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Hochschule Hannover
University of Applied Sciences and Arts
Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales
Wintersemester 2014/15
Projekt- und Exkursionswoche
17. bis 21. November 2014
Programm
Achtung:
Wer an Veranstaltungen der Projektund Exkursionswoche teilnehmen
möchte, melde sich bitte verbindlich
bis einschließlich 10.11.2014 mittels
der Online-Anmeldelisten an:
http://f5.hs-hannover.de/ studium/anmeldelisten/index.html
2
Projekt- und Exkursionswoche WiSe 2014/15 – Wochenplan
Montag, 17.11.2014
Schnuppertag „Diakoniekonvent Lutherstift in Falkenburg“ (10 – 16 Uhr)
10 –
13 Uhr
Stigmatisierung
Faszination Indonesien – Ressourcen der
Welt (11 – 13 Uhr)
(11 – 13 Uhr)
14 –
Stigmatisierung im
16 Uhr Selbstversuch
(14 – 16 Uhr)
Kirche und Tourismus
(14 – 16 Uhr)
„Das Reisfeld“ (Faszination
Indonesien)
(14 – 16:30 Uhr)
16 –
„Unberechenbar und gefährlich“ –
18 Uhr Stigmatisierung psychisch Kranker in populären
Filmen (16 – 18 Uhr)
Dienstag, 18.11.2014
10 – 13
Uhr
Rassismus und Recht
(10 – 12 Uhr)
Feldenkrais: Bewusstheit
durch Bewegung
(10 – 13 Uhr)
Im Land der Inseln.
(Faszination Indonesien)
(11 – 13 Uhr)
14 - 16 Uhr
16 - 18 Uhr
Antiziganistische Zustände: Gegenstrategien
Tagung
(14 – 18 Uhr)
3
Projekt- und Exkursionswoche WiSe 2014/13 – Wochenplann
Mittwoch, 19.11.2014
9 – 11
Uhr
Praxis-Kontakt-Messe
11-13
Uhr
(10 – 14 Uhr)
Erste Hilfe
Kurs
(9 – 16 Uhr)
14 – 16
Uhr
18-20
Uhr
Who is afraid of
Wilhelm und
Eva?
Zwischen
Himmel und (9 – 13 Uhr)
Asphalt
(10 – 13 Uhr)
PflegeNotstand
(14 – 16 Uhr)
Kritische Theorie des Antiziganismus
Vortrag
Donnerstag, 20.11.2014
9-11
Uhr
1113
Uhr
Improtheater
(9 – 15 Uhr)
Erste Hilfe
Kurs
(9 - 16 Uhr)
Wege zur
diskriminierungsfreien Hochschule
14 – Tagung
16
Uhr (11 – 16:30 Uhr)
Arbeitsbereich einer
Vizepräsidentin
Mediation
(14 – 16 Uhr)
(14 – 18 Uhr)
16 –
18
4
Singen mit
Gemeindegruppe
(9- 13 Uhr)
Hospizfachtag
(13:30 – 18 Uhr)
Projekt- und Exkursionswoche WiSe 2014/15 – Wochenplan
Freitag, 21.11.2014
9 – 11
Uhr
11 –
13 Uhr
Improtheater
(9 – 13 Uhr)
Bibliolog-Kurs
(10 – 13 Uhr)
Politische
Einmischung
(11 – 13 Uhr)
14 –
16 Uhr
16 – 18
Uhr
18 – 20
Uhr
Bundesweites Arbeitstreffen der Arbeitskreise
Kritische Soziale Arbeit
(16 – 20 Uhr)
Fortsetzung am Samstag, 10 – 16 Uhr
5
Montag, 17. November 2014
____________________________________________________________________
Schnuppertag im Lutherstift / Falkenburg
Zeit:
10 – 16 Uhr
Ort:
Falkenburg
Anmeldung:
bis 13.11.14 an ingeborg.willemsen@t-online.de
Der Diakoniekonvent Brüder- und Schwesternschaft Lutherstift in Falkenburg
e.V. lädt zu einem „Schnuppertag“ ins Lutherstift nach Falkenburg ein. Wir sind
eine diakonisch und geistlich geprägte christliche Gemeinschaft von ca. 200
Menschen in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Durch berufspolitisches Engagement, Entwicklung von Formen moderner Spiritualität und diversen diakonischen Projekten haben wir Impulse gegeben.
Ihnen von uns zu erzählen und warum für uns der Diakoniekonvent als unverzichtbar für die Berufsgruppe der Diakone und Diakoninnen in Gemeinde und
Kirche ist, ist eines unserer Anliegen, das wir Ihnen gerne vermitteln möchten.
Unser Engagement im Laurentius-Hospiz und unser diakonisches Projekt in der
Wohnungslosenhilfe für Durchreisende sind praktische Beispiele dafür, das wir
Ihnen vorstellen möchten.
Anreise:
Das Lutherstift in Falkenburg liegt zwischen Bremen und Oldenburg. Mit dem Niedersachsenticket fährt man bis Ganderkesee, ab dort können
wir Sie abholen.
Anmeldungen: mit Nennung Ihrer Ankunftszeit bitte bis zum 13. Nov. 2014
an:
Ingeborg Willemsen, Konventsälteste, Hasbruchstraße 6, 27777 Ganderkeseee,
Tel. 04222 40 04 79; Email: ingeborg.willemsen@t-online.de
6
Montag, 17. November 2014
____________________________________________________________________
Faszination Indonesien – Ressourcenkammer der Welt
Zeit:
11 – 13 Uhr
Raum:
5.127
Leitung:
Matthias Rensch / Christian Riawan-Seibert (KED Hannover)
Der Abbau von Ressourcen im Zuge der Globalisierung mit besonderen Blick auf
Palmöl.
Im Zuge der Globalisierung ist Indonesien ins Blickfeld als reicher Rohstofflieferant für die Welt geraten. Dies verleiht dem Land wirtschaftlichen und finanziellen Aufschwung mit den verschiedensten Folgen. Christian Riawan-Seibert
vom kirchlichen Entwicklungsdienst möchte uns einen Blick in diese Thematik
aufzeigen und die Folgen für die vielfältige Umwelt Indonesiens anhand von der
Monokultur des Palmenöls beleuchten. Zudem werden wir die Möglichkeit haben, unseren ökologischen Fußabdruck zu erfahren. Zudem werdet ihr mitgenommen nach Indonesien anhand einiger Bilder, die ich in den 7,5 Wochen geschossen habe und das herrliche Land wird euch verzaubern. Wir freuen uns
auf Euch.
7
Montag, 17. November 2014
____________________________________________________________________
Stigmatisierung
Zeit:
10 – 13 Uhr
Raum:
5.029
Stigmatisierung ist ein Vorgang, der für die Soziale Arbeit zentral ist. Gefordert
wird eine Soziale Arbeit, die selber nicht stigmatisiert. Aber geht das überhaupt? Was ist Stigmatisierung? Welche Folgen hat sie? Und kann man ihr entgehen? Diese Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren.
Referentin: Julia Edelmann, BA Soziale Arbeit
Stigmatisierung im Selbstversuch
Zeit:
14 – 16 Uhr
Raum:
5.022
Fortsetzung der Veranstaltung vom Vormittag.
Das Reisfeld. Das Leben einer Bauernfamilie in Kamboscha
Zeit:
14 – 16:30 Uhr
Raum:
5.127
Wir möchten Euch einladen, mit uns auf die Reise ins ferne Südostasien zu gehen und dort das Leben einer Bauernfamilie in Kambodscha kennen zu lernen.
Diese Familie repräsentiert das Leben vieler in Südostasien, welches der kambodschanische Regisseur Rithy Panh verfilmte. Anschließend wollen wir den
Film mit Euch in Hinblick auf unser ökonomisches Verhalten reflektieren.
Leitung:
Matthias Rensch / Christian Riawan-Seibert (KED Hannover)
8
Montag, 17. November 2014
____________________________________________________________________
Kirche und Tourismus
Zeit:
14 – 16 Uhr
Raum:
siehe Monitoranzeige
Leitung:
Prof. Dr. Nicole Piroth
Urlaubszeit - das bedeutet Freiräume, um Neues zu entdecken, Vertrautes neu
zu erleben und sich fernab vom Alltag mit Fragen neu auseinander zu setzen.
Im Urlaub kann auch der Kirche und dem Glauben neu begegnet werden. Viele
Urlauberinnen und Urlauber nutzen Kirchenräume und kirchliche Angebote in
ihrer Urlaubszeit. Zwei Referenten aus dem Kirchenkreis Soltau stellen das Arbeitsfeld ‚Kirche unterwegs‘ vor:
Superintendent Heiko Schütte stellt das Arbeitsfeld „Kirche im Tourismus“ vor,
das sich an Urlaubsgäste im Kirchenkreis Soltau richtet. Diakon Bernd Knobloch
präsentiert am Beispiel „Südsee-Camp“ ein kirchliches Angebot für Campinggäste.
„Unberechenbar und gefährlich“ – Die Stigmatisierung psychisch
kranker in populären Filmen.
Zeit:
16 – 18 Uhr
Raum:
siehe Monitoranzeige
Referent:
Prof. Dr. Michael Eink
Welche Spuren in unseren Köpfen hinterlassen Filme wie „Das Schweigen der
Lämmer“?
Werden
so
Vorurteile
geschaffen
oder
bestätigt?
9
Dienstag, 18. November 2014
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Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung
Zeit:
10:00 bis 13:00 Uhr
Raum:
5.011 (Gymnastikhalle)
Die Feldenkrais-Methode ist ein Lern- und Entwicklungsweg. Wir lernen Bewegung unseres Körpers zu beobachten und zu unterscheiden, in einer offenen
Aufmerksamkeit wahrzunehmen, wie wir tun, und was dabei auch in uns vorgeht. Diese Art des Erforschens und das liebevolle Annehmen unserer Bewegungs- und Verhaltensmuster öffnet sie für Neues, für noch unbekannte und
noch ungelebte Möglichkeiten in uns. So lernen wir uns kennen, vervollständigen und verbessern unser Körperbild, unser Selbstbild. Und alles, was wir im
Kontakt mit uns selbst lernen und entwickeln, steht uns auch im Kontakt mit
unserem Gegenüber, mit der Welt um uns herum, zur Verfügung
Die Teilnahme an diesem Seminar ist auf 20 Personen begrenzt!
Referentin: Ina Hohenstein, Feldenkraislehrerin
10
Dienstag, 18. November 2014
____________________________________________________________________
Rassismus und Recht. Grundlagen und Beispiele aus der Antidiskriminierungspraxis
Zeit:
10:00 – 12:00 Uhr
Raum:
5.115
Referentin: Dr. Maria Wersig
Rassistische Diskriminierungen werden durch das Grundgesetz, das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz und andere Gesetze untersagt. Die Alltagserfahrungen sehen aber sehr häufig anders aus - von der Einlasskontrolle in der Disko
bis hin zu „racial profiling“ durch Polizeikontrollen in Zügen. In dem Vortrag
wird diskutiert, was unter rassistischer Diskriminierung rechtlich verstanden
wird und was nicht, welche Erfahrungen die Antidiskriminierungsarbeit mit Hilfe des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes bisher gesammelt hat und welche Hürden vor Gericht einer effektiven Rechtsdurchsetzung entgegenstehen.
Im Land der Inseln. Paradiesische Abenteuer und Erlebnisse aus Indonesien – Ein Reisebericht von Sumatra bis Lombok
Zeit:
11 – 13 Uhr
Raum:
5.010
Referent:
Matthias Rensch
7,5 Wochen durfte ich mit Ivan Hasiholan Indonesien bereisen und lieben lernen. Nun möchte ich Euch meine Reise nicht vorenthalten und Euch eine Auswahl der schönsten Bilder zeigen. In den Wochen bereisten wir Sumatra, Java,
Bali und Lombok. Ihr werdet mitgenommen über faszinierende Märkte, an
traumhaften Stränden, durch den wilden Dschungel und aktiven Vulkanen.
Aber auch Kulturelles werdet ihr sehen über ehrwürdige Tempelanlagen auf
Java und Bali und vieles mehr. Lasst Euch verzaubern und Selamat datang.
Dienstag, 18. November 2014
____________________________________________________________________
11
Antiziganistische Zustände: Gegenstrategien
Zeit:
14:00 – 18:00 Uhr
Raum:
Aula
Leitung:
Prof. Dr. Wolfram Stender
Bei der Bekämpfung des Rassismus gegen Sinti und Roma hat sich die Soziale
Arbeit bislang wenig hervorgetan. Im Gegenteil: Mit Blick auf die so genannte
„Zigeunersozialarbeit“ hat sie auch nach 1945 eine sehr unrühmliche Rolle gespielt. Der Begriff „Befriedungsverbrechen“ (Franco Basaglia), dessen sich die
Soziale Arbeit schuldig macht, ist nirgends angemessener als hier. Auch aktuell
ist dies nicht viel anders. Zwar wird nicht mehr offen von “Zigeunern” gesprochen, gleichwohl wird noch immer über ethnisierende Fremdzuschreibungen
massiv diskriminiert und ausgegrenzt. Die Redewendung „Sinti und Roma“ ist
zum Sprachversteck geworden, über das die alten antiziganistischen Stereotype
transportiert werden – auch und gerade in der Sozialen Arbeit.
Wie aber könnte eine antiziganismuskritische Soziale Arbeit aussehen? Darum
wird es auf der Tagung gehen, die aus zwei Vorträgen und einer Podiumsdiskussion besteht:
14:00 – 16:00 Uhr: Vorträge
„Gegenbilder – Funktionen des antiziganistischen Rassismus und Perspektiven
kritischer Bildung“
Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
„’Aber wenn Menschen mich an meiner Hautfarbe festmachen, bin ich Ausländerin, auch wenn ich einen deutschen Pass habe.’ Ethnisierungsprozesse am
Beispiel der Roma“
Dr. Elizabeta Jonuz, Universität Köln
„Der Staatsvertrag als Königsweg gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma!?“
Podiumsdiskussion mit Filiz Polat (Bündnis 90/Die Grünen), Djevdet Berisa
(Romane Aglonipe e.V.), Regardo Rose (Forum für Sinti und Roma e.V.) u. a.
Mittwoch, 19. November 2014
____________________________________________________________________
Praxis-Kontakt-Messe
12
Zeit:
10:00 – 14:00 Uhr
Raum:
Gebäude 5
An der Messe nehmen ca. 60 Träger und Einrichtungen teil. Es werden ca. 20
Kurzvorträge aus verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit stattfinden. In diesem Jahr beteiligt sich auch das erste Mal der Fachbereich Heilpädagogik.
Who is afraid of Wilhelm and Eva?
Die Anfänge der Emotionellen Ersten Hilfe
Zeit:
9:00 – 13:00 Uhr
Raum:
9.002
Filmtag mit Iris Schöning
Die Emotionelle Erste Hilfe (EEH) ist ein körperorientiertes Verfahren, welches
in der Krisen- und Entwicklungsberatung sowie in der vorbeugenden Psychotherapie mit Eltern, Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt wird. Der Ansatz
hat seine Wurzeln in der körperorientierten Psychotherapie nach Wilhelm und
Eva Reich sowie den Erkenntnissen der modernen Gehirn- und Bindungsforschung. Auf dieser Grundlage wurde die Emotionelle Erste Hilfe in ihrer heutigen Form in den 90er Jahren von dem Bremer Psychologen und Körperpsychotherapeuten Thomas Harms entwickelt. Wir begeben uns auf die Spur von Wilhelm und Eva.
Mittwoch, 19. November 2014
____________________________________________________________________
13
Erste Hilfe Kurs
Zeit: Teil 1: Mi
9:00 – 16:00 Uhr
Teil 2: Do
9:00 – 16:00 Uhr
Ansprechpartner: Fachschaftsrat Heilpädagogik
Raum: 9.006
Der Kurs kann erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 stattfinden, max. haben 20
Teilnehmer/innen Platz. Jede/r Teilnehmer/in hat einen Eigenanteil von 5,- € zu
tragen. Der Erste Hilfe Kurs geht über 2 Tage mit 16 UE.
Zwischen Himmel und Asphalt – ein Pilgerweg durch Hannover
Zeit:
10:00 – 13:00 Uhr
Ansprechpartnerin: Jessica Kind
Treffpunkt: Am Portal der Marktkirche um 10:00 Uhr
Pilgern heißt sich auf fremde Wege begeben: In Hannover, in seiner Wahlheimat, Fremdsein, sich auf andere Begegnungen einlassen – mit seiner Umgebung, seinen Mitmenschen, mit sich selbst. Pilgern als (Such-)Bewegung durch
das Leben mit Gott verstehen. Spirituelle oder elementare Erfahrungen in der
Bewegung und Wahrnehmung sammeln. In der Routine des täglichen Lebens
innehalten. Wer das Pilgern als Alltagsunterbrechung in einer Stadt ausprobieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen.
Bitte Smartphones und ähnliche elektronische Geräte (wenn möglich) zuhause
lassen!
Mittwoch, 19. November 2014
____________________________________________________________________
Pflegenotstand in deutschen Krankenhäusern: Entstehung, Hintergründe und Auswirkungen
Zeit:
14:00 – 16:00 Uhr
14
Raum:
siehe Monitoranzeige
Referent:
Prof. Dr. Michael Simon
In dem Vortrag werden die Entwicklung des Stellenbaus sowie dessen Hintergründe aufgezeigt. Es wird zudem auf Forschungsergebnisse zu Auswirkungen
des Stellenbaus eingegangen.
Kritische Theorie des Antiziganismus
Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Leibniz Universität Hannover, Im Moore 21, Raum A 210
Referent: Nico Bobka, Goethe Universität Frankfurt
Der Antiziganismus weist archaische Züge auf, die ihre Ursache in einem sehr
frühen Stadium der Geschichte haben. Das Aufgeben des Nomadentums, die
damit zusammenfallende Arbeit und aller damit verbundene Triebverzicht waren eines der schwersten geschichtlichen Opfer der Menschheit. Das Bild der
„Zigeuner“ repräsentiert das eines Zustands, der die Arbeit nicht gekannt hat;
„Zigeuner“ gelten als diejenigen, die den schmerzlichen Prozess der Zivilisation
nur unzureichend vollzogen haben. Dementsprechend gilt der Begriff des „Zigeuners“ kritischer Theorie als Einstiegspunkt für eine zu reflektierende Urgeschichte des Antiziganismus wie der Zivilisation überhaupt.
Ansprechpartner / Moderation: Prof. Dr. Wolfram Stender
Donnerstag, 20. November 2014
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Workshop: Improvisationstheater
Zeit:
Teil 1: Do, 9:00 – 15:00 Uhr
Teil 2: Fr, 9:00 – 13:00 Uhr
Raum:
5.115 (Theatersaal)
15
Du hast Lust Theater zu spielen ohne zu wissen, was genau geschehen wird?
Du begeisterst dich für Gruppendynamik, liebst es, dich selbst neu zu entdecken? Dann bist du hier genau richtig!
Wir werden verschiedenste Arten von Improvisationsmethoden ausprobieren
und kennen lernen. Wir werden intensiv Impro spielen.
Hier kannst du aus dir herausgehen. Komm vorbei und improvisiere Theater.
Referent: Lukas Wollenzien, Studierender B.A. Rel. päd. und Soziale Arbeit
Workshop: Singen mit Gemeindegruppen (Durchführung: Prof. Dr.
Jochen Arnold, Michaeliskloster Hildesheim)
Zeit:
Raum:
9:00-13:00 Uhr
5.0052 (Musikraum)
In einem halbtägigen Workshop wollen wir Möglichkeiten des Singens in der
Gemeinde kennen lernen und einüben.
Wie finde ich den richtigen Ton zum Anstimmen eines Liedes? Wie leite ich einen Kanon oder eine Body-Percussion an? Wie funktioniert ein (spontaner oder
vorbereiteter) Rap mit Begleitung (z.B. Beatbox o.ä.)? Insgesamt dient der
Workshop auch dazu, möglichst viele neue Lieder aus unterschiedlichen Traditionen (NGL, Gospel, Worship, Choral) kennen zu lernen.
Teilnehmer/innenzahl ist auf 15 beschränkt.
Donnerstag, 20. November 2014
____________________________________________________________________
Erste Hilfe Kurs (Teil 2)
Zeit:
9:00 – 16:00 Uhr
Raum:
9.006
Beschreibung siehe Mittwoch, 19.11.2014
16
„Wege zur diskriminierungsfreien Hochschule“ – eine Arbeitstagung
Zeit: 11.00 - 16.30 Uhr
Raum: 5.044
Organisation: Prof. Dr. K. Lenhart-Roth, K. Miszkiel-Deppe
Anknüpfend an die Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes „Diskriminierungsfreie Hochschule. Mit Vielfalt Wissen schaffen“ fand an unserer Fakultät im Dezember letzten Jahres eine Studierendenumfrage und im April diesen
Jahres eine Beschäftigtenumfrage statt, in der u.a. nach Faktoren gesucht wurde, die Benachteiligungen/Diskriminierungen begünstigen. Zusätzlich wurden
soziodemographische Daten der Studierenden erhoben. Mithilfe der Arbeitstagung, zu der wir drei namhafte Expertinnen auf dem Feld von Diversity Management und Gender eingeladen haben, wollen wir unser Wissen vertiefen
und mögliche Maßnahmen und Lösungsansätze auf dem Weg zu einer diskriminierungsfreien Hochschule erarbeiten und diskutieren.
Donnerstag, 20. November 2014
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Arbeitstagung „Wege zur diskriminierungsfreien Hochschule“
Programm
Begrüßung durch die Organisatorinnen: Prof. Dr. Karin Lenhart-Roth und Kata MiszkielDeppe
11:00 – 11:15 Eröffnung durch die Vizepräsidentin der Hochschule Hannover Prof. Dr. Heike
Dieball
17
11:15 – 12:15 Einführungsvortrag
„Gleiche Teilhabe für alle Menschen: Konsequenzen aus der Behindertenrechtskonvention“
Prof. Dr. Marianne Hirschberg, Professorin für Gesundheit, Menschenrechte und Disability
Studies an der Hochschule Bremen
12:15 – 13:00 Mittagspause
13:00 – 14:00 „Abbau von Diskriminierungspotentialen an Hochschulen durch Diversity Management – ein Erfahrungsbericht“
Dr. phil. Andrea Wolffram, Gastprofessorin für Gender und Diversity – Profession und Geschlecht an der Leibniz Universität Hannover
14:00 – 14:15 Pause
14:15 – 15:15 „Gender & Diversity – der Umgang mit Vielfalt und Differenz in Studium und
Lehre an einer praxisorientierten Hochschule“
Prof. Dr. Anna Müller, Professorin für Gender- und Diversity Management an der HAWK
Hildesheim.
15:15 – 15:45 Kurzdarstellung der Befragungsergebnisse zum Thema: „Vielfalt und Diskriminierungserfahrungen der Studierenden und Beschäftigten auf dem Campus der Fakultät V“
Kata Miszkiel-Deppe, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Projekt „Diskriminierungsfreie Hochschule“
15:45 – 16:30 Diskussion & Ausblick
16:30 Ende der Veranstaltung
Donnerstag, 20. November 2014
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Hospizfachtag: Qualifizierung des Ehrenamtes in der Hospiz- und
Palliativversorgung in Niedersachsen
Zeit:
Räume:
5.008
13.30 Uhr – 18.00 Uhr
Aula – Vortrag; Workshops ab 16.30 Uhr: 5.029, 5.022, 5.010 und
18
Seit mehr als 20 Jahren gibt es in Niedersachsen ehrenamtliche Hospizarbeit.
Menschen begleiten Schwerstkranke und Sterbende und spenden dafür Zeit.
Sie sind dabei eingebunden in ein Netzwerk aus verschiedensten Professionen.
Diese Ehrenamtlichen werden auf ihren Dienst vorbereitet und durch Fortbildungen und Supervisionen begleitet und gestärkt. Hierbei gibt es eine Vielzahl
von unter-schiedlichen Konzepten und Angeboten. Wie gut sind Ehrenamtliche
dadurch auf Ihre Tätigkeit vorbereitet, gibt es Bedarfe für die Zukunft? Dieser
Frage ist die Hochschule Hannover in einer Forschungskooperation mit der
Hospiz LAG Niedersachsen und der Hospiz Stiftung Niedersachsen nachgegangen. Im Rahmen dieses Fachtages möchten wir Ihnen die Forschungsergebnisse
vorstellen.
Programm
13.30 Stehkaffee
14.00 Begrüßung und Grußworte
Dekan Prof. Dr. Michael Eink, HS Hannover-Fak. V, Ulrich Domdey, Vorsitzender Hospiz LAG
Nds.e.V.; Cornelia Schütte-Geffers, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung;
Evelyn Freitag, stellv. Vorsitzende Hospiz Stiftung Niedersachsen
Präsentation der Forschungsergebnisse
14.30-16.00 Uhr
„Nachhaltiges Ehrenamt in der ambulanten Hospizarbeit und Palliativversorgung in Niedersachsen“
Prof. Dr. Verena Begemann / Sabine Seidel, MA, Hochschule Hannover
Donnerstag, 20. November 2014
____________________________________________________________________
16.00 Kaffee
16.30 Workshops
1. Das Ehrenamt erforschen? Hospiz zwischen Pionierarbeit und Qualitätsmanagement.
Wohin soll die Reise gehen?
2. Wo stehe ich im interdisziplinären Team als Ehrenamtliche? Potenziale, Entwicklungen und Grenzen in der Zusammenarbeit
19
3. Aushalten als Schlüsselkompetenz des Ehrenamtes. Wie können wir uns darauf vorbereiten?
4. Solidargemeinschaft zwischen Sterblichen und Sterbenden. Wie wird ehrenamtliche
Hospizbegleitung von Sterbenden und Angehörigen wahrgenommen? Welche Rückmeldungen erhalten wir?
18.00 Ende der Veranstaltung
Veranstalter: Hospiz LAG Nds.e.V., HS Hannover, Fak. V, Hospizstiftung Niedersachsen
Der Arbeitsbereich einer Vizepräsidentin an der Hs Hannover wird
vorgestellt - mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde
Zeit:
14.00 Uhr – 16.00 Uhr
Raum:
5.126
Referentin: Prof. Dr. Heike Dieball
Seit Mai 2014 ist Prof. Dr. Heike Dieball vom Senat einstimmig gewählte und
vom Ministerium für 4 Jahre bestellte Vizepräsidentin der Hs Hannover. Weiterhin ist sie Mitglied der Fakultät V und führt regelmäßig Lehrveranstaltungen
in der Sozialen Arbeit in M 8 (Recht II) durch. Nach einer kurzen PPP zur Hochschule stellt sie ihre Arbeitsbereiche, Aufgaben (auch eingebunden in das NHG)
und künftigen Ziele vor. Fragen und Diskussionen sind erwünscht.
Donnerstag, 20. November 2014
____________________________________________________________________
Was ist Mediation? – Ein Praktiker berichtet.
Zeit:
Raum:
Referent:
14:00 – 18:00 Uhr
5.128
Christian Schmidt, Mediator
Herr Christian Richter, Mediator und Lehrbeauftragter der Hochschule Hildesheim,
wird anhand einer Präsentation, die er mit lebendigen Praxisfällen bereichert euch
die Mediation näher bringen. In dieser Präsentation wird auf die Mediation im
20
Strafrecht (Täter-Opfer-Ausgleich) eingegangen. Im Anschluss dürft ihr euch an
einer Diskussion beteiligen.
Anschließend bekommen wir einen theoretischen Input zu den 5 Schritten der
Mediation, die ihr danach anhand eines Mediationsgespräches in einem Rollenspiel üben könnt.
21
Freitag, 21. November 2014
____________________________________________________________________
Workshop: Improvisationstheater
Zeit:
9:00 – 13:00 Uhr
Raum:
5.052 (Musikraum)
Beschreibung siehe Donnerstag, 20. Nov.
Workshop: Einführung in den Bibliolog
Zeit: 10:00 – 13:00 Uhr
Raum: 5.044
Durchführung: Pastor Dirk Schliephake, Michaeliskloster Hildesheim
In einem halbtägigen Workshop wollen wir einen neuen Zugang zur Bibel ausprobieren, der gerade auch Menschen ansprechen soll, die sonst wenig mit der
Bibel zu tun haben. Der Bibliolog ist eine neuere Methode zur Erschließung biblischer Geschichten, insofern dient der Workshop auch der Erweiterung fachdidaktischer Möglichkeiten. Teilnehmen können aber alle, denn diese Methode
lebt davon, dass grundsätzlich alle Menschen in den Dialog mit Bibelgeschichten eintreten können.
Teilnehmer/innen: mindestens 10, nach oben hin offen.
22
Freitag, 21. November 2014
____________________________________________________________________
Workshop: Politische Einmischung
Zeit:
11:00 – 13:00 Uhr
Raum:
5.127
Referent:
Steffen Mallast
In dieser Veranstaltung wird auf verschiedene praktische Formen der politischen Einmischung und deren wichtigste rechtliche Grundlagen eingegangen.
Mögliche Inhalte können das Versammlungsrecht, Anmeldung und Verhalten
auf Demonstrationen sowie Hinweise für Veranstalter*innen sein. Ebenso können das Bilden von Bezugsgruppen und die Nachbereitung von Aktionen im öffentlichen Raum thematisiert werden. Dieser Workshop soll interaktiv gestaltet
werden und von Euren Fragen, Interessen und persönlichen Erfahrungen.
Kritische Soziale Arbeit – Bundesweites Arbeitstreffen
Zeit: Teil (I)
Fr., 16:00 – 20:00 Uhr
Teil (II)
Sa., 10:00 – 16:00 Uhr
Raum:
Aula u.a.
Organisation: AKS Hannover (Ansprechpartner: Prof. Dr. W. Stender)
Im Mittelpunkt des diesjährigen bundesweiten Treffens der Arbeitskreise Kritische Soziale Arbeit steht die Diskussion und Vorbereitung der Kampagne gegen
die Renaissance der geschlossenen Unterbringung von Kindern. Ungeachtet der
Kritik an der menschenunwürdigen Praxis, die auch die modernisierten Varianten geschlossener Unterbringung kennzeichnet, hat sich die Zahl der Unterbringungsplätze in den letzten 20 Jahren verdreifacht.
In dem Vortrag „Dressur zur Mündigkeit. Zur Kritik der aktuellen Praxis geschlossener Unterbringung“ wird Prof. Dr. Timm Kunstreich (Hochschule Rauhes Haus Hamburg) die aktuelle Situation darstellen, die dann im Plenum und
in Arbeitsgruppen ausführlich diskutiert wird.
23
24
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