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als pdf - Neuhauser Woche

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Lokalzeitung für Neuhausen am Rheinfall und Umgebung
4. Jahrgang, Nr. 11
Gutes Jahresergebnis
Kinderkleiderbörse
Grösserer Shop
Die Firma IVF Hartmann schaut
auf ein erfreuliches Geschäftsjahr
zurück. Seite 3
Als Publikumsmagnet erweist sich
die Kinderkleiderbörse. Dort ist gut
erhaltene Ware zu kaufen. Seite 5
Der Laden bei der BP-Tankstelle ist
vergrössert worden. Er ist jeden Tag
geöffnet. Seite 6
donnerstag, 19. März 2015
A1385928
Irish Pub weicht
Islam-Club
Das Shanahan’s Irish Pub in Neuhausen schliesst im Sommer seine
Türen. Dies teilt die Betreiberin Margaret Shanahan mit. Ihr Lokal müsse
einem Islam-Club Platz machen.
Laut Radio Munot wird sich die Betreiberin nicht nach einem anderen
Standort für das Pub umsehen. Sie
wandert nach Irland aus. (r.)
Unfallzahlen
rückläufig
Ein Sattelschlepper voll mit Hilfsgütern für den Nordirak
In einer Sammelaktion in Neuhausen innerhalb von nur einer Woche kam ein ganzer Sattelschlepper voll mit
Hilfsgütern zusammen. Die Katholische Frauengemeinschaft hatte letzten Montag dazu aufgerufen, die vor den
Gräueltaten der Terrormiliz Islamischer Staat geflüchteten Menschen im Norden Iraks mit Kleidern, Matratzen
und Wolldecken zu unterstützen. Gestern nun wurden die in Neuhausen gesammelten Hilfsgüter beim Katholischen Pfarreizentrum Casino in einen Sattelschlepper verladen. Auf dem Bild oben sind von links die Aramäer
­Aysar Khano, Severios Yildiz, Bassam Khano, Michael Kartal und vorne Adwar Shamon zu sehen, welche die
schwierige, gut siebentägige Reise von der Schweiz bis in den Norden Iraks organisiert haben. Bild: zvg
Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Polizei die Verkehrsunfallstatistik des Kantons Schaffhausen. Darin zeigt sich für Neuhausen
am Rheinfall ein Rückgang um
rund 13 Prozent. Bei diesen 74 Unfällen waren 23 mit Personenschaden zu verzeichnen. Die meisten
Unfälle lassen sich unter Schleuder- oder Selbstunfälle einordnen,
gefolgt von Parkierunfällen. (r.)
Die Nachfolgerin von Doktor Flubacher
Ulrika Mahling arbeitet seit Januar in der Arztpraxis Posthof. Sie übernimmt die Patienten, die durch die Pensionierung von Peter Flubacher «verwaist» waren. Sie
schätzt die Arbeit in einer Gruppenpraxis. Cornelia Wolf
Nach der Pensionierung von
Dr. Flubacher und der damit verbundenen Schliessung der Praxis
am Höhenweg zügelte Flubachers
Praxispartnerin Dr. Rubina Bernath-Magerle bereits Anfang des
Jahres mit ihren Patienten in die
Praxis Posthof («Neuhauser Woche»,
4. Dezember). Auch für die Patienten von Dr. Flubacher gibt es nun
eine Lösung. Mit Dr. Ulrike Mahling
hat sich Mitte Januar eine weitere
Ärztin dem Posthof-Team angeschlossen und übernimmt unter
anderem die Patienten von Dr. Flubacher. Das Team besteht nun aus
Dr. Gregor Bültemann, Dr. Markus
Danner, Dr. Sebastian Schwarzbach, Dr. Rubina Bernath-Magerle
und Dr. Ulrike Mahling. Unterstützt
werden sie von ebenfalls fünf Praxisangestellten.
Wie viele Patienten sie betreuen
wird, weiss Ulrike Mahling noch
nicht so genau. «Heute Morgen waren es sechs», sagt ist. «Ich bin aber
noch in der Kennenlernphase und
möchte mir Zeit nehmen für jeden
Einzelnen.» Sie schätzt es sehr, dass
das möglich ist – in diesen ersten
Wochen und grundsätzlich. Ennet
der Grenze, wo sie vorher praktizierte, erlaubt das System sehr wenig Zeit für die Untersuchung der
Patienten und funktioniert stressig
und unrentabel. «Für Arzt und Patienten keine optimale Lösung. Der
Druck war oft sehr gross. Dafür
konnte ich hier mein Pensum auf
40 Prozent erhöhen», sagt sie. Die
tägliche Frequenz wird sich wohl
bei etwa zehn Patienten einpendeln, wobei auch immer Zeit für
Notfälle eingeplant ist. In einer …
f o r t s e t z u n g auf s e i t e 3
2 Tribüne
Neuhauser Woche
donnerstag, 19. März 2015
Neuhausen
schrumpft leicht
Frühlingduft weckt Lebenslust
Wie die Staatskanzlei des Kantons
Schaffhausen mitteilt, zählte Ende
2014 der Kanton Schaffhausen
79 579 Einwohnerinnen und Einwohner, 603 Personen oder 0.8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Die Bevölkerungszahl stieg jedoch
nicht in allen Regionen an. Die Region Reiat wuchs mit einer Zunahme um 1.,6 Prozent wie bereits
in den Vorjahren am stärksten, vor
dem Klettgau und Schaffhausen
(+1,3 Prozent und +0,8 Prozent) sowie Stein am Rhein (+0,1 Prozent).
Neuhausen und der südliche Kantonsteil verzeichneten aber eine
Abnahme der Bevölkerungszahl
(–0,5 Prozent und –0,9 Prozent). (r.)
orgen um 23.45
Uhr ist es wieder
so weit: Es ist offizieller Frühlingsbeginn, und zwar
aus astronomischer Sicht und damit sozusagen «amtlich beglaubigt». Der meteorologische Anfang
des Frühlings hat wie jedes Jahr bereits am 1. März stattgefunden.
Natürlich kümmert weder das
eine noch das andere Datum
­irgendein Schneeglöckchen, eine
Amsel und erst recht nicht den fast
unüberblickbaren Rest der erwachenden Natur. Der Vorfrühling hat
schon mit dem Erscheinen der ersten zarten Köpfchen der gelben
Winterlinge, Krokusse und Märzenbecher begonnen. Die Amseln singen wieder fröhlich ihre melodiösen Liedchen, Kohlmeisen und Rotkehlchen rufen einander zu, und
wir, wir werden beim Stehenbleiben und Staunen und uns Freuen
über das Wiedererwachen der Natur aus dem Winterschlaf beschwingt und von einer hoffnungsvollen Fröhlichkeit erfüllt. Unsere
Schritte werden federnd, und die
Apps für «Klaus»
und «Lars»
Im Zusammenhang mit einem weiteren Ausbauschritt ihrer App veröffentlicht die Schaffhauser Polizei seit
dem 17. März die Standorte ihrer
beiden semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen «Klaus» und
«Lars» auf einer Kartenansicht. Diese
Darstellung ist auch unter www.
shpol.ch unter der Rubrik Prävention/Verkehr ersichtlich. (r.)
leserbrief
Keine Sichel
im Wappen!
Im Neuhauser Wappen befindet sich
ein Rebmesser, keine Sichel (Beitrag
über den Rebbauverein in der «Neuhauser Woche» vom 12. März)! Zum
besseren Unterscheiden siehe unten
stehendes Foto.
Max Falk, Neuhausen
M
leserbrief
Wundersames
Migroshausen
Nun ist also das Projekt Kirchackerplatz so weit gediehen, dass es noch
in diesem Jahr dem Stimmbürger
vorgelegt werden kann. Allein, so toll
das Vorhaben auch werden kann, so
abstruser werden leider die zum Teil
befürwortenden «Argumente». Wie
ist das genau mit der Sogwirkung der
Migros auf andere Ladengeschäfte
im Zentrum? Seit Jahren gibt es zwei
Grossverteiler an guter Lage, trotzdem ist die Zahl der übrigen Läden
rückläufig. Die Verkaufsfläche im
Posthof, direkt neben dem Coop und
wenige Schritte vom Denner entfernt, sucht seit dem Bau dieser Liegenschaft vergeblich nach einem
Mieter. Aber wo im Zentrum bekomme ich noch eine passende
Schraube, den richtigen Farbpinsel,
eine neue Leuchtstoffröhre oder das
gesuchte Buch? Wer verkauft mir eine
gute Kaffeemaschine und meine bevorzugte Kaffeemischung oder ein
neues Fernsehgerät? Gibt es noch ein
Käsefachgeschäft, eine Metzgerei (im
Zentrum!), einen Uhrenladen, eine
Die Luft ist zart und
­voller in Vergessenheit
geratener Düfte.
Cornelia Galli
Kolumnistin
Lebensfreude in uns bekommt Anschub. Wir fühlen uns leicht und
unbeschwert. Es ist, als ob wir mit
dem Versorgen des Wintermantels
(noch nicht zu weit hinten im Kasten!) eine Schwere ablegten, die
uns im Winter zwar warm gehalten,
aber auch unseren Blick und vielleicht auch unsere Gefühle in
Schranken gehalten hat. Wie schön,
wie berauschend so ein strahlender
Frühlingstag doch ist: Das sind Mo-
gut sortierte Papeterie oder ein Sportgeschäft? Alle diese und noch weitere
Verkaufsläden sind verschwunden.
Das liegt nicht einfach an der Migros,
am Coop oder am Denner, sondern
am wesentlich veränderten Kaufund Konsumverhalten und nicht zuletzt wahrscheinlich an den oft irrationalen Mietpreisen für Parterregeschäfte. Wer etwas mehr als nur seinen Tagesbedarf an Lebensmitteln
einkaufen möchte, deckt sich schon
heute in der Schaffhauser Altstadt
oder in einem Einkaufszentrum am
Stadtrand ein. Immer öfter natürlich
auch im nahen Ausland, das dank der
neuen S-Bahn-Haltestelle Rheinfall
noch ein bisschen näher rückt. Und
trotz alledem bin ich sehr für den Verbleib der Migros im Neuhauser Zentrum. Dass dies aber nur mit der
Überbauung des Kirchackers möglich ist, wie man uns glauben machen will, stimmt einfach nicht! So
stecken beispielsweise auch rund um
den Industrieplatz, der zweifellos
auch zum Zentrum gehört, gleich
drei grössere Projekte in der Pipeline,
deren Gedeihen von der Migros
ebenfalls beobachtet wird.
Werner M. Rohr
Neuhausen am Rheinfall
mente puren, makellosen Glücks! In
diesen Stunden ist es uns egal, dass
der Vorrat unseres Glückshormons
Serotonin einen bedenklich tiefen
Spiegel erreicht hat und dass wir im
Begriff sind, das Schlafhormon Melatonin in uns zu vertreiben. Der Horizont ist weit, die Farben sind frisch
und zart, die Luft ist voller in Vergessenheit geratener Düfte, und wir
platzen fast vor Energie und Tatendrang. Die Sonnenplätze in den
Strassencafés sind gefüllt mit gut gelaunten Menschen, und es scheint,
als ob fast jeder und jede plötzlich
mehr Zeit hätte und für sich die
Kunst des Geniessens wieder neu
entdeckte. Auch der Gang durch den
Wochenmarkt wird vom einfachen
Einkaufen zum lustvollen Erlebnis
dank der fröhlich leuchtenden Blumen und dem Angebot von zartem
Spinat, dem bald frische Salate folgen werden. Der Frühling verhilft
uns zu so viel Kraft und Lebensfreude, dass wir die Frühjahrsmüdigkeit, den Frühlingsputz und die
garantiert kommenden Kälteeinbrüche mit einem Seufzer überstehen
werden.
die gemeinde
informiert
Ersatz Gabelstapler
Für die Anschaffung eines
Occasions-Gabelstaplers der
Marke Hyster H2.5FT wurde
ein Nachtragskredit von
18 000 Franken gesprochen.
Sehr gute Wasserqualität
Die Überprüfung der Brunnen
durch das Interkantonale
­Labor ergab, dass die Proben
des Brunnens Rheinfall 4,
Rheinweg und Zuba Feldeggstrasse den lebensmittelrechtlichen Anforderungen
entsprechen. Bei allen Brunnen war die mikrobiologische Qualität äusserst gut.
Software bei Parkuhren
Die Software der Parkuhren
für die Bezahlung mit Euros
wird dem Wechselkurs angepasst. Gleichzeitig werden
technische Anpassungen vorgenommen. Für diese Modifikationen wurde ein Nachtragskredit von 3 900 Franken gesprochen.
donnerstag, 19. März 2015
Vermischtes
Neuhauser Woche
Gutes Jahr für IVF Hartmann
Die Verantwortlichen der Firma IVF Hartmann blicken
zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück.
Auch für das laufende Jahr sind sie zuversichtlich. Sie
halten am Standort Neuhausen fest. Vincent Fluck
Am Freitag hat die IVF Hartmann
Holding AG den Abschluss fürs Jahr
2014 der Öffentlichkeit vorgelegt.
­Verwaltungsratspräsident Rinaldo
­Riguzzi bezeichnete ihn als «ausgezeichnet». Er sei sich bewusst, dass
das eine langweilige Botschaft sei, da
dies schon in den Vorjahren der Fall
gewesen sei. Gemäss den Ausführungen von Geschäftsführer Andreas Gisler stieg der Umsatz um 6 Prozent auf
133 Millionen Franken. Der Gewinn
stieg um 2,8 Prozent auf 15,3 Millionen Franken. Den Aktionären schlägt
der Verwaltungsrat eine Dividendenausschüttung von 2.20 Franken (Vorjahr 2.05 Franken) pro Aktie vor.
Im vergangenen Jahr hat das
Unternehmen 5 Millionen Franken
investiert – grösstenteils in den
Standort Neunhausen. Dieser behalte seine zentrale Bedeutung, sagten die beiden Firmenleiter. An den
anderen Standorten – etwa in Goldach SG – befänden sich vor allem
­Lagerräumlichkeiten, für die es in
Neuhausen keinen Platz habe. Die
Watte, mit der das Unternehmen
gross geworden sei, sei nicht als strategisches Ziel definiert, sagte Verwaltungsratspräsident Rinaldo Riguzzi.
«Aber wir verdienen damit Geld.» Solange das der Fall sei, halte man an
diesem Geschäftszweig fest.
fortsetzung von seite 1
… Gemeinschaftspraxis in Teilzeit
tätig zu sein, findet die Mutter von
drei noch jungen Kindern ideal.
Die Möglichkeit des Austausches mit den anderen Ärzten ist
ein weiterer Pluspunkt in einer
Gemeinschaftspraxis. «Man kann
einen Kollegen um seine Meinung
bitten, sich einen Tipp oder eine
Anregung holen. Das ist sehr
fruchtbar.» Die Ärztin schätzt
auch, dass nebst dem Austausch
bei Einzelfällen auch ein medizinischer Zirkel gepflegt wird. So
treffen sich die Ärzte vom Posthof
regelmässig zu Diskussionen mit
Fachkollegen. Ein weiterer Vorteil
ist, dass in einer Gemeinschaftspraxis die Vertretung tadellos
funktioniert.
Geschäftsführer Andreas Gisler
stellt ein Gerät vor, das Keime
und Wundflüssigkeiten abführt.
Es bewirkt eine schnellere Heilung. Bild: vf
Die Zukunft der Firma liegt in
Gesamtlösungen für Kunden. Das
heisst, dass zusätzlich zum Produkt
auch eine Dienstleistung angeboten
wird. Im Bereich Risk Prevention
zum Beispiel werden die Hilfsmittel,
die Spitalärzte für eine Operation benötigen, nicht als Einzelstücke geliefert, sondern als Paket. Für jede Per-
Ulrike Mahling, die mit ihrer
Familie im Klettgau lebt, studierte
1988 bis 1995 in Ulm. Ihr praktisches Jahr absolvierte sie in Biberach an der Riss und in Fruttigen im
Berner Oberland. Nach weiteren
eineinhalb Jahren auf der Chirurgie in Biberach schrieb sie ihre
Doktorarbeit zum Thema «Beinverlängerungen nach Ilizarov».
Danach wollte sie etwas von der
Welt sehen und arbeitete an verschiedenen Kliniken in Grossbritannien: ein Jahr im englischen
Burton-on-Trent (Innere Medizin),
sechs Monate in Glasgow in
Schottland (Onkologie) und 18
Monate im südwestwalisischen
Pembrokeshire (Gynäkologie und
Pädiatrie). Ihre Augen strahlen,
wenn sie von dieser Zeit erzählt.
«Das hat mir wirklich gut gefallen.
son, die operiert wird, steht ein solches Paket zur Verfügung. Die früher
nötigen «Rüstarbeiten» übernimmt
die IVF Hartmann. Das Spitalpersonal kann sich voll aufs Medizinische
konzentrieren. Ein anderer Bereich,
in dem die Firma tätig ist, sind Windeln für Erwachsene. Ein grosser
Markt, denn allein in der Schweiz
sind 650 000 Menschen von Inkontinenz betroffen.
Aufwand wegen Minder-Initiative
Thomas Minders Volksinitiative
«Gegen die Abzockerei» wirkt sich
auf die börsenkotierte IVF Hartmann Holding AG aus. Als Folge der
Initiative hat der Bundesrat die Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV) erlassen.
Diese führt nun zu Anpassungen
der IVF-Hartmann-Statuten, über
die die Aktionäre an der Generalversammlung vom 21. April zu befinden haben. Ausserdem müssen
nun jährlich der Verwaltungsrat
­sowie ein «Nominations- und Vergütungsausschuss» und ein unabhängiger Stimmrechtsvertreter gewählt werden. Schliesslich muss
über die Vergütung der Unternehmensleitung befunden werden.
«Wir sind keine Grossbank», sagte
Verwaltungsratspräsident Rinaldo
Riguzzi. «Trotzdem müssen wir alle
diese Abstimmungen durchführen
– wie wenn wir eine solche wären.»
Das verursache zusätzliche Kosten.
Und die Generalversammlung sei
dadurch reich befrachtet.
3
Kommentar
Hehres Ziel – zu
viele Paragrafen
Ehrlich gesagt, weiss ich nicht mehr,
wie ich im 3. März 2013 abgestimmt habe. Damals ging’s um ein
Ja oder ein Nein zu Tomas Minders
Abzocker-Initiative. Mit Sicherheit
kann ich sagen, dass auch mir die
Abräummentalität gewisser Manager gehörig auf den Geist ging und
dass mir die Initiative grundsätzlich sympathisch war.
Wenn man jetzt aber hört, dass
kleinere Aktiengesellschaften wie
die IVF Hartmann mit bürokratischem Zusatzaufwand bestraft werden, hätte vor zwei Jahren ein Nein
die Antwort sein müssen.
Es gibt andere Beispiele von Abstimmungsvorlagen, die ein grundsätzlich hehres Ziel verfolgten, aber in
der Praxis zu Paragrafen und zu Kosten führten. Das Behindertengleichstellungsgesetz ist ein Beispiel dafür.
Seinetwegen werden im ganzen Land
milliardenschwere Umbauten von
Bahnhöfen und Bushaltestellen getätigt. Für das viele Geld könnte man
den Betroffenen einen Privatchauffeur bezahlen, sodass sie ohne öffentlichen Verkehr auskommen.
In Zukunft werde ich mich vermehrt wie ein Nein-Sager-Schweizer verhalten und an der Urne alles
abschmettern. So lange zumindest,
bis die Regel gilt: Für jedes neue Gesetz wird ein anderes gelöscht.
Vincent Fluck
Redaktor
pflegt sie herzliche Freundschaften
mit ihren ehemaligen «colleagues».
Ulrike Mahling betreut künftig die
Patienten von Peter Flubacher in
der Praxis Posthof. Bild: cw
Aber dann konnte ich meinen Verlobten nicht noch länger warten
lassen», lacht sie. Noch immer
Interesse an Naturheilkunde
Hat die Allgemeinmedizinerin,
die 2004 ihre Facharztprüfung abgelegt hat, ein Lieblingsthema? «Ich beschäftige mich sehr gerne mit Naturheilkunde als unterstützender Massnahme, wenn ich mit der Schulmedizin nicht weiterkomme», sagt sie.
Schmerztherapie und Palliativmedizin sind Themen, die sie ebenfalls
sehr interessieren, vor allem seit ihrer
Zeit auf der Onkologie. Eine Weiterbildung in klinischer Hypnose fasst
sie ins Auge, wenn die Kinder grösser
sind. In ihrer Freizeit schaltet sie ab
beim Lesen, Zeichnen, Fotografieren, Kochen, Gärtnern. Oder beim
Sportklettern. «Na ja, nicht alles
gleichzeitig», schmunzelt sie.
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Sonntag, 22. März
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Anschliessend: kurze Information
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Situation in der Kirchgemeinde,
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donnerstag, 19. März 2015
Neuhauser Woche
Verschiedenes
5
Kinderkleiderbörse als Besuchermagnet
Auch in diesem Frühling
fand die Kinderkleiderbörse grossen Anklang
bei den Besuchern. Trotz
einem leichten Umsatzrückgang in diesem Jahr
sind die Veranstalter sehr
zufrieden mit dem Anlass.
Monika Ciceri
«Auf die Plätze, fertig, los!», hiess es
am Samstag um 10 Uhr in der Rhyfallhalle. Nach bis zu 40-minütigem
Warten auf die Türöffnung stürmten
Tausende von Schnäppchenjägern
an die 42. Neuhauser Kinderkleiderbörse. Viele steuerten direkt zu den
Grossartikeln.
Fränzi Vögele sieht dem Ansturm
gelassen entgegen. «Wir beraten
unsere Kunden gerne beim Kauf von
Kinderwagen und anderen Sachen
und versuchen, ihnen in der hekti-
Nicht nur Kinderkleider fanden an der Frühlingsbörse viele Interessenten, sondern auch gut erhaltene Kinderwagen. Bild: Monika Ciceri
schen Atmosphäre den Stress etwas
zu nehmen», sagt sie und ist schon
mit einer Kundin im Gespräch. Vor
16 Jahren war Vögele selbst als hochschwangere Kundin an dieser Börse
und erlebte die Hilfe der Mitarbeiterinnen als äusserst wertvoll. «Darum
wollte ich dem Organisationsteam
etwas zurückgeben», sagt die Neuhauserin. Und das tat sie. Und wie:
Seit 15 Jahren steht sie als Helferin im
Einsatz. Unterdessen ist sie die
Dienstälteste des 80-köpfigen Veranstaltungsteams. «Mir gefällt der Kontakt zu den Kunden, und ich fühle
mich im Helferteam wohl», erklärt
Vögele. Der Hauptgrund für den
­ehrenamtlichen zweitägigen Einsatz
ist jedoch, dass sie die Börse als sinnvolles Angebot betrachtet. «Man
muss nicht immer alles neu kaufen.
Es ist toll, wenn gut erhaltene Ware
von anderen Leuten weiterverwendet werden kann», findet sie.
Natürlich nutzt Fränzi Vögele
die Gelegenheit, für sich und ihre
unterdessen 14- und 16-jährigen
Kinder Kleider zu kaufen. «Ich finde
immer wieder coole Sachen«,
strahlt Fränzi Vögele. Und auch ihre
Jungs ziehen die Kleider mit Freude
an. Weil sie selbst ihre nicht mehr
benötigten Sachen verkauft, kommt
sie so seit Jahren für den Preis der
verkauften Ware zu «neuen» Kleidern. Eine Win-win-Situation, aber
natürlich nicht nur für Fränzi Vögele. 353 Personen boten an der
42. Neuhauser Kinderkleiderbörse
14 383 Artikel an. Verkauft wurden
55 Prozent. Im Vergleich zum Rekordjahr 2014 bedeutet dies zwar
einen Umsatzrückgang. Doch für
Vereinspräsidentin Marina Oswald
ist klar: «Wir sind in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich gewachsen. Wir können rein aus
Platzgründen nicht unbeschränkt
weiterwachsen.»
Gratulation zum
90. Geburtstag
Am kommenden Mittwoch, 25.
März, feiert Frau Rosmarie Müller
ihren 90. Geburtstag, wie das
­Altersheim Rabenfluh mitteilt. Die
Redaktion wünscht der Jubilarin
­a lles Gute auf ihrem weiteren
­Lebensweg. (r.)
Beförderung bei
Kantonalbank
Wie die Schaffhauser Kantonalbank
mitteilt, wird Sofia Dressler, Beraterin Private Kunden, in der Filiale
Neuhausen am Rheinfall auf den
1. April zur Handlungsbevollmächtigten befördert. Die Redaktion
­gratuliert zur Beförderung. (r.)
In leuchtendem Grün erstrahlte der Rheinfall am irischen Nationalfeiertag
Ein weiteres Mal war die Schweiz im Zusammenhang mit dem irischen Nationalfeiertag Teil des Global Greening. Der Rheinfall, als einziger Standort in der Schweiz, wurde während dreier Tage in strahlendem Grün
­beleuchtet. Beim Start am Sonntagabend kam es allerdings laut den «Schaffhauser Nachrichten» zu einer technisch bedingten eineinhalbstündigen Verzögerung. Ansonsten befand sich der Rheinfall in bester Gesellschaft
mit einer hochkarätigen Gruppe von weltweit über 55 Teilnehmenden, die am St. Patrick’s Day in grünem Licht
erstrahlten. Zu den Hotspots zählten nebst dem Rheinfall unter andrem auch der Tafelberg, das Sydney Opera
House, das Empire State Building, die Pyramiden von Gizeh und der Tadsch Mahal. (Bild: Claudia Zanella)
Brückensanierung
kostet weniger
Die Sanierung des Eisernen Stegs
kostet 4560 Franken weniger als
budgetiert, wie die Gemeinde Flurlingen in ihrem Mitteilungsblatt
schreibt. Die effektiven Kosten belaufen sich auf 341 000 Franken. (r.)
6 Vermischtes
Neuhauser Woche
donnerstag, 19. März 2015
Wohltätige Pia Baeriswyl an der Schützenstrasse. Bild: zvg
Schoggi für Staugeplagte
In: Eine 82-jährige «junge» Baslerin
(siehe Bild), die bei uns an der
Schützenstrasse zu Besuch war, verwöhnte mit vier Kilo Schokokugeln
und feinen Schoko-Ostereiern die
gestressten Lastwagen- und Autofahrer, die wegen eines schweren
Unfalles auf der Beringerstrecke am
letzten Donnerstag durch den Wald
und via die normalerweise unbefahrenen Schützenstrasse in Richtung
Schaffhausen umgeleitet worden
waren. Pia Baeriswyl heiterte das
Gemüt vieler Verkehrsteilnehmer
auf und zauberte ihnen ein herzliches Lächeln auf die Lippen.
Out: Im letzten Jahr hat meine Frau
vier Geldbeutel mit viel Inhalt
(Geld, Bankkarten, SBB-Generalabo, Personalausweise usw.) an verschiedenen Orten gefunden und
der Polizei übergeben. Die Geldbeutel wurden abgeholt. Meine
Frau hat aber nie ein Wort des Dankes erhalten. Auf den Finderlohn
hat sie verzichtet. Hat man das in
der Kinderstube nicht gelernt, oder
ist in der heutigen hektischen Zeit
der Anstand verloren gegangen?
Gerhard Busch
Neuhausen
Vergrösserter Laden an der BP-Tankstelle
Der Convenience-Shop an der BP-Tankstelle wurde innerhalb von
zwei Monaten zu einem Spar express mit vergrösserter Verkaufsfläche
umgebaut. Die langjährige Spar-Mitarbeiterin Sandra Hock übernimmt den neuen Laden im Franchising. Wie die Spar-Medienstelle
mitteilt, bietet sie auf einer Verkaufsfläche von 95 Quadratmetern
­alles für den täglichen Einkauf an und stellt damit für die Bevölkerung in der Umgebung die Nahversorgung sicher. Geöffnet ist er
­sieben ­Tagen die Woche und ist ausser am Sonntag von 6 bis 22 Uhr
zugänglich. (Bild: zvg)
Neuhauser Kinder beweisen viel Engagement
darin, etwas Gutes zu tun
Im Rahmen der Aktion Fastenopfer/Brot für alle waren die Schülerinnen und Schüler der reformierten und der katholischen Kirchgemeinde am vergangenen Freitag mit einem Gaststand auf dem Neuhuuser Märkt mit dabei. Ein Teil der Kinder verkaufte am Stand mit
strahlendem Lächeln Brötchen, Kuchen und fein duftende Rosen. Die
anderen Kinder spazierten motiviert und mit einem Korb voller Brötchen, Kuchen und Rosen in der Hand durch das Neuhauser Zentrum
und suchten charmant nach Käufern. (Bild: Claudia Zanella)
Südranden: Abschluss
im kommenden Herbst
Die Region Südranden ist im
­Januar mit dem 2x2-Vorschlag der
Nagra zurückgestellt worden. Vor
einer Woche, an ihrer 14. Vollversammlung, erhielten die Delegierten der Regionalkonferenz einen
vertieften Einblick in die Methodik
und eine Begründung für den
­Vorschlag. Laut einer Mitteilung
der Regionalkonferenz äusserten
­einige kritische Votanten weifel,
ob dieses Ergebnis nicht schon­
vor Jahren hätte vorgelegt werden
können.
Am Ende des Abends stand die
Frage nach der Zukunft der Regio-
nalkonferenz Südranden. Deren
Präsident, Stephan Rawyler, vertrat
im Namen der Leitungsgruppe den
Antrag, die Tätigkeit spätestens im
Herbst 2015 einzustellen. «Es macht
keinen Sinn, als zurückgestellte Region den Betrieb aufrechtzuerhalten.» Rawyler wies auf die Delegierten aus Schaffhauser Gemeinden
hin, die deren Interessen weiter in
der Regionalkonferenz ZürichNordost wahren. Die Versammlung
schloss sich dem Antrag auf Auflösung an. Am 1. Juli 2015 wird somit
voraussichtlich die letzte Vollversammlung durchgeführt. (r.)
Verletzte bei Kollision
Am 12. März hat sich in Neuhausen
eine heftige Frontalkollision zwischen
einem Auto und einem Lastwagen ereignet. Ein 79-jähriger Schweizer, der
mit einem Auto von Beringen nach
Neuhausen fuhr, kam kurz vor dem
Ortseingang Neuhausen am Rheinfall
auf die Gegenfahrbahn. Gemäss ersten Untersuchungen kollidierte er
frontal mit einem entgegenfahrenden
Lastwagen, der von einem 49-jährigen
Deutschen gelenkt wurde. (shpol)
donnerstag, 19. März 2015
Leute
Neuhauser Woche
Gottfried Schardl geniesst den
Tanz mit einem Chormitglied.
7
Der Rozhdestwo-Chor aus St. Petersburg bot am Dienstagabend einen stimmgewaltigen Einblick in das breit
gefächerte musikalische Erbe Russlands. Mit viel Charme zogen sie auch das Publikum mit ein.
«Hier kann ich die russische Seele spüren»
In der voll besetzten reformierten Kirche kam das Publikum am Dienstag zu einem Ohrenschmaus erster Güte.
Neben sakralen Liedern bot der Rozhdestwo-Chor aus
St. Petersburg auch russische Volkslieder aus den Jahreszeiten. Ein Höhepunkt war ihre Interpretation des «Munotglöckleins» und des «Rheinfalllieds». Bilder: Karin Lüthi
Freuen sich über Klänge aus der alten Heimat: Tatjana Giontsis, Yuliya
Löliger und Anna Zunftmeister.
«Bei diesem Konzert spüren wir die
russische Seele», finden Alice
Widmer Frisch und Ehemann Max.
Anastasja Iwanowa begeistert mit
ihrem lyrischen Koloratursopran.
Olga Stupnewa (Mitte) tritt mit ihrem Chor seit vielen Jahren in Neuhausen
auf. Hier flankieren sie ihre Gastgeber Margrit und Georges Müller.
Was ich in meiner freizeit am liebsten tu
Rafael Vogt interessieren Kulturen. Bild: C. Zanella
Rafael Vogt, Leiter Avec Neuhausen:
Wenn es um ferne Länder geht, ist man bei
Rafael Vogt richtig. «Ich liebe es, in fremde
Kulturen einzutauchen», erzählt er strahlend.
Zusammengezählt während gut zweier Jahre
unternahm er Reisen durch Nord- und Zentralamerika bis hinunter nach Südamerika,
weiter über die Osterinseln, Tahiti nach Australien und Asien. «Reisen erweitert den Horizont, öffnet den Geist.» Als ihn das Fernweh
2011 erneut überkam, verbrachte er mit seiner Frau und den beiden Kindern mehrere
Monate in Kuba, Kanada und den USA. «Wir
haben die Reise in vollen Zügen genossen. Es
war eine intensive gemeinsame Zeit, die ich
keinesfalls missen möchte», erklärt er. «Oft
schauen wir uns Fotos an und schwelgen in
Erinnerungen.» Er verrät, dass er einmal
nach Tibet und Nepal reisen will. Natürlich
gerne wieder mit der Familie. In der Zwischenzeit liest er Reiseliteratur. Vor allem gesellschaftskritische Themen interessieren ihn
immer mehr. Seit längerer Zeit beschäftigt
sich Rafael Vogt auch ausgiebig mit alternativen Wirtschaftssystemen. «Das ist ein sehr
spannendes Thema, auch wenn es vielleicht
nicht so klingt.» Ein Traum von ihm ist es, ein
Buch zu schreiben. «Der Beginn ist gemacht,
aber bei der knappen Freizeit wird es wohl
dauern, bis es fertig ist», schmunzelt er. (C. Z.)
8 Die Letzte
angetroffen
Neuhauser Woche
donnerstag, 19. März 2015
der hingucker
Autoeinfahrt, aber nur für Autos mit Treppenhilfe!
Es ist Samstag, kurz vor Mittag. Lothar
Gosing geht über den Platz für alli, im
Arm einen Papiersack mit Backwaren,
ein Getränk und einen Bogen Abfallmarken. «Ich war eben Frühstück einkaufen», sagt er. Das heisse aber nicht,
dass er ein Langschläfer sei, so der
Mitarbeiter einer Logistikfirma. Er sei
beizeiten aufgestanden, habe in der
Früh aber noch keinen Hunger. An
diesem arbeitsfreien Vormittag hat er
unter anderem den Balkon geputzt
und Zeitung gelesen. «Im Lauf des Tages werde ich nochmals richtig einkaufen gehen.» (vf)
Bilder von
André Rawyler
Man spürt es spürbar und mit h,
der André ist erneut nun da,
man trifft im alten Amtshauskeller
– auf seine Werke immer schneller.
Ungebrochne Schaffenskraft,
der Rawyler hat noch Saft,
und auch Gastronom Bindella
schmückt mit ihm gar manche Villa.
Schaut und lasst Euch nun verwöhnen – von den Bildern, den sehr
schönen – wies auch tun, und zwar
gehörig.
Wann der Treppenlift für die Autoeinfahrt eingebaut wird, ist noch nicht abschliessend geklärt. Bild: Hans Krapf
agenda
Fr., 20. März
• Neuhuuser Märkt
auf dem Platz für alli
an der Zentralstrasse
34. Von 15.30 bis 19
Uhr. Mit einem grossen Sortiment an
Frischprodukten und
Spezialitäten.
• Bunker-Party
80er-Jahre-Rockmusik
im Bunker XIII im
Schützenhaus Langriet. Von 20.00 bis
1.00 Uhr.
Peter und Anita Dörig
Schaffhausen
Sa., 21. März
IMPRESSUM
Verlag und Druck
Kuhn-Druck AG, Neuhausen
Dieter Mändli, info@kuhndruck.ch
Telefon +41 52 672 10 88
Redaktion Vincent Fluck (vf)
redaktion@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 670 01 30
Anzeigenverkauf Peter Aragai
anzeigen@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 633 32 68
Erscheinungsweise
Jeweils am Donnerstag
Anzeigenschluss Mittwoch, 9 Uhr
Auflage 5200 Exemplare, verteilt
in alle Neuhauser Haushaltungen
Online www.neuhauserwoche.ch
PERFOR MANCE
neutral
Drucksache
01-12-317927
myclimate.org
• Rennvelofahren
Auf eine Nachmittagstour mit dem VC Spor­
tiva. Distanz ca. 53 km.
Tipp der woche
Von 13.30 bis 17.00
Uhr. Besammlung Restaurant Zollstrasse 14,
8212 Neuhausen.
Di., 24. März
•
Gewerbeverband
Generalversammlung
Snack-Restaurant
Schlössli Wörth,
ab 18.15 U, hr Apéro,
um 19 Uhr GV,
anschliessend Essen im
Restaurant Park.
• Sessionsapéro
Kurzreferate und Zeit
für Fragen mit Ständerat Hannes Germann
und Nationalrat Thomas Hurter. Von 20.0022.00 Uhr bei Weidmüller Schweiz AG, Rundbuckstrasse 2.
MI., 25. März
• Mittagstisch für Senioren
Ein geselliges Vergnügen im Altersheim
Schönbühl, Ungarbühlstrasse 4, 8200
Schaffhausen. 11.30
Uhr. Anmeldung
unter 052 670 08 79.
Do., 26. März
• Frauen-Forum
Ein Morgen zum
Thema «Mütter –
Töchter – Schwiegerrmütter» mit
­Lydia Bond. Im ref.
Kirchgemeindehaus
von 9.00 bis 11.00
Uhr.
Schaffhauser Polizei mit
eigenem Stand am Märkt
Morgen Freitag führt die Schaffhauser
Polizei im Rahmen des Neuhuuser
Märkts eine Community-PolicingAktion durch. Ein Spezialist der Kriminaltechnik bietet Ratschläge zur
Einbruchsprävention an. Ausserdem
geben Polizisten bei dieser Gelegen-
heit Empfehlungen zu sicherheitsund verkehrspolizeilichen Grundgebieten ab. Die Polizei ist in der Zeit
von 15.30 bis 17.30 Uhr auf dem Platz
für alli anwesend und freut sich auf
einen regen und konstruktiven Austausch mit der Bevölkerung. (r.)
Knollensellerie. Es gibt optisch
­attraktiveres Gemüse als den Knollensellerie mit seiner rau vernarbten Schale. Seine Stärke liegt mehr
im Inneren. Da sind zum einen die
gesunden Inhaltsstoffe Vitamin C,
E und B sowie die Mineralstoffe
Kalzium, Eisen und Kalium. Zum
anderen der würzig-herbe Geschmack, der von den enthaltenen
ätherischen Ölen herrührt.
In der Küche ist Knollensellerie
ein wahrer Allrounder. In Scheiben oder Würfel geschnitten, ist
er gekocht eine vorzügliche Beilage zu Fleisch. Gemüsesuppen
oder Eintöpfen verleiht er eine
würzige Note. Sellerie kann aber
auch roh als Salat oder zu Saft
gepresst genossen werden. In
dünne Scheiben geschnitten,
kann man diese wie Schnitzel
­panieren und anbraten.
Der Knollensellerie braucht rund
sieben Monate, bis er reif ist.
­Geerntet wird er im September
und Oktober. Danach kommt er
ins Kühllager und ist das ganze
Jahr über erhältlich. Schon die
­alten Ägypter haben den Sellerie
gekannt. (lid.ch / Bild: zvg)
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