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Gemeindebrief Alsdorf 2-2015.pdf

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Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf
Gemeindebrief
Der evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf
Nummer 2 · März 2015 – Mai 2015
Aus dem inhAlt:
In eigener Sache............................................................................................................ 3
Angedacht ..................................................................................................................... 4
Aus der Gemeinde......................................................................................................... 5
Termine ........................................................................................................................ 17
Freude und Leid........................................................................................................... 23
Wegweiser ................................................................................................................... 26
Predigtplan .................................................................................................................. 28
impressum:
Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf
herausgeber:
Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Alsdorf
redaktion:
Heinz Wolke, Christian Pechstein, Joachim Peters
Redaktion.alsdorf@ekir.de
layout:
Andre Karger
druck:
Gemeindebrief-Druckerei, Groß Oesingen
Auflage:
3500
redaktionsschluss:
Für die Ausgabe Juni 2015 – August 2015 ist der 04.05.2015
2
In eigener Sache
Vier höhepunkte des Kirchenjahres
Liebe Leserinnen und Leser,
Karfreitag, Ostern, Konfirmationen und
Pfingsten, 4 Höhepunkte des Kirchenjahres umfasst diese Ausgabe des Gemeindebriefes. Sie alle sind eingeladen, die
entsprechenden Gottesdienste zu besuchen und mitzufeiern. Das Titelbild dieser
Ausgabe versucht diese verschiedenen
Anlässe mit einander zu verbinden.
In seiner Mitte erinnert das Kreuz an den
absoluten Tiefpunkt des Lebens Jesu –
seinen Tod am Kreuz. Vergessen wir nicht;
Jesus starb auch für unser Versagen und
unsere Fehler. Doch diese Kreuz ist umgeben von jungem Grün der (Palm-) Zweige
und von bunten Eiern – Symbole und Zeichen des Lebens und neuer Hoffnung für
die Zukunft. Jesu Tod markiert nicht das
Ende. Er ist auferstanden und das bedeutet einen Neuanfang, den Aufbruch zu
neuen Taten. Und im Hintergrund des Bildes der offene freundlich blaue Himmel,
der Himmel aus dem am Pfingstfest der
Heilige Geist auf die versammelte Schar
herabkommt und die Gründung der ersten
christlichen Gemeinden in Gang setzt.
Diesen Heiligen Geist wünschen wir ganz
besonders unseren Konfirmanden und
ihren Familien.
Auch unsere Ev. Kirchengemeinde Alsdorf braucht einen Neuanfang. Die Bedingungen dafür sind nicht so schlecht wie
bei Kriegsende vor 70 Jahren. Aber dieser
Neuanfang kann auch nicht von wenigen
Einzelnen gestemmt werden. Erste Ansätze sind geschafft, gute Ideen warten
auf Helfer, die bei der Umsetzung mitwirken. Es wäre doch schön, wenn unsere
Gemeinde nicht nur von 1% sondern mindestens von 10% der Gemeindeglieder
aufgeweckt und aktiv gestaltet würde.
In diesem Sinne – viel Spaß beim Lesen.
Sie werden finden, dass es zu jedem meiner Sätze im weiteren Verlauf Anknüpfungspunkte gibt.
Im Namen der Redaktion Heinz Wolke
3
Angedacht
Geistliches Wort
In den drei Monaten, für die dieser Gemeindebrief gilt, begehen wir Ostern,
Pfingsten und Konfirmation. Wir gedenken
des Todes Jesu am Karfreitag und des
Endes des Zweiten Weltkrieges in
Deutschland. Für die Menschen nicht nur
in unserer Gemeinde sind diese
Tage mit sehr unterschiedlichen
Gedanken und Gefühlen verbunden. Die einen freuen sich
am Erwachen der Natur nach
der Zeit des Winters, verstecken Eier und unternehmen
einen Osterspaziergang. Andere
denken an Tod und Auferstehung,
gehen zum Friedhof und zu den Ostergottesdiensten in der Osternacht oder am
frühen Morgen.
Mit Pfingsten können auch viele Christen wenig anfangen. Dass die Kirche an
diesem Tag ihren Geburtstag feiert, weil
die Gemeinde in Jerusalem zum ersten
Mal in Erscheinung trat und Petrus eine
eindrucksvolle Predigt hielt, wissen viele
nicht mehr. So wie damals viele Menschen
durch die Taufe (als Erwachsene) in die
Gemeinde aufgenommen wurden, so wollen wir in jedem Jahr junge Christen als
eigenverantwortliche Mitglieder in unserer
Gemeinde aufnehmen, indem wir sie konfirmieren.
Neben diesen Festtagen stehen die
Tage der Trauer, des Schmerzes und der
Niederlage. Allen voran der Karfreitag, der
4
Tag an dem Jesus in die tiefste Niederlage
ging, und doch den Sieg über die Macht
des Bösen davontrug. Damit war diese
dunkle Macht aber nicht endgültig gebrochen, nicht für immer. Oftmals erhob sie
im Lauf der Geschichte wieder ihr Haupt
und brachte Leid und Verderben
über die Menschen. Der Zweite
Weltkrieg ist ein solch
schrecklicher Machtbeweis
des Bösen gewesen. Dass
am Ende doch alles in Niederlage und Zerstörung unseres Landes endete, hat viele
Menschen in tiefe Verzweiflung gestürzt, für andere aber war es der Tag der
Befreiung. Bis heute sind die Gefühle der
Menschen, die das damals erlebten, tief
zerrissen.
Aus den Trümmern und der Zerstörung
ist wieder ein blühendes, friedliches Land
geworden. Sicherlich auch durch den Mut
und die Tüchtigkeit der Menschen, aber
auch durch den Segen und die Kraft Gottes. Darauf verweist und der Monatsspruch für den Monat Mai:
Alles vermag ich durch ihn, der mir
Kraft gibt.
(Philipperbrief. 4, 13)
So können wir diese kommenden Monate
in Dankbarkeit und Zuversicht begehen,
gegen einen Gott, der uns Kraft und Hilfe
schenkt.
Paul Schnapp
Aus der Gemeinde
Zur erinnerung an pfarrer i. r. tappenbeck
Am 12.01.2015 ist unser langjähriger
Gemeindepfarrer, Herr Pfarrer i.R. Dietrich
Tappenbeck in Herzogenrath verstorben.
Dietrich Tappenbeck wurde geboren am
28.04.1937 in Bethel. Von 1956 bis 1961
studierte er in Bethel, Heidelberg, Bonn,
Basel und Münster und absolvierte seine
Vikariats- und Hilfspredigerzeit in Hamm
und Dortmund. Von 1966 bis 1975 war er
Pfarrer der Protestantisch-Christlichen
Kirche Simalungun (GKPS) bzw. der VEM
in Indonesien. Indonesien gehörte sein
Herz. Dorthin kehrte er, nachdem er von
1975 bis 1981 Pfarrer in Mühlheim-Speldorf war, von 1981 bis 1985 zurück. 1985
kam er in unseren Kirchenkreis und übernahm die 1. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Alsdorf, die er bis zum Eintritt in
den Ruhestand am 01.05.2002 inne hatte.
Unserer Alsdorfer Gemeinde war
Dietrich Tappenbeck ein treuer und engagierter Seelsorger und treuer Zeuge der
Liebe Christi. Er predigte gerne und engagiert und befruchtete die Gemeindearbeit
mit seiner Liebe zur Musik und seinem
Erfahrungsschatz im Missionsdienst.
In der Gemeinde hat er auch nach seiner Pensionierung u.a. die Konfirmanden
und Frauenhilfen durch seine lebendige
Erzählung über Christen in anderen Ländern immer wieder gefesselt.
Im Kirchenkreis Aachen war er auch
über seinen Ruhestand hinaus unermüdlich darin, unsere Augen für die weltweite
Ökumene zu öffnen und zu schärfen. Dass
Christus uns vereint über alle Grenzen hinweg und dass wir darum als Kirche Jesu
Christi nicht selbstgenügsam in einem
ausschließlich europäischen Blick verharren können, war seine innerste Überzeu-
gung. Er engagierte sich als Synodalbeauftragter für die VEM, als Delegierter und
langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums
des Gemeindedienstes für Weltmission
und Ökumene sowie als Mitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Ökumene,
Mission und kirchlichen Entwicklungsdienst. Vielen von uns ist vor Augen, wie
er bei Einführungen oder anderen offiziellen Gelegenheiten den Geehrten einen
Ulos, das gewebte Tuch der Toba-Batak
auf Sumatra, als Freundschafts- und
Segensgeste umlegte.
Sein letzter Gottesdienst in seiner alten
Gemeinde war die Feier seines 50. Ordinationsjubiläums. Über die unterschiedlichen Aspekte seiner Zeit als Missionsund Gemeindepfarrer predigte er, immer
wieder unterbrochen von Liedern, die teilweise aus indonesischer Tradition kamen.
Leider kam er kurz danach ins Krankenhaus. Die lange Zeit dort ertrug er in bewundernswerter Geduld, zunächst in der
Hoffnung, noch einmal eine Spanne in seiner Wohnung in Herzogenrath, umsorgt
von seinen Kindern, verbringen zu können. Diese Hoffnung hat sich für ihn nicht
mehr erfüllt, aber zum Sterben konnte er
doch nach Hause zurückkehren. Wir sind
gewiss, dass der lebendige Gott ihn mit
seinem Ulos umhüllen wird und vertrauen
ihn Gottes Gnade an.
Bei manchen Besuchen, die ich bei
alten Gemeindemitgliedern hier in Alsdorf
mache, wird von Pfarrer Tappenbeck gesprochen. Ich bin sicher, er wird auch
nach seinem Tod in Gemeinde und Kirchenkreis in Erinnerung bleiben.
Martin Obrikat (Kirchenkreis Aachen)
Paul Schnapp (Alsdorf)
5
Aus der Gemeinde
evangelischer Kindergarten in Alsdorf-Ofden
kann nicht neu gebaut werden
Endgültige Informationen über die Finanzlage der Evangelischen Kirchengemeinde
Alsdorf zwingen zur Aufgabe des Projekts
– Kreissynodalvorstand: „Schwieriger und
notwendiger Prozess ist der einzig verantwortliche Weg für die Kirchengemeinde“
Seit seiner Einsetzung im Juli 2014 hat
der Bevollmächtigtenausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf alle
möglichen Wege planerisch und kalkulatorisch erarbeitet und beraten, um das
Neubauprojekt für den Evangelischen Kindergarten in Alsdorf-Ofden umzusetzen.
Der Bevollmächtigtenausschuss hat in
den zurückliegenden Monaten verschiedene Modelle der Finanzierung durchgespielt, Gespräche mit Investoren geführt
und unterschiedliche Ausführungen des
Neubaus abgewogen. Dabei ergaben sich
erhebliche Verschiebungen. So konnte ein
Teil der in Aussicht stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten nicht realisiert werden.
Jetzt sind der Bevollmächtigtenausschuss und der Kreissynodalvorstand des
Evangelischen Kirchenkreises Aachen als
Aufsichtsgremium zu der zwingenden Erkenntnis gekommen, dass der Neubau
nicht realisierbar ist. Weder die Aufnahme
eines Darlehens für den Neubau könnte
bei der jetzigen Finanzlage der Gemeinde
von der Landeskirche genehmigt werden,
noch wäre die Gemeinde in der Lage, den
Schuldendienst zu leisten.
6
In seinem Beschluss nennt der Kreissynodalvorstand den „schwierigen und
notwendigen Prozess“ der Aufgabe des
Bauprojekts den „erkennbar einzig verantwortlichen Weg für die Kirchengemeinde
Alsdorf zukunftsfähig zu werden.“
Der Bevollmächtigtenausschuss hatte
Vertreter des Kindertagesstätten-Trägers,
des Vereins „eva“, zu seiner Sitzung am
Mittwochabend eingeladen und diesen
dort die Entscheidung mitgeteilt. Der Träger wurde gebeten, Mitarbeitende und
Eltern am Donnerstag über die Entwicklung zu informieren. Der Kindergarten in
Alsdorf-Ofden verfügt derzeit über eine
Betriebserlaubnis, die bis ins Jahr 2017
reicht.
Dem Bevollmächtigtenausschuss ist es
wichtig, nach diesem schweren Entschluss jetzt zum Gespräch zur Verfügung
zu stehen und gemeinsam mit dem Kindergarten-Träger und den Eltern Wege für
die Zukunft zu finden.
Der Bevollmächtigtenausschuss wird die
Gemeindeglieder in den nächsten Wochen
zu einer Gemeindeversammlung einladen
und ausführlich über den Sachverhalt
informieren. Der Termin der Gemeindeversammlung wird rechtzeitig bekannt
gegeben.
Aus der Gemeinde
Arbeit in der Kirchengemeinde in der Zeit,
bis eine neue pfarrstelle besetzt ist
Liebe Gemeindemitglieder,
seit Januar sind in der Gemeinde Alsdorf
nur noch Herr Schnapp und ich im
Einsatz. Wir sind beide noch in anderen
Aufgaben eingesetzt, so dass wir der Gemeinde nicht mit der vollen Arbeitskraft
zur Verfügung stehen. Um aber trotzdem
eine gute Betreuung für die Gemeinde zu
sichern, haben wir einige Vereinbarungen
getroffen, die Sie als Mitglieder unserer
Gemeinde kennen sollen. Der Bevollmächtigtenausschuss, der die Gemeinde
zur Zeit leitet, hat den Vorschlägen zugestimmt.
Die Gottesdienste werden wie gewohnt
stattfinden, allerdings arbeiten wir verstärkt mit den Nachbarkirchengemeinden
zusammen. Das werden sie auch im Predigtplan sehen. Himmelfahrt z.B. machen
wir einen gemeinsamen Gottesdienst mit
der Kirchengemeinde Hoengen/Broichweiden, in der Osternacht sind alle ganz
herzlich nach Würselen eingeladen.
Im Juni ist ein gemeinsamer Gottesdienst aller 7 Gemeinden der Region.
Die Bezirksgrenzen sind aufgehoben,
wir sind eine Kirchengemeinde. Beerdigungen, Trauungen und Taufen werden
von Herrn Schnapp und mir in Absprache
für die ganze Gemeinde gehalten, Herr
Schnapp besucht alle Gemeindeglieder,
die älter als 85 Jahre sind, zum Geburtstag – meistens einige Tage später. Er betreut auch federführend das Trauercafè im
Luther-Saal und hält verantwortlich die
Verbindung zur katholischen Kirche.
Da ich in Würselen schon vier Altersheime betreue, kümmere ich mich um das
St. Josephhaus, das Haus Christina und
das neu entstandene Altenheim in der
Rathausstraße. Dort wird monatlich im
Wechsel mit St. Castor ein Gottesdienst
angeboten und selbstverständlich werden
die Bewohner besucht, wenn sie es wünschen.
Da wir noch nicht genügend Ehrenamtliche für die Kinderkirche gewinnen konnten, bieten wir zunächst an, dass im
Gottesdienst immer eine Möglichkeit sein
wird, um Kinder zu beschäftigen (ein Tisch
mit Bilderbüchern, Malsachen). Über die
religions-pädagogische Begleitung für die
Kindergärten wird noch zu entscheiden
sein.
Weil es sicherlich einige Zeit dauern
wird, bis die Pfarrstelle wieder besetzt
wird, wird die Konfirmandenarbeit in Zukunft nur ein Jahr dauern (dazu berichten
wir in der kommenden Ausgabe mehr).
Wir versuchen, wie bisher Angebote zu
machen. Ein solches Angebot war der
Gottesdienst in anderer Form am 8. Februar. Wir sehen aber auch, dass es wichtig
wäre, Hilfen für pflegende Angehörige von
demenziell Erkrankten anzubieten, sowie
die Flüchtlinge, die bei uns wohnen, nicht
aus dem Blick zu verlieren. Auch die
Arbeit mit dem Alsdorfer Tisch möchten
wir verstärken, soweit dafür Kraft und Zeit
bleibt.
Helfen Sie bitte mit, dass die Zeit für die
Gemeinde keine verlorene Zeit wird.
Elisabeth Peltner und Paul Schnapp
7
Aus der Gemeinde
„stunde null“ begann in Alsdorf früher.
Aber: der 9. mai 1945 war ein neubeginn
Das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren war auch ein Einschnitt
für die Evangelische Kirchengemeinde
Von Joachim Peters
Am 9. Mai 1945, Punkt 0 Uhr, schwiegen
die Waffen in Europa. Die bedingungslose
militärische Kapitulation Deutschlands beendete zwar noch nicht den Zweiten Weltkrieg: Deutschlands Verbündeter Japan
streckte erst im August die Waffen nach
den Atombomben-Abwürfen von Hiroshima und Nagasaki. Doch in unserer Heimat begann eine neue Zeitrechnung,
wenn auch nicht eine radikale „stunde
null“, die wohl nur bei Einigkeit der siegreichen Alliierten zu erreichen gewesen
wäre. Stattdessen folgte dem Krieg der
Waffen bald ein „Kalter Krieg“, der 1948
mit der russischen Berlin-Blockade und
dem dadurch erfolgten Entschluss der
Westmächte zu einem eigenen westdeutschen Staat für alle sichtbar wurde.
So etwas wie eine „stunde null“ hatte
es bei uns in Alsdorf eh nicht mit dem
Datum „9. Mai 1945“ gegeben. Die neue
Zeit begann in unserer Heimat im November 1944. Mit der erfolgreichen Invasion
der Westalliierten in der Normandie am
6. Juni 1944 und dem Sturm auf die von
der NS-Propaganda ausgerufenen „Festung Europa“ rückte die Front schnell auf
unsere Heimat zu. Auf Anordnung der
NSDAP wurden am 4. September die Alsdorfer Schulen geschlossen. In der Woche
vom 3. bis 9. September wurden alle
Alsdorfer Männer, soweit sie nicht in den
Gruben „Anna“ und „Maria“ beschäftigt
8
waren, auf Befehl der Partei zu Schanzarbeiten in Walheim zur Verteidigung
Aachens verpflichtet. Am 13. September
erging der Räumungsbefehl für Alsdorf,
dem sich viele zunächst wiedersetzten. Ab
dem 24. September, als Granaten mehrere
Todesopfer forderten, lag Alsdorf zwei
Wochen unter dem Beschuss der feindlichen Artillerie. Dreiviertel der 20.000
Einwohner Alsdorfs verließen in den folgenden Tagen ihre Heimatstadt. Die Partei
hatte Sammeltransporte organisiert; es
ging mit der Bahn nach Jülich, von dort
ging es weiter ins damalige Mitteldeutschland (heutiges Brandenburg, Thüringen,
Sachsen, Sachsen-Anhalt). Alsdorf wurde
am 7. Oktober 1944 handstreichartig von
amerikanischen Truppen besetzt. Nun verkehrten sich die Fronten! Nachdem vorher
US-Artillerie in die „Anna“-Betriebe hineingeschossen hatten, tat dies nunmehr die
deutsche. Alle Schäden an lebenswichtigen Teilen der Grube wurden aber immer
wieder von Männern um Bergwerksdirektor Günter Venn beseitigt, so dass ein Absaufen der Grube Anna oder andere
irreparable Schäden vermieden werden
konnte. Durch die Grube „Maria“ in
Mariadorf verlief vom 7. Oktober bis
17. November 1944 die Hauptkampflinie.
Während dieser Zeit entstand die paradoxe Situation, dass auf Grube „Anna“
schon für Wiederaufbau und die Neue Zeit
produziert wurde, auf „Maria“ zeitweilig
aber noch auf Seiten des sich verteidigen-
Aus der Gemeinde
den NS-Regimes. Für den Bereich von
Alt-Alsdorf bzw. des Territoriums der
Evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf
sei hier noch die besondere Situation von
Ofden erwähnt. Ofden war am 9. Oktober
von amerikanischen Truppen besetzt worden, die dann aber ihren Vormarsch
stoppten. Es entstand die bizarre Situation, dass die Dorfstraße (Alt-Ofden) in
US-Hand war, deutsche Soldaten in der
Nähe aber noch den Bahndamm der
Bahnlinie Jülich-Aachen-Nord verteidigten. Nachdem infolgedessen fünf Einwohner den Tod gefunden hatten, wurde der
Rest der Ofdener Bevölkerung nach Merkstein evakuiert. Er konnte am 24. November wieder nach Hause zurückkehren,
nachdem die Amerikaner ihren Vormarsch
nach Osten fortgesetzt hatten.
Anfang Januar betrug die Einwohnerzahl
Alsdorfs von ehedem 20.000 Einwohnern
nur noch 5800! Der 9. Mai 1945 bedeutete
insofern für die evakuierten Alsdorfer eine
„stunde null“, als sie nunmehr aus dem
damaligen und erst im Frühjahr 1945 von
Russen und Amerikanern befreiten Mitteldeutschland in ihre rheinische Heimat zurückkehren konnten. Ende November
1945 betrug die Einwohnerzahl Alsdorfs
bereits wieder 17.758. Auch in einem anderen Sinn bedeutete der Mai 1945 schon
eine „stunde null“: Gleich nach dem
Krieg begann der schnelle Wiederaufstieg
der Grube Anna, nachdem es am 21. Januar 1945 dort noch eine schwere Explosion mit 21 toten Bergleuten gegeben
hatte. Der Aufschwung führte dazu, dass
die Vorkriegsförderung auf „Anna“ nach
wenigen Jahren übertroffen wird. Dafür
sorgen neben den Heimkehrern auch viele
Flüchtlinge, die aus dem früheren Mittel-
deutschland und den verlorengegangenen
deutschen Ostgebieten nach Alsdorf gekommen waren. Letztere sorgten auch für
einen beträchtlichen Aufschwung der
evangelischen Diaspora hier, welche unserer Evangelischen Kirchengemeinde in
hohem Maße zugute kam. Sie bildete damals noch eine Pfarrstelle mit Baesweiler;
1950 wurden Alsdorf und Baesweiler eigenständig. Im gleichen Jahr wurde auch
die zweite Pfarrstelle innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf (Kellersberg-Ofden) errichtet und mit dem Bau
der Ofdener Paul-Gerhardt-Kirche begonnen. Die Not der Nachkriegszeit war groß.
Nahrung, Kleidung, Wohnraum mussten
beschafft werden, Kinder- und Jugendarbeit aufgebaut, Kranke und Alte versorgt
werden. Das „Diakonische Werk – Innere
Mission Hilfswerk e.V. Alsdorf“ wurde aus
der Taufe gehoben. Die Frauenhilfe und
Gemeindeschwester Erna Gehring wurden unverzichtbar beim Wiederaufbau.
Schließlich wurde in Eigenregie auch die
an Orgelempore, Fenster und Gestühl
kriegsbeschädigte Martin-Luther-Kirche
bis 1947 renoviert. Zum Glück war auch
1946 ein großer Missstand beseitigt, der
in einer dreijährigen Pfarrer-Vakanz bestanden hatte. Zuvor hatten nämlich drei
Jahre lang die Aachener Superintendenten den Pfarrbezirk Alsdorf betreut,
nachdem der den regimefreundlichen
„Deutschen Christen“ nahestehende Pfarrer Dr. Gustav-Adolf Nagel 1943 Soldat
geworden war. Pfarrer Paul Langenbruch
prägte dann von 1946 bis 1954 maßgeblich das Gemeindeleben.
Der 9. Mai 1945 war insofern auch ein Einschnitt in der Geschichte Alsdorfs, weil
nun nach den territorialen Vereinbarungen
9
Aus der Gemeinde
der Siegermächte die Briten ins Rheinland
einrückten und die amerikanische Besatzungsmacht abrückte. Britischer Einfluss
machte sich auch bemerkbar bei der
neuen politischen und Gemeindeordnung:
Nachdem die Amerikaner schon den von
1933 bis 1944 amtierenden Bürgermeister
Lux abgesetzt hatten und es einige Übergangslösung gegeben hatte, berief die britische Militärregierung im Juni 1946 den
ersten – noch nicht von den Alsdorfern
gewählten – Nachkriegs-Gemeinderat ein,
der 28 Mitglieder aus früheren „Weimarer“
und neugegründeten Parteien (SPD, CDU,
Zentrum, FDP, KPD) umfasste. Der zuvor
berufene Gemeinderat Josef Schmitz
wurde zum ersten Gemeindedirektor gewählt. Inzwischen ist dieses „britische
Modell“ mit einem Gemeindedirektor im
Hauptberuf und einem ehrenamtlichen
Bürgermeister ja wieder durch das mehr
„preußische Modell“ eines hauptamtlichen
Bürgermeisters ersetzt worden.
(Der Artikel stützt sich auf das Buch „Alsdorf – Geschichte einer Stadt“ (1972) von
Friedrich Schmitz und Rudolf Bast, dem
Sonderheft des Alsdorfer Geschichtsvereins zur 800-Jahrfeier im Jahre 1991 (mit
dem Autor des Artikels als Mitarbeiter)
sowie den Beiträgen von Pfarrer Dietrich
Tappenbeck (1989) und Ulrich Eichenberg
(2011/2012) zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf innerhalb
der damals erschienenen „Jahresblätter
des Alsdorfer Geschichtsvereins“.
trauercafé Zuversicht
Ein Ort,....
…...an dem Trauer sein darf.
…...an dem Austausch mit anderen Trauernden möglich ist.
…...an dem Gemeinschaft statt Einsamkeit sein kann.
…...an dem ich sein kann, wie ich mich gerade fühle.
Eingeladen sind alle, die von Trauer betroffen sind und Begegnung
mit anderen Betroffenen wünschen.
Das Trauercafé bietet Ihnen einen geschützten Raum mit der Möglichkeit zum Reden,
zum Schweigen, zum Weinen aber auch zum Lachen.
Das Trauercafé ist geöffnet:
Jeden zweiten samstag im monat von 15 bis 17 uhr im Luthersaal
unter der Martin-Luther-Kirche.
Auf Ihr Kommen freut sich das Trauercafé-Team.
10
Aus der Gemeinde
der Alsdorfer tisch braucht hilfe!
Einige Gruppen und Mitglieder unserer
Kirchengemeinde machen es schon
lange: das vorweihnachtliche Kistenpacken für den Alsdorfer Tisch. Dieses
Mal kam die Idee auf, dass wir als Gemeinde zusammen ein paar Kisten packen
könnten, vielleicht auch andere Gruppen
und Gemeindemitglieder bereit wären,
sich beim Packen zu beteiligen. Zugegeben, der Gedanke kam uns reichlich spät,
nur die wenigstens Gemeindemitglieder
konnten informiert werden. Aber mit der
tatkräftigen Hilfe unserer Konfirmanden
konnten ca. 20 große und kleine Kisten
bepackt und zum Gemeindesaal der Castorkirche gebracht werden.
Gemeindediakon Herr Stümpel und die
Ehrenamtler des Alsdorfer Tisches nahmen unsere Kisten gern entgegen, erzählten aber auch, wie dringend sie weitere
Ehrenamtler benötigen, um diese Arbeit
weiter fortzuführen. Hilfe beim Abholen
der Lebensmittel, beim Sortieren und bei
der Ausgabe. Der Alsdorfer Tisch war mal
ein gemeinsames Projekt der katholischen
und evangelischen Kirche und vielleicht
finden sich Gemeindemitglieder, die die
nötige Zeit und Energie haben, bei dieser
leider so notwendigen Aufgabe mitzuarbeiten?
Die Lebensmittelausgabe findet jeweils
Dienstag- und Freitagnachmittag statt.
bei interesse wenden sie sich bitte an
das Gemeindebüro st.Castor.
tel.: 02404/25060
spendenkonto für den Gemeindebrief
Sparkasse Aachen • IBAN DE 42 3905 0000 0000 0002 16
Verwendungszweck: M104 Gemeindebrief
11
Aus der Gemeinde
Zum 70. todestag: dietrich bonhoeffer
Wenn sich im Mai die Kapitulation
Deutschlands zum 70. Mal jährt, dann ist
das zugleich der 70. Todestag von Dietrich Bonhoeffer, der nämlich nur einige
Tage vor der Befreiung im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet wurde.
„Dietrich Bonhoeffers Leben war bestimmt durch die beiden Weltkriege des
vorigen Jahrhunderts“ beginnt Ferdinand
Schlingensiepen seine Biographie. „Am
4. Februar 1906 – wenige Jahre vor dem
Ersten Weltkrieg – wurden seine Zwillingsschwester und er in Breslau geboren. Am
9. April 1945, wenige Tage vor dem Ende
des Zweiten Weltkriegs, ist er auf Befehl
Hitlers in Flossenbürg ermordet worden.“
Geboren zu Zeiten Kaiser Wilhelm II.
verlebte er eine glückliche Kindheit im
Berlin vor dem Krieg, erfuhr aber auch
früh die schreckliche Seite des Krieges:
Sein Bruder Walter wurde verwundet und
starb 1918 an den Folgen. Die tiefe Trauer
seiner Mutter hat seine weitere Kindheit
überschattet.
Von 1923 bis 1927 studierte er evangelische Theologie und erwarb den Doktorgrad mit einer Arbeit über die
„Gemeinschaft der Heiligen“, in der es um
die Soziologie der Kirche geht. Bis 1931
war er Vikar in Barcelona, Universitätsassistent in Berlin und Gaststudent in
New York. Als Dozent und Studentenpfarrer in Berlin lernte er Karl Barth, damals
Professor in Bonn, kennen. Zusammen
mit ihm und Martin Niemöller wird Bonhoeffer einer der führenden Theologen
des Kampfes der Bekennenden Kirche
gegen den Nationalsozialismus und
gegen die Anwendung des Arierparagraphen (zunächst Berufsverbot für Juden,
12
später die Judenverfolgung) auf die Kirche. Bonhoeffer ließ sich 1933 zum Auslands-Pfarrer in London berufen, kehrte
aber wenig später auf Bitten der Bekennenden Kirche (BK) nach Deutschland
zurück.
Für die jungen Theologen der BK
wurde er zu einem wichtigen Lehrer und
Vorbild, weil er von 1935 bis 1940 das
Predigerseminar in Finkenwalde (bei Stettin) leitete, auch nachdem es 1937 verboten wurde und nur noch im Untergrund
fortbestand. Die Enkelin einer der adeligen
Damen in Pommern, die das Seminar im
Untergrund mit ihrer Unterstützung erst
möglich machten, wird 1943 seine Braut,
Maria von Wedemeyer.
Durch Mitglieder seiner Familie kommt
Bonhoeffer in Kontakt mit dem politischen
und militärischen Widerstand gegen Hitler.
Dort werden seit Jahren Attentatspläne
gegen den „Führer“ entworfen, die aber
nicht zur Ausführung kommen. Bonhoeffer
reist mehrfach ins Ausland, um über kirchliche Verbindungen die Regierungen im
Westen über die Aktivitäten der Offiziere
zu informieren und um Möglichkeiten für
einen Friedensschluss nach einem erfolgreichen Attentat zu erkunden. 1943, wenige Monate nach seiner Verlobung, wird
er verhaftet und in verschiedenen Gefängnissen und im Konzentrationslager Buchenwald gefangen gehalten.
Nach dem missglückten Attentat auf
Hitler am 20. Juli 1944, an dem mehrere
Mitglieder seiner Familie beteiligt waren,
kann die GESTAPO eine Verbindung Bonhoeffers zum Widerstand nachweisen. Mit
seiner Unterstützung der Verschwörer ist
Dietrich Bonhoeffer einen lange sehr um-
Aus der Gemeinde
strittenen Weg gegangen. Denn eine Beteiligung an einem Mord ist und bleibt
Sünde. Das ist auch Bonhoeffer ganz klar.
Aber ist die Schuld weniger groß, wenn
man zusieht, wie unzählige Menschen
vom Staat ermordet werden, und nicht
„dem Rad in die Speichen greift“? Schweren Herzens erkennt Bonhoeffer an, dass
die Verschwörer die geringere Schuld auf
sich nehmen. Er weiß aber auch, dass allein Gott darüber urteilen wird.
Einen Monat vor Kriegsende wird er
noch zum Tode verurteilt und mit anderen
Verschwörern des 20. Juli 1944 hingerichtet.
Ein Schüler Bonhoeffers aus den Tagen
des Predigerseminars, der rheinische
Pfarrer Eberhard Bethge, hat zahlreiche
Schriften Bonhoeffers nach dem Krieg herausgegeben. Darunter sind Briefe, theologische Arbeiten und sein Tagebuch aus
dem Konzentrationslager unter dem Titel
„Widerstand und Ergebung.“ Darin findet
sich auch das Lied: „Von guten Mächten“,
das in das Evangelische Gesangbuch
und katholische Gotteslob aufgenommen
wurde, und auch in unserer Gemeinde
gerne gesungen wird.
Erst im Jahr 1996 hat ein Gericht das
Todesurteil gegen Bonhoeffer aufgehoben
und ihn rehabilitiert.
Paul Schnapp
Kirchensteuer auf Kapitalerträge
In den vergangenen Monaten sind Bankkunden von ihren Geldinstituten darauf
aufmerksam gemacht worden, dass die
Kirchensteuer auf Kapitalerträge ab 2015
automatisch von den Banken abgeführt
wird. Dies hat bei Vielen zu Verwirrung geführt. Wurde da etwa auf dem kalten Weg
eine neue Kirchensteuer eingeführt? Die
klare Antwort lautet nein.
Es gibt keine neue Kirchensteuer, es
gibt nur ein neues Verfahren. Davon betroffen sind auch nur die Steuern auf Kapitalerträge, d.h. betroffen ist nur, wer im
Jahr mehr als 801,- € Gewinn aus Kapitalerträgen (z.B. Zinsen, Aktiengewinne)
erzielt. Auf diese Gewinne werden ab dem
802ten Euro Abgeltungssteuern inklusive
Kirchensteuern fällig. Bisher wurde dies
über die Einkommenssteuererklärung abgewickelt. Nun werden die fälligen Beträge direkt von den Banken abgeführt.
Wenn jemand dies ausdrücklich nicht
möchte, kann er auf seine Bank zugehen
und eine entsprechende Vereinbarung
treffen.
Immer wieder wird die Kirchensteuer
als Grund dafür angeführt, sich von der
Kirche abzuwenden. Bedenken Sie dabei
bitte: Kirche lebt vom gemeinsamen Engagement ihrer Mitglieder. Das gilt für die
ehrenamtliche Gemeindearbeit genauso
wie für die Finanzen. Kirchensteuerpflichtig sind sowieso nur diejenigen, die auch
Lohn- bzw. Einkommenssteuer zahlen.
Und wenn wir mal ehrlich auf unsere persönlichen Finanzen blicken, werden wir
feststellen, dass die Meisten im Jahr mehr
Geld für Luxusgüter ausgeben als für
die Kirche. In diesem Sinne hofft ihre
Kirchengemeinde auch weiterhin auf ihre
Unterstützung.
Heinz Wolke
13
Aus der Gemeinde
Kochen – mit den früchten der bibel …
… unter dieser Überschrift wurde den
Konfirmandinnen und Konfirmanden erstmalig ein Wahlseminar im Rahmen ihres
Unterrichts angeboten. Das Interesse war
überragend. Der komplette Jahrgang
hatte sich zu diesem Seminar gemeldet.
So traf sich die Truppe an einem Freitag
Nachmittag im Ev. Kinder- und Jugendtreff, um in Kleingruppen unter der Anleitung von Claudia Press ein dreigängiges
Menü vorzubereiten.
Auf dem plan standen:
• Linsen-Spinat Suppe
• Taboule
• Kebabspieße
• Bulgurpfanne
• Datteln mit Honig und Ricotta
• Süßer Ziegenkäse
Alle diejenigen, für die gerade kein Platz in
14
der Küche war,
konnten sich anhand von Texthinweisen über die
jeweiligen Früchte
und ihr Vorkommen in der Bibel
informieren.
Schließlich war
es dann so weit,
in großer Runde
saßen alle beisammen, um die
verschiedenen Köstlichkeiten zu probieren. Nicht bei allen kamen die Speisen an.
Es war halt etwas anderes als Pommes
und Hamburger. Dennoch hat das Seminar allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht, selbst fürs Spülen standen noch
einige bereit.
Heinz Wolke
Aus der Gemeinde
„steh auf und iss. du hast einen langen Weg vor dir“
Es war ein besonderer Gottesdienst, den
unsere Gemeinde am 8. Februar im
Luther-Saal feierte. Nicht nur die Anfangszeit, 17 Uhr, war ungewöhnlich. Die Besucher saßen nicht in Reihen hintereinander,
sondern um 6 Tische herum. Es gab auch
keine Predigt, sondern in Gesprächen an
den Tischen entstanden Ideen und Vorschläge, wie unsere Gemeinde wieder
aufstehen und zu neuer Lebendigkeit
gelangen könnte.
Jede Tischgruppe hatte als Impuls
einen Satz aus der Bibel vorliegen, der
von Wachwerden, Aufstehen und Losgehen spricht, vom Propheten Elia im Alten
Testament bis zu den Briefen des Apostel
Paulus.
schen in Not, seelische oder materielle,
genannt.
Mit einem Fürbittengebet, Vater unser und
Segen endete der Gottesdienst. Während
das gemeinsame Essen vorbereitet
wurde, gab Herr Pechstein Informationen
zu einem Hilfsprojekt für Flüchtlinge im
Libanon, für das die Kollekte bestimmt
war. Beim Essen wurden die Gespräche
des Nachmittags fortgesetzt.
Es gab viele positive Rückmeldungen
und Dank an die Vorbereitungsgruppe für
diesen lebendigen Gottesdienst. Eine
Wiederholung später im Jahr ist nicht
ausgeschlossen.
Paul Schnapp
In intensiven Gesprächsrunden kamen
Ideen zur Sprache, wie die Gemeinde zu
aktiverem Leben aufwachen könnte. Gemeinschaft wurde fast überall angesprochen: Gemeinschaft zwischen den
einzelnen Gemeindeteilen, die weiter zusammen wachsen sollten; Gemeinschaft
auch mit den Nachbargemeinden.
Das macht Aktivitäten möglich, die eine
Gemeinde allein nicht leisten kann. Als
gutes Beispiel wurde auch das Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst genannt. Die
Jugend – es waren einige Jugendliche mit
dabei – wünschte sich lebendigere Gottesdienste mit Liedern, die sie kennen und
ohne lange Monologe der Pfarrer.
Auch Gottesdienste zu anderen Zeiten,
nachmittags oder abends wurden angesprochen und eine einladendere Farbgestaltung des Gottesdienstraums.
Als weiteres Ziel, für das die Gemeinde
aufstehen sollte, wurde die Hilfe für Men15
Termine
frAuenhilfsplAn
Weltgebetstag der frauen
06.03.
M:
B:
15:00 Gottesdienst (St. Mariä Heimsuchung Schaufenberg)
15:00 Gottesdienst in Busch (Frau Schumacher)
11.03.
M:
B:
Euro-Quiz (Frau Helbig)
Karl der Große (Herr Schnapp)
18.03.
M:
B:
Passionsandacht für alle
15.00 Uhr Schnapp
25.03.
M:
B:
Passionsandacht für alle
15.00 Uhr Peltner
Osterferien vom 30. märz bis 12. April
02.04.
M:
Gründonnerstag ( Schnapp)
Abendmahlsfeier an Tischen
15.04.
M:
B:
Ginko-Baum (Frau Summer)
Heilige raten
(Frau Peltner)
22.04.
M:
B:
–
Geburtstagsfeier
29.04.
M:
B:
Frauen, die sich trauen (Frau Peltner)
–
06.05.
M:
B:
–
Astrid Lindgren (Frau Helbig)
13.05.
M:
B:
Das Jahrhundert, in dem die Weichen gestellt wurden (Schnapp)
–
20.05.
M:
B:
–
Tee u. a. (Ernährung) (Frau Summer)
27.05.
M:
B:
Sicherheit für Senioren (Herr Lischotka)
–
03.06.
M:
B:
–
Frauen, die sich trauen (Frau Peltner)
10.06.
M:
B:
Gedichte (Erich Kästner)
–
17.06.
M:
B:
–
Sicherheit für Senioren (Herr Lischotka)
24.06.
16
Grillfest zum sommer für alle am luthersaal
Termine
Auf zwei besondere Gottesdienste
möchten wir ihre Aufmerksamkeit richten
Im Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren am 8.Mai 1945
laden wir Sie zu einem ökumenischen
Gottesdienst am 8. mai um 18.00 uhr in
der katholischen St. Josefs Kirche in Alsdorf-Ost ein. Auf diese Weise möchten wir
das Bewusstsein dafür schärfen, dass
Kriege kein geeignetes Mittel sind, Unstimmigkeiten zwischen Völkern zu lösen.
Darum möchten wir für das Ende der laufenden Auseinandersetzungen und den
Frieden in der nahen und fernen Welt
beten.
Zuvor findet um 17.00 Uhr eine weitere
Stolpersteinverlegung im Grenzweg statt.
Am himmelfahrtstag, donnerstag, den
14. mai, findet um 10.00 Uhr ein Gottesdienst unter freiem Himmel zusammen mit
Hoengen-Broichweiden und Würselen
statt. Ort ist das Forsthaus Weiden, Hochwaldweg 80 in Aachen-Verlautenheide.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme,
wetterfeste Kleidung wird empfohlen.
bethelsammlung im märz
seniorengeburtstagsfeier
Am dienstag, den 24. märz 2015 findet
wieder die traditionelle Altkleidersammlung für Bethel statt. In der Zeit von 10.00
Uhr bis 12.00 Uhr können Sie ihre Sachen
an der Martin – Luther Kirche abgeben.
Handzettel und Säcke liegen in Kürze bereit. Sie können aber auch neutrale Plastiksäcke verwenden.
Wie gewohnt möchten wir Sie zu unserer
nächsten Seniorengeburtstagsfeier im
Luthersaal am freitag, den 29.mai 2015
um 15.00 Uhr einladen.
Sie sind angesprochen, wenn Sie zwischen dem 1. Februar und dem 31. Mai
70 Jahre oder älter geworden sind. Gerne
erwarten wir Sie auch mit ihrem Partner.
Bitte melden Sie sich wegen der Vorbereitungen kurz im Gemeindebüro unter
Tel.: 02404/1266 an.
die flötengruppe sucht weiter neue mitglieder
Jeden Freitag trifft sich um 15.00 Uhr im Luthersaal die Flötengruppe, um gemeinsam
Musikstücke zu erarbeiten und einzustudieren. Anfänger ab 8 Jahren oder Fortgeschrittene, die Lust haben, dabei mitzumachen, sind herzlich eingeladen. Auskünfte erhalten
Sie auch im Gemeindebüro unter Tel.: 1266.
17
Termine
Konfirmation
Auch in diesem Jahr werden wieder viele Jugendliche aus unserer Kirchengemeinde in
Alsdorf konfirmiert.
Der Tag der Konfirmation ist wohl für jede und jeden von ihnen etwas ganz Besonderes.
Den Konfirmandinnen und Konfirmanden wird persönlich Gottes Segen zugesprochen
für den weiteren Lebensweg. Außerdem bekommen sie mit dem Konfirmationsspruch
einen Begleiter aus dem großen Schatz der Bibel, aus dem Alten oder dem Neuen
Testament, zugesagt.
Konfirmiert werden am 09.05.2015 um
14.30 uhr in der martin-luther-Kirche
• Julia Berger
• Katharina Beuger
• Eilen Dahmen
• Gulia Deblond
• Laura Garbrecht
• Tamara Golinski
• Tobias Herff
• Erik Hofmann
• Tamara Hornung
• Nico Meyer
• Nils Nießen
• Moritz Saffer
• Timo Schäfer
• Anna-Lena Schaffrath
Konfirmiert werden am 10.05.2015 um
10.00 uhr in der martin-luther-Kirche
• Cassandra Dänner
• Enrico Dänner
• Jantje Donath
• Fabian Gottinger
• Katrin Marosz
• Carina Rödicker
• Jana Schlegel
• Nico Skopp
• Chiara Vise
Wir wünschen allen Konfirmandinnen und Konfirmanden einen schönen Konfirmationstag
Elisabeth Peltner, Heinz Wolke
Kirchenbesichtigung in Köln
Im Rahmen der jährlichen Kirchenbesichtigungen in Köln lädt die kath. und ev. Kirchengemeinde ein. Am Donnerstag, dem 16. April 2015 führt Herr Pastor Fimmers uns wieder
durch einige romanische Kirchen in Köln. Abfahrt um 9h vom Annagelände. Rückankunft
ca.19h in Alsdorf. Bahnkosten: Hin-und Rückfahrt ca.9 €.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Anmeldung ist erforderlich, bei Frau Rupert Tel.: 02404/4001
Fax: 02404/22324
E-Mail: hannarupert@yahoo.de
18
Termine
Abendmahlsgottesdienst
an tischen am Gründonnerstag
Am Abend vor seinem Tod war Jesus mit
seinen Jüngern zum Passahmahl zusammen, wie es bei den Juden Brauch ist.
Aber bei diesem Mahl hat er zugleich den
Jüngern den Auftrag gegeben, dieses
Mahl zu halten, wenn sie in seinem Namen
zusammenkommen.
„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ hat
er ihnen aufgetragen. Zum Gedächtnis an
dieses Mahl bieten die Christen am
Grün-donnerstag in vielen Gemeinden das
Abendmahl an.
Am Gründonnerstag, den 2. April 2015
wollen wir einen besonderen Abendmahlsgottesdienst feiern. Besonders für
alle, denen es schwerfällt, in der Kirche
zum Abendmahl nach vorne zu kommen
und den Leib und das Blut Christi zu empfangen, feiern wir das Mahl an Tischen. So
kann jeder und jede am Platz sitzenbleiben. Brot und Kelch werden wir an den
Tischen herumreichen.
Vor dem Mahl hat Jesus nach dem
Zeugnis des Johannes seinen Jüngern die
Füße gewaschen. Dies war ein Zeichen
seiner Erniedrigung und Bereitschaft zum
Gehorsam gegen Gott. Diese Geschichte
soll im Mittelpunkt der Predigt an diesem
Tag stehen.
Herzliche Einladung zur Abendmahlsfeier am Gründonnerstag, 2. April 2015,
um 18 Uhr im Luther-Saal.
Gottesdienst am Ostermontag
Etwas später und mit Sängerinnen
Etwas anders als sonst verläuft der Ostermontag in diesem Jahr in der Martin-Luther-Kirche. Der Gottesdienst am 6. April
wird musikalisch neben Gemeindeliedern
ergänzt durch einige weltliche und geistliche Gesänge, die auch zum österlichen
Festcharakter passen. Hierzu konnte
Organist Joachim Peters, der die Arien
u.a. von Händel und ein Duett aus dem
„Gloria“ von Vivaldi an der Orgel begleitet,
zwei ambitionierte Sopran-Solistinnen
gewinnen. Kristin Dietz-Laursonn ist in
Alsdorf nicht unbekannt: Die junge Angestellte der RWTH Aachen sang bereits bei
der Karfreitagsandacht 2014 in der Martin-Luther-Kirche Arien aus dem „Stabat
Mater“ von Pergolesi. Neu dabei ist
Juliane Klieser, beruflich im Sekretariat der
Aachener Zeitung tätig. Obwohl „nur“
Amateure, investieren die beiden Sopranistinnen viel Freizeit in den Gesang, so
u.a. als Sängerinnen im a-cappella-Chor
„Cantabile“ (Eschweiler) und nehmen
Gesangsunterricht an der Musikschule
Eschweiler
(Gesangsklasse
Gregor
Josephs).
Weil der Gottesdienst am Ostermontag
also etwas länger dauert, wurde der Tagesablauf geändert. Der Kirchenkaffee
entfällt, dafür wird vor dem Gottesdienst
ab 9 Uhr ein Osterfrühstück angeboten.
Der Gottesdienst selbst beginnt eine
halbe Stunde später als gewohnt, also um
10.30 Uhr.
19
Termine
schwangerschaftsberatung
Sexual- und Sozialberatung
Schwangerschaftskonflikt
Termine nach Vereinbarung
Anmeldung: Cornelia Sahlmen
Telefon: 02404-9495-23
Kostenfrei
englisch für Kids
Montag: 10.00 –11.45 Uhr
Ort: Familienzentrum eva Alsdorf-Ofden
Montag: 8.30-9.30 Uhr
Ort: Familienzentrum eva Alsdorf-Mitte
Kosten: 21,- € im Monat
Auskunft: Heike Miethig
Telefon: 02404-24850
Rita Krupp
Telefon: 02404-23450
Kostenpflichtig
erziehungsberatung
Katholische Beratungsstelle für Eltern,
Kinder und Jugendliche
Auf Wunsch findet eine Erstberatung
im Familienzentrum eva statt.
Kontakt: Anne Ruland
Telefon: 02404-26088
Kostenfrei
elterncafè
Eltern und Interessierte sind eingeladen,
sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee auszutauschen, ins Gespräch zu kommen
und Kontakte zu knüpfen. Zu aktuellen
und interessanten Themen laden wir bei
Bedarf Gäste oder Referenten ein.
täglich von 8.30- 11.00 Uhr
Auskunft: Rita Krupp
Telefon 02404-23450
Kostenfrei
20
Ambulante sprachheilhilfe
Kinder, die in der Sprachentwicklung Auffälligkeiten zeigen können durch das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen
getestet werden. Auf Antrag der Eltern
werden diese Sprachtests im Familienzentrum eva Alsdorf-Mitte und Alsdorf-Ofden
durchgeführt.
Auskunft: Rita Krupp
Telefon: 02404-23450
Heike Miethig
Telefon: 02404-24850
Kostenfrei
musikalische Angebote
für Kinder im Vorschulalter
unter der Leitung von Günther Kerkhoffs
1. musikwerkstatt
Mittwoch: 10.30 Uhr
Kosten: 5,- € im Monat
Mittwoch: 11.15 Uhr
Kosten: 5,- € im Monat
Ort: Familienzentrum eva Alsdorf-Ofden
Auskunft: Heike Miethig
Telefon:02404-24850
2. Kinderchor
Donnerstag 10.00 Uhr
Ort: Familienzentrum eva Alsdorf-Mitte
Auskunft: Rita Krupp
Telefon: 02404-23450
sprachförderung „rucksack-projekt“
Ein Konzept zur Sprachförderung und
Elternbildung im Elementarbereich.
Förderung der Mehrsprachigkeit
in deutsch und türkischer Sprache.
Mittwoch: 9.00 Uhr- 11.00 Uhr
Ort: Familienzentrum eva Alsdorf-Mitte
Auskunft: Dorit Bastmann
Telefon: 02404-23450
Kostenfrei
Termine
Aachener frühförderung
- Außenstelle Alsdorf
Termine nach Absprache
mit den Therapeuten
Auskunft: Frau Rosskamp
Telefon: 0241-928250
fachberatung für begabte und hoch
begabte Kinder im elementarbereich
Auskunft: Heike Miethig
Telefon: 02404-24850
Kostenfrei
Termine: jeden 1. Montag im Monat nach
telefonischer Vereinbarung
Krabbelgruppe „Griffbereit“
emeklemegurubu „elele“
Dieses Angebot richtet sich zu gleichen
Teilen an deutsche und türkische Mütter,
Väter und ihre Kinder im Alter von 1,5 bis
3 Jahren.
Unser Ziel ist es, in der Krabbelgruppe
„Griffbereit“ die allgemeine Entwicklung
und Begabung Ihrer Kinder frühzeitig zu
fördern und ihnen den späteren Einstieg
in den Kindergarten zu erleichtern. „miteinander singen, spielen und sprechen“.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und
Sie nähere Informationen erhalten möchten, sind Sie herzlich eingeladen, mitzumachen.
datum/tarih: Montags
uhrzeit/saat 09.30-11.00 Uhr
Ort/ Yer: In den Räumen von Cafè Kiwi
Luisenpassage
52477 Alsdorf
Beitrag: 12,50 € im Monat
Leitung: Frau Savelsberg
Anmeldung: Telefon: 02404-23450
Frau Erdogan
theatergruppe „schabernack“
Laienspieltheater:
Erwachsene spielen für Kinder
Kontakt: Nicole Niehus
Telefon: 02404-24850
Kostenfrei
21
Termine
22
Freude und Leid
Wir GrAtulieren
Geburtstage im märz
Bließen,Gisela Karin
Janczak, Horst Dieter
Hupfeld,Horst Peter
Kosanke, Roswitha
Lißy, Rita Elisabeth
Schneider, Joachim
Wißler, Karla Brigitte
Kühne, Wally Dora
Michalski, Lucie Ilse
Schmitt, Klara Ernestine
Kreß, Hermann
Dohmen, Arnold
Kühne, Horst Conrad
Kulakowski, Felix
Mühr, Renate Helga
Müller, Johann
Poprawa, Karl-Heinz
Martin, Rolf Peter
Scheilen, Doris
Tost, Renate Anneliese
Vogt, Georg Eduard
Becker, Renate Erna
Wiegand, Jürgen Willi Heinrich Karl
Wolter, Elke Helga Christel
Wynands, Elise
Zimmermann, Karlheinz
Barz, Günter Joachim Julius
Eiling, Irene Maria
Koch, Martin
Schmidt, Hans
Vorpeil, Christa Renate
Siegert, Hedwig Helene Elisabeth
Weidknecht, Melitta Margit Erika
Fischer, Johann Paul Rolf
Kraut, Ingrid Elfriede
Reischel, Manfred
Herzog, Helga Martha
Rahyr, Inge
Ruiz-Munoz, Helga
Heinrichs, Ingeborg
Hoffmann, Hermann Friedrich
Lischka, Ingeborg
Nerger, Gertrud Maria
70
70
71
71
71
71
71
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72
72
73
74
74
74
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75
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78
78
79
79
79
80
80
80
81
81
81
81
Rommel, Frieda
Rüdiger, Günther Erhard
Umlauft, Gertrud Magdalena
Claes, Maria
Schwarz, Grete Gertrud
Ernst, Elisabeth
Siemon, Ruth
Asmus, Karl-Heinz
Grunert, Kurt Karl
Vonderbank, Irene Elfriede
Beckers, Hermann
Jungen, Edith
Schmidt, Leonhard Theodor
Kloska, Karoline Marie Erika
Stief, Ursula Margarete
Bolze, Adelgunde
Gottschlich, Ursula Brigitte
Rose, Erika Lisa
Graf, Ingeborg
Offermanns, Alma Anna
Karnuth, Irmgard Herta
Rohs, Wilhelmine Marianne Beate
Hinrichsen, Luise
Schwarzach, Irene Margarete
Müller, Martha Elfriede
Geburtstage im April
Paladin, Heidi
Jacobsen, Peter
Umlauft
Bernd-Bodo Hans-Henner Horst
Jentzen, Adelgund
Juchem, Gisela
Weber, Otto Gerd Dieter
Yazgan, Dorothea
Bartolec, Horst
Buchholz, Horst
Hafner, Waldemar
Nordhaus, Anna Appolonia
Drysen, Inge
Grunert, Alfred Alwin Fritz
Hampe, Dieter
Krüger, Karl Otto Friedrich
81
81
81
82
82
83
83
84
84
84
85
85
85
86
87
88
88
88
90
90
91
91
92
95
98
70
71
71
72
72
72
72
73
73
73
73
74
74
74
74
23
Freude und Leid
Sauerland, Heinz Ludwig Hermann
Jonas, Helga
Bartels, Elfriede Sonelda Alaida
Braune, Karl Bernhard
Severin, Helga Henriette
Speer, Ute Irmgard
Wartenberg, Klaus-Dieter
Baumanns, Hildegard
Czepluch, Werner Fritz
Menkenhagen, Kurt Siegfried
Borowiak, Adolf Franz Wilhelm
Gutmann, Helmut Günter
Kaufmann, Mechthild
Reinecke, Gustav Adolf
Rutsch, Ingrid
Schunk, Gertrud
Baudis, Barbara Ursula
Findeisen, Fritz Herbert Eberhard
Kamps, Irmgard
Liebermann, Claus
Burgold, Elisabeth
Czaja, Christa Elfriede
Haas, Michael
Plischke, Ottilie
Pusch, Maria Gertrud
Voß, Hildegard Elfriede
Wagner, Jakob
Wegewitz, Hans-Jürgen
Rose, Helene
Sartory, Heinz Hugo Heinrich
Ziegler, Siegfried
Brendt, Elfriede Anna
Grigull, Harald Egon
Porger, Adolf Horst
Suchsland, Werner Otto
Busch, Ehrhard Günter
Eckardt, Karl-Heinz
Sengotta, Karl Heinz
Stüber, Martha
Wolter, Alma Waltraud Mathilde
Lang, Erika Lina
Ciesielski, Emmi Emilie
Domurath, Anna
Gerstner, Margarete Waltraud
Tietjen, Kurt
24
74
75
76
76
76
76
76
77
77
77
78
78
78
78
78
78
79
79
79
79
80
80
80
80
80
80
80
80
81
81
81
82
82
82
82
83
83
83
83
83
84
85
85
85
86
Wieland, Werner Günter
Geselle, Hans Willi
Geselle, Werner Reinhold
Jansen, Matilde Ida Mariechen
Böhm, Helmut
Büter, Rudi Heinrich Otto
Faßbinder, Hilde Luise
Kühne, Elsbeth Käthe Hedwig
Maley, Martha
Dornbach, Margot Loni Gertrud
86
87
87
87
88
89
92
92
93
94
Geburtstage im mai
Augustin, Otto Ernst
Covalciuc, Julian
Jockenhövel, Regina
Zimmermann, Elisabeth Renate
Bertram, Manfred
Reinwald, Irene Brunhilde Waltraud
Günther, Karin Alexandra Maria
Ruhm, Dieter Joachim
Scheilen, Irma Elisabeth
Schiefer, Benno Rolf
Schweda, Theodora Emma Helga
Bresemeister, Jürgen Horst Udo
Kettenberger, Renate
Niepel, Karin
Wittkowski, Krimhild
Heer, Hans Erwin
Gärtner, Rita
Größle, Dieter Oskar
Hild, Willi
Klinge, Karl-Heinz
Wenzel, Margarethe
Kowalkowski, Marlis
Niedermaier, Christel
Orth, Walter
Schleibach, Ingeburg
Siebert, Konrad
Tost, Günther Heinrich
Bäringhausen, Rita Martha Luise
Bündgens, Dietrich Bernhard
Teßnow, Siegfried Wilhelm Karl
Tölle, Ursula Gerda
Wiemer, Erwin
Beck, Ilse Anni
70
70
70
70
71
71
72
72
72
72
72
73
73
73
73
74
75
75
75
75
75
76
76
76
76
76
76
77
77
77
77
77
78
Freude und Leid
Bündgens, Margret Herta
Frett, Friedhelm
Gerwin, Brigitta Renate
Giersberg, Siegfried Helmut Richard
Reichelt, Helga Irmgard
Schaffrath, Christa Dora
Scharle, Sigrid Doris
Seyffart, Alfred Georg Franz
Rohde, Kurt
Schlichting, Brunhilde Sieglinde
Volkmar, Karl-Heinz
Kloth, Anna Wilhelmine
Willgohs, Christel Johanna Charlotte
Bossmeyer, Gertrud
Kerzel, Edgar
Nörtemann, Walter August Heinrich
Schneider, Arno Fritz Paul
Strobl, Auguste
Wolff, Wilhelm
Dutz, Johanna Gisela
78
78
78
78
78
78
78
79
80
80
80
82
82
83
83
83
83
83
83
84
Leidgschwendner, Gisela Margarete
Theis, Hildegard
Wolff, Elisabeth
Durst, Ernst-Günter
Güttel, Anna Elisabeth
Lehrmann, Hannelore
Schulz, Johann
Borrmann, Lydia
Herrmann, Fritz Harry
Heesel, Edelgard
Klawitter, Irmgard Johanna
Mekelburger, Ruth Irmgard
Halfmeier, Heinz
Luckei, Erika Margot
Mildenberger, Eveline Hedwig Emilie
Röpcke, Hans-Jürgen Ernst Paul
Piotraschke, Ruth
Saterdag-Huth, Ilse Erika
Hazenberg, Hildegard Agnes
Meijs, Matthias
84
84
84
85
85
85
85
86
87
88
88
88
89
89
89
89
90
90
91
95
Margarethe Roßdeutscher, geb. Linse, Eschenallee, 87 Jahre
Anneliese Meyer, geb. Prätzel, Ringstr., 83 Jahre
Manfred Garbrecht, Elsa Brändström Str., 67 Jahre
Elise Christel Wößner, geb. Pfau, 91 Jahre
Horst Kirchmeier, Grenzweg, 67 Jahre
Anneliese Körlings, geb. Tost, Luisenstr., 86 Jahre
Eveline Brigitte Krüger, Im Haag, 74 Jahre
Dorothea Ruth Jaraszewski, geb. Bessen, 81 Jahre
Lieselotte Vondenhoff, geb. Steinkeller, Dohlenweg, 88 Jahre
Olaf Lieb, Mühlenweg, 49 Jahre
Gerda Gitta Gisela Rehfeldt, geb. Graade,Oidtweilerweg, 87 Jahre
Peter Heller, Sophie-Scholl-Str., 60 Jahre
Katharina Weber, Luisenstr., 90 Jahre
Heinz Martin Beckert, Weinstr., 88 Jahre
Cataleya Schwedler, Leostr.
25
Wegweiser
diakonisches Werk im
Kirchenkreis Aachen e.V.
familien- und beratungszentrum im nordkreis
Luisenpassage, Otto-Wels-Str. 2b,
52477 Alsdorf
Telefon: 02404 / 94 95 0
AnKer, Anlauf- und Beratungsstelle
E-mail: anker@diakonie-aachen.de
net: www.anker-alsdorf.de
• Fachstelle „Beratung gegen sexuellen
Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“
• stArteKlAr – frühe Hilfen
für Familien in Alsdorf
• Mutter-Kind-Kurberatung
• Fachstelle „Häusliche Gewalt“
– Büro Frauenhaus
• eVA – ev. Beratungsstelle für Schwangerschaft u. Schwangerschaftskonflikte
• Betreuungsbüro für Menschen,
die unter gesetzliche Betreuung
gestellt werden
• Schuldner- und Insolvenzberatung
Wellcome – hilfe nach der Geburt
Telefon: 02404 / 59 95 92 3
E-mail: alsdorf@wellcome-online.de
net: www.wellcome-online.de
Alten- und Krankenpflege
diakoniestation nord nebenstelle
Würselen
Mariastr. 5-7, 52499 Baesweiler,
Lindenstr. 6, 52146 Würselen
Telefon und Fax: 02401 / 13 23
Telefon: 02405 / 40 68 97 9
(24h erreichbar)
MO, MI, FR von 09 – 12 Uhr
26
suchtberatung Alsdorf,
Cafe „baustein“
Sidus-Center, Otto-Wels-Str. 15a,
52477 Alsdorf • Telefon: 02404 / 91 33 40
Sucht-Notruf
Kostenfrei - vertraulich: 0800 / 782 4 800
familienberatungsstelle der diakonie
diakonie-seniorenreisen
Frère-Roger-Str. 6, 52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4010 343
Telefon: 0241 / 32 04 7
Mail: ev.beratungsstelle@diakonie-aachen.de
hospizdienst st. Anna
erster virtueller trauerraum
Telefon: 02404 / 98 77 42 3
net: www.trauernetz.de
www.sz-st-anna.de
AbbbA e.V.
Alsdorfer Bildungs-, Beratungsund Begleitungsangebote
evangelischer Kinder- und Jugendtreff
Otto – Wels – Straße 2b
(in der Luisenpassage), 52477 Alsdorf
Ansprechpartner:
Jugendleiter Heinz Wolke
Telefon: 02404 / 59 959 22
heinz.wolke@ekir.de
Öffnungszeiten:
Montags bis Donnerstags
14.30 Uhr – 19.00 Uhr
Freitags 14.30 Uhr – 17.00 Uhr
Sonderveranstaltungen werden besonders angekündigt, auch im Internet:
www.abbba.de oder bei facebook
„ABBBA EV Kinder und Jugendtreff“
Das bürgercafe öffnet Montags bis Donnerstags ab 11.30 Uhr
Wegweiser
eva Kindergartenverein Alsdorf e.V.
eva Familienzentrum Ofden
eva Familienzentrum Mitte
Theodor-Seipp-Straße 44c
Bodelschwinghweg 2
Telefon: 02404/24 85 0 & 02404/23 45 0
frauenhilfe der evangelischen
Kirchengemeinde Alsdorf
Kontakt bitte über das Gemeindebüro
unter Telefon 02404 / 12 66
Kirchenchor der evangelischen
Kirchengemeinde Alsdorf
Probetermine jeden Montag ab 16.00 Uhr
Vorsitzender Kurt Mank
Telefon: 02404 / 27 83
presbyterium der evangelischen
Kirchengemeinde Alsdorf
Anschreiben bitte an das Gemeindebüro,
z.H. des Presbyteriums
bankverbindungen der evangelischen
Kirchengemeinde Alsdorf
Bank für Kirche und Diakonie
BLZ 350 601 90 / Kto. 1010267028
Sparkasse Aachen
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Gemeindebriefredaktion
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Gemeindebüro
Bodelschwinghweg 4
Postfach 1149, 52461 Alsdorf
Mittwoch: 14.00 – 15.30 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 12.00 Uhr
Telefon: 02404 / 12 66
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Küsterinnen der martin-luther-Kirche
Alsdorf mitte
Frau Karsznia
Telefon: 0177/413 78 33
Frau Sistermanns
Telefon: 0177/413 78 33
telefonseelsorge
0800 / 111 0 111 kostenfrei
0800 / 111 0 222 kostenfrei
Kindertelefon
0800 / 111 0 333 kostenfrei
Pfarrer i.R. paul schnapp
Nassauer Straße 32
52146 Würselen
Telefon: 02405 / 425 85 99
paulschnapp@t-online.de
umgang mit Verletzung der
sexuellen selbstbestimmung
des Kirchenkreises Aachen
Ansprechpartnerin: Claudia Pohl
Graf-Recke-Straße 209a
40237 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 36 10 31 2
www.kirchenkreis-aachen.de
Claudia-pohl@ekir.de
Pfarrerin elisabeth peltner
Anemonenweg 43a
Telefon: 02404 / 59 67 15 1
Fax: 02404 / 59 67 15 2
elisabeth.peltner@ekir.de
superintendent
in der evangelischen Kirche
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8 - 10,
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 45 31 18
27
prediGtplAn
GOttesdienst 2015
mArtin-luther-KirChe AlsdOrf-mitte
06. märz
Fr. 19.00 Uhr
Weltgebetstag der Frauen
Peltner
08. märz
So. 10.00 Uhr
Okuli
Schnapp
15. märz
So. 10.00 Uhr
Laetare
Vorstellungs-Gottesdienst Wolke/Peltner Saffer mit Taufe Weinberg
22. märz
So. 10.00 Uhr
Judika
Schuster mit Taufe
29. märz
So. 10.00 Uhr
Palmsonntag
Saffer
02. April
Do. 18.00 Uhr
Gründonnerstag
Schnapp A
03. April
Fr. 10.00 Uhr
Karfreitag mit Kirchenchor
Peltner A
Karfreitag ökumenisch
10.00 Uhr Christ König Busch
Krosch/Schnapp
04. April
Sa. 23.00 Uhr
Osternacht
herzliche Einladung nach Würselen
05. April
So. 10.00 Uhr
Ostersonntag mit Kirchenchor
Schnapp A
06. April
Mo. 9.00/10.30 Uhr Schuster
Ostermontag
mit Frühstück und Gesang
12. April
So. 10.00 Uhr
Quasimodogeniti
Saffer
19. April
So. 10.00 Uhr
Misericordias Domini
Schnapp
26. April
So. 10.00 Uhr
Jubilate
Wolke
03. mai
So. 10.00 Uhr
Cantate
Peltner A
08. mai
Fr. 18.00 Uhr St. Joseph Ost
Gottesdienst zum Kriegsende
Krosch/Schnapp
09. mai
Sa. 14.30 Uhr
Konfirmationsgottesdienst mit Chor
Wolke /Peltner/Saffer
10. mai
So. 10.00 Uhr
Rogate Konfirmationsgottesdienst, Chor Wolke/Peltner
14. mai
Do. 10.00 Uhr Forsthaus Weiden
Christi Himmelfahrt
Gemeinsamer Freiluft-Gottesdienst mit
Würselen und Hoengen/Broichweiden
17. mai
So. 10.00 Uhr
Exaudi
Schnapp
24. mai
So. 10.00 Uhr
Pfingstsonntag
Wolke A
25. mai
Mo. 10.00 Uhr
Pfingstmontag
Haller
31. mai
So. 10.00 Uhr
Trinitatis
Saffer
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