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März 2015 - guetsel.de

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EDITORIAL
Ende Februar verurteilte Richterin Jutta Albert im Verfahren um den »Gütersloher Doppelmord« den Angeklagten Jens S. wegen zweifachen Totschlags zu 14 Jahren Gefängnis.
Und das ohne Beweise, Motiv und Tatwaffe – es gab lediglich Indizien. Der Täter soll seine
Opfer mit jeweils elf Stichen in Auge, Herz und Lunge getötet haben, davon sind Gericht
und Staatsanwalt überzeugt. Sicher ist indes nur, dass S. am Tatort seine DNA hinterlassen
hat – an einer mitgebrachten Weinflasche, an einem Fingernagel des Opfers Helgard G.
und an den Krallen am Hinterlauf des Hundes. Die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer
des Prozesses zeigten sich laut Presseberichten zufrieden mit dem Urteil. Dabei sind auch
die genauen Umstände und der Tatvorgang nach wie
vor unbekannt – ebenso wie die Tatwaffe nie gefunden
IMPRESSUM
wurde. Laut Richterin Jutta Albert ist es denkbar, dass
Das Magazin guetsel.de er­s cheint
jemand anders hinter der Tat steckt und S. angestiftet
monatlich im 20. Jahr­g ang, wird in
hat. Mir erscheint dieses Urteil, wie übrigens auch
Gütersloh und Umge­bung verteilt, und
den beteiligten Verteidigern, als ein klares Fehlurteil.
ist als PDF-Dokument verfügbar.
Denn es gibt – wie gesagt – keine BeHerausgeber (V. i. S. d. P.)
weise, es gibt kein Motiv, es gibt keine
Christian Schröter AGD
Hohenzollernstraße 1
Mordwaffe, und der genaue Tather33330 Gütersloh
gang ist unbekannt. Es gibt lediglich
Telefon (0 52 41) 68 74 42
Indizien. Aber können Indizien für
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eine Verurteilung ausreichen? Was,
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wenn es der Angeklagte doch nicht
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war? Niemand weiß das … bis auf
den wirklichen Täter und etwaige HinDruckerei
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FOTO: SUSANNE CLEMENS, TITEL: REACHART777, FOTOLIA
DOPPELMORD
060
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 5
T O TA L LO K A L
BÄCKEREI
Birgitt Rohde tritt beim Kreis die
Nachfolge von Lothar Busch an.
Reker eröffnet im April eine Filiale
an der Münsterstraße.
Werner Gehring mit Antje Gehring,
Bürgermeisterin Maria Unger und Gattin
Dr. Martina Schwartz-Gehring
GEHRING SPENDET
Werner Gehring finanziert drei
Projekte für Gütersloh.
Anlässlich seines 80. Geburtstags spendet Werner Gehring der Stadt eine Million Euro. Damit sollen ein Brunnen vor
dem Theater, eine Parkour-Anlage und
(anteilig) ein neuer Rathausvorplatz finanziert werden. Der in Gütersloh geborene Getränkeunternehmer, der sich auch
in der Bürgerstiftung Gütersloh engagiert,
möchte mit dieser Spende seine tiefe Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Güterslohausdrücken.
FÜR RADLER BEFRIEDIGEND
Häufige Konflikte mit Autofahrern
trüben die Bilanz in Gütersloh.

Fahrradfahrende fühlen sich
auf Gütersloher
Straßen durchaus wohl
Auf Gütersloher Straßen fühlen sich
Fahrradfahrende wohl. Im bundesweiten Vergleich des ADFC bezüglich der
fahrradfreundlichsten Stadt erreichte
Gütersloh den 37. Platz von 100 vergleichbaren Kommunen. Die Fahrradfreundlichkeit wurde zum sechsten
Mal im Schulnotensystem bewertet –
in Gütersloh nahmen 106 Menschen
an der »Fahrrad-Klima«-Untersuchung teil und bescheinigten der Stadt
mit einer 3,7 die Schulnote »befriedigen«. Besonders zufrieden sind sie mit
den Winterdiensten.
Birgitt Rohde wird neue Leiterin der Abteilung Jugend, Familie und Sozialer Dienst
beim Kreis Gütersloh. Rohde tritt ihre
neue Stelle am 1. Juli an. Damit wird Rohde Nachfolgerin von Lothar Busche. Der
62-Jührige geht in diesem Jahr in den Ruhestand. Die 57-jährige Diplom-Sozialarbeiterin aus Rheda-Wiedenbrück kommt
aus den eigenen Reihen des Kreis-Jugendamts: Seit 1979 ist sie beim Kreis Gütersloh, seit 2008 leitete die die Regionalstelle West in Harsewinkel.
NEUAUSSTATTUNG
Die Stadt plant eine Neuausstattung der Ratsebene im Rathaus.
Die Stühle und Tische im großen Sitzungssaal im siebten Stock des Ratshauses sind 44 Jahre alt und sollen
zeitgemäßeren Möbeln weichen. Außerdem soll die Technik in den Besprechungsräumen erneuert werden.
Der Haushaltsplan 2015 weist dafür 45.000 Euro aus, hinzu kommen
24.500 Euro, die schon im Vorjahr
vorgesehen, aber nicht benötigt worden waren.
KARSTADT
Bei Karstadt wurde Ende Februar
ein Sozialplan vereinbart.
Im Rahmen der Sanierung der Kaufhauskette Karstadt wurde Ende Februar zwischen Gesamtbetriebsrat und Konzernführung ein Sozialplan vereinbart. Danach werden konzernweit insgesamt 1.400
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen, etwa halb so viele wie ursprünglich
geplant. Stattdessen setzt man in Essen
auf Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen. Die von einer Kündigung Betroffenen können sich darüberhinaus in einer
Transfergesellschaft weiterqualifizieren.
In der Gütersloher Filiale, die zukünftig
als Anhängefiliale des Standorts Braunschweig geführt werden soll, sind derzeit
nur noch 92 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Anfang März nahm die neue Flüchtlingsberatungsstele von Stadt und Diakonie ihre Arbeit auf. Fatma AydinCangülec leitet sich mit einer Halbtagsstelle um die Belange der Flüchtlinge und koordiniert die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Damit reagiert Gütersloh auf den wachsenden Zustrom an Flüchtlingen und
rechnet 2015 mit 350 weiteren.
Der Rat hat am 27. Februar den
Haushalt 2015 verabschiedet.
Gütersloh hat jetzt ein neues
Online-Bürgerportal.
Der Haushalt 2015 umfasst einen Gesamtbetrag von 244 Millionen Euro. Ein
rechnerisches Defizit von 4,87 Millionen Euro kann die Stadt aus ihrer gut gefüllten Ausgleichsrücklage begleichen.
Die Steuersätze werden nicht erhöht: Mit
195 Prozentpunkten bei der Grundsteuer A, 381 bei der Grundsteuer B und 411
Prozentpunkten bei der Gewerbesteuer
liegt Gütersloh eher niedrig im Kreis vergleichbarer Städte. Der Etat kommt ohne Nettoneuverschuldung aus. Seit 2011
konnten durch positive Jahresabschlüsse insgesamt 24 Millionen Euro Schulden getilgt werden. Eine große Mehrheit
fand im Rat auch die Neufassung der Elternbeitragssatzung für Kindertageseinrichtungen und den Offenen Ganztag.
Sie entlastet noch einmal besonders junge Familien mit mittleren Einkommen. Dafür wurden noch
einmal zusätzlich 500 000
Euro in den
Haushalt eingestellt.
Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung hat Bürgermeisterin Maria Unger die
Online-Plattform jetzt auf der Studiobühne des Gütersloher Theaters freigeschaltet. Mit dem Bürgerportal startet die Verwaltung in eine neue Ära elektronischer
Angebote für die Bürgerinnen und Bürger.
Möglich wurde das durch die Teilnahme
am Projekt »Modellkommune E-Government« des Bundesinnenministeriums. Verfolgt wird dabei dabei auch das Ziel einer »medienbruchfreien« Abwicklung der
Bürgeranliegen – elektronisch vom Erstkontakt bis zur Archivierung.
Ende vergangenen Jahres hat Heinz
Stüker nach 30 Jahren die Stallungen und Baracken der Nerzfarm
in Spexard wegen strengerer Tierschutzauflagen und mehrerer Strafanzeigen von Gegnern abgerissen.
Grundstückseigentümer Leo Spexard
will das 6.500 Quadratmeter große
Grundstück vorläufig als Wiese und
Ausgleichsfläche benutzen.

Das Frauenportal
bietet jetzt neue Funktionen
Asylsuchende finden in einer neuen Beratungsstelle Hilfe.
Dem Gütersloher Oxfam-Geschäft fehlt es an Helfern.
Die Nerzfarm in Spexard ist nach
30 Jahren abgerissen worden.
Das Frauenportal Pia-Online
wurde jetzt komplett überarbeitet.
FLÜCHTLINGSBERATUNG
BÜRGERPORTAL
NERZFARM ABGERISSEN
FRAUENPORTAL
Der neu gestaltete Internetauftritt der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im
Kreis Gütersloh unter www.pia-online.eu
ist jetzt übersichtlicher, informativer und
mobil. Inhaltlich bietet das Portal Informationen zu Themen wie Beruf, Bildung, Familie, Trennung und Scheidung, Gesundheit und Pflege von Angehörigen. Außerdem werden die Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden vorgestellt.
Unter der Rubrik »Netzwerke« wird die
vielfältige Zusammenarbeit mit anderen
Arbeitskreisen und Arbeitsgemeinschaften vorgestellt. Die Arbeitsgemeinschaft
der kommunalen Gleichstellungsstellen im
Kreis Gütersloh wurde vor 20 Jahren gegründet. Im Oktober 1995 trafen sich die
damals amtierenden Gleichstellungsbeauftragten erstmals, um sich zu vernetzen
und gemeinsame Aktivitäten besser zu koordinieren.
HAUSHALT 2015
Der Verein Oxfam nimmt gebrauchte Sachen an, verkauf sie, und hilft mit dem Erlös Menschen in armen Ländern. Allein
in Deutschland gibt es derzeit 47 Läden.
Das Gütersloher Geschäft soll nun geschlossen werden, weil es an Personal
mangelt. Statt der derzeit 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
werden mindestens 40 benötigt.
Die Rheda-Wiedenbrücker Bäckerei Reker wird Mitte April ihre zweite Filiale in Gütersloh eröffnen. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Fahrradgeschäfts
Reipschläger an der Münsterstraße werden derzeit aufwändig umgebaut. In der
insgesamt 17. Filiale des Unternehmens
werden Brötchen, Brot, Gebäck, Kaffeevariationen und frische Snacks wie Salate und Baguettes angeboten. Die Bäckerei
Reker war 1901 von Andreas Rekers Urgroßvater gegründet worden. Auf Backmischungen verzichtet man bewusst.
DOPPELMORD
Im »Gütersloher Doppelmord«
ist das Urteil gefallen.
FOTOS: GPR, BÜRGERSTIFTUNG RHEDA-WIEDENBRÜCK, CHRISTIAN SCHRÖTER, KREIS GÜTERSLOH, PIA-ONLINE

Birgitt Rohde übernimmt die Abteilung
Jugend, Familie und
Sozialer Dienst von Lothar Busch

6 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
NACHFOLGE
OXFAM SCHLIESST
Ende Februar verurteilte die Richterin im Verfahren um den »Gütersloher Doppelmord« den Angeklagten Jens S. wegen zweifachen
Totschlags zu 14 Jahren Gefängnis. Und das ohne jeglichen Beweis und ohne Motiv – es gab lediglich Indizien. Der Täter soll
seine Opfer mit jeweils elf Stichen in Auge, Herz und Lunge getötet haben, davon sind Gericht und Staatsanwalt überzeugt. Sicher ist indes nur, dass
S. am Tatort seine DNA hinterlassen hat – an einer mitgebrachten Weinflasche, an einem Fingernagel des Opfers Helgard G.
und an den Krallen am Hinterlauf des Hundes. Die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sich zufrieden mit dem Urteil
und hatten ebenso keine Zweifel an
der Schuld des Täters. Dabei sind
auch die genauen Umstände und der
Tatvorgang nach wie vor unbekannt
– ebenso wie die Tatwaffe nie gefunden wurde. Laut Richterin Jutta Albert ist es denkbar, dass jemand anders hinter der Tat steckt und S. angestiftet hat.
LAPTOPS AM ESG
Das ESG setzt seit 15 Jahren auf
Laptops im Unterricht.

Laptops gehören
beim ESG zum
Unterricht
Seit 15 Jahren sind Laptops am Evangelisch-Stiftischen Gymnasium Gütersloh für die Klassen sieben bis zehn
verpflichtende Unterrichtsbegleiter.
Täglich wählen sich 486 Schülerinnen
und Schüler, die Oberstufe nicht mitgerechnet, mit ihrem Laptop ins Schulnetzwerk des ESG ein.
INKLUSION
Gymnasien halten Inklusion
für schwer umsetzbar.
Abgesehen von der Integration
einzelner Förderschüler lehnen es
die beiden Gütersloher Gymnasien – unterstützt von der Stadtverwaltung – ab, zu »Einrichtungen
gemeinsamen Lernens« erklärt zu
werden. Die Stadt erklärt, es fehle
beim Städtischen Gymnasium an
den sächlichen, vor allem räumlichen Voraussetzungen für die Inklusion. Das Evangelisch-Stiftische Gymnasium vertritt dieselbe
Position. Laut Schuldezernent Joachim Martensmeier gibt es landesweit vermehrt kritische Stimmen zum Thema »Inklusion«. An
beiden Gymnasien werden Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufgenommen, allerdings nur im Wege der Einzelintegration. Von der
Aufnahmekapazität, die mit
dem Status »Gemeinsames
Werner Gehring
Lernen« verbunden wäre, sind
spendet der Stadt
beide Schulen jedoch offenbar
Gütersloh anlässlich
weit entfernt.
seines 80. Geburtstags eine Million Euro
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 7
T O TA L LO K A L
Briefe
an die
Leser!
Attraktiv!
Moral …
Der sehenswerte Film … Die Frage,
Bundesverteidigungsministerin Ursula von
der Leyen stellte jetzt einen Entwurf für das
»Bundeswehrattraktivitätssteigerungsgesetz«
vor. Schöner sterben mit Uschi – oder was soll
das bedeuten? Ist das der Versuch, dem Krieg
doch noch irgendwelche positiven Seiten abzugewinnen? Da fällt einem nichts mehr zu ein.
… führt dazu, dass wir zu wissen glauben, was
»gut« und »böse«, was »richtig« und »falsch«
ist – nicht dazu, dass wir das auch tun beziehungsweise unterlassen. Insofern ist Moral
überflüssig, um nicht zu sagen schädlich, was
schon zahlreiche Philosophen wie beispielsweise Schopenhauer, Nietzsche oder SchmidtSalomon erkannt haben. Denn sie hat einen
entscheidenden Nebeneffekt: Sie führt dazu,
dass wir glauben, manche Dinge sollten nicht
so sein, wie sie sind. Also haben wir ein Problem. Das ist im Grunde genommen eine psychische Krankheit – die höchste Form dieses Glaubens ist eine Depression: Depressive
glauben, dass praktisch nichts so ist, wie es
sein sollte, vor allem aber – und das ist das entscheidende Merkmal – sie selbst. Eine Depression kulminiert unter Umständen in der vermeintlich einzigen Lösung dieses Problems:
dem Selbstmord. Im Gegensatz zu Depressiven
glauben die Moralisten, dass vieles nicht so ist,
wie es sein sollte, aber nicht sie selbst. Manche
gehen so weit, zu glauben, nur sie selbst wären
so, wie sie sein sollten – und sonst gar nichts.
Und das kulminiert dann nicht im Selbstmord,
sondern im Mord aller anderen. In Aggressivität, Mord und Totschlag, Rache, Beleidigung,
Beschimpfung, Verleumdung, Übler Nachrede, Diskriminierung und was es sonst noch an
negativen Ausdrucksformen gibt. Und genau
das beobachten wir. Zwar wird ein Verschwinden der Moral beklagt, aber das stimmt nicht.
Sie wandelt sich lediglich – »Political correctness« ist das neue Zauberwort.
… »Idiocracy«, oft als Science-fiction-Komödie verschrien (in Wirklichkeit offensichtlich
eine authentische Dokumentation), hat es im
Grunde genommen schon vorausgesagt: NRWSportministerin Ute Schäfer will die in den
70er-Jahren erfolgreiche »Trimm dich«-Bewegung wieder aufleben lassen. Erfolgreich? Jedenfalls war die »Bewegung« bekannt. »Sport
to Go« soll die urbane Neuauflage heißen. Das
macht – um im Denglischen zu bleiben – Sinn.
Jedenfalls dann, wenn man in seinem Brain
convinced ist, man könne Sport »mitnehmen«.
Wie das gehen soll? Tja … das weiß wohl only
Frau Schäfer … ich nehme dann einmal Sport
zum Hieressen …
Musst man nicht?
»Das Buch ist scheiße« … »Du musst es ja
nicht lesen« … »Wieso? Wird’s dadurch besser?« Das Unterlassungsargument verbreitet
sich immer weiter. Was soll man davon halten? Natürlich muss man gar nichts. Man kann
auch aus dem Fenster springen.
Soso,
der Bundesgerichtshof hat nun also offenbar
seine Objektivität verloren. Der Slogan »So
wichtig wie das tägliche Glas Milch!« knüpfe,
so heißt es in einem jüngst ergangenen Urteil,
an die verbreitete Meinung an, Kinder und Jugendliche sollten im Hinblick auf die gesundheitsfördernde Wirkung täglich ein Glas Milch
trinken, erläuterte der Erste Zivilsenat. Welche
gesundheitsfördernde Wirkung? Ja – die Meinung, Milch sei gesund, ist weit verbreitet …
aber alle möglichen Meinungen sind weit verbreitet und dennoch nicht legal oder schlechterdings haltbar … seit wann können Meinungen Grundlagen für Gerichtsurteile sein!? Die
Gütersloher Ärzte Prof. Dr. Bodo Melnik und
Jens Keisinger weisen schon seit Längerem
darauf hin, dass Milch alles andere als gesund
ist. Ein Glas Milch ist jedenfalls nicht wichtig
und gezuckerter Joghurt schon gar nicht.
Lieber Bernie Ecclestone,
»Letztendlich ist das Publikum in Deutschland – und nur Gott weiß warum – einfach
lausig«, so sprachst Du kürzlich in der Presse. Aber vielleicht, Bernie, ist auch die Formel
1 inzwischen einfach lausig? Die Faszination,
die früher von den Boliden mit ihrem ohrenbetäubenden Motorenklang ausging, ist jedenfalls einer leisetreterischen Hightech-Sportart
gewichen, in der Political correctness alles ist.
Will man das wirklich noch sehen? Offenbar
nicht. Jedenfalls wollen das offensichtlich immer weniger. Und schon gar nicht das ach so
lausige, deutsche Publikum.
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Typo-Katastrophen …
… sind mittlerweile nicht nur an der Tagesordnung, sondern werden geradezu angebetet: In diesem Jahr findet die Veranstaltungsreihe »gotteswort.Reformation.Bild.Bibel.2015« statt. Was.Für.eine.manierierte.Typo Graphische.Kata.Strophe. Schlimmer noch
als Uschis qua Gesetz attraktivitätsgesteigerte bunte Wohlfühltruppe mit ihrem Slogan »Wir.Dienen.Deutschland.«. Aber auch
»LebenFindetInnenSta(d)t(t)« ist nicht von
schlechten Eltern. Die Leute lieben Binnenmajuskeln, Deppenapostrophe, Deppenleerzeichen, Weglassungen von Leerzeichen, sie
lieben generell falsche Schreibweisen und bestehen sogar ausdrücklich darauf.
ob der Islam zu Deutschland gehört, lässt
sich nicht mit ja oder nein beantworten – es
kommt darauf an, was das überhaupt bedeuten soll. Das ist ähnlich wie die Frage: »Schlagen Sie immer noch Ihre Frau – ja oder nein?«
Im Grunde genommen gehört keine Religion zu Deutschland, und gleichzeitig alle und
ebenfalls der Atheismus, der in diesem Diskurs aus unerfindlichen Gründen niemals erwähnt wird, dabei stellt er die größte Gruppe
in Fragen der religiösen (oder eben nicht religiösen) Weltanschauung dar. Der deutsche
Staat ist (jedenfalls auf dem Papier) säkular.
Der deutsche Staat definiert sich nicht als Ansammlung von Religionen, als ewig andauernde Glaubenskongregation, sondern als Summe seiner Bürger, zu denen selbstverständlich auch Moslems gehören. Sonst müsste
man auch sagen, dass Mord und Totschlag zu
Deutschland gehören. Tun sie das? In gewisser
Weise schon, aber Deutschland definiert sich
nicht durch Mord und Totschlag. Ebenso wenig definiert sich Deutschland durch den Islam. Deutschland definiert sich (jedenfalls auf
dem Papier) eben nicht durch irgendeine Religion, sondern durch eine säkulare, humanistisch geprägte Verfassung, die der religiösen
Tradition diametral entgegensteht. Was nicht
heißt, dass diese religiöse Tradition damit untergegangen wäre, aber sie ist im Großen und
Ganzen zur harmlosen Folklore geworden. Ob
das wünschenswert ist, mag auf einem anderen
Blatt stehen, auf jeden Fall ist es die Realität
in Deutschland.
Ach Gott,
Herr Wileschek,
»Wenn Journalisten und andere hemmungslos die tiefsten Überzeugungen von Milliarden
tiefgläubiger Moslems verunglimpfen und sie
im Innersten verletzen, braucht man sich nicht
zu wundern, wenn dann außer Kontrolle geratene Hitzköpfe zu Mord und Totschlag greifen«, schrieben Sie in einem Leserbrief. Was
für Tabletten haben Sie eigentlich genommen?
Naja, Dirk Steffens,
den Verbrauchern die Verantwortung für Massentierhaltung und Tierquälerei zuzuschieben,
ist etwas billig, meinen Sie nicht? Der Verbraucher kauft nun einmal so billig wie möglich ein und schert sich einen Scheiß um die
Implikationen. Das weiß offenbar jeder außer
Ihnen. Die Verantwortung liegt bei denen, die
das zulassen und Billigfleisch anbieten.
Liebe Impfgegner,
ist es das, was Ihr wollt? In Berlin ist ein anderthalb Jahre alter Junge an Masern gestorben. »Es gibt viele Impfgegner, die Masern als
Kinderkrankheit abtun«, kritisiert Gesundheitssenator Mario Czaja. Zwar seien mehr als
90 Prozent der Berliner Kinder bei der Einschulung geimpft. Große Lücken gebe es aber
bei Erwachsenen …
Gültig bis 15.04.2015
1) Finanzierung über den Kreditrahmen des Einkaufskontos; Nettokreditbetrag bonitätsabhängig bis
5.000 €. Veränderliche Sollzinsen (jährlich): 9,47 %
bei Inanspruchnahme des Kreditrahmens bis 1000
€, darüber 14,84 % (15,90 % effektiver Jahreszins).
Die monatliche Rate beträgt 3 % der jeweils höchsten, auf volle 100 € gerundeten Inanspruchnahme des
Kreditrahmens, mindestens 9 €. Angaben zugleich
repräsentatives Beispiel i. S. d. § 6a Abs. 3 PAngV.
Vermittlung erfolgt ausschließlich für die Commerz
Finanz GmbH, Schwanthalerstr. 31, 80336 München. 2) Angebot gilt für Breitband-Neukunden bei
Buchung eines MagentaZuhause S Pakets bis zum
31.12.2015. MagentaZuhause S kostet in den ersten
12 Monaten 29,95 €/Monat, ab dem 13. Monat 34,95
€/Monat. Der Aufpreis für MagentaZuhause S Entertain (mit TV) beträgt in den ersten 24 Monaten 9,95 €/
Monat, danach 14,95 €/Monat (inkl. 4,95 €/Monat für
den Festplattenrekorder). Voraussetzung ist ein geeigneter Router. Einmalgutschrift in Höhe von 120 € bei
gleichzeitiger Buchung eines Endgeräte-Service-Pakets für Speedport W 724V (4,95 €/Monat). Hardware
zzgl. Versandkosten in Höhe von 6,95 €. Einmaliger
Bereitstellungspreis für neuen Telefonanschluss
69,95
€. Mindestvertragslaufzeit für MagentaZuhause
16:25
24 Monate, für Festplattenrekorder und Speedport
12 Monate. MagentaZuhause S ist in fast allen Anschlussbereichen verfügbar. Individuelle Bandbreite
abhängig von der Verfügbarkeit. Ein Angebot von:
Telekom Deutschland GmbH, Landgrabenweg 151,
53227 Bonn. Dies ist ein Angebot der aetka Communication Center AG, Niederfrohnaer Weg 1, 09232
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gilt nur solange der Vorrat reicht. Firma und Anschrift
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T O TA L LO K A L
AUSBILDUNG
Der Realisierungswettbewerb »Feuer- und Rettungswache« hat einen Sieger – die Berliner Architekten
Rintz und Quack haben gewonnen
I
m Realisierungswettbewerb für den
Neubau der Feuer- und Rettungswache der Stadt Gütersloh hat die ARQ –
Architekten Rintz und Quack aus Berlin den ersten Preis gewonnen. Vier weitere Preise wurden an Gatermann und
Schossig Architekten, Generalplaner aus
Köln, an die Struhk Architekten Planungsgesellschaft mbH aus Braunschweig, an
die Schulz & Schulz Architekten GmbH
aus Leipzig und an die AGN Niederberghaus & Partner GmbH aus Ibbenbüren
vergeben. Das ist das Ergebnis des Preisgerichtes, das die Wettbewerbsarbeiten
begutachtet und bewertet hat. Insgesamt
wurden 78.000 Euro als Preisgelder vergeben, der erste Preis war mit 22.000 Euro dotiert. »Mit dem Realisierungswettbewerb haben wir eine entscheidende Voraussetzung für unseren Feuerwehrneubau geschaffen – für die Sicherheit und
die Versorgung unserer Bürgerinnen und
Bürger«, freute sich Bürgermeisterin Maria Unger bei der Vergabe der Preise und
Anerkennungen im Foyer des Gütersloher Theaters.
Im EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerb wurden die eingegangenen Wettbewerbsentwürfe nach den Kriterien der
Gestaltungsqualität, der funktionalen
Umsetzung in Bezug auf das Raumprogramm, die Nutzung und die Einhaltung
der bauordnungsrechtlichen Vorschriften
sowie der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beurteilt. Ziel des Wettbewerbs
Bürgermeisterin Maria Unger, Dirk Schweikart (Regio
IT), Dr. Hartmut Beuß (Land
NRW), Dr. Georg Thiel (Bundesinnenministerium), und
Dr. Markus Kremer (Projektleiter im Gütsler Rathaus)
NEUES BÜRGERPORTAL
W
ww.buergerportal.guetersloh.de
– das ist ab sofort die Tür zu vielen Dienstleistungen der Stadt.
Im Rahmen einer öffentlichen
Veranstaltung hat Bürgermeisterin Maria Unger die Online-Plattform jetzt auf der Studiobühne des Gütersloher Theaters freigeschaltet. Mit dem Bürgerportal startet die Verwaltung in eine neue Ära elektronischer Angebote
für die Bürgerinnen und Bürger. Möglich wurde das durch die Teilnahme am Projekt »Modellkommune E-Government« des Bundesinnenministeriums.
Die Erreichbarkeit rund
um die Uhr, die Bündelung
elektronischer Dienstleistungen aus dem Rathaus
unter einer Adresse und
an einem Ort, neue OnlineBezahlangebote wie Paypal und Giro-Checkout, die
Erstellung eines »Bürgerkontos«, das nach einmaligem Einloggen für alle Verwaltungskontakte schnell
und unkompliziert zur Verfügung steht – das vor allem
sind die Vorteile, die das
Bürgerportal bietet. Verfolgt wird dabei dabei auch
das Ziel einer »medien-
10 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
bruchfreien« Abwicklung der Bürgeranliegen –
elektronisch vom Erstkontakt bis zur Archivierung. Auch das ist Teil des Modellprojekts, an
dem neben Gütersloh auch die Stadt Düren und
der Landkreis Cochem-Zell teilnehmen. »So ist
es auch ein gutes Beispiel für interkommunale Kooperation«, betonte Bürgermeisterin Maria Unger bei der Freischaltung, »denn der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern
ist Bestandteil des Projekts«.
Dahinter steht eine komplexe elektronische
Logistik. Im ersten Schritt umfasst das Bürgerportal unter anderem
die An-, Ab- und Ummeldung sowie die Meldung
defekter Müllgefäße, Hundesteuerangelegenheiten,
Sperrmüllanträge, die Beantragung und Bezahlung
von Melde- und Aufenthaltsbescheinigungen, Antrag und Zahlung von Melderegisterauskünften, Beantragung und Zahlung
von Personenstandsurkunden, aber auch den Online-Ticketverkauf, Fundsachen- und Ferienspiele online oder die Kita-Anmeldeplattform »Little Bird«.
Weitere Dienstleistungen
werden Schritt für Schritt hinzugefügt und sollen – so die Planung – um dezentrale TerminalLösungen ergänzt werden.
Wichtiger Bestandteil des Bürgerportals ist
das Bürgerkonto. Nach einer einmaligen Registrierung hat der Bürger die Möglichkeit, Anträge zu stellen, sich den jeweiligen Bearbeitungsstand eines Anliegens anzeigen zu lassen
oder die Archivierung der beantragten Dienstleistungen nachzuverfolgen. Die Anmeldung
für ein Bürgerkonto erfolgt klassisch über die
Eingabe einer Kennung und des Passworts oder
mit Hilfe des neuen Personalausweises. Einmal
registriert und eingeloggt überträgt das System
automatisch die Daten des Nutzers in den jeweiligen Antrag. Das spart Zeit und erleichtert die
Beantragung einer Dienstleistung.
Viel Lob für die Stadt Gütersloh gab es bei
der Veranstaltung vom Vertreter des Bundesinnenministeriums, Dr. Georg Thiel, und dem
Vertreter des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr.
Hartmut Beuß. Der Bund lerne hier von den
Kommunen, legte Thiel das Augenmerk auf
»Best-Practice-Lösungen« für digitale Dienstleistungsangebote. Und Hartmut Beuß betonte in seinen Ausführungen zum Sachstand EGovernment-Gesetz Nordrhein-Westfalen, das
zurzeit als Referentenentwurf in der Abstimmung ist: »Man kann auch etwas tun, ohne dazu rechtlich verpflichtet zu sein. Gütersloh ist
dafür das beste Beispiel«.
FOTOS: GPR, REGIO IT
Das neue Tor zur Online-Dienstleistung im Rathaus »Geklickt.erledigt –
Bürgerportal.guetersloh.de« ist im Netz – möglich wurde das durch die Teilnahme
am Projekt »Modellkommune E-Government« des Bundesinnenministeriums.
war es, eine Zukunftsperspektive für den
Standort der Hauptfeuerwache zu schaffen. Das gesamte Raumprogramm umfasst für die Berufsfeuerwehr mit Rettungsdienst und der Kreisleitstelle eine Fläche
von rund 5.200 Quadratmetern, die 34
Stellplätze in den Fahrzeughallen inklusive Waschhalle beinhaltet.
Insgesamt 20 Entwürfe lagen dem
Preisgericht am Donnerstag, 26. Februar,
zur Beurteilung vor. Als Preisrichter fungierten Professor Helmut C. Schulitz aus
Braunschweig, Professor Stefan Rettich
aus Bremen und Leipzig, Professor Heike Matcha aus Berlin sowie von Seiten
der Verwaltung die erste Beigeordnete
Christine Lang und Stadtbaurat Henning
Schulz. Zudem waren sämtliche Fraktionen als stellvertretende Preisrichter Teil
des Preisgerichtes genauso wie Spezialisten und sachkundige Berater zur Beurteilung der Kosten.
Maria Unger, die
Architekten Michael
Meier und Philipp
Quack, Hans-Joachim
Koch, Henning Schulz
und Christine Lang
FOTO: GPR
FEUER- UND
RETTUNGSWACHE
MARIA
UNGER
DR. GEORG
THIEL
Maria trifft
L
DR. GEORG
THIEL
ob vom Bund hört man gern. Und wenn
ein solcher Abend per se auch dazu
dient, sich einmal gegenseitig auf die
Schulter zu klopfen für die geleistete Arbeit , so freut man sich als Bürgermeisterin
doch, dass der Name Gütersloh im Bundesinnenministerium einen guten Klang hat.
Nicht nur, weil wir mit unserer Bewerbung
im vergangenen Jahr als »Modellkommune EGovernment« ausgewählt wurden, sondern
weil wir offenbar unsere Hausaufgaben ganz
mustergültig erledigt haben. »Rückendeckung
durch die Hausspitze«, vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit«, »Einbeziehung der Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen« – das sind nur drei Kriterien, die Dr. Georg Thiel als stellvertretender
Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium zuständig für Verwaltungsmodernisierung und
Verwaltungsorganisation als wesentliche Voraussetzungen für ein gut funktionierendes digitales Serviceangebot der Verwaltung genannt
hat. In Gütersloh sieht er all das verwirklicht.
So ist die gelungene Veranstaltung zur Freischaltung unseres Gütersloher Bürgerportals
auch ein Kompliment an die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen, die in der Projektgruppe und
darüber hinaus den Start von www.buergerportal.guetersloh.de in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet haben. Ein großes
Stück Weg liegt noch vor uns. Doch wir haben die Tür geöffnet ins Feld der digitalisierten Dienstleistungsprozesse – zum Nutzen
der Bürgerinnen und Bürger und offensichtlich
auch zum Nutzen von Landes- und Bundesebene. Denn wie formulierte es noch Dr. Thiel:
»Der Bund lernt von den Kommunen«. Dem
stimme ich gerne zu.
Dr. Georg Thiel studierte Rechtswissenschaften und promovierte anschließend an der Universität Köln. 1988 war er im Bundesamt für
Zivilschutz tätig, 1990 Referent in der Fachabteilung »Vertriebene« im Bundesministerium
des Inneren, anschließend Organisationsreferat im Bundesministerium des Inneren, 1997
Leiter des Organisationsreferats, 2002 Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk,
2006 ständiger Vertreter des Abteilungsleister
»Verwaltungsmodernisierung, Verwaltungsorganisation« und seit 2007 zusätzlich Leiter der
Projektgruppe »Fortentwicklung der Arbeit des
Verfassungsschutzes«.
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 11
T O TA L LO K A L
MEHR ALS
SKIFAHREN
Güterslohs schwedische Partnerstadt Falun hat
auf der Nordischen Skiweltmeisterschaft ein Stadt­
entwicklungsprogramm aufgebaut.
G
FOTOS: GPR
AUCH MARIA UNGER
FIEBERTE BEI DER SKI-WM
BEGEISTERT MIT
12 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
lückliches Falun! Rund 500 Millionen TV-Zuschauer warfen in den
vergangenen Wochen einen täglichen Blick auf Güterslohs schwedische Partnerstadt. Das Ziel von 200.000
verkauften Karten war bereits nach zehn Tagen nordischer Ski-WM erreicht, auf der Medal Plaza vor dem Rathaus stieg jeden Abend
der Karneval der Fans und Flaggen und die
Hotels waren noch in 80 Kilometern Umkreis
ausgebucht. Marketing der Premium-Klasse darf man das wohl nennen. Doch das Feuerwerk soll nicht verpuffen, jetzt, wo die Karawane weiter gezogen ist. Die Stadt Falun
hat in den vergangenen Jahren sorgfältig daran gearbeitet, die Ausrichtung der nordischen
Ski-Weltmeisterschaften mit einem Stadtentwicklungsprogramm zu verbinden, das vom
Sport über die Bildung bis hin zur klassischen
Wirtschaftsförderung reicht. Erklärtes Ziel ist
eine Stadt, die weiter wächst.
»Beyond Skiing« ist das Motto, mit dem
sich Falun auf Fahnen, Mützen, Schals und
anderen Werbeträgern unübersehbar präsentiert. Heißt hier so viel wie »Mehr als Skifahren«, auch wenn man das kaum glauben will
angesichts der 45.000 Zuschauer im meistens ausverkauften Lugnet-Stadion. Das ist in
den vergangenen Jahren mit einem nicht unerheblichen Invest aufgemöbelt worden – inklusive der beiden berühmten Schanzen, die
wie Leuchttürme von weit her auf die Stadt
aufmerksam machen. Drumherum ist eine spektakuläre WM-Stadt aus Groß-Sponsoren-Pavillons, Veranstaltungszentren, TVund Team-Stützpunkten entstanden. Teile davon werden nach der Abschlusshymne wieder
»eingepackt«. Doch erhalten bleibt ein Campus, der Tourismus, Sport, Kultur, Bildung
und Wissenschaft auf kurzem Weg und in
kaum einem Kilometer Entfernung vom Stadtkern verbindet.
So liegt auch der Standort der Universität,
die sich Falun mit der Nachbarstadt Borlänge
teilt, in diesem Gebiet. Rund 12.000 Studentinnen und Studenten bereiten sich hier unter
anderem in Lehramtsfächern, Gesundheits-,
Sozial- und Medienwissenschaften aufs Berufsleben vor. Die vor einem Jahr eröffnete Bibliothek ist dort ein zentraler Treffpunkt – mit
einem lichtdurchfluteten Forum, das in seiner
strukturierten Möblierung vom hellen Holzboden, über die Stahlrohrsessel bis hin zu den
weißen Regalen lässig-gepflegte schwedische
Lebensart vermittelt.
Nicht unähnlich ist die Atmosphäre beim
Unternehmen »Tension Graphics«, das seinen Sitz im denkmalgeschützten Gebäude eines ehemaligen Kartografie-Archivs hat. Kreative Köpfe, die auf den ersten Blick nicht älter als höchstens 29 sein können, beschäftigen sich hier mit der Entwicklung von Online-Spielen. Die »Game-Industrie« gilt als
ein Motor der Wirtschaft in Schweden, allein
seit 2013 wird in diesem Bereich ein Wachstum von sechs Prozent verzeichnet. Auf den
Beitrag zur WM darf der Chef Magnus Björkman, ein paar Jahre über 30 und seit 1999 im
Geschäft, besonders stolz sein: die virtuelle
WM-Live-Arena als App mit allen Orten, Infos und Links fürs Smartphone.
Ein Erfolg, der auf der offiziellen WMWebsite einen prominenten Platz gefunden
und viel Aufmerksamkeit erregt hat – nicht
nur bei den Zuschauern, sondern auch bei
einigen der rund 460 Sponsoren, die dieses sportliche Großereignis fördern – neben
den Großen im Skizirkus auch zahlreiche lokale Unterstützer wie Tension Graphics, das
eng mit den lokalen Institutionen zusammenarbeitet. Denn das Stichwort »Gamification«
weist den Weg weit über die Daddel-Gemeinde hinaus: Projekte mit »spielerischen« Online-Elementen werden auch für Schulen oder
im Bereich des Sports entwickelt. Die Dalarna Sport Academy, ebenfalls mit Sitz auf dem
Lugnet-Gelände unterhalb der Skischanzen,
ist dabei ebenfalls ein spannender Partner,
der Bewegung aus der virtuellen Welt für reales Training nutzbar macht.
Aber auch angesichts ambitionierter Pläne
für Faluns Zukunft tritt die Geschichte dieser faszinierenden schwedischen Stadt nicht
in den Hintergrund. Seit 2001 ist Falun Weltkulturerbe. Die Kupfermine, die den Ort vor
Jahrhunderten weltbekannt und reich machte,
ist dafür der Hauptgrund. Aber auch die Altstadt, das warme »Falun-Rot« der Holzhäuser
mit ihren weiß abgesetzten Fensterrahmen,
die lebendig gewordene Bilderwelt des Malers
Carl Larsson ganz in der Nähe, eine Seenplatte, kilometerlange Loipen oder ein ansehnliches Alpin-Skigebiet sind auch außerhalb der
WM oder des jährlichen Weltcup-Zirkus ein
Argument für tausende von Touristinnen und
Touristen, dieses Stück Schweden immer wieder zu besuchen, das ein fein bemaltes Holzpferdchen zu seinem »Wappentier« gemacht
hat, das zu »Schwedens Kulturhauptstadt
2014« ernannt wurde …
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 13
T O TA L LO K A L
ANZEIGE
P RO G R A M M
B LÜ T E N T R ÄUM E
Am Stand von »Die 3 an der A2« auf dem Berliner Platz informieren die Gütersloh Marketing
GmbH, die Flora Westfalica und das Forum Oelde vom 19. bis zum 22. März über die Schönheit
und Angebote ihrer Parks und Gärten.
19. bis 22. März 2015
M A R T I N - LU T H E R - K I RC H E
Cornelis Monsma, »Kunst und Glaube«, bis zum
12. April, am Samstag, 21. März, von 14 bis
17 Uhr, und am Sonntag, 22. März, von 15 bis
17 Uhr, lädt die Frauenhilfe Gütersloh zum »Kirchen-Café« ein, unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Sigmund Bothmann findet am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr ein Gesprächskonzert
mit Kantaten von Johann S. Bach statt.
Eröffnungs-Wochenende
Gütersloher
Frühling
A P OS T E L K I RC H E
Bei der »Orgelmusik zur Mittagszeit« präsentiert der Haus-Organist Markus Titzeck am Samstag, 21. März, um 12 Uhr ein Programm, den Rasen vor der Apostelkirche dekoriert Klaus Dieter Brockmann von der Gärtnerei Stender wieder
mit einem »Frühlingsblumenband«.
Der Berliner Platz verwandelt sich zum »Gütersloher Frühling«
wieder in eine prachtvolle Parklandschaft
S TA DT B I B L I OT H E K
S TA DTMUS E UM
In der Sonderausstellung »Aus der Vorratskammer der Phantasie« zeigt die Woldemar-Winkler-Stiftung im Stadtmuseum eine Auswahl aus
dem zeichnerischen Werk des großen Gütersloher Künstlers, am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr
sind die Besucherinnen und Besucher herzlich zu
einer exklusiven Führung durch die Ausstellung
mit Christoph Winkler eingeladen.
D R E I E C KS P L AT Z
Zum »Relaxen« lädt der Dreiecksplatz jeden
ein, der sich eine Pause gönnen will, mit Beginn
des »Gütersloher Frühlings« am 19. März schmücken bei gutem Wetter auch wieder die vielen
Liegestühle den Platz, individuelle Gastronomie
findet sich rund um den Platz und die inhabergeführten Fachgeschäfte und Dienstleister bieten
nicht nur zum verkaufsoffenen Sonntag am 22.
März Genuss und guten Service.
Der Frühling kommt auch in diesem Jahr wie immer
zuerst nach Gütersloh – ab dem 19. März findet in der Innenstadt »Gütersloher Frühling« mit vielen Aktionen statt.
V
om 19. März bis zum 3. Mai
steht die Gütersloher Innenstadt ganz im Zeichen des »Gütersloher Frühlings«. Am Eröffnungswochenende gibt die »Grüne Branche« zum zwölften Mal mitten in der Stadt
eine Kostprobe ihres Könnens. Bis zum 3.
Mai steht auf dem Berliner Platz auch die
»Innenstadt-Oase«, eine Parklandschaft,
GARTENGUIDE
GÜTERSLOHS GARTENGUIDE | NR. 8 | KOSTENLOS
P R I M E LV E R K AU F
Gleich um 9 Uhr beginnt am Montag, 24. März,
auf dem Berliner Platz der Verkauf bunter Primeln und Frühlingsblumen, organisiert wird der
Verkauf von Jugendlichen aus dem Berufsförderungszentrum Gütersloh, der Erlös kommt auch in
diesem Jahr dem Kolping-Werk zugute.
PLUS
GÜTERSLOHER
FRÜHLING VOM
19. MÄRZ BIS
ZUM 3. MAI
VA R I E T É GA L A
Die »Varietégala Frühlingsträume« am Samstag,
21. März, um 19.30 Uhr im Gütersloher Theater
bietet ein Varietéhighlight der Extraklasse, Inszenierungskünstler Dirk Denzer holt in dieser atemberaubenden Show wieder herausragende Varietékünstler auf die Bühne des Theaters.
14 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Gütersloh
GÜTSEL BLÜHT AUF
Frühlingsfest
GÜTSEL BLÜHT AUF
ALLES FÜR DEN HEIMISCHEN GARTEN,
INFORMATIONEN UND ANGEBOTE VON
GÜTERSLOHER GARTENEXPERTEN
die von Varnholt – Grün mit System und
Schröder & Setter gestaltet wird. Die bunte
Farbenpracht in der Innenstadt ist sieben
Wochen lang der Anziehungspunkt für die
ganze Region. Die Unternehmen der grünen Branche bereichern den »Gütersloher
Frühling« nun schon seit zwölf Jahren mit
Kreativität und großem Engagement. Jedes
Jahr werden dabei neue Ideen in mehr als
50 Blumenellipsen präsentiert. Die enge
Zusammenarbeit mit den »Baustoff-Partnern«, dem Gütersloher Wertstoffzentrum
und dem Rasenhof Wullengerd ermöglicht
es den »Parkbeauftragten« Heiner Varnholt und Uwe Schröder, eine Wohlfühloase
mitten in der Innenstadt für die Gütersloher und Besucher zu gestalten. Bürgermeisterin Maria Unger und Daniel Lükel,
Vorstandsvorsitzender der Werbegemeinschaft Gütersloh, eröffnen den »Gütersloher Frühling« am Donnerstag, 19. März,
um 17 Uhr auf dem Berliner Platz.
»Gütersloh blüht auf« vom 19. bis zum
22. März, »Gütersloh blüht weiter«
vom 23. März bis zum 1. Mai und »Gütersloh in voller Blüte« vom 2. bis zum
3. Mai, weitere Informationen unter
www.gueters­loherfruehling.de
blüht auf
Sonntag verkaufsoffen 13–18 Uhr
www.GuetersloherFruehling.de
FOTOS: GÜTERSLOH MARKETING GMBH, GUETSEL.DE
Am Donnerstag, 19. März, um 15 Uhr gibt es ein
besonderes Gedächtnistraining für die Generation »55+«, für Kinder ab vier Jahren liest Annette Langen am Donnerstag, 19. März, um 16 Uhr
aus »Ritter Wüterich und Drache Borste«, Kinder ab neun Jahren erfahren am 20. März um
10 Uhr von Doris Mendlewitsch alles über Erfindungen, Kinder ab fünf Jahren sind am 21. März
um 11 Uhr bei »Gütersloh liest vor« richtig.
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 15
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T O TA L LO K A L
ARCHITEKTUR
Tanzen
lernen für
jedes Alter!
GÜTSLER STADTKENNER
In den nächsten Ausgaben stellen wir die Stadtführerinnen und Stadtführer
der Gütersloh Marketing GmbH persönlich vor – den Anfang machen Barbara Best
und ihre Führungen »Mord(s)geschichten« und »Für kleine Entdecker«.
G
anz klar: Barbara Best, die seit 40
Jahren in Gütersloh lebt, kennt die
Stadt wie ihre Westentasche. Neben
dem klassischen Stadtrundgang hat
sie sich aber auch auf die dunklen Seiten von
Gütersloh spezialisiert. Das ist nicht verwunderlich, denn vor ihrer Tätigkeit als Erzieherin war Barbara Best bei der Kriminalpolizei.
Bei ihrer Stadtführung »Mord(s)geschichten«
stehen historische Kriminalfälle aus den letzten Jahrhunderten in Gütersloh auf dem Programm. Bei dem rund zwei Stunden dauernden Rundgang nimmt Barbara Best die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine
Zeitreise vom Dreißigjährigen Krieg über die
Märzrevolution im 19. Jahrhundert bis zu
aktuellen Geschehnissen.
Der Rundgang startet am Alten Kirch­
platz. Die Anwohner brannten illegal
Schnaps und zahlten dafür natürlich keine Steuern. Auch über den Schmuggel des »weißen Goldes« – Salz war damals kostbarer als Gold – wird berichtet. Der Friedhof »Unter den Ulmen« –
Schauplatz zweier Morde – ist eine weitere Station. Über die Alte Heuwaage –
die frühere Grenze zwischen Herrschaft
Rheda und Amt Reckenberg – und die
Alte Mühle führt der Weg dann bis zum
Parkhotel. Hier erfahren die Teilnehmer dann vom großen Gütersloher Postraub im Jahr 1981. Die Täter erbeuteten 600.000 Mark, konnten aber dank
des Einsatzes einer Sonderkommission
schnell gefasst werden.
Besonders beliebt sind auch die Kinderstadtführungen. Dabei bringt sie den
»Kleinen Entdeckern« die Stadt spielerisch nahe. »Bei meinem Beruf bot sich
diese Idee natürlich an«, so die ehemalige
Erzieherin. Mit den Kindern geht sie zum
Beispiel ins Rathaus. Hier lernen die Kids
den Ratssaal kennen und können, wenn
sie Glück haben, auch die Bürgermeisterin treffen. Belustigt erzählt Barbara Best, dass auf die Frage nach dem Na-
men der Bürgermeisterin 90 Prozent der Kinder mit »Angela Merkel« antworten.
Ein kurzer Besuch im Stadtmuseum gehört
natürlich auch dazu. Und wenn es das Wetter erlaubt, dann können die Kinder in Holzklotschen bis zu Güths Mariechen laufen.
So erfahren sie die Welt der Kinder von damals im wahrsten Wortsinne. Barbara Best
bringt auch altes Spielzeug und Gebrauchsgegenstände mit, um den Kindern die Lebensumstände der damaligen Zeit begreiflich zu machen. Ihr gelerntes Wissen können die Kids dann direkt umsetzen, indem sie die zur Führung gehörenden Fragekärtchen beantworten. Und zur Belohnung gibt es zum Schluss einen coolen »GTown-Kids«-Button. »Die Arbeit
als Stadtführerin macht mir sehr viel
Spaß«, so Barbara Best, »ich mag den
Umgang mit unterschiedlichen Menschen. Außerdem ist jede Führung
eine wunderbare Herausforderung.
Denn alle Gruppen sind anders«.
Bemerkenswertes
Wohnhaus an der
Ibrüggerstraße,
Ecke Siegfriedstraße
GUT GEBAUT
Im Inneren bietet das Haus drei von einander un­
abhängig bespielbare Ebenen, die quasi jeder Lebensund Wohnsituation angepasst werden können.
I
BARBARA BEST
Barbara Best wohnt seit 40
FOTO: DETLEF GÜTHENKE
Jahren in Gütersloh. 2009 ließ
sie sich bei der Volkshochschule Gütersloh zur offiziellen Stadtführerin ausbilden.
Neben dem »Klassiker«, den
»Mord(s)geschichten« und
der Kinderstadtführung bietet sie gemeinsam mit Stadtführerin Annett Rassfeld einen Rundgang zur Geschichte von Gütersloher Frauen an.
m Spannungsfeld zwischen dem Stadtpark im Süden und einer einer großvolumigen Wohnbebauung im Norden,
die sich fast wie eine Wand erscheint
(die Nordkurve) gibt es an der Ibrüggerstraße, Ecke Siegfriedstraße dieses bemerkenswertes Wohnhaus. Es steht auf
der Konversionsfläche des ehemaligen
Sägewerks Stockmeyer & Diestelkamp.
Der Bebauungsplan sah an dieser Stelle
eigentlich ein Zeltdachhaus mit quadratischem Grundriss vor. Aufgrund der besonderen Lage einigten sich Bauherr und
der Gütersloher Architekt Reinhard Michel mit dem Fachbereich Planung der
Stadt auf eine Abweichung von den Vorgaben. So entstand eine winkelförmige
Bebauung aus Satteldachbaukörper und
vorgelagerter Garage, die den Garten
zweiseitig schützend fasst. Die vorhandenen Bäume an der Grenze zur Siegfriedstraße blieben erhalten und wurden Teil
des räumlichen Konzepts.
Reinhard Michel, Moltkestraße 2 a,
33330 Gütersloh, Telefon (0 52 41)
7 09 29 00, Telefax 7 09 29 01, Infos
unter www.archiwerk.info
Gestaltungsbeirat Gütersloh,
Michael Knostmann, Berliner Straße  70, Telefon (0 52 41) 8 22-7 26,
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16 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
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14 Uhr, weitere Infos im Internet unter
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TERMINE
FRÜHLINGSKONZERT
Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr
veranstaltet sein alljährliches Frühlingskonzert
Samstag, 14. März, 19 Uhr, Gerätehaus
der Spexarder Feuerwehr
TAUBENM ARK T
Spexard
Der Spexarder Brieftaubenzuchtverein »Heimattreue« veranstaltet den zweiten Spexarder Taubenmarkt mit vielen interessanten Tieren. Der Verein »Heimattreue Spexard« wurde am 27. Mai 1930 im Hause von Johann
Stickling an der Verler Straße gegründet.
Sonntag, 15. März, 10 Uhr
SPORTSCHÜTZEN
D
VERSA MMLUNGEN
Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins am Mittwoch, 18. März, 20 Uhr, im
Spexarder Bauernhaus, der Katholischen
Frauen Deutschlands St. Bruder Konrad am
Donnerstag, 19. März, 19 Uhr, im Pfarrheim
Bruder-Konrad und der Jungschützen am
Sonntag, 22. März, 18.30 Uhr, im Spexarder Bauernhaus
LITE R ARISCHER ABEND
Literarischer Abend des Spexarder Heimatvereins im Spexarder Bauernhaus
Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr,
Spexarder Bauernhaus, Lukasstraße 14
Ü - 4 0 - PART Y
Traditionelle Ü-40-Party des Spexarder Jugendfördervereins im Spexarder Bauernhaus
Samstag, 21. März, 20 Uhr, Spexarder
Bauernhaus, Lukasstraße 14
Zum Spexarder
»Sportschützen
des Jahres« wurde jetzt Heinrich
Becker gekürt
BETSTUNDE
Betstunde am Gründonnerstag der Katholischen Frauen Deutschlands St. Bruder Konrad
Donnerstag, 2. April, 21 Uhr, BruderKonrad-Kirche, Spexard
er Sportschützenverein Hubertus Spexard investiert
32.000 Euro in seine Schießanlage an der Neuenkirchener Straße. Die Mitglieder beschlossen die Anschaffung einer elektronischen Anlage einstimmig auf der Jahreshauptversammlung. »Wir sind einer der wenigen Vereine im Schützenkreis die noch keine Anlage besitzen und wollen keinen Wettbewerbsnachteil für unsere Aktiven«, begründete Vorsitzender Friedhelm Brüggemann den Schritt in die Zukunft. Die
Kosten für die Investition sind zu 90
Prozent durch Spenden und Rücklagen der vergangenen Jahre gesichert. Die noch fehlende Restsumme
soll durch weitere Spenden bis zum
Sommer gesammelt werden. »Das
werden wir schaffen und nach den
Sommerferien wird die neue Anlage
dann in Betrieb gehen«, teilte Friedhelm Brüggemann mit. Die sportliche
Bilanz der zehn Mannschaften mit 51
Aktiven konnte sich wieder sehen lassen. »Unsere Mannschaften gehören
zu den besten im Kreis Gütersloh«,
teilte der sportliche Leiter Josef Thiesbrummel jetzt mit.
OSTERFEUER
Traditionelles Osterfeier des Spexarder Heimatvereins auf dem Spexarder Festplatz
Sonntag, 5. April, 19 Uhr, Festplatz
Traditioneller Scheunenball der Spexarder
Jungschützen im Spexarder Bauernhaus
Samstag, 11. April, 20.30 Uhr, Spexarder Bauernhaus, Lukasstraße 14
KRE ATIVSEMINAR
Kreativseimnar »Perlenschmuck und Filzen«
des Spexarder Landfrauenverbands
Freitag, 17. April, 19 Uhr, Spexarder
Bauernhaus, Lukasstraße 14
TERMINK ALENDER
Die Termine stehen unter www.spexard.net
auch immer aktuell im Internet …
18 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Verkaufsoffen am
15. März, 14–18 Uhr
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Mechthild Mohr ist die neue Vorsitzende des Spielmannszugs der Schützenbruderschaft Spexard – sie hat den Vorsitz jetzt von Oliver Kramer übernommen …
Melissa Kellner, Indra
Helfberend, Steffi Kleinegreber und Dustin
Chabrowski wurden
jetzt ausgezeichnet
D
MUSIKZUG SPEXARD
Der Musikzug Spexard der Freiwilligen Feuerwehr Gütersloh hat seine erfolgreiche Jugendarbeit fortgesetzt. »Das war ein gelungenes Vereinsjahr«, bilanzierte der Vorsitzende
Jörg Bartonitschek während der Generalversammlung im Gerätehaus der Blauröcke. Der
Musikzug kann im 125. Jahr seines Bestehens zwei Nachwuchsorchester mit 32 Mitgliedern
und die musikalische Früherziehung mit 22 Kindern vorweisen. Das Hauptorchester mit
seinen 62 Musikern traf sich zu 50 Proben und absolvierte 45 Auftritte. Für ihren Fleiß bei
allen Proben dabei gewesen zu sein, wurde Melissa Kellner ausgezeichnet. Für langjährige
Mitgliedschaft erhielten Indra Helfberend, Dustin Chabrowski (beide zehn Jahre) und Steffi
Kleinegreber (20 Jahre) eine Auszeichnung.
FOTO: LENNIS, SXC.HU
SC HEUNENBALL
Lagerverkauf für Markenmöbel
SPIELMANNSZUG
OSTERE IE RSCHIESSEN
Ostereierschießen des Sportschützenvereins
Montag, 6. April, 10.30 Uhr, Schießstand
Neuenkirchener Straße
für Ihr Zuhause
FOTO: MARKUS SCHUMACHER
FRÜHLINGSKONZERT
Frühlingskonzert des Musikzugs der Frei­
willigen Feuerwehr im Gerätehaus
Sonntag, 15. März, 18 Uhr
er Spielmannszug der St. Hubertus Schützenbruderschaft Spexard
steht unter neuer Leitung. Den
Vorsitz hat Mechthild Mohr (41)
von Oliver Kramer übernommen. Der bisherige Vorsitzende der »Knüppeljungs« zog
sich nach acht Jahren aus gesundheitlichen
Gründen zurück. Die neue Vorsitzende spielt
seit drei Jahren Flöte im Spielmannszug und
ist dem Spexarder Schützenwesen seit Jahrzehnten verbunden. Zu ihrer Stellvertreterin
wählten die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung Britta Stengele für Volker Drücker,
der den Musikanten als musikalischer Leiter
und Tambourmajor erhalten bleibt. Die Kassengeschäfte bleiben in den bewährten Händen von Jens Schneegaß. Die Schriftführung
hat Mareike Preuß von Katja Dickhuth übernommen. Als Jugendverterterin steht Sharon
Scolie dem Vorstand bei. Zu neuen Kassenprüferinnen wurden Bianca Scolie und Anne Weitekemper gewählt. Der Mitglieder des
Spielmannszuges absolvierten 40 Proben.
Das Oktoberfest im Bauernhaus wird seit
2011 ausgerichtet. In diesem Jahr wird bereits
am 5. September zünftig gefeiert.
Di–Fr 14–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr
HOTLINE: 0160 94 93 31 64
33449 Langenberg | Vornholzstraße 1–5
Zufahrt von der B55
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ZUR AUREA
Ein beeindruckendes Stück über den Maler Rothko und eine Reflexion über die Kunst
im 20. Jahrhundert des Renaissance-Theaters mit Dominique Horwitz in der Hauptrolle. Der berühmte amerikanische Maler Mark
Rothko, verkörpert von dem herausragenden
Dominique Horwitz, befindet sich auf dem
Höhepunkt seiner Karriere. Er soll für das
New-Yorker-Restaurant »Vier Jahreszeiten«
einen Zyklus von Wandbildern malen.
Montag, 16. März, 20 Uhr, Aula des
Ratsgymnasiums, Rektoratsstraße 23
MANUEL ANDRACK
»Das Wandern ist des Müllers Lust«, wer bei
dieser Zeile nun die Nase rümpft, der hasst
entweder Volkslieder oder er verabscheut es,
zu wandern. Damit steht er allerdings alleine da, denn nach Andrack wandern 40 Millionen Menschen und Deutschland hat sich
zum Wanderland entwickelt. Und Manuel
Andrack muss es schließlich wissen, denn er
Deutschlands Wanderpapst Nummer eins.
Mittwoch, 18. März, 20 Uhr, Stadt­halle Reethus, Rheda-Wiedenbrück
MUSICA DA CAMERA
1984
Das hochkarätige und abwechslungsreiche Theaterprogramm der Flora Westfalica
prägt bereits seit Jahren das kulturelle Leben
in Rheda-Wiedenbrück mit. Als George Orwell 1948 seine düstere Dystopie mit einem
Zahlendreher ins Jahr 1984 verlegte, war
das eine Jahrzehnte entfernte Zukunft. Andererseits, war es wirklich 1984? Orwells Held
Winston Smith war sich nie sicher. Wie sollte er auch? Schließlich war er als Angestellter des Ministeriums für Wahrheit selber daran beteiligt, täglich die Vergangenheit umzuschreiben. Heute spielen Jahreszahlen keine Rolle mehr. Bei Orwell markiert das Jahr
1984 schlicht das Ende der Geschichte.
Mittwoch, 15. April, 20 Uhr, Aula des
Ratsgymnasiums, Rektoratsstraße 23
MUSICA DA CAMERA
Das Programm des fulminanten Abschlusskonzertes mit Gebläse vom Barock bis zur
populären Musik des 20. Jahrhunderts mit
dem Blechbläserquintett »emBRASSment«
verbindet barocke Bläserklänge von Purcel,
Bach und Händel mit populären Klassikern
des 20. Jahrhunderts, die vom traditionellen
Jazz bis hin zu Bernsteins »West Side Story«
reichen. Die Idee der Reihe dieser Saison, Altes mit Neuem, kulturelles Erbe mit Moderne
zu verbinden, wird hier nochmals nachdrücklich hörbar. Auf der Bühne der Orangerie stehen Christian Schlz, Michael Dallmann, Lars
Proxa, Nikolai Kähler und Thomas Zühlke.
Donnerstag, 16. April, 20 Uhr, Oran­
gerie im Schloss Rheda
TERMINK ALENDER
Unter www.rheda-wiedenbrück.de stehen
die Termine auch immer aktuell Netz …
2 0 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Gunther Emmerlich tritt am Samstag, 25. April, in
der Aula des Ratsgymnasiums auf
GUNTHER
EMMERLICH
M
illionen Fernsehzuschauer
erlebten ihn vor wenigen
Tagen als Moderator und
Sänger des völlig ausverkauften Opernballs in der weltberühmten Dresdner Semper-Oper, und
auch die Aula des Ratsgymnasiums
Wiedenbrück wird bis auf den letzten
Platz besetzt sein, wenn der berühmte Sänger zusammen mit dem Männcherchor Cäcilia Wiedenbrück und
dem Männerchor Oelde unter der
Leitung von Gregor Lieckenbröcker
auftreten wird.
Inzwischen hat Chorleiter Gegor
Lieckenböcker das Programm zusammengestellt und bereits Einzelheiten mit Gunther Emmerlichs Pianisten Klaus Bender geklärt. Auch Gunther Emmerlich hat bereits seine besonderen Wünsche für Wiedenbrück
geäußert und möchte gern einige Lieder zusammen mit den Männern vortragen. Außerdem wird Olaf Wittel-
mann mit seiner Rhythmusgruppe einen Teil des Programms mitbestreiten. Unter dem Arbeitstitel »Lieder,
Arien und Musicalsongs für Bass –
mit bassenden und unbassenden Bemerkungen« hat sich ein höchst abwechslungsreiches, ohrenfälliges und
zugleich anspruchsvolles Programm
entwickelt, mit welchem der Männerchor Oelde sich in besonderer Weise
auszeichnen wird. Im thüringischen
Eisenberg geboren, studierte Gunther Emmerlich zunächst an der Ingenieurschule für Bauwesen in Erfurt, ehe er nach fünfjährigem Studium 1972 die Hochschule für Musik
»Franz Liszt« in Weimar in der Fachrichtung Operngesang absolvierte.
Samstag, 25. April, 19 Uhr, Aula des
Ratsgymnasiums Wiedenbrück, Vorverkauf bei allen bekannten Stellen,
www.kulturdirektion.de
Der Schwerpunkt im
Werk in Rheda-Wiedenbrück liegt auf der Lasertechnik, dort werden
Blech- und Rohrteile gelasert und abgekantet
Steuerberater
Bringmann Sandbaumhüter Bennewitz
Der berühmte Sänger präsentiert »Lieder,
Arien und Musicalsongs für Bass – mit bassenden und unbassenden Bemerkungen« …
Kanzlei Eickhoffstraße 43 33330 Gütersloh
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KOOPERATIONSPARTNER
• Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen
• Rechtsanwälte
• Steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung
• Wirtschaftsprüfer
(speziell auch für erbschaft- und schenkungsteuerliche Fragen)
• Nachfolgeplanungen
• Übernahme von Finanz- und Lohnbuchhaltungen
FOTO: GUNTHER EMMERLICH
Wiener Klassik in Frankreich … das Ensemble »Reeds, Wind & Fire« mit Rachel Frost
(Oboe), Ulf Guido Schäfer (Klarinette) und
Malte Refardt (Fagott) begeistert mit Harmoniemusik. Auf dem Programm stehen Werke
von mozart, Milhaud, Beethoven und Ibert.
Dienstag, 24. März, 20 Uhr, Orangerie im Schloss Rheda
FOTOS: RT LASERTECHNIK, STADT RHEDA-WIEDENBRÜCK
D
ie Aurea wächst: Die Firma RT Lasertechnik zieht von ihrem Standort an der Ringstraße auf eine rund
47.000 Quadratmeter große Fläche
auf dem Gelände des interkommunalen Gewerbegebiets und baut dort einen neuen Unternehmenssitz. Das zweite Werk von RT Lasertechnik, ansässig in Oelde, zieht mit auf die Aurea. »Da wir uns am Standort Rheda-Wiedenbrück und auch in Oelde sehr gut aufgehoben
fühlen und die hervorragende und konstruktive
Zusammenarbeit mit den beiden Städten sehr
schätzen, war es uns wichtig, hier im Raum zu
bleiben«, erklärt Werner Gehring, Hauptgesellschafter des Unternehmens. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2016. Bürgermeister
Theo Mettenborg freut sich über die Entscheidung und den anstehenden Umzug: »Ich hoffe,
dass sich die RT Lasertechnik GmbH auch weiterhin so positiv wie bisher entwickelt«. Mettenborg betonte, dass es der Stadt wichtig sei, heimischen Unternehmen mit der Aurea eine gute
Perspektive zu bieten.
• Existenzgründungsberatung
• Sanierungskonzepte
• Erstellung von Business- und Liquiditätsplänen
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 21
BUSINESS
... wir freuen uns auf Sie
IMMOBILIA 2015
Immobilien sind weiterhin sehr begehrt und der Immobilienboom hält an.
Die große Vielfalt der Immobiliennachfrage und damit einhergehend des Immo­
bilienangebots machen auch immer mehr Detailwissen erforderlich.
Anzeige
Ansgar Stahl, Geschäftsführer SKW
Haus und Grund,
und Simone Bille,
Geschäftsführerin der
SKW Haus und Grund
FAC H VO RTR ÄG E
FOTOS: SKW HAUS UNR GRUND
13 Uhr: »Neues Haus – alte Heizung
– Entscheidungshilfen zum wirtschaftlichen Heizen«, Referentin: Birgit BusseSander, SWG Stadtwerke Gütersloh
14 Uhr: »Immobilie GUT verkauft – Entscheidende Kriterien für einen erfolgreichen Verkauf zum besten Preis«, Referentin: Simone Bille, SKW Haus und Grund
15 Uhr: »Smartes Haus – intelligente Technologien am Beispiel des Musterhauses der SKW«, Referent: Ansgar
Stahl, SKW Haus und Grund
2 2 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
D
er Immobilienboom hält auch in Gütersloh unvermindert an – Eigentum
statt Miete steht hoch im Kurs, aber
auch der Trend zur Schaffung von Immobilieneigentum als Altersvorsorge oder Investitionsobjekt. Begünstigt wird dieser Umstand
neben der Stärke des Wirtschaftsstandortes
Gütersloh durch die nunmehr langjährige Niedrigzinsphase. Im Zehnjahresvergleich sind die
Darlehnskosten um 50 Prozent und mehr gesunken. Eigentum statt Miete ist somit für viele, die
damals ihren Traum vom Eigenheim nicht realisieren konnten, eine realistische Option. Bedingt durch die demographische Entwicklung,
die steigende Lebenserwartung und die Zunahme an Ein- und Zwei-Personen-Haushalten bilden dabei Eigentumswohnungen in infrastruk-
turell guten Lagen einen Schwerpunkt der Immobiliennachfrage. Die große Vielfalt der Immobiliennachfrage und damit einhergehend des
Immobilienangebots machen auch immer mehr
Detailwissen erforderlich. Zentrale Fragen dabei sind: »Was ist meine Immobilie wert?« und
»Welche Kriterien entscheiden über den Verkaufspreis der Immobilie?«.
»Hier braucht der private Verkäufer kompetente und sachkundige Beratung«, so Simone
Bille, Geschäftsführerin der SKW Haus und
Grund, Immobilientochter der Sparkasse Gütersloh und der Kreissparkasse Wiedenbrück,
»viele unserer Kundinnen und Kunden möchten im Zuge des Neuerwerbs eine bereits im Eigentum befindliche Immobilie veräußern. Hier
beraten wir mit unserem gut ausgebildeten Beraterteam und unterstützen unsere Kunden im
Sinne einer ganzheitlichen Beratung auch bei
dem Erwerb der neuen Immobilie umfassend.
Diese neue Immobilie findet sich dann häufig
im Bereich des Neubaus«. »Auch hier ist die
SKW mit einem breiten Angebot vom Einfamilienhaus bis zur Eigentumswohnung ein etablierter Marktteilnehmer in Gütersloh«, so Ansgar
Stahl, Geschäftsführer SKW Haus und Grund,
»neu vorstellen werden wir auf der Messe 14 Eigentumswohnungen ›Auf der Horst‹, einen Neubau mit acht Eigentumswohnungen sowie einen
Fünfer in der Nähe von Mohns Park«.
»Das eigene Zuhause ist und bleibt ein Thema, das uns alle betrifft. Wir laden Sie daher
herzlich ein, sich mit uns zu allen Fragen rund
um den Immobilienmarkt in Gütersloh auszutauschen. Gern zeigen wir Ihnen unser aktuelles Angebot an Neubau- und
Gebrauchtimmobilien.« Das Team der
Baufinanzierungsberater der Sparkasse Gütersloh steht
den Besucherinnen
und Besuchern gern
MICHAEL
für Fragen rund
HAACK
um die Baufinanzierung und öffentliche Mittel zur Verfügung. »Der Kauf einer Gebrauchtimmobilie, die energetische oder seniorengerechte Sanierung der eigenen vier Wände
oder der Kauf eines Bauplatzes mit anschließender Bebauung erfordern ganz individuelle Finanzierungslösungen, die am Ende gut zu
unseren Kunden passen müssen«, berichtet Michael Haack, Leiter der Baufinanzierungsgruppe der Sparkasse Gütersloh über seinen Beratungsanspruch, »besuchen Sie uns auf der Immobilia 2015 am Sonntag, 22. März, von 11 bis
17 Uhr in der Sparkasse Gütersloh am KonradAdenauer-Platz. Wir freuen uns auf Sie!«.
IMMOBILIA 2015
Neubau- und Gebrauchtimmobilien Bauplätze Baufinanzierungsberatung
Förderprogramme für
Neubau und die Sanierung von
Bestandsimmobilien
Messecafé
Fachvorträge
 Neubau-
und Gebrauchtimmobilien
 Bauplätze
 Musterhaus
Pavenstädt
 Baufinanzierungsberatung
11.00 bis 17.00 Uhr
Sparkasse Gütersloh
Konrad-Adenauer-Platz
 Förderprogramme für Neubau
und
die Sanierung von Bestandsimmobilien
 Fachvorträge
 Messecafé
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 2 3
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BUSINESS
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ZWEI-FAKTORAUTHENTIFIZIERUNG
»Ist Ihr Mitarbeiter wirklich der, für den er sich
ausgibt?«, fragt Heiko Franke und schlägt eine
Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.
V
iele von uns kennen das …
morgens, Rechner starten
und zum Arbeiten anmelden.
Man ist froh wenn man seinen Usernamen und das Passwort
aus dem Kopf eingeben und danach
ohne viel Aufwand arbeiten kann.
Aber jeder kennt auch die Probleme,
die viele Menschen damit haben, sich
ein Passwort zu merken. Also wird irgendetwas Naheliegendes genommen oder – leider immer noch sehr
weit verbreitet – das Passwort wird
in der Nähe des Rechners notiert.
»Wie können Sie sich als Inhaber
Ihrer Firma da noch sicher sein, dass
die Menschen, die sich tagtäglich in
Ihrem Netzwerk und Ihren Systemen
anmelden und Zugriff zu geheimen
Daten haben, wirklich die sind, für
die Sie einmal im Vertrauen den Zugang eingerichtet haben? Ist es in
der Praxis nicht so, dass Passwörter zur Urlaubsvertretung weitergegeben werden? Oder ein Mitarbeiter
bekommt es mal eben, weil der andere Mitarbeiter gerade nicht in der Firma ist und jemand etwas von seinem
Rechner heraussuchen und dafür das
Passwort haben muss?«
Ein weiterer Aspekt in vielen Unternehmen ist das Ausscheiden eines Mitarbeiters: »Ist in Ihrem Unternehmen wirklich sichergestellt, dass
dieser Mitarbeiter keine Möglichkeit
mehr hat, sich an Servern oder in
Pierre Kaiser und
Sandra Beneke vom
Mobilpunkt beraten die
Gütersloherinnen und
Gütersloher zum Thema »Schnelles Internet«
DSL 100.000 IN GÜTSEL
D
er Netzausbau in Gütersloh ist gestartet. In den kommenden Wochen werden die Gütersloher vermehrt Bautrupps im Stadtgebiet wahrnehmen.
Anfang Februar wurde der Telekom-PartnerShop an der Moltkestraße 15 in Gütersloh von
der Technik informiert, dass die ersten Subunternehmen mit den Baumaßnahmen im Stadtgebiet begonnen haben. So sollen nun rund 90
Prozent des Vorwahlbereiches 0 52 41 noch in
diesem Jahr umgerüstet werden. Der TelekomPartner-Shop erhält dann im Abstand von zwei
Wochen ein »Update« der Straßenzüge, die in
Gütersloh umgerüstet wurden.
Interessenten können sich jetzt schon in der
Filiale registrieren lassen und werden zeitnah
über die anstehende Umstellung informiert. Alternativ kann man sich auch auf der Website der
Filiale www.meintelecomshop.de unverbindlich registrieren lassen. Jeder der einen dieser beiden Wege wählt, hat nicht nur den Vorteil, rechtzeitig zum Umbautermin benachrichtigt zu werden, sondern erhält zusätzlich noch
70 Prozent Rabatt auf den Einsatz des Technikers, der alle Einrichtungs- und Installationsarbeiten übernimmt. Falls die bisherigen Geräte die neue und schnellere Leistung nicht mehr
unterstützen, haben registrierte Kunden außerdem die Möglichkeit Sonderkonditionen auf eine neue Hardware zu erhalten.
2 4 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
ALTE HANDYS FÜR DEN GUTEN ZWECK
IM TELEKOM SHOP ABGEBEN
APPLE FRÜHJAHRSAKTION BEIM
IPHONE 4S, 5 UND 5S
wesentlich häufiger und intensiver von uns in
Anspruch genommen und das sieht man den
meisten Geräten leider dann auch an. Kratzer,
Macken, Risse, Softwareprobleme oder kurzlebige Akkus.
Der Telekom-Partner-Shop schafft nun Abhilfe: Im März startet eine neue Apple-Aktion,
die es allen »iPhone«-Nutzerinnen und Nutzern
ermöglicht, ihre Geräte der Reihen 4S, 5 und
5S auf den neuesten Stand zu bringen und damit eine große Wertsteigerung des Gerätes zu
erzielen. In der Werkstatt werden vor Ort das
Backcover, das Display inklusive Scheibe und
der Akku ausgetauscht: »Damit erhält der Kunde quasi ein neues Gerät!« freut sich Pierre Kaiser. Normalerweise würde der Austausch dieser Baugruppen insgesamt 249,95 Euro kosten
– während des Aktionszeitraums vom 14. bis
zum 31. März 2015 kostet der Austausch nur
99,95 Euro – eine Ersparnis von mehr als 149
Euro. Auch für Smartphones von Samsung, Sony und HTC kann dieser Service im Shop angefragt werden.
Jedes Auto bekommt eine regelmäßige Inspektion weil es viel genutzt wird und verschleißt. Dabei wäre diese regelmäßige Wartung durchaus auch bei vielen anderen Gebrauchsgegenständen sinnvoll. Beispielsweise bei unseren Smartphones. Diese werden
Telekom Partner Shop, Mobilpunkt
GmbH, Moltkestraße 15, 33330 Gütersloh, Mo–Fr 9–13 Uhr und 14–18 Uhr,
Sa 9–14 Uhr, weitere Informationen unter
www.meintelecomshop.de
Altlasten loswerden und dabei auch noch etwas Gutes tun? Kein Problem – am verkaufsoffenen Sonntag, 22. März, hat man die Möglichkeit, seine verstaubten Altgeräte abzugeben und damit Benefizorganisationen der Telekom zu unterstützen, die für jedes ausrangierte
Gerät an verschiedene Organisationen wie zum
Beispiel die deutsche Umwelthilfe spendet. Außerdem erhält man für jedes Altgerät ein Los,
mit dem man viele Sachpreise wie beispielsweise eine »ActionCam« gewinnen kann. Aber
auch wer kein altes Gerät entbehren kann, hat
die Möglichkeit, gegen eine Spende von nur einem Euro drei Lose für den guten Zweck zu erwerben. So einfach wird es uns selten gemacht,
Gutes zu tun und dabei auch noch die Möglichkeit auf wertvolle Gewinne zu haben.
FOTOS: BENJAMIN ROGOWSKI
Die Telekom hat jetzt mit dem Netzausbau in Gütersloh begonnen – Anfang
Februar wurde der Telekom-Partner-Shop an der Moltkestraße darüber informiert,
dass die ersten Unternehmen mit den Baumaßnahmen angefangen haben.
Ihrem Netzwerk anzumelden?« Eine Lösung heißt Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das heißt: Ein Nutzer meldet sich erstmal, wie sonst auch, mit
seinem Benutzernamen und Passwort
an (Faktor eins). Zusätzlich hierzu erhält der Nutzer ein kurzes Einmalpasswort zum Beispiel per SMS auf
sein Handy oder an eine App übermittelt (Faktor zwei) – ähnlich, wie
man es vom Online-Tan-Verfahren
beim Onlinebanking kennt.
»Darüber hinaus sollten Sie eine
Passwortrichtlinie einführen, die regelt, dass ein Passwort nicht nur aus
Buchstaben, sondern auch aus Zahlen und Sonderzeichen bestehen
muss. Darüber hinaus müssen alle
User ihr Passwort in einem festgelegten Turnus ändern. Zusätzlich hierzu gibt es eine Vorgabe, das auch die
Passwörter für Systeme und zum Beispiel WLAN-Netze regelmässig geändert werden. Sie sind sogar vom
Gesetzgeber dazu verpflichtet, diese
Sorgfaltspflicht in der Passwortverwaltung zu gewährleisten und einen
entsprechenden widerrechtlichen Zugang von unberechtigten Personen,
welche gegebenenfalls Zugriff auf
sensible Kundendaten haben zu melden. Haben Sie Interesse an einer solchen Lösung oder Fragen wie Sie Ihr
Unternehmen sicherer machen können? Dann rufen Sie mich an«, sagt
IT-Experte Heiko Franke.
Franke & Partner bietet jetzt
10 GB Gratis-Onlinespeicher für Mitglieder von
www.erfolgreich-wirtschaften-gt.de
FHD GmbH & Co. KG, Wagenfeldstraße 2, 33332 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 47 01 30, Telefax (0 52 41) 47 01 31, www.fhd.de
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 2 5
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BUSINESS
IMMOBILIENMESSE
»Wohnen und Leben in einer starken Region« am Samstag, 21. März, und
Sonntag, 22. März, von 11 bis 17 Uhr im Veranstaltungsraum der Volksbank
Bielefeld-Gütersloh an der Friedrich-Ebert-Straße 73–75 in Gütersloh
M
it einem umfangreichen Angebot
an unterschiedlichen Neubauprojekten und Gebrauchtimmobilien,
wollen wir der starken Nachfrage
nach Immobilien in der Region gerecht werden.
Unser Geschäftsgebiet erstreckt sich über die
Städte Bielefeld, Gütersloh und den umliegenden Städten Schloß Holte-Stukenbrock, Rheda-Wiedenbrück, Verl, Steinhagen, Herzebrock-Clarholz und Versmold-Peckeloh«, so
das Team von Geno Immobilien. Die anhaltend
niedrige Zinssituation bewirkt die starke Nachfrage der Kunden nach den eigenen vier Wänden, gleichzeitig aber auch eine anhaltend hohe Nachfrage nach einer wertbeständigen Kapitalanlage in der Region. Durch ein differenziertes Angebot, das sich an den Wünschen der
Kunden orientiert, lassen sich beide Wünsche
zu optimalen Bedingungen umsetzen. Nicht nur
die anschauliche Darstellung und Präsentation
von Immobilien, sondern auch Akzente zu Einrichtungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bieten einen angenehmen Rahmen, um sich inspirieren und beraten zu lassen.
WAS IST NEU AB 2015?
Seite: Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG, G
eins Industrie und Wohnbau GmbH, SMK Im Aufgrund der Fusion im vergangenen Jahr mobilien, Architekturbüro Herzog & Kordund einer weiterhin starken Nachfrage nach tomeikel, Architekturbüro Thomas Heye und
Immobilien in der Region ist das Geno-Team Axel Zumbansen bda.
personell gewachsen: »Somit werden wir auch Für eine angenehme Atmosphäre, die Lust
künftig den Anforderungen und Bedürfnis- auf Wohnen macht, sorgen die beteiligten Güsen unserer Kunden gerecht werden können. tersloher Firmen, die den Ausstellungsbereich
Die Kollegen der Volksbank beraten Sie rund mit wohnlichen Akzenten in den Bereichen
um die Finanzierung! Wieviel Haus bekomme Garten, Einrichtung und Küche gestalten werich für mein Geld? Welche Fördermöglichkei- den: das Einrichtungshaus Volker Grett Einten gibt es? Wie lange kann ich mir den guten richtungshaus, die Brüggershemke und ReinZinssatz sichern? Wie hoch ist meine monatli- kemeier KG, Lütkemeyer »Ihr Gärtner von
che Belastung? Welche Versicherung brauche Eden«, Varnholt Pflanzen von Format und Küich während der Bauzeit? Zu all diesen Fragen chen König. Für eine angenehme Aufenthaltshaben die Finanzierungsberater der Volksbank qualität, in der Ruhe und Zeit für Fragen und
Bielefeld-Gütersloh eine Antwort«.
Fachgespräche bleibt, bietet die Geno Getränke
Für ein umfangreiches und vielseitiges Ange- und einen kleinen Imbiss. Wer also heute oder
bot steht die Geno Immobilien GmbH gemein- in der Zukunft seinen Traum von den eigenen
sam mit ihren regionalen Partnern zur Verfü- vier Wänden realisieren möchte, sollte frühzeigung. Die breite Angebotspalette bietet Häu- tig auf individuelle Beratung, Anregung und
ser, Wohnungen und Grundstücke für jedes Al- Unterstützung durch kompetente Partner setzter und jeden Geldbeutel. Hierfür stehen der ten. Das Team der Geno freut sich auf viele BeGeno Immobilien GmbH regionale Partner zur­ sucher und anregende Gespräche!
Einladung zur Immobilienmesse 2015
„Wohnen und Leben in einer starken Region“
EFH Bielefeld
ETW Gütersloh
Das Team der GENO
Immobilien GmbH
freut sich auf die Immobilienmesse 2015
bei der Volksbank
Samstag, 21. 3. 2015 bis Sonntag, 22. 3. 2015
in der Zeit von 11 bis 17 Uhr
im Veranstaltungsraum
der Volksbank Bielefeld-Gütersloh
ETW Schloß Holte
Friedrich-Ebert-Straße 73–75
33330 Gütersloh
Wir freuen uns auf Sie!
GENO Immobilien GmbH
EFH Wiedenbrück
FOTO: GENO IMMOBILIEN
Unsere Partner
Ein vielseitiges Angebot bieten Ihnen:
2 6 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Für eine angenehme Atmosphäre sorgen:
G eins Bauträger GmbH & Co. KG
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 2 7
BUSINESS
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Geschäftsführer Erhard Kunert, Sabine
Bivolarevic und Andreas Schmedt, beide
Segmentleitung Bodenpflege in Bielefeld
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ENGAGEMENT
MIT SPARKASSENSCHULSERVICE
N
eben einer ganzen Reihe von Unterrichtsmaterialien, die die Sparkasse Gütersloh im Rahmen ihres
Schul-Service kostenlos Schulen
und andere Bildungseinrichtungen zur Verfügung stellt, ist sie auch seit vielen Jahren bei
der Berufsorientierung engagiert. »Nicht nur
die finanzielle Bildung ist ein Dauerbrenner,
die die Sparkasse aufgrund ihres öffentlichen
Auftrags sehr ernst nimmt, um jungen Menschen den verantwortungsvollen Umgang mit
Geld nahezubringen. Auch unsere Angebote zur Berufsorientierung, wie zum Beispiel Bewerbungstrainings, gehören zu unserem Förderengagement in Sachen Bildung. Wir freuen uns, dass so viele Schulen und Lehrer hier
vor Ort in ihrem Unterricht davon Gebrauch
machen«, so Jörg Hoffend, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh.
Hendrik Menzefricke-Koitz, seit vielen Jahren zuständig für die verschiedenen Bausteine der Berufsorientierung, berichtet viel Positives zum Engagement der Sparkasse und zur
Rückmeldung der Beteiligten. »Rund 1.000
Schülerinnen und Schüler werden von uns
jährlich geschult. Trainings wie das Bewerbungstraining mit Schwerpunkten wie Selbstund Fremdeinschätzung und überzeugendes
Auftreten in Vorstellungsgesprächen, Umgang
mit Geld, Lebensplanung und Zielorientierung
oder Knigge gehören zum Angebot der Sparkasse Gütersloh. Diese Weiterbildungen werden gezielt von den Schulen nachgefragt und
auf die Schüler abgestimmt durchgeführt. Dabei sind die Resonanz und das Interesse der
Schulen prima und wir freuen uns über die
tolle Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler«. Ramona Schacht ist als Ansprechpartnerin für das vielfältige Angebot des Sparkassen-Schul-Service verantwortlich. Neben dem
umfangreichen Broschüren-Service und diversen Unterrichtsmaterialien, gehören hier die
Berufswahlordner oder die Organisation der
Berufsfindungstage genauso dazu, wie die
Schulstarteraktion für die I-Männchen oder
die Radfahrprüfung in den Grundschulen. Viele weitere Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.sparkasse-guetersloh.de/
module/schulservice …
2 8 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
N
iemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden«, heißt es in Artikel drei, absatz drei, des Grundgesetzes. »Dies ist der Leitsatz, nach dem wir von der Lebenshilfe Gütersloh handeln. Menschen mit geistigen Behinderungen und Mehrfachbehinderungen und ihre Familien haben das gleiche Recht auf Lebensqualität und Wohlergehen, wie alle anderen Menschen auch. Dabei setzen wir
uns dafür ein, dass diese Menschen so selbstständig wie
möglich leben können und ihnen so viel Schutz und Hilfe zuteil wird, wie sie benötigen. Darüber hinaus wollen
wir auch die Situation von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen sowie deren Familien verbessern. Wir wollen, dass diese Kinder in vollem Umfang am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können«, sagt Karl Rustige, Geschäftsführer der Kreisvereinigung Gütersloh.
DER 50-MILLIONSTE
STAUBSAUGER
ANGEBOTE DER LEBENSHILFE
Vor 88 Jahren startete bei Miele in Bielefeld die
Staubsauger-Produktion – jetzt lief der 50-millionste
Sauger der Unternehmensgeschichte vom Band.
M
oderne Miele-Staubsauger stehen
für hygienische Reinigung bei geringem Verbrauch. Hinzu kommt
die sprichwörtliche Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Miele-Produkte.
Umfangreiche Qualitätsprüfungen, darunter
1.000 Stunden Dauerbetrieb, aber auch Belastungs- und Crashtests für Gehäuse, Kabelrolle und Lenkrollen begleiten dies. Mehr als
7.000 Geräte werden in Bielefeld derzeit täglich in zwei Schichten gebaut.
Zum Jubiläum hat Miele zwei Sondermodelle aufgelegt. »Den 50-millionsten Miele-Staubsauger feiern wir weltweit mit unserer Celebration-Serie, die bereits mit großem
Erfolg angelaufen ist«, sagt Matthias Sander,
Leiter Produktmanagement Staubsauger im
Geschäftsbereich Hausgeräte International.
Bemerkbar macht sich dies auch in der Produktion: »Die ohnedies gute Auslastung unserer Fertigung hat sich weiter erhöht«, sagt Werkleiter Dr. Stefan
Breit. Die Aktion läuft bis
Sommer.
GERINGER ENERGIEVERBRAUCH,
BESTMÖGLICHE
REINIGUNGSLEISTUNG
Je nach Baureihe
heißen die Bodenstaubsauger-Modelle »Classic«,
»Compact« oder »Complete«.
Classic-Geräte bieten bewähr-
te Miele-Qualität zum attraktiven Einstiegspreis. Die Modellreihe Compact steht für geringe Abmessungen und leichte Verstaubarkeit. Und Complete ist die Premium-Baureihe mit höchstem Ausstattungs- und Bedienkomfort. Die neue Sortimentsstruktur wurde im vergangenen Sommer eingeführt, etwa
zeitgleich mit dem neuen EU-Energielabel.
Dabei werden die Geräte nicht allein nach ihrem Energieverbrauch klassifiziert, sondern
auch nach Staubaufnahme auf Teppich und
Hartböden sowie der Staubemission. Die meisten Miele-Staubsauger erreichen die Energieeffizienzklasse A und punkten zugleich mit guten Werten bei der Reinigungsleistung sowie in der Staubemission – bis hin zu einem
Gerät der anspruchsvollen
Höchsteinstufung A in allen vier Kategorien. Aber
auch diejenigen Kunden,
die für bestmögliche Reinigung und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis einen überschaubaren
Mehrverbrauch in Kauf nehmen, finden bei Miele das für
sie passende Gerät. »So tragen
wir den Vorgaben des EU-Labels ebenso konsequent Rechnung wie den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Kunden«, sagt Produktmanager Sander.
Die Lebenshilfe unterstützt Menschen mit einer Behin-
derung: »Wir sind ein Leben lang für Sie da! Als Kind bekommen sie Hilfe bei der Früh-Förderung. Als Erwachsener können sie in einer eigenen Wohnung leben. In Eurer
Freizeit könnt Ihr beim Programm von Freizeit, Sport und
Reisen mit machen. Die Lebenshilfe unterstützt Sie in unterschiedlichen Situationen: Kinder mit Entwicklungsverzögerungen erhalten Hilfe in unseren Frühförderstellen.
Wir bieten unterschiedliche Wohnprojekte an und entwickeln gemeinsam mit Menschen mit Behinderung und ihren Eltern neue Wohnprojekte. Neue Leute kennen lernen oder einfach eine schöne Zeit haben. Unser Freizeit-,
Sport- und Reisen-Programm bietet all dies an«.
Wir suchen im Kreis Gütersloh engagierte Mitarbeitende für das
Ambulant Unterstützte Wohnen (19,25 – 30 Std.)
von Menschen mit Behinderungen.
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.lebenshilfe-gt.de
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an:
Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh - Bereich Personal Marienstraße 12, 33332 Gütersloh
Bewerbung@lebenshilfe-gt.de
www.lebenshilfe-gt.de
Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh e. V., Marienstraße 12, 33332 Gütersloh, Telefon (0 52 41) 2 80 00, Telefax (0 52 41) 1 40 25, www.lebenshilfe-gt.de
FOTO: LEBENSHILFE E. V.
RAMONA
SCHACHT
Der Verein Lebenshilfe Gütersloh bietet
viel­fältige Unterstützung für Menschen mit
Behinderungen und deren Familien an.
FOTOS: MIELE
HENDRIK
MENZEFRICKE-KOITZ
FOTO: SPARKASSE GÜTERSLOH
LEBENSHILFE
GÜTERSLOH
Die Lebenshilfe
engagiert sich als
Elternvereinigung
für Menschen mit
Behinderungen
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 2 9
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BUSINESS
BADNEUHEIT
TAG DER OFFENEN TÜR
Das Rietberger Studio für Bad und Heizung P. Stükerjürgen macht aus
jedem Bad ein Unikat – die Besucherinnen und Besucher können beim »Tag
der offenen Tür« vom 20. bis zum 22. März pfiffige Ideen erleben …
ausstellung:
mo–fr 9–12.30 + 14.30–18 uhr
sa termine nach absprache
3 0 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
mine und Festpreise runden das Angebot ab.
Auf der anderen Seite dreht sich alles um energiesparende Heizungssysteme, wie zum Beispiel Pelletheizungen, Wärmepumpen und Solaranlagen. Welches Heizsystem für die jeweilige Immobilie die richtige und wirksamste ist
und was alles bei einer Modernisierung oder
auch Neuanlage zu beachten ist, erfahren die
Besucherinnen und Besucher am kommenden
Wochenende im Studio für Bad und Heizung
am Basterweg 10: »Nutzen Sie die Schautage
und lassen sich inspirieren und beraten oder
vereinbaren Sie gleich heute noch einen Beratungstermin im Studio für Bad und Heizung
oder gerne auch bei Ihnen zu Hause. Das Team
der P. Stükerjürgen GmbH lädt herzlich zu den
Schautagen vom 20. bis zum 22. März ein«.
ANTIBAC FÜR DIE
BADHYGIENE
Mit der neuen »AntiBac«-Beschichtung
von Villeroy & Boch lässt sich das Bakterienwachstum um 99,9 Prozent reduzieren.
Freitag, 20. März, 18–22 Uhr, Samstag,
21. März, 13–18 Uhr, Sonntag, 22. März,
11–17 Uhr, P. Stükerjürgen GmbH, Basterweg 10, 33397 Rietberg-Varensell, Telefon (0 52 44) 93 21 90, weitere Infos unter
www.bad-solar-heizung-klima.de
A
ntiBac« ist die innovative Hygiene-Lösung für stark
frequentierte Bereiche in öffentlichen beziehungsweise halböffentlichen Einrichtungen, in denen ein
erhöhtes Risiko für die Übertragung von Bakterien
besteht. Hierzu zählen vorrangig Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, aber auch an Flughäfen, wo viele Menschen aus
der ganzen Welt zusammenkommen, besteht ein erhöhtes Risiko für die Verbreitung von Bakterien. Villeroy & Boch hat speziell für diese Bereiche »AntiBac« entwickelt, eine Glasur, die
das Wachstum von Bakterien um mehr als 99,9 Prozent reduziert. Auch im privaten Badezimmer kann die Keramik zusätzlich mit »AntiBac« ausgestattet werden. Neben WCs und WCSitzen ist »AntiBac« bereits für ausgewählte Waschtische von
Villeroy & Boch verfügbar.
Vorträge zum Thema »Effiziente Heiz­
systeme und aktuelle Fördermittel« am
Sonntag, 22. März, um 11 Uhr und um
14 Uhr mit einem Referenten der Firma
Paradigma aus Karlsbad
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äder plant und baut man nicht mal
eben so … da gibt es Vieles zu überlegen und zu berücksichtigen. Messen, planen, aussuchen, Materialien
aufeinander abstimmen: »Den Experten vom
Studio für Bad und Heizung macht es sichtlich
Spaß und Sie profitieren davon. Jahrelange Erfahrung, Ideenreichtum und die Liebe zum Detail machen aus einer funktionierenden Nasszelle Ihr persönliches Bad mit Wohlfühl-Charakter«. Die Koordination aller Gewerke, die
Bauleitung sowie eine termingerechte Fertigstellung mit geschultem Personal sind für die
P. Stükerjürgen GmbH das A und O einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Modernes Design und hochwertige Materialien setzen Akzente für das individuell geplante Bad. Fixter-
»ANTIBAC« REDUZIERT
DAS BAKTERIENWACHSTUM
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Die Experten für schöne Bäder und wohlige
Wärme: Bruno und
Gaby Stükerjürgen,
Dimitri Tassikas und
Andreas Venker
Am Sonntag, 22. März, finden um 11 Uhr
und um 14 Uhr Vorträge zum Thema »Effiziente Heizsysteme und aktuelle Fördermittel« mit
einem Referenten der Firma Paradigma, die
1988 gegründet wurde und heute zu den führenden Systemanbietern regenerativer Heiztechnik gehört, statt. Die Solaranlagen von Paradigma bieten gleich mehrere Vorteile: Das
patentierte »AquaSolar«-System ist ideal zur
Nachrüstung bei neuen und älteren Heizungen – der Solarwärme-Kollektor kommt aufs
Dach. Das bestehende Heizungssystem bleibt
erhalten, ein Speicheraustausch ist meist nicht
notwendig. Die Eigentümer profitieren vom
schnellen und fachgerechten Anschließen. Mit
der Heizung kann man der künftigen Energiespreisentwicklung entspannt entgegensehen
und sich unabhängig von fossilen Brennstoffen machen. Auch der Schadstoff-Ausstoß wird
gesenkt und man investiert in die Wertsteigerung der Immobilie. »Entscheiden Sie sich
jetzt für klimafreundliches Heizen mit Paradigma. Als teilnehmender Partner beraten wir
Sie gerne persönlich, erstellen ein individuelles Angebot, installieren das geeignete System
und übernehmen die Wartung«, so die Experten von Stükerjürgen.
Die antibakterielle Wirkung von »AntiBac«
wird durch Silber-Ionen in der Glasur sichergestellt und wurde sowohl von der Bundesanstalt
für Materialprüfung (BAM) in Berlin als auch
vom unabhängigen japanischen BOKEN Quality Evaluation Institute bestätigt. Da die SilberIonen fester Bestandteil der Glasur sind, ist die
antibakterielle Wirkung dauerhaft gegeben und
wird auch durch regelmäßiges Reinigen nicht beeinträchtigt.
Für eine noch höhere Reinigungsfreundlichkeit kann AntiBac
zusätzlich mit der Oberflächenveredelung »CeramicPlus« gewählt werden, auf der Verschmutzungen und Kalkablagerungen nicht haften bleiben. Insbesondere in Verbindung mit den
spülrandlosen »DirectFlush«-WCs von Villeroy & Boch steht
»AntiBac« für eine optimale Hygiene-Lösung im Badezimmer.
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g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 31
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HAUSMESSE 2015
Bremsen Sie die steigenden Energiepreise aus!
HEIZEN SIE IHR
GELD NICHT ZUM
FENSTER RAUS!
Alle Mann an Bord – die Hausmesse 2015 der »Baustoff-Partner« am Sonntag,
19. April, von 11 bis 18 Uhr an der Oststraße 188 in Verl ist ein Tag für die ganze Familie,
bei dem man viel erleben, sich informieren und vor allem genießen kann.
A
m Sonntag, 19. April, heißt es
»Leinen los für eine Reise durch
die Baustoffwelt« bei den »Baustoff-Partnern« Bussemas – Pollmeier – Zierenberg. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren die »Baustoff-Partner« am Standort
Verl die ganze Bandbreite ihres Sortiments.
Anregungen für den Neubau, über die Gartengestaltung bis zur Gebäuderenovierung
lassen keine Wünsche offen.
Die gesamte Welt moderner und leistungsstarker Baustoffe in Verbindung mit einem
tollen Rahmenprogramm bietet die Möglichkeit, eigene Wünsche und persönliche Pläne und Vorstellungen umzusetzen. Umfangreiche Informationen zu den einzelnen Themengebieten vermitteln Industrievertreter und
das fachkundige Team der Baustoff-Partner.
In Verbindung mit namhaften Herstellern gibt
es wertvolle Produktinformationen im Bereich
Natursteine, Gartengestaltung, Bauelemente,
Hochbau und Innenausbau. Fliesen, Laminat
und Parkett beeindrucken in Holzoptiken. Die
Haustür- und Fensterausstellung verdeutlicht
DIE HAUSMESSE
IST EIN TAG FÜR DIE
GANZE FAMILIE
die erhöhte Sicherheitstechnik bei Tür und
Fenster. Wertvolle Tipps rund ums Dach gibt
es zum Energiesparen: clevere Sanierungslösung bei geförderten Investitionskosten.
Das vielseitige Rahmenprogramm der
Hausmesse findet wetterunabhängig unter der
überdachten Freifläche statt. Beste musikalische Unterhaltung mit der »Nimmzweiband«
für die Großen und Kinderanimation für die
Kleinen und ein abwechslungsreiches Programm, reichlich Essen und Trinken, ergänzt
um viele Aktionen, sorgen für einen erlebnisreichen Tag für die ganze Familie. Mit Standorten in Verl, Gütersloh, Harsewinkel und
Bielefeld gibt es immer einen Baustoff-Partner
in der Nähe. Kompetente Beratung, perfekter
Service sowie die verlässliche Lieferung haben oberste Priorität.
D
Die einfache Lösung für diese Problem ist ein
Scheibenwechsel, also der Austausch der
alten Fensterscheiben gegen neue Wärmeschutz-Isolierverglasungen. Hierbei verbleiben die Fensterrahmen an ihrem Platz und
lediglich die Scheiben werden direkt vor Ort
gewechselt. In den vergangenen Jahren haben sich im Bereich der Wärmeschutz-Isolierverglasung zahlreiche Neuerungen ergeben, die zum Energiesparen beitragen. Aus
den noch bis vor 20 Jahren üblicherweise
verbauten Doppelverglasungen sind mittlerweile an den Innenseiten beschichtete Doppelverglasungen oder sogar Dreifachverglasungen geworden, die die Raumwärme reflektieren und dafür sorgen, dass die Temperatur der Innenscheibe auch bei strengem
Frost fast an die Temperatur der Raumluft heranreicht, wie man der folgenden Grafik entnehmen kann …
Da beim Austausch der Fensterscheiben keinerlei Stemm- oder Bohrarbeiten nötig sind,
fällt auch kein Baustellenschmutz an. Der
Zeitaufwand für den Wärmeschutz-Isolierglas-Austausch der Fenster eines kompletten Einfamilienhauses beträgt nur einen Tag.
Der finanzielle Aufwand hat sich schon nach
rund drei bis vier Jahren amortisiert.
Staatliche Förderung: 20 Prozent der
Handwerkerkosten im Privathaushalt (Arbeitslohn – kein Material), bis zu 1.200 Euro pro Jahr, lassen sich steuerlich absetzen.
»Gerne kontrollieren wir den Zustand Ihrer häuslichen oder gewerblichen Fensterverglasung, berechnen Ihnen Ihr mögliches
Einsparpotenzial und unterbreiten Ihnen ein
maßgeschneidertes Angebot«, so Eckhard
Leibing, der sich mit seinem Expertenteam
von der Glas Leibing GmbH auf zahlreichen
Besuch freut.
Sonntag, 19. April, 11–18 Uhr, Oststraße 188, Verl, ausführliche Informationen
gerne unter www.diebaustoffpartner.de
oder unter Telefon (0 52 07) 9 90-0
Hausmesse am 19. April
Alle Mann an Bord!
ie Energiekosten steigen bekanntermaßen seit Jahren stetig
an – dagegen kann man als Verbraucherin oder Verbraucher
wenig tun. Allerdings gibt es tatsächlich
eine preiswerte Möglichkeit, den Energieverbrauch für das Heizen der eigenen vier Wände um bis zu 50 Prozent zu
reduzieren, sagt Eckhard Leibing, Geschäftsführer der Glas Leibing GmbH.
Baustoff-Partner
Gewerbliche Fensteranlagen können als Reparaturkosten sogar zu 100 Prozent steuerlich abgesetzt werden.
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11–18 Uhr, Oststraße 188, Verl
3 2 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
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Die ganze Welt des Bauens – 5 mal in Ihrer Nähe
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AM VITALTAG DAS
BAD ERLEBEN
VITALTAG AM 21. MÄRZ
DAS BAD OHNE
BARRIEREN ERLEBEN …
Henrich Schröder präsentiert am 21. März
von 10 bis 18 Uhr im Badstudio an der Haller Straße 236 barrierefreie Bäder.
E
in vitaler Tag beginnt mit viel Sicherheit und Komfort – Informationen rund um Förderungen, Anwendungen und Pflege. Die meisten der älteren
Bäder sind vielfach nicht auf die unterschiedlichen
Lebensphasen und Gewohnheiten der Nutzer abgestimmt. Sie sind häufig nur auf eine bestimmte Zielgruppe hin konzipiert, nicht aber für bestimmte Bedürfnisse
mehrerer Generationen oder Mitglieder der Familie mit
körperlichen Einschränkungen. Barrierefreies Gestalten
des Bades nimmt einen immer höheren Stellenwert bei
der Einrichtung eines neuen Bades ein.
»Die Badgestalter machen Ihnen das Leben im Bad
leichter – dort, wo Komfort und Sicherheit besonders
wichtig sind«, so Henrich Schröder. Nicht nur in Kliniken
und Altersresidenzen, auch im privaten Bereich werden
barrierefreie Konzepte immer beliebter. Man sieht nicht,
dass die Sanitärobjekte »altersgerecht« beziehungsweise behindertengerecht gebaut sind.
Sind erst dann zufrieden, wenn der Kunde
zufrieden ist: Frank
Schiedl und Michael
Calvente von der Firma Brockbals
ENERGIELÖSUNGEN
»Unterstützt werden wir an diesem Tag
von verschiedenen Institutionen und speziellen Firmen. So gibt es viele Informationen von der KfW und der Sparkasse Gütersloh zu Zuschüssen und Finanzierungen, Infos zu Betreuungsfragen und zum
Pflegedienst von der Diakoniestation Isselhorst, technische Hilfsmittel vom Sanitätshaus Mitschke sowie diverse Handwerkspartner und Zulieferer.«
Brockbals ist Premiumpartner von »EC Power« und betreut zurzeit 124 Block­
heizkraftwerke, von denen 63 von Brockbals selbst erstellt wurden – Michael Calvente und
Frank Schiedl sorgen für Wartung, Instandhaltung, Optimierung und Reparaturen.
Herr Calvente, wie genau gestaltet sich Ihr
Alltag bei der Firma Brockbals?
Frank Schiedl und Michael Calvente sorgen
für die Wartung, Instandhaltung, Optimierung und Reparatur von 124 BHKWs
3 4 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Wir betreuen entlang der A2 unsere Kunden
mit zurzeit 124 energieeffizienten BlockheizKraftwerke-Anlagen, von denen alleine Brockbals 63 Anlagen erstellt hat. Überall sorgen wir
für die nötige Wartung, Instandhaltung, Optimierung und wenn nötig auch für die Reparatur.
Herr Schiedl, das hört sich nach langen Fahrten und einem stressigen Alltag an.
Lange Fahrten bleiben hin und wieder nicht
aus, aber wir sind ein super Team. Wir haben
uns dem kundenorientierten und servicestarken Arbeiten verschrieben und freuen uns,
wenn unsere Kunden glücklich und zufrieden
sind. Dafür schieben wir auch gerne mal die
ein oder andere Überstunde ein. Mich persönlich reizen die zukunftsweisenden Energieformen und besonders die Kombination aus Elektronik und Motoren, wie es bei unseren BHKWs
der Fall ist. Ich beschäftige mich in meiner Freizeit auch mit solchen Techniken, denn Autos reparieren ist mein großes Hobby.
Herr Calvente, wie sehen Sie als Experte die
Entwicklung in diesem Segment? Was ist in
zehn Jahren?
Wir müssen unsere natürlichen Ressourcen,
die ganz offensichtlich immer knapper werden,
bewusst und nachhaltig schützen. Natürlich
kann ich nicht sagen, was in zehn Jahren ist.
Aber ich bin mir sicher, dass umweltfreundliche Energien, so wie wir sie anbieten, ein fester Bestandteil der Zukunft sein werden und
auch sein müssen.
Werden Ihre Energieanlagen denn noch
staatlich gefördert?
Ja, werden sie! Unter anderem deshalb ist eine Investition auch so attraktiv. Das Einlesen in
dieses wichtige Thema ist gut, aber noch besser ist eine kompetente und persönliche Beratung. Wir finden individuelle Lösungen, um am
Ende das optimale Ergebnis für unsere Kunden
zu gewährleisten.
Brockbals GmbH, Elektro-Instal­lationen und Gebäudetechnik, Berliner Straße 197, 33330 Gütersloh, Telefon (0 52 41) 9 25 12-0, Telefax (0 52 41)
9 25 12-99, weitere Informationen
online unter www.brockbals.de
FOTOS: BENJAMIN ROGOWSKI
D
ie Gütersloher Firma Brockbals ist
»EC Power«-Premiumpartner. In
dieser Ausgabe stellen wir die beiden Servicetechniker Michael Calvente und Frank Schiedl vor, die sich der täglichen Zufriedenheit zahlreicher Kunden verschrieben haben.
Am Samstag, 21. März, von 10 bis 18 Uhr erleben Sie in unserem Badstudio, welche Möglichkeiten es für Bäder in unterschiedlichen Lebenssituationen gibt. So wird Ihr Bad zum
echten Lebensraum, in dem Sie sich rundum wohlfühlen: Die
Badgestalter planen und modernisieren ganz nach Ihren Wünschen – zum Fixtermin und Festpreis.
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Doch primär steht bei jeder Planung immer die Nutzbarkeit im Vordergrund. Was nützt das schönste Bad,
wenn der Rollstuhl nicht durch die Tür passt oder sich im
Bad nicht wenden lässt? Das moderne Bad der Zukunft
kombiniert Design, Komfort und Sicherheit.
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Gestaltung keine Widersprüche sind. Wir bieten Lösungen, die Sie auf der ganzen Linie überzeugen. Wir planen Bäder jeder Komfortstufe. Profitieren Sie von unseren Erfahrungen und lassen Sie sich von einem Profi Ihr
Bad planen. Entscheiden Sie sich dafür, Ihr Bad langfristig mit mehr Komfort, Schönheit und mehr Sicherheit zu
planen. Sie sollten in der Lage sein, von fremder Hilfe
weitgehend unabhängig zu sein. Bei einer guten Planung
kann das Bad entsprechend der Lebenssituation und Nutzungsgewohnheiten mitwachsen und flexibel verändert
werden«, so Schröder, »eine geballte Ladung Kompetenz zu den genannten Themen erwartet sie von 10 bis
18 Uhr in unserem Badstudio in Isselhorst«.
Der Kaba experT Profilzylinder, wenn es
um Sicherheit und Einbruchschutz geht:
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Voller Leben, Ideen und Impressionen – eben unvergleichlich: Anke Anstoetz berichtet
von ihrer Arbeit als Interior-Designerin, bei der sie die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden in die Realität umsetzt – egal, ob es um Objekte, Etagen oder Teilbereiche geht.
ANKE
ANSTOETZ
B
ei meiner Arbeit und auf Reisen lasse
ich mich von Begegnungen, Kulturen,
Orten und Stimmungen inspirieren.
Aus einer fast unerschöpflichen Fülle an Materialien, Stoffen, Farben, Strukturen,
Anwendungen und Kombinationen finde ich die
auf Ihre persönlichen Ansprüche zugeschnittene Lösung. Dabei gehen wir der Sache gemeinsam auf den Grund. Ein Wohndesign umgibt
uns über Jahre hinweg. Da muss einfach alles
zueinander passen. Harmonie, Spannung, Frische, Charakter, Gediegenheit – das neue Interieur entwickelt erst durch die bewusst inszenierte Zusammenstellung seine Einzigartigkeit
und Strahlkraft.
Ob modern, klassisch, stilvoll oder puristisch: Gerne berate ich Sie und setze Ihre Wünsche in die Realität um. Ganz egal, ob es dabei
um ein gesamtes Objekt, eine Etage oder einen
Teilbereich geht. Einfach anrufen oder schreiben – und wir treffen uns zu einem Gespräch,
das zwar verbindlich sein sollte, aber im ersten
Step keine Kosten verursacht. Material, Stilrichtungen und Raum verschmelzen zu einer
perfekt abgestimmten Einheit. Wobei der Begriff »perfekt« nicht im klassischen Sinne zu
verstehen ist. Eine bewusst kreierte Innenarchitektur kann und sollte auch Stilbrüche und
Urbanität mit einbeziehen.
Eine Grundvoraussetzung für meine Arbeit
ist es, Sie kennenzulernen und zu erfahren, welche Wünsche und Ziele Sie mit dem neuen Einrichtungskonzept verfolgen. Denn jedes Projekt
ist anders. Ganz persönlich und individuell entstehen während unserer Zusammenarbeit Idee
und Lösungen für Ihr Zuhause oder Ihr Büro.
Ganz egal, ob es sich um Ihr Privathaus, eine
Büroetage oder ein Feriendomizil handelt: Sie
allein bestimmen das Ziel. Ich begleite Sie auf
dem Weg, indem ich mein Know-how, einbringe und setze Ihre Vorstelllungen und Wünsche
in schlüssige Einrichtungskonzepte um.
Lassen Sie uns gemeinsam auf diese Reise
gehen. Sie werden überrascht sein. Bei meiner
Arbeit für Ihr Projekt schöpfe ich aus einer üppigen Palette an Kollektionen, Ideen, Produkten, Detaillösungen und Fachwissen – und am
Ende auch aus der Phantasie. Neueste Trends,
Anregungen aus aller Herren Länder sowie die
Liebe zu Traditionen und die Freunde an Bestehendem fließen mit ein. Für Ihre individuellen Wünsche setze ich die verschiedenen Facetten des Interior Designs in harmonische
Raumkonzepte um. Die immer neu entstehenden Kompositionen machen Ihre neue Einrichtung unverwechselbar und persönlich«, sagt
Anke Anstoetz.
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Das Gartenland Großebrummel präsentiert
auf rund 1.200 Quadratmetern eine große
Auswahl an Möbeln und Accessoires – Tische, Stühle, Schirme, Pavillons, Weber-Grills
und Zubehör – eben alles rund um den Garten. Mit den Gartenmöbeln können sich Gartenfreunde das Wohnzimmer nach draußen
holen – zum Sortiment gehören auch Sonnenliegen für Gemütlichkeit im Freien …
Inhaber: Christian Großebrummel
3 6 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
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Anke Anstoetz, Klasingstraße 17, 33602 Bielefeld
Telefon (05 21) 7 84 74 03, Telefax (05 21) 7 84 74 04, Mobil (01 71) 9 33 21 28
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Gartenland Großebrummel, ­Gütersloher
Straße 182, 33415 Verl, Telefon (0 52 46)
93 20 41, weitere I­ nformationen unter
www.gartenland-grossebrummel.de
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 37
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DER GARTEN
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enn die Tage länger werden
und die ersten warmen Sonnenstrahlen Frühlingsgefühle erwecken, wird es Zeit, die
Gartensaison einzuläuten. Farbenfrohe Frühjahrsblüher verlocken jetzt zum Bepflanzen
dekorativer Frühlingsschalen, mit blühenden
Sträuchern lassen sich im Garten bunte Akzente setzen. Im Gartencenter findet sich jetzt
eine riesige Auswahl vorgezogener Frühlingsboten, die bereits in voller Blüte stehen und direkt eingepflanzt werden können.
Beim Gestalten fröhlicher Frühlingsarrangements sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Denn nahezu alle vorkultivierten Pflanzen aus dem Gartencenter Brockmeyer lassen
sich beliebig miteinander kombinieren und gedeihen ohne Probleme in allen Schalen, Töpfen oder Körben. Ein wahres Dufterlebnis ist
zum Beispiel die Kombination von Hyazinthen, kleinblütigen Narzissen und Traubenhyazinthen. Oder wie wäre es mit einer klassischen Komposition aus Stiefmütterchen, Primeln und Vergissmeinnicht?
Tolle Effekte lassen sich auch mit den lange blühenden Hornveilchen erzielen. Ein optischer Leckerbissen ist die Bellis-Sorte Erdbeersahne mit ihren rosaroten Blütenbällen. Ideale
Begleiter für die Frühlingsschale sind Strukturpflanzen wie rankender Efeu oder hohe hellgrüne Gräser, die dem blühenden Arrangement einen schönen Rahmen geben. Im Garten ist jetzt die Zeit für winterharte Blühsträucher gekommen. Forsythien, Seidelbast, Blutjohannisbeere, Weidenkätzchen oder Rhododendron Praecox zeigen schon bald ihre Blütenpracht. Wer es besonders bunt mag, kann
die Sträucher zudem mit dem jetzt in voller
Blüte stehenden Blaukissen unterpflanzen.
Wer im Herbst vergessen hat, Zwiebelpflanzen in die Erde zu bringen, muss nicht auf die
typischen Osterboten wie Tulpen, Narzissen
oder Krokusse verzichten. Auch diese Pflanzen gibt es derzeit vorgezogen im Gartencenter. Zum Einpflanzen empfiehlt es sich, den Boden gut aufzulockern und etwas Pflanzenerde
hinzuzugeben. Wenn die Frühlingspflanzen
mit ausreichend Wasser versorgt werden, stehen sie schon bald in voller Blütenpracht.
3 8 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
N
ach dem langen Winter ist der
Frühling endlich in greifbare Nähe gerückt. Als Krönung
des Frühlings steht Anfang April das Osterfest vor der Tür, das höchste Fest der Christen. Wer nicht nur sein
eigenes Heim verschönern will, sondern beim Osterbesuch auch mit Blumen
punkten möchte, findet bei Knorr’s Blumenkorb eine riesige Auswahl an blühenden und duftenden Frühlingsboten.
Zu den beliebtesten Schnittblumen des
Frühjahrs gehören nach wie vor qualitativ hochwertige Tulpen: »Wir bieten viele neue und schöne Tulpensorten, die
das Sortiment der letzten Jahre bei weitem toppen, und viele schöne Topf-Zwiebelpflanzen wie zum Beispiel Perlhyazinthen oder gefüllte, duftende Narzissen«,
so Nicole Simonsmeier. Zur Verschönerung des Zuhauses gibt es wieder trendige Dekoartikel, beispielsweise aus dem
beliebten Filz, oder Ostereier in verschie-
H
So sicher, wie
das Amen in
der Kirche …
denen Größen, zum Beispiel Hühnereier, Straußeneier, Wachteleier, Puteneier, Holzeier oder beflockte Eier in Filzoptik. An »Blumentagen« kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wer nicht Hase sondern Fuchs ist, bestellt seine Blumensträuße oder Pflanzschalen und andere Werkstücke telefonisch oder persönlich beim Blumenkorb vor.
Wir lieben Blumen.
Sie auch.
Frühlingsgefühle
inklusive.
ecken, Blumenbeete, Sträucher
oder Kräuter gezielt und bedarfsgerecht bewässern – mit dem neuen Kärcher-Rain-System gibt es
jetzt ein übersichtliches Sortiment, das Hobby-Gärtnern diese Arbeit abnimmt. Die Gießkanne kann im Schuppen bleiben, und auch bei
längerer Abwesenheit in der Ferienzeit braucht
man sich keine Gedanken um zu viel oder zu
wenig Wasser im Garten zu machen. Herzstück
des Systems ist ein Halbzollschlauch mit verschiedenen Tropf- und Sprühmanschetten. Mit
einer Nadel werden sie einfach in den Schlauch
gesteckt. Die Tropfmanschetten mit Mengenregulierung dienen der punktgenauen Bewässerung, während sich mit den Sprühmanschetten
eine größere Fläche erreichen lässt. Ein Tropfschlauch, der auf bis zu 50 Meter verlängert
werden kann, erlaubt die sparsame und besonders gleichmäßige Wasserausbringung über die
gesamte Schlauchlänge, beispielsweise entlang
von Blumenrabatten oder Hecken. Für den Einstieg bietet Kärcher ein Starter-Set an …
FOTOS: KÄRCHER
PRIMELN SIND
FRÜHLINGSBLÜHER
IN GÜTERSLOH
FOTO: SXC.HU
FOTO: WIKIMEDIA
Zur Verschönerung des Zuhauses gibt es bei Knorr’s
Blumenkorb trendige Dekoartikel, beispielsweise aus
Filz, oder bunte Ostereier in verschiedenen Größen.
Ein Rasensprenger, der
neue Kärcher-Bewässerungsautomat »SensoTimer« und das neue
Kärcher-Rain-System
in einem Blumenbeet
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g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 3 9
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HIGHLIGHTS
15. März
Syltlauf von Hörnum nach List
Das Gütersloher Brauhaus zollt Deutschlands beliebtester Nordseeinsel mit seinen »Sylter Wochen«
Tribut und bringt Sylt-Feeling nach Gütersloh …
M
an sagt, sie sei Königin der
Nordsee, die Côte d’Azur
Deutschlands, schönstes Eiland
Nordfrieslands und beliebtestes
gleich noch dazu. Ist Sylt Mythos, Kult, Legende? Ja! Und doch ist Sylt für die meisten
einfach nur »die Insel«. Die Insel, die mit
ihrer grandiosen Naturlandschaft, ihrer berauschenden Vielfalt und ihrer rauen und
zugleich sensiblen Seele so viele Menschen
in ihren Bann zieht. Auch Jochen Bongartz
vom Gütersloher Brauhaus hat die Insel
längst in ihren Bann gezogen. Nicht nur als
Urlaubsziel, sondern auch kulinarisch. Und
so lag die Idee, mit den »Sylter Wochen« das
echte Sylt-Feeling nach Gütersloh zu bringen, nahe. Die »Sylter Wochen« sind schon
seit mehreren Jahren sehr erfolgreiche beliebt bei zahlreichen Gütersloherinnen und
Güterslohern.
Sylt hat nämlich so ziemlich alles im Angebot. Alles außer Berge. Dafür jede Menge imposante Steilküste, majestätische Kliffe, wandernde Dünen, amphibisches Wattenmeer, salzige Wiesen, blühende Heide,
traumhafte Strände, brausende See. Das gibt
es zwar woanders auch – aber nicht so nah
beieinander. Auf nicht einmal hundert Quadratkilometern findet man eine Fülle unterschiedlicher Landschaftsformen und dazu
zwölf Ortschaften mit ganz eigenem Charme.
Natur- und Umweltschutz wird hier
schon lange großgeschrieben, gut die Hälfte der Insel steht unter besonderem Protektorat. Das Wattenmeer vor Sylt zählt sogar
zum Weltnaturerbe der UNESCO und gehört damit offziell zu den bedeutendsten Naturdenkmälern der Welt. Auch das Klima
geizt nicht mit seinen Reizen: In den Brisen, die der Nordseewind an Land weht,
schweben die Mineralien und Spurenelemente des von der Brandung fein zerstäubten Meerwassers. Knapp vierzig Kilometer Sandstrand begrenzt die westliche Küste. Reichlich Gelegenheit für eine ausgedehnte Wanderung oder für einen beherzten
Sprung in die erfrischende Brandung. Sylt
hält aber nicht nur fit. Sylt macht auch gute
Laune. Denn Bewegung inmitten der grandiosen Sylter Natur setzt reichlich zusätzliche
4 0 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Glückshormone frei. An der Ost- und Westküste gleiten Surfer, Kiter und Segler über
die Wellen. Andere bevorzugen festen Boden unter den Füssen und geben ihrem Bewegungsdrang im Nordic Walking Park Sylt
nach. 220 km Laufstrecke, geeignet auch für
Wanderer, Jogger und Radfahrer. Und Golfer können auf vier Golfplätzen abschlagen.
Wer lieber nur zuschauen möchte: Sportliche Top-Events wie die German Polo Masters Sylt oder der Windsurf World Cup Sylt
bieten ganzjährig Unterhaltung auf internationalem Niveau.
Die Insel glänzt als kulinarische Hochburg. Mehr als 200 Restaurants, vom
Strandbistro bis zum Gourmetrestaurant,
darunter zum Beispiel Deutschlands nördlichste Fischbude von Jürgen Gosch, freuen sich sommers wie winters darauf, die
Gäste zu verwöhnen. Nicht nur die vielen
im wahrsten Sinne ausgezeichneten Restaurants locken Genießer von nah und fern.
Auch die Erzeugnisse aus den heimischen
Meeres- und Gemüsegärten sind längst auch
über die Inselgrenzen hinaus in aller Munde
und prägen das natürliche Image der Insel.
Auch abseits von Sonne, Sand und
Strandkorb bietet die Insel ein äußerst abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm, mit dem sie ganz lässig und unverkrampft den Spagat zwischen kreativer Tradition und kulturellen Projekten der Gegenwart schafft. Seit Jahren bereichern Veranstaltungsreihen wie der Kampener Literatursommer und das Meerkabarett mit ausgesuchten Konzerten und Lesungen das kulturelle Spektrum der Insel.
»Sylter Wochen« im März und April im Gütersloher Brauhaus, Unter
den Ulmen 9, 33330 Gütersloh, Telefon (0 52 41) 2 51 66, Mo–So ab 17 Uhr,
So ab 12 Uhr Mittagstisch, Infos unter
www.gueters­loher-brauhaus.de
Weitere Informationen rund um den
­Urlaub auf Deutschlands nördlichster
­Insel online unter www.sylt.de
5. April
Ostereierlauf und Osterfeuer Kampen
19. bis 25. April
Golfturnier Private Open, inselweit
1. Mai bis 24. Oktober
Musik am Meer, Westerland
17. Mai
Internationaler Tag der Museen, Keitum
13. bis 17. Mai
Euro-Windsurf Cup, Westerland
23. und 24. Mai
Beach-Polo-Worldcup Sylt, Hörnum
29. bis 31. Mai
Harley-Davidson-Treffen, Westerland
5. bis 7. Juni
Kulinarische Sylter-Lammtage, Keitum
12. bis 14. Juni
Shantychor-Festival Sylt, Westerland
20. Juni
Mittsommernachtswanderung, Hörnum
30. Juni bis 5. Juli
Kitesurf-Worldcup Sylt, Westerland
13. Juli bis 28. August
Inselcircus, Wenningstedt
15. bis 19. Juli
Winzerfest, Westerland
22. bis 26. Juli
Deutscher Windsurfcup, Westerland
25. Juli
Dorfteichfest, Wenningstedt
25. und 26. Juli
Regatta 60 Seemeilen vor Sylt, Hörnum
31. Juli bis 2. August
Super-Sail Sylt, Hörnum
31. Juli bis 2. August
Hörnumer Hafenfest, Hörnum
Juli bis August
Kampener Literatur- und Musiksommer;
Meerkabarett, Rantum; Ringreiter-Turniere,
Archsum, Keitum, Morsum
24. Juli bis 2. August
German Polo Masters Sylt, Keitum
1. August
Sylter Gospelnacht, Westerland
5. August
Arien am Meer, Westerland
7. bis 9. August
Mittelalterlicher Markt, Morsum
7. bis 16. August
Sylter Sailing Week, Westerland
28. August
M. T. Buchholz Hoffest, Braderup
FOTOS: SYLT MARKETING, MICHAEL REIDINGER, DOMINIK TÄUBER, ACT AGENCY
SYLT IST MEER
UND VIEL
LEIDENSCHAFT
4. April
Osterfeuer Hörnum
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 41
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ESSEN UND TRINKEN
KOCHEVENT
Am Sonntag, 15. März, lädt Gourmetkoch Bernhard Büdel
zu einer kulinarischen Entdeckungsreise in sein Restaurant
Medium an der Carl-Bertelsmann-Straße ein …
K
ochen wie ein Profi, schlemmen wie ein Gourmet, nette Leute treffen und einen wundervollen Abend haben? »Dann nehmt
an einem tollen Kochevent teil – bei Bernhard Büdel vom ›Restaurant Medium‹ in
Gütersloh. Es sind noch wenige Plätze für
Sonntag, 15. März, zu vergeben. Es besteht auch die Möglichkeit, nur zum Schlemmen am Abend zu kommen – oder aber für
Freunde zu kochen und diese dann abends
einzuladen«, sagt Veranstalter Marcel Reinhold. Der Spaß kostet 140 Euro pro Person all inclusive oder 80 Euro für Gäste, die
nur zum Schlemmen kommen, aber nicht
am Kochkurs selbst teilnehmen möchten.
Gekocht werden Vorspeise, Zwischengang,
Hauptgang und Dessert – dazu ein Aperitif,
ausgewählte Weine zu jedem Gang, Wasser
und verschiedene Kaffeespezialitäten nach
Wahl – eine kulinarische Entdeckungsreise
mit hochwertigen Zutaten …
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SYLTER WOCHEN
Sonntag, 15. März, Restaurant
­Medium, Carl-Bertelsmann-Straße 33,
33332 Gütersloh, Telefon (0 52 41)
2 12 16 36, Anmeldungen bei Veranstalter Marcel Reinhold unter Telefon
(01 63) 4 36 08 05 oder per E-Mail an
marcel.reinhold@hotmail.com
Das Gütersloh Brauhaus präsentiert im März und April das kulinarische
Highlight des Jahres: die Sylter Wochen. Dazu werden Fischspezialitäten aus
Deutschlands »nördlichster Fischbude« von Jürgen Gosch serviert.
Jeden Sonntag
»SYLTER INSELFRÜHSTÜCK«
vom Feinsten inklusive Kaffee und Tee
für 15,90 Euro pro Person
Ostersonntag ab 9.30 Uhr
»SYLTER INSELFRÜHSTÜCK«
Ostersonntag ab 12.30 Uhr
»ÖSTERLICHES DREIGANG-MENÜ«
Ostersonntag ab 17 Uhr
»À LA CARTE«
4 2 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Gütersloher Brauhaus, Unter den
Ulmen 9, 33330 Gütersloh, Telefon
(0 52 41) 2 51 66, Telefax 2 47 93, Mo–So
ab 17 Uhr, So ab 12 Uhr Mittagstisch,
weitere Informationen im Internet unter
www.gueters­loher-brauhaus.de
Zartes Osterlamm, frisches
Freiland-Geflügel, Eier in
allen Farben, Osterkonfitüren, hausgemachte Kuchen
Gourmetkoch Bernhard Büdel mit
Dieter Strothenke. Büdel lädt zur kulinarischen Entdeckungsreise ein – über
viele Jahre mit einem Stern im Guide
Michelin ausgezeichnet, betreibt er seit
2009 das Restaurant Medium …
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Sylter Landschinken auf gebuttertem Sylter
Walnussbrot. Jeden Sonntag ab 9.30 Uhr lädt
das Gütersloher Brauhaus außerdem zum Sylter Inselfrühstück vom Feinsten ein – inklusive Kaffee und Tee für 15,90 Euro pro Person
– Tischreservierung erbeten.«
und vieles mehr bekommen
Sie in unserem Hof-Laden.
Party-Deele
Geburtstagsparty, Hochläum – auf der historischen
Deele feiern Sie ganz indivi-
WEIN DES MONATS
D
er Weintipp im März ist der San Marzano Il Pumo Primitivo
Rosato 2014. Dank der vielen Völker, die durch den Stiefelabsatz zogen, ist Apulien reich an Kunstschätzen und unterschiedlichen Einflüssen. Aus jeder Epoche blieb ein Relikt, eine Spur, eine handwerkliche Tradition. Den Weinbau brachten die
Griechen im 8. Jahrhundert vor Christus. Die Apulier bezeichnen ihre Heimat als das Land des Handwerks. Am typischsten sind Produkte aus Terrakotta. Kein Wunder also, dass gerade eine Figur aus Ton
häufig als Dekorationselement eingesetzt wird. Die Form des »Pumo«
ist an eine sich öffnende Knospe angelehnt, aus der neues Leben entsteht. Die Knospe ist in der süditalienischen Tradition ein Symbol für
Wohlstand und Fruchtbarkeit, außerdem soll sie vor Unheil schützen.
In der römischen Götterwelt war Pomona die Göttin der Baumfrüchte, einschließlich der Oliven und der Reben. Die 0,75-Liter-Flasche
kostet 5,95 ­Euro (Grundpreis: 7,93 Euro je Liter).
FOTO: JACQUES.DE
»Das kulinarische Highlight – im März
und April servieren wir Ihnen im Gütersloher Brauhaus frische Fischspezialitäten von Jürgen Gosch – und das täglich. Mit dabei sind auch Spezialitäten
von der Sylter Landschlachterei Theide
Andersen in Keitum auf Sylt.«
W
Ostergenüsse
zeitsfeier oder Firmenjubi-
FOTOS: SYLT MARKETING
I N F O R M AT I O N E N
ilfried und Maria Karenfort servieren auch in diesem Jahr wieder die leckeren Meeresspezialitäten vom Sylter Fischpapst
und »Fischkönig« Jürgen Gosch. Seit Jahren zieht es allabendlich Fischliebhaber und
Sylt-Freunde aus ganz Ostwestfalen-Lippe
in das beliebte Gasthaus unter den Ulmen in
Gütersloh – denn es sind wieder »Sylter Wochen«: »Sollten Sie einen Abend mit Freunden oder Bekannten planen, ist eine Tischreservierung empfehlenswert. Einen angenehmen Abend auch ohne Meeresrauschen und
einen guten Appetit wünschen Wilfried und
Maria Karenfort und das Brauhaus-Team.
»Genießen Sie bei einem Gütersloher Bier
oder einem leckeren Glas Wein unsere Sylter Fischspezialitäten. Unsere Wein-Empfehlungen sind Fruit de Mer oder Pinot Grigio –
Weine, die man auf der Insel trinkt. Sie passen hervorragend zu allen Fisch- und Fleischgerichten auf unserer vielfältigen Speisekarte. Neu auf der Karte sind inseltypische Spezialitäten aus der Landschlachterei Theide
Andersen aus Keitum auf Sylt: Sylter Sauerfleisch mit herzhaften Bratkartoffen, Lammbratwürstchen vom Sylter Deichwiesenlamm
mit Nusspürree und gebratenen Pilzen und
Die Früchte
der Tradition
FOTO: CHRISTIAN SCHRÖTER
Auszü
g
Jacques’ Wein-Depot, Tobias Hagmann, Vossen­straße 4,
33332 Gütersloh, Telefon (0 52 41) 9 94 98 36, Telefax (0 52 41)
9 94 97 45, Di–Do 14–20 Uhr, Fr 13–20 Uhr, Sa 10–16 Uhr,
­jeden ersten Freitag im Monat bis 21 Uhr, weitere Informa­
tionen online im Internet unter www.jacques.de
duell nach Ihren Wünschen.
Putenkeulenzeit
Holen Sie sich die FreilandPutenkeule ins Haus! Ob als
ganze Keule, geräucherter
Rollschinken, Rollbraten natur oder herzhaft gefüllt.
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Tipp des M pril nach
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Osterfeuer untergang
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Meier-zu-Rassfeld-Weg, 33330 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 33 72-80
Öffnungszeiten Hofladen
Di–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–14 Uhr
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 4 3
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FOTO: DJD/PROFAGUS
ESSEN UND TRINKEN
DIE GRILLSAISON
STEHT BALD WIEDER
VOR DER TÜR
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DAS GRILLEN
IST LEBENSFREUDE
FÜR GÜTSEL
Rene Teismann, Henning Schulz, Annette
Teismann, Andres
Flöttmann, Iris HaverRassfeld und Friederich
Wilhelm Haver-Rassfeld
M
RAUCHAROMA MIT BUCHENHOLZ
Nicht minder bedenklich ist manches Brennmaterial, mit dem Grillgeräte in deutschen
Gärten befeuert werden. Zum gesunden Genuss trägt Qualitätsware nicht nur auf, sondern auch unter dem Rost bei. Billigkohle etwa kann unerwünschte Verunreinigungen enthalten. Empfehlenswert sind Holzkohlebriketts
zum Beispiel von »proFagus«, die komplett
aus naturbelassenem Buchenholz hergestellt
werden und ein besonderes Aroma bieten.
REZEPTTIPP: GEFÜLLTE PUTENBRUST
Besonders fettarm und somit gesund sind
Geflügelgerichte vom Grill. Eine gefüllte Putenbrust ist schnell und einfach zubereitet: Dazu Putenfilets glattklopfen und mit Barbecuegewürz bestreuen. Schinken und Mozzarella in Scheiben schneiden, frische Tomaten fein
würfeln und daraus eine Füllung für das Putenfleisch herstellen. Die Filets mit Basilikum belegen, darauf die Füllung geben und vorsichtig einrollen, anschließend mit einem Zahnstocher fixieren. Bei mittlerer Hitze gegrillt gelingt das Geflügel in gut einer Viertelstunde.
Unter www.facebook.de/profagusgmbh gibt
es weitere Rezepttipps und Grillideen.
4 4 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
FOTOS: KÄRCHER
SPENDE FÜR DAS
HAUS WOLFGANG
Urlaub für alle – mit allen: Die Thanksgivingspende in Höhe von 1.200 Euro vom Meierhof Rassfeld
geht an das Haus Wolfgang auf Spiekeroog.
D
a werden sich viele Familien freuen«, waren sich Annette Teismann,
Vorsitzende der Stiftung Haus
Wolfgang, und Andreas Flöttmann, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung, einig. Haus Wolfgang auf Spiekeroog
ist ein »Speicherort« für die Seele – somit lag
es nahe, dass die Übergabe der diesjährigen
»Thanksgivingspende« ausgerechnet vor dem
ältesten Profanbau, dem Speicher auf dem
Meierhof Rassfeld in Gütersloh, stattfand.
»Lokal helfen und Dinge bewegen, ist ein
Satzungszweck des Round Table«, erläutert
Henning Schulz, Präsident des Gütersloher
Serviceclubs und Bürgermeisterkandidat für
Gütersloh, »da wir uns gerne für lokale Projekte stark machen, ist das Haus Wolfgang der
ideale Spendenempfänger«. Diesem Zweck
des Round Table fühlt sich auch FriedrichWilhelm Haver-Rassfeld verpflichtet: »Seit
dreizehn Jahren laden wir Ende November
zum Thanksgiving-Putenessen auf den Meierhof Rassfeld ein – der Erlös geht an den Round
Table und durch ihnen an das gemeinsam ausgewählte Projekt. Mit der 13. Thanksgivingspende unterstützen wir den Urlaubswunsch
von Personen die sich erst durch diese Zuwendung einen Erholungsurlaub im Haus Wolfgang möglich machen können«.
Ein inoffizielles Motto des Vereins Haus
Wolfgang ist »Urlaub für alle – mit allen«.
Das beschreibt sehr treffend die Arbeit des
Vereins und der Stiftung. »Wir sind überzeugt davon, dass Menschen mehr brauchen
als die Versorgung der Grundbedürfnisse wie
Essen, Trinken, Kleidung und Wohnung. Jeder Mensch braucht Erholung, Abstand vom
Alltag, eine Auszeit und die Vorfreude darauf. Und das bietet das Haus Wolfgang seit
fast 80 Jahren«, erläutert Andreas Flöttmann.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die
vielen ehrenamtlichen Helfer, die das Haus
Wolfgang in Stand halten.
»Für viele Menschen geht das aber nicht
aus eigenen finanziellen Mitteln. Dort wollen
wir helfen und einen Aufenthalt in Haus Wolfgang ermöglichen«, ergänzt Annette Teismann. Zurzeit erreichen uns besonders viele Anträge von Alleinerziehenden und Menschen, die in sogenannten »prekären Beschäftigungsverhältnissen« arbeiten. Die Spendenmittel, die wir erhalten, kommen vollständig
und ausschließlich bedürftigen Familien zu
Gute. Mit einer solchen Spende können einigen Familien eine Förderung der Aufenthaltskosten zugesichert werden: »Vielen Dank dem
Meierhof Rassfeld und dem Round Table für
die Unterstützung«.
IDEEN ZU OSTERN VOM FASS
FOTO: MEIERHOF RASSFELD
al eben ein paar Würstchen auf
den Rost schmeißen – das war
einmal. Grillen bedeutet für viele Lebensfreude pur, statt verkohlter Steaks erwartet man heute einen besonderen kulinarischen Genuss und nimmt sich dafür
gerne Zeit. »Das fängt bereits bei der Wahl
der Zutaten an. Ob Wagyu-Beef oder Bisonfilet, gerade für die Grillparty stehen exklusive Fleischqualitäten hoch im Kurs. Doch ebenso wichtig ist es, die guten Stücke auch schonend zuzubereiten«, meint Martin Blömer vom
Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. So
sei es etwa beim Holzkohlegrill wichtig, geduldig auf die Glut zu warten und zusätzlich
mit einer Aluschale zu verhindern, dass Fett
vom Fleisch direkt auf die Kohle tropfen könne
– denn dadurch könnten gesundheitsbedenkliche Substanzen entstehen.
Emanuel Gillibert hält in seinem Geschäft »Vom Fass« an der Königstraße direkt am Berliner Platz in Gütersloh für seine Kundinnen und Kunden zu Ostern viele kleinere, größere und mit Liebe gestaltete Aufmerksamkeiten bereit. Besonders beliebt sind die diesjährigen Orangenkreationen, wie zum Beispiel Orangenöl und Dattelessig, der Bombadino-Hüttenzauber (Eierlikör mit Rum) oder auch der Orangen- und TartuffettoEierlikör – ein Genuss! Flinke Finger sind gefragt, denn alle Orangeneierlikör-Kreationen sind nur noch bis Ostern zu haben.
Vom Fass Gütersloh, Emanuel Gillibert, Königstraße 12–14, 33330 Gütersloh, Telefon (0 52 41) 2 21 95 31, Mo–Fr 9.30–19 Uhr,
Sa 9.30–17 Uhr, weitere Informationen unter www.guetersloh.vomfass.de
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 4 5
GESUND UND FIT
Yoga ist eine indische philosophische
Lehre, die eine Reihe verschiedener
Übungen umfasst
SCHULE FÜR
TAI CHI CHUAN
ANZEIGE
YOGA-SCHULE
»Der von mir unterrichtete Yoga ist kein Fitnessquatsch
und kein Marketingzirkus«, sagt Ulrich Rosen …
D
ie Yoga-Schule Gütersloh bietet jetzt
neue Kurse an. Die »Beginner Class«
findet dienstags von 20.30 bis 22
Uhr statt, die »Relax Class« donnerstags von 19 bis 20.30 Uhr und die »Open
Class« donnerstags von 20.30 bis 22 Uhr.
Veranstaltungsraum ist der Gymnastikraum
der AOK an der Barkeystraße 19. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer können
während der Kurse kostenlos im Parkhaus am
Theater parken. »Der von mir unterrichtete
Yoga ist authentisch und ›real‹ – es ist kein moderner Fitnessquatsch und kein Marketingzirkus, er ist vielmehr ein Lebensstil der Fülle und
weder Sport noch Körpertherapie«, so Ulrich
Rosen. Kursinformationen und Anmeldungen
bei Ulrich Rosen, Telefon (0 52 41) 2 12 21 77,
www.ulrichrosen.de/yoga …
DER SPORTTEMPEL
IST UMGEZOGEN
Der Gütersloher »Sporttempel« erstrahlt
jetzt neu am Magnolienweg 48 in großzügigen Räumlichkeiten. Inhaber Medet Altan,
der über den vierten Dan in Taekwondo
und Kickboxen verfügt, ist selbst mehrfacher
Deutscher Meister und Europameister und zudem ein erfahrener und langjähriger Trainer.
Seit kurzem ist er darüber hinaus lizensierter
Prüfer. In seinem Gütersloher »Sporttempel«
am Magnolienweg unterrichtet er Kickboxen,
Taekwondo, Selbstverteidigung und LadyKickboxing für Kinder ab fünf Jahren. »Das
Kindertraining bei uns fördert die Gesundheit,
Sicherheit, Konzentration, Koordination, Disziplin sowie den Mut, Repekt und das Selbstvertrauen«, so Medet Altan, der Interessierten
auch ein kostenloses Probetraining für eine
Woche anbietet.
Tai Chi Chuan Gütersloh
Schule Angela Spannhake
Mobil (01 75) 5 96 39 56
E-Mail taichi@taichi-guetersloh.de
www.taichi-guetersloh.de
SENIOREN
Neueröffnung
Medet Altan, Sporttempel GT, Magnolienweg 48, 33330 Gütersloh, Telefon (01 76)
63 45 81 30, weitere Informationen online
unter www.sporttempel-gt.de
SENIORENAKADEMIE
4 6 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Kay Spannhake
Facharzt für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie
Carl-Bertelsmann-Straße 71, 33332 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 1 69 16, Telefax (0 52 41) 1 69 17
www.implant-center-gt.de
FOTOS: BENJAMIN ROGOWSKI
Die ersten Termine finden ab April 2015 statt, weitere Informationen und Anmeldung beim Institut Schramm, Siebenweg 7, 33803 Steinhagen/Brockhagen, Telefon
(0 52 04) 88 79 80, Telefax (0 52 04) 88 79 81, www.institut-schramm.de
»Als Alternative zu herausnehmbarem Zahnersatz verhindern Zahn­implantate Rückbildungen des Kieferknochens
und bieten ästhetische und
funktionelle Vorteile«
FOTO: YOGAINSYNC.COM
F
ür alle »Golden-Ager 60+«, die Lust und Freude an der eigenen Weiterentwicklung
haben, gibt es endlich die passenden Angebote. Das Motto lautet: »Lernen an schönen Orten«. »Lassen Sie sich zum Beispiel an die Costa del Sol entführen und lernen Sie ganz nebenbei eine Fremdsprache oder den Umgang mit einem Tablet oder
Notebook. Lernen Sie sich Jünger und Schlanker zu schminken und genießen Sie das Ergebnis mit einem anschließenden Fotoshooting unter der Sonne Andalusiens. Kommen Sie sich
selbst auf die Spur beim intuitiven, meditativen Bogenschießen in der schönen Natur Sandforts. Oder finden Sie Antworten auf für Sie schwierige und berührende Fragen in vertrauensvollen Gesprächskreisen. Diese und viele weitere außergewöhnliche Angebote finden Sie
ab sofort in der Senioren-Akademie OWL: japanisches Taiko-Trommeln – Schnupperkurse und Workshops, intuitives Bogenschießen für Senioren, das Enneagramm zur Persönlichkeitsentwicklung, offene Gesprächskreise wie »Vom Umgang mit Einsamkeit und Tod« oder
»Vom Umgang mit belastenden Diagnosen«, Computertreff – »Vom Kauf des richtigen Tablets oder Notebooks über die ersten Schritte bis zum Chatten mit dem Enkel«, Gesundheit,
Schönheit und Vitalität, Energietankstelle im Alter – das »BrainLight-System«, geistig und
mental fit mit Licht, wohltuenden Klängen und wärmender Shiatsu-Massage«, so Inhaberin
Gaby Schramm zu ihrem neuen Angebot für Seniorinnen und Senioren.
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 4 7
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GESUND UND FIT
GESUNDHEITSTIPP
Kieselsäure-Gel kann die Körpermitte wieder
in Einklang bringen – beispielsweise mit Präparaten, die im Reformhaus erhältlich sind …
FOTO: DJD/TETESEPT
KIESELSÄURE
DIE ERSTEN
SYMPTOME SOLLTE
MAN BEKÄMPFEN
Gesundheit
SOS-PLAN
GEGEN AKUTE
ERKÄLTUNG
E
Chris Vormfenne und
Physiotherapeutin Sabrina Petschat, die seit
einem halben Jahr
das Team ergänzt
PHYSIO MOVING
Kieselsäure kann
gegen Sodbrennen,
Durchfall oder allgemeine Bauchbeschwerden helfen
Seit einem halben Jahr verstärkt die gelernte, 30-jährige Physiotherapeutin
Sabrina Petschat das Team von Chris Vormfennes »Physio Moving«, das sich schon
seit zweieinhalb Jahren am neuen Standort Auf der Horst befindet.
FOTOS: CHRISTIAN SCHRÖTER, BENJAMIN ROGOWSKI
Helle, moderne Behandlungsräume und
optimale, fachliche Kompetenz zeichnen die
Praxis »Physio Moving« aus …
4 8 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Chris Vormfenne ist inzwischen seit viereinhalb Jahren selbstständig und mit seiner
Praxis vor zweieinhalb Jahren an den neuen
Standort Auf der Horst 34 umgezogen. Darüber hinaus hat er eine Osteopathie-Ausbildung begonnen, um in Zukunft ein noch umfangreicheres Spektrum an Leistungen anbieten zu können. Schwerpunkte von »Physio Moving« sind Krankengymnastik, manuelle Therapie, Lymphdrainage, Massage, Bobath-Therapie, Cranio-Sacral-Therapie, Wärmebehandlungen, Kinesio-Taping und Sportphysiotherapie: »Wir bieten natürlich auch Hausbesuche
an«, so der Physiotherapeut. Wer kennt das
nicht – plötzlich schmerzt der Rücken, nach
dem Heben einer schweren Last wird man
vom »Hexenschuss« getroffen oder es bilden
sich durch langes Sitzen vor dem Computer
schmerzhafte Verspannungen im Rücken und
Nacken. Hier bietet »Physio Moving« professionelle Hilfe.
FUNKTIONSSTÖRUNGEN AM
KIEFERGELENK (CMD)
Das Kiefergelenk ist ein viel genutztes und
großen Kräften ausgesetztes Gelenk. Entsprechend seiner anspruchsvollen Funktion ist es daher empfindlich gegen Störeinflüsse. In seiner Nähe befinden sich wichtige Nervengeflechte und nicht zuletzt hat es funktio-
nell eine sehr enge Beziehung zur Wirbelsäule. Durch das den Körper umspannende System der Faszien hat es wie alle anderen Gelenke Anteil am reibungslosen Ablauf von Bewegungen des gesamten Körpers. Vielfältige Zusammenhänge können ebenso zahlreiche, nicht auf den Ort der Ursache beschränkte Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Rückenschmerzen auslösen. So lohnt
es sich bei Beschwerden am Kiefergelenk und
seiner Umgebung nach ärztlicher Diagnostik
und Therapie an der Gesamtkörperstatik anzusetzen. Die physiotherapeutische Arbeit an
Gelenken, Muskelfaszien und Nervenpunkten
bietet dem Menschen die Möglichkeit, ein gesundes Gleichgewicht wiederzuerlangen. Die
Kombination mit einem gezielten Bewegungsprogramm unterstützt diesen Prozess.
KIESELSÄURE BERUHIGT
Um dem Bauch zu helfen, wieder ins
Gleichgewicht zu kommen und die unangenehmen Beschwerden auf natürliche
Weise zu lindern, hilft Silicium-Gel, zum
Beispiel Silicea »Magen-Darm Direct«
aus dem Reformhaus. Es enthält Silici-
umdioxid-Teilchen in hoher Konzentration, die Molekülverbände bilden. Sie nehmen die Krankheitserreger und Giftstoffe
auf wie ein Schwamm. Zusätzlich fördert
das Gel die natürliche Ausscheidung der
Schadstoffe. So lindert es die Symptome
und hilft, den Magen-Darm-Trakt wieder
in Balance zu bringen. Neben Giftstoffen kann das Gel darüber hinaus Gase
binden und so lästige Blähungen vermindern. Kieselsäure in Gel-Form hat entscheidende Vorteile gegenüber der pulvrigen Kieselerde: Das Silicium aus Kieselsäure ist für den Körper optimal verwertbar, da es hier zwar in großer Menge,
zugleich aber in feinstverteilter, wasserlöslicher Form enthalten ist.
Große Marken-Vielfalt
MIT HALSKRATZEN FÄNGT ES AN
Man sollte bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkältung SOS-Maßnahmen ergreifen. Oft beginnt alles mit einem leichten
Halskratzen oder Niesen. Mehrmals tägliches
Gurgeln mit lauwarmem Salbeitee, ein warmes Erkältungsbad und Nasenspülungen mit
Kochsalz sind hier schon hilfreich. Zusätzlich
lässt sich die Infektabwehr mit einem pflanzlichen Mittel wie zum Beispiel Kapla-Pelago
von tetesept als Lutschtabletten oder Tropfen
unterstützen. Der patentierte Wirkkomplex mit
Pflanzenextrakt aus der südafrikanischen Kapland-Pelargonie und natürlichen Proteinen
kann den Abtransport von Krankheitserregern
fördern, die Infektabwehr unterstützen und erkältungsbedingte Beschwerden schneller abklingen lassen. Darüber hinaus sollte man sich
bei aufkommenden Infekten Ruhe gönnen, also für wenigstens sieben bis acht Stunden
Schlaf sorgen. Körperliche Anstrengungen
und viel Stress dagegen schwächen den Körper bei seinem Kampf gegen die Viren.
ABWEHRKRÄFTE GEZIELT STÄRKEN
Physio Moving, Chris Vormfenne, Auf
der Horst 34, 33335 Gütersloh, Telefon
(0 52 41) 5 05 83 04, weitere Infos unter
www.physiomoving.de
FOTO: SILICEA
D
ie gelernte Physiotherapeutin Sabrina Petschat (30) verstärkt seit rund
sechs Monaten Chris Vormfenne in
seiner Gütersloher Praxis »Physio
Moving«, die den Patientinnen und Patienten
Kompetenz in allen Bereichen von verschiedenen Massagen, Lymphdrainage, Kinesio-Taping bis hin zu Physiotherapie und Krankengymnastik bietet. »Mir war es besonders wichtig, eine absolut qualifizierte Verstärkung zu
finden, und ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat«, so Chris Vormfenne. Darüber hinaus freut sich Vormfenne auch aktuell über
weitere Bewerbungen zur Erweiterung seines
Praxisteams. »Ich bin immer auf der Suche
nach qualifizierter Verstärkung.«
W
enn einem etwas buchstäblich »auf den Magen schlägt«, fühlt man
sich allgemein unwohl
und ist in seinem alltäglichen Tun eingeschränkt. Ob man von Sodbrennen oder
Durchfall begleitet wird, der Wunsch
nach schneller Besserung ist groß.
rkältungen kommen eigentlich immer ungelegen. Ob wichtige berufliche Termine, eine große Party oder einfach
nur eine nette Verabredung – man hat
doch meist etwas Besseres zu tun, als sich mit
Husten, Schnupfen und Heiserkeit herumzuschlagen. Aber gerade in der kalten Jahreszeit kann man den überall lauernden Rhinoviren kaum entgehen. Und so erwischt es Erwachsene durchschnittlich zwei bis vier Mal
im Jahr. Allerdings ist man einer Infektion nicht
hilflos ausgeliefert. Wer rechtzeitig aktiv wird,
kann den Ausbruch der Erkältung oft verhindern oder zumindest erreichen, dass sie nicht
so schlimm wird.
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Hat man den Infekt erfolgreich bekämpft,
ist es wichtig, seine Abwehrkräfte für zukünftige Aufgaben zu stärken. Viele Tipps zum Thema Gesundheit in der kalten Jahreszeit gibt es
im Internet unter www.tetesept.de und unter
www.ratgeberzentrale.de.
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Rücklehnen der Vordersitze angebrachten Monorails mit Klapptischen maximieren die Alltagstauglichkeit. Zugleich vereint der neue BMW 2er Gran Tourer erstmals die im Segment üblichen Eigenschaften wie Raumfunktionalität und Komfort
mit den BMW typischen Werten Dynamik, Eleganz und Premium-Qualität. Fünf
neu entwickelte Turbomotoren mit drei
und vier Zylindern und 116 bis 192 PS garantieren zusammen mit dem einzigartigen BMW-»EfficientDynamics«-Maßnahmenpaket ein einmaliges Fahrerlebnis, das
sportliche Dynamik mit der höchsten Effizienz und den niedrigsten Kohlendioxydemissionen im Segment vereint. Als ein-
ei kompakten Abmessungen von
nur 4.556 Millimetern Länge, 1.800
Millimetern Breite und einer Höhe
von 1.608 Millimetern bietet der
neue BMW 2er Gran Tourer Platz und einen großzügigen Kofferraum, der sich
von 645 auf 805 Liter erweitern lässt. Bei
umgeklappten Rücksitzlehnen stehen sogar bis zu 1.905 Liter Kofferraumvolumen
zur Verfügung. Eine serienmäßig längsverschiebbare Rückbank – mit geteilter
und auf Knopfdruck umlegbarer Lehne –
auf der drei Kindersitze montiert werden
können, bringt höchste Variabilität. Diese
wird durch die optionale, im Ladeboden
voll versenkbare dritte Sitzreihe noch gesteigert. Vielfältige Ablagemöglichkeiten
ziges Fahrzeug im Premium-Kompaktsegment mit bis zu sieben Sitzplätzen ist der
BMW 220d xDrive Gran Tourer bereits
zum Marktstart mit Allradantrieb erhältlich. Die unter »BMW ConnectedDrive« zusammengefassten Assistenzsysteme, Infound Entertainmentangebote erhöhen Fahrsicherheit und Fahrkomfort. So werden etwa beim Head-Up Display alle relevanten
Informationen direkt ins Blickfeld des Fahrers projiziert und der Stauassistent unterstützt den Fahrer beim Beschleunigen,
Bremsen und Spurhalten. Mit der neuen
App »myKIDIO« (zunächst nur in Deutschland erhältlich) werden längere Reisezeiten mit dem neuen 2er Gran Tourer selbst
für Kinder zum Vergnügen …
Sportliche Armaturen
BMW 2ER GRAN TOURER 216i
MOTOR: 1,6-Liter-Vierzylinder
GETRIEBE: Sechsgang-Schaltgetriebe
LEISTUNG: 100 PS
FOTOS: BMW AG
TOPSPEED: 205 km/h
5 0 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
VERBRAUCH: 5,2 l/100 km (kombiniert)
PREIS: ab 26.950,– Euro
Sparsamer Benziner
Die App »myKIDIO«
Heckansicht
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 51
AU T OM O B I L E S
Der neue Mercedes Benz Vito
4 x 4 bietet jetzt
einen permanenten Allradantrieb
NEUER ALLRAD-VITO
Der neue Mercedes-Benz Vito 4 x 4 bietet jetzt das
entscheidende Plus an Traktion für Gewerbeprofis –
und das nicht nur auf Schnee im Winter!
P
assend zur kalten Jahreszeit präsentiert Mercedes-Benz Vans den neuen Vito jetzt auch als Mercedes-Benz
Vito 4 x 4, der ab sofort bestellbar ist.
Der Allrad-Transporter bietet Gewerbe-Profis
das entscheidende Mehr an Traktion in Eis und
Schnee sowie auf Baustellen und Feldwegen.
Seine wichtigsten Pluspunkte darüber hinaus
sind handliche Abmessungen, hohe Fahrdynamik und Wendigkeit. Mit dem neuen Vito 4 x 4
schließt Mercedes-Benz Vans die Einführung
des neuen Vito ab. Er ist der einzige MidsizeVan, der mit Vorderradantrieb, Hinterradantrieb und jetzt auch mit permanentem Allradantrieb verfügbar ist. Die Antriebstechnik des
Vito 4 x 4 basiert auf dem Vito mit Hinterrad-
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antrieb mit Wandler-Automatikgetriebe und
elektronisch geregelter Kraftverteilung. Technologisch ist sie eng verwandt mit den AllradAntrieben, die in Mercedes-Benz-PKWs verbaut sind. Das Antriebsmoment wird im Verteilergetriebe durch ein Zentraldifferenzial an
die Achsen geleitet. Die Verteilung der Antriebskraft übernimmt das bewährte Elektronische Traktionssystem »4ETS« im Zusammenspiel mit den Fahrdynamikregelungen
ESP und ASR. Verlieren ein oder mehrere Räder die Bodenhaftung, bremst »4ETS« sie individuell ab und leitet die Antriebskraft innerhalb von Millisekunden auf die Räder mit guter Traktion. 4ETS erzielt so die Wirkung von
drei Differenzialsperren.
Die neuen Sicherheitssysteme »Attention Assist« und der Seitenwind-Assistent
sind beim Vito 4 x 4 wie bei den bisher eingeführten Vito Teil des Serienumfangs. Souverän sind nicht nur die Leistungen des neuen Allrad-Vans auf rutschigem Untergrund
oder im Anhängerbetrieb, sondern auch seine Motorperformance: Der neue Vito 4 x 4 ist
als 119 BlueTEC mit dem stärksten lieferbaren Motor ausgestattet. Der Vierzylinder leistet
aus 2,15 Litern Hubraum 190 PS und erreicht
ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmetern. Die »BlueTEC«-Motorentechnologie des Vito 4 x 4 erfüllt dank SCR-Technik
mit »AdBlue«-Einspritzung ins Abgas bereits
die künftige Abgasstufe Euro 6. Die Kraftübertragung übernimmt das Wandler-Automatikgetriebe »7G-Tronic Plus«, das mit einer Eco-Start-Stopp-Funktion gekoppelt ist.
Als Höchstgeschwindigkeit erreicht der Vito 119 BlueTEC 4 x 4 199 Stundenkilometer.
Dennoch liegt sein Kraftstoffverbrauch nach
NEFZ kombiniert bei 6,4 Litern je 100 Kilometer, das entspricht 169 Gramm Kohlendioxyd pro Kilometer. Zu den guten Verbrauchswerten trägt auch die leichte Bauform bei.
RADEINLAGERUNG
BEI MISCHOK
Das AC Mischok-Team ist ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Reifen und Räder und
bietet auch die Reifeneinlagerung an …
D
ie Tage werden allmählich wieder länger, die Temperaturen
steigen, und der Frühling steht
vor der Tür. Langsam wird es
Zeit, seinem Auto die »Sommerschuhe«
anziehen zu lassen. Ein lästiges Unterfangen, denkt sich so manch einer. Der
Wechsel der Räder spielt jedoch für die
Fahrsicherheit eine wichtige Rolle. Mit
steigenden Temperaturen sinkt die Haftung der Winterreifen und deren Verschleiß steigt. Der Reifen ist die einzige Schnittstelle zwischen Fahrzeug und
Fahrbahn. Ist sie nicht in Ordnung, können Assistenzsysteme wie ESP oder ABS
in Gefahrensituationen nicht ordnungsgemäß ihren Dienst tun.
Vor dem Räderwechsel sollten die Reifen auf Beschädigungen, ausreichende
Profiltiefe und Reifenalter geprüft werden. Bei der Montage müssen die Laufrichtung und das entsprechenden An-
ARMATUREN
HECKANSICHT
BELADUNG
PRODUKTION
Individueller
Service
in Ihrer
Nähe
FOTOS: MERCEDES BENZ AG
DER NEUE MERCEDES VITO 4 X 4
zugsdrehmoment der Radschrauben berücksichtigt werden. Da diese Arbeiten
in punkto Sicherheit von größter Bedeutung sind, sollten die Räder von einer
Fachwerkstatt gewechselt werden. Das
Mischok-Team ist in Sachen Reifen und
Räder kompetenter Ansprechpartner. Ob
es um einen Radwechsel, um einen Satz
neuer Reifen inklusive Montage oder das
»Rundum-sorglos-Paket« mit Radwechsel
und Einlagerung geht. Im neuen Räderlager finden mehrere hundert Sätze Platz
– sowohl eingelagerte Kundenreifen als
auch die gängigsten Reifengrößen verschiedener Hersteller. Hier bekommt jeder Radsatz sein Fach und wird in einem
speziellen Programm katalogisiert.
»Vor der Rädereinlagerung werden
sämtliche Daten wie Reifenmarke und
Größe, Profiltiefe, Alter und Allgemeinzustand notiert und in das Einlagerungsprogramm eingepflegt. Im Falle eines ungleichmäßigen Verschleißes des Reifens,
was auf ein defektes oder falsch eingestelltes Fahrwerk hindeutet, kann dieses
auf Wunsch von uns genauer kontrolliert
und wieder korrekt eingestellt werden.
Nach der Katalogisierung bekommt der
Radsatz dann eine ›Garderobenmarke‹
und kann somit jederzeit und schnell seinem Fahrzeug zugeordnet werden«, so
Patrick Mischok.
AUTO CHECK
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| 53
GÜTSELSS
AUTO DES
MONAT
AU T OM O B I L E S
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FAHRWERK, LENKUNG
Auto-News
Der neue Opel Corsa E hat ein von Grund
auf neu entwickeltes Fahrwerk mit fünf Millimeter tieferem Schwerpunkt, steiferem Hilfsrahmen, neuer Frontgeometrie und neu abgestimmter hinterer Radaufhängung. Neue Lenkgeometrie und -übersetzung, Zwischenwelle,
Lenksäule und Kalibrierung für verbessertes
Lenkgefühl, Präzision und Stabilität.
NEUER
RENAULT
KADJAR
POWERTRAIN
Schön anzusehen
und technisch auf
dem neuesten
Stand ist der neue
Opel Corsa E
CORSA E
Der brandneue Opel Corsa E setzt Standards im
Kleinwagensegment – komfortabel, stark und sparsam,
und mit »IntelliLink« auch bestens vernetzt.
E
Formschöne Heckansicht
Modernes »IntelliLink«-System inklusive Sieben-Zoll-Farb-Touchscreen und Apps wie
BringGo, Stitcher und Tune-In integrieren
Smartphone-Funktionen ins Auto, Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner, Rückfahrkamera, automatisch lenkender
Parkassistent und Toter-Winkel-Warner, serienmäßiger Berg-Anfahr-Assistent, serienmäßiger City-Modus für besonders leichtes Lenken bei niedriger Geschwindigkeit, Lenkradheizung, Sitzheizung und beheizbare ThermaTec-Windschutzscheibe, kostengünstige
Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht
und Abbiegelicht, Panorama-Sonnendach
und das Opel-exklusive »FlexFix«-Fahrradträgersystem
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Dynamische Silhouette mit fließenden, skulpturalen Formen und präzise gestalteten Details in charakteristischer Opel-Designphilosophie »Skulpturhafte Formen treffen deutsche Präzision«, neu gestaltete Front mit eleganten, flügelförmigen Scheinwerfern, dominanter Chromspange und großem OpelBlitz lässt Corsa optisch breiter wirken, athletisch gestaltetes Heck wirkt ebenfalls optisch
gestreckt, das neue Interieur zeigt die Weiterentwicklung der Opel-Designphilosophie
»Skulpturale Eleganz trifft deutsche Präzision«, harmonische Oberflächen und elegante,
fließende Linien sind die Schlüsselelemente
des neuen Innenraum-Designs, die Oberfläche des flügelförmigen Instrumententrägers
ist eine dezente Mischung aus klar strukturierten Flächen und fließenden Übergängen, umrandet von eleganten Dekors. Diese erstrecken sich über die gesamte Länge des Instrumententrägers und verstärken somit optisch
das großzügige Raumgefühl.
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Technik im Cockpit
OPEL CORSA E »SELECTION«
MOTOR: 1,2-Liter-16-V-Motor
GETRIEBE: Fünf-Gang-Getriebe
LEISTUNG: 70 PS
0–100 KM/H: 14,9 Sekunden
TOPSPEED: 162 km/h
VERBRAUCH: 5,4 Liter kombiniert
PREIS: ab 11.980 Euro
5 4 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
INFOTAINMENT-TECHNOLOGIE
FOTOS: OPEL
r ist das, was man gemeinhin unter
einem Bestseller versteht: Der
Opel Corsa wurde in mittlerweile
32 Jahren und vier Generationen
über 12,4 Millionen Mal verkauft. Gemeinsam mit dem Astra ist er der Verkaufsschlager der Marke – der erfolgreiche Kleinwagen
macht jedes Jahr mehr als ein Viertel des
Absatzes aus. Insgesamt rangieren Corsa
Drei- und Fünftürer im westeuropäischen
Kleinwagen-Segment aktuell auf Rang vier.
In Deutschland und Großbritannien ist der
Corsa sogar Zweiter in der Verkaufsrangliste
und hält die Wettbewerber in Schach. Wenn
nun die fünfte Generation aus den Stammwerken Eisenach und Saragossa in Richtung
Kunden rollt, macht sich also ein Star auf,
seinen Erfolg im Kleinwagensegment weiter
auszubauen. Mit den besten Voraussetzungen: Der schicke Opel Corsa der fünften
Generation bietet mit neuem Fahrwerk und
verbesserter präziser Lenkung ein völlig
neues Fahrgefühl …
R
enault präsentiert auf dem 85. Genfer Auto-Salon den komplett neu entwickelten Kompakt-SUV Kadjar. Der
Newcomer kombiniert ausdrucksstarkes und dynamisches Design mit großzügig bemessenem Raumangebot, hoher Variabilität
und hocheffizienten Energy-Motoren. Als weitere Neuheit präsentiert Renault in Genf den
aktualisierten Zoe. Der rein batterieelektrisch
betriebene Kompaktwagen weist dank seines
komplett in Eigenregie entwickelten Elektro­
motors eine NEFZ-Reichweite von 240 Kilometern auf. Premiere feiert außerdem der leistungsgesteigerte und mit speziellem Sportfahrwerk ausgestattete Clio R. S. 220 EDC Trophy.
Als weiteres Messehighlight zeigt der französische Automobilhersteller die fünfte Modellgeneration des Espace, die im Frühjahr 2015 auf
den Markt kommt. Die grundlegende Erneuerung der Fahrzeugpalette und die emotionale Formen­sprache schlagen sich auch im neuen
Renault Markenclaim nieder, der in Genf seine
Premiere feiert: »Renault – Passion for life«.
Benzin- und Dieselantriebe, alle Motoren Euro-6-konform und mit Start/Stop erhältlich
(außer 1,2-Liter-Benziner), 1.0 Ecotec Direct
Injection Turbo-Dreizylinder der neuen Generation mit 90 PS und 115 PS sowie 170
Newtonmeter Drehmoment, neuer 1.4 Turbo mit 100 PS und 200 Newtonmeter Drehmoment, komplett überarbeitete 1.3 CDTI mit
75 PS und 95 PSm Verbrauch und Emissionen sinken auf bis zu 3,2 Liter je 100 Kilometer und 85 Gramm Kohlendioxyd je Kilometer. 1.0 Ecotect Direct Injection Turbobenziner in Verbindung mit komplett neuem kompakten Sechsgang-Schaltgetriebe, Einführung von Sechststufen-Wandlerautomatik im
Corsa, neues automatisiertes Easytronic 3.0
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HAPPY-WHEEL-PAKET
Mit dem »Happy-Wheel-Paket« ab 179 Euro bietet das Autohaus Hentze an
der Herzebrocker Straße jetzt zwei Jahre lang vier Radwechsel, vier Reifeneinlagerungen, zwei Winterchecks, zwei Frühlingschecks und eine Felgenreinigung.
FOTO: DJD/BOSCH, GASOLINE SYSTEMS/E.AUDRAS
Miktat Altuntas
bei der Spotlackierung einer defekten Stoßstange
Reisetipp
ENTSPANNT
REISEN MIT DER
AUTOMATIK
BEQUEMES FAHREN
Nicht nur beim Stop-and-go-Verkehr
fährt es sich mit einem Automatikgetriebe deutlich relaxter. Weit verbreitet ist
allerdings noch die Meinung, das automatische Schalten würde den Verbrauch locker um einen Liter Sprit auf
100 Kilometer erhöhen. Dies trifft längst
nicht mehr zu, unterstreicht Bosch-Experte Christoph Kirsch, Mitglied des Bereichsvorstands von Gasoline Systems
bei Bosch: »Im Gegenteil, moderne Getriebe helfen sogar beim Spritsparen.
Die Gänge sind heute so ausgelegt,
dass der Motor stets im optimalen Wirkungsgrad betrieben wird«.
STUFENLOSE ÜBERTRAGUNG
Nach Berechnungen von Bosch beträgt
beispielsweise der Verbrauchsvorteil
bei einem Fahrzeug mit einem stufenlosen Automatikgetriebe bis zu sieben
Prozent Kraftstoff gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit Handschalter.
Der Fachbegriff für die stufenlose Kraftstoffübertragung lautet »CVT« (»Continuously Variable Transmission«).
5 6 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
LACK- UND
DELLENDOKTOR
Die Spotreparatur von Lackschäden und der Dellen­doktor sind eine willkommene und hochwertige Alternative
zu den teuren herkömmlichen Reparaturen …
K
leinere Lackschäden und Dellen
lassen sich schnell und kostengünstig beim Lack- und Dellendoktor reparieren. Die Qualität der
Ergebnisse steht den herkömmlichen Verfahren in nichts nach, ist aber im direkten Vergleich deutlich schneller und erheblich preiswerter. Der KFZ-Meisterbetrieb Altuntas bietet auch die Reparatur von Dellen und kleineren Lackschäden an. In speziellen Lehrgängen hat sich das Personal für diese Techniken
qualifiziert. Im Vergleich zu konventionellen
Reparaturmethoden sind die Ergebnisse mindestens gleichwertig, lassen sich aber in wesentlich kürzerer Zeit und deutlich preiswerter realisieren. Auch der TÜV und vereidigte
KFZ-Sachverständige haben schon die Qualität der Spotreparaturen bestätigt. Die Originalfarben werden nach Herstellerrezepturen
in Kleinstmengen angemischt. Durch die La-
42 .490,– EURO
ckierung mit einer speziellen Lackierpistole
und die anschließende Politur sind zwischen
der lackierten Stelle und dem Originallack
keinerlei Unterschiede auszumachen. Der
»Dellendoktor« bessert kleinere Dellen im
Blech mit Spezialwerkzeugen aus. So müssen
keine neuen Teile gekauft, lackiert und angebracht werden. Der »Lackdoktor« und der
»Dellendoktor« bieten preiswerte Verfahren
mit Top-Ergebnissen – auch Unfallschäden
lassen sich so beseitigen. Eine Beratung, vor
allem ob konkrete Schäden mit diesen Verfahren »behandelt« werden können, wird samt
Kostenvoranschlag vor Ort durchgeführt.
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kus Fissenewert. Darüber hinaus wurde das
Reifenlager des Autohauses Hentze jetzt
nochmals erweitert. Die Lagerung der Räder erfolgt dabei unter optimalen Temperatur- und Lichtbedingungen – das Autohaus
Hentze garantiert optimale Lagerbedingungen für die Reifen ohne mechanische oder
chemische Einflüsse. Das verlängert die Lebensdauer der Reifen und lässt sich bei einer privaten Einlagerung nicht leicht erzielen. Außerdem müssen keine Reifen mehr
geschleppt werden und es gibt zu Hause
im Keller oder in der Garage kein Platzproblem mehr: »Lassen Sie den Reifenwechsel
direkt bei uns vornehmen und erleben Sie
Ihre Reifen nur ›in Fahrt‹. Wir wechseln die
Räder, transportieren sie und verfügen über
genügend Stauraum in unserem Reifenlager, das wir erst kürzlich erweitert haben«.
Darüber hinaus erfolgt bei jeder Einlagerung natürlich eine gewissenhafte Sichtprüfung der Radsätze – Allgemeinzustand und
Reifenprofil werden von den Hentze-Fachleuten fachkundig geprüft und gegebenenfalls Empfehlungen für Reparaturen oder einen Neukauf gegeben. Auf Wunsch erfolgt
natürlich auch eine Radwäsche der einzulagernden Radsätze.
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Rückfahrkamera, Klimaautomatik, BluetoothSchnittstelle, Multifunktionslenkrad
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7,4 bis 4,8 l/100 km, CO2-Emission kombiniert
maximal 140 bis 139 g/km
FOTOS: MARKUS FISSENEWERT, IRRTÜMER VORBEHALTEN
S
chnell die Koffer packen und ins
Fahrzeug verladen: Auch für den
Start in die schönsten Wochen
des Jahres ist das Auto der Bundesbürger liebstes Kind. Mehr als 40
Prozent nutzen dem Statistikportal Statista zufolge den eigenen PKW für den
Weg in die Ferien. »Dafür sprechen viele praktische Gründe: Man ist zeitlich
flexibel und bleibt auch vor Ort mobil«,
meint Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Damit die
Erholung bereits mit den ersten Kilometern beginnt, sollte man antizyklisch reisen und typische Stauzeiten an den Feriensamstagen vermeiden. Auch die
Technik kann ein entspanntes Fahren unterstützen.
D
as Autohaus Hentze bietet jetzt ein
»Happy-Wheel-Paket« ab 179 Euro an, bei dem die Kundinnen und
Kunden zwei Jahre lang folgende
Leistungen erhalten: vier Radwechsel, vier
Reifeneinlagerungen, zwei Winterchecks,
zwei Frühlingschecks und eine Felgenreinigung. »Unser zusätzliches Plus für Sie:
Durch garantierte Werkstatttermine bis zum
15. April beziehungsweise 15. Oktober jedes Jahres fahren Sie immer rechtzeitig mit
den richtigen Rädern! Für SUVs und Felgen
ab einer Größe von 17 Zoll berechnen wir
einen Aufschlag von 25 Euro«, sagt Mar-
FOTO: CHRISTIAN SCHRÖTER
GLATTE STRASSEN
SORGEN WIEDER FÜR
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g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 57
HIGHLIGHTS
F E S T I VA L
OS T W E S TFA LE N
BAMBIKINO
FOTO: BAMBIKINO
In Zusammenarbeit mit »kunst:stück«, dem Bielefelder Magazin
für Kunst und Kultur im Raum Ostwestfalen, stellen wir einige kulturelle
Highlights vor, die über Güterslohs Grenzen hinausgehen …
ABTEI LIESBORN
MIT 37 KURZFILMEN
GEHT DAS KURZFILMFESTIVAL
IM MÄRZ AN DEN START
Ein Vierteljahrhundert ist seit dem Tod des
weltberühmten Künstlers Salvador Dalí
vergangen und noch immer zählt er zu
den international populärsten und weltweit wohl bedeutendsten Künstlern des
20. Jahrhunderts  Noch bis 5. April, Museum Abtei Liesborn, Di–Fr 9–
12 Uhr und 14–17 Uhr, Sa/So 14–
17 Uhr, Eintritt: drei Euro
Gütersloh
KURZFILM
FESTIVAL 2015
IN GÜTSEL
A
»Wir wurden mit Anfragen überrannt, ob es nicht möglich
sei, unser Quiz auch auf anderen Plattformen zu präsentieren«, so Tim Böning zu der Firmenneugründung.
W
Quiz-Kombinat, Winkler, Fleiter, Böning, Winterscheidt GbR, Spieker­
gasse 7, 33330 Gütersloh, Telefon 3 81 93, www.quiz-kombinat.de
Zirkus Charles Knie
TOM DIECK JUNIOR
KOMMT MIT SEINEN WEISSEN
LÖWEN UND TIGERN
5 8 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
n Vom 17. bis zum 19. April gasttiert
der Zirkus Charles Knie auf dem Marktplatz. Geboten wird eine Show mit
Menschen, Tieren und Sensationen auf
höchstem internationalen Niveau und
Tom Dieck junior. Tickets zum Preis von
zehn bis 32 Euro sind ab sofort zum Sofortausdruck unter www.zirkus-charlesknie.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter Telefon (01 71)
9 46 24 56 zu erhalten.
FOTO: THE GROVE
as vor etwa einem Jahr als Spaß um Joko Winterscheidt und
seinen Kumpel begann, ist mittlerweile immer noch Spaß
– jedoch auf ganz neuem Level. Mit Radiomoderator und
Buchautor Philipp Fleiter ging das Quiz im Frühjahr 2014 in
die nächsten Runden. Nach über einem Jahr Weberei-Quizgeschichte ist
das »Handmade Quiz« auf neuem Kurs: Einerseits soll es als Open-Air Veranstaltung Mitte August auf der Freilichtbühne im Mohns Park stattfinden,
die drei Macher wollen aber unter dem Namen »Quiz-Kombinat« auch
neue Wege gehen, mit dabei auch Joko Winterscheidt …
13. bis 18. März, Eröffnungsfest und
Sektion A am Freitag, 13. März,
20 Uhr, Sektion B am Samstag, 14.
März, 20 Uhr, Preisvergabe und BestOf-Programm am Mittwoch, 18. März,
20 Uhr, Bambikino, Bogenstraße 1–3,
weitere Informationen online unter
www.bambikino.de
Seit dem Reaktorunglück von Fukushima am 23. März 2011 werden vier Jahre vergangen sein. Nach der anfänglich
sehr intensiven Berichterstattung ist das Ereignis trotz enormer globaler und politischer Relevanz medial in den Hintergrund
getreten. 13 Künstler aus Japan, Südkorea, Brasilien und Deutschland rücken das
Thema mit ihren künstlerischen wieder in
den Mittelpunkt rückt  8. März bis 22.
Mai, Zentrum für interdisziplinäre Forschung, Universität Bielefeld
PETER MÖLLER
Der Zeichner und Bildhauer Peter Möller
zeigt zeichnerische Erforschungen insbesondere von städtischen Lebensräumen
und ihrer Bewohner. Den ortsbezogenen persönlichen Karthografien steht eine raumgreifende, skulpturale Assemblage gegenüber. Sie sind der raumgreifenden Installation »Oui« gegenübergestellt,
mit denen Möller situativ die Grenze zum
Traumbild überschreitet und den Betrachter in den Raum seiner eigenen Ängste hineinzieht  Noch bis 20. März, Galerie 61, Neustädter Straße 10, Bielefeld, Fr 16–19 Uhr, Sa 12–16 Uhr
FOTOS: A. BURZIK, LWL-INDUSTRIEMUSEUM, ZIGELEIMUSEUM LAGE
QUIZ-KOMBINAT
AS TIME GOES BY
FOTO LINKS: ZIRKUS CHARLES KNIE
Das Kneipenquiz in
der Weberei – eine
Erfolgsgeschichte,
die sich jetzt als
neue Firma fortsetzt
KUNSTTISCHLERMEISTER
JOHANN SPILKER MIT SEINEN
MITARBEITERN UM 1890
uch in diesem Jahr findet in den
Bambi-Filmkunstkinos Gütersloh
wieder ein absolutes Highlight
statt, das kaum noch wegzudenken ist: Das 22. Kurzfilmfestival geht
an den Start mit 37 Kurzfilmen, darunter 22 aus der Region Ostwestfalen-Lippe, aufgeteilt in zwei Sektionen. Die bunte Mischung, die Vielfalt und Originalität wird wieder groß geschrieben: Die verschiedensten Themen und Genres sind in
den Filmen zwischen einer und 19 Minuten Spieldauer vertreten: Klassische Kurzspielfilme, Kurzdokumentationen und Animationsfilme stehen auf dem Programm.
Es geht dabei mal humorvoll und satirisch,
mal dramatisch und tiefgründig zu. Dazu
gibt es wieder viele deutsche und internationale Produktionen, die zumeist von den
Kurzfilmverleihern Kurzfilmagentur Hamburg und Interfilm-Verleih, Berlin ausgeliehen wurden. Darunter nicht selten schon
preisgekrönte Filme und anspruchsvolle Werke, die oft an den Filmhochschulen
produziert und sehr professionell gestaltet
wurden. Doch nicht zuletzt auch das regionale Filmschaffen soll wieder besonders
gewürdigt werden: Aus der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe wurden Filme eingereicht, mal von Newcomern, die ihre ersten Talentproben präsentieren, mal von
schon erfahreneren Filmemacherinnen und
Filmemachern, die bereits sehr ambitionierte und aufwändig produzierte Filmwerke vorstellen werden. Viele der Filme kommen natürlich aus dem Kreis Gütersloh,
doch es sind zum Beispiel auch mehrere
Produktionen von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo vertreten.
100 JAHRE BURG
Auf Einladung des Kulturvereins ARTD Driburg stellt die Keramikklasse von Prof.
Martin Neubert in Dringenberg aus. Die
Ausstellung findet an zwei Standorten
statt: im ersten Stock des historischen Rathauses und außerdem in den Kellergewölben und dem Rittersaal der Burg Dringenberg, die vom Heimatverein Dringenberg
zur Verfügung gestellt werden  12. April bis 31. Mai, Historisches Rathaus
und Burg Dringenberg, Mi/Sa 14–
17 Uhr, So 10–12 und 14–17.30 Uhr
»MANFRED BEMERKT
DANTES SCHATTEN«, WERK
VON SALVADOR DALÍ
MÖBEL AUS WESTFALEN
LAND IN SICHT
Westfalen ist bekanntermaßen die Möbelregion Deutschlands. Fast alle großen
Hersteller von Küchen-, Schlaf- und Wohnzimmermöbeln haben hier ihren Sitz. Die
Ausstellung im LWL-Industriemuseum in Lage behandelt die Geschichte der Möbelindustrie in der Region, stellt die Vertriebswege dar und zeigt die Nutzung dieser Möbel in den Arbeiterhaushalten des
Ruhrgebiets  19. April bis 4. Oktober,
LWL-Industriemuseum, Ziegeleimuseum Lage, Di–So 10–18 Uhr
Dies ist mittlerweile die dritte Einzelausstellung von Renate Georgi-Wask, die vor
zwei Jahren ihr Atelier in der August-Bebel-Straße in Bielefeld eröffnete. Georgi-Wask, die in New York aufwuchs und
in Osnabrück Kunst studierte, beschäftigt
sich seit Jahren mit der Wirkung von Farben und Formen auf die Menschen in ihrem Umfeld  Noch bis 8. Mai, Zweischlingen, Osnabrücker Straße, Bielefeld-Quelle, täglich ab 17 Uhr, Sa ab
15 Uhr, So ab 10 Uhr
DALIA-DA-SILVA-BAND
Die aus Portugal stammende Sängerin Dalia Da Silva ist durch ihre facettenreiche Stimme bekannt geworden. Mal
lieblich und zart, mal rau und kraftvoll,
dann wieder verträumt und klar. Mit dem
Charme ihrer Stimme, der ihrer starken
Persönlichkeit Ausdruck verleiht, zieht sie
das Publikum in ihren Bann  Freitag,
20. März, 20.30 Uhr, Jazzclub Bielefeld, Vorverkauf: 16 Euro (zuzüglich
Gebühr), Abendkasse: 19 Euro
Sarah Bartmann
gehört zur Keramikklasse von Prof. Martin Neubert in Bad
Driburg-Dringenberg
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 59
FILMTIPPS
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K I N O - N E WS
ANZEIGE
Fantasy
— CINDERELLA —
R: Kenneth Branagh; S: Lily James, Cate
Blanchett; START: 12. März
Die junge, in guten Verhältnissen aufgewachsene
Ella (Lily James) verliert früh ihre Mutter. Trotz
dieser Tragödie führt sie ein zufriedenes Leben
mit ihrem liebevollen Vater, einem Großkaufmann. Darum bemüht, ihn glücklich zu sehen,
heißt sie dessen neue Frau, Lady Tremaine (Cate
Blanchett), nebst deren Töchtern in der Familie
willkommen. Doch als Ellas Vater ebenfalls stirbt,
zeigt die neue Stiefmutter ihr wahres Gesicht.
Zoë Kravitz als
Christina in »Die
Bestimmung –
Insurgent«
6/10 n n n n n n n n n n
INSURGENT
SHAUN DAS SCHAF
Shaun das Schaf, bekannt aus der britisch-deutschen Fernsehserie von
Aardman Animations, kommt ins Kino – sein unerschöpflicher Einfallsreichtum
ist nun gefragt, um seine Herde, sein Herrchen und den Hund zu retten
S
haun hat sich in den Kopf gesetzt hat,
sich selbst und den anderen Schäfchen
endlich einmal einen freien Tag zu verschaffen, denn vom Trott auf der Farm
und seiner lieblos unvorteilhaften Frisur ist
Shaun gleichermaßen genervt. Doch der Versuch, den Bauern einen Tag lang unversehrt
ins Land der Träume zu schicken, geht gründlich schief. Statt friedlich in seinem Wohnwagen zu schlafen, landet der Farmer versehentlich in der großen Stadt, als sein Gefährt ins
Rollen gerät und bergab mitten in den Großstadtdschungel saust. Zu allem Überfluss erleidet er dabei auch noch einen Gedächtnisverlust. Als er verloren durch die Straßen irrt
und an einem Friseursalon vorbeiläuft, werden
unterbewusste Erinnerungen an das Scheren
seiner Schafe bei ihm wachgerufen - und bald
schon mutiert er zu Mr. X, dem Meisterfriseur
der Stars. Shaun und seine Herde samt Hund
Bitzer müssen sich nun einen Plan ausdenken,
wie sie ihren Bauer wieder zurück auf die Farm
bekommen – doch prompt ist auch noch ein
6 0 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
brutaler Tierfänger hinter ihnen her. Shauns
Einfallsreichtum ist nun gefragt, um Herde,
Herrchen und Hund zu retten. Shaun, Namensgeber des Films und der gleichnamigen
Fernsehserie, ist ein neugieriges, verschmitztes Schaf. Die Schafherde lebt zusammen mit
dem Hütehund Bitzer, dem Bauern, drei fiesen Schweinen und diversen anderen Tieren
auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof. Die
Tiere in der Serie zeigen menschliches Verhalten, die Schafe sind aber darauf bedacht, dass
der Bauer nicht bemerkt, was sie treiben, und
verhalten sich daher »normal«. Die Serie hatte
am 7. April 2007 im KiKA Premiere. Samstags
und sonntags zeigte der KiKA bis zum 3. Juni 2007 insgesamt 16 Folgen in voller Länge.
Regisseure und Drehbuch: Mark ­
Burton, Richard Starzak; Sprecher: Justin
Fletcher, John B. Sparkes, Andy Nyman,
Nick Park; Starttermin im CineStar:
Donnerstag, 19. März
Komödie
— DER NANNY —
R: Matthias Schweighöfer; S: Matthias
Schweighöfer; START: 26. März
Clemens (Matthias Schweighöfer) steckt mitten
in den Planungen zum größten Bauprojekt seiner
bisherigen Karriere. Um endlich loslegen zu
könnten, muss er nur noch einige Mieter aus
den Wohnungen vertreiben, die dem Erdboden
gleichgemacht werden sollen. In all dem Stress
findet er nur wenig Zeit für seine beiden Kinder
Winnie und Theo, weswegen er deren Betreuung
häufig den Kindermädchen überlässt.
I
7/10 n n n n n n n n n n
START TERMINE
MÄRZ UND APRIL
1 Donnerstag, 19. März
t 3D«,
»Die Bestimmung – Insurgen Schaf«
aun das
»The Boy Nex t Door«, »Sh
2 Donnerstag, 26. März
ein
»Der Nanny«, »Home –
smektakulärer Trip 3D«
3 Donnerstag, 2. April
nsterjäger –
»Fast&Furious 7«, »Gespe
auf eisiger Spur«
4 Donnerstag, 9. April
er geht immer«,
»Die Coopers – schlimm
»Max Steel«
5 Donnerstag, 16. April
»The Pyramid – Grab
»Der Kaufhaus Cop 2«,
ht«, »Top Five«
des Grauens«, »Run All Nig
FOTOS: WALT DISNEY GERMANY, WARNER BROS. GMBH, CONCORDE FILMVERLEIH GMBH, STUDIOCANAL DEUTSCHLAND
Will Smith als
Nicky und Margo
Tobbie als Jess in
Warner Bros. neuem Film »Focus«
Im Sequel »Die Bestimmung – Insurgent« findet
sich Shailene Woodley zwischen den sich zuspitzenden Konflikten der fünf Fraktionen wieder.
n einer alternativen Zukunft ist die
Stadt Chicago von der Außenwelt
abgeschnitten und die Menschen
sind entsprechend ihrer Fähigkeiten in fünf Gruppen eingeteilt: Ferox (die
Furchtlosen), Altruan (die Selbstlosen),
Cadnor (die Freimütigen), Ken (die Gelehrten) und Amite (die Friedfertigen).
Nach ihrem Konflikt mit der skrupellosen Ken-Anführerin Jeanine Matthews
und ihrer Flucht aus Chicago steht die
»Unbestimmte« Beatrice »Tris« Prior
mehr denn je zwischen den Fronten der
fünf Fraktionen. Besonders Jeanine hat
es auf sie abgesehen. Begleitet von ihrem
ehemaligen Trainingsleiter Four wird sie
gnadenlos von der Ken-Führerin verfolgt.
Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit,
um herauszufinden, worum es geht.
Regie: Robert Schwentke; Schau­
spieler: Shailene Woodley, Miles Teller, Theo James; Filmstart im Cinestar
Gütersloh: 19. März
CINESTAR-GEWINNSPIEL
Für den neuen Animationsfilm »Die Bestimmung – Insurgent 3D« verlosen wir drei mal zwei Eintrittskarten. Die Tickets liegen an der Kasse des CineStar bereit – schicken Sie zur Teilnahme einfach ­eine E-Mail
mit dem Betreff »CineStar« an ­web­master@guetsel.
de – viel Glück!
Premiere am Donnerstag, 19. März,
CineStar Gütersloh, die Tickets ­liegen
an der Kinokasse bereit …
BENJAMIN
ROGOWSKI
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 61
BA M B I K I N O
AU S S T E L LU N G E N
KINO-EVENT
Das Marta Herford zeigt mehr als 50 Jahre
nach Kahlos Tod ihr riesiges, privates Fotoarchiv,
das ihr Leben in schwarzweiß dokumentiert.
FOTO: JOSEPH SCHRÄDER
FRIDA KAHLO,
IHRE FOTOS
FOTO: POLYBAND MEDIEN GMBH
JOSEPH SCHRÄDER
STELLT IM KUNSTVEREIN
GRUPPE 13 AUS
STILL ALIC E
J OS E P H S C H R Ä D E R
Alice (Julianne Moore) arbeitet als Linguistin,
führt mit dem Biologen John (Alec Baldwin) eine glückliche Ehe und hat drei Kinder: Der Sohn
Tom (Hunter Parrish) und die beiden Töchter Anna (Kate Bosworth) und Lydia (Kristen Stewart),
eine angehende Schauspielerin, die ein eher gespanntes Verhältnis zur Mutter hat.
Ab 12. März
Geboren 1937 in Brual, fand Joseph Schräder
schon in jungen Jahren durch seine berufliche Tätigkeit als Architekt zur Malerei. Zunächst naturalistisch näherte er sich später, durch Kunstausstellungen angeregt, der konstruktiven Malerei.
Noch bis 22. März, Galerie Haus Samson
in Clarholz, An der dicken Linde 3, Mi/Sa/
So 15–18 Uhr, weitere Informationen unter
www.kunstverein-gruppe13.de
Vom 13. bis zum
18. März findet im
Bambikino das 22.
Gütersloh Kurzfilmfestival statt
AVIS DE MISTR AL
HONIG IM KOPF
Nach dem Tod seiner Frau geht es mit Amandus Rosenbach geistig rapide bergab, eine bittere Wahrheit, die ihm zunehmend bewusst wird.
Als er mit seinem Alltag immer schlechter zurecht
kommt, holt ihn sein erfolgreicher Sohn Niko in
sein luxuriöses Familienheim auf dem Land.
Mittwoch, 8. April, 15 Uhr (Kaffeetafel ab
14.30 Uhr), Gruppen ab zehn Personen können sich per E-Mail unter bambikino@t-online.de anmelden
WILD – DER GROSSE TRIP
Nach Jahren des ziellosen Umhertreibens, einer
Heroinsucht und dem Ende ihrer Ehe, trifft Cheryl
Strayed eine wagemutige Entscheidung. Verfolgt
von Erinnerungen an ihre Mutter Bobbi und ohne
jegliche Wandererfahrung begibt sie sich allein
auf einen Trip der Extreme. Drei Monate lang
kämpft sie sich 2.000 Kilometer über die Höhenzüge des Pacifi c Crest Trail an der US-Westküste
von Südkalifornien bis in den Norden Oregons.
Sonntag, 12. April, 17.30 Uhr, und
Mittwoch, 15. April, 20 Uhr
TIMBUK TU
Fanatische Fundamentalisten, Gräueltaten selbsternannter »Gotteskrieger« in Afrika – da hatten
viele bei der Premiere in Cannes obligatorisches
Pflichtprogramm erwartet. Dann die große Überraschung: Dieses Drama um eine bescheidene
Hirtenfamilie in den Fängen der religiösen Eiferer
eroberte die Herzen buchstäblich im Sturm.
Freitag, 17. April, 20 Uhr, und
Sonntag, 19. April, 17.30 Uhr
62 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
MÄRKLIN
Ein Metallbaukasten? Ja, damit habe ich als
Kind auch gebaut« – begeistert wird vom
Schrauben an den gelochten Metallbändern erzählt, die zu kunstvollen Kränen, Flugzeugen
oder Schiffen zusammengefügt wurden.
Noch bis 22. März, Stadtmuseum Gütersloh,
Kökerstraße 7–11 a, 33330 Gütersloh, Mi–
Fr 15–18 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr, Infos unter
www.stadt­museum-guetersloh.de
KURZFILMFESTIVAL 2015
SICHT WEISEN
Beim 22. Kurzfilmfestival im Bamibkino
werden 37 Kurzfilme, darunter 22 aus der
Region Ostwestfalen-Lippe, gezeigt …
A
uch in diesem Jahr findet in
den Bambi-Filmkunstkinos
Gütersloh wieder ein absolutes Highlight statt, das
kaum noch wegzudenken ist: Das
22. Kurzfilmfestival geht an den
Start mit 37 Kurzfilmen, darunter
22 aus der Region OWL, aufgeteilt
in zwei Sektionen. Die bunte Mischung, die Vielfalt und Originalität
wird wieder groß geschrieben: Die
verschiedensten Themen und Genres sind in den Filmen zwischen einer und 19 Minuten Spieldauer vertreten: Klassische Kurzspielfilme,
Kurzdokumentationen und Animationsfilme stehen auf dem Programm.
Es geht dabei mal humorvoll und
satirisch, mal dramatisch und tiefgründig zu. Dazu gibt es wieder viele deutsche und internationale Produktionen, die zumeist von den
Kurzfilmverleihern Kurzfilmagentur
Hamburg und Interfilm-Verleih, Berlin ausgeliehen wurden. Darunter
nicht selten schon preisgekrönte Filme und anspruchsvolle Werke, die
oft an den Filmhochschulen produziert und sehr professionell gestaltet
wurden. Doch nicht zuletzt auch das
regionale Filmschaffen soll wieder
besonders gewürdigt werden: Aus
der gesamten Region OWL wurden
Filme eingereicht, mal von Newcomern, die ihre ersten Talentproben
präsentieren, mal von schon erfahreneren Filmemacherninnen und Filmemachern, die bereits sehr ambitionierte, aufwändig produzierte Werke vorstellen werden. Viele Filme kommen natürlich aus dem
Kreis Gütersloh, doch es sind zum
Beispiel auch mehrere Produktionen von der Hochschule OWL, Lemgo vertreten.
13. bis 18. März, Eröffnungsfest und
Sektion A am Freitag, 13. März,
20 Uhr, Sektion B am Samstag, 14.
März, 20 Uhr, Preisvergabe und
Best-Of-Programm am Mittwoch,
18. März, 20 Uhr, Bambikino, Bogenstraße 1–3
Die Künstlerin Frida Kahlo, geboren
am 6. Juli 1907 in
Mexiko, mit Doktor Juan Farill
D
FOTOS: CONSTANTIN FILMVERLEIH
Léa (Chloé Jouannet), Adrien (Hugo Dessioux)
und ihr kleiner Bruder Théo (Lukas Pelissier) fahren in den Sommerferien in die Provence, um ihre Großeltern zu besuchen. Zwar haben sie ihren Großvater Paul (Jean Reno) aufgrund eines
Familienstreits nie zuvor kennengelernt, doch
die Freude, den Sommer ohne funktionstüchtiges
Mobilfunknetz zu verbringen, hält sich in Grenzen. Hinzu kommt, dass Großmutter Irène (Anna
Galiena) ihrem Mann überhaupt nichts von dem
gemeinsamen Familienurlaub erzählt hat.
Donnerstag, 19. März, 20 Uhr, mit Wein,
und Sonntag, 22. März, 17.30 Uhr, französische Originalfassung mit Untertiteln
as Museum Marta Herford beginnt den Auftakt zum Jubiläumsjahr mit intimen Einblicken
in Frida Kahlos Leben. Die mexikanische Künstlerin ist für ihre farbintensiven Bilder weltberühmt. Aber erst über 50
Jahre nach ihrem Tod öffnete sich ein riesiges privates Fotoarchiv, das Fridas Leben
und Sammeln in Schwarzweiß dokumentiert. Erstmalig in Deutschland präsentiert
Marta Herford eine exquisite Auswahl: 241
Fotografien, die Kahlo als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial dienten. Aufnahmen bedeutender Fotografen
wie Man Ray, Martin Munkácsi, Brassaï
und anderen verbinden sich mit Fotos unbekannter Urheber und von ihr selbst zu einem
eindrucksvollen Dokument ihrer Zeit. Frida
sammelte in ihrem Bilderschatz Aufnahmen
von Freunden, Fotos ihrer Familie, von Diego
Rivera, aber auch von ihr selbst oder von unbekannten Urhebern. Die erste Präsentation ihrer Sammlung in Deutschland umfasst
241 Fotografien, die von Pablo Ortiz Monasterio für das Museo Frida Kahlo in Mexiko
zusammengestellt wurden. In sechs zentralen Themenbereichen, die von den Ursprüngen über das »Blaue Haus«, den versehrten
Körper, ihre geliebten Menschen bis hin zu
Politik, Revolution und Diego reichen, beleuchtet die Ausstellung die wichtige Rolle,
die das fotografische Bild im Leben der Malerin Frida Kahlo spielte.
Noch bis 10. Mai, Marta Herford,
Gehry-Galerien, Goebenstraße 2–
10, 32052 Herford, Di–So 11–18 Uhr,
jeden ersten Mi 11–21 Uhr, Infos
tunter www.marta-herford.de
Der Begriff »Whatness« wurde von James Joyce geprägt und bedeutet »Ding« oder »Essenz«
im allgemeinen Sinne. Als Titel dieser Ausstellung
betont »Whatness« das Gemeinsame im Werk
der beiden jungen Bildhauer Esther Kläs und Johannes Wald. Die Skulpturen beider beanspruchen Raum und Fläche, beide Bildhauer reflektieren die Materialien und deren Möglichkeiten als
Form und Struktur, weshalb die Vielfalt der Werkstoffe im Untertitel zu dieser Ausstellung aufgezählt werden, von Aluminium bis Tusche. Die Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld ist als dialogisches Prinzip zwischen zwei unterschiedlichen
Ausgangspositionen zu verstehen.
27. März bis 21. Juni, Kunsthalle Bielefeld, Di–Fr 11–18 Uhr, Mi 11–21 Uhr, Sa
10–18 Uhr, So 11–18 Uhr
W H AT N E S S
Noch bis März kommenden Jahres zeigt die
Künstlerin Simone Beckmann in der Gemeinschaftspraxis »Frauenärzte in Gütersloh« am Bokemühlenfeld 44 in Gütersloh neue Arbeiten.
Noch bis 27. März 2015, Gemeinschaftspraxis »Frauenärzte in Gütersloh«, Heike
Wildeboer, Bokemühlenfeld 44, 33334 Gütersloh, geöffnet während der Praxiszeiten,
Infos unter www.simonebeckmann.de
G I S E L A WÄ S C H L E
Die Malerei von Gisela Wäschle ist äußerst vielschichtig. Diese, vorwiegend in Acryl angelegte,
großformatige Malerei weist eine hohe Abstraktion auf, die Erinnerungen durchscheinen lässt.
Noch bis 25. April, Historische Treppenhausgalerie AC im Elsbach-Haus, Goebenstraße
3–7, Herford, weitere Informationen unter
www.das-kunstwerk.com
FOTO: GISÈLE FREUND
JULIANNE MOORE
SPIELT DR. ALICE HOWLAND
IN »STILL ALICE«
KUNSTVEREIN
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 6 3
AU S S T E L LU N G E N
KNEIPENQUIZ
KU LT U R
GÜTSEL QUIZZT
KUNST VEREIN
AUSSTELLUNG
SILKE BRÖSSKAMP
INSTALLATIONEN
Nach dem großen Erfolg des Kneipen-Quiz in der Weberei haben jetzt
Philipp Fleiter, Luise Winkler, Tim Böning und Joko Winterscheidt das »Quiz
Kombinat« gegründet, und sprechen damit Firmen und Privatpersonen an.
C
Der Kunstverein für den Kreis Gütersloh zeigt vom 15. März bis zum 26.
April Rauminstallationen der 1965 in
Münster geborenen Künstlerin Silke
Bröskamp, die seit 2004 in Köln lebt.
laudia schaut angestrengt auf den
Zettel, der vor ihr auf dem Tisch
liegt. Auch die anderen in Claudias Gruppe »Streberei« grübeln.
Kurz beraten sich die Freunde, doch irgendwie können sie sich nicht einigen. Andere
Gruppen haben sich schon entschieden und
stoßen fröhlich auf ihren vermeintlichen Erfolg an. Manchen geht es genau wie Claudias Team. Da
kommt Quizmaster Philipp
Fleiter vorbei, lehnt sich an
den Tisch: »Na, Team Streberei? Das ist doch genau eure Frage: Wie heißt MacGyver mit Vornamen? Abgucken ist verboten.«
Schließlich schreibt Claudia dann doch eine
Antwort auf, weiter zur nächsten Frage. Ob
es die richtige war, sieht man dann nach der
Auswertung der letzten Runde.
Das Gütersloher Kneipen-Quiz: Was vor
etwa einem Jahr als Spaß um Joko Winterscheidt und seinen Kumpel begann, ist mittlerweile immer noch Spaß – jedoch auf ganz
neuem Level. Mit Radiomoderator und Buch-
D
15. März bis 26. April, Eröffnung am
Sonntag, 15. März, 11.30 Uhr, Künstlergespräch mit Silke Brösskamp im
Café des Kunstvereins am Sonntag, 29.
März, 16 Uhr, Kaffee und Kuchen ab
15 Uhr, Kunstverein, Veerhoffhaus, Am
Alten Kirchplatz, weitere Infos online
unter www.kunstverein-gt.de
6 4 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
lichtbühne im Mohns Park stattfinden, die
drei Macher wollen aber unter dem Namen
»Quiz-Kombinat« auch neue Wege gehen, mit
dabei auch Joko Winterscheidt als zweite prominente Kraft im Team. Dabei sollen individuelle Quizrunden für Firmen, Vereine, Familien und Freunde entstehen. Dabei stellt
das Quiz-Kombinat die Moderatoren oder
macht auch eine gewünschte
Person, zum Beispiel den Chef
der Firma, zum Quizmaster.
Alle Fragen werden individuell auf die Veranstaltung zugeschnitten. Das Ganze kann auf
iPads, mit Hilfe von Buzzern
oder aber ganz klassisch, mit Stift und Zettel, stattfinden – letztlich geht es nur um eins:
die Leute zum Lachen zu bringen.
»Wir wurden mit Anfragen überrannt, ob
es nicht möglich sei, unser Quiz auch auf
anderen Plattformen zu präsentieren«
FOTO: QUIZ-KOMBINAT
FOTO: SILKE BRÖSSKAMP
er Wandel, die stetige Veränderung prägt die Architektur des
Veerhoffhauses am Alten Kirchplatz. Während seiner 350-jährigen Geschichte entwickelte sich durch
zahlreiche An- und Umbauten eine kleinteilige, verwinkelte Struktur. Neben den unterschiedlichen Nutzungsweisen des Gebäudes trug auch der Wohlstand verschiedener Besitzer zum Wandel bei. Kein Raum
gleicht dem nächsten, der Rechte Winkel
ist selten, selbst die Raumhöhen differieren
erheblich und geben jedem Raum einen eigenen Charakter. Auf diese Situation reagiert Silke Brösskamp mit ihren Rauminstallationen. Sie eignet sich die Formsprache des Gebäudes mit seinen architektonischen Versatzstücken und Brüchen an
und transformiert sie. Dabei fließen in den
transformatorischen Prozess die Erwartungen des Besuchers beim Betreten eines historischen Gebäudes genauso ein, wie die
Geschichte des Hauses und seine verschiedenen Verwendungsweisen als Speicher,
Wohnhaus, Tabakmanufaktur, Apotheke
und Flüchtlingsheim. So begegnet der Besucher auf seinem Rundgang den unterschiedlichsten Objekten, die sowohl als
autonome Arbeiten, wie auch als ein fortlaufendes, miteinander verwobenes Band
zum »Lesen« einladen. Silke Brösskamp,
1965 in Münster geboren, lebt und arbeitet seit 2004 in Köln. Von 1992 bis 1997
studierte sie visuelle Kommunikation, erhielt
1997 ihr Diplom und einen Förderpreis,
und studierte von 1997 bis 2002 Freie
Kunst an der Kunstakademie Münster bei
Reiner Ruthenbeck und Katharina Fritsch.
2002 war sie Meisterschülerin von Katharina Fritsch und machte im selben Jahr ihr
Diplom für Freie Kunst an der Kunstakademie. Von 1997 bis 2008 erhielt sie darüber hinaus verschiedene Stipendien.
autor Philipp Fleiter ging das Quiz im Frühjahr 2014 in die nächsten Runden und begeistert mittlerweile einmal pro Monat mehr
als 200 Besucher in der Gütersloher Weberei. »Am schönsten für mich ist, wie die Leute alle mitgehen, egal ob jung oder alt: Das
Kneipenquiz hier ist viel mehr als stumpfes
Fragen vorlesen – eigentlich ist es eine Stand-
Up-Performance mit Quiz«, freut sich Moderator Philipp Fleiter. Dafür schreibt der Moderator jeden Monat mit seinen Kollegen Luise Winkler, Joko Winterscheidt und Tim Böning frische Fragen, viele davon mit regionalem Bezug.
Nach über einem Jahr Weberei-Quizgeschichte ist das »Handmade Quiz« auf neuem Kurs: Einerseits soll das Quiz als OpenAir-Veranstaltung Mitte August auf der Frei-
Quiz-Kombinat, Winkler, Fleiter, Böning, Winterscheidt GbR, Spiekergasse 7, 33330 Gütersloh, Telefon (0 52 41)
3 81 93, weitere Informationen unter
www.quiz-kombinat.de
Quizmaster Philipp Fleiter
in der Weberei – Was vor
etwa einem Jahr als Spaß
um Joko Winterscheidt
und seinen Kumpel begann, ist mittlerweile Spaß
auf einem neuen Level
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 6 5
KU LT U R
MUSIKVEREIN
Konzert
C
rossnight Goes Rockabilly: Jorge & the Rock it’s! In
neuer Location gibt es wieder altbewährtes! Rockabilly! Mit »Jorge & the Rock it’s« präsentiert Crossnight Gütersloh DIE
Rock ’n’́Roll Band aus dem Herzen
Ostwestfalens. Das Publikum erlebt
ein Konzert indem es aktiv in das
Geschehen mit einbezogen wird.
Schlicht und einfach: Das Erlebnis
eines großartigen Abends steht bevor. »Jorge & the Rock it’s« weisen
mittlerweile eine beachtliche Tourgeschichte auf. Nach unzähligen
bundesweiten Auftritten war die
Band darüber hinaus auch als Vorgruppe für die Aschaffenburger
Rockabillylegenden »Boppin’ B« unterwegs.
Eberhard ist ein Anhänger. Er ist jetzt 25
Jahre alt und liebt seinen Beruf, aber es gefällt ihm nicht länger bei seinen streitlustigen Bauersleuten. Deshalb löst er eines Tages seine Bremse, rollt auf den Feldweg,
von dort auf die Straße – und was dann alles passiert, wird sowohl von der Orgel als
auch von Eberhard selbst erzählt. Bärbel
Page liest die Geschichte von »Eberhards
verwegenen Abenteuern« szenisch und
stellt sie mit Puppen dar, Angelika Riegel
spielt dazu auf der Orgel die Musik, die
gerade zur Geschichte passt. Das Konzert
dauert etwa 30 Minuten. Im Anschluss an
das Stück können alle Kinder sich die Orgel einmal von innen besehen und der Förderverein Kirchenmusik reicht Kaffee und
Kuchen auf der Orgelempore.
DER FÖRDERVEREIN
Im Jahr 1989 wurde in der Evangelischen
Kirchengemeinde Isselhorst eine hauptamtliche B-Kirchenmusikerstelle geschaffen.
Um die Kirchengemeinde in diesem Bereich zu entlasten und eine Weiterführung
der Konzerte sicherzustellen, gründete sich
1997 der Förderverein Kirchenmusik der
Evangelischen Kirchengemeinde Isselhorst.
Die Mitglieder des Vereins zahlen mindestens 30 Euro im Jahr.
Sonntag, 29. März, 15.30 Uhr, Kirche
Isselhorst, für Kinder ab drei Jahren,
Eintritt frei, um eine Kollekte für den
Förderverein wird gebeten, auf der
Empore gibt es Kaffee und Kuchen
6 6 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
FOTO: GEORGE & THE ROCK IT’S
DIE GESCHICHTE
Samstag, 28. März, 20 Uhr, AirportClub Gütersloh, Marienfelder Straße 378, 33334 Gütersloh, Vorverkauf: acht Euro, Abendkasse: zwölf
Euro, weitere Infos online unter
www.crossnight.de
A
»George & the Rock
it’s« treten am 28.
März im AirportClub an der Marienfelder Straße auf
MUSIKZAUBEREI IM
STÄDTISCHEN
Übergabe des Spendenschecks des Ladies Circle Gütersloh
an den Verein Ichtyose Selbsthilfe
Die Schülerorchester des Jugendmusikkorps Avenwedde
geben am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr ein Konzert in
der Aula des Städtischen Gymnasiums Gütersloh.
E
in Kinderkonzert unter dem Titel »Musica Magica« geben die
Schülerorchester des Jugendmusikkorps Avenwedde in der Aula
des Städtischen Gymnasiums. Die jüngsten beiden Orchester des JMA haben sich
lange auf ihr eigenes Konzert vorbereitet
und fiebern schon jetzt ihrem Auftritt entgegen. Das Thema ist die Zauberei, und
so darf natürlich ein echter Zauberer nicht
fehlen: Zu Gast ist der Magier Jean-Olivier, der mit seinen Tricks für spannende
Momente nicht nur bei den kleinen Kon-
Marktplatz
ZIRKUS CHARLES KNIE
zertbesuchern sorgen wird. Der Eintritt ist
frei. Das Jugendmusikkorps dankt dem Inner Wheel Club Gütersloh für die großzügige Unterstützung bei der Durchführung.
V
om 17. bis zum 19. April gastiert der Zirkus Charles Knie auf dem Gütersloher
Marktplatz. Die Vorstellungen finden täglich um 15.30 und 19.30 Uhr statt, am
Sonntag um 11 und 15.30 Uhr. Charles Knie gehört zu den ganz großen Zirkussen in der Branche, entsprechend hoch darf die Erwartungshaltung an die Programmqualität sein. Und der erst 40-jährige Zirkusdirektor Sascha Melnjak verspricht:
»Bei uns präsentieren sich nur die Besten der Besten. Gerade für die Saison 2015 haben
wir zwei hochkarätige Tiernummern verpflichten können, die beide beim Internationalen
Zirkusfestival von Monte Carlo ausgezeichnet wurden«. Mit 110 Tieren, 100 Mitarbeitern
207 Fahrzeugen und 22 Zugmaschinen ist der Zirkus in der Zeit von März bis November
bundesweit auf Tournee. Tickets gibt’s zum Preis von zehn bis 33 Euro unter www.zirkuscharles-knie.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
bwechslungsreiche Blasmusik
präsentiert der Musikverein Avenwedde am 15. März in der Stadthalle Gütersloh. Zur Eröffnung erklingt mit »Die Pinien der Via Appia« der
vierte Satz der Orchestersuite »Pini di Roma« von Ottorino Respighi, der Komponist vertont darin den Einzug eines römischen Konsuls in die ewige Stadt. Auch bei
»Hobbits«, dem fünften Satz aus Johan de
Meijs Sinfonie Nummer eins »Der Herr der
Ringe«, möchte das Avenwedder Oberstufenorchester die Vorstellungskraft der Zuhörer anregen. De Meij komponierte seine Sinfonie lange vor den Verfilmungen
des Fantasy-Roman-Klassikers. Eine Tongemälde über die Meeresküste seiner japanischen Heimat zeichnet Daisuke Shimizu
in seiner Komposition »Sea of Wisdom«.
Gerngesehener Gast ist jedes Jahr das
Vororchester des Jugendmusikkorps Avenwedde. Im Gepäck haben sie unter anderem den Marsch »Saluto Lugano« und den
Musical-Welterfolg »Grease«. Mit Filmmusik von Jerry Goldsmith und einem großen
Frank-Sinatra-Swing-Medley zeigen sodann zum Abschluss nochmals die 53 Instrumentalisten des Musikvereins Avenwedde weitere Beispiele ihrer großen musikalischen Vielseitigkeit. Die Dirigenten der Orchester des Musikvereins sind Elmar Westerbarkey und Mike Finke. 1911 fassten eine handvoll junger Männer den Entschluss,
zusammen zu musizieren, um anderen
Menschen »Kurzweyl« zu bereiten. Mehr
als 100 Jahre später hat sich der Musikverein Avenwedde zu einem Klangkörper mit
überregionaler Bekanntheit, aber dennoch
fester heimatlicher Verwurzelung, in Gütersloh entwickelt.
Sonntag, 15. März, 16 Uhr, Stadthalle Gütersloh, Eintritt: zwölf Euro (ermäßigt: fünf Euro), Eintrittskarten im Vorverkauf bei Schreibwaren zum Stickling in Avenwedde und bei den Aktiven sowie an der Tageskasse, weitere
Infos unter www.mv1911.de
FOTO: FORUM RUSSISCHE KULTUR
n der Evangelischen Kirche Isselhorst
findet am Sonntag, 29. März, um
15.30 Uhr ein Orgelkonzert für Kinder
ab drei Jahren unter dem Titel »Eberhards verwegene Abenteuer« statt. Erzählerin ist Bärbel Page aus Rheda Wiedenbrück, die Orgel spielt Angelika Riegel,
ebenfalls aus Rheda-Wiedenbrück.
MUSIKVEREIN
AVENWEDDE IN DER
STADTHALLE
FOTO: ZIRKUS CHARLES KNIE
EBERHARDS
VERWEGENE
ABENTEUER
DER MUSIKVEREIN
AVENWEDDE BIETET
BLASMUSIK
Konzert
FOTO: JUGENDMUSIKKORPS AVENWEDDE
Kirche Isselhost
I
FOTO: MUSIKVEREIN AVENWEDDE
FOTO: GPR
IN DER KIRCHE
ISSELHORST GIBT
ES KULTUR
CROSSNIGHT
GOES
ROCKABILLY
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 67
TICKETS ELINZ
FÜR DIE EAL­TUN­­VER­AN­ST NOCH
GEN SIND BAR!
VERFÜG
NINIWE
Seit der Gründung ihres Ensembles 2002 beschreiten die vier Sängerinnen von »Niniwe«, alle Absolventinnen von Jazzhochschulen, ganz eigene Wege in der Vokalmusik. Mit seinen innovativen und kunstvollen Arrangements macht das
Ensemble ungeahnte Klangwelten in der A-Cappella-Szene hörbar. Die Eigenkompositionen sowie Bearbeitungen bekannter Stücke aus Jazz,
Klassik, Pop und Folk brachten »Niniwe« zahlreiche nationale und internationale Preise ein.
Sonntag, 22. März, 18 Uhr, Theater, Studiobühne, Eintritt: zwölf Euro
Weltmusik
TALYA
SOLAN
FOTO: GERHARD RICHTER
D
M ARIA - BAP TIST-TRIO
ie aus Rehovot stammende
jüdische Sängerin Talya G.
A. Solan ist eine der erfrischenden Stimmen der israelischen Musikszene. In ihrer Musik
spiegeln sich die Wurzeln ihrer jemenitischen und bulgarischen Vorfahren. Dieses musikalische Erbe bewahrt sie, präsentiert aber gleichzeitig auch einen musikalisch bunten Klangteppich aus den vielfältigen Musikkulturen und Traditionen der jüdischen Diaspora und
dem heutigen Israel. 2004 gründete sie das »Israeli Ethnic Ensemble«,
das zunächst hauptsächlich Gypsyund Balkanrepertoire spielte, später
aber einen ganz eigenen Stil entwickelte, den man als eine Mischung
aus alten jüdischen Quellen, zeitgenössischer israelischer Musik und
arabischen Einflüssen beschreiben
könnte. Auf der Klangkosmos-Tournee wird Talya G. A. Solan mit ihrer
aktuellen Formation, dem »Yamma
Ensemble«, zu Gast sein.
Ohne Worte, nur mit Melodien, entführt Maria Baptist auf Reisen. Dieser rote Faden wird in
feinsten modernen orchestralen Trio-Jazz aufgenommen: Mal hoch sensibel, mal komplex, verspielt, kantig, groovend, swingend, atmosphärisch, lyrisch – und immer mit totaler Hingabe.
Samstag, 14. März, 20 Uhr, Theatersaal,
Eintritt: 20 beziehungsweise 27 Euro
PAUL UND PAUL A
»Theaterkosmos53«, freie Schauspielgruppe aus
Berlin, interpretiert die wohl schönste Liebesgeschichte der 70er-Jahre neu als eine sinnliche Mischung aus Theater, Live-Musik und Puppenspiel.
Sonntag, 15. März, 18 Uhr, Theater, Studiobühne, Eintritt: zwölf Euro
DALÍ VS. PIC ASSO
Eine fiktive Begegnung von Salvador Dalí und
Pablo Picasso in Paris, drei Tage nach dem Massaker von Guernica. Eine Debatte der Genies
über ihre Bilder, die Kunst, den Bürgerkrieg.
Aber auch ein Duell um Ruhm, Dominanz und Eitelkeit – eine wilde, aberwitzige Konstellation.
Montag, 16. März, 19.30 Uhr, Theater,
Theatersaal, Eintritt: 20/27 Euro
HASE UND SC HILDKRÖTE
Winterschlaf ist total langweilig! Voller Ungeduld wartet der kleine Hase an der Seite der
schlummernden Schildkröte darauf, dass sie endlich aufwacht. Er will mit ihr um die Wette laufen.
Als der Frühling kommt, ist aber noch viel Anderes zu tun. Möhren aussäen zum Beispiel.
Dienstag, 17. März, 10 Uhr und 15 Uhr,
Theater, Studiobühne, Eintritt: fünf Euro
(Gruppen: vier Euro pro Person)
Talya G. A. Solan ist
eine der erfrischenden
Stimmen der israelischen Musikszene und
gründete 2004 das »Israeli Ethnic Ensemble«
Zwei kleine Mädchen, die nichts voneinander
wussten, stehen sich plötzlich in einem Ferienheim gegenüber und müssen feststellen, dass sie
sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise hat
lange Locken und Lotte zwei geflochtene Zöpfe
– das ist aber auch der einzige Unterschied.
Mittwoch, 18. März, 11 Uhr und 15.30 Uhr,
Theater, Theatersaal, Eintritt: fünf/sieben
­Euro, für Kinder ab sechs
Die vier Sängerinnen des Ensembles »Niniwe«, die
bereits weltweit unterwegs waren, präsentieren mit ihrer ACappella-Musik im Theater ungeahnte Klangwelten.
S
FRÜHLINGSTR ÄUME
6 8 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Donnerstag, 26. März, 18.30 Uhr,
Theater, Eintritt frei, Infos online unter www.talyaga.com
NINIWE VOCAL ART
DAS DOPPELTE LOT TC HEN
Ein frühlingshafter Varieté-Blumenstrauß voller
Artistik, Magie, Performancekunst, Comedy und
Jonglage wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der weit gereiste Conférencier und Seifenblasenkünstler Bellowski überrascht mit witzigen
Showintermezzi, Charme und gekonntem Understatement. Er präsentiert unter anderem ehemalige Artisten des weltberühmten Cirque du Soleil.
Samstag, 21. März, 19.30 Uhr, Theater,
Theatersaal, Eintritt: 29/39 Euro
DER NAC K TE WAHNSINN
Wer wollte nicht schon immer einmal Schauspielern beim Durchdrehen zuschauen? In Michael Frayns Komödie-in-der-Komödie ist es gleich
das komplette Produktionsteam der fiktiven Posse
»Spaß muss sein«, das nach und nach den Kopf
verliert. Schon in der Generalprobe – oder der
Hauptprobe? – geht alles drunter und drüber:
Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr, Theater,
Theatersaal, Eintritt: 20/27 Euro
Die A-CappellaDamen von »Niniwe«
haben zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen
eit der Gründung ihres Ensembles
2002 beschreiten die vier Sängerinnen von »Niniwe«, alle Absolventinnen von Jazzhochschulen, ganz eigene Wege in der Vokalmusik. Mit seinen innovativen und kunstvollen Arrangements macht
das Ensemble ungeahnte Klangwelten in der
A-Cappella-Szene hörbar. Die Eigenkompositionen sowie Bearbeitungen bekannter Stücke
aus Jazz, Klassik, Pop und Folk brachten »Niniwe« zahlreiche nationale und internationale
Preise ein. Im Repertoire der vier Sängerin-
nen verschmelzen Elemente aus Jazz, Klassik, Pop und Weltmusik zu einem modernen
Sound. Ihr Album »Niniwe – live in concert«
wurde zweimal für den CASA-Award 2007 nominiert. Konzerte und Tourneen führten Niniwe unter anderem durch viele Länder Europas und Asiens.
Sonntag, 22. März, 18 Uhr, Theater,
­Studiobühne, Eintritt: zwölf Euro, Infos
online unter www.niniwe.de
SOL AN & YA MM A
Die aus Rehovot stammende jüdische Sängerin
Talya G. A. Solan ist eine der erfrischenden Stimmen der israelischen Musikszene. In ihrer Musik spiegeln sich die Wurzeln ihrer jemenitischen
und bulgarischen Vorfahren. Dieses musikalische
Erbe bewahrt sie, präsentiert aber gleichzeitig
auch einen musikalisch bunten Klangteppich.
Donnerstag, 26. März, 18.30 Uhr, Theater,
Eintritt frei
TR ASHEDY
Der Titel spielt mit den Worten »Trash« und
­»Tragedy« im Sinne von »Abfall-Tragödie«: Welchen Einfluss hat unsere tägliche Lebensweise
auf unsere Umwelt? Die Inszenierung von Leandro Kees wirft einen unverstellten Blick auf das
Thema »ökologische Intelligenz« für Kinder.
Freitag, 27. März, 11 Uhr und 19.30 Uhr,
Theater, Theatersaal, für Kinder ab zehn
Jahren, Eintritt: neun Euro
SPRINGM AUS
FOTO: KLANGKOSMOS NRW
MARIA BAPTIST KOMMT
MIT IHREM TRIO INS THEATER
NACH GÜTERSLOH
»Klappe auf und Action« – bei Film und Fernsehen geht nach diesem Satz die Post ab. Deshalb ist er wie gemacht für das Springmaus-Improvisationstheater. Hier fliegen die Fetzen bis es
heißt »Klappe zu – Affe tot«. Bei der Springmaus
kommt aber natürlich niemand zu Schaden.
Samstag, 28. März, 20 Uhr, Theater, Theatersaal, Eintritt: 24,50/28,50 Euro
JUDAS !
Verräter oder liebender Freund? Satan oder
Mitwirkender am Heilsplan? Heiliger oder Verdammter? Wohl kaum eine andere Figur in der
Passionsgeschichte ist so vielschichtig deutbar
wie der Jünger Judas Ischarioth. Walter Jens
(1923 bis 2013) lässt Judas im Hier und Heute
das Wort ergreifen und in einem sprachlich brillanten und facettenreichen Monolog räsonieren,
Donnerstag, 2. April, 19.30 Uhr, Theater,
Studiobühne, Eintritt: zwölf Euro
WIR LIE BE N NICHTS
Glaubst du, man bleibt nur zusammen, wenn
man sich nicht die Wahrheit sagt? Hannah, kinderlos, gibt seit Neuestem spirituelle Kurse für
Bankmanager, also macht sie aus Bankern perfekt atmende Samuraikämpfer. Ihr Freund Sebastian ist eigentlich Kulturhistoriker, seine Aufsätze
kann er zum Glück überall schreiben, wo Hannah gerade dringend gebraucht wird.
Samstag, 18. April, 19.30 Uhr, Theater,
Theatersaal, Eintritt: 20/27 Euro
FOTO: MEINFIGARO
T H E AT E R
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 6 9
S TA DT H A L L E
KABARETT
Anzeige
FOTO: DANIELA VAGT
PUPPENFLÜSTERER
BJENAMIN TOMKINS
KOMMT IM APRIL
NICOLE
KOMMT NACH
GÜTERSLOH
A
m 24. Oktober, einen Tag vor ihrem 50. Geburtstag, veröffentlichte Nicole mit »Das ist mein Weg«
ihr neues Album, auf dem sie sich
noch einmal ganz neu erfunden hat. Bewusst hat sie die Chance genutzt, einen
weiteren neuen Abschnitt auf ihrem Karriereweg zu gehen. Ihre Beständigkeit liegt
in der Veränderung – ein Grund womöglich, warum sie bis heute ihren Stellenwert
im Musikgeschäft behalten hat. So ist denn
auf dem 26. Nicole-Album nichts wie auf
den 25 davor. Insofern ist die CD ein bisschen auch ein Geschenk für sich selbst,
symbolisiert sie doch ebenfalls einen Markstein in Nicoles künstlerischem Leben.
BL ASMUSIK
Abwechslungsreiche Blasmusik präsentiert der
Musikverein Avenwedde am 15. März in der
Stadthalle Gütersloh. Zur Eröffnung erklingt mit
»Die Pinien der Via Appia« der vierte Satz der
Orchestersuite »Pini di Roma« von Ottorino Respighi, der Komponist vertont darin den Einzug eines römischen Konsuls in die ewige Stadt. Auch
bei »Hobbits«, dem fünften Satz aus Johan de
Meijs Sinfonie Nummer Eins »Der Herr der Ringe«, möchte das Avenwedder Oberstufenorchester die Vorstellungskraft der Zuhörer anregen.
Sonntag, 15. März, 15 Uhr, Stadthalle, großer Saal, Eintritt: zwölf Euro (ermäßigt: fünf
Euro), Vorverkauf bei Zum Stickling
61. Z AHNÄR Z TETAG
Volker Pispers ist
bekannt für seine
scharfe Zunge
und seine messerscharfen Analysen
Beim 61. Zahnärztetag geht es um das Thema
»Wege zum Erfolg: Management komplizierter
Behandlungssituationen«. Die Zahnärztekammer
Westfalen-Lippe ist die berufliche Interessenvertretung aller Zahnärztinnen und Zahnärzte (Mitglieder) im Kammerbereich Westfalen-Lippe.
Mittwoch, 18. März, bis Samstag, 21. März,
jeweils 11 bis 17 Uhr, Stadthalle
VOLKER PISPERS
BIS NEULICH
VOLKE R PISPERS
Unter dem Titel »Bis Neulich« spielt Volker Pispers ein ständig vor sich hinwucherndes beziehungsweise mutierendes Kabarettprogramm, das
einst im Herbst 2002 als »Best of« aus 20 Jahren
das Bühnenlicht erblickt hat und inzwischen eine
ständig aktualisierte, wilde Mischung aus ganz
alten und ganz neuen Texten ist: »Als Kabarettprogramm in progress ist kein Abend genau wie
der andere, und wenn Sie ›Bis Neulich‹ ein paar
Monate später wieder besuchen, werden Sie
schon wieder einiges vermissen, was sie dieses
Mal gehört haben und einiges hören, was Sie
heute zwangsläufig vermissen mussten«.
Mittwoch, 1. April, 20 Uhr, Stadthalle, großer Saal, Eintritt: 26 bis 30,40 Euro
Der Kabarettist mit der scharfen Zunge ist seit 20
Jahren mit seinem ständig aktualisierten Programm
»Bis neulich« auf Tour … im April auch in Gütsel.
70 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
bar harmlos daherredende Conférencier geblieben, der – eben noch
lächelnd – plötzlich gemein werden
kann. Respekt sucht man in Pispers
Programmen vergeblich. Unverblümt,
krass und direkt pendelt er zwischen
bitterböse und charmant-witzig,
wenn er die Absurditäten zu Ende
denkt. Seine Verarbeitung von Zitaten, seine gewagten Rechenoperationen und seine Zukunftsszenarien versöhnen die Zuschauerinnen und Zuschauer immer wieder durch ein befreiendes Lachen …
Mittwoch, 1. April, 20 Uhr, Stadt­halle, großer Saal, Eintritt: 26 bis
30,40 Euro, weitere Infos unter
www.volkerpispers.de
FOTO: NICOLAI GEORGIEW
FOTOS: THEATERKONTOR
nter dem Titel »Bis Neulich«
spielt Volker Pispers ein ständig vor sich hinwucherndes
bzw. mutierendes Kabarettprogramm, das einst im Herbst 2002
als »Best of« aus 20 Jahren das Bühnenlicht erblickt hat und inzwischen
eine ständig aktualisierte, wilde Mischung aus ganz alten und ganz neuen Texten ist. So spiegelt das Programm den Zustand der Republik:
Das Immerneue im Ewiggleichen.
Denn während uns der Medienzirkus
mit seinen Sprechblasenjongleuren
vorgaukelt, dass ständig etwas passiert, tut sich bei den grundlegenden
Problemen so gut wie nichts. Seinen
grundlegenden Stil hat der Kabarettist über die Jahre kaum verändert:
Pispers ist der freundliche und schein-
Samstag, 25. April, 20 Uhr,
Stadthalle Gütersloh, großer Saal,
Eintritt: 39,90 bis 54,90 Euro
FOTO RECHTS: BILL DOUTHART, UNIVERSAL MUSIC
U
K ABARET T- BUNDESLIGA
Mit perfekter Technik, großer Leidenschaft,
scharfer Beobachtungsgabe und seinem ganz eigenen Humor präsentiert Benjamin Tomkins als
»Puppenflüsterer« ein urkomisches und auch poetisches Bühnenprogramm, das mit Ironie und
Wortwitz das Publikum in seinen Bann zieht. Das
Böse in der Politik? Albern! Wie sollen Politiker
böse sein? Die drollige Frau mit der handgeformten Raute vor dem Oberkörper? Wieder einmal
hat eine Fachjury 14 professionelle und talentierte Kabarettisten, Comedians und Poetry-Slammer
nominiert, die in der sechsten Saison der Kabarett Bundes:Liga die Menschen bundesweit zum
Lachen und Mitfiebern bringen werden.
Donnerstag, 23. April, 20 Uhr, Stadthalle Gütersloh, kleiner Saal, Vorverkauf:
24 Euro, Abendkasse: 26 Euro, Infos unter
www.kabarettbundesliga.de
Zu dem besonderen Jubiläum muss auch
etwas Besonderes her. Gemeinsam mit ihren Team wurde das musikalische Konzept
grundlegend neu formiert und sich dabei
keinem Trend unterworfen. Statt am Computer wurde die Musik mit Live-Band eingespielt. Statt konventionellen Mustern
zu folgen serviert Nicole ein facettenreiches Portfolio musikalischer Stilistiken wie
Gospel, Bigband, Rock ’n’ Roll und Country and Western. Statt textlicher Klischees
gibt es Erlebtes und Erträumtes, Nachfühlbares und Nachdenkliches – und auch mal
richtig was zum Lachen! Mit 17 Jahren gewann sie als Interpretin von »Ein bisschen
Frieden« den Eurovision Song Contest
1982 und errang damit den ersten Sieg für
Deutschland bei diesem Wettbewerb.
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 71
S TA DT H A L L E
KO NZE RT
RUSSLAND
Vladimir Teodorowitsch Spivakov,
geboren am 12. September 1944 in
Ufa, Sowjetunion, ist ein russischer
Geiger und Dirigent – seit 1989 leitet er das Internationale Musikfestival von Colmar, er ist zudem musikalischer Direktor und Chefdirigent
der 2003 gegründeten Russischen
Nationalphilharmonie
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DAS GEBURTSHAUS
VON TSCHECHOW IST HEUTE
EIN MUSEUM
Reise
MIT DEM FORUM
INS RUSSISCHE
TAGANROG
D
ie dritte Reise nach Taganrog findet vom 14. bis zum 21. Mai
statt. In ihrem Bericht schreibt eine der Teilnehmerin über die letzten Reise: »Taganrog ist eine Stadt, die viel
Lebendigkeit und die heitere Gelassenheit
des Südens ausstrahlt«. Das Programm der
bevorstehenden Reise wurde von Natalie
Petrovskaya, einem Mitglied des Gütersloher Vereins, zusammengestellt. Aufgrund
ihrer vielen Beziehungen, die sie in ihrer
Heimatstadt aufgrund ihrer früheren beruflichen Tätigkeit hat, wird es zu zahlreichen Begegnungen und besonderen Erlebnisse kommen. Unter anderem gibt es eine Tour auf einer Yacht in der Taganroger
Bucht des Asowschen Meeres, ein Treffen
mit Forum-Mitgliedern aus Taganrog und
Rostov am Don, einen Gedankenaustausch
mit Studenten in der Pädagogischen Hochschule und einen Empfang beim Oberbürgermeister Wladimir Prasalov. Besucht
werden das Geburtshaus von Tschechow
und die Tschechow-Bibliothek. Es gibt Führungen im Alferaki-Palast, in der GemäldeGalerie und im Kasaken-Museum. Besucht
werden ein Konzert und eine Aufführung
im Drama-Theater. Der Flug geht am 14.
Mai ab Hannover mit einem Airbus der Aeroflot Nach Rostov am Don mit einer Zwischenlandung in Moskau. Ein Bus bringt
die Teilnehmer nach Taganrog. Die Hafenstadt Taganrog liegt im Süden Russlands
am Nordufer des Asowschen Meeres, etwa 80 Kilometer westlich von der regionalen Hauptstadt Rostow entfernt im südwestlichen Teil des Gebiets Rostow. Etwa
35 Kilometer südöstlich, jenseits des Asowschen Meeres, liegt die Stadt Asow. Reserviert sind Zimmer im privat geführten Hotel Bristol. Der Rückflug ist am 21. Mai von
Rostow am Don nach Hannover.
14. bis 21. Mai, zurzeit gib es noch
sechs freie Plätze, Näheres über diese Reise ist zu erfahren beim Vorsitzenden des Forum Russische Kultur, Franz
Kiesl, unter Telefon (0 52 41) 5 95 77
FOTO: CHRISTIAN STEINER
VLADIMIR
SPIVAKOV UND
SOLISTEN
FOTO: CULTURERU.COM
D
er Kartenvorverkauf für das auch in einem aus dem Kammerorchester entKonzert mit Maestro Vladi- standenen Quartett.
mir Spivakov und Solisten am Dmitry Prokofjew (Violoncello), Gewinner
Mittwoch, 6. Mai, um 20 Uhr von internationalen Wettbewerben, Solist des
im großen Saal der Stadt- Kammerorchester »Moskauer Virtuosen«, der
halle Gütersloh hat begon- Lehrer der Moskauer Tschaikowsky-Konsernen. Zum ersten Mal wurde das Programm vatorium. Das Repertoire Dmitry Prokofjews
»Bach-Stunde« im Andenken an den großen umfasst Werke der klassischen KomponisPianisten Svjatoslav Richter auf dem Festi- ten, romantisch, Komponisten des zwanzigsval in Colmar aufgeführt. Zu Lebzeiten Svja- ten Jahrhunderts. Dimitriy Prokofjew erhielt
toslaw Richters gastierte der gefeierte Pianist die offizielle Auszeichnung »Staatskünstler
jedes Jahr um die Weihnachtszeit im Haus sei- Russlands«.
nes Freundes Vladimir Spivakov, wo sicher- Zoe Amnestie (Cembalo), Gewinnerin des
lich die Musik von Johann Sebastian Bach im internationalen Kammermusikfestivals in den
USA und Japan. Sie studierte an der SpezialMittelpunkt stand.
Der weltberühmte Geiger und Dirigent Vla- musikschule Gnessin und trat später in die
dimir Spivakov kommt mit einem neuen, ein- Klasse von Professor V. V. Kastelskogo am
zigartigen Projekt in die deutschen Konzert- Moskauer Konservatorium ein, einem Schüsäle. Im Rahmen einer »Bach-Stunde« wer- ler des legendären Heinrich Neuhaus. Ausden Höhepunkte des kirchenmusikalischen gedehnte Konzerttätigkeit im In- und AusSchaffens des größten Komponisten aller Zei- land als Solistin und Kammermusikensemble.
ten, Johann Sebastian Bach, in einer konzent- Vladimir Teodorowitsch Spivakov, geboren
rierten, auf das Wesentliche reduzierten Form am 12. September 1944 in Ufa, Sowjetunion,
dargeboten- Ausschnitte aus Kantaten und ist ein russischer Geiger und Dirigent – seit
Oratorien / Passionen werden mit spannungs- 1989 leitet er das Internationale Musikfestigeladener Intensität von einer kleinen stilis- val von Colmar, er ist zudem musikalischer
tisch authentischen basso continuo- Beset- Direktor und Chefdirigent der 2003 gegrünzung plus einer solistischen Gesangsstimme deten Russischen Nationalphilharmonie. Das
interpretiert. Ein
ehemalige Wunmusikalischer Höderkind Spivakov
P RO G R A M M
studierte am Moshepunkt für alle
Bach- Fans und solkauer Konservatoche, die es werden
rium. Als Violinist
wollen, und der die
ist er sowohl SoAuf dem Programm der »Bach-Stunde« stehen
geneigten Hörer in
die Arie aus der Jagdkantate 208, BWV 208,
list als auch Kameinem beglücken»Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd«, die
mermusiker, wobei
Arie aus der Messe in A-Dur BWV 234, Rezier Duos von Ludden, kontemplativen spirituellen Erwig van Beethotativ und Arie aus der Kantate 57, BWV57, die
lebnis in die Klang- Sonate für Violine und Cembalo in A-Dur BWV ven oder Johannes
1015, Rezitativ und Arie aus der Kantate 57,
Brahms bevorzugt.
welten des ThürinBWV57, die Arie aus der Kantate 186, BWV
Als Dirigent leiger Meister eintau186 und die Arie aus der Kantate 68, BWV 68 tet er vornehmlich
chen lässt.
Als Gesangssodie Moskauer Virlistin fungiert eine junge Solistin der »Neuen tuosen, ein Ensemble, das er 1979 gegrünOper« in Moskau, Anastasia Belukova (Sop- det hat und mit dem er vom Barocken mit Joran), die für dieses Projekt die Kirchenmu- hann Sebastian Bach bis zum Modernen mit
sikwerke von J. S. Bach erstmals einstudiert Dmitri Schostakowitsch oder Alfred Schnitthat und öffentlich präsentiert. Weitere Höhe- ke beinahe alles spielt. Er unterstützt und förpunkte in ihrem Repertoire sind die Partien dert junge russische Nachwuchskünstler. Seit
der Rosina aus »Der Barbier von Sevilla« von 1989 ist er als Nachfolger von Karl MünchinRossini, Ludmila aus »Ruslan und Ludmila« ger, künstlerischer Leiter des Internationalen
von Glinka, die Erste Dame aus der »Zau- Musikfestspiel in Colmar im Elsass. Spivakov
berflöte« von Mozart, die Adele aus der »Fle- lebt in Spanien.
dermaus« von Johann Strauss, die Xenia aus Er erhielt eine Reihe von nationalen Aus»Boris Godunow« von Mussorgsky, die Olym- zeichnungen der Russischen Sozialistischen
pia aus »Hoffmanns Erzählungen« von Offen- Föderativen Sowjetrepublik und der Sowjetbach, der Arminda aus »La Finta Giardinie- union als auch den armenischen Orden des
Heiligen Mesrop Maschtoz und den Verdienstra« von Mozart und andere.
Die Sängerin sagt über die Musik Bachs: orden der Ukraine zweiter Klasse, wurde mit
»Er entführt den Hörer ein Stück weit aus dem dem französischen »Ordre des Arts et des
Alltag und weckt beim Hörer positive Emotio- Lettres« ausgezeichnet und 2000 zum Chenen, die im normalen Leben oft in Vergessen- valier der Ehrenlegion und später zum Offiheit geraten«. Als weitere Solisten des Natio- zier der Ehrenlegion ernannt.
nal Philharmonic Orchestra of Russia wirken
mit Jeremiah Zukerman (Violine), Preisträger
nationaler und internationaler Wettbewerbe,
Mittwoch, 6. Mai, 20 Uhr, Stadthalle
wirkte im Moskauer Symphonie-Orchester, im
Gütersloh, großer Saal, Eintrittskarten
Akademischen Symphonischen Orchester der gibt es bei Gütersloh Marketing GmbH,
Moskauer Philharmoniker und im staatlichen
bei den Gütersloher Tageszeitungen
Kammerorchester »Moskauer Virtuosen« unund beim Forum Russische Kultur unter
Telefon (0 52 41) 5 95 77
ter der Leitung von Vladimir Spivakov sowie
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 73
L I T E R AT U R
LESETIPPS
LESUNG
ANZEIGE
GÜTSLER BÜCHERREGAL
MICHEL BERGMANN
KOMMT IM MÄRZ IN DAS
GÜTSLER WEBERHAUS
FOTO: MANFRED SAUSE, WIKIPEDIA
Die aktuellen Lesetipps der Buchhandlung Markus im März
FR ANZ DOBLER
Kriminalhauptkommissar Fallner hat bei einem
Einsatz einen jungen Kriminellen erschossen.
Jetzt ist er dienstunfähig. Fallner nimmt den Rat
seiner Psychotherapeutin an und verwirklicht seinen Jugendtraum: Mit einer Bahncard 100 so
lange Zug fahren, wie er Lust hat. Und endlich
den toten Jungen aus dem Kopf kriegen.
Mittwoch, 18. März, 20 Uhr, Buchhandlung
Markus, Münsterstraße 9 (Weberhaus), Vorverkauf: neun Euro (ermäßigt: acht Euro),
Abendkasse: zehn Euro
MICHEL BERGM ANN
YASMINA KHADR A
Auf einer idyllischen Waldlichtung nahe Algier
liegt verführerisch und auffällig geschminkt eine
junge Frau. Brutal ermordet! Die Abteilung um
Kommissarin Nora Bilal tappt lange im Dunkeln.
Mittwoch, 15. April, 20 Uhr, Bambikino,
Vorverkauf: neun Euro (ermäßigt: acht Euro), Abendkasse: zehn Euro, Tickets bei der
Buchhandlung Markus
DONAL RYAN
Auf einer idyllischen Waldlichtung nahe Algier
liegt verführerisch und auffällig geschminkt eine
attraktive junge Frau. Brutal ermordet! Die Abteilung um Kommissarin Norlschaft führt, von den
Villen der Mächtigen, den Privatclubs und Edelrestaurants der Schickeria bis in die Elendsquartiere, ist reich an unerwarteten Wendungen. Bis
zuletzt hält der Autor den Leser in Atem.
Dienstag, 21. April, 20 Uhr, Buchhandlung
Markus, Vorverkauf: neun Euro (ermäßigt:
acht Euro), Abendkasse: zehn Euro, Tickets
bei der Buchhandlung Markus
74 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Der geborene Algerier stellt auf Einladung
der Buchhandlung Markus am Mittwoch, 15.
April seinen neuen, politischen Krimi vor
A
Der früher allseits
gefeierte Autor M.
bekommt Post von
einem Leser. Post
mit drohendem Unterton. Der Absender habe wichtige
Informationen für
ihn. M. hatte seinen größten Erfolg
vor vielen Jahren
mit einem Roman,
der auf einem wahren Fall beruhte: Er schrieb einen Thriller
über das ungeklärte Verschwinden eines
Lehrers, ein Fall, der damals landesweit
Schlagzeilen machte. Dieser Geschichtslehrer hatte eine kurze Affäre mit einer
bildhübschen Schülerin und wurde zuletzt
gesichtet, als er die Gymnasiastin und ihren neuen Freund in einem Ferienhaus im
Süden Hollands aufsuchte. Die literarische
Umsetzung hat M. berühmt gemacht …
KiWi, 400 Seiten, 19,99 Euro
LINUS REICHLIN
In einem anderen Leben
vor sich. Zur großen Freude seiner Leser ist Khadra
mit seinem neuesten Buch
zu dem Genre zurückgekehrt, das ihn weltberühmt gemacht hat: dem
politischen Krimi. Ein Buch
von ungeheurer Spannung. Yasmina Khadra
ist das Pseudonym des
1955 geborenen algerischen Autors Mohammed
Moulessehoul. Er veröffentlichte
zahlreiche literarisch anspruchsvolle, zeitkritische Romane, unter anderem die »Algier«-Trilogie. 2000 floh
er ins Exil nach Frankreich …
Mittwoch, 15. April, 20 Uhr,
Bambikino, Vorverkauf: neun Euro (ermäßigt: acht Euro), Abendkasse: zehn Euro, Tickets bei der Buchhandlung Markus
Der Ringelnatz kam die bordeauxweinroten Ozeane heruntergeschwommen; zwischen bottle und battle, weiß Gott woher,
setzt er unvermittelt auf tiefsten Grund eines Witzes höchste Spitze. Als Franz Blei
das Anfang der 20er-Jahre über Joachim
Ringelnatz (1883 bis 1934) schrieb, da
gab es diesen Dichter Ringelnatz erst seit
drei Jahren. Davor hatte der im sächsischen Wurzen geborene Hans Bötticher, so
sein bürgerlicher Name, drei Dutzend Berufe, vom Schlangenschausteller bis zum
Fremdenführer und Privatbibliothekar.
Osburg, 504 Seiten, 24,90 Euro
6. Dezember 1941: Es ist der Vorabend des Angriffs
der Japaner auf Pearl Harbor. Amerika steht kurz vor
dem Kriegseintritt. In Los Angeles wird eine japanische Familie tot aufgefunden. Handelt es sich um
Mord oder Selbstmord? Die Ermittlungen bringen
vier Menschen zusammen – einen Forensiker, eine
junge Frau, einen Polizisten und Dudley Smith.
Ullstein, 960 Seiten, 25 Euro
YASMINA KHADRA
uf einer idyllischen Waldlichtung nahe Algier liegt verführerisch und auffällig geschminkt eine attraktive junge Frau. Brutal ermordet! Der kriminalistische Suchtrupp um Kommissarin Nora Bilal tappt
lange im Dunkeln. Die Recherche, die in bewährter Khadra-Manier quer durch alle Schichten der algerischen Gesellschaft führt, von den Villen der
Mächtigen, den Privatclubs und
Edelrestaurants der Schickeria bis in
die Elendsquartiere, ist reich an unerwarteten Wendungen. Bis zuletzt
hält der Autor den Leser in Atem:
rasante Schnitte, schnelle Szenenwechsel, pralle Schilderungen, zynische Kommentare, flotte Dialoge. Man sieht förmlich einen Film
HERMAN KOCH
Sehr geehrter Herr M.
JAMES ELLROY
Perfidia
Kennen Sie die Sehnsucht danach, aus Ihrer Familiengeschichte auszubrechen und es völlig anders zu machen? Als er noch ein Kind war, kamen ihm seine Eltern oft wie Richard Burton und Liz Taylor vor. Sie waren das schillernde Paar in einer spießigen Umgebung:
schön, erfolgreich, voller Leidenschaft und ständig flogen die Teller durch die Luft. Der Ehekrieg tobte …
Galiani, 384 Seiten, 19,99 Euro
ANNE TYLER
Der leuchtend blaue Faden
ABBILDUNGEN: JEWEILIGER VERLAG
GÜTERSLOH LIEST VOR
Vorlesen in der Kinderbibliothek für Kinder ab
fünf Jahren – beim ersten Besuch gibt’s einen Lesepass, nach sechs Besuchen dürfen sich die Kinder etwas aus der »Schatzkiste« aussuchen.
Mittwoch, 1. April, 15.30 Uhr, Samstag, 4.
April, 11 Uhr, Mittwoch, 8. April, 15.30 Uhr,
Dienstag, 14. April, 15.30 Uhr, türkisch am
Dienstag, 7. April, 16.45 Uhr, aramäisch am
Donnerstag, 9. April, 16 Uhr, für Zweijährige am Freitag, 10. und 24. April, jeweils um
16 Uhr, Stadtbibliothek
Mohammed Moulessehoul, 1955 in Algerien geboren, schreibt
unter dem Pseudonym
Yasmina Khadra
FOTOS: OSBURG, THESUPERMAT, WIKIMEDIA
Bei einem Berliner Trödler entdeckt der junge
Journalist Elias Ehrenwerth einen alten Lederkoffer mit den Initialen L. W. Neugierig folgt er dem
Schicksal des Koffers. Nach dem Roman »Alles
was war« überzeugt Michael Bergmann mit seinem neuen feinsinnigen und klugen Buch.
Dienstag, 24. März, 20 Uhr, Buchhandlung
Markus, Münsterstraße 9 (Weberhaus), Vorverkauf: neun Euro (ermäßigt: acht Euro),
Abendkasse: 10 Euro
ALEXANDER KLUY
Joachim Ringelnatz
Sie glaubten, die perfekte Familie zu sein, doch gibt
es die perfekte Familie überhaupt? Abby und Red
werden immer älter, ihre vier Kinder scheinen immer
eigenständigere Leben zu führen, und wer soll sich um
das nunmehr viel zu große Haus kümmern? Noch ist
es der Mittelpunkt, hier treffen die einzelnen Familienmitglieder aufeinander, hier versuchen sie alle, ihre individuellen Vorstellungen durchzubringen …
Kein & Aber, 448 Seiten, 22,90 Euro
AXEL HACKE
Manifest
Seit 25 Jahren schreibt
Axel Hacke für
das SZ Magazin, seine Texte haben in
praktisch keinem Heft gefehlt, und in diesem Jahr
wird er seine 1001. Kolumne dort
geschrieben haben: Geschichten, die
sich in den Köpfen und Herzen von
inzwischen nicht nur einer Generation ausgebreitet haben. Zeit für ein
Kolumnistisches Manifest, für das
Beste vom Besten einer unverwechselbar spielerisch-leichten Welt- und
Zeitbetrachtung voller Charme …
VAK, 2 Audio-CDs, 16,95 Euro
Buchhandlung Markus
Münsterstraße 9 (Weberhaus)
33330 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 2 88 88
Telefax (0 52 41) 1 63 35
www.buchhandlung-markus.de
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 75
L I T E R AT U R
LESUNG
Forum Russische Kultur
GABRIELE
KRONE-SCHMALZ
LIEST IM SG
D
as aktuelle Geschehen in und
um Russland stößt im Westen fast
durchgängig auf scharfe Kritik.
Da ist es schon recht mutig, gerade jetzt ein Buch mit dem Titel »Russland
verstehen« zu veröffentlichen. Es macht
aber auch neugierig. Deshalb hat das Forum Russische Kultur die Autorin, Prof. Dr.
Gabriele Krone-Schmalz, eingeladen.
Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Helmut Steiner, der bis in letzter Zeit Kontakte nach Russland unterhalten hat. An dem
Sachverstand von Krone-Schmalz zu diesem Thema besteht wohl kein Zweifel. Sie
war nicht nur von 1987 bis 1991 ARD-Korrespondentin in Moskau und erlebte dort
den Beginn der Amtszeit Michail Gorbatschows als Präsident. Als Mitglied im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs
und auf wiederholten Reisen hat sie danach die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen hautnah weiter miterlebt. Der Professorin für TV und Journalistik
ist darüber hinaus an einer neutralen und
fundierten Arbeit in den Medien gelegen.
Sie stellt in diesem Zusammenhang die
Frage, ob man nicht erst etwas verstehen
muss, ehe man urteilt. Denn zunächst muss
man Hintergründe erkennen, um Zusammenhänge zu begreifen. Das heißt noch
lange nicht, dass man akzeptiert, was man
versteht. Sie entwickelt nicht nur einen detaillierten Überblick über die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und auf der Krim,
der die Aspekte beider Seiten einbezieht,
sondern stellt in ihren Betrachtungen die im
Westen weitgehend unbeachteten Versuche Russlands nach dem Zerfall der Sowjetunion bis in die erste Regierungszeit von
Präsident Putin dar, sich Europa und den
USA anzunähern. Immer wieder betont sie
die wichtige Bedeutung der Medien für eine neutrale Darstellung der Zusammenhänge und plädiert für eine Besinnung auf die
gemeinsamen Interessen von Europa einschließlich Russland. Die Veranstaltung
will alle ansprechen, die unabhängig vom
Mainstream der allgemein präsentierten Informationen daran interessiert sind, realistische Wege – ohne weitere Konfrontation
– aus der derzeitigen Sackgasse der Beziehungen zu Russland zu verstehen.
Die Autorin Natalia
Stuphorn, Norma Escobedo de Driever und
die Pianistin Olga Teske
treten in der Matthäuskirche Gütersloh auf
LITERATUR UND MUSIK
Das Forum Russische Kultur setzt seine Reihe der literarisch-musikalischen
Abende mit einer durch Klavier- und Saxophonmusik begleiteten Lesung am Freitag, 10. April, um 19 Uhr in der Matthäuskirche, Auf der Haar 64, fort.
76 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
ren und 1996 nach Deutschland übersiedelt,
faszinierte schon immer das Thema des Zweiten Weltkriegs. Ihr Großvater war Offizier der
Roten Armee und beide Großväter ihres deutschen Ehemanns kämpften an der Ostfront,
sodass in ihrem Roman deren Geschichten
und Episoden Eingang gefunden haben und
Einblicke von beiden Seiten zulassen. Sie ist
außerdem als freischaffende Musikerin mit
ihrem Saxophon tätig, ist diplomierte Musikpädagogin und begeisterte Malerin.
Dr. Norma Escobedo de Driever, geboren in
Lima, Peru, ist Soziologin, Dichterin und Autorin. Seit 1990 lebt sie in Deutschland. Sie
schreibt Lyrik und Prosa auf
Deutsch und Spanisch. Ihre
wichtigsten Werke sind die
Gedichtbände »Liebe und
Utopie« (2000) und »Frau
und Poesie« (2007). Eine
Auszeichnung mit dem ersten Preis erhielt sie für das
Gedicht »Frauen aus dem
Andenhochland«, verliehen
vom Zentrum für Poetische
Studien in Spanien 2002.
In Kürze wird ihr Gedichtband »Stimmen und Spu-
ren der Grenze« erscheinen. Sie ist Mitglied
der Sparte Literatur des Frauenkunstforums
OWL und der Gesellschaft für europäische
und lateinamerikanische Schriftsteller in Italien. Zahlreiche Lesungen in Süd- und Mittelamerika und Europa haben sie international bekannt gemacht.
Olga Teske, geboren 1977 in Kasachstan,
siedelte 1997 mit ihrer Familie nach Deutschland um und lebt seitdem in Steinhagen. Nach
dem Klavierstudium an der Musikfachschule in Kokschetau, Kasachstan, setzte sie ihre
musikalische Ausbildung an den Hochschulen für Musik in Detmold und in Osnabrück
fort, und schloss sie mit dem Diplom ab. Berufliche Erfahrungen sammelte sie in der Musikschule Senne, Bielefeld, in der Musikschule Lüdge und auch als freiberufliche KlavierGitarren- und Gesangspädagogin.
Freitag, 10. April, 19 Uhr, Matthäuskirche, Auf der Haar 64, Eintrittskarten gibt es für zehn Euro bei Gütersloh
Marketing GmbH, in der Buchhandlung Markus und beim Forum Russische
Kultur unter Telefon (0 52 41) 5 95 77,
www.forum-russische-kultur.de
FOTOS: FORUM RUSSISCHE KULTUR, EPUBLI GMBH
N
atalia Stuphorn wird Auszüge aus
ihrem Debütroman »Lieben, glauben und hoffen …« vortragen und
daneben ihr ausgezeichnetes Können als Saxophoninterpretin präsentieren,
während die in Lima geborene Dr. Norma
Escobedo de Driever Beispiele aus ihrem
reichen lyrischen Repertoire vorstellen wird.
Die aus Kasachstan stammende, seit 1997 in
Deutschland lebende Pianistin Olga Teske
ergänzt den musikalischen Rahmen der Veranstaltung, die in gefühlvoller Weise die literarischen Beiträge und bekannte musikalische Kompositionen verknüpfen wird.
In »Lieben, glauben und
hoffen …« erzählt Natalia
Stuphorn von zwei jungen
Frauen, beide 1925 geboren,
die im Zweiten Weltkrieg auf
den entgegengesetzten Seiten der Front, nämlich in der
Ukraine und in Deutschland
lebten. Sie und die von ihnen geliebten jungen Männer, sowie ihre Familien erlebten alle Schrecken des
grausamen Krieges. Natalia
Stuphorn, in Moskau gebo-
Gabriele Krone-Schmalz,
geboren am 8. November 1949 in Lam, Oberpfalz, ist eine renommierte, deutsche, promovierte
Historikerin, freie Journalistin und Publizistin
Montag, 13. April, Städtisches Gymnasium, Aula, Eintrittskarten gibt es
für zehn Euro bei Gütersloh Marketing
GmbH, in der Buchhandlung Markus
und beim Forum Russische Kultur unter
Telefon (0 52 41) 5 95 77
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 7 7
DIE WEBEREI
INDOOR-STADTFÜHRUNG
Stadtführer Matthias Borner und Schauspiel-Duo
Stauffer & Stauffer präsentieren spannende Zeitreisen. Erst die Rekordführung, dann der Jubiläumsrundgang: Im Januar 2014 präsentierte Matthias Borner im Theater vor ausverkauftem Haus
die »größte Stadtführung Ostwestfalens«, im
März und April hat er Ausschnitte daraus in der
Weberei aufgeführt. Da feierte das soziokulturelle Zentrum sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass brachte Borner eine Reise durch die
Geschichte der Weberei unter dem Motto »Weben und weben lassen« auf die Weberei-Bühne.
Sonntag, 15. März, 19 Uhr, Vorverkauf bei der Gütersloh Marketing GmbH,
­allen Gütersloher Lokalzeitungen und
unter www.eventim.de
PHILIPP MÖLLER
SEBASTIAN
PUFPAFF
»Zynisch, sarkastisch und mit viel Witz und
Charme erklärte der Kabarettist die Welt«, schrieb
die Neue Westfälische über den Kabarettisten …
D
er Schein regiert die Welt, ob als
Zahlungsmittel oder Fassade. Das
Wir ist zum Ich verkümmert und
fristet sein Dasein in den digitalen Legebatterien von Facebook, Twitter und
Spiegelonline. Doch wir sind anders. Wir wissen Bescheid. Noch sind wir wenige, doch wir
werden mehr. Schon mit der Entscheidung,
sich eine Live-Show ansehen zu wollen, brechen Sie aus. Ich verspreche Ihnen alles und
garantiere für mehr. Wir lachen uns tot, um
kurz darauf wieder aufzuerstehen. Vergessen Sie den Sinn des Lebens, denn wir bauen
uns unsere eigene Welt. Sie fragen sich, wovon das Programm handelt? Woher soll ich
das wissen. Bin ich Gott? Ja, bin ich. Sie aber
auch!«, sagt Sebastian Pufpaff. Nach eigenen
Angaben brachte Pufpaff sein äußerst ungewöhnlicher Nachname zur Comedy. Um sich
nicht verspotten zu lassen, ging er in die Offensive, absolvierte einen Comedy-Workshop
und gründete 2003 mit Henry Schumann und
dem Pianisten Martin Zingsheim das Kabarett-Trio »Das Bundeskabarett«,
Donnerstag, 23. April, 20 Uhr, Vorverkauf bei der Gütersloh Marketing
GmbH, a
­ llen Gütersloher Lokalzeitungen und unter www.eventim.de
Nach seinen beiden Bestsellern »Isch geh Schulhof«, seit dem Erscheinen 2012 ohne Unterbrechung auf der Spiegel-Bestsellerliste, und »Bin
isch Freak, oda was??« folgt im März 2015 Philipp Möllers nächster Geniestreich zum schier unerschöpflichen Themenkomplex »Deutsches Bildungschaos« – wie bisher jedes Mal brisant, berührend und dabei immer wieder urkomisch.
Mittwoch, 25. März, 20 Uhr, Vorverkauf bei der Gütersloh Marketing GmbH,
­allen Gütersloher Lokalzeitungen und
unter www.eventim.de
Der Schein regiert die Welt, ob als Zahlungsmittel oder Fassade. Das Wir ist zum Ich verkümmert und fristet sein Dasein in den digitalen Legebatterien von Facebook, Twitter und Spiegelonline. Doch wir sind anders. Wir wissen Bescheid.
Donnerstag, 23. April, 20 Uhr, Vorverkauf bei der Gütersloh Marketing GmbH,
­allen Gütersloher Lokalzeitungen und
unter www.eventim.de
FOTO: MANUEL BERNINGER
D
ie Besten« sind zurück! Die Hamburger Rockband »Selig« startet
im Mai ihre nächste Tour. Nach
erfolgreichen Konzerten im Oktober 2014 kehren »Die Besten« nun also zurück auf die Bühnen. Bei ihrer Tour dieses
Jahres konnten sie ihre Fans erneut begeistern. Bereits Mitte der 90er hatte sich Selig
zu einer der wichtigsten deutschen Rockbands entwickelt. Nach einer zehnjährigen
Schaffenspause folgte 2008 endlich die
Reunion. 2014 haben »Selig« ihr 20-jähriges Bandjubiläum. Und das wurde bereits mit einem neuen Album (»Die Besten
1994–2014«) und einer dazugehörigen
Deutschlandtour gefeiert. Live lassen Selig den Funken überspringen. Ob im Club
oder in Hallen – die Zuschauerinnen und
Zuschauer spüren die Magie der Songs.
1993 gründeten die Mitglieder in Hamburg die Band »Selig«. 1993 bekam Selig einen Plattenvertrag mit Epic/Sony Music und nahm mit dem Produzenten Franz
Plasa ihr Debütalbum »Selig« auf, aus dem
im Januar 1994 ihre erste Single »Sie hat
geschrien« ausgekoppelt wurde. Das Album selbst erschien im März und platzierte
sich unter den Top-40 (Platz 35) der deutschen Album-Charts, in Österreich belegte es Rang zwölf der Hitparade. Für das
von Regisseur René Eller realisierte Video
zu »Wenn ich wollte« erhielt »Selig« im Februar 1995 einen Echo. War das Debütalbum »Selig« noch von Rock mit Grungeeinflüssen und Hippie-Flair geprägt, so war
das Album »Hier« noch wesentlich dunkler.
»Selig« bezeichneten ihren Stil damals als
»Hippie-Metal«. Die Musik wurde härter
und weniger poppig, dafür aber etwas experimenteller als auf dem Debüt. Kritikern
gilt »Blender« als bestes Werk der Band,
Torsten Sträter ist
ein Poetry-Slammer
der Spitzenklasse
und seine Gags
sind beliebt …
T
SEBASTIAN PUFPAFF
PROGR A MM
78 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
SELIG IST
WIEDER AUF
TOUR
Sträter lese so, wie Bruce Willis aussieht, heißt es.
Am 7. Mai gibt sich der Poetry-Slammer der Spitzenklasse ein Stelldichein in der Gütersloher Weberei.
Bei dem Mann mit der Fliege aus dem Hause
Chimperator läufts. Seit seine »Ein Fuß nach dem
Anderen«-Tour innerhalb von 24 Stunden ausverkauft war, hat sich viel getan – Platz drei beim
Bundesvision Songcontest, vielerorts bereits ausverkaufte-, und hochverlegte Konzerte, Arenen
Tour mit seinem Kumpel Cro – Wahnsinn.
Donnerstag, 26. März, 20 Uhr, Vorverkauf bei der Gütersloh Marketing GmbH,
­allen Gütersloher Lokalzeitungen und
unter www.eventim.de
Sebastian Pufpaff
kommt am 23. April in
die Weberei – zynisch,
sarkastisch und mit
viel Witz und Charme
präsentiert er sich
JAN PLEWKA
UND »SELIG« KOMMEN
NACH GÜTERSLOH
Konzert
TORSTEN STRÄTER
TEESY
Das vollständige Programm der Weberei
und weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auf der Website der
Weberei unter www.die-weberei.de …
PREVIEW
FOTO:SMIAL, WIKIPEDIA
TEESY KOMMT
IM MÄRZ LIVE IN
DIE WEBEREI
PREVIEW
orsten Sträter hat einige Preise
gewonnen, unter anderem das
renommierte Scharfrichterbeil
(Stahl, scharf, schwer, Passau),
den Publikumspreis des »Prix Pantheon« (Kupfer, schwer, schön, Bonn)
und »Bester Papa der Welt« (Schlüsselanh.nger, großartig, Kunststoff,
Sohn). Er liest seine Geschichten vor
und erzählt dazwischen seltsames
Zeug. Reichlich davon.
Was immer er tut, ist von einer gewissen Ruhe geprägt. Hysterie ist ihm
fremd. Sträter erzählt sicherheitshalber auch nur von Dingen, von denen er etwas versteht, also zum Beispiel: Die Einsamkeit, die einen umweht, wenn man sich in der gesamten
Republik über die eigene Familie lustig macht, tote Hunde, triviale Literatur, die Kindheit im Ruhrgebiet (dauert an), Diäten, soziale Befindlichkeiten, Fleischwurst-Beschaffungsmaßnahmen, der ganze Kladderadatsch.
Dabei erhebt sich Torsten Sträter niemals über sein Publikum. Das ist die
emotionale Reife des Endvierzigers.
Außerdem weiß er genau, wer ihm
die Playstation 4 finanziert. Seine
»Kundschaft« ist mit ihm gewachsen,
aber ohne den üblichen Verlust an
Augenhöhe, und so lautet die ständige oberste Direktive von Torsten Sträter: zusammen Spaß haben.
Aber: Darf man einfach so vorlesen? Man muss sogar. Etwas vorgelesen zu bekommen, lässt uns seit unserer Kindheit innehalten und entspannen. Oder, wie in Sträters Fall,
an den Schädel fassen und kaputtlachen. Beides ist völlig in Ordnung.
Ist das eigentlich Kabarett oder Comedy? Wen juckt das? Nennen Sie
es »tiefenentspannte Neurosendeutungslasagne«, wenn Sie Lust haben.
Lachen werden Sie trotzdem.
Donnerstag, 7. Mai, 20 Uhr, Vorverkauf bei der Gütersloh Marketing
GmbH, allen Gütsler Lokalzeitungen
und unter www.eventim.de
FOTOS: BASTEI LÜBBE, FA EVENTS
FOTO: FINN LURZ, WIKIPEDIA
KABARETT
Montag, 11. Mai, 20.40 Uhr,
Weberei, Eintritt: 30,55 Euro, Vorverkauf beim Servicecenter der Gütersloh
Marketing GmbH, den Gütersloher
Lokalzeitungen und im Internet unter
www.eventim.de
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 7 9
VO L K S H O C H S C H U L E
BURNOUT
GANZHEITLICH
BEHANDELN
Der Gütersloher Arzt Jens Keisinger informiert
in einem anderthalbstündigen Vortrag über Behandlungsmöglichkeiten von Burnouts …
B
urnout – eine Diagnose, die Menschen aus ihrer Bahn schleudern
kann, eine Diagnose, die Betroffene tief verunsichert und bei vielen Menschen das Vertrauen in die eigene
Leistungsfähigkeit zerstört. Was ist die Ursache? Warum bricht der Körper, seine Belastbarkeit so zusammen? Was hat sich im
Körper verändert? Die moderne Medizin
kann, dank spezieller Laboruntersuchungen, die Veränderungen im Körper nachzeichnen. Bei diesen nachgewiesenen Veränderungen der körpereigenen Stoffwechselwege kann eine ganzheitliche und natürliche Behandlung ansetzen. Ein Burnout ist
ein Zustand emotionaler Erschöpfung und
reduzierter Leistungsfähigkeit. Er kann als
Endzustand einer Entwicklung bezeichnet
Im vergangenen Jahr
wurden 60 Schülerinnen
und Schüler zum Girls’
und Boys’ Day auf dem
Hof der Gütersloher
Feuerwache begrüßt
GIRLS’ UND BOYS’ DAY
Am 23. April ist Girls’ und Boys’ Day – in ganz Deutschland laden Unternehmen und Organisationen an diesem Donnerstag Kinder ab Klasse fünf ein, um
Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu erkunden.
8 0 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
noch teilnehmen, indem sie ihre Schnupperplatzangebote auf den Girls’-Day-Radar der
Internetseite einstellen.
Auch Jungen und junge Männer haben in
Gütersloh ebenfalls am Donnerstag, 23. April, die Möglichkeit, im Rahmen des Boys’
Day ihre Kompetenzen in eher männeruntypischen Berufen auszuprobieren. Die Jungen
haben an diesem Tag die Chance, erste Einblicke in eher frauentypischen Berufen wie
P H I LOS O P H I E C A F É
Lebensnah, konkret und lebendig soll die Form
des Diskutierens im Philosophiecafé sein, so
wie in seinen sokratischen Ursprüngen auf dem
Marktplatz der Stadt. Ob die Auseinandersetzung in besinnlicher Form oder auch in »heißen«
Wortgefechten ausgetragen wird, ob es um tagesaktuelle Themen oder um immer wieder auf
der Tagesordnung stehende Fragen nach Sinn,
Lebensorientierung oder Glück geht – immer
steht hier das Selber-Denken im Mittelpunkt.
Sonntag, 2. März, 16.30 Uhr, VHS,
Raum 15, Dozentin: Almut Kristine von Wedelstaedt, Teilnahmegebühr: vier Euro
Viele Mütter und Väter fühlen sich in Konfliktsituationen machtlos und überfordert. In dem Vortrag bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen, wie sie Konflikte nutzen können, um gemeinsam zu wachsen. Welche Grenzen sind für Kinder wichtig und wie lernen sie
diese Grenzen zu respektieren? Was bewirken
Strafen oder Konsequenzen? Wie wichtig sind
Regeln und wie gehe ich mit Regelbrüchen um?
Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr, VHS,
Raum 15, Dozent: Wolfgang Bergmann,
Teilnahmegebühr: vier Euro
zum Beispiel in sozialen, pflegerischen und
erzieherischen Arbeitsbereichen zu erhalten.
Interessierte Jungen und junge Männer der
Klassen sieben bis zehn finden die vielfältigen Platzangebote und ebenfalls die Möglichkeit der Online-Anmeldung im Internet.
Hier stehen für Gütersloh unter anderem Plätze in städtischen Kindertagesstätten, im Pflegedienst, in der Altenpflege, der Hauswirtschaft, im Mode- und Textilbereich, in der Drogerie und in der
Verwaltung der Stadt Gütersloh,
in den Fachbereichen Ordnung
und Jugend und Bildung, zur Verfügung. Interessierte Firmen und
Betriebe können noch Plätze für
Jungen in diesen und ähnlichen
Arbeitsbereichen auf dem Boys’Day-Radar der Internetseite einstellen.
Donnerstag, 23. April, Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Gütersloh als Arbeitskreis vor Ort, Telefon
(0 52 41) 82-35 31 oder 82-2 12 26, EMail a.broeckling-kuron@gt-net.de, Infos unter www.girls-day.de und unter
www.boys-day.de
MU N D H YG I E N E
In der Schwangerschaft ändert sich im Körper einer Frau einiges. Auch das Zahnfleisch ist durch
die hormonelle Umstellung besser durchblutet, Zahnfleischbluten kann dadurch begünstigt
werden. Deshalb sollte die Mundhygiene in der
Schwangerschaft einen besonderen Stellenwert
haben. Schwangerschaftsübelkeit mit Erbrechen
betrifft viele werdene Mütter und kann sich unter
anderem auch negativ auf die Zähne auswirken.
Mittwoch, 18. März, 19.30 Uhr, VHS,
Raum 15, Dozentin: Alexa Murillo Men doza, Teilnahmegebühr: vier Euro
K AT H O L I S C H E K I RC H E
Die religiöse Lage in Europa ist heute dadurch
bestimmt, dass althergebrachte Annahmen und
Sicht- und Denkweisen in Fluss geraten sind und
die individuellen Wahlmöglichkeiten dynamisch
zunehmen. Welche Konsequenzen wird dies auf
die Entwicklung der Kirche in den nächsten 50
bis 100 Jahren haben? Angesichts der Globalisierung wird auch die römisch-katholische Kirche
von den Veränderungen herausgefordert.
Montag, 20. April, 19 Uhr, VHS, Hohen­
zollernstraße, Raum 15, Dozent: Peter Leifeld, Teilnahmegebühr: vier Euro
INFORM ATIONEN
Jens Keisinger behandelt als niedergelassener Arzt Krebspatienten und bietet auch
Hormontherapie an
Weitere Informationen, Anmeldungen und
das vollständige Programm auf der Website der
Volkshochschule unter www.vhs-gt.de
FOTO: JENS KEISINGER
ment, Immobilienmanagement (Architektin), im Klärwerk und bei der Stadthalle und
beim Theater als Veranstaltungstechnikerin
hineinzu chnuppern.
Interessierte Mädchen und junge Frauen finden die verschiedenen Platzangebote
zum Girls’ Day und die Informationen zum
Online-Anmeldeverfahren im Internet. Gütersloher Firmen und Einrichtungen können
Mittwoch, 22. April, 19.30 Uhr,
Volkshochschule Gütersloh, Ho­hen­
zollernstraße 43, Raum 15, Dozent:
Jens Keisinger, Teilnahmegebühr:
vier Euro, weitere Infos online unter
www.jens-keisinger.de
DIE ERZIEHUNG
VON KINDERN KANN
SCHWIERIG SEIN
G R E NZ E N , N Ä H E , R E S P E K T
FOTO: HANNIBAL HANSCHKE
A
m Donnerstag, 23. April finden
der Girls’ Day, der Mädchen-Zukunftstag, und der Boys’ Day, der
Jungen-Zukunftstag statt. Der
Girls’ Day bietet Mädchen und jungen Frauen
auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit,
einen Einblick in technische und handwerkliche Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhalten und sich beruflich zu orientieren. Verschiedene Gütersloher Firmen
und Einrichtungen und auch die
Stadt Gütersloh öffnen an diesem
Tag die Türen für Mädchen der
Klassen sieben bis zehn.
Da gerade in technischen und
handwerklichen Bereichen oft
noch qualifizierter weiblicher
Nachwuchs fehlt, bietet der Girls’
Day Mädchen eine gute Möglichkeit, einen
Tag in eher mädchenuntypischen Berufsfeldern wie zum Beispiel Automatisierungstechnik, Tischlerei, Maler- und Metallhandwerk,
Industriemechanik, Elektrotechnik, bei der
Polizei und in städtischen Fach- und Arbeitsbereichen wie Feuerwehr, Bauordnung
(Denkmalschutz), Stadtreinigung (Straßenwärterin), Informationstechnik (EDV-Bereich), Vermessung und Geodaten-Manage-
werden, die teilweise mit geradezu idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse letztlich zu Desillusionierung, Apathie, psychosomatischen Erkrankungen, Depression, Aggressivität und
einer erhöhten Suchtgefährdung führt. Der
Burnout ist als wissenschaftliche Diagnose
nicht anerkannt, im Grunde genommen ist
es ein gesellschaftsfähiger Euphemismus
für Depression.
FOTO: GPR
KU LT U R
g u e t s e l . d e | m ä r z 2015 | 81
H O H LG Ü T S E L
Aus dem »Westfalen-Blatt«
Aus dem »Westfalen-Blatt«
B E N KO LUM N O
Kolumne
Aus der »Glocke«
ERLEBNISSE
IN DER
WASCHSTRASSE
N
Aus der »Neuen Westfälischen«
ach den verregneten und echt
miesen letzten Wochen sah mein
geliebtes Auto aus wie Sau. Ganz
ehrlich, ich bekomme dann auch
immer ein ganz schlechtes Gewissen gegenüber meinem Flitzer. Er fährt auch wesentlich schlechter, wenn er dreckig ist.
Das kennen Sie doch bestimmt auch … gewaschen, gesaugt und vollgetankt fahren
Autos grundsätzlich besser – zumindest
fühlt es sich für mich immer so an.
Aus der »Neuen Westfälischen«
Aus der »Glocke«
Aus der »Glocke«
Aus der »Neuen Westfälischen«
————
DAUERELASTISCHE
VERFUGUNG
————
HYDROPHOBIERUNGEN
————
FASSADENVERFUGUNG
————
ALTFUGENSANIERUNG
————
Aus dem »Westfalen-Blatt«
Aus der »Neuen Westfälischen«
8 2 | g u e t s e l . d e | m ä r z 2015
Fichtenstraße 36
33334 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 6 71 23
Telefax (0 52 41) 68 88 15
Mobil (01 72) 3 08 45 97
www.grossjohann-verfugungen.de
E-Mail grossjohannverfugungen@yahoo.de
Nein, im Ernst, ich liebe mein Auto und
es sollte immer sauber sein. In dieser Hinsicht bin ich ein typisch Deutscher Autobesitzer. Jedenfalls – ich weiß nicht, ob Sie
es mitbekommen haben – schien letztens
die Sonne und ich raste zu meiner Lieblings-Waschstraße »Büschers Plüsch-Autowäsche«. Die ist so toll, weil man dort nach
der Wäsche immer so schön lange saugen
kann. Frisch gesäubert verlies ich also die
Waschstraße und parkte direkt in einer der
vielen Saugboxen. Nachdem ich das Innere
meines Autos von Krimskrams und allen
Fußmatten befreit hatte, hieß es für mich
»Bühne frei für Güterslohs stärksten Saugschlauch!«
Ich arbeitete mich gezielt und mit System von hinten links nach vorne links,
wechselte dann die Seite nach hinten
rechts und wollte gerade wieder den Beifahrersitz zurückklappen, um den letzten
Fußraum zu säubern, als mich eine männliche Stimme hinter mir völlig aus dem
Putzfimmel brachte … »sind wir denn bald
fertig?«, patzte mich eine – ich nenne ihn
Flitzpiepe – an. Ich überlegte kurz, ob ich
ihm seine Haare zerzausen und ihm den
Saugschlauch an sein Ohrläppchen halten
sollte. Ich sagte schließlich nur »Sieht das
so aus, als wäre ich fertig? Wenn ich fertig
wäre, dann hätte ich bestimmt nicht mehr
den Sauger in der Hand, oder?!« Er knurrte kurz, drehte sich beleidigt um, stieg in
seinen zumindest einseitig ungesaugten
Mercedes und fuhr los.
Liebes Plüsch-Autowäsche-Team, ab sofort plädiere ich für ein großes KniggeSchild in eurer Einfahrt: »Ein freier Saugschlauch ist daran zu erkennen, dass ihn
gerade kein anderer Kunde in der Hand
hält!« Vielen Dank!
FOTO: RANDI BLOMBERG
Aus dem »Westfalen-Blatt«
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