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Jubiläums-Schachturnier im AlbuVille Rapperswil vom 18.10.2014
11. Zürichsee-Schach-Grand-Prix
Der Schachverband Zürichsee (SVZS) und der Schachklub Rapperswil-Jona (SKRJ) durften am
letzten Samstag 79 jugendliche Schachspieler zur Eröffnungsrunde des 11. Zürichsee-SchachGrand-Prix 2014/15 begrüssen. Ziel des Grand-Prix ist die Ermittlung des Zürichsee-JugendSchachmeisters. Teilnahmeberichtigt an diesem Turnier sind Jugendliche mit dem Jahrgang
1998 und jünger (Altersklasse U16). Die weiteren drei Turniertage werden durch die Schachklubs
Zimmerberg (Horgen), March-Höfe (Pfäffikon) und Stäfa durchgeführt.
11. Eröffnungsrunde im Einkaufszentrum AlbuVille Rapperswil-Jona
Seit Beginn des Grand-Prix wird traditionsgemäss die erste Runde im Einkaufszentrum AlbuVille
gespielt. Das Feld von 79 Spielerinnen und Spielern bescherte dabei den Veranstaltern einen
neuen Teilnehmerrekord. Die vielen aktiven Kinder und interessierten Zuschauer beweisen, dass
Schach in unserer Gesellschaft weiterhin seinen Platz hat. Mit dem Spiel in der Öffentlichkeit bot
sich den Zuschauern und Begleitern die Gelegenheit, die Leistungen der Kinder auch einmal
direkt und live mitverfolgen zu können. Trotz eher unruhiger Umgebung blieben die jugendlichen
Schachspieler konzentriert und kämpften bis zum Schluss um jeden Punkt.
Regeln
Gespielt werden pro Tagesturnier insgesamt 7 Runden. In den einzelnen Runden wird einem
Spieler nach Möglichkeit ein Gegner zugelost, der in den bereits gespielten Runden gleichviele
Punkte erreicht hat. Es sollten, je weiter das Turnier fortschreitet, Gegner mit einer ähnlichen
Spielstärke aufeinander treffen. Pro Partie stehen jedem Spieler 15 Minuten zur Verfügung. Nach
jedem Zug wird die Uhr des Gegners in Betrieb gesetzt und die eigene Uhr angehalten. Läuft die
eigene Zeit ab, ist die Partie verloren. Dank dieser Zeitbegrenzung kann ein Turnier an einem
Tag durchgeführt werden. Der Zeitdruck ist ein zusätzlicher Gegner, hält dafür aber die Spannung bis zum Ende aufrecht. Durch einen falschen Zug unter Zeitdruck können klare Partien
noch im letzten Moment kippen. Konzentration ist also bis zum Schluss gefragt.
Die Spieler aus Rapperswil-Jona
Josias Walters startete zum zweiten Mal am AlbuVille-Turnier. Nach Rang 35 im Vorjahr mit 3
erreichten Spielpunkten war das Ziel dieses Jahr höher gesteckt. Bei dem grossen Teilnehmerfeld war dies ein ehrgeiziges Ziel. Die Gegner machten es Walters nicht leicht. Nach einer
Startniederlage konnte er in der zweiten Runde voll punkten, musste dann aber 3 Niederlagen
einstecken. Erst mit zwei Siegen in den letzten beiden Partien konnte er wenigstens das
Punkteresultat vom letzten Jahr egalisieren. In der Schlussrangliste reichte dies für Rang 58.
Walters Schwester Joëlle versuchte sich das erste Mal am AlbuVille-Turnier. Sie erwischte einen
guten Start mit 1,5 Punkten aus den ersten beiden Runden. Dadurch erhielt sie in den folgenden
Partien stärkere Gegner zugelost und musste dem Starterfolg Tribut zollen. Mit 2 Punkten und
Rang 66 durfte sie trotzdem auf ein erfolgreiches Turnier zurückschauen. Mit Jan Pruschansky
wagte sich ein Teilnehmer der Ferienpass-Veranstaltung von Rapperswil-Jona an sein erstes
Schachturnier. Es zeigte sich schnell, dass die Technik vorhanden, für den Erfolg aber doch noch
Praxis notwendig ist. Pruschansky musste sich in Geduld üben, durfte am Ende des Turniertages
aber doch 1,5 Punkte notieren und seine erste Teilnahme mit Rang 75 abschliessen. Mit ein
wenig Training werden die drei Kinder bei einer Teilnahme im nächsten Jahr sicher in der
Rangliste nach oben klettern.
Die Favoriten
Die Elo-Zahl zeigt den Stärkewert eines Spielers an. Ein neuer Schachspieler startet beim
Schweizerischen Schachbund (SSB) mit etwa 1450 Elo. Mit jedem Sieg kommen neue Punkte
dazu, mit einer Niederlage gehen Punkte verloren. Die Elo-Klassierungen der Turnierfavoriten
Benjamin Brandis (1816) aus Männedorf, Lukas Meier (1807) aus Wil und Jan Selinga (1800)
aus Glarus haben dabei bereits Werte erreicht, von denen der eine oder andere erwachsene
Schachspieler nur träumt. Für Sinan Deveci (1574) aus Männedorf blieben dabei nur noch
Aussenseiterchancen. Deveci startete trotzdem souverän mit 4 Siegen in das Turnier. In den
folgenden Partien gegen Brandis und Selinga war er aber chancenlos und musste am Ende mit 5
Punkten und Rang 7 vorlieb nehmen. Ähnlich erging es Selinga. Nach ebenfalls 4 Siegen traf er
im folgenden Spitzenkampf auf den späteren Turniersieger. Trotz harter Gegenwehr reichte es in
dieser Partie nicht zu Punkten. Mit 2 weiteren Siegen in den restlichen Runden blieb ein kleiner
Hoffnungsschimmer auf den Tagessieg. Zum Schluss reichte es mit 6 Punkten aus 7 Partien zu
Rang 3. Noch besser verlief der Turnierverlauf für Brandis. Er reihte gleich 5 Siege aneinander.
In der 6. Runde schlug auch für ihn die Stunde der Wahrheit gegen den späteren Turniersieger.
Der harte Kampf wogte nicht allzu lange hin und her. Bereits nach halber Spielzeit musste
Brandis seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Auch Brandis konnte in der letzten Runde noch
einen Sieg verzeichnen und erreichte wie Selinga 6 Punkte. Für die Rangierung zwischen diesen
beiden Spielern musste daher die Buchholz-Wertung eine Entscheidung bringen. Es handelt sich
dabei um eine Addition aller Punkte, welche die Gegner eines Spielers an diesem Turnier erreicht
haben. Die Buchholzwertung entschied am Ende des Tages mit 0,5 Punkten Vorsprung
zugunsten von Brandis und damit Rang 2 in der Endrangliste.
Die Mädchen
Wie im letzten Jahr stellten sich 8 Mädchen der Herausforderung des Turniers. Da keine
Spielerin bisher Elo-Punkte beim SSB verzeichnen konnte, gehörten die Mädchen nicht zum
erweiterten Favoritenkreis. Leyla Gündogdu aus Bad Zurzach (4,5 Punkte) zeigte aber schönes
Schach und forderte ihre Gegner. Mit Rang 19 erreichte sie ein gutes Resultat. Auch Fehime
Gündogdu aus Zurzach (4,0 / 35.), Thamalini Sivapathasundaram aus Uznach (3,0 / 50.) und ihre
Schwester Yalini Sivapathasundaram (3,0) /51.) erreichten ansprechende Ergebnisse und dürfen
mit ihrem Turniertag zufrieden sein.
Der Sieger
Souverän kämpfte sich Lukas Meier aus Will durch das Turnier. Seine Gegner waren der 2., 3.,
8., 12., 13., 25. und 28. der Endrangliste. Kein Gegner konnte ihm aber einen Punkt abnehmen.
Alle mussten seine Überlegenheit akzeptieren. Mit 7 Siegen aus 7 Runden entschied er den
Turniertag klar zu seinen Gunsten. Wir gratulieren Meyer zu seinem Tagessieg im AlbuVille
anlässlich der 1. Runde des Zürichsee-Schach-Grand-Prix 2014/15.
Nächste Runde
Die 2. Runde des Zürichsee-Schach-Grand-Prix findet voraussichtlich am Sonntag, 16.
November 2014 im Schinzenhof in Horgen statt (Details unter www.svzs.ch). Die Veranstalter
freuen sich auf eine grosse Teilnehmerzahl. Dabei ist es nicht notwendig, dass bereits in der
ersten Runde mitgespielt wurde. An jedem Spieltag wird ein Tagessieger erkoren. Wer
Ambitionen auf den Turniersieg hat, kann dies immer noch erreichen, da nur die drei besten
Resultate der verschiedenen Turniertage für den Turniersieg zählen.
MR
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Seele and Geist
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