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Biber ach kommunal
Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen
Nr. 39 | 29. Oktober 2014
Beschluss zum Entwurf des neuen Jugendhauses vertagt – Am begehbaren Dach wird nicht gerüttelt
Bauausschuss verlangt Erklärung der Kostensteigerung
Die gute Nachricht für die späteren Nutzer ist: Das neu zu bauende Jugendhaus
in Biberach ist nicht in Frage gestellt
und wird mit einem begehbaren Dach
errichtet. Zumindest haben sich im Bauausschuss nahezu alle Fraktionen dafür
ausgesprochen.
Um zeitlichen Raum für weitere Beratungen zu haben, gab es keinen Beschluss,
dafür eine umfangreiche schriftliche
Erklärung des Architekturbüros Christine Reck, wie es zu der erheblichen
Kostensteigerung kommen konnte. Ursprünglich sollten 2,4 Millionen Euro
an Kosten anfallen, zwischenzeitlich
wurden 4,3 Millionen Euro berechnet,
nach Einsparungsvorschlägen liegt die
Summe jetzt bei 3,85 Millionen Euro.
Wer letztlich dafür verantwortlich ist,
das war der Diskussion im Bauausschuss
nicht zu entnehmen. Das Gremium hat
aber vehement Aufklärung gefordert.
CDU-Fraktions-Chef Tom Abele meinte,
die Kostensteigerung sei nicht ausreichend dargestellt und nachvollziehbar.
Er will „Akteneinsicht“ in schriftliche
Belege haben, „Ross und Reiter müssen
genannt werden“. Baubürgermeister
Christian Kuhlmann kündigte eine „saubere Aufarbeitung“ an.
In seinen „grundsätzlichen Anmerkungen“ zum Thema sprach Kuhlmann
davon, dass die Zielvorgabe bei der
Ausschreibung mit 2,4 Millionen Euro
vorgegeben war. In einem FacebookProzess auch unter Mitwirkung von Jugendparlament und Jugend aktiv seien
dann Ideen entwickelt worden, was das
Haus enthalten sollte. Unter anderem
eben das begehbare Dach, das schließlich zum zentralen Punkt wurde. Klar
sei aber gewesen, so Kuhlmann, dass es
kein Versprechen gegeben habe, dass
alle Ideen auch verwirklicht werden. Von
den im Mai 2014 errechneten Kosten von
4,3 Millionen Euro sei man „schockiert“
gewesen. Die allgemeinen Kostensteigerungen seien natürlich ein Grund, rechnerisch kämen dann 3,3 Millionen Euro
heraus. Was aber ist mit der restlichen
Objekt großer Diskussionen: das von der Architektin Christine Reck geplante Biberacher Jugendhaus.
Million? „Wie kann das erklärt werden?“
Kuhlmanns Frage war eher rhetorischer
Art, aufgrund der „Komplexität des Themas“ regte er eine Verschiebung der Beschlussfassung an, um in einer Sitzung
im November festzulegen, wo Abstriche
gemacht werden könnten. „Das Thema
ist es wert“, sagte Kuhlmann, „es geht
um sehr viel Geld“.
Architektin Christine Reck wies im
Bauausschuss Schuldzuweisungen zurück. Sie habe sogar darauf hingewiesen, dass das Projekt zu diesen Kosten
nicht zu machen ist. „Leute, das ist kein
08/15-Bau“, habe sie damals gewarnt,
„was gefordert worden ist, musste
sich in den Kosten niederschlagen“. Ein
Quadratmeterpreis von 1500 Euro sei
formuliert worden, damit komme man
aber nur hin, wenn man das Raumprogramm in eine Kiste packe. Und der
Hinweis aus dem Preisgericht, Biberach
habe genug Geld, tat ein Übriges. Christine Reck: „Sie haben den Entwurf rausgesucht.“ Im Übrigen sei sie nicht für
alle Kosten verantwortlich. Auch halte
sie nichts davon, dass Architekt und
Bauverwaltung
aufeinandergehetzt
werden: „Ich lasse es nicht zu, dass wir
uns in die Wolle kriegen.“
Projekt nicht totreden
Tom Abele wollte von einem Keil zwischen Hochbauamt und Architektin
nichts wissen, wohl aber „alles dargestellt haben“. Fraktionskollege Friedrich
Kolesch forderte eine Aufklärung darüber, welche Kostenschätzung beim damaligen Beschluss vorgelegen hat. Auf
seine explizite Nachfrage seien „alle Dinge drin gewesen“. War das doch nicht so,
wäre die Entscheidungsgrundlage eine
andere gewesen. Eine Offenlegung der
Kostensteigerung verlangte auch Gabriele Kübler (SPD): „Laien können das nicht
nachvollziehen.“ Man dürfe das Projekt
nicht totreden. Es müssten Kompromisse gefunden, es dürfe aber nicht am begehbaren Dach gerüttelt werden. Auch
Ulrich Heinkele (FW) forderte Aufklärung
darüber, wie die Kostensteigerung zustande kam. „Wir möchten sehen, wer
was gemacht hat.“ Die bisherigen Erklärungen seien nicht hinreichend. Wichtig
sei, dass es schriftlich und mit Datum
dargelegt wird, „um zu sehen, ob die Verwaltung geschlafen hat“.
„Schade und ärgerlich“
Von „keiner glücklichen Situation“
sprach Johann Späh (Grüne). Seine Frak-
Foto: BIKO
tion sei für das begehbare Dach, „alles
andere ist Unsinn“. „Schade und ärgerlich“ befand Späh, dass eine positive
Maßnahme durch die Kostensteigerung
so eine Entwicklung genommen habe.
Denn: „Wir wollen ein akzeptiertes Jugendhaus.“ Alfred Braig (FDP) verlangte
ebenfalls, die Kostenmehrungen aufzuklären, unabhängig davon, dass seine
Fraktion zum Jugendhaus eine andere
Meinung vertreten habe.
Quer durch die Fraktionen war die Frage
zu vernehmen, ob noch weitere Kostenreduktionen möglich sind. Die Projektleiterin des Architekturbüros, Marlene
Worschech, hat die bisher geplanten
Veränderungen zur Kostensenkung erklärt. Unter anderem sollen Vordächer
entfallen, ebenso eine Schnitzelgrube
und ein Kaminofen. Wände werden verändert und die Glasflächen zur Bahnlinie hin verkleinert. Ein zweiter Rettungsweg wird nicht außen, sondern
im Gebäude eingerichtet. Insgesamt soll
am „Signet“ des neuen Jugendhauses
nichts verändert werden. Ein Beschluss
wird noch 2014 erwartet, im kommenden Jahr soll gebaut werden. An diesem
Ziel halten Baubürgermeister Kuhlmann
und die Fraktionen fest.
2 | 29. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Heute, Mittwoch, ist der Start der 36. Auflage
Film ab bei den Biberacher Filmfestspielen!
Heute geht’s los, heute beginnen die
36. Biberacher Filmfestspiele. Wie immer verwöhnt Intendant Adrian Kutter
die Filmfest-Besucher mit einem handverlesenen und mit großer Sorgfalt
ausgewählten Programm.
59 Filme flimmern dieses Jahr in den
fünf Festivaltagen über die Leinwände
im Traumpalast. Der Startschuss fällt
wie immer mit dem Eröffnungsfilm
heute Abend in der Stadthalle. Dieses
Jahr macht „Bocksprünge“ den Anfang.
In der Beziehungskomödie hat Schauspieler Eckhard Preuß erstmals Regie
geführt. Er spielt selbst in der Rolle des
„Udo“ mit, an seiner Seite Julia Koschitz
als „Maya.“ Dass beide anderweitig verheiratet sind, hält sie nicht von einer
Affäre ab – ihre jeweiligen Partner nehmen es mit der Treue allerdings auch
nicht sehr genau. Wie die Geschichte
ausgeht und was der „Barmann“ damit
zu tun, ist heute Abend ab 18 Uhr in
der Stadthalle zu sehen. Eckhard Preuß
wird selbst da sein, ebenso Jochen Nickel, der im Film den Barmann spielt.
Bis Sonntag finden Filmschaffende und
Filmbegeisterte im Traumpalast quasi
ein neues Zuhause. Die heimelige Atmosphäre hat dem Festival auch den
Beinamen „Familientreffen deutscher
Filmemacher“ gegeben. Dieses Jahr bekommt der Ausdruck „Familientreffen“
noch eine ursprüngliche Bedeutung:
Die filmschaffende Familie Wackernagel trifft sich mit vier Mitgliedern in
Biberach. Christof Wackernagel, seine
Schwester Sabine Wackernagel und deren Tochter Katharina sind Schauspieler, deren Bruder Jonas Grosch wiederum ist Regisseur. Alle vier kommen zu
ihrem Film „Beste Freunde.“
Wie immer laufen Filme in den Kategorien Spiel- und Fernsehfilm, Debüt-,
Dokumentar- und Kurzfilm. In einigen
Filmen dürften die Besucher bekannte Gegenden entdecken. Die Komödie
„Ein Geschenk der Götter“ wurde bei-
BIBERACH KOMMUNAL | Impressum
Herausgeber:
Große Kreisstadt Biberach an der Riß
Verantwortlich:
für den amtlichen Teil
Oberbürgermeister Norbert Zeidler
für den nicht amtlichen Teil
die jeweiligen gesetzlichen Vertreter der
mitteilenden Organisationen, Kirchen und
Vereine
spielsweise in Ulm gedreht und handelt von einer Schauspielerin, die mit
einem Haufen Langzeitarbeitsloser
ein Theaterstück einstudieren soll. Der
Dokumentarfilm „Flucht und Heimat“
spielt in Oggelsbeuren. „Ein Hells Angel unter Brüdern“ spielt in Stuttgart.
Einige Filmemacher kommen ebenfalls
aus der Region. Den Kurzfilm „Abbitte
eines Mörders“ drehte der Biberacher
Julian Cohn. Der Film wurde von den
Biberacher Filmfestspielen gefördert.
Der aus Bad Schussenried stammende
Schauspieler Michael Kranz kommt zu
seinem Fernsehfilm „Der Andi ist wieder da“, der in Warthausen geborene
Schauspieler Rüdiger Vogler bereichert
die Spielfilmjury, die den goldenen Biber überreicht.
Die Schülerjury (von links): Sara Haj Rahimi, Biberach, Gebhard-Müller-Schule,
Khensani Schneider, Mittelbiberach, Bischof-Sproll-Bildungszentrum, Lisa Reith,
Schemmerhofen, Bischof-Sproll-Bildungszentrum, Lukas Bammert, Mittelbiberach,
Gebhard-Müller-Schule, Dorothee Sigg, Biberach, Bischof-Sproll-Bildungszentrum.
Foto: Georg Kliebhan
Ehrenbiber für Reinhard Hauff
Der Ehrenbiber geht dieses Jahr an Regisseur Reinhard Hauff. Er gehört nicht
nur zu den Mitinitiatoren der Biberacher Filmfestspiele, sondern „hat sich
auf besondere Weise um den deutschen Film verdient gemacht“, so Intendant Kutter. Zu seinen bekanntesten
Filmen gehören „Stammheim – Baader
Meinhof vor Gericht“, „Blauäugig“ oder
„Messer im Kopf“. Die letzteren beiden Filme laufen auch im Programm
der Filmfestspiele. Hauff war jahrelang Direktor der Deutschen Film- und
Fernsehakademie Berlin und lehrt auch
heute noch international an Akademien. Reinhard Hauff wird den Ehrenbiber
bei der Gala am Sonntagabend selbst
entgegennehmen.
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Wieland-Zitat der Woche
Publikumsjury v. l. n. r.: Daniela Hildebrandt, Tobias Meinhold (Vorsitzender), NikoFoto: Georg Kliebhan
laus Heiserer, Karl Maucher, Martina Hoppe.
Redaktion:
Andrea Appel (Stadt Biberach)
Telefon: 07351/51 299
Achim Zepp (Biberacher Verlagsdruckerei)
E-Mail: Biberach.Kommunal@Biberach-Riss.de
Redaktionsschluss: 1 Woche vor Erscheinen,
in der Regel mittwochs, 12 Uhr
Druck, Anzeigen, Verteilung:
SV Magazin Verlag, 88299 Leutkirch
Verantwortlich für Anzeigen: Martin Frankenhauser
Anzeigenannahme Telefon: 07351/5002 32
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Zustellung; Reklamation Tel: 07351/5002 44
BIBERACH KOMMUNAL erscheint wöchentlich in der Regel immer mittwochs und wird
kostenlos an alle Haushalte der Stadt Biberach einschließlich der Teilorte Stafflangen,
Ringschnait, Rißegg und Mettenberg verteilt.
Die Inhalte der Seiten dieses Amtlichen
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teilungsblattes wurden mit größter
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dennoch keine Garantie übernommen
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„... wie‘s auch einer anfängt, der
was machen will, Am Ende kommt
doch immer was heraus, Das seines
Machers Bild und Unterschrift trägt.“
Pandora (1779)
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Angebotes entstehen, ist ausgeschlossen,
sofern nicht nachweislich vorsätzliches oderD
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Die Redaktion von Biberach Kommunal
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Biber ach kom munal
29. Oktober 2014 | 3
Baubeginn für die Frei- und Grünflächen im Neubaugebiet Talfeld
Durchgängiger Parkbereich entsteht
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Telawiallee
-Mit Sitzmöglichkeiten, Staudenschollen und Spielzonen soll der geplante Grünzug entlang der Telawiallee im Talfeld für alle Generationen attraktiv sein. Foto: Büro progrünraum
-Die Bauarbeiten zur Herstellung des
hGrünzugs im Neubaugebiet Talfeld
-beginnen Anfang November. Über das
-Winterhalbjahr wird der zweite Baunabschnitt zwischen Otto-SchlechtrStraße und Heinrich-Forschner-Straße
rgebaut und bepflanzt. Die vorgese-henen weiteren Abschnitte folgen je
mnach Fertigstellung der angrenzenden
-Gebäude voraussichtlich im kommendden Jahr 2015.
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-Der Entwurf des Landschaftsarchitekrturbüros „Progrünraum“ (Biberach)
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für den Grünzug wurde im Dezember
2013 in der Kinderkrippe im Talfeld
interessierten Bürgern vorgestellt. An
diesem Termin gemachte Anregungen
für die Detailplanung wurden draufhin
von dem Büro sorgfältig in den Entwurf eingearbeitet. Bei der anschließenden Informationsveranstaltung im
Mai traf der überarbeitete Entwurf auf
breite Zustimmung unter den künftigen und jetzigen Bewohnern des Neubaugebiets. Diese Planung bildet nun
die Grundlage für die Bauarbeiten am
zweiten Bauabschnitt.
Es ist vorgesehen, entlang der Telawiallee einen durchgängigen Parkbereich
zu entwickeln, einen Grünzug, durch
den der auf dieser Straßenseite noch
fehlende Gehweg führt. Inspiriert
durch die Lage des Wohngebiets
wurde hierfür das Entwurfsthema
„Ackerscholle/Feldflur“ gewählt. Die
Grünflächen sind locker mit Zierobstbäumen bepflanzt, der Weg wird
von schollenartigen Hochbeeten für
Blühpflanzen sowie Sitzbänken begleitet. In jedem Abschnitt liegt zudem eine kleine, heckengesäumte
Spielinsel mit Angeboten für jüngere
Kinder. Der Grünzug beginnt am bestehenden Kreisel an der Mettenberger Straße und trifft an der Kreuzung
Gerhard-Storz-Straße/Telawiallee auf
den dort neu entstehenden Supermarkt und Quartiersplatz.
Aktuell werden auch noch Detailplanungen für diesen neu entstehenden
Quartiersplatz erstellt.
Der Baubeginn zum Grünzug bildet
den Startschuss für die Entwicklung
der Frei- und Grünflächen im Neubaugebiet Talfeld.
Gelände nördlich des Bahnhofs soll im Zuge des Feuerwehr-Neubaus deutlich aufgewertet werden
Ende des Dornröschenschlafs für ein Gewerbegebiet
Mit dem Bebauungsplan „Bleicherstraße/Vollmerstraße (Feuerwehr)“ soll in
Biberach weitere Gewerbefläche erschlossen werden. Ein Ansinnen der Verwaltung, das im Bauausschuss einhellige
Gegenliebe fand.
CDU-Stadtrat Hubert Hagel nannte es
„ein städtebauliches Stiefkind aus dem
Dornröschenschlaf erlösen“. Den Beschluss, einen Bebauungsplan aufzustellen, fasste der Gemeinderat im November vorigen Jahres. Im März hatte die von
der Planung betroffene Öffentlichkeit
Gelegenheit, sich über die Planung zu
informieren. Anregungen und Bedenken
wurden zur Kenntnis genommen und mit
Abwägungsvorschlägen der Verwaltung
versehen. Der Bauausschuss hat die Vorlage einstimmig gebilligt. Abschließend
berät der Gemeinderat am 3. November.
Das Plangebiet liegt im ältesten innenstadtnahen Gewerbegebiet und
ist durch gewerbliche Nutzungen
und zum Teil brachliegende Flächen
gekennzeichnet. Die Fläche zwischen
Bleicherstraße, Bahnhof, Kavo und
EnBw ist fast zehn Hektar groß. Eine
Vielzahl von Umstrukturierungen
steht an. Unter anderem der Bau eines neuen Feuerwehrhauses. Zur
Verbesserung der innerstädtischen
Verkehrssituation und Anbindung des
neuen Feuerwehrstandortes soll die
Vollmerstraße nach Norden verlängert und an die Ehinger Straße angebunden werden.
Nicht nur Gewerbeflächen sollen mit
diesem Bebauungsplan erschlossen
werden, sondern auch eine attrakti-
ve Radwegverbindung nach Norden
aus der Stadt geschaffen werden.
Damit wird das örtliche Radwegenetz erweitert. Angedacht ist auf der
Fläche auch ein Parkhaus. Noch gehören einige Grundstücke der Bahn,
die aber signalisiert hat, sie an die
Stadt veräußern zu wollen, weil sie
entbehrlich seien. Carola Christ vom
Stadtplanungsamt: „Wir rechnen wöchentlich mit einem Verkaufsvertrag
von der Bahn.“
Dr. Heiko Rahm (SPD) bezeichnete
das Gebiet als eine „verschlafene
Geschichte, die zum Leben erweckt
wird“, Ulrich Heinkele (FW) sprach
von einem „Beschluss zu einem in
die Jahre gekommenen Gewerbegebiet“. Allerdings, so Heinkele, solle
man mit Augenmaß vorgehen, was
die Einwendungen zum Beispiel der
Metzgerei Koch anginge. Immerhin
ein Betrieb, der seit 60 Jahren Gewerbesteuern zahle. Dieser Betrieb will
erweitern, ein Laden ist aber nicht
genehmigungsfähig, weil innenstadtrelevanter Einzelhandel in diesem
Gewerbegebiet nicht zulässig ist.
Baubürgermeister Kuhlmann sieht
dennoch Erweiterungsmöglichkeiten.
Beim Thema Naturschutzgesetz hakte Johann Späh (Grüne) ein. Die offensichtlich notwendige Umsiedlung von
Zauneidechsen sorgte im Gremium
kurz für Heiterkeit, gab Späh aber Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass
diese Tiere wichtige Funktionen haben. „Wir müssen diese Tiere schützen“, sagte er, „auch wenn wir dafür
belächelt werden.“
4 | 29. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Fraktionen im Gemeinderat
Genug Wohnraum?
In
Biberach
wird gebaut,
saniert, neue
Wohngebiete
entstehen.
Das ist unübersehbar. In unserer Stadt
finden nicht nur viele Menschen einen
Arbeitsplatz, sondern wollen hier auch
wohnen. Aber: ist auch genug Wohnraum vorhanden? Schaut man nur auf
die Zahlen, müsste es eigentlich ausreichen. 2001, so sagt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg, gab’s in
Biberach 14 470 Wohnungen. 2013 waren es 15 967. Ein Zuwachs um zehn Prozent. Gleichzeitig ist in diesem Zeitraum
nach vielen Jahren des kontinuierlichen
Wachstums die Zahl der Einwohner momentan sogar leicht rückläufig.
Trotzdem klagen viele, wie schwer es
ist, in Biberach eine Wohnung zu finden.
Eine bezahlbare. Immerhin: Knapp 10%
der Biberacher Wohnungen werden für
einen Quadratmeterpreis unter sechs
Euro vermietet.
Zunahme der Flüchtlingsaufnahme ist eine der wichtigsten Herausforderungen
Ob das genügt? Die CDU im Land
ist in den Kommunalwahlkampf gestartet mit der Forderung, „dass es
ausreichend bezahlbare Wohnungen
gibt“. Stadtentwicklung und Wohnungsbauförderung müssen Antwort
geben auf demografische und soziale
Veränderungen.
Die Biberacher CDU-Fraktion tendiert
dazu, den Akteuren auf dem freien
Wohnungsmarkt zunächst den Vorrang zu lassen. Sie sieht aber sehr
wohl, dass es unter uns Menschen
gibt, die auf Grund ihrer persönlichen
Situation auf dem freien Wohnungsmarkt keine Chance haben. Hier trägt
unsere Stadt die Verantwortung, in
Zusammenarbeit mit den sozialen Einrichtungen vor Ort, auch diesem Personenkreis ein angemessenes Dach
über dem Kopf und damit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
Kontakt: Peter Schmogro, Telefon:
9403, E-Mail: schmogro@stadtratbiberach.de
Fluchttunnel am Lager Lindele
Durch die Straßenbenennung
im Baugebiet
Hochvogelstraße ist das
Lager Lindele wieder in den Blickpunkt
gerückt. Von 1942 bis 1945 waren rund
900 Zivilisten, die von Guernsey deportiert worden waren, im Lager Lindele
untergebracht. Die Partnerschaft mit
Guernsey entwickelt sich trotz dieser
belastenden Erfahrungen positiv und
das ist gut so. Ein anderes Ereignis im
Lager Lindele erfuhren viele Biberacher
erst durch die Recherchen von Reinhold
Adler und durch den Vortrag von Stefan
Rasser im Ochsenhauser Hof: Die spektakuläre Flucht von 26 englischen Offizieren aus dem Lager im Jahr 1941, die
später Gegenstand mehrerer Filme wurde, am bekanntesten „Die gesprengten
Ketten“. Die Offiziere gruben einen über
Die Zunahme
der
Flüchtlingszahlen
ist eine enorme Herausforderung für Gesellschaft, Kreis
und Stadt Biberach. Dabei darf man
nicht vergessen, dass diese Entwicklung angesichts der Krisenherde
auf dieser Welt nicht „vom Himmel
gefallen“ ist. Auch dürfen wir uns
nicht aus der Verpflichtung einer
menschenwürdigen Unterbringung
und Betreuung nehmen, nur weil
uns jetzt scheinbar eine „Lawine
überrollt“. Die Rahmenbedingungen
sind allerdings suboptimal: Es fehlen zunehmend menschenwürdige
Unterkünfte, entsprechende Betreuungs- und Integrationskurse und
auch die ehrenamtliche Betreuung
über die freien Träger Caritas und
Diakonie kommt an ihre Grenzen.
Die SPD-Fraktion sieht – außer der
Stadt – den Landkreis, den Bund
und das Land in der Verpflichtung.
Unverständlich ist, dass Asylbewerber, die alle arbeiten wollen und
sogar eine Arbeitsstelle von der
heimischen Wirtschaft angeboten
bekommen, erst ein sogenanntes
„Marktprüfungsverfahren“ über sich
ergehen lassen müssen. Dies schadet auch dem überragenden Wirtschaftsstandort Biberach. Bei der
Suche nach geeigneten Unterkünften spricht sich die SPD-Fraktion
für eine Abkehr von der dezentralen
Verteilung über den ganzen Landkreis aus. Die geflüchteten Menschen, teilweise hoch traumatisiert,
brauchen Infrastruktur wie Schulen,
Kindergärten, Sprach- und Integrationskurse sowie ärztliche Betreuung in zu Fuß erreichbarer Nähe, um
sich möglichst schnell integrieren zu
können. Hier sind wir als Stadt Biberach besonders gefordert.
Kontakt: Franz Lemli, E-Mail: franz.
lemli@t-online.de
Kommunale Resolution gegen TTIP
40 m langen Tunnel unter der Ofenplatte in ihrer Baracke unmittelbar in
der Nähe des Stacheldrahtzauns. Von
den 26 gelang es vieren, die Schweizer
Grenze in der Gegend von Schaffhausen
zu erreichen und über Frankreich und
Spanien nach England zurückzukehren.
Die anderen wurden wieder festgenommen, aber nicht – wie im Film – erschossen. Beim Bau der Hochvogelstraße stießen die Arbeiter auf den Tunnel.
Der weitere Verlauf des Tunnels unter
dem Acker, auf dem in Kürze das Neubaugebiet Hochvogelstraße entsteht,
ist noch unbekannt. Interessierte Biberacher hoffen, dass bei den Bauarbeiten
der Fluchttunnel zutage tritt und durch
eine Gedenktafel gewürdigt wird. Auch
dieses Ereignis gehört zur Geschichte
Biberachs.
Kontakt: Marlene Goeth, Telefon:
168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de
Wir als Grüne
Fraktion wollen
auch über den
städtischen Tellerrand hinausschauen. Deshalb sind Themen die nicht
direkt zur Gemeinde gehören, für uns
wichtig. Wir haben daher einen Resolutionsantrag im Gemeinderat eingebracht,
der sich mit dem Freihandelsabkommen
(TTIP) zwischen der EU und USA und den
möglichen kommunalen Auswirkungen
befasst. Von dem angestrebten Abkommen werden auch Bereiche berührt, die
Auswirkungen auf die Daseinsvorsorge
haben. Deshalb haben wir in zwölf Punkten Forderungen erhoben, die die Stadt als
Resolution an die Bundesregierung weiterleiten soll. Wir wenden uns darin gegen
Einschränkungen von Umweltauflagen.
Auch sollen keine Arbeitnehmerrechte
und der Verbraucherschutz im Zuständig-
für eine gute Planung. Die aktuellen
Diskussionen über Kostensteigerungen
haben ihre Ursachen. Es werden zu
viele Projekte auf einmal angegangen
und es werden „Leuchtturmprojekte“
kreiert. Die Wünsche der Nutzer werden wenig kritisch übernommen und
die Veränderungen in den laufenden
Verfahren nehmen stark zu. Kosten für
individuelle Leuchtturmprojekte kön-
nen erst am Ende einer Planung und
genauen Berechnungen ermittelt werden. Daraus muss die Politik zwingend
ihre Lehren ziehen und die Verwaltung
muss die Kostenfortschreibung laufend
transparent halten. Die FDP-Fraktion,
mit Vernunft und Augenmaß, konsequent, verlässlich, nachhaltig!
Kontakt: Christoph Funk, Telefon
12099, E-Mail: crfunk@t-online.de
keitsbereich der Stadt gefährdet werden.
Auch darf die kommunale Ausschreibung
nicht eingeschränkt werden. In einem
weiteren Punkt wenden wir uns gegen
den Eingriff in die kommunale Energie
und Klimapolitik. Ebenso darf die kommunale Wasserversorgung nicht gefährdet
werden. Die Projekte, die „fairen Handel“
ermöglichen, darf „Fair-Trade-Städten“
nicht genommen werden. Die Subventionierung von städtischer Kultur muss
weiterhin möglich sein. Ebenfalls muss
der ÖPNV über die Gemeinden zuschussfähig bleiben. Durch das TTIP-Abkommen
darf Fracking nicht über die Hintertüre
möglich gemacht werden. Die regionale
Landwirtschaft muss weiterhin ohne
Gentechnik möglich sein. Außerdem darf
das kommunale Haushaltsrecht durch
TTIP nicht eingeschränkt werden.
Kontakt: Johann Späh, Telefon: 29648
E-Mail: jspaeh@versanet.de
Zuverlässiges Hochbauamt
Jahrelang hat
das städtische
H o c hb au am t
immer
die
Kos tens chätzungen mehr oder weniger eingehalten
und dies sogar bei dem 40-Millionenprojekt der Dollinger-Realschule. Grund
dafür waren ein eindeutig definiertes
Raumprogramm und genügend Zeit
Für die Inhalte dieser Seite
sind die jeweiligen
Fraktionen und
Fraktionsgemeinschaften
verantwortlich.
Biber ach kom munal
Der Gemeinderat
tagt am Montag
Am Montag, 3. November, tagt um
17 Uhr der Gemeinderat im Ratssaal
des Rathauses.
Tagesordnung:
1. Bürgerfragestunde
2. Förderung der Kindertagespflege
in Biberach
3. Verbesserung der Betreuungsqualität bei der Schulkindbetreuung
4. Wohnungssituation für besondere Zielgruppen
5. Bebauungsplan „Bleicherstraße/
Vollmerstraße (Feuerwehr)“
a) Bericht vom Ergebnis der
vorgezogenen Bürgerbeteiligung sowie der Beteiligung der
Träger öffentlicher Belange
b) Billigung
6. Bebauungsplan „SANA Kreisklinik“
a) Bericht vom Ergebnis der Beteiligungen nach § 3 Abs. 1 und
§ 4 Abs. 1 BauGB
b) B
illigung zur Offenlage
7. Änderung des Bebauungsplanes
„Radgasse/Consulentengasse“
8. Neufassung der Richtlinie zur
Gewährung von Ermäßigungen
im Stadtlinienverkehr
9. Wiederbesetzung der Stelle „Leiter/in des Städtischen Forstamtes Biberach“
10. Ü
bertragung von Aufgaben auf
das Rechnungsprüfungsamt
11. A
nnahme von Schenkungen und
Spenden für das 3. Quartal 2014
12. Subventionierung des Mensa-Menüs an den städtischen Schulen
mit Ganztagsangeboten für das
Schuljahr 2013/14
13. Bekanntgaben
13.1 Resolutionsantrag zu TTIP
(Transatlantisches Handelsabkommen EU-USA)
- Antrag der Grünen-Fraktion
14. Verschiedenes
Sitzung des
Gestaltungsbeirates
Der Gestaltungsbeirat tagt am Freitag, 31. Oktober, um 14 Uhr im Großen Saal des Gemeindezentrums
St. Martin, Kirchplatz 3-4.
Tagesordnung:
Vorstellung Umbau Marktplatz 14
und 16
Infos zum Gestaltungsbeirat unter
www.biberach-riss.de/Leben in Biberach/Planen, Bauen, Wohnen.
29. Oktober 2014 | 5
Bauausschuss genehmigt 188 000 Euro Mehrkosten
Sanierung des Roten Baus kommt voran
Die Sanierung und der Umbau des Roten
Baus zur Nutzung für Stadt- und Wieland-Archiv kommen voran. Allerdings
steigen auch die Kosten.
Der Bauausschuss hat einstimmig beschlossen, die im Zuge der Entwurfsund Detailplanung entstandenen
Mehrkosten in Höhe von 188 000 Euro
zu billigen. Zusätzliche Maßnahmen
wie eine Fluchttreppe, Luftbefeuchtung und Innenbeschattung waren in
den ursprünglichen Sanierungsplänen
nicht enthalten. Mit der Außensanierung des Roten Baus ist im Sommer begonnen worden.
Eigentlich hätten die nun zusätzlich
notwendig gewordenen Maßnahmen
einer Gesamtsumme von 353 000 Euro
bedurft, Einsparungen bei anderen Gewerken haben eine Kostenreduzierung
von 187 000 Euro ergeben. 4,487 Millionen Euro war die Prognose, 4,3 Millionen Euro nach der Vergabe. Ein Beleg übrigens für den Bauausschuss, dass nicht
alles teurer werden muss. Friedrich Kolesch (CDU) monierte, dass von ihm geforderte Vergleichszahlen fehlen, die er
nachgeliefert haben will. Ansonsten sei
es erfreulich, dass dieses wichtige Projekt vorankomme. Lutz Keil (SPD) regte
Mit der Außensanierung des Roten Baus ist im Sommer begonnen worden. Foto: BIKO
an zu prüfen, ob man nicht die Fußböden in einigen Räumen belassen könnte, sozusagen als Substanzerhalt. Und,
weitere Anregung: ob es möglich ist, im
Obergeschoss eine oder zwei Wohnungen einzubauen, weil es nicht von Nachteil sei, wenn etwa der Hausmeister im
Gebäude wohne. Magdalena Bopp (FW)
war von den großen Preisunterschieden irritiert, die bei den Angeboten für
die verschiedenen Gewerke ersichtlich
waren. „Das ist nicht nachvollziehbar“,
hatte sie zum Beispiel die 120 000 Euro
im Blick, die die Firma Frei aus Kisslegg
bei der Fenstersanierung teurer war als
die Firma Moll aus Uttenweiler, die für
281 000 Euro den Zuschlag bekam. Die
Holzmanufaktur Rottweil wäre übrigens mehr als doppelt so teuer gewesen (580 000 Euro). Für die Grünen argwöhnte Silvia Sonntag, dass man bald
wieder neue Archivräume brauche, angesichts der Tatsache, dass man mit den
jetzigen Berechnungen zur Tragkraft
der Decken an der Grenze sei. „Archive
werden voller“, sagte sie, gleichzeitig
auf einen zügigen Verlauf des Umbaus
hoffend, „sonst wird es noch teurer“.
Was Alfred Braig (FDP) zur Bemerkung
veranlasste, dass die Kosten dem Markt
unterworfen seien, „da haben wir keinen Einfluss“.
Neuer Planungsstand für den Bau des Sana-Klinikums im Norden Biberachs
Fünfarmiger Kreisel macht’s möglich
Na also, geht doch! Der Neubau des
Sana-Klinikums im Biberacher Norden
bekommt nun doch eine zweite Zufahrt. Ein fünfarmiger Kreisverkehr auf
Höhe der heutigen Zufahrt zur Polizeihochschule macht’s möglich.
Im Bauausschuss ist das mit Genugtuung aufgenommen worden. Im Mai
bei der Vorstellung des Projekts im
Gemeinderat war bemängelt worden,
dass es nur eine Zufahrt von der Birkenharder Straße her geben sollte.
Carola Christ vom Stadtplanungsamt
hat im Bauausschuss den Entwicklungsstand erläutert. Im Februar
2015 soll die Planungsreife erreicht
sein, ein Satzungsbeschluss könnte im
März erfolgen. Das Klinikum soll im
Frühsommer 2018 in Betrieb gehen.
12,5 Hektar ist das Gelände im Gewann Hauderboschen groß, auf dem
das Klinikum entstehen wird. Wie im
Mai in BIBERACH KOMMUNAL ausführlich dargestellt, wird es nicht
nur einen Gebäudekomplex geben,
sondern mehrere Module in unterschiedlichen Gebäudehöhen. Auch
Erweiterungsmöglichkeiten sind in
die Planungen einbezogen. Nicht nur
in Sachen Betten (350 geplant, 500
möglich), auch weitere Gebäude sind
möglich. Über den Kreisverkehr soll
übrigens auch das geplante Wohngebiet Hauderboschen erschlossen
werden. Der Bauausschuss hat die
eingegangenen Stellungnahmen von
Institutionen zur Kenntnis genommen und die Abwägungen beschlossen. Synopsen, wie es in der Vorlage
heißt, und bei Wikipedia als „eine
zusammenfassende und vergleichende Übersicht und Gegenüberstellung
gleichartiger Daten und Texte in zwei
oder mehr Dokumenten“ erläutert
ist. Auch die private Stellungnahme
eines Landwirts ist vermerkt, dessen
Hofstelle sich in unmittelbarer Nähe
befindet. Eine Weiterentwicklung
auch in Zukunft müsse möglich sein.
Auch der Hinweis auf eventuelle Geruchsbelästigungen fehlt nicht.
Neu ist auch ein Radweg, der auf der
Seite des Klinikums entlang der Birkenharder Straße geplant ist. Dazu
gibt es aber bislang nur einen Vorentwurf. In Sachen Ökologie muss sich
Biberach beim Landkreis bedienen.
Der stellt Öko-Punkte als Ausgleich
für die zu bebauende Fläche zur Verfügung, Biberach selbst hat wenig
Möglichkeiten. Der Außenbereich der
Klinik soll als integrierte Parkgestaltung in Verbindung mit den geplanten Gebäuden qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche bieten. 20 Prozent der
Sondergebietsflächen müssen unversiegelt bleiben. Weil die Parkraumsituation am gegenwärtigen Standort
der Sana-Klinik nicht zufriedenstellend ist, wurde aus dem Gremium darauf hingewiesen, doch für Parkplätze in ausreichender Zahl zu sorgen.
Geplant sind 170 Parkplätze für Besucher und 240 für Beschäftigte.
6 | 29. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Neues Uhrwerk
Modehaus kann aufstocken
Lückenschluss
Rathausuhr
wieder intakt
Einigung unter Nachbarn
Radwegenetz B
„Der Konflikt ist gelöst“, sagte Baubürgermeister Christian Kuhlmann,
der Bebauungsplan „Radgasse/Consulentengasse“ vom 19. August 1986
wird geändert und den städtebaulichen Rahmenbedingungen angepasst. Damit kann das Modehaus Kolesch aufstocken.
Mit dem Ausbau des Verbindungsweges
zwischen der Hans-Liebherr-Straße und
der Breslaustraße kommt das innerstädtische Radwegekonzept wieder ein Stück
weiter. Der bestehende Radweg hat eine
Hauptverbindungsfunktion im Arbeits-,
Schul- und Freizeitverkehr. Mit der im
Bauausschuss einstimmig beschlossenen
Maßnahme wird eine Lücke geschlossen:
Der Radweg wird durchgängig vom Bahnhof bis an die Verbindungsstrecke des
Donau-Bodensee-Radweges befahrbar
sein. Eine direkte Verbindung zwischen
den Schulzentren und dem Bahnhof Biberach wird ganzjährig erschlossen. Die
90-Grad-Kurven beim TG-heim sollen
„entschärft“ werden. Veranschlagt ist die
Maßnahme mit 200 000 Euro, das Regierungspräsidium Tübingen gewährt einen
Zuschuss von 46 000 Euro. Die Bauarbeiten werden noch im Oktober öffentlich
ausgeschrieben, Fertigstellung soll Ende
Mai 2015 sein.
Der Blick auf die Rathausuhr lohnt sich
wieder in doppelter Hinsicht: Sie ist
nicht nur schmuck anzusehen, sondern
nun zeigt sie auch wieder die richtige
Uhrzeit an. Die Hauptuhr der Turmuhr war defekt gewesen und ein neues
Uhrwerk war bestellt worden. Dieses
hat die Fachfirma jetzt eingebaut.
Foto: BIKO
Die nach Bebauungsplan-Änderungen
legalen Erweiterungspläne des Modehauses Kolesch mittels einer Aufstockung um zwei Geschosse kollidierten mit den Interessen der Besitzerin
des Hauses Consulentengasse 2. Sie
bekam zweimal mit einer Normenkontrollklage Recht, die Änderungen
mussten zurückgenommen werden.
Nun haben sich Friedrich Kolesch und
die Eigentümerin des Grundstücks
Consulentengasse 2 einvernehmlich
auf eine Lösung verständigt.
Danach, so heißt es in der Verwaltungs-
vorlage, stimmt die Grundstücksnachbarin einem von der Stadt Biberach
auf der Grundlage der Objektplanung
aufzustellenden Bebauungsplan zu,
soweit er keine über die Objektplanung
hinausgehende Bebauung ermöglicht.
Herbert Pfender (CDU) begrüßte die
Wendung in dieser Angelegenheit:
„Damit kann der Einzelhandel Waren
entsprechend präsentieren“. Auch Lutz
Keil (SPD) war froh, weil der Einzelhandel nun wieder größere Flächen für den
Verkauf generieren könne: „Wir möchten eine Entwicklung in der Stadt ohne
große Konflikte“.
Flavia Gutermann (FW) sieht die Stadt
ein Stück dem gesetzten Ziel einer
attraktiveren Gestaltung nähergekommen. Ganz so euphorisch sei sie
nicht, bekannte Silvia Sonntag von den
Grünen, die sich bei der Abstimmung
enthielten. Sie ist jetzt „gespannt, wie
die Planung aussehen wird“.
O
Der Vorderladerschütze Bernd Schönborn ist Weltmeister in der Mannschaftswertung
„Ich war von klein auf fasziniert von alten Waffen“
Bernd Schönborn von der Schützengilde Biberach ist Weltmeister. Bei der
WM der Vorderladerschützen in Granada siegte er mit der Steinschlosspistole in der Mannschaftswertung; in der
Einzelwertung gewann er die Bronzemedaille mit einer Originalen Perkussionspistole, Baujahr 1820.
Herzlichen Glückwunsch zum Weltmeistertitel, Herr Schönborn. Kam der
Sieg überraschend oder hatten Sie damit insgeheim gerechnet?
Der Weltmeistertitel war für mich eine
Überraschung, weil ich eigentlich nicht
mehr damit gerechnet hatte an der
WM teilzunehmen, da ich bei den Ausscheidungswettkämpfen den 16. Platz
belegte und nur 15 Schützen für den
Bereich Gewehr und Pistole mitgehen
durften. Am 7. September abends um
ca. 21.45 Uhr rief mich der Bundesreferent des Deutschen Schützenbundes
an und fragte beiläufig, ob ich noch
mit will, es sei ein Schütze ausgefallen
und er würde mich nachnominieren.
Das war eine tolle Überraschung und
ich musste dann noch kurzfristig Urlaub beantragen, wofür ich meinem
Arbeitgeber der Deutschen Post danke, da dies so kurzfristig noch geklappt
hat. Die Vorbereitungszeit war somit
doch etwas kurz. Ich musste meine
persönliche Planung für den gesamten
Was fasziniert denn am Vorderladerschießen, an diesen historischen
Waffen?
Das Vorderladerschießen hat mich
schon von Klein auf fasziniert, die alten Waffen, das Tüfteln und die Waffengeschichte im Allgemeinen. Man
schiebt hier halt nicht nur eine Patrone in den Lauf wie bei den modernen
Waffen. Man muss richtig arbeiten
und mitdenken, sonst geht da nichts.
Ich schieße seit meinem 13. Lebensjahr
und habe mit Luftgewehr und Luftpistole angefangen.
G
Ein stolzer Weltmeister: Bernd Schönborn von der Schützengilde Biberach.
Foto: BIKO
Monat umstellen und noch einige Sondertrainings einlegen, um Form und
Sicherheit zu bekommen, da ich mit
diesen Waffen eigentlich nicht so viel
schieße; diese Disziplinen werden nur
international geschossen.
Wie viel muss man trainieren, um auf
diesem höchsten Niveau mithalten zu
können? Auf wie viel Schuss kommt
man da im Monat?
Wie gesagt, die direkte Vorbereitung
für die WM war bei mir etwas kurz.
Ich schieße außer den Vorderladerdisziplinen auch noch andere Dis-
ziplinen wie Luftpistole und Sportpistole, so dass man schon ständig
im Trainig ist, sich aber mental doch
umstellen muss. Beim Vorderladerschießen ist man ständig am Tüfteln
und Probieren, welche Ladung am
besten zusammenpasst. Ladung ist
die Zusammenstellung von Pulver
und Kugel. Ich habe vor der WM ca.
fünf mal die Woche je zwei Stunden
auf verschiedenen Ständen zu unterschiedlichen Zeiten trainiert, um
unterschiedliche Bedingungen zu haben wie Licht, Temperatur oder körperliches Befinden.
Haben Sie die Olympischen Spiele in
Rio im Visier? Olympiasieger Bernd
Schönborn klingt doch auch ziemlich
gut, oder?
Das Vorderladerschießen ist leider keine olympische Disziplin. Bei uns gibt
es nur Europa- und Weltmeisterschaften im Wechsel alle zwei Jahre. In den
geraden Jahren sind die Weltmeisterschaften und in den ungeraden Jahren
die Europameisterschaften. Mein Ziel
für nächstes Jahr sind die Europameisterschaften in Portugal. Da möchte ich
versuchen wieder eine Einzelmedaille zu gewinnen und vielleicht mit der
Mannschaft eine Goldmedaille. Ein EM
Titel fehlt mir noch, bisher habe ich
nur zweite und vierte Plätze bei Europameisterschaften.
Biber ach kom munal
29. Oktober 2014 | 7
Obst- und Gartenbauverein Biberach
Blumenschmuckwettbewerb Biberach
Der Große Preis des Obst- und Gartenbauvereins Biberach beim Blumenschmuckwettbewerb 2014 ist
in der herbstlich geschmückten
Stadthalle an Maria Merg vergeben
worden.
Sie hatte den herausragendsten Blumenschmuck am Haus Stecherweg
12. Insgesamt wurden bei der Prämierungs-Veranstaltung 145 Preise
vergeben für die Bemühungen von
Bürgern zur Verschönerung der Stadt.
Vergeben wurden auch 28 1a-Sonderpreise des Landratsamts, 14 1a-Preise, 42 erste Preise, 37 zweite Preise
und 24 dritte Preise.
Die Bewertungskommission bildeten
Kassiererin Mathilde Gering, Gartenmeister Ralf Mutschinski und als Vorsitzender Klaus Hassler.
Bewertet wurde nur einjähriger Blumenschmuck, der von öffentlichen
Wegen, Straßen oder Plätzen einsehbar sein muss. Nach den derzeitigen
Kriterien kamen somit beispielsweise
Stauden nicht in die Bewerbung.
Großer Preis: Maria Merg, Stecherweg 12.
1a-Sonderpreise – 28 Preisträger: Dr.
Jürgen Braunger, Volmarweg 26; Karl
Braunger, Nickeleshalde 34; Berta Branz,
Hagenbucherweg 46; Elisabeth Broß,
Riedlingerstr. 46; Renate Damm, Ahornweg 4; Josef Fuß, Schlehenhang 30; Manfred Grömminger, Bühläckerstr. 15; Flavia
Gutermann, Marktplatz 3-5; Hausgemeinschaft
Ströbele/Brenner,
Riedlinger
Str. 72; Wolfgang Haupt, Ergattenstr. 11;
Angela Hermann, Theaterstr. 21; Hermine
Holz, Heusteige 15; Angelika und Gerhard
Ilg, Marktplatz 2; Elfriede Jung, Batschkastr. 50; Uli Lang, Pfluggasse 9; Fritz Maisch,
Kapuzinerstr. 2, Maria Merg, Stecherweg
12; Metzgerei Huber, Marktplatz 45; Ochsenhauser Hof, Gymnasiumstr. 28; Irene
Ott, Pflummernstr. 9; Heinz Pfarr, Weberberggasse 41; Hildegard Rapp, Wolfgangstr. 4; Emma Schmid, Winterreuter Str. 24;
Städtisches Baudezernat, Museumstr. 2;
Elke Weber, Waldseer Str. 15; Lore Weith
und Marion Wieland, Bismarckring 35;
Hans Wieland, Radgasse 10; Werner Wieland, Jahnstr. 5.
Bürgerenergie-Genossenschaft in Biberach
Maria Merg hat den Großen Preis gewonnen. Es gratulierten Gartenbauingenieur
Klaus Hassler, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Biberach, und Oberbürgermeister Norbert Zeidler.
Foto: BIKO
1a-Preise – 14 Preisträger: Petra Angele,
Optik Schilling, Hindenburgstr. 10; Peter
Gallus, Marktplatz 8; Heidemarie Gendritzki, Begglinweg 18; Doris Gerster, Bergerhauser Str. 84; Margarete Heinzel, Ergattenstr. 1; Horst Holzmüller, Ulmer Str.
136; Dieter und Edith Kling, Zwingergasse 9 (für 7); Hermine Kolesch, Bleicherstr.
3/2; Paula Laub, Hagenbucherweg 50
+ 52; Karl und Marianne Maier, Steinbeisweg 9, Helga Moll, Sathmarweg 34;
Karl und Thea Schmid, Wolfentalstr. 27;
Ella Schneider, Gymnasiumstr. 10; Städt.
Tourismusbüro, Theaterstr. 6.
Alle Preisträger finden sich unter www.
biberach-riss.de/Aktuelles.
Stadtführungen
Gründungsversammlung bereitet den Weg Von Räubern, Gaunern und Spitzbuben
Am Mittwoch, 5. November, beginnt
um 19 Uhr im Gemeindezentrum
St. Martin die Gründungsversammlung
einer Bürgerenergie-Genossenschaft.
An diesem Abend wird die Entwicklung der Genossenschaft vorbereitet,
in dem die Satzung diskutiert und
anschließend beschlossen wird. Darüber hinaus wird an diesem Abend ein
Aufsichtsrat gewählt, der im Anschluss
den Vorstand bestimmt, damit dieser
das Geschäft aufnehmen kann.
Wahlberechtigt ist jedes Genossenschaftsmitglied, das seinen Beitritt
erklärt hat. Um Mitglied zu werden,
muss mindestens ein Geschäftsanteil
im Wert von 100 Euro erworben werden. Die Veranstaltung ist öffentlich.
Es kann also jeder interessierte Bürger daran teilnehmen und sich über
das Projekt, seine Ziele und deren
wirtschaftliche Chancen informieren.
Durch Angebote der Stadt Biberach
sind schon erste Projektmöglichkeiten
gegeben, die nach der Gründung dann
wirtschaftlich evaluiert werden.
Nach mehreren Treffen interessierter Bürger ist es gelungen, genügend
künftige Mitglieder für die Gründung
einer Bürgerenergie-Genossenschaft
zu gewinnen. Waren die ersten Treffen noch unter der Leitung des Geschäftsführers der ewa-riss, Dietmar
Geier, und der Verbandsvorsitzenden
der „Bürger-Energiegenossenschaften Baden-Württemberg“, Elisabeth
Strobel, so haben sich immer mehr
Menschen aus Biberach und der Umgebung zusammengefunden, die sich
künftig in einer solchen Genossenschaft finanziell und vor allem auch
ehrenamtlich einbringen wollen. Es
hat sich ein kleiner Kreis herausgebildet, der die Gründungsveranstaltung
vorbereitet hat. So wurde etwa angedacht, die Biberacher Energiegenossenschaft für Bürger aus dem gesamten Landkreis zu öffnen. Weiter wurde
die Satzung dahingehend entwickelt,
die einzelnen Anteile so zu gestalten,
dass eigentlich jeder Bürger in die finanzielle Lage versetzt wird, sich der
Genossenschaft anzuschließen.
Die Tagesordnung und weitere Dokumente sind zu finden unter www.
ewa-riss.de/1_Home/BuergerEnergie.php
Am Sonntag, 2. November, erklärt
Stadtführerin Christa Lauber, warum vor fast 200 Jahren gerade in
Oberschwaben fast 300 Gauner und
Spitzbuben ihr Unwesen trieben. Wie
lebten die Räuberbanden? Was suchten sie in der Stadt? Welche Rolle
spielten Frauen wie die „Günzburger
Sephe“? Auf den Spuren der Schwarz
Vere Bande geht die Familienführung
um 14 Uhr vom Museumshof durch
die Stadt zum Weißen Turm. Unterwegs können Räuberzinken geraten
werden, die Gaunersprache Rotwelsch wird auch erklärt. Die Führung ist für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer nicht geeignet.
Zusammen mit Stadtführerin Marianne
Wilhelm geht es am Mittwoch, 5. November, auf Entdeckungsreise zu den
wichtigsten Sehenswürdigkeiten und
den schönsten Ecken der historischen
Altstadt. Dieser Rundgang ist ideal, um
Biberach kennenzulernen – der Weberberg mit seinen Fachwerkhäusern, der
Marktplatz mit seinen prächtigen Bürgerhäusern, die Geschichte des Esel – all‘
dies kann beim „Historischen Stadtrundgang“ ergründet werden. Treffpunkt ist
um 15 Uhr im Museumshof.
Beide Führungen dauern etwa zwei
Stunden und kosten für Erwachsene
sechs Euro, Kinder und Jugendliche bis
18 Jahre gehen kostenlos mit.
Zeppelinring
Kanalarbeiten
Noch bis Freitag, 31. Oktober, wird am
Zeppelinring auf Höhe des Neubaus
der Kreissparkasse ein Kanalanschluss
hergestellt. Deshalb wird die Straße
halbseitig gesperrt, der Verkehr wird
mittels Ampelanlage geregelt. Das Abbiegen vom Zeppelinring in die Bres-
laustraße ist in dieser Zeit nicht möglich, von der Breslaustraße kommend
kann nur nach rechts in den Zeppelinring eingebogen werden. Besonders in
den verkehrsreichen Zeiten morgens
und am Nachmittag kann es zu Wartezeiten kommen.
Biber ach kom munal
8 | 29. Oktober 2014
vhs-Kurstipps
In folgenden Kursen gibt es noch
freie Plätze:
Achtsamkeit und Meditation
Am Montag, 3. November, um
19 Uhr beginnt ein Seminar mit
Waltraud Brede. Achtsamkeit ist die
gezielte und wertfreie Konzentration auf den gegenwärtigen Moment
und hat seinen Ursprung im ZenBuddhismus. Klinische Studien ergeben, dass Achtsamkeitsübungen
vielfältige positive Wirkungen zeigen und körperlichen und seelischen
Stress senken können.
Spanisch für den Urlaub – Anfänger
ohne Vorkenntnisse
Am Dienstag, 4. November, beginnt
um 18 Uhr ein Spanischkurs, der
speziell auf die wichtigsten Sprechsituationen im Urlaub in einem spanischsprachigen Land eingeht. Mit
ein paar Grundkenntnissen der Landessprache macht der Urlaub noch
viel mehr Spaß!
Internet-Surfen und E-Mail
Am Mittwoch, 5. November, um
9 Uhr startet ein Internet-Einfüh-
rungskurs mit Susanne Bennewitz.
Angesprochen sind „Internet-Neulinge“, die die Funktionsweise und
Bedienung des Internets (insbesondere das World Wide Web und EMail) kennenlernen und ausprobieren möchten.
Access Datenbank-Entwicklung
Am Donnerstag, 6. November, um
18.30 Uhr startet ein DatenbankEntwicklungskurs mit Martin Schöllhorn. Aufbauend auf den AccessBasiskenntnissen werden eigene
Datenbanken geplant, mit Access
angelegt und weiterentwickelt.
Individuelles Nähen –
Bunt ist meine Lieblingsfarbe
An vier Donnerstagabenden, ab
6. November, 19 Uhr, kann man unter der Leitung von Nicole Zeeb lernen, mit einfachen Techniken wie
dem Applizieren das eigene Werk in
ein Unikat zu verwandeln. Anhand
individueller genähter Kissen und
Wimpelketten lernt man die Technik
des Applizierens von Grund auf. Der
Kurs richtet sich an Näherfahrene
mit eigener Nähmaschine.
vhs-Vortrag
Comic-Zeichnen Teil 1 für Kinder
ab 8 Jahren
Am Freitag, 7. November, findet von
15–18 Uhr unter der Leitung von Jo
Brösele eine Einführung in die lustige Welt des Comics statt. Mit wenigen Strichen gibt es bereits Ahaund Erfolgserlebnisse. In kürzester
Zeit erhalten die Kinder eine Basis,
mit der Menschen und Tiere gemalt
werden können.
Wir gestalten unsere Homepage –
Jimdo
Am Freitag, 7. November, um
18.30 Uhr, startet ein Jimdo-Kurs
mit Stefan Wachter. Ohne Programmierkenntnisse kann kostenlos eine
eigene Homepage erstellt werden.
Einfach schreiben –
Der Weg zum eigenen Buch
An zwei Tagen, am Freitag, 7. November, von 17 bis 21 Uhr, und am
Samstag, von 10 bis 17 Uhr, findet
unter der Leitung von Klaus Eckardt
ein Schreibworkshop statt.
„Regieanweisungen“ im Leben –
Warum manches so ist, wie es ist
Am Samstag, 8. November, findet
ab 9 Uhr ein Seminar mit Iris Espenlaub über situationsübergreifende Denk- und Bewertungsstile
statt. Dabei gibt es die Möglichkeit
persönliche „Regieanweisungen“
zu erkennen und zu hinterfragen.
Dieses Wissen kann nach dem Seminar unterstützen, das zu entmachten, was einen blockiert und
sich entsprechend den eigenen
Vorstellungen weiterzuentwickeln.
F
Grau-schick-schön
Am Mittwoch, 12. November,
um 14 Uhr verrät Stylist Ayhan
Hardaldali wie graues Haar gepflegt und wirkungsvoll aussehen
kann.
Schminken für Teenager
Cordula Boehm gibt am Mittwoch,
12. November, um 19 Uhr Tipps
für Jugendliche, sich natürlich und
typgerecht zu schminken.
B
V
Information und Anmeldung bei der vhs,
Telefon 51-338, E-Mail: vhs@biberach-riss.de oder: www.vhs-biberach.de
vhs-Vortrag
Anerkennung ausländischer Qualifikationen Die Bedeutung von Altersbildern
Am Mittwoch, 5. November, referiert
Anja Gessler um 19.30 Uhr in der vhs,
Raum 25, über Hintergründe und Verfahren zur Anerkennung ausländischer
Berufsabschlüsse.
Berufliche Integration findet vor Ort
statt. Sie gelingt vor allem dann, wenn
sich alle Akteure vernetzen und an einem Strang ziehen. Das neue Bundesanerkennungsgesetz und seit Januar 2014
nun auch das Landesanerkennungsgesetz in Baden-Württemberg ermöglichen neue Möglichkeiten für Zuwanderer, ihre ausländische Berufsabschlüsse
zu überprüfen und eventuell anerkennen zu lassen. Um auch in Biberach für
das Thema zu sensibilisieren, wird Frau
Anja Gessler von der Ulmer Anerkennungsberatungsstelle des IQ-Netzwerks
Baden-Württemberg einen Einblick zur
Anerkennung ausländischer Qualifikationen geben und auch das Verfahren der
Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse vorstellen. Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der vhs und
der Integrationsbeauftragten der Stadt
Biberach mit IN VIA, Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V.
in Ulm. Um Anmeldung wird gebeten.
Vortrag mit Anja Gessler, Mittwoch,
5. November, 19.30 Uhr, vhs Raum 25,
gebührenfrei.
vhs-Vortrag
Einführung in die klassische Homöopathie
Am Mittwoch, 5. November, um 19 Uhr
spricht Dr. Kerstin Günther-Hard in der
Lernwerkstatt der Stadtbücherei über
klassische Homöopathie.
Die Allgemeinmedizinerin und Homöopathin Dr. Kerstin Günther stellt
die theoretischen Grundlagen dieser
alternativen Behandlungsmethode,
ihr Wirkungsprinzip und praktische
Anwendungsmöglichkeiten vor. Im
Anschluss an den vhs-Vortrag ist Gelegenheit zur Beantwortung von Fragen. Karten gibt es an der Abendkasse.
Am Freitag, 7. November, zeigt Veronika Thalhammer um 20 Uhr im
Raum 25 der Volkshochschule die
verschiedenen Blickwinkel der Betrachtung und die Bedeutung von Altersbildern auf.
Nicht nur im Zusammenhang mit
dem demografischen Wandel werden
Altersbilder und Bilder vom Alter bzw.
vom Altern immer häufiger diskutiert.
Dieser Vortragsabend wird das The-
ma Altersbilder aus verschiedenen
Perspektiven beleuchten. Beispielsweise, welche Vorstellungen vom
Alter(n) sind in der Gesellschaft, in
den verschiedenen Generationen und
in den Medien verbreitet und ändern
sich die Einstellungen zum Alter(n)
E
durch den demografischen Wandel?
Oder warum ist es überhaupt wichtig, sich zum Beispiel individuell, aber
auch wissenschaftlich mit den Altersbildern auseinanderzusetzen?
P
Jugendkunstschule
Noch freie Plätze in drei Kursen
In der Jugendkunstschule gibt es in verschiedenen Kursen noch freie Plätze.
„Entdecke deine Kreativität“ heißt es
für Kinder von sechs bis neun Jahren
ab 8. November vier Mal mittwochs, jeweils von 10 bis 13 Uhr. Dabei kommen
mit Monika Uhlmann Gouachefarben
zum Einsatz.
„Schnurzpiepegal“ ist eine Mal- und
Bauwerkstatt für Sechs- bis Achtjährige, die am 15. November von 9.30 bis 14
Uhr mit Dozentin Lisa Rudolf angeboten
wird. Erst wird eine Hundegeschichte
gelesen, die von den Kindern dann mit
Farbe, Holz und Fell umgesetzt wird.
Hula-Hoop mit dem Reifen tanzen Kinder ab zehn Jahren am 8. und 9. November, zwei Mal, von 10 bis 12.15 Uhr unter
Anleitung von Dozentin Uschi Wikorill.
Information und Anmeldung für alle
Kurse montags bis freitags von 9 bis
12.30 Uhr und Dienstag und Mittwoch
von 14 bis 16 Uhr in der Jugendkunstschule Biberach, Telefon 301984.
Biber ach kom munal
29. Oktober 2014 | 9
Bruno-Frey-Musikschule
Familienkonzert mit dem Landesjugendorchester
Das Landesjugendorchester BadenWürttemberg (LJO) unter der Leitung
von Hannes Krämer spielt am Sonntag,
2. November, in der Gigelberghalle.
Mit Ausschnitten aus Mussorgskys Ouvertüre „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“, Mozarts Sinfonia Concertante Es-Dur,
KV 364 und Dvoraks Sinfonie Nr. 8 op 88
in G-Dur geben Hannes Krämer und Musikdirektor Andreas Winter Einblicke in
die Welt der klassischen Musik. Solistinnen des Abends sind Kathrin Scheungraber (Violine) und Hanna Breuer (Viola).
Das Konzert beginnt um 16 Uhr, wird
moderiert und dauert etwa 70 Minunten ohne Pause. Seit mehr als 40 Jahren
besteht dieses Landesjugendorchester.
Mit den zweimal jährlich stattfindenden
Arbeitsphasen für mehrere Generationen
jugendlicher Musiker wurden bleibende
Eindrücke und Erinnerungen geschaffen.
Das Landesjugendorchester Baden-Württemberg gibt am 2. November ein Familien­
konzert in der Gigelberghalle.
Foto: Georg Kliebhan
Aus den Anfängen als erweitertes Musikschulsinfonieorchester hat sich das LJO
schnell zu einem weit über die Landes-
grenzen hinaus bekannten sinfonischen
Klangkörper entwickelt, der sowohl in
Hinsicht auf die Qualität als auch auf das
Erlebnis Furore machte: Im LJO mitzuspielen wurde für viele ein erstrebenswertes
Ziel. Inzwischen besteht das Orchester
hauptsächlich aus baden-württembergischen Teilnehmern des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.
Als Gewinner des Dirigentenwettbewerbes San Gemini 2006 ist Hannes Krämer
ein gefragter Gast zahlreicher Orchester
wie der Bamberger Symphoniker, dem
SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und
Freiburg und vielen weiteren deutschen
Orchestern. Seine Begeisterung für junge
Musiker führte zu einer seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit der Jungen
Deutschen Philharmonie, dem Bundesjugendorchester, den Landesjugendorchestern von Bayern und Rheinland-Pfalz.
Hannes Krämer ist ein Schüler des legendären finnischen Dirigentenlehrers Jorma
Panula und war Assistent von Jonathan
Nott und Manfred Honeck.
Bruno-Frey-Musikschule
Am 2. November
Vortrag über soziale Medien und mehr
Führung durch das Tierheim
Am Donnerstag, 6. November, werden
in der Bruno-Frey-Musikschule in einem Vortrag die Themen Social Media,
Internet, Castingshows und wie Musik
in diesen Bereichen funktioniert und
entsteht behandelt.
Beginn ist um 18 Uhr. Als Produzent
und Musiker hat Philipp Godart aus
Köln bereits in vielen Bereichen hinter
die Kulissen geschaut und kann daher
aus dem sprichwörtlichen Nähkäst-
chen plaudern. Ob über CastingshowVerträge, Musikstreaming und was die
Künstler daran verdienen, aber auch
rechtliche Aspekte zum Thema Veröffentlichung von Musik und Videos im
„Netz“ werden beleuchtet. Auch die
heiklen Themen Sicherheit, Verantwortung und Urheberrecht im Netz werden besprochen. Am Schluss besteht
die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ein
Vortrag nicht nur für Eltern, Lehrer und
Schüler. Der Eintritt ist frei.
Der Tierschutzverein bietet am Sonntag, 2. November, 15 Uhr, eine rund
einstündige Führung durch das Tierheim Biberach im Hubertusweg.
Interessenten werden Tiere vorgestellt, auch an Kaffee und Kuchen ist
gedacht. Mehr Informationen unter
www.tierschutzverein-biberach.de.
Foto: BIKO
E-Life-Sprechstunde in der Stadtbücherei
Stadtbücherei
Praktische Hilfe
Medienausstellung Weihnachtsmedien
des Monats
in großer Zahl
Die Stadtbücherei bietet am Donnerstag, 6. November, von 14 bis 16 Uhr
und am Dienstag, 18. November,
von 10 bis 12 Uhr jeweils eine E-LifeSprechstunde an.
Im Einzelgespräch von jeweils 30 Minuten beantwortet Diplom-Bibliothekar und Medienexperte Andreas
Klinger Fragen rund um das elektronische Angebot der Stadtbücherei und
bietet praktische Hilfe bei konkreten
Anwendungsproblemen.
Auf dem Markt der Medientechnik
erscheinen immer schneller immer
mehr Angebote. Die Medienexperten der Stadtbücherei Biberach wollen Verbraucher bei der Nutzung
moderner Informationstechnologie
beraten und unterstützen. Wie funktioniert ein E-Book-Reader? Wie lade
ich E-Books aus der Onlinebibliothek
auf meinen E-Book-Reader herunter?
Wie kann ich mit Smartphone beziehungsweise Tablet-PC das kostenlose
WLAN in der Stadtbücherei nutzen?
In der E-Life-Sprechstunde zeigt Diplom-Bibliothekar Andreas Klinger
im Einzelgespräch, wie dies funktioniert. Außerdem beantwortet er allgemeine Fragen zum elektronischen
Angebot der Stadtbücherei. Kunden
mit gültigem Büchereiausweis zahlen
keine Gebühr andere zehn Euro für
30 Minuten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 51-498 oder
per E-Mail an info@medienzentrumbiberach.de.
Das Ausstellungsthema des Monats
November in der Stadtbücherei
steht unter dem Titel „Das Thema
Versöhnung in Sachbuch und Belletristik“.
Alle Medien können direkt vom
Ausstellungspodest weg ausgeliehen werden, Bücher für vier Wochen, alle anderen Medien für zwei
Wochen. Eine Verlängerung ist bis
zu zweimal um die gleiche Frist
möglich.
Die Ausstellung ist den im Foyer der
Stadtbücherei zu sehen: Dienstag
bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und
Samstag von 10 bis 14 Uhr.
Stadtbücherei
Die Stadtbücherei zeigt ab sofort in
einer Ausstellung im Obergeschoss
zahlreiche Medien rund um das
Thema Weihnachten. Bilderbücher,
Erstlesebücher mit Weihnachtsgeschichten, Bastelbücher, Dekorationsratgeber, Backbücher, Musik-CDs,
Weihnachtsfilme und vieles mehr
können ausgeliehen werden.
Bücher für vier Wochen, die restlichen Medien für zwei Wochen. Verlängerungen sind bis zu zweimal
möglich. Tanja Blickle und Carina
Sattler haben die Ausstellung ansprechend mit Weihnachtskristallen,
Schlitten, Schneebällen und vielem
mehr dekoriert.
Biber ach kom munal
10 | 29. Oktober 2014
Ochsenhauser Hof
Jennifer Vahlbruch im Museum
„
Geschichten und Bilder aus Pakistan
Typisch Landkreis
W
Margarete und Anton Reiser waren wieder in Pakistan und berichten in einem
ersten Teil am Freitag, 31. Oktober, im
Ochsenhauser Hof. Titel: „Heiligtümer,
Gletscher, Hohe Berge – Pakistan“.
Beginn ist um 15 Uhr. Die Sieben-Millionen-Stadt Lahore war die prunkvolle
Hauptstadt des Mogulreiches, für das
damalige Europa Symbol unermesslichen Reichtums und grenzenloser
Macht. Erhalten sind reiche Zeugnisse
einer von persischen und indischen
Künstlern geprägten Architektur, Malerei und Dichtung. Der Sufismus wird
Thema sein, auch private Einladungen
in pakistanische Familien. Versprochen sind herrliche Bilder und interessanten Geschichten aus diesem Land.
Der Landkreis Biberach im Panoramaformat.
„Hilfen im Alter“
Vieles über Kräuter im Ochsenhauser Hof
„Kräuter – heilsam für Leib und Seele“,
heißt es am Donnerstag, 6. November,
um 14 Uhr im Ochsenhauser Hof.
Mirella Ingoglia-Wild vom KneippVerein Biberach zeigt, was man aus
Kräutern alles „zaubern“ kann und für
was man welches Kraut einsetzt. Auch
praktische Tipps für die Herstellung
von Kräuter-Anwendungen gibt es.
Eingeladen sind alle, die einen Angehörigen pflegen oder eine Pflegesituation auf sich zukommen sehen. Weitere
Informationen sind erhältlich bei den
Fachdiensten „Hilfen im Alter“ von Caritas (Ursula Fietze, Telefon 5005-130)
und Diakonie (Karl-Heinrich Gils, Telefon 1502-50).
Jennifer Vahlbruch, 1976 in Laupheim geborene Fotografin, hat sich
einen Namen mit Panorama-Aufnahmen der Allgäuer Berge gemacht.
Im vergangenen Jahr wurde sie mit
dem Förderpreis der Hilde-FreyStiftung des Landkreises Biberach
ausgezeichnet. Sie war der Frage
nachgegangen, welche Landschaftausschnitte typisch für den Landkreis
Biberach sind. Im Wissen, dass es sol-
che Orte, in denen sich mehrere charakteristische Landschaften vereinen,
so gut wie nicht gibt, hat sie sich dennoch im Landkreis umgesehen und
einige ihr typisch erscheinende Merkmale der Gegend zwischen Schwäbischer Alb und Iller festhalten. Einen
Teil ihrer fotografischen Arbeiten
stellt Jennifer Vahlbruch in einer Präsentation am Donnerstag, 30. Oktober, im Museum Biberach vor. Beginn
ist um 18 Uhr.
„Lebensfreude erhalten“
„Cosi fan tutte“ mit syrischen Flüchtlingen
Eintritt in die digitale Welt
Opern-Projekt der besonderen Art
Am Dienstag, 4. November, von 14
bis 15.30 Uhr können ältere Personen
in der vhs die Medienwelt ihrer Enkel
kennenlernen.
Die Oper „Cosi fan tutte“ nach Wolfgang Amadeus Mozart wird am Freitag,
31. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadthalle in einer ganz ungewöhnlichen Besetzung aufgeführt.
Menschen, die sich bisher wenig um Internet und Co. gekümmert haben, erleben die Möglichkeiten der neuen Medien. Mona Baumli stellt Smartphones und
Tablets vor, mit denen die Jugendlichen
überall unterwegs sind. Baumli erklärt
auch, was sich hinter sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Facebook verbirgt
und wie diese zum Nutzen oder Schaden
der Anwender eingesetzt werden können. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Lebensfreude erhalten – aktiv bleiben“. Die Teilnahme ist kostenlos,
jedoch ist eine Anmeldung bei der vhs
unter Telefon 51-338 erforderlich.
Ochsenhauser Hof
Informationen am Tag der offenen Tür
Am Sonntag, 2. November, ist bei einem
Tag der offenen Tür im Ochsenhauser
Hof Gelegenheit, sich über das gesamte Angebot zu informieren. Von 11 bis
17 Uhr werden die verschiedenen Gruppenveranstaltungen vorgestellt, im PCRaum wird über neue Entwicklungen
im Computerbereich informiert. Ein
Frühschoppen mit Weißwurst und Brezeln und eine Kaffeetafel mit Kuchenbuffet werden geboten, außerdem musikalische Unterhaltung mit Rolf Bucher
und ab 13.30 Uhr mit der Gitarren- und
Songgruppe des Ochsenhauser Hofs.
Betreuungsverein
Einführungsveranstaltung
Einführungsveranstaltung für neu bestellte rechtliche Betreuer am Dienstag,
4. November, 19 Uhr, Betreuungsverein
Landkreis Biberach, Bahnhofstr. 29,
3. OG. Anmeldung: Telefon 17869 oder
info@betreuungsverein-bc.de
Der Chor, bestehend aus 75 syrischen
Flüchtlingen, fand im ehemaligen Kloster
in Oggelsbeuren eine vorübergehende
Heimat. Die Biberacherin Cornelia Lanz
erarbeitete gemeinsam mit den Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien und professionellen Künstlern ein Opernprojekt der
besonderen Art, das der Handlung von
Mozarts Meisterwerk einen aktuellen
politischen Bezug verleiht.
Mozart und da Ponte haben mit Così ihre
erste rein bürgerliche Oper geschaffen.
Kein Graf, keine Hierarchie mehr. Zwei
Foto: privat
Männer wetten um die Treue ihrer Frauen. Wie kommen sie dazu? Langeweile?
Neugierde? Angeberei? Sind sie sich ihrer
Qualität so sicher? Die Wette wird angenommen. Die Gegenthese lautet: alles
ist käuflich, es ist nur eine Frage des Preises. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen
Operninszenierung hatten Cornelia Lanz
und Regisseur Bernd Schmitt. Sie siedelten die Handlung Mozarts im Flüchtlingsmilieu an. Pater Alfred Tönnies lud
dazu alle Sänger und das Orchester zum
Wohnen und Proben nach Oggelsbeuren
ein. So wurde zusammen mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim und den Stuttgarter Symphonikern
unter musikalischer Leitung von Garrett
Keast und vielen weiteren Teammitgliedern dieses Opernprojekt geschaffen.
Biber ach kom munal
29. Oktober 2014 | 11
„Jazz & More-Collectiv“ der Landesmusikakademie in Baden-Württemberg unterwegs
Workshop mit Dozentenkonzert am Wieland-Gymnasium
Das Dozenten-Kollektiv „Jazz &
More“ der Landesmusikakademie
Ochsenhausen bietet in Zusammenarbeit mit dem Wieland-Gymnasium
und dem Jazzclub Biberach am Freitag, 4. November, in der Aula der
Gymnasien einen für Schüler kostenlosen Workshop rund um das Thema
Jazz an. Beginn ist um 19.30 Uhr,
Saalöffnung um 19 Uhr.
Jazztypische Spiel- oder Singweisen,
Improvisation sowie das Zusammenspiel in kleinen Bandformationen stehen auf dem Programm. Zu Beginn
zeigen Dozenten- und Schülerbands
Kostproben ihres Könnens in einer
wechselseitigen musikalischen Vorstellung, bevor die Arbeit in kleinen
Gruppen unter Anleitung der Profis
beginnt. Vorbild für die landesweit
zehn Workshops an öffentlichen
Schulen ist das in mehr als zehn Jahren gereifte Erfolgsmodell der Sommerkurse „Jazz & More“ an der Landesmusikakademie Ochsenhausen.
Zwischen 13.30 und 17.30 Uhr wer-
Das Dozententeam: Fola Dada: Gesang, Klaus Graf: Saxofon, Joo Kraus: Trompete,
Johannes Herrlich: Posaune, Göran Klinghagen: Gitarre. Martin Schrack: Klavier, Veit
Hübner: Bass, Torsten Krill: Schlagzeug
Foto: privat
den die acht Dozenten, aufgeteilt in
Instrumental- oder Stimmfächer, beziehungsweise in eigens zusammen-
gestellten kleinen Bandformationen
wertvolle Tipps geben, einfache Arrangements erarbeiten und Wege zur
Improvisation aufzeigen. Im Rahmen
eines öffentlichen Dozentenkonzertes mit Beginn um 19.30 Uhr stellen
sich die vier Professoren, Profimusiker
und mehrfachen Träger des Landesjazzpreises dem Biberacher Publikum
vor. Ebenso werden erste Ergebnisse
aus den Workshops präsentiert.
Das Gesamtprojekt wird unterstützt von der Baden-WürttembergStiftung, der Bauder-Stiftung sowie
örtlichen Sponsoren, dem Jazzclub
Biberach e. V. und dem Wieland-Gymnasium. Die Organisation der Workshops übernimmt die Fachschaft Musik. Workshop-Anmeldungen aus den
Biberacher Gymnasien oder Musikschulen erfolgen über Dr. Schönecker
(helmut.schoenecker@wieland-gymnasium.de). Der Vorverkauf für das
Abendkonzert läuft über den Jazzclub
Biberach (kasse@jazzbiber.de), der zusammen mit dem Wieland-Gymnasium auch als Veranstalter auftritt.
Der Eintritt kostet 15 Euro (ermäßigt
12 Euro), für Schüler und Jugendliche 5 Euro.
Abdera
Englisch-Sprachzertifikat nach anspruchsvoller Prüfung
Ska-Festival
Erfolgreich abgeschlossen
Das inzwischen schon traditionelle SkaFestival mit zwei Bands und DJ in der Biberacher Kulturhalle Abdera beginnt am
Freitag, 31. Oktober, um 20 Uhr.
Die sieben Bandmitglieder von „The Disliked“ wohnen in verschiedenen europäischen Städten und kombinieren mehrere
Stile wie Ska, Jazz, Blues, Rocksteady und
Punk. Der „Rebel Ska Club“ aus Pfronten
bringt mit einer abwechslungsreichen
Mischung aus energiegeladenem Punk,
ska-typischem Off-Beat, eingängigen Reggae-Parts, drückendem Bläsersound und
unverkennbaren Gesang alles zum Tanzen.
„DJ KimSka“ kam beim letztjährigen SkaFestival so gut an, dass der Freiburger
nochmals engagiert wurde. KimSka ist seit
mehr als 18 Jahren als DJ in Deutschland
und Europa unterwegs. Der Eintritt kostet
9 Euro. Infos unter www.abdera-bc.de.
Interkulturelle Wochen
Russisch kochen im Stadtteilhaus
Am 3. November wird im Stadtteilhaus
Gaisental in einer Veranstaltung der
interkulturellen Wochen russisch gekocht. Beginn ist um 18 Uhr, gegessen
wird ab 19 Uhr. Wer Interesse an der
russischen Küche hat, ist eingeladen,
sich in die Geheimnisse vielseitiger
Gerichte einweihen zu lassen und ein
traditionelles Essen vorzubereiten. Organisiert vom russischen Gesprächstreff. Anmeldung unter Telefon 301128
(Stadtteilhaus) 9403 (Pfarramt Friedenskirche). Es wird ein Unkostenbeitrag von fünf Euro erhoben.
TG-Seniorensport
Nach dem Wandern gibt’s Spanferkel
Die Seniorensportabteilung der TG lädt
am 12. November zu einer Wanderung mit
anschließendem Spanferkelessen im Gast-
hof Kreuz in Moosbeuren ein. Treffpunkt
13.30 Uhr am TG-Vereinsheim. Anmeldung
bis 5. November unter Telefon 31246.
Erfolg für die erste „Business-English“-AG der Jahrgangsstufe 11 am WielandGymnasium. Englisch- und Wirtschaftslehrer Jens Hoffmann vermittelte, wie
man Geschäftsbriefe und -berichte in englischer Sprache verfasst. Alle elf in
der AG bestanden die anspruchsvolle Sprachprüfung der „London Chamber
of Commerce and Industry“, neun sogar mit Auszeichnung. Untere Reihe von
links: Lena Clauß, Hanna Kling, Arlene Körner, Malin Mahlbacher; mittlere Reihe von links: Katharina Wilske, Tobias Böhle, Philipp Wegner, Marc Dreyer; hintere Reihe von links: Lehrer Jens Hoffmann, Mikolasch Werner, Jan Köhler. Es
fehlt Tobias Kuhn.
Foto: BIKO
12 | 29. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Reformation vor 500 Jahren
Geistlicher Impuls
Was gibt es 2017
zu feiern?
Allerheiligen – Selig die Barmherzigen
Am 1. November ist Allerheiligen.
Heilig bedeutet nicht, dass wir allen irdischen Zwängen enthoben
sind, sondern dass wir im Hier und
Jetzt immer wieder neu heilend
und heilsam wirken. Deshalb hören wir an diesem Festtag im Evangelium die Seligpreisungen, wo es
heißt: „Selig die Barmherzigen“.
Im Zusammenleben mit Menschen
kommt es immer wieder zu Verletzungen, an denen wir schwer
zu tragen haben. Das negative Erlebnis lässt uns nicht los, immer
wieder drängt es sich in unser
Bewusstsein und macht uns von
Neuem Nachbarn, ein verletzendes
Wort, die wiederholte Auseinandersetzung mit einem Kollegen, die
abwertende Bemerkung meines
Partners, das Ausgegrenzt-Werden
aus meinem Umfeld. Die Wunden,
die solche Situationen hervorbringen, können tief sein und beginnen
immer wieder neu zu bluten. „Wie
kann der/die mir das nur antun?“
Katholische Kirche
St. Martin Sa 1.11., 8 Uhr Messfeier,
11 Uhr Messfeier, 15 Uhr Totengedenken auf dem Kath. Friedhof, 15 Uhr
Totengedenken auf dem Stadtfriedhof, mitgestaltet von den St.-MartinsChorknaben. So 2.11., 8 Uhr Messfeier,
10 Uhr ökumenischer Gottesdienst,
19 Uhr Requiem für die Verstorbenen
der Seelsorgeeinheit Biberach. Mi 5.11.,
8.30 Uhr Marktmesse.
Spitalkirche So 2.11., 10 Uhr Messfeier in kroatischer Sprache. Di 4.11.,
17.30 Uhr Rosenkranz, 18 Uhr Messfeier.
Gemeindezentrum 19.15 Uhr Meditation.
Kapelle Sana Klinikum Sa 1.11.,
18.30 Uhr Messfeier.
Senovum Fr 31.10., 16.30 Uhr Wortgottesfeier.
Lindenpark Mi 5.11., 10 Uhr Wortgottesfeier.
St. Josef Fr 31.10., 18.30 Uhr Rosenkranz, 19 Uhr Messfeier, Sa 1.11.,
Immer und immer wieder läuft die
Situation vor meinen Augen ab. Die
Gedanken bleiben im Leiden. Die
Gefahr besteht, völlig in einer Opferhaltung zu verharren. Oder das
Gegenteil: Rachegedanken kommen auf. „Soll ich mir das gefallen lassen? Dem/Der werde ich es
zeigen! Das kann ich nicht auf mir
sitzen lassen.“
Vergeben scheint in solchen Situationen nicht möglich oder sogar naiv.
Dennoch ist es der einzige Weg an
der Situation etwas zu ändern –
sie positiv zu verwandeln. Jesus
selbst regt dazu an zu vergeben (Mt
18,22). Und er weiß, es ist ein langer und schwieriger Weg. Vielleicht
rät er Petrus gerade darum „siebenundsiebzig Mal“ zu vergeben.
Die Luxemburger Kommission
„Justitia et Pax“ hat folgende Thesen zur Vergebung veröffentlicht,
vielleicht eine Möglichkeit sich näher mit dem Thema „Vergebung“
auseinanderzusetzen.
• Vergebung kann ein langer
Prozess sein.
• Vergebung ist nicht von einem
Geständnis abhängig.
• Vergebung erfordert keine
übereinstimmende Auffassung
von der Vergangenheit.
• Vergebung bedeutet, mein
Recht auf Rache loszulassen.
• Vergebung bedeutet nicht
Vergessen.
• Vergebung bedeutet, das Unrecht nicht immer zur Sprache
zu bringen.
• Vergebung bedeutet nicht, das
Verhalten einer anderen Person
zu entschuldigen.
• Vergebung bedarf vorab einer
Entscheidung.
• Vergebung bedeutet nicht
unbedingt, erneut zu vertrauen.
• Vergebung ist Voraussetzung
für Neuanfang.
Christian Feuerstein, Diakon im
Zivilberuf, Biberach-Stafflangen
„Reformation – Was gibt es 2017
eigentlich zu feiern?“ ist ein Vortrag überschrieben, den Prof. Volker
Leppin aus Tübingen am Reformationstag, 31. Oktober, in der evangelischen Spitalkirche hält.
Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Kirchen bereiten sich auf 2017 vor. Die
Kirchen? Und was gibt es 500 Jahre
nach dem angeblichen Thesenanschlag in Wittenberg durch Martin
Luther eigentlich zu feiern?
Prof. Volker Leppin lehrt in Tübingen
Kirchengeschichte und ist Spezialist
für das Spätmittelalter und die Reformationszeit. Er fragt, was es 2017
eigentlich zu feiern gibt. Soll „allein
evangelisch“ gefeiert werden oder
machen wir uns ökumenisch auf
den Weg? Für Biberach mit seinem
Simultaneum eine spannende Frage.
Wer sich einen KirchengeschichtsProfessor trocken und verstaubt vorstellt, hat Volker Leppin noch nicht
gehört. Er versteht es, geschichtliche
und theologische Zusammenhänge
vor das innere Auge zu malen. Die
musikalische Gestaltung liegt bei
Alina und Ralf Klotz.
Kirchen
9.30 Uhr Messfeier, So 2.11., 9.30 Uhr
Wortgottesfeier. Mo 3.11., 19.45 Uhr
Fatima-Gebetsstunde.
St. Alban, Mettenberg Sa 1.11.,
9.30 Uhr Messfeier, anschl. Gräberbesuch mit Totengedenken, 14 Uhr
Gräberbesuch mit Totengedenken. So
2.11., 11 Uhr Messfeier.
Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Do 30.10.,
9 Uhr Frauen- und Müttermesse. Sa
1.11., 18.30 Uhr Vorabendmesse. So
2.11., 9.30 Uhr Messfeier, 15 Uhr Totengedenken auf dem Stadtfriedhof,
mitgestaltet von den St.-Martins-Chorknaben, 17 Uhr Rosenkranz.
St. Gallus, Rißegg Sa 1.11., 11 Uhr Messfeier. So 2.11., 9.30 Uhr Messfeier, anschl. Gräberbesuch mit Totengedenken.
Mariä Himmelfahrt, Ringschnait Sa
1.11., 14 Uhr Messfeier, anschl. Gräberbesuch. So 2.11., 10.15 Uhr Messfeier,
mitgestaltet vom Kirchenchor. Di 4.11.,
19 Uhr Messfeier in Winterreute.
St. Remigius, Stafflangen Fr 31.10.,
8.30 Uhr Messfeier. Sa 1.11., 10 Uhr
Messfeier mit Kirchenchor, anschl. Gräberbesuch. So 2.11., 10 Uhr Wortgottesfeier. Di 4.11., 18.30 Uhr Messfeier.
Evangelische Kirche
Bürgerheim Fr 31.10., 15.30 Uhr Gottesdienst.
Ev. Spitalkirche Fr 31.10., 19.30 Uhr
Vortrag zur Reformation von Prof. Volker Leppin.
Stadtpfarrkirche So 2.11., 10 Uhr Zentraler Ökumenischer Gottesdienst „600
Jahre Jan Hus in Biberach“.
Ev. Spitalkirche So 2.11., 19 Uhr TaizéAbendgebet.
Krankenhauskapelle So 2.11., 8.15 Uhr
Gottesdienst.
Blaues Kreuz So 2.11., 18 Uhr Gottesdienst.
Süddeutsche Gemeinschaft
Immer sonntags, 10.45 Uhr Gottes-
dienst Rollinstraße 28, ab 10.30 Uhr
Kinderprogramm Martinstraße 8.
Neuapostolische Kirche
Immer donnerstags, 20 Uhr und sonntags 9.30 Uhr, Rollinstraße 59.
Freie Christengemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst, Waldseer Straße 99.
Christliche Gemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst, Freiburger Straße 69.
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Immer sonntags, 10 Uhr Gottesdienst
mit Kinderkirche, Schönfeldstraße 3.
Adventgemeinde Biberach
Immer samstags, 9.30 Uhr Gottesdienst mit Bibelgespräch und Kinderbetreuung, 10.30 Uhr Gottesdienst mit
Predigt, Ehinger Straße 39.
Biber ach kom munal
29. Oktober 2014 | 13
Die Woche im Überblick
Datum
zeit
ort, Treffpunk t
Ver anstaltung
Do, 30. Oktober
18 Uhr
Museum Biberach
Sonderausstellung: Kunst Oberschwaben 20. Jahrhundert, Präsentation Jennifer Vahlbruch
Do, 30. Oktober
19 Uhr
Museum Biberach
„Shakespeare wie er uns gefällt“, Vortrag von Prof. Dr. Tobias Döring
Fr, 31. Oktober
14 Uhr
Gemeindezentrum St. Martin
Sitzung Gestaltungsbeirat
Fr, 31. Oktober
15 Uhr
Ochsenhauser Hof
„Pakistan – Heiligtümer, Gletscher, riesige Berge“, Vortrag Margarete und Anton Reiser
Fr, 31. Oktober
19.30 Uhr
Stadthalle Biberach
Oper „Cosi fan tutte“
Fr, 31. Oktober
19.30 Uhr
Evangelische Spitalkirche
„Reformation – Was gibt es 2017 zu feiern?“, Vortrag Prof. Volker Leppin
Fr, 31. Oktober
20 Uhr
Abdera
Ska-Festival
Sa, 1. November
11 Uhr
Museum Biberach
Museum an Allerheiligen geöffnet
Sa, 1. November
12 Uhr
Hotel Kapuzinerhof
36. Biberacher Filmfestspiele, Kapuzinertalk in der Lobby des Festivalhotels
So, 2. November
11 Uhr
Ochsenhauser Hof
Tag der offenen Tür bis 17 Uhr
So, 2. November
13 Uhr
Innenstadt
Verkaufsoffener Sonntag
So, 2. November
14 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
So, 2. November
15 Uhr
Tierheim
Führung
So, 2. November
16 Uhr
Gigelberghalle
Familienkonzert Landesjugendorchester Baden-Württemberg
So, 2. November
19 Uhr
Stadthalle Biberach
36. Biberacher Filmfestspiele, Filmfest-Gala mit Preisverleihung
Mo, 3. November
17 Uhr
Rathaus, Ratssaal
Sitzung Gemeinderat
Mo, 3. November
18 Uhr
Stadtteilhaus-Gaisental
Interkulturelle Wochen, Russische Küche
Di, 4. November
14 Uhr
Volkshochschule
Eintritt in die digitale Welt, Vortrag Mona Baumli
Di, 4. November
14.30 Uhr
Rot-Kreuz-Zentrum
Blutspenden bis 19.30 Uhr
Di, 4. November
19 Uhr
Sana-Klinikum
Vortrag über modernste minimal-invasive Operationstechniken
Di, 4. November
19.30 Uhr
Aula der Gymnasien (PG/WG)
The Jazz&More Collective, Workshop Jazz
Mi, 5. November
9 Uhr
Martin-Luther-Gemeindehaus
Aktive Senioren, Heiteres Gedächtnistraining mit Elisabeth Doerry
Mi, 5. November
15 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
Mi, 5. November
19 Uhr
Gemeindezentrum St. Martin
Gründungsversammlung Bürgerenergie-Genossenschaft
Mi, 5. November
19 Uhr
Volkshochschule
Einführung in die klassische Homöopathie, Vortrag Dr. Kerstin Günther-Hard
Mi, 5. November
19.30 Uhr
Pflugkeller
Französisch sprechen in lockerer Runde
Mi, 5. November
19.30 Uhr
Volkshochschule
Anerkennung ausländischer Schul- und Bildungsabschlüsse, Vortrag Anja Gessler
Amtliche Bekanntmachungen
Öffentliche Ausschreibung
von Bauleistungen nach VOB/KVHB
Ausbau Verbindungsweg
Hans-Liebherr-Straße/
Breslaustraße (Bahnradweg)
Ausführungszeit:
KW 50/2014 bis 21/2015
Abholung/Anforderung der Ausschreibungsunterlagen:
Ab Montag, 27. Oktober 2014 gegen Verrechnungsscheck in Höhe von 27,50 € (Versand + 5,00 €) beim Tiefbauamt, Zeppelinring 50, 88400 Biberach, Tel. 07351/51-281.
Angebotseröffnung:
Donnerstag, 12. November, 11:00 Uhr
Vollständige Veröffentlichung der Ausschreibung unter www.biberach-riss.de.
Für Tanzveranstaltungen gelten
besondere Vorschriften
Anmeldeschluss für die
Hortaufnahme
Im November gelten für Tanzunterhaltungen besondere Vorschriften. Hierauf macht die Stadtverwaltung aufmerksam.
An Allerheiligen, 1. November, am Volkstrauertag, 16. November, am Buß- und Bettag, 19. November, und am Totensonntag, 23. November, sind sämtliche öffentliche Tanzunterhaltungen von 3 bis 24 Uhr verboten. Am Totensonntag
sind darüber hinaus öffentliche Veranstaltungen in Räumen
mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb
hinausgehen, sonstige öffentliche Veranstaltungen, soweit
sie nicht der Würdigung des Feiertags oder einem höheren
Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen,
und öffentliche Sportveranstaltungen bis 13 Uhr nicht erlaubt. Nähere Auskünfte erteilt das Ordnungsamt.
Die Kindertagesstätte Biberach nimmt ab September 2015
wieder Kinder im Grundschulalter auf. Die Anmeldeformulare und die Benutzungsordnung erhalten Sie in der Kindertagesstätte Biberach, bei der Stadtverwaltung, Amt für
Bildung, Betreuung und Sport bzw. stehen unter www.Biberach-Riss.de/Leben in Biberach/Bildung und Betreuung/
Kindergarten, Krippe, Kindertagesstätte als Download zur
Verfügung. Anmeldeschluss für das kommende Schuljahr
2015/16 ist am 28.11.2014. Die Zu- bzw. Absagen werden
ab dem 27.01.2015 schriftlich erteilt.
Norbert Zeidler
Oberbürgermeister
Der Wochenmarkt in Biberach wird aufgrund des Feiertages „Allerheiligen“
vorverlegt und findet bereits am Freitag, 31. Oktober, statt.
Biber ach kom munal
14 | 29. Oktober 2014
Notdienste und Öffnungszeiten
Notrufe / Notdienste
Polizei 110, Feuerwehr 112
Notarzt Rettungsdienst 112
Ärztlicher Notdienst Biberach
19292, www.arztdienst.net
Kindernotfall 0180 1929343
Zahnärztlicher Notdienst Biberach
0180 5911610
Apothekennotdienst 0800 0022833
Giftnotruf 0761 19240
e.wa riss Störungsdienst Strom
0800 3629477
Gas Wasser Wärme 9030
Bereitschaftstelefon städtischer
Bauhof 51-288
Kartensperre
(Handy-, Kunden-, EC- und Kreditkarten)
116116
Kabel-BW Kundenservice 01805 888150
Hilfe & Beratung
Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon
Mo bis Sa 14 bis 20 Uhr,
0800 1110333
Elterntelefon
Mo bis Fr 9 bis 11 Uhr, Di und Do 17
bis 19 Uhr, 0800 1110550
Schwangerschaftsberatung Caritas
5005-150
Schwangerschaftsberatung LRA
52-6151
Sozial- und Lebensberatung
für Frauen / Frauenschutzhaus Caritas
5005-160
Drogen- und Suchtberatung Blaues Kreuz 71367
Caritas 5005-170
Hospizgruppe Biberach
Einsatzleitung 0170 4889929
Gemeindepsychiatrisches Zentrum
Zeppelinring 26, Tagesstätte und Sozialpsychiatrischer Dienst Tel. 587950
Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg
Haushalt Freizeit TK
0900 1774441
Patientenberatung
Mo und Do
von 14 bis 18 Uhr Di und Mi von 10 bis 14 Uhr
0180 3117722
Ochsenhauser Hof – Seniorentreff
Gymnasiumstraße 28
Mo bis Fr 13.30 bis 17.30 Uhr
Telefon 51-272
info@oho-bc.de, www.oho-bc.de
Seniorenbüro Biberach
Zeppelinring 50
Telefon 51-553
Fax 51-117
seniorenbuero@biberach-riss.de
Öffnungszeiten
Di von 9.30 bis 12.30 Uhr
Mi von 10.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 18 Uhr
Do von 10.30 bis 12.30 Uhr
Bürger für Bürger
Bürozeiten Mo und Do von 15.30 bis
17.30 Uhr, Ochsenhauser Hof 2. OG
827127, www.bfb-biberach.de
Ehrenamtliche Hilfe für alle Bürger
in verschiedenen Situationen des
täglichen Lebens
Krankenhaus-Lotsen
von Bürger für Bürger
Ehrenamtliche Unterstützung von Patienten, die in das Krankenhaus müssen:
vor, während und nach Klinikaufenthalt
Mo bis Fr von 8 bis 19.30 Uhr
01578 1941989
Polizei 110
Bahnhofsmission
Bahnhof, Gleis 1
Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten städtischer Ämter
und öffentlicher Einrichtungen
Allgemeine Sprechzeiten: Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi von 14 bis 18 Uhr
Termine nach Vereinbarung möglich.
Städtische Archive
Schulstraße 8
Öffnungszeiten für Benutzung
im Lesesaal (um Voranmeldung
wird gebeten):
Mi und Do von 8.30 bis 12.30 Uhr
und 14 bis 18 Uhr
Bürgerinformation im Rathaus Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mo, Di, Do von 13.30 bis 16.30 Uhr
Mi von 13.30 bis 18 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Stadtkasse Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi (zusätzlich) von 14 bis 18 Uhr
Friedhofsverwaltung
Rindenmooser Straße 1
Mo bis Fr 8 bis 12 Uhr,
nachmittags nach telefonischer
Vereinbarung 51-222
Stadtbücherei
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
www.medienzentrum-biberach.de
Einwohnermeldestelle
(auch Pässe, Ausweise) Mo und Mi von 8 bis 18 Uhr
Di, Do, Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Kartenservice Stadthalle und
Tourismus & Stadtmarketing
Mo bis Fr von 15 bis 17 Uhr
Mo bis Mi, Fr, Sa, von 10 bis 12 Uhr
Mi durchgehend 10 bis 17 Uhr
kartenservice@biberach-riss.de
www.kartenservice-biberach.de
Kartentelefon
Wochenblatt 189911
SZ-Ticketbox 0751 5691557
Volkshochschule
Mo, Mi von 9 bis 18 Uhr
Di von 9 bis 12.30 Uhr
Do von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr
Fr von 9 bis 12.30 Uhr
www.vhs-biberach.de
Lernwerkstatt Stadtbücherei und vhs
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
Bruno-Frey-Musikschule
Öffnungszeiten Verwaltung:
Wielandstraße 27:
Mo bis Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Fr von 10 bis 13 Uhr
Wilhelm-Leger-Str. 4
(Ganztagszentrum):
Di bis Do von 8.30 bis 14 Uhr
Während der Schulferien ist die
Bruno-Frey-Musikschule geschlossen.
Museum Biberach
Di, Mi, Fr von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 20 Uhr
Sa, So von 11 bis 18 Uhr
Wieland-Museum
Saudengasse 10/1,
Telefon 51-336
Mi bis So, 14 bis 17 Uhr,
www.wieland-museum.de
Hallenbad
Mo Schul- und Vereinsbetrieb
Di + Do 12 bis 22 Uhr Spätbadetag
Mi 12 bis 20 Uhr, Fr 9 bis 20 Uhr
Sa + So 9 bis 20 Uhr
feiertags ab 9 Uhr, www.swbc.de
Öffnungszeiten des Recyclingzentrums Ulmer Straße
Mo geschlossen, Di 14 bis 17 Uhr,
Mi durchgehend 9 bis 17 Uhr
Do 14 bis 17 Uhr, Fr 14 bis 18 Uhr
Sa 10 bis 16 Uhr
Notarzt 112
Standorte der Glas-, Papierund Altkleidercontainer
– Weißes Bild / St.-Georgs-Weg /
Brücke Fünf Linden (Reithalle)
– Hochvogelstraße / Säntisweg
–Weingartenbergstraße
– Pflugschule, Wielandstraße 30
–Wolfental
– Landratsamt Parkplatz, Saudengasse
– Brücke Adenauer-Allee
(Parkplatzzufahrt)
– Wetterkreuzstraße / Kreuzung
Saulgauer Straße
– Stadtfriedhof Bushaltestelle,
Rindenmooser Straße /
Amriswilstraße
– Berliner Platz / Astiallee / Köhlesrain
– Berufsschulzentrum Parkplatz,
Leipzigstraße (Aldi)
– Neukauf Parkplatz, Heusteige 1
– Bergerhausen, Winterreuter Straße
– Mozartstraße 10–28
– Rißstraße / Richtung Autohaus
Munding / gegenüber e.wa riss
– Kaufhaus Marktkauf,
Sandgrabenstraße
– Rißegg (Grundschule)
– Stafflangen (Bauhof)
– Ringschnait (Landwirt Winter)
Ortsverwaltung Mettenberg
Mo, Do, Fr 8.30 bis 11.30 Uhr
Di, 15 bis 19 Uhr, Telefon 72021
Ortsverwaltung Rißegg
Mo, Mi, Fr 8.30 bis 11.45 Uhr
Di 8.30 bis 11.45 Uhr, 14 bis 17 Uhr
Do 14 bis 18.30 Uhr, Telefon 21081
Ortsverwaltung Ringschnait
Mo bis Fr 8.30 bis 12 Uhr
Fr 14 bis 17 Uhr, Telefon 07352 2341
Ortsverwaltung Stafflangen
Mo bis Mi, Fr 8 bis 12 Uhr
Di 18.30 bis 19 Uhr, Telefon 07357 2326
Zusätzliche Termine mit dem
Ortsvorsteher nach Absprache
Sonderöffnungszeiten stehen
im redaktionellen Teil
– Alle Angaben ohne Gewähr –
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Seele and Geist
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