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Evangelisch-Lutherische Gemeinde Jesajakirche
JesajaBrief
Oktober| November 2014
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Über sieben Mauern darfst du geh´n
Soeben war ich in den Garten gekommen nachdem ich mein Baby gewickelt
hatte. Die beiden älteren Brüder spielten
im Sand. Wir waren auf Familienfreizeit
in der Toskana. Mit einem Mal eilt der
französische Gärtner des Anwesens mir
aufgeregt entgegen. Er ruft freudestrahlend „Le mur est tombé!“, „die Mauer ist
gefallen!“. Ich wusste nicht wie mir geschah. Hatte ich doch als viel beschäftigte Mutter die aktuelle Presse nicht
verfolgen können. Wie ein Blitz durchfuhr es mich plötzlich: Meint er etwa die
Mauer, den „eisernen Vorhang“ in unserem Land? Fast ungläubig beginnen die
mich umringenden Leute zu springen vor
Jubel und Begeisterung. Ein Wunder war
geschehen. Die Mauer, die Zeit meines
Lebens Ostdeutschland gegen den Westen abgeschirmt hatte, war gefallen.
Mein jüngster Bruder war, wie ich
später erfuhr, Zeuge dieses einmaligen
Ereignisses gewesen. Er war sogar kurz
im TV gesichtet worden unter der jubelnden Menge von jungen Leuten, die auf
der Mauer auf- und absprang, kaum fassend dass es seit 1961 erstmalig möglich geworden war. Lang und länger
– wie jeder weiß – war die Mauer, gefühlt wie sieben Mauern in einer Linie.
Titelseite
Quelle: Birgit Kinder
Dieses 2. Mauerbild steht auch an der Berliner Mauer (jetzt und immer im Foyer des BMU in der
Stresemannstraße Ecke Potsdamer Platz am originalen Standort).
Die Geschichte der Bilder kann man hier ersehen: http://www.birgitkinder.de/
Man m u s s t e nicht über sieben Brücken gehen, wie Peter Maffay besungen hat, sondern man d u r f t e diese
Mauer endlich begehen. Endlich und
unwiederbringlich!
Das war am 9. November 1989. Wie
zwei Männer aus Ost und West jenen Tag
erlebt haben lesen Sie auf den Seiten 6/7.
„Mit Gott kann ich über Mauern springen“, so heißt es im 18. Psalm. Nicht aus
eigener Kraft konnten in Berlin und anderswo in jenem November vor genau 25
Jahren junge Menschen die gefürchtete
Mauer überwinden; nicht aus eigener
Kraft, sondern unter Gottes Vorsehung
und in Frieden, wie ihn allein Jesus Christus schenken kann nach „kaltem Krieg“.
Wunder, die gibt es eben und der
Mauerfall war ein echtes Wunder für
ganz Deutschland, für Europa, ja für alle
Welt.
Kraft und Freude beim Überwinden
von übermächtig scheinenden Hindernissen und den Frieden unseres Gottes
wünscht Ihnen von ganzem Herzen
Ihre Pfarrerin
Bia Ritter-zu Knyphausen
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Säen, Ernten, Danken – Feiern!
Guter Gott, wir freuen uns über die Ernte des Jahres und
über alles, was wir aus deiner Güte empfangen durften.
Segne diese Gaben, die wir dankbar aus deiner Hand empfangen.
Segne uns, damit wir sie mit Sorgfalt gebrauchen und Sorge tragen
für jene, die in Not sind.
Lebensmittel zum
Erntedankgottesdienst am 5. Oktober
Rentnerinnen und Rentnern zur Seite, die ihren
Alltag allein nicht mehr bewältigen können. Hier
werden besonders Artikel des täglichen
Bedarfs benötigt.
zz für die täglich bei den Münchner Armen Schulschwestern vormittags belegte Brote mit Tee
sowie eine warme Mittags-Speisung für 50 Personen angeboten wird. Am Nachmittag werden belegte Brote und Tee zu Münchner Obdachlosen
gebracht.
zz für die Münchner „Mutter Theresa Charity“, die
mit vier Schwestern in unserer Stadt wirken. Diese bieten Hilfe für obdachlose Bürgerinnen und
Bürger in ihrer Einrichtung an der Plinganser Straße. Dort erhalten täglich ca. 70 Männer und Frauen eine warme Mahlzeit sowie Tee und sonntags
auch Kaffee. Zusätzlich zur täglichen Mahlzeit,
wohnen dort acht obdachlose Frauen, für die
eine eigene Kochmöglichkeit sowie ein Bad und
Waschmaschine zur Verfügung stehen.
zz für den Verein „Lichtblick Seniorenhilfe“: Die Altersarmut wächst – auch in München. Dieser
Verein in der Balanstraße 45 steht bedürftigen
Fotos: Gerhard Koehler
Auch bei uns in München gibt es viele Menschen, die
nicht genug für das tägliche Leben haben. Wir möchten
die diesjährigen Spenden wieder Mitbürgerinnen und
Mitbürgern zukommen lassen:
Neben Obst und Gemüse sind solche Lebensmittelspenden hilfreich, die wegen ihrer langen Haltbarkeit
eher selten gespendet, aber dringend benötigt werden,
wie Kaffee, Tee, Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Öl,
Gewürze und Konserven jeglicher Art oder etwas
Süßes wie Kekse, Schokolade oder Gummibärchen.
Aber auch andere Lebensmittel werden sehr gerne
genommen.
Ebenfalls Artikel des täglichen Bedarfs werden gebraucht, wie z.B. Toilettenpapier, Tempo, Seife, Duschgel, Haarshampoo, Waschpulver, „Nivea“-Creme,
Körperlotion, Zahnbürste und Zahnpasta, Putzmittel,
Spülmittel etc.
Wir bereiten ab Samstag, 4. Oktober in der Kirche neben dem Altar einen Platz für Ihre Spenden vor. Wir
laden Sie dazu ein, Ihre Gaben für hilfsbedürftige Münchener Mitbürger und Mitbürgerinnen vor oder in den
Erntedankgottesdienst zu bringen.
Machen Sie mit bei unserer
Spendenaktion. Vergelt’s Gott!
Margit Mayer
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Familiengottesdienst
zum Ernte-Dank-Fest
am 5.10.14 um 11 Uhr
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
9. November 1989
9. November 1989
Erinnerungen eines ehemaligen Weimarers nach dem Mauerfall
Unsere Tochter Marianne wurde am 13.
August 1989 im thüringischen Weimar
geboren - am Jahrestag des Mauerbaues.
Dass die Mauer in diesem Jahre fallen würde, konnte im August noch keiner
vorhersagen.
Die Spannung in diesem Sommer nahm
immer mehr zu. Viele Menschen warteten und hofften auf Änderungen. Uns allen war klar, irgendetwas muss passieren
und möglichst bald.
In diese spannende Zeit mischte sich unsere Freude über unser Töchterlein. Aber
natürlich verfolgten wir auch die aktuelle
Entwicklung aufmerksam. Täglich kamen neue Meldungen aus Ost und West.
So erlebten wir auch die Pressekonferenz am 8.11.1989, bei der Günter Schabowski äußerte „… Ständige Ausreisen
können über alle Grenzübergangsstellen
der DDR zur BRD bzw. zu West-Berlin erfolgen …“ und (auf die Frage nach dem
Inkrafttreten) „… Das tritt nach meiner
Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich.“
Mir war die ganze ungeheure Tragweite dieser Aussage in diesem Moment
nicht bewusst, ich registrierte lediglich,
auch hinsichtlich Reisefreiheit würde
sich nun etwas ändern.
Am nächsten Tag, am 09.11., hatte ich
Urlaub. Meine Frau wollte ihre Arbeitsstelle an der Universität Jena aufsuchen
und so kümmerte ich mich um die Kinder.
Während ich Marianne am Morgen
wickelte und anzog,
lief das Radio. Überall
herrschte Aufregung.
Auf allen Sendern kamen ausgelassene Leute
zu Wort, die erzählten,
dass sie in Bayern oder
Hessen waren und wieder
zurückkommen durften.
Ich hörte immer wieder „Wahnsinn“ und
„unglaublich“.
Da erst begriff ich richtig das doch eben noch Unbegreifliche:
Die Mauer war gefallen, die Grenze ist
offen, auch wir durften nun in den Westen reisen.
Vor mir lag das Töchterlein, freute
sich des Lebens und war, im Gegensatz
zu mir, von der ganzen Situation relativ
unbeeindruckt. Ich aber dachte mir, oder
vielleicht sagte ich es auch laut: „Du kleiner Mensch, du ahnungsloser, du wächst
nun in diese völlig andere, offene und
freie Welt hinein. Dir stehen jetzt alle Türen offen.“
Ihr Leben begann mit dieser neuen Zeit.
Thomas Thurm
Abb.: Berliner Morgenpost
Quelle.: Berliner Morgenpost,
http://www.morgenpost.de/
Erinnerungen eines ehemaligen West-Berliners nach dem Mauerfall
Am 9. November 1989, es war ein Donnerstag, überschlugen sich ab 20
Uhr die Funk- und Fernsehmeldungen. „Die DDR öffnet die Grenze“
meldete die Tagesschau. In den Tagesthemen hieß es um 22:42 Uhr,
dass die Mauer ab sofort für jedermann geöffnet sei.
Ich, der ich als Jugendlicher in West-Berlin gelebt und
die Stadt als „Insel“ umgeben
von der DDR mit allen Hemmnissen und Unwägbarkeiten
erlebt habe, sollte plötzlich
glauben, dass die Stadt nach allen Seiten
offen und frei sei?
Am Abend des 11. November hielt ich
es nicht mehr aus und entschloss mich
spontan, in die bisher geteilte Stadt zu
fahren, um den neuen Geist der Freiheit
und die Fröhlichkeit mit den Menschen
dort zu teilen.
Am Frankfurter Hauptbahnhof
– ich arbeitete damals in der Zentrale der
bundesdeutschen Schlaf- und Speisewagengesellschaft in Frankfurt –erwischte
ich den Nachtschnellzug, bekam noch einen Platz im Schlafwagen und machte
mich auf den Weg nach Berlin. Am ostdeutschen Grenzübergang Gerstungen
bestieg wie üblich die Volkspolizei den
Zug zur Passkontrolle. Von früheren Reisen war ich gewöhnt, dass man sehr unsanft geweckt und ziemlich unfreundlich
nach dem Pass gefragt wurde. Außerdem wurde das ganze Abteil penibel
nach versteckten Flüchtlingen abgesucht
und jeder Fahrgast musste seinen Koffer öffnen und durchwühlen lassen. Es
war immer ein unangenehmes Gefühl, in
die DDR einzureisen, und man war froh,
wenn man wieder draußen war. Dieses
Mal waren die Beamten sehr höflich und
entschuldigten sich, dass sie mich wegen
der Kontrolle wecken müssten. Ohne Abteil und Koffer weiter zu untersuchen
verabschiedeten sie sich und wünschten eine gute Weiterfahrt. An Schlafen
war allerdings nicht mehr zu denken,
da man auf den ausgefahrenen Gleisen
der ostdeutschen Reichsbahn kräftig
durchgerüttelt wurde. Am Kontrollpunkt Griebnitzsee vor West – Berlin erfolgte ebenfalls nur eine oberflächliche
Passkontrolle.
Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1109030
Foto: Lehmann, Thomas | 9. November 1989
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Evangelisch-Lutherische
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Quelle: English: The Fall of the Berlin Wall,
1989. The photo shows a part of a public
photo documentation wall at Former Check
Point Charlie, Berlin. The photo documentation is permanently placed in the public.
Unknown photographer
Vorbei am Westberliner Bahnhof
Zoo fuhr ich gleich weiter zum Ostberliner Grenzbahnhof Friedrichstraße. An
der Passkontrolle erledigte ich den üblichen Zwangsumtausch von 25 DM und erhielt dafür den entsprechenden Betrag
in Mark der DDR. Darauf begab ich mich
auf einen sonntäglichen Morgenspaziergang durch die ausgestorbenen Straßen
Ost - Berlins. Es war eine neblige Herbststimmung, und ich glaubte, in einer verlassenen Stadt zu sein. Zum Frühstück
ging ich in den Ratskeller des „Roten Rathauses“ am Alexanderplatz; außer einem
müden Kellner war niemand im Restaurant. Hier konnte ich wenigstens einen
Bruchteil meines ostdeutschen Geldes loswerden. Es war nämlich verboten, das Geld aus der DDR auszuführen.
Überrascht war ich, als ich auf meinem
weiteren Weg in die katholische St. Hedwigs-Kathedrale kam. Sie quoll über von
Gläubigen, und gerade zog der Berliner
Erzbischof Georg Sterzinski mit großem
Gefolge in die Kirche ein. Weiter führte
mich der Weg über die menschenleeren
„Unter den Linden“ zur evangelischen
Hauptkirche, dem Berliner Dom. Auch
hier ein volles Haus bei der Predigt des
Ostberliner Bischofs Gottfried Forck.
Die Straßen füllten sich mit Menschen auf meinem Weg zum Potsdamer
Platz direkt an die Mauer. Hier war ein
Durchgang herausgebrochen, und viele
fröhliche Schaulustige standen rund um
dieses „Loch“ herum. Das Unglaubliche
geschah. Ich konnte ohne Kontrolle in
den Westteil der Stadt wechseln. Weiter ging ich zum Brandenburger Tor und
sah hier, was ich im Fernsehen schon gesehen hatte und kaum glauben konnte.
Auf der an dieser Stelle noch geschlossenen Mauer standen und saßen frohe
Menschen, die das große Ereignis feierten, Menschen von der Ostseite, deren
Welt vorher hunderte Meter vom Tor zu
Ende gewesen war und Menschen aus
dem Westen, denen der Blick auf das Tor
durch die Mauer versperrt war.
Quer durch den Tiergarten fuhr ich
mit dem Bus zum Bahnhof Zoo. Ein ganz
anderes Bild als in Ostberlin. Rund um
die Gedächtniskirche, dem Kurfürstendamm und die Tauentzienstaße war alles voller Menschen. In den geöffneten
Kaufhäusern und Geschäften herrschte
dichtes Gedränge. Im berühmten KaDeWe war kein Durchkommen. Es war
eine ausgelassene heitere Atmosphäre.
Da ich am Montag dringende Termine
in Frankfurt hatte, musste ich spätestens
mit dem Mittagszug zurückfahren. Am
Bahnhof Zoo stieg ich ein und ging gleich
nach der Abfahrt in den Speisewagen,
der von der ostdeutschen MITROPA bewirtschaftet wurde. Ich stellte mich der
Restaurantleiterin als „Kollege aus dem
Westen“ vor und wurde sehr freundlich
bedient.
Zurück im Abteil ließ ich die Ereignisse des Vormittags noch einmal Revue passieren, als kurz hinter Göttingen
die Restaurantleiterin mit einem Mann
im Schlepptau zu mir kam. Es stellte sich
heraus, dass es sich um einen ostdeutschen Schlafwagenschaffner handelte,
der 2 Wochen zuvor im Schlafwagen von
Ost - Berlin nach Budapest Dienst gehabt
hatte, in Budapest heimlich „von Bord“
gegangen und in die Deutsche Botschaft
geflohen war. Nach den von Außenminister Genscher damals geführten Verhandlungen mit der ungarischen und der
ostdeutschen Regierung konnten alle
Botschaftsflüchtlinge mit einem Sonderzug in die Bundesrepublik reisen und
kamen zunächst in das Lager Friedland
bei Göttingen.
Die Restaurantleiterin bat mich, für
ihren geflüchteten Kollegen ein gutes
Wort einzulegen, da er sich am Montag
bei unserer Frankfurter Niederlassung
vorstellen und um eine neue Arbeitsstelle bewerben wolle.
Es war bereits 23 Uhr, als der Zug in
Frankfurt ankam. Sofort rief ich meine
Frau an, dass ich noch jemanden für die
Nacht mitbringen würde. So kamen wir
zu zweit nach Hause.
Am nächsten Morgen, es war inzwischen der 13. November, fuhr ich zusammen mit meinem Reisegefährten nach
Frankfurt. Er wurde sofort als Bistro-Steward eingestellt.
Es war für mich ein denkwürdiges
Wochenende, ein historischer Punkt in
der Weltgeschichte. Für einen der letzten „DDR-Flüchtlinge“ konnte ich sogar
ein wenig Integrationshilfe leisten.
Enver Hirsch
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Evangelisch-Lutherische
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Feldgottesdienste
Im Ersten Weltkrieg gehörten Feldgottesdienste zum Alltagsleben der meisten
Soldaten der christlichen Konfessionen
wie auch der jüdischen Religion. Die Militärgeistlichen kümmerten sich um die
Ausrichtung des Gottesdienstes sowie
um die Betreuung von Verwundeten und
Kriegsgefangenen. Sie leisteten Sterbenden Beistand, spendeten den letzten Segen, veranlaßten – soweit möglich
– eine ordnungsgemäße Beerdigung und
benachrichtigten die Hinterbliebenen.
Häufig überbrachten die Militärgeistlichen den Soldaten Nachrichten und
die sogenannten Liebesgabenpäckchen
aus der Heimat. Sie besorgten Zeitungen, Zeitschriften und Kalender, Bibeln
und andere religiöse Schriften sowie unterhaltende Lektüre zur Ablenkung und
Erbauung.
Katholische Feldpriester und protestantische Feldpastoren sahen hierin
gleichermaßen eine wichtige humanitäre und soziale Aufgabe. Die extremen
Situationen des Kriegs, besonders auf
den Schlachtfeldern, machten eine Zusammenarbeit der Konfessionen oft
unumgänglich. Im Angesicht des massenhaften Sterbens erschienen konfessionelle Schranken als relativ unbedeutend.
Meist spielte es für Schwerverwundete
keine Rolle, ob ihnen ein katholischer
oder ein protestantischer Geistlicher
Beistand leistete. Ab September 1914
kümmerten sich zudem etwa 30 jüdische
Feldrabbiner um die Betreuung jüdischer
Soldaten an der Front. Ihre Tätigkeit unterschied sich nicht wesentlich von der
christlichen Militärseelsorge.
Im alltäglichen Leben der Soldaten
aber blieben die Gottesdienste außer
an nationalen Feiertagen konfessionell getrennt. Abgehalten wurden sie in
Garnisons- oder Dorfkirchen, in den teilzerstörten Gotteshäusern geräumter
Zonen, in Behelfsräumlichkeiten, im Lazarett, im Gefängnis oder auch im Freien.
Der Besuch des Gottesdienstes wurde
durch Truppenbefehl als Dienst angeordnet. Da es keine einheitliche feldkirchliche Dienstordnung gab, blieben die
Feldgeistlichen in schwierigen moralischen und theologischen Fragen sowie in
der Organisation ihres Dienstes zumeist
auf sich gestellt. Ein anderes Problem
stellte die Zahl der Feldgeistlichen dar,
die für den Kriegsfall nicht ausreichte. Zu
den vorgesehenen „etatmäßigen” Feldgeistlichen mußten noch einmal so viele
Freiwillige eingestellt werden, um alle
Divisionen mit mindestens einem Geistlichen zu versorgen. Dennoch konnte
die Mehrheit der Feldgeistlichen ihren
seelsorgerischen Aufgaben nur unzureichend nachkommen. In der bayerischen
Feldarmee beispielsweise, die sich im Gegensatz zu anderen Einheiten durch eine
relativ hohe Zahl geistlicher Seelsorger
auszeichnete, kamen Anfang 1915 auf einen Feldgeistlichen rund 1.600 Soldaten.
Durchschnittlich hatte ein Militärgeistlicher etwa doppelt so viele Gläubige zu
betreuen wie ein Weltgeistlicher. Außerdem waren die meisten Feldgeistlichen
in Lazaretten tätig und erreichten die eigentlichen Fronttruppen nur selten. Die
Feldseelsorge war daher eine Notpastoral, und die religiöse Betreuung der
Soldaten blieb während des gesamten
Kriegs nur äußerst lückenhaft.
Häufig vertraten die Militärgeistlichen einen ausgeprägten Patriotismus.
So betrieben deutsche Militärgeistliche
wie ihre alliierten Kollegen im Dienst der
kriegführenden Regierung Propaganda
gegen die zunehmende Kriegsmüdigkeit
der Soldaten. Auch legitimierten sie den
Krieg „im Namen Gottes” häufig als „gerecht” oder gar „heilig” und trugen zur
Verklärung des Soldatentods bei.
Der Krieg wirkte sich unterschiedlich
auf das Verhältnis der Soldaten zur Kirche und zum Glauben aus. Ein Großteil
der Soldaten entwickelte vor dem Hintergrund des massenhaften Sterbens auf
den Schlachtfeldern erhebliche Zweifel
an der christlichen Lehre und wendete
sich enttäuscht von Kirche und Glauben
ab. Gerade dort aber, wo die Soldaten
starken nervlichen Belastungen ausgesetzt waren – beim Ausrücken ins Gefecht, in den Schützengräben und in den
Unterständen – hielten viele an ihren religiösen Überzeugungen fest. Die Gegenwart der Militärgeistlichen half vielen,
die Belastungen des Frontalltags und
die traumatischen Erlebnisse auf den
Schlachtfeldern zumindest teilweise verarbeiten und ertragen zu können.
(ip) Melanie Schneider
http://www.welt.de/geschichte/
article125532503/Vor-Verdun-waren-dieFeldgottesdienste-immer-voll.html
Schon 61 Jahre alt war Jean-Emile Anzian,
als er 1914 freiwillig Militärseelsorger wurde.
Sein Tagebuch ist jetzt veröffentlicht worden.
http://www.dioceseauxarmees.catholique.
fr/portraits-d-aumoniers/1114-pere-anizanjean-emile.html#p-1
Foto: Wikipedia/Public Domain
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2 Päpste zuviel
Vor 600 Jahren traf sich
Europas geistliche und
weltliche Prominenz in Konstanz
Gergor XII
Benedikt XIII
Johannes XXIII
Die Stadt Konstanz hat in diesem Jahr
mit einer Ausstellung an das Konzil erinnert, das am 5. November 1414 von Papst
Johannes XXIII. eröffnet wurde und bis
April 1418 dauern sollte.
Die Vorgeschichte zu diesem Konzil beginnt bereits 1378. Nach dem Tod
Papst Gregors XI. wählte das 16-köpfige französisch dominierte Kardinalskollegium nach einer Reihe französischer
Päpste mit Urban VI. wieder einen Italiener zum Papst. Dieser ernannte kurz
nach seiner Wahl 29 neue überwiegend
italienische Kardinäle. Als Reaktion darauf wählten die bisherigen Kardinäle
den Franzosen Clemens VII. zum Gegenpapst. So regierte ein Papst in Rom, ein
Gegenpapst in Avignon, wo die Päpste
aufgrund starken französischen Einflusses bereits seit 1309 residiert hatten. Keiner der beiden war bereit abzudanken
oder ein Schiedsgericht anzuerkennen.
Dies galt auch für die beiden Nachfolger, Gregor XII. (Rom) und Benedikt XIII.
(Avignon). Daher wurde 1409 ein Konzil nach Pisa einberufen, das vergeblich
versuchte die beiden Päpste abzusetzen, zugleich aber mit Alexander V. einen weiteren Gegenpapst wählte, der
von Pisa aus regierte. Zu dessen Nachfolger wurde 1410 Johannes XXIII. gewählt,
der die Residenz nach Lodi verlegte, eine
Stadt 30 km südöstlich von Mailand.
Dieses sog. Abendländische Schisma (=
Spaltung) führte zu einem großen Machtverlust der katholischen Kirche, und die
europäischen Königs- und Fürstenhäuser
suchten daraus politischen Nutzen zu ziehen, indem sie den einen oder den anderen
Papst unterstützten.
Es war der 1411 gewählte Deutsche König Sigismund, der nach Lodi reiste, um Johannes XXIII. zur neuerlichen Einberufung
eines Konzils zu bewegen, das das Schisma
beenden und die Einheit der Kirche unter einem einzigen Papst wieder herstellen sollte
verbunden mit notwendigen Reformen. Sigismund hatte größtes Interesse, das Konzil in Deutschland stattfinden zu lassen, vor
allem weil er beabsichtigte, sich später von
einem dann verbindlichen Papst zum Kaiser des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ krönen zu lassen. Während
Johannes das Konzil nach Italien einberufen
wollte, konnte ihn Sigismund davon überzeugen, dass es für die Mehrheit der Konzilsteilnehmer leichter sei, nicht über die
Alpen reisen zu müssen und daher ein Ort
diesseits der Alpen für das Konzil günstiger
sei. So fiel die Wahl auf die zwar diesseits
aber doch nahe der Alpen liegende freie
Reichsstadt Konstanz.
Die 1. Session des Konzils fand am 16.
November 1414 statt, obwohl weder König Sigismund noch Delegationen aus allen „Nationen“ angereist waren. Unter
Nationen im Sinne der Kirche verstand
man nicht Staats- sondern Sprachgebiete. Zu Beginn des Konzils gab es 4 Nationen, eine Deutsche, eine Französische,
eine Italienische und eine Englische. Später kam als 5. die Spanische Nation dazu.
In der 2. Session am 2. März 1415 versprach Johannes abzudanken, in der
Hoffnung nach der Abdankung bzw. Absetzung der beiden anderen Päpste
als alleiniger Papst gewählt zu werden. Diese Hoffnung zerschlug sich, da
Deutschland, Frankreich und England
Konstanzer Münster
in der Amtsführung von Johannes Verfehlungen suchten, um ihn anzuklagen
und verurteilen zu können. Daraufhin
versuchte Johannes aus Konstanz zu
fliehen, wurde aber gefangen genommen und nach einem Prozess am 29. Mai
abgesetzt.
Am 4. Juli gab Gregor XII. aus Altersgründen freiwillig seine Abdankung bekannt. Übrig blieb Benedikt XIII, der
nicht zum Konzil angereist, sondern, in
Frankreich geblieben war. Dieser war nur
bereit abzudanken, wenn das Konzil von
Konstanz an einen anderen Ort verlegt
würde. Als ihm das verweigert wurde,
floh er von Frankreich nach Spanien, da
er hoffte, von dort genügend Unterstützung zu bekommen.
König Sigismund begab sich nun auf
eine Reise nach Spanien, um die Könige,
die auf der iberischen Halbinsel residierten, davon zu überzeugen, Benedikt
nicht weiter zu unterstützen.
Im Jahre 1416 geschah sehr wenig, das
Konzil befasste sich in der Hauptsache
damit, Anklagepunkte gegen Benedikt
zusammen zu tragen. Erst nach erfolgreichen Verhandlungen mit den spanischen
Herrscherhäusern und der Rückkehr Sigismunds aus Spanien konnte in der 37.
Session am 26. Juli 1417 die Absetzung
Benedikts erfolgen. Damit war der Weg
frei für die Wahl eines neuen Papstes.
Während die Konzil-Sessionen im
Konstanzer Münster stattfanden, wurde
15
14
Aus der Seele soll man spielen
Sog. Konzilsgebäude, wo das Konklave stattfand
nun ein Ort benötigt, wo das Konklave
zur Wahl eines neuen Papstes stattfinden konnte. Man entschied sich für das
große Lager- und Warenhaus direkt am
Hafen, das für diese Zwecke eingerichtet
wurde. Das Wahlgremium bestand aus 23
wahlberechtigten Kardinälen und 30 Vertretern der 5 Nationen, je 6 aus Deutschland, Italien, Frankreich, England und
Spanien.
Am 8. November 1417 begann das
Konklave, das am 11. November den Italiener Oddo Colonna zum Papst wählte.
Dieser nahm den Namen Martin V. an.
Am 21. November erfolgte die Krönung
Martins zum Papst.
In den folgenden Sessionen wurden
keine Reformen der Kirche beschlossen. Man vertagte sich auf spätere Konzile in Pavia und danach in Basel ohne
greifbare Ergebnisse. Die Delegationen
der Orthodoxen Kirchen aus Griechenland und Russland, die in der Hoffnung
auf eine Annäherung gekommen waren, reisten enttäuscht ab. Am 22. April
1418 wurde das Konzil mit der 45. Session
beendet.
Es sollte 100 Jahre dauern, bis ein
Augustinermönch am 31. Oktober 1517
95 Thesen an der Schlosskirche zu Wittenberg anschlug, die zu Reformen, verbunden mit einer neuerlichen Spaltung
der Kirche, führen sollten.
Die Gegenpäpste, so auch Johannes
XXIII., wurden aus der Genealogie der
Päpste gestrichen.
Ein neuer Johannes XXIII. hat am
11. Oktober 1962 das 2. Vatikanische
Konzil eröffnet, das zu weitreichenden
Reformen in der katholischen Kirche geführt hat. (vgl. Jesaja-Brief August/September 2014)
Enver Hirsch
Diese wunderbare Aufforderung an alle
ausübenden Musiker stammt leider nicht
von mir, sondern von Carl Philipp Emanuel Bach, dem zweitältesten Sohn des
großen Johann Sebastian Bach. Diesmal
jedoch geht es ausdrücklich um Carl Philipp Emanuel, der anlässlich seines diesjährigen 300. Geburtstags durch einen
Vortrag über sein Leben und Werk und
durch ein Konzert in Jesaja geehrt werden soll.
Bekanntlich haben wir das Glück, in unserem Kantor Bernhard Gillitzer einen
großartigen Kenner der alten Musik haben zu dürfen. Am Donnerstag, den 23.
10. um 19 Uhr 30 wird er uns im Gemeindesaal in der Vortragsreihe „WissensWert“ in einem Vortrag über Carl Philipp
Emanuel Bach in jene stilistische Umbruchszeit der Musikgeschichte führen,
in der C. Ph. E. Bach gelebt hat. Seine
frühen Werke sind noch etwas barock zu
nennen – schließlich musste er erst einmal aus dem langen Schatten seines Vaters heraustreten. Aber dann wurde sein
Kompositionsstil „empfindsam“ und somit für seine Zeit modern. Er ist ein Wegbereiter in die Frühklassik, einer jener
hochinteressanten Dreh- und Angelpunkte zwischen den Stilrichtungen.
Das am Samstag, den 25. 10. folgende Konzert bringt dann die lebendige Begegnung mit der Musik des
„empfindsamen Stils“. Um 19 Uhr in der
Kirche werden Marion Treupel-Franck
(Traversflöte) und Bernhard Gillitzer
(Hammerflügel) mit Werken dieser musikgeschichtlichen Epoche zu hören sein.
Die Traversflöte ist die Vorläuferin
der modernen Querflöte. Marion Treupel-Franck hat zunächst Querflöte in
Salzburg studiert, aber sich anschließend
mit einem Extra-Studium bei Barthold
Kuijken in Brüssel richtiggehend auf die
alte Traversflöte spezialisiert. Mit ihr
können wir also eine echte Meisterin dieses Instruments hören, und nicht eine
Querflötistin, die die Traversflöte als Anhängsel des modernen Instruments betrachtet. Folgerichtig musizierte sie mit
namhaften Barockensembles u. a. unter
der Leitung von Reinhard Goebel, ferner
mit dem Bach Collegium Japan und der
neuen Hofkapelle München, um hier nur
wenige zu nennen. Konzertreisen führten sie rund um den Globus und es gibt
mehrere CD-Aufnahmen von ihr. Marion Treupel-Franck ist Dozentin für Traversflöte an der Hochschule für Musik
und Theater München und sie gründete
selbst im Jahr 2000 ein Festival für alte
Musik – „Alte Musik Schlehdorf“.
Bernhard Gillitzer muss den Konzertbesuchern unserer Gemeinde nicht
mehr vorgestellt werden: seine profunde
Kenntnis der Musikgeschichte und seine
Beherrschung aller verfügbaren Tasteninstrumente ist seit Jahren bekannt. Für
das Konzert am 25. Oktober hat er ein
Programm zusammengestellt, das die
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Ein Veranstaltungsblock aus unserer
Reihe WissensWert und JesajaMusik
issens
ert
Do. 23.10.2014 um 19.30 in Jesaja
Vielfalt des galanten Stils vor uns ausbreitet. Neben Kompositionen von Carl
Philipp Emanuel Bach werden Werke
seines nächstjüngeren Bruders Johann
Christoph Friedrich Bach, sowie eine
Flötensonate von Friedrich dem Großen zu hören sein, dessen musikalische
Sa. 25.10.2014 um 18 Uhr in Jesaja
Leidenschaft bekanntlich der Traversflöte galt.
Der Eintritt zu diesem „Flötenkonzert
in Sanssouci“ ist frei, aber den königlichen Spenden für dieses Duo aus einführendem Vortrag und wohlklingendem
Konzert sind keine Grenzen gesetzt.
Bettina Hermann
Seht ihr die Pfarrer stehen und
sind nur halb zu sehen
Die beiden Pfarrer der Jesajagemeinde
werden nicht immer so wahrgenommen
wie ein Gemeindepfarrer es üblicherweise wird. Woran liegt das?
Viele wissen es, manche nicht so
genau. Predigen sie doch nicht so häufig wie die Vorgänger, die auf einer ganzen Pfarrstelle zu arbeiten hatten. Das
liegt an einem selten anzutreffenden
Phänomen: Beide, mein Kollege Pfarrer
Reinhard Weigel und ich haben jeweils
lediglich eine halbe Pfarrstelle in Jesaja
inne, macht freilich zusammen eine
Stelle. Immerhin!
Man sieht mich regelmäßig bei der
jeweils tätigen Sekretärin im Pfarrbüro
sitzen oder auch ordnend in Gemeindehaus und Kirche und trifft zufällig andere Gemeindeglieder. Auch
Pfarrer Weigel taucht regelmäßig
dort auf, aber seltener. Hat er doch
auch eine 50% Stelle bei uns, aber es ist
etwas kompliziert: Er arbeitet zu einem
Viertel als Gemeindepfarrer, zu einem
zweiten Viertel als Jugendpfarrer für unsere jungen Leute und ist deshalb oft unterwegs auf Freizeiten o.Ä., so dass die
sonstige Gemeinde ihn weniger zu sehen kriegt.
Ich hingegen habe eine halbe
Gemeindestelle mit Pfarramtsführung.
Das gibt es in unserer Landeskirche nur
selten. Das heißt auch, dass ich überproportional oft über Verwaltungs- und Leitungsaufgaben am Schreibtisch sitze im
Pfarramt oder auch in meinem Büro im
Pfarrhaus. Nebenbei bemerkt arbeite
ich deshalb de facto etwa für eine dreiviertel Stelle, wie eine Analyse ergeben
hat und das bei halbem Gehalt. Ob ich
da manchmal murre hat man mich schon
gefragt. Zugegeben: manchmal schon,
denn mein dienstfreier Donnerstag (eigentlich stehen mir zwei freie Tage in der
Woche zu!) wird des Öfteren überfrachtet von dienstlichen Tätigkeiten, die unaufschiebbar sind.
Bei den Gottesdiensten in der Kirche sind deshalb auch regelmäßig Pfarrer anzutreffen, die ehrenamtlich Dienst
tun; gerne, wie sie versichern, weil sie unbelastet und frei von Leitungsaufgaben
als noch rüstige Ruheständler das machen dürfen, was sie wirklich gelernt haben, nämlich geistlich anhand der Bibel zu
arbeiten, – namentlich die beiden Pfarrer Harald Schmied und Michael Göpfert
–. Das ist gelegentlich bei uns beiden
diensthabenden Pfarrern nicht so …
Aufs Ganze gesehen dürfte die Jesajagemeinde von dieser Konstellation profitieren. Kann man doch mehrere Pfarrer
erleben und obendrein die engagierte
Prädikantin Frau Karin Kobilke.
Noch Eines wäre zu erwähnen:
Pfarrer Weigel hat insgesamt eine 100%
Stelle, „tanzt“ er doch in vier Arbeitsfeldern, was gar nicht so ganz einfach
sein dürfte. Zu einem dritten Viertel arbeitet er nämlich für die Jugend in der
benachbarten Gustav-Adolfkirche in Ramersdorf und trägt damit der Arbeitsgemeinschaft unserer beiden Gemeinden
Rechnung und schließlich bleibt noch ein
viertes Viertel für die Zuständigkeit als
verantwortlicher Jugendpfarrer für das
gesamte Prodekanat München - Süd-Ost.
Sein freier Tag ist übrigens der Freitag.
Was noch zu sagen wäre: Wir beiden Kollegen erscheinen übrigens pflichtgemäß
bei wesentlichen Konferenzen zu zweit;
also zwei Pfarrer sind dann nicht nur halb
da sondern mit ganzer Präsenz und Aufmerksamkeit. Die Jesajagemeinde ist
dann somit zwei mal vertreten, die meisten Gemeinden naturgemäß einmal.
Damit das nun auch allen, die es genau wissen wollen, klar ist. Bitte beten
sie dafür, dass unser aller Zusammenwirken Früchte trägt!
Ein Letztes: Bei der Überschrift zu
diesem Artikel wurde ich inspiriert vom
Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“
von Matthias Claudius (EG 482, Strophe 3):
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist
nur halb zu sehen und ist doch rund und
schön. So sind gar manch Sachen, die wir
getrost belachen, weil unsre Augen sie
nicht seh´n.
Bia Ritter
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
An Lebensjahren siebzig
und immer noch man übt sich!
Liebe Jesajakirchengemeinde,
ich bin geboren in Würzburg am 23. 6. 1944
und wuchs auf in Bad Mergentheim. Mein
Abitur machte ich 1964 und studierte Philosophie und Theologie in Bonn und
München. Nach einer Tätigkeit als Religionslehrer machte ich mein Vikariat in München-Oberföhring und das 2. theologische
Examen 1981. Die Zeit zur Anstellung war
ich in Hirschegg im Klein Walsertal. 1982
bis 1987 hatte ich die 2. Pfarrstelle an der
Lutherkirche in Nürnberg und machte vor
allem die Jugendarbeit. 1987 bis 1993 war
ich Pfarrer bei der Inneren Mission in München und hatte die Leitung der damaligen Abteilung Stadtmission, dazu gehörte
etwa die Bahnhofsmission, Hotel-und Gastronomieseelsorge, die Stadtteilarbeit und
vor allem das damalige Paul-SchneiderHaus mit Stadtladen und Cafe Makarioi in
der Kurfürstenstrasse in Schwabing. 1993
bekam ich die 1. Pfarrstelle der Lätarekirche in Neuperlach und blieb da bis zum Ruhestand 2009, also 16 Jahre. Die letzten
10 Jahre war ich Senior des Pfarrkapitels.
Ich bin verheiratet seit1977 und habe zwei
Töchter und seit 4 Jahren 2 Enkeltöchter.
Liebe Mitchristen der
Jesajakirchengemeinde,
am 3. August durfte ich meinen 70. Geburtstag feiern. Als Grund, dass ich diesen
Festtag recht aufwändig begangen habe,
war und ist mir ein Vers aus dem 143. Psalm
Meine Heimat
ist eigentlich
München, weil
ich mit relativ
kurzen Unterbrechungen seit 1974 in München lebe, aber auch Augsburg, wohin ich
seit 20 Jahren regelmäßig pendle.
Außer Theologie, womit ich mich weiter
sehr gerne beschäftige, interessiert mich
Politik und Geschichte, Filme und Kunstausstellungen und Architektur.
Ich schätze an der Kirche besonders
schöne Gottesdienste, die Kirchenmusik,
die Posaunenchöre, die Arbeit mit Kindern,
Alten und Kranken sowie die Seelsorge.
Ich sehe kritisch, wenn sich die Bürokratie
allzusehr in den Vordergrund drängt und
wenn unser Reden zu schönen und gefühlvollen Phrasen verkommt.
Den Enkelkindern möchte ich die Liebe
zu den Kirchengebäuden und die Neugier
auf die Bibel weitergeben, auch wenn das
nicht einfach ist. Nachdem ich jetzt über 7o
bin, wünsche ich mir, noch so lange einigermaßen gesund zu leben, bis die Enkeltöchter konfirmiert werden.
Herzliche Grüße, Michael Göpfert
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in Jesaja
in Jesaja oder einen Vortrag in dieser
Kirchengemeinde gebeten werde.
zz Im Ruhestand habe ich – außer für
meine Hobbys wie Reisen, Kochen,
Theater – Zeit für theologische und
ökumenische Arbeit. Deshalb lasse ich mich gern auch immer wieder
als „Kurpfarrer” von unserer Landeskirche beauftragen. So war ich tätig
in Bad-Wörishofen, Oberammergau (Passionsspiele), Bad-Aibling und
Bad-Füssing.
wichtig: „ ich denke, Gott, an die früheren
Zeiten und sinne nach über all deine Taten”.
Da ich seit Herbst 2007 mit meinem Eintritt in den Ruhestand Mitglied der Jesajakirchengemeinde bin (wir wohnen in
der Cincinnatistraße), möchte ich Sie ein
bißchen teilhaben lassen an einigen Gedanken, die mir – auch im Blick auf Psalm
143 – wichtig sind.
zz In meiner Zeit als Unterhachinger Gemeindepfarrer war ich auch schon
einmal in Jesaja „tätig”. Ich hatte die
Pfarramtsführung in der langen Vakanz 1993/94 übernommen. Nun
freue ich mich, dass in den letzten
Jahren persönliche Verbindungen zu
damals aktiven Mitarbeitern „aufgefrischt” und weitergeführt werden
können.
zz Auch im Ruhestand nehme ich gern
den über 40 Jahre gewohnten Verkündigungsdienst in verschiedenen
Gemeinden unseres Prodekanates
wahr. Und besonders gern sage ich
Ja, wenn ich für einen Gottesdienst
zz Wenn man nicht mehr im aktiven
Dienst steht, ist es leichter auch kritische Worte über seine Kirche zu sagen: Ich finde es nicht gut, dass sich
in unserer Landeskirche in den letzten Jahrzehnten immer stärker die hierarchischen Strukturen ausgebildet
haben; dass Frauen und Männer der
verschiedenen kirchenleitenden Organe kaum mehr – anders als früher
– zu persönlichem Gespräch bereit
sind; und dass „Seilschaften” und „Beziehungen” doch recht viel gelten.
zz Mir ist wichtig , dass das „allgemeine Priestertum der Gläubigen” , wie
es schon Martin Luther beschrieben
hat, eine Kirchengemeinde trägt. Das
darf ich dankbar immer wieder in der
Jesajagemeinde erfahren. Und – wir
müssen uns nicht zu viele Sorgen um
Kirche und Gemeinde machen, sondern sie in einem Stück „getroster
Heiterkeit im Glauben” (wieder Martin Luther), Christus, dem Herren der
Kirche überlassen.
Herzlichst Ihr Pfarrer i. R.
Harald Schmied
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21
Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Schöner einkaufen
für kleinere Kinder) findet man auch
christlich orientierte Bücher über ernstere Themen, wie Krankheit und Trauer,
die nichts mit billiger „Das wird schon
wieder“-Haltung zu tun haben. Die
Kunsthandlung Hecht versteht sich ausdrücklich nicht als theologische Fachbuchhandlung, sondern sie will für
Erwachsene mit anspruchsvollem Lesestoff aufwarten, der aus christlicher
Haltung heraus sehr persönliche Lebenserfahrungen schildert.
Aus diesen Informationen dürfte
sehr deutlich geworden sein, daß
die Kunsthandlung Hecht eine Oase
für die Suche nach besonderen
Weihnachtsgeschenken ist. Suchen,
schauen, sich anregen lassen – das alles kann man dort in angenehmer Atmosphäre. Und da man bestimmt etwas
Schönes findet, kann man auch etwas
dafür tun, damit solch ein liebenswerter Laden nicht von der Bildfläche verschwindet – nämlich, dort einkaufen und
nicht in der Krake Internet. Ich persönlich schließe mich jenen Worten an, die
ein anonymer Fan der Kunsthandlung
Hecht zusammen mit einem Blumenstrauß vor der Tür abgelegt hat:
„Danke, daß es Ihr Geschäft immer noch
gibt!“
Bettina Hermann
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Zwischen Stachus, Marienplatz und Sendlinger Tor
finden Sie in der Kunsthandlung Hecht viele, mit
Bedacht ausgesuchte Bücher, Geschenke und
Karten für alle religiösen Feste und so manche
nette Kleinigkeit.
Religiöses Brauchtum
Krippen | Volkskunst
Kunstkarten
Wir beraten Sie gerne und ausführlich und freuen
uns, Sie in der Herzogspitalstraße 7 zu begrüßen!
Bis bald, Ihre Annette Hecht und Mitarbeiterinnen
Karlsplatz (Stachus)
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16,17,18,19
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Mo - Fr 11.00 Uhr – 19.00 Uhr
Sa 11.00 Uhr – 16.00 Uhr
lange Weihnachts-Samstage 11.00 Uhr – 18.00 Uhr
Sonnenstraße
www.kunsthandlung-hecht.de
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Kunsthandlung Hecht, Herzogspitalstraße 7
80331 München, Tel: 089-260 82 20
Herzo
man dort eine
Auswahl an Kunstund Grußkarten,
die ihresgleichen sucht.
Aber vor allen
Dingen finden Sie dort
die Inhaberin Annette Hecht
und ihre Mitarbeiterinnen! Annette
Hecht hat das Geschäft vor ein paar Jahren von ihrer Mutter übernommen und
sie führt die gute Tradition der individuellen und ausführlichen Kundenberatung
weiter. Ein Gebiet, wo diese besonders
sinnvoll ist, ist zum Beispiel die Auswahl eines Konfirmations- oder Kommunionsgeschenks. Solche Geschenke
werden nach wie vor gerne gemacht,
aber die Verunsicherung der Schenkenden hat zugenommen. Welches Buch
könnte passen, wo wird der Tonfall des
Buches vom Jugendlichen nicht als altbacken empfunden? Annette Hecht und
ihr Team beraten gerne, denn ein liebevoll gepflegtes Spezialgebiet des Büchersortiments sind beispielsweise
schön gestaltete Kinderbibeln, eigene
Gebetbücher für Kinder und speziell für
Konfirmanden Bücher über die Lebensläufe beispielhafter Menschen. Solch
eingehende Beratung erfahren Sie übrigens auch dann, wenn sie „nur“ eine
Grußkarte für einen besonderen Anlaß
suchen. – Neben dieser großen Bücherauswahl für Kinder und Jugendliche (es
gibt auch wunderschöne Bilderbücher
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Einkaufen kann auch Freude machen.
Doch, das geht!
In einer Einkaufswelt, die mehr
und mehr von überlaufenen Großgeschäften und dem Internet geprägt ist,
müsste man sich nur die kleine Mühe machen, ein paar Meter neben der großen
Einkaufsschneise Fußgängerzone die
kleineren Straßen mit jenen Läden aufzusuchen, die noch ein persönliches Gesicht haben.
Genau solch ein Ladengeschäft ist
die Kunsthandlung Hecht, die hier vorgestellt werden soll. Man findet sie in
der Herzogspitalstraße 7, einer Parallelstraße der Neuhauser Straße, und unter dem Namen „Kunsthandlung Hecht“
auch im Internet. Öffnungszeiten sind
Montag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr, am
Samstag von 11 bis16 Uhr, an den langen Samstagen vor Weihnachten 11 bis
18 Uhr. – Das waren die dürren Informationsdaten, aber was ist das Besondere
dieses Ladens? Wesentliche Säulen des
Sortiments sind seit den über 25 Jahren, die es die Kunsthandlung Hecht nun
schon gibt, Gegenstände des religiösen Brauchtums, ein christlich orientiertes Büchersortiment und handwerklich
hochwertiges Kunsthandwerk. Für die
vor der Tür stehende Adventszeit hier
noch ein wesentlicher Hinweis: es gibt
dort die wahrscheinlich schönste Auswahl an Adventskalendern, die in München zu finden ist. Und ganzjährig findet
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Besuch aus Mawande
am 16. und 17. August 2014
Im Rahmen der Rückbegegnung des Jugendaustausches zwischen dem Prodekanat München Süd-Ost und Tansania
2012 / 2014 bekam Jesaja Besuch von
Luth Kilima aus Mawande. Luth ist die
Austauschpartnerin von Christina Scherber, die vor 2 Jahren die Familie Kilima in Mawande besuchen konnte. Der
Abend mit Luth war sehr schön, nicht
zuletzt wegen der Musik des Trios Funkenklang aus Oberhaching, der sich Herr
Bernhardt vergnüglich als Trommler anschloss. Gott sei Dank war beim köstlichen Essen im liebevoll vorbereiteten
Mawandesaal, dann Barbara Heuermann dabei und übersetzte für uns und
so konnten wir einiges von Luth erfahren.
Sie ist 23Jahre alt, ihre Eltern sind Bauern,
sie ist die Älteste von 4 Geschwistern, besuchte eine 3-jährige Computerschule in
Jombe und arbeitet jetzt dort in einem
Büro. Sie heiratet wohl nächsten Mai, was
uns alle zur Mitfreude veranlasste
.
Wir gaben ihr mehrere Briefe mit und
Geschenke für die Pfarrersfamilie Lyabonga. Das Geschenk für sie war eine
coole Tasche mit einer kuscheligen Decke, einem Münchner Bildband und Süßigkeiten. Die Freunde der Partnerschaft
aus Gustaf Adolf feierten fröhlich mit
uns und wir dann am Sonntag mit ihnen,
was vielleicht ein kleiner Trost dafür war,
dass ihre Austauschpartnerin Atu Ndondole kein Einreisevisum bekommen hatte
und zuhause bleiben musste. Luth bekam dort eine solar betriebene Taschenlampe als Gastgeschenk und übergab
ihrerseits auch Briefe und Geschenke –
darunter Tee und schöne bunte Körbchen – an uns. Alles in allem war es eine
sehr schöne Begegnung. Auch war es
eine schöne, hilfreiche Zusammenarbeit
mit der Gustaf-Adolf-Gemeinde. Besonders gefreut hat mich zu spüren, dass die
Partnerschaft zu Mawande sehr in den
Herzen vieler Gemeindemitglieder verwurzelt ist.
Ruth Scherber
Fotos: Benni Busl
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Aktuelles, Wichtiges, Informatives, Geselliges
Zur Verwendung des Erlöses vom
jährlich fälligen „Kirchgeld“
Ein großes Dankeschön an ehrenamtliche
Mitarbeiter!
Das Kirchgeld ist, wie viele wissen, eine Sonderabgabe,
die zusammen mit der Kirchensteuer dem Kirchensteueraufkommen anderer evangelischen Landeskirchen
entspricht. Grundsätzlich ist sie abgabepflichtig, wird
jedoch nicht eingeklagt. Sie stellt einen Beitrag dar,
der der Kirchengemeinde vor Ort, in unserem Fall der
Jesajagemeinde zufällt und wird alljährlich im Herbst
erhoben. So danke ich hiermit bereits all denen Gemeindegliedern, die das Kirchgeld treu entrichten, zumal es sicher unserem nicht gerade üppig bestückten
Finanzhaushalt und somit den uns obliegenden vielfältigen Aufgaben zu Gute kommt.
Nachdem die Mesnerwohnung gründlich für die neuen
Stelleninhaber renoviert werden konnte stehen als
kostspielige weitere Projekte an: Die Renovierung des
Jugendraumes im Kellergeschoss, für die bereits ein Zuschuss in Aussicht gestellt worden ist. Die Erneuerung
des Heizkessels im Gemeindehaus ist spätestens im
Sommer nächsten Jahres fällig. Sie gehört zu jenen Instandsetzungsarbeiten, die nicht ins Auge fallen und
doch unentbehrlich sind.
Schließlich ist für das kommende Jahr die Renovierung
des Gemeindesaales geplant. Nach über vierzig Jahren
hat sich darin so Manches „überlebt“ und harret seiner
Neubeschaffung und Gestaltung.
Der Bauausschuss der Jesajakirche wird auf respektable
Kirchgeldeinnahmen hin gewiss beschwingt und hoch
motiviert bei der Umsetzung der Vorhaben an´s Werk
gehen. So bitte ich Sie freundlich um Ihre großzügige
Unterstützung!
Eine graue Wolke drohte sich über dem Gemeindezentrum zusammen zu brauen mit der Verabschiedung der
Mesnerin und Hausmeisterin Frau Moyrer. Zu meistern
war für den Kirchenvorstand die zweieinhalbmonatige
Vakanzzeit der Stelle sowie die fristgerechte Renovierung der entsprechenden Wohnung und der Einzug
der neuen Mesnerfamilie Mitte August (in der Urlaubszeit!). Pläne wurden erstellt und Absprachen getroffen.
Würde die Pfarramtsführerin seelenruhig ihren Urlaub
antreten dürfen ohne Bedenken, dass z.B. ein Vertretungspfarrer vor verschlossener Kirchentür würde stehen müssen?
… Als sie heimkehrte fand sie alles bestens vor: Ein gepflegtes Gelände, das frisch rasengemäht war, ein Büro,
in dem keine Pannen vermerkt worden waren.
So möchte ich besonders den Kirchenvorstandsmitgliedern aber auch anderen Mitarbeitern herzlich danken,
die Zeit und Kraft in der Ferienzeit der Kirchengemeinde geschenkt haben, um das sommerliche Gemeindeleben gewissenhaft zu begleiten. Denn eine
Kirchengemeinde schläft und schlummert nie, wie Gott
selbst ohnehin nie und nimmer! Die „graue Wolke” über
dem Gemeindezentrum hatte also einem strahlend
blauem Himmel Platz gemacht.
Bia Ritter
Bia Ritter
Freitag, 26. September von 10.00 bis 13.00 Uhr in Jesaja
Suppentage
Freitag, 5. Dezember von 10.00 bis 13.00 Uhr in Jesaja
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Aktuelles, Wichtiges, Informatives, Geselliges
Wir suchen Austräger für den JesajaBrief .
Aktion
„Brot für die Welt“
ab dem 1. Advent
30. November 2014
Wir suchen dringend 2 Austräger für den Bereich
entlang der Balanstraße. In diesem Gebiet werden ca.
180 JesajaBriefe verteilt und dies ist für eine Person auf
Dauer zu viel. Wir wollen das Austragsgebiet auf zwei
Personen aufteilen, so dass jeder JesajaBrief-Austräger
ca. 90 Hefte an die Haushalte verteilen sollte.
Kontakt: JesajaBüro, Tel.: 68 39 61
Büchermarkt 2014
Büchermarkt
2014
Büchermarkt
Samstag
22.11. 14 bis 18 Uhr
Büchermarkt
Sonntag
Büchermarkt
23.11. 10.30 bis 16 Uhr
Büchermarkt
Büchermarkt
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Evangelisch-Lutherische Gemeinde Jesajakirche
Balanstraße 361 · 81549 München
Tel. 68 39 61 · Fax 60 66 52 26
mail@jesajakirche.de
S-Bahn S 3 · Bus 145
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zz kräftige Männerarme für das Tragen und Verladen der Bücherkisten von unserem Bücherkeller
und beim Ausladen des LKWs in Jesaja am Freitag, 21.11. ab 16.30 Uhr
zz und natürlich benötigen wir auch diese kräftigen
Männerarme für den Rücktransport der Bücherkisten am Sonntag, 23.11. ab 16:30 in Jesaja
zz Damit das Bücherkaffee an beiden Veranstaltungstagen reichlich Kuchen anbieten kann, erbitten wir Kuchenspenden von „Ihnen”, den fleißigen
Kuchenbäckern.
zz Bitte melden Sie sich im JesajaBüro an, welche
Arbeit Sie ausführen wollen, Tel + Fax 68 39 61 oder
per mail an: mail@jesajakirche.de
Jetzt noch eine Bitte: bringen Sie in der Zeit ab 31. Oktober bis Ende dieses Jahres keine neuen Bücher und Schallplatten mehr. Unser Lager ist einfach schon überfüllt.
Erst wenn wir wieder „klar Bücherkeller” gemacht haben,
können wir neue Spenden annehmen. Wir danken für Ihr
Verständnis.
Ihr Büchermarkt-Team
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Büchermarkt
Schallplattenmarkt
Büchermarkt
Wie jetzt schon seit 18 Jahren findet auch dieses Jahr
wieder unser Büchermarkt „Brot für die Welt” statt.
Damit der Markt auch wieder ein voller Erfolg werden
kann, suchen wir noch:
Alles aus Stein
In allen Bereichen der Steingestaltung biete ich
Ihnen eine große Auswahl an Formen, Größen
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Friedhofsarbeiten
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nach Ihren Wünschen und meinen Vorschlägen.
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Von der Jugendhüttentour, die eine werden wollte und
als Einmannhüttentour endete
– und von einer neuen Idee …
Es waren einmal 15 Aufrechte, die eine Jugendhüttentour machen
wollten. Dann schmolzen sie dahin. Es waren dann immer noch
7 nicht mehr ganz so Aufrechte, die sich am Samstag, 12. Juli zur
Abfahrtszeit um 9 Uhr in Jesaja eingefunden hatten. 6 von ihnen
verließ der Mut, nachdem just zu dieser Abfahrtszeit ein mäßiger Regenschauer einsetzte. Das war ihnen dann doch zu nass. Da
ich ein Mann des Wortes bin und meine Aussage glasklar war: „Ich
gehe auf jeden Fall und freue mich über jeden, der mitgeht“ ging
ich – alleine … Also machte sich ein einsamer Wolf auf, die Bergwälder zu durchstreifen. Nass wurde ich – und wie! Allerdings nur
von meinem eigenen Schweiß … Denn meine Einmannjugendhüttentour genoss ich bei gutem Bergwetter.
Wenn man so dahinschreitet, hat man jede Menge Zeit zum
Nachdenken. Und so kam mir folgende neue Idee: Nachdem es
schon die letzten Jahre mit der Zuverlässigkeit der Teilnahmewilligen nicht zum Besten bestellt war und ich mir mangels der auf
der Hütte tatsächlich eintreffenden Gruppenstärke (ich musste
ja die Plätze lange im Voraus buchen) Sätze anhören durfte wie:
„Schick doch deine Leute zu Hallensportarten!“, erscheint mir ein
neues Modell des miteinander Bergwanderns angemessen. Der
Gedanke an sich ist ja bereits verwegen, dass es einen Flachlandfrankenmissionar braucht, um Münchner Vorbergler zu bewegen,
miteinander Freude an einer zünftigen Bergtour mit anschließendem Hüttenzauber zu empfinden …
Hier also mein Konzept für das nächste Jahr: Statt einer Jugendhüttentour wird es ein – nennen wir es einmal – „generationenübergreifendes Erlebniswandern“ geben. Dazu sind alle
Gemeindeglieder aus Jesaja und Gustav-Adolf sehr herzlich eingeladen. Funktionieren wird es folgendermaßen: Jeder meldet sich selbstverantwortet auf der Hütte zur Übernachtung
an. Ich muss nur noch wissen, wer diese Personen sind, um eine
gemeinsame Anreise zu organisieren. So werden wir doch sicher
eine motivierte Gruppe zusammen bekommen. Und der Völkerverständigung in der Arbeitsgemeinschaft unserer Kirchengemeinden dient es außerdem. Natürlich sind auch nichtvolljährige
Kinder und Jugendliche herzlich willkommen. Allerdings in Begleitung mindestens eines Elternteils oder eines befreundeten
Elternteils, von welchem die Verantwortung übernommen wird.
Dies könnte durchaus dem Familienzusammenhalt förderlich sein
und Freundschaften vertiefen.
So, jetzt werden aber Nägel mit Köpfen gemacht:
zz Termin: Samstag, 11.07. bis Sonntag, 12.07.2015
zz Abfahrt: 09.00 Uhr in Jesaja.
Rückkehr: ca. 15.00 Uhr ebendort.
zz Hütte: Reichenhaller Haus
zz Gefahren wird mit Privat-PKW.
zz Da das Reichenhaller Haus nur 30 Schlafplätze hat, empfiehlt es sich, rechtzeitig einen Schlafplatz zu reservieren.
zz Zur Tour: Gemeistert werden gut 1000 Höhenmeter, reine Gehzeit ca. 3,5 Stunden. Teilnehmer sollten halbwegs
trittsicher und schwindelfrei sein, da es sich im oberen Bereich um relativ schmale und steinige Bergpfade handelt.
Hin und wieder müssen auch die Hände zu Hilfe genommen
werden. Wer über ordentliche Kondition verfügt, wird dann
mit dieser mittelschweren Bergwanderung keine Probleme haben.
Ab jetzt darf bereits fleißig gegoogelt werden, wenn ihr schon
heiß seid auf genauere Infos.
Natürlich werde ich nochmal rechtzeitig an diese Tour erinnern!
Und freue mich jetzt schon über rege Beteiligung von Alt und
Jung und auf ein tolles Gemeinschaftserlebnis!
Der Berg ruft!
In diesem Sinne herzlich
Ihr und Euer Pfarrer Reinhard Weigel
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
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Gesellige Info-Abende abwechselnd
bei der Jesajakirche und der
Gustav-Adolf-Kirche
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EvangelischLutherische
Gemeinde
Jesajakirche
EvangelischLutherische
Gemeinde
Gustav-AdolfKirche
Donnerstag, 23. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindesaal von Jesaja
Aus der Seele soll man spielen
Bernhard Gillitzer nimmt Sie mit auf den Weg von Barokmusik zur Musik der …
Siehe Artikel Seite 15/16
Mittwoch, 26. November um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Gustav-Adolf-Kirche
Auf dem Jakobsweg
Das Ehepaar Anritter und weitere Pilger unserer Gemeinden schildern ihre
persönlichen und fotografischen Eindrücke des Jakobweges.
Konficamp forever…
Schon Wochen vorher steigt die meist freudige Erregung. 5 Tage
Konficamp mit insgesamt ca. 300 Teilnehmern aus 9 Gemeinden
unseres Prodekanats München Südost. Am Nachmittag des 23. Juli ging
es dann los, oberhalb des Altmühltals bei Thalmässing die Pampa zu erobern. Ca. 40 Konfis, 8 Teamer, 4 Praktis und 2 Pfarrer hatten wir aus Jesaja und Gustav-Adolf im Gepäck.
Allen, die dabei waren und super mitgezogen und mitgearbeitet haben, ein herzliches Dankeschön. Wir waren eine gute Truppe. Auch über das Wetter gab es nix zu motzen. Es war
– einfach nur gut. (Zur Erinnerung: Letztes Jahr kollabierten wir bei 37 Grad vor uns hin…)
Langweilig wurde es hoffentlich niemandem: Gemeindezeiten mit Kerzenbasteln, thematische Impulse zum Thema „Schatzsuche“, viele gute Spiele, abwechslungsreiche Workshops, ein toller „selbstgebauter“ Gottesdienst, Lagerfeuer, „Zeltromantik“, lange Abende
und kurze Nächte und nicht zuletzt das legendäre Pappbootrennen, das Kennenlernen der
eigenen Gruppe und vieler anderer netter Leute aus den Nachbargemeinden – da blieb,
denke ich, kaum ein Wunsch offen. Und so sind dann alle müde, aber doch beschwingt, am
Sonntagnachmittag wieder zuhause gelandet. Ach ja: Meinen 50. Geburtstag „durfte“ ich
am Konficamp feiern. Es war etwas Besonderes – im besten Sinne! An dieser Stelle ein ganz
herzliches Dankeschön für die vielen Glückwünsche und tollen Geschenke!
Herzlich Ihr und Euer Pfarrer Reinhard Weigel
Jugendtermine:
zz Jugendmitarbeiterkreis:
Di. 23. September, 19.00 Uhr in Jesaja
zz Jugendmitarbeiter„Chill“-Wochenende:
Fr. 7. bis So. 9. November
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Familiengottesdienst zum
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361 · 81549
Jesajakirche
Tel. 68 39
München
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mail@jesaja Fax 60 66 52 26
kirche.de
S-Bahn
S 3 · Bus
145
Wir möchten dieses Jahr wieder mit vielen
Familien aus Gustav-Adolf, Jesaja und Paulus
auf eine Familienfreizeit fahren. Katharina
und Angela haben sich das Jugendgästehaus
in Lenggries ausgesucht (www.jgh-isarwinkel.
de). Wir haben das ganze Haus für uns und
können daher nach Belieben toben, ausruhen,
spielen, wandern, basteln, singen, einfach viel
Spaß miteinander haben. Das Haus bietet:
einen Grillplatz im Freien, eine Liegewiese und
eine überdachte Terrasse, Tischtennis, Kicker,
Volleyball und einen Fußballplatz (Hartplatz)
in 300 Meter Entfernung. Wir haben das Haus
mit Vollverpflegung gebucht und uns erwartet
abwechslungsreiche, ausgewogene, vitamin- und
nährstoffreiche Kost ohne Geschmacksverstärker
und künstliche Zusatzstoffe.
Das Jugendgästehaus ist vom Bahnhof Lenggries
und vom Zentrum wenige Gehminuten entfernt
(Anreise mit BOB ab München HBF möglich).
Kosten: für alle Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche
und Erwachsene pro Person 60€. Um Familien
mit mehreren Kindern finanziell zu unterstützen,
bieten wir an: 2. Kind 50% Ermäßigung und für
weitere Kinder 75% Ermäßigung.
Um sich für die Freizeit anzumelden, liegt im
Pfarramt ein Flyer aus, der aber auch per
Email zugeschickt werden kann. Die Anmeldung
Familiengottesdienst
Familienfreizeit
24. bis 26.
Oktober 2014
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
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Jesaja
zur Freizeit sollte bis zum 30. September
2014 erfolgen. Eine verbindliche Anmeldung
erfolgt durch Zahlung des Teilnehmerbeitrags
auf das Konto bei der Evangelischen
Kreditgenossenschaft,
Konto-Nummer 20 14 22 090 // BLZ 520 604 10
IBAN: DE79520604100201422090 // BIC GEN0DEF1EK1
Bitte als Verwendungszweck: „Familienfreizeit“
und den Namen angeben.
St. Martin,
St. Martin …
Ralley durch die
Gustav-Adolf- und
Jesajagemeinde am
Buß- und Bettag
(19. November)
33
Auch in diesem Jahr laden wir alle Familien ganz
herzlich zu unserem St. Martinsfest am 11.11.14
in die Jesajakirche ein.
Es beginnt um 17:00 Uhr mit einer kleinen
Andacht. Im Anschluss machen wir einen
kleine Laternenumzug, der von St. Martin
hoch zu Ross angeführt wird. Der Umzug
endet im Jesajagarten, wo wir den Abend mit
Martinssemmeln und Getränken am Lagerfeuer
ausklingen lassen.
Katharina Waßmann und Team
Viele Eltern kennen das Problem des Buß- und
Bettages. Sie selbst müssen arbeiten, die Kinder
haben schulfrei. Deshalb bietet Jesaja zusammen
mit Gustav-Adolf in diesem Jahr eine GemeindeRalley für Schulkinder an. Wir erkunden beide
Kirchen und natürlich auch die Stadtteile
Ramersdorf und Fasangarten.
Für diesen Tag wird benötigt:
4 Euro, eine Streifenkarte (1 Streifen pro
Richtung), eine Brotzeit mit Getränk.
Treffpunkte:
Gustav-Adolf: 8:15 Uhr oder
Jesajakirche: 8:00 Uhr
Ende 16 Uhr in der Jesaja Kirche.
Bitte anmelden bei:
Katharina Waßmann, per Email:
k.wassmann@jesajakirche.de
telefonische unter: 0162 /6640882
oder bei Angela Zielke, per Email:
angela.zielke@gustav-adolf.de
Familien
Familiengottesdienst zum
1. Advent am 30.11.14
um 11 Uhr in Jesaja
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kirche.de
S-Bahn
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Es ist zwar noch lange hin, aber wir wollen früh
Krippenspiel
anfangen, damit alles perfekt klappt. Ach so, was
eigentlich ? Na klar unser Krippenspiel. Unsere
erste Probe mit Verteilung der Rollen ist am
27.11.14 um 16 Uhr.
Die weiteren Proben sind am Mittwoch 03.12.
um 16 Uhr, Freitag 12.12.um 16 Uhr, Samstag
20.12. um 10:30 und die Generalprobe am
Dienstag 23.12. um 16 Uhr statt. Der große
Auftritt ist am 24.12. um 15:30 Uhr in der
Jesajakirche.
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
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Jesaja
Wöchentliche Angebote – nicht während der Schulferien
Montag mit Donnerstag
7.45 bis 16.00 Kindergarten 68 09 92 40
Freitag Montag
7.45 bis 14.00 Kindergarten
9.00 bis 12.00 Kindergarten-Turnen (Saal) 68 09 92 40
15.30 bis 17.30 Kinder-Balett (Saal) Maria Glas 6 89 10 93
17.30 bis 18.30 Kinderchor (6 bis 12 Jahre),
Heike Haas, Dr. Hans-Peter Hartgen 89 05 85 46
jeden 2. Dienstag/Monat
15.00 bis 17.00 Senioren-Treff oder Fahrt Dorothea Hasel 690 52 70
Elisabeth Ligmanowski 97 39 47 70
jeden 4. Mittwoch/Monat
9.00 bis 11.00 Frühstück Gemeinsam (Saal)
Dorothea Hasel 690 52 70
Elisabeth Ligmanowski 97 39 47 70
Donnerstag 9.30 bis 11.00 Mutter/Vater-Kind-Gruppe, Kinder ab 1 Jahr
Ivanka Schumacher 72 55 357
Der Jesaja-Kinderchor startet in ein neues Projektjahr
„Der Fall Minzpfeffer“
… eine musikalische Detektivgeschichte
Der Jesajakinderchor hatte sich mit dem Chormärchen
Tannenblau in den Sommer verabschiedet. Das Chorjahr
ging so schnell vorbei und die Kinder haben in dieser Zeit
viel gelernt und Freundschaften geschlossen.
Für das kommende Chorjahr suchen wir noch Kinder mit
schauspielerischem Talent und Freude an der Musik im
Alter von 6 bis12 Jahren. Da der Einstieg im laufenden
Chorjahr nicht möglich ist, bitten wir um eine Anmeldung
via Email bis Ende Oktober an
kinderchor@gruselmusi.de.
Aufgepasst! Die Chorproben finden künftig immer montags von 18 bis 19 Uhr im Gemeindesaal der Jesajakirche
statt. Wir starten mit vielen kleinen und großen Schauspielern am 6.10. um 18 Uhr!
Es freuen sich auf Euch
Heike Haas & Hans-Peter Hartgen
Freitag
20.00
9.30 bis 10.30
10.30 bis 11.30
9.00 bis 12.00
Frauenkreis (2-mal im Monat) Bettina Zahn 69 99 83 77
Musikalische Früherziehung (Saal)
Kindergarten
68 09 92 40
Kleiderkammer
Anke Henke 68 07 28 40
Die Termine für Taufen in unserer Jesajagemeinde
Jesus Christus spricht zu seinen Jüngern:
„Bringt die Menschen dazu, so zu leben, wie ich es euch beigebracht habe. Führt sie zum
Sakrament der Taufe zum Zeichen, dass sie zu Gott gehören” (nach Matthäus 28).
So., 05.10., 11.00 Uhr im Familiengottesdienst mit Reinhard Weigel
So., 26.10., 11.00 Uhr Bia Ritter
So., 02.11., 11.15 Uhr Bia Ritter
So., 16.11., 11.00 Uhr Bia Ritter
Sa., 22.11., 11.00 Uhr oder 14.00 Uhrmit Reinhard Weigel
So., 23.11., 11.00 Uhr Reinhard Weigel
So., 30.11., 11.00 Uhr im Familiengottesdienst mit Bia Ritter
In der Adventszeit werden keine Tauftermine angeboten!
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Familiennachrichten
Gute Adressen
Pfarramt/Gemeindebüro
Balanstr. 361 · 81549 München
mail@jesajakirche.de
Fax 60 66 52 26
Tel/Ab 68 39 61
Sekretärinnen
Bürozeiten
Márta Dombi, Sandra Steinbrink
Montag 11 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag 10 bis 12 Uhr
und Mittwoch 16.30 bis 18.30
Pfarrerin
Bia Ritter-zu Knyphausen, Eslarner Straße 20, 81549 München 6 80 52 23
freier Tag: Donnerstag
pfarrerin@jesajakirche.de
Pfarrer
Reinhard Weigel, Münchner Straße 14,
82008 Unterhaching
freier Tag: Mittwoch Arbeit mit Kindern und Familien
Arbeit mit Senioren
Margit Heynemann 68 60 10,
Kantor
Bernhard Gillitzer
Diakonie-Beauftragte
Anke Henke
Kindergarten
Mavandebeauftragte
Kontakt: Mareike Sulz Mesnerin
Hausmeister
Konten
Dorothea Hasel 690 52 70,
Elisabeth Ligmanowski 97 39 47 70
61 68 61
Lukasevangelium 10 V. 20
Die Freude am Herrn
ist eure Stärke
Prophet Nehemia 8 V. 10
Trauung
Maria Leonhardt, 92 Jahre
0151 14 69 74 17
lionheart.weigel@web.de
Katharina Waßmann 72 63 78 93
k.wassmann@jesajakirche.de
Freut euch darüber, dass eure Namen
im Himmel geschrieben sind.
Taufe
Rebecca und Nils Müller
Bestattung
Selig sind die Toten, die in
dem Herrn sterben.
Sie sollen ruhen von ihrer Mühsal;
denn ihre Werke folgen ihnen nach.
Buch der Offenbarung 14 V.13
Tausend Dank
Herzlichen Dank für Ihre Spenden vom 1. Juli bis 15. September 2014
anke_henke@yahoo.de 68 07 28 40
Petra Engl, Roswitha Ernst-Meyer, Ulrike Gruber,
Birgit Müller-Ehrle
68 09 92 40
Montag bis Freitag 7.45 bis 13.15 Uhr
Kirchenpfleger Helmut Haber
Kirchenvorstand Vertrauensfrau Annette Ruf
Lektoren-Koordination
Jürgen Sigling
Julia Eckert
Julia Luisa Heigl
Thore Maximilian Potzger
Seniorenarbeit Kleiderkammer Kinder und Jugend Kirchenmusik
Mavande Gartenmöbel 169,00 €
45,50 €
30,00 €
Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin!
68 22 58
69 39 81 58
57 05 326
100,00 €
30,00 €
300,00 €
Impressum
080 92/86 8 84 06 und 01 51/43 12 19 15
Rose Nyamekye 37158264
Frau und Herr Nyamekye, freier Tag: Donnerstag
37158264
Jesaja-Kirchengemeinde, Stadtsparkasse München,
BLZ 701 500 00 Konto 94 128 998;
Bitte überweisen Sie auf dieses Konto auch Ihre Spenden
mit dem Vermerk: „Spende und dem jeweiligen Verwendungszweck”.
Mavande-Missions-Partnerschafts-Spenden
BLZ 701 500 00 Konto 94 139 292
Redaktion Evang.-Luth. Pfarramt Jesajakirche München -Fasangarten · Balanstraße 361 · 81549 München · Tel. 68 39 61
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Pfarrerin Bia Ritter-zu Knyphausen
Redaktion
Monika von Berg-Koehler, Bettina Hermann, Enver Hirsch, Gerhard Koehler, Melanie Schneider, Bia Ritter-zu Knyphausen
Gestaltung + Produktion
Gerhard Koehler
Verteilung
Monika von Berg-Koehler, Austräger-Team
Termine
Pfarramt
Druck
WirmachenDruck.de
http://www.jesajakirche.de
Auflage
1.500 Exemplare
e-mail: JesajaBrief@jesajakirche.de
Redaktionsschluss für Jesaja Brief »Dezember 2014/Januar 2015« ist Montag, 3. November 2014
Später eintreffende Artikel, Bilder und Daten können nicht mehr berücksichtigt werden!
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Evangelisch-Lutherische
Gemeinde Jesajakirche
Jesaja Kalender
Gottesdienste und andere Gemeindeveranstaltungen
So 2. November20. Sonntag nach Trinitatis
So 28. Sept.15. Sonntag nach Trinitatis
9:30Gottesdienst mit Pfarrerin Bia Ritter,
Einführung des Ehepaares Nyamekye (Mesner/
Hausmeisterdienste), anschließend Umtrunk
Die Kollekte ist bestimmt für Partnerschaftsarbeit El Salvador
Kindergottesdienst
So 5. Okt.Erntedank
Di 7. Okt.
Mi 8. Okt.
11:00Familiengottesdienst mit Pfarrer Reinhard Weigel
Die Kollekte ist bestimmt für Mission EineWelt,
Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission
anschließend Kirchenkaffee
19:00Elternabend des neuen Konfirmandenjahrganges im
Gemeindesaal der Jesajakirche
20:00Redaktionssitzung 1 für JesajaBrief Dez. 2014/Jan. 2015
So 12.Oktober17. Sonntag nach Trinitatis
Mo13. Okt.
Di 14. Okt.
Sa 18. Okt.
9:30Gottesdienst mit Prädikantin Karin Kobilke
Kindergottesdienst
Die Kollekte ist bestimmt für Diakonie Bayern
20:00Kirchenvorstands-Sitzung
15:00Seniorennachmittag
9:00bis 15:00 Konfirmandentag (3) in der Gustav-Adolf-Kirche
So 19. Oktober
Mi 22. Okt.
Do23. Okt.
Sa 25. Okt. 18. Sonntag nach Trinitatis
9:30Vorstellungs-Gottesdienst der Konfirmanden
mit Pfarrerin Bia Ritter
Die Kollekte ist bestimmt für Kindergottesdienst in Jesaja
Kindergottesdienst
9:00„Frühstück gemeinsam“ im Saal
19:30WissensWert: „Aus der Seele soll man Spielen“
Zum 300. Geburtsjahr von Carl Philipp Emanuel Bach in Jesaja,
siehe Seite 15/16
18:00Konzert zum 300. Geburtsjahr von Carl Philipp Emanuel Bach,
siehe Seite 15/16
Mo3. Nov.
Mi 5. Nov.
So 9. NovemberDrittletzter Sonntag des Kirchenjahres
Di 11. Nov.
Do13. Nov.
Sa 15. Nov.
9:30Gottesdienst mit Pfarrer i.R. Harald Schmied
Die Kollekte ist bestimmt für Kindergottesdienst in Bayern
Kirchenkaffee(Achtung, Zeitumstellung!)
9:30Gottesdienst mit Prädikant Fritz Hespelt
Kindergottesdienst
Die Kollekte ist bestimmt für Partnerschaftsarbeit Kiew
12:15Seniorenausflug
17:00St.-Martin Andacht und Umzug mit Posaunenchor
18:00Prodekanats-Synode im Gemeindesaal der Jesajakirche
9:00bis 15:00 Konfirmandentag (4) in der Gustav-Adolf-Kirche
So 16. NovemberVorletzter Sonntag des Kirchenjahres
9:30Gottesdienst zum Volkstrauertag mit Pfarrerin Bia Ritter
Kindergottesdienst
Die Kollekte ist bestimmt für Diakonie Bayern II
Mo17. Nov.
20:00Kirchenvorstands-Sitzung
Mi 19. Nov.Buß- und Bettag
8:00Ralley in unserer Gemeinde für Schulkinder
19:00Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Kirche mit Pfr. i.R. Göpfert
Die Jesaja-Gemeinde ist herzlich eingeladen
Die Kollekte ist bestimmt für Bedürftige in Jesaja
Sa 22. Nov.
14:00bis 18:00 Uhr Büchermarkt im Gemeindesaal
So 23. NovemberEwigkeitssonntag
Mi 26. Nov.
9:30Gottesdienst mit Pfarrer Reinhard Weigel mit Posaunenchor
Die Kollekte ist bestimmt für Neuendettelsau
10:30bis 16:00 Büchermarkt im Gemeindesaal
9:00„Frühstück gemeinsam“ im Saal
19:30bis 21:30 WissensWert in GAK: Auf dem Jakobsweg, siehe Seite 30
So 30. November1. Sonntag im Advent
So 26.Oktober19. Sonntag nach Trinitatis
9:30Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl (Wein oder Traubensaft)
mit Pfarrer i.R. Michael Göpfert zum Reformationsfest
Die Kollekte ist bestimmt für Johanniter Unfallhilfe
10:00Redaktionsschluss für JesajaBrief Dez. 2014/Jan. 2015
20:00Redaktionssitzung 2 für JesajaBrief Dez. 2014/Jan. 2015
Fr 5. Dez.
Sa 6. Dez.
11:00Familiengottesdienst mit Pfarrerin Bia Ritter
Die Kollekte ist bestimmt für „Brot für die Welt”
anschließend Kirchenkaffee
10:00bis 13:00 Suppenküche, Almosenausgabe
9:00bis 15:00 Konfirmandentag (5) in der Jesajakirche
Büchermarkt
Schallplattenmarkt
Büchermarkt
Büchermarkt
2014
Büchermarkt
Samstag
22.11. 14 bis 18 Uhr
Büchermarkt
Sonntag
Büchermarkt
23.11. 10.30 bis 16 Uhr
Büchermarkt
Büchermarkt
Evangelisch-Lutherische Gemeinde Jesajakirche
Balanstraße 361 · 81549 München
Tel. 68 39 61 · Fax 60 66 52 26
mail@jesajakirche.de
S-Bahn S 3 · Bus 145
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Seele and Geist
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