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Der Sonntag - Online Verlag GmbH Freiburg :: Image

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15. März 2015
Leserservice 08 00/222 42 24 02 · www.der-sonntag.de
Der Sonntag
am Hochrhein
Katzenhaus muss räumen
Bürsten aus dem Schwarzwald
Mut ist gefragt
DerTierschutzvereinBadSäckingenwirdseinDomizil, das Katzenhaus Minka, aufgeben müssen.
Daswird das Landgericht Waldshut-Tiengen am
Donnerstagverkünden. Das könnte das Ende des
Tierschutzvereins sein.
SEITE 2
Einstwar die Bürstenmacherei im Schwarzwald
einverbreitetes Handwerk – heute gibt es nur
nochwenige Firmen. Eine davon ist „Peggy Perfect“, deren Inhaber Winfried Maier zur richtigen
Zeit die richtigen Entscheidungen traf. SEITE 3
Als Außenseiter tritt der SC Freiburg heute in Wolfsburg an.
Aber Admir Mehmedi (Foto)
und Co. trauen sich eine Überraschung zu.
SEITE 11
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Schatten auf Solaranlagen
Stromnetzbetreiber hoffen während der SONNENFINSTERNIS am Freitag auf trübes Wetter
Die Teil-Sonnenfinsternis
am kommenden Freitag
stellt die Stromnetzbetreiber wegen der zahlreichen
Solaranlagen vor eine große
Herausforderung. Experten
hoffen auf einen trüben
Frühlingsanfang.
KLAUS RIEXINGER
2 500 Solarmodule erzeugen
am Eingang des Europa-Parks in
Rust jährlich rund 280 000 Kilowattstunden Strom. Damit ließe
sich der Bedarf eines kleinen
Dorfes decken. Risikofrei ist die
Technik zudem. Darauf spielt
der Europa-Park auf zahlreichen
Schildern unter seinem Solardach an: der nächste solare Zwischenfall – die Sonnenfinsternis
2081.
Bei der Installation der Anlage
2001 dürfte kaum jemand daran
gedacht haben, dass der Tag gar
nicht so fern ist, an dem sogar eine Teil-Sonnenfinsternis schon
zur Herausforderung werden
kann – zwar nicht für den Katastrophenschutz, aber für die Netzbetreiber. Am kommenden Freitag zwischen 9.30 und 12 Uhr ist
es so weit. In Südbaden werden
dann etwas mehr als 70 Prozent
der Sonne vom Schatten des
Mondes verdeckt.
Bei der letzten totalen Sonnenfinsternis 1999 lag die Photovoltaikleistung deutschlandweit bei null – heute sind 39 000
Megawatt
Photovoltaik-Leistung installiert. In Baden-Württemberg sind es 4 900 Megawatt. Wenn sich der Schatten der
Sonnenfinsternis am Freitagmorgen über Tausende Solaranlagen schiebt, könnte die Stromeinspeisung durch sie ins Netz
im extremsten Fall von 16 auf 4
Gigawatt fallen. 16 Gigawatt entsprechen 25 Prozent des Strom-
Teil-Sonnenfinsternis: Der Mond ist nicht das Helle, sondern das Dunkle.
verbrauchs in Deutschland. Um
diese enorme Schwankung ausgleichen zu können, haben sich
die Netzbetreiber Pumpspeicher
mit einer Leistung von rund 7 Gigawatt und darüber hinaus die
Zuschaltung von flexiblen Gaskraftwerken gesichert. Seit einem Jahr bereiten sie sich auf
den solaren Zwischenfall vor.
Energieintensive Betriebe wie
die chemische und die metallverarbeitende Industrie könnten ihre Produktion vorübergehend drosseln, regt das Solar
Cluster Baden-Württemberg an,
ein Zusammenschluss von Solar-Unternehmen, Forschungsinstituten und Stadtwerken.
Die größere Herausforderung
sehen die Netzbetreiber aber in
der Phase, wenn der Schatten des
Mondes sich allmählich zurückzieht und sich die Solaranlagen
um die Mittagszeit – wenn die
Sonne am höchsten steht – mit
bis zu 24 Gigawatt Strom zurückmelden. Das ist, als ob man 19
Großkraftwerke zuschalten würde. Je trüber der Freitagmorgen,
desto geringer sind die Einspeiseschwankungen. Deshalb hoffen die Netzbetreiber auf einen
wolkenverhangenen Himmel.
„Wir tauschen uns ab Montag
intensiv jeden Tag über die aktuelle Wetterprognose mit Transnet BW aus“, sagt Alexander Len-
FOTO: FRAUNHOFER ISE/ZVG
nemann, Sprecher des Laufenburger Energieversorgers Energiedienst (ED). Transnet BW, eine
Tochter des Energiekonzerns
EnBW, ist der Fernnetzbetreiber
für Baden-Württemberg. Er informierte vor zwei Wochen in
Stuttgart umfassend alle Teilnetzbetreiber, also die Stadtwerke, über den Ausnahmetag. Die
Hauptbotschaft für die Stadtwerke: Ihr müsst nichts machen,
wir kümmern uns um alles.
Sollte die Spannung im Netz
zu stark ansteigen, kann ED notfalls 900 PV-Großanlagen selbst
vom Netz nehmen – mit 100
Megawatt sind das rund 50 Prozent der Solarenergie im Netzge-
biet des Energieversorgers. Die
Netzleitstelle werde am Freitag
auf jeden Fall stärker besetzt sein
als sonst, sagt Lennemann.
„Ein überfülltes Netz ist immer kritischer als eines mit geringer Spannung“, sagt Badenova-Sprecher Roland Weis. Aber
auch für diesen Fall gebe es Mechanismen. Möglicherweise verzichte Badenova vorübergehend
sogar ganz auf Fremdstrom. Im
Badenova-Gebiet gibt es Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 35 Megawatt.
Bei Badenova erwartet man am
Freitag jedenfalls „überhaupt
nichts
Dramatisches“.
Im
schlimmsten Fall gebe es einen
Stromausfall für einen Sekundenbruchteil. „Schlimmer ist es,
wenn ein Bagger ein Stromkabel
zerstört“, sagt Weis.
Probleme könnten allenfalls
kleine Stadtwerke mitviel erneuerbaren Energien bekommen,
wenn sie wie etwa das Bioenergiedorf St. Peter mit Wind- und
Sonnenenergie sowie einem
Nahwärmekraftwerk mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. St. Peter aber ist BadenovaGesellschafter und hängt am
Netz des Freiburger Energieversorgers. Schwankungen im
Stromnetz am Freitag kann man
auch in St. Peter mit großer Gelassenheit entgegensehen.
2014:WenigerWohnungseinbrüche als imVorjahr
Registrierte STRAFTATEN im Landkreis Waldshut sind auf 7300 Fälle minimal angestiegen – Aufklärungsquote liegt bei rund 60 Prozent
Die Häufigkeitszahl des Landkreises Waldshut liegt bei 4457,
was so viel bedeutet, dass auf
100 000 Einwohner – statistisch
– 4457 Straftaten fallen, womit
der Landkreis im Landesvergleich auf Patz 22 (von 45) rangiert. Das zeigt die Statistik für
das Jahr 2014, die die Polizei in
dieser Woche vorstellte.
Die registrierten Straftaten im
Landkreis Waldshut haben leicht
zugenommen: 2014 stieg die
Zahl um 163 Fälle mehr als im
Vorjahr, was einer leichten Zunahme von 2,3 Prozent entspricht. Mitverantwortlich sind
die Flüchtlinge, die im Landkreis
aufgenommen wurden – denn
zieht man deren Verstöße gegen
das Aufenthalts- beziehungswei-
se Asylverfahrensgesetz ab, würde der Anstieg lediglich 1,9 Prozent betragen.
Die Gesamtzahl der polizeilich aufgenommenen Straftaten
liegt deutlich unter dem ZehnJahres-Schnitt von 7 842 Delikten, wobei die Aufklärungsquote
minimal um 1,0 Prozentpunkte
auf 61,1 Prozent gefallen ist.
Die Anzahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist um 7 Fälle (Minus 7,9
Prozent ) auf 82 Fälle gesunken,
die Aufklärungsquote für diese
Delikte beträgt für das Jahr 2014
fast 80 Prozent.
Sogenannte Rohheitsdelikte haben um 92 Fälle (Minus 9,8 Prozent ) auf 847 Fälle abgenommen, was im Wesentlichen durch
den Rückgang der Körperverletzungsdelikte um 110 Fälle – das
entspricht rund 16 Prozent – auf
595 Fälle zu erklären ist.
Bei der Diebstahlkriminalität
ist eine Zunahme um 163 Fälle
(rund sieben Prozent) auf 2 512
Fälle festzustellen. Grund ist laut
Polizei die Zunahme der einfachen Diebstähle um 118 Fälle (7,2
Prozent) auf 1 750 Delikte und eine Zunahme des schweren Diebstahls um 45 Fälle (6,3 Prozent )
auf 762 Fälle.
Dagegen sind die Zahlen der
Wohnungseinbrüche um 9 Fälle
(Minus 7,9 Prozent ) rückläufig.
2014 wurden im Landkreis
Waldshut 105 Wohnungseinbrüche polizeilich registriert.
Durch einen Anstieg der Fälle
des klassischen Kontrolldeliktes
wie dem Erschleichen von Leistungen, „Schwarzfahren“ genannt, um 50 Fälle (42,7 Prozent)
ist eine Zunahme der Fallzahlen
bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten um 40 Fälle (3,4
Prozent) einzuordnen.
Bei den sonstigen Straftatbeständen des Strafgesetzbuches
ist ein Rückgang um 89 Fälle (Minus fünf Prozent ) auf 1 705 Fälle
zu notieren. Dies gründet auf der
Abnahme der Sachbeschädigungen um 176 Delikte (Minus 18,4
Prozent) auf 782 Delikte.
Bei den Rauschgiftdelikten ist
ein Anstieg um 175 Fälle (34,3
Prozent) auf insgesamt 685 Fälle Die Zahlen der Wohnungseinbrüzu notieren. Die Gewaltkrimina- che im Landkreis Waldshut sind
lität im Landkreis ist im Jahr rückläufig.
FOTO: DPA
2014 um 20 Fälle (minus 10,5
Prozent ) auf 171 Fälle gesunken.
Der statistische Zehn-JahresDurchschnitt beträgt hier 194
Delikte. Die Entwicklung der Gewaltkriminalität hängt wesentlich von der Fallzahlenentwicklung der gefährlichen und
schweren Körperverletzung ab.
Ihr Anteil an der Gewaltkriminalität liegt im Jahr 2014 im Landkreis Waldshut-Tiengen bei 70,2
Prozent, im Vorjahr betrug sie
71,2 Prozent.
Auch die Raubdelikte sind gesunken: Hat die Polizei im Jahr
2013 noch 37 Raubstraftaten festgestellt, konnten 2014 29 Taten
registriert werden, was einer Abnahme von 21,6 Prozent entspricht.
DS
2 AUS DER REGION
KURZ GEFASST
WEHRER FLÜCHTLINGSHEIM
Kreis stimmt
Finanzierung zu
Einstimmig hat der Kreistag
am Mittwoch in seiner öffentlichen Sitzung dem zwischen
Landratsamt und Stadt Wehr
vereinbarten Finanzierungsmodell zugestimmt. Für den
Bau einer Gemeinschaftsunterkunft im Gebiet Egerten
stellt Wehr zwei Millionen in
seinem Haushalt bereit. Diese
wird an den – eigentlich zuständigen – Landkreis vermieten. 500 000 Euro gibt der
BAD SÄCKINGEN
Landkreis als Zuschuss dazu.
Der aber war gekoppelt an die
Zustimmung des Kreistags an
den Mietvertrag zwischen der
Stadt Wehr und dem Landkreis
Waldshut, die im nichtöffentlichen Teil der Sitzung erfolgte.
Mit dem Zuschuss über eine
halbe Million Euro ist eine wesentliche Bedingung der Stadt
Wehr erfüllt. Eine weitere ist
die verzinste Refinanzierung
der Baukosten durch die Miete
über eine Laufzeit von 25 Jahren. Außerdem verpflichtet
sich der Landkreis, die Kosten
von Sanierungsmaßnahmen
und Reparaturen zu tragen. DS
Info zu Carsharing
Nachdem das erste Carsharing-Projekt in
der Trompeterstadt nach drei Jahren Laufzeit
vor neun Jahren aufgegeben wurde, starten
die Stadt Bad Säckingen und der Bund für
Umwelt und Natur (BUND) einen neuen
Anlauf. Auftakt ist eine Informationsveranstaltung am Dienstag, 17. März, ab 20 Uhr
im Trompeterschloss über das Thema „Carsharing“, Referent ist Matthias Lübke von
Stadtmobil Südbaden. Noch in diesem Jahr soll mindestens
ein Auto in Bad Säckingen bereitgestellt werden.
DS
GEMEINDERAT I
Wehrer Gremium tagt in Öflingen
Mit der Entscheidung über den Standort der Heizzentrale
befasst sich der Wehrer Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung
am Dienstag, 17. März. Weitere Themen sind unter anderem
die Vorstellung des Jahresprogramms für die 750-Jahr-Feier
in Öflingen, der Sachstandsbericht zur Flurneuordnung auf
dem Dinkelberg und die Schaffung von Parkplätzen bei der
Bürgerstiftung. Sitzungsort am Dienstag ist der Öflinger
Versammlungsraum.
DS
GEMEINDERAT II
Sitzung in Murg am Montag
Die Vorstellung des Plans für das Murger Friedhofskonzept,
das Sanierungsgebiet „Am Bürgerplatz“, die Verpachtung des
Jagdbogens Oberhof und der weitere Ausbau der Straßenbeleuchtung in Murg sind die Themen des Murger Gemeinderats.
Die Sitzung beginnt am Montag, 16. März, um 19 Uhr im Rathaus
in Murg.
DS
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Der Sonntag · 15. März 2015
Katzenhaus muss räumen
Landgericht Waldshut-Tiengen bestätigt die
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der Stadt Bad Säckingen
NINA LIPP
Zwar hat das Landgericht in
Waldshut-Tiengen im Zivilprozess der Stadt Bad Säckingen gegen den Bad Säckinger Tierschutzverein das letzte Wort
noch nicht gesprochen – das Urteil wird am Donnerstag verkündet – doch der Kammervorsitzende Wolfgang Eißer ließ am
vergangenen Donnerstag wenig
Zweifel an seiner Einschätzung
des Rechtsstreites: Die Räumungsklage der Stadt wird vollzogen – woraufhin der Rechtsanwalt des Tierschutzvereins, Volker May, die Widerklage des Vereins auf Schadensersatz wegen
entstandener Kosten zurückzog.
Zieht Doris Beckert durch, was
sie im Vorfeld angekündigt hat,
wird jetzt der Bad Säckinger Tierschutzverein aufgelöst.
Wie sich die Fronten zwischen
der Stadt und dem Tierschutzverein derart verhärten konnten,
bleibt ein Rätsel – dass die Widerklage des Tierschutzvereins aber
wenig Erfolgsaussichten hatte,
war auch juristisch wenig Versierten klar. So viel lässt sich sagen: Allein, dass sich die Stadt erdreistete, den mietfreien Pachtvertrag mit dem Tierschutzverein aus dem Jahr 2004 zu
kündigen, empörte die Tierschützer – schließlich übernimmt der Verein die kommunale Aufgabe, sich um Fundtiere
zu kümmern, und bietet nicht
mehr vermittelbaren Katzen ein
Obdach.
Hintergrund der Kündigung
ist, dass das Katzenhaus auf einem städtischen Grundstück neben der Kläranlage steht, das die
Stadt für eine dringend benötigte Erweiterung des Klärbeckens
braucht. Rein juristisch ein eindeutiger Fall, sieht er für die
Kündigung bei Eigenbedarf eine
Frist von drei Monaten vor, ohne
Entschädigung für anfallende
Kosten.
Um den Katzenfreunden den
Umzug schmackhaft zu ma-
Bald wird der Gerichtsvollzieher klopfen: Das Landgericht wird der Räumung des Bad Säckinger Katzenhauses Minka zustimmen.
FOTO: KREMP
chen, bot ihnen Bürgermeister
Alexander Guhl (SPD) im vergangenen Jahr an, die Kosten für
die Verlegung zu übernehmen.
Da allerdings hatte der Rathauschef die Rechnung ohne seinen
Gemeinderat gemacht: Die
Stadträte waren nicht bereit, für
die Verlegung 200 000 Euro in
die Hand zu nehmen. Doch statt
die Räumungsklage durchzuziehen, ließen sich Guhl und seine
Gemeinderäte zähneknirschend
auf einen Vergleich ein. Dessen
Inhalt: Die Stadt gewährt dem
Tierschutzverein für den Umzug
und eine neue Unterbringung
ein Darlehen über 120 000 Euro
und stellt so sicher, dass der dritte Teil – 60 000 Euro – vom Land
bezuschusst wird.
–
„Der Vergleich ist Betrug“
–
„Wenn so ein Konflikt vor Gericht
gelöst werden muss, dann doch
wenigstens in Form eines Vergleichs“, begründete Guhl sein
Entgegenkommen und erntete
dafür harsche Kritik. So zum Beispiel von seinem Stellvertreter
und Parteifreund Frank van Veen. Der Jurist hatte stets auf die
Eindeutigkeit des Pachtvertrags
hingewiesen und gehörte zu der
Minderheit der Gemeinderäte,
die gegen den Vergleich stimmten. Doch anstatt die von der
Stadt ausgestreckte Hand zu
nehmen, waren Beckert und ihre
Mitstreiter vom Tierschutzverein über den Vergleichsvorschlag – gelinde gesagt – erbost.
Von „Taschentrickserei“, gar „Betrug“ war die Rede, weil es sich lediglich um ein städtisches Darlehen handele. Das wollten sich die
Katzenfreunde nicht gefallen
lassen – und weigerten sich, dem
Vergleich zuzustimmen. „Dann
wird der Tierschutzverein eben
aufgelöst“, fauchte Beckert in die
Kamera des SWR, der über den
Konflikt berichtete.
Am Donnerstag also sahen
sich die Parteien vor Gericht wieder. Kammervorsitzender Eißer
machte keinen Hehl aus seiner
Verwunderung darüber, dass für
den Umzug und die Einrichtung
eines neuen Katzenhauses
180 000 Euro in die Hand genommen werden sollte. Jetzt
müsse die Stadt einen „Plan B“
aus der Schublade ziehen, denn
die Versorgung von Fundkatzen
sei nun mal Aufgabe der Stadt.
Guhl, der die Widerklage des Vereins als „völlig unverständlich“
bezeichnet, hält sich mit Schadenfreude zurück und gibt sich
gelassen. „Mir wäre es auch lieber gewesen, wäre der Vergleich
angenommen worden.“ Und:
„Ich schätze das Engagement des
Vereins für den Tierschutz.“ In
den vergangenen acht Monaten
aber seien in Bad Säckingen le-
diglich drei Fundkatzen aufgetaucht, zwei seien im Waldshuter Tierheim untergebracht worden, die dritte sei an eine Familie
vermittelt worden. Die wenigen
Fundtiere der Stadt unterzubringen sei kein Problem: „Es gibt
viele Tierheime im Kreis“, so
Guhl. Ob der Stadt durch die Verzögerungen des Beckenbaus ein
Schaden entstanden ist, soll jetzt
ein Sachverständiger prüfen.
–
Zutritt verweigert
–
Sollte sich der Verein jetzt auflösen, wird das zumindest denjenigen in der Stadt Genugtuung
verschaffen, die dem Verein Veruntreuung von Steuergeldern
vorwerfen. Denn gängige Praxis
bisher war, dass die Stadt dem
Verein für die Versorgung von
Fundtieren und nicht mehr vermittelbaren Katzen eine jährliche Pauschale von 5 000 Euro
zahlte – ohne das der Verein, der
auch eine Katzenpension betreibt, seine Zahlen öffentlich
machte. Einzelfälle zu dokumentieren war dem Verein anscheinend zu aufwändig.
Als sich Gemeinderat Angelo
de Rosa im vergangenen Jahr einen Eindruck vom Katzenhauses
verschaffen wollte und mit seinem Töchterchen an dessen Tür
klopfte, habe ihm Doris Beckert
den Zutritt verweigert.
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KLAGE
Der Tierschutzverein Bad
Säckingen wird sein Domizil, das Katzenhaus Minka,
aufgeben müssen. Das sieht
ein Urteil des Landgerichtes
Waldshut Tiengen vor.
Macht Vorsitzende Doris
Beckert ernst, bedeutet das
auch das Ende des Bad Säckinger Tierschutzvereins.
Die Woche vom 9. bis 14. März
Dienstag
Donnerstag
Am Buswartehäuschen beim
Bahnhof in Laufenburg-Ost werden die Glasscheiben eingeschlagen, der SCHADEN beträgt
circa 1 500 Euro. Die Polizei hofft,
dass die Täter gesehen wurden
und bittet Zeugen, sich beim Polizeiposten Laufenburg unter Telefon 07763/92880 zu melden.
Gegen 11 Uhr kontrolliert die Polizei in der Waldshuter Straße in
Bad Säckingen einen 21 Jahre alten Autofahrer, der einen Subaru
fährt. Die Polizisten stellen Symptome von DROGENEINFLUSS
fest und veranlassen eine Blutuntersuchung auf Drogen.
Mittwoch
Der Polizei bekommt einen Anruf und fährt zu den Tennisplätzen im Weiermattweg in Murg,
wo ein Auto AUFGEBROCHEN
worden sein soll. Jemand hat an
einem BMW mit einem Stein das
Seitenfenster auf der Fahrerseite
eingeworfen, das Radio hängt
aus der Halterung. Die Beamten
entdecken zehn Meter vom Auto
entfernt einen 34 Jahre alten
Mann, der verdeckt durch kleine Willkommen in Bad Säckingen! Frank van Veen, Vorsitzender des VerBüsche auf dem Boden liegt. Der eins Refugees Integrated, und stellvertretender Bürgermeister, begrüßt
Asylbewerber aus dem Kosovo.
FOTO: MILOSLAVIC
Mann wird festgenommen.
Freitag
In der Bad Säckinger Unterkunft
für Asylbewerber im Gewerbegebiet Trottäcker begrüßt Frank
van Veen, stellvertretender Bürgermeister der Trompeterstadt
und Vorsitzender des Vereins Refugees Integrated, fünf Männer
aus dem KOSOVO, die einen Tag
zuvor in Säckingen eingetroffen
waren. Damit steigt die Zahl der
Flüchtlinge in der Stadt auf 31 –
eine Woche zuvor haben fünf alleinreisende junge Männer aus
dem Kosovo die GemeinschaftsNIL
unterkunft bezogen.
DIE DRITTE SEITE 3
Der Sonntag · 15. März 2015
Einst Bürstenmetropole,
heute in Nischen groß
Warum es immer noch BÜRSTEN AUS TODTNAU gibt
Dass seine Holzspülbürsten erwiesenermaßen hygienischer sind als Kunststoffbürsten, darauf ist Winfried Maier stolz. In der Borstenfrage gibt
es allerdings kulturelle Unterschiede: Im Bild rechts werden Kunststoffborsten verwendet – für den amerikanischen Markt. FOTOS: GANTER/ZVG
Putzfee auf Pumps
Hinter PEGGY PERFECT verbirgt sich eine der letzten Schwarzwälder Bürstenfabriken
KATHRIN GANTER
F
up-fup-fup surrt die Maschine rasend schnell vor
und zurück. Das Borstenbündel wird in der Mitte um einen Draht geknickt, die „Zunge“
an der Maschine schiebt sie in
die kleinen Löcher, der Draht
verankert die Borsten darin. Bis
zu 300 Besen kann die Maschine
in der Stunde fertigen, erklärt
Winfried Maier, Geschäftsführer
der Peggy Perfect Maier Haushaltspflege GmbH. In Zeiten seines Urgroßvaters Franz Anton
Cyriak Maier war das noch anders. Am Bürstenmachertisch
wurden die Borsten von Hand
mit Draht befestigt. Mehr als
zwei Besen pro Stunde waren
nicht zu schaffen. Seit mehr als
140 Jahren produziert die Familie Maier Bürsten und Besen in
Todtmoos-Au. Sie ist eine der
letzten ihrer Art in einem traditionsreichen
Schwarzwälder
Handwerk.
Betriebsleiter Roland Wassmer füttert eine Maschine mit
etwa 30 Zentimeter langen Holzlatten. Heraus kommen Griffe
für Handspülbürsten. Die Hälfte
des Buchenholzes für die Bürsten beziehe er von der Wehratalsäge in Todtmoos, sagt Maier.
Die Griffe, aber auch die Metallklammern für die Spülbürsten
werden in der Fabrik in Todtnau
hergestellt. 16 Leute arbeiten
dort. Im Firmensitz in Murg, wo
Vertrieb und Büro seit 1981 untergebracht sind, sind es mehr
als 80 Mitarbeiter. Die Produktion nach Murg zu verlagern, das
sei ihm nie in den Sinn gekommen. Er sei verwurzelt und „man
muss auch auf dem Land Ar-
beitsplätze anbieten“, sagt Winfried Maier. Für den „Bürstenmaier“ zu arbeiten hat in manchen Familien Tradition. So hat
Serafin Gehri einst eine Tischfräse für das Unternehmen gebaut.
Sein Urgroßenkel Johannes Gehri ist heute der technische Leiter
in der Todtmooser Fabrik.
Ein familiäres Betriebsklima
ist Winfried Maier wichtig. Man
müsse seine Leute gut behandeln, denn es sei nicht einfach,
Leute zu finden. Es gibt gemeinsame Unternehmungen und an
der Weihnachtsfeier wird zusammen gesungen: „O du fröhliche“ und „An Tagen wie diesen“.
A
ls Winfried Maier das Unternehmen 1975 übernahm, hatte es eine lange
Tradition, aber nur sechs Mitarbeiter und sechs Artikel im Programm.
Maier erweiterte
das Sortiment und
begann,
Ware aus
dem Erzgebirge zuzukaufen – im
Rahmen
des innerdeutschen
Handels.
Peggy Perfect
Gerade der
habe viele andere Fabriken die
Existenz gekostet: „Die Westdeutsche
Bürstenindustrie
konnte preislich nicht mithalten.“ Es sei Glück, dass er sich
entschieden habe, „ostdeutsche
Bürsten rüberzuholen“.
Den richtigen Riecher bewies
Maier auch, als er sich in den Nie-
derlanden die Idee von der
„Hausfrau um die Ecke“ abschaute. Er platzierte in Kaufhäusern ganze Regalwände mit
seinem Sortiment, das mittlerweile den kompletten Hausputz
umfasste. Hausfrauen betreuten
die Regale nebenberuflich, bis zu
500 solcher „Servicedamen“ gab
es. Nach und nach modifizierte
Maier das System, die Packeinheiten wurden verkleinert, die
Auswahl vergrößert und immer
drei Preisstufen angeboten. „Viele Leute greifen tatsächlich auf
die Premiumprodukte zurück“,
sagt Winfried Maier. Vermutlich
gerade wegen des direkten Vergleichs.
Und Holz sei gefragt: Seien es
die Holzschrubber, die lackierten Rosshaarbesen oder die
Spülbürsten, von denen in Todtmoos täglich bis zu 12 000 Stück
produziert werden. Das war
nicht immer so: Holz war eine
Zeit lang aus der Mode, Plastik
galt als hygienischer. Das, sagt
Winfried Mayer, hätten die Plastikbürstenproduzenten lanciert.
Doch dann gab es diese Untersuchung, die ergab, dass das Buchenholz in den Bohrlöchern eine natürliche Säure absondere,
so dass sich weniger Keime bilden könnten. „Das war eine richtige Genugtuung“, sagt Maier.
F
ür seine Bürsten verwendet
er unterschiedliche Fibern –
zum Beispiel Agaven-Fibern
aus Mexiko – aber auch Kunstfibern. „Die brauchen wir vor allem für den amerikanischen
Markt“, sagt Maier. Er selbst ist
davon überzeugt, dass eine Naturfiber durch keinen Kunststoff
zu ersetzen sei. Sorgen macht
dem
Fabrikanten
derzeit der Hunger
der Chinesen auf
Fleisch: Sie züchten
verstärkt die fleischigeren europäischen Hausschweine. Aber diese liefern im Gegensatz
zu den alten chinesischen Rassen nicht
die Borsten, die Winfried
Maier
im
Schwarzwald für seine Bürsten braucht.
1993 trat eine besonders
fesche
Dame in Maiers LeRoland Wassmer leitet die Produktion – und macht hier aus Holzstücken Bürstenben. Strohblond, im
rohlinge.
Es gibt heute im Schwarzwald
wahrscheinlich mehr ausgestorbenes Handwerk als lebende
Bauern, und über ihren Niedergang kann auch die Bürstenmacherei Choräle singen. Dabei
wurde in Todtnau die industrielle Bürstenmacherei erfunden,
als Leodegar Thoma einen besseren Feger für das Mehl suchte –
und kurzerhand selbst baute. Ab
1770 stieg er ins Geschäft ein, bekam bald einen Großauftrag und
stellte auf Manufakturbetrieb
um. Auch die erste echte Fabrik
für Bürsten entstand hier, doch
wo seit 1840 Wissler Bürsten
baute, ist heute ein Kulturhaus.
Dennoch hat sich die alte Tradition besonders rund um Todtnau als erstaunlich anpassungsfähig erweisen. Und auch, wenn
heute kaum mehr jemand an die
Bürstenhauptstadt
Deutschlands denkt, wenn er den Ortsnamen hört, hier wird noch immer
gebürstet, was das Zeug hält.
Der Spruch, dass sich ganz
Deutschland die Zähne mit
Bürsten aus Todtnau schrubbt,
ist seit der großen asiatischen
Kunststoffflut zu Beginn der
80er Jahre obsolet. Doch haben
sich viele traditionelle Betriebe
mit Geschick modernisiert, in
Nischen eingerichtet – oder beherrschen gar den Weltmarkt
wie Zahoransky. Dem Clan wird
nachgesagt, er habe die weit verbreitete Bürstenmacherei in den
Wohnstuben und Manufakturen
auf dem Gewissen: 1901 entwickelte Anton Zahoransky die
erste automatische Stanzmaschine zum Einsetzen der Borsten – Schwarzwälder Hände
konnten da nicht mithalten.
Gut zeigt sich der Strukturwandel bei Sättele in Todtnau,
mit 20 Mitarbeitern kein Großunternehmen, aber ein Bürstenplayer, 100 Jahre alt geworden
und geführt vom Enkel des
Gründers. Sättele produziert keine Handfeger mehr, sondern
Bürsten für Industrie und Handwerk und beschreibt seine Produkte in einer Loriot-würdigen
Prosa: „Walzenbürsten, Rundbürsten und Halbschalenbürsten, mit und ohne Achslochbohrung sowie mit und ohne Wellen
bzw. Wellenzapfen.“ Dass es auch
Walzenbürsten mit Zick-ZackStecksystem gibt, braucht man
nicht zu betonen. Auch bei Huber wird heute vor allem für den
medizinischen Bereich produziert – aber auch für Kosmetik.
Groß war Todtnau immer,
wenn es um Zähne ging. Eines
der größten Unternehmen, das
zum Industriebetrieb wuchs, ist
Frisetta in Schönau. Doch der
Zahnbürstenspezialist musste
2012 Insolvenz anmelden.
–
Tradition, Krisen
und Innovation
–
Heute trotzt man unter dem
Dach des US-Konzerns Ranir mit
rund 100 Mitarbeitern der Konkurrenz. Ebenfalls der Mundpflege verschrieben hat sich Interbros, die früheren Vereinigten Bürstenfabriken. 2011 geriet
das Unternehmen nach Absprung eines Großkunden in die
Krise und entließ 100 Mitarbeiter. Sunstar aus Japan übernahm, und die Wogen glätteten
sich.
Auch der heutige Badspezialist Roman Dietsche ist mit Bürsten groß geworden – freilich am
anderen Ende: Ein Patent auf eine neuartige WC-Bürste und
Großaufträge der Kaufhäuser
machte Dietsche groß. Das Unternehmen sitzt heute in Emmendingen, die Bürstenfabrik in
Todtnau ist passé. Auch Knotz
Bürsten in Todtnau wirbt mit der
„WC-Bürste 2000“ und bietet
noch heute das gesamte Sortiment von klassischen bis zu
hochspezialisierten Bürsten an.
Den traditionellen Bürstenmachern hilft heute auch ein
wenig der Manufaktur-Trend:
Hochwertiges Handwerk ist im
Trend, und eine gute Handvoll
Unternehmen bietet Bürsten
von der Wurzel bis zur Borste aus
einer Hand an. Bei Keller etwa
werden in fünfter Generation
noch heute alle Arbeiten vom
Holz bis Borstenschnitt im Betrieb ausgeführt. Frank Bürsten
in Schönau, nach eigenen Aussagen Europas führender Hersteller von Bürsten für die Lederund Schuhpflege, fertigt sogar
noch gute alte Schuhbürsten.
kurvenbetonenden blauen Etuikleid und auf Pumps saust die
Putzfee mit dem Besen daher. Eine Werbeagentur erfand Peggy
Perfect für einen Salesfolder,
Maier kaufte die Rechte an der
aparten Schönheit, die nicht nur
zum Logo, sondern auch zum
Firmennamen wurde. „Das hat
sich im Nachhinein als sehr gut
herausgestellt“, sagt Maier, „Peggy Perfect ist europaweit einfacher zu verkaufen als Bürsten
aus dem Schwarzwald.“ In rund
1 200 Märkten in Europa, überwiegend Baumärkten, stehen
nach Maiers Angaben PeggyPerfect-Regale, die mehr als vier
Meter lang sind. Das südlichste
in Malaga, das nördlichste am
Polarkreis. Das Gesamtsortiment umfasst nun 600 Artikel.
In solchen Dimensionen hätte
Franz Anton Cyriak Maier nie gedacht, als er das Unternehmen
1873 gründete, zumal nur 14 Jahre später das Wohnhaus samt Fabrik abbrannte. Mit 13 202 GoldRENÉ ZIPPERLEN
mark aus der Feuerversicherung
konnte die Firma aber wieder
aufgebaut werden. Im Jahr 1918
musste sie jedoch ihren Betrieb
wieder einstellen – es gab keine
männlichen Arbeiter mehr. 1920
übernahm Leo Maier die Fabrik
und stieg sieben Jahre später in
die Produktion von Waschbrettern ein. 1939 folgte Leo Maier Junior, der das Unternehmen bis
1975 führte. Winfried Maier und
seine Frau Gabriele haben mit
Sohn Sebastian auch schon einen Nachfolger – er wird in wenigen Jahren das Steuer übernehmen.
Zahnbürste von Interbros – made in Black Forest, heute noch.FOTO: ZVG
4 AUS DER REGION
Der Sonntag · 15. März 2015
Selbstbestimmung wahren
GESICHT DER WOCHE
BIANCA JAGGER
Botschafterin mit Geschichte
Der Rechtsanwalt Klaus Krebs hält in Wehr einen Vortrag über PATIENTENVERFÜGUNGEN
W
enige Minuten nach- täuschende Ergebnisse von Klidem Bianca Jagger am makonferenzen, über StrategiDonnerstagabend ih- en des ökologischen Bewusstren Vortrag zum Thema Klima- seinswandels, die ist auch jene
gerechtigkeit beendet hatte,
Frau, die vor Jahrzehnten als
verließen viele Kameraleute,
Ikone der Popkultur auf einem
Fotografen und Journalisten
weißen Pferd in den New Yorker
das Historische
Partytempel
Kaufhaus in
Studio 54 eingeFreiburg. Dass
ritten ist. Zwar
gerade der ehehatte die aus Nimalige Bundescaragua stamumweltminismende Bianca
ter Klaus Töpfer
Perez Morena
zu sprechen bede Macias einst
gonnen hatte,
an der Sorbonne
war nicht mehr
Politik studiert
so wichtig – wer
und die 68erbei der EröffBewegung benung des Freigleitet. Doch als
burger Umwelt- Bianca Jagger, seit vielen Jah- sie Anfang der
konvents im
70er Jahre auf
ren gefragte Aktivistin, vor
Zentrum der
Mick Jagger traf,
noch viel mehr Jahren gemedialen Auffragte Jetset-Ikone . FOTO: DPA war sie bereits
merksamkeit
gefragtes Topgestanden hatte, daran war
model, spätestens ihre siebennicht zu zweifeln.
jährige Ehe mit dem RollingBianca Jagger ist international
Stones-Frontman katapultierte
in Fragen der Menschenrechte sie für viele Jahre in die höchste
und der Umweltprobleme unUmlaufbahn des Jet-Set-Uniterwegs, im Namen ihrer Huversums.
man Rights Foundation wie
Ist da noch etwas aus jenen Zeiauch als Funktionärin für
ten? Die Frage sorgt auch in
NichtregierungsorganisatioFreiburg für etwas Vibration in
nen und als Botschafterin für
der Luft des historischen Ratsden Europarat. Eine Frau, die zu saals. Ja. Bianca Jagger ist eine
großen Konferenzen geladen
elegante, schöne Frau gebliewird, lange aber auch keine Au- ben und die Aura ihrer Historie
ßeneinsätze scheute bei den
erhöht die Aufmerksamkeit in
Rebellen und Regenwaldabhol- jedem Auditorium. Gleichzeizern dieser Welt.
tig ist das alles weit genug weg,
Aber klar, die Frau, die an dieum ihre Seriosität nicht in Frasem Abend in Freiburg fundiert ge zu stellen. Was Besseres kann
über die Warnsignale des Klieiner Botschafterin eigentlich
mawandels sprach, über entnicht passieren. JENS KITZLER
BEILAGEN
Teile dieser Ausgabe enthalten Beilagen der Firmen ALDI
Süd, Villringer GmbH, Parfümerie Ruthe und
Woolworth.
DS
schriftlich unterschrieben werden.
Wie werde ich ärztlich versorgt, wenn ich wegen
Krankheit, Alter oder Unfall
unfähig bin, meinen Willen
zur Behandlung zu äußern?
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht, Dr. Klaus
Krebs von der Waldshuter
Kanzlei Seidler & Kollegen,
kommt am Mittwoch nach
Wehr, um über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu sprechen.
Wie entsteht so eine Patientenverfügung?
Ich bespreche mit meinen Mandanten bestimmte Krankheitsbilder wie zum Beispiel ein
Wachkoma. Anschließend empfehle ich, sich mit dem Hausarzt
über diese Vorlage zu beraten.
Dieser kann aus medizinischer
Sicht erläutern, was es konkret
bedeuten würde, an eine HerzLungen-Maschine angeschlossen zu werden. Danach kommen
die Mandanten wieder zu mir
und wir arbeiten die Ergebnisse
des Arztbesuches und eigene
Wünsche ein,
bis dass die
Endfassung
steht.
Was ist eine Patientenverfügung
und warum ist sie sinnvoll?
Damit können Sie für den Fall
einer späteren Entscheidungsunfähigkeit im voraus festlegen,
ob und wie Sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt
werden möchten. Voraussetzung ist, dass ein Arzt Ihnen ein
Behandlungsangebot macht.
Manche Menschen haben Angst,
dass nicht mehr alles medizinisch
Mögliche für sie getan werden
könnte, wenn sie alt oder schwer
krank sind. Andere befürchten,
dass man sie – gerade mit Blick
auf den steigenden medizinischen Fortschritt – in solchen
Situationen unter Aufbieten aller
technischen Möglichkeiten nicht
sterben lässt. Sollte jeder Mensch
eine Patientenverfügung haben?
Niemand ist dazu verpflichtet.
Wichtig finde ich, dass der Entscheidung dafür oder dagegen
ein Abwägungsprozess vorausgeht. Um die Entscheidung pro
oder contra Patientenverfügung
zu treffen, brauche ich Informationen, juristische und medizinische. Es ist nicht im Interesse
von Ärzten, einen Zustand zu
verlängern, den sich der Patient
nicht wünscht. Eine Patientenverfügung schafft Klarheit.
Warum brauche ich dafür einen
Anwalt?
Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen
werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin?
Rechtsanwalt Klaus Krebs (kleines Foto) ist Experte für
Patientenverfügungen.
FOTOS: DPA/LIPP
Brauchen ist nicht das richtige
Wort. Aber ich rate davon ab,
Pauschalvordrucke zu verwenden. Es geht um eine existenzielle Entscheidung: Wenn Sie sich
gegen bestimmte Behandlungen entscheiden wie zum Beispiel eine künstliche Ernährung,
führt das unter Umständen zum
Tod. Die Umsetzung dieser Entscheidung erfolgt zwangsläufig
durch eine andere Person, weil
Sie sich nicht mehr äußern können. Das ist alles andere als
leicht. Sie tun dieser Person und
den beteiligten Ärzten keinen
Gefallen, wenn das jeweilige
Krankheitsbild und ihr Willen zu
sterben nicht ganz klar beschrieben sind. Diese Gefahr besteht
aber bei pauschalen Formularen.
WIDDER
Liebe: Das gegenseitige Verständnis könnte etwas verbessert werden. Beruf: Bewahren
Sie auch dann die Ruhe, wenn es hektisch
wird. Allgemein: Ein kleines Zerwürfnis
sollten Sie nicht überbewerten.
STIER
Liebe: Ihr Partner bringt Ihnen
momentan viel Verständnis
entgegen. Beruf: Sie haben keine Lust auf Hypothesen. Sie wollen Fakten. Allgemein: Eine Entscheidung lässt
sich nicht länger aufschieben.
ZWILLINGE
Liebe: Es sieht ganz so aus, als
würde sich eine Hoffnung erfüllen. Beruf: Was man Ihnen
jetzt anbietet ist ein reiner Glücksfall. Allgemein: Jetzt dürfen neue Projekte in Angriff genommen werden.
KREBS
Liebe: Vorsicht vor Übertreibungen! Bleiben Sie unbedingt
sachlich. Beruf: Kritik sollten
Sie sich nicht zu sehr zu Herzen nehmen.
Allgemein: Es kann sich lohnen, endlich
einmal Grenzen zu setzen.
LÖWE
Liebe: Sie sind gerade sehr verträumt und emotional aufgeschlossen. Beruf: Alte Nachlässigkeiten werden sich wieder einschleichen. Allgemein: Guter Zeitpunkt, jemandem endlich die Hand zu reichen.
JUNGFRAU
Liebe: Unbedachte Worte
könnten Schaden anrichten.
Vorsichtig sein! Beruf: Nutzen
Sie eine Gelegenheit für ein klärendes Gespräch. Allgemein: Eine äußerst lebhafte
Phase Ihres Daseins steht bevor.
WAAGE
Liebe: Es zeigt sich, dass man
sich absolut auf Sie verlassen
kann. Beruf: Lassen Sie sich
nicht von der Hektik anderer anstecken.
Allgemein: Eine etwas bedrückende Stimmung entspannt sich wieder.
SCHÜTZE
Liebe: Vergessen Sie es! Sie
werden Gefühle nicht erzwingen können. Beruf: Auch Ihre
Tage haben leider nur vierundzwanzig
Stunden. Allgemein: Bitten Sie sich Bedenkzeit bei einer Entscheidung aus.
Trieb,
Schössling
begeisstarker
terter
Anhänger Zweig
trop.
Ziervogel
Woher weiß ein Arzt, ob eine
solche Verfügung vorliegt?
Ein Exemplar sollten Sie Ihrem
Hausarzt geben und ein eigenes
Exemplar gut auffindbar aufbewahren. Sie können auch eine
Karte im Portemonnaie tragen,
dass Sie eine Patientenverfügung haben und wo sie aufbewahrt wird. Bei Älteren ist es
sinnvoll, auch die Heimleitung
zu informieren. Wenn Sie eine
Vertrauensperson bevollmächtigt haben, sollte auch diese informiert sein. DAS GESPRÄCH
FÜHRTE NINA LIPP
Einrichtung für
Bankkunden
schlangenförmiger
Fisch
Blutader
Jogging,
Trimmtrab
Zahlwort
Gewürz
Abk.:
Halbpension
Flirt,
Techtelmechtel
Buchprüfer
gehoben: Singaufwärts stimme
geripptes
Gewebe
Hauptstadt
der Philippinen
Dieser Platz...
Abk.:
mobile
Datenerfassung
Musikübungsstück
aufwärts
zahnart.
Mauerabschluss
handeln
WASSERMANN
Zeichen
für
Cäsium
Kosten,
Auslagen
2
Revolution
Liebe: Aufgepasst! Schnell
könnte es jetzt zu Wortgefechten kommen! Beruf: Lassen Sie
sich ruhig auf ein neues Aufgabengebiet
ein. Allgemein: Gute Zeit für Gelddinge
und organisatorische Aufgaben.
Schiffshilferuf
(Abk.)
Augenblick
Autobahnrestaurant
Liebe: Spontane Verabredungen sind jetzt ganz nach Ihrem
Geschmack. Beruf: Ihre ausgezeichnete Stimmung überträgt sich auf
andere. Allgemein: Ein paar Verbindungen dienen momentan als große Hilfe.
FISCHE
Welche Form muss meine Patientenverfügung haben?
5
STEINBOCK
Liebe: Der Partner fühlt sich
übergangen. Zu Recht oder zu
Unrecht? Beruf: Wichtig ist,
dass Sie mit Ihren Kräften gut haushalten. Allgemein: Werden Sie sich mehr Ihrer persönlichen Ziele bewusst.
Mit einer Vorsorgevollmacht
beauftragen Sie eine Person Ihres Vertrauens, stellvertretend
für Sie zu handeln, zu entscheiden und Verträge abzuschließen,
sollten Sie dazu nicht mehr in
der Lage sein. Im Falle der Patientenverfügung
sorgt
der
Vorsorgebevollmächtigte für deren Umsetzung. Eine richtige
Vollmacht verdrängt die gerichtliche Betreuung. Fehlt sie, setzt
das Gericht einen Betreuer ein,
der entscheidet.
KREUZWORTRÄTSEL
teiselbst- sich
vertätiger len,
Apparat zweigen
(sich ...)
ital.
Kartoffelklößchen (Mz.)
SKORPION
Liebe: Zögern Sie eine Angelegenheit nicht länger als nötig
hinaus. Beruf: Nicht immer erweist sich der direkte Weg als der beste.
Allgemein: Wollen Sie Ihre Nerven schonen, sollten Sie nachgeben.
Sie kann, muss
aber nicht. Ich rate dazu klarzustellen, ob eine Organspende abgelehnt oder befürwortet wird.
tientenverfügung und Vorsorgevollmacht zusammen?
Eine Patientenverfügung muss > VHS-Vortrag von Klaus Krebs am
schriftlich, üblicherweise ma- Mittwoch, 18. März, in der Stadtschinenschriftlich verfasst und halle Wehr, Kleiner Saal, Beginn
von dem Mandanten hand- 19.30 Uhr, Eintritt 6 Euro.
In Ihrem Vortrag wird es auch
um das Thema Vorsorgevollmacht gehen. Wie hängen Pa-
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9
Der Sonntag
3
Universitätslehrveranstaltung
s1813.27-798
Lösung vom vergangenen Sonntag:
WERKSTOFF
AUS DER REGION 5
Der Sonntag · 15. März 2015
Gegen das Stigma
Der Freiburger Gemeinderat entscheidet über die Zukunft der Beratungsstelle PINK
Die von der Beratungsstelle
für Prostituierte „Pink“ seit
2009 geleistete Arbeit soll
etabliert und erweitert werden. Dieses Ergebnis eines
Fachgesprächs hat die Freiburger Stadtverwaltung
dem Gemeinderat mitgeteilt. Allein: Im Haushaltsentwurf 2015/2016 stellt sie
kein Geld dafür bereit. Darum zu werben, ist nun Sache der Fraktionen.
SIGRUN REHM
Seit vier Monaten arbeitet Pink
(„Prostitution – Integration –
Neustart – Knowhow“) mit zwei
Standorten in Freiburg und Kehl
nun auf eigene Rechnung. Die
Sozialarbeiterinnen
suchen
Prostituierte in Bordellen und
Terminwohnungen auf, bieten
Rat bei psychosozialen, finanziellen und arbeitsrechtlichen Problemen an und helfen auf
Wunsch beim Ausstieg aus dem
Milieu. Seit im November 2014
das vom Land kofinanzierte
Bundesmodellprojekt wie geplant auslief, ringen die Diakonischen Werke Freiburg und Ortenau als Träger um eine Anschlussfinanzierung. Die Städte
Kehl und Offenburg haben in ihren Doppelhaushalten Zuschüsse von 11 000 und 5 000 Euro bereitgestellt, vom Land gibt es ei-
Das Bordellkonzept von 2012 hat das Milieu für Stadt und Polizei kontrollierbarer gemacht, die Lage der
Prostituierten aber verschlechtert, sagt Pink-Mitarbeiterin Simone Heneka.
FOTO: DPA
ne Zusage über 60 000 Euro, wobei die Bestätigung noch
aussteht. „Unsere Hoffnung liegt
jetzt auf dem Freiburger Gemeinderat“, sagt Angelika Hägele, Pink-Leiterin und stellvertretende Geschäftsführerin des
Diakonischen Werks Freiburg.
In Freiburg arbeiten etwa 250
Frauen als Prostituierte, in Offenburg sind es rund 90, und in
Kehl leben 150 bis 200 Frauen,
die im nahen Straßburg auf dem
Straßenstrich anschaffen. „Das
Spektrum reicht von der selbstbewussten Sexarbeiterin bis
zum Opfer von Zwangsprostitution“, berichtet Pink-Mitarbeiterin Simone Heneka. Dass das
2012 vom Freiburger Gemeinderat beschlossene Bordellkonzept
die Lage der Frauen erschwert
hat, beobachtet sie täglich. Um
den damals starken Zuwachs an
Terminwohnungen und Bordellen einzudämmen und das Rotlichtmilieu besser kontrollieren
zu können, ist Prostitution seit-
her nur noch an neun Stellen im
Stadtgebiet erlaubt, außerdem
müssen alle Etablissements eine
Bordellsteuer entrichten. Schließungen kleiner Betriebe waren
laut Heneka die Folge, Besitzerwechsel und eine Konzentration
auf wenige Betreiber, die nun
von den Frauen noch leichter als
bisher „tabulosen Verkehr“ oder
die Teilnahme an „Blowjob-Contests“ verlangen können.
Diese fragwürdigen Folgen
des Bordellkonzepts waren auch
Thema des Fachgesprächs im
Dezember 2013, dessen Dokumentation den Stadträten seit
Sommer 2014 vorliegt und das
jüngst in zwei Ausschüssen vorgestellt wurde. „Wichtig wäre es,
(...) eine Beratungs- und Anlaufstelle wie Pink dauerhaft zu etablieren bzw. diese zu erweitern“,
heißt es in der InformationsVorlage.
Eine solche „neutrale Anlaufstelle“ könne „Bestandteil eines
kommunalen Gesamtkonzepts“
und „Mittlerin zwischen Milieu
und Behörden“ sein. Dessen ungeachtet hat die Stadtverwaltung den vom Diakonischen
Werk beantragten Zuschuss von
95 000 Euro pro Jahr nicht in ihren Etatentwurf eingestellt. Bürgermeisterin Gerda Stuchlik, in
deren Dezernat das Thema Prostitution angesiedelt ist, war diese
Woche zu keiner Stellungnahme
gegenüber dem Sonntag bereit.
Sechs der acht Fraktionen im
Gemeinderat haben inzwischen
Anträge für einen Pink-Zuschuss
gestellt, in der zweiten Haushaltslesung von 23. bis 25. März
soll darüber beraten werden.
Grüne, SPD, Unabhängige Listen
und Freie Wähler schlagen
60 000 Euro pro Jahr vor, die
Fraktionsgemeinschaften JPG
(Junges Freiburg, Die Partei, Grüne Alternative Freiburg) und
FL/FF (Freiburg Lebenswert/Für
Freiburg) beantragen 95 000 Euro in diesem und 96 976 Euro im
nächsten Jahr. Damit gilt eine
Mehrheit als sicher.
Doch mit „Weiter so“ wäre es
aus Sicht von Pink nicht getan.
„Wenn sich die Situation der
Frauen verbessern soll, müssen
wir noch niedrigschwelliger erreichbar sein und mehr in Aufklärung und Freierarbeit investieren“, sagt Heneka. Das Prostituiertenschutzgesetz,
dessen
Entwurf die Bundesregierung
noch im Märzvorlegen will, sieht
sie mit Skepsis: Kondompflicht
und Zuverlässigkeitsprüfung für
Bordellbetreiber seien bloß ein
Signal, da in der Praxis leicht
umgehbar. Die Anmeldepflicht
für Huren lehnt Heneka ab:
„Zwangsprostitution lässt sich
so niemals eindämmen, sondern nur durch Opferschutzgesetze.“ Bisher könne eine Sexarbeiterin, die ihren Peiniger anzeigt, keinerlei Schutz erwarten,
sondern bringe sich selbst in Gefahr.
Die aktuelle Diskussion sieht
sie als Chance, den städtischen
Runden Tisch wiederzubeleben,
an dem auch Prostituierte und
Bordellbetreiber
teilnehmen
sollen. „Unser Ziel ist es, die Stigmatisierung zu lindern“, sagt Heneka. „Je mehr Verbote und Kontrollen es gibt, desto mehr verschwinden die Frauen ins Dunkelfeld, wo sie auch für uns nicht
mehr erreichbar sind.“
170 000 Euro nimmt die Stadt
pro Jahr als Bordellsteuer ein.
Der Stadtrat kann entscheiden,
wofür sie verwendet werden.
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Lose gibt es ab sofort für 2,50 A beim örtlichen Einzelhandel und
in der BZ-Geschäftsstelle, Bad Säckingen, Am Münsterplatz 16.
Ziehung der Gewinner am 19. 4. 2015 um 17 Uhr beim Frühlingsfest
am BZ-Stand auf der Steinbrückstraße.
* Teilnahme ab 18 Jahre
6 EXTRA: GARTEN IM FRÜHJAHR
Der Sonntag · 15. März 2015
Bärenstark in den Frühling
BÄRLAUCH
Wieso heißt der Bärlauch
eigentlich Bärlauch? Die
Kräuterkundige Susanne
Fischer-Rizzi schreibt, dass
der Bär mit seiner Kraft und
Stärke für unsere Vorfahren, die Germanen, als Frühlingsbringer galt.
Pflanzen, in denen sie „Bärenkräfte“ erkannten, haben sie seinen Namen gegeben, zum Beispiel dem Bärlapp, dem Bärenklau, der Bärwurz oder auch dem
Bärlauch. Der Bärlauch gehört
zu den stärksten Heilpflanzen.
Die Wissenschaft hat im Bärlauch, botanisch Allium ursinum, ätherische Öle mit Schwefelverbindungen gefunden, die
antibiotisch, entgiftend und reinigend wirken. Eine dieser
Schwefelverbindungen ist für
Lauchgewächse namensgebend,
das Alliin. Während der Zubereitung verwandelt es sich zu Alli-
ist eine Bereicherung für den Garten, für die Küche und die Gesundheit
cin, dem eine besonders starke
antibakterielle und keimhemmende Wirkung, insbesondere
auf die Darmflora, zugeschrieben wird.
Bärlauch stärkt den MagenDarm-Trakt und hilft bei Appetitlosigkeit. Noch stärker als
Knoblauch beugt er altersbedingten Gefäßveränderungen
vor, wirkt positiv auf erhöhte
Blutfettwerte ein und senkt den
Blutdruck.
Eine Bärlauchkur unterstützt
die Ausscheidung von Stoffwechsel-endprodukten,
im
Volksmund „Blutreinigung“ genannt. Sie wird bei Hautkrankheiten, wie Ausschläge oder
Flechten, empfohlen. Bärlauch
wirkt keimhemmend auf die
Bakterienflora des Darmes, ohne
die nützlichen Darmbakterien
zu zerstören und ist, nach einer
Behandlung mit Antibiotika und
Sulfonamiden hilfreich, um das
gestörte Gleichgewicht wieder
aufzubauen. Auch bei Candida-
Wennd er Bärlauch blüht sind seine Blätter weniger aromatisch als
jetzt, wo er frisch sprießt.
FOTO: JOST
Überbesiedelung oder Wurmbefall hat er sich bewährt. Sein hoher Gehalt an Schwefelverbindungen unterstützt den Körper
dabei, Schwermetalle, zum Bei-
spiel Quecksilber, schneller abzubauen.
Für eine Bärlauchkur, die vier
Wochen dauern sollte, wird eine
Handvoll Bärlauchblätter pro
Tag empfohlen. Alternativ dazu
ist eine Kur mit Frischpflanzenpresssaft, einer Tinktur oder Fertigarznei möglich.
WildkräuterkücheDie wohl bekannteste Zubereitung für den
Bärlauch ist eine Suppe oder ein
Pesto. Seine Verwendungsmöglichkeiten sind jedoch weitaus
vielfältiger. Roh, im Salat, Quark
oder auf dem Butterbrot, hat er
einen scharfen Geschmack. Gekocht ist sein Geschmack hingegen milder. Er gibt einem Bulgur, dem Kartoffelauflauf oder
mit Schafskäse gefüllten Blätterteigtaschen eine kräftige Note.
Doch nicht nur seine Blätter,
fast alle Pflanzenteile können
kulinarisch verwendet werden.
Die hübschen Blüten als essbare
Dekoration, beispielsweise an
Salaten. Bärlauchzwiebeln sind
scharf im Geschmack, man
nimmt sie wie Knoblauch oder
Zwiebeln. Aus Bärlauchblütenknospen werden Bärlauchblütenkapern, indem man sie in Es-
sigwasser (mit Salz) blanchiert
und anschließend in Olivenöl
einlegt.
BotanikMan findet den Bärlauch
im März/April dicht und großflächig in Laubwäldern. Er verbreitet einen intensiven, knoblauchartigen Geruch. Seine lanzettlich geformten grün-glänzenden
Blätter
wachsen
senkrecht aus den kleinen, länglich-schmalen Zwiebeln. Später
trifft man am selben Platz auf einen weißen Blütenteppich mit
wunderschönen, doldenartigen
Blüten. Jede Einzelblüte bildet einen weißen Stern mit sechs Zacken. Aus jeder Blüte entwickeln
sich drei grüne, weiche Fruchtkapseln, in denen später harte
schwarze Samen heranreifen. Im
Juni und Juli tragen die Ameisen
die ölhaltigen Kügelchen in ihren Bau und tragen so zur Vermehrung des Bärlauchs bei.
Vorsicht beim Sammeln: Eine
Verwechslung mit Maiglöckchen
kann tödlich enden! EDITH JOST
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AUS DER REGION 7
Der Sonntag · 15. März 2015
Die Kraft der Vernunft
Grenzach-Wyhlens WIDERSPRUCH gegen die BASF-Sanierung der Kesslergrube steht
Auf fast 90 Seiten begründet die Gemeinde Grenzach-Wyhlen in ihrem Widerspruch, weshalb sie die
Sanierungspläne der BASF
für die Kesslergrube ablehnt. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir so viele Angriffspunkte finden werden“, sagt Rechtsanwalt
Reinhard Sparwasser zuversichtlich.
KATHRIN GANTER
„Hier schlummert ein Dinosaurier des Sanierungsbedarfs.“ Professor Reinhard Sparwasser von
der Freiburger Kanzlei Sparwasser & Heilshorn spricht Klartext:
„All das, was eine vernünftige
Deponie ausmacht, wird hier
missachtet.“ Er beschäftigt sich
seit 30 Jahren mit Umweltrecht,
die Gemeinde Grenzach-Wyhlen
hat sich mit ihm einen Experten
ins Boot geholt.
Die Ausgangslage: Die Kesslergrube beim Industriegebiet in
Grenzach-Wyhlen ist voll mit
chemischen Abfällen, die die Ciba Geigy bis in die 70er-Jahre des
vergangenen Jahrhunderts dort
entsorgte. Sie zu sanieren ist nun
Peter Neusüß (von links), Reinhard Sparwasser und Tobias Benz zeigten
sich bei der Vorstellungd es Widersprchs gegen die Sanierungsmethode
der BASF sehr zuversichtlich.
FOTO: DORWEILER
Aufgabe der nachfolgenden Unternehmen Roche und BASF. Roche lässt ihren Teil in einem sehr
aufwendigen Verfahren für geschätzte 240 Millionen Euro
komplett ausheben. BASF hingegen möchte ihren Teil für rund
28 Millionen Euro„einkapseln“,
also mit einer Spundwand umschließen. Anfang Dezember
2014 befand das Lörracher Landratsamt das als ausreichend und
ordnete den sofortigen Vollzug
an. Der Gemeinderat GrenzachWyhlens beschloss kurz darauf
einstimmig, Widerspruch einzulegen.
Fast 90 Seiten dick ist dieser
Widerspruch, den Bürgermeister Tobias Benz, Reinhard Spar-
wasser und sein Kollege Peter
Neusüß in dieser Woche vorstellten. Die Bürgerinitiative Zukunftsforum Grenzach-Wyhlen
und der Bund für Umwelt und
Naturschutz
Deutschland
(BUND) waren an der Ausarbeitung beteiligt, Sparwasser lobt
die „offene, sachliche und fundierte Zusammenarbeit“. Riehen
und Muttenz schließen sich dem
Widerspruch an. Die Baugenossenschaft und der BUND legen
eigene Widersprüche ein.
Man sei völlig offen an die Sache rangegangen, betont Sparwasser, habe aber im Sanierungsplan der BASF eine ganze
Reihe gravierender Mängel gefunden. Zum Beispiel fehle die
Abdichtung nach unten, erklärt
Peter Neusüß. Üblicherweise gebe es bei solchen „Hutlösungen“
eine geologische Barriere und
die hydraulische Sicherung – das
Grundwasser soll niedrig gehalten werden – werde zusätzlich
eingesetzt. In der Kesslergrube
wäre sie aber die einzige Sicherung. Und das, obwohl Wasser
aus der Chemiegrube in den
Rhein gelangen könnte – der als
Trinkwasserlieferant dient. Allein dadurch sei die Verhältnismäßigkeit der Sanierung nicht
gegeben. Hinzu komme, dass
BASF nicht einmal genau wisse,
was in der Grube drin ist. Es habe
nur wenige Probeentnahmen
gegeben und diese seien nicht
nach neuem technischen Stand
erfolgt, führt Neusüß aus. Fest
stehe nur, dass die eingelagerten
Abfälle hochgiftig seien: „Man
kann die Gefahr gar nicht einschätzen.“ Auch die Erdbebensicherheit der Spundwände sei
nicht geklärt.
Kritik üben die Anwälte auch
am Bewertungsschema nach
Punkten, das das Landratsamt
anwandte. Es werde der Problematik „schon im Ansatz nicht gerecht, weil sie Wertungsgesichtspunkte verschleiert, unzutreffend eine Scheingenauigkeit
vortäuscht und damit Manipulationen Vorschub leistet“, heißt
es in der zusammengefassten
Widerspruchsbegründung.
Zudem sei die beantragte Variante immer nur mit dem Totalaushub verglichen worden, kritisiert Neusüß, aber nie mit anderen Methoden, die die Schadstoffe an Ort und Stelle beseitigt
hätten. Die gebe es durchaus.
Und unabhängig davon sei ein
Totalaushub geboten. Die Anwälte berufen sich hierbei auf
das Verursacherprinzip. In 50
Jahren wird die Spundwand spä-
testens ersetzt werden müssen.
„Man weiß aber nicht, ob es das
Unternehmen dann noch gibt“,
sagt Neusüß. Denn nur die BASF
in Grenzach-Wyhlen ist haftbar –
nicht aber der Mutterkonzern.
Die 28 Millionen Sicherheitsleistung, die BASF anbietet, decken
lediglich die Kosten für 50 Jahre.
„Schon die erste Erneuerung der
Wand ist nicht mehr drin“, sagt
Reinhard Sparwasser. Die chemischen Abfälle werden in mehreren Jahrhunderten aber immer
noch giftig sein. Nun ist das
Landratsamt Lörrach am Zug.
Lehnt es den Widerspruch ab,
muss sich das Regierungspräsidium (RP) Freiburg damit befassen. Er gehe davon aus, dass das
Landratsamt oder das RP dem
Antrag stattgeben werden, sagt
Sparwasser selbstbewusst: „Wir
glauben an die Kraft der Vernunft.“ Und andernfalls werde
das Verwaltungsgericht entscheiden müssen. Bis zu einem
rechtskräftigen Urteil können –
inklusive einer möglichen Revision – drei Jahre vergehen. Daher
hat die Gemeinde gegen den
vom Landratsamt angeordneten
Sofortvollzug einen Eilantrag
eingereicht – über den ebenfalls
das Amt selbst entscheiden
muss.
LESERMEINUNG
BERUFSAUSBILDUNG
Zum Artikel „Bloß nicht die Hände
schmutzig machen“ in der Ausgabe
vom 22. Februar:
Die Mär vom
Akademiker im Taxi
Haben wir jetzt zu viel oder zu
wenig Akademiker? Schließlich
prognostizierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in seiner Arbeitsmarktprognose 2013 für das Jahr 2030 einen Mangel an Arbeitskräften
mit Hochschulbildung. Wenn es
künftig zu wenig Betriebswirte,
Ingenieure, Ärzte, Lehrer gäbe,
würde das den Wirtschaftsstandort Deutschland doch auch empfindlich treffen? Steht es mit der
Dualen Ausbildung in Deutschland tatsächlich so schlecht, wie
es Herr Kaiser von der Industrieund Handelskammer beklagt?
Laut „Bildung in Deutschland
2014“ begannen 531 000 Jugendliche eine Ausbildung im Dualen
System. Demgegenüber stehen
509 000 Studienanfänger. Zieht
man von ihnen die 86 000 junge
Menschen ab, die ihre Studienberechtigung im Ausland erworben haben, ergibt sich ein Verhältnis von 531 000 Lehrlingen
zu 423 000 Studenten. Ausbildungsberufe haben also eine
deutliche Mehrheit bei der Berufsfindung und das obwohl inzwischen bekannt sein dürfte,
dass die Arbeitslosenquote bei
Hochschulabsolventen bei 2,5
Prozent gegenüber fünf Prozent
bei Absolventen einer Lehre
liegt.
Die schöne Mär vom Akademiker als Taxifahrer stimmt
nicht. Eine andere wichtige Zahl
findet so gut wie keine Beachtung: In jedem Jahr sind es rund
120 000 junge Menschen, die
keine Ausbildung erreichen und
für die es künftig kaum noch Arbeit geben wird. Könnte es nicht
auch für Unternehmen eine interessante, Aufgabe sein, sich
aus dieser enormen Zahl von
jungen Menschen einen Teil ihres Nachwuchses zu sichern?
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FALL ALESSIO
Zum Artikel „Die quälende Frage“
in der Ausgabe vom 8. Februar:
Kindesmisshandlung
ist kein Kavaliersdelikt
Meine Kollegen und ich, als angehende Kinder- und Jugendpsychiaterin, waren entsetzt
Bei
Gehlert tzt
n je
beginne ngsli
h
rü
F
die
.
wochen
MÜLLHEIM
Landrätin hat
Vertrauen verloren
Die Landrätin ist nach meiner
Auffassung in ihrem Amt nicht
mehr tragbar. Bereits am dritten
Tag reflexartig der Öffentlichkeit zu beteuern, das zuständige
Kreisjugendamt habe sich nichts
vorzuwerfen, habe richtig und
gewissenhaft gearbeitet, und einige Zeit später wird dann veröffentlicht, dass es sehr brisante
Protokolle gebe, die das GegenMobilität für Freiburg und die Region
teil annehmen lassen: Wer will
dieser Dame künftig noch vertrauen? Wem will sie glaubhaft
machen, dass sie bereits am dritlung als Kavaliersdelikt und der Zum Artikel „brisante Protokolle“ in ten Tag den gesamten Vorfall
Wiedereinführung der Prügelder Ausgabe vom 1. März:
umfassend gesichtet und überstrafe in den Schulen ein Tor geprüft habe, sodass sie zu dieser
öffnet werden? Zum Glück ist in Verantwortung
klaren Aussage kommen kann?
Deutschland die Körperstrafe
HEIKO WREDE, FREIBURG
übernehmen
bei Kindern und Jugendlichen
gesetzlich verboten und wird als Landrätin Störr-Ritter ist offen> LESERBRIEFE können wir nur
Körperverletzung bestraft. Denn sichtlich in der Leitung ihrer Be- abdrucken, wenn sie mit vollem
jeder Mensch hat das Recht auf
hörde überfordert. Es scheint
Namen und mit Wohnort unterkörperliche Unversehrtheit.
dort Probleme in der Kommuni- zeichnet sind. Kürzungen behalten
A. GÜLDNER, UMKIRCH kationsstruktur und Kooperatiwir uns vor.
Gehlert
über Ihren Artikel. In Lenzkirch
ist ein dreijähriger Junge mutmaßlich von seinem Stiefvater
zu Tode geprügelt worden und
der Bericht trieft nur so von Verständnis für den mutmaßlichen
Täter. Soll damit einer Rückkehr
in die 50er Jahre der vorigen
Jahrhunderts mit der, durch Eltern oder Stiefeltern verübten
körperlichen Kindesmisshand-
on der Fachbereiche untereinander und mit externen Fachgremien zu geben. Gerade der Aufbau und die Pflege dieser
Strukturen ist vornehmlichste
Aufgabe der Behördenleiterin.
Auch wenn die Strukturen schon
bei ihrem Amtsantritt vorhanden gewesen sein sollten, hätte
sie diese auf ihre Effizienz überprüfen müssen. Beispielsweise
hätte die Landrätin im Fall Alessio unbedingt informiert werden müssen, wenn ein Kind
höchst gefährdet ist und die Frage der Entziehung aus der Familie im Raum steht. Wenn nicht in
so einem Fall, wann denn dann?
Ich hoffe, dass sie endlich die
politische Verantwortung für die
Fehler ihrer Behörde übernimmt und schon gar nicht uns
eine weitere Wahlperiode StörrRitter zumutet. Und die Kreisräte, die ihr einen Persilschein ausgestellt haben, sollten mal darüber nachdenken, wem sie verpflichtet sind – nicht der
Behördenleiterin sondern den
Bürgern.
W. HÜNERHOFF,
8 AUS DER REGION
Der Sonntag · 15. März 2015
Aufklärung
mit Hindernissen
Eine Expertenkommission soll Licht ins Dunkel
des Falls ALESSIO bringen – doch die Akten des
Jugendamts bleiben ihr verborgen
Der Landkreis BreisgauHochschwarzwald will aufklären, ob sein Jugendamt
den Tod des dreijährigen
Alessio hätte verhindern
können. Doch statt der angekündigten Expertenkommission soll nur ein einzelner Gutachter die Fallakten
zu sehen bekommen – angeblich wegen des Datenschutzes.
DANIEL GRÄBER
Einer großen Kreistagskoalition
aus CDU, Freien Wählern, Grünen, FDP und AfD ging es am
Mittwochnachmittag vor allem
darum, sich gegen Angriffe aus
dem „publizistischen Umfeld“
zu wehren, wie es einer ihrer
Wortführer ausdrückte. Der
Landkreis
Breisgau-Hochschwarzwald sieht sich massiver
öffentlicher Kritik ausgesetzt,
seit Mitte Januar der dreijährige
Alessio in Lenzkirch ums Leben
kam. Sein Stiefvater wird verdächtigt, ihn totgeprügelt zu haben. Und dem Kreisjugendamt
wird angelastet, diese Tragödie
mit verantwortet zu haben.
vorgeschlagen hat. Neben der
Die junge Familie wurde vom Kommission, deren Mitglieder
Jugendamt betreut. Sowohl Ales- noch nicht feststehen, soll ein Jusios Mutter als auch ihr Lebens- gendschutzfachmann mit der
partner waren als Kinder selbst Fallaufarbeitung beauftragt werMisshandlungsopfer. Kinderärz- den. Er soll als Einziger Zugang
te warnten die Kreisbehörde zu den Akten der Behörde erhalmehrmals in alarmierender ten. Die Kommission soll sich
Deutlichkeit, nachdem sie bei dann nicht mit den Fehlern des
Alessio MisshandFalls Alessio belungsmerkmale
schäftigen, son„Selbstverständlich dern mit den
entdeckt hatten.
Doch die Sozialar- könnte man die Fall- „Strukturen des
beiter des Landkooperativen Kinakten mehreren
kreises schritten
derschutzes“ im
Experten zugängnicht ein – zuminLandkreis,
und
lich
machen.“
dest nicht wirdann Empfehlunkungsvoll.
gen
erarbeiten,
Ludwig Salgo, Professor
Um Fehler der
was künftig verfür Familienrecht
eigenen Behörde
bessert
werden
aufzuklären, hat
könnte.
der Kreistag in eiNur bei der SPD
ner Sondersitzung am Mittwoch stieß dieses Aufarbeitungskonbeschlossen, eine Expertenkom- zept auf Widerstand. Die andemission einzurichten. Doch de- ren Fraktionen verlangten ledigren Arbeitsbedingungen wecken lich kosmetische Änderungen
Zweifel, ob sie den Aufklärungs- an Störr-Ritters Beschlussvorlaauftrag wirklich erfüllen kann. ge und segneten sie ab. Die SoziDie SPD-Fraktion stimmte des- aldemo- kraten wurden in den
halb geschlossen dagegen (siehe Debatten wie störrische NestbeInterview nebenan).
schmutzer behandelt. Denn sie
Kern des Problems ist eine gefährdeten das Bild der GeZweiteilung, die Landrätin Doro- schlossenheit, mit der die andethea Störr-Ritter dem Kreistag ren Kreisräte ihren Willen zur
Aufklärung gerne öffentlichkeitswirksam demonstriert hätten.
Nicht nur Behördenchefin
Störr-Ritter und ihre Sozialdezernentin Eva-Maria Münzer
mussten bisher Prügel für ihren
Umgang mit dem Fall Alessio
einstecken, persönliche Angriffe
unter der Gürtellinie inklusive.
Auch die Kreistagsmitglieder
stehen in der Kritik. Schließlich
haben sie sich bislang schützend
vor die Landrätin gestellt und
deren Argumentation, die Behörde habe keine Fehler gemacht, übernommen.
Warum nun eine Kommission
aus Fachleuten in Kinderschutz,
Medizin und Familienrecht
nicht den konkreten Fall, sondern nur die „Strukturen“ beleuchten soll – das wurde bei der
Alessio-Sondersitzung
nicht
ganz klar. Die Behauptung StörrRitters, eine mehrköpfige Kommission könne „nicht permanent Akteneinsicht bekommen“,
wurde gar nicht erst hinterfragt.
Ihr Argument, der Datenschutz
verbiete das, blieb im Sitzungssaal unwidersprochen.
Hinterher erklärte ein Sprecher des Landratsamts: Akten-
einsicht zur Aufarbeitung des
Falles sei rechtlich im Rahmen
einer „wissenschaftlichen Forschung im Sozialbereich“ möglich. Eine Expertengruppe erfülle diese Anforderungen angeblich nicht.
Ludwig Salgo, ein renommierter Familienrechtler aus Frankfurt, widerspricht: „Selbstverständlich könnte man die Fallakten auch mehreren Experten zugänglich machen“, sagte er dem
Sonntag. Sollte es tatsächlich
Probleme beim Datenschutz geben, könnten personenbezogene Daten wie Namen und Adressen unkenntlich gemacht werden. Es wäre falsch, den Datenschutz zu missbrauchen, um
Aufklärung zu behindern, sagte
Salgo.
Die Jugendamtsakten müssten noch nicht einmal neu
durchgesehen werden, um sie
datenschutzgerecht der Kommission zur Verfügung zu stellen. Der Landkreis hat bereits eine Anwaltskanzlei beauftragt,
die Akten entsprechend zu präparieren. Die teilweise geschwärzten Unterlagen bekamen dann zwölf Kreistagsmitglieder zu sehen. Sie mussten
sich zwar zum Stillschweigen
verpflichten, doch das könnte
man auch von den Kommissionsmitgliedern verlangen.
Bleibt es bei der beschlossenen Einzelgutachterlösung, sind
dafür der Koblenzer Pädagogikprofessor Christian Schrapper
und Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut in München vorgeschlagen. Beide gelten zwar als ausgewiesene Experten, doch sie arbeiten für Institutionen, die dem System
staatlicher Jugendhilfe nicht unabhängig gegenüberstehen.
Christian Schrapper kam nach
Freiburg und stellte den Kreisräten sein Konzept ausführlich
vor. Vor seiner wissenschaftlichen Karriere war er selbst in einem Jugendamt tätig.
Am Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht in
Heidelberg leitet er eine „Ständige Fachkonferenz“. Dieses Institut soll auch einen Vertreter in
die Alessio-Kommission schicken. Es war bereits für Landrätin
Dorothea Störr-Ritter beim aktuellen Krisenmanagement tätig:
„Eine kostenfreie begleitende
Beratung“, heißt es aus dem
Landratsamt.
Religion mit Platz für alle
Die Freiburger BAHÁ’Í-GEMEINDE feiert am kommenden Samstag Neujahr
Der Bahá’í-Glaube ist eine weltweite Religion, die vor 170 Jahren
aus dem schiitischen Islam hervorging und heute eigenständig
ist. In Freiburg leben 30 Anhänger, die kommende Woche das
neue Bahá’í-Jahr feiern. „Im Reiseführer stand: ,Die Anhänger
aller Religionen sind willkommen, in den Tempel zu gehen
und ihren Schöpfer zu verehren.’
Da wusste ich noch nichts über
Bahá’í, aber ich dachte: ,So muss
man das machen!’ “, antwortet
Ludwig Wälder auf die Frage, wie
er zum Bahá’í-Glauben kam.
Daswar 1999 auf Samoa,wo einer der acht großen Bahá’í-Tempel steht. Zehn Jahre später wurde der Biologe schließlich Teil
der Gemeinde. Kommenden
Freitag beendet diese die Fastenzeit und läutet damit auch das
neue Jahr nach dem religiösen
Kalender ein: 172 B. E. – Bahá’í
Era. Die Religionsgemeinschaft
hat ihren Ursprung im Babismus, der sich seinerseits 1844
vom schiitischen Islam abspalte-
te.
Heute findet man Anhänger
des Bahá’í-Glaubens in allen
Ecken der Welt, die internationale Gemeinschaft zählt um die
sechs Millionen Mitglieder. In
Freiburg leben aktuell 30 Bahá’í
– einige aus dem Ursprungsland
Iran, wo ihre Religion nicht anerkannt ist und Gläubige oft auch
verfolgt werden.
Andere sind wie Wälder konvertiert. So auch Ingeborg Franken: „Ich war noch ziemlich jung,
als ich Bahá’í wurde. Eigentlich
glaubte ich, ich sei Atheist. Ich
war am Anfang meines Physikstudiums und mehr naturwissenschaftlich orientiert. Durch
meinen Bruder wurde ich dann
auf die Bahá’í aufmerksam.“
Ihr habe besonders gut gefallen, dass Religion und Wissenschaft nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern nach
ihrem Glauben „zwei Sichtweisen auf eine viel umfassendere
Wirklichkeit“ darstellen. Ein anderes Argument sei die Vorstel-
lung gewesen, dass alle Weltreligionen letztendlich Offenbarungen eines Gottes seien – jeweils
so formuliert, dass die Menschen sie verstehen könnten.
„Religionen dürfen sich also
nicht bekriegen, die Einheit der
Menschheit steht im Vordergrund – wenn es einem Glied des
Körpers nicht gut geht, geht es
dem Körper nicht gut“ sagt Franken. So erklärt sich auch, dass die
Bahá’í grundsätzlich allen Menschen gegenüber offen sind:
Atheisten ebenso wie Anhängern anderer Religionen.
Zwar bilden die Schriften
Bahá’u’lláhs – des selbsternannten Gottesoffenbarers und nach
Ansicht der Gläubigen Manifestation Gottes im aktuellen Zeitalter – den Kern des Bahá’í-Glaubens, doch auch die Texte anderer
Glaubensgemeinschaften
finden einen Platz in ihrer Weltanschauung.
Jelena Nicke, die mit Wälder
für ein Jahr in den geistigen Rat
der Freiburger Gemeinde ge-
Ludwig Wälder und Ingeborg
Franken sind zum Bahá’í-Glauben
konvertiert.
FOTOS: KANG
wählt wurde, wuchs als Bahá’í
auf und erzählt: „Mit 15 kann
man entscheiden, ob man sich
als Bahá’í erklären will. Ich habe
ein Jahr lang überlegt. Mit 16 habe ich die Entscheidung getroffen, dass es für mich richtig ist.“
Die Regeln in der Bahá’í-Familie unterschieden sich kaum von
denen anderer Familien. Nur als
Jugendliche musste sie hin und
wieder erklären, warum sie keinen Alkohol trinke. Das Menschenbild der Bahá’í geht vom
vernunftbegabten Individuum
aus – diese Vernunft soll nicht
durch Alkohol oder andere
Rauschmittel getrübt werden.
Der Entschluss sei dann eine
sehr persönliche Angelegenheit
gewesen. „Man sagt nur, dass
man an Bahá’u’lláh als den Gottesoffenbarer dieser Zeit glaubt.“
Zeugen sind nicht nötig. Wälder
erklärt: „Es gibt fast keine Rituale“, jedoch wird alle 19 Tage der
Beginn eines neuen Monats
nach dem Bahá’í-Kalender gefeiert. Das Neunzehntagesfest besteht aus drei Teilen: Auszüge
aus den Schriften des Stifters
Bahá’u’lláh werden gelesen und
aktuelle Anliegen der Gemeinde
besprochen, anschließend essen
die Gläubigen zusammen.
Das Fastenbrechen begeht die
Gemeinde am Freitagabend, am
Samstag wird dann Naw-Rúz –
Neujahr – gefeiert: mit Essen,
Gesprächen und voraussichtlich
auch etwas Musik.
Darauf, als Bahá’í erkannt zu
werden, legen die Mitglieder keinen Wert. Lediglich Franken
trägt das sogenannte Ringsymbol, das aus den arabischen
Buchstaben „Ba“ und „Ha“ gebildet wird und drei Ebenen – die
materielle Ebene der Menschen,
die Ebene der göttlichen Manifestation und die Ebene Gottes –
darstellt. Doch, führt Franke aus:
„Es ist nicht wichtig, ob jemand
Bahá’í ist oder nicht, wir unterscheiden nicht zwischen Menschen.“ So sind zum Neujahrsfest ebenso viele Bahá’í wie
Nicht-Bahá’í eingeladen.
SAVERA KANG
> NAW-RÚZ-FEST Samstag, 21.
März, ab 17 Uhr, Tibet-KailashHaus, Wallstraße 8, Freiburg. Um
Anmeldung
wird
gebeten:
lsa@freiburg-bahai.de
MENSCHEN UND MÄRKTE 9
Der Sonntag · 15. März 2015
Eine Messe für alles
BÖRSE REGIONAL
Die REGIO-MESSE in Lörrach ist mit dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ gestartet
Energiedienst 1
Seit gestern ist es wieder so
weit: Auf der Regio-Messe
in Lörrach präsentieren
Händler vom Luftreinigungsgerät über die mobile
Disco bis zum belgischen
Schinken alles, was man
vielleicht irgendwie brauchen kann. Noch bis kommenden Sonntag können
Besucher Neues entdecken und ausprobieren.
ren. Anschließend darf selbst rühmte Achillessehne“ leitet die
Verkäuferin das Gespräch ein.
ausprobiert werden.
Das Ehepaar nickt fachkundig.
GESUNDMACHER
Bunte Betten vibrieren auf GLÜCKLICHMACHER
Eigentlich ist das hier eine
den Ausstellungsflächen, eine
potenzielle Kundin hat ihre Hän- Messe zum Glücklichwerden:
de auf das kleine Modell gelegt glücklich durch Zeitersparnis,
und lässt sie durchschütteln. Die glücklich, weil die Fenster endVerkäuferin hört geduldig zu, lich sauber sind. Viele Sehnsüchwelche gesundheitlichen Proble- te werden bedient. Auch die irrame kaufentscheidend sein tionalen: Duften wie ein junges
Vorwoche
(EUR)
Änderung
(in Prozent)
52-Wochen
Hoch
52-Wochen
Tief
27,09
26,60
1,84%
27,83
24,09
6,50
6,11
6,38%
6,80
4,43
5,82
6,00
-3,00%
6,71
4,65
0,03
0,03
0,00%
0,49
0,02
Laufenburg
Kofax
3
Freiburg
Micronas
Freiburg
SAG
Freiburg
Solar-Fabrik
0,41
0,44
-6,82%
2,14
0,27
140,25
132,45
5,89%
156,15
117,05
97,15
96,20
0,99%
99,75
70,85
Freiburg
Sto AG
Stühlingen
Novartis 2
Basel
FITNESSECKE
Gut schlafen und sich
richtig ernähren helfen
auf dem Weg zum guten
Leben. Aber ein bisschen
bewegen sollte man sich
doch auch. Einsteiger
könnten Gefallen an den
vibrierenden
Hanteln
finden: Man muss sie nur
in die Hand nehmen, den
Bewegungsteil
übernimmt die Technik. Ähnliches gibt es für die Beine. Wer Lust auf mehr
hat, darf auf der RegioMesse allerhand ausprobieren, Bogenschießen
zum Beispiel. Das Kunststoffwild schreit geradezu: „Ziel! Auf! Mich!“
SAVERA KANG
HAUSHALTSWUNDER
Die
junge
Dame
schnappt sich einen
eleganten Blazer samt
Bügel und – die Umstehenden zucken vor
Schreck kurz zusammen – zerknautscht
den Ärmel auf eine Weise, die das Bügeleisen
zum Glühen bringen
muss. Die skeptischen
Reaktionen können sie
nicht
verunsichern:
„Das sind nur 800 Watt,
aber der Dampfdruck ist
so stark, sehen Sie“ –
routiniert erklärt sie das
Wunder der Technik,
während sie per Dampfdruck alle Falten platt
macht. Am Bügel. „Das
bisschen Haushalt“, denken sich wohl einige Zuschauer vorfreudig.
WUNDERWERKZEUG
Es gibt Scheren und es
gibt Spezialscheren. Mit
Letzteren lässt sich dann
auch tatsächlich schneiden – zuverlässig, immer und alles. Ein kleines Bäumchen versucht
zart mitten in den Garten zu wachsen? Ritschratsch, kein Problem.
Der Hobby-Chirurg möchte
noch einen Mikromillimeter
wegschnibbeln? Zack, weg ist er.
Auf der Regio-Messe verliert
man sich schnell zwischen all
den Fachhändlern, die einem
gerne ihren Fachkosmos erklä-
Der Ehemann schaut ihr skeptisch über die Schulter. „Und einen netten Mann haben sie auch
noch!“ Das hat gesessen: gekauft.
Wer schon alles hat, hat vielleicht doch die mobile Disco vergessen: Auch eine solche ist ausgestellt, und die Boxen geben
tatsächlich einen prallen Sound
her. Und trotzdem: An diesem
Vormittag tanzt niemand in der
Messehalle.
Kurs heute
(EUR)
könnten. Die Liegen sollen den
Lymphfluss anregen – kaum ein
Leiden soll dem standhalten
können. Die künftige Kundin ist
schwer wegzubekommen.
Etwas weiter werden Schuheinlagen angepriesen: „Die be-
GEMEINDEN
Dudelsackmusik erklingt, dann kommt sie
auch schon um die Ecke:
Eine Dame, deren Lungenvolumen ausreicht,
eine ganze Halle zu beschallen. Ihr folgen Paare
in Trachten, gemeinsam
geht es zunächst zur Ausstellungsfläche der Dudelsackmetropole Rheinfelden. Dort sind beide
Gemeinden vertreten:
Das Rheinfelden auf baUnd un, deux, trois, assemblez! – Radischer Seite und das
senmäherballett bei Schmid Landtech- Schweizer Rheinfelden.
nik. Schinken geht immer, KosmetikBlumig ist es hier und
ringe – anwendbar in Bus und Bahn – fröhlich. Das passt, denn
auch. Sportliche können per Bogen
neben dem FreizeitangeKunststoffwild erlegen.
bot der Region wird doch
irgendwie auch eine
Gänseblümchen, optional wie Freundschaft präsentiert. An eieine wilde Rose – am Parfum- nem anderen Stand erfährt man,
stand flirtet der junge Herr mit dass Murg fairtrade-zertifiziert
einer interessierten Dame, die ist. Pflastersteine, die ohne KinKomplimente platziert er dem derarbeit geschlagen wurden
Anschein nach auf den Punkt. und fairer Kaffee im Rathaus.
Peugeot S. A.
16,18
16,10
0,50%
16,88
8,32
264,30
260,00
1,65%
295,80
238,80
336,40
330,00
1,94%
350,30
273,20
Mulhouse
Roche GS 2
Basel
Syngenta 2
Basel
1
2
3
Alle Werte Xetra. Ausnahmen: Berlin, Zürich (in CHF), Frankfurt − Stand KW 11
PEUGEOT
Ziel fast erreicht –Verkauf empfohlen
Die Schweizer Großbank UBS hat Peugeot von „Neutral“ auf
„Sell“ abgestuft. Der Autobauer habe seine Ziele mit Blick auf
den Bestandsabbau und das Erreichen der Gewinnschwelle
fast erreicht, hänge nun aber stärker von der allgemeinen
Marktnachfrage ab, schreibt ein Analyst der Bank.
DS
KURZ GEFASST
BIER
Waldhaus wächst weiter
Dei Brauerei Waldhaus
hat im Jahr 2014 ihren
Umsatz um rund 17 Prozent auf nun 8,2 Millionen Euro steigern können. Den unerschrockenen Firmenchef Dieter
Schmid (Foto: ZVG)
freut’s sichtlich. Auch
der Bierausstoß ist erneut gestiegen, und
zwar um 18 Prozent auf
nun fast 70 000 Hektoliter. Damit hat die
Brauerei in einem
schrumpfenden Markt
im 17. Jahr in Folge zulegen können – und
zwar fast auf das Dreifache des Ausstoßes im
Jahr 1997. Wichtigster
Umsatzbringer ist weiterhin das Diplom Pils (plus 12 Prozent) mit 52 Prozent. Bis
auf das Sommer Bier wuchsen auch weitere Biersorten deutlich
zweistellig. Im Gastronomiegeschäft konnte Waldhaus ebenfalls
um 11 Prozent zulegen. Aktuell investiert Waldhaus 4,5 Millionen
DS
Euro in ein neues Logistikzentrum.
Eine Resolution gegen Bürokratie
WEINBAUVERBAND
Ein Muskateller Kabinett trocken aus der Winzergenossenschaft Oberbergen ist der Sieger
der Prämierung der badischen
Frühlings- und Sommerweine
des Jahrgang 2014, die der Badische Weinbauverband in dieser
Woche bekannt gab. Kilian
Schneider, der Präsident des Verbandes, und Geschäftsführer Peter Wohlfarth nutzten die Vorstellung der prämierten Weine,
um auf eine Resolution gegen
den flächendeckenden Mindestlohn aufmerksam zu machen,
mit der sie beim Badischen
Weinbautag in Offenburg am
nächsten Sonntag auf die Sondersituation im Weinbau aufmerksam machen wollen.
Hinter dem Muskateller landete ein trockener Sauvignon
Blanc vom Weingut Julius Zotz
aus Heitersheim auf Platz zwei;
ein feinherber Cuvée weiß von
der Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern, ein weiterer
Sauvignon Blanc aus Oberkirch
sowie zwei Spätburgunder Rosé
von der Winzergenossenschaft
Waldulm und dem Weinhaus
Schwörer aus Durbach finden
kürt fruchtige Tropfen und sorgt sich wegen neuer Regelungen
Helfer bei der Ernte könne man in vieler Hinsicht nicht mit anderen Arbeitern vergleichen, sagt der WeinFOTO: DPA
bauverband.
sich zudem auf den ersten Plätzen. Insgesamt dürfen sich künftig 84 Weine (von 177 Bewerbern)
des Jahrgangs 2014 mit dem Titel
„Spitze der Badischen Frühlingsund Sommerweine“ schmücken.
Zugelassen zur Prüfung waren
Weißweine, Roséweine und
Weißherbste, der Alkoholgehalt
war dabei auf 12,5 Prozent begrenzt. Der Markt verlange
schlanke Weine, die dennoch ein
tolles Erlebnis auf dem Gaumen
bieten, so Hubert Zöllin vom
Weinbauverband. Frisch, fruchtig, lebendig und jung sollen die
Frühlings- und Sommerweine
schmecken.
Schneider und Wohlfarth
treibt derweil die Sorge vor den
Einschränkungen, die der Min-
destlohn und andere Regelungen für den Weinbau mit sich
bringen, um. Mit der Resolution,
über die die Mitgliederversammlung des Verbandes abstimmen soll, will man eigene
Vorschläge machen und sich gegen „überbordende Bürokratie“
wenden. Selbst hat man wie andere „grüne Berufe“ bis 2017 einen sich dem Mindestlohn annähernden Tarifvertrag, der derzeit einen Lohn von 7,40 Euro
vorsehe. Es gehe aber gar nicht
um die Höhe des Lohnes, sondern darum, sich nicht durch
Kontrolleure, die Weinberge umstellen, kriminalisieren zu lassen. Auch Arbeitszeitregelungen
stören den Verband. „Wir haben
bewährte Arbeitskräfte aus Osteuropa, die gerne einmal etwas
länger arbeiten, weil sie sich mit
dem Lohn von zwei Monaten in
ihren Heimatländern ein besseres Leben ermöglichen können“,
erzählt Kilian Schneider aus der
Praxis. Und im Weinbau würden
oft Familienmitglieder oder
Freunde mithelfen, denen es gar
nicht um die Höhe ihrer EntlohOSC
nung.
In
Werte
In echte
echte Werte
investieren
investieren
Mindestanlage 5000,– n.
4 Jahre fest | 5% Zins p.a.
Info: 0 76 33 / 9 23 32-110
E-Mail: info@bohrerhof.de
www.bohrerhof.de
10 NACHRICHTEN
Der Sonntag · 15. März 2015
KIESEWETTER-MORD
SPD sieht
neue Spur
Spendenkonto
IBAN DE12 5206 0410 0004 8888 80
BIC GENODEF1EK1
Werden auch Sie
zum Helfer.
„Es ist schön zu erfahren,
dass man den Menschen
als Arzt direkt und effektiv
helfen kann.“
Oliver Ostermeyer
German Doctors e.V.
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Nach Flaschenwürfen von Hooligans schritt die Polizei ein.
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FOTO: DPA
Polizei stoppt Pegida
Salafisten und Rechtspopulisten
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Wuppertal (epd/dpa). Die
Polizei hat einen Demonstrationszug von Pegida gestern in Wuppertal kurzfristig gestoppt. Der Grund:
Unter den Anhängern hätten sich gewaltbereite Hooligans befunden. Es sei zu
Ausschreitungen gekommen.
Die Sicherheit beim Demozug
hätte so nicht mehr gewährleistet werden können, sagte ein Polizeisprecher. Die Pegida-Veranstalter lösten daraufhin auch ihre Kundgebung mit einigen
Hundert Menschen auf. Unter
den Demonstranten war auch
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94 PROZENT
stimmen bei SPD-Parteitag für den Vorsitzenden – Absage an Koalition mit CDU
SINGEN (DPA/LSW). Die badenwürttembergische SPD zieht mit
ihrem Landeschef Nils Schmid
als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2016. Der Parteitag in
Singen kürte den 41-jährigen Juristen am Samstag mit fast 94
Prozent zum Zugpferd. Es gab 16
Nein-Stimmen und drei Enthaltungen.
Schmid hatte in seiner Rede
vor etwa 300 Delegierten eindringlich vor einem Rückfall in
alte CDU-Zeiten gewarnt. „Entweder unser Land geht mit uns
weiter seinen Weg der Modernisierung und des Miteinander.
Oder die Schwarzen drehen alles
zurück, machen alle Errungenschaften der letzten vier Jahre
kaputt“, rief Schmid, der auch Vize-Regierungschef sowie Wirt-
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Nils Schmid will mit den Grünen
FOTO: DPA
weiterregieren.
schafts- und Finanzminister ist.
Nach seiner Wahl erklärte
Schmid vor Journalisten, mit
den Grünen 2016 weiterregieren
zu wollen. „Das funke ich auf al-
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1°
Emmendingen
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0°
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Telefonseelsorge:
08 00/1 11 01 11
len Wellen. Das ist eine Selbstverständlichkeit.“ In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung
hatte er auf die Frage, ob er eine
Koalition mit der Union ausschließe, gesagt: „Mit der erzkonservativen CDU im Land, die
durch Guido Wolf die Restauration hin zu alten Verhältnissen anstrebt, kann es kein Regieren geben.“ Beim Parteitag bestätigte
Vize-Landeschef Peter Friedrich:
„Wir wollen nur zusammen mit
den Grünen regieren.“ Mit einem „Wackelkandidaten“ wie
CDU-Spitzenkandidat Wolf und
einer „Altherren-CDU“ in BadenWürttemberg komme ein Bündnis überhaupt nicht infrage.
Schmid träumt vom Ministerpräsidentenposten, obwohl die
Chancen aus heutiger Sicht ge-
ring sind, dass die SPD die Grünen bei der Landtagswahl am 13.
März 2016 überflügeln. Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen ist in der
Bevölkerung äußerst beliebt. Es
gilt aber als offen, ob es noch einmal für eine Mehrheit von Grünen und SPD reicht oder die CDU
in die Staatskanzlei einzieht.
Schmid warf CDU-Spitzenkandidat Wolf in seiner Rede vor,
kein Programm für die Zukunft
zu haben. „Das einzige, was sein
’Rudel’ antreibt, ist der Wille, zurück an die Fleischtöpfe der
Macht zu gelangen.“ Die CDU habe sich in der Opposition nicht
verändert. Sie sei ein Verein verbitterter, alter Männer, der Baden-Württemberg als seinen Privatbesitz betrachte.
DA S W E T T E R
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Polizeinotruf:
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Feuerwehr/Rettungsdienst:
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Mobilfunk: 22833 (max. 0,69 €/Minute);
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monstrationen gegen Rechts
aufgerufen. Das Wuppertaler
Bündnis gegen Nazis zählte etwa
650 Teilnehmern an Protestkundgebungen. Gleichzeitig versammelten sich auf einem Platz
im Stadtteil Elberfeld rund 40
Salafisten, um für „Solidarität
mit muslimischen Gefangenen
weltweit“ zu demonstrieren. Die
Polizei trennte die beiden Gruppen mit einem Großaufgebot.
Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung rief zum Protest
gegen die Extremisten auf. Die
Kundgebungen dürften aber
nicht verboten werden: Es sei
„eben auch der Preis unserer
freiheitlichen Demokratie, dass
man solche Aufmärsche letztlich nicht verhindern kann.“
Partei stellt sich hinter Nils Schmid
Probandinnen für einen neuen
Therapieansatz bei Osteoporose
gesucht
Das Institut für Präventive Medizin führt eine Untersuchung zur ­Wirkung
eines Eiweißes zur Verbesserung der Knochendichte bei Frauen mit
gesicherter Osteoporose oder Osteopenie durch.
Im Rahmen der Untersuchung soll geklärt werden, wie sich die ­1-jährige
Einnahme eines tierischen Eiweißes (Kollagenpeptide) auf die Knochendichte bei Frauen nach der Menopause auswirkt. Die P
­ rüfsubstanz ist
kein Medikament, sondern als Nahrungsergänzung zugelassen. In
­vorangehenden Studien mit kürzerer Dauer konnte ­bereits ein erhöhter
Knochenanbau nachgewiesen werden. Diese ­Wirkung soll nun in einer
Langzeitstudie überprüft werden.
Wenn Sie eine gesicherte Osteoporose oder Osteopenie aufweisen,
Interesse an der Teilnahme haben und bei Ihnen keine schwer­wiegende
Erkrankung vorliegt, dann würden wir uns sehr über eine Rück­meldung
freuen. Im Rahmen der Untersuchung müssten Sie 4 kurze Arzt­
besuche innerhalb von 12 Monaten einplanen.
Die Knochendichtemessungen und die Labortests sind kostenfrei;
es wird eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme gezahlt. Bei
­Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte ab dem 16. März
2015 zwischen 8.30 –13.00 Uhr unter Tel.-Nr. 07 61- 38 94 89 70.
aufeinander
TREFFEN
Pegida-Gründer Lutz Bachmann
aus Dresden. Es sei zu Flaschenund Böllerwürfen gekommen,
berichtet die Polizei.
Erstmals fanden zeitgleich
und an einem Ort Kundgebungen von Salafisten und der Pegida-Bewegung statt. Die Wuppertaler Polizeipräsidentin Birgitta
Radermacher hatte im Vorfeld
betont, das Versammlungsrecht
aller Teilnehmer sicherstellen zu
wollen, aber konsequent gegen
„Straftäter und Chaoten“ vorzugehen.
Mehr als 1 000 Sicherheitskräfte waren nach Polizeiangaben im Einsatz, darunter auch
Einheiten aus anderen Bundesländern. Mehrere Bündnisse
hatten zudem zu Gegende-
STUTTGART (DPA). Die Polizei
hat bei ihren Ermittlungen zum
Mord an der Polizistin Michele
Kiesewetter zu Unrecht den Informationen eines Aussteigers
aus der rechten Szene keine Bedeutung beigemessen. Neueste
Erkenntnisse aus dem NSU-Untersuchungsausschuss rückten
Florian H. in ein Licht, „dass er
mehr Wahrheiten gesagt hat als
nur Blendwerk“, sagte Ausschussvorsitzender
Wolfgang
Drexler (SPD) am Samstag in Singen. Das Gremium prüft die Aktivitäten des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) im
Südwesten, der laut Polizei auch
für den Mord an Kiesewetter
2007 verantwortlich sein soll.
Dabei geht es konkret um einen Mann mit Spitznamen
„Matze“, mit dem Florian H. nach
eigenen Angaben in der rechtsextremen Szene unterwegs gewesen ist. Florian soll zu früheren Mitschülerinnen im August
2011 gesagt haben, er könne
Kiesewetters Mörder benennen.
Er sprach zudem von einem
rechtsextremen Treffen im Februar 2010 in Öhringen östlich
von Heilbronn, wo der NSU und
eine „Neoschutzstaffel“ (NSS)
vorgestellt worden seien. „Florian H. hat mit seiner Aussage bisher Recht gehabt“, so Drexler.
Der 21-Jährige Florian S. verbrannte in seinem Wagen in
Stuttgart. Am Tag seines Todes
hätte der Aussteiger aus der
rechten Szene von Ermittlern befragt werden sollen. Sie gehen
von einem Suizid aus, die Familie widerspricht.
Elzach
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Waldkirch
Furtwangen
Freiburg
Titisee
F ELDBERG
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morgen
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2
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0 l/m²
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1493
1493 m
m
Rheinfelden
Dichte Wolken und zeitweise Regen oder Nieselregen. Im Süden trocken und länger sonnig. Zwischen 9 und 11 Grad. Schwacher bis mäßiger, an
der Küste frischer Ostwind.
heute
11°
3°
Schluchsee
0°
Bonndorf
7°
St. Blasien
-1°
10° Schopfheim
WaldshutWeil a. Rh. 1°
Tiengen
Basel
DEUTSCHLANDWETTER
Hoher Luftdruck sorgt für trockenes und recht
freundliches Wetter in Südbaden. Allmählich
strömt wieder mildere Luft heran. Heute scheint
neben ein paar harmlosen Wolkenfeldern oft die
Sonne. Dabei steigen die Temperaturen bis maximal 11 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig
aus östlichen Richtungen. Zu Beginn der neuen
Woche ist es recht sonnig und frühlingshaft mit
Höchstwerten um 14 Grad. Am Dienstag wird es
noch etwas wämer.
7°
-1°
11°
0°
Bad Krozingen
REGIONALWETTER
11°
1°
Kiel
9°
4°
Bremen
Hannover
Dresden
10°
3°
Nürnberg
5°
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6 12 18 Uhr
1 Windstärken in den Kreisen in Beaufort
06:39 / 18:35 Uhr
03:09 /12:46 Uhr
Auf- und Untergangszeiten gelten für Freiburg
Saarbrücken
Stuttgart
11°
0°
Freiburg
9°
5°
10°
5° Berlin
Essen
9°
10°
1°
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SEITE 14
15.März2015
Eine klare Sache – oder nicht?
Als Außenseiter tritt der SC FREIBURG in Wolfsburg an und hofft auf die Sensation
Der Stachel der Niederlage
gegen Werder Bremen sitzt
noch immer tief bei den
Akteuren und Verantwortlichen des SC Freiburg. Doch
der Kampf um den Klassenerhalt lässt wenig Zeit für
Trauerarbeit. Heute gilt es,
für den Sportclub zu versuchen, in Wolfsburg eine
Überraschung zu landen.
STANDPUNKT
HUUB STEVENS IN STUTTGART
Zur lahmen Ente gemacht,
aber (noch) nicht entlassen
W
TONI NACHBAR
Für Wetter, die nach Kader, Tabellensituation und Formkurven ihre Tipps abgeben, ist das
Bundesliga-Spiel zwischen dem
VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg eine klare Sache: Es wird
mit einem Heimsieg enden, nur
auf die „Bank eins“ lohnt es sich,
Geld zu setzen. Für hochsensible
Zocker mit dem besonderen Riecher hingegen ist die heutige
Partie eine sehr „heiße Kiste“, bei
der man es sich gleich mehrfach
überlegen muss, nicht doch auf
eine Überraschung zu setzen
und dabei den großen Reibach
zu machen.
Warum?
Eines der gewichtigsten Argumente könnte lauten: Weil das
Spiel, ab 15.30 Uhr live auf Sky,
für die beiden Kontrahenten von
höchst unterschiedlicher Bedeutung ist. Der VfL Wolfsburg steht
als Tabellenzweiter – mit großem Rückstand auf den Spitzenreiter aus München und mit erheblichem Vorsprung auf den
Dritten – in einem Niemandsland.
Außerdem tanzt die Elf aus
Niedersachsen derzeit auf drei
Hochzeiten – Meisterschaft, Pokal, Europa League – und bestritt
erst am Donnerstag ein kraftraubendes Match gegen Inter Mailand.
Der SC Freiburg hingegen
kämpft am Tabellenende um
Sein oder Nichtsein und konnte
sich die gesamte Woche auf den
von der Papierform hoch favorisierten Gegner einstellen. Dass
Jeden Sonntag
350.000 mal
im Briefkasten.
Wird in Freiburg arg vermisst: Daniel Caliguiri, der hier im SC-Trikot den Fürther Thomas Kleine umspielt,
ist inzwischen beim heutigen Gegner VfL Wolfsburg ein Leistungsträger.
FOTO: DPA
in Wolfsburg, wo Innenverteidiger Naldo wegen einer Sperre
fehlt und der Einsatz der Leistungsträger Diego Benaglio,
Vierinha und Bas Dost fraglich
ist, ein gewisser Bammel vor diesem Spiel manifest ist, zeigen
schon die jüngsten Aussagen der
Verantwortlichen. VfL-Trainer
Dieter Hecking warnt eindringlich sowohl vor der Lauf- und
Einsatzfreude der Freiburger als
auch vor deren taktischer Disziplin. Aus Sorge, die Wolfsburger
Profis könnten mit der Fokussierung auf den DFB-Pokal und die
Europa League die Bundesliga
etwas schleifen lassen, mahnt
Manager Klaus Allofs, die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes nicht aus den Augen zu verlieren. In Freiburg hingegen
macht Trainer Streich sich und
seinen Schützlingen Mut mit
dem Hinweis, auch die zuletzt so
beeindruckenden Wolfsburger
könnten mal einen „schwachen
Tag“ erwischen. Wenn nicht heute gegen den Tabellenvorletzten
– wann dann?
Den jüngsten Auftritt der
Wolfsburger – das 3:1 gegen Inter
– hatte Streich schon am Freitag
tief gehend analysiert und nachherverraten, dass er in der VideoVorbereitung seinen Spielern
gleich drei Mal die gleiche Szene
hintereinander zeigen wird: „Ohne Kommentar“. Ihr Protagonist
ist der ehemalige SC-Spieler Daniel Caligiuri. Im Spiel wird er angespielt, im Rücken einen Mailänder. Der Wolfsburger spürt,
dass er gleich gefoult wird, dennoch zieht er nicht zurück, sondern provoziert sogar eine noch
härtere Gangart seines Kontrahenten. Der sieht dafür die Gelbe
Karte. Für Streich ist dieses Verhalten vorbildlich: den Schmerz
riskieren, um einen Vorteil für
das eigene Team herauszuholen.
Eine derartige Einstellung – so
die stille Botschaft an seine Spieler – möchte er auch bei ihnen
öfter feststellen. Kein Wunder,
dass er auf der Pressekonferenz
vor dem Wolfsburg-Spiel mehr
eine „starke Mentalität“ denn
spielerische Verbesserungen öffentlich einforderte.
Personell hat Streich immerhin mehr Varianten als während
der vergangenen Wochen, obwohl Kapitän Julian Schuster
(fünf Gelbe Karten) gesperrt ist
und Niels Petersen sowie Mats
Möller-Dähli weiterhin rekonvaleszent sind. In der Innenverteidigung – beispielsweise – hat der
SC-Trainer alle Mann an Bord
und so die Qual der Wahl.
enn er ein
stehen“ ein Trugamerikanischluss sein kann,
scher Präwenn es gilt, als absident wäre, würde
geschlagener Tabelman Stuttgarts Trailenletzter in Dreiner Huub Stevens
Punkte-Schritten
als eine Lame Duck
Boden gutzuma(„lahme Ente“) bechen. Dennoch erOTTO
zeichnen, als eine
neuert SportdirekSCHNEKENBURGER tor Robin Dutt Woaufgrund ihres bevorstehenden Enche für Woche sein
des handlungsunfähig gewor- Bekenntnis zu Stevens. Beziedene Figur. Da sind zum einen hungsweise wählt er Formudie Meldungen, nach denen
lierungen, die eine Ablösung
der vor wenigen Wochen bei
des Niederländers nicht völlig
Red Bull Leipzig entlassene
ausschließen, aber auch nicht
Alexander Zorniger bereits als bevorstehend erscheinen lasneuer VfB-Coach für die Spiel- sen. Das hohe 0:4-Endresultat
zeit 2015/2016 feststehen soll. in Leverkusen hätte erneut
Und zum anderen der Eineine Chance zum Schnitt gedruck, dass nach ausbleibenboten. Stattdessen behalf man
den Ergebnissen bereits in der sich bei den Stuttgartern mit
Vergangenheit eine teilweise
Verweisen auf die guten ersten
Entmachtung von Stevens
30 Minuten der Begegnung.
stattfand, sich der „Knurrer
Ob vielleicht der Mann in spe,
von Kerkrade“ zuletzt hinter
Alexander Zorniger, keine Lust
den Kulissen wohl ein bisschen hat, sich im Falle eines vorzeimehr reinreden lassen musste. tigen Engagements in einem
Ein Spieler, wie der kreative,
aussichtsarmen Kampf um
aber launige Alexandru Maden Klassenerhalt verheizen
xim gilt nicht als Lieblingszu lassen? Die Verpflichtung
spieler von Stevens. Maxim
eines weiteren neuen Mannes
stand zuletzt aber regelmäßig für die letzten Spiele wäre vielwieder in der Startelf. Nach
leicht wirklich das Lotteriedem ängstlichen Auftritt zu
spiel, das Robin Dutt befürchHause gegen Dortmund
tet. Dafür, dass der Verein bis
scheint man Stevens zu verSommer an Stevens festhalten
stehen gegeben haben, dass
will, hat er ihn aber eigentlich
sein Prinzipvon „die Null muss schon zu sehr geschwächt.
KURZ GEFASST
FUSSBALL
Schalke spricht mit Khedira
Bundesligist FC Schalke 04 treibt die Bemühungen um Weltmeister
Sami Khedira weiter voran. „Es hat erste Gespräche gegeben“,
bestätigte Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies der BildZeitung (Samstag) Kontakte zum Mittelfeldspieler von Real Madrid.
„Wir glauben, dass ein wieder gesunder Khedira uns helfen würde.“
Der Vertrag des 27 Jahre alten Nationalspielers läuft bei den
Madrilenen zum Saisonende aus.
DPA
FORMEL 1
Deutsches Rennen „im Moment tot“
Bernie Ecclestone hat das Deutschland-Rennen der Formel 1
in diesem Jahr als „im Moment tot“ bezeichnet. Der Geschäftsführer
der Motorsport-Königsklasse sagte der britischen Zeitung The
Independent zudem: „Es wird keinen Ersatz geben, wenn es nicht
stattfindet.“ Geplant ist das Rennen für den 19. Juli eigentlich
auf dem Nürburgring. Die Verantwortlichen des finanziell schwer
Deutsches Team Nummer eins in der NORDISCHEN KOMBINATION
angeschlagenen Eifel-Kurses sind aber nicht bereit, die geforderte
Antrittsprämie zu zahlen. Von der möglichen Alternative HoDoppel-Weltmeister Johannes de Alessandro Pittin aus Italien. der Loipe gaben Rydzek und Wa- ckenheimring ist seit Wochen nichts zu hören.
DPA
Rydzek ist als Zweiter mit letzter Als Vierter rundete der erkältete tabe Fersengeld und machten
Kraft noch einmal auf das Welt- Eric Frenzel, der in der Königslo- den Sieg unter sich aus. „Watabe
cup-Podium bei den Nordischen ge zum dritten Mal in Serie die war bärenstark und hat verdient
Kombinierern gestürmt. Ange- große Kristallkugel als Gesamt- gewonnen. Aber wir hatten wieführt von Rydzek hat die gesam- Weltcupsieger in Empfang neh- der einen Athleten auf dem Sto3 x Cabrio
te deutsche Mannschaft mit ei- men durfte, den starken Auftritt ckerl. Und auch Eric hat einen sunem geschlossenen Auftritt der deutschen Kombinierer ab.
per Wettkampf gemacht“, stellte
beim Weltcup-Finale am legenWeinbuch zufrieden fest.
dären Holmenkollen auch die Fabian Rießle purzelt
Lediglich Fabian Rießle trauerNationenwertung für sich ent- noch vom Podium
te ein wenig seinem verlorenen
schieden und den überragenden –
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hatten, auch noch diese Kugel zu Mann im Weltcup. Rang zwei si- vierten Platz ab. „Das tut ein bissz.B. EZ 11/12; 35.900km,
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holen“, lobte Bundestrainer Her- cherte sich Watabe (777) vor Ryd- chen weh. Er hatte beim Sprinmann Weinbuch seine Schütz- zek (731). „Der dritte Platz ist ne- gen zu viel Boden eingebüßt“,
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linge nach dem letzten Saison- bensächlich. Es war ein richtig sagte Weinbuch. Die Saisonbi- Verwaiste Elefanten brauchen Hilfe!
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cooles Rennen“, bilanzierte der lanz trübte dies nicht. Weinbuch: Mit einer Patenschaft helfen Sie, das
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Platz eins und drei im Gesamtweltcup: Sieger Eric Frenzel (links)
und Johannes Rydzek FOTO: DPA
12 SPORT
Der Sonntag · 15. März 2015
FUSSBALL
1. Bundesliga – 25. Spieltag
Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart
4:0
(2:0)
Tore: 1:0 Wendell (32.), 2:0 Drmic (36.), 3:0 Bellarabi (56.), 4:0 Drmic (59.) –
Zuschauer: 29 384
FC Augsburg - FSV Mainz 05
0:2
(0:1)
3:0
(1:0)
Tore: 0:1 Okazaki (32.), 0:2 Koo (89.) – Zuschauer: 28 359
1899 Hoffenheim - Hamburger SV
Tore: 1:0 Polanski (22., FE), 2:0 Polanski (81.), 3:0 Rudy (87.) – Rote Karte:
Drobny (19.) – Zuschauer: 30 150 (ausv.)
Hertha BSC Berlin - FC Schalke 04
2:2
(1:1)
Tore: 1:0 Ben-Hatira (21.), 1:1 Sane (40.), 2:1 Haraguchi (81.), 2:2 Matip (90.)
– Zuschauer: 59 156
Werder Bremen - Bayern München
0:4
(0:2)
Tore: 0:1 Müller (24.), 0:2 Alaba (45.), 0:3 Lewandowski (76.), 0:4 Lewandwoski
(90.+1) – Zuschauer: 42 100 (ausv.)
Eintr. Frankfurt - SC Paderborn
4:0
(2:0)
Tore: 1:0 Meier (27.), 2:0 Stendera (42.), 3:0 Aigner (55.), 4:0 Vadez (82.) –
Zuschauer: 46 000
Bor. Dortmund - 1. FC Köln
Sa. 18.30 Uhr
VfL Wolfsburg - SC Freiburg
So. 15.30 Uhr
Mönchengladbach - Hannover 96
So. 17.30 Uhr
●
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1.
2.
3.
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11.
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13.
14.
15.
● 16.
● 17.
● 18.
Bayern München
VfL Wolfsburg
Bayer Leverkusen
Mönchengladbach
FC Schalke 04
FC Augsburg
1899 Hoffenheim
Eintr. Frankfurt
Werder Bremen
Bor. Dortmund
FSV Mainz 05
1. FC Köln
Hannover 96
Hertha BSC Berlin
Hamburger SV
SC Paderborn
SC Freiburg
VfB Stuttgart
25
24
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25
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25
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20
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1
4
5
5
8
11
9
9
10
11
8
10
11
13
12
12
10
13
70:11
53:28
44:29
33:20
37:30
33:32
40:38
48:49
40:53
31:31
34:35
25:31
27:37
30:44
16:36
23:50
24:33
24:45
Spielplan/1. Liga
Spielplan/2. Liga
FREITAG, 20. MÄRZ
FREITAG, 20. MÄRZ
Hamburger SV – Hertha BSC Berlin
TSV 1860 München – VfR Aalen
Union Berlin – FC St. Pauli
FSV Frankfurt – SV Sandhausen
SAMSTAG, 21. MÄRZ
Hannover 96 – Bor. Dortmund
SC Freiburg – FC Augsburg
VfB Stuttgart – Eintr. Frankfurt
1. FC Köln – Werder Bremen
SC Paderborn – 1899 Hoffenheim
FC Schalke 04 – Bayer Leverkusen
SONNTAG, 22. MÄRZ
FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg
Bayern München – Mönchengladbach
64
50
42
41
39
38
36
34
33
29
29
28
27
26
25
23
22
20
SAMSTAG, 21. MÄRZ
Braunschweig – FC Ingolstadt
Fort. Düsseldorf – Darmstadt 98
SONNTAG, 22. MÄRZ
Karlsruher SC – FC Kaiserslautern
Erzgebirge Aue – Greuther Fürth
FC Heidenheim – RB Leipzig
MONTAG, 23. MÄRZ
1. FC Nürnberg – VfL Bochum
2. Bundesliga – 25. Spieltag
Greuther Fürth - TSV 1860 München
0:3
VfL Bochum - FC Heidenheim
4:1
Darmstadt 98 - Union Berlin
5:0
FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg
2:1
FC St. Pauli - FSV Frankfurt
1:1
FC Ingolstadt - Karlsruher SC
So. 13.30 Uhr
VfR Aalen - Erzgebirge Aue
So. 13.30 Uhr
SV Sandhausen - Braunschweig
So. 13.30 Uhr
RB Leipzig - Fort. Düsseldorf
● 1. FC Ingolstadt
● 2. Darmstadt 98
● 3. FC Kaiserslautern
4. Karlsruher SC
5. Fort. Düsseldorf
6. RB Leipzig
7. Braunschweig
8. 1. FC Nürnberg
9. FSV Frankfurt
10. VfL Bochum
11. FC Heidenheim
12. SV Sandhausen
13. Union Berlin
14. Greuther Fürth
15. TSV 1860 München
● 16. FC St. Pauli
● 17. Erzgebirge Aue
● 18. VfR Aalen
Mo. 20.15 Uhr
24
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13
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39:19
34:17
34:23
31:18
37:32
26:18
31:29
30:36
34:39
41:38
34:31
23:28
30:42
25:30
34:39
26:43
21:35
17:30
48
45
45
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36
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34
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33
32
31
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31
28
25
22
21
20
Er kam, sah – und kassierte: René Adler hatte sich sein Comeback zwischen den Pfosten beim Hamburger SV anders vorgestellt.
FOTO: DPA
Kein Befreiungsschlag
Im Tabellenkeller der FUSSBALL-BUNDESLIGA bleiben Erfolgserlebnisse aus
Im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga kam lediglich Hertha BSC zu einem
Punktgewinn: Die Berliner
holten ein 2:2-Unentschieden gegen den FC Schalke
04, der nach dem Champions-League-Sieg in Madrid (4:3) wieder im harten
Liga-Alltag angekommen
ist. Rückschläge gab es im
Tabellenkeller für den SC
Paderborn (0:4 bei Eintracht Frankfurt) und den
Hamburger SV (0:3 bei der
TSG Hoffenheim).
Nach dem fünften sieglosen
Spiel in Serie steckt der harmlose
Hamburger SV weiter mitten
drin im Abstiegskampf. Die
Mannschaft von Trainer Josef
Zinnbauer konnte am Samstag
ihre Auswärtsschwäche nicht
ablegen und kassierte bei 1899
Hoffenheim eine 0:3 (0:1)-Niederlage. Vor 30 150 Zuschauern
in der ausverkauften Sinsheimer
Rhein-Neckar-Arena trafen Eugen Polanski (22. Minute/Foulelfmeter/81.) sowie Sebastian
Rudy (87.) für die Kraichgauer,
die wieder auf die EuropaLeague-Plätze schauen dürfen.
Vor dem ersten Tor des polnischen Mittelfeldspielers hatte
HSV-Schlussmann
Jaroslav
Drobny die Rote Karte wegen einer Notbremse an Sven Schipplock gesehen. Ex-Nationalkeeper René Adler kam somit zu einem Comeback im HSV-Tor. Zusammen mit Hertha BSC bliebt
der HSV mit nur neun Punkten
aus 13 Begegnungen das
schwächste Team auf fremdem
Platz. Und fünf Spiele ohne Dreier gab es unter Zinnbauer noch
nie beim „Dino“ der Liga.
Nach knapp 20 Minuten ging
es erstmals heiß her in einer mitunter nickligen Partie, vor der
Gisdol wegen der Hamburger
Härte so seine „Befürchtungen“
hatte. Nach einer regelwidrigen
Rettungsaktion im Strafraum
gegen Schipplock sah Drobny
Rot. Da half es ihm auch nichts,
dass er Schiedsrichter Günter
Perl die Stollenabdrücke Schipplocks an den Rippen zeigte.
So kam Adler zu einem unverhofften Kaltstart und seinem
dritten Saisoneinsatz. Der Routinier hatte bei Polanskis Strafstoß
sogar noch die Fingerspitzen
dran – aber die Hoffenheimer
drehten jubelnd ab.
Dass die Gäste zuvor in dieser
Saison bereits 13 Mal ohne Tor
geblieben waren, verdeutlichte
ihre Spielweise: Stürmer Ivica
Olic war ziemlich allein; nur sporadisch wagten sich die Hanseaten nach vorne. Mit der 14. trefferlosen Partie in dieser Spielzeit
stellten sie bereits jetzt den eigenen Negativrekord aus der Spielzeit 1991/92 ein.
–
Schalke rettet einen
Punkt in Berlin
–
Auch in der zweiten Halbzeit
blieb Hoffenheim die dominierende Elf: gedankenschneller,
zweikampfstärker und spielerisch mindestens eine halbe
Klasse besser. Cleber vergab
dann aber in der 62. Minute die
Ausgleichschance, als er nach einer Ecke zum Kopfball hochstieg, aber der Ball noch bei Torwart Oliver Baumann landete.
Leichtfertig vergab die TSG
noch Kontermöglichkeiten, wurde dafür aber nicht bestraft. Kurz
nach der Einwechslung Holtbys
(80.) beim HSV sorgte Polanski
mit einem Flachschuss zum 2:0
für die Entscheidung.
Hertha BSC hat dem FC Schalke 04 im Kampf um die erneute
Champions-League-Qualifikati-
FUSSBALL
Oberliga
SSV Reutlingen - SV Spielberg
Bahlinger SC - SC Pfullendorf
SSV Ulm - FV Ravensburg
FC 08 Villingen - FC Friedrichstal
Kehler FV - FSV Hollenbach
VfR Mannheim - VfR Aalen II
Freiburger FC - SGV Freiberg
Stuttg. Kick. II - Kick. Pforzheim
Karlsruher SC II - TSG Balingen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
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8.
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10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
SV Spielberg
TSG Balingen
Bahlinger SC
Karlsruher SC II
FV Ravensburg
SGV Freiberg
SSV Ulm
FSV Hollenbach
SSV Reutlingen
FC Friedrichstal
VfR Aalen II
Kehler FV
SC Pfullendorf
Kick. Pforzheim
FC 08 Villingen
Stuttg. Kick. II
Freiburger FC
VfR Mannheim
22 15 4 3
21 13 4 4
22 11 8 3
21 10 8 3
22 11 5 6
22 10 7 5
22 10 5 7
22 8 9 5
21 8 4 9
22 7 6 9
22 7 5 10
22 5 10 7
21 7 4 10
21 5 6 10
22 4 8 10
21 4 8 9
22 3 8 11
22 1 3 18
0:2
2:2
0:3
2:0
0:0
1:0
1:1
heute
heute
49:25 49
42:24 43
47:23 41
41:25 38
39:28 38
41:24 37
33:31 35
39:30 33
30:31 28
37:34 27
28:41 26
27:30 25
24:43 25
22:38 21
31:37 20
27:43 20
28:42 17
10:46 6
on einen Dämpfer versetzt. Die
Gelsenkirchener durften vier Tage nach der 4:3-Gala bei Real Madrid sogar noch zufrieden mit
dem einen Punkt in Berlin sein.
Verteidiger Marvin Matip rettete
Schalke mit seinem Last-Minute-Treffer am Samstag einen
Punkt (90.), nachdem der Japaner Genki Haraguchi die Berliner
kurz zuvor zum zweiten Mal in
Führung gebracht hatte (82.).
Startelf-Rückkehrer Änis BenHatira hatte nach einem Patzer
von Schalkes Torhüter Timon
Wellenreuther das 1:0 für die
Berliner erzielt (21. Minute). Der
junge Leroy Sané (40.) glich noch
vor der Pause aus.
Für den SC Paderborn wird die
Lage in seinem ersten Bundesliga-Jahr immer bedrohlicher. Der
Aufsteiger verlor auch bei Eintracht Frankfurt mit 0:4 (0:2)
und setzte dadurch seine Negativserie fort. Von den vergangenen 15 Spielen gewann der Tabellen-16. nur eines, die Bilanz der
jüngsten vier Partien lautet: null
Punkte, 0:15 Tore. Die Eintracht
dagegen konnte sich vor 46 000
Zuschauern mal wieder auf ihren Torjäger Alexander Meier
verlassen. Mit seinem 19. Saisontreffer eröffnete der Stürmer
DPA
den Torreigen (27.).
FUSSBALL
Verbandsliga
Landesliga
FC Denzlingen - SV Endingen
2:1
SV Laufenburg - Lörrach-Bromb.
3:1
SV Waldkirch - SV Kuppenheim
0:0
FV Herbolzheim - SV Au-Wittnau
1:1
FC Bad Dürrheim - FC Singen
0:2
FSV RW Stegen - VfR Hausen
3:1
SV Linx - Offenburger FV
3:1
SC Offenburg - SV Oberachern
0:7
Frbg.-St. Georg. - FC Radolfzell
heute
SV Bühlertal - FC Bötzingen
heute
Solvay Freiburg - Rielasingen-Arl.
heute
1.
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16.
SV Oberachern
FC Singen
FC Radolfzell
SV Linx
Solvay Freiburg
Rielasingen-Arl.
SV Endingen
Offenburger FV
FC Bötzingen
FC Denzlingen
FC Bad Dürrheim
Frbg.-St. Georg.
SV Kuppenheim
SV Waldkirch
SC Offenburg
SV Bühlertal
19 14
19 11
18 10
19 10
18 8
18 8
19 7
19 8
18 7
19 6
19 6
18 6
19 5
19 5
19 5
18 4
2 3
4 4
4 4
3 6
4 6
4 6
6 6
2 9
3 8
5 8
4 9
4 8
5 9
4 10
3 11
1 13
43:13 44
39:20 37
40:25 34
46:26 33
36:26 28
40:31 28
33:33 27
33:37 26
19:30 24
26:30 23
23:26 22
22:32 22
31:44 20
28:42 19
24:48 18
19:39 13
Bezirksliga
FSV Rheinfelden - FC Emmendingen
*
SF Oberried - SC Wyhl
heute
FC Auggen - FC Teningen
heute
SV Munzingen - Untermünstertal
heute
SF Elzach-Yach - SV Weil
heute
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14.
15.
16.
17.
Lörrach-Bromb.
FC Auggen
SV Weil
SF Elzach-Yach
FV Herbolzheim
SV Au-Wittnau
SV Laufenburg
FSV Rheinfelden
FSV RW Stegen
VfR Hausen
SC Wyhl
FC Emmendingen
FC Teningen
SV Munzingen
Bahlinger SC 2
SF Oberried
Untermünstertal
21 15
20 15
19 13
20 10
21 9
21 9
20 10
20 9
21 8
21 8
20 6
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20 5
20 3
20 3
19 3
20 3
3 3
2 3
3 3
3 7
6 6
5 7
2 8
4 7
6 7
6 7
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0 11
4 11
7 10
5 12
3 13
2 15
61:30 48
60:23 47
52:29 42
44:34 33
32:31 33
39:38 32
44:46 32
38:29 31
41:31 30
34:31 30
36:37 25
36:37 24
33:46 19
26:42 16
33:57 14
26:52 12
27:69 11
TuS Lö.-Stetten - Steinen-Höllstein
FV Fahrnau - FC RW Weilheim
FC Wittlingen - Efringen-Kirch.
SV Rheintal - SV Herten
FC Zell - FC Schönau
FC Wehr - VfB Waldshut
FC 08 Tiengen - FC Wallbach
SV Buch - FC Erzingen
FC Hochrhein - SV Weil II
1.
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Efringen-Kirch.
Steinen-Höllstein
SV Weil II
FC Erzingen
SV Buch
Lörrach-Bromb. II
FC Wehr
FC Wittlingen
FC Schönau
VfB Waldshut
TuS Lö.-Stetten
FC Wallbach
FC RW Weilheim
FC 08 Tiengen
FC Zell
SV Herten
SV Rheintal
FC Hochrhein
FV Fahrnau
22 15
22 10
21 11
21 10
21 10
21 10
22 10
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21 9
21 8
23 8
21 7
22 8
21 7
21 6
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22 6
21 6
22 2
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1:2
2:4
0:0
heute
heute
heute
heute
heute
3 4
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5 5
8 3
6 5
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4 8
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4 9
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3 11
4 10
6 9
5 11
4 12
2 13
6 14
67:33 48
32:19 39
52:26 38
34:19 38
45:29 36
49:38 34
30:26 34
37:43 34
42:30 32
50:44 28
40:43 28
29:30 27
41:43 27
34:47 25
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26:54 22
27:51 20
21:69 12
SPORT 13
Der Sonntag · 15. März 2015
Erste Priorität – die Defensive
Fußball-Landesliga: Mit Trainer UWE WASSMER hofft der FC Teningen auf den Klassenerhalt
Gewisse Erfahrungen mit
Ex-Profis auf der Trainerbank hat der FC Teningen
in der Vergangenheit schon
gemacht. Dennoch verpflichtete der abstiegsbedrohte Fußball-Landesligist
Uwe Wassmer als Coach.
Der ehemalige Spieler des
SC Freiburg soll den Klassenerhalt schaffen und danach den Verein sportlich
stabilisieren.
TONI NACHBAR
„Es hat gekribbelt“, antwortet
der inzwischen 49-jährige ExSC-Stürmer auf die Frage, wieso
er das Risiko eingehe, mit dem
FCT in die Bezirksliga abzusteigen. Zudem, so Wassmer, sei er
überzeugt davon, dass die Abstiegsgefahr gebannt werde: „Ich
habe in der Winterpause eine
junge Mannschaft mit Perspektive übernommen. Da ist Potenzial, das noch im Verborgen
schlummert. Und der FC Teningen ist in der Region eine gute
Adresse.“
Der Vorsitzende des FC Teningen, Thomas Hodel, macht keinen Hehl daraus, dass nicht der
prominente Name des gebürtigen Wehrers ausschlaggebend
für die Verpflichtung Wassmers
gewesen sei. Immerhin hatte
dieser von 1993 bis 1999 ganze
93 Bundesliga-Spiele für den
Sportclub bestritten und dabei
23 Tore erzielt. Unvergessen für
Wassmer und zahlreiche SC-Fans
bleibt der 27. November 1993, als
der Angreifer die drei Treffer
zum damals überschwänglich
gefeierten 3:1-Heimsieg gegen
Bayern München beisteuerte.
„Entscheidend war für uns viel-
Nachdenklich und kritisch: Der neue Teninger Trainer Uwe Wassmer
beäugt die Leistung seiner Schützlinge beim hart erkämpften 1:1 gegen
FSV RW Stegen.
FOTO: THOMA
mehr“, sagt Hodel, „dass Uwe
Wassmer als Trainer in Ballrechten-Dottingen und Riegel bereits
Erfahrungen im Amateurfußball gesammelt hat. Deshalb haben wir uns für ihn entschieden,
obwohl wir noch eine andere Option hatten.“
Seit dem 15. Januar leitet nun
Wassmer das Training beim FCT.
Vereins-Chef Hodel will eine gute Trainingsbeteiligung registriert haben. Von der Mannschaft bekomme er das Feedback, alles, was der neue Trainer
mache, habe Hand und Fuß.
Was während der vergangenen Monate den FC Teningen auf
den aktuellen 13. Tabellenplatz
gebracht hat, interessiere ihn
nicht, behauptet Wassmer. Er ha-
be nur ausgerechnet, dass die
Mannschaft bis zu seinem Engagement 2,8 Tore im Schnitt pro
Spiel kassiert hatte: „Dies ist eindeutig zu viel. Deshalb ist es meine erste Priorität, die Defensive
zu stärken. Das geht nur, wenn
man als Team kompakt agiert.
Mannschafts- und individualtaktisch habe ich bisher hier einen Schwerpunkt gesetzt.“
Natürlich, so sagt es der neue
Teninger Trainer, habe er seine
„eigenen Vorstellungen vom
Fußball“. Doch eine gewisse Zeit
brauche es schon, bis seine neue
Mannschaft diese entscheidend
umsetzen könne: „Ich will Tempo sehen, schnelles Umschaltspiel und letztendlich attraktiven Offensivfußball. Eigentlich
Etwas zu zaghaft unterwegs im zweiten Durchgang von Kranjska Gora: Felix Neureuther
FOTO: DPA
Neureuther scheut das Risiko
Platz fünf im RIESENSLALOM vor der historischen Chance im Slalom
Einen Tag vor seiner historischen Slalomchance im alpinen
Skiweltcup hat es Felix Neureuther an Risikobereitschaft gefehlt. Der 30-Jährige musste sich
am Samstag in Kranjska Gora
beim Riesentorlauf-Sieg von Alexis Pinturault (Frankreich) mit
Rang fünf begnügen.
Platz zwei aus dem ersten
Durchgang konnte der beste
deutsche Skirennfahrer im Finale nicht halten. Hinterher suchte
er die Schuld bei sich selbst:
„Wenn du kontrolliert runterfährst, kriegst du halt mal einen
auf den Deckel. Man muss immer viel riskieren, damit man
vorne reinfahren kann.“
Dennoch könnte es für Neureuther ein unvergessliches Wochenende werden. Nach 25 Jahren ohne Disziplinweltcup-Sieg
für einen deutschen Skirennfahrer möchte er diese Serie beenden, womöglich schon heute
beim Slalom in Slowenien.
Mit 66 Punkten Vorsprung
führt er in der Torlauf-Disziplinwertung vor dem Österreicher
Marcel Hirscher, der mit Rang
zwei am Samstag den Riesenslalom-Weltcup vorzeitig für sich
entschied. Schafft Neureuther
am Sonntag seinen dritten Saisonsieg, müsste sein großer Konkurrent Zweiter werden, um sich
vor dem Weltcup-Finale in
Méribel noch rechnerische
Chancen zu erhalten.
„Jetzt gilt die ganze Konzentration dem Sonntag“, sagte Bundestrainer Mathias Berthold, der
seine Schützlinge am Samstagnachmittag zum Torlauf-Training begleitete. „Im zweiten
Durchgang sind wir leider überhaupt nicht zurechtgekommen,
auch wenn unsere Ausgangsposition eigentlich super war.“
Neureuther hakte dasverpasste Podium schnell ab und prognostizierte „große Spannung“
für den Slalom. Im zweiten Riesentorlauf-Durchgang bewegte
er sich mit seiner Zeit nicht mal
unter den besten 20.
DPA
gewinne ich lieber 4:3 als 1:0.
Aber vorerst brauchen wir Punkte, um in der Tabelle mindestens
einen Platz noch zu klettern.“
Dann wären die Teninger Zwölfter und sicher in der nächsten
Saison in der Landesliga dabei –
auch wenn es – im schlimmsten
Fall – fünf Absteiger gebe. Auf jeden Fall will Wasmer – die erste
Vertragsdauer beträgt anderthalb Jahre – langfristig beim FCT
arbeiten.
Wie lange und beschwerlich
der Weg zur anvisierten spektakulären
Landesliga-Spitzenmannschaft werden kann, zeigte
bereits das erste Punktspiel unter Wassmers Regie: Am vergangenen Wochenende kamen die
Teninger auf eigenem Platz über
ein 1:1 gegen FSV RW Stegen nicht
hinaus. Dabei mussten die FCTAkteure noch froh sein, zumindest einen Punkt ergattert zu haben, nachdem sie lange einem
0:1-Rückstand hinterher gelaufen waren. „Es hat sich nach dem
frühen Rückstand gezeigt, wie
gehemmt die Mannschaft in solchen Situationen noch ist“, bilanzierte Wassmer in der Woche
nach dem Spiel.
Ohne den gewünschten Sieg
gestartet, müssen die Teninger
heute, 15 Uhr, zum starken Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten FC Auggen. „Wir haben
dort nichts zu verlieren“, sagen
Wassmer und Hodel unisono.
Um sich dennoch viel auszurechnen: „Beim 3:3 in der Hinrunde in Weil, hat die Mannschaft schon einmal gezeigt, zu
welchen Überraschungen sie fähig sein kann“, sagt der Teninger
Trainer. Selbstvertrauen und
Mut will er seinen Spielern vor
dem Anpfiff einimpfen, „dann
könnten wir es schaffen, dass
sich heute die Auggener nach
uns richten müssen.“
KURZ GEFASST
SKI ALPIN
Maren Wiesler verpasst das Finale
Für Skirennläuferin Maren Wiesler vom SC Münstertal ist der
Weltcup-Slalom im schwedischen Are nicht nach Wunsch
gelaufen: Die Schwarzwälderin verpasste als 34. des ersten
Laufes den Finaldurchgang der besten 30. Pech für Wiesler
(Startnummer 29): Weil ein Kabel aus der Rennpiste hervorlugte,
musste das Rennen nach 15 Rennläuferinnen im ersten Durchgang zwischenzeitlich unterbrochen werden. Die Strecke war
anschließend durch die Sonneneinstrahlung nicht mehr genauso
schnell fahrbar. Den Sieg sicherte sich souverän Weltmeisterin
Mikaela Shiffrin (USA). Als beste Deutsche kam Lena Dürr
(Germering) auf Rang elf und schaffte damit im Slalom den
MAT
Sprung zum Weltcup-Finale nach Méribel.
EISHOCKEY
EHC Freiburg imViertelfinale
Der EHC Freiburg steht im Playoff-Viertelfinale der Oberliga.
Am Freitagabend landeten die Wölfe in Niederbayern den
entscheidenden Erfolg gegen Deggendorf (5:0). Mit 4:0-Siegen
haben die Freiburger somit souverän die nächste Runde erreicht.
Die Tore erzielten Petr Haluza (2), Tobias Kunz, Niko Linsenmaier
und Chris Billich. Der nächste Gegner im Playoff ist noch nicht
bekannt, jedoch steht fest, wo und wann das erste Viertelfinalspiel
ausgetragen wird. Es steigt am 27. März in Freiburg – und zwar
gegen jenen Süd-Viertelfinalisten, der in der Tabelle der Normalrunde am schlechtesten platziert war. Anders als im Achtelfinale benötigen die EHC-Spieler nur noch drei Siege, um
in das Halbfinale einzuziehen.
DS
SNOWBOARD
Selina Jörg Zweite im Weltcup
Snowboarderin Selina Jörg (Foto) hat den
zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere zum
Abschluss der Saison nur knapp verpasst.
Die 27-Jährige aus Sonthofen musste sich
beim Heimrennen in Winterberg im Finale
des Parallel-Slaloms der früheren Weltmeisterin Hilde-Katrine Engeli aus Norwegen
geschlagen geben. Für Jörg war es nach Platz
drei in Rogla/Slowenien (Parallel-Riesenslalom) das beste Saisonergebnis. Anke
Karstens (Bischofswiesen), die in der Qualifikation noch die Schnellste war, schied im Viertelfinale gegen
Engeli aus und belegte Platz fünf. Amelie Kober (Miesbach)
stürzte in der Quali und zog sich dabei einen doppelten Bruch
in der linken Hand zu.
DPA
SKILANGLAUF
Norwegischer Erfolg über 50 Kilometer
Sjur Røthe hat beim Weltcup-Finale der Skilangläufer in Oslo
den Klassiker über 50 Kilometer gewonnen. Der Norweger
setzte sich nach 1:54:44,9 Stunden im Fotofinish vor Dario
Cologna aus der Schweiz durch. Dritter wurde Gesamt-Weltcupsieger Martin Johnsrud Sundby (Norwegen).
DPA
Der Sonntag
BZ Karten-Service
Kultur
badische-zeitung.de/events
Oder Sie buchen Ihre Karten
unter 0761 / 496-88 88.
15.März2015
NEUE TONTRÄGER
WOLFGANG HAFFNER
Angenehm zurückgenommen
N
ach seinen beiden Herzinfarkten im vergangenen Jahr besann sich der
Jazz-Schlagzeuger Wolfgang
Haffner seiner musikalischen
Wurzeln. Der auf Ibiza lebende
Franke wurde ruhiger, ließ Fusion, Rockjazz, Elektronik und
Mainstream
hinter sich.
„Cool Jazz“, ließ
er verlauten,
„ist meiner Musik wesensverwandt“ und
nahm mit einem neuen
Sextett und
Gästen das Album „Kind of Cool“ auf, das er
morgen in Freiburg vorstellt.
Kaum erstaunlich, dass das Album meist aus Balladen besteht und überhaupt von Standards dominiert wird. „So
What“, „My Funny Valentine“
oder „Autumn Leaves“ sind
zwar altbekannte Schlachtrösser aus dem Great American
Songbook, werden hier allerdings subtil interpretiert. Und
mit „Django“ kehrt auch das
Flair des Modern Jazz Quartet
ein. Durch einfühlsames Zusammenspiel und Wohlklang
glänzt das Sextett, dessen Musiker meist in den 60er Jahren geboren und mit den Auswirkungen von Cool Jazz groß geworden sind. Insgesamt nimmt
sich Haffner an Becken und Besen angenehm zurück, ohne die
Fäden aus der Hand zu geben.
Keine seiner
drei Eigenkompositionen, die
von gewohnt
opulenter Dynamik, Rhythmik und dem
Spiel mit verschiedenen
Sounds abweichen, wird mit
einem Solo gekrönt. Neben
dem 83-jährigen Trompeter
Dusko Goykovich überrascht
ein weiterer Gast auf der Platte:
Max Mutzke. Der Tiengener
Sänger verlässt kühn die CoolPfade und gibt mit Billy Eckstines „Piano Man“ den expressiven Blues-Man. REINER KOBE
> WOLFGANG HAFFNER, Kind
of Cool, ACT
LIVE: Wolfgang Haffner Group,
morgen, Montag, 16. März, beim
Jazzkongress im „Schützen“ Freiburg, 20.30 Uhr
KURZ GEFASST
SCHLÖSSLE
Erzähltheater in Laufenburg
Ferruccio Cainero begann seine Theaterlaufbahn in den 1980er Jahren als Teil eines
Kabarett-Duos, später arbeitete er unter
anderem in Deutschland, Italien und der
Schweiz als Regisseur. Seit 1999 schreibt
Cainero auch Texte für sich selbst und hat
mit diesen bereits diverse Kleinkunstpreise
gewonnen. Kommenden Samstag, 21. März,
wird der Erzählkünstler sein neustes Stück
„Cosmos“ im Laufenburger Schlössle aufführen. Dabei nimmt
er das Publikum mit an Bord des Raumschiffs von Mechaniker
Meni, der eine abenteuerliche Reise unternimmt. Um 20 Uhr
beginnt die Raumfahrt, die verspricht, ebenso lustig wie poetisch
zu werden. Die Karten kosten 15 Euro und sind im Buch & Café
am Andelsbach, Telefonnummer 07763 / 2 11 55 erhältlich.
DS
Live-Musik im PurPur
Seit 2013 musizieren Nicole Singler-Schnelle
und Kurt Zimmermann gemeinsam. Singler-Schnelle steuert ihre warme, zuweilen
rauchige Stimme bei, während Zimmermann sie auf unterschiedlichen Gitarren
begleitet. Das Repertoire speist sich aus
Blues-, Jazz- und Rockklassikern, seit einiger
Zeit fließen auch immer mehr Eigenkreationen ins Programm ein. Mal ruhiger,
mal energiegeladen – diesen Samstag, 21. März, zeigt das Duo
seine Facetten im PurPur Wutöschingen. Das Konzert beginnt
um 20 Uhr, die Karten kosten im Vorverkauf 12 Euro und 14
Euro an der Abendkasse. Telefonnummer des Kulturzentrums
PurPur: 0 77 46/92 98 67.
DS
FILMKONZERT
„Nosferatu“ mit Orchester
Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm
„Nosferatu“ von 1922 gilt als Maßstab dafür,
wie Filmgrusel ein Publikum fesseln kann.
Der Untertitel lautet dementsprechend:
„Eine Symphonie des Grauens“. Das Freiburger Theater zeigt am Dienstag, 17., und
Mittwoch, 18. März, jeweils um 19.30 Uhr
im Großen Haus in zwei Filmkonzerten die
sorgfältig restaurierte Fassung von „Nosferatu“, die Vorführung wird live vom Philharmonischen
Orchester begleitet. Günter A. Buchwald, der das Orchester
dirigiert, hat eigens hierfür neue Musik komponiert. Karten
sind an der Theaterkasse und beim BZ-Kartenservice, TeleDS
fonnummer 0761/496 88 88, erhältlich.
badische-zeitung.de/events
Bei den Gastronauten
Die Gründer der internationalen
Gastronautischen Gesellschaft Basel
Felicia Schäferund Leon Heinz (Foto)
habenvielvor:SiewollendenlustvolSEITE 15
len Hunger fördern.
Oder Sie wählen Ihren
Lieblingsplatz gleich vor Ort
in allen BZ-Geschäftsstellen.
Freiheit und Konzentration
Alte Musik und Electronica: TAMAR HALPERIN bringt das Projekt „BachSpace“ nach Basel
steht immer die Gefahr, dass
man seine Glaubwürdigkeit verliert. Ich glaube aber, dass jeder
Künstler in seiner Entwicklung
einmal an den Punkt kommt, wo
der kreative Drang größer wird
als der Wunsch zu gefallen. Und
in diesem Moment muss man
seiner künstlerischen Vision folgen, unabhängig von der öffentlichen Meinung. In jedem Fall investiere ich ebenso viel gedankliche Arbeit, Zeit, Übung und Sorgfalt in ein Projekt wie „Bach
Space“ wie in die Vorbereitung
sogenannter „ernster“, klassischer Projekte, und ich nehme es
ebenso ernst. Außerdem spiele
ich noch genügend „seriöse“
Konzerte, um zu bestehen.
Die israelische Cembalistin
und Pianistin Tamar Halperin ist eigentlich Expertin
für Alte Musik. Ihr Repertoire reicht aber bis in die
Gegenwart – und in experimentelle Felder, wie sie
im Echo-prämierten Projekt
„Wunderkammer“ mit Michael Wollny bewies. Nach
Basel kommt sie nun mit
Bach – pur und Electro.
Tamar Halperin, wenn Ihr neues
Projekt „BachSpace“ ein Raum
wäre, wie sähe er aus?
Das ist eine gute Frage, denn am
Beginn des Projekts steht die
Ruine eines arabischen Gebäudes in Tel Aviv, das in den Kriegenvor der Staatsgründung 1948
zerstört wurde. In den späten
80ern wurde es renoviert: Das
Erdgeschoss ist noch original, es
gibt aber kein Dach, und die alte
Steinstruktur wurde in Glas ergänzt. Der moderne Teil versucht nicht, so zu tun, als sei er
alt, wirkt aber dennoch sehr homogen und integriert sich in das
Viertel, das finde ich sehr wichtig. So soll auch „BachSpace“
funktionieren: Es gibt alte Musik
von Bach, anderes ist völlig zeitgenössisch, ist aber mit dem Original eng verbunden.
Was war die Grundidee von
„BachSpace“?
Bach und zeitgenössische Elektronik sollen sich mischen, ohne
dass eine Seite leidet. Wir möchten Bach so wundervoll zeigen,
wie er ist. Etienne Abelin und ich
spielen Sätze aus seinen Werken
im Original. Nur ab und zu machen wir aus einem letzten Takt
einen Loop oder ein Pattern und
binden das in den modernen Teil
ein. Wie in der Architektur. Andererseits sollte das Zeitgenössische nicht willkürlich werden.
Wie sind Sie vorgegangen?
WUTÖSCHINGEN-HORHEIM
BZ Karten-Service
Tomek Kolczynski komponierte
elektronische Lounge-Musik, deren Material aber vollständig aus
unseren Bach-Interpretationen
besteht. Diese haben wir auf besondere Weise aufgenommen:
Wir spielten in akustisch getrennten Räumen, zum Teil sind
selbst linke und rechte Hand getrennt aufgenommen. Tomek
nutzt diese Aufnahmen und
überführt sie in elektronische
Beats, Bässe, Drones und praktisch jeden denkbaren elektronischen Sound. Er nutzt für seine
Klänge kein anderes Material.
Stilistisch bleiben beide musikalische Sphären streng getrennt,
dass das Neue aber zu 100 Prozent aus dem Alten besteht,
macht es kohärent.
Wechseln sich Bach und Electro
im Konzert also streng ab?
Zum Teil ja, in anderen Konstellationen, wie wir die neu entstandenen Suiten nennen, sind
Etienne und ich aber Teil der
neuen Komposition – wir fügen
wichtige Teile der Originale in
den elektronischen Kontext ein.
Die „BachSpace“-Fotos zeigen
Sie drei in einer alten Scheune.
Ist das zufällig die, die Ihr Mann,
der Countertenor Andreas Scholl,
zum Studio umgebaut hat?
Das ist wirklich unsere Scheune,
das Studio ist direkt daneben. Sie
wurde übrigens 1685 erbaut,
dem Geburtsjahr von Bach, Scarlatti und Händel.
Ihr zweites Leben neben der Alten Musik verdankt Tamar Halperin dem
Jazzpianisten Michael Wollny, hier eine Aufnahme zum preisgekrönten
„Wunderkammer“-Projekt, das auf Act Music erschienen ist. FOTO: ZVG
Auf welchen Instrumenten spielen Sie selbst?
Bach hat für das Cembalo geschrieben, aber ich spiele im
Konzert und bei den Aufnahmen
auf einem modernen Klavier.
Das Konzept des Authentischen,
mit dem Etienne und ich uns
sonst so sehr beschäftigen, spielt
hier keine Rolle. Wir wollten
Bach aus dem Museum holen
und Leuten nahebringen, die
mit Barockmusik nicht viel zu
tun haben. Das Klavier hat auch
klangliche Vorteile – es lässt sich
gut verstärken und fügt sich in
den elektronischen Sound gut
ein. Ab und zu, etwa in meinem
eigenen Stück „Baustelle“, manipulieren wir den Sound. Ich nehme ein Menuett von Bach, behalte vieles bei, Melodie, Rhythmen,
Patterns, aber ich ändere die
Harmonien, die dann nach und
nach wieder zu den Bach’schen
zurückwandern.
Ist „BachSpace“ also auch ein
pädagogisches Projekt?
Ich habe eine riesige Leidenschaft für die Alte Musik, gerade
Bach ist so schön, dass er jede
kulturelle Grenze überwindet.
Und ich finde, dass es jeder verdient, dass ihm die Tür zu dieser
zauberhaften Welt geöffnet wird.
Daran glaube ich fest, und ich
hoffe, dazu beitragen zu können.
Was hat Sie dazu gebracht, Ihren
eigenen musikalischen Kosmos
so zu erweitern?
Es ist eher andersherum: Ich habe früher klassisches Klavier gespielt und mit Freunden Pop
und Rock. Ich habe auf beiden
Seiten immer etwas gelitten: In
der Klassik fühlte ich mich etwas
eingeschränkt, die Popsachen
waren mir zu lose. Das führte
mich zur Alten Musik: Es gibt
hier sehr viel Freiheit und Raum
für Improvisation, man folgt
aber zugleich sehr strengen Regeln und braucht vertiefte
Kenntnisse. Außerdem liebe ich
Bach einfach unglaublich. Zur
Musik abseits der Klassik kam
ich durch einen Zufall: Als ich gerade mit dem Studium fertig
war, rief mich ein Jazzpianist an.
Michael Wollny?
Genau. Er erzählte mir von seiner Idee der „Wunderkammer“,
und weil ich noch nicht wusste,
wohin es mit mir gehen sollte,
sagte ich zu. Das war für mich
das perfekte Projekt. Viel Freiheit, viel Kreativität, zugleich
aber hochkomplex und technisch sehr anspruchsvoll.
Mussten Sie lange nachdenken?
Ich bin im Jazz ziemlich schlecht,
das habe ich Michael auch gesagt. Aber er hat einen sehr persönlichen Stil. Diesen habe ich
studiert und eingeübt, und nach
fünf Jahren gemeinsamer Arbeit
und Konzerten bin ich heute Expertin dafür (lacht). Das darf er
nicht hören, denn natürlich entwickelt sich sein Stil immer weiter. Ich kann nun aber sehr gut
im Wollny-Stil improvisieren,
könnte aber nicht im Ernst einen
Jazzstandard spielen (lacht). Mir
hat das Projekt auch für das
Cembalospiel viel gebracht, diese Wechsel zwischen extremer
Kontrolle und völliger Freiheit,
das war eine tolle Schule. Sie hilft
mir in allem, was ich tue.
Die Klassikszene ist manchmal
recht streng. Ist es nicht riskant,
so viele Crossoverprojekte zu
machen, wenn man sich einen
solchen Ruf in der ernsten Alten
Musik erarbeitet hat?
Natürlich. Ich bin nicht immun
gegenüber dem, was andere Leute denken, und suche nicht absichtlich nach negativer Kritik.
Wenn man Crossover macht, be-
Angeblich schauen Sie beide gerne die „Sopranos“, um danach
rüberzugehen und ein bisschen
Schubert aufzunehmen.
Das stimmt wirklich. Musik zu
machen ist für uns so natürlich
wie gemeinsam zu essen oder
spazieren zu gehen oder eben
TV-Serien zu schauen. Und weil
wir beide Nachtmenschen sind,
gehen wir danach schon einmal
um zwei Uhr morgens ins Studio, um etwas zu spielen: mal
Bach, dann einen Popsong, dann
Schubert, auch eigene Lieder:
Mal singt Andreas meine, mal
begleite ich seine. Und die sind
gar nicht schlecht (lacht).
Planen Sie, das einmal zu veröffentlichen?
Im Sommer wird es ein Projekt
geben mit dem sehr erfolgreichen israelischen Popmusiker
Idan Raichel, der für zwei Konzerte mit uns nach Deutschland
kommt. Wir werden ein paar seiner Lieder spielen, ein paar von
mir, ein paar von Andreas.
Woher stammen dazu die Texte?
Andreas schreibt gerne seine
eigenen, und das ziemlich gut.
Ich benutze gerne hebräische Lyrik, meist aus der Zeit zwischen
1930 und 1970. Das Hebräische
war 1930 eigentlich fast nur eine
Sprache des Gebets, kaum des
Alltags. Dafür musste man die
Sprache praktisch neu erfinden,
weil das alte Hebräisch keine
modernen Begriffe kennt. Eine
der großartigsten Vertreterinnen dieser Erneuerung ist Leah
Goldberg, ich vertone aber auch
gerne Nathan Alterman oder Rachel. Diesen Sommer kann man
diese Lieder zum ersten Mal höDAS GESPRÄCH FÜHRTE
ren.
RENÉ ZIPPERLEN
> BACHSPACE
Tamar Halperin,
Etienne Abelin, Tomek Kolczynski.
Freitag, 20. März, 20 Uhr, Gare du
Nord, Basel. Mehr Infos unter
www.garedunord.ch
DREI GÄNGE 15
Der Sonntag · 15. März 2015
NACHSCHLAG
ZUCKER
Saures macht heiter
D
Wenn die Haut zum Teller wird und kandierte Früchte langsam über die Caramel au Beurre Richtung Handgelenk gleiten, dann ist das ein
Erlebnis, das Menschen zu Gastronauten werden lässt.
FOTOS: ZVG
Den lustvollen Hunger fördern
Die Internationale GASTRONAUTISCHEN GESELLSCHAFT Basel will Basis einer Bewegung sein
E
in sonderbares Erlebnis sei
das, urteilt meine Begleiterin Tina Saur, greift sich ein
Stück kandierte Zitrone von ihrem Unterarm und steckt sie
sich in den Mund. Ich versuche
unterdessen, ob ich die Caramel
au Beurre direkt von meinem
Unterarm abschlecken kann und
schmiere sie mir dabei einmal
quer durchs Gesicht. Milde lächelnd bringt uns der Kellner des
Restaurants Parterre noch zwei
heiße Tücher, mit denen wir die
Reste des Desserts von uns abputzen können. Wir kichern viel
an diesem Abend, an dem unsere Hände zu Tellern werden, die
Suppe den Teint rosig macht und
der Rücken das Schmecken lernt.
Serviertwird dieses spezielle Menü von Felicia Schäfer und Leon
Heinz, den Initiatoren der Internationalen
Gastronautischen
Gesellschaft Basel. Sie sind Forscher und Entdecker, sie sind Köche und Künstler und geben
dem Essen selbstverständlich
das Besondere zurück. Und sie
sind überzeugt: Jeder ist ein
Gastronaut.
len es als Medium nutzen, um
den Leuten gesellschaftliche
und kulinarische Entwicklungen
bewusst zu machen. „Unser
oberstes Ziel ist die Erschaffung
einer Kultur, die lebendig ernährt und nahrhaft lebt. Angesichts von Fertiggerichten und
Halbfabrikaten, Hungersnöten,
Dosenfutter und Schnellimbiss,
die ohne uns eine Gegenleistung
zu bringen die Geschmacksknospen verkümmern und Geschmack veröden lassen, liegt
die Chance der Menschheit darin, wieder auf gute und fantasievolle Art zu speisen. Überlassen
wir uns ganz und gar der Nahrung, nicht aus Verzweiflung,
sondern entschieden, schöpferisch, Hände, Augen, Nasen und
Mund und auf dem Rücken sehr
ähnlich. Offenbar erkennt nicht
nur die Zunge „scharf“. Tina
dippt unterdessen das Erbsenpüree, das sie in der hohlen
Hand hält, mit einem Limettenburek, den sie sich über den Zeigefinger der anderen Hand gestülpt hat. Ganz schön schwierig
zu essen, urteilt sie: „Du musst
fühlen. Du fühlst Dich selber!“
Kurze Zeit später sind wir in ein
Gespräch übers Essen vertieft,
über
Kindheitserinnerungen
und was uns geprägt hat.
E
s sei schön, wenn die Leute
über das Essen reden, es
analysieren, sagt Felicia
Schäfer. Die Aktionen der Gastronautischen Gesellschaft sind
plexe Kohlenhydrate wie Vollkornbrot, Gemüse oder Nüsse,
steigt der Spiegel schön langsam in die Höhe
und fällt danach
lange nicht so steil
ab. Ton und Aufbau von Reginas
Tödters Büchlein
gleichen einem
Coaching-Programm: Erst gilt es
zu verstehen, was
das Dopamin im
Kopf macht, dann
geht es darum, automatische Verbindungen wie Kino & süßes Popcorn zu lösen, und
zum Schluss werden neue Wege
aufgezeigt. Darunter sind viele
nützliche Tipps: Bitteres
dämpft den Hunger und Saures
macht heiter, ein Göffel (Outdoorbesteck, das Löffel und Gabel in einem ist) gehört in jede
Handtasche, und pures Kakaopulver, mit einer Prise Zimt in
Kuh-, Reis- oder Sojamilch aufgelöst, stillt die Schokoladenlust auf sanfte Weise.
SIR
> REGINA TÖDTER: Die 50 besten Zuckersucht-Killer, Trias, 88
Seiten, 9,99 Euro
Kultur der Bauerngärten
E
U
rsprünglich sei die Internationale Gastronomische Gesellschaft ein
Hochschulprojekt gewesen, berichten die beiden. Sie haben am
Hyperwerk, dem Institut für
Postindustrielles Design an der
Hochschule für Gestaltung und
Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel, studiert.
Das Hyperwerk ist – stark vereinfacht – eine Zukunftswerkstatt
für gesellschaftliche Entwicklungen. Schäfer und Heinz beschlossen, sich den gesellschaftlichen Entwicklungen des Essens
zuwidmen. „Täglich bewegenwir
uns durch Supermärkte und sitzen in Kantinen und Restaurants. Wir ziehen gedankenverloren jeden Morgen den Deckel
vom Joghurtbecher und schauen dabei Nachrichten über Hungersnöte und Agrarsubventionen mit einer Werbung für tiefgekühlte Lasagne zwischengeschaltet.
Essen
ist
ein
existenzieller Bestandteil unseres kulturellen Alltags im Allgemeinen und unseres vegetativen
Daseins im Speziellen“, formulieren sie es im Gründungskonzept der Ganstronautischen Gesellschaft. „Essen bedeutet alles“,
sagt Felicia Schäfer. „Es ist das,
was einem am Leben erhält und
im schlechtesten Fall den Tod
bringt.“
Die Gastronauten wollen das
Essen erkunden und erforschen,
erklärt Leon Heinz. Und sie wol-
zer Verhältnisse. Die Internationale Gastronautische Gesellschaft ist sowohl ein Verein als
auch das Unternehmen von
Schäfer und Heinz. Davon leben
können sie noch nicht. „Die
spannenden Sachen sind oft
nicht rentabel“, sagt Leon Heinz.
Das erklärte Ziel der beiden und
des Vereins ist nicht kommerziell: Immer mehr Menschen sollen zu Gastronauten werden, in
fremde Gewässer aufbrechen:
„Weil wir wissen, dass gesundes
Handeln gegenüber seinen Lebensmitteln immer auch lustvolles Handeln ist, sind wir überzeugt, dass jeder ein Gastronaut
ist, wir müssen es ihm nur sagen.
Wir wollen den lustvollen Hunger fördern, auch unseren eigenen, im Hier und Jetzt und zukünftig. Wir sind die Paar-Therapeuten von Nahrung und
Menschheit.“
er Vorfrühling ist ja die
Zeit der guten Vorsätze.
Doch warum sind die
kleinen Dinge, die
man sich vornimmt, besonders
schwer einzuhalten? So etwa der
dankende Verzicht
auf die Schokolade
mit Mousse-auChocolat-Füllung,
die der Kollege im
Büro anbietet. Das
kleine Büchlein
„Die 50 besten Zuckersucht-Killer“
verspricht Erklärung und Unterstützung. Woher
kommt der Heißhunger auf Süßes eigentlich? Nach jeder
Mahlzeit sinkt der Blutzuckerspiegel im Körper ab, die Kräfte
schwinden, der Hunger meldet
sich, und immer dringender
verlangt das Gehirn nach neuer
Energie. Greift man nun zu Süßigkeiten wie Vollmilchschokolade oder Gummibärchen,
schnellt der Blutzuckerspiegel
dank dieser „leeren“ Kohlenhydrate rasch nach oben – was
sich gut anfühlt, doch das Absinken folgt umso schneller.
Wählt man stattdessen kom-
Die Gründer der internationalen Gastronautischen Gesellschaft Basel
Felicia Schäfer und Leon Heinz.
Münder weit geöffnet, damit sie
aus der Fülle gespeist werden
können.“ Dies ist als Ziel im Manifest definiert. Die Gastronauten seien aber kein weiterer elitärer Slow-Food-Zirkel und hängen
auch an keiner bestimmten Ernährungsweise. Genuss und
Lust stehen im Vordergrund.
„Wir nehmen die Sachen auf, wie
sie sind und versuchen, damit zu
arbeiten“, sagt Felicia Schäfer.
Z
uerst ist der Senfwickel kalt,
dann wird er warm und
wärmer, die Haut am Rücken beginnt zu brennen. Im
Mund entfaltet ein wunderbares
Ossobuco mit Gemüse, Koriandersamen und viel Chili ein
Brennen. „Die Haut ist Deine
Zunge“ ist der Titel des Abends.
Tatsächlich sind das Gefühl im
immer auch gesellschaftliche
und kulturelle Happenings. 25
Kilogramm Muscheln servieren
sie in Feuerschalen am Schiffsanlegeplatz am Rhein. In ihrer
„Foodporn Cabin“ zeigen sie
hochstilisierte Bilder von Essen –
drückt man den roten Knopf in
der Kabine, ertönen Lustgeräusche. Zur Basler Fasnacht frittieren sie öffentlich Fasnachtschüechli, wie damals, als Mütter und
Omas das noch daheim gemacht
haben und bringen so das Wissen um die Herstellung zurück.
Sie testen die besten Kartoffelchips – und bieten das Degustationsblatt zum Nachmachen auf
ihrer Homepage an.
Gehoben sind ihre Angebote
oft, elitär nicht: Alle sechs Gänge
des Haut-Menüs kosten 88 Franken – ein Spottpreis für Schwei-
in Blutstropfen fällt auf die
Schokopraline. Der Pieks in
den eigenen Finger ist Abschluss des Menüs. Geschmacklich hat der Blutstropfen wenig
Einfluss auf die Schokolade. Und
sich selbst in den Finger zu stechen, das geht manchen Gästen
doch zu weit. „Wir mögen es
auch, die Leute ein wenig zu
überfordern“, sagt Leon Heinz.
Die Gastronauten machen das
Angebot, wie sie damit umgehen, welche Erfahrungen sie daraus ziehen, das überlassen sie ihren Gästen selbst: „Wir wollen eigentlich gar nicht so viel erklären“, sagt Felicia Schäfer. Die
Menschen sollen ja entdecken,
Spaß haben und genießen. Dass
das gelungen ist, darüber sind
nicht nur Tina und ich uns einig.
KATHRIN GANTER
FAKTEN
UMRANDET VON STOCKROSEN, bestückt mit bunten Blumen,
Gemüse, Salat, Kräutern und oft angrenzend an einen Krautacker:
Bauerngärten sind mit ihrer großen Vielfalt auf kleiner Fläche eine
Augenweide. Doch wie viele gibt es heute noch in Südbaden, wer pflegt
und gestaltet sie? Charlotte Störch, selbst leidenschaftliche Gärtnerin,
hat sich im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Fakultät für Umwelt
und natürliche Ressourcen an der Universität Freiburg mit dem Thema beschäftigt und im Sommer 2014 Gärten von Rheinebene und
Kaiserstuhl bis ins Kinzigtal besucht. Ihre Eindrücke und Erkenntnisse
präsentiert sie nächste Woche am Mittwoch, 18. März, erstmals mit
zahlreichen Bildern.
FOTO/TEXT: BBZ/TJA
> BAUERNGARTENKULTUR IN SÜDBADEN, Vortrag mit Bildern von
Charlotte Störch am Mittwoch, 18. März, 19 Uhr im „Haus der Bauern“,
Merzhauser Straße 111, Freiburg. Eintritt 3 Euro
Gatronauten
Die Internationale Gastronautische Gesellschaft Basel
stellt sich, ihre Aktionen und
die Ergebnisse ihrer lustvollen Essforschung unter gastronautischegesellschaft.org
vor. Immer montags kochen
sie im Restaurant Parterre
in Basel (Klybeckstrasse 1b/
Telefon 004961/695 89 98)
Morgen gibt es noch einmal
das Haut-Menü, danach an
drei Montagen „Illustratives
Essen“, bei dem das Messer
zum Pinsel wird und der Impressionismus die Suppe
würzt.
GTR
QUERBEET
BAD SÄCKINGEN
Schottland als Multivisionsshow
Raue Schönheit, charmante Widerborstigkeit
und die Lage im äußersten Norden Großbritanniens machen Schottland zu einem
der letzten romantischen Reiseländer Europas. Nicht weniger faszinierend sind die
historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten im Land der Kelten: Klöster, Burgen
und Schlösser, prähistorische Siedlungen
und alte Bauernhäuser. Hinzu kommen
alte Traditionen vom berühmten Kilt bis zu den Highland-Games,
bei denen starke Männer ihre Kräfte messen. Am Montag,
16. März, zeigt der Lörracher Fotograf Martin Schulte-Kellinghaus
ab 19.30 Uhr im Kursaal in Bad Säckingen, Rudolf-Eberle-Platz
17, seine Bilder als Multivisionsshow. Karten für 11 Euro, ermäßigt
10 Euro bei www.bz-ticket.de/karten
DS
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