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Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Finanzen

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GZA/PP 8048 Zürich
80. Jahrgang
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Nr. 42
20 Jahre Wollishofer Sauna
Willkommen zum Herbstfest auf unserem Vorplatz (heizbares Zelt)
Samstag, 18. Oktober 2014, 12.00 bis 18.00 Uhr
For all you catering need’s, Shamrock Irish Pub Wollishofen will look after you.
Mit diesem Inserat erhalten Sie einen Jubiläumsdrink.
und zur GZ Suppenküche und Vernissage
Wolken- und Baumfigurenbilder von Daniéle Siebenhaar
Freitag, 5. Dezember 2014, ab 17 Uhr
Moosstrasse 26, 8038 Zürich, 044 482 04 84
wollishofersauna.ch
Die Baugenossenschaft und die Siedlung im Moos unterstützen uns grosszügig.
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Die Wächterin des ältesten Engemer Hauses
Clara Luisa Demar ist die
Bewohnerin und Besitzerin
des ältesten Hauses in der
Enge. Ihre Eltern haben das
Haus 1944 und in letzter
Minute vor dem Abriss
wegen einer geplanten
Durchgangsstrasse gerettet.
Lorenz Steinmann
Am dreiteiligen Haus an der Kurfirstenstrasse geht man eigentlich ziemlich achtlos vorbei. Vielleicht lässt einen das vom legendären Cartoonisten Nico gestaltete Hausschild «Zu
den drei Tannen» stutzen. Aber
sonst? Der Garten ist ja ganz schön
wild, sorgt für die typische Engemer
Stille und Diskretion – zumindest hier
oben am Moränenhügel. Und das
Kernstück des Baus – der Turm mit
Baujahr um 1300 – ist gegen Westen
gerichtet und in seiner ganzen Grösse nur von einem Privatweglein unterhalb des Grundstücks aus sichtbar.
Das älteste Gebäude von ganz Zürich oder zumindest vom Engequartier wäre im Prinzip gar nicht mehr
erhalten, würde hier die Brunaustrasse durchführen, wie die heutige Besitzerin und Bewohnerin Clara Luisa Demar weiss. «Es war 1944. Meine Eltern wohnten im San-Marco-Gebäude
am Tessinerplatz. Der damalige Stadtrat und Kirchgemeindepräsident Joachim Hefti fragte sie an, ob sie das
Haus nicht sofort – innert 24 Stunden
– kaufen könnten? Es würde sonst
wegen der projektierten Strasse abgerissen», erzählt Demar. Gesagt, getan.
Der Kauf kam zustande und das Haus
wurde fast sofort unter Schutz gestellt.
Dieser besteht heute noch.
Lange Jahre Arztpraxis
Demars Mutter richtete im zur
Kurfirstenstrasse gerichteten Hausteil
ihre Praxis als Hausärztin ein, Demars Vater war Polizeikommissär,
was heute etwa dem Status eines Po-
Das dreiteilige Gebäude von der Kurfirstenstrasse her. Im vorderen «Holz»-Teil hat die Mutter von Clara Luisa
Demar viele Jahre als Allgemeinärztin praktiziert.
Fotos: Lorenz Steinmann
lizeikommandanten links der Limmat
entspricht.
Die berühmte Grosstante
Wenn man sich heute in diesem märchenhaften Haus mit romantischem
Garten,
verwunschenen
Stiegen,
Winkeln und Kammern umschaut –
denkt man, hier hätte die Familie
Hösli, zu der auch Frau Demar gehört, schon ewig gewohnt. Denn in
der Hauptwohnung (es hat noch
mehrere Wohnungen mit 1 bis 2
Zimmern, was zusammen 12 Räume
ergibt) hängen Dutzende von alten
Ölbildern, die Demars Grosstante
Clara Müller gemalt hat. Etwa ein
stimmiges grossformatiges Bild ihrer
etwas schwermütig wirkenden Urgrossmutter (siehe Foto rechts) oder
des Grossonkels und ehemaligen
«Suchard»-Direktors.
Oder des eine nationale Bedeutung erlangten Urgrossvaters, Johann
Rudolf Müller, des ersten Strafanstaltsleiters der heutigen Justizvollzugsanstalt Lenzburg. Dieser verbot
schweizweit erstmals die Prügel- und
Kettenstrafe und setzte entscheidende Reformen im schweizerischen
Der Teil mit dem alten Turm wurde
kürzlich fachgerecht saniert.
Strafvollzug durch. Er gründete eine
Bank und hatte, ähnlich wie in Zürich Alfred Escher, eine vernetzende,
visionäre Denkweise, eckte damit
aber auch ziemlich an und musste
nach Bergamo auswandern.
Wie eine Burgherrin
Seine Tochter Clara Müller war eine
talentierte und gefragte Porträtmalerin, etwa für Augusta Ruby SpencerChurchill, einer Cousine von Winston
Churchill und Nichte des Herzogs von
Marlborough. Auf die Frage «Fühlen
Sie sich denn nie unter Druck durch
diese Ahnengalerie?», lächelt Clara
Luisa Demar. «Ich fühle mich geistig
stark verbunden mit meinen Vorfahren», betont die Konzertdiplommusikerin, Schriftstellerin und durchaus
originelle Bauchrednerin.
Mit ihren blonden, langen Haaren
und dem wallenden Gewand könnte
sie aber auch glatt als Burgherrin, als
Äbtissin durchgehen, als Vertreterin
der Zürcher Frauenzunft, die ihre
Herkunft im Fraumünster begründen. Frauenzunft. Demar nimmt es
mit einem Schmunzeln zur Kenntnis.
Fortsetzung Seite 3
Clara Luisa Demar neben dem Bildnis ihrer Urgrossmutter. Es steht im
Turm, dessen Grundmauern bis ins Jahr 1300 zurückreichen.
Co-Leitung an der Sonderschule
Transparenz auf der Leinwand
FC Wollishofen auf Rang 5
Neu wird die Wollishofer Sekundarschule SEK3 für gehörlose
und schwerhörige Jugendliche in Co-Leitung geführt. Und
führt damit quasi ein Teamteaching in der Schulführung ein.
Die Erfahrungen zeigen: Es passt!
Seite 3
In überraschender Umgebung präsentiert der Künstler Chris
Zollinger seine neuesten Werke. Im alten Maschinenraum
des B2 Hotel + Spa auf dem Hürlimann Areal symbolisieren
die Bilder die Transparenz der Neuzeit.
Seite 7
Der FC Wollishofen gewann gegen FC Oerlikon/Polizei souverän mit 3:1. Am kommenden Sonntag gastieren die Wollishofer bim FC Einsiedeln, eine Woche später wird Horgen auf
der Sonnau empfangen.
Seite 16
Chinesische
Medizin
Frau Dr. Yonghong Fan
Oberärztin für TCM
in China
von Krankenkassen
mit Zusatzversicherung
anerkannt
Kennenlern-Angebot: Eine 45-minütige Probebehandlung mit Akupunktur und Tui-Na-Massage
für nur Fr. 30.–.
SinoQi Wollishofen
Seestrasse 329 (beim Bahnhof Wollishofen)
8038 Zürich, 044 210 33 33, www.sinoqi.ch
2
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
AKTUELL
Apassionata – magische Begegnungen
Apassionata, der Name
steht seit über zehn Jahren
für magische Begegnungen
zwischen Mensch und Pferd.
Jetzt kommt Europas
erfolgreichste Familienshow
ins Hallenstadion.
Geschichte voller Leidenschaft, Schmerz und Erotik: «Tanguera».
Foto: zvg.
Ein Feuerwerk der Emotionen
«Tanguera», das weltweit
gefeierte Tangomusical aus
Buenos Aires, kehrt nach
Zürich zurück.
Fantastische Lichtdesigns und Bühnenprojektionen vereint mit preisgekrönten Choreografien und der Perfektion eines 30-köpfigen Tanzensembles und eines hochklassigen Tangosextetts – das ist «Tanguera».
Vor dem Hintergrund des Buenos
Aires zu Beginn des 20. Jahrhunderts
erzählt «Tanguera» vom schicksalhaften Leidensweg der schönen Immigrantin Giselle, von ihrer Ankunft
im Hafen über ihre Arbeit in einem
der unzähligen Bordelle der Stadt bis
zum Erfolg als Tänzerin in der glitzernden Welt des Cabarets. Verführt
vom kriminellen Gaudencio und geliebt vom tapferen Hafenarbeiter Lorenzo, beginnt sich eine verhängnisvolle Spirale aus Liebe und Leidenschaft, Rivalität und Feindschaft immer schneller zu drehen.
Doch «Tanguera» erzählt noch etwas anderes: die Geschichte des Tangos selbst, dessen Weg durch die Gesellschaftsschichten sich Szene um
ANZEIGEN
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 5x 2 Tickets für
die «Tanguera»-Premiere am
Dienstag, 28. Oktober, 19.30 Uhr
im Theater 11. Wer gewinnen
will, schickt bis 20. Oktober eine
E-Mail mit Betreffzeile «Tanguera» und vollständigem Absender
an: lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Tanguera»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb, Rechtsweg ausgeschlossen.
Szene erschliesst. Eine Geschichte, zu
der das Musical dank seiner Innovationskraft längst selbst gehört. Denn
mit präzisen Blicken und Gesten, der
Musik und dem alles beherrschenden
Tanz gelingt «Tanguera» etwas, woran sich keine Tangoperformance bisher gewagt hat: das Erzählen. Die mitreissende Musik besteht aus klassischen Tangos und eigens komponierten Stücken. (pd./ mai.)
Theater 11, Thurgauerstr. 7, 28. Oktober
bis 2. November, Di–Fr 19.30 Uhr, Sa
15.30/19.30 Uhr, So 14.30/18.30 Uhr.
Die neue Apassionata-Show, «Die goldene Spur», wartet mit vielen Premieren auf: ein Miniesel, ein langmähniger Andalusier-Schimmel und, passend zum Showtitel, ein goldfarbener
Hengst. Die spektakulären Trickreiter
«Les Voltigeurs du Monde» heben bei
ihren Stunts im Sattel ab und begeistern mit waghalsigen Kunststücken
auf, über und unter dem Pferd. Die
Ungarische Post führt das Publikum
ins Reich der Abenteuer mit neuen,
hochklassigen Formationen und athletisch-rasanten Manövern. Die meisterlichen spanischen Garrochareiter beweisen sich mit einer Gruppenkür und
eine Quadrille schwarzer Friesenhengste jagt durch die Halle.
Bei der Freiheitsdressur lernt das
Publikum einen neuen Star kennen,
der seine bunt gemischte Pferdefamilie vorstellt – darunter eines der
kleinsten Pferde der Welt –, und gemeinsam mit Pierre begibt es sich auf
eine waghalsige Suche nach einer
Frau, die in einem antiken Gemälde
gefangen ist. Auch Comedy ist angesagt. So verwandelt Laurent Jahan mit
seinem komödiantischen Talent und
seinen begabten Eseln die Arena in
ein grosses Theater, zeigt mit seinem
Postier-Bretone aber auch Dressurlektionen auf höchstem Niveau. Mit dabei
ist zudem sein einzigartiges Shetlandpony Momo. (pd./mai.)
Hallenstadion, 8. November, 20 Uhr, 9. November, 14 Uhr. www.apassionata.com.
Abenteuer voller Geheimnisse: Apassionata, «Die goldene Spur».
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 5x 2 Tickets für
«Apassionata» am Samstag, 8. November, 20 Uhr im Hallenstadion.
Wer gewinnen will, schickt bis
20. Oktober eine E-Mail mit Betreffzeile «Apassionata» und vollständigem Absender an:
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Apassionata»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
Zürich 2
AKTUELL
IN KÜRZE
Arbeit in Kirchgasse
Um die Altstadt für Rollstuhlfahrende und Sehbehinderte komfortabler zu gestalten, lässt das
Tiefbauamt Pflästerungsoberflächen abschleifen. Auf einer Versuchsfläche in der Kirchgasse finden von 20. bis 22. Oktober Bauarbeiten statt. Wegen des Staubs
sollten Fenster während der üblichen Arbeitszeiten geschlossen
bleiben. Die Zufahrten sind mit
Einschränkungen gewährleistet.
Arbeitslosigkeit
Ende September waren im Kanton Zürich 25 093 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat leicht auf
3,2 % und liegt damit 0,2 Punkte
über dem Schweizer Durchschnitt. Der leichte Anstieg sei
mehrheitlich saisonbedingt, sagt
die Volkswirtschaftsdirektion.
Abstimmungstage
Der Stadtrat hat die Abstimmungs- und Wahltermine 2015
angeordnet. Nebst möglichen
Sachvorlagen finden am 8. März
die Erneuerungswahlen der Friedensrichterämter statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang am 14.
Juni. Die anderen beiden Abstimmungssonntage fallen auf den
6. September und 29. November,
die Kantons- und Regierungsratswahlen auf den 12. April.
Prämienverbilligung
Nirgends in der Schweiz stehen
so viele Minergiebauten wie im
Kanton Zürich. Die 10 Millionen
Quadratmeter zertifizierten Gebietes entsprechen rund einem
Viertel der Minergiefläche in der
ganzen Schweiz.
AUF
EIN WORT
Fortsetzung von Seite 1
Dass das Fraumünster-Kloster
früher Besitzer des Hauses war und
der von ihr heute bewohnte Turm
von den Klosterfrauen des Klosters
Steinen auf der Au am Lauerzersee
im Kanton Schwyz gebaut wurde, das
ist ihr wichtig.
Lorenz Steinmann
Überhaupt: Dem ältesten Haus in der
Enge könnte wohl nichts Besseres
passieren als Clara Luisa Demar als
Besitzerin und Bewohnerin. Eben
liess sie, zusammen mit der Denkmalpflege, die Fassade des Turms
fachgerecht sanieren, damit er weitere Jahrhunderte standhaft ausgerichtet gegen Westen, gegen das Sihltal
und den Uetliberg, stehen bleibt.
Um der Engemer Bevölkerung
dieses Vermächtnis näher zu bringen, plant Demar übrigens eine
Hausführung im Frühling. Ähnlich
wie vor etwa zehn Jahren, als sie eine Ausstellung von Nico-Werken organisierte. Ähnlich wechselvoll, wie
der ehemalige Hauscartoonist des
«Tagi» das Weltgeschehen zeichnerisch kommentierte, hat das Haus
von Clara Luisa Demar eine wechselvolle Geschichte: Anscheinend war es
lange Jahre ein Kinderheim, wie
kürzlich eine Besucherin erzählte.
Immerhin soll diese gute Erinnerungen daran gehabt haben: «In diesem
märlihaften Haus verbrachte ich eine
glückliche Kindheit», vertraute diese
Demar an. Später sollen dann Taglöhner darin gewohnt haben, bis
eben Demars Eltern das Haus 1944
komplett renovierten und Demars
Mutter hier praktizierte.
«Sie war lange Jahre die Hausärztin von E.B., der nun ja so unglück-
Die Hausbesitzerin Clara Luisa Demar. Sie ist als Musikerin, Künstlerin und Bauchrednerin tätig.
Der verwinkelte Aufgang zum Turm des «Hauses zu den drei Tannen».
Der Name kommt von drei, mittlerweile neu gepflanzten Bäumen.
lich verbeiständeten Dame, die fast
ihr ganzes Leben an der Waffenplatzstrasse wohnte», berichtet Demar.
Sie nervt sich gehörig über den traurigen Lauf dieses Lebens (siehe «Zürich 2» vom 11. und 25. September)
und gibt sich kämpferisch. «Es tut
mir so leid für E.B., ich habe sie noch
oft getroffen und immer gute Gesprä-
che gehabt mit ihr.» Demar hofft, wie
so viele Leute, die vom Schicksal von
E.B. erfahren haben, dass sich dieses
doch noch zum Guten wendet. Denn
eines ist sicher. Demar setzt sich, so
wie ihre Vorfahren, für Gerechtigkeit
und Respekt ein.
Clara Müller in einem Selbstporträt. Sie äugt jeden Tag auf ihren
Nachkommen Clara Luisa Demar.
Aussicht aus dem Wachturm Richtung Üetliberg – diese änderte
sich stetig, das Gemäuer blieb.
So sah das Gebäude vor etwa 300
Jahren aus. Rundherum wurden
Reben angepflanzt.
Und so präsentiert es sich heute.
Wildromantisch überwachsen, aber
restauratorisch gut im Schuss. Ls.
KAMILS KOLUMNE
«Ich konnte es
nicht verstehen»
Züri-App
Zürcher Nachtleben
Am Dienstag, 21. Oktober, findet
im Stadthaus um 19 Uhr die Eröffnung der Ausstellung «Nacht
Stadt – Von Nachtschichten und
Nachtschwärmereien» statt. Die
Ausstellung beleuchtet verschiedene Facetten des Zürcher
Nachtlebens und thematisiert das
urbane Zusammenspiel von (Ausgeh-)Kultur, Arbeit, Ökonomie
und Natur.
Als Kind erlebte ich den Einmarsch
der Warschauer-Pakt-Staaten in die
damalige CSSR. Einer meiner Mitschüler aus dem Kindergarten wurde
erschossen. Er hantierte mit einem
Spielzeugzapfengewehr. Die ruhmreichen Armeen der kommunistischen
Bruderstaaten fühlten sich dadurch
bedroht und erschossen ihn. Es
herrschte grosse Empörung, Trauer,
auch Wut. Sonst geschah nichts. Ich
konnte das damals nicht verstehen.
Als ich später in der Schule mit
Kreuzzügen und Kriegen konfrontiert
wurde, mit dem Holocaust, mit der
systematischen Ausrottung von Menschen, konnte ich das nicht verstehen. Als mir später bewusst wurde,
dass es ja nicht nur Täter und Opfer
gibt, dass es daneben noch eine
Gruppe von Menschen gibt, die nichts
anderes tun als wegzuschauen – vielleicht empört, traurig oder gar wü-
3
Nun gibt’s also auch an der
Zürichstrasse beim Adliswiler
Grütpark eine Passerelle, wie die
«Zürichsee-Zeitung» schreibt. So
können die Schulkinder künftig
gefahrlos ins provisorische Schulhaus Dietlimoos gelangen. Das
Zürcher Verwaltungsgericht stuft
deren Sicherheit höher ein als die
Privatsphäre der Anwohner. Die-
Eine schöne Fügung
Kamil Krejci
Statistik Stadt Zürich hat die kostenlose App «ZüriZahlen» für
Smartphones und Tablets lanciert. Mit Kennzahlen zu diversen
Themen will die Stadt dem veränderten Kommunikationsverhalten gerecht werden.
16. Oktober 2014
Clara Luisa Demar – Wächterin
des ältesten Engemer Hauses
www.claraluisademar.ch
2015 werden im Kanton Zürich
755 Millionen Franken für Prämienverbilligungen der Krankenversicherung eingesetzt, 30 Millionen mehr als im Vorjahr. Die
Verbilligung wird in Form von individuellen Beiträgen an Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen und durch die
Übernahme der Prämien von Zusatzleistungs- und Sozialhilfebeziehenden ausgerichtet.
Minergierekord
Nr. 42
tend,
aber
sie
schauen
weg
–,
konnte ich das nicht
verstehen. Als Jugendlicher war ich
sicher, ich hätte
mich stets für alle gewehrt. Ich war
felsenfest überzeugt, ich würde mich
immer gegen Unrecht auflehnen, ich
würde für die Opfer kämpfen, würde
mich für Benachteiligte einsetzen. Alles andere hätte ich damals nicht verstanden.
Heute verfolge ich interessiert die
Entwicklung unserer Erde. Ich konsumiere Bilder von geköpften Menschen, ich lese über belagerte Städte,
denen Massaker prophezeit werden,
höre von ertrunkenen Flüchtlingen
und bin empört. Vielleicht sogar traurig. Manchmal gar wütend. Sonst geschieht nichts. Ich kann es nicht verstehen. Ich kann mich nicht verstehen. Ich kann uns Menschen, wie damals als Kind, absolut nicht verstehen.
Kamil Krejci ist Autor, Schauspieler und
Regisseur. Er wohnt mit seiner Familie in
Adliswil. Er schreibt jede Woche fürs «Zürich 2».
Heimliche Ordnung –
verborgene Struktur
Vom 24. Oktober bis 20. Dezember
stellt Brigitta Malche in der Galerie
Annamarie M. Andersen aus. Ihre
Werke werden seit 2001 im Programm der Galerie regelmässig vorgestellt. Die Künstlerin hinterfragt die
Zusammenhänge von Natur, Religion
und Wissenschaften. Nach den kontemplativen Serien «Lightmarks» und
«Der fünfte Tag» aus dem GenesisZyklus fokussiert sie ihren Blick auf
die Baupläne der Natur. Sie schafft
Denkbilder ihrer Naturschau, durch
die sie in der Ausstellung «Concepts
on Nature» 2008 Parallelen zwischen
der Natur und der exakten Wissenschaft bewusst macht. Jetzt werden
die neuen Arbeiten von Malche vorgestellt, die eine Vertiefung ihrer
langjährigen Überlegungen zu Konzepten in der Natur bedeuten. Ihre
Forschungsobjekte findet sie in Kristallen und Muscheln. (pd.)
Ausstellung Brigitta Malche, 24. Oktober
bis 20. Dezember, Annamarie M. Andersen Galerie, Bodmerstrasse 8, Internet
www.andersenfineart.com. Mittwoch bis
Freitag 13 bis 18 Uhr.
Adliswil: Ort der
Passerellen
se hatten moniert, dank der Passerelle könne nach Bauabschluss
jedermann in ihre Wohn- und
Schlafzimmer äugen. Diese Anwohner werden das Urteil nun
nicht weiterziehen, die Passerelle
soll bis spätestens Ende Jahr erstellt sein, wie Stadtrat Patrick
Stutz gegenüber der «ZürichseeZeitung» ausführt. Alles paletti?
Im Prinzip schon, auch wenn fast
überall ausserhalb von Adliswil
über den Abbruch von Passerellen und/oder Unterführungen diskutiert wird oder das schon geschehen ist.
In Adliswil hingegen heisst es:
«Noch eine!» Damit krönt sich
Adliswil zur unbestrittenen Stadt
der Passerellen. Denn schon über
die Sihltalstrasse zieht sich ein
spezielles Modell jenes beim
Bahnhof, auf dem täglich Hunderte von Passanten an der katholischen Kirche vorbei zum Bahnhof
pilgern können. Die dicken, roten
Stahlträger erinnern an die
1980er-Jahre, an die Neue Deutsche Welle und an Rocky 3. Ganz
anders das weitere Exemplar –
eher der naturverbundenen, ästhetischen Art. Der erst einige
Jahre alte Übergang von der Albisstrasse zum Wildpark Langenberg. Er ist aus Holz und darum
ziemlich grün, auch wenn er allen
Autos freie Fahrt ermöglicht.
Die Passerelle beim Grütpark
wird wohl ein Modell «Nüssli»
werden. Aus Stahlrohren vom
gleichnamigen Lieferanten und
nur als Provisorium gedacht. Im
Prinzip ist geplant, den Übergang
etwa 2018 wieder zu entfernen.
Dann gibt’s an der gleichen Stelle
eine Lichtsignalanlage und einen
Fussgängerstreifen. Dass dies
jetzt noch nicht möglich war,
muss mit den eigenartig gestaffelten Arbeitsvergaben des kantonalen Tiefbauamts erklärt werden.
Kunstmesse Art
International Zürich
Im Kongresshaus Zürich findet vom
17. bis 19. Oktober die Kunstmesse
Contemporary Art International Zürich 2014 statt. Die 16. Internationale
Messe für zeitgenössische Kunst
schafft einen interdisziplinären Ausstellungsraum sowie interaktiven Begegnungsort für Künstler, Galeristen,
Sammler und Kunstliebhaber. Mit
viel Platz für persönliche Gespräche
und hochkarätige Arbeiten aus den
Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur
und Fotografie bietet die Messe einen
breiten Überblick über die zeitgenössische Kunst. Junge Kunst wird unverkrampft präsentiert. (pd.)
Kongresshaus Zürich, 17. bis 19. Oktober,
täglich 11 bis 20 Uhr. www.art-zurich.ch.
4
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
AKTUELL
Kleinparteien fordern neue Wahlkreiseinteilung
Der Wahlkreis 1+2 wird
wahltechnisch ungerecht
behandelt, finden Vertreter
von GLP und EVP. Sie haben
darum beim Regierungsrat
ein Postulat zur Änderung
der Wahlkreiseinteilung eingereicht. Das hätte Einfluss
auf die ganze Stadt Zürich.
Der Kantonsrat Beni Schwarzenbach
(GLP, Kreise 1+2) hat zusammen mit
Denise Wahlen (GLP) und Peter Ritschard (EVP) beim Regierungsrat ein
Postulat betreffend Änderung Wahlgesetz (Wahlkreiseinteilung) eingereicht. Darin wird der Regierungsrat
eingeladen, die Wahlkreiseinteilung
für die Kantonsratswahlen (in einem
Gesetz von 1983) zu überarbeiten. Es
soll geprüft werden, ob und wie die
Wahlkreise definiert werden können,
damit alle Wahlkreise mindestens 8
Sitze aufweisen. Der Bevölkerungsentwicklung der kommenden 10 Jahre sei nach Möglichkeit Rechnung zu
tragen, wie es weiter heisst. Als Begründung führen die drei Politiker
ins Feld, dass die heutige Wahlkreiseinteilung dazu führe, dass es zwischen den kleinsten Wahlkreisen (4
Sitze) und den grössten (17 Sitze)
massive Unterschiede gebe, die für
die Kandidierenden unterschiedliche
Ausgangslagen bzw. Wahlchancen
bewirken. «In den kleinen Wahlkrei-
Regierungsrat:
Kandidaten sind bereit
Die Regierungsratswahlen finden am
12. April 2015 statt, ein allfälliger
zweiter Wahlgang am 14. Juni 2015.
Mittlerweile haben alle grösseren
Parteien ihre Kandidaten bestimmt:
Für die SVP gehen die Bisherigen
Markus Kägi und Ernst Stocker in
den Wahlkampf, für die FDP sind es
Thomas Heiniger (bisher) und Carmen Walker Späh (neu). Die Sozialdemokraten haben Mario Fehr (bisher) und neu Jacqueline Fehr nominiert. Von den Grünen tritt Martin
Graf wieder an. Die CVP will ihren
2011 von Hans Hollenstein verlorenen Sitz zurückerobern und setzt auf
Silvia Steiner. Für die BDP tritt Marcel Lenggenhager an und für die EVP
Nik Gugger. Die GLP verzichtet auf eine Bewerbung. Mit «Splitterkandidaten» ist noch zu rechnen. (ls.)
Spitzenleistungen:
Mensch – Natur – Technik
Vom 26. Oktober bis zum
30. November stehen
beim Treffpunkt Science
City Spitzenleistungen
im Mittelpunkt.
Beni Schwarzenbach muss wegen der Wahlkreis-Einteilung um seinen
Kantonsratssitz zittern. Auch darum hat er einen Vorstoss lanciert.
ls.
sen ist das Proporzwahlsystem infrage gestellt, weil dort, als Auswirkung
des Systems Pukelsheim, nur die 3
bis 4 grössten Parteien mit einem
Sitz rechnen können», findet Beni
Schwarzenbach. Das Proporzprinzip
solle aber nicht nur über den ganzen
Kanton, sondern auch innerhalb der
Wahlkreise gebührend berücksichtigt
sein, sodass alle Parteien in allen
Wahlkreisen
eine
angemessene
Chance auf einen Sitz hätten, findet
der Altstadtbewohner. Er hat auch
schon Planspiele angestellt, die aber
keinen Anspruch auf Richtigkeit hät-
ten, wie er auf Anfrage mitteilt. Folgende «Fusion» schwebt ihm vor: Zürich 1&2&7&8 (ergäbe 11 Sitze); Zürich 3&9 (ergäbe 12 Sitze wie bisher); Zürich 4&5&6&10 (ergäbe 13
Sitze); Zürich 11&12 (ergäbe 12 Sitze
wie bisher).
Unterschiedliche Interessen
Während die kleinen Parteien ein gewisses Interesse für das Anliegen
aufbringen dürften, ist dieses bei den
«grossen» deutlich geringer, sind sie
es doch, die vom heutigen System
stimmenmässig profitieren. (ls.)
Entsteht Spitzenleistung durch harte
Arbeit oder durch Talent? Sind es
Einzelne oder eher Teams, die Herausragendes vollbringen? Geht es
letztlich um Durchhaltevermögen und
den richtigen Umgang mit Niederlagen? Wie wichtig ist ein motivierendes Umfeld? Diese Fragen sind für
die ETH Zürich, für ihre Forschenden
und Studierenden von grosser Bedeutung. Neben Diskussionen in Gesprächsrunden zeigt die ETH vom
26. Oktober bis zum 30. November in
Vorlesungen, Demonstrationen und
Experimenten
Aussergewöhnliches
aus den Bereichen Mensch – Natur –
Technik.
Treffpunkt Science City erscheint
im neuen ETH-Design und bringt
zahlreiche Neuerungen. Er bietet Erlebnisse und Entdeckung für Jung
und Alt, für die ganze Familie.
Am Sonntag, 26. Oktober, steht
ein Erlebnissonntag zum Thema
«Spitzenleister Mensch» auf dem
Programm. Am 28. Oktober geht eine
Diskussionsrunde folgender Frage
nach: «Macht Leistungsdruck stark?»
oder können Kinder gefördert wer-
den? Am 5. November wird Sensirion
in Stäfa besucht. Sensirion ist ein
ETH-Spin-Off und Weltmarktführer
bei Sensoren.
Am 9. November von 12 bis 14
Uhr jagt «Grimsel» über den Hönggerberg. Der von Studierenden gebaute Bolide hat bereits drei Wettbewerbe gewonnen. Er beschleunigt
elektrisch so schnell wie ein Formel1-Rennwagen. Am Sonntag, 16. November, wird anlässlich eines Erlebnissonntags aufgezeigt, wie Forscher
die Natur zu verstehen suchen. Der
Frage, ob Talent oder Disziplin zählt,
wird am 20. November mit einem
Talk mit drei Meistern ihres Faches
nachgegangen. Einblicke in neue
Forschungsfelder erhalten Besucher
des Anlasses «Spitzenleistung Technik» am 30. November.
Auch Kinder und Jugendliche
kommen auf ihre Rechnung. So wird
zum Beispiel der Frage nachgegangen, woher die besten Ideen kommen. Aber auch Tierrekorde, Brücken bauen sowie Tornados und Blitze sind ein Thema. Zudem können
sie «Nördi» kennenlernen.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, ausser bei Veranstaltungen
mit beschränkter Teilnehmerzahl wie
dem Visit und dem Junior-Programm. (pd./pm.)
www.treffpunkt.ethz.ch
Baukollegium neu zusammengesetzt Das Schoggi-Tram
Um die architektonische und städtebauliche Qualität in Zürich sicherzustellen, lässt sich der Stadtrat vom
Baukollegium beraten. Das Gremium
setzt sich aus externen Fachleuten
und Mitgliedern der Verwaltung zusammen, die jeweils für vier Jahre
gewählt werden. Seit September
2014 trifft sich das Baukollegium in
neuer Besetzung.
Der Vorsitz liegt beim Vorsteher
des Hochbaudepartements, André
Odermatt. Weiter ist im Baukollegium: Stadtrat Filippo Leutenegger,
Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements. Weitere Mitglieder aus der Verwaltung sind: Patrick
Gmür, Direktor Amt für Städtebau,
Ulrich B. Meyer, Direktor Amt für
Baubewilligungen, François Aellen,
Direktor Tiefbauamt, Roland Polentarutti, Leiter Rechtsdienst Hochbaude-
partement, Paul Bauer, Leiter Planung und Bau Grün Stadt Zürich,
und Pascal Hunkeler, Leiter Städtebau Fachverantwortung.
Die fünf neu gewählten Mitglieder
für die Legislaturperiode 2014–2018
sind: Lisa Ehrensperger, Architektin
Zürich, Andreas Hild, Architekt München, Arno Lederer, Architekt Stuttgart, Christopf Luchsinger, Architekt
Luzern, und Astrid Stufer, Architektin
Frauenfeld.
Das Baukollegium nimmt Stellung
zu Bau- und Planungsvorhaben sowie
zu städtebaulichen Konzepten und
Leitbildern, wenn deren Bedeutung
es erfordert und wenn diese zu
grundsätzlichen Fragen Anlass geben. Das Gremium berät die Bausektion, eine Delegation des Stadtrats,
sowie Bauwillige und Bauherrschaften. (pd./pm.)
kurvt wieder durch Zürich
Das traditionelle Schoggi-Tram von
Honold ist im November wieder in
der Stadt Zürich unterwegs. Honold
Schoggi-Tram – das bedeutet köstliche heisse Schokolade (65 Prozent
Criollo de Venezuela), dazu ein Stück
Pain de Gênes (Mandelkuchen, eine
klassische Honold-Spezialität), eine
Auswahl von Pralinen sowie als
Überraschung die jüngsten Kreationen aus dem Hause Honold.
Erstmals vor neun Jahren unterwegs, ist das Schoggi-Tram von
Samstag, 1. November, bis und mit
Sonntag, 9. November, wieder so
weit. Die Fahrt führt neu vom Bellevue (Schleife) übers Central zum Paradeplatz. Von dort geht es die Bahnhofstrasse Richtung See zur Rentenanstalt und dem Bahnhof Enge. Zu-
rück zum Bellevue (Ein- und Ausstieg) passiert das Tram die Stationen
Parade- und Bürkliplatz. Die Fahrzeiten ab Haltestelle Bellevue: Montag–Freitag: 13.30, 14.15, 15.00,
15.45, 16.30 und 17.15 Uhr. Fahrzeiten ab Haltestelle Bellevue: Samstag
und Sonntag: 13.00, 13.45, 14.30,
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HINTERGRUND
Nr. 42
16. Oktober 2014
5
Eine spezielle Co-Leitung an der Sonderschule SEK3
Neu wird die Wollishofer
Sekundarschule SEK3
für gehörlose und schwerhörige Jugendliche in CoLeitung geführt. Und führt
damit quasi ein Teamteaching in der Schulführung ein. Die Erfahrungen
zeigen: Es passt!
Ein erster Eindruck
von der SEK3
Die 15-jährige gehörlose Kristina,
die den Deutschunterricht in einer
Regelklasse mit hörenden Sekschülern besucht, beschreibt ihre
Eindrücke: «Aus reiner Neugier
gehe ich teilweise mit Hörenden
zur Schule, weil ich wissen möchte, ob es wirklich grosse Unterschiede zwischen Gehörlosen und
Hörenden gibt. Ich stelle fest, dass
die Lehrerin dieser 3. Klasse ähnliche Unterrichtsmethoden wie an
meiner Schule benutzt. Nur vier
Unterschiede gibt es zwischen der
SEK3 und der Sekundarschule: Eine Dolmetscherin, zwei Sprachen,
viele Schüler und wenig soziale
Kontakte mit den Mitschülerinnen.
Bisher habe ich gute Erfahrungen
gesammelt, die ich gut für die Zukunft gebrauchen kann. Ich weiss
jetzt, wie ich mit den Dolmetschern, den Schülern und den
Lehrerinnen für meine Ausbildung
umgehen kann.» (hl.)
Hans Lenzi
SEK3 unterrichtet hörgeschädigte
Schüler und Schülerinnen aus der
ganzen deutschsprachigen Schweiz.
Diese wichtige Institution existiert
seit 1959. Ihr Angebot umfasst – je
nach Situation kombinierbar – die
Bereiche Sekundarschule für Gehörlose, Teilintegration Oberstufe, sozialpädagogisch geführte Wohngruppen
sowie ein zusätzliches Schuljahr.
Erfahrene Lehrpersonen
Die beiden Leiter, Ruedi Baumann
und Peter Bachmann, kennen sich
seit ihrem Studium der Sonder- und
Hörgeschädigtenpädagogik und sind
ausgewiesene Fachpersonen. Die
Co-Leitung macht Sinn, da beide
gleichzeitig auch Schulleiter einer der
beiden Abteilungen sind und sich
dieses Führungsmodell aus der
Struktur der Schule heraus gleichsam
anbietet.
Daneben unterrichten Baumann
und Bachmann weiterhin als Lehrpersonen und bleiben so am Puls des
Schullebens. Schliesslich entspricht
die gewählte Co-Leitung in Philosophie und Praxis der Einrichtung, wo
partnerschaftliches Arbeiten seit langem auf allen Ebenen intensiv stattfindet, beispielsweise, je nach Bedürfnis, in verschiedenen Teamteaching-Konstellationen.
Ruedi Baumann hat vor sieben
Jahren die Teilintegration im Schulhaus Asper – hier ist SEK3 beheimatet – aufgebaut und stetig weiterentwickelt: «Auch heute setze ich mich
noch gerne und intensiv für dieses
fortschrittliche und zukunftsorientierte Sonderschulkonzept ein. Das Modell funktioniert für viele Jugendliche
unabhängig der kognitiven Voraussetzungen.» Eines der nächsten Projekte ist im Übrigen die integrative
Anschlusslösung in einem Zürcher
Gymnasium.
Peter Bachmann wiederum hat zuerst als Klassenlehrer im Schulhaus
Manegg geamtet. Vor rund 20 Jahren
wechselte er darauf an die Schule für
ANZEIGEN
Die Co-Leiter der SEK3, Ruedi Baumann (links) und Peter Bachmann, tauschen sich aus.
Fotos: hl.
kunftsmodell der Sonderschule dar.
Die hörbehinderten Schüler bewegen
sich sowohl unter ihresgleichen als
auch unter Hörenden der Regelklassen. Beides ist für ihre Identität sehr
wichtig. Im Unterricht der spezialisierten Sekundarschule wird mit individueller Förderplanung auf die
Möglichkeiten der Lernenden bezüglich Lerninhalte, Arbeitstempo und
Ausdrucksvermögen bestmöglich eingegangen. Zudem gewährleisten kleine Klassen sowie intensive Begleitung in den Regelklassen den optimalen Lernerfolg. Die beiden Co-Leiter:
«Dass wir Teil des Schulhauses Hans
Asper sind, ist ein Glücksfall und
stellt eine grosse Bereicherung dar:
Auf allen Ebenen findet viel Austausch statt, und das Fachpersonal
kann gegenseitig profitieren. Besonders schön ist es, täglich zu erleben,
dass wir willkommen sind, nicht zuletzt von der Schulleitung als auch
durch die partnerschaftliche Unterstützung seitens der Schulpflege.»
Möge dieses Modell im wahren Sinne
des Worts Schule machen!
Arbeit in der Kleingruppe: Ohne Gebärdensprache geht nichts.
Gehör und Sprache. Bachmann: «Danach war ich viele Jahre als heilpädagogischer Berater im Bereich schulischer Integration weit über den Kanton hinaus tätig. Nun freut es mich,
mich erneut mit der Gebärdensprache
und der Förderung von stark hörbe-
einträchtigten, auf visuelle Kommunikation angewiesenen Schülerinnen
und Schülern auseinanderzusetzen.»
Seine Vision ist der Ausbau des Konzepts auch auf Primarschulstufe, und
zwar an ausgewählten Wollishofer
Schulhäusern, natürlich in enger Zu-
sammenarbeit mit dem Zentrum für
Gehör und Sprache.
Schon heute gute Zusammenarbeit
Die seit langem bestehende Kooperation von SEK3 mit dem Oberstufenschulhaus Hans Asper stellt ein Zu-
SEK3, Schule für schwerhörige und gehörlose Jugendliche, Schulhaus Hans Asper,
Kilchbergstr. 25, 8038 Zürich, 044 481 85
01, www.sek3.ch, info@sek3.ch. Weitere
Infos zum Thema «hörbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche im Bildungsprozess»
unter www.audiopädagogik.ch.
6
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Nr. 42
16. Oktober 2014
7
Transparenz auf der Leinwand
Marc Landolt und Walter Zweifel sind gleich alt.
Foto: pm.
Landolt und Zweifel feierten
Marc Landolt und Walter Zweifel feierten am Montag gemeinsam ihren
52. Geburtstag bei Zweifel Weine in
Höngg. Diese gemeinsame Geburtstagsfeier hat eine lange Tradition,
denn die beiden sind nicht nur fast
zur gleichen Zeit – Zweifel ist drei
Stunden älter als Landolt –, sondern
auch in demselben Spital auf die Welt
gekommen. Landolt Weine und Zweifel Weine sind zwar Konkurrenten
auf dem Markt und manchmal
kommt es zu Diskussionen zwischen
den Weinproduzenten, aber beide
haben dasselbe Ziel: einen guten
Wein auf den Markt bringen. Und der
Wein 2014 ist trotz durchzogener
Witterung von guter Qualität, wie sie
einstimmig betonen. Die Trauben von
Landolt werden übrigens bei Zweifel
gekeltert. Interessierte konnten die
Kelterei besichtigen. (pm.)
SUTERS SATIRE
Auf der Tribüne im Bundeshaus
Hans Suter
Die Springbrunnen auf dem Bundesplatz waren in Betrieb, und weil ein
heftiger Wind blies, machte Hugo einen grossen Bogen um die Wasserfontänen. Er ging zur Bundesterrasse, dann durch die Sicherheitskontrolle und die vielen Treppen hoch
zur Tribüne. Von da konnte er einmal
alle Köpfe, die man meist nur im
Fernsehen von vorne sah, von oben
betrachten. Er setzte sich zuvorderst
an die Balustrade und hörte sich an,
was ein Liberaler zur Mehrwertsteuer zu sagen hatte. Man hatte allerdings nicht den Eindruck, dass die
anderen Nationalräte oder Nationalrätinnen irgendwann zuhörten. Momentan waren sowohl auf der rechten wie auf der linken Seite nur ganz
wenige Plätze besetzt. Die sassen entweder uninteressiert vor ihrem Laptop oder starrten fasziniert auf ihr
Smartphone. Einer las den «Blick am
Abend», eine Parlamentarierin entnahm ihrer Handtasche einen Spiegel
und überprüfte kurz ihr Make-up.
Die Eingänge zur linken und zur
rechten Seite gingen ständig auf und
zu. Parlamentarier gingen raus, kamen rein, einige hielten den aufgeklappten Laptop in der einen Hand,
wie ein servierender Kellner mit dem
Tablett. Einer kam kauend mit einem
Sandwich in der Hand hereingeschlurft, schaute wer am Rednerpult
stand und verliess den Saal gleich
wieder. Der Selfiemade-Man ging
sportlich angezogen zu seinem Platz
auf der linken Ratsseite. Dort sassen
auch eine Volksvertreterin und ein
Volksvertreter, die vor Kurzem noch
In überraschender Umgebung präsentiert der Künstler Chris Zollinger seine
neusten Werke. Im alten
Maschinenraum des B2
Hotel + Spa auf dem
Hürlimann-Areal symbolisieren die modernen, grossen
Bilder die Transparenz der
Neuzeit.
Nach seiner Werkschau vor neun
Jahren auf 1000 Quadratmetern im
alten Lienihof in Zürich-Wollishofen
präsentiert Chris Zollinger diesmal in
der Nachbarschaft alter Industriezeugen seine neuen, abstrakten Formate. Entfernt an Mark Rothko erinnernd, erlebt das Publikum hier die
Faszination mehrschichtiger Farbauftragungen, die nicht an Gegenständliches erinnern.
Das grosse Nichts
Ein Bild lebt in der Gesellschaft des
sensiblen Betrachtenden, es verändert sich dabei in Zeit und Raum.
Sich darauf einzulassen, heisst
gleichzeitig, in die Realität des Künstlers einzutreten, in der nicht Abbild
gesucht, sondern Ganzheit der Empfindung ausgedrückt wird.
Immer wieder wird Chris Zollinger gefragt, was seine Bilder darstellten. «Nichts», ist seine Antwort.
Sie stellen nichts dar. Er will ein Gemälde auch nicht erklären – «es entstand aus einer sehr persönlichen in-
Das Bild Transparent Orange II (100 x 80 cm) entstand 2013 in Chris
Foto: zvg.
Zollingers Atelier in Zürich-Leimbach.
tensiven Beziehung zwischen dem
sich Entwickelnden auf der Leinwand
und mir als Herausforderer». (e)
Ausstellung, Brandschenkestr. 152, Zürich. Freitag, 24. Oktober, 16–21 Uhr (ab
18 Uhr Apéro) und Samstag, 25. Oktober,
11–21 Uhr.
Hans Suter recherchiert im Bundeshaus.
Foto: zvg.
ein Paar gewesen waren immer noch
hintereinander, der Mann vorne, die
junge Frau direkt hinter ihm. Auf der
rechten Saalseite sassen nur drei
Männer, ein Gutaussehender, einer
mit Rossschwanz, einer mit Übergewicht. Die Nationalratspräsidentin
läutete mit einer Glocke, weil zwei
Männer sich allzu laut unterhielten.
Wer etwas zum laufenden Geschäft
sagen wollte, musste sich beim Rednerpult anstellen und wurde dann
vom Präsidenten aufgerufen. Dann
nahm die Bundesrätin ihren Platz
ein. Sie erläuterte nochmals das laufende Geschäft und beantwortete
Fragen der Ratsmitglieder. Das war
ein untrügliches Zeichen, dass es
bald zur Abstimmung kommen würde.
Nun strömten die Volksvertreter
aus der Wandelhalle in den Plenarsaal, bis praktisch kein Sitz mehr frei
blieb.
Hans Suter, Satiren.ch
Foto: zvg.
Piggeldy und Frederick kommen nach Zürich
Wer in seinen Kinderjahren ab und zu das «Sandmännchen» in der ARD, dem Ersten Deutschen Fernsehen, geguckt hat, ist sicher Fan von Piggeldy und
Frederick. Die beiden Schweinchen sind eine Erfindung von Elke und Dieter Loewe. Die kurzen Geschichtchen für kleine Zuschauer laufen immer nach
dem gleichen Muster ab. Und das ist nicht nur gut
so, sondern Kult: Das kleine Schwein Piggeldy hat
viele Fragen – das grosse Schwein Frederick hat viele
Antworten. Diese Kombination macht aus den beiden
das perfekte Geschwisterpaar. Mit offenen Augen, Ohren und Schnauzen und philosophierend gehen die
beiden Hausschweine durch die Welt. Gehaltvoll, vergnüglich und manchmal auch nur einfach «herzig».
Am Mittwoch, 22. Oktober, um 17 Uhr sind Piggeldy
und Frederick im Theater Stadelhofen zu Gast. Karten
reservieren unter Tel. 044 261 02 07 oder per E-Mail
an admin@theater-stadelhofen.ch. Weitere Vorstellungen: 25., 26., 29., Oktober, 1., 2. November. Mehr
Infos: www.theater-stadelhofen.ch. (ajm.)
FC Adliswil holte verdient drei Punkte gegen Siebnen
Das Fanionenteam des FC Adliswil
gewann in Siebnen verdient drei
Punkte. Adliswil zeigte sich geduldig
und konzentriert. Es wurde zur Freude des zahlreichen Anhangs des FCA
konsequent Fussball gespielt und für
einmal nicht gemotzt. Es wäre nicht
sehr überraschend, wenn der eine
oder andere von Beginn weg eingesetzte Adliswiler sich auch für künftige Spiele empfohlen hat.
Verdiente Führung
In der ersten Halbzeit kamen die
Märchler kein einziges Mal wirklich
gefährlich vor Vollmers Tor und in
den Zweikämpfen liessen die Sihltaler den Gegner spüren, wer der Chef
auf dem Platz war. In der Abwehr dirigierte Weyermann und im Mittelfeld
lenkten Belperio und Santoro geschickt das Spiel. Immer wieder
tauchten die Adliswiler gefährlich vor
dem Torhüter auf, der sich manchmal auszeichnen konnte. Nach einem
von Cannazza geschlagenen Corner
und einer schwachen Abwehr kam
der Ball zu Vegezzi der in der 34.
Spielminute das längst verdiente 1:0
für den FC Adliswil erzielte.
Nach der Pause übernahm der FC
Adliswil wieder das Zepter. Obwohl
nun das Team aus Siebnen etwas
mehr vom Spiel hatte, wurden sie nur
selten vor dem Tor gesehen. Ganz anders die Gäste: In der 55. Spielminute
erhöhte der FCA das Pressing, und
bei einem ungeschickten Ballverlust
der Platzherren nutzten die Adliswiler
eine Überzahlsituation, stürmten in
den Strafraum, und der Verteidiger
verursachte einen Elfer. Ftaqi versenkte den Ball sicher ins rechte Eck
zum 2:0. Der Match wurde nun noch
etwas kampfbetonter. Vor allem die
Spieler des FC Siebnen versuchten,
mit Härte zurück ins Spiel zu kommen. Doch die Verteidigung wehrte
alles ab, und speziell der junge Jevtic
verteidigte bis zur letzten Minute zuverlässig. Zuerst wurde Santoro umgenietet und – was sich noch zusätzlich als gefährlich herausstellen sollte
– musste sich zuerst Belperio in der
75. Minute nach hartem Foul und anschliessend der sehr gut spielende
Jevtic auswechseln lassen. Obwohl
sich Perris Team in der letzten Viertelstunde anstrengte und eine gesamthaft bemerkenswerte Teamleistung
ablieferte, gelang den Platzherren
entgegen dem Spielverlauf der Anschlusstreffer; allerdings erst spät, in
der 94. Spielminute. Adliswil wechselte vier, Siebnen drei Mal Spieler
aus. Vegezzi und Cannazza von Adliswil und Zecca von Siebnen holten sich
eine gelbe Karte. Der FCA holte sich
verdient die drei Punkte ins Sihltal
und bestätigte seine Position in der
vorderen Tabellenhälfte in der Gruppe 1.
Nächstes Spiel: Sonntag, 19. Oktober, 10.15 Uhr, Sportplatz Tal, Adliswil, FC Adliswil 1 - FC Urdorf 1. (pd.)
8
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
AUTOMOBIL
E-Exklusivität hat einen etwas hohen Preis
Der BMW i3 ist fernab vom
Mainstream in fast jeder
Beziehung. Die Leichtbaukarosserie und das Design
sind so ungewöhnlich wie
der Hybridelektroantrieb
und die rasante Beschleunigung. Alltagstauglich ist
der Vierplätzer trotzdem.
Peter Lattmann
BMW hat viel Lob geerntet für die
mutige Herangehensweise bei der
Entwicklung seines zukunftsweisenden Premium-Stromers i3, aber auch
Kritik eingesteckt wegen des eigenwilligen Designs. Was nach der ersten Testfahrt im Herzen von Amsterdam nicht schlüssig beantwortet worden ist, steht nach über 1000 Fahrkilometern in der Schweiz ausser Frage: Der i3 ist mit dem Reichweitenverlängerer an Bord absolut alltagstauglich und sorgt wegen seines Anzugs im doppelten Sinn für Aufsehen.
Neue Carbontechnik kostet
Das zweifarbige Kleid der Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem
Kunststoff mit dem auffälligen Knick
zwischen den Seitentüren und den
extrem schmalen Vorderrädern ist
ebenso ungewöhnlich wie die rasante
Beschleunigung durch den von einer
Lithium-Ionen-Batterie
gespeisten
Hybrid-Synchron-Elektromotor
mit
170 PS.
Für die endgültige Beurteilung
des kühnen Vorboten einer neuen
Autowelt aus Bayern sind vor allem
zwei Werte richtungweisend: die
Reichweite und der Verkaufspreis. Im
reinen Elektrobetrieb kommt der i3
je nach Fahrweise zwar nicht 200 Kilometer weit, wie vom Hersteller versprochen, doch 160 Kilometer sind
mit echten Sparbemühungen möglich
Kostet schnell über 50 000 Franken: Der alltagstaugliche BMW i3 mit Range Extender.
und im ganz normalen Umgang etwa
130. Sinkt das Ladeniveau der Batterie auf einen gewissen Stand, tritt eine zweite Kraftquelle in Aktion: Der
Zweizylinderbenziner, der auch im
Roller C 600 eingesetzt wird, schöpft
34 PS aus 650 Kubikzentimetern und
treibt damit einen zweiten Generator
an, der zusätzlichen Strom an den
Elektromotor liefert. Mit neun Liter
Benzin kann die Reichweite je nach
Fahrweise um 100 bis 160 Kilometer
verlängert werden. Um einmal durch
die ganze Schweiz zu fahren, sind
deshalb zwei kurze Tankstopps oder
ein mehrstündiger Halt zum Aufladen
Pflicht.
Der Spareffekt an der Tankstelle
ist verlockend, wird aber durch den
hohen Verkaufspreis von 46 900
Franken infrage gestellt. Auf den
6950 Franken kostenden Range Extender wird ein vernünftiger Autofahrer ja nicht verzichten. Da unzählige
nützliche und hilfreiche Optionen mit
Aufpreisen verbunden sind, wird ein
Kaufpreis von 50 000 Franken
schnell überschritten.
Zurück aber zu den positiven Aspekten: Um den hochgesteckten Zielen gerecht zu werden, haben sich
die Ingenieure nicht nur beim Antrieb Neues einfallen lassen. Die
Hightech-Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff, die für
den hohen Preis mitverantwortlich
ist, verhilft dem i3 zu einem bescheidenen Leergewicht von 1200 Kilogramm. Das bietet optimale Voraussetzungen für ein den Massstäben
der Münchner Marke entsprechendes
Fahrverhalten. Da auch der Komfort
Fotos: zvg.
und das Interieur artgerecht sind,
macht der Hecktriebler richtig Spass,
in der Stadt, aber auch über Land.
Rasanter Anzug
Wenn die Ampel auf Grün wechselt,
zischt der mit einem stufenlosen Automatikgetriebe ausgestattete i3 fast
lautlos rasant und leichtflüssig davon. In 3,7 Sekunden beschleunigt
der vier Meter lange Vierplätzer aus
dem Stand auf Tempo 60, in knapp 8
Sekunden ausserorts auf 100 Stundenkilometer, und das alles fühlt sich
sogar noch schneller an. Ungewohnt,
aber fast noch besser ist das Bremsverhalten. Geht der Fahrer vom Gaspedal, wird das Auto im Rekuperationsmodus automatisch abgebremst
bis zum Stillstand. Da die Nachfolgenden durch das Aufleuchten der
Bremsleuchten gewarnt werden, besteht dabei keine Auffahrgefahr. Das
Fahren mit nur einem Pedal rückt
näher.
Überraschend gut sind auch die
Platzverhältnisse. Das Volumen des
Kofferraums kann durch das Umklappen der Rücksitzlehnen von lediglich 260 auf 1100 Liter erweitert
werden. Das lässt die Wahl zwischen
vier Erwachsenen oder jeder Menge
Gepäck. Die ungeschickt platzierten
Start- und Fahrmodusknöpfe und die
komplizierte, gegen die Fahrtrichtung öffnende Hintertüre sind kleinere Mängel, die in einer zweiten Auflage des i3 bestimmt ausgemerzt werden. Fazit: Die eingeschlagene Richtung stimmt. Zum endgültigen Durchbruch braucht es allerdings noch etwas Feinarbeit.
Der neue Jeep Renegade trägt auch italienische Gene
kompakten Form mit 4,22 Meter
Länge, die hohe Bauweise anmerkt.
Durch sie gelingt der Einstieg bequem, gefördert durch weit öffnende
Türwinkel.
Jeep erweitert das Modellprogramm um ein kompaktes SUV. Der neue Renegade
kann es aber nicht nur mit
Häuserschluchten aufnehmen, sondern auch mit
der Wildnis. So wie seine
Vorgänger.
Vorne mit bequemen Sitzen
Mathias Wohlfeld
Neue Trends und Kundenansprüche
sind bei Jeep lange übersehen worden, weil man sich zu sehr auf die
Geländefähigkeiten als DNA der Marke konzentrierte, statt zeitgemässe
Kompromisse bezüglich Nutzwert
und Effizienz einzugehen. Doch dann
schaffte man die Wende. Jeep musste
sich dafür neu erfinden. Mit neuen
Designs, effizienten Motoren und Antriebskonzepten sowie modernen Interieurs wurden die Autos wieder salonfähig und attraktiv. Die weltweiten
Verkaufszahlen zeigen es deutlich.
Ein Italo-Amerikaner
Nach diesem Prinzip haben die Amerikaner auch den neuen Renegade
auf die Räder gestellt. Die Amerikaner? Genauer gesagt, die Italiener
und Amerikaner. Schliesslich gehört
Jeep als Sinnbild einer uramerikanischen Marke seit geraumer Zeit zur
Fiat-Gruppe. Als erstes Modell der
Geschichte von Fiat Chrysler Automobiles wurde der kompakte Geländewagen von italienischen und ame-
In Sachen Geländetauglichkeit spielt der Jeep Renegade in seinem SegFoto: zvg.
ment ganz vorne mit. Er ist ein alltagstauglicher Offroader.
rikanischen Designern entworfen.
Optisch ist der Renegade aber mehr
Burger als Pasta. Als Erster seiner
Marke soll er auf mehr als 100 Märkten weltweit Kunden gewinnen und
dafür unverwechselbar amerikanisch
und natürlich wie ein Jeep aussehen.
Äusserlich huldigt er dem legendären
Willys-Jeep als Inbegriff der Marke
infolgedessen deutlich. Der modern
interpretierte, steil stehende Kühlergrill samt runden Scheinwerfern sowie die aufrechte und in einen kräftigen Rahmen gefasste Windschutzscheibe haben den robusten Charme
des Urmodells, das seinen Ursprung
im Militär hat. Elf Farben werden für
den neuen Jeep angeboten, darunter
selbstverständlich auch Militärgrün.
Während sich die Kooperation von
Italienern und Amerikanern am Design weniger abzeichnet, zeigt sie
sich bei den Motoren umso deutlicher. Die Benzin- und Dieselaggregate entstammen dem Fiat-Regal. In
der Schweiz gibt es zunächst einen
1,4-Liter-Benziner mit 140 PS, bis
Jahresende folgen zwei Selbstzünder
mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum sowie
120 bis 170 PS Leistung. Verkaufsstart ist im Oktober, der Einstiegspreis ab 28 150 Franken für den Benziner.
Stark im Gelände
Sowohl der Benziner als auch der
kleine Diesel werden mit Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe angeboten. Die Zweiliterdiesel
bieten das neue Allradsystem, das je
nach Bedarf automatisch zwischen
Zwei- und Vierradantrieb variiert
und neben einer Sechsganghandschaltung auch mit einer Neungang-
automatik von ZF gekoppelt werden
kann. Damit soll der Renegade der
Konkurrenz davonfahren. Im Gelände dürfte ihm das gelingen, besonders in der Ausstattungsvariante
Trailhawk. Dann wühlt sich das kompakte SUV mit Allradantrieb, Geländeuntersetzung und wählbaren, voreingestellten Fahrprogrammen souverän wie ein Grosser durch Dreck,
über Stock und Stein und lässt den
Fahrer auch auf zügig gefahrenen,
unbefestigten Waldwegen mitfühlen,
was sich unter den Pneus abspielt.
Das ist gut, fühlt man sich so auch
bei abgeschaltetem ESP für erhöhten
Spassfaktor nicht wie Freiwild.
Während das Gelände klar das
Metier des Allradlers ist, sind es zügige Kurven auf Asphalt nicht. Klar,
dass man dem Offroader mit seinen
langen Federwegen, trotz seiner
Die Sitzpositionen vorne sind erstaunlich bequem und vielseitig einstellbar. Gleiches gilt für das Lenkrad, das zudem angenehm gepolstert
ist und sehr gut in der Hand liegt.
Auf den hinteren Plätzen geht es
nicht ganz so feudal zu, abgesehen
von der Kopffreiheit – die ist auch
dort angenehm reichlich bemessen.
Der Kofferraum glänzt mit Unauffälligkeit und reiht sich mit 350 Liter
Volumen in den Reigen der Konkurrenz ein. Das Interieur zeigt sich
mehr erwachsen als verspielt.
Erstaunlich ausgereift fühlt sich
der Renegade im Alltag an. Fahrund Windgeräusche sind angenehm
weggedämmt, der Federkomfort verdient sich seine Bezeichnung wirklich, und das Interieur macht keinen
Mucks, selbst dann nicht, wenn der
Renegade im Gelände derbe Verschränkungsübungen absolviert. Auf
die Verwindungssteifigkeit der Karosserie wurde besonderer Wert gelegt,
ebenso auf Komfort und Sicherheit.
Neben einem serienmässigen
Touchscreen für das Kommunikationssystem und Bluetooth mit Freihanderkennung gehören sechs Airbags, ESP sowie auch eine Rückfahrkamera zur Ausstattung, die mit 70
Optionen aufgerüstet werden kann.
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
Krafttraining steigert die Lebensqualität im Alter
Körperliche Inaktivität
birgt das grösste Risiko
für Gesundheit und
Leistungsfähigkeit im
Alter. Krafttraining erhöht
die Chance, vital und
beweglich zu bleiben
und das Leben lange
zu geniessen.
sollte niemand tolerieren. In einem
gesunden Lebensstil liegt der
Schlüssel für erfolgreiches Altern.
Gesundheitsorientiertes Krafttraining in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung, einem vernünftigen Umgang mit Genussmitteln, ausdauernder Bewegung und
sozialen Kontakten wirkt besser
als teure Medikamente.
Überragende Wirkung
Pia Meier
Der Mann, der im Fitness Center
trainiert, sieht etwas älter aus.
Wer ihn beobachtet, sieht, dass er
sich etwas langsamer bewegt und
manchmal etwas wacklig läuft. Seit
Jahrzehnten trainiert er regelmässig seine Kraft an verschiedenen
Geräten. Und vielleicht ist das der
Grund, dass er trotz seinen 93
Jahren noch einen recht fitten Eindruck hinterlässt.
Gesunder Lebensstil
Das chronologische Altern kann
man nicht aufhalten. Da nützen
Pillen, Hormone, Sauerstofftherapien und andere Verfahren nicht.
Das heisst aber nicht, dass der Alterungsprozess mit allen Folgen toleriert werden muss. Davon ist
Ein Check-up vor dem Training ist sinnvoll.
nicht nur Werner Kieser, der
Gründer von Kieser Training,
überzeugt. Ganz im Gegenteil, der
Mensch kann massgeblich Einfluss
nehmen. Neben den Genen entscheidet vor allem der persönliche
Lebensstil darüber, wie gesund
und leistungsfähig Körper und Gehirn bleiben.
Das gilt auch für die Muskeln
im Speziellen. Bis zum 25. Lebensjahr baut der Mensch Muskelmasse und Kraft auf. Danach bildet
sich beides zurück – es sei denn,
Foto: Kieser
die Muskeln erhalten den qualitativ richtigen Widerstand. Körperliche Inaktivität wurde von der Wissenschaft als Hauptursache für Altersschwäche und viele Erkrankungen identifiziert. Gangunsicherheit, Angst vor alltäglichen
Herausforderungen, Stürze mit
teils schweren Verletzungen, Rücken- und Gelenkschmerzen, Herzund Kreislauferkrankungen, Osteoporose und andere Stoffwechselkrankheiten machen das Leben
zur Last. Diese Altersschwäche
Die überragende Wirkung von
Krafttraining auf das biologische
Alter zeigte erstmals die amerikanische Forscherin Maria Fiatarone
in ihrer 1994 vorgestellten Studie.
Sie liess eine Gruppe 86- bis 96jähriger Bewohner eines Bostoner
Altersheims an drei Tagen in der
Woche
ein
Krafttrainingsprogramm für die Gesäss- und Oberschenkelmuskulatur absolvieren.
Nach zehn Wochen hatte die Kraft
um durchschnittlich 113 Prozent,
die Gehgeschwindigkeit um 12
Prozent und der Muskelquerschnitt
um fast 3 Prozent zugenommen.
Damit waren Wirkung und Verträglichkeit von Krafttraining im
Alter bewiesen.
Überraschend ist der rasche
Kraftgewinn in den ersten Trainingswochen. Der ungewohnte
Trainingsreiz aktiviert «schlafen-
de» Muskelfasern, steuert gleichzeitig grössere Faserbündel an und
führt zu weit stärkeren Kontraktionen. Neben- und Muskelfasern optimieren ihre Zusammenarbeit.
Erst wenn dieses Potenzial ausgeschöpft ist, baut der Organismus
neue Ressourcen auf. Alle im Training beanspruchten Strukturen
des Körpers reagieren mit Aufbau
von Substanz. Die Qualität der beanspruchten Gewebe nimmt zu
und damit deren Belastbarkeit.
Das gilt für Muskelfasern, für Sehnen, für Knorpel- und Knochengewebe. Die Schnellkraft – diese Fasern retten vor einem drohenden
Sturz – erhält man im Alter nur
durch intensives Krafttraining. Intensive Muskelaktivität verbessert
zudem die Hirnleistung und wirkt
bei Depression und beginnender
Demenz teils besser als Medikamente. Auch wird der Herzkreislauf entlastet. Gut trainierte Muskeln arbeiten ökonomischer, weil
das Herz weniger sauerstoffreiches
Blut liefern muss. Das entlastet das
Herz.
Krafttraining steigert Kraft, Beweglichkeit und Ausdauerleistung
und hat zahlreiche positive Effekte
auf die Gesundheit. Es fördert die
Mobilität und Selbstständigkeit im
Alter als wichtigste Lebensziele.
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BSZ Finanzieren 50+ – den finanziellen Spielraum im Alter erhöhen
Reto Kyburz,
Direktor
der
Bank Sparhafen Zürich AG.
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eine Krankheit in
eine schwierige
finanzielle Lage
gekommen ist?
Er ist Hauseigentümer und kann
nur noch reduziert
arbeiten,
muss aber noch
seine Kinder unterstützen.
Die Bank Sparhafen Zürich AG bietet eine aussergewöhnliche Lösung
für Leute, die ein Grundstück oder
eine Immobilie besitzen. Sie können ihre Liegenschaft bis zu maximal 65 Prozent belehnen und das
Geld für den Lebensunterhalt, für
Pflegekosten, einen Erbvorbezug
oder Ausbildungskosten ihrer Kinder verwenden. Im Unterschied zu
den meisten anderen Banken gewähren wir unseren Kundinnen
und Kunden eine Hypothek auch
als Einkommensersatz, nicht nur
für Investitionen. Und sie erhalten
die Finanzierung, auch wenn die
Zinsen ein Drittel ihres Einkommens übersteigen.
Was brauchen Sie als Sicherheit?
Natürlich nehmen wir zuerst die
Lebenssituation des Kunden genau
unter die Lupe, dazu gehören auch
das Einkommen und das Vermögen. Dann erstellen wir aufgrund
einer aktuellen Schätzung einen
Finanzplan, in dem wir die ganze
Finanzierung im Detail planen.
Wir beziehen alle Faktoren mit
ein, die zu Ausgaben führen könnten. Dabei könnte es sich zum Beispiel um einen Erbvorbezug oder
Ausbildungskosten für die Kinder
handeln. Jährlich überprüfen wir
die Situation erneut, um zu sehen,
welche Veränderungen sich ergeben haben. Wir stossen somit einen langfristigen Prozess an und
holen – sofern vom Kunden gewünscht – oft schon die Kinder mit
ins Boot.
Wann muss diese Finanzierung zurückbezahlt werden?
Der Kredit muss nicht zurückbezahlt werden, solange die Belehnung von 65 Prozent nicht überschritten wird. Wenn die Zinsen
nicht mehr bezahlt werden können, greifen wir auf die Massnahmen zurück, die wir für diesen Fall
definiert haben. Dies könnte ein
Verkauf der Liegenschaft oder eines anderen wertvollen Besitzes
sein. Oder der Schuldner sucht mit
seinen Kindern nach einer Lösung.
Wir prüfen jede Möglichkeit, um
unseren Kunden zu helfen, den
Engpass zu überwinden. (pd.)
Bank Sparhafen Zürich, Fraumünsterstrasse 21, 8022 Zürich, Tel. 044 225
40 50, Gratistel. 0800 77 27 42, E-Mail:
info@sparhafen.ch, Internet: www.
bank-sparhafen.ch.
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Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
CLIENTIS ZÜRCHER REGIONALBANK
Publireportage
Mit oder ohne Hypothek
in die Pension?
Daniel Kräutli ist Leiter der Filiale
Zürich der Clientis Zürcher RegioFoto: zvg.
nalbank.
Die Hypothek vor der Pensionierung
reduzieren oder sogar zurückzahlen?
Dies ist eine Frage, die sich viele
Menschen vor dem Ruhestand stellen. Will man schuldenfrei in die Pension gehen, sollten die Vor- und
Nachteile sorgfältig gegenübergestellt
werden. Reduziert man seine Hypothek, verkleinert sich die Belastung
der Hypothekarzinsen. Damit sinken
zwar die monatlichen Lebenskosten,
jedoch steigt die Steuerbelastung,
weil weniger Schuldzinsen abgezogen werden können.
Reduziert man die Hypothek,
dann ist Folgendes zu beachten: Aus
Sicht der Steuern sollte die Hypothek
nur so weit abbezahlt werden, dass
die Schuldzinsen mindestens gleich
hoch sind wie der Eigenmietwert der
Liegenschaft abzüglich der Unterhaltskosten. Wer mehr abbezahlt,
muss mehr Einkommenssteuer zahlen, da der Eigenmietwert zum Einkommen gerechnet wird.
Viele Pensionierte verzichten je-
doch auf eine Amortisation zugunsten der Liquidität. Sie wollen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung
haben, um für sonstige anfallende
Kosten gerüstet zu sein. So können
beispielsweise mittelfristig Renovationen an der Liegenschaft oder Pflegekosten anfallen.
Auch nach der Pensionierung
dürfen die Kosten der Zinsen sowie
der Unterhalt und die Amortisationen
nicht mehr als 1/3 des Einkommens
ausmachen. Da das Einkommen nach
der Pensionierung sinkt, ist möglicherweise die Tragbarkeit nicht mehr
gegeben. Daher lohnt sich die langfristige Planung zusammen mit Ihrem Bankberater. Ziel ist, die bestehende Hypothek so weit zu reduzieren, dass die anfallenden Kosten
auch mit dem geringeren Einkommen getragen werden können. Auch
eine Aufstockung der Hypothek kann
unter Umständen genau aus diesem
Grund schwierig werden. Banken gewähren pensionierten Kunden auf ihrer selbst bewohnten Liegenschaft oft
nur Hypotheken bis maximal 65 Prozent des Marktwertes der Liegenschaft.
Es ist wichtig, dass alle Möglichkeiten betreffend Wohneigentum diskutiert werden. Vielleicht ist eine
Rückzahlung der Hypothek sinnvoll,
aber es könnte auch die Abtretung
mit Nutzniessung und/oder Wohnrecht an die Nachkommen infrage
kommen. Sprechen Sie mit uns, wir
beraten Sie gerne.
Clientis Zürcher Regionalbank
Goethestrasse 18
www.zrb.clientis.ch
Telefon 044 250 64 00
Sehen und erleben: Kultur – Theater – Lebensthemen
Inspiration: andere Sichtweisen – anregende Orte – kreative
Prozesse Möglichkeitsräume entdecken: mit anderen –
durch Begegnungen – im Austausch
KULTURFÜHRERSCHEIN®
Möglichkeitsräume für die dritte Lebensphase entdecken
Kursbeginn: 31. 10. 2014
Ort: Junges Schauspielhaus Zürich
AkzentaNova – die Projektwerkstatt für Menschen
mit Erfahrung, 077 425 04 45
www.akzentanova.ch
Kooperationspartner:
Stadt Zürich
Nr. 42
16. Oktober 2014
Das Zürcher Seniorenparadies heisst neu «Aventin – Leben im Alter»
Das Alters- und Pflegewohnheim
Neumünster tritt neu unter dem
Namen «Aventin – Leben im
Alter» auf. Es besticht durch
geräumige Appartements und
grosszügige Aufenthaltsräume.
Die Trägerin des neu «Aventin – Leben
im Alter» genannten Alters- und Pflegewohnheimes, die «Stiftung Gemeinnützige
Gesellschaft Neumünster», sowie die Geschäftsführung bleiben genauso wie die hohe Qualität der Betreuung und die Freundlichkeit des Personals unverändert.
Gezielt ausgewählte Angebote
Seit 41 Jahren bot das Alters- und Pflegewohnheim Neumünster im Herzen des Kreises 7 älteren Menschen ein Zuhause. Am
1. Oktober 2014 wurde die Namensänderung in «Aventin – Leben im Alter» mit den
Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den
Mitarbeitenden gefeiert. «Der ehemalige Name war einfach nicht mehr zeitgemäss und
entspricht nicht der Lebensfreude und dem
Humor, die bei uns im Alltag gelebt werden», erklärt Edeltraud Brüsse, Geschäftsführerin seit Juli 2012.
Am Anfang stand der Wunsch, dem baulichen und führungsmässig modernisierten
Alters- und Pflegewohnheim Neumünster einen neuen, den veränderten Rahmenbedingungen angepassten Auftritt in der Öffentlichkeit zu geben. Der Name war dabei kein
«Aventin – Leben im Alter»: Stilvoller
Wohnort für ältere Menschen.
Foto: zvg.
Tabu, weil er einerseits oft zu Verwechslungen mit den verschiedenen Angeboten der
«Stiftung Diakoniewerk Neumünster –
Schweizerische Pflegerinnenschule» auf
dem Zollikerberg führte, sondern auch, weil
der Begriff «Heim» in der heutigen Zeit altmodisch wirkt.
«Aventin – Leben im Alter», der stilvolle
Wohnort für ältere Menschen, verfügt über
Appartements mit Kochnische und eigenem
Duschbad mit WC. Er bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern aber noch viel
mehr. Edeltraud Brüsse ist es wichtig, ausgewählte Kulturangebote ins Haus zu holen,
von Klassik bis Tanz und Unterhaltung wird
alles geboten. Das bestehende Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem eine
öffentliche Cafeteria, einen Fitnessraum,
aber auch einen Coiffeursalon sowie Fusspflege/Podologie.
Wer möchte, kann sich im «Aventin – Leben im Alter» im Fitnessraum an drei Vormittagen in der Woche fit halten. Die Fitnessbetreuerinnen nehmen sich gerne Zeit
und fördern die Bewohnerinnen und Be-
Publireportage
wohner mit altersgerechtem Training individuell und ganz nach ihren Fähigkeiten und
Wünschen. Die Geräte sind speziell auf die
Bedürfnisse betagter Menschen ausgerichtet. Dieses Angebot wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr geschätzt, da es
ihre persönliche Lebensqualität positiv beeinflusst.
Auch im Bereich Aktivierung geht das
«Aventin – Leben im Alter» neue Wege. Die
Gruppenangebote werden nach den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner
gestaltet und entsprechend auch immer wieder verändert. Unter dem Motto «Aktiv im
Alter» wird der Schwerpunkt auf Bewegung,
Koordination und Gleichgewichtstraining
gelegt, jedoch werden auch klassische Angebote wie Mentaltraining, kreatives Gestalten,
gemeinsames Backen und ein Singkreis angeboten.
Der schön angelegte Garten im «Aventin
– Leben im Alter» lädt nicht nur zum Spazieren ein, sondern ist auch Treffpunkt der
Bewohnerinnen und Bewohner für fröhliche
Plauderstunden und ernsthafte Gespräche.
www.aventin.ch
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Zürich 2
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16. Oktober 2014
Raguza Reinigung
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Aller Art. Wohnungen
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Offerte gratis. Tel. 044 709 04 03
Stadt Zürich
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ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Innenarchitekt David Marquardt – er hat dem Victorinox-Flagship-Store
das Design verliehen – genoss mit Gattin Kathrin die Eröffnung.
Grund zum fröhlichen Feiern: Unternehmer Carl Elsener (r.) und seine Frau Veronika mit Gratulant und Freund
René Beyer, Inhaber Beyer Uhren& Juwelen.
Wenn der Himmel voller Taschenmesser hängt
Man hat es in der Hosen- oder
Handtasche, und die Armee bezieht
jährlich 20 000 bis 25 000 Stück davon: Das legendäre Taschenmesser
machte Victorinox weltberühmt.
Nun haben Firmenboss Carl Elsener und seine Frau Veronika in Zürich höchstpersönlich das erste Ladengeschäft der Kultmarke eröffnet.
Effizient unterstützt wurden sie für
den Event von der Zürcher PR-Lady
Eliane Bachenheimer. Mit der Zürcher Eröffnung gehe ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, sagte Carl
Elsener, der das 1897 ins Leben gerufene Unternehmen in vierter Generation führt und 2011 mit dem
Preis «Unternehmer des Jahres»
ausgezeichnet wurde. Neben Taschenmessern gibt es von Victorinox
mittlerweile auch Reisegepäck, Uhren, Mode und sogar Parfum. Der
Laden am Rennweg 58 besticht
durch funktionale Originalität und
Eleganz. Das Innen-Design des Geschäftes lag in der Verantwortung
des Zürcher Architekten David Marquardt (MACH Architektur an der
Kanzleistrasse 118), der schon die
IWC-Boutique an der Bahnhofstrasse gestaltet hat. Der kreative Marquardt und seine Frau Kathrin nahmen die Gratulationen zur gelungenen Ausgestaltung gerne entgegen.
Hingucker ist unter anderem ein Beleuchtungskörper aus Hunderten
von Mini-Taschenmessern. «Im siebten Messerhimmel» wähnte sich etwa Franco Savastano, CEO Jelmoli
und Präsident der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse. Die Geladenen
wurden von «Franzoli» kulinarisch
verwöhnt und genossen – ganz der
Swissness gerecht werdend – Ur-
schwyzer Chäswähe, Älpler Magronen in der Militärgamelle serviert,
oder Rahmtöpfli mit Himbeercoulis.
Auch für Peter Keck, den SeniorChef des wohl bekanntesten Merceriegeschäftes, bot die Eröffnung vielfältige Überraschungen: «Toller Laden!» Unter den weiteren Gratulanten der ersten Stunde sah man viele
Geschäftsleute von Rennweg und
Bahnhofstrasse. So etwa Jan E.
Brucker, Hotelmanager des Fünfsternehauses «Widder» und Präsident der Swiss Deluxe Hotels, oder
Reto Candrian, Vorsitzender der
Geschäftsleitung Candrian Catering
AG. Für René Beyer, Inhaber des ältesten Fachgeschäftes der Schweiz
«Beyer Uhren & Juwelen», bedeutet
die Eröffnung des Victorinox-Ladens
in der denkmalgeschützten Liegenschaft eine echte Bereicherung.
Im siebten Messerhimmel: Franco Savastano, CEO Jelmoli und Präsident
der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse.
Hotelmanager Jan E. Brucker vom
«Widder» mit Till Bächtold, F&B
Manager.
Reto Candrian, Geschäftsleitung
Candrian Catering, PR-Lady Eliane
Bachenheimer.
Designer Christopher Raeburn hat
die aktuelle Victorinox-Modelinie
entworfen.
Peter Keck, Seniorchef des alteingesessenen Merceriegeschäftes in
Zürich.
ANZEIGEN
Schweiz-Tourismus-Direktor Jürg
Schmid, mit Gattin Denise, war begeistert.
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Veranstaltungen & Freizeit
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
BUCHTIPP
Die PBZ-Bibliotheken (www.pbz.ch)
empfehlen:
Galveston
Der Arzt hat
Schneeflocken
auf der Lunge
des Protagonisten, Roy Cady,
gesehen.
Kein
gutes
Zeichen,
nein, ein Todesurteil. Die, nach
der desaströsen Diagnose, angezündete Zigarette schmeckt dann
auch nicht mehr und in den Gesichtern der im Warteraum sitzenden Patienten glaubt er zu erkennen, dass sie froh sind, nicht
an seiner Stelle zu sein. Roy ist
also einer dieser Helden, Antihelden, der ein ganz harter Kerl ist
und sich nun mit dem eigenen
Tod konfrontiert sieht. Roy Cady
ist ein Handlanger eines mächtigen Gangsters und auch an diesem Tag bekommt er einen Auftrag zur ?Beseitigung? eines Problems. Wie er zusammen mit einem anderen Aufräumer zu dem
Haus kommt, in dem die zu beseitigende Person wohnt, gerät er
in eine Falle und kann nur knapp
entkommen. Dabei rettet er nicht
nur sich, sondern auch noch eine
junge Frau, Rocky, eine Ausreisserin, die von zuhause geflohen
und in falsche Kreise geraten ist.
Auf ihrer gemeinsamen Flucht
(hängt sich Rocky an ihn oder er
sich an sie?) Holt sie noch ein
kleines Mädchen aus ihrem Haus
ab, von der sie behauptet es sei
ihre kleine Schwester. Zu dritt
fliehen sie ans Meer wo sie in einem Motel absteigen, in dem lauter gestrandete Menschen Unterschlupf gefunden haben.
Nic Pizzolatto, der Autor auch
der fantastischen TV-Serie «True
Detective» erzählt eine Geschichte, die schon fast als Fortsetzung
ebendieser gelten könnte. Düster,
hart hoffnungslos aber doch mit
Liebe erzählt.
Nic Pizzolatto. Galveston. Metrolit Verlag.
ISBN:3-8493-0097-5
Zürcher Pioniergeist
Sie erfanden das
Ipsophon
und
das Zellophan,
sie bauten Brücken und Obstpressen. Einige
wurden in ihrem
Fach mit dem
Nobelpreis ausgezeichnet. Sie alle waren von einer Idee überzeugt und setzten
diese unermüdlich, unerschrocken und konsequent um – Frauen und Männer, die in ihren Bereichen Pionierhaftes geleistet haben. Der Wissenschaftsjournalist
und Buchautor Beat Glogger hat
dem «Zürcher Pioniergeist» ein
300-seitiges, grosszügig bebildertes Buch gewidmet. 60 Persönlichkeiten aus Wissenschaft und
Technik, Gesellschaft und Kultur
werden darin vorgestellt, in einfühlsamen,
teilweise
überraschenden, manchmal sehr persönlichen und auch humorvollen
Porträts.
Beat Glogger. Zürcher Pioniergeist. Lehrmittelverlag Zürich.
Jeden Montag und Mittwoch
Hatha Yoga in Wollishofen: Montag 9.30–11 Uhr im
ref. Kirchgemeindehaus Kilchbergstrasse 21,
Mittwoch, 18.30–20 und 20.15–21.45 Uhr, im
Rhythmiksaal des Zentrums für Gehör und Sprache Frohalpstr. 78. Eingang Hauptgebäude, hinten links. Heidi Risi, Diplom-Yogalehrerin YS/EYU,
Tel. 044/481 86 08. www.pranava-yoga.ch
Donnerstag, 16. Oktober
Yoga: Wie jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Rückenfreundliches Yoga zur Gesundheitsvorsorge und Stressbewältigung. Dienstag und
Donnerstag: 18 bis 19.15 und 19.30 bis 20.45.
Mittwoch: 19.30 bis 20.45. Kleine Gruppen. Renate Bornemann, Yogalehrerin, SYV, 079 528 01
40, www.renatebornemann.ch. Yoga in Wollishofen (vormals SomeYoga-Studio), Speerstrasse 32.
Freitag, 17. Oktober
8.30–9.30 Acht Brokate-Qi Gong in Wollishofen: Jeden Freitag von 08.30–09.30 Uhr. Kontakt: Luzius Luchsinger, Zertifizierter Qi-Gong-Lehrer, 044
461 62 09, l.luchsinger@hispeed.ch. ABZ-Gemeinschaftsraum, Balberstrasse 47.
10.00 KinderTreff: Geschichtenzeit. Animation mit
Michèle Bolliger. Für Eltern mit Kleinkindern im
Alter von 2 bis 3 Jahren. Pestalozzi-Bibliothek
Altstetten, Lindenplatz 4.
14.30 Wunschkonzert: Mit der Musikmamsell Verena Speck. Pflegezentrum Entlisberg.
18.30 Internationaler Tag gegen Armut und Ausgrenzung: Veranstaltung der IG Sozialhilfe: «20 Jahre
Widerstand der IG Sozialhilfe gegen soziale Missstände und Verschärfungen im Arbeits- und Wohnungsmarkt!». Hauptreferentin: Dr. Natalie Benelli, Soziologin. Eintritt frei, Kollekte. GZ Riesbach, Seefeldstrasse 93.
Samstag, 18. Oktober
8.00–11.00 Leimbacher Wochenmarkt: beim Restaurant Hüsli.
13.00–15.00 Finissage: Ausstellung «Apparenza
leggibile» von Michael Wissmann und Beat Oggenfuss. www.partgalerie.ch. Part Galerie, Am
Schanzengraben 15.
Dienstag, 21. Oktober
9.30–11.30 Blueme- und Pflanze-Märt: Verkauf von
Pflanzen und Schnittblumen. Pflegezentrum Entlisberg (Wintergarten), Paradiesstrasse 45.
14.00 «Lebensstufen»: Ökumenische Bildungsreihe. Daten: 21. und 28. Oktober und 4. und 11.
November. Auskunft und Anmeldung: Hans-Ruedi Simmen, Pfarramt St. Franziskus, Kilchbergstrasse
5,
8038
Zürich,
hansruedi.simmen@zh.kath.ch, 044 485 56 03 oder 079 192 65
75. Kath. Pfarreizentrum St. Franziskus, Kilchbergstrasse 1.
18.45–19.45 Herbst-Qi Gong in Wollishofen: Tai Chi:
Jeden Dienstag von 20.15–21.15 Uhr. Kontakt:
Luzius Luchsinger, Zertifizerter Qi-Gong-Lehrer,
044 461 62 09, l.luchsinger@hispeed.ch. ABZ-Ge-
«Turn Turn Turn»
Der Gospelchor Kilchberg lädt ein
zum Konzert 2014. Auch das Programm für das diesjährige Konzert
kann sich hören lassen! Gelegenheit
dazu gibt es am Samstag, 25. Oktober, um 19 Uhr in der ref. Kirche
Kilchberg und am Freitag, 7. November, um 20 Uhr in der ref. Kirche
Rüschlikon. Wie in den Vorjahren
wird der Chor von international bekannten Musikern begleitet, so vom
Pechrima-Trio und der Adam Taubitz
Band. Tipp: Bitte frühzeitig kommen,
die Platzzahl ist leider beschränkt!
(eing.)
«Turn Turn Turn» Konzert Gospelchor
Kilchberg; Samstag, 25. Oktober, 19 Uhr
in der ref. Kirche Kilchberg, Einlass 18.15
Uhr; Freitag, 7. November, 20 Uhr, in der
ref. Kirche Rüschlikon, Einlass 19.15 Uhr,
Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der
Unkosten.
meinschaftsraum, Balberstrasse 47. Zürich-Wollishofen.
20.00 Offener Frauengesprächsabend: EMK Zürich
2, Mutschellenstrasse 188.
Mittwoch, 22. Oktober
14.30 Tanznachmittag: Mit Hermann Strittmatter.
Pflegezentrum Entlisberg (Saal), Paradiesstr. 45.
Freitag, 24. Oktober
8.30–9.30 Acht Brokate-Qi Gong in Wollishofen: Jeden Freitag von 08.30–09.30 Uhr. Kontakt: Luzius Luchsinger, Zertifizierter Qi Gong-Lehrer, 044
461 62 09, l.luchsinger@hispeed.ch. ABZ-Gemeinschaftsraum, Balberstrasse 47.
10.00 KinderTreff: «Ryte, ryte Rössli». Animation
mit Ruth Ernst. Für Eltern mit Kleinkindern von
9–24 Monaten. Pestalozzi-Bibliothek Leimbach,
Rebenstrasse 73.
14.30 Filmnachmittag: Überraschungsfilm. Pflegezentrum Entlisberg (Saal), Paradiesstrasse 45.
Samstag, 25. Oktober
8.00–11.00 Leimbacher Wochenmarkt: beim Restaurant Hüsli.
Sonntag, 26. Oktober
15.00 «Bingel, Bengel und Bangel»: Musiktheater
von und mit Zapzarap, ab 5 Jahren. Theater Purpur, Grütlistrasse 36. Zürich-Enge.
KIRCHEN
Reformierte Kirchgemeinde
Wollishofen
findet in der Alte Kirche statt.
www.kirchewollishofen.ch
Sonntag, 19. Oktober
10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin
Elisabeth Flach, Kollekte: Kloster
Kappel, Alte Kirche, anschliessend:
Chilekafi
Montag, 20. Oktober
14.30 Wollichörli für SeniorInnen
Kirchgemeindehaus Kilchbergstrasse
19.00 Probe Kirchenchor, Kirchgemeindehaus Kilchbergstrasse
Dienstag, 21. Oktober
14.00 SeniorInnen-Bildungsreihe
«Lebensstufen»
Pfarrei St. Franziskus
20.00 Probe Gospel Singers, Kirchgemeindehaus Kilchbergstrasse
Mittwoch, 22. Oktober
19.15 Ökumenisches Nachtgebet
Pfarrei St. Franziskus
www.st-franziskus.ch
Samstag, 18. Oktober
10.15 Wortgottesdienst PZ Entlisberg
Ab 17.15 Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Eucharistiefeier
11.15 Eucharistiefeier
17.30 Santa Messa in lingua
italiana
Kirche Enge
www.kirche-enge.ch
Donnerstag, 16. Oktober
14.00 Jassnachmittag, Kirchgemeindehaus, Bederstrasse 25
Sonntag, 19. Oktober
10.30 Musikgottesdienst in der
Kirche Enge, Pfarrerin Yvonne
Meitner, Mitwirkende: Männerchor
Leimbach, Kollekte: HEKS Partnergemeinde
Dienstag, 21. Oktober
12.00 bis 13.30 Mittagstisch mit
biblischen Geschichten für PrimarschülerInnen, Kirchgemeindehaus,
Bederstrasse 25
17.00 bis 18.00 Kinderchor
(1. bis 4. Klasse)
17.45 bis 18.45 Jugendchor 1
(5. und 6. Klasse)
18.45 bis 19.45 Jugendchor 2
(Oberstufe)
Kirchgemeindehaus Bederstr. 25
Mehr Informationen:
www.kirche-enge.ch/kinderchor
www.kirche-enge.ch/jugendchor
Kontakt: Barbara und Ulrich
Meldau: 044 781 25 25
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 16’954 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.50/mm-Spalte
Anzeigenschluss:
Freitagmorgen vor Erscheinen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktion: Lorenz Steinmann (ls.),
Tel. 079 660 28 59,
E-Mail: zuerich2@lokalinfo.ch
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter:
Bruno Lendenmann (bpl.), Beni Frenkel,
Marcus Weiss (mw.), Gabi Faerber (gf.),
Adriana Zilic (az.), Kamil Krejci (kam.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33
Anzeigenverkauf:
Simona Demartis-Lüdi, Tel. 079 306 44 41
demartis@gmx.ch
Produktion: AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau
Abonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,
abo@lokalinfo.ch
Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG,
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich,
Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72
E-Mail: lokalinfo@lokalinfo.ch,
www.lokalinfo.ch
Druck: NZZ Print, Schlieren
Zürich 2
Veranstaltungen & Freizeit
Foto: zvg.
Shootingstar einer neuen Pianisten-Generation
Mit einem Rezital im Rahmen des ZKO-Meisterzyklus
tritt der Pianist Igor Levit am Dienstag in der Tonhalle Zürich auf und wird seinen hervorragenden Ruf mit
Werken von Bach, Beethoven und Busoni auch beim
Zürcher Publikum unter Beweis stellen. Ende Oktober,
wenige Tage nach seinem Auftritt in Zürich, wird der
erst 27-jährige Pianist in der Münchner Philharmonie
den begehrten deutschen Musikpreis «Echo» für seine
CD-Einspielung der späten Sonaten Beethovens entgegennehmen. Vor Kurzem ist seine zweite CD mit
den sechs Partiten von Johann Sebastian Bach erschienen. Levit präsentiert sich auch körperlich in
Bestform. Mit einer Radikaldiät und viel sportlicher
Betätigung hat er in kurzer Zeit über 30 Kilogramm
abgenommen. Dienstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, Tonhalle Zürich, grosser Saal. (pd.)
GEMEINSCHAFTSZENTREN / QUARTIERVEREINE
Theater PurPur
Grütlistr. 36, 8002 Zürich
Telefon 044 2013151
www.theater-purpur.ch
«Bingel, Bengel, Bangel»: So, 26. Okt.,
15 Uhr. Musikalische Geschichte für
Gross und Klein.
Denkräume im Theater PurPur: Do, 30.
Okt., 20 Uhr, «Erwartungen in der
Pädagogik» mit Dieter Rüttimann,
Prof. ZFH, Leiter der Gesamtschule
Unterstrasse.
«Pisa vs. Kunst»: Do, 27. Nov., 20 Uhr,
André Grieder, Leiter der kantonalen
Stelle schule&kultur.
Kinderhaus Entlisberg
Butzenstrasse 49, 8038 Zürich
Telefon 044 488 10 11
E-Mail entlisberg@zuerich.ch
www.stadt-zuerich.ch/offener-bereich
OFFENER BEREICH ENTLISBERG
Anlaufstelle Kinderbetreuung.
Di 9 bis 12 Uhr, Mi 15 bis 18 Uhr; im
offenen Bereich Selnau Do 9 bis 12
Uhr.
Tanzgruppe für Kinder:
jeden Do 16.15 bis 17.15 Uhr im
grossen Saal für Kinder von 4 bis 7
Jahren. Anmeldung: 078 769 11 05.
«ELDIS» Eltern lernen Deutsch in der
Schule bzw. in der Kita: Di, 21. Okt.,
je Di und Do 8.25 bis 10 Uhr.
Familien-Schneesportlager: Di, 5. Nov.,
19 bis 21 Uhr Informationsabend,
grosser Saal.
Themenabend wüten, trotzen, traurig
sein: Do, 6. Nov., 19 bis 21.30 Uhr im
grossen Saal. Anmeldung bis 23. Okt.
OFFENER BEREICH SELNAU
Sihlamtstrasse 18, 8001 Zürich
PEKiP: Neuer Kurs ab Mi, 22. Okt.,
8.45 bis 10.15 Uhr, offener Bereich
Selnau. Anmeldung erforderlich.
GZ Leimbach
Rebenweg 6, 8041 Zürich
Telefon 044 482 57 09
Sekretariat/Kafi/Spielraum: Fr, 17.
Okt., 14 bis 18 Uhr.
Halloween-Gruselwerkstatt: Mi, 22. Okt.
14 bis 17.30 Uhr für Kinder ab
Schulalter oder in Begleitung.
Tiefziehen: Mi, 22. Okt., 14 bis 17.30
Uhr für Kinder ab Schulalter.
Ton klopfen: Fr, 24. Okt., 14 bis 17.30
Uhr für Kinder ab Schulalter.
Offenes Atelier: Fr, 24. Okt., 14 bis
17.30 Uhr für Kinder ab Schulalter.
GZ Wollishofen
GZ Neubühl
GZ Wollishofen, am See, Bachstr. 7
GZ Info-Drehscheibe, Albisstr. 25
GZ Neubühl, Erligatterweg 53
Telefon 043 243 11 37
www.gz-zh.ch, gz-wollishofen@gz-zh.ch
GZ am See, Bachstrasse 7
Morgen-Taiji für alle: Sa, 18. Okt., 9 bis
10 Uhr. Anmeldung im GZ.
Qi Gong und Taiji: Mo, 20. Okt., 10 bis
11 Uhr. Anm.: beapfeifer@swissonline.ch.
GZ Neubühl, Erligatterweg 50
Offenes Werken: Mi, 22. Okt., 14.30
bis 17 Uhr, Kinder unter 6 Jahren in
Begleitung.
Quartiertreff Enge
Gablerstrasse 20, 8002 Zürich
Telefon 044 201 60 64
www.quartiertreff.ch
ffenes Singen: Mi, 22. Okt., 17 Uhr.
Disco: Fr, 24. Okt., 20 Uhr. Sounds
der 70er- bis 90er-Jahre. DJ Guy.
Quartierverein Enge
www.enge.ch
Wochenmarkt auf dem Tessinerplatz:
Jeden Donnerstag 10.30 bis 19 Uhr.
QV Wollishofen
www.wollishofen-zh.ch
Ortsmuseum Wollishofen
Widmerstrasse 8, 8038 Zürich
Permanente Ausstellung: Wollishofen,
vom Bauerndorf zum Stadtquartier.
Während der Schulferien geschlossen. Ab 26. Okt. jeden So von 14 bis
16 Uhr geöffnet.
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Nr. 42
AKTUELL/ MARKTPLATZ
16. Oktober 2014
Der FC Wollishofen ist
auf Rang 5 geklettert
Der FC Wollishofen gewann gegen
FC Oerlikon/Polizei mit 3:1 (2:0).
Das Spiel verlief ohne jegliche
Spannung.
Bruno Lendenmann
Höchste Konzentration bei Argjent Gashi und Haris Sabanovic (r.).
F.: zvg.
Adliswiler an den SwissSkills
An den SwissSkills Bern trafen sich im September gut 1000 junge Schweizer Berufsleute aus
Handwerk, Industrie und Dienstleitung zu den
1. Schweizer Berufsmeisterschaften. Mit dabei
waren Haris Sabanovic und Argjent Gashi, Mitarbeiter und ehemalige Lernende der Neukom
Engineering AG an der Zürichstrasse in Adliswil. Die beiden traten in der Kategorie «Gebäu-
detechnikplaner Sanitär» an. Sabanovic holte
sich den zweiten Platz und damit die Silbermedaille. Gashi verpasste mit dem vierten Platz
nur knapp das Podest.
«Beide dürfen sehr stolz sein auf ihre Leistung und das erreichte Resultat», lobte Verwaltungsratspräsident und CEO Roger Neukom die
beiden Sachbearbeiter. (sc.)
Die Wahl der Autogarage
ist Vertrauenssache
In der Kalchbühl-Garage steht die Kundenbetreuung im Zentrum. In der gut eingerichteten Werkstatt
werden Reparaturen
ausgeführt. Aber auch
beim Kauf eines Neuund Occasionsfahrzeuges ist die Garage eine
gute Adresse.
Die Wahl der Garage, wenn es
um die Wartung des Autos
geht, ist Vertrauenssache. Die
Kalchbühl-Garage in Wollishofen hat in den letzten fünfzig
Jahren im Bereich der Automarken Alfa Romeo, Lancia
und Fiat Erfahrungen gesammelt. In der modern eingerichteten Werkstatt werden die
Autos von einem Team betreut, dessen Know-how durch
laufende Fortbildungen immer
auf dem neuesten Stand gebracht wird. Übrigens: In der
Publireportage
Es waren nicht reine Rotationsgründe, die zu
Umstellungen in Frares Team führten. Verletzungen oder anders begründete Absenzen
machten diese nötig; wohl dem also, der über
ein grosses Kader verfügt. Man wusste, dass
sich jeder Akteur voll einsetzen musste, wollte
man gegen den Favoriten aus Zürich Nord gute
Figur machen.
Es entwickelte sich bei herrlichem Oktoberwetter vor fast 100 Zuschauern ein gefälliges
Spiel. Beide Torhüter mussten zwar aufmerksam bleiben, gefährliche Abschlüsse gab es
aber nicht zu bewundern. Der Abwehrstratege
Sodano wagte sich schon früh auch in den Angriff. Das wurde in der 18. Minute mit seinem
Tor zum 1:0 belohnt. Der FCOP hatte vielleicht
etwas mehr Ballbesitz, litt aber auch mehr unter den eigenen Fehlzuspielen. Dass die Gäste
aber auch nicht zu zwingenden Abschlüssen
kamen und Goalie Thierry Huber geschont
wurde, lag schon eher an der diszipliniert auftretenden Wollishofer Defensiv-Abteilung.
Sturmspitze Luis Muino wurde meist gut bewacht. Er hatte eine einzige Chance – und die
nutzte er kämpferisch und kaltblütig nach 43
Minuten. Die Möglichkeit dazu ermöglichte ihm
FCOP-Goalie Cossa mit seinem misslungenen
Dribbling an der Strafraumgrenze. Eine 2:0Führung zur Pause, das schien für das SonANZEIGEN
Geschäftsführer Fritz Bosshard in der Werkstatt der Kalchbühl-Garage.
Kalchbühl-Garage
werden
auch zwei Lernende, ein Automobilfachmann und ein Mechatroniker, ausgebildet.
Autokauf: Occasionen und
Neuwagen
Wer ein Auto kaufen möchte,
kann sich an die KalchbühlGarage wenden. Geschäftsführer Fritz Bosshard betont:
«Begehrt ist zurzeit der Alfa
Romeo 4c. Der neue Sportwagen ist in limitierter Auflage
auf den Markt gekommen.
Und im Herbst wird der neue
Fiat 500 X mit Vierradantrieb
vorgestellt. Bei uns gibt es neben den Neuwagen auch gut
erhaltene Occasionen der Marken Alfa Romeo, Lancia und
Fiat
sowie
verschiedener
Fremdmarken mit Garantie zu
kaufen». (ch.)
Kalchbühl-Garage AG, Thujastrasse 4, 8038 Zürich. Telefon 043 399
85 85. www.kalchbuehl.ch.
Foto: zvg.
Publireportage
Neu: «Barreto77 Transporte» in Adliswil ein währschaftes Familienunternehmen
Gazo Barreto und seine Frau wohnen mit ihrer Familie in Adliswil und führen hier seit Juni
2014 wieder ihr selbstständiges Transportunternehmen, mit dem sie früher schon mehrere
Jahre in Zürich tätig waren. Spezialisiert sind sie auf Umzüge von Privatpersonen, Abfallentsorgung und unkomplizierte Last-Minute-Aufträge. Ebenfalls bieten sie Kurierdienste,
Möbelmontagen und Malerarbeiten an. Infos und Offerten in Deutsch, Portugiesisch und
Englisch bei Vera Kimmel Barreto, Telefon 078 818 84 82. (eing.)
nau-Team (zu) beruhigend. «Jetzt ja kein Tor
kassieren» oder «jetzt unbedingt rasch den Anschlusstreffer erzwingen», so die Worte der
Trainer in den jeweiligen Lagern in den Kabinen. Das Sonnau-Team liess nun etwas nach.
So überraschend kam daher das 2:1 durch den
kräftigen Niedecken in der 58. Minute nicht.
Weiterhin kam keine Spannung durch grossartige Torraumszenen auf. Nur einmal musste
Cossa seine Sprungkraft beweisen und einen
Ball zur Ecke lenken. Wenige Minuten vor Ende
der offiziellen Spielzeit konnte Schwendener
souverän einen Foulelfmeter zum finalen 3:1
versenken.
Gästespieler verloren die Nerven
Schade, dass etwa ab der 70. Minute einige
Gästespieler die Nerven verloren und durch allzu hartes Einsteigen auffielen. Zuvor konnte
der vermeintliche Ausgleichstreffer wegen Offside nicht anerkannt werden. So vermittelten
die beiden Ausschlüsse von De Sousa (70.) und
Krasniqi (88.) bei einigen Zuschauern das Bild
von «knüppelharten und unfairen Gästen», was
so den Punkt nicht wirklich trifft. Schliesslich
sei an dieser Stelle auch die hervorragende
Leistung des Schiedsrichter-Trios erwähnt.
Am kommenden Sonntag gastieren die nun
auf Rang 5 liegenden Wollishofer beim FC Einsiedeln, und eine Woche später wird Horgen
auf der Sonnau empfangen. Gegen beide Gegner kann man sich an gute Leistungen erinnern. Warum sollte sich Gutes also nicht wiederholen?
FCW: Huber, Sodano, Schmid, Gross, Muino (46. Simao), Haers (65. Steiger), Bindi, Schwendener, Wermelinger, Calderazzo, Ljatifi (57. Nolfi).
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Seele and Geist
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