Europa und die Welt verstehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 - 15
Die Vergangenheit im Blick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 - 23
Politisch beteiligen! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 - 29
Orientierung suchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 - 43
Allgemeine Geschäftsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Bildungsreisen
Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 - 49
Europa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 - 55
Israel-Reise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 - 57
Allgemeine Geschäftsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Chronologische Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
3
Baden-Württemberg erleben
Lebensraum Bodensee II
Oberschwabenseminar – Exkursionsseminar
Turm des Ulmer Münster und Rathaus . Foto lmz, Sven Grenzemann
Der Bodenseeraum ist sicher eine der schönsten Regionen Deutschlands und deshalb auch stark touristisch ausgerichtet. Eine Fülle an
historischen Stätten lockt Interessierte, Bewegungsfanatiker finden
Betätigungsfelder, kulinarische Spezialitäten in Kombination mit
den vom Binnenklima verwöhnten Weinen stellen auch anspruchsvolle Gourmets zufrieden. Doch manchmal trügt die Idylle: Durch
fehlenden Nährstoffgehalt im Wasser geht der Fischbesatz im See
zurück, die Population von Kormoranen nimmt zu, damit ist ein
Streit zwischen Naturschützern und -nutzern vorprogrammiert, die
Apfelernte kann auf dem internationalen Markt kaum mehr zu guten
Preisen abgesetzt werden und selbst Sonderkulturen wie der Hopfen
sind starken Preisschwankungen unterworfen, die den Produzenten die
Luft zum Atmen nehmen. Mit dem Spannungsfeld zwischen schöner
Fassade und wirtschaftlichen Problemfeldern, mit dem Erfindergeist
der am Bodensee beheimaten Global Player, mit den agrarpolitischen
Rahmenbedingungen der Landwirtschaft und ihren fantastischen Produkten beschäftigen wir uns an diesem Wochenende diesmal.
38/12b/15
38/37/15
Termin: Fr 20. bis So 22. März 2015
Termin: Fr 11. bis So 13. September 2015
Ort: Bad Waldsee, Schwäbische Bauernschule
Kosten: 170,- EUR incl. Busexkursion
Hinweis: In Kooperation mit der Schwäbischen
Bauernschule Bad Waldsee
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
4
„Fangen wir hier an, hier in Ulm“
Exkursionsseminar zum Kriegsende 1945
Die einstige Freie Reichsstadt Ulm, eine der bedeutendsten Städte im
Südwesten, war bei Kriegsende in weiten Teilen zerstört. Der Wiederaufbau sollte Jahrzehnte in Anspruch nehmen und fand erst in den
2000er Jahren mit der Neugestaltung der Ulmer Mitte sein Ende.
Beim demokratischen Neuanfang war das Erbe von Hans und Sophie
Scholl, die wegen ihres Widerstandes gegen die Nationalsozialisten
1943 hingerichtet worden waren, bedeutsam. Ihr Vater, Robert Scholl,
war der erste Oberbürgermeister der Stadt. Die Schwester von Hans
und Sophie Scholl, Inge Aicher-Scholl und ihr Mann Otl Aicher
prägten die zivilgesellschaftlichen Aufbrüche in der Stadt, unter anderem mit der Gründung der vh Ulm und Otl Aichers Beitrag zum
Aufbau der Hochschule für Gestaltung (HfG). Das Exkursionsseminar
folgt den Nachwirkungen des nationalsozialistischen Schreckens, so
zum Beispiel zum ehemaligen KZ Oberer Kuhberg, aber auch den
Spuren des demokratischen und zivilgesellschaftlichen Neunanfangs.
38/17/15
Termin: Fr 24. bis So 26. April 2015
Ort: Ulm, Ibis-Hotel
Kosten: 160,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
Turm des Ulmer Münster und Rathaus . Foto lmz, Sven Grenzemann
5
Baden-Württemberg erleben
Die Zukunft steht Modell
Familien entdecken die UNESCO-Biosphäre Schwäbische Alb
Ehemaliger Truppenübungsplatz Münsingen - Biosphäre Schwäbische Alb
Wem es einen Kittel kälter ist, wird schneller erfinderisch. So zündete
die Idee, in Baden-Württemberg ein Biosphärengebiet einzurichten,
nicht ganz zufällig auf der Schwäbischen Alb. Aber was bietet denn so
ein „Modell für die zukunftsgerechte Entwicklung der Gesellschaft“?
Nur Streuobstwiesen und Schafe? Nur Schluchten und Wälder? Eltern
und Kinder erforschen gemeinsam und in altersgerechten Aktivgruppen die vielen Facetten einer Alb, die sich auf den Weg des nachhaltigen Wandels macht – und die mehr sein will als ein vergilbtes
Postkartenidyll.
21/22/15
Termin: Fr 29. Mai bis Mi 3. Juni 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 200,- EUR für Erwachsene;
50,- EUR je Kind
Hinweis: Mindestalter etwa 6 Jahre
(Kinder sollten selbstständig, bewegungsfreudig und neugierig sein)
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
6
Politische Lebensläufe – Politische Orte
Stadtexkursion in der Landeshauptstadt
Stuttgart bietet viele Anschauungsbeispiele für Orte, die von politischen Ereignissen erzählen und deren Architektur Auskunft gibt über
gesellschaftspolitische Vorstellungen und Projekte. Politische Orte
verbinden sich vielfältig mit Lebensläufen von Menschen, die die
politische und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt auch über ihre
Grenzen hinaus prägten. Drei Beispiele stehen im Mittelpunkt. Die
Exkursion beginnt mit einer Erkundung des Stuttgarter Waldfriedhofes. Grab- und Denkmale vermitteln zum einen exemplarisch eine
sich wandelnde Erinnerungskultur, zum anderen geben sie Einblicke
in die Lebensgeschichte politischer Persönlichkeiten. Über Stationen
in der historischen Innenstadt Stuttgarts geht es weiter zum Wohnhaus des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss. Architektur und
Einrichtung des Hauses sowie eine Führung durch die Ausstellung
zeigen vor allem auch den politischen Menschen Theodor Heuss. In
fußläufiger Nähe befindet sich die nächste und auch letzte Station, die
Weißenhofsiedlung, dem bis heute wirksamen Zukunftsprojekt zum
Thema Wohnen und Zusammenleben der 1920er Jahre.
38/24/15
Termin: Sa 13. Juni 2015
Ort: Stuttgart
Kosten: 25,00 EUR (inkl. Mittagessen)
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
Ausschnitt aus der Internetseite www .theodor-heuss-haus .de
7
Baden-Württemberg erleben
Auf den Spuren von Frauen in Ulm
800 Jahre Frauengeschichte und -politik
Ulm ist mehr als Münster, Fischerstechen oder Albert Einstein. Seit
Jahrhunderten haben Ulmer Bürgerinnen sich aktiv in Kultur, Soziales, Handel und Politik der ehemals mächtigen Reichsstadt eingemischt. Unsere Exkursion folgt einigen der „verwehten Spuren“, die
Ulmerinnen hinterlassen haben und sucht heutige Frauen-Orte auf.
Zum Programm gehört ein Altstadt-Rundgang zu wichtigen Frauen
in der Ulmer Stadtgeschichte wie auch Besuch und Austausch in der
Frauenakademie, dem weit über Ulm hinaus bekannten „Lernhaus
der Frauen“. Die Zeit des Nationalsozialismus steht im Mittelpunkt
der Führung zu Sophie und Hans Scholl, die ihre Jugendzeit in Ulm
verbrachten und dort mit ihrem Widerstand gegen die Nazi-Herrschaft
begannen. Aktuelle Informationen zum Thema „Politische Beteiligung
aus Geschlechterperspektive“ gibt es im Frauenbüro der Donaustadt,
in deren Gemeinderat heute fast 50 Prozent Frauen mitentscheiden.
32/24/15
Termin: Sa 13. Juni 2015
Ort: Ulm
Kosten: 30,- EUR inkl. Führungen und Mittagessen.
Anreise selbst organisiert
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon (0711) 164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
Bedeutende Ulmerinnen werden im Flyer
„Frauen in der Ulmer Stadtgeschichte“ vorgestellt . Abb .: Titel des Flyer der Stadt Ulm
8
300 Jahre Karlsruhe
Eine Fahrt in die „Residenz des Rechts“
Am 17. Juni 1715 legte Karl Wilhelm, Markgraf von Baden-Durlach,
den Grundstein zu seinem neuen Schloss und gründete wenig später
Karlsruhe, die Stadt, die seinen Namen trägt. Die Große Landesausstellung 2015 beschäftigt sich mit ihm und der Stadtgründung. Durch
eine Führung erhalten wir Gelegenheit, uns über den Stadtgründer
und seinen Fähigkeiten, die sich auch in seinem sozialen Engagement
und seinen ökonomischen Fähigkeiten zur Staatssanierung spiegeln,
zu informieren. Karlsruhe, in der trinationalen Region gelegen, ist
heute eine „Residenz des Rechts“ – auch wegen ihrer Geschichte als
Stadt der Demokratie im 19. Jahrhundert. Sie ist Sitz der höchsten
deutschen Justizeinrichtungen. Der Sitz des Generalbundesanwaltes
befindet sich hier, wie auch des Bundesverfassungsgerichtes und des
Bundesgerichtshofes. Mit einer Stadtführung nachmittags zu den
Karlsruher Stationen auf der Straße der Demokratie und zum ersten
deutschen Parlamentsgebäude können wir unsere Eindrücke vertiefen.
23/25/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Hinweis:
Sa 20. Juni 2015 (10 bis 17 Uhr)
Karlsruhe
25,- EUR
Eigenanreise, Selbstverpflegung
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
Der Philosoph aus Hohenlohe
Landeskundliches Seminar über Carl Julius Weber
Um die neuere Geschichte Hohenlohes zu erfahren, reisen wir auf den
Spuren des „lachenden Philosophen“, Schriftstellers, Juristen, Politikers und Regierungsvertreters Carl Julius Webers. In seine Lebenszeit
(1767-1832) fiel die Neuordnung Europas oder vielmehr die napoleonische Flurbereinigung: Hohenlohe verlor seine Selbstständigkeit und
wurde württembergisch. Weber war in diesen Prozess als Beamter und
Politiker eingebunden. In Langenburg als hohenlohischer Untertan
geboren, kehrte der vielgereiste Weber zurück und verbrachte seine
letzten Lebensjahre im württembergischen Kupferzell. Die Stationen
seines Lebens geben die Haltepunkte der landesgeschichtlichen Exkursion vor: Jagsthausen, Öhringen, Kupferzell, Künzelsau, Langenburg und Weikersheim. Vielleicht lässt sich der Weg Hohenlohes mit
dem Grabspruch Webers, beschreiben: Ende gut, alles gut.
38/28/15
Termin: Fr 10. bis So 12. Juli 2015
Ort: Bildungshaus Kloster Schöntal u. Umgebung
Kosten: 150,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
9
Baden-Württemberg erleben
Heimat ist – wir!
Theaterprojekt zum Thema „Ankommen und Hiersein“
Wohnhaft in Baden-Württemberg, geboren in Karlsruhe, Kairo oder
Krakau? In Stuttgart, Salamanca oder sonstwo? In fast jeder Familiengeschichte lassen sich Bezüge zu einem anderen Land entdecken:
Wie wirkt sich das auf unsere jetzige Heimat aus? Was sorgt für
unser Wohlbefinden, was fühlt sich fremd an? Wie können wir uns
in Baden-Württemberg willkommen fühlen? Wie können Fremde zu
Mitbürgerinnen und Mitbürger werden? Was schätzen wir besonders
an Deutschland, was könnte anders sein? Wir wollen ein Wochenende auf der Alb nutzen, um uns mit Theater dem Thema Heimat zu
nähern. Zwei Theaterpädagoginnen geben Impulse, wie wir unsere
Erfahrungen und Ideen spielerisch ausdrücken können. Mit Kopf und
Körper probieren und spüren wir, wie sich Heimat anfühlt.
36/29/15
Termin: Fr 17. bis So 19. Juli 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
Vielfältig
Islam und muslimisches Leben in Baden-Württemberg
Begegnung und Erleben stehen im Mittelpunkt dieses Seminartages,
der in Reutlingen stattfindet. Zu Beginn gibt eine fachkundige Islamwissenschaftlerin einen Überblick über die Geschichte und die Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland und Baden-Württemberg.
Vertieft werden diese Einblicke im Austausch mit dem „Forum muslimischer Frauen“, einem Netzwerk von Frauen, das 2010 mit dem
Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet wurde. Das Mittagessen in
einem „Halal-Restaurant“ gibt die Gelegenheit, die islamischen Speisevorschriften kennenzulernen. Der Besuch der Yunus-Emre-Moschee,
einer Moschee im klassischen Stil in Reutlingen, am Nachmittag
beschäftigt sich mit den religiösen Grundpflichten und der religiösen
Alltagspraxis sowie den Aufgaben einer Moschee. In der Teestube
wird der Austausch mit Mitgliedern der Gemeinde fortgesetzt.
38/30/15
Termin: Sa 25. Juli 2015
Ort: Reutlingen, VHS und Moschee
Kosten: 20,- EUR (inkl. Mittagessen)
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
10
Albwanderungen
Route VII: Albköpfe
Sturköpfe, Dickköpfe, Charakterköpfe – Menschen der Schwäbischen
Alb werden mit vielen Attributen belegt. Aber ganz gleich, ob man das
respektvoll oder spöttisch meint, die „Köpfe“ scheinen für die Wahrnehmung dieser einzigartigen baden-württembergischen Landschaft
von großer Bedeutung zu sein. Politiker, Sozialreformerinnen, Bauern,
Künstlerinnen und Tüftler prägen die Alb seit jeher und sorgen für
ein neues Selbstbewusstsein in dieser Region. Bei unseren siebten
Albwanderungen besuchen wir diesmal Orte, an denen solche „Köpfe“
gewirkt haben oder heute die sich ändernde Alb prägen. Und wir befassen uns mit den Themen, für die sie stehen.
21/31/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Hinweis:
Fr 31. Juli bis Mi 5. August 2015
Bad Urach, Haus auf der Alb
225,- EUR
Vorausgesetzt werden Wetter- und Wandertauglichkeit. Tagespensum bis 10 km!
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
11
Europa und die Welt verstehen
Irland im Umbruch
Spannungsfelder Tradition, Euro-Krise und Globalisierung
Irland beeindruckt durch seine landschaftliche Schönheit und durch
sein kulturelles und literarisches Erbe. Gleichzeitig lassen sich am
Beispiel Irlands aber auch die oft dramatischen Entwicklungen des 20.
und beginnenden 21. Jahrhunderts besonders gut nachvollziehen: die
immensen Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, deren oft ruinöse
gesellschaftliche Auswirkungen häufig erst durch intensive Blicke
hinter die Kulissen des touristischen Irlands sichtbar werden. Bei diesem Seminar sollen die vielfältigen politischen und gesellschaftlichen
Gegensätze und die oftmals tiefen Widersprüchlichkeiten Irlands
sowie dessen Rolle im europäischen Einigungsprozess ausgelotet und
diskutiert werden. (Das Seminar kann auch zur Vorbereitung auf die
Studien- und Bildungsreise im Oktober genutzt werden.)
23/10/15
Termin: Fr 6. bis So 8. März 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
Krisenherde der Weltpolitik
Internationale Politik im Zeitalter asymmetrischer Kriege
Nach dem Ende des Kalten Krieges blickte die Welt optimistisch in
die Zukunft. Es wurde abgerüstet, mit den frei werdenden Mitteln der
„Friedensdividende“ hoffte man, drängende Probleme der Menschheit
wie Hunger, Armut und Krankheiten bekämpfen zu können. Die Hoffnung wurde weitgehend enttäuscht. Neben den anscheinend endlosen
Konflikten des Nahen und Mittleren Ostens blickt die Welt ratlos auf
neue blutige Konflikte in Afrika, Asien und in der Ukraine. Kontrovers diskutiert wird hierbei die Forderung nach mehr Engagement der
Bundesrepublik. In diesem Seminar befassen wir uns sowohl mit Konflikten, über die tagtäglich berichtet wird, als auch mit weniger beachteten Bedrohungen. Als Referenten sind Expertinnen und Experten aus
Wissenschaft, Politik und Praxis eingeladen.
51/16/15
Termin: Fr 17. bis So 19. April 2015
Ort: Buchenbach bei Freiburg, Studienhaus
Wiesneck
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0761.20773-0,
E-Mail: Erika.Hoehne@lpb.bwl.de
12
Gehört Asien die Zukunft?
Der Schwenk nach Asien und die Rolle Europas
Die Obama-Administration hat sich den „Schwenk nach Asien“ zum
Ziel gemacht. Der Richtungswechsel der amerikanischen Außenpolitik
und der Ausruf des asiatisch-pazifischen Jahrhunderts rückt auch zunehmend in den Fokus der europäischen Staaten: Löst der Pazifik den
Atlantik als politisches, militärisches und wirtschaftliches Kraftzentrum ab? Der wachsende Einfluss der neuen chinesischen Großmacht
setzt viele kleinere Staaten unter Druck. Vietnam, die Philippinen, Indonesien und auch Japan reagieren mit Allianzbildungen, auch mit den
USA. Chinas Auftreten steht im Konflikt mit dem Führungsanspruch
der USA in der internationalen Politik. Die zentrale Arena hierfür ist
heute der asiatisch-pazifische Raum. Welche Strategien verfolgen die
USA und China? Welche Rolle spielen Japan sowie Nord-und Südkorea? Welche Konsequenzen haben die rasanten Machtverschiebungen
für die europäisch-amerikanischen Beziehungen? Gerät Europa durch
den Schwenk in „Vergessenheit“?
24/27/15
Termin: Fr 3. bis So 5. Juli 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
Shanghai: Blick über den Volksplatz, Ren Min Are, im Hintergrund
das Gebäude der Stadtplanung, Capitaland Tower
Foto: lmz, Claus Hanff
13
Europa und die Welt verstehen
„Europa und die Anderen“
Herausforderungen einer Migration aus, in und nach Europa
Ein nicht geringer Teil der europäischen Bevölkerung betrachtet Migrantinnen und Migranten mit Skepsis und Abwehr, hält sie gar für
eine bedrohliche, die Gesellschaftsordnung destabilisierende Gruppe –
kurz: für ein Phänomen, das die „Normalität“ stört. Dabei war gerade
auch für die Europäer in den vergangenen zweihundert Jahren nichts
normaler als Wanderungsbewegungen im großen Stil.
Das Seminar zeigt die gegenwärtige Migrations-Diskussion auf, will
aktuelle Fragen zum Umgang mit Migration und Flucht stellen sowie
politische Lösungen im Kontext der europäischen Geschichte und mit
Bezug auf europäische Werte diskutieren.
23/41/15
Termin: Fr 9. bis So 11. Oktober 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
Ukraine-Konflikt
Europa in der Krise?
Das noch recht junge 21. Jahrhundert ist stark von Veränderungen
und Unsicherheiten geprägt. Im Osten Europas ist sogar offene Gewalt aufgeflammt. Und Beobachter sahen schon Europa wegen der
Ukraine-Krise immer näher in den Abgrund blicken, manche gar wie
1914 vor dem Weltkrieg. Die Krise um die Ukraine und die Annexion
der Krim erschütterte die Werte Europas und zeigte ein Russland, das
sich nicht mehr als Teil einer westlichen Ordnung versteht. Wie sehen
die künftigen Ziele der russischen Führung aus? Wie lassen sich die
aktuellen Beziehungen zwischen Moskau, Brüssel und Washington
beschreiben? Welche Rolle wird die Ukraine in Europa finden? Und
wie könnte eine europäische Friedensordnung in den nächsten Jahren
aussehen? – Alles Fragen, denen wir im Seminar nachgehen wollen.
23/42/15
Termin: Fr 16. bis So 18. Oktober 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
14
70 Jahre Vereinte Nationen
Was ist aus der „Mission Weltfrieden“ geworden?
Als die Vereinten Nationen (VN) im Jahr 1945 gegründet wurden, war
das eine direkte Reaktion der Staatengemeinschaft auf die Katastrophe
des Zweiten Weltkrieges, um „künftige Geschlechter vor der Geißel
des Krieges zu bewahren“. Aus den 51 Gründungsmitgliedern sind
inzwischen 193 Staaten geworden. Zudem haben die VN viele neue
Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaft, Entwicklung, Umwelt oder Menschenrechte zu bestehen. Unverändert spiegelt sich auch
70 Jahre nach ihrer Gründung die alte Machtverteilung im mächtigen
Sicherheitsrat wider. Das Vetorecht seiner Mitglieder lähmt immer
wieder dessen Handlungsfähigkeit. Davon ist besonders die beständig wachsende Zahl von Friedensmissionen betroffen. Wo liegen die
Erfolge der VN und wo gibt es Reformbedarf? Welche Rolle soll die
Organisation in aktuellen Krisen und Kriegen spielen – zum Beispiel
bei humanitären Katastrophen? Deutschland strebt einen ständigen
Sitz im Sicherheitsrat an. Welche weltpolitische Mitverantwortung
will und kann die Bundesrepublik wahrnehmen?
24/46/15
Termin: Fr 13. bis So 15. November 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
Flagge der Vereinten Nationen . Foto: Bunyos, Fotolia . com
15
Die Vergangenheit im Blick
Ordnung und Vernichtung
70 Jahre Kriegsende – 70 Jahre Polizei Baden-Württemberg
Die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NSStaat“ der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg macht im
Februar 2015 Station im Haus auf der Alb, dem Tagungszentrum
der LpB. Wir nehmen das zum Anlass, im Rahmen eines Seminars
zunächst die damaligen Gräueltaten und Verbrechen der Polizei im
Innern des NS-Regimes sowie den eroberten Gebieten Europas aufzuzeigen. Im Anschluss wird die Frage nach den Konsequenzen, die zur
Neuformierung einer Polizei in Baden-Württemberg nach 1945 geführt haben, gestellt. Aktuelle Bezüge über das Selbstverständnis der
Polizei in einer Demokratie und einem Rechtstaat fließen mit ein. Im
Mittelpunkt steht der Austausch zwischen Wissenschaftlern, Polizisten
und Bürgern. Eine Exkursion zur Gedenkstätte Grafeneck (Dokumentationszentrum) ist geplant.
23/08/15
Termin: Fr 20. bis So 22. Februar 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
Kriegskinder
Kindheit im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit
Der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit wirken bis heute nach.
Viele, die damals Kinder oder Jugendliche waren, spüren die „dunkeln
Schatten unserer Vergangenheit“ (Hartmut Radebold) bis heute – nicht
zuletzt, weil jetzt, im Seniorenalter, die Erinnerungen an die Kindheit
zurückkehren. Diesen Erinnerungen möchte die Veranstaltung nachgehen. Wie ist die Kindheit im Krieg und in der Nachkriegszeit verlaufen? Welche Personen und Ereignisse waren entscheidend? Und nicht
zuletzt: Wie haben diese Erfahrungen das weitere Leben geprägt? Das
Gesprächsangebot richtet sich an alle, die über diese Fragen nachdenken und sprechen möchten.
51/15/15
Termin: Fr 10. bis Sa 11. April 2015
Ort: Buchenbach bei Freiburg, Studienhaus
Wiesneck
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0761.20773-0,
E-Mail: Erika.Hoehne@lpb.bwl.de
16
Euthanasie im NS-Propagandafilm
Filmseminar mit Exkursion nach Grafeneck
Der NS-Staat erkannte früh die Möglichkeiten des noch neuen Mediums Film. Das Reichspropagandaministerium unter Goebbels zentralisierte die Produktion und gab Themen für Aufklärungsfilme vor. Die
ideologischen Botschaften wurden aber auch in Spielfilmen dramatisch und auf künstlerisch hohem Niveau transportiert. Wie „Jud Süß“
für Antisemitismus und Rassenhass steht, so steht der Spielfilm „Ich
klage an“ (1941) für die Themen Eugenik und Euthanasie. 18 Millionen Deutsche sahen diesen Film, der nach dem Zweiten Weltkrieg in
zwei Remakes neu aufgelegt wurde. Das Seminar analysiert die Mittel
des Propagandafilms: Als sogenannter Vorbehaltsfilm kann er nur im
Zusammenhang mit politischer Bildung gezeigt werden. Die Exkursion nach Grafeneck, wo im Jahr 1940 insgesamt 10.654 Menschen von
den Nationalsozialisten ermordet wurden, konfrontiert diese Bilder
mit der Realität. Vorträge und weitere Filme runden das Programm ab.
31/20/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Hinweis:
Fr 15. bis Sa 16. Mai 2015
Bad Urach, Haus auf der Alb
40,- EUR; 15,- EUR ermäßigt
Beginn an der Gedenkstätte Grafeneck.
Weiterfahrt nach Rundgang und Führung im
eigenen PKW.
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-57,
E-Mail: Irene.Rueber@lpb.bwl.de
Gedenkstätte Grafeneck, Dokumentationszentrum .
Foto: Gedenkstätte Grafeneck
17
Die Vergangenheit im Blick
Displaced – Heimatlos 1945
Exkursionsseminar zum Kriegsende 1945
Zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 befanden sich in den westlichen Besatzungszonen etwa 6,5 Millionen „Displaced Persons“,
Menschen, die durch Verschleppung während des Krieges heimatlos
geworden waren. Zu ihnen gehörten unter anderem Zwangsarbeiter,
Kriegsgefangene und ehemalige Häftlinge der Konzentrationslager
und Holocaustüberlebende. Als Displaced Persons galten auch jene
jüdischen Flüchtlinge, die im Sommer und Herbst 1946 nach den
Pogromen in Polen nach Deutschland kamen. Die Exkursion sucht
im Bodenseeraum Orte auf, die heute noch von diesen Heimatlosen
berichten. In Singen am Hohentwiel war bei Kriegsende jeder sechste
Einwohner ein Deportierter, Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangener;
sie hatten während des Krieges die Industrieproduktion aufrechterhalten. In Überlingen sind es KZ-Häftlinge, die im Goldbacher Stollen
unterirdisch Platz für Friedrichshafener Rüstungsbetriebe graben
mussten. Nach Friedrichshafen waren ebenfalls viele verschleppt
worden, um in der Rüstungsproduktion Zwangsarbeit zu leisten. Gailingen am Hochrhein und Hohenems in Vorarlberg sind wichtige Orte
für jüdische Displaced Persons, die den Holocaust überlebt hatten und
nun auf die Ausreise nach Palästina warteten.
38/25/15
Termin: Fr 19. bis So 21. Juni 2015
Ort: Singen am Hohentwiel, Best Western Hotel
Kosten: 150,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
Stadt Singen und Hohentwiel, Luftbild 2008 Foto: lmz, Arnim Weischer
18
Weder Krieg noch Frieden
Grenzerfahrungen im Ersten Weltkrieg
Luftschiff Graf Zeppelin
LZ127 über Friedrichshafen
am Bodensee .
Foto: lmz 135889
2015 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 101. Mal.
Verheerungen und Opferzahlen in bis dahin ungekanntem Ausmaß
stehen für eine Jahrhundertkatastrophe, die auch den nächsten großen
Zweiten Weltkrieg mit vorbereitet hat. Die Menschen waren in vielerlei Hinsicht Grenzerfahrungen ausgesetzt. Auch die Menschen an
der „Heimatfront“ waren mit Leid, Verlust und Elend konfrontiert.
Die Grenzregion am Bodensee steht hierfür exemplarisch. Eine Exkursion ins deutsch-schweizerische Grenzgebiet verdeutlicht, dass
die Grenze zur Schweiz durch den Krieg erstmals als solche erfahrbar
wurde. Die Spurensuche gilt auch Kriegsgegnern, die in der Schweiz
Zuflucht fanden. Wie prägend die Kriegserfahrungen waren, lässt sich
am Leben und am Werk von Otto Dix ablesen, dessen Wohnhaus in
Hemmenhofen steht und der mit seiner Kunst insbesondere auch die
Erlebnisse im Krieg verarbeitete. Das Beispiel Friedrichshafen zeigt
weitere einschneidende Veränderungen im Alltag an der „Heimatfront“, die sich vor allem durch die Kriegswirtschaft und Produktion
für den Krieg ergaben.
38/31/15
Termin: Fr 31. Juli bis So 2. August 2015
Ort: Allensbach-Hegne und Umgebung, Kloster
Hegne - Haus St. Elisabeth
Kosten: 160,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
19
Die Vergangenheit im Blick
Neuanfang nach der Katastrophe
Exkursionsseminar – Kriegsende in Potsdam und Berlin
Potsdamer (Berliner) Konferenz der führenden Staatsmänner der drei alliierten
Mächte UdSSR, Grossbritannien und der USA vom 17 . Juli bis 2 . August 1945
in Schloß Cecilienhof und Babelsberg . (v .l .n .r .: sitzend: C .R . Attlee, H .S . Truman, Josef Stalin; stehend: Admiral J .D . Loahy, E . Bevin, J .W .Byrnes, und W .M .
Molotow) Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R86965 / CC-BY-SA 3 .0
Zweimal wurde die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet, zuerst im Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte in Reims
am 7. Mai und dann in der Nacht zum 9. Mai 1945 im sowjetischen
Hauptquartier in Berlin-Karlshorst. Damit war der Zweite Weltkrieg
in Europa beendet. Es gab Befreite und Gefangengenommene, Sieger
und Besiegte, Traumatisierte und Ewiggestrige, es gab Trümmer, Zerstörung und Mangel. Wie kann ein Neuanfang nach der Katastrophe
gestartet werden. In Potsdam im Schloss Cecilienhof trafen sich die
Staatsmänner der Siegermächte, um über die Zukunft Deutschlands
zu entscheiden. Die Demokratisierung und Entmilitarisierung, die
Entnazifizierung und Umerziehung, die Dezentralisierung und Dekartellisierung waren die vornehmlichen Ziele, um Deutschland und den
Deutschen einen Neuanfang zu eröffnen. Die Sommerexkursion 2015
sucht historische Orte auf. In Begegnungen mit Experten werden neue
Perspektiven eröffnet. Im Schloss Cecilienhof und in der Gedenkstätte
Lindenstraße in Potsdam werden die Exkursionsteilnehmenden auf
Spurensuche gehen. Im Historischen Museum in Berlin erkunden Sie
die spektakuläre Ausstellung „1945 - Niederlage. Befreiung Neuanfang“. Ein Stadtrundgang sucht nach Erinnerungen an die Trümmerfrauen, Rosinenbomber und Aufständischen. Sie übernachten in der
Landesvertretung Baden-Württembergs und werden dort auch mehr
über die Arbeit „unserer Botschaft“ in Berlin erfahren.
35/33/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Hinweis:
Di 11. bis Sa 15. August 2015
Potsdam und Berlin
400,- EUR
inkl. 4 Ü/HP, Bahnfahrt ab/bis Stuttgart ,
Eintritte und Honorare,
EZ-Zuschlag 80,- EUR.
Leitung: Monika Greiner, LpB
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-27,
E-Mail: Martina.Kaufmann@lpb.bwl.de
20
Kriegsenkel
Schatten des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs
Die sogenannten Kriegsenkel wuchsen in den 1960er Jahren in Frieden und Wohlstand auf, doch viele leiden bis heute unter diffusen
Ängsten, tiefgreifender Verunsicherung und dem Gefühl, entwurzelt
zu sein. Die „Kriegsenkel“ haben, so nimmt die Kölner Journalistin
Sabine Bode an, die Ängste ihrer Eltern, die als Kinder im Zweiten
Weltkrieg traumatisiert wurden, gleichsam geerbt, leiden daher unter
den Verlust- und Mangelerfahrungen, ohne den Krieg selbst erlebt zu
haben. Wirken also Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg bis
heute fort und wie ließe sich mit diesem Erbe umgehen? Die Veranstaltung bietet Raum für die Auseinandersetzung mit diesen Fragen.
Zudem liefert es eine Anleitung, wie die eigene Familiengeschichte
rekonstruiert werden kann.
51/46/15
Termin: Fr 13. bis Sa 14. November 2015
Ort: Buchenbach bei Freiburg, Studienhaus
Wiesneck
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0761.20773-0,
E-Mail: Erika.Hoehne@lpb.bwl.de
Der Trümmerfrauen-Mythos
Fakes und Fakten über Frauen in der Nachkriegszeit
Bis heute wird den Trümmerfrauen ein großer Anteil am Wiederaufbau Deutschlands zugesprochen. Tatkräftig packten sie an und räumten mit den Steinen jede Menge Vorurteile darüber aus dem Weg, dass
Frauen (körperlich) schwach und für viele Aufgaben ungeeignet seien.
Die Trümmerfrau als schönes Symbol für Gleichberechtigung und
Frieden wird 70 Jahre nach Kriegsende vom Sockel gestoßen? Historikerinnen rütteln am überlieferten Bild und weisen nach, dass Frauen
nur ausnahmsweise an der Beseitigung von Bauschutt beteiligt waren.
Und doch führt dieser schon 1945 gelegte und vor allem in der DDR
kontinuierlich gepflegte Mythos dazu, dass die vereinigte Bundesrepublik eine gemeinsame Erinnerungskultur hat. Der TrümmerfrauenMythos ist Anlass, den Stellenwert von Frauen in der Nachkriegszeit
neu zu definieren und Traditionslinien bis heute zu verfolgen. In Kooperation mit der Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus.
36/46/15
Termin: Sa 14. November 2015 (9.30 bis 15.30 Uhr)
Ort: Stuttgart, Stiftung Bundespräsident TheodorHeuss-Haus
Kosten: 20,- EUR inkl. Imbiss
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
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Die Vergangenheit im Blick
Erinnerungskultur-Erinnerungskonflikte
Das Ende des Zweiten Weltkriegs
Auflösung des KZ-Systems
Im November 1944 entdeckte die USArmee bei ihrem Vormarsch gen Osten
das Stammlager Natzweiler-Struthof
im Elsass. Zu diesem Zeitpunkt hatte
das NS-Regime die Häftlinge bereits
in Lager auf der rechtsrheinischen
Seite deportiert. Erst das Frühjahr
1945 brachte die Auflösung dieser
Lager und die Befreiung der Überlebenden. Das deutsch-französisch besetzte Podium erläutert die historische
Aufarbeitung des KZ-Komplexes beiderseits des Rheins, berichtet von den
Erfahrungen der grenzüberschreitenden Diskussion und der aktuellen
Arbeit an der gemeinsamen Ausstellung zum doppelten Ende des Konzentrationslagers Natzweiler. Ein Podiumsgespräch mit Dr. Frédérique
Neau-Dufour, Leiterin der Gedenkstätte in Natzweiler, Dorothee Roos,
Vorsitzende des Vereins KZ-Gedenkstätte Neckarelz, und Prof. Dr.
Peter Steinbach, wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher
Widerstand in Berlin.
Weichenstellungen: Die Niederlage 1945 war so total wie der Krieg.
So konnte es anders als 1918 zu erfolgreichen Weichenstellungen
kommen, die zu Westernisierung und durchgreifender Liberalisierung führten. Seither erleben wir die längste Friedensperiode in der
Geschichte Europas. Wie sind aus dem Rückblick nach 70 Jahren der
Zivilisationsbruch und die Weichenstellungen von 1945 für das 20.
Jahrhundert zu bewerten? Ein Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Ulrich
Herbert, Freiburg
Aufarbeitung der NS-Verbrechen: Die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen begann unmittelbar nach Kriegsende. Vom
20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946 tagte das Internationale
Militärtribunal in Nürnberg. Weitere Prozesse folgten, Spruchkammerverfahren wurden eröffnet, die Alliierten drangen auf Entnazifizierung.
Doch schon bald erlahmte dieser Aufarbeitungsprozess in der neu
gegründeten Bundesrepublik. Die Gesprächspartner dieses Abends
untersuchen die Mechanismen von Verdrängung und Verschweigen,
beschäftigen sich mit den Folgen für die Opfer der NS-Verbrechen,
aber auch mit den Folgen einer unbewältigten Vergangenheit für eine
Demokratie. Ein Podiumsgespräch mit der Schriftstellerin Ursula Krechel, Berlin und dem Historiker Prof. Dr. Norbert Frei, Jena
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Erinnerungskultur-Erinnerungskonflikte
Der Völkermord an den Armeniern
Am 24. April 1915 ließ die jungtürkische Einparteiendiktatur in Istanbul die Elite der armenischen Gemeinde aus ihren Häusern holen.
Hunderte wurden nach Anatolien verschleppt und später in vielen Fällen ermordet. Jener Tag vor hundert Jahren gilt den Armeniern weltweit als Beginn des Völkermords an ihren Vorfahren. In Kleinasien eskalierten die systematisch geplanten Deportationen und Massaker. Am
Ende des Ersten Weltkriegs waren 90 Prozent der Armenier aus dem
Osmanischen Reich verschwunden, die Minderheit, ihre Kultur und
ihr Erbe weitgehend ausgelöscht. Die Aufarbeitung des Völkermords
an den Armeniern ist eine Geschichte der Erinnerungskonflikte. Die
Gesprächspartner untersuchen den Stand der historischen Forschung,
das Wissen um die deutschen Verstrickungen damals und das Echo der
türkischen Debatten über 1915 heute. Podiumsgäste: Dr. Rolf Hosfeld,
Lepsiushaus Potsdam; Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen
31/05/15
31/12/15
31/19/15
Termin: Mi 28. Januar 2015 (Auflösung)
Termin: Do 19. März 2015 (Weichenstellung)
Termin: Mo 4. Mai 2015 (Aufarbeitung)
31/15/15
Termin: Mi 8. April 2015 (Völkermord an Armeniern)
Ort: Stuttgart, Mailänder Platz 1, Stadtbibliothek
Kosten: 5,- EUR ermäßigt 3,- EUR
Hinweis: Kartenreservierungen ab 12.01.2015
Telefon 0711 216 91100 oder 216 96527
stadtbibliothek@stuttgart.de oder an der
Abendkasse
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-57,
E-Mail: Irene.Rueber@lpb.bwl.de
23
Politisch beteiligen!
Kommunal Online
E-Learning-Kurs – Grundlagen der Kommunalpolitik
Der Kurs widmet sich in fünf Bausteinen den
Grundlagen der Kommunalpolitik: Selbstverwaltung, Kommunale Aufgaben, Finanzen, Kommunalwahl und Herausforderungen für die Zukunft.
Diese erarbeiten Sie anhand der Kursmaterialien
sowie durch eigene Recherchen im Internet. Der
Kurs wird durch eine Tutorin/einen Tutor begleitet. Pro Baustein sind zwei Aufgaben zu erledigen, zu Ihren Einreichungen erhalten Sie individuelle Rückmeldungen. Für den Erhalt des
Kurszertifikats muss eine bestimmte Zahl von Aufgaben eingereicht
werden. Die zeitliche Belastung liegt zwischen drei und fünf Stunden
pro Woche. Außer grundlegenden PC- und Internet-Kenntnissen sind
keine weiteren Voraussetzungen nötig.
41/05/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Hinweis:
Mo 26. Januar bis So 8. März 2015
Online-Phase an Ihrem PC
50,- EUR
Themen des Kurses unter www.elearningpolitik.de
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-41,
E-Mail: Barbara.Bollinger@lpb.bwl.de
Politisch für (Wieder-)Einsteiger
Ein erster aufmüpfiger Grundkurs zum Thema Staat
Verstaubt und trocken, so haben es die meisten von uns in Erinnerung. Aber das geht auch anders. In diesem Seminar gibt es die ganz
elementaren Begriffe zu Staat und Staatlichkeit witzig und mit vielen
unterhaltsamen Bezügen. Das richtige Wochenende für jene Menschen, die noch nicht ganz aufgegeben haben, die (wieder) durchblicken wollen und die besser verstehen möchten, in was für einem Land
sie leben. Wir haben zudem Prof. Dr. Roman Herzog, den ehemaligen
Bundespräsidenten und Verfassungsrichter angefragt, ob er uns bei
unseren Bemühungen unterstützt. Michael Haager und Ute Coulmann
begleiten Sie auf dieser humorvollen Expedition in die politischen
Grundlagen.
21/09/15
Termin: Fr 27. Februar bis So 1. März 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
24
Wikipedia wird weiblich!
Frauen erklären die Welt
Wikipedia ersetzt den Brockhaus: Einen großen Teil unseres Wissens
beziehen wir aus der häufig genutzten Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“. Die dort veröffentlichten Artikel werden zu 90 % von Männern
geschrieben; in vielen Artikeln fehlt die weibliche Sprachform komplett. Aber es fehlen auch Biografien wichtiger Frauen, an die nicht
gedacht wurde. Und auch die „Relevanzkriterien“ von Wikipedia
sind männlich geprägt. Umso wichtiger, dass Frauen ihr Wissen einbringen. Das Seminar will Frauen motivieren, sich an der „Definition
der Welt“ zu beteiligen, indem sie bestehende Artikel erweitern oder
neue anlegen. So gibt es viele Frauen, die für ihr Engagement mit der
Landesverdienstmedaille ausgezeichnet worden sind, deren Biografien
aber nicht bei Wikipedia auftauchen. Entdecken Sie eine „fehlende
Frau“, die für Wikipedia „relevant“ sein könnte und fügen Sie ihre
Biografie ein: Wir zeigen Ihnen wie es geht. Werden Sie wikiwoman!
In Kooperation mit Frauenakademien in Baden-Württemberg.
36/12/15
Termin: Fr 20. bis So 22. März 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
Politisch für (Wieder-)Einsteiger
Ein zweiter frecher Grundkurs zum Thema Grundrechte
Das richtige Wochenende für Bürger, die
(wieder) durchblicken wollen, für Leute,
die ihre Grundrechte kennen wollen, für
Politikverdrossene, die wieder für etwas
einstehen möchten und alle, die nach
dem ersten Kurs Lust auf noch mehr
Verfassung haben. Wir haben zudem
Gelegenheit, uns mit der Bundesjustizministerin a. D., Frau Prof. Dr. Herta
Däubler-Gmelin, zu unterhalten. Sie
begleitet uns ein kurzes Stück auf dieser
Expedition in die Menschen- und Bürgerrechte. Ansonsten nehmen
Sie wieder die beiden Juristen Michael Haager und Ute Coulmann
unter die Fittiche.
21/17/15
Termin: Fr 24. bis So 26. April 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
25
Politisch beteiligen!
Feigenblatt oder Fürsprecher?
Der Petitionsausschuss des Landtags stellt sich vor
Er ist für alle da, die sich ungerecht durch Behörden behandelt fühlen: Um sich an den Petitionsausschuss zu wenden, muss man weder
volljährig sein, noch die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Man
muss nicht einmal selbst betroffen sein, denn auch Petitionen zugunsten Dritter sind möglich. Die Mitglieder des Petitionsausschusses
verstehen sich als ein Scharnier zwischen Bürgerinnen und Bürgern
sowie Behörden und klären beanstandete Entscheidungen auf. Das
klingt gut, doch wie sieht die Praxis aus: Wie groß ist der Einfluss der
Entscheiderinnen und Entscheider wirklich? Wie viele Petitionen werden bearbeitet und wie sehen die Ergebnisse aus? Ist der Ausschuss
Feigenblatt oder Fürsprecher für Benachteiligte? Wir diskutieren
mit Abgeordneten über das „Recht auf Gerechtigkeit“ und seine
Bedeutung für unsere Demokratie. Außerdem nehmen wir an einer
Ausschuss-Sitzung teil und bekommen einen Einblick in die Abläufe
und Aufgaben des Landtags. Eine Veranstaltung in der Reihe „Frauen,
die für uns entscheiden“.
36/18/15
Termin: Mi 29. April 2015
Ort: Stuttgart, Landtag von Baden-Württemberg
Kosten: 12,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
Internetseite des Landtags von Baden-Württemberg:
www .landtag-bw .de/cms/home/service/petitionen .html
26
Foto: Gabriele Rhode, Fotolia
Werkzeugkasten für Mutbürger
3 . Grundkurs – für Menschen, die politisch bewegen wollen
Von der Unterschriftenliste bis zur Bürgerinitiative, vom Leserbrief
bis zur Petition – Sie erfahren, wie man seinem Anliegen politisches
Gehör verschafft. Humorvoll und ganz praktisch lernen wir alle Instrumente der Meinungsbildung in einer Demokratie kennen. Dabei
wollen wir auch mit Roland Hipp, Kampagnenführer von Greenpeace
Deutschland, darüber sprechen, welche Möglichkeiten auf dem Weg
zwischen einem Infostand auf dem Marktplatz und einem Führungsjob
in einer großen Organisation sonst noch so liegen. Ihre Begleiter sind
wiederum Michael Haager und Ute Coulmann.
21/26/15
Termin: Fr 26. bis So 28. Juni 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
27
Politisch beteiligen!
Foto: Stephanie Hofschlaeger, pixelio .de
Interkulturelle Kompetenzen erwerben
E-Learning-Kurs mit Auftaktveranstaltung
Integration ist keine Einbahnstraße: Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, müssen alle ihren Beitrag leisten. Interkulturelle Kompetenzen helfen dabei und nutzen sowohl Menschen mit als
auch ohne Migrationshintergrund. Dass sich diese Schlüsselqualifikation sogar finanziell auszahlt, hat die Wirtschaft früh erkannt. Die Fähigkeit, interkulturell kompetent zu handeln, ist aber auch für Bildung,
Verwaltung und das gesellschaftliche Zusammenleben insgesamt
bedeutend. Der vierwöchige Onlinekurs mit einer Auftaktveranstaltung umfasst folgende Themen: Welche Möglichkeiten und Grenzen
interkultureller Kommunikation gibt es? Inwiefern beeinflussen kulturelle Prägungen und Kommunikationsmuster unsere Wahrnehmung
und unser Verhalten? Wie entstehen Stereotypisierungen und Vorurteile, und wie lassen sie sich abbauen? Welche Konsequenzen hat das
für einzelne Handlungsfelder? Ein Fazit ist gewiss: Interkulturelle
Kompetenzen fördern gesellschaftliches Miteinander und persönliche
Weiterentwicklung.
36/41/15
Termin: Fr 9. Oktober bis Fr 6. November 2015
Ort: Stuttgart, Präsenztreffen am 09.10.15,
Online-Phase an Ihrem PC
Kosten: 50,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
28
Präsent (nicht nur) im Parlament!
Workshop für engagierte Frauen
Präsent sein und Präsenz haben – das ist mehr, als nur da zu sein. Es
ist die Kunst, mit allen Sinnen wahrgenommen zu werden und das
soziale Umfeld selber konzentriert zu erfassen. Beides verbessert die
Kommunikation zwischen „Senderin“ und „Emfpängern“ und damit
auch unsere Überzeugungskraft. Sei es als Kommunalpolitikerin oder
als anderweitig engagierte Frau hilft uns Präsenz, um unsere Argumente in den Fokus zu rücken und um Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Wie kann ich mit meiner Rede auffallen, wie findet meine Meinung
Beachtung, wie erhöhe ich meine Wirkung auf das Publikum? Wir
üben mit der Charisma-Trainerin Reingard Gschaider Stegreifreden
und Selbstbewusstsein, wir üben Präsenz und Präsentieren. Die (politische) Bühne verlangt nach Ausdruck!
36/42/15
Termin: Fr 16. bis So 18. Oktober 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
Erfolgreich präsentieren . Foto: contrastwerkstatt, fotolia .com, 30704317
29
Stimmt´s?
Das neue Ratespiel weckt Interesse an Politik und vermittelt
politisches Grundwissen vermitteln .
Das Spiel umfasst auf 104 Karten 312 Behauptungen aus
Alltag, Geschichte, Geographie und Politik .
Innerhalb einer selbst gewählten Spielzeit gilt es für zwei bis
sechs Spieler ab zwölf Jahren sich gegenseitig mit Aussagen
zu konfrontieren, die entweder mit „Stimmt!“ oder „Stimmt
nicht!“ beantwortet werden können .
Gewonnen hat, wer am häufigsten richtig antwortet .
Bestellung: 6,50 Euro zzgl . Versand,
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr . 38, 70184 Stuttgart
Fax: 0771 .164099 77, marketing@lpb .bwl .de,
www .lpb-bw .de
30
Für Fensterbriefumschlag oder FAX vorbereitet. Bitte heraustrennen.
Antwort
Landeszentrale für
politische Bildung
Baden-Württemberg
Stafflenbergstraße 38
70184 Stuttgart
ANMELDUNG
31
Per Postkarte unter
Verwendung der
hinteren Umschlagseite.
Anmeldung
* unbedingt anzugeben
Bitte in Druckbuchstaben für jede Person
und jede Veranstaltung eine eigene Anmeldung
(falls erforderlich Vorlage kopieren)
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Institution
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PLZ Ort
TelefonMobiltelefon
E-MailFax
Bei Familienseminaren bitten wir um Angaben der Zahl der teilnehmenden
Familienangehörigen:Personen.
Ich wünsche eine Unterbringung im Einzelzimmer gegen Zahlung des
angegebenen EZ-Zuschlags.
*Die Allgemeinen Hinweise zu den Seminaren bzw. Bildungsreisen habe ich
zur Kenntnis genommen.
Ich bin damit einverstanden, dass mich die Landeszentrale über aktuelle Angebote
und Veranstaltungen informiert. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit mündlich,
schriftlich oder per E-Mail (marketing@lpb.bwl.de) widerrufen:
ja
nein
Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung werden meine personenbezogenen Daten
für organisatorische Zwecke gespeichert. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben.
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Haus auf der Alb
Tagungszentrum
der Landeszentrale
für politische Bildung
in Bad Urach
Das 1930 im Bauhaus-Stil
entstandene „Denkmal von besonderer Bedeutung“ ist eines
der wenigen noch erhaltenen
Baudokumente aus der Zeit der
Weimarer Republik. Im Besitz des Landes Baden-Württemberg dient
es seit 1992 der Landeszentrale für politische Bildung als Tagungsort.
Seither besuchen tausende Bürgerinnen und Bürger des Landes sowie
Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet und aus aller Welt jährlich
über 200 Veranstaltungen, die von der Landeszentrale mit ihren
Außenstellen Heidelberg und Freiburg hier angeboten werden.
Das Haus auf der Alb hat 50 Einzel- und 5 Doppelzimmer –
alle mit Dusche/WC und Telefon. Die Seminarräume bieten
Tagungsmöglichkeiten für Gruppen zwischen 5 und 150 Personen.
In allen Räumen kann modernste Tagungstechnik eingesetzt werden. Zudem steht ein EDV-Schulungsraum für zehn Personen zur
Verfügung.
Für die Freizeit bieten sich Kellerkneipe, Kegelbahn und Sauna an,
im Sommer zusätzlich im Park Volleyball und Boule und in der Nähe
ein Höhenfreibad.
Bad Urach liegt am Fuße der Schwäbischen Alb mitten im gleichnamigen UNESCO-Biosphärengebiet. Die Kurstadt ist mit Bus und
Bahn zu erreichen. Zum Haus auf der Alb auf Halbhöhenlage mitten
im Wald führt vom Stadtzentrum ein ausgeschilderter 15-minütiger
Fußweg.
Das Tagungszentrum steht auch Gastbelegungen offen. Es bietet
Raum z. B. für Fortbildungen von Verbänden, Klausurtagungen von
Stadtverwaltungen, studentische Blockseminare oder Fachtagungen
einzelner Fakultäten. Zu Gast waren auch schon Chöre und
Orchester, Schreib- und Malwerkstätten und sogar Quilt-Gruppen.
Die Konditionen und weitere Informationen finden sich unter
www.hausaufderalb.de.
Informationen zu verfügbaren Terminen erhalten Sie per E-Mail unter
hausaufderalb.belegung@lpb.bwl.de
35
Orientierung suchen
Der Weg zu vielen Klicks
Wie Sie Leserinnen und Leser im Internet begeistern
Wie lassen sich spannende Texte
gestalten, damit der Besucher
einer Website nicht weiterklickt?
Um diese Frage dreht sich dieser
Workshop, den ein erfahrener
Journalist gestaltet. Dazu stehen
Texte auf dem Prüfstand – und der
Referent feilt gemeinsam mit den
Teilnehmenden an sprachlichen
Details. Wer Öffentlichkeitsarbeit
betreibt, lernt so attraktive Texte
zu verfassen, egal ob für Printoder Online-Medien.
Foto: Paul-Georg Meister, pixelio .de
41/09/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Hinweis:
Fr 27. Februar bis So 1. März 2015
Bad Urach, Haus auf der Alb
80,- EUR
Bitte bringen Sie Ihren Laptop mit.
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-41,
E-Mail: Barbara.Bollinger@lpb.bwl.de
Schwierige Situationen souverän meistern
Grundlagen der Kommunikation
Konflikte begleiten uns im privaten, beruflichen und politischen Bereich. Nicht selten enden Dialoge anders als wir möchten. In einer
Mischung aus Theorie und Übungen wollen wir verstehen, was in der
Kommunikation passiert, Antennen für Zwischentöne entwickeln. Die
Kommunikation im Allgemeinen und der Umgang mit Grenzverletzungen, insbesondere durch Verbalattacken, stehen im Mittelpunkt.
Im Seminar nutzen wir den Freiraum, selbst nicht betroffen oder gerade in einen Konflikt verwickelt zu sein. Ziel ist es, handlungsfähig zu
werden und es in schwierigen Situationen zu bleiben.
21/09a/15
Termin: Fr 27. Februar bis So 1. März 2015
21/28/15
Termin: Fr 10. bis So 12. Juli 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 130,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
36
–
–
Kompetenzen finden
Partizipation und Social Web
38 . Stuttgarter Tage der Medienpädagogik 2015
Das Internet zeigt sich heute mit zwei Gesichtern. Während sich
auf der einen Seite digitale Wirtschaftsmacht ballt und wenige Unternehmen den digitalen Markt beherrschen, eröffnet das Netz auf
der anderen Seite neuen Freiraum für gesellschaftliche Teilhabe und
Gestaltung. Die digitale Vernetzung erzeugt neue Öffentlichkeiten
und gesellschaftliche Einflusskräfte. Sie gestattet lokale Beteiligungsformen, die kaum im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion sind,
aber direkten Einfluss auf die unmittelbare Lebenswelt des Einzelnen
nehmen können. Initiativen können heute schnell politische Akteure
sammeln, informieren und zu großen Bewegungen aufzustellen. Medienkompetenz ist hierbei die Grundvoraussetzung für Teilhabe und
Diskussion, wodurch ihr eine wichtige Funktion für politische Bildung
und bürgerschaftliches Engagement zukommt.
41/11/15
Termin: 11. März 2015
Ort: Stuttgart, Akademie der Diözese RottenburgStuttgart, Tagungshaus Hohenheim
Kosten: 40,- EUR (Ermäßigte Teilnahmegebühr
für Schüler und Studierende)
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-41,
E-Mail: Barbara.Bollinger@lpb.bwl.de
Stadtraum – Raum zum Leben!
Gespräche rund um den Film „The Human Scale“
Wohnen, Arbeiten, Lernen, Einkaufen – was Menschen tun, vollzieht
sich meist in gebauter Umwelt. Wie müssen Quartiere und Siedlungen
beschaffen sein, damit Menschen sich auch morgen wohl und im Einklang mit der Natur fühlen? Was bedeutet Lebensqualität – heute und
künftig? Baukultur ist die Antwort auf diese Fragen. In ihr kommen
Werte und Maßstäbe zum Ausdruck, die etwa für die Gestaltung der
künftigen Mobilität, der Energieproduktion oder des Zusammenlebens
gelten sollen. Der Abend will deutlich machen, wie wichtig Baukultur
für unseren Alltag und den gemeinsamen „Raum zum Leben“ ist.
Und wie wichtig unser aktives Mitwirken an der Welt von morgen ist.
Gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur B.-W. mit dem aed - Verein für Architektur, Engineering und
Design e. V. und dem Ev. Bildungszentrum Hospitalhof
21/12/15
Termin: Di 17. März 2015
Ort: Stuttgart, ev. Bildungszentrum Hospitalhof,
Büchsenstraße 33
Kosten: keine
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
37
Orientierung suchen
Wissen, wem die Dinge wirklich gehören
Raubkunst und Provenienzforschung
In Museen befindet sich nach wie vor eine Vielzahl von Kunstwerken
mit unklarer oder sogar problematischer Herkunft. Wem gehört die
Kunst, die aus dem Eigentum „rassisch“ oder politisch Verfolgter von
den Nationalsozialisten beschlagnahmt und seither auf den verschiedensten Wegen in aktuelle Sammlungsbestände gelangt ist? Mit der
Provenienzforscherin Dr. Anja Heuß haben die Staatsgalerie und das
Landesmuseum Württemberg eine ausgewiesene Expertin, die dieser
Frage nachgeht. Sie führt in ihre Tätigkeit und ihre Erfahrungen als
Provenienzforscherin ein und stellt am Beispiel konkreter Kunstwerke
in der Staatsgalerie die Arbeitsweise der Provenienzforschung vor. Am
Beginn des Seminartages steht ein Rundgang durch den neuen Ausstellungsbereich „Weltkriege und Zwischenkriegszeit 1914 – 1945“
des Hauses der Geschichte mit der Kuratorin Dr. Cornelia Hecht, der
die historischen Bezüge für die Provenienzforschung vorstellt.
38/12a/15
Termin: Fr 20. März 2015
Ort: Stuttgart, Haus der Geschichte
Kosten: 20,- EUR (inkl. Mittagessen)
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
Der fotografische Blick
Digitalfotografie und ihre Möglichkeiten
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Eine gute Öffentlichkeitsarbeit lebt
von aussagekräftigen Bildern. So richtig gelungen ist eine Pressemitteilung erst, wenn ein attraktives Foto dabei liegt: Mit dem richtigen
Know-How macht man auch mit einfachen Digitalkameras ausdrucksstarke und technisch gute Bilder für die Öffentlichkeitsarbeit, die man in
einer Pressemitteilung, der Website oder einem Werbe-Flyer verwenden
kann. Hier setzt dieses Seminar an. Es behandelt Grundlagen der Fotografie, der Kamerabedienung, der Motivgestaltung und der Bildbearbeitung. In praktischen Übungen versuchen wir Bilder zu produzieren, die
unsere Ziele und Absichten und gleichzeitig ästhetisch ansprechen.
41/15/15
41/24a/15
Termin:
Termin:
Ort:
Kosten:
Hinweis:
Fr 10. bis So 12. April 2015
Fr 12. bis So 14. Juni 2015
Bad Urach, Haus auf der Alb
80,- EUR
Bitte bringen Sie – soweit vorhanden – Ihre
eigene Digitalkamera (Zubehör, Stativ,
Gebrauchsanleitung, etc.) mit.
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-41,
E-Mail: Barbara.Bollinger@lpb.bwl.de
38
–
–
Kompetenzen finden
Aus der Zeit gefallen?
Mensch und Politik in der Beschleunigungsgesellschaft
In einer Gesellschaft, die immer schneller wird
und gewohnte Zeitstrukturen verflüssigt, beschleicht uns das Gefühl, dem Tempo
und der ständigen Präsenz nicht mehr gewachsen zu sein. Dieser Druck lastet nicht nur auf
dem Einzelnen, auch auf ganzen Teilen
der Gesellschaft (etwa den Älteren oder Arbeitslosen). Wie können wir die Kollision zwischen dem Zug der Zeit und den natürlichen
Rhythmen abpuffern? Verantwortung des
Einzelnen ist es, seine Vorstellung von ZeitFoto: Karin Jung, pixelio .de
wohlstand zu verfolgen. Und die Gesellschaft
ihrerseits muss die wiederkehrenden zeitpolitischen Kontroversen
klären. Also etwa: Verkaufsoffener Sonntag? G8 oder G9? Zeitdruck
auf die Demokratie ausüben?
21/25/15
Termin: Fr 19. bis So 21. Juni 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
Gegen den Strom
Von Mut, Kraft und Menschlichkeit
Superhelden werden Sie in diesem Seminar nicht treffen. Die sind
(meistens) auch eher langweilig. Dafür werden Ihnen Menschen begegnen, die sich entschlossen haben, ausgetretene Pfade zu verlassen,
Erwartungen abzustreifen, Widersprüche auszuräumen oder – gar
nicht ganz einfach – aufrecht und aufrichtig zu sein. Wir diskutieren
mit Menschen aus Politik und Zeitgeschichte, mit Aussteigern und
Querdenkern, mit prominenten Umdenkern und unbemerkten Persönlichkeiten. Als roten Faden nutzen wir dabei die Frage, wie sie aus
ihren Überzeugungen Handlungen machen. (Fast) Alles andere liegt
an Ihnen. Ihre Perspektiven, Anliegen und Einschätzungen stehen im
Vordergrund. Abgerundet wird das Programm durch einen kulturellen
Themenabend. Was es noch zu sagen gilt: Der (moralische) Zeigerfinger bleibt bei unserem Seminar unten. Mit den Impulsen und Anstößen
für das eigene Handeln können Sie selbst am besten umgehen.
22/28/15
Termin: Fr 10. bis So 12. Juli 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR (inklusive Kulturabend)
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
39
Orientierung suchen
Mut zur Meinung
Klar, treffend und überzeugend formulieren
Kürzlich wieder mal aufgeregt? Über ein plumpes Politiker-Statement
vielleicht, einen einseitigen Zeitungsartikel oder einen oberflächlichen
Text im Internet? Nächstes Mal antworten Sie – mit spitzer Feder und
geschliffenen Worten. Denn wie Kurt Tucholsky schon sagte: „Die
Sprache ist eine Waffe – haltet sie scharf.“ Leichter gesagt als getan?
Dann kommen Sie zur Schreibwerkstatt. Hier treffen sich Menschen,
die sich politisch einmischen wollen, zum Beispiel mit Leserbriefen,
einem Blog oder Gastbeiträgen. Sie werden sehen: Schreiben ist einfacher als Sie denken – und macht obendrein Spaß.
21/28a/15
Termin: Fr 10. bis So 12. Juli 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
Weibliche Lebensformen im Wandel
Leben und Lieben in der Postmoderne
Lebens- und Partnerschaftsformen sind hochpolitisch und umstritten:
Das haben die Proteste gegen die Thematisierung sexueller Vielfalt im
Unterricht deutlich gezeigt. Es wird darum gerungen, welchen Stellenwert die grundgesetzlich geschützte Ehe behält und welche alternativen Beziehungsformen in einer Gesellschaft möglich sind. Das
Phänomen Liebe unterliegt, wie viele andere Aspekte des Lebens, dem
gesellschaftlichen Wandel und den Einflüssen von Kultur, technischem
Fortschritt und Wertesystemen. Dazu kommt, dass wir mit einer deutlichen Verlängerung der Lebensspanne rechnen können, die mit neuen
Beziehungen gefüllt werden will. In welchem Ausmaß haben sich
damit die Vorstellungen von Bindung und Beziehung verändert und
welchen Stellenwert nehmen sie innerhalb der gesellschaftlichen und
politischen Lebenswirklichkeit heute ein? Wir fragen, welche Rollenzuschreibungen und Weiblichkeits-Bilder in diesem Spannungsfeld
(re) konstruiert werden. Was brauchen Frauen zur Gestaltung eines
sinnerfüllten Lebensentwurfs und welche politischen Schlussfolgerungen ziehen sie aus dieser Analyse?
36/29a/15
Termin: Fr 17. bis So 19. Juli 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 80,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon (0711) 164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
40
–
–
Kompetenzen finden
Oben & Unten
Risse im Wohlstand und wie wir damit umgehen
Der Wohlstand ist in den letzten
Jahren gestiegen – vor allem zum
Wohl der Reichen. So klafft die
soziale Schere in Deutschland immer weiter auseinander. Wie das in
Baden-Württemberg zutrifft, wird
2015 der Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung zeigen.
Jenseits von Statistiken meinen wir
Schere zwischen Arm und Reich . Foto:
über die Parallelgesellschaften von
fotolia .com, Markus Bormann, 46941604
Reich und Arm auch konkrete Vorstellungen zu haben. Unversehens wird dies zum Politikum: Wieviel
Ungleichheit sind wir bereit zu ertragen? Und wann wird Ungleichheit
ungerecht? Vier Mittel versprechen die Lücke zu verkleinern: sozialer
Aufstieg, gesellschaftliche Solidarität, gerechter Sozialstaat sowie
steuerliche Instrumente. Aber tun sie das wirklich?
21/39/15
Termin: Fr 25. bis So 27. September 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
Schwierigen Situationen begegnen
Aufbauseminar
Das Aufbauseminar richtet sich an alle, die das Grundlagenseminar
„Schwierige Situationen souverän meistern“ besucht haben und das
Thema gerne weiter vertiefen möchten. Aufbauend auf dem Grundlagenwissen der Kommunikation widmen wir uns insbesondere der
Gesprächsführung und dem zwischenmenschlichen Konflikt. Modelle
aus der Psychologie der Kommunikation sind ebenso Bestandteil des
Seminars wie das Führen von Gesprächen in konfliktträchtigen Situationen. Das Seminar soll Ihnen Gelegenheit geben, mehr Klarheit zu
gewinnen – damit Sie sich (selbst in schwierigen Lagen) so verhalten
können, wie Sie es gerne möchten.
Denn: Was man gut kann, hat man meistens geübt.
21/43/15
Termin: Fr 23. bis So 25. Oktober 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 130,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
41
Orientierung suchen
Wie wollen wir zusammen leben
Generationenpolitik als Zukunftsaufgabe
Das Zusammenleben der Generationen ist eine zentrale gesellschaftspolitische Zukunftsaufgabe. Die Zukunft wird älter: Mit dem demografischen Wandel sind die Herausforderungen einer zunehmend älter
werdenden Gesellschaft angesprochen, die gleichzeitig vom Rückgang
der jüngeren Bevölkerung geprägt ist. Generationenpolitik umfasst als
politische Querschnittsaufgabe nahezu alle sozialpolitischen Handlungsfelder und Lebensbereiche. Gefordert sind Konzepte, die den
Wandel in den Beziehungen zwischen den Generationen aufnehmen
und gestalten. Entscheidend für eine Generationengerechtigkeit wird
sein, die Potenziale und die Kompetenzen der verschiedenen Generationen füreinander zu fördern. Das Thema Generationenpolitik wird vor
allem auch aus der Perspektive des generationsübergreifenden Lernens
beleuchtet.
38/46/15
Termin: Fr 13. November 2015
Ort: Stuttgart-Bad Cannstatt, Anna-HaagMehrgenerationenhaus
Kosten: 20,- EUR (inkl. Mittagessen)
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-21,
E-Mail: Verena.Demel@lpb.bwl.de
Generationen Foto: fotolia .com, Budimir Jevtic, 61434836
42
–
–
Kompetenzen finden
Die Kunst der Reduktion
Freiräume für ein gutes Leben
Ruheraum im Haus auf der Alb . Foto: H . Jütten
Ihr Schrank wölbt sich nach außen, Ihr Schreibtisch nach unten und
Ihr Bauch nach vorn. Täglich kämpfen wir mit dem, was wir haben,
aber nicht mehr wollen oder haben können. Die schwierigen Operationen, öffentliche Haushalte oder ein aus den Fugen geratenes Klima
wieder ins Lot zu bringen, zeugen davon. „Ballast abwerfen um aufzusteigen“ ist ein nachhaltiger Rat – für Menschen wie Gesellschaften.
Aber geht das so einfach? Wir erforschen zunächst die Qualitäten
der Reduktion. Dann der Blick in den Spiegel: Wovon will ich mich
befreien? Aus dem, was übrig bleibt, machen wir nun das Beste: ein
gutes Leben.
21/50/15
Termin: Fr 11. bis So 13. Dezember 2015
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten: 90,- EUR
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-144,
E-Mail: Christine.Kuntzsch@lpb.bwl.de
43
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Anmeldung
• Das Seminar- und Veranstaltungsangebot der LpB steht allen
offen, die in Baden-Württemberg leben, arbeiten oder lernen.
Anmeldungen von anderen Personen werden nachrangig berücksichtigt.
• Jede Person kann im Jahr grundsätzlich nur an zwei Veranstaltungen aus diesem Programm teilnehmen. Nicht angerechnet
werden Halbtagesveranstaltungen und Bildungsreisen.
• Die Anmeldung muss schriftlich erfolgen, vorzugsweise mit der
Anmeldekarte aus dem Programmheft oder über die Webseite
www.lpb-bw.de (unter „Veranstaltungen“).
Anmeldebestätigung und Auswahlverfahren
• Für die Teilnahme an einer Veranstaltung aus dem offenen Seminarprogramm ist nicht nur eine Anmeldebestätigung, sondern
auch eine schriftliche Zusage erforderlich.
• Für Seminare in den Monaten Januar und Februar entscheidet die
Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen über die Teilnahme.
• Bei Seminaren in den Monaten März bis Dezember wird bei
Überbuchung am 31. Januar per Los über die Teilnahme entschieden. Die Benachrichtigung durch die LpB erfolgt bis zum
15. Februar.
• Anmeldungen, die nach dem 31. Januar eingehen, werden wieder in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, sofern noch
Plätze frei sind.
Speicherung und Verarbeitung von Kundendaten
• Die bei der Anmeldung übermittelten Daten werden von der LpB
ausschließlich für eigene Zwecke verwendet und in keinem Fall
an Dritte weitergegeben.
• Da viele Personen das Angebot der LpB nicht nur aus privatem
Interesse, sondern auch im Rahmen ihrer beruflichen Aufgaben
nutzen, werden von uns zur Erleichterung der Kommunikation
sowohl die privaten wie auch die beruflichen Adressdaten erfasst.
• Die Angabe aller Daten ist freiwillig, jedoch können wir eine
Anmeldung ohne vollständigen Namen und Adresse nicht abschließend bearbeiten.
• Jede Person kann jederzeit verlangen, dass ihre bei der LpB gespeicherten Daten gelöscht werden.
Teilnahmebeitrag und Leistungen
• Sofern in der Anmeldebestätigung nicht anders angegeben, wird
der Teilnahmebeitrag per Überweisung vor Beginn der Veranstaltung erbeten. Bei Barzahlungen ist zu beachten, dass eine
Zahlung mit EC- oder Kreditkarte nicht möglich ist.
44
•
•
•
Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Unterkunft und Verpflegung (mit Ausnahme von Getränken) sowie die sonst in der
Seminarbeschreibung aufgeführten Leistungen.
Fahrtkosten zum Veranstaltungsort werden nicht erstattet.
In begründeten Fällen kann vor Überweisung des Teilnahmebeitrags ein formloser Antrag auf Ermäßigung gestellt werden.
Die Unterbringung in unserem Tagungszentrum Haus auf der
Alb in Bad Urach erfolgt in der Regel in Einzelzimmern ohne
Zuschlag. In anderen Veranstaltungsstätten kann auch eine
Unterbringung in Doppelzimmern der Normalfall sein. Bei
ausdrücklichem Einzelzimmerwunsch fällt ggf. ein in der Seminarbeschreibung aufgeführter Zuschlag an.
Rücktritt und Absage der Veranstaltung
• Ein Rücktritt von der Anmeldung ist bis vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung kostenlos möglich. Erfolgt die Abmeldung zu einem späteren Zeitpunkt oder erscheint eine Person
nicht zu der Veranstaltung, kann die LpB den vollen Teilnahmebeitrag verlangen. Hierauf wird die LpB verzichten, wenn
der freie Platz durch eine andere Person belegt werden konnte.
Ist die Teilnahme aus einem wichtigen Grund (z. B. Erkrankung) nicht möglich, ist ein Verzicht auf den Teilnahmebeitrag
nur bei entsprechendem schriftlichen Nachweis möglich.
• Die LpB ist jederzeit berechtigt, ein Seminar oder eine Veranstaltung abzusagen, zum Beispiel bei einer zu geringen Anmeldezahl oder bei kurzfristiger Erkrankung von Referierenden.
Bereits geleistete Teilnahmebeiträge werden in voller Höhe
erstattet. Darüber hinaus übernimmt die LpB keinerlei Verpflichtungen und leistet auch keine weiteren Erstattungen oder
Entschädigungen.
Bildungsreisen
• Für die Teilnahme an Bildungsreisen der LpB gelten besondere
Bedingungen (siehe in diesem Programmheft ab Seite 68).
Informationen und Kontaktaufnahme
• Ob bei einer Veranstaltung aus diesem Programm noch freie
Plätze zur Verfügung stehen, erfahren Sie über unsere Webseite
www.lpb-bw.de (unter „Veranstaltungen“).
• Mit Fragen und Anregungen zu einzelnen Veranstaltungen
wenden Sie sich bitte an die E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, die bei den jeweiligen Seminarbeschreibungen angegeben sind.
Im Text verwendete Abkürzungen:
EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, ÜF = Übernachtung mit Frühstück,
VP = Vollpension, HP = Halbpension, ME = Mittagessen, AE = Abendessen,
ÖPNV = öffentl. Personennahverkehr
45
Bildungsreisen
Um es mit Goethe zu sagen:
„Die beste Bildung
findet ein gescheiter
Mensch auf Reisen“
e, Wawel .
lnischen König
sidenz der po
ehemaligen Re
r
de
r
vo
pe
rup
Krakau, LpB-G
46
Eine LpB-Tasche
findet ihren Weg
zum Flughafen in
Shanghai . Foto:
Max Steinacher
Wer lieber im eigenen Bett schläft, lässt sich viele
Möglichkeiten entgehen zu erfahren, wie facettenreich,
bunt und interessant unser Land, unser Kontinent, unsere
Welt sind – und wie vielfältig die Konflikte und Probleme
des Alltags sind, mit denen andere Menschen tagtäglich zu
kämpfen haben .
Mit ihrem Angebot an politisch-gesellschaftlichen
Bildungsreisen schafft die Landeszentrale für politische
Bildung Baden-Württemberg Lerngelegenheiten, die über
den Horizont des eigenen Alltags hinausreichen .
„Nur Reisen ist Leben,
wie umgekehrt das
Leben Reisen ist.“
(Jean Paul)
47
Bildungsreisen
Richter als „Ersatzgesetzgeber“ ?
Ein Besuch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Dreiprozenthürde bei der Europawahl, ESM und Fiskalpakt – das sind
Themen der Politik, mit denen sich das oberste Gericht der Bundesrepublik Deutschland zu beschäftigen hatte. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht als Hüter der Verfassung seit seiner Gründung
1951 über die Einhaltung des Grundgesetzes und genießt ein hohes
Ansehen. Es gilt im internationalen Vergleich als eines der politisch
einflussreichsten Gerichte. Ein Vortrag über Stellung, Organisation
und Aufgaben des Bundesverfassungsgerichts wird in die Thematik
einführen. Fragen sind willkommen. Es schließt sich eine Besichtigung des Sitzungsgebäudes im temporären Amtssitz „Waldstadt“ an.
23/21/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Leistungen:
Mi 20. Mai 2015 ( 8 – ca. 14 Uhr)
Karlsruhe
30,- EUR
Busfahrt ab Stuttgart/Karlsruhe/Stuttgart,
Reiseleitung
Mindestteilnahme: 20 Personen
Leitung: Dr. Michael Wild, im Auftrag der LpB
Hinweis: Es gelten strenge Sicherheitsbestimmungen.
Gültiger Reisepass oder Personalausweis
erforderlich. Bitte Geburtsdatum bei der
Anmeldung angeben.
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
Bundesverfassungsgericht in Karlruhe . Foto: LMZ, Rachele
48
Deutschland
Leipzig und die friedliche Revolution
Frauen-Bildungsreise nach Leipzig und Halle
Am „Runden Eck“, der ehemaligen Stasizentrale in Leipzig
25 Jahre nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten geht es
bei dieser Reise vor allem um Frauen und die friedliche Revolution.
Führungen auf den Spuren der Aufbruchszeit 1989/90, Ausstellungsbesuche und Gesprächsrunden bringen uns die Zeit von Repression und
Reglementierung in der DDR noch einmal nahe – aber auch mögliche
Freiräume, Zivilcourage und Widerstand. Wir fragen nach Hoffnungen
und Träumen von Zeitzeuginnen und danach, was daraus geworden
ist. In der Stadt Johann Sebastian Bachs steht natürlich auch der Rundgang „Musikstadt Leipzig – weiblich“ auf dem Programm. Eine Tagesexkursion führt uns in Leipzigs Nachbarstadt Halle. Hier begegnen
wir bedeutenden historischen Frauen wie auch einem dunklen Kapitel
deutscher Geschichte. Die Gedenkstätte „Roter Ochse“ erinnert an
Opfer der politischen Strafjustiz während der NS-Diktatur und an die
am selben Ort nach Kriegsende von sowjetischen Stellen Inhaftierten.
Nicht zuletzt wurden hier von 1950 bis 1989 viele Bürgerinnen und
Bürger der DDR von Stasi-Offizieren drangsaliert – häufiges „Vergehen“ war ihre Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie.
32/44/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Leistungen:
Sa 31. Oktober bis Mi 4. November 2015
Leipzig, Halle
470,00 EUR
Fahrt ab Stuttgart, 4 ÜF, 2 x HP, Programm
und Führungen
Mindestteilnahme: 18 Personen
Leitung: Beate Dörr, LpB
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-33,
E-Mail: Gordana.Schumann@lpb.bwl.de
49
Bildungsreisen
Straßburg – europäische Metropole
Besuch europäischer Einrichtungen
Europa ist unsere Zukunft
und über die europäische
Zukunft wird nicht zuletzt in
Straßburg entschieden. Die
Stadt ist eine europäische
Metropole. Sie ist Sitz des
Europäischen Parlaments, das
seit 1979 von den EU-Bürgerinnen und -Bürgern direkt
gewählt wird. Straßburg ist
außerdem Sitz des Europarats, dem 47 Staaten angehören, und des Europäischen
Gerichtshofs für Menschenrechte. Alle Institutionen
liegen dicht beieinander und
bilden ein eindrucksvolles
europäisches Zentrum. Unser
Programm beinhaltet den
Besuch des EU-Parlaments,
Straßburg Europäisches Parlament .
Gesprächen mit MdEPs sowie
Foto: Erich Westendarp, pixelio .de
eine Führung durch die Straßburger Altstadt. Geprägt von
deutschen und französischen
Einflüssen ist Straßburg eine faszinierende Zeugin des europäischen
kulturellen Erbes. Die Fahrt wird in Zusammenarbeit mit dem Europe
Direct Informationszentrum Stuttgart durchgeführt.
23/18/15
Termin: Do 29. April 2015
(Gespräch mit Frau Maria Heubuch MdEP)
23/44/15
Termin: Mi 28. Oktober 2015
(Gespräch mit Herrn Michael Theurer MdEP)
Ort: Straßburg, Frankreich
Kosten: 55,- EUR, Auszubildende/
Studierende 30,- EUR
Leistungen: Bus ab/bis Stuttgart, Führungen,
(Selbstverpflegung)
Leitung: Thomas Schinkel, LpB;
Dr. Stefanie Woite-Wehle, Europe direct,
Stuttgart
Mindestteilnahme: 20 Personen
Hinweis: Reisepass oder Personalausweis erforderlich.
Bitte Geburtsdatum bei der Anmeldung
angeben.
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
50
Europa
Die Donau, ein starkes blaues Band
Die EU-Strategie für den Donauraum – vor Ort betrachtet
Die Donau verbindet Deutschland, Österreich, die Slowakei und Ungarn. Auch das europäische Projekt „Donauraumstrategie“ verknüpft
diese Staaten miteinander. Was verbirgt sich hinter diesem Projekt der
Europäischen Union, das in Baden-Württemberg eine hohe politische
Bedeutung hat? Welche Ziele hat es und wie erfolgreich ist es? Warum
arbeiten diese Länder erst jetzt stärker miteinander? Wie wird die
politische, gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit im Donauraum gefördert? Entlang der Donau schauen wir uns
die bedeutenden Städte Melk, Wien, Bratislava, Budapest, Linz und
Passau an. Wir machen uns ein klareres Bild über das wirtschaftliche,
politische und kulturelle Potential der Region Donauraum, indem wir
kompetente Gesprächspartnerinnen und -partner treffen und durch
Themenführungen in den jeweiligen Städten Einblicke in das europäische Projekt „Donauraumstrategie“ und unter anderem auch in die
Probleme von Minderheiten z. B. der Roma in Ungarn erhalten.
Stadtansicht von Wien © fotolia .com, 58594733,Creativemarc
23/33/15
Termin: Sa 8. bis Sa 15. August 2015
Ort: Passau, Melk, Wien, Bratislava, Budapest,
Linz, Passau
Kosten: 1.135,- EUR EZ-Zuschlag 480,- EUR
Leistungen: 7 Ü/VP, Fahrt mit Schiff Passau-MelkWien-Budapest-Bratislava, Linz, Passau,
Reiseleitung
Leitung: Waltraud Reimann (Kontouren Stuttgart)
Mindestteilnahme: 15 Personen
Hinweis: Bitte bei Interesse möglichst bald
anmelden. Nachfragen zum Programm:
W. Reimann 0176-54 12 57 07
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
51
Bildungsreisen
EU 28
Kroatien, das jüngste Mitglied der EU
Ban-Jelačić-Platz in Zagreb Foto: Wikimedia Commons, Konrad Zielinski (son of Julo),
CC-BY-SA-2 .5-pl
Kroatien als jüngstes Beitrittsland der Europäischen Union hat einen
komplexen und langwierigen Weg im Beitrittsprozess zurückgelegt.
Von allen Staaten des westlichen Balkans hat Kroatien die größten politischen Fortschritte gemacht. Zahlreiche soziale, wirtschaftliche und
rechtliche Reformen wurden in Angriff genommen und große Hoffnungen auf eine Stabilisierung innerhalb der Region gesetzt. Wie ist
die Situation heute, welche Hoffnungen oder welche Befürchtungen
haben sich erfüllt? Kroatien ist ein Schmelztiegel verschiedenster
Volksgruppen und Religionen und ein Land voller kultureller Reichtümer. Der Bürgerkrieg Anfang der 1990er Jahre hat tiefe Spuren im
Land und bei den Menschen hinterlassen. Es erwarten Sie Rückblicke
und Einblicke in die staatliche Vergangenheitsaufarbeitung. Sie lernen
ein landschaftlich wunderschönes, geschichtsträchtiges Land und
seine wechselvolle Geschichte näher kennen. Besuche, Gespräche und
Begegnungen in Institutionen und Organisationen sowie in Projekten
sind geplant.
52
Europa
77/40/15
Termin: So 4. bis Di 13. Oktober 2015
Ort: u.a Zagreb, Vodice/Srima, Sibenik, Split,
Dubrovnik, Mostar
Kosten: 1.890,00 EUR EZ-Zuschlag 240 EUR
Leistungen: Linienflüge mit Lufthansa ab Frankfurt nach
Zagreb und zurück ab Dubrovnik einschl.
Flughafensteuer, Flugsicherheitsgebühren,
aktuellen Kerosinzuschlägen und
Luftverkehrssteuern (Stand September
2014), 9 Ü/HP in Hotels der gehobenen
Mittelklasse, Transfer- und Transportkosten
in guten Reisebussen, Eintrittskosten,
qualifizierte deutschsprachige
Reiseleitungen vor Ort.
Leitung: Christine Herfel (im Auftrag der LpB) in
Zusammenarbeit mit Intercontact
(Remagen)
Mindestteilnahme: 22 Personen
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
Flagge Kroatien, Grafik: Wikimedia Commons, gemeinfrei
53
Bildungsreisen
Irland im Umbruch
Zwischen Hochkreuz und Hochfinanz
Die „grüne Insel“ beeindruckt immer wieder durch grandiose Landschaften mit Seen, Mooren und schroffen Steilküsten, aber auch durch
eine unvergleichliche Kulturgeschichte. Gleichzeitig leiden große
Teile der Bevölkerung unter den immensen Folgen der Finanz- und
Wirtschaftskrise, deren gesellschaftliche Auswirkungen oft erst durch
intensive Blicke hinter die Kulissen sichtbar werden. Auf dieser Reise
sollen die vielfältigen Gegensätze und die oftmals tiefen Widersprüchlichkeiten beider Teile Irlands ausgelotet werden. Dabei dienen
die beiden Hauptstädte Dublin und Belfast als Ausgangspunkte für
die Erkundung dieses beeindruckenden Landes im Spannungsfeld
zwischen Tradition und
Moderne. Zwischen europäischer Integration und
neuen Formen der Globalisierung, Steinzeitmonumenten und Arbeitslosenzentren, Hochkreuzen und
Hochfinanz werden wir
die Grüne Insel in ihrer
Vielfalt und Komplexität
so entdecken, wie sie
wirklich ist.
54
Europa
23/42a/15
Termin:
Ort:
Kosten:
Leistungen:
So 11. bis So 18. Oktober 2015
Dublin, Belfast
1.379,- EUR EZ-Zuschlag 295,- EUR
Linienflug Frankfurt-Dublin-Frankfurt
mit Aer Lingus oder Lufthansa inkl. aller
Steuern und Gebühren, 7 Ü/HP in 3-SterneHotels, deutschsprachige Reiseleitung,
Führungen und Eintritte lt. Programm,
Transfers im Land mit Reisebus
Leitung: Bernd Mall, freier Mitarbeiter der LpB
Mindestteilnahme: 20 Personen
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 07125.152-148,
E-Mail: Claudia.Haebich@lpb.bwl.de
55
Bildungsreisen
Israel: Geschichte, Gesellschaft, Politik
Unterwegs mit der Frage nach dem unerreichten Frieden
Israel, Jerusalem . Foto: Roman Dembitsky, Fotolia
Das Programm ist vor allem für Menschen gedacht, die zum ersten
Mal nach Israel reisen oder Interesse über das übliche touristische
Programm hinaus haben. Ein eintägiges Seminar bereitet Sie auf
die Reise vor. Sie besuchen die wichtigsten Stätten von Juden und
Christen, Muslimen und anderen Religionen, historische Orte und die
Gedenkstätte Yad Vashem (mit
Gespräch). Im schwäbischjüdischen Dorf Shavei Zion
treffen wir Zeugen von sieben
Jahrzehnten wechselvoller
Geschichte eines Landes, in
dem zwei Völker wohnen
(Martin Buber). Eine Fahrt
auf den Golan (Grenzregion
zum Libanon und Syrien) und
ein Informationsbesuch im
Palästinensischen Autonomiegebiet ergänzen den Blick auf
den Konflikt. Im israelischen
Außenministerium und dem
Vertretungsbüro der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah führen wir Gespräche.
Begegnungen mit Journalisten
und Vertretern aus Wirtschaft
und Bildung runden die Erfah- Betende an der Klagemauer in Jerusalem .
Foto: T . Geyer
rungen ab.
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Die Welt
31/43/15
Termin: Fr 23. Oktober bis So 1. November 2015
Ort: Tel Aviv, Caesarea, Haifa, Akko,
Shavei Zion, Nazzareth, Golan, Jenin,
Jordanquellen(Bayas/CaesareaPhilippi) See
Genezareth mit Kaparnaum und dem Berg
der Seligpreisung, Massada, Totes Meer,
Jerusalem
Kosten: 1.800,- EUR, EZ-Zuschlag ca. 310,- EUR
Leistungen: Flug, 9 ÜN, HP, Eintritte, Transfers.
Leitung: Konrad Pflug, im Auftrag der LpB
Hinweis: Benötigt wird ein Reisepass, der Mindestens
bis 30. Mai 2015 gültig ist. Personen, die
vor dem 1. Januar 1928 geboren sind, benötigen ein Visum der Israelischen Botschaft
in Berlin. Reisesprache ist Deutsch,
Englischkenntnisse sind zur Verständigung
vor Ort von Vorteil
Anmeldung bitte schriftlich, Nachfragen über Telefon 0711.164099-57,
E-Mail: Irene.Rueber@lpb.bwl.de
Israel, Yad Vashem, Halle der Namen . Foto: David Shankbone
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Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Bildungsreisen der LpB
Anmeldung und Zahlung
• Bildungsreisen werden nicht auf die Zahl der Seminaranmeldungen angerechnet, von denen höchstens zwei Anmeldungen
pro Person und Jahr möglich sind.
• Die Anmeldung muss schriftlich erfolgen, vorzugsweise mit der
Anmeldekarte aus dem Programmheft oder online über die Webseite www.lpb-bw.de.
• Ein verbindlicher Reisevertrag kommt zustande, sobald nach
Übermittlung des Reiseprogramms und der detaillierten Reisebedingungen die geforderte Anzahlung geleistet ist. Zeitpunkt und
Höhe der Zahlungen richten sich nach den Reisebedingungen.
• Die LpB behält sich vor, Teilnehmende, die ihrer Zahlungsverpflichtung nicht rechtzeitig nachkommen, von der Teilnahme an
der Reise auszuschließen.
• Bei Bildungsreisen muss die LpB auf eine weitgehende Kostendeckung Wert legen.
Konzept und Programm
• Politische Bildungsreisen der LpB sind als spezielle Form der
Studienreisen auf die Wissensvermittlung ausgerichtet und daher
weder Erholungs- noch Luxusreisen.
• Das endgültige Reiseprogramm einschließlich aller politischen
Bildungsinhalte wird in der Regel spätestens sechs Wochen vor
Beginn der Reise an die Angemeldeten verschickt.
• Änderungen des Programms, insbesondere hinsichtlich der geplanten Veranstaltungstermine und der vorgesehenen Gespräche
bleiben trotz sorgfältiger Vorbereitung ausdrücklich vorbehalten,
da die LpB nicht in allen Fällen für deren Zustandekommen garantieren kann.
Reisepreis
• Es gilt der jeweils ausgeschriebene Reisepreis; bei Flugreisen steht der vereinbarte Reisepreis unter dem Vorbehalt von
nachträglich der LpB auferlegten Tarifänderungen und Kerosinzuschlägen. Solche Zuschläge werden an die Teilnehmenden
weitergegeben.
Teilnahmezahl
• Wenn die in der Ausschreibung genannte und der Kalkulation
zugrunde liegende Mindestteilnahmezahl nicht 60 Tage vor Reisebeginn erreicht ist, kann die LpB die Reise absagen.
• Bereits geleistete Anzahlungen werden vollständig erstattet. Darüber hinaus übernimmt die LpB keinerlei Verpflichtungen und
leistet keine weiteren Erstattungen.
Abkürzungen in den Reiseausschreibungen:
EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, ÜF = Übernachtung mit Frühstück,
VP = Vollpension, HP = Halbpension, ME = Mittagessen, AE = Abendessen,
ÖPNV = öffentl. Personennahverkehr
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Rücktrittsbedingungen
• Vorbehaltlich abweichender Regelungen bei einzelnen Reisen,
auf die jeweils ausdrücklich hingewiesen wird, gelten für die
Bildungsreisen der LpB nach Vertragsabschluss folgende Reiserücktrittsbedingungen:
Absage bis 90 Tage vor Reisebeginn:
Absage bis 60 Tage vor Reisebeginn:
Absage bis 40 Tage vor Reisebeginn:
Absage bis 30 Tage vor Reisebeginn:
Absage bis 20 Tage vor Reisebeginn:
Absage bis 10 Tage vor Reisebeginn:
späterer Rücktritt oder Nichterscheinen:
20 % des Reisepreises
30 % des Reisepreises
40 % des Reisepreises
50 % des Reisepreises
60 % des Reisepreises
80 % des Reisepreises
95 % des Reisepreises
Unterkünfte
• In der Regel erfolgt die Unterbringung in guten Mittelklassehotels oder Pensionen, mitunter auch in Seminarhäusern, Gästehäusern oder Tagungsstätten.
• Die Unterkünfte entsprechen dem landestypischen Standard.
Wir bemühen uns, den Wünschen (Einzel- oder Doppelzimmer;
Nichtraucherzimmer) zu entsprechen.
• Wenn aus organisatorischen Gründen nur Einzelzimmer belegt
werden können, erheben wir einen Einzelzimmerzuschlag.
Versicherungen
• Reiserücktrittsversicherungen sowie Krankenversicherungen für
in- und ausländische Reisen sind nicht im Reisepreis enthalten.
• Den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung – wie auch bei
Auslandsreisen einer Auslandsreisekrankenversicherung – empfehlen wir dringend. Je nach Reiseziel raten wir zu frühzeitiger
Konsultation des Hausarztes.
• Weitere Versicherungen (Reisegepäck-, Haftpflicht-, Unfall- und
Diebstahlversicherungen) sind nicht im Reisepreis enthalten und
liegen im Ermessen des Einzelnen.
Grundsätzlich nicht eingeschlossene Leistungen
• Trinkgelder
• Pass- oder Visumsgebühren
• Getränke, sofern nicht im Gedeck enthalten
• Ausgaben persönlicher Art und persönlich verursachte Kosten
(Sachbeschädigungen usw.)
• Versicherungen
• Foto- und Filmgebühren in besuchten Stätten bzw.
Sehenswürdigkeiten.
Reisedokumente
Die notwendigen Reisedokumente werden rechtzeitig mit den
detaillierten Reisebedingungen mitgeteilt. In manchen Ländern
ist eine Mindestgültigkeitsdauer des Reisepasses von einem halben Jahr vorgeschrieben.
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Chronologische Übersicht
E-Learning-Kurse
Bildungsreisen
Januar
Kommunal Online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Erinnerungskultur-Erinnerungskonflikte . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Februar
Ordnung und Vernichtung . . . . . . . . . . . .
Der Weg zu vielen Klicks . . . . . . . . . . . . .
Politisch für (Wieder-)Einsteiger: Staat . . . .
Schwierige Situationen souverän meistern .
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37
37
22
. 4
38
25
Kriegskinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Der fotografische Blick . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erinnerungskultur-Erinnerungskonflikte . . . . . .
Straßburg – europäische Metropole . . . . . . .
Krisenherde der Weltpolitik . . . . . . . . . . . . .
Politisch für (Wieder-)Einsteiger: Grundrechte .
„Fangen wir hier an, hier in Ulm“ . . . . . . . . .
Feigenblatt oder Fürsprecher? . . . . . . . . . . . .
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12
25
. 5
26
März
Irland im Umbruch . . . . . . . . . . . . . . . . .
Partizipation und Social Web . . . . . . . . . .
Stadtraum – Raum zum Leben! . . . . . . . . .
Erinnerungskultur-Erinnerungskonflikte . . . .
Lebensraum Bodensee II . . . . . . . . . . . . . .
Wissen, wem die Dinge wirklich gehören .
Wikipedia wird weiblich! . . . . . . . . . . . . .
April
Mai
Erinnerungskultur-Erinnerungskonflikte .
Euthanasie im NS-Propagandafilm . . .
Richter als „Ersatzgesetzgeber“? . . . . .
Die Zukunft steht Modell . . . . . . . . . . .
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17
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. 6
Der fotografische Blick . . . . . . . . . . . . .
Auf den Spuren von Frauen in Ulm . . . .
Politische Lebensläufe – Politische Orte .
Displaced – Heimatlos 1945 . . . . . . . .
Aus der Zeit gefallen? . . . . . . . . . . . . .
300 Jahre Karlsruhe . . . . . . . . . . . . . .
Werkzeugkasten für Mutbürger . . . . . . .
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27
Juni
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Juli
Gehört Asien die Zukunft? . . . . . . . . . . . .
Mut zur Meinung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schwierige Situationen souverän meistern .
Der Philosoph aus Hohenlohe . . . . . . . . . .
Gegen den Strom . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Heimat ist – wir! . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Weibliche Lebensformen im Wandel . . . . .
Vielfältig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Albwanderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Weder Krieg noch Frieden . . . . . . . . . . . .
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10
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19
August
Die Donau, ein starkes blaues Band . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Neuanfang nach der Katastrophe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
September
Lebensraum Bodensee II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Oben & Unten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Oktober
EU 28 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Irland im Umbruch . . . . . . . . . . . . . . . . .
Interkulturelle Kompetenzen erwerben . . . .
„Europa und die Anderen“ . . . . . . . . . . .
Wie der Ukraine-Konflikt Europa verändert
Präsent (nicht nur) im Parlament! . . . . . . . .
Israel: Geschichte, Gesellschaft, Politik . . .
Schwierigen Situationen begegnen . . . . . .
Straßburg – europäische Metropole . . . . .
Leipzig und die friedliche Revolution . . . . .
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49
November
70 Jahre Vereinte Nationen . . . . .
Wie wollen wir zusammen leben .
Kriegsenkel . . . . . . . . . . . . . . . .
Der Trümmerfrauen-Mythos . . . . . .
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Dezember
Die Kunst der Reduktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
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Zur Erinnerung
Seite
Nr.
Ich habe mich angemeldet:
Termin
Titel Frau
Kontakt, Tel.
Seite
Nr.
Termin
Titel Kontakt, Tel.
Frau
DIE LANDESZENTRALE
FÜR POLITISCHE BILDUNG
•ist eine überparteiliche Einrichtung des Landes
Baden-Württemberg,
•will für die Demokratie begeistern und
•zur eigenen Meinung verhelfen,
•veranstaltet Seminare, Vorträge, Bildungsreisen,
Ausstellungen, Politische Tage
•veröffentlicht Bücher und Zeitschriften
•entwickelt und publiziert Lernmedien und Spiele
•unterhält das Tagungszentrum „Haus auf der Alb“
in Bad Urach
•und LpB-Shops am Hauptsitz Stuttgart und in den
Außenstellen Freiburg und Heidelberg.
Webshop und Newsletter www.lpb-bw.de
62
Impressum
Herausgegeben von der
Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart
Telefon 0711.164099-0, Fax -77
E-Mail: lpb@lpb.bwl.de
Redaktion: Felix Steinbrenner, Werner Fichter
Layout/Satz: Klaudia Saupe
Druck: Pfitzer GmbH & Co. KG, Renningen
Titelbild Foto: fotolia.com, Rawpixel, 70499497
Fotos der Kopfzeilen: Weltkugel und Züge: lmz,
Menschenmenge: Europäische Kommission,
Uhren: fotolia.com, Perseomedusa, 55042567
Fotos: LpB, wenn nicht anders angegeben
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