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Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Gronau
Gronau / Epe • Nummer 142 • Herbst 2014
1
Inhaltsverzeichnis
Seite
Seite
Andacht ...........................................3
Neues von der Diakonie...............4/5
Kirche und Schöpfungsverantwortung ............................6-10
Stadtkirche als Baudenkmal ....11-16
Ausstellung „Luthers Sündenfall
gegenüber den Juden“.................. 17
Kick for one world ....................18-20
Friedensgebet .........................21-23
Ausflüge der Frauenkreise.......24-26
100 Jahre St. Antonius..................25
EKMD.......................................27/28
Familiengottesdienst am Volkstrauertag „Frieden spielen“ .....................29
Jahreswende auf Borkum .............30
Treffpunkt Kirchenmusik ..........35-37
Zusammenarbeit KiTa „Arche
Noah“ mit Kneipp-Verein .........38-40
Jubelkonfirmation am 21.09. ........ 40
Windelwichte................................. 41
KiGo Ausflug ........................... 42/43
Konfi-Freizeiten................ 44 + 47/48
Israelaustausch........................ 45/46
Kinderseite ............................ 49 + 61
Hohe Geburtstage ................... 50/51
Infoabend zum ehrenamtlichen
Engagement ................................. 51
Taufen – Trauungen –
Bestattungen..................... 52/53
CVJM-Kleiderbasar....................... 53
Ansprechpartner/innen ............ 54/55
Regelmäßige Termine ............56-59
Termine: Höhepunkte ................... 60
Gemeindefest Epe ................... 62/63
Impressum:
Herausgeber:
Evangelische
Kirchengemeinde
Gronau,
Redaktionskreis: Renate Bron-Sell (Anzeigen), Birgit Grätz (Layout), Hans Jastrow,
Gerd Ludewig, Uwe Riese (verantwortlich),
Edelgard Zielke.
Titelbild:
Der Gemeindebrief erscheint vierteljährlich in
einer Auflage von 7.500 Exemplaren und wird
kostenlos an alle evangelischen Haushalte
verteilt. Mit dem Namen des Verfassers unterzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt
die Meinung der Redaktion wieder. Zuschriften und Leserbriefe richten Sie bitte an das
Ev. Gemeindebüro in 48599 Gronau, AlfredDragstra-Pl. 1, (Tel. 0 25 62) 71 23 17 oder
33 96, Fax 2 23 92, E-Mail: st-pfbgronau@kk-ekvw.de
Die nächste Ausgabe erscheint zum 1. Advent. Redaktionsschluss: 17. Oktober 2014
Druck: Gemeindebriefdruckerei,
Groß Oesingen
2
Kaffeebohnen – aber
bitte aus fairem Anbau!
Achten Sie beim Kauf
auf das Fairtrade-Logo.
Die Ev. Kirchengemeinde Gronau macht mit, und Sie?
Liebe Gemeinde,
eine ruhige Tasse Kaffee, was
gibt es manchmal Schöneres?
Morgens, nach dem Aufstehen:
den frischen Kaffeeduft in der
Nase und bald auch auf der Zunge, dazu die Tageszeitung – so
kann der Tag beginnen. Wenn es
jetzt im Herbst draußen kühler
und auch ungemütlicher wird –
drinnen im Warmen sitzen und
bei einer Tasse Kaffee rausschauen. Wenn der Tag hektisch
ist, dann einen Moment der Ruhe
genießen – und einen Kaffee
trinken.
Eine Tasse Kaffee ist manchmal
gleichbedeutend mit einem Moment der Unterbrechung, der
Auszeit. Wir benötigen solche
Pausen, Momente des Anhaltens
und des Stillstandes. Sie geben
uns die Möglichkeit, die Gedanken schweifen zu lassen oder
einfach einmal nachzudenken.
Kein Wunder eigentlich, dass
sich in Wien und früher auch in
Berlin eine eigene Kaffeehauskultur entwickeln konnte. Bei einem Kaffee wurden Gedanken
ausgetauscht, wurde diskutiert.
Oder es wurde die ausliegende
Tageszeitung studiert. Für einige
war das Kaffeehaus aber auch
der Ort, an dem Bücher geschrieben wurden.
Kein Wunder daher auch, dass
es in unserer Kirchengemeinde
sonntags nach (oder auch vor)
dem Gottesdienst die Möglichkeit
gibt, sich bei einer Tasse Kaffee
über Gott und die Welt – und
manchmal auch über die Predigt
– auszutauschen. Es ist fast eine
eigene „Kirchkaffeekultur“, die
sich da entwickelt hat. Sie hilft
mit, den Sonntag das sein zu
lassen, was er sein soll: ein Tag
der heilsamen Unterbrechung.
Den Feiertag, den Sonntag zu
heiligen bedeutet, dann über Gott
und die Welt, aber auch über
unser eigenes Leben nachdenken zu können. Gutes und Schönes können wir schätzen und
dankbar dafür sein. Gerade am
Erntedankfest werden wir das
tun. Schwieriges können wir beklagen. Und Fragwürdiges können wir mit anderen besprechen
und diskutieren. All das am
Sonntag bei einer Tasse Kaffee.
So nehmen wir sonntags die
Welt in den Blick und vergessen
dabei den Kaffee nicht. Denn der
Kaffee, den die Gemeinde ausschenkt, ist fair gehandelt. Menschen, die Kaffeebohnen anbauen, erhalten so einen fairen Preis
für ihre Produkte. Auch das gehört zur „Kirchkaffeekultur“: Verantwortung für die Verhältnisse
auf unserer einen Welt zu übernehmen.
Ruhige Momente des Nachdenkens oder des angeregten Gesprächs bei einer Tasse Kaffee
wünscht Ihnen Ihr
3
Neues von der Diakonie
Diakonisches Werk, Gildehauser Straße 67/Hörster Straße 5, 48599 Gronau,
Tel. (0 25 62) 7 01 11-0, Pfarrer: Ingo Stein, stein@dw-st.de
Liebe Gemeinde,
vor einiger Zeit meldete sich in
unserer Beratungsstelle Herr K.
Er ist 84 Jahre alt, verwitwet und
klagte über immer wieder kehrende Gefühle von Schwermut
sowie über Ängste und Panikattacken. Er sei schon bei mehreren Ärzten gewesen, doch diesen
seien diese Symptome rätselhaft
geblieben.
Herr K. kam einige Male zu Beratungssitzungen, bis ich ihn bat,
mir etwas über seine Kindheit zu
erzählen. „Da gibt es nicht viel zu
berichten”, sagte er, „unsere Familie kam aus dem deutschen
Osten. Ich hatte eine schöne
Kindheit, bis dann der Krieg
kam.” Mir fiel auf, dass er über
die Zeit danach nur in kurzen
Zusammenfassungen berichtete,
etwa „die Flucht, das war eine
schlimme Sache” oder „das brennende Dresden, da sind wir zum
Glück noch rechtzeitig rausgekommen”. Ich verstand, dass
sein Vater verschollen war, die
Familie Flucht und Vertreibung
erlebt hatte, Bombennächte in
Luftschutzkellern
mitgemacht
hatte, dann bis zur Wende in der
DDR gewohnt und dann in den
Westen gekommen war.
4
Jetzt, im hohen Alter, kamen lang
verdrängte Erinnerungen hoch,
lange eingeschlossene Ängste,
Gefühle der Beklemmung, die
sich äußerten in Depressionen,
Konzentrationsschwächen
und
Panikattacken.
Seine Kindheit, so verstand ich
seine Antwort auf meine Frage,
war mit 12 Jahren vorbei gewesen und der sich dann anschließende Kampf ums Überleben
fand sich wieder in Lebensmaximen wie „man musste sich zusammen nehmen”, „man heulte
nicht, sondern war tapfer”.
Die Journalistin Sabine Bode ist
in ihrem 2004 herausgegebenen
und inzwischen in vierter Auflage
erschienenen Buch „Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen” der
Frage nachgegangen, nicht nur,
was die Generation der zwischen
1930 und 1945 geborenen Kinder erlebt haben, sondern auch,
welche Folgen dies für sie hatte.
Wiederkehrend belastende Erinnerungen und Träume, das Gefühl, als würden Ereignisse von
damals jetzt erneut auftreten,
Schlafstörungen, Ängste und
Neues von der Diakonie
Panikstörungen, verbunden mit
dem Gefühl der Leere und Hoffnungslosigkeit, erkannte sie als
Langzeitfolge dieser Erlebnisse
und dokumentiert Studien, nach
denen 8 - 10 Prozent der Menschen, die als Kinder Krieg und
Vertreibung erlebten, als psychisch belastet.
Der Fachausdruck dafür nennt
sich „posttraumatische Belastungsstörungen”, die sie in ihrer
Lebensqualität einschränken. Ein
Vergleich mit der Schweiz zeigt,
dass dort nur 0,7 Prozent aller
Rentner betroffen sind.
Im Laufe der Beratung beeindruckte mich immer mehr, mit
welchem Lebenswillen und mit
welcher Zähigkeit es Herrn K.
gelungen war zu überleben. Freilich wurde dabei auch immer
klarer, welchen Preis er dafür
bezahlen musste, wie viel Leid
die Familie ertragen hatte, welche Lebensleistung hinter all
dem steckte.
Das Ankommen in der Fremde,
der schwierige Neuanfang – all
das kennen wir ja von den Neuankömmlingen hier im Münsterland auch gut. Hier im Gemeindebrief war ja vor nicht allzu langer Zeit von den Erfahrungen
beim „Erzählcafé” im Rahmen
des Kirchenjubiläums in Epe zu
lesen. Auch, wenn Herr K. nicht
viele Worte darum machte und
dies auch nicht in religiöser Sprache ausdrückte; so hatte ich doch
deutlich das Gefühl, dass ihn
noch etwas anderes durch diese
schwierigen Lebenszeiten getragen hat: Er hätte es wahrscheinlich als „gute Fügung” bezeichnet
oder davon gesprochen, dass er
an manchen Stellen seines Lebens einen „guten Schutzengel”
gehabt habe.
Als ich ihm bei unserem Abschied die Worte des Psalms 37
vorlas
„Überlass dem Herrn deinen
Weg, er wird’s wohl machen”,
waren wir uns einig. Ja, so ähnlich kann man diese Erfahrung
wohl ausdrücken, wenn man die
Erfahrung gemacht hat: Wenn
man noch auf eine Hoffnung setzen kann, die außerhalb von unserem Vermögen und unseren
Kräften liegt, dann trägt diese
weiter.
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Ingo Stein
5
Kirche und Schöpfungsverantwortung:
Ein Muss im Großen wie im Kleinen!
Christlicher Glaube hat in seiner ethischen Relevanz und Konsequenz zwingend etwas mit Schöpfungsverantwortung und somit mit
Friedenspolitik und auch mit Umweltschutz, ebenso mit Sozialpolitik
und mit dem Leitgedanken „Eine Welt!“ zu tun!
Denn der Mensch ist zwar etwas Besonderes, d. h. Gottes
Ebenbild, aber er ist, auf den
Nenner gebracht, nicht allein auf
der Welt. Eingebettet in das bestehende System der göttlichen
Schöpfung ist er auch nicht deren Ziel, nicht deren „Krone“,
denn die Schöpfung schließt
gemäß dem 1. Buch Mose nicht
mit der Entstehung des Menschen, sondern mit dem Tag der
Ruhe, dem siebenten Tag, ab:
„Und so vollendete Gott am
siebenten Tag seine Werke,
die er machte, und ruhte am
siebenten Tag von allen seinen Werken, die er gemacht
hatte“ (1. Mose 2, 2).
Der 7. Tag als Tag der Ruhe, d.
h. der Sabbat bzw. der Sonntag,
ist das Ziel der Schöpfung und
mit ihm zugleich die Wertschätzung dessen, was Gott geschaffen hat. Dazu zählt selbstverständlich der Mensch, aber
auch die Tier- und Pflanzenwelt
samt der Umwelt als Lebensraum für alles Lebende. In diesem Sinne heißt es einerseits
über den Bezug zum Menschen
hinausgehend und andererseits
6
mit Blick auf die große Freude
des Schöpfers: „Und Gott sah
an a l l e s , was er gemacht
hatte; und siehe, es war sehr
gut!“ (1. Mose 1, 31).
Für diese Güte, für diese Qualität tragen wir Menschen als
Gottes Ebenbilder V e r a n t w o r t u n g , weil Gott uns seine Schöpfung als irdischen Lebensraum vertrauensvoll übergeben hat. Dabei haben wir
ganz wesentlich uns Menschen
im Blick, aber bitte nicht allein
nur uns Menschen in einer irrtümlichen, sündhaften Absolutheit!
Denn wir Menschen sind „nur“
ein Teil der Schöpfung, zu der
aber viel mehr gehört – mit dem
berechtigten Anspruch, eine eigene Würde zu haben: „Der beschränkte Wirklichkeitsbereich,
der Natur genannt wird, muss in
die Gesamtheit des Seienden
aufgehoben werden, die als
Schöpfung Gottes bezeichnet
wird“, so Jürgen Moltmann, der
im Rahmen seiner Professur für
Evangelische Theologie Ende
der 80er Jahre eine christlichökologische,
messianische
Kirche und Schöpfungsverantwortung:
Ein Muss im Großen wie im Kleinen!
Schöpfungslehre entwickelt hat.
Mit ihr widerspricht er dem praktizierten Nihilismus des Menschen im Umgang mit der Natur,
durch den viele Menschen die
Natur nicht nur nutzen, sondern
geradezu aus- und abnutzen, z.
T. sogar leichtfertig missbrauchen. Dabei ist unsere Umwelt
kein herrenloses Gut! Sie ist Eigentum Gottes, und zwar unseres Gottes, der durch sein Wirken schafft, bewahrt, erneuert
und vollendet.
Deshalb, so weist Jürgen Moltmann darauf hin, hat nicht allein
der Mensch eine Heilszusage
Gottes erhalten, sondern die
gesamte Schöpfung ist und wird
von Gottes heilvollem Handeln
umfasst sein: A l l e s wird neu,
wie es z. B. im letzten Buch der
Bibel, in der Offenbarung des
Johannes, heißt.
Dabei wird die erlösende Erneuerung und heilvolle Vollendung
der Schöpfung nicht nur von außen vollzogen werden, sondern
auch von innen. Denn Gott ist in
der Welt gegenwärtig, ohne in ihr
aufzugehen, und die Welt ist in
Gott gegenwärtig; Jürgen Moltmann wörtlich: „Gott schafft die
Welt und geht zugleich in sie ein.
[ … ] Sie lebt aus seiner schöpferischen Kraft [ … ]“. Gott und
Schöpfung sind nicht etwas, was
sich gegenüber steht, sondern
etwas, was einen Bezug, ja eine
Beziehung zueinander hat.
Wer sich intensiver in die Gedanken von Prof. Dr. Jürgen Moltmann einlesen möchte, kann z.
B. zu folgendem Buch greifen:
„Gott in der Schöpfung: Ökologische Schöpfungslehre“.
Zugegeben: Die Zukunft der Welt
ist eschatologisch bestimmt, d. h.
von der Heilszusage Gottes. Die
Gegenwart der Welt wird aber
doch eher von der Macht des
Geldes geprägt: „Geld regiert die
Welt!“ heißt es, und in diesem
bekannten Sprichwort ist Wahrheit enthalten, u. a. auch:
Unser Portemonnaie bestimmt
das Geschehen in der Welt mit!
Denn: Wer Geld - für viele ein
großes Objekt der Begierde ausgibt bzw. nicht ausgibt, der
trifft Entscheidungen; und wer
solche Entscheidungen trifft,
bestimmt den Geldfluss mit!
Und tieferliegend wird damit eine
ganze Menge mehr mitbestimmt,
vor allem auch gesamtgesellschaftlich.
Ein schlichtes Beispiel: „Geiz ist
geil“, um einen alten bekannten
Werbeslogan zu nennen, muss
7
Kirche und Schöpfungsverantwortung:
Ein Muss im Großen wie im Kleinen!
nicht jede Mitarbeiterin und nicht
jeden Mitarbeiter des jeweiligen
Unternehmens erfreuen, und
zwar vornehmlich nicht beim
Blick auf die Gehaltsabrechnung.
Ein zweites Beispiel: „Ich bin
doch nicht blöd“, ebenso bekannt, hat sozialpolitisch, ebenso
umweltpolitisch seine Folgekosten hier bei uns und u. a. auch
andernorts.
-
Was hier nur angedeutet werden
kann, ist uns vielfach bekannt,
aber dennoch verdrängen wir es
gerne – im Gefühl der Ohnmacht, in dem lähmenden Gedanken, einen sehr begrenzten
Einfluss zu haben. Dabei ist es
nicht gleichgültig, auch wenn wir
uns das um unseres Gewissens
willen mitunter gerne einreden,
Auf unsere Grundhaltung kommt
es an, zudem auch auf unsere
ggf. „nur“ kleinen Schritte, die
zusammen gesehen auch einen
großen Schritt ausmachen können:
-
-
-
8
ob wir unsere technischen
Geräte in einem der großen
Handelsketten oder bei einem kleineren Einzelhändler
vor Ort kaufen;
ob wir Eier aus der Massentierhaltung oder aus einer
ökologisch sinnvoll orientierten Freilandhaltung kaufen;
ob wir unsere Waren, und
zwar auch die ökofairen, in
Geschäften kaufen, in denen
Menschen für einen niedrigen, fragwürdigen Lohn arbeiten müssen;
-
-
ob wir Recyclingpapier oder
„normales“ Papier nutzen,
und zwar sowohl bei unserem PC-Drucker als auch auf
unserer Toilette;
ob wir sogenannten „grünen
Strom“
oder
„normalen
Strom“ einkaufen;
ob wir auf diese oder auf andere Weise heizen;
ob wir …
Wir als Ev. Kirchengemeinde
Gronau leisten bereits seit vielen Jahren kleinere Beiträge
und möchten diese zukünftig
ausbauen: Bei den Getränken
haben wir gesamtgemeindlich
bereits vor Jahren angefangen
und uns für ökofairen Kaffee entschieden. Seit einiger Zeit ist
dies ein Stück weit ausgeweitet
worden auf ökofairen Tee und
ökofairen
Apfel-Mango-Saft.
Zwar sind das „nur“ erste kleine
Schritte, aber immerhin ein Anfang in die richtige Richtung. In
Kürze wird eine weitere Ausweitung erfolgen. Uns sind ein ökofairer Konsum und ein zukunftsfähiger Lebensstil sehr wichtig!
Kirche und Schöpfungsverantwortung:
Ein Muss im Großen wie im Kleinen!
Die Achtsamkeit auf Gottes
Schöpfung muss es uns wert
sein!
Aus diesem Grunde werden wir
auch unsere Reinigungsmittel
umstellen. Billig ist dabei nicht
das erste Gebot, sondern ökofair
einschließlich ökologisch (zumindest weitgehend) unbedenklich(er)! Und es ist ein leichtes, z.
B. auch ökofairen Orangensaft
oder ökofairen Zucker anzubieten.
Letztendlich tun wir uns und unseren Nachfahren den größten
Gefallen, wenn wir auf unsere
Umwelt achten. Denn unsere
Umwelt ist unser Lebensraum!
Ohne sie können wir nicht leben, sie aber sehr wohl ohne
uns!
Dabei geht es um den Schutz
von Ressourcen – ganz im Sinne
der Prämisse, in Maßen dürfen
wir nutzen, aber nicht in Unmengen ausnutzen oder gar ausbeuten! Das gilt z. B. für die Bodenschätze, aber auch für die Wälder. Ebenso geht es um den Erdboden als Ackerland, beispielsweise bei der Frage nach umweltschonenden
Anbaumethoden. Und ganz wichtig ist auch
die Armutsbekämpfung: Jede
und jeder, der arbeitet, hat zum
einen ein Grundrecht auf eine
faire, gerechte Entlohnung sowie
zum anderen auf möglichst gute,
gefahrenarme, nicht krank machende Arbeitsbedingungen!
Dass uns all das und so manches
mehr etwas kostet, ist nicht zu
vermeiden. Z. T. wird es durch
Subventionen - finanziert durch
Steuermittel - und/oder auch über
einen teureren Verkaufspreis
ermöglicht. Aber das sollte es
uns wert sein! Denn wir investieren in den Lebensraum unserer
Zukunft, in eine globale(re) Welt
mit mehr Gerechtigkeit und somit
mit mehr Barmherzigkeit und
Frieden!
Das „Aber“, das jetzt einige vielleicht immer noch als Einwand in
ihrem Herzen haben, das hilft
nicht weiter, auch wenn es hier
und da verständlich und bedenkenswert ist. Es hält in seiner
negativen Kraft nur ab von dem,
was eigentlich zu tun ist; es
macht pessimistisch und von
daher lähmt es! Darauf warten,
dass die Zeit sich selbst wandelt,
wäre vergebliche Geduld! Handeln müssen letztendlich wir alle
selbst, auch wenn wir nicht alles
perfekt machen können!
…
9
Kirche und Schöpfungsverantwortung:
Ein Muss im Großen wie im Kleinen!
Fair zur Schöpfung, das heißt:
Fair handeln! - Faire Arbeitsbedingungen & faire Entlohnung! Keine Kinderarbeit!
Fair zur Natur, das heißt:
Regionale Produkte!
Saisonale Produkte!
Möglichst Bioprodukte, weil
weniger oder gar ohne chemische Dünger und Pestizide
angebaut!
Zwei weitere Beispiele, die anschaulich machen, wie wichtig
das ist:
Computer, Smartphones, IPads etc. funktionieren nicht
ohne Gold, Silber, Kupfer und
Platin. Doch diese Rohstoffe
werden oft einerseits ohne Rücksicht auf die Natur, andererseits
ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Minenarbeiter zumeist in
Afrika abgebaut. In den weiterverarbeitenden Fabriken, in der
Regel in Asien, herrscht Arbeitsdruck, hinzu kommen fehlender
Arbeitsschutz und schlechte Bezahlung. Viele erkranken, viele
leben unter dem eigentlichen
Existenzminimum. Und am Ende
der Kette steht dann noch unser
Elektroschrott, der für weitere
Umweltschäden sorgt.
Schokolade – ein sehr beliebtes,
wichtiges Produkt: Die Kakaobohnen werden an Börsen gehandelt, wo der Preis bestimmt
wird von denen, die ihr Geld machen wollen. Die Kakaobauern
sind globalen, großen Zusammenhängen ausgeliefert und verdienen in der Regel nur einen
kleinen Bruchteil des Ganzen, d.
h. eine Handvoll Dollar am Tag.
Ein Hungerlohn – zu wenig zum
Leben, zu viel zum Sterben!
Deshalb und aus vielen,
vielen anderen Gründen: Fairtrade lohnt
sich!
Seit Anfang Februar
2014 ist unsere Stadt
Gronau Fairtrade-Stadt.
Regelmäßig
werden
auch Informationsveranstaltungen angeboten.
Pfarrer Uwe Riese
10
Die Stadtkirche als Baudenkmal
Unsere Kirche steht in der Liste der denkmalgeschützten Bauwerke
Deutschlands. Das bedeutet für die Gemeinde als Eigentümerin besondere, auch finanzielle Verpflichtungen für den Erhalt und die
Pflege des Gebäudes. Was ist das besondere an unserer Kirche?
Der Bau der heutigen evangelischen Stadtkirche wurde 1893
beschlossen. Als Baumeister
wurde Alex Trappen aus Bielefeld gewählt. Schon am 1. April
1897 konnte die Kirche „eingeweiht“ werden.
Der Außenbau
Unsere Kirche ist ein
Bauwerk des „Historismus“. Bauwerke dieser
Zeit (19. Jh.) sind
dadurch gekennzeichnet, dass sie Formen
eines
oder
auch
mehrerer Stile aus
vergangenen
Epochen verwenden. Man
spricht
dann
von
Neugotik, Neuromanik, Neubarock oder
Neurenaissance, um
die häufigsten Stilwiederholungen zu nennen.
Bei uns entschied man
sich für die „Neugotik“. Die Gotik
- eigentlich Baustil des vorreformatorischen hohen und späten
Mittelalters - verband man damals besonders mit der traditionellen christlichen Frömmigkeit.
Ein eigener evangelischer Baustil
schien unmöglich, da die Reformatoren keine neue Kirche wollten, sondern lediglich die Erneuerung und Reinigung der alten
Kirche anstrebten.
Schon die Baumeister in Gronau
waren sich bestimmt im Klaren
darüber, dass sie keine originalgetreue Kopie eines irgendwo
vorhandenen alten Bauwerks
erstellten, sondern mit Übernahme der alten Bauformen
letztlich neue Bau- und Kunstwerke schufen, die nur der ungeübte Betrachter mit authentischen, z. B. mittelalterlichen
Gebäuden
verwechseln konnte
und kann.
So muss
den Gronauern klar
gewesen
sein, dass
der hochmoderne, zu der Zeit erst wenige
Jahrzehnte gebräuchliche, gebrannte, leuchtend rote Klinkerstein kein mittelalterliches Erzeugnis sein konnte.
11
Die Stadtkirche als Baudenkmal
Die anderen Formen der Kirche
sind dagegen in ihrer Zusammensetzung nicht auf den ersten Blick als neu zusammengestellte Architekturzitate zu begreifen. Die Strebepfeilerformen
und die Fenster sind im Stile der
französischen Frühgotik gehalten, ebenfalls das große Rosenfenster im Chorraum. Als besonders vorbildlich galten die
Kathedralen von Chartres, Laon
und Paris (Notre Dame), die bis
heute als großartige Werke des
Mittelalters berühmt sind.
dern querrechteckig ist. Da der
gemauerte Schaft des Turmes,
obschon sehr schlank, im Verhältnis zum breit ausladenden
Kirchenschiff relativ niedrig ist,
erhält er durch diesen Kunstgriff
mehr Massigkeit. Beim Helm
geht die Gestaltung wieder ins
Zierliche.
Ungewöhnlich für Kirchen dieser Zeit ist die betont ruhige
Gestaltung von Turm und
Westfront.
Der Bautyp der Kirche ist jedoch
nicht französisch frühgotisch,
sondern sie sieht mit seinen
reichen Einzeldächern von außen wie eine hessische Hallenkirche des 13./14. Jh. aus.
Norddeutsche Vorbilder hat dagegen der rote Klinkerstein mit
den Mustern aus braun glasierten Ziegelsteinen.
Dem aufmerksamen Betrachter
fallen die vielen Türen an der
Kirche auf, die alle nach außen
aufgehen und nur sparsam als
Portale hervorgehoben sind. Dies
ist ein Kennzeichen evangelischer Kirchenbauten des 19. Jhs.
Es sollte eine große Zahl von
Besuchern in kurzer Zeit die Kirche betreten und entsprechend
wieder verlassen können.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang der Turm,
dessen klarer, relativ strenger
Umriss nur durch die Uhrhäuschen etwas reicher gestaltet ist.
Er zitiert den schlichten norddeutschen Kirchturm der Backsteingotik an Pfarrkirchen und
bezieht sich damit gezielt auf die
Bestimmung dieser Kirche als
Gemeindekirche. Wenn man ihn
genauer betrachtet, fällt auf,
dass er nicht quadratisch, son-
Auffallend ist die doppelreihige
Anordnung der Fenster an den
Langseiten; sie weisen auf den
zweigeschossigen Ausbau der
Kirche im Inneren mit Emporen,
ebenfalls ein Kennzeichen der
protestantischen
Kirchenarchitektur. Die mit 1.200 Plätzen
recht große Kirche ist durch die
vielen Detailgliederungen und die
Andeutung eines Querhauses in
Kreuzform in viele Bauteile gegliedert. So wirkt sie nicht massig
12
Die Stadtkirche als Baudenkmal
oder monumental. Bis in alle
Details der Ornamentik ist die
Feingliedrigkeit Kennzeichen für
die Gesamterscheinung.
ist im Inneren die Kreuzform
räumlich zugunsten eines Einraumes aufgegeben.
Die Einheitlichkeit der Sitzplätze
(keiner hat baulich vor einem
anderen Vorrang) ist
ein
Merkmal
des
christlichen Gemeindeverständnisses seit
dem 19. Jh. Nur die
Am Chor ist das
liturgisch
bedingten
Jahr der GrundPlätze am Chor sind
steinlegung
in
hervorgehoben. Noch
Stein festgehalten:
im 18. Jh. gab es in
Nicht nur am Chor, sondern
auch die Außenfassade trägt
1896.
fast allen evangedas Jahr der Grundsteinlegung.
lischen Kirchen eine
Anordnung der Plätze,
die
architektonisch
die
Das Kircheninnere
alte Ständeordnung widerspiegelte. Dies war im 19. Jh. überAuch das Kircheninnere ist so
wunden, zumindest insoweit, als
reich an gestalterischen Ideen
sie in der Gestaltung nicht mehr
und religiösen Bedeutungen wie
sichtbar werden durfte.
das Äußere.
Es ist eines der wesentlichen
Erkennungszeichen
der Architektur zwischen 1860 und
1910.
Der große, fast stützenfreie
Raum erlaubt von überall her
eine hervorragende Seh- und
Hörmöglichkeit. An den für den
Gottesdienstverlauf etwas ungünstigen Plätzen - im Westen in
der Nähe des Turmes - im Osten
an den Seiten vor dem Chor sind die Zugänge und Treppenhäuser angeordnet. Das am Äußeren wahrnehmbare Querhaus
nimmt die hölzernen Seitenemporen auf, die der Orgelempore
im Westen entsprechen. Damit
Ein ebenfalls raumvereinheitlichendes und dabei
materialsparendes Bauteil ist die hölzerne Decke, die in den Dachstuhl eingebaut ist. Nur der
Chorraum zeigt das sonst im gotischen deutschen Kirchenbau
typische
Kreuzrippengewölbe
aus Stein.
Diese hölzerne Decke ist leicht,
weil als Stützkonstruktion der
ohnehin notwendige Dachstuhl
dient.
13
Die Stadtkirche als Baudenkmal
Daher brauchte man nicht so
dicke Mauern, wie sie für Kirchen mit steinernen Gewölben
üblich sind. Statisch notwendig
sind die dünnen Eisenstäbe als
Verspannung, damit die Wände
nicht vom Dachstuhl nach außen
gedrückt werden. Entsprechend
der Wandgliederung ist die hölzerne Tonnendecke durch untergezogene hölzerne Spitzbögen in drei große Abschnitte geteilt.
Die Deckenkonstruktion zählt zu
den als „offene Dachstühle" bezeichneten Konstruktionen, die
es schon im Mittelalter gegeben
hat. Die Architekten des 19. Jhs.
übernahmen
diese,
von
englischen
Beispielen
inspiriert, für
Großbauten
aller Art, weil
sie
sowohl
technisch als
auch
kostenmäßig
günstig waren. Zugleich besitzen sie die
akustische Eigenschaft, den
Nachhall, der bei steinernen
Bauten groß ist, stark zu dämpfen.
Daher wurde diese Konstruktion
für evangelische Kirchen bevorzugt angewandt, da sie Spar14
samkeit mit dem Ziel verbinden
konnte, das gesprochene Wort
möglichst gut hörbar zu machen
(Typ der evangelischen Predigtkirche). Noch heute wissen Orchester und Chöre die hervorragende Akustik zu schätzen.
Die Schnitzornamentik passt sich
in das gotisierende Gesamtbild
sorgfältig ein. Alles ist einheitlich
gestaltet. Bänke, Türen, Brüstungen, einschließlich der Liederanzeigetafeln. Auch die Kanzel zeigt ihren dienenden Charakter, indem sie kaum reicher
als die Bänke gegliedert ist. Nur
der Schalldeckel mit seinem hölzernen Abschluss aus Maßwerk
mit
den
Türmchen
dazwischen
zeigt etwas
von
dem
Reichtum des
gotischen
Stils. Hinter
dieser
Gestaltung steht
die im 19.
Jahrhundert
entstandene Idee vom „Gesamtkunstwerk“. Bis ins kleinste Detail sollte das „Design“ einem
Prinzip folgen.
Der braun-rötliche Farbton des
Holzes und die sparsame, aber
sehr feine und schöne Bemalung
mit farbigen Ornamenten an
Die Stadtkirche als Baudenkmal
Emporen und Decke sind original und nie übermalt worden.
Die Wände waren von Anfang
an nicht bunt bemalt worden, wie
es sonst in neugotischen Kirchen üblich war. Hier zeigt sich
die reformierte Tradition. Das
Schriftband über dem Chorbogen ist ein Kennzeichen der
evangelischen
Kirchengestaltung, bei der die Schrift (Bibel)
Mittelpunkt sein sollte. Auch der
sparsam verwendete Sandstein
hat die Warmtönigkeit der anderen Teile.
Am Choreingang, der Kanzel
gegenüber, wölben sich über
einer Säule zwei Bögen, die den
Raum für den Sitz des Pastors
und der Presbyter erschließen.
Bei dieser Gestaltung fällt es gar
nicht auf, wie schmal der Chor
im Vergleich zur Kirchenbreite
ist. Er hätte leer und unproportioniert gewirkt, wenn er in
Schiffsbreite weitergeführt worden wäre.
Der Chor ist Platz des Abendmahlstisches. Dahinter zeigen
die Fenster eine Gliederung, die
der Idee nach von den Westfassaden der großen frühgotischen
Kathedralen Frankreichs stammt.
Im Chor wird deutlich, dass dort
die ursprüngliche Gestaltung
nicht erhalten geblieben ist. Die
Farbverglasung der Fenster
stammt aus dem Jahr 1948 und
ersetzt eine frühere ganz schlichte.
In den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die
Kunst des wilhelminischen Zeitalters, die schon seit 1910 - 20
durch neue Stile abgelöst und
bekämpft wurde, besonders stark
in Misskredit geraten. Nur die
Solidität der Bauten verhinderte
meist den Abbruch. Viele Bauten
wurden jedoch stark verändert.
So ordnete man in fast allen
evangelischen
Kirchen
des
Rheinlandes und Westfalens den
Altarraum neu oder wechselte
wenigstens
die
Paramente
(Leuchter, Kreuze oder Kruzifixe).
Bunte Ausmalungen wurden in
dieser Zeit fast durchgängig weiß
oder grau überstrichen und nicht
selten neue, bunt verglaste
Fenster eingebaut. Die sich allmählich, besonders nach 1945,
verändernde Kirchenauffassung
und das Zurücknehmen der früher besonders starken Betonung
des
evangelisch-reformierten
Bekenntnischarakters
führte
auch in Gronau dazu, dass trotz
der Tradition das Ostfenster bildlich gestaltet wurde. Nach einem
Entwurf von W. v. Ryckteschall
führte sie um 1950 der damals
sehr bekannte Glasmaler P. v .d.
Forst (Münster) aus.
15
Die Stadtkirche als Baudenkmal
Den zurückhaltend dargestellten
Glaubensinhalten entspricht die
ruhige Farbigkeit, die dem Kirchenraum einen würdigen Abschluss gibt.
Abgesehen von den Fenstern
und dem heute abgängigen, völlig unpassenden Orgelgehäuse
aus den 60er Jahren, hat sich –
im Gegensatz zu den allermeisten neugotischen Kirchen – in
Gronau der ursprüngliche Charakter des Bauwerks fast ungestört erhalten. Darin liegt sein
heutiger Denkmalwert.
Man könnte nach dem Aufzählen
aller Details glauben, dass die
Gronauer Kirche ein besonders
individuelles Beispiel der Neugotik sei. Das ist sie nicht, sondern
ein erprobtes Beispiel einer gut
durchdachten Gemeindekirche,
die es - immer im Detail variiert sehr ähnlich in ganz Deutschland gibt. Allerdings selten so
gut erhalten! Ein Kennzeichen
der Architektur des 19. Jhs. wird
dadurch deutlich, dass, vergleichbar
der
Industrieproduktion, in Serien gearbeitet
wurde. Dieses ermöglichte Kostenersparnis und zugleich ein
sowohl durchdachtes wie reich
geformtes Bauwerk.
Auch das Innere folgt diesem
Formwillen. Hier wird noch deutlicher, dass der riesige Ver16
sammlungsraum nicht einer Kirche des Mittelalters gleicht - die
Holzdeckenkonstruktion ist technisch eben eine Ingenieurleistung
des 19. Jhs. -, wenn auch wieder
die Detailformen an gotischen
Vorbildern orientiert sind. In der
Anordnung von Gestühl, Emporen und den gottesdienstlichen
Hauptstücken (Altar, Taufstein,
Kanzel und Orgel) folgt die
Stadtkirche genau dem sogenannten „Eisenacher Regulativ“
von 1861, welches die Regeln für
den evangelischen Kirchenbau
festgelegt hatte. Es liest sich fast
wie eine Beschreibung der Gronauer Kirche. Hier ein Auszug:
„Jede Kirche sollte nach alter
Sitte orientiert, d. h. so angelegt
sein, dass ihr Altarraum gegen
den Sonnenaufgang liegt. Die
dem evangelischen Gottesdienst
angemessenste Grundform der
Kirche ist ein längliches Viereck.
Die Würde des christlichen Kirchenbaues fordert Anschluss an
einen der geschichtlich entwickelten christlichen Baustile … vorzugsweise den sogenannten gotischen Stil.
Die Sitze der Gemeinde sind so
zu beschaffen, dass von ihnen
aus Altar und Kanzel während
des ganzen Gottesdienstes gesehen werden können.“
Gerd Ludewig
Ausstellung zum Thema
„Luthers Sündenfall gegenüber den Juden /
Drum immer weg mit ihnen"
Der aktuelle Nahostkonflikt beschäftigt auch hierzulande viele
Menschen bis dahin, dass man
nach verschiedenen Lösungen
sucht oder sich auf die eine oder
die andere Seite der Betroffenen
schlägt. Leider ging das in unserem Land stellenweise nun
schon so weit, dass der Antisemitismus bei Friedensdemonstrationen oder Ähnlichem regelrecht
explodiert ist.
Es ist ein sehr emotional geladenes Thema, das die Menschen in
diesen Tagen, aber auch schon
zu früheren Zeiten beschäftigt
hat. So kann man zum Beispiel
zurückschauen auf die Zeit, in
der der Reformator Martin Luther
gelebt hat.
Die Ev. Kirchen Deutschlands
befinden sich zurzeit in der sogenannten „Luther-Dekade“, das
heißt verschiedene und umfangreiche Feierlichkeiten sollen in
das Jahr 2017 münden, das Jahr
des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Bei der Beschäftigung
mit diesem Geschichtskapitel
treten leider auch Schattenseiten
auf, so beispielsweise die antisemitischen Züge Martin Luthers,
die besonders bei seiner 1543
verfassten Schrift mit dem Titel
„Von den Juden und ihren Lügen“
deutlich werden.
Diese Inhalte übernahm der Nationalsozialmus 400 Jahre später
fast wörtlich und setzte sie bekanntlich auf grausame Weise
um. In einer Ausstellung wurde
dieses dunkle Kapitel näher beleuchtet. Die Eper Filiale der
Volksbank Gronau-Ahaus stellte
dankenswerterweise ihre Kundenhalle für die Ausstellung zur
Verfügung.
Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski,
die die Ausstellung aus der
Landeskirche Hessen-Nassau
nach Epe holte, bezog auch die
Konfis in ihre Arbeiten mit ein.
Gemeinsam wurde vor der
Ausstellungseröffnung ein Gottesdienst zum Thema „Toleranz" gemeinsam gestaltet und
gefeiert.
Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski
17
Kick for one world
Eine-Welt-Tag auf der Oase zum Thema Fußball WM und Brasilien
Alle Jahre wieder – aber doch
immer wieder anders – findet auf
der Oase der „Eine-Welt-Tag“
statt.
Zum 22. Juni 2014 waren alle
Eine-Welt-Gruppen aus Gronau,
Losser und Umgebung zur Mitgestaltung eingeladen. Der Einladung gefolgt sind Gruppen aus
Losser und Ochtrup, die Cajamarka-Gruppe aus Nordhorn, der
Arbeitskreis Kongohilfe, der Niger-Aktivkreis und der Aktionskreis Pater Beda.
Da in diesem Jahr der vorgesehene Zeitpunkt des Tages mitten
in die Fußballweltmeisterschaft
fiel, war schnell klar, dass das
Thema Brasilien und Fußball
sein muss. Brasilien ein Land mit
deutlichen Gegensätzen! Auf der
einen Seite die aufstrebende
Wirtschaftsmacht mit
vielen Reichen und
Schönen, mit Samba,
Karneval,
Copacabana und Lebensfreude - auf der anderen Seite Landraub/
-konflikte,
Umweltzerstörung,
wachsende, bittere Armut,
Slums und Kriminalität.
18
Die riesigen, komfortablen Stadien und die damit zusammenhängende Infrastruktur - die miserablen
Arbeitsbedingungen
beim Bau der Stadien oder die
sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.
Mit dem „Aktionskreis Pater Beda“ war ein altbekannter – aber
doch ganz besonderer Gast auf
der Oase: Der brasilianische
Künstler Marcos Xenofonte, der
im Auftrag von „Brot für die Welt“
anlässlich der WM ein riesiges
Meditationstuch gemalt hat. In
dem Bild hat er viele der krassen
Gegensätze Brasiliens verdichtet,
und er stand den ganzen Tag für
Erklärungen zur Verfügung. Außerdem hat Marcos im Laufe des
Tages ein neues Gemälde geschaffen, derweil alle Besucher
Kick for one world
Gelegenheit hatten, an der Verlosung des neuen Bildes teilzunehmen und – mit etwas Glück –
am Ende des Tages mit dem Bild
nach Hause zu gehen.
Eines der vielen Themen des
Meditationstuches sind Großprojekte im Urwald, wie Stahlindustrie und Wasserkraftwerke. Der
größte Urwald der Welt wird systematisch abgeholzt, um dort u.
a. Ackerland für Sojaplantagen
zu errichten. Die Ureinwohner
werden vertrieben, das Holz –
und später auch das Soja geht
auf den langen Weg nach USA
oder Europa. Das Soja wird an
unsere
Massentierhaltungen
geliefert, damit unsere Tische
auch reichlich mit Fleisch gedeckt sind.
Dieser Bildteil des Meditationstuches gab den Anlass für das
besondere Mittagessen. Das
normalerweise sehr fleischhaltige
brasilianische
Nationalgericht
„Feijoada“ wurde vom ehemaligen Chefkoch Jürgen Barth neu
kreiert. „Feijoada nova“ mit Lupinen als Fleischersatz. Die als
schöne Blume den Straßenrand
schmückende Lupine gilt inzwischen ernährungsphysiologisch
als besonders hochwertig, sehr
gut verträglich und kann sehr
schmackhaft zubereitet werden.
Sie gedeiht hervorragend in un-
seren Breitengraden und wird
zunehmend von Landwirten u. a.
in den Niederlanden (auch im
Raum Enschede) angebaut.
Über den Platz verteilt fanden
sich die verschiedenen EineWelt-Gruppen mit ihren Informations- und Verkaufsständen. Sie
stellten ihre Projekte vor und verkauften vielfach reizvolle Produkte von ihren Projektpartnern oder
Selbstgefertigtes für ihre Partner.
Während die Gesprächsrunde
zum Thema: „Fairness und Gerechtigkeit“ mit dem Aktionskreis
Pater Beda, der Firma Söbbeke
und einem Vertreter von Fair
Trade Gronau zum Mitdenken
einlud, waren die Kinder eingeladen, mit den Freunden der Antoniusgemeinde bei einem „Fairtrade-Spiel“ mitzumachen.
Mehrmals am Tag führte der kolumbianische Künstler und Capoeiralehrer Jorge Hidalgo aus
Münster mit seiner Familie den
berühmten
Verteidigungstanz
„Capoeira“ auf.
Der eigentliche Höhepunkt des
Tages war die Austragung der
alternativen Fußballweltmeisterschaft, bei der im Laufe des Tages mehrere Kurzspiele mit möglichst bunten Kleinmannschaften
stattfanden.
19
Kick for one world
Sie fand auf einem dreieckigen
Platz statt, wobei zwei Mannschaften auf drei verschiedene
Tore spielten. „Das dritte Tor war
rund, wir nannten
es ‚Eine-Welt-Tor’
und es machte
deutlich, wie bunt
die Welt ist, denn
Marcos Xenofonte
hat den übergroßen Ball und
den
Torhintergrund bunt mit
den Kontinenten
bemalt.“
Unter dem Motto:
„Gemeinsam für Fairness und
ein menschenwürdiges Leben“
waren Männer wie Frauen, Große wie Kleine, Kinder und Großeltern, Schwarze und Weiße ...
eingeladen, gegeneinander miteinander zu spielen.
Der Spielverlauf und die Regeln
waren zunächst vergleichbar mit
einem normalen Kleinfeldspiel
mit zwei Mannschaften zu je 4
bis 6 Spieler, wobei die Mannschaften versuchten, das gegnerische Tor zu treffen. Das runde
‚Eine-Welt-Tor’ kam erst ins
Spiel, wenn eine der beiden
Mannschaften den Ball in das
gegnerische Tor getroffen hatte.
Dann nämlich musste erst bewiesen werden, ob das Tor be20
sen werden, ob das Tor bestand
hatte. Das Spielgeschehen verlagerte sich nun vor das runde Tor
und die Mannschaft, die eben
den Ball noch ins
eckige gelandet
hatte, stand jetzt
vor der besonderen
Aufgabe,
den Ball in das
runde
Tor
zu
landen.
Die
Schwierigkeit bestand nun darin,
die vor dem Tor
platzierten
Hindernisse (Macht,
Korruption, Gier)
zu umspielen, wobei jeder Spieler nur eine
Schussmöglichkeit hatte. - Das
vorher geschossene Tor zählte
erst, nachdem der Ball im runden
Tor gelandet war.
Die Gewinner – und das waren
ALLE – kamen am Ende in den
Genuss eines bunten brasilianischen Cocktails.
Übrigens: Die Trikots der Spieler
waren eine Spende des CVJMKleiderbasars und wurden von
Gabi Drees mit der Aufschrift:
„Kick for one world“ versehen.
Die Welt ist bunt - Gott sei Dank!
Bernd Baumgartner
Friedensgebet für verfolgte Christen
Die erschreckenden Nachrichten über die Verfolgung von Christen
im Irak, in Syrien, Ägypten und im Iran, die uns in den letzten Wochen erreichen, machen uns betroffen. Hier in Gronau haben unsere
Glaubensgeschwister aus der syrisch-orthodoxen Gemeinde (Aramäer) öffentlich auf das Schicksal ihrer Angehörigen, die als Christen im Irak verfolgt werden, hingewiesen. Wir wissen uns mit ihnen
solidarisch, und der eine oder die andere, die von der Demonstration
der Aramäer vor ein paar Wochen wussten oder sie miterlebten, haben wohl auch teilgenommen.
Seit vielen Jahren leben wir in
Gronau als Christen unterschiedlicher Prägungen im guten Miteinander. Ausdruck dessen ist
auch das seit vielen Jahren
zweimal jährlich stattfindende
Treffen des Ökumenischen Konveniats, zu dem Vertreter aller
christlichen Konfessionen und
Denominationen
eingeladen
sind; der jährliche Weltgebetstags-Gottesdienst am ersten
Freitag im März, der im Wechsel
in den verschiedenen christlichen Kirchen stattfindet; und
auch die vielen kleinen Begegnungen auf Augenhöhe bei gegenseitigen Besuchen etc. Für
dieses gute und noch immer
wachsende Miteinander sind wir
sehr dankbar, weil wir uns als
Geschwister im Glauben verstehen.
cher Prägung. Wir möchten uns
als Evangelische Kirchengemeinde gern dafür einsetzen,
dass dieses Miteinander in Frieden gewahrt bleibt. Auch dafür
gibt es sichtbare Zeichen, z. B.
die im ökumenischen Konveniat
entwickelten
Gottesdienstschilder, die neben den christlichen
Gemeinden auch auf die islamische Moscheegemeinde hinweisen. Die Stadt Gronau hat
freundlicherweise die kostenlose
Aufstellung übernommen.
Wir schätzen außerdem das seit
Jahren friedliche Miteinander der
verschiedenen Religionen in
Gronau, vor allem der Muslime
verschiedener
Ausrichtungen
und der Christen unterschiedli-
Unsere Antwort als Kirchengemeinde auf die weltweiten Konflikte ist zuerst und schon längst
die Fürbitte für Menschen, die
aufgrund ihres Glaubens verfolgt
Natürlich bedarf es immer wieder
des vorsichtigen Auslotens dessen, was an gemeinsamen
Schritten in welcher Form und mit
welchen Beteiligten möglich ist;
es gibt sicher auch hierbei theologische und persönliche Grenzen, die zu respektieren sind.
21
Friedensgebet für verfolgte Christen
werden, und für ein Ende der
Gewalt.
„Noch nie sind Christen wegen
ihres Glaubens so zahlreich
unterdrückt worden wie heute.
Nach Schätzungen internationaler Menschenrechtsorganisationen sind mehr als 70 Prozent der
weltweit wegen ihrer Religion
Verfolgten Christen. In Solidarität
wissen wir uns mit ihnen verbunden und beten für sie“, so schreiben Präses Annette Kurschus
(Evangelische Kirche von Westfalen, Bielefeld), Präses Manfred
Rekowski (Evangelische Kirche
im Rheinland, Düsseldorf) und
Landessuperintendent Dietmar
Arends (Lippische Landeskirche,
Detmold) in einer gemeinsamen
Stellungnahme. Und weiter: „Wir
sind solidarisch auch mit den
Menschen anderen Glaubens,
die um ihrer Religion willen verfolgt werden. Diese Solidarität
erhoffen wir uns ebenso auch in
umgekehrter Weise. Gemeinsam mit Juden, Muslimen,
Buddhisten, Hindus und anderen, wollen wir die friedensstiftenden Kräfte in allen Religionen stärken. Wer im Namen
Gottes Gewalt verübt oder zu
Gewalt aufruft, missbraucht
die Religion und beleidigt
Gott.“
22
Annette Muhr-Nelson, Superintendentin und Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche von
Westfalen, schreibt zum Thema:
„Uns kommt die Aufgabe zu,
Solidarität zu üben, zu spenden und im Gebet die Not der
Menschen vor Gott zu bringen.“
(Quelle der Zitate: Homepage der
Evangelischen Kirche von Westfalen, www.evangelisch-in-westfalen.de)
Dazu laden wir gern ein: Beten
Sie mit uns für die Not der verfolgten Christen und die Not all
derer, die wegen ihres Glaubens
verfolgt werden. Informieren Sie
sich weiterhin und wenn es Ihnen
möglich ist, spenden Sie für diese
Menschen, die jetzt ganz besonders auf unsere Solidarität angewiesen sind, z. B. an die Diakonie
Katastrophenhilfe.
Wie wenig selbstverständlich es
ist, dass wir als Christen unseren
Glauben öffentlich leben können,
dass wir unbeschränkt Gottesdienste miteinander feiern und
uns zu verschiedenen Veranstaltungen versammeln können,
zeigt sich in diesen Tagen noch
einmal besonders deutlich.
Pfarrerin Claudia de Wilde
Friedensgebet
aus unseren Gottesdiensten am 10. August 2014
Du unser Gott,
mit Schrecken sehen wir, wie Menschen aufgrund ihres Glaubens
wieder verfolgt und vertrieben werden.
Viele fliehen, um ihr Leben zu retten.
Wir sind besorgt über die schrecklichen Nachrichten,
die wir jeden Tag darüber hören.
Wir bitten Dich: Lass die Gewalt ein Ende finden.
Ermögliche Du Wege zum Frieden.
Befreie Du die, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden.
Bewahre du alle, die jetzt auf der Flucht sind
und um ihr Leben fürchten.
Sei Du besonders bei den verfolgten Christen in der Welt:
im Iran, Irak, in Syrien, Ägypten und anderswo.
Steh Du ihnen bei und lass sie Zuflucht finden.
Gib allen, die in der Hilfe für die Verfolgten engagiert sind,
viel Mut und Tatkraft, damit die Hilfe rechtzeitig dort ankommt,
wo sie gebraucht wird.
Gib uns ein offenes Herz, dass wir helfen,
wie es in unserer Macht steht.
Lass die Geflohenen ihren Platz bei uns finden.
Ermögliche Du den Frieden in der Welt.
Stehe Du den Verfolgten bei
und gebiete Einhalt denen, die ihnen Gewalt
antun.
Wir beten mit den Worten von Martin Luther:
„Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten,
denn du, unser Gott, alleine.“
Amen.
Diakonie Katastrophenhilfe
Stichwort „Flüchtlingshilfe Irak“
IBAN: DE26 21 0602 3700 0050 2502 / BIC: GENODEF1EDG
www.diakonie-katastrophenhilfe.de
23
Ausflug der Frauenkreise
Die Wiege unseres evangelischen Glaubens in Gronau
liegt gleich nebenan in der Grafschaft!
Nach Bad Bentheim ging es an
diesem Nachmittag des 7. Juli
2014. Pfarrer Uwe Riese führte
die Damen der beiden Frauenkreise des Walter-ThiemannHauses
zur
evangelisch-reformierten Kirche in Bad Bentheim, wo der ortsansässige Pfarrer Rosendahl die reformierte
Predigtkirche vorstellte und die
Brennpunkte der Evangelischreformierten
Kirchengemeinde
Bentheim sowohl bzgl. der Vergangenheit als auch bzgl. der
Gegenwart benannte.
Hier, an diesem denkwürdigen
historischen Ort, ist Graf Arnold
II. beerdigt. Er hat im Jahre 1588
bei uns in Gronau und in allen
anderen Städten, Dörfern und
Landstrichen seines großen
Herrschaftsgebiets den evangelisch-reformierten
Glauben eingeführt. Aus
seiner evangelisch-reformierten Glaubensüberzeugung erwuchs nicht
nur sein von Johannes
Calvin und Huldreich
Zwingli geprägtes theologisches
Verständnis,
sondern auch sein Engagement für die Bildung in
seinem Reich:
24
So gründete er 1588 die Lateinschule in Schüttorf, die er 3 Jahre
später kriegsbedingt nach Burgsteinfurt verlegen musste und die
dort heute, in veränderter Form,
als Gymnasium Arnoldium besteht.
Sein Vorvorgänger war Graf Arnold I. Ihm kommt die Würde zu,
die Reformation in Gronau letztendlich eingeführt zu haben.
Denn er entschied sich im Jahre
1544 für den evangelischlutherischen Glauben in seinem
ganzen Herrschaftsgebiet (siehe
den Artikel dazu im Gemeindebrief „Sommer 2014“; er findet
sich
u.
a.
auf
www.evkirchengemeinde-gronau.de).
Ausflug der Frauenkreise
Zusammengefasst: Zwei ganz
wichtige Daten sowohl für Bad
Bentheim als auch für Gronau:
a) 1544:
Der
evangelische
Glaube kommt!
b) 1588: Die noch recht junge
Tradition des evangelischen
Glaubens erhält eine neue
Prägung, nämlich die reformierte.
Zudem war zu erkennen:
Die Geschichte verbindet!
In diesem Fall die Ev.-reformierte
Kirchengemeinde Bentheim und
unsere Ev. Kirchengemeinde
Gronau. Beide haben in ihrer
Vergangenheit ähnliches erlebt,
beide erleben auch in ihrer Gegenwart ähnliches, bedingt durch
die räumliche Nähe zueinander,
bedingt durch dieselben Einflüsse
von außen. Und beide leben in
den Gegebenheiten ihrer Zeit.
Pfarrer Uwe Riese
100 Jahre St. Antonius-Kirche Gronau
Das wird gefeiert: Die St. Antonius-Kirche Gronau wird 100 Jahre alt! Zum
Jubiläum sind auch alle Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde
Gronau ganz herzlich eingeladen:
Freitag, 14. November 2014 ab 19.00 Uhr,
Bürgerhalle:100-jähriges Kirchweihfest.
Samstag, 15. November 2014, 17.00 Uhr:
„Eine Million Sterne“ (Caritas International).
Dazu sollen 500 Bierdeckel für jeweils 3 Euro
verkauft werden, die anschließend in Kerzen in
Tontöpfen umgetauscht werden sollen. Diese
werden dann hinter der St. Antonius-Kirche in
Sternform aufgestellt. Der Erlös dieser Aktion ist
bestimmt für Therapien für Kindersoldaten im
Kongo.
Sonntag, 16. November 2014, 10.00 Uhr:
Festhochamt in der St. Antonius-Kirche, anschließend Empfang im
Pfarrzentrum an der Mühlenmathe.
25
Eper Frauenhilfe zu Besuch in Ochtrup
Zu einem Besuch der Frauenhilfe in Ochtrup machten sich jetzt die
Eper Frauen auf zusammen mit Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski.
Der Nachmittag begann im Töpfereimuseum in Ochtrup, wo eine
Stadtführerin den Frauen aus
Epe einen ausführlichen Einblick
in die Geschichte Ochtrups und
das Töpferhandwerk gab. Anschließend spazierten die Frauen
hinüber zur Evangelische Kirche,
wo die Ochtruper Frauen schon
gemeinsam mit ihrer Pfarrerin
Imke Philipps auf die Gäste warteten.
Gemeinsam wurde eine Andacht
gehalten, für die Geburtstagskinder wurden Lieder gesungen. Im
Gemeindesaal stand selbstgebackener Kuchen und frischer Kaf-
26
fee bereit, so dass sich alle
Frauen gemeinsam stärken und
so auf gemütliche Weise miteinander ins Gespräch kommen
konnten.
Einen gelungenen und abwechslungsreichen Nachmittag verbrachten die Eper in der Nachbarstadt und genossen die über
die Gemeinden hinausreichende
Gemeinschaft. Der Gegenbesuch
der Ochtruper Frauen ist schon
fest für das Programm des
nächsten Jahres der Eper Frauenhilfe eingeplant.
Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski
EKMD
Kontakt: EKMD (Evangelisch-Kirchlicher Männerdienst), Spinnereistraße
10, Gronau, Öffnungszeiten: dienstags von 19.30 bis 20.30 Uhr,
Tel. (0 25 62) 81 91 89, 1. Vorsitzender: Bernhard Vorrink
EKMD-Fahrt nach Papenburg zur Landesgartenschau
Am 14.06.2014 besuchten die
Mitglieder des EKMD die Landesgartenschau in Papenburg.
Das Wetter war der Gruppe gut
gewogen.
In kleineren Grüppchen erkundeten die EKMDler
die Landesgartenschau. Besonders
angetan war die
Gruppe von den
wunderschönen
Anlagen, den Blumen und Bäumen,
einem Eisenbaum,
der komplett aus
Metall gearbeitet Fotos: Berthold Janßen
besonders für Schiffsinteressierte
- eine informative Schau.
Das Schmetterlingshaus mit seiner Vielfalt an Schmetterlingen
zog alle an, die Farben, die Größen und die ganze Umgebung
der Anlage war einfach
umwerfend.
Interessant
für
die
jüngere Generation war
der Baumerlebnispfad
in mehreren Metern
Höhe. Aber um alles
sehen zu können, dafür
war der Tag zu kurz.
war. Bemerkenswert waren
die vielen wunderschönen
und witzigen Skulpturen. Mit
dem „Piet-Express“ ging es
einmal um das Gelände
herum bis nach Papenburg
hinein.
Sehenswert war auch die alte Werft, die ein Kulturzentrum beherbergt. Das Museumsschiff „Brigg Friederike
von Papenburg“, das von
Schifffahrtsauszubildenden
erbaut worden war, bot -
Mit vielen Erinnerungen im Gepäck
kehrte die Gruppe gesund und
munter nach Gronau zurück.
27
EKMD
Verleihung der Stadtplakette an Bernhard Vorrink,
dem Vorsitzenden des EKMD
Bereits am Dienstag,
den 29.04.1014, wurde
Bernhard Vorrink die
Stadtplakette der Stadt
Gronau verliehen. Er
wurde für seine beispielhaften Verdienste
im sozialen Bereich
ausgezeichnet.
Jahr 1958 in der
Ev. Kirche Epe
wieder zum Klingen zu bringen.
Weit mehr als
33.000 Euro galt
es
dafür
zu
sammeln. Um dieses
Ziel
zu
Foto: Anja Vorrink
„Seit den 60er Jahren
erreichen, kehrte
sind Sie Mitglied des EvangeBernhard Vorrink zurück zu seilisch-Kirchlichen-Männerdiennen Wurzeln: Denn was lag für
stes, kurz EKMD“, stellte Frau
ihn als Bäckermeister näher, als
Sonja Jürgens, Bürgermeisterin
mit dem Verkauf von Backwaren
der Stadt Gronau, bei der VerleiGeld in die Spendenkasse zu
hung fest. „Von 1985 bis 1989
spülen?
sowie von 2006 bis 2010 waren
Sie dessen 2. Vorsitzender, beNach zweieinhalb Jahren Backvor Sie das Amt des 1. Vorsitmarathon und der Akquise weitezenden übernahmen.“
rer Spendengelder war es endlich soweit: Die Bronzeglocken
Frau Jürgens würdigte, dass unkonnten am Ostersonntag 2011
ter seiner Leitung Familien- und
in Epe erklingen. Pfarrer Tyburski
Seniorenfreizeiten durchgeführt
würdigte Bernhard Vorrink dafür
wurden; auch den traditionellen
als „Motor des Glockenprojektes“.
EKMD-Waldgottesdienst ließ sie
nicht unerwähnt.
Für diese und weitere soziale
und kirchliche Einsätze gebührt
Sein aber wohl größtes Projekt
Bernhard Vorrink unser aller
war das „Glockenprojekt“: Die
Dank und Gottes Segen.
2007 aus der später abgerissenen Erlöserkirche zwischengelaJohanna Schwoch
gerten EKMD-Glocken aus dem
28
Familiengottesdienst am Volkstrauertag,
16. November 2014: Frieden spielen!
Ein alter Mann beobachtet eine Gruppe von Kindern, die offensichtlich Krieg spielt: Mit Stöcken und gellen „Peng-Peng“-Schreien rennen sie gegeneinander an. Auch ganz kleine Kinder sind dazwischen.
„Spielt doch nicht Krieg, Kinder“, sagt der Mann nach einer Weile,
„spielt doch lieber Frieden!“ Der flehende Klang seiner Stimme
macht die Kinder betroffen. Sie unterbrechen ihr Spiel und tuscheln
miteinander. Schließlich wenden sie sich ratlos zu ihm um: „Du, wie
spielt man Frieden?“
Frieden muss man üben. Von
klein auf. Deshalb üben wir mit
den Kindern unserer evangelischen Kindertagesstätten
„Arche Noah“
und „Zachäus“
in diesem Jahr
des
besonderen Gedenkens an die
beiden Weltkriege das
Kindertheaterstück
„Fremde werden Freunde“
mit Liedern von Rolf Krenzer und
Reinhard Horn ein: Eine Geschichte, die aktueller kaum sein
könnte – denn sie spielt überall
da, wo Menschen vor Krieg und
Gewalt flüchten und anderswo
Zuflucht suchen: In Syrien, in der
Ukraine, in Palästina… Und mitten unter uns.
Lassen wir uns in diesem Jahr, in
dem landauf, landab an den Beginn des 1. Weltkriegs vor 100
Jahren
erinnert wird, in
dem sich der
Beginn
des
2. Weltkriegs
zum 75. Mal
jährt, in dem
allenthalben
zum Frieden
gemahnt wird
und in dem
doch zugleich
die kriegerischen Auseinandersetzungen so bedrohlich und so
nah zu sein scheinen, wie schon
lange nicht mehr, im
Friedensgottesdienst am
Volkstrauertag,
16. November 2014,
um 09.30 Uhr,
in der Ev. Stadtkirche
vom Spiel der Kinder zum Frieden animieren!
Pfarrerin Susanne Nickel
29
Jahreswende 2014/2015 auf Borkum
Wenn das Schöne so nahe liegt, …
… dann heißt es vielleicht: Nichts
wie hin!
Sie dürfen mit uns kommen und
die Jahreswende 2014/15 mit
uns - in netter Gemeinschaft,
gemütlicher Atmosphäre - auf
Borkum verbringen:
-
-
-
-
Begegnung und Gemeinschaft erfahren, den
Alltag zuhause lassen
und
mit
anderen
Menschen zusammen Urlaub
machen;
genügend Zeit für sich selbst
haben und einfach in Ruhe
genießen;
sich miteinander im christlichen Glauben verbunden
spüren;
Meer - und zugleich auch
mehr - erleben.
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bei Pfarrer Uwe Riese,
Tel. (0 25 62) 9 77 39
Bitte umgehend anmelden!
Wir möchten unsere Homepage neu gestalten!
Wer macht mit?
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Donnerstag, 06. November 2014, 19.00 Uhr
im Paul-Gerhardt-Heim. Weitere Infos bei: Pfarrerin Claudia de Wilde,
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Termine, Termine
Sonntag, 30. November, 17.00 Uhr, Paul-Gerhardt-Heim
Klangpralinen“ – Konzert „Forellenquintett“ von Franz Schubert mit Instrumentalisten des Orkest van het Oosten aus Enschede. In der Pause gibt es Sekt und
Pralinen.
„Melodien der Welt“ – Konzert des Ev. Posaunenchores von 1886
Das ursprünglich für den Herbst geplante Konzert findet erst im Frühjahr
2015 statt. Näheres wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Unterstützen Sie uns mit einer Spende:
Orgelbauverein der Ev. Stadtkirche Gronau e. V.,
Sparkasse Gronau
IBAN DE59 4015 4006 0000 0075 00, BIC WELADED1GRO
Volksbank Gronau-Ahaus eG,
IBAN DE62 4016 4024 0000 4466 00, BIC GENODEM1GRN
oder
Ev. Kirchengemeinde Gronau,
Verwendungszweck: „Orgelprojekt der Stadtkirche“
Sparkasse Gronau
IBAN DE 94 4015 4006 0000 0306 35 BIC WELADED1GRO
Volksbank Gronau-Ahaus eG,
IBAN DE16 4016 4024 0100 4003 02 GENODEM1GRN
35
Neues vom Orgelbauverein
Der Vorstand des Orgelbauvereines des Evangelischen Stadtkirche Gronau hat sich für 2014
zwei Ziele gesetzt:
•
•
den Verkauf der alten Orgel
und die Entscheidungsfindung für das neue Instrument.
Außerdem gehen
die Aktionen weiter
bzw. werden neue
ins Leben gerufen,
um weitere finanzielle Mittel zu beschaffen.
Zu der inhaltlichen
und konzeptionellen Arbeit des Vorstandes
gehört
auch die Vorbereitung
der
Entscheidung, welche
Orgel
nun
in
Zukunft die Stadtkirche schmücken
wird. Zu dieser
Arbeit
gehören Abbau der Orgel
auch die mehrfachen Orgelfahrten auf der Suche nach einem
historisch wertvollen, gebrauchten Instrument (Dortmund, Bochum, Leverkusen…), die Beratungen mit Orgelsachverständi36
gen, Statikern, Orgelbauern und
anderen Spezialisten.
Ende Juni 2014 trafen sich über
30 Fachleute und Interessierte in
Gronau zu einer eintägigen Orgelkonferenz, um über die inhaltlichen Fragen des Orgelprojektes
zu beraten.
Im März 2014 ist
es gelungen, Teile
der alten KleuckerOrgel einer italienischen Gemeinde für 40.000 Euro
zu verkaufen, Einnahmen, die ebenfalls dem Orgelprojekt
zugute
kommen.
Der Käufer hat im
Juni 2014 die zu
verwertenden Teile
der Orgel ausgebaut, so dass nun
ein leerer Orgelschrank auf der
Empore steht. Nach Abbau des
Orgelschrankes wird nun der
Weg frei sein, um bis 2017 ein
der Stadtkirche würdiges Instrument aufzustellen.
Dr. Tamás Szőcs
Sinnvoll wünschen und schenken
Einige Förderer des Orgelprojektes haben bei Geburtstagen und Jubiläen auf Geschenke
verzichtet und ihre Gäste gebeten, lieber für das Orgelprojekt zu
spenden.
sie haben Geldscheine zu Orgelpfeifen gerollt, ein kleine Klaviatur gebastelt und der Geldspende
eine besondere Note verliehen.
Dr. Tamás Szőcs
Der
Vorstand
des
Orgelbauvereines lädt auch
weitere Personen ein, von
dieser
Möglichkeit
der
Anlassspenden für das
Orgelprojekt der Evangelischen Stadtkirche Gebrauch zu machen. Es
besteht die Möglichkeit,
dass jeder einzelne Spender für seinen Beitrag eine
Spendenbescheinigung erhält. Über die Möglichkeiten
der Abwicklung und Durchführung
informiert
ein
kleiner
Flyer
„Sinnvoll
wünschen und schenken“,
der in den Kirchen und
Gemeindehäusern ausliegt
und auch im Internet zu
finden ist:
www.orgelbauverein-gronau.de
Einige
Geburtstagsgäste
haben sich etwas ganz
besonderes
ausgedacht:
37
Gesundheit von Kindern fördern
Ev. Familienzentrum Arche Noah und
Kneipp Verein arbeiten seit 2012 zusammen.
Über den Arbeitskreis: „Gesunde
Kitakinder im Kneipp Verein Gronau“ im Jahr 2012 haben die
Leiterin des Ev. Familienzentrums Arche Noah Jutta Werges
und
der
Kneipp-Vorsitzende
Bernd Ahlers nach einer Reihe
von Kontaktgesprächen mit ihren
Teams entschieden, dass sie
zusammenarbeiten wollen. „Es
war uns ein Bedürfnis, in unserem Ev. Familienzentrum dem
Baustein: ‚Kindergesundheit’
mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, sagt Jutta Werges und fand
im Kneipp Verein den richtigen
Ansprechpartner mit vielen Möglichkeiten, gesundheitsbildende
Angebote auch in der Kita zu
schaffen.
Da heutzutage bei den Vorschuluntersuchungen 25 % der Kinder
Bewegungsauffälligkeiten
aufweisen, 10 % an Übergewicht
leiden und 22 % mit psychischen
Beeinträchtigungen leben, war
dem Team der Arche Noah die
Kooperation mit dem Kneipp
Verein Gronau besonders wichtig. Zu Beginn der Kooperation
hielt Bernd Ahlers einen Einstiegsvortrag im Erzieherteam, in
dem es um die moderne Gesundheitsbildung nach Kneipp
ging.
38
Diese besteht in Form der ganzheitlichen Ansprache des Menschen aus den fünf Fundamenten: „Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilkräuter und Lebensordnung“. Ein ideales Konzept,
um die Gesundheit von Eltern,
Erziehern und Kindern zu fördern
und möglichst lange zu erhalten.
In einer reizüberfluteten Welt gilt
das Kneipp-Konzept als eine
Möglichkeit, zu mentaler Stärke
und Wohlgefühl zu finden.
„Bewegung, Spiel und Spaß“
war der erste Baustein, der vor
zwei Jahren mit Übungsleiterin
Sonja Buss begann. Fest integriert wurde dieses Angebot
im Tagesablauf des Ev. Familienzentrums.
Tagesstättenkinder von 4 bis 6
Jahren nehmen seither am Bewegungsangebot des KneippVereins Gronau im Ev. Familienzentrum Arche Noah teil. Hier
erhalten sie eine Förderung ihrer
Sinneswahrnehmung und eine
qualifizierte Bewegungsschulung.
„Durch ein Zusammenspiel aus
psychischen und motorischen
Prozessen wird die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes gefördert“, so Fachübungsleiterin
Sonja Buss.
Gesundheit von Kindern fördern
Und: „Mit Leib und Seele erfährt
sich das Kind durch psychomotorische Erfahrungen als ganze
Person.“ „Das Wichtigste“, so die
Übungsleiterin weiter, ist es,
dass den Kindern in der Turnhalle Spaß und Freude an der Bewegung vermittelt wird.“
„Yoga für Kinder“ und „Yoga
für Erzieherinnen“ mit Helga
Krotzek ist ein weiterer Baustein des Familienzentrum.
Yoga unterstützt die ganzheitliche Entwicklung durch bewusste
Körperhaltung,
Konzentration
und Atmung. Das geschieht
leicht und spielerisch, so dass
das Üben mit viel Spaß verbunden ist. Der natürliche Bewegungsdrang des Kindes und die
sprichwörtliche kindliche Freude
am Tun, finden im Yoga einen
großen Platz. Auch einige Erzieherinnen des Teams nehmen
regelmäßig am extra für sie eingerichteten Angebot „Yoga für
Erzieherinnen“ teil.
Baustein:
Ernährung
Kräuter in der Kita
stattfindet, fest integriert. Zurzeit
befindet sich das Team in einer
Umstrukturierung
des
Frühstückskonzepts, um dies für die
Kinder weiterhin zu optimieren.
Das Ev. Familienzentrum hat seit
längerer Zeit als festen Bestandteil ein Gemüse- und Kräuterbeet
für die Kinder. Dieses wurde im
Rahmen des kneippschen Konzepts noch mal umstrukturiert
und es entstanden ein separates
Gemüsebeet und ein Kräuterhochbeet. Dieses wird als
„Naschgarten“ von den Kindern
genutzt.
und
Als Einrichtung mit vielen Tagesstättenkindern, die über Mittag
bleiben, war Ernährung seit jeher
ein Thema. Es sind bereits feste
hauswirtschaftliche
Angebote,
Rituale und ein gemeinsames
Frühstück, das jeden Mittwoch
Ausbildung
zur
KneippGesundheitserzieherin
Zwei Erzieherinnen der Arche
bilden sich derzeit zur KneippGesundheitserzieherin fort. Der
ganzheitliche Ansatz Kneipps
lässt sich ideal in den Alltag mit
39
Gesundheit von Kindern fördern
Kindern integrieren. Kinder sind
offen und neugierig und noch frei
von eingefahrenen Verhaltensmustern. Dies bietet ideale Voraussetzungen, auf spielerischem
Wege Grundlagen für eine naturgemäße, gesunde Lebensweise
zu legen. Die Ausbildung umfasst
die fünf Elemente Kneipps in
Theorie und Praxis sowie Möglichkeiten der Integration in den
Kita-Alltag.
Wünsche an die Zukunft
fen gilt als einfaches Mittel der
Abhärtung, kräftigt die Muskulatur, formt und trainiert die Füße
und schult die Sinne über die
Fußreflexzonen. Als weiteres ist
ein mobiles Wassertretbecken
angedacht, um die Wasseranwendungen mit Kindern weiter
auszubauen.
Der Kneipp-Verein Gronau und
das Team des Ev. Familienzentrums Arche Noah freuen sich auf
die weitere Kooperation.
Auf der Wunschliste ganz oben
steht ein Barfußweg. Barfuß lau-
Jubelkonfirmation am 21.09.2014
Die Ev. Kirchengemeinde Gronau
feierte am 21.
September die
Goldene,
Diamantene,
Eiserne und
Gnadene
Konfirmation
im Festgottesdienst in der
Ev. Stadtkirche. Der
Gottesdienst
wurde in diesem Jahr von
Pfarrerin
Susanne
Nickel gehalten.
40
Jutta Werges
Kind-Gruppe „Windelwichte“ im Paul-Gerhardt-Heim
Im November 2013 trafen sich
erstmalig acht Mütter mit ihren
Kindern im Paul-Gerhardt-Heim
und schlossen sich zu der neu
gegründeten
Krabbelgruppe
„Windelwichte“ zusammen.
Im Vordergrund stand die Geselligkeit, aber auch der Informations- und Erfahrungsaustausch.
Bei den Treffen haben nicht nur
die Kinder untereinander, sondern auch die Mütter viele Kontakte knüpfen können, in einigen
Fällen wurde daraus sogar
Freundschaft.
Bei Kaffee und Kuchen wurde
gebastelt, gemalt, gerauft und
gespielt.
Nach einer langen Sommerpause und einigen Abschieden
möchten wir ab Oktober wieder
mit den „Windelwichten“-Treffen
starten, damit auch den Mamis
an kalten Regentagen nicht die
Krabbeldecke auf den Kopf fällt.
Die Treffen sind vorerst Mittwochnachmittags von 15.00 bis
16.30 Uhr geplant.
Herzlich eingeladen sind dazu
Mütter mit Kindern von 0 bis 3
Jahren.
Bei Interesse oder Fragen können Sie mich gerne kontaktieren:
Katrin Schön
Tel.: (0 25 62) 7 18 27 74
E-Mail: kasox@gmx.de
41
KiGo-Ausflug in den Dortmunder Zoo
„Die sehen ja fast so aus wie wir!“, sagt Björn ganz erstaunt als wir
uns vor dem Gehege der Schimpansen befinden.
Neben ihm schauen die anderen
Kinder interessiert zu, wie der
Mitarbeiter des Zoos uns allen
einen Trick des Schimpansen
zeigt. Er hält eine Erdnuss hin,
worauf der Schimpanse reagiert
und etwas zum Tauschen anbietet, um an die Erdnuss zu gelangen.
Doch neben den Affen gab es
noch einige andere Tiere zu sehen, was im Rahmen des KiGoAusfluges der Ev. Gemeinde Epe
in Begleitung von Pfarrerin
Bettina
Roth-Tyburski
am
28.06.2014 in den Dortmunder
Zoo möglich war.
Kindergottesdienst einmal vollkommen anders, darauf freuten sich die Kinder und Teamer
gleichermaßen. Schon zu Be42
ginn der Führung durch den Zoo
konnte jeder eine kleine Heldentat vollbringen und den winzig
kleinen Froschbabies bei der
Überquerung des Fußweges im
Zoo helfen. Manch einer hätte
mit dieser Aktivität gerne noch
den Rest des Tages verbracht,
doch es gab noch viel zu entdecken.
Der Mitarbeiter des Zoos erklärte, dass ein Zoo helfen soll, die
Artenvielfalt zu bewahren, ebenso wie dieses Noah mit seiner
Arche getan hat. Manchmal sei
das aber auch gar nicht so leicht.
Wir sahen einen Leoparden, von
KiGo-Ausflug in den Dortmunder Zoo
dem es nur noch etwa 15 Exemplare in der freien Wildbahn gibt.
Schwierig ist es vor allem, den
Nachwuchs sicherzustellen, denn
genau wie bei den Menschen
suchen sich die Tiere ihren Partner nach bestimmten Kriterien
aus.
Dann kann es vorkommen, dass
die Tiere sich nicht verstehen
und wieder getrennt werden
müssen. Andererseits gibt es
aber viele glückliche Momente,
wie z. B. die Geburt des BabyNashorns, was ein ganz seltenes
Ereignis in Zoos ist. Bei dem Baby-Nashorn endete unsere geführte Tour durch den Zoo und
es blieb Zeit für den Spielplatz
und eine Pause.
Danach entschieden die Kinder
in Begleitung der Teamer selbst,
welche Tiere sie noch sehen
wollten. Einige wollten unbedingt
in das Amazonas Haus. Hier gibt
es neben Schlangen und Spinnen kleine Fische und Eidechsen
zu sehen. Andere gingen noch
zu den Löwen und Tigern. Am
Ende des Ausfluges waren alle
begeistert von den vielen verschiedenen Tieren, die es auf
unserer Welt gibt, und schlossen
im Bus den Kindergottesdienst
mit dem Abschlusslied „Gott,
dein guter Segen“ ab.
Pia Giesecke
43
Konfirmandenfreizeit in Solingen: Die Zweite!
Ganz zu Beginn ihrer Konfirmandenzeit erlebten Mitte Juni die Konfirmand/innen des Paul-Gerhardt-Heims eine Freizeit im „Hackhauser
Hof“ (Jugendbildungsstätte) in Solingen.
Zusammen mit Pfarrerin Claudia
de Wilde, Patricia Stelter (CVJM
Gronau e. V. und bachelor of
social work) und einem kleinen
Team aus bewährten Mitarbeiter/innen des CVJM gab es ein
spannendes Programm mit vielen guten Ideen zum Kennenlernen und zur Teambildung. Besonders Mutige trauten sich sogar, sich in die Hände der Gruppe fallen zu lassen.
Die Pausen wurden für Fußball
und Volleyball genutzt, und durch
alle Tage hindurch zog sich ein
Langzeit-Spiel, bei dem unter
spannenden Bedingungen ein
Täter gesucht werden musste,
der vorher durch kleine Zettel
ausgelost war.
Ein Höhepunkt war das Lagerfeuer mit Stockbrot – und auf
Wunsch der Konfirmand/innen
auch mit Marshmellows - am
Samstagabend, bei dem die Mitarbeiter rätselhafte Geschichten
zu erzählen wussten.
Die Tagungsstätte bot mit ihrer
guten Ausstattung innen und
außen ideale Bedingungen für
die Freizeit, auch die Verpflegung wurde von den jungen Leuten immer wieder gelobt. Ein
schönes Resultat: Gern würden
die Konfirmand/innen noch einmal zusammen wegfahren.
Die Konfirmation für die jungen
Leute aus dem Paul-GerhardtHeim findet am 19. April 2015 in
der Evangelischen Stadtkirche
statt.
Pfarrerin Claudia de Wilde
44
Gefühlt wie ein ganzes Jahr
Wer hätte gedacht, dass 10 Tage ausreichen, um eine so intensive
Freundschaft entstehen zu lassen?
Diese Erfahrung machten jetzt 13
Jugendliche aus Epe und Gronau
zusammen mit 13 israelischen
Jugendlichen aus Ein Shemer.
Das Pfarrehepaar Bettina RothTyburski und Marcus Tyburski
organisierte und leitete wieder
den diesjährigen Jugendaustausch mit Israel. Die israelische
Gruppe wurde von zwei Lehrern,
Oz ben Zvi und Yoram Romem,
begleitet.
Vier Begegnungstage in Berlin
stärkten das Gemeinschaftsgefühl bereits sehr. Das straffe
Programm in der Bundeshauptstadt, das sowohl aus der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten als auch aus der Bearbeitung
der gemeinsamen Geschichte
von Juden und Deutschen bestand, schweißte die Gruppe
stark zusammen. Auch der Spaß
kam nicht zu
kurz, so zum
Beispiel bei
einer Kanufahrt auf der
Spree, bei
der die eine
oder
der
andere nicht
ganz
trocken geblieben ist.
Nach der gemeinsamen Zeit in
Berlin ging es für die Gruppe mit
dem Zug Richtung Gronau, wo
die Gastfamilien bereits auf ihre
Ankunft warteten. Gerade das
Wohnen in den Familien ermöglichte es den israelischen Gästen
ein wenig, in den deutschen Alltag einzutauchen und von den
Gewohnheiten ihrer Gastgeber
hautnah etwas kennen zu lernen.
Neben dem Besuch der stellvertretenden Bürgermeisterin im
Gronauer Rathaus standen eine
Stadtführung in Gronau und
Münster auf dem Programm sowie eine Fahrt an die Nordsee.
Außerdem wurde gemeinsam die
Synagoge in Enschede besichtigt, anschließend blieb noch genügend Zeit, die niederländische
Nachbarstadt als Shoppingparadies zu erleben.
Dass die Gruppe auch
emotional in kürzester
Zeit
schon
stark
zusammengewachsen
war, zeigte sich unter
anderem bei dem Besuch des ehemaligen
Konzentrationslagers
Bergen-Belsen und einer dort gemeinsam
gefeierten Gedenkzeremonie.
45
Gefühlt wie ein ganzes Jahr
Beim Begegnungsabend in der
Evangelischen Kirche in Epe
hatten die Familien, Freunde und
Bekannte der Jugendlichen und
interessierte
Gemeindeglieder
die Gelegenheit, bei einem bunten Programm einen Einblick in
die gewachsene Freundschaft
zwischen Deutschen und Israelis
zu gewinnen.
Dank großzügiger Bundes- und
Landesfördermittel war es
möglich, ein so umfangreiches
Programm zu gestalten und
ebenfalls den Gegenbesuch in
Israel in den kommenden
Herbstferien stattfinden zu lassen.
Foto rechts: Gedenkzeremonie
Foto unten: Gruppenbild der Teilnehmer des Jugendaustausches
46
Die Jugendlichen zählen schon
die Tage.
Lea Tyburski und
Wiebke Wenker
Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski
und Pfarrer Marcus Tyburski
Konfifreizeit Epe
Am Anfang der Konfizeit steht in Epe immer die Konfifreizeit. So verbrachten auch dieses Jahr die Jugendlichen vom 13. bis 15. Juni, ein
gemeinsames Wochenende in der Jugendbildungsstätte in HagenBerchum. Organisiert und begleitet wurde die Freizeit von einem
großen Team unter der Leitung von Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski.
Nach Ankunft und Abendessen
wurde das wunderbare Wetter
genutzt, um sich bei einigen
Spielen besser kennenzulernen
und auzutoben.
Als Tagesausklang versammelten sich alle noch einmal im
sogenannten „Körperraum“, um den
Tag mit einem
Impuls
und
Liedern zu
beenden.
Der nächste Morgen wurde
nach dem
Frühstück
mit
einem
Morgenimpuls
eingeleitet. Dabei
führten
sich
die
Konfis
gegenseitig
mit
verbundenen Augen über einen
Barfußpfad und konnten so die
unterschiedlichen
Untergründe
bewusst erleben.
Anschließend wurde der großzügige Wald, der sich auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte
befindet, genutzt, um das Geländespiel “Capture the flag“ zu
spielen. Ziel des Spiels ist es,
durch gut überlegte Zusammenarbeit der jeweiligen Gruppen die
Flagge der gegnerischen Mannschaft aus deren Hälfte des
Spielfeldes zu erobern, ohne
dabei
von
den
Gegnern gefangen
zu werden. Auf
dieses spaßige, aber
auch
anstrengende
Spiel folgten
das
Mittagessen und
eine wohlverdiente Mittagspause.
Am Nachmittag wurden die Konfis in Kleingruppen eingeteilt, um so ein
Chaosspiel zu spielen. Dabei
bekommt jede Gruppe eine
Spielfigur und wandert mit dieser
durch Würfeln über einen Spielplan. Für jedes der durchnummerierten Felder war dabei ein Klebezettel mit der jeweiligen
47
Konfifreizeit Epe
Nummer und einem „Codewort“
in den Gruppenräumen und den
Fluren angebracht, der
gesucht
werden
musste. Mit dem
„Codewort“
musste
die
Gruppe sich
dann die
dem Feld
entsprechende
Aufgabe
abholen
und diese
erfüllen. Aufgaben waren
zum Beispiel kleine Spiele, Rätsel
oder andere kreative Aufgaben.
Nach dem Abendessen gab es
die Möglichkeit, sich zwischen
verschiedenen Angeboten wie
beispielsweise Fußball oder Volleyball zu entscheiden. Beim Volleyball kam es zu einem spontanen Spiel gegen eine andere
Konfigruppe, die ebenfalls
ihre
Freizeit
in
der
Jugendbildungsstätte verbrachte, wobei die Eper
Konfis bei schon untergehender Sonne gewannen!
Zum Ausklang des Tages
kamen wieder alle zu einem
Abendimpuls zusammen.
48
Zum Abschluss der Konfifreizeit
ging es noch zur Evangelischen
Kirche in Berchum, um dort
den Gottesdienst zu
besuchen. Nach
dem Mittagessen
fuhren
wir
dann
wieder zurück nach
Hause.
Alles
in
allem hatten wir eine
sehr schöne
und erlebnisreiche
Zeit
bei
bestem Wetter.
Jugendmitarbeiterin
Mandy Hesselink und
Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski
49
Hohe Geburtstage
Dietrich Bonhoeffer:
„Im Glauben kann ich alles ertragen – hoffe ich,
aber eine ängstliche Vorsicht zermürbt!“
100 Jahre
07.10.1914
Martina Rohls
über 90 Jahre
04.10.1919
08.10.1922
10.10.1918
12.10.1920
15.10.1919
24.10.1922
26.10.1923
26.10.1923
28.10.1922
Elfriede Klein
Elisabeth Pieper
Edith Otten
Lieselotte Moddemann
Charlotte Buskase
Johann Lögtenbörger
Klara Adametz
Ilse Kradepohl
Margarete Tegtmeyer
04.11.1920
06.11.1921
13.11.1921
18.11.1918
22.11.1921
26.11.1923
Lydia Hagen
Dr. Lennart Schleicher
Margot Schön
Marta Haarman
Bernhardine Jäkel
Gerda Dragstra
09.12.1922
10.12.1919
12.12.1921
30.12.1915
Henriette Werner
Eugen Himmel
Rudolf Brennenstuhl
Alma Michalsky
90 Jahre (1924)
02.10.
Hildegard Richter
12.10.
Maria Waanders
21.10.
Hilde Kosinski
01.11.
09.11.
09.11.
20.11.
30.11.
Emma Arndt
Ella Barth
Charlotte Goltz
Liese-Lotte Kutuzis
Hedwig Möhring
02.12.
04.12.
29.12.
Eugen Paping
Käthe Kasprowiak
Martin Bley
50
85 Jahre (1929)
01.10.
Ingeborg Ertelt
01.10.
Gerda Pruim
03.10.
Gerhard van der Wals
09.10.
Bernfried Klaas
10.10.
Ingrid Schwiecker
13.10.
Johannes Günter
15.10.
Edith Hampel
27.10.
Friedhelm Hetterle
27.10.
Anna de Vries
29.10.
Gertrud Greven
11.11.
15.11.
17.11.
27.11.
Helga Hutschreuther
Charlotte Kazoks
Heinz Bandur
Gertrud Zimmermann
03.12.
08.12.
08.12.
19.12.
20.12.
21.12.
Christel Hilgenberg
Manfred Daberkow
Anneliese Kiel
Eckart Moldenhauer
Ruth Karmaat
Anna Wenzlawski
80 Jahre (1934)
02.10.
Stefan Juling
04.10.
Anneliese Schüürmann
08.10.
Karl-Heinz Falkenberg
09.10.
Vera Oljunina
15.10.
Christa Bock
15.10.
Gerhard Schwoch
16.10.
Peter Börner
18.10.
Erich Johann Netter
25.10.
Almuth Gilhaus
26.10.
Ilona Dave
26.10.
Edith Lippinkhoff
27.10.
Ilse Jankowski
Hohe Geburtstage
02.11.
03.11.
06.11.
07.11.
08.11.
10.11.
13.11.
16.11.
16.11.
16.11.
19.11.
29.11.
29.11.
Walter Schulte-Siering
Gerhard Tepper
Waltraut Dreger
Elli Ohmann
Franziska Steinebach
Horst Stenvers
Ruth Gemkow
Ursula Assink
Ingeborg Kalla
Inge Mohr
Minna Stalbaum
Alfred Splitt
Gisela Wemmers
01.12.
08.12.
10.12.
12.12.
16.12.
23.12.
23.12.
31.12.
Irmtraud Schultz
Gisela Deelen
Hans-Georg Neumann
Christa Behnke
Christiane Janssen
Friedhelm Deuß
Amalie Linge
Alfred Möller
Die Veröffentlichung erfolgt auf der Grundlage von § 11 der Datenschutzdurchführungsverordnung der EKvW. Sie haben die Möglichkeit, der Veröffentlichung Ihrer Daten zu
widersprechen. Wenn Sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sind, bitten wir um
eine Nachricht an das Ev. Gemeindebüro, Alfred-Dragstra-Platz 1, 48599 Gronau,
Tel. (0 25 62) 71 23 17 oder 33 96.
Infoabend zum ehrenamtlichen Engagement im
Ev. Bethesda-Seniorenzentrum
Am 24.11.2014 findet um 19.00 Uhr im Ev. Bethesda-Seniorenzentrum ein
Informationsabend zum Thema Ehrenamt statt. Wenn Sie ein wenig Zeit
über haben und sich sinnvoll für ältere Menschen engagieren wollen,
möchten wir Sie herzlich einladen, uns und die möglichen Aufgaben in
unserem Haus kennen zu lernen.
Reinhard van Loh
Einrichtungsleitung
Regine Ellmer
Hausseelsorgerin
51
Taufen - Trauungen - Bestattungen
Dietrich Bonhoeffer:
„Der Christ lebt ganz von der Wahrheit
des Wortes Gottes in Jesus Christus!“
Taufen
vom 22.06. bis 14.09.2014
Alfred Fendel
Andreas Fendel
Julien Alexander Jonischkat
Mia Clementina Riemer
Emil Tolkacev
Adrian Zierock
Frida Kalwei
Devin Jamal Kleinsman
Aiden Lawrenz
Malte Alexander Herking
Carla Jia-Yi Beermann
Naomi Lara Meyer
Ciara Mia Meyer
Katharina Marita Krabbe
Louis Nitsche
Jaden Zühlsdorf
Alina Becker
Ksenia Becker
Nikita Becker
Vico Ben Mink
Melinda Quiel
Julius Böhm
Oskar Dell
Eleyna Donis
Julian Drieselmann
Maximilian Wülker
Jörg-Simon Willer
Dietrich Bonhoeffer:
„Der Mensch lebt notwendig in einer Begegnung mit anderen Menschen,
und ihm wird mit dieser Begegnung in einer je verschiedenen Form
eine Verantwortung für den anderen Menschen auferlegt“.
Trauungen
vom 21.06. bis 06.09.2014
Sascha Sikorski und Francesca Sikorski geb. Valerio
Heiko Oude Lansink und Maria Oude Lansink geb. Kerkhoff
Dirk Bastian Ralf Holsträter und Jennifer Holsträter-Kottig geb. Kottig
Thorsten Manske und Anja Manske geb. Roeßink
Michael Hewing und Marie Christin Hewing geb. Einacker
Nico Alois Achhammer und Elisabeth Anne Louise van Delden
Sebastian Krabbe und Judith Krabbe geb. Alferink
Dr. Dieter Schwarze und Signe Josa Ilse Schwarze geb. Sattler
Andreas Gritsch und Hazna Gritsch geb. Cirik
Timo Günther und Jacqueline Günther geb. ter Beek
52
Taufen - Trauungen - Bestattungen
Dietrich Bonhoeffer:
„So gewiss der Mensch glaubt, so gewiss hofft er.
Und es ist keine Schande zu hoffen, grenzenlos zu hoffen“.
Bestattungen
vom 11.06. bis 12.09.2014
Andreas Plewka (50)
Erika Borrink (65)
Hildegard Pschutt geb. Krieger (82)
Johanna Oswald geb. Arentzen (94)
Hannelore Werner geb. Wortmann (69)
Hans-Joachim Müller (78)
Käthe Paping geb. Böltken (89)
Helmut Quidzinski (72)
Harald Biallas (62)
Manfred Heinrichs (71)
Ruth Hilpert geb. Sander (92)
Eugen Strestik (65)
August Borninkhof (84)
Susanne Hornung (76)
Ida Hagelgans geb. Seibel (75)
Viktor Merk (85)
Christel Daschowski geb.
Jankowski (89)
Alice Potzkei-Hußmann geb. Albers (54)
Elsbeth Arentzen (87)
Tilo Fröhling (42)
Klaas Ahuis (74)
Rolf Giesen (83)
Vera Schulze geb. Corbie (76)
Charlotte Arentzen geb. Eichler (93)
Waltraud Wolf geb. Meyer (73)
Jürgen Zühlow (59)
Wilhelmine Stubning geb. Stenvers (85)
Lieselotte Bätsch (79)
Christa Eggert geb. Alfert (64)
Gerhard Niehoff (84)
Dieter Eversen (72)
Ilse Wolff geb. Hülseweh (84)
Erna Nordkamp geb. Bonitzki (93)
Alexander Fendel (77)
Rolf-Wilhelm Pulver (70)
Gertraud Zarkadas geb. Mertens (57)
Der nächste CVJM-Kleiderbasar findet statt
vom 04. bis 06.11., am 08.11. und vom 10.11. bis 13.11.2014
(Sonderverkauf und Annahme am
08.11.2014 von 10.00 bis 13.00 Uhr)
im Walter-Thiemann-Haus an der Ev. Stadtkirche.
Der Verkaufsraum befindet sich in der ersten Etage und ist jeweils von
10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 bzw. 17.00 Uhr
an den Basarterminen geöffnet.
Aus Platzgründen können leider keine Kleiderspenden außerhalb der
Kleiderbasare aufgenommen werden. Bitte lagern Sie diese zwischen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Ihr Team vom CVJM-Kleiderbasar
53
Ansprechpartner/-innen
Gemeindebezirk an der Ev. Stadtkirche:
(Döhrmannplatz)
I – Ost:
Pfarrer Uwe Riese, Willi-Daume-Weg 4, 48599 Gronau, Tel. (0 25 62) 9 77 39,
Fax: (0 25 62) 81 90 63, uwe.riese@kk-ekvw.de
II – West:
Pfarrerin Susanne Nickel, Mühlenmathe 30, 48599 Gronau,
Tel. (0 25 62) 8 18 11 09, susannechristinenickel@t-online.de
Presbyter: Gerd Bömsch, Hans-Joachim Jastrow, Gerd Ludewig, Alfons Oberrecht, Jürgen Ohmann
Gemeindebezirksausschussvorsitzender: Gerd Ludewig, Tel.: (0 25 62) 2 27 16,
KgwLudewig@aol.com
Hausmeisterin im Walter-Thiemann-Haus (WTH), Alfred-Dragstra-Platz 1:
Heike Dierkes, Drostenwoort 36 a, Tel. (0 25 65) 76 58, WTH: (0 25 62) 72 64 88,
E-Mail: walter-thiemann-haus-gronau@web.de
Gemeindebezirk Paul-Gerhardt-Heim:
(Gildehauser Str. 170)
III – Nord:
Pfarrerin: Claudia de Wilde, Hindenburgstr. 1, (Zugang über den Parkplatz am PGH),
Telefon 71 09 84, Fax 71 09 85, Claudia.deWilde@kk-ekvw.de
Presbyter/in: Birgit Gross, Christiane Keibel
Gemeindebezirksausschussvorsitzende: Pfarrerin Claudia de Wilde
Förderverein Paul-Gerhardt-Heim e. V.:
Vorsitzende: Bärbel Roolfs, Gildehauser Straße 202,
Tel. (0 25 62) 9 13 19 06
Gemeindebezirk Ev. Kirche Epe
(Bernhardstraße)
IV – Süd:
Pfarrerin: Bettina Roth-Tyburski und Pfarrer: Marcus Tyburski (beide in Teilzeit),
Am Josefshaus 3, Telefon (0 25 65) 15 75, Fax (0 25 65) 40 35 58,
roth-tyburski@gmx.de, m.tyburski@gmx.de
Presbyter/in: Martina Eckstein-Linke, Jürgen Jaschke, Elke Willer
Gemeindebezirksausschussvorsitzende: Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski
Hausmeisterin: Martina Lösing, Drostenwoort 29, Tel. (0 25 65) 68 22
Krankenhaus- und Altenheimseelsorge
(Zum Lukas-Krankenhaus)
Pfarrerin: Regine Ellmer, Hamern 62, 48727 Billerbeck, Telefon (0 25 43) 23 83 92, retotzo@t-online.de
Ev. Bethesda-Seniorenzentrum GmbH, Zum Lukas-Krankenhaus 3, Telefon 71 92-0, Fax 71 92-1 12
Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau gGmbH, Zum Lukas-Krankenhaus 1, Telefon 79-0, Fax 79-2 00
54
Ansprechpartner/-innen
Ökumenischer Kirchengarten „Oase“ e. V.
Pastorale Begleitung:
Ansprechpartner:
(Dinkelstraße)
Pfarrerin Heike Bergmann (Teilzeit), hei.bergmann@web.de,
www.oase-gronau-losser.org
Marlies Gartmann (1. Vorsitzende), Tel.: (0 25 65) 34 53,
georg.gartmann@web.de
Kindertagesstätten
Ev. Kindertagesstätte Arche Noah:
Leiterin: Jutta Werges, Moltkestr. 25, Telefon (0 25 62)
2 04 27, Fax 81 50 49, E-Mail: evarchegronau@gmx.de
Ev. Kindertagesstätte Astrid Lindgren: Leiterin: Beatrix Schüürmann, Laurenzstraße 65,
Tel. (0 25 65) 71 42, Fax 40 31 96,
E-Mail: EvKitaALindgren@aol.com,
www.astrid-lindgren-epe.de
Ev. Kindertagesstätte Zachäus:
Leiterin: Ans Golembiewski, Grünstiege 119,
Stellv. Leiterin: Stephanie Hungeling
Telefon (0 25 62) 37 94, Fax 71 25 92,
E-Mail: zachaeus-go@zkita.de
Familienzentrum Wittekindshof:
Leiterin: Eva-Maria Beckmann, Herzogstraße 58 a,
Tel. (0 25 62) 9 64 48-0, Fax 9 64 48-29
E-Mail: familienzentrum@wittekindshof.de
Evangelisches Gemeindebüro
(Alfred-Dragstra-Platz 1, Gronau)
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do., Fr.: 10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch:
17.00 – 19.00 Uhr
Fax: (0 25 62) 2 23 92, Homepage: www.ev-kirchengemeinde-gronau.de
Pfarrsekretariat:
Frau Iris Herrmann, (0 25 62) 71 23 17, st-pfb-gronau@kk-ekvw.de
Verwaltung, Personal, Finanzen:
Frau Stefanie Kersting, (0 25 62) 71 23 18, ev-kirchengemeinde-gronau@kk-ekvw.de
Friedhofsverwaltung:
Frau Katja Gröning, (0 25 62) 71 23 19, friedhofsverwaltung.gronau@kk-ekvw.de
Ev. Friedhöfe:
Ltd. Friedhofsgärtner Herr Schildkamp, (0 25 62) 2 20 65 (AB)
Fax: (0 25 62) 8 16 89 06, friedhofsleitung-gronau@web.de
Prädikanten
Irmgard Baumann
Gerd Ludewig
Tel. (0 25 62) 2 23 46
Tel. (0 25 62) 2 27 16
Tanja Jochheim
Tel. (0 25 62) 2 46 31
Dr. Dieter Schwarze Tel. (0 25 62) 49 31
55
Es ist was los in unserer Gemeinde …
Gottesdienste
Gottesdienst in der Stadtkirche
(anschl. Kirchcafé im WTH)
Gottesdienst in der Ev. Kirche Epe (anschl. Kirchcafé u. Möglichkeit zum Predigtnachgespräch)
Gottesdienst im Paul-Gerhardt-Heim
Kirchcafé vor und nach dem Gottesdienst
Ev. Gottesdienst im City-Wohnpark
(1. Dienstag im ungeraden Monat)
Ev. Gottesdienst im St. Antonius-Stift, monatlich
Ev. Gottesdienst im Bethesda-Seniorenzentrum
(1. + 3. Samstag im Monat)
Oase-Andacht (während der Saison)
Abendgottesdienst in der Ev. Kirche Epe
(Samstag vor dem 1. Sonntag im Monat)
Abendmahlsgottesdienst im BethesdaSeniorenzentrum (1. Samstag im Monat)
Abendmahlsgottesdienst in der Stadtkirche
(2. Sonntag im Monat)
Abendmahlsgottesdienst in der Ev. Kirche
Epe (4. Sonntag im Monat)
Abendmahlsgottesdienst im PGH (3. So. im
Monat) anschl. i. d. R. Gemeindemittagessen
Taufgottesdienst im PGH (nach Absprache)
Taufgottesdienste i. d. Stadtkirche (1 - 2/Monat)
sonntags
09.30 Uhr
sonntags
09.30 Uhr
sonntags
11.00 Uhr
dienstags
10.00 Uhr
donnerstags
samstags
10.30 Uhr
16.00 Uhr
sonntags
samstags
17.00 Uhr
18.00 Uhr
samstags
16.00 Uhr
sonntags
09.30 Uhr
sonntags
09.30 Uhr
sonntags
11.00 Uhr
samstags/sonntags
sonntags
11.00 Uhr
11.00 Uhr
Kirche mit Kindern
Familiengottesdienste in der Stadtkirche
(nach Vorankündigung)
Kindergottesdienst in der Stadtkirche
(in der Regel am 1. Sonntag im Monat)
Familienkirche Kunterbunt, Ev. Kirche Epe
(ca. monatlich ohne festen Termin)
Gottesdienst der Zachäus-Kindertagesstätte
(in der Regel jeweils am 2. Do. + Fr. im Monat)
Gottesdienst in der KiTa Arche Noah
(in der Regel am 2. Do. im Monat)
Kindergottesdienst im Familienzentrum Wittekindshof (am letzten Freitag im Monat)
Kindergottesdienst in der Ev. Kirche Epe
(monatlich)
Helferkreis Kindergottesdienst, Ev. Kirche Epe
56
sonntags
09.30/11.00 Uhr
sonntags
11.00 Uhr
sonntags
09.30 Uhr
donnerstags
freitags
donnerstags
10.30/11.00/
11.15 Uhr
09.30 Uhr
freitags
11.30 – 12.00 Uhr
samstags
10.00 - 12.00 Uhr
dienstags
18.30 Uhr
Es ist was los in unserer Gemeinde …
KU3: Konfi-Kids (Februar bis Juni)
Walter-Thiemann-Haus
mittwochs
Paul-Gerhardt-Heim
donnerstags
Ev. Kirche Epe
donnerstags
14.30/15.45/
17.00 Uhr
15.30 Uhr
und 16.30 Uhr
15.00 Uhr
und 16.15 Uhr
Konfirmanden-Unterricht:
Walter-Thiemann-Haus
Paul-Gerhardt-Heim
dienstags
donnerstags
donnerstags
dienstags
Ev. Kirche Epe
dienstags
15.30 – 17.00 Uhr
15.30 – 17.00 Uhr
17.15 – 18.45 Uhr
15.30 Uhr
und 16.30 Uhr
15.00 Uhr
und 16.30 Uhr
Angebote für Kinder und Jugendliche:
Kids-Treff, Ev. Kirche Epe
(alle zwei Wochen)
Kindergruppe im WTH
Jugendteam, Ev. Kirche Epe (monatlich)
Jugend-Mitarbeiterkreis im WTH
„Die Schattenwölfe“ im PGH
Jungenjungschar des CVJM Gronau e. V.
Kindertreff (8 – 10 Jahre)
Ev. Kirche Epe
CVJM-Mädchengruppe
im WTH
Jugendgruppe (ab 14 Jahren)
im WTH
Kids-Club „Ideenreich“ im PGH
(letzter Samstag im Monat)
Jugendcafé des CVJM Gronau e.V.
montags
16.00 – 17.30 Uhr
mittwochs
mittwochs
donnerstags
donnerstags
16.30 Uhr
18.30 Uhr
18.30 Uhr
17.30 – 19.00 Uhr
freitags
15.00 - 16.30 Uhr
freitags
16.00 – 17.30 Uhr
freitags
18.00 – 21.00 Uhr
samstags
14.30 – 17.00 Uhr
nach Absprache
Info: WTH = Walter-Thiemann-Haus, PGH = Paul-Gerhardt-Heim
57
Es ist was los in unserer Gemeinde …
Musikangebote
Probe des Kinderchores „Gronauer Dinkelspatzen“, WTH
Probe des Ev. Kirchenchores, WTH
Probe des Gospelchores „Soulful Swinging
Singers“, WTH
Probe der „Wegweiser”, Treffen in der KonradAdenauer-Straße 49
Probe des Chorus Cantabile, Ev. Kirche Epe
(im Winter im WTH)
Chorprobe des Vokalensembles, PGH
(nach Absprache)
Probe des Posaunenchores von 1886 im WTH
Ev. Posaunenchor und Spielmannszug
der Erlöserkirche – Gesamtprobe,
Treffen in der Konrad-Adenauer-Straße 49
Probe des Spielmannszugs, s. o.
Probe des Posaunenchores, s. o.
Probe des Vokalensembles
„Klangpralinen“ – Kammerkonzerte
2-3x im Jahr in Kooperation mit der Kulturbüro
Gronau GmbH, PGH
dienstags
15.00/16.30 Uhr
dienstags
mittwochs
19.30 Uhr
19.30 - 21.00 Uhr
mittwochs
20.00 Uhr
donnerstags
20.00 Uhr
freitags
19.30 - 22.00 Uhr
freitags
sonntags
freitags
19.30 Uhr
11.00 Uhr
20.00 – 22.00 Uhr
samstags
samstags
sonntags
15.00 - 17.00 Uhr
17.00 - 19.00 Uhr
nach Absprache
17.00 Uhr
montags
15.30 Uhr
montags
19.30 – 21.00 Uhr
Angebote für Frauen
Frauenkreis am Nachmittag, WTH
(14-täglich, gerade KW)
Frauenabendkreis, PGH
(monatlich)
Ökumenischer Frauenbibelgesprächskreis,
WTH, (in der Regel am 2. Dienstag im Monat)
Frauenhilfe, Ev. Kirche Epe
(1. Mittwoch im Monat)
Ev. Frauenhilfe Stadtmitte,
WTH
dienstags
09.30 Uhr
mittwochs
14.30 Uhr
mittwochs
15.00 Uhr
Info: WTH = Walter-Thiemann-Haus, PGH = Paul-Gerhardt-Heim
58
Es ist was los in unserer Gemeinde …
Gemeindekreise für Erwachsene
Ökumenischer Arbeitskreis „Montagstreff“, WTH
Bastelkreis, WTH (14-täglich, gerade KW)
Bastelkreis des CVJM Gronau e.V., PGH
(14-täglich)
Krea-Kult-Gruppe, WTH
(jeweils 3. Dienstag im Monat)
Kartenspielrunde,
Ev. Kirche Epe
diverse Angebote des Kneippvereins im Bethesda-Seniorenzentrum
Glaubensgesprächskreis, WTH
(jeweils 2. Mittwoch im Monat)
FilmRiss, WTH (nach Absprache)
CVJM-Mitarbeiterkreis
Seniorenfrühstück, WTH
(jeweils am 1. Donnerstag im Monat)
Seniorenfrühstück, PGH,
(jeweils 2. Donnerstag im Monat)
Tanz in die Meditation, WTH
(jeweils 2. Donnerstag im Monat)
Lokale Agenda, PGH
(i.d.R. letzter Donnerstag im Monat)
Ökumenischer Bibelgesprächskreis
im Pfarrhof St. Agatha (monatlich)
Oasefeuer,
in der geraden KW während der Saison
Spieletreff, Ev. Kirche Epe
(in der Regel 2. Freitag im Monat)
AA-Gruppe / Al Anon, WTH
CVJM-Helferkreis
Ökumenisches Trauercafé „Haltende Hände“,
Hospizgruppe St. Josef, PGH
(2. Sonntag im Monat),
Geburtstagsbesuchsdienst,
Ev. Kirche Epe
Ökumenischer Krankenbesuchsdienst,
Ev. Kirche Epe
Ehrenamtlicher Küsterdienst, Ev. Kirche Epe
Geburtstagsbesuchsdienst, WTH
Ehrenamtliches Team zur Gottesdienstgestaltung in der Stadtkirche
montags
dienstags
dienstags
15.00 Uhr
10-16 Uhr
19.00 Uhr
dienstags
19.30 Uhr
mittwochs
15.00 Uhr
mittwochs
15.30 Uhr
mittwochs
19.30 Uhr
mittwochs
mittwochs
donnerstags
19.30 Uhr
19.30 – 21.00 Uhr
09.00 Uhr
donnerstags
09.00 Uhr
donnerstags
20.00 Uhr
donnerstags
20.00 Uhr
donnerstags
20.00 Uhr
freitags
19.00 Uhr
freitags
19.00 Uhr
freitags
freitags
sonntags
19.30 Uhr
19.30 – 21.00 Uhr
15.00 – 17.00 Uhr
nach Absprache
nach Absprache
nach Absprache
nach Absprache
nach Absprache
59
Es ist was los in unserer Gemeinde …
– Höhepunkte –
Oktober
Mittwoch
01.10.
15.00 Uhr
Samstag
04.10.
18.00 Uhr
Donnerstag
Sonntag
09.10.
26.10.
11.00 Uhr
09.30 Uhr
Sonntag
26.10.
15.00 Uhr
Freitag
31.10.
19.00 Uhr
Dienstag
Freitag
04.11.
07.11.
10.00 Uhr
14.30 Uhr
Sonntag
Mittwoch
09.11.
12.11.
09.30 Uhr
14.30 Uhr
Donnerstag
Freitag
13.11.
14.11.
11.00 Uhr
19.00 Uhr
Mittwoch
19.11.
19.00 Uhr
Samstag
22.11.
10.00 Uhr
Sonntag
23.11.
PGH: Geburtstagsfeier 80+ für alle, die im 3.
Quartal 2014 80 Jahre oder älter geworden sind
Abendgottesdienst zum Erntedankfest, Ev.
Kirche Epe
Ev. Gottesdienst im St. Antonius-Stift
Go.Brunch – Gottesdienst mit anschließendem Gemeindebrunch, Ev. Kirche Epe
Nachtreffen zur Seniorenfreizeit nach Baltrum, WTH
Zentralgottesdienst mit allen Pfarrer/innen in
der Ev. Stadtkirche und anschließendem
Mitarbeiterfest im WTH
November
Sonntag
23.11.
Samstag
29.11.
Sonntag
30.11.
60
09.30 Uhr
09.30 Uhr
11.00 Uhr
14.30 –
17.00 Uhr
Nachmittags
17.00 Uhr
Ev. Gottesdienst im City-Wohnpark
Ökumenisches Gedenken an die Verstorbenen im St. Agatha Domizil
Gottesdienst zur Reichspogromnacht, Epe
Besuch der Synagoge in Enschede im Rahmen der Woche der Erinnerung
Ev. Gottesdienst im St. Antonius-Stift
Filmvorführung „Auf der Suche nach dem
letzten Juden“, Ev. Kirche Epe
Gesamtgemeindlicher Abendmahlsgottesdienst zu Buß- und Bettag in der Ev. Stadtkirche
Laubaktion rund ums Paul-Gerhardt-Heim:
Für einen Imbiss und Getränke ist gesorgt!
Harke bitte mitbringen.
Gottesdienste zum Ewigkeitssonntag mit
Namensnennung der Verstorbenen aus den
jeweiligen Gemeindebezirken
Ev. Stadtkirche Gronau
Ev. Kirche Epe
PGH: Friedhofskapelle
Café zum Ewigkeitssonntag, PGH
Konfiproject in der Ev. Stadtkirche für alle
Konfirmanden aus der Region Borken I: Ahaus, Gronau, Oeding, Stadtlohn, Vreden
„Klangpralinen“ – Konzert „Forellenquintett,
PGH
– Termine, Termine –
Krabbelgruppe
Gottesdienste der Kindertagesstätten
•
•
•
•
„Windelwich
Windelwichte“
Familienzentrum Wittekindshof
Wieder ab Oktober
Freitags, 31.10., 28.11.,
jeweils 11.30 Uhr – 12.00 Uhr
2014: Mittwochs, 15.00
KiTa „Zachäus“ in der KiTa
Uhr, im PGH, Siehe
09./10.10. und 06./07.11.
auch Seite 41
jeweils 11.00 bzw. 11.15 Uhr
Familiengottesdienst zum Thema „Frieden“
mit den KiTas „Arche Noah“ und „Zachäus“
16.11., 09.30 Uhr
Kindergottesdienst
KiTa „Astrid Lindgren“, Epe
in der
05.11., 11.00 Uhr
Ev. Stadtkirche
Familiengottesdienst in der Ev.
Stadtkirche
Friedensgottesdienst mit
den KiTas „Arche Noah“
und „Zachäus“
Sonntag, 16.11., 09.30 Uhr
verantwortlich: Pfarrerin
Susanne Nickel &Team
Sonntags, 05.10., 02.11.,
07.12.
jeweils 11.00 – 12.00 Uhr
Probenstart für das Krippenspiel
am 24.12.2014, 16.00 Uhr, im PaulGerhardt-Heim
1. Treffen: Freitag, 24.10., 18.00 Uhr
Absprachen und weitere Termine:
Patricia Stelter,
patricia.stelter@web.de
Kindergottesdienst in der Ev. Kirche Epe
verantwortlich:
Frau Heike Dierkes und
Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski
Samstags, 25.10., 22.11., 10.00 – 12.00 Uhr,
im Gemeindehaus der Ev. Kirche Epe
61
Gemeindefest in Epe
Bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen wurde Anfang
September in Epe ein Gemeindefest rund um die Evangelische Kirche gefeiert.
Bereits am Vorabend ging es los
mit einem Konzert, in dem der
Chorus Cantabile, der SchlagerProjektchor und die Solistin Julia
Krämer unter der Gesamtleitung
von Kantor Dr. Szöcs die Zuhörer
mit einem sehr abwechslungsreichen Programm verwöhnten.
Zum Mitsummen wurde eingeladen und die Gäste wurden im
Laufe des Abends immer mutiger
und stimmten in so manche Lieder mit ein.
Am Sonntagmorgen wurde gemeinsam
Gottesdienst
zum
Thema „Die Kraft des Salzes“
gefeiert. Musikalisch gestaltete
der Ev. Posaunenchor von 1886
den Gottesdienst, die Kinder der
KiTa Astrid Lindgren trugen passend zum Thema ein Lied vor.
Einige Jugendliche verdeutlichten die Bedeutung des Salzes in
einem Anspiel.
Im Anschluss
an den Gottesdienst lud
der
Posaunenchor
zu
einem Frühschoppenkonzert
ein,
während sich
um die Kirche
62
herum schon der gute Duft von
Gegrilltem und Waffeln verbreitete. Mit selbst gemachten Salaten
und selbstgebackenem Kuchen
war ebenso für das leibliche Wohl
gesorgt. Auch die schön angerichteten alkoholfreien Cocktails
wurden gerne zwischendurch
probiert und getrunken.
Das Kindergottesdienstteam bereitete ein Stationenspiel vor, bei
dem die Kinder bei Bewegungsund Geschicklichkeitsspielen viel
Spaß hatten. Selbst gemachte
Fotokarten konnten an einem
Stand zusammen mit Martina
Eckstein-Linke und Lea Tyburski
entworfen werden. Einmal in die
Rolle eines Engels oder des Nikolauses zu schlüpfen, sich
dementsprechend zu verkleiden
und dann fotografiert zu werden,
dazu hatten die Besucher
bei dieser Aktion die
Gelegenheit.
Gemeindefest in Epe
Beim
Verkauf
von
Produkten aus Olivenholz, handgestickten
Taschen und vielem
mehr aus Palästina
fand so manch
einer ein schönes
Geschenk für sich
selbst oder auch
für andere.
bereitet, angepackt und
geholfen haben! Nur so
konnte es ein so
gelungenes Fest werden!
Pfarrerin
Bettina Roth-Tyburski
Die
Einnahmen
des
gesamten
Wochenendes werden zweigeteilt und
kommen zum einen
dem Orgelprojekt der
Ev. Stadtkirche zugute, zum anderen dem Rehabilitationszentrum Lifegate/ Tor zum Leben in
Beit Jala/ Palästina.
Ein
herzliches
Dankeschön
an
alle, die so fleißig
geplant,
vor-
63
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