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Das Magazin fürs bessere Geschäft
3/2014
Plus Finance
Das Magazin fürs bessere Geschäft
3/2014
E-Shop mit
feinem Tuch
Kevin Willy von Nile Clothing setzt für seinen E-Shop
auf die Zahlungslösungen und die Debitorensicher­heit von PostFinance. Die auf Emotionen und Werte
bauende Modemarke baut auch ihr Retailgeschäft
aus. Seite 4
Neues E-Finance:
schnellere Abläufe
Die neu gestaltete Benutzeroberfläche bietet
einen besseren Überblick über die Finanzen.
Zudem ermöglicht sie eine einfachere Bedienung.
Seite 8
Zukunft E-Commerce
Experte Pascal Sieber über den elektronischen Handel.
Er gibt Tipps, was Firmen beachten müssen. Seite 11
Inhalt
Wissen +
Wissen + Vorsprung
Vorsprung
 3
Der Hit
Mitmachen und ein Microsoft Surface Pro 3 gewinnen
 
Geschäft + Geld
 4
Nile Clothing AG
Kevin Willy ist als COO des Modeun-
ternehmens auch für den Webshop zuständig. Er verfügt nun über einen optimalen Payment-Mix.
 
 8
E-Finance
Schneller, flexibler, übersichtlicher
10
Zahlen
Standort Schweiz
Studie: weltweit hohe
Wertschätzung
Wie attraktiv ist die Schweiz?
Laut der Studie «EY Swiss
Attractiveness Survey 2014»
von Ernst & Young sehr. Die
Zahl ausländischer Direktinvestitionen ist im vergangenen
Jahr um 25 Prozent gestiegen.
Im Ranking der europäischen
Investitionsziele rückt die
Schweiz von Rang 14 auf Rang
12 vor. Ausländische
Investoren schätzen die
Lebensqualität, das stabile
soziale Klima und das
politische Umfeld sowie den
stabilen Franken. Die
Attraktivität des Standorts
Schweiz wird nach Ansicht von
mehr als einem Drittel der
Befragten weiter steigen. Jedes
vierte Unternehmen will durch
die Ansiedlung eines Standorts
oder den Ausbau eines
Geschäftsbereichs in der
Schweiz investieren. ey.com
Hansruedi Köng, Vorsitzender der
Geschäftsleitung PostFinance, über
den digitalen Wandel
> Studie: mehr Performance mit
Working Capital Management
Taktik + Tore
11
E-Commerce
Tipps von Experte Pascal Sieber
12
Top Scorer
Remo Cozzio: Schärfe im Geschäft
Impressum
Erscheint in loser Folge. Abdruck – auch auszugsweise – nur mit Quellenangaben gestattet. Herausgeberin: PostFinance, Kommunikation, 3030 Bern,
postfinance@postfinance.ch (491.20). Redaktion
und Gestaltung: Infel AG. Fotos: Rolf Siegenthaler,
Christian Helmle, Stefan Kubli, Frederike Asael, 2014
Microsoft, Shutterstock / Yulia Mayorova, zVg.
Druck: Kyburz AG. Die nächste Ausgabe erscheint
Mitte März 2015.
2 +Finance
Ticker
E-Commerce-Konferenz
Elf Fachpanels über den
elektronischen Handel
PostFinance unterstützt die
Swiss E-Commerce Conference
2014 als Partnerin. Der Anlass
vom 27. November 2014 im
Trafo Baden ist ein Stelldichein
der Schweizer Händler und
Investoren. Experten beleuchten relevante Aspekte des
elektronischen Handels. Auf
der Agenda steht unter
anderem ein durch die Post
durchgeführtes Fachpanel zum
Thema Logistik im E-Commerce. Zudem diskutieren
Fachleute darüber, wie
Schweizer E-Commerce-Unternehmer ihr Geschäft internationalisieren können. Mehr
Informationen und Anmeldung:
e-commerceconference.ch
Working Capital (auch Nettoumlaufvermögen, die Differenz zwischen
Umlaufvermögen und kurzfristigen
Verbindlichkeiten) sollte ganzheitlich
gemanagt werden – das zeigt die
Benchmarkstudie des Supply Chain
Finance-Lab der Schweizerischen Post
an der Universität St. Gallen. Mehr als
70 Prozent der befragten Unternehmen
haben WCM-Prozesse selbst in der
Hand und verzichten auf eine Auslagerung. Externe Partner werden nur selten
eingebunden. «Dieses Potenzial ist
ungenutzt», heisst es in der Studie. Das
Nettoumlaufvermögen könne mit einer
Stärkung der Selbstfinanzierungskraft
sowie mit der Vermeidung von Liquiditätsengpässen verbessert werden.
Weitere Studienergebnisse finden Sie
unter postfinance.ch/wcm.
Working Capital
Management –
kurz erklärt:
Hier gehts
zum Video.
Der Hit
Editorial
Mitmachen und ein Microsoft
Surface Pro 3 gewinnen
Traumstoff
Kreativität
Das Beste aus der Notebookwelt vereinigt mit der Tabletwelt: Diesen Anspruch will Microsoft mit dem Surface Pro 3
erfüllen. Das scheint gelungen: «Eines der besten Hardware-Produkte von Microsoft», lobt die NZZ. Das Gerät zielt
auf mobile Business-Nutzer ab. So stellt der 3:2-Bildschirm
mehr Informationen dar als die üblichen Tablet-Bildschirmformate. Das Betriebssystem und die Anwendungen sind
kompatibel mit jeder Business-IT-Infrastruktur. Das Surface
Pro 3 ist bloss 91 Millimeter dick, 800 Gramm leicht und
wird mit der separat erwerbbaren Tastatur zu einem
vollwertigen Notebook. Mit dem drucksensitiven SurfaceStift können Notizen erfasst, Dokumente handschriftlich
korrigiert sowie Tabellen und Fotos bearbeitet werden.
Mehr Informationen: microsoft.ch/surface
PostFinance verlost ein Surface Pro 3
im Wert von 899 Franken.
Teilnahme via QR-Code oder unter
postfinance.ch/wettbewerb
> Encouragement Prize by
PostFinance für Start-up
Drei Studenten in einer WG, das ist
ein kreativer Eintopf. «Uns fiel auf,
wie viele Lebensmittel wir verschwenden», sagt Lukas Bühler (rechts), der
an der ETH Umweltwissenschaften
studiert. Und plötzlich war die Idee
geboren: einfache Mittagsmenüs aus
beschädigten oder bald ablaufenden
Lebensmitteln kochen und diese an
einem mobilen Stand – einem
umgebauten Cargofahrrad – günstig
verkaufen. Die Idee gewann einen
Social Impact Award (siehe socialim-
pactaward.ch) und wurde zusätzlich
mit dem Encouragement Prize
ausgezeichnet. Dieser beinhaltet u.a.
ein Mentoring von PostFinance bei
der Entwicklung des Businessplans.
«Eine grosse Hilfe für uns», sagt
Bühler. Der Businessplan hat nun eine
konkrete Form erhalten, die Testphase
soll im Frühling 2015 beginnen.
Die Vision von Lukas Bühler und
seinen Mitgründern: «Wir wollen
zeigen, dass ein achtsamer Umgang
mit Lebensmitteln Spass machen
kann.» Mehr Informationen unter
postfinance.ch/radiesli
Farbig muss man sein. Gelb wie Post-
Finance oder pink wie p.i.n.k. elefant,
meine Kreativ-Werkstatt für Marketing
und Kommunikation. Ja, der erste Blick
ist wichtig. Aber der Stoff, aus dem – frei
nach Simmel – die Träume sind, zählt
mehr: Kreativität. Sie gleicht einem edlen,
sanft fallenden Stück, unterstreicht die
Persönlichkeit und Einzigartigkeit von
Mensch und Unternehmen. Kreativität
schützt vor dem Stillstand, denn sie führt
zur Innovation.
Schwarzweiss ist die Welt von Nile
Clothing auf Seite 4 nicht. Sondern bunt
und warm. Menschlich eben. Optik,
Qualität und Haptik zählen bei der Mode.
Ein Stoff eines jeden Unternehmens sollte
neben der Kreativität auch die Fähigkeit
zur Erkennung von Trends sein. Wie
E-Commerce oder das digitale Bezahlen.
Mehr darüber verraten Strategieberater
Pascal Sieber (Seite 11) und PostFinanceChef Hansruedi Köng (Seite 10). Bei aller
Technologie darf man nie vergessen: Der
Mensch braucht immer all seine Sinne.
Nur wer berührt und berührt wird, trägt
stolz seine Kleider.
Pink bin ich. Die Farbe ist nicht alles.
Auch die Leistung zählt. Die
Fähigkeit, sich an Markt
und Kunden anpassen zu
können. Dazu bedarf es
einer neuen, kindlich
geprägten Kreativität.
Das zeige ich in meinem neuen Buch «KREApinkTIV». Unternehmen
profitieren von Mitarbeitenden, die jederzeit
selbst kreativ sind, anstatt die
Lösungen nach oben oder
seitwärts zu delegieren.
Cordelia Hagi,
Gründerin und
Geschäftsführerin der p.i.n.k.
elefant GmbH,
pinkelefant.ch
Der Stoff des
Unternehmers
Das Modeunternehmen Nile entwickelt sich seit 1983 weiter – mit
Gefühl, Geschick und dem Sinn für das Machbare. Nun entsteht
eine Webfiliale. Mit dem Zahlungsmodul von PostFinance und einem
konsequenten Debitorenmanagement.
Liebe zum Detail und zu warmen Tönen: Designerin Edith Hansmann (rechts) ist für den
Erfolg von Nile mitverantwortlich. Sie leitet ein Team von zehn Designerinnen in Nidau.
4 +Finance
Kevin Willy hat gerade in
China eine Niederlassung von
Nile aufgebaut, um nahe
am Puls der Produzenten zu
sein. Und einen E-Shop:
Dank PostFinance verfügt
dieser über einen optimalen
Payment-Mix.
Kleider nur im Onlineshop bestellen? Undenkbar! Dafür
ist man bei Nile zu stark mit der eigenen Geschichte
verwurzelt: Shop ja, mit einem Zahlungsmodul von
PostFinance sowie Factoring Plus, aber bitte eng verknüpft
mit dem Bestehenden und unter eigener Kontrolle.
Die Geschichte des Unternehmens Nile, das in einer alten, umgebauten Schiffswerft in Sutz am Bielersee untergebracht ist, ist keine am Reissbrett entwickelte, sondern eine
Folge von glücklichen Fügungen, kreativem Unternehmergeist, einem Sinn für langfristige Designtrends und einem
geschickten Umgang mit den Bedürfnissen des Retails.
Bauchgefühl und gesunder Menschenverstand
Eine zufällige Begegnung – die Designerin Edith Hansmann trug eine selbstgenähte Bluse, die dem Kaufmann
Markus Gygax gefiel – war der Beginn des Unternehmens,
1983, im Jahr der Swatcheinführung und der Rettung der
Uhrenindustrie. Die ersten zehn Kleidungsstücke von Gygax kleiner Modeboutique «Bijou les Boutiques» waren in
wenigen Tagen ausverkauft. Stückgefärbt und gewaschen,
jedes ein Original im Auge und in der Hand des Betrachters, vermittelt das Design ein Gefühl von Individualität –
seit je das gestalterische Leitmotiv der Kollektionen.
Aus der zufälligen Begegnung wurde eine Partnerschaft, die bis heute andauert, ein Unternehmen mit 280
Mitarbeiterinnen und einigen wenigen Mitarbeitern, geführt von Markus Gygax und Stellvertreter Marc Willy.
Sabine Gygax kümmert sich um die Nile-Läden in der
Schweiz, Edith Hansmann ums Design. Rund eine halbe
Million Teile produziert Nile jährlich. «Organisch gewachsen sind wir», sagt Kevin Willy, 26, der als COO die Produktion leitet. Er ist vor wenigen Monaten aus Shanghai
zurückgekehrt. Dort hat der ehemalige Banklehrling ein
kleines Büro in der Nähe der Produzenten aufgebaut, damit stabile Partnerschaften etabliert werden können. Das
Nile-Management stützt sich weniger auf die reine Lehre,
sondern mehr auf Bauchgefühl und gesunden Menschenverstand – so wie die Stoffe und Designs, so sind die Menschen hinter Nile. Und die Werbung: Die Farben sind
warm, viel ist von Liebe und Freundschaft die Rede.
Kontrolle über die Shop-Prozesse
Den neuen Webshop betrachtet Kevin Willy als eigenständige, kleine Filiale, deren Design übereinstimmen muss
mit der Erscheinung der anderen Läden. Willy trägt die
eigene Marke: Seine Erscheinung fügt sich perfekt ins
holz- und vintagegeprägte
Ambiente ein. «Ich habe eiPostFinance bietet im Zahlungsnen Traumjob», lacht er und
verkehr alle Funktionen, die ein
spinnt den E-Shop-Gedanken
Unternehmen braucht. Mehr dazu:
weiter: Da Nile bereits über
PDF
eine eigene Logistik und eine
postfinance.ch/plusfinance
proprietäre Software zur Ver-
Box Plus Box
+Finance 5
Ein neues Stück aus der aktuellen Kollektion: Kevin Willy legt grossen Wert auf faire Produktions­
bedingungen. Gleichzeitig macht Nile nicht jeden Modetrend mit, sondern bleibt seiner Linie treu.
E-Commerce-Fullservice
für KMU
Der elektronische Handel wächst in der Schweiz kontinuierlich. 2013 betrug das Wachstum fast zehn Prozent. Die
Ansprüche der Konsumentinnen und Konsumenten steigen
entsprechend. Ein attraktiver Shop, sichere Zahlungslösungen, eine schnelle Logistik und ein funktionierender Kundenservice werden heute vorausgesetzt. Ein wichtiger
Trend ist auch das Multichanneling: Händler bieten ihren
Kunden die Möglichkeit, verschiedene Online- und Offlinekanäle für die Bestellung, Abholung, Bezahlung und Rückgabe von Waren zu nutzen.
Eine grosse Herausforderung für KMU ist die Integration
des Shops in die eigenen Abläufe. Dies erfordert viel Knowhow und beansprucht Zeit. Gerade für kleinere und mittelgrosse Onlinehändler macht es deshalb Sinn, einzelne oder
sogar sämtliche Aufgaben der E-Commerce-Prozesskette an
einen Drittanbieter auszulagern.
Die Schweizerische Post kann ihren Kunden als einzige
Anbieterin in der Schweiz alle Aufgaben der Prozesskette
abnehmen: Aufbau, Betrieb und Vermarktung des E-Shops,
Zahlungsabwicklung sowie Logistik und Kundenbetreuung. Die Onlinehändler können diese Leistungen als Komplettlösung oder modular beziehen und sich dadurch voll
auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Weitere Informationen:
post.ch/e-commerce
Rechnung ohne Risiko
E-Shop-Betreiber, die nur Kartenzahlungen anbieten, berauben sich möglicher Umsatzsteigerungen: Das Bezahlen
per Rechnung ist in der Schweiz sehr beliebt. Wird diese
Zahlungsmöglichkeit gleich prominent wie die anderen
Zahlungsmittel eingesetzt, wählt die Mehrheit der E-ShopKunden die Rechnung. Bietet der Shop zudem die Ratenzahlung an, steigert sich der Wert des Warenkorbs, wie verschiedene Studien belegen. Überdies gibt es weniger
Bestellabbrüche. Doch das Management des mit der Rechnung verbundenen Debitorenrisikos ist aufwändig. Mit Factoring Plus bietet PostFinance eine eigene Lösung für garantierte Liquidität und ein sicheres Debitorenmanagement
an. Dabei stehen ab einem Jahresumsatz im Onlineshop
schiedene Zusamvon einer halben Million Franken ver­
menarbeitsmodelle zur Verfügung, bei denen Forderungen
auf Rechnung vorfinanziert werden und KMU ihr Debitorenmanagement inklusive Inkassoprozesse auslagern können. postfinance.ch/factoringplus
6 +Finance
waltung ihrer viermal jährlich erneuerten Kollektionen
verfügt, wollte Kevin Willy die Fäden der Webshop-Entwicklung selbst in den Händen behalten und liess ihn
von der hausinternen IT entwickeln. Für das Zahlungsmodul setzte er jedoch auf die Dienste von PostFinance.
Unkompliziert sei die Einbindung der vorgefertigten
Schnittstellen gewesen.
Schnell war klar, dass der Zahlungsablauf neu in
zwei Schritte aufgeteilt werden muss, um im Hintergrund zwischen zwei Bildschirmseiten die Bonitätsprüfung zu erlauben. Ebenso klar war, dass die Arbeiten am
Payment-Mix des Webshops mit den PostFinance-Zahlungsarten und Kreditkarten noch nicht beendet waren.
Willy wusste, wie der nächste Schritt auszusehen hatte:
die Integration der Rechnung als Zahlungsmittel. «Eine
spezielle Eigenart in der Schweiz, für die wir das Management nicht übernehmen können», sagt er. Die Rechnung einzuführen, bringe jedoch rasch 10 bis 20 Prozent
mehr Umsatz. Mit Factoring Plus hat Willy seiner Ansicht nach eine ideale und kostengünstige Lösung gefunden – und eine einfache darüber hinaus: «Die Broschüre
und die Erklärungen des Beraters waren verständlich. So
hatten wir nur umsetzungstechnische Fragen.»
Die Rechnungen legt Nile selbst den Paketen bei, während PostFinance das Inkasso und den Versand im Design
von Nile übernimmt. Mehr noch: Willy und sein Team
E-Shop betreiben –
die Erfolgsfaktoren
Wer einige wichtige Regeln kennt und die richtigen Vorkehrungen trifft, baut seine Onlinefiliale erfolgreich auf.
Eine gründliche Analyse steht am Anfang jedes E-Commerce-Unterfangens: Welche Prozesse beherrschen Sie
selbst, welche Partner kommen für die anderen in Frage
und zu welchem Preis? Was genau verkaufen Sie? Wie unterscheiden Sie sich im Web von Ihren Mitbewerbern? Sind
bestehende Läden ins Konzept einzubinden? Wie genau?
Erfolgsfaktor 1: Payment-Mix
Über eine halbe Million Teile pro Jahr: Nile gestaltet Kleider in warmen Tönen und mit
feinen Stoffen. Ein unverwechselbarer Look ist das Ziel der Designerinnen.
Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählt die eingesetzte
Zahlungslösung. Die Rechnung ist in der Schweiz vor der
Kreditkarte das beliebteste Zahlungsmittel, dahinter folgen die Zahlungsarten von PostFinance. Das belegt eine
im Herbst 2013 durchgeführte Studie des E-CommerceCenters Köln. Findet der Kunde sein bevorzugtes Zahlungsmittel nicht, bricht er den Kauf mit grosser Wahrscheinlichkeit ab. Deshalb ist der Payment-Mix (Rechnung,
PostFinance Card, PostFinance E-Finance, VISA, MasterCard, American Express) entscheidend.
Erfolgsfaktor 2: mehrere Versandservices
nahmen Einfluss auf den Text der Mahnschreiben: «Er
muss zu unserem Gesamtauftritt passen.» Nun erhält
Nile dank Factoring Plus seine Liquidität und reduziert
sein Debitorenrisiko markant.
Trotz des ganzen Aufwands glaubt Kevin Willy nicht daran, dass die Kundinnen und Kunden künftig ihre Kleider
nur noch im Internet bestellen werden. «Dazu ist unsere
Kollektion, sind unsere Stoffe zu individuell – man muss
sie fühlen, sehen, wie sie fallen.» Er glaubt aber an gemischte Konzepte, an mehr digitale Services im Ladengeschäft. Und an die Fähigkeit von Nile, Trends langfristig zu
erkennen und aufzunehmen – in den Kollektionen, aber
auch in der Unternehmensführung, die ihre Entscheidungen sorgsam webt wie ein feines Tuch.
«Wir rennen nicht jedem Trend hinterher und setzen nur
auf nachhaltiges, langsames Wachstum.» Auf faire Produktionsbedingungen, auf einen Preis im niedrigeren Premiumsegment, auf Lieferkonzepte, die an den Retailhandel
angepasst sind, und auf das Geschäften ohne Bankschulden. Nur so fühlt man sich bei Nile vorbereitet auf die Umbrüche in der Branche, das Sterben kleiner Läden. Was ist
letztlich das Erfolgsgeheimnis? Kevin Willy lehnt sich zurück, legt seine Hände auf den verwitterten Holztisch, der
einst auf einem indischen Kutter stand, und sagt: «Es ist
die Freude an schönen Stoffen und Designs – und der Erfolgt liegt am Schluss in dem, was man weglässt.»
Mitentscheidend für einen erfolgreichen Abschluss ist der
Komfort beim Empfang und dem Rückversand von Bestellungen. Den Bedürfnissen anpassbare Zustell- und Retourenservices heben E-Shops von Mitbewerbern ab und stärken die Kundenbindung.
Erfolgsfaktor 3: Mobile Commerce
Der E-Shop sollte auch per Smartphone funktionieren.
«Responsive Design» lautet hier der Fachbegriff – die Darstellung passt sich automatisch dem verwendeten Endgerät an.
Erfolgsfaktor 4: Emotionalität
Kunden wollen emotional angesprochen, zum Kauf regelrecht «verführt» werden. Der E-Shop sollte eine Einkaufswelt sein, in der sie sich wohlfühlen. Logische Strukturen
sind für die Orientierung wichtig, doch weitaus mehr Umsatz verspricht guter Content. Das bedeutet, rund um die
Produkte Geschichten zu erzählen, hochwertige Fotos zu
verwenden und Kunden mit zahlreichen Zusatzinformationen wie Kundenbewertungen und Cross-Selling zum
Kaufabschluss zu bringen. E-Shop-Aktivitäten in soziale
Netzwerke auszudehnen, lässt die Umsätze weiter steigen.
Möchten Sie mehr über E-Commerce erfahren? Dann bestellen Sie die kostenlose «ku»-Publikation zum Thema
«E-Commerce» unter postfinance.ch/ku-abo oder besuchen
Sie post.ch/e-commerce.
+Finance 7
Geschäft +
Geld
E-Finance: schneller,
flexibler, übersichtlicher
Mobile ID
Einfacher Zugang
Loggen Sie sich bei PostFinance bequem mit dem Gerät
ein, das Sie immer dabei
haben – mit Ihrem Handy. Mit
der Mobile ID ist dies
möglich. Die technische
Methode zur Authentisierung
basiert auf einer speziellen
SIM-Karte für Ihr Handy, die
die notwendigen elektronischen Schlüssel enthält. Nach
der einmaligen Registrierung
der Telefonnummer im
E-Finance erfolgt der Einstieg
wie bisher mittels E-FinanceNummer und Passwort. Das
gelbe Lesegerät ist nicht mehr
nötig. Sie bestätigen nur noch
auf Ihrem Handy den Zugang
mit dem Mobile-ID-PIN.
Momentan funktioniert
Mobile ID nur mit SwisscomSIM-Karten. Weitere Anbieter
werden folgen. Die Nutzung
ist im ersten Jahr gratis.
Danach kostet Mobile ID
jährlich 4 Franken.
postfinance.ch/mobileid
Altersvorsorge
Steuern sparen
Wer noch dieses Jahr in die
gebundene Altersvorsorge 3a
oder in eine Lebensversicherung einzahlt, spart Geld.
Denn die Beiträge können
vom steuerbaren Einkommen
abgezogen werden. Für
Erwerbstätige ohne Pensionskasse sind das jährlich
20 Prozent des Einkommens,
maximal 33 696 Franken
(Stand 2014). Bei Erwerbstätigen mit Pensionskasse 6739
Franken jährlich. Wichtig:
Für Abzüge in der Steuerperiode 2014 muss die Einzahlung in der Poststelle bis
29. Dezember und im
E-Finance bis spätestens
30. Dezember erfolgen.
Einzahlungen für das
Folgejahr sind erst ab
2. Januar 2015 zu tätigen.
postfinance.ch/vorsorgen
Ihre Steuerersparnis:
postfinance.ch/rechner
Wichtige Termine:
postfinance.ch/jahresende
8 +Finance
Schnellere Abläufe, einfachere Übersichten: E-Finance von PostFinance ist speziell an die Bedürfnisse
von Geschäftskunden angepasst worden. Grundlage ist ein modulares Konzept aus Kacheln.
E-Finance ist ein umfangreiches Werkzeug für
Zahlungsverkehr und Liquiditätsmanagement.
Es bietet viele Funktionen, Listen und Übersichten. Damit erkennen Benutzerinnen und
Benutzer auf einen Blick, wo ihr Unternehmen
finanziell steht. Bisher schon einfach, wird EFinance nun noch flexibler, die Oberfläche ist
noch einfacher und übersichtlicher, die Abläufe
sind flüssiger. Das neue E-Finance basiert auf
quadratischen Kacheln. Diese kennt man bereits
von Windows 8 oder anderen Systemen wie
Android.
Ausführlich getestet
Geschäftskunden geniessen die Vorteile eines
speziell für sie entwickelten Profils, das ihre Arbeitsweise berücksichtigt. Zudem wurden einzelne Funktionen aus dem alten E-Finance
übernommen, wie etwa die tabellarische Vermögensübersicht. So geht auch bei vielen Konten die Übersicht über die Liquidität nicht verloren. Das Konzept kommt an: Es ist von
Privat- und Geschäftskunden auf Herz und Nieren getestet und schliesslich optimiert worden.
Alles im Blick
Die Kacheln bilden den Startpunkt für alle Aktionen. Jede Kachel verfügt über bestimmte Funktionen und Informationen, erfüllt also einen genau umrissenen Zweck. Das spart Zeit: So gibt
Gutes besser machen
PostFinance hat E-Finance umfassend überarbeitet. Entdecken Sie
das neue E-Finance von PostFinance. Hier gehts zum Video:
postfinance.ch/e-finance
es etwa Kacheln zum Freigeben der E-Rechnung, zum Hochladen von EZAG oder zum Herunterladen von ESR-Files.
Die Nutzerinnen und Nutzer können die Kacheln individuell auf der Oberfläche verschieben und fixieren – so behalten sie das Wichtige
stets im Blick, und die Klickwege bleiben kurz.
Auf der Startseite sind von Beginn an jene Kacheln platziert, die die Bedürfnisse der Kunden
abdecken. Je nach den genutzten Produkten
steht ein anders angeordnetes Set an Kacheln
zur Verfügung.
Auch für Smartphones
Das neue E-Finance steht den Nutzerinnen und
Nutzern seit Mitte Oktober 2014 auf dem Desktop (PC und Mac) und auf Tabletgeräten zur
Verfügung; ab dem nächsten Jahr wird sich EFinance mit den Kacheln problemlos auch auf
einem Smartphone nutzen lassen.
Neue Oberfläche und altbekannte Abläufe
Das neue E-Finance basiert auf Kacheln mit
bestimmten Funktionen.
Vieles ist neu:
• Look & Feel: neues Design und neue
Navigation
• Pro Bereich eine eigene Startseite mit
wichtigen Funktionen als Kacheln
• Effizientere Workflows für Zahlungsverkehr
• Eigenes Profil für Geschäftskunden
• Alle Freigaben an einem Ort sichtbar
• N
eues Benachrichtigungscenter
• Zentrale Übersichtsseite zum Abholen
sämtlicher Dokumente und Files
Bewährtes macht E-Finance wirklich gut:
• E-Finance-Prozesse bleiben bestehen
• Keine Änderung am Login-Prozess
• Security erfüllt höchste Anforderungen
• Tabellarische Vermögensübersicht und
Kundensicht für schnelle Übersicht über
Liquidität auch bei vielen Konten
1
Navigation: Jeder Bereich enthält ein
bestimmtes Set an Kacheln.
4
Kontakt und Support: jederzeit die
hilfreiche «Guided Tour» abrufen.
2
Persönliche Einstellungen: Hier können
Sie E-Finance für sich einrichten.
5
Logout: aus Sicherheitsgründen wichtig.
Um E-Finance zu verlassen, hier klicken.
3
Neuigkeiten: Benachrichtigungen und
Freigaben auf einen Blick.
6
Kacheln anordnen: Verschieben Sie die
Kacheln durch Anklicken des Titels.
+Finance 9
Zahlen
«Digitaler Wandel treibt uns an»
Schlank, flexibel und kundenfreundlich: PostFinance
entwickelt neue Services. Hansruedi Köng, Vorsitzender
der Geschäftsleitung PostFinance, erläutert den Weg in
die Zukunft.
Behäbigkeit kann sich ein Finanzinstitut heute
nicht mehr leisten.
Das sehe ich auch so. Die Branche befindet sich in einem
rasanten Wandel. Insbesondere der Zahlungsverkehr entwickelt sich sehr dynamisch, auch aufgrund neuer Technologien und branchenfremder Konkurrenten.
Kann da PostFinance mithalten?
Aber natürlich. Unsere führende Stellung im Zahlungsverkehr bietet uns die beste Ausgangslage. Wir stellen unsere
Innovationsfähigkeit bereits seit Jahren unter Beweis: mit
der PostFinance App und Scan+Pay sowie Geldüberweisungen von Handy zu Handy etwa. Aber auch mit dem Vertrieb von digitalen Gütern über mobile Geräte und Postomaten. Kurz: Der digitale Wandel treibt uns an, neue
Angebote zu entwickeln.
Was heisst das für Ihre Organisation?
Wir wollen noch schlagkräftiger, schlanker und flexibler
werden. Deshalb haben wir eine Tochterfirma gegründet,
die neue digitale Zahlungslösungen entwickelt. Sie wird
wie ein Start-up geführt. Erste Pilotprojekte sind in wenigen
Monaten vorgesehen. Sie dürfen gespannt sein.
Die heutigen orangen und roten Belege werden durch den Einheitsbeleg ersetzt. Er eignet sich für
alle Zahlungsarten und enthält einen QR-Code zur Erfassung auf dem Smartphone.
So läuft die Migration
des Zahlungsverkehrs
Der Zahlungsverkehr wird auf der Grundlage von ISO 20022 standardisiert.
Unternehmen sollten sich jetzt darauf vorbereiten. Nur so profitieren sie
optimal von den Neuerungen.
SEPA (Single Euro Payments Area) ist der neue, einheitliche europäische Zahlungsraum. Über 30 Länder, darunter auch die Schweiz, sind Mitglied. Der
Zahlungsverkehr wird einfacher und effizienter. Auf die Unternehmen kommen neue Überweisungsverfahren, Lastschriftverfahren, Auslieferungen sowie
ein neuer Einzahlungsschein mit Datencode zu.
Die Vorteile
Die Migration des Zahlungsverkehrs bringt zahlreiche Vorteile. Die Inhalte von
PostFinance und Banken sind künftig identisch strukturiert aufbereitet. Belegarten mit und ohne strukturierte Referenz werden zusammengefasst, in- und
ausländische Überweisungsverfahren einander angeglichen. Durchgängige Referenzen erlauben die automatisierte Verarbeitung. Mit Hilfe eines Datencodes
lassen sich Medienbrüche minimieren und die Durchlaufzeiten verbessern.
Technische Anpassungen sind dank des flexiblen ISO-20022-Standards kein
Problem mehr. Kurz: Unternehmen profitieren von Kosteneinsparungen und
kürzeren Rechnungsläufen.
Empfehlungen – Anpassungen jetzt angehen
Hansruedi Köng, Vorsitzender der Geschäftsleitung PostFinance, über
die Weiterentwicklung von PostFinance.
10 +Finance
Um von den Vorteilen profitieren zu können, sind auch auf Unternehmensseite Anpassungen nötig. Wird eine Standardsoftware für den Zahlungsverkehr
eingesetzt, genügt in der Regel ein Update der Software. Unternehmen können
sich bei ihrem Softwarepartner informieren. Bei komplexen Lösungen ist es
empfehlenswert, sich möglichst früh mit den Veränderungen zu befassen.
Die Parallelphase der alten und neuen Formate dauert voraussichtlich zwei
Jahre und beginnt 2016. PostFinance informiert laufend über Neuerungen und
stellt Dokumentationen und Handbücher zur Verfügung. Das Überweisungsverfahren kann bereits auf ISO 20022 migriert werden. Technische Details zum
neuen Lastschriftverfahren sowie zu Auslieferungen werden voraussichtlich
Ende 2014 publiziert. Weitere Informationen: postfinance.ch/migration-zv
Taktik +
Tore
Aus erster Hand
Mehr als Käse
Die «Belper Knolle», ein mit
Pfeffer, Knoblauch und
Himalajasalz umhüllter Käse,
begründet ihren Ruf: Jürg
Wyss und Mike Glauser von
der Berner Jumi AG gelten als
Pioniere im Nahrungsmittelmarkt. Der Käser und der
Bauer verbinden altes
Handwerk mit Innovationsgeist. Wie das gelingt? «Mit
einem guten Teamwork», sagt
Geschäftsführer Jürg Wyss.
Und mit Kundenorientierung:
«Marktforschung betreiben
wir auf dem Wochenmarkt in
Bern.» Was durchfällt, wird
aus dem Sortiment genommen. Der Erfolg zeigts:
Inzwischen zählt die Firma
rund 20 Mitarbeitende.
E-Commerce
Hybrider Handel hat Zukunft
Strategieberater Pascal Sieber von sieber & partner ist auf das Zusammenspiel von ICT und Business spezialisiert. Im Gespräch gibt er konkrete Tipps für KMU und Händler, die einen eigenen
E-Shop einrichten wollen.
Pascal Sieber, ist die Schweiz ein E-Commerce-Land?
In einigen Sortimentsbereichen wie Büchern,
Musik oder Elektronik hat sich der Handel
übers Internet durchgesetzt. Die kurzen Distanzen in der Schweiz wirken allerdings bremsend,
die überaus gute Versorgung mit stationären Läden dämpfend; zudem behindern die hohen Telekommunikationspreise den Mobile Commerce, den Handel via Smartphone.
Sollten Händler deshalb nicht auf
E-Shops setzen?
Da muss man jeden Einzelfall analysieren. Allgemein gesagt mischen Konsumenten gerne beide Formen des Einkaufens. Sie informieren sich
online und kaufen teilweise offline. Oder umgekehrt: Sie kaufen zu Tiefstpreisen online. Somit
ist E-Commerce für viele Händler keine Alternative, sondern eine Ergänzung. Entsprechend
bieten sie zunehmend alle Verkaufskanäle an.
«Wir wollen uns mit unseren Produkten differenzieren. Mit einem
Geschmackserlebnis. Wir arbeiten
dafür mit alten Rezepten und wissen, woher unsere Rohstoffe kommen», sagt Jürg Wyss, Geschäftsführer der Jumi AG. jumi.lu
Buchtipp
Social-Media-Tipps
Das für KMU geschriebene
Buch «Social Media für Unter­nehmen» (Stefanie Assmann,
Stephan Röbbeln, Galileo
Computing, CHF 44.90) gibt
praxisgerechte Tipps für den
Einstieg in die neue Welt der
Kundenkommunikation – der
direkte Kontakt will gelernt
sein. Mit vielen Tipps und
Beispielen gewürzt, erfahren
Verantwortliche alles über den
Einstieg, die Planung und
Konzeption bis hin zum kon­sequenten Monitoring und
lernen wichtige Tools kennen.
Wie kombiniert man diese?
Dafür gibt es kein Patentrezept, und das hängt
auch stark vom Produkt selbst ab. Reine «Informationsprodukte» wie Bücher, Musik oder Videos eignen sich gut für den E-Commerce. Bei
anderen Artikeln wie Kleidern werden sich hybride Konzepte eher durchsetzen. Gebrauchsgüter wie Computer oder Autos sind zunehmend
permanent digital erhältlich – und somit entsteht eine Chance für mehr Umsatz über den
Kauf des Produkts hinaus.
Pascal Sieber: Der Strategieberater zeigt auf, wie KMU in den E-Commerce einsteigen können und warum sich hybride Konzepte durchsetzen.
die Daten betrifft. Zudem sollten sich KMU zuerst auf einfache Prozesse konzentrieren und
erst dann stärker automatisieren. E-Commerce
muss stets aus dem Blickwinkel des Kunden gesehen und laufend verbessert werden.
Wie können Unternehmen konkret
vorgehen?
Für guten E-Commerce braucht es neben den
Daten, der Software und der Logistik vor allem
gute Erfahrungen und viel Einsatz im Marketing. E-Commerce vom Stammgeschäft zu trennen, kann teuer werden, bietet aber mehr Flexibilität. Es braucht jemanden in der Firma, der
mit Freude und Fachkenntnis das elektronische
Geschäft vorantreibt. Wer in den E-Commerce
einsteigen will, sollte sich gut vorbereiten, was
Box
Plus Box
Wie Sie im Internet erfolgreich
verkaufen, erfahren Sie in
der praktischen Übersicht zum
Herunterladen:
postfinance.ch/plusfinance
PDF
+Finance 11
Das Magazin fürs bessere Geschäft
3/2014
Top Scorer
Glänzende Ge-
schäfte
Top Scorer
Scharf gerechnet
Für Remo Cozzio stand immer ausser Frage, das bald 60-jährige Geschäft seiner Eltern in der Winterthurer Altstadt zu übernehmen. Aus
der kleinen Messerschmiede ist ein KMU mit fünfzehn Mitarbeitenden
an drei Verkaufspunkten und einem angegliederten Handelsbetrieb
geworden. Mit Produkten zum Thema «schneiden & scharf».
Taktik
Mein Vater war gelernter Messerschmied. Obwohl ich zuerst eine Banklehre gemacht habe, war immer klar, dass ich einmal seinen Betrieb
übernehmen werde. Alles, was eine Klinge hat, steht noch immer im
Zentrum des Geschäfts. Ergänzt mit Produkten, die damit zusammenhängen, gekoppelt mit einem Handelsbetrieb. Die scharfe Positionierung, das breite Sortiment, verknüpft mit Beratung und Dienstleistungen wie dem Schleifservice sind unsere Erfolgsfaktoren.
Powerplay
Mit unseren Umsätzen sind wir sehr zufrieden. Selbst in wirtschaftlich
schwierigeren Zeiten – dank mehreren Standbeinen und der Fokussierung auf eine exzellente Kundenbetreuung.
Top Scorer
Wir sind ein Fachgeschäft. Deshalb sind wir eng mit Lieferanten und
Herstellern verbunden. Ein wichtiges Standbein in unserem Sortiment
sind die Victorinox-Produkte. Die Pionierarbeit meiner Eltern war die
Basis für den heutigen Erfolg.
Foul
Als Fachgeschäft heben wir uns von Mitbewerbern deutlich ab. Die
Margen sind generell gesunken. Das Preisniveau hat sich dafür im
Euroraum eingependelt. E-Shops sind eine grosse Konkurrenz. Aber
immer mehr Kunden merken, wie viel mehr wir zu bieten haben.
Adressberichtigung bitte mit Angaben der Kundennummer melden an PostFinance, +Finance, 3030 Bern
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