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Seite 1/2, 27. Oktober 2014
ZF-Mitarbeiter übergibt dem Zeppelin-Museum
Aufzeichnungen von Hugo Eckener
Dokumente stammen aus dem Familienbesitz Rudi von
Meisters, Präsident für die Region Asien-Pazifik bei ZF
Eckeners Aufzeichnungen beschreiben seine Erlebnisse
während verschiedener Zeppelin-Fahrten
Friedrichshafen. Das Zeppelin-Museum hat neue Dokumente aus
der Feder des Luftschiffpioniers Dr. Hugo Eckener (1868–1954)
erhalten. Sie stammen aus dem Besitz der Familie Rudi von
Meisters, Präsident für die Region Asien-Pazifik bei der ZF
Friedrichshafen AG.
Das Konvolut umfasst unter anderem die handschriftlichen
Manuskriptseiten von Eckeners Biographie mit Beschreibungen
verschiedener Fahrten und seiner Erlebnisse sowie die
Korrespondenz zwischen Eckener und Rudi von Meisters Vater
Friedrich Wilhelm von Meister in der Nachkriegszeit. Eine
besondere Archivalie ist ein Foto samt Negativ vom 6. Mai 1937,
das die LZ 129 „Hindenburg“ bei der Landung in Lakehurst
Sekunden vor dem Unglück zeigt. „Dieses Foto war uns bisher
nicht bekannt“, sagte Museumsleiterin Dr. Claudia Emmert.
„Ich bin sehr glücklich, als Mitarbeiter von ZF diese Dokumente
dem Zeppelin-Museum übergeben zu können“, sagte Rudi von
Meister am Montag in Friedrichshafen. Dies geschehe
ausdrücklich auch im Namen seiner drei Geschwister Nora, Peter
und Joseph. „Hier verbindet sich die Geschichte der Zeppeline und
von ZF mit der meiner Familie“, betonte von Meister.
Friedrich Wilhelm von Meister wurde 1903 in London geboren
und wuchs in Bad Homburg v. d. Höhe auf. Nach seinem Studium
an der TH Darmstadt emigrierte er 1924 in die Vereinigten Staaten,
wo er zuerst als Handelsvertreter für Yacht-Motoren von Maybach
und später als Repräsentant der Zeppelin-Reederei tätig war. Auch
nach dem Ende der Zeppelin-Fahrten stand Friedrich Wilhelm von
ZF Friedrichshafen AG
Konzernkommunikation
Corporate Communications
88038 Friedrichshafen
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Seite 2/2, 27. Oktober 2014
Meister weiterhin in engem Kontakt mit Eckener, wovon auch die
nun dem Museum übergebenen Aufzeichnungen zeugen. Friedrich
Wilhelm von Meister gründete später ein Unternehmen, das
chemische Produkte für die Druckindustrie herstellte. Er starb im
Jahr 1978.
„Diese Dokumente sind keineswegs alltäglich“, sagte
Museumsleiterin Dr. Claudia Emmert, die Rudi von Meister ihren
Dank aussprach, „und versprechen neue Einblicke in die
Persönlichkeit Eckeners.“ Das Museum nehme die Unterlagen
daher sehr gerne in seinen Bestand auf, „um Forschern, die sich
mit der Geschichte der Zeppeline beschäftigen, eine noch breitere
Quellenbasis bieten zu können“.
Bildunterschriften:
Bild 1: Rudi von Meister, Präsident für die Region Asien-Pazifik bei
ZF, hat der Direktorin des Zeppelin-Museums, Dr. Claudia
Emmert, Dokumente aus der Feder des Luftschiffpioniers Dr. Hugo
Eckener übergeben. (Bild: ZF)
Bild 2: Die Aufnahme aus dem Jahr 1931 zeigt Friedrich Wilhelm
von Meister (rechts) an Bord eines Ozeandampfers mit Dr. Hugo
Eckener (Mitte) und dem US-amerikanischen Industriellen William
B. Leeds. (Bild: Privatarchiv Rudi von Meister)
Pressekontakt:
Dr. Jochen Mayer, Wirtschaftspresse, Tel. +49 (0)7541 77-7028,
E-Mail: jochen.mayer@zf.com
ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und
Fahrwerktechnik mit 122 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern. Der Konzern
erzielte im Jahr 2013 mit rund 72.600 Mitarbeitern einen Umsatz von 16,8
Milliarden Euro. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein,
investiert ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2013: 836 Millionen Euro)
in Forschung und Entwicklung. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer ist ZF
unter den zehn größten Unternehmen weltweit.
Weitere Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie unter: www.zf.com
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