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Neubau MZE
Neubau des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme
auf dem KIT Campus Süd, Karlsruhe
Auslobung eines Kunstwettbewerbs
MZE
µTC
Audimax
VERMÖGEN UND BAU
AMT KARLSRUHE
Inhaltsverzeichnis
Teil A
Wettbewerbsverfahren
1.
Allgemeine Wettbewerbsbedingungen………………………………......
2.
Auslober……………………………………………………………………..
3.
Anlass und Ziel des Wettbewerbs………………………………………...
4.
Wettbewerbsverfahren…………………………………………………......
4.1
Teilnahmewettbewerb……………………………………………………...
4.2
Kunstwettbewerb……………………………………………………………
5.
Teilnahmeberechtigung…………………………………………………….
6.
Preisgericht und Vorprüfung……………………………………………….
7.
Wettbewerbsleistungen…………………………………………………....
7.1.
Leistungen für den Teilnehmerwettbewerb………………………………
7.1.1
Darstellung / zeichnerischer Teil………………………………………….
7.1.2
Erläuterungsbericht (2-fach)……………………………………………....
7.1.3
Verfassererklärung / Angaben zu Leben und Werk (2-fach)…………..
7.1.4
Anonymität…………………………………………………………………..
7.1.5
Verzeichnis der Unterlagen………………………………………………..
7.2
Leistungen für den Kunstwettbewerb………………………………….....
7.2.1
Darstellung / Zeichnerischer Teil……………………………………….....
7.2.2
Modell………………………………………………………………………..
7.2.3
Materialproben…..................................................................................
7.2.4
Erläuterungsbericht (2-fach)……………………………………………....
7.2.5
Honorar- und Kostenberechnung (2-fach)………………………….……
7.2.6
Zeitplan (2-fach)…………………………………………………………….
7.2.7
Verfassererklärung (2-fach)………………………………………………..
7.2.8
Kennzeichnung……………………………………………………………...
7.2.9
Verzeichnung der Unterlagen……………………………………………..
8.
Rückfragen…………………………………………………………………..
8.1
Rückfragen beim Teilnehmerwettbewerb………………………………..
8.2
Rückfragen beim Kunstwettbewerb………………………………………
Seite 2 von 31
9.
Kolloquium…………………………………………………………………..
10.
Bearbeitungshonorar……………………………………………………….
10.1
Bearbeitungshonorar beim Teilnehmerwettbewerb……………………..
10.2
Bearbeitungshonorar beim Kunstwettbewerb……………………………
11.
Vergütung der künstlerischen Leistung…………………………………..
12.
Verpflichtung der Wettbewerbsteilnehmer…………………………….....
13.
Wettbewerbsunterlagen…………………………………………………....
14.1
Wettbewerbsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb………………..
14.2
Wettbewerbsunterlagen für den Kunstwettbewerb……………………...
14.
Einlieferung………………………………………………………………….
14.1
Abgabetermine Teilnahmewettbewerb…………………………………...
14.2
Abgabetermine Kunstwettbewerb…………………………………………
15
Eigentum, Urheberrecht und Veröffentlichung…………………………..
15.1
Teilnahmewettbewerb……………………………………………………...
15.2
Kunstwettbewerb……………………………………………………………
16
Versicherung, Haftung und Rückgabe……………………………………
16.1
Teilnahmewettbewerb……………………………………………………...
16.2
Kunstwettbewerb…………………………………………………………...
17
Beurteilungskriterien………………………………………………………..
17.1
Erfüllung der Wettbewerbsanforderungen………….…………………....
17.2
Erfüllung der Wettbewerbsaufgabe……………………………………….
18.
Preisgerichtsverfahren und Preisgerichtsentscheidung………………..
18.1
Preisgerichtsverfahren Teilnahmewettbewerb…………………………..
18.2
Preisgerichtgerichtsverfahren Kunstwettbewerb………………………..
19.
Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses…………………………….
20.
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten…………………………………....
20.1
Ausstellungen der Bewerbungsarbeiten………………………………….
20.2
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten…………………………………....
21.
Berufshaftpflichtversicherung……………………………………………...
22.
Beauftragung………………………………………………………………..
23.
Terminübersicht……………………………………………………………..
Seite 3 von 31
Teil B
Wettbewerbsaufgabe
1.1
Ausgangssituation………………………………………………………….
2.1
Lage im Stadtraum…………………………………………………………
2.2
Umgebende Bebauung…...……………………………………………….
3.1
Der Neubau des MZE…...………………………………………………...
3.2
Die Außenanlagen…...…………….………………………………………
4.
Kunst am Bau.……………………………………………………………...
4.1
Allgemeines…………………………………………………………………
4.2
Vorhandene Kunstwerke………….....……………………………………
4.3
Standorte Kunst am Bau…….……………………………………………
4.4
Standort 1 Grünfläche…………………………………………………….
4.5
Standort 2 Vordach………………………………………………………...
4.6
Termine Bauablauf….……………………………………………………..
Teil C
Anlagen
Anlage 1
Lageplan…………………………………………………………………....
Anlage 2
Planunterlagen MZE……………………………………………………….
Anlage 3
Formblatt Standorte Kunst………………………………………………..
Anlage 4
Formblatt Honorar- und Kostenberechnung…………………………….
Anlage 5
Formblatt Verfassererklärung Teilnahmewettbewerb………………….
Anlage 6
Formblatt Verfassererklärung Kunstwettbewerb……………………….
Seite 4 von 31
Teil A
1.
Wettbewerbsverfahren
Allgemeine Wettbewerbsbedingungen
Alle Verfahrensbeteiligte erklären sich durch ihre Beteiligung bzw. Mitwirkung am
Verfahren mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Verlautbarungen jeder Art
über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Verfahrens einschließlich
der Veröffentlichung der Ergebnisse dürfen nur über den Auslober abgegeben
werden.
2.
Auslober
Auslober ist das
Land Baden-Württemberg
vertreten durch den
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Amt Karlsruhe
Engesserstraße 1, 76131 Karlsruhe
Telefon 0721 / 926-0, Fax 0721 / 926-5777
E-Mail: poststelle.amtka@vbv.bwl.de
Projektleitung: Stefan Uhl
Telefon 0721 / 926 5815, Fax 0721 / 926 5777
E-Mail: stefan.uhl@vbv.bwl.de
3.
Anlass und Ziel des Wettbewerbs
Auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wird momentan
der Neubau des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE)
erstellt. Mit der Errichtung des Neubaus sollen Energiesysteme der Zukunft in
Baden-Württemberg gefördert werden. Im Fokus dieses Forschungsgebäudes
stehen vor allem neue Materialkonzepte, die eine effiziente Energiewandlung und –
speicherung ermöglichen. Die Grundlagenforschung im Bereich dieser innovativen
Forschungsfelder soll gestärkt und ein international führendes Zentrum für
Energiesysteme aufgebaut werden.
Im Rahmen des Kunst am Bau – Programmes des Landes Baden-Württemberg
werden bei Neubauten des Landes Gelder für ortsbezogene künstlerische
Seite 5 von 31
Gestaltungen bereitgestellt. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Kunstwerk zu schaffen,
welches auf diesen spezifischen Ort eingeht, auf die Thematik der Forschung, die
Architektur des Gebäudes sowie die Beziehungen im Außenraum.
Die Wettbewerbsaufgabe ist in Teil B der Auslobung ausführlich beschrieben.
4.
Wettbewerbsverfahren
Der Wettbewerb wird als offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb öffentlich
bekannt gegeben. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
4.1
Teilnahmewettbewerb
In der ersten Stufe werden mindestens 6 geeignete Teilnehmer/-innen für den
Kunstwettbewerb ausgewählt. Das Verfahren in dieser Stufe ist anonym. Die
Bewerber/-innen haben eine Ideenskizze für mindestens einen der im Teil B unter
Punkt 4 beschriebenen Standorte, einzureichen.
4.2
Kunstwettbewerb
Das Verfahren in Stufe 2 ist nicht anonym. Der Wettbewerb soll mit mindestens
10 Künstlern/ -innen durchgeführt werden. Sechs Künstler/-innen werden aus dem
Teilnahmewettbewerb
ermittelt.
Weitere
vier
Künstler/-innen
wurden
direkt
eingeladen am Wettbewerb teilzunehmen.
Frau Katharina Grosse, Berlin
Herr Erwin Wurm, Limberg/Österreich
N.N
N.N
5.
Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen. Teilnahmeberechtigt sind ferner
Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sowie juristische Personen, zu deren
satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende künstlerische Leistungen gehören, sowie Arbeitsgemeinschaften solcher juristischer
Personen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte
Vertreter sowie der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforder-
Seite 6 von 31
ungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Die
Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die
Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Bei teilnehmenden Arbeitsgemeinschaften
muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein.
Eine Mehrfachbewerbung bzw. -teilnahme führt zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen bzw. -teilnahmen von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft haben
das Ausscheiden aller Mitglieder zur Folge.
Ausgeschlossen von der Teilnahme an Wettbewerben sind Personen, die infolge
ihrer Beteiligung an der Auslobung oder Durchführung des Wettbewerbes bevorzugt
sind oder Einfluss auf die Entscheidung des Preisgerichts nehmen können. Das
Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich
verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen
können.
6.
Preisgericht und Vorprüfung
Das Preisgericht setzt sich aus Mitgliedern der Kunstkommission des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg zusammen.
Ständige Mitglieder:
Annette Ipach-Öhmann
Vorsitzende, Direktorin des Landesbetriebs
Vermögen und Bau BW
Kai Fischer
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW
Alice Koegel
Staatsgalerie Stuttgart
Dr. Dorit Schäfer
Kunsthalle Karlsruhe
Werner Pokorny
freiberuflich tätiger Künstler
Gert Wiedmaier
freiberuflich tätiger Künstler
Nichtständige Mitglieder:
Dr. Elke Luise Barnstedt
KIT Präsidium, Vizepräsidentin
Günter Bachmann
Vermögen und Bau BW, Amt Karlsruhe, Amtsleiter
Thomas Wientgen
Valentyn Architekten, Köln
Die Vorprüfung erfolgt durch den Auslober.
Seite 7 von 31
7.
Wettbewerbsleistungen
Der Künstler/die Künstlerin verpflichtet sich eine eigens für diesen Wettbewerb gefertigte Arbeit einzureichen. Das Preisgericht behält sich vor, den finanziellen Umfang, die Anzahl der Arbeiten und die Standorte für die zweite Wettbewerbsstufe zu
ändern.
7.1
Leistungen für den Teilnahmewettbewerb
Jeder Bewerber/jede Bewerberin darf für jeden Standort nur eine Ideenskizze ohne
Varianten einreichen. Dem Teilnehmer/der Teilnehmerin steht es offen, ob er einen
oder beide Standorte bearbeitet. Neben den beschriebenen Standorten sind auch
andere Standorte für die Installation der Kunst denkbar, sofern sie sich dort
überzeugend und schlüssig darstellt. Unterlagen, die über den genannten Umfang
hinausgehen, wie z.B. Modelle, CDs und Videos, werden bei der Bewertung nicht
berücksichtigt.
7.1.1 Darstellung / zeichnerischer Teil
-
Darstellung der Idee, einer Konzeption bzw. einer Gestaltungsabsicht in
skizzenhafter Form in geeignetem Maßstab zur visuellen Erläuterung des
Kunstwerks.
-
Jedem Bewerber stehen max. zwei Seiten DIN A3 (Papier oder dünner
Karton, einseitig beschriftet) für die grafische Aufbereitung seiner
Ideenskizzen zur Verfügung.
-
Kennzeichnung der Standorte im beigefügten Lageplan (Formblatt Anlage 3).
7.1.2 Erläuterungsbericht (2-fach)
Erläuterung und Beschreibung der Ideenskizze, max. eine Seite DIN A4.
7.1.3 Verfassererklärung / Angaben zu Leben und Werk (2-fach)
Unterzeichnete Verfassererklärung (Formblatt Anlage 5) mit Angabe von Anschrift,
Telefonnummer, E-Mail-Adresse, sowie der Namen der Beteiligten. Im Falle der
Bewerbung von Gesellschaften und Arbeitsgemeinschaften sind ergänzend der
bevollmächtigte Vertreter und der Verfasser zu benennen. Die Verfassererklärung
ist von den Teilnehmern, bei Gesellschaften und Arbeitsgemeinschaften durch den
Seite 8 von 31
bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Durch ihre Unterschrift versichern die
Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten
und bereit sind, am weiteren Verfahren teilzunehmen.
Als Nachweis der fachlichen Qualifikation ist der Verfassererklärung eine Vita und
eine Liste der bisherigen künstlerischen Arbeiten beizufügen (max. 2 Seiten DIN
A4).
7.1.4 Anonymität
Das Verfahren wird anonym durchgeführt.
Bei Nichtwahrung der Anonymität kann die Arbeit nicht zur Bewertung zugelassen
werden. Fotografien oder andere Abbildungen von existierenden Kunstwerken, die
im öffentlichen Raum oder in Ausstellungen gezeigt wurden, dürfen deshalb auch
nicht zur Verdeutlichung der künstlerischen Idee oder Arbeitsweise benutzt werden.
Wegen der Anonymität ist der einzureichende Beitrag in allen Teilen nur durch eine
Kennzahl zu bezeichnen. Die Kennzahl muss aus sechs verschiedenen arabischen
Ziffern bestehen und muss auf jedem Blatt und jedem Schriftstück in der rechten
oberen Ecke angebracht sein. Sie darf insgesamt nicht höher als 1 cm und nicht
breiter als 6 cm sein.
Die Verfassererklärung einschl. Vita ist in einem mit gleicher Kennzahl versehenen,
undurchsichtigen und verschlossenen Umschlag einzureichen. Außerhalb des verschlossenen Umschlags sollten die eingereichten Unterlagen keinerlei Hinweise auf
die Identität des Verfassers geben, ansonsten wird die Arbeit ausgeschlossen.
7.1.5 Verzeichnis der Unterlagen
Inhaltsverzeichnis aller eingereichten Unterlagen.
7.2
Leistungen für den Kunstwettbewerb
Alle 10 für die 2. Stufe ausgewählten Teilnehmer/innen haben ihren Entwurf bzw.
die fortzuentwickelnden Ideenskizzen aus dem Teilnehmerwettbewerb anhand von
detaillierten Darstellungen und Modellen präzise abzubilden. Es ist gewünscht, dass
die Künstler/innen ihre Arbeiten für die zweite Stufe dem Preisgericht persönlich
vorstellen.
Seite 9 von 31
7.2.1 Darstellung / Zeichnerischer Teil
Zeichnerische Darstellung des oder der vorgesehenen Standorte und der
künstlerischen Konzeption im Lage-, Grundriss- und Ansichtsplan in geeignetem
und aussagekräftigem Maßstab.
Die Entwurfsidee ist durch Skizzen und Zeichnungen in geeignetem und
aussagekräftigem Maßstab und gegebenenfalls durch Fotomontagen zur visuellen
Erläuterung darzustellen. Beamerpräsentationen und CDs sind nicht zugelassen.
Darstellung der Konstruktion und Befestigungen des Kunstwerkes im freien Maßstab mit Vermassung.
Verkleinerungen aller Pläne als pdf.-Datei, im Format DIN A4 (Auflösung 300 dpi,
reproduktionsfähig für Protokoll bzw. Veröffentlichungen).
7.2.2 Modell
Darstellung des Entwurfs in einem konzeptionellen Arbeitsmodell in geeignetem
und aussagefähigem Maßstab.
7.2.3 Materialproben
Zur Verdeutlichung des Entwurfs sind Materialproben vorzulegen.
7.2.4 Erläuterungsbericht (2-fach)
Präzise Erläuterung und Begründung des Entwurfskonzeptes für die künstlerische
Gestaltung der in Teil B beschriebenen Wettbewerbsaufgabe (max. 1 Seite DIN
A4). Beschreibung der zur Verwendung vorgeschlagenen Materialien, Abmessungen, Oberflächen, ggf. Gewicht und sonstige für eine Beurteilung des Kunstwerkes
maßgeblichen Angaben (max. 1 Seite DIN A4).
7.2.5 Honorar- und Kostenberechnung (2-fach)
Kostenaufstellung für die Ausführung des Wettbewerbsvorschlages gegliedert in
Honorarkosten, Material- und Herstellungskosten, Transport- und Aufstellungskosten sowie Folgekosten, einschl. Nebenkosten und Mehrwertsteuer auf beigefügtem
Formblatt Anlage 4.
7.2.6 Zeitplan (2-fach)
Zeitplan mit Angaben zur benötigten Ausführungszeit.
Seite 10 von 31
7.2.7 Verfassererklärung (2-fach)
Unterzeichnete Verfassererklärung mit Kontaktdaten und Angabe der Bankverbindung auf beigefügtem Formblatt Anlage 6.
7.2.8 Kennzeichnung
Sämtliche Unterlagen und Modelle sind mit dem Namen des Verfassers zu kennzeichnen.
7.2.9 Verzeichnung der Unterlagen
Inhaltsverzeichnis aller eingereichten Unterlagen.
8.
Rückfragen
In beiden Verfahrensschritten können Rückfragen in Textform gestellt werden.
8.1
Rückfragen beim Teilnahmewettbewerb
Rückfragen müssen bis zum 14.11.14 unter dem Kennwort "Kunstwettbewerb MZE“
eingegangen sein:
Per Fax: 0721 / 926-5777 oder per E-Mail: poststelle.amtka@vbv.bwl.de
Bei Rückfragen sind die entsprechenden Ziffern der Gliederung der Auslobung
anzugeben. Die Beantwortung aller Rückfragen aus dem Teilnehmerwettbewerb ist
voraussichtlich ab dem 21.11.14 auf der Internetseite von Vermögen und Bau
Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe, unter folgender Internetadresse abzurufen:
http://www.vba-karlsruhe.de/pb/,Lde/Startseite.
8.2
Rückfragen beim Kunstwettbewerb
Rückfragen müssen bis zum 02.03.15 unter dem Kennwort "Kunstwettbewerb MZE“
eingegangen sein:
Per Fax: 0721 / 926-5777 oder per E-Mail: poststelle.amtka@vbv.bwl.de
Bei Rückfragen sind die entsprechenden Ziffern der Gliederung der Auslobung
anzugeben. Die Beantwortung aller Rückfragen aus dem Kunstwettbewerb ist
voraussichtlich ab dem 09.03.15 auf der Internetseite von Vermögen und Bau
Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe, unter folgender Internetadresse abzurufen:
http://www.vba-karlsruhe.de/pb/,Lde/Startseite.
Seite 11 von 31
9.
Kolloquium
Der Auslober führt für die Wettbewerbsteilnehmenden der 2.Stufe ein Kolloquium
durch.
Termin:
Ort:
Treffpunkt:
24.02.2015 , 13:00 Uhr
Straße am Forum, 76131 Karlsruhe
Audimax Gebäude 30.95, KIT Campus Süd
Im Rahmen des Kolloquiums ist eine Ortsbegehung des Wettbewerbsgebiets
geplant.
10.
Bearbeitungshonorar
10.1
Bearbeitungshonorar beim Teilnahmewettbewerb
Die Teilnehmer/innen erhalten kein Bearbeitungshonorar.
10.2
Bearbeitungshonorar beim Kunstwettbewerb
Jeder/jede für die zweite Stufe ausgewählte Teilnehmer/-in, der/die eine den
Wettbewerbsbedingungen entsprechende prüffähige Arbeit einreicht, erhält ein
Bearbeitungshonorar in Höhe von 2.000 € brutto. Im Auftragsfall ist dieses Honorar
als bereits erbrachte Leistung des Künstlers/der Künstlerin mit dem Gesamthonorar
abgegolten.
Die Anreise zur Vorstellung der Arbeit wird auf Nachweis, nach Landesreisekostengesetz, maximal jedoch mit 500 €, gesondert vergütet.
http://www.landesrechtbw.de/jportal/?quelle=jlink&query=RKG+BW&max=true&aiz=
true
11.
Vergütung der künstlerischen Leistung
Für die Ausarbeitung und Ausführung der künstlerischen Gestaltung stehen
insgesamt maximal 160.000 € brutto zur Verfügung.
In diesem Kostenrahmen sind alle Kosten, wie Honorar, Material, Lohn, Transport,
Aufstellung, Herstellung des Kunstwerks einschließlich erforderlicher Unterkonstruktion usw. einzurechnen. Kosten die durch Eingriffe für das Kunstwerk in die
baulichen
Gegebenheiten
des
Kunststandortes
entstehen,
wie
zusätzliche
Fundamente, statische Berechnungen, zusätzliche oder geänderte bauliche und
technische Leistungen, baurechtliche Verfahren usw. sind ebenfalls einzurechnen.
Seite 12 von 31
Diese Kosten sind vom Künstler in seiner Honorar- und Kostenberechnung zu
berücksichtigen.
Dem Auslober dürfen keine weiteren Kosten für die Herstellung des Kunstwerkes
entstehen.
12.
Verpflichtung der Wettbewerbsteilnehmer/-innen
Die Wettbewerbsteilnehmer/-innen verpflichten sich im Falle einer Beauftragung
durch den Auslober, die weitere Bearbeitung auf der Basis der Richtlinien der
Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg
für die Beteiligung freiberuflich Tätiger (RifT) zu übernehmen und durchzuführen.
Unter der Internetseite
http://www.vbv.baden-wuerttemberg.de/pb/site/pbsbw/get/documents/mfw/Bauverwaltung/Dokumente/RifT/RifT%202013_Land/Vertra
gsmuster/K%C3%BCnstlervertrag.pdf
finden Sie die für einen Vertragsabschluss maßgebenden Muster und Vorschriften.
13.
Wettbewerbsunterlagen
Die Wettbewerbsauslobung besteht aus:
Teil A Wettbewerbsverfahren
Teil B Wettbewerbsaufgabe
Teil C Anlagen
13.1
-
Anlage 1: Lageplan
-
Anlage 2: Planunterlagen MZE
-
Anlage 3: Formblatt Standort(e) Kunst
-
Anlage 4: Formblatt Honorar- und Kostenberechnung
-
Anlage 5: Formblatt Verfassererklärung Teilnahmewettbewerb
-
Anlage 6: Formblatt Verfassererklärung Kunstwettbewerb
Wettbewerbsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb
Die Wettbewerbsunterlagen für die erste Stufe können auf der Internetseite des
Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe, unter der
Internetadresse http://www.vba-karlsruhe.de/pb/,Lde/Startseite in Form von pdfDateien herunter geladen werden.
Seite 13 von 31
13.2
Wettbewerbsunterlagen für den Kunstwettbewerb
Die Unterlagen für die zweite Stufe werden als Farbkopien, als pdf.- oder dwg.Dateien auf CD-ROM oder per E-Mail zugesandt. Umfang und Format der erforderlichen Pläne und Angaben werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs in
Abstimmung mit den ausgewählten Künstlern festgelegt.
14.
Einlieferung
Es gelten folgende Abgabetermine:
14.1
Abgabetermine Teilnahmewettbewerb
Abgabe der Bewerbungsskizzen bis:
08.01.2015
Die Arbeiten müssen bis spätestens 16.00 Uhr, versehen mit dem Kennwort
„Teilnahmewettbewerb Kunst am Bau MZE“, bei folgender Adresse vorliegen:
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Amt Karlsruhe,
Poststelle Zimmer 001
Engesserstr. 1
76131 Karlsruhe
Die Einsendung muss für den Empfänger zoll-, porto- und zustellungsfrei sein. Bei
persönlicher Abgabe wird eine Quittung ausgestellt.
14.2
Abgabetermine Kunstwettbewerb
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten mit persönlicher Vorstellung in der
Kunstkommission am 23.04.2015 in Karlsruhe.
Erläuterungsbericht und Honorar- und Kostenermittlung sind vorab bis zum
16.04.2015 in digitaler Form zu übermitteln, E-Mail: stefan.uhl@vbv.bwl.de.
Seite 14 von 31
15
Eigentum, Urheberrecht und Veröffentlichung
15.1
Teilnahmewettbewerb
Die eingereichten Bewerbungsskizzen werden nicht veröffentlicht. Siehe hierzu
auch Punkt 19.
15.2
Kunstwettbewerb
Der Auslober kann nach Abschluss des Verfahrens alle Wettbewerbsarbeiten in
Textform und mit Fotografien unter Namensangabe der Urheber dokumentieren und
veröffentlichen. Eine Veröffentlichung findet u.a. auch im Internet statt. Siehe hierzu
auch Punkt 19.
Bei der weiteren Bearbeitung und Realisierung des Kunstbeitrages behält sich der
Auslober die technische und geschäftliche Mitwirkung vor.
Der Künstler und sein Rechtsnachfolger gestatten Änderungen innerhalb des §14
Urheberrechtsgesetz. Dies gilt sowohl für die Wettbewerbsarbeit als auch für das
ausgeführte Werk. Vor einer wesentlichen Änderung des ausgeführten Werkes ist
der Künstler zu hören. Seine Vorschläge sind zu berücksichtigen, soweit ihnen nicht
wirtschaftlich, funktionell oder konstruktiv bedingte Bedenken entgegenstehen, die
ihm vom Auslober mitzuteilen sind.
16
Versicherung, Haftung und Rückgabe
Die eingereichten Arbeiten werden vom Auslober nicht versichert. Es bleibt den
Teilnehmern überlassen, eine Versicherung abzuschließen. Für Beschädigung oder
Verlust von Wettbewerbsarbeiten haftet der Auslober nur im Falle eines nachweisbar schuldhaften Verhaltens.
16.1
Teilnahmewettbewerb
Die Ideenskizzen des Teilnahmewettbewerbs werden nach Abschluss des
Verfahrens den Verfassern/ Verfasserinnen zugesandt, sofern mit den Unterlagen
ein entsprechend frankierter und mit der Kennzahl versehener Umschlag
eingereicht wurde. Für Schäden, die bei der Rücksendung entstehen, übernimmt
der Auslober keine Haftung. Eine Abholung ist bis zu zwei Wochen nach
Beendigung der nichtöffentlichen Ausstellung (siehe Punkt 19) der ersten Stufe zu
Seite 15 von 31
den üblichen Dienststunden möglich. Nach Ablauf dieser Frist gehen die Arbeiten in
das Eigentum des Auslobers über.
16.2
Kunstwettbewerb
Modell und Entwurf des Wettbewerbsgewinners gehen in das Eigentum des
Auslobers über. Die Wettbewerbsarbeiten, die nicht zur Ausführung gelangen,
werden auf Anforderung den Verfassern zugesandt, sofern die Arbeiten in
vollständig versandfähigen, wieder verwendbaren Verpackungen eingereicht
wurden und der Empfänger die Versandkosten übernimmt. Die nicht prämierten
Arbeiten stehen zwei Wochen zur Abholung bereit. Für Schäden, die bei der
Rücksendung entstehen, übernimmt der Auslober keine Haftung. Eine Abholung ist
bis zu zwei Wochen nach Beendigung der öffentlichen Ausstellung (siehe Punkt 19)
zu den üblichen Dienststunden möglich. Nach Ablauf dieser Frist gehen die
Arbeiten in das Eigentum des Auslobers über.
17
Beurteilungskriterien
Die Beurteilung erfolgt in beiden Verfahrensstufen nach gleichen Gesichtspunkten,
die entsprechend der Bearbeitungsstufe gewertet werden.
17.1
17.2
Erfüllung der Wettbewerbsanforderungen:
-
Termingerechte Einlieferung
-
Vollständigkeit der Wettbewerbsunterlagen
-
Erfüllung der formalen Vorgaben
Erfüllung der Wettbewerbsaufgabe:
-
Grundsätzliche Lösungsansätze
-
Wahl des Standortes / der Standorte
-
Entwurfsidee / Leitgedanken / künstlerische Aussage
-
Korrespondenz der Arbeit mit dem Ort und dem geplanten Forschungsbau
-
Künstlerische, gestalterische und räumliche Qualität in Proportion, Maßstab,
Materialität und Farbgebung
-
Auskömmlichkeit sowie Angemessenheit der Kostenberechnung, Einhaltung
des Kostenrahmens
Seite 16 von 31
-
Verträglichkeit mit den spezifischen Anforderungen. Hierzu gehören
insbesondere: Geringe Empfindlichkeit gegen Zerstörung (Graffiti,
Demontage von Teilen)
-
Sicherheitsbelange wie Standsicherheit (Tragwerksplanung) und
Verkehrssicherheit (Unfallverhütung)
-
18.
Geringe Folgekosten, bzw. Unterhaltungs- und Pflegekosten
Preisgerichtsverfahren und Preisgerichtsentscheidung
Die Teilnehmer werden nach Abschluss der jeweiligen Verfahrensstufe
über den Verfahrensstand informiert.
18.1
Preisgerichtsverfahren Teilnahmewettbewerb
Das Preisgericht hat im Teilnahmewettbewerb die Aufgabe, anhand der eingereichten Bewerbungsarbeiten Bewerber für den Wettbewerb auszuwählen, die im Hinblick auf die Auslobung die Anforderungen am besten erfüllen.
18.2
Preisgerichtgerichtsverfahren Kunstwettbewerb
Das Preisgericht beurteilt die eingereichten Arbeiten anhand der genannten
Kriterien und empfiehlt dem Auslober die am besten geeignete Arbeit zur Realisierung.
19.
Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses
Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens wird das Ergebnis den Wettbewerbsteilnehmern bekannt gegeben. Die Öffentlichkeit wird über die Presse bzw. Internet
informiert.
20.
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
20.1
Ausstellungen der Bewerbungsarbeiten
Den Bewerbern wird Einsicht in die abgegebenen Ideenskizzen ermöglicht.
Ort, Zeitpunkt und Dauer werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Seite 17 von 31
20.2
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
Der Auslober wird alle eingereichten Wettbewerbsarbeiten öffentlich ausstellen.
Ort, Zeitpunkt und Dauer werden rechtzeitig bekannt gegeben.
21.
Berufshaftpflichtversicherung
Im Falle des Auftrags ist der Künstler/die Künstlerin verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung für dieses Projekt nachzuweisen.
22.
Ausführung
Der Beginn und die Fertigstellung der Baumaßnahme sind wie folgt geplant:
01.01.2014 bis 31.03.2016
Nach Beauftragung hat der Künstler seine Arbeit hinsichtlich Terminen, Planung
und Ausführung in das Gesamtprojekt des Neubaus zu integrieren, so dass die
Unternehmer nicht mit ihren Leistungen behindert werden.
23.
Terminübersicht
Auslobung im Internet abrufbar unter der Internetadresse:
http://www.vba-karlsruhe.de/pb/,Lde/Startseite ab:
17.10.2014
Schriftliche Rückfragen Teilnahmewettbewerb
14.11.2014
bis:
Abgabe der Ideenskizzen bis:
08.01.2015
Preisgericht Teilnahmewettbewerb:
10.02.2015
Versand der Unterlagen für den Kunstwettbewerb bis:
16.02.2015
Kolloquium in Karlsruhe
24.02.2015
Schriftliche Rückfragen Kunstwettbewerb bis:
02.03.2015
Abgabe Erläuterungsbericht und Kostenermittlung bis:
16.04.2015
Abgabe Kunstwettbewerb und Preisgericht:
23.04.2015
Beauftragung des Künstlers:
05/2015
Ausstellung nach Verfahrensabschluss voraussichtlich:
05/2015
Realisierung des Kunstwerkes bis
03/2016
Seite 18 von 31
Teil B
1.1
Wettbewerbsaufgabe
Ausgangssituation
Im Jahr 2011 veranstaltete das Land Baden-Württemberg gemeinsam mit der
Fraunhofer-Gesellschaft e.V. in München einen europaweit ausgeschriebenen
Planungswettbewerb zur Errichtung zweier Forschungsgebäude. Im Fokus des
Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE) durch das Land
stehen vor allem neue Materialkonzepte für eine effiziente Energiewandlung und –
speicherung. Mit dem Neubau sollen Strukturen für eine verstärkte Grundlagenforschung auf diesen innovativen Forschungsfeldern geschaffen werden. In
unmittelbarer Nachbarschaft des MZE soll das MikrotribologieCentrum (µTC) durch
die Fraunhofer-Gesellschaft entstehen. Dessen Zielsetzung ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen tribologischer Prozesse zu verstehen, bei denen es maßgeblich
um die Messung und das Verständnis kleinster Reibungs- und Verschleißwerte
geht. Zwischen MZE und µTC ist eine enge Kooperation insbesondere im Bereich
der Modellierung und Simulation geplant.
Das Büro Valentyn Architekten aus Köln, als 1. Preisträger des Wettbewerbes,
wurde mit der Planung für beide Gebäude beauftragt. Der Siegerentwurf formt MZE
und µTC jeweils als eigenständige Gebäude aus, die jedoch durch die Ausbildung
beider Baukörper als gemeinsamen kantigen Steinsockel mit aufgesetzten rundlichen Glaskörpern eine enge formale Verwandtschaft zeigen und zudem durch ein
gemeinsames Vordach miteinander verbunden sind.
Die vorliegende Auslobung behandelt ausschließlich den Kunstbeitrag für den
Neubau des MZE durch das Land Baden-Württemberg. Kunst am Bau für das µTC
unter der Bauherrschaft der Fraunhofer-Gesellschaft ist nicht Gegenstand dieser
Ausschreibung.
Seite 19 von 31
2.1
Lage im Stadtraum
Abbildung 1 Luftbild Karlsruhe
Der Wettbewerbsbereich befindet auf dem Campus Süd des KIT. Dieser erstreckt
sich vom Schloss im Westen bis zum Adenauerring im Osten, der Kaiserstraße im
Süden und dem Wildparkstadion im Norden auf einer Fläche von ca. 60 Hektar.
Das Grundstück liegt an einer der städtebaulich und freiräumlich wichtigen und
sensiblen Stelle des Campus. Im Norden grenzt es an die Richard-Willstätter-Allee,
eine der Hauptachsen des fächerförmigen historischen Stadtgrundrisses am
Übergang zum ehemaligen Fasanengarten und dem zukünftigen Entwicklungsgebiet der Engler-Bunte-Institute, im Süden mit dem Forum an eine der letzten
verbliebenen zusammenhängenden Grünflächen des Campus. Östlich des
Grundstücks liegen, neben verschiedenen Institutsgebäuden, vor allem zentrale
Campus-Einrichtungen wie Mensa, 24-Stunden-Bibliothek etc. Im Westen befindet
sich neben dem Institutsgebäude der Organischen Chemie das Fasanenschlösschen, ein Jagd- und Lustschloss des Markgrafen Karl Friedrich aus dem
18.Jhrdt, welches heute als Forstliches Bildungszentrum genutzt wird.
Seite 20 von 31
Das Baukörper-Ensemble aus MZE und µTC bildet gemeinsam mit dem
bestehenden Auditorium (Gebäude 30.95) und dem House of Competence
(Gebäude 30.96) einen neuen städtebaulichen Zusammenhang.
Am Verbindungspunkt der Neubauten MZE und µTC wird der Übergang zum
Engler-Bunte-Areal über die Fortführung einer Raumachse in Nord-Süd Richtung
und die Tor-Situationen der vis à vis gelegenen Baukörper eindeutig bestimmt,
ohne in Konkurrenz zu der historischen Ost-West Achse der Allee zu treten. Unter
dem Schutz des verbindenden Vordaches liegen sich der Eingang zum
Seminarbereich des MZE und der Haupteingang des µTC im Gelenkpunkt des
gemeinsamen Sockels gegenüber und sind damit sowohl zu dem neu geschaffenen
Grünraum zum Auditorium als auch zur Richard-Willstätter-Allee hin orientiert.
2.2
Umgebende Bebauung (siehe Auslobung Teil C Anlage 3)
Chemische Institute (Gebäude 30.41 bis 30.46)
Die Gebäude 30.41 bis 30.44 entstanden in den Jahren 1965 bis 1968 nach einen
landesweit angewandten Baukastensystem in streng modularem Aufbau. Das
Gebäude 30.41 wurde als langgestreckter zweigeschossiger Riegel erstellt. Die
östlich platzierten Chemietürme 30.43 und 30.44 sowie Gebäude 30.42 werden von
diesem Flachbau aus erschlossen.
Audimax und House of Competence (Gebäude 30.95 und 30.96)
Das zentrale Hörsaalgebäude des KIT (Geb. 30.95) wurde im Jahr 2002 fertig
gestellt und bietet in einem kreisrunden Hörsaal 750 Sitzplätze. Über ein großes
Foyer und ein weites Vordach öffnet sich der Hörsaal zum Forum, dem zentralen
Freibereich des Campus. Im Osten bindet ein zweigeschossiger Baukörper mit
Seminarräumen in das Foyer ein. Optisch durch das gemeinsame Vordach
verbunden, schließt sich an diesen Seminarbereich das „House of Competence“
(Geb. 30.96), die zentrale wissenschaftliche Einrichtung für Kompetenzentwicklung
und Kompetenzforschung des KIT an. Das zweigeschossige HoC ist über eine
offene Halle zugänglich und enthält insbesondere Büroräumlichkeiten. Zwischen
Audimax und HoC führt eine fußläufige Verbindung von der Straße Am Forum zum
Wettbewerbsgebiet.
Seite 21 von 31
3.1
Der Neubau des MZE
Im Neubau des MZE wird vor allem nach neuen Materialkonzepten für eine
effiziente Energiewandlung und Energiespeicherung gesucht werden. Die geplante
Forschungsprogrammatik und sich daraus ergebenden technologischen Herausforderungen können dabei nur durch einen interdisziplinären Ansatz unter
Beteiligung von Chemikern, Physikern, Verfahrenstechnikern und Ingenieuren
gelöst werden. Wissenschaftler aus all diesen Disziplinen bearbeiten im
universitären Bereich des KIT materialwissenschaftliche Fragestellungen und sind
bereits über koordinierte Forschungsvorhaben eng vernetzt. Mit dem vorliegenden
Forschungsansatz des MZE, bei dem die komplette Prozesskette vom Molekül im
nanoskaligen Bereich bis hin zum fertigen Bauteil in industriellem Maßstab
fachübergreifend
wissenschaftlich
bearbeitet
wird,
sollen
nachhaltige
Lösungsansätze zu den beschriebenen Themenfeldern erarbeitet werden. Ein
ganzheitlicher Ansatz wird in dieser Form bisher an keiner anderen deutschen
Universität verfolgt. Die materialwissenschaftlich orientierten Arbeitsgruppen, die
sich mit der Prozesstechnik, der Charakterisierung, sowie der Modellierung und
Simulation beschäftigen, sollen mit neu entstehenden zentralen Fertigungstechnika
für partikuläre Systeme und Reinräumen in zentraler Lage zusammengeführt
werden. Darüber hinaus sollen Arbeitsgruppen von Nachwuchswissenschaftlern,
von welchen entscheidende Beiträge zur Forschungsprogrammatik erwartet
werden, temporär ihren Platz im Neubau finden. Der Neubau des MZE führt die
beteiligten 15 Instituts- und Funktionsbereiche „unter einem Dach“ zusammen und
schafft Ihnen die zu moderner Forschung notwendigen Arbeitsbedingungen.
Das MZE gliedert sich in drei Teile:
1. Labor- und Technikbereiche im EG und UG als zentrale Servicebereiche, hierzu
zählen Mikroskopie, Tomographie/Röntgenographie, Mechanik, Prozesstechnik,
Reinraum, Prozesskette Batterie und Technikum. Insbesondere in der Mikroskopie
waren hohe Raumanforderungen in Bezug auf die Vermeidung mechanischer,
akustischer und magnetischer Störungen gestellt.
2. Laborbereiche in den oberen Etagen: Tribologie, Anorganische Chemie, Organische Chemie, Polymerchemie, Rasterkraftmikroskopie, Batterielabor, Optische
Spektroskopie, Keramische Werkstoffe und Simulation.
Seite 22 von 31
3. Bürobereiche und Zentrale Räume in allen Geschossen.
Büroflächen sind als Teambüros den jeweiligen Laborflächen der einzelnen Institute
zugeordnet, die Seminarräume liegen gut erreichbar im Erdgeschoss des
Gebäudes.
Die Gliederung des Baukörpers in Untergeschoss und den zweigeschossigen
steinernen Sockel sowie den aufgesetzten, dreigeschossigen Rundling bildet die
jeweiligen Nutzungsbereiche nach außen ab. Bereiche, die kein Tageslicht
benötigen wie Schächte, Aufzüge, Nebenräume und die Fluchttreppen liegen in
allen Geschossen in einem zentralen Kernbereich.
Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt entlang einer fußläufigen Nord-SüdVerbindung entweder von der Richard-Willstätter-Allee oder über das Forum
kommend, seitlich in das Gebäude. Über eine gläserne Drehtür gelangt man zum
zentral gelegenen Atrium mit offener Treppe und Aufzügen. Alle Nutzungen sind um
das Atrium herum angeordnet. Diesem Zentrum für alle Institute ist in jedem
Obergeschoss ein Meetingpoint mit Teeküchen-/Besprechungs-/Bibliotheksbereich
und Kopierzone zugeordnet, der einen schönen Ausblick auf den Campus bietet.
Als Infrastrukturbereich mit Mittelpunktfunktion soll dieser Bereich vor dem
Hintergrund der Vielzahl der beteiligten Institute und Arbeitsgruppen und dem
interdisziplinären Forschungsansatz über verschiedene Fachgebiete hinweg die
Kommunikation unter all denen zu fördern, die im Neubau tätig sind, auch über die
Grenzen der Institute hinweg, ohne die organisatorisch und atmosphärisch sinnvolle
Zugehörigkeit der Mitarbeiter zum Institut grundsätzlich aufzugeben. Der Luftraum
des zentralen Atriums führt die einzelnen Stockwerke auch räumlich zusammen und
ermöglicht so eine gute Orientierung im Gebäude.
3.2.
Die Außenanlagen
Für die Neugestaltung der Außenanlagen, die sich zwischen den Neubauten des
MZE und des µTC und den bestehenden Bauten des Audimax und des House of
Competence aufspannen, wurden die folgenden Ziele definiert:
• Beibehaltung der Richard-Willstätter Allee als dominanten Grünzug
•
funktionale Andienung des MZE und der Mikrotribologie
Seite 23 von 31
•
Aufwertung der Situation hinter dem Audimax
•
Stärkung der Achse nach Süden zum Forum
•
gestalterische Einbindung aller heterogenen Elemente in ein Gesamtkonzept
•
robuste Ausführung, einfache Pflege
•
Schaffung von Aufenthaltsqualitäten
Aufgabe der Freianlagen ist es dabei vorwiegend, der komplexen städtebaulichen
Situation
Rechnung
zu
tragen
und
die
Neubauten
in
ein
schlüssiges
Gesamtensemble einzugliedern. Dabei soll die gesamte Hofsituation zum Forum
autofrei bleiben, um die heutige ruhigen Aufenthaltszonen beizubehalten.
Abbildung 2 Außenanlagen, Planung Agence ter, Karlsruhe
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Mit der Gestaltung der Freianlagen wurde das Büro agence ter aus Karlsruhe
beauftragt. Das Entwurfskonzept der Planer sieht die folgenden Elemente vor:
Die „Mähkante“ als Gestaltungselement
Die Öffnung des Geländes zum Forum hin erinnert an eine Lichtung im Wald.
Begrenzt von Bäumen und Architekturen und sehr heterogen gestaltet, ist offensichtlich, dass der Freiraum als übergeordnetes Grün einzelne Elemente
zusammenfassen soll, ohne selbst als primär räumlich gestaltendes Element in
Erscheinung zu treten. Die Freianlagen werden wie die Bestandsflächen mit Rasen
eingesät, um den Studenten und Mitarbeitern eine freie, benutzbare Fläche zu
offerieren. Dabei werden zwei unterschiedliche Saatgutmischungen verwandt. Es
wird eine Rasenfläche geben, die auf vermehrten Rückschnitt und eine hohe
Strapazierfähigkeit ausgelegt ist, sowie einen anderen Bereich, der mit Blumen und
Wildkräutern besetzt wird. Dieser blühende Bereich wird nur wenige Male im Jahr
geschnitten und stellt eine subtile räumliche Abgrenzung zu den östlich gelegenen
Flächen dar („Mähkante“).
Weiterhin werden Baumpflanzungen als Ergänzung der Richard-Willstätter-Allee
vorgesehen, um diese nachhaltig in ihrem Bestand zu erhalten und das Bild einer
durchgängigen Baumreihe zu komplettieren.
Zwischen House of Competence und Audimax wird an der südöstlichen Ecke des
µTC eine zusätzliche Baumpflanzung vorgesehen. So wird die Atmosphäre in der
Hofsituation zum µTC weiter aufgewertet.
Gebäudeandienung / Feuerwehrzufahrten
Die Hauptzufahrt der Feuerwehr erfolgt nördlich über die Richard-Willstätter-Allee,
und hat ihre Bewegungsfläche auf der nördlichen Seite vor dem großen Dach. Eine
Durchfahrt unter dem Dach muss gewährleistet sein; hierüber erreicht die Feuerwehr die südöstlich angelagerte Aufstellfläche (siehe Abbildung 7).
Die Anlieferung des MZE wird über den Fritz-Haber-Weg bis unmittelbar an die
Richard-Willstätter-Allee geführt und verläuft an der westlichen Fassade des MZE.
Die Anlieferung des µTC erfolgt über die Straße am Forum von Osten her.
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Mobiliar und Materialität
Die Bodenbeläge der Außenanlagen bestehen aus dem bereits im Bestand
vorhandenen Betonpflaster. So wird eine Kontinuität der Beläge über das Campusgelände auch in nördlicher Richtung vorgesetzt.
Die von Süden kommende Fußgängerachse wird auf 4m Breite gepflastert und von
einem 5m breiten Band aus Rasenplatten begleitet, das durch eingeschobene
Bänke Aufenthaltsmöglichkeiten bietet. Dieses Band wird im Brandfall von der
Feuerwehr zusätzlich genutzt. Vor dem Haupteingang des MZE verbreitert sich der
Bodenbelag nochmals und bildet so einen großzügigen Vorbereich vor dem
Gebäude.
Die Beleuchtung
Die bestehende Beleuchtung im Bereich des Forums besteht aus Mastaufsatzleuchten. Entlang der Nord-Süd-Achse stehen sie wegbegleitend auf der östlichen
Wegeseite und werden in diesem Rhythmus weitergeführt. Einzelne Bodeneinbauleuchten akzentuieren markante Baumpflanzungen. Die Außenbeleuchtung wird auf
die allgemeine Campusbeleuchtung aufgeschaltet und funktioniert somit gebäudeunabhängig.
4.
Kunst am Bau
4.1
Allgemeines
Kunst am Bau ist ein wichtiger Bestandteil der Baukultur und der staatlichen Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg. Der Orts- und Objektbezug soll dazu
beitragen, Akzeptanz und Identifikation der Nutzer und der Öffentlichkeit mit dem
Gebäude zu stärken und der Architektur eine weitere Wahrnehmungsebene hinzuzufügen.
Gewünscht werden Kunstbeiträge die Identifikationsmöglichkeiten bieten und einen
Bezug zur Nutzung der Gebäude und der Architektur herstellen können. Es wäre
wünschenswert, wenn in der künstlerischen Konzeption eine Auseinandersetzung
mit der architektonischen Intention spürbar würde. Die künstlerische Konzeption
könnte die architektonische vertiefen ohne mit dem architektonischen Rahmen
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verwechselt zu werden. Schön wäre es, wenn die künstlerische Arbeit einen Beitrag
zur Atmosphäre leisten würde, indem sie z.B. eine Wahrnehmungsebene hinzufügt,
die mit architektonischen Mitteln nicht angesprochen wird. Ein additiver, rein
dekorativer Ansatz wird kritisch gesehen.
4.2
Vorhandene Kunstwerke
Auf dem KIT Campus Süd wurden bereits eine Vielzahl von Kunstwerken in Innenund Außenbereichen realisiert. In unmittelbarer Nähe des Wettbewerbsgrundstücks,
im Bereich des Vordaches Audimax befindet sich die Arbeit „Triade“ eine Edelstahlskulptur des Künstlers Jens Wittenburg aus dem Jahr 2006.
Abbildung 3 Triade von Jens Wittenburg 2006
4.3
Standorte für Kunst am Bau
Für die künstlerische Gestaltung des Neubaus MZE wurden zwei Standorte
ausgewählt, die für einen Kunstbeitrag geeignet scheinen. Ziel war es, Kunststandorte zu wählen, die möglichst vielen Betrachtern zugänglich sind. Die Bearbeitung beider Standorte mit einem Konzept ist möglich. Das Kunstwerk kann aus
einem oder mehreren Objekten bestehen. Die Art des anzubietenden Kunstwerkes
bleibt offen. Neben den nachfolgend vorgeschlagenen Standorten sind ggf. auch
andere Standorte denkbar, sofern sich die Kunst dort überzeugend und schlüssig
darstellt. Aufgrund der besonderen Beanspruchungen auf dem Campus (hier:
öffentliche Zugänglichkeit für Studenten) sollte der Kunstbeitrag dauerhaft, betriebsund verkehrssicher sein und den eigenen statischen Anforderungen genügen.
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Das Bauvorhaben befindet sich derzeit in der Ausführung. Der Baubeginn erfolgte
im Januar 2014. Um die künstlerische Aussage zu stützen oder ggf. sogar erst zu
ermöglichen ist eine Anpassung der Bereiche an das Kunstwerk in eingeschränktem Maße möglich. So ist z.B. vorstellbar, dass im Bereich der Außenanlagen die
Platzgestaltung ggf. noch Einfluss auf das Kunstwerk nimmt
Als mögliche Bereiche für Kunst am Bau wurden folgende Standorte ausgewählt:
4.4
Standort 1 Grünfläche
Abbildung 4 Perspektive von Süden ValentynArchitekten, Köln
Die Neubauten MZE und µTC bilden zusammen mit den vorhandenen Gebäuden
des Audimax und des House of Competence einen hofartigen Innenbereich. Der
dort vorgesehene Grünbereich lässt auf ca. 1.700 m2 Fläche die Aufstellung eines
Kunstwerkes zu. Die Perspektive Abbildung 4 stellt diesen Bereich in idealisierter
Form dar. Es ist zu berücksichtigen, dass der dargestellte Pflasterbelag noch von
einem 5m breiten Band aus Rasenplatten begleitet wird, das durch rechtwinklig
angeordnete Bänke Aufenthaltsmöglichkeiten für die Studenten und Mitarbeiter
bietet und notwendige Stellflächen für die Feuerwehr sicherstellt (Abb. 2 und 7).
Weiterhin befindet sich südlich des Vordaches noch eine raumprägende große
Pappel (Abb.2 und 5).
Seite 28 von 31
Abbildung 5 Luftaufnahme Stand Baustelle September 2014
4.5
Standort 2 Vordach
Die Neubauten MZE und µTC sind in Höhe der Decke über 1. Obergeschoss mit
einem gemeinsamen Vordach verbunden. Unter dem Vordach befindet sich der
Haupteingang des µTC (Abb. 6 links) und der Eingang in den Seminarbereich MZE
(Abb. 6 rechts). Das Vordach ist als Stahlbetonkonstruktion ausgeführt. Unter
Berücksichtigung der Freihaltung beider Eingangsbereiche sowie der Sicherstellung einer notwendigen Feuerwehrzufahrt (Abb. 7) sind in diesem ca. 340 m2
großen Bereich sowohl bodenstehende Kunstwerke denkbar, als auch künstlerische
Arbeiten die unter oder auf dem Vordach z.B. auf das Thema der runden Deckenaussparungen Bezug nehmen. Die drei vorgesehenen Deckenöffnungen haben
Durchmesser von 400, 600 und 800 cm.
Die Bodenfläche ist nicht unterkellert und hat demzufolge keine statischen Lastvorgaben. Für Kunstwerke, die auf oder hängend unter dem Vordach platziert
werden, sind die folgenden statische Vorgaben zu beachten:
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max. Nutzlast auf dem Vordach 0,5 KN/m2, unter dem Vordach 0,25 KN/m2
Beispiel:
Grundfläche aufgestelltes Kunstobjekt ca. 1*1m = 1m2 => zul. Einzellast
= 1,0 m2*0,5 kN/m2 = 0,5 kN = 50 kg.
Mit freiem Abstand um das Kunstobjekt herum von ca. 0,5 m ergibt sich für obiges
Objekt (1m+2*0,5m)*(1m+2*0,5m)*0,5 kN/m2 = 2 kN = 200 kg.
Abbildung 6 Perspektive Vordach ValentynArchitekten, Köln
Vorgesehene Materialien und Farben:
Boden
Pflasterung aus Betonwerksteinen, hellgrau
Stützen
Sichtbeton glatt
Vordachunterseite
Sichtbeton glatt
Vordachoberseite
Dachabdichtung und extensive Dachbegrünung
Wandflächen
Sichtbeton mit gestockter Oberfläche
Fenster-/Türelemente
Aluminium, Farbton C31 Leichtbronze
Fassade Rundling
Einzelfenster aus Aluminium
Geschlossene Wandteile mit vorgehängter Fassade
aus rückseitig bedruckten Glasplatten
Sonnenschutz aus horizontalen Großlamellen aus
Aluminium, Farbton C31 Leichtbronze
Seite 30 von 31
Abbildung 7 freizuhaltende Feuerwehrflächen im Vordachbereich
4.6 Termine Bauablauf
Mit den Bauarbeiten wurde im Januar 2014 begonnen, der Rohbau wird bis Ende
2014 ausgeführt sein, die Fassaden werden beginnend im November 2014
sukzessive montiert, die Fertigstellung des Gebäudes und der Außenanlagen ist für
das 1. Quartal 2016 geplant
Der Auslober:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Amt Karlsruhe
Karlsruhe, den 17.10.2014
Günter Bachmann,
Leiter des Amtes Karlsruhe
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