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e nblick
Informationen der Ev. Gemeinschaft Lützellinden
Januar-Februar-März 2015
Veranstaltungen—Inhalt
Sonntag 10.00 Uhr
Sonntagsschule für Kinder
Kontakt: Markus Sames
Telefon 06403-3756
Montag 16.00 Uhr
Missionsarbeitskreis
Dienstag 20.00 Uhr
Bibelkreis
Kontakt: Irmgard Zörb
Telefon 06403-71308
Sonntag Gottesdienst
Am 1.,3.,5.SO um 11:15 Uhr
Am 2.,4. SO um 18:30 Uhr
jeden letzten DI im Monat 20.00 Uhr
Gebetsabend
Kontakt
Pastor
Stefan Mehlhorn
Büro: An der Schule 3
Telefon 06403-6700067
mehlhorn@egfd.de
Vorsitzender der
Ev. Gemeinschaft
Hans-Georg Will (Stellv.)
Rheinfelser Str.3A
35398 Gießen-Lützellinden
Telefon 06403-78180
Pastor
Christian Linde
Paul-Schneider-Str. 26
35625 Hüttenberg-Hochelheim
Telefon 06403-9688642
linde@egfd.de
Bankverbindung
Ev. Gemeinschaft Lützellinden
Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE 49 5139 0000 0011 1313 01
BIC: VBMHDE5F
2
Andacht
„Nehmt einander an, wie Christus
euch angenommen hat zu Gottes
Lob.“
Kürzlich sagte mir eine Frau, die sporadisch unsere Gottesdienste besuchte und hin und wieder zu einem Kleingruppentreffen kam, dass sie nicht
mehr in die Gemeinde kommen wird.
Sie habe jetzt eine andere Gemeinde
gefunden, wo sie sich besser aufgehoben fühlt. Da ich fand, dass einige
Frauen sich sehr um sie bemüht
hatten, fragte ich näher nach und es
zeigte sich: Sie war der Ansicht, sie
passe nicht zu uns, weil sie nicht so
perfekt sei, keine tolle Hausfrau und
super Köchin und gute Gastgeberin,
die immer freundlich und adrett
auftritt, wie die anderen Frauen. Sie
sei halt anders und entspräche nicht
den Erwartungen. Nun, vielleicht gab
es diese Erwartungen an sie gar nicht,
aber sie hat sich immer so gefühlt, als
könne sie nicht mithalten, als würde
sie den Ansprüchen nicht genügen.
Sie hatte ständig den Eindruck, die
anderen wollten sie ändern.
Ich habe nicht versucht, sie umzustimmen, weil ich mich freute, dass
sie sich mit ihrer speziellen Art und
ihren ungewöhnlichen Lebensumständen jetzt in dieser anderen Gemeinde angenommen fühlt. Aber warum konnte sie das in unserer Gemeinde nicht? Wieso hatte sie den
Eindruck, dass sie bei uns nicht so
sein kann, wie sie ist? Gut, manche
Leute sind vielleicht etwas kompliziert oder haben eine einseitig gefärbte Wahrnehmung. Aber insgesamt gilt: Das Reich Gottes besteht
nicht aus einer homogenen Gruppe
von Menschen, auch die kleine, lokale
Ortsgemeinde nicht. Jeder ist anders,
hat eine andere Lebensgeschichte,
die ihn geprägt hat. Auch glaubensmäßig. Gemeinden sind wie ein bunter Flickenteppich oder eine Patchwork-Decke. Der einzelne Flicken
passt vielleicht nicht zu dem Teil neben ihm, aber alles zusammen ergibt
ein schönes und funktionales Ganzes.
Wo ich mit meinen Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen ernstgenommen werde, da fühle ich mich
wohl. Da gehe ich gerne hin, da erlebe ich Gemeinschaft. Es geht nicht
darum, dass wir alle genau gleich
sind, sondern das gleiche Ziel haben:
Gott zu ehren. Jesus Christus ist dabei
das Bindeglied, das den Flickenteppich zusammenhält. Er hat jeden von
uns angenommen – bedingungslos!
„Nehmt einander an … zu Gottes
Lob.“ Lob Gottes ist ein Lebensstil,
der sich speziell auch durch den besonderen Umgang miteinander auszeichnet. Die Gemeinde – eine Oase
gegenseitiger Annahme und Ermutigung. Ein schönes Ziel für 2015.
3
| Christian Linde
Ihr lieben Lützellindener
Wahnsinn! Über ein Jahr ist es schon
her, dass wir uns während eines tränenreichen Gottesdienstes von euch
und vom lieben Lützellinden verabschiedet haben. Ein Jahr stehen wir
hier in Benin im Dienst für Gott. Und
auch im Auftrag von euch, als aussendende Gemeinde. Dies allein dürfte
Grund genug sein, uns in besonderer
Weise mit euch verbunden zu wissen.
Ein Jahr ist sicher zu kurz um Bilanz
von einem langfristig angelegten Projekt, wie dem unseren, zu ziehen. Aber
dieses vergangene Jahr war so ereignisreich mit Höhen und Tiefen, dass
wir doch ein Resümee ziehen können.
Bei allen Herausforderungen und
Chancen haben wir eine Lektion beherzigt: Mit Gott und dank seiner Größe wird alles möglich. Wir haben in
den letzten zwölf Monaten reichlich
diese Allmacht Gottes in unserem
Dienst in Anspruch genommen. Jürgen
Schmidt verglich einmal in einer Predigt diese Beziehung zu Gott mit der
Gabel, die Lokomotiven der Deutschen
Bahn mit der Stromleitung verbinden.
fahren. Streckt sie sich aber aus und
berührt die Kraftquelle, so wird nicht
nur die Lok in Gang gesetzt, sondern
zieht auch alle anhängenden Wagen
des Zuges. Ähnlich spürten wir viele
Mal Gott, der uns in unserer Begrenztheit aushalf. Unsere gemeinsamen
Gebete zu Gott, eure in Lützellinden
und unsere in Benin sind also unerlässlich.
Hier ein aktuelles Beispiel von Gottes
Eingreifen: Gott in seiner Gnade hat
unser gemeinsames Flehen erhört und
uns noch vor Jahresende 2014 mit
passenden Räumen für unsere Arbeit
beschenkt. Dass die Allianz-Mission
das Projekt „durchgewinkt“ hat, obwohl die nötige Finanzierung noch
nicht komplett gesichert ist, führen
wir allein und einzig auf Gottes Güte
zurück. Die Einrichtung des Büros ist
beendet, und alle bestellten Büromöbel wurden geliefert. Konferenz- und
Büroräume sind also voll funktionsfähig. In diesen neuen Räumen können
und wollen wir ab 2015 unsere Aktivitäten regelmäßiger anbieten. Bereits
am 13. Dezember hat Roumana Jugendlichen ein Seminar über die Wahl
Solange die Gabel gefaltet auf der Lok
sitzt, kann der Zug nirgends wohin
4
des Ehepartners angeboten. Sie wollte
Denkanstöße geben, welche Kriterien
bei einer gottwohlgefälligen Wahl des
Ehemannes oder der Ehefrau helfen
können. Eine Woche später am 20
Dezember lud Anafi zu einer öffentlichen Konferenz ein über Sinn und
Platz von Weihnachten in christlichen
Gemeinden. Nach einem Impuls von
Anafi tauschten sich die Teilnehmer
darüber aus, welche biblischen Argumente es für die Feier gibt, und wie
man in der Kirchengeschichte das Ereignis gefeiert hat. Über ein solches
Thema zu reden, scheint überflüssig zu
sein, jedoch nicht hier in Benin. Hier
wird Weihnachten als Übernahme eines heidnischen Brauchs total abgewertet, nur für Kinder gibt es eine
Feier.
ner dazukommen. Darüber hinaus
wird Anafi samstags Schulungen entsprechend eines Curriculums anbieten. Dieser Lehrplan fasst die Wünsche zusammen, die Pastoren und
Laien anlässlich Anafis bisheriger Schulungen äußerten. Es wird ausschließlich um praktische Themen gehen, die
den Pastoren in ihrem Dienst wertvolle Hilfen geben.
Roumana ihrerseits wird Seminare
halten über Themen für Familien und
Ehe. Sie wird aber die ganze Familie im
Blick haben, nicht nur Ehepaare. Für
Verlobte bietet sie einen Ehevorbereitungskurs mit 15 Einheiten an.
In den neuen Räumen wurde ein Beratungszimmer eingerichtet, wo sie sich
bei Bedarf mit Ratsuchenden unter
geeigneten Bedingungen unterhalten
kann.
Diese Perspektiven erfüllen uns mit
Freude und Mut. Wir gehen jetzt verstärkt in die Öffentlichkeit und hoffen
weiterhin auf Gottes Segen für die Arbeit, vor allem im Leben unserer Besucher. Dafür wollen wir beten und euch
bitten, auch dafür zu beten. Angesichts dieser großartigen Aussichten,
Im Jahr 2015 wird Anafi monatlich
Pastoren, Theologen und Laien zu ähnlichen öffentlichen Konferenzen einladen, wo sie sich über Brennpunktthemen in Gemeinden oder im christlichen Leben austauschen werden. Die
ersten Seminare hält Anafi selbst.
Nach und nach werden aber auch andere Theologen und Pastoren als Red-
5
verblassen die Anfangsschwierigkeiten, besonders das „Heimweh“ und
„Nachtrauern“ von Roumana und den
Kindern.
Zum Schluss: Wenn John F. Kennedy
nach wenigen Tagen in Berlin sagen
konnte: „Ich bin ein Berliner“; dann
können wir erst Recht sagen: Wir sind
[echte und stolze] Lützellindener!“
Danke für eure Verbundenheit und
Liebe!
Euch allen wünschen wir Gottes reichen Segen im neuen Jahr.
Seth und Abdias haben jetzt wirklich
Fuß gefasst in Benin. In ihren Klassen
und der Umgebung haben sie neue
gute Freunde gefunden, schwarze und
auch weiße. Fast vergessen ist der
traurige Abschied von den Freunden
aus der KiTa und der Lindbachschule!
Abdias wurde im Oktober eingeschult
und bekam bei der ersten Prüfung gute Noten. Seth schreibt nach wie vor
sehr gute Arbeiten. Bei der ersten Prüfung war er Klassenbester. Wir sind
dem HERRN für diese Ergebnisse sehr
dankbar.
Gott meint es wirklich gut mit uns.
Zwar sind wir noch ein gutes Stück
von der Gründung der Ausbildungsstätte und des Familienzentrums
entfernt, aber mit den neuen Räumen
sind wir zweifelsohne diesem Ziel näher gekommen.
Dort wird erprobt:
1. wie später das Familienzentrum am geeignetsten den
Menschen helfen kann,
2. wie die zu gründende Ausbildungsstätte Gemeinden durch
Schulungen treffend dienen
kann
Eure
Anafi mit Roumana, Seth und Abdias
6
zeigt sich allerdings die negative Seite.
Sind die Anforderungen zu hoch, bewirkt dies Stress.
Innere Antreiber sind z.B.: „Sei perfekt!“ – Ich darf keine Fehler machen.
„Sei stark!“ – Ich muss immer alleine
zurechtkommen. „Streng dich an!“ –
Ich muss alles geben, sonst bin ich nicht
gut genug. „Beeil dich!“ – Ich darf mir
keine Zeit nehmen. „Mach es allen
recht!“ – Ich kann nicht „Nein“ sagen.
Daraus ergibt sich die Frage: Was ist
der Klotz an meinem Bein, und welchen
Klotz hänge ich meinem Kind ans Bein?
Muss mein Kind immer stark
sein, perfekt sein, es allen recht machen? Oder spürt es: Auch wenn ich
Fehler mache, schwach bin, nicht alle
Erwartungen erfülle, bin ich dennoch
geliebt und meine Eltern stehen zu mir.
Wenn ich zu dem Schluss komme, die
Höhe meiner Messlatte zu meinem eigenen Wohl und dem meiner Kinder
oder Enkelkinder ändern zu müssen,
mag das für andere komisch erscheinen. Das sollte mich aber aufgrund von
Johannes 15,13-14 nicht weiter stören…
FamilienSinn-Vortrag – dazu gehören
sieben Mitarbeiterinnen (Alexandra,
Christiane, Christine, Eva Rau, Mirjam,
Rebekka, Verena), mehrere Tischgruppen im großen Saal, bestückt mit
Etagèren, die gefüllt sind mit allerlei
süßen und salzigen Köstlichkeiten, ansprechende Dekoration, ein Getränkebuffet, chillige Hintergrundmusik beim
Kommen und Gehen, angeregtes Geplauder und ernste Gespräche, möglichst viele Gäste, die unserer Einladung
gefolgt sind und natürlich eine Referentin oder ein Referent, ohne die es keinen FamilienSinn-VORTRAG geben würde!
Am 9. September hatten wir Gretchen
Hilbrands aus Langgöns zu Gast, die
zum Thema „Perfektionismus pur - Ein
Leben an der Messlatte“ referierte.
Angelehnt an die Floptechnik beim
Hochsprung (Anlauf – Impulskurve –
Absprung – Flug - Landung) forderte sie
auf zu prüfen, ob die Messlatte unseres
Lebens richtig liegt. Denn liegt sie zu
hoch, muss ich an meinen eigenen Ansprüchen scheitern. Ist mein Lebensplan gut? Springe ich rechtzeitig ab?
Ziehe ich im Ernstfall die Notbremse?
Sonst wird die Messlatte zur Mauer!
Um das richtige Maß zu finden muss ich
mir die Frage nach meinen „inneren
Antreibern“ stellen, die sich schon in
der Kindheit manifestieren.
Jeder Antreiber hat positive und negative Seiten. Geraten wir unter Stress,
|Christine Denner
FamilienSinn-Veranstaltungen 2015
Elterncafé: FR: 23. Januar |FR: 27. Februar
FR: 27. März | jew. um 15.30 Uhr
Vortrag: DO: 5. Februar 20.00 Uhr (Thema
wird noch bekanntgegeben)
Willkommen sind immer alle, die am Thema interessiert sind!
Auf der Website unserer Gemeinde kann
man sich den Vortrag nochmal anhören.
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Kleingruppen
Dienstag
Mittwoch
Hauskreis 20.00 Uhr, 14tägig
20.00 Uhr
Kontakt: Christine Denner, Tel: 928741
Hauskreis I, 20.00Uhr
Kontakt: Ursel Reifarth, Tel: 71332
Donnerstag
Mittwoch
Hauskreis II, 20.00 Uhr
Kontakt: Hans-Georg Will, Tel: 78180
Hauskreis 20.00 Uhr , 14tägig
Kontakt: Rainer Schäfer, Tel: 71999
Donnerstag
Mittwoch
Jugendhauskreis 19.30 Uhr
Kontakt: Alexandra Reklies, Tel:
925248
Hauskreis 20.15 Uhr, 14tägig
Kontakt: Dr. Frank Reifarth,
Tel: 71332
Impressum
einblick– Informationen der Evangelischen Gemeinschaft Lützellinden
Herausgeber: Evangelische Gemeinschaft Lützellinden, An der Schule 3,
35398 Gießen-Lützellinden, Telefon 06403/78180 (Hans-Georg Will)
www.gemeinschaft-luetzellinden.de
Redaktion: Ursel Reifarth, urft@gmx.net (verantw.), Sabine Neumann,
sabine133@gmx.de, Rebekka Hofmann, r.r.hofmann@freenet.de
Fotos: Neumann
Die Predigten der Sonntagsgottesdienste können auf der Internetseite angehört
oder nachgelesen werden, bzw. stehen als Download zur Verfügung.
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Gottesdienste—Termine
Januar
Februar
März
04.01.| 11:15 Uhr
Gottesdienst
01.02.| 11:15 Uhr
Gottesdienst m.
Abendmahl
Stefan Mehlhorn
01.03.|11:15 Uhr
Gottesdienst m.
Frank Reifarth
10.01.| 19:45 Uhr
Viertel vor Acht
Peter Menger Klavier und mehr
05.02.| 20:00 Uhr
FamilienSinn
Vortrag
11.01.| 18:30 Uhr
Gottesdienst
08.02.| 18:30 Uhr
Gottesdienst m.
Chr. Linde
12.-16.01.| 20:00 Uhr
Allianzgebetswoche
MO-MI: Ev. Gem.Haus
DO-FR: Haus d. Gem.
15.02.| 11:15 Uhr
Gottesdienst m.
Chr. Linde
18.01.| 10:00 Uhr
Allianzgebetswoche
Abschluss m.
Pfarrer Horst Daniel
anschl. Mittagessen
im Haus d. Gemeinsch.
23.01.| 15:30 Uhr
Elterncafé
22.02.| 18:30 Uhr
Gottesdienst m.
Abendmahl
M. Hennemann
25.02.| 20:00 Uhr
Mitarbeiterkreis
27.02.| 15:30 Uhr
Elterncafé
08.03.| 10:00 Uhr
Gottesdienst zur
Mitarbeiter-Aussend.
i.d. Kirche, H. Daniel
15.03.| 11:15 Uhr
Gottesdienst m.
Stefan Mehlhorn
16.03.| 20:00 Uhr
Jahreshauptversammlung
22.03.| 18:30 Uhr
Gottesdienst m.
Abendmahl
Stefan Mehlhorn
23.-26.03.| 20:00 Uhr
Open book Bibelabende
mit Roland Denner
27.03.| 15:30Uhr
Elterncafé
29.03.| 11:15 Uhr
Gottesdienst m.
Simon Hoffmann
25.01.| 18:30 Uhr
Gottesdienst m.
Markus Neitzel
9
Termine
Mitarbeiter—Gruppen—News
03.-07. Januar
Jungscharwinterfreizeit, Rodenroth
16.-18. Januar
Spielecamp, Rodenroth
19. Februar
Bläserprobe des KV mit dem Bundeswart
20-22. Februar
Mitarbeiterwochenende, Rodenroth
28.
CVJM-Hockeyturnier, Volpertshausen
Februar
08. März
10:00 UIhr | Mitarbeitersendungsgottesdienst
in der Kirche, Horst Daniel
09. März
Jahreshauptversammlung
17. März
„Weitblick 55“ Seniorentreffen, Naunheim
20. März
KV-Oase, Kloster Altenberg
28. März
Aufbaukurs (bis 2. April), Rodenroth
29. März
18:00 Uhr, Atempause Gottesdienst, Wetzlar
Mitarbeitersituation
Im CVJM Lützellinden werden für folgende Gruppen MitarbeiterInnen
gesucht:
- Kleine Jungenjungschar
- Jesus Treff for Girls
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Veranstaltungen
Mädchen Jungschar
MO von 15.00-16.30 Uhr,
1.-4. Schuljahr, im Haus
der Ev.Gemeinschaft,
Dorothe Schneider,
Tel: 06403/776505
Jungen Jungschar
MI von 18.00-19.30 Uhr
4.-7. Schuljahr, im Haus
der Ev. Gemeinschaft,
Stefan Müller,
Tel: 06403/4942,
Matthias Zörb,
Raffael Denner
Jesus Treff for Girls
MI von 18.00-19.30 Uhr
5.-8. Schuljahr, im Haus
der Ev. Gemeinschaft,
Dorothee Merkens,
Tel: 06403/940240
Kinderchor
MO von 16.30-17.30 Uhr
ab 5 J., im Haus der
Ev. Gemeinschaft,
Judith Watz,
Tel: 06403/76802,
Esther Sames,
Annette Schütz,
Regina Thöle
Posaunenchor
FR von 20-21.30 Uhr, im
Haus der Ev. Gemeinschaft, Reiner Hofmann,
Tel:06403/75783,
Rainer Schäfer
JungbläserInnen
DI/DO, 18.30Uhr, im Haus
der Ev. Gemeinschaft,
Erhard Schmidt,
Tel: 06403/5359
Teenkreis „Puzzles“
DO von 19-21 Uhr
Kontakt: Stefan Mehlhorn
Tel: 06403/6700067
CVJM Sport
MO von 20.45-22 Uhr,
in der Sporthalle,
Uwe Schmidt,
Tel: 06403/928640,
Stefan Müller,
Georg Rühl
CVJM Sport
Nordic Walking
DI 18.00Uhr(in der
Sommerzeit), Treffpunkt :
An der Schule 19,
Rebekka Hofmann,
Tel: 06403/75783,
Dorothee Merkens
CVJM Mitarbeiterkreis
MI 4x im Jahr, im Haus der
Ev. Gemeinschaft,
Ursel Reifarth,
Tel: 06403/71332,
Roland Denner
CVJM Männerkreis
MI 1.u.3. im Monat, im
Haus der Ev. Gemeinschaft, Wilfried Rühl,
Tel: 06403/72796
Kontakt
Reiner Arnold
Tel: 06403/3084
CVJM Lützellinden
www.cvjm-luetzellinden.de
Bankverbindung :
Volksbank Mittelhessen , IBAN:
DE89 5139 0000 0011 3852 06
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Geburtstage
Januar
Februar
März
02. Lydia Müller
01. Gertrud Zörb
01. Wilfried Rühl
04. Elisabeth Rau
02. Ernst Hofmann
03. Verena Görlach
04. Carlotta McIntosh
03. Christoph Sames
03. Noah-Maurice Müller
05. Ursel Reifarth
04. Jürgen Schmidt
05. Carsten Zörb
06. Marie-Kathleen Watz
05. Elliot Herrmann
10. Dorothea Schmidt
08. Nathanael Zörb
10. Hans-Georg Will
13. Sabine Neumann
10. Ursula Müller
11. Seth Sounon Mora
16. Anna-Lena Frasch
12. Laura Stein
14. Abdias Sounon Mora
19. Christoph Schäfer
20. Elodie Herrmann
15. Hermann Lenz
19. Annette Schäfer
21. Hermann Hoßbach
17. Elisabeth Franz
22. Anna-Lisa Watz
25. Eva Rau
17. H.-D. Müller
29. Reiner Arnold
26. Tom McIntosh
17. Markus Sames
29. Jonas Stein
19. Irene Schäfer
29. Lukas Stein
21. Rainer Schäfer
29. Josia Zörb
22. Matthew McIntosh
30. Werner Sames
24. Rainer Schäfer
31. Carl-Jannis Hofmann
26. Brunhilde Schmidt
28. Walter Hofmann
12
Ein Geigenbauer und seine Geschichte vom inneren Klang
Nach Martin Schleskes Vortrag: Heilige
Verunsicherung, gehalten auf dem
Willow Creek Leitungskongress 2014 in
Leipzig.
strument später nicht. Nach dem Zusammenbau aller Holzteile werden alte
Lackmixturen verwendet, die den Klang
verbessern und für die Haltbarkeit des
Was braucht ein Musiker unbedingt?
Instruments sorgen. Beim Steg ist Präzisionsarbeit angesagt. Bereits 1/10 mm
Abweichung der Stegposition wirkt sich
auf das Klangbild aus.
Unbedingt braucht er ein Instrument,
dass zu ihm passt. Der Klang seines Instruments muss zum Ausdruck seiner
Seele werden. Die Musik die wir durch
Instrumente hören, wird uns von Gott
geschenkt, damit wir diese Welt ertragen können. Geistliche Musik sind in
Klang gegossene Gebete. Erste Instrumente wurden vor circa 5000 Jahren
gebaut. In der Bibel im Buch Genesis
wird von Jubal berichtet, der alle Arten
von Flöten und Zithern baute. Für ihn
passt die Berufsbezeichnung „Erster
Musikinstrumentenbauer“.
Der Bau eines Musikinstruments aus
Holz kostet viel Kraft. Zuerst wird das
speziell und lange gelagerte Holzbrett
über einen Hobel geschoben – nicht
umgekehrt. Immer muss die Maserung
und das Verhalten des Holzes gespürt
werden, damit der Abtrag gleichmäßig
ist. Die Wölbung wird mit dem Stecheisen per Hand und Bauchdruck Stück für
Stück „heraus geschnitzt“. Ist die
Instrumentenwölbung und ihre Dicke
nicht gleichmäßig, dann klingt das In-
Wie wird eine Supergeige entwickelt?
Der Geigenbauer hört in seinem Inneren viel mehr Klangmöglichkeiten als er
real mit einem Instrument verwirklichen kann. Für Geigen gibt es die Vorbilder der alten Meister (um 1540 bis
1740). Bei unserem Geigenbauer sind
wohl durch Musiker, die ihr Instrument
reparieren lassen wollten, alte Meistergeigen in seine Werkstatt gelangt. Zum
Beispiel eine MONTAGNANA, die einen
fantastisch weichen und warmen Klang
entwickelt, wenn sie behutsam gespielt
wird und eine STRADIVARI, die durch
ihre große Feinheit in den Höhen brilliert, eine unglaubliche Noblesse aufweist und eine atemberaubende Vollkommenheit besitzt und eine kantige
GUARNERI, die leidenschaftlich, fast
frech und sehr belastbar gespielt werden will.
Jedes dieser Instrumente kann durch
13
ihre Klangwolke einen angstfreien
Raum entstehen lassen, sagt uns der
Geigenbauer. Das Instrument verändert beim Gespielt-werden schließlich
Musiker und Zuhörer zugleich.
Daher wollte der Geigenbauer eine
Geige bauen, die alle Qualitäten der
drei genannten Geigentypen enthält.
Nach mehr als zwei Jahren begann er,
an sich zu (ver)zweifeln.
gefertigten Geige. Er lieh sie sich aus
und nach seinem ersten großen Konzert mit dieser Geige, machte er dem
Geigenbauer das höchste Kompliment,
indem er sagte: „Du hast mir mit dieser Geige meine Stimme gegeben“. Er
kaufte dann diese Geige.
Wie werden wir zu einem Werkzeug,
mit dem Gott ein Instrument anfertigt, dass ihm seine Stimme in dieser
Welt gibt?
Wer zu Gott betet, bekommt manchmal direkt Antwort
Ich weiß, der Satz ist kompliziert und
trotzdem wichtig, um das Gleichnis
vom Geigenbauer zu verstehen. Der
arbeitete einmal mit einem halbstumpfen Stecheisen an einer harten UlmenHolzplatte aus der eine Cellowölbung
entstehen sollte. Er sagte zu sich: „es
reicht schon noch“, weil er keine Lust
hatte die Arbeit zu unterbrechen, um
das Stecheisen zu schärfen. Da hörte
er Gott unendlich traurig sagen: „Du
willst mit einem halbstumpfen Werkzeug meine Arbeit tun?“
Der Geigenbauer betete eines Tages
mit erhobenen Händen: „Vater, dies ist
deine Werkstatt. Menschen glauben,
ich sei der Meister, aber Du bist der
Meister. Du kannst die Werkstatt auch
zumachen, aber (fügte er leise hinzu),
Du verlierst dann eine gute Werkstatt“.
Danach hatte er spürbar wahrgenommen, dass Gott sagte: „Diese Werkstatt
ist Abrahams Zelt. In einem Jahr komme ich wieder und du wirst „einen
Sohn“ haben. Es ist eine Geige, die von
einem wunderbaren Menschen gespielt werden wird“.
Es war schon spät im nächsten Jahr,
und die Zusage war von unserem Geigenbauer in Vergessenheit geraten. Da
kam ein berühmter Geigenspieler
(Ingolf Turban) und spielte auf der neu
Der Geigenbauer nahm eine Auszeit
und fand in der Bibel im Buch Prediger
10,10 Gottes Einstellung zu dieser Sache. „Wenn die Axt stumpf geworden
ist und der Besitzer ist so unweise, sie
nicht zu schärfen, dann braucht er viel
14
mehr Kraft.“
Jetzt wurde dem Geigenbauer klar:
Gott möchte unser Herz und unseren
Verstand schärfen, denn ein stumpfes
Herz nimmt uns sehr viel Lebenskraft
und verursacht Resignation und Verbitterung. Außerdem geht das Gefühl
für unser Leben verloren, wir können
weder Gottes Reden deuten noch unser Leben nach seinem Willen gestalten.
Er entdeckte aber auch, dass die Beanspruchungen des Lebens uns immer
wieder stumpf werden lassen – genauso, wie das Stecheisen durch Benutzung stumpf wird. Daran sind wir unschuldig, und das ist auch nicht
schlimm. Fatal ist nur, wenn wir uns
nicht schärfen lassen. Dazu brauchen
wir Auszeiten und Unterbrechungen,
damit Gott uns „schärfen“ kann.
Ein „ungeschärfter“ Mensch erzeugt
durch seine Stumpfheit Verletzungen
an seinen Mitmenschen, so wie das
stumpfe Stecheisen Riefen und andere
Unebenheiten am bearbeiteten Holz
hinterlässt und es unbrauchbar macht.
--------
|Frank Reifarth
Die DVD mit dem Vortrag ist bestellbar unter:
willowcreek.de. Vom selben Autor gibt es das
Buch „Der Klang“.
15
er jedoch außer Spott nicht viel erntet.
Lediglich drei Maulwürfe bringen zeitweilig ein wenig Stimmung in sein Leben.
Eines Tages, kurz vor dem Passahfest,
Am 28. September war es wieder so
schnappt Bartimäus auf, dass Jesus in
weit. Der Kinderchor des CVJM Lüt-
die Stadt kommt. Er mobilisiert alles,
zellinden führte unter Leitung von Ju-
was seine Stimme hergibt und ruft
dith Watz das Kindermusical von Frank
nach ihm. Wird Jesus ihn (er)hören?
Kampmann: „Bartimäus – ein wunder-
Und was wird aus Bartimäus‘ Freundin
barer Augenblick“, auf.
Ava?
Zur Geschichte:
Das Kindermusical basiert auf der bib-
Bartimäus ist ein ganz normaler Junge.
lischen Geschichte des Bartimäus, ver-
Er spielt mit seinen Freunden Fußball,
schmilzt jedoch die Vergangenheit mit
aber er hat ein echtes Problem. Seine
der Gegenwart, und damit auch mit
Augen werden immer schlechter. Als er
heute aktuellen Themen. So greift
den Ball nicht mehr trifft, hänseln ihn
Frank Kampmann in dieser Geschichte
seine Fußballkollegen. Zum Glück hat
das Thema Inklusion mit auf, und regt
Bartimäus seine gehbehinderte Freun-
so zum Nachdenken über Freund-
din Ava, die sich bedingungslos vor ihn
schaft, Respekt und Nächstenliebe an.
stellt. Ein Jahr später ist Bartimäus
Bereits im Februar hatte der Kinder-
ganz blind. Es bleibt ihm nichts anders
chor begonnen die Lieder für das Mu-
übrig, als an der Straße zu betteln, wo
sical zu üben. Soli und Spielrollen
16
wurden verteilt und bis zu den Som-
Das Musical Bartimäus von Frank
merferien konnte sich der Chor in ei-
Kampmann war unserem Kinderchor
ner entspannten Atmosphäre auf das
„wie auf den Leib geschnitten“. Die
Musical einstimmen. Danach wurde es
vielen Facetten des Stücks machten es
hektisch. Aufgrund der späten Ferien-
möglich, dass alle Kinder neben der
zeiten blieb nur wenig Zeit Lieder,
Mitwirkung im Chor ihre Fähigkeiten
Spiel- und Sprechszenen, Bewegun-
und Talente im Rahmen von Spielrol-
gen, Tänze und Kulissen
zu einem
len, Sologesängen und Tänzen präsen-
Gesamtwerk zusammenzuführen. Ein
tieren konnten. Es wird schwierig wer-
Samstag wurde geopfert. Im ganzen
den, an diesen Erfolg im Jahr 2015 an-
Haus verteilt bereiteten sich die Kinder
zuknüpfen – aber dieser Herausforde-
in kleinen Gruppen und mit tatkräfti-
rung stellen wir uns gerne und sind
ger Unterstützung vieler Helfer(innen)
gespannt darauf, was uns das kom-
auf das Musical vor. Es wurde geprobt,
mende Jahr bringen wird.
getanzt, gesungen, gespielt, gelacht,
gegessen, … Ein lohnender Einsatz –
die 14 Tage später folgende Generalprobe klappte wie am Schnürchen –
die Aufführung war ein toller Erfolg.
Mit Lob wurde nicht gespart und alle
kleinen und großen Mitwirkenden waren glücklich, durch Lob und Erfolg
reich beschenkt und motiviert für die
|Annette Schütz
weitere Chorarbeit.
17
PuzzlesMänner
On
Tour
Bestimmte Themen müssen Männer
einfach mal unter sich bereden. Und
Männer wollen herausgefordert werden. Diese beiden Tatsachen können
auch hervorragend miteinander kombiniert werden. So zumindest unsere
These, die wir einem Test unterzogen
haben. Am 20. Oktober ging es bei …
na gut; Sonnenschein war es nicht.
Aber es war perfektes Wanderwetter.
Der Himmel war leicht bewölkt, so
dass die Sonne doch hin und wieder
mal vorbeischauen konnte, die Temperaturen waren — was zu erwarten
war — nicht zu heiß und von Regen
war weit und breit nichts zu sehen.
Und so konnten wir mit insgesamt 8
Puzzles-Männern unsere ca. 17km lange „Wann-ist-ein-Mann-ein-Mann?“Wanderung vom Gemeindehaus zu
einer Scheune in Kröffelbach starten.
Zunächst ging es an der Straße nach
Rechtenbach entlang. Doch diesen Ort
hinter uns lassend, durchkämmten wir
die raue und erbarmungslose Wildn…
das schöne mittelhessische Bergland!
Durch Felder und Wälder bahnten wir
unseren Weg, den wir immer mal wieder durch kleine Imbisspausen unter
brachen. Das war schon deswegen
nötig, weil der ein oder andere Rucksack doch etwas schwerer war, als
man es zu Beginn der Tour vermutet
hatte. Oder vielleicht saß er auch etwas ungünstig. Oder es war ein blöder
Rucksack.
Als dann die Sonne untergegangen
war und die Dunkelheit anzubrechen
begann, konnten wir Kröffelbach unten im Tal liegen sehen. Endlich kam
das Vorhaben einiger Erschöpfter —
sich nach Ankunft ohne Essen und/
oder hygienischer Maßnahmen unmittelbar in den Schlafsack zu kuscheln, um zu schlafen — in greifbare
Nähe. Wir hatten die Erlaubnis in der
18
Scheune eines Freundes zu nächtigen.
Nachdem wir diese gefunden und die
Örtlichkeiten genauer Inspektion unterzogen hatten, wurde zunächst einmal gegessen. Es gab Erbseneintopf.
Mit Würstchen. Im Laufe der Zeit wurde festgestellt — wir könnte es anders sein —, dass Ravioli doch ganz
nett gewesen wären. Warum habe
man daran denn nicht gedacht? Zu
spät.
Der Tag war wirklich angenehm.
Schon alleine deswegen, weil man
ständig in Bewegung war. Doch jetzt
am Abend wurde es doch empfindlich
kühl in der Scheune. Daher verwunderte es nicht, dass nach dem Essen
quasi direkt das Lager eingerichtet
wurde. Nach etwas Tetris passten alle
Isomatten incl. Rucksäcken auf die
Folie, die auf dem nackten Boden ausgebreitet worden war. Ja, wir lagen
nicht auf weichem Stroh oder Heu.
Nur die Harten kommen in den Garten! Das war genau richtig für die nurauf-dünner-Isomatte-Lieger… (Aber
natürlich wir hatten keine Zehenzwischenraum-Trockner dabei.)
will, wie man nicht sein will, und wie
Gott sich das Leben vorstellt. Jetzt
kann man schon die Weichen stellen.
Dazu gehören gute Freunde, die einen
aufbauen und zurechtweisen.
Deswegen haben wir uns gegenseitig
gesagt, wo wir die Stärken des anderen sehen.
Aber auch, wo noch Luft nach oben
ist.
Die Nacht war kurz. Gefühlt nur ein
paar Stunden (es waren wahrscheinlich mehr). Das mag auch daran gelegen haben, dass die Stimmung kurz
vor Ende des Abends stetig stieg. Man
kann eine Menge Spaß in und mit
Schlafsäcken haben…
Auch der Morgen war frisch. Es ging
alles sehr schnell. Denn in Bewegung
wurde man warm. Damit die armen
Teilnehmer ihr Zuhause nicht all zu
sehr vermissen, wurde letztlich doch
ein Glas Nutella organisiert. So stand
dem Frühstück also nichts im Wege.
Und nach einer kurzen Themeneinheit
war unsere Abenteuerwanderung
auch schon zu Ende. Natürlich durfte
nicht vergessen werden aufzuräumen.
Der Rückweg wurde mit schnöden
Vehikeln zurückgelegt. Natürlich war
das langweilig, da wir nun an das harte Leben eines Wanderers gewöhnt
waren. Doch hin und wieder darf man
sich etwas Luxus gönnen!
Jetzt war es warm. Und jetzt haben
wir uns auch intensiver mit dem Thema Mann-Sein auseinander gesetzt.
Mann-Sein fängt nicht erst mit 18 an.
Es geht jetzt schon los, sich darüber
Gedanken zu machen, wie man sein
|Stefan Mehlhorn
19
Open Book
23.-26. März 2015
„Jesus baut seine Gemeinde mit begeisterten Menschen“
Zu den Open Book Abenden vom 23.
bis zum 26. März 2015, jeweils um
20.00 Uhr, laden wir herzlich ein!
Roland Denner wird mit uns Texte der
Apostelgeschichte betrachten. Es wird
zum einen um die Frage gehen, warum
dieses Buch in der Bibel steht und was
seine Gesamtaussage und sein Ziel ist.
Außerdem beschäftigen wir uns damit,
wie man Erzähltexte auslegt:
· Sind die Aussagen der Apostelgeschichte
Handlungsanweisungen an uns?
· Oder sollten wir Prinzipien darin entdecken und uns fragen,
wie wir diese in unsere Zeit
übersetzen und anwenden können?
·
Dürfen wir auch heute erwarten, dass Gott so handelt, wie
das in der Apostelgeschichte
beschrieben wird? Und woran
kann es liegen, wenn wir das
nicht erfahren?
Es wird um praktisches Gemeinleben
gehen:
· Wie bewahren wir wertvolle
Traditionen und wie gestalten
wir notwendige Veränderungsprozesse?
· Wie gehen wir mit Konflikten
um?
· Was ist eigentlich Kirche?
· Warum will der allmächtige
Gott durch schwache Menschen mit vielen Begrenzungen
arbeiten?
Anhand von vier Abschnitten werden
wir die Texte der Apostelgeschichte
untersuchen und über ihre Konsequenzen für unser Leben mit Jesus nachdenken. Das Thema der Open Book Abende
lautet: „Jesus baut seine Gemeinde mit
begeisterten Menschen“. Es lohnt sich,
an diesen Abenden dabei zu sein!
Kommt und bringt andere mit!
|Roland Denner
20
Gemeindeausflug nach Gunzenhausen
Alle, die am Gemeindegespräch am 3. November teilgenommen haben,
wissen es schon, allen anderen Lesern sei es hiermit bekanntgegeben:
Wir wollen anstelle unseres jährlichen Sommerfestes einen Gemeindeausflug
durchführen.
Unser Reiseziel wird Gunzenhausen im Altmühltal sein.
Wir beabsichtigen am 26. Juni gegen 15.00 Uhr mit dem Bus an der Kirche zu
starten, und am 28. Juni gegen 20.00 Uhr wieder in Lützellinden zu sein.
Lisa und Burkhard Weller werden für uns Übernachtungsmöglichkeiten ausmachen und gute Gästeführer für uns sein.
Wie sich die Tage und Abende gestalten werden, ist noch nicht im Einzelnen
geplant.
Bis spätestens Ende Januar müssen wir wissen, wie viele Betten wir brauchen.
Eine Kurzreise ins Altmühltal mit kleineren Ausflügen einschl. zwei Übernachtungen und Essen wird nicht ganz billig, aber sicher sehr schön werden.
Bitte meldet Euch an bei Anja Sames (Tel. 3756) oder
Irmgard Zörb (Tel. 71308).
Es wäre schön, wenn wir einen 50er-Bus mieten könnten.
(Kleiner Tipp: Legt schon jetzt monatlich was in die Reisekasse)
|Irmgard Zörb
21
Zu guter Letzt...
Happy End
Die allermeisten Spielfilme bzw. Bü-
Der Autor Peter Prange schreibt Bü-
cher dieser Welt haben den gleichen
cher mit einem offenen Ende. Ich
Handlungsablauf: Die Protagonisten
selber habe mal ein Buch von ihm
leben ihr Leben bis gewisse Ereignis-
gelesen und fand es sehr gut. Auf der
se alles Bisherige auf den Kopf stel-
Suche nach einem weiteren Buch
len. Irrungen und Wirrungen lassen
desselben Autors bekam ich in einer
den Zuschauer/Leser mit leiden. Die-
Buchhandlung folgenden gut ge-
ser wünscht sich sehnlichst ein Hap-
meinten Hinweis: „Sie wissen schon,
py End herbei, und wen wundert’s, in
dass die Bücher von Prange immer
den letzten drei Minuten des Films
ein offenes Ende haben“. Ich kaufte
oder auf den letzten Seiten des Bu-
kein weiteres Buch.
ches wird dieses dann auch kommen.
Wir wollen ein schönes Ende, ein
Der glückliche Ausgang ist in der Re-
Happy End. Wenn wir schon mit den
gel vorprogrammiert, aber das stört
Darstellern mit leiden, möchten wir
uns nicht weiter. Und wenn es ein-
uns am Ende auch mit freuen.
mal nicht so kommt, wenn beispiels-
Ich schaue mir gerne Formate wie
weise das Ende offen ist, ist die
„Mensch Gott“ vom ERF, besser be-
Enttäuschung groß. Man fühlt sich
kannt als „Hof mit Himmel“, an und
um ein gutes Ende betrogen.
freue mich über die positiven Le22
benszeugnisse, also Geschichten mit
Retter erleben. Und doch gibt es auch
Happy End. Die Geschichten sind oft
die andere Seite, von der in so vielen
sehr krass. Menschen am physischen
biblischen Geschichten erzählt wird;
oder psychischen Abgrund, denen
beispielsweise die Geschichte von
Gott in ihrem Leben erscheint. Was
Josef, die zeigt, dass man auch mit
auch hier immer wieder auffällt: Ähn-
Gott in Krisen geraten kann.
lich wie in den Spielfilmen bzw. Bü-
Was bleibt: Als Christ darfst du darauf
chern lässt das Happy End oft lange
vertrauen, dass das Leben kein offe-
auf sich warten. Menschen machen
nes Ende hat. Oder wie Paulus sagt:
schlimme Erfahrungen, und Gott tritt
„Ich bin überzeugt: Was wir in der
erst zu einem Zeitpunkt in ihr Leben,
gegenwärtigen Zeit noch leiden müs-
als sie sich selber bereits aufgegeben
sen, fällt überhaupt nicht ins Gewicht
haben. „Zu guter Letzt“ sozusagen.
Die allermeisten nehmen ihre Lebenskrise im Nachhinein als positiv wahr,
da ohne die verzweifelte Suche nach
einem Gott, die Begegnung mit ihm
nicht stattgefunden hätte. Sie erleben
dann Wunder, die man sonst nur aus
im Vergleich zu der Herrlichkeit, die
Gott uns zugedacht hat und die er in
der Zukunft offenbar machen wird“.
Oder Dietrich Bonhoeffer am 9. April
1945 zu seinen Mitgefangenen, als er
zur Hinrichtung abgeholt wurde: "Das
ist das Ende. Für mich der Beginn des
Lebens."
der Bibel kennt. Keinem wünsche ich
das Verlassen sein von Mensch und
Gott. Doch manchmal bin ich auch ein
klein wenig neidisch auf diese Menschen, die Gott so wirklichkeitsnah als
23
Rebekka Hofmann |
Du Herr, bist mein Hirte;
Darum kenne ich keine Not.
Deine Güte und Liebe umgeben mich
an allen kommenden Tagen ;
In deinem Haus darf ich nun bleiben
mein Leben lang.
aus Psalm 23
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