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- IG Metall für eine Industrie im Wandel

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Remscheid-
Solingen
„Ist Schließung
der Weisheit
letzter Schluss?“
Thyssen-Krupp Sägestahlcenter in Remscheid
soll aufhören – obwohl es rentabel arbeitet
1. BEVOLLMÄCHTIGER
Marko Röhrig
BERATUNGSTEAM
Norbert Lux, Stefan Steuper,
Serdar Üyüklüer
Elberfelder Straße 39, 42853 RS
Telefon 02191-4957-0
remscheid-solingen@igmetall.de
www.igmrsg.de
Das Unternehmen schreibt schwarze
Zahlen und auch die Prognosen für die
Zukunft sind eher vielversprechend und
positiv zu bewerten. Offenbar reichen
jedoch die Renditeerwartungen der Unternehmensleitung nicht aus, um entweder
das Unternehmen fortzuführen oder es
alternativ zum Verkauf anzubieten. Für
beide zuletzt genannten Varianten möchten wir werben. Hierbei werden wir auch
von der örtlichen Wirtschaftsförderung
und unserem Oberbürgermeister aktiv
unterstützt. Bei einem Verkaufsszenario
gehen wir davon aus, hierfür Investoren
in der Region finden zu können. Leider
scheint man der Belegschaft in Remscheid diese Chance nicht geben zu
wollen. Dies wäre ein trauriges Ende nach
einer über 125-jährigen Geschichte des
Unternehmens vor Ort.
Dieser Standort beliefert seit Jahrzehnten
zuverlässig unsere zahlreichen Sägenhersteller in der Region. Die geplante Betriebsschließung sorgt bereits jetzt bei den
Herstellern für erhebliche Unruhe, da
diese die Probleme bereits auf sich
zukommen sehen. Unklarheit über zukünftige Lieferanten von Rohmaterial,
wesentlich längere Wege und die dann
fehlende Verbundenheit zur Region
machen den bisherigen Kunden ebenso
große Sorgen wie auch uns. An dieser
Stelle müssen wir nicht erwähnen, dass
ein Großteil dieser Sägenhersteller ebenfalls von uns als IG Metall RemscheidSolingen betreut werden.
Während die Entscheidung
bei ThyssenKrupp als
unumkehrbar bezeichnet
wird, steigt die Solidarität
für eine alternative Lösung.
Auch der Konzernbetriebsratsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Wilhelm Segerath steht im Kontakt mit
der Betriebsratsvorsitzenden des Remscheider Sägenstahlcenters Monika Hartmann. Dieser unterstützt
das Drängen aus Remscheid,
die Schließungsentscheidung zu überdenken und
zurück zu nehmen. Am Freitag wird es hierzu ein Treffen unter den Betriebsräten
geben.
Wir bleiben dabei! Die Entscheidung von
ThyssenKrupp, sich vom Sägenstahlcenter in Remscheid zu trennen, müssen wir
als unternehmerische Entscheidung
akzeptieren. Eine Schließung halten wir
aber für die falsche Entscheidung! Nicht
gut für die Job’s, nicht gut für die vielen
Kunden in Remscheid und im bergischen
Umland. Ein Verkauf gäbe den Akteuren
vor Ort die Chance sich mit Politik,
Wirtschaftsförderung und den Sägenherstellern um ein Übernahmekonzept zu
bemühen.
Im Herzen der Bergischen Industriekultur
Unsere Verwaltungsstelle umfasst die
Städte Solingen, Remscheid, Teile von
Erkrath, Haan und Hilden, Wermelskirchen, Hückeswagen, Radevormwald.
Branchenmix:
Wir vertreten Arbeitnehmer der Metallund Elektroindustrie, Textil- und Bekleidungsindustrie sowie der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie.
Demokratische Struktur
Eine Verwaltungsstelle ist örtliche Vertretung und Organisationsdienstleister für
die Gewerkschftsmitglieder. Ihre Führung
und Koordination ist demokratisch gewählt und autonom. Ehrenamtliche und
Hauptamtliche arbeiten in enger Abstimmung miteinander. Gleichzeitig ist die IG
Metall Verwaltungsstelle Berater und
persönlicher Vertreter für alle Belange
der Mitglieder aus Arbeits- und Tarifverträgen sowie Koordinator für die Fort-/
Weiterbildung im Arbeits- und Tarifrecht.
Die Verwaltungsstelle berät und unterstützt Betriebsräte und andere Personalvertretungen und ist in sozialpolitischen
Gremien und Verwaltungen aktiv.
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