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Mediendienst März 2015

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MEDIENDIENST
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MEDIENDIENST
März 2015
Seite 1 | 21
Leichtmetalloberflächen für die Zukunft
Fraunhofer IPA senkt Energieverbrauch beim Anodisieren
Leichtmetalle wie Aluminium oder Titan werden in heutigen Produktionen immer
wichtiger. Sie verfügen über ein geringes Gewicht und besitzen gleichzeitig eine
hohe Festigkeit. Jedoch ist ihre Oberfläche zu weich und nicht ausreichend korrosionsbeständig, um hohen Belastungen standzuhalten. Der Oberflächenbehandlung von
Aluminium und Titan kommt im Zeitalter des Leichtbaus daher eine immer größere
Bedeutung zu. Durch Verfahren wie dem Anodisieren erhalten Bauteile aus Leichtmetallen eine harte, korrosionsbeständige Schutzschicht. Die Abteilung »Galvanotechnik« des Fraunhofer IPA hat sich in den letzten Jahren ein umfassendes Knowhow im Bereich Oberflächenbehandlung von Leichtmetallen aufgebaut und dabei
unter anderem ein Verfahren entwickelt, das gegenüber herkömmlichen Verfahren
40 Prozent Energie spart.
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»Pay per Use« im Maschinen- und Anlagenbau?
Geschäftsmodelle für Industrie 4.0
Schneller und effizienter produzieren, neue Anwendungsfelder erschließen und
individuelle Kundenwünsche ganzheitlich bedienen: Solche Potenziale verheißt
Industrie 4.0. Vorausgesetzt die Geschäftsmodelle sind den neuen Anforderungen
angepasst. In der im März erschienenen Studie »Geschäftsmodellinnovationen
durch Industrie 4.0 im Maschinen- und Anlagenbau« hat das Fraunhofer IPA in
Kooperation mit der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P)
Ansätze entwickelt, mit denen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle für Industrie
4.0 gestalten können.
Pressekommunikation
Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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MEDIENDIENST
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MEDIENDIENST
März 2015
Seite 2 | 21
Designermöbel aus dem 3D-Drucker
Im Wintersemester 2014/2015 hat das Fraunhofer IPA gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Schwäbisch Gmünd ein besonderes Projekt auf
die Beine gestellt. Unter Anleitung des IPA-Projektleiters Andreas Fischer, Gruppe
»Generative Fertigung und Prozessentwicklung« und des Stuttgarter Industriedesigners Simon Busse haben 13 Studierende der Fächer Industrie- und Produktdesign
hybride Möbel angefertigt. Hierfür wurden Halbzeuge aus dem Baumarkt mithilfe
generativ gefertigter Verbindungselemente zu Designerstücken verarbeitet. Die
Resultate sind am 23. März in einer Ausstellung auf dem Fraunhofer-Campus in
Stuttgart zu sehen.
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Bewerbungsauftakt zum Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis 2015
Bereits zum vierten Mal vergibt das Fraunhofer IPA den Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis »DIE OBERFLÄCHE«. Die Auszeichnung prämiert innovative Anwendungen oder Technologien innerhalb aller Disziplinen der Oberflächentechnik. Die
Verleihung findet am 22. Juni 2015 im Rahmen des Stuttgarter Kongresses für
Oberflächentechnik in Stuttgart statt.
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Produktionsnetzwerke der Zulieferindustrie optimal managen
Immer mehr Automobilzulieferer verlagern ihre Produktionsstandorte in Entwicklungsländer. Hiervon erhoffen sie sich sinkende Herstellungskosten und höhere
Marktanteile. Jedoch bleiben die gewünschten Erfolge oft aus, weil Unternehmen
nicht bedenken, dass die Verlagerung der Produktion eine gesteigerte Komplexität
mit sich bringt. Um Unternehmen eine Richtschnur zu geben, unter welchen Voraussetzungen die Produktionsverlagerung wirklich Sinn macht, hat das FraunhoferInstitut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemeinsam mit der Boston
Consulting Group (BCG) eine Studie zum Thema »Produktionsnetzwerke in der
Automobilzuliefererindustrie« erstellt.
Pressekommunikation
Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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MEDIENDIENST
März 2015
Seite 3 | 21
Reinheitstechnik-Preis »CLEAN! 2015« europaweit ausgelobt
Die reinheitstechnische Fertigung gilt als Schlüsseltechnologie, die branchenübergreifend wichtige Innovationen vorantreibt. Die Herstellung von Mikrochips, Flachbildschirmen, Implantaten, pharmazeutischen Wirkstoffen oder Mikro- und Nanoprodukten wäre ohne eine saubere, reine bzw. hochreine Fertigungsumgebung
undenkbar. Herausragende Ideen in der Reinheitstechnik ermöglichen nicht nur
völlig neue Produkte, sondern machen auch Produktionsabläufe wirtschaftlicher.
7
IPA-Wissenschaftler mit Tony B. Award geehrt
Der internationale Preis würdigt seit 2009 alljährlich Nachwuchsforscher aus aller
Welt für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der Laborautomatisierung.
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Do-it-yourself-Baukasten für die Soft-Robotik
Nachgiebig soll er sein und weich: der Roboter, der direkt mit Menschen zusammen­arbeitet. Konventionelle Systeme sind dafür bisher zu unflexibel. Vielversprechende
Lösungen sehen IPA-Wissenschaftler in der sogenannten Soft-Robotik. Für ein
sicheres nachgiebiges Robotersystem haben sie Hardwaremodule entwickelt, und
diese als Baukasten der Öffentlichkeit bereitgestellt. Robotik-Forscher und -Entwickler
können mit den Komponenten schnell und einfach eigene nachgiebige Robotersysteme umsetzen und dabei von dem Wissen einer wachsenden EntwicklerCommunity profitieren.
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Veranstaltungen und Messen
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März 2015
Thema 1 || Seite 4 | 21
Leichtmetalloberflächen für die Zukunft
Fraunhofer IPA senkt Energieverbrauch beim Anodisieren
Leichtmetalle wie Aluminium oder Titan werden in heutigen Produktionen immer
wichtiger. Sie verfügen über ein geringes Gewicht und besitzen gleichzeitig eine
hohe Festigkeit. Jedoch ist ihre Oberfläche zu weich und nicht ausreichend korrosionsbeständig, um hohen Belastungen standzuhalten. Der Oberflächenbehandlung von Aluminium und Titan kommt im Zeitalter des Leichtbaus daher
eine immer größere Bedeutung zu. Durch Verfahren wie dem Anodisieren erhalten
Bauteile aus Leichtmetallen eine harte, korrosionsbeständige Schutzschicht. Die
Abteilung Galvanotechnik des Fraunhofer IPA hat sich in den letzten Jahren ein
umfassendes Know-how im Bereich Oberflächenbehandlung von Leichtmetallen
aufgebaut und dabei unter anderem ein Verfahren entwickelt, das gegenüber
herkömmlichen Verfahren 40 Prozent Energie spart. Anodisierte Leichtmetalle – allen voran Aluminium – finden sich im Alltag überall: »Man
kann kaum einen Gegenstand aus Aluminium in die Hand nehmen, der nicht anodisiert
wurde«, erklärt Klaus Schmid, Gruppenleiter in der Abteilung »Galvanotechnik« am
Fraunhofer IPA. Als Beispiele nennt er iPhones, Laptops, Kaffeemaschinen oder Aktenkoffer. Auch in industriellen Produktionen ist das Verfahren längst nicht mehr wegzudenken. So werden eine Vielzahl von Bauteilen in der Luft- und Raumfahrttechnik, dem
Maschinen- und Anlagenbau und der Automobilindustrie aus anodisiertem Aluminium
verwendet. Weiterhin kommt in der Medizintechnik und der Luft- und Raumfahrttechnik
anodisiertes Titan zum Einsatz, beispielsweise bei medizinischen Schrauben oder Prothesen.
Entwicklung moderner Verfahren – Verschiedene Parameter werden berücksichtigt
Schmid schreibt der Optimierung des Anodisierens in Zukunft einen hohen wirtschaftlichen
Stellenwert zu: »Einerseits sind Leichtbaustoffe in vielen Branchen zu einem wichtigen
Schlüsselelement herangewachsen. Anderseits ist es für Unternehmen heute ein entscheidendes Wettbewerbskriterium, energieeffizient zu produzieren.« Der Gruppenleiter
ist zuversichtlich, mit seinem Team Firmen aus dem Bereich Oberflächenbehandlung von
Leichtmetallen zu einer besseren Energieausbeute beim Anodisieren und zu Schichten
mit optimierten Eigenschaften zu verhelfen. »Bei unseren Untersuchungen behalten wir
verschiedene Parameter gleichermaßen im Auge, beispielsweise die gezielte Schichtentwicklung oder die Erweiterungsmöglichkeiten der Verfahren«, so Schmid. Diese Arbeitsweise ermöglicht es dem Team, individuelle Anforderungen zu bedienen und sowohl
kleine Beschichtungsunternehmen als auch große Inhousebeschichter zu unterstützen.
Pressekommunikation
Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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Energieverbrauch der Hartanodisation um 40 Prozent gesenkt
Im Rahmen eines öffentlichen Forschungsprojekts ist es den IPA-Wissenschaftlern beispielsweise gelungen, den Energieverbrauch des Anodisierverfahrens ihres Partnerunternehmens um 40 Prozent zu senken. Dabei haben die Galvanotechnik-Experten die herkömmliche Technik erweitert. »Unsere Idee lautet: ‚weniger Wärmeeintrag, weniger
Kühlung‘«, erklärt der Gruppenleiter. Dazu muss man wissen, dass das Anodisieren zu
einem der energieintensivsten Verfahren der Galvanotechnik gehört. Beim Anodisieren
wird das Bauteil unter Strom gesetzt. Dabei findet eine Reaktion statt, die das Metall
an der Oberfläche in eine harte und stabile Oxidschicht umwandelt. Bei dieser Reaktion
entsteht sehr viel Wärme, die mit Hilfe von Kühlmaschinen abgeführt werden muss.
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März 2015
Thema 1 || Seite 5 | 21
Um das Prinzip »weniger Wärmeeintrag, weniger Kühlung« umzusetzen, haben die
Wissenschaftler anstelle des herkömmlichen Gleichstroms mit der Pulsanodisation gearbeitet. Dabei wird wesentlich weniger Energie zugeführt als bei konventionellen Verfahren. Weiterhin erlaubt die Methode, energieeffiziente Kühltechniken einzusetzen.
Insbesondere bei der Hartanodisierung, die eine besonders starke Kühlung der Elektrolyte erfordere, könne so noch mehr Energie eingespart werden, freut sich Schmid.
Die Entwicklung geht weiter
»Die Entwicklungsmöglichkeiten der Anodisierverfahren sind noch lange nicht ausgeschöpft«,
ist sich Schmid sicher. Sein interdisziplinäres Team, bestehend aus Werkstoffwissenschaftlern,
Ingenieuren und Chemikern, ist bestens für künftige Herausforderungen gerüstet. So
arbeiten die Wissenschaftler derzeit an einer Methode, um Anodisierprozesse in Echtzeit
zu überwachen. Mit den daraus gewonnenen Informationen können die Verfahren noch
gezielter optimiert werden.
Fachlicher Ansprechpartner
Klaus Schmid | Telefon +49 711 970-1760 | klaus.schmid@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Redaktion
Ramona Hönl | Telefon +49 711 970-1638 | ramona.hoenl@ipa.fraunhofer.de Das Fraunhofer-Institut für Produktions­tech­nik und Automatisierung IPA wurde 1959 gegründet. Es ist eines der größten Einzelinstitute
inner­halb dieser Forschungs­ge­sellschaft und beschäftigt rund 490 Mitarbeiter/innen. Das Jahresbudget beträgt rund 60,3 Mio Euro, davon stammen
22,3 Mio Euro aus Industrie­projekten.
Das Fraunhofer IPA ist in 14 Fachabteilun­gen gegliedert und in den Arbeitsgebieten Pro­duktionsorganisation, Oberflächen­technolo­gie, Automatisierung
und Prozesstechnologie tätig. Schwerpunkte unserer Forschung und Ent­wicklung sind organisatorische und technologische Aufgaben­stellungen
aus dem Produktions­bereich der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energie­wirtschaft,
Medizin- und Biotechnik sowie Prozessindustrie. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automati­sierungs- und Rationalisierungs­reserven in den Unternehmen aufzu­zeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und um­weltfreundlicheren Produk­tionsabläufen und Produkten
die Wett­be­werbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern.
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März 2015
Thema 2 || Seite 6 | 21
»Pay per Use« im Maschinen- und Anlagenbau?
Geschäftsmodelle für Industrie 4.0
Quelle: Alex – Fotolia
Schneller und effizienter produzieren, neue Anwendungsfelder erschließen und
individuelle Kundenwünsche ganzheitlich bedienen: Solche Potenziale verheißt
Industrie 4.0. Vorausgesetzt die Geschäftsmodelle sind den neuen Anforderungen
angepasst. In der im März erschienenen Studie »Geschäftsmodellinnovationen
durch Industrie 4.0 im Maschinen- und Anlagenbau« hat das Fraunhofer IPA in
Kooperation mit der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P)
Ansätze entwickelt, mit denen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle für Industrie
4.0 gestalten können.
»Industrie 4.0 wirkt sich nicht nur auf das Produkt und seine Fertigung aus, sondern insbesondere auch auf die Geschäftsmodelle«, betont Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Leiter
des Fraunhofer IPA und Herausgeber der Studie. »Künftig werden Hersteller daher ihre meist
personalisierten Produkte auf ganz neue Art und Weise anbieten«, so der Institutsleiter.
Diesen Auswirkungen von Industrie 4.0 kommt die Studie auf die Spur. Sie untersucht
zunächst, welche Veränderungen sich für den Maschinenbau durch die zunehmende
Durchdringung mit IT abzeichnen, dann welche Anforderungen sich daraus auf Geschäftsmodelle ergeben. Des Weiteren entwirft sie zwei Szenarien, wie die Entwicklung
der Geschäftsmodelle aussehen könnte: Ihre Bandbreite erstreckt sich von evolutionären
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Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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bis hin zu disruptiven Geschäftsmodellen. Schließlich skizzieren die Wissenschaftler und
Unter­nehmensberater Lösungsansätze. Diese Wege können die Unternehmen beschreiten,
wenn sie ihr Geschäftsmodell im Rahmen von Industrie 4.0 anpassen. Dazu der Mitherausgeber, Dr. Volkhard Emmrich, Managing Partner bei Dr. Wieselhuber & Partner:
»Die Geschäftsmodelle der Industrie 4.0 im Maschinen- und Anlagenbau werden einer
neuen Erfolgslogik folgen: Die konsequente Serviceorientierung steht dabei klar im
Vordergrund.«
30 Unternehmen aus Maschinen- und Anlagenbau und IT-Branche interviewt
Da die IT-Branche die Technologien liefert, die der Maschinen- und Anlagenbau zur Umsetzung von Industrie 4.0 braucht, hat das Forscherteam Experten beider Branchen befragt.
»Einerseits wollten wir herausfinden, inwiefern Unternehmen das Thema Industrie 4.0
überhaupt beachten. Andererseits möchten wir ihnen eine Richtschnur geben, wie sie
zu einem Geschäftsmodell Industrie 4.0 kommen, das zu ihnen passt«, beschreibt der
IPA-Institutsleiter die Intention.
»Aus der Perspektive des Maschinen- und Anlagenbaus steht die Entwicklung neuer
Geschäftsmodelle auf der Basis einer Lebenszyklus- und Serviceorientierung noch am
Anfang. Im Fokus steht beim Maschinenbau nicht die übergreifende Vernetzung ganzer
Produktionssysteme, sondern die digitale Veredelung seiner jeweiligen Nischenprodukte«,
fasst die stellvertretende Geschäftsfeldleiterin Maschinen- und Anlagenbau am Fraunhofer
IPA, Anja Schatz, die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Außerdem würde das disruptive
Potenzial von Geschäftsmodellinnovationen vielfach unterschätzt.
Die IT hingegen versteht sich als systematischer Treiber der Geschäftsmodellentwicklung
in Richtung produzierende Unternehmen. Sie unterschätzt jedoch die Vielfalt der Fertigungstechnologien, die abgedeckt werden müssen. Ihrer Ansicht nach werden große
unabhängige Softwareplattformen mit kleinen Speziallösungen entstehen. Auf dem neuen
Markt wird unabhängige Steuerungs- und Optimierungs-Software mit proprietärer
Maschinenbau-Software konkurrieren.
Trifft die Einschätzung der Experten zu, bleibt das nicht ohne Konsequenzen für den
Maschinen- und Anlagenbau: »Die klassische Branchengrenze verschiebt sich zur IT.
Markteintritte Dritter würden wahrscheinlicher. Maschinen- und Anlagenbauer machen
sich durchaus Gedanken zu diesen neuen Herausforderungen, schauen aber oft nicht
weit genug über den Tellerrand oder erkennen die neuen Möglichkeiten nicht«, so bewertet der Branchenexperte bei W & P, Dr. Mathias Döbele, die Interviews.
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März 2015
Thema 2 || Seite 7 | 21
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Endkunden im Auge behalten
Mit den Ergebnissen aus Interviews, Workshops und der Fachliteratur haben das Fraunhofer
IPA und W&P gegensätzliche Szenarien für die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen
im Maschinen- und Anlagenbau entworfen. »Unterschieden wird beispielsweise zwischen
evolutionären und disruptiven Formen von Geschäftsmodellinnovation. Wir werden nämlich neben den fortentwickelten bekannten Vertriebswegen völlig neue Formen der Geschäftsabläufe erleben«, erklärt Bauernhansl. Die Studie gibt konkrete Hilfestellungen,
wie Unternehmen neue Geschäftsmodelle tatsächlich entwickeln und umsetzen können.
»Eine typische Empfehlung lautet, nicht nur auf den direkten Auftraggeber, sondern vielmehr auf die Bedürfnisse des Endabnehmers einzugehen, um Nutzen- und Wertperspektiven insgesamt zu erfassen«, so Bauernhansl. Weiterhin legt das IPA den Unternehmen
nahe, mit bedarfsorientierten Nutzungsmodellen wie »Pay per Use« flexibler auf Kundenwünsche einzugehen und sich mit anderen Systemen auf Plattformen zu vernetzen.
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März 2015
Thema 2 || Seite 8 | 21
Die ca. 60-seitige Studie kann ab sofort kostenlos bezogen werden.
Fachlicher Ansprechpartner
Dominik Paulus-Rohmer | Telefon +49 711 970-1075 | dominik.paulus-rohmer@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Redaktion
Ramona Hönl | Telefon +49 711 970-1638 | ramona.hoenl@ipa.fraunhofer.de Das Fraunhofer-Institut für Produktions­tech­nik und Automatisierung IPA wurde 1959 gegründet. Es ist eines der größten Einzelinstitute
inner­halb dieser Forschungs­ge­sellschaft und beschäftigt rund 490 Mitarbeiter/innen. Das Jahresbudget beträgt rund 60,3 Mio Euro, davon stammen
22,3 Mio Euro aus Industrie­projekten.
Das Fraunhofer IPA ist in 14 Fachabteilun­gen gegliedert und in den Arbeitsgebieten Pro­duktionsorganisation, Oberflächen­technolo­gie, Automatisierung
und Prozesstechnologie tätig. Schwerpunkte unserer Forschung und Ent­wicklung sind organisatorische und technologische Aufgaben­stellungen
aus dem Produktions­bereich der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energie­wirtschaft,
Medizin- und Biotechnik sowie Prozessindustrie. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automati­sierungs- und Rationalisierungs­reserven in den Unternehmen aufzu­zeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und um­weltfreundlicheren Produk­tionsabläufen und Produkten
die Wett­be­werbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern.
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März 2015
Thema 3 || Seite 9 | 21
Designermöbel aus dem 3D-Drucker
Im Wintersemester 2014/2015 hat das Fraunhofer IPA gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Schwäbisch Gmünd ein besonderes Projekt auf
die Beine gestellt. Unter Anleitung des IPA-Projektleiters Andreas Fischer, Gruppe
»Generative Fertigung und Prozessentwicklung« und des Stuttgarter Industriedesigners Simon Busse haben 13 Studierende der Fächer Industrie- und Produktdesign hybride Möbel angefertigt. Hierfür wurden Halbzeuge aus dem Baumarkt mithilfe generativ gefertigter Verbindungselemente zu Designerstücken
verarbeitet. Die Resultate sind am 23. März in einer Ausstellung auf dem
Fraunhofer-Campus in Stuttgart zu sehen.
Ziel des Projekts mit der HfG war es, die Studierenden an die Grundlagen der generativen
Fertigung heranzuführen und ihnen zu zeigen, wie sie die Technologie in ihrem späteren
Berufsleben einsetzen können. Hierfür hat Andreas Fischer Ende November einen viertägigen Workshop an der HfG zum Thema »3D-Druck« abgehalten. Bei der praktischen
Umsetzung hat sich der Experte etwas Besonderes überlegt. Die Studierenden sollten
sich Halbzeuge wie Kisten, Profile oder Bretter aus dem Baumarkt aussuchen und diese
mittels 3D-Druck in hybride Designermöbel verwandeln.
Damit aus einzelnen Baumarktteilen vollständige Möbel werden, sind weitere Verbindungsstücke erforderlich. Diese sollten die Studierenden entwerfen und mit 3D-Drucktechnologien herstellen. Dabei standen ihnen Andreas Fischer und der Stuttgarter Industriedesigner Simon Busse zur Seite. »Wir haben darauf geachtet, dass die 3D-gedruckten
Werkstücke kostengünstige und funktionale Endprodukte ermöglichen«, erläutert Fischer.
Anschließend wurden die Bauteile am IPA ausgedruckt und mit den Halbzeugen aus dem
Baumarkt zu Designermöbeln verarbeitet. Die Ergebnisse sind vielseitig: Von Kleiderständern über Weinregale bis zu einem Ausstellungssystem aus Pappe sei alles dabei,
informiert Fischer. »Einigen Teilnehmern habe ich nahe gelegt, ihre Projekte weiter zu
verfolgen. Mit dem Ausstellungssystem könnte man beispielsweise einen ganzen Schrank
zusammenhalten«, freut sich Fischer. Am 23. März sind die hybriden Möbel im Foyer
des Fraunhofer IAO in Stuttgart zu sehen. Parallel zur Ausstellung findet ein Vortragsprogramm zum Thema »Generative Fertigung« statt.
Mit den Kenntnissen im 3D-Druck haben die Studierende des Industrie- und Produktdesigns eine wertvolle Technik für ihr späteres Berufsleben erworben. »Beispielsweise ist
das Verfahren eine kostengünstige Methode, wenn Hersteller nur eine geringe Stückzahl
oder einen Prototyp benötigen«, sagt Fischer. Die Technik eigne sich deshalb besonders
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Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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für kleinere Unternehmen, die individuelle Produkte fertigen wollen. Beispielsweise
können sich Möbelhersteller, Produkt- oder Industriedesigner mit ihren Anliegen
jederzeit an die IPA-Wissenschaftler wenden. »Wir unterstützen die Unternehmen, die
Bauteile zu entwickeln und generativ zu fertigen«, so Fischer.
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März 2015
Thema 3 || Seite 10 | 21
Im Rahmen des Workshops entstand unter anderem das
Wandregalsystem »TRIA« mit generativem Sternverbinder.
(Quelle: Fraunhofer IPA)
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Andreas Fischer | Telefon +49 711 970-1280 | andreas.fischer@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
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inner­halb dieser Forschungs­ge­sellschaft und beschäftigt rund 490 Mitarbeiter/innen. Das Jahresbudget beträgt rund 60,3 Mio Euro, davon stammen
22,3 Mio Euro aus Industrie­projekten.
Das Fraunhofer IPA ist in 14 Fachabteilun­gen gegliedert und in den Arbeitsgebieten Pro­duktionsorganisation, Oberflächen­technolo­gie, Automatisierung
und Prozesstechnologie tätig. Schwerpunkte unserer Forschung und Ent­wicklung sind organisatorische und technologische Aufgaben­stellungen
aus dem Produktions­bereich der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energie­wirtschaft,
Medizin- und Biotechnik sowie Prozessindustrie. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automati­sierungs- und Rationalisierungs­reserven in den Unternehmen aufzu­zeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und um­weltfreundlicheren Produk­tionsabläufen und Produkten
die Wett­be­werbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern.
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Thema 4 || Seite 11 | 21
Bewerbungsauftakt zum
Stuttgarter Oberflächen­technik-Preis 2015
Bereits zum vierten Mal vergibt das
Fraunhofer IPA den Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis »DIE OBERFLÄCHE«.
Die Auszeichnung prämiert innovative
Anwendungen oder Technologien innerhalb aller Disziplinen der Oberflächentechnik. Die Verleihung findet am
22. Juni im Rahmen des Stuttgarter
Kongresses für Oberflächentechnik
statt. P roduktionsprozesse und Produkte werden
zunehmend an Faktoren wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Innovationsgrad,
Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit und
industrieller Umsetzung gemessen. Daran
hat die Oberflächentechnik einen entscheidenden Anteil. Sie ist maßgeblich am Innovationsgrad und Fortschritt vieler Branchen beteiligt und eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien industrieller Wertschöpfungsketten. Dieser Stellung wird mit der Verleihung
des Stuttgarter Oberflächentechnik-Preises »DIE OBERFLÄCHE 2015« Rechnung getragen.
Im Fokus der Auszeichnung stehen Enabler-Technologien, also Innovationen, die die
Einführung von bestimmten Produkten oder Technologien ermöglichen. Weitere Kriterien
sind Innovationssprung, Nachhaltigkeit und industrielle Machbarkeit. Der Wettbewerb
richtet sich an Einzelpersonen oder Organisationen, die die Oberflächentechnik mit innovativen Ideen vorangetrieben haben – unabhänig, ob in den industriellen Bereichen
Galvanotechnik, Lackiertechnik, thermisches Spritzen oder PVD/CVD. Die Bewerbungsphase hat bereits begonnen und endet am 22. April.
Die notwendigen Dokumente für eine Bewerbung sowie weitere Informationen
erhalten interessierte Industrieunternehmen unter
http://oberflaeche.ipa.fraunhofer.de
Pressekommunikation
Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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In diesem Jahr wird der Preis im Rahmen des Stuttgarter Kongresses für Oberflächentechnik verliehen. Die unabhängige Fachjury setzt sich disziplinübergreifend aus Dr. Martin
Metzner (Fraunhofer IPA), Dr. Martin Riester (VDMA Fachverband Oberflächentechnik)
und Dr. Michael Hilt (Forschungsgesellschaft für Pigmente und Lacke e.V.) zusammen. Als
Medienpartner konnten erneut der Industrieanzeiger und die Fachzeitschrift WOMag
gewonnen werden.
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März 2015
Thema 4 || Seite 12 | 21
Fachlicher Ansprechpartner
Dr.-Ing. Martin Metzner | Telefon +49 711 970-1041 | martin.metzner@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Organisation und Bewerbung
Silke Kern | Telefon +49 711 970-1254 | silke.kern@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Redaktion
Ramona Hönl | Telefon +49 711 970-1638 | ramona.hoenl@ipa.fraunhofer.de Das Fraunhofer-Institut für Produktions­tech­nik und Automatisierung IPA wurde 1959 gegründet. Es ist eines der größten Einzelinstitute
inner­halb dieser Forschungs­ge­sellschaft und beschäftigt rund 490 Mitarbeiter/innen. Das Jahresbudget beträgt rund 60,3 Mio Euro, davon stammen
22,3 Mio Euro aus Industrie­projekten.
Das Fraunhofer IPA ist in 14 Fachabteilun­gen gegliedert und in den Arbeitsgebieten Pro­duktionsorganisation, Oberflächen­technolo­gie, Automatisierung
und Prozesstechnologie tätig. Schwerpunkte unserer Forschung und Ent­wicklung sind organisatorische und technologische Aufgaben­stellungen
aus dem Produktions­bereich der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energie­wirtschaft,
Medizin- und Biotechnik sowie Prozessindustrie. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automati­sierungs- und Rationalisierungs­reserven in den Unternehmen aufzu­zeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und um­weltfreundlicheren Produk­tionsabläufen und Produkten
die Wett­be­werbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern.
F R AU N H O F E R - I N S T I T U T F Ü R P R O D U K T I O N S T E C H N I K U N D AU T O M AT I S I E R U N G I PA
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März 2015
Thema 5 || Seite 13 | 21
Produktionsnetzwerke der Zulieferindustrie
optimal managen
Immer mehr Automobilzulieferer verlagern ihre Produktionsstandorte in Entwicklungsländer. Hiervon erhoffen sie sich sinkende Herstellungskosten und
höhere Marktanteile. Jedoch bleiben die gewünschten Erfolge oft aus, weil
Unternehmen nicht bedenken, dass die Verlagerung der Produktion eine gesteigerte Komplexität mit sich bringt. Um Unternehmen eine Richtschnur zu
geben, unter welchen Voraussetzungen die Produktionsverlagerung wirklich
Sinn macht, hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) eine Studie
zum Thema »Produktionsnetzwerke in der Automobilzuliefererindustrie« erstellt.
Aufgrund des anhaltenden hohen Kostendrucks in der Automobilindustrie und der
von den OEM (Original Equipment Manufacturer) geforderten Standortnähe, verlagern
immer mehr Zulieferer ihre Produktionen ins Ausland. »Einerseits sind die Firmen durch
die jährlichen Kostenziele gezwungen, immer günstigere Angebote zu unterbreiten.
Andererseits verschieben die OEM ihre Produktionskapazitäten in Richtung ihrer Absatzmärkte und fordern im gleichen Zuge auch ihre Lieferanten dazu auf, eine räumliche
Nähe der Fabriken zu gewährleisten«, erläutert Prof. Thomas Bauernhansl, Leiter des
Fraunhofer IPA und einer der Herausgeber der Studie. Jedoch treten gerade Kosteneinsparungen in global konfigurierten Netzwerken bei vielen Zulieferern nicht ein. Dafür
gibt es zahlreiche Gründe. »Unternehmen haben Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter
zu rekrutieren und am neuen Standort fachliches Know-how nachhaltig aufzubauen.
Hinzu kommt, dass die Nähe zum OEM die Lieferanten in vielen Fällen daran hindert,
die Kostenpotenziale ihres eigenen Netzwerks optimal zu nutzen«, so Prof. Bauernhansl.
Ferner sei eine erhöhte Komplexität zu verzeichnen, da durch eine global verteilte Produktion im Durchschnitt auch die Menge der netzwerkinternen Lieferungen steigt, fügt der
Experte hinzu.
Durch Standortwechsel fallen 35 000 Arbeitsplätze weg
Um Unternehmen für die Herausforderungen des Standortwechsels zu sensibilisieren,
hat das Fraunhofer IPA gemeinsam mit der BCG die Studie »Produktionsnetzwerke in
der Automobilzuliefererindustrie« durchgeführt. Dazu haben das Fraunhofer IPA und
die BCG einen Fragebogen entwickelt, der von über 40 Automobilzulieferern aus Japan,
Korea, Amerika und Europa ausgefüllt wurde. Anschließend folgten Tiefeninterviews mit
Pressekommunikation
Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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Geschäftsführern oder Geschäftsfeldleitern, in denen die Experten Detailfragen stellten.
Die Auswertung der erhobenen Daten ergab unter anderem, dass sich der Standortwechsel
vor allem in der Personalstruktur der Firmen bemerkbar macht. »Allein in Deutschland
würden durch die zu erwartende Produktionsverlagerung der Zulieferer 35 000 Jobs
wegfallen, beziehungsweise umgesiedelt werden«, informiert Prof. Bauernhansl.
MEDIENDIENST
März 2015
Thema 5 || Seite 14 | 21
Produktionsverlagerung muss geplant werden
Die Studie des Fraunhofer IPA und der BCG macht Automobilzulieferern deutlich, welche
Fragen sie sich bei einem Standortwechsel stellen sollten. »Wichtig ist vor allem, dass
Firmen die Produktionsverlagerung in einem durchgehenden Prozess planen und ihre
Entscheidung unabhängig von den OEM treffen«, resümiert Prof. Bauernhansl. Außerdem gelte es, zukünftige Trends wie autonomes Fahren, Personalisierung oder Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette zu berücksichtigen, meint der
IPA-Institutsleiter.
Die Studie erhalten Unternehmen kostenlos per E-Mail: andrea.prinz@fraunhofer.de.
Fachliche Ansprechpartnerin
Andrea Prinz | Telefon +49 711 970-1986 | andrea.prinz@fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Redaktion
Ramona Hönl | Telefon +49 711 970-1638 | ramona.hoenl@ipa.fraunhofer.de Das Fraunhofer-Institut für Produktions­tech­nik und Automatisierung IPA wurde 1959 gegründet. Es ist eines der größten Einzelinstitute
inner­halb dieser Forschungs­ge­sellschaft und beschäftigt rund 490 Mitarbeiter/innen. Das Jahresbudget beträgt rund 60,3 Mio Euro, davon stammen
22,3 Mio Euro aus Industrie­projekten.
Das Fraunhofer IPA ist in 14 Fachabteilun­gen gegliedert und in den Arbeitsgebieten Pro­duktionsorganisation, Oberflächen­technolo­gie, Automatisierung
und Prozesstechnologie tätig. Schwerpunkte unserer Forschung und Ent­wicklung sind organisatorische und technologische Aufgaben­stellungen
aus dem Produktions­bereich der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energie­wirtschaft,
Medizin- und Biotechnik sowie Prozessindustrie. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automati­sierungs- und Rationalisierungs­reserven in den Unternehmen aufzu­zeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und um­weltfreundlicheren Produk­tionsabläufen und Produkten
die Wett­be­werbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern.
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März 2015
Thema 6 || Seite 15 | 21
Reinheitstechnik-Preis »CLEAN! 2015«
europaweit ausgelobt
Die reinheitstechnische Fertigung gilt als Schlüsseltechnologie, die branchenübergreifend wichtige
Innovationen vorantreibt. Die Herstellung von Mikrochips, Flachbildschirmen, Implantaten, pharmazeutischen Wirkstoffen oder Mikro- und Nanoprodukten
wäre ohne eine saubere, reine bzw. hochreine Fertigungsumgebung undenkbar. Herausragende Ideen
in der Reinheitstechnik ermöglichen nicht nur völlig
neue Produkte, sondern machen auch Produktionsabläufe wirtschaftlicher.
Das Fraunhofer IPA würdigt auch in diesem Jahr wegweisende Entwicklungen in der
Branche durch die Ausschreibung des Fraunhofer Reinheitstechnik-Preises »CLEAN!«
und lädt Unternehmen ein, ihre neuen Anwendungen und Technologien vorzustellen.
Die bisher auf den deutschsprachigen Raum ausgerichtete Vergabe wird in diesem Jahr
erstmals auf den europäischen Markt erweitert. Juryvorsitzender Dr. Udo Gommel freut
sich über die Unterstützung der nationalen Fachverbände: »Die Jury ist gespannt auf
die eingehenden Bewerbungen. Auch in Frankreich, Irland, Schottland, Österreich und
beispielsweise der Schweiz beobachten wir hervorragende Leistungen, die in solch einem
Wettbewerb nicht fehlen dürfen!«
Die durch eine unabhängige Fachjury drei erstplatziert bewerteten Beiträge werden im
Rahmen einer Fachveranstaltung von den Preisträgern vorgestellt und anschließend
ausgezeichnet. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2015.
Zur Online-Bewerbung:
www.cleanroom.fraunhofer.de/clean2015
Ansprechpartnerin
Nicole Göldner | Telefon: +49 711 970-1863 | nicole.goeldner@ipa.fraunhofer.de
Redaktion
Ramona Hönl | Telefon +49 711 970-1638 | ramona.hoenl@ipa.fraunhofer.de Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
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März 2015
Thema 7 || Seite 16 | 21
IPA-Wissenschaftler mit Tony B. Award geehrt
Mit Alexej Domnich und Dr. Martin Koch, Abteilung »Laborautomatisierung und Bioproduktionstechnik«, haben in diesem Jahr gleich zwei IPA-Wissenschaftler den Tony B.
Academic Travel Award 2015 erhalten. Der internationale Preis würdigt seit 2009 alljährlich Nachwuchsforscher aus aller Welt für ihre herausragenden Leistungen im Bereich
der Laborautomatisierung. Die Gewinner sind dazu eingeladen, auf der Konferenz der
»Society for Laboratory Automation and Screening« (SLAS) ihre Themen vorzustellen.
Alexej Domnich wurde für seine Forschungsarbeiten im Projekt »Autranomics « geehrt,
bei dem Zellen automatisch kultiviert, analysiert und sortiert werden. Sein Kollege Martin
Koch hat die Auszeichnung für seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Anbindung von
Electronic Labnotebooks in Prozess-Management-Systemen erhalten. Er stellte in seiner
Rede ein Konzept vor, das einen geschlossenen Regelungskreis für die Herstellung von
Biomolekülen zum Einsatz bringt. Beide Preisträger haben vom 7. bis 11. Februar ihre
Projekte auf der SLAS 2015 präsentiert, die dieses Jahr in Washington stattfand.
Redaktion
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Das Fraunhofer-Institut für Produktions­tech­nik und Automatisierung IPA wurde 1959 gegründet. Es ist eines der größten Einzelinstitute
inner­halb dieser Forschungs­ge­sellschaft und beschäftigt rund 490 Mitarbeiter/innen. Das Jahresbudget beträgt rund 60,3 Mio Euro, davon stammen
22,3 Mio Euro aus Industrie­projekten.
Das Fraunhofer IPA ist in 14 Fachabteilun­gen gegliedert und in den Arbeitsgebieten Pro­duktionsorganisation, Oberflächen­technolo­gie, Automatisierung
und Prozesstechnologie tätig. Schwerpunkte unserer Forschung und Ent­wicklung sind organisatorische und technologische Aufgaben­stellungen
aus dem Produktions­bereich der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energie­wirtschaft,
Medizin- und Biotechnik sowie Prozessindustrie. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automati­sierungs- und Rationalisierungs­reserven in den Unternehmen aufzu­zeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und um­weltfreundlicheren Produk­tionsabläufen und Produkten
die Wett­be­werbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern.
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März 2015
Thema 8 || Seite 17 | 21
Do-it-yourself-Baukasten für die Soft-Robotik
Nachgiebig soll er sein und weich: der Roboter, der direkt mit Menschen zusammenarbeitet. Konventionelle Systeme sind dafür bisher zu unflexibel. Vielversprechende
Lösungen sehen IPA-Wissenschaftler in der sogenannten Soft-Robotik. Für ein
sicheres nachgiebiges Robotersystem haben sie Hardwaremodule entwickelt
und diese als Baukasten der Öffentlichkeit bereitgestellt. Robotik-Forscher und
-Entwickler können mit den Komponenten schnell und einfach eigene Robotersysteme umsetzen und dabei von dem Wissen einer wachsenden EntwicklerCommunity profitieren.
Mit dem Baukasten lassen sich Robotersysteme aufbauen, deren Komponenten biolo­
gischen Gliedern wie Armen und Beinen in Bauweise und Funktion nachempfunden
sind. Sie haben karbonverstärkte »Knochen«, auf denen »Zugmuskeln« platziert werden,
deren Kräfte über ein ausgeklügeltes System von »Sehnen« auf »Gelenke« übertragen
werden. Durch Sensoren und eine lokale Signalverarbeitung können die Systeme Reize
wahrnehmen und reflexähnlich auf ihre Umwelt reagieren.
Quelle:
Christian Hass Fotodesign.
Die Vorteile nachgiebiger Systeme
Wie bei ihrem menschlichen Vorbild können die Roboter Kraft speichern und Stöße abfedern. So sind sie für den Umgang mit unvorhergesehenen Einflüssen aus dem Umfeld,
beispielsweise wenn sie von Hand bedient werden, ausgelegt und ermöglichen eine
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März 2015
Thema 8 || Seite 18 | 21
Quelle: Fraunhofer IPA.
angenehmere und sicherere direkte Interaktion. Zukünftig kann diese Technologie in
Bereichen, in denen Menschen und Maschinen gemeinsam agieren, wie der Haushaltsoder Rehabilitationsrobotik, genutzt werden.
Der Baukasten ist einsatzbereit
Das nach biologischem Vorbild inspirierte Robotersystem ist das Ergebnis des EU-Projekts
»Myorobotics«, bei dem das Fraunhofer IPA für die Entwicklung der Hardware verantwortlich war. Im Februar 2015 endete das Projekt nach dreijähriger Laufzeit. Mit dem
einsatzbereiten Baukasten haben die Wissenschaftler das Projekt erfolgreich abgeschlossen. Jetzt geht es darum, das Konzept einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen
sowie die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen und auszubauen.
Interessenten können ab Mitte März die technologischen Grundlagen wie z. B. Dateien
für den 3D-Druck und die Bauanleitung für die Robotersysteme frei im Internet abrufen.
Alternativ sollen auch fertige Hardwarekomponenten erworben werden können.
Breiter Anwenderkreis erwartet
Bei der Materialauswahl für den Baukasten haben die Wissenschaftler darauf geachtet,
dass alles leicht verfügbar ist. Zudem sind die Robotersysteme einfach zusammenzubauen,
sowie kostengünstig und modular aufgebaut, sodass die Anwender sie je nach individuellem Bedarf zusammenstellen können. Weil die Systeme leicht konfigurierbar und
einfach handhabbar sind, ist nur wenig Robotik-Fachwissen erforderlich. Diese Eigen-
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schaften machen die Systeme über die Robotik hinaus für einen größeren Anwenderkreis in der Forschung und Entwicklung interessant.
MEDIENDIENST
März 2015
Thema 8 || Seite 19 | 21
»Je größer der Anwenderkreis ist, umso mehr Rückmeldungen erhalten wir aus der
Praxis«, freut sich Christophe Maufroy, Projektverantwortlicher am Fraunhofer IPA, auf
die hoffentlich zahlreichen Erfahrungsberichte. »Das Ziel ist es, unser Know-how zu
erweitern und die Technologie immer weiter auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen
Anwender anzupassen«, ergänzt Maik Siee, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Ab­
teilung »Roboter- und Assistenzsysteme«, im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung.
Die nächste Veranstaltung zum Thema »Soft-Robotik – Antriebstechnologien« findet
am 12. Juni 2015 statt:
www.ipa.fraunhofer.de/veranstaltung_soft-robotik.html
Weitere Informationen:
www.myorobotics.eu
Quelle: Fraunhofer IPA.
Fachliche Ansprechpartner
Dr. Christophe Maufroy | Telefon +49 711 970-1167 | christophe.maufroy@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Maik Siee | Telefon +49 711 970-1603 | maik.siee@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Redaktion
Karin Röhricht | Telefon +49 711 970-3874 | karin.roehricht@ipa.fraunhofer.de
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Vorschau Messen und Veranstaltungen
März, April und Mai 2015
MEDIENDIENST
März 2015
Thema 9 || Seite 20 | 21
Vorschau Messen März, April und Mai 2015
16. bis 20. März
CeBIT 2015 – Exhibition & Conference for IT & Digital Business, Messe Hannover
24. bis 26. März
Altenpflege – Die Leitmesse der Pflegewirtschaft, Messe Nürnberg
13. bis 17. April
Hannover Messe - Fraunhofer-Verbund Produktion, Messe Hannover
21. bis 23. AprilMedTec – The International Exhibition for European Medical Device
Manufacturers, Messe Stuttgart
29. bis 30. AprilZukunft Lebensräume und 8. AAL-Kongress – Interdisziplinäre Fachmesse für das Bauen,
Wohnen und Gesundheit im demografischen Wandel, Messe Frankfurt
5. bis 8. Mai
Control – Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung, Messe Stuttgart
5. bis 8. MaiMoulding Expo – Internationale Fachmesse Werkzeug-, Modell- und Formenbau,
Messe Stuttgart
19. bis 21. Mai
Sensor + Test - Die Messtechnik-Messe, Messe Nürnberg
Vorschau Veranstaltungen März 2015
17. März
Aktuelle Themen bei Modernisierung und Neubau galvanotechnischer Anlagen
17. und 18. März
Industrie 4.0 – Kompakt
17. und 18. März
15. Internationales Stuttgarter Symposium
18. März
Fabrikplanung
18. und 19. März
Industrielle Bildverarbeitung
19. März
Leichtbauwerkstoffe spanend bearbeiten
19. März
Produktionsmanagement
24. März
Qualifizierungsmaßnahme zum Prüfer für Technische Sauberkeit
26. März
Optimierung von Maschinen mit Leichtbau
26. März
PIT® – Produzieren im Takt
26. März
Numerische Simulation
Ausführliche Informationen zu aktuellen Veranstaltungen finden Sie unter:
www.ipa.fraunhofer.de/veranstaltungen.html oder www.stuttgarter-produktionsakademie.de
Pressekommunikation
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Vorschau Veranstaltungen
März, April und Mai 2015
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März 2015
Thema 9 || Seite 21 | 21
Vorschau Veranstaltungen April 2015
15. April
Kompaktkurs Industrierobotik
16. April
Logistik in der Produktion
16. April
Produkthaftung und Qualitätsmanagement
22. April
Technische Assistenzsysteme in der Pflege
22. April
Prozessmanagement I
23. April
Besondere Merkmale
23. April
Kennzahlensysteme der Produktion
23. April
Richtige IT für produzierende KMU
23. April
Prozessmanagement II
28. April
Ressourceneffiziente Produktion
29. April
Fehler-Prozess-Matrix (FPM)
29. April
Instandhaltungscontrolling
30. April
3D-Druck
Vorschau Veranstaltungen Mai 2015
4. Mai
Supply Chain Management
5. Mai
Werkzeuge und Analysemethoden
6. Mai
Industrie 4.0 – Anwendungsszenarien
7. Mai
Null-Fehler-Produktion
7. Mai
Verfahren der Holzbearbeitung
20. Mai
Fabrik- und Erweiterungsplanung I
21. Mai
Fabrik- und Erweiterungsplanung II
Ausführliche Informationen zu aktuellen Veranstaltungen finden Sie unter:
www.ipa.fraunhofer.de/veranstaltungen.html oder www.stuttgarter-produktionsakademie.de
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