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Das Magazin für die 15 Dörfer der Stadt Lichtenau

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7. Jahrgang
März 2015
Nr. 02
Das Magazin für die 15
Dörfer der Stadt Lichtenau
Vereinsleben in den 15 Dörfern
Rückblick Karneval im Stadtgebiet Lichtenau
Die Marketinggemeinschaft Stadt Lichtenau/Westfalen e.V. wünscht ein schönes Osterfest!
2
Erscheinungsplan
für 2015
Erscheinung
Das Magazin für die 15
Dörfer der Stadt Lichtenau
18.04.15
Anzeigenschluss 04.04. | Redaktionsschluss 06.04.
16.05.15
Anzeigenschluss 02.05. | Redaktionsschluss 04.05.
20.06.15
Anzeigenschluss 06.06. | Redaktionsschluss 08.06.
08.08.15
Anzeigenschluss 25.07. | Redaktionsschluss 27.07.
19.09.15
Anzeigenschluss 05.09. | Redaktionsschluss 07.09.
10.10.15
Anzeigenschluss 26.09. | Redaktionsschluss 28.09.
07.11.15
Anzeigenschluss 24.10. | Redaktionsschluss 26.10.
05.12.15
Anzeigenschluss 28.11. | Redaktionsschluss 30.11.
Auslagestellen DIE15
Lichtenau
Bäckerei Voss
Baustoff Lücking
Blumen Fecke
Edeka Markt
Engel-Apotheke
Gottwick
Raiffeisen
Schreibwaren Glahn
Sparkasse
Stadtverwaltung
Tankstelle Hüneke
Tankstelle Kruse
Volksbank
Holz Mehring
Volksbank
Henglarn
Amts-Apotheke
Bäckerei Voss
Blumen Mathia
Rewe Markt
Sparkasse
Volksbank
Bäckerei Zacharias
Herbram
Edeka Markt
Kleinenberg
Atteln
Bäckerei Grautstück
www.die15.com
Impressum
Ei-Ei-Ei:
Inhalt
Närrische Tage im Stadtgebiet
Eigeschichte(n) und Osterbräuche
4 - 10
Aus den 15 Dörfern
Jetzt stehen sie wieder in den Regalen im
Supermarkt: hart gekochte Eier in leuchtenden Farben - grün,
gelb, blau oder rot.
Ohne Ostereier ist Ostern für uns schlichtweg
unvorstellbar
– und das nicht nur
für Kinder. Heutzutage bemalen immerhin
noch zwei Drittel der Deutschen ihre Ostereier selbst und über die Hälfte
verstecken sie während der Feiertage im Haus oder Garten.
Aus dem Schulzentrum
11
12 - 13
Aus dem Rathaus
14
Aus den Vereinen
15 - 17
Aus den 15 Dörfern
Aus den Vereinen
18
19 - 21
Aus den 15 Dörfern
22
Lichtenauer Unternehmen
23
Aus den 15 Dörfern
24 - 25
Rund um die Gesundheit
Kleine Ei-Geschichte
Zunächst waren es österliche Zinseier, die im Mittelalter als Abgaben an
ein Kloster, eine Kirche oder ein Spital abgeführt werden mussten. Auch
den um Ostern oft fällig gewordenen Pachtzins entrichteten die Bauern
mit den angesammelten Eiern aus der Fastenzeit. Denn in der vorösterlichen Fastenzeit waren Fleisch- und Eierspeisen oftmals verboten.
Die restlichen Eier wurden dann Karsamstag verziert, zur Weihe in die
Kirche mitgenommen und anschließend verschenkt. Im Laufe des 19.
Jahrhunderts verbreitete sich dann der Osterhase als Osterbote von den
Städten auf das Land. In Wetfalen begann er sich erst ab 1900 durchzusetzen und ist seit den 1930er Jahren allgemein bekannt. Zuvor galten
hier in der Region auch Reineke Fuchs oder der Kranich als Eierbringer.
Oster-Brauchtum
Bis heute ist Westfalen reich an Ostertraditionen: So finden in Delbrück
die sogenannten „Kreuzprozessionen" statt. Von Gründonnerstag bis Karsamstag pilgern dann Gläubige gemeinsam mit einem Jesusdarsteller zu
verschiedenen Kreuzwegestationen und beten dort, um an die Kreuzigung
zu erinnern. Die Auferstehung Jesu feiern wir bis heute mit Osterfeuern:
Dazu werden Holz und Baumschnitt auf Feldern aufgetürmt und je nach
Region zwischen Ostersamstag und Ostermontag angezündet.
Neben den christlichen Bräuchen gibt es aber auch Rituale, deren Ursprung nicht klar belegbar ist. Ein germanisch-heidnischer Brauch hat
sich im Teutoburger Wald etabliert: In Lügde werden 300 Kilogramm
schwere, mit Stroh bestückte Räder angezündet und den Berg hinunter
gerollt. Kommen sie heile an, bedeutet das dem Volksglauben zufolge ein
gutes Erntejahr. In der ursprünglich germanisch-heidnischen Sitte symbolisierte das Feuerrad den Sieg der Sonne über die Dunkelheit. Weitere
Infos unter www.luegde.de
Aus den 15 Dörfern
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27 - 28
Gottesdienste29
Kultur in Lichtenau
30
Apothekennotdienste | Service
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Impressum
- Magazin für die 15 Dörfer der Stadt Lichtenau erscheint
monatlich mit einer Auflage von 13.000 Exemplaren kostenlos per Hausverteilung in Lichtenau und Umgebung.
Verlag & Redaktion: Im Leihbühl 21 · 33165 Lichtenau/Westf.
Fon 0 52 95.99 89 528 · Fax 0 52 95.99 88 42
www.die15.com · redaktion@die15.com
Herausgeber: Marketinggemeinschaft Stadt Lichtenau/Westfalen e.V.
vertreten durch die 1. Vorsitzende Hiltrud Brand
Satz & Layout: Marketinggemeinschaft Stadt Lichtenau/Westfalen e.V.
Druck: Bonifatius GmbH, Druck-Buch-Verlag, Paderborn
Anzeigenleitung: Marketinggemeinschaft Stadt Lichtenau/Westfalen e.V.
Verteilung: Paderflyer Direktwerbung
Für den Inhalt der Anzeigen sind die Anzeigenkunden i.S.d.P. verantwortlich. Keine Haftung des
Herausgebers für Druckfehler und Irrtümer sowie unverlangt zugesandtes Material. Namentlich
gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein.
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Dies gilt insbesondere für die Anzeigen. Für evtl. Schäden durch fehlerhaft abgedruckte Anzeigen
wird nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigenpreises gehaftet.
3
4
Närrische Tage
im Stadtgebiet Lichtenau
Närrische Tage im schönen Sauertal
Grundsteinheim. Die Gauditruppe aus dem Sauertal feierte am 24. und
25. Januar 2015 Karneval. Die Moderatorin Irene Kramer führte das Publikum unterhaltsam durch die zwei Tage. Kieran und Larissa eröffneten das
Programm mit einem Stück, in dem sie sich nichts zu sagen hatten oder
auch anders, sie zeigten wie „Whats-App" vor 10 Jahren aussah.
Wie alle wissen, ist es nicht immer leicht dem Charme einer Frau zu wiederstehen, außer man ist mit ihr verheiratet. Silvia und Doris zeigten der
Narrenschar wie es in einem Schlafzimmer nach 30 Jahren Ehe abläuft,
sofern man nicht Fremdgegangen ist. So schön wie die 5. Jahreszeit im
Jahr auch sein mag, sie bringt viele Gefahren mit sich. Ivonne, Marius
und Larissa ließen dem Publikum im 3. Sketch sehen, wie ein typischer
Karnevalsabend unter glücklichen Paaren abläuft. Viele Missverständnisse hatten an den beiden Tagen, Silvia, Katharina, Kirsten, Stefanie und
Maren beim Löschen eines Brandes.
Auch der Karnevalsnachwuchs kam wieder in diesem Jahr nicht zu kurz.
Lisa, Christin und Ina zeigten durch Unterstützung von Kirsten und Guido, dass Schüler ihre Lehrer häufig anders verstehen. Wie wehleidig die
Männerwelt doch bei einem leichten Schnupfen sein kann, präsentierten
Kieran, Larissa, Andreas und Ivonne bei dem Sketch der Männerschnupfen. Für eine arme Mutter kann man ja bekanntlich nichts, aber an einer
armen Schwiegermutter ist man selber schuld, Maren und Guido zeigten
wie dies kunstvoll in Form von Origami gelöst werden kann. Ivonne und
Larissa entführten das Publikum in die Welt der verschiedenen Hutkreationen.
Nach einer großen Pause, in der kräftig geschunkelt und gesungen wurde, ging es weiter mit vier Männern und zwei Figuren. Marius, Kieran,
Andreas und Guido tanzten sich die Füße wund mit einer guten HandFuß Koordination. „Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, melde
dich arbeitslos“, unter diesem Motto konnte das Publikum eine Szene
im Arbeitsamt von Katharina und Maren beobachten. „Die kleine Kneipe
in unserer Straße", dieses Lied kennt wohl jeder, doch so harmlos wie
sich das anhört, geht es dort nicht zu, dies präsentierten Kieran, Guido,
Marius, Andreas, Katharina, Martina, Kirsten, Lisa und Anja. Mit viel Geschick wirbelten die Omis Silvia, Martina, Ivonne und Kirsten mit ihren
Rollatoren begleitet von ihren Pflegerinnen Maren, Ina, Christin und Lisa
über die Tanzfläche.
Auch die Büttenrede kam in
diesem Jahr nicht zu kurz,
in der Anja die Schwierigkeiten einer Schwangerschaft im Alltag veranschaulicht.
„Lehrer
haben vormittags recht
und nachmittags frei“, so ungerecht kann es im Leben zugehen, welches der kleine Bruder, gespielt von Silvia und Lehrer Herr Deppendorf
alias Martina in ihrem Sketch darstellte. Der deutsche Sprachgebrauch
der Jugendlichen hat sich in der
heutigen Zeit stark verändert,
wie sich das aber auf ein Vorstellungsgespräch
auswirkt
präsentierten Marius und Ina.
Orientalisch leitete die Gauditruppe aus dem Sauertal in den
Abend ein. Der krönende Abschluss war in diesem Jahr der
fliegende Teppich. Unter diesem
Motto rockte halb Grundsteinheim im Sound von DJ Sebastian Wiemers aus Hakenberg bis
in die Nacht.
Bären, Beine und bombastische Stimmung
Fürstenberg gewinnt die 9. Garde Contest Party in Kleinenberg
Kleinenberg. Zum neunten Mal veranstaltete die Kleinenberger Funkenehrengarde ihr bekanntes Tanzturnier in der örtlichen Schützenhalle. Insgesamt 9 Gardetanzgruppen präsentierten sich vor nahezu ausverkauftem
Haus. Angeführt von den Moderatoren Miriam Dickgreber und Michael
Hamm eröffnete unter großem Beifall die Nachwuchstänzerinnen der
Kinderprinzengarde Kleinenberg das Turnier. Anschließend steigerte sich
die Stimmung mit jedem Tanz der auftretenden Gruppen aus Bentfeld,
Anreppen, Fürstenberg, Ossendorf, Essentho, Ostenland, Leiberg, Salzkotten und Hakenberg. Besonders letztere stellten einmal mehr ihren Ruf als
Stimmungskanonen unter Beweis und heizten dem Publikum unter anderem mit dem Gummibären-Song ein. Auch alle anderen Garden präsentierten mit akrobatischen Elementen und nicht enden wollenden Beinstaffetten Tanzsport in höchster Vollendung und versetzten das Publikum
ein ums andere Mal in Begeisterung. Für Abwechslung sorgten letztlich
auch das männliche Geschlecht verkörpert durch das Männerballett aus
Holtheim, das als Gruppe von Bauarbeitern eine imposante Bühnenshow
ablieferte und die Auswertung der Punktzahlen in den Hintergrund treten
ließ. Bei der abschließenden Siegerehrung konnte Ostenland den dritten
Platz für sich verbuchen. Den zweiten Platz errang die Garde aus Leiberg.
Ebenfalls mit einer großen Fangemeinde angereist, uferte dann die Freude an der Karpke aus: Fürstenberg konnte zum ersten Mal den Contest
für sich entscheiden und aus den Händen des Organisationsteams den
begehrten Wanderpokal entgegennehmen. Da zwischenzeitlich die Bühne
einer großen Tanzfläche gewichen war, wurde der Triumph im Anschluss
mit allen teilnehmenden Garden und Fans ausgiebig und gebührend gefeiert.
Närrische Tage
im Stadtgebiet Lichtenau
Frauenkarneval in Herbram
Herbram. „Das Leben ist bunt, heute geht’s in der Halle rund“ und wie
es am Freitag, 13. Februar, in der kleinen HerbramerSchützenhalle rund
ging! Denn unter diesem Motto hatte der SV Herbram zum Frauenkarneval eingeladen und viele Närrinnen folgten begeistert dieser Einladung zur närrischen Sitzung.
Die „Spielschar des Herbramer Frauenkarnevals“ hatte wieder viele tolle Sketche, Büttenreden und Tänze einstudiert, um das närrische Volk
zu unterhalten. Durch das bunte Karnevals-Programm führte – wie im
letzten Jahr – mit viel Bravour Judith Schopnie.
Die Herbramer Funkenmariechen (Pia Lappe, IsabellLöhr, Sarah Schach,
Finja Schäfers, Laura Löhr, Jana und Rebecca Wibbeke), unter der Leitung von
Claudia Lappe und Petra Kornelius, eröffneten das Programm und durften ohne
Zugabe die närrische Bühne nicht verlassen.
Dorothea Glahn begeisterte das Publikum
mit ihrer Büttenrede „Döner – TV“ als
Türkin Ayse. In dem Sketch „Nonne und
Priester auf Wanderschaft“ brachten Ingrid Stute (als Nonne) und Annette Lohoff
(als feister Priester) – das konnte ja nicht
gutgehen! -sämtliche Närrinnen zum Jubeln.
Wenn man als Patient beim Arzt im Wartezimmer warten muss, gehen einem viele Gedanken durch den Kopf. Was die „Leutchen“ alles
so über ihren Sitznachbarn dachten, wurde hier eingehend dargestellt.
Gut – dass keiner diese Gedankenauf der Stirn stehen hat! (Dorothea
Glahn als Putzfrau, Davinia Lappe Mann mit erhobenen Arm, Doreen
Runteals Panda-Frau, Julia Eikmeierals Bettler, Petra Kornelius als Arzt,
Svenja Kornelius als Mann mit Glatze, Alina Kornelius als Tussie und
Isabel Löhr als Funkenmariechen). Die Tanzformation „Footloose“ (hervorragend getanzt von Jessica Beckmann, Julia Eikmeier, Davinia Lappe,
Kristin Kolhoff, Marie Lübbers, Lea Runte, Frauke Michaelis) – trainiert
von Vera Vogt und Astrid Schäfers – durfte ebenfalls ohne Zugabe
die närrische Bühne nicht verlassen. Stargast in „CafeKorten“ war Hape
Kerkeling. Hervorragend dargestellt von Brunhilde Kerstein.
Drei Damen (Franziska Lengeling und Vera und Anna Vogt) trafen sich
zum „Kaffeeklatsch im Altenheim“. Da wurde über jeden einzelnen Mitbewohner gelästert und vor allem aus dem eigenen „Nähkästchen“ geplaudert. In dem Sketch „Unterschiedliche Sichtweisen“ (Anna und Vera
Vogt, Claudia Lappe und Dorothea Glahn) wurde dargestellt, dass Frauen und Männer doch ganz verschiedenartig die Sichtweisen auslegen.
Petra Kornelius erklärte den Närrinnen, was es mit der „ABBA-Fahrt“ auf
sich hat. Die Musikeinlage „Zwerge mit
Hacke voll…“ wurde
dargestellt von Petra, Alina und Svenja Kornelius, Ingrid
Stute, Claudia Lappe
und Doreen Runte.
Als Finale wurde
„Der Liebhaber“ Seitensprung
der
Ehefrau - musikalisch ganz toll in Szene gesetzt.
Musikalisch – und wie immer ganz profihaft – wurde diese närrische
Veranstaltung des Frauenkarnevals des SV Herbram bis zum frühen
Morgen von dem DJ Markus Wittig begleitet.
Karnevalsgala des Karnevalskomitees
des TuS Grün-Weiß Henglarn
Funken können auch Showdance, das bewiesen: Sabrina Röseler, Viktoria Pohl, Jana Fromme, Celine Hoffknecht, Verna Otte, Nicola Peters, Julia
Düchting, Tanja Hillebrand, Claudia Voß, Hanna Wippermann und Sophie
Thiele sowie Leiterin Stefanie Giefers (links oben)
Henglarn (hv/hk). Eine Rakete nach der anderen zündeten rund 50 Aktive
bei der Karnevalsgala des Karnevalskomitees des TuS Grün-Weiß Henglarn in der Schützenhalle. Andreas Gieseke führte als Moderator das
bestens gelaunte Publikum durch eine 2-stündige Zeitreise ins Jahr 3015.
Dabei glänzten besonders die Henglarner Funken unter der Leitung von
Stefanie Giefer. Sie haben sich in den vergangen Jahren zu einer starken
und nicht mehr wegzudenkende Gruppe entwickelt und überraschten
auch mit ihrem Showtanz, wobei sie erst bei Schwarzlicht mitten auf den
Tischen im Publikum tanzten. Sie mussten ebenso wie das Männerballett
gleich eine Zugabe liefern. Letzteres zeigte sich unter der Leitung von
Andrea Agethen, Carolin Münker und Anna-Lena Eltze mit den besten
Ausschnitten aus den vergangenen Jahren. Sportlichkeit bewiesen die
Männer auch bis zum Schluss, obwohl sie in den Alte-Herren-Masken
ganz schön alt aussahen. Stefanie Agethen holte dem tobenden Publikum gleich „Millonen Lichter" und überzeugte mit ihrem Live-Gesang.
Sie zündete damit eine weitere Stimmungsrakete. Als Zeitreisender stieg
Josef Eich in die Bütt und berichtete allerhand Neuigkeiten aus dem Dorf.
Der Freundeskreis hielt sich auch getreu ans diesjährige Motto und jagte
mit den „Men in Black" Aliens. Natürlich gehören auch die Line-Dancer
unter der Regie von Stefanie Giefer und Ruth Rohde längst zum Henglarner Karneval dazu. Sie strahlten um die Wette und brachten zu Liedern
von Santiano die Halle zum Beben.
Unentbehrlich und stets gut gelaunt die Line Dancer: Astrid Bordon, Michaela Hölscher,Ruth Rohde, Marion Backhaus, Reinhild Hillebrand, Sabrina Sherlock, Anja Köhler, Leiterin Stefanie Gierfer (unten rechts), Natalie
Wasem und Sandra Adämmer.
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6
Närrische Tage
im Stadtgebiet Lichtenau
Karneval der Generationen
Kleinenberg. Unter dem Motto „Klappe die 37. - Karneval läuft“ wurde in
Regie des Sportvereins DJK Kleinenberg die traditionelle Blau-Weiße Nacht
gefeiert. Angeführt von den Moderatoren Christoph Rücker und Michael
Hamm wurde am diesjährigen Programm besonders deutlich, dass in Kleinenberg generationsübergreifend Karneval gelebt wird. Bereits eine Woche
zuvor hatten viele kleine und große Beteiligte in der gut gefüllten Sporthalle bei einem bunten Programm Kinderkarneval gefeiert. Als altersmäßige Konstante stellt sich während der Blau-Weißen Nacht unter den Augen
des begeisterten Bürgermeisters der Stadt Lichtenau, Josef Hartmann, insbesondere der Tanzsport heraus. Angefangen bei den Tanzmäusen zeigten
insgesamt vier Tanzgarden verschiedenen Alters auf der Bühne ihr Können.
Heraus aus dem Unruhestand kamen in diesem Jahr erstmals viele ehemalige Funkenmariechen, unter ihnen auch Mütter der jetzt aktiven Tänzerinnen, unter stehenden Ovationen zu einem gemeinsamen Auftritt auf die
Bühne. Das Männerballett musste sich mit seinem Auftritt im von Haien
bedrohten Nass ebenfalls mit der kommenden Generation messen lassen.
Das Mini-Männerballett erwies sich zum WM-Song „Ein Hoch auf uns“ als
weitere Stimmungskanone. Auch die Jazztanz-Gruppen DWJ, Insanity und
Gegengift wurden für ihre mitunter strahlenden Auftritte gefeiert. Garniert
wurde das Programm von vielen Sketchen, bei denen einige mitunter kopflose Blondinen zu humorige Auftritte hatten. Egal, ob im Flieger, auf dem
umgebauten Fahrrad oder auf der Theke- die Stimmung kam dabei richtig
auf Touren. Dafür sorgten auch der Kleinenberger Bote mit einigen Anekdoten des Dorflebens und der Festausschuss, bei dem eine Filmszene dreifach für Heiterkeit sorgte. Mit einem imitierten Autocorso wurde auch der
Weltmeistertitel dieses Jahres noch einmal gebührend gefeiert. Nach dem
Ende des Programms sorgte dann eine nicht weniger altersübergreifend
gefüllte
Tanzfläche dafür, dass die
Blau-Weiße Nacht
erst frühmorgens
ihr Ende fand.
KVH Helau! „Jeckes Programm“
begeisterte auch in diesem Jahr wieder
Hakenberg. Wie jedes Jahr am Freitag und Samstag vor Rosenmontag
hat der Karnevalsverein Hakenberg (KVH) auch in diesem Jahr wieder sein
Programm auf die Bühne gebracht. Zahlreiche Jecken aus Nah und Fern
konnten im rappelvollen Heimathaus ein kunterbuntes Bühnenprogramm
erleben. Ein originelles Gute-Nacht-Lied, „Schalkes“ traditionelle Bütt,
kuriose Krankheiten beim Arzt oder die Probleme des Feuerwehrmannes
aus dem Dorf strapazierten dabei ebenso die Lachmuskeln wie die rüstigen Rentner Erich und Erika oder eine aberwitziger Weltrekord-Versuch.
Aufgelockert wurde das Programm im ersten Drittel vom Tanz der BlauWeißen Garde, die stilecht mit Sonnenbrille zu Heino tanzten.
Nach der ersten Schunkelpause stand das Programm ganz unter dem
Motto Liebe und Valentinstag. Die große Samstagabend-Show Geld oder
Liebe durfte dabei ebenso wenig fehlen wie die romantischen Ziele aus
dem Reisebüro, die Bütt über verliebte Hunde oder die zuckersüßen KVHGirls. Eben jene jungen Mädchen stellten mit ihrer Yoga-Stunde einen der
Höhepunkte des diesjährigen Programms.
Nachdem sich das Publikum in der Schunkelpause noch einmal erholen
konnte, läutete der KVH im letzten Drittel des Programms das große Finale ein. Ein feucht-fröhliches Casting für den neuen Hakenberger Pastor,
ein unerfahrener Stripper, zwei ganz arme Jungs und die russischen Hebammen brachten die Stimmung noch einmal zum Kochen, bevor dann das
Männerballett als Amor verkleidet den Valentins-Karneval im Heimathaus zum krönenden Abschluss brachten. Alle Aktiven konnten sich beim
großen Finale nochmal kräftig feiern lassen und freuen sich nun darauf,
wenn es im nächsten Jahr wieder heißt: KVH Helau!
Frauenkarnevalsparty des VfL Lichtenau
Lichtenau. Am 06. Februar veranstaltete der VfL Lichtenau die 2. Frauenkarnevalsparty im Sportheim. Im Vorfeld hatten sich mit Diana Ernst und
Sara Sagel zwei im VfL ehrenamtlich tätige Närrinnen dafür eingesetzt,
dass diese Party wieder stattfindet und hatten auch bei der Planung und
Durchführung tatkräftig mit angepackt. Und ihr Einsatz hat sich gelohnt.
Neben vielen Lichtenauerinnen nahmen auch wieder zahlreiche Frauen
aus den Nachbardörfern die Gelegenheit wahr, es mal so richtig ohne
die Männer krachen zu lassen. Im bunt geschmückten Sportheim zeigten
die durchweg verkleideten Damen bis spät in die Nacht, dass auch ohne
das vermeintlich starke Geschlecht eine super Party möglich ist. „Auf ein
Neues in 2016!“ waren sich die Närrinnen einig.
www.die15.com
Närrische Tage
im Stadtgebiet Lichtenau
Holpen Helau! Karnevalsgala 2015
Holtheim. Aus nah und fern und wie immer zahlreich hatten sich am
Karnevalssamstag die Närrinnen und Narren bei der großen Karnevalsgala
des Heimatschutzvereins in der Holtheimer Schützenhalle eingefunden.
Karnevalspräsident Detlef Günther und sein Viererrat (Ralf Rosenkranz,
Jens Pollmann und Thomas Düllmann) konnten auch in diesem Jahr ein
abwechslungsreiches und ausgereiftes Programm präsentieren, das jeden Lachmuskel einzeln strapazierte und den oft grauen Alltag für einige
Stunden vergessen ließ.
Nach dem wie immer schneidigen
Auftritt der Lila
Funken berichtete
Sebastian Sander
aus dem Leben
eines Hausmannes. Seine neue
Zahncreme
der
Marke „Mobilat“
schmeckte etwas bitter. Dafür konnte er aus eigener Erfahrung berichten,
wofür die Abkürzung VHS steht: „Frauen halten Schwätzchen.“
Anschließend erklärte ein eifriger Familienvater (Andreas Geilhorn) seinem Sprößling (Felix Meyer) das Thema „Politik“ für’s Schulreferat. Fazit:
Politik ist, wenn alle reden, aber keiner etwas sagt und Vater als Kapitalist beim Schäferstündchen die Arbeiterklasse, sprich das Hausmädchen,
ausbeutet, während die Regierung
(Mama) seelenruhig schläft.
Bestattungskosten sparten Sarah
Stelte, Andre Eschweiler, Andreas
Geilhorn, Tobias Sicken und Dominik
Dreker. Sie freuten sich als lebenslustige Familie über ein Care-Paket aus
Amerika. Mangels Englischkenntnissen haben sie die nahrhafte Suppe
aus dem Karton auch gleich mit der
Asche ihres Onkels aus Dose 7 gewürzt.
Der geplante Gastauftritt des Landestheaters musste leider ausfallen,
weshalb die Spielschar kurzerhand
einen Teil des Publikums auf die Bühne holte und das Stück profimäßig
mit ihnen einstudierte. Erstaunlich,
welche schauspielerischen Talen-
te da bislang unentdeckt in der
Holtheimer Bevölkerung schlummerten… Da konnte man den
Nachwuchs-Klostermann mit einem Besen auf die Pirsch gehen
sehen!
Was wäre eine Gala ohne flotte
Tanzgruppen? Auch hier taten
„1001 Nacht“ und die „Rocklegenden“ alles, um die Stimmung
in der Halle auf dem Höhepunkt
zu halten. Wer sie nicht gesehen
hat, weiß nicht, was er an gekonnter Tanzkunst versäumt hat.
Den Abschluss bildete, wie könnte es anders sein, das Männerballett. Die „Bauarbeiter“ (Motto:
„Wir sehen nüchtern aus, sind es
aber nicht“) brachten neben einer Menge Bier auch eine überaus gekonnte „Schüppen-Akrobatik“ auf die Bühne und wie immer die
Halle fast zum Überkochen.
In der vollbesetzten Schützenhalle feierten große und kleine Narren ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. Dank sei an dieser Stelle auch
den Akteuren und den vielen stillen Helfern vor und hinter der Bühne
sowie den unermüdlichen Helfern beim Ausschank gesagt, ohne die ein
solcher Abend nicht zu bewältigen wäre.
7
8
Närrische Tage
im Stadtgebiet Lichtenau
Das Beste aus den 80ern, 90ern und von heute - Atteln feiert die 30. Blau-Weiße Nacht
Atteln. Dieses Jubiläum wollte sich niemand entgehen lassen: 700 Narren strömten in die Altenauhalle. Aber auch ein Jubiläum muss in Fahrt
kommen. Dafür sorgten wieder die „Bündelbuam“. Die Kapelle marschierte
durch die Halle und das Publikum schunkelte sich warm.132 Aktive – so
viele wie noch nie – warteten auf ihren Auftritt. Doch zunächst gehörte die
Bühne Rüdiger Düchting. Wochenlang hatte er an der Spitze der Attelner
Karnevalsfreunde ein pralles Programm auf die Beine gestellt, um 19.31
Uhr eröffnete er die 30. Blau-Weiße Nacht. Im Elferrat versammelten sich
mit ihm die gesammelten Größen der Attelner Karnevalshistorie.
Den traditionellen tänzerischen Auftakt in den Abend zeigten die BlauWeißen Funken. Eigentlich war es doch, als wäre er nie weg gewesen:
Hans-Dieter „Sammy“ Renneke ging nach einigen Jahren wieder in die
Bütt. Ebenso in Reih und Glied wie die Blau-Weißen Funken, musikalisch
aber doch ganz anders unterwegs war die Line-Dance-Gruppe aus Henglarn. Sie präsentierten sich erstmals auf der Attelner Bühne.
30 Jahre Karneval in Atteln würden natürlich nicht ohne viele fleißige Hände und rauchende Köpfe funktionieren. Und so war es auch an der Zeit,
einigen der wichtigsten Karnevalsfreunde zu danken: Marion Backhaus (25
Jahre) und Walter Müller (30 Jahre) erhielten ihre verdiente Ehrung. Dank
der modernen Technik, gab’s genug Stoff für eine zweite Büttenrede. Die
NSA hatte „Uncle Sam“ (Conrad Bauer) Material aus dem Attelner Dorfleben zugespielt. Einstecken mussten ein paar der im Publikum anwesenden
Jecken. Und auch die lokale Politik wurde nicht verschont.
Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war in den 30 Jahren des Attelner
Karnevals schon oft ein Thema. Diesmal ging die „Attelner Bachelorette“
mit reichlich Musik auf Männerfang. Die „Cup Company“ sorgte indes mit
ihren Gläsern für reichlich Wirbel im Rampenlicht.
Es ist lange her: Aber 2001 war Günther Jauch mit seinem „Wer wird Millionär?“ schon mal in der Altenauhalle zu Gast. Stephan Buchmann erwies
sich diesmal als fachkundig in Sachen Atteln-Wissen. Ein tolles gemeinsames Debüt von Vater und Sohn Moritz Buchmann bei der Blau-Weißen
Nacht. Dann schnappte sich Pete Elliot bei seinem Comeback das Mikrofon und heizte das Publikum mit grandiosem Live-Gesang weiter an. Beim
Männerballett, den „Attelner Stoppelhoppsern“, war das klassische französische Ballett war nur der Anfang einer wie immer begeisternden Show. Als
Super Mario die Kinderzimmer digital revolutionierte, steckte der Attelner
Karneval noch in den Kinderschuhen. Und so flitzte der Held aller Spielekonsolen pünktlich zum Jubiläum über die Attelner Bühne. „Pina Colada“
lieferte wieder einen tollen Tanz ab, beeindruckte aber auch mit dem Drachen „Pino“, der sich seinen Weg durch die gesamte Altenauhalle bahnte.
Mehr als nur heiße Luft bot das „Orchestra de Pumpa“ dar. Das ausschließlich weiblich besetzte Ensemble entzückte auch mit höchster Disziplin.
Höchst verantwortlich dafür: Ulla de Cucina. Und musikalisch ging’s weiter: Doch Stars haben bekanntlich ihre Allüren – oder ihre Probleme. Vermutlich deshalb versteckten sich „Die mit den faltigen Säcken“ in ebendiesen. Dann vereinte sich das Beste von früher und heute am Mikrofon: Pete
Elliot und Monika Kahmen rockten gemeinsam die Bühne.
Aus „The Temptations“ und „Hot Breeze“ wurden zum Jubiläum die „Hot
Temptations“. Sie tanzten zur Musik der 90er. Königlicher Abschluss des
Programms: Der Hofstaat nahm die 700 Gäste mit auf eine musikalische
Reise durch die vergangenen 30 Jahre. Völlig losgelöst ging es durch Raum
und Zeit. Nach so einem Programm wurde natürlich weitergefeiert. Das
passierte bis tief in die Jubiläumsnacht. Den richtigen Auftakt dazu lieferte
noch mal Monika Kahmen mit „Auf uns!“, bei dem die Halle endgültig bebte. Spätestens da hatten die Jecken schon das Ticket für die nächsten 30
Attelner Karnevalsjahre gebucht.
Närrische Tage
im Stadtgebiet Lichtenau
Ob der Pokal nochmal wiederkommt?
Die „Beach Boys“ aus Westerwiehe gewinnen den 14. Attelner Männerballettwettbewerb
Atteln. Da stand er dann, dieser einsame Beach Boy, um kurz vor ein
Uhr in der Nacht vor der Altenauhalle und kurz vor dem Aufbruch in
die Heimat. Den goldenen Wanderpokal fest im Arm. Er solle gut auf
das Schätzchen aufpassen, sagte man ihm. „Ob der Pokal nochmal nach
Atteln zurückkommt?!“, antwortete er. Ganz sicher kommt er zurück. Und
zwar im nächsten Jahr, zum 15. Attelner Männerballettwettbewerb. Die
„Beach Boys“ aus Westerwiehe gewinnen den 14. Attelner Männerballettwettbewerb.
1100 Menschen jubeln und feiern, machen sich bemerkbar. 14 Teams
waren angereist, um sich dem ganz besonderen Wettstreit zu stellen.
Sie waren die Könige beim Karneval in ihren Heimatorten. An diesem
Samstag trafen sie in der Königsklasse aufeinander. Kalt ließ das die
Herrschaften in der Jury. Emma Jürgens (Tanzlehrerin Dance Academy
Stukenbrock), Ferdi Grawe (Kreismusikschule Paderborn), Winfried Menne
(Bürgermeister Bad Wünnenberg), Marion Backhaus (langjährige Tanztrainerin in Atteln), Monika Kiesow (Trainerin „Attelner Stoppelhoppser“),
André Schlepphorst (Sitzungspräsident KV Blau und Weiß Westenholz),
Nicole Freitag (Trainerin Männerballett der Spielschar Lichtenau) und
Martin Lausen (Chefredakteur Radio Hochstift) waren die Wertungsrichter. Sie vergaben Punkte in den Kategorien Kostüm, karnevalistische Wirkung sowie Ausführung und Darbietung. Und sie schienen eine schwere
Aufgabe gehabt zu haben in diesem Jahr: 2014 trennten den Sieger und
den Zweitplatzierten aus Lichtenau 31 Punkte. Diesmal lagen 29 Punkte
zwischen dem ersten und dem zehnten Platz.
Die „Traumtänzer“ aus Westenholz zwängten sich mit der Startnummer
eins in ihre Lederkluft. Für die Robin Hoods reichte es mit 552 Punkten zu Rang drei. Zum ersten Mal tummelten sich die „Meerhofer Bierbauch Prinzen“ in Atteln. Mit bunten Hosenträgern und schicken Ballettschläppchenlagen sie mit 495 Punkten auf Position 13. Die „Almer
Quellendancer“ brachten „Super Mario“ nach Atteln. Sie landeten mit
529 Punkten auf dem geteilten zehnten Rang. Die „Sälzer Jungs“ aus
Salzkotten tauchten in die Goldmine ab. Ein toller Platz fünf mit 545
Punkten. Die jüngste Truppe waren „Die Pattjackels“ von den Emsnarren
auf Schöning. Sie gingen auf Partnersuche, im Klassement stand am Ende
aber mit 491 Punkten der letzte Platz. Das Männerballett der Freiwilligen
Feuerwehr aus Wewelsburg stieg in den Boxring. Die Stammgäste kämpften sich mit 529 Punkten auf den geteilten zehnten Platz. Die „Pekkelek
Boys“ aus Mantinghausen marschierten als pinkte Gardeformation auf
und holten Platz sechs mit 541 Zählern. „Lucky Luke“ kam mit dem Männerballett des Karnevalsvereins Delbrück und sicherte sich 554 Punkte
und Platz zwei. Und dann war „Lucky Luke“ schon wieder da: Auch das
FCW-Männerballett aus Lippling brachte den Comichelden samt Saloon
auf die Bühne. Sie wurden mit 533 Punktengeteilter Siebter. „No Talent“
aus Upsprunge hatte ebenfalls „Super Mario“ im Gepäck. Auch sie landeten auf Platz sieben mit 533 Punkten. „Bob der Baumeister“ kam aus
Holtheim nach Atteln. Mit Bob, Bier und Baustelle stand am Ende ebenfalls ein toller Platz sieben mit 533 Zählern. Die „United Dance Devils“ des
VfB Holsen führten den Froschkönig auf. Die Jagd um die Kugel endete
mit einem Kuss – und Platz vier mit 548 Punkten. Die versammelte Superheldenschar kam von der Harth ins Altenautal. Ihre Jagd über die Bühne
endete auf Position zwölf mit 522 Punkten. Und dann kam Westerwiehe.
Die „Beach Boys“ profitierten von der letzten Startnummer, lieferten aber
vor allem ein überragendes Debüt ab: Tempo, Synchronität und fliegende Feuerwehrleute sorgten für einen verdienten Sieger. 558 Punkte und
Platz eins!
Sie wollten schon immer mal in Atteln teilnehmen, erzählte Anne Austerjost, die Trainerin der „Beach Boys“ nach dem Wettbewerb. „Aber es hieß
immer, es sei alles voll in Atteln.“ Doch in diesem Jahr hat es geklappt –
und wie. Seit acht Jahren trainiert Austerjost „ihre“ Jungs, seit 33 Jahren
gibt es die „Beach Boys“. Aber zum ersten Mal in all den Jahren stürzten
sie sich ins Attelner Getümmel. Sie feierten, jubelten und reckten immer
wieder ihren Pokal in die Höhe. Nach dem Wettbewerb ist vor der legendären Party. Das wird auch 2016 wieder so sein. Dann geht Westerwiehe als Titelverteidiger
an den Start und
dann geht es wieder um den goldenen Wanderpokal.
Zumindest dann,
wenn sie ihn wieder mitbringen.
Spielmannszug – Helau!
Spielmannszug Lichtenau zu Gast in Giershagen
Lichtenau. Auch dieses Jahr hieß es für den Spielmannszug Lichtenau
wieder „Spielmannszug – Helau!“, denn bereits zum zweiten Mal reisten
der Spielmannszug Lichtenau zum Karneval ins östliche Sauerland. Genauer gesagt ging es in das Dorf Giershagen nahe Marsberg. Dort waren
sie eingeladen am alljährlich stattfindenden Veilchendienstagsumzug
teilzunehmen. Im letzten Jahr unterwegs als „Krankenpfleger“, unterhielten sie in diesem Jahr die zahlreichen Karnevalisten am Straßenrand in
Gestalt der „101 Dalmatiner“. Stilecht angeführt wurden der Musikverein
unter anderem von der 2. Tambourmajorin Marina Dreier alias „Cruella De
Vil“. Unterwegs gaben sie neu eingeübte Stücke wie das „Helene-FischerMedley“ aber auch Karnevalsklassiker wie „Viva Colonia“ und „Denn wenn
et Trömmelchejeht“ zum Besten. Bedanken möchte sich der Spielmannszug Lichtenau im Namen aller Teilnehmer bei allen Giershagenern für
die herzliche Einladung, die tolle Gastfreundschaft und für die leckere
Verpflegung während des Umzuges.
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Närrische Tage
im Stadtgebiet Lichtenau
Spielschar Lichtenau begeistert gleich doppelt
Fotos von Thomas Freitag.
Lichtenau. (ae) Pünktlich um 19.11 Uhr eröffnete der Sitzungspräsident der
Spielschar Lichtenau e.V. Johannes Glahn zusammen mit seinem Elferrat
den 62. Galaabend am 15. Februar in der Schützenhalle Lichtenau. Und
die fantasievoll verkleideten Besucher in der vollbesetzten Halle erlebten
einen kunterbunten Abend der karnevalistischen Unterhaltung. Gleich zu
Beginn des Abends kam Peter Lustig alias Patrick Berlage Bürgermeister
Josef Hartmann zu Hilfe, indem er ihm sein persönliches Windrad für den
Abend zur Verfügung stellte. Berlage trat aber noch ein weiteres Mal an
diesem Abend auf die Bühne. Zusammen mit David Glahn resümierten er
in der Chronik über die Stadtereignisse des vergangenen Jahres. Immer mit
einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor in Form der kommentierenden Handpuppe, geführt von Maximilian Richters, überzeugten
die Drei mit Wissen und Witz. Bereits zum zweiten Mal stand in diesem Jahr
Ulrich Jacobs in der Bütt. Er berichtete von seinem Leben als Hausmann
und huldigte der Weiblichkeit am Ende mit einem Lied, denn „Dicke Mädchen haben schöne Waden". Ein besonderes Highlight boten Jannik Sievers,
Bernd Lilienweiss und Maximilian Richters. Sie stellten das berühmte Interview von Peer Mertesacker nach dem WM-Achtelfinalspiel gegen Algerien
nach, allerdings in einer besonderen Art und Weise. Während Sievers und
Richters das Interview nachspielten, kommentierte Lilienweiss das gesagte
pantomimisch nur mit Hilfe von entsprechenden Requisiten. Eine Applausrakete war die verdiente Belohnung für die Darsteller. Christian Pittig und
seine Standup Show durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen und der Solist
bestach nicht nur durch seinen grellorangen Anzug sondern auch durch
Fußballwissen und frechen Witz. Und als er am Ende „Ein Hoch auf uns" live
sang, war klar das die Halle hoch auf die Bänke stieg.
Musik war aber auch in weiteren Programmpunkten drin. Die Mädchen des
Funkenballetts überzeugten gleich zu Beginn des Abends das Publikum mit
einer tänzerischen Höchstleistung. Ein wahrer Augenschmaus
eines Gardetanzes. Wer ein Fan von Animationsfilmen ist, der hatte besonderen Spaß am Minionstanz der Musikaltanztruppe. Kreativ und besonders
witzig zauberten sie die putzigen gelben Wesen auf die Bühne. Ebenso witzig wenn auch weniger süß dafür voller Selbstironie schwangen die Herren des Elferrats das Tanzbein. Zu Udo Jürgens und Udo Lindenberg gaben
sie zusammen mit vier gutaussehenden Krankenschwestern einen Vorgeschmack auf ein dynamisches Alter. Zeitlos gut zeigten sich die Männer des
Männerballetts. Als Uhren tanzten sie sich durch die Zeit und ließen dabei
weder Rhythmus noch Takt vermissen.
Fest ins Karnevalsprogramm der Spielschar gehört auch das Kinderprogramm am Rosenmontag. Wieder einmal wagten sich mehr als fünfzig Kinder auf die Bühne und zeigten dem aufmerksamen Publikum eine Show
voller Musik und Fantasie. Jannik Sievers gab nach über zehn Jahren seine
Präsidentenrolle an Pierre Grote ab, der souverän und locker durch das Programm führte.
Bilder finden sich unter www.spielschar-lichtenau.de.
Karneval für die Zwerge
Von links: Frau Smolka, Frau Biela mit Lukes, Josephine, Frau Harmuthm,
Lisa Marie und Frau Ernst
Lichtenau. Die Kinder, die das Zwergenstübchen besuchten, feierten
im Kath. Familienzentrum St. Kilian ihr erstes Karnevalsfest. Das Zwergenstübchen ist eine Spiel & Kontaktgruppe für Eltern mit Kindern zwischen 1-3 Jahren, welche die Kindertageseinrichtung noch nicht besuchen. Erste Kontakte zu anderen Kindern können geknüpft werden.
Die nächsten Termine sind am 08. April 2015, 13. Mai, 10. Juni und 08.
Juli 2015. Das Zwergenstübchen findet an den einzelnen Terminen ab
15.00 bis 16.15 Uhr statt. Um rechtzeitige Anmeldung für das Zwergenstübchen wird unter folgender Telefonnummer 05295/555 gebeten.
Aus den 15 Dörfern
1000 Jahre Holtheim
– die „heiße Phase“ beginnt
Tierischer Ratgeber
Dem Veterinär ist keine Frage zu schwer
Schlaflos im Hamsterrad
Holtheim.
Nach
wochenlangen Planungen und Vorbereitungen
von
Maurermeister Josef
Knaup aus Holtheim
konnte am Samstag,
28. Februar 2015, in
den frühen Morgenstunden mit den Tiefbauarbeiten für das
Holtheimer Wappen
am „Schäfers Berg“
begonnen werden.
Im Bereich des alten Kirchplatzes soll
dauerhaft an das
Ortsjubiläum erinnert werden. Die Vorarbeiten dazu
leistete Josef Knaup in mühevoller Kleinarbeit durch Behau und Gravur
der Bruchsteine in seiner Werkhalle sowie Gestaltung Auspflasterung des
Holtheimer Wappens in Naturstein. Nach Aushub und Abfuhr von ca. 20
Kubikmeter Boden für die Fundamente konnte nun auch mit den Betonarbeiten begonnen werden. Für die Fundamente waren etwa 2,5 m³ Beton einzubringen. Des weiteren wurden noch 3m³ Schotter für die spätere
Pflasterung eingebaut.
Im Namen des Planungsteams zur 1000-jährigen Feier gilt allen fleißigen
Helfern ein besonderer Dank, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung
zum Erfolg beigetragen haben sowie auch der Firma Quadro aus Borchen,
welche die benötigten Maschinen kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Für das tausendjährige Dorfjubiläum sind folgende Feiern geplant:
Donnerstag, 14. Mai 2015 (Christi Himmelfahrt)
10.15 Uhr Festhochamt in der Pfarrkirche, anschließend Marktgeschehen rund um den alten Kirchplatz mit Aktivitäten verschiedener
Gruppen und Vereine.
Samstag, 16. Mai 2015
Ab 14.30 Uhr Heimatnachmittag rund um die Schützenhalle mit
Aktionen verschiedener Holtheimer Unternehmen, Vereine, Gruppen
und Privatpersonen.
Sonntag, 31. Mai 2015
Ab 12.00 Uhr „Holtheimer Waldmeisterschaften“ an der EGV-Hütte
mit Wettbewerben und Aktivitäten rund um das Thema Wald, Holz
und Natur.
Für das leibliche Wohl ist an allen Tagen gesorgt.
Im dritten Teil unserer Heimtierfolge
beschäftigen wir uns mit dem Hamster. Er stammt ursprünglich aus Asien
und Syrien und erfreut sich immer
noch großer Beliebtheit in den heimischen Kinderzimmern. Grundsätzlich
unterscheidet man in der Hamsterhaltung zwischen Großhamstern - die allerdings nicht als Heimtiere gehalten
werden, Mittelhamstern, wie dem am
häufigsten bekannten klassischenGoldhamster, und Zwerghamstern.
Wildlebende Hamster sind geschickte
Kletterer und können auf der Futter- Dr. med. vet. Dipl.-Kfm. Stefan Knoop
suche in einer Nacht bis zu 30 km zurücklegen. Aufgrund dieses intensiven Bewegungsdranges sollte der Käfig
mindestens 100 x 50 x 50 cm (B x T x H) groß sein. Er sollte mit einem
Schlafhäuschen und einem Vorratshäuschen sowie Klettergeräten ausgestattet sein. Das Laufrad muss verletzungssicher gebaut sein. Das heißt,
dass die Lauffläche nicht aus Speichen bestehen darf, sondern geschlossen
sein muss. Der Hamster darf auch nur auf einer Seite einsteigen können.
Die andere Seite sollte ganz geschlossen sein. Zu beachten ist auch, dass
Achsen an den Seiten zu Verletzungen durch Einklemmen führen können.
Leider gibt es im Handel auch einige ungeeignete Utensilien zu kaufen: In
durchsichtigen Häuschen oder Spielzeugen finden die Tiere keine Ruhe.
Auch marktübliche Röhrensysteme als kontrollierte Bewegungs- und Klettermöglichkeiten sind für die Tiere ebenso ungeeignet wie die sogenannten „Hamster-/ Joggingkugeln“.
Die im Handel angebotenen Fertigfuttermischungen sind gut als Grundfutter geeignet. Heu sollte, genau wie Wasser immer vorhanden sein. Ein
Hamster ist jedoch kein Vegetarier und könnte nur von Heu und Kräutern
kaum überleben. Deshalb sollte energiereiches Futter zugeführt werden,
z.B. ein bisschen Frischkäse, gekochter (!) Schinken, ein hart gekochtes Ei
oder Quark. An einem Stückchen harten Brot oder Obstbaumästen kann
sich das Tier seine Zähne abnagen. Ebenso ist ein Salzleckstein und gelegentliches Zufüttern von Mineralstoffen und Vitaminen sehr zu empfehlen.
Natürlich freut sich jeder Hamster über Grün- und Saftfuttersachen. Auf
Kohlsorten sollte möglichst verzichtet werden, aber über Salat, Löwenzahn, ein bisschen Apfel oder Tomate freut sich jeder Hamster. Die Tiere
stopfen alles in ihre Backen und verstecken das Futter dann in ihrem Bau.
Hier kann sich eine ganze Menge ansammeln. Es sollte deshalb regelmäßig
kontrolliert werden, da z.B. Frischfutter schnell schimmelt. Ebenso sollte
die tägliche Futtermenge dem Bedarf des Tieres angepasst werden, da die
Hamster sonst alles aufheben, sich nur "die Rosinen rauspicken" und sich
damit auch einseitig ernähren. Zur Auspolsterung des Vorratshäuschen
benutzt der Hamster meist Heu oder Hamsterwatte. Bei der Watte sollte
darauf geachtet werden, dass sie „verdaulich“ ist. „Unverdauliche“ Watte
kann zur Verstopfung der Backentaschen führen.
Goldhamster sind nachtaktive Einzelgänger, die in der Regel keine Artgenossen in ihrem Territorium dulden. Zwerghamster können eventuell auch
paarweise gehalten werden, jedoch sollte man unbedingt auf das jeweilige Geschlecht achten, damit kein unerwarteter Nachwuchs kommt (Geschlechtsreife: 32-42 Tage, Tragzeit: 16 Tage, Welpenzahl: 4- 10). Hamster
haben eine Lebenserwartung von 2-3 Jahren.
Sollten Sie auch Fragen zu Ihren Haustieren haben: tierarzt@die15.com.
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Aus dem Schulzentrum
Leben retten leicht gemacht
Malteser zeigen an der Lichtenauer Realschule Umgang mit Defibrillator
Lichtenau/Paderborn. Es ist ganz einfach: Gerät öffnen, den Anweisungen folgen, die Elektroden auf
den Oberkörper kleben und auf den Impuls zum Auslösen warten. An der Realschule Lichtenau ist
das künftig Standard in Notsituationen. Wenn ein Mensch bewusstlos und ohne Atmung gefunden
wird, kommt dort künftig ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) zum Einsatz. Malteser Ausbildungsreferentin Karina Wächter zeigte den Lehrern nun, wie leicht das Gerät, das bei massiven
Herzproblemen Leben retten kann, zu bedienen ist.
Im Schulflur, zentral gegenüber der Eingangstür hängt das handliche Gerät künftig und kann im
Notfall geholt werden. Dass es überhaupt seinen Weg in die Schule fand lag an der Zusammenarbeit
zwischen der Herstellerfirma und örtlichen Unternehmen. Sie unterstützen durch eine Werbeanzeige
auf einer Infotafel den Kauf. Ein Angebot, das Rektorin Andrea Stollberg gerne annahm.
AED Geräte können im Fall eines Das ist ganz einfach: Mathelehrerin Sigrun KöpHerzstillstandes oder bei einem ke stellte an der Übungspuppe fest, dass das, was
Herzflimmern den notwendigen Ausbildungsreferentin Karina Wächter gezeigt
Impuls geben, damit die Wiederbe- hatte, ganz einfach ist. Künftig fit am Defibrillebung erfolgreich ist. Durch das au- lator sind auch Konrektor Jürgen Franke, Haustomatische Menü werden die Helfer meister Bernhard Nollmann, Schulsekretärin
geleitet, das Gerät ist einfach zu Petra Piepenbrock, Hausmeister Antonius Rehrbedienen und schließt Fehler auto- mann, Lehrer Bernd Carl und Rektorin Andrea
matisch aus. Sobald solch ein Gerät Stollberg. (von links). Foto: Malteser/Schlichter
installiert wird, gibt es eine FachEinweisung. Die Malteser als Partner des Herstellers hatten dazu extra eine Übungspuppe mitgebracht. Nach der sechsten Stunde erhielten die Lehrer ihre Einweisung und
waren erstaunt, wie einfach es sein kann, mit den richtigen Mitteln ein Menschenleben
zu retten. „Man muss sich nur trauen, die erste Angst zu überwinden, dann geht der
Schnell zu finden: Rektorin Andrea Stollberg, die Hausmeister Rest fast automatisch“, beschrieb Ausbildungsreferentin Karina Wächter und machte
Antonius Rehrmann und Bernhard Nollmann sowie Malteser zugleich Werbung für einen der neuen Erste Hilfe Kurse, die die Malteser anbieten. In
Ausbildungsreferentin Karina Wächter vor dem neuen Defib- ihnen werden in künftig nur einem Tag Betriebshelfer ausgebildet.
rillator min der Realschule Lichtenau.
Infos zu den Defibrillatoren sowie zur Einweisung und Gebrauch geben die Malteser in
Foto: Malteser/Schlichter Paderborn unter 05251 / 13550.
Busbegleiterausbildung 2014/15
Lichtenau. Wie der Name schon sagt,
wurden 18 Schülerinnen und Schüler
aus der Realschule Lichtenau und fünf
Schülerinnen und Schüler aus der nebenanliegenden Archenhold Hauptschule zu
neuen Busbegleiterinnen und Busbegleitern ausgebildet. Die Busbegleiterausbildung dauerte zwei Tage und wurde von
Frau Christina Pörtner (BVO), Frau Leifels
(Archenholdschule) und Herrn Fredersdorf (RSL) durchgeführt. In diesen 2 Tagen lernten die Schüler, was es heißt Verantwortung zu übernehmen. Ob an den
Bushaltestellen oder in den Bussen, sie
haben die Aufgabe, dass keine Konflikte
oder ähnliche Probleme auftreten und
wenn es der Fall sein sollte, dass diese
auftreten, diese dann sofort zu lösen. Sie lernten, wie man sich verhalten soll und dass man immer im Team handeln sollte. In den 2 Tagen
haben die Schüler in Gruppen, alleine oder auch mit allen zusammen die
Aufgaben und Eigenschaften eines Busbegleiters näher kennengelernt.
Natürlich mussten sich die Schüler alles notieren, da sie nach der Ausbildung auch einen Test schreiben mussten, um zu zeigen, ob sie auch wirk-
lich alle Aufgaben eines Busbegleiters kennen. Nachdem die Teste dann
ausgewertet wurden, bekamen alle neuen Busbegleiter ihre Urkunde und
auch ihre Busbegleiterausweise, damit jeder weiß, dass man sich an sie
oder ihn wenden kann, wenn es Probleme gibt.
Redaktion: Maxi Müller (8a) und Pia Backhaus (8b)
Aus dem Schulzentrum
Muffins backen für den Fußball
Realschüler engagieren sich für integrative Fangemeinschaft Hand in Hand
Paderborn e.V. Stellvertretend für alle Fans des Hauses war der Bewohner Heinrich Jabs mitgekommen. Die Vorsitzende der Fangemeinschaft
Annika Bauert bedankte sich für die Spende und lobte das Engagement
der Schüler. Vielleicht treffen sich die Gruppen als Fans am Rande eines
Spiels wieder. Die Begegnung hat gezeigt: Fußball verbindet!
Die Klasse 6b überreicht Vertretern der Fangemeinschaft Hand in Hand
ihre Spende
Lichtenau. Die Klasse 6b der Realschule Lichtenau ist fußballbegeistert
und möchte wieder eines der Heimspiele des SC Paderborn 07 besuchen.
Um dies zu erreichen, waren die Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Katja Paul und der Schulsozialarbeiterin Denise Hüllen kreativ.
Mit einer besonderen Idee bewarben sie sich für das REWE-FreundeKarten-Paket. Dabei wollten sie nicht nur an sich denken, sondern auch
für andere aktiv werden. Sie überlegten sich eine Aktion, bei der sie die
integrative Fangemeinschaft Hand in Hand unterstützen konnten, in der
Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ihr Fußballinteresse
teilen. Die Schüler backten in der Backstube der Mutter einer Schülerin
Muffins und verkauften diese vor dem Supermarkt. Dabei kam die Summe
von 350,- Euro zusammen.
Vertreter der Fangemeinschaft besuchten zur Scheckübergabe die Klasse
und freuten sich über das Engagement der Schüler. Stellvertretend für
die Klasse überreichte
die Schülerin Paula
Zacharias den Scheck.
Überrascht waren die
Schüler, dass einige
Mitglieder der Fangemeinschaft ganz in der
Nähe der Schule wohnen. Sie leben im Haus
St. Kilian der Caritas
Wohn- und Werkstätten im Erzbistum
Info:
• Die Fangemeinschaft Hand in Hand wurde im Sommer 2009 gegründet.
• Die offizielle Ernennung zum Fanclub erfolgte am 22.9.2012
• Hand in Hand ist ein integrativer Fanclub, in dem sich Fußballfans
mit und ohne Behinderung treffen, um gemeinsam die Heimspiele
des SC Paderborn 07 in der Benteler-Arena zu besuchen.
• Mitglieder des Fanclubs sind Betreute, ehrenamtliche Begleiter
und hauptamtliche Mitarbeiter aus Wohneinrichtungen, Werkstätten und den ambulanten Diensten des CWW Paderborn aus den Kreisen Höxter und Paderborn.
• Hand in Hand zählt mit über 160 Mitgliedern zur größten Fangruppe des SC Paderborn 07.
• Die integrative Fangemeinschaft ist das größte Ehrenamtsprojekt
des CWW Paderborn. Zum Gelingen braucht es das Engagement von
Spendern und von Ehrenamtlichen. Nur mit finanzieller Unterstützung können die Eintrittskarten finanziert werden.
• Für weitere Informationen steht U. Schräer-Drewer (Ehrenamtskoordinatorin von Caritas Wohnen) zur Verfügung, Tel.:
05254/996019, Mail: u.schraeer-drewer@cww-paderborn.de
• Wer den Fanclub finanziell durch Spenden unterstützen möchte,
wendet sich bitte an: Christian Jasny (CWW-Fundraising), Tel. 05254
9960-99, Mail: c.jasny@cww-paderborn.de
Erster Kindersachenbasar an der Realschule Lichtenau
Lichtenau. Unter dem Motto „Lichtenauer Frühlingserwachen“ fand
am Samstag, 07. Februar 2015 der erste Kleiderbasar in der Mensa des
Schulzentrums statt. Private Anbieter verkauften auf diesem „Jahrmarkt“ an ihren Ständen aber nicht nur Kleidung, sondern auch
Karnevalskostüme, Spielzeug und weiteres Zubehör wie Kindersitze.
So hatten die Besucher die Gelegenheit Second-Hand-Artikel zu
günstigen Preisen zu erwerben und für die Verkäufer bot sich die
Möglichkeit, zu Hause Platz zu schaffen und ihre Artikel sinnvoll
weiterzugeben. Die Cafeteria, in der selbst gemachte Kuchen und
Waffeln angeboten wurden, lud zum Klönen und Verweilen ein. Die
Veranstalter, der Förderverein und die Schülervertretung der Realschule freuten sich über eine gut besuchte Mensa, in der zahlreiche
Gäste stöberten und auf Schnäppchenjagd gingen. Der Erlös des ei-
genen Standes sowie der Cafeteria kommt dem Förderverein zugute und
wird für die Belange der Schülerinnen und Schüler verwendet.
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Aus dem
Rathaus
den 15
Dörfern
Liebe Lichtenauerinnen, liebe Lichtenauer,
im Monat Februar gab es im Rat der Stadt Lichtenau zwei Entscheidungen, die für die weitere Entwicklung der Stadt wichtig sind: die einstimmige Verabschiedung des Haushalts am 05.02. und am 26.02.2015 die Verabschiedung eines neuen Flächennutzungsplans mit der Ausweisung von
Windkonzentrationszonen. Diese Wind-Thematik ist in den vergangenen
Monaten ausführlich und teilweise sehr emotional diskutiert worden. Ich
bin aber davon überzeugt, dass Rat und Verwaltung der Stadt Lichtenau
mit diesem Flächennutzungsplan einen angemessenen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten. Wir können eine sichere Energieversorgung, ohne Atomkraft und Kohle, nicht zum Nulltarif bekommen.
Als große Flächengemeinde haben wir wie die Städte Büren und Bad
Wünnenberg ausreichend Platz für Konzentrationszonen für Windgebiete
Fahrt nach Mayet
zum 30-jährigen Jubiläum
Lichtenau/Mayet. Das Partnerschaftskomitee Mayet/Lichtenau
lädt am Fronleichnamswochenende vom 04. – 07. Juni 2015 aus
Anlass des 30-jährigen Jubiläums zu einer Fahrt in die französische Partnerstadt Mayet ein. Zum Programm gehören neben
einem kleinen Konzert und der Jubiläumsveranstaltung auch ein
Besuch in Le Mans und die Besichtigung eines Weinkellers an der
Loire in Saumur. Für diese Fahrt sind noch einige wenige freie
Plätze verfügbar. Anmeldungen nimmt Frau Dissen-Kummerow
unter der Nummer 05295/89-30 entgegen.
und müssen einen angemessenen Raum
zur Verfügung stellen. Nach sorgfältiger
Abwägung sind 8,6% der Gesamtfläche
festgelegt worden. Wir hoffen, damit der
gesetzlichen Vorgabe zu genügen und
der Windkraft substantiell ausreichend
Raum zu geben. Man mag einwenden,
dass wir schon heute 150% unseres
Eigenbedarfs an Energie produzieren,
muss aber auch mitbedenken, dass wir
bei unseren optimalen Bedingungen
auch für andere Regionen z.B. den Kreis Paderborn (50%) und das Land
NRW (12%) mit verantwortlich sind.
Rat und Verwaltung sind sich auch bewusst, dass es durch diese Planung
für Bürgerinnen und Bürger einiger Dörfer zu besonderen Belastungen
kommt. Wir glauben aber, dass wir diese in zumutbaren Grenzen gehalten
haben und sie im Hinblick auf einen rechtssicheren Flächennutzungsplan
verantworten können. Sonst greift die im § 35 I Nr. 5 BauGB vorgesehene
Privilegierung für Windanlagen. Dann kann jeder Grundstückseigentümer
bauen, wo er will und der berühmte Wildwuchs entsteht. Wir werden
darauf achten, dass die Baumaßnahmen geordnet ablaufen und möglichst alle Bürgerinnen und Bürger an der durch die neuen Windanlagen
erzielten Wertschöpfung teilhaben können.
Insgesamt waren bei der Ratsabstimmung nur sieben Ratsmitglieder
stimmberechtigt. Die anderen haben sich nicht um eine Entscheidung
gedrückt, wie bisweilen unterstellt wird. Sie waren wegen Befangenheit
ausgeschlossen. Bei ihnen bestand die Möglichkeit eines unmittelbaren
Vor-oder Nachteils im Sinne von §31 GO NRW, weil Sie selbst oder jemand aus der Großfamilie Grundbesitz im Außenbereich haben und sie
damit bei Entscheidungen für oder gegen eine bestimmte Konzentrationsfläche Vor-oder Nachteile erlangen könnten. Grundsätzlich wird aber
der Beschluss von allen vier Ratsfraktionen und damit der überwiegenden
Mehrheit aller Ratsmitglieder mitgetragen. Insgesamt hoffe ich, dass wir
in den nächsten Wochen und Monaten wieder zu einem sachlichen, von
gegenseitiger Wertschätzung geprägten Umgang finden können.
Im Investitionsbereich steht im neuen Jahr die Errichtung der Turnhalle
im Schulzentrum an. In Atteln werden wir ein Baugebiet erschließen und
in Henglarn die Planungen für ein neues intensivieren. Das Familienzentrum im Kindergarten Atteln wurde am 28. Januar eröffnet, die Bauarbeiten am Kindergarten Henglarn finden mit der feierlichen Eröffnung am
18.April ihr Ende. Auch in der Schulfrage gibt es Bewegung. Nach Ostern
wird eine Entscheidung für eine Schule fallen, die allen Kindern der Stadt
Lichtenau im Bereich der Sekundarstufe 1 ein Angebot machen kann.
Der Frühling kommt und schon im Monat April beginnt mit dem Vogelschießen in Henglarn die Schützenfestsaison. Am Fronleichnamswochenende feiern wir in unserer französischen Partnerstadt das 30 jährige
Bestehen der Städtepartnerschaft Mayet/Lichtenau. Für die Fahrt vom
04.-07. Juni stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. Die Dörfer
Asseln, Henglarn und Holtheim feiern in diesem Jahr ihren 1000sten
Geburtstag und begehen dieses Jubiläum angemessen. Anlass, die Ortsgeschichte aufzuarbeiten, das Dorf herauszuputzen und sich mit vielfältigen Aktivitäten zu präsentieren. Ich danke allen an der Vorbereitung
Beteiligten und wünsche den Veranstaltungen ein gutes Gelingen.
Ihr Bürgermeister Josef Hartmann
Aus den Vereinen
Jahreshauptversammlung des Heimatund Verkehrsvereins Ebbinghausen
Dank an Franz-Josef Fromme
für sein langjähriges Engagement
Ebbinghausen. Am Samstag,
31. Januar 2015 fand die
ordentliche Jahreshauptversammlung des Heimat- und
Verkehrsvereins Ebbinghausen statt. Hierzu versammelten sich 25 Vereinsmitgliedern nebst Begleitung
im Dorfgemeinschaftsraum.
Nach dem Totengedenken
und dem Rückblick auf die
letzte Versammlung sowie
Der Vorstand des Heimat- und Verkehrsdie Aktivitäten des verganvereines Ebbinghausen: Christian Fromme,
genen Jahres folgten die
Martina Wolf-Sedlatschek, Thomas SchulKassenberichte und schließze, Martin Igges und Johannes Kloppenburg
lich die Entlastung des Vor(von links). Es fehlt Silke Harperscheidt.
standes. Als nächster Tagesordnungspunkte standen Vorstandswahlen auf dem Programm. Franz-Josef
Fromme und Meinolf Hecker ließen sich nicht mehr zur Wahl aufstellen.
Franz-Josef Fromme kann auf ein langjähriges Engagement für den Heimat- und Verkehrsverein zurückblicken. So übernahm er 1997 die Aufgabe
des Geschäftsführers für den seinerzeit renovierten Dorfgemeinschaftsraum
in der alten Volksschule. Dieses Amt hat er bis zum heutigen Zeitpunkt stets
sorgfältig und zuverlässig ausgeführt. Neben unzähligen Vermietungen und
Arbeitseinsätzen in den vergangenen 18 Jahren hat er sich rechtzeitig zum
Dorfjubiläum 2012 um die Beschaffung einer neuen Bestuhlung gekümmert,
an der die Ebbinghäuser hoffentlich noch viele Jahre Freude haben werden.
Die Vorsitzende Martina Wolf-Sedlatschek dankte Franz-Josef Fromme im
Namen des gesamten Vereines für seinen langjährigen Einsatz. Ein Dankeschön ging ebenfalls an Wilhelm Renneke, der im vergangenen Jahr das
Amt des Ortsvorstehers in jüngere Hände gegeben hat. Er hat dieses Amt
20 Jahre zum Wohl des Dorfes ausgeführt und vertritt Ebbinghausen auch
weiterhin im Rat der Stadt Lichtenau. Bei der Vorstandswahl wurde die
erste Vorsitzende Martina Wolf-Sedlatschek für eine weitere Amtszeit von
drei Jahren wiedergewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden Johannes
Kloppenburg (stellvertretender Vorsitzende), Silke Harperscheidt (Kassiererin), Christian Fromme (Wanderwegewart) und Martin Igges (Beisitzer).
Neu in den Vorstand wurde Thomas Schulze ebenfalls als Beisitzer gewählt.
Zu Kassenprüfern wurden Franz-Josef Fromme und Fabian Feldmann bestimmt. Nach der Wahl wurden die Aktivitäten und Veranstaltungen für das
Jahr 2015 bekannt gegeben. So stehen einige Vorbereitungen an der vereinseigenen Blockhütte an, damit im kommenden Jahr 2016 das 40-jährige
Vereinsjubiläum gebührend gefeiert werden kann. Nach dem offiziellen Teil
der Sitzung verlebten die Ebbinghäuser noch ein paar gesellige Stunden bei
gutem Essen und kalten Getränken im Dorfgemeinschaftsraum.
Generalversammlung
des SV DJK Blau-Weiß Kleinenberg 1932 e.V.
Der SV DJK Blau-Weiß Kleinenberg 1932 lädt zur Generalversammlung
am 21. März um 20 Uhr im Gasthaus Engemann – bei Matt herzlich
ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Vorstandswahlen.
Neuwahlen
bei der Kolpingfamilie Lichtenau
Andreas Hartmann ist neuer 1. Vorsitzender
V. l. Schriftführer Heinrich Müller, Kassierer Markus Pilch , 1.Vorsitzender
Andreas Hartmann , 2. Vorsitzender Georg Unruhe.
Lichtenau. Bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Lichtenau
standen dieses Jahr Vorstandswahlen an. Der 1. Vorsitzende Franz Günther stellte sich nicht mehr zur Wahl. Der bisher 2. Vorsitzende Andreas
Hartmann wurde durch die Versammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Als 2. Vorsitzender wurde das langjährige Kolpingmitglied Georg Unruhe
einstimmig gewählt. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Heinrich Müller als Schriftführer sowie Markus Pilch als Kassierer stellten sich erneut
zur Wahl und wurden einstimmig von der Versammlung wiedergewählt,
sodass der Vorstand für die kommenden drei Jahre wieder komplett ist.
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Aus den Vereinen
Jahreshauptversammlung des VfL Lichtenau
Frank Buhl, Christa Hartmann, André Richters, Matthias Richters, Matthias Riedel, Andreas Tewes und Georg Wigge geehrt. Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Reinhard Böhner-von Rüden, Jürgen Klemm,
Günther Kruse, Alexander Leifeld, Andreas Leifeld und Jürgen Schmidt.
Besonders hervorzuheben ist Jugendvorsitzender Alexander Leifeld, der
im Alter von 39 Jahren für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde.
Zum Ende der Versammlung gab Präsident Jörg Böhner einen Ausblick
auf das Jahr 2015. Vom 03. bis 10. Juli 2015 veranstaltet der VfL eine
Jugendfahrt nach Polen. Am 26. September 2015 findet auch dieses Jahr
wieder der Wildschütz-Klostermannlauf statt.
Vorstand des VfL, v.l. Alexander Leifeld (Jugendvorsitzender), Falko Backhaus (Beisitzer), Jörg Böhner (1. Vorsitzender), Daniel Riedel (Geschäftsführer), Patrick Glahn (Beisitzer), Matthias Riedel (4. Vorsitzender), Thomas Steinhagen (Kassierer), Marco Avramovic (2. Vorsitzender), Frank
Bickmann (3. Vorsitzender)
Lichtenau. In der Jahreshauptversammlung des VfL Lichtenau ließ Präsident Jörg Böhner zunächst das vergangene Jahr Revue passieren. Der VfL
feierte 2014 sein 90-jähriges
Bestehen. Während des Jubiläums wurde Josef Glahn mit
der Walter-Pohle Medaille für
sein langjähriges Engagement
im Jugendbereich des VfL geehrt. In der Versammlung wurde auch Thomas Schönebeck
für seinen Einsatz für den VfL
die Walter-Pohle Medaille verliehen. Ein Punkt auf der Ta- Verleihung der Walter-Pohle-Medaille,
gesordnung waren dieses Jahr v.l.: Präsident Jörg Böhner, Thomas SchöNeuwahlen beim VfL Lich- nebeck, Ehrenvorsitzender Franz-Josef
tenau. Sämtliche Vorstands- Leifeld
mitglieder wurden wiedergewählt, was das Vertrauen der Mitglieder in
den Vorstand verdeutlicht und ein Zeichen für die gute Arbeit in den
vergangenen Jahren ist. Zur Unterstützung des Vorstands wurden erstmalig zwei Beisitzer gewählt, Falko Backhaus und Patrick Glahn. Auch in
den Abteilungen standen Wahlen an. In der Tischtennisabteilung wurde
Bernd Weber nach 18-jährigem Vorsitz von Christian Kappius abgelöst.
Alle weiteren Abteilungsvorstände wurden wiedergewählt.
Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Frank Bickmann, Jörg Böhner,
Ehrungen, v.l.: Präsident Jörg Böhner, Andreas Leifeld, Reinhard Böhnervon Rüden, Frank Buhl, Andreas Tewes, Matthias Riedel, Frank Bickmann,
Thomas Schönebeck, Alexander Leifeld, Georg Wigge, Jürgen Schmidt, Ehrenvorsitzender Franz-Josef Leifeld
Jahreshauptversammlung
der Landfrauen Husen
Husen. Am 03. Februar 2015 trafen
sich die Landfrauen in der Heimatstube zur alljährlichen Jahreshauptversammlung. Nachdem Jahresrückblick
und dem Kassenbericht verschaffte die
Phytotherapeutin Beate Gottlob aus
Essentho allen einen Einblick in die
Pflanzenheilkunde. Danach stellten alle
Landfrauen mit Hilfe von Frau Gottlob
und deren mitgebrachten Kräutern u.a.
eine Lippenpflege und einen Erkältungsbalsam her.
Aus den Vereinen
Bezirksjungschützentag am 18. April 2015 in Grundsteinheim
Die Schützenjugend des Bezirksverbands Büren zu Gast im Sauertal
Grundsteinheim. Die Jungschützen Grundsteinheim richten am 18. April 2015 den Bezirksjungschützentag des Bezirksverbands Büren unter dem Motto „Jung und Alt – GEMEINSAM
`was bewegen“ aus.
Die Jungschützenabteilung hat aktuell 53 Mitglieder (Hauptverein: 185) und zählt damit sicherlich zu den kleineren Vereinen im Altkreis Büren. Dennoch fungiert die Abteilung als
sehr wichtiges Bindeglied zum Heimatschutzverein. Dies zeichnet sich sehr deutlich im Altersdurchschnitt des Gesamtvorstandes des Hauptvereins ab. Der Altersdurchschnitt liegt bei
35 Jahren, dies ist garantiert einer der jüngsten Vorstände im Diözesanverband Paderborn.
Bereits in jungen Jahren tragen hier ehemalige und aktuelle Vorstandsmitglieder der Jungschützenabteilung Verantwortung und bewahren somit die jahrhundertealte Tradition des
Schützenwesens.
Aktuell wird die Jungschützenabteilung von Stefanie Wächter als Schießmeisterin sowie
Rainer Sauerland als Kassierer und Benedikt Keiter als Schriftführer geführt. Das Vorstandsteam wird durch Sabrina und Guido Wittig sowie Andreas Wecker komplettiert. Die beiden
Letztgenannten stehen im Heimatschutzverein als stellvertretender Hauptmann und Leutnant
„ihren Mann“. Ehrenoberst Bernhard Hölscher zeichnete immer aus, dass er gerade zu den
Jungschützen eine besonders innige Verbindung pflegte und damit den Grundstein für eine
erfolgreiche Zukunft legte.
Führungswechsel
der Löschgruppe Hakenberg
Hakenberg. Am 10. Januar 2015 wurde der
Löschgruppenführer der
Löschgruppe Hakenberg,
Helmut Rehermann, nach
achtzehnjähriger Führung
durch seinen bisherigen
Stellvertreter Frank Bohlemann nach eigenen
Wünschen abgelöst. Frank
Bohlemann
übernimmt
somit eine hervorragend
v.l.: Frank Bohlemann, Helmut Rehermann,
geführte Löschgruppe von
Christoph Müller
seinem Vorgänger, Helmut
Rehermann bleibt weiterhin als Stellvertreter von Frank Bohlemann den
Hakenberger Kameraden erhalten. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Christoph Müller überreichte dem neuen Löschgruppenführer die Ernennungsurkunde, nachdem im Dezember 2014 die Anhörung mit entsprechenden Wünschen der Löschgruppe gelaufen war. Er dankte dem
scheidenden LG-Führer Helmut Rehermann für seine hervorragenden
Dienste. Helmut Rehermann war während seiner Amtszeit nicht nur für
die eigene Löschgruppe als Gruppenführer aktiv, sondern auch als Ausbilder überörtlicher Weiterbildungen in der Stadt Lichtenau.
Dass Jung und Alt gemeinsam etwas bewegen können zeigte sich in den vergangenen Jahren bei einem
hervorragenden 975-jährigen Dorfjubiläum. Auch die
Königspaare der vergangenen zehn Jahre sprechen
hier eine deutliche Sprache, Jung und Alt wechseln von Jahr zu Jahr die Rollen als höchste Repräsentanten des Schützenvereins. Bei Arbeiten an der
vereinseigenen Schützenhalle sind des Öfteren drei
Generationen anzutreffen, dieser schon fast familiäre
Zusammenhalt zeichnet den kleinen Ort Grundsteinheim und sein Vereinsleben aus.
Am 18. April 2015 beginnt der Tag nach dem Eintreffen der Vereine um 12:30 Uhr mit der Standartenübergabe. Anschließend findet bei gutem Wetter der
Gottesdienst am Ehrenmal statt, nach dem Festumzug folgt der feierliche Teil in und um die Schützenhalle. Auf das Show- und Rahmenprogramm können
sich schon jetzt alle Gäste freuen. Die Siegerehrung
der sportlichen Wettbewerbe – die in der Woche vor
dem Festtag auf dem Schießstand im benachbarten
Dahl ausgetragen werden – folgt um 17:00 Uhr.
Die Jungschützen Grundsteinheim freuen sich auf alle
Gäste und laden herzlich zum Bezirksjungschützentag
ein. Allen Schießberechtigten wird schon jetzt „ein
gutes Auge und eine sichere Hand“ für die anstehenden Schießwettbewerbe gewünscht. Die Bewohner
des Ortes werden gebeten durch Beflaggung der Häuser dem Fest einen feierlichen Rahmen zu verleihen.
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Aus den 15 Dörfern
Batterien aus Elektroaltgeräten
vor Abgabe herausnehmen
Besondere Auszeichnung für
Paula Wagemeyer-Ernst
Besondere Entsorgungsanforderungen für
Lithiumbatterien und -akkus
Kreis Paderborn. Vor Abgabe von Elektroaltgeräten bei den kommunalen Recycling- und Bauhöfen
im Kreis Paderborn oder im Entsorgungszentrum
„Alte Schanze“ in Paderborn-Elsen müssen die
darin enthaltenen Batterien und Akkus herausgenommen und dort separat abgegeben werden.
Darauf macht jetzt der Abfallverwertungs- und
Entsorgungsbetrieb des Kreises (A.V.E.) aufmerksam. Hingegen fest installierte
Batterien und Akkus, die vom Besitzer aus den Altgeräten nicht eigenhändig herausgenommen werden können, gelten als verschlossen verpackt und
dürfen somit komplett dem zuständigen Betriebspersonal ausgehändigt werden. Besondere Entsorgungsanforderungen gelten für Lithiumbatterien und
-akkus. Wie die Gefahrgutbeauftragte des A.V.E., Maria Schmengler, erklärt,
müssen die Pole von Lithiumbatterien oder -akkus vor Abgabe abgeklebt und
zusätzlich in Kunststoffbeuteln verpackt werden. Der Grund sei, dass Kurzschlüsse durch Kontakt mit anderen Batterien, aber auch durch Nässe eine
potenzielle Brandgefahr bedeuten. Erkennbar sind diese Batterien und Akkus
auf dem Typenschild mit der Abkürzung „Li“ oder dem Wort „Lithium“ (Foto).
Sie werden häufig bei Mobiltelefonen, Notebooks, Elektrofahrrädern und neueren akkubetriebenen Werk-zeugen eingesetzt. Weitere Informationen darüber gibt es beim A.V.E. unter Telefon 05251 / 1812-24.
Der neue Vorstand von links: Florian Drake, Julia Zalewski, Rita Masurek,
Manfred Ziegele, Beatrix Wagemeyer
Lichtenau. (rk) Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte der
Vorsitzende Johannes Leifeld als besonderen Gast der Jahresversammlung
die Vizepräsidentin des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe Frau Nilgün Özel begrüßen. Sie hatte sich auf den Weg nach Lichtenau begeben
um die stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Lichtenau mit der Verdienstmedaille des Landesverbandes auszuzeichnen. Diese wurde Frau Wagemeyer-Ernst, die Mitgründerin des DRK Lichtenau ist, für ihr jahrzehntelanges Engagement überreicht. Geehrt wurden auch Waltraud Schäfers
und Manfred Ziegele für 20-jährige Mitgliedschaft. In seinem Jahresbericht berichtet Johannes Leifeld unter anderem über die weiterhin rückläufigen Zahlen der Blutspenden im Stadtgebiet Lichtenau. So ist die Anzahl
der Blutspenden seit 2011 um rund 300 auf 1.077 zurück gegangen. Eine
Trendwende ist nicht erkennbar. Seit Jahren bemüht sich der Ortsverein um
aktive Mitglieder. Wie in anderen Vereinen auch, ist dieses ein schwieriges
Unterfangen. Umso erfreulicher war es, in der Versammlung neue Mitglieder aus dem Ortsteil Husen begrüßen zu können. Um einen Verjüngungsprozess in Gang zu setzen haben sich der Vorsitzende Johannes Leifeld und
die stellvertretende Vorsitzende Paula Wagemeyer-Ernst nicht wieder zur
Wahl gestellt. Nach der Wahl zeichnen sich folgende Vorstandsmitglieder
für den Ortsverein Lichtenau verantwortlich: Erste Vorsitzende Rita Masurek, stellvertretende Vorsitzende Rezia Frömming, Schatzmeister Manfred
Ziegele, Schriftführerin Julia Zalewski, Rotkreuzleiterin Beatrix Wagemeyer und stellvertretender Rotkreuzleiter Florian Drake. Die Vorsitzende Rita
Masurek dankte zum Schluss der Versammlung Herrn Leifeld insbesondere
dafür, dass er vor einigen Jahren den Vorsitz übernommen hat und den
DRK Lichtenau aus einer kritischen Situation herausgeführt hat und Frau
Wagemeyer-Ernst für ihren außergewöhnlichen Einsatz.
Aus den Vereinen
Kleinenberger Schützen feiern ihr Patronatsfest
Oberst Stephan Wink wurde mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet
Kleinenberg. Ein Schützenhochamt in der Pfarrkirche, zelebriert von Präses Stefan Stratmann, bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten, die die
Mitglieder der St. Sebastian Schützenbruderschaft Kleinenberg in jedem
Jahr zu Ehren ihres Namenspatrons, dem Hl. Sebastian, am Samstag nach
dem 20. Januar feiern. Im Anschluss an das Hochamt marschierten die
angetretenen Schützen unter Begleitung des Kleinenberger Spielmannszuges zunächst zum amtierenden Königspaar Konrad und Birgit Dylus,
um diesen ihre Aufwartung zu machen.
Bei dem anschließend abgehaltenen traditionellen Frühschoppen freute
sich Oberst Stephan Wink, auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste
aus Politik und Wirtschaft in der Schützenhalle begrüßen zu dürfen. In
seinem Grußwort hob der stellvertretene Landrat Hans-Bernd Janzen die
Bedeutung des Schützentums in Zeiten von Gewalt und Terror als einen
Rückzugsort von den Schreckensnachrichten des Alltages hervor. Auch
Bürgermeister Josef Hartmann freute sich, mit den Kleinenberger Schützen zusammen „ihr“ Patronatsfest feiern zu dürfen.
Auch in diesem Jahr durfte Oberst Stephan Wink wieder Mitglieder der
Bruderschaft für ihre Treue auszeichnen.
So wurden Michael Albers,
Günter Kieke, Bernd Dickgreber, Hans-Josef Dissen und
Markus Heusipp für 25 Jahre
Mitgliedschaft geehrt.
Mit dem Orden für 40 Jahre
Treue zur Bruderschaft wurden ausgezeichnet: Manfred
Thomas, Heinrich Hagelüken,
Willi Hagelüken und Friedhelm Mehring.
Der ebenfalls seit 40 Jahren der Bruderschaft angehörende Johannes Hagelüken war aus beruflichen Gründen ebenso verhindert, wie die bereits
seit 60 Jahren der Bruderschaft die Treue haltenden Adolf Druben und
Heinrich Schmidts, die aus gesundheitlichen und privaten Gründen nicht
an den Feierlichkeiten teilnehmen konnten.
Weiterhin überreichte Oberst Stephan Wink dem scheidenden Fähnrich
Markus Heusipp, der sich in diesem Jahr nach 18 Jahren Vorstandsarbeit
nicht wieder zur Wahl gestellt hatte, seine Ernennungsurkunde zum Ehrenoffizier der Kleinenberger Bruderschaft.
Worte des Dankes richtete der Oberst anschließend an den in Hövelhof
wohnenden Ehrenbezirksbundesmeister des Bezirks Paderborn-Land,
Richard Kirchhoff. Kirchhoff, mittlerweile
selbst Mitglied in der Kleinenberger Bruderschaft, besuchte im Januar 2015 erstmalig
das Patronatsfest der Kleinenberger Schützen. Damals noch in seiner Funktion als
Bezirksbundesmeister. Seither versäumte er
es auch nach seiner aktiven Amtszeit nicht
ein einziges Mal, die Kleinenberger sowohl
bei ihrem Patronats- als auch im Rahmen
der Schützenfestfeierlichkeiten zu besuchen
und ihnen mit seinem ihm eigenen Witz und
Charme die Grüße aus der Sennegemeinde zu überbringen. Hierfür wurde
er in diesem Jahr mit dem Kompanieverdienstorden der Kleinenberger
Bruderschaft ausgezeichnet.
Für sein Engagement zum Wohle der Bruderschaft wurde auch
Oberst Stephan Wink selbst ausgezeichnet. Wink, der auf der vor
zwei Wochen stattgefundenen
Generalversammlung der Kleinenberg Schützen erneut einstimmig
in seinem Amt als Oberst der Bruderschaft bestätigt worden war,
wurde mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes der Historischen
Deutschen Schützenbruderschaften geehrt. In seiner Laudatio hob Ehrenvorstandsmitglied im Bezirk Paderborn-Land Theo Thonemann, selbst
Ehrenoberst der Bruderschaft und Vorgänger Winks im Amt des Oberst,
das stetige Engagement des 40 jährigen hervor.
Im Anschluss an den offiziellen Teil des Morgens, der vom Bläser-Ensemble Kleinenberg musikalisch begleitet worden war, spielte DJ Boris Kösling mit einen Mix aus deutschen und internationalen Hits zum Tanz auf
und sorgte damit bis in den frühen Abend hinein für einen ausgelassene
und fröhlichen Ausklang des Festes.
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Aus den Vereinen
Musikverein Henglarn 1994 e.V. wählt neuen Vorstand
als Schriftführerin und Katrin Kloppenburg
als Beisitzerin stellten sich aus beruflichen
Gründen nicht mehr zur Wahl. Denise Meier
(Schriftführerin) und Marc Salmen (Beisitzer) wurden für diese Posten vorgeschlagen
und jeweils einstimmig in den Vorstand
gewählt. Des Weiteren wurde Andrea Agethen (Kapellmeisterin) und Stefan Röseler
(Jugendwart) in ihren Ämtern bestätigt. Als
Dankeschön für die Unterstützung im geschäftsführenden Vorstand überreichte die
1. Vorsitzende einen Blumenstrauß an Ines
Klockenkämper.
Es folgte nun ein Überblick über die in 2015
von links: Jana Fromme (Notenwartin), Corinna Volmert-Hansmeyer (1. Vorsitzende), Denise Meier anstehenden Termine und Andrea Agethen
(Schriftführerin), Sabrina Röseler (Notenwartin), Dietmar Artzt (Beisitzer), Andrea Agethen (Kapellmeis- gab einen kleinen Bericht über das neuterin), René Grundmann (2. Vorsitzende), Thorsten Hansmeyer (Beisitzer), Marc Salmen (Beisitzer), Franz gegründete Jugendorchester Altenautal zu
Münstermann (Kassierer), Stefan Agethen (aktiven Vertreter), Lena Agethen (passiven Vertreter)
besten. Die Blasmusik Atteln und die Musikvereine aus Henglarn und Husen haben sich hier zum Ziel genommen,
Henglarn. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte die erste
Jungmusiker aus den Bläserklassen der Grundschulen den Übergang in
Vorsitzende Corinna Volmert-Hansmeyer die aktiven und passiven Mitdie jeweiligen Orchester zu erleichtern und somit die Motivation für das
glieder in der Gaststätte „Zur Post“ in Henglarn begrüßen. Auf der TagesZusammenspielen im Orchester zu steigern. Das Jugendorchester wird
ordnung standen die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes, sowie
geleitet von Andrea Agethen und konnte bereits bei mehreren Auftritten
die Berichte des Kassierers und der Schriftführerin.
ihr Können unter Beweis stellen. Dies ist ein wichtiger und notwendiger
Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende wurde den verstorbeSchritt in Richtung Nachwuchsarbeit aller beteiligten Vereine.
nen Mitgliedern gedacht. Im
Anschluss folgten die Verlesung
des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2014, der Jahresrückblick 2014 und der Kassenbericht.
Auf der Tagesordnung stand
der Punkt Neuwahlen. Corinna
Volmert-Hansmeyer (1. Vorsitzende), René Grundmann
(2. Vorsitzender), Franz Münstermann (Kassierer), Dietmar
Artzt und Thorsten Hansmeyer
(Beisitzer) wurden in einzelnen
Wahlgängen einstimmig wiedergewählt. Ines Klockenkämper
Neue Vorstandsmitglieder
im Heimatverein Henglarn
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„Herzlich danke
ich allen,
die mir durch
Glückwünsche und
Aufmerksamkeiten
zu meinem
80. Geburtstag
viel Freude
bereitet haben!"
Franz Josef Sievers,
Lichtenau
Vorstand Heimatverein Henglarn: vordere Reihe v. l.: Wilhelm Agethen (1.
Vorsitzender), Annica Grundmann (Kassiererin), Alexandra Köhler (Beisitzerin), Stefanie Ernesti (ehem. Kassiererin); hintere Reihe v. l.: Alexander Risse
(ehem. Beisitzer), Matthias Düchting (Beisitzer), Horst Danigel (Schriftführer), Manfred Risse (2. Vorsitzender), Bernd Müting (Ortschronist), HansGeorg Kahmen (Ortsheimatpfleger), Josef Simon (Ortsvorsteher); nicht im
Bild: Stefanie Dinkelmann (Beisitzerin), Chrisitan Even (Beisitzer)
Henglarn. In der diesjährigen Generalversammlung des Heimatvereins
Henglarn wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Kassiererin
Stefanie Ernesti gab ihr Amt nach fast zehn Jahren ab. Ihre Nachfolgerin
wurde Annica Grundmann. Alexander Risse gab sein Amt als Beisitzer
an Matthias Düchting weiter. Vorsitzender Wilhelm Agethen bedankte
sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für die engagierte Arbeit. Der neue Vorstand wird hat viel Arbeit vor sich. Im August wird das
1.000-jährige Bestehen Henglarns groß gefeiert.
Aus den Vereinen
Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst
Lichtenau (kd). Im Stadtgebiet Lichtenau leistet der in Lichtenau stationierte Rettungsdienst
rund um die Uhr schnelle Hilfe. Doch was passiert, wenn der örtliche Rettungswagen noch
in einem anderen Einsatz verwickelt ist? Wer
ist dann schnellstmöglich zur Stelle, wenn ein
weiterer Einsatz folgt? Genau darüber hat sich
der Kreis Paderborn zusammen mit dem Kreisbrandmeister, Elmar Keuter, Gedanken gemacht
und reagiert.
Seit dem 01. Februar 2015 engagieren sich 15
freiwillige Kameraden der Feuerwehr Lichtenau
als Notfallhelfer. Was genau kann man sich unter
einem Notfallhelfer vorstellen? Ein Notfallhelfer
dient zur Unterstützung des Rettungsdienstes.
Er wird bei lebensrettenden Maßnahmen alarmiert, wenn der örtliche Rettungsdienst, aus
anderen einsatztechnischen Gründen, verhindert ist. Also überbrücken die
Notfallhelfer das Intervall vom Notruf, bis der Rettungsdienst vor Ort ist. Somit ist die Einrichtung des Notfallhelfer-Systems im Stadtgebiet Lichtenau
eine erstklassige neue Struktur, die Rat und Bürgermeister, Josef Hartmann,
sofort mit finanziellen Mitteln unterstützten. Auf diese Weise konnten für
die ersten lebensrettenden Maßnahmen nicht nur Erste Hilfe-Rucksäcke angeschafft werden, sondern auch Defibrillatoren, Geräte zur elektronischen
Behandlung im Rahmen der Wiederbelebung und v.a.m.!
Im Stadtgebiet Lichtenau existieren zwei Standorte des Notfallhelfer-Sys-
Löschgruppe Henglarn bedankt sich
bei abgelöster Führung
V. li.: Bernd Bornemann, Josef Meschede, Meinolf Niggemeyer, Christoph Keuter
Henglarn. Bei der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Henglarn
bedankte sich die Mannschaft herzlich bei Josef Meschede und Meinolf Niggemeyer für die 19-jährige Führung. Die beiden engagierten
Feuerwehrmänner sind maßgeblich für den heute guten Ausbildungsund Ausrüstungsstand der Henglarner Löschgruppe verantwortlich und
setzten sich in allen Belangen engagiert für die Zukunftssicherung der
Löschgruppe ein. Josef Meschede war parallel zu den Aufgaben in der
eigenen Löschgruppe viele Jahre in der Führung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lichtenau als stellvertretender Wehrführer aktiv. Das
neue Führungsduo in Henglarn bilden nun Christoph Keuter und Bernd
Bornemann, die als Löschgruppenführer und stellvertretender Löschgruppenführer bereits seit dem 01.01.2015 im Amt sind und während der
Generalversammlung offiziell ernannt wurden. Als Schriftführer wurde
Fabian Wilhelmi von der Versammlung bestätigt und Lukas Becker neu in
das Amt des Kassierers berufen.
Foto: Kyra Dyballa
tems; ein Standort ist in Atteln und der andere im Ortskern Lichtenau selbst.
Beide Standorte wurden gleichermaßen mit den notwendigen Einsatzmaterialien ausgestattet. Unter den Kameraden, die eine intensive Ausbildung knapp
über ein halbes Jahr zum Notfallhelfer durchliefen, befinden sich nicht nur
Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch Rettungssanitäter bzw.
Rettungsassistenten sowie Feuerwehrärzte, die sich alle ebenfalls im Dienst
der Freiwilligen Feuerwehr einbringen. Im Einsatzfall tragen die Notfallhelfer
die Einsatzkleidung der Feuerwehr. Ebenso fahren die Notfallhelfer nicht mit
einem Rettungswagen vor, sondern nutzen die Feuerwehr Fahrzeuge. Mit dem
Notfallhelfer-System ist dem Stadtgebiet Lichtenau eine weitere Sicherheit
im Rettungsfall geboten.
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Aus den 15 Dörfern
Juristischer Ratgeber
Geblitzt! Was nun? Was sind die Folgen?
Manchmal bekommt man Fotos
zugesandt, die man gar nicht
bestellt hat und die mit einem
freundlichen Gruß bzw. einer
Zahlungsaufforderung des Landrates versehen sind. Die Blitzerfotos. Solche werden durch
feste Starenkästen oder mobilen
Geräten wie zum Beispiel dem
Joachim Schulte und Thorsten Fust
Leivtec XV3 durch die Polizei
oder durch die Verwaltungsbehörden getätigt.
Aber muss ich dies einfach hinnehmen und zahlen? Nein, denn in vielen Fällen besteht die Möglichkeit den gegen sich erhobenen Tatvorwurf zu entkräften. Eine Messung ist zum Beispiel nur korrekt, wenn
das Messgerät wirksam geeicht wurde und der Messbeamte auch eine
ordentliche Schulung für das Messgerät hatte. Ferner kann es zu Fehlmessungen gekommen sein, die man durch ein Sachverständigengutachten möglicherweise nachweisen kann.
Auch gibt es im Ordnungswidrigkeitenrecht eine kurze Verjährungsfrist. Diese tritt bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung drei Monate nach dem Verstoß ein, solange wegen der Handlung weder ein
Bußgeldbescheid ergangen noch eine Anklage erhoben wurde. Daher
gilt auch hier der Grundsatz: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Ein
Tätigwerden ist erst bei einem Bußgeldbescheid nötig, da dieser nach
zwei Wochen rechtskräftig würde.
Kann man auch durch ein zu schnelles Fahren seinen Führerschein verlieren? Die Antwort lautet:“Ja“. Wenn ich innerhalb eines Ortes mit
mehr als 30 kmh oder außerhalb eines Ortes mit mehr als 40 kmh
wirksam (!) geblitzt wurde, dürfte der Führerschein für mindestens einen Monat in amtliche Verwahrung gelangen. Aber auch hiervon gibt
es Ausnahmen. Wenn ein solcher Entzug eine unbillige Härte darstellt,
kann unter Umständen von einem Fahrverbot, bei gleichzeitiger Erhöhung der Buße abgesehen werden. So hat zum Beispiel das OLG
Bamberg (DAR 2006,337) entschieden, dass die Anordnung eines Fahrverbotes als nicht mehr verhältnismäßig erscheint, wenn aufgrund der
langen Verfahrensdauer die zu ahndende Tat mehr als zwei Jahre zurückliegt und der Betroffene sich in der Zeit verkehrsgerecht verhalten
hat (OLG Hamm,DAR 2007,714).
Lichtenauer Unternehmen
Erschließung Gewerbegebiet Leihbühl II
Lichtenau. Die Stadt Lichtenau ist eine attraktive und dynamische Stadt
mit Zukunft, die für jeden etwas zu bieten hat. Mit ihren 15 Dörfern und
rund 11.500 Einwohnern zählt die ländliche Kommune mit 192 qkm zu
einer der größten Flächengemeinden NRWs.
Mit der Erschließung des neuen Gewerbegebietes „Leihbühl II“ in Lichtenau bietet die Stadt den heimischen wie auch auswärtigen Unternehmen
und Investoren auf einer insgesamten Fläche von 38 700 qm Raum für
ihre Firmenansiedlung oder -erweiterung.
Die verkehrsgünstige Lage zur A33 und A44, die unmittelbare Nähe
zur Universitätsstadt Paderborn sowie ein Wohnumfeld mit hoher Umweltqualität sprechen für einen interessanten Wohn- und Wirtschaftsstandort. Insbesondere das ausgeprägte Vereinsleben, das ehrenamtliche
Engagement sowie die Familienfreundlichkeit – Kindergärten, Familienzentrum, Grundschulen, weiterführende Schulen und vieles mehr – sind
Merkmale für die besondere Wohnqualität in der Stadt Lichtenau.
Interessante Baulandpreise und die hohe Lebensqualität in gesunder,
waldreicher Umgebung mit gutem Bildungsangebot und ausreichender
Nahversorgung sind beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensansiedlung in Lichtenau. Der Bürgermeister der Stadt Lichtenau und
die Wirtschaftsförderung stehen Interessierten jederzeit als kompetenter
und unbürokratischer Partner tatkräftig zur Seite.
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Aus den 15 Dörfern
Stadtwerke Lichtenau verbessern den Versorgungsdruck in Herbram
Einbau einer Druckerhöhungsanlage im Hochbehälter Buchlieth
Lichtenau. Die Druckverhältnisse der Trinkwasserversorgung in Herbram,
vor allem in den Hochzonen und Außenbereichen, sind zurzeit noch nicht
zufriedenstellend. In den Außenbereichen Herbrams liegt der Ruhedruck,
gemessen an den Hydranten der Hauptleitung, teilweise unter 1 bar. Die
Stadtwerke Lichtenau mussten handeln und haben den Einbau einer zentralen Druckerhöhungsanalage im Hochbehälter Buchlieth beschlossen.
Gleichzeitig wird auch eine Pumpenanlage zur Verbesserung der Löschwasserversorgung im Brandfall installiert. So kann der Druck im gesamten
Ortsnetz Herbram um 2 bar erhöht werden.
In den Hochzonen werden so spürbare Verbesserungen der Druckverhältnisse erreicht. In den tieferliegenden Zonen (z.B. Dahler Straße, Asselner Str.)
steigt der Ruhedruck auf ca. 6 bar an.
Markus Tölle, Wassermeister der Stadtwerke Lichtenau, rät den Kundinnen
und Kunden, ihre Trinkwasseranlage in der Hausinstallation zu überprüfen: „Nach den geltenden Technischen Regeln für Trinkwasserinstallationen
(DIN 1988-200 und EN 806-2) müssen Trinkwasseranlagen in der Hausinstallation für einen zulässigen Betriebsdruck von 10 bar ausgelegt sein und
über einen mechanisch wirkenden Filter verfügen. Ab einem Wasserdruck
von 5 bar ist ein Druckminderer zu installieren. Sofern Ihre Hausinstallation
nicht über einen vorgeschriebenen Filter verfügt, können die technischen
Vorgaben auch durch den Einbau einer Gerätekombination aus Filter und
Druckminderer eingehalten werden.“
Ende 2014 wurden die vorbereitenden Tiefbauarbeiten im Bereich Kindergarten/Ehrenmal abgeschlossen, die notwendig sind, um Herbram zukünftig
über eine separate Zuleitung aus dem Hochbehälter Buchlieth versorgen zu
können.
Bevor die Druckerhöhungsanlage in Betrieb genommen werden kann, muss
jedoch noch der endgültige Umschluss des Leitungsnetzes Herbram von
der Transportleitung Richtung Iggenhausen erfolgen. Leider muss dafür die
Trinkwasserversorgung für das gesamte Netz in Herbram unterbrochen werden. Der notwendige Tief- und Rohrleitungsbau im Bereich des Kindergartens und die Inbetriebnahme der Druckerhöhungsanlage soll am Montag,
20. April 2015 in der Zeit von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgeführt werden.
Alle betroffenen Bewohner werden gebeten, sich für diesen Zeitraum Wasservorräte anzulegen und wasserabhängige Geräte, wie Spül- oder Waschmaschine nicht zu benutzen.
Als Geschäftsführer der Stadtwerke Lichtenau ist Hermann Dickgreber von
der Maßnahme überzeugt und bittet um Verständnis für die Umstände
„Trotz kleiner Einschränkungen während der Baumaßnahmen profitieren die
Kunden von der Maßnahme. Durch die Verbesserung des Versorgungsdrucks
und die gleichzeitige Sicherstellung der Löschwasserversorgung können wir
als Stadtwerke zur Steigerung der Lebensqualität in Herbram beitragen.“
Fragen zu der geplanten Maßnahme beantwortet Wassermeister Markus
Tölle unter 05295/997688-15.
Aus den 15 Dörfern
Wandern macht Schule - Start des Schulwander-Wettbewerbs "Wandern an Quellen"
Paderborn/Dörenhagen. Der 115. Deutsche Wandertag 2015 in Paderborn
nähert sich mit Riesenschritten. Neu und einmalig in der 1883 begründeten Geschichte der Deutschen Wandertage ist die direkte Beteiligung der
Schulen. Daher wurde der Termin für die Großveranstaltung auf die zweitletzte Woche vor den Sommerferien in NRW gelegt. Klassen und Gruppen aller Schulformen können jetzt an einem Schulwander-Wettbewerb
teilnehmen. Sie sind eingeladen, bis zum 22. Mai in ihrer eigenen Region oder „vor ihrer Haustür” Wanderungen zu unternehmen. Diese sollen
angemeldet, durchgeführt, auf einem Rückmeldebogen bestätigt und in
frei gewählter Form dokumentiert werden. Zur Unterstützung bietet der
Eggegebirgsverein e.V. Hilfe bei der Planung und Durchführung von Wanderungen an. Als Anreiz werden attraktive Geldpreise im Gesamtwert von
2.000 Euro ausgeschüttet und nach Schulstufen aufgeteilt durch eine Jury
vergeben. Weitere Informationen sind unter: www.dwt-2015.de verfügbar.
Als erste Teilnehmer haben sich die „Montessorischule Am Sonnenberg"
in Borchen-Dörenhagen und die Klasse 7d der Realschule Schloß Neuhaus
angemeldet. Bei einem Besuch von Mitgliedern des Organisationsteams
„Deutscher Wandertag" in den Schulen bekräftigten die Schülerinnen und
Schüler ihre Absicht mitzumachen. So hatten die Grundschulkinder Plakate gestaltet mit den Aufschriften „Grundschule Dörenhagen! Deutscher
Wandertag 2015! Wir sind dabei!" Als Zeichen ihrer Vorfreude hatten
die Mädchen und Jungen Rucksäcke, Wanderstöcke und Wanderschuhe
mitgebracht. Die jungen Leute der 7d äußerten in einem kleinen Gespräch
ihre ganz private Meinung: Sie machten sich Gedanken, was sie alles mit
dem „Wandern“ assoziieren.
Die Veranstalter hoffen, dass sich noch viele Schulen mit ihren Klassen
und Gruppen zum Schulwander-Wettbewerb anmelden werden.
Um die Preisträger ermitteln zu können, ist es erforderlich, dass die
Wanderungen auf einem Anmeldebogen angemeldet werden. Nach der
Durchführung sollen sie auf einem Rückmeldeformular bestätigt und in
frei gewählter Form dokumentiert werden. Alle Unterlagen sind beim
Wandertagsbüro in Paderborn einzureichen. Die Gewinnerklassen und
-gruppen werden am 18. Juni an einer der Hauptveranstaltungen des
Deutschen Wandertages auf dem Rathausplatz in Paderborn teilnehmen.
Sie sollen dort vor zahlreichen Wanderfreundinnen und Wanderfreunden
in angemessener Weise gewürdigt werden und ihre Preise in Empfang
nehmen. Fahrtkosten zur Siegerehrung entstehen den Preisträgern nicht.
Diese werden übernommen. Der Kreis Paderborn, die Stadt Paderborn und
der Eggegebirgsverein freuen sich auf eine große Beteiligung der Schulen.
Die Anschrift des Wandertagsbüros lautet: Deutscher Wandertag gGmbH,
Marienplatz 2a, 33098 Paderborn. Bei Fragen an den Eggegebirgsverein
wenden sich Interessenten an: info@eggegebirgsverein.de.
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Rund um die Gesundheit
Entschleunigung - Vom Sinn des Fastens
Auch wenn die sieben Wochen vor Ostern die „typische" Fastenzeit sind,
auf welches Konsumgut oder Genussmittel verzichtet wird, kann dabei
jeder selbst entscheiden. Laut einer Forsa-Studie verzichten die meisten
Deutschen in diesem Jahr für 40 Tage auf den Konsum von Alkohol. Auch
Süßigkeiten sind jetzt für viele Menschen bis Ostern tabu.
Ein Rückblick - Von der Speise zum Verzicht
Gefastet wurde im Mittelalter nicht nur vor Ostern: im Kloster Dalheim
wurde jeden Mittwoch, Freitag und Samstag, an den ersten drei Tagen der
Jahreszeiten, und vor den großen kirchlichen Festen wie Weihnachten,
Ostern und Pfingsten Verzicht geübt. Eine große Auswahl an Fischen, die
per Fernhandel nach Dalheim gebracht wurden, machte jedoch die rund
160 fleischlosen Fasttage besser erträglich. Dazu gab es täglich selbst
gebrautes Bier. Dies diente damals vor allem der Energiezufuhr, wobei
auch Brot gegessen werden durfte. Heutzutage bedeutet Fasten oft auch
der Verzicht auf Alkohol — das sah man in vergangenen Epochen völlig
anders.
Nach all den Schlemmereien im Winter ist Fasten eine Wohltat für
Körper und Seele. Wer eine solche Kur möglichst beschwerdefrei absolvieren will, sollte aber einige Regeln beachten.
Was ist Fasten? Fasten ist der bewusste und freiwillige Verzicht auf
Nahrung und Alkohol über einen begrenzten Zeitraum, sagt die Deutsche
Gesellschaft für Ernährung (DGE). Üblicherweise fastet man zwischen
fünf und zehn Tagen. Länger kann es gefährlich sein, und ohne ärztliche
Begleitung sollte man es keinesfalls tun. Fasten kann aber auch bedeuten,
dass man freiwillig für eine Zeit lang lediglich bestimmte Nahrungsmittel
wie etwa Süßigkeiten oder Fleisch weglässt.
Wer kann fasten? Prinzipiell kann jeder gesunde Erwachsene fasten: Wer
zum ersten Mal fastet, sollte sich einer
Fastengruppe anschließen. Der Vorteil:
Die Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig mental, falls der Wille zum
Durchhalten leidet.
Und wer sollte es bleiben lassen?
Schwangere, Stillende sowie Kinder
und Heranwachsende unter 14 Jahren
sollten besser nicht fasten. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte in
jedem Fall vor dem Fasten mit seinem
Hausarzt sprechen. Das gilt vor allem
für jene, die unter Bluthochdruck, Diabetes oder unter bestimmten Herzkrankheiten leiden.
Aus den 15 Dörfern
Lichtenau fährt elektrisch Rad
Vortragsabend in der Seniorenresidenz
RWE Deutschland stellt
zwei E-Bikes und drei Ladestationen
Ebbinghausen. Am 26. März 2015 lädt die Seniorenresidenz Lichtenau
um 19.00 Uhr zum Vortragabend zum Thema: „Vorsorgevollmacht, Betreuungsrecht und Patientenverfügung“ ein.
Herr Stefan Amsbeck von der Betreuungsstelle des Kreises Paderborn wird
an diesem Abend die Chancen und Risiken einer Vorsorgevollmacht sowie die aktuellen Regelungen zu Patientenverfügungen vorstellen. Alle
Interessierten sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldungen bis zum 23. März 2015 unter Telefon 05295 / 9863-33.
Lichtenau. Elektrisch radeln ist voll im Trend:
RWE Deutschland fördert
die Elektro-Mobilität der
Region und übergibt an
die Stadt Lichtenau zwei
neue Elektrofahrräder („EBikes“) und drei StromLadestationen.
Bürgermeister Josef Hartmann
nahm die blauen E-Bikes
aus den Händen von RWEKommunalbetreuer Uwe Daniel Laux (Naturbadverein), Uwe VarleVarlemann in Empfang.
mann (RWE), Bürgermeister Josef Hartmann
„Die Elektrofahrräder werden von den Mitarbeitern der Gemeinde für Dienstfahrten genutzt. So
können die Bediensteten Elektromobilität kennenlernen und parallel die
CO2-Emissionen verringern “, so Bürgermeister Hartmann. An der neuen
Ladestation am Rathaus können gleichzeitig die Akkus von drei E-Bikes
kostenlos aufgeladen werden. Die zwei anderen Ladestationen sollen in
Herbram-Wald und am Naturbad Altenautal in Atteln aufgestellt werden.
Hier können sie von Badegästen und Radtouristen genutzt werden.
„E-Bikes sind viel günstiger und umweltfreundlicher als ein Auto und
bieten mehr Komfort als ein normales Fahrrad“, sagte RWE-Kommunalbetreuer Varlemann. „Wir möchten mit der Übergabe der E-Bikes an die
Stadt Lichtenau für den Einsatz dieser Fahrräder werben. So kann jeder
persönlich etwas für die Umwelt und für seine eigene Gesundheit tun.
DRK Lichtenau ehrt Jubiläumsspender
satz ist und dankte allen
für ihr langjähriges Engagement mit Blutspenden
zu helfen und appellierte:
„Bleiben Sie weiterhin
dabei“. Frank Goersmeier
informierte speziell über
die Aufgaben des Blutspendedienst und die
Vom DRK: Johannes Leifeld, Paula Wagemeyer-Ernst, Ursula Happe, Erika Schopohl, Bürgermeister Josef HartNotwendigkeit der freiwilmann und die Jubiläumsspender.
ligen Blutspenden. Unter
Lichtenau (drk). Für 25, 50, 75 und 100maliges Blutspenden wurden jetzt
dem Applaus der anwesenden Blutspender dankte er neben den Jubilaren
25 Blutspenderinnen und Blutspender in Lichtenau geehrt.
insbesondere auch den DRK-Mitgliedern für ihren selbstlosen Einsatz.
Der Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes in Lichtenau Johannes LeiGeehrt wurden für 25 Blutspenden: Josef Lehde (Henglarn), Hermann
feld zeichnete im Beisein von Bürgermeister Josef Hartmann und Frank
Löhr (Herbram), Oliver Kipshagen und Markus Sander (Holtheim), Anja
Goersmeier vom DRK-Blutspendedienst West in einer Feierstunde die
Schmidt (Husen), Gertrud Böhner und Andrea Tölle (Iggenhausen), Dieter
Jubiläumsspender mit Ehrenabzeichen, Urkunden aus und überreichte
Hamm und Karin Quinte (Kleinenberg), Maria-Christina Wächter (LichPräsente für die Treue zum DRK. Besondere Anerkennung wurden dabei
tenau). Für 50 Blutspenden: Maria Wobken (Dalheim), Herbert Discher
Ansgar Höckelmann (Atteln), Herbert Gleich (Henglarn) und Walter Müns(Grundsteinheim), Wilhelm Agethen und Uwe Kloppenburg (Henglarn),
termann (Husen) für 100 Blutspenden entgegengebracht. An alle Spender
Bernhard Clases und Jürgen Schäfers (Lichtenau). Für 75 Blutspenden:
gerichtet betonte Johannes Leifeld: „Sie haben kranken Menschen geBernhard Münker (Henglarn), Maria Meyer (Holtheim), Bernhard Blaschke
holfen und Leben gerettet. Darauf können Sie stolz sein.“ Bürgermeister
(Kleinenberg), Franz Meyer, Hans-Günter Stock und Reinhard Wagemeyer
Hartmann betonte wie wichtig in der heutigen Zeit ehrenamtlicher Ein(Lichtenau).
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Aus den 15 Dörfern
Empfang der Lichtenauer DLRG Senioren Lichtenauer Motorsportfreunde
spenden für Kinderhospiz
Lichtenau. Seit 1987 fahren die schwimmfreudigen Lichtenauer-DLRGSenioren mit ihrem Abteilungsleiter Lothar Fuhren wöchentlich, außer der Sommersaison, in die benachbarten Hallenbäder. Neben dem
Schwimmtraining nehmen sie auch an der Wassergymnastik regelmäßig teil. Am Anfang des neuen Schwimmjahres trafen sie sich zu einem
gemeinsamen Frühstück in der Begegnungsstätte. Lothar Fuhren konnte nehmen den Anwesenden als Gäste die 1. Vorsitzende Cornelia Grote und den ehemaligen Vorsitzenden Heinrich Hillebrand begrüßen. Mit
einem Jahresrückblick und mit einer Diaschau untermauerte Fuhren die
Schwimmtätigkeiten der Schwimmabteilung. Anschließend zeigte Heinrich Hillebrand noch Bilder seines veröffentlichten Heimatkalender von
2015 und weitere historische Aufnahmen aus Lichtenau.
Lichtenau. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Motorsportfreunde im Restaurant Alteköster, um den Vorstand um Vorsitzende
Claudia Steffens einstimmig zu entlasten. Zur selben Zeit erfuhren sie,
dass die MSFL im finanziellen als
auch im sportlichen Bereich gut aufgestellt und das Jahr 2014 zur allgemeinen Zufriedenheit verlaufen ist.
Wichtigster Punkt der Tagesordnung war für Claudia Steffens die Spende
für das Kinderhospiz in Bethel. So wurden die Erlöse aus dem Waffelverkauf während des 7. Wildschütz-Klostermann-Marktes im letzten Jahr in
Höhe von 400 Euro dem Kinderhospiz Bethel als Spende zur Verfügung
gestellt. In der Versammlung fand diese Maßnahme großen Zuspruch
und Anerkennung! Auch in diesem Jahr soll wieder ein 2-tägiger Auto
Cross durchgeführt werden. Als Termin ist der 25. und 26. Juli geplant.
„Maria Lichtmess“ 2015
im Kloster Dalheim
Sonja Schopohl (Fotos zur Nachbestellung erhältlich im Fotostudio Schopohl, Langestraße 26, Lichtenau)
Dalheim. Am ersten Sonntag im Februar findet alljährlich der Thementag
„Maria Lichtmess“ im Klostermuseum in Dalheim statt. In diesem Jahr
rundete den Thementag um 17 Uhr eine liturgische Feier der besonderen Art ab. Die Liturgie wurde von der Gemeindereferentin Annette Wagemeyer in Begleitung der Dalheimer MessdienerInnen Jonas und Maja
gefeiert. Erstmals wurde diese Lichtmessfeier von einem Projektchor aus
dem Pastoralverbund Lichtenau unter Leitung von Annegret Meyer und
Monika Richters unterstützt. 78 Sängerinnen und Sänger aus den verschiedenen Chören des Pastoralverbundes, dem Gemischten Chor Henglarn e.V., dem Frauenchor Sang & Klang Herbram, der Chorgemeinschaft
Siessertal Holtheim, dem Kirchenchor St. CäciliaHusen, der Chorgemeinschaft Frohsinn Kleinenberg und der Chorgemeinschaft St. Kilian Lichtenau gaben diesem Gottesdienst ein außergewöhnliches Ambiente. Der
stimmgewaltige Klang des Chores erzeugte bei den GottesdienstteilnehmerInnen Gänsehaut und animierte immer wieder zum Mitsingen.
Da die katholische Kirche am 2. Februar das Fest „Maria Lichtmess“ feiert,
stand natürlich das Symbol des Lichtes im Vordergrund. Die Mitfeiernden
waren eingeladen, selbst Licht zu entdecken und sich anhand der sinnenhaften Deutung in Gottes Nähe einzufühlen. Die Gedanken wurden
mittels der Geschichte „Licht kann man verschenken“ weiter geführt und
machten deutlich, dass jeder Mensch durch Freude, Hilfsbereitschaft, Gebet, Liebe und Zeugnis selbst Licht sein kann.
Text: Annette Wagemeyer
Gottesdienste April
Angaben ohne Gewähr.
Katholische Gemeinden - Pastoralverbund Lichtenau
www.pv-lichtenau.de
Samstag, 21.03.2015
17.30 Uhr Grundsteinheim
19.00 Uhr Henglarn
19.00 Uhr Holtheim
Sonntag, 22.03.2015
08.45 Uhr Lichtenau
08.45 Uhr Asseln
10.15 Uhr Atteln
10.15 Uhr Kleinenberg
10.15 Uhr Herbram
10.30 Uhr Dalheim
Samstag, 28.03.2015
17.30 Uhr Lichtenau,
Familiengottesdienst
17.30 Uhr Husen
19.00 Uhr Kleinenberg
20.00 Uhr Atteln
20.00 Uhr Lichtenau
10.15 Uhr Atteln
10.15 Uhr Kleinenberg
Karfreitag, 03.04.2015 Samstag, 11.04.2015
11.00 Uhr Lichtenau
Kinderkreuzweg
Karfreitagsliturgie
15.00 Uhr Lichtenau
15.00 Uhr Atteln
15.00 Uhr Kleinenberg
Karsamstag,
04.04.2015
Osternacht
20.00 Uhr Lichtenau
20.30 Uhr Atteln
21.00 Uhr Kleinenberg
Sonntag, 29.03.2015
Ostersonntag,
05.04.2013
08.45 Uhr Asseln
08.45 Uhr Iggenhausen
10.15 Uhr Atteln
10.15 Uhr Herbram
10.15 Uhr Holtheim
10.30 Uhr Dalheim
08.45 Uhr Asseln
08.45 Uhr Henglarn
08.45 Uhr Iggenhausen
10.15 Uhr Herbram
10.15 Uhr Husen
10.15 Uhr Holtheim
Gründonnerstag,
02.04.2015
Ostermontag,
06.04.2015
18.30 Uhr Holtheim
18.30 Uhr Husen
18.30 Uhr Asseln
20.00 Uhr Kleinenberg
08.45 Uhr Grundsteinheim
08.45 Uhr Husen
08.45 Uhr Lichtenau
10.15 Uhr Herbram
17.30 Uhr Lichtenau
17.30 Uhr Husen
19.00 Uhr Kleinenberg
Sonntag, 12.04.2015
08.45 Uhr Asseln
08.45 Uhr Iggenhausen
10.15 Uhr Atteln
Erstkommunion
10.15 Uhr Holtheim
Erstkommunion
10.15 Uhr Herbram
10.30 Uhr Dalheim
Samstag, 18.04.2015
17.30 Uhr Grundsteinheim
19.00 Uhr Henglarn
19.00 Uhr Holtheim
Evangelische Kirchengemeinden
www.evangelisch-in-lichtenau.de
Sonntag, 22.03.2015
Ostersonntag, 05.04.2015
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
Vorstellung der Konfirmanden
06.00 Uhr Lichtenau Ostergottesdienst
mit Abendmahl, anschließend Frühstück
Sonntag, 29.03.2015
Sonntag, 12.04.2015
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
mit Abendmahl
Karfreitag, 03.04.2015
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
zum Karfreitag mit Abendmahl
Sontag, 19.04.2015
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
Sonntag, 15.03.2015
10.00 Uhr Lichtenau Gottesdienst
Freie Christengemeinde Lichtenau
www.fcgl.de
Gottesdienst jeden Sonntag 10.30 Uhr
Sonntag, 19.04.2015
08.45 Uhr Atteln
08.45 Uhr Asseln
10.15 Uhr Lichtenau
Erstkommunion
10.15 Uhr Kleinenberg
Erstkommunion
10.15 Uhr Herbram
10.30 Uhr Dalheim
Evangelische Gemeinde Lichtenau
Pfarramt, An der Burg 2, Pfarrerin Karin Röthemeyer, Telefon: 05295 - 1035
Gemeindebüro: mittwochs und freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
E-Mail: PAD-KG-Lichtenau@kkpb.de, www.evangelisch-in-lichtenau.de
Freie Christen-Gemeinde Lichtenau
Lange Str. 14, Telefon: 05295 - 1847 und 930484, www.fcgl.de
Katholische Gemeinden: Pastoralverbund Lichtenau, buero@pv-lichtenau.de
Leiter des Pastoralverbundes, Pfarrer Josef Wördehoff
Telefon: 05295 - 98560, E-Mail: pastor.woerdehoff@pv-lichtenau.de
Wochentagsmessen in den Kapellengemeinden
Blankenrode
19.00 Uhr 24.03., 07.04.
Ebbinghausen
18.30 Uhr 25.03., 15.04. (Kapelle)
Grundsteinheim 08.45 Uhr 26.03., 09.04.
Hakenberg
19.00 Uhr 31.03.
18.00 Uhr 14.04.
Henglarn
18.30 Uhr 24.03., 31.03., 07.04.,
08.00 Uhr 14.04.
Pfarrgemeinde St. Kilian Lichtenau
Am Kirchplatz 6, Telefon: 05295 - 98560, E-Mail: buero@pv-lichtenau.de
Pfarrbüro: Mo., Di., Mi., Fr. von 9.00 bis 11.00 Uhr, Do. von 15.00 bis 17.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Achatius Atteln
Pastor Johannes Wiechers, E-Mail: pastor.wiechers@pv-lichtenau.de
Achatiusstr. 4, Telefon: 05292 - 1622, Pfarrbüro: 1. u. 3. Do. von 16.00 bis 17.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Cyriakus Kleinenberg
Pastor Stefan Stratmann, E-Mail: pastor.stratmann@pv-lichtenau.de
Telefon: 05647 - 9467822, Telefon: 05647 - 221 (Pfarrbüro)
Pfarrbüro: 1. und 3. Mittwoch 14.00 bis 15.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Alexander Iggenhausen
Pfarramt, Glasebachstr. 23, Telefon: 05295 - 221
Pfarrbüro: 1. Dienstag 9.00 bis 10.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Herbram
Johannesweg 4, Telefon: 05295 - 1532
Pfarrbüro: 1. und 3. Donnerstag von 12.00 bis 13.00 Uhr
Pfarrgemeinde St. Franziskus-Xaverius Holtheim
Zum Kornbühl 7, Telefon: 05295 - 413
Pfarrbüro: 1. und 3. Donnerstag 16.00 bis 17.00 Uhr
Gemeindereferentin Annette Wagemeyer, Telefon: 05295 - 985614
Mobil: 0152 - 01734094, E-Mail: annette.wagemeyer@pv-lichtenau.de
Im m er gu t in fo rm ie rt :
Unsere nächste Ausgabe: 18. April 2015
Anzeigenschluss: 04.04.2015 • Redaktionsschluss: 06.04.2015
www.die15.com | redaktion@die15.com
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Kultur in Lichtenau
Eine Mal- und Kreativschule für Lichtenau Herbram
Lichtenau. Sabine Jaekel eröffnet in Lichtenau-Herbram eine Mal- und
Kreativschule. Diese Bezeichnung trifft genau die Räumlichkeiten, denn
diese befinden sich in derehemaligen Grundschule Lichtenau-Herbram.
Seit fast 1½ Jahren steht die Schule leider leer und ein Arbeitskreis hat
sich zusammengetan, um das alte Schulgebäude nicht verkommen zu
lassen. Von Anfang an spielte Sabine Jaekel mit der Idee, viel Platz für die
Kunst zu schaffen. Nun ist es soweit. Der Bürgermeister von Lichtenau,
J. Hartmann hat sofort „grünes Licht“ gegeben, Verständnis und Unterstützung zugesagt.
Sabine Jaekel, die als Autodidaktin ihrer Leidenschaft –dem Malen- konsequent gefolgt ist, hat durch Weiterbildung die theoretischen Grundlagen durch ein Fernstudium am ILS undbei vielen Workshops geschaffen.
Im Paderborner Raum, in Kiel, in Bad Reichenhall und in der Schweiz
erlernte sie viele verschiedene Techniken, um ihren Gefühlen zu Farben
und FormenAusdruck zu verleihen. Nach anfänglichen abstrakten Arbeiten wendete sie sich auch immer mehr der gegenständlichen Malerei zu
(im Gegensatz zu den meisten Künstlern). Die Liebe zu Menschen und zur
Natur spiegeln sich in diesen wider.
Während ihrer Mitgliedschaft in den Kunstvereinen Paderborn, Bad
Driburg-Dringenberg, Art Savour–Schweiz und im Malkreis FürstenbergBleiwäsche hat sie viel aufgenommen, was für eine Zusammenarbeit in
einer Malschule wichtig ist. Neben theoretischen Grundlagen ist für sie
der wichtigste Bestandteil die Freude am kreativen Schaffen.
In Lichtenau Herbram werden dann regelmäßig Malkurse für Kinder, Kurse für Kinder mit Handicap, aber auch für Erwachsene (Anfänger und
Fortgeschrittene) angeboten. Für die meisten Kurse wird lediglich ein
Materialkostenbeitrag erhoben. In der idyllischen Gegend in ländlichen
Herbram können auch Kindergeburtstage gebucht werden.
Ein wichtiger Grundstein, den Sabine Jaekel auch legen will, ist eine
Ateliergemeinschaft. Interessenten/Künstler, die sich regelmäßig treffen
möchten, um sich auszutauschen, Gemeinsamkeit erleben möchten, vielleicht auch gemeinsame Ausstellungen organisieren, können gegen einen
geringen monatlichen Beitrag dazugehören. Einladungen von Gastdozenten sind ebenso geplant. Auch Gruppen, die sich zum basteln, stricken o.a.
kreative Gruppen zusammentun, können die Räumlichkeiten gegen eine
kleine Spende nutzen.
Ein Grundsatz von Sabine Jaekel ist: Die Freude am kreativen Schaffen
steht an erster Stelle. Die kleine Malschule soll sich materiell tragen, evtl.
Gewinne werden an caritative Vereine gespendet. Wer Material spenden
möchte (Malbücher, Bücher über Kunst, Tapetenreste, Blei- und Buntstifte, Ton- und Malpapier, Keilrahmen, Acryl- und andere Farben, Pinsel,
Bastelscheren, Heißklebepistolen, Anspitzer, Lacksprays u.a.) meldet sich
bitte bei Sabine Jaekel persönlich. Regelmäßige Termine und Informationen erhalten interessierte Menschen unter www.sabinejaekel.de
Zur Eröffnung der Malschule am 1. Mai 2015 um 15.00 Uhr sind alle
Gäste herzlich willkommen.
Apothekennotdienst | Service
20.03. St.Laurentius-Apotheke, Paderborner Str. 62, Borchen
21.03. Rathaus Apotheke oHG, Rathausplatz 4, 33098 Paderborn
22.03.
Amts-Apotheke Atteln, Finkestr. 32, Atteln
23.03. Bonifatius-Apotheke, Dr.Rörig-Damm 84-86, Paderborn
24.03. Apotheke im Facharztzentrum, Mersinweg 22, Paderborn
25.03. Apotheke Am Lichtenturm, Lichtenturmweg 41, Paderborn
26.03. St.Laurentius-Apotheke, Paderborner Str. 62, Borchen
27.03.
Engel-Apotheke, Lange Str. 46, Lichtenau
Apotheken:
Zahnärzte:
Amts-Apotheke
Finkestraße 32 l 33165 Lichtenau-Atteln
Telefon: 0 52 92 / 642 l www.apotheke-atteln.de
Dr. med. dent. Kai Gerrit Muhlack
Lange Str. 60 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 16 06 l www.dr-muhlack.de
Apotheken-Notdienst:
Telefon: 0137 / 88 82 28 33
Tierärzte und Tierheilpraxen:
Dr. Vytautas Ponelis
Engel-Apotheke
Zur Heiligenrieke 24 l 33165 Atteln
Lange Straße 46 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 98 620 l www.engelapolichtenau.de Telefon: 0 52 92 / 15 00
Notfalldienst der niedergelassener Ärzte:
Telefon: 0180 / 50 44 100
28.03. MediCo Apoth. oHG - Brüderkrankenh., Husener Str. 48, PB
29.03. Südstadt-Apotheke, Dringenbergerstr. 47, Bad Driburg
Ärzte:
30.03. Süd-Apotheke im Südring, Pohlweg 110, 33100 Paderborn
Allgemeinmedizin
31.03. St.Vitus-Apotheke, Lange Str. 21, 34439 Willebadessen
01.04. Apotheke im TAO-Gesundheitspark, Driburger Str. 42, PB
02.04. Löwen-Apotheke, Kamp 25, 33098 Paderborn
03.04. Marien-Apotheke, Kasseler Tor 18, 34414 Warburg
04.04. St.Florian-Apotheke, Florianstr. 6, 33102 Paderborn
05.04. Delphin-Apotheke, Detmolder Str. 8, 33102 Paderborn
06.04. Apotheke Auf der Lieth, Auenhauser Weg 7, Paderborn
07.04. Heierstor-Apotheke, Heierswall 2, 33098 Paderborn
08.04. St.Vitus-Apotheke, Lange Str. 21, 34439 Willebadessen
09.04.
Engel-Apotheke, Lange Str. 46, Lichtenau
10.04. Bonifatius-Apotheke, Dr.Rörig-Damm 84-86, Paderborn
11.04. Pader-Apotheke, Borchener Str. 29, 33098 Paderborn
12.04. Apotheke im Facharztzentrum, Mersinweg 22, Paderborn
13.04. Le Mans-Apotheke, Le Mans-Wall 9, 33098 Paderborn
14.04. Hirsch-Apotheke Westheim, Kasseler Str. 28, Marsberg
15.04. Süd-Apotheke im Südring, Pohlweg 110, 33100 Paderborn
16.04. Apotheke am Berliner Ring, Arndtstr. 23, 33100 Paderborn
17.04. Apotheke am Alten Markt, Lange Str. 75, Bad Driburg
18.04. Sintfeld-Apotheke, Forstenburgstr. 14, Bad Wünnenberg
19.04. Löwen-Apotheke, Kamp 25, 33098 Paderborn
Dr. med. Stefan Albrecht
Lange Str. 55 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 93 05 60
Allgemeinmedizin + Sportmedizin
Gemeinschaftspraxis Dr. med. Frank Bagger
Driburger Str. 15 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 228 und 229
Allgemeinmedizin + Naturheilkunde
Dr. med. Gerhard Lay
Ermlandstr. 17 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 10 05 und 10 11
Allgemeinmedizin + Psychotherapie
Dr. med. Norbert Uphoff
Heierstr. 13 l 33165 Lichtenau-Atteln
Telefon: 0 52 92 / 18 00 l www.dr-med-uphoff.de
Tierärztliche Praxis für Kleintiere Peter Söhl
Lange Straße 18 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 99 8 99-0 l www.tgz-lichtenau.de
Tieräztliche Klinik für Kleintiere - Tierärztliche Praxis
Karl-Josef Knoop
Im Soratfeld 2 - 4 l 33165 Lichtenau
Telefon: 0 52 95 / 98 500 l www.tierklinik-lichtenau.de
Tierheilpraxis - Naturheilkunde für Tiere Sablotny
Sandheide 1a l 33165 Herbram
Telefon: 0 52 95 / 99 75 57 l www.tierheilpraxis-sablotny
Stadtverwaltung:
Stadt Lichtenau
Lange Str. 39 l 33165 Lichtenau l www.lichtenau.de
Wichtige Telefonnummern:
Zentrale: Bürgerbüro: TZL: Stadtwerke: 0 52 95 / 89-0
0 52 95 / 89-50
0 52 95 / 99 88 41
0 52 95 / 99 76 88-11
Anzeigenberatung und -verkauf
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Im Leihbühl 21 l 33165 Lichtenau
Tel.: 0 52 95 / 66 29 041 l Mobil: 0 163 / 79 50 170
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