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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie
für das Wintersemester 2014/15
Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
D
Liebe Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler,
wir freuen uns, Ihnen das neue Programm für das Wintersemester 2014/15 vorstellen zu können. Die
Auswahl der Kurse ist speziell auf die Bedarfe und Anforderungen der Nachwuchswissenschaftlerinnen
und Nachwuchswissenschaftler abgestimmt. Die Kurse werden zum Teil von Referentinnen und
Referenten der Universität Rostock, aber vielfach auch von auswärtigen Trainern durchgeführt, die
spezielle Angebote für die Zielgruppe der Promovierenden und Postdocs bereithalten.
Mit diesem Programm bieten wir Veranstaltungen an, die Ihnen die Arbeit an Ihren Forschungsprojekten erleichtern sollen, von denen Sie wertvolle Hinweise zu Karrieremöglichkeiten erwerben und
sich Schlüsselkompetenzen aneignen können, die Sie sowohl für die akademische als auch für eine
außerakademische berufliche Laufbahn benötigen. Wenn nicht anders angegeben, sind die Kurse
grundsätzlich für Promovierende und Postdocs offen.
Die Mitglieder der Graduiertenakademie können für die kostenpflichtigen Kurse ihr Budget einsetzen,
das Ihnen die Graduiertenakademie zur Verfügung stellt. Nicht-Mitglieder können die Kurse ebenfalls
besuchen und entrichten dafür die angegebene Teilnahmegebühr.
Anmelden können Sie sich auf der Website der Graduiertenakademie unter:
http://www.graduiertenakademie.uni-rostock.de/qualifizierung/anmeldeformular/
Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der Graduiertenakademie sind:
Doktoranden:
•
•
Nachweis einer bestehenden Betreuungsvereinbarung, die den Empfehlungen der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) entspricht
Einschreibung als Promotionsstudent/in an der Universität Rostock
Postdocs:
• Angehöriger der Universität Rostock
• Das Jahr der Promotionsverleihung liegt nicht länger als 6 Jahre zurück
Hier finden Sie die Mitgliedsanträge für Promovierende und Postdocs:
http://www.graduiertenakademie.uni-rostock.de/mitgliedschaft/
Wir freuen uns immer über Anregungen und Wünsche zur Gestaltung des Veranstaltungsprogramms,
da wir für Sie ein Angebot entwickeln möchten, das Ihren Anforderungen und Wünschen bestmöglich
gerecht wird.
Viele neue Erkenntnisse wünscht Ihnen das Team der Graduiertenakademie!
Dr. Uta Buttkewitz
Leiterin der Graduiertenakademie
Qu
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Qualifizierungsprogramm in der Kurzübersicht
Veranstaltung
Datum
Unterstützung für die Promotion
Artikel für internationale Fachjournale
29.10.2014, 9.30-17.00 Uhr
Lebendig durch die Promotion
03-04.11.2014, jeweils 09.00-16.00 Uhr
(zweitägig)
Vom Frust zur Lust am Schreiben und Überarbeiten
20.-21.11.2014, 10.00-17.00 Uhr (zweitägig)
Wissenschaftliche Kernkompetenzen/Methoden
SLIDEWRITING – Komplexe Forschungsergebnisse
komprimiert darstellen
16.10.2014, 09.00-17.00 Uhr
Logik und Argumentation
27.-28.11.2014, 09.00-17.00 Uhr
Improved Reading (Read better and faster)
08.-09.12.2014, 09.00 am to 05.00 pm (twoday course)
Grounded Theory und Situationsanalyse
21.02.2015, 09.00-17.00 Uhr
22.02.2015, 09.00-16.00 Uhr (zweitägig)
Gute wissenschaftliche Praxis: Vermeidung von
wissenschaftlichem Fehlverhalten
26.03.2015, 14.00-18.00 Uhr
27.03.2015, 09.00-17.00 Uhr (zweitägig)
Forschung und Karriere
Project management for young scientists:
Taking off as a project pilot
12.11.2014, 09.00 am to 05.00 pm
Karriereplanung für Doktorand/innen
01.12.2014, 08.30-16.00 Uhr
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
02.12.2014, 09.00-15.30 Uhr (45-minütige
Einzelcoachings)
Wirtschaftliche Verwertung von
Forschungsergebnissen
05.03.2015, 09.00-11.00 Uhr
Kommunikation und Präsentation
Die Gestaltung wissenschaftlicher Poster
23.10.2014, 09.00-17.00 Uhr
Conflict management for doctoral candidates:
From a clash to a culture of conflict
30.10.2014, 09.00 am to 05.00 pm
Basiselemente der Rhetorik
22.01.2015, 10.00-16.00 Uhr
23.01.2015, 09.00-15.00 Uhr (zweitägig)
Kurse für Postdocs
Networking für Wissenschaftler:
Durch Kontakte Perspektiven schaffen
13.11.2014, 09.00-17.00 Uhr
Aufgaben- und mitarbeiterorientiert führen
26.02.2015, 08.30-16.00 Uhr
Fördermöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler/innen & Forschungsservice an der Universität
Rostock
Termin wird noch bekannt gegeben
Anmeldung:
Wenn nicht anders angegeben, erfolgt die Anmeldung für die Qualifizierungskurse über die Webseite
der Graduiertenakademie:
http://www.graduiertenakademie.uni-rostock.de/qualifizierung/anmeldeformular/
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
SLIDEWRITING: Komplexe Forschungsergebnisse komprimiert darstellen
Ziel des Trainings ist die Vorbereitung einer wissenschaftlichen Präsentation der eigenen Forschungs(zwischen)ergebnisse, z.B. für Konferenzen oder die Disputation.
Im theoretischen Teil werden konzeptionelle Techniken vermittelt, mit denen Sie komplexe Forschungsergebnisse komprimieren und sofort verständliche und überzeugende Folien und Gesamtpräsentationen
erstellen können. Sie erlernen, einzelne Argumente in drei logisch aufeinander aufbauenden Ebenen
darzustellen: These, Argumentationsstruktur und Details. Außerdem erlernen Sie, Gesamtpräsentationen top-down (d.h. vom Ziel kommend) zu strukturieren und sich zunächst die Kernfragen
und daran anschließend die Details zu überlegen.
Im praktischen Teil nutzen Sie diese Techniken dann, um Ihre eigenen Forschungsergebnisse leicht
verständlich aufzubereiten. Am Ende des Trainings besitzen Sie einen Entwurf Ihrer eigenen
Präsentation. Der weitere Arbeitsaufwand zur endgültigen Version ist dann überschaubar.
Vorteile:
• Überzeugen Sie Ihr Publikum durch eine klar strukturierte Präsentation Ihres Disputations- oder
Konferenzvortrags
• Komprimieren Sie Ihre komplexen Forschungsergebnisse auf den knappen Zeitrahmen eines
Vortrags
• Sparen Sie sich Zeit und Mühe beim Erstellen von Folien
Wichtig: In dem Training geht es um den logischen Aufbau von wissenschaftlichen Präsentationen, es
geht nicht um die Bedienung von Software wie PowerPoint oder LibreOffice! Sie benötigen für das
Training lediglich Papier und Stifte, KEINE Laptops
Termin: 16.10.2014, 09.00-17.00 Uhr
Ort: Beratungsraum, Schwaansche Str. 2 (Gebäude der Universitätsverwaltung)
Referent: Dr. Markus Burger, slidewriting.com
Teilnehmer: 12 Kursgebühr: 100€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 02.10.2014
Die Gestaltung wissenschaftlicher Poster
Die Gestaltung wissenschaftlicher Poster
Als Medium der Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten sind Poster heute unverzichtbar geworden.
Nicht nur begleitend auf Konferenzen und Tagungen, sondern auch als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit.
In der Regel im Format DIN A0 stellen sie jeweils ein klar umrissenes, meist komplexes Thema dar.
Und das zielgruppenspezifisch und ohne zusätzliche Erläuterungen: Poster sollen für sich selbst
sprechen.
Ein wissenschaftliches Poster ist eine Form der Visualisierung von Forschung. Es ist nicht die bloße
Verteilung eines Abstracts auf einer Fläche. Betrachter sollen aufmerksam auf das Thema werden,
sollen es sehen und erfassen. Im besten Fall sollen ihr Interesse geweckt und eine intensivere
Auseinandersetzung angeregt werden. Deswegen gelten für die Gestaltung wissenschaftlicher Poster
einige der allgemeinen Grundregeln von Werbung und Marketing.
Der Workshop wird sich zunächst mit diesen Regeln in Hinblick auf die Gestaltung wissenschaftlicher
Poster befassen. Sodann wird es auch um deren praktische Anwendung in der Gestaltung eigener
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Poster der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen. Aktuelle Arbeiten können analysiert und bewertet
oder auch konzipiert und gestaltet werden (der Workshop-Leiter arbeitet mit InDesign für Mac; andere
Gestaltungssoftware und PC-Notebooks sind bitte mitzubringen).
Gliederung des Workshops
1. Fragen vorab – sich selbst Klarheit verschaffen
2. Gestaltungsregeln – einfach gute Poster machen
3. Vier Schritte zum Poster – von der Idee zur Umsetzung
4. In eigener Sache – Analysen und praktische Anwendung
Termin: 23.10.2014, 09.00-17.00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referent: Dr. Volker Pesch, Steinbeis Team Nordost
Teilnehmer: 10 Kursgebühr: 80€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 09.10.2014
Artikel für internationale Fachjournale
In diesem Workshop geht es um die strategischen, inhaltlichen und sprachlichen Aspekte des
Schreibens von englischsprachigen Journalartikeln. Am Beispiel eines sozialwissenschaftlichen
Journals analysieren wir Artikel unter den Gesichtspunkten Themen, Thesen und Textaufbau. Danach
werfen wir einen Blick hinter die Kulissen: Wie werden die Gutachter ausgewählt? Welche Fragen
werden ihnen von der Redaktion vorgelegt? Welche Rolle spielt die sprachliche Gestaltung des Textes?
Zuletzt werden wir die kulturellen Unterschiede zwischen englischen und deutschen Fachtexten
besprechen und anhand der zuvor analysierten Artikel nachvollziehen.
Inhalte
– Analyse von Artikeln: Themen und Abschnitte im Einzelnen
– Peer-Reviews antizipieren
– der englische Fachtext: z.B. Leserorientierung, Textaufbau, Typografie
Kompetenzen
Am Ende des Workshops haben die Teilnehmenden vertiefende Kenntnisse darüber erlangt,
welches Vorgehen beim Schreiben von Artikeln zielführend ist, worauf es in den einzelnen
Abschnitten von Artikeln ankommt, was sie bei der sprachlichen Gestaltung beachten sollten und
worauf die Gutachter voraussichtlich Wert legen.
Sprache: Deutsch; die Teilnehmenden sollten das Englische aber gut lesen können
Termin: 29.10.2014, 9.30-17.00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referentin: Barbara Handke, Text+Lektorat+Redaktion, Leipzig
Teilnehmer: 12 Kursgebühr: 100€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 13.10.2014
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Conflict management for doctoral candidates: From a clash to a culture of conflict
Conflicts are unavoidable in the normal course of the working life, in academia as well as outside.
Whether it is about subject specific differences, competition amongst colleagues or disagreements with
the supervisor or boss – there are plenty of potentially explosive situations. But it does not have to come
to a detonation which damages the atmosphere in the long run! It is not difficult to deal with conflicts in a
constructive manner and to solve them before they grow into a substantial problem. If conflict is neither
ignored nor allowed to escalate into a personal power struggle and the own as well as the others’
motives are reflected upon, one can act consciously instead of only reacting emotionally. This way there
is a chance of finding a solution with which all parties are satisfied.
This workshop conveys fundamental knowledge about dealing with conflict and trains the powers of
observations as well as negotiation skills. The participants learn to better judge the impact of their
behaviour and to develop strategies for solving conflicts.
The workshop focus is:
• Basics of conflict management:
Subject and interpersonal levels in conflict situations
• Give way and stop signs:
Offering leeway, setting boundaries
• Bad weather warning:
Recognising conflict causes and signals in time
• An eye for an eye until the bitter end?
Win-win solutions as an alternative
• Looking in from the outside:
Mediation as a tool for solving conflicts
• Conflict management:
My next steps
Date: 30.10.2014, 9.00 am to 05.00 pm
Place: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Trainer: Julia Hookway, Golin Wissenschaftsmanagement, Hamburg
Number of participants: 15 Participation fee: 130€
Binding Registration: until 09.10.2014
Lebendig durch die Promotion
Lehrjahre sind keine Herrenjahre - das gilt wohl auch für das Promovieren. Überlastet, allein gelassen
und vermeidend schleppt sich so manch/e Doktorand/Doktorandin durch die Jammertäler des
professoralen und eigenen Anspruchs. Wie so oft ist es hier wichtig, aus der Hilflosigkeit in das Handeln
zu kommen, aus der Reaktion in die Initiative.
Wie das gehen kann und was wir dazu brauchen, wollen wir gemeinsam im Seminar beleuchten,
herausarbeiten und vor allem anwenden lernen. Die individuellen Problemlagen und Ressourcen der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dabei die Leitlinien des Seminars, damit sie lebendig durch die
Promotion kommen.
Inhalte:
•
Analyse der individuellen Bedingungen (Schwierigkeiten und Ressourcen)
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
•
•
•
•
Identifizierung von Gemeinsamkeiten
Austausch und gegenseitige Hilfe in Peer-Groups (thematische Kleingruppen)
Generelle Mechanismen: Angst, Überforderung, Leistung, Hilflosigkeit, Zukunft, Status...
Bearbeitung/Veränderung individueller, unangemessener Verhaltensweisen: Arbeit mit
Gedanken-, Selbst- und Projektmanagement, Rollenspiele
System-Universität: Mechanismen, Rollen, Regeln, Fallgruben, tote Winkel und goldene Flüsse
Soziale Kompetenzen: Abgrenzung, Selbstbehauptung, Kommunikation, Konfliktlösung
•
•
Termin: 03.-04.11.2014, jeweils 09.00-16.00 Uhr (zweitägig)
Ort: Info-Treff (Raum 10), Parkstraße 6
Referent: Dr. Ulf Gausmann, Diplom-Psychologe
Teilnehmer: 15 Kursgebühr: 50€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 20.10.2014
Feedback zum Kurs aus dem SS 2013 und WS 2013/14:
•
„Eine Reise in das innere Ich – und eine Reise, die sich lohnt.“
•
„Toller Dozent! Individuelle Betreuung war super. […].“
•
„Individuelle Anpassung auf die jeweilige Person und ihre Auffassung der Dinge bzw. Fragen und
Probleme. […].“
Project management for young scientists: Taking off as a project pilot
New, time limited and complex – such are the tasks generally undertaken as projects. A work
environment without project work is almost unimaginable nowadays. And this is not only true for the
non-academic sector: Even the doctorate is a project! Proven project management tools pave the way
for the professional development and planning of projects, for competent guiding of their implementation
and for their successful completion. With the help of these tools even difficult steps in the project journey
can be safely navigated. During the workshop the participants familiarise themselves with the most
important project management methods and instruments.
The following topics are at the core of the workshop:
• Basics of project management: From design to completion of a project
• It is all about direction: Setting objectives for my projects
• How to handle the unforeseen: Strategies for dealing with difficulties
• Projects in the higher education sector: What are the idiosyncrasies of academia?
• Strengthen your strengths! How can I exploit the strengths of my project?
• Stakeholder analysis: Where do I find support for my project?
• Project management: My next steps
Date: 12.11.2014, 9.00 am to 05.00 pm
Place: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Trainer: Anna Royon-Weigelt, Golin Wissenschaftsmanagement, Hamburg
Number of participants: 15 Participation fee: 130€
Binding Regestration: until 16.10.2014
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Feedback from workshop participants, winterterm 2012/13:
• “I used to manage my work in an intuitive way. From the workshop, I learned the systematic
way of managing a project.”
• “After this course I recognized how scientific community arrange work. I got different point of
view on our projects. It was a great test to see how a new group of people react, work together,
accept or disclaim leadership.”
Networking für Wissenschaftler/innen: Durch Kontakte Perspektiven schaffen (Postdocs)
Die Möglichkeiten der schnellen und zielgerichteten Kontaktaufnahme mit Experten, Kollegen,
potenziellen Arbeitgebern und Mitarbeitern, Geldgebern und Geschäftspartnern aller Art sind in den
letzten Jahren immer vielfältiger und präsenter geworden. Angesichts wachsender Komplexität der
Wissensgesellschaft und verbesserter elektronischer Kontaktmöglichkeiten wird neben dem „Knowhow“ das „Know-who“ immer wichtiger. Auch im akademischen Bereich steigern persönliche Kontakte
die Chancen, wenn es darum geht, Kooperationspartner und Unterstützer für das eigene Projekt zu
gewinnen, Konferenzeinladungen zu erhalten, an Veröffentlichungen mitzuwirken und auf interessante
Positionen aufmerksam gemacht zu werden. Für das Netzwerken ist Eigeninitiative und kontinuierlicher
Einsatz erforderlich. Dabei ist es hilfreich, auf erprobte Strategien zurückzugreifen, um die richtigen
Kontakte herzustellen, zielorientiert zu kommunizieren und die Balance zwischen Geben und Nehmen
zu finden. Der Workshop vermittelt diese bewährten Techniken des Networkings.
Im Einzelnen werden die folgenden Punkte thematisiert:
• Basics des Networkings: Am Anfang steht das Ziel
• Vor der Ernte kommt die Saat: Der Aufbau von Kontakten
• Netzwerk-Pflege: Die Dos und Don’ts des Netzwerkens
• Netzwerk Uni: Welche Kontakte und Gremien sind wichtig?
• Networking als Investition: Nutzen versus Aufwand
• Smalltalk als Eisbrecher: Souverän ins Gespräch kommen
• Networking: Meine nächsten Schritte
Termin: 13.11.2014, 09.00-17.00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referentin: Anna Royon-Weigelt, Golin Wissenschaftsmanagement, Hamburg
Teilnehmer: 15 Kursgebühr: 130€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 17.10.2014
Vom Frust zur Lust am Schreiben und Überarbeiten
Workshop für Promovierende, die bereits ihre ersten Texte produziert haben
Professionell Schreiben heißt bewusst Schreiben. Bewusst Schreiben kann man, wenn man weiß,
welcher Schreibertyp einem entspricht, zu welchen typischen Fallen dieser neigt und wie man dagegen
ansteuern kann. Professionell schreiben heißt weiterhin, Wissen über Prozesse beim Schreiben an sich
zu kennen und über ein breites Methodenrepertoire zu verfügen (= Teil 1 des Workshops).
Auf der Textebene geht es darum zu wissen, welche „objektiven“ Kriterien für die Qualität von Texten
existieren und diese in der Schreib- oder spätestens in der Überarbeitungsphase souverän anwenden
zu können. In dieser Phase stärken Sie Ihre Argumentationen, überprüfen den roten Faden und
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
verdichten oder ergänzen Sie Ihre Texte bis sie am Ende Wort für Wort überprüft haben (= Teil 2 des
Workshops). Sie lernen, den eigenen Text zunächst als Autor/in, dann als Leser/in und zuletzt als
Lektor/in zu betrachten. Ziel des Workshops ist es,
•
•
•
•
•
mehr über sich als Schreiber/in zu erfahren,
klassische Schreibtechniken auszuprobieren und auszuwählen,
Kriterien für verständliche Texte kennen zu lernen,
eine individuelle Überarbeitungs-Checkliste zu erstellen und
Sicherheit in Bezug auf die eigene wissenschaftliche Schreibstimme zu finden.
Nutzen Sie das Angebot, Text-Feedback in Feedback-Gruppen zu erhalten! Dafür senden Sie bitte
Textproben à max. 3000 Zeichen 14 Tage vor Kursbeginn an die Dozentin Rosaria Chirico.
E-Mail: info@schreib-los.de, Betreff: Schreiben in Rostock
Termin: 20.-21.11.2014, jeweils 10.00-17.00 Uhr (zweitägig)
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referentin: Rosaria Chirico, schreib los! didaktik training coaching
Teilnehmer: 12 Kursgebühr: 100€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 06.11.2014
Feedback zum Kurs aus dem WS 2013/14:
• „offenes Miteinander, viel Zeit für Fragen und Diskussion“
• „praktische Anwendung des Gelernten, gutes Feedback und viele Methoden für die realistische
Anwendung“
Logik und Argumentation
Das Seminar richtet sich an Promovierende und junge Wissenschaftler, die sich im Umgang mit
Argumenten schulen möchten. Der Ansatzpunkt des Seminars ist dabei nicht die Rhetorik, sondern das
Verständnis der logischen Grundlagen des Argumentierens. Die Kenntnis der logischen Grundlagen des
Argumentierens stellt für Wissenschaftler/innen eine Schlüsselqualifikation dar. Sie hilft nicht nur dabei,
in Diskussionen überzeugender aufzutreten, sondern sie fördert auch analytisches und strukturiertes
Denken und ermöglicht eine bessere Orientierung in wissenschaftlichen Debatten. Ziel des Seminars ist
es, einige leicht nachvollziehbare logische Prinzipien für wissenschaftliches Arbeiten fruchtbar zu
machen. Die Teilnehmer lernen Techniken, die dabei helfen, Stärken und Schwächen von
Argumenten schnell zu erkennen, Argumente präzise auf den Punkt zu bringen, und in komplexen
Debatten den Überblick zu behalten.
Im Mittelpunkt des ersten Tages stehen Fragen wie die folgenden: Wie sind Argumente aufgebaut?
Was macht eine gültige logische Schlussfolgerung aus? Welche Arten von logischen Schlüssen gibt es?
Diese Grundlagen werden anhand wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten von den
Teilnehmern gemeinsam erarbeitet und in Übungen vertieft.
Inhalte:
● Aufbau von Argumenten
● logische Gültigkeit und Schlüssigkeit
● Grundlagen der Aussagenlogik
● drei Arten von Schlussfolgerungen
● Argumente rekonstruieren
● Argumente vervollständigen
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Ziel des zweiten Seminartages ist es, aus den logischen Grundlagen nützliche Techniken für den
Arbeitsalltag abzuleiten. In einer Reihe von Schreibübungen trainieren die Teilnehmer zum einen,
Argumente aus Texten präzise zusammen zu fassen. Zum anderen üben sie die Entwicklung eigener
Argumente. In mündlichen Diskussionsübungen trainieren sie die spontane Anwendung des Gelernten.
Um eine ideale Anknüpfung an den Arbeitsalltag zu erreichen, können die Teilnehmer Themen und
Textvorschläge aus ihren eigenen Forschungsbereichen in das Seminar einbringen.
Inhalte:
● Argumentationsanalyse
● Techniken zur Wiedergabe von Debatten
● versteckte Prämissen offenlegen
● Leitfaden für eine schlüssige Argumentation
● Diskussionsübungen
● Umgang mit unsachlichen Argumenten
Termin: 27.-28.11.2014, 9.00-17.00 Uhr
Ort: Beratungsraum, Schwaansche Str. 2 (Gebäude der Universitätsverwaltung)
Referent: Dr. Malte Engel, Institut für Argumentationskompetenz, Berlin
Teilnehmer: 15 Kursgebühr: 130€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 13.11.2014
Karriereplanung für Doktorand/innen
1-tägiger Workshop – plus 1 Tag für Coachingtermine (30-45 Min pro TN); Am zweiten Tag müssen die
Teilnehmer des Workshops nur für die Zeit ihres Coachings, für das sie sich im Vorfeld verbindlich
angemeldet haben, anwesend sein. Die Zeitfenster werden jedoch erst am 01.12.2014 in der Gruppe
gemeinsam abgestimmt.
Ziele des Workshops:
Durch den Einsatz verschiedener Tools aus dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung erfahren die
Teilnehmer/innen, welche überfachlichen Fähigkeiten in ihnen stecken und welche Kompetenzen sie in
unterschiedlichen Lebensbereichen bereits nachhaltig erprobt haben. Der Fokus wird dabei bewusst
auch auf Themen jenseits des Promotionsthemas oder des Kernthemas der wissenschaftlichen
Forschung gelegt, um diese Lebensbereiche wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Im nächsten
Schritt werden diese Bereiche mit den Fähigkeiten und Kompetenzen aus der wissenschaftlichen Arbeit
verbunden. Daraus ergibt sich für die Teilnehmer/innen ein individuelles und greifbares
Kompetenzraster.
Die Teilnehmer/innen klären aktiv, welche Karriereform die für sie individuell passende ist und können
Strategien entwickeln, wie sie nächste Karriereschritte so planen können, dass private und berufliche
Lebensziele gleichermaßen erreicht werden können.
Der Fokus des Workshops liegt auf dem Transfer der Erfahrungen in die konkrete Planung nächster
Schritte. Ziel ist dabei, dass jede/r Teilnehmer/in den Workshop mit konkreten Ideen zum weiteren
Vorgehen (kurzfristig und längerfristig) abschließt. Dazu dient unter anderem das individuelle Coaching
am zweiten Workshop - Tag. Hier haben die Teilnehmer/innen Gelegenheit, sich zu speziellen Fragen
zu Karriere, Profil, Strategie etc. im Einzelgespräch auszutauschen.
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Workshopinhalt:
• Individuelle Rahmenbedingungen für die Karriereplanung: Auswertung der Ergebnisse der
berufsbezogenen Verhaltenspräferenzen und der Karrierepräferenzen. Input: Was bedeutet das
für meine weitere Karriereplanung?
• Individuelle Lebensplanung: Entwicklung von Lebens- und Karrierezielen
• Priorisierung von Karriere- und Lebenszielen – mit Methoden zur Abbildung von Kompetenzen
und zur Entscheidungsfindung.
• Zusammenführen der bisherigen Ergebnisse in konkrete Ziele.
• Auf Wunsch: Infos zu möglichen Karrierewegen in- und außerhalb von Hochschulen.
• Individuelles Coaching zu spezifischen Fragen, die sich im Workshop ergeben haben.
Termin: 01.12.2014, 08.30-16.00 Uhr
02.12.2014, 09.00-15.30 Uhr (45-minütige Einzelcoachings)
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referentin: Bianca Sievert, beruf & leben – Ganzheitliche Laufbahnberatung, Bielefeld
Teilnehmer: 15 Kursgebühr: 140 €
Verbindliche Anmeldung: bis zum 15.11.2014
Feedback zum Kurs aus dem WS 2013/14:
• „Die Fragebögen und die Unterlagen halfen mir sehr gut, mir über meine Kompetenzen klar zu
werden.“
• „Nur zu empfehlen.“
• „Durch die Verwendung der Skalen hatte man einen strukturierten Ansatz zur Selbstreflexion. In
den kleinen Gruppen hat man Feedback zur eigenen Person bekommen und gute Hinweise.“
Improved Reading (Read better and faster)
Reading faster means better comprehension, more text retention and less mind-wandering – if you do it
with the right techniques.
The first day of the course teaches you how to eliminate the typical reading mistakes which most people
have internalized and maintained since primary school: regression, reading word by word, complete
mental hearing. The second day entails the efficient preparation of the reading process and the
development of flexible reading strategies facilitating an individual approach to each text – taking into
consideration its character, degree of difficulty and your reading goal. The spoken language of the
course is English!
Learning goals:
• efficient reading techniques (chunking, anti-regression, etc.)
• optimization of the eye’s fixation processes
• flexible reading strategies (mental processing of the text)
• memory strategies
• learning techniques related to reading efficiency
• optimization of mental concentration
• specific aspects of scientific reading material
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Date: 08.-09.12.2014, 09.00 am to 05.00 pm (2nd day 9 am to 6 pm if you wish to participate in an
optional reading exercise with your own scientific text material) two-day course
Place: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Trainer: Friedrich Hasse, Improved Reading
Number of participants: 20 Participant fee: 150€
Binding registration: until 24.11.2014
Basiselemente der Rhetorik: Stimme, Sprechen, Körperhaltung
Ein Mann betritt das Podium. Er ist stattlich, öffnet den Mund und gewinnt mit sonorer Stimme sein
Publikum im Handumdrehen. Nun die Frau. Sie ist feingliedrig, verdreht lächelnd die Beine und wirbt mit
zartem Stimmchen um Aufmerksamkeit. Sie muss verlieren?
Das muss sie keinesfalls, wenn sie ihre „Wirkbonbons“ kennt, sie anwendet und sich auf sie verlässt!
Ob es sich um einen Seminarvortrag, eine Laudatio, eine Projektdarstellung oder einen Fachvortrag
handelt, die Grundregeln für einen guten Auftritt sind immer dieselben. Und genau darum soll es gehen,
um die Übung und bewusste Anwendung der Basiselemente. Was heißt es, körperlich präsent zu sein?
Wie klingt meine Stimme, reicht sie zum Zuhörer hinüber? Was bedeutet Blickkontakt und Interaktion?
Wie kann man verständlicher, dynamischer, überraschender, lauter oder auch klangvoller reden?
Die Arbeitsmethode in dieser Veranstaltung zielt darauf ab, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit
den Basiselementen der Rhetorik bekannt zu machen und sie die verschiedenen Elemente bewusst
erleben zu lassen. Sie werden Erfahrungen mit Körper, Stimme, Klang und Sprechvorgängen sammeln
und auf vergnügliche Weise ihre natürlichen Ausdrucks- und Gestaltungsmittel um einige
„Wirkbonbons“ erweitern.
Die Übungen sind bewegungsintensiv und setzen deshalb eine lockere Bereitschaft und gemütliche
Kleidung voraus.
.
Termin: 22.01.2015,10.00-16.00 Uhr
23.01.2015, 09.00-15.00 Uhr (zweitägig)
Ort: IBZ, Bergstraße 7a
Referentin: Hedwig Golpon, Diplom-Theaterwissenschaftlerin
Teilnehmer: 12 Kursgebühr: 80€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 12.01.2015
Feedback zum Kurs aus dem WS 2013/14:
• „Lockere, motivierende Atmosphäre; es wurde versucht auf die spezifischen Probleme der
einzelnen Kursteilnehmer einzugehen; hilfreiche Hintergrundinformationen wurden zu den
einzelnen Übungen gegeben; Frau Golpon konnte den Stoff sehr gut und anschaulich
vermitteln und gute Beispiele geben.“
• „Insgesamt hat mich die Veranstaltung sehr begeistert.“
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Grounded Theory und Situationsanalyse
Der Workshop hat zum Ziel, die praktischen Kompetenzen bei der Arbeit im Forschungsstil der
Grounded Theory zu entwickeln und zu stärken. Daneben soll er aber auch vertiefte Einblicke in die
methodologische Argumentation gewähren, deren Verständnis nicht nur für eine kompetente
Forschungspraxis, sondern auch für die legitimatorischen Diskurse rund um die Beantragung und
Publikation von Grounded Theory-Studien unabdingbar ist. Die Entwicklung in der Grounded Theory ist
in den letzten 40 Jahren nicht stehengeblieben, daher sollen im Rahmen des Workshops auch
interessante neuere Weiterentwicklung zur Sprache kommen, insbesondere die Situationsanalyse von
Adele Clarke.
Den Schwerpunkt der Arbeit während der beiden Tage wird die praktische analytische Arbeit am
Material bilden. Um dies nahe an Ihren eigenen Forschungsgegenständen und Fragestellungen leisten
zu können, soll an exemplarischen Auszügen aus Ihrem eigenen Material gearbeitet werden. Dazu
möchte ich Sie einladen, mir überschaubare Auszüge aus Ihrem bislang vorliegenden Material
(soweit bereits vorhanden) zusammen mit einer ganz kurzen (1-2 Seiten) Beschreibung Ihres
Vorhabens zukommen zu lassen (bitte als WORD-Dokumente bis spätestens zum 9.02. an
joerg.struebing@uni-tuebingen.de). Ich sichte die eingehenden Unterlagen und wähle dann einen
Teil davon für die exemplarische Arbeit im Workshop aus. (Es können selbstverständlich auch
Menschen teilnehmen, die noch kein empirisches Material gewonnen haben.)
Der Workshop wird sich nicht starr an das unten aufgeführte Programm halten, sondern Ihnen immer
wieder Gelegenheit bieten, die konkreten Anforderungen und Probleme in Ihren eigenen
Forschungsprojekten im Lichte der methodologischen Positionen der Grounded Theory, der
Situationsanalyse und der pragmatistischen Sozialtheorie zu diskutieren.
Ich gehe davon aus, dass alle Teilnehmer bereits über wenigstens orientierende Vorkenntnisse zu
qualitativer Sozialforschung und Grounded Theory verfügen. Zur kurzfristigen Auffrischung und
Vorbereitung empfehle ich die Texte Strübing 2013 (insbes. Kap. 1 u. 2) sowie Strübing 2010. Zur
Situationsanalyse schlage ich die Lektüre von Clarke 2012, Kap. 1 vor.
Orientierende Literatur
Clarke, A. E. (2012). Situationsanalyse : Grounded Theory nach dem Postmodern Turn (1. Aufl.). Wiesbaden: Springer VS.
Corbin, J., & Strauss, A. L. (2008). Basics of Qualitative Research: Techniques and Procedures for Developing Grounded
Theory (3. Aufl.). Los Angeles: Sage.
Strauss, A. L. (1991). Grundlagen qualitativer Sozialforschung. München: Fink Verlag.
Strübing, J. (2013). Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.
Strübing, J. (2010). Grounded Theory - ein pragmatistischer Forschungsstil für die Sozialwissenschaften S. Maschke & L.
Stecher (Hrsg.), Enzyklopädie Erziehungswissenschaften Online (EEO), Fachgebiet Methoden der empirischen
erziehungswissenschaftlichen Forschung (33 S.). Retrieved from http://www.erzwissonline.de/
doi:10.3262/EEO07100115
Strübing, J. (2007). Research as pragmatic problem-solving. The pragmatist roots of empirically-grounded theorizing. In A.
Bryant & K. Charmaz (Hrsg.), The Sage Handbook of Grounded Theory (pp. 581-601). London: Sage.
Weiterführende Literatur
Breuer, F. (2009). Reflexive Grounded Theory: Eine Einführung für die Forschungspraxis (1. Aufl. Aufl.). Wiesbaden: VS.
Bryant, A., & Charmaz, K. (2007). The SAGE Handbook of Grounded Theory. London: SAGE.
Charmaz, K. (2006). Constructing Grounded Theory: A Practical Guide through Qualitative Analysis. London: Sage.
Glaser, B. G. (1978). Theoretical Sensitivity: Advances in the Methodology of Grounded Theory. Mill Valley, CA: Sociology
Press.
Glaser, B. G. (1992). Emergence vs Forcing: Basics of Grounded Theory. Mill Valley, CA: Sociology Press.
Glaser, B. G., & Strauss, A. L. (1967). The Discovery of Grounded Theory: Strategies for Qualitative Research. Chicago:
Aldine.
Kelle, U. (2011). „Emergence“ oder „Forcing“_? Einige methodologische Überlegungen zu einem zentralen Problem der
Grounded-Theory. In K. Mruck & G. Mey (Hrsg.), Grounded Theory Reader (2. Aufl., pp. 235-260). Wiesbaden: VS.
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Mey, G., & Mruck, K. (2011). Grounded Theory Reader (2., aktualisierte und erweiterte Auflage Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag
für Sozialwissenschaften.
Muckel, P. (2011). Die Entwicklung von Kategorien mit der Methode der Grounded Theory. In K. Mruck & G. Mey (Hrsg.),
Grounded Theory Reader (2. Aufl., pp. 333-352). Wiesbaden: VS.
Strübing, J. (2014). Grounded Theory. Zur sozialtheoretischen und epistemologischen Fundierung eines pragmatistischen
Forschungsstils (3., überarbeitete und erweiterte Aufl.). Wiesbaden: VS.
Termin: 21.02.2015, 09.00-17.00 Uhr
22.02.2015, 09.00-16.00 Uhr (zweitägig)
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referentin: Prof. Dr. Jörg Strübing, Universität Tübingen
Teilnehmer: 20 Kursgebühr: 150€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 06.02.2015
Aufgaben- und mitarbeiterorientiert führen (Postdocs)
Zielgruppe: Teilnehmende, die bereits in Führungsaufgaben auf unterer oder mittlerer Ebene
eingebunden
sind
(z.B.
in
akademischer
Selbstverwaltung,
Forschungsaufgaben,
Koordinationsaufgaben u.ä.)
Inhalt:
Führen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu planen –
in Bezug auf Menschen, Arbeitsprozesse und Ergebnisse. Eine Führungskraft soll in der Lage sein, zielund strategiebewusst und prozess- und interaktionsbewusst gleichzeitig zu handeln. Besonders im
Hochschulkontext sind Führungsaufgaben strukturell und von den Rahmenbedingungen her oft anders
gestaltet, als in der freien Wirtschaft; die Besonderheiten von Führen im akademischen Bereich (z.B. bei
Forschungsprojekten, Gremienarbeit, Koordinationsstellen oder Lehraufgaben) werden im Workshop im
Mittelpunkt stehen, ebenso die "Sandwich"- Position von Nachwuchsführungskräften, die von übergeordneter Stelle Anweisungen erhalten und diese nach unten weiter vermitteln müssen. In diesem
Basisworkshop erlernen Sie das praktische Handwerkszeug für ein ziel- und mitarbeiterorientiertes
Führungshandeln. Da Führungsstil und Persönlichkeit zusammenhängen erfahren Sie, wie Sie Ihre
individuellen Stärken erfolgreich in Führungsaufgaben wahrnehmen können, und Sie lernen die
wichtigsten Instrumente effektiver Führungsarbeit kennen. Ziel des Workshops ist, dass Sie Ihr
persönliches Führungsverständnis und Ihren Stil entdecken und entwickeln.
Inhalte und Themen im Einzelnen:
• persönliche Führungspräferenzen und -stärken
• Rollenklärung: welche Führungskraft will ich sein?
• Kommunikation und Führung
• Ziele setzen und adressatenorientiert vermitteln
• Aufgaben: Ziele vereinbaren, Mitarbeiter entwickeln, Entscheidungen
treffen, Anerkennung und Kritik aussprechen, Konflikte proaktiv bearbeiten
• Techniken und Methoden: Delegieren, Gesprächstechniken, u.ä.
• Entwicklung eines individuellen Führungskonzepts
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Methoden:
Führung bedeutet Interaktion – weshalb im Workshop Raum ist für aktives Ausprobieren und Erfahren
der eigenen Führungspersönlichkeit in verschiedenen Anforderungssituationen. Deshalb ist es
Voraussetzung für die Teilnahme, dass Sie bereit sind, sich mit anderen auszutauschen und die
Übungssituationen gemeinsam aktiv zu gestalten. Die Übungssituationen werden so gewählt, dass sie
weitgehend aus dem akademischen Arbeitskontext stammen. Vor dem Workshop gibt es
Vorbereitungsübungen.
CoachingPlus: Teilnehmende, die weiter an den Themen arbeiten möchten, haben die Möglichkeit,
innerhalb von drei Monaten nach Workshopende ein halbstündiges kostenloses Telefoncoaching zu
weiterführenden Fragen aus dem Workshop in Anspruch zu nehmen.
Termin: 26.02.2015, 08.30-16.00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungzentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referentin: Dr. Eva Reichmann, beruf & leben – Ganzheitliche Laufbahnberatung, Bielefeld
Teilnehmer: 15 Kursgebühr: 80€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 09.02.2015
Wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen
Wissenschaftliche Erfindungen, Diplom - und Doktorarbeiten – darin steckt eine Menge Arbeit, Fleiß und
know how. Doch was passiert mit den Ergebnissen? Welche Möglichkeiten gibt es NEBEN der
Publikation? Wissenschaftler, Absolventen und Graduierte erhalten im Workshop wichtige Tipps, wie
wissenschaftliche Ergebnisse geschützt und verwertet werden können.
In Kooperation mit dem Patent- und Normenzentrum (PNZ) der Universitätsbibliothek Rostock und dem
Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Universität Rostock beantwortet der Verwertungsverbund (VVB)
M-V (www.verwertungsverbund-mv.de) wichtige Fragen rund um das Thema „Patentierung von
Wissenschaft“. Anhand von Beispielen werden Recherchemöglichkeiten, deren Bedeutung im
Patentierungsprozess sowie der Weg von der Anmeldung bis zum Patent inkl. der Verwertung erörtert.
Die Teilnehmer/innen erhalten dabei Auskunft zu:
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•
Was ist ein Patent?
Wie schütze ich meine wissenschaftliche Erfindung?
Wie erfolgt die Patentierung an der Hochschule?
Wer bezahlt die Patentierung?
Welche Recherchemöglichkeiten gibt es?
Wer liefert Unterstützung bei der Anmeldung gewerblicher Schutzrechte?
Was passiert bei einer Gemeinschaftserfindung?
Wer sind die richtigen Ansprechpartner?
Welche Verwertungsmöglichkeiten gibt es?
Das Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock beantwortet Ihre Fragen rund um die
wirtschaftliche Verwertung Ihrer Ergebnisse und Technologien und gibt Tipps für die Erarbeitung
eines Geschäftsmodells/Businessplans sowie für die Einwerbung von Kapital.
Im Anschluss haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit in einer Diskussionsrunde ihre individuellen
Fragen an Experten aus dem Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes und dem Bereich der
wirtschaftlichen Verwertung zu stellen.
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Termin: 05.03.2015, 09.00-11.00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ), Bergstraße 7a
Referentinnen: Dr. Gesine Selig , Verwertungsverbund M-V, c/o Universität Rostock
Dr. Jutta Köwitz, Patent- und Normenzentrum, Universitätsbibliothek Rostock
Kathrin Krüger-Borgwardt, Zentrum für Entrepreneurship, Universität Rostock
Teilnehmer: 30 Kursgebühr: kostenfrei
Verbindliche Anmeldung: bis zum 21.02.2015
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Verwertungsverbund M-V, dem Patent- und
Normenzentrum sowie dem Zentrum für Entrepreneurship durchgeführt.
Gute wissenschaftliche Praxis: Vermeidung von wissenschaftlichem Fehlverhalten
Der deutschsprachige Kurs „Gute wissenschaftliche Praxis: Vermeidung von wissenschaftlichem
Fehlverhalten“ vermittelt den Teilnehmenden spezifisch forschungsethisches Fachwissen, gibt ihnen
Raum zur Reflexion ihrer Werte und Haltungen als Wissenschaftler und lässt sie Fertigkeiten im
Umgang mit konfliktbehafteten Situationen in ihrer Forschungspraxis einüben. Die Teilnehmenden
erwerben Kenntnisse über die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und Kompetenzen zum Treffen
angemessener Entscheidungen im Forschungsalltag.
Inhalt und Umfang basieren auf den Empfehlungen des Curriculums für Lehrveranstaltungen zur „Guten
wissenschaftlichen Praxis“, das im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Ombusdman für die
Wissenschaft erstellt wurde:
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Gute Wissenschaftliche Praxis
Wissenschaftliches Fehlverhalten
Datenmanagement
Autorenschaft und Publikationsprozess
Betreuung
Interessenskonflikte und wissenschaftliche Kooperation
Umgang mit Konflikten
Umgang mit und Konsequenzen von wissenschaftlichem Fehlverhalten
Termin: 26.03.2015, 14.00-18.00 Uhr
27.03.2015, 09.00-17.00 Uhr (zweitägig)
Ort: Beratungsraum, Schwaansche Str. 2 (Gebäude der Universitätsverwaltung)
Referentin: PD Dr. Dr. Gerlinde Sponholz, Berlin
Helga Nolte, CoachInScience, Hamburg
Teilnehmer: 16 Kursgebühr: 100€
Verbindliche Anmeldung: bis zum 02.03.2015
Feedback zum Kurs aus dem WS 2013/14:
•
•
„Dieser Kurs sollte Pflicht für alle Studenten oder zumindest Doktoranden sein.“
„Was mir gefallen hat, war die freundliche, offene Art mit der man ehrlich über das Thema
gesprochen hat und das man sehr ernst genommen wurde. Es wurde betont, dass es keine
blöden Fragen gibt.“
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Qualifizierungsprogramm der Graduiertenakademie WS 2014/15
Fördermöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler/innen & Forschungsservice an der
Universität Rostock
Termin und Ort: wird noch bekannt gegeben
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Zentrum für Projektkonzeption und Projektmanagement
der Universität Rostock durchgeführt.
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