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BILDER aus FRANKFURT
Katalog 49
Braubachstraße 32
60311 Frankfurt
TRESOR AM RÖMER
Katalog 49
BILDER AUS FRANKFURT
Anlässlich unserer Wiedereröffnung in der Braubachstraße möchten
wir Ihnen eine Auswahl von »BILDERN AUS FRANKFURT« präsentieren.
Frankfurt, die sich ständig wandelnde Stadt der Kaiserkrönungen,
Messe- und freie Reichsstadt in zentraler Lage Deutschlands,
wurde ab dem 16. Jahrhundert in zahlreichen Ansichten dargestellt.
Immer wieder spielt der Main mit seinen Ufern, der Alten Brücke und
der der Sonne zugewandten Stadtseite eine wichtige Rolle.
Ab dem 19. Jahrhundert nimmt die Anzahl der Detailansichten der
neuen bürgerlichen Bauten und Stadtteile zu. Aber auch die für den aufkommenden Tourismus wichtigen Orte und Gebäude werden vermehrt
dargestellt und als Reiseandenken gestochen oder lithographiert.
Wir möchten Ihnen einen kleinen Einblick in die Darstellung »unserer«
Stadt im Laufe der Jahrhunderte geben.
Vielleicht lassen Sie sich ja auch von der Vielfalt und dem Reiz der
unterschiedlichen Techniken anstecken und begeistern.
1
TRESOR AM RÖMER
ALTE BRÜCKE | Ansicht der Alten Brücke mit beiden Brückenhäusern.
»Vue du pont à Francfort sur le Mein«.
Aquatinta in Sepia von Prestel nach Heinrich Schütz. Um 1810.
Bis auf den Einfassungsrand beschnitten, untere rechte Ecke alt angesetzt.
Slg. Cornill 691; Slg. Stiebel 93. | 2.800.00
Seltenes Blatt mit der Ansicht der Alten Brücke. »Der im Jahre 1795 abgerissene Brückenturm ist aus Gründen der besseren Gesamtwirkung noch
vorhanden. Sehr wirkungsvolle Darstellung in der schönen Prestel‘schen
Sepia-Manier.« (Slg. Cornill). Heinrich Schütz (1760–1822), Schüler von
J.G. Prestel, arbeitete einige Jahre bei Ackermann und Stadler in London.
1798 kehrte er nach Frankfurt zu Prestel zurück.
2
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
ALTE BRÜCKE | Ansicht von Frankfurt a.M. Blick von der Alten Brücke auf
beide Seiten des Mains. Mit reicher Personenstaffage.
Kolorierte Lithographie von Heister nach Carl Morgenstern. Vogel, 1828.
Neu gerahmt. Slg. Cornill 689 u. 690; Slg. Stiebel 95 u. 96. | 3.600.00
Lithographie nach einem der Jugendwerke Carl Morgensterns (1811–1893),
der als herausragendster Vertreter der Frankfurter Malerfamilie Morgenstern gilt. Das Bild zeigt zum ersten Male die Verlängerung der Mainfront
nach der Schleifung der Festungsanlagen. Eine der Personen auf der
Brücke soll Rothschild darstellen.
3
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
ALTE BRÜCKE | Die Steinerne Brücke zu Franckfurth. Ansicht der
»Alten Brücke« mit Hafen am Fahrtor und Teilen von Sachsenhausen.
Kleine Legende am unteren Rand.
Kupferstich von Stör. 1735. 17,5 x 30,5. Nicht bei Slg. Cornill. | 580.00
Ansicht Frankfurts des Nürnberger Kupferstechers Johann Wilhelm
Stör (1705–1765) aus dem Werk »Historischer Schauplatz merkwürdiger
Brücken« von C.Chr. Schramm. – Thieme/B. XXXII, 91.
4
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
ALTSTADT | Darstellung einer Gasse in der Frankfurter Altstadt
mit Figurenstaffage.
Bleistift und Kohle auf Pergamin mit Einfassungslinie von Wilhelm
Gutmann. Signiert unten rechts. Um 1900. 40,2 x 30,1. Montiert auf
stärkeren Karton. | 600.00
Detailgetreue Originalzeichnung eines Gassenwinkels mit Durchgang am
Ende des Frankfurter Malers Wilhelm Gutmann (1877–1946).
»Wilhelm Gutmann gehört wie Peter Becker und Bertha Bagge in die Reihe
der Künstler, die uns die interessantesten Winkel des alten Frankfurt,
die traditionsreichsten Partien in einer Fülle von fein gezeichneten Blättern
überliefern.« (Schembs, Frankfurt wie es Maler sahen, 162).
5
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
6
BAHNHOF | Das Innere des Bahnhofs. Ansicht des Taunusbahnhofes mit
wartenden Personen und Eisenbahn.
Getönte Lithographie von und nach Beer. Frankfurt, Wilmans, um 1840.
16,5 x 23,8. | 220.00
Frühe und seltene Ansicht des Taunusbahnhofes in Frankfurt nach der
Eröffnung der Eisenbahnlinie Frankfurt-Höchst-Wiesbaden am 13.4.1840.
Der Bahnhof befand sich unmittelbar am Rand des Frankfurter Anlagenringes in der Nähe des Gallustores. Die Lithographie vermutlich von Karl
Friedrich Emil Beer, der 1842 nach Hamburg ging.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
7
BIBLIOTHEK | Die Bibliothek in Frankfurt a.M. Ansicht der Bibliothek und
des Hanauer Tores mit Personen, Kutsche und Reiter.
Aquatinta von und nach Tanner. Frankfurt, Völcker, 1878. 17,5 x 24,5.
Vgl. Slg. Cornill 737. | 450.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher arbeitete in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten
Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
8
BOCKENHEIMER WARTE | Ansicht der Bockenheimer Warte mit einigen
Häusern, sowie Personen und einer Kutsche.
Altkolorierte Aquatinta von und nach W.Becker. Um 1840. 21 x 28. In der
Mitte gefaltet. Slg. Cornill 725. | 400.00
Sehr seltene Ansicht der Bockenheimer Warte von dem in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts in Bockenheim lebenden Landschaftsmaler und
Kupferstecher Wilhelm Becker.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
DANKFEST | Grosses Religioeses Dankfest am 18. October 1814.
Gefeiert am Grünbrunnen von dem Frankfurter Landsturm und der Besatzung der Stadt; als Jahrestag der Errettungsschlacht bei Leipzig.
Darstellung der aufgestellten Truppen und Geschütze mit zahlreichen
Zuschauern. Im Hintergrund der Main, der Sandhof und Niederrad.
Kupferstich von J.F. Morgenstern. 1815. 23,7 x 46. Slg. Cornill 94.
Sehr selten. | 400.00
Miniaturartig fein radierte Darstellung der großen Menschenmenge, die am
18. Oktober 1814 das 1-jährige Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig
feierte. Geschaffen von dem Frankfurter Maler Johann Friedrich Morgenstern (1777–1811), der durch seine zahlreichen Frankfurtansichten bekannt
ist. »Seine Vaterstadt und deren Umgebung bildeten die bevorzugten Objekte seiner Landschaftsdarstellungen und Veduten.« (Frankfurter Biogr. II,
64).
9
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
DEUTSCHORDENSHAUS | Deutschordenshaus auf der Sachsenhäuser
Seite und Alte Brücke mit Personen auf Brücke und Boot auf dem Fluss.
Originalfederzeichnung von J. Siegmund. Signiert J.S. 1851. 9 x 11,5.
| 600.00
Der Baseler Maler Johann Jakob Siegmund (1807–1881) fertigte eine Reihe
von Federzeichnungen deutscher Städte und Landschaften an. Ein ein paar
Jahre später angefertigtes, ähnliches Blatt mit der Darstellung einer
Gruppe von Soldaten auf der Brücke diente Tanner als Vorlage für seine
Aquatinta mit demselben Motiv.
10
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
11
DOM | Cathédrale de Francfort. Domkirche von Frankfort. Ansicht von
Süden.
Getönte Lithographie von und nach Mathieu. Paris, Lemercier, um 1830.
41 x 30,5. Slg. Cornill 639. | 780.00
Schöne, stimmungsvolle Lithographie von dem französischen Landschaftsmaler Auguste Mathieu (1810–1864).
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
DOM | Dom zu Frankfurt. Ansicht von Süden.
Getönte Lithographie von und nach Quaglio. 1819. 40,5 x 41. Breitrandig,
an den Rändern leicht fleckig, kleiner Prägestempel zwischen Bildrand
und Titel. Slg. Cornill 627; Slg. Stiebel 150a. | 850.00
Eine der schönsten Darstellungen des Frankfurter Doms. Domenico Quaglio
(1786–1837), Begründer des Münchner Architekturbildes und der bedeutendste Vedutenmaler der Romantik, stellte die wichtigsten Gotischen
Dome in ihrem damaligen Zustand dar. Er widmete sich als einer der ersten
Künstler der lithographischen Technik und seine Blätter zählen zu den
wichtigsten Inkunabeln der Lithographie.
12
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
DOM | La Cathedrale à Francfort. Der Dom in Frankfurt a.M. Ansicht von
Süden mit dem Main und Häusern davor.
Getönte Lithographie von und nach Stroobant. Brüssel, Muquart,
um 1860. 30,7 x 22. | 480.00
Eines von 2 Frankfurter Blättern, die der belgische Maler François Stroobant
(1819–1916) schuf.
13
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
14
ESCHENHEIMER TURM | Das Eschenheimer Thor zu Frankfurt am Main.
Ansicht von Norden mit dem dahinter liegenden Eschenheimer Turm.
Altkolorierte Umrissradierung von Neubauer nach Ramadier. 1819.
25 x 34. Gerahmt mit Museumsglas. Slg. Cornill 510. | 1.250.00
Sehr schönes, von Friedrich Ludwig Neubauer (1767–1828) nach einem
Aquarell von F.A. Ramadier (gest. 1833) gestochenes Blatt mit dem neu
errichteten Eschenheimer Tor.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
15
ESCHENHEIMER TURM | Der Eschenheimer Thurm. Ansicht von der
Bleichstraße aus mit weiteren Gebäuden und Personen.
Altkolorierte Aquatinta von und nach Tanner. 1879. 17,8 x 25.
Etwas gebräunt, gering fleckig. Slg. Cornill 701. | 750.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher arbeitete in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten
Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
FAHRGASSE | Durchziehende französische Truppen in der Fahrgasse
16
1812. Mit dem Haus Fürsteneck und der Mehlwaage sowie reicher Personenstaffage.
Altgouachierte Aquatinta nach Radl. Um 1815. 24,7 x 34,5. Bis auf
die Einfassungslinie beschnitten, aufgezogen. Gerahmt mit alter Leiste.
| 1.750.00
Darstellung der Truppen Napoleons in Frankfurt aus der Zeit des Großherzogtums Frankfurt unter Dalberg. In farbfrischem Kolorit. Aus der
Sammlung Heinrich Stiebel (Sammlerstempel verso). Anton Radl (1774–
1852), geboren in Wien, kam 1794 zu J.G. Prestel nach Frankfurt, wo er
abgesehen von einigen Reisen bis zu seinem Tode blieb. Er legte »durch
ein intensives Freilichtstudium die künstlerischen Grundlagen für seine
wirklichkeitsgetreuen Landschaftsansichten, mehrheitlich mit topographisch faßbaren Motiven aus Frankfurt und den umliegenden Gegenden, insbesondere dem Taunus, zu dessen künstlerischen Entdeckern
Anton Radl zählt.« (Anton Radl, Kat. Mus. Giersch, 2008, 7).
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
FAHRTOR | Darstellung des Rententurms mit dem Nordtrakt des Saalhofes
und der davor liegenden neuen Torwache. Im Vordergrund Markt mit
reicher Personenstaffage, im Hintergrund der Dom.
Bleistift und Kohle auf Pergamin mit Einfassungslinie von Wilhelm Gutmann. Signiert unten links (W. Gutmann). Um 1900. 39,7 x 30. Montiert
auf stärkeren Karton. | 700.00
Sehr schöne Darstellung des 1455 erbauten Wehrturmes und des Markttreibens am Main. »Wilhelm Gutmann gehört wie Peter Becker und Bertha
Bagge in die Reihe der Künstler, die uns die interessantesten Winkel des
alten Frankfurt, die traditionsreichsten Partien in einer Fülle von fein gezeichneten Blättern überliefern.« (Schembs, Frankfurt wie es Maler sahen,
162).
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Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
FAHRTOR | Fahr-Thor zu Frankfurt. Ansicht mit der Leonhardskirche dem
alten Hafen und der Alten Brücke im Hintergrund.
Lithographie von Bergmann nach Quaglio. Augsburg, Ebner, 1834.
28,2 x 34. | 900.00
Domenico Quaglio (1786–1837), Begründer des Münchner Architekturbildes und der bedeutendste Vedutenmaler der Romantik, stellte die
wichtigsten Gotischen Dome in ihrem damaligen Zustand dar. Er widmete
sich als einer der ersten Künstler der lithographischen Technik und seine
Blätter zählen zu den wichtigsten Inkunabeln der Lithographie.
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Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
19
FAHRTOR | Le Quai du Mein à Francfort. Mainufer in Frankfurt. Ansicht
vom Fahrtor und dem Rententurm, mit dem Main und Booten im Vordergrund.
Getönte Lithographie von und nach Stroobant. Brüssel, Muquart, um
1860. 30,7 x 22. | 480.00
Eines von 2 Frankfurter Blättern die der belgische Maler François Stroobant
(1819–1916) schuf.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
FAHRTOR | Vue de Francfort sur le Mein. Partie Inferieure du cote du Mein.
Ansicht des Mainufers am Fahrtor, im Hintergrund die Leonhardskirche.
Mit reicher Personenstaffage.
Altkolorierte Aquatinta von Bebi nach Heinzlmann. Frankfurt, Bottinelli,
um 1830. 28 x 40. Leicht fleckig. Slg. Cornill 534; Slg. Stiebel 81 u. 82.
| 1.600.00
Das Blatt wurde wohl vor einiger Zeit gereinigt. Der Architekturzeichner
Anton Heinzlmann (1798–1829) lebte ab 1820 in Frankfurt und fertigte
einige Zeichnungen mit Frankfurter Ansichten an. Dieses Blatt nicht bei
Thieme-Becker.
20
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
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FAHRTOR | Vue de Francfort sur le Mein. Partie Superieure du cote du
Mein. Ansicht des Mainufers am Fahrtor, mit Leonhardskirche, Alter Brücke
und reicher Personenstaffage.
Aquatinta von Bebi nach Heinzlmann. Frankfurt, Bottinelli, um 1830.
28 x 40. Slg. Cornill 532; Slg. Stiebel 83. | 1.400.00
Druck in Blau und Rot. Das Blatt wurde wohl vor einiger Zeit gereinigt.
Der Architekturzeichner Anton Heinzlmann (1798–1829) lebte ab 1820 in
Frankfurt und fertigte einige Zeichnungen mit Frankfurter Ansichten an.
»H. Bebi stach nach H. eine Ansicht vom Frankf. Leonhardstor nach der
alten Brücke hin ...« (Thieme-B. XVI, 315).
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
FRIEDBERGER TOR | Ansicht des Friedberger Thors zu Frankfurt a.M.
Darstellung mit dem Hessendenkmal und dem Haus Bethmann im Hintergrund.
Altkolorierte Umrissradierung mit Aquatinta von Reinheimer nach
Morgenstern. Reinheimer, 1811. 27 x 39,5. Slg. Cornill 511; vgl. Slg.
Stiebel 142. | 1.200.00
Eine von insgesamt 6 Darstellungen Frankfurter Stadttore des Frankfurter
Malers Johann Friedrich Morgenstern (1777–1811), der durch seine zahlreichen Frankfurtansichten bekannt ist. »Seine Vaterstadt und deren Umgebung bildeten die bevorzugten Objekte seiner Landschaftsdarstellungen
und Veduten.« (Frankfurter Biogr. II, 64). Gestochen von Johann Georg
Reinheimer (1777–1820).
22
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
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GALLUSTOR | Die Promenade vor dem St. Gallus-Thor. Parkansicht mit
Personen, Reiter und Kutsche.
Lithographie auf aufgewalztem China von Deroy nach Radl. Abdruck vor
der Schrift. Jügel, um 1840 19,7 x 31. Nicht bei Slg. Cornill | 550.00
Einzelblatt aus einer Serie bei Jügel erschienener Frankfurter Ansichten
des Malers Anton Radl (1774–1852). Radl, geboren in Wien, kam 1794 zu
J.G. Prestel nach Frankfurt, wo er abgesehen von einigen Reisen bis zu
seinem Tode blieb. Er legte »durch ein intensives Freilichtstudium die künstlerischen Grundlagen für seine wirklichkeitsgetreuen Landschaftsansichten,
mehrheitlich mit topographisch faßbaren Motiven aus Frankfurt und den
umliegenden Gegenden, insbesondere dem Taunus, zu dessen künstlerischen Entdeckern Anton Radl zählt.« (Anton Radl, Kat. Mus. Giersch,
2008, 7).
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
24
GEDENKBLATT | Die Einweihung des Reformirten Gottesdienstes in
Frankfurt am Mayn den Herren Predigern Aeltesten und Almosenpflegern
der Deutschen Gemeinde gewidmet. Allegorische Darstellung mit Fernblick
auf die Stadt, im Vordergrund ein Denkmal mit Wappendarstellungen.
Kupferstich von G.I. Cöntgen. Back, 1788. 41,5 x 33,5. Sammlungsstempel
und Nummer am Rand. Slg. Stiebel 158. | 380.00
Seltenes Blatt des in Mainz geborenen Malers Georg Joseph Cöntgen
(1752–1799). Cöntgen gründete, nachdem er 1776 nach Frankfurt gezogen
war, im Jahr 1779 das erste »Zeichnungs-Institut«.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
25
GEDENKBLATT | Erinnerung an die vierte Säcularfeier der Erfindung der
Buchdruckerkunst am Johannes-Tag 1840 zu Frankfurt a.M.
Mittig das Gutenberg-Denkmal in Frankfurt umgeben von 52 Vereinsfahnen
und zahlreichen Gegenständen, darunter eine Gesamtansicht und 2 kleine
Detailansichten von Frankfurt.
Altkolorierter, teils eiweißgehöhter Stahlstich von Wilh. Hilliger. Back,
1840. 42,5 x 39,5. Alt auf Pappe aufgezogen. Slg. Cornill 1853. | 480.00
2. Exemplar unkoloriert | 350.00
Einblattdruck, der anlässlich der Einweihung des Gutenberg-Denkmals
erschien. »Es fand ein Festzug statt von der Bibliothek nach dem Roßmarkt
hin; hier war ein Festraum geschaffen, in dem eine Feier abgehalten wurde,
welche in der Enthüllung des provisorischen Gutenbergdenkmals, das von
Launitz entworfen, ihren wirkungsvollen Schluß fand.« (Schwemer, Geschichte d. Freien Stadt Frankfurt, III,1, 67).
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
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GEDENKBLATT | Ritter Simon Moritz von Bethmann. Banquier und
Kaiserlich Russischer Staatsrath zu Frankfurt am Main. Nachruf. Porträt
und 4 kleine Ansichten (Louisa, Riedhof, Museum und Sandhof) zusammen
mit dem Text des Nachrufes von G. Friedrich auf einem Blatt.
Kupferstich von Barth, Schnell und Jäger nach Kruthoffer. Felsing, 1826.
61 x 42. Gereinigt, mit kleineren restaurierten Randeinrissen. Slg. Cornill
1845. | 480.00
Sehr seltener Einblattdruck, der anlässlich des Todes des bekannten Frankfurter Bankiers und Diplomaten von Moritz von Bethmann am 28.12.1826
erschien.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Abbildung des großen Brandes zu Franckfurt am
Mayn in der sogenannten Bockgassen in der Nacht vom 26. auf den
27. Juny um 21 Uhr. Gesamtansicht von Süden, darunter Ansicht aus der
Vogelschau, den großen Brand im Jahr 1719 darstellend.
Kupferstich mit Legenden. Um 1720. 37,5 x 32,5. Slg. Cornill 35.
| 1.200.00
Seltener, anonym erschienener Einblattdruck, der nach der Brandkatastrophe, auch der »große Christenbrand« genannt, erschien. In der Bockgasse
brach ein Feuer aus, das binnen 15 Stunden 425 Häuser vernichtete, und
14 Menschen umbrachte.
27
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
28
GESAMTANSICHT | Ansicht der freyen Stadt Frankfurt a.M. aus SüdWesten. Ansicht mit der Leonhardskirche und dem Dom, sowie einem Teil
von Sachsenhausen, im Hintergrund die Alte Brücke.
Altkolorierte Aquatinta in Sepia und Blau von und nach M. Reinheimer,
geb. Prestel. Um 1800. 59 x 38. Leicht gereinigt und aufgefrischt. Gerahmt. Slg. Cornill 308; nicht in Slg. Stiebel. | 5.000.00
Eine der schönsten und seltensten Ansichten Frankfurts. Ursula Magdalena
Reinheimer (1777–1845), Tochter Joh.G. Prestels, ging für einige Jahre zu
ihrer Mutter nach England, kehrte aber nach Frankfurt zurück, wo sie den
Kupferstecher Johann Georg Reinheimer heiratete.
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TRESOR AM RÖMER
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GESAMTANSICHT | Ansicht der Stadt Frankfurt am Mayn von der Morgenseite. Vue de la Ville de Francfort sur le Meyn du Cote de l‘Orient. Ansicht
Frankfurts von Osten.
Altkolorierter Guckkastenkupfer bei Fietta. Augsburg, um 1790. 25 x 39.
Gerahmt. | 780.00
Domenicus Fietta kam 1790 aus Norditalien nach Augsburg, wo seine
Niederlassung durch die eingesessenen Verleger abgelehnt wurde, so dass
er sich vor den Toren der Stadt im Weiler Kriegshaber niederlies.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Ansicht des Main-Ufers zu Frankfurt aufgenommen
von dem Leonhardsthor. Ansicht mit Leonhardskirche und Alter Brücke,
sowie reicher Personenstaffage mit Booten am Main.
Kolorierte Umrissradierung von Delkeskamp nach Morgenstern.
Frankfurt, C.E.G. Prestel, 1. Juli 1825. 32,5 x 47,5. Leicht angerändert.
Gerahmt. Slg. Stiebel 77. | 3.200.00
Seltenes, frühes Blatt von Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794–1872),
nach einer Vorlage des Frankfurter Malers Johann Friedrich Morgenstern
(1777–1811), der durch seine zahlreichen Frankfurtansichten bekannt ist.
»Seine Vaterstadt und deren Umgebung bildeten die bevorzugten Objekte
seiner Landschaftsdarstellungen und Veduten.« (Frankfurter Biogr. II, 64).
30
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Ansicht von Frankfurt am Main. Gesamtansicht von
Westen aus dem »Garten des Herrn Doerr« (im Westend).
Lithographie auf aufgewalztem China von Deroy nach Radl. Abdruck vor
der Schrift. Jügel, um 1840 19,7 x 30,7. Slg. Cornill 326. | 700.00
Einzelblatt aus einer Serie bei Jügel erschienener Frankfurter Ansichten des
Malers Anton Radl (1774–1852). Radl, geboren in Wien, kam 1794 zu J.G.
Prestel nach Frankfurt, wo er abgesehen von einigen Reisen bis zu seinem
Tode blieb. Er legte »durch ein intensives Freilichtstudium die künstlerischen
Grundlagen für seine wirklichkeitsgetreuen Landschaftsansichten, mehrheitlich mit topographisch faßbaren Motiven aus Frankfurt und den umliegenden Gegenden, insbesondere dem Taunus, zu dessen künstlerischen
Entdeckern Anton Radl zählt.« (Anton Radl, Kat. Mus. Giersch, 2008, 7).
31
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
32
GESAMTANSICHT | Ansicht von Frankfurt vom Ober-Mainthor mit der
Stadt-Bibliothek. Blick von Osten über den Main.
Kolorierte Umrissradierung von und nach Delkeskamp. Frankfurt,
C.E.G. Prestel, 1. Juli 1825. 32 x 49. Leicht angerändert. Gerahmt.
Slg. Cornill 341; Slg. Stiebel 72. Selten. | 2.800.00
Seltene, frühe Arbeit des Malers Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794–
1872), der heute meist durch seine Flusspanoramen bekannt ist, die zahlreiche Auflagen erlebten. Er schuf jedoch auch eine Reihe reizvoller
Ansichten von Frankfurt am Main sowie 1864 den detailliertesten Plan
Frankfurts des 19. Jahrhunderts, den »Malerischen Plan von Frankfurt und
seiner nächsten Umgebung«.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
33
GESAMTANSICHT | Ansicht von Frankfurt vom Unter-Mainthor mit dem
Winterhalt. Ansicht vom heutigen Nizza aus, mit Alter Brücke und Dom.
Kolorierte Umrissradierung von und nach Delkeskamp. Frankfurt,
C.E.G. Prestel, 1. Juni 1826. 32 x 48,5. Gerahmt. Slg. Cornill 343;
Slg. Stiebel 74. Selten. | 3.200.00
Seltene, frühe Arbeit des Malers Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794–
1872), der heute meist durch seine Flusspanoramen bekannt ist, die
zahlreiche Auflagen erlebten. Er schuf jedoch auch eine Reihe reizvoller
Ansichten von Frankfurt am Main sowie 1864 den detailliertesten Plan
Frankfurts des 19. Jahrhunderts, den »Malerischen Plan von Frankfurt
und seiner nächsten Umgebung«. Gegenstück zu vorherigem Blatt.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
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GESAMTANSICHT | Deß Heiligen Römischen Reichs Stadt Franckenfurt
Contrafäit, In Zeit der Belagerung. Anno MDLII. Ansicht aus der halben
Vogelschau mit Legende am unteren Rand.
Kupferstich bei Wolfgang Endter. Nürnberg, 1645. 28,5 x 35. Nicht bei
Slg. Cornill. | 820.00
Ansicht während der Belagerung Frankfurts im Jahre 1552 aus folgendem
Werk: Hortleder, Friedrich. Der Römischen Keyser- vnd Königlichen
Maiestete(n)/ auch deß Heiligen Römischen Reichs Geistlicher und Weltlicher Stände/ Churfürsten/ Fürsten/ Graven/ Reichs- und anderer Städte ...
Handlungen und Außschreiben/ Send-Brieffe/ Bericht (etc.).
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Francfort on the Maine. Gesamtansicht von Westen,
im Vordergrund Reiter und Fischer.
Kupferstich von Mynde. London, um 1760. 16,6 x 25. Nicht bei Slg.
Cornill. | 420.00
Blatt des englischen Kupferstechers und Illustrators J. Mynde, wohl nach
der größeren Ansicht bei J.P. Wolff in Nürnberg nach Dehne.
35
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Francfurt am Main. Gesamtansicht mit 2 Wappendarstellung und dreisprachigen Versen am Unterrand und Legende.
Kupferstich von Hendrick Focken. Amsterdam, um 1680. 39,5 x 50,7.
Bis auf die Einfassungslinie beschnitten, gereinigt und auf dünnes Japan
aufgezogen. Nicht bei Slg. Cornill, nicht bei Fauser. | 1.700.00
Sehr seltenes Blatt des nur durch wenige Arbeiten bekannten Verlegers und
Kupferstechers Hendrick Focken (tätig von 1650–1688).
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Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Francfurth am Mayn. Gesamtansicht von Westen, im
Vordergrund Reiter und Fischer. Legende am unteren Rand.
Kupferstich nach Dehne. Nürnberg, J.P. Wolff um 1740. 27 x 33. Leicht
gebräunt. Slg. Cornill 263, nicht bei Fauser. | 800.00
Ansichten Frankfurts von Westen mit reicher Personenstaffage und landendem Schiff im Vordergrund wurden im 17. und 18. Jahrhunderts immer
wieder von verschiedenen Malern und Kupferstechern hergestellt.
Der Kupferstecher Johann Christoph Dehne, der in der ersten Hälfte des
18. Jahrhunderts lebte, wurde vor allem durch seine Porträtstiche bekannt.
37
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Franckfurt am Mayn. Große Gesamtansicht von
Westen mit Booten auf dem Main. In der Luft links mit Wappendarstellung,
rechts Tafel mit Erklärungen in Deutsch, unter der Ansicht in Französisch.
Altkolorierter Kupferstich von 2 Platten gedruckt von Probst nach Saur.
Augsburg, 1755. 39 x 104,5. Etwas knapp beschnitten, aufgezogen mit
kleineren Randläsuren, Wurmloch im Wappen. Slg. Stiebel 6. | 3.000.00
38
Berühmte, dem Blatt von Merian nachempfundene Ansicht von Frankfurt.
Georg Balthasar Probst (1732–1801), aus einer Augsburger Verlegerfamilie
stammend und Schwiegersohn von Jeremias Wolff, gab genau wie dieser
unter anderem eine Reihe von großen Stadtansichten nach Vorzeichnungen
von G.I. Saur heraus. Die Frankfurter Ansicht wurde bereits 100 Jahre
früher in ähnlicher Form (mit einer Windmühle im Vordergrund) von Matthäus Merian gestochen.
Buch und KunstAntiquariat
TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Francofurtu ad Moenum – Franckfurt am Mayn.
Große Gesamtansicht von Westen. Mit Legende 1–27 in Latein und
Deutsch unter der Ansicht.
Kupferstich von 2 Platten gedruckt von Hafner. Augsburg, um 1740.
26,5 x 66. Gerahmt. Slg. Stiebel 10. | 3.900.00
Sehr seltenes Blatt mit der berühmten Ansicht Frankfurts von Westen
nach der Vorlage von Merian. Der Ulmer Kupferstecher Johann Christoph
Hafner (1668–1754) wurde durch eine Reihe von Porträts bekannt.
In Augsburg stach er für den bekannten Verlag von Jeremias Wolff einige
große Stadtansichten.
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TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Francofurtum ... Die Steinerne Brücke zu Franckfurt.
Ansicht über den Main mit zahlreichen Booten. Am unteren Rand Legende.
Kupferstich von M. Merian aus Topographiae Hassiae. Frankfurt, um
1650. 21,5 x 34. Slg. Cornill 248. | 540.00
Eine der bekanntesten Mainansichten Frankfurts des 17. Jahrhunderts.
Matthäus Merian (1593–1650) wurde vor allem durch die Herausgabe der
reich illustrierten und berühmten Topographie und des »Theatrum Europaeum« bekannt.
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GESAMTANSICHT | Frankfort. Ansicht Frankfurts von Westen, im Vordergrund Boote und Hafenszene.
Altkolorierte Aquatinta von und nach Bowyer. London, Bowyer, 1814.
32 x 22,5. Slg. Stiebel 56; Slg. Cornill 336. | 500.00
Ansicht Frankfurts, die in folgendem Werk Robert Bowyers (1758–1834)
erschien: An illustrated record of important events in the annals of Europe,
during the years 1812–15.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt a.M. Gesamtansicht von Westen über den
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Main. Im Vordergrund Boote.
Getönte Lithographie von Rothbarth nach Morgenstern. Um 1850.
33,5 x 51. Gerahmt. Slg. Stiebel 55. | 1.500.00
Lithographie der wohl bekanntesten und im 19. Jahrhundert beliebtesten
Ansicht Frankfurts. Carl Morgenstern (1811–1893) gilt als herausragendster
Vertreter der Frankfurter Malerfamilie Morgenstern.
Die von ihm nach einer Italienreise in den 1830er Jahren geschaffenen
Gemälde sind noch heute gesucht. Die Ansicht Frankfurts, die im Auftrag
des Magistrats für die Familie Souchay geschaffen wurde, »wurde zur
›Frankfurter Ansicht‹ schlechthin, die noch heute, mit möglichster Treue auf
anspruchsvollem Papier gedruckt, von stolzen Frankfurtern zu hohen Festtagen an Freunde und Bekannte verschickt wird.« (Die Frankfurter Malerfamilie Morgenstern. S. 58).
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GESAMTANSICHT | Frankfurt a.M. Ansicht von Westen.
Getönte Lithographie. May, nach 1845. 20,5 x 31,5. Slg. Cornill 393.
| 650.00
Malerische Darstellung Frankfurts bei Eduard Gustav May in Frankfurt
gedruckt. May wurde vor allem durch den Druck zahlreicher Porträts, der
Ansichten der Paulskirche und des ersten deutschen Parlaments, sowie
zahlreicher Karikaturen bekannt.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt a.M. Ansicht vom heutigen »Nizza« der
damaligen »Mainlust« aus, die Alte Brücke im Hintergrund.
Aquatinta von Tanner nach Kinchenheimer. Um 1840. 12,5 x 17,3.
Vgl. Slg. Cornill 366. | 320.00
Die Vorlage wohl eher von dem Städelschüler Franz Christian Kingenheimer
(1830–1857), die Aquatinta von Johann Jakob Tanner (1807–1862), der eine
Reihe von Frankfurter, Taunus- und Rheinansichten schuf.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt a/M. Vue de Francfort a/M. Ansicht Frankfurts von Südosten im Vordergrund der Mühlberg, im Hintergrund der
Taunus.
Aquatinta von und nach Tanner. Frankfurt, um 1860. 24,5 x 38. Gerahmt
mit Museumsglas. Slg. Cornill 360. | 1.600.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher,
arbeitete in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt a/M. Vue de Francfort a/M. Ansicht Frankfurts von Westen mit der Mainlust dem heutigen »Nizza« im Vordergrund,
im Hintergrund die Alte Brücke sowie Teile von Sachsenhausen.
Aquatinta von und nach Tanner. Frankfurt, um 1860. 24,5 x 37,7. Gerahmt
mit Museumsglas. Vgl. Slg. Cornill 357. | 1.600.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher arbeitete
in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt am Main und seine Umgebungen. Großes
Panorama vom Sachsenhäuser Berg aus aufgenommen von Kelsterbach bis
nach Hanau reichend.
Getönte Lithographie, gedruckt in 5 Teilen. Bei Wilmans, vor 1839.
19 x 163 cm. Zusammengesetzt. Mit Museumsglas gerahmt. Slg. Cornill
812. Selten. | 1.800.00
In der Ost-West-Ausdehnung breitestes uns bekanntes Panorama von
Frankfurt und Umgebung. Der Verleger Friedrich Wilmans (1764–1830) kam
1802 nach Frankfurt. Nach seinem Tode wurde der Verlag von seiner Frau
bis 1839 weitergeführt.
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Detailansicht linke Seite
Detailansicht rechte Seite
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GESAMTANSICHT | Frankfurt am Main. Aufgenommen von der Mühle
auf der Brücke. Ansicht der Stadt von der Alten Brücke aus gesehen, links
ein Teil von Sachsenhausen.
Aquatinta von Tanner nach Siegmund. Frankfurt, Küchler, um 1830.
25x37 cm Slg. Cornill 365. | 1.400.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher
arbeitete in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt am Main. Aufgenommen von der
St. Leonhardskirche. Blick auf den Hafen am Fahrtor mit Dom und Alter
Brücke, sowie einem Teil von Sachsenhausen im Hintergrund
Aquatinta von Tanner nach Siegmund. Frankfurt, Küchler, um 1830.
25 x 38,5. Slg. Cornill 364. | 1.500.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher arbeitete in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten
Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins. Die Vorlage stammt von dem
Baseler Maler Johann Jakob Siegmund (1817–1881), der eine Reihe von
Federzeichnungen deutscher Städte und Landschaften anfertigte.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt am Main. Deutschland – Germany.
Gesamtansicht vom heutigen »Nizza« aus gesehen.
Altkolorierte Lithographie. Mainz, Scholz, um 1840. 20,5 x 31,5.
Slg. Cornill 377 ? | 850.00
Seltene, anonyme Ansicht Frankfurts in dem für seine Herausgabe von
Bilderbögen bekannten Mainzer Verlag.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt. Ansicht vom Mühlberg mit Personen im
Vordergrund.
Stahlstich von Deucker nach Bauer. Um 1840. 31 x 45. Etwas fleckig,
kleinere Randeinrisse. Slg. Cornill 389. | 1.200.00
Eine von zwei von der Sachsenhäuser Seite dargestellten Gesamtansichten
des Frankfurter Malers Johann Balthasar Bauer (1811–1883), Schüler von
Hessemer und Veit. Von ihm stammen auch die Vorlagen für die Stahlstichillustrationen in Ludewigs »Frankfurt a.M. und seine Umgebungen« (1843).
Der Kupferstecher Georg Heinrich Karl Deucker (1801–1863) kam 1830
nach Frankfurt und schuf eine Reihe von Stahlstichen für Frankfurter und
Darmstädter Verlage, ab 1832 war er Leiter des von Cöntgen gegründeten
Zeichnungs-Instituts.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt. Ansicht vom Schaumainkai in Sachsenhausen aus.
Altkolorierter Stahlstich von Deucker nach Bauer. Um 1840. 29,8 x 45,5.
Bis an die Einfassungslinie beschnitten, etwas stockfleckig. Gerahmt mit
alter Berliner Leiste und Museumsglas. Slg. Cornill 386. | 1.900.00
Malerische Ansicht in sehr schönem Altkolorit. Eine von zwei von der
Sachsenhäuser Seite aus gesehenen Gesamtansichten des Frankfurter
Malers Johann Balthasar Bauer (1811–1883), Schüler von Hessemer und
Veit. Von ihm stammen auch die Vorlagen für die Stahlstichillustrationen
in Ludewigs »Frankfurt a.M. und seine Umgebungen« (1843).
Der Kupferstecher Georg Heinrich Karl Deucker (1801–1863) kam 1830
nach Frankfurt und schuf eine Reihe von Stahlstichen für Frankfurter und
Darmstädter Verlage, ab 1832 war er Leiter des von Cöntgen gegründeten
Zeichnungs-Instituts.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt. Folge der 4 Blatt Gesamtansichten von
allen 4 Himmelsrichtungen.
Kupferstiche von Walwert nach Stöcklein. Um 1780. Slg. Cornill 302;
Slg. Stiebel 26. Ränder etwas angestaubt. | 4.800.00
Der Architektur- und Landschaftsmaler Christian Stöcklin (1741–1795)
kam um 1760 von Genf nach Deutschland und dort 1764 nach Frankfurt.
Hier schuf er 4 von verschiedenen Seiten aufgenommene Ansichten.
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Ansicht von der Nord-Seite.
29 x 43,3 cm.
Ansicht von Osten.
29 x 41,5 cm.
Ansicht von dem Mühl Berg oder von
Süden. 29,2 x 45 cm.
Ansicht von Westen.
28,8 x 41 cm.
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GESAMTANSICHT | Frankfurt. Souvenirblatt mit einer Gesamtansicht von
Westen in der Mitte, umgeben von 12 Ansichten von Orten der Umgebung.
Lithographie von Stuhl. Um 1840. 35,5 x 43. Aufgezogen aus einem zerschnittenen Exemplar zusammengesetzt. Nicht bei Slg. Cornill. | 1.400.00
Die Abbildung von Frankfurt in einer Größe von 14 x 21, die kleineren Ansichten je 7 x 10. Diese zeigen Eppstein, Königstein, Cronthal, Homburg,
Bergen, Bornheim, Hanau, Offenbach, Höchst, Wiesbaden, Rödelheim und
Soden. Sehr seltenes Blatt mit dieser Zusammenstellung von Orten aus
Frankfurts Umgebung.
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GESAMTANSICHT | Gesamtansicht von Westen mit dem »Nizza«.
Aquatinta von und nach Herchenhain. Verlag Keller, um 1860. 15 x 20,5.
Slg. Cornill 422 (koloriert). | 380.00
Der Kupferstecher Johann Friedrich Herchenhein wurde vor allem durch
seine Mitarbeit am sogenannten Delkeskamp-Plan Frankfurts bekannt.
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GESAMTANSICHT | Panorama der Freien Stadt Frankfurt am Main, aufgenommen von dem Thurme der Deutsch-Haus-Kirche in Sachsenhausen.
Einem Hohen-Senat ehrfurchtsvoll gewidmet. Gesamtansicht über den
Main, mit Teilen Sachsenhausens im Vordergrund.
Kolorierte Aquatinta von E. Rauch, sowie Jügel und Nilson nach F.J. Ehemant. Frankfurt, Jügel, um 1840. 41,5 x 66,5. Restauriert, kleiner hinterlegter Einriss am rechten Rand. Gerahmt. Slg. Cornill 368; Slg. Stiebel 58.
| 3.900.00
Sehr schöne, detaillierte Ansicht Frankfurts nach einer Vorlage des Hessemer Schülers Friedrich Joseph Ehemant (1804–1842).
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GESAMTANSICHT | Panorama von Frankfurt a/M. Blick von der Sachsenhäuser Seite auf die Stadt mit Personen und Booten.
Stahlstich von Lang nach Bamberger. Frankfurt, Jügel, um 1840.
11,3 x 49,8. Slg. Cornill 390. | 1.100.00
Der Landschaftsmaler Fritz Bamberger (1814–1873) bereiste im Auftrag
des Verlegers Jügel das Main- und Rheintal. Es entstanden daraufhin einige
bekannte Werke, zum Beispiel »Die Mainufer und ihre nächsten Umgebungen« mit Text von Braunfels, sowie eine Reihe von Panoramaansichten
der Rheinlande.
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GESAMTANSICHT | Quai am Untermainthor zu Frankfurt a.m. Blick über
den Main mit Dom im Hintergrund und Alter Brücke, vom »Nizza« gesehen.
Lithographie auf aufgewalztem China von Bichebois nach Delkeskamp.
Jügel, um 1840. 19,5 x 30,7. Gerahmt. Vgl. Slg. Cornill 530. | 950.00
Der Maler Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794–1872) ist heute meist durch
seine Flusspanoramen bekannt, die zahlreiche Auflagen erlebten. Er schuf
jedoch auch eine Reihe reizvoller Ansichten von Frankfurt am Main, sowie
1864 den detailliertesten Plan Frankfurts des 19. Jahrhunderts, den »Malerischen Plan von Frankfurt und seiner nächsten Umgebung«.
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GESAMTANSICHT | Vue de la ville de Francfort s. M. du cote de Sud
Ouest. Gesamtansicht von Westen mit Boot auf dem Main, im Vordergrund
der Schneidwall.
Altkolorierter Kupferstich von Reinheimer nach Radl. 1795. 28 x 47,5.
Beschnitten, ohne Rand, minimale Randläsuren. Slg. Cornill 310; Slg.
Stiebel 32. | 4.500.00
Äußerst seltene Ansicht Frankfurts im 1. Zustand mit dem 1801 abgerissenen Brückenturm auf der Frankfurter Seite. Anton Radl (1774–1852),
geboren in Wien, kam 1794 zu J.G. Prestel nach Frankfurt, wo er abgesehen
von einigen Reisen bis zu seinem Tode blieb. Er legte »durch ein intensives
Freilichtstudium die künstlerischen Grundlagen für seine wirklichkeitsgetreuen Landschaftsansichten, mehrheitlich mit topographisch faßbaren
Motiven aus Frankfurt und den umliegenden Gegenden, insbesondere dem
Taunus, zu dessen künstlerischen Entdeckern Anton Radl zählt.« (Anton
Radl, Kat. Mus. Giersch, 2008, 7).
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GESAMTANSICHT | Vue générale de Francfort sur le Mein. Ansicht von
Frankfurt aus der Vogelschau.
Getönte Lithographie von Asselineau nach Deroy aus »Les bords du
Rhin«. Paris, 1857. 15,8 x 23. | 400.00
Der französische Lithograph und Aquarellmaler Laurent (Isidore Laurent)
Deroy (1797–1886) schuf ab 1827 eine große Anzahl verschiedener lithographischer Ansichten meist nach eigenen Entwürfen, diese jedoch nach
einem Entwurf von Léon Auguste Asselineau (1808–1889).
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TRESOR AM RÖMER
GESAMTANSICHT | Vue perspective de la Ville de Francfort et du superbe
pont de piere sur le Main, en Allemagne.
Seitenverkehrte Gesamtansicht mit der Alten Brücke im Vordergrund.
Altkolorierter Guckkastenkupfer bei Mondhare. Paris, um 1780. 21,5 x 37.
Mit Museumsglas gerahmt. | 680.00
Der Pariser Mondhare ist einer der bekanntesten Verleger für sogenannte
Guckkastenblätter, Kupferstiche die meist zur Belehrung und Unterhaltung
des Volkes gedacht waren. Diese Blätter wurden nachdem Fenster oder
sonstige helle »Erscheinungen« wie Feuer oder Feuerwerk ausgeschnitten
und mit dünnem Papier überzogen wurden meist vor Lichtquellen gespannt
und in einem Guckkasten präsentiert.
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TRESOR AM RÖMER
GOETHEPLATZ | Facade de l‘Eglise Vallonne de Francfort s/m. Ansicht der
französisch-reformierten Kirche am Goetheplatz.
Lithographie auf aufgewalztem China nach Beaumont. Genf, Schmid,
um 1840. 20,3 x 24,7. Müller, Bilderatlas zur Geschichte der Stadt Frankfurt, Tafel 61. | 400.00
Sehr seltene Darstellung der in den Jahren 1789–1792 am Goetheplatz errichteten französisch-reformierten Kirche, die 1944 zerstört wurde.
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HANAUER TOR | Ansicht des Hanauer Thors (Allerheiligentor) zu Frankfurt a/M. Darstellung mit Blick auf die Hanauer Landstraße.
Altkolorierte Umrissradierung mit Aquatinta von Reinheimer nach
Morgenstern. Reinheimer, 1811. 27 x 39,2. Slg. Cornill 515; vgl. Slg.
Stiebel 142. | 1.200.00
Eine von insgesamt 6 Darstellungen Frankfurter Stadttore des Frankfurter
Malers Johann Friedrich Morgenstern (1777–1811), der durch seine zahlreichen Frankfurtansichten bekannt ist. »Seine Vaterstadt und deren Umgebung bildeten die bevorzugten Objekte seiner Landschaftsdarstellungen
und Veduten.« (Frankfurter Biogr. II, 64).
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HAUPTWACHE | Der Paradeplatz. Ansicht der Hauptwache mit der
Katharinenkirche.
Stahlstich von Lang nach Dielmann. Jügel, um 1842. 12,2 x 18,5. | 380.00
Einzelblatt aus dem sogenannten »Dielmann-Album«, einer Zusammenstellung von 32 Stahlstichansichten Frankfurts. Der Frankfurter Maler Jakob
Fürchtegott Dielmann (1809–1885), der zusammen mit Anton Burger die
Kronberger Malerkolonie gründete, schuf eine Reihe von Landschaften an
Rhein und Lahn, sowie in Westerwald und Taunus.
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HAUPTWACHE | Die Hauptwache in Frankfurt a.M. Ansicht mit der
Katharinenkirche.
Aquatinta von und nach Tanner. Völcker, 1878. 24,5 x 17,5. | 850.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher
arbeitete in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins.
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HAUPTWACHE | View of the Zeil at Frankfurt s/M. A tribute of Respect
and Gratitude to Her Royal Highness The Princess Elizabeth Landgravine
of Hesse Homburg. Ansicht der Hauptwache mit der Katharinenkirche und
Blick in die Zeil.
Getönte Lithographie von Isabella Berceval. Um 1830. 18,7 x 24. Etwas
angestaubt. Slg. Stiebel 120. | 850.00
Sehr selten. Elisabeth, Landgräfin zu Hessen-Homburg, lebte nach dem
Tod ihres Mannes im Jahre 1829 abwechselnd in Bad Homburg und Frankfurt. Ihr Stadtsitz befand sich in der Großen Eschenheimer Straße – Ecke
Zeil.
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TRESOR AM RÖMER
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HINTER DEM LÄMMCHEN | Blick vom Alten Markt auf den Nürnberger
Hof und das Haus Zum Goldenen Lämmchen mit der Muttergottesstatue,
links am Rand das Haus zum Mohrenkopf, rechts das Haus Meygelon.
Mit reicher Personenstaffage.
Bleistift und Kohle auf Pergamin mit Einfassungslinie von Wilhelm
Gutmann. Signiert unten rechts. Um 1900. 39,8 x 30,2. Montiert auf
stärkeren Karton. | 900.00
Sehr schöne, stimmungsvolle Darstellung aus der Frankfurter Altstadt.
»Wilhelm Gutmann gehört wie Peter Becker und Bertha Bagge in die Reihe
der Künstler, die uns die interessantesten Winkel des alten Frankfurt,
die traditionsreichsten Partien in einer Fülle von fein gezeichneten Blättern
überliefern.« (Schembs, Frankfurt wie es Maler sahen, 162).
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ILLUMINATION | Galeria mandada hazer por el ... Conde del Montijo
Embaxador Extraordinario ... en su casa de Campo à orilla del Rio Meyn en
la inmediacion de Francfort para ver el fuego de artificio hecho ... la noche
del 18. de Noviembre de 1741 visperas de Santa Isabel ....
Darstellung eines langgestreckten Hauses mit Personen in Festkleidung
und Kutsche im Vordergrund.
Kupferstich von Wolfgang, Augsburg, 1741. 47,5 x 59,5. Geglättete
Mittelfalte. Nicht bei Slg. Cornill. | 480.00
Seltener Kupferstich des Augsburger Stechers Gustav Andreas Wolfgang
(1692–1775). (Thieme-B. XXXVI, 222). Gegenstück zu dem Blatt von
Sperling, die Festbeleuchtung anlässlich des Namenstages der Heiligen
Elisabeth veranstaltet vom spanischen Gesandten Montijo, darstellend.
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ILLUMINATION | Iluminacion de las Casas del ... Conde del Montijo ....
en Francfort las noches del 18. y 19. de Noviembre de 1741 vispera de
S.ta Isabel por el nombre de la Reina. Darstellung der dekorierten Häuser
des spanischen Gesandten, des Platzes davor und der Nachbarschaft.
Im Vordergrund ein Springbrunnen, zahlreiche Personen und Kutschen.
Kupferstich von H. Sperling. Augsburg, 1741. 42 x 59. Ränder leicht
fleckig und etwas eingerissen. Nicht bei Slg. Cornill. | 750.00
Sehr seltenes, prachtvolles Blatt des hervorragenden Augsburger Kupferstechers Hieronymus Sperling (1695–1777), die Festbeleuchtung anlässlich
des Namenstages der Heiligen Elisabeth veranstaltet vom spanischen Gesandten Montijo, darstellend. Unten links Sammlungsstempel der Frankofurtensien-Sammlungen Gran.
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KAFFEEGARTEN | Der Kaffeegarten bei der Ostendhalle in Frankfurt am
Main. Ansicht eines Ausflugslokals mit reicher Personenstaffage.
Anonyme Lithographie mit Tonplatte. Um 1860. 30 x 44. Hinterlegter
Einriss am rechten Rand, bis in die Abbildung reichend. Sehr selten.
| 400.00
Bei der Ostendhalle handelt es sich um eine Turnhalle in der Ostendstraße,
hier wird das dazugehörige Café abgebildet.
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KARL VII. | Fuego de Artificio mandado executar por el ... Conde del
Montijo Embaxador Extraordinario, y Plenipotenciario del Rey en Alemania
a la ocasion de la Eleccion y Coronacion del Emperador, â la orilla del Rio
Mehin ... 24. de Mayo de 1742. Darstellung des Feuerwerks am Ufer und
auf dem Main. Mit dem Titel in Spanisch und Latein jeweils in einer Kartusche links und rechts der Szene.
Kupferstich von H. Sperling. Augsburg, 1743. 48 x 120. Von 2 Platten
gedruckt, 2 mal gefaltet, Ränder minimal fleckig. Nicht bei Slg. Cornill.
| 1.200.00
Sehr seltenes, prachtvolles, großformatiges Blatt des hervorragenden
Augsburger Kupferstechers Hieronymus Sperling (1695–1777). Sammlungsstempel der Frankofurtensien-Sammlungen Gran und Stiebel verso.
Buch und KunstAntiquariat
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KARL VII. | Illumination qui à été faite a l‘Hotel de Son Excellence Monsieur le Baron de Wachtendonck Ambassadeur ... à Franfort le
20. Decembre, l‘An 1741. Darstellung des geschmückten Hauses des
Pfälzischen Gesandten Baron Wachtendonk anlässlich der Krönung
Karl VII. als König von Böhmen in Prag. Im Vordergrund zahlreiche Personen und Kutschen.
Kupferstich von Eberspach nach le Clerc. Augsburg, 1741. 34,5 x 54.
Mit Mittelfalte, leicht fleckig. Slg. Cornill, 184. | 600.00
Kupferstich von dem Augsburger Stecher Johann Jakob Ebersbach (1717–
1754) nach einer Vorlage von Jakob Friedrich Leclerc (1717–nach 1768).
Es handelt sich um eine von 2 großen von ihm geschaffenen Darstellungen
der kurpfälzischen Wahl- und Krönungsillumination. (Thieme-B. XXII, 522).
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KARL VII. | Illumination qui à été faite le jour de l‘Entrée de sa Majesté
Imperiale, à l‘Hotel de son Excellence Monsieur le Baron de Wachtendonck
Ambassadeur ... à Franfort le 31. Janvier, l‘An 1742. Darstellung des
geschmückten Hauses des Pfälzischen Gesandten Baron Wachtendonk
anlässlich der Kaiserkrönung Karl VII. Im Vordergrund zahlreiche Personen
und Kutschen.
Kupferstich von Eberspach nach le Clerc. Augsburg, 1742. 34 x 54.
Mit Mittelfalte, Ränder leicht fleckig. Slg. Cornill, 185. | 600.00
Kupferstich von dem Augsburger Stecher Johann Jakob Ebersbach
(1717–1754) nach einer Vorlage von Jakob Friedrich Leclerc (1717–nach
1768). Es handelt sich um die Zweite von 2 großen von ihm geschaffenen
Darstellungen der kurpfälzischen Wahl- und Krönungsillumination.
(Thieme-B. XXII, 522).
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TRESOR AM RÖMER
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KONSTABLER WACHE | Zeughaus Francfort on the Main. Ansicht des
Zeughauses genannt Konstabler Wache.
Lithographie von Cooper nach Tomkins. Um 1840. 18 x 26,5. Selten.
| 300.00
Darstellung des Zeughauses der Frankfurter Stadtwehr von Charley (C.F.)
Tomkins (1798–1844), das lange Zeit das östliche Ende der Zeil darstellte.
1822 wurde das inzwischen zur Wachstation ausgebaute Militärgebäude
aufgegeben und zu einem Polizeirevier umgebaut.
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LEONHARDSKIRCHE | Ansicht der Leonhardskirche von Norden,
mit Personenstaffage.
Originalbleistiftzeichnung nach Delkeskamp. Frankfurt um 1840
25,5 x 39,5. Alt montiert mit Tuscherand, Sammlungsstempel verso
(Stiebel?). | 700.00
Nachzeichnung nach der bekannten malerischen Vorlage von Friedrich
Delkeskamp. Rechts im Bild das bereits 1839/40 abgebrochene Leonhardstor.
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LEONHARDSKIRCHE | Ansicht der St. Leonhardskirche zu Frankfurt a.m.
Lithographie von Deroy nach Delkeskamp. Jügel, um 1840. 20,1 x 30,8.
Vgl. Slg. Cornill 669. | 700.00
Berühmte und, da von Norden, ungewöhnliche Ansicht der Leonhardskirche und des Leonhardstores nach Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794–
1872). Der heute vor allem durch seine Rhein- und Moselpanoramen bekannte Maler schuf eine Reihe malerischer Frankfurter Ansichten, sowie
den detailliertesten Stadtplan Frankfurts des 19. Jahrhunderts (1864).
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LEONHARDSTOR | Ansicht mit der Leonhardskirche, dem alten Hafen und
der Alten Brücke im Hintergrund.
Originalbleistiftzeichnung nach J.F. Morgenstern. Um 1840. 24,5 x 32,5.
Oben links alte Sammlungsnummer (Stiebel?). | 700.00
Anonyme Bleistiftzeichnung nach der bekannten Darstellung des
Leonhardstores, der Leonhardskirche und des Hafens am Main von Johann
Friedrich Morgenstern (1777–1844).
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LEOPOLD I. | Cerimone dopo la Elettione dell Imperatore. Verrichtung der
Erzämter auf dem Römerberg. Ansicht des Römers mit zahlreichen Personen, Schriftband mit Legende im oberen Drittel.
Kupferstich von Lerch. 1658. 27 x 35,5. Slg. Cornill, 160. | 280.00
Die Darstellung vermutlich von dem in Wien und Prag tätigen Kupferstecher Johann Martin Lerch (1643–1693), der vor allem durch seine Porträts und Darstellungen von Tagesereignissen bekannt wurde.
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LIEBFRAUENBERG | Prospect des Frauen-Bergs zu Franckfurth am Mayn.
Ansicht des Liebfrauenberges im Winter mit Pferdeschlitten.
Kupferstich von Heumann nach Salomon Kleiner aus: Das Florirende
Frankfurt. Augsburg, Pfeffel, 1738. 26 x 32,5. Slg. Cornill, 287, 5. | 640.00
Die von dem Kurfürstlich Mainzischen Hofingenieur Salomon Kleiner
(1700–1761) geschaffenen Ansichten zählen zu den schönsten Darstellungen Frankfurts aus der Barockzeit und wurden in den folgenden Jahren
von zahlreichen Stechern als Vorlage genutzt und in etwas veränderter
Form nachgestochen.
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MAINZER TOR | Ansicht des Mainzer Thors (eigentlich Bockenheimer Tor)
zu Frankfurt a/m. Darstellung mit Blick auf die Bockenheimer Landstrasse.
Altkolorierte Umrissradierung mit Aquatinta von Reinheimer nach
Morgenstern. Reinheimer, 1811. 27 x 39,5. An 3 Seiten bis auf die Einfassungslinie beschnitten, alt montiert. Slg. Cornill 505; vgl. Slg. Stiebel 142.
| 1.200.00
Eine von insgesamt 6 Darstellungen Frankfurter Stadttore des Frankfurter
Malers Johann Friedrich Morgenstern (1777–1811), der durch seine zahlreichen Frankfurtansichten bekannt ist. »Seine Vaterstadt und deren Umgebung bildeten die bevorzugten Objekte seiner Landschaftsdarstellungen
und Veduten.« (Frankfurter Biogr. II, 64). Gestochen von Johann Georg
Reinheimer (1777–1820).
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NIKOLAIKIRCHE | L‘Eglise de St. Nicolas à Francfort a/M. Die Nikolaikirche auf dem Römerberg.
Lithographie nach Reinermann. Stern, 1842. 19 x 16. Slg. Cornill 673.
| 380.00
Ansicht der Nikolaikirche auf dem Römerberg von Johann Philipp Reinermann (1812–1882), Sohn des bekannteren Friedrich Christian Reinermann.
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NIKOLAIKIRCHE | Place du Roemer à Franckfort s/m. Roemer‘splatz in
Frankfurt a/m. Ansicht der Nikolaikirche mit dem Dom im Hintergrund.
Reiche Personenstaffage.
Getönte Lithographie von Deroy nach Chapuy. Paris, Lemercier, um 1840.
38 x 28. Leicht fleckig. Slg. Cornill 563; Slg. Stiebel 110. | 600.00
Der französische Lithograph und Aquarellmaler Laurent (Isidore Laurent)
Deroy (1797–1886) schuf ab 1827 eine große Anzahl verschiedener lithographischer Ansichten meist nach eigenen Entwürfen, diese jedoch nach
einem Entwurf von Nicolas-Marie-Joseph Chapuy (1790–1858).
Chapuy arbeitete an einer Reihe von Werken zur Architekturgeschichte
sowie illustrierten Reisewerken mit.
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OBERFORSTHAUS | Das Oberforsthaus bei Frankfurt a.M. Darstellung des
Forsthauses im Oval umgeben von 4 Detailansichten und Jagdemblemen.
Lithographie von H.Völckers. Um 1870. 33 x 37. Slg. Cornill 797. | 340.00
Sehr seltene Lithographie von dem Landschaftsmaler Hermann Völkers, der
in den 1870er und 1880er Jahren in Frankfurt tätig war.
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OBERMAINTOR | Ansicht des Obermain Thors zu Frankfurt a/M.
Darstellung mit Blick auf die Gerbermühle und Offenbach im Hintergrund.
Altkolorierte Umrissradierung mit Aquatinta von Reinheimer nach
Morgenstern. Reinheimer, 1811. 27,2 x 39,2. Slg. Cornill 516; vgl. Slg.
Stiebel 142. | 1.200.00
Eine von insgesamt 6 Darstellungen Frankfurter Stadttore des Frankfurter
Malers Johann Friedrich Morgenstern (1777–1811), der durch seine zahlreichen Frankfurtansichten bekannt ist. »Seine Vaterstadt und deren
Umgebung bildeten die bevorzugten Objekte seiner Landschaftsdarstellungen und Veduten.« (Frankfurter Biogr. II, 64). Gestochen von Johann
Georg Reinheimer (1777–1820).
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PAULSKIRCHE | Ansicht der Paulskirche in Frankfurt.
Aquarellierte Tuschfederzeichnung von Eugen Peipers. 1882. 14,1 x 14,3.
Rückseitig bezeichnet, datiert und nummeriert. | 850.00
Der Landschaftsmaler Friedrich Eugen Peipers (1805–1885) war von
1830 bis 1854 Zeichenlehrer an der Musterschule und von 1842 bis 1860
am Städel. Er schuf eine Reihe von Ansichten aus Frankfurt und der Umgebung.
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PLAN | Civitas Francofordiana ad Mo. Gesamtansicht aus der der Vogelschau. Verso lateinischer Text.
Kupferstich bei Braun/Hogenberg. Köln, um 1580. 33,3 x 48. Bugfalte
gering fleckig. Slg. Cornill 441. | 520.00
Der Kupferstecher Frans Hogenberg (1535–1590) gab zusammen mit
Georg Braun (1541–1622) das Ansichtenwerk Civitates Orbis Terrarum in
6 Bänden heraus. Es umfasst mehr als 600 Ansichten und Pläne aller
größeren Städte der damals bekannten Welt.
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PLAN | Francofurtum ad Moenum Vulgo Franckfurt am Main. Gesamtansicht aus der Vogelschau.
Kupferstich von Frederick de Wit, ebenso bei P.v.d. Aa. Amsterdam,
um 1700. 39,5 x 51. Mit den üblichen Faltstellen. Fauser 4109. | 980.00
Überarbeiteter, mit veränderten Befestigungsanlagen herausgegebener
Plan Frankfurts, der sonst plattengleich mit dem Plan von Janssonius ist.
Mit 2 Wappen, ornamentaler Kartusche und Legende.
Frederik de Wit (1630–1706), Sohn des gleichnamigen Firmengründers
übernahm eine große Anzahl von Kupferplatten aus den Verlagen von
Janssonius und Bleau, woraus die Städtebücher Europas mit 132 Plänen
entstanden.
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PLAN | Francofurtum ad Moenum, Libera Imperii..... Franckfurt am Mayn,
eine Freye Reichs zu der Wahl und Crönung der Römischen...
Vogelschauplan der Stadt Frankfurt mit Gesamtansicht und 2 allegorischen
Darstellungen.
Altkolorierter Kupferstich von Math. Seutter. Augsburg, um 1740.
39,5 x 51. Slg. Cornill 460. | 1.500.00
Matthäus Seutter (1678–1757), Schüler von Homann, eröffnete 1707 eine
eigene kartographische Anstalt in Augsburg, wo er ab 1728 mit der Anfertigung verschiedener großer Atlanten begann. »Für den Stich sorgte er
selbst, für das damals übliche, figurenreiche Beiwerk beschäftige er eine
Reihe von Künstlern.« (Die Karte als Kunstwerk, 121).
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PLAN | Francofurtum Franckfurt. Plan der Stadt Frankfurt aus der Vogelschau.
Kupferstich von M. Merian aus Topographiae Hassiae. Frankfurt, 1650.
27,5 x 35,5. Unterer Rand leicht wasserfleckig. Slg. Cornill 450. | 480.00
Der »kleine« Plan Frankfurts aus der Vogelschau von Matthäus Merian
(1593–1650). Merian kam 1623 auf Bitten seiner Schwiegermutter de Bry
aus Basel nach Frankfurt, wo er ab 1642 »sein Hauptwerk die ‚Topographia
Germaniae‘, eine einzigartige Sammlung von Städte- und Landschaftsansichten« (Frankfurter Biogr. II, 37) herausgab.
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PLAN | Geometrischer Grundriss von Frankfurt am Mayn. Detaillierter
Stadtplan mit Erklärungen am linken Rand, mit schmaler Bordüre.
Kupferstich von Felsing nach Ulrich. Darmstadt, 1811. 71 x 86. Gereinigt,
4 Teile aufgezogen mit mehreren kleinen Fehlstellen an den Schnittkanten. Gerahmt mit Museumsglas. Slg. Cornill 477. | 1200.00
Erstausgabe des großen Stadtplanes von Ulrich, erschienen in der kurzen
Zeit als Frankfurt Großherzogtum war (1810–13). Mit Widmung an den
damaligen Fürsten Carl Theodor (von Dalberg). Jedes einzelne Haus mit
einer Nummer bezeichnet. Die Erklärungen finden sich in Battons: Oertliche Beschreibung der Stadt Frankfurt am Main.
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PLAN | Grundplan und Ansichten der freien Stadt Frankfurt am Main.
Gedächtnissblatt für Frankfurter Verehrer. Plan der Stadt, umgeben von
10 Teilansichten.
Altkolorierter Stahlstich von Geissler. Nürnberg, 1830. 43 x 35,5.
Bis auf die Einfassungslinien beschnitten, untere Ansicht mit restauriertem Einriss. Sehr selten. | 850.00
Mit folgenden Ansichten: Bethmanns Museum; Ansicht vom Ober-Mainthor mit der Bibliothek; Recheney-Graben; Theater; Römerberg; Dom;
Hauptwache; Monument der gefallenen Hessen; Bockenheimer Thor und
Ansicht vom Unter-Mainthor mit dem Winterhalt. Sehr schönes Blatt des
in Nürnberg tätigen Kupferstechers Peter Carl Geissler (1802–1872), der
insbesondere durch seine Illustrationen zu Goethe, Schiller und Zschokke,
sowie einer Bilderbibel bekannt wurde.
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PLAN | Grundriss nebst Ansichten von Frankfurt a.M. Plan der Stadt,
umgeben von 10 Teilansichten und einem großen schmalen Panorama.
Lithographie von E. Pichler. Carl Friederich, um 1830. 43,5 x 61.
Gereinigt, mit restauriertem Einriss am unteren Rand, bis in die Ansicht
reichend. Sehr selten. | 1.800.00
Mit folgenden Ansichten: Quai am Untermain-Thor; Zeil; Friedberger-Thor;
Sachsenhausen vom Untermain-Thor; Bibliothek und das Obermain-Thor;
Bockenheimer-Thor; Roemer-Berg; Allerheiligen-Thor; St. Catharinen Kirche
und Hauptwache; Untermain-Thor. Die kleinen Ansichten haben eine
Größe von 5,5 x 10,5 cm. »Stephan Ernst Pichler war ein geschickter Lithograph, der unter dem älteren Morgenstern tüchtig zeichnen und malen
gelernt hatte.« (ADB 55, 577).
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PLAN | Neuer Plan der Römisch Kayserlichen freyen Reichs, Wahl, und
Handelstadt Franckfurth am Mayn. Grundriss der Stadt mit 2 darunter
liegenden kleinen Ansichten und Widmung an den Magistrat auf einem
Gedenkstein. Am unteren Rand 5 Tabellen mit Erklärungen.
Altkolorierter Kupferstich von Cöntgen nach Thomas. Frankfurt,
Brönner, 1783. 56 x 68,5. Auf dünnes Japan aufgezogen, kleinere restaurierte Randeinrisse. Slg. Cornill 467. | 2.400.00
Seltener Plan Frankfurts mit 2 sehr reizvollen Gesamtansichten von Südost
und Südwest. In der Legende sind unter anderem die Gast- und Kaffeehäuser aufgeführt, aber auch die Schließzeiten der Stadttore.
Der aus Mainz stammende Maler und Kupferstecher Georg Joseph Cöntgen
(1752–1799) eröffnete in Frankfurt eine der ersten Zeichenakademien.
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PLAN | Novam Hanc Territorii Francofurtensis Tabulam Nobilißis Magnificis, Amplißis Prudentißimisq Dominis Dnn. Praetori, Consulibus Scabinis Et
Senatoribus inclijtae ejusdem urbis et Reip. Francof. ...
Plan von Frankfurt und Umgebung, umgeben von 34 Geschlechterwappen
und Allegorien des Friedens, der Eintracht, der Gerechtigkeit und der Klugheit.
Altkolorierter Kupferstich bei Blaeu. Verso lateinischer Text. Amsterdam,
um 1640. 45 x 55. Slg. Cornill 446. | 1.500.00
Erstmals 1640 in der 3-bändigen lateinischen Ausgabe des Blaeu-Atlases
erschienene Karte der bekannten Kartographen Johannes und Cornelius
Blaeu. »Sie ist das repräsentativste Blatt des Verlags« (Karte als Kunstwerk,
Bayr. Staatsbibliothek, 85).
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PLAN | Plan von Frankfurt und Umgebung. Landkarte mit im Halbkreis
angeordneten Wappen der Frankfurter Patrizierfamilien, in den Ecken
allegorische Darstellung von Recht und Frieden.
Kupferstich von Heinrich Wierich nach Elias Hofmann. 1588. 36 x 46.
Restauriert. Nicht bei Fauser und den massgeblichen Frankfurt-Sammlungen. Müller, Bilderatlas, Tafel 15. | 3.000.00
Das obere Blatt der ersten und seltensten aller Karten von Frankfurt und
Umgebung. Es erschien noch ein sogenanntes unteres Blatt mit einem Plan
aus der Vogelschau. Der Maler und Kartograph Elias Hofmann (1569 erstmals erwähnt – 1592) war beeidigter Stadtmaler für Terrainaufnahmen und
schuf den Plan wohl als Gedenkblatt für das Schützenfest 1582.
Am 30.01.1589 wurde der von ihm auf eigene Kosten hergestellte Plan dem
Frankfurter Senat überreicht.
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PLAN | Territorium Sac. Rom. Imp. Lib. Civitatis Francofurti ad Moenum ...
Landkarte des Frankfurter Gebietes zwischen Bad Homburg und Imhain,
sowie Königstein und Hanau. Allegorische Wappenkartusche.
Altkolorierter Kupferstich von Lotter für Matt. Seutter. Augsburg,
um 1740. 48,5 x 57. Gerahmt. Slg. Cornill 459. | 840.00
Matthäus Seutter (1678–1757), Schüler von Homann, eröffnete 1707 eine
eigene kartographische Anstalt in Augsburg, wo er ab 1728 mit der Anfertigung verschiedener großer Atlanten begann.
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REBSTOCK | Gasthaus zum Rebstock. Darstellung des Gasthauses (Rebstock 4) und dem linken Nachbarhaus (Rebstock 6), mit Personenstaffage.
Bleistift und Kohle auf Pergamin mit Einfassungslinie von Wilhelm
Gutmann. Signiert unten rechts (W. Gutmann). Um 1900. 40,3 x 30,8.
Montiert auf stärkeren Karton. | 900.00
Detailgetreue Originalzeichnung von dem Frankfurter Maler Wilhelm Gutmann (1877–1946). Dargestellt wird das Haus zum Rebstock, das Geburtshaus des berühmten Frankfurter Mundartdichters Friedrich Stoltze.
»In der Vormärzzeit diente jene Gaststätte des Rebstocks als politischer
Treffpunkt verschiedener Fraktionen. Seit den 1830er Jahren war sie der
Dreh- und Angelpunkt der Frankfurter Liberalen, die sich hier ebenso wie
politisch Andersdenkende überall in der Altstadt (etwa im Württemberger
Hof) eingerichtet hatten.« (Wikipedia) »Wilhelm Gutmann gehört wie
Peter Becker und Bertha Bagge in die Reihe der Künstler, die uns die
interessantesten Winkel des alten Frankfurt, die traditionsreichsten Partien
in einer Fülle von fein gezeichneten Blättern überliefern.« (Schembs,
Frankfurt wie es Maler sahen, 162).
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RÖMERBERG | Ansicht des Römerbergs mit dem Krönungszug Leopolds II.
Die Nikolaikirche in der Mitte, links der Dom, rechts der Römer.
Kupferstich von Abel. Frankfurt, 1791. 34 x 47. Geglättet. Slg. Cornill,
219. | 540.00
Der Kupferstich vermutlich von dem in Wien lebenden Historienmaler und
Kupferstecher Josef Abel (1764–1818).
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RÖMERBERG | Eidesleistung des hohen Senats und Loebl. Bürgerschaft der
freyen Stadt Frankfurt a/M. am 18ten October 1816. Ansicht des Römers
mit den Vertretern der Bürgerschaft und Frankfurter Militär. Lithographie
von und nach Susenbeth. Um 1820. 32,5 x 42,5. Slg. Cornill 99. Selten.
| 450.00
Berühmte Darstellung des Schwurs auf die neue Verfassung durch den
Lithographen und Kupferstecher Johann Susenbeth (Thieme/Becker XXXII,
304). Frankfurt war in der Zeit zwischen 1815 und 1866 Freie Stadt und
damit einer von 39 deutschen Bundesstaaten.
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RÖMERBERG | Prospectus montis, qui vulgo Römer-Berg ...
Prospect des Römer-Bergs zu Franckfurt am Mayn. Ansicht des Römerberges von Norden mit der Nikolaikirche.
Kupferstich von G.B. Probst. Augsburg, um 1770. 27,5 x 41,3. Gering
fleckig. Slg. Stiebel 102; Slg. Cornill 547. | 1.000.00
»Georg Balthasar Probst (1732–1801) stammte aus einer traditionsreichen
Verlegerfamilie. Er war der Enkel des größten Augsburger Kunstverlegers
Jeremias Wolff (1663–1724) und der Sohn des Johann Balthasar Probst
(1686–1750). Seit 1754 war er in erster Ehe mit der Tochter des berühmten
Landkartenverlegers Matthäus Seutter verheiratet. Seinen Anteil am
Wolff‘schen Verlag baute er intensiv aus. Zu den bisher gepflegten Motiven
nahm er ab 1766 Guckkastenblätter in sein Programm auf und führte diese
Gattung zur Perfektion. Seine Blätter hoben sich durch künstlerische Qualität deutlich von den ausländischen Vorbildern ab. Seine Themen deckten
das ganze damals übliche Spektrum ab.« (Augen Blick mal, S. 23).
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RÖMERBERG | Römerberg in Frankfurt/M. Ansicht mit der Nikolaikirche.
Aquatinta von Tanner. Verlag Keller, um 1860. 12,5 x 20,5. Slg. Cornill
559. | 340.00
Johann Jakob Tanner (1807–1862), Zeichner und Aquatintastecher
arbeitete in Mainz, Gießen und Frankfurt und schuf eine Reihe von Ansichten Frankfurts, der Taunusbäder und des Rheins.
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RÖMERBERG | Ansicht des Römerbergs mit der Nicolaikirche zu Frankfurt
a/M. Dem Hohen Senat der freien Stadt Frankfurt.
Kolorierte Umrissradierung von und nach Friedr. Wilh. Delkeskamp.
Frankfurt, 1826. 35,5 x 48,5. Knickfalte zwischen Ansicht und Titel.
Gerahmt. Slg. Stiebel 107; Slg. Cornill 552. | 4.200.00
Eine der schönsten und berühmtesten Ansichten des Römerbergs.
Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794–1872), der heute vor allem durch seine
Rhein- und Moselpanoramen bekannte Maler, schuf eine Reihe malerischer
Frankfurter Ansichten sowie den detailliertesten Stadtplan Frankfurts im
19. Jahrhunderts (1864).
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ROTHES HAUS | Johann Adam Dick Eigenthümer und Gasthalter des
berühmten Gasthofs zum Großen Rothen Hauß in Franckfurt am Mayn.
Der vor zeiten so sehr berühmte Gasthoff zum Großen Rothen Hauß auff
der zeil, als eine der schönsten strassen in Franckfurth am Mayn welcher
von seinem jetzigen Besitzer ....
Kupferstich von Schnapper. Offenbach, Um 1770. 65 x 42,5. Gering
knittrig und fleckig. | 350.00
Werbetext in Französisch, Deutsch und Englisch. 1766 erwarb Joh. Adam
Dick das berühmte Gasthaus Frankfurts, und ließ es 1767 durch den
Architekten Joh. Andr. Liebhardt (1725–1788) von Grund auf im Barockstil
mit Rokokoornamenten neu errichten. Zusammen mit dem benachbarten
Schweizerischen Palais stellte es das repräsentativste Bauwerk der Zeil dar
und war Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts das führende Hotel
in Frankfurt. Typisches Werbeblatt der Zeit, gestochen von dem Offenbacher Kupferstecher J.J. Schnapper. (Vgl. Bilder zur Frankfurter Geschichte
220).
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ROTHES HAUS | Johann Adam Dick Eigenthümer und Gasthalter zum
großen Rothen Hauß in Franckfurt am Main; Empfiehlt allen respect.
Reisenden, seinen wegen sehr angenehmen Lage bereits bekannten auf die
neueste und bequemste Art erbauten .... Gasthof. ... Ansicht der Fassade
und des Innenhofes des Hotels.
Kupferstich von Cöntgen nach Mangin. Um 1790. 57 x 37. | 350.00
Werbetext in Englisch, Deutsch und Französisch. Der französische Architekt
und Ingenieur Charles Mangin (1721–1807) wurde 1791 zur Gestaltung
(Dekoration) der Kaiserkrönung in Frankfurt herangezogen.
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SAALGASSE | Blick vom Heilig-Geist-Plätzchen mit dem HeiliggeistBrunnen zum Dom mit den 2 Scharnhäusern. Mit Personenstaffage.
Bleistift und Kohle auf Pergamin mit Einfassungslinie von Wilhelm
Gutmann. Nicht signiert. Um 1900. 40,8 x 30,5. Montiert auf stärkeren
Karton. | 700.00
Sehr schöne, detaillierte Zeichnung des Platzes, an dem bis 1840 das
Heilig-Geist-Hospital stand, von dem Frankfurter Maler Wilhelm Gutmann
(1877–1946). »Wilhelm Gutmann gehört wie Peter Becker und Bertha Bagge
in die Reihe der Künstler, die uns die interessantesten Winkel des alten
Frankfurt, die traditionsreichsten Partien in einer Fülle von fein gezeichneten Blättern überliefern.« (Schembs, Frankfurt wie es Maler sahen, 162).
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SALZHAUS | Das Salzhaus mit dem dahinter liegenden Römer und weiteren
Häuserfassaden auf dem Römerberg. Mit reicher Personenstaffage.
Bleistift und Kohle auf Pergamin mit Einfassungslinie von Wilhelm
Gutmann. Unten rechts signiert. Um 1900. 40 x 31. Montiert auf stärkeren Karton. | 1.200.00
Detailgetreue Zeichnung des Salzhauses von der Braubachstraße aus.
Durch seine reiche Schnitzfassade galt das Salzhaus als der bedeutsamste
bürgerliche Bau der Stadt Frankfurt. Der Frankfurter Maler Wilhelm Gutmann (1877–1946) ».... gehört wie Peter Becker und Bertha Bagge in die
Reihe der Künstler, die uns die interessantesten Winkel des alten Frankfurt,
die traditionsreichsten Partien in einer Fülle von fein gezeichneten Blättern
überliefern.« (Schembs, Frankfurt wie es Maler sahen, 162).
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SCHAUMAINTHOR | Ansicht des Schaumain Thors zu Frankfurt a/M.
Blick durch das Tor nach Westen, rechts im Hintergrund Schneidwall und
Leonhardskirche.
Altkolorierte Umrissradierung mit Aquatinta von Reinheimer nach
Morgenstern. Reinheimer, 1811. 27 x 39,5. Slg. Cornill 519; vgl. Slg.
Stiebel 142. | 1.200.00
Eine von insgesamt 6 Darstellungen Frankfurter Stadttore, gestochen von
Johann Georg Reinheimer (1777–1820), des Frankfurter Malers Johann
Friedrich Morgenstern (1777–1811), der durch seine zahlreichen Frankfurtansichten bekannt ist. »Seine Vaterstadt und deren Umgebung bildeten die
bevorzugten Objekte seiner Landschaftsdarstellungen und Veduten.«
(Frankfurter Biogr. II, 64).
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SCHNEIDWALL | Ansicht des Schneidwall zu Frankfurt am Main, welcher
im Jahr 1818 abgerissen wurde.
Umrissradierung von Neubauer nach Radl. Um 1820. 25,5 x 35,7.
Slg. Cornill 520; Slg. Stiebel 170. | 780.00
Berühmte Ansicht des 1818 geschliffenen Bollwerks an der Südwestecke der
Befestigungsanlagen, auch unter dem Namen Mainzer Bollwerk bekannt,
des Malers Anton Radl (1774–1852). Radl, geboren in Wien, kam 1794
zu J.G. Prestel nach Frankfurt, wo er abgesehen von einigen Reisen bis zu
seinem Tode blieb. Er legte »durch ein intensives Freilichtstudium die künstlerischen Grundlagen für seine wirklichkeitsgetreuen Landschaftsansichten,
mehrheitlich mit topographisch faßbaren Motiven aus Frankfurt und den
umliegenden Gegenden, insbesondere dem Taunus, zu dessen künstlerischen Entdeckern Anton Radl zählt.« (Anton Radl, Kat. Mus. Giersch,
2008, 7).
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SYNAGOGE | Die Synagoge in Frankfurt. Ansicht der »neuen« Synagoge
mit Personenstaffage auf der Straße.
Aquatinta von Tanner nach Hoff. Keller, um 1860. 19,3 x 12,7. Slg. Cornill
685. | 240.00
Die Vorlage wohl von dem Frankfurter Zeichner, Radierer und Lithograph
Johann Nikolaus Hoff (1786–1873).
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WAPPENKALENDER |
Der Röm. Kays. Mayes..... Herren
Räthen, denen Wohl auch Hoch
Edelgebhrnen ... Wappenkalender
auf das Jahr 1766. Mit dem Reichsadler mit ausgebreiteten Flügeln,
den Wappen der Frankfurter Ratsherren und einer Stadtansicht von
Westen.
Kupferstich von Nothnagel. 1765.
87 x 36. Von 2 Platten gedruckt,
Mittelfalte, leicht knittrig und
gering fleckig. Gerahmt. Nicht bei
Sammlung Cornill. | 980.00
Sehr selten. Johann Andreas Benjamin Nothnagel (1729–1804), der
110
1747 nach Frankfurt kam arbeitete
hier für die Tapetenmalerei Letzner,
die er nach dem Tode von Johann
Nikolaus Lentzner durch Heirat
der Witwe 1750 übernahm und zu
großem Aufschwung brachte. Er
zeichnete zahlreiche Landschaften
und Porträts, sowie von 1765–1777
den Wappenkalender der Stadt
Frankfurt.
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WAPPENKALENDER |
Der Röm. Kays. Mayes..... Herren
Räthen, denen Wohl auch Hoch
Edelgebornen ... Wappenkalender
auf das Jahr 1776. Mit dem Reichsadler mit ausgebreiteten Flügeln,
den Wappen der Frankfurter
Ratsherren und einer Stadtansicht
von Westen.
Kupferstich von Nothnagel.
87 x 36. Von 2 Platen gedruckt,
Mittelfalte, leicht knittrig und
gering fleckig. Slg. Cornill 1737.
| 780.00
Sehr selten. Johann Andreas Benjamin Nothnagel (1729–1804), der
1747 nach Frankfurt kam arbeitete
hier für die Tapetenmalerei Letzner,
die er nach dem Tode von Johann
Nikolaus Lentzner durch Heirat
der Witwe 1750 übernahm und zu
großem Aufschwung brachte. Er
zeichnete zahlreiche Landschaften
und Porträts, sowie von 1765–1777
den Wappenkalender der Stadt
Frankfurt.
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TRESOR AM RÖMER
Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen des Buch- und Kunstantiquariats
Tresor am Römer
Unsere Angebote sind freibleibend und stehen unter der Bedingung, dass das
Produkt unsererseits noch vorrätig oder lieferbar ist. Die angebotenen Objekte sind,
wenn nicht anders vermerkt, in einem für ihr Alter angemessenen guten Zustand.
Die Preise sind in Euro angegeben und enthalten die gesetzlich geltende Mehrwertsteuer. Rechnungen sind zahlbar rein netto nach Erhalt. Versand auf Kosten des
Bestellers. Bei uns unbekannten Kunden behalten wir uns eine Vorausrechnung vor.
Eigentumsvorbehalt bis zur völligen Bezahlung nach $ 455 BGB. Erfüllungsort und
Gerichtsstand ist für beide Teile Frankfurt.
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Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb eines Monats ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder – falls Ihnen die Sache vor Fristablauf
überlassen wurde – durch Rücksendung der Sache widerrufen.
Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf
ist zu richten an: Antiquariat Tresor am Römer, Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewähren. Der Verbraucher ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur Rücksendung verpflichtet, wenn die Ware durch Paket versandt werden kann.
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Inhaberin: Sibylle Wieduwilt
Braubachstraße 32
60311 Frankfurt
Telefon (069) 28 12 48
Fax (069) 28 21 60
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www.tresor-am-roemer.de
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BILDER aus FRANKFURT
Katalog 49
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60311 Frankfurt
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Kunst und Fotos
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