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LESESTOFF: WARUM ES JUNGE ISRAELIS NACH DEUTSCHLAND ZIEHT | ZEITGESCHEHEN
FreiePresse
OBERES VOGTLAND
Dienstag, 17. März 2015
Einzelpreis 1,10 Euro
Im Erzgebirge
erwachen
die Krokusse
LOKALES
OELSNITZ
Schloss zeigt 100
Werke von Tübke
Das Warten in Drebach hat ein Ende:
Die Krokuswiesen in der Gemeinde
im Erzgebirge verwandeln sich wieder in einen Farbteppich. Auf ihrer
Internetseite lädt die Gemeinde seit
gestern zum Besuch der mehr als
40 Flächennaturdenkmale ein. Auf
insgesamt ca. 7 Hektar wachsen die
wilden violetten Drebacher Frühlingskrokusse, die auch „Nackte
Jungfern“ genannt werden. Temperaturen von über 10 Grad und Sonne seien die besten Voraussetzungen, damit die bereits zahlreich vorhandenen Krokusse aufblühen und
die berühmten blauen Teppiche bilden. An den nächsten Tagen sollen
die Bedingungen für die Frühblüher
FOTO: UWE MANN
perfekt sein.
In der Sonderschau „Meister im
Detail“ sind auf Schloss Voigtsberg in Oelsnitz ab Sonntag mehr
als 100 Werke des DDR-Malerfürsten Werner Tübke (1929 bis 2004)
zu sehen. Die thematisch gegliederte Ausstellung zeigt vor allem
Zeichnungen und Aquarelle aus
den Jahren 1956 bis 2003, darunter Vorstudien zu Monumentalwerken wie dem Leipziger Wandbild „Arbeiterklasse und Intelligenz“. Die Laudatio zur Eröffnung
der Schau wird einer der wichtigsten Schüler Tübkes, der Maler
und Grafiker Ulrich Hachulla halSeite 9: Bericht
ten. (hagr)
KLINGENTHAL/OELSNITZ
EIN VIDEO zur Krokusblüte
in Drebach können Sie aufrufen, wenn Sie diesen Code mit
ihrem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/krokusse
Ausbildung: Mehr
Plätze als Bewerber
Im neuen Ausbildungsjahr wird
es im Bereich der Arbeitsagentur
Plauen wahrscheinlich wieder
mehr Ausbildungsplätze als Bewerber geben. Darüber hat gestern die Geschäftsführerin der
Agentur, Helga Lutz, anlässlich
der Eröffnung der Woche der Ausbildung informiert. Genaueres
könne sie aber noch nicht sagen.
Es zeichne sich allerdings ab, dass
die Nachfrage nach Lehrlingen
weiterhin groß ist, sagte sie. (pa)
Seite 10: Bericht
IN DIESER AUSGABE
Politik Bundesjustizminister
Maas soll Vorratsdatenspeicherung auf Weg bringen
Wirtschaft Der schwache
Euro macht zurzeit den
Urlaub teurer
Kultur Jugend musiziert:
Der Landeswettbewerb
kommt ins Erzgebirge
Hamburg soll Olympia 2024
nach Deutschland holen
Die Entscheidung ist gefallen: Das Präsidium des
Deutschen Olympischen
Sportbundes votierte
damit gegen Berlin als
deutschen Bewerber.
VON ERIC DOBIAS UND ULRIKE JOHN
FRANKFURT/MAIN — Hanseatische Be-
geisterung statt Hauptstadtbonus:
Hamburg hat sich im Rennen um
die deutsche Bewerberstadt für die
Olympischen Spiele 2024 gegen Berlin durchgesetzt und soll das Sommerspektakel zum dritten Mal nach
Deutschland holen. Das Präsidium
des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) verständigte sich
gestern auf diese Empfehlung für
die Mitgliederversammlung am
Samstag in Frankfurt (Main).
„Unser einmütiger Vorschlag lautet Hamburg“, sagte DOSB-Präsident
Alfons Hörmann auf einer mit Span-
nung erwarteten Pressekonferenz in
Frankfurt/Main und fügte hinzu:
„Hamburg bietet ein faszinierendes
und kompaktes Olympia-Konzept.“
Es sei eine schwere Entscheidung
gewesen, beide Städte hätten hervorragende Konzepte abgegeben.
Hamburg sei eine Agenda-City, die
hervorragend zum Reformprozess
des Internationalen Olympischen
Komitees (IOC) passe. „Diese Olympia-Bewerbung ist ein Projekt von
ganz Deutschland. Packen wir’s an“,
betonte Hörmann.
Damit ging der DOSB auf Nummer sicher. Auch wenn Berlin der international renommiertere Kandidat gewesen wäre, sind mit Hamburg die Chancen bei der Volksbefragung im September wohl größer.
Denn nur wenn die Hamburger Bürger mehrheitlich für Olympia votieren, wird der DOSB auch tatsächlich
bis zum Fristablauf am 15. September seine Kandidatur beim IOC einreichen. Bei einer Umfrage war zuletzt eine Olympia-Begeisterung
von 64 Prozent in Hamburg ausgemacht worden, während sie in Ber-
lin nur bei 55 Prozent lag. Hörmann
hatte wiederholt betont, wie wichtig
die Begeisterung in der Bewerberstadt ist. Ein erneutes Debakel wie
bei der Münchner Bewerbung für
die Winterspiele 2022, als sich die
Bürger gegen eine Kandidatur aussprachen, will der DOSB verhindern.
Das Hamburger Konzept sieht
Spiele der kurzen Wege am Wasser
vor. In einem Radius von zehn Kilometern soll der Großteil der Wettkämpfe mitten in der Stadt ausgetragen werden. Das für 70.000 Zuschau-
Sechs Orte
begleiten die
Landesschau
er geplante Olympiastadion auf der
Elbinsel Grasbrook soll demnach im
Anschluss an die Spiele auf 25.000
Zuschauer zurückgebaut werden.
Die Bewerbung sieht eine Abkehr vom Gigantismus vor. Kompakte, nachhaltige und bürgernahe
Spiele sollen es werden, so denn das
IOC im Sommer 2017 in Lima/Peru
tatsächlich für Hamburg entscheidet. Bis tatsächlich die fünf Ringe
Hamburg schmücken, ist es aber
noch ein weiter Weg. (dpa) Seite 4:
Fragen und Antworten, Leitartikel
Bisher zehn deutsche Olympia-Bewerbungen
Fünf deutsche Bewerbungen um
Olympische Spiele waren bisher von
Erfolg gekrönt, es gab aber auch fünf
Ablehnungen.
Sommerspiele durften Berlin (1936)
und München (1972) ausrichten. Garmisch-Partenkirchen war 1936 Veranstalter der Winterspiele. Die Zuschläge für Berlin 1916 (Sommer) und Garmisch-Partenkirchen 1940 (Winter)
fielen den Weltkriegen zum Opfer.
Nicht erfolgreich waren beim Internationalen Olympischen Komitee die
deutschen Bewerbungen für die Sommerspiele 2000 (Berlin) und 2012
(Leipzig) sowie für die Winterspiele
1960 (Garmisch-Partenkirchen), 1992
(Berchtesgaden) und München (2018).
Der Ausrichter der Olympischen
Spiele im Jahre 2014 wird im Sommer
2017 auf der Session in Perus Hauptstadt Lima gewählt. (dpa)
Hauptort für sächsische
Industrieschau noch offen
CHEMNITZ — Die Planungen für die
vierte Sächsische Landesausstellung
zur Industriekultur 2018 nehmen
konkrete Gestalt an. Mittlerweile
wurden sechs Orte ausgewählt, an
denen begleitende Ausstellungen
stattfinden sollen, teilte das Kunstministerium gestern mit. Ausgewählt für die Begleitausstellungen
wurden das Horch-Museum in Zwickau (Automobilindustrie), die
Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau, das Sächsische Industriemuseum Chemnitz, das Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf, das
Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebirge und die Himmelfahrt-Fundgrube Freiberg. Die sechs Ausstellungsorte sollen eine branchenübergreifende Leitschau flankieren, für
die noch ein Austragungsort gesucht wird. Die Landesausstellung
zur Industriekultur soll den Angaben zufolge Auftakt und Höhepunkt
der Präsentation des reichhaltigen
industriekulturellen Erbes im FreiSeite 2: Bericht
staat sein. (epd)
Grandioses Drama
Schauspielerin Katja Flint sorgt
im Drama „Unverschämtes Glück“
an der Seite von Armin Rohde für
starke Fernsehmomente. Der Film
läuft am Mittwoch nächster Woche in der ARD. Mehr dazu lesen
Sie heute im TV-Magazin „rtv“.
WETTER VOR ORT
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Ausführliches Wetter: Ratgeber
20012
BEVÖLKERUNG
Ist dieser Finger echt?
Falsch und richtig und doch wieder falsch: Große Aufregung um eine Geste des griechischen Finanzministers
Schon Wahnsinn, dieser Gianis Varoufakis. Kaum hat man sich an seine offenen Hemden gewöhnt, zeigt
er Deutschland den Stinkefinger.
Was kommt als nächstes? Beim
Griechen um die Ecke kein Ouzo
mehr aufs Haus?
Aber von vorn: Am Sonntagabend war in der Talkshow „Günther Jauch“ ein Video-Porträt über
den griechischen Finanzminister zu
sehen – einschließlich einer Szene,
die ihn in Zagreb bei einem Vortrag
(auf Englisch) über die Eurokrise
zeigt. Darin hebt er den Mittelfinger
für eine allseits bekannte Geste. Der
Beitrag suggeriert: Der Stinkefinger
– das ist die wahre Botschaft von Varoufakis an Deutschland.
Aber wie so oft im Leben und vor
allem in der Politik: Ganz so einfach
ist es nicht. Es ist sogar ganz anders.
In dem Vortrag aus dem Jahr 2013
spricht Varoufakis, der zu dieser Zeit
noch kein Minister war, über 2010
und die damals von Deutschland
und Europa formulierten Bedingungen für das erste Hilfspaket.
Wenn es nach ihm gegangen wäre,
so Varoufakis, hätte er den Staatsbankrott erklärt und Deutschland
den Finger gezeigt, indem er sagt: Ihr
könnt das Problem jetzt allein lösen.
Es ist also alles ein bisschen anders, als es bei Jauch zu sehen war.
Ein frecher griechischer Mittelfinger für die brav zahlenden Deutschen – zu schön, um wahr zu sein.
Apropos wahr: Varoufakis sagt,
das Video sei gefälscht, den Finger
habe er nie gezeigt. Richtig ist, dass
die ARD nicht geprüft hatte, ob das
Video echt ist. Seit gestern tut sie es,
bisher ohne Hinweise darauf, dass
die Aufnahme manipuliert wurde.
Varoufakis bleibt dabei. Mehr
noch: Er wirft der Redaktion nun sogar vor, sie habe gewusst, dass es sich
um eine Fälschung handle.
Wir nehmen noch Wetten an.
Einsatz: ein Ouzo.
Sascha Aurich
EIN VIDEO der umstrittenen Szene können Sie sehen,
wenn Sie den Code mit Tablet
oder Smartphone scannen.
www.freiepresse.de/finger
Original oder Fälschung? Varoufakis
und sein Finger.
BILDSCHIRMFOTO: FP
Deutschland: Jeder
Zehnte ist Ausländer
WIESBADEN — In Deutschland haben
noch nie so viele Ausländer gelebt
wie heute. Zum Jahresende 2014
hielten sich fast 8,2 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Land auf, wie das Statistische Bundesamt gestern berichtete. Das war die höchste jemals registrierte Zahl seit der Einführung des
Ausländerzentralregisters 1967. Von
2013 auf 2014 stieg die Zahl um
519.300 Personen. Damit kommt
nun zirka jeder zehnte der knapp
81 Millionen Einwohner aus einem
anderen Land. Die größte ausländische Gruppe in Deutschland bilden
Türken (1,5 Millionen) gefolgt von
Polen (670.000) und Italienern
(570.000). Die Neuzugänge stammen zu fast 60 Prozent aus EU-Mitgliedstaaten. (dpa)
4 190932 801106
Die Zeitung im Internet:
www.freiepresse.de
53. Jahrgang, Nr. 64, VERLAG UND REDAKTION:
09111 Chemnitz, Brückenstraße 15, Tel. 0371 6560
SERVICE-TELEFON: 0800 80 80 123
MONTAG BIS FREITAG: 6.00–18.00 Uhr | SAMSTAG: 6.00–13.00 Uhr
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2 Freie Presse
SACHSEN
Dienstag, 17. März 2015
Auf Du und Du
mit den
Osterlämmern
NACHRICHTEN
KRANKENVERSICHERUNG
Heftige Kritik an
KVS-Vorschlag
Im Lehr- und Versuchsgut Oberholz
DRESDEN — Schnellere Termine beim
der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig erläutert
Schäfer Tilo Koepke (2. v. r.) den
künftigen Tierärzten Maja Haut, Vadim Butrymovicz und Michaela
Melzer (von links) die richtige
Klauenpflege bei den Mutterschafen, die bereits Lämmer geboren haben. Die Studenten erhalten derzeit
in einem 14-tägigen Landwirtschaftspraktikum Einblicke in die
Schafzucht und helfen bei anstehenden Arbeiten. In dem Schafstall
mit rund 90 Merino- und Schwarzköpfigen Fleischschafen – beides
gefährdete Rassen – ist jetzt kurz
vor Ostern die Lammzeit in vollem
Gange. In dem Gut Oberholz, das zu
Großpösna bei Leipzig gehört, haben bereits 134 Lämmer das Licht
der Welt erblickt. Die Veterinärmedizinische Fakultät gehört seit 1923
zur Uni Leipzig. Jährlich werden
hier 140 junge Männer und Frauen
für das Studium immatrikuliert.
Facharzt, dafür mehr Eigenbeteiligung der Patienten – mit dieser Idee
stößt der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen
(KVS), Klaus Heckemann, selbst bei
Berufskollegen auf Widerstand. Der
Vorschlag gefährde die Volksgesundheit, konterte die Vorsitzende
des Sächsischen Hausärzteverbandes, Ingrid Dänschel. Die Steuerung
durch den Hausarzt müsse „ohne
Barriere für jeden Patienten möglich
sein“. Kritik kam auch vom Verband
der Ersatzkassen und von der Linksfraktion im Landtag. Eine höhere Eigenbeteiligung würde zur weiteren
enormen und einseitigen Belastung
aller Patienten führen. Heckemann
hatte in einem gestern in der „Freien
Presse“ veröffentlichten Interview
unter anderem für die Zukunft höhere Zuzahlungen der Patienten gefordert. (rnw/sk)
FOTO: WALTRAUD GRUBITZSCH/DPA
WOHNUNGSBRAND
Explosionen richten
großen Schaden an
CHEMNITZ — Nach einem Brand und
zwei Explosionen sind in einem
Haus im Chemnitzer Stadtteil Ebersdorf sechs der zwölf Wohnungen
vorerst nicht nutzbar. In einer Außenwand klafft ein mehrere Meter
langer Riss. Das Feuer war am Sonntagabend in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen. Was dabei explodierte, ist noch nicht klar. Die
Feuerwehr brachte zehn Mieter in
Sicherheit; zwei von ihnen wurden
wegen Verdachts auf Rauchvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus
eingeliefert. Noch in der Nacht nahmen Polizisten einen angetrunkenen 22 Jahre alten Mann fest, der
verdächtigt wird, das Feuer gelegt zu
haben. Er befand sich gestern noch
in Gewahrsam. Wie hoch der Schaden an dem Haus ist, muss noch ermittelt werden. (fp)
TIERPARK
Fresssperre für
moppeliges Pony
FREIBERG — Die unendliche Geschichte um das übergewichtige Pony Idefix im Freiberger Tierpark
geht weiter: Der moppelige Rappe
soll in eine neue Koppel ziehen –
mit saftigem Gras. Zurzeit bekommt
er nur Heu und Stroh. Damit im
Frühjahr nicht der gefürchtete JoJo-Effekt eintritt, will Tierparkchef
Peter Heinrich Idefix einen Maulkorb als Fresssperre verpassen. Aber
nur stundenweise, wie er eilig versichert. Durch seine Diät ist das dicke
Pony Idefix im vorigen Jahr zum Medienstar avanciert – und hat dem
Tierpark ein Drittel mehr Besucher
beschert. Indefix’ Gewicht lag im Januar 2014 bei 320 Kilo – 180 Kilo
wären normal. Grund: Trotz Verbots
habe Idefix immer wieder von Besuchern Futter bekommen. Durch
Lauftraining und Diät speckte das
Tier binnen eines halben Jahres über
60 Kilo ab. (hh)
Landesschau zur Industriekultur:
Erste sechs Standorte stehen fest
Es ist der zweite Anlauf.
Das SPD-geführte Kunstministerium hat einen
Neustart gewagt. Die Zeit
wird dennoch knapp.
VON UWE KUHR UND KONRAD RÜDIGER
ZWICKAU/DRESDEN — Mit sechs soge-
nannten authentischen Orten
kommt die Neugestaltung der für
2018 geplanten Landesausstellung
„Industriekultur“ langsam voran.
Die zunächst nur für einen einzigen
Ort geplante Schau zur wirtschaftlichen Stärke Sachsens – im ersten
Durchgang war die Wahl auf Zwickau gefallen – scheiterte vor allem
am Ort selbst. Die Muldestadt hätte
die Schau nicht bis zum Wunschtermin fertigstellen können, zudem
gab es Querelen um das ins Auge gefasste Ausstellungsgebäude.
Nach dem Regierungswechsel
2014 in Sachsen hat das Kunstministerium nun im zweiten Anlauf den
Gedanken einer an mehreren Orten
gleichzeitig stattfindenden Schau
aufgegriffen. Um einen zentralen
Ort mit einer musealen Ausstellung
– seine Wahl wird für den 7. April erwartet – sollen sich sechs weitere
Orte zu einem Netz industriekultureller Stätten verknüpfen. Die Namen der sechs Nebenschauplätze
hat gestern die zuständige Ministerin Eva-Maria Stange (SPD) veröffentlicht. So stehen Crimmitschau
sowie zwei Stätten in Chemnitz für
Maschinenbau und Eisenbahn, Zwickau, Oelsnitz im Erzgebirge sowie
Freiberg mit exemplarischen Hauptbranchen namhafter sächsischer Industrietradition fest.
Ministerin Stange verwies darauf, dass der Termin 2018 für die
Landesausstellung unausweichlich
sei. Er werde von zwei anderen
Großereignissen in Sachsen vorgegeben: 2017 stehe eine Schau zu 500
Jahre Reformation in Torgau an und
2019 sei die nächste Landesgartenschau in Frankenberg vorgesehen.
Zwickaus Oberbürgermeisterin
Pia Findeiß (SPD) tat sich sichtlich
schwer damit, nur noch in der zweiten Reihe dabei zu sein. Dennoch
bot sie Zwickau noch einmal für den
Fall der Fälle als Ausweichquartier
für den Zentralort an. Doch das ist
kaum zu erwarten. Der Hauptort
muss, was in Zwickau scheiterte, ein
historisches Gebäude mit einer Ausstellungsfläche von 1500 bis 2000
Quadratmetern vorweisen.
4. Sächsische Landesausstellung
zum Thema Industriekultur im Jahr 2018
FREIBERG
6
4
1
2
Crimmitsch
6
1
5
2
4
3
Johann
Johan
3
Ausgewählte Orte
für die Begleitausstellungen:
1 Horch-Museum Zwickau
(Automobilindustrie)
2 Tuchfabrik Gebrüder Pfau
Crimmitschau (Textilindustrie)
3 Sächsisches Industriemuseum
Chemnitz (Maschinenbau)
4 Eisenbahnmuseum ChemnitzHilbersdorf (Eisenbahn u. a.)
5 Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzg.
(Steinkohlebergbau)
6 Himmelfahrtfundgrube Freiberg
(Erzbergbau, Ressourcen)
Vorgeschlagene Gebäude für die zentrale Leitausstellung:
1 Glauchau: Bahnhof
2 Aue: Besteck- und Silberwarenfabrik August Wellner & Söhne
3 Johanngeorgenstadt: ehemalige Pestalozzi-Schule
4 Plauen: Hempel‘sche Fabrik
5 Oelsnitz im Erzgebirge: Gebäudeteil des ehemaligen Kaiserin-Augusta-Schachts
6 Oberlungwitz: ehemalige Rogo-FSO-Strumpffabrik
Tilo Steiner
Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
OB-Kandidat unter Polizeischutz
In einem Schreiben wurde
der Annaberg-Buchholzer
aufgefordert, seine Kandidatur zurückzuziehen. Im
Brief lag eine Patrone.
VON THOMAS WITTIG
ANNABERG-BUCHHOLZ — Das Feld der
Kandidaten, die in Annaberg-Buchholz neuer Oberbürgermeister werden wollen, hat sich ausgedünnt.
Von den vier Bewerbern, die zum
ersten Wahlgang am 8. März angetreten waren, gaben zwei mittlerweile auf. Ein dritter – Rolf Schmidt
von der Freien Wählergemeinschaft
– soll seine Kandidatur ebenfalls zu-
rückziehen. Das jedenfalls wurde
ihm in einem anonymen Drohbrief
nahegelegt. Um seine Forderung zu
untermauern, hatte der Verfasser
dem Schreiben, das an Schmidts Privatadresse gegangen ist, eine scharfe
Patrone beigelegt.
Passiert ist das Ganze bereits am
Freitag. Laut Stadtsprecher Matthias
Förster habe sich der OB-Kandidat
daraufhin mit dem amtierenden
Bürgermeister Thomas Proksch besprochen. Anschließend wurde bei
der Polizei Anzeige erstattet. Seitdem steht der 55-Jährige unter Personenschutz. Wie lange dieser aufrechterhalten wird, konnte Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart gestern nicht sagen. Mit Rücksicht auf
die Ermittlungen wollte sie auch
keine Details nennen. Einen Hin-
weis zum Täter gebe es noch nicht.
Im Moment werde unter anderem
geprüft, ob sich DNA-Spuren an
dem Brief oder der Munition finden.
Schmidt selbst gab sich gestern
relativ gelassen. „Ich fühle mich
Rolf Schmidt
OB-Kandidat in
Annaberg-Buchholz
FOTO: PRIVAT
jetzt nicht echt bedroht. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um
irgendeinen Spinner. Ich werde deshalb auch nicht meine Kandidatur
zurückziehen“, so der 55-Jährige.
Schmidts einziger verbliebener
Kontrahent im Kampf um den OBPosten, Steffen Simon (CDU), verurteilte gestern die Tat: „Das hat nichts
mit einer demokratischen Auseinandersetzung zu tun.“ Auch die
Stadtverwaltung kritisierte die
Drohaktion scharf. Die Wahl soll
wie geplant am 29. März stattfinden.
Dass auf eine solche Art und Weise Bürgermeister- oder Oberbürgermeisterkandidaten in die Knie gezwungen werden sollen, ist nicht
neu. So hatte 2013 vor der entscheidenden Stichwahl in Thalheim einer der aussichtsreichsten Bewerber
Drohanrufe erhalten. Im gleichen
Jahr wurde vor der Augustusburger
Bürgermeisterwahl ein Kandidat telefonisch bedroht. In beiden Fällen
erreichten die Täter ihr Ziel – die
Kandidaten zogen sich zurück.
Die von Stange erwartete „gute
Wahl“ wird unter den sechs Orten
ausgemacht, die aktuell noch im
Rennen sind: Glauchau, Aue, Johanngeorgenstadt, Plauen, Oelsnitz
im Erzgebirge sowie Oberlungwitz.
Derzeit begutachtet eine Expertengruppe die Bewerber. Voraussetzung
ist, dass die als zentraler Ausstellungsort angebotenen Gebäude in
der verbleibenden Zeit mit überschaubarem Aufwand herzurichten
sind. Die Räumlichkeiten müssen
den Ausstellungsgestaltern spätestens Ende 2017 übergeben werden.
Kunstministerin Stange warb dafür, der Industriekultur einen ähnlichen Stellenwert wie den Kunstsammlungen im Land zuzubilligen.
Es gehe nicht um eine bloße Rückschau und auch nicht nur um die
touristische Erschließung von
Schauanlagen, „sondern auch um einen Blick in die Zukunft des Gewerbes in Sachsen“, so Stange. Unklar ist
bisher der finanzielle Rahmen. Für
die Ausstellung stehen derzeit nur
1,4 Millionen Euro im Entwurf des
Doppelhaushalts 2015/2016. Dem
Vernehmen nach sollten es ohne
Baumaßnahmen nur für die Schau
fünf Millionen Euro am Zentralort
sowie bis zu 500.000 Euro pro Satellitenort zuzüglich eines 20-prozentigen kommunalen Eigenanteils sein.
Die Linkspartei begrüßte den
Kurswechsel im Kunstministerium
als eine Rückkehr der jetzigen Landesregierung zu Beschlüssen vom
April 2011. Fachleute plädierten zudem, so ein Sprecher, für „eine
Schwerpunktsetzung der künftigen
Landesausstellung in der Region
Chemnitz“.
PEGIDA
Leichter Zuwachs
bei Demo in Dresden
CHEMNITZ/DRESDEN — Die islamkriti-
sche Pegida-Bewegung hat gestern
in Dresden laut Polizei rund 7700
Menschen zu einer Demonstration
mobilisieren können. Damit verzeichnete sie zur Vorwoche, als 6200
Menschen kamen, einen leichten
Zuwachs. Etwa 200 Teilnehmer gingen laut Polizei zur Demo „Dresden
für alle“. In Chemnitz nahmen laut
Polizei 400 Pegida-Anhänger an einer Kundgebung teil. Rund 250
Menschen demonstrierten dagegen.
Zwischenfälle gab es offenbar nicht.
In Dresden kündigte Pegida-Gründer Lutz Bachmann für Ostermontag eine Großkundgebung an. Dazu
will das Bündnis nach Rathaus-Angaben bis zu 30.000 Anhänger versammeln. Laut „Bild“-Zeitung soll
der niederländische Rechtspopulist
Geert Wilders zu den Kundgebungsteilnehmern sprechen. (fp/dpa)
EXOTEN-RUNDFAHRT
Weltgrößte Rallye
der Elektroautos
PLAUEN — Im Sommer sollen Elekt-
ro-Fahrzeuge aus aller Welt durch
Plauen rollen. Im Rahmen des Spitzenfestes startet dort am 13. Juni mit
der „Wave Trophy“ die größte Rallye
von strombetriebenen Autos. Sie
dauert neun Tage, ist 2500 Kilometer lang und endet in der Schweiz.
Nach Angaben der Tourdirektion
stammen die Teilnehmer aus zehn
Ländern und haben bisher 86 Mobile angemeldet. Zum ersten Mal seit
der Premiere vor fünf Jahren liegt
der Start in den neuen Bundesländern. Die erste Etappe soll von Plauen zum Trabitreffen nach Zwickau
führen. (manu)
Die Grillfibel der Radiostars
Frisch vom Band statt vom Grill: Thomas Böttcher (links) und Uwe Fi-
scher, die Blödelbarden des Radiosenders RSA, haben gestern in der Zwickauer Westermann-Druckerei nachgesehen, ob auch alles glatt geht
mit ihrer Grillfibel. „Die gute Kost vom Rost“ erscheint im Buchprogramm der „Freien Presse“. Auf 170 Seiten geht es nicht nur ums Grillen
FOTO: ANDREAS WOHLLAND
an sich, sondern vor allem um das Drumherum.
ZEITGESCHEHEN
Dienstag, 17. März 2015
Freie Presse
3
Auszug aus dem Gelobten Land
Berlin ist Wahlheimat
Tausender Israelis.
Während Juden andernorts in Europa wegen
wachsendem Antisemitismus ins Heilige Land
auswandern, zieht es junge
Israelis in die deutsche
Hauptstadt. Sie kommen,
weil sie Berlin cool finden
und das Leben hier günstig ist. Aber auch, weil sie
in ihrem Herkunftsland
keine Chance auf Frieden
und Wohlstand sehen.
VON ALESSANDRO PEDUTO
BERLIN — Wer dieser Tage einen Flug
nach Tel Aviv gebucht hat, musste
tiefer als sonst in die Tasche greifen.
Selbst mit einem Billigflieger kostete die Verbindung ab Berlin fast 280
Euro – für die einfache Strecke wohlgemerkt. Das reicht zu anderen Zeiten für Hin- und Rückflug. Doch derzeit ist die Nachfrage groß. Heute
finden in Israel Parlamentswahlen
statt. Tausende Israelis reisen aus
Berlin an, um ihre Stimme abzugeben. Für die meisten von ihnen ist es
eine Fahrt in das alte Leben. Denn
inzwischen ist Berlin ihr Zuhause.
Wie viele Israelis dauerhaft in der
deutschen Hauptstadt wohnen, ist
unklar. Schätzungen gehen von
15.000 bis 20.000 aus. Das ist bemerkenswert in einer Zeit, in der in Europa Terroranschläge auf jüdische
Einrichtungen zunehmen und das
Tragen einer Kippa in manchen Gegenden riskant ist, in einer Zeit, in
der rund 7000 französische Juden
wegen wachsendem Antisemitismus nach Israel auswandern und
der Premier des Landes, Benjamin
Netanjahu, alle Juden in Europa aufruft, es ihnen gleich zu tun.
„Mir liegt die
deutsche Art:
zurückhaltend
und ein bisschen
zynisch.“
Gila Kaplan Grafik-Designerin aus Tel Aviv
Doch vor allem junge, säkulare Israelis entscheiden sich häufig für die
entgegengesetzte Richtung. Sie haben für das Gelobte Land wenig Lob
übrig. Zu Tausenden kehren sie ihrer alten Heimat den Rücken und
ziehen nach Deutschland, genauer
gesagt nach Berlin, das als einstiges
Machtzentrum der Nazis ein besonders finsterer Ort der Vergangenheit
ist. Der Völkermord an den Juden
nahm hier seinen Anfang. Auch in
den Familien von Nirit Bialer, Aviv
Netter und Gila Kaplan ist der Holocaust bis heute gegenwärtig. Alle
drei sind Enkel von Schoah-Überlebenden. Und alle drei leben sehr gerne in Berlin. Wie kann das sein?
Gila sitzt vor ihrer Kaffeetasse
und schaut in die Frühlingssonne.
Auf Englisch erzählt die 43-jährige
Grafik-Designerin, wie sie und ihr
Mann Oded vor zweieinhalb Jahren
beschlossen, mit ihrer damals dreijährigen Tochter Dori nach Berlin zu
ziehen. „Ich war zu der Zeit mit unserem Sohn Yotam schwanger. In
den Medien hörte ich nur Berichte
über die Bedrohung durch den Iran
und über Angriffe von Hamas und
Hisbollah“, erinnert sich Gila. Da sei
ihr klar geworden, dass sie sich dem
ständigen Kriegszustand in Israel,
der permanenten Aggression, Angst
und der Gewalt nicht länger aussetzen will. „Ich konnte mir nicht vorstellen, bei Raketenbeschuss mit
zwei Kindern in den Bunker rennen
zu müssen. So will ich nicht leben.“
Die Grafik-Designerin Gila Kaplan zog 2012 mit Familie von Tel Aviv nach Berlin.
FOTO: PRIVAT
ist, was die Großeltern in der NS-Zeit
gemacht haben. „Warum stellt niemand diese Fragen?“ Zwar werde der
Holocaust an den deutschen Schulen behandelt, es gebe Mahnmale,
Stolpersteine und Gedenktage, auf
der Leipziger Buchmesse sei Israel
Schwerpunkt und es gebe Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen
beiden Ländern. „Trotzdem bleibt es
für die Deutschen eine abstrakte
Auseinandersetzung“, findet Nirit.
Um beide Seiten einander näher
zu bringen, hat sie vor einiger Zeit
die Berliner Kultur-Initiative „Habait“ gegründet, auf deutsch „Zuhause“. Bei Lesungen, Filmen, Partys
sollen sich Israelis und Deutsche
besser kennen lernen. Nirit selbst
kennt Deutschland indes gut und
seit langem. Schon als 13-Jährige
wächst ihr Interesse an diesem für
sie ominösen Land mit seiner dunklen Vergangenheit. „Ich fand es irgendwie exotisch“, erzählt sie.
Als Jugendliche organisiert Nirit
Austauschprogramme und lernt zu
einer Zeit Deutsch, als es in Israel
noch schwer ist, Kurse dafür zu finden. „Meine Familie wusste immer,
dass ich diesen Deutschland-Tick
habe.“ Für das Münchner Oktoberfest kaufte sie sich kürzlich sogar ein
Dirndl. „Weißwürste schmecken
mir aber nicht “, sagt Nirit und
grinst.
„Viele Israelis
suchen einen
besseren Ort zum
Leben. Den finden
sie in Berlin.“
Aviv Netter DJ und Party-Veranstalter
Aviv Netter ist DJ und Veranstalter der Berliner „Meschugge-Partys“ mit orientalisch-israelischer ClubFOTO: UWE STEINERT/IMAGO
Musik. Manchmal hat Aviv in Berlin Angst, über seine Herkunft zu sprechen.
Innerhalb kurzer Zeit kündigt Gila ihren Dozenten-Job an der Kunstakademie Tel Aviv und löst mit ihrem Mann die Wohnung auf. Der
Entschluss, nach Berlin zu ziehen,
liegt für Gila nahe. Sie kennt die
Stadt von vielen Besuchen. Sie fühlt
sich dort wohl und hat deutsche
Freunde. Auch die schwierige wirtschaftliche Lage in Israel habe bei
der Entscheidung fortzugehen eine
Rolle gespielt, sagt Gila. „Mein Mann
und ich arbeiteten beide rund um
die Uhr und schafften es kaum, uns
über Wasser zu halten. Die Gehälter
in Israel sind mies, aber alles ist irre
teuer.“
In Berlin hat Gila nun ein eigenes
Büro. Ihr Mann Oded, ebenfalls Grafiker, promoviert an der Hochschule
Weißensee, die Kinder gehen in die
Kita. „Wir führen hier ein ruhiges,
normales Leben. Es ist wunderbar“,
schwärmt Gila. „Mir liegt die deutsche Art: zurückhaltend und ein
bisschen zynisch“. Auch der Berliner
Alltag sei gemächlich im Vergleich
zu Tel Aviv. Und man treffe Menschen aus aller Welt. Ihr Mann habe
sich sogar mit einem Palästinenser
angefreundet und ihn nach Hause
zum Essen eingeladen. „Das wäre in
Israel nie passiert.“
Dennoch sei sie in Berlin vorsichtig. „Als ich während des Gaza-Krieges vergangenen Sommer in einem
türkischen Geschäft einkaufen war,
fragte mich der Händler, woher ich
komme. Ich wollte es nicht sagen,
habe gelächelt und bin schnell aus
dem Laden. Mir war mulmig. Dabei
bin ich politisch links und lehne die
israelische Politik ab.“
Aviv Netter macht ähnliche Erfahrungen. „Manchmal habe ich
Angst“, gesteht der 30-Jährige. „Während des Gaza-Kriegs empfand ich es
als Risiko, einem arabischen Taxifahrer zu sagen, dass ich Israeli bin.
Es ist traurig, die eigene Identität
verleugnen zu müssen.“
Aviv ist DJ und Veranstalter der
stadtbekannten „Meschugge“-Partys
auf denen er israelische Club-Musik
auflegt. Im Herbst 2005 kommt er
das erste Mal nach Berlin, zu einem
Seminar bei der SPD-Jugendorganisation „Die Falken“. Im Fernsehen
läuft damals das TV-Duell zwischen
SPD-Kanzler Gerhard Schröder und
CDU-Herausforderin Angela Merkel. „Als ich hörte, dass es im deutschen Wahlkampf um Umweltthemen geht, war ich neidisch. Ökologie spielt in der israelischen Politik
keine Rolle.“ Bei diesem Besuch ha-
Nirit Bialer setzt sich dafür ein, dass Deutsche
mehr über das moderne Israel erfahren. FOTO: PRIVAT
be er sich in die Stadt verliebt. 2006,
im WM-Jahr, zieht Aviv schließlich
hierher, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. „In Israel wird die Lage immer schlechter und du siehst
kein Licht am Ende des Tunnels.“
Jetzt sei es dort noch schlimmer als
damals.
In Teilen der israelischen Gesellschaft sei es jedoch verpönt, ins Ausland zu ziehen. Es heißt dann, man
lasse das Land im Stich. „Ich finde
nicht, dass ich mich für meine Entscheidung schämen muss“, sagt
Aviv trotzig. Auszuwandern sei eine
Überwindung, „du verlässt dein Umfeld, deine Kultur, deine Sprache. Bequem ist das nicht.“ Diejenigen, die
trotzdem gingen, seien zermürbt
von der Lage in Israel. „Viele suchen
einen besseren Ort zum Leben. Den
finden sie in Berlin.“
Gewiss, die Vergangenheit, der
Holocaust, holten ihn immer wieder
ein, erzählt Aviv. „Manchmal stelle
ich mir das Brandenburger Tor mit
NS-Beflaggung vor. Oder ich sehe an
Bauten der Nazi-Zeit diese Reichsadler, die früher Hakenkreuze in den
Krallen trugen.“ In den ersten Monaten sei er jedes Mal schockiert gewesen, „aber irgendwann hört man auf,
jeden Tag daran zu denken.“
Zweifel an seiner Entscheidung,
nach Berlin zu kommen, hat Aviv
nicht. Ihm gefällt es hier gut. „Israelis und Deutsche ergänzen sich auf
sonderbare Weise. Unsere forsche
Art und die deutsche Reserviertheit,
das passt irgendwie.“ Er sehe viel Interesse und Offenheit füreinander.
Nirit ist da anderer Meinung. Die
36-jährige Politologin und Marketingmanagerin sitzt vor einem
Stück Käsekuchen am Küchentisch
ihrer Wohnung, in der sie mit ihrem
deutschen Freund Steffen wohnt, einem gebürtigen Dresdner. „Die
Deutschen beschäftigen sich intensiv mit den toten Juden. Aber was ist
mit den lebenden?“, fragt Nirit provokant in fast perfektem Deutsch.
Immer wieder beobachte sie, wie
Leute verkrampfen und verstummten, wenn sie ihnen erzählt, dass sie
aus Israel komme. „Viele trauen sich
nicht zu fragen, ob ich Jüdin bin. Es
gibt eine Blockade, die Angst, etwas
Falsches zu sagen.“ Sie habe ein gewisses Verständnis dafür, „trotzdem
erwarte ich, dass sich die Deutschen
damit auseinandersetzen, dass sie eine Jüdin vor sich haben und es nicht
einfach ignorieren“.
Sie ärgere es auch, dass in vielen
deutschen Familien nicht bekannt
Knapp sechs Millionen Israelis wählen heute ein neues Parlament – die Knesset
Israels konservativer Regierungschef Benjamin Netanjahu steuert
bei der heutigen Parlamentswahl laut
Umfragen erstmals seit sechs Jahren
auf eine Niederlage zu. Den Erhebungen zufolge lag das Mitte-Links-Bündnis von Izchak Herzog und Zipi Livni
zuletzt vor der Likud-Partei Netanjahus. Zugleich tritt der neue Block der
„Vereinigten Arabischen Liste“ an, der
mit etwa zehn Prozent der Sitze rechnen kann. Erstmals könnten die Parteien der arabischen Minderheit drittstärkste Kraft im Parlament werden.
Eine Regierungsbeteiligung schließen
sie aber aus.
Wichtigstes Wahlkampfthema für
Netanjahu war bis zuletzt der Kampf
gegen eine befürchtete atomare Auf-
rüstung des Iran. Zugeständnisse an
die Palästinenser lehnt Netanjahu ab.
Die israelische Friedensorganisation
Peace Now hat einen dramatischen
Anstieg des Siedlungsausbaus auf palästinensischem Gebiet während der
Amtszeit Netanjahus verzeichnet. Allein im Jahre 2014 sei die Zahl der
Baubeginne gegenüber dem Vorjahr
um 40 Prozent gestiegen.
Die Herausforderer vom Zionistischen Lager betonen hingegen die
Notwendigkeit einer Friedensregelung mit den Palästinensern und
sprechen sich für mehr soziale Gerechtigkeit im Land aus. Hintergrund
ist, dass es in Israels Städten wegen
akuter Wohnungsnot, der schlechten
Wirtschaftslage und drastisch stei-
gender Preise regelmäßig zu Protesten kommt.
Netanjahu stand zuletzt wegen
Vorwürfen am Pranger, er und seine
Frau Sara verschwendeten mit ihrem
aufwendigen Lebensstil Steuergelder.
Für seinen umstrittenen Auftritt vor
dem US-Kongress hat er sogar in Kauf
genommen, dass die Beziehungen mit
dem engsten Verbündeten USA weiter
abkühlen. Netanjahu war kürzlich einer Einladung der republikanischen
Mehrheit im US-Kongress gefolgt und
hatte damit den demokratischen Präsidenten Barack Obama brüskiert.
Die Neuwahlen in Israel waren notwendig geworden, nachdem Netanjahus Mitte-Rechts-Koalition Ende
2014 nach knapp zwei Jahren auseinandergebrochen war. Rund 5,9 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen,
die 120 Abgeordneten der 20. Knesset
zu wählen. Israels Parteienlandschaft
ist extrem zersplittert. Insgesamt treten 25 Parteien und Listen an, mehr
als die Hälfte davon werden wohl an
der Sperrklausel von 3,25 Prozent
scheitern. Das neue Parlament soll
am 31. März vereidigt werden.
Israel hat rund 8,2 Millionen Einwohner, davon 6,1 Millionen Juden
(75 Prozent) und knapp 1,7 Millionen
Araber (fast 21 Prozent). Die restlichen Einwohner gehören anderen
Minderheiten an. Etwa eine Million Israelis sind Einwanderer aus der früheren Sowjetunion. (dpa/ape)
Ihre Großeltern, die dem Holocaust
entkommen konnten, hat Nirit früh
verloren. „Sie hätten es schlimm gefunden, dass ich mich so für
Deutschland interessiere. Wenn sie
noch gelebt hätten, wäre ich aus Respekt nicht nach Berlin gezogen.“ Als
2006 feststeht, dass sie fortgeht, sagen Freundinnen in Israel: „Nirit,
wir werden Dich nicht besuchen.“
Auf der Bank und beim Arzt wird sie
damals gefragt, was sie im Land der
Täter wolle. „Heute schwärmen die
meisten und wollen unbedingt mal
nach Berlin kommen. Es hat sich
viel geändert.“
Nirit lebt gerne hier, auch wenn
sie die Probleme mit Rechtsextremismus und Antisemitismus sieht.
Sie selbst und viele andere nicht-religiösen Israelis haben zwar keine
schlechten Erfahrungen gemacht.
„Man sieht uns ja nicht an, dass wir
Juden sind.“ Auf die Frage, ob sie es
ratsam findet , in Stadtteilen mit vielen Muslimen besser keine Kippa zu
tragen, antwortet Nirit aber spitz
mit einer Gegenfrage: „Würdest Du
mit Kippa durch Neukölln spazieren?“ Vermutlich nicht.
Auch Gila kommt manchmal ins
Grübeln. „Ich höre von Neonazis
und Pegida. Dann frage ich mich: habe ich meine Kinder an einen besseren Ort gebracht? Als Jüdin nach
Deutschland? Dann höre ich in
mich hinein und stelle fest: Ich fühle
mich gut hier.“ Trotzdem bekommt
sie bisweilen ein schlechtes Gewissen. „Wir sind die erste Generation,
die in Israel geboren und aufgewachsen ist, die Hebräisch als Muttersprache spricht. Und was machen
wir? Wir packen unsere Sachen und
verschwinden nach Europa, weil
wir es in Israel nicht mehr aushalten. Das ist so traurig.“ Jetzt lebt sie
in Berlin, ihre zwei Kinder lernen
Deutsch wie eine Muttersprache
und sprechen Hebräisch mit Akzent. „So ist das nun“, sagt Gila nüchtern, „als israelische Auswanderer in
Berlin“.
EIN VIDEO über die „Meschugge“-Partys können Sie
sehen, wenn Sie diesen Code
mit einem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/aviv
KOMMENTAR & HINTERGRUND
Dienstag, 17. März 2015
LEITARTIKEL
IM FOKUS
Sichere
Variante
Nach elf Tagen:
Putin ist wieder da
THOMAS PRENZEL
ÜBER HAMBURG ALS
OLYMPIAKANDIDAT
Russischer Präsident empfindet das
Leben ohne Gerüchte als langweilig
FOTO: ANATOLY MALTSEV/DPA)
4 Freie Presse
thomas.prenzel@freiepresse.de
H
amburg ist sicher eine gute
Wahl für Sommerspiele
2024. Viel wichtiger als Berlin oder die Hansestadt ist aber die
Tatsache, dass sich Deutschland
überhaupt um Olympia bewirbt.
Denn das größte Sportereignis der
Welt birgt neben den Risiken, sich
als Gastgeberstadt finanziell zu ruinieren und wenig genutzte Sportstätten als Millionengräber zu hinterlassen, vor allem auch riesige
Chancen. Hamburg hatte das bessere Gespür, diese Chancen zu transportieren und seine Bürger für die
olympische Idee zu begeistern.
Hamburg ist zudem die sichere
Variante für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Denn im
September wird es noch eine Bürgerbefragung geben. Mit der größeren
Zustimmung (64 Prozent der Hamburger wollen Olympia, nur 55 Prozent in Berlin) geht der DOSB ein
geringeres Risiko ein, dass die
Bewerbung wieder gekippt wird.
Die Wunden der niederschmetternden Ablehnung der Bevölkerung,
welche München bei der Kandidatur für die Winterspiele 2022 nach
sich zog, sind bei den Sportfunktionären offenbar noch nicht verheilt.
Unabhängig von der Begeisterung bietet Hamburg viele gute
Argumente. Die Wirtschaft brummt
in der Metropole. Hamburg hat seine größte Bausünde, die Elbphilharmonie, in den Griff bekommen. Das
wagen vom Berliner Flughafen
wohl die wenigsten zu behaupten.
Berlin war bei der Vergabe für die
Sommerspiele 2000 bereits einmal
gescheitert. Hamburg will erstmals
die Herren der Ringe vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC)
überzeugen. Und das mit Charme
und vor allem im Einklang mit dem
vom IOC jüngst verabschiedeten
Reformpaket Agenda 2020, das dem
Gigantismus der Spiele entgegenwirken soll. Mehr als die Hälfte der
Sportstätten gibt es bereits. Auf der
Elbinsel Kleiner Grasbrook sollen
das Olympische Dorf, das Olympiastadion und der Olympic Dome entstehen. Dorf und Dome könnten
nach den Spielen als Wohnraum
und für den ohnehin benötigten
Kreuzfahrtterminal genutzt werden. Hamburg verspricht kompakte
Spiele, das olympische Leben pulsiert im Umkreis weniger Kilometer.
So wünschen sich das die weltbesten Athleten. Fest steht aber auch:
Die Konkurrenz, beispielsweise mit
Boston, ist groß. Die Arbeit geht für
Hamburg jetzt erst so richtig los.
IMPRESSUM
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KARIKATUR: TOMICEK
Partielle Sonnenfinsternis.
Nach Spekulationen über seinen
Verbleib ist Kremlchef Wladimir
Putin gestern erstmals wieder in der
Öffentlichkeit aufgetaucht. Dabei
kündigte Russlands Präsident mehrtägige, große Manöver von Teilen
der Armee und der Nordflotte an.
Zugleich traf er sich in Strelna bei St.
Petersburg mit seinem kirgisischen
Kollegen Almasbek Atambajew.
„Ohne Gerüchte wäre es langweilig“, wurde Putin zitiert.
Er war seit einem Treffen mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi
am 5. März in Moskau nicht mehr in
der Öffentlichkeit gesehen worden.
Dies gab Anlass zu allerlei Gerüchten, Putin sei krank oder werde Va-
ter. Der Kreml dementierte dies
mehrfach mit Nachdruck. Atambajew sagte bei dem Treffen, Putin persönlich habe ihn im Park des prunkvollen Konstantinpalasts in Strelna
im Wagen umherkutschiert. „Das
heißt, der russische Präsident kann
nicht nur gehen, er sitzt sogar am
Steuer und fährt seine Gäste herum“,
meinte Atambajew.
Putin will mit einwöchiger Verzögerung am Freitag seine Reise
nach Kasachstan antreten. In der
Hauptstadt Astana will er am 20.
März neben seinem Kollegen Nursultan Nasarbajew auch den weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko treffen. (dpa)
Noch viele Hürden für Olympia-Favoriten
Hamburg ist jetzt der aussichtsreichste deutsche Kandidat für die Sommerspiele 2024 – Ein Fiasko wie mit München soll es diesmal nicht geben
BERLIN — Seit Monaten kämpfen
Berlin und Hamburg um die deutsche Kandidatur für die Olympischen Spiele 2024. Das Präsidium
des Deutschen Olympischen
Sportbundes (DOSB) gab gestern
seinen Vorschlag für Hamburg als
Bewerber für die Sommerspiele
bekannt. Doch bis der Gewinner
endgültig feststeht, haben auch
noch die Bürger der Hansestadt
das Wort. „Freie Presse“ beantwortet wichtige Fragen zur weiteren
Bewerbung.
Ist die Empfehlung des DOSBPräsidiums über den deutschen
Olympia-Bewerber schon eine finale Entscheidung?
Nein, die Empfehlung ist noch nicht
der Abschluss der Bewerbersuche.
Am Samstag erfolgt die offizielle
Kandidatenkür auf einer DOSB-Mitgliederversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Es ist aber davon
auszugehen, dass die Mitglieder der
Empfehlung des Präsidiums pro
Hamburg folgen. Das finale Votum
geben dann im September aber die
Hamburger Bürger bei einer Volksbefragung ab.
Warum sollen die Bürger das
letzte Wort haben?
Nach dem Scheitern mit München,
wo die Bevölkerung die Bewerbung
für die Olympischen Winterspiele
2022 zu Fall brachte, will der DOSB
bei der Wahl des Kandidaten für die
Sommerspiele 2024 auf Nummer sicher gehen. Alle Beteiligten wollen
eine Pleite wie 2013 in München
vermeiden. Damals hatten in München, Garmisch-Partenkirchen sowie in den Landkreisen Traunstein
und Berchtesgaden jeweils die
Olympia-Gegner gewonnen. Es war
ein Fiasko für den Sportbund.
Wie begründen die Gegner ihre
Kritik am Olympia-Projekt?
Hauptargumente der Olympia-Opposition sind die aus ihrer Sicht ungeklärten Kosten in Milliardenhöhe.
Der Bau von Kitas, bezahlbaren
Wohnungen oder Anlagen für den
Breitensport hätten Vorrang. Zudem
fürchten Gegner eine Kostenexplosion wegen des „Prestigeobjektes“.
Wie geht es bei einer Zustimmung der Bürger weiter?
Bis zum 15. September muss die
deutsche Kandidatur für die Ausrichtung der Olympischen Spiele
beim Internationalen Olympischen
Komitee (IOC) offiziell angemeldet
werden. Im Frühjahr 2016 wählt das
IOC-Exekutivkomitee dann die Kandidatenstädte aus. Zum Jahresbeginn 2017 müssen alle Kandidaten-
Sportstätten
bei einer Olympiabewerbung
Rotherbaum
AlsterSchwimmAußen- halle
alster
Millerntor
Rathausmarkt
Messe
Stadtpark/
Sporthalle HH
Stellingen
Farmsen
Landungsbrücken
Volkspark
Elbe
Entenwerder
1 km
Hafen
Wilhelmsburg
Dove-Elbe
Eißendorfer
Forst/Haake
Wie sind die Chancen einer deutschen Olympia-Bewerbung?
DOSB-Präsident Alfons Hörmann ist
überzeugt, dass Hamburg mit seinem Konzept eine Siegchance hat auch ohne den Hauptstadt-Bonus.
Fachleute räumen aber vor allem
Olympia-Mitbewerber Boston eine
Favoritenrolle ein. Ein weiteres Hin-
dernis sehen manche in der Tatsache, dass die Vergabe der FußballEM 2024 nach Deutschland als so
gut wie sicher gilt. Die Aussicht auf
ein Doppel-Sportspektakel sehen
manche als Hindernis für die Olympia-Vergabe nach Deutschland.
Was passiert, wenn Deutschland
vom IOC nicht zum Gastgeber
der Spiele 2024 gekürt wird?
Im Falle eines Scheiterns für 2024
hat der DOSB eine erneute Bewerbung mit der gleichen Stadt für die
Spiele 2028 avisiert. (dpa)
Die internationale Konkurrenz für die Spiele 2024 ist groß
Olympia in Hamburg
Klein
Flottbek
städte die Bewerbungsunterlagen
beim IOC einreichen. Der Ausrichter der Spiele wird im Sommer 2017
auf der Session in Perus Hauptstadt
Lima gewählt.
10 km
Zentraler Standort
Grasbrook
mit Olympiastadion,
-schwimmhalle und
-halle, Olympischem
Dorf
Segeln: Kiel, Cuxhaven, Travemünde, Rostock; Golf: Gut Kaden,
Reiten: Luhmühlen, Schießen: Garlstorf; weitere Standorte für
Basketball-, Handball-, Fußball-Vorrunden
dpa
Quelle: DOSB
Der deutsche Bewerber um die
Olympischen Spiele 2024 wird große
internationale Konkurrenz haben.
Komitee Ungarns hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Danach wird entschieden.
Boston: Die Hauptstadt von Massachusetts hat sich bei der US-Vorausscheidung überraschend durchgesetzt. Boston setzt auf kompakte und
nachhaltige Spiele bei einem Budget
von nur 4,7 Milliarden Dollar.
Istanbul: Die Sehnsucht der Türken
nach erstmaliger Austragung der
Spiele ist groß. Die Entscheidung
über eine Kandidatur steht noch aus.
Rom: Die italienische Hauptstadt hat
sich nach 2020 auch für 2024 beworben. Die Stadt plant mit einem Budget von 6,4 Milliarden Euro.
Paris: Offiziell ist es noch nicht, aber
alles deutet auf eine erneute Bewerbung der französischen Hauptstadt
hin. 6,2 Milliarden Euro wurden als
mögliches Budget veranschlagt.
Budapest: Das Nationale Olympische
Doha: Dass der Golfstaat Katar lieber
heute als morgen die Spiele ausrichten will, steht außer Frage. Am Geld
würde es auch nicht scheitern.
Baku: Im Juni trägt die Hauptstadt
Aserbaidschans die neu geschaffenen
Europaspiele aus. Gelingt der Testlauf, wäre eine Bewerbung denkbar.
Australien: IOC-Chef Thomas Bach
hat Australien zur Bewerbung ermutigt. Eine Entscheidung steht noch
aus. (dpa)
Assad will reden – und mehr
Das Gesprächsangebot
von US-Außenminister
Kerry an den syrischen
Machthaber Assad hat
hohe Wellen geschlagen.
Assad selbst jedoch ist
mit Gesprächen alleine
nicht zufrieden.
VON OLOVER HOLMES
BEIRUT — Der syrische Präsident Baschar el Assad hat zurückhaltend
auf Äußerungen von US-Außenminister John Kerry reagiert, die USA
würden möglicherweise doch mit
dem von ihnen heftig kritisierten
Machthaber verhandeln müssen.
„Erklärungen von außen tangieren
uns nicht“, zitierte die amtliche
Nachrichtenagentur Sana gestern
den Staatschef. „Wir sollten warten,
ob den Erklärungen auch Taten folgen, und dann entscheiden“, sagte
Assad weiter. „Alle Veränderungen
der internationalen Haltung in diesem Zusammenhang sind positiv,
wenn sie ehrlich gemeint sind“, erklärte er weiter. Über die Zukunft
seines Landes entscheide jedoch alleine das syrische Volk. Kommentare aus dem Ausland seien kein
Grund zur Sorge.
Kerry hatte am Sonntag erklärt,
möglicherweise müsse der Druck
auf den Machthaber erhöht werden,
um ihn zu Gesprächen über einen
politischen Übergang in Syrien zu
zwingen. Den US-Standpunkt, wonach Assad keine Legitimität mehr
besitzt und zurücktreten muss, wiederholte Kerry in dem CBS-Interview nicht. „Letztendlich müssen
wir verhandeln.“ Die USA seien dazu im Rahmen der Genfer Friedensgespräche immer bereit gewesen.
Weniger gesprächsbereit als Kerry zeigten sich Frankreich und die
Türkei. Beide bekräftigten ihre bisherige Position. Es sei klar, dass Assad nicht Teil von Gesprächen über
die syrische Zukunft sein könne,
wird der französische Außenminis-
ter Laurent Fabius zitiert. Die Türkei
geht sogar noch weiter: „Über was
soll man mit einem Regime verhandeln, das mehr als 200.000 Menschen getötet und chemische Waffen eingesetzt hat?“, fragte Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach
Angaben der Nachrichtenagentur
Anadolu vieldeutig. Bei einem Be-
such in Kambodscha betonte er, in
Syrien müsse nicht nur die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) eliminiert werden, sondern auch das Assad-Regime.
Die Bundesregierung wertet die
Bemerkungen Kerrys nicht als Kurswechsel. „Unser Eindruck ist, dass
die Äußerung des amerikanischen
Wartet auf Taten: der syrische Präsident Baschar el Assad nach dem Gesprächsangebot von US-Außenminister John Kerry.
FOTO: DPA
Außenministers ... nicht ganz anders
als bisher gewesen ist“, sagte der
Sprecher des Auswärtigen Amtes in
Berlin. Sie unterscheide sich nicht
von der Haltung der Bundesregierung. „Wir sehen es genauso wie die
amerikanische Regierung, dass es
mit Sicherheit keine militärische
Lösung in dem Konflikt gibt, sondern nur eine politische“, sagte der
Sprecher.
Westliche Staaten fordern schon
lange den Rücktritt Assads. Inzwischen gibt es aber mit der Extremistenmiliz IS in Syrien einen gemeinsamen Gegner. So bombardieren die
USA immer wieder IS-Ziele in dem
Bürgerkriegsland und könnten damit indirekt auch den Regierungstruppen helfen. Die sunnitischen
Extremisten haben weite Teile Syriens eingenommen, wollen die Regierung in Damaskus stürzen und
haben über die Grenze zum Irak hinweg ein Kalifat ausgerufen. Vor vier
Jahren begannen die Proteste gegen
Assad in Syrien, die nach wenigen
Monaten in einen Bürgerkrieg eskalierten. (rtr)
POLITIK
Dienstag, 17. März 2015
Freie Presse
5
Poroschenko
holt sich
Absagen ab
NACHRICHTEN
STEUERHINTERZIEHUNG
Bewährung für
Schmid gefordert
Am Jahrestag des Krim-Referendums hat der ukrainische Präsident
Petro Poroschenko Berlin besucht –
und sich gleich mehrere Absagen
im Bundeskanzleramt (Bild) eingehandelt. Kanzlerin Angela Merkel
(CDU) widersprach Forderungen
nach einer schärferen Gangart im
Russland-Konflikt und raschen neuen Sanktionen. Der EU-Gipfel diese
Woche werde keine neuen Strafmaßnahmen beschließen, sagte
Merkel. Über eine Verlängerung bestehender Sanktionen werde gegebenenfalls im Juni entschieden.
„Wir sind auch bereit zu notfalls
neuen Sanktionen, die aber kein
Selbstzweck sind“, sagte Merkel.
Auch seinem Ruf nach einem Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland schloss sich Merkel nicht an.
Poroschenko bekannte sich indes
klar zum Minsker Abkommen. Dazu gäbe es „keine Alternative“, sagte
er. FOTO: SANDRA STEINS/BUNDESREGIERUNG/DPA
AUGSBURG — Die Staatsanwaltschaft
hat im Prozess gegen Ex-CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid eine zweijährige Haftstrafe für den
61-Jährigen gefordert. Die Strafe
könne zur Bewährung ausgesetzt
werden, sagte Staatsanwalt Karl Pobuda gestern. Außerdem solle
Schmid dazu verurteilt werden,
150.000 Euro an eine gemeinnützige
Einrichtung zu zahlen. Dem ehemaligen Abgeordneten und Staatssekretär wird vorgeworfen, seine Ehefrau im heimischen Abgeordnetenbüro mehr als zwei Jahrzehnte lang
als Scheinselbstständige beschäftigt
zu haben. Schmid soll so Sozialabgaben und Lohnsteuer in Höhe von
fast einer halben Million Euro hinterzogen haben. Schmids Verteidiger verlangte dagegen einen Freispruch. Das Urteil ist für morgen geplant. (dpa)
PAKISTAN
Ausschreitungen
nach Doppelanschlag
ISLAMABAD — Einen Tag nach dem
Doppelanschlag auf Kirchen in Lahore mit 17 Toten ist es in der ostpakistanischen Millionenmetropole
zu Ausschreitungen gekommen.
Die Polizei habe gestern Tränengas
eingesetzt und Warnschüsse abgegeben, um eine Menge von rund
5000 Männern auseinanderzutreiben, sagte ein Polizeisprecher. Mehr
als ein Dutzend Menschen seien verletzt worden. Demonstranten hätten Fahrzeuge mit Steinen beworfen
und mit brennenden Reifen Straßenbarrieren errichtet. Auch in anderen Ständen in der Provinz Punjab
setzte die Polizei Tränengas ein. Am
Sonntag hatten sich zwei Selbstmordattentäter während des Gottesdienstes vor zwei Kirchen in die Luft
gesprengt und 15 Menschen mit in
den Tod gerissen. (dpa)
LIBYEN
EU plant für
Friedenseinsatz
BRÜSSEL — Deutschland und die an-
deren EU-Staaten bereiten sich auf
ein stärkeres Engagement im Bürgerkriegsland Libyen vor. In Brüssel
sollen in den kommenden Wochen
Pläne für eine neue, möglicherweise
militärische EU-Mission erarbeitet
werden. Diese könnte dann starten,
wenn die derzeit laufenden Bemühungen für einen Friedensplan erfolgreich sind. „Sobald es eine Einigung über eine Regierung der Nationalen Einheit und Sicherheitsvorkehrungen gibt, steht die EU bereit,
um Libyen zusätzlich zu unterstützen“, heißt es dazu in einem Beschluss der EU-Außenminister. Im
ölreichen Libyen rivalisieren seit
dem Sturz von Langzeitmachthaber
Muammar el Gaddafi im Jahr 2011
islamistische Milizen und nationalistische Kräfte gewaltsam um
Macht und Einfluss. (dpa)
FALL NEMZOW
Hauptverdächtiger
hat laut Anwalt Alibi
MOSKAU — Der Hauptverdächtige im
Mordfall des Kremlkritikers Boris
Nemzow hat nach Angaben seines
Anwalts ein Alibi für die Tatzeit.
Sein Mandant Saur D. habe sich zur
Zeit des Mordes an einem anderen
Ort befunden, sagte Anwalt Iwan
Gerassimow der Agentur Tass gestern in Moskau. Der bekannte Oppositionspolitiker Nemzow war am 27.
Februar in Sichtweite des Kremls
auf offener Straße erschossen worden. Vier weitere Männer aus dem
islamisch geprägten Nordkaukasus
werden von den Ermittlern der Mithilfe beschuldigt. Einer Theorie der
Polizei zufolge wurde Nemzow
möglicherweise aus religiösen Motiven umgebracht. Er hatte sich mit
den Opfern des Anschlags auf die
französische Satire-Zeitung „Charlie
Hebdo“ solidarisch gezeigt. Russische Oppositionelle zweifeln jedoch
an der „islamischen Spur“. (dpa)
Maas muss alles klarmachen
zur Datenspeicher-Wende
Lange wehrten sich große
Teile der SPD gegen die
Unions-Forderung nach
der Vorratsdatenspeicherung. Nun hat Parteichef
Gabriel eingelenkt – und
andere ziehen nach.
VON BÄRBEL KRAUSS
BERLIN — Bundesjustizminister Hei-
ko Maas hat die unbequeme Aufgabe, für die SPD die Wende bei der
Vorratsdatenspeicherung zu vollziehen. Vor einer Woche hat sein Haus
noch dementiert, dass die Regierung
wieder an einer Neuregelung arbeitet. Auch jetzt bemüht sich sein
Sprecher, jede Aufregung zu dämpfen. Dass der Vizekanzler und SPDChef Sigmar Gabriel inzwischen
klar für die Wiedereinführung der
Vorratsdatenspeicherung plädiert
hat, die große Teile der SPD ablehnen oder mindestens skeptisch sehen, will Maas’ Sprecher „in keiner
Weise bewerten“.
Neu sei es im übrigen auch nicht,
dass Innen- und Justizministerium
im „guten Gespräch“ über sämtliche,
beide Häuser betreffende Themen
stünden – das gelte auch in diesem
Fall. Doch nachdem vor einer Woche die ersten Berichte laut geworden sind, ist jetzt klar, dass die Regierung in Berlin ihre Schlachtordnung
bei dem zwischen SPD und Union
umstrittenen Thema geändert hat.
Der Grund dafür liegt in Brüssel.
Die EU-Kommission hat die Bundesregierung wissen lassen, dass sie
doch keine neue EU-Richtlinie zur
Vorratsdatenspeicherung auf den
Weg bringen wird. Damit ist das im
Koalitionsvertrag verabredete Prozedere obsolet: Dort ist vereinbart,
dass die Berliner Koalition die EURichtlinie zur Nutzung und Speicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten umsetzen wird.
Die Union macht sich seit jeher
für die Vorratsdatenspeicherung
stark, weil sie sich davon Erfolge bei
der Terror- und Kriminalitätsbekämpfung verspricht. Viele SPD-Politiker – unter anderem Maas – halten das Instrument mindestens für
überschätzt. Doch trotz aller Kritik,
wie sie etwa SPD-Generalsekretärin
Yasmin Fahimi bekundet, wollen
die Sozialdemokraten eine Neuregelung nicht blockieren. Fahimi sieht
„kein Allheilmittel“ in der Vorrats-
Heiko Maas
Bundesjustizminister
FOTO: SOEREN STACHE/DPA
datenspeicherung und pocht auf hohe Hürden. „Das wird eine sehr kontroverse Diskussion“, kündigt der
SPD-Netzpolitiker Lars Klingbeil an.
Wir sind uns in der SPD-Spitze einig, dass wir uns bei dem Thema
nicht zerstreiten wollen in der Koalition“, betont die Vize-Fraktionschefin Eva Högl. Deshalb sollten die Minister Maas und Thomas de Maizière (Innen, CDU) jetzt einen verfassungsgemäßen Vorschlag ausarbeiten. Högl hält kurze Speicherfristen
und einen Richtervorbehalt für unabdingbar. Außerdem macht sie sich
für Ausnahmen bei Berufsgeheim-
nisträgern stark. Maas’ Sprecher betont, dass es sich „um eine rechtlich
und technisch anspruchsvolle Materie“ handele. Der Abschluss der Gespräche sei „nicht heute oder morgen“ zu erwarten.
Die Wende der SPD-Führung
stieß auf Kritik von vielen Seiten.
Die Juso-Vorsitzende, Johanna Uekermann, sagte, es brauche keinen
Alleingang von Deutschland – und
auch nicht von Gabriel. „Eine ganze
Fachwelt ist dagegen, trotzdem reiht
er sich ein in die Riege der Law-undOrder-Politiker.“ Das ärgere sie maßlos. Die Linke warf der SPD Herumgeeiere vor und mahnte, es gebe keinen Spielraum für eine anlasslose
Massenüberwachung. Die Grünen
beantragten eine Aktuelle Stunde
im Bundestag. FDP-Chef Christian
Lindner warf der SPD vor, sie gebe
aus parteitaktischen Gründen klein
bei. (mit dpa)
Europäischer Gerichtshof stellt hohe Ansprüche ans Datenspeichern auf Vorrat
Vorratsdatenspeicherung ist die
systematische Speicherung von Telefon- und Internetdaten der Bürger.
Sie soll beim Kampf gegen Terror und
schwere Verbrechen helfen.
Bisher werden Metadaten zur Internet- und Telekommunikation in
Deutschland von den jeweiligen Firmen nur eine Woche lang gespeichert. Es handelt sich um Informationen zu Zeitpunkt und Dauer der Kommunikation, zu Absender und Empfänger und deren Standort. Inhalte
werden nicht erfasst. Diese Speicherfrist könnte nun verlängert werden.
Schon 2008 beschloss die damalige
Große Koalition, solche Metadaten für
sechs Monate zu speichern. Das wurde aber 2010 vom Bundesverfassungsgericht untersagt. Die Daten ermöglichten inhaltliche Rückschlüsse
„bis in die Intimsphäre“ und es könnten damit Persönlichkeits- oder Bewegungsprofile erstellt werden, hieß
es damals zur Begründung. 2014 verwarf der Europäische Gerichtshof
(EuGH) dann auch die betreffende
EU-Richtlinie und stellte strenge Anforderungen an eine Neuregelung.
Die EU-Kommission will nun keine
neue Richtlinie erarbeiten, wie sie am
Freitag bekanntgab. Sie stellte es den
Mitgliedsstaaten aber frei, nationale
Regeln zu erlassen.
Die Union macht sich jetzt wieder
Hoffnungen, dass es bald ein neues,
nationales Gesetz geben wird. Die
Speicherung von Telefon- und Internetdaten war schon in der vorherigen
Bundesregierung von Union und FDP
hochumstritten. Befürworter der Vorratsdatenspeicherung argumentieren,
dass so die Verfolgung und Identifikation von Straftätern einfacher wird –
das sei wegen der latenten Terrorgefahr in Deutschland wichtig. (dpa)
Tsipras will
in Berlin
Wogen glätten
Schäuble: Athen hat
Vertrauen völlig zerstört
BERLIN/ATHEN — Griechenlands Pre-
mier Alexis Tsipras kommt mitten
in der aufgeheizten Stimmung wegen der Schuldenkrise seines Landes
zum ersten offiziellen Besuch nach
Berlin. Tsipras habe die Einladung
von Kanzlerin Angela Merkel zu einem Besuch am kommenden Montag angenommen, teilte die Bundesregierung gestern mit. Merkel hatte
zuvor mit Tsipras telefoniert. In Diplomatenkreisen in Athen hieß es,
der Besuch Tsipras‘ ziele auf eine Beruhigung der Lage ab.
Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble warf der griechischen Regierung vor, das Vertrauen seiner europäischen Partner komplett zerstört zu haben. Bis November sei
Athen auf einem Weg gewesen, der
aus der Krise hätte führen können.
Das sei vorbei. „Sie haben alles Vertrauen zerstört. Das ist ein schwerer
Rückschlag“, sagte Schäuble in Berlin. Er kenne niemanden in den internationalen Institutionen, der
ihm sagen könne, was Athen eigentlich vorhabe. Schäuble warf der Syriza-Regierung auch vor, die Bürger in
Griechenland zu belügen.
Trotz fast leerer Kassen wies
Athen Spekulationen über eine baldige Zahlungsunfähigkeit vehement zurück. Finanzminister Gianis
Varoufakis sagte, es gebe nur „unbedeutende, kleine Liquiditätsprobleme“. Zugleich überwies Griechenland gestern fristgemäß 588 Millionen Euro an den Internationalen
Währungsfonds, der an den Kredithilfsprogrammen beteiligt ist. (dpa)
Höcke bringt sich als AfD-Parteirebell in Position
Nach dem Führungsstreit
ist vor dem Richtungsstreit, heißt es in der AfD.
Zwei Landesvorsitzende
aus dem Osten wollen das
konservative Profil der
Partei schärfen.
VON ANNE-BEATRICE CLASMANN
BERLIN — Seit Bernd Lucke den Streit
um den Parteivorsitz für sich entschieden hat, ist es ruhig geworden
an der Spitze der Alternative für
Deutschland (AfD). „Konzentrierte
Arbeitsatmosphäre“, sagen die Pragmatiker, „Erstarrung“, schimpfen
diejenigen, denen das Wort „Alternative“ im Namen der Partei immer
besonders wichtig war. Dass sich die
AfD zunehmend zu einer „normalen“ Partei mit internen Absprachen
und einer in der Öffentlichkeit
manchmal auch diplomatischen
Ausdrucksweise entwickelt hat,
empfinden sie als „Verrat“.
Als Sprachrohr dieser vor allem
in den östlichen Landesverbänden
gewachsenen Gruppe der Unzufriedenen, die sich mehr „klare Kante“
und ein konservativeres Profil wünschen, hat sich jetzt der Vorsitzende
der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen, Björn Höcke (42), in Position
gebracht. Gemeinsam mit dem
AfD-Landesvorsitzenden aus Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, hat
er seinen Aufstand geplant – in den
Tiefen der Provinz.
An der Formulierung der „Erfurter Resolution“, die Höcke nun an
diesem Wochenende vorgestellt hat,
waren zunächst nur fünf Parteimitglieder beteiligt. Später wurde der
Kreis auf etwas über ein Dutzend
AfD-Leute erweitert. Sie stellten eine
Website mit dem Namen „Der Flügel“ ins Netz und sammeln jetzt Unterschriften. Darin heißt es unter anderem, die Enttäuschung über das
fehlende Bekenntnis der AfD zu einer „grundsätzlichen politischen
Verfasser der „Erfurter Resolution“:
der Thüringer AfD-Fraktionschef
Björn Höcke.
FOTO: MICHAEL REICHEL/DPA
Wende in Deutschland“ sei vor allem im Osten mit Händen zu greifen. Unter den „Rebellen“ ist kein
Mitglied des Bundesvorstandes. Für
den Bundesvorsitzenden Bernd Lucke kam die „Erfurter Resolution“
völlig überraschend. Lucke sagt: „Ich
bedauere, dass sich einige Mitglieder hier als Flügel empfinden.“ Die
Partei habe klar formulierte politische Ziele, die von der großen Mehrheit der Mitglieder getragen würden. „Eine andere AfD wird es nicht
geben“, betonte er.
Doch wer ist eigentlich Bernd Höcke, der bis zu seinem Einstieg in die
Politik als Lehrer für Sport und Geschichte arbeitete, und was will er?
Wenn man ihn selbst fragt, dann fallen drei Stichworte: Einwanderung,
Familienpolitik und Patriotismus.
Höcke sagt, er sähe es gerne, „wenn
Bernd Lucke bei den Themen Einwanderung und Asyl deutlicher Po-
sition beziehen würde“. Das Leitbild
der Partei solle die „Drei-Kind-Familie“ sein. „Ich habe eine ausgeprägte
Vaterlandsliebe“, erklärt der Neu-Politiker. Dann schiebt er hinterher:
„Das zu sagen, ist schon ein leichter
Tabubruch – ich provoziere auch
gerne.“ Besonders gerne legt sich der
Vater von vier Kindern im Thüringer Landtag mit den Abgeordneten
der Linken an. „Für die Linke bin ich
die Personifizierung des Teufels“,
sagt Höcke und lächelt.
Der Widerspruch von strukturellen Zwängen und dem Wunsch,
selbst zu entscheiden, ist so etwas
wie Höckes Lebensthema. Das war
schon in seiner Zeit als Wehrdienstleistender so. Mit dem Gehorsam bei
der Bundeswehr kam er nicht klar.
Er stellte Befehle infrage, eckte an.
Im Nachhinein sagt er trotzdem,
„das war eine Schule für’s Leben“.
» www.freiepresse.de/erfurt
(dpa)
6 Freie Presse
WIRTSCHAFT & BÖRSE
Dienstag, 17. März 2015
Arbeitsmarkt:
Forscher
sehen ab
2020 Engpass
Öl auf neuem Fünf-Jahres-Tief
NACHRICHTEN
NEUER BER-CHEF
Flughafeneröffnung
2017 realistisch
POTSDAM — Der neue Flughafenchef
Karsten Mühlenfeld geht davon aus,
dass der Berliner Hauptstadtflughafen im Jahr 2017 eröffnet werden
kann. „Herr Mehdorn hat viel dazu
beigetragen, dass wir heute da stehen, wo wir stehen, und so gehe ich
davon aus, dass wir das avisierte
Zeitfenster realisieren können“, sagte Mühlenfeld gestern im Flughafenausschuss des Brandenburger
Landtags. Allerdings müsse für die
kommenden zwei Jahre in den Weiterbetrieb der Flughäfen Tegel und
Alt-Schönefeld investiert werden.
Dafür sind nach Angaben des kommissarischen Aufsichtsrats-Vorsitzenden Rainer Bretschneider insgesamt 29 Millionen Euro eingeplant. (dpa)
Vor allem Techniker und
Fachkräfte mit mittlerer
Qualifikation fehlen
VON KLAUS TSCHARNKE
NÜRNBERG — Die
Die Preise für Rohöl (im Foto eine Raffinerie in
Wilhelmshaven) sind gestern auf ein neues
Fünf-Jahres-Tief gesunken. Im frühen Handel lagen sie wegen der Erwartung eines weiterhin
hohen Angebots noch unter der im Januar erreichten Marke. Am Morgen kostete ein Barrel
CHINA
Ärger mit
VW-Partner
(etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 54,12 US-Dollar und damit
55 Cent weniger als in der Vorwoche. Der Preis
für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel
um 56 Cent auf 44,28 Dollar. Die globale Ölschwemme setzt die Preise nach einer zwi-
schenzeitlichen Erholung seit Tagen wieder
stark unter Druck. In den USA sind die Ölproduktion sowie die Lagerbestände so hoch wie
seit drei Jahrzehnten nicht mehr. Beobachter
warnen bereits vor einem Überlaufen der ÖlFOTO: INGO WAGNER/DPA
tanks.
PEKING — Chinas oberste Anti-Kor-
ruptionsermittler haben den Chef
des Volkswagen-Partners FAW festgenommen. Xu Jianyi stehe unter
Verdacht „schwerwiegend gegen die
Parteidisziplin und Gesetze“ verstoßen zu haben, wie die parteiinterne
Disziplinarkommission am Sonntag mitteilte. Damit werden in der
Regel Korruptionsvorwürfe umschrieben. Im Gemeinschaftsunternehmen FAW-Volkswagen hatte es
während der vergangenen Monate
bereits Korruptionsermittlungen
gegeben. FAW war zunächst nicht
für eine Stellungnahme erreichbar. (dpa)
STAATSANLEIHEN
EZB kauft für
zehn Milliarden
FRANKFURT
(MAIN) — Die Europäi-
sche Zentralbank (EZB) hat im Zuge
ihres insgesamt über eine Billion
Euro schweren Anleihenkauf-Programms bisher für fast zehn Milliarden Euro Bonds erworben. Insgesamt seien bis zum 13. März Anleihen für 9,751 Milliarden Euro gekauft worden, teilten die Euro-Währungshüter gestern mit. Die EZB hatte ihr Kaufprogramm am 9. März gestartet. Die EZB will bis September
2016 pro Monat Papiere für 60 Milliarden Euro kaufen. (dpa)
Mitnetz investiert
erneut kräftig in Gasnetze
Deutlich weniger Geld
fließt allerdings in die
Biogas-Einspeisung. Das
Interesse der Investoren an
dieser Energieform ist
stark zurückgegangen.
VON RAMONA NAGEL
HALLE — Damit das Erdgas sauber
und komplikationslos beim Verbraucher ankommt, investiert Mitnetz Gas in diesem Jahr knapp 57
Millionen Euro. Mit rund 30 Millionen Euro entfällt der Löwenanteil
auf das sächsische Gasnetz, 24 Millionen Euro sind für Sachsen-Anhalt
vorgesehen, 2,2 Millionen Euro für
Thüringen und 0,2 Millionen Euro
für Brandenburg. „Das meiste Geld
wird dabei für Erweiterung und Er-
neuerung der Leitungen ausgegeben“, sagte Geschäftsführer Adolf
Schweer. Die zur Envia-M-Gruppe
gehörende Mitnetz Gas betreut ein
fast 7000 Kilometer langes Gasnetz
in Brandenburg, Sachsen, SachsenAnhalt und Thüringen. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter.
Deutlich reduziert hat Mitnetz
Gas die Ausgaben für den Bau von
Biogas-Einspeiseanlagen. Sie sind
das Bindeglied zwischen Biogas-Anlage und Hochdrucknetz. Nach 12
Millionen Euro im Jahr 2014 sind
für dieses Jahr nur noch 6,5 Millionen Euro vorgesehen.
Mit dem schmaleren Etat passt
sich Mitnetz Gas der Entwicklung
an. Denn seit der Reform des Erneuerbare Energien Gesetz im vergangenen Jahr scheinen Biogasanlagen für
Investoren und Betreiber offenbar
unattraktiv. „Bauprojekte wurden
gestoppt oder nicht angeschlossen
durch Biogas ersetzt werden. Das
entspricht rund sechs Prozent des
bundesweiten Erdgasverbrauchs.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssten nach Schätzungen der Deutschen Energie Agentur insgesamt
bis zu 1800 solcher Anlagen gebaut
werden, etwa 120 jährlich.
Doch der rasche Ausbau der grünen Energien hatte die Verbraucher
finanziell deutlich stärker belastet
als ursprünglich eingeschätzt. Mit
der vor einem Jahr beschlossenen
Reform des Erneuerbare Energien
Gesetzes will die Bundesregierung
erreichen, dass die Energiewende
für Wirtschaft und Haushalte bezahlbar bleibt. Der Ausbau von Photovoltaik, Windenergie an Land und
Biomasse wird nun über einen sogenannten atmenden Deckel gesteuert: Werden mehr neue Anlagen gebaut als der Plan vorsieht, sinken automatisch die Fördersätze für weitere Projekte.
und diese Entwicklung wird sich
fortsetzen“, sagte Schweer. Aktuell
betreibt Mitnetz zehn Einspeise-Anlagen. Zwei werden gebaut: eine in
Raitzen bei Oschatz und eine in Erdeborn (Sachsen-Anhalt).
„Bauprojekte wurden gestoppt, diese
Entwicklung wird
sich fortsetzen.“
Adolf Schweer Geschäftsführer
Biogas-Anlagen verarbeiten Abfälle
sowie nachwachsende Rohstoffe zu
Biogas. Ursprünglich hatte die Bundesregierung damit ehrgeizige Pläne. Bis 2020 sollten jährlich rund
sechs Milliarden Kubikmeter Erdgas
deutsche Wirtschaft muss sich nach Prognosen
von Arbeitsmarktforschern spätestens ab dem Jahr 2020 auf einen
spürbaren Fachkräfteengpass einstellen. Neben Facharbeitern werde
es dann vor allem an Technikern
und anderen Fachkräften mit „mittlerer Qualifikation“ fehlen, geht aus
einer im Internet veröffentlichten
aktuellen Prognose des Instituts für
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
(IAB) hervor. Nach Berechnungen
des Nürnberger Autorenteams dürfte es im Jahr 2030 etwa drei Millionen weniger Arbeitskräfte als heute
geben. Bis zum Jahr 2050 könnten es
weitere fünf Millionen weniger sein.
Ursprünglich hatten die Forscher sogar schon um das Jahr 2015 mit ersten größeren Fachkräfteengpässen
gerechnet. Zuwanderer und verstärkt in die Arbeitswelt drängende
Frauen hätten die sich abzeichnende Lücke aber weitgehend gefüllt.
Von 2020 an dürften nach der
IAB-Prognose vor allem Kliniken sowie Sozialeinrichtungen bei der Suche nach Mitarbeitern vor Problemen stehen. Fachkräfteengpässe erwarten die Arbeitsmarktforscher
auch bei Verkehrs-, Lager-, Transport-, Sicherheits- und Wachberufen. Mangel werde auch in der Gastronomie und in der Reinigungsbranche herrschen – ebenso wie bei Medienberufen sowie bei geistes- und
sozialwissenschaftlichen Berufen.
Um die Fachkräftelücke zu verkleinern, sollten Firmen frühzeitig damit beginnen, ausreichend Nachwuchs zu rekrutieren, rät das IAB.
Derzeit bilde nur die Hälfte der ausbildungsfähigen Betriebe aus.
Stärker ausgeschöpft werden sollte
auch das Arbeitskräftepotenzial bei
Frauen. Dazu müsse die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden. Aktuell sehen die Arbeitsmarktforscher entgegen der
Klagen der Wirtschaftsverbände
noch keine Hinweise auf einen verbreiteten Fachkräftemangel. (dpa)
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WIRTSCHAFT
Dienstag, 17. März 2015
Freie Presse
Actech-Chef
Wendt verlässt
überraschend
die Firma
Fruchtige Perlweine im Trend
NACHRICHTEN
LUFTHANSA
Piloten sollen
morgen streiken
FRANKFURT/MAIN — Die
Pilotengewerkschaft Cockpit hat ihre Mitglieder für morgen zu einem eintägigen
Streik bei der Lufthansa aufgerufen.
Deutschlandweit würden Kurz- und
Mittelstreckenflüge von 0 Uhr an
für 24 Stunden bestreikt, kündigte
die Gewerkschaft gestern an. Flüge
der Lufthansa-Tochterunternehmen
Germanwings und Eurowings seien
nicht betroffen. Cockpit begründete
den Arbeitskampf der Piloten damit,
dass bei den Tarifverhandlungen
vergangene Woche keine Fortschritte beim Thema Übergangsversorgung erzielt worden seien. (dpa)
Heinz Futscher übernimmt
die Geschäftsführung der
Freiberger Spezialgießerei
VON STEFFEN JANKOWSKI
ZOLLBILANZ
Markenpiraterie
nimmt weiter zu
ERFURT — Ob Bekleidung, Sportschu-
he, Autoersatzteile: Der Handel mit
gefälschten Waren nimmt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
weiter zu. Das Hauptzollamt Erfurt
hat im vergangenen Jahr in 485 Fällen 1385 Stück gefälschte Markenware sichergestellt. Sie hatte einen
Gesamtwert von rund 100.000 Euro.
Im Jahr zuvor waren es noch 171 Fälle mit einem Warenwert in Höhe
von rund 40.000 Euro. Die gefälschte
Markenware kam zumeist aus China, Malaysia und Thailand. (na)
A N ZE I G E
Der Sektmarktführer Rotkäppchen-Mumm folgt
dem Trend und baut sein Geschäft mit sogenannten Fruchtseccos aus. Rund ein Jahr nach
der Markteinführung mehrerer Geschmacksrichtungen der Weinmischgetränke solle nun
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bis 18 Uhr): 0900 1 330100 (1,86 Euro/Minute von T-Com).
teltarif.de bietet im Internet auch eine Abfrage der Auslandstarife an. Stand: 16. 3. 2015, 11 Uhr. Kurzfristige Änderungen möglich. Quelle: www.teltarif.de – alle Anbieter
mit Tarifansage. Alle Angaben ohne Gewähr.
ein weiterer Secco folgen, sagte Marketing-Direktor Peter O. Claußen. Die Getränke hätten
sich trotz des schon stark besetzten Markts als
Erfolg erwiesen. „Wir haben bereits mehrere
Millionen Flaschen verkauft“, sagte Claußen. Ei-
ne massenhafte Abkehr vom Hauptprodukt
Sekt sei trotzdem nicht zu erkennen. Rotkäppchen-Mumm hatte 2013 einen Anteil von gut
51 Prozent am deutschen Sektmarkt.
FOTO: JAN WOITAS/DPA
Der schwache Euro
macht den Urlaub teurer
Zahlreiche internationale
Währungen haben in einem Jahr bis zu 30 Prozent
aufgewertet. Es gibt aber
immer noch gute ReiseAlternativen, bei denen es
preiswerter wird.
Turbulenzen auszuweichen. „Wer
einen Pauschalurlaub bucht, zahlt
zum Beispiel für die Reise in die USA
weniger, als wenn er Flug und Hotel
selbst organisiert“, sagt Christina
Bathmann, Sprecherin bei Travelzoo Deutschland.
Gleiches gelte für Reisen in den
arabischen Raum. „Veranstalter haben die Sommerreisen 2015 bereits
VON STEFFEN KLAMETH
Sonnenstrände führen die Urlaubs-Hitliste an
DRESDEN — Der starke Dollar könnte
7
in diesem Jahr so manchen Urlaubsplan durchkreuzen. Zurzeit bekommt man für einen Euro gerade
mal noch 1,05 Dollar – der tiefste
Stand seit zwölf Jahren. Damit müssen Europäer heute für 100 Dollar
mehr als 30 Euro mehr hinlegen als
im März vorigen Jahres.
Nicht nur Reisen in die USA werden damit teurer. Zahlreiche internationale Währungen sind direkt
oder indirekt an den Dollar gebunden. Auch das britische Pfund, der
chinesische Yuan und der thailändische Baht haben in den letzten Monaten kontinuierlich an Wert gewonnen. Die Schweiz – ohnehin
kein Billigland – ist seit der Freigabe
des Franken für viele Deutsche unbezahlbar geworden. Urlauber haben allerdings eine gute Chance, den
Im Sommer ans Meer und im Winter
in die Berge: So sah die klassische Urlaubsplanung der Mehrheit bis vor
Kurzem aus. Doch nun wendet sich
das Blatt, die Europäer zieht es im
hiesigen Winter zunehmend in sonnige Gefilde. Das Nachsehen haben die
klassischen Gebiete für Skireisen.
Europäer suchen Ziele mit Sonnengarantie. Zu diesem Ergebnis kommt
eine Studie, die im Auftrag der ITB
Berlin durchgeführt worden war. Eine
der Erkenntnis daraus: Auf der Flucht
vor schlechtem Wetter und kalten
Temperaturen suchen sich immer
mehr Europäer Reiseziele mit Sonnengarantie.
Der Winterurlaub hat an Attraktivität verloren. In Zahlen bedeutet dies:
In den vergangenen sieben Jahren hat
die Zahl derer, die im europäischen
im Herbst vorigen Jahres eingekauft,
also zu einem deutlich günstigeren
Dollarkurs.“
Michael Frese, Sprecher von DER
Touristik, bestätigte gegenüber
„Freie Presse“, dass sich die Preise in
den Dollar-Raum in diesem Sommer
„nicht viel“ ändern werden. Allerdings seien die Kontingente nicht
unerschöpflich: „Wenn die Reserven
Winter verreisen, um 50 Prozent zugenommen. Der Winterurlaub in die
Sonne konnte also deutliche Marktanteile gewinnen.
Zum Skiurlaub gehts nach Deutschland oder Österreich. Ganz oben auf
der Hitliste, vor allem der Deutschen,
Briten und Schweden, steht der klassische Strandurlaub, dicht gefolgt von
Städte- und Rundreisen. Skifahrer bevorzugen nach dieser Studie der ITB
Berlin Reisen innerhalb Deutschlands
und fahren – wenn ins Ausland – dann
nach Österreich.
Und das sind die beliebtesten Ziele
der Deutschen für den Winterurlaub
in der Sonne. Unangefochten an der
Spitze der neue Reisetrends liegt Spanien, danach folgen die die Länder
Türkei, Ägypten, Thailand und Griechenland. (dpa/rtr/fp)
Anleger weiter zögerlich
Der deutsche Aktienmarkt
kennt in diesem Jahr
bisher nur eine Richtung:
nach oben. Gestern sprang
er über die 12.000-Punkte-Marke. Doch viele
private Anleger trauen sich
nicht an den Markt.
VON KLAUS-DIETER OEHLER
FRANKFURT (MAIN) — Es war natürlich reiner Zufall, dass der deutsche
Aktienindex Dax ausgerechnet am
„Tag der Aktie“ die Marke von
12.000 Punkten durchbrochen hat.
Aber absehbar war es für die Profis
schon, dass der seit neun Monaten
anhaltende Aufwärtstrend bei den
Kursen der Marketingaktion, die
von der Deutschen Börse und einigen Online-Brokern für gestern geplant war, Rückenwind geben könnte. Laut einer Studie der „Aktion pro
Aktie“ schätzen viele Deutsche die
Geldanlage in Aktien als „zu risikoreich“ ein oder denken, dass sie „nur
etwas für Reiche“ sei. Die Rahmenbedingungen für eine solche Aktion
sind derzeit ideal. Auf Sparprodukte
werden Mini-Zinsen gezahlt, zeitgleich eilt der Dax von einem Rekord zum nächsten. Die Europäische Zentralbank flutet die Märkte
mit billigem Geld. All diese Voraussetzungen waren bereits im vergangenen Jahr gegeben – und trotzdem
hat dies bislang nicht zu einem Umdenken geführt.
Allein 2014 haben rund eine halbe Million Deutsche dem Aktienmarkt den Rücken gekehrt, wie das
Deutsche Aktieninstitut (DAI) mit-
Rekordstand an der Dax-Anzeigetafel
in Frankfurt.
FOTO: R. WEISFLOG/DPA
teilte. Die DAI-Chefin Christine Bortenlänger spricht angesichts dieser
Entwicklung von einem „herben
Rückschlag für die Aktienkultur.“
Das Interesse der Bundesbürger sei
in etwa wieder auf das niedrige Niveau während der Finanzkrise gesunken. Seit dem Höchststand im
Jahr 2001 haben sich den Angaben
zufolge fast 4,4 Millionen Anleger
von Aktien und Aktienfonds getrennt.
Lediglich 8,4 Millionen Deutsche
– rund 13 Prozent (Vorjahr: 13,8 Prozent) der Bevölkerung - waren dem
DAI zufolge 2014 noch in diesen Papieren engagiert. Der Hauptgrund
für die Zurückhaltung der Anleger
liegt nach Einschätzung von Experten in dem Platzen der Internetblase
im März 2000. Damals ging es um
bis zu 90 Prozent bergab, viele Kleinanleger verloren große Teile ihres
Vermögens. Auf den ersten Blick
wirkt der Markt ähnlich überhitzt
wie damals, da der Kursanstieg der
vergangenen Monate hauptsächlich
auf die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank und die niedrigen Zinsen zurückzuführen ist, die
andere Anlageformen unattraktiv
gemacht haben.
aufgebraucht sind, kann es dort
auch schon wieder teurer werden.“
Zur DER Touristik gehören unter anderem die Marken Dertour, Meier’s
Weltreisen und ADAC Reisen.
Die gute Nachricht: Es gibt auch
Länder, in denen man zurzeit sogar
preiswerter Urlaub machen kann
als im letzten Sommer. Dazu gehören nach Recherchen der Reiseexperten von Travelzoo auch vergleichsweise teure Länder wie
Schweden und Norwegen. Günstig
bleibt der Urlaub in Ägypten, die
Türkei hat mit Preissenkungen auf
die nachlassende Nachfrage reagiert.
Nach einer Umfrage des Magazins Stern plant mehr als jeder zweite Bundesbürger dieses Jahr einen
Sommerurlaub, für den er eine Reise
im Ausland buchen will. Knapp 30
Prozent wollen dafür pro Person
1500 Euro oder mehr ausgeben. Die
Reiseveranstalter meldeten anlässlich der ITB rekordverdächtige Frühbucher-Zahlen. Besonders beliebt ist
Griechenland. Urlaubsziel Nummer
eins ist und bleibt für die Deutschen
aber Deutschland selbst.
EIN INTERVIEW zu Reisetrends 2015 können Sie sehen,
wenn Sie diesen Code mit
dem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/reisetrends
KOMMENTAR
Keine
Kultur
VON KLAUS-DIETER OEHLER
wirtschaft@freiepresse.de
A
m deutschen Aktienmarkt
klettern die Kurse höher
und höher, als gäbe es kein
Halten mehr. Gestern hat der Leitindex Dax die Marke von 12.000 Punkten überschritten. Das erstaunt
nicht nur Laien, auch Profis sind
vom rasanten Anstieg – mehr als 22
Prozent seit Jahresbeginn – überrascht. Natürlich gibt es gute Gründe für das Interesse der zumeist professionellen Anleger an der Aktienanlage. Das Geld ist billig und im
Überfluss vorhanden.
Obwohl die Zinsen niedrig sind
wie nie zuvor, trauen sich die deutschen Sparer aber nicht an die Börse.
Das liegt nicht nur an den schlechten Erfahrungen, die viele von ihnen
während der Internet-Blase gemacht
haben, bei deren Platzen sie viel
Geld verloren haben. Es gibt einfach
keine Aktienkultur in Deutschland.
Und die Unternehmen tun nicht gerade viel, um das Misstrauen der
Bundesbürger zu verkleinern.
FREIBERG — Die Firma Actech und
die Actech Holding haben einen
neuen Geschäftsführer. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, hat Firmengründer Florian Wendt beide
Funktionen am Freitag niedergelegt.
Der Grund für diese Entscheidung
seien „unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Unternehmensstrategie“ gewesen, hieß es aus
dem Stammsitz an der Halsbrücker
Straße in Freiberg. Den Vorsitz der
Geschäftsführung der auf die Entwicklung und Herstellung von Prototypen spezialisierten Gießerei habe Heinz Futscher übernommen,
ihm zur Seite stünden die Geschäftsführer Ray Wünsche und Norbert
Demarczyk.
Patent in die Tat umgesetzt
Wendt hatte 1994 mit einem Patent
den Grundstein für die ein Jahr später gegründete Actech gelegt, bei
dem Gussformen per computergesteuertem Laserstrahl aus einem
harzhaltigen Sand „gebacken“ wer-
Florian Wendt
Firmengründer der
Actech GmbH
FOTO: PETER HERTEL/ARCHIV
den. Das Verfahren ermöglicht eine
deutlich schnellere Herstellung von
Gussteilen als mit dem herkömmlichen Formenbau und wird vor allem für die Fertigung von Prototypen eingesetzt. Seit dem Start mit
drei Beschäftigten ist das Unternehmen des Absolventen der TU Bergakademie Freiberg rasant gewachsen; nach Firmenangaben fertigen
derzeit rund 400 Mitarbeiter jährlich etwa 15.000 Gussteilprototypen. Wendt, dessen Rückzug für viele überraschend kam, sagt der Wirtschaft nicht vollends adé. Er werde
weiterhin mit seiner Schwester
Claudia Baer die Firma Wendt und
Kühn führen, verlautete gestern aus
der traditionsreichen Engelmanufaktur in Grünhainichen.
Nachfolger hat Erfahrung
Heinz Futscher war der Mitteilung
zufolge zuvor unter anderem Geschäftsführer beim SchaltgetriebeHersteller Koki Technik Transmission Systems. Zudem leitete er die Firma Nora Systems, die Fußbodenbeläge und Schuhkomponenten aus
Kautschuk herstellt. (mit mbe/fhob)
PORSCHE
Leipzig sucht
erneut Personal
LEIPZIG — Für die Erweiterung seines
Werkes in Leipzig ist der Autobauer
Porsche weiter auf Personalsuche
und stellt rund 600 Fachkräften ein.
Das bestätigte das Unternehmen
gestern, nachdem zuvor die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet hatte.
Porsche investiert bis 2016 in das
Werk 500 Millionen Euro. Dann
wird die Sportlimousine Panamera
komplett in der Messestadt gefertigt.
Dafür entsteht ein Karosseriebau.
Bisher kommen die lackierten Karosserien per Bahn aus dem VWWerk Hannover. Erst im vorigen
Jahr war in Leipzig der kleine Geländewagen Macan in Serie gegangen.
Dafür waren 1500 Fachleute eingestellt worden, womit sich die ursprüngliche Belegschaft mehr als
verdoppelte. Der Personalaufbau sei
ein Wachstum im Zuge des Panamera-Projekts, sagte eine Sprecherin.
Aktuell beschäftigt Porsche am
Standort Leipzig nach eigenen Angaben 3250 Mitarbeiter. (dpa)
8 Freie Presse
Dienstag, 17. März 2015
Meteor zieht
Leuchtspur
über Süden
Deutschlands
Brot und Heringe fürs Volk
KINDESMISSBRAUCH
Britische Polizei hat
wohl Fälle vertuscht
LONDON — Der
britische
Missbrauchsskandal könnte ein neues
Kapitel bekommen: Die Polizei soll
im großen Stil Fälle von Kindesmissbrauch vertuscht haben, weil Politiker, Richter und hohe Polizeibeamte
darin verwickelt waren. Entsprechende Vorwürfe würden geprüft,
teilte die zuständige Aufsichtsbehörde gestern mit. Es gehe um Fälle
zwischen 1970 und den 2000er-Jahren. So soll Scotland Yard Beweise
zurückgehalten, Ermittlungen verhindert und Taten vertuscht haben.
So soll Hinweisen nicht nachgegangen worden sein, die Parlamentsabgeordnete und ranghohe Polizisten
mit einem Pädophilen-Ring in Verbindung brachten. Schlagzeilen hatten vor allem Fälle Prominenter gemacht, etwa DJ Jimmy Savile, Ex-Rocker Gary Glitter oder Entertainer
Rolf Harris. (dpa)
Zahlreiche Menschen
melden Beobachtung
bei der Polizei
WINTERENDE
BOSTON — Während in Deutschland
der Frühling vor der Tür steht, geht
der Winter im Osten der USA nur
schleppend zu Ende. Nach einer Reihe schwerer Winterstürme brach
Boston am Sonntag den Schneerekord. Auch gestern lagen dort in der
Innenstadt teils noch hohe Schneeberge auf den Gehwegen. In diesem
Winter fielen in der Stadt im Bundesstaat Massachusetts 275,8 Zentimeter Schnee, hieß es nach Angaben
des nationalen Wetterdienstes. Der
alte Rekord von 273,30 Zentimetern
Schnee stammt aus dem Winter
1995/1996. Die Rekordmenge wurde
am Flughafen Boston Logan International gemessen, berichtete die
Zeitung „Boston Globe“. Die Schneemengen werden in der Ostküstenstadt seit 1872 registriert. (dpa)
ÄGYP TEN
Bau einer neuen
Hauptstadt geplant
KAIRO — In Ägypten soll eine neue
Hauptstadt östlich von Kairo mit einem riesigen Vergnügungspark,
Shopping-Malls und 40.000 Hotelbetten entstehen. Das Projekt nennt
sich „The Capital“ und soll bis zu 76
Milliarden Euro kosten. Geplant
sind Einkaufszentren auf 4,2 Quadratkilometern. Der Freizeitpark soll
4 Quadratkilometer groß werden,
heißt es auf der Webseite des Projekts. Auch ein neuer Flughafen
wird gebaut. Die Stadt soll unter anderem besonders fußgängerfreundlich werden und in zehn Jahren fertig sein. Ob und bis wann das Megaprojekt tatsächlich umgesetzt wird,
ist allerdings offen. (dpa)
GEWONNEN?
Gewinnzahlen
Keno
Ziehung vom 16. März: : 3, 6, 7, 8, 9, 10,
16, 35, 36, 40, 47, 48, 55, 56, 59, 66, 67,
68, 69, 70
Zusatzlotterie Plus 5: 64207
Auswahlwette
4, 12, 27, 38, 44, 45, Zusatzspiel: 3
Ergebniswette
2, 1, 0, 0, 2, 1, 1, 1, 2, 2, 1, 0, 1
Gewinnquoten
Lotto am Samstag
Kl. 1: 7.873.742,60 ¤, Kl. 2: 1.968.057,10
¤, Kl. 3: 17.263,60 ¤, Kl. 4: 4648,90 ¤,
Kl. 5: 297,90 ¤, Kl. 6: 56,30 ¤, Kl. 7:
30,80 ¤, Kl. 8: 13,00 ¤, Kl. 9: 5,00 ¤
Ergebniswette
Kl. 1: 123.018,00¤,Kl. 2: 1597,60 ¤,
Kl. 3: 98,00 ¤, Kl. 4: 13,50¤
Auswahlwette
Kl 1: unbesetzt, Kl. 2: unbesetzt, Kl. 3:
2263,30 ¤, Kl. 4: 47,40 ¤, Kl. 5: 17,70 ¤,
Kl. 6: 4,80 ¤
Alle Angaben ohne Gewähr
Ein Spektakel in der Tradition des legendären
Seeräubers Klaus Störtebeker hat gestern zahlreiche Schaulustige in die Innenstadt von Verden (Niedersachsen) gelockt. Drei Politiker und
ein Störtebeker-Darsteller (Bild) verteilten 530
Brote und 1600 Heringe vor dem Rathaus. Der
Pirat soll kurz seiner Hinrichtung im Jahr 1401
bestimmt haben, dass die Stadt Verden diese Gaben jedes Jahr an Bedürftige, Beamte und Geistliche verschenken soll. Seit 1602 veranstaltet
die Stadt die traditionelle Spende immer am
Montag nach Lätare, dem Sonntag drei Wochen
vor Ostern. Jeder, der sich rechtzeitig anstelle,
erhalte ein Brot und vier bis fünf Heringe, sagte
Organisatorin Angelika Revermann. Etwa 500
Zuschauer sahen zu, wie die Ehrengäste in weißer Schürze und Handschuhen alles verteilten.
Anschließend kamen, wie in jedem Jahr, 200 geladene Gäste zu einem Fischfestessen zusammen, bei dem die Stadt Spenden für soziale EinFOTOS: CARMEN JASPERSEN/DPA
richtungen sammelt.
Nach „Malheur“ bei Löwen:
Zoo-Leiterin wird Ersatzmama
Der Nachwuchs im EifelZoo Lünebach kam völlig
überraschend. Weil die
Mutter das Baby nicht
annahm, zieht Isabelle
Wallpott es von Hand auf.
VON BIRGIT REICHERT
LIERFELD — Er hält das Fläschchen in
den Vorderpfoten. Dann schnappt er
nach dem Sauger, schließt die Augen und trinkt. „Malor hat einen guten Hunger“, sagt Isabelle Wallpott
mit dem Löwenbaby auf dem Arm.
Die Leiterin des privaten Eifel-Zoos
in Lünebach (Rheinland-Pfalz) ist
seit Mitte Februar seine Ersatzmama. Denn Löwenmutter Lira hat Malor nach dessen Geburt verstoßen.
„Sie hat sich nicht gekümmert“, sagt
die 34-Jährige. Seitdem wohnt das
Löwenbaby bei Wallpotts zu Hause
im Wohnzimmer.
Malor hat seinen Namen nicht
ohne Grund bekommen, erzählt die
ausgebildete Zootierpflegerin und
lässt den Kleinen auf dem Boden herumtapsen. Er sei „ein Malheurchen“ gewesen, denn eigentlich hätte seine Mutter gar nicht trächtig
werden sollen: Es sollte per Implantat verhütet werden, „aber das hat ja
wohl nicht geklappt“. Und da „Malheurchen“ kein angemessener Na-
me für einen Löwen sei, wurde dann
Malor daraus. Er war für alle im Zoo
ein Überraschungskind.
„Wir wussten nichts von der
Schwangerschaft“, erzählt die gebürtige Kölnerin Wallpott. Eines Tages habe das Junge regungslos im Löwengehege gelegen. „Wir dachten
anfangs, es sei tot.“ Es habe sich
nicht bewegt, sei mit etwa 750
Gramm vielleicht ein Frühchen gewesen. „Doch plötzlich hat ein Ohr
gezuckt“, sagt Wallpott. Sie habe das
kleine Wesen sofort auf eine Heizung und unter eine Wärmelampe
gelegt – und dann habe es auf einmal wieder regelmäßig geatmet.
Heute geht es dem hellbraunen,
gescheckten Löwen prima – er
bringt bereits vier Kilogramm auf
die Waage. Etwa sechs Fläschchen
Katzenaufzuchtmilch trinkt er täglich. Auch nachts brüllt er vor Hunger: Deshalb schläft Wallpott bei
Malor im Wohnzimmer auf dem Sofa. Neben dem Zoo mit 450 Tieren in
Lünebach versorgt sie noch ihre
Tochter, vier Katzen und zwei Hunde in ihrem Haus in Lierfeld. Glücklicherweise verstehen sich alle gut.
Natürlich werde Malor auch gestreichelt und gekrault. „Ich passe
aber auf, dass es nicht zu viel wird.
Denn er ist und bleibt ein wildes
Zoodirektorin Isabelle Wallpott füttert Löwenbaby Malor mit einer Flasche
Katzenmilch.
FOTO: HARALD TITTEL/DPA
Tier“, sagt sie. Er müsse sich später
gegen Artgenossen durchsetzen
können. Bislang sei er mit wenigen
Zähnchen aber ungefährlich.
Wann er wieder zu Löwin Lira
und Löwe Nazir zurückkönne, ist
noch offen. Es könnte gut sein, dass
es ein Jahr dauere, meint Wallpott.
Ab voraussichtlich Ende März soll
Malor einmal täglich eine halbe
Stunde im Zoo gezeigt werden.
Der Europäische Zooverband rate
generell von Handaufzuchten ab,
sagt Professor Thomas B. Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoound Wildtierforschung (IZW) in
Berlin. Sie seien aber vertretbar,
wenn es sich um besonders genetisch wertvolle Tiere handele, wie etwa Eisbären, Elefanten, Löwen oder
Tiger. Und es keine natürlichen
Leihmütter gebe. Eine Handaufzucht sei prinzipiell mit Problemen
verbunden. Es könne zu Fehlprägungen kommen, die Tiere seien
möglicherweise später schwer zu
verpaaren. Es sollte daher alles getan
werden, um eine natürliche MutterKind-Bindung zu ermöglichen.
Malor ist das erste Baby von Löwin Lira. „Mir ist schon klar, dass er
etwas ganz Besonderes ist“, sagt
Wallpott. (dpa)
EINE FOTOGALERIE mit
dem kleinen Malor sehen Sie,
wenn Sie diesen QR-Code mit
dem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/loewenbaby
Drogen erleichtert: Ortschefin gewählt
Mit einer Wahl ohne
Kandidaten hatte das
thüringische Dorf für Aufsehen gesorgt. Nun ist eine
Bürgermeisterin gefunden.
DROGEN — Erst wollte niemand Bürgermeister von Drogen werden –
nun bleibt dem kleinen Ort im Altenburger Land aber wohl doch eine
längere Hängepartie erspart. Der
neue Boss ist eine Frau: Carmen
Meister. Ihren Namen schrieben am
Sonntag mehr als die Hälfte der
Wahlberechtigten auf den BlankoZettel. „Sie hat gesagt, dass sie die
Wahl annimmt, sagte gestern Wahlleiter Holger Peters.
Das knapp 150-Einwohner-Dorf
mit dem originellen Namen sorgte
für Schlagzeilen, weil sich sowohl
für die Bürgermeister-, als auch für
die Gemeinderatswahl kein einziger
Kandidat gefunden hatte. Deswegen
hatten die Wähler am Sonntag zwei
leere Zettel bekommen, auf die sie
Namen ihrer Wahl schreiben konnten. Schon bei der vorherigen Wahl
des Kommunalparlaments im Mai
2014 hatte sich kein Kandidat gefunden. Von den 39 auf die Wahlzettel
geschriebenen Bürger waren keine
drei bereit, einen beschlussfähigen
Gemeinderat zu bilden. Daraufhin
hatte Bürgermeisterin Christine
Helbig Ende 2014 ihr Amt hingeschmissen. Mit der neuen Ortschefin, die in einer Transportfirma
arbeitet, hat die Gemeinde nun immerhin eine Personalie gelöst. Nach
Angaben von Wahlleiter Peters lag
die Wahlbeteiligung bei 54 Prozent.Es wurden 37 verschiedene Namen für den Gemeinderat auf die
Wahlzettel geschrieben. Da sechs
Plätze zu vergeben sind, würden die
sechs angeschrieben, deren Namen
am häufigsten auf den Zetteln notiert wurden. Nehmen sie die Wahl
nicht an, wird die Liste nach hinten
abgearbeitet. Eine Kuriosität: Künftig könnte ein Herr Hanf im Gemeinderat von Drogen sitzen. Er
steht laut Peters auf Platz 5. (dpa)
EIN AMATEURVIDEO des
Meteors können Sie aufrufen,
wenn sie den QR-Code mit
dem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/Meteorit1703
LEUTE HEUTE
Michelle Obama (51), First Lady
der Vereinigten Staaten, vermisst in
ihrem Leben als Frau des US-Präsidenten etwas völlig Alltägliches.
„Was die Menschen
nicht wissen, ist,
dass wir kleine Dinge – wie ein Fenster
zu öffnen – nicht
machen können“,
sagte Obama in der
Show von US-Moderatorin Ellen DeGeneres. „Ich freue mich darauf, in
ein Auto zu steigen, das Fenster herunterzufahren und die Luft in mein
Gesicht wehen zu lassen“, sagte Obama. Sie habe seit sieben Jahren in
keinem Auto mit geöffnetem Fenster gesessen. Auch im Weißen Haus
müssten die Fenster generell geschlossen bleiben – die Familie dürfe nur die Balkontür benutzen. (dpa)
Kollegah (30), deutscher GangstaRapper, ist im Prozess wegen einer
Disco-Schlägerei mit einer Geldauflage davongekommen. Der Sänger
zahlt 46.000 Euro
vor allem an gemeinnützige Einrichtungen, aber
auch an die beiden
Geschädigten. Dafür stimmte die
Staatsanwaltschaft
gestern im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Traunstein der Einstellung des
Verfahrens zu. Kollegah war wegen
gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Er soll 2013 einen Gast nach
einem Auftritt in Freilassing niedergeschlagen und dessen Bekannten
das Nasenbein gebrochen haben.
Kollegah hatte stets behauptet, aus
Notwehr gehandelt zu haben. (dpa)
FOTO: ANDREAS GEBERT/DPA
US-Stadt Boston
bricht Schneerekord
STUTTGART/BERLIN — Sekundenlang
konnten die Menschen im Süden
Deutschlands vorgestern einen glühenden Lichtschweif am Nachthimmel beobachten. Das Ereignis sorgte
für Spekulationen: Weltraum-Müll,
Flugzeug oder Himmelskörper? Experten der Europäischen Weltraumagentur Esa haben sich festgelegt.
Ihrer Einschätzung nach handelt es
sich bei der Feuerkugel um einen
Asteroiden oder Meteoroiden.
Bei zahlreichen Polizeipräsidien
in Süddeutschland riefen Menschen
an. „Dutzende besorgte Bürger haben berichtet, dass sie Lichtblitze am
Himmel sahen“, sagte ein Sprecher
des Lagezentrums der bayerischen
Polizei in München. In Baden-Württemberg meldeten sich nach Angaben des Lagezentrums in Stuttgart
rund 100 Menschen bei der Polizei.
Der Himmelskörper sei am
Abend von Norden nach Süden gezogen, sagte gestern Gerhard Drolshagen, der bei der Esa im niederländischen Noordwijk auf erdnahe Objekte spezialisiert ist. Die Leuchtspur begann in der Nähe von Stuttgart, etwa 20 Kilometer vor Zürich
endete der Flug. „Dort ist ein Knall
wahrgenommen worden“, erklärte
Drolshagen. Der Himmelskörper sei
dort in einer Höhe von 50 bis 100 Kilometern verglüht. Die Größe des
All-Brockens dürfte zwischen 30
Zentimetern und maximal einem
Meter gelegen haben. Ob kliene Teile des Himmelskörper auf die Erde
niedergegangen sind, ist bislang
nicht bekannt. Sollte der Meteor den
Boden erreicht haben, kann es aber
Monat oder Jahre dauern, bis er gefunden wird“, sagte Axel Quetz vom
Max-Planck-Institut für Astronomie
in Heidelberg. (dpa)
FOTO: MICHAEL REYNOLDS/DPA/ARCHIV
NACHRICHTEN
AUS ALLER WELT
Carmen Meister will Drogen regieren. FOTO: M. GERLACH/OSTTHÜRINGER ZEITUNG
OBERES VOGTLAND
Freie Presse
Dienstag, 17. März 2015
MOMENT MAL
Frühjahrsputz
Gestern sah ich einen den Frühjahrs-
putzbesen schwingenden Aufräumer den Straßenrand von dem Müll,
dem Dreck und anderem Unrat befreien. Manches lag dort schon seit
dem Finale des vorigen Jahres und
war damals nicht völlig in Rauch
und bunte Sterne aufgegangen. Vorbei alle die Trübsal, nun schien die
Sonne. Es wehte ein laues Lüftchen.
Hinweg mit den Überbleibseln der
dunklen, kalten Winterszeit! Wie
immer im Frühling kam mir der
„Osterspaziergang“ in den Sinn mit
der Zeile „Überall regt sich Bildung
und Streben“. Fürwahr: Auch für
einen Frühjahrsputz im Kopf ist es
nie zu spät. (hfn)
NACHRICHTEN
POLIZEI
Beifahrer kommt bei
Unfall ums Leben
TRIEBEL — Bei einem Unfall auf der
Straße zwischen Triebel und Haselrain ist gestern Morgen ein
32-jähriger Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei
war ein 35-jähriger Fahrer eines
Opel auf winterglatter Fahrbahn in
einer Kurve von der Straße abgekommen und anschließend gegen
einen Baum geprallt. Durch die
Wucht der Kollision ist der Beifahrer tödlich verletzt worden. Der
Opel-Fahrer wurde mit schweren
Verletzungen in ein Krankenhaus
gebracht. Zur Unfallaufnahme und
Bergung des Fahrzeuges musste die
Straße von 6 bis 10.20 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (gsi)
TIE RE
40 Rassetauben
gestohlen
KLINGENTHAL — 40 Rassetauben ha-
ben Unbekannte am Sonntagmorgen aus einem verschlossenen Taubenschlag an der Forststraße in Klingenthal gestohlen. Dabei handelt es
sich nach Angaben des 79-jährigen
Tierhalters um 18 gelb-schildige
Lockentauben mit Haube, 10 rotschildige Lockentauben mit Haube
und 12 blaufahl-schildige Lockentauben mit Haube. Der Gesamtwert
der Tiere wurde mit knapp 4000
Euro angegeben. Die Tatzeit konnte
nach Information der Polizei auf
fünf Minuten am Sonntagmorgen
kurz vor 5.15 Uhr eingegrenzt werden. (gsi)
HINWEISE zum Diebstahl nimmt das Polizeirevier Auerbach, Telefonnummer 03744
2550, entgegen.
ERSCHLIESSUNG
Rückhaltebecken in
Neuer Welt entsteht
OELSNITZ — Die Firma VSTR Rodewisch baut für 326.700 Euro das
erste der drei Regenrückhaltebecken
im Industriegebiet Oelsnitz-Taltitz
Neue Welt. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Die Arbeiten
beginnen am 7. April. Der Bau von
insgesamt drei Becken ist für die
Ansiedlung der Firma Allgaier und
die Erweiterung der Firma Bang nötig. Die Kostenschätzung für das Becken liegen bei 490.000 Euro. Die
Stadt kauft zudem in der Neuen
Welt Flurstücke in einem Gesamtumfang von 36.600 Quadratmeter
vom Vogtlandkreis, beschloss der
Stadtrat. Der Kaufpreis liegt bei
164.700 Euro. Die Flächen hatte der
Vogtlandkreis für die Stadt 2007 erworben mit der Vereinbarung, dass
die Kommune diese Grundstücke
vom Kreis erwirbt, wenn sie für die
weitere Erschließung des Industriegebietes benötigt werden. Das ist
jetzt der Fall. Die Rückhaltebecken
finanziert die Stadt vor und erhält
dafür Fördermittel zurück. (hagr)
Heute von 10 - 12 Uhr
für Sie am Telefon:
LUTZ KIRCHNER
03741 408-15148
red.plauen@freiepresse.de
Seite 9
Der Meister im Detail:
Voigtsberg zeigt Werner Tübke
Findelkind:
Mutter legt
Zettel neben
ihre Tochter
Mehr als 100 Werke des
DDR-Malerfürsten sind
demnächst in Oelsnitz zu
sehen – auch Unbekanntes
aus beinahe 50 Jahren.
Säugling aus Babyklappe
soll Sofia heißen – Blatt
mit Name und Datum
VON MANUELA MÜLLER
VON RONNY HAGER
OELSNITZ — Schloss Voigtsberg ist
drauf und dran, zum Hort der Künstler von Weltruf zu werden: Erst Cranach und Tizian, dann Ernst Fuchs,
jetzt Werner Tübke: In einer Sonderausstellung sind ab Sonntag mehr
als 100 Werke eines der bedeutendsten Maler der DDR in Oelsnitz zu sehen. Zu sehen sind vor allem Zeichnungen und Aquarelle. Zur Vernissage am Samstag, 18 Uhr hält einer
der wichtigsten Tübke-Eleven aus
der Kunstströmung Leipziger Schule, Ulrich Hachulla, die Laudatio.
Wie kommt Oelsnitz an Tübke?
„Indem wir gefragt haben“, gibt Dagmar Zimmermann von den Museen
Schloss Voigtsberg die nüchterne
Antwort. Das Fragen liegt indes einige Jahre zurück. Nach Prüfung befanden die Tübke-Stiftung und die
Künstlerwitwe Brigitte Schellenberger-Tübke: Oelsnitz passt. Dass es in
der Sonderschau nicht die großen,
monumentalen Werke sind, die prägen – sie sind Teil der in Aschaffenburg stattfindenden Tübke-TriegelSchau –, macht Dagmar Zimmermann nicht allzu traurig. Denn die
Riesenformate von drei mal drei Meter hätten eh nicht durch die Tür zur
Aula im Schloss gepasst. Und: Mit
Zeichnungen und Vorstudien kann
die Ausstellung das Bild Tübkes um
unbekanntere Facetten bereichern.
Nicht zufällig heißt die Werkpräsentation „Der Meister im Detail“: Jedem Maler geht der Zeichner voraus,
befand Tübke, der von 1929 bis 2004
lebte und durch das BauernkriegsPanorama in Bad Frankenhausen bekannt wurde. Die Werke reichen
von der Tuschezeichnung aus dem
Der Oelsnitzer Kultur-Chef Daniel Petri mit Ölstudie und Aquarellen zu Werner Tübkes monumentalem Wandbild
„Arbeiterklasse und Intelligenz“, entstanden 1970 bis 1973 für das Rektorat der Leipziger Universität. FOTO: HARALD SULSKI
Jahr 1956 bis zu der „Versteigerung
eines Esels“, von Tübke gemalt mit
Grafit und grüner Kreide, ein Jahr
vor seinem Tod. Viele Porträts sind
darunter, Vorstudien zu Monumentalwerken – wie dem umstrittenen
Wandbild „Arbeiterklasse und Intelligenz“. Eine ganze Abteilung in der
Schösserstube ist Reisestudien gewidmet: vom Wolfgangsee, aus Venedig, Athen oder Capri. Tübkes frühes Werk als Illustrator zeigen vier
Bücher. Wiederkehrende Motive,
Strandansichten, Harlekinaden, religiöse Motive durchziehen das Werk
des gebürtigen Schönebeckers in
verschiedenen Schaffensperioden.
Die auf Schloss Voigtsberg gezeigten Werke sind Leihgaben der
Leipziger Galerie Schwind, die das
grafische Werk Werner Tübkes verwaltet. Weitere Arbeiten stellte ein
Sammler aus der Region zur Verfügung, der anonym bleiben möchte.
Froh sind Dagmar Zimmermann
und ihr Chef, der Oelsnitzer Kulturgesellschafts-Boss Daniel Petri, dass
mehr als 90 Prozent der gezeigten
Arbeiten Originale sind. „Es ist ein
sehr toller Querschnitt“, ist Dagmar
Zimmermann überzeugt und lädt
ein, Werner Tübke und sein Werk zu
entdecken – abseits der Etiketten
wie „Staatsmaler“ oder „Propagandist“: Denn, das lehrt die Schau: Tübke war ein an den Meistern der Renaissance geschulter Maler, der ein
sehr vielseitiges Werk hinterließ.
DIE AUSSTELLUNG „Meister im Detail: Werner Tübke“ ist vom 22. März bis 21. Juni auf
Schloss Voigtsberg in Oelsnitz zu sehen. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17
Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro und gilt für die
gesamte Kernburg samt Aussichtsplattform.
Der lange Weg des Geldes von Brüssel ins Vogtland
Hochrangiger Ministerialer macht Hoffnung auf EU-Mittel – Verteilt wird nach Priorität statt mit der Gießkanne
OELSNITZ/KLINGENTHAL — Seit 15 Mo-
naten läuft die neue EU-Förderperiode, ohne dass bisher ein Cent Zuschuss ins Vogtland fließt. Doch es
hat die längste Zeit gedauert, machte
der Leiter des Verwaltungsbehörde
des EU-Programms Grenzübergreifende Zusammenarbeit in Sachsen,
Alfons Weiß, den Vogtländern Hoffnung. Noch vor der Sommerpause
soll der Startschuss für konkrete
Vorhaben der neuen Förderperiode
sein, die bis 2020 läuft. Bis in der Region erste Projekte anrollen, wird es
2016 sein, glauben indes Experten.
Warum das so lang dauert, um
die Antwort bemühte sich Weiß, der
— Nach dem Fund eines
Neugeborenen in der Babyklappe
am Freitagabend prüft die Polizei, ob
es Verbindungen zu weiteren Findelkindern gibt. Jens Scholze von
der Pressestelle der Polizei Zwickau
spricht von einer routinemäßigen
DNA-Untersuchung.
Neben dem Säugling lag ein
Zettel in dem Wärmebettchen mit
dem Namensvorschlag Sofia. Laut
Polizei habe auch das Geburtsdatum
darauf gestanden. Demnach war das
Baby erst wenige Stunden alt, als die
Angehörigen es am 13. März in die
Obhut des Jugendamtes gaben. Derzeit laufen die Neugeborenen-Untersuchungen im Klinikum, teilt
Amtsleiter Berthold Geier mit. Aussagen zum Gesundheitszustand
könnten erst nach den Untersuchungen erfolgen. Das Amt ist von
Rechtswegen jetzt der Vormund
des kleinen Mädchens und damit
beschäftigt, eine Bereitschaftspflegefamilie auszuwählen. Acht Wochen hat die Mutter Zeit, sich ihre
Tochter zurückzuholen. Sollte sie
sich in dieser Zeit nicht melden,
beginnt das Adoptionsverfahren.
Der Verein Karo betreibt die Babyklappe am Unteren Bahnhof in Plauen und ist über ein Notruf-Telefon
für die Angehörigen erreichbar
(0173 9755374).
Seit das Wärmebettchen vor
sechs Jahren in Plauen aufgestellt
wurde, ist Sofia das fünfte Kind dort.
Der vorletzte Fall war am Tag
vor Heiligabend, ebenfalls ein
Mädchen. Ein weiterer Säugling
hatte im Mai in dem Bettchen gelegen, das zeitversetzt einen Alarm
auslöst.
Bundesweit existieren rund
100 Babyklappen, die nächsten in
Sachsen stehen in Aue und Chemnitz. Das Städtische Klinikum
Chemnitz betreibt sie seit 14 Jahren.
25 Kinder wurden seitdem dort abgelegt, davon zwei im vergangenen
Jahr. „Das ist keine Massenerscheinung. Die Polizei hat uns mal gesagt,
dass es seitdem keine anderen Säuglingsaussetzungen mehr gab in
Chemnitz“, sagt Sprecher Uwe Kreißig. Bei den Müttern handele es sich
um Frauen, die mit Beratungsangeboten nicht zu erreichen seien. „Kritiker sehen das Recht auf Identität
verletzt. Aber an erster Stelle steht
das Kindeswohl, und das heißt leben“, sagt Kreißig.
In der Bevölkerung bekomme
das Klinikum Rückhalt für ihr Babykörbchen. Immer wieder gebe es
Spendenangebote. In den ersten Jahren sei das angenommen worden,
doch jetzt finanziere das Krankenhaus das Bett selbst.
PLAUEN
im Sächsischen Ministerium für
Umwelt und Landwirtschaft arbeitet. So hat die EU-Kommission erst
ein Jahr später als angekündigt die
Rechtsgrundlagen veröffentlicht. Zu
diesen wurde nun ein Programm gestrickt, das nun zum zweiten Mal in
Brüssel zur Prüfung liegt – bis Anfang April rechnet Weiß mit der Genehmigung. Dann fehlt noch der beschlossene EU-Haushalt. Ohne Geld
keine neuen Verpflichtungen. Auf
Aussagen, wann was wird, ließ sich
Weiß, der aus dem Kreis Tirschenreuth stammt, nicht festnageln.
Ein großer Kritikpunkte an der
EU-Förderung: Die Bürokratie, an
erster Stelle die Abrechnung über
die Sächsische Aufbaubank (SAB).
Eine Reihe Projekte gaben deshalb
in den vergangenen Jahren auf.
„Wir bemühen uns, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, das Programm
zu vereinfachen. Es wird ein Förderprogramm mit bürokratischen Hürden bleiben. Wenn man damit nicht
zurechtkommt, sollte man sich
nicht beteiligen“, betonte der Ministeriale.
Beim neuen EU-Programm, in
dem Sachsen nach einigen Ringen
wieder dabei ist, gibt es klare Vorgaben, wofür es Zuschüsse gibt. Laut
Weiß wird nicht mit der Gießkanne
verteilt, sondern nach Schwerpunkten verteilt. Insgesamt stehen für
Projekte 148,5 Millionen Euro zur
Verfügung. Der größte Batzen entfällt mit 68,7 Millionen auf Natur/
Umwelt, was auch das Tourismusthema einschließt. In partnerschaftliche Zusammenarbeit fließen 36,3
Millionen, in Bildung 27,6 Millionen und für Projekte zu Klimawandel/Risikomanagement 15,8 Millionen Euro. Lockerungen gibt’s beim
Abrechnen von Personalkosten, und
es kann mit Maßnahmen begonnen
werden, bevor die Förderung bestä» www.sn-cz2020.eu
tigt ist. (hagr)
» www.mitte-europa.eu
Die stärksten Ponys der Welt
Bei jedem Wetter auf der
Weide – das geht mit den
robusten Shetland-Ponys.
Die kuscheligen Tiere sind
in Sohl zu bewundern.
VON HARTMUT ZEITLER
SOHL — Erste wärmende Strahlen der
Trotz Minusgraden in den Morgenstunden lassen sich die Sohler ShetlandPonys Lilli (14 Jahre) und Max (18 Jahre) ihr Frühstück schmecken – die von
Schnee frei gewordenen Wiesenflächen machen es möglich. FOTO: HARTMUT ZEITLER
Märzsonne genießen nicht nur die
Menschen. Auch die Tierwelt fühlt
sich sichtlich wohl dabei: In Sohl
suchen die Shetland-Ponys Lilli und
Max auf abgetauten Wiesenflächen
nach Fressbarem. Nicht nur erste
zarte Grasspitzen nehmen sie dabei
auf, sondern gern auch das abgestorbene Gras vom Vorjahr. Die Sohler
Pferdewirtin Juliane Martin ist stolze Besitzerin von drei kleinen Ponys
der Rasse. Sie lässt ihre Tiere täglich
bei jedem Wetter auf die Weide. Den
Ponys macht das sichtlich Spaß, dabei wird sich auch auf dem Rücken
gewälzt: „Die Pferde freuen sich,
wenn sie nach einem Winter wieder
schneefreie Wiesenflächen finden.
Shetland-Ponys sind von robuster
Gesundheit und die stärksten Ponys
der Welt“, sagt die Pferdewirtin. Ein
trainiertes Shetland-Pony kann das
Doppelte seines Gewichtes ziehen
oder bis zu 60 Kilogramm tragen.
Die von der Inselgruppe vor Schottland abstammende Rasse braucht
täglichen Auslauf. Durch geringe
Körpergröße und gutmütiges Wesen gelten Shetland-Ponys als ideales Kinderreitponys. Dichtes und
üppiges Fell lässt die kleinen Pferde
noch kuschliger wirken, benötigt
aber tägliche intensive Pflege, weiß
Juliane Martin. „Kleine Kinder können schon mal auf einem meiner
,Shettys‘ reiten“, sagt sie. Für die Zukunft plant sie auch eine kleine Gästekutsche. Die Lebenserwartung der
Tiere liegt bei bis zu 40 Jahren.
10 Freie Presse
OBERES VOGTLAND
Dienstag, 17. März 2015
„Cara & Friends“ sorgen für ausverkaufte Katharinenkirche
RAT & HILFE
NOTRUF
Polizei 110, Feuerwehr und Rettungsdienst 112, Giftnotruf 0361 730730
ALLGEMEINMEDIZIN
Adorf, Bad Brambach, Bad Elster,
Markneukirchen, Klingenthal, Oelsnitz, Schöneck, Muldenhammer:
19 - 7 Uhr, Bereitschaft, 116117,
03741 457222
Bis 2019 jährlich 105.000
Euro für politische Bildung
PLAUEN — Der Vogtlandkreis nimmt
salz, Lehmann-UMT Jocketa, Landratsamt Vogtlandkreis – Dienststelle
Plauen, Duo Dental ZT Falkenstein,
Hoch- und Tiefbau Reichenbach, Karl
Knüpfer Klempnerei Mylau, AutoCentrum Carl Plauen, Köstner Stahlzentrum Plauen, Stephanie Vohl
Kindertagespflege Plauen, Speditionslager Mario Pätzoldt Syrau, Lebensgarten Adorf, Metallbau Weber
Reuth bei Neumark, Diakonisches
Werk Stadtmission Plauen, Textilausrüstung Pfand Lengenfeld, Goldbeck
Treuen sowie die Firma Schweiker
Grünbach.
am Bundesprogramm „Demokratie
leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ teil. Bis 2019 werden in der
Region demzufolge jährlich 105.000
Euro bereitstehen, um politische Bildung zu fördern, Projekte und Initiativen zur Stärkung der Demokratie
zu unterstützen und deren Zusammenarbeit zu intensivieren.
Kreisrätin Nicole Schwab (SPD)
begrüßte jetzt im Jugendhilfeausschuss des Kreistages die Teilnahme
an dem „Demokratie leben!“-Programm: „In einer Zeit, da Rechtsextremismus in der Zivilgesellschaft erschreckend um sich greift, müssen
wir alles tun, dieser Anschauung
entgegenzutreten und so früh wie
möglich politische Bildungsarbeit
leisten.“ Philipp Pulger von der Katholischen Jugend Plauen kritisierte
indes die bürokratische Herangehensweise. Das zweite Halbjahr werde beginnen, bevor konkrete Projekte starten. Jugendamtsleiter Dr. Bertold Geier stimmte der Kritik zu:
„Das trifft den Nerv von uns allen.“
Das Jugendamt hatte bereits im Oktober sein Interesse am Bundesprogramm angemeldet. Zur Begründung hieß es: „Der Vogtlandkreis
verzeichnet seit mindestens vier
Jahren verstärkte Aktivitäten rechtsextremistischer Gruppierungen...
Mit der steigenden Zuweisung von
Flüchtlingen und Asylsuchenden
macht sich zunehmend das Fehlen
interkultureller Erfahrungen bemerkbar und es besteht Tendenz der
Schuldzuweisung an ,Sündenböcke‘... Das bürgerschaftliche Engagement für Demokratie und Teilhabe, für eine Unterstützung sozial
schwacher und ausgegrenzter Bevölkerungsgruppen ist im Vogtlandkreis schwach ausgeprägt...“
Das Geld für das „Demokratie leben!“-Programm stellen zum Großteil Bund und Land bereit. Über den
Einsatz vor Ort entscheidet ein Begleitausschuss, den der Jugendhilfeausschuss des Kreistages ins Leben
gerufen hat. Dem neuen Gremium
gehören Vertreter von Behörden (Polizei, Bildungsagentur, Landratsamt)
sowie von Institutionen und Vereinen wie Kreissportbund, Jugendring, evangelisch-lutherische Kirche
und andere an. (us)
SAUBERKEIT
BLITZTIPPS
AUGENARZT
Oberes Vogtland, Plauen, Auerbach:
19 - 7 Uhr, nur nach telefonischer Vereinbarung, DM Beate Haller, Klingenthal, 037467 22197, 0175 1941564,
03741 457222
KINDERARZT
Oberes Vogtland: 19 - 22 Uhr, Sprechstunde 19 - 22 Uhr, Dr. Peter Quick,
Seminarstraße 7, Plauen,
03741 132175, 0162 9708211,
03741 457222
APOTHEKEN
Klingenthal, Schöneck, Tannenbergsthal: 8 - 8 Uhr, Bären-Apotheke, Klingenthaler Straße 25, Tannenbergsthal, 037465 2277
Oelsnitz und Oberland: 8 - 8 Uhr, Elster-Apotheke, Grabenstraße 24, Oelsnitz, 037421 22302, 037421 27633
TIERARZT
Oelsnitz: Dr. Gerd Leonhardt,
037421 22047, 0170 9321804 sowie
TÄ Kornelia Jung, nur Kleintiere,
037421 70000
Auerbach: Kleintierklinik Vogtland
Dr. Roland Zeißler, Kaiserstraße 66,
03744 212471
BLUTSPENDE
Klingenthal: Gutenbergstraße 2,
Feuerwache 3, 14.30-18.30 Uhr
WIR GRATULIEREN
Adorf: Gerhard Hohlwein 79 Jahre,
Ingeborg Puchta 75 Jahre, Bad Elster:
Ilse Geipel 72 Jahre, Rainer Martin 70
Jahre, Klingenthal: Christa Steckert
91 Jahre, Curt Tippner 88 Jahre, Siegfried Hendel 84, Günter Biller 78 Jahre, Ruth Böttcher 77 Jahre, Rita Pöhland 75 Jahre, Ursula Oehm 73 Jahre,
Markneukirchen: Brigitte Jahn 75
Jahre, Werner Lenk 71 Jahre, Gertrud
Link 81 Jahre, Brigitta Pöllmann 70
Jahre, Brigitte Schuh 70 Jahre, Oelsnitz: Anneliese Götz 73 Jahre, Jürgen
Grünert 71 Jahre, Ingeborg Meinel
87 Jahre, Renate Rosenmüller 72 Jahre, Fritz Schönewolf 75 Jahre, Morgenröthe-Rautenkranz: Karl-Heinz
Hamelmann 76 Jahre, SiebenbrunnSträßel: Ehrfried Müller 76 Jahre,
Tirpersdorf: Inge Michel 80 Jahre,
Vogtlandkreis
wird aktiv für
Demokratie
Ein begeisterndes Irish-Folk-Konzert erlebten
am Samstagabend rund 200 Besucher in der Katharinenkirche Oelsnitz. Im Jahr 2003 gegründet, seitdem weltweit erfolgreich auf Tour und
vielfach ausgezeichnet: Mit Cara gastierte eine
der renommiertesten deutschen Irish-Folk-
Bands in Oelsnitz. Gudrun Walther (Gesang/Fiddle/Akkordeon), Kim Edgar (Gesang/Piano), Hendrik Morgenbrodt (Uilleann Pipes/Flöten), Jürgen Treyz (Gitarre/Gesang) und Rolf
Wagels (Bodhran) begeisterten die mit traditionellen Liedern von der Grünen Insel genauso
wie mit temperamentvollen und gefühlvollen
Eigenkompositionen. Wirkungsvoll eingesetzte
Lichteffekte sorgten zusätzlich für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Katharinenkirche
erwies sich als vorzüglich geeigneter Ort für
FOTO: ECKHARD SOMMER
Konzerte dieser Art. (eso)
Woche der Ausbildung gestartet
Verschiedene Aktionen
gibt es dazu in dieser Woche im Vogtland. Im Fokus
stehen Jugendliche, die bei
der Berufswahl aus gesundheitlichen Gründen
beeinträchtigt sind.
VON PETER ALBRECHT
PLAUEN — Fabian Horn ist 19 Jahre
alt. Eigentlich wollte er zur Bundeswehr. Doch dann wurde Epilepsie
diagnostiziert. Der junge Plauener
musste sich beruflich neu orientieren. Er entdeckte sein Interesse am
Zubereiten von Speisen, sah sich
Kochsendungen an, kaufte sich
Kochbücher und kochte Speisen
nach. Mithilfe von Anett Herbst, der
Reha-Beraterin in der Agentur für
Arbeit Plauen, fand er schließlich eine Lehrstelle in der Berufsgenossenschaftlichen Bildungsstätte Jößnitz.
Damit hatte er richtig Glück. Seit
September lernt er den Beruf eines
Kochs. Trotz seiner gesundheitlichen Einschränkung absolviert der
19-Jährige wie jeder andere, vollkommen gesunde Kochlehrling, seine Ausbildung. Er schneidet sich genauso wie andere Azubis am Anfang
der Lehre mal in die Finger, macht
mal diesen und jenen Fehler, und er
ist genauso interessiert und begabt
wie andere. „Ich kann keinen Unterschied zu den anderen Azubis feststellen“, versicherte gestern der Ausbilder von Fabian Horn, Ullrich
Jahn, in einem Pressegespräch anlässlich des Starts der Woche der
Ausbildung.
„Bei regionalen Wettbewerben
schneiden ihre Azubis immer sehr
gut ab“, lobte die Chefin der Agentur
für Arbeit Plauen, Helga Lutz. Den
Lehrlingen mit gesundheitlichen
Einschränkungen müsse besondere
Fürsorge zuteil werden, und aus diesem Grund stehe das Thema im Mittelpunkt der derzeitigen Woche der
Ausbildung, so Lutz. Die Berufsge-
nossenschaftliche Bildungsstätte erhielt gestern wegen ihrer guten Arbeit mit diesen jungen Leuten als einer von 23 Lehrbetrieben ein Ausbildungszertifikat der Agentur. Die anderen Betriebe bekommen die Auszeichnung im Verlauf dieser Woche.
VERANSTALTUNGEN in der Woche der
Ausbildung im Vogtland. Heute von 15 bis
17 Uhr: Informationsnachmittag im Beruflichen Schulzentrum „Anne Frank“, Reißiger
Straße 44 bis 46 in Plauen – Treffen und
Gespräche mit regionalen Arbeitgebern aus
dem Bereich Gesundheit, Pflege und Soziales.
Donnerstag ab 15 Uhr: Azubitag bei der
Firma Murrplastik Medizintechnik GmbH
Falkenstein, Gewerbering 11 – Berufliche
Perspektiven im Unternehmen werden vorgestellt.
23 vorbildliche Ausbildungsbetriebe erhalten Zertifikat
Die Agentur für Arbeit in Plauen
verleiht in diesem Jahr an insgesamt
23 vogtländische Unternehmen Ausbildungszertifikate für Nachwuchsförderung. Die Urkunde erhalten Arbeitgeber, die sich in besonderem Maße
für die Ausbildung einsetzen. In diesem Jahr mit dabei sind neben der
Berufsgenossenschaftlichen Bildungsstätte in Jößnitz auch die Fröbisch
Brot- und Feinbäckerei Elsterberg,
Com-Card Falkenstein, Autohaus
Strauß Plauen, Rahmig & Partner Ellefeld, Maler Plauen, GEK Oelsnitz,
Agrargenossenschaft Theuma-NeuenA N ZE I G E
Oelsnitz: Kritik an
Weg und Treppe
OELSNITZ — Den Zustand der Zufahrt
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zu Alten Adorfer Straße in Oelsnitz
hat Stadtrat Mike Eltermann (CDU)
kritisiert. Er regte an, Frostschutz
oder Splitt aufzubringen. Auch der
Zustand der Treppe zum Jahnteich
sei schlimm, so Eltermann, sie sei
„ein Schandfleck“, müsse gereinigt
werden. Stadtbaumeisterin Karin
Schuberth werde sich der Hinweise
annehmen, versprach Oberbürgermeister Mario Horn (CDU). (hagr)
Heute: Plauen, Dresdner Straße,
Marie-Curie-Straße, Straßberger
Straße, Am Glockenberg; Mylau,
Reichenbacher Straße; Neumark,
Werdauer Straße; Lengenfeld,
Polenzstraße; Netzschkau, Elsterberger Straße, Greizer Straße; Syrau,
Hauptstraße.
Morgen: Plauen, Chrieschwitzer
Straße, Am Heiteren Blick, Holbeinstraße, Dresdener Straße, Trockentalstraße; Willitzgrün, Schönecker
Straße; Zwota, Schönecker Straße;
Poppengrün, Oelsnitzer Straße;
Falkenstein, Plauensche Straße;
Pausa, Plauener Straße.
FREIE PRESSE OBERES VOGTLAND
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OBERES VOGTLAND
Dienstag, 17. März 2015
NACHRICHTEN
WOHNUNGSBAU
Zustimmung zu
zwei Bauanträgen
— Zwei Bauanträge
privater Bauherren hat der Gemeinderat Tirpersdorf in seiner Sitzung
zugestimmt: Dem Bau eines Einfamilienhauses an der Birkenstraße
sowie der Aufstockung eines Wohnhauses an der Hauptstraße auf der
vorhandenen Dachterrasse. Die Baubehörde des Landratsamtes muss
jetzt nach Vorliegen des sogenannten „gemeindlichen Einvernehmens“ die erforderlichen Baugenehmigungen erteilen. (us)
TIRPERSDORF
KONTROLLE
21 Fahrer zu
schnell unterwegs
SÜSSEBACH — Eine
Geschwindigkeitskontrolle hat die Polizei am
Sonntag von 11.30 bis 16.30 Uhr auf
der Hauptstraße im Eichigter Ortsteil Süßebach vorgenommen. Von
knapp 1000 gemessenen Fahrzeugen waren 21 Fahrer bei erlaubten
50 Kilometer pro Stunde zu schnell
unterwegs. Die Polizei verhängte
19 Verwarngelder und zwei Bußgelder. Schnellstes Fahrzeug war ein
BMW, der mit 80 km/h gemessen
wurde. Der Fahrer muss nach Angaben der Polizei nun mit 100 Euro
Bußgeld und einen Punkt in Flensburg rechnen. (gsi)
KURZ GEMELDET
Räte reden über Flächen
MARKNEUKIRCHEN — Mit drei Grund-
stücksangelegenheiten beschäftigt
sich heute, 17 Uhr der Verwaltungsausschuss des Stadtrates. Er tagt im
Rathaus. Es geht um den Verkauf einer Bauparzelle am Marktgässchen,
Flächenkäufe am Mühlgraben in
Erlbach sowie einen Tausch des
Löschteichs in Friebus gegen eine
Landwirtschaftsfläche. (hagr)
Wanderung nach Bärendorf
BRAMBACH — Eine
geführte
Wanderung wird morgen, 14 Uhr
in Bad Brambach angeboten. Ab
dem Therapie- und Wohlfühlzentrum (Badstraße 47) geht es mit
Christa Neudel durchs Röthenbachtal, am Ex-Waldcafé und der Sorge
vorbei nach Bärendorf, zurück über
Hohendorf. Die Strecke ist gut
10 Kilometer lang, Dauer: drei Stunden. (hagr)
Freie Presse
11
Im Vogtland steht der Krimi hoch im Kurs
Maren Schwarz aus Rodewisch wird von Fans von
Pausa bis Klingenthal gelesen. Aber es gab auch mindestens eine literarische
Überraschung.
VON THORALD MEISEL
NEUENSALZ — Ganz in Schwarz war
Maren Schwarz am Sonntag zur
Preisverleihung in die Kapelle Neuensalz gekommen. Scheinbar ein
gutes Omen, den die Autorin hat mit
dem Krimi „Eisschwestern“ Vogtlands Lieblingsbuch 2013 geschrieben. Die Freude darüber ließ die
Rodewischerin anschließend über
das ganze Gesicht strahlen.
Maren Schwarz hat längst einen
Namen unter den Krimi-Autoren.
2003 debütierte sie mit dem Buch
„Vergeltung um jeden Preis“. Mit
„Grabeskälte“ begann sie ein Jahr
später eine Reihe um den pensionierten Kriminalkommissar Henning Lüders. Mit „Dämonenspiel“
brachte die Autorin 2005 dann noch
die Figur der Bianca Büchner ins
Spiel – übrigens auch eine Krimiautorin aus dem Vogtland.
2008 hatte Maren Schwarz für
„Gesichtsverlust“ erstmals den Preis
für Vogtlands Lieblingsbuch erhalten, zweimal landete sie zudem auf
Rang zwei. Aktuell ist ihr zehnter
Krimi in Arbeit.
„Bei einem Spaziergang an der Talsperre Dröda fand
sich unter einer
Moosdecke eine
Asphaltstraße.“
Markus Köhler Buchautor
BAD
Mehr als 1500 Vogtländer hatten im
vergangenen Jahr in neun Bibliotheken und Buchhandlungen an der
Abstimmung zu Vogtlands Lieblingsbuch 2013 teilgenommen. Unter den 49 Büchern, die zur Wahl
standen, kam „Vergessene Wege im
Vogtland“ auf Rang zwei. „Das ist
eine echte Überraschung“, gestand
Frieder Spitzner, der als Vorsitzender
der Vogtländischen Literaturgesellschaft „Julius Mosen“ die organisatorischen Fäden in der Hand hielt.
„Bei einem Spaziergang an der
Talsperre Dröda fand sich unter einer Moosdecke eine Asphaltstraße.
Das hat uns neugierig gemacht“, erzählte Markus Köhler, der gemeinsam mit Rebecca Baumgärtel das
Buch herausgegeben hat. Das Duo
aus Meßbach und Oelsnitz spürte
im ganzen Vogtland stillgelegte
Bahnlinien, leere Alleen und andere
vergessene Verkehrswege auf.
Den dritten Preis nahm Christian
Ranacher stellvertretend für seine
Kollegen Enno Bünz, Sönke Friedreich und Lutz Vogel entgegen. Die
Autorengruppe zeichnet verantwortlich für den Vogtland-Band der
Reihe Sachsens Kulturlandschaft.
Über Rang vier in der Lesergunst
freute sich der Reichenbacher Gero
Fehlhauer mit seiner Dokumentation „Hochwasser im Vogtland 1954
und 2013“. Der fünfte Preis ging an
den Rodewischer Siegfried Walther,
der sich in „Glaube und Macht“ dem
Leben und Wirken des 1473 geborenen Hans von der Planitz widmet.
Die Preisverleihung in Neuensalz
war gleichzeitig der Auftakt für die
Suche nach dem Lieblingsbuch der
Vogtländer für das Jahr 2014. Laut
Spitzner kam die Rekordzahl von
mindestens 56 Büchern auf den
Markt, deren Autoren Vogtländer
sind, oder die Themen aus dem Vogtland zum Inhalt haben.
Eigentlich seien es sogar 57, sagte
Rüdiger Bernhardt. Der Literaturprofessor aus Bergen stellte Lutz Seilers Erfolgsroman „Kruso“ vor, ausgezeichnet mit dem Deutschen
Buchpreis 2014. Bernhardt begleitete vor knapp 30 Jahren die ersten literarischen Schritte des heutigen Erfolgsautors. „Kruso“ wurde von der
Kritik vor allem als Wenderoman
gefeiert. „Das Buch ist wesentlich
mehr“, so Bernhardt. Er nennt es eine Bestandsaufnahme bei der Suche
nach der Ur-Freiheit – von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart. Seiler griff für das Buch auf viele Vorlagen zurück. Bernhardt verwies auf Platon und Kant, auf die Tafelrunde von König Artus, aber auch
auf die „Schatzinsel“ von Robert
Louis Stevenson – es sei auch kein
Zufall, dass „Kruso“ auf der Insel
Hiddensee spiele. Eine Buchvorstellung, die Lust zum Nachlesen weckte – zumal Bernhardt auch jene Stellen im Buch aufzeigte, in denen Seiler seine Heimat im thüringischen
Teil des Vogtlandes ins Spiel bringt.
Die Finalisten von „Vogtlands Lieblingsbuch 2013“ am Sonntag in der Kapelle Neuensalz. Hinten, von links: Marcus
Köhler und Rebecca Baumgärtel (2. Preis), Maren Schwarz (1. Preis) und Christian Ranacher (3. Preis). Vorn, von
links: Siegfried Walther (5. Preis) und Gero Fehlhauer (4. Preis).
FOTOS: SILKE KELLER-THOß (3)
Literaturprofessor Rüdiger Bernhardt aus Bergen stellte Lutz Seilers
Roman „Kruso“ vor, der den Deutscher Buchpreis 2014 erhalten hat.
Umrahmt wurde die von der Vogtländische Literaturgesellschaft „Julius Mosen“ organisierte Veranstaltung mit Erinnerungen an das Kriegsjahr 1945,
vorgetragen vom Adorfer Schauspieler Rolf Bach, musikalisch begleitet von
der Obervogtländischen Lyrik-Combo.
A N ZE I G E
Neuer Termin für
Israel-Reise steht
Schüler der Evangelischen
Oberschule Schöneck werden im April zum Gegenbesuch bei der Agrarschule
in Kannot sein.
VON THORALD MEISEL
SCHÖNECK — Vom 9. bis 18. April wol-
len 13 Schüler der Evangelischen
Oberschule Schöneck mit zwei Begleitern die Agrarschule in Kannot
(Israel) besuchen. Das sagte Schulleiter Markus Kugler. Der Besuch
war bereits im Herbst des vergangenen Jahres geplant gewesen, die
Schönecker hatten ihn aber wegen
des militärischen Konflikts im Gazastreifen verschoben.
Entstanden ist die Idee für einen
Schüleraustausch nach Worten
Kuglers im März 2012, als ein Schüler-Ensemble aus Israel auf Tournee
unter anderem in Nürnberg und
Oelsnitz war und dabei auch einen
Projekttag an der Schönecker Schule
absolvierte.
Im Juli 2014 waren erstmals
Schüler aus Kannot für zehn Tage in
Schöneck zu Gast gewesen. Untergebracht waren sie bei Gastfamilien
von Schülern der Evangelischen
Oberschule. Auf dem Programm
standen Ausflüge nach Dresden, ins
Auer Fußballstadion sowie in die
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Beim Besuch der Schüler im
Schönecker Rathaus hatte Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) darauf
verwiesen, dass die Vogtlandstadt
bereits 2013 Gäste aus Israel begrüßen konnte. Damals hatte Suplie gemeinsam mit Yizhar Landau für die
Familie Berger/Blitz eine Tafel enthüllt, die an die einzige jüdische
Familie in Schöneck erinnert. Diese
war 1938 von den Nazis vertrieben
worden. Aus der Familie hatte sich
nur Tochter Ursula retten können.
Sie war über Schweden 1948 nach
Israel gekommen, wo sie 1997 verstorben ist. Als eines von drei
Kindern war 1951 ihr Sohn Yizhar
geboren worden.
Der Enkel von Elfriede und Jakob
Blitz besuchte 2013 Schöneck, wo
1920 sein Großvater Jakob im Hintergebäude der heutigen Schilbacher Straße 4 a die Vogtländische
Korbwarenfabrik eröffnet hatte, die
bis zu 12 Mitarbeiter beschäftigte.
Die Partnereinrichtung der
Schönecker ist eine Agrarschule mit
Internat im Dorf Kannot. Das liegt
in der Nähe von Ashdod, einer rund
210.000 Einwohner zählenden
Hafenstadt am Mittelmeer.
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3581270-10-1
12 Freie Presse
Markus und Pascal Kaufmann gestalten am Sonntag im Rodewischer Schlösschen eine Hommage
auf Frédéric Chopin.
FOTO: WOLFGANG SCHMIDT
KONZERT
Anekdoten und
Musik zu Chopin
RODEWISCH — Eine literarisch-mu-
sikalische Hommage auf Frédéric
Chopin ist das Klavierkonzert
„Tastenfeuerwerk 2015“ mit Markus und Pascal Kaufmann am
Sonntag im Rodewischer Schlösschen.
„Hut ab, ihr Herren: Ein Genie“
– niemand Geringeres als Robert
Schumann schrieb einst diese Lobeshymne auf Frédéric Chopin.
Markus und Pascal Kaufmann wollen sich in ihrer zehnten Ausgabe
des „Tastenfeuerwerks“ dem Leben
und Werk dieses polnischen Komponisten widmen. Mit Anekdoten
und Geschichten werden sie dabei
zwei- und vierhändig sein Lebensweg nacherzählen und musizieren. Es erklingen Werke aus der gesamten Schaffensbreite Chopins,
die As-Dur Polonaise, Etüden, Mazurken und andere pittoreske Miniaturen sowie Auszüge aus dem
zweiten Klavierkonzert.
Gemeinsam bestreiten Markus
und Pascal Kaufmann seit Jahren
sehr erfolgreich solistische und
vierhändige Klavierkonzerte mit
Werken von Tschaikowski, Bruckner, Dvorak, Berlioz, Grieg, Liszt,
Beethoven und Chopin. (ike)
DAS KLAVIERKONZERT findet am Sonntag, 17 Uhr im Schlösschen Rodewisch statt.
Karten zu 10 Euro (ermäßigt 8 Euro) gibt es
an der Tageskasse.
MUSIK
Bad Brambach: Sante Royale Hotel- und
Gesundheitsresort, Badstraße 45, Barocke
Tafelmusiken, mit dem Trio Divertimento der
Chursächsischen Philharmonie, 20 Uhr
Bad Elster: Kurhaus, Badstraße 25, Nachmittagskonzert mit dem Trio Divertimento, der
Chursächsischen Philharmonie, 15 Uhr
KINDER UND FAMILIE
Plauen: Berufliches Schulzentrum für
Wirtschaft, Gesundheit, Ernährung und
Forstwirtschaft „Anne Frank“, Reißiger
Straße 46, Informationsveranstaltung zum Berufsfeld Gesundheit und Soziales, 15-17 Uhr
Fanprojekt Plauen, Dobenaustraße 9, Offener
Jugendtreff, 9-15 Uhr
Jugendzentrum Oase, Dr.-Karl-Gelbke-Straße
1, Teeniebereich, offener Treff und Kreaitv:
Shrinki-Dinks, 14.30-19 Uhr; Oase-Keller, offener Treff, 15-20 Uhr
Kinder- und Jugendhaus eSeF, Seminarstraße 4, Kinderzentrum, offener Treff und Wollmommels, 13-19 Uhr; Jugendzentrum, offener
Treff mit Quiztime, 14-20 Uhr
Kinderklub Fünfte, Anton-Kraus-Straße 31,
Kinder Schwarzlicht Theater Black Magic,
„Der kleine Prinz“, 16-18 Uhr;
Spiel: Dominoday, 16-17 Uhr
Mehrgenerationenhaus, Am Albertplatz 12,
Gesellige Kreistänze, 9.30 Uhr; Kreativer
Kindertanz (ab 3 Jahre), 15.30 Uhr; Kreativer
Kindertanz (ab 6 Jahre), 16.30 Uhr
Treff „Quartier 30“, Bahnhofstraße 30, Keramikwerkstatt 1, 17-18.30 Uhr
Vogtlandbibliothek, Neundorfer Straße 8,
Vorlesezeit in der Kinderbibliothek, fröhliche
und spannende Geschichten, 16 Uhr
Auerbach/V: Awo Jugendzentrum High life, Eisenbahnstraße 49, HL kreativ:
Nageldesign, 16-19 Uhr
Begegnungszentrum Zebra, Katzensteinstraße 1, Die Koch Kids, kleine Leute zaubern ein
leckeres Essen, 16-18.30 Uhr
Jugendhaus City-Treff, Breitscheidstraße 33,
Brettspiele, 16-17 Uhr, 03744 308686
Dienstag, 17. März 2015
Der Krieg der Königinnen
Neuerungen
2015 für
Verbraucher
Mit dem Trauerspiel „Maria Stuart“ von Friedrich
Schiller erwartet das Theaterpublikum ab Samstag
eines der bekanntesten
Stücke des Dichters. Die
geplante Drei-StundenAufführung wird den Zuschauern bestimmt nicht
lang werden.
Vortrag am Donnerstag
im Kurhaus Bad Elster
BAD ELSTER — Am Donnerstag prä-
VON SABINE SCHOTT
PLAUEN — Auf viel Abwechslung
und einige Überraschungen können
sich Theaterfreunde am Samstag
um 19.30 Uhr freuen. Dann hat „Maria Stuart“ – Friedrich Schillers
Stück um zwei königliche Verwandte und um deren unterschiedliche
Religionen – Premiere auf der Plauener Bühne.
Das Team um Generalintendant
Roland May – er führt bei der Tragödie auch Regie – hat jetzt hinter die
Kulissen blicken lassen. „Wir wollen
die Geschichte der beiden Frauen erzählen und nicht Schiller erklären“,
so May. Dafür soll‘s dann immerhin
fast drei Stunden (mit Pause) benötigen, aber eben auch nicht mehr.
„Es werden ja auch viele Schüler
zu unseren Vorstellungen kommen,
und die wollen wir bei Laune halten“, heißt es seitens der Inszenierenden. Schließlich steht das im Jahr
1800 uraufgeführte Stück auf dem
Lehrplan der Schulen: ein Zeichen
für Aktualität. Erreichen wollen die
Theaterleute junge Menschen ab 14
Jahren. Der Stoff hat es in sich: nach
19 Jahren Kerker wird Maria zum
Schafott geführt.
Für das auf den ersten Blick spartanisch erscheinende Bühnenbild
ist wieder Oliver Kostecka verantwortlich, die Kostüme hat Luisa Lange kreiert. Neben Anja Schreiber
(Maria) spielen Else Henning (Elisa-
WORKSHOP
COMEDY
Ein Neuling im Schauspiel-Ensemble Plauen-Zwickau und ein „alter Hase“: die Maria Stuart (links) wird von Anja
FOTO: ELLEN LIEBNER
Schreiber gegeben, Ute Menzel stellt die Amme Hanna Kennedy dar.
beth), der Publikumsliebling Dieter
Maas als Gast (Talbot) und Ensemble-Frischling Matthias Wagner (Mortimer). Eine Einführungsveranstaltung findet jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Löwel-Foyer statt.
Das Königinnen-Drama
Tickets Für die Premiere des Schauspiels
sind Karten an der Theaterkasse erhältlich –
Telefon 03741-2813 4847. Die nächste Vorstellung geht am 25. März um 18 Uhr über
die Bühne.
Religion und Erotik Der katholischen Maria eilt der Ruf voraus, wunderschön zu sein. Elisabeth (evangelisch) fühlt sich bedroht. Sie lässt die
Verwandte enthaupten. (sasch)
Zwei Rivalinnen In Schillers Tragödie
„Maria Stuart“ kämpfen zwei Herrscherinnen – Englands Königin Elisabeth I. und Maria, Königin von Schottland – um ihre Macht und Würde.
sentiert Heike Teubner, Leiterin der
Beratungsstelle Auerbach der Verbraucherzentrale, einen interessanten Vortrag über „Rechtliche Änderungen für Verbraucher im Jahr
2015“ im Kurhaus Bad Elster. Als
Dienstleister berät, informiert und
vertritt die Verbraucherzentrale Verbraucherinnen und Verbraucher zur
Durchsetzung ihrer Interessen gegenüber den Anbietern.
Beim Vortrag der Beratungsstelle
Auerbach am Donnerstag in Bad Elster werden Neuheiten und Änderungen im Verbraucherrecht 2015
beleuchtet. Hierzu gibt es interessante und gewinnbringende Informationen zu Änderungen in Bezug
auf Versicherungen, Pflegeleistungen und Pflegegeld oder den Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenkasse.
Aber auch Änderungen für Energieverbraucher, die neue Möglichkeit der Online-Ummeldung von
PKW und Anmerkungen zu den
Nutzungsbedingungen bei Facebook beziehungsweise Hinweise
zum neuen Widerrufsrecht für Verträge im Rahmen der Verbraucherrechterichtlinie stehen im Mittelpunkt des Vortrages. (ike)
DER VORTRAG beginnt um 19 Uhr im Kurhaus Bad Elster. Der Eintritt ist frei.
KONZERT
Ideen für Skulpturen Kabarett
aus Ziegelstein
aus dem Malzhaus
Die Jüngsten packen
ihre Instrumente aus
MYLAU — Zum Workshop beim Projekts
„Kunst.Brücke.Göltzschtal“
wird für Donnerstag, 16 bis 18 Uhr
in den Jugendklub Atlantis in Mylau
eingeladen. Ziel ist, auf dem Gelände
an der Göltzschtalbrücke kleine
Kunstwerke aus Ziegelsteinen zu errichten. In den Vorbereitungskursen
– einer fand bereits statt, ein weiterer wird am 27. März sein – werden
Entwürfe gezeichnet und Baupläne
besprochen. (ike)
PLAUEN — Zur Comedy Lounge am
AUERBACH — In der Göltzschtalgalerie Nicolaikirche Auerbach findet
am Donnerstag das „Podium der
Kleinsten“ statt. Dazu lädt die Musikschule Vogtland nach einer längeren Pause wieder ein. Die jüngsten
Musikschüler – von der musikalischen Früherziehung bis zum
Grundschulalter – stellen dabei ihre
Instrumente vor. Los geht es um 17
Uhr, der Eintritt kostet an der Tageskasse 5 Euro. (ike)
Schülerfreizeitzentrum, A.-Schubert-Straße
19, Sportnachmittag, 12-18 Uhr
Beerheide: Fahrbibliothek, An der Kindertagesstätte, 14.30-15 Uhr
Ellefeld: Fahrbibliothek, Grundschule,
12.45-13.45 Uhr
Falkenstein: Tiergarten, Allee 9, 188 verschiedene Tiere, darunter 111 Säugetiere in 22
Tierarten, Tropenhaus mit 77 Tieren in 39 verschiedenen Arten, 10-16 Uhr, 03745 5421
Hohengrün: Fahrbibliothek, Am Altenheim,
14.10-14.20 Uhr
Jößnitz: Grundschule, Gerhart-Hauptmann-Straße 6, Keramikkurs, 12-17 Uhr
Klingenthal: Café B., Auerbacher Straße 19,
Kindernachmittag, 15.30-17 Uhr
Tierpark, Amtsberg 22, Einheimische Tiere
und exotische Wildtiere, 10-16 Uhr,
037467 22397
Markneukirchen: Kinder- und Jugendtreff, Wernitzgrüner Straße 38, Offener Treff,
13.30-19.30 Uhr
Mehltheuer: Alte Feuerwache, Spielpunkt Kreativtag: Frühling, Freizeitangebot des Kinderland Plauen, 15-18 Uhr
Oelsnitz: Jugendzentrum „Halle“, Alte Reichenbacher Straße 27, Offener Treff, mit Breitensportangebot, 15.30-19 Uhr;
Let’s talk about Sex - Sex-Activity, 15.30 Uhr;
Dartsnachmittag, 16.30-18 Uhr
Kinderzentrum „Goldene Sonne“, RudolfBreitscheid-Platz 1, Offener Treff, 13-18 Uhr
Reumtengrün: Fahrbibliothek, Grundschule, 10-12 Uhr
A N ZE I G E
Plauen: Vogtlandmuseum, Nobelstraße 9 13, Napoleonzimmer und vogtländische Malerei, 11-17 Uhr; Zeichnungen, letzte Station der
Ausstellungstrilogie rund um den 90. Geburtstag des Grafikers Lothar Rentsch, 11-17 Uhr
Adorf/V.: Perlmuttermuseum, Freiberger
Tor, Stadtgeschichte und Perlmutter, Lebensweise der Flussperlmuschel, Perlenfischerei im
Vogtland und Perlmutterwarenherstellung, 912, 13-17 Uhr
Auerbach/V: Museum, Schlossstraße 11,
Dauerausstellung Flucht, Vertreibung, Neubeginn, sowie zur Stadtgeschichte, 10-12, 1317 Uhr, 03744 835513
Bad Elster: Kurhaus, Badstraße 25, Schöne
Welt, Ausstellung von Malerei und Collagen des
Familien- und Kulturzentrums Schöne Welt
Plauen, 9-17 Uhr
Eubabrunn: Freilichtmuseum, Waldstraße
2 A, Arbeits- und Lebensweise der Landbevölkerung, 10-16 Uhr
Klingenthal: Musik- und Wintersportmuseum, Schloßstraße 3, Geschichte des vogtländischen Musikinstrumentenbaus und des Klingenthaler Skisports, 10-16 Uhr
Lengenfeld: Heimatmuseum, Hauptstraße
57, Die Geschichte des Tuchfärberhauses, 1016 Uhr, 037606 32178
Leubnitz: Schloss, Am Park 1, „Bahn und Natur“, Ölbilder von Jürgen Batschik aus Leubnitz,
9-16 Uhr
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Mittwoch im Malzhaus Plauen begrüßt Vicky Vomit als Moderator
dieses Mal Wiggerl, einen Kabarettisten aus der Nähe von München,
Hubertus Wawra, alias Master of
Hellfire, sowie den Berliner Kabarettisten Michael Sens (Foto). Sein Programm ist eine Kombination aus
Virtuosität, fundiertem Fachwissen
und schlagfertigen Pointen. Los geht
es um 20 Uhr. (ike)
AUSSTELLUNGEN
FOTO: PRIVAT
VORSCHAU
WOHIN
Markneukirchen: Framus Museum,
Adorfer Straße 25, 200 Instrumente, Produktion der Framus-Werke von 1946 bis Ende der
70er-Jahre, 10-17 Uhr
Gerber-Hans-Haus, Trobitzschen 16, Stadtgeschichte, 10-16 Uhr
Historisches Sägewerk, Trobitzschen 14, Der
1. Weltkrieg vor 100 Jahren, 10-16 Uhr
Hüttels Musikwerkausstellung Wohlhausen, Hauptstraße 10, Mechanische Musikinstrumente, von der Singvogelspieldose bis zur
großen Karussellorgel, 9.30-16 Uhr
Musikinstrumentenmuseum, Bienengarten
2, Geschichte des Instrumentenbaus, 3200 Musikinstrumente aus aller Welt, 10-16 Uhr
Morgenröthe-Rautenkranz: Raumfahrtmuseum, Bahnhofstraße 4, Deutsche Raumfahrtausstellung, 10-17 Uhr, 037465 2538
Mylau: Museum Burg Mylau, Reformationsgeschichte, 11-17 Uhr, 03765 3822352
Oelsnitz: Schloss Voigtsberg, Schlossstraße
32, Mineraliengewölbe Oelsnitz, vogtländische
Mineralien, vogtländischer Bergbau und deren
Geschichte, 11-17 Uhr; Illusorium, Dauerausstellung zum Lebenswerk von Buchillustratorin Regine Heinecke, 11-17 Uhr
Teppichmuseum, Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Maschinen aus alten Tagen, 11-17 Uhr
Reichenbach: Neuberin-Museum, Johannisplatz 3, Österliche Kostbarkeiten, aus der
Sammlung von Katharina Engels, 10-16 Uhr,
03765 21131
Schneckenstein: Vogtländisch-böhmisches Mineralienzentrum, Zum Schneckenstein 44, Mineralien und Gesteine, 250 Fossilien: versteinerte Hölzer, Farne, Muscheln und
Fische bis zu 500 Millionen Jahre alt, 10-17 Uhr
Schöneck: Zigarren- & Heimatmuseum,
Bauhofstraße 1, Heimatgeschichte, 14-17 Uhr
KINO
Plauen: Capitol Filmtheater, Bahnhofstr. 33,
03741 1469050; American Sniper, ab 16 J,
19.45 Uhr; Asterix im Land der Götter 3D,
14.30 Uhr; Baymax - Riesiges Robowabohu 3D,
ab 6 J, 14.15 Uhr; Chappie, ab 12 J, 17 Uhr;
Cinderella, 14.30, 17.15, 20.15 Uhr;
Der kleine Drache Kokosnuss, 14.45 Uhr;
Die Trauzeugen AG, ab 12 J, 14.15, 17.15,
20.15 Uhr; Fifty Shades of Grey, ab 16 J, 17,
20 Uhr; Focus, ab 12 J, 20.15 Uhr;
Fünf Freunde 4, ab 6 J, 14.30 Uhr;
Honig im Kopf, ab 6 J, 14, 16.45 Uhr;
Into the Woods, ab 6 J, 17 Uhr; Kingsman: The
Secret Service, ab 16 J, 16.45, 19.45 Uhr;
Seventh Son 3D, ab 12 J, 17.15 Uhr;
SpongeBob Schwammkopf 3D, 14.30 Uhr;
Traumfrauen, ab 12 J, 20 Uhr;
Verstehen Sie die Béliers?, 20.15 Uhr
Malzhaus, Alter Teich 7 - 9, 03741 15320;
Wir sind jung. Wir sind stark., ab 12 J, 20 Uhr
Auerbach: Rekordlichtspiele, Göltzschtalstr. 35, 03744 217272; American Sniper,
ab 16 J, 20 Uhr; Cinderella, 17.30, 20 Uhr;
Fifty Shades of Grey, ab 16 J, 20 Uhr;
Honig im Kopf, ab 6 J, 17.30 Uhr;
Traumfrauen, ab 12 J, 17.30 Uhr
A N ZE I G E
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SONSTIGES
Plauen: Agentur für Arbeit, Neundorfer
Straße 70, Berufsinformationszentrum, Arbeitgeber Bundeswehr - Karriere in Uniform und
Zivil, Informationsveranstaltung, 8 Uhr
Helios Vogtland-Klinikum, Röntgenstraße 2,
Infos rund um die Geburt, 19 Uhr
Auerbach/V: Begegnungszentrum Zebra,
Katzensteinstraße 1, Bastelkurs, 16-17 Uhr
Café Nebenan, Goethestraße 7, Tanztee,
15.30 Uhr
Bad Elster: Fernheizwerk, Forststraße 9,
Kraftwerksführung durch das älteste Fernheizwerk Sachsens, Treffpunkt: Werkstor (Eintritt
frei), 14 Uhr
Kurhaus, Badstraße 25, Andalusien, Multivisionsshow, 19.30 Uhr
Klingenthal: Seniorenverein, Kirchstraße
14, Programm mit der Singegruppe, 14 Uhr
Netzschkau: Seniorentreff im Café, Robert-Wilke-Straße 14, Seniorentreff der Volkssolidarität, 14 Uhr, 03765 64505
Oelsnitz: Café Biene, Otto-Riedel-Straße 3,
Kreativcafé, 14 Uhr
Reichenbach: Begegnungsstätte, Nordhorner Platz 3, Begegnung/Vortrag am Dienstag:, Leben mit Diabetes, 14 Uhr, 03765 69327
Gaststätte Neuberinhaus, Weinholdstraße 7,
Vogtländisches Seniorenkolleg: Zirkel Geschichte, mit Vortrag zum Thema: Südosteuropa zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert, Referent ist Prof. Dr. Werling, 15 Uhr, 03765 65544
Rodewisch: Schlösschen, Schlossinsel, Vortrag über den Rodewischer Kunstmaler Walter
Krauß, 18 Uhr
WINTERSPORT
Erlbach: Loipen, Loipen gespurt, Schneetelefon 037422 6125 oder www.kegelberg.de
Gottesgab (Bozi Dar): Skiareal Keilberg,
gespurt sind 20 Kilometer für klassischen
Langlauf sowie ca. 15 Kilometer präparierte
Piste für Alpinski
Mühlleithen: Loipen, Kammloipe und Kielloipe gespurt, Skilift, B 283, 17-21 Uhr
Schneetelefon: 037467 22494
OBERES VOGTLAND
Dienstag, 17. März 2015
NACHRICHTEN
WAHLE N
Ingrid Sauerstein
leitet Frauen-Union
PLAUEN/SCHILBACH — Ingrid Sauerstein (Foto) aus Schilbach steht auch
in den kommenden zwei Jahren an
der Spitze der Frauen-Union der
CDU Vogtland. Sie wurde bei der
turnusmäßigen
Wahl im Amt bestätigt. Als Stellvertreter arbeiten im
neuen
Vorstand
Brigitte Holzmüller
aus Plauen, Jana
Schmidt aus Plauen und Dietlinde
Bufe aus Plauen. In einer anschließenden Diskussion wurde von den
Anwesenden eine Vielzahl von
Ideen zur Optimierung der weiteren
Arbeit eingebracht. Hier ging es vor
allem um Vorschläge für künftige
Aktionen und die aktive Einbindung der Altersgruppe 30+ aus dem
gesamten Vogtland. „Die Treffen der
Frauen-Union sind keine parteiinternen Veranstaltungen. Deshalb
würden wir uns freuen, künftig viele interessierte Vogtländerinnen dazu begrüßen zu können“, betonte
Sauerstein. (bju)
VOLKSS OLIDARITÄT
Tag der offenen Tür
mit Ostermarkt
OELSNITZ — Zu einem Tag der offenen Tür mit Ostermarkt lädt die
Volkssolidarität Plauen/Oelsnitz am
morgigen Mittwoch zwischen 10
und 15 Uhr in ihre Tagespflege und
Begegnungsstätte an der Otto-Riedel-Straße in Oelsnitz ein. Wie Leiterin Ines Schmidt informierte, haben
an diesem Tag alle Interessenten die
Möglichkeit, mehr über die Arbeit
der Tagespflege, in der bis zu zehn
Plätze täglich zur Verfügung stehen,
zu erfahren und die Abläufe kennenzulernen. Neben der Möglichkeit, im Café Biene am Nachmittag
kulinarisch verwöhnt zu werden,
gibt es zudem Informationen hinsichtlich der neuen Leistungen der
Pflegekasse. (kb)
KURZ GEMELDET
Führung im Schausägewerk
MARKNEUKIRCHEN — Eine Führung
im Schausägewerk am GerberHans-Haus in Markneukirchen wird
morgen, 13.30 Uhr angeboten. Sie
dauert etwa eine Stunde, die Teilnahme kostet 3 Euro. Eine Anmeldung unter Ruf 037422 40775 ist erforderlich. (hagr)
Friedensrichterin berät
BAD ELSTER — Jeweils am dritten
Dienstag im Monat finden von 16
bis 18 Uhr, wechselnd in den Orten
Bad Brambach, Bad Elster, Adorf und
Markneukirchen, Sprechstunden
der Friedensrichter statt. Die nächste ist heute in Bad Elster. Die weiteren Termine werden im Amtsblatt
beziehungsweise Schaukasten veröffentlicht. (gsi)
Freie Presse
Weltgrößte Elektro-Auto-Rallye
soll die Vogtländer elektrisieren
13
Sanitätshaus
zieht in
früheren
Lidl-Markt
Umbau in Plauen:
Orthopädietechniker
erweitert Werkstatt
VON RENATE GÜNTHER
PLAUEN — Gut
So wird es aussehen, wenn die Rallye-Teilnehmer tanken. Allerdings kann es eine gute Stunde dauern, bis der Akku
FOTO: JAN WOITAS/DPA
wieder voll ist.
Die Strom-Tankstelle auf dem PlaueFOTO: ELLEN LIEBNER
ner Klostermarkt.
Trotz der wenigen E-Autos im
Kreis werden die Ladestationen regelmäßig angezapft. Allein für Plauen spricht der Kreis-Energiebeauftragte Uwe Hergert von 370 Ladevorgängen binnen eines halben Jahres. Ein neuer Tanktourismus: In
Oelsnitz habe vor kurzem ein
Brennstoffzellen-Lkw aus München
aufgetankt. „Er wäre sonst niemals
hierher gekommen“, sagt Hergert.
Bei einer Fachtagung in Dresden habe er Palmer zufällig kennengelernt
und vorgeschlagen, die Rallye im
Vogtland zu starten.
Der Schweizer Energie-Botschafter geht davon aus, dass die Ladestationen in Zukunft besser ausgelastet
werden als bisher: „In zwei bis drei
Jahren wird der Punkt erreicht sein,
an dem die Autos billiger sind als
Benziner“, sagte Palmer in einem
Pressegespräch in Plauen.
Noch stehen sie vor allem in Behörden und in Autohäusern. Die
Kreisverwaltung testet zehn im Moment. Über ein Carsharing-System
mietet es die Strom-Autos und gibt
sie jeweils nach drei Monaten wieder ab. Ziel ist es laut Hergert, einen
Teil der Dienstwagen-Flotte in absehbarer Zeit umzustellen.
Mit der „Wave Trophy“ bekommt
Plauen gleichzeitig die leiseste Ral-
lye. „Man hört nur Rollgeräusche.
Die Fußgänger zucken öfters zusammen, wenn wir von hinten angefahren kommen. Weil sie uns nicht hören“, sagt Hagen Hartwig. Die Auerbacher Stadtverwaltung sei so überzeugt von den Wagen, dass sie die
Vogtländer auf Wunsch Probefah» www.wavetrophy.com
ren lasse.
Plauen als Gastgeber der
Sience-Fiction-Parade:
Rund 100 Elektro-Autos
starten im Juni vom Altmarkt – dreimal so viele,
wie im Landkreis zugelassen sind. Die Autos sollen
leise durchstarten.
zeuge haben statt des Tanks einen
Akku – 30 von 186.006. Hinzu kommen 276 Hybridautos.
„Mit den Autos
kriegt man mehr
Beachtung als mit
einem Ferrari.“
Louis Palmer Rallye-Organisator.
Er umrundete im Solarmobil die Welt.
VON MANUELA MÜLLER
PLAUEN — Hagen Hartwig erinnert
sich, wie ihm die Autos vor die Nase
gesetzt wurden. „Wir hatten Vorurteile“, sagt Hartwig, Pressesprecher
der Auerbacher Stadtverwaltung.
Vor eineinhalb Jahren testete Auerbach laut Hartwig als erste Stadt im
Vogtland Elektroautos. Zwei Stück,
die vor allem Baubehörden, Bürgermeister und Pressestelle nutzen sollten. „Die Vorurteile waren nach einer Stunde weg. Mit dem Auto lassen Sie jeden Benziner an der Ampel
stehen“, sagt der Sprecher.
In seinem Rathaus sind die beiden Stromautos Dienstwagen, im
Landkreis bleiben sie Exoten. Nur
0,01 Prozent der zugelassenen Fahr-
Der Mann, der als erster mit einem
solarbetriebenen Fahrzeug die Erde
umrundet hat, will das Vogtland
nun elektrisieren. Zum diesjährigen
Spitzenfest am Samstag, 13. Juni
bringt Louis Palmer aus der Schweiz
rund 100 Elektroautos nach Plauen.
An der Strom-Zapfsäule am Klostermarkt plant er den Start der „Wave
Trophy“, der weltgrößten Rallye der
Elektroautos, darunter Prototypen
und ein umgebauter Trabi. „Mit den
Autos kriegt man mehr Beachtung
als mit einem Ferrari“, sagt Palmer.
Das Vogtland biete sich mit seinen
18 öffentlichen Strom-Tankstellen
an für den Rallye-Start.
Die „Wave Trophy“
Zum ersten Mal seit der Premiere
vor fünf Jahren startet die Elektroauto-Rallye in den neuen Bundesländern. Los geht es am 13. Juni in Plauen – am Spitzenfest-Samstag. Sie
führt in neun Tagen über 2500 Kilometer quer durch Deutschland bis in
die Schweiz und endet in St. Gallen.
Die Start-Etappe soll an den bekannten vogtländischen Brücken vorbeiführen, darunter Elstertal- und
Göltzschtalbrücke, und in Zwickau
beim Trabi-Treffen enden. Auf dem
Sachsenring ist ein Rennen geplant.
Angemeldet haben sich laut Tourdirektor Louis Palmer bisher 86 Fahrzeuge aus zehn Ländern. Darunter
sind zehn Motorräder. Zu den Startern gehören Universitäten, Firmen
und Privatleute.
Für Straßenbau kein Geld Aussteller zufrieden
MEDFACHSCHULE
Fachvortrag zum
Rückenschmerz
Zufahrt zu Schloss Voigtsberg steht derzeit nicht im Plan 35.000 Besucher beim 20. Europäischen Bauernmarkt
OELSNITZ — Investitionen in die Gartenstraße in Oelsnitz sind im aktuellen Haushalt wie in der längerfristigen Planung derzeit nicht enthalten.
Das sagte Oberbürgermeister Mario
Horn (CDU) auf Bürgeranfrage im
Stadtrat. Dass die Straße zu denen
gehört, die ob ihres Zustandes vorrangig gebaut werden sollten, sei
unbestreitbar, gab Horn zu. Helmut
Morgner (CDU) war diese Aussage
nicht genug. Horn habe versprochen, dass die Straße auf der Prioritätenliste sei, hakte der Stadtrat nach.
Der Stadthaushalt sei jedes Jahr auf
Kante geschnitten, sicherlich müsse
das Thema Gartenstraße immer wieder beraten werden, so Horn. Die
Gartenstraße ist eine der Zufahrten
zu Schloss Voigtsberg. (hagr)
PLAUEN — Der am Wochenende in
Plauen zu Ende gegangene 20. Europäische Bauernmarkt war nach Angaben der Veranstalter ein großer Erfolg. Mehr als 35.000 Besucher wurden gezählt. „Alle unsere Aussteller
gingen sehr zufrieden nach Hause
und freuen sich bereits jetzt schon
auf den 21. Europäischen Bauernmarkt“, sagte gestern Michael
zwei Jahre nach
Schließung des Lidl-Markt an der
Pausaer Straße in Plauen herrscht in
dem ehemaligen Supermarkt rege
Bautätigkeit. Handwerker bauen
Fenster ein, brechen Wände heraus,
ziehen neue ein und erneuern den
Fußbodenbelag. Das Gebäude wird
komplett umgebaut. Noch in diesem Jahr bezieht das Sanitätshaus
Bandagen-Fischer Holm Oettel das
Gebäude. Sein derzeitiges Domizil
an der Stresemannstraße biete keinen Platz mehr, neue Maschinen
und Absaugtechnik zu installieren.
Die Räume seien bis an die Kapazitätsgrenze ausgereizt, so Oettel.
Der Orthopädietechniker hatte
2001 Bandagenfischer und 2004 das
Geschäft seiner Eltern in Adorf mit
Filialen in Oelsnitz, Klingenthal
und Bad Elster übernommen. Alle
Geschäfte, auch das Plauener an der
Stresemannstraße bleiben weiterhin bestehen. „Wir produzieren in
breitem Umfang maßgefertigte Orthopädie-Technik, beispielsweise
Orthesen, Prothesen, Einlagen, Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Pflegebetten und Rollstühle. Für dieses
umfangreiche
Produktionsprogramm brauchen wir mehr Raum,
beispielsweise für Ausstellung und
Anprobe“, begründet Oettel die umfangreiche Maßnahme.
Den Standort an der Pausaer Straße hat sich der Unternehmer ausgesucht, weil er gut erreichbar ist und
ausreichend Parkplätze bietet. Das
seien wichtige Kriterien, die in einer
Kundenumfrage ermittelt worden
waren. „Die ebene Zufahrt und die
freie Einteilbarkeit der Räume bieten ideale Voraussetzungen für eine
effektive Werkstattgestaltung“, so
Oettel. 30 Mitarbeiter sind derzeit
im Unternehmen beschäftigt. Da
der technische Bereich noch erweitert werden soll, ist später mit weiteren Neueinstellungen zu rechnen.
Lehrlinge werden ebenfalls ausgebildet.
Bretschneider, Vorsitzender des Vereins Vogtländischer Bauernmarkt,
der die Veranstaltung mit dem Vogtlandkreis, Stadt Plauen sowie dem
Möbelcenter Biller ausrichtet. Die
nächste Grüne Woche des Vogtlands
findet vom 5. bis zum 12. März 2016
in Plauen statt. Sie wird voraussichtlich erstmals von Frankreich als Eröffnungsland präsentiert. (bju)
BAD ELSTER — Zum Tag der offenen
Tür am Samstag an der Medfachschule in Bad Elster wird ein Fachvortrag zum Thema Rückenschmerz angeboten. Außerdem erhalten Schulabgänger von 10 bis 14
Uhr Informationen über die Ausbildungsbereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Masseur und medizinischer Bademeister. (gsi)
A N ZE IG E N
Traueranzeigen
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14 Freie Presse
OBERES VOGTLAND
Dienstag, 17. März 2015
Die Magie der Steinbogenbrücke
NACHRICHT
SICHERHE IT
Straße
erhält einen
neuen Belag
Adorf: Vorbeugender
Brandschutz geregelt
Ab 23. März Sperrung bei
Werda und Kottengrün
ADORF — In Adorf haben sich Stadt-
räte auf die Kosten verständigt,
die für die regelmäßigen Brandverhütungsschauen in Firmen und öffentlichen Gebäuden anfallen. Danach soll der Stundensatz für Beschäftigte der Stadt Adorf 31 Euro,
für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr 22 Euro betragen, empfahl
der Hauptausschuss des Stadtrates
mehrheitlich. Dazu kommen Fahrtkosten. Für die Schauen – dabei
geht es etwa um Rettungswege,
Brandschutztüren – finanzieren
Städte einen Sachkundigen im
Landratsamt. Das letzte Wort zu den
Kostensätzen hat am 23. März der
Adorfer Stadtrat. (hagr
Während manche den Verkehrslärm auf der Pirker Autobahnbrücke als störend oder gar unerträglich empfinden, durchströmt Frieder Strobel bei ihrem Anblick aus seinem Badfenster tiefe Befriedigung.
FOTO: DIETER FEUSTEL
KALENDERBLATT
Vor 10 Jahren
LEITSYSTEM IN PÖHL — Der
Zweckverband Talsperre Pöhl startet
mit einem komplett überarbeiteten
Leitsystem in die neue Saison. An
den wichtigsten Zufahrtsstraßen
rund um den Stausee sollen ab April
einheitlich gestaltete Tafeln stehen.
Die Tafeln weisen auf Pensionen,
Gaststätten, Badestrände und Sportangebote hin. Die Pöhler planen in
der Saison zudem die Einrichtung
acht neuer Strandabschnitte.
NEUES
Vor 50 Jahren
ZEHN JAHRE ESKIMO-BAR — Die Eski-
mo-Bar im Gebäude des Filmtheaters Capitol in Plauen besteht zehn
Jahre. Sie wurde im März 1955 als
erste Milchbar überhaupt eröffnet
und 1960 vollkommen renoviert. In
den ersten zehn Jahren ihres Bestehens sind über eine Million Glas
Milch und mehr als 100.000 Tassen
Kaffee ausgeschenkt worden. In den
1980er-Jahren wurde die Bar zum
Studiokino mit Gastronomie umfunktioniert.
Vor 100 Jahren
KARTOFFELN
WERDA/KOTTENGRÜN — Die
BESCHLAGNAHMT — Um
die Versorgung der Menschen mit
Kartoffeln in Kriegszeiten sicherzustellen, sind die Kartoffelvorräte in
den Haushalten ermittelt worden.
Die Ermittlung ergab, dass in 5763
Plauener Haushalten 17.618 Zentner Erdäpfel lagern. Unterdessen hat
der Reichstag festgelegt, dass jener
Teil der Kartoffelernte, der in den Erzeugungsgebieten über den Bedarf
des jeweiligen Ortes hinausgeht, beschlagnahmt wird. (pa)
Am 31. März strahlt das
MDR-Fernsehen eine Reportage über die Pirker
Autobahnbrücke aus. In
ihr kommt auch Ortschronist Frieder Strobel zu
Wort, der sich mit dem
Koloss in besonderer Weise verbunden fühlt.
AG die umliegenden Dörfer mit
Strom versorgte. Fortan zog ihn die
unvollendete Brücke in ihren Bann.
In deren Dunstkreis war Strobel
von 1956 an als Elektromonteur
und Relaisprüfer in die Fußstapfen
des Vaters getreten. Dabei kam er
viel mit den Menschen der neuen
Heimat in Kontakt, denen er sich
wie der Vater auch gesellschaftlich
verpflichtet fühlte. Etwa durch seine
langjährige Mitwirkung im Ortschaftsrat von Pirk, dem er bis zum
vorigen Jahr angehört hatte.
VON DIETER FEUSTEL
Die Geschichte der Pirker Autobahnbrücke – Das lange unvollendete Bauwerk
PIRK — Wenn Ortschronist Frieder
Strobel aus dem Badfenster seiner
Wohnung in der Pirkmühle schaut,
dann durchströmt ihn Befriedigung.
Grund dafür ist die in nur rund
400 Meter Luftlinie entfernte größte
europäische Steinbogenbrücke, die
exemplarisch für die Überwindung
der Trennung des Kontinents steht.
Die Geschichte des steinernen
Zeitzeugen der friedlichen politischen Wende begann 1937/38 mit
dem Bau der Reichsautobahn „Dresden-Naila“ – jetzt ab Chemnitz bis
zum Dreieck „Bayerisches Vogtland“
die A 72 – und die die Weiße Elster in
Pirk überspannende Autobahnbrücke. Nach nur gut zwei Jahren gab es
einen kriegsbedingten Baustopp,
blieb die Brücke wegen fehlender
Arbeitskräfte unvollendet.
Als Kind ist der 1941 in Kottengrün im Kreis Auerbach geborene
Strobel mit den Eltern in die Pirkmühle gezogen, die als Schaltbetrieb
der Dresdner Sächsischen Werke
Für die Pirker Autobahnbrücke
wurde von Februar bis November
1939 im Zweischichtbetrieb gearbeitet. Rund 500 – meist vogtländische
Arbeitslose – waren zum Stundenlohn
zwischen 0,60 und 0,90 Reichsmark
für das Projekt rekrutiert worden. Daneben war eine nicht genau bekannte
Zahl von tschechischen Zwangsarbeitern eingesetzt. Bauherr war die
Oberste Bauleitung der Reichsautobahn in Dresden.
Es war eine wahre Materialschlacht,
bei der mehr als 10.000 Kubikmeter
Holz für Geräte und Schalungen,
100.000 Kubikmeter Beton und
20.000 Kubikmeter Granitquader vor
allem per Zug nach Pirk kamen.
Die Fahrzeuge mussten für Jahrzehnte zwischen der Anschlussstelle
Pirk und dem Behelfsanschluss Kleinzöbern die Autobahn verlassen und
über die damalige Reichsstraße R 173
durch den Ort Pirk fahren. Nach dem
Zweiten Weltkrieg wurde die säch-
Nach seiner Versetzung in den
Vorruhestand 1997 war er Walter
Wunderlich als Ortschronist nachgefolgt. Und verschrieb sich dieser
Aufgabe mit Haut und Haar. Gut 100
Ordner mit Dokumenten und eigenen Aufzeichnungen sowie mehrere Dutzend Alben mit Unmassen
von außerdem auch schon zu Tausenden digitalisierten Bildern hat er
bislang angesammelt. Und immer
wieder steht die Brücke im Mittelpunkt.
23 Jahre nach ihrer würdevollen
sisch-bayerische Landesgrenze zur
Demarkationslinie zwischen den
sowjetisch und amerikanisch besetzten Teilen Deutschlands. Auf der Autobahn in Heinersgrün wurde ein Interzonenübergang eingerichtet.
Mit der Verlegung des Grenzüberganges 1952 nach Töpen-Juchhöh und
1966 auf die A 9 bei Hirschberg endete die Autobahn vom inzwischen in
Karl-Marx-Stadt umbenannten Chemnitz an der Pirker Anschlussstelle. Auf
der nun als F 173 firmierenden Landstraße, deren Brücken über Eisenbahn und Elster im April 1945 gesprengt worden waren, durften die
DDR-Bürger noch bis Pirk fahren. Hatte man einen Passierschein für die
Sperrzone im Grenzgebiet, konnte
man nach dem Kontrollpunkt in Großzöbern wieder auf die Autobahn, um
sie allerdings am Behelfsanschluss
Heinersgrün wieder zu verlassen.
Für Jahrzehnte versank das Gebiet
um den Burgstein im Dornröschen-
Einweihung kann Strobel es noch
immer kaum verstehen, warum der
Brückenvollendung bei späteren
Jahrestagen überhaupt nicht oder
nur im lokalen Rahmen mit Feiern
gedacht worden ist. Dass jetzt das
Fernsehen das 25. Jahr der deutschen Einheit zum Anlass einer Reportage über das Bauwerk nimmt,
erfüllt ihn deshalb mit großer Freude. Denn schließlich sieht Strobel in
dessen Vollendung auch in seiner
vogtländischen Heimat zusammengewachsen, was zusammengehört.
schlaf, aus dem es erst wieder im
April 1990 mit dem Bau der zweiten
A-72-Fahrbahn auf bayerischer und
ein Jahr später auf sächsischer Seite
sowie dem Ausbau der zur Bundesstraße gewordenen parallel verlaufenden B 173 erwachte.
Zwölf Bogen überspannen in einer
maximalen Höhe von 61 Metern und
über eine Distanz von 635 Metern das
Tal der Weißen Elster. Ab 2. Oktober
1992 war die Brücke einbahnig, ab
6. September 1993 nach nur 17 Monaten Gesamtbauzeit zweibahnig befahrbar. Zirka 80 Millionen D-Mark
wurden in die Fertigstellung der bis
dahin unvollendeten Steinbogenbrücke gesteckt.
Längst knüpft diese Verkehrsader
zwischen Sachsen und Franken wieder an ihre einstige große Bedeutung
an, auf der Sachsenkönig August der
Starke seine Braut Eberhardine aus
dem oberfränkischen Bayreuth nach
Dresden holte. (feu)
Straße
zwischen Werda und Kottengrün erhält eine neue Deckschicht. Für die
Straßenbauarbeiten vom 23. März
bis 30. April wird die wichtige Verbindung zwischen der Region Falkenstein und Oelsnitz gesperrt. Die
offizielle Umleitung verläuft großräumig und ist für Lkw Pflicht. Eine
Sonderregelung gibt es für den
Schulbusverkehr. Während der Zeit
der Bauarbeiten soll für Pkw und
Einheimische der Hupfauf passierbar sein, erklärte Bürgermeisterin
Carmen Reiher (CDU) zur Gemeinderatssitzung. Die Nebenstraße verbindet die beiden Dörfer auf kürzestem Weg. Weil der Ausbauzustand
des Schleichweges ebenfalls zu
wünschen übrig lässt, verständigte
sich der Gemeinderat darauf, nach
dem Staatsstraßenbau Ausbesserungsarbeiten anzuschieben. (dien)
ERICH-OHSER-HAUS
Ausstellung bietet
Entdeckungsreise
PLAUEN — Eine neue Ausstellung mit
Werken Erich Ohsers heißt „Zukunftsvision & Gegenwartssinn“
und wird am Freitag, 19 Uhr im
Plauener Ohser-Haus eröffnet. Ohser, der mit seinen Bildfiguren „Vater
und Sohn“ unter dem Künstlernamen e. o. plauen populär geworden
ist, war auch als Pressezeichner, Karikaturist und Illustrator sehr erfolgreich. Seine Bildwelt führt tagesaktuelle Bezüge vor – und weist doch
mitunter weit darüber hinaus. Die
Ausstellung lädt ein, auf Entdeckungsreise in Leben und Werk Ohsers zu gehen. (bju)
BAHNSOZIALWERK
Senioren treffen sich
beim Birkenwirt
ADORF — Zum Seniorennachmittag
laden das Bahnsozialwerk und die
Eisenbahner-Gewerkschaft heute,
14 Uhr in Adorf ein. Treffpunkt ist
der „Birkenwirt“ in der Kleingartenanlage in der Talstraße. Als Gast
wird der Adorfer Pilzberater Lothar
Roth erwartet. (gsi)
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Kontakt:
0371/656 15050
LOKALSPORT
Dienstag, 17. März 2015
Freie Presse
Wacker holt
letzten Titel
NACHRICHTEN
SCHACH
Für Obervogtländer
hagelt‘s Niederlagen
Die G-Junioren-Fußballer des 1. FC
Wacker Plauen haben am Sonntag
den letzten Hallentitel des Vogtländischen Fußball-Verbandes der Saison 2014/15 gewonnen. Die Wacker-Bambini gewannen in der
Plauener Kurt-Helbig-Halle die Endrunde des Kreispokalwettbewerbes.
Zu den Gratulanten gehörte auch
Sparkassenvorstand Peter Dörfler –
das Geldinstitut stiftet traditionell
die Pokale des Hallenwettbewerbes
für die E-, F- und G-Junioren. Die
Wacker-Knirpse hatten das Endspiel gegen die SpVgg Neumark 2:0
gewonnen. Im Spiel um Platz 3
musste sich der FSV Bau Weischlitz
der SpVgg Grünbach-Falkenstein
3:4 geschlagen geben. Die weiteren
Plätze belegten: 5. Reichenbacher
FC, 6. SpG Reumtengrün/Schreiersgrün/Dorfstadt, 7. SpVgg Zobes,
8. SpG Schöneck/Oelsnitz. Wacker
hatte schon den E-Junioren-Pokal
geholt, bei den F-Junioren siegte
Traktor Lauterbach. FOTO: ELLEN LIEBNER
MARKNEUKIRCHEN/KLINGENTHAL/
ADORF — Fünf Spiele, fünf Niederla-
gen: Für die Schachmannschaften
aus dem oberen Vogtland gab es am
Sonntag nichts zu holen. In der
Bezirksliga unterlag der SV Markneukirchen der SG CX Schwarzenberg-Raschau 3,5:4,5. Den Ausschlag
gab ein verlorenes Spiel von Weller.
Franke, S. Pötzsch, B. Atze, Schubert,
G. Sandner, Sadewasser und Straube
spielten unentschieden. Markneukirchen ist Dritter. In Abstiegsgefahr
schwebt Neuling SV Klingenthal in
der gleichen Spielklasse. Daheim
gab es ein 3,5:4,5 gegen die SG Neukirchen II. Batow gewann seine Partie, Gundel und Franz verloren. Dazu kamen Remis von Biba, Hlousek,
Meisel, Stiller und Hiemisch. Klingenthal ist Drittletzter. In der 1. Bezirksklasse hängen die Obervogtländer im Tabellenkeller fest. Der VfB
Adorf unterlag beim TSV Lichtentanne 3,5:4,5 und bleibt Achter. Sonnenberg gewann seine Partie, hinzu
kam ein kampfloser Erfolg für
Leicht. Zöphel, Benkert und Neubert
verloren, Schmidt, Dassler-Fröber
und Jakob holten eine Punkteteilung. Markneukirchen II verlor trotz
eines Spielers Überzahl gegen den
Zwickauer SC II 2:6. Vogel und Klaus
erreichten je ein Remis, Hartl, Wander, Wagner, K. Sandner und Palm
verloren. Markneukirchen ist Neunter. Noch höher fiel die Niederlage
für Markneukirchen III, das Schlusslicht der 2. Bezirksklasse aus. Beim
SV Erzgebirge Stollberg hieß es
1,5:6,5. Auf der Habenseite stehen je
ein Unentschieden für F. Dreier,
R. Atze und P. Steinhaus. (hagr)
JUDO
Adorfer Oldies
holen jeweils Silber
LANGENHESSEN — Michael Riedel und
Klaus Pletz vom BSV Adorf haben
bei den Internationalen Sächsischen
Oldie-Meisterschaften im Judo in
Langenhessen jeweils den Vizemeistertitel geholt. Michael Riedel war in
der Klasse bis 73 Kilogramm nach
drei Siegen in der Vorrunde erst im
Finale zu bremsen. Gegen seinen
starken Gegner passte er eine Sekunde nicht auf, und das wurde sofort
bestraft. Klaus Pletz hatte es in der
Klasse bis 81 Kilogramm einfacher,
da in seiner Altersklasse der bis
65-Jährigen nur noch ein weiterer
Starter angetreten war. (uhä)
FUSSBALL
Merkur-Junioren
feiern Turniersieg
REICHENBACH — Die E-Junioren des
SV Merkur Oelsnitz haben am Samstag das Fußball-Hallenturnier des
Reichenbacher FC gewonnen. Die
Sperken stellten mit Franz Wunderlich (vier Treffer) auch den besten
Torschützen. Den zweiten Platz belegte die SG Jößnitz, Dritter wurde
der VfB Lengenfeld. Sieben Mannschaften hatten mitgespielt. (tgf)
TISC HTENNIS
Tirpersdorf verliert
das Kellerduell
REICHENBACH — Im Kellerduell der
Bezirksklasse hat sich die SG BlauWeiß Reichenbach II gegen den TTV
Tirpersdorf 9:6 durchgesetzt. Tirpersdorf bleibt aber trotz der Niederlage punktgleich mit Schlusslicht
Reichenbach auf dem vorletzten
Platz der Tabelle. Nach einem guten
Auftakt mit zwei erfolgreichen Doppeln ging Tirpersdorf 2:1 in Führung, verlor danach aber beide Einzel im ersten Paarkreuz. Goldbach
und Zelle schafften mit zwei Siegen
die erneute 4:3-Führung für die Gäste. Im dritten Paarkreuz gingen beide Spiele an die Reichenbacher.
Somit führte Reichenbach bei Halbzeit des Spiels 5:4. In der zweiten
Einzelrunde konnten nur Höfer und
Pöhler ihre Spiele für Tirpersdorf
gewinnen. (hzel)
TIRPERSDORF: Goldbach, Höfer (je 1,5), Zelle, Pöhler (je 1), Spendel, Türke (je 0,5).
15
Neptun Markneukirchen kehrt
an die Tabellenspitze zurück
Dramatische Minuten gab
es im obervogtländischen
Handball am Wochenende: Der TSV Oelsnitz
schafft mit der letzten
Aktion den Ausgleich, das
Frauenturnier in Markneukirchen wurde nach der
schweren Verletzung einer
Spielerin abgebrochen.
1. Bezirksklasse Männer: TSV
Oelsnitz - USG Chemnitz 29:29
(14:16). Mit einem lachenden und
einem weinenden Auge sehen die
Oelsnitzer auf ihr Heimspiel gegen
den
Tabellenzweiten
zurück.
Lachend, weil sie nach Ablauf der
Spielzeit mit einem direkt verwandelten Freiwurf noch das 29:29 und
damit den Punktgewinn schafften.
Weinend, weil sie sehr viele Torchancen liegen ließen und somit die
Chance auf den Heimsieg vergaben.
Die Sperken starteten hellwach in
die Partie. In der torreichen Anfangsphase waren sie das bessere Team
und lagen bis zum 10:9 stets in Führung. Doch ab dem 10:10-Ausgleichstreffer der Chemnitzer kippte das Spiel. In der Deckung bekam
Oelsnitz immer mehr Probleme mit
den schnellen und wendigen Angreifern der USG. Im Angriff baute
der TSV mit ungenutzten Chancen
die Gäste auf. Daraus resultiert der
14:16-Rückstand zur Pause. Es dauerte ein Stück in der zweiten Hälfte,
ehe es bei den Oelsnitzern wieder
richtig lief. Beim Stand von 17:21
schien das Spiel schon gelaufen.
Aber die Hausherren legten kämpferisch eine Schippe drauf, die Mannschaft stemmte sich gegen die drohende Niederlage. So arbeiteten und
kämpften sich die Sperken Tor um
Tor heran. Knapp eine Minute vor
Ende schaffte Oelsnitz den Ausgleichstreffer zum 28:28. Jedoch
ging die USG in dieser spannenden
Schlussphase noch einmal in Führung. Oelsnitz blieben noch 50 Sekunden Zeit. Zunächst nahm der
Trainer eine Auszeit. Der TSV versuchte, die Zeit so weit wie möglich
herunterlaufen zu lassen, und dann
seine Rückraumschützen in Position zu bringen. Das klappte, mit Ablauf der Spielzeit hatte der TSV noch
einen direkten Freiwurf auszuführen. Felix Bechler schaffte das Unmögliche und traf etwas glücklich
an der gesamten Chemnitzer Mannschaft vorbei ins Tor und sicherte
das Remis. Ein gelungenes Debüt feierte der junge Oelsnitzer Torhüter
Moritz Beck, der sich mit einigen
Paraden sowie einem gehaltenen
Siebenmeter auszeichnete. (ixs)
OELSNITZ: Seidel, Beck – Rauh (4), P. Bechler
(5/2), Grünwald (7), Heyne (2), Stache (2),
F. Bechler (4/1), Weidenmüller (1), F. Schmidt
(1), Koffent (1), Lehmann, Egerland (2).
Schiedsrichter: Baumann/Weber (Zwönitz).
Strafwürfe: Oelsnitz 4/3 verwandelt, Chemnitz 7/5. Strafzeiten: Oelsnitz 6 Minuten,
Chemnitz 4. Zuschauer: 70.
2. Bezirksklasse Männer: HC
Fraureuth II - HV 90 Klingenthal
23:17 (11:11). Nach der desolaten
Leistung in den jüngsten beiden
Spielen fanden die Klingenthaler
zumindest in puncto Kampfgeist,
Einsatz und mannschaftlicher
Geschlossenheit zu alter Stärke
zurück. Dennoch standen sie am
Ende wieder mit leeren Händen da.
Nach einem 0:3-Rückstand zu
Beginn spürte man die andere Körpersprache. Da der HV 90 in der Mitte gegen die großgewachsenen Fraureuther nicht durchkam, nutzte er
die Räume über linksaußen oder
den Kreis. Nach sieben Minuten war
Klingenthal beim 3:4 wieder dran.
In der Abwehr kämpfte man um
jeden Ball. So kamen die Gäste mit
fünf Toren in Folge sogar zur 9:6Führung. Statt nachzulegen, versuchten sie es jedoch mit Würfen
aus der zweiten Reihe und scheiterten am guten Fraureuther Torwart.
So kamen die Hausherren wieder
zum Ausgleich. Nach dem Wechsel
fand der HV 90 nur selten Mittel gegen die Fraureuther Abwehr. Und
wenn sich Klingenthal einmal
schön durchgespielt hatte, blieben
klare Chancen ungenutzt. Das
brachte Fraureuth wieder ins Spiel
und zu ungewohnter Geschlossenheit. Es entwickelte sich eine torarme zweite Hälfte. Dem HV 90 gelang
erst in der 47. Minute der zweite
Treffer nach der Pause. Das war zu
wenig, um dem Gastgeber den Zahn
zu ziehen. So setzte sich Fraureuth
auf 16:12 ab. Diesem Rückstand liefen die Klingenthaler bis zum
Schluss erfolglos hinterher. (hvk)
KLINGENTHAL: Joost, Hölzel – Sandner (1),
Illner (1), Schöfberger (2), Ludwig (5/3), Reißmann (3), Hammer (2), Pöhland, Lehmann (3),
Glaß, Körner. Schiedsrichter: Gerstner,
Schaller (Aue). Strafwürfe: Fraureuth 4/4
verwandelt, Klingenthal 5/3. Strafzeiten:
Fraureuth 6 Minuten, Klingenthal 12 und eine
Disqualifikation.
Kreisliga Vogtland: SG Neptun
Markneukirchen - VfB Lengenfeld II 21:16 (10:10). Mit dem Sieg
hielt Neptun den Verfolger auf Distanz und übernahm vom spielfreien
HV Mylau/Reichenbach die Tabellenführung. Rund 70 Zuschauer
wollten das Spiel des Zweiten gegen
den Dritten sehen. Allerdings waren
die Wechselbänke beider Mannschaften jeweils mit nur einem Feldspieler besetzt. Den besseren Start
hatten die Gäste. Sie gingen schnell
mit zwei Treffern in Führung und
konnten diese über weite Strecken
der ersten Hälfte behaupten. Neptun
machte sich dagegen das Leben mit
vergebenen klaren Chancen, unter
anderem zwei Strafwürfe, sowie reihenweisen Fehlabspielen schwer. In
der 20. Minute lag Neptun bereits
vier Treffer hinten (4:8). Aber die
Markneukirchener kamen wieder.
Vier Treffer in Folge brachten in der
27. Minute den 8:8-Ausgleich, beim
Stand von 10:10 wurden die Seiten
gewechselt. Nach der Pause waren
die Gastgeber die spielbestimmende
Mannschaft. Die Abwehr stand
sicher, und die Lengenfelder Angreifer verzweifelten an Torhüter Krüger. Der VfB konnte noch einmal
ausgleichen, dann zog Neptun
davon. In den letzten zehn Minuten
machte sich auch das Fehlen von
Wechselspielern auf beiden Seiten
Markneukirchens Christoph Pöhlmann beim Wurf. Die Lengenfelder Christian
Fuchs (links) und Pierre Veddermann (rechts) kommen zu spät.
FOTO: HARALD SULSKI
bemerkbar. Jede Mannschaft erzielte
nur noch je zwei Treffer. (jowe)
Mehltheuer
bleibt in der
Bundesliga
Kegeln: Aufsteiger schafft
knapp den Klassenerhalt
LEITZKAU — Die Kegler der SG Grün-
MARKNEUKIRCHEN: Krüger, Riedel – Lauterbach (4), Pilz (5), Pöhlmann (1), Roth (3),
Uebel (3), Wieland (5), Wunderlich.
TSV Oelsnitz II - SV Oberlosa III
32:40 (14:18). In einem guten Kreisligaspiel vermochte es die Heimmannschaft über die gesamte Spielzeit nicht, die schnellen Angriffe beziehungsweise die zweite Welle der
Oberlosaer zu unterbinden. Darum
lief Oelsnitz ständig einem Rückstand hinterher. Trotzdem hatte
auch der TSV seine Möglichkeiten,
scheiterte aber entweder am guten
Gästetorwart oder es versagten die
Nerven. So stand am Ende ein verdienter Sieg von Oberlosa III. (sveli)
Oelsnitz: Beck, Tschöpke – Strobel (1), Scherbaum (1), Görnitz (3), M. Heyne (3), Hirsekorn
(9), Lasch (3), S. Heyne (4), Schmidt (5), Koffent (2), Egerland (1).
Vogtlandrunde Frauen: Einen unerwarteten Verlauf nahm das Turnier am Samstag in Markneukirchen. Gastgeber Neptun setzte sich
zunächst deutlich 13:3 gegen den
HV Mylau/Reichenbach durch. Im
Anschluss standen sich der HV 90
Klingenthal und Mylau/Reichenbach gegenüber. Da die Klingenthalerinnen krankheits- und berufsbedingt unterbesetzt waren, halfen
die Markneukirchener Jugendspielerinnen Karolin Meisel und Charly
Sammer aus. Beim Stand von 8:4 für
Mylau wurde Charly Sammer unfair
gestoppt, wobei sie sich schwer verletzte und vom Notarzt behandelt
werden musste. Das Spiel wurde abgebrochenen und mit 8:4 gewertet.
Markneukirchen und Klingenthal
verzichteten danach auf die Begegnung gegeneinander und einigten
sich einvernehmlich darauf, diese
0:0 zu werten. (hvk/pj)
Nachwuchs: In der Sachsenliga der
männlichen Jugend C war die NSG
Oelsnitz/Oberlosa am Samstag beim
Tabellenvierten LHV Hoyerswerda
zu Gast. In einem torreichen Treffen
behielten die Lausitzer 39:29 die
Oberhand. Nach der 31:48-Hinspielniederlage zogen sich die Vogtländer diesmal achtbar aus der Affäre.
In der Bezirksliga der weiblichen
Jugend B empfing die NSG Oelsnitz/
Oberlosa am Sonntag die HSG Langenhessen/Crimmitschau.
Nach
zwei annähernd gleichen Halbzeiten zog die Heimmannschaft 14:28
den Kürzeren. In der Bezirkspokalrunde in der männlichen Jugend D
musste die NSG Oelsnitz/Oberlosa
bei der HSG Freiberg antreten. Die
Erzgebirger stellten sich gegenüber
den Punktspielen in stärkerer Verfassung vor und entschieden dieses
Spiel 37:30 für sich. (khfr)
Weiß Mehltheuer haben es in der
2. Bundesliga bis zur letzten Minute
spannend gemacht. Nach ihrer 0:8Niederlage am letzten Spieltag bei
TuS Leitzkau mussten die Vogtländer noch das Ende der Partie Leipzig
gegen Auma abwarten, um den Klassenerhalt feiern zu können. Als
Tabellen-Achter stehen die Vogtländer nach acht Siegen aus 20 Spielen
mit einem Punkt Vorsprung auf den
Neunten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.
Gegen Leitzkau präsentierte
Kapitän Lutz Möckel eine neue Aufstellung. Im Startpaar gingen Daniel
Höring (553) und Alexander Kelz
(532) auf die Bahn. Beide unterlagen
ihren Gegnern deutlich, was in der
Kegelwertung schon für einen deutlichen Rückstand sorgte. Dirk Lorenz (496), der nach dem ersten Satz
durch Andy Spranger ersetzt wurde,
und Florian Lamprecht (504) konnten ebenfalls keine Punkte für die
Gäste holen. Mit 0:4 und deutlichem
Rückstand von 165 Holz machten
sich Lutz Möckel (506) und Stefan
Krause (528) ans Werk. Doch obwohl beide oft in Schlagdistanz zu
ihren Gegenspielern waren, reichte
es am Ende nicht für einen Satzgewinn oder Mannschaftspunkte.
Auch in der Kegelwertung stand das
deutliche 3116:3327 aus Sicht der
Vogtländer, die kommenden Saison
aber erneut in der 2. Bundesliga auf
Punktejagd gehen können. (lff)
FUSSBALL
Erlbacher Frauen
nicht aufzuhalten
OELSNITZ/KLINGENTHAL — Zum Rück-
rundenstart der Kleinfeld-Vogtlandklasse der Frauen am Sonntag hat
der BC Erlbach mit einem 2:0-Erfolg
in Oelsnitz (Tore: Wolfram-Schmalfuß, Sandner) seine Spitzenposition
verteidigt. Für Aufsehen sorgte
Schlusslicht Eintracht Eichigt, dessen zweiter Saisonsieg mit einem 8:1
im Kellerduell gegen den Vorletzten
SG Rotschau überraschend hoch
ausfiel. Berthold (3), Dahms (2), Hennig, Fellendorf und Wolf trafen für
Eichigt. Die Obervogtländerinnen
verkürzten damit den Rückstand
auf Rotschau auf nur noch einen
Zähler, müssen allerdings am Sonntag beim souveränen Tabellenführer Erlbach auflaufen. Die Spielgemeinschaft Taltitz/Leubnitz fiel
nach einem 1:3 gegen den VfB Auerbach auf Platz 3 zurück. Für Taltitz/Leubnitz traf Lorenz. Am Sonntag wartet mit Rotschau auf die
Spielgemeinschaft eine deutlich
leichtere Aufgabe. (tgf)
16 Freie Presse
LOKALSPORT
FUSSBALL
Hallenkreispokal G-Junioren Endrunde
Gruppe A
Reu./Schr./Dorf. - Zobes
Wacker Plauen
- Weischlitz
Reu./Schr./Dorf. - Wacker Plauen
Weischlitz
- Zobes
Zobes
- Wacker Plauen
Weischlitz
- Reu./Schr./Dorf.
Sp Tore
1. 1. FC Wacker Plauen
3
12: 0
2. FSV Bau Weischlitz
3
7: 4
3. SpG Reum./Schr./Dorf. 3
2: 3
4. SpVgg Zobes
3
0:14
2:0
4:0
0:1
5:0
0:7
2:0
P
9
6
3
0
Gruppe B
Reichenb. FC
Neumark
Reichenb. FC
Grünbach-Falk.
Schöneck/Oelsnitz
Grünbach-Falk.
- Schöneck/Oelsnitz 2:0
- Grünbach-Falkenst. 3:1
- Neumark
1:1
- Schöneck/Oelsnitz 0:0
- Neumark
0:2
- Reichenbacher FC 3:1
Sp Tore
P
1. SpVgg Neumark
3
6: 2 7
2. Reichenbacher FC
3
4: 4 4
2. SpVgg Grünbach-Falk. 3
4: 4 4
4. SpG Schöneck/Oelsnitz 3
0: 4 1
Über die Teilnahme am Halbfinale entschied
zwischen den punkt- und torgleichen Reichenbacher FC und SpVgg Grünbach-Falkenstein
das direkte Duell gegeneinander. Das hatte
Grünbach-Falkenstein 3:1 gewonnen.
Siebenmeterschießen um Platz 7
Zobes
- Schöneck/Oelsnitz
Siebenmeterschießen um Platz 5
Reum./Schr./Dorf. - Reichenbacher FC
Halbfinals
Wacker Plauen
Weischlitz
Spiel um Platz 3
Grünbach-Falk.
Finale
Wacker Plauen
7:6
1:3
- Grünbach-Falkenst. 7:0
- Neumark
0:2
- Weischlitz
4:3
- Neumark
2:0
Vogtlandklasse Frauen
Oelsnitz
- Erlbach
Wernesgrün
- Pfaffengrün/Zobes
Eichigt
- Rotschau
Taltitz/Leubnitz - VfB Auerbach
Coschütz
- Großfriesen
Sp Tore
1. Erlbach
12
68:9
2. Pfaffengrün/Zobes
11
36:22
3. Taltitz/Leubnitz
12
27:15
4. Großfriesen
11
43:15
5. VfB Auerbach
12
32:37
6. Oelsnitz
12
24:26
7. Wernesgrün
12
34:42
8. Coschütz
12
19:37
9. Rotschau
10
7:56
10. Eichigt
12
17:48
0:2
1:6
8:1
1:3
0:4
P
32
24
21
20
18
17
13
10
7
6
2. Kreisklasse Männer Staffel 1
Neustadt
- Syrau
ausg.
Stahlbau Plauen - Lengenfeld
0:2
Schreiersgrün
- Kottengrün
1:1
Irfersgrün
- Werda
Urteil 2:0
Werda
- Wernesgrün
4:1
VfB Auerbach
- Irfersgrün
7:1
Grünbach-Falk.
- Schöneck
1:4
Rodewisch
- Oelsnitz/Theuma
2:0
Sp Tore
P
1. VfB Auerbach
16 109:20 42
2. Lengenfeld
16
44:15 37
3. Rodewisch
15
40:16 31
4. Schreiersgrün
15
50:29 29
5. Neustadt
15
47:31 29
6. Kottengrün
15
55:31 28
7. Werda
16
31:28 22
8. Irfersgrün
16
29:35 19
9. Syrau
15
25:28 18
10. Schöneck
16
25:67 16
11. Stahlbau Plauen
16
27:56 13
12. Oelsnitz/Theuma
16
33:53 12
13. Wernesgrün
15
16:54 6
14. Grünbach-Falk.
16
20:88 6
2. Kreisklasse Männer Staffel 2
Lauterbach
- Netzschkau
3:4
Weischlitz
- Unterlosa
3:2
Straßberg
- Wacker Plauen
3:2
Heinsdorfergrund - Neumark
ausg.
Coschütz
- Reumtengrün
3:4
Concordia Plauen - Wernitzgrün
5:0
Adorf
- Bobenneukirchen
7:0
Sp Tore
P
1. Wacker Plauen
16
55:28 33
2. Netzschkau
15
36:22 31
3. Adorf
15
36:24 30
4. Coschütz
16
39:34 30
5. Concordia Plauen
15
52:23 29
6. Neumark
15
42:31 29
7. Weischlitz
16
43:39 26
8. Straßberg
16
53:30 25
9. Reumtengrün
16
32:33 23
10. Lauterbach
16
32:37 20
11. Heinsdorfergrund
15
35:43 15
12. Unterlosa
15
44:35 13
13. Wernitzgrün
15
18:59 7
14. Bobenneukirchen
15
12:91 4
2. Kreisklasse Männer Staffel 3
Wildenau
- Reichenbacher FC III 3:3
Rempesgrün
- Brunn
ausg.
Bergen
- Weißensand
6:1
Rebesgrün
- Pfaffengrün
4:2
Ellefeld
- Rotschau
1:4
Sp Tore
P
1. Reichenbacher FC III 13
59:17 32
2. Rotschau
12
40:16 31
3. Brunn
12
46:23 27
4. Wildenau
13
43:21 24
5. Ellefeld
13
38:35 21
6. Muldenhammer
13
26:31 19
7. Bergen
13
39:29 18
8. Rebesgrün
13
21:27 16
9. Weißensand
14
26:36 12
10. Pfaffengrün
13
35:48 12
11. Eintr. Auerbach
13
13:32 11
12. Rempesgrün
12
8:79 0
2. Kreisklasse Männer Staffel 4
Ranch Plauen
- Erlbach
0:5
Mühltroff
- Kürbitz
11:0
Lok Plauen
- Plauen Nord
ausg.
Leubnitz
- Eichigt
4:1
Jößnitz
- Tirpersdorf
4:3
Sp Tore
P
1. Mühltroff
13
75:10 34
2. Erlbach
12
52:23 30
3. Großfriesen
12
45:26 26
4. Leubnitz
13
30:21 25
5. Tirpersdorf
13
37:30 18
6. Lok Plauen
11
32:29 15
7. Kürbitz
11
25:29 14
8. Jößnitz
13
23:55 9
9. Ranch Plauen
13
22:46 8
10. Eichigt
12
10:50 7
11. Plauen Nord
11
13:45 5
Dienstag, 17. März 2015
Tirpersdorfer Siegesserie geht
mit dem 1:4 in Jößnitz zu Ende
In der Staffel 2 der Fußball-Kreisliga revanchierte
sich Tabellenführer Mühltroff bei Kürbitz für die
Hinrundenniederlage.
VON MIRKO MODES UND
OLAF MEINHARDT
OELSNITZ/KLINGENTHAL — Revanche
gelungen – dieses Fazit ziehen vier
Vereine nach dem 16. Spieltag. Der
VfB Mühltroff beantwortete die 2:3Niederlage in Kürbitz vom September mit einem 2:0-Erfolg und festigte
seine Tabellenführung. Jößnitz verlor vor sechs Monaten 0:1 in Tirpersdorf. Im Rückspiel ließen die RandPlauener den Tirpersdorfern jedoch
keine Chance und siegten 4:1.
Triebel rückt vor
Triebel revanchierte sich mit einem
3:2 bei Klingenthal für die 2:5-Hinspielniederlage und zog in der Tabelle an den Männern vom Aschberg
sogar vorbei. Leubnitz machte die
enttäuschende Vorstellung vom
dritten Spieltag wett und deklassierte auch dank dreier Kunze-Tore den
Tabellenletzten Eichigt 5:0. Für das
Schlusslicht dürfte der Weg in die
1. Kreisklasse kaum noch zu vermeiden sein, sind es doch schon 14 Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.
Weit größer ist die Hoffnung auf
den Klassenerhalt inzwischen wieder beim VfB Großfriesen, der dem
1:0 über Jößnitz einen 2:0-Sieg bei
Oelsnitz II folgen ließ. Der Rückstand auf Klingenthal, das auf dem
ersten Nichtabstiegsplatz steht,
beträgt nun nur noch einen Punkt.
Lok Plauen untermauerte mit
einem 6:0 im Stadtderby gegen
Plauen Nord seine Ambitionen auf
den Staffelsieg. Jößnitz gewann
zwar das Verfolgerduell gegen Tirpersdorf, doch elf Punkte Rückstand
zu Platz 1 dürften zuviel sein.
Der 1. FC Ranch Plauen kann zur
Zeit nicht an seine gute Leistungen
aus der Hinrunde anknüpfen und
verlor hochverdient auf eigenem
Platz gegen Erlbach 0:4.
Ellefeld zieht davon
In der Staffel 1 jubelten am zweiten
Spieltag der Frühjahrsrunde aus-
Patrick Fischer (rechts) hatte geschworen, sich erst dann wieder zu rasieren, wenn die Tirpersdorfer Siegesserie
FOTO: ELLEN LIEBNER
reißt. Acht Spiele und die Winterpause hielt sie immerhin an. Jetzt darf die Schere ran.
nahmslos die Heimvereine. Für den
SV Morgenröthe-Rautenkranz und
die TSG Brunn standen allerdings
bereits zum zweiten Mal die
Ampeln auf Rot. Der Winter lässt in
den höheren Lagen noch nicht
locker. Im Spitzenkampf musste die
SG Rotschau in Ellefeld abreißen lassen. Das Gipfeltreffen endete mit
dem Resultat, das auch die jüngsten
drei Male zu Buche stand – einem
3:1. Diesmal drehte Ellefeld den
Spieß um, markierte nach 0:1-Rückstand auf seinen Schlackeplatz
bereits zur Pause den Endstand.
Der ärgste Ellefelder Widersacher heißt jetzt Treuen. Gegner Muldenhammer blieb beim 7:0 nur ein
besserer Trainingspartner. Durch
den höchsten Saisonsieg baute der
vorjährige Bezirksligist seine impo-
nierende Heimbilanz weiter aus:
neun Spiele – 27 Punkte. Mehr geht
nicht!
STATISTIK Kreisliga-Staffel 2: Lok Plauen
– Plauen Nord 6:0 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Rödel
(10., 68. Elfmeter), 3:0, 4:0 Meinzl (74., 80.),
5:0 Reinhardt (85.), 6:0 Krüger (88.); SR:
Langner (Kottengrün); Zuschauer: 65; Reserven: ausgefallen.
Leubnitz – Eichigt 5:0 (1:0). Tore: 1:0 Kunze
(42.), 2:0 Wild (66. Elfmeter), 3:0 Schneider
(76.), 4:0, 5:0 Kunze (77., 78.); SR: Söll (Mühltroff); Zuschauer: 50; Reserven: 4:1.
Jößnitz – Tirpersdorf 4:1 (2:1). Tore: 1:0
Stumpe (7.), 2:0 Dietrich (15.), 2:1 St. Vogel
(36.), 3:1 Dürrbeck (73.), 4:1 Schneider (85.);
SR: Wilhelm (Rotschau); Zuschauer: 50; Reserven: 4:3.
Oelsnitz II – Großfriesen 0:2 (0:1). Tore: 0:1
Dietzsch (13.), 0:2 Rödel (47.); SR: David (Kot-
tengrün); Zuschauer: 40.
Ranch Plauen – Erlbach 0:4 (0:3). Tore: 0:1
Scharschmidt (21.), 0:2 B. Steiniger (28.), 0:3
Scharschmidt (36.), 0:4 Müller (66.); SR:
M. Jahn (Kürbitz); Zuschauer: 30; Reserven:
0:5. (mod)
Mühltroff – Kürbitz 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Rauh
(20.), 2:0 Krahmer (70.); SR: Petri (Treuen);
Zuschauer: 77; Reserven: 11:0.
Triebel – Klingenthal 3:2 (2:1). Tore: 1:0
Schmidt (14.), 1:1 Weißbach (22. Elfmeter), 2:1
A. Künzel (43.), 2:2 Weißbach (78. Elfmeter),
3:2 Schmidt (83.); SR: Müller (Ranch Plauen);
Zuschauer: 42. (gusb)
VON ECKHARD SOMMER
SCHÖNECK — Gottfried Meinel (Jahr-
gang 1943) nutzt noch jeden Tag,
um die Ski für Abfahrten unterzuschnallen: „Wenn der Lift in Betrieb
gewesen ist, bin ich jeden Morgen
zwei Stunden gefahren. Das hält
mich fit. In diesem Jahr lief es ja ganz
gut mit dem Winter.“ Trotzdem: Am
Samstag war wohl unwiderruflich
Schluss, und Gottfried Meinel fehlte
natürlich nicht beim Schnee-Halali
des Skivereins Schöneck. Traditionell steht zum Finale die Stadtmeisterschaft am Schießhausberg an und
die Resonanz war groß: 111 Teilnehmer trugen sich in den Startlisten
ein, obwohl es nicht mehr um Punkte ging für irgendeine Cup-Wertung
– dafür um nicht mehr und nicht
weniger als die Ehre.
In der Überzahl waren Mitglieder
des Skivereins, von denen etliche die
Gelegenheit nutzten, einmal nicht
als Torrichter oder Zeitnehmer an
der Piste zu stehen, sondern es sich
selbst zu beweisen. Und einige, die
in der Vorwoche am Kegelberg in
Erlbach Senioren-Sachsenmeister
wurden, hatten von Pokalen immer
noch nicht genug – Lars Seifert vom
VSC Klingenthal zum Beispiel,
Angie Betthausen vom SC Carlsfeld
oder Mandy Katz vom SC Schöneck.
Sie wurde von Sprecher André Häusler als „Speedy Gonzales vom
Schießhausberg“ angekündigt.
An den Start gingen aber auch
Exoten. So etwa Skihasen aus Berlin
oder Rainer Wittwer vom Skiclub
Kitzbühel. Es wäre allerdings vermessen anzunehmen, dass er extra
wegen der Stadtmeisterschaft von
Österreich nach Schöneck kam: „Ich
stamme von hier, bin vor sechs Jahren fortgemacht. Meine Eltern leben
noch hier, und mein Sohn feiert am
Wochenende seinen Geburtstag.
Das ließ sich doch gut mit der Meisterschaft verbinden, und ich kann
viele alte Bekannte treffen.“
ERGEBNISSE Altersklasse U 6 Jungen:
1. Leon Voigtmann. U 8 Mädchen: 1. Maxi
Burkhardt, 2. Salome Hesse. U 8 Jungen:
1. Lauri Hüttner, 2. Finn Schedewy, 3. Lennart
Düntsch. U 10 Mädchen: 1. Alina Schmied
Vom Skiclub Kitzbühel kam Rainer Wittwer (hier am Start) zu den Stadtmeisterschaften. Dass er die Hohe Reuth den österreichischen Alpen vorzog, hat
einen einfachen Grund: Er stammt aus Schöneck.
FOTO: ECKHARD SOMMER
Volleyball, Sachsenklasse
Frauen: VSV verliert 0:3
LEIPZIG — Die Frauen des VSV Oelsnitz haben das Kellerduell der Sachsenklasse West verloren. 0:3 (18:25,
20:25, 23:25) hieß es am Samstag für
das Schlusslicht beim Vorletzten
ATV Volkmarsdorf in Leipzig. Wie
ein roter Faden zieht sich für die
Oelsnitzer Volleyballerinnen durch
die Saison, dass sie ihr Potenzial
nicht abrufen können – so auch
diesmal. Den ersten Satz konnten
sich die Leipzigerinnen ohne große
Gegenwehr aufs Konto schreiben.
Nach dem schleppenden Beginn
fand der VSV auch im zweiten Satz
schwer ins Spiel, auch wenn der etwas knapper ausging.
Jedoch wollte sich die Mannschaft um Trainer Michael Schubert
nicht so leicht geschlagen geben
und ging noch einmal mit voller
Motivation in den dritten Abschnitt.
Nach mehreren langen Ballwechseln und umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen ging aber auch
der verloren.
Während Oelsnitz schon vor der
Partie als Absteiger in die Bezirksliga
feststand, erhielt sich Volkmarsdorf
die theoretische Chance auf den
Klassenerhalt. Zum letzten Saisonspiel muss der VSV am Samstag,
28. März, beim Tabellenzweiten
SV Reudnitz erneut in Leipzig
antreten. Die Chancen, dass das
Oelsnitzer Konto von einem Sieg
und sieben Punkten da noch etwas
aufgebessert werden kann, stehen
eher schlecht. (skaw)
Debüt in der
Auswahl
Sachsens
Judo: Oelsnitzer in
Berlin auf Platz 5 und 7
BERLIN — John Vincent Haller und
Kreisliga-Staffel 1: Treuen – Muldenhammer 7:0 (4:0). Tore: 1:0 Schaller (7. Elfmeter),
2:0 Drehmann (9.), 3:0 Bormann (34.), 4:0
Schwabe (36.), 5:0, 6:0 Schaller (54., 67.), 7:0
Rink (73.). SR: Luderer (Grünbach). Zuschauer:
50.
Am Schießhausberg geht‘s um die Ehre
Mit der Stadtmeisterschaft
im Riesenslalom hat der
Skiverein des VfB Schöneck am Samstag die
Wettkampfsaison beendet.
111 Teilnehmer gingen an
den Start.
Potenzial
erneut nicht
abgerufen
(alle Skiverein Schöneck), 2. Julia Behrendt
(VSC Klingenthal), 3. Lilly Günther. U 10 Jungen: 1. Mika Bölter (alle Skiverein Schöneck),
2. Johann Unger (VSC Klingenthal), 3. Leo
Jahnke (Schöneck). U 12 Mädchen: 1. Florine
Sachs (Skiverein Schöneck), 2. Hannah Lorenz
(VSC Klingenthal), 3. Wilhelmine Gläsel. U 12
Jungen: 1. Florian Bauer (beide Skiverein
Schöneck), 2. Lennart Seidel (VSC Klingenthal), 3. Fynn Hüttner (Skiverein Schöneck).
U 14 Mädchen: 1. Jessica Baumann (VSC Klingenthal), 2. Theres Wilke (SC Schöneck), 3. Celina Dornberg (Einsiedler SV). U 14 Jungen:
1. Max Ludwig (Skiverein Schöneck), 2. Johannes Katz (SC Schöneck), 3. Niklas Müller (Skiverein Schöneck). weibliche Jugend: 1. Hannah-Elea Katz (SC Schöneck), 2. Alisa Schilling,
3. Justine Bauer (beide Skiverein Schöneck).
männliche Jugend: 1. Max Seifert (SC Schöneck), 2. Franz Ludwig (Gunzen), 3. Max Horlbeck (Skiverein Schöneck). Frauen 20 bis
39 Jahre: 1. Angie Betthausen (SC Carlsfeld),
2. Jaqueline Becher (VSC Klingenthal), 3. Sandra Glaß (Skiverein Schöneck). Männer 20
bis 39 Jahre: 1. Lars Seifert (VSC Klingenthal), 2. Jan Hesse (Skiverein Schöneck),
3. Markus Bauer (Schöneck). Frauen 40 bis
54 Jahre: 1. Mandy Katz (SC Schöneck),
2. Kerstin Schilling (Skiverein Schöneck), 3. Diana Seidel. Männer 40 bis 46 Jahre: 1. Jörg
Becher (beide VSC Klingenthal), 2. Ronny
Schilling (Skiverein Schöneck), 3. André Seifert (SC Schöneck). Männer 47 bis 54 Jahre:
1. Alf Polster (Skiverein Schöneck), 2. Uwe
Ludwig (Limbach), 3. Gerd Jäkel (Breitenfeld).
Männer 55 bis 64 Jahre: 1. Frank Wunderlich
(Schöneck), 2. Friedrich Müller, 3. Uwe Voigtmann (beide Skiverein Schöneck). Männer ab
65 Jahre: 1. Horst Kaiser, 2. Gottfried Meinel
(beide Skiverein Schöneck).
Amelie Krause vom ASV Oelsnitz
kämpften am Wochenende in Berlin
erstmals in der Landesauswahl
Sachsen beim Bundessichtungsturnieren der Altersklasse unter 15 Jahren. John Vincent Haller belegte
beim 22. Mondeo-Cup in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm unter 28 Judoka einen hervorragenden
fünften Platz. Er startete mit einem
Sieg gegen den Deutschen Vizemeister des Vorjahres, verlor danach und
ließ mit starkem Willen in der Hoffnungsrunde fünf Siege am Stück folgen. Den Kampf um Platz 3 verlor er
gegen einen Judoka aus Halle.
Amelie Krause belegte in der
Klasse bis 53 Kilogramm beim
10. Georg-Knorr-Cup unter 20 Starterinnen den siebenten Platz. Nach
einem Freilos konnte sie ihren ersten Kampf mit vollem Punkt gewinnen. Im Viertelfinale unterlag sie
aber und musste damit wie ihr Vereinskamerad in die Hoffnungsrunde. Dort folgten zwei Siege. Im
Kampf um den Einzug ins kleine
Finale ließ sie sich von einer Fußtechnik überraschen und bezog ihre
zweite Niederlage. (volr)
TENNIS
Greiz sichert
sich den Hallentitel
PLAUEN — Mit einem 7:5-Erfolg ge-
gen den TC Falkenstein hat sich die
zweite Mannschaft des TC BlauWeiß Greiz am Samstag im Sportpark Plauen den Sieg in der 2. Kreisklasse der Hallentennis-Winterrunde gesichert. Die Falkensteiner sind
damit Zweiter. Im abschließenden
Kellerderby verwies der TC Sportpark den TC 06 Plauen nach einem
9:3-Sieg auf den letzten Platz. Der
Spielbetrieb in der 1. Kreisklasse war
bereits abgeschlossen. Meister wurde dort die erste Vertretung des TC
Blau-Weiß Greiz. (tgf)
SPORT
Dienstag, 17. März 2015
BASKETBALL
HANDBALL
2. Bundesliga Pro A
Herren, 27. Spieltag: Leverkusen - Hamburg
74:53 (37:31), Paderborn - BV Chemnitz
69:62 (34:31), Baunach - Ehingen 100:85
(52:49), Cuxhaven - Würzburg 68:95 (43:40),
Vechta - Gießen 79:72 (39:35), Gotha - Heidelberg 47:53 (22:24), Kirchheim - Essen
57:56 (26:18), Jena - Nürnberg 77:85
(30:49). 28. Spt.: Hamburg - Gotha 73:71
(39:37), Essen - Paderborn 64:53 (28:21),
Heidelberg - Vechta 95:77 (37:37), Würzburg
- Leverkusen 83:69 (35:32), Nürnberg - Baunach 82:59 (38:25), Gießen - Jena 68:61
(35:31), BV Chemnitz - Cuxhaven 83:73
(39:45), Ehingen - Kirchheim 79:69 (37:26).
1. Würzburg
28 2376:1952 52
2. Nürnberger BC
28 2379:2059 42
3. Gießen
28 2114:1945 40
4. BIG Gotha
28 2068:1907 34
5. Science City Jena 28 2347:2236 32
6. Baskets Essen
28 2070:2021 30
7. USC Heidelberg
28 2157:2221 30
8. Hamburg Towers 28 2124:2204 28
9. FC Baunach
28 2251:2210 24
10. SC Rasta Vechta
28 2047:2134 24
11. VfL Kirchheim
28 2246:2342 24
12. Paderborn
28 1968:2106 20
13. BV Chemnitz
28 2076:2226 20
14. Giants Leverkusen 28 2000:2113 18
15. Cuxhaven
28 1968:2302 18
16. Ehingen
28 2010:2223 12
2. Bundesliga
Männer: BBV Wurzen - USC Leipzig II 64:85,
BV Leipzig II - ATSV Freiberg 82:62, SG Adelsberg - BBC Ottendorf-Okrilla 68:74, Lok Dresden - Plauen Homesquad 64:74.
Frauen: BC Dresden - Chem Cats II 20:0, Leipzig Lakers - Ladybaskets Jena II 20:0, ChemCats III - TU Dresden II 77:46, Zwickau - Leipzig Eagles 99:52.
Männer, 27. Spieltag: Saarlouis - Bittenfeld
25:25 (11:12), Rimpar - Großwallstadt 18:21
(10:9), Bad Schwartau - Coburg 32:20
(10:10), Dormagen - Aue 26:16 (13:8), Emsdetten - Essen 31:27 (13:17), Eisenach Hamm-Westfalen 32:29 (26:12), NordhornLingen - Henstedt-Ulzburg 24:32 (14:14), Hildesheim - Neuhausen/Erms 32:33 (11:18).
1. DHfK Leipzig
753:627 45: 7
2. TV Bittenfeld
772:661 40:14
3. DJK Rimpar
678:628 39:15
4. ThSV Eisenach
813:715 36:18
5. ASV Hamm-Westfalen 805:749 35:19
6. TV Großwallstadt
705:657 35:19
7. HSC Coburg
739:703 34:20
8. HSG Nordhorn-Lingen 688:655 34:20
9. VfL Bad Schwartau
704:680 29:25
10. EHV Aue
696:677 28:26
11. TV Emsdetten
734:744 25:27
12. TV Neuhausen/Erms 714:677 25:29
13. HC Empor Rostock
699:748 22:30
14. SV Henstedt-Ulzburg 706:756 21:33
15. HG Saarlouis
719:774 21:33
16. Bayer Dormagen
690:763 19:35
17. TuSEM Essen
648:706 17:37
18. Eintracht Hildesheim 676:760 14:40
19. TV Hüttenberg
628:689 12:40
20. Eintracht Baunatal
616:814 5:49
Frauen, 22. Spieltag: Zwickau - Neckarsulm
33:32 (18:16), Halle-Neustadt - Rödertal
20:27 (10:14), Bensheim/A. - Travemünde
34:19 (13:8), Rosengarten-B. - Allensbach
38:28 (18:17), Beyeröhde - Dortmund 26:27
(7:15), Mainz - Nellingen 26:32 (11:19), Herrenberg - Haunstetten 29:23 (11:12).
1. Rosengarten-Buchholz 646:542 37: 7
2. Sachsen Zwickau
588:549 32:12
3. Borussia Dortmund
617:535 31:13
4. SU Neckarsulm
673:611 30:16
5. HSG Bensheim/A.
588:552 29:15
6. TV Nellingen
617:583 26:18
7. Union Halle-Neustadt 618:611 24:20
8. SG Herrenberg
547:542 21:23
559:552 19:25
9. HC Rödertal
10. TV Beyeröhde
612:624 17:27
11. FSV Mainz
577:615 16:28
12. TSV Haunstetten
512:598 15:29
13. SV Allensbach
538:640 8:36
14. TSV Travemünde
500:638 5:41
Landesliga
3. Liga Ost
2. Regionalliga
Männer: Jena II - Regnitztal 59:72 (30:35),
BC Zwickau - TTL Bamberg 88:48 (52:22), TG
Würzburg II - BV Chemnitz II 63:84 (40:48),
Stauf - Dresden Titans II 85:77 (36:44), Leipzig Eagles - Rattelsdorf 84:94 (43:49), BBC
Coburg - Rockets Gotha II 118:84 (47:39).
Oberliga
Männer: Leipzig Lakers - BC Dresden II 76:
51, Sörnewitz - Mittweida 74:77, Bautzen - BV
Chemnitz III 67:81, SG Adelsberg II - Dresden
Titans III 56:62, BC Dresden III - SSV Chemnitz
52:60.
Frauen: Leipzig Lakers - Zittau 39:35, Markkleeberg - TU Dresden III 73:36, BC Dresden II
- Plauen Homesquad 101:18.
WASSERBALL
Bundesliga
Männer: Krefeld - Potsdam 13:12, Berliln Laatzen 10:11, Weiden - Leimen/Mannh.
11:8, Plauen - Neustadt 10:8.
1. Krefeld
159: 92 19: 5
2. Plauen
135: 83 19: 5
3. Neustadt
139: 88 18: 4
4. Potsdam
160: 107 17: 5
5. Weiden
110: 125 7:17
6. Berlin
98: 115 6:16
7. Laatzen
99: 172 6:18
8. Leimen
62: 180 0:22
Frauen: Uerdingen - Waspo Hannover 19:4, HannoverV 17:5, Hamburg - Bochum 9:13.
HOCKEY
Mitteldeutsche Oberliga
Damen: Endrunde in Leuna: Chemnitz – Leuna 2:5, Osternienburg II – Jena 4:1, Dresden Leipziger SC 1:2, Meerane – Freiberg 2:3;
Chemnitz – Jena 3:1, Leuna – Osternienburg II
5:4, Spiel um Platz 3: Dresden – Meerane 1:3
n. V., Finale: Leipziger SC – Freiberg 2:5. Endstand: 1. Freiberger HTC, 2. Leipziger SC, 3.
Motor Meerane, 4. ESV Dresden, 5. TSV Leuna,
6. Osternienburger HC II, 7. Post SV Chemnitz,
8. SSC Jena.
EISHOCKEY
DEL 2
Meisterschaftsrunde: Playoff (Best of 7),
Viertelfinale: 2. Spieltag: Dresdner Eislöwen
- Bietigheim Steelers 1:2 n. V. (0:0, 0:1, 1:0)
Stand: 0:2, Starbulls Rosenheim - Pinguins
Bremerhaven 2:3 n. V. (0:0, 2:2, 0:0) 0:2, EV
Landshut - Kassel Huskies 4:1 (1:0, 0:1, 3:0)
2:0, Ravensburg Towerstars - Löwen Frankfurt
2:7 (0:2, 0:2, 2:3) 0:2.
TENNIS
Sächsische Hallenmeisterschaft
Junioren Altersklasse U 12
Jungen: 3. Dustin Schuler (TC Limbach).
Mädchen: 4. Sarah Ruppert (VTC Reichenbach).
A N ZE I G E
Frauen, 21. Spieltag: Bayreuth - BlombergLippe II 29:37 (12:22), Marienberg - MindenNord 36:21 (15:9), HC Leipzig II - Rohrsen
33:24 (18:18), Halle - Hannover-West 28:26
(13:12), Salzland - Fritzlar 26:24 (13:14),
Bad Salzuflen - Osterode-Harz 23:28 (12:16).
1. SG Kirchhof
617:469 38: 4
2. HSV Marienberg
598:501 31:11
3. Germania Fritzlar
536:445 30:12
4. HC Salzland
531:491 27:15
5. HaSpo Bayreuth
519:529 23:19
6. HSG Blomberg-Lippe II 572:548 21:19
7. HC Leipzig II
616:611 19:25
8. SC Bad Salzuflen
513:574 18:24
9. HSG Osterode-Harz
548:610 18:24
10. HSG Union Halle
489:490 17:23
11. HSG Hannover-West
594:605 17:25
12. MTV Rohrsen
493:565 13:29
13. TSV Hahlen
517:629 13:31
14. HSV Minden-Nord
536:612 9:33
Mitteldeutsche Oberliga
Männer: Werratal - Zwickauer HC 27:34, Radis - Glauchau/Meerane 32:32, Halle - GoGo
Hornets 28:23, Oebisfelde - Hermsdorf 31:34,
Burgenland - Aschersleben 38:30, Staßfurt Plauen 27:28, Spergau - Freiberg 26:44.
1. HC Glauchau/Meerane 644: 591 31: 9
2. USV Halle
657: 598 29:11
3. HC Einheit Plauen
585: 522 28:12
4. HSG Freiberg
897: 816 25:15
5. HC Burgenland
676: 637 25:15
6. SV Hermsdorf
592: 559 24:16
7. TuS Radis
612: 584 22:18
8. HV Rot-Weiß Staßfurt 652: 651 22:18
9. HSG GoGo Hornets
567: 576 19:21
10. HC Aschersleben
613: 623 17:23
11. Zwickauer HC
565: 554 16:24
12. HSG Werratal
589: 717 9:31
13. SG Spergau
605: 722 7:33
14. SV Oebisfelde
644: 748 6:34
Frauen: Markranstädt - Magdeburg 46:35,
Görlitz - Hoyerswerda 35:26, Rödertal II Sachsen Neustadt 32:26, Burgenland - HV
Chemnitz 20:23.
1. SC Markranstädt
542: 426 30: 2
2. SG HV Chemnitz
394: 364 21: 9
3. TSV Niederndodeleben 386: 371 19: 9
4. BSV Magdeburg-O.
429: 441 15:15
5. SV Koweg Görlitz
412: 391 14:16
6. HC Burgenland
417: 416 14:16
7. Thüringer HC II
361: 352 12:14
8. HC Rödertal II
427: 436 12:18
9. SC Hoyerswerda
373: 431 5:23
10. HC Neustadt-Sebnitz 278: 391 4:24
Sachsenliga
Männer: Pirna Dresden II - Delitzsch 24:29,
Radeburg - Neudorf/Döbeln 43:31, SG LVB
Leipzig II - Kamenz 27:25, Hoyerswerda - Görlitz 32:31, SV Plauen-Oberlosa - Weinböhla
33:22, Leipzig/Zwenkau - Cunewalde 26:16.
1. SV Plauen-Oberlosa
527: 421 30: 6
2. Concordia Delitzsch
500: 441 26:10
3. LHV Hoyerswerda
544: 459 25:11
4. TSV Radeburg
528: 484 25:11
5. SG LVB Leipzig II
475: 464 20:14
6. SV Koweg Görlitz
498: 491 19:17
7. HVH Kamenz
515: 515 18:18
8. SG Leipzig/Zwenkau 424: 439 17:19
9. HSG Neudorf/Döbeln 487: 536 12:24
10. HV Cunewalde
440: 493 10:24
11. Lok Pirna Dresden II 467: 556 6:30
12. HSV Weinböhla
466: 572 6:30
Frauen: Sachsen Zwickau II - Pirna/Heidenau
35:20, Waldheim - HC Leipzig III 20:30, Riesa/Oschatz - Neudorf/Döbeln 31:37, PlauenOberlosa - Schneeberg 23:22, Chemie Zwi-
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ckau - TU Dresden 30:29,
Chemnitz II 27:24.
1. Sachsen Zwickau II
2. SV Plauen-Oberlosa
3. HSG Neudorf/Döbeln
4. VfL Waldheim
5. HSG Riesa/Oschatz
6. HC Leipzig III
7. SG Pirna/Heidenau
8. SV Schneeberg
9. SV Chemie Zwickau
10. USV TU Dresden
11. SG HV Chemnitz II
12. HSV Mölkau
HSV Mölkau - HV
602: 410
526: 458
516: 479
473: 453
486: 463
418: 430
481: 490
421: 447
490: 553
370: 446
490: 565
356: 435
36: 0
27: 9
25:11
22:14
19:17
16:18
14:22
14:22
13:23
12:24
10:26
6:28
Verbandsliga
Männer, Staffel West: Zwönitz - Böhlen
29:28, Rückmarsdorf - Leipzig/Zwenkau II
23:26, Plauen-O. II - Leipzig-Mitte 24:25, EHV
Aue II - Glauchau/Meerane II 36:20, Mölkau Chemnitzer HC 23:22, Einheit Plauen II - HC
Annaberg-Buchholz 41:30.
1. Zwönitzer HSV
564: 461 34: 2
2. EHV Aue II
610: 453 30: 6
3. Glauchau/Meerane II 539: 464 30: 6
4. SG Leipzig/Zwenkau II 490: 433 24:12
5. SV Lok Leipzig-Mitte 489: 520 18:18
6. SV Plauen-Oberlosa II 467: 435 17:19
7. HSG Rückmarsdorf
506: 505 17:19
8. HC Einheit Plauen II
511: 595 13:23
9. Chemnitzer HC
463: 507 10:26
10. HSV Mölkau
486: 558 10:26
11. HV Böhlen
473: 547 8:28
12. HC Annaberg-Buchholz 450: 570 5:31
Staffel Ost: Waldheim - Radebeul 41:21,
Pulsnitz - Freiberg II 37:33, Riesa/Oschatz Görlitz II 36:30, Niederau - ESV Dresden
31:26, Zabeltitz/Großenhain - Hoyerswerda
40:18, Neugersdorf - Elbflorenz II 30:32.
1. HC Elbflorenz II
642: 457 36: 0
2. HSG Riesa/Oschatz
596: 507 31: 5
3. HSV Pulsnitz
537: 500 23:13
4. TBSV Neugersdorf
495: 500 19:17
5. Zabeltitz/Großenhain 532: 539 19:17
6. HSG Freiberg II
586: 579 17:19
7. ESV Dresden
516: 523 14:22
8. VfL Waldheim
495: 504 14:22
9. Radebeuler HV
468: 509 14:22
10. SV Koweg Görlitz II
495: 529 13:23
11. SV Niederau
480: 582 8:28
12. HF Hoyerswerda
460: 573 8:28
Frauen, Staffel West: Limbach-O. - Leipziger
SV Südwest 18:29, Wurzen - Glauchau/Meerane 19:22, Rückmarsdorf - Turbine Leipzig
31:19, Raschau-Beierfeld - Schkeuditz 23:26,
Naunhof - Markranstädt II 24:31, Burgstädt DHfK Leipzig 16:32.
1. HSG Rückmarsdorf
484: 359 36: 0
2. SC DHfK Leipzig
484: 412 32: 4
3. TSG Schkeuditz
460: 397 24:12
4. SC Markranstädt II
488: 435 22:12
5. Leipziger SV Südwest 455: 421 21:15
6. HC Glauchau/Meerane 430: 415 17:19
7. SG Lok Wurzen
397: 442 14:22
8. Turbine Leipzig
376: 406 13:23
9. SG Raschau-Beierfeld 367: 434 11:23
10. Burgstädter HC
346: 396 10:26
11. BSV Limbach-O.
292: 369 9:25
12. Victoria Naunhof
338: 431 3:31
Frauen, Staffel Ost: TSV Dresden - Meißen
19:18, Radeberg - Weinböhla 28:23, Neugersdorf - Dresden-Mitte 17:18, Görlitz II - Radebeul 31:21, Bischofswerda - Klotzsche 21:23.
1. Radeberger SV
446: 343 29: 3
2. VfB Bischofswerda
387: 314 25: 9
3. Rotation Weißenborn 422: 386 19:13
4. TSV Dresden
311: 316 19:13
5. HSV Weinböhla
330: 312 18:14
6. VfL Meißen
350: 336 17:17
7. SV Dresden Mitte
301: 314 14:18
8. SV Koweg Görlitz II
350: 372 14:18
9. SG Klotzsche
314: 365 12:22
10. TBSV Neugersdorf
317: 350 11:23
11. Radebeuler HV
264: 384 2:30
Bezirksliga
Männer: Chemnitz-Rottluff - Schneeberg
29:28, Fraureuth - Mittweida 21:22, Flöha Rodewisch 28:33, Oederan - Lengenfeld
35:30, Zwönitz II - Glauchau/M. III 28:25.
1. SV Schneeberg
581: 467 29: 5
2. TSV Mittweida
506: 451 25: 9
3. Zwönitzer HSV II
459: 424 24:10
4. EHV Aue III
465: 483 18:14
5. VfB Lengenfeld
535: 509 18:16
6. HV Oederan
489: 479 18:16
7. SSV Chemnitz-Rottluff 512: 511 17:17
8. SV Weißenborn
423: 393 16:16
9. Rodewisch
543: 575 15:19
10. HC Fraureuth
439: 437 14:20
11. Glauchau/Meerane III 433: 488 6:28
12. VfB Flöha
459: 627 2:32
Frauen: HC Fraureuth - SSV Lichtenstein
17:22, HSV Marienberg II - HC AnnabergBuchholz 34:26, HV Oederan - SG HV Chemnitz III 22:21, Zwönitzer HSV - USG Chemnitz
27:25, SV Chemie Zwickau II - SG Nickelhütte
Aue 20:26, SV Plauen-Oberlosa II - HSG Langenhessen/Crimmitschau 25:25.
1. HSV Marienberg II
557: 359 34: 0
2. SG HV Chemnitz III
494: 384 24:10
3. SSV Lichtenstein
388: 352 21:13
4. HSG Langenhessen/C. 431: 418 20:14
5. HV Oederan
357: 380 19:15
6. HC Annaberg-Buchholz 441: 414 17:17
7. Zwönitzer HSV
403: 440 15:19
8. SV Chemie Zwickau II 361: 423 15:19
9. SG Nickelhütte Aue
404: 435 13:21
10. HC Fraureuth
315: 370 13:21
11. SV Plauen-Oberlosa II 311: 390 8:26
12. USG Chemnitz
329: 426 5:29
Bezirksklasse
Männer: Beierfeld - Zschopau 29:12, Burgstädt - HSG Freiberg III 35:30, Grubenlampe II
- Werdau 27:22, Sachsenring - Schneeberg II
38:13, Oelsnitz - USG Chemnitz 29:29. Frauen: Penig - Mittweida 17:18, Claußnitz - HV
Chemnitz IV 17:17, Oberlungwitz - CPSV/Stahl
Chemnitz 19:14, Flöha - VTB Chemnitz 16:14,
Thalheim - Glauchau/Meerane II 8:15.
Oberliga Ost
Staffel A, 9. Rd.: SG Leipzig II - Rochade Magdeburg 3:5, Nickelhütte Aue II - VB Halle 5:3,
Grün-Weiss Dresden - USG Chemnitz 4,5:3,5,
Coswig - König Plauen 3,5:4,5, Aufbau Elbe
Magdeburg - TU Dresden II 5,5:2,5, Löberitz Hoyerswerda 4,5:3,5. Stand: 1. Aufbau Elbe
Magdeburg 16/41,5, 2. Plauen 14/43,5, 3.
Aue II 13/40,5, 4. TU Dresden II 12/39, 5. GW
Dresden 10/38, 6. Hoyerswerda 9/39, 7. Löberitz 9/34,5, 8. SG Leipzig II 8/34, 9. Coswig
6/32, 10. Halle 5/30, 11. Rochade Magdeburg 4/32, 12. USG Chemnitz 2/28.
Sachsenliga
Hainichen - Eiche Reichenbrand 4:4, Niesky VfB Leipzig 4:4, Ebersbach/SA.- Bannewitz
1:7, König Plauen II - SG Leipzig IV 2:6, Wilkau-Haßlau - SG Leipzig III 2,5:5,5.
1. Landesklasse
St. A: TU Dresden - Heidenau 4,5:3,5, Großröhrsdorf - Lok Dresden 4,5:3,5, Kamenz -
FUSSBALL
VOLLEYBALL
KEGELN
Bundesliga
2. Bundesliga
Bundesliga
Frauen: USV Jena – SC Freiburg 0:2, MSV
Duisburg – Bayern München 0:0, Herforder SV
– 1. FFC Frankfurt 0:5, Bayer Leverkusen –
SGS Essen 2:3, Turbine Potsdam – VfL Wolfsburg 2:0, SC Sand – TSG Hoffenheim 3:2.
1. VfL Wolfsburg
17 46: 3 42
2. Bayern München
17 43: 5 41
3. 1. FFC Frankfurt
17 60:14 40
4. Turbine Potsdam
17 47:21 40
5. SGS Essen
17 25:23 25
6. SC Freiburg
17 25:45 22
7. USV Jena
17 21:29 18
8. TSG Hoffenheim
17 20:30 18
9. Bayer Leverkusen
17 19:35 16
10. SC Sand
17 23:37 14
11. MSV Duisburg
17 10:46
9
12. Herforder SV
17 13:64
2
Regionalliga Nordost
Frauen: FFV Leipzig II – USV Jena II 0:0, BlauWeiß Beelitz – Victoria Berlin 1:4, Erzgebirge
Aue – Eintracht Leipzig-Süd 2:0, BW Hohen
Neuendorf – BSC Marzahn 2:1, Fortuna Dresden – Hallescher FC 4:0.
1. Hohen Neuendorf
12
27:11 28
2. USV Jena II
12
32: 9 27
3. Viktoria Berlin
12
25:11 21
4. Fortuna Dresden
12
23:13 19
5. Eintr. Leipzig-Süd
12
24:26 19
6. FFV Leipzig II
12
20:18 18
7. BSC Marzahn
12
17:17 16
8. FCE Aue
12
17:16 13
9. Blau-Weiß Beelitz
11
13:21
9
10. Hallescher FC
12
8:24
8
11. Neubrandenburg
11
5:45
1
A-Junioren: Chemnitzer FC – Hertha Zehlendorf 1:0, Union Berlin – Hallescher FC 5:4, SV
Babelsberg – Germ. Halberstadt 6:1, Viktoria
Berlin – FCE Aue 6:1, 1. FC Magdeburg – TeBe
Berlin 2:2, SSV Markranstädt – Energie Cottbus 0:3.
B-Junioren: SV Babelsberg – Hansa Rostock
0:1, JFV Eichsfeld – Hertha BSC II 0:2, 1. FC
Frankfurt – Rot-Weiß Erfurt 2:2, CFC – Hertha
Zehlendorf 1:3, Union Berlin – Hallescher FC
3:2, Victoria Berlin – Erzgebirge Aue 3:1, RB
Leipzig II – Energie Cottbus II 0:0.
C-Junioren: RB Leipzig – JFV Eichsfeld 8:0,
Erzgebirge Aue – Energie Cottbus 0:6, Chemnitzer FC – Carl Zeiss Jena 4:0, Rot-Weiß Erfurt
– Hertha BSC 4:5, Dynamo Dresden – Magdeburg 0:4, Borea Dresden – Hallescher FC 2:1.
Landesliga
A-Junioren: Lok Leipzig – SV Liebertwolkwitz
6:1, FC Eilenburg – SG Weixdorf 4:1, Oberlausitz Neugersdorf – Dresden Striesen 0:1, Dresden Süd-West – Concordia Schneeberg 0:3,
Budissa Bautzen – Hohenstein-E. 2:4.
B-Junioren: FC Eilenburg – SG Weixdorf 1:1,
VFC Plauen – Hohenstein-E. 2:5, SSV Markranstädt – Dresden Süd-West 1:1, Lok Leipzig – FC
Grimma 2:0, Borea Dresden – Dynamo Dresden II 1:2, Dresden Striesen – Fort. Chemnitz
2:2, FSV Zwickau – VfB Auerbach 1:1.
C-Junioren: VFC Plauen – Dynamo Dresden II
4:0, Hohenstein-E. – RB Leipzig II 1:5, Dresden
Striesen – FC Eilenburg 1:2, Fort. Chemnitz –
FC Grimma 2:1, Pirna-Copitz – Lok Leipzig 1:0,
SSV Markranstädt – Budissa Bautzen 0:2,
Chemnitzer FC II – FSV Zwickau 4:0.
D-Junioren: FSV Zwickau – RB Leipzig 2:6,
Stahl Riesa – Erzgebirge Aue 3:1, Dynamo
Dresden – VFC Plauen 1:2, Bautzen – Chemnitzer FC 1:4, Borea Dresden – Lok Leipzig 0:1.
Landesklasse
Frauen, St. Süd/West: Schreiersgrün – Aue II
0:0, Reichenbacher FC – SG Jößnitz 6:1.
A-Junioren, Mitte: Limbach-O. – Großenhainer FV 1:4, Hainsberger SV – Mittweida
5:3, Canitz – BSC Freiberg 1:7, Döbelner SC –
TSV Flöha 3:2; West: Großrückerswalde –
Fort. Chemnitz 3:6, Lok Zwickau – Meeraner
SV 6:1, Wacker Plauen – VfB Annaberg 1:2,
Oelsnitz – Reichenbach 6:0, SpG Glauchau – Ifa
Chemnitz 4:7.
B-Junioren, Mitte: Ifa Chemnitz – Großenhainer FV 8:2, Germ. Mittweida – Hainsberger
SV 4:0, Lok Chemnitz – Dresden-Löbtau 1:2,
BSC Freiberg – Motor Wilsdruff 6:0. West:
Steinpleis-Werdau – VfB Annaberg 2:0, Concordia Schneeberg – Lok Zwickau 6:0, Motor
Marienberg – Wacker Plauen 0:2, Meeraner SV
– FSV Zwönitz 3:4, Handwerk Rabenstein –
SpG Glauchau 1:1.
C-Junioren, Mitte: Wilsdruff – Lok Chemnitz
2:2, Mittweida – Dresden Süd-West 1:0, Königshain-Wiederau – Lommatzsch 1:0; West:
VfB Auerbach – Wilkau-Haßlau 1:1, Ifa Chemnitz – Krumhermersdorf 3:1, Schneeberg – Rabenstein 1:4, VfB Annaberg – Empor Glauchau
0:3, Oberlungwitz – Reichenbach 1:1.
D-Junioren, Mitte: Großenhain – Mittweida
2:0, Langenau – Elster-Röder 8:2, Pirna-C. –
Ifa Chemnitz 5:1, Döbeln – VfB Chemnitz 4:1;
West: CFC – FSV Zwickau 5:0, Wacker Plauen –
Gersdorf 2:2, Annaberg – Stollberg 1:4, Hohenstein-E. – Motor Marienberg 2:0, Reichenbach – Plauen 3:3, Auerbach – Aue 5:2.
RADSPORT
Tirreno-Adriatico
6. Etappe, Rieti - Porto Sant’Elpidio (210
km): 1. Sagan (Slowakei) - Tinkoff-Saxo
5:04:13 h; 2. Ciolek (Pulheim) - MTN Qhubeka; 3. Debusschere (Belgien) - Lotto Soudal; 4.
Nielsen (Dänemark) - Orica GreenEdge; 5. Richeze (Argentinien) - Lampre-Merida; 6. Boasson Hagen (Norwegen) - MTN Qhubeka; ...25.
Marcus Burghardt (Zschopau) - BMC Racing
Team alle gleiche Zeit.
GEWICHTHEBEN
SCHACH
Dresden-Leuben 3,5:4,5, Riesa - Coswig II
2,5:5,5, Ifa Chemnitz - Niederwiesa 4:4. St. B:
Zwickau - Grün-Weiß Leipzig 4,5:3,5, Turm
Leipzig - Fortuna Leipzig 3:5, CSC Aufbau
Chemnitz - Leipzig SO 4,5:3,5, USG Chemnitz
II - Engelsdorf 1:7, Siebenlehn - Wilkau-Haßlau II 1:7.
2. Landesklasse
St. C: Wilkau-Haßlau III - Reichenbrand II
3,5:4,5, Annaberg-B. - Glauchau 4:4, Blumenau -Crimmitschau 4:4, Nickelhütte Aue III Stollberg 4,5:3,5, Glauchau - VSC Plauen 4:4.
Bezirksliga
St. A: Markneukirchen - Schwarzenberg-R.
3,5:4,5, Ifa Chemnitz II - Waldkirchen 4,5:3,5,
Bernsbach - König Plauen IV 4,5:3,5, Klingenthal - Neukirchen II 3,5:4,5, Cranzahl - Reichenbach 2:6. B: Mittweida - Aufbau Chemnitz II 4:4, Neukirchen - Niederwiesa II 5:3,
Freiberg - Hohndorf 7:1, USG Chemnitz III Burgstädt 7:1, Ehrenfriedersdorf - Döbeln 6:2.
Freie Presse
Ostdeutsche Meisterschaft
in Sangerhausen (Reißen, Stoßen, athletischer Vierkampf): Jahrgang 2000 leicht: 2.
Robin Schönherr (Chemnitzer AC), 3. Tom Elsner, 7. Toni Horn. Schwer: 7. Niclas Stephan,
8. Sören Teichert (alle Atlas Plauen).
Jg. 2001: leicht: 6. Jordan Bolz; schwer: 2.
Nikita Drechsel, 5. Franz Siebrecht. Jg. 2002:
1. Richard Schönherr (alle Chemnitz), 2. Tim
Seifert (TSG Rodewisch).
Jg. 2003: 1. Benjamin Weißbeck ( Chemnitz),
2. Victor Bursee (Plauen).
Jg. 2004: 1. Martin Kohlisch (Chemnitz), 2.
Dennis Schneider (Rodewisch).
Weiblich: Jg. 2001: 1. Josefine Stoye, 2. Kimberly Kaufhold (beide Chemnitz), 8. Milena
Schneider. Jg. 2002: 4. Michelle Hartenberger
(beide Rodewisch). Jg. 2003: 2. Marleen Barthel (Plauen).
Mannschaftswertung: 1. Chemnitzer AC
2304,66 Punkte; 2. Eibau 2210,68; 3. Sangerhausen 2055,87; 4. Atlas Plauen 1977,71.
Frauen: Stuttgart II - Straubing 0:3, Vilsbiburg
II - Engelsdorf 3:2, Grimma - Sonthofen 2:3,
Chemnitz - Lohhof 1:3, VCO Dresden - Erfurt
1:3, Erfurt - Holz 3:0, VCO Dresden - Lohhof
2:3, Bad Soden - Offenburg 0:3.
1. FTSV Straubing
21
63:10 61
2. Sonthofen
20
54:27 45
3. SV Lohhof
21
50:28 45
4. Vilsbiburg II
21
49:32 42
5. VV Grimma
21
44:42 32
6. SWE Erfurt
21
37:41 29
7. TV Holz
21
30:43 27
8. VCO Dresden
22
39:48 27
9. MTV Stuttgart II
20
31:41 25
10. VC Offenburg
21
33:46 23
11. TG Bad Soden
21
33:48 21
12. Lok Engelsdorf
21
29:55 18
13. Volleys Chemnitz
21
27:58 13
3. Liga Ost
Männer: Neumarkt - TSV Zschopau 1:3, Friedberg - Freising 1:3, Gotha - Hammelburg 1:3,
TSV Niederviehbach - MTV München 3:2, TSV
Mühldorf - VGF Marktredwitz 3:0.
Regionalliga Ost
Männer: Reudnitz - TU Dresden 2:3, L.E. Volleys II - Markkleeberg 3:0, Ohrdruf - SV Chemnitz-Harthau 1:3, VSV Oelsnitz - Altenburg
0:3, VSV Jena - VC Dresden II 1:3. Frauen:
Chemnitzer PSV II - TSV Leipzig 3:1, SWE Volley Team II - Meiningen 3:1, L.E. Volleys - Weimar 0:3, Olympia Dresden II - Borna 3:2, Gotha - JV Thüringen 1:3, SSV Lichtenstein Dresdner SC II 2:3.
Sachsenliga
Frauen: Dippoldiswalde - Lichtenstein II 1:3, Mickten 1:3.
Sachsenpokal: Finale, Männer: TSV Leipzig SV Schneeberg 3:1. Frauen: Dresdner SSV II Engelsdorf II 3:1
Sachsenklasse West
Frauen: Volkmarsdorf - VSV Oelsnitz 3:0, Burgstädt 3:2 Mauersberg - Adelsberg 2:3, Lok NO Leipzig 2:3 Rackwitz - VV Grimma II
2:3, - Reudnitz 1:3.
Bezirksliga
Männer: Mauersberg - Hormersdorf 2:3, Röhrsdorf 3:1. Frauen: 1. VV Freiberg - SV
Textima Süd 3:2, - ESV Nassau 3:2.
BILLARD KARAMBOLE
Oberliga
SV Pirna - SG Meerane 8:8, TSV Leipzig - SV
Dresden 6:10, Chemnitzer BC- Meerane II
12:4, SG Meerane III - SC Reichenbach 8:8.
Abschlussstand: 1.SG Meerane 7,78, 2. SV
Pirna 6,04, 3. SV Dresden 6,74, 4. TSV Leipzig
4,12, 5. Chemnitzer BC 4,04, 6. SG Meerane II
5,40, 7. SG Meerane III 3,38, 8. SC Reichenbach 3,21.
TISCHTENNIS
3. Bundesliga
Damen: ESV Weil - Saarlouis-Fraulautern 3:6.
Regionalliga Süd
Herren: DJK Effeltrich - Leutzscher Füchse 9:6,
TB Regenstauf - Leutzscher Füchse 9:7.
Damen: TSV Schwabhausen III - Wombach
6:8, Lok Zwickau - DJK Kolbermoor II 2:8,
Schott Jena - Leutzscher Füchse II 7:7, TTC
Birkland - Viktoria Wombach 6:8.
Oberliga Mitte
Herren: Schott Jena II - Post Zeulenroda 9:6.
Damen: Schwarza II - Börde Magdeburg 5:8.
Sachsenliga
Herren: SG Lückersdorf-Gelenau - Lok Zwickau 8:8, MSV Bautzen - Lok Zwickau 8:8, Elbe
Dresden - TSV Radeburg 7:9.
Damen: Elbe Dresden II - TTC Neukirch 8:5.
Landesliga
Herren: Leutzscher Füchse III - TSV Penig 8:8,
Leutzscher Füchse II - TSV Pobershau 13:2,
MT Wilkau-Haßlau - VfB Lengenfeld 6:9, Fortuna Grumbach - TTC Annaberg 4:11, SR Hohenstein-E. II - TTC Großpösna 12:3.
Damen: TTV Hohndorf II - SV Hirschstein 8:5.
1. Bezirksliga
Herren/Chemnitz: Muldenhammer - Schwarzenberg II 8:8, Germania Werdau - Lugau
12:3, Rapid Chemnitz - Hohenstein-E. III 5:10,
Vielau - Lok Zwickau II 5:10. Dresden: Wilsdruff - Burgstädt II 13:2, Falkenau - Oederan
4:11, Burgstädt II - Oederan 11:4, Falkenau Elbe Dresden III 9:7.
Bezirksliga Damen/Chemnitz: SV Adorf TTC Annaberg 14:0, TTV Amtsberg - Rapid
Chemnitz IV 4:10, SpVgg Heinsdorfergrund TTV Hohndorf III 5:9, Tanne Thalheim - Handwerk Tannenberg 2:12. Dresden: Saxonia
Freiberg - SSV Heidenau 5:9, Saxonia Freiberg
- BW Hagenwerder 10:4
2. Bezirksliga Herren/Chemnitz, Staffel
Ost: Grünstädtel - Niederwiesa 10:5, Marienberg - Post Chemnitz 5:10, Stollberg - Gornsdorf II 9:7, Amtsberg - Geyersdorf 9:6, Großrückerswalde - Germania Chemnitz 12:3.
West: Ellefeld - Syrau 10:5, Lengenfeld II Schnarrtanne 6:9, Gersdorf - Treuen 6:9, Post
Plauen - Remse 7:9, Reichenbach - Ortmannsdorf 10:5. Dresden, Staffel 1: TTV Dresden III
- BSC Freiberg II 5:10, TTV Dresden III - Eppendorf 9:6, Mulda - Hellerau-Klotzsche 0:15.
Staffel 2: Hartmannsdorf - HSG Mittweida
1:14, Turbine Frankenberg - Radeburg III 9:7.
Deutsche Meisterschaft
Schüler, Doppel: 3. Koschmieder/Oehme (SR
Hohenstein-E. /Döbelner SV).
Mitteldeutsche Meisterschaft
Seniorinnen 40: Doppel: 3. Hahn/Freyer
(Aufbau Chemnitz) und Pierschel/Radloff (TSV
Falkenau/Dresden).
Senioren 50: 1. Lukaschek (TTV Schwarzenberg), 3. Polheim (ABS Aue). Doppel: 3. Lukaschek/Polheim. Mixed: 1. Fließbach/Polheim
(Colditz/Aue).
Seniorinnen 50: 3. Büchler (Lok Zwickau).
Doppel: 1. Büchler/Wendt (Zwickau/Dresden).
Senioren 60: 1. Staskiewicz, 3. Wingeyer (beide TTV Hohndorf). Doppel: 1. Meyer/Wingeyer (Rackwitz/Hohndorf), 3. Staskiewicz/Martin (Hohndorf/Brandis). Mixed: 1. Dietterle/Wingeyer
(Dresden/Hohndorf),
3.
Krenz/Staskiewicz (Rabenstein/Hohndorf).
Senioren 65: 3. Ponikau (Hohndorf). Doppel:
3. Burkert/Ponikau (Falkenau/Hohndorf).
Senioren 70: 3. Büttner (TTV Hohndorf).
Doppel: 1. Büttner/Graul (Hohndorf/Borsdorf). Mixed: 1. Kermer/Schmidt (Dresden/BSC Freiberg).
Senioren 75: 3. Schubert (TuS Ebersdorf) und
Goldschadt (SR Hohenstein-E.). Doppel: 3.
Schubert/Goldschadt.
Classic 100 Frauen: Welzow - Lauterbach
2467:2381,
Brand-Erbisdorf
Auma
2612:2525, Cranzahl - Riesa 2739:2667, Erfurt - Mickten Dresden 2426:2643, Hagenwerder - Seelow 2548:2515.
1. BW Lauterbach
44.510
22:14
2. Sportclub Riesa
43.395
22:14
3. KSV BW Cranzahl
44.895
22:14
4. SSV Brand-E.
44.200
22:14
5. SV BW Auma
44.612
18:18
6. SV Mickten Dresden 43.617
20:16
7. KSV Welzow
42.725
18:18
8. BSG Fiskus Erfurt 43.739
14:22
9. ISG Hagenwerder
43.636
14:22
10. KSC Seelow
42.604
8:28
120 Männer: Lorsch - Zwickau 6:2, Schwabsberg - Bamberg 6:2, Staffelstein - Zerbst
1,5:6,5, Amberg - Straubing 1:7, Peiting Lonsee 7:1.
Abschlusstabelle:
1. SKV RW Zerbst
34:2 118,5
2. KC Schwabsberg
26:10
88,0
3. SKC Bamberg
25:11
96,0
4. SKC Lorsch
23:13
79,0
5. KC Staffelstein
19:17
77,5
6. Aufw. Straubing
18:18
71,0
7. FEB Amberg
18:18
70,0
8. TSV Zwickau
8:28
52,0
9. SKC BW Peiting
8:28
46,0
10. EKC Lonsee
1:35
22,0
Absteiger: Peiting, Lonsee
2. Bundesliga NO
120 Frauen: Bautzen - Schafstädt 5:3, Dresden - Schönebeck 3:5, Kleeblatt Berlin -Sandersdorf 5:3, Bennewitz - Holzweißig 5:3,
Freiberg - Sangerhausen 7:1.
1. MSV Bautzen
80,0
25:11
2. SV Schafstädt
83,0
24:12
3. SKC Kleeblatt Berlin 81,5
23:13
4. ATSV Freiberg
61,0
17:19
5. VfB Sangerhausen
65,0
16:20
6. Holzweißiger SV
62,5
16:20
7. KSV Bennewitz
60,0
16:20
8. Union Sandersdorf
64,5
15:21
9. Schönebecker SV
62,5
14:22
10. Dresdner SV
60,0
14:22
120 Männer: SKV RW Zerbst II - Roßlau 8:0,
Leitzkau - Mehltheuer 8:0, SV Leipzig - Auma
6:2, Senftenberg - Schönebeck 7:1, Rudolstadt - Freiberg 6:2, spielfrei - Elsterwerda,
1. SKV RW Zerbst II
36: 4
117,5
2. ATSV Freiberg
30:10 110 ,0
3. ESV Lok Rudolstadt 28:12
97,0
4. SV Leipzig
26:14
90,0
5. TuS Leitzkau
22:18
80,5
6. SV Senftenberg
17:23
74,5
7. Lok Elsterwerda
16:24
73,0
8. SG GW Mehltheuer
16:24
69,0
9. Blau Weiß Auma
15:25
70,0
10. Schönebeck
14:26
61,0
11. ESV Roßlau
0:40
37,5
Aufstiegsrelegation: Freiberg; Absteiger:
Schönebeck, Roßlau; evtl. Absteiger: Auma
Verbandsliga
Männer 120: Treuen - SKV Auerbach 6:2,
ATSV Freiberg II - Taucha 8:0, Bautzen - CSV
Siegmar 1:7, TSV Zwickau II – Sprotta 5:3. Abschlussstand: 1. TSV Zwickau II 22:10/74,5
Aufstiegsrelegation, 2. Siegmar 21:11/81, 3.
Auerbach 21:11/70, 4. ATSV Freiberg II
20:12/81, 5. Mickten Dresden 18:14/69,5, 6.
Taucha 18:14/68, 7. Treuen 11:21/46, 8.
Bautzen 9:23/49, 9. Sprotta 4:28/37.
Männer 200: Nerchau - Fraureuth
5547:5355, Radeberg - Deutzen 5267:5258,
Radebeul - Großschirma 5334:5157, Döbeln Turbine Dresden 5388:5134. Abschlussstand: 1. Radeberger SV 20:12/84.267 Aufstiegsrelegation, 2. Döbeln 19:13/ 84.702, 3.
Turbine Dresden 16:16/84.276, 4. Radebeul
16:16/84.426, 5. Deutzen 16:16/ 84.235, 6.
Nerchau 15:17/85.683, 7. Fraureuth 14:18/
83.270, 8. Großschweidnitz 14:18/83.892, 9.
Großschirma 14:18/ 84.588.
2. Verbandsliga
Männer 120: Bennewitz - Neukieritzsch 6:2,
Krumhermersdorf - Seelingstädt 7:1, Hoyerswerda - Königsbrück 6:2. Abschlussstand: 1.
Bennewitz 30:10/93,5 Aufsteiger, 2. Seelingstädt 25:15/96, 3. Krumhermersdorf 21:19/
82,5, 4. Königsbrück 20:20/89,5, 5. Neukieritzsch 15:25/68, 6. Hoyerswerda 9:31/50,5.
Männer 200: Dresden-N. - Ottendorf-O.
5195:5263, Oschatz - Thonberg 5008:4948,
Eska Chemnitz - Flöha 5485:5558, Nossen Cranzahl 4952:4999, USC Leipzig - Chemie
Leipzig 5286:5201. Abschlussstand: 1. Cranzahl 36:0/98.311 Aufsteiger, 2. OttendorfOkrilla 28:8/96.160, 3. USC Leipzig 22:14/
94.891, 4. Dresden-N. 20:16/89.264, 5. Eska
Chemnitz 16:20/96.642, 6. Chemie Leipzig
14:22/93.791, 7. Thonberg 14:22/ 88.270,
8. Nossen 14:22/91.274, 9. Oschatz
10:26/91.453, 10. Flöha 6:30/92.297 Abst.
BADMINTON
Südostdeutsche Einzelmeisterschaft
U 22: Herrendoppel: 3. Georg Rötzer/Alexander Schröder (BV Marienberg/TSV Dresden).
Mixed: 3. Lukas Burger/Nathalie Seidel (BC
Offenburg/Marienberg).
0 35: Damen: 2. Susann Klötzer (TSV Niederwürschnitz). Doppel: 1. Klötzer/Candida
Pretzsch (Niederwürschnitz/DHfK Leipzig).
Herrendoppel: 2. Andreas Pischel/Björn Wippich (Niederwürschnitz/Robur Zittau). Mixed:
3. Pischel/Klötzer. 0 40: Damen: 3. Janine
Scheithauer (Niederwürschnitz). Doppel: 2.
Scheithauer/Gundel
Hinke
(Niederwürschnitz/Robur Zittau). 0 50: Herren: 3. Lutz
Stegert (SG Meerane). Doppel: 3. Stegert/Steffen Walther (Meerane/ Robur Zittau).
Mixed: 2. Steffen Langkabel/Birgit Uhlig (Hoyerswerda/ATSV Freiberg), 3. Stegert/Astrid
Binnemann (Meerane/DHfK Leipzig). 0 55:
Herren: 1. Wolfgang Pasler (Niederwürschnitz). Doppel: 2. Pasler/Andreas Benz (Niederwürschnitz/Radebeuler BV), 3. Frank Dietel/Klaus Wolfram (Röhrsdorf/Zauckerode).
Damendoppel: 2. Heidi Degen/Gabriele Berge
(Empor-West Zwickau/TH Leipzig). Mixed:
2. Dietel/Ute Brandt (Röhrsdorf/Niederw.), 3.
Pasler/Marlies Kiefer (Niederwürschnitz/Markranst.), 3. Benz/Elke Rost (Radebeul/Niederwürschnitz). 0 60: Herren: 3. Klaus-Dieter
Welzel (FCE Aue). Doppel: 3. Welzel/Herbert
Wedekind (Aue/TSV Stein). Damen: 2. Heidi
Degen (Zwickau). Mixed: 3. Joachim Kneißner/Degen (Großschönau/Zwickau). 0 75:
Herren: 1. Walter Kapferer (Meerane). Doppel: 1. Kapferer/P. Uhlig (Meerane/Radebeul).
Regionalranglistenturnier: Herren: 1. Eric
Edelbauer (SG Meerane), 2. Pit Hofmann (TSV
Niederwürschnitz), 3. Robert Helbig (BC Stollberg-Niederdorf), 3. Mario Pflügel (SG Meerane). Damen: 1. Dominique Els (Meerane), 2.
Franziska Schäfer, 3. Judith Marschner (beide
Niederwürschnitz).
SPORT
Freie Presse
NACHRICHTEN
FUSSBALL
RB Leipzig feiert
klaren Heimsieg
LEIPZIG — Fußball-Zweitligist
RB
Leipzig hat Fortuna Düsseldorf
wohl die letzte Hoffnung auf die
Bundesliga-Rückkehr genommen
und die eigene Minimalchance auf
den Durchmarsch gewahrt. Die Elf
von Interimstrainer Achim Beierlorzer gewann gestern in der 2. Fußball-Bundesliga gegen die Fortuna
mit 3:1 (2:0). Die Führung vor 17.087
Zuschauern erzielte Rodnei (7.),
Kimmich (28.) erhöhte. Den zwischenzeitlichen Anschluss markierte Pohjanpalo (59.). Poulsen (71.) traf
zum 3:1-Endstand. (dpa)
RADSPORT
Ciolek verpasst
Tagessieg knapp
PORTO SANT’ELPIDIO — Der frühere
Mailand-San-Remo-Sieger Gerald
Ciolek hat bei der italienischen
Fernfahrt Tirreno-Adriatico den
Tagessieg auf der sechsten Etappe
knapp verpasst. Der Kölner Radprofi
musste sich gestern nach 210 Kilometern von Rieti nach Porto Sant’Elpidio nur dem Slowaken Peter Sagan
geschlagen geben. Platz drei belegte
der Belgier Jens Debusschere. (dpa)
WASSERBALL
Plauen gewinnt
gegen Tabellenführer
Leverkusen hofft auf „Kracher“
Endlich einmal aus dem
Schatten von Bayern
München heraustreten:
Der Fußball-Bundesligist
will gegen Atlético Madrid
erstmals seit 2002 ins Viertelfinale der Champions
League einziehen.
Leverkusen will
endlich mal wieder richtig für Furore sorgen. „Es fehlt mal ein Kracher,
den man uns nicht zutraut“, sagte
Vereinschef Michael Schade vor
dem Achtelfinal-Rückspiel der
Champions League heute (20.45
Uhr/Sky) bei Atlético Madrid. Der
erste Viertelfinaleinzug nach 13 Jahren „wäre ein solcher positiver Ausreißer“, bei dem keiner den Bundesliga-Werksclub auf der Rechnung
hätte. „Das wäre ein Traum.“
Nach den Achtelfinal-Knockouts
2005, 2012 und 2014 stehen die
Chancen auf ein Weiterkommen
gegen den spanischen Fußball-Meister und Champions-League-Finalisten des Vorjahres, der zuletzt gegen
Espanyol Barcelona nur zu einem
0:0 kam, nicht schlecht. Im Hinspiel
gelang ein 1:0, das den Auftakt zu
einem Bayer-Erfolgslauf mit fünf
Pflichtspielsiegen und 11:0 Toren
bildete.
HANDBALL
Marienberg klettert
auf Rang zwei
MARIENBERG — Die Handballerinnen
des HSV Marienberg feierten in der
3. Liga Ost einen 36:21 (15:9)-Heimsieg gegen den HSV Minden-Nord
und verbesserten sich auf Rang zwei
der Tabelle. Anders als beim 33:33
im ersten Saisonduell gab der HSV
auf einen schwachen Start (3:5) diesmal die passende Antwort. Schon
zur Halbzeit waren die Weichen auf
Sieg gestellt. „Nach 25 Minuten haben wir uns stabilisiert. Die zweite
Halbzeit war furios“, meinte Trainer
Robert Flämmich, der sich auch mit
den nur 21 Gegentoren zufrieden
zeigte. Marienberg kam dabei trotz
intensiver Abwehrarbeit ohne
Zwei-Minuten-Strafe aus. (anr)
Roger Schmidt Bayer-Trainer
„Das gibt uns ein sehr gutes Gefühl.
Deshalb können wir in Madrid mit
viel Selbstvertrauen spielen“, sagte
Mittelfeldlenker Hakan Calhanoglu, dem das Siegtor im Heimspiel gelungen war. „Ich denke, dass wir
auch auswärts gute Karten haben.“
So sieht es auch Stürmer Josip
Drmic, dem zuletzt beim 4:0 gegen
CRIMMITSCHAU — Die
Leverkusens Hakan Calhanoglu (links) und Madrids Tiago im Kampf um den Ball. Am Abend treffen die beiden in der
FOTO: FEDERICO GAMBARINI/DPA
Champions League erneut aufeinander.
den VfB Stuttgart ein Doppelpack
gelang. „Im Hinspiel haben wir es
sensationell hinbekommen“, meinte er. „Das 1:0 ist ein Vorteil für uns.
Wenn wir in Madrid noch ein Tor
schießen, dann viel Spaß Madrid!“
Für Kapitän Simon Rolfes ist die
neue Stabilität in der Abwehr ein
Schlüssel zum Erfolg bei den „Rojiblancos“: „Dass wir so oft zu Null
gespielt haben, kann ein Pfund werden. Doch wir müssen hellwach
sein, weil es noch ein schwerer Gang
wird.“ Wie man in Spanien gewinnen kann, zeigten sechs Tage zuvor
die Schalker bei Real Madrid (4:3).
„Die haben das gut gemacht. Wenn
wir auch in Madrid gewinnen, dann
ist Schalke ein Vorbild für uns“, sagte Rolfes. „Ein Sieg wäre super.“ Ein
Remis würde zum Viertelfinaleinzug schon reichen.
Bayer-Cheftrainer Roger Schmidt
warnt allerdings vor Übermut. „Wir
haben noch gar nichts erreicht, nur
ein Endspiel in Madrid und sind weiter Außenseiter“, sagte er. Im Estadio
Vicente Calderon erwartet er ein
ganz anderes Auftreten der Spanier,
die sich nach dem 0:1 nicht verschanzen können wie in Leverkusen: „Bei uns hat Atlético ergebnisorientierten Fußball gespielt. Nun
können sie die Zeit nicht einfach
runterlaufen lassen, sondern müssen kommen.“
Um im Champions-League-Geschäft zu bleiben – das Viertelfinale
bringt weitere rund fünf Millionen
Euro ein –, muss das Team nach Ansicht von Schade ein „großes Spiel
abliefern“. Er erwartet, dass die Madrilenen mit Tricks um das Weiterkommen kämpfen werden: „Sie werden kratzen, beißen, treten, provozieren. Es wird für uns unglaublich
schwer.“ (dpa)
CHAMPIONS LEAGUE Achtelfinale, Rückspiele, heute, 20.45 Uhr: Atlético Madrid - Leverkusen (Hinspiel: 0:1, Sky live), AS Monaco FC Arsenal (3:1). Morgen, 20.45: FC Barcelona
- Manchester City (2:1), Borussia Dortmund Juventus Turin (1:2, ZDF und Sky live).
FCE erhöht Zweitliga-Etat auf 12 Millionen Euro
Fußball: Klubs der ersten und zweiten Bundesliga reichen Lizenzierungsunterlagen fristgerecht bei der DFL ein
FRANKFURT/MAIN — Sämtliche Vereine und Kapitalgesellschaften des
Ligaverbandes haben ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren
der Bundesliga und 2. Bundesliga
fristgerecht bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eingereicht. Die Frist
zur Abgabe endete am gestrigen
Montag um 15.30 Uhr.
Auch der akut abstiegsbedrohte
Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat
die Unterlagen per Kurier nach
Frankfurt/Main geschickt. Die Veilchen planen bei einem Klassener-
halt in der kommenden Zweitligasaison mit einem Etat in Höhe von
12 Millionen Euro. Das wäre ein Anstieg von 800.000 Euro im Vergleich
zum laufenden Finanzrahmen.
Wie der FCE gestern mitteilte,
wurden fristgerecht auch die Unterlagen an den Deutschen FußballBund (DFB) übermittelt, der für die
3. Liga verantwortlich ist. Sollten die
Veilchen, derzeit Tabellenletzter, absteigen, stünden 6,5 Millionen Euro
zur Verfügung. Die Auer Etat-Zahlen
gelten jeweils für den gesamten Ver-
ein mit allen Abteilungen, wobei
der Großteil auf den Fußball entfällt.
In den vergangenen Wochen war
FCE-Urgestein und Vorstandsmitglied Lothar Schmiedel fast rund
um die Uhr ehrenamtlich damit
beschäftigt, die Lizenzunterlagen
für die Spielzeit 2015/16 zu erstellen.
„Natürlich hoffen wir alle, dass der
Antrag für die dritte Liga nur Formsache ist und unser Verein ein Zweitligist bleibt“, sagte der 72 Jahre alte
Schmiedel, der für Aue über 250
Pflichtspiele bestritt und über viele
Jahre die Geschäftsstelle leitete. Die
Erstentscheidungen der DFL werden den Clubs in der zweiten AprilHälfte zugestellt. Insgesamt elf
Drittligavereine gaben ihre Lizenzierungsunterlagen für die zweite
Liga ab, teilte die DFL außerdem mit.
Im Sinne eines integren und
fairen Wettbewerbs überprüft die
DFL neben der wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit auch infrastrukturelle, rechtliche, personell-administrative, medientechnische und
sportliche Kriterien. (dpa/fp)
Eispiraten
Crimmitschau bangen im Abstiegskampf um den Einsatz von Torjäger
Jamie MacQueen. Der 26-jährige
Kanadier handelte sich vorgestern
Abend eine Spieldauerstrafe wegen
Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich ein. Von der strittigen
Szene gibt es kein Videomaterial.
Trotzdem muss nun der Disziplinarausschuss der Deutschen Eishockey
Liga 2 (DEL 2) entscheiden, ob MacQueen eine Sperre aufgebrummt
wird. Das mit Spannung erwartete
Urteil lag bis gestern Abend noch
nicht vor. „Wir hoffen, dass es keine
Sperre gibt. Trotzdem haben wir verschiedene Optionen im Kopf“, sagte
Trainer Chris Lee. Für sein Team
steht heute (ab 20 Uhr) im Kunsteisstadion im Sahnpark das wichtige
dritte Spiel in der Play-down-Serie
gegen die Heilbronner Falken auf
dem Programm. „Freie Presse“ erklärt die personellen Varianten:
Die Verteidiger rotieren: Kevin
Neumüller und André Schietzold
fallen mit Schulterverletzungen
aus. Deshalb stehen nur noch fünf
etatmäßige Abwehrspieler zur Verfügung. Bei der 2:6-Niederlage am
Sonntag in Heilbronn rückte Stürmer Dominic Walsh in die Defensive. „Er ist als gelernter Angreifer natürlich nicht fehlerfrei“, sagt Lee, der
Dominic Walsh wahrscheinlich
wieder in der Offensive zum Einsatz
bringen und dafür die restlichen
fünf Abwehrspieler rotieren lassen
wird. Das stellt vor allem für Jakub
Körner, der lange verletzt war, eine
enorme Belastung dar.
Walsh stürmt in Parade-Reihe:
Bei einer Sperre von MacQueen, der
bisher 31 Treffer erzielt hat und zu
den wenigen Linksschützen im
Team gehört, ist der Top-Sturm der
Westsachsen gesprengt. Dann müssen Eric Lampe und Alexander Hutchings einen neuen Sturmpartner
bekommen. Die besten Karten auf
den Platz in der Parade-Reihe hat
Walsh. Im Powerplay kann Matthias
Forster den Platz von MacQueen als
Spielgestalter an der blauen Linie
einnehmen.
Gollenbeck erhält Chance: Erster Anwärter für den freien Platz im
dritten Sturm ist Erik Gollenbeck.
Der 19-Jährige wird – bei einer Sperre von MacQueen – im dritten Block
an der Seite von Matthias Forster
und Daniel Bucheli stürmen. Damit
steht Gollenbeck vor der Feuertaufe
in seiner jungen Profikarriere. Die
Möglichkeit, durch eine komplette
Umstellung der Sturmreihe neue
Akzente zu setzen, schloss Lee aus.
Ibrahimovic-Ausraster erzürnt die Grande Nation
FUSSBALL
Der Schwede sorgt wieder
einmal für negative Schlagzeilen. In einer Schimpfkanonade bezeichnete der
Fußball-Profi Frankreich
als „Scheiß-Land“. Die
Grande Nation ist empört.
Auer Frauenelf
startet mit Heimsieg
AUE — Die Frauenelf des FCE Aue hat
das erste Spiel der Fußball-Regionalliga 2015, das auf dem Kunstrasenplatz im Lößnitztal ausgetragen
wurde, gegen Eintracht Leipzig-Süd
mit 2:0 (2:0) gewonnen. „Es war eine
geschlossene Mannschaftsleistung
mit teilweise sehenswerten Aktionen“, resümierte Trainerin Sandra
Eckelmann zufrieden über die gelungene Revanche nach der 3:4-Niederlage im Hinspiel. Die Treffer erzielten Anna Eifler (15.) und Tina
Liebold. Nach den Chancenanteilen
hätte das Ergebnis sogar noch höher
ausfallen können. (mm)
AUE: Nestler - Buchmann, Zimmermann, Graf
- Liebold, Martin - Auerswald (85. Anger),
Stiehl - Barloschky (63. Dehne) - Eifler (79.
Fink), Zamzow.
VON HOLGER FRENZEL
MADRID — Bayer
„Wir sind weiter
Außenseiter.“
Eispiraten
bangen
um ihren
Top-Stürmer
Eishockey: Über Sperre
noch nicht entschieden –
Heute gegen Heilbronn
VON ANDREAS SCHIRMER
PLAUEN — Der SVV Plauen hat mit
einer Energieleistung das Spitzenspiel der Wasserball-Bundesliga gegen den bisherigen Tabellenführer
SC Neustadt mit 10:8 für sich entschieden. Plauen war schlecht in die
Partie gestartet, bis zum 0:5 für die
Gäste sah alles nach einer deutlichen Niederlage aus. Vor den mehr
als 500 Zuschauern fand der Gastgeber erst nach der Halbzeitpause zu
seinen Stärken in der Verteidigung
und konnte gleich mehrere Konter
erfolgreich abschließen. „Mit diesem Publikum im Rücken möchte
man nicht sang- und klanglos untergehen“, meinte Kapitän Alexander
Fritzsch. Dank des Erfolgs ist Plauen
nun mit 19 Punkten Tabellenzweiter hinter den punktgleichen Krefeldern, die am nächsten Samstag im
Vogtland zu Gast sind. (aheb)
Dienstag, 17. März 2015
PARIS — Diesmal hat es Zlatan Ibra-
Zlatan Ibrahimovic nahm sich Referee Lionel Jaffredo (links) verbal zur
Brust, schoss aber weit über das Ziel
hinaus.
FOTO: NICOLAS TUCAT/DPA
himovic wohl zu weit getrieben. Der
nicht nur wegen seiner fußballerischen Genialität, sondern auch seiner Kapriolen bekannte Stürmerstar
löste in Frankreich mit einem Ausraster große Empörung aus: Nach
dem 2:3 von Paris Saint-Germain bei
Girondins Bordeaux in der Ligue 1
beschimpfte er die Grande Nation
am Sonntag auf Englisch als „shit
country“. „Schockierend“, meinte
nicht nur Éric Borghini, der Präsi-
dent der französischen Schiedsrichterkommission. Die Welle der Erregung erreichte sogar die Regierung
in Paris. „Die Enttäuschung von
Ibrahimovic rechtfertigt nicht die
beleidigenden Äußerungen gegenüber dem Schiedsrichter und dem
Land, das ihn aufnimmt. Er muss
sich entschuldigen“, forderte der Minister für Stadtentwicklung, Jugend
und Sport, Patrick Kanner, auf Twitter.
Nachdem der Schwede auf der
Homepage seines Vereins so etwas
wie eine Entschuldigung versucht
und gemeint hatte, er habe „nur“ das
Schiedsrichtergespann um Referee
Lionel Jaffredo gemeint, glätteten
sich die Wogen ein wenig. „Ich habe
über Fußball und über nichts anderes geredet“, beteuerte Ibrahimovic.
Er habe „weder Frankreich noch die
Franzosen gemeint“. Die Entschuldigung sei „willkommen“, antwortete Minister Kanner. Doch anderen
war das nicht genug. Jérôme Guedj,
ein Regionalchef der Sozialistischen
Partei, wies die Äußerungen von
Ibrahimovic als „inakzeptabel“ zurück. „Er soll Fußball spielen und die
Klappe halten“, sagte er.
Die Liga-Disziplinarkommission
kündigte ein Treffen noch in dieser
Woche an, auf dem eine mögliche
Sanktion für Ibrahimovic diskutiert
werde. Bei einer Online-Umfrage der
Sportzeitung „L’Équipe“ meinten
rund 58 Prozent der mehr als 40.000
teilnehmenden Leser, Ibrahimovic
müsse bestraft werden. Die Zeitung
„Le Figaro“ schrieb, der Profi werde
trotz seiner Entschuldigung einer
Sperre von mehreren Spielen kaum
entgehen können. Allerdings nicht
wegen der Beleidigung seiner Wahlheimat, sondern wegen der Attacke
auf die Referees.
Was war passiert? In der 87. Minute hatte der Unparteiische Jaffredo Proteste der PSG-Spieler ausge-
löst, als er Bordeaux-Torwart Cédric
Carrasso einen unerlaubten Rückpass mit beiden Händen aufnehmen
ließ, ohne zu pfeifen. Kurz zuvor
hatte Ibrahimovic seinen Doppelpack für PSG perfekt gemacht – trotz
des Treffers hatte sein Club aber verloren. Im Kabinengang schimpfte
Ibrahimovic anschließend in Richtung Schiedsrichter: „Ich spiele
schon 15 Jahre Fußball und habe nie
einen solchen Schiedsrichter gesehen wie in diesem Scheiß-Land. Dieses Land verdient PSG nicht.“
Der 33-Jährige war erst vor wenigen Tagen beim Champions-League-Rückspiel von PSG beim FC
Chelsea des Feldes verwiesen worden. Mit vier Roten Karten führt er
nun die „ewige“ Sünderkartei der
Königsklasse an. In Barcelona legte
sich Ibrahimovic einst mit Coach
Pep Guardiola an und bezeichnete
den heutigen Bayern-Trainer unter
anderem als „feige“. (dpa)
KULTUR & SERVICE
Freie Presse
Dienstag, 17. März 2015
NACHRICHTEN
SCHENKUNG
Fernsehen
Komödie mit
einer Puppe:
„Meine allerschlimmste
Freundin“ S. 21
Seite A1
Der alltägliche Wahnsinn
Hier spielt
die Zukunft
sächsischer
Klangkultur
Warhol-Plattencover
im Grassi-Museum
LEIPZIG — 45 Plattencover des Pop-
Art-Künstlers Andy Warhol (19281987) werden ab Freitag dauerhaft
das Foyer des Grassi-Museums für
Angewandte Kunst in Leipzig
schmücken. Zu den bekanntesten
Werken zählen das Bananen-Cover
für „The Velvet Underground & Nico“ (1967) und die ReißverschlussDarstellung für „The Rolling Stones“
(1971), wie das Museum gestern mitteilte. Warhol arbeitete erstmals
1949 mit einer Plattenfirma zusammen, als er noch in New York als
Werbegrafiker tätig war. Die Exponate sind Schenkungen des Kölner
Galeristen Klaus Benden an das
Leipziger Grassi-Museum. (epd)
Der Landeswettbewerb
„Jugend musiziert“ kommt
ins Erzgebirge
VON TIM HOFMANN
STOLLBERG — Nach Leipzig, Dresden
MUSIK
Bach-Konzert
im City-Tunnel
LEIPZIG — Eine dreitägige Sause gibt
es in Leipzig zu Ehren des Komponisten Johann Sebastian Bach
(1685-1750): Vom 21. bis 23. März
feiert die Stadt den 330. Geburtstag
des einstigen Thomaskantors mit
zahlreichen Konzerten. Wie das
Bach-Archiv gestern mitteilte, findet
zudem der erste „Bach in the Subways Day“ mit Konzerten im CityTunnel statt. Laut Bach-Archiv ruft
eine Initiative um den Cellisten Dale Henderson seit Jahren weltweit
zum Musizieren in Bahnhöfen am
Bach-Geburtstag auf. 2011 veranstaltete Henderson das erste kostenfreie Konzert in der New Yorker UBahn. Leipzig ist eine von mehr als
120 Städten weltweit, die sich der
Aktion 2015 anschließt. (epd)
AUSSTE LLUNG
500 Jahre Leipziger
Verlagsgeschichte
LEIPZIG — Eine Ausstellung im Muse-
um für Druckkunst in Leipzig widmet sich ab 28. März der Geschichte
der Verlage und Druckereien in der
Stadt. Die Schau steht unter dem Titel „LEIPZIG beeinDRUCKT. 500 Jahre Druck- und Verlagsstandort“. Gezeigt werden Exponate aus der Zeit
seit 1480. Leipzig war im 19. und 20.
Jahrhundert einer der weltweit
wichtigsten Standorte des druckgrafischen Gewerbes. Die Schau wirft
zudem einen Blick aufs gegenwärtige grafische Kunstschaffen. (epd)
FALSCH & RICHTIG
Zum Pi-Tag. Im Beitrag zum Pi-Tag
am 14. März war die Dicke einer Zeitungsseite der „Freien Presse“ mit
0,45 Mikrometer angegeben. Das ist
falsch. Richtig sind 45 Mikrometer.
Elling (Andreas Kuznick, rechts) und Kjell Barne (Ralph Sählbrandt) müssen auf Anweisung ihrer Psychiaterin (Farina-Liza Tollewski) aus der Anstalt „in die
FOTO: JOERG METZNER/MITTELSÄCHSISCHES THEATER
Wirklichkeit eintreten“. Da ist Skepsis angebracht...
„Elling“ hatte schon als
Romanfigur und als Filmheld Erfolg. Nun kommt er
auch auf die Theaterbühne. Am Mittelsächsischen
Theater hatte das Stück
Premiere: unterhaltsam,
aber mit Luft nach oben.
VON MATTHIAS ZWARG
DÖBELN — „Was wir brauchen, sind
ein paar verrückte Leute; seht euch
an, wohin uns die Normalen gebracht haben“, hatte George Bernhard Shaw festgestellt. Elling und
Kjell Barne könnten zwei von ihnen
sein. Elling, gespielt von Andreas
Kuznick, sieht ein bisschen aus wie
Wladimir Putin, aber er ist das ganze
Gegenteil des russischen Potentaten:
unsicher, poetisch, und wie seinem
Freund Kjell Barne (Ralph Sählbrandt) gelingt es ihm nicht, „andere
als uns selbst zu misshandeln“.
Auch das Publikum zur Premiere
des Stückes „Elling“ von Axel Hellstenius nach dem Erfolgsroman
„Blutsbrüder“ des Norwegers Ingvar
Ambjornsen im Döbelner Theater
wird nicht misshandelt, sondern gut
unterhalten, ohne dass die Inszenierung von Matthias Nagatis vollends
zu überzeugen weiß. Das liegt vor allem daran, dass die beiden Hauptfiguren des Stücks zu „normal“ agie-
ren, um dem alltäglichen Wahnsinn
so charmant und naiv zu begegnen,
wie es das Stück zulassen würde –
und wie es etwa ein Forrest Gump
vorgemacht hatte. Elling und Kjell
Barne haben sich in der „Klapse“
kennengelernt – warum sie dort landeten, erfährt man nicht so genau.
Klar wird aber schnell: Die beiden
Freunde leiden unter denselben
Ängsten wie viele andere, scheinbar
„normale“ Menschen auch. Nach
zwei Jahren in der Psychiatrie stehen die Männer mittleren Alters
nun vor der Aufgabe, „in die Wirklichkeit einzutreten“. Wobei ihnen
Sozialarbeiter Frank helfen soll.
Aber der Balanceakt auf dem
schmalen Grat zwischen der Verrücktheit des Normalen und der
Normalität des „Verrückten“ gelingt
nicht immer. Andreas Kuzniak
„spielt“ den Elling, aber er verkörpert ihn nicht immer. Er wirkt nicht
verrückt genug, um normal zu sein
und umgekehrt. Ralph Sählbrandt
als Kjell Barne, der „noch nie gefickt“
hat, sich deshalb dauernd Geschich-
ten darüber erzählen lässt, nicht ohne von Elling darauf hingewiesen zu
werden, dass das „völlig überschätzt“ werde, darf immerhin ab
und an mit dem Kopf gegen die
Wand schlagen, um seine Verrücktheit zu demonstrieren.
Oliver Niemeier überzeugt als Sozialarbeiter Frank, dessen vermeintliche Normalität Niemeier mit seinem pantomimischen Talent ins
Groteske kehrt – nicht nur, wenn er,
der von Elling und Kjell Barne „klare
Abmachungen“ verlangt und betont: „Das Stichwort heißt Routine!“,
plötzlich in einer Bar als verführerischerer Transvestit auftritt. Seine zackigen Gesten lassen ihn wie fremdgesteuert erscheinen – ein schöner
Regieeinfall, von denen es einige
gab; ebenso einige schön akzentuierte Textpassagen.
Farin-Liza Tollewski übernimmt,
allerdings mit eher kurzen Auftritten, alle Frauenrollen in der Komödie, ist als Psychiaterin Gunn die
kontrollierende Karrierefrau, gewissermaßen der „bessere Mann“, als
Das Stück
„Elling“ ist ein Schauspiel von Axel
Helstenius nach dem Roman „Blutsbrüder“ von Ingvar Ambjornson (aus
dem Norwegischen von Gabriele Haefs) über die beiden Freunde Elling
und Kjell Barne. Sie haben sich in der
Psychiatrie kennengelernt und sollen
sich nun im „richtigen“ Leben zurechtfinden. Die Verfilmung des Romans von Peter Naess sahen etwa 20
Prozent aller Norweger. Es ist der erfolgreichste norwegische Film aller
Zeiten, war auch für den Oscar als
bester ausländischer Film nominiert.
Nächste Vorstellung in Döbeln am
12. April, 14.30 Uhr; Premiere in Freiberg am 28. März, 19.30 Uhr. Kartentelefon 03731 358235.
» www.mittelsaechsisches-theater.de
Kellnerin das ewig Weibliche, das
vor allem Kjell Barne hinan zieht,
ohne erreichbar zu sein. Und als
schwangere, rauchende und betrunkene Reidun ist sie die Schutzbedürftige, in die sich Kjell Barne verliebt. Während Elling mit seinen Gedichten auf Sauerkrautpackungen
im Supermarkt Erfolg hat.
Es ist eine anrührende, liebenswerte Geschichte von Freundschaft
und Hilfsbereitschaft, Angst und
Mut, von den Tücken des Alltags
und der Macht der Solidarität. Doch
dem Spiel fehlt es mitunter an
Leichtigkeit und fast immer an subversivem doppelten Boden. Elling
sagt zwar, dass er manchmal „vor
Angst wie gelähmt“ ist, aber er verweist letztlich nur auf das klingelnde Telefon, das er nicht abnehmen
mag. Während doch die Normalität
mit ihren existenziellen Ängsten
um Frieden, Arbeitsplatz, Gesundheit, Lebensstandard im Alter viel
verrückter ist als die vermeintlich
Verrückten, die sich in diese Normalität einfügen sollen.
Es fehlen – außer andeutungsweise im Programmheft – überzeugende Hinweise darauf, wie Politik,
Wirtschaft und Mehrheitsgesellschaft Ängste und Normen nutzen,
um Abhängigkeitsverhältnisse aufrecht zu erhalten oder neu zu schaffen. Und so ist es fast ein bisschen zu
viel Happy End, wenn Elling und
Kjell am Ende freudig feststellen:
„Wir haben es geschafft.“ Es sei denn,
das wäre ironisch gemeint gewesen.
Freundlicher, langer Applaus.
Keine Milde für Kunstberater Achenbach
Als „Hans im Glück“
hatte sich Helge Achenbach einst bezeichnet. Jetzt
muss Deutschlands
bekanntester Kunstberater
sechs Jahre ins Gefängnis.
VON DOROTHEA HÜLSMEIER
ESSEN — Ist Betrug an Milliardären
weniger schlimm, als Normalverdiener übers Ohr zu hauen? Richter Johannes Hidding hat dazu eine klare
Meinung: „Auch Superreiche sind
kein Freiwild.“ Der Essener Richter
verurteilte den prominenten Kunstberater Helge Achenbach, den einstigen Strippenzieher der deutschen
Kunstszene, gestern zu sechs Jahren
Gefängnis. Dass Achenbach das Ver-
trauen seines Duzfreundes Berthold
Albrecht, Milliarden-Erbe des AldiImperiums, über Jahre ausgenutzt
habe, sogar dann noch, als Albrecht
schon schwer krank gewesen sei,
wiegt für den Richter schwer. „Der
Vertrauensbruch ist groß.“
Kunst zu deutlich überhöhten
Preisen hatte Achenbach an seine
Kunden verkauft. Der 62-Jährige
sitzt während der etwa einstündigen Urteilsverlesung wie immer im
dunklen Dreiteiler auf der Anklagebank. Vor nicht einmal einem Jahr
war für den weltweit vernetzten
Kunstberater die Welt noch in Ordnung. Er jettete zu Kunstmessen in
Miami und Basel, stattete das WMQuartier der deutschen Fußball-Nationalelf in Brasilien mit Kunst aus.
Seit seiner Festnahme sind neun
Monate vergangen. Achenbach hat
diese Zeit in Untersuchungshaft verbracht. Mehrmals hat der einst jovia-
le und feierfreudige Kunstexperte in
dem rund dreimonatigen Prozess
unter Tränen Reue gezeigt und sich
dafür entschuldigt, dass er seinen
Freund Albrecht betrogen habe.
Dass er eine Freiheitsstrafe zu erwarten hatte, war ihm bewusst. So
nimmt Achenbach das Urteil gefasst
und fast regungslos entgegen.
Helge
Achenbach
Angeklagter
FOTO: ROLF VENNENBERND/DPA
Der Betrugsskandal um Achenbach ist der größte Skandal seit der
Fälschungsaffäre um den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, der jahrzehntelang Fälschungen in den internationalen Kunsthandel ge-
schleust und Millionen daran verdient hatte. Beltracchi bekam 2011
sechs Jahre Haft im offenen Vollzug das war das Ergebnis eines „Deals“
zwischen allen Prozess-Beteiligten.
Achenbach darf auf Anordnung des
Richters nicht auf freien Fuß – wegen Fluchtgefahr. Sein Verteidiger
Thomas Elsner kann das nicht verstehen: Über Achenbachs Vermögen
hielten die Gläubiger ihre Hand. Seine wirtschaftlichen Perspektiven im
Ausland gingen doch „gegen null“.
Achenbachs Strafe ist genauso
hoch wie die Beltracchis, der inzwischen wieder in Freiheit ist. Für
Richter Hidding zählt vor allem der
Schaden. Allein seinen 2012 verstorbenen Duzfreund Albrecht habe
Achenbach um fast 20 Millionen
Euro betrogen. Wo das ganze Geld
geblieben ist, konnte die Kammer
nicht restlos aufklären. Berthold Albrecht war bis zu seinem Tod 2012
der beste Kunde Achenbachs. Hochkarätige Kunstwerke von Kirchner,
Picasso und Gerhard Richter verkaufte ihm der umtriebige Kunstberater gleich dutzendfach.
Die Aldi-Erben schauten genauer
hin, verglichen Einkaufs- und Verkaufspreise, zogen letztlich vor Gericht. Dennoch: Albrecht selbst hatte zu Lebzeiten seinen Freund
Achenbach nicht nach dessen Einkaufspreisen oder nach der Preisgestaltung gefragt. Auch das kam in
dem Prozess heraus: Es gab keine
Kontrolle. Zwischen Albrecht und
Achenbach gab es nicht einmal einen schriftlichen Vertrag. Die Millionendeals wurden per Zuruf abgeschlossen. Achenbachs Fazit: „Den
Kunstberater Helge Achenbach wird
es nicht mehr geben.“ Er will zukünftig junge Künstler fördern, so
wie einst, vor über 40 Jahren, als er
in die Welt der Kunst einstieg.“ (dpa)
und Zwickau in den vergangenen
Jahren ist nun mal wieder das Erzgebirge dran: Rund 470 Mädchen und
Jungen aus ganz Sachsen werden am
kommenden sowie am darauffolgenden Wochenende zum Landeswettbewerb „Jugend musiziert“
nach Stollberg und Thum reisen,
um die besten sächsischen Nachwuchsmusiker zu ermitteln.
Die Teilnehmer haben sich Ende
Januar bei den fünf Regionalwettbewerben im Freistaat für die Teilnahme qualifiziert, an denen insgesamt
rund 1200 Kinder und Jugendliche
in sechs Solo- und sieben Ensemblewertungen teilgenommen hatten.
Austragungsorte vom 20. bis 22. sowie vom 27. bis 29. März sind der
Bürgergarten, das Standesamt und
das Carl-von-Bach-Gymnasium in
Stollberg sowie das Volkshaus in
Thum. In letzterem findet am ersten
Wochenende der Teilwettbewerb
„Jugend jazzt“ statt.
Qualität in der Masse
Es sind vor allem die Klaviere für Solisten, Ensembles und Begleiter, die
den Wettbewerb für kleinere Städte
zur Herausforderung machen: Der
Nachwuchs benötigt auf dieser Ebene nicht nur genügend gute Spielstätten, sondern auch ausreichend
Kapazitäten
zum
Einspielen.
Die Sparte „Klavier vierhändig“ wird
daher an der Musikhochschule
Dresden ausgetragen, wogegen die
Orgel-Sparte in der Chemnitzer
Schlosskirche über die Bühne geht.
Ein über die Jahre erprobtes Verfahren, wie Cheforganisator Torsten
Tannenberg vom Sächsischen Musikrat gestern bei der Programmvorstellung in Annaberg-Buchholz sagte: „Bei aller gezeigten Höchstleistung ist ,Jugend musiziert‘ immer
auch eine Massenbewegung, bei der
es vor allem auf die Freude am aktiven Musikmachen ankommt. Deswegen ist es wichtig, in der Fläche
präsent zu sein.“ 50.000 junge Menschen lernen aktuell in Sachsens
Musikschulen ein Instrument, und
die Nachfrage steigt nach wie vor:
Vielerorts gibt es Wartelisten.
Nicht nur für Profis
Dabei stehen vor allem die 67 Juroren aus ganz Deutschland vor einem
schwierigen Spagat: Zum einen gilt
es, die Leistungen sinnvoll kritisch
einzuschätzen, andererseits soll
auch niemand frustriert werden:
„Jugend musiziert“ soll anspornen,
aber möglichst wenig Druck erzeugen. Wobei die Landespreisträger,
die eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erhalten, durchaus auf
dem Niveau von Musikhochschulen spielen. Daher kommt dem Landeswettbewerb eine ganz besondere
Funktion zu, wie Friedrich Reichel,
der Vorsitzendes des sächsischen
Landesausschusses von „Jugend musiziert“, betont: „Wer es zum Bund
schafft, bei dem ist meist schon klar,
dass er eventuell das Zeug hat, Musik als Berufsweg einzuschlagen.
Wir brauchen aber immer weniger
Orchester-Profis, dafür hohes Niveau bei Hobby-Musikern, die in anspruchsvollen Laien-Ensembles die
Kulturlandschaft immer stärker
mitprägen.“
DIE KONZERTE Das Preisträgerkonzert von
„Jugend jazzt“ findet am 21. März um 20 Uhr
im Volkshaus Thum statt. Am 29. März folgt
dann um 19 Uhr das abschließende LandesPreisträgerkonzert von „Jugend musiziert“
im Bürgergarten Stollberg.
» www.jugend-musiziert.org
A2 Freie Presse
ROMAN & RÄTSEL
D
as ist Ihr gutes Recht. Die lächerlichen Anschuldigungen gegen den Polizeichef
sind damit jedoch nicht vom Tisch.
Sie haben sich damit direkt an mein
Büro gewandt und eine eidesstattliche Erklärung abgelegt. Die lässt
sich nicht nach Belieben wieder zurücknehmen. Wenn Sie Ihre Anwälte einschalten, bitte sehr. Sie sollten
sich auch gleich auf eine Verleumdungsklage einstellen, zu der ich
dem Polizeichef rate. Und wenn Sie
jetzt bitte draußen warten würden…
Sergeant, sorgen Sie bitte dafür, dass
die Herrschaften nicht verschwinden. Und konfiszieren Sie ihre Handys. Und lassen Sie Mademoiselle
Ballotin in die Gendarmerie bringen. Ich möchte hören, was sie zu sagen hat, und will nicht, dass sie sich
vorher mit ihrer Arbeitgeberin verständigt. Ist das klar? – Na schön, ich
danke Ihnen, Sergeant.“
Als Jules nach Madame de la Gorce und Foucher das Büro verlassen
hatte, sagte der Staatsanwalt mit
Blick auf Jean-Jacques: „Ich hätte auf
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© 2013 by Diogenes Verlag AG Zürich – Folge 132
Sie hören sollen.“ Und an Bruno gewandt: „Ich möchte mich bei Ihnen
entschuldigen. Jean-Jacques ahnte
offenbar schon, dass man Sie aufs
Kreuz legen wollte. Ich hätte die alte
Dame zurückweisen sollen, aber sie
ist eine Bekannte meiner Frau und
kam zu uns nach Hause, mit einer
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und im Online-Shop der „Freien Presse“.
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ihr eine Ziege abgekauft hatte. Bruno bedankte sich und klappte sein
Handy zu.
„Es gibt wohl zusätzliche Komplikationen“, sagte er. „Allem Anschein nach ist der Sohn des libanesischen Verteidigungsministers in
unseren Fall verwickelt. Sein Vater
wird in Frankreich erwartet, um mit
einem der Unternehmen des Grafen
einen mehrere Millionen Euro
schweren Vertrag zu unterzeichnen.“
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wiederherstellt.“
„Gute Idee. Ich wende mich an
die Presse. Setzen wir uns doch. Und
jetzt, Bruno – ich darf Sie doch Bruno nennen? –, erzählen Sie mir bitte
Ihre Version dieser Geschichte. Von
Anfang an. Warum wollte man Ihnen Knüppel zwischen die Beine
werfen?“
Brunos Handy meldete sich. Im
Display sah er die Nummer seines
Amtskollegen von Sarlat.
„Entschuldigen Sie mich bitte,
Monsieur. Der Anruf könnte wichtig sein.“
Sein Kollege teilte ihm mit, dass
die Witwe Venturin auf dem Foto
den Araber wiedererkannt hatte, der
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benen Aussage. Sie bestand darauf,
dass ich mich der Sache persönlich
annehme.“ Er musterte seine bunte
Kleidung. „Ich habe heute eigentlich
meinen freien Tag.“
„Schon gut, Monsieur. Es ist ja
kein Schaden entstanden“, sagte
Bruno.
„Doch. Alle meine Mitarbeiter
wissen, dass Sie unter Verdacht stehen und beurlaubt sind. So etwas
spricht sich schnell herum. Ich würde deshalb gern als Ihr Zeuge auftreten, wenn Sie eine Verleumdungsklage einreichen. Zu einer Gerichtsverhandlung wird es natürlich nicht
kommen, aber vielleicht springt für
Sie eine Entschädigung heraus.“
Jean-Jacques räusperte sich.
„Wenn Sie recht haben, und es breiten sich Gerüchte über unseren chef
ging damit nach draußen, um Isabelle von der Libanon-Connection zu
unterrichten. Er hatte keine Ahnung, inwieweit diese seine Ermittlungen verkomplizieren würde,
zweifelte aber keinen Augenblick
daran, dass es dazu kommen musste.
Der Bentley, mit dem wahrscheinlich die Schwester der Komtesse gekommen war, stand immer noch an
der Straße. Foucher konnte also vorerst nicht in seinem Jaguar angehalten und zum Alkoholtest aufgefordert werden. Bruno aber wollte seine
DNA, und zwar möglichst schnell,
denn das Labor würde mit den Ergebnissen mindestens eine Woche
auf sich warten lassen. Als er Jules
das Handy zurückgab, schlug er ihm
vor, Foucher und Madame de la Gorce ein Glas Wasser anzubieten. Für
eine Speichelprobe müsste es reichen.
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FERNSEHEN & RADIO
Dienstag, 17. März 2015
IM RADIO
TEPLICE
Islam-Angst in
Nordböhmen
Die kleine
Kurstadt Teplice, wo sich einst Beethoven und Goethe trafen, lebt gut
von den meist wohlhabenden Gästen aus den reichen Golfstaaten.
Doch die stetig wachsende Popularität der gesunden Heilquellen in der
arabischen Welt sorgt auch für Unruhe in der nordböhmischen Provinz. Immer mehr Bewohner klagen
über Lärm und Dreck im Kurpark.
Sie fürchten die schleichende Islamisierung ihrer Stadt. Der Kauf vieler Grundstücke und Immobilien
durch kuwaitische Investoren treibt
die Menschen nun immer stärker
auf die Barrikaden. (fp)
MDR FIGARO 16.40 UHR
Freie Presse
Das Puppenspiel
A3
Wenn ein
Paradies zur
Hölle wird
Der perfekte Freund,
eine neue Wohnung und
ein Heiratsantrag – alles
hätte so schön werden
können, doch dann bringt
Bella – Janas „allerschlimmste Freundin“ –
alles durcheinander.
„37°-Reportage“ erzählt
von einer tragischen Reise
fragt“, beschreibt Laura Berlin (25)
ihre Zusammenarbeit mit „Bella“
unter der Regie von Josh Broecker.
Bella ist nun einfach da, eine sprechende Puppe. Aber was heißt schon
Puppe! Bella hat so gar nichts mit einer herkömmlichen Puppe gemein:
Sie trinkt Alkohol, nimmt Drogen
und ist rotzfrech. Genau das Gegenteil des öden, biederen Lebens, das
Wolfgang und Jana führen.
Mit Bellas Auftauchen findet die
Kontinuität in dieser Beziehungskiste, so mancher würde es auch als
Langeweile definieren, ein Ende.
Zwar ist Jana überglücklich, das einzige Überbleibsel ihres Vaters in ih-
rem Leben zu haben, doch mit Bellas
Erscheinen schleichen sich zudem
leise Zweifel ein, ob sie ihr langweiliges und getaktetes Dasein wirklich
fortsetzen möchte.
Nicht jeder ist von dem rothaarigen Störenfried begeistert: Wolfgang, der sogar das Brautkleid für
seine Verlobte vorbestellt hat, um
nichts dem Zufall zu überlassen,
möchte Bella so schnell wie möglich
loswerden. Was für eine Rolle für
Tom Beck. Der „Alarm für Cobra
11“-Star sagt, er findet sich durchaus
selbst in der Handlung wieder: „Je älter ich werde, desto spießiger werde
ich“, lässt er sich zitieren. „Es interes-
siert mich als Schauspieler, Rollen
zu spielen, mit denen man mich
vielleicht nicht auf den ersten Blick
verbinden würde.“
Und die Leidenschaft, die beide
Hauptdarsteller in den Film einbrachten, macht sich bezahlt. Der
Film (Buch: Michael Kenda) punktet
mit fröhlich-frechen Dialogen, die
die Handlung auflockern. Hier darf
gelacht werden – auch wenn der Humor nicht gerade subtil ist. „Meine
allerschlimmste Freundin“ ist kein
Stück zum Sinnieren, sondern eine
unterhaltsame Komödie, die mit einer mit animiertern Puppe zusätzlich an Reiz gewinnt. (tsch)
Eine Weltumseglung!
Heike Dorsch und ihr Freund Stefan
Ramin erfüllen sich 2008 diesen
Traum. Drei Jahre lang segeln sie
mit ihrem Katamaran durch die See,
sie sehen die schönsten Plätze der
Welt. Nuku Hiva im Pazifik ist eine
dieser Inseln, schön, wie gemalt für
eine Postkarte. Für Heike Dorsch jedoch wird das vermeintliche Paradies zur Hölle. Stefan wird auf Nuku
Hiva von einem einheimischen Jäger ermordet. Stefan wird zerstückelt, seine Überreste werden verbrannt. Das scheußliche Verbrechen
erregte weltweites Aufsehen. Jahre
sind seitdem vergangen. Heike
Dorsch, die auf Nuku Hiva selbst
nur knapp überlebt hatte, ist schon
lange wieder zurück in Deutschland. Das Geschehene kann sie nicht
mehr ändern. Nur verarbeiten. Mit
einem Buch, das verfilmt wurde
(„Blauwasserleben“), mit Hilfe ihrer
Familie und mit der Dokumentation „Mord im Paradies“, die nun als
„37°“-Reportage zu sehen ist. Noch
einmal stellt sich die 40-Jährige ihren schlimmen Erlebnissen. Ohne
die schrecklichen Vorfälle im Oktober 2011 wäre Nuku Hiva wohl immer noch ein kaum bekanntes Südsee-Eiland und Heike Dorsch eine
abenteuerlustige Frau. (tsch)
ZDF 22.15 UHR
VON LISA MADELEINE KASTEL
Er gilt als
der „Vater der Beatgeneration“ Kenneth Rexroth (1905-1982). Als Anarchist und Bohemien schlug er eine
Brücke zur Arbeiterbewegung und
zum frühen Jazz Chicagos. Als Buddhist und Übersetzer japanischer
und chinesischer Dichtung brachte
er die asiatische Ideenwelt den Amerikanern näher. Spirituelle Erfahrung und Religion waren für ihn
nichts, an das man glaubt, sondern
etwas Praktiziertes. Ein Porträt des
Dichters Kenneth Rexroth. (fp)
Eine Komödie der etwas anderer Art hat SAT.1 diesmal
im Programm: Der „Star“ in „Meine
allerschlimmste Freundin“ heißt
Bella und ist eine Puppe – anarchistisch, amüsant und voll animiert.
Lange Zeit war sie aus Janas (Laura
Berlin) Leben verschwunden, doch
pünktlich zu Janas bevorstehender
Hochzeit mit Jugendliebe Wolfgang
(Tom Beck) taucht ihre frühere beste
Freundin auf und mischt das beschauliche Spießerleben der Eheleute in spe gewaltig auf.
Bella ist die erste deutsche Romanzen-Hauptdarstellerin, deren
Existenz auf dem Papier begann.
Mehr als zwei Jahre dauerte ihre Entstehungsgeschichte: von der Skizze,
über den handgefertigten Dummy
bis hin zum animierten Charakter.
Entsprechend schwierig gestalteten
sich auch die Dreharbeiten. „Meine
Vorstellungskraft war enorm ge-
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Dichter des Beat:
Kenneth Rexroth
D-RADIO KULTUR 0.05 UHR
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A4 Freie Presse
RATGEBER
Dienstag, 17. März 2015
Ein Herz
für Sachsen
NACHRICHTEN
RECHT
Regeln für
Zusatzverdienst
MEIN GARTENTIPP
Bäckerin Theresa Gerber kommt
aus Thüringen, doch das Brot in ihrer Hand ist ein „Sachsen-Herz“. So
hat es Gerbers Ausbilder in der Akademie des Bäckerhandwerks in
Dresden, Thomas Mittmann, genannt. Das Weizenmischbrot mit
Kartoffeln ist mit Oregano und Majoran gewürzt und wiegt fertig gebacken anderthalb Pfund. Was es
kosten wird, steht noch nicht fest.
Nur, dass es ab dem Tag des deutschen Brotes am 5. Mai in vielen
sächsischen Bäckereien erhältlich
sein soll. Wer schon vorher Lust auf
handwerklich gut gemachtes Brot
hat, sollte sich die „Kulinaria & Vinum“ am Wochenende in Dresden
vormerken. Auf der Messe hält die
Innung ihre Brotprüfung ab. Kunden, die sich über das Abschneiden
ihres Lieblingsbäckers informieren
wollen, können das auf der Internetseite www.brot-test.de tun.
Wer keine Rentenkürzungen in
Kauf nehmen möchte, muss einiges
beachten. Nur wer das Regelalter für
die Rente erreicht hat, kann unbegrenzt hinzuverdienen, erläutert
Dirk Manthey von der Deutschen
Rentenversicherung Bund. Die Hinzuverdienstgrenze für eine vorgezogene Vollrente liegt laut Manthey
bei 450 Euro. Wer mehr hinzuverdienen möchte, wählt eine Teilrente. Sie fällt geringer aus, der Freibetrag ist aber höher. Dieser wird anhand des letzten Durchschnittsbruttogehaltes berechnet. In jedem Fall
müssen Rentner ihren Nebenverdienst anmelden, betont Maike
Cohrs von der Schuldnerberatung
der Diakonie Köln. Ansonsten drohten Rückzahlungen und schlimmstenfalls Betrugsanzeige. Das gilt,
wenn Senioren zur Rente Grundsicherung beziehen. Sie kann bei Nebenverdienst gekürzt werden. (dpa)
Wer mit Blick auf den Frühling kalorienarm essen möchte, greift zu
Lauch und Champignons. Lauch hat
nur 25 Kalorien pro 100 Gramm, Pilze 16 Kalorien pro 100 Gramm. Beide lassen sich kombinieren, in herzhaften Suppen, als Füllung in leckeren Quiches, Aufläufen oder Pasteten. Darauf weist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen
Obst und Gemüse hin. Champignons sollten beim Kauf aber nicht
feucht und rissig sein. (dpa)
Laut einer aktuellen
Umfrage sind 84 Händler
aus Sachsen unter den Top
1000 in Deutschland. Die
Chemnitzer Region ist
zweimal mit 1,0 vertreten.
VON ANDREAS RENTSCH
Was verlangen die Deutschen vom
Autohändler ihres Vertrauens? Für
die meisten sind drei Eigenschaften
wichtig: Transparenz, Ehrlichkeit,
Verbindlichkeit. Zu diesem Ergebnis
kommt eine repräsentative Umfrage, die der Dienstleister Statista im
Auftrag der Zeitschrift „Auto Bild“
gemacht hat. In die Ergebnisse sind
Daten aus einer Online-Befragung
von Händlern, aber auch Angaben
von knapp 7300 Autobesitzern eingeflossen. Daraus ergibt sich ein
vielseitig interpretierbares Bild.
GESUNDHEIT
Alarmsignal
schmerzende Beine
Schmerzen in den Beinen können
ein Hinweis auf Durchblutungsstörungen sein. Daher sollten Risikopatienten wie Raucher, Diabetiker
oder Übergewichtige frühzeitig auf
mögliche Warnzeichen reagieren
und zum Arzt gehen. Das empfiehlt
die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA). Auch Menschen, die
sich wenig bewegen oder einen hohen Blutdruck haben, sind oft von
Arterienverkalkungen und der damit verbundenen Durchblutungsstörung betroffen. Rund 4,5 Millionen Männer und Frauen in Deutschland haben laut DGA eine Durchblutungsstörung im Becken oder in
den Beinen. (dpa)
Lücken im Premium-Sektor
Demnach sind Besitzer von Allerweltsautos mit ihrer Anbieterwahl
zufriedener als Fahrer von Nobelschlitten. Legt man nur die subjektiven Bewertungen der Pkw-Besitzer
als Maßstab zugrunde, schneiden jene Firmen am besten ab, die nicht
im Premium-Segment unterwegs
sind: ein Opel- und ein CitroënHändler in Dresden, ein Renault-Autohaus in Glauchau, ein Volkswagen-Partner in Oelsnitz. Alle erhielten die Bestnote 1,0. Knapp dahinter:
eine Hyundai-Dependance, ein
Händler ohne Markenbindung (beide in Dresden) und ein Repräsentant
von Ford in Zwönitz. BMW oder
Mercedes? Fehlanzeige. In den Top
20 des Rankings landet nur eine
deutsche Premiummarke: Audi.
Im Vergleich der Regionen
schneidet der Raum Dresden gefolgt
von Südwestsachsen am besten ab.
In und um Leipzig scheinen die Au-
tofahrer weniger zufrieden zu sein.
Einzig ein Delitzscher VW- und Audi-Partner schafft es mit knappem
„Sehr gut“ (1,4) an die Spitze.
Um die Kundennote zu ermitteln, seien Autokäufer und ServiceKunden nach der Qualität der Beratung, Preisen, Angebotsvielfalt und
Transparenz gefragt worden, erklärt
Statista-Projektleiterin Anna-Lena
Hoyer. „Außerdem wollten wir wissen, ob der Betreffende seinen Händler weiterempfehlen kann.“ Mit den
Daten aus den Händlerbefragungen
seien die Scorewerte für das Gesamt-Ranking errechnet worden:
Sächsische Autohändler mit den zufriedensten Kunden*
Marke
Autohaus
PLZ/Stadt
Kundennote
Opel
Citroën
Renault
VW
Hyundai
–¹
Ford
Opel
VW, Audi
Mitsubishi
VW
Hyundai
Dacia, Renault
Toyota
Audi, VW
Audi
Honda
Autohaus Mätschke
01159 Dresden
Citroën Commerce, NL Dresden 01239 Dresden
Johannes Bräutigam
08371 Glauchau
Autohaus Michael Rudolph
09376 Oelsnitz
Autohaus Heike Hanisch
01067 Dresden
Autoland in Dresden
01239 Dresden
Autohaus Rainer Paulig
08297 Zwönitz
Auto Center Lange
09127 Chemnitz
Autohaus Willibald Müller
04509 Delitzsch
Autohaus Strobel
08209 Auerbach
Autohaus Jan Wirthgen
01705 Freital
Autohaus Hirsch
09247 Chemnitz
Autohaus Ehrler
09376 Oelsnitz
AIS Dresden
01217 Dresden
Autohaus Dresden-Reick
01277 Dresden
Autohaus im Husarenpark
04860 Torgau
Autohaus Fugel
09125 Chemnitz
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1,2
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1,3
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1,5
1,5
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1,6
1,6
1,6
1,6
* Note 1,7 oder besser in der Kundenbewertung; ¹ ohne Markenbindung
Tilo Steiner
Quelle: Auto Bild, Statista
expertentipp@redaktion-nutzwerk.de
A
Loyalität als Dankeschön
Hat ein Autohaus einen Kunden neu
gewonnen, verhält sich dieser meist
loyal. Neun von zehn Autofahrern
wechseln ihre Werkstatt mindestens zwei Jahre nicht, ergab eine Studie der Sachverständigen-Organisation KÜS und der Zeitschrift „KFZ
Betrieb“. Wer wechselt, tut das oft
dann, wenn er sich ein Auto einer
anderen Marke zulegt.
Auch Ärger über inkompetente
Berater oder zu hohe Preise sprechen gegen die Kundenbeziehung.
Statistisch gesehen ist die Klage
über das „teure Vergnügen Auto“
nachvollziehbar. 2014 kostete ein
durchschnittlicher Werkstatt-Aufenthalt 416 Euro. Eine beachtliche
Summe, wenn man bedenkt, dass
sich die Deutschen oft nur einen Gebrauchten für im Schnitt 9870 Euro
zulegen. Alles noch günstig im Vergleich zu einem Neuwagen: Der ist
im Normalfall fast dreimal so teuer.
AUSFÜHRLICHE Ergebnisse: „Auto Bild“
11/2015.
WOLFGANG FRIEBEL ist Gartenmeister im
Dresdner Schloss Pillnitz.
Autohäuser im Check
Leichte Kost: Lauch
und Champignons
WOLFGANG FRIEBEL
ZUM HOCHBEET
IM GARTEN
uch wenn der krumme Rücken zur Gartenarbeit dazugehört, so gibt es Möglichkeiten, sich die Arbeit angenehmer
zu gestalten. Ein Hochbeet ist ideal,
um ständiges Bücken zu vermeiden.
Es schluckt aber auch viel organisches Material, was bei Schnittarbeiten anfällt. Nach der Auswahl anbauwürdiger Kulturen geht es ans
Bauen. Die Materialauswahl ist entscheidend für die Haltbarkeit. Oft
wird Holz gewählt. Da es mit Erde
und so auch mit Pflanzen in Kontakt
kommt, darf es nicht chemisch imprägniert sein. Das Hochbeet hat im
Normalfall einen zwischen 60 und
80 Zentimeter hohen Rahmen und
sollte nicht breiter als 120 Zentimeter sein, damit es sich gut bearbeiten
lässt. Die Länge kann variieren. Den
Kasten stellt man im Garten auf und
hebt dann etwa 20 Zentimeter Erde
aus. Zum besseren Schutz der Holzteile werden die Innenwände mit einer Folie ausgekleidet. Ein dünnmaschiges Drahtgeflecht auf dem Boden hilft, Mäuse fernzuhalten. Dann
wird das Hochbeet schichtweise aufgefüllt. Zuunterst kommt grobes
Material wie Häcksel vom Baumschnitt. Zwischendurch werden feinere Materialien eingebracht, um
die Hohlräume zu füllen. Weitere
grobe und feine Materialien wie
Grasschnitt, Staudenabfälle, Material von anderen Pflanzen und Häckselgut füllen so nach und nach das
Hochbeet. Auch Rinder- oder Pferdedung kann dazu kommen. Die
Schichten sollten immer wieder verfestigt werden, damit beim Verrotten die Masse nicht zu sehr absackt.
Die letzten 20 Zentimeter werden
mit Gartenerde sowie eventuell zugekaufter Humuserde aufgefüllt
und bilden die Kulturschicht.
Beim Verrotten entsteht Wärme,
die für eine frühere Anbauzeit genutzt werden kann. Wer das Hochbeet gegen Spätfröste mit Folie abdeckt, hat ein kleines Gewächshaus.
Frei werdende Nährstoffe sind anfangs erheblich, lassen aber nach. So
empfiehlt sich für das erste Jahr der
Anbau von Pflanzen, die viele Nährstoffe benötigen.
FOTO: RONALD BONSS/MOMENTPHOTO.DE
ESSEN
Ideal für den
Rücken
Von 84 Händlern in Sachsen unter
den Top-1000-Autohäusern in
Deutschland sitzen 32 im früheren
Regierungsbezirk Dresden, 30 in der
Region Chemnitz und 22 in Leipzig
und Umgebung. Die Unternehmen
können nun mit einer Art Gütesiegel für sich werben.
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