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libretto
Das Kundenmagazin von MICROS-Fidelio | Ausgabe 2/2014
Durchblick im
Distributions-Dschungel
Wie Hoteliers mit optimaler Kundenkenntnis und dem klugen Einsatz innovativer Technik erfolgreich
um Gäste werben können. | Seite 6
Best Practice | Fidelio Suite8 bietet den a-ja Effekt
| Seite 10
Partner
| Allure by VingCard
| Seite 16
Interview
| „Kluge Online-Distribution kann Geld sparen und Gäste binden.“
| Seite 22
Editorial | 2
Den richtigen Gast für den
richtigen Zeitraum finden –
wir helfen Ihnen dabei!
Liebe Leserin, lieber Leser,
wer suchet, der findet, heißt es im Volksmund. Die Botschaft: Wer sich nur richtig anstrengt,
wird schon irgendwann mit seiner Suche erfolgreich sein.
Ein Irrtum von enormer Tragweite – jedenfalls wenn man diese Aussage auf die Herausforderungen der Hospitality-Branche im Hinblick auf die Online-Distribution überträgt. Denn hier
geht es gerade nicht darum, dem immer mobileren Gast das mühevolle Suchen zu überlassen.
Vielmehr dreht sich alles darum, ihm mit Hilfe moderner Online-Technologien das Finden zu
erleichtern und so den Weg in das eigene Hotel zu ebnen.
Dazu muss der Hotelmanager wichtige Erkenntnisse gewinnen und Entscheidungen treffen:
Wie gut kenne ich meine Kunden, welches Produkt habe ich anzubieten, über welchen Weg
Dr. Christian Janssen, Managing Director
MICROS-Fidelio Deutschland
und welche Technologie erreicht mein Angebot den potenziellen Gast?
In der aktuellen Ausgabe haben wir den Dschungel an Herausforderungen in der OnlineDistribution durchleuchtet und zeigen wichtige Wege zur Entscheidungsfindung auf. In der
Praxis, und das ist uns besonders wichtig, wollen wir Sie auch in Zukunft mit den innovativen
Lösungen von MICROS dabei begleiten und unterstützen, die für Ihr Unternehmen optimalen
Kanäle erfolgreich für die Gästegewinnung einzusetzen.
Dass unser Kundenmagazin von Ihnen immer wieder als wertvoller Impulsgeber genutzt und
gelobt wurde, macht uns stolz. Ganz besonders deshalb, weil wir mit libretto in diesem Jahr
bereits unser fünfjähriges Jubiläum feiern. Ihre positive Resonanz ist unser größtes Geschenk.
Seien Sie sicher, dass wir als MICROS-Team auch weiterhin mit Engagement und Begeisterung
daran arbeiten werden, um Ihnen professionelle Lösungen und Services zu bieten.
Viel Spaß beim Lesen,
Dr. Christian Janssen
cjanssen@micros.com
Inhalt | 3
Inhalt Ausgabe 2/2014
4Meldungen
Partnerschaft mit Mehrwert
Oracle verkündet Vereinbarung
zur Übernahme von MICROS
Top-Level-Domain „.hotel“ ist gesichert!
06
8Trends
Mit Metasuchmaschinen neue Gäste finden
Durchblick im Distributions-Dschungel
Wie Hoteliers mit optimaler Kundenkenntnis und dem klugen Einsatz
innovativer Technologie erfolgreich um Gäste werben können.
Frauen sind anders. Männer auch!
12Partner
IDeaS Revenue Solutions
Preise optimal managen und Umsätze erhöhen
13
Fidelio Suite8
Erfolgreicher Online-Vertrieb
Der direkte Weg zum Gast
14Partner
goingsoft GmbH
WLAN statt Meerblick
15
MICROS
Zentral gesteuerter Erfolg
16Partner
10
Fidelio Suite8 bietet
den a-ja Effekt
Das a-ja Warnemünde. Das Resort. bietet ein neuartiges Baukastensystem für
das individuelle Wohlgefühl und setzt
dabei auf die Lösungen von MICROS.
19
Keine Chance
für Schummeleien!
Mit eXeption Based Reporting
(XBRi) von MICROS lassen sich
Betrug und Diebstahl an der Kasse
aufdecken.
ASSA ABLOY Hospitality
Allure by VingCard
17
OPERA
Professionelles Reporting – ganz individuell
18Dialog
Ausgezeichnete Bilanz zum Jubiläum
20
MICROS Persönlich
Was macht eigentlich Frank Schnell?
Laufen für den Gemeinschaftssinn
Erstklassige Verbindung
Der Supermann bei MICROS
22Interview
IMPRESSUM
Herausgeber: MICROS-FIDELIO GmbH • Gesamtleitung: Susanne Grafe-Storost •
Marketing und Kommunikation • Europadamm 2–6 • 41460 Neuss •
Tel.: 02131 137-600 • Fax: 02131 137-310 • de-news@micros.com
Umsetzung: menthamedia • www.menthamedia.de
Hergestellt auf Papier, das mit dem Umweltzeichen der
Europäischen Union (Reg.-Nr. FI/11/1) ausgezeichnet ist.
„Kluge Online-Distribution kann
Geld sparen und Gäste binden.“
23Service
Balanced ScoreCard – ein Steuerungsinstrument
für Unternehmer
MICROS aktiv in DEHOGA und IHA
24Termine
Wo Sie uns treffen können!
Meldungen | 4
Partnerschaft
mit Mehrwert
MICROS und myhotelshop beschließen ihre Zusammenarbeit.
H
otels in der Wertschöpfungskette
näher an den Kunden zu bringen
© mikefoto58, Fotolia.com
und dabei die Vertriebskosten zu senken – das ist das Ziel der Kooperation
zwischen MICROS und myhotelshop.
Dabei können Hoteliers, die Buchungsmaschinen (IBEs) von MICROS auf
ihrer Webseite nutzen, zukünftig über
myhotelshop Werbeanzeigen auf trivago,
dem führenden Portal für Hotelpreisvergleiche, schalten. Damit erschließt
sich ein weiterer Distributionsweg, der
aufgrund der Kostenstruktur zuvor eher
nur großen Ketten zur Verfügung stand.
Jetzt wird trivago über myfidelio.net in
der Hotelmanagementlösung verankert.
Oracle verkündet Vereinbarung
zur Übernahme von MICROS
Oracle erhält Zugang zu neuen Märkten durch Akquise innovativer Technologien für die Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel.
M
ICROS Systems, Inc. (NASDAQ:
ihre Geschäftsstrukturen zu transformieren,
MCRS), Anbieter von IT-Lösungen für
zu optimieren und Endkunden mithilfe um-
Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel,
fassender, offener und integrierter Lösungen
Die Verwaltung aller Hotelangebote wie
gibt die Vereinbarung zur Übernahme
einen exzellenten Service zu bieten.
Verfügbarkeiten sowie die besten Raten
durch Oracle bekannt. Die Vereinbarung
werden direkt vom Hotel via myfidelio.net
sieht eine Barauszahlung an MICROS-
„Gemeinsam mit Oracle werden wir
an die Preisvergleichsportale übermittelt.
Anteilseigner in Höhe von USD 68,00
unseren Kunden Lösungen anbieten, mit
Über ein Cockpit in der myhotelshop-
pro Stammaktie vor. Dies entspricht einer
denen sie sich innovativ auf dem Markt
Lösung können Hotels die gewünschten
Bewertung des Aktienkapitals von ca. USD
behaupten können. Hierbei spielen Oracles
Anzeigen schalten und somit das Ranking
5,3 Mrd. bzw. USD 4,6 Mrd. netto.
Technologien, Cloud-Lösungen und seine
entsprechend beeinflussen. Nimmt der
Größe eine tragende Rolle“, sagt Peter
Gast seine Buchung vor, wird diese direkt
Technologien wie die Cloud, mobile Kommu-
Altabef, Präsident und CEO von MICROS.
über den Buchungspfad auf der Webseite
nikation, soziale Netzwerke, „Big Data“ und
„Wir freuen uns auf die vielfältigen Vor-
im Hotelsystem gespeichert.
das „Internet der Dinge“ prägen jeden Wirt-
teile, die sich aus dieser Fusion für unsere
schaftszweig und fordern von Unternehmen,
Kunden und Mitarbeiter ergeben.“
Unersetzliche Erfolgsfaktoren
sich den Herausforderungen der heutigen
„Die Sichtbarkeit auf trivago sowie die
Wirtschaft durch moderne Strukturen und
„Wir erwarten uns von der Transaktion
Aktualisierung der Anzeigen mit Preisen
Konzepte erfolgreich zu stellen. Durch die
sofortige positive Effekte auf die Ertragssi-
und Verfügbarkeiten in Echtzeit sind
Übernahme von MICROS ergänzt Oracle
tuation von Oracle auf Non-GAAP-Basis in
unersetzliche Erfolgsfaktoren der Direkt-
sein Anwendungs-, Technologie- und Cloud-
fortlaufend wachsendem Umfang“, erklärte
vertriebsstrategie eines jeden Hotels“,
Portfolio um branchenspezifische Anwen-
Oracle-Präsidentin und CFO Safra Catz. ■
erklärt Dr. Christian Janssen, Managing
dungen und sichert sich somit den Zugang
Director bei MICROS-Fidelio Deutsch-
zu neuen Märkten. Zukünftig werden
Weitere Informationen zu dieser
land. Nach trivago sollen weitere Portale
Oracle und MICROS gemeinsam Hotels,
Bekanntmachung erhalten Sie unter
wie Google Hotel Finder und Kayak
Gastronomen und Einzelhändler dabei
www.micros.com/oracle.
angebunden werden. ■
unterstützen, Innovationen voranzutreiben,
Meldungen | 5
Top-Level-Domain „.hotel“ ist gesichert!
Internetverwaltungsorganisation ICANN erteilt Zuschlag nach langem Bewerbungsverfahren.
D
er Kampf ist gewonnen: Im Wettstreit um die begehrte TopLevel-Domain „.hotel“ erhielt die von den Hotelverbänden welt-
weit unterstützte „Hotel Top-Level-Domain S.à.r.l.“ den Zuschlag.
Das in Luxemburg ansässige Unternehmen konnte sich damit
gegen starke Konkurrenten wie Booking.com oder Donuts durchsetzen. Nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren sprach die
ICANN der luxemburgischen Firma, die u. a. von HOTREC Hospitality Europe, von der International Hotel & Restaurant Association
(ih&ra) oder dem Hotelverband Deutschland (IHA) unterstützt wird,
den sogenannten „Community-Status“ zu. Dieser setzt voraus, dass
ein maßgeblicher Teil der jeweils relevanten „Community“ – in
diesem Fall die Hotelbranche – die Bewerbung unterstützt.
© Gajus, Fotolia.com
Interessen der Hotelbranche haben überzeugt
„Zum ersten Mal überhaupt wurde von ICANN der begehrte
Community-Status an einen Bewerber vergeben. Jetzt können
2013 kommen Woche für Woche neue Domains wie „.berlin“,
Hoteliers, Kunden und Suchmaschinen sicher sein, dass unter
„.ruhr“ oder „.reise“ hinzu. Die sogenannten Community-Bewer-
einer Internetadresse ‚.hotel‘ tatsächlich auch ein Hotel aufgerufen
bungen genießen hier einen Vorrang – so geschehen bei der
wird“, so Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des IHA. Die Community-
Bewerbung um „.hotel“. Für Markeninhaber gibt es eine Einfüh-
Bewerbung der „Hotel Top-Level-Domain S.à.r.l.“ beinhaltet, dass
rungsphase mit bevorrechtigten Registrierungen vor der All-
ausschließlich Hotels, Hotelketten, Hotelverbände sowie Hotel-
gemeinheit. Für die Sicherung von Markenrechten müssen sie
Marketingorganisationen die Domain registrieren dürfen. Dies war
ihre Marke zunächst beim Trademark Clearinghouse (TMCH)
einer der ausschlaggebenden Faktoren im Bewertungsverfahren.
hinterlegen, um danach an der Einführung – der sogenannten
„Es stimmt uns in dieser für die Branche wichtigen strategischen
„Sunrise-Phase“ der Domain – teilzuhaben. ■
Frage einfach nur optimistisch, dass sich am Ende nicht immer die
mit den tieferen Taschen durchsetzen“, freut sich Dreesen.
Unter www.dotzon.com sowie unter www.trademark-
Start für neue generische Top-Level-Domains
clearinghouse.com können sich Markeninhaber über ihre
Mit der Einführung der neuen generischen Top-Level-Domains
Handlungsmöglichkeiten informieren.
(gTLD) beginnt ein neues Zeitalter im World Wide Web: Seit Ende
Die aktuellen Versionsstände
MICROS Fidelio Suite8
8.9.5.1
MICROS OPERA
5.0.03.03e20
MICROS Fidelio
webSuite
8.9.4.4.
MICROS 3700 POS
RES 5.2 MR1
MICROS Fidelio POS8
8.10 (8.0.181.003)
MICROS
Enterprise Management
EM 5.2
MICROS 9700 HMS
3.60 MR12
MICROS Simphony
V1: 1.6 MR8
V2: 2.6 MR1
Trends | 6
Durchblick im
DistributionsDschungel
Wie Hoteliers mit optimaler Kundenkenntnis und dem klugen Einsatz
innovativer Technologie erfolgreich um Gäste werben können.
D
urchschnittlich 27 Prozent der Hotelbuchungen wurden
entscheidung. Es wird zunehmend wichtiger, sich den Nutzen
laut einer aktuellen Umfrage* im Jahr 2012 bereits elektro-
der unterschiedlichen Vertriebskanäle für das eigene Hotel, im
nisch getätigt. Eine Zahl, die noch mehr an Bedeutung gewinnt,
Hinblick auf die Zielgruppen, selbst zu definieren. Hat man die
wenn man sie in kaufmännische Größen übersetzt: Bezogen
für sich relevanten Plattformen identifiziert, muss vor allem
auf die Umfrage wurde danach mit Buchungen über Online-
immer der Überblick über Preise, Verfügbarkeiten und Bewer-
Buchungsplattformen (OTAs), die eigene Webseite, globale
tungen behalten werden, um sich nicht im Distributions-Dschun-
Reservierungssysteme (GDS) sowie über zentrale Reservierungs-
gel zu verlieren (siehe auch Interview S. 22). Doch welcher
systeme (CRS) von Hotelketten und -kooperationen in Deutsch-
Weg zum Kunden ist der richtige? Wie schaffe ich es, knappe
land, Österreich und der Schweiz ein geschätzter Umsatz von
Budgets geschickt einzusetzen und meinen Deckungsbeitrag zu
ca. 7,6 Milliarden Euro generiert. Unter Berücksichtigung hoher
erhöhen? Fragen, die sich viele Hoteliers angesichts immer neu-
Provisionszahlungen an Reservierungssysteme wird es für
er Möglichkeiten im Online-Vertrieb vermehrt stellen. Vorweg
Hoteliers höchste Zeit, selbst aktiv zu werden, um vor allem von
gesagt: Ohne Informations-Technologie geht es nicht mehr.
direkten Buchungen über die eigene Webseite zu profitieren.
Blicken wir auf den deutschen Markt. Hier macht der Anteil der
Flexibles Vertriebsmanagement
OTAs an der gesamten Zahl von Buchungen über 19 Prozent
Umfangreiches Kundenmanagement ist heute ohne eine zentrale
aus. Die Online-Plattformen sind perfekte Vermarkter der ihnen
Distributions-Ebene kaum noch zu erreichen. Erfolg ist aber
zur Verfügung gestellten Angebote.
planbar – mit der passenden Technologie sogar ganz entspannt:
Zielgruppe definieren
Ein Channel Manager, der die Verfügbarkeiten und Raten aus
dem Hotelsystem in Echtzeit in alle Vertriebskanäle überträgt
Aber können sich Einzelunternehmen an dem auf Masse ange-
und Reservierungen aus den Partner-Portalen in das Hotel-
legten Vertriebskanal orientieren? Das ist stets eine Einzelfall-
system zurückliefert, bringt den Überblick und spart Zeit für
* Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 1.400 Hotels, vom Hotelverband Deutschland (IHA), der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV)
und hotelleriesuisse in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westschweiz Wallis in Siders.
Trends | 7
© Julien Eichinger, Fotolia.com
den Hotelier. Diese kann er dann zielorientiert für die Betreu-
und sich für Neuerungen, Ideen und Experimente öffnen“, rät
ung seiner Gäste einsetzen. Zeev Rosenberg, Direktor des 2013
Rosenberg. Wichtig ist auch, dass selbstbewusst agiert wird:
eröffneten Boutique Hotels i31 in der Berliner Invalidenstraße,
„Ich wähle die Portale, auf denen wir buchbar sind, immer unter
plant in diesem Jahr so 5 bis 10 Prozent mehr Direktgeschäft
strategischen Gesichtspunkten aus. Auch unsere Website wird
zu generieren. Das i31 nutzt das Property-Management System
ständig weiterentwickelt und orientiert sich an den aktuellen
(PMS) Fidelio Suite8 von MICROS für Direktbuchungen und in
Anforderungen der Kunden“, berichtet der i31-Direktor. Einfach
Verbindung mit existierenden Anwendungen zur „Best Price“-
nur eine Internetpräsenz zu haben, reicht nicht mehr. Sie muss
Gestaltung in Metasuchmaschinen. „Besonders schätze ich die
attraktiv, interaktiv und responsive sein, stetige Veränderung
Kompatibilität zu anderen Tools. Suite8 stellt die erforderlichen
zeigen, Vertrauen schaffen und schnell zur Buchung führen.
Schnittstellen auch für externe Lösungen zur Verfügung. Wir
nutzen somit ein fein abgestimmtes System mit einem Höchst-
Die Vermarktung selbst in die Hand nehmen
maß an Flexibilität“, so Rosenberg.
Mit den modernen CRS- und PMS-Systemen von MICROS lassen
Kontaktpflege auf allen Kanälen
sich Gewohnheiten und Präferenzen der Gäste besser als je
zuvor berücksichtigen. Dieses Wissen sollten Hoteliers nicht
Das A und O erfolgreicher Distribution ist und bleibt der
allein den OTAs überlassen, sondern selbst nutzen, um die Maß-
Kontakt zu Vertriebspartnern und Kunden. Es gilt, Verträge mit
nahmen punktgenau auf die Wünsche der Kunden abzustim-
den richtigen Partnern zu schließen, regelmäßig Informatio-
men. Das Ziel muss sein, Reservierungen selbst zu generieren
nen, eventuelle Änderungen, Promotions, Beschreibungen und
und zu verwalten. Für Individualhotels sind daher das Fidelio
Bebilderungen von Angeboten zu publizieren, damit auch neue
Suite8 PMS und webConnect (siehe hierzu auch Seite 13) als
Gäste den Weg ins Hotel finden. Die Kontaktpflege zu bestehen-
Standardlösung zu sehen. Die Applikation vereinfacht nicht nur
den Kunden muss kontinuierlich und aktiv erfolgen. Dazu gehört
die Handhabung von Buchungen, Check-in und Check-out. Der
neben umgehender Reaktion auf Anfragen, Kritik und Wünsche
große Vorteil ist: egal, ob eigene Buchungsfunktion (IBE), GDS,
– beispielsweise auf Bewertungsportalen – die regelmäßige und
OTA, Metasuchmaschine oder Facebook, alle Aktivitäten werden
aktive Ansprache durch Newsletter, persönliche Mailings oder
aus einer Anwendung heraus kontrolliert. Und der Hotelier wird
über die eigene Facebook-Seite, etwa mit individualisierten
nicht allein gelassen: Das MICROS-Team schult und unterstützt
Angeboten. „Hoteliers sollten sich zuerst im Kopf frei machen
in allen Bereichen. ■
Trends | 8
Mit Metasuchmaschinen neue Gäste finden
Im klugen Online-Vertrieb liegen große Chancen – auch für Privat-Hoteliers.
I
mmer mehr Kunden suchen und buchen ihr Hotelzimmer
im Internet und lassen sich durch Platzierungen und Be-
wertungen auf Portalen in ihrem Kaufprozess beeinflussen.
Nachdem der Wettbewerb um das Suchmaschinenranking
im Internet an die Online-Reisebüros (OTAs) verloren zu sein
scheint, setzen Metasuchmaschinen jetzt auf einen neuen Trend,
der in den nächsten Jahren den Online-Vertrieb entscheidend
mitbestimmen könnte. trivago, TripAdvisor und Google Hotel
Finder sind die derzeit relevantesten Metasuchmaschinen für
die Hotelzimmersuche weltweit.
Hotelwebseite nutzerfreundlich strukturieren
Metasuchmaschinen leiten die Suchanfrage des Kunden an
mehrere Buchungsportale weiter, sammeln die Ergebnisse und
bewerten Preise und Verfügbarkeiten. Über diesen schnellen
Preisvergleich können Kunden auf der Suche nach dem attrak-
© alain wacquier, Fotolia.com
tivsten Angebot viel Zeit sparen. Für Hotels wiederum bietet
sich die Gelegenheit, schon früh auf sich und den direkten Buchungskanal – nämlich die eigene Hotelwebseite – aufmerksam
zwei Anbieter konzentrieren.“ Im Hinblick auf die Metasuchma-
zu machen und so die Buchungen von den provisionsabhän-
schinen ist die Reichweite entscheidend. Wo suchen potenzielle
gigen Kanälen wegzusteuern.
Gäste und welche Metasuche hat die passenden Kunden für
mein Hotel? „trivago ist Marktführer in Europa und hat für deut-
Im Unterschied zu den OTAs findet auf den Seiten der Meta-
sche Hotels die beste Reichweite. TripAdvisor ist weltweit das
suchmaschinen keine Buchung statt. Sie präsentieren ledig-
größte Bewertungsportal und vor allem in Frankreich relevant.
lich die passenden Angebote und verlinken zu den entspre-
Bei Google Hotel Finder würde ich erst mal abwarten, bis sich
chenden Portalen. Für den Hotelier bieten sich daher gute
der Kundenkreis vergrößert hat“, sagt Kastner.
Möglichkeiten, die Distribution wieder selbst in die Hand zu
nehmen und den eigenen Buchungskanal auf Augenhöhe mit
Insbesondere in den Businessmodellen sind Unterschiede er-
den budgetstarken Portalen wie HRS oder Booking.com zu
kennbar: „Bei trivago steht in den Suchergebnissen oben, wer
steuern. Voraussetzung ist, dass die eigene Hotelwebseite
den günstigsten Preis anbietet. TripAdvisor stellt nach oben,
nutzerfreundlich, responsive und attraktiv strukturiert ist,
wer den höchsten Klickpreis bezahlt, und verlangt zudem
interessante, aktuelle Angebote und Inhalte präsentiert und
eine Basisgebühr für das Business-Listing. Google nutzt einen
vor allem Direktbuchungen zulässt.
komplexen Algorithmus, eine Mischung aus beiden Modellen,
Businessmodelle sind unterschiedlich
der ohne teure Technologie nur noch schwer zu managen ist“,
so Kastner.
Aufgrund begrenzter Budgets und der Vielzahl an Online-Anbietern stehen Hoteliers bei der Wahl der richtigen Plattformen oft
Neben der geschickten Online-Distribution ist nun auch noch
vor der Frage: Auf welchem Portal lohnt sich mein Engagement
Wissen bei den Metasuchmaschinen erforderlich. Das MICROS
eigentlich? Ullrich Kastner, Geschäftsführer des Vertriebsdienst-
eCommerce-Team kennt sich hier aus – kommen Sie mit Ihren
leisters myhotelshop.de, empfiehlt: „Bei der Verteilung des
Fragen direkt auf uns zu. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Bele-
Marketingbudgets würde ich mich auf die wichtigsten ein bis
gung, Ihren Umsatz und vor allem Ihre Kosten zu optimieren. ■
Trends | 9
Frauen sind anders. Männer auch!
Wie Hotels mit ihrer Zimmerausstattung punkten können.
T
ypisch Mann, typisch Frau – während in vielen Gesellschaftsbereichen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern
schwinden, kann deren Beachtung gerade in der Hotellerie
ausschlaggebend für den Vertriebserfolg sein. Denn aktuelle Untersuchungen zeigen, dass der Hotelmanager nicht nur zwischen
Business-, Einzel- oder Gruppenreisenden unterscheiden muss.
Er sollte sich im Hinblick auf sein Angebot auch darüber klar
werden, ob er einen Mann oder eine Frau ansprechen will. Die
Vorlieben können kaum unterschiedlicher sein.
Mit Dusche und Fön bei Frauen punkten
Die Auswertung von Foren macht deutlich, dass die weiblichen
Gäste besonderen Wert auf die Ausgestaltung des Badezimmers
legen. Geräumig, gut ausgeleuchtet und mit einer kräftigen Dusche sowie einem leistungsstarken Haartrockner soll es versehen
sein. Neben dem Faible für kleine Aufmerksamkeiten stehen
© Zsolnai Gergely, Fotolia.com
Sicherheit und Sauberkeit für alleinreisende Damen an erster
Stelle. Das indische Reiseportal ixigo.com hat 550 Frauen befragt,
mehrere Konsolen und neue Spiele für Playstation 3, Wii
18 Prozent von ihnen wünschten sich separate Etagen, um von
und Xbox 360, eine Docking-Station für den iPod sowie eine
anderen Hotelgästen nicht belästigt zu werden. Die Hotelgruppe
Minigolf-Ausrüstung mit ausrollbarem Filz. Die Damenzimmer
Lemon Tree, welche den Auftrag zur Untersuchung gegeben hatte,
sind mit Beauty Kit, Schmuckschatulle und ebenfalls einer iPod-
setzte diese Erkenntnis sofort in einigen Häusern um.
Station ausgestattet. Für den Wellness-Faktor gibt es Kräutertees und ein Dampfgerät zur Porenreinigung.
Anfang des Jahres führten die spanischen Barceló-Hotels auf
Mallorca eine Frauenetage ein, die neben mehr Sicherheit auch
Haben männliche und weibliche Gäste denn nichts gemein?
zusätzliche Annehmlichkeiten verspricht: Große bodentiefe Spiegel
Aber natürlich: Zu den Top-3-Übereinstimmungen gehören gute
sowie gepolsterte Kleiderbügel für besonders empfindliche Textili-
Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit insbesondere im Umgang mit Zim-
en, Duftkerzen und eine große Auswahl an Spielfilmen. Besondere
mernummern und Schlüsseln und – Diskretion! ■
Spa- und Sportangebote sowie Einkaufsberaterinnen mit bester
Ortskenntnis runden das Angebot ab.
Technik freut das Männerherz
Das Buchungsportal hotel.de befragte 2.000 Männer, was sich
diese auf ihren Reisen wünschen. Hier steht Technik an erster
Stelle. Mehr als die Hälfte der Befragten hätte gern einen 3DFernseher auf dem Zimmer, 68 Prozent entspannen am besten
beim Zappen durch die Programme. Weitere Männer-Vorlieben:
Laptop (37,9 Prozent) oder Tablet (32,2 Prozent). Über passende Musik aus dem Surround-Sound-System oder der MP3Docking-Station freuen sich etwa 30 Prozent. In den Herrenzimmern des Hongkonger Designhotels „The Fleming“ gibt es gleich
Sie haben Fragen zu unseren
Trendthemen?
Ich bin gerne für Sie da!
Tel.: 02131 137-600
Mail: sgrafe-storost@micros.com
Web: www.micros-fidelio.de
 Susanne Grafe-Storost
Best Practice | 10
Fidelio Suite8
bietet den
a-ja Effekt
Das a-ja Warnemünde. Das Resort. bietet ein neuartiges Baukastensystem für das individuelle Wohlgefühl und setzt
dabei auf die Lösungen von MICROS.
E
zahlbar, komfortabel, aber ohne überflüssigen Luxus. Bei
a-ja entscheiden unsere Gäste selbst, wie sie ihren Urlaub
gestalten wollen, und sie bezahlen nur das, was sie in Anspruch nehmen“, sagt Torsten Vey, Director of Operations
der a-ja Resort und Hotel GmbH. „Damit haben wir ein
Modell entwickelt, das den Gast und seine Bedürfnisse
konsequent in den Mittelpunkt stellt. Er wählt unkompliziert die individuellen und vielfältigen Urlaubsextras. Wer
den Preisvorteil nutzen möchte, kann bereits vorab ein
Paket buchen. Wer lieber spontan ist, entscheidet vor Ort,
welche Extras er sich wann gönnen möchte.“
Schon ab 39 Euro pro Person und Übernachtung im
Doppelzimmer wohnt der Gast in exquisiter Lage direkt
an der attraktiven Seepromenade mit einmaligem Blick
ndlich angekommen! Das Ehepaar aus der Nähe
auf Ostsee und Strand. Wenn er möchte kann er sich
von Stuttgart freut sich auf ein paar Tage pure Ent-
während des Buchungsvorgangs in eine höhere Kategorie
spannung im neuen a-ja Warnemünde. Das Resort.
upgraden. Ihm stehen das Restaurant PIAZZA, der „Markt-
„Strand und Meer oder Wellness bei schlechterem Wet-
platz des guten Geschmacks“, mit den frisch zubereiteten
ter, ausgehen oder im Hotel essen. Wir lassen alles auf
Lieblingsgerichten der Deutschen an fünf verschiedenen
uns zukommen und buchen immer nur das Angebot, an
Front-Cooking-Stationen und zwei Bars mit einem großen
dem wir für den Augenblick interessiert sind“, erklären sie
Getränkeangebot zur Verfügung. Als Highlight des Resorts
ihr Motto. Keine langatmige Vorausplanung ins Unge-
kann er einen 4.000 Quadratmeter großen Spa-Bereich
wisse, alle Entscheidungen für den optimalen Urlaubstag
mit ganzjährig beheizten Meerwasser-Pools, einer
passgenau und wetterabhängig vor Ort treffen, wo gibt es
Saunalandschaft und dem NIVEA-Haus für Kosmetik-
denn so etwas? „Urlaub bei a-ja ist neu und vor allem be-
und Massageanwendungen in Anspruch nehmen.
Best Practice | 11
Ein innovatives Baukastenprinzip, das eine ideale Unterstützung in den modularen Lösungen von MICROS findet. „Unser
revolutionäres Konzept bedurfte einer außergewöhnlichen
technologischen Lösung. Bei MICROS haben wir sie gefunden.
Uns war neben hoher Funktionalität der einzelnen Module
wichtig, dass wir zur Harmonisierung der Leistungsangebote
alles aus einer Hand beziehen konnten“, sagt Manager Vey.
Unser revolutionäres Konzept
bedurfte der außergewöhnlichen
Lösungen von MICROS.
Torsten Vey, Director of Operations der a-ja Resort und Hotel GmbH
systeme eichgenau ausgeschenkt. Oder lieber einen Piccolo und
Kernstück der Lösung für das 420-Betten-Haus ist die Fidelio
etwas zu knabbern mit aufs Zimmer nehmen? Kein Problem! Die
Suite8 mit allen Features, die den reibungslosen Ablauf eines
Ware wird an der Kasse des smart-Markts eingescannt und in der
Individualhotels gewährleisten. Hier werden die Stammda-
Warenwirtschaft vermerkt. Da die im Resort installierte POS8-Kasse
ten geführt, Package-Angebote wie Halb- oder Vollpension
mit der Suite8 eine integrierte Lösung bietet, können alle Kaufvor-
verwaltet, das Voucher-Management durchgeführt und
gänge – ob im NIVEA-Haus, an der Bar oder im Shop, bei Bedarf
ein vollständiger Überblick über alle Zimmer in Echtzeit
auch automatisch auf das Gastkonto gebucht werden.
ermöglicht. Perfekt ergänzt wird das PMS-System durch die
integrierte Lösung BellaVita, mit der sämtliche Termin-Pro-
Beim Besuch des Well-
zesse für den Spa-Bereich gesteuert und verwaltet werden.
ness-Bereichs unterstützt
Und das Besuchermanagement-Programm myvisitors steuert
BellaVita als Terminver-
alle Zugangsberechtigungen.
waltung in Verbindung
mit myvisitors den
Begleiten wir das Ehepaar zunächst an die Rezeption: Beim
Gästeservice. Schon beim
Check-in gleicht die Suite8 mit myvisitors automatisch
Zutritt ist die gebuchte
ab, welche Leistungen vorab gebucht wurden und welche
Leistung erkennbar.
Implementierte Lösungen
Fidelio Suite8 CRM, PMS
Fidelio POS8
BellaVita
myvisitors
Materials Control
geplant: Fidelio
Suite8 central
Zugangsberechtigungen – etwa in den Spa-Bereich – erteilt werden
Möchte der Gast erst an
müssen. Alle Leistungen sind inklusive der Zimmernummer auf der
Ort und Stelle einen Termin vereinbaren, kann der Mitarbeiter in
a-ja Gäste-Karte gespeichert. Ab jetzt kann sich das Ehepaar bargeld-
BellaVita sehen, wann welche Leistung angeboten werden kann.
los im ganzen Resort bewegen.
Maximale Individualität bei hoher Professionalität – die Erfüllung
Nach einem Strandspaziergang möchten die beiden auf der Terrasse
dieses Anspruchs war für Manager Torsten Vey besonders wichtig.
die bereits gebuchte „Halbpension PLUS“ zu sich nehmen und
„MICROS hat unser modulares Projekt optimal gefördert und die
entscheiden sich neben einem Salat als Vorspeise für eine Pizza
Module der Suite8 so integriert, dass uns direkt aus der Lösung
und einen Burger plus Getränke, bevor sie zum Abschluss noch
heraus ein einheitliches Reporting möglich ist. So können wir zu
ein Dessert aus der vielfältig bestückten Vitrine wählen. An den
jeder Zeit gleichbleibende Service-Qualität für den Gast bei gleich-
Cooking-Stationen werden sie anhand der a-ja Karte erkannt, das
zeitiger Kontrolle der betriebswirtschaftlichen Daten gewährleisten.“
Gericht wird gegen das Guthaben artikelgenau gebucht und – ohne
Weitere a-ja Resorts in Grömitz und Bad Saarow stehen vor der
dass von der Verwaltung eingegriffen werden muss – auf dem
Eröffnung. „Hier wollen wir die gute Zusammenarbeit fortsetzen und
Gastkonto im Property Management System (PMS) der Suite8 abge-
die Häuser zusätzlich mit dem Modul Suite8 central auf ein zentrales
schlossen. Gleichzeitig wird im Warenwirtschaftssystem Materials
Fundament stellen“, sagt MICROS Consultant Michael Scziegel. ■
Control exakt vermerkt, welche Artikel verbraucht werden und wo
gegebenenfalls beim (Haupt-)Lieferanten nachbestellt werden muss.
Die präzise Artikelerfassung erstreckt sich auch auf alle anderen
Bereiche des Hotels, die in Berührung zur Warenwirtschaft stehen:
Ob im NIVEA-Haus Shop oder im smart-Markt an der Rezeption, in
Sie haben Fragen zur Best Practice Story?
Ich bin gerne für Sie da!
dem die Gäste rund um die Uhr einkaufen können – jedes Produkt,
Michael Scziegel
jeder Shop-Artikel ist in Materials Control gelistet.
Tel.: 02131 137-0
„Absacker“ an der Bar gefällig? In der Restaurantkasse POS8
Mail: mscziegel@micros.com
boniert und mit einer Rückmeldung an Materials Control versehen,
Web: www.micros-fidelio.de
wird über die Computerschankanlage der integrierten BHS Daten-
Partner | 12
Preise optimal gestalten und verwalten
und damit Umsätze erhöhen
Mit der Schnittstelle zu Fidelio Suite8 legt das IDeaS Revenue Management System
den Grundstein für mehr Effizienz und profitablere Geschäfte.
M
ICROS- und IDeaS-Produkte sind
„Diese neue Erweiterung
schon seit vielen Jahren durch
der Zusammenarbeit
leistungsstarke Schnittstellen verbun-
ermöglicht es beiden in
den. Diese enge Zusammenarbeit beider
ihren Bereichen füh-
Firmen erfährt nun eine weitere positive
renden Unternehmen,
Entwicklung, indem Suite8-Kunden die
ihren Kunden die besten
Stärken und Vorteile des IDeaS Pricing
Lösungen zur Verfügung
System als Teil ihrer MICROS-Produkt-
zu stellen. Und dies mit
suite nutzen können. Das IDeaS Pricing
einem gemeinsamen Ziel:
System ermöglicht es den Hoteliers,
„Hoteliers sollen ihre
ihre Nachfrage und ihr Geschäft noch
Hotels noch besser und
besser zu analysieren und zu verstehen,
effizienter verwalten, und
zu prognostizieren und entsprechend
dabei das beste und profi-
besser zu verwalten. Intuitives Design
tabelste Geschäft für sich nutzen können“, sagt Fabian Specht,
sowie unkompliziert und schnell in der
EMEA Managing Director, IDeaS Revenue Solutions.
Benutzung – damit ist das IDeaS Pricing
System ein „Muss“ für jeden Hotelier, der
Willkommen bei IDeaS
seine Zimmer besser verkaufen und die
Das IDeaS Revenue Management System bietet eine komplette oder
Umsätze optimieren möchte.
modulare Suite der Revenue-Management-Lösung an und gibt Ihnen
und Ihrem Team die Möglichkeit, Ihren Umsatz zu erhöhen:
Korrekte Preisgestaltung
Firmenporträt
Genauer Forecast der Nachfrage
Verwaltung und Kontrolle der Verkaufskanäle
IDeaS Revenue Solutions wurde 1989 gegründet und ist ein
Tochterunternehmen von SAS Institute. Das Unternehmen
bietet branchenführende Preisgestaltungs- und RevenueManagement-Software sowie Services und Consulting in der
Hotel- und Reisebranche sowie der Parkplatzverwaltung,
Luftfahrtindustrie, Transport und dem Event-Kartenverkauf.
Kontrolle des Gruppengeschäfts
Berücksichtigung der Mitbewerber
Das IDeaS Pricing System ist ein einfaches und dennoch
leistungsstarkes System, welches Hoteliers mit den folgenden
Möglichkeiten unterstützen kann:
Präziser Belegungs-Forecast
IDeaS Revenue Solutions
c/o SAS Institute GmbH
In der Neckarhelle 162
69118 Heidelberg
Bessere Preisentscheidungen im Vergleich zu den Mitbewerbern
Schnelle Definition und Verteilung der täglichen Zimmerraten
IDeaS Consulting kann Ihnen bei der Erkennung von neuen
Revenue-Management-Möglichkeiten behilflich sein. Unser
Tel.: +49 (0)2129 586 5838
Mail: fabian.specht@ideas.com
Web: www.ideas.com/de
professionelles Experten-Team wird hier mit Ihnen zusammenarbeiten, um alle Ansätze für einen sofortigen Gewinn sowie
langfristige Verbesserungen innerhalb des Revenue Managements zu identifizieren. So stellen wir für Sie eine verlässliche
 Fabian Specht
Managing Director – EMEA
und zukunftsfähige Basis für das Revenue Management Ihres
Unternehmens sicher. ■
Suite8 | 13
Erfolgreicher Online-Vertrieb Der direkte Weg
zum Gast
Clevere Anbindung an die großen Online-Portale – kleine und mittlere
Unternehmen bleiben konkurrenzfähig.
Fidelio Suite8 webConnect
D
er Zimmerverkauf über Online-
D
Portale gehört zu den wichtigsten
Vertriebsaufgaben kleiner und mittel-
erhalten und verfügt nun über ein Re-
teldarstellung und die Verwaltung von
sponsive Design. Das heißt, sie erkennt,
Angeboten kostet viel Zeit, wenn sie
welches Endgerät (Rechner, Tablet,
direkt im jeweiligen Reiseportal bear-
Mobiltelefon) der Kunde nutzt und passt
beitet werden müssen. Fidelio Suite8
sich bei der Darstellung entsprechend an.
bietet hier eine einfache und effiziente
Über Suite8 webConnect können Zimmer-
Lösung: Die Portale werden über den
dem PMS-System heraus gesteuert.
dul des Fidelio Suite8 webConnect
Pakets, hat eine Rundum-Erneuerung
ständischer Hotels. Die Pflege der Ho-
Suite8 Channel Manager direkt aus
ie Buchungsmaschine, das Kernmo-
© Robert Kneschke, Fotolia.com
Für eine effiziente Online-Distribution setzen wir auf den
Suite8 Channel Manager, denn Raten und Verfügbarkeiten
können wir so direkt aus der Suite8 steuern. Den Zeitgewinn
nutzen wir für eine intelligente Preissteuerung, die sich in
einem erhöhten Durchschnittspreis widerspiegelt.
Angela Karst, Marketing- & Vertriebsdirektorin bei Seminaris Hotel- und Kongressstätten-Betriebs-GmbH
Der Channel Manager verfügt über direkte Anbindungen zu den großen OTAs wie HRS,
Booking.com und Expedia, aber auch zu interessanten kleineren Nischenanbietern wie
Feratel Deskline 3.0 oder Escapio (eine Buchungsplattform exklusiv für Luxushotels, die
zuvor eine Aufnahmeprüfung bestehen müssen). Alle Informationen über das Hotelangebot, wie aktuelle Verfügbarkeit, Raten oder Sonderaktionen, müssen nur einmal in der
Suite8 gepflegt werden. Die benutzerfreundliche Oberfläche der Suite8 macht die Eingabe
besonders einfach. Mit nur einem Befehl werden die Inhalte in allen ausgewählten Online-
und Online-Tischreservierungen erfolgen,
aber auch der Online-Gutscheinverkauf
oder die Online-Bankettanfrage gestärkt
werden. Ebenfalls neu ist der Warenkorb,
welcher mehrere Zimmer- und Tischreservierungen und Gutscheinkäufe in einem
Buchungsschritt ermöglicht.
Besondere Veranstaltungen lassen sich
werbewirksam darstellen – mit Bildern
und in mehreren Sprachen.
Ganz entscheidend für einen erfolgreichen und reibungslosen Online-
Verkauf: Über Suite8 webConnect ist
die Anbindung an verschiedene Online-
Bezahlportale (z. B. Telecash, PayPal etc.)
möglich. ■
Portalen platziert. Dank der Zwei-Wege-Anbindung erfolgt nach einer
getätigten Reservierung eine sofortige Aktualisierung der Verfügbarkeit im PMS und das Überbuchungsrisiko ist minimiert.
Natürlich spielt auch die Online-Buchung über die eigene Webseite
eine zunehmend wichtige Rolle. Die Gestaltung der Webseite und
der Buchungsprozess sind hier von zentraler Bedeutung. Um die
Buchung genauso einfach und transparent zu gestalten wie auf den
großen Portalen, bietet Suite8 ab der Version 8.9.5 mit webConnect
(siehe rechts) zahlreiche neue Lösungen und Funktionen. ■
Sie haben Fragen zum Thema
Suite8?
Ich bin gerne für Sie da!
Tel.: 02131 137-0
Mail: ckrause-stoeckel@micros.com
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 Claudia Krause-Stöckel
Partner | 14
Partner
WLAN statt Meerblick
www.goingsoft.com
Hoteliers, die ihren Gästen einen sicheren und unkomplizierten WLAN-Zugang anbieten,
erhalten im Gegenzug zahlreiche glaubwürdige Markenbotschafter.
T
rotz europaweit sinkender RoamingGebühren präferieren Reisende
weiterhin das WLAN für den mobilen
Internetzugang, wie eine aktuelle Studie des
App-Anbieters ulmon belegt: So wird der
WLAN-Zugang in Hotels von 94,6 Prozent
der Befragten als wichtig bewertet – ein
Zimmer mit Meer- oder Bergblick hingegen
nur von 71,9 Prozent. 80,3 Prozent der Befragten würden sogar lieber ein Vier-SterneHotel mit WLAN buchen als ein FünfSterne-Hotel zum gleichen Preis, aber ohne
WLAN. Nach Meinung des IT-Dienstleisters
erfreuen sich Social-Media-Plattformen wie Facebook oder der
goingsoft GmbH eine Entwicklung, von
Fotodienst Instagram ungebrochener Beliebtheit und sind auf Reisen
der die Hotellerie enorm profitieren kann.
schon fast unverzichtbar. Über derartige Services werden täglich tau-
Glaubwürdige Markenbotschafter
sende von Urlaubsfotos, Videos, Kommentare und SMS an Freunde
und Familie in Echtzeit verschickt. So werden Feriengäste schnell zu
Der Grund liegt auf der Hand: Mobile
glaubwürdigen Markenbotschaftern für ein Hotel und die gesamte
Urlaubsplattformen, wie jene von ulmon,
Ferienregion. Hotels tun also gut daran, allen Gästen einen sicheren,
TripAdvisor oder Google Maps, sind zum
stabilen und unkomplizierten Internetzugang zu ermöglichen.
ständigen Urlaubsbegleiter geworden und
werden derzeit millionenfach über die
WLAN mit Mehrwert
diversen App-Stores abgesetzt. Und natürlich
Die goingsoft GmbH hat die WLAN-Vernetzung von Anfang an
als wesentlichen Bestandteil der IT-Infrastruktur im Hotel erkannt
Firmenporträt
und die Vision vom vernetzten Hotelzimmer mit Entwicklungen
von zuverlässigen und innovativen Netzwerktechnologien –
Die goingsoft GmbH konzentriert sich neben der Entwicklung
und dem Vertrieb von Softwareprodukten darauf, Konzepte
zu liefern, die es erlauben, Hardwarekomponenten
gewinnbringend einzusetzen, diese zu einem Profit-Center
zu machen und Mehrwerte für die Kunden zu schaffen.
besonders für die nachträgliche Vernetzung von bestehenden
Gebäuden – vorangetrieben. Das Unternehmen ermöglicht seither
eine unkomplizierte und kosteneffiziente Internetvernetzung
mit High-Speed-WLAN über die bestehende Verkabelung eines
Gebäudes – ganz ohne Umbaumaßnahmen. In Kombination mit
netcontrol, dem stabilen und sicheren Zugangs- und Abrech-
goingsoft Deutschland GmbH
Bürgermeister Stocker Ring 18
86529 Schrobenhausen
nungssystem für das Gäste-Internet, entsteht so ein innovatives
Gesamtpaket, das selbst den größten Herausforderungen spielend
leicht gewachsen ist. So zählt mit dem Estrel Hotel Berlin bereits
seit mehreren Jahren das größte Hotel Deutschlands zu den
Tel.: +49 (0) 8252 881434-0
Fax: +49 (0) 8252 881434-44
Mail: marketing@goingsoft.com
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zufriedenen Kunden des innovativen IT-Dienstleisters. Die WLANVersorgung der Gastzimmer wurde bei diesem Projekt über die
bestehende Telefonverkabelung umgesetzt. Vor allem aber war
es damals das Gesamtkonzept, das den Ausschlag zugunsten der
goingsoft Lösung gab. Die Schnittstelle zur MICROS OPERA PMS

Erwin Engelschalk
Geschäftsführer
Lösung automatisiert hier die Zugangsverwaltung und Abrechnung von immerhin mehr als 1.125 Zimmern. ■
MICROS | 15
Zentral gesteuerter Erfolg
MICROS Simphony: die webbasierte Lösung überzeugt immer mehr Unternehmen.
D
er Erfolg der letzten Jahre gibt Simphony recht: Die webbasierte
Service (SaaS) auf dem Markt
Lösung ist für Hotelketten und Systemgastronomie besonders
sehr erfolgreich. Der Kunde
interessant und wird dort inzwischen mit Erfolg vielfach eingesetzt.
mietet einfach seine indi-
Grund genug für MICROS, in den neuen Versionen 2.6 und 2.7 wei-
viduelle Simphony Lösung
tere zukunftsweisende Features zu integrieren. Simphony 2.7 ist ab
– strikt nach der Devise:
Herbst 2014 erhältlich. Wir wollen Ihnen in dieser libretto-Ausgabe
Pay what you use! Server und
nur einige der wertvollen neuen Funktionen und Features vorstellen.
Datenbankumgebungen befinden
Erweiterungen im Enterprise Table und Guest Management
© Sashkin, Fotolia.com
sich im MICROS-Datencenter – Wartung,
Software-Updates und Upgrades werden direkt von dort gemanagt.
Mit den erweiterten Tischplänen inkl. integrierter Restaurant-
Wichtig: Selbst wenn die Internetverbindung einmal ausfallen
Hostessfunktion stehen ganz neue Möglichkeiten der Tischver-
sollte, läuft das System lokal im Outlet zuverlässig weiter. Der
waltung zur Verfügung. Pro Tisch kann von Anfang an für jeden
Datenaustausch wird so lange verzögert, bis die Verbindung wieder
Gast eine eigene Rechnung angelegt werden. Die Aktivitäten der
steht, und dann aktiviert. Simphony ist ein Enterprise Management
einzelnen Servicekräfte sind auf einen Blick sichtbar und erleich-
System: Es geht weit über eine einfache POS-Lösung hinaus, denn
tern so der Restaurantleitung den Überblick. Das elektronische
es stehen zum Beispiel auch Loyalty- und Warenwirtschaftsmodule
Reservierungsbuch bietet direkte Anbindungsmöglichkeiten an
zur Verfügung. Das große Plus für die Gastronomie: Alle Funkti-
das Simphony Loyalty Programm. So können Reservierungen
onen, Einstellungen und Inhalte werden zentral gepflegt.
von allen Simphony Endgeräten abgefragt, erstellt und verwaltet
werden. Der passende Tisch und freie Kapazitäten werden anhand
Somit werden Standards eingehalten und alle Restaurants be-
der Eingaben schon während der Reservierungserstellung vorge-
kommen die Informationen zur selben Zeit. Kunden wie Eliance
schlagen. Einfach praktisch: die Wartelistenfunktion mit War-
Deutschland, eine Verkehrsgastronomietochter der Elior Gruppe,
tezeitenberechnung. Auf einen Blick lässt sich die Wartezeit für
die 17 Autobahnraststätten in Deutschland betreibt, Candrian
jeden einzelnen Tisch, auf Basis gespeicherter Erfahrungswerte,
Catering AG (Schweiz), Starbucks (USA), SSP Deutschland GmbH,
ungefähr voraussagen – ein schöner Service für wartende Gäste.
LS Travel Food Service GmbH und viele weitere Systemgastro-
Das praktische Enterprise Cash Management
nomie-Unternehmen sind bereits erfolgreiche Anwender von
MICROS Simphony. Und die Hotellerie zieht nach – um nur zwei
Welchen Weg nimmt das Geld im Outlet? Mit dem ab Simphony
Beispiele zu nennen: InterContinental Hotels Group (UK) und
2.7 erhältlichen Enterprise Cash Management lässt sich dies genau
Accor Hotels (D-A-CH). ■
verfolgen. Besonders bei den Kassenabrechnungen leistet das Feature beste Dienste: Bargeld kann vom Mitarbeiter in allen Scheinund Münzgrößen direkt eingegeben werden. Gutscheine und Kreditkartenzahlungen lassen sich ebenfalls integrieren. Die Übersicht
ermöglicht eine komplette Darstellung des Geldflusses für den Tag
oder einen frei definierbaren Zeitraum. Für den Manager ist genau
zu ersehen, wo sich welches Geld gerade befindet: beim Kellner, in
den Kassenschubladen, im Safe oder bereits auf der Bank.
Simphony bietet, was moderne Gastronomie verlangt
Die webbasierte MICROS Simphony Lösung ist als Software as a
Sie haben Fragen zum Thema
MICROS?
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 René Schmidt
Partner | 16
Partner
Allure by VingCard
ASSA ABLOY Hospitality stellt die nächste Generation
elektronischer Türschließsysteme vor.
S
ie ist smart und gleichzeitig elegant:
Die neue VingCard-Lösung aus dem
Hause ASSA ABLOY Hospitality bietet dem
Kunden höchste Flexibilität. Mit Allure by
VingCard verbleibt an der Tür nur noch
die Klinke als sichtbares Schlosselement.
Der Kartenleser befindet sich hinter stilvollem Glasdesign an der Wand.
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
Das Lesesystem ist in verschiedenen
Ausführungen erhältlich: Einmal als Leser,
RFID – die Technologie der Gegenwart und Zukunft
der an der Wand angebracht ist. Alternativ
Die hochmoderne RFID-Technologie (radio-frequency identifi-
kann man ein multifunktionelles Display
cation), auf deren Basis Allure by VingCard entwickelt wurde,
wählen, mit dem sich Informationen wie
ermöglicht eine automatische und berührungslose Identifizie-
„Bitte nicht stören“ oder „Bitte Zimmer
rung der Karte zum jeweiligen Schloss.
aufräumen“ anzeigen lassen. Zudem ist es
möglich, eine Türklingel in das Außenele-
Allure by VingCard ist nicht nur höchst komfortabel – es bietet
ment zu integrieren. Das Hintergrund-
auch eine größere Zuverlässigkeit und Sicherheit als her-
design des Lesepanels kann z. B. mit eige-
kömmliche Schlüsselkartensysteme: Ausfälle, Verschleiß und
nen Layouts und Logos gestaltet werden.
Verschmutzung an Kartenlesern oder Kodiergeräten gehören
mit Allure by VingCard der Vergangenheit an. Optional können
Firmenporträt
auch Mobiltelefone mit NFC, oder künftig auch BLE als Medium
eingesetzt werden.
ASSA ABLOY ist ein weltweit agierender, kompetenter
Partner für mechanische und elektronische Sicherheitslösungen mit Sitz in Stockholm. VingCard und Elsafe sind die
Kernmarken der ASSA ABLOY Hospitality Gruppe, die sich
innerhalb des Konzerns insbesondere auf die Belange der
Hotellerie spezialisiert hat.
Alle Vorteile auf einen Blick:
Zukunftssicher
Intuitives und komfortables Handling
Neben den Schlüsselkarten sind auch andere Medien wie Arm bänder oder Mobiltelefone als Schlüssel einsetzbar
Hohe Zuverlässigkeit, höhere Sicherheit
ASSA ABLOY Hospitality GmbH
Ostring 13, 65205 Wiesbaden
Kopier- und Manipulationsschutz
Die RFID-Technik ist unempfindlich gegenüber äußeren
Einflüssen
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Energiemanagement mit Orion
Neu ist ebenfalls die Energiemanagementlösung ORION by
VingCard. Sie ermöglicht erhebliche Energieeinsparungen bei
höchstem Gästekomfort. ORION by VingCard erkennt, ob sich der
Gast im Zimmer befindet, überwacht die Temperatur und hält sie
 Marcus Nettelbeck
Geschäftsführer /
Managing Director
auf Komfortlevel, solange sich der Gast im Hotelzimmer aufhält.
Bei leeren Hotelzimmern wird der Energieverbrauch der Klimaanlage dynamisch zurückgeregelt. ■
OPERA | 17
Professionelles Reporting – ganz individuell
Maßgeschneiderte Berichte und Analysen jederzeit zur Hand.
Ü
ber das Add-on Modul Query & Analysis stehen dem Unter-
Query & Analysis liefert in Echtzeit die Datengrundlage für alle
nehmen wertvolle Managementinformationen zur Verfügung
geschäftlichen Entscheidungen, die täglich in einem gut geführten
– egal, ob es sich um eine Single- oder Multiproperty-Installation
Haus getroffen werden müssen – ohne Wartezeiten, schnell und
handelt. Nach individueller Benutzerdefinition können die jeweils
unkompliziert.
benötigten Daten von den berechtigten Mitarbeitern abgerufen und
Management-Entscheidungen so auf fundierter Grundlage und ohne
Auch für Multiproperty-Umgebungen kann mit Query & Analysis
jegliche Verzögerung getroffen werden.
ein übergreifendes Reporting erstellt werden. Die Lösung liefert verlässliche, konsolidierte Zahlen für alle Hotels. Übrigens: Für Hotels,
Die Planung und Bewertung anhand von
Daten ist für uns ein entscheidendes Führungsinstrument. Query & Analysis unterstützt uns hier,
konsolidiert automatisch und hotelübergreifend
wichtige Kennzahlen, und verteilt diese zielgerichtet an die Ansprechpartner im Unternehmen.
die eine MICROS POS Lösung im Einsatz haben, gibt es eine gute
Michael Stüring, Assistent der Geschäftsführung, ATLANTIC Hotels
Supervisor-Training (ca. vier Stunden).
Das Modul Query & Analysis greift genau auf die Daten zu, die für
Für alle Kunden, die bereits Query & Analysis für OPERA im Einsatz
die jeweiligen betriebswirtschaftlichen Auswertungen gebraucht
haben und neue Mitarbeiter trainieren lassen wollen, bieten wir ei-
werden. Die Auswahl ist ganz einfach: Eine übersichtliche Maske
nen speziellen fünftägigen Kurs im September: Veranstaltungsort ist
erlaubt es, schnell und flexibel auf alle Reservierungs-, Umsatz- und
Neuss und der Start am 22.09.. Die Anmeldung erfolgt ganz einfach
Gastdaten sowie umfangreiche Informationen aus der Finanzbuch-
über die Academy oder Ihren Account Manager. ■
Nachricht: auch auf diese Informationen kann zugegriffen werden!
Um das Modul Query & Analysis einsetzen zu können, sind nur
wenige Voraussetzungen zu erfüllen. Sind eine 32-Bit-Excel-Version
von Microsoft und ein Oracle Netzwerkzugang vorhanden, reicht
zunächst eine Lizenz (Addin und Alert). Sie erlaubt den Mehrfachzugriff durch den User. Für die Installation werden ca. vier Stunden
veranschlagt. Die User werden im Rahmen eines Workshops (ca. drei
mal acht Stunden) geschult. Zusätzlich erhält der Administrator ein
haltung zuzugreifen und den gewünschten Bericht entsprechend
aufzubauen. Alle ausgewählten Daten aus der OPERA-Datenbank
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Fragen Sie Ihren Account
werden in Echtzeit geliefert und in anschaulichen Diagrammen oder
Manager für weitere Informationen.
Tabellen in Form von Microsoft-Excel-Sheets dargestellt. Welche
Darstellungsform oder welches Design gewünscht wird (Tabelle,
Schaubild, Würfelgrafik etc.), lässt sich jeweils auswählen und ist
individuell anpassbar. Im Anschluss können die Berichte online an
alle eingebundenen Team-Mitglieder verschickt werden.
Besonders praktisch: Über die Funktion Query & Analysis Alert
Services kann ein tägliches, standardisiertes Reporting eingerichtet
werden. Automatisch versendet das System vordefinierte Berichte
in einem Paket. Die Daten werden zu einer festgelegten Uhrzeit, am
ausgewählten Datum den relevanten Mitarbeitern übermittelt.
Sie haben Fragen zum Thema
OPERA?
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Enrico Fugmann
Dialog | 18
Ausgezeichnete Bilanz zum Jubiläum
Global Hotel Alliance (GHA) ist weltweit zu einem Qualitätsmerkmal geworden.
K
luge Kooperationen müssen Vorteile für alle Partner ermöglichen. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis kann es anläss-
lich des zehnjährigen Jubiläums für die Global Hotel Alliance (GHA)
von allen Mitgliedern nur Applaus geben. Denn die Idee, mit einem
markenübergreifenden Vertrieb auch kleineren Hotelgruppen auf
dem globalen Markt eine attraktive Plattform zu bieten, hat sich
ohne Zweifel eindrucksvoll bewährt.
„Inzwischen haben sich mehr als 20 Hotelgruppen angeschlossen.
Damit verfügt die GHA über rund 450 Hotels in 63 Ländern auf allen Kontinenten. Durch die Kooperation genießen sie gleich mehrere
Vorteile: Sie können mit großen, international agierenden Hotelketten konkurrieren, dabei gleichzeitig ihre Marken-Identität bewahren
und natürlich kaufmännische Erfolge erzielen“, erklärt Dr. Peter Agel,
Senior Vice President Strategic Customer Relationships bei MICROS.
© kitharaa, Fotolia.com
Gemeinsam mit anderen Hotel-Brands wie etwa der KempinskiGruppe gehört MICROS als Shareholder zu den Gründungsmit-
einen Gesamtumsatz von etwa einer Milliarde Dollar pro Jahr für
gliedern und Initiatoren der GHA. Dr. Agel ist MICROS-Mann der
alle Hotels zusammen. Ein Beweis dafür, dass die GHA inzwischen
ersten Stunde. „Jeder unserer Kooperationspartner will und muss
ein Qualitätsmerkmal geworden ist, und dies nicht nur für die Mit-
auf die Internationalisierung der Märkte reagieren und dabei
glieder. Auch der Reisebürovertrieb – ob klassisch stationär oder
idealerweise von seinen individuellen Stärken profitieren. Diese
online – schätzt das GHA-Portal, denn er weiß: Unabhängig davon,
Herausforderung hat MICROS auf technischer Seite angenommen
wie klein das Hotel oder vielleicht unbekannt die Marke auch sein
und die zum Teil unterschiedlichsten Technologien der verschie-
mag – die Kommission ist stets gesichert. Die Distributionskosten
denen Häuser angepasst und mit der modernen Lösung der GHA
sind dabei für die Hotels tendenziell abnehmend. Denn 80 Prozent
harmonisiert“, sagt Dr. Agel.
der Gäste buchen bei erneuter Entscheidung für das Hotel gleich
direkt über die GHA-Buchungsmaschine oder die Webseite der
Dank der globalen Lösungen von MICROS verfügen die Unter-
entsprechenden Hotelgruppe!
nehmen über eine der modernsten CRS- und CRM-Plattformen
auf dem Markt. Die Marktakzeptanz ist hervorragend: Die Global
Zwischenzeitlich verfügt die GHA auch über ein Treueprogramm.
Hotel Alliance generiert über die drei wichtigsten Vertriebskanäle
Vier Millionen Gäste verzeichnet GHA-Discovery als Mitglieder.
(GHA-CRS, Reiseunternehmen und andere Vertriebsnetzwerke)
Sie genießen in allen Partnerhotels der Global Hotel Alliance, je
nach Treue-Level (Gold, Platin, Schwarz), besondere Aufmerksam-
Sie haben Fragen zum Thema
Dialog?
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Tel.: 02131 137-0
Mail: pagel@micros.com
Web: www.micros-fidelio.de
Dr. Peter Agel 
keit beziehungsweise Privilegien. Die kostenfreie Tageszeitung,
der Gratis-Internetzugang oder ein Upgrade-Angebot gehören
ebenso dazu wie ein Kochkurs für die landestypische Küche oder
ein Ausflug zu einer besonderen Attraktion in der jeweiligen Hotelregion. „Das Schöne ist, dass sich der Gast, der über die Global
Hotel Alliance bucht, dank der implementierten Gästeerkennung
nicht immer wieder neu anmelden muss. Er wird weltweit bei den
Partnerunternehmen automatisch erkannt und sein Status aktualisiert“, sagt Dr. Agel.. ■
Im Focus | 19
Keine Chance für Schummeleien!
Mit eXeption Based Reporting (XBRi) von MICROS lassen sich Betrug & Diebstahl an der Kasse aufdecken.
werden. Damit ist die Lösung für den Einzelhandel und die
Gastronomie ein wichtiges Instrument, um unlautere Handlung
zu enthüllen und künftig zu vermeiden.
MICROS eXeption Based Reporting –
eine Lösung der man vertrauen kann.
MICROS XBRi bietet genau diese Funktionen zur Analyse von Verhaltensmustern und Ausnahmetrends. Mit Hilfe des integrierten
Berichtswesens liefert XBRi die essentielle Expertise, um standardmäßig Antworten auf häufig gestellte Fragen geben zu können.
Mit zahlreichen Analysefunktionen können die Daten flexibel
aufbereitet, verknüpft, sortiert, gefiltert und grafisch dargestellt
werden. Dabei lassen sich der Detaillierungsgrad erhöhen und Be-
P. van Bohemen, MICROS-Fidelio
Der Griff in die Kasse lockt Langfinger. Loss Prevention deckt Unregelmäßigkeiten auf und beugt Verlusten vor.
T
richte interaktiv bearbeiten. Vorhandene Templates können jederzeit angepasst oder komplett neue Auswertungen erstellt werden.
Der Zugriff auf das System erfolgt hierbei per Webbrowser. Mit
Hilfe der mobilen XBRi Version ist es nun auch möglich, alle Daten
jederzeit und überall auf mobilen Endgeräten abzurufen. ■
atort POS – die Voraussetzungen, an der eigenen Kasse zu
schummeln, sind oft optimal. Ob im Handel oder der Gastro-
nomie, Betrügereien geschehen branchenübergreifend und sind
leider kein Einzelfall. Frei nach dem Motto „Wer einmal lügt,
Weitere Vorteile von MICROS XBRi:
dem glaubt man nicht“ ist die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholungstat – etwa beim Griff in die Kasse – hoch. So kann aus
einem kleinen Verlust im Augenblick über die Jahre schnell ein
großer finanzieller Schaden entstehen. Natürlich sind nicht im-
Verluste reduzieren und dadurch Umsätze erhöhen
Betrugsfälle schnell aufdecken und rechtsgültige
Beweise zusammentragen
mer unehrliche Mitarbeiter der Grund für ein Leck in der Kasse.
Schulungsbedarf frühzeitig erkennen
Fehler, etwa durch Trainingslücken oder ineffiziente Prozesse,
Laufende Kosten durch effiziente, automatisch generierte
können ebenfalls zu Verlusten in manch einem POS-System
Warnungen und Berichte senken
führen. Wie aber kann man diese aufdecken, wie können teure
Unregelmäßigkeiten verhindert werden?
Loss Prevention: Diebstahl aufdecken und Betrug vermeiden
Die Antwort liegt in den innovativen Lösungen für Loss Prevention, mit denen sich Tausende von Kassentransaktionen und
Filialdaten auswerten lassen. Über intelligente Analysen und
Reports wird mehr Wissen innerhalb des eigenen Unternehmens generiert. So lassen sich verdächtige Transaktionen und
ungewöhnliche Trends aufzeigen und schneller erkennen. Vom
ersten Auftreten einer Abweichung können zu jeder Transaktion in jeder Phase und in Sekundenschnelle Details abgerufen
Sie haben Fragen zum Thema
Im Focus?
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 Dennis Greubel
MICROS Persönlich | 20
Was macht eigentlich Frank Schnell?
Mit Willenskraft und Kollegenhilfe konnte der MICROS-Kollege nach einem Schlaganfall wieder zurückkehren.
W
enn es nach ihm ginge, würde er gerne mehr Verantwortung übernehmen und auch mehr arbeiten, sagt Frank
Schnell. „Und wenn es nur eine Stunde mehr am Tag ist.“ Ein
Satz der zeigt, wie stark das Selbstvertrauen des MICROS-Kollegen gewachsen ist. Nicht lange her, da war er Pflegefall. Durch
einen Schlaganfall war er rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen.
Seine Willenskraft und die Solidarität der MICROS-Mitarbeiter
hatten ihm geholfen, den Weg zurück ins Leben zu finden – und
zurück an den Arbeitsplatz. Heute ist Frank Schnell der „Herr
der Handys“, er verwaltet Nummern, handelt Tarife aus und
trägt dafür Sorge, dass das MICROS-Team zu jeder Zeit gut
erreichbar ist.
Obwohl seine Sprechfähigkeit beeinträchtigt ist, greift Frank
Schnell inzwischen selbstbewusst zum Telefon: „Das hätte ich
Unterstützt von den Kollegen hat Frank Schnell den Weg zurück in die
Selbständigkeit gefunden.
mich früher nie getraut. Es hat sich eben alles besser entwickelt,
geliebter elektrischer Rolli nach einem Kurzschluss während
als ich es je geträumt hätte.“ Und der neue Vertrag ist auch
eines Unwetters nicht einsatzbereit ist, steckt er dabei locker
unterschrieben, die Mitarbeit für die Zukunft gesichert. Ein
weg. Auch, dass der Traum vom eigenen Auto noch nicht erfüllt
Umstand, an dem sich Frank Schnell aufrichtet. Dass derzeit sein
ist. „Eines Tages habe ich es“, ist Frank sich sicher. ■
Laufen für den Gemeinschaftssinn
MICROS-Sportler unterstützen die Deutschen Beachvolleyball-Mannschaften der Behinderten.
S
port verbindet! Auch dieses Jahr war
begeistert: „Wirklich toll, mit welchem
den. Nun ist es an uns, ein gutes sport-
das MICROS-Team wieder in stolzer
Einsatz wir von MICROS unterstützt wer-
liches Feedback zu geben.“ ■
Zahl beim Firmenlauf RUN4iDEAS in
Düsseldorf vertreten. Erneut wurde bereits im Vorfeld die Kondition durch After
Work Runs gestärkt und der Team-Spirit
trug am Ende alle durch das Ziel. (Foto)
Neben dem eigentlichen guten Zweck
wurden in diesem Jahr die Deutschen
Beachvolleyball-Mannschaften der
Behinderten bedacht: pro gelaufenem
MICROS-Kilometer (62 Läufer à 6,2 km
= 384,4 km) gab es einen Euro in die
Mannschaftskasse. Timo Hager, der die
Mannschaften vor Ort vertreten hat, war
MICROS Persönlich | 21
Erstklassige Verbindung
Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten und Bundesligist aus Berlin
haben große Pläne.
Der Supermann
bei MICROS
D
Der MICman führt das MICROS-Team
weiter zusammen.
ie Unterstützung wächst. Seit
die Nachwuchsarbeit zu stärken. Wir
MICROS in diesem Jahr die Partner-
legen unser Augenmerk auf den Spaß
schaft mit der deutschen Nationalmann-
am Sport, der den Leistungswillen aller
schaft der Behinderten beschlossen hat,
Akteure optimal verbinden soll“, erklärt
öffnen sich neue Türen. Konkret profi-
Susanne Grafe-Storost, Marketingleite-
tiert das gesamte Team, rund um Trainer
rin bei MICROS-Fidelio.
Inzwischen hat sich
die deutsche Nationalmannschaft
der Behinderten zu
einem leistungsfähigen Beachvolleyball-Team geformt.
Gleich mit zwei
V
erständnis für die Aufgaben der
Installer vor Ort und Teamgeist, der
auf Toleranz und Rücksichtnahme aufbaut.
Mannschaften tra-
Was viele Unternehmen nur mit dem
ten die deutschen
Einsatz engagierter Trainer erreichen, hat
Sportler bei den
bei MICROS ein Stoffmännchen geschafft
Beach-it Masters
– der MICman. Er trägt eine lustige Brille
Athanasios Papageorgiou, nun auch aus
for disabled im türkischen Antalya an und
und ist bekleidet mit einem Umhang, der
der Verbindung mit den Berlin Recycling
erzielten mit den Plätzen drei und vier ein
sonst nur bei Superhelden zu sehen ist.
Volleys, dem amtierenden deutschen Vol-
ordentliches Ergebnis.
Neun Außendienstler hat der MICman im
leyballmeister. Auch hier leistet MICROS
hektischen Alltag in den letzten Monaten
seit Jahren als Partner wertvolle Unter-
„Wir haben Potenzial und können uns
begleitet – im Flugzeug, Auto, Hotelzim-
stützungsarbeit. Jetzt geht es darum, aus
in den nächsten Monaten steigern“, ist
mer, bei Kunden-Meetings, bei Schulungen
der Begeisterung beider Mannschaften
sich Bundestrainer Athanasios Papage-
oder der Installationsarbeit – aufmerk-
für den Sport Synergien zu schaffen. „Wir
orgiou sicher. Nun warten die ersten
sam war er immer dabei. Mehr als 280
wollen den Volleyballsport im Allgemei-
vom Weltverband World ParaVolley
Stationen wurden mit Fotos dokumentiert.
nen und für Behinderte im Besonderen
ausgerichteten Beachvolleyball Masters
Daraus ist ein amüsanter Film entstanden,
noch attraktiver machen“, umreißt Frank
auf die motivierten Sportler. Die für
der auf dem diesjährigen Sommerfest des
Bachmann, kaufmännischer Leiter der
November 2014 geplanten Masters in
Unternehmens allen Kollegen mit großem
SCC Volleyball Marketing GmbH, das ge-
Australien mussten mangels lokalen
Erfolg vorgeführt wurde. ■
meinsame Ziel. Erreicht werden soll dies
Sponsoren leider
künftig mit gemeinsamen Aktionen: „Wir
abgesagt werden.
stellen unsere sportlichen Mitstreiter in
Doch mit Kasachstan
unserem Saisonmagazin BRV vor und
und Polen gibt es
planen gemeinsame sportliche Events.
gleich zwei Anwär-
Das Motto ist klar: „Sport verbindet Men-
ter, die ihre in 2015
schen, mitmachen lohnt sich immer.“
geplanten Turniere
vom Weltverband
„Mit den gemeinsamen Aktionen haben
professionalisieren
wir einen idealen Ansatz gefunden, um
wollen. ■
Sie haben Fragen zum Thema
MICROS Persönlich?
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Tel.: 02131 137-600
Mail: sgrafe-storost@micros.com
Web: www.micros-fidelio.de
 Susanne Grafe-Storost
Interview | 22
„Kluge Online-Distribution kann
Geld sparen und Gäste binden.“
Interview mit Carmen Dücker. Die stellvertretende Geschäftsführerin der
Best Western Hotels Deutschland GmbH ist Expertin für Online-Vertrieb.
Sie liegen auch ganz sicher nicht darin,
libretto: Nicht jedes Haus verfügt etwa
aktionistisch alle Kanäle zu bedienen.
über Tools, die den Hotelier bei der Erstellung komplexer Gästeprofile unterstützen.
libretto: Der durchschnittliche Gast nutzt
Carmen Dücker: Das ist auch nicht not-
aber doch alle Kanäle?
wendig. Es reicht oft schon, wenn etwa die
Carmen Dücker: Für den Manager eines
Mitarbeiter am Frontdesk den Gast bei der
Hotels ist es im Zweifel unerheblich,
Begrüßung ganz beiläufig fragen: „Wie ha-
welche Kanäle der vermeintlich durch-
ben Sie uns gefunden, wie und worüber ha-
schnittliche User nutzt. Er muss vielmehr
ben Sie gebucht etc.“ Das wird per einfacher
ein genaues Bild darüber haben, wie
Strichliste ganz unkompliziert festgehalten
ibretto: Die Technisierung im Hotel-
das Buchungsverhalten seines Gastes
und kann schon als Grundlage dienen, eine
und Gastrobereich entwickelt sich
aussieht und welches Produkt er anzu-
grobe Strategie zu entwickeln.
Carmen Dücker
Stellvertretende Geschäftsführerin & Prokuristin
l
rasant. Kann ein Unternehmen heute noch
bieten hat. Dann sollte er einen Plan, eine
ohne Webseite, App oder andere Online-
Strategie entwickeln, wie er mit diesen
libretto: Die Umsetzung fällt vielen Unter-
Distributionskanäle erfolgreich sein?
Erkenntnissen umgeht. Im Ergebnis kann
nehmen aber schwer.
Carmen Dücker: Noch vor zehn Jahren
es durchaus sein, dass er sich entschließt,
Carmen Dücker: Richtig, ich rate
hätte ich geantwortet: Egal woher der Gast
seine Webseite mit einem Buchungstool
deshalb unbedingt zu professioneller
kommt, Hauptsache er kommt. Das ist
zu optimieren oder seine Angebote bei
Betreuung durch Fachleute. Die Fehler-
heute grundlegend anders. Erfolgreicher
Expedia einstellt oder den Schwerpunkt
quellen bei der Online-Distribution sind
Vertrieb – ob online oder klassisch, ist heute
auf den klassischen Vertrieb legt, je
viel zu groß. So sollte das Online-Business
komplexer und setzt viel mehr Wissen
nachdem, auf welche Zielgruppe er eben
keinesfalls alleine den Vertriebspartnern
voraus. Ihre Eingangsfrage führt aber auf
ausgerichtet ist.
überlassen werden. Bei den großen
die falsche Fährte. Viel Online-Aktion ist
Buchungsportalen etwa bewegt man sich
nicht klug, wenn sie ohne Plan verläuft. Hier
libretto: Erfolgreiche Online-Distribution
stets im Wettbewerbsumfeld, es fehlt
muss die Branche noch immer lernen...
setzt also zunächst beim Gast an?
die persönliche Nähe zum Gast. Auch
Carmen Dücker: Absolut richtig, denn es
ein schlechter Internetauftritt kann alle
libretto: ...denn sie will steigende Distri-
geht um komplexe Vorgänge und Wahl-
Bemühungen zerstören.
butionskosten mit dem Einsatz moderner
möglichkeiten für den optimalen Weg zum
Technologien eindämmen!
Gast. Dazu muss ich wissen, wer mein Gast
libretto: Ein starker Partner kann also
Carmen Dücker: Richtig. Aber ohne
ist, was er will, wie er bucht, warum er zu
Geld sparen?
Know-how geht es nicht. Eine Web-
mir kommt und wer vielleicht außerdem
Carmen Dücker: Er kann helfen, den
seite – ob stationär oder mobil –, Apps
noch mein Gast werden könnte. Erst wenn
richtigen Distributionsweg zu seinen
oder internetbasierte Vermittlungsportale,
ich dann auch verstanden habe, was mein
Gästen optimal zu gestalten. Insofern
sind noch lange kein Garant für eine er-
Produkt ausmacht, wen es anspricht, kann
besteht im klugen Vorgehen eine der we-
folgreiche Online-Distribution. Standardi-
ich Entscheidungen im Hinblick auf die
nigen Chancen, in der Hotellerie Kosten
sierte Erfolgsrezepte gibt es einfach nicht.
Online-Distributionskanäle treffen.
zu senken und die Gäste zu binden. ■
Service | 23
Balanced ScoreCard – ein Steuerungsinstrument für Unternehmer
Mit dem innovativen Konzept können Unternehmen der
Hospitality-Branche ihre Ziele besser kontrollieren
und korrigieren.
D
ie Balanced ScoreCard (BSC) ist ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument für Unternehmen und deren Abteilungen zur Opti-
mierung von Gewinn und zur Sicherung der Unternehmenszukunft.
Entstanden ist die BSC aus finanzlastigen Managementkonzepten
der Vergangenheit. Aktuell ist es das dominierende Instrument bei
deutschen DAX-Unternehmen, wird aber auch optimal den immer
komplexeren Anforderungen der Hospitality-Branche gerecht.
© thomaslerchphoto, Fotolia.com
Grundkonzept BSC – was ist das Besondere an der BSC?
Maßnahmen zur Zielerreichung werden entwickelt.
Die BSC hat zwar als Hauptperspektive die Finanzen, ergänzt
Die Umsetzung der Maßnahmen beginnt nach Zeitplan.
diese aber um drei weitere Dimensionen, die hauptsächlich zum
Das Controlling sagt Ihnen, wo Sie stehen, wo korrigiert
finanziellen Erfolg beitragen.
BSC-Perspektiven
Finanzperspektive: Was müssen wir tun, um die Umsatz- und Kostensituation zu verbessern?
Gastperspektive: Wie müssen wir gegenüber unseren Gästen auftreten und was müssen wir anbieten, um Zufriedenheit zu erzielen?
Prozessperspektive: Wie müssen unsere Arbeitsabläufe ausse-
werden muss.
Sie feiern Ihren Erfolg!
Welchen Aufwand müssen Sie treiben?
Diesen Punkt bestimmen Sie selbst. Empfehlenswert ist ein
schrittweiser Ausbau. Damit wird der Übergang vom Einstieg
zur professionellen BSC fließend.
hen, um optimale Ergebnisse zu liefern?
Vorteile: Sie konzentrieren sich auf das, was Ihnen den größten
Entwicklungsperspektive: Welche Anforderungen müssen Nutzen bringt, und sehen sofort, ob Ihre Maßnahmen Erfolg
Mitarbeiter erfüllen?
bringen. So verschwenden Sie weder Zeit noch Geld. Inzwischen
Strategische Landkarte: Ziele werden miteinander verknüpft steht auch eine Software zu diesem Thema zur Verfügung.
bzw. bauen aufeinander auf. Damit wird klar, warum etwas Ähnlich wie ein Buchhaltungsprogramm oder ein Reservie-
getan werden muss.
rungssystem erleichtert sie die jeweilige Aufgabe erheblich. Es
Erfolgsmessgröße: Ziele werden mit Kennziffern versehen. geht zwar auch ohne Buchhaltungssoftware, auf den Gedanken
Somit ist überprüfbar, ob eine Maßnahme dazu beiträgt, ein kommt heute jedoch niemand mehr, da die Zeitersparnis gegen-
Ziel zu erreichen.
über dem manuellen Aufwand einfach zu groß ist. ■
Operativer Einsatz der BSC
Sie beschäftigen sich mit den Stärken und Schwächen Ihres Hotels, Ihrem Markt und den zukünftigen Herausforderungen.
Daraus entsteht ein Idealbild, wie Sie künftig im Markt erfolg reich auftreten wollen.
Aus der Differenz von Idealbild und Stärken/Schwächen
entstehen Ihre finanziellen Ziele, Ziele zur Gastorientierung,
den Arbeitsprozessen und der Entwicklung.
Ziele werden mit Zahlen versehen, um sie messbar zu machen.
Sie haben Fragen zu unseren
Servicethemen?
Ich bin gerne für Sie da!
Tel.: 02131 137-600
Mail: sgrafe-storost@micros.com
Web: www.micros-fidelio.de
 Susanne Grafe-Storost
Service | 24
MICROS aktiv in DEHOGA und IHA
Branchenverbände werden durch besonderes Know-how optimal unterstützt.
D
er Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA
operativer Abläufe unterstützen. Aufgrund starker Nachfrage startet
sowie der Deutsche Hotelverband IHA sind die wichtigsten
der IHA erneut die Seminarreihe mit dem Titel „Direktvertrieb in der
Interessengemeinschaften der Branche. Als ein weltweit füh-
Hotellerie – Wissen, wie es geht“. Referent ist der Online-Marketing-
render Anbieter von Unternehmenslösungen für Hotellerie und
Experte Ullrich Kastner. Verschiedene Leitfäden des IHA liefern
Gastronomie unterstützt MICROS beide Verbände mit seinem
zudem Informationen rund um die Themen „Mobile Medien“, „Social
besonderen fachlichen Know-how. Zudem engagiert sich MICROS
Media in der Hotellerie“ oder „Online-Marketing“. Alle Publikationen
bei der regionalen Verbandsarbeit – zum Beispiel in den DEHOGA-
stehen unter www.hotellerie.de/go/publikationen zum Download
Landesverbänden Bayern, Berlin und Baden-Württemberg. Die
bereit (kostenlos für IHA-Mitglieder). ■
neue Mitgliedschaft im DEHOGA-Initiativkreis ermöglicht MICROS
einen noch direkteren Kontakt zu seinen Kunden und einen regen
Weitere Infos zum Angebot des IHA sowie des DEHOGA unter
Austausch mit der Branche.
www.hotellerie.de und www.dehoga-bundesverband.de.
Weiterbildung mit Seminaren und Lektüre
Sowohl der DEHOGA als auch der IHA bieten zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen und -publikationen an, die bei der Optimierung
Wo Sie uns treffen können!
DEHOGA Forum
der Systemgastronomie
Düsseldorf
21.10.2014
EuroCIS
Düsseldorf
24. – 26.02.15
Internorga
Hamburg
13. – 18.03.15
MICROS Users Conference
Düsseldorf
26. – 29.10.14
EHI Technology Days
Köln (Kölnmesse)
04. – 05.11.14
Meet other customers
and product specialists!
Networking with partners!
Melden Sie sich gleich an! http://muc14.microsdc.com
FBMA Herbsttagung
Magdeburg
02. – 03.11.14
Hotelkongress & Hotelier
des Jahres
Berlin
02. – 03.02.15
ITB
Berlin
04. – 08.03.15
HSMA Hotelcamp
Bendorf
03. – 05.10.14
Hospitality Symposium
Fachhochschule Heilbronn
30.10.2014
DEHOGA Branchentag
Berlin
11.11.14
HDV Herbsttagung
Bad Wörishofen
14. – 16.11.14
Swissbad
Zürich-Regensdorf, Schweiz
04. – 05.11.14
Alles für den Gast
Salzburg, Österreich
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