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KKThun - Berner Kulturagenda

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H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:04 Seite 1
Zugestellt durch Post.at
Heft 11 • November 2014 • 23. Jahrgang • € 2,20
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Zum Jahrestag der Novemberpogrome 1938 eröffnet der Verein
„Steiner der Erinnerung in Liesing“ in Zusammenarbeit mit der
„Lokalen Agenda 21 Plus Liesing“ am Samstag, 8. November 2014
ab 15 Uhr 30 drei neue Steine für Karl Griesbach, Leopold Hofmann, Adolf Denkscherz sowie Helene und Wilhelm Hatschek.
Treffpunkt ist in Atzgersdorf in der Taglieberstrasse 11.
Im Anschluss daran gibt es um 16 Uhr 30 einen Festakt im Bezirksmuseum Liesing, Canavesegasse 24, mit einer Lesung von Inge
Maux und einem Auftritt des Trio Avanim.
© Th. Schöbinger, WFC
Das gemeinsame Geburtstagsgeschenk
der PatientInnen und der Teams
© Wilhelm L. Andeˇl
Novemberpogrom - Steine der Erinnerung
Neues Musical im WFC
Dr. Szanto: 20 Jahre im Wohnpark
25. November 2014:
Das Brandauer-Quartett spielt in Alt-Erlaa
Das Herbstkonzert der „Freunde von Alt-Erlaa“ bestreitet heuer
das Brandauer-Quartett. Auf dem Programm stehen Werke von
Karlheinz Schrödl, Franz Schubert, Gustav Mahler, Hermann Brandauer und Ludwig van Beethoven.
Ausführende sind Andrea Frankenstein, Violine und Viola, Chizuko Shimotomai, Violine, Frolieb Tomsits-Stollwerck, Viola und
Gesang und Ursula Hielscher, Violoncello.
Das Konzert findet im Veranstaltungssaal des Pizza Plus im Kaufpark Obergeschoß statt, 25. November 2014, 19 Uhr, Eintritt frei.
„Hartes Loos“ - Aida Loos im WFC-Podium
„Home is where my teppich
is“, sagt die junge Kabarettistin Aida Loos. Da sie persische Wurzeln hat, wird sie
sogar mit Michael Nirvarani
verglichen, und wir können
bestätigen: den persischen
Akzent hat sie ebenso so gut
drauf.
Donnerstag, 20.November
2014, Beginn: 19:30 Uhr,
Einlass ab 18:45. Karten gibt
es im WFC-Clubraum A4/02
Freitags jeweils von 19 bis 21
Uhr.
2
Auch in den Sommerferien gab es im WFC keine Musical Workshop Pause! Alle Kids und Teens hatten wieder sehr viel Spaß! Mittlerweilen haben die Herbstkurse begonnen und es wird schon
fleißig für die Show „Das Dschungelherz“ geprobt.
28 Kinder und Teenager im Alter von 8-15 studieren dieses Stück,
angelehnt an die Geschichte vom Dschungelbuch mit fetziger
Musik aus dem Dschungelbuch, Tarzan, König der Löwen, Romeo
und Julia usw. ein. Wenn Sie bei den Aufführungen dabei sein wollen, können Sie Tickets zu einem Unkostenbeitrag von € 8 für den
13. und 14. Dez. reservieren. Nähe Infos bei Verena Wagner unter
verena@wagner4u.com oder 0650 6629538 (bitte ab 14 Uhr).
Neues Licht für verbreiterten Gehsteig
Abgeschlossen sind die Arbeiten zur Verbreiterung des Gehsteigs
entlang der Zufahrt zum Block C des Wohnparks Alt-Erlaa und die
gleichzeitige Installation der neuen LED-Beleuchtung.
Bekanntlich wurde auch am Kirchenvorplatz die neue Beleuchtung
rechtzeitig zum Kirtag im September fertig gestellt. Die bisherigen
Reaktionen auf die neue Beleuchtung sind überwiegend positiv.
© Wilhelm L. Andeˇl
9. Oktober 2014, Nachmittag: Die Ordination überfüllt, am Vorplatz reges Treiben der BesucherInnen, die innen nur mehr schwerlich Platz fanden: die PatientInnen feiern gemeinsam mit Dr. Szanto
und seinem Team den 20. Geburtstag der Ordination im Wohnpark. Zeitweise hatte man den Eindruck, dass sich halb Alt-Erlaa
und Umgebung versammelt hatten. An Prominenz mangelte es auch
nicht. Stellvertretend seien nur Alt-Bezirksvorsteher Hans Wimmer
und Gattin angeführt. Und Geschenke gab es auch in rauen Mengen. Wer noch Zweifel an der Vollauslastung der Ordination und
dem leider daher nötigen PatientInnen-Aufnahmestop hatte, konnte
sich ein Bild von der Realität machen. Die WAZ gratuliert zum Jubiläum.
November 2014
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:04 Seite 3
WAZ
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser!
I
mmer wieder interessant, wenn die WAZ als „Mäuschen“ im
Wohnpark unterwegs ist und von Mitarbeitern oder von Mieterseite informiert wird. Äußerst verwunderlich war es zu erfahren,
dass vor allem die Akteure des WP-TV sich besonders für die Wahlen zum Mieterbeirat engagieren. Wie stark sind da die Eigeninteressen? Besteht Gefahr, dass ein nicht gewollter MBR die Rechte am
WP-TV an sich reißt? „Verständlich, dass der Mieterbeirat an einer
hohen Wahlbeteiligung interessiert ist, darum unterstützt auch die
WAZ die bevorstehende Wahl. Nur mit welchen Mitteln versucht
wird, eine hohe Wahlbeteiligung zu erreichen, ist hinterfragenswert.
Kaum stand die letzte WAZ im Internet, darin meinte Freund „Watcher: „Dass eine animierte Stimmabgabe in der Kaufpark-Info eher
problematisch ist und auch eine gemeinschaftliche Auswahl der
Kandidaten in den eigenen vier Wänden, mit den dargelegten Möglichkeiten, den Grundsätzen einer geheimen Stimmabgabe, die, persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst erfolgen soll,
widerspricht“, trafen sich schon die Ersten - darunter auch jene, die
immer erzählen: „Die WAZ wird nicht gelesen und landet sofort
beim Altpapier“, selbst jedoch zu unseren eifrigsten Lesern zählen, - um zu besprechen, ob dies denn auch richtig sei.
Soviel vorweg: „Das stimmt“.
Hier ist der KAE, auch wenn leider Heinz Piringer - er war bisher
der ideale Vorsitzende der Wahlkommission - nicht mehr unter uns
weilt, gefordert. Nur um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu
erreichen, darf nicht alles erlaubt sein, und es ist besonders darauf
zu achten, welche Personen warum sich engagieren.
Endlich plant auch der MBR eine Mieterbefragung es bietet sich
die Frage: „Sind Sie für Einsparungen und sollen Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen werden?“, an.
Betreffend Gemeinschaftsanlagen und mögliche Einsparungen
durch Schließung gab es bereits eine Erhebung seitens der AEAG,
jetzt versucht offensichtlich jemand, dem das Ergebnis, „nichts wird
und kann gesperrt werden“ nicht gefällt das Thema künstlich
hochzuspielen und die Mieter neuerlich zu befragen. Dieser Art
der Mietermitbestimmung ist man/frau bisher negativ gegenüber gestanden und war strikt gegen Mieterbefragungen. Zu
hoffen ist, dass mit dem neuen Mieterbeirat auch die Öffentlichkeitsarbeit in unabhängige und profundere Hände übergeben wird.
Festzuhalten ist noch, dass jeder der sich für den Mieterbeirat
engagiert, verdient hat, auch gewählt zu werden. Die Mieter
haben im November die Möglichkeit, aus 13 Kandidaten (siehe
Seiten 4 bis 6) die ihrer Meinung nach richtigen auszuwählen.
Nutzen Sie bitte diese Möglichkeit und gehen Sie zur Wahl.
Eine Wahlempfehlung seitens der WAZ gibt es nicht, sondern
nur noch die Wahlmöglichkeiten.
MBR Wahl 2014 bis 15. November 2014
Lifthallen A1/2, B1/2 und C1/2
Montag, 10. November von 16:00 - 19:00 Uhr
Lifthallen A3/4, B3/4 und C3/4
Dienstag 11. November von 16:00 - 19:00 Uhr
Lifthallen A5/6, B5/6 und C5/6
Mittwoch, 12. November von 16:00 - 19:00 Uhr
Lifthallen A7/8, B7/8 und C7/8
Donnerstag, 13. November von 16:00 - 19:00 Uhr
Kaufpark-Mall
Freitag, 14. November von 16:00 - 19:00 Uhr und
Samstag, 15. November von 9:00 - 13:00 Uhr
PS.: In der letzten WAZ haben wir der SPÖ in unserer Serie
„Vereine im Wohnpark“ viel Platz eingeräumt, die WohnparkÖVP hatte dieses Angebot bereits für die September-Ausgabe,
musste aber in Absprache mit der Redaktion auf Dezember
verschieben.
Inhaltsverzeichnis
MBR Wahl 2014
4
Einiges konnte in der letzten Mieterbeiratsperiode gelöst
oder in Angriff genommen werden. Für den neuen Mieterbeirat gibt
es jedoch auch weiterhin ein großes Betätigungsfeld.
Diese Aufgaben zu übernehmen sind dreizehn KandidatInnen bereit
Danke!
Fünfzehn Jahre lang, seit 1999 durchgehend, war Erwin Diem
Mitglied des Mieterbeirates im Wohnpark Alt-Erlaa,
die vergangenen sechs Jahre davon als Obmann.
8
Kommunal
14
Die Stadt Wien beabsichtigt im Rahmen eines Pilotversuches
die Aufstellung von versperrbaren Radboxen an wichtigen
Schnittpunkten mit dem öffentlichen Verkehr. Basierend auf den
Auslastungsgrad der vorhandenen Radabstellanlagen wird auch
am Standort U 6 - Alterlaa mit diesem Pilotversuch gestartet.
Älter werden - individuell wohnen
17
Unter diesem Titel veranstaltete das Wohnservice Wien
anlässlich des „Internationalen Tages der älteren Menschen“
am 1. Oktober 2014 in der Wiener Urania ein Fachsymposium.
Für die WAZ nahm Wilhelm L. Andeˇl daran teil.
Die gemeinnützige Wohnbauwirtschaft repräsentierte
GESIBA-Generaldirektor Ing. Ewald Kirschner.
Im Folgenden bringen wir eine Zusammenfassung seiner
Darstellung der Herausforderungen und im Speziellen der
bisherigen Lösungsansätze von GESIBA und AEAG.
Impressum: Medieninhaber und Verleger: porter press VerlagsgmbH, Herausgeber: E. J. Träger, Redaktion und Verwaltung: Berggasse 21, 1090 Wien, Tel.: (01) 514 34 1340,
Fax: (01) 514 34 1110, E-Mail: porter@aon.at, Produktion und Druck: Donau Forum Druck; 1230 Wien, Walter-Jurmann-Gasse 9, Jahresabonnement: € 15,40 inkl. MWSt.,
bei Beziehern außerhalb des Wohnparks/Osramgründe/Wiesenstadt zzgl. € 10,– Versandkosten, Erscheinungsweise: 8x jährlich, periodisch, Erscheinungsort: Wien
November 2014
3
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Mieterbeiratswahl 2014
Vereine im Wohnpark
Einiges konnte in der letzten Mieterbeiratsperiode gelöst oder
in Angriff genommen werden. Für den neuen Mieterbeirat gibt
es jedoch auch weiterhin ein großes Betätigungsfeld.
Diese Aufgaben zu übernehmen sind folgende dreizehn KandidatInnen bereit:
Alois Blenke
Leistbarer Wohnpark, Mängelverfolgung,
Stromsicherheit
Schwerpunkt, Interessen - Der Wohnpark muss auch
nach der Pensionierung für uns leistbar bleiben - Ich
erwarte auf jede Mängelmeldung eine Rückantwort
der Hausverwaltung an den Mieter - Alle Sicherheitsaspekte interessieren mich. Besonders war das in meiner vergangenen Periode
als Mieterbeirat die Sicherheit bei Stromausfall.
Ich bin 68 Jahre alt und Pensionist. Beruflich war ich für eine große
EDV Firma teils in Zentral- und Osteuropa, teils in Österreich tätig.
Die letzten 3 Jahre bin ich in den Mieterbeirat gewählt worden und
habe dort aktiv mitgewirkt.
Julius Ehrlich
Sicherheit, Instandhaltung und Technik
„SICHERER WOHNPARK“: Der Verkehr auf der
Fußgängerebene und in den Garagen, Brandschutz,
zentrale Leittechnik ... - „INSTANDHALTUNG
UND ENTWICKLUNG AUF HOHEM TECHNISCHEN NIVEAU“ stellt eine Forderung für die Zukunft dar... Der
künftige Mieterbeirat, das ist mein Anliegen und das meiner Kolleginnen und Kollegen, soll diesen Leitmotiven folgen. Wie bisher,
möchte ich mich im neuen Mieterbeirat der Sicherheit und der
Technik widmen. Das funktionierende Zusammenleben und die Lebensqualität im Wohnpark ist mir ein besonders Anliegen, das ich
als Vorstandsmitglied des KAE und Mitglied in einigen Clubs unterstützen kann und werde.
Vor 66 Jahren in Wien geboren - Technischer Beamter bei den Wiener Linien im Ruhestand - Verheiratet, eine Tochter und ein Sohn
und zwei Enkelkinder - Mieterbeirat 1986 bis 1991, 1996 bis 1999
und ab 2002 - Aufsichtsratsmitglied der AEAG von 1988 bis 1991
und seit 21.8.2008
Sascha Faderny
sascha.faderny@fsw.at
MIT den MieterInnen, FÜR die MieterInnen! GEMEINSAM für einen lebenswerten Wohnpark
Aufgrund meiner Berufserfahrung als Zentralbetriebsrat und Personalvertreter im Fonds Soziales
Wien und dessen Tochterunternehmen, weiß ich ganz genau was es
heißt, Forderungen der KollegInnen gegenüber Geschäftsführung
und/oder Personalstelle durchzusetzen. Und eben diese Tätigkeit
hat mich inspiriert, heuer für den MieterInnenbeirat im Wohnpark
Alterlaa zu kandidieren. Es benötigt für eine solche ehrenamtliche
Funktion mit Sicherheit sowohl persönliches Engagement als auch
ein offenes Ohr für Anliegen, strategisches Denkvermögen und hin
und wieder auch einen langen Atem. Somit alles Eigenschaften, die
ich im Stande bin, in den MBR ausreichend mitbringen zu können.
Ich wohne seit über 13 Jahren sehr gerne in Alterlaa und möchte
mich im MBR speziell in der Arbeitsgruppe Oberflächenverkehr
einbringen, da ich der Meinung bin, dass beim Thema „Zugang für
Kraftfahrzeuge im Wohnpark-Bereich“ aus MBR-Sicht gegenüber
der Hausverwaltung eindeutig Handlungsbedarf gegeben ist. Und
ich glaube auch, dass ich hier wirklich vielen MieterInnen aus der
Seele spreche... Der MieterInnenbeirat ist das Sprachrohr der BewohnerInnen und soll künftig in Alterlaa mit meiner Person auch
wieder mehr „Gewicht“ bekommen.
Geb. 1.1.1973 in Wien, seit Juli 2001 wohnhaft im WP-Alterlaa.
4
HTL-Absolvent am TGM (Höhere Technische Lehranstalt für
Kunststofftechnik), seit 1996 Referent bei der Stadt Wien. Ab
7/2004 tätig im Fonds Soziales Wien, seit 7/2012 in der Zentralen
Leitung KundInnenservice - Pflege und Betreuung. Weiters seit
2006 ehrenamtliche Funktionen als Personalvertreter im Fonds Soziales Wien und als Funktionär in der Hauptgruppe I der GdGKMSfB sowie seit 2010 auch als Zentralbetriebsrat im
Unternehmen Fonds Soziales Wien.
Hans Förster
h.Foerster49@gmx.at
Zusammenleben und Lebensqualität
Wichtig für mich: Seit 1977 zufriedener Wohnparkbewohner und seit 6 Jahren aktiver Mieterbeirat,
möchte ich auch in Zukunft weiter aktiv für das
funktionierende Zusammenleben und einer guten Lebensqualität
im Wohnpark mitarbeiten. Als Sicherheitsbeauftragter des MBR ist
mir die Sicherheit im Wohnpark auch weiterhin ein ganz besonderes Anliegen. Dieses und vieles mehr werden den neuen Mieterbeirat beschäftigen.
Geboren am 29.11.1949 in Klosterneuburg (26. Wiener Gemeindebezirk) 1 Tochter Berufliche Tätigkeit Fa. Carl Zeiss GmbH in
Wien Prokurist und Leiter des Geschäftsbereiches Medizinisch-Optischer Geräte für Österreich und SEE. Seit 2010 Pensionist und
seit dem Zeitpunkt im Vorstand der Mietervereinigung Liesing
Wilma Gerstl
Unterstützung bei eingeschränkter Mobilität
jeden Alters
Auf dem Sektor „eingeschränkte Mobilität“ - vom
Kind bis zum/zur PensionistIn- konnte in der vergangenen Periode einiges nachgerüstet werden; Sitzgelegenheiten bei den Abholplätzen, beleuchtete Kennzeichnung der
Abholplätze, zusätzliche Behinderten-Parkplätze in der KaufparkGarage - um einige Errungenschaften zu nennen. Kurz vor der Fertigstellung ist auch die seit langem vorgeschlagene Verbreiterung
des Gehsteiges zur Garageneinfahrt Block C-West. Ein sehr wichtiger baulicher Abschnitt, damit man auch von der Anbindung der
Autobusstationen am Erlaaerplatz einen sicheren Gehweg zum CBlock an der Westseite hat. Und man endlich mit Kinderwagen oder
Rollstuhl nicht gezwungen wird, mangels Gehsteigbreite auf die
Fahrbahn auszuweichen. Wie sagt man doch - „gut Ding braucht
Weile“. In diesem Sinne werde ich mich auch in den nächsten 3 Jahren dem Thema „eingeschränkte Mobilität“ im Wohnpark Alt
Erlaa widmen, und würde mich über Ihre Unterstützung sehr
freuen. Vom Stadtzentrum an den Stadtrand - ich wohne (oder besser gesagt, ich bin zu meinem Mann gezogen, der von der ersten
Stunde an in Alt Erlaa wohnt) - seit 1996 im Wohnpark und habe
die Infrastruktur dieser „kleinen Stadt“ sehr zu schätzen gelernt,
auch auf Grund einiger Operationen am Bewegungsapparat. Meine
beruflichen Schwerpunkte waren auf Grund meiner 3-fachen Ausbildung (Drogistin, Bürokauffrau, Lehrlingsausbildung) sehr vielseitig und konzentrierten sich vor allem im Bereich von
MitarbeiterInnenschulungen, Organisation und Koordination von
Terminagenden.
Jürgen Glaser
juergen.glaser@alt-erlaa.net
Tierhaltung, Infrastruktur,
digitaler Wohnpark, Betriebskosten
Seit meinem Umzug nach Alt Erlaa im April 2014
habe ich einen Unternehmensschwerpunkt auf den
Support und die Betreuung der Wohnpark(und Kaufpark)bewohner
in allen EDV und SAT/TV Dingen gesetzt und seither bereits liebe
Menschen kennengelernt. Mit dem „digitalen Wohnpark“
(www.alt-erlaa.net) soll die Kommunikation untereinander bzw.
November 2014
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WAZ
auch die Öffentlichkeitsarbeit gefördert und auch die Wohnqualität gesteigert werden. Einige Schritte sind ja bereits getätigt worden
um den Wohnpark an die technischen Möglichkeiten heranzuführen. Ich bin der Meinung, da steckt noch viel Potential drin welches ich gerne ausreizen möchte. Da mir Tiere sehr am Herzen
liegen, mache ich gerade die Ausbildung zum zertifizierten Hundeernährungsberater. Ich und meine Frau haben 2 Hunde, daher
würde das Thema Hunde/Hundehaltung/Probleme,... bzw. generell
Tierhaltung in Alt Erlaa auch in meine Interessen bezüglich Beiratsarbeit fallen. Sehr gerne würde ich mich da den Problematiken
bezüglich Hundekot, Bellen, Erziehungsthemen bzw. an dem verständnisvollen Miteinander zwischen Hundebesitzern und allen anderen Bewohnern annehmen. Ebenso Verbesserungsarbeiten
bezüglich Infrastruktur, sowie Einsparungsmöglichkeiten bei den
Instandhaltungskosten des Wohnparks sind für mich auch ein wichtiger Punkt wo jeder von uns profitieren kann.
Alter: 35 Jahre, verheiratet Tiere: 2 Hunde & 2 Katzen Beruflich
komme ich aus der EDV Branche, seit 2005 bin ich selbstständig
tätig und betreue Unternehmen in Wien und Umgebung. Meinen
Schwerpunkt der Computerbetreuung habe ich seit meinem Umzug
auf den Wohnpark und deren Bewohnern gelegt.
Mag. Friederike Harmuth
Juristische Fragen,
Erhaltung der guten Infrastruktur
Ich arbeite seit zwei Jahren im Mieterbeirat mit, und
bin seit August 2014 auch im Aufsichtsrat der
AEAG. Es mir ein großes Anliegen dass die hohe Lebensqualität und die gute Infrastruktur des Wohnparks weiterhin
erhalten bleibt. Dazu möchte ich durch meine juristische Ausbildung in Mietrechtsfragen und anderen Rechtsbereichen beitragen.
Ich bin seit 1977 eine begeisterte Wohnpark Bewohnerin, verheiratet und habe eine Tochter. Nach jahrelanger Tätigkeit als Juristin
in der Arbeiterkammer bin ich nun in Pension. Jetzt kann ich meine
Hobbys wie Sport und Kultur genießen
Hilde Neidhart
Betriebs- und Instandhaltungskosten
Als längst dienende Mieterbeirätin, möchte ich mich
auch in der kommenden Periode um die Erfassung
und Kontrolle der Betriebs- und Instandhaltungskosten annehmen und meine diesbezügliche langjährige
Erfahrung (auch beruflich) einbringen. Die Mitarbeit in entsprechenden Arbeitskreisen ist mir ebenfalls ein großes Anliegen.
Stephan Palecek
Grünraumnutzung, Energieeffizienz,
alternative Mobilitätsformen
Der Mieterbeirat ist eine im Wohnpark wichtige Einrichtung, um als kompetenter Ansprechpartner unsere Interessen demokratisch zu vertreten und die
Mieter unabhängig zu informieren. Mit einer starken Wahlbeteiligung sowie starken, parteipolitisch unabhängigen Persönlichkeiten
im Mieterbeirat ist dies glaubwürdig möglich. Für diese Themen
mache ich mich im Mieterbeirat stark: - Der Wohnpark als attraktive Wohnumgebung: moderne technische Anlagen mit hoher Energieeffizienz, laufende Erneuerung und Wartung der Infrastruktur.
Der Wohnpark muss Vorreiter und Vorbild bleiben - zu unserem
Vorteil. Der Erhalt und die weitere Verbesserung der Lebensqualität und des Komforts stehen dabei an vorderster Stelle. - Neue und
bessere Möglichkeiten zur Mobilität: alternative Mobilitätsformen
(Carsharing,...), zeitgemäßer Umgang mit dem Radverkehr sowie
moderne und sichere Radabstellplätze - Der Wohnpark als Erholungsraum: Attraktivierung und verstärkte Nutzung des Grünraums in der Anlage Für die kommende Periode setze ich mich
dafür ein, den Mieterbeirat auch für meine Generation als An-
November 2014
Mieterbeiratswahl
sprechpartner bekannt zu machen und die jungen Generationen zur
Mitarbeit zu motivieren.
Ich bin im Wohnpark aufgewachsen und schätze die Infrastruktur
und Freizeitmöglichkeiten, die Umgebung und die sensationelle
Verkehrsanbindung. Beruflich bin ich im IT-Bereich tätig. Neben
dem Engagement im MBR bin ich Leiter eines jungen Vereins im
Wohnpark.
Renate Sagmeister
Unterstützung der Vereine, Zusammenleben
Als „Stadt am Land“ bietet die Wohnpark-Anlage
eine breite Palette an Möglichkeiten, wie sie nur sehr
selten zu finden sind. Ich schätze es, hier ruhig und
unbeschwert wohnen zu können. Durch die fast unbegrenzten Angebote der Vereine besteht die Möglichkeit, sich als
aktives Mitglied einer Gemeinschaft vielfältig einzubringen oder
mit Gleichgesinnten seine Freizeit zu gestalten. Wir alle haben hier
die besten Voraussetzungen, ein glückliches und zufriedenes Leben
zu führen. Trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen
das Zusammenleben durch Missverständnisse erschwert wird. Mir
liegt besonders ein harmonisches Miteinander von Jung und Alt am
Herzen. Als ausgebildete Mediatorin möchte ich durch meine Mitarbeit im Mieterbeirat aktiv zum besseren Verständnis der Generationen beizutragen.
Bereits als Jugendliche 1977 mit meinen Eltern aus Wiener Neustadt zugezogen, lebe ich - mit Unterbrechungen - seit 1995 mit
meinem Mann im Wohnpark. Teile meiner Familie wohnen hier,
Nachbarn wurden zu Freunden, Freunde zu Nachbarn.
Karin Sluzina
Kosten, Instandhaltungen, Öffentlichkeitsarbeit
(Newsletter, Wohnparkführungen)
Mein Know-How und meine langjährigen Erfahrungen als Unternehmensberaterin setzte ich ab 2005 als
Mieterbeirätin mit folgenden Schwerpunkten ein: Kosten: Jahresabrechnungskontrolle, Detailkostenanalysen, Einsparungsüberlegungen in verschiedenen Bereichen - Öffentlichkeitsarbeit: Koordination der Öffentlichkeitsarbeit, Mieterbeiratsnewsletter, Wohnpark-Führungen, MBR-Vertretung nach außen
- Instandhaltung: In der ablaufenden MBR-Periode konnte u.a. die
Erneuerung aller Indoor- und Outdoor-Spielplätze realisiert werden. Seit 2008 bin ich in den Aufsichtsrat der AEAG gewählt. In der
nächsten MBR-Periode möchte ich die lfd. Tätigkeiten fortführen
und mich bei der Umsetzung der Mieterbefragungsergebnisse einbringen.
Seit 1978 Alterlaaerin, engagierte ich mich 1992/93 im Mieterprojekt „Einfälle statt Abfälle“ für den Bau des Altstoffzentrums im
Wohnpark. Seit 1994 bringt dies jährliche Einsparungen von
€ 175 000,— (über € 3,5 Millionen bis jetzt!). Kultur und Natur
stehen sonst mit meinem Mann am Programm, was sich auch in
meinem Engagement als Wanderführerin der Ortsgruppe Alterlaa
des Alpenvereins niederschlägt.
Dipl.Bw.Dr. MBA Roland Wagner
roland@wagner4u.com
Miteinander - Konsequent - Umsetzen
- Unterstützung und Hilfestellungen für ältere Menschen im Wohnpark - Aktives Vertretungs-Bindeglied
zwischen Mieter und AEAG - Aktive Zusammenarbeit zwischen AEAG Verwaltung/Mieter/Kaufpark und dem KAE Informations- und Diskussionspartner für Mieter - Aktive Anlaufstelle für die Jugend im Wohnpark.
39 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, 19 Jahre Wohnpark Bewohner, Unternehmer. Ich liebe den Wohnpark und fühle mich hier mehr als
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WAZ
Mieterbeiratswahl
nur zu Hause. Die soziale Komponente die den Wohnpark auszeichnet, ist mehr als nur ein Miteinander. Ich möchte das hohe Lebensniveau des Wohnparks weitertragen und für uns ausbauen.
Paul Zimmermann
Behindertengerechter Ausbau
Leitmotiv: Wichtig ist, dass das Leben in der Gemeinschaft, speziell in so einer großen wie wir es im
Wohnpark sind, gut funktioniert. Das gelingt dann,
wenn sich jede Bevölkerungsgruppe wohl fühlt. Auch
in Zukunft will ich mich gerne um die Anliegen der Menschen mit
Behinderung und Mobilitätseinschränkung kümmern. Vieles haben
wir in der Vergangenheit erreicht: Behindertengerechte Zu- und
Übergänge in der Garage, Barriere freie Erreichbarkeit aller im
Wohnpark vorhandenen Einrichtungen, so wie auch viele andere
behindertengerechte Ausstattungen, welche allen zur Verfügung stehen. Auch in der kommenden Periode werde ich mich besonders
für die Anliegen der Menschen mit Mobilitätseinschränkung und
Sehbehinderung einsetzen. Aber entsprechend meines Leitmotives
werde ich gerne auch die Anliegen von Kindern, Jugendlichen und
SeniorInnen vertreten.
Abgesehen von kurzen Unterbrechungen bin ich schon viele Perioden im Mieterbeirat tätig.
In der vorletzten WAZ (Heft 8/9 Seite 6) brachten wir einen
Bericht zur beginnenden Kampagne des ÖGB „Lohnsteuer
runter!“
Nun bringen wir den mittlerweile vorliegenden Vorschlag von
ÖGB und der Arbeiterkammer. Dazu gibt es schon über
808.000 unterstützende Unterschriften.
Die nächste
erscheint am 1. Dezember 2014 –
Redaktionsschluss ist am 14. November 2014
AKTION!
ͲϭϬйĞnjŝƌŬƐƌĂďĂƩ͊
Loggia- und
Terrassenverbauung
Das bringt mir das
ÖGB/AK-Steuermodell
Brutto
monatlich
1.000,00
1.200,00
1.400,00
1.500,00
1.800,00
2.000,00
2.200,00
2.400,00
2.600,00
2.800,00
3.000,00
3.200,00
3.400,00
3.600,00
3.800,00
4.000,00
4.400,00
4.800,00
5.000,00
5.500,00
6.000,00
6.500,00
7.000,00
7.500,00
8.000,00
10.000,00
Lohnsteuer gesamt
bisher
ÖGB
+ 110,00*
52,54
758,99
1.132,29
2.171,21
2.908,82
3.646,43
4.384,04
5.146,50
6.016,13
6.885,77
7.755,41
8.625,04
9.494,68
10.364,31
11.233,94
12.973,21
14.971,03
16.032,17
18.685,03
21.472,59
24.532,59
27.592,59
30.652,59
33.712,59
45.952,59
+ 450,00*
+ 391,27*
338,86
597,72
1.318,15
1.829,63
2.470,50
3.158,95
3.847,39
4.535,84
5.224,30
5.963,52
6.730,62
7.497,73
8.264,83
9.031,93
10.566,15
12.457,63
13.513,63
16.153,63
18.873,04
21.753,04
24.633,04
27.513,04
30.572,59
42.812,59
Entlastung Lohnsteuer
(jährlich) verringert
340,00
443,81
420,13
534,57
853,06
1.079,19
1.175,93
1.225,09
1.299,11
1.480,29
1.661,47
1.791,89
1.894,42
1.996,95
2.099,48
2.202,01
2.407,06
2.513,40
2.518,54
2.531,40
2.599,55
2.779,55
2.959,55
3.139,55
3.140,00
3.140,00
55,35 %
47,21 %
39,29 %
37,10 %
32,25 %
27,94 %
25,24 %
24,61 %
24,13 %
23,11 %
21,96 %
21,03 %
20,26 %
19,60 %
18,55 %
16,79 %
15,71 %
13,55 %
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H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:05 Seite 7
WAZ
Sie haben sicher schon festgestellt, dass
die Hausbetreuung in den letzten Wochen das gemeinsam mit dem Mieterbeirat
lang
geplante
Instandhaltungsprojekt Gehsteigverbreiterung vor der Garagenzufahrt
Block C realisiert hat. Bei dieser Gelegenheit sind die im Zufahrtsbereich
befindlichen 16 Kugelleuchten mit modernen,
energiesparenden
LEDLeuchtkörpern ausgestattet worden.
Interessant für Techniker ist der Umstand, dass die LED-Leuchtkörper
einen Stromverbrauch von 14 Watt
haben, während der Stromverbrauch
der alten Leuchtkörper noch bei 23
Watt gelegen ist.
Schon daraus ist erkennbar, wie hoch
der Spareffekt sein wird. Bekannt ist ja
auch, dass die LED-Leuchtkörper im
Vergleich zu den herkömmlichen
Leuchtmitteln eine weitaus höhere Lebensdauer und Haltbarkeit aufweisen.
Auch der Kirchenvorplatz ist instandgesetzt und die dortige Beleuchtung er-
neuert worden. Die Kleinsteinpflasterung
war an mehreren Stellen uneben und
musste daher erneuert werden. Im Zuge
dieser Arbeiten ist auch die Beleuchtung im
Bereich des Kirchenvorplatzes auf moderne
LED-Leuchten umgestellt worden. Diese
LED-Beleuchtung dient als „Musterstrecke“ für die Erneuerung der gesamten
Außenbeleuchtung im Wohnpark. Probeweise ist die Beleuchtung am Kirchenvorplatz dimmbar, d.h., die Lichtintensität der
Leuchten kann gesteuert und den tagesbedingten, jeweiligen Lichtverhältnissen angepasst werden. Die hierfür erforderliche
Programmierung ist bereits durchgeführt
worden und nach einem längeren Beobachtungszeitraum werden wir abschätzen
können, ob eine dimmbare Ausführung der
Leuchten im gesamten Außenbereich des
Wohnparks zweckmäßig ist oder nicht.
Auch auf der Gehwegebene Block A, Turm
1-4, westseitig wird die Hausbetreuung in
den nächsten Monaten die Leuchten auf
LED umstellen und eine weitere Musterstrecke errichten.
WP-Manager
Dr. Friedrich Maierhofer
zur Außenbeleuchtung
LED (light-emitting-diode)
Wenn diese LED-Projekte den Erwartungen gerecht werden und die versprochenen
Einsparungspotentiale realisiert werden
können, wird noch 2015 mit der sukzessiven Umrüstung der gesamten Außenbeleuchtung im Wohnpark auf LED
begonnen werden.
Fünf Jahre Gratiskindergarten in Wien
„Die Einführung des beitragsfreien Kindergartens in Wien im
Herbst 2009 war ein Meilenstein für Wiener Familien. Für uns ist
klar, dass sich Eltern in Wien auch weiterhin auf dieses Angebot
verlassen können“, betonte Bürgermeister Michael Häupl anlässlich des 5-jährigen Jubiläums.
So ersparen sich Eltern durch das beitragsfreie Angebot bis zu
3.000 Euro pro Jahr für einen Kindergartenplatz: Doch nicht nur
die finanzielle Entlastung für Familien ist uns ein besonderes Anliegen, auch die Bildung und Förderung von Kindern ist in Wien
umfassender, als in den anderen Bundesländern: Denn nur in Wien
gilt das beitragsfreie Angebot für Kinder von 0 bis 6 Jahren. Und
nur in Wien gibt es für jedes 3- bis 6-jährige Kind einen Kindergartenplatz, der sich mit der Arbeitszeit der Eltern vereinbaren
lässt!
Konkret hat Wien seit Herbst 2009 über 16.800 neue Plätze geschaffen, das jährliche Budget ist heuer auf über 700 Mio. Euro geKindergärten in Wien
Rund 2.000 städtische und private Standorte
Kinderbetreuung privat
Kinderbetreuung öffentlich
10/2014
November 2014
GR Christian Deutsch: Der Kindergarten ist
für uns die erste Bildungseinrichtung
stiegen. Das sind rund 260 Mio. Euro mehr als im Jahr 2009.
Aktuell gibt es in Wien 78.800 Kinderbetreuungsplätze im städtischen und privaten Bereich, davon 21.800 Kleinkindergruppenplätze (Krippe). Für 3- 6jährige Kinder hat Wien durch den
laufenden intensiven Ausbau aktuell eine Versorgungsquote von
104,9 Prozent.
Bei den 0-3-Jährigen kommt Wien auf eine Versorgungsquote von
über 40 Prozent, bei den 1-3-Jährigen auf fast 60 Prozent. Damit
hat Wien als einziges Bundesland die EU-Vorgabe - das BarcelonaZiel - von 33 Prozent weit überschritten.
Der Ausbau geht dennoch intensiv weiter, weil Wien rasant wächst:
So sollen in den nächsten Jahren durchschnittlich 3.000 Plätze pro
Jahr geschaffen werden, vorwiegend im Kleinkinderbereich.
Im Bundesländervergleich liegt Wien mit den längsten Öffnungszeiten und wenigsten Schließtagen der Wiener Kindergärten unangefochten an der Spitze: So bieten über 96 Prozent der Standorte
Öffnungszeiten an, die Eltern eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen. Rund zwei Drittel der Einrichtungen in Wien öffnen schon
vor 7 Uhr, neun von zehn Kindergärten haben zehn und mehr Stunden geöffnet.
7
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:05 Seite 8
Mieterbeiratssprechstunde: Erwin Diem im Kreis der Mieterbeirätinnen und Kandidaten - v. l. Sascha Faderny, Wilhelmine Gerstl,
Erwin Diem und Friederike Hartmut
Fünfzehn Jahre lang, seit 1999 durchgehend, war Erwin Diem Mitglied des Mieterbeirates im Wohnpark Alt-Erlaa, die vergangenen
sechs Jahre davon als Obmann. Außerdem vertrat er bis zur letzten
Hauptversammlung im August 2014 die MieterInnen Alt-Erlaas im
Aufsichtsrat der AEAG. Jetzt, gerade erst 80 geworden, beendet er
dieses Kapitel seiner öffentlicher Aktivitäten. Es war nicht sein erstes: schon 1973 bis 1987 war Erwin Diem Stellvertretender Bezirksvorsteher in Liesing. Arbeiten für die Gesellschaft und
Verantwortung zu übernehmen waren ihm zeitlebens ein Anliegen.
Jetzt ist sicher der richtige Zeitpunkt gekommen, dafür zu danken
und zu betonen, wie sehr sein Einsatz und seine Leistungen allseits
geschätzt werden.
Aus der Geschichte lernen wird oft propagiert aber selten praktiziert. Wir haben Erwin Diem jetzt zu seinen Erfahrungen, Empfehlungen und Wünschen befragt.
Schlüssel zum Erfolg
Die vielen kleinen Anliegen ernst zu nehmen gehört sicher dazu.
Das erfordert natürlich Zeit, und manchmal auch Nerven. Ebenso
ist es aber auch bei Großprojekten, der Ersatz der „Turmschlüssel“
durch ein modernes „Chip-System“ sei hier als Beispiel angeführt.
Der erste Entwurf dafür, ausgearbeitet von einer Fachfirma, hatte
größere Ähnlichkeit mit dem Konzept für das Zutrittssystem zu
dem Hochsicherheitsbereich eines Gefängnisses. Demgegenüber
standen die sicher auch nicht ganz unbegründeten Ängste vieler vor
allem jüngerer Bewohnerinnen: ein spätes „1984“ wünschte sich
niemand in seinem Wohnbereich. In einem längeren Prozess wurde
letztendlich, auch unter Beiziehung von Dr. Zeger von der ARGE
DATEN, ein Konzept erarbeitet und in einem ausführlichen Informationsprozess der BewohnerInnenschaft vermittelt. Heute spricht
niemand mehr über das Zutrittssystem, er funktioniert ganz einfach. Die viele Arbeit, zum größten Teil für die Wohnparköffentlichkeit kaum sichtbar, hat sich also gelohnt.
© Wilhelm L. Andeˇl
Danke!
Wichtig ist aber auch, dass in der Mietervertretung
verstanden wird, dass sich technische und ökonomische Tatsachen bzw. Einschränkungen nicht mit
Mehrheitsbeschluss oder „auf den Tisch hauen“
überwinden lassen. Auch hierzu ein konkretes Beispiel. Die Außenbeleuchtung lässt schon seit einiger Zeit zu wünschen übrig. Die Wünsche der
BewohnerInnen waren unüberhörbar. Bei der Dimension des Wohnparks und der daher erforderlichen beträchtlichen Mittel für eine Generalsanierung war es notwendig, nicht die
erstbeste Lösung zu akzeptieren, oder um das Kind beim Namen zu
nennen, auf den Zug der gerade modernen „Energiesparlampen“
aufzuspringen. Fachleute versicherten uns damals, dass die Entwicklung der LED-Leuchten in einem finalen Stadium sei. Angesichts der Kosten des Projekts war es daher vertretbar, auf die
LED-Leuchten zu warten. Jetzt gibt es sie und die ersten Erfahrungen damit, Testinstallationen wurden auf dem Kirchenvorplatz und
bei der Zufahrt zum C-Block bereits abgeschlossen, sind durchaus
befriedigend.
Regelmäßige Kontakte mit der Hausverwaltung bzw. der Hausbetreuung sind natürlich nur zu Bürozeiten möglich. Das erklärt auch,
warum im Mieterbeirat mehrere Mitglieder nahe oder bereits im
Pensionsalter tätig sind. Für Berufstätige gibt es da oft Zeitprobleme. Umso notwendiger ist es, dass im Mieterbeiratsgremium
auch jüngere BewohnerInnen, noch mitten im Berufslebend stehend, vertreten sind. Nur gemeinsam können zeitgemäße und für
die gesamte BewohnerInnenschaft vertretbare Lösungen erarbeitet
werden. Angemerkt sei dabei, dass die Vertretung des Mieterbeirates nach außen immer auf der Basis von abgestimmten Konzepten,
Lösungen bzw. Forderungen erfolgen muss. Das sollte auch in Zukunft so gepflegt werden.
Wünsche an den neuen Mieterbeirat
Die Kommunikation zwischen Mieterbeirat und den MieterInnen
wurde in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Ebenso ist heute
eine Arbeit der Mieterbeiräte ohne Internet kaum mehr vorstellbar.
Beides sollte zumindest beibehalten werden, Neuerungen sollte man
sich nicht verschließen.
Es hat sich als überaus vorteilhaft erwiesen, Parteipolitik draußen
zu lassen. Im gegenwärtigen Mieterbeirat gibt es Mitglieder der verschiedensten politischen Richtungen, die hier aber eigentlich immer
die Interessen der MieterInnen im Auge hatten. Damit sind wir gut
gefahren. Das zu ändern wäre nicht klug.
Das Verhältnis zur Bezirkspolitik, das heißt Bezirksvorsteher und
Bezirksrat, ist derzeit sehr gut. Das ist für den Wohnpark als einen
nicht unbedeutenden Teil Liesings sehr wichtig. Konstruktive Zusammenarbeit kann nie schaden.
Zukunft gestalten
Das Konzept des Wohnparks Alt-Erlaa wurde vor über 40 Jahren
entwickelt. Besiedelt wurden die ersten Teile vor 38 Jahren. Seither
hat sich viel geändert. Behinderte Menschen sind zum Beispiel auf
dem Weg in die Mitte der Gesellschaft ein schönes Stück weiter gekommen. Im Wohnpark ist man schon seit Jahren auch auf diesem
Gebiet aktiv, unser Mieterbeirat Erich Tichy hat da einiges in Bewegung gesetzt. Die AEAG hat sich ebenfalls der Aufgabe angenommen, von der Unternehmensspitze gehen dazu die Impulse aus.
Was immer nötig ist, um den Wohnpark als lebenswert für Jung
und Alt zu erhalten, sollte gemacht werden. Dass die Latte sehr
hoch liegt, wenn man an die regelmäßig guten Wohnzufriedenheitsergebnisse denkt, sollte eigentlich ein Ansporn sein.
Wilhelm L. Andeˇl führte für die WAZ das Gespräch.
8
November 2014
Symbolfoto | shutterstock.com
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:05 Seite 9
Der Kulturkreis 23 lädt zur Vernissage:
Acrylbilder und
Aktzeichnungen
Donnerstag, 13.11.2014, 18:30 Uhr
Haus St. Barbara, Erlaaer Platz 4,1230 Wien
Künstlerin: Elisa - Elisabeth Sedlak
Im Anschluss kleines Buffet
Ehrenschutz:
BV-Stv. a.D. BzR Ernst Paleta
Eintritt frei!
Besuch der Ausstellung und
Kauf der Bilder bis 6. Jänner 2015 möglich.
Weitere Informationen: www.galerie-elisa.at
Gefördert aus Mitteln des
Bezirkskulturbudgets
fb.com/kulturkreis23
November 2014
9
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:05 Seite 10
Leserbriefe
Fahrradabstellraum
Fahrradabstellraum oder Expositur des WP-Altstoffzentrums für
Metallschrott? Wir, Frau M.G. und ich, haben 2 hochwertige
Räder, die wir mit Müh und Not im Keller einpferchen, obwohl
wir als MieterIn natürlich, so wie alle anderen, einen Anspruch auf
einen Stellplatz im Fahrradabstellraum haben.
Wir werden uns aber hüten, diesen tatsächlich zu verwenden, solange er in einem Zustand wie gegenwärtig anzutreffen, ist.
In der Folge die Beschreibung einer „Begehung“ samt Fotostrecke
dieser Räumlichkeit.
Den Raum erst einmal betreten, bietet sich dieser überfüllt mit vier
Reihen meist übereinander geworfener, übereinander liegender
Fahrzeuge dar:
Die beiden Längsseiten und die hintere Frontseite ist vollgestellt,
die türnähere Seite (Aufhängvorrichtungen) vollbehängt.
Jedes zweite der Fahrräder scheint längst ausgedient zu haben und
WAZ
Nachstehend nicht nur Kritik, sondern der Vorschlag einer Alternative (Mieterbeirat bitte herhören!):
Angestrebtes Endergebnis: sanierter Fahrradabstellraum mit zeitgemäßen Abstellvorrichtungen und Zutritt nur für berechtigte Mieter, die einen Kostenbeitrag für die Benützung leisten.
Schritt 1: Abklären der rechtlichen Möglichkeiten, solche Räder
wie beschrieben zentral zu entsorgen sowie danach Durchführung
der Entsorgung.
Schritt 2: Generalsanierung des Abstellraums mit nur so vielen
Stellflächen wie nötig sind, um jedes einzelne Rad sicher und ohne
Gefahr des Kollidierens mit anderen unterzubringen. (Auch die Garagenstellplätze für Kfz im WP sind so gestaltet, dass diese, ohne
einander zwangsläufig Blechschäden zuzufügen, leicht abstellbar
sind!)
Schritt 3: Vergabe von Eintrittsberechtigungen an Interessierte über
eine entsprechende Programmierung der kontaktlosen Schließsysteme sowie Einhebung einer Nutzungsgebühr pro NutzerIn des
Radabstellraums.
weist -vom Besitzer offenbar hier stillschweigend aufgegeben und
entsorgt - denselben typischen Zustand langjähriger Fahruntüchtigkeit auf:
- platte Reifen sind der technische Standard dieser gewesenen Fahrzeuge
- sensible bewegliche Teile wie Ketten und Getriebe weisen ihre Erkennbarkeit als solche nur dadurch auf, indem der massive Rostbefall die Formen der Teile nachzeichnet
- an fast allen dieser Räder fehlen Sättel, Griffe, Bremshebel und züge
- baujahrseitig handelt es sich bei diesen Rädern oft um Oldtimer
der 70er - und 80er - Jahre, die man im Straßenverkehr und auch
im Wohnpark selbst nicht mehr fahrenderweise antrifft
- neben Fahrrädern finden sich hier natürlich auch noch ausgediente Kinderwägen und diverse Korbmöbel
Gesamteindruck: eine Massenkarambolage von illegal entsorgtem
Metallschrott.
Solche Räder verstellen nun den kostbaren Platz im Fahrradabstellraum und verhindern das Abstellen von ordentlich funktionierenden Rädern der MieterInnen.
Eine kurze Zeit lang hatten wir unsere guten Räder tatsächlich dort
untergebracht. Ergebnis nach wenigen Wochen: Dellen an Kotflügeln und verkratzte Rahmen durch das berührigungsintensive Dazuwerfen von Metallschrott wie beschrieben.
Unter diesen Umständen ist der Radabstellraum als solcher unbrauchbar.
10
Besonders die Eintrittsberechtigung und noch mehr die Gebühr
würde MieterInnen davon abhalten, wie bisher diesen Raum als
letzte Ruhestätte für Fahrradleichen zu missbrauchen. Wir selbst
wären jederzeit bereit, eine Nutzungsgebühr von fünf Euro pro
Monat zu entrichten, um unsere Räder sicher im Abstellraum parken zu können.
P. Friedrich, C8
November 2014
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:06 Seite 11
WAZ
Leserbriefe
Einbruch dank Nachbarschaftshilfe vereitelt!
Mieterbefragung
Dank der aufmerksamen Beobachtung einer Nachbarin konnte vergangene Woche ein Einbruch in mein Atelier in der Wiesen gerade
noch vereitelt werden. Am helllichten Tag, um halb zwölf Uhr mittags, war ein Einbrecher gerade dabei mein Schloss zu demontieren
und ein zweiter hielt Wache. Durch das resolute Erscheinen der
Nachbarin fühlten sich die Einbrecher gestört und verließen unverrichteter Dinge das Haus - so als wäre nichts gewesen.
Herr Herlt von der Hausverwaltung war der erste der mich anrief.
Die Polizei von „unserer“ Wachstube war schon vor Ort, sicherte
die Spuren und versuchte sodann, die Tür zu öffnen. Auch Herr
Heiss war zur Stelle und erklärte um welchen Typ von Sicherheitstüre es sich hier handelt.
Der von uns zu Hilfe gerufene Schlossermeister Kauper, mit seinem
Aufsperrdienst gleich in der Nähe beheimatet, stellte mit fachmännischem Blick fest, dass die Tür noch nicht geöffnet worden war. In
mühevoller Arbeit baute er das von den Einbrechern bereits arg beschädigte Schloss aus und ersetzte es durch ein ganz tolles neues
einbruchsicheres Modell.
Die exakte Personenbeschreibung, die meine Nachbarin der Polizei
geben konnte, wird sicher bei den Ermittlungen nach den Tätern
helfen. Auch Herr Herlt bekam die genaue Beschreibung der Täter
und wird die Videoaufzeichnungen im Wohnpark überprüfen.
Gott sei Dank waren die Ganoven gestört worden und mein Atelier
blieb unversehrt. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen, die
mir in dieser Sache behilflich, waren ganz herzlich bedanken und
kann nur an alle appellieren immer ein wachsames Auge zu haben.
Ich frage mich, was der Mieterbeirat mit dem neuesten Fragebogen
erreichen will. Ist es wieder ein Versuch, die Freizeiteinrichtungen
zu reduzieren? Die Idee, div. Saunen und Hallenbäder zu sperren,
war ja vor nicht allzu langer Zeit mit (berechtigter) Empörung von
vielen Mietern abgelehnt worden. Ist es nun ein neuerlicher Versuch durch die Hintertüre?
Leider werde ich am 21. Okt. nicht zum Info-Abend kommen können, da würde ich sicher meine Meinung dazu sagen.
Es geht ja nicht nur um die Reduzierung der Bäder - die Befragung
über die Kinderspielplätze ist ebenso abzulehnen. Sicher, die Kinder
wachsen „aus den div. Bedürfnissen“ heraus, aber es kommen doch
(hoffentlich) immer wieder neue Kinder dazu, sei es von neuen Mietern oder Enkelkinder. Dadurch verändert sich ständig der „Bedarf“
und es wäre schade, wenn es diese wunderbaren Plätze nicht mehr
geben würde, wobei sich die Frage stellt, was man mit dem freigewordenen Platz anfangen würde. Auch sonst ist mir der der derzeitige Mieterbeirat leider eher unangenehm aufgefallen. Z.B. die
schon lobbymäßige Anbiederung einer ganz bestimmten Firma zur
Loggia-Verbauung. Andererseits, als die AK (oder VKI) die Aktion
startete, für größere Gruppen günstigere Stromgebühren zu erwirken, wurde meine eine Anfrage, ob nicht Alterlaa gemeinsam schon
eine derartige Gruppe bilden könnte, nicht einmal ignoriert.
Edel Czernin
Dies soll nicht dazu führen, grundsätzlich gegen einen Mieterbeirat
zu sein - ich habe immer noch bei der Wahl mitgemacht - aber man
sollte sich die Personen doch genau anschauen bzw. wissen, was
ihre Vorhaben sind.
R.M./A3
Ihr Vertrauen
ist mein Auftrag.
Für unser
Liesing.
Gerald Bischof
Bezirksvorsteher
www.liesing.spoe.at
Medieninhaber und Verleger: SPÖ Wien, Löwelstraße 18, 1014 Wien. Foto: © Staudigl, Druck: Gutenberg, 2700 Wr. Neustadt
gerald.bischof@spw.at
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:06 Seite 12
Mittwoch, 5. November 2014 | 19:00 Uhr
Einladung zum Grätzelgespräch
Neuigkeiten aus dem Bezirk!
Welche Wünsche und Anregungen haben Sie für Ihre Wohnumgebung?
Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Gemeinderat Christian Deutsch,
Bez.Rätin Susanne Deutsch, Bez.Rätin Kira Höfenstock und Bez.Rat Kurt Danek laden zum Gespräch ein.
SPÖ:Liesing:Grätzelgespräch
Alt Erlaa
PIZZA PLUS im Kaufpark Alterlaa, Anton Baumgartner Str. 44, 1230 Wien
Um Anmeldung wird gebeten unter: (01)865 35 68 oder wien.liesing@spoe.at
Die Lücken der gesetzlichen Unfallversicherung
Nach Angaben der Arbeiterkammer ereignen sich über 70 Prozent
der Unfälle mit bleibenden gesundheitlichen Schäden zu Hause,
beim Sport und bei sonstigen Freizeitaktivitäten. Doch gerade hier
greift der gesetzliche Unfallschutz nicht. Pensionisten sowie nicht
Erwerbstätige wie Hausfrauen und Kleinkinder sind in der Regel
gar nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert.
Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen, die sich
während einer Tätigkeit, welche im Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit oder der Ausbildung steht, oder die auf dem Hinbeziehungsweise Heimweg zur Arbeits- oder Unterrichtsstätte passiert sind. Doch gerade in der Freizeit, also in der Zeit, in der sich
die meisten Unfälle ereignen, besteht kein Versicherungsschutz.
Doch auch wenn der gesetzliche Schutz greift sind die Leistungen
begrenzt. Zwar können laut der Arbeiterkammer Betroffene in diesem Fall mit einer Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeits-Pension
rechnen, doch diese liegt vor allem bei den Jüngeren weit unter dem
Aktiveinkommen.
Ausreichender Schutz für Kinder, Erwerbstätige und Pensionisten
Die private Versicherungswirtschaft bietet zahlreiche Lösungen an,
um einen fehlenden oder auch unzureichenden gesetzlichen Schutz
abzudecken. VORSICHT ist aber geboten - nicht alle Produkte bieten ausreichende und sinnvolle Leistungen!
Wer bleibende Schäden davonträgt und dadurch zum Invaliden
wird dem droht ohne eine private Unfall- oder BerufsunfähigkeitsVersicherung durch die fehlende oder unzureichende gesetzliche
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12
Absicherung ein finanzielles Desaster.
Eine private Unfallversicherung zahlt
beispielsweise bei Invalidität eine
vereinbarte Summe aus mit der man
unter Umständen sein Eigenheim behindertengerecht umbauen kann.
Wer aufgrund der Unfallverletzungen dauerhaft geschädigt bleibt und
deshalb seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, erhält von einer privat
Christian Koch
abgeschlossenen Versicherung eine
Rentenzahlung in vereinbarter
Höhe.
Speziell für Kinder empfiehlt sich eine Kinder-Unfallversicherung,
die oftmals zusätzliche Deckungen enthält. So sind hier Vergiftungen, die im Leistungsumfang einer normalen Unfallpolizze normalerweise nicht enthalten sind bei einigen Anbietern mitversichert.
Je nach Vertragsumfang werden unter Umständen auch Leistungen
bei bleibenden Gesundheitsschäden durch sonstige Risiken wie
Tollwut und Wundstarrkrampf oder Infektionen nach Tierbissen
oder Tierstichen erbracht.
Für Erwachsene ist zur Einkommensabsicherung im Falle, dass
nach einem Unfall oder einer Krankheit dauerhaft kein Beruf mehr
ausgeübt werden kann, zusätzlich zur Unfallversicherung auch eine
Berufsunfähigkeits-Versicherung sinnvoll. Diese sichert Ihre Existenz, welche durch die geringe Höhe der gesetzlichen Berufsunfähigkeits-Pension entstehen könnte (bietet also auch Schutz bei
physischen und psychischen Erkrankungen).
Unser Tipp als Experten:
Sollten Sie bereits eine private Unfallversicherung haben sind Sie
im Falle des Falles bis zu ihrer gewählten Versicherungssumme abgesichert.
Achtung vor Unterversicherung: in vielen Fällen besteht zu geringer
Schutz bei teilweise zu hohen Prämien! Weiters bieten nicht alle
Versicherungen auch Leistung bei risikoreichen Sportarten. In diesem Fall kann es sein, dass die Versicherung im Schadensfall die
Leistung nicht übernimmt.
Gerade bei diesem sehr heiklen Thema gilt es anstatt sich direkt an
eine Versicherungsgesellschaft zu wenden, die wie schon oft erwähnt nur ihr eigenes Produkt bewirbt, die Mithilfe und Ratschläge
von unabhängigen Beratern anzunehmen.
November 2014
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:06 Seite 13
Kommentar
W. Watcher ist ein scharfer Beobachter der Geschehnisse
im Wohnpark.
Meinungen bitte an w.watcher@chello.at oder bei der
Information hinterlegen.
Hintergründiges zur Steuerreform
Arbeiterkammer und ÖGB drängten schon längere Zeit auf eine
spürbare Lohnsteuersenkung. Die Argumente dazu waren, eine Entlastung des Faktors Arbeit und eine Stärkung der Massenkaufkraft.
Auch war die Lohnsteuerbelastung deutlich stärker als die Umsatzsteuer gestiegen. Diese Argumente beeindruckten den Finanzminister und Vizekanzler kaum. Schließlich kamen auch aus seiner
Partei Stimmen die sich für eine Steuerreform aussprachen. In dieser Situation warf er ziemlich spontan das Handtuch. Seitdem gibt
es grünes Licht für eine Steuerreform. Als erstes brachten AK und
ÖGB ihren Vorschlag in die Öffentlichkeit (siehe Seite 6). Massiv
unterstützt durch mittlerweile über 808.000 Unterschriften. Gesammelt wurden diese schon ab Juli. Entsprechend der überparteilichen Haltung des ÖGB gab es dazu auch die Unterstützung von
den christlichen Gewerkschaftern. Zufrieden mit dem Vorschlag ist
auch der Pensionistenverband denn er findet seine Forderung nach
einer Negativsteuer für Pensionisten darin. Einen eigenen Vorschlag
gab es dagegen vom Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (ÖAAB, früher Arbeiter- und Angestelltenbund).
Der möchte keine Negativsteuer und statt Steuerstufen einen linearen Tarif. Tendenziell sind dem ÖAAB die kleineren Einkommen
kein Anliegen. Dies wird auch von Grünen kritisiert. Am ÖGB Vorschlag fehlt ihnen eine Ökologisierungskomponente. Von einer Negativ-Steuer hält der neue Finanzminister nichts. Er meint zuerst
müssen einmal die Menschen entlastet werden, die tatsächlich auch
Steuern zahlen. Das macht Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha wütend:
„1,1 Millionen Pensionisten erhalten Pensionen von monatlich
unter 1.067 Euro und zahlen daher keine Lohnsteuer. Diese nicht
Eine Mieterbefragung mit Beigeschmack
Wir haben eine sparsame Hausverwaltung das ist soweit ok. Einzelne MieterbeirätInnen wollen bei Gemeinschaftsanlagen noch
sparsamer sein. Dies fand bis dato keine Akzeptanz. Jetzt gibt es
eine Mieterbefragung. Die soll ein „Stimmungsbild“ zu Themen
bringen.
Die Umsetzung der Befragung wird an eine ausreichende Beteiligung gebunden. Das wäre ein Freibrief, weil bei einer niedrigen
Wahlbeteiligung dann der Interpretationsspielraum sehr groß ist.
Da ist Misstrauen angebracht, denn es gibt kein Bemühen um
eine hohe Beteiligung. Es wäre bei einem Fragebogen rechtlich
und technisch unproblematisch die Beantwortung über Internet
anzubieten. Das gibt es aber nicht. Dagegen wird bei der Mieterbeiratswahl die Internetwahl angeboten. Die ist rechtlich jedenfalls problematisch.
Dazu die Meinung des Verfassungsgerichtshof-Präsidenten:
„Unter dem Gesichtspunkt der persönlichen und der geheimen
Wahl treten bei Briefwahl und e-voting ähnliche Fragen auf. Die
Briefwahl hat der Verfassungsgesetzgeber allerdings ausdrücklich zugelassen. Ich meine, dass der Verfassungsgesetzgeber aus
demokratiepolitischen Gründen diesen Weg nicht in Richtung
des e-voting fortsetzen sollte.“ (www.vfgh.gv.at)
November 2014
gerade privilegierte Gruppe darf bei der Steuerreform nicht vergessen werden, gerade diese Menschen brauchen eine Entlastung“, erklärt Blecha. „Leider sind diese Pensionisten zusätzlich benachteiligt.
Denn während sich Beschäftigte eine Gutschrift von derzeit 110
Euro auf geleistete Sozialversicherungsbeiträge vom Finanzamt als
sogenannte ‘Negativsteuer’ zurückholen können, sind Pensionisten
ungerechterweise dazu nicht berechtigt“, erläutert Blecha und formuliert gleichzeitig seine Forderung: „Dieses Unrecht, diese Ungleichbehandlung muss im Zuge der Steuerreform beseitigt werden.
Auch Pensionisten, die keine Steuer zahlen, müssen eine Gutschrift
auf die von ihnen bezahlten Krankenversicherungsbeiträge in Form
der ‘Negativsteuer’ zurückbekommen“. So fordert der Pensionistenverband, wo auch eine Unterschriftenaktion läuft, die EinbezieZuerst wurde ein amerikanisches Agenturbild
(links) verwendet
und weil es doch peinlich
war, dann austrifiziert.
Ein ätzendes aber doch
originelles Fake gibt’s
auch schon im Internet.
hung der Pensionisten in die Negativsteuerregelung mit einer Gutschrift in Höhe von 150 Euro. Im ÖGB-Papier ist die Negativsteuer
mit 450 Euro für die Aktiven enthalten, als Gutschrift auf geleistete
Sozialversicherungs-Beiträge. Alle Reformpläne haben jetzt auch
schon eine gute Grundlage. Die Regierung hat sich bereits auf ein
Steuerreformvolumen von fünf Milliarden geeinigt. Für die SPÖ ist
das vorerst eine verhandelbare Untergrenze. Besonders originell, die
Industriellenvereinigung schlägt ein Volumen von etwa 15 Milliarden vor. Die würden damit aber sicher eine Umverteilung nach oben
forcieren. Natürlich mit voller Gegnerschaft zu allen Formen von
Vermögenssteuern. Und da läuft auch schon eine sehr subtile Mittelstandskampagne, getragen vom ÖVP-Wirtschaftsbund. Da gibt
es Inserate, die kaum als solche erkennbar sind und überwiegend
kleine Unternehmer hochjubeln. Echte erkennbare Inserate schwärmen: „Unser Land braucht seinen Mittelstand“ und seit kurzem gibt
es auch adäquate TV - Spots. Und dann gibt es noch eine Linie wo
leicht untergriffig formuliert wird: „Neue Steuern gefährden Eigentum. Sie sagen Millionäre und meinen uns.“ Das geht weniger an die
Öffentlichkeit als an den eigenen Mittelstand. Dazu wird noch
Angst machend formuliert: „Wie lange gehört mein Haus noch
mir?“ oder „Wie lange wird es unseren Familienbetrieb noch
geben?“ und Ähnliches. Eine ärgerliche Panne gab es beim BauernSujet „Wie lange gehört unser Hof noch uns?“ Da wurde ein amerikanisches Agenturbild verwendet und weil es doch peinlich war,
dann ausgetauscht. Alle diese Hintergrundinformationen wird man
kaum in einer Tageszeitung lesen können.
Deswegen bringen wir es in der WAZ.
W. Watcher
13
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:06 Seite 14
WAZ
Kommunal
Fotowettbewerb „Alterlaa blüht auf„
In feierlichem Rahmen wurde die Preisübergabe an die Gewinnerinnen und Gewinner durch GR Christian Deutsch vorgenommen.
Mit dabei war selbstverständlich auch die Jury, der Besitzer des Blumengeschäftes Lilium Philipp Schmidbauer und Mieterbeirat Hans
Förster, sowie der Kaufparksprecher Alexander Sael. Bereits zum
5. Mal wurden die schönste Terrasse und die schönste Loggia gesucht.
trägen liegt direkt bei der Veranstaltung auf. Auch für die Kinder
gibt es an diesem Tag ein eigenes Programm wie z.B eine Kasperlvorführung zum Thema Gesundheit . Attraktionen wie eine „Führung durch den menschlichen Verdauungstrakt“ mit einem großen
Modell und weitere Mitmachstationen in denen das Wissen und
der Gesundheitszustand (z. B. Blutdruck usw.) getestet werden kann
sind vor Ort.
Gesundheitstag in Alterlaa - Freitag, 14. November 2014 !
Sie sind herzlichst eingeladen !
Advent im Wohnpark Alterlaa
© privat
Wie in den Jahren zuvor, wollen wir auch heuer wieder vorweihnachtliche Stimmung im Wohnpark Alterlaa verbreiten. Eine Delegation
der
Wiener
Postmusik
wird
mit
ihren
Blechblasmusikinstrumenten vom Rodelhügel herab musikalisch
auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen.
Dazu werden heiße Getränke und deftige Brote gegen eine Spende
angeboten. Der Reinerlös dieser Veranstaltung wird wieder der
Volkshilfe Liesing übergeben werden. Im Namen der SPÖ Alterlaa
GR Christian Deutsch mit den stolzen Gewinnerinnen und Gewinner ! Nochmals herzliche Gratulation !
© hubmayer
Gesundheitstag mit viel Programm
für alle im Kaufpark Alterlaa
Wien hat ein sehr gutes Gesundheitssystem, welches - und das ist in
anderen Großstädten Europas nicht so - jedem Einzelnen zugänglich ist.
© privat
Am Gesundheitstag wird Beratung und Information zu
vielen verschiedenen Einzelthemen angeboten.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der SPÖ Alterlaa und den
Kaufleuten des Wohnpark Alterlaa organisiert.
Im Laufe des Tages wird es viele Vorträge zu Gesundheitsthemen in
der Kaufpark-Mall geben. Ein genaues Programm mit allen Vor-
14
Die Blasmusik der Wiener Post sorgt wieder für weihnachtliche Stimmung.
darf ich Sie recht herzlich zu dieser
Veranstaltung einladen. Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele
Gäste in vorweihnachtlicher Stimmung begrüßen zu dürfen
Wann: Montag,
1. Dezember 2014, 18.00 Uhr
Wo: Rodelhügel, zwischen den
Stiegen B 7/8 und C7/8
Ihr Bezirksrat Kurt Danek
© Schedl
Tolle Aktionen
Am Freitag, den 14. November 2014 soll den ganzen Tag gezeigt
werden welche Leistungen die Stadt Wien in diesem Bereich bietet.
Beratungen zu einzelnen Schwerpunkten wie Kinder- und Jugendgesundheit, Frauengesundheit, Präventivmaßnahmen um Gesund
zu bleiben, gesunde Ernährung, was mache ich bei einem Pflegefall
in der Familie, Suchtberatung, Beratung bei psychischen Erkrankungen usw. sind an diesem Tag möglich. Aber auch Informationen
wie z.B. zum neuen Krankenhauskonzept oder zu dem neuen Geriatriekonzept können an diesem Tag eingeholt werden. Die Kaufleute des Kaufpark Alterlaa
haben mit ihrem beachtlichen
Branchenmix
zu
diesem
Thema ebenfalls viel zu bieten.
Viele Geschäfte bieten an diesem Tag Aktionen an.
Weihnachtsgala - Vorankündigung
Auch heuer findet wieder eine große Weihnachtsgala im Kaufpark
Alterlaa statt. Dieser Event wird von der SPÖ Alterlaa gemeinsam
mit den Kinderfreunden Liesing und den Kaufleuten des Kaufpark
Alterlaa veranstaltet. Das Programm am Nachmittag ist mit zahlreichen Bastelstationen ganz auf Kinder abgestimmt und Kinderchöre werden mit ihren Darbietungen für weihnachtliche Stimmung
sorgen. Ab 18 Uhr gibt es dann Unterhaltung für Groß und Klein
mit der Band body & soul.
November 2014
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:06 Seite 15
WAZ
Kommunal
Radboxen
© hubmayer
Die Stadt Wien beabsichtigt im Rahmen eines Pilotversuches die
Aufstellung von versperrbaren Radboxen an wichtigen Schnittpunkten mit dem öffentlichen Verkehr. Basierend auf den Auslastungsgrad der vorhandenen Radabstellanlagen wird auch am
Standort U 6 - Alterlaa mit diesem Pilotversuch gestartet.
Die Weihnachtsgala findet jedes Jahr sehr großen Anklang
Samstag, 13. Dezember 2014 ab 14.30 Uhr in der Kaufpark-Mall
Auf Wunsch vieler HundebesitzerInnen wurde die Hundezone am
Erlaaer Platz (Michael-Pausback-Park) mit einer Beleuchtung ausgestattet. Durch diese Maßnahme wird vor allem in den Wintermonaten die Sicherheit in der Hundezone deutlich erhöht.
Finanziert wurde diese Maßnahme aus den Bezirksmitteln.
Ihre Bezirksrätin
Susanne Deutsch
© Schedl
Parkanlage/Hundezone - Beleuchtung umgesetzt
Beratung und Infos im Amtshaus Liesing
Die Hundezone ist jetzt auch beleuchtet
Neuer Fußgängerübergang
In der Gregorygasse wurde die Verkehrssicherheit durch die Errichtung eines neuen Fußgängerüberganges erhöht. Auf Höhe KarlScheibergasse wurde für Fußgänger eine neue Möglichkeit die
Gregorygasse ungehindert zu queren geschaffen.
In der Gregorygasse wurde ein neuer Fußgängerübergang errichtet
November 2014
Im Liesinger Rathaus, Perchtoldsdorfer Straße 2 (behindertengerechter Zugang zum Lift über Eingang Lehmanngasse 1)
werden kostenlose Beratungen, Informationen und Sprechtage
angeboten:
* Bildungsberatung bei Schulproblemen oder Problemen im
täglichen Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern
Nur nach telefonischer Vereinbarung bei Frau Pevny unter
0699/12697547 jeden 1. Donnerstag im Monat von 16.30 Uhr
bis 18.00 Uhr, 2. Stock, Zimmer 2.06
* Projektsprechtage für UnternehmerInnen und solche, die es
werden wollen, über Betriebsgründung, -umbau oder -erweiterung.
Infos und Terminvereinbarung unter der Tel. Nr. 4000/23210.
Jeden 1. Donnerstag im Monat, 8.00 bis 13.00 Uhr, 2. Stock,
Zimmer 2.06
* Sprechtag des Kriegsopfer- und Behindertenverband für alle
Fragen von Einschränkungen und Behinderungen einschließlich der finanziellen Ansprüche und Unterstützungsmöglichkeiten
Jeden Mittwoch, 8.00 bis 12.00 Uhr, 2. Stock, Zimmer 2.07 ohne Voranmeldung
* Beratung in Rechtsfragen durch eine Rechtsanwältin / einen
Rechtsanwalt
Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 15.00 bis 17.30
Uhr, 2. Stock, Zimmer 2.07 - ohne Voranmeldung
Bezirksvorsteher Gerald Bischof steht jederzeit gerne für ein
persönliches Gespräch zur Verfügung. Um Terminvereinbarung
unter der Telefonnummer 01/4000/23111 oder per E-Mail:
post@bv23.wien.gv.at oder gerald.bischof@wien.gv.at wird ersucht.
Adresse: Amtshaus Liesing, 1230 Wien, Perchtoldsdorfer
Straße 2, 2. Stock, Zimmer 2.
Rechtsberatung im Amtshaus Liesing
Die Termine der „ersten kostenlosen anwaltlichen Auskunft“
werden aufgrund des großen Zuspruchs erweitert.
Ab Donnerstag, 6. November 2014 findet die Rechtsberatung
jeden Donnerstag von 15.00 bis 17.30 Uhr im Amtshaus Liesing, 1230 Wien, Perchtoldsdorfer Straße 2, 2. Stock, Zimmer
2.07, statt.
Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Mit kurzen Wartezeiten muss fallweise gerechnet werden. Einlass bis 17.00 Uhr.
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H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:06 Seite 16
WAZ
Trotzdem wählen gehen?
„Global agierende Kapitalgruppen,
euphemistisch Märkte genannt, treiben Parlamente und Regierungen vor
sich her. Die Wirtschaft steht längst
nicht mehr im Dienste des Menschen.
Wer diesen Zustand anprangert, gerät
ins politische Abseits. Spätestens seit der Weltwirtschaftskrise
2008 ist es in immer mehr Ländern nicht mehr der Souverän,
sondern die Troika aus IWF, Europäischer Zentralbank und EUKommission, die Regierungen einsetzt. Volksentscheide werden
von ihr als unkalkulierbares Risiko betrachtet. Wer dennoch das
Volk politisch mobilisieren will, gilt den herrschenden Medien je nach Richtung und Gusto - als links- oder rechtspopulistisch.
Politische Interventionen, die den Wirtschaftsliberalismus bremsen könnten, finden so gut wie nicht mehr statt. Halb leere
Urnen an den Wahlabenden sind die logische Folge, die ironischerweise von denselben Kräften als Politikmüdigkeit beklagt
wird, die den Kanon der Alternativlosigkeit anstimmen.“
Das ausführliche Zitat stammt von dem österreichischen Historiker, Journalisten und Verleger Hannes Hofbauer. Seine Beurteilung der gegenwärtigen Situation der Welt in der wir leben
mag unangenehm sein, aber so ist das mit realistischen Betrachtungen. Ich stimme ihm weiterstgehend zu und trotzdem trete
ich für die Beteiligung an Wahlen ein.
Ganz konkret: im Wohnpark Alt-Erlaa finden wieder Mieterbeiratswahlen statt. Diese zeichnen sich durch etliche Besonderheiten aus. Erstens: es kandidieren keine Parteien sondern
Unseriöse Berichterstattung?
Die Anwälte und Notare sind nervös.
Ein OGH Urteil hat festgestellt, dass
Wohnungseigentumsverträge nicht richtig im Grundbuch eingetragen sind.
Die Folge: Keller, Gärten oder Abstellplätze sind nicht als Wohnungseigentumzubehör ausgewiesen und daher
formal allgemeine Liegenschaftsflächen.
Aufgrund der bestehenden Verträge
darf natürlich weiterhin jeder nur auf
seinem Garten liegen oder das eigene
Kellerabteil benützen - aber im Grundbuch scheinen die Eigentumsverhältnisse nicht auf.
Das OGH Urteil stammt aus 2011. Die Eigentümer haben - nach
Ansicht mancher Experten - drei Jahre Zeit, um von ihren Vertragsverfasser bzw. Wohnungseigentumsorganisatoren die Behebung dieses Rechtsmangels einzufordern. Diese Frist läuft nun
angeblich demnächst ab. Daher zittern die Vertragsverfasser/Wohnungseigentumsorganisatoren, weil sie befürchten, dass sie viele Eigentumseintragungen neuerlich beim Grundbuch beantragen
müssen - viel Arbeit, die niemand bezahlen wird, weil es ja von Anfang an anders hätte gemacht werden müssen. Die Wohnungseigentümer
wiederum
werden
durch
die
verwirrende
Medienberichterstattung verunsichert, weil die Journalisten nun so
tun, als gehen diese Flächen „verloren“, was eine eindeutige Falschinformation ist. Die ÖVP will den Wohnungseigentumsorganisatoren helfen und eine Novelle zum Wohnungseigentum mit Eiltempo
16
Menschen aus unserer Umgebung, Nachbarinnen und Nachbarn. Zweitens: jeder kann sich seine Favoriten aussuchen, kein
Parteisekretariat, kein Parteigremium legt eine Reihenfolge fest.
Jede Kandidatin und jeder Kandidat sagt vorher, wofür sie/er
steht, was er/sie bewirken möchte. Drittens: die jahrzehntelange
Praxis im Mieterbeirat, nach geschlagener Wahl die nicht unter
den ersten 11 BewerberInnen gereihten Kandidatinnen und Kandidaten werden, so sie es wollen, vom Mieterbeirat mit beratender Stimme kooptiert. Also wozu wählen?
In allen mir bisher bekannten Aussagen der BewerberInnen
wurde auf diese Frage eine klare Antwort gegeben: auf die Unterstützung durch die BewohnerInnen kommt es an. Sascha Faderny drückte es am prägnantesten aus: es macht einen
Unterschied, ob wir von 80 oder 20 Prozent der MieterInnen
unterstützt werden. Gegenwärtig ist es nicht so, dass mit der Geschäftsführung auf der Basis von Macht oder Ohnmacht verhandelt wird, heute zählen gute Argumente. Wir sollten aber
nicht vergessen, dass es schon andere Zeiten gab.
Das entscheidende Argument für mich aber ist: es fanden sich
wieder einige unter uns, die zunächst für drei Jahre, unentgeltlich (!) unsere Interessen zu vertreten sich bereit erklärt haben
und mit denen ich zumindest einmal in jedem Monat bei den
Sprechstunden Kontakt halten kann. Es ist eine Frage des Anstandes und der Achtung der Würde dieser Mitmenschen, zumindest einmal alle drei Jahre hinzugehen und ihnen meine
Stimme zu geben.
Wilhelm L. Andeˇl
wilhelm@andel.at
durchdrücken, obwohl im Regierungsprogramm noch eine Vielzahl
anderer Punkte im Wohnungseigentumsrecht „repariert“ gehört.
Im Mietrecht hingegen bremst der ÖVP-Justizminster gewaltig und
zwar schon seit 2008. Hier liegt seit Jahren ein fertiger Gesetzesentwurf, der das Problem der verflixte Thermenreparatur- (wir
haben mehrfach dazu berichtet) - endlich lösen könnte, in den
Schubladen des Justizministers. Da geht es „nur“ um kalte Wohnungen, und daher sollen die Mieter warten, bis der große Wurf
für eine Mietrechtsnovelle steht. Mieter sind ja belastbar, jedenfalls
anscheinend stärker als Wohnungseigentumsorganisatoren.Betroffen von der Thermenfrage sind rund 1, 4 Millionen Mieterhaushalte. Im Wohnungseigentum kann keiner eine Zahl nennen - Hier
geht es um Eintragungen ab ca 2002, insgesamt gibt es rund
400.000 Wohnungseigentumshaushalte. Die Zahl der Betroffenen
wird daher nach unseren Schätzungen kleiner als 100.000 sein.
Interessant dazu ist nun aber die Medienberichterstattung.
Denn aus Sicht des Justizministeriums (ÖVP) blockiert die SPÖ die
Novelle zum Wohnungseigentum, obwohl es eigentlich die ÖVP ist,
die einer Lösung dieser beiden Probleme im Weg steht. Denn die
SPÖ möchte gerne beides reparieren und zwar sofort. Warum eine
kalte Wohnung weniger Bedeutung haben soll als eine Zusatzarbeit für Notare oder Rechtsanwälte, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Warum eine Menschengruppe warten muss, während für
eine andere schnelle Hilfe angeboten wird, bleibt auch unverständlich. Aus Sicht der MieterInnen können wir nur hoffen, dass
die SPÖ weiterhin die richtigen Prioritäten setzt, nämlich beide vom
OGH ausgelösten Probleme sofort zu beenden.
Mag. Nadja Shah
Bundesgeschäftsführerin der
Mietervereinigung Österreich
November 2014
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:06 Seite 17
WAZ
Unter diesem Titel veranstaltete das Wohnservice Wien
anlässlich des „Internationalen Tages der älteren Menschen“ am 1. Oktober 2014 in der Wiener Urania ein
Fachsymposium. Für die WAZ nahm Wilhelm Andeˇl
daran teil. Die gemeinnützige Wohnbauwirtschaft repräsentierte GESIBA-Generaldirektor Ing. Ewald
Kirschner. Im Folgenden bringen wir eine Zusammenfassung seiner Darstellung der Herausforderungen und
im Speziellen der bisherigen Lösungsansätze von GESIBA und AEAG.
W
ie gehen Wohnbauträger mit einer älter werdenden BewohnerInnenschaft um?
Grundsätzlich herrscht in Wien und auch bei den Wohnbauträgern
das Prinzip: Die Menschen sollen so lange in ihrer Wohnung wohnen, solange sie können. Das zweite: Wir haben eine Lebenserwartung - die immer noch steigt - die derzeit über 80 Jahren statistisch
liegt. Wir müssen davon ausgehen, dass Menschen, wenn sie angenommen mit 60 in Pension gehen, noch zumindest 15-18 gesunde
Jahre vor sich haben.
Gleichzeitig gibt es Berechnungen, dass die Pflegekosten vom Jahr
2012 bis zum Jahr 2030 je nach Bundesland um 112% bzw. 157%
steigen werden. Das ist mehr als eine Verdoppelung. Pflegekosten
fallen vor allem für ältere, immobile, grundsätzlich gesunde, aber
in ihrer Lebensfreiheit eingeschränkte Menschen an. Die Wohnbauträger haben teilweise auf dieses Szenario schon reagiert - vor
allem im Wohnungsneubau.
Das eine ist integriertes Wohnen, das heißt das Zusammenleben
von Jung und Alt zu fördern, sodass Kommunikation zwischen den
Generationen entsteht - und so etwas wie Nachbarschaftshilfe.
Das zweite sind neue Wohnformen für ältere Menschen, beispielsweise Seniorenwohngemeinschaften, die hin künftig in nahezu allen
Anlagen angeboten werden oder gemischte Wohngemeinschafen
von Jung und Alt und letztendlich das sogenannte betreute Wohnen.
Die GESIBA hat mittlerweile betreute Wohnungen im Angebotsportfolio, wo ältere Menschen serviciert wohnen. Das heißt sie nehmen einen Teil ihrer Einrichtung mit, das woran sie sich gewöhnt
haben, und genießen unterschiedliche Stufen von Services: Einkaufshilfe und Kochhilfe, Anziehhilfe, Hygieneservice, bis hin zu
professionellen Pflegediensten bei bettlägerigen Menschen. Das betreute Wohnen wiederum ist verbunden mit dem Recht auf stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus bzw. in einem
Seniorenwohnheim.
Dieses Angebot wurde in den 90er Jahren entwickelt. Es dauerte
einige Zeit, bis es angenommen wurde, weil psychische Schwellen
zu überwinden waren. Mittlerweile hat sich das betreute Wohnen,
wir arbeiten beispielsweise mit der Caritas eng zusammen oder mit
dem Wohnheim Fortuna, sehr gut durchgesetzt.
Allerdings müssen wir auch die Kommunikation zu älter werdenden Bewohnern intensivieren. Das geschieht durch unsere Hausbetreuungsteams, die gewissermaßen der Ersatz für den alten
Hausmeister sind. Sie haben einen besonderen Fokus auf ältere
Leute, sodass zumindest eine Art von „Supervision“ und „Mediation“ entsteht. Notwendig ist in jedem Fall ein Mix aus baulichen,
sozialen und integrationsorientierten Maßnahmen bis hin zur Sonderform des betreuten Wohnens.
Wir müssen davon ausgehen, dass es in 10-15 Jahren die klassische
Familie wie wir sie noch vor 15 Jahren kannten kaum mehr geben
November 2014
wird, weil Fragmentierungen stattgefunden haben.
Als Wohnbauträger
kann ich nicht
damit
rechnen,
dass jüngere Angehörige sich per se
und aus familiären
Verpflichtungen
heraus verantwortlich für ihre Eltern,
Großeltern, etc. fühlen oder die Möglichkeiten dazu haben.
Die Pflegemaßnahmen und die Betreuungsmaßnahmen rundherum
müssen intensiviert werden. Neben dem stationären betreuten
Wohnen kommen das mobile Service und die mobile Pflege dazu,
wozu die öffentliche Hand auch die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen muss. Technisch ist es möglich.
Wesentlich wird sein, die modernen Kommunikationsmittel zu nutzen, jenseits aller Überwachungsphobie: automatische Rückkoppelungssysteme von der Wohnung zum Beispiel zur Rettung oder
zum nächsten Ärztezentrum, automatische Abschaltung von Energie, wenn eine gewisse Temperaturschwelle überschritten wird, etc.
Hier ist die Technologie sehr weit. Die werden wir - wenn die Kosten es zulassen - in diesen Wohnungen auch zum Einsatz bringen.
Modellfälle gibt es schon.
Nachzutragen ist, dass man nicht nur auf sogenannte physische
Hindernisse aufpassen muss, sondern auch auf psychische: Lärm,
Licht.
© Laurin Rosenberg
Älter werden - individuell wohnen
Wie finden im Zuge von Sanierungen und Neubau die speziellen
Bedürfnisse älterer Menschen Berücksichtigung?
Bei den Neubauten ist es so, dass die speziell für Senioren geplanten Wohnungen barrierefrei sind, die Armaturen niedriger gesetzt
sind, Wohnungen teilweise schon mit Sensoren und Sondernotrufanlagen ausgestattet sind, dass es bei Wohngemeinschaften Gemeinschaftsräume gibt, wo Kommunikation stattfinden kann,
eventuell sogar mit gemeinsamer Küche, etc.
Wesentlich sind die Hauptbarrieren beim Betreten des Wohnbaus,
die Vermeidung von Schwellen und Stufen und die einfache Zugänglichkeit zu Liften, etc. Auch indirekte Phänomene wie gute Beleuchtung, sowohl in den Gängen als auch im Foyer und vor allem
in den Kellerräumlichkeiten, und ein Leitsystem zur Wohnung hin
(wir dürfen nicht vergessen, dass im Zuge der höheren Lebenserwartung auch die Demenzquote exponentiell in die Höhe schnellt)
sind Maßnahmen, die man im „Bestand“ organisieren kann.
Bei älteren Bauten ist es in den Wohnungen selbst schwierig, solange sie nicht leer stehen. Im Zuge der Sanierung, versuchen wir
aber intelligente Zusammenlegungen stattfinden zu lassen, die
Schwellen zu beseitigen, die Leitungen und Armaturen seniorengerecht zu legen, etc., teilweise auch Mieter von einem Stock in den
anderen umzusiedeln, und seniorengerechte Installationen anzubringen. Das beginnt bei einfachen Dingen wie Lichtschaltern, Dusche statt Badewanne, stufenlose Wohnflächen, Sensoren für Licht,
Temperatur, direkte Notruftaster.
Das ist allerdings nicht bei allen Altbauten möglich, wie gesagt erst
bei dezidiertem Leerstand.
Für die Architektur der nächsten Jahre und für die geplanten Neubauten ergeben sich allerdings sehr wohl riesige Herausforderungen, wobei wir im ständigen Dialog mit Architekten sind, die
übrigens auch älter werden, um eine mobilitätsgerechte Wohnumgebung zu schaffen.
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H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:07 Seite 18
WAZ
Kommentar
Anschlag auf die
Lebensqualität
Das Plandokument Nr. 8120 beschreibt die geplante neue Flächenwidmung östlich der U 6 bis
zur Wohnhausanlage Putzendoplergasse. Rd. 1200 Wohnungen
sollen dort entstehen, wobei bereits die neue Wiener Stellplatzverordnung zur Anwendung
kommt. Das bedeutet, dass nicht
für jede neue Wohnung wenigstens ein Garagenplatz vorgesehen ist. Man kann sich vorstellen,
was das für die bereits heute prekäre Parkplatzsituation im Umfeld des Wohnparks bedeutet,
nämlich den totalen Kollaps. Rechnet man zu den dort geplanten 1200 Wohnungen noch die rund 1000 zusätzlichen Wohnungen zw. Erlaaerstraße und Carlbergergasse dazu, ergänzt um
die mehr als 200 Wohnungen bei der Meischlgasse - Stichwort
„ErnteLaa“ - dazu, ergibt das fast dieselbe Wohnungsanzahl wie
im gesamten Wohnpark! Auch bei diesen Bauvorhaben wird es
nicht für jede Wohnung auch einen Autoabstellplatz geben. Die
Stadtplaner gehen davon aus, dass alle - oder zumindest die
Mehrzahl der Zuzügler - mit der U 6, dem Fahrrad oder zu Fuß
unterwegs sein wird. Auch Sie halten das für unrealistisch? Das
liegt wahrscheinlich daran, dass Sie nicht zu den weltfremden
Grünen gehören oder als Stadtplaner tätig sind. Für alle jene,
die einen Garagenplatz haben werden und ihr Auto dafür benutzen, wofür es eigentlich dienen soll, nämlich damit zu fahren, ist eine Zu- bzw. Abfahrt über die Straße „In der Wiesen“
zur Altmannsdorferstraße vorgesehen. Was das staumäßig bedeutet, kann man sich leicht ausmalen.
Ein ganz besonders wichtiger Punkt darf aber nicht übersehen
werden: Die Lebensqualität der Anrainer! Immerhin gibt es unmittelbar an die geplanten Hochhäuser bestehende Einfamilienhäuser, deren Bewohner buchstäblich zubetoniert werden. Auch
die Bewohner der Wohnhausanlage in der Putzendoplergasse
werden künftig einige Monsterbauten unmittelbar vor der Nase
stehen haben. Es erscheint wirklich als Ironie der Geschichte,
dass ausgerechnet jene Partei, deren Vertreter sich noch vor wenigen Jahren an jede Staude gekettet haben, um sie vor dem Umschneiden zu bewahren, sich zu einer derartigen
Betonierer-Fraktion entwickelt hat. Da schaudert es vermutlich
sogar so manchen hartgesottenen alten Baulöwen.
Die schwer betroffenen Anrainer hoffen jetzt auf Unterstützung
von den Bewohnern des Wohnparks Alterlaa im Kampf gegen
den geplanten Anschlag auf die Lebensqualität im Grätzel.
Schließlich betreffen die Auswirkungen - übervolle U Bahnzüge,
Stau und Parkplatznot - auch alle im Wohnpark ansässigen
Menschen bzw. deren Besucher.
Bezirksrat Ernst Paleta
Klubobmann
ÖVP Liesing
ernst.paleta@gmx.at
18
Gemeinsam TTIP, CETA
und TISA stoppen!
Durch gemeinsamen internationalen Druck von über 200 verschiedenen Bewegungen und den
europäischen Grünen konnte das
umstrittene Sonderklagsrecht für
Konzerne im Falle von TTIP
einem Anhörungsverfahren der
Europäischen Kommission unterworfen werden. Um auch weiterhin
gemeinsam
Erfolge
verzeichnen zu können, möchten
wir auf die zwei folgenden europäischen Initiativen verweisen:
Die „selbstorganisierte“ Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP/CETA: stop-ttip.org
Die Greenpeace-Petition gegen TTIP/CETA: freihandelabkommen.at
Die Bürgerinitiative „STOP TTIP“ will zwei Dinge erreichen:
* die Kommission soll dem EU-Rat vorschlagen, das TTIP-Verhandlungsmandat zu widerrufen und damit die Verhandlungen zu stoppen.
* die Kommission soll dem EU-Rat vorschlagen, das bereits fast
fertig verhandelte Abkommen der EU mit Kanada (CETA)
nicht abzuschließen und auf Eis zu legen.
Warum es sich lohnt, die Bürgerinitiative zu unterstützen:
Derzeit verhandeln die EU und die USA den transatlantischen
Handels- und Investitionsvertrag TTIP. CETA, ein ähnliches Abkommen mit Kanada, steht vor der Ratifizierung. Diese Abkommen drohen, Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt- und
VerbraucherInnenschutz zugunsten von Wirtschaftsinteressen
auszuhebeln. Profitieren werden dabei vor allem große Konzerne, zum Nachteil aller:
* Investoren-Schutz: Kanadische und US-amerikanische Firmen
sollen das Recht erhalten, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn ihnen Profite durch Entscheidungen des Staates
entgehen. Dabei kann es sich auch um Gesetze handeln, die
dem Gesundheits-, Verbraucher- oder Umweltschutz dienen.
* Es würde schwerer werden, unsere Standards für Lebensmittel, Arbeitnehmerrechte, Umwelt- und VerbraucherInnenschutz aufrecht zu erhalten oder diese gar zu erhöhen.
* Liberalisierungen and Privatisierungen sollen zur Einbahnstraße werden.
* Die EU und ihre Mitgliedsstaaten werden unter Druck gesetzt,
Risikotechnologien wie Fracking oder gentechnisch veränderte
Organismen zu erlauben.
„Schützen wir gemeinsam unsere österreichische Qualität und
unsere einheimischen Gütekriterien“
Tarik Darwish,
Klubvorsitzender der Liesinger Grünen
Bridge-Club Süd
Clublokal: B4 Ost/01
Wenn Sie das Kartespiel Bridge mögen,
so sind Sie herzlichst eingeladen jeden Montag ab 18.30 Uhr
zu uns in den Club zu kommen. Tel: 667 59 63
November 2014
H_WAZ_11_2014_H_WAZ_11_2014 27.10.14 18:07 Seite 19
Pfarrtermine
1. November 10:00
2. November 10:00
2. November 10:00
4. November 16:00
6. November 10:30
8. November 15:00
8. / 9. November
9. November 17:00
11. November 19:00
11. November 19:30
15. November 10:00
16. November 10:00
17. November 19:30
18. November 19:00
19. November 8:30
www.evang-hetzendorf.at/erlaa
21. November 19:00
22. November 15:00
27. November 19:30
29. / 30. November
29. November 17:00
1. Dezember 19:30
2. Dezember 16:00
4. Dezember 10:30
5. Dezember 6:00
7. Dezember 19:00
8. Dezember 10:00
Evang. Pfarrgemeinde Hetzendorf-Erlaa
Pfarrgemeinde Hetzendorf: Biedermanngasse 13, 1120 Wien,
Evang. Predigtstation (Wohnpark Alt-Erlaa):
A.-Baumgartner-Str. 44/A8/03, 1230 Wien
Bürozeiten (Biedermanngasse): Mo. und Fr. 9-11 Uhr, Mi. 14-16 Uhr
Tel. 0699 188 777 66, Email: hetzendorf@evang.at
Gottesdienste &
23.11.
19.30 Uhr GOTTESDIENST
Veranstaltungen
14.12.
19.30 Uhr GOTTESDIENST
Evang. Predigt-
)UHLWDJ1RYHPEHU
:RKQSDUNNLUFKH
Alt-Erlaa A8/03)
www.evang-hetzendorf.at
08.11.
Veranstaltungen
Evang.
Pfarrgemeinde
(Biedermanngasse 13)
14.00 Uhr FAMILIENNACHMITTAG
15.30 Uhr MARTINSFEST: Familiengottesdienst mit Laternenumzug
16.11.
17.00 Uhr SOIRÉE - Der erste Weltkrieg und
Fritz Kreisler (Violine und Klavier)
30.11.
09.30 Uhr GOTTESDIENST DER GENERATIONEN,
bitte Adventkränze mitnehmen
06.12.
14.00 Uhr FAMILIENNACHMITTAG
15.30 Uhr NIKOLOFEST:
Familiengottesdienst und Jause
Hetzendorf
Bibelrunde
Tanzkreis - Kreistanz
LIMA (Lebensqualität im Alter)
Rorate
Vesper
Maria EmpfängnisFeiertagsgottesdienst
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station (Wohnpark
Gottesdienste &
Allerheiligen-Feiertagsgottesdienst
Allerseelen-Sonntagsgottesdienst
KiKi (Kinderkirche),
auch am 23. November
Tanzkreis - Kreistanz,
jeden Dienstag im November
LIMA (Lebensqualität im Alter),
jeden Donnerstag im November
TRE (Treffen Reifer Erwachsener):
Bingo
Weltladen
Martinsumzug
Anbetung
CANTO-Treff
Jungschar-/Pfadfinder-Treffen
Caritas-Sonntagsgottesdienst
Bibelrunde
Jungschar-Elternabend
Geburtstagsgottesdienst für die
November-Geborenen
über 60 Jahre
Cäcilienkonzert
Firmnachmittag
Anbetung
Adventmarkt und Weltladen
Adventkranzsegnung
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Bis 09.11.: letzte Chance zur Anmeldung zur Konfirmation 2014/15
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Thomasmesse
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November 2014
19
Foto: iStock.com / rsaulyte
Bezahlte Anzeige
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