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24
INHALT
Insight Line by
Special Stage
44
Alpen-Überfl ieger
Zwei junge Motorradfahrer aus Österreich
mischen das Establishment auf
58
Polo Spieler
Das Erfolgsgeheimnis hinter
dem VW Polo R-WRC
Cover Story Porsche LMP1
70
Im Allerheiligsten
Zu Besuch im Porsche-Entwicklungszentrum
in Weissach
Tourenwagen-Paradies in der Grünen Hölle
Zum ersten Mal seit der Gruppe C-Sportwagen-WM 1983 findet auf der Nordschleife wieder ein offizieller
WM-Lauf statt. Die Tourenwagen-WM (WTCC) ist mutig genug, sich der härtesten Rennstrecke der Welt zu
stellen. Damit beerben die WTCC-Akteure auch die Ur-DTM, die sich früher ebenfalls mal in die Grüne Hölle
traute. Die Vorbereitungen auf das Mega-Spektakel laufen auf Hochtouren. Fahrer und Teamchefs legen ungewohnt hohen Respekt an den Tag.
Seite 140
Luftschloss-Folgerung
Toyota-Ingenieur René Hilhorst erklärt
die Geheimnisse der Aerodynamik
DriveStyle
12
24
26
30
140
156
WTCC mit Schuss
Die Tourenwagen-WM vor ihrem Saisonhöhepunkt
in der Grünen Hölle
Turbo Twins
Synergie-Effekte locken mehr Werke
in die Tourenwagen-WM
Koteletten-Kapitän
Emerson Fittipaldi – von der Obstfarm
in die Formel 1
Godzilla kehrt zurück
Hinter den Kulissen: So will Honda wieder
erfolgreich werden
124
Jugend-Stil
Max Verstappen – mit 17 zu jung für die Formel 1?
130
Kids in der Königsklasse
Die jüngsten Grand Prix-Fahrer ihrer Zeit
und was aus ihnen wurde
The Boxer
Der frühere VLN-Meister Ulli Andree testet
den Cup-Toyota GT86 für die Nordschleife
Cover Story Porsche Sports Cup
168
Cover Story Formel 1
114
Cover Story Nordschleife
158
Good Old Boys
108
E-Abt!
Daniel Abt über das Deutschland-Gastspiel
der Formel E
Meister-Prüfung
Tech-Talk mit
84
136
Speed King for a Day
Der Porsche Sports Cup bietet Rennsport
vom Feinsten für Porsche-Besitzer
Gearbox
3
6
90
179
Editorial
PITWALK-Chef Norbert Ockenga über drei
erfrischende Neulinge in der Sportwagen-WM
Must have
Geschenktipps für Racer mit Stil
Must read
Buchtipps von Deutschlands bestem
Motorsport-Literaten
Impressum
Die Macher von Racer’s fi nest
Die Zukunft des Journalismus
Das Auto wird zum Arbeitsplatz – oder zur Lounge
Rennwagen für den Hausgebrauch
ZeitHaus-Meilenstein: der Jaguar E-Type
Einer für alle
Porsche Macan und Audi Q5 im Vergleich
Die neue Mitte
Günstige Alternativen auf dem Markt
der Kompakt-SUV
Cover Story Hanomag
94
Der vergessene Silberpfeil
Ein Weltrekord-Wagen von Hanomag wird
wieder zum Leben erweckt
World Wide Racing
18
Scheidungs-Grund?
Die Renn-Karriere von Laura Tillett hätte
ihre Eltern fast in die Trennung getrieben
Genießer-Tipp
36
42
Der schöne Geheimtipp
Die junge Engländerin Laura Tillett bringt das fahrerische
Rüstzeug für eine große Karriere mit. Aber noch ist es
keinem aufgefallen.
Seite 18
Feinkost im Sandsturm
Selbst bei der Rallye Dakar haben inzwischen
Starköche Einzug gehalten
Food for Pole
Rib-Eye-Steak und Schweinenackensteak
mit Knobi-Kartoffeln
Das Autostadt-Gespräch
52
„Wir haben ein Juwel von einem Motor“
VW-Entwicklungsvorstand Dr. Heinz-Jakob
Neußer über die Rallye-WM
Der sensationellste Silberpfeil
Dass Mercedes und Auto Union in den Dreißigern legendär gewordene Renn-Monster bauten, gehört zum
motorsportlichen Kulturgut. Doch hätten Sie die ausgestorbene Marke Hanomag mit dem Begriff „Silberpfeil“
assoziiert? Eine kleine Gruppe Enthusiasten belebt den vergessenen Weltrekord-Mythos auf spektakuläre
und aufwändige Art und Weise wieder.
Seite 94
Der vergessene
Silberpfeil
Text: Norbert Ockenga
Fotos: Archiv Horst-Dieter Görg, Holger Eggers
Nicht nur die mächtigen Auto
Union und Mercedes brachen zu
Beginn der Nazizeit auf deutschen
Autobahnen alle Geschwindigkeits-Weltrekorde. Auch eine
kleine Marke aus Niedersachsen
mischte bei der Tempobolzerei
mit: Hanomag stellte 1939 in Dessau vier Bestmarken für Diesel auf.
Weil die Rekorde nicht in die Zeit
passten, gerieten sie in Vergessenheit – bis eine Gruppe Enthusiasten den kleinen Silberpfeil wieder
rekonstruierte.
94
95
GRUND
GRUND?
Scheidungs-
World Wide Racing
Text: Norbert Ockenga
Fotos: Richard Pardon
Laura Tillett gilt als die schnellste Kartfahrerin, die das Motorsport-Mutterland
England je hervorgebracht hat. Dabei
wäre die Laufbahn der heute 23-Jährigen beinahe schon im Keim erstickt, weil
ihre Eltern sich über ihren MotorsportEinstieg fast hätten scheiden lassen.
18
19
Special Stage
Special Stage
AlpenText: Norbert Ockenga
Fotos: Alessio Corradini, Red Bull
Zwei junge Motorradfahrer aus Österreich ließen bei den großen MarathonAbenteuern in Afrika und Südamerika
aufhorchen: Matthias Walkner gewann
bei seiner ersten Rallye Dakar gleich
eine Etappe, Robert Theuretzbacher beendete das Africa Eco Race als GesamtZweiter. Die Überraschungs-Alpenländler stehen als Beispiel dafür, wie man
dank perfekter Vorbereitung und guten
Maschinenmaterials schnell in die Spitze
des Offroad-Sports vordringen kann.
44
45
Cover Story Formel 1
Cover Story Formel 1
GODZILLA
kehrt zurück
Honda meldet sich in der Formel 1 zurück. Die Japaner beleben ihre alte Partnerschaft als
Motorenlieferant von McLaren wieder, die ihnen in den Achtzigern einen Ruf wie Donnerhall
eingebracht hat. Ein Blick hinter die Kulissen in Japan und England fördert bislang verborgene Zusammenhänge zutage, die zeigen, wie das Comeback der Kultmarke gelingen kann.
Text: Norbert Ockenga
Fotos: McLaren-Honda
114
115
Cover Story Formel 1
Cover Story Formel 1
Max Verstappen hat noch keinen Führerschein,
aber die Formel 1-Superlizenz. Der kometenhafte Aufstieg des 17-Jährigen in
die Königsklasse rief viele Kritiker auf den Plan. Doch Verstappen ist nicht zu jung für die
Grand Prix-Szene. Warum das Wagnis
Jugendwahn nicht scheitern wird, lesen Sie hier.
W
JUGEND-
enn irgendwann im nächsten Jahrtausend ein
Wissenschaftler auf die Idee kommen sollte,
den perfekten Rennfahrer zu klonen, dann
braucht er nur im Geschichtsbuch der Formel 1-Saison 2015 nachblättern. Max Verstappen kann ihm als
Vorbild für die ideale Mixtur in seinem Reagenzglas
dienen.
Denn der 17-jährige Grand Prix-Novize hat Speed in
den Genen. Sein Vater ist Jos Verstappen, der ehemalige Deutsche Formel 3-Meister und langjährige
Grand Prix-Pilot, der sogar Teamkollege von Michael
Schumacher bei Benetton war. Und seine Mutter ist
Sophie Kumpen. Die Belgierin kommt aus einer ech-
124
ten Rennsport-Familie: Ihr Neffe Anthony war lange
Jahre Teamkollege von Mike Hezemans im GT-Sport
und gewann zuletzt den europäischen Ableger der
NASCAR-Serie. Dessen Vater Paul war erfolgreicher
Fahrer und Rennstallbesitzer. Sophie Kumpen selbst
bestritt bis 1995 als CRG-Fahrerin erfolgreich Kartrennen, bis auf EM-Ebene. „Und sie war richtig gut,
vor allem bei der Fahrzeugbeherrschung“, erinnert
sich Jos Verstappen.
D ie Ehe der beiden ist zwar in einem hässlichen
Rosenkrieg samt Handgreiflichkeiten krachend
zerbrochen. Doch Sohn Max blieb als dauerhaftes
Relikt.
STIL
Text: Norbert Ockenga
Fotos: Red Bull
Im Allerheiligsten
Text: Norbert Ockenga
Fotos: Christoph Bauer
Im Entwicklungszentrum von Weissach schlägt das
technische und logistische Herz von Porsches LMP1Programm. Das Gelände ist eigentlich hermetisch
abgeschirmt. Doch für PITWALK schloss Porsche
alle Türen auf. Der exklusive Werksbesuch zeigt, mit
welch’ großen Schritten Porsche sich zum Mitfavoriten für die Langstrecken-Saison 2015 gemausert hat.
70
71
Meister-Prüfung
The Boxer
Text: Ulli Andree
Fotos: Björn Schüller, Hard Elis,
Wolfgang Savelsbergh
D
er letzte VLN-Lauf 2014 sollte es
sein. Spät im Oktober. Kalt. Nass.
„Normal“, ist man ob des kapriziösen
Eifelwetters geneigt zu sagen. Und im
Grunde ist diese Witterung perfekt, um
ein neues Rennfahrzeug kennenzulernen.
Die Tempi sind geringer als auf trockenem Geläuf, die Rutschgrenze ist früher
erreicht und der generelle Umgang mit
dem Arbeitsgerät ohnehin etwas schonender.
Nichts schien auf dem deutschen Markt für Toyota
unmöglich. Höchste Qualität und Zuverlässigkeit,
zufriedene Kunden und Händler waren noch bis vor
wenigen Jahren der Regelfall. Eine Serie von Rückrufen rüttelte jedoch an den Säulen des größten Automobilherstellers der Welt – was in der IT-Branche als
Kundenzufriedenheitsmaßnahmen im Rahmen von
Software-Updates Gang und Gäbe schien, honorierte der deutsche Automobilmarkt dagegen umgekehrt
proportional. Zeit also, etwas zu tun. Zum umfangreichen Paket der Imagepolitur gehört auch die emotionale Aufladung der Marke über den Motorsport – von
Le Mans über die Rückkehr in die Rallye-WM bis zum
eigenen Markenpokal im Rahmen der VLN ist für jeden etwas dabei. PITWALK-Autor und Nordschleifenmeister Ulli Andree nahm sich der Cup-Version des
Toyota GT86 an.
Das Arbeitsgerät ist der Toyota GT86, der
dank seiner Grundkonzeption die gute
alte 2000 GT-Tradition wieder aufnimmt.
Allerdings kommt hier ein flacher Vierzylinder-Boxer-Saugmotor mit zwei Litern
Hubraum zum Einsatz, der im Gegensatz
zu anderen bekannten Boxervertretern
vorne verbaut ist. Unveränderbares
Kennzeichen dieser Motor-Bauart: die
Pleuel der sich jeweils gegenüberliegenden Zylinder sind auf zwei um 180 Grad
versetzten Hubzapfen angeordnet. Die
beiden Kolben bewegen sich synchron
und befinden sich stets in der gleichen
Position, also beispielsweise beide am
oberen Totpunkt.
Die flache Bauart des von Carl Benz
Ende des vorletzten Jahrhunderts als
Contra-Motor bezeichneten Triebwerks
wirkt sich positiv auf den tiefen Schwerpunkt des kleinen Sportlers aus. Zwar ist
das Getriebe klassisch direkt am Motor
angeflanscht und nicht in TransaxleBauweise wie etwa beim seligen Porsche
924 ausgeführt. Dennoch gelang es den
Toyota-Ingenieuren, eine nahezu ausgewogene Gewichtsverteilung zu erreichen. 53 Prozent des Fahrzeuggewichts
lasten statisch auf der Vorderachse und
demnach – ohne dynamische Achslastverschiebung – deren 47 auf der Hinter-
159
Cover Story Nordschleife
C
C
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Schuss
Text: Norbert Ockenga
Fotos: WTCC
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140
141
Speed King
Cover Story Porsche Sports Cup
for a Day
Text: Norbert Ockenga
Fotos: Tim Upietz
Sie möchten Ihren Porsche-Straßensportwagen auf der Rennstrecke
ausfahren und dabei das Fahren von der Pike auf Erlernen?
Erste Schritte in reinrassigen Porsche GT-Rennfahrzeugen machen?
Oder einfach nur ein Wochenende lang inmitten lauter Renn- und
Straßen-Elfer schwelgen? Dann ist der Porsche Sports Cup
genau Ihr Ding.
M
arco Werner staunte nicht schlecht. Als der
dreimalige Sieger der 24 Stunden von Le Mans
zu einem Gaststart im Langstreckenrennen
des Porsche Sports Cup in Spa-Francorchamps eingeladen war, dachte der gebürtige Recklinghausener,
als Profi im Feld der Amateure leichtes Spiel zu haben.
Doch Marco Werner wurde verblüffter Sechster.
Das Abschneiden des heute 48-Jährigen zeigt, auf
welch’ hohem Niveau sich jene Breitensport-Wochenenden abspielen, an denen Porsche-Liebhaber ihre
schwäbischen Sportwagen der wahren Bestimmung
zuführen können. Der Porsche Sports Cup geht 2015
in seine 11. Saison. Und mit Starterfeldern von bis zu
240 Fahrern pro Wochenende hat er sich zur größten
Motorsport-Veranstaltung für Besitzer von Straßensportwagen entwickelt.
Im Fahrerlager trifft man Hobby-Rennfahrer wie den
Schauspieler und Stuttgarter „Tatort“-Kommissar Richy Müller ebenso wie Autofans ohne Renn-Erfahrung,
etwa Deutschlands berühmtesten Vegan-Koch Attila
Hildmann aus Berlin. Und man läuft motorsportlichen
Urgesteinen und Profi s wie Wolfgang Land, Stephan
Sorg oder Attempto-Teamchef Arkin Aka in die Arme.
Der Porsche Sports Cup ist ein Schmelztiegel von
Porsche-Besitzern und Rennsport-Enthusiasten.
Der gesundheitsbewusste Koch Hildmann schnuppert mit seinem neuen Straßen-GT3 gerade erste
Rennstrecken-Luft und pirscht sich im rein serienmäßigen Zuffenhäuser Boliden vorsichtig an die
übergeordnete Sollzeit und ans persönliche Limit.
Charakterdarsteller Müller hingegen peitscht seinen
168
169
Das
Das Autostadt-Gespräch
A U T O S TA D T- G E S P R Ä C H
D R . H E I N Z- J A KO B N E U ß E R
„Wir haben ein Juwel
von einem Motor“
Volkswagen dominiert die Rallye-WM nach Belieben. Dr.
Heinz-Jakob Neußer, der Markenvorstand für den Geschäftsbereich Entwicklung und Leiter der Motorenentwicklung im gesamten Volkswagen-Konzern, erklärt die
Hintergründe des Erfolgs. Im Interview, das während der
Enthüllung des neuen VW Polo R WRC im VolkswagenPavillion der Autostadt in Wolfsburg geführt wurde, nimmt
Dr. Neußer auch zur Kritik an der Vermarktung Stellung.
Text: Norbert Ockenga
Fotos: Bodo Kräling
Sie haben aus dem Stand in der Rallye-WM
alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Ist
die Rallye-WM zu einfach?
Dr. Heinz-Jakob Neußer: Wir haben selber
nie damit gerechnet, so schnell Rallyes oder
gar den Titel zu gewinnen. Die Rallye-WM ist
alles andere als einfach – sie fi ndet schließlich
in aller Welt, auf unterschiedlichsten Belägen
und unter verschiedensten klimatischen
Bedingungen statt. In Citroën haben wir einen Hersteller am Start, der bis zu unserem
Engagement so ziemlich alles gewonnen hat
– und M-Sport war mit den Ford Fiesta immer
konkurrenzfähig. Wir haben allerdings vom
Start weg kompromisslos in Richtung Erfolg
gearbeitet – und wir konnten die besten Fahrer verpflichten.
Was sind die wichtigsten Parameter, die ein
Rallye-Auto erfolgreich machen?
Dr. Heinz-Jakob Neußer: Wir haben ein Juwel von einem Motor – hinsichtlich Leistung,
Fahrbarkeit, Ansprechverhalten und Drehmoment. Außerdem haben wir wirklich intensiv
am Fahrwerk gearbeitet. Dazu kommt eine
ungeheure Zuverlässigkeit – die technischen
Defekte, die wir seit unserem Einstieg in der
WRC hatten, lassen sich wirklich an einer
Hand abzählen.
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