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GEMEINDEBRIEF
Evangelische Kirchengemeinde Berlin - Heiligensee
Partnergemeinde der Ev.-Luth. Gemeinde Sarepta / Wolgograd
Oktober / November 2014
Liebe Gemeindeglieder,
weltweit vernetzt ist die Kirche seit
ihren Anfängen. Denn darin folgte
sie dem Auftrag Jesu, die frohe Botschaft von der bedingungslosen
Liebe Gottes bis an die Enden der
Welt zu tragen. Das moderne
Wort für die Gemeinschaft von Kirchen über den Globus hinweg heißt
„Ökumene“ bedeutet wörtlich übersetzt „das eine Haus“. Es erinnert
uns daran, dass wir alle nur diese
eine Welt haben und sie deshalb
in Frieden, Hoffnung, Liebe und
Glaube teilen sollten.
Dass die Kirche als Großinstitution
solche weltweiten Kontakte pflegt,
ist nun allgemein bekannt. Aber bei
solchen institutionellen Kontakten
bleiben die Beziehungen nicht stehen. Viele Gemeinden haben selbst
sehr lebendige Partnerschaften.
Mit unserer Partnergemeinde in
Wolgograd sind wir ja auch tief verbunden. Immer wieder unterstützen wir Projekte in unserem
Partnerkirchenkreis Tshwane/Südafrika und in Äthiopien.
Deshalb war es selbstverständlich, dass Probst Oleg Stuhlberg
aus Sarepta/Wolgograd in Russland auch bei uns wohnte, als er
Ende August zum Jubiläum des
Berliner Missionswerkes (BMW),
eingeladen war, das dieses mit
seinen Partnerkirchen gemeinsam
feierte. So waren ökumenische
Gäste aus Ost- und Westeuropa,
Asien, Afrika und Lateinamerika zu
diesem Fest als Partner der Ev.
Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz in Berlin zu
Gast.
Am letzten Augustsonntag
schwärmten diese Gäste in die ver-
Waldkirche
Dorfkirche
schiedensten Gemeinden aus.
Der Bischof unseres Partnerkirchenkreises Tshwane in Südafrika war zum Gottesdienst in unserer Waldkirche angemeldet.
Leider war ihm die Ausreise aus
Südafrika verwehrt worden. Dafür
kam Pfarrer Otto Kohlstock, der im
ärmsten Township Südafrikas in
Philippi in Kapstadt ein großartiges
diakonisches Projekt aufgebaut
hat. Es trägt den Namen iTemba
Labantu.
In sehr bewegenden Worten schilderte er vor der Gemeinde die enorme Armut und Hoffnungslosigkeit
dort. Als er vor 17 Jahren dort begann, gab er dem Projekt deshalb
den Namen, der übersetzt „Hoffnung für die Menschen“ lautet. Erschreckend war zu hören, dass
viele Kinder wie streunende Hunde und Katzen angesehen werden.
In dem Projekt werden solche Kinder aufgefangen, sie erhalten Essen und Kleidung und Zugang zur
Bildung. Die Kinder nehmen dies
dankbar und begierig an und wollen lernen. In musikalischen und
Sportgruppen lernen sie Gemeinschaft und finden Halt im Glauben.
Und damit nicht genug, bietet das
Projekt Ausbildungsplätze für Jugendliche, Arbeitsmöglichkeiten für
arbeitslose Frauen und kümmert
sich um Aidskranke, die dort sonst
völlig vergessen werden. Nachdem
wir ihn gehört haben, entschloss
sich der Gemeindekirchenrat, die
Kollekten und den Erlös aus dem
diesjährigen Erntedankfest ganz
dem Projekt iTemba Labantu zu
spenden. Aber der Pfarrer aus Südafrika berichtete zugleich von Lebensmut und Lebensfreude, die
auch in der Armut aufblühen können.
Mit der Gottesdienstgestaltung an
diesem Sonntag erinnerten die Kinder der Kita Wald auch an
HilfsWaise e.V. in Äthiopien, so
dass unsere Beziehungen aus
Heiligensee nach Afrika sehr deutlich wurden.
Im Gottesdienst der Dorfkirche
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS DEM GEMEINDEKIRCHENRAT
sprach dann Probst Oleg Stuhlberg und überbrachte die
herzlichsten Grüße aus der Partnergemeinde in Russland.
Er berichtete ebenfalls von der Arbeit mit Kindern im Umfeld der Gemeinde. An diesem einen Sonntag liefen also
unsere persönlichen gemeindlichen Fäden nach Osten und
Süden.
Aber auch aus dem Norden hatten wir in dieser Woche
Besuch empfangen. In unserem familiären Sommerurlaub
waren wir in der Stadt Skännige dem Pfarrer Mikael Eriksson
begegnet. Auf seiner Tour durch Deutschland und Tschechien kam er uns nun in Heiligensee besuchen. Vor allem
wollte er etwas über unsere Gemeinde erfahren. Am Abend
seines Besuches luden wir zu einem improvisierten Gemeindeabend ein, auf dem er den Anwesenden von der
schwedischen Kirche berichtete.
Hatten wir gedacht, dass wir uns aufgrund der Nachbarschaft über die Ostsee und die gemeinsame lutherische
Prägung unserer Kirche ähnlich sind, erfuhren wir an diesem Abend, wie unterschiedlich wir in vielem sind. Sein
Bericht war enorm aufschlussreich und spannend, weil uns
deutlich wurde, dass seine Kirche der Kirche von England
sehr viel ähnlicher ist als der unsrigen. Aber auch über soziale Projekte und über ein Kloster im Strafvollzug berichtete er uns. Alle waren sehr erfüllt. Darüber hinaus gibt es
weitere Früchte seines Besuches. So will er seinen Besuch wiederholen und gemeinsam haben wir über Beziehungen in der Jugendarbeit nachgedacht.
In der darauffolgenden Woche berichtete auf einem im letzten Brief angekündigten Gemeindeabend Probst Stuhlberg
über die Situation in der Partnergemeinde Sarepta. Interessant und stärkend war sein Besuch auch angesichts der
politischen Ereignisse der Gegenwart. Er erzählte z.B. von
Flüchtlingsströmen aus der Ukraine, von ganz alltäglichen
Auswirkungen der Sanktionen für die normalen Menschen,
über die Angst seit der islamistischen Anschläge zum Jahreswechsel u.v.a.m.. Wie gut, dass wir über alle Grenzen
und jenseits von Vorurteilen einander begegnen und wahr-
nehmen können. Verständnis und vorurteilsfreies Zuhören
sind Grundlagen des Friedens. Den Abend mit Probst Stuhlberg haben alle als ein großes Geschenk empfunden, und
wir konnten ihm unsere guten Wünsche für unsere Partnergemeinde mit auf den Weg geben.
Dass wir bis in unsere Gemeinde Beziehungen in die weite
Welt hinein erleben dürfen, hilft uns, uns selbst wahrzunehmen, dankbarer für unser eigenes Leben zu werden und
offener gegen andere Lebensentwürfe. Das öffnet uns auch
die Augen für die Menschen, die als Flüchtlinge hierher
kommen. Viele von den syrischen Flüchtlingen, die in diesen Tagen in Reinickendorf und auch in Heiligensee ankommen, sind z.B. Christen, denen in ihrer Heimat der
Tod droht. Aber auch die Flüchtlinge anderen Glaubens brauchen Hilfe. Gemeinsam müssen wir nachdenken, was wir
tun können als Einzelne und als Gemeinde. Wollen wir die
frohe Botschaft von der Menschenliebe Gottes Ernst nehmen, müssen wir eine angst- und vorurteilsfreie Haltung
gegenüber denen finden, die hier Zuflucht suchen. Auf diese Weise lösen wir die Probleme nicht, aber wir können
mit Offenheit unsere Gesellschaft mitprägen.
Das entlässt die Politik nicht aus ihrer Verantwortung für
die hilfesuchenden Menschen. Aber ein Herz zu haben und
den Glauben zu leben, das ist nicht nur eine Sache der
Großorganisation Kirche oder der Gemeindeebene. Ökumene heißt, dass wir uns über den Reichtum von Beziehungen freuen und dass wir sie
pflegen. Es heißt aber mehr
noch, dass wir selbst zu Glaube, Hoffnung und Liebe bereit
sind und ernst machen mit der
Behauptung, dass wir Kinder einer Welt sind.
Herzlich grüßt Sie
Ihr Pfarrer
Dr. Ulf Zastrow
Begegnungsabend mit Propst Oleg Stuhlberg
Der Fotograf
Unser Gast und sein „Dolmetscher“
Es gab jede Menge Information
und ein reichhaltiges Büffet
...und die Interessierten
-2-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS DEM GEMEINDEKIRCHENRAT
Der Gemeindekirchenrat informiert
Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde der Gemeinde,
in unseren beiden Kitas werden 110 Kinder von den KitaLeiterinnen und den Erzieherinnen liebevoll und professionell betreut, wie viele Eltern unter Ihnen es bereits erfahren
haben oder es gerade kennen lernen. Ich muss noch ergänzen, sie werden nicht nur sehr gut betreut sondern vom
Wirtschaftspersonal auch liebevoll äußerlich umsorgt.
Grundlage für die frühpädagogische Arbeit ist die Richtlinie
der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
„Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege
(BBP)“.
Aufgrund einer „Qualitätsvereinbarung Tageseinrichtungen
(QVTAG)“ mit dem Berliner Senat sind die öffentlich geförderten Träger verpflichtet in einem Rhythmus von mindestens fünf Jahren durch einen von der Senatsverwaltung für
Bildung, Jugend und Wissenschaft „anerkannten Anbieter
für externe Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm“ ihre
Kitas evaluieren zu lassen. Nun ist nach der bereits erfolgten internen Evaluation die erste externe Evaluation in
unseren Kitas durchgeführt worden.
Aufgabe der externen Evaluation zum BBP ist es, den Kindertagesstätten eine fachlich begründete Fremdeinschätzung zu ihrer pädagogischen Arbeit mitzuteilen. Dazu
gehören Aussagen zur mittelbaren wie unmittelbaren Arbeit mit den Kindern, zur Zusammenarbeit im Team und
mit dem Träger sowie zur Gestaltung der partnerschaftlichen
Zusammenarbeit mit den Eltern.
Mit der externen Evaluation wurde die Firma „ektimo“ beauftragt. Im Juli befragte die Evaluatorin für ihre Einschätzung die Trägervertreter und in jeder Kita die Leiterin, die
Mitarbeiterinnen sowie Eltern. Außerdem wurden beide
Einrichtungen genau betrachtet (Wie sind die Räume gestaltet? Welche Spielmöglichkeiten und Materialien stehen den Kindern zur Verfügung?). Auch Interaktionen zwischen Erzieherinnen und Kindern wurden beobachtet sowie eine Dokumentenanalyse durchgeführt.
Im September fand mit den Kita-Teams der Kita Dorf bzw.
Kita Wald und den Trägervertretern jeweils ein Auswertungsgespräch mit der Evaluatorin statt. An dem Gespräch nahm
auch eine Vertreterin der Arbeitsstätte für Gemeindeberatung
des Kirchenkreises teil. Der Bericht enthielt Aussagen zur
erreichten Qualität sowie einige Anregungen in welcher
Weise die Stärken des jeweiligen Teams noch weiter ausgebaut werden könnten. Hier einige Sätze aus den
mehrseitigen Berichten:
Die Räume in der Kita sind gut strukturiert und sehr übersichtlich. Die Kinder können sich in ihnen gut zurechtfinden, sich ausprobieren und eigenständig tätig sein. Besonders die vielen Alltagsmaterialien, die Einteilung in
Funktionsecken und die Rückzugsmöglichkeiten durch die
Raumaufteilung ermöglichen den Kinder in vielfältige phantasievolle Spiele einzutauchen.
Die Eltern fühlen sich auch im letzten Kitajahr sehr gut von
den Erzieherinnen begleitet. Sie haben regelmäßige Gespräche, lobten sehr die Angebote, die im letzten Kitajahr
stattfinden und fühlen sich jederzeit mit ihren Sorgen und
Ängsten ernst genommen.“
Kita Waldkirche
„In Ihrer Kita haben die Kinder viele Möglichkeiten, ihre
schöpferischen Kräfte im Spiel auszuleben und zu entfalten.
Ihre enge Kooperation mit der benachbarten Grundschule
und die Perlenaktionstage sind besonders hervorzuheben.
Das Verhältnis Kita und Gemeinde ist ungewöhnlich positiv, wertschätzend, bereichernd und kann für viele Gemeinden als Vorbild dienen.“
Wir können auf unsere beiden Kita-Teams sehr stolz sein.
Die externe Evaluation hat beiden Kitas eine hervorragende pädagogische Arbeit bescheinigt.
Liebe Kita-Teams, herzlichen Dank dafür.
Zum Schluss noch eine Richtigstellung:
Im letzten Gemeindebrief habe ich unter dem Thema
Gemeindekirchgeld berichtet, dass die angegebene Konto-Nr. ein Sammelkonto ist. Das stimmt seit einiger Zeit
nicht mehr. Das angegebene Konto steht nur unserer Gemeinde zur Verfügung. Darauf hat mich der Leiter des Kirchlichen Verwaltungsamtes Berlin Mitte-Nord hingewiesen.
Auf den neuen Service eigener Gemeindekonten ist das
Amt nämlich sehr stolz. Sie müssen deshalb im
Verwendungszweck nicht die Kirchengemeinde eintragen.
Wenn Sie es doch tun, schadet dies aber auch nicht.
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr Gemeindekirchenrat
Kita Dorf
„Das Team zeichnet sich durch die achtsame Zuwendung
zu den Kindern und dem aufmerksamen Umgang mit den
Wünschen und Bedürfnissen der Kinder aus.
Lothar Gohn
Vorsitzender
-3-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
„Geige tönt und Flöte“
„Geige tönt und Flöte bei der Abendröte“ heißt es in
einem schönen Herbstlied, welches ein Erntefest
beschreibt.
Ganz so weit war es noch nicht, als wir unser
Sommerfest feierten, das wieder einmal auf meinen
Geburtstag fiel. Wie gehofft, hatten wir einen lauen
Sommerabend und der Saal war von vielen fleißigen
Händen wunderbar geschmückt. Die vorbereiteten
180 Plätze waren schnell gefüllt und ein paar Stühle
konnten noch dazu gestellt werden.
Wie in allen Jahren hatte ich die Getränke gekauft,
und die Gäste ließen mit ihren Gaben ein wunderbares, vielfältiges Buffet entstehen. Wir begannen mit
einer Andacht und die Kantorei brachte eine schwungvolle Bearbeitung des Liedes „Die Gedanken sind
frei.“
Die nächste Überraschung boten Frau Stein und Herr
Stamer mit einigen modernen Songs für Sopran und
Klavier, die sie beide als echte Profis vortrugen. Auch
die Flötendamen sind ja wirklich große Könnerinnen.
Wieder einmal war deutlich zu hören, dass die Flöte
oft unterschätzt wird. Nach einer Pause musizierte
das Flötenorchester nämlich einen musikalischen
Durchgang durch die Zeiten und Kunstepochen an
Hand des Liedes „Happy birthday to you“. Der Komponist hat die Melodie sehr lustig in die verschiedenen Stile hineinphantasiert. Wir waren natürlich alle
sehr begeistert.
Und damit man nicht vom Hunger gefesselt war,
wurde danach das Buffet eröffnet. Als sich alle gestärkt hatten, übernahm das Flötenorchester den
Staffelstab des Programms. Eine kleine Pause zum
Reden verhalf dazu, dann wieder interessiert zu zu
hören.
Frau Hans moderierte das Geburtstagspotpourri mit
witzigen Texten, die sie dazu geschrieben hatte. Ein
weiterer Kurzauftritt der Kantorei rundete das erste
Geschenkprogramm ab.
Mit so viel geschenkter Programmgestaltung hatte
ich gar nicht gerechnet, sonst hätte ich ja nicht selbst
noch einen Programmpunkt eingekauft. Aber dafür
war der auch besonders schön zu hören. Denn nach
einer weiteren Pause musizierten vier junge Damen
himmlisch im Streichquartett. Sie hatten sich viel zu
bescheiden als Salonmusik angekündigt, die man
auch im Hintergrund hören könnte. In Wirklichkeit führten sie überaus gekonnt Musik von Händel bis Mozart
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Wer sich im Garten ergehen wollte, konnte dies
zwischendurch immer tun, musste sich allerdings
vor den Mücken in Acht nehmen.
Den ganzen Abend prägte eine heitere Stimmung,
und der Alltag versank.
auf. Der Applaus war dementsprechend groß und der
Wunsch wurde laut, sie bald noch einmal in der Gemeinde mit einem Konzert hören zu dürfen. Die jungen Damen befinden sich noch im Studium, werden
aber mit ihremTalent ein gute Zukunft haben.
Nach einer weiteren Pause hatte die Heiligenseer
Boygroup sich in Stellung gebracht, einige Tische wurden zur Seite geräumt und dann konnte auch noch
getanzt werden. Die Boygroup ist ein weiteres Highlight in unserer Gemeinde, die immer viel Spaß und
gute Laune zaubern. Vielfältiger und unterhaltsamer
hätte es gar nicht sein können.
Ganz am Ende räumten die letzten Gäste mit mir
noch alles auf, und bei einem letzten Glas Wein sangen wir noch einige Abendlieder, bevor wir nach Hause gingen. Ganz besonders herzlich möchte ich mich
bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses Festes
beigetragen haben.
Zuerst: den vielen stillen Helfern, die immer so selbstverständlich zupacken und die Hände rühren. Man
sieht und hört sie nicht, aber ohne ihre Mitarbeit gäbe
es keine Feste. Genauso herzlich danke ich unserer
wunderbaren Kantorei, auf die die Gemeinde wirklich stolz sein kann und den großartigen Damen des
Flötenorchesters begleitet von den schönen Texten
von Frau Hans, der Boygroup und Frau Stein mit Herrn
Stamer. Wie großartig, dass so viel tolle Musik in
unserer eigenen Gemeinde lebt. Danken will ich auch
den jungen Damen des Streichquartetts und vor allem Frau Rochlitz, die wieder alle musikalischen Gruppen gut koordiniert und vieles geleitet hat. Zum
Schluss danke ich herzlich allen, die einen Beitrag
zu dem grandiosen Buffet geleistet haben und für die
schönen Blumen, Marmeladen, Weinflaschen, u.ä.
die mir persönlich zum Geschenk gemacht worden
sind. Vielen, vielen Dank!
Es war ein wunderbarer Abend, den wir miteinander
genießen durften und für den wir Gott gemeinsam
danken können.
Herzlich dankt
Pf. Dr. Ulf Zastrow
-5-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Dank für so viel Klang und Freude
Als unsere Kantorin, Frau Corina Rochlitz, im Frühling 2012
in die Elternzeit ging, stand die Frage im Raum, wer die
Kinder- und Jugendkantorei für die kommende Zeit von ihr
übernehmen könnte. Da war guter Rat teuer, denn um mit
Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, reicht die Qualifikation allein nicht aus. Es bedarf einer Freude und einer Persönlichkeit, von der der Funke zu den jungen Menschen
überspringt. Auf unsere Stellenanzeige für
die Vertretungszeit meldete sich niemand.
Aber unsere Augen streiften durch die Gemeinde und blieben an Herrn Manfred
Schmidt haften. Ihm trauten wir es zu,
Musik und Begeisterung an Kinder und Jugendliche zu vermitteln.
Nur war er gnadenlos überqualifiziert. Zwar
gab er auch Klavierunterricht, aber in Wirklichkeit ist er ja ein begnadeter Konzertpianist.
Doch wer nicht fragt, bekommt weder eine Zu- noch Absage. Wir fragten und bekamen zu unserer eigenen Überraschung eine Zusage. Er schätzte die Arbeit von Frau
Rochlitz und wollte der Gemeinde aus Überzeugung helfen. So trat er im Mai 2012 den Vertretungsdienst in der
Kinder- und Jugendkantorei unserer Gemeinde an. Für mehr
als ein Jahr war er in beiden Kitas mit frühmusikalischer
Erziehung präsent, leitete die beiden kleinen Kinderchöre,
den großen Kinderchor, den Chor der Fortgeschrittenen und
den Jugendchor. Als Frau Rochlitz dann ihren Dienst in
Teilen wieder antrat, blieb er der Dorfkita und den Teilen der
Kinder- und Jugendkantorei erhalten, die sich im Bereich
Dorf sammeln. Er hat Orgeldienste übernommen; wir haben ihn zu Weihnachten und anderen Festen und in vielen
Gottesdiensten mit den unterschiedlichen Gruppen erle-
ben dürfen. Und jedes Mal lösten die Auftritte Freude aus.
Aber dass er unseren Kindern und Jugendlichen einen liebevoller und treuer Wegbegleiter gewesen ist und nicht nur
in musikalischen Fragen, zählt vielleicht noch mehr. Auch
das Vorbild, das er damit gegeben hat, dass einem die
Gemeinde ein ganz echtes Engagement Wert ist, bedeutet uns viel.
Seine Familie hat diesen für ihn so ungewöhnlichen Dienst mit viel Liebe mitgetragen. Seine beiden größeren Kinder haben
sich an vielem beteiligt, und seine Frau hat
ihn in der Vorbereitung zum Krippenspiel
intensiv unterstützt. Zu unser aller Freude
durften wir in dieser Zeit mit der Familie
erleben, wie sie um ein weiteres Familienglied gewachsen ist. Herr Schmidt und
seine Familie haben mit uns Glauben und
Leben geteilt, wofür wir sehr dankbar sind.
Jetzt hat er mit seiner Familie ein neues Zuhause gefunden. Auch wartet eine neue, sehr gut zu ihm passende
berufliche Aufgabe auf ihn.
Dass er unserer Gemeinde weiter verbunden bleibt, ist ein
großes Geschenk. Am 28.September, wenn der Gemeindebrief gerade ausgetragen wird, werden wir uns von ihm
im Gottesdienst verabschieden. Aber auch auf diesem
Wege sagen wir ihm unseren herzlichen Dank für Klang
und Harmonie, Freude und Glauben. Gott segne Herrn
Schmidt und seine Familie auf allen vor ihnen liegenden
Wegen.
Im Namen des Gemeindekirchenrates
und der ganzen Gemeinde dankt
Pf. Dr. Ulf Zastrow
Ein neues Gesicht in der Gemeinde
Mein Name ist Kai Bohun.
Seit 2004 arbeite ich als freiberuflicher Musikpädagoge und
unterrichte in den Fächern Gesang (Jazz/Rock/Pop/Musical,
Stimmbildung) und Gitarre (Konzertgitarre, E-Gitarre).
Ich freue mich, seit September den Jugendchor der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Heiligensee leiten zu dürfen. Für
das vorab entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht
herzlich.
Für den Mix aus Rock/Pop und geistlichen Liedern können wir
immer Verstärkung gebrauchen, dazu lade ich herzlich ein. Die
Proben finden mittwochs von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Dorfkirche statt.
-6-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Wahre Fülle des Wohllauts - Heiligenseer Orgelmusiken 2014
Eröffnungskonzert am 30. August
Zur Eröffnung der „Heiligenseer Orgelmusiken 2014“ hörten
wir am 30. August ein Konzert für Gesang und Orgel, dargeboten von Martina Ludwig (Gesang) und Martin Ludwig
(Orgel). Den Rahmen bildeten zwei Präludien und Fugen in
frohem G-Dur und D-Dur, von Felix Mendelssohn-Bartholdy
und Antonin Dvoøák.
Der Hauptteil des Konzerts gliederte sich in Gesangspartien
mit und ohne Orgelbegleitung und Kompositionen für Orgel
allein, mit (früh)barocken Werken von H. Schütz, J.S. Bach,
Georg Friedrich Kauffmann, Johann Pachelbel, Georg Böhm
und Johann Gottfried Walther. Doch auch moderne Stücke
von Hermann Schroeder (1904-1984) und Andreas Willscher
(geb. 1955) waren zu hören.
Die große Fülle der dargebotenen Kompositionen war
diesmal ausdrücklich Programm: „Freuet euch der schönen Erde“- das Lob der Schöpfung, passend zum Ende
des Sommers mit seiner reichen Früchtevielfalt, widergespiegelt auch im Schöpferlob des Psalms 104 als Andachtstext, durchzog als Kerngedanke das ganze Konzert.
Frau Ludwig führte uns mit ihrer ausdrucksstarken, wohltemperierten Stimme durch den Sonnengesang des Franz
von Assisi, das Schöpferlob schlechthin, und durch den
Choral „Freuet euch der schönen Erde“ auf eine Melodie
von Loys Bourgeois von 1551. Herr Ludwig brachte dazu
die Orgel in den unterschiedlichsten Farben zum Klingen,
buchstäblich mit allen Registern, dann wieder tänzerischbeschwingt oder ganz zart nur aus dem Flötenregister.
Als Besonderheit präsentierten sich in Herrn Ludwigs Spiel
auch noch drei Tiere, deren Eigenheiten Andreas Willscher
in einer geistreichen Kompositionsreihe Gestalt verliehen
hat: das Seepferdchen aus dem „Aquarium“, der Mondvogel (ein Nachtfalter) aus dem „Insektarium“ und der Sperling aus dem „Vogelarium“. Ein Rundgang en miniature
durch die Schöpfung - und durch die Orgel: bis hinauf in die
kleinsten Pfeifen!
Von zentraler Bedeutung für diese musikalische Andacht
war aber sicher das Kleine geistliche Konzert, SWV 306,
von Heinrich Schütz „Ich will den Herrn loben allezeit“, bei
dem besonders Frau Ludwig mit dem wunderbaren Allelujah
und all seinen harmonischen und rhythmischen Verzwicktheiten brillierte. Dieses schöne Stück durften wir als Zugabe noch einmal hören, und gewiss hat es so manch einen
von uns als jubilierender Ohrwurm auf dem Nachhauseweg
begleitet.
In die eineinhalb Stunden (!) eines solchen Konzerts kann
man zwar nicht die ganze Schöpfung hineinpacken, aber
einen farbigen Abglanz davon schon, an dem wir zugleich
die Freude des Lebens haben und auch noch ein Lied davon
singen können. Denn es waren alle möglichen Stimmen
beteiligt: Frau Ludwigs schöne Stimme natürlich, die Stimmen der Orgel, in einem Gemeindelied auch die Stimmen
der Versammelten und nicht zuletzt hatte in unseren Gedanken auch die Idee der Ökumene eine Stimme; denn
Herr Ludwig, der uns in der Vergangenheit einmal vor der
Peinlichkeit bewahrt hat, ein Konzert absagen zu müssen,
indem er ganz spontan für den abhanden gekommenen
Organisten eingesprungen war, ist als Leiter des Referates
Kirchenmusik im (katholischen) Erzbistum Berlin tätig und
als solcher gewiss reichlich beschäftigt. Umso mehr freuen wir uns, dass er uns ein weiteres Konzert zum Geschenk
gemacht hat. Ihm und Frau Ludwig für das wunderschön
klingende Gotteslob unseren herzlichsten Dank!
Michelle Hans
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Neues aus dem Dorfkindergarten
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Eltern, liebe Kinder,
Vor der Sommerschließung hatten wir unser Schnuppertreffen in
unserer Dorfkita.
Die zukünftigen neuen Kinder kamen mit ihren Eltern für zwei Stunden in die Kita und wir verbrachten einen sehr entspannten, schönen Nachmittag zusammen.
Es gab ein gemeinsames Lied und Fingerspiel im Kreis, Kaffee
und Kuchen, vorsichtiges Kennenlernen und nette Gespräche untereinander.
Alle sind natürlich aufgeregt und gespannt, Kinder wie Eltern, was
die neue Lebensphase mit sich bringt.....
Da wird alles dabei sein...☺
Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Kinder auf einem kleinen Stück
ihres Lebensweges begleiten zu dürfen!
Nach den Ferien geht es mit Zuversicht los!
Vera Müller, Kitaleiterin
Sommerliche Grüße aus der Dorfkita!
Liebe Gemeindemitglieder,
Wir haben mehrere Jubiläen gefeiert!!
Frau Sonja Schröder
hat ihre berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin im
Sommer abgeschlossen und ist jetzt bei uns als fertige
Erzieherin angestellt!
Frau Maria Kujawa
ist seit 10 Jahren bei uns in der
Dorfkita als Wirtschaftskraft
fleißig dabei!
Und
Frau Marlies Hartmann
hat einen schönen runden Geburtstag gefeiert!
Da gab es viele Blumen, Eis und Kuchen für alle Kinder
und Kollegen spendiert!
Wir gratulieren von Herzen und wünschen allen dreien
weiterhin viel Freude im Beruf und Gottes Segen in allen
Lebenslagen!
Es grüßt das gesamte Team der Dorfkita
-8-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Die Dorfkita sagt
Wir möchten uns von Herzen für die Beteiligung aller
helfenden Eltern und Kollegen an unserem Gartentag
bedanken!!!!!
Endlich konnten wir den verschobenen Termin
wahrnehmen, denn es hat - zum Glück - nicht
geregnet!
Es war eine schöne, ausgelassene Stimmung bei
den Eltern, wie bei den Kindern und alle hatten Freude
beim Hecke schneiden, streichen des Klettergerüstes
und des Holzhauses, Unkraut zupfen etc.
Am Ende gab es noch ein kleines Buffet, an dem
sich alle stärken konnten.
Peter Zirm war unsere Rettung! Er kam mit seinem
Hänger vorbei und wir durften ihm alle Sträucher
mitgeben!
Lieber Peter, vielen Dank für deine Unterstützung und
deine ständige Hilfsbereitschaft!
Unser Garten sieht wieder sehr schön und einladend
aus!
Mit spätsommerlichen Grüßen
Vera Müller, Kitaleiterin der Dorfkita und das Team
Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Schmidt
für die tolle musische Zeit bedanken und sagen
AUF WIEDERSEHEN!
Es hat uns allen, Groß und Klein, jeden Mittwoch
sehr viel Freude gebracht!
Wir wünschen Herrn Schmidt für seine weitere
berufliche, wie auch private Zukunft nur das
allerbeste und Gottes Segen!
Das Team des Dorfkindergartens
Ein ganz liebes Dankeschön an Frau Raguse und
Frau Kujawa von allen Kindern der Dorfkita und
den Kollegen dazu für die Vertretung unseres
Kochs Michael!!
Ohne euch hätten wir kein frisch gekochtes,
leckeres Essen gehabt!
-9-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Eingewöhnung bei „den Kleinen“ der Kita
Vor der Sommerschließzeit haben unsere Regenbogenkinder / zukünftigen Schulkinder die Einrichtung verlassen.
Nach der dreiwöchigen Sommerpause kamen nun im August nach und nach unsere neuen kleinen „Igel-“ und
„Raupenkinder“. Sie schnupperten jeden Tag ein wenig länger in die Gruppen hinein und haben sich so ganz toll inzwischen eingewöhnt. Tränen wurden nur sehr wenig vergossen, denn es gab ja so vieles zu bestaunen.
Auch die kleinen Bettchen wurden ausprobiert, denn darin
schläft es sich besonders gut. Wie sagt unser Matti immer? „Nach dem Schlafen kommt meine liebe, liebe, liebe,
liebe Mami wieder.“
Marianne Borchert, Regina Hentschel & Elina Hess
(Pädagogische Mitarbeiterinnen der Kita Waldkirche)
„Herzlich Willkommen
in der Kita Waldkirche“
Wir begrüßen recht herzlich unsere neue
pädagogische Mitarbeiterin
Frau Eveline Gerhardt
in der Kita Waldkirche. Mit zunächst 41%
RAZ wird sie ab September 2014 unser
Team unterstützen.
Herzlichen Glückwunsch!
Wir gratulieren recht herzlich unserer lieben Frau Borchert
zu ihrem 60. Geburtstag.
Zusammen mit allen Kindern und Mitarbeiterinnen der
Kita Waldkirche und mit Pfarrer Zastrow haben wir in
der Kita gefeiert. Danke für deine liebevolle Art, bleib
bitte noch ganz lange bei uns!
Das Kitateam der Kita Waldkirche
- 10 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
„Ich bin ein Regenbogenkind“
Zukünftige Schulanfänger in der Kita Waldkirche
In den letzten Jahren ist der Slogan des Berliner Bildungsprogramms „Bildung von Anfang an“ bereits an viele
Ohren gedrungen. Wir unterstützen und fördern somit
die kindliche Entwicklung aller Kitakinder vom ersten Tag des Kitabesuches an in den einzelnen
Bildungsbereichen :
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Körper, Bewegung und Gesundheit
Soziale und kulturelle Umwelt
Kommunikation
Bildnerisches Gestalten
Musik
Mathematische Grunderfahrungen
Naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
Im letzten Jahr vor der Einschulung ergänzt die Kita Waldkirche ihre pädagogische Arbeit, die in altersgemischten
Gruppen stattfindet, durch gezielte Aktionen, die ausschließlich für die zukünftigen Schulkinder angeboten werden. Hierfür fassen wir aus bis zu drei Kitagruppen alle
zukünftigen Schulkinder zusammen. Wir nennen diese
Gruppe „Regenbogenkinder“, der Regenbogen symbolisiert den baldigen Übergang von der Kita zur Schule. Als
eine der zwei Schwerpunktkitas der Ellef-RingnesGrunschule pflegen wir schon seit mehreren Jahren eine
sehr enge Zusammenarbeit/Kooperation mit dieser Grundschule.
Außerdem finden einzelne Aktionen, wie z.B. ein Sportfest
oder der Besuch des Kitazimmers auch in der OtfriedPreußler-Grundschule statt.
Einmal im Monat findet von September bis Juni ein
sog. „Perlenaktionstag“ in Kooperation mit der EllefRingnes-Grundschule statt, bei dem die Regenbogenkinder je eine Perle erhalten, die jedes zukünftige
Schulkind in seinem Gruppenraum auf einer Schnur
auffädelt, die an einer selbstgebastelten Schultüte
befestigt wird. Sind 10 Perlen aufgefädelt, steht der
Schulwechsel an. Wir lernen bei den „Perlenaktionstagen“ u.a die Sekretärin, Schulleiterin und einige
Lehrerinnen der Schuleingangsphase kennen, besuchen einzelne Schulklassen und nehmen am Unterricht teil.
Mit besten Grüßen
Beate Guischard
(Kitaleiterin der Kita Waldkirche)
- 11 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Wilde Löwen, Leoparden, Affen und Zebras in der Kirche?
Das gibt’s doch gar nicht!
Doch! – Im Anfängergottesdienst am 31. August in der
Waldkirche war das alles mit dabei – und noch viel mehr!
Der Gottesdienst und auch das anschließende KitaSommerfest standen ganz unter einem afrikanischen Motto. Das Kirchgelände war schon in den Tagen zuvor mit
schönen bunten Wimpeln geschmückt worden und die zahlreichen Kirchbesucher erwartete auch im Kircheninneren
ein afrikanisches Ambiente mit von der Kita gebastelten
bunten Palmen, Trommeln und Hütten.
AUS UNSERER GEMEINDE
Die Kita-Kinder stellten dabei bildlich dar, wie schwerer
Regen das Waisenhaus überflutete und nur finanzielle Unterstützung – u.a. mit den in der Gemeinde und Kita gesammelten Spenden – den Wiederaufbau und Vorbeugung
gegen zukünftige Überschwemmungen sicherstellen konnte.
Pfarrer Zastrow und die Kita-MitarbeiterInnen gestalteten
einen sehr schönen Gottesdienst mit dem Thema „Du bist
da, wo Menschen leben“.
Die Wichtigkeit und bereits langjährig andauernde Unterstützung unserer Gemeinde und Kita für ein afrikanisches
Waisenhaus wurden betont und über die Schwierigkeiten
berichtet, denen die Waisenkinder gegenüberstehen.
Eine Mauer ist nötig,
um das Waisenhaus vor Überflutung zu schützen
Das afrikanische Flair verdichtete sich durch ein schönes
Lied der Kinder, in das auch die Erwachsenen einstimmen
konnten.
Anschließend berichtete der in Südafrika lebende deutsche
Pfarrer Otto Kohlstock, der zu Besuch in Berlin war, von
seinen vielfältigen Erlebnissen. Seit vielen Jahren lebt er
dort und hilft ärmsten Menschen in Slums ein besseres
Leben aufzubauen. Seine Schilderung der dortigen Verhältnisse und die von ihm und seinen Mitarbeitern erreichten
Leistungen waren sehr beeindruckend.
In Afrika ist Schulbildung nicht selbstverständlich
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Für viele Anwesende – vor allem die Jüngeren – ist gerade
eine Zeit des Neuanfangs. Viele Kinder sind neu in die Kita
gekommen und haben sich bereits gut eingelebt. Andere
Kinder haben die Kita verlassen und starten nun in der
Schule in der 1. Klasse. All diese Kinder und auch einige
Erwachsene, die z.Z. etwas Neues beginnen, erhielten nun
von Pfarrer Zastrow den Segen.
Segen und Fürbitten für die Neuanfänge
Das auf den Gottesdienst folgende Sommerfest war ebenfalls sehr schön:
Für die Kinder gab es diverse Spielstände und sie und auch
die Erwachsenen konnten sich über leckeres afrikanisches
Geschnetzeltes und Sommerbowle freuen, die auch die
zeitweilig fallenden Regentropfen fast warm erscheinen ließen.
Das Theater Muck sorgte am Ende mit einem lustigen
Zirkusauftritt im Gemeindesaal noch für einen tollen und
spaßigen Abschluss.
Sowohl der Gottesdienst als auch das Sommerfest war
von allen Mitwirkenden und Helfern sehr schön gestaltet
worden und hat allen viel Spaß gemacht.
Pia und Joachim Peters
(Eltern von Maja aus der Glückskäfergruppe)
...und anschließend ein schönes Fest!
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Afrikanisches aus der Kita-Küche
„Afrikanisches Bananenbrot“
(Rezept aus Ghana):
Zutaten:
3/4 Tasse Mehl
2 Teel. Backpulver
1/4 Teel. Natron
2/3 Tasse Zucker
2 Eier
1 bis 2 Tassen zerdrückte Bananen
1/4 Tasse zerlassene Butter
1/2 Tasse gehackte Nüsse
Zubereitung:
Das Mehl mit Backpulver und Natron sieben und mit
Salz, Zucker und Nüssen vermischen.
Die ungeschlagenen Eier, den Bananenbrei und die
Butter unterrühren. Das Ganze in eine gefettete Backform füllen und bei 180‘C eine Stunde backen. Abkühlen lassen und aufschneiden.
„Geschnetzeltes afrikanische Art“
Zutaten für 4 Portionen:
4 Zwiebeln
600g Putenfilet
2 El Erdnussbutter
400 ml Tomatensaft
400 ml Brühe
4 Tomaten
1 Bund Petersilie
Salz
Chayennepfeffer
Kreuzkümmel
Zubereitung:
Zwiebeln schälen, fein würfeln. Fleisch in feine Streifen schneiden und in einer heißen Pfanne rundherum
kräftig anbraten. Zwiebeln zufügen und mitbraten.
Mit Salz, Cumin und Cayennepfeffer würzen.
Mit Tomatensaft und Brühe ablöschen. Erdnussbutter
einrühren und ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Guten Appetit!
Inzwischen Tomaten einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abschrecken und die Schale
abziehen. Tomate vierteln, entkernen. Hälfte in feine
Würfel schneiden. Tomatenviertel und -würfel ca. 5
Minuten vor Ende der Garzeit zum Geschnetzelten
geben.
Petersilie fein hacken und kurz vor dem Servieren
unter das Geschnetzelte heben. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Kinder in Berlin
Anfängergottesdienst mit den Kindern des Dorfkindergartens
Am Sonntag, den 31.8.2014 haben wir in unserer Dorfkirche
den Anfängergottesdienst gefeiert!
An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die daran teilgenommen haben!
Es ging um Neuanfänge...neuer Kitaanfang, neuer Lebensabschnitt mit Eintritt in die Schule, neue Arbeitsstelle, neue
Liebe oder anderes.
Wir alle stehen immer wieder vor Neuanfängen, die uns
manchmal erfreuen, manchmal verängstigen...mit denen wir
aber klar kommen müssen, weil sie uns stärken und uns
immer wieder zeigen, dass wir mit Gottes Hilfe und Zuversicht alles bewältigen können.
Für alle gab es den Segen von Pf. Dr. Zastrow, um mit Kraft
und Frohsinn in die neue Situation gehen zu können!
Pfarrer Dr. Zastrow interviewte die Kinder zum Thema: Leben in der Stadt. Die Dorfkinder hatten tolle Bilder von Berlin
gemalt und es war ein lebendiger Austausch, wie die Kinder in unserer Stadt leben und welche Unterschiede es in
den einzelnen Bezirken gibt.
Insgesamt war es ein fröhlicher und gelungener Gottesdienst, der sehr viel Freude in sich hatte!
Das gesamte Team der Dorfkita heißt herzlichst die neuen
Kinder und Eltern WILLKOMMEN!! Auf eine schöne Zeit
miteinander!
Segen für den Schulanfang
GIB DEINEM LEBEN DIE HAND UND LASS DICH ÜBERRASCHEN, WELCHE WEGE ES MIT DIR GEHT!
Mit zuversichtlichen Grüßen
Vera Müller, Leiterin der Dorfkita und das Team
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Mütterkreis / Frauentreff
1979 gründete sich in der Waldkirche Heiligensee auf
Initiative von Frau Vera Waßerfall der Mütterkreis. Zur
damaligen Zeit waren viele Frauen nicht oder nur
teilweise berufstätig nachdem die Kinder geboren und
in der Kita versorgt wurden. Dennoch bestand ein
Bedarf an Austausch, Zusammensein und etwas „GUTES ZU TUN“. So wurde gebastelt, gesungen, gebetet, Ausflüge organisiert, Gemeindefeste vor und
nachbereitet usw.
Vor einigen Jahren wurde die Gruppe - die sich jeden
Dienstag in der Waldkirche trifft - unter der Leitung
von Frau Stein in Frauentreff umbenannt. Nachdem
sie als Mitarbeiterin im Büro der Dorfkirche tätig wurde, habe ich dieses Amt übernommen.
Nun stand das Jubiläum vor der Tür, Ehemalige wurden eingeladen und so gab es am 9.9. ab 10:00 Uhr
ein fröhliches Beisammensein.
Unsere Ehrengäste waren
Pfarrer Waßerfall und Pfarrer Dr. Zastrow, welcher uns
mit Musik auf dem Waldhorn
erfreute. Nach Losung und
vielen guten Worten wurde
gesungen („LOBE DEN
HERREN“), das Vater Unser
gebetet und der Segen von
Pfarrer Waßerfall gesprochen.
Danach dankte ich im Namen aller und das wunderbare (wie immer reichhaltige Büffet) konnte eröffnet
werden.
für und mit uns ein afrikanisches Lied. Im Anschluss
erhielt jeder von uns eine rote Rose - zauberhaft!
Noch hatten wir Zeit und die wurde ausgenutzt: Frau
Stein spielte am Flügel das Stück „DIE HOFFNUNG
STIRBT ZULETZT“- fantastisch. Auch Pfarrer Dr.
Zastrow ließ es sich nicht nehmen, noch einen Kanon, weitere Lieder und sein Waldhorn erklingen zu
lassen.
Nun ergriff ich das Wort, berichtete vom Kreisfrauentreffen und gab einen Ausblick auf vor uns liegende
Dinge (ERNTEDANKFEST). Dann wurden Fotos
gemacht und zum Schluss wurde noch aufgeräumt
und geputzt .
Ein bewegender, wunderschöner Vormittag ging viel
zu schnell zu Ende und ich danke von Herzen allen
Beteiligten, Helfern und Überraschungsgästen.
MÖGE GOTT SIE ALLE BESCHÜTZEN.
H. Sauer
Eine geschmackvolle Tischdeko, Wald- und Wiesenblumen, Teelichter in Kerzentüten und das gute Wetter taten ihr Übriges. Schnell kamen alle miteinander
ins Gespräch.
Pfarrer Waßerfall beglückte uns mit Lutherzitaten und
plötzlich kamen die Kinder der Waldkita und sangen
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Singkreis
Zum Erntedankfest 1974 hat sich der Singkreis zum
ersten Mal der Gemeinde vorgestellt. Im Frühsommer
jenes Jahres, das Datum ist nicht festgehalten worden, haben sich ein paar singfreudige Damen zusammengefunden, alles Laien.
Aber wir hatten ja einen neuen Organisten, der im Bach-Chor geschult war, unseren Peter Götz. Zu
unserer Freude war er auch bereit,
mit uns zu singen. Jedes Kind muss
natürlich einen Namen haben und
da wir, wie schon gesagt, absolute
Singlaien waren, wollten wir uns
nicht Chor nennen und so wurden
wir der Singkreis und sind es bis
heute geblieben; 40 Jahre lang: das Singen gehörte
zu unserem Leben.
Wenige haben aufgehört, ein paar sind dazugekommen, auch Männer, was die Möglichkeit erhöhte, uns
an schönere Chorsätze heran zu wagen. Bach,
Mozart, Haydn, das ist so hinreißende Musik, für die
wir auch die Gemeinde begeistern wollten. Viele hatten Freude, wenn wir in den Gottesdiensten mitgewirkt haben, insbesondere an Feiertagen. Unsere
Pfarrer haben mit Lob nicht gespart; vielen Dank, das
baute auf, denn so eine Darbietung ist doch immer
mit Aufregung verbunden.
Unser 40.Jubiläum haben wir am Sonntag, dem
7.September in der Kirche gefeiert. Großen Dank an
Dr. Zastrow für die liebevolle Predigt. Dank den Besuchern für ihren Beifall. Dank dem Gemeindekirchenrat für die tollen Sonnenblumen für jeden von
uns.
Anschließend hielten wir es so, wie wir jeden Geburtstag gefeiert haben: unter uns, aber diesmal auch
mit Angehörigen, an einem reich gedeckten Tisch,
mit lieben Grußworten, Plaudern, Singen und Fotos
ansehen. Es war ein wunderschöner Tag!
Solange wir noch fit sind, soll es in diesem Sinne
fröhlich weiter gehen und so grüßen wir die Gemeinde und alle, die unseren Gemeindebrief lesen, ganz
herzlich.
Der Singkreis
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
UNSERE KREISE
Unsere Kreise
Besuchsdienst
Bibelstunde
Bläserkreis
Eltern-Kind-Gruppe (0-3 Jahre)
Flötenkreis
Frauentreff
Gebetskreis
Gymnastik für Frauen und Mädchen
Handarbeits-/Bastelkreis
Junge Erwachsenen Gruppe
Junge Gemeinde *)
Jungschar (6 - 12 J.) *)
Kammermusikensemble
Kantorei
Kindergottesdienst-Teamer
Kinder- und Jugendkantorei *)
- „Kleiner“ Kinderchor Gr.I
- „Kleiner“ Kinderchor Gr.II
- „Großer“ Kinderchor
- Fortgeschrittene
- Jugendchor
Konfirmanden-Teamer
Lektorenkreis
Lesestube (Ausleihe)
Literaturcafé
Männerkreis
Ökumene-Kreis
Offener Nachmittag Dorf
Offener Nachmittag Wald
Powerfrauen
Scrap-Runde (Bitte anmelden!)
Seidenmalen
Siedler-Kreis Wald
Singkreis
Tanzen für Jedermann/-frau
Tänze für Könner
Taufunterricht
*)
24.11.
15.10./19.11.
15.00 Uhr
19.30 Uhr
14-täg. Donnerstag 18.45 Uhr
Mittwoch
09.30-11.00 Uhr
16.30 Uhr
Dienstag
10.00-12.00 Uhr
Dienstag
19.30 Uhr
07.11.
19.00 Uhr
Dienstag
16.00 Uhr
Mittwoch
1.Sonntag/Monat
19.00 Uhr
Donnerstag
17.30 Uhr
16.00-17.00 Uhr
Donnerstag
19.45 Uhr
Dienstag
20.00 Uhr
Donnerstag
19.30 Uhr
07.10.
Büro Dorf
Stall-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Waldkirche
Waldkirche
privat
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Waldkirche
n. Vereinbarung
Saal-Waldkirche
Waldkirche
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Fr.Rohde
431 95 26
Pf.Dr.Zastrow
Fr.Rochlitz
Fr.Weiß
413 93 74
Fr.Rochlitz
Fr.Sauer
Fr.Templiner 436 18 76
Fr.Schülzke
Fr.Rohde
431 95 26
Fr.Dobschall
Pf.Dr.Zastrow
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Pf.Dr.Zastrow
Donnerstag
Donnerstag
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
14.30-15.00 Uhr
15.15-15.45 Uhr
16.15-17.15 Uhr
16.15-17.15 Uhr
18.00-19.30 Uhr
18.30 Uhr
19.00 Uhr
16.30-18.30 Uhr
17.30 Uhr
20.00 Uhr
19.30 Uhr
15.00-17.00 Uhr
Saal-Waldkirche
Saal-Waldkirche
Saal-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Waldkirche
Stall-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
H.Bohun
Pf.Dr.Zastrow
Pf.Dr.Zastrow
Fr.Hoffmann
Fr.Hoffmann
Pf.Dr.Zastrow
Pf.Dr.Zastrow
Team
15.00 Uhr
Waldkirche
Team
20.00 Uhr
Stall-Dorfkirche
Fr.Klöpperpieper/
Fr.Wolf
/
Fr.Quernheim 03302
208691
Fr. Heinlein
Fr.Juhl / Fr.Volkmar
H.Götz
Fr.Lange/Fr.Janietz
Fr.Lange/Fr.Janietz
Pf.Dr.Zastrow
n. Vereinbarung
12.11.
Montag
20.10./10.11.
01.10./05.11
20.10.
06.10./03.11.
01.12./05.01.
08.10./29.10.
19.11./10.12.
01.10./05.11.
03.12.
n. Vereinbarung
Freitag
Montag
14.00-17.00 Uhr
16.30 Uhr
17.00-19.00 Uhr
1.&3.Dienst./Monat 18.00 Uhr
2.&4.Mittw./Monat 18.30-20.00 Uhr
1.&3.Mittw./Monat 18.30-20.00 Uhr
n. Vereinbarung 18.00 Uhr
Stall-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Waldkirche
Waldkirche
Waldkirche
Waldkirche
Stall-Dorfkirche
außerhalb der Ferien
Themen der Powerfrauen:
01.10. Die Lady mit der Lampe :
Florence Nightingale
05.11. Hudson Taylor,
Pionier im verbotenen Land
03.12. Festliches Potpourri
- 18 -
Impressum
Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde
Berlin-Heiligensee
V.i.s.d.P. der Gemeindekirchenrat
Die namentlich gekennzeichneten Artikel stellen nicht immer die Meinung
des Gemeindekirchenrates dar.
Bankverbindung:
Ansprechpartner:
KVA Berlin Mitte-Nord
Sabine Düker (Anzeigen):
IBAN: DE80 2106 0237 0020 7967 43
Tel.: 030 / 414 71 99-0
BIC: GENODEF1EDG
Angelika Stamer (Redaktion):
Bitte Verwendungszweck und
Tel.: 030 / 431 28 24
Ihre Anschrift angeben!
e-mail: jastamer@gmx.de
Redaktionsschluss für die neue Ausgabe Dez.14 / Jan.15 ist der 1.Nov. 2014
Druck: Wiesjahn Satz - und Druck Service
Tel.: 030 / 43 40 09 46
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
GOTTESDIENSTE
Gottesdienste
Oktober
05.10.14 Sonntag
Waldkirche
16. n. Trinitatis /
Dorfkirche
9.30 Uhr
Pf. Dr. ZastrowA
9.30 Uhr
Pf. Dr. Zastrow
----------------Pf. Luther
Pf. LutherM
-----------------
11.00
15.00
11.00
19.00
11.00
11.00
17.00
Erntedankfest
12.10.14
15.10.14
19.10.14
26.10.14
31.10.14
Sonntag
Mittwoch
Sonntag
Sonntag
Freitag
17. n. Trinitatis
Andacht
9.30 Uhr
9.30 Uhr
18. n. Trinitatis
19. n. Trinitatis
Reformationstag
November
02.11.14
09.11.14
16.11.14
19.11.14
Waldkirche
Sonntag 20. n. Trinitatis
Sonntag Drittl.des Kirchenj.
Sonntag Vorl.des Kirchenj.
Mittwoch Buß-und Bettag
23.11.14 Sonntag
1.Advent
9.30 Uhr
15.00 Uhr
9.30 Uhr
2.Advent
9.30 Uhr
L. des Kirchenj. /
Ewigkeitssonntag
30.11.14 Sonntag
9.30 Uhr
9.30 Uhr
9.30 Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Pf. Dr. ZastrowF
Pf. Dr. ZastrowA
Pf. Dr. ZastrowT
Pf. Dr. Zastrow
Pf. LutherT
Pf. Luther
Pf. Dr. ZastrowF
Dorfkirche
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowA
Pf. Dr. Zastrow
11.00 Uhr Pf. Dr. Zastrow
Pf. Dr. Zastrow
11.00 Uhr Pf. Dr. Zastrow
Pf. Dr. Zastrow
10.30 Uhr Pf. Dr. ZastrowS
----------------18.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowA
----------------A
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowA
Pf. Dr. Zastrow
Andacht in der Friedhofskapelle Sandhauser Str.
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowM
Pf. Dr. ZastrowM
A
.....
07.12.14 Sonntag
A
=Abendsmahlsgottesdienst
F
=Familiengottesdienst
J
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowTA
Pf. Dr. ZastrowA
=Jugendgottesdienst
T
=Taufe
M
=Musikgottesdienst
S
=Schülergottesdienst
Kindergottesdienst
Die Kinder kommen gemeinsam mit ihren Eltern in den Gottesdienst und gehen vor der Predigt mit einer Mitarbeiterin
des Kindergottesdienst-Teams in den Kindergottesdienst (außer in den Schulferien, bei Familien- und Jugendgottesdiensten).
Waldkirche
Jeden Sonntag um 09.30 Uhr
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Nachlesen Offene Nachmittage
...Dorf
06.08.
Ausflug zum Weißen Schwan - Hohenschöpping
Wie erhofft, durften wir einen sonnigen Nachmittag
im Garten am Wasser im Weißen Schwan verbringen. Die Anfahrt verlief reibungslos, da alle bereits
mehrfach dort waren, es gab keine verkehrstechnischen Probleme, das Navy war nicht von Nöten.
Wie gesagt, dass Wetter passte, die gute Laune der
Ausflüglerinnen war auch top und die Gastronomie
des Hauses tat das Übrige dazu.
Im Schatten der alten Bäume und glitzerndem HavelOder-Kanal wurde ein schöner Nachmittag verbracht,
dem HERRN sei Dank dafür.
Ingrid Köpp
wird zuerst begrüßt, nicht der
Ranghöchste. Man darf als
jüngerer Mensch nicht zuerst
seine Hand reichen – noch
schlimmer ist es den anderen
ungefragt zu umarmen. Unbedingt erforderlich ist es, das
Gesicht zu wahren. Ein Firmenchef wunderte sich, einen Auftrag nicht erhalten zu
haben. Er hatte einen seiner
Mitarbeiter öffentlich getadelt.
Damit gilt er bei den Chinesen als unzuverlässig und
unbeherrscht. Für die Chinesen gab es lange ein großes Kompliment, das man auch einem schlanken
Gegenüber machte: Du bist schön fett. Denn wer fett
ist, ist reich und gesund. Hurra – Diät erledigt! Es
war ein spannender Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Allen Helfern herzlichen Dank.
Das Team
...Wald
06.08.
Geh’ aus mein Herz....
01.09.
Vortrag
Wieder einmal berichtete Frau Dr. Schael über den
Alltag im heutigen China und erzählte humorvoll von
den Fettnäpfchen, in die man als Deutscher schnell
treten kann. In China ist es sehr wichtig, Ehrfurcht
vor dem Alter zu zeigen. Der Älteste in der Runde
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Dieses Lied ist zu einem Volkslied geworden, es gibt
wohl kaum jemanden, der es nicht kennt.
Anfangs stimmte Herr Pfarrer Luther dieses Lied an
und wir sangen die Verse 1 und 2. War das eine Freude!
Nach der Andacht erzählte Pf. Luther von seinen Erlebnissen. So traf er z.B. beim Baden an einer Badestelle der Havel einen „Amerikaner“. Es stellte sich
heraus, dass dieser ebenfalls ein Deutscher war. Im
Laufe des Gespräches stellten die beiden fest, dass
sie in der gleichen Gegend der USA, Nähe Niagara
Fälle, gewesen waren.
Herr Pfarrer Luther stellte die Frage, wie man es bezeichnet, wenn man ein außergewöhnliches Erlebnis hatte. Die Antworten lauteten: Los, Zufall, Schicksal, Vorbestimmung, Fügung usw. Eine interessante
Frage.
Hiernach wurden die Strophen 8 und 9 des begonnenen Liedes von Paul Gerhardt gesungen.
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Paul Gerhardt wurde 1607 in Gräfenhainichen geboren, er wuchs in Wittenberg auf, war luth. Kirchenlieddichter. Seine Lieder spiegeln das starke Gottvertrauen wider, mit dem er persönliches Leid sowie die
Schrecknisse des 30jährigen Krieges überwand.
Zu seinen bekanntesten Liedern zählen „Nun ruhen
alle Wälder…“, „Befiel du deine Wege...“, „Wie soll
ich dich empfangen…“ usw.
Unter anderem war er auch in Berlin tätig, doch durch
den Großen Kurfürst musste er hier seinen Dienst
aufgeben und ging nach Lübben. Hier starb er im
Jahre 1676 im Alter von 69 Jahren. Paul Gerhardts
Testament bestand aus Worten der Wegweisung.
Wir sangen zum Schluss die Strophe 13 von „Geh
aus mein Herz und suche Freud´…“.
Unser Dank gilt Herrn Pfarrer Luther für diesen wunderbaren Vortrag.
Waltraud Walter
AUS UNSERER GEMEINDE
Danach zog es uns Ausflügler ans Oberdeck in die
Sonne. Schließlich ging die Fahrt in eine Richtung,
nämlich Richtung Spandauer Schleuse, in die wir,
vom Offenen Nachmittag Waldkirche, noch nicht
geschippert waren.
Über Lautsprecher hörte man während der Fahrt
Erklärungen über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, an denen es vorbeiging.
Vor der Spandauer Schleuse wendete der Kapitän
den Dampfer, und die Route ging weiter in den Niederneuendorfer See.
Nach etwa 2 Stunden erreichten wir wieder den Hafen und machten uns fröhlich und zufrieden auf den
Heimweg.
Waltraud Walter
17.09.
Erzählnachmittag (etwas anders als sonst)
28.08.
Dampferfahrt
In diesem Jahr hat es geklappt! Mit „Mobby Dick“ durch
Berliner Gewässer zu schippern, das war unser aller
Wunsch.
Frau Seper hatte diese Unternehmung in die Wege
geleitet und der Rest des Teams war hier und da
daran beteiligt.
Alle Teilnehmer trafen sich pünktlich am Tegeler Hafen, an der Dampferanlegestelle Greenwich-Promenade, bei schönstem Wetter und mit viel Unternehmungsgeist.
Unter Deck von Mobby Dick nahmen wir an der für
uns gedeckten Tafel Platz. Man musste nicht unbedingt - wie vorgesehen - bei Kaffee und Kuchen bleiben, sondern wer mochte, konnte auch Herzhafteres bestellen.
Das kann man wohl sagen, dass dieser Erzählnachmittag „etwas anders als sonst“ war. Es war einer
der schönsten, fröhlichsten Offenen Nachmittage.
Es ging darum, dass Frau Lipstreu ihren 93. Geburtstag nachfeiern wollte. Sie ist sehr ideenreich und hatte
für diesen Tag besondere Wünsche, die ihr auch alle
erfüllt wurden und sie hatte sooo viele Helfer!
Zunächst ging’s in die Kirche; auf der Empore stand
ihre Nichte Anette, die auf der Klarinette den Choral
„Lobe den Herren…“ spielte und wir sangen drei Strophen dazu. Eine kleine Andacht hielt Herr Pfarrer
Luther, er sprach u.a. über die Dankbarkeit, täglich
neu. Manch einer war von der Melodie „Amazing
Grace …“ („ Ein schöner Tag…“) doch ergriffen. Herr
Behrend, der die Orgel spielte, erfreute uns nicht nur
mit je einem musikalischen Stück vor und nach der
Andacht, auch mit einem zum Mitsingen „Nun danket alle Gott…“ - Nach dem „Vater unser“ folgte der
Segen.
Im Saal erwartete uns eine hübsch maritim gedeckte Tafel, denn für jeden stand ein Teller bereit mit bunt
dekoriertem Matjes und Kartoffelsalat thüringischer
Art, dazu noch mehr herzhafte Leckereien, Kaffee
und Kuchen. Doch zuvor wurde mit Sekt (alkoholfrei) angestoßen und Frau Lipstreu fürs neue Lebensjahr alles Gute gewünscht.
Zwischendurch sangen wir „Wem Gott will rechte
Gunst erweisen…“, „Heut´ woll´n wir alle fröhlich
sein…“ usw., usw.
„Man mag sich drehen oder wenden, jeder Tag muss
einmal enden. Dieser war besonders schön, habt
Dank, lebt wohl - Auf Wiedersehen“, waren die
Schlussworte.
Waltraud Walter
- 21 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Kultur und Schokolade
Gemeindeausflug am 06.09.2014
Wir fuhren über die Elbe und Mulde nach Halle an
der Saale. Ein Bus fröhlicher Gemeindeglieder zwischen 2 und ? Jahren.
Es ging zuerst in die
Franckeschen Stiftungen
mit den größten Fachwerkhäusern Europas,
teilweise schon restauriert und heute eine
Schule und für Studenten
offen. Bis hoch auf den
Turm bei herrlichem Wetter, geschwitzt, gestaunt
und gelernt.
Ein beeindruckendes Vermächtnis von diesem bewundernswerten Pfarrer
und Lehrer Francke aus
dem 17. Jahrhundert. Ein
Segen für viele Waisenkinder, die lernen durften und ein Zuhause hatten.
Weiter ging es erst einmal zum Mittagessen, für jeden etwas dabei – lecker.
Viel zu spät „wanderten“ wir danach ins Museum für
Vorgeschichte, hinein in eine andere, frühere Welt.
Die Himmelsscheibe von Nebra ist was Besonderes. Ihren Weg nach Halle haben wir in einem kleinen Kino erfahren.
Im
Landesmuseum
für
Vorgeschichte darf nicht
fotografiert werden, aber im
Halloren-Museum gibt es die
Himmelsscheibe von Nebra
aus Schokolade!
Die Franckeschen Stiftungen
Die älteste Bücherei beeindruckte. Soviel Wissen auf
Papier gebracht!
- 22 -
Ein heißer Bus wartete auf uns und es ging in das
Schokoladenmuseum Halloren. Es konnte genascht
und gekauft werden. Ein Hochgenuss für den Gaumen, aber nun war der Ohrenschmaus in Händels
Musikmuseum dran.
Vorher etwas über den Marktplatz zum Händel-Denkmal, dann in den angenehm kühlen Dom. Eine Erholung für Geist und Füße.
Wer nun noch in Händels Musik eintauchen wollte,
konnte durch die Räume des Museums wandeln und
viel aus seinem Leben erfahren.
Mit Blitz und Donner fuhren wir heim, zufrieden und
müde – aber wie immer mit viel Gesang.
J.A.
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Auf dem Marktplatz
Der Dom
Das Händel-Haus
- 23 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Ausland? Deutschland? Oder doch Balkonien?
Jedes Jahr unternimmt der Pfarrer mit der Jungen Gemeinde in den großen Sommerferien eine Jugendfahrt. Und jedes Mal war es wirklich ganz toll - egal ob am Rhein, wie
im letzten Jahr, oder irgendwo im Ausland. In diesem Sommer wollte er mit uns nach Paris fahren. Wollte, nur konnte
er nicht, weil wir keinen gemeinsamen Termin fanden. Es
fiel vielen von uns schwer, uns frühzeitig festzulegen und
zuzusagen. Irgendwie war es wie verhext, und alle haben
es total bedauert. Damit aber für alle, die dann auch kurzfristig an einer gemeinsamen Woche teilhaben konnten,
trotzdem etwas möglich wurde, schlug der Pfarrer uns eine
Urlaubswoche zu Hause vor. Er meinte, dass man so etwas „Urlaub auf Balkonien“ nennt. Das hatte den Vorteil,
dass man auch an Teilen dieses Urlaubs teilnehmen konnte und Berlin und Umgebung haben wirklich so viel zu bieten. Also stimmten wir einhellig für Balkonien in der letzten
Ferienwoche.
schon allerhand über Potsdam und wies auf den neuerbauten Landtag des Landes Brandenburg in Gestalt des
alten Stadtschlosses hin. Trotz seiner rosa Tönung und
dem noch farbfrischen Eindruck wirkt es sehr beeindruckend. Als wir es umrundeten, gefiel uns auch der wiedererstandene Platz zwischen Schloss, Nikolaikirche und
Rathaus sehr gut.
Als erstes besuchten wir die schöne Nikolaikirche und nahmen an der gerade stattfindenden Andacht teil.
1. Tag:
Der Tag, an dem die Fäuste flogen
Ja, Sie haben richtig gelesen. Gleich am 1.Tag flogen die
Fäuste, obwohl wir doch alle recht friedlich sind. Das kam
so: Wir trafen uns am Montag und hatten uns zum Kochen, Essen und Spielen verabredet. Natürlich gab es ein
großes Hallo untereinander. Jeder freute sich jeden wieder
zu sehen, selbst wenn einige von uns auch in den Ferien in
regem Kontakt miteinander standen. Das Ergebnis eines
kurzen Entscheidungsprozesses war, dass wir Pizza backen werden. Da man große Streifen je nach Geschmack
belegen kann, kam das unserer Vielfalt entgegen.
Die Wünsche wurden gesammelt und dann überfielen wir
geschlossen den nächsten Supermarkt. Da wir am Ende
alles bezahlt haben, lief dieser Überfall ohne Polizeieinsatz ab. Das gemeinsame Putzen und Schnippeln von
Gemüse fand unter heftigem Gelächter statt. Und da der
Pizzateig auch selbst gemacht wurde, hieß es, den Hefeteig ordentlich zu kneten und zu boxen, so dass die Fäuste flogen. Im Umluftherd des Pfarrers wurden dann alle Bleche gleichzeitig gebacken.
Zum gemeinsamen Essen hatten wir uns den Tisch im Stall
schön gedeckt und genossen das Werk unserer Hände.
Mit Singen und Kartenspiel ging es dann in den Abend.
Wir freuten uns schon auf den nächsten Tag.
2.Tag:
Der Tag, an dem wir der Regierung aufs Dach
stiegen
Es ist unmenschlich, wenn man in den Ferien früh und
dazu auch noch pünktlich aufstehen muss. Aber was tut
man nicht alles für seine JG?
Auf dem S-Bahnhof trafen wir uns noch vor 10.00 Uhr –
also zu nachtschlafender Zeit – und fuhren über Hennigsdorf nach Potsdam. Regen hatte uns der Wetterbericht
angesagt, aber wenn Engel reisen, lacht natürlich den ganzen Tag die Sonne. So kamen wir gänzlich unbewölkt dort
an. Die Zugfahrt hatte für ein paar Kartenspiele gerade so
gereicht. Auf der Langen Brücke erzählte uns der Pfarrer
- 24 -
Das Fortunaportal
Danach gingen wir durch das Fortunaportal in den Hof des
Landtags und anschließend in das Gebäude hinein. In der
obersten Etage gibt es eine öffentlich zugängliche Mensa,
wo wir uns zu sehr günstigen Preisen ein Mittagessen aussuchen durften. Als wir dann auf der Dachterrasse auch
noch einen Tisch erwischten, waren wir glücklich. Mit Blick
auf den Schlosshof, die Göttin Fortuna und die Kuppel der
Nikolaikirche genossen wir unser leckeres Essen. Es lohnt
sich der Regierung auf das Dach zu steigen – jedenfalls in
Potsdam.
Von dort aus erkundeten wir Teile der Altstadt, schlenderten durch das Holländerviertel und der Pfarrer spendierte
uns eine heiße Schokolade im Maison du Chocolat, die
sehr köstlich war.
Zwischen pompösen Villen ging es dann zum Neuen Garten. Die Blumenbeete an der dortigen Orangerie sind eine
Pracht. Im Marmorpalais hatten wir durch Zufall eine Führung ganz für uns allein, weshalb der Fremdenführer intensiv auf unsere Fragen einging und uns super nett alles erklärte und Zusammenhänge erklärte. Gegenüber vom
Marmorpalais wohnen die Potsdamer Berühmtheiten Jauch
und Joop. Aus dem Schloss heraus sah man ihre Villen
am anderen Seeufer. Unser Guide erzählte, dass vor allem
Günther Jauch immer wieder ohne Aufhebens durch Spenden nötige Restaurierungsarbeiten ermöglicht. Das fanden
wir sehr beeindruckend.
Vom Marmorpalais ging es durch den Park weiter zum
Schloss Cecilienhof. Dort bekamen wir Audioguides, wodurch jeder sein eigenes Besichtigungstempo einschlagen
konnte. Die Ausstellung zur Potsdamer Konferenz war sehr
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Schloss Cecilienhof
Quelle: Wikipedia
spannend. Vielen gefiel auch das Schloss in Form eines
englischen Landhauses sehr gut und auch die gelbe Ledercouch in Stalins Arbeitszimmer fand ihre Bewunderer. Dass
ein für die jüngere deutsche Geschichte so wichtiger Ort
auch schön sein kann, ist in unserem Land bemerkenswert. Wir waren alle sehr froh, den Ort wiedergesehen bzw.
kennengelernt zu haben.
Hatten wir im Schloss z.T. ein sehr gemächliches Tempo,
mussten wir hinterher ein rasantes einschlagen. Zuerst kam
der Bus nicht, dann stand er im Stau. Der Pfarrer stieg
also mit uns aus und eilte durch die Fußgängerzone zur
Straßenbahn. Diese fuhr dann nur die halbe Strecke, ein
weiterer Bus wurde erreicht, der stand dann kurz vor dem
Bahnhof noch einmal im Stau, aber mit einem letzten Sprint
sprangen wir doch noch in den von uns geplanten Zug. Wir
hätten ja auch anders fahren können, aber Plan ist Plan.
Mit Eindrücken vollgestopft erreichten wir Heiligensee.
3.Tag:
Der Tag, an dem uns religiöse Fragen zum Weinen und zum Lachen reizten
Am Mittwoch lagen alle unsere Ziele in der Innenstadt. Vor
dem jüdischen Museum stießen die letzten aus der Gruppe noch zu uns, während die meisten schon in Heiligensee gemeinsam in die S-Bahn gestiegen waren.
Jüdisches Museum
Das Jüdische Museum ist eine sehr beeindruckende Institution. Gruppen und Einzelne aus der ganzen Welt traf man
AUS UNSERER GEMEINDE
in seinen Gängen. Das Museum beeindruckt mit der ausgestellten Geschichte aber auch mit der modernen Architektur des Neubaus.
Wieder konnten wir unser Tempo selbst bestimmen und
gingen einzeln oder in Gruppen. Wir fingen auf der unteren
Ebene des Neubaus an, womit wir gleich mit dem
schlimmsten Teil der Vergangenheit einsetzten. Dort sind
auf der „Achse des Holocausts“ viele persönliche Gegenstände von in den KZs Ermordeten zu sehen und man wird
mit der persönlichen Geschichte dieser Menschen vertraut
gemacht. So entstehen über diese kleinen persönlichen
Hinterlassenschaften Einblicke in die Geschichte, die die
einzelnen Personen aus der anonymen Zahl der Opfer herausholen. Die Einzelschicksale werden zu einer Begegnung mit den Opfern und den an ihnen verübten Verbrechen. Die „Achse des Exils“ führt am Ende in den „Garten
des Exils“, wo man wirklich erleben kann, wie man die
Orientierung verliert, obwohl man glaubt, alles genau einschätzen zu können. Die vielfältigen Erlebnisse konnte man
im „Raffael Roth Learning Center“ des Museums interaktiv
an Computern noch vertiefen und auf diese Weise auch
heutigen Vertretern jüdischen Lebens in Berlin zuhören.
Da wir uns nach zweieinhalb Stunden wieder treffen wollten, haben die meisten von uns nur diesen Teil des Museums besucht. Es gibt noch genügend Stoff für weitere Besuche. Die furchtbare Verfolgung der jüdischen Minderheit
in Deutschland während der Nazi-Zeit macht immer wieder
sehr betroffen.
Im hellen Nachmittagssonnenschein ging es dann weiter
zum Potsdamer Platz. Dort gibt es u.a. ein asiatisches
Stehrestaurant, das in unserer JG Kult ist. Gut und preiswert holten wir dort das ausgefallene Mittagessen nach und
erzählten uns gegenseitig von früheren Besuchen an diesem Ort.
Die anschließende Zeit zum Shopping war natürlich viel zu
kurz, auch wenn in Wirklichkeit niemand etwas kaufen wollte
oder gekauft hat.
Dann gingen wir ins Kino und sahen den gemeinsam ausgesuchten Film „Monsieur Claude und seine Töchter“. War
die Auseinandersetzung mit den Geschehnissen des Holocausts eigentlich zum Weinen, gab es nun sehr viel zu
Lachen. Die vier Töchter der Familie bringen ihren Eltern
einen Moslem, einen Juden und einen Buddhisten als
Schwiegersöhne ins Haus. Die Hoffnung, dass wenigstens
die jüngste Tochter einen Katholiken heiratet, wird dadurch
immer größer. Sie bringt auch einen Katholiken mit nach
Hause, aber der ist ein Schwarzafrikaner. Mit größtem Witz
werden im Film gegenseitige Vorurteile in religiösen Fragen von allen Seiten bei den familiären Treffen vorgeführt.
Als dann auch noch die afrikanische Familie des letzten
Schwiegersohns ihrerseits ihre Vorbehalte gegen eine weiße Schwiegertochter äußert, spitzt sich die Lage völlig zu.
Man muss in diesem Film unentwegt lachen, obwohl es
um die wirklich ernsten Grundfragen der Einheit der Menschen, um religiöse Identität und notwendige Toleranz geht.
Wir waren alle total begeistert von dem Film und sind sehr
froh, dass man heute über diese Fragen auch mit Humor
nachdenken kann. Hoffentlich sind die Zeiten der Intoleranz für immer vorbei.
- 25 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
4.Tag:
Der Tag, an dem uns die Haare zu Berge standen
5.Tag:
Der Tag, an dem uns Schlaflosigkeit packte
Vom Bahnhof Spandau aus ging es in aller Herrgottsfrühe
mit dem Zug nach Wolfsburg. Unser Ziel war nicht die Autostadt, sondern das Phaeno.
Freitag war der letzte Tag unserer balkonischen Woche,
aber wir hatten uns schon überlegt, wie wir ihn verlängern
können.
Wir verabredeten einfach eine Filmnacht miteinander. Also
trafen wir uns erst am frühen Nachmittag. Gemeinsam richteten wir uns im Gemeindesaal ein und bereiteten unseren
Grillabend vor. Vegetarisches und fleischliches Grillgut wurde gekauft, die Salate hatten einige von uns vorbereitet
oder machten sie nun fertig.
Der Grill wurde angeheizt und im Pfarrgarten eine Tafel zum Essen aufgebaut. Einige saßen unten am Wasser und unterhielten sich angeregt,
denn je länger wir zusammen sind, um
so mehr haben wir uns auch zu erzählen, der Stoff geht uns ganz gewiss nicht aus. An unserer Tafel verzehrten wir unser abendliches Mahl
und räumten danach brav auf.
Während Riccardo und Lara sich um
den Laptop und den Beamer kümmerten, entbrannte eine
Art Kissenschlacht, bei der man den Schlafsack nicht verlassen durfte.
Als Freundeskreis hatten wir uns natürlich auch überlegt,
welche Filme wir uns gemeinsam ansehen wollten. Von
zehn Uhr abends bis morgens halb vier flimmerte es also
über die Leinwand und wer dabei schlafen wollte, schlief
eben. Der Pfarrer hielt wahrscheinlich mit am längsten aus.
Lennert hat lange durchgehalten und die Pfarrfrau fast bis
zum Schluss. Vernünftig wie wir sind, legten wir dann jedoch alle eine Schlafpause ein. Die ersten standen dann
gegen sechs Uhr wieder auf. Julia und Vincent machten im
Garten die Tafel fertig und holten Brötchen, so dass als
alle aufstanden, uns ein wunderbares Frühstück erwartete.
Das Phaeno ist ein Experimentierhaus, in dem man den
Fragen der Naturwissenschaften mit eigenen Versuchen
auf die Schliche kommen kann. Schon die Zugfahrt war
wieder sehr vergnüglich. Nach etwas mehr als einer Stunde standen wir schon auf dem Bahnhof von Wolfsburg. Von
dort geht man eigentlich nur über den Bahnhofsvorplatz und
befindet sich auch schon vor dem Phaeno. Nachdem der
Eintritt entrichtet war, führte uns eine nette junge Mitarbeiterin in das Haus ein und ab ging es zu den Experimenten. Eigentlich kann man die Vielfalt der Erfahrungen
nicht zusammenfassen. Deshalb unser Tipp: fahrt selber
nach Wolfsburg und erlebt einen phantastischen Tag im
Phaeno.
Unser aller Lieblingsexperiment soll hier trotzdem erwähnt
werden: der „mindball“. Über einen Sender, den man auf
dem Kopf befestigen muss und der dann die Hirnströme
misst, lenkt man sozusagen mit seinen Gedanken einen
kleinen Ball.
Das Schwierige daran ist, dass man jeweils gegen einen
anderen Menschen antritt, der selbst auch diesen Ball bewegen möchte. Derjenige, der sich bei diesem Duell tiefer
entspannen kann, ist mit seiner mentalen Energie in der
Lage, den Ball über die Ziellinie des Gegners zu bringen.
Das ist der Wahnsinn, dass so etwas ganz ohne Berührung möglich ist.
Bei einem anderen Experiment nimmt man über einen
Generator elektrische Energie auf, so dass einem die Haare zu Berge stehen, was auf Fotos total lustig aussieht.
Überhaupt hat man mit den optischen Täuschungen und
auf schiefen Ebenen eine Menge Spaß.
Im hauseigenen Bistro konnten wir zu Mittag essen. Vorher
haben wir eine tolle Show zum Thema Gas im Vorführraum
besucht, wo uns z.B. die Kraft des Luftdrucks eindrucksvoll und sehr lustig vor Augen geführt wurde.
Wir haben bei Öffnung des Phaenos das Haus betreten
und nur 10 Minuten vor Schließung des Hauses dieses
wieder verlassen, um unseren Zug nach Berlin pünktlich
zu erwischen. Und wenn es möglich gewesen wäre, wären
wir gern noch länger geblieben. Von den vielen Möglichkeiten haben wir nur einen Teil ausprobieren können und hoffen, wieder dort hinfahren zu können. Die Rückfahrt war
genauso flott vorüber wie die Hinfahrt, nur dass wir randvoller Eindrücke waren.
- 26 -
Es war ein wunderbarer Morgen. Der Pfarrer hielt mit uns
am Tisch eine kleine Andacht, und wir ließen alle die zurückliegenden Tage noch einmal an uns vorbei passieren.
Vor dem Mittagessen hatten wir alles picobello aufgeräumt
und gingen nach Hause. Es war eine wunderbare Ferienwoche, in der wir zusammen waren und viel erlebt haben.
Danke für die schöne Woche! Auch Balkonien kann sehr
schön sein, selbst wenn wir hoffen, dass wir im nächsten
Jahr besser einen gemeinsamen Termin finden können.
Die JG
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
VERANSTALTUNGEN
... zum Offenen Nachmittag Dorf
jeweils montags 15:00 Uhr im Stall
06.Oktober 2014
Das gute Gedächtnis
... zum Offenen Nachmittag Wald
03.November 2014
jeweils mittwochs 15:00 Uhr
Chile
ein weiterer Vortrag von Frau Hemberger
08.Oktober 2014
01.Dezember 2014
Erzählnachmittag
in gewohnter Weise:
interessant, informativ, spannend
Unsere Adventfeier
29.Oktober 2014
„Sicherheit im Alter“
Vortrag in Wort und Bild
durch die Kripo Berlin, Seniorensicherheit
…und nach der Kirche schnell an den Herd ?
Nicht am letzten Sonntag im Monat !
19.November 2014
(Buß-und Bettag)
Konstanzer Konzil
Weltereignis vor 600 Jahren
Votrag von Herrn Pfarrer Heinlein
10.Dezember 2014
Vorweihnachtliche Feier
mit Bastelarbeiten, Singen und Erzählen
bei weihnachtlichen Naschereien
Wir laden Sie ein
Nach dem Gottesdienst in der Dorfkirche um 11 Uhr
gibt es in unserem Gemeindesaal eine kräftige, leckere Suppe im Kreis von lieben Menschen – soviel
der Topf hergibt !
Kostenbeitrag 3 Euro, Kinder sind frei
Die nächsten Termine: 26.10. und 30.11.
- 27 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
VERANSTALTUNGEN
Herzliche Einladung zur Lesung
„DAS UNIKAT“
von Anders Alborg
am
28.November 2014
um 19.00 Uhr im Saal der Dorfkirche
Der 28. November, abends, Windstille und Nebel?
Sprühregen? Schneegriesel?
Oder stürmischer Wind, der sich gnadenlos durch die Winterjacken
bohrt?
Wie auch immer, das richtige Wetter für Gänsehaut!
Wir wollen zeigen, dass man Gänsehaut auch genießen kann, im richtigen Ambiente, mit dem richtigen Getränk in der Hand, einer Kleinigkeit vom Büffet und umgeben von den richtigen Leuten.
Und bei einer richtig spannenden Story…
Gäbe es da besseres, als einen Thriller über Gentechnik und Klonen,
einen Thriller wie „Das Unikat“?
Was, wenn die Büchse der Pandora sich nicht mehr schließen lässt?
Was, wenn wir die Kontrolle verlieren über das, was wir im Reagenzglas
zusammen mixen?
Wenn nichts mehr ist, wie es scheint? Wir den Tanz der Gene nicht
mehr stoppen können?
Machen Sie es sich bequem, lehnen Sie sich entspannt zurück und
lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Reise in die Fantasie
…oder eine Wirklichkeit, die wir nur nicht gesehen wollen?
Was wäre, wenn…?
Genau darüber können sie hinterher mit dem Autor Anders Alborg diskutieren, ihn mit Fragen, Lob und Kritik eindecken oder auch Tipps mitnehmen, wenn sie selbst schon lange mal etwas schreiben wollten.
Und wer immer auf der Suche nach einem individuellen Weihnachtsgeschenk ist, nimmt einfach ein handsigniertes Buch mit nach Hause.
Über den Autor:
Anders Alborg, Jahrgang 57, hat
sich schon während seines Studiums mit der Erforschung biophysikalischer Zusammenhänge und mit
den Auswirkungen extremer äußerer Umweltfaktoren auf Organismen
beschäftigt. In der Folge war er für
verschiedene Einrichtungen, Institute und Konzerne im Gesundheitssektor tätig.
Der Autor lebt mit seiner Familie in
Berlin.
Montag, dem 20.Oktober um 17.30 Uhr
Rund um den Apfel
Veranstaltungen
im
Literatur-Café
im Stall der Dorfkirche
Bei Kaffee oder Tee und Apfelkuchen hören wir
Geschichten, Gedichte, Humorvolles und Rezepte über
den Apfel.
Montag, dem 10.November um 17.30 Uhr
Ein Hauch von Seligkeit
Die Frauen großer Dichter mit den Augen von S.FischerFabian gesehen.
Geschichte und Geschichten werden für uns lebendig.
Jeden Montag von 16.30 - 18.30 Uhr
kostenlose Ausleihe für kleine und große Bücherwürmer
- 28 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
VERANSTALTUNGEN
Heiligenseer Orgelmusiken 2014
Samstag, 11.10., 17 Uhr
Konzert für Gesang und Orgel
Peter L. Anders, Tenor
Dr. Ulrich Eckhardt, Orgel
mit Werken von A.Dvorak, H.Purcell und J.Brahms
Samstag, 08.11., 17 Uhr
Orgelkonzert
Die nächsten Konzerte im Rahmen der
Konzertreihe an der neuen Schuke-Orgel
opus 559 in der Dorfkirche:
Dr. Ulrich Eckhardt, Orgel
mit Werken von H.Purcell, F Mendelssohn Bartholdy,
J.S.Bach und J.G.Rheinberger
Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.
Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Die Krippenspielproben
beginnen nach den Herbstferien …
Herzliche Einladung
zum
Erntedankfest
für beide Gemeindebereiche
am
Sonntag, dem 05.Oktober 2014
im Dorf
11.00 Uhr Familiengottesdienst
(09.30 Uhr Erntedankgottesdienst
mit Abendmahl in der Waldkirche)
Mittagessen
Buntes Programm
Kaffeetrinken
15.00 Uhr Musikalische Abendmahlsandacht
mit dem Sanssouci-Trio aus Mannheim
… mittwochs 16.15 bis 17.15 Uhr
im Saal der Dorfkirche
(Alt-Heiligensee 45/47)
oder
… donnerstags 16.00 bis 17.00 Uhr
in der Waldkirche
(Stolpmünder Weg 35-43)
Alle Kinder ab fünf Jahren sind herzlich eingeladen.
Kommt einfach vorbei!
Um Kuchen- und Salatspenden wird gebeten!
- 29 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
VERANSTALTUNGEN
Wir feiern Reformationstag
Herzliche Einladung
am
zum
Schülergottesdienst
Freitag, dem 31.Oktober 2014
„Ein guter Baum bringt gute Früchte - ?“
am Buß-und Bettag
Mittwoch, dem 19.November 2014
um 10.30 Uhr in der Dorfkirche
17.00 Uhr Andacht in der Dorfkirche
„Und was, wenn wir alle Geschwister sind?“
anschließend
Lutherfeuer auf der Pfarrwiese
mit
Musik,
Imbiss,
heißen Getränken,
Lutherbrot und Lutherbonbons
Feiern Sie mit!
Worte und Mus
ik zum Ew
igke
its
onntag
Musik
Ewigke
igkeits
itsonntag
am
23.11.2014 15.00 Uhr
in der Feierhalle
des Friedhofs Sandhauser Str.
mit
dem Flötenkreis unserer Gemeinde
Texte: Pfarrer Dr. Ulf Zastrow
- 30 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
St. Martin
Große und Kleine sind herzlich zu unserem
Martinsfest
am Dienstag, dem 11.11.2014
eingeladen, das wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Matthias-Claudius-Gemeinde auf dem Gelände der Waldkirche feiern.
Wir beginnen um 17.00 Uhr mit einer Andacht
in der Kirche, die uns der kleine Kinderchor
mitgestalten wird. Anschließend werden wir
mit unserem Laternenumzug die dunklen Straßen erleuchten und uns dann am Lagerfeuer
aufwärmen.
Bitte bringen Sie Ihre eigenen Laternen mit.
der Handarbeitsrunde
Am
Mittwoch, dem 26. November 2014
VERANSTALTUNGEN
Der Advent
ist auch nicht mehr weit!
Man muss Dinge immer wieder mal ändern, damit man sie
neu und bewusst wahrnimmt. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit den Kitas unserer Gemeinde überlegt, unsere adventlichen Gewohnheiten zu durchbrechen.
Immer hatten wir am 2.Advent den Adventsnachmittag für
die ganze Gemeinde in der Waldkirche. Am darauffolgenden 3.Advent gestalteten die Kitas dann die vormittäglichen Gottesdienste in der Wald- und in der Dorfkirche.
In diesem Jahr legen wir alles zusammen. Der große
Adventsnachmittag für die ganze Gemeinde findet am 3.Advent statt und die Kitas der Dorf- wie der Waldkirche übernehmen gemeinsam die Eröffnungsandacht auf dem
Adventsnachmittag in der Waldkirche.
Am Adventsnachmittag ändert sich aber nicht nur der Termin. Wir wollen ihn diesmal als eine Art Weihnachtsmarkt
begehen. Die Erfahrungen aus der Aktion „Offene Adventsfenster“ in den letzten Jahren haben uns dazu ermutigt,
unter freiem Himmel mit dem Fest zu starten. Nur bei Regen werden wir drinnen feiern.
Wir beginnen um 14.30 Uhr auf der Wiese unserer Waldkirche mit der Andacht. Die Kita-Kinder beteiligen sich an
der Gestaltung, und wir singen alle miteinander viele schöne Adventslieder. Danach öffnen die Stände, an denen es
heiße Getränke, Naschwerk und etwas zu essen gibt.
Die Kitas bieten zugunsten ihrer Einrichtung kleine Dinge
zum Kauf an, und der Handarbeitskreis wird wieder Marmeladen und Handarbeiten feil bietet.
Zwischen den Ständen, kann man, statt von Anfang an still
zu sitzen, sich begegnen und unterhalten, weil man unkompliziert auf einander zu gehen kann. Wer sich aufwärmen will, kann dies im Gemeindesaal tun.
Um 16.00 Uhr laden wir dann zu einem Konzert der ganz
hervorragenden und großen Kinder- und Jugendkantorei
Frankfurt an der Oder in unsere schöne, warme Waldkirche ein. Der Chor tritt mit seinem zauberhaften Adventsprogramm auf, das man auf keinen Fall verpassen sollte.
Ich hoffe, wir haben Sie alle neugierig auf die Neuerungen
mit unserem kleinen Adventsmarkt und dem tollen Konzert
gemacht. Vielleicht gibt es ja sogar Schnee...
von 16-18 Uhr
findet unser Basar im Stall der Dorfkirche statt.
Das Angebot umfasst Gestricktes, Gehäkeltes,
Gesticktes, Marmelade, Kekse, Weihnachtskarten,
Kerzen und Adventsgestecke.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Wer diesen Termin verpasst, hat außerdem zum
Gemeindenachmittag am 14. Dezember 2014 im
Garten der Waldkirche die Gelegenheit, eine
Auswahl dieser Angebote zu erwerben.
- 31 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AMTSHANDLUNGEN / GEBURTSTAGSGRÜßE
Heimgerufen wurde:
Hannelore Henselek
Christel Kugland
Heinz Schuster
Elfriede Reinke
Getauft wurde:
im Alter von 71Jahren
im Alter von 73 Jahren
im Alter von 80 Jahren
im Alter von 95 Jahren
Getraut wurden:
Herr Matthias Molzahn
und Frau Christina, geb. Schröder
Herr Heiko Schlagowski
und Frau Andrea, geb. Schick
Herr Lars-Peter Scheller
und Frau Jessika, geb. Wolf
Herr Alexander Kriegel
und Frau Daniela , geb. Schmitz
Letizia Melina Seißer
Björn Scheller
Henri Emilian Edmund Blume
Amelie Sophie Enders
Malia Mabelle Ingrid Schroeter
Quentin Paedelt
Luna Malou Alexa Duchstein
Emily Alexandra Joeck
Goldene Hochzeit feierten:
Herr Claus-Jürgen Berger
und Frau Siglinde, geb. Piech
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen
zum 65. Geburtstag
Mirbach, Monika
Grahl, Gabriele
Pape, Ulrich
Bertel, Dieter
Koltermann, Annemone
Dickty, Barbara
Stein, Klaus
Mendel, Gregor
Bollert, Gabriele
zum 70. Geburtstag
Howe, Helmut
Pawlowski, Gisela
Gajewski, Brigitte
Wulfert, Günter
Demling, Ingeborg
Sandow, Gisela
Pohl, Anneliese
Bartschat, Edith
Markmann, Klaus
Scholz, Horst-Dieter
Wusterhausen, Bernd
zum 75. Geburtstag
Kloß, Silvia
Lehmann-Weiß, Hannelore
Seele, Sieglinde
Tödter, Edgar
- 32 -
Wir gratulieren:
Borowski, Gisela
Heinlein, Ingrid
Mohns, Roswitha
Steinke, Erich
Loose, Joachim
zum 80. Geburtstag
Daniel, Gerda
Pautzke, Werner
Kattner, Helga
Stottut, Fritz
Juhl, Manfred
Thiele, Klara
Kasten, Gisela
Dürre, Wolfgang
Krause, Jürgen
Ringel, Helga
zum 81. Geburtstag
Bischoff, Wolfgang
Bolz, Gerda
Meißner, Marianne
Melcher, Sigrid
Koepcke, Ingrid
Jahn, Ursula
Schnioffsky, Ellen
Siegel, Marga
zum 88. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
Linke, Margrit
Kehler, Hans
Tschirley, Margot
Schmidt, Karl
zum 83. Geburtstag
Nostola, Irma
Behrmann, Charlotte
zum 84. Geburtstag
Möller, Waltraut
Woelke, Jürgen
Rosin, Karl-Heinz
Karg, Günter
Tänzer, Günter
Zander, Marianne
Starck, Hans-Joachim
zum 85. Geburtstag
Haese, Gertraude
Ksionzek, Irene
Petersen, Renate
Grahl, Else
Annecke, Annemarie
Wenck, Hans-Joachim
zum 89. Geburtstag
Podien, Hildegard
Podien, Gerhard
Schulze, Gerhard
zum 90. Geburtstag
Sobotta, Babette
zum 93. Geburtstag
Gruner, Anneliese
Bemmer, Lore
Schoßau, Christa
Scheibe, Fredi
zum 94. Geburtstag
zum 86. Geburtstag
Girod, Elli
Thunig, Dorothea
Geidel, Gisela
Weidemeyer, Rolf
Schydlo, Irmgard
zum 95. Geburtstag
zum 102. Geburtstag
Prescher, Gerda
Michael, Lieselotte
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0UBLIKATIONEN
ZUGUNSTEN UNSERER /RGEL
IN DER $ORFKIRCHE
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Verkauf im Gemeindebüro und in den Kirchen
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Heiligenseestraße 160
Dachklempnerarbeiten
13503 Berlin
Zimmermannsarbeiten
Tel.: (030) 43 74 63 98
Terrassensanierung
Fax: (030) 43 74 63 99
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E-Mail: Schuetz-Dachbau@gmx.de
Internet: www.Schütz-Dachbau.de
Moder nisier ung
Wir kümmern uns gerne –
Aus- und Umbau
als fairer Partner in schweren Stunden
Badmodernisierung
WDVS-Wärmedämmung
Maurer,- Fliesen- und Trockenarbeiten
Ausführung sämtlicher Malerarbeiten
BSW
Tag / Nacht
030 404 76 69
www.ottoberg.de
(Mitglied der Malerinnung)
Filiale Hermsdorf
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(Nähe Hermsdorfer Damm)
Dachdecker- und Klempnerarbeiten
(Mitglied der Dachdeckerinnung)
BSW GmbH Wittenau Lübarser Str.13 13435 Berlin
Tel. 030 402 000-0
www.bsw-wittenau.de
Fax. 030 402 000-9
info@bsw-wittenau.de
Mobil: 0174 940 81 30
Otto Berg Bestattungen –
ein Familienunternehmen seit 1879
THOMAS JASTER
RECHTSANWALT UND NOTAR
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Tätigkeitsschwerpunkt:
Kündigungsschutzklagen, Forderungsbeitreibungen,
Immobilien- und Mietrecht, Verkehrsrecht, Erbrecht,
Testamentsgestaltung, Betreuungsvollmachten
SCHARNWEBERSTR. 25
13405 BERLIN-REINICKENDORF
(am Kurt-Schumacher-Platz
TELEFON: (030) 49 89 69 - 0
Internet: www.ra-jaster.de
Parkplätze vorhanden)
FAX: (030) 49 89 69 - 20
eMail: info@ra-jaster.de
Adressen, Telefonnummern und Sprechzeiten
Pfarrer Dr. Ulf Zastrow
Gemeindebüro
Tel. (dienstl.)
030 / 431 19 09
Tel. (privat)
030 / 41 19 09 40
email: pfarrer-zastrow@kg-heiligensee.de
Alt-Heiligensee 45/47
Ansprechpartnerinnen:
13503 Berlin
Frau Rohde, Frau Stein
Tel.: 030 / 431 19 09
Fax:
030 / 431 00 03
email: pfarramt@kg-heiligensee.de internet: www.kg-heiligensee.de
Sprechzeiten:
Sprechzeiten:
Mo 14.00 - 18.00 Uhr
nach telefonischer Vereinbarung
Di, Do & Fr 10.00 - 12.00 Uhr
Kirchen
Kindergarten
Dorfkirche
Auf dem Dorfanger Alt-Heiligensee
13503 Berlin
KITA Dorfkirche Tel.: 030 / 431 28 63
(Frau V.Müller )
email: kita-dorfkirche@kg-heiligensee.de
Waldkirche
Stolpmünder Weg 35-43
13503 Berlin
KITA Waldkirche Tel.: 030 / 431 13 02
(Frau B.Guischard) Fax: 030 / 43 7 7 8 4 21
email: kita-waldkirche@kg-heiligensee.de
Diakonie
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Heiligensee ! Bekassinenweg 18 ! Ecke Erpelgrund 31
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Mo.-Fr. 8.00-18.30 Uhr,
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Anpassung von therapeutischen Contactlinsen
Welfenallee 3-7, Berlin-Frohnau
Tel. (030) 40 10 42 83
Mo.-Fr. 9.00-18.30, Sa. 9.00-14.00
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Sind Sie nicht so gut zu Fuß oder haben keine Zeit?
Wir kommen auch zu Ihnen nach Hause!
(Rufen Sie uns einfach an und bestellen einen Hausbesuch)
Heiligensee/Tegel
Ruppiner Chaussee 181
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Schwerpunkte
Prophylaxe
Kinderbehandlung
Behindertenbehandlung
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Öffnungszeiten
Mo 14 - 17 Uhr
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Mi 12 - 18 Uhr
Do 8 - 14 Uhr
Zahnarzt
und Gemeindemitglied
Tel. 030 / 40 99 81 80
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