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März 2015 - Die Hellersdorfer

EinbettenHerunterladen
Meister am Mikrofon zu Besuch im Bezirk
Heinz Florian Oertel gab Einblicke in sein Leben.
Seite 2
Netzwerk für „Ersatzeltern“
Da lodern die Flammen
294 Kinder aus dem Bezirk wohnen bei Pflegefamilien. Seite 5
Osterfeuer in Hellersdorf am 4. April von 14 bis 23 Uhr. Seite 7
Die Hellersdorfer
Berliner Stadtteilzeitung für Kaulsdorf, Mahlsdorf, Hellersdorf • März-Ausgabe 2015, Nr. 426, 26. Jahrgang • www.die-hellersdorfer.de • ( 993 80 54
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Seite 2 - Die Hellersdorfer
März-Ausgabe 2015
Die Stimme
des DDR-Sports
Bezirk würdigt Wissenschaftlerinnen
BVV beschloss Straßenbenennungen im CleanTech Business Park
Folge 36
Heinz Florian Oertel bot beste
Unterhaltung im KulturGut Marzahn
Sei ne sonore Bassst i m me
schnurrt nach wie vor, die Sprache
ist bildhaft, das Zahlen- und Faktengedächtnis bemerkenswert. So
schafft es Heinz Florian Oertel,
mittlerweile 87 Jahre alt, heute
noch, seine Zuhörer fesselnd zu
unterhalten. Mit Geschichten im
Gepäck war die DDR-Reporterlegende Ende Februar zur Plauderstunde ins KulturGut Marzahn
gekommen. Gemeinsam mit seinem Publikum schwelgte er in
Erinnerungen aus vier Jahrzehnten und berichtete, wie aus dem
1927 in Cottbus geborenen Sohn
einer Reinemachefrau und eines
Webers der Rundfunk- und Fernsehliebling des Ostens wurde.
„Zufälle
dirigieren uns alle“
Vieles in seiner steilen Karriere,
davon ist Heinz Florian Oertel
überzeugt, wurde vom Zufall gelenkt. „Zufälle dirigieren uns alle“, sagt der Wahl-Berliner­, dessen
Jugend 1943 der Zweite Weltkrieg
beendete: Mit 16 wird er von den
Nazis zum Ostwall-Schippen abkommandiert. Später gerät er als
Matrose­der deutschen Kriegsmarine in britische Gefangenschaft.
Zurück in der Heimat will der junge Lausitzer zunächst Schauspieler werden, „weil ich zu Schulzeiten der beste Gedichte-Aufsager
in meiner Klasse war.“ Sein Engagement am Stadttheater aber
ist nur von kurzer Dauer. Oertel
verdient lieber­als Junglehrer für
Sport und Deutsch sein Geld.
Doch dann bekommt­Cottbus ein
Rundfunkstudio und der damals
21-Jährige fängt Feuer. Gleich die
erste Bewährungsprobe meistert
der spätere­ Star-Reporter mit
Bravour­, obwohl sich die Ereig-
nisse im Stadion der Freundschaft
beim Endspiel um die brandenburgische Meisterschaft im FrauSeit zweieinhalb Jahrzehnten widmet sich Oertel dem
enfeldhandball 1949 nicht gerade
geschriebenen Wort. Er ist
überschlagen: „Das einzige Tor
Autor von acht Büchern
fiel in der dritten Spielminute.
und Herausgeber zahlreiEs herrschte eine Friedhofsstimcher Olympia-Chroniken.
mung“, erinnert sich Heinz Florian Oertel.
Was dann kommt, ist der unauf- tus des Mehrkämpfers: Hörhaltsame Aufstieg eines leiden- funk und Fernsehen, Sport und
Unterhaltung­.“ Die Reihe „Porschaftlichen Sportjournalisten.
trät per Telefon“ gehörte zu den
ersten­Live-Talks im deutschen
17 Olympische Spiele,
Fernsehen.
17 Friedensfahrten
Insgesamt wird Oertel in der DDR
Oertel berichtet als Radio- und 17 Mal zum Fernsehliebling des
Fernsehkommentator unter ande- Jahres gewählt. Bis heute sieht
rem von 17 Olympischen Spielen, er sich jedoch eher als Radioacht Fußball-Weltmeisterschaften, Mann. Ohne Unterbrechung ist
17 Friedensfahrten und 25 Welt- er­von 1951 bis 1991 beim Berliund Europameisterschaften im ner Rundfunk angestellt. SendunEiskunstlauf. Er holt sich die ganz gen wie „Hehehe – Sport an der
großen Athleten ans Mikrofon. Spree“ oder „7-10 Sonntagmorgen
Mit seinem für Sportreportagen in Spreeathen“ verfolgen unzählieigentlich untypischen­blumigen ge Zuhörer. An der Entwicklung
Stil begleitet er sie bei Erfolgen der Formate wirkt der Reporter
und Niederlagen. Die Siegesfahr- häufig selbst mit. „Ich hatte immer
ten von Radfahrer Täve­Schur, die viele Ideen, zu viele, würde meine
Pirouetten von Eisprinzessin Ka- Frau sagen.“
tarina Witt oder auch das legendä- Seit vielen Jahren ist Technikre Sparwasser-Tor bei der Fußball- Muffel Oertel, der heute noch auf
WM 1974 – all diese Momente seiner Schreibmaschine „Erika 2“
ostdeutscher Sportgeschichte sind tippt und modernen Medien nichts
unweigerlich mit der Stimme ei- abgewinnen kann, mit einer frünes vor Begeisterung sprühenden heren Rundfunktechnikerin verHeinz Florian Oertel verbunden. heiratet. Tochter Annette Reber
Kultstatus hat seine Live-Bericht- starb 2008 mit nur 43 Jahren an
erstattung vom zweiten Marathon- Krebs. Ihr Sohn, Enkel Jonathan,
Olympiasieg Waldemar Cierpins- lebt seither bei Heinz Florian Oerkis 1980 in Moskau.
tel und seiner Gattin in Pankow.
Von diesem schlimmen Schicksalsschlag abgesehen, blickt OerEin Mehrkämpfer
tel auf ein erfülltes Leben zurück.
am Mikrofon
40 Jahre lang durfte er durch die
Seine Qualitäten prädestinieren Welt reisen und Millionen Menden Meister am Mikrofon aber schen zwischen Erzgebirge und
auch für Unterhaltungssendungen­. Ostseestrand von Sportereignis„Ich hatte immer den Sta- sen berichten. Als Reporter lernte
er Orte kennen, die nur ganz wenige DDR-Bürger zu sehen bekamen. Da sei es nur eine Frage des
Anstands gewesen, sagt er, lukrative Angebote aus der alten Bundesrepublik auszuschlagen, zumal
„die Qualität des Lebens nicht von
der Brieftasche abhängt.“
Seine Stimme
bleibt im Ohr
Nach der Wende ist das Interesse
des Westens an den unstrittigen­
Fähigkeiten der „Stimme des
DDR-Sports“ verflogen. Heinz
Florian Oertel, der nie verleugnet hat, bis zuletzt ein überzeugter DDR-Bürger gewesen zu sein,
findet­in den öffentlich-rechtlichen­
Sendeanstalten des vereinten
Deutschlands keine Anstellung
mehr. Am 31. Dezember 1991 verliest er im Berliner Rundfunk ein
letztes Mal die Sportnachrichten­.
Seither gilt seine Konzentration dem gedruckten Wort. Er ist
Autor von mittlerweile acht Büchern, Herausgeber zahlreicher
Olympia-Chroniken, schrieb auch
nach der Wende Kolumnen für renommierte Tageszeitungen und ist
gern gesehener Gast bei Lesungen
und öffentlichen­Veranstaltungen.
Und obwohl er aus Rundfunk und
Fernsehen mittlerweile seit vielen
Jahren verschwunden ist, haben
Generationen von Sportfans seine
unverwechselbare Stimme noch
immer im Ohr. Claudia Dressel
Im Februar beschloss die BVV
Namen­für neue Straßen und Plätze­
im Bereich des CleanTech Parks:
Clara Immerwahr-Haber (18701915). Ihre Forschungsergebnisse zur Katalyse finden noch heute­
Anwendung. Die Chemikerin prangerte die Giftgaseinsätze im Ersten Weltkrieg an. Unter dem Eindruck einer von ihrem Mann geleiteten Massenvernichtung mit
chemischen­Waffen setzte sie ihrem Leben ein Ende. Seit 1991
verleiht die Internationale­Ärztevereinigung IPPNW die Clara-Immerwahr-Medaille an engagierte
Gegner­von Rüstung und Krieg.
Marie Wreschner (1887-1941).
Die deutsche Physikerin untersuchte­
unter anderem die Wirkung radioaktiver Strahlen an Organismen
und entwickelte entsprechende­
Untersuchungsmethoden­ und
Messinstrumente­. Unter der Naziherrschaft wurde sie 1933
entlassen­. 1941 entzog sie sich der
Deportation­durch Freitod.
Cäcilie Fröhlich (1900-1992). Die
Elektro-Ingenieurin und promovierte Mathematikerin studierte­und arbeitete unter anderem in Berlin­. Ihre Ideen flossen in Patente­ein. 1937
flüchtete die Jüdin aus Deutschland
zunächst nach Belgien­, vier Jahre
später über Frankreich und Portugal in die USA.
Gertrud Kornfeld (1881-1955).
Erste und einzige Frau, die sich
im Fach Chemie während der Zeit
der Weimarer Republik habilitieren konnte. Sie befasste sich mit
Photochemie­ und Reaktionskinetik­.
Ab 1925 war sie an der Universität
Berlin tätig, wurde jedoch 1933
wegen­ihrer jüdischen Herkunft
entlassen. Gertrud Kornfeld lebte
ab 1937 in den USA.
Marga Faulstich (1915-1998). Als
Chemikerin arbeitete sie 44 Jahre
lang für die Schott-Glaswerke in
Jena­und nach der Teilung Deutschlands in Mainz. Sie war an der Entwicklung von rund 300 Typen optischer Gläser beteiligt, fast 40 Patente sind mit ihrem Namen verbunden. Sie erfand unter anderem das
Leichtgewichts-Brillenglas SF 64.
Die Selbstverbrennung der Alice Herz
Öffentlicher Flammentod der Pazifistin jährt sich zum 50. Mal
Ein drastischer Akt des Widerstands­:
Am 16. März 1965 steckt sich die
82-jährige Pazifistin Alice Herz in
der US-amerikanischen­Stadt Detroit aus Protest gegen den Vietnamkrieg vor der Wayne Universität auf
offener Straße in Brand. Zehn Tage später erliegt sie ihren schweren
Verletzungen­.
50 Jahre nach ihrem Suizid ist Alice­
Herz hierzulande – anders als in
den Vereinigten Staaten oder auch
in Japan – fast in Vergessenheit
geraten. In Hiroshima wurde dem
beeindruckenden Lebenswerk der
gebürtigen Hamburgerin, die sich
Zeit ihres Lebens für den Frieden
einsetzte, sogar ein Denkmal gewidmet.
In Marzahn-Hellersdorf trägt seit
2003 der ehemalige „Platz 18“ an
der Giesestraße ihren Namen. Die
Anregung zum ehrenden Andenken
war vom Marzahn-Hellersdorfer­
Heimatverein gekommen.
Denn die 1882 als Tochter eines­
jüdischen Kaufmanns geborene
Alice Herz lebte zwischen 1920
und 1933 in einem Haus in der
Akazienallee in Mahlsdorf Süd.
Die Jahre in Mahlsdorf sind für
die Familie zunächst unbeschwert.
Schwere Schicksalsschläge um
die Jahreswende 1928/29 aber beenden jäh die glückliche Zeit. Innerhalb von drei Monaten sterben
Ehemann Paul und der 13-jährige
Sohn Konrad. Und auch die politische Entwicklung in Deutschland
bereitet Alice Herz Sorgen. Nach
dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 beschließt sie, mit ihrer
Tochter Helga aus Deutschland zu
fliehen. Über die Schweiz, Frankreich und Kuba gelangen beide in
die USA. Dort schließt sich Alice
In Mahlsdorf wurde ein begrünter
Platz nach Alice Herz benannt.
Herz verschiedenen Friedensorganisationen an und kämpft bis zu ihrem öffentlichen Flammentod gegen Hass und gegen Krieg.
Historische Jahrestage im März/April
19.03.1905 Das Hotel „St. Hubertus“ mit der seinerzeit größten
Gaststätte des Ortsteils wird in Mahlsdorf-Süd eröffnet.
23.03.1945 Der Mahlsdorfer Kohlenhändler Johann Przybilla
stirbt im Zuchthaus Brandenburg. Er war 1943 wegen
antifaschistischer Tätigkeit zu drei Jahren Zuchthaus
verurteilt worden.
01.04.1925 Die Katholische Pfarrgemeinde Mahlsdorf-Kaulsdorf wird gegründet. Erster Pfarrer ist Alois Schölzel.
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Autos kauft man bei Koch
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„Azubis in der Koch-Familie halten“
Interview mit Jenny Koch, Ausbildungsverantwortliche im Unternehmen
Seit es die Koch Automobile AG gibt, setzt sich das
Unternehmen auch in hohem Maße für die Nachwuchsförderung ein. Dieses Engagement und die
Qualität der Ausbildung in den insgesamt neun Autohäusern wurden wiederholt mit Preisen bedacht.
Vergangenes Jahr etwa wählte die Industrie- und
Handelskammer (IHK) Berlin die Koch-Gruppe unter die zehn besten Ausbildungsbetriebe der Stadt.
Auch der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis
(MHWK) kürte das Unternehmen mehrfach zum besten Ausbildungsbetrieb der Region – zuletzt 2014.
Betreut werden bei Koch derzeit etwa 50 Lehrlin-
· Unternehmen fällt es zuneh-
ge. Unter ihnen sind künftige Kfz-Mechatroniker/
innen, Automobilkauffrauen/-männer, Fachkräfte
für Lagerlogistik, Kauffrauen/-männer für Büromanagement und Fachinformatiker/innen.
Seit fünf Jahren liegt die Ausbildung des Branchennachwuchses in den Händen von Vorstandsmitglied Jenny Koch. Im Interview spricht die
30-Jährige über Fachkräftesicherung, Motivationsstrategien und gesellschaftliche Verantwortung. Dabei verrät sie auch, worauf Bewerber
achten sollten und warum sie bei jungen Leuten
mitunter ein Auge zudrückt.
mend schwerer, Ausbildungsplätze zu besetzen. Ihrem auch?
Auch wir beobachten, dass einerseits die Zahl der Bewerbungen in
den letzten Jahren zurückgegangen ist und andererseits viele Jugendliche nach der Schulzeit noch
nicht reif für eine Ausbildung sind.
Glücklicherweise bilden wir in
nachgefragten Berufen aus. Aber
das allein reicht nicht aus. Ein Unternehmen muss heutzutage für jun- Vorstand Jenny Koch
ge Menschen attraktiv sein.
jungen Leuten beispielsweise Ge· Wie attraktiv ist denn die Koch legenheit geben, AuslandserfahrunAutomobile AG?
gen zu sammeln. Letztes Jahr waren
Wir haben hier ein tolles Betriebs- vier unserer Lehrlinge im Rahmen
klima und legen größten Wert auf des EU-geförderten Leonardo-daeine intensive Betreuung der Azu- Vinci-Programms für drei Wochen
bis. Dazu gehören immer auch mo- in England. Dieses Jahr geht es nach
tivierte Ausbildungsbeauftragte, die Spanien. Zu unseren außerbetriebliindividuell auf die Lehrlinge einge- chen Angeboten gehören auch Unhen und ein Ohr für deren Belange ternehmungen wie die jährlichen
haben. Außerdem schaffen wir zu- Azubi-Fahrten. Dahinter verbirgt
sätzliche Anreize, indem wir den sich die Idee, dass sich die Lehrlin-
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Praktikant Philipp Antony Paul
Einblicke in die Arbeit
eines Kfz-Mechatronikers.
werdende Stellen besetzen wir natürlich sehr gern mit dem eigenen
Nachwuchs – vertraut mit den Strukturen und der Firmenphilosophie.
· Wie gut muss ein Bewerbungszeugnis sein?
Wir schauen bei Schulabgängern
nicht nur aufs Abschlusszeugnis,
sehen uns da auch in der sozialen
Verantwortung. Außerdem können
Wissenslücken durchaus mit Förderprogrammen und Workshops
ausgeglichen werden. Sobald sich
ge unserer Autohäuser kennenler- abzeichnet, dass einer unserer Azu- licht einen genaueren Eindruck vom
bis Probleme in der Schule hat, or- Bewerber. Und auch wenn es nicht
nen und voneinander lernen.
passen sollte, finde ich es wichtig,
ganisieren wir Nachhilfe.
· Wie stehen die Chancen, später
den jungen Leuten Tipps zu geben,
· Wenn Schulnoten allein nicht was sie beim nächsten Mal besser
übernommen zu werden?
Gerade in den letzten Jahren konn- ausschlaggebend sind, worauf machen könnten. Das fängt beim
ten wir die Übernahmequote stei- achten Sie dann?
Bewerbungsfoto an und reicht bis
gern. Im kaufmännischen Bereich Ganz unwichtig sind Noten nicht. zum Auftreten und den Antworten
etwa liegt sie bei rund 70 Prozent. Für eine Ausbildung im Service auf Standardfragen.
Es ist einfach toll, bei der Besetzung oder im kaufmännischen Bereich
neuer Stellen auf den eigenen Azu- braucht es schon gute Deutsch- · Bedeutet Ihr Aufwand auch eibi-Pool zurückzugreifen. Und selbst kenntnisse. Künftigen Kfz-Mecha- ne niedrige Abbrecherrate wähwenn gerade kein Bedarf besteht, tronikern hingegen hilft ein Faible rend der Ausbildung?
lässt man gute Leute ungern gehen. fürs Automobil und das Interesse Bei der Koch Automobile AG werWir schauen dann, in welchem Be- an naturwissenschaftlichen Fächern den tatsächlich nur ganz wenige
reich wir den Ausgelernten erst ein- wie Physik und Mathe. Unentschul- Ausbildungsverträge vorzeitig aufmal einbinden können, damit er der digte Fehltage auf dem Zeugnis fal- gelöst. Eine gute Methode, die Ablen negativ auf. Ist ein Bewerbungs- brecherrate zu minimieren, ist das
Koch-Familie erhalten bleibt.
schreiben in der Form nicht beson- Probearbeiten nach einem erfolg· Sie setzen also auf Nachwuchs ders gelungen, bedeutet das aber reichen Bewerbungsgespräch. Beide
aus den eigenen Reihen.
nicht gleich eine Absage. Häufig Seiten können schauen, ob sie zueiAbsolut. Fachkräftesicherung trägt lade ich trotzdem zum Gespräch ein. nander passen.
nun mal maßgeblich zum Erfolg ei· Wie steht es um die Soft Skills?
nes Unternehmens bei. Wir haben · Das kostet doch Zeit.
fast 300 Mitarbeiter, davon auch äl- Und die nehme ich mir. Ein ausführ- Soft Skills, also das Verhalten des
tere, die bald in Rente gehen. Frei- liches Vorstellungsgespräch ermög- Azubis neben der reinen Ausbil-
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dung, sind bei uns enorm wichtig.
Eigenschaften wie Zuverlässigkeit
und Pünktlichkeit sind die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit.
Aber wir waren alle mal jung und
wissen, dass im Leben eines Jugendlichen noch ganz andere Dinge eine
Rolle spielen: der erste Kuss, die erste Beziehung, der erste Liebeskummer, die erste Party. Da kann man
auch mal ein Auge zudrücken, wenn
der Azubi am Montagmorgen verschlafen hat. Aber das darf nicht zur
Regel werden. Wichtig ist, dass wir
darüber sprechen. Denn Ehrlichkeit
und Offenheit werden bei uns im
Unternehmen groß geschrieben.
· Kann man sich für den nächsten
Ausbildungsstart im September
2015 noch bewerben?
Im Prinzip geht das noch, denn wir
schauen uns jede Bewerbung an.
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Um gute Azubis zu finden,
macht sich die Koch Auto­mobile AG zum Beispiel auf
Messen bekannt.
Zur Berufsorientierung gehören
verschiedene Veranstaltungen
sowie ein Netzwerk von Kooperationspartnern und Projekten:
Kooperationspartner:
· Konrad-Wachsmann-Schule
· Ernst-Haeckel-Oberschule
· bbw-Akademie
· GPB mbH
· MatchPoint
· Netzwerk
für Alleinerziehende
· MHWK
· ABU gGmbH
· Kids & Co.
PROJEKTE:
· Girls‘ Day
· Leonardo-da-Vinci-Projekt
· Schulpate
· Hellersdorfer
Berufsausbildungsmarkt
Ludwigsfelde (14974)
Paderborner Ring 1 | T 03378/85 77 00
Königs Wusterhausen (15711)
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Die Hellersdorfer - Seite 3
März-Ausgabe 2015
GEBIETSLEITUNG
Zeretzke, Suhr und Team
DEVK-Geschäftsstelle Hellersdorf:
DEVK-Gebietsgeschäftsstelle Hellersdorf:
DEVK-Geschäftsstelle Mahlsdorf:
DEVK-Geschäftsstelle Biesdorf:
Alte Hellersdorfer Str. 123
Schneeberger Str. 19
Hönower Str. 31
Köpenicker Str. 127
 99 28 41 74
 998 75 30
 56 29 42 21
 51 58 84 81
WechselWeise jetzt auch für Pflegebedürftige
Wo Profi-Dienstleistungen aufhören, sorgen Ehrenamtliche für mehr Lebensqualität
Schon seit über zwei Jahren bringt das Nachbarschaftsprojekt
WechselWeise Menschen zusammen: Menschen, die etwas Gutes
im Kiez tun möchten und Menschen, die Unterstützung im Alltag
benötigen. Die Hilfen reichen von der Begleitung zum Arzt über
Unterstützung bei der Hausarbeit bis hin zum Einkaufsservice.
Über 200 Marzahn-Hellersdorfer haben die „soziale Idee zum
Mitmachen“ des Klub 74 Nachbarschaftszentrum Hellersdorf e.
V. schon für sich entdeckt. Und es werden vermutlich mehr, denn
WechselWeise schlägt einen neuen Weg ein.
Arbeit fest, dass es für eine Person
oder ein Paar immer schwieriger
wird, ohne professionelle Betreuung zu Hause zurechtzukommen,
kann er einen Kontakt zur Pflegeberaterin herstellen. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass ihnen
Leistungen zustehen oder aber sie
denken, dass sie ihren Alltag ganz
ohne Hilfe noch irgendwie meistern können. Das ist manchmal ein
Irrtum“, weiß Herbert Großmann,
Vorstandsmitglied beim Klub 74.
Um Problemlagen zu erkennen
und im Umgang mit Demenzkranken und anderen Pflegebedürftigen
richtig zu handeln, müssen die Helfer von WechselWeise künftig reWie funktioniert
gelmäßig an Weiterbildungen rund
die Zusammenarbeit?
um das Thema Pflege teilnehmen.
Die ersten zwei Veranstaltungen
Beflügelt wurde diese Zusammen- sind für März geplant.
arbeit von der jüngsten Pflegereform der Bundesregierung. Denn
Länger in den eigenen
mit Inkrafttreten des ersten Pflegevier Wänden leben
stärkungsgesetzes stellen die Kassen auch ein Budget für ehrenamtliche Unterstützung im Alltag zur Mit ihrer Zusammenarbeit wollen
WechselWeise und die „Berliner
Verfügung.
Natürlich funktioniert die Ko- Spatzen“ dem von vielen Pflegeoperation zwischen dem ambu- experten formulierten Anspruch
lanten Pflegeteam und dem Nach- „ambulant vor stationär“ Rechbarschaftsprojekt wechselseitig. nung tragen. „Wir bewahren die
Wünscht ein Patient der Berliner Leute davor, ihr Wohnumfeld zu
Spatzen Betreuung oder Entlastung schnell aufgeben zu müssen“, sagt
im Alltag, die auch von Ehrenamt- Herbert Großmann. Und nicht nur
lichen übernommen werden kann, die Hilfesuchenden profitieren von
wird WechselWeise damit beauf- dem Angebot in ihrem Kiez. Es ist
tragt. Andersherum geht es aber auch Entlastung für Pflegende, die
auch: Stellt ein Helfer bei seiner Chance auf eine kleine Verschnauf-
© Herbert Großmann
Seit Kurzem kooperiert WechselWeise mit den „Berliner Spatzen“,
einem ambulanten Pflegedienst.
Träger ist die Pflegewohnzentrum
Kaulsdorf-Nord gGmbH. Ein Vertrag regelt, wie die Helfer im Ehrenamt pflegebedürftige Menschen
unterstützen können. Zwar werden
diese weiterhin von Profis versorgt, doch WechselWeise bringt
einen Mehrwert an Lebensqualität:
Die Ehrenamtlichen gehen mit den
Leuten im Park spazieren, lesen vor,
begleiten zum Arzt, übernehmen
Besorgungen oder leisten schlicht
und einfach Gesellschaft.
Heide Lieder (89) lebt in einer Hausgemeinschaft des Wohnparks am
Rohrpfuhl. Sie bekommt regelmäßig Besuch von der ehrenamtlichen
Helferin Ursula Werner-Bohn (68).
pause für Angehörige. Rosemarie
Eckhardt, Geschäftsführerin vom
Klub 74, jedenfalls ist vom Erfolg
der Zusammenarbeit überzeugt:
„Die Menschen werden immer älter. Der Bedarf ist also groß.“
„Wir können jetzt nicht
einfach aufhören“
Jeder Helfer von WechselWeise erhält eine Aufwandsentschädigung,
und so ist es auch in Zusammenarbeit mit dem Pflegewohnzentrum. Wer Hilfe benötigt und den
Service (vom Besuchs- und Begleit- bis zum Entlastungsdienst)
in Anspruch nimmt, erhält eine
Rechnung, die er unter bestimmten persönlichen Vorraussetzungen
bei seiner Krankenkasse zur Erstattung einreichen kann. Schließlich
muss sich das Projekt WechselWeise seit diesem Jahr selbst tragen. Mit
Beendigung der Modellphase ist
Ende 2014 auch die Finanzierung
Fax
99 40 03 67
E-Mail service@devk-marzahn-hellersdorf.de
Web www.devk-marzahn-hellersdorf.de
Wasserschaden im Pestalozzi-Treff
Stadtteilzentrum muss mindestens zwei Monate schließen
Ein defekter Spülkasten hat den
Mahlsdorfer Pestalozzi-Treff
unter­Wasser gesetzt. Nutzer und
Besucher­ des Hauses müssen sich
mindestens zwei Monate gedulden,
bis sie die Räumlichkeiten wieder
betreten können. Am 23. Februar
hatten­ Mitarbeiter den Schaden
bemerkt­. Das ganze Wochenende
lang war Wasser aus den Toilettenräumen im ersten Obergeschoss in
den darunterliegenden Veranstaltungssaal bis in den Keller ge-
strömt. „Alle Etagen sind nass, in
den ersten Tagen musste der Strom
aus Sicherheitsgründen abgestellt
werden“, berichtet die Leiterin des
Pestalozzi-Treffs, Cordula Krause.
Zur Schadenshöhe können noch
keine genauen Angaben gemacht
werden. Derzeit wird das Stadtteilzentrum trockengelegt. Die Mitarbeiter arbeiten nun mit Hochdruck
daran, die vielen Kurse und Gruppen in anderen Einrichtungen des
Bezirks unterzubringen.
Einheitliche Öffnungszeiten
· Mo-Mi, 10-18 Uhr
· Do, 10-19 Uhr · Fr, 10-13 Uhr
25 Jahre Matilde
Im März feierte das Frauenzentrum Matilde (Stollberger Straße
55) 25-jähriges Bestehen. Die Einrichtung geht zurück auf das Engagement von Ostberliner Frauen der
Bürgerbewegung im Herbst '89 und
ihrer politischen Forderung nach einem soziokulturellen Frauenzentrum. Längst hat sich das Haus als
Ort der Begegnung, Beratung und
Bildung etabliert. Die Angebote reichen von Rechtsauskünften und Jobcoaching über verschiedene Sportkurse bis hin zu Selbsthilfegruppen.
www.frauenzentrum-matilde.de
Ein Dom in Hellersdorf
Jugendliche aus dem Bezirk haben monatelang daran gewerkelt
Am Baltenring 74,
12619 Berlin
Projektleitung:
Uwe Ehlert
T 51 30 51 82
www.wechselweise.org
info@wechselweise.org
durch das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgelaufen. „Gerade in den
letzten Monaten ist die Auftragslage enorm gestiegen. Wir können
jetzt nicht einfach aufhören“, sagt
Rosemarie Eckhardt. Sie bemüht
sich weiterhin um Fördermittel und
Sponsoren für das Projekt. Erster
Ansprechpartner für alle Helfer
und Hilfesuchenden ist Uwe Ehlert. Der 50-Jährige erfasst Angebot und Nachfrage und bringt die
Menschen zusammen. Da die Personalstelle zurzeit nicht finanziert
ist, arbeitet er ehrenamtlich, denn
das Nachbarschaftsprojekt ist ihm
ans Herz gewachsen.
Neuerdings steht auf dem Sportplatz der Caspar-David-Friedrich-Schule­ (Alte Hellersdorfer
Straße 7) tat­sächlich ein „Dom“.
Schülerinnen und Schüler haben seit September­letzten Jahres
gemeinsam­mit Jugendlichen­der
Jugendfreizeiteinrichtung Joker
an der Fertigstellung des Gebildes
gearbeitet­. Bei Wind und Wetter,
nach dem Unterricht und in den
Ferien bauten sie an dem Projekt,
das Natur und Kultur­miteinander verbindet. Partner sind neben­
der Schule auch der Verein Kids
& Co. und der Förderband e. V. –
Kulturinitiative­ Berlin. Finanziell
gefördert wurde das Projekt durch
das Bundesministerium für Bildung
und Forschung.
Gabriele Müller
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mit dem vielen Grün vor der Haustür tut einfach gut und die Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen. Schulen­, Kitas, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Sport- und
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Seite 4 - Die Hellersdorfer
März-Ausgabe 2015
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Vivantes Klinikum Hellersdorf
Myslowitzer Straße 45 • 12621 Berlin
15 Gehminuten vom S-Bhf. Kaulsdorf
Telefon (030) 130 17 0
Pflegende Angehörige erhalten Unterstützung
Projekt PAULA läuft gut an: Geriatrische Abteilung bietet Sprechstunden und gibt praktische Tipps
„Das Thema Pflege ist immer
noch ein Tabu“, sagt Thomas Kobalz, Pflegedirektor am Vivantes­
Klinikum­ Hellersdorf. Keiner
spricht gerne darüber, denn die
Vorstellung, dass der Partner oder
die eigenen Eltern eines Tages zum
Pflegefall werden könnten, macht
den meisten Angst.
Häufig ist Pflegebedürftigkeit
wie im Falle einer Demenz ein
schleichender­ Prozess­. Manchmal führt ein plötzliches Ereignis – ein Schlaganfall­, ein
Herzinfarkt­oder ein Sturz – dazu, dass ein Mensch von einem Tag
auf den anderen nicht mehr allein
zurechtkommt­und auf Hilfe im
Alltag angewiesen­ist.
Die Familie ist der
größte „Pflegedienst“
Bereits 70 Prozent aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden mittlerweile in der häuslichen
Umgebung von Angehörigen versorgt – Tendenz steigend. Damit
ist die Familie der mit Abstand
größte „Pflegedienst“­. Die Angehörigen trifft die neue Situation
in der Regel­völlig unvorbereitet
und stellt sie vor große Herausforderungen. Thomas Kobalz weiß,
dass gerade in der Anfangsphase
Informationen und Hinweise unverzichtbar sind, um die schwierigen
Haben gemeinsam am Konzept für die Angehörigen-Beratung getüftelt:
Pflegedirektor Thomas Kobalz und Ute Meise, stv. Stationspflegeleiterin
Aufgaben überhaupt meistern zu
können. Daher hat die geriatrische
Abteilung am Vivantes Klinikum
Hellersdorf im vergangenen Herbst
das Projekt PAULA („Pflegende
Angehörige Unterstützen, Lehren
und Anleiten“) ins Leben gerufen.
Das Angebot richtet sich an Angehörige von hochbetagten Patienten mit Mehrfacherkrankungen,
die in Hellersdorf eine sogenannte geriatrische frührehabilitative­
Komplexbehandlung­erhalten. Sie
sollen schon während des Krankenhausaufenthalts so gut es geht auf
den Pflegealltag vorbereitet werden.
Mittwochs: Beratung
in Sprechstunden
„Wir möchten den Angehörigen zeigen, was sie erwartet, wenn sie einen pflegebedürftigen Patienten mit
nach Hause nehmen“, sagt die stellvertretende Stationspflegeleiterin­
der Geriatrie, Ute Meise. Sie hat
PAULA im Rahmen ihrer Weiterbildung entwickelt.
Wöchentliche Sprechstunden
sind der wichtigste Baustein des
Projekts­. Immer mittwochs von
14.30 Uhr bis 18 Uhr nimmt sich
ihre Kollegin, Stationspflegeleiterin Sabine Hahn, in einem
individuellen­Gespräch Zeit für
die Ängste, Sorgen und Fragen der
pflegenden Angehörigen. Dabei
erfahren die Ratsuchenden unter
anderem, ob die Pflege zu Hause
überhaupt machbar ist, welche Auf-
In ruhiger Atmosphäre, fernab des Stationsalltags, haben Angehörige
Gelegenheit, ihre Bedenken zu äußern und Fragen zu stellen.
gaben auf sie zukommen, wie Hemmungen etwa bei der Intimpflege
abgebaut werden können und an
welche Stellen sie sich wenden
können, um professionelle Unterstützung und Entlastung für die anspruchsvolle Tätigkeit zu erhalten.
Angehörige muten
sich mitunter zu viel zu
Bei der Beratung kann Sabine
Hahn nicht nur auf die Erfahrungen aus dem Klinikalltag zurückgreifen. Sie selbst hat ihre demenzkranke Mutter lange Zeit zu Hause versorgt und damit jahrelang
der Dreifachbelastung Beruf, Fa-
milie und Pflege standgehalten.
Dass sich Familienmitglieder eines
Pflegebedürftigen häufig zu viel zumuten und immer wieder an ihre
Grenzen stoßen, weiß sie daher nur
zu gut. Ist ein Patient aufgrund seines Gesundheitszustands in einer
Kurzzeitpflegeeinrichtung, einem
Pflegeheim oder einer betreuten
Wohngruppe besser aufgehoben,
„muss das den Angehörigen und
Patienten schonend­beigebracht
werden“, sagt die 52-Jährige. Die
wöchentlichen Teambesprechungen im Rahmen der geriatrischen
Komplexbehandlung­, bei denen
Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen, Sozialarbeiter und Ergotherapeuten an einem Tisch sit-
zen und die Entwicklungen jedes
Patienten besprechen, helfen der
Paula schafft
Stationspflegeleiterin dabei, in der
Win-Win-Situation
Sprechstunde­die richtige Empfehlung für die Zeit nach dem KlinikObwohl PAULA erst angelaufen
aufenthalt zu geben.
ist, wird das Angebot schon jetzt
gut angenommen. „Die AngehöPraktische Tipps
rigen sind dankbar, dass wir uns
Zeit für ihre Fragen nehmen“, befür den Pflegealltag
richtet Thomas Kobalz. Doch nicht
nur die Pflegebedürftigen und ihre
Weil richtige Pflege gelernt sein Mitmenschen profitieren von dem
will, können sich Angehörige bei neuen Service. Auch für das EntSabine Hahn und dem Team der lassungsmanagement der Geriatrie
Geriatrie in kurzen Schulungen haben sich durch PAULA positive
auch praktische Tipps für den Effekte ergeben. Patienten, deren
Pflegealltag­holen. Sie erfahren von Angehörige Rat in der SprechstunPhysiotherapeuten, wie sie ihre zu de gesucht haben, konnten in den
pflegenden Mitmenschen behutsam allermeisten Fällen pünktlich aus
vom Bett in den Rollstuhl setzen, der Klinik entlassen werden.
lernen Hilfsmittel – vom Rutsch- Ohne die Beratung komme es nicht
brett bis zum Spezialbesteck – selten zu Verzögerungen. Etwa weil
richtig­zu benutzen und üben unter sich Angehörige zunächst bereiterAnleitung verschiedene Behand- klären, die Pflege zu übernehmen,
lungstechniken ein. Im Einzelfall und im letzten Moment dann doch
helfen Ergotherapeuten auch dabei, davor zurückschrecken. So kurzdie Wohnung der neuen Situation zu fristig, erläutert Sabine Hahn, könHause anzupassen.
ne die Anschlussversorgung nicht
Bei allen Fertigkeiten, die Angehö- mehr rechtzeitig geregelt werden.
rige erwerben, sollten sie ihren kran- Wegen der großen Nachfrage macht
ken Mitmenschen entsprechend der man sich am Vivantes Klinikum
verbliebenen Fähigkeiten noch so Hellersdorf bereits über eine Weiviel wie möglich selbst tun lassen, terentwicklung des Projekts Gedanerinnert Ute Meise. Das kostet zwar ken. „Künftig werden wir nach der
Zeit und Geduld, hilft dem Pflege- Entlassung unserer Patienten, Konbedürftigen aber dabei, ein gewis- takt zu den pflegenden Angehörises Maß an Selbstständigkeit zu be- gen aufnehmen und erfragen, ob die
wahren. Und wer rastet, der rostet. Pflege und Betreuung im häuslichen
„Außerdem kann übertriebene Für- Bereich gut umgesetzt werden kann
sorge das Selbstwertgefühl unter- oder weitere Unterstützung benötigt
graben“, ergänzt Thomas Kobalz. wird“, verrät Ute Meise.
Willkommen, ihr Süßen!
Rehabilitationssport
Wassergymnastik
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Baby-Shooting für „Die Hellersdorfer“
Die Redaktion bedankt sich bei der Agentur Baby Smile
und den Mitarbeitern der Geburts­klinik in Kaulsdorf
Böhlener Straße 3-5 • 12627 Berlin
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Physiotherapie
Finja Sarina
Lennard
Charlotte
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Gesundheits- & Fitness GmbH
Die jüngste Bewohnerin im Buckower Ring ist Finja Sarina. Das Mädchen (52 cm, 3530 g) erblickte am
5. März um 4.49 Uhr das Licht der
Welt. Sie ist das dritte gemeinsame
Kind von Sonja und Pierre Dülfer.
Am 4. März um 4.19 Uhr sind Nicole Krüger und Andreas Knopp
zum ersten Mal Eltern geworden.
Lennard (51 cm, 3400 g) heißt ihr
kleiner Sohn. Die junge Familie
wohnt in der Waldheimer Straße.
Mit ihren kleinen Händen hat Baby
Charlotte Mama Ina Werner und Papa
Ronny Heese, wohnhaft im Kummerower Ring, schon voll im Griff. Das
Mädchen (51 cm, 2860 g) wurde am
27. Februar um 2.39 Uhr geboren.
In der Zerbster Straße stellt Martin
Junior (53 cm, 3140 g) den Alltag von
seinen Eltern, Janina Lehmann und
Martin Lenz, künftig auf den Kopf.
Er kam am 26. Februar um 9.50 Uhr
im Krankenhaus Kaulsdorf zur Welt.
Am 15. Februar um 3.33 Uhr wurde
Emilia (52 cm, 4075 g) geboren. Sie
ist die Tochter von Alexandra Lötzsch
und Enrico Stiebert aus der Lubminer
Straße und hat auch einen großen Bruder, der auf sie aufpasst: Benjamin.
Wir sind umgezogen!
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Mia Valentina
Lea Sofie
Lennard Ralph André
Wenn das kein Kind der Liebe ist: Am
Valentinstag hat Viktoria Schönebeck
aus der Riesaer Straße ihrem Lebensgefährten David Granath um 18.29
Uhr eine Tochter geschenkt. Mia
Valentina (50 cm, 2940 g) heißt sie.
Nach Sohnemann Maxim hat Heidi
Milbach aus der Schkeuditzer Straße am 11. Februar um 23.57 Uhr
dieses Mal ein Mädchen (55 cm,
3720 g) zur Welt gebracht. Lea Sofie heißt der kleine Wonneproppen.
Der kleine Junge mit der feschen
Mütze hier heißt Lennard Ralph André (53 cm, 4140 g). Er wurde am 11.
Februar um 12.19 Uhr geboren und
ist der Sohn von Lisa und Stephan
Ralph Streit aus der Riesaer Straße.
Hilfe für Alleinerziehende
in Arbeit oder Ausbildung vermitteln können. Bei der Kitaplatzsuche
haben wir erfolgreich unterstützt
und auch bei der Wohnungssuche
helfen können.“ Das erfolgreiche
Projekt in Marzahn-Hellersdorf
soll nun auch als Vorbild für andere
Bezirke dienen. Schirmherrin des
Netzwerks ist Familienstadträtin­
Juliane Witt.
Jugendwerk Aufbau Ost JAO, T.
99 28 86 25. netzwerk-alleinerziehende@jao-berlin.de. www.netzwerk-alleinerziehende.net
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Support bei Arbeits-, Ausbildungs- und Wohnungssuche
Das Netzwerk Alleinerziehende
Marzahn-Hellersdorf hat im vergangenen Jahr in den zwölf Infopoints und der Koordinierungsstelle
über tausend Anfragen bearbeitet.
Es bietet neben Information und
Hilfe im Alltag Aktivitäten an, die
Alleinerziehende­bei der Arbeitssuche unterstützen und dabei deren
besonderen Bedarf bei der Kinderbetreuung berücksichtigen. Projektleiterin Anett Dubsky zieht für das
Jahr 2014 eine positive Bilanz: „Wir
haben 27 Alleinerziehende wieder
ra h
Infoabende für werdende Eltern
Patryk Dawid
Rubina Elise Marie
Felicia
Den Namen Patryk Dawid haben
Malgorzata und Wojciech Adamus
aus der Leisniger Straße ihrem erstgeborenen Sohn gegeben. Der kleine
Mann (54 cm , 3850 g) kam am 8.
Februar um 2.29 Uhr zur Welt.
Seit dem 6. Februar um 22.20 Uhr
ist Janine Nikolaus zweifache Mama. Mit Sohn Jamy Lee und ihrer
Neugeborenen Rubina Elise Marie
(49 cm, 2940 g) wohnt sie in der
Stendaler Straße.
Bitte Lächeln! Das ist Felicia (53 cm,
3680 g) bei ihrem ersten Fotoshooting. Sie kam am 6. Februar um 2.06
Uhr zur Welt. Mit Mama Janice Castillo und Bruder Thiago Avil wohnt
die kleine Maus im Feldberger Ring.
von Anfang an in guten Händen ...
Die nächsten Termine:
16. März, 20. April, 4. Mai,
jeweils montags, 19 Uhr
Die Hellersdorfer - Seite 5
März-Ausgabe 2015
470.000 Spenden in 15 Jahren
Alte Schachteln, scharfe Zungen
Im Jahr 2000 wurde das Hellersdorfer Haema Blutspendezentrum eröffnet
Seniorenkabarett aus Marzahn-Hellersdorf feiert im April 20. Jahrestag
Seit Wochen wird mit Hochdruck für den großen Tag geprobt.
Am Samstag, dem 18. April, um
15 Uhr ist es endlich so weit:
Im Stadtteilzentrum Kompass­
(Kummerower­Ring 42) begehen
„Die alten Schachteln“ spielend ihr
20-jähriges­Bestehen. Mit gewohnt
bissigem Humor werden­die Frauen­
und Männer des Seniorenkabaretts
in ihrem­gut zweistündigen Jubiläumsprogramm wieder sich selbst,
ihren Alltag, aber auch die Politik
auf die Schippe nehmen und ihrem
Publikum dabei die Lachtränen in
die Augen treiben.
Holpriger Start
© Haema
Im März 2000 nahm das Haema­
Blutspendezentrum Hellersdorf­
die Arbeit auf. Hans-Dieter Bansen­
ist seit der ersten Stunde und
inzwischen­seit fünfzehn Jahren
dabei. Der 58-jährige Koch­hat bereits über 400 Mal Blut und Plasma gespendet­und damit unzählige Leben­gerettet. Insgesamt­ließ
er sich rund 200 Liter abnehmen
– mehr als eine ganze Badewanne­
voll.
Der Mann aus Hellersdorf erinnert­
sich genau­, wie er zum Haema
Blutspendezentrum­ im Marktplatz Center kam (Stendaler Straße 24, 3. Etage). „Es ist für mich
günstig­gelegen­, auf dem Weg von
der Arbeit lässt sich die gute Tat
ganz nebenbei erledigen­. Und ich
freue mich, wenn ich mit meiner
Spende helfen kann! Man ist ja
irgendwann­selbst auf Blutprodukte
angewiesen­.“
Seit Bestehen des Hellersdorfer
Haema-Zentrums­ wurde mehr
als 470.000 Mal Blut und Plasma
gespendet­. Nach wie vor sind Blutkonserven ein knappes, kostbares
Gut. Sie sind nur kurze Zeit haltbar und man kann sie nicht künstlich herstellen. Deutschlandweit
sind täglich 15.000 Blutspenden
notwendig­, um den Bedarf zu decken. Doch nur fünf Prozent der
Blumenstrauß in Helle Mitte: Spendeärztin Nancy Kelle, der langjährige
Spender Hans-Dieter Bansen und Operator Nicole Backhaus
Bundesbürger spenden mehrfach
im Jahr freiwillig­Blut. Eine Blutspende tut nicht weh und dauert­
nicht lange. Interessenten können
sich gern im Markplatz Center
melden: Montag bis Freitag 7 bis
20 Uhr, Samstag bis 8-14 Uhr. T.
030.99 25 50.
www.haema.de
Angefangen haben die Alten Schachteln 1995 als Seniorentheatergruppe­
der Volkshochschule Hellersdorf.
Als die Förderung durch das Bezirksamt eingestellt wurde, stand
das Ensemble nur ein Jahr nach
seiner Gründung schon wieder vor dem Aus. Der Kulturring
sprang in die Bresche und setzte
den ergrauten­Freizeit-Kabarettisten den Vollblut-Regisseur Johann
Keib vor die Nase­. Mit einer gehörigen Portion Ehrgeiz und viel
Akribie treibt der heute 66-Jährige
seine Darsteller an und sorgt dafür,
dass die wöchentlichen­Proben am
Bezirk lässt Geld nicht verfallen
Tour für Alleinerziehende
7000-Euro-Programm für Schulen wird doch umgesetzt
Hilfe beim (Wieder-)Einstieg in Beruf oder Ausbildung
Weil akuter Sanierungsbedarf besteht, vergibt der Senat an jede Berliner Schule zusätzlich 7000 Euro pro Jahr zur Behebung kleiner­
Mängel. Das Problem dabei ist:
Für die aufwändige Abwicklung
der vielen Einzelmaßnahmen – in
Marzahn-Hellersdorf sind es 46
– sind die chronisch überlasteten
Hochbauämter zuständig. Aus diesem Grund hatte Marzahn-Hellersdorfs Bezirksbürgermeister Stefan
Komoß (SPD) zunächst angekündigt, auf das Geld in diesem Jahr
verzichten zu wollen. Doch viele
Schulen hatten sich bereits auf die
Mittel gefreut. Damit das Geld doch
nicht verfällt, will der Bezirk nun
neue Wege bei der Umsetzung des
Sanierungsprogramms gehen.
Wie Komoß mitteilte, wird das
Bezirksamt einen externen Baubetreuer einschalten, der die Ausschreibung und Ausführungen der
Arbeiten in den einzelnen Schulen
überwacht. Weitere Teilaufgaben
übernehmen das bezirkliche Facilitiymanagement bei der Auftragsvergabe und das Schul- und Sportamt bei der Abrechnung der Mittel.
Das Netzwerk Alleinerziehende Marzahn-Hellersdorf möchte
Alleinerziehende beim (Wieder-)
Einstieg in Beruf, Ausbildung oder
Praktikum unterstützen. Bei einer
Schnuppertour am Mittwoch, dem
22. April, von 9 bis 15.15 Uhr, können sich Interessierte zum Thema
„Ausbildung und Arbeit in der Gesundheitswirtschaft“ informieren.
Die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie spielt dabei eine große Rolle. Angefahren werden drei Unternehmen im Bezirk: OPPM Office
Professional Personalmanagement
GmbH, die Pflegewohnzentrum
Kaulsdorf-Nord gGmbH und Soziales Netzwerk BIB. Vor Ort können
Alleinerziehende und Unternehmer
ins Gespräch kommen.
Treffpunkt ist das SOS Familienzentrum (Alte Hellersdorfer Straße
77). Die Tour mit Kleinbussen ist
kostenlos soweit eine Anmeldung
vorliegt. Es sind nur zwölf Plätze
verfügbar, daher wird eine rechtzeitig Anmeldung per Mail empfohlen: netzwerk-alleinerziehende@
jao-berlin.de, Informationen unter
T. 0157.83 44 24 06
„Ersatzeltern“ brauchen ein gutes Netzwerk
Derzeit kümmern sich 151 Marzahn-Hellersdorfer Familien um Pflegekinder
Wann wurde die Initiative „Pflegeeltern in Berlin-MarzahnHellersdorf“­ gegründet?
Heidi Bartsch: Jacqueline Wiewand, Marina Höner und ich begannen vor vier Jahren mit einer Weihnachtsfeier und inzwischen hat sich
viel getan. Im letzten Herbst starteten wir mit der Internetseite www.
pfib-mh.de.
..............................................................
Worum geht es da eigentlich?
Heidi Bartsch: Wir wollen die
Pflegeeltern von Marzahn-Hellersdorf miteinander vernetzen und den
Austausch fördern. Aus der Praxis
ergeben sich viele Fragen, zum Beispiel: Wie verhalten wir uns gegenüber den leiblichen Eltern? Sie sollen ja den Kontakt zum Kind beibehalten – außer wenn Eltern eine Gefahr für das Kind darstellen – und
haben ein Recht darauf. Oder: Wie
organisiert man das Verhältnis der
eigenen zu den fremden Kindern?
..............................................................
In welchem Maße nutzen die
Pflegefamilien­das Angebot?
Heidi Bartsch: Es melden sich immer mehr Pflegeeltern aus unserem
Bezirk, die sich gemeinsam vernetzen möchten. Um den Austausch
zu intensivieren, wollen wir künftig regelmäßige Treffen und Feste
veranstalten. Auch die Kinder lernen sich untereinander kennen und
können Freundschaften schließen.
..............................................................
Sie sind selbst Pflegeeltern. Was
hat Sie dazu bewegt?
Heidi Bartsch: Natürlich setzt es
eine große Liebe zu Kindern voraus, außerdem eine fachliche Auseinandersetzung mit der Thematik
und die Bereitschaft, rund um die
Uhr für „fremde“ Kinder da zu sein
sowie ein entsprechendes Umfeld
zu sichern. Pflegekinder sind Kinder in Not, die nicht ohne Grund aus
ihren Herkunftsfamilien herausgenommen wurden. Pflegemutter zu
sein, ist immer eine Herausforderung, die auch einmal schief gehen
kann, wie es mir anfangs passiert
ist. Damals fehlten mir noch die
Donnerstagnachmittag­nicht etwa
zum Kaffeeklatsch geraten. „Ja,
manchmal muss er streng sein“, bestätigt Beatrix Möhring. „Vor allem
wenn wir quatschen, kann er sauer
werden.“
100 verschiedene Sketche
Seit der ausgebildete Theater-Regisseur die Alten Schachteln übernommen hat, sind über 100 Sketche­
entstanden. Ganz besonders stolz
sind Johann Keib und seine Akteure­
darauf, dass sie jedes Jahr ein neues­
Programm einstudieren und die
meisten Texte aus ihren eigenen
Federn stammen. Ob BER, TelefonHotlines­ oder Renteneintrittsalter­
– die Themen liegen quasi auf
der Straße, stehen in der Zeitung
„oder finden sich im Wartezimmer
beim Arzt“, ergänzt Stefan Rucker. Der 74-Jährige hat gemeinsam mit Ensemble­-Mitglied Helmut Krüger­etwas Testosteron in die
einst reine Frauen-Truppe gebracht.
„Die Männer­sind pflegeleicht. Die
akzeptieren­, dass wir hier das Sagen
haben“, kommentiert die 70-jährige
Gudrun Panthen nicht ganz ernst
gemeint die Geschlechterverteilung
im Ensemble­. Etwa einmal monatlich werden die elf Oldies von
Volkssolidaritätsgruppen, Nach-
barschaftszentren, Seniorenheimen, aber auch privat für Jubiläen,
Geburtstage und Feste gebucht. Mit
ihren Sketchen, Liedern­, Tanzeinlagen und einer sehenswerten­Kostümshow haben sie schon in so
manche Veranstaltung­die nötige
Würze gebracht.
In Erinnerung bleiben allerdings
nicht nur die gefeierten Darbietungen. Birgit Kurpiers gesteht, dass
in den vergangenen 20 Jahren auch
der eine oder andere Flop dabei gewesen ist. Sie erinnert sich an einen
Auftritt im KulturGut Marzahn vor
zehn Jahren: „Es kam nicht ein Zuschauer, um uns zu sehen. Das war
schon deprimierend.“
Große Show am 18. April
Zum Geburtstag am 18. April wird
den Alten Schachteln ein derartiges­
Desaster gewiss erspart bleiben.
Die Gruppe genießt mittlerweile­
einen exzellenten Ruf – auch über
die Bezirksgrenzen hinaus. Gäste
der Veranstaltung dürfen sich auf
ein unterhaltsames Programm mit
einem Mix aus Klassikern­und neuen Stücken freuen­. Nach der Show
laden die Mitglieder des Seniorenkabaretts noch zum gemütlichen
Beisammensein ein. Der Eintritt
kostet zwei Euro.
CD
Erfahrung und vor allem der Austausch mit anderen.
Jacqueline Wiewand: Ich konnte mir von Beginn an gut vorstellen, Kindern eine wertvolle Ersatzmutter zu sein. Es bestärkt
mich immer wieder, wenn man
sie fröhlich aufwachsen sieht und
auch Kontakte zu ehemaligen
Pflegekindern beibehalten kann.
Das Lächeln der Pflegekinder,
die aus einer Krisensituation herausgenommen wurden, motiviert
mich immer wieder dazu, weiteren Kindern ein Aufwachsen in
ZAHLEN & fakten
Derzeit sind 294 Pflegekinder in
Dauerpflege untergebracht, für
die die Hilfeplanung im Bezirk
stattfindet. Diese leben in 151
Marzahn-Hellersdorfer Pflegefamilien – vermittelt und betreut
durch den Pflegekinderservice
Marzahn-Hellersdorf –, in 67
Pflegefamilien anderer Berliner Bezirke und in zehn Pflegefamilien außerhalb Berlins.
Durchschnittlich 25 Pflegekinder, meist in Krisensituationen, sind immer in befristeter
Vollzeitpflege untergebracht­.
unserer Familie zu ermöglichen.
Marina Höner: Mit Kindern kann
ich gut umgehen, auch mit solchen,
für die eine Therapie notwendig ist.
Vom Jugendamt erhalten Pflegefamilien meist nur einen „Steckbrief“ zum Kind. Sie müssen dann
selbst erkennen, was das Kind außer Liebe, Zuwendung und der allgemeinen Grundversorgung noch
braucht, um zu gesunden. Mit dem
Jugendamt, den leiblichen Eltern
und anderen Beteiligten wird ein
Hilfeplan für die Förderung erstellt.
Trotz mancher Schwierigkeiten
fand ich gerade in dieser Tätigkeit
meine Berufung. Seit zwei Jahren
engagiere ich für einen kleinen
Pflegeelternstammtisch, er ist nun
Teil der Initiative.
..............................................................
Wer darf eine Pflegemutter oder
ein Pflegevater sein?
Jacqueline Wiewand: Der Pflegekinderservice prüft die Bewerber
intensiv. Sie sollten über ein gesichertes Einkommen verfügen und
die Wohnung muss genügend Platz
bieten. Ermittelt werden auch die
Beweggründe für eine Pflegeelternschaft. Und in mehreren Überprüfungsgesprächen wird das eigene
Leben aufgearbeitet. In der Regel
kann ein Haushalt ein bis drei Pflegekinder aller Altersklassen auf-
nehmen, sowohl in Vollzeitpflege
bis zur Selbstständigkeit der Kinder
als auch befristet – bis zur Rückführung in die Herkunftsfamilie.
..............................................................
Wann wird eine Ersatzfamilie
notwendig?
Heidi Bartsch: Wenn die leiblichen Eltern die Betreuungs- und
Erziehungsaufgabe nicht leisten
können und Hilfsmaßnahmen nicht
greifen, werden ihre Kinder über
das Jugendamt an Pflegefamilien
vermittelt. Das betrifft oft Fälle
von Gewalt oder Vernachlässigung.
..............................................................
Kennt die Politik Ihre Initiative?
Heidi Bartsch: Jugendstadträtin
Juliane Witt (Linke) befürwortet
das Angebot der Vernetzung und
unser Engagement für Pflegeeltern,
sie will uns unterstützen.
..............................................................
Was liegt gegenwärtig an?
Jacqueline Wiewand: Wir möchten Pflegeeltern erreichen, die uns
noch nicht bekannt sind. Wir würden uns auch über Künstler und
Helfer (Weihnachtsmann, Zauberer, Clowns) freuen, die unsere
Weihnachtsfeiern oder Sommerfeste bereichern. Voraussichtlich im
Juni wird es ein Sommerfest für
alle Pflegefamilien geben.
Text und Foto emö
kompakt
KAMPFKUNST. Die Jugendfreizeiteinrichtung KICK (Fichtelbergstraße 18 a) vermeldet freie Plätze
im Teakwondo- und Selbstverteidigungskurs am Dienstag. Die Gruppe der Acht- bis 13-Jährigen trainiert immer von 17 bis 18 Uhr, die
der Jugendlichen ab 14 Jahren von
18 bis 19 Uhr. Der Kurs wird kostenfrei von einem Trainer mit schwarzem Gurt und zweitem Dan geleitet.
HANDBALL. Am Freitag, dem 26.
März, lädt die SG AC/Eintracht
Berlin zum Sichtungstraining für
ihre männliche D- und E-Jugend
in die Sporthalle an der Peter-Huchel-Straße 33 ein. Um 16.30 Uhr
können sich Handballtalente des
Jahrgangs 2003 vorstellen. Um 18
Uhr dürfen dann im Jahr 2004 geborene Jungen ihr Können unter
Beweis stellen. Weitere Infos unter
T. 0172.326 20 35
OSTERCAMP. Der FSV Blau-Weiß
Mahlsdorf/Waldesruh richtet für
Kinder der Jahrgänge 2002 bis
2008 in den Osterferien ein Fußballcamp aus. Vom 7. bis 10. April
stehen auf dem Sportplatz an der
Waldesruher Straße 40 täglich von
9.30 bis 16 Uhr zwei Trainingseinheiten, Mittagessen und zusätzliche Aktionen auf dem Programm.
Teilnahmegebühr 80 €. AnmelNorman Heise managt Familie, Beruf und Ehrenamt
dung: bwmw-ostercamp@gmx.
Er tritt für seine Familie beruflich leiter eines Getränkegroßhandels de, Infos unter T. 0157.74 72 51 01
kürzer und engagiert sich noch und kümmert sich hauptberuflich
dazu ehrenamtlich. Für die Firma um seine zwei Söhne, während die
Meistermacher, die am 6. März Mutter der Jungs, seine Partnerin BUCH ERSCHIENEN. Der Sportzum zehnten Mal den Spitzenvater­ Christine Schulze, in Vollzeit ar- journalist Gottfried Weise hat ein
Buch geschrieben. Das Werk heißt
des Jahres gewählt hat, macht das beitet.
den Marzahner Norman Heise Außerdem zeigt der Mann aus Mar- „Als Maradona 80.000 lockte“
zum Vorbild für eine moderne­ zahn besonderen Einsatz für Kinder und beleuchtet die EuropapokalGesellschaft. Der 36-Jährige und Jugendliche. Neben vielen ande- Auftritte der DDR-Fußballklubs.
erhielt­die mit 5000 Euro dotierte­ ren ehrenamtlichen Funktionen hat Weise ist seit Jahren mit dem VfB
Auszeich nung „Spitzenvater Heise das Amt als Vorsitzender der Fortuna Biesdorf verbunden. Er
2015“. Berlins Jugendsenatorin­ Landeselternausschüsse Kita und unterstützt­die alten Herren (Ü50)
Sandra Scheeres hielt die Lau­ Schule inne. Damit vertritt er die und schreibt regelmäßig für den
datio­ auf den Vorzeige-Papa. Eltern-Interessen der etwa 500.000 Verein. Das Buch kostet 19,90 €,
Norman Heise ist Teilzeit-Betriebs- Kita- und Schulkinder in Berlin. ISBN-13: 978-3730701782
Spitzenvater kommt aus Marzahn
Mitmachen beim
Biesdorfer Blütenfest
Im Rahmen des Biesdorfer Blütenfests (14. bis 17. Mai) ist für
Samstag, den 16. Mai, und Sonntag, den 17. Mai, auch wieder ein
Kunstmarkt vorgesehen. Kreative
aus dem Bezirk und darüber hinaus können ihre Arbeiten auf dem
Markt in der Nähe des im Wiederaufbau befindlichen Schlosses
Biesdorf präsentieren. Anmeldungen und Anregungen nimmt der
Veranstalter, die Präsenta GmbH,
entgegen. T. 65 76 35 60, Mail: info@praesenta-berlin.de. Internet:
www.biesdorfer-blütenfest.de
Kinderwunschpraxis
Helle Mitte
Info-Abende
Die nächsten Male donnerstags,
19.03.2015 und 16.04.2015
Um Voranmeldung wird gebeten.
Kinderwunschbehandlung
In-vitro-Fertilisation (IVF)
Mikroinsemination (ICSI)
Hodenbiopsie (TESE)
Sperma-Kryokonservierung
Eizellen-Kryokonservierung
homologe Insemination
Marina Höner, Heidi Bartsch, Jacqueline Wiewand (v. l. n. r.) hatten die Idee zur Initiative.
SPORT
Spazierblick zum
urbanen Gärtnern
Urbanes Gärtnern gibt es nicht nur
auf der „Hellen Oase“. Das zeigt
der nächste Spazierblick der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) am
Dienstag, dem 28. April. Mit dem
Fahrrad begeben sich Sabine Antony vom Bezirksamt und die Gebietsbeauftragte des Stadtumbaus
Marzahn-Hellersdorf, Dr. Elke
Herden, gemeinsam mit interessierten Teilnehmern zu den vielfältigen Projekten im Bezirk, in denen
Menschen sich gärtnernd ihre Stadt
erobern. Treffpunkt zur Tour ist um
14 Uhr vor dem Haupteingang der
ASH (Alice-Salomon-Platz 5).
50. Familiensingen mit
Promenadenmischung
Zum 50. Familiensingen bei Kaffee und Kuchen lädt die Marzahner
Promenaden-Mischung am Sonntag, dem 22. März, von 15 bis 17
Uhr in das KulturGut Marzahn (AltMarzahn 23) ein. An dem Tag präsentiert das Chorensemble sein neues Programm „Diese Welt ist klein“
mit bekannten und unbekannten
Liedern und Tänzen aus aller Welt.
Außerdem werden auf Wunsch
des Publikums mithilfe ausgelegter Texte gemeinsam Frühlingslieder gesungen. Der Eintritt ist frei.
andrologische Diagnostik
ambulante Operationen
Hormonlabor
Pränatale Diagnostik (Degum II)
Endokrinologie
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Dr. med. Swetlana Hoffmann Dr. med. G. Matheus
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Seite 6 - Die Hellersdorfer
März-Ausgabe 2015
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Hauptmann von Köpenick
Gerade in Zeiten von Wohnungsknappheit muss großen Wohnsiedlungen wieder mehr Beachtung geschenkt werden. Zu diesem Schluss kommt
eine neue Studie, die das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Großsiedlungen erarbeitet hat.
Großsiedlungen haben immer noch ein
schlechtes Image. Zu Unrecht, findet Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND
Wohnbauten-Gesellschaft mbH. Schließlich
lebt ein Großteil der Menschen in deutschen
Städten in Hochhausvierteln. Sie ermöglichen
breiten Bevölkerungsschichten komfortables
Wohnen zu vergleichsweise günstigen Mieten und haben beispielsweise auch in punkto klima- und generationsgerechtes Wohnen
großes Potenzial.
Für die Wohnraumversorgung der Zukunft
muss die Weiterentwicklung dieser Viertel
daher dringend vorangetrieben werden. Zu
diesem Ergebnis kommt eine von der Bauund Wohnungswirtschaft beauftragte Studie,
die vom Deutschen Institut für Urbanistik
gemeinsam mit dem in der Riesaer Straße
ansässigen Kompetenzzentrum Großsiedlungen erarbeitet und Anfang des Jahres vorgestellt wurde.
Laut der Studie sind bis zum Jahr 2030 bundesweit Investitionen in Höhe von 90 Milliarden
Euro notwendig, um eine nachhaltige Modernisierung der großen, im 20. Jahrhundert errichteten Wohngebiete zu sichern. Dabei dürfe man
nicht nur die bauliche Unterhaltung, sondern
auch das soziale Miteinander und die Infra-
struktur im Blick haben, betont Ingo Malter.
Die Wohnungswirtschaft stellt der hohe Investitionsbedarf vor große Herausforderungen. Denn die Entwicklung der Großsiedlung muss sowohl für Mieter als auch für
Vermieter wirtschaftlich tragbar sein.
Ganz entscheidend für den Erfolg der Siedlungserneuerung ist daher auch eine enge
Zusammenarbeit­zwischen Politik, Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften. So wird in der Studie etwa die Forderung nach günstigen Rahmenbedingungen für
die Modernisierung der Wohnungsbestände
und Quartiere laut. Von Bund und Ländern
seien etwa die kostentreibenden Anforderungen im Bereich des Klimaschutzes und des
Barriere-Abbaus, ebenso wie das Vergaberecht zu überprüfen. Letzteres erschwert eine frühzeitige Zusammenarbeit von Bau- und
Wohnungsunternehmen.
Nachdem in den letzten Jahren der FörderFokus auf den Innenstädten lag, sollten
künftig auch wieder die großen Wohngebiete in der Peripherie stärker berücksichtigt werden. Dazu könne der Studie zufolge ein neues Teilprogramm der Städtebauförderung „Integrierte Weiterentwicklung großer Wohnsiedlungen“ beitragen.
Montags, 10-11 Uhr
Wir stöbern in der Bücherkiste.
Austausch zu Lieblingsbüchern
Montags, 14-16 Uhr
Häkel und Strick Dich fit! Stricken,
Häkeln und Maschen fallen lassen! Ein Treff zum gemeinsamen
kreativen Austausch über Handarbeitstechniken.
Im heutigen Bezirk Marzahn-Hellersdorf entstanden bis 1990 rund 100.000 Plattenbauwohnungen. Zwischen 2002 und 2010 wurden 4.700
dieser Wohnungen und noch dazu viele Schulen
und Kitas abgerissen.
Nach heutigem Kenntnisstand hätte man sie
vielleicht besser sanieren sollen. Denn auch in
den Außenbezirken ist es auf dem Wohnungsmarkt deutlich enger geworden. Bei der STADT
UND LAND in Hellersdorf beispielsweise stehen weniger als zwei Prozent der Wohnungen
leer. Die Platte ist wieder attraktiv geworden. In
der öffentlichen Wahrnehmung aber werden die
Vorteile modernisierter Neubaugebiete weiterhin von ihrem negativen Image überdeckt. Bettenburgen, Schlafstädte und Beton-Ghettos sind
nur einige von vielen Schimpfworten. Mit der
Wirklichkeit hat das nicht viel zu tun. Wer hier
wohnt, weiß die Vorzüge der Viertel zu schätzen. Dazu gehören die luftige Bebauung, eine
Vielfalt an Grünflächen, sanierte Wohnungen,
günstige Mieten, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, ein nahezu lückenloses Nahverkehrsnetz
und eine familienfreundliche Infrastruktur.
Heiko Stang, über das TaP. Auch sie
bedauert, dass in dem großen Theatersaal wegen mangelnden Brandschutzes seit Jahren keine Aufführungen mehr stattfinden.
Ein Tag der offenen Tür am 6. Juni könnte dem Haus wieder einiges an Aufmerksamkeit einbringen.
Dann sind auch die Darsteller und
das Kreativ-Team des HauptmannMusicals vor Ort, um einige Ausschnitte und Songs vorzustellen.
Die STADT UND LAND unterstützt übrigens das Projekt von Heiko und Ina Stang. Ihren Mietern etwa wird die städtische Wohnungsbaugesellschaft Rabatt auf die Musical-Tickets gewähren und auch
Schulklassen einladen, sich die
Vorstellungen anzuschauen. Außerdem stellt sie Capes zur Verfügung,
die bei Regen während der OpenAir-Aufführungen kostenlos an
die Besucher ausgegeben werden.
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Image und Wirklichkeit
Im wiedereröffneten Köpenicker Mundart) auch die Musik
Rathaushof feiert Ende Juni dieses für das zweieinhalbstündiJahres ein neues Musical Weltpre- ge Freiluft-Musical schrieb.
miere. Mit Musik und Tanz wird Insgesamt sind bis Ende
am Originalschauplatz die Ge- August 40 Vorstellungen
schichte des kriminellen Wilhelm in der Köpenicker Altstadt
Voigt erzählt, der durch einen geni- geplant. Die Vorbereitungen für
alen Coup im Jahr 1906 die Köpe- den großen Auftritt des falschen
nicker Stadtkasse leerte und als
Hauptmanns mit Maximilian
„Hauptmann von KöpeNowka in der Hauptrolnick“ in die Annale laufen bereits auf
len einging.
Hochtouren. Für
Musical-Premiere
Die Idee zur
die Nutzung als
am 26. Juni 2015
MusicalfasTheaterstätte
in Köpenick
sung der Trawurde der über
gikomödie
100 Jahre alte
Blick hinter die Kulissen
nach der liteRathaushof exam 6. Juni 2015
rarischen Vortra umgebaut.
bei den Proben im
lage von Carl
Und zum ProTaP, Biesdorf
Zuckmayer hatte
ben begibt sich
der Regisseur Heidas Ensemble in
ko Stang. Er selbst
den Nachba rbezi rk
spielte als Darsteller benach Marzahn-Hellersdorf.
reits in verschiedenen historischen Vom 11. Mai bis zum PremierenStücken mit Heimatbezug mit und tag am 26. Juni wird im Biesdorfer
befand als waschechter Köpeni- Theater am Park (TaP, Frankenholcker, dass auch seinem Bezirk ein zer Weg 4) getanzt, gespielt und geMusical gewidmet werden sollte. sungen. „Wir haben dieses Kleinod
„Da lag natürlich nichts näher als vor ein paar Jahren entdeckt“, sagt
der Hauptmann von Köpenick“, Ina Stang, Geschäftsführerin der
so Stang, der neben den Liedtex- Köpenicker Rathaushof Theater
ten (selbstverständlich in Berliner GmbH und Ehefrau von Regisseur
2-Zimmer-Wohnung
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3-Zimmer-Wohnung
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61 m² | Cottbusser Platz 7 | 4.OG | Balkon | Küche mit
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Euro | WM: 639 Euro
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Bad mit Dusche | neue Zargentüren | neuer Bodenbelag
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Energieausweis:
verbrauchsorientiert | 94 KWh (m²a) | Fernwärme |
Energieeffizienzklasse B | Baujahr 1985
69 m² | Geithainer Straße 11 | 2.OG | Balkon | Küche mit
Fenster | modernisiertes Bad | KM: 378 Euro | WM: 541
Euro
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verbrauchsorientiert | 96,7 KWh (m²a) | Fernwärme |
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Rommé, Canasta und Co.
Kartenspielen im JenaerTREFF.
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Mittwochs, 14 Uhr
Kaffeeklatsch und Kuchenessen
in gemütlicher Runde
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Die Hellersdorfer - Seite 7
März-Ausgabe 2015
In Hellersdorf lodern wieder die Flammen Landwirtschaft mitten in Marzahn
Zum Osterfeuer am 4. April von 14 bis 23 Uhr sind alle herzlich willkommen
Die Freiwillige Feuerwehr Hellersdorf lädt auf ihr Gelände ein. Das Event wird unterstützt von der WG Wuhletal.
Einmal im Jahr dürfen auch die
Kameraden der Freiwilligen
Feuerwehr in Hellersdorf nach
Herzenslust­zündeln – um nach
altem­Brauch mit einem Osterfeuer­
die bösen Wintergeister zu verjagen­
und den Frühling zu begrüßen.
Am Karsamstag, dem 4. April,
ist es wieder so weit: Zum fünften Mal veranstaltet der För­
der ­verein­ der ehrenamtlichen
Brandbekämpfer­das kleine Spektakel auf dem Feuerwehrgelände am Fuße des Jelena-ŠantićFriedensparks (Hellersdorfer­ Straße 147, direkt gegenüber vom UBahnhof Neue Grottkauer Straße).
Los geht es ab 14 Uhr für die
Kleinen mit Toben auf der Hüpfburg, Kinderschminken­, einer
Die ersten Blüten locken
Saisoneröffnung in den Gärten der Welt am 28. März
Als Boten des Frühlings strecken in
den Gärten der Welt die Winterlinge­,
Narzissen­, Blausterne­ und Muscari­
schon die Köpfe aus der Erde, Sträucher und Bäume zeigen­erste Knospen und zarte Blätter. Rein formell
startet die Saison­im Marzahner­
Erholungspark­am 28. März. An
diesem Tag öffnen auch wieder
die Themengärten aus Asien­, Europa und dem Orient. Dort können
Besucher neben dem satten Grün
des Frühlings, liebgewordenes „Altes“ und auch einige Veränderungen
entdecken: So laden neue Sitzbänke an verwunschenen­Orten zum
Verweilen­und gern auch zum Beobachten des Baufortschritts auf
dem Weg zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 ein.
Nach dem Osterfest, am Sonntag,
dem 12. April, findet wieder das
traditionelle Kirschblütenfest statt.
Insgesamt sind für 2015 zehn große
Feste geplant. Für „Viva la musica“
am 5. September, der musikalischen
Reise um das Mittelmeer, hat der
Vorverkauf bereits begonnen.
---------------------------------------Eintrittspreise (außer Sonderveranstaltungen): Erwachsene 5 €,
erm. 1,50 € (Kinder 6-14 Jahre)
Feuerwehrfahrzeug-Ausstellung,
Ponyreiten, einem Kinderwissenschaftspavillon und natürlich
mit Musik. Auch der FeuerwehrFanshop ist mit einem Stand vertreten. Außerdem gibt es etwas
zu gewinnen. Die Fastfood-Kette
McDonald’s hat jede Menge Preise für eine Tombola gesponsert­.
Als Hauptgewinn winkt ein Res-
taurant-Gutschein für zwei Personen, der im renommierten­„Hotel
de Rome“ in Berlin-Mitte eingelöst
werden kann.
Für Bewohner aus dem Kiez ist
das Fest ein guter Anlass, Familie,
Nachbarn und Freunde zu treffen,
zu Partyklassikern das Tanzbein
zu schwingen und zu schlemmen.
Auf der Speisen- und Getränkekarte stehen unter anderem kühler Gerstensaft, heiße Würstchen, Erbseneintopf­ aus der
Gulaschkanone­, Kaffee, Kuchen
und süßes Stockbrot, das über
kleinen Feuerstellen geröstet werden kann.
„Sicherheitshalber haben wir auch
Glühwein besorgt“, verrät Sten
Meißner. Der Oberbrandmeister
und Vorsitzende des Fördervereins
hofft aber, dass das Wintergetränk
keinen Absatz findet. Vielmehr soll
schönes Wetter die Besucher­in
Scharen anlocken. Alle sind eingeladen, sich am Abend um den
großen Berg Holz zu tummeln,
der gegen 18 Uhr angezündet wird.
Das gesellige Beisammensein an
lodernden Flammen und knackenden Ästen geht bis etwa 23 Uhr.
Unterstützt wird die Veranstaltung
von der Wohnungsbaugenossenmick
schaft Wuhletal eG.
Gespräch mit der Leiterin des Tierhofs, Grit Otto
· Den Tierhof macht schon die historische Anmutung interessant.
Es ist ein Dreiseithof, der einst von
Pfälzer Kolonisten erbaut worden
war. Er befindet sich inmitten des
700 Jahre alten, denkmalgeschützten Dorfkerns. Neben der Kirche
und dem Heimatmuseum gehören
zum dörflichen Ensemble auch die
Bockwindmühle, ein Maschinenund Gerätepark, ein Getreidelehrgarten und das KulturGut.
· Wer betreibt den Tierhof?
Träger ist die Agrarbörse Deutschland Ost e.V. Der Tierhof ist ein Ort
ländlicher Lebensweise in der Stadt
und er trägt zur Umweltbildung der
Besucher bei. Die Raumaufteilung
des Hofes und die Wirtschaftsgebäude sind im ursprünglichen Zustand erhalten und werden noch immer zweckentsprechend geführt –
wie ein bäuerlicher Betrieb um 1900.
· Ein kurzer Blick zurück: Was
passierte im Winter?
Neben den täglichen Arbeiten auf
dem Hof gestalteten wir eine Reihe
von Veranstaltungen. Vor allem engagierten wir uns für die beliebten
„Lebendigen Märchen“ mit Tieren.
· Was meinen Sie mit lebendig?
Traditionell zwischen Oktober und
März beziehen wir bei der Darstellung von Märchen unsere Tiere mit
ein, etwa als Bremer Stadtmusikanten, in „Der Wolf und die sieben
Geißlein“ oder „Tischlein deck
In der Hellen Oase wird eine Mini-Bibliothek eröffnet
dich!“ Unsere Märchenangebote
Eine ausrangierte Telefonzelle – Familie, Weiterbildung und Kultur, sind stark nachgefragt, besonders
umgebaut zum begehbaren öffent- feierlich eröffnet. Gestaltet haben im Dezember.
lichen Bücherschrank – soll künftig die Telefonzelle Jugendliche der beim Bürgergarten Helle Oase (Tan- rufsorientierenden Praxiswerkstät- · Sind weitere Märchen geplant?
germünder Straße 127-129, neben ten des Vereins Kids & Co.
Für die Wintersaison 2015/2016
dem Jugendklub Eastend) zum Bü- Die Helle Oase mit seinen Hoch- werden wir neue Märchen einstuchertausch animieren. In der Mi- beeten, der Streuobstwiese, einer dieren. Die Begeisterung der Kini-Straßenbibliothek steht Literatur Wildblumen-Bienenweide, einem ta- und Schulkinder im Rahmen
zum Mitnehmen und Lesen bereit. Kleinkinder-Spielbereich, einer von Projekt- oder Wandertagen ist
Eigene Bücher können eingestellt Streetsocceranlage und Boule- immer groß. Und wir haben jetzt
werden, damit andere sie weiternut- bahnen ist auf einer Stadtbrache auch mit Veranstaltungen für ältere­
zen können.
nach Ideen von Bürgern und mit Menschen­ begonnen.
Am Mittwoch, dem 25. März, um deren tatkräftiger Unterstützung
15 Uhr wird der Bücherschrank in entstanden. Anwohner aus dem · Was kommt zur Osterzeit­?
Anwesenheit von Juliane Witt (Lin- Kiez kümmern sich um die Pfle- Kürzlich wurden die ersten Lämmer­
ke), Bezirksstadträtin für Jugend, ge der Anlage. Petra Strachovsky geboren, sie dürfen in diesen Tagen
Bücher aus einer alten Telefonzelle
Hahn Johann ist das Maskottchen des Tierhofs in Alt-Marzahn.
raus. Spezielle Angebote zur Os- Sie kümmern sich um die Aufterzeit gelten für Kitagruppen und zucht der Jungtiere, aber auch um
Schulklassen.
den Getreideanbau­und unseren
Aktionsacker­. Außerdem stehen
· Wie viele Besucher haben Sie? sie für Führungen zur Verfügung ...
Pro Jahr sind es 40 000 bis 50 000,
darunter etwa 200 Schulklassen.
· ... und für die Wissensvermittlung zur häuslichen Tierpflege.
· Zu welchen Zeiten kann man bei Kinder können bei uns einen TierIhnen vorbeischauen?
pflegeschein erwerben. So qualifiEinzelbesucher, also Privatper- zieren sie sich für den Umgang mit
sonen, können während der Öff- ihrem Haustier – ob Hund, Katze,
nungszeiten jederzeit zu uns kom- Schlange, Meerschwein, Fisch oder
men. Dieses Angebot ist kostenlos. Hamster. Wir geben Aufklärung
Gruppen ab sechs Personen sollten zum richtigen Futter und zeigen
sich anmelden, damit wir Ihnen ei- den Kids, wie die Käfige täglich genen entsprechenden Service bieten reinigt, wie die Futterreste weggekönnen, gegen eine kleine Spende. räumt werden und vieles mehr. Das
eigene Haustier mitzubringen, ist
· Was bieten Sie für Gäste an?
aus Sicherheitsgründen allerdings
Zu unseren Standardangeboten nicht gestattet.
gehören­Ponyreiten, Leistungsschauen und Ausstellungen mit · Welche Termine sollten sich InNutz-, Haus- und Heimtieren.
teressierte für 2015 vormerken?
Vormerken kann man sich den Tag
· Wer arbeitet auf dem Tierhof? der offenen Tür am 31. Mai, außerHier arbeiten 25 MAE-Kräfte und dem Führungen durch den Tierhof
in der Regel noch drei bis fünf im Sommer, das Erntefest im Sepjunge­Menschen im Rahmen des tember, den Adventsmarkt und ab
Freiwilligen­Ökologischen Jahres. Oktober bis zum nächsten März wieder unsere „Lebendigen Märchen“.
Text und Foto: emö
· Welchen Aufgaben widmen sich
---------------------------------------die rund 30 Mitstreiter?
Sie widmen sich zum Beispiel dem Tierhof Alt-Marzahn 63
Erhalt gefährdeter und vom Aus- www.agrar.boerse-ev.de/tierhof
sterben bedrohter Nutztierrassen. Telefon 544 00 33
Nachbarschaft • Freizeit • Bildung • Kultur
AUSSTELLUNGEN
Bis 31. März. „Gefühlte Realität“.
Grafiken von Katja Wilhelmi. Kino
Kiste (Heidenauer Straße 10). MoSo, 14-22 Uhr
Bis 12. April. „Berliner Gören –
eine­Retrospektive“. Fotografien
von Detlef-B. Christel. Stadtteilzentrum Kompass (Kummerower
Ring 42). Mo-Fr, 9-20 Uhr
Bis 14. April. „Ter pentin“.
Malereien­ und Grafiken von Uwe
Peschel und Lutz Beckmann. Ausstellungszentrum Pyramide (Riesaer Straße 94). Mo-Fr, 9-18 Uhr
Bis 17. April. „No Name City“. Arbeiten verschiedener Künstler zum
Thema Stadtleben. Galerie M (Mar-
zahner Promenade 46). Täglich außer Samstag, 12-18 Uhr
Bis 29. April. „Tibet“. Fotos von
Christine Seifert. Mark-Twain-Bibliothek (Marzahner Promenade 52).
Mo/Di/Do/Fr, 9-19.30 Uhr, Mi, 1419.30 Uhr, Sa, 10-14 Uhr
Bis 29. April. „Aquarell- und Pastellmalerei von Sonja Schindel.
Gelbe Villa, Stadtteilzentrum Biesdorf (Alt-Biesdorf 15). Mo-Do, 9-19
Uhr, Fr, 9-16 Uhr, Sa/So laut Veranstaltungsplan
Bis 29. Mai. Arbeitsergebnisse
des Kurses „Zeichnen lernen von
Grund auf“. VHS (Mark-TwainStraße 27). Mo-Fr, 10-20 Uhr
Kindergeburtstag
Bowling-Party
Angebot A:
1 Std. Bowling
inkl. Leihschuhen,
Extra
einem 0,4-l-Softfür A + B
getränk & einem
große Platte mit
bunten Teller mit
Pommes, Wiener,
Süßigkeiten
Chicken Nuggets
für ca. 5-7 Kinder
3 Euro
nur 14 Euro
Angebot B:
pro Kind
2 Std. Bowling
inkl. Leihschuhen, einem 0,4-lMo-Fr
Softgetränk und einem bunten
20 % Rabatt
Teller mit Süßigkeiten
auf Angebot
A/B
4 Euro pro Kind
ür Schulklassen – Fir men –
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Reservierung unter
030 - 564 000 88
Weitere Angebote im Internet
www.bowling-corso.de
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April-Konzerte auf Schloss Friedrichsfelde
Fr, 10. April 2015, 20 Uhr:
Zu einer leidenschaftlichen Reise in die Welt eines Tenors lädt
Christoph Schröter ein, der bereits
auf den Bühnen der Komischen
Oper, der Berliner Philharmonie
und dem Konzerthaus begeisterte.
Begleitet wird er am Klavier von
Marita Mirsalimova. Eintritt: 25
€, inkl. Begrüßungssekt
Sa, 11. April 2015, 18 Uhr:
Die indonesischen Zwillingsschwestern Sonja und Shanti
Sungkono werden vierhändig am
Klavier klassische und romanti-
sche Stücke spielen. Das außergewöhnliche Talent der beiden wurde mehrfach durch internationale
Preise gewürdigt. Eintritt: 22 €,
inkl. Begrüßungssekt
Sa, 18. April 2015, 18 Uhr:
Ein musikalisch-literarischer
Abend ganz im Zeichen Friedrich Schillers. Beispiele für die
Faszination, die Schillers Werk
auf die Musikwelt ausübte, präsentieren die Sopranistin Stephanie Petitlaurent und der Cembalist
Gösta Funck. Eintritt: 22 €, inkl.
Begrüßungssekt
Karten für die Veranstaltungen an allen Vorverkaufskassen
T. 51 53 14 07 oder info@schloss-friedrichsfelde.de
Kompass lädt ein
Am Sonntag, dem 22. März, öffnet
der Kompass (Kummerower Ring
42) seine Türen. Ab 14 Uhr können
Besucher das Haus kennenlernen.
Auf dem Programm stehen Spiel
und Spaß für Groß und Klein. Im
Kompass arbeiten zwei Träger unter
einem Dach. Der Klub 74 betreibt
das Stadtteilzentrum. Der FiPP e.V.
hält Angebote speziell für Kinder,
Jugendliche und Familien bereit.
Folkrock in der Kiste
Am Samstag, dem 21. April, tritt die
deutschsprachige Band Shawue in
der Kiste (Heidenauer Straße 10)
auf. Dort wollen es die Musiker mit
einer Mischung aus traditionellem
Folk und amerikanischen Folkrock,
einer Prise Grunge, Blues und Punk
rappeln lassen. Bestellungen unter
T. 998 74 81 oder per Mail: info@
kiste.net, Karten 10 €, 8 € im VVK
Osterbasteln
Gesellschaftstanz Kindertanz Tanztheater
Anfängerkurse März/April 2015
Oster-Tanzreise Usedom
TANZSCHULE BALANCE ARTS
BERLIN BIESDORF
Frankenholzer Weg 4 12683 Berlin Tel. 53019104
Nähe B1, Parkplätze vor Ort www.balance-arts.de
Kunstschule wirbt mit freien Plätzen
Auch im Angebot: Mappen-Kurse und Musikunterricht
Die Jugendkunstschule derArt
(Kummerower Ring 44) eröffnet ihre sogenannten „Phantasie Räume“.
Dort finden Kurse im Malen und
Zeichnen für Kinder aller Altersgruppen statt – täglich von 15.30
bis 17 Uhr. Für Jugendliche und
Erwachsene werden ab 17.45 Uhr
Abendkurse angeboten. Außerdem
besteht die Möglichkeit, sich unter
Anleitung im Porträt-Zeichnen zu
versuchen oder einen Mappenvorbereitungskurs für ein Studium im
Fach Bildende oder Angewandte
Kunst zu belegen. Immer dienstags
von 15.30 bis 17.30 Uhr wird in der
Schule zudem designt und genäht.
Musikkurse für die Instrumente Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Geige, EGeige, Klavier und Schlagzeug finden dienstags bis donnerstag nach
Absprache statt. T. 561 30 61
Im März können kreative Familien
zum Basteln in die Osterwerkstatt
des Freilandlabors (Torgauer Straße 6) kommen. Am Dienstag, dem
24. März, ab 15 Uhr werden kleine Häschen aus Naturmaterialien­
gefertigt­. Eine Woche später zur
gleichen Uhrzeit lädt die INU
gGmbH zum fröhlichen Eierfärben
ein. Infos unter T. 998 90 17
Tagestour mit dem Rad
Kästner für Große
Frühlingskonzert
Der ADFC Berlin veranstaltet am
Samstag, dem 21. März, eine Eintagestour mit dem Fahrrad. Vom
Bahnhof Alexanderplatz geht es
ab 10 Uhr durch Spandau zum Tegeler See und anschließend nach
Lübars. Das Ziel, den S- und UBahnhof Wuhletal, erreicht der
Tross über den Barnimer Dörferweg. Teilnahme 6 €, ermäßigt 3
€, Anmeldung unter T. 545 28 27
Am Mittwoch, dem 25. März, plaudert Lothar Wolf im Kulturforum
Hellersdorf (Carola-Neher-Straße
1) begeisternd frech bis frivol, direkt und offenherzig über das bewegte Leben des Schriftstellers
Erich Kästner. Ein Nachmittag
mit Musik. Konzertbeginn um 15
Uhr, Einlass um 14.30 Uhr. Eintritt 6 €, Kaffeegedeck 2,50 €,
Reservierungen unter T. 561 11 53
Am Samstag, dem 21. März, zwischen 11 und 12.30 Uhr wird auf
dem Cecilienplatz der Frühling mit
einer kleinen Grillparty eingeläutet.
Am Treffpunkt BürgernAH stellen
sich auch einige Anlieger vor. Mit
dabei sind das Mrs.-Sporty-Studio,
weitere Unternehmer sowie der Abgeordnete Alexander J. Herrmann.
Schüler der Musikschule Schumann geben ein Frühlingskonzert.
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nur
nur
3250
Seite 8 - Die Hellersdorfer
März-Ausgabe 2015
Neuer Antrieb für die Tram 62?
Mahlsdorf: Grüne fordern Senat und Bezirk auf, Verkehrslösung herbeizuführen
Anfang des Jahres hat Berlins
Verkehrssenator Andreas Geisel
(SPD) angekündigt, die Gespräche
mit dem Bezirksamt MarzahnHellersdorf­zur Verkehrsplanung
im Mahlsdorfer Ortskern wieder
aufzunehmen. Dabei geht es um die
Verlegung der Straßenbahn-End­
haltestelle von der Treskowstraße
zum S-Bahnhof Mahlsdorf und um
kürzere Taktzeiten.
Weil sich Bezirk und Senat uneins
sind, liegen die Planungen dazu seit
2013 auf Eis. Eine Verkürzung der
Taktzeiten von aktuell zwanzig auf
zehn Minuten gibt es mit dem Senat
nur, wenn die Straßenbahn auf der
Hönower Straße auch zweigleisig
verkehrt. Das wiederum lehnt das
Bezirksamt ab – mit dem Hinweis,
die Straße sei für zwei Tramgleise
und zusätzlichen Autoverkehr zu
schmal.
In einer Pressemitteilung hat der
bündnisgrüne Bezirksverordnete
Nickel von Neumann nun beide Sei­
Die Tram 62 verkehrt zwischen Mahlsdorf und Wendenschloß.
ten aufgefordert, „die anhaltende­
Blockade zu beenden und sich
zeitnah zusammenzuraufen“. Die
Zeit drängt. Denn zum Fahrplan­
wechsel im Dezember 2017 wird
der Mahlsdorfer Bahnhof als
Regionalbahnhalt­in Betrieb­ge­
nommen, wodurch sich das Ver­
kehrsauf kommen im ohnehin
schon überlasteten Ortskern noch
einmal deutlich erhöhen könnte.
Aus der Antwort von Staatssekretär
Engelbert Lütke Daldrup auf eine
Anfrage der Abgeordneten Stefan
Gelbhaar und Harald Moritz (beide­
Grüne) geht hervor, dass sowohl
Senat­als auch Bezirksamt die Idee
für sinnvoll halten, das Nadelöhr­
Hönower Straße mit einer neuen
Verbindung zu entlasten. So könnte­
die östlich gelegene Landsberger
Straße unter der Bahnstrecke­hin­
durchführen. „Dieses offenkundige
Einvernehmen sollte Basis für eine
gemeinsame Initiative hinsichtlich
einer umfangreichen Verkehrslö­
sung sein“, meint Nickel von Neu­
mann.
Doch bisher hieß es seitens des
Senats, der Bezirk müsse das Geld
für die vorgeschlagene Maßnahme­
selbst auf bringen. Die Kosten
werden auf fünf Millionen Euro
geschätzt. Das kann man sich in
Marzahn-Hellersdorf nicht leisten.
Ob nun Verkehrssenator Andreas­
Geisel, der erst seit Dezember
2014 im Amt ist, Bewegung in
die festgefahrenen Verhandlungen
bringen wird, bleibt abzuwarten.
Christian Gräff, Stadtrat für Wirtschaft & Stadtentwicklung
Ihr Lieblingsort im Bezirk ist ...
... eindeutig das Wuhletal in Bies­
dorf­Süd. Nirgendwo im Bezirk ist
es noch romantischer und grüner.
Was gefällt Ihnen an MarzahnHellersdorf besonders?
Dass man hier enorm viel gestalten­
kann, weil noch nicht alles „fertig“
ist. Außerdem leben im Bezirk
wahnsinnig spannende Menschen.
Ich denke, Marzahn-Hellersdorf
wird immer noch unterschätzt. Das
spürt man sehr deutlich, wenn man
außerhalb des Bezirks erzählt, wo­ Christian Gräff (CDU), Stadtrat in
Marzahn-Hellersdorf
her man kommt.
in den Einfamilienhausgebieten mit
Was sind Ihre aktuellen Themen? einer ordentlichen Straße und mit
Ich beschäftigte mich mit vielen Bürgersteigen auszustatten, neue
Themen, aber am wichtigsten sind Spielplätze zu bauen und den Be­
mir der Bau der Tagentialen Ver­ zirk und seine schönen Seiten noch
bindung Ost (TVO), der Erhalt und mehr Besuchern zeigen zu können.
Ausbau der Infrastruktur (Straßenund Grünflächen) und die Stärkung Zu Ihren Stärken zählt, dass …
unserer Unternehmen, beispiels­ ... ich schnell reagieren kann,
weise beim Aufbau der Gewerbe­ was heutzutage sicher wichtig ist.
zentren.
Darüber hinaus höre ich Menschen
sehr gern zu.
Wie sähe Ihr nächstes politisches
Lieblingsprojekt aus?
Sie werden schwach bei …
um im Bürgeramt vorstellig wer­ Unsere noch unbefestigten Straßen ... Kinderschokolade
den zu können. „Ziel und Verpflich­
tung“ sei es, binnen 14 Tagen das
Anliegen mit und ohne Termin im
Bürgeramt erledigen zu können,
sagte Stadtrat Stephan Richter.
WALDPROMENADE. Ein An­
Senat sieht für die nächsten zehn Jahre kein
trag der Linken zum Ausbau der
Waldpromenade in Mahlsdorf Süd Die Linke kritisiert das Bäderkon­ nicht vor. Lichtenberg würde auch
wurde in den entsprechenden BVV- zept des Senats, das auch in den als „Versorgung“ für Marzahn und
Ausschuss überwiesen, Termin für nächsten zehn Jahren kein Frei­ Hellersdorf gelten. Stefan Komoß
die Wiedervorlage ist der 26. Mai. bad für Marzahn-Hellersdorf vor­ machte in der Februar-BVV klar,
Die Waldpromenade war einmal ein sieht. Indes sollen neue Bäder in dass er an der Idee eines­kombinier­
2,50 Meter breiter, gut ausgebauter, Pankow und Marienfelde gebaut ten Multifunktionsbades (in Lich­
belebter Fußweg. Sie verwilderte werden. Ein Standort in Lichten­ tenberg) festhält. Ein solches lehnt
zusehends, die letzten Straßenla­ berg, wie es andererseits die Ber­ Nickel von Neumann, Bündnis 90/
ternen wurden 2014 abgebaut. Ge­ liner Bäderbetriebe beschlossen Grüne, ab. Seine Partei habe sich
meinsam mit dem Bezirk Treptow- hatten, kommt im Senatskonzept übrigens­nie gegen eine WasserskiKöpenick und der Forstverwaltung
Berlin hätte dem Antrag nach das
Bezirksamt zu prüfen, ob die alte
Promenade als Verbindung zwi­
schen Erpe und Wuhlewanderweg
wieder ausgebaut werden kann.
Auf welchen Gegenstand könnten
Sie nicht verzichten?
Ehrlich gesagt auf mein Handy.
Mit wem würden Sie gerne mal
einen Tag tauschen?
Mit einem Vorstand eines großen
deutschen Industrieunternehmens,
um Ansiedlungen bei uns im Bezirk
durchzusetzen.
Wenn morgen die Welt unterginge, würden Sie heute noch ...
... Zeit mit der Familie und meinen
besten Freunden verbringen – zum
Beispiel beim gemeinsamen Grillen.
Haben Sie einen Lieblingshelden?
Ärzte, die Menschenleben retten.
Das ist eine unglaubliche Leistung.
Welche natürliche Gabe möchten
Sie besitzen?
Ich würde gerne noch etwas
gelassener­ werden.
Meldungen aus der BVV
SCHULEN UND SPORTSTÄTTEN.
„Wie viele Mittel aus dem Bezirks­
haushalt stehen für den baulichen
Unterhalt der Marzahn-Hellersdor­
fer Schul- und Sportstätten zur Ver­
fügung“, wollte die Bürgerin Antje
Scheel vom Stadtrat wissen. Stefan
Komoß lieferte die Zahlen: 2013
waren es 4,99 Millionen Euro für
elf größere Maßnahmen; 2014 flos­
sen 5,38 Millionen Euro in zwölf
größere Baumaßnahmen und für
2015 sind 5,5 Millionen Euro ge­
plant. Hinzu kommen noch Gelder
aus Sonderprogrammen.
MAHLSDORFER GRUNDSCHULE.
Eine große Anfrage der CDU-Frak­
tion galt der Schulsporthalle Am
Feldrain. Der Neubau erfolgt aus
Mitteln des Berliner SportstättenSanierungsprogramms, erläuterte
Stadtrat Komoß. Das Bezirksamt
bereitet derzeit das Leistungsver­
zeichnis der baulichen Maßnahmen
vor. 80 Prozent der Bauleistungen
müssen ausgeschrieben werden.
Laut Planung soll der Rohbau im
Frühjahr 2016 stehen und die Halle
könnte ab dem Schuljahresbeginn
2016/17 genutzt werden.
VERKAUFSFLÄCHEN. Eine An­
frage zum Einkaufszentrum TalCenter in Marzahn beantworte­
te Stadtrat Christian Gräff in der
Quintessenz mit der Feststellung,
Marzahn-Hellersdorf verfüge über
mehr Verkaufsflächen als Berlin im
Durchschnitt. Die Kaufkraft sei je­
doch niedriger als in ganz Berlin.
GELD AUS ÜBERSCHÜSSEN. Eine­
„Zeitenwende“ nannte Bezirksbür­
germeister Stefan Komoß den neu­
en Investitionsfonds des Landes
Berlin, der sich aus Überschüssen
speist. Diese kommen zur Hälfte
den Berliner Bezirken zugute. Mar­
zahn-Hellersdorf erhält demnach
für das laufende Jahr 7 Millionen
Euro. Bis Ende März will das Be­
zirksamt eine Liste der Verteilung
erstellen.
WOHNGELD. Ein überarbeitetes
Wohngeldgesetz mit einer erheb­
lichen Zahl von Verbesserungen
für Mieter und bedürftige Hausbe­
sitzer tritt 2016 in Kraft. Die Zahl
der Wohnungsanträge wird von der­
zeit 5.500 auf voraussichtlich 8.500
steigen, hat man im Dezernat von
Stephan Richter ausgerechnet. Der
Stadtrat freut sich, dass Personal
dafür bereits ausgebildet wurde.
Die notwendigen Stellen müssen
aber noch bereitgestellt werden.
Derzeit kann Marzahn-Hellersdorf
auf die berlinweit kürzesten Bear­
beitungszeiten für Wohngeldanträ­
ge verweisen.
BÜRGERÄMTER. Trotz Stellener­
höhung müssen Bürger in MarzahnHellersdorf durchschnittlich sechs
Wochen auf einen Termin warten,
Doch bald Wasserski auf dem Elsensee?
SPD-Fraktion in der BVV:
Altes Rathaus Marzahn, Helene-Wei­
gel-Platz 8, 12681 Berlin, Raum 306,
T. 90293-5823, Fax 90293-5825, www.
spd-fraktion.net, mail@spd-fraktion.net
Sprechzeiten: Mo, Di, und Do, 14.3016.30 Uhr sowie nach Vereinbarung
Fraktionsvorstand:
Gordon Lemm, Vorsitzender, Wahlkreis
Marzahn Nord (lemm@spd-fraktion.
net), Ulrich Brettin, stv. Vorsitzender,
Wahlkreis Alt-Marzahn (brettin@
spd-fraktion.net), Andrea Böhringer,
Schatzmeisterin, Wahlkreis Marzahn
West (boehringer@spd-fraktion.net),
Klaus Mätz, stv. BVV-Vorsteher, Wahl­
kreis Marzahn-Süd, Biesdorf, (maetz@
spd-fraktion.net), Günther Krug, stv.
Fraktionsvorsitzender, Wahlkreis Mar­
zahn Nord (krug@spd-fraktion.net),
Heidemarie Sandner, stv. Fraktions­
vorsitzende, Wahlkreis Marzahn-Süd,
Biesdorf (sandner@spd-fraktion.net)
Weitere Fraktionsmitglieder:
Marcel Dahlmann, Elke Friedrich,
André­Gaedecke, Dmitri Geidel, Axel
Hoppe, Jennifer Hübner, Marlitt Köhn­
ke, Katrin Noetzel, Christiane Uhlich
Sprechstunden
Klaus Mätz (stv. BVV-Vorsteher):
1.4., 18-20 Uhr: Bürgerbüro Köpeni­
cker Straße 25, Anmeldung unter: spdbuergerbuero.ollech.spranger@web.de
Dmitri Geidel (Sprecher Jugendhilfeausschuss, Mitglied Ausschuss Schule
& Sport): 18.3. und 15.4., 15-17 Uhr:
Bürgerbüro Köpenicker Straße 25, An­
meldung unter: spd-buergerbuero.oll­
ech.spranger@web.de
Marlitt Köhnke (Vorsitzende Jugendhilfeausschuss): 19.3., 17-18 Uhr:
Bürgerbüro­Heinrich-Grüber-Straße 8,
Anmeldung unter T. 65 48 70 20
--------------------------------------------Abgeordneter Sven Kohlmeier
Abgeordneter für Kaulsdorf & Kauls­
dorf Nord, Öffnungszeiten Bürger­
büro: Heinrich-Grüber-Straße 8, Di,
Do: 16-19 Uhr, Mi, Fr: 10-14 Uhr, T.
65 48 70 20, www.sven-kohlmeier.de
Bürgersprechstunde: Mo, 23.3, 18
Uhr: Gasthof „Zum Oberfeld“ (Zan­
derstraße 27), Anmeldung erforderlich
CDU
Fraktion in der BVV: Helene-WeigelPlatz 8, Raum 314/315, 12681 Berlin
T. 90293-5827, Fax 90 293-5822,
fraktion@cduwuhletal.de
www.cdufraktionwuhletal.de
Sprechzeiten nach tel. Voranmeldung
Kreisverband Wuhletal: Wahlkreis­
büro, Fritz-Reuter-Straße 11, 12623
Berlin, T. 566 97-454, Fax -455, info@
cduwuhletal.de, www.cduwuhletal.de;
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 9-16 Uhr
Mario Czaja, MdA:
Bürgersprechstunde: Mo, 13.4., 16-18
Uhr im Wahlkreisbüro; Termine nach
telefonischer Voranmeldung unter T.
56 69 74 50 oder post@marioczaja.de,
www.mario-czaja.de, www.facebook.
com/czaja.mario
Alexander J. Herrmann (MdA):
Bürgersprechtage: Di, 24.3 und 14.4.,
16-18 Uhr, Treffpunkt bürgernAH, Ce­
cilienplatz 4, Anmeldung per Mail unter
post@alexander-j-herrmann.de, www.
alexander-j-herrmann.de, www.face­
book.com/alexander.j.herrmann
Prof. Monika Grütters, MdB, Bundestagsabgeordnete:
Sprechzeiten im Wahlkreisbüro nach
telefonischer Voranmeldung unter
56 69 74 50 oder per Mail: monika.
gruetters.wk@bundestag.de, weitere
Infos auf www.monika-gruetters.de
Piraten
Piratenpartei Marzahn-Hellersdorf,
Postfach 52 04 02, 12594 Berlin
Fraktion: Helene-Weigel-Platz 8,
Raum 304, 12681 Berlin
T. 902 93.5830
fraktion@fraktion.piraten-mahe.de,
http://fraktion.piraten-mahe.de,
Twitter: @FdP_MaHe
Sprechzeiten: Mo, 16-19 Uhr | Mi,
10-15 Uhr | Fr, 12-16 Uhr
Sitzungen: Mo, 23./30.3. und 13./20.4.
19 Uhr – live im Internet zu verfolgen
unter http://piraten-mahe.de/live
Piraten im Abgeordnetenhaus:
Susanne Graf, Ausschüsse: Bildung,
Jugend und Familie, Petitionsaus­
schuss. Jugend- und familienpoliti­
sche Sprecherin
E-Mail: sgraf@piratenfraktion-berlin.
de, T. 23 25 26 11
Die nächsten
BVV-Sitzungen finden am
26.3. und 23.4. um 17 Uhr,
im Freizeitforum Marzahn statt.
Auch als Live-Stream im
Internet: demokratielive.org
B'90 / Die Grünen
Fraktion:
Helene-Weigel-Platz 8, T. 90293-5817,
bvv.gruenemarzahnhellersdorf.de,
fraktion@gruenemarzahnhellersdorf.de
Sprechzeiten:
Mo, 14-17 Uhr | Mi, 11-14 Uhr
Termine:
Mi, 18.3., 18-20 Uhr: Sprech­
stunde mit Harald Moritz (MdA),
Verkehrspolitischer­ Sprecher
Mo, 23.3., 16-18 Uhr | Mo, 13.4., 15.4517.45 Uhr: Fraktionssitzung
Kreisverband:
Alt-Biesdorf 62, T. 541 40 19
info@gruenemarzahnhellersdorf.de
www.gruenemarzahnhellersdorf.de
Sprechzeiten: Mo, 17-19 Uhr
Sitzungen:
Mo, 16.3., 18 Uhr: Kreisgeschäftsstelle
Mo, 13.4., 18 Uhr: Kreisgeschäftsstelle
DIE LINKE
Geschäftsstelle – Linker Treff
Henny-Porten-Straße 10-12, 12627 Ber­
lin, T. 541 21 30, bezirk@dielinkemarzahn-hellersdorf.de
Sprechzeiten: Mo, 13-17 Uhr | Di, 1017 Uhr | Do, 13-18 Uhr | Fr, 10-13 Uhr
Fraktion: Helene-Weigel-Platz 8,
Raum 312/313 12681 Berlin, T. 902935820, E-Mail: fraktion@dielinke-mar­
zahn-hellersdorf.de.
Sprechzeiten: Mo, 16-18 Uhr | Di, 9-12
Uhr | Mi, 15-17 Uhr | Do, 15-18 Uhr
(außer an den Sitzungstagen der BVV)
--------------------------------------------Bezirksvorstand:
17.3./7.4., 19.30 Uhr: Linker Treff
Basisgruppensprecher-Beratungen:
2.4., 19.30 Uhr: BO Marzahn, Stadt­
teilzentrum Marzahner­Promenade 38
16.4., 19.30 Uhr: BO Hellersdorf,
Linker­Treff, Henny-Porten-Straße 10
Treffen der Linksjugend
20.3., 18 Uhr: Linker Treff (immer am
dritten Freitag eines Monats)
Sprechstunden:
Dr. Gabriele Hiller (MdA): 23.3., 30.3.,
17 Uhr: Wahlkreisbüro, Teterower­Ring
41 (direkt hinter dem Spree Center)
Regina Kittler (MdA): 25.3., 15.3017.30 Uhr, 18.3., 16.30-17.30: Wahl­
kreisbüro, Helene-Weigel­-Platz­ 7
Dr. Manuela Schmidt (MdA): 20.3.,
10-12 Uhr, 23.3., 18-19 Uhr: Wahlkreis­
büro, Helene-Weigel­-Platz­ 7
Wolfgang Brauer (MdA): 17.3., 18-20
Uhr, 20./27.3., 11-13 Uhr: Wahlkreisbüro­,
Havemannst. 24, 3. Etage
Petra Pau (MdB): 15.4., 10-12 Uhr,
Wahlkreisbüro, Henny-Porten-Straße
10-12, und 15-17 Uhr, Stadtteilzentrum
Mosaik, Altlandsberger Platz 2. Anmel­
dung unter T. 99 28 93 80
Freibad im Bezirk vor
Anlage am Elsensee ausgespro­
chen, jedoch ein dortiges Freibad
abgelehnt. Die Eigentümerin­des
Elsensees gewann vor Kurzem ei­
nen Prozess gegen das Land Berlin­.
Zu klären war die Reinigung von
eingeleitetem Regenwasser­. Dem
Bau einer seit langem geplan­
ten ­Wasserski-Anlage steht jetzt
wohl kaum noch etwas im Wege.
KLEINANZEIGEN
Parteien / Politik
SPD
Welchen Wunsch wollen Sie sich
unbedingt noch erfüllen?
Einfach mal vier Wochen Urlaub
machen und dabei zwischendurch
nicht telefonieren.
Rotes Sofa
18.3., 18.30 Uhr: Gesprächsrunde zum
Bedingungslosen Grundeinkommen
mit Halina Wawzyniak (MdB, Linke),
Wahlkreisbüro Regina Kittler und Ma­
nuela Schmidt, Helene-Weigel-Platz 7
BO 20 lädt ein
18.3., 19.30 Uhr: zu Gast ist Prof.
Jörg Rösler, Thema: „DDR 1989/90“,
Interessierte­willkommen! Kiezklub,
Murtzaner Ring 15
Brauer lädt ein
25.3., 19 Uhr: Vortrag zu Buenos Aires
in Wort und Bild, Berliner TschechowTheater, Märkische Allee 410
Treffen im Wahlkreis:
9.4., 18 Uhr: Gesamtmitgliederver­
sammlung WK 4, Theater am Park,
Frankenholzer Weg 4 (dafür keine
Sprecherberatung für Biesdorf/Mar­
zahn-Süd im April)
Arbeit & Ausbildung
Rückenschule
Kraftfahrer für Personenbeförderung
ab sofort gesucht, Vollzeit, Vorauss.
60 Std.Sani-Lehrgang, B.-P.-Schein,
motiviert­, flexibel, freundlich, gepfl.
Erscheinungsbild. Bewerbungen unter
Angabe der Chiffre-Nummer KA/01 an
„Die Hellersdorfer“, Stollberger Straße
79, 12627 Berlin oder anzeigen@diehellersdorfer.de­
Nachhilfe
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Kindergottesdienste finden parallel
zu den Hauptgottesdiensten statt
22.03. 10 Uhr: Gottesdienst
22.03. 16 Uhr: Frühjahrskonzert des
Frauenchores Mahlsdorf und des
Mahlsdorfer Männerchores Eintracht
1892 e. V.
28.03. 15.30 Uhr: Gemeindenachmittag
zu den Apokryphen, den „verborgenen“
Schriften der Bibel. „Was verheimlicht
die Kirche da eigentlich?“
29.03. 10 Uhr: Gottesdienst
29.03. 18.30 Uhr: Andacht der Jungen
Gemeinde: Wort, Musik, Stille und
Ritus­zu Beginn der Karwoche
02.04. 9.30 Uhr: Kita-Gottesdienst
02.04. 19.30 Uhr: Tischabendmahl zum
Gründonnerstag
03.04. 10 Uhr: Gottesdienst zum Kar­
freitag mit Abendmahl
03.04. 15 Uhr: Liturgische Feier zur
Sterbestunde Jesu
05.04. 5 Uhr: Liturgische Feier der
Osternacht­mit Abendmahl
05.04. 10 Uhr: Ostergottesdienst
m it Abendma hl, anschließend
Osterkörbchensuche­für die Kinder
06.04. 17 Uhr: Texte und Musik zu
Ostern
12.04. 10 Uhr: Gottesdienst
19.04. 10 Uhr: Gottesdienst, anschlie­
ßend Kirchencafé und Nachgespräch
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22.03. 10 Uhr: Gottesdienst mit Kinder­
gottesdienst, Pfr. i. R.Brüning
29.03. 10 Uhr: Gottesdienst mit Kin­
dergottesdienst und Taufe, Pn. Jawer
02.04. 19.30 Uhr: Musikalische
Andacht­mit Abendmahl, Sologesang
und Orgel
03.04. 10 Uhr: Gottesdienst mit Abend­
mahl und Kindergottesdienst, Pn. Jawer
mit Kantorei
05.04. 10 Uhr: Familiengottesdienst
mit Einführung Kinderabendmahl, Pn.
Jawer­und Kinderchor
06.04. 10 Uhr: Gottesdienst mit
Kindergottesdienst­, Pfr. i. R. Petschelt
mit Posaunenchor
12.04. 10 Uhr: Gottesdienst mit Kinder­
gottesdienst, Pfr. i. R. Hecker
19. 04. 10 U h r: Dia konischer
Gottesdienst­mit Abendmahl und Kin­
dergottesdienst, Pn. Jawer mit Block­
flötenensemble
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Jeden Sonntag 10 Uhr Gottesdienst
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Die Hellersdorfer - Seite 9
März-Ausgabe 2015
Neuer Audi TTS Roadster: Striptease in 10 s und potent ohne Ende
J
etzt im Frühling sieht man sie
wieder öfter auf den Straßen,
die Flirt fördernden Cabrios. In
diesen Tagen kommt mit dem
neuen Audi TT Roadster einer
mit bella figura hinzu. Wir haben die sportlichere TTS-Version
W
der Coca-Cola-Flasche. Hatten
doch die Ingolstädter bereits­alle
Register gezogen. Dennoch gelang
es Audi, der 4,19 m langen Flunder
ein noch dynamischeres Design zu
verpassen. Vieles wirkt jetzt bissiger und schnittiger. So zeigen die
Scheinwerfer mehr Präsenz, die
Audi-Ringe wanderten vom Grill
dezent auf die Motorhaubenspitze.
Es bleibt indes bei der bewährten
rundlichen Grundform, selbst beim
charmanten Tankdeckel in ChromOptik. Dass Audi auch die Interieurgestaltung mit qualitativem
Anspruch beherrscht, beweisen
sie rundum mit angenehm sichtund fühlbaren Materialien. Für den
Kampf auf dem Boulevard der Eitelkeiten taugt der kesse Filou­, der
mit seiner Höhe von 1,35 m fast
unter den Tischen von Straßencafés
hindurchflitzt, flotter denn je. Erst
recht wenn sich das Dach öffnet.
In der Neuauflage verschwindet
die Stoffmütze per Knopfdruck
in 10 s im Heck, bis 50 km/h sogar während der Fahrt. Zudem ist
das klassische Verdeck gleich 3
Kilo leichter als beim Vorgänger.
Toll: Audi bietet jetzt auch einen
„Schal“ aus warmer Luft aus den
Kopfstützen. Weiterer Clou: Das
Gepäckabteil wird durch das eingefahrene Verdeck nicht kleiner, es
bleibt bei ordentlichen 280 l.
Im Fahrtest haben wir uns dann
den rattenscharfen TTS mit 310
PS vorgeknöpft. Der 2,0 l TFSI-Vierzylinder­ setzt bärenstarke 380 Nm und extreme
Beschleunigungskräfte­frei, die
einen­unweigerlich in den Sitz
pressen. In rasanten 4,9 s geht es
im Sprint auf Tempo 100, bei Bedarf bis 250 km/h Spitze. Dabei ermöglichen der tiefe Schwerpunkt,
die geringen Überhangmaße sowie
die Progressivlenkung ein außergewöhnlich wendiges Fahrgefühl.
Derweil verteilt das quattro-Allradsystem (beim TTS Serie) die
Kräfte dynamisch, sorgt vor allem
in Kurven für viel Spursicherheit.
Der TTS wurde indes nicht bloß
wie mit Steroiden zum Kraftbären
aufgepumpt – in ihm stecken, wie
von Audi gewohnt, auch Dutzende fein verzweigte Hochtech-
nologie-Systeme mit der simplen
Bedienbarkeit­des Knöpfedrückens
– „drive-select“­zum Beispiel: Will
man komfortabel, sportlich oder
sparsam unterwegs sein, wirkt
sich die Einstellung auf den Motorsound, das Gaspedal, die Lenkung und das Fahrwerk aus. Karosserieneigungen scheinen daher
völlig fremd zu sein. Und auch bei
der Sicherheit und Solidität ist der
Straßenfeger so deutsch wie die oft
zitierte Eiche.
Der Knüller kommt dann an der
Tanksäule, wo man den Verkäufer
unverhohlen angrinsen kann, verbraucht doch der TTS mit 310 PS
bei normaler Fahrweise nur im 6,9
l Super im Schnitt (CO2 159 g/km).
Er ist also ein richtiger Knauser.
Allerdings gilt es, vorher 54.450
Euro für den Sportler hinzublättern. Wer es günstiger mag: Der
TT-Roadster-Einstiegsdiesel mit
184 PS ist ab 37.900 Euro zu haben.
Sander Bekeschus
Volvo V40 Cross Country: Mit rasanten 245 PS und Allradantrieb
enn Schweden eine Idee gekonnt in der Praxis umsetzen, muss sie nicht immer von Ikea
stammen. Auch Volvo kann als nordischer Autobauer über die vergangenen Jahrzehnte inzwischen auf
eine Vielzahl toller und pfiffiger
Highlights verweisen. Jüngstes
technisches Meisterstück ist ein rasanter Vierzylinder-T5 für den V40
Cross Country AWD. „Die Hellersdorfer“ ist den flotten Wald- und
Wiesenableger zur Probe gefahren.
Auf 4,37 m Länge zeigt der
Nordmann als Cross Country
muskulöse­ Kurven und knackige
Proportionen­. Dunkle, kontrastierende Stoßfänger, ein von einem
Chromrahmen eingefasster Kühlergrill mit sechseckigen Waben und
ein neu angeordnetes Tagfahrlicht
im vorderen Stoßfänger zählen
dabei zu den auffälligsten Merk-
D
dieses urigen Liegestuhls­ aus der
Frischluftfraktion­, mit dem man die
Sonne pur genießen kann, schon
ausprobiert. Dass es an dem AudiRoadster gravierende­Änderungen
geben würde, war eigentlich so unwahrscheinlich wie eine neue Form
malen. Weitere Details sind die
schwarzen Fensterrahmen und die
Dachreling, aufwändig geformte
Türschweller sowie elegante Alufelgen. Hinten gibt es zudem eine
eigenständige Heckschürze samt
integriertem Unterfahrschutz, einen Heck-Diffusor sowie zwei
ovale und verchromte Endrohre.
So ausstaffiert macht er selbst in
Matsch und Modder eine gute Figur. Berganfahr- und Bergabfahrhilfe sind natürlich ebenso Serie
wie Allradantrieb (AWD). Wer solche Muskeln hat, will sie auch zeigen. Macht er. Im Maschinenraum
beatmen 16 Ventile die 4 Zylinder.
Jeder der Töpfe ist einen halben Liter groß und fähig, jeweils mehr
als 61 PS auf die Kurbelwelle zu
stemmen. Schon beim Start zieht
das mit 245 PS gefütterte Rentier
wie von 100 Bremsen gleichzeitig
gestochen los; zeigt auch sonst eine flotte Gangart. Der Vierzylinder-Turbo-Motor aus der neuen EDrive-Familie brilliert jedenfalls
quer über das Drehzahlband mit
unglaublicher Agilität (350 Nm),
bleibt indes im Ton stets moderat:
0 auf 100 in 6,1 s, 210 km/h Spitze, verbraucht im Schnitt nur 6,4
l Super (CO2 149 g/km). Erstmals
ist auch eine Achtgangautomatik
verfügbar, die auf den Punkt genau und für den Fahrer nicht spürbar die Gänge wechselt. Fahrseitig
bietet der Schwede zudem eine gelungene Symbiose aus Sportlichkeit und Komfort. Das V40-Fahrwerk erinnert dabei an ein auf den
Punkt gegrilltes Steak: nicht zu roh,
aber auch nicht durchgegart bis zur
Aromafreiheit. Fahr-Feinschmecker kommen jedenfalls voll auf
ihre Kosten. Mit überlegener Sou-
veränität nimmt der Volvo selbst fiese Spurrillen auf die leichte Schulter. Kurz und schmerzlos federt er
darüber hinweg. Dank Allradantrieb durcheilt er natürlich selbst
Neuer Mazda CX-5: Crossover mit Premium-Qualität
erzeit vermeldet bei fast allen Herstellern die Sparte der
kompakten Offroader löbliche Absatzzahlen. Das ist auch beim CX-5
von Mazda nicht anders. Die Kundschaft schätzt an ihm seinen Offroad-Look, das sportliche Design,
den Platz für Familie und Hobbys.
Entsprechend räumte er seit seinem
Start vor drei Jahren bei den Zulassungen ordentlich ab, ist inzwischen das meistverkaufte Modell
bei Mazda. Damit das so bleibt, erhielt der kompakte Offroader jetzt
eine Frischzellenkur. „Die Hellersdorfer“ hat ihn getestet.
Der hier und da nachgeschärfte
4,56 m lange CX-5 versteht sich
weiterhin als ein kompaktes und
gleichzeitig sportlich geformtes
Freizeitmobil mit SUV-Charakter. Zur Verfeinerung des BlechBodys trägt ein straffer wirkender
Grill mit horizontalen Lamellen
in Grau-Metallic bei, welcher der
Frontpartie noch mehr Ausdruckskraft verleiht. Zudem können nun
Voll-LED-Leuchten mit automatischer Aussparung des Gegenverkehrs geordert werden, die ab der
Exclusive-Line Serie sind. Eine
neue LED-Signatur ist gleichsam
für die Heckleuchten erhältlich.
Innen gibt es nach wie vor ein
echtes Wohlfühl-Abteil mit soliden Sitzen sowie einen ausreichend großen Kofferraum (503 bis
1.620 l). Die maximal fünfköpfige
Besatzung erfreut sich an den optimierten Sitzen, der nochmals
aufgewerteten Qualität der Materialien und der neu gestalteten
Mittelkonsole mit einem neuen
Bildschirm. Gleichwohl wurden
hier und da die Verkleidungen aufgehübscht, der klassische Handbremshebel wurde durch eine
elektrische Parkbremse ersetzt.
Erwähnenswert ist das neue Infotainment-System MZD Connect.
Das Navi bietet alle Verkehrsdaten
in Echtzeit, hat auch Twitter & Co
zu bieten. Bedient wird das System
wahlweise über den Touchscreen
oder den Drehregler auf dem Mitteltunnel. Und sonst? Das Auto
brilliert durch einen deutlich verbesserten Geräuschkomfort.
So wurden Vibrationen im Innenraum von den Technikern um 13
Prozent im Vergleich zum Vorgänger reduziert. Unter anderem
wurden hierfür die Radaufhängung modifiziert und die Außenspiegel verkleinert. Wer sich für
die Kombination mit Automatik
entscheidet, kann nun erstmals mit
einem Fahrmodusschalter Getriebecharakteristik und Gaspedalan-
sprache verändern. Motorseitig
gibt es u.a. einen
neuen 2,5-l-Benziner mit 192 PS
und Allradantrieb. Als Basismodell fungiert
weiterhin der
165-PS-Benziner
mit Frontantrieb.
Schon dieser gefällt als ein durchaus richtig lebendiges Aggregat­,
das in unserem Test alle­ Register
zog. Per Starterknopf erwacht der
pfundige Benziner zum Leben. Er
ist in dem 1,4-Tonner nicht nur im
Antritt ein Ausbund an Kraft, sondern auch durch die Bank agil (210
Nm!), flitzt wie ein angeschossener Keiler über die Autobahn
(200 km/h Spitze). Genügsam geht
es an der Tankstelle zu: 6,0 l im
Schnitt (CO2 139 g/km). Alles in
allem ist der neue CX-5 fast schon
ein Premium-SUV. Das Basismodell (Skyaktiv-G 165) startet bei
24.190 Euro und ist damit nur 200
Euro teurer als der Vorgänger. Der
günstigste Diesel (150 PS) kostet
ab 26.290 Euro. Rainer Bekeschus
gröbere und knifflige Passagen mit
Respekt. Und sonst? Erwähnenswert ist noch der gut ausstaffierte
Innenraum. Das Interieur verströmt
durch warme Naturfarben ein ex-
klusives Wohlfühlambiente. Ein
optisch gelungenes Flui­dum bietet nach wie vor die Pilotenkanzel
mit ihrer teilweise frei stehenden
nur daumendicken Mittelkonsole.
Und natürlich gehört das Nordlicht
auch beim Thema Sicherheit zu
den Besten im
Segment. Hierbei stopften die
Schweden den
V40 wie Gänseleber. Alles Gute
rein, davon reichlich.
Der V40 Cross
Country T5 AWD
kostet in der edlen
Summum-Ausstattung ab 40.290
Euro.
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Gerichtsurteil
Rammt eine alkoholisierte Fahrerin einen Falschparker, so trifft
ausschließlich die Betrunkene die
volle Schuld. In dem Fall hatte ein
Mann sein Auto im absoluten Halteverbot auf einem Fahrradweg
geparkt. Deshalb verlangte der
Besitzer des anderen Fahrzeuges
Schadenersatz vom Falschparker.
Er war der Meinung, die Fahrerin
seines Wagens habe aufgrund des
Parkverbotes an dieser Stelle kein
Hindernis erwartet. Dem stimmten die Richter nicht zu. Ein nüchterner Fahrer hätte die Situation
problemlos ohne Unfall meistern
können, so ihre Begründung.
(AG Köln, Az. 272 C 20/14)
Seat Ibiza ST: Stattliche Form und viel Platz
B
islang geht es im Pulk der
kleinen Kombis eher beschaulich zu. Gerade mal knapp
eine Handvoll an Wettbewerbern
tummelt sich dort. Einer, der in
der Garde als Raumkreuzer seine
Klappe besonders weit aufreißt, ist
der Seat Ibiza ST. Wir haben mal
getestet, wie seine Nehmer-Qualitäten sind. Damit der Kleine groß
rauskommt, setzen die Spanier seat-typisch auf viel Dynamik und
Lifestyle. Das fängt mit der Verpackung an. Er trägt das gelungene
Familiengesicht des herkömmlichen Ibiza und ist mit 4,24 m
glatte 20 cm länger als das Hatchback-Modell. Mit seinen scharfen
Kanten auf der Motorhaube, den
blitzenden schräg stehenden Augen und einem properen Heck,
vermittelt der ST eine selbstbewusste Attitüde. Den Innenraum
kennt man vom herkömmlichen
Ibiza. Das Auge scharwenzelt
über eine gut sortierte und mit
Soft-Touch-Materialien besohlte
Mittelkonsole. Zudem gefallen die
intuitive Bedienung und nahezu
perfekte Ergonomie. Schlecht sitzen? Im Ibiza-Kombi unmöglich.
Zumindest Vier sind richtig gut
aufgehoben. Nur der Fünfte, der
hinten in der Mitte sitzen muss, hat
ein schlechteres Los gezogen. Viel
Platz indes ist im Kofferraum der
respektable 430 l fasst und sich auf
1.164 l erweitern lässt. Auch bei
der Zuladung gibt sich der Spanier
keine Blöße. Bis zum Stehkragen
beladen kann er bis zu 495 Kilo an
Bord hieven. Es gibt Taschenhaken im Kofferraum und ein Fach
im Souterrain. Auch eine Jalousie,
die den Kofferrauminhalt verdeckt
ist Serie, ebenso vier Ösen zum
Festzurren des Ladeguts. Optional
ist ein doppelter Gepäckraumboden, in dem viel Kleinkram Platz
findet. Minus: Die Rückbank lässt
sich nicht vom Kofferraum runterklappen. Motorseitig hatte un-
ser Testwagen den 1.6er TDI mit
105 PS. Wir notieren im Testprotokoll: Ein Kraftpaket das allen
Alltagssituationen prima gewachsen ist. Der Ölbrenner (250 Nm)
hat Schmackes und kommt mit der
Fuhre prima zurecht: 10,9 s auf
100, 188 km/h Spitze, Verbrauch
nur 4,2 l im Schnitt (CO2 109 g/
km). Uns fehlte unterwegs nur ein
6. Gang. Fahrwerksseitig hebt sich
der Wagen nur beim Überqueren
von Bodenwellen leicht aus den
Federn. Fazit: Der Seat Ibiza ST
ist stattlich in Form und unverwechselbar. Wir adeln ihn zu einer soliden Familienkutsche. Preis
des 105-PS-TDI: ab 19.280 Euro.
Rainer Bekeschus
Im Eastgate fanden wieder die Sozialtage statt Der Bezirk von seinen besten Seiten
„Die Hellersdorfer“ kam an den Ständen mit einigen Akteuren ins Gespräch
Im Februar fanden die zehnten
Sozialtage des Bezirks im Eastgate statt. An drei Tagen stellten sich
die Stadtteilzentren und Nachbarschaftstreffpunkte, sozial engagierte Vereine und Verbände, Migrantinnen-Organisationen, die bezirklichen Sozialkommissionen und die
Seniorenvertretung vor. „Die Hellersdorfer“ kam mit einigen Akteuren ins Gespräch.
Berliner Seniorentelefon: (030)
279 64 44. Ein offenes Ohr für ältere Menschen und deren Angehörige haben die zwölf ehrenamtlichen
Mitarbeiter vom Berliner Seniorentelefon. Sie geben Ratschläge bei
Behördenangelegenheiten, beantworten Fragen­ zur Miete und zur
Rente oder informieren über Frei-
zeitmöglichkeiten. Über 20 Jahre
gibt es das anonyme Beratungsangebot des Humanistischen Verbands Deutschlands bereits. In dieser Zeit hat sich der Anteil derer,
die aus Einsamkeit­ anrufen, deutlich erhöht, Informationen und Beratung sind mittlerweile nur noch
zweitrangig. Deshalb vermitteln die
freundlichen Frauen und Männer
vom Berliner Seniorentelefon­ nun
auch Gesprächskontakte zwischen
den Anrufern.
Wuhletal gGmbH. Die WuhletalPsychosoziales Zentrum gGmbH.
betreibt unter anderem das Stadtteilzentrum Mosaik­und die Krankenhauskirche im Wuhlgarten und
hat sich auf die Betreuung psychisch Kranker und Suchtkranker­
spezialisiert. Ein Baustein ist da die
Selbsthilfekontaktstelle in Alt-Marzahn mit inzwischen 50 Selbsthilfegruppen. Eine weitere Einrichtung
der gemeinnützigen Gesellschaft
ist die Kontaktstelle PflegeEngagement. Sie will mit Betreuungsangeboten für Pflegebedürftige deren Angehörige entlasten. Das wird
sehr gut angenommen. Geringes
Interesse zeigen die Angehörigen
bisher hingegen an den Gesprächsrunden. „Der Weg in die Gruppen
fällt vielen schwer“, weiß Yvonne
Vedder. Doch einen Mitmenschen
zu pflegen, zehrt an den Kräften
und kann auch zu gesellschaftlicher
Isolation führen. Da sei es mitunter hilfreich und entlastend für die
eigenen Probleme, so Vedder, sich
mit Menschen auszutauschen, die
in einer ähnlichen Situation sind.
Fimo-Kurs in Mahlsdorf. Jeden
zweiten und vierten Dienstag im
Monat stellt Nicole Hänel mit ihren
Kursteilnehmern im Mahlsdorfer
Stadtteilzentrum Pestalozzi-Treff
(Pestalozzistraße 1a) aus Fimo
raffinierte­Schmuckstücke her.
Fimo ist eine leicht zu handhabende
Modelliermasse, die sich im Backofen härten lässt und anschließend
mit Acrylfarben bemalt werden
kann. In den Kursen entstehen edle Ketten, trendige Anstecker, bunte Armbänder und verspielte Ohrringe. „Der Kreativität sind keine
Grenzen gesetzt“, sagt Nicole Hänel, die vor sieben Jahren das Basteln mit Fimo-Knete für sich entdeckt hat und von der Vielseitigkeit
des Materials fasziniert ist. Infos
unter T. 56 58 69 20
Marzahn-Hellersdorf zeigte sich in einem Info- und Erlebnis-Store
Marzahn-Hellersdorf ist besser als
sein Ruf, hat viele kleine und größere Attraktionen zu bieten und
spannende (Erfolgs-)Geschichten
zu erzählen. In der ersten Märzwoche konnten sich Besucher des
Shopping-Centers Eastgate auf einer 100 Meter langen Ausstellungsfläche davon ein Bild machen. Auf
Infotafeln, an Ständen, mit einer
abwechslungsreichen Bühnenshow
und vielen Mitmachaktionen hatte
der Bezirk sich und seine Vorzüge
dort mitten in der Mall präsentiert.
„Wir hoffen, dass unsere Besucher
viele Orte entdecken, die sie vorher
noch nicht wahrgenommen haben,
dass sie etwas von hier mitnehmen
und es auch weitererzählen“, sagte­
Marzahn-Hellersdorfs Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadt-
entwicklung Christian Gräff zur
Eröffnung des Info­- und ErlebnisStores. Centermanagerin Bianka
Schäfer lobte die im Rahmen des
bezirklichen Standortmarketings
entstandene Aktion als „großartige Idee“ und wünschte sich für die
Zukunft viele positive Schlagzeilen
für den Bezirk.
Im vergangenen Jahr hatte der
temporäre­ Marzahn-HellersdorfShop im Herzen Berlins Premiere gefeiert. In den Potsdamer
Platz Arkaden­ informierten sich
Bewohner­aller Bezirke und Touristen über die Entwicklungen in
den fünf Ortsteilen Marzahn, Hellersdorf, Biesdorf, Kaulsdorf und
Mahlsdorf. Sie erfuhren dabei,
dass der Bezirk am östlichen Rand
der Stadt eine attraktive Wohnge-
gend mit viel Grün ist, aber auch
ein Ort der Kultur und ein dynamischer Wirtschaftsstandort. Nach
dem erfolgreichen Auftritt jetzt im
Eastgate­soll die Werbetour mit dem
Info- und Erlebnis-Store noch in
diesem Jahr in einer anderen Stadt
fortgesetzt werden. Im Gespräch
sind Hamburg, Leipzig­und Frankfurt am Main.
Für das Standortmarketing, verkündete Christian Gräff, war die ImageWoche im März die letzte größere
Aktion. Die Förderung für das Projekt läuft im Juni aus. Fast drei Jahre
lang hatte das Standortmarketing­
unter der Leitung von Oleg Peters und dem Motto „Berlins­ beste Aussichten“ die Werbetrommel für den Bezirk gerührt – mit
guten­ Ideen, charmant serviert.
Seite 10 - Die Hellersdorfer
März-Ausgabe 2015
3400-mal mitgemischt
© Michael Petersohn
„Der Kredit“: Amüsantes Psychoduell
Ein Kampf um Geld und Glück mit Ilja Richter und Markus Majowski
Seit dem 8. März stehen Markus Majowski und Ilja Richter in
Jordi­ Galcerans „Der Kredit“ auf
der Ku̓damm-Bühne. Das Stück
widmet­sich der Frage, ob man Geld
gegen das eigene Glück aufrechnen
kann. Die Story: Anton Herberg
(Richter) will nicht akzeptieren,
dass sein Kreditantrag abgelehnt
wird. Die Summe ist eigentlich
lächerlich­, Herberg braucht 3.000
Euro. Der Bankangestellte aber
(Majowski) hat trotzdem schnell
entschieden. Das Risiko ist zu hoch,
denn der Kunde hat keine Sicherhei-
LESERPOST
Zuschrift anlässlich unserer
Verlosungsaktion in der Februar-Ausgabe Nr. 425, Seite 10
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Familie Prasser
aus Hellersdorf
frischend kurzweiligen Psychoduell­
samt Seelen-Striptease und voller
überraschender Wendungen und
Wortwitz.
Freikarten. Leser der „Hellersdorfer“ können für die Vorstellung
von „Der Kredit“ am Dienstag, dem
31. März, um 20 Uhr Freikarten gewinnen. Bewerbungen bitte an die
Redaktion in der Stollberger Straße­
79, 12627 Berlin oder an aktion@
die-hellersdorfer.de. Einsendeschluss ist am Dienstag, dem 24.
März, um 12 Uhr. Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen.
Als Journalist, Rundfunkreporter
und Moderator war Heinz Florian
Oertel immer ein hochgeachteter,
mitreißender Tausendsassa, und
die Leute lieben ihn noch heute.
Über seinen Besuch im KulturGut
Marzahn­lesen Sie in dieser Ausgabe einen Bericht (Seite 2).
Weil der Artikel auch sehr persönliche Aspekte des Lebenslaufs
enthält, sandten wir ihn im Vorfeld nach Berlin-Pankow an den
Grandseigneur der Sportberichterstattung. Er rief dann bei uns an
und reichte noch etwas nach: Ein
wichtiges Anliegen sei ihm immer
die Internationale Friedensfahrt gewesen. Sie war für ihn die größte
Erfüllung.
Wir erinnern uns: Ein viertel Jahrhundert lang begleitete HeinzFlorian­ Oertel das Amateur-
Am Dienstag, dem 17. März, tagt
der Senat in Helle Mitte. Anschließend begibt sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller
(SPD) auf Kieztour. Station macht
er im Kinderforscherzentrum Helleum (Kastanienallee 59), den Gärten der Welt (Eisenacher Straße 99),
und dem Zentrum für junge Gründer (Wolfener Straße 32-34). Um
17.30 Uhr wird sich Müller im Rathaussaal (Alice-Salomon-Platz 3)
Fragen von Bürgern stellen. Er will
erfahren, wo den Leuten der Schuh
drückt und gemeinsam mit ihnen
über die Politik im Bezirk und im
Land diskutieren. Namentliche Anmeldung per Mail erforderlich: senatvorort@senatskanzlei.berlin.de
Claudio W.* steht mit weit ausgebreiteten Armen im Saal. „Es ist eigentlich bekannt, dass heutzutage­
keine großen Bargeldbeträge­in
einer Ladenkasse liegen“, erklärt
der 27-Jährige­. Vielleicht 500
Euro, mehr sei kaum drin. Man
könnte ihn für ein Opfer eines
Überfalls halten. Claudio W. aber
ist ein Täter. Bewaffnet hat er vor
neun Monaten eine Tankstelle in
Hellersdorf überfallen.
Es war Halbzeitpause im Fußball-WM-Spiel Deutschland­
gegen Portugal, als sich
Claudio W. seine Maskerade
schnappte. „Eine blickdichte­
St r u mpf hose von meiner Freundin, einen alten
Pullover­von einem ehemaligen
Mitarbeiter­und eine ausgebeulte
Jogginghose“, zählt er auf. Außerdem steckte er eine echt wirkende
Schreckschusspistole ein und fuhr
im Mietwagen zur Tankstelle in
der Nähe seiner Wohnung.
„Weil ich Geldnot hatte, ist es
dazu gekommen“, stöhnt er nun.
Er habe­sich in der Werbebranche versucht­ und eine Firma
aufgebaut­. „Die Geschäfte liefen
im letzten Jahr aber nicht gut.“
Vom Mercedes stieg er auf einen Kleinwagen um und borgte
sich kleinere Summen­bei seiner Lebensgefährtin. „Leider­
habe ich auch Geld für meinen Konsum von Heroin gebraucht“, sagt der Angeklagte
und senkt voller Demut den Kopf.
Die fünf Richter des Landgerichts­,
die über den Fall eines schweren Raubes entscheiden müssen,
wirken­beeindruckt. „Ein freimütiges Geständnis haben wir
selten­“, lobt die Vorsitzende.
Claudio W. setzt ein charmantes Lächeln auf. Der smarte
Ex-Unternehmer­ weiß, wie er
Menschen­ für sich gewinnen
kann. Und er kennt sich in der
Rolle des Angeklagten aus. Mehr
als zehn Vorstrafen hat er bereits.
200-€-Beute klaute jemand
– der „clevere“ Täter Claudio W. –
Es waren zumeist Verkehrs- und
Eigentumsdelikte, heißt es am
Rande des Prozesses.
An der Riesaer Straße kroch
er zunächst über eine Brache.
„Ich bin dann über einen Zaun
gesprungen­und gleich hingefallen“, schildert der Angeklagte.
Er habe „Mut sammeln“ müssen. Der Sturz habe zu einem
aufgeschrammten­ Knie geführt.
„Weil ich die schwarze Strumpfhose über den Kopf gezogen hatte,
war meine Sicht ziemlich mies.“
Von hinten sei er zur Tankstelle­.
Er hob die Waffe: „Das ist ein
Überfall!“
Hinter dem Tresen stand ein
Tankwart von 20 Jahren. Claudio­
W. sagt, erst habe ihn der Mann
„wohl wegen meiner Maskierung“­
nicht ernst genommen und ge-
grinst. Sein Opfer aber hat nicht
gelacht. „Mein Kopf war total­
leer, ich war geschockt, ich hatte­
Todesangst“, sagt Dennis N.*
vor Gericht. Er habe mit erhobenen Händen vor dem Räuber
gestanden­. „Der Abstand zur
Waffe? Das war weniger als ein
Meter.“ Der Überfall geschah vor
laufender­ Überwachungskamera.
Es war 18.47 Uhr, als der Täter am
16. Juni in die Tankstelle stürmte, den Mitarbeiter bedrohte,
dann über die magere Kasse
meckerte: „Hast du keine­großen Scheine?“ Hektisch­raffte
er das Geld zusammen. Nach
18 Sekunden floh er, mit einer
Beute von etwa 200 Euro.
Claudio W. wollte es danach ganz
schlau anstellen. „Ich habe das
Geld unter Holzpaletten versteckt
und meine Maskierung weggeworfen.“ In der Nacht schlich er
zurück. „Aber es war alles weg.“
Die Kleidung lag bei der Polizei und führte auf die Spur des
Täters­. Das Geld hat vermutlich
ein unbekannt gebliebener Finder
verjubelt.
Wer einen Raubüberfall begeht,
dem drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Claudio W. faltet die Hände: „Ich
bitte um eine Chance, ich mache
einen Drogenentzug.“ Geständnis
und Reue sind die großen Pluspunkte. „Vier Jahre Gefängnis“,
verkündet die Richterin. „Sie
haben­mit diesem Urteil wirklich
Kerstin Berg
Glück gehabt.“
(*Namen von der Red. geändert)
Berliner Gören in Schwarz-Weiß
Nachwuchssorgen beim Heimatverein
Kompass zeigt eine Fotoausstellung von Detlef-B. Christel
Für 2015 kündigt der Vorstand trotzdem zahlreiche Aktivitäten an
Kennen wir ihn wirklich, den
Alltag­unserer Kinder? Der Fotograf Detlef-B. Christel stellte
sich diese Frage während seines
Studiums­an der Hochschule für
Grafik und Buchkunst in Leipzig. Mit Bildern­, die das Lebensgefühl und die Lebenswelten­von
Großstadt-Kindern­zeigen, hat er
versucht­, darauf eine Antwort zu
finden und damit auch eine Brücke­
zur Welt der Erwachsenen zu bauen­.
Entstanden sind die SchwarzWei ß -Au f na h men z wischen
1978 und 1981 in Ost-Berlin. Sie
dokumentieren­sowohl das selbstbewusste Verhalten und unbekümmerte Treiben der Kinder zwischen
Schuleintritt und Jugendweihe,
als auch die gesellschaftlichen­
Verhältnisse­, sagt der in Berlin
geborene Detlef-B. Christel über
seine Ausstellung, die seit Anfang
März im Stadtteilzentrum Kompass
(Kummerower Ring 42) gezeigt
wird. Noch bis zum 12. April kann
die Fotoschau „Berliner Gören – eine Retrospektive“ besichtigt werden. Öffnungszeiten: Montag bis
Freitag von 9 bis 19 Uhr
Wer glaubt, Marzahn-Hellersdorf sei ein geschichtsloser
Plattenbaubezirk­, hat weit gefehlt.
Jahr für Jahr liefert der hiesige Heimatverein den Gegenbeweis. Mit
thematischen Führungen, Exkursionen, Publikationen und Vorträgen
auf qualitativ hohem Niveau trägt er
zur Aufarbeitung und Darstellung
der Geschichte des Bezirks bei.
Auch für 2015 hat der Verein
wieder zahlreiche Aktivitäten
angekündigt­. Rot markiert im
Veranstaltungskalender sind unter
anderem der 20. Juni – ein Tagesausflug mit Burgentour nach Bad
Belzig – und die Halbtagsexkursion ins benachbarte Strausberg und
Umgebung am 19. September. Fast
schon ein Muss für historisch Interessierte ist dann am 10. Oktober
die zwölfte Auflage des Tages der
Regional- und Heimatgeschichte.
Redaktionstagebuch
Ute Bekeschus
Herausgeberin
Bürgermeister zu Besuch
© Detlef-B. Christel
Sehr geehrte Frau Bekeschus,
freudig überrascht haben wir
heute Ihren Brief mit dem kleinen Büchlein von Frau Petra
Pau aus unserem Briefkasten
nehmen können. Wir danken
recht herzlich für die Ver­
mittlung­und den Gewinn. Wir
sind von Frau Paus politischer­
Arbeit und persönlicher Entwicklung sehr angetan und
wünschen ihr weitere schöne­
Erfolge­bei der Entwicklung­
unseres­ Bezirkes.
Ihre Zeitung wird von uns sehr
gern gelesen und als aktuelle
und ortsnahe Information geschätzt – wir hoffen, dass es
Ihnen noch recht lang gelingt,
unsere Interessen so gut darzustellen.
ten: Antrag abgelehnt. Doch Herberg lässt sich nicht abwimmeln
und bittet den Filialleiter­darum,
ihm zu vertrauen. Der beruft sich
auf seine Vorschriften und bleibt
unerbittlich. Dann aber zieht der abgewiesene Kunde andere Seiten auf
und eröffnet ein Spiel um Geld und
Glück. Tatsächlich gelingt es ihm,
das komfortable Leben des Bankangestellten – Frau, Haus, Kinder
und ein sicher­ Job – komplett aus
den Angeln zu heben. Im Handumdrehen entwickelt sich ein alltäglicher Geschäftsvorgang zu einem er-
Knapp 3400 Bewohner haben beim
Bürgerhaushalt 2016/17 mitgemischt. Der Vorschlag „Ein Freibad
für Marzahn-Hellersdorf“ erhielt
stadtteilübergreifend die größte Zustimmung. Auf Platz zwei wurde
der Ausbau des Wuhle-Rad- und
Wanderweges nördlich und südlich der B1 gewählt. Alle Abstimmungsergebnisse können im Internet unter www.mischen-sie-mit.
de eingesehen werden. Zu den 45
Vorschlägen mit der höchsten­Stimmenzahl erarbeitet­das Bezirksamt­
nun fachliche Stellungnahmen und
prüft diese auf Kostenrelevanz und
Zuständigkeit. Zur nächsten Sitzung des Bezirksparlaments am
26. März übergeben die Akteure
aus den Stadtteilen die Vorschläge
offiziell an Bezirksamt und BVV.
AUS DE M GER IC H TSS A A L
Überfall in der Halbzeitpause
Radrennen­im Mai durch die ČSSR,
Polen und die DDR. 1927 geboren,
erlebte Heinz-Florian Oertel die
Grauen des 2. Weltkriegs. „Sport
ist immer Frieden“, sagte er gegenüber der „Hellersdorfer“. In Anbetracht heutiger Nachrichten habe
der Sinn von Sportereignissen und
auch der Sinn der damaligen Friedensfahrt nicht an Aktualität verloren. – Lieber­Heinz-Florian Oertel,
Ihr Nachtrag hat mich sehr berührt.
In Mahlsdorf Süd, an der Kohlisstraße, wird nun endlich eine
Ampelanlage installiert. Die Bürger warteten darauf rund zwei Jahrzehnte und setzten dabei auch auf
die Parteien. So kommt es, dass
nun sowohl die CDU Wuhletal
als auch die SPD-Verordneten mit
Stolz darauf­verweisen, dass ihre
Mühen jetzt Früchte tragen.
Eine Leserin aus der Schwarzheider­
Straße verriet uns kürzlich am
Telefon­, dass sie sich immer die
zuletzt­ zugestellte Ausgabe der
„Hellersdorfer“ aufhebt. So weiß
sie, ob sie auch wirklich jede Ausgabe erhält. Sie gehört zu den unzähligen Fans der „Hellersdorfer“­.
In unserer Redaktion steht ein neuer­
Kaffeeautomat, ein kleines Gerät
für Freunde von Espresso, Lungo
& Co. Die Original-Kapseln für
diese­Marke sollte man im Internet­
bestellen, riet der Verkäufer. Ich
wollte­es mir einfach machen und
wählte die Nummer der Hotline.
Sie müsse zunächst ein Kundenkonto anlegen, sagte eine Frau mit
freundlicher Stimme. „Nennen Sie
mir bitte­die Seriennummer und das
Geschäft, den Ort und das genaue
Kaufdatum.“ (Huch, wo finde ich
so schnell den Kassenzettel?­). Die
nächsten Fragen: „Wann trinken­
Sie Kaffee, nennen­Sie mir bitte
die Uhrzeiten.“ Und: „Wie war Ihr
erstes­ Maschinenerlebnis?­“
Bislang hatte ich überwiegend Erlebnisse mit Menschen. Jedenfalls,
meinen nächsten Einkauf möchte
ich dann doch wieder non-virtuell­
abwickeln. Das spart Zeit und
schont die Nerven.
Ihnen, liebe Leser, wünsche ich
eine­schöne Zeit bis zu unserer
April-Ausgabe!
T. 030.993 80 54
redaktion@die-hellersdorfer.de
– IMPRESSUM –
„Die Hellersdorfer“ erscheint seit
1990, Herausgeberin ist Ute Bekeschus. Mitarbeit: Claudia Dressel.
Auflage: 70.000. Die Verteilung
erfolgt an erreichbare Haushalte in Kaulsdorf, Mahlsdorf und
Hellersdorf, an einige Dienststellen und Unternehmen im gesamten Bezirk. Es besteht kein
Rechtsanspruch auf Belieferung.
Im Falle höherer Gewalt oder bei
Streik sind alle Ansprüche ausgeschlossen – auch die Ansprüche von Anzeigenkunden. Keine
Haftung für unaufgefordert eingesandte Manuskripte. Für den Inhalt der Anzeigen sowie von Beiträgen fremder Autoren zeichnet
die Redaktion nicht verantwortlich. Der Nachdruck von Texten
und Bildern der Zeitung, auch auszugsweise sowie das Reproduzieren aller von der „Hellersdorfer“
gestalteten Anzeigen bedarf der
Zustimmung des Verlages.
Anschrift: Stollberger Straße 79,
12627 Berlin, T. 993 80 54,
Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH
Nächste Redaktionsschlüsse
Montag, 13. April 2015
Montag, 11. Mai 2015
Die Veranstaltung widmet sich in
diesem Jahr der „Besiedlung­, Einwanderung und Migration“ in Marzahn-Hellersdorf. Das Thema ist
nicht nur top-aktuell, sondern hat
auch eine lange Tradition auf dem
Territorium des heutigen Bezirks.
Neben einer intensiven Vor­
trags­­ar­b eit setzt der Verein
auch wieder­ Akzente in der
Erinnerungslandschaft­. So sind die
Heimatkundler durch Dr. Christa
Hübner in einer auf Beschluss der
BVV gebildeten Arbeitsgruppe­
vertreten­, die sich mit Straßenumund Neubenennungen­in MarzahnHellersdorf beschäftigt.
„Wir sind froh, dass einige Namen­,
die wir angeregt haben, zumindest
in der Diskussion sind“, sagt der
Vorstandsvorsitzende Wolfgang
Brauer und nennt als Beispiel
Maria­ Hotze. Die Kaulsdorfer­
Widerstandskämpferin­wurde 1943
von den Nationalsozialisten­verhaftet­
und im Konzentrationslager­Ravensbrück ermordet.
Sorgen bereitet dem Heimatverein Marzahn-Hellersdorf fehlender Nachwuchs. Die Mitglieder
sind größtenteils über 50 Jahre
alt. Junge­ Leute für die Archivarbeit eines Heimatkundlers langfristig zu begeistern­, sei alles andere als leicht, stellt Wolfgang
Brauer fest. Dabei könnte der
Verein Unterstützung­ gut gebrauchen, um noch vorhandene weiße Flecken in der Aufarbeitung
der Bezirksgeschichte­zu beseitigen. Zu den weniger­erforschten­
Themengebieten­ gehören­ die
1960er Jahre, die Kirchen­ im
Bezirk­und die Industrie- und WirtCD
schaftsgeschichte.
www.heimatverein-marzahn.de
Antik- und Trödelmarkt Biesdorf
29.03. + 12.04. + 26.04.2015
www.troedelfreunde.de oder 030 - 363 30 10
Center
DER IN
AUCH WIE
GARAGE
DER TIEF n 7 - 1 5 U h r
vo
POL I Z EI M EL DUNGEN
Brand im Müllschlucker
Crash bei Nässe
Tödlicher Unfall
In der Nacht zum 10. März
hat es im Müllschacht eines
Meh r fa m i l ien hauses­ i n der
Bansiner­ Straße in Hellersdorf
gebrannt­. Eine­18-Jährige wurde mit
einer leichten Rauchgasvergiftung­
ins Krankenhaus­gebracht. Mehrere
Mieter hatten gegen 22.30 Uhr die
Feuerwehr alarmiert, weil sie starken Brandgeruch im Treppenhaus
wahrnahmen. Die Feuerwehrleute fanden heraus, dass es am Ende
eines stillgelegten Müllschluckers­
brannte und löschten das Feuer. Ein
Brandkommissariat wurde mit den
Ermittlungen betraut. Die Beamten gehen davon aus, dass der Brand
absichtlich­gelegt wurde.
Bei einem Unfall auf nasser
Fahrbahn­ am 5. März erlitt ein
Autofahrer leichte Verletzungen.
Der Mann verlor gegen 23 Uhr
auf der Mehrower Allee in Höhe Walter-Felsenstein-Straße die
Kontrolle­über sein Fahrzeug. Mit
voller Wucht krachte der Wagen
anschließend­mit der Beifahrerseite
gegen zwei am Straßenrand geparkte­
Autos­. Beide Fahrzeuge wurden
bei dem Crash stark beschädigt.
Als Unfallursache vermutet die
Polizei­zu schnelles Fahren bei
nasser­ Fahrbahn. Trotz leichter Verletzungen­ wollte der Fahrer nicht von der Feuerwehr ins
Krankenhaus­gebracht werden.
Nach einem Verkehrsunfall in
Hellersdorf­ ist am 27. Februar
eine­ 78-jährige Insassin im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Der 41-jährige Fahrer
des Pkw und eine weitere Insassin,
47 Jahre alt, überlebten schwer verletzt. Der tödliche Unfall ereignete
sich am 17. Februar gegen 11 Uhr.
Auf der Gülzower Straße in Höhe
Heringsdorfer Straße verlor der
Fahrer des Wagens plötzlich das
Bewusstsein. Daraufhin kam sein
Auto von der Fahrbahn ab, riss dabei ein Verkehrszeichen und einen
Lichtmast aus ihren Verankerungen
und prallte gegen einen Baum. Die
78-Jährige saß auf der Rückbank.
Traueranzeigen, Geburtstagswünsche, Gratulation
zum Firmenjubiläum ...
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Die Hellersdorfer
Telefon 993 80 54
anzeigen @die-hellersdorfer.de
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