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NORDWESTSCHWEIZ
DIENSTAG, 14. OKTOBER 2014
Basel
Star-Orthopäde per
sofort freigestellt
Das Universitätsspital Basel (USB) entlässt den Chefarzt der Orthopädie, Victor Valderrabano, und stellt ihn per sofort frei. Das USB wirft ihm vor, Honorar- und Spesenrechnungen zu seinem
Vorteil falsch abgerechnet zu haben.
Der 1972 geborene Valderrabano ist ein
über Basel hinaus bekannter Orthopäde. Er spezialisierte sich auf die Arthroseforschung und -behandlung, die Biomechanik, Korrekturen der unteren
Extremität,
Sportorthopädie
und
arthroskopische Chirurgie. Zu seinen
Patienten gehören unter anderem
Langlauf-Olympiasieger Dario Cologna
oder die Fussballer Fabian Schär und
Ricardo Rodriguez. Seit 2009 leitete er
die Klinik für Orthopädie am USB.
Laut USB-Mediensprecherin Sabina
Heuss wurde auch die Staatsanwaltschaft informiert. Zur Schadenssumme
wollte sie sich nicht äussern. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte
den Eingang der Anzeige. Die Untersuchungen betreffend falsche Honorarund Spesenrechnungen seien durch einen Hinweis ausgelöst worden, worauf
eine erste interne Abklärung durchgeführt wurde. Laut USB wurden Patienten gemäss heutigem Wissensstand
nicht geschädigt. Valderrabano habe in
der Wahl und Durchführung der medizinischen Behandlungen keine Fehler
begangen, schreibt das Unispital. (NCH)
Spanien
Hat der Sohn seine
Eltern erstochen?
Katalonien verzichtet:
Keine Abstimmung
über Unabhängigkeit
Die katalanische Regionalregierung unter der Führung von Präsident Artur
Mas gibt dem Druck Spaniens nach und
will auf die Abstimmung über die Unabhängigkeit der Region am 9. November verzichten. Dies verlautete am gestrigen Montagabend aus den involvierten politischen Kreisen in Barcelona.
Mas musste aufgrund fehlender rechtlicher Grundlagen von seinem Plan absehen. «Die Regierung hat festgestellt,
dass die Volksbefragung nicht stattfinden kann», hiess es nach einem Treffen
der Referendums-Befürworter. Das
spanische Verfassungsgericht hatte Ende September auf Betreiben der Zentralregierung in Madrid vorerst einen
Stopp der Referendumspläne verfügt.
Zollikon Nachbarn finden die Leichen eines Ehepaars
Eine Frau und ein Mann sind in Zollikon ZH offenbar Opfer eines Verbrechens geworden. Wie die Kantonspolizei Zürich gestern mitteilte, wurde ein
Tatverdächtiger festgenommen – offenbar ein Sohn des getöteten Ehepaares.
Am Sonntag gegen 13 Uhr wurde der
Polizei gemeldet, in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses seien zwei leblose Personen aufgefunden worden.
Die Rettungssanitäter konnten nur
noch den Tod der beiden feststellen.
Noch am Sonntagnachmittag nahm die
Polizei einen tatverdächtigen 30-Jährigen fest.
Hintergründe, Tatmotiv und -hergang sind noch unklar. Kantonspolizei
und die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte haben die Ermittlungen
aufgenommen. Über Alter und Identität der Opfer gab die Polizei ebenso wenig Auskunft wie über eine allfällige Beziehung zwischen Opfern und Tatverdächtigem. Gemäss verschiedenen Online-Portalen solle es sich beim Verhafteten um einen Sohn des Ehepaares
handeln. Dieser soll in psychiatrischer
Behandlung sein.
Wirbel um Spanienkarte von RTL
Der Ort des Grauens: Hier geschah die Bluttat.
Das Online-Portal «20min.ch» berichtet, dass die beiden Opfer offenbar von
einer Nachbarin gefunden wurden.
«Der verstorbene Mann hatte ein Messer im Rücken, und auch die Leiche sei-
KEY
ner Ehefrau lag in der Wohnung», wird
eine Anwohnerin zitiert. Die Nachbarin
habe die Wohnung der Getöteten betreten, nachdem sie einen lauten Streit
gehört habe. (NCH)
Zuvor hatte eine falsche Karte von
Spanien in den deutschen RTL-Nachrichten auf der Iberischen Halbinsel
Wirbel ausgelöst. Die Grafik zeigte die
Umrisse Spaniens in den rot-gelb-roten
Nationalfarben, aber ohne die Region
Katalonien. Spanische Medien nahmen
die Darstellung mit Verwunderung zur
Kenntnis. Benutzer von Twitter und anderen sozialen Netzwerken protestierten. Vorerst ist der Karte nun jegliche
Grundlage entzogen worden. (SDA/NCH)
Kanton Bern
Liebes-Betrüger
erleichtern Opfer
um halbe Million
Durchblick Vor bald 25 Jahren fiel die Mauer. Was in Berlin passierte, veränderte die Welt. Grund genug also für Gedenken und Ausstellungen, wie jene im Britischen Museum in London, die Teile der gefallenen Mauer zeigt.
FOTO: ANDY RAIN/KEYSTONE
PEOPLE
Mary
Bambi für die Prinzessin
Penélope Cruz
Die attraktivste Frau
Die dänische Kronprinzessin Mary erhält in diesem
Jahr einen Bambi für ihr
wohltätiges Engagement.
Die 42-Jährige wird mit der
Auszeichnung für ihren Einsatz gegen häusliche Gewalt geehrt. Mary erhalte
den Charity-Bambi an der
Gala-Nacht am 13. November in Berlin überreicht, teilten die Organisatoren am Montag in
München mit. (SDA)
Penélope Cruz ist die
«Sexiest Woman Alive»: Das Männermagazin «Esquire» hat die
40-jährige Schauspielerin zur Frau mit dem
grössten Sexappeal
gekürt. Zu den bisherigen Preisträgerinnen
gehörten Scarlett Johansson, Angelina Jolie, Rihanna und Halle
Berry. Ihre Familie sei das Wichtigste für sie,
sagte Cruz im Interview. Über die Beziehung zu
Javier Bardem, mit dem sie zwei Kinder hat,
wollte die Schauspielerin nicht sprechen. Im
Frühling hatte sie anlässlich ihres 40. bekannt
gegeben, sich vermehrt um die Familie kümmern zu wollen. Sie habe es sich in ihrer Jugend
selber schwer gemacht, sagte Cruz weiter. «Ich
hatte einen Hang zum Drama. Die meisten haben das, besonders wenn du ein Künstler bist –
du fühlst dich, als ob du versuchen musst, die
Dunkelheit zu erkunden.» Inzwischen denke sie
völlig anders: Einen Plan zu haben, sei für sie
die attraktivste und coolste Sache. (SDA)
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Diane Kruger
Schwierigkeiten mit Gesetz
Diane Kruger hat so ihre Schwierigkeiten mit
Gesetzeshütern. «Ich bin prinzipiell nicht gut
im Umgang mit Autoritäten», egal, ob das die
Sicherheitsbeamten am Flughafen seien oder
eine Busse an der Autoscheibe, sagte die
38-Jährige. «Mir widerstrebt einfach diese
Steifheit des Gesetzes, die wohl sicherstellen
soll, dass wir in einer funktionierenden Gesellschaft leben», erklärte die Schauspielerin dem
Magazin «Glamour Deutschland». (SDA)
Gebrochenes Herz, leeres Portemonnaie: Schon elf Frauen und Männer aus
dem Kanton Bern sind dieses Jahr im
Internet einer falschen Liebe auf den
Leim gegangen. Das kostete sie eine
halbe Million Franken, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Sie warnte
erneut vor sogenannten «Love Scams»
oder «Romance Scams» im Internet.
Die Betrügerinnen und Betrüger suchen sich ihre Opfer über Single-Seiten,
Partnerschaftsbörsen und soziale Netzwerke. Kaum haben sie Kontakt aufgenommen, geben sie vor, die grosse Liebe gefunden zu haben.
Nur kurze Zeit später bewegen die
«Love Scammer» ihre Opfer dazu, ihnen Geld zukommen zu lassen. Nicht
selten soll dies zur Begleichung von
Arztrechnungen, zur Deckung von Reisekosten oder zur Minderung finanzieller Nöte dienen. 14 «Love Scams» wurden der Berner Polizei seit Anfang Jahr
gemeldet. In elf Fällen fielen die Opfer
herein; die gesamte Schadenssumme
beläuft sich auf rund 500 000 Franken. (SDA)
Südafrika
Gericht ringt um Strafe für Pistorius
15 Jahre oder lediglich eine Bewährungsstrafe? Im Prozess gegen den südafrikanischen Paralympics-Star Oscar
Pistorius haben sich Verteidigung und
Anklage ein erstes Gefecht um die Höhe des Strafmasses geliefert.
Bei Anhörungen vor Gericht in Pretoria zog Staatsanwalt Gerrie Nel Aussagen einer Trauma-Therapeutin in Zweifel. Sie stellte Pistorius als gebrochenen
Mann dar, der unfähig sei, den Tod seiner Geliebten zu überwinden. Pistorius
war vor einem Monat der fahrlässigen
Tötung seiner 29 Jahre alten Freundin
Reeva Steenkamp schuldig gesprochen
worden. Er hatte sie in der Nacht zum
Valentinstag 2013 durch eine geschlossene Toilettentür seines Hauses erschossen. Pistorius gab an, sie mit einem Einbrecher verwechselt zu haben.
Nun muss Richterin Thokozile Masipa nach der Anhörung von Argumenten der Anklage und der Verteidigung
entscheiden, welche Strafe Pistorius
dafür bekommt. Möglich wären nach
südafrikanischem Recht bis zu 15 Jahre
Haft. Dem einstigen Sportidol Südafrikas könnte das Gefängnis aber auch erspart bleiben. Masipa hat die Möglichkeit, eine Bewährungsstrafe zu verhängen oder sogar nur Hausarrest in Kombination mit gemeinnütziger Arbeit.
Der Staatsanwalt hatte Pistorius wegen Mordes angeklagt. Damit hatte er
sich jedoch nicht durchsetzen können.
Die Richterin befand, dass für Mord
keine hinreichenden Beweise vorgelegt
worden seien. Sie akzeptierte die Version des beinamputierten und auf Prothesen laufenden Sprinters, wonach er
die Person hinter der Toilettentür für
einen Einbrecher gehalten habe. Jedoch sei die Abgabe mehrerer Schüsse
absolut fahrlässig gewesen.
Die Entscheidung über das Strafmass
werde Richterin Masipa voraussichtlich
bis Ende der Woche fällen, sagte der
Sprecher der Nationalen Strafverfolgungsbehörde (NPA) Südafrikas, Nathi
Mncube, zu Reportern. (SDA)
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Seele and Geist
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