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Technologieverständnis im interkulturellen Umfeld und Coaching des Managements –
Hypnosystemische Perspektiven und Metaphern
2
Inhaltsverzeichnis
1 Grundannahmen des hypnosystemischen Ansatzes nach Gunther Schmidt
a)
b)
c)
d)
Wahrgebung statt Wahrnehmung
Utilisation
Metaphern
Bedeutung des Kontext
2 Im Kontext der Technologiesprache und der Produktionsstrukturen eines Konzerns
Technologieverständnis im interkulturellen Umfeld- Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede
a) Strategische Ziele des International Purchase des OEM dazu
b) Intercultural Training Advisor- Research - Aufgaben und Prozess
c) Zielgruppe der Technologie mit Beispielprojekt
Simulation
a) Mit Fremdheitserfahrungen umgehen lernen
b) Training von Empathie und Ambiguitätstoleranz
3 Technologietransfer im deutschen Kontext: Auswirkungen der Unterschiede an einem Beispiel
4 Literaturliste
Brigitte Melzig- Managementcoaching, Intercultural Training Advisor and Research- www.systemisches-arbeiten.de
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1 Grundannahmen des hypnosystemischen Ansatzes nach Gunther Schmidt
Wahrgebung statt Wahrnehmung
„Alles Erleben wird jeweils ständig neu erzeugt, jede Realität wird also konstruiert- durch Prozesse
der Aufmerksamkeitsfokussierung. Dies geschieht mit unseren 5 Sinnen, wobei der weit
überwiegende Teil unbewusst und unwillkürlich abläuft…..die Entwicklung ist von Beginn unseres
Lebens an immer ein interaktioneller Prozess, das Ich entwickelt sich interaktionell als ständiger
Rückkoppelungsprozess mit der Umwelt, mit Beiträgen anderer und sonstigen Umwelteinflüssen, auf
die dann wieder aktiv geantwortet wird….Wir sind eingebettet in ein dialektisches…Wechselspiel
(wie in einem Tanz), bei dem wir einerseits autonom gestalten und gleichzeitig nicht ganz
unabhängig davon sein können.“
Utilisation
Alles Erleben wird erzeugt durch Aufmerksamkeitsfokussierung. „Das Konzept der Utilisation heißt,
dass jedes in der Kooperation auftauchende Phänomen so beschrieben, benannt, erklärt, bewertet
und so damit umgegangen wird, dass dies zieldienlich wirken kann….(s.22/23).“
„In der Kooperation begegnen sich ja Wesen, die ihr Erleben völlig autonom (autopoetisch) selbst
organisieren. Die Bedeutung und Wirkung einer Botschaft bestimmt immer der Empfänger, nicht der
Sender.“ (Leeb, Trenkle, Weckenmann: Der Realitätenkellner s27).
Metaphern
„Unser Gehirn ist offensichtlich, anders als man dies früher vermutete, lebenslang plastisch
gestaltbar und umbaubar…Die neuronalen Netzwerke und ihre jeweils gegenwärtige Struktur lassen
sich zwar zu neuen Mustern umstrukturieren, aber erst allmählich und auch relativ
langsam…..Wollen wir, was für die Gestaltung von Erleben äußerst wichtig ist, mit den
entwicklungsgeschichtlich älteren Bereichen unseres Gehirns kommunizieren und kooperieren,
müssen wir eben auch ihre Kommunikations- und Funktionsweise berücksichtigen. Bei den
Alligatoren und Kühen wird eben noch nicht so viel gesprochen, sehr wohl aber viel
„gebildert“…Sprechen Sie limbisch?...Offenbar kann als besonders wirksame Art der Kommunikation
mit dem Bereich unwillkürlichen Erlebens der Weg über Bilder, Metaphern,
Imaginationen..überhaupt über die Gestaltung von Ritualen u.Ä. genutzt werden.“
(Gunther Schmidt, Einführung in die hypnosystemische Therapie und Beratung)
Bedeutung des Kontext
„Aus systemischer Sicht gewinnt jedes Phänomen seinen Sinn und seine Bedeutung erst in seinem
jeweiligen Kontext. Um es zu verstehen, muss also immer der Kontext beleuchtet werden, in dem es
auftritt.“( http://www.carl-auer.de/downloadbar/lesbar/pdf/PDF00064.pdf).
Jeder Mensch lebt vernetzt mit vielfältigen Ökosystemen. Individuelles Erleben kann nur verstanden
und seine Sinnhaftigkeit nur gewürdigt werden in seinem systemischen Kontext.
(http://www.meihei.de/dateien/institut_meihei.html)
Brigitte Melzig- Managementcoaching, Intercultural Training Advisor and Research- www.systemisches-arbeiten.de
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2 Im Kontext der Technologiesprache und der Produktionsstrukturen eines Konzerns
Technologieverständnis im interkulturellen Umfeld- Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede
a) Strategische Ziele des International Purchase des OEM
Flächendeckendes Verständnis „interkultureller“ Zusammenhänge
Zugeschnittenes Trainingsprogramm (kurz- mittel- langfristig)
Modulare Erweiterbarkeit um Regionen
b) Intercultural Training Advisor- Research - Aufgaben und Prozess
Phase I: Recherche, Benchmark, Interviews vor Ort, Auswertung und Konzepterstellung zur
Umsetzung
Phase II: Unterstützung/Vorbereitung/Professionalisierung der Technologie auf das interkulturelle
Umfeld. Beratung, Begleitung, Coaching und Professionalisierung im Umgang mit unterschiedlichen
Kulturen und unterschiedlichem Technologieverständnis. Beratend bei der Trainerauswahl, Didaktik
und der Inhalte für interkulturelle Trainings.
Phase III: Beratung, Begleitung, Ausbau der interkulturellen Seminare im In- und Ausland zur
optimalen Anpassung an den Bedarf der Technologien.
Phase IV: Prozessoptimierung, Nachhaltigkeit und Implementierung von Feedbackschleifen
Es bedarf einer Sensibilisierung für andere Kulturen auf allen Ebenen. „Besonders im
Technologieumfeld werden die Kulturfaktoren unterschätzt, vor allem aber die eigenen blinden
Flecken. „Alles ist anders, das Andere kann ich mir nicht vorstellen“.
Reduktion der „blinden Flecken“ durch externe Steuerung (unverzichtbar!)
c) Zielgruppe der Technologie
Potenzialträger/Keyplayer und Führungskräfte, die abroad gehen als Expats
Potenzialträger, Fach- und Führungskräfte, die abroad gehen als „Feuerwehr“
Potenzialträger/Keyplayer und Führungskräfte in den ausländischen Werken
Potenzialträger/Keyplayer und Führungskräfte aus den ausländischen Werken, die nach Deutschland
kommen
Beispielprojekt
Sensibilisierung für andere Kulturen, 1 tägige Veranstaltung mit „Kaminabend“ ( Einstimmung der
Mitarbeiter durch Präsentation der Strategie für das Interkulturelle Umfeld durch das Management
Siehe Trainingsprogramm International Trainingsmagazin
Brigitte Melzig- Managementcoaching, Intercultural Training Advisor and Research- www.systemisches-arbeiten.de
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Die Landessprache lernen (siehe Trainingsprogramm)
Länderspezifische Vorbereitung, 2 tägige Seminare in Deutschland
„Feuerwehrschulung“: länderspezifisches Training und Englischkurse
Individuelles Coaching der Führungskräfte zur Vorbereitung auf die neue Rolle in einem anderen
kulturellen Umfeld 1-2 Tage in Deutschland - Nach 2-3 Monaten 3-5 Tage abroad (Tagesbegleitung,
in Meetings, Mitarbeitergespräche etc und Auswertung) und evtl. - 1 Tag mit
Simulation
a) Mit Fremdheitserfahrungen umgehen lernen
Simulation Handianer und Deutsche- der erste Kontakt
b) Training von Empathie und Ambiguitätstoleranz
Ziel: Unter erschwerten Bedingungen eine erfolgreiche Zusammenarbeit leisten Um Empathie und
Ambiguitätstoleranz zu trainieren.
Empathie (altgriech. ἐμπάθεια empátheia ‚Leidenschaft‘; vgl. auch συμπᾰθεία sympatheía
‚Sympathie‘; Substantiv aus dem Verbum συμπάσχειν sympás|chein ‚mit leiden‘) bezeichnet die
Fähigkeit, Gedanken, Emotionen, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen
oder eines Tieres zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie gehört auch die eigene Reaktion auf
die Gefühle Anderer wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls.[1]
Ambiguitätstoleranz (v. lat. ambiguitas „Zweideutigkeit“, „Doppelsinn“), teilweise auch als
Unsicherheits- oder Ungewissheitstoleranz bezeichnet, ist die Fähigkeit, Ambiguitäten, also
Widersprüchlichkeiten, kulturell bedingte Unterschiede oder mehrdeutige Informationen, die schwer
verständlich oder sogar inakzeptabel erscheinen, wahrzunehmen und nicht negativ oder – häufig bei
kulturell bedingten Unterschieden – vorbehaltlos positiv zu bewerten. Ambiguitätstoleranz ist auch
eine Voraussetzung für die interkulturelle Kompetenz eines Menschen. Studien zufolge korreliert sie
nicht mit seinem formalen Bildungsniveau. Im transkulturellen Kontext wird unter
Ambiguitätstoleranz das Aushalten von Widersprüchlichkeiten und gegensätzlichen Erwartungen
verstanden, welche durch kulturell bedingte Unterschiede und mehrdeutige Informationen auftreten
können. Menschen mit hoher Ambiguitätstoleranz sind auch in neuen, unstrukturierten und schwer
kontrollierbaren Situationen fähig, „Abweichungen von gewohnter Normalität oder unerwartete
Reaktionen und Handlungen zu akzeptieren, statt als Bedrohung zu empfinden“ und bleiben dadurch
handlungsfähig.[7]
Bei Anpassungsprozessen an eine fremde kulturelle Situation kann eine Ambiguitätsintoleranz zu
Konfusionen führen.
Brigitte Melzig- Managementcoaching, Intercultural Training Advisor and Research- www.systemisches-arbeiten.de
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3 Technologietransfer im deutschen Kontext: Auswirkungen der Unterschiede an einem Beispiel
Brücken zwischen Interkultureller Kommunikation und Technik Angelika Hennecke Professorin für
Angewandte Sprach- und Übersetzungswissenschaft, FH Köln Interculture Journal 2008 | 6
Es herrscht ein Konsens darüber, dass die kulturelle Determiniertheit von Handlungen und
Interaktionen für alle Lebensbereiche eine immer größere Bedeutung erlangt und dass es die
Aufgabe der Wissenschaft ist, Handlungsangebote und Lösungsmöglichkeiten für interkulturelle
Konfliktsituationen zu erarbeiten. Besonders gut erforscht ist mittlerweile der Bereich der
Interkulturellen Wirtschaftskommunikation, wo eine beachtliche Zahl von Forschungsbeiträgen über
Geschäftsverhandlungen, Auslandsvorbereitung, Personaltraining und Managementgrundlagen für
den interkulturellen Geschäftsverkehr existiert.
Wir stellten dabei fest, dass jedoch der Bereich der Technik erstaunlicherweise von diesen
Überlegungen kaum erfasst wird. Probleme der Technik oder des Techniktransfers blieben in den
Kulturwissenschaften allgemein weitgehend unberücksichtigt (Beck 1997). Hermeking führt bezüglich
der Nichtberücksichtigung soziokultureller Faktoren in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften
aus: „Die Vernachlässigung dieses Problemfeldes erscheint angesichts des hohen Anteils von
Investitionsgütern sowohl am Handelsvolumen als auch an der Quote der Misserfolge im
internationalen Geschäftsverkehr unverständlich“ (Hermeking 2001:16).
Dass die Berücksichtigung der unterschiedlichen Kulturen beim Techniktransfer, also der Kultur des
Anbieter- und des Abnehmerlandes, aber ausschlaggebend ist, wird deutlich, wenn man sich die
gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft vor Augen hält. Wir sehen uns zwei
wesentlichen Herausforderungen gegenüber: Zum einen geht es vor allem für die Industriestaaten
darum, ihren gegenwärtigen und zukünftigen Bedarf an Ressourcen zu decken und damit mit
denjenigen Ländern zusammenzuarbeiten, die über diese Ressourcen verfügen.
Zum anderen werden nur diejenigen Wirtschaften nachhaltig ihre Position auf dem Weltmarkt sicher
können, denen es gelingt, die Globalisierung und die damit einhergehende internationale Vernetzung
effektiv zu nutzen. Ersteres hat mit Technik und Techniktransfer, letzteres mit Kommunikation,
genauer gesagt, interkultureller Kommunikation zu tun, und beide Bereiche sind wechselseitig
miteinander verbunden.
Es gibt eine Reihe von Beispielen für Misserfolge bei Transferprojekten, die aus einer Vielzahl von
schwierigen Bedingungen beim Techniktransfer ins Ausland resultieren. Hermeking führt dazu aus:
„Zu dieser Vielzahl an Erschwernisfaktoren zählen typischerweise etwa der erhöhte Transaktionsund Zeitaufwand durch die größere räumliche Distanz zwischen Anbieter und Abnehmerland,
Brigitte Melzig- Managementcoaching, Intercultural Training Advisor and Research- www.systemisches-arbeiten.de
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Verständigungsschwierigkeiten durch unterschiedliche Sprachen, verschiedene Rechtssysteme und
Gesellschaftsstrukturen, unterschiedliche klimatische, infrastrukturelle und wirtschaftliche
Rahmenbedingungen sowie allgemein meist nur als ‚Mentalitätsunterschiede’ bezeichnete, oft
unterschätzte kulturelle Unterschiedlichkeiten der Transferpartner“ (Hermeking 2001:13).Die Praxis
liefert eine Fülle von Beispielen für misslungenen Techniktransfer bzw. für das Scheitern von
technischen Großprojekten in anderen Ländern, bei denen gerade die diffusen und nicht genauer
definierten „Mentalitätsunterschiede“ entscheidend sind. Allzu oft funktionieren technische Anlagen
nicht wie erwartet, erreichen nicht die vorgesehene Auslastung oder stehen als „Entwicklungsruine“
gänzlich still. Es gibt eine Vielzahl solcher Wertorientierungen bzw. typischer zentraler
Kulturstandards, die in interkulturellen Kontaktsituationen des Techniktransfers wirken und
maßgeblich am Erfolg oder Misserfolg eines Projektes beteiligt sind. Hermeking (2001) betrachtet
Unterschiede in der Leistungsorientierung, der Gruppensolidarität, der Hierarchie und der
Zeitorientierung in verschiedenen Kulturräumen.
4 Literaturliste
Gunther Schmidt, Liebesaffären zwischen Problem und Lösung, Carl Auer 2004
W.A. Leeb, B. Trenkle, M.F. Wickmann, Der Realitätenkellner, Carl Auer 2011
Gunther Schmidt, Einführung in die hypnosystemische Therapie und Beratung, Carl Auer 2005
E.T. Hall, Verborgene Signale, Studien zur internationalen Kommunikation, Gruner & Jahr 1984
D. Kumbier, F. Schulz von Thun: Interkulturelle Kommunikation, Rowolt 2006
R.R. Gestland Global Business Behaviour, Piper 2002
C. Neumann, darum nerven Japaner, Piper 2010
H. Rosendorfer, Briefe in die chinesische Vergangenheit, dtv 2011
S. Doser, 30 Minuten für interkulturelle Kompetenz, Gabal 2010
http://www.ikkompetenz.thueringen.de/a_bis_z/index.htm
http://www.interculture-journal.com/download/issues/2008_06.pdf
Brigitte Melzig- Managementcoaching, Intercultural Training Advisor and Research- www.systemisches-arbeiten.de
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Brigitte Melzig, Dipl. Päd.
Langjährige Erfahrung im Change Management und als Coach für das internationale
Topmanagement.
Intercultural Training Advisor and Research- Begleitung von Unternehmen bei der
Internationalisierung- Unterstützung der Technologie im interkulturellen Umfeld, Beratung,
Begleitung des Managements, Research abroad zur optimalen Anpassung der
Internationalisierungsstrategie an den Bedarf der Technologie. Kennt sowohl das
österreichische wie auch das deutsche Technologieumfeld. Persönliche Integrität,
hypnosystemische Expertise und langjährige Erfahrung in Technologieunternehmen (BMW
und das Lieferantennetzwerk, Audi, Lear, Autotest, Boshoku, Siemens, Toshiba, Electrolux,
Autocluster Steiermark, voestalpine, u.a.).
Systemische Ausbildung, Hypnosystemische Ausbildung, Gunther Schmidt, M.E.G. Heidelberg,
Curriculum Kompetenz aktivierende hypnosystemische Konzepte für Coaching, Persönlichkeits-,
Team- und Organisationsentwicklung.
Brigitte Melzig
Weißkirchnerstr. 27a
8740 Zeltweg
Cell phone A: 0043 676 4406878
Cell phone D: 0049 171 9544228
b-melzig@t-online.de
Brigitte Melzig- Managementcoaching, Intercultural Training Advisor and Research- www.systemisches-arbeiten.de
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