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15-19. Woche.indd - Deutschlandradio

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Programmvorschau
4. bis 10. Mai 2015
Mitschnitt
Die mit M gekenn­zeichneten Sendungen sind
für private Zwecke ausschließlich gegen Rechnung,
unter Angabe von Name und Adresse
für 10,– EUR erhältlich bei:
Deutschlandradio Service GmbH, Hörerservice
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Weitere Informationen erhalten Sie unter
Telefon 0221.345 - 1847
deutschlandradio.de
Hörerservice
Telefon 0221.345 - 1831
Telefax 0221.345 - 1839
hoererservice@deutschlandradio.de
19.
Mo 4. Mai 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
1.10 Interview der Woche
(Wdh.)
1.35 Hintergrund
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit 2.07 Kulturfragen
Debatten und Dokumente
(Wdh.)
anschließend ca.
2.30 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Pfarrerin Gabriele Herbst,
Magdeburg
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
Programm-
8.47 Sport
erläuterungen
8.50 Presseschau
siehe
Aus deutschen und
Anhang
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
☛
9.05Kalenderblatt
Vor 50 Jahren:
Der Kriegsfotograf Horst Faas
erhält als erster Deutscher
den Pulitzerpreis
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Kontrovers
M Politisches Streitgespräch mit
Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800.4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
campus@deutschlandfunk.de
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
1
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
20.00Nachrichten
20.10Musikszene
* Beethoven auf Französisch
Die Kammermusikszene
entdeckt die Werke von
Georges Onslow
Von Kirsten Liese
21.00Nachrichten
21.05Musik-Panorama
* Mozartfest Würzburg 2014
Luigi Boccherini
Sinfonie d-Moll
›La casa del diavolo‹, op. 12 Nr. 4
Philip Glass
Orchestersuite aus der Oper
›Orphée‹
Arthur Honegger
›Pastorale d’été‹. Poème
symphonique für Orchester
Wolfgang Amadeus
Mozart
Sinfonie Nr. 41 C-Dur ›Jupiter‹,
KV 551
The Knights New York
Leitung: Eric Jacobsen
Aufnahme vom 27.5.14 aus
dem Kaisersaal der Würzburger
Residenz
22.00 Nachrichten
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Seewetterbericht inkl. Wasserstandsvorhersage täglich 1.05 • 6.40 • 11.05 • 21.05 Deutschlandfunk auf MW 1269 kHz
Di 5. Mai 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.15 Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Pfarrerin Gabriele Herbst,
Magdeburg
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 70 Jahren:
In Prag beginnt der Aufstand
gegen die deutsche Besatzung
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Sprechstunde
M Reisemedizin
Studiogäste: Prof. Christian G.
Meyer, Bernhard-Nocht-Institut
für Tropenmedizin, Abteilung
Molekulare Medizin, und OA
Dr. Jörg Gielen, Leiter der
Reiseimpfsprechstunde, Institut
für Medizinische Mikrobiologie,
Immunologie und Hygiene,
Universitätsklinik Köln
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800.4464 4464
sprechstunde@
deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
campus@deutschlandfunk.de
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
2
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Das Feature *Sprachstunde null
Wie die Bundesrepublik über
Juden und Israel zu sprechen
lernte
Von Daniel Cil Brecher
Regie: Thomas Wolfertz
DLF/WDR 2010
20.00Nachrichten
20.10Hörspiel
*Hate Radio
Von Milo Rau
Regie: Milena Kipfmüller
Mit Bianca Hauda, Uwe
Wassermann, Max von Malotki,
Edda Fischer
WDR/ORF 2013/ca. 49'
21.00Nachrichten
21.05Jazz Live
* Nils Petter Molvaer
Nils Petter Molvaer, Trompete,
Elektronik
Geir Sundstol, Pedal Steel
Guitar, Banjo
Jo Berger Myhre, E-Bass
Erland Dahlen, Schlagzeug
Aufnahme vom 31.5.14
beim Jazzfest Bonn
Am Mikrofon: Harald Rehmann
22.00 Nachrichten
22.05Musikjournal
Berichte – Informationen –
Kommentare
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Mi 6. Mai 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Aus Religion
und Gesellschaft
Thema siehe 20.10 Uhr
anschließend ca.
2.30 Lesezeit
Mit Antonia Baum,
siehe 20.30 Uhr
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Pfarrerin Gabriele Herbst,
Magdeburg
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
3
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 100 Jahren:
Der amerikanische Filmregisseur
Orson Welles geboren
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Länderzeit
M Hörertel.: 00800.4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
campus@deutschlandfunk.de
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00 Nachrichten
1965
2015
18.10 Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00 Nachrichten
19.05 Kommentar 19.15 Zur Diskussion
1965 Freundschaft verpflichtet
2015 Podium:
Tal Alon, Herausgeberin des
Magazins Spitz
Sarah Stricker, Schrifstellerin
Avi Primor, ehemaliger
Botschafter Israels in
Deutschland
Sven-Christian Kindler MdB,
Bündnis 90/Die Grünen
Moderation: Thilo Kößler,
Deutschlandradio
Aufzeichnung vom 27.4.15 aus
der Bertelsmann Repräsentanz
in Berlin
20.00 Nachrichten
20.10 Aus Religion und Gesellschaft
Mein Reich ist nicht von dieser
Welt – Albert Camus und die
Philosophie als Lebensgefühl
Von Manuel Gogos
20.30Lesezeit
Antonia Baum liest aus ›Ich wuchs auf einem Schrott­platz auf, wo ich lernte,
mich von Radkappen und
Stoßstangen zu ernähren‹ (1/2)
(2. Lesung am 13.5.15)
21.00Nachrichten
21.05Querköpfe * Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
»Wir alle irren!«
Das undogmatische Kabarett
des Hanns Dieter Hüsch
Von Rainer Praetorius
22.00 Nachrichten
22.05Musikforum
* Fürchtet den bewaffneten Mann
Die Messe ›L’homme armé‹ und ihre Bearbeitungen
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
Do 7. Mai 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.15 Zur Diskussion
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Pfarrerin Gabriele Herbst,
Magdeburg
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 175 Jahren:
Der Maler Caspar David Friedrich
gestorben
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Marktplatz
M Ahnenforschung *Was hat Opa eigentlich im Krieg
gemacht?
Am Mikrofon: Armin Himmelrath
Hörertel.: 00800.4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
campus@deutschlandfunk.de
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
4
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15DLF-Magazin
20.00Nachrichten
20.10Aus Kultur- und
Sozialwissenschaften
21.00Nachrichten
21.05JazzFacts Neues von der Improvisierten
Musik
Mit Karsten Mützelfeldt
22.00 Nachrichten
22.05Historische Aufnahmen *König im eigenen Reich
Der Dirigent Sir John Barbirolli
(1899 – 1970)
Von Christoph Vratz
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Fr 8. Mai 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.14 DLF-Magazin
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Gedanken zur Woche
Pfarrer Martin Vorländer,
Frankfurt am Main
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 70 Jahren:
Der Zweite Weltkrieg endet
in Europa
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
9.55Koran erklärt
Vorstellung und Erläuterung von
Versen aus der Heiligen Schrift
des Islams durch Vertreterinnen
und Vertreter der Islamischen
Theologie oder der Islamwissen­
schaft.
10.00 Nachrichten
10.10 Lebenszeit
M Hörertel.: 00800.4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
campus@deutschlandfunk.de
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
15.50 Schalom
Jüdisches Leben heute
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
5
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Das Kulturgespräch 20.00Nachrichten
20.10Das Feature *Schalom und Sozialismus –
immer bereit!
Israelisch-ostdeutsche
Verwicklungen und Verwirrungen
Von Charlotte Misselwitz
Regie: Matthias Kapohl
DLF 2011
21.00Nachrichten
21.05On Stage *Big Bang – Bérangère Palix
Aufnahme vom 6.3.15
beim Theaterkahn im
Liederwahn in Dresden
22.00Nachrichten
22.05Musikforum
*Zum 175. Geburtstag:
Peter Tschaikowskys Opern (3/4)
›Pique Dame‹
(Teil 4 am 20.5.15)
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Sa 9. Mai 2015
0.00Nachrichten
0.05Mitternachtskrimi
*It’s your turn
Von Hugo Rendler
Regie: Martin Zylka
Mit Florian Lukas, Mira Partecke,
Helga Uthmann, Lars Rudolph,
Astrid Meyerfeldt, Hans Diehl,
Peter Groeger, Matthias Haase
u.a.
WDR 2010/53'30
1.00Nachrichten
1.05Deutschlandfunk Radionacht
Rock
Am Mikrofon: Udo Vieth
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Spielraum
Früher Provinz,
heute Künstlermetropole Neue Musik aus Berlin
Von Thomas Elbern
5.00 Nachrichten
5.05 Early Morning Blues
Live im Studio: Leo Gehl
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.05 Kommentar
6.10Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Pfarrerin Gabriele Herbst,
Magdeburg
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Börse
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00 Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 50 Jahren:
Der Pianist Vladimir Horowitz
feiert sein Comeback in der
Carnegie-Hall
9.10Das Wochenendjournal 10.00Nachrichten
10.05Klassik-Pop-et cetera
*Am Mikrofon: Der Bariton
Michael Nagy
11.00Nachrichten
11.05Gesichter Europas
*Pekings Tor nach Europa
China auf Einkaufstour
in Griechenland
Mit Reportagen von Leila Knüppel
und Manfred Götzke
Am Mikrofon: Thilo Kößler
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.50 Internationale Presseschau
13.00Nachrichten
13.10Themen der Woche
13.30 Eine Welt Auslandskorrespondenten
berichten
14.00 Nachrichten
14.05 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
campus@deutschlandfunk.de
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
16.00Nachrichten
16.05Büchermarkt
Bücher für junge Leser
16.30Forschung aktuell
Computer und Kommunikation
17.00Nachrichten
17.05Markt und Medien
17.30Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
6
18.10Informationen am Abend mit Sporttelegramm
18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.10Sport am Samstag
20.00Nachrichten
20.05Hörspiel
*Im Westen nichts Neues
Von Erich Maria Remarque
Bearbeitung: Matthias Eckoldt
Regie: Christiane Ohaus
Mit Patrick Güldenber, Janusz
Kocaj, Sebastian Urzendowsky,
Horst Mendroch, Lisa Hrdina,
Konstantin Graudus, Verena von
Behr
RB 2014/112'37
22.00Nachrichten
22.05Atelier neuer Musik
* Fylkingen
Eines der ältesten Musiker­
netzwerke Europas in Stockholm
Von Nina Polaschegg
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.05Lange Nacht
*Working Class Heroes
Hanns Eisler und John Lennon
in einer ›Langen Nacht‹
Von Thomas Freitag
Regie: Monika Künzel
23.57 National- und
Europahymne
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
So 10. Mai 2015
0.00 Nachrichten
0.05 Lange Nacht
Working Class Heroes
Hanns Eisler und John Lennon
in einer ›Langen Nacht‹
Von Thomas Freitag
Regie: Monika Künzel
1.00 Nachrichten
2.00Nachrichten
2.05Deutschlandfunk Radionacht
2.05 Sternzeit
2.07 Konzertmomente
Alan Hilario
White Rice
Nikola Lutz, Saxofon
Mark Kyseka, Saxofon
Volker Heyn
Eclipse of Reason
Salome Kammer, Stimme
Ensemble Aventure
Leitung: Alexander Ott
3.00 Nachrichten
3.05 Schlüsselwerke
Paul Hindemith
Sinfonie ›Mathis der Maler‹
Berliner Philharmoniker
Leitung: Claudio Abbado
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Die neue Platte XL
5.00 Nachrichten
5.05 Auftakt
6.00 Nachrichten
6.05Kommentar
6.10Geistliche Musik
G eorg Böhm
Choralbearbeitung über ›Vater
unser im Himmelreich‹ für Orgel
Hauke Ramm, Orgel
Johann Sebastian Bach
›Wahrlich, wahrlich, ich sage
euch‹. Kantate am Sonntag
Rogate für Soli, Chor und
Orchester, BWV 86
Sibylla Rubens, Sopran
Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir
und Orchestra
Leitung: Ton Koopman
7.05Information und Musik
Aktuelles aus Kultur
und Zeitgeschehen
7.30 Nachrichten
7.50 Kulturpresseschau
8.00 Nachrichten
8.30Nachrichten
8.35Am Sonntagmorgen
M Religiöses Wort
»Erzähl mir, wie der Frieden
kam!« Zeitzeugen erinnern sich
an den Mai 1945
Von Renate Kirsch
Evangelische Kirche
8.50Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 100 Jahren:
Der Maler Albert Weisgerber
gestorben
9.10Die neue Platte
Sinfonische Musik
9.30Essay und Diskurs
M Feinde, Freunde, Fremde
*Interessen und Befindlichkeiten
im deutsch-israelischen
Verhältnis
Von Karin Beindorff
10.00 Nachrichten
10.05 Katholischer Gottesdienst Übertragung aus der Pfarrkirche
St. Godehard in Hannover-Linden
Predigt: Pfarrer Wolfgang Beck
11.00Nachrichten
11.05Interview der Woche
11.30 Sonntagsspaziergang
Reisenotizen aus Deutschland
und der Welt
12.00 Nachrichten
13.00Nachrichten
13.05Informationen am Mittag
13.30 Zwischentöne
* Musik und Fragen zur Person
Der Theaterdramaturg
Hermann Beil im Gespräch mit
Michael Langer
14.00 Nachrichten
15.00 Nachrichten
7
15.05 Rock et cetera
* Es ist da! Die Londoner Band Fofoulah
Von Marlene Küster
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
16.30Forschung aktuell
Wissenschaft im Brennpunkt
17.00Nachrichten
17.05Kulturfragen
M Debatten und Dokumente
17.30Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
17.55Deutschlandfunk aktuell
Bremen hat gewählt
18.05 Nachrichten
19.00 Nachrichten
20.00Nachrichten
20.05Freistil
*Billige Träume?
Eine kleine Geschichte der
Heftromane in Deutschland
Von Ulrike Klobes
und Matthias Käther
Regie: Philippe Bruehl
DLF 2012
21.00Nachrichten
21.05Konzertdokument der Woche
* Beethovenfest Bonn 2014
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 6 A-Dur, op. 30 Nr. 1
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 3 Es-Dur, op. 12 Nr. 3
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 2 A-Dur, op. 12 Nr. 2
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 7 c-Moll, op. 30 Nr. 2
Leonidas Kavakos, Violine
Enrico Pace, Klavier
Aufnahmen vom 10.9.14 aus
dem Beethoven-Haus in Bonn
22.00 Nachrichten
23.00Nachrichten
23.05Das war der Tag
23.30Sportgespräch
23.57National- und Europahymne
Claude-Bénigne
Balbastre
Duo für Orgel, D-Dur
Maxime Heintz, Orgel
Domenico Scarlatti
Missa breve ›La stella‹
Lars Baunkilde, Violine
Michael Dücker, Theorbe
Leif Meyer, Orgel
Immortal Bach Ensemble
Leitung: Morten Schuldt-Jensen
7.00Nachrichten
Seewetterbericht inkl. Wasserstandsvorhersage täglich 1.05 • 6.40 • 11.05 • 21.05 Deutschlandfunk auf MW 1269 kHz
Programmerläuterungen
Mo 4. Mai
20.10Musikszene
Beethoven auf Französisch
Die Kammermusikszene
entdeckt die Werke von
Georges Onslow
Von Kirsten Liese
Er war lange Zeit vergessen,
deshalb aber mitnichten ein
schlechter Komponist! Im Gegenteil: Namhafte Ensembles
wie das Mandelring Quartett,
das Quatuor Diotima oder das
Quatuor Ardeo begeistern sich
seit einigen Jahren wieder für die
Musik von Georges Onslow, der
als Sohn englisch-französischer
Eltern 1784 in Clermont-Ferrand
geboren wurde und dort 1853
starb. Die Musiker von heute
finden seine Werke einfallsreich,
originell, wildromantisch und
witzig. Und sie vergleichen sie
mit Kompositionen von Haydn,
Beethoven und Mendelssohn.
Dank dieser Qualitäten unterscheiden sich Onslows Werke von
anderen Raritäten, nach denen
Interpreten ja grundsätzlich gerne stöbern, um sich zu profilieren. Dass das Œuvre des un­
gemein produktiven Georges
Onslow in keine Schublade passt,
kommt als ein weiterer großer
Reiz hinzu. Er schrieb nur wenige
Sinfonien, dafür aber 36 Streichquartette und 34 Streichquintette!
Immer mehr Solisten, darunter
auch die Cellistin Maria Kliegel,
interessieren sich für den ›französischen Beethoven‹, wie ihn
seine Zeitgenossen nannten. Vor
wenigen Wochen widmete man
in Venedig dem Komponisten
sogar ein eigenes Festival.
21.05Musik-Panorama
Mozartfest Würzburg 2014
Luigi Boccherini
Sinfonie d-Moll
›La casa del diavolo‹, op. 12 Nr. 4
Philip Glass
Orchestersuite aus der Oper
›Orphée‹
Arthur Honegger
›Pastorale d’été‹. Poème
symphonique für Orchester
Wolfgang Amadeus
Mozart
Sinfonie Nr. 41 C-Dur ›Jupiter‹,
KV 551
The Knights New York
Leitung: Eric Jacobsen
Aufnahme vom 27.5.14 aus
dem Kaisersaal der Würzburger
Residenz
Sie nennen sich The Knights,
also Die Ritter und bilden eine
musikalische Spannbreite ab, die
von der Barockmusik über das
klassisch-romantische Repertoire
bis hin zu Jazz, Klezmer und
Indie-Rock reicht. Alte Musik so
zu spielen, als sei sie gestern
erst geschrieben worden und
neue Musik wiederum so vertraut klingen zu lassen, als gäbe
es sie schon seit vor-vorgestern
– das ist das formulierte Ziel des
Ensembles aus New York. Beim
Mozartfest Würzburg 2014 haben
The Knights davon eine Kostprobe gegeben in Werken von Luigi
Boccherini, Wolfgang Amadeus
Mozart und Arthur Honegger.
Die Orchestersuite aus der Oper
›Orphée‹ von Philip Glass war
beim Konzert in der Würzburger
Residenz zum ersten Mal überhaupt in Europa zu hören.
Di 5. Mai
19.15Das Feature Sprachstunde null
Wie die Bundesrepublik über
Juden und Israel zu sprechen
lernte
Von Daniel Cil Brecher
Regie: Thomas Wolfertz
DLF/WDR 2010
Für die an den Juden began­ge­
nen Verbrechen fand die bundesrepublikanische Öffentlichkeit in
den frühen Jahren nach dem
Krieg noch keine Sprache. Das
Thema wurde verdrängt oder ge-
8
leugnet, und Fragen von Schuld
und Verantwortung erschienen
fast ausschließlich im Zusammenhang der geplanten, äußerst
unpopulären Entschädigungszahlungen. 1951 appellierten Persönlichkeiten wie der Hamburger
Politiker und Senatssprecher
Erich Lüth zum ersten Mal an
die Öffentlichkeit, endlich Worte
für das Unsägliche zu finden
und das Gespräch mit Juden und
Israelis zu suchen. Lüth reiste als
einer der ersten Bundesbürger
1953 nach Israel und wurde zu
einem der einflussreichsten Lehr­
meister einer neuen Sprache, die
Deutschen ein Gespräch über
Juden und die ›Vergangenheit‹
ermöglichte. Viele der damals
geschaffenen Floskeln und spezifisch deutschen Wunschbilder
spielen im deutsch-jüdischen
Verhältnis noch immer eine Rolle
und beeinflussen weiterhin das
öffentliche Gespräch über den
jüdischen Staat.
20.10Hörspiel
Hate Radio
Von Milo Rau
Regie: Milena Kipfmüller
Mit Bianca Hauda, Uwe
Wassermann, Max von Malotki,
Edda Fischer
WDR/ORF 2013/ca. 49'
Radio ist ein Begleitmedium,
heißt es. Auch ein Begleitmedium
beim Morden? ›Hate Radio‹
zeigt, dass Worte töten können
und es getan haben. Der Massen­
mord, der sich 1994 in Ruanda
ereignete, hatte einen ›Soundtrack‹, und der kam aus dem
Radio. Auf dem populären Sender
rtlm wurden coole Moderationen,
aktuelle Sportnachrichten und
die neueste Popmusik verbunden
mit Hasspropaganda und geziel­
ten Aufrufen zum Mord. Wenn
die Hörer anriefen, wünschten
sie sich Musik und denunzierten
die Verstecke derjenigen, die als
Nächste zu Opfern des Genozids
werden sollten. Der lässige Stil,
der Groove und die Formate von
rtlm sind die gleichen wie die
von Radiostationen überall auf
der Welt. Man muss nur wenige
Namen, Orte und Zeitbezüge
weglassen, und das, was dieses
Radio begleitete und auslöste,
könnte überall auf der Welt geschehen sein oder noch geschehen.
Programmerläuterungen
21.05Jazz Live
Nils Petter Molvaer
Nils Petter Molvaer, Trompete,
Elektronik
Geir Sundstol, Pedal Steel
Guitar, Banjo
Jo Berger Myhre, E-Bass
Erland Dahlen, Schlagzeug
Aufnahme vom 31.5.14
beim Jazzfest Bonn
Am Mikrofon: Harald Rehmann
»Freier, dunkler ProgressivRock«, so charakterisiert Nils
Petter Molvaer seine Musik.
Wie so viele seiner heimischen
Musikerkollegen beschränkt sich
der norwegische Trompeter nicht
auf die Stilbreite des modernen
Jazz. Auf der Suche nach neuen
Klängen bereist er auch die Regio­
nen von Rock, Ambient, Neuer
Musik, World Music, Techno und
anderen zeitgenössischen Genres, um sich aus alldem seine
eigenen Soundscapes zu gestalten – und die kommen mal
meditativ, mal mit ungestümer
Wildheit daher. Einflüsse des frühen Rockjazz eines Miles Davis
sind dabei genauso spürbar wie
Molvaers Interesse an den Möglichkeiten elektronischer Klang­
erzeugung und -beeinflussung.
In seinem jüngsten Quartett
sorgte zudem die Instrumentierung mit einer Pedal Steel Guitar
für eine willkommene Erweiterung des stilistischen Ausdrucksspektrums.
Mi 6. Mai
21.05Querköpfe Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
»Wir alle irren!«
Das undogmatische Kabarett
des Hanns Dieter Hüsch
Von Rainer Praetorius
»Zugucken, zuhören, aufschreiben, vortragen – das ist das ganze
Geheimnis, wie ich es betreibe«,
bemerkte Hanns Dieter Hüsch
einmal. Allerdings, so ergänzte
der gebürtige Niederrheiner, versuche er dabei auch immer wieder »unzusammenhängende
Zusammenhänge zusammenzuhängen«. Hüsch starb 2005. Von
seinen 80 Lebensjahren hatte er
über 50 auf der Bühne verbracht.
Sein Kabarett war immer ganz
nah am Menschen – und zutiefst
menschenfreundlich. Sein einzigartiger Stil hinterließ nachhaltige Spuren im deutschen Kabarett. Eine Hommage zum 90.
Geburtstag von Hanns Dieter
Hüsch. Mit Künstlern, die ihm
auch persönlich nahestanden.
Darunter Dieter Nuhr, Konstantin
Wecker und Rüdiger Hoffmann.
22.05Musikforum
Fürchtet den bewaffneten Mann
Die Messe ›L’homme armé‹ und ihre Bearbeitungen
Das Chanson ›L’homme armé‹,
das im 14. Jahrhundert in Zentralfrankreich entstanden war, erreichte in der Renaissance eine
solch große Beliebtheit, dass es
in mehr als 40 Messkompositio­
nen Verwendung fand. Von
Guillaume Dufay über Josquin
Desprez bis zu Cristóbal de
Morales und Giovanni Palestrina
– alle haben eine ›Missa L’homme
armé‹ geschrieben. Keine andere
Cantusfirmus-Melodie erfreute
sich in der Geschichte der polyphonen Messe solcher Popularität. Mit dem bewaffneten Mann
war möglicherweise Karl der
Kühne gemeint, Herzog von
Burgund, der ein gefürchteter
Kriegsherr war, aber auch die
Musik liebte. Er komponierte
selbst, stand mit Guillaume
Dufay und Gilles Binchois in
Kontakt und holte Komponisten
wie Antoine Busnois in seine
Hofkapelle. Bis heute hat das
Chanson wenig von seiner
Magnetwirkung eingebüßt. Selbst
Jazz- und Folkmusiker greifen
die Melodie wieder auf.
Do 7. Mai
10.10 Marktplatz
M Ahnenforschung Was hat Opa eigentlich im Krieg
gemacht?
Am Mikrofon: Armin Himmelrath
Vor 70 Jahren endete der Zweite
Weltkrieg – bei vielen Jüngeren
wird deshalb die Geschichte der
eigenen Familie zum Thema.
Wenn Zeitzeugen nicht mehr leben, bleiben oft nur persönliche
Fotos, Dokumente und überlieferte Erzählungen, um sich den
Ereignissen vor über sieben Jahrzehnten zu nähern. Aber auch
9
zahlreiche Archive bieten die
Möglichkeit nachzuforschen. Die
Recherche etwa beim Bundesarchiv, bei der ›Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung
der nächsten Angehörigen von
Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht‹ oder in Vermissten- und Gefallenenlisten ist
auch für Privatpersonen möglich
und fördert nicht selten Neues
über die eigene Familiengeschich­
te zu Tage. Wo war der eigene
Groß- oder Urgroßvater als Soldat im Krieg eingesetzt? Welche
Archive geben Auskunft über
Großmutters Arbeitsdienstzeit
oder ihre Tätigkeit im Militär­
lazarett? Wie lassen sich frühere
Wohnadressen, Dienstorte oder
auch die Lage von Soldaten­
gräbern finden? Und welche
Chancen gibt es darüber hinaus,
auch den Werdegang von Vorfahren im Ersten Weltkrieg zu erforschen und zu dokumentieren?
Moderator Armin Himmelrath
beantwortet gemeinsam mit
Expertinnen und Experten Ihre
Fragen rund um die Ahnen­
forschung zur NS-Zeit und zum
Ersten Weltkrieg.
Hörertel.: 00800.4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
22.05Historische Aufnahmen König im eigenen Reich
Der Dirigent Sir John Barbirolli
(1899 – 1970)
Von Christoph Vratz
Im Jahr 1950 dirigierte John
Barbirolli nach mehrmonatiger
Ruhe und mit ärztlichem Segen
erstmals die Berliner Philharmoniker. Zu diesem Zeitpunkt war
er bereits seit sieben Jahren Leiter
des ältesten englischen Sinfonieorchesters, des Hallé Orchestra
in Manchester. Nach dem Grund
für die kulturelle Regsamkeit der
Industriestadt Manchester befragt, gab der Sohn eines Italieners und einer Französin zur
Antwort, dass die Hässlichkeit
der Stadt das kulturelle Leben
begünstige. Ob sich hinter dieser Aussage britischer Humor
oder tiefere Bedeutung verbirgt,
bleibe dahingestellt. Jedenfalls
fand Barbirolli in der Entwicklung
dieses Orchesters seine Lebensaufgabe. Zuvor hatte er bereits
erfolgreich als Nachfolger von
Arturo Toscanini beim New York
Philharmonic Orchestra gearbeitet. Doch ermüdet von den nicht
Programmerläuterungen
enden wollenden Angriffen durch
die Presse, kehrte er noch während des Krieges nach Europa
zurück, um in Manchester eine
bedeutende Ära zu prägen. Hier
hatte er so große Freiheiten als
Dirigent wie nirgendwo sonst.
Einige seiner Mahler- und Tschai­
kowsky-Einspielungen gelten
heute noch als diskografische
Meilensteine.
Fr 8. Mai
20.10Das Feature Schalom und Sozialismus –
immer bereit!
Israelisch-ostdeutsche
Verwicklungen und Verwirrungen
Von Charlotte Misselwitz
Regie: Matthias Kapohl
DLF 2011
Es beginnt bei den Gruppengesängen, geht musikalisch weiter
im fröhlichen Aufbaugestus für
Geschwistertum im Arbeiterund Bauernvolk ... Yossi B.
macht eine Sendung über ›Das
revolutionäre deutsche Lied‹ im
israelischen Radio. Der Israeli
und die deutsche Journalistin
Charlotte Misselwitz stellen fest,
dass das zionistische und ostdeutsche Liedgut ähnlich klingt.
Yossi, Anfang 20, lebt seit drei
Jahren in Berlin. Die Autorin,
Anfang 30, hat ein Jahr in Tel
Aviv gelebt. Entlang des akademischen Begriffes ›Entangled
histories‹ entwickeln sich die
Verwirrungen zu einer eigenen
Geschichte: Beide Länder haben
sich vor 60 Jahren gegründet.
Beide begannen als antifaschis­
tische, sozialistische Systeme.
Und beide sind heute bekannt
für ihre Grenzkontrollen, ihre
Geheimdienste, den Bau einer
Mauer als Schutzwall. Das
Feature behandelt biografische,
musikalische und historische
Parallelen.
21.05On Stage Big Bang – Bérangère Palix
Aufnahme vom 6.3.15
beim Theaterkahn im
Liederwahn in Dresden
Sie verspricht den Big Bang –
den Urknall. Und damit meint
die Chansonette Bérangère Palix
eines: Absurdes und Logisches,
Alltägliches und Besonderes entstehen aus demselben Impuls.
Das Chanson ist nicht statisch.
Es muss sich weiterentwickeln.
Lassen sich nicht Gipsy-Swing,
Rock'n'Roll und Cabaret mit
dem klassischen französischen
Chanson verbinden? Auf jeden
Fall, meint Bérangère Palix, die
in Berlin ihre Wahlheimat gefunden hat. Sie nähert sich den Alltagsthemen mit ihrem südfranzösischen Temperament und
ihrem tragikomischen Talent.
Natürlich ist die Liebe in all ihren
Facetten dabei, aber auch das
erste Saunaerlebnis oder der
Stopp-Knopf im Fahrstuhl. Ist so
ein Leben nicht allzu langweilig
und warum küssen sich die Franzosen ständig auf die Wangen?
Was leisten wir uns da? Kleinigkeiten – mag man denken, doch
die Lieder transportieren mehr.
Sie stellen existenzielle Fragen
und bohren nach. Auf welche
gesellschaftlichen Konventionen
haben wir uns geeinigt? Wollen
wir nicht noch einmal darüber
nachdenken? Sollten wir es nicht?
Bérangère Palix verpackt ihre
nachdenklichen Texte in einen
Mix, den sie ›Chanson-Swing‹
nennt. Chansons nach dem Urknall: eine treibende Mischung
aus emotionsgeladener Musik,
die einen kaum stillsitzen lässt.
22.05Musikforum
Zum 175. Geburtstag:
Peter Tschaikowskys Opern (3/4)
›Pique Dame‹
(Teil 4 am 20.5.15)
Ein Mann, hin- und hergerissen
zwischen Liebe und Spielleidenschaft, eine geheimnisumwitter­te
alte Gräfin und drei mysteriöse
Spielkarten: Alexander Puschkins
Erzählung ›Pique Dame‹ bietet
reichlich Möglichkeiten für eine
effektvolle musikalische Umsetzung. Wollte Tschaikowsky mit
seiner lyrischen Oper ›Eugen
Onegin‹ bewusst einen Gegenpol zur Grand Opéra Meyerbeers
schaffen, so näherte er sich dieser Gattung 1890 wieder an:
Denn seine ›Pique Dame‹ wurde
nach dem Willen des Direktors
der Kaiserlichen Theater Petersburg eine große Ausstattungs­
oper. Nicht nur in Russland,
sondern auch auf den großen
internationalen Bühnen hat
Tschaikowskys Werk einen festen
Platz im Repertoire gefunden.
10
Sa 9. Mai
0.05Mitternachtskrimi
It’s your turn
Von Hugo Rendler
Regie: Martin Zylka
Mit Florian Lukas, Mira Partecke,
Helga Uthmann, Lars Rudolph,
Astrid Meyerfeldt, Hans Diehl,
Peter Groeger, Matthias Haase
u.a.
WDR 2010/53'30
Eddi, 23, hat Stress. Gerade aus
dem Jugendstrafvollzug entlassen, versucht er peinlich genau
die Bewährungsauflagen einzuhalten und plant schon das
nächste krumme Ding: die Entführung der reichen Rentnerin
Karla. Er versteckt sie im Keller
seines Elternhauses. Doch irgendwie hatte er sich das anders
vorgestellt, denn die alte Dame
entpuppt sich nicht gerade als
pflegeleicht. Sie hat ihre ganz
eigenen Vorstellungen, wie sie
auf dem Erpresservideo erscheinen möchte, das Eddi an Karlas
einzigen, noch lebenden Verwandten schicken will. Dem
Neffen scheint das Wohl seiner
Tante allerdings wenig am Herzen
zu liegen.
10.05Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Der Bariton
Michael Nagy
Die Oper ist sein Zuhause:
Michael Nagy, Jahrgang 1976,
ungarische Wurzeln, im Schwäbi­
schen aufgewachsen, hat schon
in Frankfurt, auf dem Grünen
Hügel in Bayreuth, in Berlin,
Baden-Baden, München und
Wien Erfolge gefeiert. Angefangen hat alles bei den Stuttgarter
Hymnus-Chorknaben. In Stutt­
gart hat Michael Nagy auch studiert, außerdem in Mannheim
und Saarbrücken, unter anderem
bei Rudolf Piernay und Irwin
Gage, neben Gesang auch Lied­
gestaltung und Dirigieren. 2011
gab er sein Debüt in Bayreuth,
als Wolfram in ›Tannhäuser‹,
und wurde für seinen »in allen
Lagen perfekt durchgebildeten
Bariton« gelobt. Eine sehr persönlich timbrierte Stimme habe
Michael Nagy, warm, lyrisch
melodiös, aber auch kernig. Genauso wird seine schauspieleri­
sche Leistung gerühmt, ob als
Papageno oder Guglielmo,
Programmerläuterungen
Almaviva oder Eugen Onegin.
Auf die Frage, ob er Helden­
tenöre manchmal beneide, sagt
Michael Nagy selbstbewusst:
»Als Bariton fühle ich mich richtig.«
11.05Gesichter Europas
Pekings Tor nach Europa
China auf Einkaufstour
in Griechenland
Mit Reportagen von Leila Knüppel
und Manfred Götzke
Am Mikrofon: Thilo Kößler
China will in Griechenland schaffen, was den Europäern nach der
Wirtschaftskrise noch immer
nicht gelungen ist: Wachstum.
Während sich europäische Inves­
toren nach wie vor in Griechenland zurückhalten, weil ihnen die
wirtschaftliche Lage zu düster erscheint, versuchen die Chinesen,
Fuß zu fassen. Schon im Jahr
2008 haben sie sich in den Hafen
von Piräus eingekauft – und dort
den größten Containerterminal
im Mittelmeerraum aufgebaut.
Jetzt wollen sie sich auch einen
Anteil am Athener Flughafen
sichern – und ein chinesisches
Luftfahrt-Drehkreuz in Europa
aufbauen. Im krisengebeutelten
Griechenland geht China auf
Schnäppchenjagd. Denn nirgend­
wo sonst in Europa bekommen
die Chinesen einen leichteren
Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Die Griechen stehen
den Managern aus China skeptisch gegenüber. Einerseits hoffen
sie auf mehr Jobs, andererseits
fürchten Gewerkschafter und
Aktivisten den Ausverkauf der
griechischen Infrastruktur – und
Billiglöhne à la Fernost.
20.05Hörspiel
Im Westen nichts Neues
Von Erich Maria Remarque
Bearbeitung: Matthias Eckoldt
Regie: Christiane Ohaus
Mit Patrick Güldenber, Janusz
Kocaj, Sebastian Urzendowsky,
Horst Mendroch, Lisa Hrdina,
Konstantin Graudus, Verena von
Behr
RB 2014/112'37
Es gibt wenige Dokumente, die
das Grauen des Ersten Weltkrieges so überzeugend aus der
Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene
Roman ›Im Westen nichts Neues‹
von Erich Maria Remarque. Er
gehört zu den auflagenstärksten
Büchern weltweit. Durch ihre
Authentizität sind Remarques
Erlebnisse in den Schützen­
gräben der Westfront bis heute
von alarmierender Intensität.
Der 19-jährige Protagonist Paul
Bäumer und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der
Tasche und melden sich mit
Begeisterung zum Kriegsdienst.
Vier Jahre überlebt Paul im ständigen Angesicht des Todes und
seine Kriegserlebnisse scheinen
ein gutes Ende zu nehmen. Das
Schicksal aber hat einen anderen
Plan für ihn: »Er fiel im Oktober
1918, an einem Tag, der so ruhig
und still war an der ganzen Front,
dass der Heeresbericht sich nur
auf den Satz beschränkte, im
Westen sei nichts Neues zu melden.«
22.05Atelier neuer Musik
Fylkingen
Eines der ältesten Musiker­
netzwerke Europas in Stockholm
Von Nina Polaschegg
Schweden ist bekannt für seine
weite Landschaften, den Sarek,
eine der letzten Wildnisse Europas; wegelos wandert man dahin
abseits jeglicher Zivilisation und
auch im August kann es einem
passieren, dass man morgens
das Zelt schneebedeckt vorfindet. Schweden, damit verbindet
man auch einen – wenn auch
längst nicht mehr ganz so traum­
haften Wohlfahrtsstaat wie einst,
in dem Kunst und Kultur unbestritten und mit hohen Summen
bedacht als förderungswürdig
galten. Und in Stockholm wurde
1933 das Musikernetzwerk
Fylkingen gegründet. Fylkingen
verbindet – einen Veranstaltungs­
ort mit einem Netzwerk und
einer Künstlergemeinschaft, in
der Komponierende, Improvisierende und Elektronik-Musikerinnen und Musiker sich gegenseitig befruchtend zusammen­
arbeiten und immer wieder auch
Künstler anderer Genres zu Projekten ein­laden.
11
23.05Lange Nacht
Working Class Heroes
Hanns Eisler und John Lennon
in einer ›Langen Nacht‹
Von Thomas Freitag
Regie: Monika Künzel
Es ist Hanns Eislers letzte Reise:
im Januar 1962 erklingt seine
große ›Deutsche Sinfonie‹ in der
englischen Erstaufführung in
London. Die BBC überträgt das
Werk des ›Komponisten der
Arbeiterklasse‹ landesweit, Eisler
kommt mit Freunden aus der
Exilzeit, Künstlern und jungen
Musikern in einem Pub zusammen, er erzählt vom Widerstand
gegen Nazideutschland, von
seinem Lehrer Arnold Schönberg,
vom Freund Bertolt Brecht. Für
den jungen John Lennon, geboren
im Kriegsjahr 1940, ist die Begegnung mit dem Komponisten
des ›anderen‹ Deutschland außerordentlich aufschlussreich. Er
steht am Beginn einer Weltkarriere mit seiner Band, den Beatles.
Lennon erfährt, dass Eislers
Lieder einst auf den Straßen in
ganz Europa gesungen wurden.
Und Eisler, der weltbekannte
Komponist, weiß um das Phänomen des britischen Mersey-Beat
und einer in Hamburg entstandenen vitalen Musikszene. Die
beiden Jahrhundertmusiker
Eisler und Lennon kommen auf
wundersame Art im Januar 1962
in London zusammen und haben
sich in ihrem unkompliziert-vergnüglichen Dialog erstaunlich
viel mitzuteilen.
So 10. Mai
9.30Essay und Diskurs
M Feinde, Freunde, Fremde
Interessen und Befindlichkeiten
im deutsch-israelischen
Verhältnis
Von Karin Beindorff
Drei Jahre nach dem Ende der
Shoah und nach Jahrhunderten
der Verfolgung und des Exils
sollte der 1948 ausgerufene
jüdische Staat ein Zufluchtsort,
eine ›Heimstatt‹ für die Juden
aus aller Welt werden. Und in
Deutschland, dem Land des industriell organisierten Massenmordes, wanderten in den 50erJahren die Begriffe Wiedergutmachung und Aussöhnung in
Programmerläuterungen
das politische Vokabular ein.
Ressentiments gegen Juden begannen sich in positive Vorurteile zu verwandeln. Die Unterstützung Israels und die Ächtung
des Antisemitismus waren die
Voraussetzung, (West-)Deutschland wieder in die Völkergemein­
schaft aufzunehmen. Hinter dem
Pathos der Versöhnung verbargen sich auf beiden Seiten handfeste Interessen.
13.30 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
Der Theaterdramaturg
Hermann Beil im Gespräch mit
Michael Langer
Seit einem halben Jahrhundert
arbeitet der Präsident der Deutschen Akademie der Darstellen­
den Künste schon am Theater.
Als junger Dramaturg war Hermann Beil in Basel an Uraufführungen von Friedrich Dürrenmatt
beteiligt. Auf Stuttgart und Bochum folgten 13 Jahre am Burgtheater. Es war nicht immer ein
Heimspiel für den 1941 geborenen Wiener. Thomas Bernhard
widmete ihm das Dramolett
›Claus Peymann und Hermann
Beil auf der Sulzwiese‹. Seit 1999
ist er Dramaturg am Berliner Ensemble: »Gelegentlich Regisseur,
Rezitator und Zuckerbäcker.«
Hermann Beils Motto ziert auch
den Titel eines seiner Bücher:
›Theaternarren leben länger‹.
15.05 Rock et cetera
Es ist da! Die Londoner Band Fofoulah
Von Marlene Küster
Treibend und innovativ – der
Sound von Fofoulah. Hier treffen
Sabar-Rhythmen auf Dub-Basslines und Synthesizer. Wolof-Rap
vermischt sich mit tranceartigen
Dance-Grooves, Gitarren, Bläsern,
Samples sowie west- und nord­
afrikanischen Liedformen. Fofoulah ist in der senegalesischen
Landessprache Wolof ein Wort
mit der Bedeutung: Es ist da.
Unter dem Namen Fofoulah
haben sich Saxofonist Tom
Challenger, Gitarrist Phil Stevenson, Bassist Johnny Brierley,
Schlag­zeuger Dave Smith und
Kaw Secka an den Sabartrommeln zusammengetan. Die Band
entstand 2011 in der dynami­
schen Musikszene Londons. Die
Rhythmen und Traditionen der
Trommeln sind wesentliche Ausgangspunkte für die Kompositio­
nen und fungieren als Bausteine
für alle anderen Instrumente.
Die Musik entwickelt sich aus
dem musikalischen Hintergrund
und Einfluss jedes Bandmitglieds. Fofoulah heißt auch das
Debüt des Quintetts: überzeugende Momentaufnahmen und
das Ergebnis einer kontinuierlichen musikalischen Entwicklung.
20.05Freistil
Billige Träume?
Eine kleine Geschichte der
Heftromane in Deutschland
Von Ulrike Klobes
und Matthias Käther
Regie: Philippe Bruehl
DLF 2012
Noch vor einigen Jahrzehnten
lösten Heftromane, sogenannte
Groschenhefte, hitzige Diskussio­
nen aus. Romanhelden wie Dr.
Stefan Frank, Jerry Cotton oder
Perry Rhodan werden von ihren
Fans heiß geliebt – Anhänger anspruchsvoller Literatur rümpfen
indes die Nase und sprechen
von Schund. In der Spätzeit des
deutschen Kaiserreiches blühte
der Verkauf von Heftromanen.
Gleichzeitig gab es auch regelrechte Vernichtungsaktionen.
Während Amerika seine Trivial­
literatur schmunzelnd als ›pulp
fiction‹ goutiert und aufwendig
erforscht, blendet die deutsche
Literaturwissenschaft das Thema
bis heute weitgehend aus. Zu
Recht? Wer liest und sammelt
eigentlich heute im Zeitalter der
neuen Medien ›Groschenhefte‹,
und vor allem: Wer schreibt sie?
Die Sendung bringt nicht nur
Experten und Fans zu Gehör,
sondern beschreibt auch Höheund Tiefpunkte einer Literaturgattung am Rand der wissenschaftlichen Wahrnehmung.
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21.05Konzertdokument der Woche
Beethovenfest Bonn 2014
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 6 A-Dur, op. 30 Nr. 1
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 3 Es-Dur, op. 12 Nr. 3
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 2 A-Dur, op. 12 Nr. 2
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 7 c-Moll, op. 30 Nr. 2
Leonidas Kavakos, Violine
Enrico Pace, Klavier
Aufnahmen vom 10.9.14 aus
dem Beethoven-Haus in Bonn
Der Geiger Leonidas Kavakos
und der Pianist Enrico Pace sind
ein eingespieltes Team. Seit rund
zehn Jahren musizieren die beiden regelmäßig zusammen,
immer wieder spielen sie auch
die Violinsonaten von Ludwig
van Beethoven. Anfang 2013
erschien ihre Gesamtaufnahme
des Zyklus’ bei dem CD-Label
Decca, sie fand in der Fachpresse
weltweit große Beachtung. Beim
Beethovenfest Bonn 2014 konnte
man das Duo Kavakos/Pace mit
den zehn Violinsonaten an drei
Abenden live im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses erleben. Das erste Konzert der Reihe
hat der Deutschlandfunk aufgezeichnet. Die Sonaten sind Meilensteine in der Kammermusik­
literatur, ein klassisches Vorbild,
das noch heute Komponisten
inspiriert. Kavakos und Pace
schlagen im Konzert auch den
Bogen zur Musik der Gegenwart
– mit kurzen Präludien der russi­
schen Komponistin Lera Auerbach, die sie zwischen einzelne
Beethovensonaten gestellt haben.
So begegnen sich spannungsvoll
Tradition und Fortschritt.
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