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Veranstaltungen · Tipps +Termine · Highlights
Herbstferien
im Landkreis
Osterholz
Oktober 2014
2
OHZlive
S
Willkommen im Kulturland Teufelsmoor
Liebe Leserinnen und Leser
chön, dass Sie OHZlive aufgeschlagen haben!
Es tut sich was in Lilienthal. Vielfalt ist schön und wünschenswert, so wie sie sich in
unserer Gemeinde und der Region in vielen Bereichen darstellt.
Bildung, Kultur, Tourismus und
Freizeit haben einen hohen Stellenwert in unserem Gemeinwesen. Sie sind kein Beiwerk, sondern gerade in einer Gemeinde
mit dem Slogan „Lebendige Vielfalt“ in der Nachbarschaft zu Bremen lebensnotwendig; das gilt
natürlich auch für die Region.
Eines der ganz wichtigen Ereignisse in 2014 war am 1. August
die Inbetriebnahme der Stadtbahnverlängerung der Linie 4 von
Bremen-Borgfeld bis nach Lilienthal-Falkenberg. Es ist die erste
Straßenbahnstrecke, die eine niedersächsische Nachbargemeinde
mit Bremen verbindet. Am 3. August 2014, bei der Eröffnungsfeier mit einem verkaufsoffenen
Sonntag, haben viele Menschen
aus der Region das neu gestaltete
Lilienthal entdecken können.
Neben der endgültigen Fertigstellung der Lilienthaler Allee im
Mai 2010, die den Transitverkehr
um Lilienthal herumleitet, sind damit die beiden Projekte der letzten Jahrzehnte verwirklicht. Beide
Maßnahmen ermöglichen neue
Entwicklungschancen für die Gemeinde als Geschäftsstandort
In dieser
OHZlive
BLICK ÜBER DEN GARTENZAUN:
Lob für die Kümmerer aus Hambergen.
SEITE 3
HEIMATVEREINE IM LANDKREIS:
Folge 29: Die Dorfgemeinschaft
Klostermoor.
SEITE 4
JUNGER LANDKREIS:
Perscussion-Spieler der Kreismusikschule räumen Preise ab. SEITE 5
SCHÖNE LANDKREIS-ANSICHTEN:
Neue Runde im Leserfoto-Wettbewerb.
SEITE 6
Willy Hollatz,
Bürgermeister STADTHALLE OHZ:
Volles Programm im Herzen des
Gemeinde LiSEITE 7
lienthal. Foto: fr Landkreises Osterholz.
und attraktiver Wohnort.
Lernen Sie Lilienthal kennen.
Der Ort hat eine sehenswerte Vergangenheit und Sie können diese
bei einem Bummel durch den Ort
oder bei einem Besuch in den Lilienthaler Museen entdecken. Insbesondere das historische Ortszentrum der Gemeinde rund um
die Klosterkirche ist sehenswert.
In der Herbstzeit 2014 bietet Lilienthal wieder schöne Überraschungen für Augen und Ohren.
Traditionell in dieser herbstlichen
Zeit finden in Lilienthal die Plattdeutschen Kulturtage auf dem Lilienhof in Worphausen statt.
In diesem Jahr wurde das vergnügliche Theaterstück „De Giezknüppel” einstudiert, eine Über-
tragung von Molières „Der Geizige“. Die Termine in diesem Jahr
sind der 16. und 17. Oktober um
20 Uhr sowie der 18. Oktober um
15 Uhr.
Am Sonntag, 19. Oktober, bildet um 15 Uhr – mit leckerem Butterkuchen und einer dampfenden
Tasse Kaffee oder Tee – das „Tohoopsitten“ mit dem diesjährigen
Heinrich-Schmidt-Barrien-Preisträger „Plattolio“ den Abschluss
der Plattdeutschen Kulturtage im
Handwerkermuseum. Es erwartet
Sie ein geselliger Nachmittag, zu
dem Sie sich rechtzeitig in der Bibliothek Lilienthal Karten reservieren lassen sollten.
Die Gemeinde Lilienthal hat
viel Kulturelles zu bieten, sie ist
aber auch ein interessanter
Wohn- und Gewerbestandort. Die
Mischung aus ländlichem Charakter und moderner Infrastruktur
lockt immer mehr Eigenheimbauer an. Kurzum: Lilienthal
wächst. Und weil das so ist, wollen wir durch eine kluge Zukunftsplanung den Charakter unserer
Gemeinde stärken.
Die wenigen Stichworte zeigen
– es tut sich was in Lilienthal, und
ein Besuch lohnt sich!
über Zahnerhalt und Zahnpflege
sowie über gesunde Ernährung gegeben. Praktische Putzübungen
sollen die Handmotorik trainieren
und ein Gefühl für die richtige
Zahnputztechnik vermitteln.
Dabei können in der Kita und in
der Grundschule die Vorzüge des
Lernens in der Gruppe genutzt
werden: Etwas gemeinsam zu
tun, gemeinsam zu frühstücken,
zu spielen und zu lernen – das ist
für viele Kinder interessanter und
erlebnisreicher, als wenn sie es allein tun. Eine Gruppe gibt Schutz;
sie spornt an, etwas ganz besonders gut zu machen. Eine Gruppe,
Weites Land: Ob mit Fahrrad, zu
Fuß oder mit dem Boot – der
Landkreis lässt sich zu jeder
Jahreszeit immer wieder neu entdecken.
Foto: Landkreis
die zusammenhält, baut auch
Ängste ab. So wird es für viele Kinder leichter, sich mit Gedanken
rund um die Zähne zu beschäftigen. Denn auch heute noch, wo
der Zahnarztbesuch in vielerlei
Hinsicht nicht mehr mit dem früherer Zeiten zu vergleichen ist, ist
in einigen Familien das Thema
„Zähne und Zahnarzt“ als etwas
Unangenehmes besetzt.
Vorbeugung ist sehr wichtig im
Kindesalter – und meist problemlos durchzuführen. Die Arbeit des
kinder- und jugendzahnärztlichen Dienstes soll die Freude am
Zähneputzen und vor allem natür-
WÜMME-GEMEINDE LÄDT EIN:
Lilienthal (neu) entdecken und kennenlernen.
SEITEN 10 UND 11
AUSFLÜGE IM LANDKREIS:
Touren-Tipps, Führungen und Fahrten.
SEITEN 12 UND 16
SONDERTHEMA:
Ausblick auf die Kohl- und PinkelSaison 2014/15. SEITEN 13 BIS 15
DA IST WAS LOS:
Welche Termine Sie keinesfalls verpassen sollten. SEITEN 18 UND 19
IMPRESSUM
OHZlive
Willy Hollatz
83
Bürgermeister der Gemeinde Lilienthal
Erscheinungstermin:
26. September 2014
Wenn die Zahnfee im Kindergarten erscheint
Landkreis Osterholz (mp). Gesunde Zähne von Anfang an – Der
kinder- und jugendzahnärztliche
Dienst des Gesundheitsamts
arbeitet seit mehreren Jahren
daran, zusammen mit Eltern, Erziehern und Lehrern dieses Ziel
zu erreichen. Darum werden die
Kinder in den Kindertagesstätten
und Grundschulen des Landkreises Osterholz im Rahmen der
Gruppenprophylaxe und der zahnärztlichen Reihenuntersuchung regelmäßig von Vorsorgefachkräften und dem Zahnarzt besucht.
Auf altersgerechte Weise werden
den Kindern dabei Informationen
HIGHLIGHTS IM LANDKREIS:
Hier ist was los!
SEITEN 8 UND 9
lich die Einsicht wecken, dass
Zahnpflege notwendig und sinnvoll ist. Das geschieht am besten
auf lockere und spielerische Art
und Weise, zum Beispiel durch
einen Besuch der Zahnfee .
Die Prophylaxefachkräfte des
Gesundheitsamts stehen mittwochs zwischen 8 und 12 Uhr sowie nach Vereinbarung unter der
Telefonnummer 0 47 91 / 93 01 30
auch für speziellere Fragen zum
Thema Zahngesundheit zur Verfügung; sie können und sollen jedoch nicht die individuelle Beratung durch den Hauszahnarzt
oder Kinderarzt ersetzen.
Geführte Wanderungen durchs
Moor bieten unter anderem die
Biologische Station und der Heimatverein Ströhe an.
Foto: Bios
HERAUSGEBER
Osterholzer Zeitungsverlag GmbH
und Bremer Tageszeitungen AG
in Kooperation
mit dem Landkreis Osterholz
KOORDINATION
Harald Laube
REDAKTION
Harald Laube, Bernhard Komesker,
Peter von Döllen, Monika Fricke,
Ilse Okken, Johann Schriefer, eMSN
FOTOS
Bremer Tageszeitungen AG, Kreis
Osterholz / Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V.
TITEL Straßenbahn in Lilienthal
FOTO Frank Beier
ANZEIGEN
Stark Kundenservice Center Achim
GmbH
verantwortlich Michael Sulenski
SATZ UND DRUCK
Bremer Tageszeitungen AG
Blick über den Gartenzaun
OHZlive
3
Sich einbringen und nicht nur rumsitzen
Brigitte Escherhausen lobt die ehrenamtliche Arbeit der Kümmerer aus Hambergen
Von Peter von Döllen
Hambergen. Brigitte Escherhausen weiß nur zu gut, wie wichtig
ehrenamtliche Arbeit ist. Ohne
sie würde in Deutschland vieles
nicht funktionieren. Bürgerengagement und persönlicher Einsatz
halten die Gesellschaft zusammen. „Zum Glück gibt es viele Ehrenamtliche“, sagt die ehemalige
Bürgermeisterin von OsterholzScharmbeck. Unter den engagierten Freiwilligen seien auch viele
ältere Menschen, zu denen die
SPD-Politikerin auch selber zählt.
Eine Gruppe unter den Ehrenamtlichen ist dabei für Escherhausen aber etwas Besonderes: Die
Kümmerer in Hambergen. Nicht
weil sie engagierter oder besser
als andere Helfer seien. Schließlich sei Ehrenamt kein Wettbewerb. Es ist das Konzept der Kümmerer, das Escherhausen toll findet. Es unterscheide das Projekt
von anderer ehrenamtlicher
Arbeit. „Das Angebot ist sehr
breit gefächert“, erklärt sie. Es reiche von der Unterstützung alleinerziehenden Mütter bis zum Spa-
Osterholz-Scharmbecks frühere Bürgermeisterin Brigitte Escherhausen findet die Idee der Kümmerer in Hambergen beispielhaft. Foto: vdo
ziergang mit Rollstuhlfahrern. Dazwischen gebe es viele Aktionen,
die älteren Menschen helfen, ihr
Leben besser zu gestalten: Zum
Angebot zählen Computerkurse,
Fahrstunden mit einem Fahrlehrer, Vorträge, Fahrten und alltägli-
che Hilfe im Alltag. Wichtig seien
auch Fahrten zu Ärzten, zum Einkaufen oder zu anderen Terminen. Dabei legten die Kümmerer
eine unglaubliche Flexibilität an
den Tag. Escherhausen: „Die sind
für alles ansprechbar und versu-
Tugenden des Torfkahnschiffers
Osterholz-Scharmbeck (vdo). Ein
paar Döntjes, ein Witz und etwas
Spökenkram über das Moor. So
stellen sich viele einen guten Torfkahnschiffer vor. Die Leute sollen
sich unterhalten. Doch Manfred
Loth, Vorsitzender der Torfkahnschiffer Osterholz-Scharmbeck
glaubt: Zu einem guten Torfkahnschiffer braucht es mehr. „Er
muss offen auf die Gäste zugehen
können“, erklärt er.
Zudem sei es wichtig, ein Gespür dafür zu haben, was die Fahrgäste wollen. Sie haben unterschiedliche Erwartungen an eine
Fahrt im Torfkahn. Loth: „Das Publikum ist unterschiedlich.“ Die
meisten sind an der Historie der
Region interessiert. Sie wollen
wissen, wie die Menschen gelebt
haben, etwas über Tiere und die
Landschaft erfahren.
Was ein Torfkahnschiffer können
sollte, weiß Manfred Loth. Foto: vdo
Für die Torfkahnschiffer ist es
also wichtig, die Geschichte und
viele Fakten zu kennen. Sie ergänzen damit das reale Erlebnis auf
der Fahrt durch die Landschaft in
den authentischen Kähnen. „Der
Schiffer muss spüren, welche
Form angebracht ist“, weiß Loth,
Breites Wasser, weites Land: Das
Torfkahn-Idyll auf der Hamme
(links) ist nahezu malerisch.
Beim Herbstmarkt auf dem Lilienhof in Worphausen (rechts) gibt
es alljährlich historische Maschinen und Werkzeuge sowie allerlei altes Handwerk zu sehen.
Fotos: Landkreis Osterholz
der selber schon lange fährt. Während die eine Gruppe eine sachliche Schilderung bevorzuge, erfreuten sich andere an einer lockeren Art und Weise. Dann sind
auch Witze, Anspielungen oder
Döntjes auf Plattdeutsch gefragt.
„Ich überlege mir auch, an welcher Stelle ich was erzähle“, sagt
Loth. Ort und Erzählung sollten zusammenpassen. Manchmal sei
dann aber auch Schweigen angebracht. Loth: „Man bekommt ja
mit, ob zugehört wird.“
Aber noch etwas gehöre zu
einem guten Torfkahnschiffer: „Er
muss den Torfkahn beherrschen
und sicher im Auftreten sein. Die
Fahrgäste sollen ein sicheres Gefühl haben.“ Es gehört also einiges dazu, ein guter Torfkahnschiffer zu sein. Das Schifferhemd allein reicht dafür nicht aus.
chen, individuell zu helfen.“ Das
mache die Aktion so speziell.
Der Name sei dabei überaus
treffend. „Die Kümmerer – das
sagt: Wir kümmern uns.“ Die offizielle Bezeichnung lautet zwar
„Alt werden in der Samtgemeinde
Hambergen“. Doch jeder kennt
die Gruppe um Hartmut Pukies,
Margrit Kluge und Liane Hudalla
nur als die Kümmerer.
Und Escherhausen hat noch etwas erkannt: „Das Angebot ist
nicht nur für ältere Generationen
gedacht.“ Die Kümmerer helfen
Kindern bei den Schulaufgaben,
spielen Ersatzopa oder -oma und
lesen vor. Umgekehrt aktivieren
sie auch junge Leute, die dann in
Seniorenheimen auftreten oder
im Garten helfen. Escherhausen:
„Die Kümmerer bringen Generationen zueinander.“
Die Initiative entstand vor Jahren aus der Kirchengemeinde heraus und wird seither von der
Samtgemeinde unterstützt. Ein
starker Motor war Pastor Heino
Hüncken. Inzwischen ist er im Ru-
hestand und wohnt nicht mehr in
Hambergen. Die Kümmerer haben
sich aber neu organisiert.
„Da haben sich Leute gefunden, die sich nicht zur Ruhe setzen, sondern ihre Erfahrung einbringen wollen“, sagt Escherhausen. Sie könne das nachvollziehen. Vor Jahren schied sie aus der
aktiven politischen Arbeit aus, engagiert sich seitdem selber ehrenamtlich. „Es wäre furchtbar, wenn
ich mich einfach nur auf das Sofa
setzen würde“, meint sie. Ältere
Leute seien fit und wollten am Leben aktiv teilnehmen.
So gesehen, tun die Kümmerer
auch etwas für sich selbst. Escherhausen ordnet das auch im Hinblick auf eine sich verändernde
Gesellschaft ein. „Viele Menschen vereinsamen. Großfamilien
gibt es nicht mehr“, hat sie beobachtet. Internet und Fernsehen
drängten Gespräche immer mehr
zurück. Das hätten die Kümmerer
erkannt und darauf reagiert. Sie
machen etwas für ihre Mitmenschen – und für sich.
4
OHZlive
Markt rund
um die Mühle
Landkreis Osterholz (eb). Zum
achten Mal findet am Freitag, 3.
Oktober, in Aschwarden der
Bauern- und Kunsthandwerkermarkt statt. Von 10.30 Uhr bis 17
Uhr werden auf dem Hof an der
Mühle die Produkte regionaler Erzeuger angeboten: Gemüse, hausgemachte Wurstwaren, Kürbis,
Weiß-, Rot- und Sauerkohl; Marmelade, Honig, Käse; Schmuck,
Dekoartikel, Fensterbilder, Mützen, Socken, Holzfiguren, Liköre,
Seile und Korbwaren. Die Landfrauen sind mit ihrem Melkhus
vor Ort. In der Mühle gibt es Führungen sowie reichlich Speisen
und Getränke für die Besucher.
Ausstellung
über die Hanse
Lilienthal (bko). Im Osterholzer
Kreishaus war sie schon, nun
kommt sie ins Lilienthaler Kulturzentrum Murkens Hof: die HanseAusstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Unter dem
Titel „Von der Hansekogge bis zur
stillen Kapelle“ wird über die Geschichte des einstmals wichtigen
Städtebundes informiert, der
Mitte des 12. Jahrhunderts als
deutscher Kaufmannsbund entstand. Die Ausstellung in den Räumen der Bücherei wird am Donnerstag, 23. Oktober, um 16.30
Uhr eröffnet; sie ist dort dann bis
zum 28. November zu sehen.
Heimatvereine im Landkreis
Volkstanz ist das Aushängeschild
Dorfgemeinschaft Klostermoor feiert im nächsten Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum
Von Johann Schriefer
Lilienthal. Zu den Vereinen im
Landkreis Osterholz, die es sich
zur Aufgabe gemacht haben, das
dörfliche Brauchtum, die plattdeutsche Sprache und das gesellige Beisammensein zu pflegen
und zu fördern, gehört auch die
Dorfgemeinschaft Klostermoor in
der Gemeinde Lilienthal. Die erste
Vorsitzende ist Gudrun Apel, ihre
Stellvertreterin Christiane Marks.
Zu den Aktivitäten der im Jahre
1965 gegründeten Dorfgemeinschaft gehören unter anderem die
Veranstaltung von Erntefesten, Familien-Kohlwanderungen, Kinderfaschingsfeiern und das Erhalten
von überlieferten Handarbeitstechniken wie das Klöppeln. Zudem sind die Klostermoorer auch
Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft (AG) Kultur Lilienthal.
Das Aushängeschild der Dorfgemeinschaft Klostermoor ist jedoch die Tanzabteilung mit insgesamt vier verschiedenen Volkstanzgruppen. Dazu gehören die
„Minnis“ im Alter von drei bis fünf
Jahren, die schon mit sichtlicher
Freude das Tanzen erlernen, die
„Möhrchen“ von sechs bis neun
Jahren, die „Wüppsteerts“ von
zehn bis 17 Jahren und die
Gruppe der Erwachsenen. Verantwortlich dafür zeichnet schon seit
rund 30 Jahren die Tanzlehrerin
Gudrun Apel; sie wurde vor drei
Die Erfolge der
Volkstanzgruppen der Dorfgemeinschaft
Klostermoor
sind schon
seit Jahren mit
dem Namen
der Tanzlehrerin Gudrun
Apel verbunden. Vorbild
für die Tracht
der Klostermoorer ist das
Bild „Mädchen am Gartenzaun“ von
Fritz Mackensen.
jsc·Foto: Schriefer
Jahren nicht zuletzt aufgrund
ihrer Verdienste um das Volkstanzen von den Mitgliedern zur ersten Vorsitzenden gewählt.
Geübt wird immer montags in
den Räumen der Dorfgemeinschaft, die sich in der Trupermoorer Grundschule befinden. Die
„Minnis“ treffen sich dort von 16
Uhr bis 16.45 Uhr, die „Möhrchen“ üben von 16.45 Uhr bis
17.30 Uhr, die „Wüppsteerts“
von 17.45 Uhr bis 18.45 Uhr und
die Erwachsenen von 19.45 Uhr
bis 21 Uhr. Bei den Kindergruppen wird Gudrun Apel von Anke
Haar unterstützt.
Das Hauptaugenmerk werde
auf deutsche Volkstänze und
internationale Folklore, wie zum
Beispiel auf israelische und
schwedische Tänze sowie auf
Square Dance gelegt, sagt Gudrun Apel im OHZLive-Gespräch.
Einmal im Jahr laden die Tanzgruppen vom Findorff-Heimatverein Grasberg zu einem gemeinsamen Auftritt auf den dortigen Findorffhof ein. Das sei immer eine
sehr angenehme Veranstaltung,
lobt Gudrun Apel. Außerdem treten die Klostermoorer Gruppen in
Seniorenheimen, bei Weihnachtsmärkten oder bei sonstigen Veranstaltungen auf. Anfragen können
an Gudrun Apel unter der Telefonnummer 0 42 98 / 3 13 27, gerichtet werden.
Die Tanzlehrerin betont, sie
würde sich sehr freuen, wenn sich
noch weitere Kinder, darunter
auch Jungen, sowie Erwachsene
für das Mitmachen in einer der
vier verschiedenen Gruppen interessieren würden. Die hübschen
Klostermoorer Trachten seien übrigens selbst genäht. Vorbild dafür
sei das Gemälde „Mädchen am
Gartenzaun“ von Fritz Mackensen
gewesen.
Gudrun Apel weist darauf hin,
dass die Dorfgemeinschaft Klostermoor 2015 auf ihr 50-jähriges
Bestehen zurückblicken kann.
Das Jubiläum werde im kommenden Jahr am Sonntag, 31. Mai, gefeiert. Dazu würden auch viele
„Ehemalige“ erwartet. Für den Vormittag sei ein Kinderprogramm geplant; für den Nachmittag seien
Tänze für Jung und Alt sowie Mitmachtänze und Vorführungen vorgesehen.
Plattdeutsche Kulturtage mit Theater und Klönschnack
Niederdeutsche Fassung von Molières „Der Geizige“ wird auf dem Lilienhof in Worphausen gezeigt
Landkreis Osterholz (bko). Zum
23. Mal üben Laienschauspieler
der Bühnen zwischen Elbe und
Weser unter professioneller Anleitung ein niederdeutsches Stück
ein. „De Giezknüppel”, eine Übertragung von Molières „Der Geizige”, wird in diesem Jahr gespielt
und wieder führt Thomas G. Willberger die Regie; Assistentin ist
Probenfoto aus „De Giezknüp- Isa Steffen (Ahlerstedt). Im April
pel“, der aktuellen Inszenierung fand sich das Ensemble als „Theades Theaters auf dem Flett. Foto: fr ter auf dem Flett“ zusammen, das
Auf der Lila Route nach Pennigbüttel und zurück zum Weyerberg: Der 2010 eingeweihte Radrundweg führt den Fahrradfahrer
auch vorbei an der Worpsweder
Mühle. Foto: Hans-Hennig Hasselberg
vom Landschaftsverband Stade
als Fortbildung in Theorie und Praxis konzipiert wurde.
Die Herbsttournee durch die
Heimathäuser der Region führt
die Akteure am Donnerstag und
Freitag, 16. und 17. Oktober, nun
auch auf den Lilienhof nach Worphausen (Worphauser Landstraße 26). Die Vorstellungen im
Rahmen der 26. Plattdeutschen
Kulturtage beginnen jeweils um
20 Uhr, der Eintritt kostet acht
Euro; eine dritte Vorstellung ist
für Sonnabend, 18. Oktober, um
15 Uhr geplant. Info: 0 42 98 /
92 91 17 oder 0 47 92 / 76 79.
Während die Stader Jugendgruppe „Wellenbreker“ nur außerhalb der Kreisgrenzen gastiert (so
am Sonnabend, 11. Oktober, um
15.30 Uhr im „Koopmannhof“ in
Oerel), gehen die Plattdeutschen
Kulturtage am Sonntag, 19. Oktober, weiter. Für 15 Uhr lädt die Kulturamtsleiterin Antke Bornemann
Das Rathaus an der Riesstraße –
Kleinod, Verwaltungssitz der
Gemeinde Ritterhude und Anlaufstelle für alle Bürger. Foto: C. Valek
ins Handwerkermuseum (Worphauser Landstraße 26 b) auf dem
Lilienhof ein. Beim „Tohoopsitten“ wird Walter Henschen vom
„Runnen Disch Plattdüütsch“ den
Gewinner des diesjährigen Heinrich-Schmidt-Barrien-Preises vorstellen: Die Internetplattform
„Plattolio“. Der Eintritt ist frei; Kaffee und Butterkuchen kosten sieben Euro. Eine Anmeldung unter
den genannten Telefonnummern
empfiehlt sich.
Junger Landkreis
OHZlive
„Trick-Stick“ – Im Takt der Erfolge
Junges Percussion-Ensemble der Kreismusikschule räumt regelmäßig Preise ab
Von Monika Fricke
Osterholz-Scharmbeck. Regionalentscheid, Landeswettbewerb,
Bundesfinale: Musikschüler des
Percussion-Ensembles
„Trick
Stick“ haben zuletzt alle Hürden
des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ erfolgreich genommen. Musiklehrer Gerhard Malcher gründete im Jahr 2002 die PercussionFormation der Kreismusikschule
Osterholz; seitdem setzt sich die
Erfolgsserie der jungen Schlagwerker auf Kreis-, Landes- und
Bundesebene fort.
Seit 2012 ist die aktuelle „Trick
Stick“-Besetzung mit Joel Warnken (Scharmbeckstotel), Mimun
Mester (Schwanewede), Julian
Claus (Worpswede), Lukas Kuhn
(Osterholz-Scharmbeck),
Nico
Marx (Worpswede) und Raphael
Del Ponte (Ottersberg) unter Malchers Leitung auf Erfolgskurs.
Beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ errang das Ensemble Platz eins – das bedeutete die Teilnahme der jungen Musiker aus dem Landkreis Osterholz am Bundeswettbewerb in
Stuttgart. Auch dort erzielten die
Schüler von Gerhard Malcher hervorragende Ergebnisse: Das Ensemble errang den dritten Platz.
Beim Solowettbewerb auf Landesebene erzielten Julian Claus
und Lukas Kuhn 2013 die besten
Ergebnisse, 2014 gelang es Mimun Mester, auf Landesebene
das beste Ergebnis zu erzielen.
Der 18-jährige Julian Claus
nahm in diesem Jahr bereits zum
zehnten Mal erfolgreich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ als Solist und im Ensemble teil.
Eigene Arrangements waren
Start in die
Theater-Saison
Osterholz-Scharmbeck (eb). Saisonstart beim Theater in OHZ: Die
Scharmbecker Speeldeel zeigt ab
Sonnabend, 18. Oktober, „Een
Held in’n Dörpskroog“ – eine Komödie von Arthur Millington
Synge in der niederdeutschen Fassung von Hartmut Cyriacks und
Peter Nissen. Premiere auf Gut
Sandbeck ist um 20 Uhr, und bis
Mitte November folgen dann 16
weitere Vorstellungen. In der Inszenierung von Regisseur Bernd
Poppe geht es um die Prahlereien
und die Enttarnung eines vermeintlichen Vatermörders. Karten
gibt’s beim Osterholzer Kreisblatt, Telefon 0 47 91 / 30 34 35
und bei Nordwestticket. Info
unter www.theater-in-ohz.de.
Kunst-Winter
Worpswede (eb). Die Künstler der
Das Percussion-Ensemble „Trick Stick“ mit den Musikern (von links) Joel Warnken, Lehrer Gerhard Mal- Galerie Art 99 in der Alten Molkecher, Julian Claus, Lukas Kuhn, Mimun Mester und Nico Marx gewann etliche Preise. fmo·Foto: Monika Fricke rei haben Malerei, Digital Art, Grafik, Collagen, plastische Arbeiten
dazu von der Percussion-Gruppe Musikschülern von Gerhard Mal- ihren lautstarken Instrumenten.
und Fotografien zu einer neuen
Ein besonders gutes Miteinan- Gemeinschaftsausstellung
erarbeitet worden. In Konzerten cher dabei im Unterricht zur Verfüzupräsentierten die Percussionisten gung: Trommeln, Pauken, ganze der im Ensemble mit ihrem Lehrer sammengetragen. „Winterzeit –
dem Publikum die Klangvielfalt Drum Sets, Gongs, Congas, Bon- Gerhard führte zum Erfolg der jun- Künstlerleid“ widmet sich ab
und rhythmische Energie der gos, Djembén sowie Marimba- gen Musiker. „Wir sind ein tolles Sonnabend, 18. Oktober, der SteSchlaginstrumente. Weil alle im phon, Vibraphon, Xylophon, Glo- Team geworden, eine Einheit“, er- reotypie der dunklen WintermoEnsemble so hervorragende Leis- ckenspiel und diverse Kleinper- zählt Julian Claus, der am längs- nate für Kunst und Künstler.
tungen zeigen, nehmen sie an der cussion-Instrumente aus Holz ten dabei ist. „Der Unterricht bei
Gerhard ist uns sehr vertraut“.
„studienvorbereitenden Ausbil- und Metall.
Seit zwei Jahren proben „Trick Vor 15 Jahren kam der Schlagdung“ der Kreismusikschule teil,
bemerkt Gerhard Malcher. Sie er- Stick“ in den Räumen des Jugend- zeug- und Percussionlehrer zur
Worpswede (eb). Das Haus im
fahren in speziellen Kursen mehr hauses Pumpelberg. „Wir sind Kreismusikschule Osterholz.
Jeden Donnerstag trifft sich das Schluh zeigt am Sonnabend, 25.
über Theorie und Musikge- der Stadt dankbar für diese
schichte und erlernen obendrein Übungsräume“, betont Gerhard Ensemble in der Zeit von 18.30 Oktober, um 20 Uhr den Fotofilm
Malcher. Aufgrund der zahlrei- Uhr bis 19.30 Uhr zum Proben am „Hans Herman Rief – Ein PorKlavier und Gitarre.
Das Schlagzeug ist für die pas- chen Erfolge des Ensembles hat Pumpelberg. Zurzeit bereiten sich trait“. Der Künstler Jost Wischnewsionierten Percussionisten ein fes- die Kreismusikschule viele Spen- die jungen Musiker im Alter von ski befasst sich darin mit dem Hister Bestandteil im Tagesablauf ge- den zur Anschaffung weiterer Ins- 13 bis 18 Jahren auf den Regional- toriker und Archivar Hans Herman
worden, erzählen sie im Ge- trumente erhalten. Im Unterge- wettbewerb im Januar 2015 vor. Rief (1909 bis 2009), der von
spräch. Eine große Auswahl an schoss des Jugendhauses stören Sie wollen natürlich wieder weit 1946 bis zu seinem Tod im Haus
im Schluh lebte.
Schlaginstrumenten steht den die Schlagzeuger niemanden mit kommen.
Foto-Film
Frauen-Bilder
Worpswede (kk). In der Kunst-Ausstellung „…und Gott erschuf zwei
Weiber…“ zeigen Barbara HeineVollberg, Ingrid Holm und FrankMartin Stahlberg Facetten des
Weiblichen zwischen „Teufelsweib“ und „Engelsgleicher“, zwi-
5
schen Heiliger und Hure, Eva und
Lilith, im Wandel der Zeiten. Die
Vernissage in der Galerie Altes
Rathaus ist am Sonnabend, 25.
Oktober, um 17 Uhr. Gemälde
und Keramikarbeiten werden bis
23. November zu sehen sein.
Auch unsere Werkstatt hat einiges
unter der Haube!
hochqualifizierte
Mechatroniker und
Servicetechniker
modernste
Ausrüstung
Die Käseglocke in Worpswede
ist ein museales Unikum, das
ein Besucher des Künstlerdorfes unbedingt gesehen haben
sollte.
Foto: Landkreis
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6
OHZlive
Schöne Ansichten aus dem Landkreis Osterholz
Stille an der Hamme
Leser wählen ihr Foto des Monats
Landkreis Osterholz (bko). Ende
Februar stand Brigitte Semke mit
ihrer Kamera am Hamme-Ufer,
und fotografierte bei Melchers
Hütte den Sonnenaufgang. Jetzt
reichte sie nebenstehende Aufnahme
beim
Wettbewerb
„Schöne Ansichten aus dem Landkreis Osterholz“ ein, und die
wurde prompt zum schönsten Leserfoto des Monats gewählt.
Die Internet-Nutzer konnten
unter www.weser-kurier.de unter
einem Dutzend Bildern auswählen; am Ende lag Semkes Motiv
Nummer 8 – „Wenn alles noch
ganz still ist“ – hauchdünn vor
der laufenden Nummer 1, Reiner
Junkers Sonnenuntergang im Ahrensfelder Moor. Wir danken allen
Hier gibt’s
Information
Tourist-Information
wede
Worps-
Bergstraße 13 in 27726 Worpswede,
Telefon: 0 47 92 / 93 58 20, Telefax:
0 47 92 / 93 58 23,
E-Mail:
info@worpswede.de,
Internet:
www.worpswede.de
Gästeinformation Hambergen,
Rathaus
Bremer Straße 2 in 27729 Hambergen, Telefon: 0 47 93 / 78 13, Telefax:
0 47 93 / 78 18,
E-Mail:
touristik@hambergen.de,
Internet:
www.hambergen.de
Gästeinformation Lilienthal
Klosterstraße 16 in 28865 Lilienthal,
Telefon: 0 42 98 / 92 91 18, Telefax:
0 42 98 / 92 92 92, E-Mail: info@lilienthal.de, Internet: www.lilienthal.de
Gästeinformation Ritterhude
im Hamme-Forum
Riesstraße 11 in 27721 Ritterhude,
Telefon: 0 42 92 / 81 95 31, Telefax:
0 42 92 / 8 19 90 55, E-Mail: info@
hammeforum.de, Internet: www.hammeforum.de
Touristik-Information
der
Stadt Osterholz-Scharmbeck
Rathausstraße 1 in 27711 OsterholzScharmbeck, Telefon: 0 47 91 /
1 73 17, Telefax: 0 47 91 / 1 74 43 17,
E-Mail: touristik@osterholz-scharmbeck.de, Internet: www.stadtmarketing-ohz.de oder www.osterholzscharmbeck.de
Einsendern und Abstimmungsteilnehmern; die letzte Staffel des
Jahres geht mit Erscheinen dieses
Journals wieder online. Der Sieger
wird kommenden Monat an dieser Stelle veröffentlicht und dann
geht OHZLive in die Winterpause.
Gleichwohl sind weitere Beiträge
nach wie vor erwünscht, denn
dann kann die Serie auch 2015
fortgesetzt werden.
E-Mail: redaktion@osterholzerkreisblatt.de, Betreff OHZLive.
Postanschrift:
OSTERHOLZER
KREISBLATT, OHZLive, Bördestraße 9 in 27711 OsterholzScharmbeck. Mit der Teilnahme
stimmen Sie der Veröffentlichung in den multimedialen Erzeugnissen unseres Hauses zu.
Sonnenaufgang bei Melchers Hütte – das Leserfoto des Monats.
Foto: Brigitte Semke
Wo einst der Landrat wohnte
In Ritterhude wird das Evers’sche Haus umgebaut / Alte Fassade bleibt erhalten
Von Ilse Okken
Ritterhude. Die Fassade des
Wohnhauses an der Riesstraße
19, das einst dem ehemaligen
Bürgermeister und Landrat Christian Evers gehörte, soll als ortsbildprägendes Schmuckstück für
die Nachwelt erhalten bleiben. Damit sie keinen Schaden nimmt,
wird die Außenhülle des 1879 erbauten Gebäudes während der
Bauphase des Projekts „Hammeblick“ vorsorglich „eingehaust“.
Innerhalb dieser alten, neu restaurierten Mauern sollen dann vier
Eigentumswohnungen entstehen.
Tatenlos hatte die Gemeinde
zusehen müssen, wie die ohnehin marode Villa mitten im
schmuck hergerichteten Ortszentrum immer mehr verrottete. Denn
die Evers-Tochter hatte verfügt,
dass ihr Elternhaus nach ihrem
Tode jahrelang unverändert stehen bleiben sollte. So verfiel das
Gemäuer zusehends und war innen nicht mehr zu retten.
Bauamtsleiter Günter Schotge
kennt sich aus mit den architektonischen Besonderheiten des Hauses. „Von den Proportionen her
Das Kutschenmuseum Lilienthal
mit seiner zum Teil fahrtüchtigen
Sammlung ist immer einen Besuch wert.
Foto: Undine Zeidler
Das Anwesen
des früheren
Landrats und
Ritterhuder
Bürgermeisters Christan
Evers prägte
einst den Ortseingang; die
Fassade soll
erhalten bleiben.
Foto: Okken
ist das ein niedersächsisches Hallenhaus mit Krüppelwalmdach
und großer Tür. Wie der einstige
Hudenhof, nur in moderner Form.
Man hat auf Fachwerk und Strohdach verzichtet und dafür hochwertiges Material verwendet.“
Bemerkenswert seien hölzerne
Kassettendecke am Dachüberstand, die kunstvoll gemauerte
seitliche Steinbordüre an der Giebelfront und über den Fensterstürzen sowie die symmetrische Aufteilung der Fassade. Besonders
angetan ist der Fachmann von
den Schlusssteinen und Fensterbänken aus Obernkirchener Sandstein. „Das ist der Marmor der
Norddeutschen. Auch das Weiße
Haus in Washington, der Kölner
Dom und Teile des Bremer Rathauses wurden aus diesem Material
erbaut“, weiß Schotge.
Die Sandsteinkugeln auf den
gemauerten Säulen beiderseits
der Pforte habe sich Evers wohl
beim Ritterhuder Rathaus abgeschaut, vermutet der Amtsleiter.
Die Grundmauern des Hauses
würden nun in ursprünglicher Aufteilung wieder hergestellt. Die vertikale Strukturierung durch die
einen Meter breiten und zwei Meter hohen Fenster soll dabei wieder zur Geltung kommen.
Erbaut wurde das einst reprä-
Ein Endpunkt des Radweges Teufelsmoor-Wattenmeer liegt in
diesem idyllischen Plätzchen in
Viehspecken.
Foto: Hanuschek
sentative Anwesen 1879 vom Vater des ehemaligen Bürgermeisters und Landrats Christian Evers,
der selbst ebenfalls Bürgermeister war und neben dem Schumacherhandwerk eine Landwirtschaft betrieb. Nach dem Tod seines Vaters 1919 übernahm Christian Evers 21-jährig das Amt des
Bürgermeisters und übte es bis
zum Mai 1945 ohne Unterbrechung aus. Von 1948 bis zu seinem Tode im Jahre 1964 wirkte
der konservative CDU-Politiker
als Osterholzer Landrat und war
von 1951 bis 1959 auch Mitglied
des Niedersächsischen Landtags.
Die Gemeinde Ritterhude hat
Evers viel zu verdanken: Ohne die
vielen Bittbriefe, die er an die in
den USA zu Geld gekommenen
Ries-Brüder richtete, gäbe es die
sechs Gebäude der Riesstiftung
wohl nicht, die den Ortskern AltRitterhudes bis heute so unverwechselbar prägen. Andererseits
gibt es kritische Stimmen zur
Rolle von Evers während der Zeit
des Nationalsozialismus. Vor Jahrzehnten hat man aus diesem
Grunde davon abgesehen, eine
Straße nach ihm zu benennen.
Stadthalle Osterholz-Scharmbeck
OHZlive
Programm für Jung und Alt
Kohlparty
Osterholz-Scharmbeck (emsn).
Winterzeit ist Kohlfahrtzeit. Alle,
die Spaß an einer Wanderung mit
Bollerwagen, Kohlessen und ausgelassener Partystimmung haben, treffen sich dafür. Im nächsten Jahr gibt es in der Stadthalle
Osterholz-Scharmbeck am Freitag
und Sonnabend, 20. und 21. Februar, ab 18 Uhr die Möglichkeit,
an der Traditionsveranstaltung
teilzunehmen. Für alle, die es lieber beschaulicher mögen, bietet
das Bocadillo am Sonntag, 22. Februar, ab 12 Uhr eine SeniorenKohlfahrt – auch mit Grünkohl
und Tanzvergnügen.
Das Traditionsessen gibt es an
diesen Abenden beziehungsweise Mittag satt, dazu eine Nachspeise sowie eine große Getränkeauswahl, die im Pauschalpreis
enthalten ist. Ein Alternativgericht gibt es für alle, die gern wandern und feiern, aber keinen Kohl
mögen. Nach dem Essen dreht
der DJ beziehungsweise am Sonntag ein Alleinunterhalter die Musik auf und sorgt für Stimmung.
Eintrittskarten gibt es für 48
Euro im Bocadillo in OsterholzScharmbeck (Allwetterbad, Am
Barkhof,
Telefon
0 47 91 /
98 03 04) und im Hallenbad Lilienthal (Zum Schoofmoor 7, Telefon
0 42 98 / 3 15 11).
Stadthalle präsentiert vielfältiges Angebot für jeden Geschmack
Der vielseitige und beliebte Vol- Comedy und Kabarett gibt es in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck – mit Ole Lehmann, Hennes Benker Rosin rockt für die Kids.
der, „Der Tod“, Lutz von Rosenberg Lipinsky und Frederic Hormuth (von links).
Fotos: Stadthalle
Von Nicole Schmidt
Osterholz-Scharmbeck. Die Stadthalle Osterholz-Scharmbeck bietet im Oktober ein reichhaltiges
Programm: Es geht über Mitmachmusik für Kinder bis hin zu Comedy, einer Baumesse und Blutspenden.
Den Anfang macht Volker Rosin
am Freitag, 10. Oktober, um 16
Uhr. Die Kinder kennen ihn aus
dem Fernsehen. Ob „KI.KA Tanzalarm“, „Tigerentenclub“ oder andere beliebte Sendungen für die
Kleinen – wenn Rosin auf dem
Bildschirm erscheint, ist Schluss
mit unbeweglichem Zuschauen.
Denn der Liedermacher versteht
es, sein junges Publikum mitzureißen. Da wird aus vollem Hals
mitgesungen und getanzt. Und
wenn er live auf der Bühne steht –
dann gibt es kein Halten mehr.
Am Sonnabend, 18. Oktober,
sollen ab 20 Uhr die Lachmuskeln
bei der „1. Lachnacht OHZ“ strapaziert werden. Ole Lehmann,
Hennes Bender, Frederic Hormuth, Lutz von Rosenberg Lipinsky und „Der Tod“ amüsieren
bereits ein großes TV-Publikum,
und live ist jeder für sich schon
toll. Für Freunde von Comedy und
Kabarett sollte das Datum also
fest im Kalender vermerkt werden, denn es gastieren gleich
fünf fernsehbekannte Künstler in
der Stadthalle.
Während der Lachnacht erwartet die Besucher ein Mix aus Comedians und Kabarettisten. Die
Moderation übernimmt Ole Lehmann, der den Zuschauern erklären wird, dass alles so schön sein
könnte, wären da nicht die nörgelnden Singlefreunde, Crash-Car
fahrende Mütter mit ihren Designer-Kinderwagen und besserwissende Rentner.
Am Sonnabend und Sonntag,
18. und 19. Oktober, findet jeweils von 10 bis 18 Uhr die Baumesse Nord sowie die Energieund Umwelttage statt. Die Baumesse Nord versteht sich als fachbezogene Informations- und Verbrauchermesse rund um Haus
und Grund. Wer bauen, renovieren oder modernisieren will, sein
Bauprojekt finanzieren lassen
oder sein Wissen zum Thema
Energiesparen beziehungsweise
erneuerbare Energien auf den
neuesten Stand bringen möchte,
findet hier kompetente Ansprech-
Die Hamme in Viehspecken
(links) ist ein richtiges Kanu- und
Kajak-Paradies. Bei der Kirche im
Sankt Jürgensland handelt es
sich um ein altehrwürdiges Gemäuer, dessen Geschichte bis
ins 12. Jahrhundert zurückreicht.
Fotos: Hanuschek, Schumacher
partner. Dienstleistungsbetriebe
aus vielen Bereichen des Bauhandwerks stehen den Besuchern auf dem Messegelände vor
der Stadthalle Rede und Antwort,
helfen, beraten und geben Insidertipps.
Parallel dazu finden in diesem
Jahr auch wieder die Osterholzer
Energie- und Umwelttage statt.
Sie sollen den Bürgern der Region
als Informations- und Beratungsplattform dienen. Doch auch branchenrelevante Betriebe und
Dienstleister haben die Möglichkeit, sich an diesem Wochenende
vor Ort zu präsentieren. Ihnen
dient die Umweltmesse zum Kontakteknüpfen und -pflegen, der
Netzwerkerweiterung und – nicht
zuletzt – der Erweiterung ihres
Kundenstamms. Nähere Informationen zur Messe gibt es im
Internet unter der Adresse
www.baumesse-nord.de
Erst Leben retten und anschließend lecker essen – der Blutspendedienst des Deutschen Roten
Kreuzes ruft für Mittwoch, 29. Oktober, zum Spenden von Blut auf.
Jeweils zwischen 14 und 20 Uhr
können sich Freiwillige in der
Stadthalle bis zu einem halben Li-
7
ter Blut abnehmen lassen. Das
Team des hiesigen DRK-Ortsvereins belohnt alle Spender im Anschluss wieder wie gewohnt mit
einem reichhaltigen Büfett. Außerdem weisen alle Verantwortlichen
ausdrücklich darauf hin, dass
eine erst kürzlich vorgenommene
Grippeschutzimpfung kein Hinderungsgrund zum Blutspenden ist.
Weitere Informationen sind im Osterholz-Scharmbeck (emsn).
Internet auf der Seite www. Alle Jahre wieder feiert die Band
blutspende-nstob.de zu finden.
Afterburner am Donnerstag, 25.
Dezember, ab 20.30 Uhr „Burning
Karten für Volker Rosin und die Christmas“ in der Stadthalle
„1. Lachnacht OHZ“ gibt es auch Osterholz-Scharmbeck. Sie wolbeim OSTERHOLZER KREISBLATT len mit Rockmusik böse Weihan der Bördestraße 9, beim Reise- nachtsgeister vertreiben, die Anbüro Go!Reisen an der Bahnhof- strengung der vergangenen zwölf
straße 77 und bei allen bekann- Monate abschütteln und ihr Publiten Vorverkaufsstellen von Nord- kum fit für das kommende Jahr
west-Ticket sowie im Internet machen. Als Verstärkung ist die
unter www.stadthalle-ohz.de.
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OHZlive
Highlights im Landkreis – Hier ist was los!
Erholsame Idylle im Teufelsmoor
Bude rocken
Worpswede (emsn). Vor einem
Jahr standen sie zum ersten Mal
in dieser Besetzung auf der
Bühne der Music Hall, haben begeistert, die Bude gerockt und
Lust auf mehr gemacht: Inga
Rumpf, die Sängerin mit dem
Bluesrock im Blut, und die BAPMusiker um Wolfgang Niedecken,
die unter ihren Initialen „KK’nZ“
(Krumminga, Kopal, Nass, Zöller)
auch ohne den „Chef“ furiose
Konzerte geben.
Am Sonnabend, 11. Oktober,
gibt es nun ab 21 Uhr die Zugabe.
Ihr Repertoire umfasst die komplette Bandbreite von Blues, Rock
und Soul: Klassiker von „Frumpy“
und „Atlantis“, Coverversionen
von James Brown und Gary Moore
sowie Gänsehaut-Duette von Inga
und Krumminga.
Forum swingt
Ritterhude (emsn). Die Konzerte
der Swingin’ Fireballs gehören
mittlerweile zu den festen Programmpunkten im Hamme-Forum. Der Sound der Band und die
mitreißende Show begeistern das
Publikum jedes Mal, und deshalb
kommen die Musiker auch so
gern an die Hamme. Den Sonntag, 26. Oktober, ab 20 Uhr sollten sich die Fans von elegantem
Swing der 50er- und 60er-Jahre sowie Bigbandsound vormerken.
Karten gibt es unter 0 42 92 /
81 95 31. Sie kosten 21 Euro.
Hof Altenbrück verfügt seit Modernisierung über Konzertdiele und Ferienhaus
Reinhard und Dagmar Kahrs haben den alten Moorhof Altenbrück von 1760 saniert.
vdo
Von Peter von Döllen
Pennigbüttel. Eines schönen Tages standen Dagmar und Reinhard Kahrs auf dem Moorhof Altenbrück in Pennigbüttel und
schauten auf die Hammeniederung. Der Ausblick hatte Folgen.
„Sofort war klar: Wir müssen den
Hof kaufen, wenn es möglich ist“,
erinnert sich Dagmar Kahrs. Das
war 2011. Der Traum wurde wahr:
Familie Kahrs erwarb den Hof, um
ins Naturschutzgebiet zu ziehen.
„Ich kenne den Hof von früher“,
sagt Reinhard Kahrs. „Es ist fast,
als wäre ich wieder zu Hause.“ Er
ist in Pennigbüttel aufgewachsen. Und auch in Dagmar Kahrs’
Familie finden sich Wurzeln in Altenbrück. Seit 2013 ist die Familie wieder zurück. Reinhard Kahrs
arbeitet dort als Sachverständiger und beratender Ingenieur. Ein
„Es war schön“
Puhdys auf Abschiedstournee
Worpswede (emsn). Dieter „Maschine“ Birr, Dieter „Quaster“
Hertrampf, Peter „Eingehängt“
Meyer, Klaus Scharfschwerdt und
Peter „Bimbo“ Rasym sind die
Puhdys. Ende Oktober feiern sie
nun ihren 45-jährigen Bühnengeburtstag und den offiziellen Auftakt ihrer Abschiedstournee
2014/2015. Am Sonnabend, 25.
Oktober, ab 21 Uhr machen sie
Stadion in der Music Hall Worpswede.
Am 19. November 1969 gaben
sie ihr erstes Konzert – der Be-
Das denkmalgeschützte
Bauernhaus
ist zu einem
kleinen Dorftreffpunkt geworden. Die
ehemalige
Scheune
nebenan
wurde zu
einem modernen Ferienhaus umgebaut.
ginn einer beispiellosen Karriere.
Heute, 22 Millionen verkaufte Tonträger und über 4000 Konzerte
später, genießen die Puhdys Kultstatus. Sie gelten als eine der
wichtigsten Bands Ostdeutschlands, weil sie dort die Erfolge der
ersten zwei Dekaden erlebten.
Aber auch in Gesamtdeutschland
gehören sie zu der Riege an
Bands, die Musikgeschichte geschrieben haben. Mehr Infos: Music Hall Worpswede; Telefon
0 47 92 / 95 01 39, Internet: www.
musichall-worpswede.de.
Neuer Name, neues Solardach:
Aus dem Ritterhuder Veranstaltungszentrum ist das HammeForum geworden.
Foto: Gemeinde Ritterhude
vdo·Fotos: vdo
Ferienhaus mit Vier-Sterne-Standard,
errichtet
aus
einer
Scheune, bietet vier Personen
Platz für einen ruhigen Urlaub.
Und immer wieder lädt Familie
Kahrs die Pennigbütteler oder
Bekannte zu einem Konzert, einer
Lesung oder zu anderen Veranstaltungen ins Wohnzimmer des
denkmalgeschützten Bauernhauses ein. „Das fördert die Nachbarschaft“, meint Kahrs.
Das Ferienhaus komme gut an.
„Seit April haben wir es an 80
Tagen vermietet. Die Gäste sind
sehr zufrieden“, sagt das Paar.
Und: Der Kontakt zu den Gästen
aus unterschiedlichen Regionen
sei eine spannende Sache.
Doch vor der Idylle stand viel
Arbeit. Nebengebäude mit einer
Fläche von rund 400 Quadratmetern wurden laut Kahrs abgerissen. Die hatten sich im Laufe der
Zeit auf dem Grundstück regelrecht „angesammelt“. Das alte
Bauernhaus aus dem Jahre 1760
hatte noch eine Überraschung parat. „Als wir die Wand- und Deckenverkleidung abnahmen, fanden wir eine zerstörte Ständerkonstruktion vor“, seufzt Kahrs.
Eine Kernsanierung wurde notwendig. Die ersetzten Holzteile
wurden möglichst authentisch gefertigt. Die Deckenbretter in der
Diele wurden beispielsweise
handgesägt. „Die ganze Familie
hat den Lehmeinsatz selbst gestampft“, berichtet Dagmar Kahrs
weiter. Das gesamte Haus musste
sogar angehoben werden.
Die Arbeit hat sich gelohnt. Der
Moorhof ist zu einem kleinen Idyll
mitten im Naturschutzgebiet geworden, das einen Teil der Historie bewahrt. Mehr Infos unter
www.moorhof-altenbrueck.de.
Zwei Reisen am Ende des Lichts
Polarforscher Arved Fuchs kommt ins Hamme-Forum
Ritterhude (emsn). Zwei spektakuläre Expeditionen stehen im
Mittelpunkt des neuen Vortrages
von Arved Fuchs am Donnerstag,
9. Oktober, ab 19.30 Uhr im
Hamme-Forum.
Seit mehr als 30 Jahren bereist
der als Polarforscher und Autor
bekanntgewordene Expeditionsleiter die arktischen sowie antarktischen Regionen und berichtet
von der einzigartigen Schönheit
der Region, aber zunehmend
auch von der Verletzlichkeit der
Natur.
Mit 21 Schlittenhunden und
drei Teammitgliedern unternahm
Fuchs im Frühjahr des vergangenen Jahres die Expedition „Avanersuaq“. Vom grönländischen
Qaanaaq aus fuhr der Abenteurer
mit zwei traditionellen Hundeschlitten entlang der Nordwestküste Grönlands bis zum Humboldt-Gletscher und legte dabei
mehr als 800 Kilometer zurück.
Die Expedition wurde zu einer
großen Herausforderung für
Mensch und Tier, da schwere
Schneestürme und steile Glet-
Hoher Himmel, weites Land: Der
Moorhof Altenbrück liegt mitten
im Naturschutzgebiet Hammeniederung.
Foto: Peter von Döllen
scheranstiege das Vorankommen
erschwerten. Zudem zwangen die
Auswirkungen der globalen Erwärmung das Team, einen Umweg zu
nehmen, da das Eis entlang der
Küste zu früh für die Jahreszeit
aufgebrochen war.
Kurz nach Weihnachten startete Fuchs mit seinem Haikutter
„Dagmar Aaen“ zu einer neuen Expedition, die ihn auf den Spuren
der historischen Lofotfischerei reisen ließ. Im Vordergrund dieser
ungewöhnlichen Tour stand die
Nachhaltigkeit der Fischerei.
Highlights im Landkreis – Hier ist was los!
OHZlive
Alte Namen, neue Kunst
Worpswede will lebendige Künstlerkolonie sein
Von Berit Böhme
Worpswede. Die meisten Touristen kommen wegen Paula Modersohn-Becker, Fritz Mackensen
oder Heinrich Vogeler ins Künstlerdorf Worpswede. Vor 100 Jahren waren ihre Werke wegweisend, heute wirken sie auf manche Betrachter etwas angestaubt.
Im Schatten der alten Worpsweder Maler versuchen zeitgenössische Künstler seit einigen Jahren,
in dem kleinen Dorf frische Impulse zu setzen. Doch die Verlagerung der niedersächsischen
Künstlerstipendien nach Braunschweig und Lüneburg war in den
Augen vieler ein herber Schlag für
die Malerkolonie.
Über 400 Künstler aus aller
Welt waren noch bis vor fünf Jahren für mehrmonatige Studienaufenthalte in Worpswede zu Gast.
Der Wegfall sei ein Verlust, sagt
beispielsweise Katharina Sieverding. Die Beuys-Schülerin und Trägerin des Kaiserrings der Stadt
Goslar lebte Mitte der 80er-Jahre
für zwölf Monate als Stipendiatin
in Worpswede. Vom 28. September an sind einige ihrer Werke
neben denen von 13 weiteren ehemaligen Stipendiaten aus acht
Ländern zu sehen. „Input/Output
– Schnittpunkt Worpswede“
heißt die Schau.
„Natürlich kommen viele wegen der alten Namen hierher“,
sagt Kathrin Widhalm vom Verein
der Gästeführer Worpswede-Teufelsmoor. „Aber bei jeder Führung
wird gefragt: ,Wohnen hier noch
Künstler, was machen die? Wo
kann man das denn sehen?’“
Nach Angaben der Kulturbeauftragten Klaudia Krohn leben und
arbeiten in Worpswede derzeit
Die Künstlerin Katharina Sieverding steht in der Kunsthalle in Worpswede zwischen zwei Bildern von ihr,
die den Namen „Ohne Titel II“ tragen.
Foto: Carmen Jaspersen
rund 100 Künstler und 40 Kunsthandwerker.
„Die Vielfalt ist auf jeden Fall in
den letzten Jahren gestiegen,
auch das Niveau“, sagt Erhard Kalina, der Maler und Vorsitzender
des Bundes Bildender Künstler
Niedersachsen ist. „Das Interesse
an der zeitgenössischen Kunst ist
größer geworden. Die Besucher
kommen direkt ins Atelier. Sie
wollen Kontakt und das Gespräch
mit dem Künstler“, berichtet der
Maler. „Die Gäste erwarten nicht,
dass wir wie Mackensen und solche Leute malen. Aber sie erwarten auch die Auseinandersetzung
mit der Landschaft.“
Die Qualität der aktuellen
Worpsweder Kunst wird unterschiedlich beurteilt. „Das, was
man hier in Worpswede zeitgenössische Kunstproduktion nennt,
hat nichts mit zeitgenössischer
Kunstproduktion zu tun“, meint
etwa Tim Voss, Leiter der Künstlerhäuser Worpswede. Es sei zwar
mit der Zeit verbunden, „aber der
internationale Diskurs fehlt“. Er
vermisst beispielsweise neue, andere Disziplinen als Malen und
Skulptur.
Kalina wünscht sich eine stärkere Förderung der örtlichen Zeitgenossen. „Was hier lebendig ist,
muss in die Museen.“ Auch die
im Museumsverbund zusammengeschlossenen vier großen Häuser Barkenhoff, Kunsthalle, Große
Kunstschau und Haus im Schluh
müssten sich für Worpsweder
Gegenwartskunst öffnen. Man
müsse auch für die Nachwuchsförderung Zeitgenössisches ins Zentrum der Ausstellungen holen,
sagt auch Tim Voss. „Junge Leute
muss man im Heute abholen.“
Der Vorsitzende des Bundes Bildender Künstler verweist auf die
oft prekären Lebensumstände
der Kunstschaffenden. Es fehle
bezahlbarer Atelierraum und bezahlbarer Wohnraum. „Es muss
Lebensprogramme geben für
wirkliche Nachhaltigkeit.“ So
könne Worpswede für Künstler
attraktiver werden – und es
könne Entwicklung und Bewegung entstehen.
Die Ausstellung „Input/Output –
Schnittpunkt Worpswede“ findet
vom 28. September bis zum 25.
Januar 2015 statt. Die Museumskarte „Museum4“ ermöglicht zum
Preis von 15 Euro (ermäßigt: 10
Euro) den einmaligen Besuch der
vier Museen Barkenhoff, Haus im
Schluh, Worpsweder Kunsthalle
und Große Kunstschau mit nur
einem Ticket. Es ist in den Worpsweder Museen und bei der TouristInformation Worpswede erhältlich. Mehr Infos gibt es unter
www.worpswede-museen.de.
Kunstpreis erfreut sich großer Beliebtheit
Worpswede (emsn). Der Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis
wird in zweijährigem Turnus vom
Landkreis Osterholz an Künstler
mit biografischen Bezügen zur
Nordwest-Metropolregion verge-
ben. In der Großen Kunstschau
Worpswede werden die aktuellen
Werke der nominierten Maler,
Bildhauer, Installations- beziehungsweise Videokünstler präsentiert.
Das Dammgut in Ritterhude
strahlt in der Farbe des Erzbischofs von Bremen.
Foto: Marcus Reichmann
Der Kunstpreis wird am Sonntag, 28. September, um 11.30
Uhr in der Großen Kunstschau
Worpswede zum dritten Mal vergeben und erfreut sich einer immer größeren Aufmerksamkeit.
Aus mehr als 200 hochwertigen Einreichungen wurden sieben Künstler für den Haupt-, Nachwuchs- und Sonderpreis nominiert. Den Jubiläumspreis erhält
Niklas Goldbach aus Berlin.
Günstig gelegen, gut besucht:
Die Stadthalle in OsterholzScharmbeck hat ein vielfältiges
Veranstaltungsprogramm zu bieten. Foto: Stadt Osterholz-Scharmbeck
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Worpsweder
Musikherbst
Worpswede (emsn). Der zum zweiten Mal über die Bühne gehende
Worpsweder Musikherbst hebt
sich durch eine andere Schwerpunktsetzung ab: Standen 2013
Streichinstrumente im Mittelpunkt, so sind es in diesem Jahr
Holz- und Blechbläser, Percussionisten, Harfe, Klavier und Gesang. Dabei treten sehr spezielle
Ensembles auf, die selten zu hören sind: zum Beispiel eine Formation in der Besetzung Harfe/Klarinette. Ein weiterer Schwerpunkt
besteht in der Einladung zum Teil
junger Musiker aus der norddeutschen Region, die hier ansässig,
aber auf dem Weg zu überregionaler Bekanntheit sind.
Insgesamt sind fünf Veranstaltungen zwischen dem 26. September und dem 29. November vorgesehen. Aufführungsorte sind die
Bötjersche Scheune (26. September, 17. Oktober sowie am 14.
und 29. November) und der Gemeindesaal der Alten Schule (1.
November). Beginn ist jeweils um
20 Uhr. Weitere Infos und Tickets
sind bei der Tourist-Information
Worpswede unter der Telefonnummer 047 92/ 93 58 20 erhältlich.
Hommage an
Heinz Erhardt
Worpswede (emsn). Die Hommage „Heinz Erhardt 2 – Noch ’n
Gedicht“ feiert am Freitag, 10.
Oktober, um 19.30 Uhr Premiere
im Theater Worpswede im Kunstcentrum Alte Molkerei.
Nach dem großen Erfolg des
ersten Teils („Was bin ich wieder
für ein Schelm“) bringt das Theater Worpswede mehr vom Meister
der verschraubten Wortspiele,
des hintersinnigen Humors und
der liebenswerten Schlager auf
die Bühne. Wieder hat der Bremer
Schauspieler und Regisseur Christian Schliehe eine Hommage mit
Gedichten, Sketchen und Liedern
des berühmten Künstlers konzipiert, die er selbst charmant und
unterhaltsam präsentiert. Weitere
Informationen gibt es im Internet
unter der Adresse www.altemolkerei-worpswede.de.
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OHZlive
Lilienthal lädt ein – Neue Gelegenheiten, die Gemeinde kennenzulernen
Kultur und Geschichte bequem in Reichweite
Historie
mitten im Ort
Lilienthal (khr). Im Ortskern
der Gemeinde finden sich
viele historische Gebäude, die
die Geschichte Lilienthals erzählen, zum Beispiel das Amtmann Schroeter-Haus (Hauptstraße 63). Es wurde 1791 gebaut und ist das älteste Gebäude im Lilienthaler Zentrum.
Im Jahr 1806 kaufte der Astronom Johann Hieronymus
Schroeter das Haus und verbrachte dort seine letzten Lebensjahre. Trotz einiger Renovierungen konnte der Grundriss im ursprünglichen Zustand erhalten bleiben. Das
denkmalgeschützte Fachwerkhaus beherbergt heute ein Seniorenbüro, es ist Begegnungsstätte, Internet-Café und Ort
vieler Veranstaltungen (Haltestelle Lilienthal-Mitte).
Das Alte Amtsgericht an der
Klosterstraße 21 war ursprünglich die sogenannte ZehntkornScheune des ZisterzienserKlosters; sie wurde nach dem
Umbau 1852 zu einem Amtsgericht mit Gefängnis. Im Jahre
1972 wurde das Amtsgericht
Lilienthal aufgelöst – und damit auch die Nutzung des Gebäudes als Gericht und Gefängnis aufgegeben. Heute ist das
Haus ein Jugendfreizeitheim
und Sitz der Kommunalen Jugendarbeit Lilienthal; es steht
unter Denkmalschutz (Haltestelle Lilienthal-Mitte).
Der kulturelle Puls Lilienthals schlägt in Murkens Hof
an der Klosterstraße 25. Das
1993 rekonstruierte Fachwerkhaus mit einem modernen Anbau beherbergt die Artothek,
die Bibliothek, den Bürgerfunk, das Kulturamt, die Kunststiftung, die Volkshochschule
und das Kommunale Kino.
Dort finden Ausstellungen,
Konzerte, Vorträge, Lesungen
sowie
Kinoveranstaltungen
statt. Murkens Hof, direkt an
der Wörpe gelegen, hat eine
lange Vergangenheit; der
kleine Bauerngarten ist eine
Entdeckungstour wert (Haltestelle Lilienthal-Mitte).
Ausflugsziele in Lilienthal (neu) entdecken / Historischer Ortskern ist jetzt auch per Straßenbahn erreichbar
Das Heimatmusuem Lilienthal (kleines Foto oben) und die Kunstschau Wümme Wörpe Hamme (kleines Foto unten) sind immer einen Besuch wert. An der Klosterstraße befindet sich
unterdessen Lilienthals gute Stube mit dem Amtsgarten und der Klosterkirche.
Fotos: has, klg, fr
Lilienthal (eb). Den Herbst genießen – das ist auch in Lilienthal
kein Problem! „Viele Ausflugsziele sind jetzt auch mit der Linie
4 bequem bei jedem Wetter zu erreichen – testen Sie das neue attraktive Angebot!“, ermuntert Heiner Brünjes von der Bremer Straßenbahn AG. Silke HuntenburgRoeber von der Gemeindeverwaltung nickt und zählt auf: „Ein erfrischendes Bad im Hallenbad, ein
Spaziergang entlang der Wörpe,
Ausflugslokale zum Entspannen,
Kultur oder neue Freizeit- und
Sportangebote ausprobieren – all
das ist in Lilienthal möglich.“
Bei einer Tour mit der Straßenbahn lässt sich Lilienthal (neu)
kennenlernen – und/oder ganz gemütlich mit dem Fahrrad oder zu
Fuß! Der Ort hat eine sehenswerte
Vergangenheit und diese lässt sich
bei einem Bummel durch den Ort
oder bei einem Besuch in den Lilienthaler Museen entdecken. „Insbesondere das historische Ortszentrum der Gemeinde rund um die Klosterkirche ist sehenswert“, sagt Huntenburg-Roeber. Und das Gute
daran: Man erreicht es jetzt auch bequem mit der Straßenbahnlinie 4
(Haltestellen Feldhäuser Straße oder
Lilienthal-Mitte) – oder per Rad auf
den neu gestalteten Radwegen!
Dort finden Interessierte nicht nur
Kultur und historische Gebäude vor
– ländliche Idylle lädt zum Beispiel
zu einem Spaziergang entlang der
Wörpe oder im kleinen Lilienthaler
Wald, dem Mittelholz, ein. Nachfolgend ein paar Ausflugs-Tipps (weitere finden sich in den Außenspalten dieser Doppelseite)
Klosterkirche St. Marien
Mit der Gründung eines Klosters beginnt im Jahre 1232 die Geschichte
Lilienthals. Das Nonnenkloster,
vom Bremer Erzbischof Gerhard II.
gegründet, war dem ZisterzienserOrden angegliedert. Aus der Übersetzung des lateinischen Klosternamens „vallis liliorum“ entwickelte
sich der heutige Ortsname „Lilienthal“. Noch heute prägt die aus rotem Backstein gebaute Klosterkir-
che mit ihren steilen Giebeln den
Ortskern. Baulich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert, zeugt die
Saalkirche mit dem einfachen Dachreiter im Kern noch immer von den
Idealen der mittelalterlichen Zisterzienser. Noch aus gotischer Zeit
stammt die schön profilierte Arkadenverblendung am Ostgiebel
(Klosterkirche St. Marien, Klosterstraße 14, Haltestelle LilienthalMitte).
wird gespielt, ein Heckenlabyrinth
und der Nachbau einer historischen Sonnenuhr bereichern die
Grünanlage (Amtsgarten Lilienthal,
Klosterstraße 14/16, Haltestelle Lilienthal-Mitte).
Heimatmuseum
Im Heimatmuseum Lilienthal wird
die fast 800-jährige Geschichte Lilienthals erzählt, von der Klostergründung „vallis liliorum“ bis in die
unmittelbare Gegenwart. Eine ansprechend gestaltete Dokumentation führt dem Besucher vor Augen,
wie sich der Ort im Laufe der Jahrhunderte entwickelt und verändert
hat. Betrieben vom Heimatverein Lilienthal, beherbergt das Museum
Amtsgarten
Der kleine, schöne parkähnliche
Garten zwischen Rathaus und Klosterkirche St. Marien lockt zum Spazieren und Ausruhen zwischen den
Bäumen. Auf den Rasenflächen
Entwicklungsschub kommt mit der Straßenbahn
Lilienthal (khr·wim). „Straßenbahn heizt Bauboom an: Bauträger, Banken und Makler sehen Linie 4 und städtisches Straßenbild
als treibende Kräfte“ – In dieser
Schlagzeile bündelte die WümmeZeitung in ihrer Ausgabe vom 15.
Februar 2014 den Befund mehrere
Fachleute zur jüngsten Lilienthaler
Der kulturelle Mittelpunkt des Ortes: Murkens Hof wurde im August 1993 zum Lilienthaler Kulturzentrum um- und ausgebaut.
Dort, an der Klosterstraße 25,
sind nun unter anderem Bücherei
und Volkshochschule zu Hause.
Foto: Silke Huntenburg-Roeber
Gemeindeentwicklung. Der WeserReport zog am 9. März 2014 nach –
und stieß ins selbe Horn: „Bahn
sorgt für neue Baugebiete“ lautete
die Schlagzeile des Anzeigenblatts.
In der Tat: Bauplätze im Umfeld
der Straßenbahn sind begehrt, seit
der Bau der mittlerweile fertigge-
stellten Straßenbahn begann. Die
Linie 4 sei zwar nicht der einzige
Grund für den Bauboom in der Gemeinde, aber „eine treibende
Kraft“, wurde Marco Ehrichs, Baufinanzierer bei der Lilienthaler Volksbank, im Februar zitiert.
Nicht nur Seniorinnen, Senioren
und Familien setzen auf die Bahn.
Der Lilienhof in Worphausen ist
Mitte Oktober der Schauplatz der
26. Plattdeutschen Kulturtage; er
beherbergt inzwischen ein ganzes Gebäude-Ensemble. Neben
Handwerkermuseum und Bauhütte gibt es dort ein historisches Bauernhaus und einen
Steinbackofen. Foto: Klaus Göckeritz
„Das fünf Kilometer lange Lilienthal
wächst zusammen. Die Bahn wird
den Ortskern beleben“, so die Einschätzung von Jörg Elfers vom Bremer Bauträger Koenen-Bau.
„Der Grundsatzbeschluss des Rates für die Straßenbahn hat eine
enorme Nachfrage nach Immobilien ausgelöst, die zum Boom ge-
worden ist“, so die Beobachtung
der Lilienthaler Maklerin Petra
Thiel. Und ihr Berufskollege Thorsten Stiewe stellt fest: „Nicht nur die
Bahn, sondern die gesamte Infrastruktur ist wichtig für die Entscheidung des Wohnortes, der Ort macht
durch die Neugestaltung einen modernen Eindruck.“
Bereits eine Woche später läuft
im Lilienhof-Bauernhaus wieder
die Textil-Werkstatt – eine Verkaufsausstellung mit handgefertigten Arbeiten, die bei freiem
Eintritt am 25. und 26. Oktober jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet
ist. Neben Textilien wird auch
Schmuck angeboten.
Foto: fr
OHZlive
Mal raus kommen,
unter Leute gehen
Ehrenamtliche Begleiter für Senioren
eine umfangreiche Bibliothek;
zum Fundus zählen auch das Johann Hieronymus SchroeterArchiv samt einem Modell der berühmten Sternwarte des bekannten Astronomen sowie historische astronomische Instrumente.
Über die Kleinbahn „Jan Reiners“,
die von 1900 bis 1956 zwischen
Bremen, Lilienthal und Tarmstedt
verkehrte, kann sich der interessierte Besucher ebenfalls informieren. Eintritt frei, Spende erwünscht (Heimatmuseum Lilienthal, Feldhäuser Straße 16, Telefon 0 42 98 / 60 11, www.heimat- Lilienthal (pm). Wer im Alter alverein-lilienthal.de, Haltestelle lein lebt, braucht soziale KonFeldhäuser Straße).
takte. Die eigenen Kinder sind in
der Regel berufstätig oder wohKunstschau
nen weit entfernt. Es gibt wenig
Im alten Küsterhaus in Trupe Gelegenheit für ein Gespräch
stellt die Lilienthaler Kunststif- oder einen Spaziergang. Besortung Monika und Hans Adolf Cor- gungen oder Arztbesuche können
des in der „Kunstschau Wümme bei zunehmendem Alter schwerWörpe Hamme“ Kunstwerke aus fallen.
Dort setzen die Aufgaben der
den Regionen der hiesigen Flusslandschaft von Malern und Male- ehrenamtlichen Seniorenbegleiterinnen der sogenannten ersten rinnen und Seniorenbegleiter an.
und zweiten Generation sowie Sie schenken Zeit, um mit Seniovon zeitgenössischen Künstlerin- rinnen und Senioren zu klönen, ihnen und Künstlern aus. Es werden nen vorzulesen oder zu spielen.
regelmäßig Sonderausstellungen Sie kaufen ein, begleiten auf Spagezeigt, parallel dazu finden zahl- ziergängen, bei Unternehmungen
reiche Vorträge und Führungen oder zu Arztbesuchen. Ziel ist die
statt. Die laufende Schau „Ostsee- Verbesserung der Lebensqualität
Impressionen“ wurde wegen der älterer Menschen.
Bei dem Schulungsprogramm
großen Nachfrage soeben bis 5.
Oktober verlängert. Zum Verwei- DUO handelt es sich um ein Qualilen lädt auch das gemütliche fizierungsprogramm für ehrenamtKunst-Café mit Außenterrasse liche Seniorenbegleiterinnen und
ein. Kunstschau Wümme Wörpe Seniorenbegleiter. Es wird geförHamme, Trupe 6, Telefon dert vom Land Niedersachsen
0 42 98 / 90 76 41. www.kunststif- und ist für die Teilnehmer kostentung-lilienthal.de,
Haltestelle los. Als Gegenleistung ist eine freiwillige, ehrenamtliche ZusamTrupe).
menarbeit mit dem Seniorenstützpunkt Niedersachsen im Landkreis Osterholz erwünscht.
Themen der Qualifizierung sind
unter anderem: Gesprächsführung und Kommunikation, Alt werden – Alt sein, Tagesstrukturierung, aktivierende Begleitung,
psychische Veränderungen im Alter, Sozialrecht sowie Ernährung
im Alter.
Die Kurse umfassen 50 UnterDie Straßenbahnlinie 4 fährt seit
August von Bremen weiter nach richtsstunden in der Theorie und
Lilienthal.
Foto: Gemeinde Lilienthal ein 20-stündiges Praktikum in
Petra Möck
vom Seniorenstützpunkt im
AmtmannSchroeterHaus bietet
eine Qualifizierung für ehrenamtliche Seniorenbegleiter an.
Foto: C. Hagenah
einer anerkannten Pflegeeinrichtung. Die Teilnehmer erhalten
zum Abschluss ein Zertifikat über
die erfolgreiche Teilnahme und
können über den Seniorenstützpunkt an anfragende Seniorinnen
und Senioren vermittelt werden.
Der Unterricht findet in Lilienthal vom 13. Oktober bis zum 17.
November 2014 zweimal wöchentlich montags und mittwochs von 18 bis 21.30 Uhr sowie an einem zusätzlichen Sonnabend im Amtmann-SchroeterHaus an der Hauptstraße 63,
statt. Interessierte Bürgerinnen
und Bürger können sich beim Seniorenstützpunkt im AmtmannSchroeter-Haus unter der Telefonnummer 0 42 98 / 63 99 anmelden.
Ansprechpartnerin für zukünftige ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter ist Petra Möck. Sie ist ebenfalls zuständig für die Vermittlung
der Seniorenbegleiterinnen und
Seniorenbegleiter an Menschen
mit Unterstützungsbedarf und für
alle Fragen rund ums Alter.
Mal raus kommen – die Seniorenbegleiter helfen dabei.
Foto: uz
Hinein ins feucht-fröhliche Badevergnügen: Neben den regulären
Schwimm-Öffnungszeiten
hat
das Lilienthaler Hallenbad regelmäßig auch besondere Aktionen
für Jung und Alt zu bieten. Foto klg
11
Einfach gut
zu erreichen
Lilienthal (khr). Gerade an den
wärmeren Sommertagen lädt
die Wörpe zu ausgedehnten
Spaziergängen
ein.
Erfrischung gefällig? Die Lilienthaler Gastronomen haben
den Besuchern eine Menge zu
bieten (Haltestellen Truperdeich oder Kutscher Behrens).
Die Wörpe ist mit einer
Länge von 29,3 Kilometern ein
kleiner
Nebenfluss
der
Wümme im nördlichen Niedersachsen. Das Quellgebiet der
Wörpe liegt in der Nähe von Zeven. Von dort fließt die Wörpe
über Wilstedt und Grasberg
und mündet schließlich bei Lilienthal in die Wümme. Der Fischerei- und GewässerschutzVerein Lilienthal betreibt seit
2013 die Wiederansiedlung
der Meerforelle in der Wörpe.
Apropos Wasser: Unweit der
Haltestelle Schoofmoor befindet sich das Lilienthaler Hallenbad. Dort kann man wunderbar abtauchen, es sich gut gehen lassen und eine Auszeit
gönnen. Die kommunale Einrichtung bietet Spiel und Spaß
für die ganze Familie, Seniorenschwimmen,
Aqua-Fitness,
Wellness, Mottopartys und
mehr (Näheres im Internet:
www.hallenbad-lilienthal.de).
Weitere Adressen, die mit
der Linie 4 in Lilienthal jetzt
bestens angebunden sind:
Kanu-Scheune und WörpeSteg (Haltestelle Truperdeich);
Kutschenmuseum, Truper Kapelle (Haltestelle Trupe); Mittelholz, Rathaus, Wochenmarkt (Lilienthal-Mitte); Klinik
Lilienthal, Friedhof Lilienthal
(Haltestelle Moorhauser Landstraße); Schulmuseum (Auf
dem Kamp); Park-and-RidePlatz (Falkenberg).
Wer die Lilienthaler Geschäfte aufsuchen möchte,
steigt am besten in LilienthalMitte oder an der Feldhäuser
Straße aus. Die Falkenberger
Läden sind von den Haltepunkten Schoofmoor, Auf dem
Kamp und Kutscher Behrens
aus gut zu erreichen.
12
OHZlive
Leckere Pasta
aus der Region
Lilienthal (emsn). Regionale Produkte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nachvollziehbare
Herkunft und artgerechte Haltung
werden für die Verbraucher in der
Region wichtiger.
Auch Antonett Briese ist der Region verbunden. In Worphausen
bietet sie seit 2007 in ihrer Nudelmanufaktor selbstgemachte italienische Spezialitäten an. Alle Nudeln von ihr sind komplett vegan
– ganz ohne Ei, Salz und Öl. „In
der Herbst- und Wintersaison
sind bei mir außerdem Kürbisnudeln im Angebot“, sagt Antonett
Briese. Sie empfiehlt, für ihre Produkte wenig Soße zu verwenden:
„Allenfalls etwas Olivenöl.“ Auch
Rote-Bete-Nudeln fehlen nicht in
ihrem reichhaltigen, nahrhaften
und frischen Sortiment.
Kontakt: Antonett Briese Nudelmanufaktur,
Querreihe
21,
28865 Lilienthal-Worphausen,
Tel. 047 92 / 9 51 95 59, Internet:
www.briese-nudelmanufaktur.de
Nudeln sind ihre Leidenschaft:
Antonett Briese. Foto: Volker Kölling
Herbstfest
Osterholz-Scharmbeck (krw). Der
Naturschutzverein Biologische
Station Osterholz (BioS) nimmt
die Erntezeit zum Anlass, den Tag
der offenen Tür ins Zeichen der
Früchte aus der Region zu stellen.
Am Sonntag, 5. Oktober, von 11
bis 17 Uhr, lädt die BioS zu einem
Herbstfest mit Anbietern regionaler Produkte und Kunsthandwerk
ein. Besucher können sich außerdem auf erlebnisreiche Aktionen
zum Mitmachen und Ausprobieren freuen oder Vorträge zur heimischen Tierwelt und dessen
Schutz anhören.
Ausflüge im Landkreis Osterholz
Ein Ausflug in die Vergangenheit
Schulmuseum bietet Gruppenführungen für Jung und Alt
Von Kristina Wiede
Lilienthal. Klein, aber fein – so
präsentiert sich das Schulmuseum an der Landstraße in Lilienthal. Besucher begeben sich im
historischen Gebäude der alten
Falkenberger Schule auf eine
Reise in die Vergangenheit. Doch
sie erleben dort nicht nur hautnah, unter welchen Bedingungen
die Kinder vor 100 Jahren die
Schulbank drückten. Sie erfahren
auch etwas über sich selbst.
„Jeder, der schon einmal an
einem Klassentreffen teilgenommen hat, kennt dieses Gefühl: In
der Gruppe fällt man schnell in
alte Verhaltensmuster zurück und
fühlt sich wieder wie im Kindesalter“, sagt Astrid Köster vom Heimatverein Lilienthal. Strahlende
Augen und gelöstes Lachen begegnen ihr immer wieder, wenn
sie Gruppen durch das vollständig eingerichtete historische Klassenzimmer von 1928 führt.
Das Alter der Besucher spielt
dabei keine Rolle: Ob jung oder
alt – die Erinnerung an die Schulzeit sei immer auch mit schönen
Kindheitserfahrungen
verbunden, sagt Köster. Seit 14 Jahren
kümmert sie sich als Gästeführerin um den Erhalt des Museums,
schlüpft gemeinsam mit Rupprecht Knoop in die Rolle der strengen Schulmeister und gibt historische Unterrichtsstunden in dem
1911 errichteten Gebäude.
Rupprecht Knoop und Astrid Köster vom Heimatverein Lilienthal führen Besuchergruppen durch das
Schulmuseum und geben historische Unterrichtsstunden.
Fotos (2): Klaus Göckeritz
Jeder einzelne der roten Backsteine des alten Gemäuers
scheint dort wie ein stummer
Zeuge flüchtiger Momente. Bis
Ende der 70er-Jahre fanden vier
Klassen mit jeweils bis zu 50
Schülern in dem Gebäude mit der
schmucken Turmuhr Platz. Später
nutzten Senioren- und Sportgruppen die Räume.
Erst 1981 konnten Heinz Schobeß und Erhard Tamm ihre lang
gehegte Idee von einem Schulmuseum in der Gemeinde durchsetzen und sammelten Originalinventar wie Kartenmaterial,
Rechenschieber, Bänke, Schreibfedern, Tornister und viele weitere Utensilien zusammen. Frau
Schobeß, die selbst Lehrerin an
der Falkenberger Schule gewesen
war, übernahm diese Rolle erneut
und führte Museumsbesucher anschaulich in die vergangenen Zeiten schulischen Alltags ein. Als
Frau Schobeß ausfiel, übernahm
Astrid Köster ihren Part. Sie habe
nicht lange gezögert, als man ihr
Astrid Köster lehrt in traditionel- diese Aufgabe anbot. „Die besondere Situation im Klassenzimmer
ler Lehrerinnentracht.
lässt selbst Großeltern wieder zu
Kindern werden – sie lachen, sind
spontan und verhalten sich ganz
natürlich“, fasst Köster ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre zusammen. Ihre Begeisterung für
die Museumsarbeit ist spürbar
und hat schon so manchen Gast
angesteckt.
Detailverliebt hat sie sich eigens eine Tracht genäht, um auch
dem Auge ein authentisches Abbild der Vergangenheit zu bieten.
In alten Büchern fand sie Vorlagen, an denen sie sich orientieren
konnte. Für die Farbe Schwarz, in
der die traditionelle Lehrerkleidung gehalten ist, gibt es eine einfache Erklärung: „Sie steht für
Autorität“, erklärt Köster. Und die
verschafften sich die Lehrkräfte
von damals zusätzlich durch ein
strenges Auftreten.
Das Kontrollieren der Hände
auf Sauberkeit beispielsweise sei
an der Tagesordnung gewesen –
ein Akt, der heute unmöglich
scheint. Ein weiterer eklatanter
Unterschied zu heute ist die Tatsache, dass die Pauker gänzlich in
In Giehlermühlen bei Vollersode
ist der Golfclub Worpswede mit
seiner 18-Loch-Anlage zu Hause
(Foto links). Andernorts werden
Passanten von neugierigen Tieren beäugt.
Fotos: anh, Landkreis
Torfschiffer-Denkmal Onkel Hermann begrüßt all diejenigen, die
sich der Kreisstadt von Südosten
her nähern.
Foto: Christian Valek
ihrem Beruf aufgingen. „Frauen,
die als Lehrerinnen arbeiteten,
waren größtenteils alleinstehend“, weiß Köster. Die Trennung
zwischen Privatem und Beruflichem, wie sie heute selbstverständlich ist, hätte es damals
nicht gegeben.
Was die betagteren Besucher
des Museums noch aus ihrer eigenen Schulzeit kennen, wird den
jungen anhand von erlebbarer
Geschichte nähergebracht. Nicht
selten tauschen sich die Generationen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus. Regelmäßig bilden Besuchergruppen eine
„Klasse“, die Astrid Köster und
Rupprecht Knoop unterrichten.
Chöre, Sportgruppen und Kirchengemeinden, Firmen und Familien
fänden den Weg ins historische
Klassenzimmer, um im Schulmuseum eine Gruppenführung
der besonderen Art zu erleben.
Interessierte Gruppen können
sich an Astrid Köster vom Schulmuseum unter der Telefonnummer 042 98 / 38 85 wenden.
Kohl- und
2014/2015
Pinkel-Saison
Grünkohl oder Braunkohl?
Wer hat’s erfunden – Oldenburg oder Bremen
Nur wenige Sachen werden in der
kalten Jahreszeit so hitzig diskutiert wie die Frage, ob es Grünkohl oder Braunkohl heißt. Es
gibt viele Namen für Norddeutschlands Nationalgericht, doch bei
einem sind sich alle einig: Die
„Oldenburger Palme“ wie es
viele liebevoll nennen, schmeckt
am besten in der Gemeinschaft.
Regional wird der Grünkohl
Braunkohl, Hochkohl, Winterkohl, Strunkkohl oder Krauskohl
oder auch nur Kohl genannt. In
der Schweiz trägt er den Namen
Federkohl, ist aber vergleichsweise wenig bekannt und als
Speise kaum gebräuchlich. In
Ostwestfalen trägt er den seinen
Wuchs umschreibenden Namen
Lippische Palme, weiter nördlich
Oldenburger oder Friesische
Palme.
Insbesondere die Bezeichnung
Braunkohl sorgt für teils abenteu- Auf dem Gemüsehof Struß Grasdorf wächst das beliebte Saisongeerliche Erklärungen der Namens- müse in dichten Reihen.
Foto: Hans-Henning Hasselberg
herkunft. Braunschweiger beispielsweise verkünden voller Stolz, der Braunkohl komme aus fahren haben, dass die eigentliihrer Stadt und trage daher sei- che Braunkohlsorte in den 60er
nen Namen. Verbreitet ist auch Jahren vom Markt verschwunden
die Erklärung, dass die Namens- ist.
Eine Sorte hieß beispielsweise
gebung Braunkohl etwas mit der
Verfärbung des Kohls nach mehr- Hoher schwarzbrauner Krauser
maligen Aufwärmen zu tun ha- und war als Langkohl bekannt.
ben könnte. Falsch hingegen ist Die Pflanzen wuchsen mannsdie Erklärung, der Kohl verfärbe hoch, die Blätter waren dunkler
sich nach Frost bräunlich. Folgen- und mit violetter Färbung. Der Gedes dürfte richtig sein: Es gibt ver- schmack wird als fad oder herb
schiedene Sorten dieser Pflanze, beschrieben.
Letztendlich kam die Sorte
die sich in der Färbung ihrer Blätbeim Verbraucher nicht so gut an
ter unterscheiden.
Radio Bremen will von einem und verschwand deshalb aus
hanseatischen Saatguthändler er- den Regalen.
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Während der Saison sind am Wochenende zahlreiche Kohltouren in
der Region anzutreffen.
Foto: Kerstin Boelsen
Landkreis Osterholz. Auf die ersten Nachtfröste in diesem Herbst
haben viele Freunde des so genannten „Norddeutschen Nationalgerichtes“, nämlich ein zünftige Kohl- und Pinkelessen, schon
seit Wochen gewartet. Erst wenn
der Grünkohl, der auch als Braunkohl bezeichnet wird, Frost abbekommen hat, entwickelt das sehr
gesunde Gemüse sein spezielles
Aroma und ist dann bestens für
ausgezeichnete Gaumenfreuden
geeignet.
Seinen unvergleichlich guten
Geschmack erhält das Leibgericht vieler Feinschmecker erst
durch die Zutaten, die die Hausfrauen nach alt überlieferten Rezepten anwenden. Diese Rezepte
kannten schon deren Großmütter
und Urgroßmütter. Besonders
köstlich wird das Kohlessen
durch Pinkelwürste, Kasseler, geräucherten Bauchspeck und Kochwürste, die auf keinen Fall auf
den Tellern fehlen dürfen. Auch
die Gaststätten in der hiesigen Region kennen den Geschmack
ihrer Gäste von nah und fern, und
darum haben ihre Küchen sich
darauf auch hervorragend eingestellt. Zudem haben die Fleischereien rechtzeitig Pinkelwürste hergestellt.
Für Gruppen und Familienfeiern wird die Kohl- und Pinkelsaison traditionsgemäß am Bußund Bettag eröffnet. Das ist in diesen Jahr Mittwoch, der 20. November. So lange können viele Fans
des „Nationalgerichtes“ natürlich
nicht warten, und daher duftet es
an diesem Wochenende schon in
etlichen Küchen von Privathäusern und Gaststätten nach diesem sehr begehrten Schmaus.
Im Verbreitungsgebiet unserer
Zeitung haben sich zahlreiche
Gaststätten auf dieses wohlschmeckende Angebot spezialisiert. Die Kohlfahrten von Vereinen, privaten Gruppen und Firmen finden überwiegend nach
dem Buß- und Bettag statt. Um
hernach bei dem lukullischen
Mahl auch einen gesegneten Appetit zu haben, unternehmen die
fröhlichen Gruppen vorweg einen
Fußmarsch von etwa drei bis fünf
Kilometer durch Feld und Flur. Dabei führen sie meist einen Bollerwagen mit einigen Utensilien wie
einen CD-Player oder Kugeln zum
Boßeln, vor allem aber etwas
„Hochprozentiges“ gegen die
Kälte mit. Zudem lassen die Organisatoren sich lustige Spiele einfallen, die schon beizeiten eine
heitere Atmosphäre schaffen. jsc
Checkliste zur Organisation und Durchführung einer
Kohl- & Pinkelfahrt
geklärt ungeklärt
1 Liste der TeilnehmerInnen erstellen
2 Termin der Kohlfahrt
Wochenende oder unter der Woche?
3 Kohfahrtroute auswählen
Die Route sollte vorher abgegangen werden
4 Geschlossene Gesellschaft oder Sammellokal
Tanz/Kegeln/Schießstand/Kohlessen pur
5 Auswahl der Gaststätte
Probeessen! Statt Kohl mit Pinkel evtl. vegetarisch
6 Organisation des Rahmenprogramms
Sport/Boßeln/Musik/Spiele?
7 An- und Abfahrt
Taxi/Bus? Bollerwagen organisieren
8 Einladungen verschicken
Abfahrtszeit/Treffpunkt angeben
9 Bestückung des Bollerwagens
Getränke/Belegte Brote/Kuche etc.
10 Vorbereitung der Krönungszeremonie > Liste erstellen!
Kohlorden/Kohlurkunde/Majestäten > Wahl klären!
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27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel. 0 47 91 / 98 00 51
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mit DJ
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Mo. – Fr. ab 16 Uhr • Sa. ab 18 Uhr
Kohl- und
2014/2015
Pinkel-Saison
Die Kultur der Kohltour
Wandern, Spielen und Spaß haben in der Natur
Früher war es ein Arme-Leute-Essen – heute hingegen werden Kohlessen in großer Gesellschaft zelebriert. Die ersten Kohl- und PinkelFahrten werden bereits geplant, daher sollte man sich schnell informieren, wo es am besten schmeckt
und die beste Stimmung herrscht.
Saal
Gaststätte
Clubraum
Biergarten
Restaurant
Raucherlounge
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☎ 04791-4454
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Kohlfahrt 2015
Die Kohlparty
die Spaß macht!
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Kohlessen satt
Tanz, Stimmung &
Musik mit DJ Mike!
Komplett 41,–
Jeden Samstag
17. Jan. - 14. März
Bei der letzten
Kohlparty sind auch
die AufpreisGetränke enthalten.
Das Grünkohlessen ist ein Brauch
in weiten Teilen Norddeutschlands, Niederlande sowie in Skandinavien. Traditionell beginnt die
Grünkohlsaison nach dem ersten
Frost. Die in der Pflanze enthaltenen Bitterstoffe ziehen sich bei
niedrigen Temperaturen in die Wurzel zurück und somit sind die Blätter genießbar. Ende der Grünkohlsaison war traditionell Gründonnerstag. Heutzutage werden neuere Züchtungen verwendet, die
auch ohne Frost ab September geerntet werden können.
Traditionell geht einem gesellschaftlichen Grünkohlessen eine
Kohlfahrt voraus. Dabei handelt es
sich zumeist um eine Tour an der
frischen Luft. An den Feldern und
Wiesen des Landkreises gibt es
auch eine Vielzahl an Gasthöfen,
die im Winter Ziel der Wanderungen sind. Die Teilnehmenden vergnügen sich während der Wanderung mit Geländespielen. Zwei bis
drei Stunden sind die meisten Gesellschaften unterwegs, und in dieser Zeit darf nicht einfach nur ein
Fuß vor den anderen gesetzt werden. Diverse (un-) sinnige Spiele
und eine gute Auswahl an (mit
unter alkoholischen) Getränken
sorgen für gute Stimmung bei kühlen Temperaturen. Wichtigstes
Utensil ist der Bollerwagen, in dem
neben der Musikanlage die kulinarischen Genüsse transportiert werden und der reihum durch die Kohlfahrer gezogen werden muss. Üblicherweise wird der Karren mit Grünkohlblättern geschmückt. Ebenfalls wichtig ist das Schnapsglas,
dass an einem Bindfaden um den
Hals gehängt wird. Das Eessen fin-
det seinen Höhepunkt in der Bestimmung des Kohlkönigs oder
des Kohlkönigspaares. Für die Vergabe der Ehre werden verschiedene Methoden angewandt. Entweder werden die Anzahl der Portionen gezählt, die Zeit des Essens genommen oder auch das Gewicht
der Teilnehmer vor und nach dem
Mahl festgehalten. Kohlkönig wird
vereinzelt auch derjenige, der als
Letzter den Tisch verlässt.
Früher war es ganz anders. Erst
Ende des 19. Jahrhunderts begann
das einfache Volk, Wandertouren
zu unternehmen. Durch den Ausbau des Bahnnetzes konnten sie
aus der Stadt heraus fahren. Von
den ländlichen Haltestellen war es
oft noch ein weiter Fußmarsch bis
zum nächsten Gasthof.
Mit der Entlassung Bismarks als
Reichskanzler fiel im Jahre 1890
das Sozialistengesetz und mit ihm
das Verbot für Arbeiter, sich in
Gruppen zu organisieren. Es entstanden Gewerkschaften und Vereine. Zu dieser Zeit gab es bei den
Kohlfahrten einen Boom.
In den 20er und 30er Jahren
stoppte ein Gesetz die Kohlfahrten. Der erste Weltkrieg brachte ein
Versammlungsverbot unter freiem
Himmel. Umständlich mussten die
Gruppen eine Erlaubnis für ihre Veranstaltung beantragen.
Ab den 50er Jahren konnten sich
die Norddeutschen wieder etwas
leisten. Und diejenigen, die im
Krieg entbehren mussten, wollten
nun so richtig zulangen. Seit den
60er Jahren ist die Kohlfahrt bei
Vereinen, Firmen, Familien und
Freunden fester Bestandteil des
Winters.
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Sie uns bitte auf unserer Homepage
www.landhaus-meyenburg.de oder
rufen Sie uns an unter 0 42 09/6 88 96.
Öffnungszeiten:
Mo. – So. täglich ab 17 Uhr
So.- u. Feiertags zusätzl. 11 – 14 Uhr
Dienstag Ruhetag
Dorfstraße 9 · OT Hülseberg
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel. 0 47 95-95 57 70
kontakt@zuraltenpost-huelseberg.de
www.zuraltenpost-huelseberg.de
Meyenburger Damm 28 · Schwanewede-Meyenburg
www.landhaus-meyenburg.de
Inhaber Ingo Lüpke
Hauptstraße 16 · Telefon 0 42 83 / 84 40
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Sonntag, 8.2. + 22.2., jeweils ab 11.00 Uhr
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16
OHZlive
Ausflüge im Landkreis Osterholz
Partyfieber, Karussells und viel Musik
Oktoberfest auf dem Scharmbecker Herbstmarkt: Fünf tolle Tage starten mit dem Flohmarkt
Von Peter von Döllen
Osterholz-Scharmbeck.
Wolfgang Teichmeier ist bereits Feuer
und Flamme und bringt das auch
nachhaltig zum Ausdruck: „In Bremen und Ritterhude klappen die
Oktoberfestveranstaltungen auch
sehr gut“, sagt der Festwirt.
Gleich am Sonnabend, 27. September, wird die oberfränkische
Band „Partyfieber“ ab 20.30 Uhr
in der Viehmarktschänke einheizen. Der Eintritt kostet zwei Euro.
Gäste in Tracht kommen kostenlos in das Zelt. Dirndl, karierte
Hemden und zünftige Lederhosen
– so stellt sich Teichmeier das
vor. Der Jahrmarkt dauert vom 26.
bis 30. September.
Ansonsten erwartet die Kreisstädter und Gäste aus der ganzen
Region das traditionelle Programm: Bullenwette mit Bullenwiegen, zwei Tage Viehmarkt ab
Montag, großer Flohmarkt in der
Innenstadt, Seniorennachmittag,
Volksbank-Partynacht,
Superparty, Herbstmarkt-Frühstück und
jede Menge Musik. Und: Karussells, Fahrgeschäfte und Buden
mit Eis, Süßigkeiten, Getränken
und unterschiedlichen Speisen
verwandeln Marktplatz und Marktweide in einen bunten Jahrmarkt.
„Mit dem Beat-Jumper haben
wir eine weitere Attraktion auf
dem Markt“, sagt Marktmeisterin
Tatjana Jamkowoj. Am Freitag, 26.
September, um 17 Uhr gibt es
dann auf dem Hof bei Stagge Musik der Bremer Band Check in up.
Teichmeier verspricht tolle Musik. Alle Bands und Musiker seien
richtige „Schwergewichte“ und
bekannt. Beispiel: das BluesShop-Trio, das am Dienstag für
Festwirt Wolfgang Teichmeier (links) hat schon die Lederhosen für die Oktoberfestparty auf dem Scharmbecker Herbsmarkt ausgepackt. Der
Markt eröffnet traditionell mit einem Flohmarkt in der Bahnhofstraße.
Fotos: Peter von Döllen / Sonja K. Sancken
Stimmung sorgen soll. „Die Musiker haben schon mit Bryan
Adams, Sting und anderen Musik
gemacht“, wirbt Teichmeier. Soll
heißen: Check in up, The Source,
Hidden Treasures, Paranite, Bubingas und Günter Finken bieten
den Gästen hochwertige und abwechslungsreiche Musik. „Und
das mit einer kleinen Ausnahme
kostenlos“, betont Teichmeier.
Ohne die Sponsoren, wie die
Kreissparkasse und die Volksbank, wäre das nicht machbar.
Neben den Auftritten im Zelt
(Viehmarktschänke) gibt es eine
weitere Bühne auf dem Parkplatz
bei Stagge. „Das Gebäude feiert
in jetzigem Zustand 200-jähriges
Jubiläum, und vor 50 Jahren begann die Disco“, informiert Teichmeier. Deshalb legt sich die Gaststätte beim Herbstmarkt zusätzlich ins Zeug.
Der erste Höhepunkt des Marktes ist am Sonnabendmorgen der
Flohmarkt entlang der Bahnhofstraße. Dort kann ab 8 Uhr wieder
gefeilscht und gestöbert werden.
Das Interesse ist immer sehr
groß. „Der Aufbau der Stände beginnt um 6 Uhr“, betont Volker
Pfeil von der Stadt. Es folgen ab
17 Uhr ein Konzert mit The Source
bei Stagge und ab 20.30 Uhr die
Oktoberfestparty im Zelt.
Am Sonntag stehen mit dem
Familien-Gottesdienst und dem
Seniorentanztee mit DJ Paul, Kaffee, Kuchen und Döntjes beliebte
Veranstaltungen auf dem Programm. Zudem werden viele Geschäfte für einen Bummel am
Sonntag öffnen. Und ab 12 Uhr
kann das Gewicht des Bullen geschätzt werden. Dieses Jahr stellt
sich der Galloway-Bulle Piet aus
dem Suletal den Blicken der Besucher. „Wir haben ihn erstmals auf
der Marktweide platziert. Dort hat
er artgerechten Boden“, sagt Martin Wagener, Bürgermeister von
Osterholz-Scharmbeck.
Wer das Gewicht am besten
schätzt, kann eine Espressomaschine und weitere Preise gewinnen. Schätzungen können auch
am Montag von 9 bis 20 Uhr abgegeben werden. Danach wird der
Bulle vor der Viehmarktschänke
gewogen.
Ab Montag, 13 Uhr, beginnt der
Vieh- und Krammarkt. Dann wird
zwei Tage lang auf der Marktweide um Bullen, Pferde, Geflügel
und andere Tiere gefeilscht.
Die fünf tollen Tage dauern vom
26. bis 30. September mit Viehmarkt,
Herbstmarktfrühstück,
Erbsensuppe und der Party mit
den Bubingas und DJ Toddy. Zwischendurch gibt es bei Stagge
noch Musik von Günter Finken
(10 Uhr) und dem Blues-ShopTrio (14.30 Uhr).
Historisches Foto
Osterholz-Scharmbeck (gjh). Zu
den beiden „Fischern“ auf dem
Foto gibt es keine Angaben. Doch
weitere im Kreisarchiv verwahrte
Bestände lassen den Schluss zu,
dass es sich um Mitglieder der
Familie Koch-Bodes aus Bremen
handelt. F. L. Bodes gründete
1860 ein Fischfeinkostgeschäft in
Bremen, heute ist es in der Bischofsnadel ansässig und war damals schon im Fischgroßhandel
tätig (eine Chronik der Firmengeschichte befindet sich im Internet). In den 30er-Jahren pachtete
die Familie ein Wochenendhaus
Die neue Brücke bei Melchers
Hütte ist architektonisch gelungen und schafft für Ausflügler
eine wichtige Hammequerung.
Das Gartenkultur-Musikfestival
macht regelmäßig mit mehreren
Konzerten im Kreisgebiet Station
– so wie auf dem Foto rechts auf
Gut Sandbeck.
Foto: Landkreis Osterholz
Fotos: Landkreis Osterholz
direkt an der Hamme, genau
gegenüber von Melchers Hütte.
Aus dieser Zeit stammt das Foto,
sozusagen Fischfang an der
Hamme ganz privat.
Weitere Infos erteilt das Kreisarchiv per E-Mail: kreisarchiv@
landkreis-osterholz.de.
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18
OHZlive
10. bis 31.
11. bis 26.
16. bis 18.
18. & 31.
18. bis 31.
2.
3.
4.
5.
7.
Der Veranstaltungsmonat Oktober
Theater
Heinz Erhardt 2 – Noch’n Gedicht,
mit C. Schliehe, jeweils Fr. und Sa.
um 19.30 Uhr; Premiere am 10. Okt.
Theater Worpswede, Osterweder
Str. 21, (0 47 92 / 5 29 79 36).
De Plattsnackers ut Grasberg –
Brummis, Biller un Bedreger, plattdeutsches Stück von H. Loevenstein, jeweils Sa. und So. um 15 Uhr,
am 19. Okt. um 10 Uhr und 25. Okt.
um 19 Uhr; Premiere am 11. Okt.
Findorffhof, Am Schiffgraben 7,
Grasberg, (0 42 83 / 98 05 81).
26. Plattdeutsche Kulturtage:
Theater auf dem Flett – De Giezknüppel, Stück nach Molières „Der
Geizkragen“, Do. und Fr um 20 Uhr,
Sa. um 15 Uhr. Lilienhof Worphausen, Worphauser Landstr. 26a,
Lilienthal (0 42 98 / 92 91 18).
Lüssumer Volksbühne – Een Arvschop to’n gniggern, Kriminalkomödie, 18. Okt. um 15 Uhr und 31. Okt.
um 20 Uhr. Beckers Gasthaus, Frankenburg 37, Lilienthal-Falkenberg
(0 42 98 / 35 16).
Theater in OHZ – Een Held in’n
Dörpskroog, Komödie auf Niederdeutsch von Millington Synge, 24.,
25., 28., 29. und 31. Okt. sowie Premiere am 18. Okt. jeweils um 20
Uhr; 19. und 26. um 16 Uhr; Gut
Sandbeck, Sandbeckstr. 13, Osterholz-Scharmbeck.
Konzerte
Hans Blues, um 19.30 Uhr. Kulturzentrum Kleinbahnhof, Am Kleinbahnhof 1, Osterholz-Scharmbeck.
Influencex, Enferia, BPM und NUC,
Metal, ab 19.30 Uhr. Kulturzentrum
Kleinbahnhof, Am Kleinbahnhof 1,
Osterholz-Scharmbeck.
Kari Bremnes, norwegische Singer-Songwriterin, um 21 Uhr. Music
Hall Worpswede, Findorffstr. 21.
Duo PianLola, Chansontheater,
Mischung aus Berliner Kabarett und
Tango Argentino, um 19.30 Uhr.
Theater Worpswede, Osterweder
Str. 21, (0 47 92 / 5 29 79 36).
Worpsweder
Orgelmusik:
VI.
Worpsweder Chortreffen, 8 Worpsweder Chöre singen, ab 17 Uhr.
Zionskirche, An der Kirche 5, Worpswede.
Studiokonzert Kreismusikschule
Osterholz, um 19 Uhr. Gut Sandbeck, Herrenhaus, Sandbeckstr. 13, Osterholz-Scharmbeck.
Die Mühle von Rönn in OsterholzScharmbeck. Der Viergänge-Holländer (1882) ist ein Museum mit
Café, Bauerngarten und der Biologischen Station Osterholz, kurz
BioS.
Foto: Jens Rufenach
Schauspieler Christian Schliehe mimt im Theater Worpswede Heinz Erhardt.
10.
11.
12.
13.
Ten Hearts In One Band & Wie Neutronen, um 19.30 Uhr. Kulturzentrum Kleinbahnhof, OsterholzScharmbeck.
Manfred Mann’s Earthband, Rock,
um 21 Uhr. Music Hall Worpswede,
Findorffstr. 21, (0 47 92 / 95 01 39).
Grasberger Kirchenkonzert: Die
Orgel in ihrer Vielfalt, um 18 Uhr.
Findorffkirche, Speckmannstr. 42,
Grasberg.
Thornafire, Clear Sky Nailstorm &
Dying From The Inside, 19.30 Uhr.
Kulturzentrum Kleinbahnhof OHZ.
Justus Frantz – Chopins Reise nach
Mallorca, um 20 Uhr. Bötjersche
Scheune, Bauernreihe 3a, Worpswede.
Inga Rumpf & KK’nz (Die BAP-Musiker), Blues-Rock, um 21 Uhr. Music
Hall Worpswede, Findorffstr. 21.
Worpsweder Orgelmusik: A. Stepanov – Klavier, um 17 Uhr. Gemeindesaal Zionskirche Alte Schule, An der
Kirche 5, Worpswede.
Blasorchester Grasberg – Benefiz
der AWO, um 17 Uhr. Hamme
Forum, Riesstr. 11, Ritterhude.
Studiokonzert Kreismusikschule
Osterholz, um 18.30 Uhr. Mittelpunktschule, Aula, Im Rusch 2,
Worpswede (0 47 92 / 9 55 18 11).
17.
18.
19.
23.
24.
25.
26.
31.
Hübsch gelegen und ein Zeuge
vergangener Zeit, in dem heute
die Verantwortlichen von Morgen
betreut werden – das Gebäude
des Kindergartens Werschenrege, der aus einem Spielkreis
hervorgegangen ist.
Foto: Gemeinde Ritterhude
Foto: Theaterschiff Bremen
Worpsweder Musikherbst: Duo
Imaginaire, Harfe & Klarinette, um
20 Uhr. Bötjersche Scheune,
Bauernreihe 3a, Worpswede.
Judith Holofernes – Ein leichtes
Schwert, um 21 Uhr. Music Hall
Worpswede, Findorffstr. 21.
Anne Haigis – Songperlen, Rock
und Blues, um 21 Uhr. Music Hall
Worpswede, Findorffstr. 21.
Worpsweder Orgelmusik: Die neue
Ahrend-Orgel, Studierende der HfK
Bremen, um 17 Uhr. Zionskirche,
An der Kirche 5, Worpswede.
Songs & Whispers: Ben Riddle, um
20 Uhr. Hamme Forum, Riesstr. 11,
Ritterhude (0 42 92 / 81 95 31).
Ganes – Caprize, um 21 Uhr. Music
Hall Worpswede, Findorffstr. 21.
Puhdys – Akustik, um 21 Uhr. Music
Hall Worpswede, Findorffstr. 21.
Worpsweder Orgelmusik: Kammerorchester Horn-Lehe, „Exultate,
jubilate“, um 17 Uhr. Gemeindesaal
der Zionskirche Alte Schule, An der
Kirche 5, Worpswede.
Swingin‘ Fireballs, Swing-Jazz, um
20 Uhr. Hamme Forum, Riesstr. 11,
Ritterhude (0 42 92 / 81 95 31).
Christian Kiefer – Bach und Paco,
um 19.30 Uhr. Worpsweder Kunsthalle Netzel, Bergstr. 17.
im Landkreis Osterholz – Da ist was los!
10.
21.
2.
3.
3., 4. & 18.
3., & 11.
3. bis 31.
4.
5.
5., 18. & 25.
7.
12., 19. & 26.
17.
18.
OHZlive
Für Kinder
11.
Volker Rosin, Mitmachtkonzert, um
16 Uhr. Stadthalle OsterholzScharmbeck, Jacob-Frerichs-Str. 1,
(0 47 91 / 30 34 35).
Bilderbuchkino: Günther sucht
einen Freund, um 15.30 Uhr. Bibliothek Lilienthal, Klosterstr. 25.
11. & 12.
Führungen
12. & 26.
Kunst nach Feierabend, Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im
Schluh und Worpsweder Kunsthalle
öffnen ihre Türen für Präsentationen und Führungen, ab 18.30 Uhr.
Worpsweder Museen.
Pilze am Worpsweder Weyerberg,
um 10 Uhr. Ab Tourist-Info Worpswede, Bergstr. 13.
Worpsweder
Gruselkabinettstückchen, Spaziergang, jeweils
21 Uhr. Tourist-Information Worpswede, Bergstr. 13.
Zwischen Himmel und Hamme,
Dorfspaziergang, jeweils um 14 Uhr.
Tourist-Info Worpswede, Bergstr. 13.
Wanderung durch das Teufelsmoor,
feste Schuhe erforderl., freitags und
Sa., 25. Okt., jeweils um 15 Uhr. Tourist-Info Worpswede, Bergstr. 13.
Pilze im Klosterholz, Exkursion,
Treffp.: Bahnhofsvorplatz OHZ, um
10 Uhr. Biologische Station, Lindenstr. 40, Osterholz-Scharmbeck.
Matinée: Paula Modersohn-Becker
Kunstpreis 2014, um 12 Uhr. Große
Kunstschau Roselius Museum, Lindenallee 3, Worpswede.
Geführte Radtour zum Saisonabschluss, ca. 50 km, Treffp.: Bahnhof
OHZ, um 10.45 Uhr. ADFC OsterholzScharmbeck (0 47 91 / 71 97).
Der Schlafplatzeinflug der Kraniche und Gänse, Exkursion, 5. Okt.
um 17 Uhr, sonst 16.30 Uhr. Biologische Station, Lindenstr. 40, Osterholz-Scharmbeck.
Feierabendradtour, Treffp.: Rathaus Lilienthal, um 18.30 Uhr.
ADFC Osterholz, Lilienthal.
Matinée: Input / Output – Schnittpunkt Worpswede, Führung jeweils
12 Uhr. 12. Okt. in der Worpsweder
Kunsthalle Netzel, 19. Okt. im Haus
im Schluh & 26. Okt. im Barkenhoff.
Gruselwanderung, Treffp.: Rathaus
Grasberg, um 19.30 Uhr.
Kuratorenführung: P. ModersohnBecker Kunstpreis, um 15 Uhr.
Große Kunstschau, Lindenallee 3,
Worpswede.
Freizeitvergnügen mit Alleinstellungsmerkmal: Die Torfkahnfahrten vermitteln einzigartige Naturerlebnisse; zugleich sind sie,
wenn der Skipper erzählt, ein
Stück unterhaltsame Heimatkunde.
Foto: Landkreis Osterholz
12.
16.
Markttreiben an der Aschwarder Mühle.
26.
3.
4.
5.
9.
10.
Foto: fr
Mit dem Kremser zu den Kranichen
in der Breddorfer Niederung,
Treffp.: Gasthof Kreuzkuhle, Nordsode, um 10 Uhr. Biologische
Station, Osterholz-Scharmbeck.
Literarischer Spaziergang über den
Weyerberg, mit Besuch des Barkenhoff, um 14 Uhr. Tourist-Information
Worpswede, Bergstr. 13.
17.
18.
19.
Verschiedenes
Offene Ateliers, Künstler aus OHZ u.
Ritterhude, von 11 bis 18 Uhr, Infos:
www.kunstverein-osterholz.de.
Der Sternenhimmel über Worpswede, AVL-Nacht der Teleskope mit
Beobachtungen, ab 19.30 Uhr, Am
Weyerberg, Worpswede.
Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, Führungen, Kinderprogramm
u.m., von 10.30 bis 17 Uhr. Mühle
Aschwarden, Aschwardener Str. 54.
Leipziger Pfeffermühle – Glaube,
Liebe, Selbstanzeige, Kabarett, um
21 Uhr. Music Hall Worpswede, Findorffstr. 21, (0 47 92 / 95 01 39).
Die
Teufelsmoor-Wümme-Niederung 100 Jahre nach Hermann
Löns, Bildervortrag, um 20 Uhr. Biologische Station, Lindenstr. 40,
Osterholz-Scharmbeck.
Buntes BioS-Herbstfest, von 11 bis
17 Uhr. Biologische Station, Lindenstr. 40, Osterholz-Scharmbeck.
Arved Fuchs – Zwei Reisen am Ende
des Lichts, um 19.30 Uhr. Hamme
Forum, Riesstr. 11, Ritterhude.
Laternenumzug in Worphausen,
18.30 Uhr. Lilienhof Worphausen,
Worphauser Landstr. 26a, Lilienthal.
25.
25. & 26.
26.
28.
31.
19
Oktoberfest, ab 19 Uhr. Hamme
Forum, Riesstr. 11, Ritterhude.
Rasse-, Park- und Ziergeflügelschau, jeweils ab 10 Uhr. Reithalle
Grasberg, Wörpedorfer Str. 17.
Drachenfest, auf der Wiese vor Haus
Nr. 18, 11 Uhr. Dorfgemeinschaft Otterstein, Grasberg.
Kunsthandwerk von Hobbykünstlern, von 11 bis 17.30 Uhr. Murkens
Hof, Klosterstr. 25, Lilienthal.
Die guten alten Zeiten – Worpsweder Zeitzeugen berichten, jeweils
18 Uhr, szenische Lesung. Theater
Worpswede, Osterweder Str. 21.
Outsider hier, Outsider da . . . E. L.
Kirchner, Vortrag um 19.30 Uhr.
Kulturzentrum Murkens Hof, Klosterstr. 25, Lilienthal.
Worpswede und seine Gründerkünstler,
Beamerpräsentation,
um 19.30 Uhr. Niels-Stensen-Haus,
Worphauser Landstr. 55, Lilienthal.
Laternelaufen, Treffp.: AWO-Garten,
Findorffstr. 3b, um 18.30 Uhr. AWOOrtsverein Grasberg.
Lachnacht, Comedy und Kabarett
mit Hennes Bender, Ole Lehmann,
„Der Tod“ u.a., um 20 Uhr. Stadthalle Osterholz-Scharmbeck, JacobFrerichs-Str. 1.
Briefmarkentausch, 8 Uhr. Hamme
Forum, Riesstr. 11, Ritterhude.
Offene Gartenpforte: Der HoetgerGarten, 14 bis 17 Uhr. Diedrichshof,
Ostendorfer Str. 27, Worpswede.
26. Plattdt. Kulturtage: Toohoopsitten, mit dem H.-Schmidt-BarrienPreisträger 2014, um 15 Uhr. Lilienhof Worphausen, Worphauser Landstr. 26b, Lilienthal.
H. H. Rief, Fotofilm, 20 Uhr. Haus im
Schluh, Im Schluh 35, Worpswede.
Grasberger Herbstateliers, von
Kunst- u. Kulturschaffenden, Sa. 14
bis 18 Uhr, So. ab 11 Uhr. Grasberg.
Gewerkeschautag zum Saisonende,
von 11 bis 18 Uhr. Handwerkermuseum Lilienhof Worphausen, Worphauser Landstr. 26b, Lilienthal.
Filmabend: Der große Ausverkauf,
von F. Opitz, um 19.30 Uhr.Tagungshaus Bredbeck, An der Wassermühle 30, Osterholz-Scharmbeck.
Zombieapocalypse, Halloween-Party,
ab 19.30 Uhr. Kulturzentrum Kleinbahnhof OHZ, Am Kleinbahnhof 1.
You want „Moor“ Termine?
Diese idyllische Momentaufnahme entstand an der Hamme
bei Worpswede. Foto: Birgit Nachtwey
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* wandhängend
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freistehende Badewanne Onepiece Round 180 x 80 x 54 cm
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HSK WALK IN
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