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November 2014
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
REGIOTAKTE
Das Magazin rund um den Thüringer Schienenpersonennahverkehr
Barrierefrei reisen
Immer mehr Thüringer Stationen
werden mit Rampen oder Aufzügen
ausgerüstet
Seite 12
Thema des Monats
Improvisierter Bahnverkehr nach dem Mauerfall
Seite 6
Reiseziele
Wellness und Wandern in
Bad Klosterlausnitz
Seite 8
Gewinnen Sie mit etwas Glück einen
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Seite 15
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| 03
Editorial
L IEBE L ESERINNEN
UND L ESER,
Montagsdemonstrationen in Leipzig, Mauerfall in
Berlin, erste Besetzung einer Stasizentrale durch
Bürgerrechtler in Erfurt – in diesen Tagen jährt
sich die Friedliche Revolution zum 25. Mal. Vielerorts wird das groß gefeiert und es wird natürlich
zurückgeblickt. Wir wollen das auch tun. Denn
der Mauerfall stellte die Eisenbahner vor immense Herausforderungen. Plötzlich wollten tausende
DDR-Bürger mit dem Zug in den Westen reisen,
doch auf einen solchen Ansturm war keiner
vorbereitet. Die wenigen bestehenden Ost-WestVerbindungen reichten bei Weitem nicht aus.
Also musste improvisiert werden. Die Entscheidungen fällte man auf dem kurzen Dienstweg vor
Ort und so gelang es, binnen kürzester Zeit einen
provisorischen Nahverkehr zwischen Thüringen,
das damals noch aus den drei Bezirken Erfurt,
Gera und Suhl bestand, und der BRD auf die Beine
zu stellen – möglich war das freilich nur durch
das große Engagement und viele Überstunden
vonseiten der Eisenbahner. Wie Siegfried Knüpfer, damaliger Präsident der Reichsbahndirektion
Erfurt, und Otto Mayer, 1989 Leiter des Bahnhofs
Eisenach, diese turbulente Zeit erlebten, lesen Sie
auf den Seiten 6 und 7.
cantus Verkehrsgesellschaft mbH
Wilhelmshöher Allee 252
34119 Kassel
Tel. 0561 93074-50
Fax 0561 93074-59
www.cantus-bahn.de
Erfurter Bahn GmbH
Am Rasenrain 16
99086 Erfurt
Tel. 0361 74207-250
Fax 0361 74207-27
www.erfurter-bahn.de
Seit der Wende hat sich auch an Thüringens
Bahnstationen einiges getan. Trotzdem sehen
sich gerade mobilitätseingeschränkte Menschen
Problemen gegenüber, wenn sie auf dem Weg
zum Bahnsteig Treppen überwinden müssen.
Aktuell haben zwei Drittel der Reisenden in Thüringen einen barrierefreien Anschluss, bis 2020
sollen es sogar 81 Prozent sein. Um dieses Ziel zu
erreichen, baut die DB Station&Service AG nach
und nach die Stationen um, rüstet sie mit Aufzügen oder Rampen aus und richtet ein Blindenleitsystem ein. Dabei gilt es einiges zu beachten, wie
Sie auf den Seiten 12 und 13 nachlesen können.
Kommen Sie gut und vor allem gesund durch
den Herbst. Und wenn Ihnen der Sinn mal wieder
nach Wellness steht, dann fahren Sie doch einfach
nach Bad Klosterlausnitz im Holzland (Seite 8).
Ihr Arne Behrens
Geschäftsführer
Süd Thüringen Bahn GmbH
Am Rasenrain 16
99086 Erfurt
Tel. 03693 5086-0
Fax 03693 5086-295
www.sued-thueringen-bahn.de
DB Regio AG
Regio Südost
Verkehrsbetrieb Thüringen
Am Wasserturm 3
99085 Erfurt
Tel. 0180 6996633
(pro Anruf 20 ct aus dem Festnetz und maximal 60 ct pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)
www.bahn.de/thueringen
Harzer Schmalspurbahnen
GmbH
Friedrichstraße 151
38855 Wernigerode
Tel. 03943 558-0
Fax 03943 558-112
www.hsb-wr.de
Oberweißbacher Bergund Schwarzatalbahn
An der Bergbahn 1
98746 Mellenbach-Glasbach
Tel. 036705 201-34
Fax 036705 201-35
www.oberweissbacherbergbahn.com
ogtlandbahn-GmbH
V
Ohmstraße 2
08496 Neumark
Tel. 037600 777642
www.vogtlandbahn.de
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Schmidtstedter Straße 34
99084 Erfurt
Tel. 0361 34981-0
Fax 0361 34981-60
www.nvsthueringen.de
REGIOTAKTE
04 |
Ratgeber
Hindernisse
überwinden
Mit großzügigen Mehrzweckabteilen, barrierefreien
Toiletten sowie visuellen und akustischen Fahrgastinformationen ist der größte Teil der Nahverkehrszüge
in Thüringen gut auf Fahrgäste mit Behinderung
eingestellt. Trotzdem kann es auch einmal zu
Einschränkungen kommen. Damit die Reise möglichst unkompliziert abläuft, bieten die Mitarbeiter
der Eisenbahnunternehmen ihre Hilfe an.
E I N - U N D AU S S T I E G
H I L F E A N F O R DE R N
V E RG Ü N S T IG U N G E N
Auf nahezu allen Dieselstrecken in Thüringen ist ein Niederflureinstieg möglich. Eine
Ausnahme bilden jedoch die Neigetechnikfahrzeuge der Baureihe 612, bei denen
dies technisch nicht realisierbar ist, und
die Dampfzüge und Dieseltriebwagen der
Harzer Schmalspurbahnen. In diesen Fällen
kommen meist Hublifte und Rampen zum
Einsatz, um Rollstuhlfahrern das Ein- und
Aussteigen zu ermöglichen. Bei der Oberweißbacher Bergbahn können Rollstuhlfahrer im Cabriowagen nicht mitgenommen werden. Hier ist es wichtig, sich vorher
beim Personal zu melden, da ein Extra-Halt
für den Ein- und Ausstieg nötig ist. (Zur
Barrierefreiheit der Thüringer Bahnstationen erfahren Sie mehr ab Seite 12.)
Rollstuhlfahrer, Blinde und Sehbehinderte,
die Hilfe beim Ein- und Aussteigen brauchen, wenden sich an die MobilitätsserviceZentrale der Deutschen Bahn (Anmeldung
mindestens einen Tag im Voraus!). Dort
erhalten sie auch Rat und Informationen
rund ums Bahnfahren mit Handicap. Darüber hinaus kann man ebenfalls die Service-Zentralen der Erfurter Bahn und der
Süd•Thüringen•Bahn kontaktieren. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die mit den
Harzer Schmalspurbahnen (HSB) fahren
möchten, melden sich mindestens drei Tage
im Voraus beim Kundenservice der HSB an
(alle Kontaktdaten siehe unten).
Seit September 2011 können schwerbehinderte und schwerkriegsbeschädigte
Menschen nicht mehr nur in einem
50-Kilometer-Radius kostenfrei mit den
Nahverkehrszügen fahren, sondern
bundesweit. Voraussetzung sind der
grün-orangefarbene Schwerbehindertenausweis sowie das Beiblatt mit gültiger
Wertmarke, die anstelle der Fahrkarte im
Zug vorgezeigt werden müssen. Außerdem
kann eine Begleitperson oder ein Blindenhund kostenfrei mitfahren, wenn die Notwendigkeit einer ständigen Begleitung
auf dem Schwerbehindertenausweis
vermerkt ist.
Hilfe für Bahnreisende mit Handicap
ilitätsservice-Zentrale
Mobilitätsservice-Zentrale
der Deutschen
der Deutschen
Bahn
Bahn
ch von
täglich
6.00 bis
von22.00
6.00 Uhr
bis 22.00
erreichbar
Uhr erreichbar
unter: unter:
0180 Tel.:
6 5120180
512* 6 512 512*
0180 Fax:
5 1590180
357**5 159 357**
il: msz@deutschebahn.com
E-Mail: msz@deutschebahn.com
örloseGehörlose
wenden sich
wenden
an: sich an:
il: deaf-msz@deutschebahn.com
E-Mail: deaf-msz@deutschebahn.com
08.2014
* 20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf
** 14ct/Min. aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk ggf. abweichend
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
Service-Zentrale der Erfurter Bahn
Tel.: 0361 74207-250
E-Mail: info@erfurter-bahn.de
Service-Zentrale der Süd•Thüringen•Bahn
Tel.: 03693 5086-0
E-Mail: info@sued-thueringen-bahn.de
Kundenservice der Harzer Schmalspurbahnen
Tel.: 03943 558-153
Rücksichtnahme:
In jedem Abteil gibt es Sitze, die
extra für Menschen mit Handicap
vorgesehen sind (mit Piktogrammen gekennzeichnet). Diese Plätze
sollten freigegeben werden, wenn
ein Reisender mit Behinderung, ein
älterer Mensch oder eine schwangere Frau zusteigt.
| 05
Zahlen & Fakten
Schlank mit Bus und Bahn
Mit Disziplinen, wie „Zum-Zug-Sprint“, „Umsteige-Zehnkampf“ und „Hürden-im-Zug-Lauf“ – wahlweise über
Taschen, Hunde oder Kinder – halten sich Pendler in öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zu Arbeit fit.
Kein Wunder also, dass sie schlanker sind als ihre autofahrenden Kollegen.
Britische Wissenschaftler von der London School of Hygiene
and Tropical Medicine haben in einer aktuellen Studie herausgefunden: Pendler, die Bus, Bahn und Co. nutzen, besitzen einen signifikant geringeren Body-Mass-Index (BMI,
siehe unten) und niedrigere Körperfettwerte als Menschen,
die mit dem Auto von Tür zu Tür fahren. Bei den Frauen
unterschied sich der BMI um durchschnittlich 0,7 Punkte,
bei den Männern sogar um einen Punkt. Da ist es an der
Zeit umzusteigen – auch der Gesundheit zuliebe!
+ 0,7 BMIPunkte
ei der Durchschnittsfrau unter den
B
Studienteilnehmerinnen (43 Jahre,
1,63 m und 72,8 kg) entsprechen
0,7 BMI-Punkte etwa 2,5 Kilogramm
net sich
Index berech
sas
M
yd
Bo
Der
Formel:
nach d ieser
kg )
Gew icht (in
BMI = Größe2 (in m)
+ 1 BMIPunkt
eim Durchschnittsmann unter den
B
Studienteilnehmern (43 Jahre, 1,76 m
und 86 kg) entspricht ein BMI-Punkt
ungefähr drei Kilogramm
Was ist eigentlich ...
?
Der Body-Mass-Index (BMI) beschreibt das Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht. Der optimale BMI für die Altersgruppe 35 bis 44 Jahre liegt
beispielsweise bei 21 bis 26. Kritiker bezweifeln
jedoch die Allgemeingültigkeit des Index, da Einflussgrößen wie Muskelmasse und Knochendichte
außen vor bleiben. Deshalb wird häufig der Körperfettanteil mit berücksichtigt.
REGIOTAKTE
06 |
Partnerdes
Thema
aufMonats
der Schiene
„Es wurde alles mobilisiert,
was rollen konnte“
Als vor 25 Jahren die Berliner Mauer fiel, hieß das für die Eisenbahner in Thüringen vor allem eines:
Überstunden. Schnellstmöglich mussten sie einen Zugverkehr in die BRD auf die Beine stellen, denn
die Menschenmassen drängten sich auf den Bahnhöfen. Da war vor allem Improvisation gefragt!
12. November 1989:
Ausfahrt eines Zuges
vom Bahnhof Ellrich
(Thüringen) nach
Walkenried (Niedersachsen), die einstige
Güterstrecke wurde ad
hoc wieder für den Personenverkehr genutzt
Lothar de Maizière (Mitte) besucht am 21. September 1990 den Bahnhof
Wartha/Werra, links im Bild: Siegfried Knüpfer, damaliger Präsident der
Reichsbahndirektion Erfurt
„Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen
der DDR zur BRD erfolgen.“ Was Günter Schabowski am Abend
des 9. November 1989 bei einer Pressekonferenz live im Fernsehen verkündete, war so überraschend wie unglaublich. Die
bis dahin aufs Strengste bewachten Grenzen der DDR sollten
durchlässig werden und Privatreisen ins Ausland für DDR-Bürger „ab sofort“, wie Schabowski selbst verunsichert mitteilte,
auch ohne Bedingungen möglich sein. Was dann folgte, ist
bekannt.
Doch nicht nur in Berlin wurde die Nacht zum Tag, nahmen
die Menschen jubelnd die Mauer in Besitz, lagen sich Ost- und
Westdeutsche in den Armen. Auch in Thüringen wollten sich
viele spontan auf den Weg in die BRD machen. So fanden sich
noch am selben Abend 50 bis 60 Menschen am Erfurter Hauptbahnhof ein, um eine Fahrkarte gen Westen zu kaufen. Siegfried Knüpfer, damals Präsident der Reichsbahndirektion Erfurt, erinnert sich noch gut an diesen Abend. Kaum war er von
der Schicht nach Hause gekommen, erhielt er einen Telefonanruf des diensthabenden Leiters des Erfurter Hauptbahnhofes:
„Wie sollen wir jetzt verfahren?“ Knüpfer setzte sich mit der
Zentrale der Deutschen Reichsbahn in Berlin in Verbindung,
11.2014
erhielt aber keine Antwort. Der Chef der Bezirksverwaltung
der Volkspolizei in Erfurt riet ihm schließlich: „Machen Sie, was
Sie für richtig halten!“ Und so entschied er, dass die Wartenden Fahrkarten erhalten sollten, allerdings mit dem Hinweis,
man wüsste nicht, wie die Grenzpolizisten reagieren würden.
Da war es gerade mal eine Stunde her, dass die sensationelle
Nachricht über die Fernsehbildschirme geflimmert war. „Wir
waren in Thüringen schneller als in Berlin. Unser Experiment
ging gut, meines Wissens wurde niemand zurückgeschickt“,
sagt Siegfried Knüpfer.
Alle wollten nach Bebra
Auch für Otto Mayer, damals Leiter des Bahnhofs Eisenach und
später Geschäftsführer der Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen (NVS), brach mit dem 9. November eine turbulente
Zeit an. „Die Befehlsstrukturen waren völlig zusammengebrochen“, erzählt er. „In der Berliner Reichsbahn-Zentrale herrschte plötzlich Ruhe und auch die Grenzer und die Volkspolizei
waren hilflos. In dieser Ausnahmesituation entschieden wir
kurzerhand alles vor Ort.“ Schon bald fuhr eine Vielzahl von
Sonderzügen von Eisenach ins hessische Bebra. Der Güterverkehr kam weitgehend zum Erliegen, denn die Streckenkapazitäten und die Lokomotiven wurden nun für die Personenzüge gen Westen gebraucht. „Es wurde alles mobilisiert, was
rollen konnte“, erinnert sich Otto Mayer. Am Wochenende des
11. und 12. Novembers verschlimmerte sich die Situation noch
weiter. Als letzte Reserve kamen nun Doppelstockwagen der
Deutschen Reichsbahn zum Einsatz, die für die DB-Strecken
gar nicht zugelassen waren. Mayer hatte das mit seinem
Amtskollegen Karl Funk, dem Leiter des Bahnhofs Bebra, auf
unbürokratischem Wege vereinbart. „Die Zusammenarbeit
zwischen Eisenbahnern aus Ost und West war hervorragend“,
so Otto Mayer. „Und auch die vielen Überstunden und die Einsatzbereitschaft des Bahnpersonals in jenen Tagen dürften
wohl einmalig bleiben.“
| 07
Partnerdes
Bahnstrecken
Thema
aufMonats
der Schiene
Obwohl die Züge mit 200-prozentiger Besetzung fuhren,
nahm der Ansturm der Reisewilligen nicht ab, viele blieben
auf den Bahnsteigen zurück. Also mussten andere Lösungen
her: Am 12. November ordnete Siegfried Knüpfer in Erfurt an,
dass der Transitzug D 354 von Berlin-West nach Frankfurt am
Main mit Sonderhalten in Erfurt, Gotha und Eisenach verkehren sollte, um weitere Reisende aufzunehmen. Unterwegshalte waren für Transitzüge eigentlich strengstens verboten.
Der Präsident der Reichsbahndirektion Erfurt riskierte damit
seine sofortige Entlassung. Doch im Durcheinander jener Zeit
ging dieses „Vergehen“ unter und wurde nie geahndet.
Unverzichtbare Lückenschlüsse
Bald war klar, dass die Schieneninfrastruktur nach und nach an
die neue Situation angepasst werden musste. So auch an der
Werra, wo die Talstrecke von Eisenach über Wartha und Herleshausen erst 1988 eingestellt worden war. Sie hatte im Laufe
der Jahre immer mehr an Bedeutung verloren, da sie teilweise über hessisches Gebiet verlief. Stattdessen verkehrten die
Züge auf einer Umgehungsstrecke von Eisenach über Förtha
nach Gerstungen, die in den 1960er Jahren gebaut worden
war und fast 100 Höhenmeter überwinden musste. Als diese
Verbindung in den Tagen und Wochen nach dem Mauerfall bis
zur Leistungsgrenze ausgelastet war, richtete sich der Fokus
wieder auf die Talstrecke über Wartha. Sie wurde Teil des Lückenschlussprogramms von Deutscher Reichsbahn und Deutscher Bundesbahn. Im März 1990 fand eine erste Streckenbereisung unter Leitung des Bundesverkehrsministeriums statt.
Ein halbes Jahr später besuchte Lothar de Maizière, der letzte
DDR-Ministerpräsident, den Bahnhof Wartha, wo er symbolisch
eine Weiche in Richtung Westen stellte. Nach umfangreichen
Bauarbeiten ging die „alte“ Werratalbahn am 25. Mai 1991 mit
einem großen Festakt wieder in Betrieb, drei Jahre später war
die durchgehende Elektrifizierung der Strecke abgeschlossen.
April 1990: Bauarbeiten an der Strecke Eisenach – Wartha – Gerstungen
Ahrenshausen – Eichenberg
Inbetriebnahme
1990
Lückenschlüsse
in Thüringen
Göttingen
Eisenach – Gerstungen
Inbetriebnahme
Kassel
1991
Halle
Leipzig
Bebra
Rentwertshausen – Mellrichstadt
Inbetriebnahme
1991
Sonneberg – Neustadt
Inbetriebnahme
1991
Schweinfurt/
Würzburg
Nürnberg
Coburg/
Nürnberg
Die Basis für den heutigen Nahverkehr
In Thüringen galt es in der Nachwendezeit, noch drei weitere
Lückenschlüsse zu bewältigen (siehe Karte). Und es folgten
neue Herausforderungen. Mit der Bahnreform 1994 wurden
beide deutschen Bahnen zusammengeführt und der Regionalverkehr regionalisiert. Auch hier war der Freistaat Thüringen Vorreiter: Als erstes Bundesland schloss Thüringen im Mai
1995 einen Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn. „Dieser
Vertrag war die Grundlage für die gesamte weitere Konzeption des Thüringer Schienenpersonennahverkehrs. Ohne ihn
stünden wir heute nicht da, wo wir sind“, unterstreicht Siegfried Knüpfer, der bei der Unterzeichnung als Konzernbeauftragter der Deutschen Bahn für Thüringen dabei war. Neben
Regional-Express-Zügen und Regionalbahnen führte man
damals auch einen integrierten Taktfahrplan ein, um optimale
Anschlussmöglichkeiten zu schaffen. „Heute klingt das ganz
normal, doch damals war es sehr fortschrittlich. Aber heute ist
es ja auch ganz normal, dass man mit dem Regional-Express
von Gera oder Erfurt bis Göttingen fahren kann“, sagt der
jetzige NVS-Chef Arne Behrens. Durchgängige Verbindungen
von Thüringen nach Niedersachsen, Hessen und Bayern, wie
der Franken-Thüringen-Express, sind mittlerweile Alltag und
werden rege genutzt, auch von zahlreichen Berufspendlern.
So sind an Wochentagen allein bei Gerstungen auf der Strecke Eisenach – Bebra rund 800 Reisende in Nahverkehrszügen
unterwegs. Über (Länder-)Grenzen hinweg. <
REGIOTAKTE
08 |
Reiseziele
Einfach mal abschalten
Wenn die Bäume ihr Laub verlieren und am Morgen der Nebel von
den Wiesen aufsteigt, wird es Zeit für ein wenig Entspannung. Wo
kommen Körper und Geist besser zur Ruhe als in einem Kurort wie
Bad Klosterlausnitz?
Umgeben von Nadelwäldern und alten Buchenbeständen
liegt Bad Klosterlausnitz inmitten des Thüringer Holzlandes.
Die waldreiche Landschaft zwischen Jena und Gera ist bei
Einwohnern und Touristen als Naherholungsgebiet beliebt.
Immer einen Ausflug wert ist das Klosterlausnitzer Moor
„Sümpfe“, welches Bodendenkmal und Naturschutzgebiet zugleich ist. Und hier im Hochmoor beginnt auch die Tradition
des heutigen Kurortes. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts
diente die Moorerde als Heilmittel, erzählt Ute Meisner von
der Kurverwaltung Bad Klosterlausnitz. „Der einheimische
Gastwirt Hermann Sachse therapierte sich selbst mit der heilsamen Erde, als er sich eine Knieverletzung zuzog. Gut genesen errichtete er 1929 dann das erste Moorbad.“ Wegen des
Heilmoores wurde dem Ort drei Jahre später der Titel „Bad“
verliehen. Nach und nach entstanden zahlreiche Kur- und Freizeiteinrichtungen, die heute vorwiegend Besucher anziehen,
die einen Ausgleich vom stressigen Alltag suchen. Nach der
Wiedervereinigung musste sich die 3500-Einwohner-Gemeinde erneut um die staatliche Anerkennung bewerben. Dank der
vielfältigen Therapieangebote sowie moderner Reha-Kliniken
erhielt Bad Klosterlausnitz im Jahr 2000 das in Thüringen
höchste Prädikat „Heilbad“.
11.2014
Osmanisches Hamam (gr. Bild) und Thermalsole-Außenbecken
in der Kristalltherme Bad Klosterlausnitz
Gesundbaden im Sole-Heilwasser
Eine der beliebten Erholungsstätten ist der Kristall SaunaWellnesspark. Die Besonderheit der Soletherme ist ihr Badewasser, denn die Thermalbecken sind mit staatlich geprüftem
Heilwasser aufbereitet. Bei Wassertemperaturen zwischen
32 und 36 Grad ist der Wohlfühlfaktor garantiert. Gleichzeitig
wirkt sich die Thermalsole positiv auf Muskulatur, Gelenke
und Durchblutung aus, sie aktiviert Abwehrkräfte und fördert
die Hauterneuerung. Durch seine entzündungshemmende
Wirkung mildert das Heilwasser Arthrose- und RheumaBeschwerden sowie Hautallergien. Auch die zwei Natronbecken haben positive Effekte auf den Körper: Da das alkalische Natron Säuren bindet und neutralisiert, hilft es bei
Beschwerden, die auf einer Übersäuerung des Körpers beruhen, wie z. B. bei schweren Beinen.
Die Kombination aus Licht, Wärme und Wasser macht die
Kristalltherme zu einer Oase der Ruhe und der Erholung. Ob
in einer der elf Saunen, im Dampfbad oder im Osmanischen
Hamam – schwitzen entschlackt und beugt Herbsterkältungen
vor. Im Spa-Bereich können die Besucher ihren Wellnesstag
ausklingen lassen. Die wendigen Hände der Masseure lockern
die Muskeln und regen Geist und Seele an.
Reiseziele
Das Holzland genießen
Auch ein herbstlicher Spaziergang durch die Grünanlagen von
Bad Klosterlausnitz ist Erholung pur. Einen guten Kilometer
von der Soletherme entfernt liegt der beliebte Kurpark, in dem
die Kurgäste flanieren, am Parkteich sitzen oder Kastanien
sammeln. Wem es dann doch zu kalt wird, der kann sich bei
einer Tasse heißer Schokolade im Café nebenan aufwärmen.
Genauso beliebt wie der Kurpark sind die kilometerlangen
Rad- und Wanderwege im Holzland. Hier können Naturliebhaber und gestresste Großstädter neue Energie tanken. Ein
Geheimtipp für Wanderer ist das idyllische Eisenberger Mühltal, das sich entlang des Baches Rauda von Weißenborn bei
Bad Klosterlausnitz bis nach Eisenberg erstreckt. Viele der historischen Mühlen beherbergen heute Gaststätten und laden
zu einer gemütlichen Rast ein.
Klosterkirche Bad Klosterlausnitz
Tradition und Geschichte erleben
Der Name verrät es bereits: Bad Klosterlausnitz besitzt eine
lange Klostertradition. Das Augustiner Nonnenkloster wurde
um 1132 gegründet und einige Jahre später unter den Schutz
von Papst Innozenz II gestellt. Nach der Reformation wurde
das Kloster aufgehoben und das Bauwerk seitdem für verschiedene Zwecke genutzt: als fürstliches Kammergut, Kirche,
Schule oder Forstbehörde. Mitte des 19. Jahrhunderts war die
Kirche jedoch so baufällig, dass man sie schließen musste. „In
den Jahren 1863 bis 1866 wurde schließlich auf alten Grundmauern, unter Verwendung originaler Teile, die heutige Kirche
errichtet. Mit teilweise stilreinen romanischen Formen und
Details versehen, darf sie wohl zu den schönsten Kirchen Ostthüringens gezählt werden“, so Ute Meisner. Neben evangelisch-lutherischen Gottesdiensten finden in der Klosterkirche
auch regelmäßig Konzerte statt – zur Freude vieler Kurgäste. <
eitere Informationen:
sW
www.bad-klosterlausnitz.com
*Diesmal zu gewinnen: 5 x 2 Tagestickets sowie fünf
Verwöhntage inkl. Aromaöl-Massage im Kristall SaunaWellnesspark (Seite 15).
| 09
Thüringer Bädernacht am 8. November 2014
Zum vierten Mal laden zahlreiche Bäder und
Thermen in ganz Thüringen zum Entspannen
und Entdecken ein. Getreu dem Motto „heiß &
kalt“ erwarten Sie heiße Saunaaufgüsse und
eiskalte Überraschungen. Für einen erholsamen
Abend sorgen Verwöhn- und Wellnessangebote,
Schwimmen im Kerzenschein, spannende Veranstaltungen und vieles mehr.
Kristall Sauna-Wellnesspark
mit Soletherme
Öffnungszeiten:
So/Mo/Mi/Do: 9.00 – 22.00 Uhr
Di/Fr/Sa: 9.00 – 23.00 Uhr
ganzjährig, außer 24. Dezember
s w ww.kristallbad-badklosterlausnitz.de
Kirche Bad Klosterlausnitz
nächste Besichtigungstermine:
30.10. / 13.11. / 27.11.2014 jeweils um
17.00 Uhr
s www.elk-bad-klosterlausnitz.de
Anreise:
Der Bahnhof Hermsdorf-Klosterlausnitz wird von den Regional-ExpressLinien 1 (Göttingen – Zwickau/
Glauchau) und 3 (Erfurt – Altenburg/
Greiz) zusammen im Stundentakt
bedient. Die Erfurter Bahn (Linie EB 21)
fährt zweistündlich (in der Hauptverkehrszeit häufiger) zwischen Weimar,
Jena und Gera. Vom Bahnhof Hermsdorf-Klosterlausnitz erreichen Sie den
Kurort Bad Klosterlausnitz mit den
Buslinien 443, 444, 446 oder 447 oder
zu Fuß in ca. 20 Minuten.
REGIOTAKTE
10 |
Veranstaltungen
Gans viel los in Erfurt
Traditionelles Martinsfest am 10. November
Wenn am Vorabend des Martinstags die Kinder mit ihren
Laternen wieder den Domplatz in ein Lichtermeer verwandeln,
begehen die Erfurter ihr 24. Martinsfest. Der Lampionumzug
am Abend ist wie immer der Höhepunkt der Feier. Bereits am
Vormittag lockt der Martinsmarkt mit zahlreichen Ständen,
wo all das erstanden werden kann, was typisch für Martini ist:
Kerzen, Martinshörnchen, Martinslaternen und natürlich gebratene Martinsgänse. Es gibt Bastelkurse für die Kinder sowie
ein vielseitiges Bühnenprogramm für Jung und Alt mit Aufführungen und Chorgesang.
Gedenken an zwei bedeutende Geistliche
Ursprünglich geht der Martinstag, der am 11. November gefeiert wird, auf den heiligen Martin von Tours zurück. Er ist einer
der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche, wird aber
auch in der orthodoxen und evangelischen Kirche verehrt. In
Erfurt gedenkt man mit dem Martinsfest zugleich dem Reformator Martin Luther, der am 10. November geboren wurde
und Erfurt als seine geistige Heimat sah. <
Die Martinsfeier wird seit jeher von der katholischen und der
evangelischen Kirche zusammen mit der Stadt Erfurt ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht dabei der gemeinsame ökumenische Gedanke.
Termin: 10. November 2014, ab 10.00 Uhr
Ort: Domplatz Erfurt
Anreise: ab Hauptbahnhof Erfurt weiter mit der
Straßenbahnlinie 3, 4 oder 6 bis Domplatz
Weitere Informationen: www.erfurt-tourismus.de
Stimmzauberer in Aktion
Bereits zum 9. Mal lockt das TonART-Festival Freunde der Vokalmusik nach Ilmenau
Es ist nicht irgendeine Musikveranstaltung, die der Ilmenauer
Kunst- und Kultur-Schmiede Verein (KuKS e. V.) in diesem
Herbst wieder auf die Bühne bringt. Denn das TonART-Festival
ist Thüringens längste A-cappella-Nacht und wegen der Klasse der auftretenden Künstler zudem einmalig für die Region.
Nicht umsonst zählt das kleine, aber feine Festival jährlich
mehr als 1000 Gäste. An einem Abend erleben die Zuschauer sechs A-cappella-Gruppen, die in je halbstündigen Auftritten die Highlights ihrer aktuellen Programme vorstellen.
Dabei reichen die Genres von Rock und Pop über Jazz bis
hin zu Comedy. Zu erleben sind in diesem Jahr „Viva Voce“
aus Ansbach, „Medlz“ aus Dresden, „Latvian Voices“ aus Riga,
„Tonalrausch“ aus Leipzig, „Scampi“ aus Solingen und „Beat
Poetry Club“ aus Wien.
Seit 2006 hat der Verein über 40 nationale und internationale A-cappella-Künstler nach Ilmenau locken können. Das
TonART-Festival besticht nicht nur durch die strenge Auswahl
der preisgekrönten A-cappella-Gruppen, es unterscheidet
sich auch von vielen kommerziellen Festivals dadurch, dass es
ehrenamtlich organisiert wird. Alle Organisatoren und Helfer
verzichten auf eine Bezahlung. <
11.2014
Termin: 1. November 2014, 19.00 Uhr
(Einlass: 18.00 Uhr)
Ort: Festhalle Ilmenau
Anreise: ab Bahnhof Ilmenau weiter mit der
Buslinie 300 (Richtung Suhl) bis zur Haltestelle
Ilmenau Festhalle oder ca. 20 Minuten Fußweg
Weitere Informationen: www.tonart-festival.de
Veranstaltungen
| 11
Oktober/November 2014
Nordhausen
bis 8. November 2014
31. Nordhäuser Jazzfest
Das diesjährige Jazzfest des
Jazzclubs Nordhausen bietet
neben klassischem Jazz eine
Mischung aus Folk, Soul, Rap
und Funk. Stargäste sind die
New York Voices (Foto) und
Marc Secara and his Berlin
Jazz Orchestra.
Termine: 25.10., 01.11. und
08./09.11.2014
Ort: verschiedene Veranstaltungsorte
Anreise: Bahnhof Nordhausen oder Bahnhof Nordhausen Nord (HSB)
Internet: www.jazzclubnordhausen.de
}
,
s
Gotha
25. Oktober 2014
Museumsnacht auf
Schloss Friedenstein
In den Abendstunden können
die Besucher durch die Schlosssäle wandeln oder sich einer
der zahlreichen Führungen und
Vorträge anschließen. Die
Museumsnacht beginnt traditionell mit dem Lampionumzug
für Kinder in der Orangerie.
Zeit: ab 19.00 Uhr
Ort: Schloss Friedenstein
Anreise: vom Hauptbahnhof
Gotha entweder mit Buslinie C (Richtung Eschener
Str.) bis Gotha Orangerie
oder mit Tram 1 (Richtung
Gotha Krankenhaus) bis
Orangerie oder aber ca.
15 Min. Fußweg
Internet:
www.stiftungfriedenstein.de
Weimar
25. Okt. 2014 – 11. Jan. 2015
Ausstellung: „Cranach
zeigt Luther. Bildstrategien
der Reformation“
Das Schlossmuseum präsentiert mehrere Luther-Porträts
des Malers Lucas Cranach d. Ä.,
die bis heute unsere Vorstellung vom Aussehen des großen
Reformators prägen. Darunter
ist das berühmte Gemälde von
1521/1522, das Luther als Junker
Jörg auf der Wartburg zeigt.
Öffnungszeiten:
Di – So: 9.30 – 16.00 Uhr
Ort: Schlossmuseum im
Stadtschloss
Anreise: vom Bahnhof
Weimar mit Buslinie 1 zum Goetheplatz oder ca. 20 Min. Fußweg
Internet:
www.klassik-stiftung.de
}
,
s
Erfurt
9. November 2014
Konzert: Beatsteaks
Nach langem Warten steigt die
Berliner Rockband um Sänger
und Gitarrist Arnim TeutoburgWeiß wieder auf Deutschlands
Bühnen. Im Herbst beginnt ihre
„Creepmagnet-Tour 2014“ mit
aktuellen Songs und Hits wie
„Jane Became Insane“ oder
„Milk & Honey“.
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,
s
}Zeit: 20.00 Uhr
(Einlass: 18.30 Uhr)
,Ort: Thüringen-Halle Erfurt
Anreise: von Erfurt Hbf mit
der Straßenbahnlinie 1 bis
Thüringenhalle
Internet: www.kkt.berlin
s
Gera
18. November 2014
Konzert: Axel Prahl &
Das Inselorchester
Weimar
22. November 2014
Premiere: „Die Abenteuer
des Pinocchio“
Als Kommissar Thiel gehört
Axel Prahl zu den beliebtesten
„Tatort“-Ermittlern. Doch der
Mann kann auch singen und
Gitarre spielen. Mit neun
Musikern aus Jazz und Klassik
trägt Axel Prahl selbst geschriebene Lieder vor, die mal witzig,
mal politisch sind.
Zeit: 20.00 Uhr
(Einlass: 19.00 Uhr)
Ort: Kultur- und Kongresszentrum Gera, Schloßstraße 1
Anreise: von Gera Hbf
ca. 10 Min. Fußweg
Internet: www.geraveranstaltungen.de
Jeder kennt Pinocchio, die Holzfigur mit der langen Nase, die
sehnsüchtig ein Junge sein
möchte. Zur Vorweihnachtszeit
bringt das Deutsche Nationaltheater Weimar die Geschichte
auf die Bühne – ein Spaß für
Groß und Klein.
Zeit: 16.00 Uhr
Ort: Deutsches Nationaltheater Weimar, Theaterplatz 2
Anreise: vom Bahnhof
Weimar mit Buslinie 6
(Richtung Niedergrunstedt/
Lindenstr.) bis Gropiusstraße
oder ca. 15 Min. Fußweg
Internet:
www.nationaltheaterweimar.de
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Greiz
19. November 2014
Herbstmarkt am Bußund Bettag
Gleich neben dem Unteren
Schloss bieten über 90 Händler
und Caterer Kinderbücher, Obst
und Gemüse, süße Leckereien
und warme Winterkleidung
feil. Zudem gibt es Fahrgeschäfte und ein Gewinnspiel.
Zeit: ab 10.00 Uhr
Ort: Schlossgarten
Anreise: vom Bahnhof Greiz
ca. 10 Min. Fußweg
Internet: www.greiz.de
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s
Erfurt – Quedlinburg
29. November 2014
Harz-Express zum
Weihnachtsmarkt
Mit dem Harz-Express geht es
ab Erfurt ins vorweihnachtlich
geschmückte Quedlinburg, das
mit seinen über 1300 Fachwerkhäusern zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Den Höhepunkt
des Weihnachtsmarktes bildet
der „Advent in den Höfen“ an
den Wochenenden, wenn in 24
Innenhöfen der Altstadt die
Handwerker, Künstler und
Köche ihre Waren anbieten.
Zeit: Hinfahrt: 9.05 Uhr ab
Erfurt Hbf, Rückfahrt:
18.00 Uhr ab Quedlinburg
Strecke: Erfurt – Sömmerda
– Artern – Sangerhausen –
Halberstadt – Quedlinburg
(und weitere Halte)
Internet:
www.bahnnostalgiethueringen.de
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s
REGIOTAKTE
12 |
Bahnstationen
Von A wie Aufzug bis Z wie Zugang
Thüringens Bahnstationen werden schrittweise barrierefrei ausgebaut. Das bedeutet auch viel
Arbeit für die Planer, die bei der Umsetzung einiges beachten müssen.
813 – für Christian Köhler von der
DB Station&Service AG (Regionalbereich Südost) bildet diese Zahl die Basis seiner täglichen Arbeit. Als Projektleiter ist er zuständig für das Bau- und
Anlagenmanagement, d. h. er plant den barrierefreien Umbau
von Bahnstationen in Mitteldeutschland. „Wir verbessern die
Barrierefreiheit an unseren Bahnhöfen ständig, indem z. B.
Aufzüge oder Rampen eingebaut werden. Aber die stufenfreie
Erreichbarkeit der Bahnsteige entspricht nur einem Teilkriterium von Barrierefreiheit“, sagt Christian Köhler. Weitere Kriterien sind u. a. eine optimierte Bahnsteighöhe, Blindenleitstreifen am Bahnsteig sowie die Bahnhofsausstattung mit einer
dynamischen Reisendeninformation (entweder mit Fahrgastinformations- und Lautsprecheranlagen oder Dynamischen
Schriftanzeigern).
Planung ist alles
Doch zurück zur 813: Die DB-Konzernrichtlinie 813 regelt alle
Belange rund um den behindertengerechten Umbau von
Bahnhöfen: Wie muss die Rampe beschaffen sein? Welche
Mindestmaße sollte die Aufzugskabine haben? Wie werden
die Bahnsteignummern in ertastbarer Braille-Schrift am Handlauf der Treppe angebracht? „Es ist alles bis ins Kleinste vorgeschrieben. Wenn der Bahnhof an einer Hauptstrecke liegt, die
zum Transeuropäischen Eisenbahnnetz gehört, gelten sogar
noch höhere Ansprüche, denn dann müssen wir eine EU-Richtlinie beachten“, erklärt Christian Köhler. Schon zu Beginn der
Planung durch ein Ingenieurbüro werden die Kommunen (ggf.
die Denkmalschutzbehörden), die DB Netz AG und die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mit ins Boot geholt, um
die Anforderungen vor Ort genau veranschlagen zu können.
Aufzug oder Rampe?
Die meisten Bahnhöfe verfügen über Personentunnel oder
-überführungen, die gewährleisten, dass die Fahrgäste sicher
Rampen, wie hier in Apolda, ermöglichen den stufenfreien Zugang
zum Mittelbahnsteig
11.2014
Aufzüge kosten zwar genauso viel wie Rampen, sind aber
wartungsanfälliger
zu den Bahnsteigen gelangen. Für Rollstuhlfahrer, Menschen
mit Gehbehinderung oder Eltern mit Kinderwagen wird das
allerdings schnell zum Problem. Wenn überhaupt können sie
das Hindernis Treppe nur mit Hilfe anderer überwinden. Ziel
des Freistaates und der DB Station&Service AG, die den Großteil der Thüringer Bahnhöfe betreibt, ist es daher, Stationen ab
1000 Ein- und Aussteigern pro Tag nach und nach stufenfrei
auszubauen. Ob dabei eine Rampe oder ein Fahrstuhl installiert wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. „Die Baukosten sind für beide Varianten etwa gleich hoch. Grundsätzlich
bevorzugen wir Rampen, da Aufzüge immer höhere Wartungskosten mit sich bringen und eine gewisse Ausfallquote
nicht zu vermeiden ist. Und was bringt einem Rollstuhlfahrer
ein Aufzug, der gerade kaputt ist?“, sagt Christian Köhler. Oft
fehlt an den Stationen aber der Platz für Rampen, denn diese
dürfen nur eine maximale Neigung von sechs Prozent haben
und müssen alle zehn Meter eine Haltefläche aufweisen. Damit
kommt man in der Regel auf eine Länge von 70 bis 90 Meter.
Ist nicht genügend Platz für eine Rampe vorhanden, wird ein
Aufzug gebaut. Aber auch wenn der Platz ausreicht, kann es
zu Problemen kommen, wie am Bahnhof Wernshausen bei
Schmalkalden. „Eigentlich sind hier zwei Rampen vorgesehen.
Wir haben allerdings festgestellt, dass der Wasserdruck von
unten zu hoch ist und daher eine teure Auftriebssicherung nötig wäre. Möglicherweise müssen wir noch einmal umplanen“,
so Köhler.
| 13
Bahnstationen
Weißer Streifen mit großer Wirkung
Ein zweiter wichtiger Punkt für die Barrierefreiheit ist das taktile Blindenleitsystem, das viele Fahrgäste bislang gar nicht
als solches erkannt haben dürften. Der weiße gerillte Streifen
parallel zur Bahnsteigkante gibt blinden und sehbehinderten
Menschen Orientierung, indem sie ihn mit dem Blindenstock
abtasten. „Wichtig ist, dass dieser Streifen immer freibleibt und
andere Reisende keine Koffer in den Weg stellen oder Fahrräder auf dem Leitsystem abstellen. Leider gibt es so etwas
immer wieder“, sagt Markus Lorenz, stellvertretender Behindertenbeauftragter der Thüringer Landesregierung.
Drei Jahre planen, drei Monate bauen
Bevor die Bagger an einem Bahnhof anrücken können, muss
das Projekt noch verschiedene Genehmigungsphasen passieren. „Das Eisenbahnbundesamt prüft unsere Planung auf
Herz und Nieren. Dabei werden auch Bauaufsichtsbehörden,
Denkmal- und Naturschutzbehörden mit einbezogen“, erläutert Projektleiter Christian Köhler und berichtet vom Fall Bad
Salzungen: Dort sollten die Umbaumaßnahmen schon im
Sommer beginnen, doch die Naturschutzbehörde erhob Einspruch. Die geschützten Zauneidechsen, die hier zu finden
sind, müssen zunächst umgesiedelt werden. Noch im Herbst
sollen die Arbeiten aber beginnen.
Von den ersten Planungen bis zum Baustart können schon mal
bis zu drei Jahre vergehen, die Bauarbeiten selbst dauern dann
meist nur wenige Monate. Danach muss die fertiggestellte
Station noch abgenommen werden, bevor sie in Betrieb gehen kann. „Bei Vorhaben, die mit Landesmitteln gefördert
werden, kommen jetzt auch noch einmal die kommunalen
Behindertenbeauftragten ins Spiel. Sie erhalten vom Bauherren, also der DB, eine ausgefüllte Checkliste mit allen für die
Barrierefreiheit relevanten Punkten. Sie geben ihr Einverständnis oder weisen auf Mängel hin“, erklärt Markus Lorenz. Wenn
alles passt, steht für Christian Köhler schon wieder das nächste Projekt an. Ganz konkret ist das der Bahnhof Gößnitz, wo
im ersten Quartal 2015 mit dem Bau eines Aufzugs und einer
Rampe begonnen werden soll. <
Mit Hilfe des Leitsystems finden blinde und sehbehinderte
Menschen den Weg vom Empfangsgebäude zum
Bahnsteig
Was ist eigentlich ...
Eine Bahnhofskategorie
DB Station&Service teilt die Bahnhöfe in Deutschland in sieben
Kategorien ein – vom großen Hauptbahnhof (1) bis zum kleinen
Haltepunkt auf dem Land (7). Ausschlaggebend sind u. a. das
Reisendenaufkommen sowie die Anzahl der Bahnsteige und
der Zughalte. Die beiden größten Bahnhöfe in Thüringen sind
Erfurt Hbf und Weimar (Kategorie 2).
44 %
50 km
der 308 Thüringer
Bahnstationen sind
barrierefrei ausgebaut
Barrierefrei
zum Zug
9 %
?
der Zugangsstellen sind teilweise barrierefrei
(mindestens ein Bahnsteig stufenlos erreichbar)
52
Aufzüge gibt es an
Thüringer Bahnstationen
gelten als zumutbare Distanz
zur nächsten vollständig stufenfrei ausgebauten Station
an der gleichen Strecke
2�3
der Reisenden in Thüringen
haben einen barrierefreien
Anschluss. Bis 2020 sollen
es 81 % sein
REGIOTAKTE
14 |
Aktuelles
Fachkräfte von morgen
Am 1. September konnten die Erfurter Bahn
und die Süd•Thüringen•Bahn ihre neuen
Auszubildenden begrüßen. Auf die fünf
Jugendlichen wartet eine spannende Lehrzeit, in der sie zu Triebfahrzeugführern beziehungsweise im Bereich Mechatronik ausgebildet werden. „RegioTakte“ wünscht
erfolgreiche Ausbildungsjahre! <
Verkehrsminister Christian Carius, der sich
zuvor zu Vertragsgesprächen mit den Gesellschaftern in Erfurt getroffen hatte. HSBGeschäftsführer Matthias Wagener ergänzte: „Ich freue mich über den neuen Vertrag.
Er ist die Grundlage für einen attraktiven
ÖPNV im Landkreis Nordhausen.“
Der Freistaat Thüringen und die Thüringer
Betreiber der HSB seien sich einig, dass mit
der Rahmenvereinbarung auch die Zusammenarbeit der HSB mit dem Dampflokwerk
Meiningen auf allen Gebieten substanziell
weiterentwickelt werde, so Carius weiter.
Beide Seiten wollen dazu zeitnah entsprechende Vorschläge machen. Der HSBGeschäftsführer zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, dass die bestehende Kooperation
mit dem Dampflokwerk Meiningen auch
zukünftig mit Leben erfüllt sein wird.
Hintere Reihe v. l.: Ausbilder Sven Haase, Thomas
Gottwald, Holger Bach; vorn v. l.: Auszubildende
zum Triebfahrzeugführer Philipp Hoffmann (STB),
Felix Münch (EB), Nathalie Luck (STB), Christian
Schorcht (EB); Auszubildender Mechatronik
Florian Schenk
Der HSB-Streckenabschnitt verläuft in Thüringen von Nordhausen (Bahnhofsplatz)
bis Ilfeld (Neanderklinik). Das sind rund
22 Kilometer. Im vergangenen Jahr beförderte die HSB in Thüringen knapp 250.000
Bahngäste, täglich sind es im Durchschnitt
rund 680. <
Lokführer streiken
Bergbahn 2.0
Aktuelle Bauarbeiten
Blau markierte Streckenabschnitte:
Schienenersatzverkehr (SEV) bzw.
Ausfall
Fr, 17.10. – So, 19.10.; Fr, 24.10. – So, 26.10.:
Saalfeld – Leutenberg – Unterlemnitz – Blankenstein
Fr, 17.10. – So, 19.10. (Ausfall/SEV Einzelleistungen): Erfurt – Neudietendorf –
Arnstadt
Fr, 17.10. – Fr, 24.10. (Ausfall/SEV Einzelleistungen): Eisenach – Wutha – Mechterstädt-Sättelstädt – Gotha – Erfurt
So, 19. / Mo, 20.10. nachts (Ausfall/SEV
Einzelleistungen): Erfurt – Neudietendorf – Wandersleben – Gotha – Eisenach
Mo, 20.10. – Fr, 24.10. (Ausfall/SEV
Einzelleistungen): Erfurt – Weimar
Sa, 01.11. (Ausfall/SEV Einzelleistungen):
Erfurt – Neudietendorf – Arnstadt
www.bahn.de und www.gdl.de
11.2014
und max. 60 ct pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)
Fr, 31.10. (Ausfall/SEV Einzelleistungen):
Erfurt – Weimar – Mellingen – Jena – Gera
s Weitere Informationen:
„Thüringen ist bereit, vom 1. März 2015 an
einen neuen Verkehrsvertrag mit der Harzer Schmalspurenbahnen GmbH (HSB) über
weitere fünf Jahre abzuschließen. Mit der
neuen Vereinbarung ist der Betrieb der HSB
in Thüringen dann auch zukünftig gesichert. Das ist ein guter Tag für Thüringen
und die Harzer Schmalspurbahnen.“ Das
erklärte am 8. Oktober 2014 der Thüringer
http://bauarbeiten.bahn.de,
www.nvsthueringen.de
Tel. 0180 6996633 (pro Anruf 20 ct aus dem Festnetz
Do, 23.10. – Sa, 25.10. (Ausfall/SEV
Einzelleistungen): Erfurt – Weimar – Jena-West – Gera
Warnstreiks der Lokführer-Gewerkschaft
GDL haben bundesweit für erhebliche Behinderungen gesorgt. Auch in Thüringen ist
weiterhin mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Die Bahn hat eine kostenlose Hotline
geschaltet: Unter der Rufnummer 08000996633 können sich Fahrgäste über die Auswirkungen der Aktionen informieren. <
HSB-Zukunft in
Thüringen gesichert
Aktuelle Baustelleninformation und
kurzfristige Fahrplanänderungen
Die Tal- und Bergstation der Oberweißbacher Bergbahn können Besucher neuerdings auch mit Hilfe des eigenen Smartphones erkunden. Viele Informationen zur
Bergbahntechnik sind mit Fotos, Videos
oder grafischen Darstellungen aufbereitet.
Dabei gewährt die Smartphone-Tour auch
Einblicke in die sonst verborgenen Bereiche der beiden Stationen Obstfelderschmiede und Lichtenhain. So werden
Geschichte, Funktion und Technik der
Standseilbahn verständlich gemacht. Die
knapp 100 Jahre alte Oberweißbacher
Bergbahn ist ein Besuchermagnet im südlichen Thüringer Wald. <
Sa, 01.11. – So, 02.11. (Ausfall/SEV Einzelleistungen): Saalfeld – Probstzella – Kronach – Lichtenfels
Mo, 03.11. – Di, 04.11. nachts (Ausfall/
SEV Einzelleistungen): Eisenach – Marksuhl – Meiningen
Mi, 05.11. – Do, 06.11. (Ausfall/SEV
Einzelleistungen): Erfurt – Neudietendorf – Arnstadt
Di, 18.11. – Do, 20.11. nachts (Ausfall/SEV
Einzelleistungen): Erfurt – Plaue – Gehlberg – Arnstadt
Sa, 22.11. – So, 23.11. (Ausfall/SEV Einzelleistungen): Totalsperrung Erfurt Hbf
| 15
Buntes
Sudoku
Beim weltweit beliebten Zahlenrätsel können Sie Ihre logischen
Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ziel ist es, die leeren Kästchen
des 9 x 9-Gitters mit den Ziffern 1 bis 9 zu füllen, so dass jede
Ziffer in jeder Spalte, in jeder Zeile und in jedem Block exakt
einmal vorkommt. Viel Spaß beim Tüfteln!
9
7
4
5
2
6
5
4
1
5
1
6
9
7
9
2
5
6
8
8
2
7
5
9
4
Gewinnspiel
Herbstzeit ist Erholungszeit
In einem Kurort wie Bad Klosterlausnitz
können Patienten und Touristen gleichermaßen entspannen und verschiedene
Kurangebote nutzen. Dazu wollen wir
wissen:
NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
Kennwort: RegioTakte/Gewinnspiel
Schmidtstedter Straße 34, 99084 Erfurt
Oder per E-Mail an:
gewinnspiel@nvsthueringen.de
Wann wurde dem Ort Klosterlausnitz zum
ersten Mal der Titel „Bad“ zuerkannt?
Auswertung und Gewinner der
September-Ausgabe 2014
Wir haben gefragt, wie eine typische
Wurstsorte im Eichsfeld heißt. Richtig
war Antwort C), Eichsfelder Stracke. Luise
Poppowitsch aus Sonneberg darf sich über
eine Übernachtung für zwei Personen im
Landhotel „Am Westerwald“ in Martinfeld
im Eichsfeld freuen.
Herzlichen Glückwunsch!
a) 1932
b) 1956
c) 2000
Einsendeschluss ist der 14. November 2014
(Datum des Poststempels). Die richtige
Antwort senden Sie bitte an:
Impressum
Herausgeber
NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Schmidtstedter Straße 34
99084 Erfurt
Tel. 0361 34981-0
www.nvsthueringen.de
Geschäftsführer
Arne Behrens (V. i. S. d. P.)
Redaktionsschluss für die
nächste Ausgabe: 04.11.2014
Ausgabe: 102
Auflage: 11.000
Druck: Druckhaus Gera GmbH
Redaktion, Gestaltung,
Anzeigenschaltung
Heimrich & Hannot GmbH
Nikolaistraße 36, 04109 Leipzig
Tel. 0341 98278-80
www.heimrich-hannot.de
Bildnachweise: fotolia.com/Peter
Atkins, Heimrich & Hannot GmbH (Titelbild); NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH (S. 3); fotolia.com/elypse (S. 4 o.); fotolia.com/
fotomek (S. 4, 1. Spalte); DB AG/Jürgen
Brefort (S. 4, 2. Spalte); Heimrich & Han-
not GmbH (S. 4, 3. Spalte); Heimrich
& Hannot GmbH (S. 5, Grafik); Frank
Kniestedt (S. 6 l.); Ingo Hütter (S. 6 r.);
Bundesarchiv (Bild 183-1990-0426028/CC-BY-SA)/Jürgen Ludwig (S. 7 u.);
Heimrich & Hannot GmbH (S. 7 r. o.);
Kristall Bäder AG (S. 8 beide Bilder); Wikimedia Commons/Michael Sander (S.
9 Mitte); fotolia.com/anoli (S. 9 r. o.); fotolia.com/drubig-photo (S. 9, Blätter);
Stadtverwaltung Erfurt (S. 10 o.); Peter
Hoffmann (S. 10, r. u.); New York Voices
(S. 11, 1. Spalte); Ute Langkafel (S. 11,
2. Spalte); Stadtmarketing Greiz e.V. (S.
11, 3. Spalte); fotolia.com/A. Zaytsev (S.
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Bad Klosterlausnitz
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Gewinner wird aus den eingegangenen richtigen
Antworten ausgelost und persönlich benachrichtigt.
Mehrfacheinsendungen werden nicht berücksichtigt.
fotolia.com/Makuba (S. 12, Eidechse);
fotolia.com/elypse (S. 13 o.); Heimrich
& Hannot GmbH (S. 13, Grafik); Erfurter
Bahn (S. 14 l.); Oberweißbacher Bergund Schwarzatalbahn (S. 14 r.); fotolia.
com/Pixel & Création (S. 15 o.); Kristall
Bäder AG (S. 15 Mitte r.); NVS/Gregor
Jahn (S. 16)
Leserservice: Die RegioTakte ab Ausgabe 1 sind unter www.nvsthueringen.de
als PDF-Datei abrufbar.
Stand 10/2014
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beziehen: info@nvsthueringen.de
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Herausgebers. Weiterverkauf untersagt.
Alle Informationen sind sorgfältig gemäß Pressekodex recherchiert. Dennoch sind alle Angaben ohne Gewähr.
REGIOTAKTE
Schönes herbstliches Schwarzatal
Zwischen Rottenbach und Katzhütte windet sich die Schwarzatalbahn auf 25 Kilometern entlang des Flüsschens Schwarza durch den
Thüringer Wald. Hier sehen wir sie am ehemaligen Haltepunkt Zirkel
zwischen Mellenbach-Glasbach und Meuselbach-Schwarzmühle.
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
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