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Lehrgang mit Niedersachsen (Barsinghausen) 30.03.-02.04

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Weiterbildung Schulpastoral 2015 – 2018
3-jährige berufsbegleitende Weiterbildung für kirchliche und staatliche Religionslehrer/innen sowie kirchliche und staatliche Lehrer/innen aller Schularten
Schulpastoral ist ein Dienst von Christinnen und Christen an allen Menschen im Lebensraum Schule.
Schulpastorale Angebote sind für alle Menschen da, die Antworten auf ihre Lebens- und Sinnfragen
suchen, die sich in Krisensituationen befinden und die eine eigene Spiritualität entdecken und entfalten möchten.
Schulpastoral versteht sich als Beitrag zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule. Deswegen
unterstützen schulpastorale Angebote die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und soziales Lernen. Sie fördern das Verständnis für andere Religionen und Kulturen und können zur Schulentwicklung und zum Schulklima positiv beitragen.
Schulpastorale Aktivitäten sind mit inner- und außerschulischen Kooperationspartner/innen vernetzt
und finden in schulnahen Erlebnis- und Erfahrungsräumen statt. Da sie einem lebensraum- und
bedürfnisorientierten Ansatz folgen, entwickeln sie ihr konkretes Profil an jeder Schule in eigener
Weise.
Die Weiterbildung
wahrzunehmen.
Schulpastoral
qualifiziert
Lehrkräfte,
diese
anspruchsvolle
Aufgabe
Zur Schulpastoral in der Diözese Rottenburg-Stuttgart siehe „Konzept Schulpastoral an öffentlichen
Schulen“: http://schulpastoral.drs.de/start.html
Zugangsvoraussetzungen
Vorausgesetzt werden mindestens 2 Jahre Berufserfahrung, ein schulpastorales Tätigkeitsfeld
während der Weiterbildung und die Bereitschaft zu erfahrungs-, prozess- und theoriegeleitetem
Lernen.
Zielsetzung
Die schulpastorale Handlungskompetenz der Teilnehmenden soll ausgebildet und erweitert werden
durch
 das Einüben von seelsorgerlichen Haltungen und Vollzügen,
 das kompetenzorientierte Lernen in einer konstanten Lerngruppe im Bezug zu eigenen
schulpastoralen Handlungsfeldern,
 eine schulpastorale Praxis als Beitrag zur aktuellen Schulentwicklung und zu einem
menschenfreundlichen Schulleben, die kontinuierlich reflektiert und beraten wird,
 die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Schulseelsorger/in und der damit
verbundenen Aufgaben und Herausforderungen,
 die Vernetzung mit inner- und außerschulischen Kooperationspartner/innen,
 die Entwicklung eines Schulpastoralkonzeptes an einer Schule in Kooperation mit anderen
Engagierten.
Kurselemente
Bei einer Dauer von 3 Jahren für maximal 16 Teilnehmer/innen umfasst die Weiterbildung folgende
Elemente:
A. 9 Kursmodule
1. Kursmodul: Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen / Begriffsklärung und Grundlagen Schulpastoral / eigene religiöse Biographie und Spiritualität / Bildung der Praxisgruppen, 3 Tage, Donnerstag 9.30 Uhr bis Samstag 14.30 Uhr, 8. - 10. Oktober 2015
2. Kursmodul: Im System Schule pastoral handeln – eigene Rolle, Konflikte wahrnehmen und eigene
Handlungsmöglichkeiten entwickeln, 2 Tage, Donnerstag 16.30 Uhr bis Samstag 14.30 Uhr,
Januar/Februar 2016
1
3. Kursmodul: Projekte erarbeiten, planen und durchführen, 2 Tage, Donnerstag 16.30 Uhr bis
Samstag 14.30 Uhr, Juni/Juli 2016
4. Kursmodul: Umgang mit Tod und Trauer an der Schule, 2 Tage, Donnerstag 16.30 Uhr bis
Samstag 14.30 Uhr, Januar/Februar 2018
5. Kursmodul: Seelsorgerliche Begleitung und Beratung - Menschen verstehen, beraten und
begleiten I, 2 Tage, Donnerstag 16.30 Uhr bis Samstag 14.30 Uhr, September/Oktober 2016
6. Kursmodul: Eigenes Konzept und Profil Schulpastoral / Verortung im Schulkonzept, 2 Tage,
Donnerstag 16.30 Uhr bis Samstag 14.30 Uhr, September/Oktober 2017
7. Kursmodul: Seelsorgerliche Begleitung und Beratung - Menschen verstehen, beraten und
begleiten II, 2 Tage, Donnerstag 16.30 Uhr bis Samstag 14.30 Uhr, Februar 2017
8. Kursmodul: Führen, Leiten, Kooperieren und Gestalten als Schulseelsorger/in, 2 Tage,
Donnerstag 18.00 Uhr bis Samstag 14.30 Uhr, Juni/Juli 2017
9. Kursmodul: Abschlusskolloquium auf der Basis der Hausarbeit, Kursreflexion, Zertifikatsvergabe,
2 Tage, Donnerstag 16.30 Uhr bis Samstag 14.30 Uhr, Juni/Juli 2018
B. Praxisgruppen
Im Verlauf der Weiterbildung finden insgesamt 9 Praxisgruppentreffen à 4 Stunden (insgesamt 36
Stunden) unter Anleitung von anerkannten Supervisorinnen und Supervisoren statt. Die Arbeit in den
Praxisgruppen dient der kollegialen Beratung, der Reflexion von Praxiserfahrungen und der Erweiterung der eigenen schulpastoralen Handlungskompetenz. Beim 1. Kursmodul werden (regionale) Praxisgruppen gebildet.
C. Vernetzung mit außerschulischen kirchlichen Einrichtungen
Die schulpastorale Arbeit soll mit außerschulischen kirchlichen Institutionen und Organisationen vernetzt sein. Das Kennenlernen der möglichen Kooperationspartner/innen in den Kirchengemeinden,
Jugendreferaten, Caritasberatungsstellen und Erwachsenenbildungswerken ist Bestandteil der Weiterbildung.
D. Das schulpastorale Praxisfeld
Da während der Weiterbildung schulpastorale Projekte im Handlungsfeld Schule erprobt werden, ist
eine Zustimmung der Schulleitung zur Teilnahme an der Weiterbildung erforderlich.
Die Teilnehmer/innen an der Weiterbildung erhalten für die Dauer der dreijährigen Weiterbildung im
Umfang von einer Deputatsstunde eine Freistellung/Vergütung für die praktische Umsetzung von
Schulpastoral an der Stammschule. Die Praxiserfahrungen sind als wichtiger Bestandteil des Lernprozesses zu verstehen.
E. Schulpastorale Fachliteratur
Die Auseinandersetzung mit schulpastoralen Theorien erfolgt u. a. durch das Selbststudium der entsprechenden Grundlagenliteratur.
F. Einzelberatung vor Ort
Zu Beginn und Ende der Weiterbildung erfolgt durch die Kursleitung ein beratender Besuch an der
jeweiligen Schule vor Ort (Dauer: 2 Stunden) und ein Gespräch mit der Schulleitung.
G. Präsentationen
• Die Teilnehmer/innen präsentieren im Verlauf der ersten beiden Weiterbildungsjahre ein schulpastorales Projekt, dem eine kollegiale Beratung folgt.
• Am Ende des zweiten Weiterbildungsjahres präsentieren die Teilnehmer/innen einen
Flyer oder einen Hompageauftritt zur Schulpastoral an der eigenen Schule.
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H. Schriftliche Ausarbeitung am Ende der Weiterbildung
In einer Hausarbeit stellen die Teilnehmer/innen in Verbindung mit einem durchgeführten schulpastoralen Projekt ihr Selbstverständnis als Schulseelsorger/in und das Profil der Schulpastoral an der
Schule dar. Die Hausarbeit ist Gegenstand des 20-minütigen Abschlusskolloquiums mit der
Kursleitung.
I. Zertifizierung
Die Teilnehmer/-innen verpflichten sich an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende
ein Zertifikat, ausgestellt von der Hauptabteilung Schulen, in dem detailliert Lernformen und Inhalte
beschrieben sind.
Tagungsort
Die einzelnen Kursmodule finden in Bildungshäusern der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.
Kosten
Bei Zulassung und Teilnahme an der Weiterbildung übernimmt das Referat Schulpastoral die Kosten
bzw. stellt zur Verfügung:
• die Freistellung/Vergütung von einer Deputatsstunde für die Dauer der Teilnahme an der Weiterbildung,
• für die Fahrt zu den 9 Kursmodulen die tatsächlich entstandenen Kosten bei Benutzung von öffentlichen Verkehrmitteln oder 0,25 €/km (kleiner Reisekostensatz) bei Benutzung eines eigenen Pkws,
• Material, Unterkunft, Verpflegung und Referentenhonorare während der Kursmodule,
• 150 Euro Sachkostenzuschuss pro Weiterbildungsjahr und Teilnehmer/in für Arbeitsmaterial, das für
die Durchführung schulpastoraler Angebote benötigt wird.
Darüber hinaus anfallende Kosten sind von den Teilnehmer/innen selbst zu tragen.
Kursleitung
Anja Blattert, Dipl.-Theol., Studienrätin, Pastoralreferentin, Schulseelsorgerin
Rudolf Kromer, Dipl. Theol., Religionslehrer i.K. mit Auftrag für schulpastorale Fortbildung,
Schulseelsorger
Bewerbungs- und Anmeldeverfahren
Zur genauen Information und zum gegenseitigen Kennenlernen finden für Interessierte
Informationsnachmittage statt: am 14. Oktober 2014, 16.00 Uhr, im RPI Stuttgart, Stafflenbergstr.
46, 70184 Stuttgart und am 17. Oktober 2014, 16 Uhr, in 88400 Biberach, Gemeindezentrum St. Martin, Kirchplatz 3, www.gemeindezentrum-st-martin-biberach.de.
(Anmeldung beim Referat Schulpastoral bis spätestens 6. Oktober 2014).
Die Bewerbung erfolgt bis spätestens 8. Dezember 2014 als formloses Schreiben an das Referat
Schulpastoral, in dem die Bewerber/-innen kurz ihre Motivation für die Teilnahme an der Weiterbildung und für ihr schulpastorales Engagement darstellen.
Die Bewerber/-innen werden von der Kursleitung zu einem Auswahlgespräch im Zeitraum vom
19. Januar bis 11. Februar 2015 eingeladen.
Vor einer Zusage durch das Referat Schulpastoral muss eine schriftliche Zustimmung zur
Teilnahme an der Weiterbildung durch die vom Unterrichtsausfall und der Weiterbildung betroffene(n)
Schulleitung(en) vorliegen.
Auf Basis der vorliegenden schriftlichen Bewerbung, der schriftlichen Zustimmung der Schulleitung(en) und des Schuldekanats sowie dem Auswahlgespräch mit der Kursleitung erfolgt bis
2. März 2015 die endgültige Entscheidung über die Zulassung zur Weiterbildung.
Die Bewerbung ist bis 8. Dezember 2014 zu richten an die
Hauptabteilung Schulen, Referat Schulpastoral
Postfach 9, 72101 Rottenburg am Neckar
Tel.: 07472 / 169-546 oder 408
E-Mail: schulpastoral@bo.drs.de
Internet: http://schulpastoral.drs.de
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