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Herbst
Wärme
Farbe
Düfte
noch einmal kräftig
einatmen
horten
für
kalte
dunkle
dürre Tage.
Ob der Vorrat reicht?
Katharina Wagner, pbs
Oktober 2014
Inhalt
Vorwort: Propst Kösling aus Verden
Gottesdienste und Termine
Monatsspruch: Herr Martin Paluch aus Rotenburg
Freud und Leid
Interview mit Pfarrer Herzig
Buchtipp
Was bedeutet eigentlich...Vakanz?
Schutzengel
Prävention - ACK
Ansprechpartner
Seite nicht nur für Kinder
Abschied von Pfarrer Lütge
Liebe Schwestern und Brüder,
heute ist Montag, der 22. September
2014.
Gestern war die Verabschiedung und
ich stehe noch unter dem Eindruck der
vielen Begegnungen.
Ich möchte mich noch einmal herzlich
bei Ihnen allen bedanken. Durch Ihre
Worte – gesprochene und geschriebene – haben Sie Ihre Verbundenheit mit
mir zum Ausdruck gebracht.
Ich selbst habe während der Heiligen
Messe gemerkt, wie sehr mir der Abschied nahe geht.
Nun freue ich mich auf ein paar freie
Tage. Nach meinem Umzug werde ich
dann am 19. Oktober in Mellendorf
und Schwarmstedt als Pfarrer eingeführt.
Herzlich danken möchte ich im Auftrag des Vereins „Mi Mañana“
für insgesamt 1.668,-- €.
Der Kindergarten in Poroja (Ecuador)
soll erweitert werden. Dafür muss ein
Grundstück angekauft werden. Ein
paar Quadratmeter können wir beisteuern.
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2
Kirche verbindet
Aus unserer Personalabteilung in Hildesheim wurde mir mitgeteilt, dass es
fester Wille des Bischofs ist, meinen
Nachfolger hier in Rotenburg und Zeven spätestens zum 1. Advent 2014 zu
benennen. Es braucht hinterher noch
etwas Zeit, um das Pfarrhaus zu renovieren und dem neuen Pfarrer den Abschied in seiner bisherigen Wirkungsstätte zu ermöglichen. Aber wir dürfen
gemeinsam die Hoffnung haben, dass
Sie im Frühjahr wieder einen eigenen
Pfarrer haben. Bis dahin übernimmt
Propst Kösling die Vertretung.
So grüße ich Sie herzlich
Pfarrer Hartmut Lütge
Vorwort
Kirche verbindet
Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Freunde und Förderer unserer
Gemeinde.
Boldt und Ihnen, den ehrenamtlichen
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen
werden wir die Vakanzzeit gut gestalten.
Dennoch wird es in den kommenden
Wochen und Monaten ganz wichtig
sein, dass Sie immer mal wieder auf
die Internetseite unserer Gemeinde
schauen, ob z.B. Gottesdienste wirklich zur gewohnten Zeit stattfinden,
welche Veranstaltungen angeboten
werden und was es sonst so an Neuem
in der Gemeinde gibt.
Sicherlich werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass - aufgrund der
langen Anfahrt - Termine langfristig
geplant werden müssen oder ich eben
nicht so präsent sein werde, wie Sie es
bisher bei einem eigenen Pfarrer vor
Ort gewohnt waren. Aber ich werde
mich bemühen.
In einem seelsorgerlichen Notfall können Sie mich direkt über folgende
Nummer erreichen: 04231 – 2518!
Ich hoffe auf eine gute und gesegnete
Zeit und freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.
Zunächst möchte ich - auch im Namen
des ganzen Dekanates Verden – Herrn
Pfarrer Lütge für seinen achtjährigen
Dienst in unserer Gemeinde und davon die letzten 20 Monate zusätzlich
als Pfarrverwalter in Walsrode und
kommissarischer Dechant im Dekanat
danken.
Nachdem Herr Pfarrer Hartmut Lütge
nun verabschiedet worden ist, habe
ich die Verantwortung für unsere Gemeinde bis zur Ernennung eines neuen
Pfarrers übernommen. Mein Name ist
Bernd Kösling und ich bin seit elf Jahren Pfarrer der katholischen Propsteigemeinde Sankt Josef sowie Propst in
Verden. Ich freue mich, in den nächsten Wochen und Monaten Sie kennen
zu lernen und für Sie da zu sein. Mit Ihnen hoffe ich, dass Sie möglichst bald
einen neuen Pfarrer bekommen. Aber
auch ich weiß nicht, wie lange es bis
dahin dauern wird. Lassen Sie uns diese Zeit gemeinsam bewältigen.
Ich hoffe, dass es uns gemeinsam gelingt, die nächsten Wochen und Monate so zu gestalten, dass möglichst viel
- hier vor allem die Gottesdienste und
Eucharistiefeiern - erhalten bleibt,
dass wir die Wahlen der Gremien gut
„über die Bühne bringen“ und sowohl
der Pfarrgemeinderat als auch der Kirchenvorstand dann einen guten Start
in die neue Legislaturperiode haben.
Zusammen mit Herrn Pfarrer Herzig,
Herrn Pater Vianney Kahlig und unserem Gemeindereferenten, Herrn Michael Hanke sowie den beiden Sekretärinnen Frau Knigge und Frau
Herzliche Grüße
Ihr Propst Bernd Kösling
Pfarrverwalter für Corpus Christi in
Rotenburg und Zeven
3
Gottesdienste
4
Kirche verbindet
Mi.01.10. 18.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Do. 02.10. 09.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Fr. 03.10. 09.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
27. Sonntag im Jahreskreis: L1: Jes 5,1-7; L2: Phil 4,6-9; Ev: Mt 21,33-34
Sa. 04.10 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
So. 05.10. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe +Albert Brinker
10.00 Uhr Zeven
Eucharistische Anbetung
Mo. 06.10. 19.00 Uhr Rotenburg Eucharistische Anbetung
Di. 07.10. 18.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 08.10. 18.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Do. 09.10. 09.00 Uhr Zeven
Wortgottesfeier
28.Sonntag im Jahreskreis: L1: Jes 25,6-10a; L2: Phil 4,12-14.19-20; Ev: Mt 22,1-14
Sa. 11.10. 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe als Familiengottesdienst
So. 12.10. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe als Familiengottesdienst
++Fam. Fanselow, Schukai u. Preuß
10.00 Uhr Zeven
Rosenkranzgebet
Mo. 13.10. 19.00 Uhr Rotenburg Eucharistische Anbetung
Di. 14.10. 18.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 15.10. 18.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Do. 16.10. 09.00 Uhr Zeven
Wortgottesfeier
29. Sonntag im Jahreskreis: L1: Jes 45,1.4-6; L2: 1 Thess 1,1-5b; Ev: Mt 25,15-21
Sa. 18.10. 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
So. 19.10. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe
10.00 Uhr Zeven
Eucharistische Anbetung
Mo. 20.10. 19.30 Uhr Rotenburg Eucharistische Anbetung
Di. 21.10. 15.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 22.10. 15.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Do. 23.10. 09.00 Uhr Zeven
Wortgottesfeier
Gottesdienste + Termine
30. Sonntag im Jahreskreis: L1: Ex 22,20-26; L2: 1 Thess 1,5c-10; Ev: Mt 22,34-40
Sa. 25.10. 17.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
So. 26.10. 09.30 Uhr Rotenburg Heilige Messe ++Gerhard Grafe u. Josef
Rotezek; +Christine Althoff
10.00 Uhr Zeven
Rosenkranzgebet
Mo. 27.10. 19.00 Uhr Rotenburg Eucharistische Anbetung
Di. 28.10. 18.00 Uhr Zeven
Heilige Messe
Mi. 29.10. 18.00 Uhr Rotenburg Heilige Messe
Do. 30.10. 09.00 Uhr Zeven
Wortgottesfeier
Termine
Do. 02.10.
Fr. 03.10.
Sa. 11.10.
Do. 16.10.
17.10.-19.10.
20.00 Uhr
09.30 Uhr
18.00 Uhr
19.30 Uhr
Di. 21.10.
Mi. 22.10.
15.00 Uhr Zeven
15.00 Uhr Rotenburg
Rotenburg
Rotenburg
Zeven
Rotenburg
Rotenburg
Treffen der Bibelfreunde
Frühstück nach der Heiligen Messe
Klön- und Spieleabend
Frauengemeinschaft: Apfelverkostung
Männergemeinschaft: Wochenendfahrt
an die Mosel
Seniorennachmittag
Seniorennachmittag
Die Gruppenstunden zur Erstkommunionvorbereitung finden statt
in Rotenburg:donnerstags 16.15h -17.45h
in Zeven: samstags 15.00h - 16.30h
In der Zeit nach der Verabschiedung von Pfarrer Lütge (Vakanz) können die
Messen am Donnerstag (Zeven) und Freitag (Rotenburg) nur unregelmäßig
als Wortgottesdienst stattfinden. Bitte achten Sie auf die Ankündigung im
Pfarrbrief.
Kirche verbindet
Kollekten im Oktober
05.10. Caritaskollekte
26.10. Weltmissionssonnag
Alle anderen Kollekten
verbleiben in der Gemeinde
Vielen Dank für Ihre Spenden im
August und September
1.115,69 € Für unsere Gemeinde
270,55 € Für die Domkirche
201,63 € Kirchliche
Öffentlichkeitsarbeit
5
Monatsspruch
J. Sirach 35,10
genhöhe mit IHM sprechen können:
Gott bleibt Gott, der „angebetet und
verherrlicht“ werden möchte (In der
Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem
Gott, sollst du dich niederwerfen und
ihm allein dienen. Mt 4,10), vor dem
wir in tiefster Ehrfurcht die Knie beugen und dem wir alle Ehre und Ruhm
zuteil werden lassen sollen. Vielleicht
haben unsere Vorfahren diesen Aspekt
zum Beispiel bei der Gestaltung der
Hochaltäre besser zum Ausdruck gebracht als wir es heute mit einer sonderbaren „Nüchternheit“ vermögen.
Die Anbetung und Verherrlichung Gottes steht über und vor allem Tun. Das
erste Gebot verdeutlicht das: „Du
sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen, ganzer Seele und
mit all deiner Kraft.“ Dtn 6,4 Im täglichen Gebet, in der eucharistischen Anbetung und natürlich in der Eucharistiefeier geben wir Gott die Ehre. Ob
einmal im Jahr oder einmal in der Woche als freigebig anzusehen ist, möge
jede(r) selbst entscheiden. Ein „du
musst“ kann, ich würde sogar sagen,
darf es nicht geben. Halten wir uns an
den Herrn, er sagt: Du sollst! Das wiederum sollten wir aber Ernst nehmen.
Dass Gott uns nicht knechten möchte,
weiß letztlich jeder, der sich auf IHN
einlässt, ER gibt bei weitem mehr
zurück als wir IHM je geben könnten.
Oh, wie wunderbar bist du doch, unser
Herr und Gott!!
Martin Paluch
Ich muss zugeben, als ich den Vers für
den Monat Oktober las, stand ich
zunächst etwas ratlos da. Was soll man
denn dazu noch schreiben, es ist doch
eigentlich alles gesagt. Wenn man
dann noch das Umfeld dieses Verses
betrachtet, könnte man meinen, mit
dem Opferkult des Tempels haben wir
nichts mehr zu tun, im Gegenteil, wir
werden doch von Christus beschenkt,
unserem Freund und Bruder. Wie so
oft tut sich dann doch ein Fenster auf;
Eucharistie können wir ohne den Opferkult des Tempels zu Jerusalem nicht
verstehen, ja, es gäbe unsere Feier
überhaupt nicht. Wir, die Kirche, bringen Gott unsere Opfergaben dar, durch
die Hand ihrer Priester. Ein scheinbares Paradoxon, Christus selbst ist das
Opfer, die Kirche bringt es dar, durch
die Hand ihrer Diener. Worin besteht
da unser Anteil, unser Opfer? In den
paar Euro der Kollekte? Man mag erahnen, welch tiefes Geheimnis in jeder
Eucharistiefeier liegt, nicht nur in dem
Geschenk, Anteil zu haben am Leib
und Blut des Herrn wenn wir die Kommunion empfangen. Nein, vorweg
steht ein Opfergang, eine Opferung
die alles in den Schatten stellt, was
Menschen je wem und wo auch immer
geopfert haben. Bei allem Bemühen
deutlich zu machen, dass wir Kinder
des allmächtigen Gottes sind, wir
durch Christus Erben sind, wir auf Au6
Kirche verbindet
Freigebig ehre den Herrn, nicht
gering sei die Gabe in deinen
Händen.
Freud und Leid
Kirche verbindet
Aus Datenschutzgründen
dürfen keine Personenbezogenen Daten im Internet veröffentlicht werden. Diese
Daten befinden sich nur in
der Druckversion unseres
Pfarrbriefes.
7
Interview mit Pfarrer Herzig
Karl-Ludwig Herzig, Pfr.
Meine Zeit als Subsidiar
(„Hilfspriester“) in der Gemeinde Rotenburg geht zu
Ende.
Was sich verändert hat?
Ganz sicher mein Priesterbild, aber
auch mein Kirchenbild. Einschneidend
war das Vatikanische Konzil, die Öffnung der Kirche zur Welt. (Stichwort
Dialog und der Grundsatz „ecclesia
semper reformanda“- die Kirche
braucht immer Erneuerung!). Enttäuschend, die nach-konziliaren Blockierungen. Das hat mich schon ziemlich
mitgenommen. Mein Glaube, meine
Hoffnung lebt an der kirchlichen Basis
(wo zwei oder drei …). Vieles andere
ist mir nicht mehr wichtig.
Ich bleibe Gemeindemitglied und helfe auch gern, wo Not am Mann ist.
Nun soll ich etwas über mich schreiben. Na gut, dann will ich es versuchen. Was wollen Sie wissen?
Woher ich komme?
Geboren bin ich in Schlesien, genauer
gesagt in Albendorf im Glatzer Bergland. Im Jahre 1939. Da habe ich den
Glauben mit der Muttermilch eingesogen. Das war ein gutes Erbe. Meine
Mutter Irene war Schneiderin, mein
Vater Stefan Buchhalter. Ich bin ein
Einzelkind.
Ob ich das nie bereut habe?
Ich habe viel Gutes erlebt. Ich denke
an die vielen Menschen, die ich als
Seelsorger begleiten durfte, das Vertrauen, das sie mir geschenkt haben,
die Hilfe, die ich erfahren habe, die Orte, wo ich mit Menschen Kirche gestalten durfte: Mandelsloh, Hemmoor, Lilienthal. Große Dankbarkeit, auch für
Krisen und Schweres!
8
Kirche verbindet
Warum ich Priester geworden bin?
Eine fromme Antwort: weil es Gott so
wollte. Eine menschliche Antwort: weil
ich durch meine Eltern die Kirche als
einen guten Ort, als ein Stück Heimat
erlebt habe.
Interview mit Pfarrer Herzig
Was ich von Papst Franziskus halte?
Ein Wunder, dass er gewählt wurde! Er
sagt, worauf es ankommt, und vor allem: worauf es nicht ankommt. Er ist
die personifizierte Reform der Kirche.
Zurück zur Einfachheit und Klarheit
des Evangeliums! Den Glauben leben.
Er fordert uns alle heraus.
Was mich freut?
Der treue Einsatz aller Ehrenamtlichen.
Was ich wünsche?
Dass viele zu dem alten katholischen
Grundsatz zurückfinden: kein Sonntag
ohne Kirche! Sie schaden sonst nur ihrem Glauben und der Gemeinde.
Was ich der Gemeinde sagen möchte?
Danke für alles Verständnis und alle
Geduld mit mir. Und einen guten Weg
in die Zukunft!
Ob ich Angst vor dem Sterben habe?
Ja, schon. - Aber die Hoffnung, dass
sich einmal alle Rätsel lösen, die mildert das. Ich glaube an das, was ich ein
Leben lang anderen gepredigt habe,
und freue mich auf das, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Kirche verbindet
Was das wäre?
Wir müssen noch „katholischer“ werden, im eigentlichen Sinne, eine Kirche
für alle, d.h. offener in mancher Hinsicht: für die Armen in unserer Nähe
und in aller Welt, für die Zuwanderer,
für die „unter die Räuber gefallenen“,
für die Kirche weltweit, für die Bewahrung der Schöpfung, für die Ökumene,
für alle Menschen guten Willens.
9
Buchtipp
Sinnzeit
Wer fragt, will nicht unbedingt eine
Antwort, sondern Hinweise, eine Erweiterung des eigenen Horizontes.
Verbindung zwischen Himmel und Erde. Das bietet die Sinnzeit - einmal im
Monat als offene Gottesdienstform
und jetzt neu in gedruckter Form.
Zeit für die großen Fragen
des Lebens. Der Buchtipp für
Zweifler, Ungläubige und andere gute Christen
Die Zielgruppe: Zweifler, Ungläubige
und andere gute Christen, wie es im
Untertitel des Buches heißt. "Für mich
ist die Sinnzeit von Anfang an bis heute eine Verbindung zwischen Himmel
und Erde, zwischen Gott und den Menschen", sagt Johannes Simon. Mit den
3 mal 7 Themen des Buches, wie z.B.
dem „Bruttosozialglück“, „Wunderland
Wundenland Liebe“ oder „Vater Mutter
Tochter Sohn“, stellt er solche Verbindungen her - mit einer Ansprache, einem weiterführenden „Bibeltext für
unterwegs“ und einem frei formulierten Gebet. Jede Seite überraschend
anders. Der Kommunikationsdesignerin Birgit Seuffert von factum | adp ist
es gelungen, die Besonderheiten der
Texte grafisch zu unterstreichen - dezent betonend, mit Zeichnungen in
Scherenschnitt-Optik, jede Seite überraschend anders, mit viel Liebe zum
Detail.
Sinnzeit - so heißt nicht nur eine Gottesdienstform, die Johannes Simon,
der Leiter von Pfarrbriefservice.de, in
seiner Funktion als Familienseelsorger
im Dekanat Haßberge (Bistum Würzburg) 2002 entwickelt hat. So heißt
druckfrisch auch das Buch, das wesentliche Elemente aus zurückliegenden Gottesdiensten enthält. Johannes
Simon präsentiert darin 21 "Angebote", wie er es formuliert, Fragen des
Alltags, die oft auch die großen Fragen
des Lebens sind, in neuem Licht zu betrachten.
Ein ungewöhnliches Layout in durchgängig vierfarbigem Druck macht das
hochwertig verarbeitete Buch zu einem kleinen Kunstwerk. Hinweise statt
Antworten "Was oder wer hilft mir, den
Weg durch das Leben zu finden mit
der Sehnsucht nach Respekt, Anerkennung und Geborgenheit in meinem
Herzen? Wonach richtet sich mein innerer Kompass aus, wenn es was zu
gewinnen, zu verdienen, zu teilen, zu
helfen gibt? Und schließlich, wen erwarte ich, was wartet, wenn der letzte
Vorhang des Lebens fällt, wenn die
letzte Szene meines irdischen Lebensfilms endet?" Diese Fragen, im Vorwort
formuliert, leiten die "Sinnzeit", ob als
gottesdienstliche Feier oder in gedruckter Form. Doch der Autor weiß
aus seiner Arbeit als Pastoralreferent:
10
Kirche verbindet
Johannes Simon: Sinnzeit für Zweifler,
Ungläubige und andere gute Christen.
Ca. 120 Seiten, durchgehend vierfarbig,
14 x 20,6 cm, gebunden. 14,80 Euro.
Bezug unter www.sinnzeit.de/buchbestellung
Was bedeutet eigentlich......?
Die Vakanz
Vom lateinischen vacans
Bedeutung: ‚leer‘, ‚unbesetzt‘
...bezeichnet ein Amt oder eine Arbeitsstelle, die momentan nicht besetzt ist und zur Neubesetzung ausgeschrieben ist. Besonders in der Amtssprache der Kirche findet der Begriff
Verwendung. Traditionell nennt man
die Zeit, in der eine Kirchengemeinde
die Pfarrstelle ausschreibt, als Vakanzzeit.
Pater Vianney Kahlig
Ein Administrator
vom lateinischen
administrare
Bedeutung: „verwalten“
Kirche verbindet
...ist im Katholischen Kirchenrecht der
Vorsteher eines juristisch selbstständigen Kirchengebietes oder einer bestimmten Einrichtung.
Es gibt verschiedene Formen eines Administrators, ein Pfarradministrator ist
ein vom Bischof oder Diözesanadministrator vorübergehend zur Leitung
einer Pfarrei bestellter Geistlicher.
Diese Aufgabe übernimmt in unserer
Gemeinde nach der Verabschiedung
von Pfarrer Lütge Probst Kösling aus
Verden. Gemeinsam mit Pater Vianney
Kahlig wird er in Zeven und Rotenburg
mit uns die heilige Messe feiern und
Ansprechpartner sein für alle pastoralen Angelegenheiten bis ein neuer
Pfarrer die Leitung unserer Gemeinde
übernehmen wird.
© Mediothek des Bistums Passau; Quelle: Emotionen (Bilder-CD)
11
Schutzengel
Die Verehrung der
Schutzengel
hat sich in der Liturgie der kath.
Kirche vor allem
im 15. u. 16.
Jahrh. verbreitet.
1670 legte Papst
Pius X. das
Schutzengelfest
auf den 2. Oktober fest. Das Fest
erinnert an das
Wirken der Schutzengel, die die Menschen in ihrem Leben begleiten und
vor Schaden bewahren.
Nicht nur jeder Mensch, auch Königreiche und Staaten, Landstriche und
Städte, Diözesen und Kirchen, Vereine
und Familien haben dadurch ihren Engel, der sie beschützt. Auch wenn Engel nicht in allen Religionen populär
sind, so glaubt doch die gesamte
Menschheit an einen persönlichen
Schutzbegleiter.
In den Büchern Daniel und Henoch im
alten Testament werden Engel mit Namen und bestimmten Aufgaben erwähnt. Im Buch Tobit, welches vermutlich aus dem 2. Jahrh. v. Chr. stammt,
wird das schützende Wirken des Engels Raphael beschrieben, der Tobias
auf dessen Reise begleitet.
Auch Jesus spricht wiederholt von Engeln, die den Menschen auf seinem Lebensweg begleiten. Über die Kinder
sagt er: "Ihre Engel im Himmel sehen
stets das Angesicht meines himmlischen Vaters." Damit bringt er zum
Ausdruck, dass jeder einzelne Mensch
und gerade das kleine Kind vor Gott
Quellen: Kath. Erwachsenenkatechismus, ökum. Heiligenlexikon, Wikipedia.
Marie-Luise Höying
12
Kirche verbindet
einen unendlichen Wert besitzt. Die
Engel sind uns Helfer und Bürgen
dafür, dass unsere Hoffnung und Sehnsucht nicht ins Leere geht, dass uns
der Himmel offensteht.
Als Mutter bete ich jeden Morgen um
den Schutz des Schutzengels für meine Familie. Ich schicke ihn mit meinen
Lieben mit, egal wohin diese gerade
unterwegs sind. So manche kritische
Situation ist gutgegangen, eben weil
der Schutzengel dabei war. So ist es
auch selbstverständlich, dass ich mich
am Ende des Tages bei ihm bedanke.
In den Landkreisen Harburg, Heidekreis und anderen Landkreisen in
Deutschland gibt es eine "Aktion
Schutzengel". Sie richtet sich an junge
Frauen, die ihren Einfluss auf die jungen Männer geltend machen sollen,
um so die Zahl der tödlichen Unfälle
nach z.B. Discobesuchen zu verringern.
Das Ergebnis: Diese Unfälle sind
tatsächlich drastisch zurückgegangen.
Auch der ADAC Niedersachsen-Sachsen Anhalt unterstützt mittlerweile
diese Aktion, und die Idee setzt sich
deutschlandweit immer mehr durch.
Das beweist, dass es nicht nur "himmlische" Schutzengel gibt, sondern auch
ganz real in unserer irdischen Welt.
In Bretten/Landkreis Karlsruhe gibt es
ein Museum zum Thema Schutzengel
mit Exponaten aus 6 Jahrhunderten.
Viele Kirchen und Kapellen in
Deutschland, Österreich, Italien und
der Schweiz stehen unter dem Patronat der hl. Schutzengel.
Prävention - ACK
Präventionskurse
Erste Hilfe in Sachen Kindeswohlgefährdung
Jeder, der in Deutschland einen Führerschein macht, muss einen Nachweis
in 1. Hilfe vorlegen können. Nicht, weil
er ein potenzieller Unfallfahrer ist und
andere Menschen in Gefahr bringt.
Sondern, weil es gut möglich ist, dass
er als Erster an einem Unfallort sein
wird; und damit er dann weiß, was zu
tun ist. Damit er helfen kann.
Nichts anderes wollen wir mit unseren
Präventionskursen erreichen. Durch
Ihre ehrenamtliche Arbeit sind Sie
häufig mit Kindern und Jugendlichen
in Kontakt. Vielleicht sehen Sie etwas,
das alle anderen übersehen. Vielleicht
werden Sie angesprochen, um Hilfe
gebeten, weil ein junger Mensch Vertrauen zu Ihnen gefasst hat. Dabei wollen wir Ihnen helfen. Dann hinzusehen, wenn andere wegsehen. Zu erkennen, was andere nicht wahr haben
wollen. Mit Situationen umzugehen,
die für keinen von uns leicht sind. Das
Vertrauen zu rechtfertigen, das andere
in Sie setzen.
Einladung
"Reformation aus der
Sicht der evangelischen Kirche"
ökumenischer Vortrag und
Gespräch
Referent:
Prof. Dr. Christian
Barnbrock
24.10.14, 19.00 Uhr
im Gemeindehaus der
Stadtkirche Rotenburg
Der nächste Präventionskurs findet am
18.10.14 von 10 - 17 Uhr in Rotenburg
statt. Anmeldungen nehmen die Pfarrbüros entgegen.
Kirche verbindet
Imogen Stühler
13
Ansprechpartner
Pfarradministrator
Propst Bernd Kösling
04231-2415
berndkoesling@hotmail.com
Gemeindereferent
Michael Hanke
04261 - 960097
Stellv. Kirchenvorstand
Pfarrgemeinderat
Frau Merklein
Herr Schimmöller
Frau Friberg
04281 - 7632
04269 - 6384
04261 - 4140520
Caritas Helferkreis
N. N.
Messdiener Rotenburg
Frau Beckmann
Messdiener Zeven
Bastian Silies
04281-3560
Pfadfinder Zeven
Frau Ohlendorf
04281 - 9519484
Öku Pax
Herr Kroll
04263 - 984061
Band "Um Himmels Willen"
Herr Wehrmeister
04281 - 988501
Kirchenchor Corpus Christi
Frau Wiesendahl
04261 - 62271
Männergemeinschaft
Herr Wagner
04261 - 82743
Seniorenkreis
Frau Olliges (Zeven)
Frau Fries (Rotenburg)
Herr Wagner
04281 - 1749
04261 - 63166
04261 - 82743
Busfahrdienst Rotenburg
Krankenhausseelsorge
Rotenburg
Krankenhausseelsorge Zeven
Herr Hanke
Frau Schneider
Frau zum Felde
Frau Boldt
Ehe- Familien- und Lebensberatung Frau Aßmus
Jugendreferentin im Dekanat Verden Frau Stühler
Pfarrbüro Rotenburg
Pfarrbüro Zeven
Frau Knigge
Frau Boldt
Tel.: 04261 - 960096
Fax: 04261 - 960098
04261 - 772007
04261 - 82154
04281 - 1773
04281 - 5765
04231-84222
0151 - 57231978
Te.: 04281 - 2510
Fax: 04281 - 956668
Nordstraße 14, 27356 Rotenburg
Hoftohorn 9, 27404 Zeven
buerorotenburg@kirche-verbindet.de
buerozeven@kirche-verbindet.de
Bürozeiten:
Bürozeiten:
Mo, Di, Fr: 8:00 h - 12:00 h
Di, Mi, Fr: 08:00 h - 12:00 h
Verantwortlich
Pfarrbrief der Pfarrgemeinde Corpus Christi, Nordstraße 14, 27356
Rotenburg (Wümme) mit Christ König, Hoftohorn 9, 27404 Zeven
Propst B. Kösling, Pfarrbüros, namentlich gekennzeichnete Artikel ausgenommen.
Bankverbindung
Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, IBAN: DE53 2415 1235 0028 0474 96
Impressum
Auflage
11 x im Jahr, 500 Exemplare
Redaktionsschluss 15. Oktober 2014
Quellen:
pfarrbriefservice.de, www.kikifax.com, privat.
14
Kirche verbindet
Di, Do: 14:00 h - 18:00 h
Seite nicht nur für Kinder
Die Herbstfrucht Hagebutte
Der Herbstwald ist wirklich die reinste Schatzkammer! Dornensträucher
mit knallend roten Früchten fallen im bräunlichen Herbstwald besonders auf. Hagebutten werden die Früchte verschiedener wild wachsender Rosenarten genannt. Bei uns findet man vor allem die kleinen, ovalen Früchte der Heckenrose oder auch die kugeligen Früchte der Kartoffelrose. Man kann die roten Früchte roh essen. Dabei muss man vorsichtig die essbare Schale von den kleinen haarigen Kernchen im Inneren
schälen. Diese rote Schale mit dem Hagebuttenmus hat einen leicht
säuerlichen fruchtigen Geschmack und ist sehr gesund. Je später man
die Hagebutten pflückt, desto süßer sind sie. Die Früchte bleiben oft
den ganzen Winter am Strauch und sind meist auch noch im Frühling
problemlos genießbar. Die Hagebutte ist als sehr widerstandsfähig bekannt, kann 3 bis 5 Meter hoch werden und blüht hellrosa.
Sicherlich weißt du, wer da hinter der Dornenhecke seit hundert Jahren
schnarcht. Einem der tapferen Prinzen wird es gelingen, die Märchenprinzessin wach zu küssen. Aber vorher muss er sich durch die dichte
Dornenhecke kämpfen. Bei der Dornenhecke im Märchen handelt es
sich mit Sicherheit um eine stachlige Hagebuttenhecke. Wie viele Hagebuttenfrüchte sind auf dem Bild zu sehen?
Witz des Monats
Kirche verbindet
Ein junger Igel hat sich verlaufen. Es ist dunkle Nacht. Immer wieder
stößt er sich an einem großen, runden Kaktus. Er fragt: "Bist du es Mama?"
15
Abschied von Pfarrer Lütge
16
Document
Kategorie
Seele and Geist
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