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Bericht Delegiertentagung

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Delegiertentagung des Sportschützenverbandes Alfeld.
Zur alljährlichen Delegiertentagung des Sportschützenverbandes
Alfeld hatte der Vorstand die Delegierten der angeschlossenen 25
Schützenvereine in das Alfelder Schützenhaus eingeladen.
Nach dem feierlichen Einmarsch der Fahnen unter der Führung des
stellv. Verbandsvorsitzenden Thorsten Beck eröffnete der neue
Verbandsvorsitzende Hans-Joachim Herholt die erste Tagung unter
seiner Leitung. Nach seinem Dank an die Alfelder Schützen für die
Herrichtung des Schießstandes zu einem Tagungsraum und die
Versorgung mit Speisen und Getränken begrüßte Herholt die
anwesenden Ehrengäste. Ute Bertram war nach ihrer Wahl in den
Bundestag bereits zum zweiten Mal zu Gast bei den Schützen.
Auf Klaus Krumfuß MdL und Schütze in Duingen wollen die Schützen
ebenfalls nicht verzichten. Bernd Beushausen, Bürgermeister der
Stadt Alfeld und Holger Imholz, Vizepräsident des Sportschützenverbandes Hildesheim-Marienburg sowie Rudi Schatz, Ehrenvorsitzender und Heide Wicke, Ehrenmitglied des Sportschützenverbandes Alfeld vervollständigten den Tisch der Ehrengäste.
Musikalische begleitet wurden die Schützen erstmalig von einem
Schützenspielmannszug. Herholt begrüßte den Spielmannszug von 2009
des Schützenvereins Sarstedt und seinen Dirigenten Sascha Kuntze.
Zur Ehrung verstorbener Mitglieder erhob sich die Versammlung von
den Plätzen, es erklang ein Choral.
Ute Bertram betonte in ihren Grußworten die guten Beziehungen zu
den Schützen und sieht den Schießsport auf der Basis des
Schützenwesens durchaus als Kulturerbe an. Die Probleme der
Schützen mit dem Gesetzgeber in Sachen Schießstandsachverständigen
konnte Bertram ebenfalls entschärfen. Als Mitglied im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien hat sie auch etwas mit dem
Schützenwesen zu tun. Für ihr Wirken für die Schützen erhielt sie
vom Verbandsvorsitzenden die silberne Verdienstnadel des
Sportschützenverbandes Alfeld.
Klaus Krumfuß betonte in seinen Grußworten den guten Einfluss des
Schießsports auf Jugendliche. Beim Besuch eines Wettkampfes war er
angetan von Disziplin und Ordnung, wie sie in anderen Sportarten
durchaus nicht immer üblich sind.
Bürgermeister Beushausen begrüßte erstmalig in seiner Amtszeit die
Delegierten des Sportschützenverbandes in Alfeld. Er lobte die
Alfelder Schützen, welche in Eigenleistung den Schießstand
renoviert haben und betonte, daß im Bereich des Verbandes
Hochleistungsschießsport betrieben wird, dessen Basis die Vereine
sind. Für seine gute Zusammenarbeit mit den Schützen zeichnete ihn
Herholt mit der Verdienstnadel in Bronze des Sportschützenverbandes Alfeld aus.
Vizepräsident Holger Imholz vom Sportschützenverband HildesheimMarienburg überbrachte in seinen Grußworten die Grüße seines
Verbandes und des Präsidenten Karl-Heinz Riedel. Er wies nochmal
auf die gute Zusammenarbeit mit dem Alfelder Verband hin und
zeichnete Hans-Joachim Herholt mit der silbernen Verdienstnadel
des SSV Hildesheim-Marienburg aus.
Bei dem Jahresbericht des Verbandsvorsitzenden gab es wie immer
Positives und Negatives zu berichten. Nachdem der Verband nach
langer Suche einen neuen Vorsitzenden gefunden hatte, legte der
Schriftführer nach kurzer Zeit sein Amt nieder. Da auch hier die
Suche vergeblich war, führten die stellv. Vorsitzenden Thorsten
Beck als Schriftführer und Klaus Knoke als Mitgliederverwalter die
Geschäfte kommissarisch weiter. Einen einmaligen schießsportlichen
Erfolg nannte der Vorsitzende den Gewinn des Landesjugendleiterpokals im 3 Stellungskampf und einen Weiteren im Luftgewehrschießen von Jugendmannschaften des SSV Alfeld. Ein Verein – der
SC Langenholzen – löste sich auf. Mitgliederschwund und der Mangel
zur Bereitschaft Funktionen zu übernehmen sind der Grund.
Mitgliederschwund beim Landesverband und beim Sportschützenverband
Alfeld sind auch immer wieder ein Thema. Mitgliederwerbung im
Jugendbereich z.B. Lichtschießen als Schulsport wird den Schützen
von der Politik verwehrt. Warscheinlich weil das Sportgerät Gewehr
genannt wird und auch so aussieht. Dank der Arbeit des Pressereferenten Werner Beck mit Berichten in der Tages – und Fachpresse
wird die Öffentlichkeit über den Schießsport und seine Erfolge
laufend informiert. Dennoch wird das Lichtschießen der Kinder und
Jugendlichen in den Vereinen gefördert. Die Vereine SV Barfelde
und SV Gronau, bei denen die C-Trainer Corinna und Uwe Klingebiel
sowie Ina Dröge tätig sind, zeigen sich besonders erfolgreich. Das
jährliche Jugendzeltlager zu Pfingsten fördert die Gemeinschaft.
Die Verbände Alfeld und Hildesheim-Marienburg bilden den
Fachverband Schießsport und haben damit Sitz und Stimme im Kreissportbund. Zur Förderung des Spitzensports und zum Erhalt des
Bundesstützpunktes in Hannover-Wilkenburg gibt es ein Sportinternat, welches auch vom SSV Afeld mit finanziert wird.
Wieder neue Sorgen bereitet das schon jetzt strengste Waffengesetz. Eine neue Verordnung läßt für die Überprüfung der
Schießstände nur öffentlich bestellte und vereidigte
Sachverständige zu. Das ist nicht nur sehr teuer, sondern auch
problematisch, weil es bundesweit zu wenig Prüfer gibt.
Mit den Worten „das war der Jahresbericht im Jahre eins nach Rudi“
beendete Hans-Joachim Herholt seinen Jahresbericht.
Es folgten Ehrungen verdienter Mitglieder des Sportschützenverbandes Alfeld und des Niedersächsischen Sportschützenverbandes.
SSV-Nadel in Bronze erhielten Anneliese Kirchhoff SC Elze, Andrea
Kleinert SSV Alfeld, Walter Kreth SSV Alfeld, Sven Hörding SSV
Alfeld und Arn Wassmann SVF Sibbesse.
SSV-Nadel in Silber an Dieter Milte SC Elze, Burkhard Schempp SV
Banteln, Marie-Luise Kleinert SSV Alfeld, Karl Bauche SSV Alfeld.
SSV-Nadel in Gold an Dietrich Kleinert SSV Alfeld.
NSSV-Nadel in Bronze an Jürgen Jäkel SC Elze.
NSSV-Nadel in Silber an Sybilla Oestern SVF Sibbesse.
NSSV-Nadel in Gold an Frank Grotjahn SV Freden.
Verbandsschießsportleiter Rolf Bertram berichtete von von guten
Ergebnissen der Verbandsmeisterschaften, die zu 166 Starts bei den
Landesmeisterschaften und von dort wiederum zu 17 Starts bei den
Deutschen Meisterschaften führten. Bei den LM gab es 3xGold,
2xSilber und 2xBronze, während es bei den DM zu einer BronzeMedaille reichte. Von zahlreichen schießsportlichen und geselligen
Veranstaltungen –„Sieben-Berge-Pokal“, Fernwettkämpfen, Busfahrt –
berichtete Verbandsdamenleiterin Doris Holzkamp.
Stark vertreten war die Jugend laut Verbandsjugendleiter Gerhard
Wolff sowohl bei den Verbandsmeisterschaften als auch bei den
Landesmeisterschaften. Zu den oben erwähnten Medaillen steuerten
die Jugendlichen mit Gold Mannschaft SV Barfelde, Gold Dana
Klingebiel SV Barfelde, Bronze Julian Kronemann SV Barfelde und
Colin Woyciehowski SC Elze 4 Medaillen bei. Hinzu kamen die
beiden, vom Verbandsvorsitzenden in seinem Jahresbericht
beschriebenen Landesjugendleiterpokale.
Von einem Zuwachs an Bogenschützen berichtete Bogenreferent
Reinhard Bauke. Gute Plätze bei den Landesmeisterschaften und ein
hervorragender 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften von
Antje Oelzen waren die Belohnung. Erstmals wurden auch Jugendkönige mit dem Recurve – und dem Compoundbogen ermittelt.
Mit einem eindringlichen Aufruf des Verbandsvorsitzenden an die
Delegierten, zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit
Kandidaten für die Wahl eines Schriftführers und eines stellv.
Schießsportleiters zu finden ging die Versammlung in eine
außerordentliche Wahl. Zu aller Erleichterung stellten sich Gabi
Försterling vom SSV Alfeld für das Amt als Schriftführerin und
Rudolf Raabe vom SK Lamspringe als stellv. Schießsportleiter zur
Verfügung, welche auch gleich einstimmig gewählt wurden. Die
Mitgliederverwaltung liegt weiterhin in den Händen von Klaus
Knoke. Mit der Vernichtung der Föhrster Sporthalle durch einen
Brand war auch der Schießstand der Schützengilde Föhrste mit allen
Einrichtungen zerstört. Nachdem die Politik beschlossen hatte, die
Halle ohne Schießstand neu zu errichten beschloss der Sportschützenverband ein Benefitzschießen zu Gunsten der Föhrster
Schützen. Das Ergebniss wurde als Scheck überreicht.
Mit dem dreifachen Schützengruß wurde die Versammlung geschlossen.
Werner Beck
Verbandspressewart
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