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Lesermeinung
Wie Raubritter durchs Land
Zu dem Beitrag: Windkraft in Dransfeld – Die Würfel sind gefallen
D
a beschließt der Bau-,
Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Dransfeld einstimmig
die Empfehlung und der Samtgemeindeausschuss gibt seinen Segen, dass zwei Flächen
in der Samtgemeinde mit
Windrädern bebaut werden
dürfen. Gegen den Widerstand aus der Bevölkerung
und mit einer Eile, die nicht
nachvollziehbar ist.
Es reicht nicht aus, dass
Bürger 600 Unterschriften
sammeln, auf der Kirmes in
Jühnde
protestieren,
im
Dransfelder Rathaus 300 Einwendungen eingehen und die
Zeitungen fast täglich Leserbriefe von Kritikern drucken!
Es kommen keinem Rats- oder
Ausschussmitglied irgendwelche Zweifel, ob das, was sie da
entscheiden, so richtig ist und
welche Folgen es für Mensch
Umwelt und Natur hat?
Die Projektierer und Investoren ziehen wie Raubritter
durchs Land und hinterlassen
eine Spur der Natur- und Landschaftszerstörung! Die Politik
ebnet den Weg!
Man muss unsere kommunalen Volksvertreter aber
auch in Schutz nehmen, müssen sie doch hier an der „Basis“ die Suppe der verfehlten
Bundes- und Landespolitik
auslöffeln. Letztere gibt besonders viel Grund zum Kopfschütteln, wenn man sich nur
Sorgt für Wirbel: Der Windenergie-Beschluss in Dransfeld.
Archivfoto: Schröter
diesen Grünen- Windkraftideologen Herrn Wenzel anschaut, seines Zeichens Umweltminister von Niedersachsen. Dieser möchte der Landbevölkerung in Niedersachsen
gänzlich den Garaus machen
mit seinem geplanten Windenergieerlass. Dabei kommt
heraus, dass der Abstand von
über 200 Meter hohen Windrädern zu Wohngebäuden nur
noch 400 Meter betragen und
die Genehmigungsverfahren
vereinfacht werden sollen. Wo
Herr Wenzel nach seiner politischen Kariere einen sicheren
und gut bezahlen Vorstandsposten bekommt, überlassen
wir mal der Fantasie!
Übrigens hat es dem Minister sein Heimatlandkreis Göttingen besonders angetan, hat
er hier doch viele, auch politische Freunde, die schon Windräder im Landkreis betreiben
und noch welche bauen wollen. In den 90iger-Jahren haben sich Grüne mit heeren
Zielen in Windparks eingekauft, heute sitzen sie politisch am Ruder und verpassen
ihren schlecht laufenden
Windparks Verjüngungskuren
(Repowering)...
Herr
Kretschmann (Grüner Ministerpräsident in BWB) hat auf
dem letzten Parteitag in Hamburg richtig festgestellt, „Die
Grünen sind jetzt eine Wirtschaftspartei!“
Die
neuen
Windräder
braucht keiner, sie zerstören
... Lebensräume. Gibt es keinen Wind, müssen Kohle- und
Gaskraftwerke ran, gibt es zu
viel Wind, wird der Strom verschenkt! Vielleicht sollten wir
alle mal zwei Gänge runterschalten und erstmal mit effizientem Stromsparen anfangen und aufhören, immer
mehr E-Bikes, E-Mobile und
elektronische Betäubungsmittel zu entwickeln. Wir verbrauchen zu viel Strom in
Deutschland!
In Niedersachsen stehen
5616 (!) Windenergieanlagen,
Herr Wenzel, es reicht!
Christian Rank,
Dransfeld
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