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9.60 23.03.2015 – 27.03.2015 MONTAG Karotten-Ingwer

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Ausgabe 2/2014 Erntedank
Evangelischer Gemeindebrief
Frickenhausen und Tischardt
IN DIESER AUSGABE:
Erntedank
3
Büchertisch-Sonntag
8
Weihnachtsland aus 2.Hand
Fit für die Zukunft
12
Seniorentreff Tischardt
Kaffeenachmittagsteam
21
Vieles verändert sich das Wichtigste aber bleibt
4
Lebendiger Adventskalender 9
Rückblick auf den
Bezirkskirchentag
13
Aus den Kirchenbüchern
22
Geöffnete Kirche
5
Kirchenchor aktuell
10
Frühjahrsputz in der Kir-
18
Veranstaltungen
23
Gemeindebeitrag
Kirchensteuer
6
Kinderseite
11
MitarbeiterInnenfest
Goldene Konfirmation
20
21
Termine
24
SEI T E 2
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Liebe Leserin, lieber Leser,
nur wenige Kirchenlieder sind so bekannt wie dieses: "Nun danket
alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns
und allen Enden..." (EG 321).
Martin Rinckart verfasste diese Verse als Tischgebet. Er dankt Gott
für das Geschenk des Lebens, für jeden neuen Tag, für das tägliche
Brot - für jedes Kleine und Große im Leben, das uns den Lebensmut
erhält. Darauf kommt es ihm an, dass wir zu jeder Zeit dem
"ewigreichen Gott" von Herzen danken.
In diesem Jahr können wir auf eine reiche Ernte zurückblicken: Erdbeeren, Kirschen, Mirabellen, Zwetschgen, Äpfel und vieles andere
im Überfluss. Mit den Früchten des Feldes und der Arbeit
schmücken wir unsere Kirchen zum Erntedankfest und sagen
unserem Schöpfer „Danke“.
Wer dankt, wendet sich dem zu, der etwas gibt. Danken heißt antworten. Das Geschenk erhält durch den Dank erst seinen Sinn.
Dankbarkeit blendet nicht aus, was uns das Leben schwer macht.
Klage, Zorn und Trauer empfindet, wer einen Verlust erlebt wie die
Menschen, die im Mühlstein gelebt haben.
Da ist Hilfe angezeigt. Deshalb weisen wir auf den Hilfsaufruf von
Bürgermeister Blessing hin (siehe unten). Den Menschen, die ihre
Wohnung verloren haben, Hilfe und Unterstützung zu geben, ist geboten.
Erntedank lädt uns ein, unser Herz zu öffnen für Menschen in Not.
Wenn Sie einmal bei sich bedenken, was Gott Ihnen geschenkt hat
an Gütern und Fähigkeiten, an Freude und Hilfe, fällt Ihnen bestimmt ein Grund ein, Gott zu loben und zu danken.
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Wilfried Scheuer
Bürgermeister Simon Blessing hat an die Bevölkerung einen Aufruf gerichtet, den Menschen, die durch den
Brand des Mühlsteins ihre Wohnung, ihre Kleidung, ihren Hausrat verloren haben, zu helfen.
Gesucht werden dringend Wohnungen, außerdem Möbel und Haushaltsgegenstände.
Kontaktdaten: Rufnummer 07022 94342-30, E-Mail: gemeinde@frickenhausen.de
Für eine finanzielle Unterstützung wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Kreissparkasse Esslingen
IBAN: DE88 6115 0020 0048 2000 82
BIC:
ESSLDE66XXX
Verwendungszweck:
VR Bank Hohenneuffen-Teck
IBAN: DE66 6126 1339 0000 6040 03
BIC:
GENODES1HON
Stichwort „Mühlstein“
AUSGABE 2/201 4 ER NT EDANK
SEI T E 3
Erntegabensammlung in Frickenhausen und Tischardt
Liebe Gemeindeglieder,
auch in diesem Jahr erbitten die evangelischen Kirchengemeinden Frickenhausen und Tischardt Ihre Gaben für
die Evangelische Missionsschule Unterweissach und für unseren Krankenpflegeverein.
Die Unterweissacher freuen sich auf viele Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, …, aber auch auf
Nudeln aller Art, Marmelade, Zucker, Mehl, Konserven, ….
Offene Geldspenden in den Sammelbüchsen kommen unserem Krankenpflegeverein zugute! Wer den Unterweissachern eine Geldgabe zukommen lassen will, bitte im verschlossenen Umschlag mit Aufschrift
„Unterweissach“ mitgeben! Wie es sich bereits bewährt hat, werden Mitarbeiter, KonfirmandInnen und Kinder
des CVJM wieder bei Ihnen vorbei kommen, um die Gaben abzuholen.
Diakon Karlheinz Bühler
Erntegabensammlung in Frickenhausen
Freitag, 10. Oktober, zwischen 15.30 und 19.30 Uhr
Erntegabensammlung in Tischardt
Freitag, 10. Oktober, zwischen 15.00 und 18.00 Uhr
Sollten Sie nicht daheim sein oder übersehen werden, bitten wir Sie, Ihre Gaben noch am Samstag,
den 11. Oktober, bis 11.00 Uhr zum Evang. Gemeindehaus zu bringen!
Für die Sammlung brauchen wir wieder jede Menge
Handwagen. Falls Sie einen Wagen zur Verfügung
stellen können, bringen Sie diesen bitte am Freitag,
den 10. Oktober, auf 15.30 Uhr zum evangelischen
Gemeindehaus!
Bitte kennzeichnen Sie Ihren Wagen! Wir holen den
Wagen auch gerne bei Ihnen ab. Rufen Sie uns dann
bitte an, Tel. 41937.
Sie können Ihre Gaben auch persönlich am Samstag,
11. Oktober, zwischen 9.00 und 11.00 Uhr in der
Christuskirche abgeben.
Herzliche Einladung
zum Erntedankfest
am Sonntag, 12. Oktober 2014,
jeweils um 10.30 Uhr
Christuskirche Tischardt
mit dem Kindergarten Sonnenhügel
anschließend Kuchenverkauf
Evangelische Kirche in Frickenhausen
mit dem Kindergarten auf dem Berg
und dem Kirchenchor
anschließend Kirchencafé
Sie vermissen das Mittagessen?
Da wir wegen des Tages der Deutschen Einheit
am 3. 10. das Erntedankfest auf den 12.10. verlegt haben, fällt unser Erntedankfest mit dem
Weinfest des Liederkranzes zusammen - und
wir denken, zwei Mittagessensangebote wären
zu viel!
SEI T E 4
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Vieles verändert sich - das Wichtigste aber bleibt
Die drei Kirchengemeinden Frickenhausen, Linsenhofen und Tischardt wachsen zusammen
Eine ehemalige Pfarrwohnung in Tischardt, in der keine Pfarrfamilie mehr wohnt. Gottesdienste, die abwechselnd um 9.15 Uhr oder 10.30 Uhr beginnen. Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Gemeinden
Frickenhausen, Linsenhofen und Tischardt, die phasenweise zusammen Unterricht haben. Pfarrer, die in der
Öffentlichkeit alle drei evangelischen Kirchengemeinden vertreten. Das sind nur einige wenige der äußerlich
sichtbaren Veränderungen, die das Jahr 2014 bisher mit sich gebracht hat.
Gründe dafür sind: der Wegfall der 50%-Pfarrstelle in Tischardt, die Versorgung der Kirchengemeinde Tischardt
durch das Pfarramt in Linsenhofen und die verstärkte Zusammenarbeit aller drei Kirchengemeinden.
Schnell sind all diese Veränderungen gekommen; wenngleich sie schon im Vorfeld so beschlossen waren.
Bereits im Jahre 2012 haben die Kirchengemeinderatsgremien der drei Orte grundsätzlich beschlossen, dass
sie sich zusammenschließen wollen. Wie, das blieb offen. Im Juni 2014 wurde der Weg dahin bei einem gemeinsamen Treffen konkreter.
Diese Veränderungen bringen viel an Mehrarbeit mit sich; und sie werfen manche Fragen auf: Wie geht es weiter mit den drei eigenständigen Kirchengemeinden? Wie kann die Arbeit so verteilt werden, dass weder Hauptamtliche noch Ehrenamtliche zu sehr belastet werden? Geht diese Veränderung nicht manchmal doch zu
schnell?
Aber diese Veränderungen bringen auch Erfreuliches mit sich. Der Blick wird über den Tellerrand der eigenen
Gemeinde hinaus geweitet. Menschen werden aufmerksam auf Angebote, die es ganz in der Nähe gibt; nur
eben nicht in der eigenen Gemeinde. Gemeinsame Veranstaltungen stärken das Wir-Gefühl.
Und in all den Veränderungen wird sichtbar: das Wichtigste bleibt. – Denn nach wie vor feiern wir miteinander
Gottesdienst, taufen Kinder oder teilen beim Abendmahl Brot und Wein. Nach wie vor erfreuen wir uns wunderbarer Konzerte und lesen gemeinsam in der Bibel. Nach wie vor werden verstorbene Menschen würdevoll bestattet oder Jubilare vom Besuchsdienst beglückt.
Und bei alledem begleiten sich Menschen gegenseitig in Freud und Leid – und sie sind sich dessen gewiss,
dass sie selbst dabei von einem ganz Anderen, von Gott, begleitet werden. - Diese Begleitung selbst zu spüren
und diese Begleitung in die verschiedenen Bereiche unserer Kirchengemeinden hinein zu vermitteln, das ist
und bleibt das Wichtigste. Und das ist auch das, was bleibt!
Pfarrer Gerhard Bäuerle und Pfarrer Wilfried Scheuer
AUSGABE 2/201 4 ER NT EDANK
SEI T E 5
Kirche bis Oktober geöffnet
Seit Sonntag, 3. August, ist die evangelische Kirche zu unserer lieben
Frau in Frickenhausen täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Gleich
am ersten Öffnungstag trugen sich im Laufe des Tages zwei Wandergruppen ins ausliegende Gästebuch ein.
Zahlreiche Frickenhäuser hatten sich bereiterklärt, als „Kirchenwächter“ abwechslungsweise die Kirche
morgens aufzuschließen, tagsüber nach dem Rechten zu sehen und abends abzuschließen. Aus praktischen
Gründen ist die Kirche durch den Eingang auf der Nordseite zu betreten, was auch zur Belebung der Ortsmitte
beitragen könnte. Vor dem Einkauf, nach der Arbeit, in der Mittagspause kann die Kirche ein Raum zum Durchatmen und Ausruhen, zum Nachdenken und zum Gebet werden. Immer wieder kommen auch Wanderer auf
dem Jakobsweg durch Frickenhausen.
Im Gottesdienst wurde die Öffnung der Kirche durch Pfarrer Gerhard Bäuerle aus Linsenhofen (als Urlaubsvertreter von Pfarrer Wilfried Scheuer) förmlich bekanntgegeben und gestartet. Für Pfarrer Bäuerle ist die Öffnung
der Kirche auch ein symbolischer Akt. Die offenen Türen der Kirche zeigten, dass auch die Gemeinde offen sei
für alle, die sich interessieren. Die Erfahrungen in Linsenhofen, wo die Kirche schon längere Zeit geöffnet sei,
zeigten, dass das Angebot gerne angenommen werde. Viele Besucher verweilten eine Zeitlang zur Besinnung
und zum Gebet, suchten die Stille oder wollten einfach die Kirche von innen kennenlernen.
Im Frickenhäuser Gotteshaus warten einige Besonderheiten auf die Besucher. Der spätgotische Chor ist für eine Dorfkirche besonders reich ausgestaltet und sorgfältig renoviert. An einer der Konsolen im Chor befindet
sich eine Büste des Apostels Jakobus des Älteren, der im spanischen Santiago de Compostella verehrt wird.
Weil Frickenhausen an einem Zweig des Jakobswegs liegt, kommen immer wieder Pilger vorbei, besuchen die
Kirche und können sich dort einen Pilgerstempel von Frickenhausen ins Pilgerbuch drücken. In der Nähe der
Kanzel lädt eine gestaltete Ecke zur Stille und zum Gebet ein.
Traugott Kögler
Pfarrer Gerhard Bäuerle (Bildmitte, im Talar) mit einigen Kirchenwächtern vor der
geöffneten Kirchentür in Frickenhausen.
Dank an die Hilfsmesnerinnen und Hilfsmesner
Es ist schön, dass so viele während der Krankheit unserer Mesnerin zusammenhelfen und die Aufgaben auf
viele Schultern verteilt sind. Wir danken Frau Burghardt, Herrn Herbert Gneiting, Herrn Gröppel, Frau Mönch,
Frau Ursula und Dorothea Roth, Frau und Herrn Schäfer, Herrn Stickel, Frau Katharina Stubenvoll, Frau Trost
und Frau Vera Weißer herzlich! Einen besonderen Dank an Herrn Gröppel, der die Vertretungsdienste koordiniert.
Pfarrer Wilfried Scheuer
SEI T E 6
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Gemeindebeitrag 2014
Liebe Leserin, lieber Leser,
mit diesem Gemeindebrief werden auch in diesem Jahr Briefe an alle evangelischen
Haushalte ausgetragen. In dem beigelegten Schreiben werden Ihnen die aktuellen
Aufgaben vorgestellt, für die wir Sie um finanzielle Unterstützung bitten. Sie unterstützen mit Ihrem Gemeindebeitrag wichtige Aufgaben, die gar nicht oder nur zum
Teil aus Kirchensteuer-mitteln finanziert werden können. Ihr Beitrag verbleibt ganz in Ihrer Kirchengemeinde in
Frickenhausen bzw. Tischardt.
Wir freuen uns, wenn Sie uns helfen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Zuwendungsbescheinigung für
das Finanzamt aus (Straße und Hausnummer auf der Überweisung angeben).
Dankbar sind wir für Ihre Beiträge im vergangenen Jahr.
In Frickenhausen betrug der Gemeindebeitrag 9.942 €.
In Tischardt kamen 1.360 € zusammen.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis, ...
…wenn in einem Haushalt mehrere Briefe ankommen. Alle über 25jährigen werden dabei als eigener Haushalt
betrachtet, auch wenn sie noch im Haushalt der Eltern wohnen. Unser Adressprogramm kann dies nicht unterscheiden. Ebenfalls ist dies bei unverheirateten Paaren der Fall.
…wenn Sie ein Schreiben erhalten, obwohl Sie 2014 schon gespendet haben.
Wir wollen die Verwaltungskosten so gering wie möglich halten, deshalb sortieren wir nicht aus.
Ihre Evang. Kirchengemeinden Frickenhausen und Tischardt
Bei der Höhe der Kirchensteuer hat sich nichts geändert ! ! !
Liebe Kirchensteuerzahlerinnen und -zahler,
hinsichtlich der Kirchensteuer hat es Verwirrung gegeben, daher drucken wir nachfolgende Informationen ab.
Ich danke Ihnen herzlich, dass Sie mit Ihrer Kirchensteuer die Evang. Landeskirche in Württemberg in der
Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen.
Pfarrer Wilfried Scheuer
Hinweise zur Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer - neues Erhebungsverfahren ab 2015
Kirchensteuer auf Kapitalerträge - ist dies etwa schon wieder eine neue Steuer?
Nein, Kirchensteuer auf Kapitalerträge oberhalb des Steuerfreibetrages von 801 Euro (ledig) bzw. 1602 Euro
(verheiratet) gibt es schon immer. Kapitalerträge waren schon früher als Einkommen in der Steuererklärung
anzugeben und zu versteuern, inklusive Kirchensteuerzuschlag. Neu ist lediglich ab 2015 die Art der
Erhebung:
Seit 2009 wird die Kapitalertragsteuer direkt an der Quelle ihrer Entstehung von den Banken automatisch erhoben und an die Finanzbehörden weitergeleitet. Die automatische Weiterleitung der Kirchensteuer auf die
Kapitalertragsteuer erfolgte nur nach entsprechender Mitteilung des Steuerpflichtigen an seine Bank. Ab 2015
wird auch die auf die Kapitalerträge entfallende Kirchensteuer an die Finanzbehörden weitergeleitet.
Was wird denn da neu geregelt?
Es geht darum, das Verfahren zum Abzug der Kirchensteuer für alle Beteiligten zu vereinfachen. Schon seit
AUSGABE 2/201 4 ER NT EDANK
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2009 wird die Steuer auf Kapitalerträge direkt an der Quelle ihrer Entstehung, also von den Banken einbehalten und an die staatlichen Finanzbehörden weitergeleitet. Für die Kirchensteuer war das nur möglich, wenn der
Steuerpflichtige seine Religionszugehörigkeit der Bank ausdrücklich mitgeteilt hatte. Sonst war er verpflichtet,
diese Angaben auf jeden Fall in seiner Steuererklärung zu machen. Nun rufen die Geldinstitute das sogenannte
„Religionsmerkmal" automatisiert beim Bundeszentralamt für Steuern ab. Sie erhalten die Angaben verschlüsselt als sechsstellige Kennziffer und können damit die Kirchensteuer über die Finanzbehörden gleich an die
richtige Religionsgemeinschaft (z. B. eine evangelische Landeskirche) weiterleiten.
Ist der Datenschutz gewährleistet?
Auf jeden Fall! Banken, Versicherungen oder Kapitalgesellschaften erhalten das Religionsmerkmal ihrer Kunden verschlüsselt und ohne Erkennbarkeit der Religionszugehörigkeit auf elektronischem Weg vom Bundeszentralamt für Steuern. Sie dürfen das verschlüsselte Religionsmerkmal ausschließlich für den Kirchensteuerabzug verwenden.
Datenschutz hin oder her - mir ist das nicht geheuer, dass der Staat mein Religionsmerkmal an Banken weitergibt. Kann ich mich dagegen wehren?
Ja, Sie können der Weitergabe widersprechen und einen Sperrvermerk setzen lassen. Dazu gibt es ein amtliches Formular beim Bundeszentralamt für Steuern (www.formulare-bfinv.de Formularcenter, Formulare A-Z).
Das Formular muss für alle Kontoverbindungen nur einmal ausgefüllt werden. Die Bank erhält dann einen
neutralen 0-Wert und behält keine Kirchensteuer ein. Allerdings müssen Sie dann in Ihrer Steuererklärung im
Folgejahr die erforderlichen Angaben nachholen.
Ich bin verheiratet und mein Ehegatte und ich bekommen ungefähr 1.000 Euro im Jahr an Zinsen. Wie viel
Kapitalertragsteuer und Kirchensteuer muss ich dafür bezahlen?
In diesem Fall: gar keine. Nur wenn Sie als Kirchenmitglied Zinsen und Dividenden erzielen, die über den Steuerfreibetrag hinausgehen, fällt für die darüber hinausgehenden Erträge Kapitalertragsteuer und damit auch
Kirchensteuer an. Als Alleinstehender können Sie Ihren Banken Freistellungsaufträge von insgesamt bis zu
801 Euro erteilen, als Ehegatten bis zu 1602 Euro. "
Und wenn jemand richtig viel auf der hohen Kante hat und - sagen wir - 10.000 € Zinsen im Jahr erhält?
Was muss der an Kirchensteuer bezahlen?
Auf die 10.000 € zahlt er, unabhängig von seinem restlichen Einkommen, 2.444 € Einkommensteuer und
dazu noch gut 196 € Kirchensteuer. Dieser Betrag ist angesichts des hinter den Zinsen stehenden Vermögens durchaus moderat.
Normalerweise kann ich meine gezahlte Kirchensteuer als Sonderausgabe absetzen. Wie verhält es sich bei
der Kirchensteuer auf Kapitalerträge?
Bei der Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer wird der Sonderausgabenabzug automatisch berücksichtigt,
indem der steuermindernde Effekt beim Steuersatz berücksichtigt wird.
Gilt meine NV-Bescheinigung auch weiterhin?
Ja, bei Vorlage einer Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) wird weder Kapitalertragsteuer noch
Kirchensteuer einbehalten. Und auch weiterhin gilt, wer keine Kapitalertragsteuer zahlt, weil seine Kapitalerträge den Sparerpauschbetrag (801 € bzw. 1.602 €) nicht übersteigen, zahlt auch keine Kirchensteuer. Um einen
automatischen Abzug der staatlichen Kapitalertragsteuer sowie darauf entfallende Kirchensteuer zu vermeiden, muss wie bisher ein Freistellungsauftrag bei der Bank gestellt werden.
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EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Büchertisch-Sonntag im November
Wie im letzten Jahr wollen wir Ihnen wieder die Gelegenheit bieten, an unserem
Büchertisch Losungsbücher, verschiedene Bücher und Kalender (auch den Kalender „Der Andere Advent“) sowie Geschenkartikel anzuschauen, zu erwerben
oder ggf. zu bestellen.
Am Sonntag, 23. November nach dem Gottesdienst freuen wir uns darauf, Sie am Büchertisch im
Gemeindehaus begrüßen zu können. Und wenn Sie schon mal da sind, bleiben Sie doch zum Mittagessen, das
es ebenfalls ab 11:30 Uhr im Gemeindehaus gibt. Anschließend besteht die Möglichkeit, Kaffee zu trinken und
ein Stück Kuchen zu essen.
Im Wilhelm-Hay-Raum können Sie sich mit Weihnachtsdekoration aus zweiter Hand eindecken.
Bitte beachten Sie auch die weiteren Informationen, die wir rechtzeitig im Amtsblatt der Gemeinde veröffentlichen werden.
Ansprechpartner für den Büchertisch: Martina und Dietmar Faude, Tel. 07022 / 42009 oder
per Mail buechertisch@faude.info
Im November 2013 öffneten sich erstmals die Türen
zum "Weihnachtsland aus zweiter Hand".
Etliche Bürgerinnen und Bürger aus Frickenhausen
hatten sich in den Wochen zuvor von nicht mehr verwendeten Dekorationsartikeln für die Advents- und
Weihnachtszeit getrennt und diese für einen guten
Zweck in der Ev. Kirchengemeinde gespendet. Das Angebot war so reichhaltig, dass ein wunderschöner Verkaufsraum hergerichtet werden konnte, der über mehrere Wochen zum Einkaufen einlud.
Diese erfolgreiche Möglichkeit, allerhand für Advent und Weihnachten für einen guten Zweck zu erwerben,
möchten wir auch dieses Jahr wieder anbieten.
Das "Weihnachtsland aus zweiter Hand“ wird an den beiden Sonntagen 23. und 30. November 2014 nach dem jeweiligen Gottesdienst bis 16 Uhr sowie unter der Woche nach Bedarf geöffnet
sein.
Um erneut ein ansprechendes Sortiment anbieten zu können, möchten wir Sie schon heute bitten, Weihnachtsartikel, die nicht mehr genutzt werden, nicht wegzuwerfen, sondern für diesen Basar bereit zu halten.
Die Annahme wird in der Woche vor dem Basarstart erfolgen.
Bitte beachten Sie auch die weiteren Informationen, die wir rechtzeitig im Amtsblatt der Gemeinde veröffentlichen werden.
Ansprechpartner für das "Weihnachtsland aus zweiter Hand": Daniela Haug, Tel. 07022 / 470615 oder per
Mail unter hgvhaug@aol.com
Helfer für Annahme - Aufbau - Verkauf für „Weihnachtsland aus zweiter Hand“gesucht.
Für Annahme, Aufbau ab Mittwoch 19.11. und Bewirtung am Sonntag 23.11. sind wir auf Eure und Ihre Mithilfe
angewiesen.
Das Team freut sich über jede/jeden Helfer/in.
Ansprechpartner: Daniela Haug
Tel. 07022/470615 (auch AB)
AUSGABE 2/201 4 ER NT EDANK
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Lebendiger Adventskalender 2014 in Frickenhausen und Tischardt
Lebendiger Adventskalender, das heisst…
… adventlich geschmückte Türen oder Fenster in Frickenhausen und Tischardt laden vom 1.-23. Dezember um 17:30 Uhr
ein, gemeinsam Advent zu feiern.
Am 24. Dezember öffnen sich die Kirchentüren zu den HeiligAbend-Gottesdiensten.
… Lieder, Geschichten, Spiele und andere Elemente wie eine
Tasse Tee und Gebäck ermöglichen, dass in der oftmals hektischen Adventszeit Gelegenheiten zur Besinnung und Orte der
Begegnung entstehen.
… Familien, Alleinstehende, Vereine, Einrichtungen und Gruppen gestalten ein kleines Programm (max. 15-20 Minuten) für die Besucherinnen und Besucher.
… wir brauchen 23 Gastgeberinnen und Gastgeber aus Frickenhausen und Tischardt, die bereit sind,
zu sich einzuladen (die Feier findet im Freien statt, nicht im Haus!).
… Sie sind unentschlossen?
Keine Angst - von Seiten des Vorbereitungsteams wird es Hilfestellung geben in Form einer „Gastgeberkiste“,
die von Gastgeber zu Gastgeber wandert und diverse Materialien enthält. Rechtzeitig vor dem 1. Dezember
werden Sie ein Merkblatt bekommen mit allen wichtigen Informationen.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen einen Vorbereitungsabend an. Er findet statt am Dienstag, 11. 11. 2014
um 20 Uhr im Evang. Gemeindehaus Frickenhausen. An diesem Abend werden Sie sicher die eine oder
andere Idee bekommen, darüber hinaus werden einige wichtige Absprachen getroffen.
… Sie sind dabei?
Wenn Sie sich vorstellen können, ein Türchen zu übernehmen, geben Sie bitte bis zum 02.11.2014 den
unteren Abschnitt bei einer Person des Vorbereitungsteams ab. Eine Anmeldung per Mail ist ebenso möglich.
Kontakt (gerne auch für Informationen im Voraus):
Ute Blechschmidt (Frickenhausen) Tel. 07022 - 24 11 31
Bärbel Greiler-Unrath (Frickenhausen) Tel. 07022 - 24 35 400
E-Mail: adventskalender-frickenhausen@gmx.de

Ja, ich bin gerne Gastgeber_in beim lebendigen Adventskalender:
Name:
Adresse:
Tel.:
Wunschtermin:
Mail:
Ersatztermin:
 Ich komme zum Vorbereitungsabend am 11.11.14
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EVANGELI SC HER GEMEISEI
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... Kirchenchor aktuell ...
Das nächste anstehende Konzert ist das Adventskonzert: am 1. Advents-Sonntag, den 30. November,
um 17 Uhr in der evang. Kirche.
Gerne können Sie in unser Adventsprojekt noch einsteigen! Sie sind immer herzlich willkommen, egal welchen
Alters, Konfession, Grad der Chorerfahrung etc. (auch Neueinsteiger sind wirklich sehr willkommen!).
Gleichzeitig wird für den Erntedankfestgottesdienst am 12. Oktober, das Singen im Krankenhaus Nürtingen am
9. November und den Gottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag geprobt.
Proben finden immer freitags um 19.30 Uhr im evang. Gemeindehaus Frickenhausen statt.
Ausnahme: keine Probe am 3.10.14, dafür am Dienstag, 30.9.2014.
Auf Ihr Kommen freuen sich der Chor und sein Leiter Florian Aißlinger.
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EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Fit für die Zukunft 2013/2014
Am Samstag, den 12. Juli 2014 fand der festliche Abschluss des Traineekurses statt.
Sieben Jugendliche, die von
Mai 2013 bis Juli 2014 dabei waren, erhielten ihre Teilnahme-zertifikate.
Der Kurs ist ein Angebot der Evang. Kirchengemeinden im Neuffener Tal für Jugendliche ab der Konfirmation
zum Erwerb von personalen, sozialen, geistlichen, methodisch-didaktischen,
organisatorischen und Leitungs-kompetenzen.
Ein neuer Kurs ist ab Mai 2015 geplant.
Diakon Karlheinz Bühler
Die Mitgestaltung des Bauerlochfests der Täleskinderkirchen in Neuffen war Teil des Traineekurses.
AUSGABE 2/201 4 ER NT EDANK
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… Rückblick
auf ein vielfältiges Angebot in unseren Gemeinden
Turm- und Kirchenbühnenführung
Im Rahmen des Kirchenbezirkstages 2014 trafen sich 18 Erwachsene und 10 Kinder am 13.07.2014 gegen
11:00 Uhr auf der Empore der Kirche zu unserer lieben Frau in Frickenhausen zu einer Kirchturm- und Kirchenbühnenführung.
Zuerst gab es eine kurze Erläuterung zum Alter unserer Kirche, das mittels einer dendrochronologischen Untersuchung im Jahre 2010 ermittelt wurde. Bei diesem Verfahren wird das Alter über die Jahresringe an Bohrkernen aus dem Holz bestimmt. Danach wurde das Holz für das Dach des Kirchenschiffes im Winter des Jahres
1481/1482 geschlagen, das Gerüstholz des Turmes im Winter des Jahres 1504/1505 und das Holz für den
Chor im Sommer des Jahres 1513. Danach erfolgte die äußere Fertigstellung unserer Kirche vor 500 Jahren!
Nach einer kurzen Einweisung über das Verhalten im Turm und auf der Kirchenbühne konnten die Besucher
dann den Turm betreten.
Auf der untersten Bühne in der Mitte konnten die Besucher 4 Uhrgewichte sehen, mit denen das mechanische
Uhrwerk bis 1997 angetrieben wurde. Diese Gewichte mussten alle 24 h hochgezogen werden, damit die Uhr
nicht stehenblieb. Außerdem konnten in den Fensternischen alte Steine besichtigt werden, die in früheren Jahren als Uhrgewichte verwendet wurden.
Auf dem Weg weiter nach oben sahen die Besucher die Reste des Gerüstholzes, aus dem die Bohrproben für
die Altersbestimmung entnommen wurden.
Die nächste Station war das mechanische Uhrwerk aus dem Jahre 1921. Dieses wurde 1997 still gelegt, nachdem eine Funkuhr eingebaut wurde. Da die Gruppe sehr groß war, konnten die Einzelheiten des mechanischen
Uhrwerkes durch die Besucher leider nicht näher betrachtet werden.
Die nächste Station war dann die Glockenstube mit unseren 3 Glocken im eichenen Glockenstuhl.
Die große Glocke ist aus dem Jahre 1496 und ist ca. 1100 kg schwer. Sie trägt den Namen Betglocke, weil sie
dreimal täglich zum Gebet ruft und im Gottesdienst beim Vaterunser geläutet wird.
Die kleine Glocke stammt aus dem 14. Jahrhundert und wiegt 380 kg. Sie trägt den Namen Taufglocke und
wird während der Taufhandlung geläutet.
Die mittlere Glocke stammt aus dem Jahre 1951 und wiegt 394 kg. Sie heißt Kreuzglocke und wird täglich,
außer am Sonntag, zur Sterbestunde Jesu geläutet. Dieses ist in Frickenhausen, anders als üblich,
um 15.30 Uhr.
Von der Glockenstube aus hatten die Besucher durch die Schallöffnungen einen wunderbaren Blick über
Frickenhausen. Danach ging es die Stufen im Turm wieder hinunter und durch eine schmale Öffnung wurde
die Kirchenbühne betreten.
Hier auf der Kirchenbühne bestaunten die Besucher den gewaltigen eichenen Dachstuhl aus dem Jahre
1481/1482. Auch das alte Kreuz, welches bis zur Renovierung 1959 oben im Bogen zwischen Kirchenschiff
und Chor hing und den gekreuzigten Christus trug, war auf der Kirchenbühne zu sehen.
Hier endete dann die Turm- und Kirchenbühnenführung im Rahmen des Kirchenbezirkstages 2014.
Manfred Gröppel
SEI T E 14
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Sommerserenade
Der Zusammenschluss dieser drei auf kommunaler
Ebene verbundenen Gemeinden ist kirchenamtlich
zwar noch nicht vollzogen, aber kirchenmusikalisch
sind sie längst ebenfalls eine Einheit. Ganz erfreulich
zeigte sich das am vergangenen Sonntag bei der
sommerlichen Abendmusik. Im vollbesetzten, erweiterten Kirchenraum der Tischardter Kirche bot der
Chor unter der bewährten Leitung seines Dirigenten
Florian Aißlinger wieder einmal einen beeindruckenden Chorklang. Eröffnet wurde das Konzert mit J.G.
Rheinbergers Chorsatz „Preis und Anbetung sei unserem Gott“. Der Moderator, Gerhard Bäuerle, Pfarrer seit Januar 2014 für Linsenhofen und Tischardt, betonte bei seiner Begrüßung, dass es sich beim Thema des Abends „Schubert und Samba“ keinesfalls um gegnerische Positionen wie beim Fußball handle, sondern um Gegensätze, vereint im Sinne der Worte des dann folgenden Chorsatzes von Felix Mendelssohn-Bartholdy: „Auf Gott allein will hoffen ich“.
Mit dem Lied vom selben Komponisten nach Worten von Joseph Eichendorff „O Täler weit, o Höhen, o schöner
grüner Wald...“ spannte der Chor den Bogen vom Geistlichen zum Weltlichen. Und dieses Spannungsverhältnis
setzte sich später dann fort in der wenig bekannten Kompositionen von Franz Schubert „Drei Chöre für vier
Singstimmen und Klavier op.112“. In Bezug auf das erste Stück „Gott im Ungewitter“ wies Moderator Bäuerle
darauf hin, dass es eingedenk des Hagelsturms im Vorjahr problematisch sei, Gottes Wirken im Ungewitter zu
erblicken. Dramatisch ist so ein Naturereignis allemal, und diese Dramatik fasste der Textdichter Johann Peter
Uz in Worte, in Gedanken, die wir heute so nicht mehr sagen würden: „Du Schrecklicher, wer kann vor dir und
deinem Donner stehn? ... oder „… geflügeltes Verderben wacht um seinen (um Gottes) furchtbaren Thron.“
Aber Aißlinger verstand es, den Chor, begleitet von Amrei Walter am Klavier, mit der Gestaltung musikalischer
Dramatik durch dieses Verderben zu führen bis zu den versöhnlichen Dichterworten „Er herrscht mit schonender Geduld, der große Menschenfreund.“
Zuvor hatte Amrei Walter die Zuhörer mit Klavierstücken von Johannes Brahms aus Opus 76 erfreut. Ein Zeitgenosse von Brahms lobte diese Stücke, weil sie so gut von der Hand gingen. Schaute man aber der Pianistin
auf die begabten Hände und vernahm man die wogenden Harmonien und Klänge, so hatte man keinesfalls
den Eindruck, dass diese Musik leicht zu spielen ist, sondern, dass sie hohe Meisterschaft erfordert.
Schuberts Ungewitter folgten die Chöre „Gott, der Weltenschöpfer“ ebenfalls nach einem Text von J.P. Uz und
„Hymne an den Unendlichen“ nach einem Text von F. v. Schiller. Wer getraute sich schon Worte des großen
Dichters zu kritisieren? - Aber Formulierungen wie „Seinen Gott den vernünft'gen Wurm. Orgle prächtig, Gewittersturm!“ klingen fremd in unseren Ohren. Fremd erschienen aber nicht die Klänge, zu denen Schubert von
diesem Gedicht inspirierte wurde und welche die Sängerinnen und Sänger zu Gehör brachten. - Leicht kann
man mit einem Klavier, auch wenn es kein teurer Flügel, sondern eher ein Kleinklavier ist, einen solchen Kirchenchor übertönen. Der Pianistin gelang aber eine klanglich ausgewogene Begleitung auch bei diesem nicht
minder dramatischen Stück.
Pfr. Bäuerle schlug nun die Brücke zu südlicheren Klängen, indem er kurz auf die bewegte Jugend des spanischen Komponisten Isaac Albéniz einging. Als Wunderkind bereiste dieser sowohl Europa als auch Amerika.
Aus seinem Klavierzyklus „Iberica“ spielte A. Walter die Stücke Evocatión und EL Puerto.
„Villancico aus Südamerika“, eine ursprünglich spanischen Volksliedform, wurde vom Chor sehr schwungvoll
bewegt dargeboten. Die Klavierbegleitung von Florian Aißlinger wurde ergänzt durch die Percussionsklänge
Stefan Webers. - Nun war man endlich in Südamerika angekommen und so schon auf das sportliche Ereignis
des Tages eingestimmt. Ebenso auch mit der „Latin American Suite“ von Manfred Schmitz für Klavier zu vier
Händen (A. Walter und F. Aißlinger) und Percussion (Stefan Weber).
Zu seinem Ziel gelangte das Motto des Abends „Schubert und Samba“ durch den beschwingten Chorsatz von
Kirby Shaw „Too hot to Samba“. Nein, so viel Schwung und Bewegung hätte man diesem Chor nicht unbedingt
zugetraut. Und ich denke, Dirigent Florian Aißlinger kann mit der Art, wie die Sängerinnen und Sänger seiner
musikalische Führung folgten, sehr zufrieden sein.
Aufführende und Zuhörende fieberten nun auf das weniger musikalische Ereignis dieses Tages, auf das Spiel
um die Fußballweltmeisterschaft zu. Public Viewing war nach einem reichlichen Imbiss angesagt.
Ulrich Immendörfer
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SEI T E 15
Abendlicher Pilgerspaziergang
Am Dienstagabend des 15. Juli trafen sich 25 Teilnehmer und
Teilnehmerinnen aus dem Kirchenbezirk um gemeinsam auf
einen abendlichen Pilgerspaziergang zum Jakobsbrunnen und
zurück zur evangelischen Kirche aufzubrechen. Am Schusterbrunnen zwischen Kirche und Rathaus wurden die Teilnehmer
von der Pilgerbegleiterin Daniela Haug, die als mittelalterlicher
Pilger verkleidet war, erwartet.
Bei herrlichem Sonnenschein startete die Gruppe mit einem
Pilgersegen kurz nach 19 Uhr. Schon nach kurzer Wegstrecke
befand man sich in den Streuobstwiesen außerhalb des Ortes.
Dort informierte Frau Haug zunächst über den Ursprung und
die Hintergründe der Jakobuspilgerschaft sowie eine Erklärung
des ehemaligen evangelischen Bischofs Huber, was Pilgern aus
evangelischer Sicht bedeutet. Mit dem ersten Vers aus dem
Lied "Geh aus mein Herz und suche Freud" setzte die Gruppe
danach den Spaziergang fort. Nach weiteren Stopps mit Erklärungen und Legenden zum Jakobsweg, erreichten die Teilnehmer dann den im Jahre 2003 neu errichteten Jakobsbrunnen.
Dort gab es für die Pilger süßes und salziges Gebäck und das
erfrischende Wasser des Brunnens sowie weitere Erläuterungen von Frau Haug, u. a. zum Hochaltar von Winnenden, der
Partnerstadt von Santo Domingo de la Calzada – der Stadt des
Hühnerwunders am Jakobsweg. An den Wegzeigern konnten
die Teilnehmer erkennen, dass sie sich nun auch endlich auf
dem Jakobsweg befanden, der vom Tiefenbachtal her kommt.
Die gelbe Sternenmuschel auf blauem Grund – das Wegzeichen des Jakobsweg zwischen Rothenburg o.T.
und Rottenburg a. N. - führte die Spaziergänger nun vorbei an den Mammutbäumen durch den sommerlichen
Wald. Am Waldrand angekommen, ließ auch der versprochene Sonnenuntergang nicht länger auf sich warten.
Mit der untergehenden Sonne erreichte die Gruppe die evangelische Kirche "Zu unserer lieben Frau". Dort
schloss sich eine kurze Kirchenführung zu den spätgotischen Schätzen der Kirche an. Als Abschluss der
Kirchenführung beendeten die Spaziergänger diesen herrlichen Abend mit dem Vaterunser.
ULTREIA
Daniela Haug, Pilgerbegleiterin auf dem Jakobsweg
GEPA - Fairer Handel
Frau Petra Bald aus Wuppertal gab zunächst einen Einblick in die
Ideen der GEPA / des Fairen Handels. Schwerpunktmäßig stellte sie
die Sparte Kaffee vor. Auf das Projekt Bio Café „Mexiko PUR“ ging
sie näher ein:
Tierra Colorada ist ein Gebiet, das in Mexiko in den 1980er Jahren
zum Nationalpark erklärt wurde. Dadurch gilt die indigene Bevölkerung dieser Gegend als illegal. Sie leben dort unter schwierigsten
Bedingungen. Was die Bauern dort schützt, ist ihre Mitgliedschaft in der Kooperative San Fernando. Sie liefern
über diese Kooperative die Bohnen für GEPA Bio Café „Mexiko PUR“.
Im Anschluss gab es auch Kunstgewerbliches und natürlich Kaffee, Tee, Paestos … zum Anschauen, Probieren
und Erwerben. Hierbei konnten auch noch weitere Fragen an Frau Bald gestellt werden.
Ursula Scheuer
SEI T E 16
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Mann-Sein und Frau-Sein im Lichte Gottes - Frühstück für Frauen und Männer
Am Samstag, den 19. Juli 2014 zwischen 9.00 und 12.00 Uhr fand im evangelischen Gemeindehaus in
Frickenhausen das öffentliche Frühstück für Männer und Frauen zum Thema „Ein Fest zwischen Himmel und
Erde“ statt. Es war mit ca. 80 Gästen sehr gut besucht.
Frau Renate Burghardt begrüßte die Anwesenden sehr herzlich und führte in den Ablauf des Vormittages ein.
Im Anschluss daran konnten sich alle am Frühstücksbuffet für den Leib stärken. Die liebevolle Dekoration sowohl des Raumes als auch des Buffets stärkte auch gleich die Augen und die Seele.
Mit Hilfe eines Sketches von Loriot wurde in das Thema eingeführt. Die Referentin Gisela Eichner, Erwachsenenbildnerin aus Urach, sprach sehr anschaulich und mit vielen Bildern über unsere Beziehungen und Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen Menschen. Sie schaffte es jede einzelne und jeden einzelnen persönlich anzusprechen und zum Nachdenken über sich selbst und seine Möglichkeiten anzuregen. Während des
Vortrages war es mucksmäuschenstill. Erst nach einer direkten Aufforderung zur Kontaktaufnahme mit dem
Nachbarn war wieder Kommunika-tion zu hören. Als Unterbrechung des Referates hatte das Frühstücksteam
ein großes Bild mit einem Lebensbaum vorbereitet, der nun von jeder bzw. jedem mit einer eigenen Idee und
Reflektion ergänzt und ausgestaltet wurde.
Im zweiten Teil des Referates stand das Thema Versöhnung im Vordergrund – sowohl mit sich selbst als auch
mit anderen. Frau Eichner zeigte auf, dass alle möglichen Wege dahin leichter gelingen mit göttlicher Unterstützung.
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SEI T E 17
Offene Tür zum naturnahen Garten
Herr Matthis öffnete seinen Garten für Besucherinnen und Besucher. 16 ar groß ist sein Naturparadies, mit
vielen Pflanzen und Blumen, in dem Nacht- und Tagfalter, Wildbienen, Vögel, Eidechsen einen attraktiven Lebensraum mit entsprechendem Nahrungsangebot finden. Werner Matthis pflegt Wildpflanzen und fördert die
Artenvielfalt. 2008 bekam er den Ehrenpreis „ Umwelt schützen – Zukunft sichern“. Er lebt die Liebe zur Natur
– auch praktische Hinweise für die naturnahe Gestaltung eines Stückchen Erde kamen nicht zu kurz.
SEI T E 18
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
Frühjahrsgroßputz in der Kirche ...
... und Gartenaktionen ...
... um die Kirche ...
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SEI T E 19
... und das Gemeindehaus
Impressum
Herausgegeben von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Frickenhausen-Tischardt
Verantwortlich: Pfarrer Wilfried Scheuer
Redaktionsteam: Ursula & Wilfried Scheuer
Druck: Senner-Druck, Nürtingen
Bildnachweis: Gemeindebrief.de; privat.
Der Gemeindebrief erscheint 3 x jährlich in einer Auflage von 1750 Stück und wird kostenlos an alle evang. Haushalte durch die
Vertrauensleute verteilt. Wenn Sie die Herausgabe des Gemeindebriefs finanziell unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende unter dem Stichwort „Gemeindebrief“ auf eines der angegebenen Konten:
Kirchenpflege Frickenhausen:
KSK Esslingen, IBAN: DE98 6115 0020 0048 2004 84, BIC: ESSLDE66xxx
KSK Esslingen, Kto.Nr.: 48 200 484, BLZ 611 500 20
Kirchenpflege Tischardt:
KSK Esslingen, IBAN: DE91 6115 0020 0048 2007 07, BIC: ESSLDE66xxx
KSK Esslingen, Kto.Nr.: 48 200 707, BLZ 611 500 20
Volksbank Hohenneuffen, Kto.Nr.: 382 000, BLZ 612 613 39
Krankenpflegeverein:
E-Mail: Pfarramt.Frickenhausen@elkw.de
Tel.:
Frickenhausen 07022/41937
FAX
Frickenhausen 07022-470917
Pfarramt.Linsenhofen@elkw.de
Linsenhofen 07025/2778
Linsenhofen 07025/83417
SEI T E 20
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
MitarbeiterInnenfest
am 6.7.2014
AUSGABE 2/201 4 ER NT EDANK
SEI T E 21
Goldene Konfirmation in Frickenhausen am 13. April 2014
Die Jubilare des Jahrgangs 1949/1950
Herr Rieger überreicht Pfr. Scheuer eine Spende
für die Orgel.
Jahresausflug des Seniorentreffs Tischardt am 20. Mai 2014
Mit über 40 Senioren und Seniorinnen ging es mit dem Reisebus am Hohenzollern vorbei zum Wasserschloss Glatt bei Sulz am Neckar. Am Vormittag
gab es eine interessante Führung durch das Schloss. Nach dem Mittagessen
fuhr eine Kleingruppe zum Stadtbummel nach Horb, während die anderen im
Ferienpark Glatt verweilten. Es folgten Kaffee und Kuchen im Schlosscafe.
Dabei konnte man im Obergeschoss eine Kaffeegesellschaft (Puppen) in
historischen Gewändern bewundern.
Bei der Rückreise meinten viele: "Es war ein sehr schöner und wohltuender Tag".
Diakon Karlheinz Bühler
Kaffeenachmittagsteam im
Freilichtmuseum Beuren
In den Sommerferien besuchte das
Kaffeenachmittagsteam das Freilichtmuseum in Beuren.
Gestärkt mit Kaffee und Kuchen verfolgten sie die interessante Führung „Auf
Frauenspuren durchs Museumsland“.
Ein gemeinsames Abendessen rundete
diesen schönen Nachmittag ab.
Ursula Scheuer
SEI T E 22
Aus den Kirchenbüchern
EVANGELI SC HER GEMEI NDEBR IEF
AUSGABE 2/201 4 ER NT EDANK
SEI T E 23
Veranstaltungen in Frickenhausen / Tischardt und evangelisch im Täle
Gottesdienst für kleine Leute
29.11.2014, 16.30 Uhr
Sankt-Georgs-Kirche
Linsenhofen
3zehn16 - der teeniegottesdienst
26.10.2014 in Grötzingen
16.11.2014 in Oberboihingen
14.12.2014 in Kohlberg
jeweils um 17.56 Uhr
Seniorenkreis in Tischardt
dienstags, 14.30 Uhr, Christuskirche
Der Seniorenkreis findet einmal im Monat statt.
7. Oktober 2014
„Herbstfest“
4. November 2014
„Prävention im Alter“
2. Dezember 2014
„Adventsfeier“ mit dem Kindergarten
Abend der Begegnung
Freitag, 17.10.2014, 19—22 Uhr
Großbettlingen
Wie geht‘s, wie steht‘s bei evangelisch im Täle? Das Kernteam von eiT lädt ein zu einem Abend mit Rückblick und
Ausblick und gemeinsamem Zusammensein. Der Abend
beginnt in der Andreaskirche, im Evang. Gemeindehaus
wartet dann ein gemeinsamer Imbiss und ein abwechslungsreiches Programm mit Angela Hahnfeldt vom Amt für
missionarische Dienste als Moderatorin.
Bringen Sie, bitte, einen oder zwei Gegenstände mit als
Symbol dafür, was in den letzten 12 Monaten in Ihrer Gemeinde wichtig war.
Mittwochs, 9.30 - 11.00 Uhr
22. Oktober, 12. und 26. November,
10. Dezember
Christuskirche Tischardt
Frühstücksgespräch
Mitten in der Woche können die Frühstücksgespräche in
Tischardt eine gute Abwechslung vom Alltag sein. Es tut
gut, sich ungezwungen zu treffen und dabei ernsthafte
Gespräche zu führen. Die Themen, die wir bei den Frühstücksgesprächen ansprechen, werden von den Teilnehmenden selbst bestimmt. Die Gespräche werden von Ehepaar Kögler moderiert.
Kontakt: Karin Uchnaby, Tel. 07123 34371.
1. Advent, 30.11.2014, 17 Uhr
Evang. Kirche Frickenhausen
Adventskonzert
Evang. Kirchenchor
Frickenhausen /Tischardt,
Leitung: Florian Aißlinger
Altenkreis
der evang. Kirchengemeinde
Frickenhausen
im evang. Gemeindehaus
14. Oktober, 14.30—17 Uhr
„Unser Herbstfest“ - mit neuem Wein und Zwiebelkuchen,...
11. November, 14.30 - 17 Uhr
„Tante Hanna“ - Das Lebensbild von Johanna
Faust-Kessler
9. Dezember - 14.30 - 17 Uhr
„Unsere Advents– und Weihnachtsfeier“
Kaffeenachmittag
sonntags ab 14.00 Uhr
im evang. Gemeindehaus Frickenhausen
Der nächste Termin: 16. November
Gottesdienste im Haus Steinach
jeweils am 1. Mittwoch des Monats um 10.30 Uhr
1.10. Pfarrer Bäuerle
5.11. Pfarrer Dr. Mutombo
3.12. Pfarrer Neumann
Termine
… in Frickenhausen
10.10.
15.30 — 19.30 Uhr Erntegabensammlung durch die Konfirmanden oder ...
11.10.
bis 11 Uhr
… Erntegaben ins Gemeindehaus bringen
12.10.
10.30 Uhr
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit dem Kindergarten auf dem Berg und
dem Kirchenchor
anschließend Kirchencafé
15.10.
19.30 Uhr
Sitzung des Kirchengemeinderats
19.10.
11.00 Uhr
Gottesdienst im Grünen auf dem Hohenneuffen mit dem
Posaunenchor Erkenbrechtsweiler
23.10.
19.30 Uhr
Gruppenverantwortlichentreffen
02.11.
09.45 Uhr
Gottesdienst zum Reformationsfest mit dem Posaunenchor
13.11.
19.30 Uhr
Gemeinsame Sitzung des Kirchengemeinderats und des CVJM-Ausschusses
15.11.
14.00 Uhr
Konfi meets CVJM
16.11.
09.45 Uhr
Bittgottesdienst für den Frieden mit dem Musikverein
14.00 Uhr
Kaffeenachmittag im Gemeindehaus
19.11.
19.00 Uhr
Einladung zur Abendmahlsandacht am Buß- und Bettag in Tischardt unter Mitwirkung
der KonfirmandInnen aller drei Kirchengemeinden
23.11.
10.30 Uhr
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Erinnerung an die Verstorbenen
im vergangenen Kirchenjahr
anschließend Mittagessen, Büchertisch und „Weihnachtsland aus zweiter Hand“ im Gemeindehaus
29.11.
16.30 Uhr
Einladung nach Linsenhofen zum Gottesdienst für kleine Leute
30.11.
09.45 Uhr
Gottesdienst zum 1. Advent
anschließend Büchertisch und „Weihnachtsland aus zweiter Hand“ im Gemeindehaus
17.00 Uhr
Adventskonzert des Kirchenchors Frickenhausen/Tischardt
13.12.
14.00 Uhr
Adventlicher Seniorennachmittag Frickenhausen im Omni
16.12.
19.30 Uhr
Sitzung des Kirchengemeinderats
… in Tischardt
10.10.
15-18 Uhr
11.10.
9-11 Uhr
12.10.
10.30 Uhr
23.10.
26.10.
16.11.
17.11.
19.11.
19.30 Uhr
09.15 Uhr
09.45 Uhr
19.30 Uhr
19.00 Uhr
23.11.
09.15 Uhr
29.11.
30.11.
16.30 Uhr
17.00 Uhr
06.12.
07.12.
10.12.
14.00 Uhr
14.30 Uhr
19.30 Uhr
Erntegabensammlung durch die Konfirmanden oder ...
… Erntegaben direkt zur Christuskirche bringen
Familiengottesdienst zum Erntedank mit dem Kindergarten Sonnenhügel und
anschließendem Kuchenverkauf
Sitzung des Kirchengemeinderats
Gottesdienst mit dem Posaunenchor
Bittgottesdienst für den Frieden
Sitzung des Kirchengemeinderats
Abendmahlsandacht am Buß- und Bettag unter Mitwirkung der KonfirmandInnen
aller drei Kirchengemeinden
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Erinnerung an die Verstorbenen
im vergangenen Kirchenjahr
Einladung nach Linsenhofen zum Gottesdienst für kleine Leute
Einladung nach Frickenhausen zum Adventskonzert des
Kirchenchors Frickenhausen/Tischardt
Adventlicher Seniorennachmittag Tischardt in der Autmuthalle
Adventsnachmittag der Kirchengemeinde
Sitzung des Kirchengemeinderats
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