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DIPS SALAT EXTRAS BURGER

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SGF
Geschäftsbericht
Business Report
2013
Inhalt
Seite
Brief des Ehrenpräsidenten
Brief des Präsidenten
04
06
SGF in Zahlen
Meilensteine
Finanzen
Mitglieder
Zertifizierte Mitglieder
Das Freiwillige Kontroll System FKS
Gremien
Auditoren
Kooperationslabors
08
10
12
14
18
20
22
26
27
SGF/IRMA Aktivitäten im Überblick
SGF/IRMA Audits
SGF/IRMA Analytik
Juice Safety Kampagne 2013
SGF/IRMA Kontrollergebnisse im Überblick
28
30
40
44
46
2
Seite
SGF/IQCS Aktivitäten im Überblick
Betriebs- und Marktkontrollen
SGF/IQCS Analytik
SGF/IQCS Kontrollergebnisse
50
52
54
58
EQCS Analysenkampagne
64
Korrekturmaßnahmen SGF/IRMA
und SGF/IQCS
66
Laborvergleich 2013
FRAPP
Datenbank authentische Muster
Qualithai
70
74
82
84
Das SGF Team
Impressum
86
89
SGF Geschäftsbericht 2013
Content
Page
Letter of the honorary president
Letter of the president
04
06
SGF in figures
Milestones
Finances
Members
Certified members
The Voluntary Control System VCS
Committees
Auditors
Cooperation laboratories
08
10
12
14
18
20
22
26
27
SGF/IRMA activities an overview
SGF/IRMA Audits
SGF/IRMA Analytics
Juice Safety Campaign 2013
SGF/IRMA control results an overview
28
30
40
44
46
SGF Business Report 2013
Page
SGF/IQCS activities an overview
Plant inspections and market controls
SGF/IQCS Analytics
SGF/IQCS Control results
50
52
54
58
EQCS Analytical campaign
64
Corrective measures SGF/IRMA
and SGF/IQCS
66
Interlaboratory comparison
FRAPP
Database authentic samples
Qualithai
70
74
82
84
The SGF team
Imprint
86
89
3
Brief des
Letter of the
Ehrenpräsidenten
Honorary President
national und der industriellen Selbstkontrolle tut. Die Authentizität
und Sicherheit unserer Produkte ist besser denn je. Das werden Sie
diesem Geschäftsbericht entnehmen können. Wir sind davon überzeugt, dass hier die industrielle Selbstkontrolle einen erheblichen
Anteil hat, indem sie nämlich die gesamte Wertschöpfungskette in
die Kontrollen mit einbezieht.
Seit dem letzten Jahr haben wir zusammen mit dem europäischen
Fruchtsaftverband AIJN und der Internationalen Fruchtsaftunion
IFU sehr kooperativ am Konzept des Juice Summits gearbeitet, den
wir erstmalig in Brüssel gemeinsam sehr erfolgreich veranstaltet haben. Die Teilnehmerzahlen sprechen für sich und beweisen, dass ein
gemeinsames Verfolgen eines Zieles zum Wohle der Industrie Sinn
macht. Ich denke, dass dies das große Interesse der Industrie widerspiegelt, mit einem zentralen Event der Industrie kosteneffizient und
nachhaltig Networking und Informationsaustausch zu betreiben.
Hoffen wir, dass sich auch der zweite Juice Summit als ein Erfolg herausstellt und sich als DAS Event der weltweiten Fruchtsaftindustrie
etabliert. SGF steht für dieses Konzept und wird es auch in der Zukunft tatkräftig unterstützen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
Dear Ladies and Gentlemen,
Dear Readers,
ich wende mich in diesem Geschäftsbericht zum letzten Mal als Präsident der SGF und mittlerweile als Ehrenpräsident an Sie. Während
unserer Mitgliederversammlung 2013 in Brüssel habe ich mein Amt
vertrauensvoll an meinen Nachfolger, Herrn Dr. Joachim Tretzel,
übergeben.
In the business report 2013 I address myself to you as President of
the SGF and meanwhile as Honorary President. During our General
Assembly 2013 in Brussels, I have confidently handed over my office
to my successor, Dr. Joachim Tretzel.
Nach herausfordernden und aufregenden aber auch spannenden
und erfüllten 15 Jahren Amtszeit habe ich gerne mein Amt an einen
Nachfolger abgegeben, der sich mit neuer Energie den kommenden
Herausforderungen stellen wird und die SGF in eine sichere Zukunft
führt. Ich werde den neuen Präsidenten bei seiner Aufgabe gerne
und mit vollem Engagement als Mitglied des Präsidiums der SGF
unterstützen. Gerne will ich auch das Amt des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Authenticity and Evaluation weiterführen.
Das vergangene Jahr 2013 stand unter dem Einfluss von ständig sinkenden Verbrauchszahlen. In den herausfordernden Zeiten für unsere Industrie brauchen wir mehr denn je die industrielle Selbstkontrolle, die alle Mitgliedsunternehmen bei der Herstellung einwandfreier
Produkte unterstützt und den Markt von imageschädigenden und
wettbewerbsbeeinträchtigenden Produkten frei hält. Mit einer Kontrolle der Managementprozesse in einem Unternehmen ist es eben
nicht getan! Das haben andere Lebensmittelkontrollstandards erkannt und wollen nun auch die Produktqualität in den Fokus ihrer
Kontrollen rücken. Keine andere Branche der Lebensmittelindustrie
tut dies so erfolgreich wie es die Fruchtsaftindustrie mit SGF Inter-
4
After a challenging, exciting and fulfilling 15-year period of office, I
passed the reigns to my successor who will face the coming challenges with new élan and lead the SGF to a secure future. As a member
of the Executive Committee, I will be happy to do my utmost to support the new President in his task. I will also be happy to continue
to hold the office of Chairman of the Authenticity and Evaluation
working group.
In 20123 the decline in consumer figures have greatly impacted our
industry. In these challenging times for our industry, now more than
ever we need industrial self-control that supports all member companies in the manufacture of impeccable products and protects the
market from products that could damage its image and impair competition. It’s not enough to just control management processes in
a company! Other food control standards have recognised this and
now also want to make product quality the focus of their controls.
No other branch of the food industry does this as successfully as the
fruit juice industry does with SGF International and industrial selfcontrol. The authenticity and safety of our products are better than
ever. You can see this by our annual report, which is only available
SGF Geschäftsbericht 2013
Weiter zum Thema Nachhaltigkeit: In vielen Ländern Europas sind
mittlerweile Begriffe wie Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, soziale Verantwortung, Carbon Foodprint in das Bewusstsein
der Verbraucher gerückt. Verbraucherorganisationen und NGOs befassen sich in unterschiedlichster Weise immer stärker mit der Frage,
ob Lebensmittel nicht nur sicher und qualitativ hochwertig sondern
auch in nachhaltiger Weise hergestellt worden sind. Wie auch immer
man das Vorgehen der einzelnen Organisationen bewerten möchte:
Fakt ist, dass das Thema Nachhaltigkeit in verstärkter Weise nunmehr auch die Fruchtsaftindustrie betrifft. Die Fruchtsaftindustrie ist
hier seit Jahren bereits Vorreiter in der Lebensmittelindustrie, ebenso wie sie es bei der Einrichtung der industriellen Selbstkontrolle
war. Allerdings hat sich durch die immense Entwicklung im Bereich
Nachhaltigkeit ein Anpassungsbedarf bei der Arbeit der SGF ergeben. Die Arbeitsgruppe „Code of Conduct“ wird daher an einem neuen Konzept für Nachhaltigkeitsüberprüfungen in den Mitgliedsunternehmen arbeiten, so dass jedes Unternehmen verantwortungsvolle,
nachhaltige und hochwertige Produktion nachweisen kann.
Nicht zuletzt will ich mich bei meinen Präsidiumskollegen und den
Kollegen aus dem IQCS und IRMA Board für ihr Engagement für die
industrielle Selbstkontrolle bedanken. Mein besonderer Dank gilt
den leistungsbereiten, kreativen und erfahrenen Mitarbeitern in der
Geschäftsstelle, die den Erfolg der SGF zu einem sehr großen Teil
ausmachen. Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Zukunft
unserer Industrie verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
SGF Business Report 2013
as a digital version in order to cut costs and also act sustainably. We
are convinced that here industrial self-control has a significant share,
namely by involving the entire value chain in the controls.
Since last year, we have been cooperating with the European Fruit
Juice Association AIJN and the International Federation of Fruit Juice
Producers IFU on the concept of the Juice Summit which we were
jointly organising for the first time in 2013. I think the registration
figures speak for themselves and prove that it makes sense to mutually pursue a goal for the good of the industry. I believe that this
reflects the great interest of the industry to use a central industry
event to cost-effectively and sustainably network and exchange information. Let us hope that the second Juice Summit will be a success too and that it establishes itself as THE event of the global fruit
juice industry. The SGF represents this concept and will continue to
actively support it in the future.
More on the topic of sustainability: In many European countries,
consumers have meanwhile become aware of terms such as sustainability, corporate social responsibility, social responsibility and carbon footprint. Consumer organisations and NGOs are increasingly
focusing in different ways on the question of whether foodstuffs are
not only safe and high quality, but have also been sustainably manufactured. However you care to rate the procedure of the individual
organisations: The fact is that the topic of sustainability is now increasingly impacting the fruit juice industry. For years, the fruit juice
industry has been a pioneer in the food industry, like in setting up
industrial self-control. However, the immense development in the
field of sustainability has led to a need for adjustment in the work of
the SGF. The “Code of Conduct” working group will work on a new
concept for checking sustainability in the member companies so that
every company can prove that their production is responsible, sustainable and high-quality.
All that remains here is for me to thank my colleagues on the SGF
bodies for contributing so much time and effort to their voluntary
activities for industrial self-control. My special thanks goes to the dedicated, creative and experienced employees in the office who make
a sizeable contribution to SGF’s success. With best wishes for a successful future of our industry, I remain with
kind regards
Dr. Karl Neuhäuser
Ehrenpräsident | Honorary President
5
Brief des
Präsidenten
Letter of the
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
Dear Ladies and Gentlemen,
Dear Readers,
ich freue mich sehr, Sie in diesem Geschäftsbericht erstmals als Präsident von SGF International begrüßen zu dürfen.
It is my great pleasure to welcome you to this Activity Report for the
first time in my role as President of SGF International.
Während der Mitgliederversammlung 2013 in Brüssel hat mich das
Präsidium der SGF zum Präsidenten gewählt. Für dieses große Vertrauen will ich mich nochmals herzlich bedanken.
I was elected to the office of President by the SGF‘s Executive Committee during the 2013 General Assembly in Brussels. May I take this
opportunity once again to express my cordial gratitude for this great
sign of your trust!
Was war entscheidend für mich, für das Amt des Präsidenten zu
kandidieren? Kurz gesagt: die überzeugende Organisation mit ihren
überzeugenden Zielen und überzeugenden Persönlichkeiten. Karl
Neuhäuser hat mich überzeugt, seine Erfolgsgeschichte bei und mit
der SGF ist beeindruckend und ein ambitiöses Vorbild für mich als
Nachfolger. Jetzt wird es wichtig, die Balance zwischen Kontinuität
und Fortschritt zu finden. Karl Neuhäuser bleibt ja im Präsidium aktiv
und bürgt mit den Persönlichkeiten im Präsidium und mit der Geschäftsführerin Frau Heinermann für Kontinuität.
Ich will das verantwortungsvolle Amt in den kommenden 3 Jahren
dazu nutzen, zusammen mit der Geschäftsführung SGF International
für die Herausforderungen in der Zukunft vorzubereiten.
6
What made me decide to stand as candidate for the office of President? In brief, it was the convincing organisation with its outstanding
goals and authentic personalities. Karl Neuhäuser convinced me: his
success story at and with the SGF is impressive, presenting me with
an ambitious role model as his successor. The important thing now is
to find the right balance between continuity and progress. Karl Neuhäuser will be remaining an active member of the Executive Committee and together with the personalities in the Executive Committee
and Ms Heinermann as General Manager, will act as a guarantor for
continuity.
In the next 3 years, I want to use this responsible office in cooperation with the management to prepare SGF International for the
challenges of the future.
President
Neben den wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind es vor allem die
gestiegenen Erwartungen des Marktes an Qualität und Sicherheit
unseres Produkts „Saft“. Die Konzentration im Handel mit der dadurch weiter gesteigerten Einkaufsmacht der „Top Ten“ und ihrer bedingungslosen Beachtung der von Verbraucherschützern diktierten
Qualitätsnormen machen die Compliance immer schwerer. Dazu
kommen die vollständig globalisierten, z. T. gekoppelten Warenströme mit schwieriger Rückverfolgung, die Einbindung in internationale
Trends und ganz neue Qualitätsansprüche im Hinblick auf Social Responsibility (CSR).
Together with the economic difficulties these challenges consist above all in the increased expectations that the market makes of the
quality and safety of our product „juice“. Compliance is becoming an
increasingly difficult issue, in view of the on-going concentration on
the retail sector with the further growth in purchasing power of the
„Top Ten“ and their unconditional adherence to the quality standards
dictated by consumer protectionists. Then there are the completely
globalised and in part coupled flows of goods with difficult traceability, the integration in international trends and completely new quality
demands with regard to Social Responsibility (CSR).
Die SGF bietet ihren Mitgliedern für alle diese Herausforderungen
probate Werkzeuge an bzw. entwickelt fortlaufend neue Lösungen
um mit dem Stand der Technik Schritt zu halten. So sind leistungsfähige Analysenverfahren entstanden (SGF Profiling), unsere Audits
enthalten ein CSR-Modul und unsere Bank von Analysendaten authentischer Materialien aus weltweiter Provenienz wächst mit jedem Tag.
For all these challenges, the SGF offers its members proven tools and
is constantly developing new solutions in order to keep pace with the
state of the art. The results include efficient analysis methods (SGF
Profiling), a CSR module integrated in our audits and our database
with authentic analysis data taken from sources all over the world,
which grows day by day.
Die SGF feiert darüber hinaus im Oktober 2014 40jähriges Jubiläum, übrigens zusammen mit AIJN und IFU während des abermals
gemeinsam veranstalteten Juice Summits in Antwerpen. Von der
Gründung der IG Zitrus 1974 als Notmaßnahme gegen die häufigen
Regelverstöße bis hin zur heutigen Gestalt der SGF als kompetenter
Partner der Fruchtsaftbranche für die Gewährleistung von Authentizität, Sicherheit und Nachhaltigkeit mit modernster Analytik und
wirksamen Standards war es ein weiter Weg – ebenso von der anfänglich rein nationalen Aufstellung zur Organisation mit globaler
Erstreckung. Daraus erwachsen auch die wichtigsten Aufgaben für
die SGF im 40. Jahr: Behauptung im internationalen ZertifiziererWettbewerb, Erarbeitung der Akkreditierung, aber auch Kostenkontrolle angesichts der rückläufigen Zahl der Branchenbetriebe um den
hohen Servicelevel der SGF sicherstellen zu können.
Die SGF wird in ihren angestammten Tätigkeitsfeldern künftig eine
noch internationalere Rolle spielen und sich zweifellos neuen Aufgaben im Sektor der auf Expertise basierenden Qualitätssicherung und
Risikominimierung stellen.
Dazu benötigen wir weiterhin erfahrene Mitarbeiter, die aufgrund
ihrer Ausbildung und ihrer Erfahrung in der Lage sind, die qualitativ
hochwertige Arbeit aufrecht zu erhalten. Wir werden daher in den
nächsten Jahren verstärkt unser Team verjüngen.
Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen
des Präsidiums und des IQCS und IRMA Boards sowie mit den engagierten Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Ihnen allen wünsche ich
eine informative Lektüre mit diesem Geschäftsbericht.
Furthermore, in October 2014 the SGF will be celebrating its 40th
anniversary - together by the way with AIJN and IFU during the Juice
Summit in Antwerp, which will once again be a joint event. We have
come a long way from the founding of the IG Zitrus in 1974 as an
emergency measure against the frequent irregularities, to becoming
today‘s SGF as the fruit juice branch‘s competent partner for warranting authenticity, safety and sustainability with advanced analysis methods and effective systems; this was also a path that took us
from what was initially a purely national entity to a global organisation. This transformation also gives rise to the key tasks for the SGF in
its 40th year: to assert itself in the face of international competition
among certifying organisations, to forge ahead with accreditation
but also to keep a firm hand on costs given the declining number of
branch companies, in order to safeguard the high level of standard
offered by the SGF.
In future, the SGF will play an even more international role in its established activities and without doubt will take on new tasks in the
sector of expertise-based quality assurance and risk minimisation. To
do this, our organisation continues to need experienced staff whose
training and expertise enables them to sustain the high standard of
our work. Staff recruitment will therefore be an increasingly important issue in the next few years.
I am looking forward to working together with my colleagues on the
Executive Committee and on the IQCS and IRMA Boards and with the
committed staff in the office; now all that remains is for me to wish
you great pleasure in reading this informative Business Report.
With kind regards
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Joachim Tretzel
Präsident | President
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
7
SGF
SGF
in Zahlen
Finanzen
Einnahmen (Mio €)
Ausgaben (Mio €)
Überschuss (Mio €)
2013
3,067 | 3.067
3,047 | 3.047
+0,020 | 0.020
in Figures
2012
Finances
3,196 | 3.196
3,800 | 3.800
-0,604 | -0.604
Mitglieder
Ordentliche Mitglieder
Income (m. €)
Expenditures (m. €)
Surplus (m. €)
Mitglieder
Ordinary Member
549
95
443
11
564
101
451
12
36
33
2
0
1
37
35
2
0
0
Extra ordinary Member
28
25
3
0
50
28
22
0
Supporting Member
Fördernde Mitglieder
Nicht-FKS-Teilnehmer
Verbände
Supporting members
Members not participating in the VCS
Associations
Gesamt Mitglieder
613
651
Total Member
Abfüller (inkl. Headquarter)
Roh-/Halbwarenhersteller
Angemietete Produktionsstätten
Außerordentliche Mitglieder
Händler/Makler
Lager- und Kühlhäuser
Transportunternehmen
Tankreinigungsanlagen
Fördernde Mitglieder
8
Packers (incl. headquarters)
Manufacturers of semi finished goods
Rented plants
Traders/Brokers
Warehouses and coldstores
Transportation companies
Tank cleaning stations
SGF Geschäftsbericht 2013
Kontrollaktivitäten
Betriebskontrollen
gezogene Muster
Analysenaufträge
OK Feedbacks
2013
2012
382
3721
5741
2193
469
4387
6251
2657
Korrekturmaßnahmen
Hinweisschreiben
Verpflichtungserklärungen
Unterlassungserklärungen
Gerichtsverfahren
376
41
2
1
311
37
2
1
Information letters
Obligations acknowledgements
Negative Covenants
Lawsuits
(incl. provisional injunctions)
19
36
Kooperationen
Expulsion processes
Co-operations
Auditoren
IQCS Länder
Kooperationsverbände/-länder IRMA
SGF weltweit im Einsatz (Länder)
20
6
Mitarbeiter
SGF Business Report 2013
Plant inspections
Samples taken
Analytical orders
OK Feedbacks
Corrective measures
(inkl. Einstweilige Verfügung)
Ausschlussverfahren
Control activities
59
17
7
23
58
Auditors
Co-operation countries IQCS
Co-operation countries IRMA
SGF worldwide in action (countries)
23
24
Employees
9
Die
Meilensteine
im Jahr
2013
26. März 2013
Atibaia/Brasilien: SGF/IRMA Konferenz
26 March 2013
Atibaia/Brazil: SGF/IRMA conference
30. Mai 2013
Istanbul/Türkei: SGF International unterstützt den World Juice Day
2013
30 May 2013
Istanbul/Turkey: SGF International e.V. supports the World Juice Day
2013
12. August 2013
Hannover/Deutschland: Erstes Pilotaudit Tankreinigungsstationen
12 August 2013
Hanover/Germany: First Pilot Audit tank cleaning stations
01. Oktober 2013
Brüssel/Belgien: SGF Mitgliederversammlung
01 October 2013
Brussels/Belgium: SGF General Assembly
01. Oktober 2013
Brüssel/Belgien: SGF International e. V. hat einen neuen Präsidenten,
Dr. Joachim Tretzel, Döhler GmbH
01 October 2013
Brussels/Belgium: SGF International e.V. has a new President, Dr Joachim Tretzel, Döhler GmbH
03. Dezember 2013
Bangkok/Thailand: SGF Workshop QUALITHAI in Kooperation mit unserem Projektpartner GIZ, ASEAN Biocontrol (ABC) for Sustainable
Agrifood Systems.
03 December 2013
Bangkok/Thailand: SGF Workshop QUALITHAI, organised together
with our local project partner GIZ, ASEAN Biocontrol (ABC) for Sustainable Agrifood Systems
The
Milestones
in
2013
Neues Präsidium während der SGF Mitgliederversammlung 2013 in Brüssel/Belgien
New Executive Committee during SGF General Assembly 2013 in Brussels/Belgium
SGF/IRMA Conference Thailand and Far East
10
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
11
Im Geschäftsjahr 2013 hat SGF International e. V. einen Überschuss
von 20.086,69 € erzielt. Damit ist das Jahresergebnis trotz Beitragsausfällen aufgrund von Fusionen, Geschäftsaufgaben oder Insolvenzen positiv ausgefallen.
SGF International e.V. generated a surplus of 20,086.69 euro in the
financial year 2013. This means that despite contribution losses on
account of mergers, withdrawal from business or bankruptcies, the
annual result was still positive.
Gesamteinnahmen in Höhe von € 3.066.809,68 stehen Ausgaben in
Höhe von € 3.046.722,99 gegenüber.
Total receipts amounting to 3,066,809.68 euro are offset by expenditure amounting to 3,046,722.99 euro.
Die Gesamteinnahmen haben den Vorjahreswert um ca. 130 T€ unterschritten und liegen knapp unter dem Budgetwert. Der Gesamtaufwand liegt in der Berichtsperiode mit ca. 45 T€ geringfügig unter
Budget.
The total receipts fell below last year‘s value by roughly 130,000 euro
and are just below the budget value. Total expenditure was roughly
45,000 euro below the budget in the year under review.
Insbesondere sind aber die offenen Forderungen im Jahr 2013 ungewöhnlich hoch ausgefallen. Hieraus resultierte das Erfordernis der
signifikanten Erhöhung der Pauschalwertberichtigung unter Projektkosten.
Die SGF wird weiterhin an einem Konzept zur Stabilisierung der Finanzen vor dem Hintergrund der anhaltenden angespannten Wirtschaftssituation in der Industrie arbeiten. Ziel muss es dabei sein,
den hohen Dienstleistungsstandard für die Mitglieder zu erhalten.
Einnahmen | Income
Finanzen
2013
Finances
2013
However, in 2013 there was a particularly high level of outstanding
debts. This led to the need for a significant increase in the general
valuation allowance over project costs.
SGF will continue to work on a concept to stabilise its finances,
against the background of the persistently difficult economic situation in the industry. The aim in doing so must always be to uphold the
high standard of services for the members.
Ausgaben | Expenditures
3067 T€
2873
2884
2009
Einnahmen I Income
2785
2010
2761
3047 T€
3047
3013
2011
Ausgaben I Expenditures
3196
2012
+ 20 T€
3800
3067
3047
2013
12
SGF Geschäftsbericht 2013
Ergebnis I Result
SGF Business Report 2013
13
Mitglieder
2013
Members
2013
SGF International e. V. ist für Mitglieder aus allen Bereichen der Produktion und des Handels von Frucht- und Gemüsesäften, -nektaren
und anderen Produkten auf Frucht- und Gemüsebasis zugänglich.
Gemäß § 4 der Satzung werden die Mitglieder in ordentliche, außerordentliche und fördernde Mitglieder eingeteilt. Ordentliche und
außerordentliche Mitglieder nehmen am Freiwilligen Kontrollsystem
(FKS) teil.
Im Jahr 2013 haben 38 neue Unternehmen die Mitgliedschaft bei
der SGF beantragt. Es handelt sich sowohl um 32 Halbwarenlieferanten als auch um 1 Händler/Makler, 3 Fertigwarenhersteller, 1 angemietete Produktionsstätte und 1 Tankreinigungsanlage.
Andererseits beendeten unter anderem aufgrund von Unternehmensfusionen, Geschäftsaufgaben, Produktionsstopps oder Verkaufs der Produktionsstätte zahlreiche Unternehmen ihre Mitgliedschaft bei der SGF. Die SGF hat satzungsgemäß auch die Möglichkeit,
Unternehmen gegenüber die Mitgliedschaft zu kündigen, die entweder gegen die Regeln des Kontrollsystems verstoßen oder ihren satzungsmäßigen Pflichten nicht nachkommen (z. B. Beitragszahlung).
Insgesamt haben im Berichtsjahr 76 Unternehmen ihre Mitgliedschaft aus unterschiedlichen Gründen beendet.
14
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF International e. V. accepts members from all areas involved in
the production and trading of fruit and vegetable juices, nectars and
other products based on fruit and vegetables. According to Section 4
of the Statutes, the members are split into the categories of ordinary,
extraordinary and supporting members. Ordinary and extraordinary
members take part in the Voluntary Control System (VCS).
In 2013, 38 new companies applied for membership of SGF. These
include 32 suppliers of semi-finished goods, 1 traders/brokers and
3 manufacturer of finished goods, 1 rented production site and 1
tank cleaning station.
On the other hand, a number of companies cancelled their membership with SGF due to mergers, cessation of business stop of production or sale of production site. According to the Statutes, SGF also
has the possibility of terminating the membership of companies
who either break the rules of the control system or fail to fulfil their
statutory obligations (e. g. contribution payments).
76 companies terminated their membership for various reasons in
the year under review. In spite of the difficult economic situation,
altogether fortunately there has been again an overall increase in
membership.
SGF International e. V. hat einen geringfügigen Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen.
SGF International faces a slight decrease of membership figures.
Ein großes Ziel der SGF bleibt daher die Neumitgliederwerbung, um
eine möglichst breite Abdeckung des Fruchtsaftmarktes durch Audits und SGF Zertifizierung gewährleisten zu können.
A primary objective for SGF therefore continues to consist of canvassing new members in order to cover the fruit juice market with
audits and SGF certification to the largest possible extent.
SGF Business Report 2013
15
Mitglieder
2013
Members
2013
685
650
613
Abfüller
Packers
28
Fördernde Mitglieder
Supporting members
36
Außerordentliche Mitglieder
Extraordinary members
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
2013
2012
2011
2010
Mitglieder gesamt
Total members
2008
16
651
Roh-/ Halbwarenhersteller
Manufacturers of raw material
and semi finished goods
95
613
655
2009
454
688
17
Certified
members in
59 countries
Zertifizierte
Mitglieder in
59 Ländern
Argentina
Chile
Austria
China
Ecuador
Germany
Ghana
Paraguay
Serbia
Thailand
Egypt
Estonia
Sierra Leone
The Netherlands
Israel
Ethiopia
South Africa
Ukraine
Bulgaria
320
Czech. Republic
Pakistan
141
Südamerika
South America
Honduras
110
Asien
Asia
36
Afrika
Africa
Lithuania
Panama
Romania
Sweden
Uruguay
Europa
Europe
France
Finland
Kenya
Portugal
Spain
Bolivia
Guatemala
Italy
Mexico
Poland
Turkey
Cuba
Greece
Morocco
Philippines
Brazil
Costa Rica
Indonesia
Monaco
Peru
Belize
Great Britain
India
Malaysia
18
Columbia
Denmark
Hungary
Belgium
Russia
6
Switzerland
USA
613
Vietnam
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
Nordamerika
North America
Mitglieder gesamt
Total members
19
Das
Freiwillige
Kontrollsystem
The
Voluntary
Control System
der SGF
of SGF
Der SGF e. V. ist seit seiner Gründung mit der Überwachung der
auf dem Markt befindlichen Erzeugnisse der Fruchtsaftbranche beauftragt. In Erledigung des Satzungsauftrages
Since it was founded, the task of the SGF e. V. has been to monitor the products of the fruit juice branch that are to be
found on the market. In fulfilling its statutory task, the SGF car-
überprüft die SGF durch gezielte Marktbeobachtungen die Einhaltung der lebensmittel- und kennzeichnungsrechtlichen Vorschriften. Sicherheit und Qualität der Lebensmittel liegen im besonderen
Interesse von Hersteller, Handel und Verbraucher. Nachlässige und
unlautere Wettbewerber können den Erfolg und das Ansehen einer
ganzen Branche gefährden.
ries out targeted market observations to monitor compliance with
the food and labelling regulations. The safety and quality of food
products are in the particular interest of manufacturers, retailers
and consumers. Negligent and unfair competitors can jeopardize the
success and reputation of a whole branch.
Auf Wunsch zahlreicher Mitglieder wurden daher im Jahr 1986 zur
Risikominimierung die Kontrollen, die sich zunächst auf Marktüberwachungen konzentrierten, durch das Freiwillige Kontroll System
(FKS) ergänzt. Ziel war es dabei, Unregelmäßigkeiten, Auffälligkeiten
und Verfälschungen von Produkten nicht erst im Markt, sondern bereits in den vorgeschalteten Produktionsphasen der Roh- und Fertigwarenverarbeitung festzustellen. In die Kontrollen wurden daher
seit 1986 auch weltweit ansässige Roh- und Halbwarenhersteller mit
einbezogen.
Das Kontrollsystem, das die Rückverfolgbarkeit der Entstehungsgeschichte eines Saftes „vom Baum bis in die Flasche“ ermöglicht, stützt sich auf die freiwilligen Teilnehmer, die ihre Halb- und
Fertigwarenbetriebe für die Auditoren der SGF öffnen und die Pro-
20
On request from numerous members, in 1986 the controls which
had focussed initially on market monitoring activities were therefore
supplemented by adding the Voluntary Control System (VCS) in order
to minimize the risk. The aim was to ascertain irregularities, anomalies and adulterations of products already during the initial production phases of processing raw and finished goods, and not waiting
until these are already on the market. Since 1986, the controls have
therefore also included the manufacturers of raw and semi-finished
products from companies all around the world.
The control system permits the traceability of a juice „from
the tree to the bottle“ and is based on voluntary participants
who open the doors of their semi- and finished goods facilities for
the SGF auditors and allow samples to be taken of the semi- or finished goods from on-going production and from the warehouse for
SGF Geschäftsbericht 2013
benentnahme von Halb- bzw. Fertigwaren aus der laufenden Produktion und dem Lager für entsprechende Untersuchungen sowie die
Auditierung der Betriebsstätte unter hygienespezifischen Gesichtspunkten gestatten. Durch die „lückenlose Kontrollkette“
von der Fruchtverarbeitung bis zum Fertigprodukt kann innerhalb
kürzester Zeit der Nachweis der einwandfreien Beschaffenheit auch dann geführt werden, wenn natürlich bedingte Veränderungen aufgrund von Herkunft, Wachstum oder Sorteneigenart eine
Abweichung von der normalen Erwartung verursachen. Gleichzeitig
kann eine unerlaubte Produktmanipulation leicht erkannt, lokalisiert
und bewiesen werden. Bei Verstößen gegen Lebensmittelrecht oder
gegen die Regeln des Systems (FKS Ausführungsbestimmungen)
leitet der SGF Korrekturmaßnahmen ein und führt entsprechende
Nachkontrollen durch.
Die Teilnahme am Freiwilligen Kontrollsystem ist kein Freibrief. In jedem Fall verbleibt die Verantwortung für die Erfüllung der eigenen
Sorgfaltspflichten beim Teilnehmer. Seine gesetzliche Verpflichtung,
ausschließlich einwandfreie Ware, entsprechend den einschlägigen
lebensmittelrechtlichen Vorschriften (z. B. EU Fruchtsaft Richtlinie
2001/112/EG, nationale Vorschriften) und dem europäischen Handelsbrauch (AIJN/CoP) in Europa in Verkehr zu bringen, insbesondere
zu verarbeiten, bleibt durch die Teilnahme am FKS unberührt.
SGF Business Report 2013
corresponding testing, together with hygiene audits of the plant
facilities. The „unbroken control chain“ from processing the
fruit through to the finished product can provide verification of
perfect quality within next-to-no time, even if natural changes
resulting from origin, growth or variety characteristics cause deviations from normal expectations. At the same time it is easy to detect,
localize and prove illicit product manipulation. Any infringements
against the food regulations or against the rules of the system (VCS
Implementing Provisions) trigger corrective action by the SGF with
corresponding follow-up inspections.
Participation in the Voluntary Control System is no carte blanche. In
any case, the participant still remains responsible for due diligence.
His legal obligation to bring only unobjectionable goods into circulation in Europe in accordance with the pertinent food regulations
(e. g. EU Fruit Juice Directive 2001/112/EC, national regulations)
and European Codes of Practice (AIJN/CoP) remains unaffected by
participation in the VCS, particularly with regard to processing and
marketing such goods.
21
Das Präsidium I The Executive Committee
Neuhäuser, Dr. Karl (Präsident - President)
(Ehrenpräsident | Honorary President seit | since October 1, 2013)
Eckes Granini Group GmbH/Germany
Gasser, Dr. Klaus I VOG Products Gen. landw. Ges./Italy (Vizepräsident und Vorsitzender des IRMA Board – Vice President and
Chairman of IRMA Board)
Tretzel, Dr. Joachim I Döhler GmbH/Germany
(Präsident - President)
seit - since October 1, 2013
Abboud, Carlos I Newbell Trade SA/Uruguay
Niemann, Claudia I Stute Nahrungsmittelwerke GmbH & Co. KG/
Germany
Poulsen, Steen | Kelterei Possmann GmbH & Co. KG/Germany
Schellekens, Mia I SVZ International B.V./ Belgium
Torres, Adao I Sucocitrico Cutrale Ltda./Brazil
Gamsjäger, Christian (Vizepräsident und Vorsitzender IQCS Board Vice President and Chairman of the IQCS Board) I Rauch Hungaria
Kft ./Hungary
Die
Gremien
Mitglieder
The
committee
members
22
SGF Geschäftsbericht 2013
Der IRMA Board I The IRMA Board
Der IQCS Board I The IQCS Board
Gasser, Dr. Klaus (Vizepräsident und Vorsitzender IRMA Board Vice President and Chairman of the IRMA Board)
VOG Products Gen. landw. Ges./Italy
Gamsjäger, Christian (Vizepräsident und Vorsitzender IQCS Board Vice President and Chairman of the IQCS Board)
Rauch Hungary Kft ./Hungary
Abboud, Carlos I Newbell Trade SA/Uruguay
Berdun, Carlos (kooptiert - co-opted) I Nufri Sociedad Agraria de
Transformacion no. 1596/Spain
Berezovsky, Dr. Noach (kooptiert - co-opted) I Berezovsky
International Ltd.
Ihden, Jan (kooptiert - co-opted) I Heinrich Ihden GmbH/Germany
Rotmans, Gijs I Louis Dreyfus Commodities Suisse S.A./Switzerland
Rouwen, Dr. Franz-Michael | Döhler GmbH/Germany
Schweikert, Dirk (kooptiert - co-opted) I Rudolf Wild GmbH & Co.
KG/Germany
Tetzner, Fortunato I Fischer S/A Comércio Indústria e Agricultura/
Brazil
Wegener, Martin I Klaus Böcker GmbH/Germany
Young, Dr. Robert I Onderberg Verwerkingskoöperasie Beperk/Republic of South Africa
Zache, Dr. Ulrich I AUSTRIA JUICE GmbH/Germany
Dietz, Rolf I Rickertsen Produktionsgesellschaft, Reinbek/Germany,
Pfanner Gruppe/Austria
Graf, Alexandra | Deutsche SiSi-Werke Betriebs GmbH, Eppelheim/
Germany
Hurmerinta, Torsti I Eckes-Granini Finland Oy Ab/Finland
Naujoks, Dirk | Bösch-Boden-Spies GmbH & Co.KG, Hamburg/Germany
Rotmans, Gijs I Louis Dreyfus Commodities Rotterdam B. V./Netherlands
Schmidt, Rolf I Albi GmbH + Co./Germany
Tersteegen, Urda I Niederrhein-Gold Tersteegen GmbH & Co.KG/
Germany
SGF Business Report 2013
23
Die
Gremien
Mitglieder
FRAPP Beirat I FRAPP Advisory Board
AG Code of Conduct I WG Code of Conduct
Schellekens, Mia (Vorsitzende - Chairwoman)
SVZ International B.V./Belgium
Abboud, Carlos (Vorsitzender - Chairman)
Newbell Trade SA/Uruguay
Mitglieder - Members:
Schweikert, Dirk & Mähringer, Ingo I Rudolf Wild GmbH & Co. KG/
Germany
Koorn, Jan Paul I Royal Friesland Campina/Netherlands
Kuballa, Dr. Jürgen I GALAB Laboratories GmbH/Germany
Wegener, Martin I Klaus Böcker GmbH & Co. KG/Germany
Schork, Kurt & Krück, Christian I Döhler GmbH/Germany
Quintelas, Luis Georges I SQUALI S.A.S/France
Dust, Monika & Bockhorn Inka I Eurofins SOFIA GmbH/Germany
Kohlhofer, Peter I Bayernwald Früchteverwertung GmbH/Germany
Rinke, Dr. Peter; Moitrier, Sophie I SGF International e. V./Germany
Mitglieder - Members:
Bouman, Idwin I Royal Friesland Campina/Netherlands
Esturo, Aintzane I AZTI/Spain
Ihden, Jan I Heinrich Ihden GmbH/Germany
Hermans, Jan I AIJN/Belgium
Laming, Richard I BSDA Ltd./Great Britain
Prahlad, Venkat I SNP Associates „Divine“/India
Schellekens, Mia I SVZ International B.V./Belgium
Heinermann, A./Dr. Koswig, S./Greeve, M. I SGF International e. V./
Germany
AG Authentizität und Analysenbewertung
WG Authenticity and Analysis Evaluation
AG Transportunternehmen und Reinigungsstationen
WG Transport Companies and Cleaning Stations
Neuhäuser, Dr. Karl (Vorsitzender - Chairman)
Eckes-Granini Group GmbH/Germany
Martin Greeve (05-05-2014) (Vorsitzender - Chairman)
SGF International e. V./Germany
Mitglieder - Members:
Ara, Dr. Veciz I Chelab/Germany
Esturo, Aintzane I AZTI/Spain
Fuchs, Dr. Günther | Eurofins/Germany
Gessler, Dr. Achim I Wesergold Getränke-Industrie GmbH & Co. KG/
Germany
Hofsommer, Mikko I GfL/Germany
Jamin, Dr. Eric I Eurofins/France
Khomich, Liudmila | RSPS/Russia
Perco, Dr. Adrian I LVA/Austria
Schork, Kurt I Döhler GmbH/Germany
Sprenger, Dr. Christian &, Karrasch, Dirk I Faethe Labor GmbH/
Germany
Schweikert Dirk I Rudolf Wild GmbH & Co. KG/Germany
Greeve, M./Jungen, M./Dr. Knechtel, W./Dr. Koswig, S./Dr. Rieth, W./
Dr. Rinke, P./Moitrier, S. I SGF International e. V.
Mitglieder - Members:
Clinckspoor, Marc I Citrosuco/Belgium
Van den Abeele, Joke I Citrovita/Belgium
Zache, Dr. Ulrich I Agrana/Germany
Schäfer, Alfons I Agrana/Germany
Bongartz, Raimund I Stute/Germany
König Frank I Eckes-Granini/Germany
Scholtens, Wilko I Clean Secure/Netherlands
Spruit, Dirk I Clean Secure/Netherlands
Schürmann, Karl-Josef I EFTCO/Gruber Logistics/Germany
Harder, Lutz I DVTI, Hürth/Germany
Da Silva, Eduardo I Continental Juice/Netherlands
Henning, Dr. Anke I Emig/Germany
Rieth, Dr. Wilhelm I SGF International e. V./Germany
24
The
committee
members
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
25
Experienced
auditors
of SGF
SGF
Kooperations
Labors
Erfahrene
SGF
Auditoren
cooperation
der SGF
AZTI-Tecnalia
Unidad de Investigación Alimentaria
Jorge Ferrer
Bizkaia Technology Park
Astondo Bidea - 609 Building
48160 Derio (Biscay)
SPANIEN/SPAIN
www.azti.es
Claudia de Carvalho Kammer
Av. Dalvo de Freitas Luiz - 75
Jardim das Flores
14801-771 ARARAQUARA - SP
BRASILIEN/BRAZIL
CTCF - Jinan Fruit Research Institute
Xie Weiyu and Ian Zhao
Yan Zi shan Xiao Qu Dong Lu No. 24
250014 Jinan
CHINA/CHINA
www.fruit.ac.cn
Dr. Jaime Moya Donoso
Angelo Dallarmi No. 148 Sob. 08
82015-750 CURITIBA
BRASILIEN/BRAZIL
Gastro-Control Bt.
Mrs. Krisztina Nagy
Varsanyi u. 38
1027 BUDAPEST
UNGARN/HUNGARY
26
HRM Independent Food Technology
Service
Hans Richard Metzger
Av. das Dunas, Qd 15,
Lo 02 Itapoan, CEP 41620-120
Salvador-Bahia
BRASILIEN/BRAZIL
Institute of Quality & Control (IQC)
Erez Tovim
6 Ravnitzky St.,
Shoham-House
49277 I.Z. Sgula, Petah-Tikva
ISRAEL/ISRAEL
www.iqc.co.il
INTI National Institute for Industrial Technology
Gilda Corti and Luciano Girolimini
Ruta Nac 22 KM
1190 Allem, Rio Negro
ARGENTINIEN/ARGENTINA
www.inti.gov.ar
laboratories
Prof. Dr. Konrad Otto
Liebigstr. 87
32657 Lemgo
DEUTSCHLAND/GERMANY
Dr. Phil. (Chem.) Adrian Perco
Anglerweg 12
1220 WIEN
OESTERREICH/AUSTRIA
Ulrich Pilgrim FoodConsult
Bismarckstr. 23/1
73614 Schorndorf
DEUTSCHLAND/GERMANY
Napaporn Rattanametta
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
50 Department of Agriculture
Sitthiporn Building, 4th Floor
Phaholyothin Road, Ladyao
Chatuchak, Bangkok 10900
THAILAND/THAILAND
Juice & Food Consult
Manfred Seidel
Heilbronner Str.23
74861 Neudenau
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.juice-food-consult.de
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH
Jürgen Klein, Andreas Peters,
Nadine Höfler, Ina Zielinski
Im Maisel 14
65232 Taunusstein
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.fresenius.com
NAGREF Institute of Technology of
Agricultural Products-I.T.A.P.
Dr. Costas Mallidis
1, S. Venizelou str.
14123 Lykovrissi
GRIECHENLAND/GREECE
SNP Associates „Divine“
Venkat Prahlad
11/14 Nandidurg Road
Jayamahal Extension
560046 Bangalore
INDIEN/INDIA
SGF Geschäftsbericht 2013
Bruker BioSpin GmbH
NMR Division
Silberstreifen 4
76287 Rheinstetten/Karlsruhe
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.bruker-biospin.de
CHELAB - Chem. Laboratorium
für Lebensmittel-, Wasser und Umwelttechnik
Carl-Zeiss-Str. 16
30966 Hemmingen
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.chelab.de
Eurofins Scientific Analytics
Rue Pierre Adolphe Bobierre
BP 42301
44323 Nantes Cedex 03
FRANKREICH/FRANCE
www.eurofins.com
Galab Laboratories GmbH
Max-Planck-Str. 1
21502 Geesthacht
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.galab.de
SGF Business Report 2013
GfL Gesellschaft für Lebensmittel-Forschung mbH
Landgrafenstr. 16
10787 Berlin
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.gfl-berlin.com
Isolab GmbH
Laboratorium für Stabil Isotope
Woelkestraße 9/I
85301 Schweitenkirchen
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.isolab-gmbh.de
Labor Dr. Haase-Aschoff
Am Kornmarkt
55543 Bad Kreuznach
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.labor.haase-aschoff.de
SGS Institut Fresenius GmbH
Im Maisel 14
65232 Taunusstein
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.fresenius.com
Société ADNid
Avenue de l‘Europe
Cap Alpha
34830 CLAPIERS
FRANKREICH/FRANCE
www.adnid.fr
Sofia GmbH
Rudower Chaussee 29
12489 Berlin
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.sofia-gmbh.de
SGS Institut Fresenius GmbH
Consumer Testing Service
Sabine Kommer
Tegeler Weg 33
10589 Berlin
DEUTSCHLAND/GERMANY
www.fresenius.com
27
SGF/IRMA
activities
an overview
SGF/IRMA
Aktivitäten
im Überblick
Kontrollaktivitäten
2013
2012
296
284
5
7
372
337
24
0
Audits gesamt (inkl. Exoten und Mehrfachaudits)
davon Audits nach ACS
davon Händleraudits
davon Sonderkontrollen
bei Audits gezogene Muster
Gesamt
Authentische Muster (A)
Rückstell-/Lagermuster (B)
Sonstige Muster (E)
2494
561
1709
224
28
Plant audits total (incl. extraordinary and multiple audits)
of which Audits acc. to ACS
of which Trader Audits
of which Special Audits
Samples taken during audits
2786
676
1939
171
Analysen
Gesamt
zu Mustern aus 2013
zu Mustern aus Vorjahren
Control activities
Total samples
Authentic samples (A)
Storage samples (B)
Other samples (E)
Analyses
4429
3921
508
4773
4257
516
2013
2012
Analysenfeedbacks gesamt
davon OK Feedbacks
davon Hinweis Feedbacks
1849
1565
284
2160
1910
250
Total Analytical Feedbacks
of which ok Feedbacks
of which information letters
CoL Feedbacks gesamt
davon OK Feedbacks
davon Hinweis Feedbacks
331
238
93
523
385
138
Total CoL Feedbacks
of which ok Feedbacks
of which Information letters
ACS Feedbacks gesamt
davon OK Feedbacks
davon Hinweis Feedbacks „just passed“
davon nicht bestanden
davon Audit unvollständig: z.B. keine Produktion
289
269
3
8
9
332
301
13
12
11
Total ACS Feedbacks
of which ok Feedbacks
of which Information letters „just passed“
of which failed
of which audit incomplete, e. g. no production
5
5
0
24
24
0
Total Trader Audit Feedbacks
of which ok Feedbacks
of which Information letters
Feedbacks
Händleraudit Feedbacks gesamt
davon OK Feedbacks
davon Hinweis Feedbacks
Feedbacks
Total
with samples taken in 2013
with samples taken in previous years
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
29
SGF/IRMA
Audits
Audits gemäß der SGF/IRMA Audit Checkliste STANDARD in Halbwarenbetrieben
Audits according to the SGF/IRMA Audit Checklist STANDARD
(ACS) in raw material production plants
Seit 2011 ist die SGF/IRMA Audit Checkliste STANDARD in Anwendung und ist seitdem Grundlage für die Audits bei den Halbwarenherstellern.
Since 2011, the SGF/IRMA Audit Checklist STANDARD has been in
use, and also acts as the basis for audits with manufacturers of semifinished goods.
Together with hygiene aspects, it also covers issues relating to sustainability Code of Conduct (CoC) as well as to declaration of semifinished goods Code of Labelling (CoL).
Sie beinhaltet neben den hygienischen Aspekten auch die Kontrolle
von Nachhaltigskeitsfragen zum Code of Conduct (CoC) und Fragen
zum Code of Labelling (CoL).
Das Auswertungssystem wurde neu strukturiert und das Niveau
zum Bestehen eines Audits angehoben. Ferner wurden weitere Ausschlusskriterien definiert, um den internationalen Anforderungen
der Industrie gerecht zu werden.
Soziale und ökologische Mindeststandards – Überprüfung nach
dem Code of Conduct (CoC)
Der SGF/IRMA Code of Conduct (CoC) wurde Ende des Jahres 2006
durch das Präsidium verabschiedet. Er beinhaltet international anerkannte ökonomische, soziale und ökologische Mindeststandards und
dient seit Anfang des Jahres 2007 als Signal für die Selbstverpflichtung der Fruchtsaftindustrie und ist Grundlage für die Überprüfung
von Mindeststandards in den teilnehmenden Ländern und Kulturen
rund um den Globus.
Alle SGF/IRMA Mitglieder werden durch den CoC für die Wünsche
und Erwartungen ihrer Kunden und der Verbraucher sensibilisiert.
Sie verpflichten sich mit der Unterzeichnung des „CoC Position Statements“ freiwillig, die erarbeiteten Nachhaltigkeitskriterien in ihren
Betrieben zu implementieren bzw. kontinuierlich auszubauen. Dies
wird während der Audits regelmäßig überprüft.
30
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
The evaluation system has been restructured, while the standard
required to pass an audit has also been raised. In addition, further
exclusion criteria have been defined in order to comply with the international demands made by the industry.
Verification of minimum social and ecological standards according to the Code of Conduct (CoC)
The SGF/IRMA Code of Conduct (CoC) was adopted by the Executive
Committee at the end of 2006. It contains internationally recognised
economic, social and ecological minimum standards; since the start
of 2007, it has been the signal for the self-commitment of the fruit
juice industry and is the basis for auditing minimum standards in the
participating countries and cultures all around the world.
The CoC makes all SGF/IRMA members aware of the desires and expectations of their customers and consumers. On signing the CoC
Position Statement, they make a voluntary commitment to implement and constantly expand the elaborated sustainability criteria in
their companies. Compliance is checked regularly during the audits.
31
SGF/IRMA
Audits
Code of Labelling (CoL) – Korrekte Deklaration der Halbwaren
Der SGF/IRMA Code of Labelling/Raw Materials (IRMA/CoL) wurde
in einer Arbeitsgruppe der SGF entwickelt. Dieser Kennzeichnungskodex wurde obligatorischer Bestandteil der Regeln des Kontrollsystems und dessen Einhaltung wird regelmäßig in den Mitgliedsunternehmen überprüft. Er dient der Spezifizierung und Standardisierung
aller wichtigen Aspekte der Kennzeichnung. Alle Etiketten, die von
den verschiedenen Herstellern entwickelt wurden, verfolgen den
gleichen Zweck: Sie wollen den Nutzer informieren. Jeder Hersteller
hofft, dass die Informationen, die er gibt, für alle seine Kunden klar
und einfach zu verstehen sind. Falls ein Problem auftritt, erwartet
der Hersteller, dass der Nutzer ihm die korrekten Angaben gibt, damit jede einzelne Lieferung identifiziert werden kann.
Tatsächlich ist die Sache nicht so einfach, wie aus der Sicht des Nutzers angenommen. Es ist möglich, dass ein Unternehmen mit einer
Vielfalt von verschiedenen Etikettendesigns konfrontiert werden
32
Correct labelling of semi-finished goods according to Code of Labelling (CoL)
SGF has developed the so-called Code of Labelling/Raw Materials
(IRMA/CoL). This labelling code has become an obligatory part of the
rules of the control system, with corresponding compliance regularly
monitored in the member companies. All labels developed by the various manufacturers follow the same purpose. They want to inform
the user. Every manufacturer hopes that the information provided
will be clearly and easily understood by all his customers. If problems
arise, the manufacturer expects the user to give him correct details
to identify every single delivery.
But unfortunately, it is not as easy as the user may think. A large
production system can be confronted with a wide variety of different
label designs, each with its own arrangement of production, batch,
lot and product numbers, coded data, plant codes and much more
SGF Geschäftsbericht 2013
kann, jedes mit einer eigenen Anordnung von Produktions-, Chargen-, Lot- und Produktnummern, kodierten Daten, Werkskennzeichnungen und vielem mehr. Häufig ist auch nicht klar, welche Informationen für die Rückverfolgbarkeit zur Verfügung gestellt werden
sollten.
Ein anderes Beispiel zweifelhafter Information auf Etiketten scheint
die Datumsangabe zu sein. Handelt es sich um das Datum, an dem
das Material hergestellt oder verschnitten wurde? Ist es das Datum,
an dem das Material abgefüllt oder versandt wurde? Ist es das Mindesthaltbarkeitsdatum? Auf einigen Etiketten steht es, auf anderen
nicht. Eignet sich das Etikett für den Zweck überhaupt? Fällt es im
Gefrierraum möglicherweise ab? Wird es unleserlich, wenn es feucht
wird? Sind Teile des Etiketts mit der Hand geschrieben?
besides. Also it is often not clear which information should be provided for traceability.
The date is another example of dubious information on labels. Is this
the date on which the material was made or blended? Is it the date
on which the material was bottled or shipped? Is it the “best before
date”? It can be found on some labels but not on all. Is the label at
all suitable for the intended purpose? Could it even come away in
the deep freezer? Is it illegible when damp? Is it partly hand-written?
For documentation purposes, it is important for the information to
be unequivocal.
Für die Dokumentation der Rückverfolgbarkeit ist die Eindeutigkeit
der Information wichtig, die mit der konsequenten Anwendung des
IRMA/CoL erreicht werden soll.
SGF Business Report 2013
33
SGF/IRMA
Probenziehung
Sampling
Der Auditor ist beauftragt, die Audits während der laufenden Fruchtverarbeitung durchzuführen. Nur so sind das Ziehen von authentischen Mustern (Muster aus der laufenden Produktion) sowie eine
vollständige Hygienebewertung möglich. Bei der Auswahl der durch
den Auditor zu ziehenden Proben spielen die folgenden Fragestellungen eine Rolle:
The auditor is required to perform the audits during ongoing fruit
processing. This is the only way to facilitate authentic sampling
(samples from ongoing production) and to obtain a complete hygiene assessment.
The following aspects play a role in selecting the samples to be taken
by the auditor:
ˆˆ Ist eine weitere Nachkontrolle zu einem früheren Beanstandungsfall angezeigt?
ˆˆ Wann und wie oft wurden das betreffende Produkt und/oder
dessen Hersteller in bisherigen Kontrollen berücksichtigt?
ˆˆ Liegen bestimmte Verdachtsmomente oder Hinweise bzgl.
eines bestimmten Produktes oder seines Herstellers oder für
die gesamte Produktgruppe vor?
ˆˆ Gibt es eine signifikante Preisentwicklung bei einem Produkt,
die Hinweis auf unfairen Wettbewerb sein könnte?
ˆˆ Is a further follow-up inspection necessary following a previous
objection?
ˆˆ When and how often has the affected product and/or its manufacturer been featured in previous controls?
ˆˆ Are there certain grounds for suspicion or indications regarding
a certain product or its manufacturer or for the whole product
group?
ˆˆ Are there significant price developments with a certain product
that could indicate unfair competition?
Nach Durchführung des Audits werden die Muster durch die Auditoren vor Ort versiegelt und an die Geschäftsstelle versandt. Hier wird
nach dem Eintreffen der Muster die entsprechende Analytik veranlasst.
After the audit has been performed, the auditors seal the samples on
site and send them to the office, where corresponding analyses are
arranged once the samples have been received.
Audits
Review of documentation and traceability as well as system rules
Überprüfung der Dokumentation und der Rückverfolgbarkeit sowie der Systemregeln
Dokumentation und Mustersicherung sind die Eckpfeiler der Rückverfolgbarkeit in der Kontrollkette. FKS Teilnehmer sind gemäß den
FKS Ausführungsbestimmungen verpflichtet, auf Bitte Einsicht in
die genannten Dokumente zu gewähren und Rückstellmuster z. B.
für chemische Analysen zur Verfügung zu stellen. Die Einhaltung
der Systemregeln ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme
am Kontrollsystem und die jährliche Erteilung des SGF Zertifikats.
Die Teilnehmer am FKS haben sich grundsätzlich zur Einhaltung folgender Regeln und Qualitätssicherungsmaßnahmen verpflichtet:
ˆˆ Dokumentation aller selbst produzierten, zugekauften, verarbeiteten und verkauften Warenpartien sowie aller Mischrezepturen
ˆˆ Mustersicherung für alle selbst produzierten, zugekauften, verarbeiteten und verkauften Warenpartien
ˆˆ Erstellung von Authentizitätsanalysen bei Zukauf von NichtSystemware
Documentation and sample assurance (counter samples) are the
cornerstones of traceability in the control chain. According to the
VCS Implementing Provisions, VCS participants are obliged to grant
insight into the above-mentioned documentation on request and to
provide counter samples, for example, for chemical analysis. Compliance with the system rules is an indispensable prerequisite for taking
part in the VCS and for being awarded the SGF certificate every year.
Compliance with the system rules is also part of the routine procedure during the IRMA audits. VCS participants have given a fundamental undertaking to comply with the following rules and quality
assurance measures:
ˆˆ Documentation of all self-produced, purchased, processed and
sold batches of goods together with all blend formulations
ˆˆ Sample assurance for all self-produced, purchased, processed
and sold batches of goods
ˆˆ Authenticity analysis for purchases of non-system goods
Trader/broker audits
Händler/Makler Audits
Erstmals im Jahr 2006 wurden die SGF/IRMA Rohwarenhändler in
Bezug auf die Verfügbarkeit der erforderlichen Traceability Dokumente auditiert. Die Auditierung auch dieser Teilnehmergruppe im
FKS dient dem stetigen Bemühen, die Kontrollkette vom Baum bis in
die Flasche zu schließen. Die Audits werden im Rhythmus von 3 Jahren wiederholt. Die Beseitigung festgestellter Mängel wird in Nachkontrollen überprüft.
34
For the first time in 2006, the SGF/IRMA raw material traders were
audited for availability of the necessary traceability documents. Auditing also of this group of participants in the VCS serves the constant
endeavour to close the control chain from tree to bottle. The audits
are conducted every 3 years. Follow-up inspections check that any
ascertained faults have been rectified.
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
35
Zertifizierung von Tankreinigungsstationen
Certification of tank cleaning stations
Das Projekt „Tankinnenreinigung” wurde am 26. November 2013
abgeschlossen und hatte die Erweiterung des Freiwilligen Kontrollsystems (FKS) der SGF auf Tankreinigungsstationen zur Folge. Damit
haben wir die Kontrolllücke in der Fruchtsaft-Lieferkette geschlossen. Der neue Kontrollbereich umfasst die Reinigung von Tankwagen, Behältern und ausschließlich für flüssige Lebensmittel bestimmten Großbehältern (Intermediate Bulk Container = IBCs).
The project Cleaning of Bulk Liquid Transport Units has been finalized on November 26, 2013 and resulted in a SGF Voluntary Control System (VCS) for cleaning stations. With this VCS we closed the
control gap in the fruit juice supply chain. The scope is the cleaning
of tank cars, containers and intermediate bulk containers (IBC’s) for
liquid foodstuff only.
Die Reinigungsstationen müssen eine außerordentliche SGF Mitgliedschaft beantragen (Antragsformulare und weitere Dokumente
sind im Downloadbereich der Website www.sgf.org zu finden), bevor
der Zertifizierungsprozess eingeleitet werden kann.
SGF/IRMA
Die Reinigungsstationen sollten nur dann eine Zertifizierung beantragen, wenn sie folgende Anforderungen erfüllen:
Audits
1.
2.
3.
4.
Es muss eine vollständige HACCP-Analyse vorliegen.
Es muss ein geeignetes Prozessdaten-Überwachungssystem
vorhanden sein.
Das Säubern der Tanks und Behälter von Lebensmitteln darf
nur mit Trinkwasser erfolgen.
Die Reinigungsanlagen für Lebensmittel müssen klar von den
chemischen Reinigungsanlagen getrennt sein.
Sind diese Anforderungen nicht erfüllt, ist keine Zertifizierung möglich.
Reinigungsstationen, die eine SGF Mitgliedschaft beantragt haben,
können sich an eine von der SGF anerkannte und akkreditierte Zertifizierungsstelle wenden und ein Audit zur Überprüfung der Einhaltung der Audit-Checkliste der SGF beantragen.
Die SGF hat den gesamten Audit- und Zertifizierungsprozess an die
AJA Registrars GmbH in Speyer
(www.ajaregistrars.de)
ausgelagert, eine akkreditierte Zertifizierungsstelle mit Erfahrungen
in der Auditierung von Reinigungsstationen. Die AJA Registrars GmbH
ist nach verschiedenen ISO Normen für Qualität (ISO 9001), Lebensmittelsicherheit (ISO 22000) und Umwelt (ISO 14001) akkreditiert
und beschäftigt akkreditierte Prüfer für SQAS (Prüfungssystem für
die Auditierung chemischer Reinigungsstationen).
Daraufhin wird der Audit- und Zertifizierungsprozess eingeleitet, der
von der Zertifizierungsstelle selbst überwacht wird. Hierbei können
qualifizierte und geschulte externe Prüfer als Unterauftragnehmer
eingesetzt werden.
Die SGF wird über das Ergebnis informiert und lädt bei einem erfolgreichen Audit Prüfberichte und Zertifikat in das Mitgliederportal
hoch. Damit sind diese Informationen für alle ordentlichen (IQCS,
IRMA) und außerordentlichen SGF Mitglieder (Händler, Transportunternehmen und Reinigungsstationen) sichtbar.
36
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
Cleaning stations must apply for SGF Extra-ordinary membership
(application form and relevant documents on the public part of the
SGF website) before the certification process can start.
Cleaning stations are recommended only to apply for certification if
they at least fulfil the following requirements:
1.
2.
3.
4.
A complete HACCP analysis must be present
A suitable process data monitoring system must be installed
The food cleaning must exclusively carried out with drinking
water
Food cleaning bay’s must be clearly separated from chemical
cleaning bay’s
Without fulfilling these requirements certification will not be possible.
Cleaning stations, when applied for SGF membership, can contact a
SGF recognised and accredited certification body for carrying out an
audit in order to verify compliance with the SGF audit checklist. The
whole audit and certification process is outsourced by SGF to
AJA Registrars GmbH, in Speyer, Germany
(www.ajaregistrars.de)
an accredited certification body with experience in auditing cleaning
stations. AJA Registrars GmbH is accredited for various ISO Standards
such as: Quality (ISO 9001), Food Safety (ISO 22000) and Environmental (ISO 14001) and has accredited auditors for SQAS (auditing
system installed for auditing chemical cleanings stations).
The audit and certification process then starts and is managed by
the certification body itself whereby sub-contracted qualified and
trained auditors can be used. SGF will be informed about the result
and when successful SGF will upload audit reports and certificate to
the SGF member portal. This information will then be visible for all
SGF Ordinary Members (IQCS, IRMA,) and Extra-Ordinary Members
(Traders, Transport companies and cleaning stations).
Regarding process data monitoring we accept two types of data monitoring systems which can be describe as follows:
1.
The classical data monitoring with data available only at the
cleaning stations and which can be verified during the audit.
37
SGF/IRMA
Audits
Im Hinblick auf die Prozessdatenüberwachung akzeptieren wir
zwei Arten von Datenüberwachungssystemen, die wie folgt beschrieben werden können:
2.
1.
At the moment and to our knowledge only one third party system
is available. This system is developed and managed by CleanSecure
S.A. (www.cleansecure.com) but in the future other comparable systems might become available as well. On such a system the stakeholders (cargo loader, cargo receiver, cargo transporter and the cleaning station itself) are informed (online) about the actual cleaning
process data of the particular cleaning. This offers also the possibility
to reject a bulk liquid transport unit at the earliest stage (before loading) in case cleaning was not up to specified requirements.
2.
Klassische Datenüberwachung, bei der die Daten nur an den
Reinigungsstationen verfügbar sind und während des Audits
geprüft werden können.
Ein Datenüberwachungssystem, das mit einer Online-Plattform kombiniert ist. Diese wird entweder von der Reinigungsstation selbst (dies wird beim Audit überprüft) oder von
einem unabhängigen Anbieter verwaltet.
Derzeit gibt es unseres Wissens nach nur ein System, das von der
Firma CleanSecure S.A. (www.cleansecure.com) entwickelt und
verwaltet wird, doch in Zukunft könnten noch andere vergleichbare Systeme verfügbar werden. Bei einem solchen System werden die Beteiligten (Verlader, Empfänger und Transporteur der
Fracht sowie die Reinigungsstation selbst) online über die aktuellen Prozessdaten der jeweiligen Reinigung informiert. So ergibt
sich auch die Möglichkeit, eine Bulktransporteinheit bereits in einer sehr frühen Phase (vor dem Beladen) zurückzuweisen, falls die
Reinigung nicht wie gefordert durchgeführt wurde.
Die Systeme von anderen Anbietern müssen von der SGF akkreditiert werden. CleanSecure S.A. wurde im September 2013 von der
SGF auditiert und akkreditiert.
Ein eventuell vorhandenes Datenüberwachungssystem mit Online-Plattform wird im SGF Zertifikat mit aufgeführt werden.
Um die Qualität des gesamten Zertifizierungsprozesses sicherzu-
38
A data monitoring system combined with an online platform
either managed by the cleaning station itself (checked during
the audit) or by an independent third party.
stellen, führt die SGF Überprüfungs-Audits durch, bei denen stichprobenartig die AJA-Prüfer begleitet werden und deren Arbeit in der
Praxis überwacht wird. Außerdem prüft die SGF die Schlüssigkeit
und Richtigkeit der Prüfberichte und Zertifizierungsentscheidungen.
Gemeinsam wurde ein „Integrity Program“ mit vorbeugenden Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie Qualitätssicherungsmaßnahmen
nach Beanstandungen und Beschwerden entwickelt.
Wir raten unseren Mitgliedern dringend:
•
•
Third party systems have to be accredited by SGF and CleanSecure
S.A. has been audited and accredited by SGF in September, 2013.
The presence of a data monitoring system on the cleaning bay for
foodstuff with an online platform for users will be indicated on the
certificate.
In order to ensure the quality of the whole certification process SGF
will carry out witness audits whereby SGF will at random accompany
AJA auditors and monitor the performance of the auditors in practice. Furthermore, SGF will also check the consistency and correctness of audit reports and certification decisions. A commonly agreed
Integrity Program has been installed with both preventive quality
assurance actions as well as quality assurance actions after appeals
and complaints.
SGF Geschäftsbericht 2013
den Logistikdienstleistern und/oder Reinigungsstationen das
Reinigungsverfahren für die jeweiligen Vorladungen vorzugeben.
ihre Logistikdienstleister (die üblicherweise Reinigungsstationen bestellen und auswählen) im Laufe des nächsten Jahres zu
verpflichten, nur von der SGF zertifizierte Reinigungsstationen
zu beauftragen.
We strongly recommend the SGF members:
•
•
To specify the cleaning method in relation to pre-loads
with the logistic service providers and/or cleaning stations.
To require from their logistic service providers (which
usually order and choose cleaning stations) in the course
of the next year, to use only SGF certified cleaning stations.
By expanding the network of SGF certified cleaning stations in
Europe we will work all together on a chain of high quality and
safe food products.
The first certification of a cleaning station has taken place already in December, 2013 and for 2014 already a number of
cleaning stations have indicated their wish for certification.
Indem wir das Netzwerk der SGF zertifizierten Reinigungsstationen
in Europa weiter ausbauen, können wir alle gemeinsam an eine Lieferkette hochwertiger und sicherer Lebensmittel arbeiten.
Die erste Zertifizierung einer Reinigungsstation wurde im Dezember
2013 bereits erfolgreich durchgeführt. Für 2014 haben bereits weitere Reinigungsstationen den Wunsch geäußert, sich zertifizieren zu
lassen. SGF Business Report 2013
39
SGF/IRMA
Analytik
2013
SGF/IRMA
Analytics
2013
Muster- & Analysen SGF/IRMA
Sample- & Analysis SGF/IRMA
Von den im Berichtsjahr 2013 gezogenen 2494 Mustern wurden
2398 Muster zur Analyse (sei es konventionelle Analytik oder SGF
Profiling) in die Kooperationslaboratorien geschickt. An den in 2013
gezogenen Mustern wurden 1612 konventionelle Analysen auf Lebensmittelsicherheit, Produktionstechnik und Authentizität durchgeführt. Hierin enthalten sind auch Absicherungsanalysen für zuvor
durchgeführte SGF Profilinganalysen oder sonstige Absicherungen
in Beanstandungsfällen. Weitere 2309 Analysen aus Mustern aus
dem Kontrolljahr 2013 waren SGF Profilinganalysen.
Of the 2494 samples taken in the year under review 2013, 2398
samples were sent to the cooperation laboratories for analysis (be it
for conventional analysis or SGF Profiling). Of the samples taken in
2013, 1612 underwent conventional analysis for food safety, production technology and authenticity. This also includes reconfirmation analyses carried out for preceding SGF profiling analyses or other
reconfirmation in the case of objections. A further 2309 analyses
of samples from the control year 2013 consisted of SGF Profiling analyses.
Neben den in 2013 gezogenen Mustern wurden auch Analysen an
Mustern aus Vorjahren zum Ausbau und zur Weiterentwicklung
der authentischen Musterdatenbank sowie der Profilingdatenbank
durchgeführt. Bei der Weiterentwicklung der Datenbanken kommt
der SGF der unvergleichliche Schatz an authentischen Mustern der
letzten 10 Jahre zugute. Verlässliche Werte für die Weiterentwicklung erhält man nur auf Basis authentischer Muster. Hier wurden
nochmals 508 konventionelle Analysen in Auftrag gegeben.
In addition to these samples taken in 2013, analyses were also carried out on samples from previous years in order to further expand
and develop the authentic sample database and the profiling database. In on-going development of the databases, SGF benefits from
the incomparable wealth of authentic samples gathered over the last
10 years. Only authentic samples provide reliable values for further
development. Here a further 508 conventional analyses were ordered.
Im Berichtsjahr wurden durch IRMA insgesamt 4429 Analysen in
Auftrag gegeben.
In the year under review, IRMA ordered altogether 4429 analyses.
Food Safety
Food Safety
Kontrollen und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von
Fruchtsafthalbwaren gehörten auch im Jahr 2013 zum Kontrollspektrum von SGF/IRMA. Vor dem Hintergrund wachsender Sensibilität
von Verbrauchern, Handel und Öffentlichkeit in Fragen der Lebensmittelsicherheit hat SGF bereits seit Jahren die Routinekontrollen
auch auf Kontaminanten wie Pestizide, Schwermetalle und Mykotoxine erweitert. Mittlerweile wird ein großer Teil (ca. 25%) des
IRMA Analysenbudgets für die Analytik unter Safetygesichtspunkten
verwendet.
40
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
Once again in 2013, controls and measures for improving the safety
of fruit juice semi-finished goods were part of the SGF/IRMA controls. Given the growing awareness among consumers, the retail trade and the general public of food safety issues, for years now the
SGF has expanded its routine controls to also include contaminants
such as pesticides, heavy metals and mycotoxins. Meanwhile a large
share of the IRMA analysis budget (about 25%) goes on safety
analysis activities.
41
SGF/IRMA
Analytik 2013
SGF/IRMA
Analytics 2013
Durchgeführte Analysen SGF/IRMA
Number of analyses SGF/IRMA
2013
4429
2012
4773
2011
2009
42
gezogene Muster 2013
taken samples 2013
2398
davon analysiert
of which analysed
96 %
5231
2010
2494
1612
5550
4480
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
der gez. Muster analysiert
of the taken samples analysed
konventionelle Analysen
conventional analyses
2309
Profilinganalysen
Profiling analyses
4429
Analysenaufträge gesamt
Analytical orders in total
43
49 Muster
Herkunft
Analyse
Für die jährliche stattfindende Lebensmittelsicherheitskampagne hat SGF für das Jahr 2013
49 Muster Mangomark verschiedener Herkünfte ausgewählt und zur Analytik versandt,
wobei der Schwerpunkt auf Indien liegt, das eines der Hauptanbaugebiete für Mango ist.
Aber auch Muster aus Peru, Mexiko, Guatemala, Kolumbien, Kenia, Brasilien, Ecuador, China, Ägypten und Äthiopien wurden untersucht. Wie auch bei vorherigen Kampagnen zu anderen Früchten wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Gehalte an Schwermetallen und Arsen überprüft. Der Untersuchungsumfang auf Pflanzenschutzmittelrückstände
enthielt auch diejenigen Pestizide, bei denen nach Erkenntnissen aus der FRAPP-Datenbank
eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie angewendet wurden.
Mangomark
Indien, Peru, Mexiko
Guatemala, Kolumbien,
Kenia, Brasilien,
Ecuador, China,
Ägypten, Äthiopien
In der Mehrzahl der analysierten Muster konnten keine Pflanzenschutzmittelrückstände
oberhalb der Nachweisgrenzen ermittelt werden. Nur Carbendazim und Benomyl konnten
in 16 von 49 Proben quantifiziert werden, lagen jedoch in allen Fällen deutlich unterhalb
der gesetzlichen Rückstandshöchstmenge von 0,5 mg/kg. Hinsichtlich möglicher Gehalte
an Zinn, Quecksilber, Cadmium und Arsen waren alle untersuchten Proben unauffällig und
lagen unterhalb der Nachweis- bzw. Quantifizierungsgrenzen. Bei Blei, Kupfer, Zink und Eisen konnten Gehalte quantifiziert werden, die jedoch allesamt unterhalb der im AIJN Code
of Practice spezifizierten Höchstgehalte (Blei: 0,05 mg/kg; Kupfer: 5,0 mg/kg; Zink: 5,0 mg/
kg; Eisen: 5,0 mg/kg) lagen.
Schwermetalle, Arsen,
Pestizide
Juice Safety
Kampagne 2013
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ergebnis der Lebensmittelsicherheitskampagne 2013 außerordentlich erfreulich für unsere Branche ist. Anhand der in den durchgeführten Analysen überprüften Sicherheitskennzahlen der Halbwaren können wir feststellen, dass Mangomark derzeit kein risikobehaftetes Produkt darstellt.
Juice
safety
campaign 2013
49 Samples
Origin
Analysis
44
For the annual food safety campaign in 2013, the SGF selected 49 samples of mango puree and concentrated mango puree from various different origins and sent them off for
analysis; the main focus is on India as one of the main mango growing regions. Samples
were also examined from Peru, Mexico, Guatemala, Colombia, Kenya, Brazil, Ecuador, China, Egypt and Ethiopia. As in previous campaigns with other fruit, the samples were tested
for pesticide residues and for levels of heavy metals and arsenic. The scope of analysis for
pesticide residues also included those pesticides where according to the FRAPP database
there is a high probability of them being used.
In most of the analysed samples, it was not possible to observe any pesticide residues
above the detection limits. Only carbendazim and benomyl were quantified in 16 of 49
samples, but in every case they remained below the statutory maximum residues amounts
of 0.5 mg/kg. No irregularities were observed with regard to possible levels of tin, mercury,
cadmium and arsenic, with all examined samples remaining below the detection/quantification levels. In terms of lead, copper, zinc and iron, levels were quantified but all remained
below the maximum levels specified in the AIJN Code of Practice (lead: 0.05 mg/kg; copper:
5.0 mg/kg; zinc: 5.0 mg/kg; iron: 5.0 mg/kg).
Mango puree
India, Peru, Mexico,
Guatemala, Colombia,
Kenya, Brazil, Ecuador,
China, Egypt, Ethiopia
To summarise, it can be said that the results of the food safety campaign 2013 have been
extremely pleasing for our branch. Based on the safety KPIs for semi-finished products examined in the campaign analyses, mango puree and concentrated mango puree are currently not said to be risky products.
Heavy Metals, Arsenic,
Pesticides
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
45
60
Authentitätsabweichungen
Authenticity Devations
Verderbnisparameter
Foulness Parameters
44
13 %
8
Fremfruchtzusatz (inkl. Carry Over)
Foreign Fruit (incl. Carry Over)
8
Brix/Dichte < AIJN CoP
Brix/Density < AIJN CoP
4
Deklaration (Falsche Fruchtsorte)
Declaration (Fruit cultivar wrong)
13 %
7%
67 %
40
Milchsäure
Lactic acid
21
Fumarsäure
Fumaric acid
11
Ethanol
Ethanol
6
Patulin
Patulin
2
Sonstiges
Others
4
Regionalspezifische oder erntebedingte Abweichungen zum
AIJN CoP
Regional specific or harvest-linked
deviations from AIJN CoP
9%
4%
14 %
48 %
25 %
Analytische Kontrollergebnisse
Bei der analytischen Begutachtung der von SGF/IRMA gezogenen
Halbwarenmuster durch die unabhängigen Kooperationslabore fielen vor allem Authentizitätsabweichungen, sicherheitsrelevante
Abweichungen und Abweichungen, die auf die Verwendung nicht
erlaubter Technologien zurückzuführen waren, auf.
SGF/IRMA
Kontrollergebnisse
im Überblick
Analytical control results
SGF/IRMA
control results
an overview
29 %
43 %
28 %
46
7
Kontaminanten
Contaminants
3
Pestizide ≥ EU-MRL
Pesticides ≥ EU-MRL
2
Perchlorat
Perchlorate
2
Schwermetalle
Heavy Metals
SGF Geschäftsbericht 2013
Technologiebedingte Abweichungen
/ Produktionsfehler
Technologically caused deviations
/ production mistakes
Natrium, Nitrat
Sodium, Nitrate
Galakturonsäure
Galacturonic acid
81
1%
38
21
HMF
HMF
18
SO2
SO2
3
Sonstiges
Others
SGF Business Report 2013
Analytical appraisal by the independent control laboratories of the
semi-finished goods samples taken by SGF/IRMA revealed non-conformities above all in authenticity, safety and in the use of technologies that are not allowed.
1
4%
22 %
47 %
26 %
47
SGF/IRMA
Kontrollergebnisse
im Überblick
SGF/IRMA
control results
an overview
Auditergebnisse
Audit results
264
3
8
9
48
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
bestanden
passed
knapp bestanden
just passed
nicht bestanden
failed
Audit unvollständig
(z. B. keine Produktion)
Audit incomplete
(e. g. no production)
49
SGF/IQCS
Aktivitäten
SGF/IQCS
activities
im Überblick
Kontrollaktivitäten
Betriebskontollen gesamt
2013
2012
83
97
Gezogene Muster gesamt
Gezogene Muster gesamt
Fertigwarenmuster
Halbwarenmuster
Marktproben
50
Control activities
Plant inspections total
Total samples taken
1227
506
721
112
1601
688
913
203
Analysierte Muster
Analysierte Muster gesamt
Fertigwarenmuster (Betriebskontrolle)
Halbwarenmuster
Fertigwaren aus Marktprobe
Muster EQCS Kampagne
an overview
Samples taken total
Finished Goods Samples
Semi Finished Goods Samples
Market Samples
Analysen
Analysen gesamt
Fertigwaren (inkl. Marktproben)
Halbwaren
2013
2012
1298
759
553
1478
847
631
Feedbacks
Analysenfeedbacks gesamt
davon OK Feedbacks
davon Hinweis Feedbacks
Analyses
Analyses total
Finished Goods (incl. markets samples)
Semi Finished Goods
Feedbacks
720
628
92
808
747
61
Total Analytical Feedbacks
of which ok Feedbacks
of which information letters
Analysed samples
906
363
485
111
31
1227
435
607
185
0
Analysed samples total
Finished Goods Samples (plant inspection)
Semi Finished Goods Samples
Market Samples
Samples EQCS campaign
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
51
Betriebsund
Marktkontrollen
Plant inspections
and
market controls
National Quality Control
Systems in EQCS
SGF/IQCS countries
under the roof of EQCS
SGF/IQCS countries not
under the roof of EQCS
Betriebs- und Marktkontrollen nach den EQCS Guidelines
Das EQCS (European Quality Control System) ist der Dachverband
der europäischen Markt- und Abfüllerkontrollen. SGF International
e. V. ist Mitglied in diesem Verband. Dem EQCS obliegt eine Koordinations- und Harmonisierungszuständigkeit, die volle Kontrollverantwortung für die Fertigwarenmärkte und Abfüller liegt bei den nationalen bzw. regionalen Kontrollsystemen, den Mitgliedern des EQCS.
Als ein solches Mitglied betreibt SGF mit dem IQCS ein regionales
Kontrollsystem. Im Jahr 2013 sind diesem regionalen Kontrollsystem
die Länder Deutschland, Estland, Litauen, Österreich, Portugal
und Ungarn angeschlossen. Darüber hinaus hat das IQCS einzelne
Mitgliedsfirmen in den Ländern Finnland und der Schweiz. Alle Mitgliedsunternehmen werden gemäß den EQCS Guidelines mindestens
einmal jährlich entweder durch SGF Mitarbeiter oder durch die SGF
Auditoren auditiert.
In den Fertigwarenbetrieben des IQCS bestehen die jährlichen Audits aus:
ˆ
ˆ
ˆ
der Betriebskontrolle mit Probenziehung
der Überprüfung der Dokumentation und
der Rückverfolgbarkeit
der analytischen Überprüfung der Authentizität und Sicherheit
der Produkte
52
Plant inspections and market controls according to the EQCS
Guidelines
EQCS (European Quality Control System) is the umbrella organisation
for European market and bottler inspections. Since it was founded,
SGF has also been a member. Apart from the EQCS‘s responsibility
for coordination and harmonisation, full control responsibility for
the finished goods markets and bottlers lies with the individual control systems, as the members of the EQCS. These are responsible either for an individual country (National Control Systems NQCS) or for
several countries (Regional Control Systems RQCS).
The SGF/IQCS is such a regional control system, run by SGF. In 2013,
Austria, Estonia, Germany, Hungary, Lithuania and Portugal belonged to this regional control system. In addition, the IQCS has individual member companies in Finland and Switzerland.
The member companies are audited at least once a year either
by SGF staff or by the SGF auditors in accordance with the EQCS
Guidelines.
The annual audits conducted in finished goods plants of the IQCS
consist of:
ˆ
ˆ
ˆ
Marktüberwachungen in den SGF/IQCS Ländern
Market surveys in the SGF/IQCS countries
Ergänzend zu den Betriebskontrollen zielen die Marktkontrollen in
erster Linie auf Importprodukte sowie auf Produkte von Abfüllern,
die nicht am Kontrollsystem teilnehmen. Die Probenziehungen und
Analysen erfolgen unter dem Gesichtspunkt einer marktspezifischen
Risikoabschätzung. Das bedeutet, einzelne Produktkategorien werden nach ihrer Marktbedeutung und Verbraucherpräferenz ausgewählt. Auch Produkte mit einem auffallend niedrigen Preis werden
bevorzugt untersucht. Ziel aller Kontrollen ist es im Beanstandungsfall die Wiederholungsgefahr zunächst in Zusammenarbeit mit den
betroffenen Unternehmen industrieintern abzustellen.
SGF/IQCS monitors the authenticity and labelling of fruit and vegetable juices, nectars and fruit juice beverages based on random
sampling purchases in supermarkets. As the products of VCS participants are already regularly monitored in mostly unannounced plant
inspections, the market controls are additionally and primarily aim
at imported products and products from bottlers not participating in
the control system.
plant inspection with sampling
review of documentation and traceability
analytical review of authenticity and product safety
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
53
Analytics
SGF/IQCS
Analytik
SGF/IQCS
Fertigwarenmuster
Finished goods samples
Im Jahr 2013 wurden während der Betriebskontrollen und der Marktüberwachungen insgesamt 506 Fertigwarenmuster gezogen. 363
Muster wurden in unseren Kooperationslaboren analysiert. IQCS hat
72 % der gezogenen Muster analysiert und damit weit mehr als
die Mindestanforderungen des EQCS (50 %) erfüllt.
Bei jedem der gezogenen Fertigwarenmuster wurde eine Überprüfung der Deklaration auf der Verpackung auf Übereinstimmung mit
dem geltenden Recht durchgeführt. Zu den analysierten Mustern
wurde ein schriftliches Feedback erstellt, das zusammen mit den
entsprechenden Analysenberichten an die Mitglieder versandt wurde.
Altogether IQCS took 506 samples of finished goods during the
plant inspections and market surveying activities in 2013.
363 samples were analysed in our cooperation laboratories. The
EQCS rules stipulate that at least 50 % of the minimum sample
quantity taken from a participant actually have to be analysed. IQCS
analysed 72 % of the samples taken, thus going way beyond
the minimum requirements of the EQCS. Every single finished goods
sample was checked to see whether the labelling on the packaging
complies with valid regulations. Written feedback was produced for
the analysed sample and sent to the members together with the corresponding analysis reports.
Halbwarenmuster
Semi-finished goods samples
Neben den Fertigwarenmustern zog IQCS während der Betriebskontrollen zu jedem der gezogenen Fertigwarenmuster die dazugehörenden Halbwarenmuster, um die Traceability der Fertigwaren und
auch den Status als Systemware nachvollziehen zu können. Im Rahmen der Betriebskontrollen 2013 wurden 721 Halbwarenmuster
gezogen, von denen 485 analysiert wurden. Zu den gezogenen
Halbwaren wurde auch die Dokumentation der entsprechenden Unterlagen (Lieferscheine etc.) überprüft.
Die umfangreiche Probenziehung der Halbwaren ist aber auch erforderlich, um eine nachhaltige Traceabilityprüfung sicherstellen zu
können.
In addition to the finished goods samples, during the plant inspections IQCS also took the corresponding semi-finished goods samples
for each of the finished goods samples in order to verify traceability
of the finished goods together with their status as system goods.
During the plant inspections in 2013, 721 semi-finished goods samples were taken, 485 of which were analysed. The process also included checking the documentation of the corresponding papers
(delivery notes etc.) for the sampled semi-finished goods.
Extensive sampling of the semi-finished goods is necessary to safeguard sustainable traceability testing.
Die Zahl der gezogenen Halbwarenmuster ist, verglichen mit der
Zahl der analysierten Muster, höher. Der Grund hierfür ist folgender:
Stellt sich nach Eintreffen der Proben in der Geschäftsstelle bei Überprüfung der Traceability heraus, dass es sich um Proben handelt, die
aus bereits kontrollierten IRMA Betrieben stammen, so kann gegebenenfalls auf entsprechende Testergebnisse zurückgegriffen werden. Somit ist eine weitere Analytik dieser Halbwaren nicht mehr
notwendig. Die umfangreiche Probenziehung der Halbwaren ist aber
auch erforderlich, um eine nachhaltige Traceabilityprüfung sicherstellen zu können.
Was die Sensibilität der Mitglieder für die Sicherheit ihrer Produkte
im Falle von systemfremden Zukäufen anbelangt, so ist diese sehr
hoch. Der Großteil der Mitglieder hält sich an diese Sicherheitsbestimmung. Nur in seltenen Ausnahmefällen wurde eine Verletzung
dieser Regeln festgestellt und eine Analyse nachträglich durch die
SGF in Auftrag gegeben.
54
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
The number of taken samples is higer compared with the number of
analysed samples. The reason is the following: When the samples arrive in the SGF office the traceability of the respective sample is checked. When the products are produced by IRMA audited plants we
eventually have respective test results available. So a further analysis
is not needed anymore. But the exetended sample taking process is
needed to ensure a sustainable traceability checking process.
When making non-system purchases, the members are very sensitive with regard to the safety of their products. Most members comply with this safety requirement. Violations against these rules were
only ascertained in exceptional cases with retrospective analysis ordered by SGF.
55
Analytik
SGF/IQCS
SGF/IQCS
Fertigwaren aus den Marktüberwachungen
Finished goods from market surveys
112 Marktproben wurden in den Ländern des IQCS in den unter-
112 market samples were purchased in the various national super-
schiedlichen nationalen Verbrauchermärkten gekauft. Alle Marktproben wurden auf Übereinstimmung der Deklaration mit der europäischen und nationalen Gesetzgebung überprüft. 111 Marktproben
wurden in den Partnerlaboren analysiert.
markets in the IQCS countries. All market samples were checked
for labelling compliance with European and national legislation. 111
market samples were analysed in the partner laboratories.
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
Authentizität von Granatapfelsaft und Granatapfelsaft aus Konzentrat
Authentizität von Aromen in Fruchtsäften und -nektaren
Authentizität von Handelsmarken
Sicherheit von Fertigwaren
SGF Profiling als Screening-Methode bei allen in Betriebskontrollen beprobten Halb- und Fertigwaren (Einfruchtprodukte)
2013
Apart from the routine checks the analytical focus was put on uthenticity, possible adulterations, quality and compliance with legal requirements. During the IQCS plant and market inspections in 2013
the focus was on:
2012
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
Authenticity of pomegranate juice and pomegranate juice from
concentrate
Authenticity of aromas in fruit juices and nectars
Authenticity of private label products
Safety of finished products
SGF Profiling as screening method with all semi-finished and
ginished products taken during plant inspections (single fruit
products)
Label checks
Deklaration der Verwendung von Konzentrat
Nährwertangaben
QUID-Angaben
Zutatenlisten
Nutrition Claims
100%-Fruchtgehalt
Verwendung zu kleiner Schrifttypen
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
der gez. Muster analysiert
of the taken samples analysed
493
konventionelle Analysen
conventional analyses
805
Profilinganalysen
Profiling analyses
1298
1478
1389
2011
929
2010
829
2009
Analysierte Muster SGF/IQCS
Anlysed samples SGF/IQCS
990
2013
Deklarationsüberprüfungen
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
ˆ
990
davon analysiert
of which analysed
Durchgeführte Analysen SGF/IQCS
Number of analyses SGF/IQCS
Focus of analyses
Analysenschwerpunkte
ˆ
gezogene Muster 2013
taken samples 2013
74 %
Analytics
Untersuchungsschwerpunkte wurden zusätzlich zu den Routineuntersuchungen auf Authentizität gelegt auf mögliche Verfälschungen,
Qualität und Gesetzeskonformität. Während der IQCS Betriebs- und
Marktkontrollen in 2013 wurden vor allem Schwerpunkte gesetzt
bei:
1227
Declaration of use of fruit juice concentrate
Nutrition facts
QUID declaration
List of ingredients
Nutrition claims
100% fruit content
Too small font size on labels
1227
2012
Gezogene Muster SGF/IQCS
Taken samples SGF/IQCS
2013
2012
56
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
1227
1601
57
Kontrollergebnisse
SGF/IQCS
Control results
SGF/IQCS
Auch im Jahr 2013 konnten die ermittelten Abweichungen im Fertigwarenbereich zum Großteil auf eine nicht den lebensmittelrechtlichen Vorschriften genügende Etikettierung zurückgeführt werden.
In 2013 once again, the non-conformities revealed in the finished
goods sector resulted primarily from labelling that failed to satisfy
the food law regulations.
Auch wenn hier in den meisten Fällen keine böse Absicht oder gar
eine Irreführungs- bzw. Täuschungsabsicht vorlag, entsprechen fehlerhaft deklarierte Produkte nicht den gesetzlichen Vorgaben für
Lebensmittel im Allgemeinen und für Fruchtsaft im Besonderen.
Demzufolge können sie von Behörden und auch Verbraucherorganisationen beanstandet werden. Die Hinweise der SGF auf solche
Deklarationsmängel sind deshalb eine echte Unterstützung und
Hilfestellung – gerade auch für kleinere Unternehmen – da die Interpretation der sich oft ändernden gesetzlichen Bestimmungen im
Tagesgeschäft oft untergeht.
Even though in most cases there was no malicious, misleading or
fraudulent intent, incorrectly labelled products do not comply with
the statutory requirements for food products in general and for fruit
juice in particular. Accordingly, they can be subject to objections
from the authorities and from consumer organisations. The SGF’s
comments regarding faulty labelling therefore provide real support
and assistance, particularly for smaller companies, as it is often difficult to keep pace with the frequently changing statutory provisions
and interpret them correctly during the course of normal business.
Echte Authentizitätsabweichungen oder gar Verfälschungen von
Fertigwaren waren 2013 die Ausnahme und konzentrierten sich vor
allem auf:
ˆˆ vereinzelt zu niedrige Fruchtgehalte in Nektaren
ˆˆ nicht-genuine Aromastoffe in Fruchtnektaren
ˆˆ Granatapfelsäfte
Wie auch in den letzten Jahren wurden bei Teilnehmern am Freiwilligen Kontrollsystem der SGF weitaus weniger auffällige Muster beobachtet als bei Mustern in den Ländern ohne Kontrollsystem.
Aufgrund unterschiedlicher Verbraucherpräferenzen und Marktsituationen wurden unterschiedliche Produkt- und Analysenschwerpunkte in den einzelnen Ländern von IQCS gelegt. Daher müssen die
im Jahr 2013 beobachteten Auffälligkeiten länderspezifisch betrachtet werden.
Deutschland
Bei Betriebs-und Marktkontrollen in Deutschland wurden – wie in
den Vorjahren – bei Granatapfelsäften Abweichungen hinsichtlich
klassischer Analysenparameter im Vergleich zur Literatur oder dem
AIJN Code of Practice festgestellt. Als weitere Authentizitätsabweichungen konnten ein Zuckerzusatz zu Heidelbeersaft sowie ein nicht
geringer Anteil Fremdfrucht (Apfel) in einem Birnensaft festgestellt
werden. Weiterhin beobachtete Abweichungen waren vereinzelt
analytisch nicht belegbare Fruchtgehalte bei Fruchtnektaren.
Diese Authentizitätsabweichungen stellen jedoch auf dem deutschen Markt eher eine Ausnahme dar – deklaratorische Mängel wurden weitaus häufiger beobachtet. Wie 2012 waren auch im Jahr 2013
häufig Fehler bei der Nährwertdeklaration insbesondere bei der Vitaminkennzeichnung zu beobachten: Mit der Richtlinie 2008/100/EG
58
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
Genuine authenticity non-conformities or even adulterations of finished goods were the exception in 2013 and focused primarily on:
ˆˆ Too low fruit contents for isolated nectars
ˆˆ Non-genuine flavourings in fruit nectars
ˆˆ Pomegranate juices
As in recent years, far fewer conspicuous samples were observed
among participants in the SGF Voluntary Control System than among
samples in the countries without a control system.
Differing consumer preferences and market situations resulted in
different product and analyses focuses in the individual IQCS countries. As a result, the non-conformities observed in 2012 have to be
viewed in the context of the respective country.
Germany
During plant and market inspections in Germany we detected -like
in previous years- deviations in pomegranate juices regarding classic
analytical parameters compared to literature and AIJN Code of practice. Futhermore we detected sugar addition to a blueberry juice as
well as an addition of a remarkable amount of apple juice to a pear
juice. Further observations were single cases of deviating fruit contents in fruit nectars.
However, these authenticity non-conformities tend to be the exception on the German market; faulty labelling was observed far more
frequently. As in 2012 also in 2013 errors were more frequently observed in nutrition labelling, particularly with regard to labelling for
vitamins: With Directive 2008/100/EC of 28.10.2008 regarding the
change to Directive 90/496/EEC on nutrition labelling for foodstuffs,
the recommended daily allowances for Vitamin C was increased
from 60 to 80 mg/L. From 31 October 2012 any trading with products is prohibited where the daily allowance does not correspond
to that defined in Directive 2008/100/EC. Consequently, IQCS sent
out feedback letters to inform all finished goods manufacturers of
this whose vitamin labelling was insufficient.
59
Kontrollergebnisse
SGF/IQCS
Control results
SGF/IQCS
vom 28.10.2008 zur Änderung der Richtlinie 90/496/EWG über die
Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln hinsichtlich der empfohlenen Tagesdosen wurde die empfohlene Tagesdosis für Vitamin C
von 60 auf 80 mg/L heraufgesetzt. Da mit Wirkung vom 31.10 2012
der Handel mit Erzeugnissen untersagt ist, die der durch die Richtlinie 2008/100/EG festgelegten Tagesdosis nicht mehr entsprechen,
hat IQCS alle Fertigwarenhersteller deren Vitaminkennzeichung Unzulänglichkeiten aufwies, durch Feedbackschreiben informiert.
A further inadequacy observed in isolated cases in the labelling of finished goods consisted in the failure to declare the use of concentrate in
the trade name or list of ingredients.
Eine weitere beobachtete Unzulänglichkeit in der Etikettierung von
Fertigwaren war in vereinzelten Fällen die fehlende Deklaration der
Konzentratverwendung in Verkehrsbezeichnung oder Zutatenliste.
Finland
Estonia
In Estonia we detected again in 2013 like in the previos years a pomegranate juice deviating massively from AIJN Code of Practice.
In Estland war im Jahr 2013 wie in den Vorjahren wieder ein Granatapfelsaft auffällig, der massive Abweichungen zum AIJN Code of
Practice aufwies.
In Finland, no authenticity non-conformities were detected in 2013.
Only one finished good were found to have non-conforming labelling:
According to the QUID regulation, the amount of ingredient used in
the manufacture of a foodstuff composed of more than one ingredient
must be stated if the ingredient or the class of ingredients is emphasised on the label by words, pictures or a graphic. One finished good
failed to comply with this regulation.
Finnland
Lithuania
In Finnland waren im Jahr 2013 keine Authentizitätsabweichungen
zu beobachten. Lediglich eine Fertigware war hinsichtlich ihrer Etikettierung auffällig: Gemäß sog. QUID-Regelung ist die Menge einer
bei der Herstellung eines zusammengesetzten Lebensmittels verwendeten Zutat anzugeben, wenn die Zutat oder die Gattung von
Zutaten auf dem Etikett durch Worte, Bilder oder eine graphische
Darstellung hervorgehoben ist. Bei dieser Fertigware war diese Regel
nicht erfüllt.
Plant inspections and market controls in Lithuania revealed one questionable pomegranate juice and one questionable tomato juice from
concentrated tomato juice: the finished goods labelled „pomegranate
juice“ on the Lithuanian market turned out to be 70% pomegranate
nectar. The labelling was adjusted at our request; a follow-up inspection
is already planned for 2014.
Estland
Litauen
Bei Betriebs- und Marktkontrollen in Litauen waren ein Granatapfelsaft und ein Tomatensaft aus Tomatensaftkonzentrat auffällig:
die als „Granatapfelsaft“ deklarierte Fertigware aus dem litauischen
Markt entpuppte sich als ein 70%iger Granatapfelnektar. Auf unser
Einwirken hin wurden die Etiketten angepasst – eine Nachkontrolle
für 2014 ist schon eingeplant. Der Tomatensaft aus Tomatensaftkonzentrat wurde auf den im AIJN Code of Practice für Konzentratsaft
festgelegten Brix eingestellt, ohne dass der zugegebene Salzgehalt
berücksichtigt wurde. Nach Änderung der Produktformulierung
sollte diese Unzulänglichkeit vorbehaltlich einer zufriedenstellenden
Nachkontrolle seitens der SGF behoben sein.
Bezüglich der Deklaration war eine Fertigware auffällig: ein
Zweifruchtnektar mit fehlerhafter Verkehrsbezeichnung.
60
Marktproben aus | Market Samples from
53
The tomato juice from concentrated tomato juice was adjusted to the
Brix stipulated for concentrated juice in the AIJN Code of Practice, without taking account of the added level of salt. An amendment to the
product recipe should eliminate this inadequacy, subject to satisfactory
follow-up inspection by the SGF.
The labelling of a finished goods was questionable: this referred to a
two-fruit nectar with faulty trade name.
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
Deutschland
Germany
15
Portugal
Portugal
15
Ungarn
Hungary
8
Estland
Estonia
7
Lettland
Latvia
6
Finnland
Finland
5
Österreich
Austria
3
Litauen
Lithuania
61
Österreich
Austria
Die im Jahr 2013 gezogenen Muster aus Betriebs- und Marktkontrollen waren nicht zu beanstanden.
The samples taken during plant inspections and market controls in
2013 gave no cause for objections.
Portugal
Portugal
Bei Markt- und Betriebskontrollen in Portugal wurden nicht genuine Aromastoffe bei Mehrfruchtsäften aus Fruchtsaftkonzentrat und
Fruchtnektaren beobachtet. Weitere Auffälligkeiten waren ein analytisch nicht belegbarer Fruchtgehalt eines Guavennektars und zwei
nicht deklarierte Zusätze von Citronensäure zu Apfelsaft aus Apfelsaftkonzentrat. Hinsichtlich Deklaration konnten auf dem portugiesischen Markt keine Abweichungen beobachtet werden.
Market controls and plant inspections in Portugal revealed non-genuine flavourings in multi-fruit juice products made of concentrated
fruit juice and fruit nectars. Other non-conformities included a fruit
content in guava nectar that could not be confirmed by analysis and
two cases of undeclared addition of citric acid to apple juice made
from concentrated apple juice. No labelling non-conformities were
observed on the Portuguese market.
Schweiz
Switzerland
Bei Betriebskontrollen in der Schweiz gab es hinsichtlich Authentizität und Deklaration keine Auffälligkeiten.
At plant inspections in Switzerland no authenticity and labelling nonconformities were observed.
Ungarn
Hungary
Im Jahr 2013 wurden bei Marktkontrollen in Ungarn zwei Orangensäfte mit Zuckerzusatz beobachtet. Nach Gesprächen mit dem Abfüller wurden erfolgreiche Korrekturmaßnahmen in Nachkontrollen
verifiziert.
Andere Unzulänglichkeiten im ungarischen Markt beziehen sich vor
allem auf die Etikettierung der Fertigwaren – 2013 fiel eine nicht deklarierte Verwendung von Konzentrat, eine fehlerhafte Zutatenliste
und eine nicht zulässige Deklaration „Fruchtgehalt: 100%“ bei einem
gesalzenen Tomatensaft auf.
2013 blickte IQCS auf dem ungarischen Markt über den Tellerrand
hinaus. Da der ungarische Markt vor allem durch niedersafthaltige
Getränke und Fruchtsirupe geprägt ist, wurden im Jahr 2013 10
Fruchtsirupe auf ihren deklarierten Fruchtgehalt hin untersucht.
Von diesen Fertigwaren konnte der deklarierte Fruchtgehalt nur in 2
dieser Produkte bestätigt werden. In Ungarn scheint dieses Problem
seit längerem hinlänglich bekannt zu sein, jedoch wurden bisher von
amtlicher Seite bisher keine Anstrengungen unternommen dieser
Marktungleichheit beizukommen.
Market controls carried out in Hungary during 2013 revealed the
addition of sugar to two orange juices. After holding talks with the
bottler, follow-up inspections verified that successful corrective action had been carried out.
Other inadequacies on the Hungarian market refer primarily to the
labelling of finished goods: in 2013 this included the failure to declare the use of concentrate, a faulty ingredients list and impermissible labelling of „fruit content: 100%“ for a tomato juice with added
salt.
In 2013, the IQCS extended its horizons on the Hungarian market.
The Hungarian market is characterised above all by drinks and fruit
syrups with low levels of juice, so that 10 fruit syrups were examined
in 2013 with regard to the declared fruit content. The declared fruit
content could only be confirmed in 2 of these finished goods. It
would appear that this problem has been well known for some time
in Hungary, but no official efforts have been made hitherto to eliminate this market inadequacy.
Kontrollergebnisse
SGF/IQCS
Control results
SGF/IQCS
To summarise, it can be said that ...
Länderübergreifend kann zusammengefasst werden …
ˆˆ dass weniger „echte“ Verfälschungen bei Fertigwaren beobachtet werden und im Jahr 2013 zu niedrige Fruchtgehalte bei Nektaren nach nicht genuine Aromastoffe die zahlenmäßig größte
Gruppe bei den Authentizitätsmängeln darstellen,
ˆˆ dass Etikettierung und Deklarationen nach wie vor verbesserungswürdig sind,
ˆˆ dass bei Granatapfelsäften das Verfälschungspotential weiterhin gegeben ist und auch im Jahr 2014 einer der Untersuchungsschwerpunkte sein wird.
62
ˆˆ Fewer cases of “genuine” adulteration were observed among
finished goods, and in 2013 too low fruit contents for nectars
made up the largest group of authenticity deficits after nongenuine flavourings
ˆˆ There is still scope for improvement in labelling practice
ˆˆ pomegranate juice still offers potential for adulteration so that
this will continue to be a focal point of our investigations once
more in 2014.
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
63
EQCS
Analytical campaign
Apple
EQCS
Analysenkampagne
Apple
Auch im Jahr 2013 fand eine Analysenkampagne der im EQCS (European Quality Control System for Juices and Nectars from Fruits and
Vegetables) organisierten freiwilligen Kontrollsysteme statt.
Im Auftrag von EQCS wurden durch die SGF Service Plus GmbH
Apfelsäfte (Direktsäfte und Säfte aus Konzentrat) auf bestimmte
Authentizitäts- und Sicherheitskriterien hin mit folgendem Analysenumfang untersucht:
•
•
•
•
•
•
SGF-Profiling®
Rel. Dichte D 20/20
Zitronensäure
Patulin
Schwermetalle und Arsen
Pestizidscreening beruhend auf GC-MS, ASU § 64 LFGB L00.0034 (DFG S19) sowie LC-MS/MS, § 64 LFGB Entwurf FG 704
Von den insgesamt 86 analysierten Fertigwaren aus ganz Europa
stammen 31 aus den Ländern, in denen SGF/IQCS Markt- und Betriebskontrollen vornimmt. Dies sind Deutschland, Estland, Lettland,
Litauen, Österreich, Ungarn, Portugal und Finnland.
Das Ergebnis der SGF/IQCS Länder kann sich sehen lassen:
Von den 31 untersuchten Mustern sind 29 Muster im Rahmen der
durchgeführten Untersuchungen nicht zu beanstanden; bei zwei
Mustern werden aufgrund der analytischen Daten weiterführende
Untersuchungen durchgeführt. Keines der „SGF/IQCS-Muster“ ist
derzeit zu beanstanden!
64
Aber auch die 45 untersuchten Fertigwaren aus den anderen Kontrollsystemen (AEAZN – Spanien, BSDA – Großbritannien, DSK – Polen,
DQCS – Niederlande und QualiJus – Frankreich) sowie die 10 Fertigwaren aus Ländern ohne eigenes Kontrollsystem (Belgien, Dänemark
und Tschechische Republik) zeigen ein sehr gutes
Ergebnis.
Von 55 untersuchten Mustern sind 46 nicht zu beanstanden, bei 8
Mustern sind weiterführende Analysen empfohlen und nur 1 Muster
entspricht nicht den Erwartungen an einen Apfelsaft.
Zusammenfassend lässt sich festhalten:
•
•
•
•
•
87 % aller analysierten Muster sind nicht zu beanstanden
12 % aller analysierten Muster erfordern noch weitere Untersuchungen, um eine finale Beurteilung zu ermöglichen
nur 1 % (d.h. 1 Probe) ist zu beanstanden
Keines der untersuchten Muster enthält Rückstände an Pflanzenschutzmitteln oder Schwermetallen bzw. Arsen in kritischen
Größenordnungen: sowohl der gesetzliche als auch der durch
den AIJN Code of Practice vorgegebene Rahmen werden nicht
überschritten
Keines der untersuchten Muster enthält kritische Gehalte an Patulin. 5 % aller Muster enthalten weniger als 50 µg/l Patulin und
95 % aller Muster liegen sogar unterhalb der Nachweisgrenzen
(2 ppb), und halten somit nicht nur ein wichtiges A-Kriterium
des AIJN Code of Practice, sondern auch den in EU-Verordnung
Nr. 1425/2003 geregelten Höchstwert ein.
SGF Geschäftsbericht 2013
Once again in this year, the Voluntary Control Systems organised in
the EQCS (European Quality Control System for Juices and Nectars
from Fruits and Vegetables) conducted another analysis campaign.
On behalf of the EQCS, SGF Service Plus GmbH tested apple juice
(single-strength juice and juice from concentrate) for certain authenticity and safety criteria with the following analysis scope:
•
•
•
•
•
•
SGF-Profiling®
Rel. density D 20/20
Citric acid
Patulin
Heavy metals and arsenic
Pesticide screening carried out according to the following methods: GC-MS, ASU § 64 LFGB L00.00-34 (DFG S19) and LC-MS/
MS, § 64 LFGB Method Concept FG 704
Of the altogether 86 analysed finished goods from the whole of Europe, 31 came from countries where the SGF/IQCS performs market
controls and plant inspections. These are Austria, Estonia, Finland,
Germany, Hungary, Latvia, Lithuania and Portugal.
The results for the SGF/IQCS countries are quite respectable:
29 of the 31 samples examined in the framework of the tests gave
no cause for objections; two samples were subject to further tests
on account of the analytical data. None of the „SGF/IQCS samples“
currently gives rise to objections!
SGF Business Report 2013
Excellent results were also obtained for the 45 tested finished goods
from the other control systems (AEAZN – Spain, BSDA – United Kingdom, DSK – Poland, DQCS – Netherlands and QualiJus – France) and
the 10 finished goods from countries that do not have their own control system (Belgium, Denmark and the Czech Republic):
46 of the 55 tested samples give no rise to objections; further analyses were recommended for 8 samples and only 1 sample failed to
fulfil the expectations made of apple juice.
To summarise:
•
87 % of all analysed samples give no cause for objections
•
12 % of all analysed samples require further tests to permit a
final assessment
•
only 1 % (i.e. 1 sample) gives rise to objections
•
None of the tested samples contains residues of pesticides, heavy metals or arsenic in critical magnitudes; neither the statutory
framework nor the framework stipulated by the AIJN Code of
Practice is exceeded.
•
None of the tested samples contains critical levels of patulin. 5
% of all samples contain less than 50 µg/l patulin and 95 % of all
samples are below the detection limits, and thus fulfil not only
an important A-criterion of the AIJN Code of Practice, but also
the maximum level stipulated in EU Regulation No. 1425/2003.
65
Korrekturmaßnahmen
SGF/IRMA
und SGF/IQCS
Corrective measures
SGF/IRMA
and SGF/IQCS
… in weniger gravierenden Beanstandungsfällen
… in less severe cases of objections
Jedes Unternehmen, ob Mitglied oder Nichtmitglied, erhält zu jedem
analysierten Muster ein Feedback mit einer Bewertung und Zusammenfassung der Ergebnisse der chemischen Analyse und/oder der
Deklarationsüberprüfung.
Every company, whether SGF member or not, receives feedback
about every analysed sample together with an evaluation and summary of the results of the chemical analysis and/or labelling check.
Auf unauffällige Analysenbefunde folgen so genannte OK Feedbacks. Alle untersuchten Parameter entsprechen in diesen Fällen
den gesetzlichen Anforderungen bzw. den bestehenden Industriestandards, wie zum Beispiel dem AIJN/Code of Practice zur Beurteilung von Frucht- und Gemüsesäften.
Bei Abweichungen in der Authentizität oder bei der Deklaration mit
geringer Auswirkung auf die Wettbewerbssituation erhalten die betroffenen Firmen entsprechende Hinweisschreiben mit der Bitte um
Beachtung und der Aufforderung zur Korrektur. Daraus soll das Mitgliedsunternehmen entsprechende Korrekturmaßnahmen ableiten.
Bei Nachkontrollen wird die Umsetzung der Korrekturvorschläge
entsprechend überprüft.
SGF/IQCS versandte im Jahr 2013 insgesamt 720 Feedbacks. Davon
waren 628 OK-Feedbacks und 92 mit entsprechenden Korrekturhinweisen versehene Feedbacks.
SGF/IRMA versandte im Jahr 2013 1849 Feedbacks, wovon in 284
Fällen Korrekturhinweise gegeben werden mussten. 1565 waren
Feedbacks ohne Beanstandung.
66
SGF Geschäftsbericht 2013
Inconspicuous analysis findings are followed by so-called OK feedbacks. In these cases, all examined parameters comply with the
statutory requirements respectively existing industrial standards,
such as the AIJN/Code of Practice for the assessment of fruit and
vegetable juice.
In the case of nonconformities with the authenticity or labelling
with minor effects on the competition situation, the affected companies receive corresponding information letters with the request
to comply with the rules and correct the nonconformities. Member
companies are expected to derive corresponding corrective actions
accordingly. Follow-up controls then check implementation of the
correction suggestions as the case may be.
SGF/IQCS sent all together 720 feedbacks in 2013 of which 628
were OK feedbacks. 92 feedbacks contained respective corrective
hints.
In 2013 SGF/IRMA sent 1849 feedbacks, with correction instructions having to be issued in 284 cases. 1565 feedbacks were sent
without objections.
Bezüglich der Ergebnisse aus Audits nach der SGF/IRMA Audit Checkliste STANDARD werden ebenfalls Feedbacks erstellt. 289 Feedbacks konnten versandt werden. 269 Feedbacks waren Feedbacks
ohne Beanstandung.
Feedbacks were also issued on the results of the Audits on basis of
the SGF/IRMA Audit checklist STANDARD.
289 feedbacks were sent. 269 feedbacks were sent without objections.
Der SGF/IRMA Code of Labelling wurde im Jahr 2003 zur Kennzeichnung von Fässern und anderen Behältnissen veröffentlicht. Zu jedem
Label, das in 2013 geprüft wurde, wurde ein Feedback versandt.
Dies waren im Jahr 2013 331. Im Falle nichtkonformer Label (93)
wurden die Mitgliedsunternehmen aufgefordert, ihre Etikettierung
in Übereinstimmung mit dem SGF/IRMA Code of Labelling zu überarbeiten. Dabei galt (und gilt) das Angebot der Geschäftsstelle, Hilfestellung bei der Überarbeitung zu leisten, um unseren Mitgliedsunternehmen bei ihrer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung zur
Seite zu stehen!
The SGF/IRMA Code of Labelling was published in 2003 on the labelling of barrels and other containers. During the annual SGF/IRMA
audits, the labelling of barrel-packed goods is checked. 331 labels
were verified in 2013 and the companies have been informed of the
results. In the case of non-conforming labels (93), the member
companies were asked to revise their labels in compliance with the
SGF/IRMA Code of Labelling. The office offered (and still offers) to
provide assistance in the corresponding revision procedure to help
our member companies in their continuous quality improvement efforts!
SGF Business Report 2013
67
Korrekturmaßnahmen
SGF/IRMA und SGF/IQCS
Corrective measures
885
2011
2011
441
89
1227
2012
2012
SGF/IRMA and SGF/IQCS
747
61
906
2013
2013
… in schwerwiegenden Beanstandungsfällen
… in cases of major objections
Im Falle schwerer Abweichungen von den gesetzlichen Vorgaben
oder den Industriestandards bezogen auf Authentizität, Deklaration
oder Sicherheitsparameter, muss die SGF satzungsgemäß Korrekturmaßnahmen einleiten. Je nach Schwere der festgestellten Abweichungen erhalten die kontrollierten Betriebe Beanstandungsschreiben mit Korrekturmaßnahmen, wie Verpflichtungserklärungen oder
strafbewehrte Unterlassungserklärungen.
The statutes stipulate that the SGF has to initiate corrective actions
in cases of serious nonconformities in the authenticity, labelling or
safety parameters concerning the legal requirements or those stipulated by the industrial standards. Depending on the severity of the
ascertained nonconformities, the inspected plants receive objection
letters stating corrective actions, such as obligation acknowledgements or negative covenants.
Der Grad der Korrekturmaßnahme wird nicht willkürlich gewählt. Der
Maßnahmenkatalog der SGF orientiert sich an der EQCS Guideline
für Korrekturmaßnahmen. Hierin ist detailliert festgelegt, wie die
SGF im Falle von Beanstandungen vorgeht. Das Sekretariat richtet
sich im Falle von Beanstandungen nach diesem Katalog. Wird eine
Beanstandung ausschließlich zwischen dem betroffenen Unternehmen und dem Sekretariat abgehandelt, handelt es sich um eine so
genannte interne Maßnahme. Es sind keine weiteren Beteiligten in
das Verfahren involviert. Interne Maßnahmen können die Verpflichtungserklärung sowie die Unterlassungserklärung sein.
The level of corrective action is not an arbitrary choice. The SGF‘s
catalogue of action is based on the EQCS Guideline for Corrective
Action. This stipulates in detail how the SGF is to proceed in cases
of objections. The office proceeds according to this catalogue when
objections occur. If an objection is dealt with solely between the affected company and the office, this is a so-called internal corrective
action. No one else is involved in the procedure. Internal corrective
actions can consist of obligation acknowledgements and negative
covenants.
Werden jedoch weitere Beteiligte von der Korrekturmaßnahme betroffen, so handelt es sich um eine externe Maßnahme. Externe
Maßnahmen können z. B. sein: Gerichtsverfahren, Einbeziehung des
Handels, Information an die Behörden usw. Als ultima ratio kann
durch das Präsidium auch ein Ausschluss aus dem Freiwilligen Kontrollsystem beschlossen werden. Solche externen Maßnahmen greifen nur in Wiederholungsfällen oder wenn die betroffenen Betriebe
nicht bei der Beseitigung der Wiederholungsgefahr bei festgestellten
Mängeln kooperieren.
SGF/IRMA und SGF/IQCS mussten im Jahr 2013 wegen festgestellter Qualitätsmängel bei 43 Mustern interne Korrekturmaßnahmen
ergreifen. Betroffene Unternehmen erhielten Verpflichtungserklärungen und Unterlassungserklärungen.
1 Gerichtsverfahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt ist wegen
mehrfach verfälschten Granatapfelsaftkonzentrates im Berichtsjahr
weiterhin anhängig.
68
However, if additional parties are involved in the corrective action,
this is then an external corrective action. External corrective actions can include for example: court procedures, involvement of the
retail trade, information to the authorities, etc. As ultima ratio, the
Executive Committee can also decide to exclude the corresponding
company from the Voluntary Control System. Such external actions
only come into effect in cases of repetition or if the affected companies fail to cooperate in eliminating the risk of repetition after faults
have been ascertained.
Because of quality faults ascertained in 43 samples, SGF/IRMA and
SGF/IQCS had to take internal corrective actions in 2013. Affected
companies received letters of obligation acknowledgements and negative covenants.
1 legal action before the Oberlandesgericht Frankfurt/Germany is
still ongoing in the year under review because of multiple adulteration of pomegranate juice concentrate.
628
92
906
Analysierte IQCS Muster in 2013
Analysed IQCS Samples in 2013
628
OK Feedbacks IQCS in 2013
OK Feedbacks IQCS in 2013
IQCS Feedbacks mit Hinweis in 2013
IQCS Information Letter in 2013
3264
2011
2010
1892
339
2935
2012
2011
1910
339
2906
2012
2013
1565
284
2906
1565
Analysierte IRMA Muster in 2013 OK Feedbacks IRMA in 2013
Analysed IRMA Samples in 2013 OK Feedbacks IRMA in 2013
SGF Geschäftsbericht 2013
92
SGF Business Report 2013
284
IRMA Feedbacks mit Hinweis in 2013
IRMA Information Letter in 2013
69
SGF
SGF
Laborvergleich 2013
Ananassaftkonzentrat
Interlaboratory
2013
comparison
Pineapple juice concentrate
2013
Laborvergleich 2013 „Ananassaftkonzentrat“
Interlaboratory comparison 2013: „Pineapple Juice Concentrate“
Wie in den vergangenen Jahren organisierte die SGF auch im Jahr
2013 einen Laborvergleich für alle Mitgliedsunternehmen und Kooperationslabore. Die Probenmatrix, ein Ananassaft aus Ananassaftkonzentrat, wurde uns von einer unserer Mitgliedsfirmen zur
Verfügung gestellt. Im Unterschied zu den Vorjahren wurde der letztjährige Laborvergleich in Kooperation zusammen mit BIPEA (www.
bipea.org), einer unabhängigen Organisation für Laboranalytik, die
seit 40 Jahren Laborvergleichsuntersuchungen durchführt, organisiert.
As in the previous years, once again in 2013 the SGF organised a
laboratory comparison for all member companies and cooperating
laboratories. We were provided with the sample matrix, consisting
of pineapple juice from concentrated pineapple juice, by one of our
member companies. In contrast to previous years, last year‘s laboratory comparison was organised in cooperation with BIPEA (www.
bipea.org), a non-profit association dedicated to testing laboratories
since 1970.
Insgesamt 101 Mitgliedsunternehmen und Kooperationslabore nahmen an den Untersuchungen teil, deren Umfang
sich aus den Parametern der SGF-Kurzanalyse Ananas, dem Verderbnisparameter Milchsäure, dem GMP-Indikator 5-Hydroxymethylfurfural sowie die Metalle Kupfer und Eisen zusammensetzte.
101 member companies and cooperating
laboratories took part in the tests which comprised the parame-
Altogether
ters of the SGF short analysis for pineapples, the vitiation parameter
lactic acid, the GMP indicator 5-hydroxymethylfurfural and the metals copper and iron.
In 2013, the SGF laboratory analysis was evaluated as follows:
Im Jahr 2013 wurde der Laborvergleich der SGF folgendermaßen
ausgewertet:
Neben der gewohnten Auswertung der ermittelten Untersuchungsergebnisse durch die SGF wurde allen 101 Teilnehmer (Mitgliedsfirmen und Kooperationslaboratorien) auch eine Auswertung durch
BIPEA gemäß DIN ISO 13528:2009-01 „Statistische Verfahren für Eignungsprüfungen durch Ringversuche“ zugestellt.
Die Auswertung der SGF fußt auf den Ergebnissen ihrer Kooperationslaboratorien, die sehr große Erfahrung auf dem Gebiet der
Fruchtsaftanalytik haben: hier wird für jeden einzelnen Analysenparameter ein „wahrer Wert“ ermittelt. Anhand dieses Wertes und der
jeweiligen Vergleichsgrenze R aus den IFU-Methoden wird eine obere und eine untere Grenze für jeden Parameter bestimmt. Innerhalb
dieser Grenzen gilt der von den Laboren der Mitgliedsunternehmen
und der anderen Kooperationslabore in einer Doppelbestimmung
ermittelte Wert als richtig. Liegt ein Messwert außerhalb der jeweiligen Vergleichsgrenze, empfiehlt die SGF die Überprüfung der Analyse.
70
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
Together with the usual evaluation of the ascertained test results by
the SGF, all 101 participants (member companies and cooperating
laboratories) also received an evaluation from the BIPEA pursuant
to DIN ISO 13528:2009-01 „Statistical methods for use in proficiency
testing by interlaboratory comparisons“.
The SGF evaluation is based on the results of its cooperating laboratories, which offer a wealth of experience in the field of fruit juice
analysis; here a „true value“ is ascertained for every single analysis
parameter. This value is taken together with the corresponding reproducibility limit R from the IFU methods to obtain an upper and
lower limit for every parameter. Within these limits, the value ascertained in duplicate determination by the laboratories of the member
companies and the other cooperating laboratories is deemed to be
correct. If a measured value is outside the corresponding reproducibility limit, the SGF recommends that the analysis should be checked.
71
SGF
Laborvergleich 2013
Ananassaftkonzentrat
Ergebnisse 2013
Generell waren die Ergebnisse unserer Mitgliedsunternehmen beim
SGF-Laborvergleich 2013 „Ananassaft aus Ananassaftkonzentrat“ zufriedenstellend. Bis auf einige Ausnahmen und Unsicherheiten wurden vergleichbare Werte bei unseren Mitgliedsunternehmen und
Kooperationslaboren ermittelt. Werte außerhalb der Vergleichsgrenzen wurden den teilnehmenden Laboratorien in einem Feedback der
SGF mitgeteilt. Dort wurden auch erste Hilfestellungen für Ursachenforschung und Qualitätsverbesserung gegeben.
Results for 2013
Generally the results obtained for our member companies in the
SGF‘s laboratory comparison 2013 „pineapple juice from concentrated pineapple juice“ were satisfactory. Apart from a few exceptions and uncertainties, reproducible values were ascertained by our
member companies and cooperating laboratories. The participating
laboratories were informed about values outside the reproducibility
limits in feedback from the SGF, which also included initial assistance
in ascertaining the causes and improving quality.
Dank
Ganz besonders möchten wir uns bei den beiden Mitgliedsfirmen
bedanken, die uns bei der Vorbereitung und Ermöglichung des Laborvergleichs unterstützt haben. Weiterhin bedanken wir uns auch
bei BIPEA für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei Organisation und
Auswertung des Laborvergleichs.
Thanks
Our special thanks go to the two member companies that helped us
in preparing and facilitating the laboratory comparison. We would
also like to thank the BIPEA for working together with us in the successful organisation and evaluation of the laboratory comparison.
Ausblick
Auch in den nächsten Jahren wird die SGF mit ihrem Laborvergleich
wieder einen wertvollen Service für ihre Mitglieder und Kooperationslabore anbieten.
SGF
Interlaboratory
comparison 2013
Pineapple juice concentrate
Outlook
The SGF will continue to conduct its laboratory comparison in future
too as a valuable service for its member companies and cooperating
laboratories.
Please look out for corresponding announcements in our News!
Bitte beachten Sie hier die Ankündigungen in unseren News!
72
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
73
FRAPP
Fruit Risk
Assessment
Programme for
Pesticides
Im Rahmen der Food Safety Initiative FRAPP sammelt die SGF seit
2005 Daten über Pflanzenschutzmittel, die während des Anbaus
der in unserer Industrie verarbeiteten Früchte im Einsatz sind. Ziel
ist es, proaktiv unsere Branchenprodukte zu schützen und imagebeeinträchtigende Lebensmittelskandale zu vermeiden. Außerdem soll
dieser Datenpool ermöglichen, analytische Screeningmethoden zu
optimieren. Halbwareneinkäufer werden so eine effizientere und kostengünstigere Qualitätskontrolle durchführen können. Sowohl das
Vermeiden von Problemen durch die Anwendung kritischer Pestizide
sowie die verbesserten Möglichkeiten der analytischen Kontrolle
stehen auch für einen verbesserten Verbraucherschutz.
In the framework of the FRAPP Food Safety Initiative, since 2005
the SGF has been collecting data about pesticides used in farming
the fruits processed in our industry. The aim is to take a proactive
approach in protecting our branch products and preventing food
scandals that would be detrimental to the image of the branch. In
addition, this data pool should help to optimise analytical screening
methods. It permits purchasers of semi-finished goods to proceed
with more efficient and more cost-effective quality controls. Furthermore, both the elimination of problems resulting from the use of
critical pesticides and the improved possibilities of analytical control
vouch for improved consumer protection.
Im Moment beinhaltet die FRAPP-Datenbank 60.000 Einzeldaten,
die zwischen 2009 und heute gesammelt wurden (1 Data = 1 Information über ein Pestizid/Jahr/Land/Lieferant). Diese Informationen
beziehen sich auf 45 verschiedene Früchte- und Gemüsesorten
und wurden von Halbwarenherstellern aus 40 Ländern weltweit
geliefert.
The FRAPP database currently has 60,000 individual entries,
which were collected between 2009 and today (1 entry = 1 piece of
information about a pesticide/year/country/supplier). This information refers to 45 different varieties of fruits and vegetables and
was provided by the manufacturers of semi-finished goods from
40 countries worldwide.
In vielen Fällen kann die Einführung einer systematischen und kompletten Dokumentation viel Energie des Verarbeitungsbetriebes
beanspruchen, insbesondere wenn Früchte von einer Vielzahl von
Kleinbauern geliefert werden. Wir empfehlen in diesen Fällen zunächst nur mit einem Teil der Fruchtlieferanten zu beginnen und erst
in den folgenden Jahren die Datensammlung schrittweise auf alle
Fruchtlieferanten zu erweitern. Persönliche Kontakte und viel Überzeugungsarbeit sind dabei notwendig, um dieses Ziel zu erreichen.
In many cases, the processing company will have to put considerable
effort into introducing systematic, complete documentation, particularly when fruit is supplied by a large number of smallholding farmers. Here we recommend starting with just a portion of the fruit
suppliers and then progressing gradually over the following years to
expand the data collection to all fruit suppliers. Personal contacts
and convincing powers of persuasion will be necessary to achieve
this objective.
Aufgrund des Erfolgs des ersten Projektes „Local heroes“ mit dem
Labor Ecosur in Spanien, hat SGF in 2013 einen neuen Kooperationsvertrag mit einem polnischen Labor vereinbart, dem Labor Eurocontrol S.p.z.o.o. von der Agrolab-Gruppe. Ziel der Kooperation ist die
Unterstützung der IRMA-Mitglieder bei der Sammlung von Pestiziddaten. Als FRAPP-Ansprechpartner wird das Labor Eurocontrol alle
SGF/IRMA-Mitglieder in Polen besuchen und die Aufmerksamkeit
der Firmen auf FRAPP lenken. Durch das „Local hero“ Projekt in Spanien kann z.B. die Menge an Daten
sowie die Qualität der gelieferten Daten in Spanien kontinuierlich
verbessert werden.
After the success of the first “local hero” project with the laboratory
Ecosur in Spain, SGF has agreed a new cooperation in 2013 with a
Polish laboratory, Eurocontrol S.p.z.o.o. from the Agrolab group. Aim
of the cooperation is the support of IRMA members by the collection of pesticide documentation. As FRAPP representative in Poland
the lab Eurocontrol will visit each SGF/IRMA member in Poland and
direct the company’s attention to FRAPP. For example, through the
“local hero” project in Spain, the quantity as well as the quality of
data collected can be continuously improved.
Im Moment verfügt die FRAPP Datenbank über eine akzeptable statistische Sicherheit in vielen Bereichen. Da die Statistik jedoch noch
zu schließende Lücken bei einigen Kombinationen Frucht / Land
aufzeigt, wurde in dem im August 2012 verschickten „Commitment
for proactive protection of consumer health and industry image“
auch noch einmal auf die verpflichtende Teilnahme der Frucht verarbeitenden IRMA Betriebe bei FRAPP hingewiesen. Im Moment haben 89 % der IRMA-Betriebe das Commitment unterschrieben.
74
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
Currently, the FRAPP database offers acceptable statistical certainty
in many fields. However, as the statistics still reveal gaps that have
to be closed for several combinations of fruit/country, the “Commitment for proactive protection of consumer health and industry
image”, which was sent out in August 2012, once again pointed out
the compulsory participation of the fruit processing IRMA companies in FRAPP. Currently 89 % of the IRMA members signed the commitment.
75
FRAPP
Fruit Risk
Assessment
Programme for
Pesticides
Fruit Risk Assessment Programme for Pesticides FRAPP ‐ Confirmation We herewith confirm that the company Fruit Emperor Health Town, JUICELAND participated in the FRAPP scope by providing data on the following crops and years: Apple ‐ 2012 Pear ‐ 2012 The participation improves the company’s ability of a suitable risk assessment and risk management and shows their agreement with the quality philosophy of the Voluntary Control System of SGF INTERNATIONAL E.V. Anzahl der FRAPP feedbacks je Fruchtgruppe 2013
Number of FRAPP feedbacks sent for each crop group in 2013
36
Zitrusfrüchte
Citrus fruits
25
Kernobst
Pome fruit
23
Sonstige Früchte
Miscellaneous fruits
The contribution is part of a proactive approach to fulfil due diligence in terms of pesticide residues, prevention of safety risks and consumer protection. Nieder‐Olm, 21.06.2013 Dr. Peter Rinke Technical Manager SGF/IRMA Sophie Moitrier Data and Knowledge Manager SGF INTERNATIONAL E.V., Sure - Global - Fair
Am Hahnenbusch 14 b, 55268 Nieder-Olm, Germany
Die FRAPP Initiative hat sich in den letzten Jahren von einer reinen
Unterstützung der Analysenauswahl zu einem Service für die teilnehmenden Firmen entwickelt. Vorteile für das Mitgliedsunternehmen sind:
In the last few years, the FRAPP initiative has developed from a pure
support of the analysis selection to a service for the participating
companies. Advantages for the member companies include:
FRAPP confirmation
FRAPP Bestätigung
Nach Eingang der Pestiziddokumentation bei der SGF erhält der Teilnehmer eine „FRAPP-Bestätigung“. Dieses Dokument belegt die Teilnahme in einer proaktiven Strategie zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht
im Hinblick auf Pestizidrückstände, die Vermeidung von Sicherheitsrisiken und für den Verbraucherschutz.
Seit Dezember 2012 wird dieses Dokument im Mitgliederportal für
jedes Unternehmen zur Verfügung gestellt, das eine detaillierte
FRAPP-Dokumentation liefert. Somit können die SGF/IRMA-Mitglieder ihren Kunden dieses Dokument als Beleg der Teilnahme an
FRAPP vorzeigen, ohne dass eventuell sensible Pestiziddaten gezeigt
werden.
FRAPP Feedbacks
Seit 2009 sendet SGF spezifische „FRAPP-Feedbacks“ an jede teilnehmende Firma. Jedes FRAPP-Feedback ist ein direkter und detaillierter Extrakt aus der FRAPP-Datenbank zu einer bestimmten Kom-
76
On receipt of the pesticide documentation by the SGF, the participant is issued a “FRAPP confirmation”. This document proves the
participation in a proactive strategy for performing due diligence
with regard to pesticide residues and the avoidance of safety risks
and consumer protection.
Since December 2012, this document has been available in the
member portal for every company that supplies a detailed FRAPP
documentation. Consequently, the SGF/IRMA members can show
their customers this document as proof of the participation in FRAPP
without having to show them possibly sensitive pesticide data.
FRAPP feedbacks
Since 2009, each participating company has received a specific
FRAPP feedback from the SGF. Each FRAPP feedback is a direct and
detailed extract from the FRAPP database on a certain combination
of fruit/country. This enables all FRAPP participants to compare their
SGF Geschäftsbericht 2013
14
Steinfrucht
Stone fruits
9
Beeren
Berries
3
Gemüse
Vegetables
bination Frucht/Land. Damit kann jeder FRAPP-Teilnehmer seine
eigenen Pestiziddaten mit den nationalen sowie globalen Statistiken
der entsprechenden Fruchtart vergleichen und bequem die eigenen
Daten mit den aktuellen Angaben zu den Rückstandshöchstmengen
in Europa, sowie über den gesetzlichen Status der angewendeten
Pflanzenschutzmittel abprüfen. Diese Feedbacks werden ständig für
die Bedürfnisse der Betriebe verbessert und erweitert, um die Motivation zur Teilnahme zu erhöhen. Sie können auch als fester Baustein
im eigenen HACCP integriert werden und dienen der Bewertung der
eigenen Lieferanten. Sie werden bei vielen Unternehmen schon heute als spezifische Dokumentation für Kundenaudits und als Beleg der
Unterstützung eines proaktiven und nachhaltigen Food Safety Konzepts genutzt.
Darüber hinaus wird sichtbar, falls in den Statistiken Substanzen benannt werden, die den europäischen Standards nicht entsprechen.
In diesem Fall informiert die SGF die betroffenen Mitgliedsunternehmen vertraulich, damit das Problem möglichst früh in der Produktionskette abgestellt oder überwacht werden kann.
In 2013 konnten 54 Mitglieder aus 23 verschiedenen Ländern diesen Service nutzen: Es wurden insgesamt 110 Extrakte der FRAPPDatenbank verschickt. 27 verschiedene Frucht- und Gemüsesorten waren vertreten.
SGF Business Report 2013
own pesticide data with the national and global statistics for the corresponding varieties of fruit. It is now easy for them to check their
own data with the current details about maximum residue quantities
in Europe and with the legal status of the pesticides being used. This
feedback is constantly improved for the needs of the companies in
order to increase the motivation to participate. It can also be integrated as an established component in the company‘s own HACCP for
appraisal of the corresponding suppliers. Today already, it is used in
many companies as specific documentation for customer audits and
as verification of a proactive, sustainable food safety concept.
This process also makes it transparent whether substances appear
in the statistics that do not comply with the European standards. In
this case, the SGF informs the affected member companies in a confidential manner so that the problem can be eliminated as early as
possible in the production chain or monitored accordingly.
In 2013, 54 members from 23 different countries were able to use
this service: A total of 110 extracts were sent to the FRAPP database.
27 different varieties of fruits and vegetables were represented.
77
FRAPP
Fruit Risk
Assessment
Programme for
Pesticides
FRAPP Early Information System
FRAPP Early Information System
Seit 2011 können aktive Teilnehmer einen neuen Service nutzen.
Die Flut von Dokumenten über vorgeschlagene Änderungen von
Rückstandshöchstmengen wird von SGF/FRAPP zeitnah und systematisch mit den Einträgen in der FRAPP-Datenbank abgeglichen. Es
wird dann jede Firma individuell informiert, sofern diese Angaben
zu einem durch eine eventuelle MRL-Senkung (Maximum Residue
Level = Rückstandshöchstmenge) betroffenen Pestizid gemacht hat
(“FRAPP-Early Information System“).
Since 2011, active participants have been able to use a new service.
The SGF/FRAPP proceeds swiftly and systematically in comparing the
flood of documents about suggested changes to maximum residue
levels with the entries in the FRAPP database. Every company then
receives individual information if it has submitted details about a pesticide affected by a possible MRL (Maximum Residue Level = Rückstandshöchstmenge) reduction (FRAPP Early Information System).
Da dies in einer sehr frühen und vorbereitenden Phase der Gesetzgebung stattfindet, erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Situation in ihrem Unternehmen im Voraus zu prüfen und ggf. proaktive
Maßnahmen zu ergreifen.
In 2013 wurden 109 Dokumente mit MRL-Änderungen geprüft.
Dabei waren 12 Substanzen, die in FRAPP genannt wurden,
von möglichen MRL-Herabsetzungen betroffen. Insgesamt konnten
im letzten Jahr 44 FRAPP-Teilnehmer aus 16 verschiedenen Ländern dieses Service nutzen und hatten somit die Möglichkeit, proaktiv passende Maßnahmen einzuleiten.
78
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
As this takes place in a very early, preparatory phase of the legislation process, FRAPP participants have the chance of checking the
situation in their company in advance so that they can take proactive
measures if necessary.
In 2013, 109 documents referring to MRL changes were checked. 12 substances listed in FRAPP were affected by possible
MRL reductions. In total 44 FRAPP particpants from 16 different countries could use this service last year and were therefore
able to take neccesary actions proactively.
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Derzeit wird die Initiative nicht nur finanziell, sondern auch mit einer
regelmäßigen Mitarbeit im FRAPP-Fachbeirat durch Industriesponsoren unterstützt, welchen hier der besondere Dank für ihr Engagement gebührt
80
At the moment, the initiative is supported not just in financial terms,
but also through the regular involvement of industrial sponsors on
the FRAPP Advisory Board: many thanks to them for their commitment
SGF Geschäftsbericht 2013
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In this way, the SGF/FRAPP hopes in particular to reinforce the concerns of the processing industry towards the fresh fruit market, e.g.
with changed limit value stipulations as a result of specific agricultural techniques or with suitable transition periods for juice and puree,
as these have a longer lifecycle than fresh fruit.
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SGF/FRAPP hofft damit insbesondere die Belange der verarbeitenden Industrie gegenüber dem Frischfruchtmarkt stärken zu können,
z. B. durch eine veränderte Grenzwert-Festlegung aufgrund spezifischer landwirtschaftlicher Techniken oder durch geeignete Übergangsfristen für Säfte und Pürees, da diese eine längere Lebensdauer
als Frischfrüchte haben.
relative probability of pesticide application
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101101
103103
105105
107107
109109
111111
113113
115115
117117
119119
121121
123123
125125
127127
129129
131131
133133
135135
137137
139139
141141
143143
145145
147147
149149
151151
153153
155155
157157
159159
161161
163163
165165
167167
169169
171171
173173
175175
177177
179179
181181
183183
185185
187187
189189
191191
193193
195195
197197
199199
relative probability of pesticide application
FRAPP
Fruit Risk
Assessment
Programme for
Pesticides
Contamination Risk Matrix for APPLES
All years
Country: Spain / All years
All countries / All years
SGF Business Report 2013
Company: XYZ
All companies
All companies
FRAPP Feedback (F3)
Number of relevant database entries: 2013
2013
542
2012
2012
other
2013 years
other years
2012
other years
Pesticide index
Number of relevant database entries:
Number of relevant database entries:
4634
2013
2013
2012
2012
other
2013 years
other years
2012
other years
Pesticide index
23146
Pesticide index
Detail information of provided data is shared confidentially between the company and SGF/FRAPP. Copying and distribution of company specific data compilation and statistics are not intended.
81
Datenbank
Authentische Muster
Database
of authentic samples
Während der Betriebskontrollen in den Betrieben der Teilnehmer am
Freiwilligen Kontrollsystem der SGF werden regelmäßig so genannte
authentische Muster direkt aus der laufenden Produktion eines verarbeitenden Betriebes gezogen. Die Analysenwerte zu diesen Mustern werden in einer Datenbank gesammelt und stehen dort den
SGF Mitgliedern und IRMA Kooperationspartnern zur Verfügung.
During plant inspections in the companies of those participating in
the SGF‘s voluntary control system, so-called authentic samples are
regularly taken directly from the on-going production of a processing company. The analysis values of these samples are collected in
a database where they are available to the SGF members and IRMA
cooperation partners.
Die SGF verfügt damit über die größte Datenbank authentischer
Fruchtsaftmuster weltweit. Im geschützten Mitgliederbereich der
SGF-Webseite www.sgf.org können die authentischen, regionalspezifischen Daten folgender Früchte abgerufen und mit den eigenen
Werten verglichen werden:
The SGF thus has the largest database of authentic fruit juice samples in the world. The authentic, region-specific data for the following
fruit can be downloaded on the protected member section of the
SGF website www.sgf.org for comparison with own values:
Ananas
Apfel
Aprikose
Banane
Birne
Granatapfel
Grapefruit
Himbeere
Mandarine
Orange
Passionsfrucht
Pfirsich
Sauerkirsche
Schwarze
Johannisbeere
Traube
Zitrone
Anfang 2013 sind die Statistiken für 3 verschiedene Fruchtarten
aus Brasilien (Orange, Ananas und Passionsfrucht) auf den neusten
Stand gebracht worden. Im Dezember 2013 sind die Statistiken für
Ananassaft/-konzentrat aus Thailand, Indonesien und Vietnam ebenfalls aktualisiert worden.
Außerdem wurden in 2013 bei Erdbeere und Tomate die Statistiken
für kommerzielle Muster (Muster, die im Rahmen von Marktkontrollen oder als Rückstellmuster gezogen wurden) auf die SGF-Webseite
zur Verfügung gestellt.
Bei einigen Fruchtarten (Pfirsich, Aprikose, Birne, Himbeere und Apfel/China) wurden die schon vorhandenen Statistiken über authentische Muster mit den Daten über kommerzielle Muster ergänzt.
Die SGF-Datenbank bietet eine hilfreiche Möglichkeit, die regionalspezifischen Abweichungen der Analysenparameter unter anderem
aufgrund von Sortenunterschieden oder differierenden meteorologischen Gegebenheiten zu erklären.
82
Apple
Apricot
Banana
Black currant
Grapefruit
Grape
Lemon
Mandarin
Orange
Passion fruit
Peach
Pear
Pineapple
Pomegranate
Raspberry
Sour cherry
87
84
178
151
62
31
40
81
58
51
83
269
567
1366
Musterzahl je Frucht
Number of samples per fruit
The values offer a useful possibility for explaining region-specific
non-conformities in the analysis parameters, based among others
on different varieties or differing meteorological conditions.
In January 2013 the statistics for 3 different fruit types from Brazil
(Orange, Pineapple and Passionfruit) have been updated. In December 2013 the statistics for pineapple juice and pineapple juice from
concentrate from Thailand, Indonesia and Vietnam have been adapted.
1866
Orange
Orange
1366
Apfel
Apple
567
Furthermore, the statistics for strawberry and tomato (commercial
samples = samples that have been taken during market surveys and
retained samples) have been made available on the SGF website.
Already available statistics on authentic peach, apricot, pear, raspberry, and apple/China samples have been completed by data on
commercial samples.
SGF Business Report 2013
Ananas
Pinapple
269
Schw. Johannisbeere
Black Currant
248
Zitrone
Lemon
178
The SGF database offers a useful possibility for explaining regionspecific non-conformities in the analysis parameters, based among
others on different varieties or differing meteorological conditions.
SGF Geschäftsbericht 2013
1866
248
Grapefruit
Grapefruit
151
Traube
Grape
84
Sauerkirche
Sour Cherry
87
Pfirsich
Peach
83
Aprikose
Apricot
81
62
51
Passionsfrucht
Passionfruit
Birne
Pear
Mandarine
Mandarin
40
Banane
Banana
58
Granatapfel
Pommegranate
31
Himbeere
Raspberry
83
Qualithai
Projekt zur Verbesserung der Produktsicherheit und -qualität für
die thailändische Fruchtsaftindustrie
Project to improve product safety and quality for Thailand‘s fruit
juice industry
Mit Unterzeichnung des Projektvertrages am 19.04.2012 wurde das
Projekt zur Verbesserung der Produktsicherheit und -qualität für die
thailändische Fruchtsaftindustrie gestartet. Projektpartner sind die
Deutsche Gesellschaft für Internatio-nale Zusammenarbeit (GIZ) und
SGF.
The project to improve product safety and quality for Thailand‘s fruit
juice industry was launched on signing the project contract on 19
April 2014. The project partners are the Deutsche Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - German Society of International Co-operation - and SGF.
Ausgewählte thailändische Lieferanten sollen in das Freiwillige
Kontrollsystem (FKS) der SGF aufgenommen werden. Betriebe, die
Fruchtgetränke für den lokalen Markt produzieren, werden in einem
nationalen Kontrollsystem nach dem Vorbild des SGF/IQCS (International Quality Control System) zusammengefasst. Es wird ein Pool
von Auditoren, Laboren und Prüforganisationen ausgebildet, die das
Angebot an Dienstleistungen im Bereich Lebensmittelsicherheit verbessern werden.
Selected Thai suppliers are to be included in the Voluntary Control
System (VCS) of the SGF. Companies producing fruit drinks for the
local market will come under a national control system based on the
role model of the SGF/IQCS (Interna-tional Quality Control System).
A pool of auditors, laboratories and inspection organisations will
receive training in order to improve the range of services for food
safety.
Nationale Kontrollbehörden können die Projektergebnisse zur Entwicklung und Umsetzung gesetzlicher Anforderungen und Industriestandards nutzen, ein nationales Überwachungssystem für Lebensmittelsicherheit entwickeln und somit zur Verbesserung des
gesundheitlichen Verbraucherschutzes, auch in anderen Branchen,
beitragen.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren.
National control authorities can use the project results to develop
and implement statutory requirements and industrial standards, develop a national food safety monitoring system and thus contribute
to improving consumer health protection in other branches as well.
The project has a 3-year term.
We are keeping you informed in our News with regular project progress reports.
Wir berichten in unseren News regelmäßig über die Projektfortschritte.
84
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
85
Das SGF Team I The SGF team
Andrea Epperlein
General Manager Assistant
email: epperlein@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 0
Konrad Ernst
Sample Management
email: ernst@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 15
Inge Fischer
Technical Assistant
email: fischer@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 143
Dr. Susanne Koswig
Head of Quality
email: koswig@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 148
Sophie Moitrier
Data and Knowledge Manager
email: moitrier@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 17
Brigitte Oehmke
Technical Management Assistant IQCS
email: oehmke@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 22
Karin Fürstenberg
Head of Administration
email: fuerstenberg@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 13
Martin Greeve († 05-05-2014)
Service Development Manager
email: greeve@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 29
Lena Gsimbsl
Technical Manager Assistant
email: gsimbsl@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 21
Andrea Recke (bis | until 30-09-2013)
Technical Management Assistant IRMA
email: recke@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 21
Dr. Wilhelm Rieth
Head of Project Management
email: rieth@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 23
Dr. Peter Rinke
Head of R&D
email: rinke@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 24
Kerstin Heyberg
Administration Assistant
email: heyberg@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 146
Mechthild Holl
Administration Assistant
email: holl@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 141
Markus Jungen
Technical Manager IRMA/IQCS
email: jungen@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 26
Vanessa Schlechtweg
General Manager Assistant
email: schlechtweg@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 12
Antje Stalik
Technical Management Assistant IQCS
email: stalik@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 144
Chris Weinel
Trainee
email: weinel@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 15
Antje Kiefer
Technical Management Assistant IRMA
email: kiefer@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 142
Dr. Winfried Knechtel
Technical Manager IQCS
email: knechtel@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 25
Roland König
Sample Management
email: koenig@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 143
Ingrid Wendler
Technical Assistant
email: wendler@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 146
Alexandra Heinermann
Geschäftsführerin I General Manager
email: heinermann@sgf.org
phone: +49 (0) 6136 92 28 145
86
SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
87
Impressum
Imprint
Herausgeber I Publisher:
SGF International e. V.
Sure-Global-Fair
Am Hahnenbusch 14B
55268 Nieder-Olm/Germany
Phone: +49 (0) 61 36 - 92 28 0
Fax: +49 (0) 61 36 - 92 28 10
Email: info@sgf.org
Web: www.sgf.org
Fotos I Pictures
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Freiburg/Germany
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Das SGF Team I The SGF team
Dieser Geschäftsbericht ist eine Veröffentlichung von
SGF International e. V. Sure-Global-Fair (SGF).
Die Erstellung des Arbeitsberichtes erfolgte unter Beachtung der
nötigen Sorgfalt. Jede Verantwortung für etwaige Fehler wird
hiermit ausgeschlossen. Leser, die Informationen aus diesem
Bericht verwenden möchten, sind hierzu berechtigt, und erkennen
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wenden Sie sich bitte an das SGF Sekretariat.
This business report is a publication of
SGF International e. V. Sure-Global-Fair (SGF).
A great deal of care and attention has gone into compiling this business report. However, any responsibility takes cannot be accepted.
Readers who wish to use any information contained in this report
do so acknwolledging the excluxion of our responsibility. For further
information you can apply to the office of SGF International e.V.
© 2014 SGF International e. V. Sure-Global-Fair
Nieder-Olm/Germany
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SGF Geschäftsbericht 2013
SGF Business Report 2013
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