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- Feldmusik Weggis

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7. Jahrgang · oktober 2014
Monatliches Freizeitmagazin für die Wetterau
Weißer Stock
Neuer rock
Blindes Ehepaar
erzählt von
seinem Leben
Die Band Juli
über Lampenfieber
und neue Lieben
Seite 4
Seite 10
Neu bei
Juwelier Burck
www.wetterauer-zeitung.de
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MUSIK UND THEATER
IN FRIEDBERG
Die Veranstaltungsreihe der Volksbühne Friedberg e.V.
Mittwoch, 15. oktober 2014
Stadthalle Friedberg
20.00 Uhr
Verrücktes Blut
Schauspiel von Nurkan Erpulat und Jens Hillje
EURO-STUDIO Landgraf
»Verrücktes Blut« platzte 2010 mitten in die Debatte um Thilo Sarrazins
Buch »Deutschland schafft sich ab«. In dem umstrittenen Bestseller
verschärfte der Autor die gängigen Vorurteile der Integrationsdebatte.
Friedberg
Montag, 29. DezeMber 2014 Stadthalle
20.00 Uhr
Mahalia
Musical über das Leben von Mahalia Jackson, der »Queen of Gospel«
mit Joan Orleans und Emmanuel Clark Porter u. a.
EURO-STUDIO Landgraf
Das Musical »Mahalia« zeigt Beginn und Höhepunkte von Mahalia Jacksons beispielloser
Karriere: ihre legendären Open-Air-Auftritte neben Martin Luther King, das Konzert in
der renommierten New Yorker Carnegie Hall und beim Amtsantritt von John F. Kennedy.
Dienstag, 27. Januar 2015
Stadthalle Friedberg
20.00 Uhr
Donnerstag, 27. noveMber 2014
Stadthalle Friedberg
20.00 Uhr
Rain Man
Schauspiel von Dan Gordon – basierend auf dem MGM-Spielfilm
mit Dustin Hoffmann und Tom Cruise
Altes Schauspielhaus Stuttgart
saMstag, 10. Januar 2015
Stadthalle Friedberg
20.00 Uhr
Die Päpstin
Schauspiel nach dem Bestseller von Donna W. Cross. Bühnenfassung von
Susanne F. Wolf. Schauspielmusik von Georg Karger, Theaterlust, München
Der Roman »Die Päpstin« wurde sechs Millionen Mal verkauft. Gab es diese Päpstin
wirklich? Oder ist sie Legende? Wie auch immer – es ist die Geschichte einer großen,
mutigen Frau und ihres Ringens um Selbstbestimmung und Liebe – um eine bessere
Welt.
Donnerstag, 12. März 2015
Stadthalle Friedberg
20.00 Uhr
Der talentierte Mr. Ripley
Motown – Die Legende
Musikalische Begegnungen
EURO-STUDIO Landgraf mit Theater im Rathaus Essen
Die USA der 60er: Berry Gordy und Martin Luther King haben einen Traum.
Der eine träumt von einer schwarzen Musikfabrik, die einen Hit nach
dem anderen produziert, der andere vom Ende der Diskriminierung der
Schwarzen.
Krimi nach dem Roman von Patricia Highsmith, Westfälisches Landestheater
Patricia Highsmiths Roman aus dem Jahre 1955 ist ein Klassiker der Kriminalliteratur des 20. Jahrhundert. Highsmith schrieb das Werk in nur sechs
Monaten, getrieben von der Faszination an der völligen Morallosigkeit ihres
Helden, der ohne jede Gewissensbisse, nur auf seinen Vorteil bedacht, keine
Tat scheut, um seine Lebenssituation immer weiter zu verbessern.
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Telefon: 0 60 31/9 32 86 · Fax: 0 60 31/18 97 03 · Mo., Mi. und Fr. von 8.30–12.30 Uhr · E-Mail: volksbuehnefriedberg@gmx.de
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2 streifzug 10/2014
Medienpartner
EDITORIAL/INHALT
Inhalt
Editorial
Auch wenn es furchtbar abgedroschen klingt: Robert und Cornelia
Ster scheinen mit dem Herzen zu sehen. Es gab selten einen Termin, bei
dem ich so herzlich empfangen wurde. Das blinde Ehepaar war sehr offen, führte mich durch die Wohnung
und zeigte mir die vielen kleinen
Helferlein, die ihren Alltag erleichtern. Klar: Wenn man seine Mitmenschen nicht sieht, fällt der größte Grund für Vorurteile weg. Man sagt es ja so gerne: Nicht das Äußere zählt, sondern die inneren Werte. Bei den Sters keine hohle
Phrase. Toleranz in Perfektion? Nein. Auch Blinde sind nicht frei
von Vorurteilen, Gerüche oder die Aussprache beeinflussen das
Bild, das die beiden Friedberger von ihren Mitmenschen bekommen – und somit auch mal falsch sein kann. Genaugenommen
macht das die beiden nur sympathischer. Sie sagen es ja selbst:
Wir sind ganz normale Leute.Was die Sters sehen (vorneweg: Es ist
nicht Dunkelheit), wie ihre sehenden Kinder aufgewachsen sind
und warum Salvador Dalí bald ausziehen muss, erfahren Sie auf
den Seiten 4 bis 6. Abgesehen von den Sters beschäftigen wir uns
in dieser Ausgabe mit der Gießener Band Juli, die nach langer Pause wieder ein Album herausbringt. Mit dem streifzug sprachen Eva
Briegel und Jonas Pfetzing über die Rückkehr des Lampenfiebers,
neue Lieben und Autobahnbrücken in der Region. Und jetzt: Viel
Spaß beim Lesen.
Christoph Hoffmann
streifzug
Monatliches Freizeitmagazin für die Wetterau
Impressum
Herausgeber: Mittelhessische Druck- und
Verlagshaus GmbH & Co. KG
Druck: D
ierichs Druck+Media
GmbH & Co. KG, Kassel
Redaktion: Marc Schäfer (verantwortlich),
Wetterauer Zeitung, Parkstraße 16,
Postfach 17 23, 61217 Bad Nauheim
E-Mail: streifzug@wetterauer-zeitung.de
Verlag: Mittelhessische Druck- und Verlags­haus
GmbH & Co. KG, Marburger Straße 20, 35390
Gießen (zugleich auch ladungsfähige Anschrift
für a
­ lle im Impressum genannten Verantwortlichen), Sitz: Gießen, Amtsgericht Gießen HRA
4409, PhG: Mittelhessische Druck- und Verlags-
haus Verwaltungsgesellschaft mbH, Sitz: Gießen,
Amtsgericht Gießen HRB 8053, Geschäftsführer:
Dr. Jan Eric Rempel (Gießen), Dr. Max Rempel
(Gießen); Alleiniger Kommanditist: Mittelhessische
Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Sitz: Gießen,
Amtsgericht Gießen HRB 43, Geschäftsführer:
Dr. Jan Eric Rempel (Gießen), Dr. Max Rempel
(Gießen).
Erscheinungsweise:
Der Streifzug erscheint monatlich
in der Wetterauer Zeitung sowie in über
200 ausgewählten, stark frequentierten
Auslagestellen. Auflage: 30 000 Exemplare
Anzeigenleitung:
Jens Trabusch und Ulrich Brandt
Kontakt:
Telefon 0 60 32/9 42-21
Gültig ist der Anzeigen­tarif Nr. 62
vom 1. Januar 2014
Wetterauer Magazin Streifzug
Titelbild: Juli
(Foto: Agentur)
Sofern Sie Artikel dieser Publikation in Ihren internen elektronischen Pressespiegel übernehmen wollen,
erhalten Sie die erforderlichen Rechte unter www.presse-monitor.de oder unter Telefon 0 30/28 49 30,
Presse-Monitor Deutschland GmbH & Co. KG. © streifzug, Bad Nauheim
Reportage
Sport
7
SG Rodheim hat eine Star-Trainerin
Blick in die region
8–9
Holger Geschwindner, Mentor von Dirk Nowitzki
Interview
10–12
Eva Briegel und Jonas Pfetzing von Juli
Auslese
13
Kunstausstellung, Fatih Çevikkollu und ein Oldie-Abend
Veranstaltungen in der Region
14–21
Termine in der Wetterau und Umgebung
In Mittelhessen
22
Blick in den nahen Norden
Am Main
23–25
Storys und Termine aus Frankfurt
Gastronomie aus der Region
26
Vinothek
27
Mediathek
28
Die Alexis-Zorbas-Taverna in Bad Nauheim
Die Ausnahme
Im Test: CD und App des Monats
Kinovorschau
29–31
Filmhighlights im Oktober
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Friedberg
10/2014 streifzug 3
Fotos: Daniel Ster
Reportage
»Man sieht ja auch
nicht mit dem Fuß«
Das Flirren auf dem Asphalt an einem heißen Sommertag. Wolkenformationen, die an Comicfiguren erinnern. Die Pyramiden von Gizeh. Ein Regenbogen. Bilder, die Robert und
Cornelia Ster nie wieder sehen werd… ach, vergessen Sie den Einstieg. Viel zu melodramatisch. Robert und Cornelia Ster sind blind. Na und? Für sie ist es das Normalste der Welt.
Anlässlich des Tags des weißen Stocks, des Weltblindentags am 15. Oktober, hat der streifzug das Ehepaar in Friedberg besucht.
Robert Ster öffnet die Tür, schüttelt die
Hand und bittet herein. Gemächlich kommt
auch Hündin Ricky in den Flur und beschnuppert den Besucher. »Fass, Ricky,
fass!« ruft Ster plötzlich. Die Labrador-Hündin hat den Witz wohl nicht zum ersten
Mal gehört, gelangweilt trottet sie davon.
Robert Ster folgt ihr kichernd ins Wohnzim-
4 streifzug 10/2014
mer, wo seine Ehefrau Cornelia bereits wartet. »Machen Sie es sich gemütlich.« Auch
Ricky scheint die Einladung gehört zu haben und fläzt sich auf das Sofa.
Auf den ersten Blick unterscheidet sich das
Haus der Sters nicht sonderlich von anderen. Rustikale Möbel, Nippes im Schrank,
Bilder und Fotos an den Wänden. Dafür ist
es ziemlich dunkel. Draußen dämmert es
bereits, im Haus sind die Lichter aber erloschen, die Vorhänge zugezogen. Kein Wunder: Blinde Menschen brauchen kein Licht.
In Deutschland gibt es 357 000 blinde oder
stark sehbehinderte Menschen, in Hessen
sind es knapp 26 000. Nach dem Gesetz
gelten Menschen als hochgradig sehbehin-
Reportage
Interview
Sters? Dunkelheit? »Das denken die meisRobert Ster war 15, als er in die Wetterau
dert, wenn sie trotz Brille auf dem besseren
ten. Aber so ist es nicht«, sagt Cornelia Ster.
zog. In der Friedberger Blindenschule lernte
Auge eine Sehschärfe zwischen zwei und
»Wir sehen nichts.« Nichts? »Nein, nichts.
er Cornelia kennen. »Da waren wir dann
fünf Prozent haben. Wer einen geringeren
Mit dem Fuß sieht man ja auch nichts.« Bei
auch das ein oder andere mal zusammen –
Sehrest hat, ist blind. Über die Hälfte der
den Sters spielt sich daher vieles in der
und wieder auseinander. Wie das bei junhessischen Blinden ist über 75 Jahre alt. Sie
Phantasie ab. Da sie als Kinder noch sehen
gen Leuten eben so ist«. Mit 19 – die beileiden meist an seniler Makuladegeneratikonnten, wissen sie, wie der Himmel ausden liegen nur sieben Monate auseinander
on, also Altersblindheit.
sieht, eine Wiese, das
– wurden die beiden ein
Cornelia Ster gehört zu den zwei Prozent,
Meer. Oder Menschen.
festes Paar. Ein halbes
die schon in der Kindheit erblindet sind.
Orientierung
»Ich stelle mir das alles
Jahr später heirateten sie,
Die Friedbergerin hat ihr Augenlicht mit
vor. Wenn ich zum Beiim Folgejahr kam Sohn
zwölf Jahren verloren, sehbehindert war sie
per Schall
spiel fernsehe, läuft der
Benni zur Welt. Sein Bruaber schon immer. »Ich kam zu früh auf die
Film vor meinem geistider Daniel folgte drei
Welt. Bei der Geburt habe ich zu wenig
gen Auge ab, ganz unterbewusst. Wenn ich
Jahre später. Beide Söhne konnten sehen.
Sauerstoff bekommen. Als mir die Ärzte
telefoniere, ordne ich der Person auch diZwei kleine Kinder: Schon für sehende
welchen verabreichten, wurden meine
rekt ein Gesicht zu.«
Menschen eine große Herausforderung.
Netzhäute beschädigt.« Als Kind machte
Das erklärt auch die vielen Fotos an den
Wie handeln das erst Blinde? Robert Ster
sich die heute 49-Jährige keine großen GeWänden, die vor allem die Kinder zeigen.
winkt ab: »Das ist wie bei anderen Eltern
danken um ihre Sehkraft. »Ich kannte es ja
Cornelia Ster kann sie zwar nicht sehen, sie
auch. Man wächst da hinein.« Das galt
nicht anders. Der Sehrest, den ich hatte,
stellt sie sich aber vor. Zu wissen, dass sie
auch für die Kinder. »Die beiden haben
war für mich normal. Ich hatte nicht das
da sind, gibt ihr ein gutes Gefühl. Vielleicht
schon als Babys verstanden, dass wir nicht
Gefühl, zu wenig zu sehen.« Doch mit der
auch, weil sie ihre Kinder niemals gesehen
sehen können. Für sie war ›Guck mal‹
Zeit wurde ihr ohnehin schwaches Augenhat. Doch etwas stört sie: Neben den vielen
schon immer gleichbedeutend mit in-dielicht immer schwächer. Keine einfache Zeit
Familienfotos hängt auch ein Salvador-DalíHand-geben. Kinder begreifen so etwas
für das Mädchen. »Meine Eltern haben mir
Print. Es zeigt »Die Beständigkeit der Erinschnell«, erzählt die Mutter. Dank der knisschon Blindenhilfsmittel gekauft, eine Uhr
nerung«, das bekannteste Kunstwerk des
ternden Pampers wusste sie auch immer,
und einen Taschenrechner zum Beispiel.
spanischen Surrealisten mit den zerfließenwo sich ihre Söhne gerade herumtrieben.
Aber ich wollte davon nichts wissen.« Bis
den Uhren. »Mit dem Bild habe ich so meiNatürlich bauten sie auch mal Mist. Der
es nicht mehr ging. Ob sie eines morgens
ne Probleme, es ist zu abstrakt. Ich kann es
Unterschied: Die Sters bekamen es nicht
aufwachte und komplett erblindet war,
mir nicht vorstellen.« Daher wird es bald
gleich mit. »Unser Großer hat einmal den
weiß sie nicht mehr. »Wahrscheinlich habe
ausgetauscht, ein Bild der Frankfurter SkyTischfuß und die Schranktür grün angeich das verdrängt.«
line soll es ersetzen. Aus demselben Grund
malt.« Erst Wochen später wies eine FreunIhr Ehemann kann sich hingegen noch gemag Cornelia Ster auch die rustikalen Mödin sie dezent darauf hin, dass sie eine
nau erinnern, wie sein Augenlicht erlosch.
bel, den Nippes und die Windfänger an den
quietschgrüne Schrankwand hätten. »So et»Ich habe Microphthalmia, also zu kleine
Lampen. Man kann sie anfassen, die Kontuwas passiert nur Blinden«, lacht die
Augen. Ich war schon immer sehbehinren erspüren und so einen Eindruck der
49-Jährige.
dert.« Aber nicht blind. Robert Ster konnte
Umgebung gewinnen.
Wie bestellt klingelt es an der Tür. »Das
sehen, nur eben nicht weit in die Ferne. Ein
muss Daniel sein«, freut sich Robert Ster
Buch lesen? Wenn er es nah genug vor die
und eilt mit der Labrador-Hündin an die
Augen hielt, kein Problem. Doch das sollte
Tür. »Fass, Ricky, fass.« Der 27-jährige Dasich ändern. Robert Ster war 16. »Ich saß
niel Ster holt Pakete ab und bringt sie für
in der Schule, als ich plötzlich von rechts
die Eltern zur Post. Vorher gibt er noch eieinen Schatten wahrnahm.« Zu Hause ernen Einblick, wie es ist, mit blinden Eltern
zählte er das seinem Vater, der den Sohn
aufzuwachsen. »Ganz normal, ich war es ja
umgehend zum Augenarzt schickte. Die Dinicht anders gewöhnt. Früher habe ich soagnose: Netzhautablösung. Der 16-Jährige
Die Technik ist für blinde Menschen
gar gedacht, dass alle Erwachsenen blind
wurde mit dem Krankenwagen direkt in die
eine große Hilfe. Sie hat aber auch
sind.« Ob er jemals verKlinik gebracht. In zwei
Nachteile. Elektroautos zum Beispiel.
sucht hat, seine Eltern weOperationen kämpften
Blindenverbände prangern die lautlo»Ich
stelle
mir
gen ihrer Blindheit auszudie Ärzte um sein Ausen Fahrzeuge an, sie seien für Blinde
tricksen? Die Blindheit
genlicht. Vergeblich. Der
das alles vor«
extrem gefährlich, da sie sie nicht höder Eltern auszunutzen?
Riss in der Netzhaut war
ren könnten. »Wenn man nicht mal
Der 27-Jährige verneint,
zu groß. »Dann kam ich
mehr das Abrollgeräusch hört, ist das
überlegt dann aber doch einen Moment.
aus dem Krankenhaus und war blind.
eine große Gefahr – auch für sehende
»Als Kinder haben wir schon mal versucht,
Schlag auf Schlag.«
Menschen. Da muss etwas passieren«,
das Fernsehverbot zu umgehen, indem wir
Doch die Sters hadern nicht mir ihrem
fordert auch Robert Ster. Seiner Meiohne Ton geguckt haben.« Doch es blieb
Schicksal. Im Gegenteil. Sie sind fröhliche
nung nach müssten die Autos mit
beim Versuch, wie der Vater erklärt: »RöhMenschen, lachen viel und machen Scherkünstlichen Geräuschen ausgestattet
renfernseher machen auch Geräusche,
ze. Robert Ster arbeitet als IT-Fachmann bei
werden. »Allerdings keine Phantasiewenn der Ton ausgeschaltet ist.«
einer großen Bank, seine Ehefrau schmeißt
Töne. Es muss klar erkennbar sein,
Für die gesamte Familie ist die Blindheit der
den Haushalt. Es macht nicht den Eindruck,
dass es sich um ein Auto handelt.«
Eltern längst Normalzustand. Aber wie fühlt
als ob ihnen etwas fehlen würde. Vielleicht
sich der Normalzustand an? Was sehen die
liegt es daran, dass sie ihr Schicksal teilen.
Die Technik:
Fluch und Segen
10/2014 streifzug 5
Reportage
Auch ihr Ehemann baut sich in Gedanken
seine Umwelt zusammen. »Wenn wir im
Restaurant sitzen, unterhalten wir uns zum
Beispiel darüber, welche Farbe die Tischdecke wohl hat. Manchmal haben wir die
gleiche Vorstellung. Und meistens ist sie
gleichermaßen falsch«, lacht der 50-Jährige.
Das sei aber auch zweitrangig. »Hauptsache, das Essen schmeckt.«
So normal die Blindheit für die Sters auch
ist: In einer Umgebung, die für Sehende gemacht ist, stoßen sie hier und da an ihre
Grenzen. Ein Loch im Bordstein oder ein
achtlos abgestelltes Fahrrad kann zum ärgerlichen Hindernis werden. Zum Glück
haben die Sters mit Ricky einen ausgebildeten Blindenhund, der sie an den meisten
Blockaden vorbei lotst. Doch häufig ist das
gar nicht nötig. Denn auch wenn sie nicht
sehen können, nehmen sie ihr Umfeld
wahr. »Unsere anderen Sinne sind nicht
besser ausgeprägt als bei sehenden Menschen. Wir achten nur mehr darauf«, sagt
Robert Ster. Er registriert nicht nur Kreuzungen oder Einfahrten, sondern auch Häuser
oder Straßenlaternen. Nicht etwa, weil sie
schrift unterstützen das Paar. Cornelia Ster
ein elektrisches Geräusch von sich geben,
hat sogar ein Farberkennungsgerät, damit
sondern wegen des Schalls. »Wenn man
sie die pinke Bluse nicht zur roten Hose
sich konzentriert, kann man sogar Straßenanzieht.
schilder durch den Schall wahrnehmen.«
Wie Menschen aussehen, kann ihnen jeWenn die Sinne an ihre Grenzen stoßen,
doch kein Gerät verraten. Ein Segen? Sind
kommen technische Hilfsmittel ins Spiel.
Blinde unvoreingenommener, weil sie ihr
Zum Beispiel das kleine Gerät, das vor RoGegenüber nicht in eine Schublade stebert Ster auf dem Esstisch liegt. »Das ist ein
cken? Zotteliger Bart, ein Irokesenschnitt,
Daisy-Player«, sagt der IT-Fachmann. Es
dunkle Hautfarbe: Für
macht ihm Spaß, die
die Sters spielen ÄußerTechnik im Detail zu
»Vielleicht sind wir
lichkeiten keine Rolle.
erklären. Zusammenge»Vielleicht sind wir tatfasst: Daisy steht für Dietwas offener«
sächlich etwas offener,
gital Audio Information
wenn wir auf neue MenSystem. Das Gerät ist
schen treffen«, sagt Cornelia Ster. Ihr Eheim Grunde ein MP3-Player, nur dass die Inmann sieht das ähnlich. Doch dann kommt
halte extra für Blinde eingelesen werden
er ins Grübeln: »Wir sehen die Menschen
und somit besser strukturiert sind. Wenn
zwar nicht, wir bekommen aber trotzdem
Ster sich zum Beispiel den »Spiegel« anhöein Bild von ihnen, zum Beispiel durch ihre
ren will, kann er sich das Inhaltsverzeichnis
Art zu sprechen. Dadurch kann man auch
vorlesen lassen und dann zur gewünschten
Vorurteile aufbauen.« Robert und Cornelia
Seitenzahl springen. Doch der Daisy-Player
Ster sind also auch nicht besser oder
ist nur einer von vielen Helfern im Haushalt
schlechter als ihre sehenden Mitmenschen.
der Sters. Spezielle Schreibmaschinen und
Ganz normale Leute eben.
Computertastaturen, sprechende Personen
Christoph Hoffmann
wagen sowie etliche Geräte mit Blinden-
Mit den Fingern sehen
Im Haus von Robert und Cornelia Ster geht nichts ohne die
Braille-, also Blindenschrift. Jeder Buchstabe besteht aus sechs
Punkten, einige Buchstaben bestehen aus mehreren Zeichen.
Cornelia Ster besitzt zum Beispiel eine alte Schreibmaschine.
Durch das Drücken der Tasten stanzt ein Nagel die Punkte ins
Papier. Aber es geht auch moderner. An Robert Sters Arbeitsplatz liegt unter der normalen Tastatur nochmal eine mit Blindenschrift. Der Inhalt des Bildschirms wird von einer Software
vorgelesen. Auch in der Küche sind die Punkte überall zu finden. Sei es auf dem Kalender oder an der Küchenwaage. Für
den Messbecher hat Cornelia Ster eine Einlegefolie. Mit ihren
Fingern kann sie fühlen, wie hoch das Wasser steht.
6 streifzug 10/2014
Foto: Nici Merz
???????????????????
Rodheim ist jetzt
Chinatown
Das ist der Knaller in der heimischen Sportszene. Die Volleyballer der SG Rodheim werden
in dieser Saison von Xiaojun Yang trainiert. Die 51-jährige Chinesin ist Weltmeisterin, Olympiasiegerin und stand bei 302 Länderspielen auf dem Feld. Nach der aktiven Karriere schlug
sie die Trainerlaufbahn ein – und ist nun im Rosbacher Stadtteil beim Drittligisten gelandet.
Während des Gesprächs in der Geschäftsstelle der SG Rodheim schaut VolleyballTrainerin Xiaojun Yang auf die Uhr. »Ich
muss gleich die Jungs trainieren. Ich möchte pünktlich sein«, sagt die 51-Jährige. Sie
ist Perfektionistin, Verspätungen mag sie gar
nicht. Wenige Minuten später hat Yang das
Outfit gewechselt, Trainingshose und SG
Rodheim-Shirt statt Blazer und schicker Hose. Kurzes Abklatschen mit den drei Jungs,
die sie zur Sonderschicht gebeten hat – und
dann geht’s los.
Es weht ein anderer Wind in der Rodheimer
Sporthalle. Xiaojun Yang hat das Sagen. Sie
ist die neue Trainerin beim Drittligisten SG
Rodheim. Yang ist bekannt dafür, akribisch
zu arbeiten. Trotz ihrer Arbeit in Frankfurt
und dem Wohnort Wiesbaden ist sie
manchmal die Erste in der Halle vor dem
Training und die Letzte, die abends das Gelände verlässt. Ein ehemaliger VolleyballManager nannte sie wegen ihrer eisernen
Disziplin einst »die preußische Chinesin«.
Yang selbst sagt: »Egal ob Bundesliga oder
Dritte Liga, Profispieler oder Amateure – ich
gebe immer alles.« Sie hat sich bereits Videomaterial besorgt, um die Konkurrenz in
der für sie neuen Liga zu analysieren.
Die frühere Weltklassespielerin kam vor
25 Jahren nach Deutschland und genoss
zuvor das Rundum-Sorglos-Paket in ihrer
Heimat, war dort ein Star, hatte ein sorgenfreies Leben. Der Star in dieser Saison (erstes Heimspiel am 18. Oktober) bei der SG
Rodheim ist daher zweifellos die Trainerin. Michael Wiener
10/2014 streifzug 7
Fotos: dpa
»der perFekTe WurF«
Ein Stück Bad Nauheim im
großen Blonden
2,13MeterstehtinseinemPass.AberDirkNowitzkiistvielgrößer.Dersportbegeisterte
JungeausdembeschaulichenWürzburghatsichinderglamourösenParallelweltNBA
durchgesetztunddortsogardenTitelgewonnen.IndemgroßenBlondenstecktauchein
StückWetterau,genauergesagtBadNauheim.EineSpurensuche.
Der große Blonde kennt seine Stärken: »Ich
kann relativ gut einen Ball in ein Körbchen
rein schmeißen.« Stimmt. Doch er kennt
auch seine Schwächen: »Ich tue mich mit öffentlichen Auftritten schwer.« Stimmt ebenfalls. Wenn es jetzt nicht unbedingt in kurzen
Hosen vor 20 000 Zuschauern in der American Airlines Arena ist. Nein, so ganz überzeugt scheint Dirk Nowitzki nicht, als er mit
seinem Wagen durch die Straßen von Dallas
fährt. Seit fast 17 Jahren ist er hier zu Hause.
»Ich gehe in die Halle und spiele Basketball
8 streifzug 10/2014
und danach gehe ich wieder nach Hause,
schlafe und esse.« Eigentlich will er seine
Ruhe. Dann hat er sich trotzdem überreden
lassen, die Filmleute in sein Auto zu lassen.
Und in sein Leben, in dem auch ein Stück
Bad Nauheim steckt – durch den dort geborenen Holger Geschwindner, seinen Trainer
und Mentor.
Es ist entsprechend ein echtes Verdienst von
Regisseur Sebastian Dehnhardt, dass das Leben und die Karriere von Deutschlands bestem Basketballer und einem der wenigen
deutschen Sportler mit Weltruhm nun gewürdigt wird. Seit einigen Wochen läuft »Nowitzki – der perfekte Wurf« im Kino. Der
Film zeichnet in 106 Minuten den Werdegang Nowitzkis nach: Der sportbegeisterte
Junge aus dem beschaulichen Würzburg
wird zur Sportikone in der glamourösen Parallelwelt NBA. Spätestens 2011. Mit dem
Titelgewinn.
In seinem Auto auf den Straßen von Dallas
wurde für »Nowitzki – der große Wurf« gedreht. In Berlin beim Gastspiel der Mavericks
»Der perfekte wurf«
gegen Alba ebenfalls. In einer Turnhalle in
Rattelsdorf sowieso. Hier bereitet sich Nowitzki regelmäßig auf die neue Saison vor. In
Gießen dagegen wurde nicht gedreht. Und
trotzdem flimmern Bilder aus Mittelhessen
über die Leinwand. Ein bisschen verwackelt
sind sie. Und schwarz-weiß natürlich. Die
alte Doppelturnhalle der Liebigschule ist zu
sehen, in der vor einem halben Jahrhundert
großer Basketball zu sehen war. Dann zeigt
»Nowitzki – der große Wurf« einen großen
schwarzen Mann, das Saxofon in den Händen. Ernie Butler war Schütze des Wurfes zur
ersten Deutschen Meisterschaft der Gießener. 1965 war das. In seiner Heimat war er
gleichzeitig Spieler in drei Mannschaften.
»Ich hatte jeden Tag ein Spiel, manchmal sogar zwei. Oder ich spielte in einer Halbzeit
für eine, in der nächsten für eine andere
Mannschaft«, soll er mal gesagt haben. Eine
Legende. Und: ein Lehrmeister.
Zeitsprung. Es ist das Jahr 1891, als James
Naismith den Basketballsport erfindet. Nach
den Wirren des Zweiten Weltkrieges landet
der erste Basketball in Laubach. In den Händen von Theo Clausen. Auch Holger Geschwindner, geboren in Bad Nauheim,
wächst hier auf. In einer von Clausen angeleierten Internatstalentschmiede reift der zu
einem Basketballer heran, der sich 1964 dem
MTV Gießen anschließt, bald wichtiger Bestandteil der Mannschaft von 1965 wird.
Zwischenzeitlich wohnt er wieder in Okarben – und wirkt bei der Gründung der Basketballabteilung im TV Okarben 1971 mit.
In Mittelhessen trifft Geschwindner auf einen
großen schwarzen Mann: Ernie Butler. Gemeinsam fahren die beiden nicht nur die
Meisterschaft ein, sondern philosophieren
über den Basketball an sich. Butler erläutert
– mit einer Stimme wie Louis Armstrong –
dem nur »Hotsch« genannten Geschwindner
seine Sicht des Sports und zieht – vornehmlich zu vorgerückter Stunde – den Vergleich
zum Jazz.
1995 treffen sie sich zum ersten Mal. Bei einem Turnier in Schweinfurt fällt Geschwindner dieser große Blonde auf. Zu ihm soll er
einmal gesagt haben: »Wenn du der beste
Basketballer Deutschlands werden willst,
kannst du aufhören zu trainieren. Wenn du
aber einer der Besten der Welt werden
möchtest, komm mit mir in die Halle.« Geschwindner nimmt Kontakt zur Familie auf
und schafft es, die Nowitzkis davon zu überzeugen, dass ihr Sohnemann unter seiner
Leitung ein ganz Großer werden kann. Er hat
seinen Schützling gefunden und denkt bei
seinen Methoden oftmals an Ernie Butler und
den Jazz zurück. Die glorreichen Gießener
Zeiten. Und so kommt es in den kommenden Jahren nicht selten vor, dass in der Turnhalle von Rattelsdorf (Oberfranken) Ernie
Butler am Rand sitzt und zum Aufwärmprogramm Saxophon spielt. Dort ziehen der große Blonde und der verrückte Professor – so
nennen sie Geschwindner vor allem in den
USA – jeden Sommer ihr Programm durch.
Viele runzeln noch heute die Stirn, wenn sie
Nowitzki unter Geschwindners Anleitung
Froschsprünge machen sehen. »Ich habe nie
verstanden, was sie da machen«, sagt Michael Finley, Nowitzkis langjähriger Teamkollege
bei den Mavericks, über die Methoden. Auch
Mark Cuban, Klubbesitzer der Mavericks,
hält Geschwindner für – nun ja – außergewöhnlich: »Holger trägt immer die gleichen
drei Hemden und Hosen.« Doch Nowitzki
meint: »Wenn ich ihn mit 15 oder 16 Jahren
nicht getroffen hätte, wäre ich vielleicht nie
in die NBA gekommen. Dann hätte ich vielleicht sogar mit Basketball aufgehört und
hätte weiter Handball oder Tennis gespielt.«
Regisseur Sebastian Dehnhardt stellt die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Nowitzki und
Geschwindner ganz bewusst in den Mittelpunkt seines Films, der daher nicht nur ein
Porträt Nowitzkis, sondern auch eines von
Geschwindner ist. Dabei klammert er in
»Nowitzki – der perfekte Wurf« auch für beide unangenehme Bereiche nicht aus. Die
Zeit, in der Nowitzkis damalige Verlobte
Crystal Taylor als Trickbetrügerin entlarvt und
in dessen Haus verhaftet wird, ist ebenso
Thema wie Geschwindners Probleme mit
dem Fiskus.
Was in dem Film fehlt ist Nowitzkis Zeit in
der Nationalmannschaft. Dabei gehören diese Auftritte genauso zu seiner Karriere. EMSilber 2005, WM-Bronze 2003 und Fahnenträger bei den Olympischen Spielen 2008 in
Peking. Dabei erklärt der große Blonde mit
Blick nach vorn sogar: »Olympia 2016 in Rio
ist natürlich weiter ein Fernziel.«
Eine Bereicherung wäre der große Blonde
zweifelsfrei. Auch Geschwindner scheint zuversichtlich, hänge Nowitzkis Spiel doch
nicht allzu sehr von dessen physischen Fähigkeiten ab: »Er kann nicht wie verrückt
springen, so schnell rennen wie andere. Deshalb glaube ich, dass er, wenn er sich nicht
ernsthaft verletzt, locker noch drei oder vier
Jahre spielen kann.«
Viele, die mit Geschwindner gespielt haben,
meinen in Nowitzkis Bewegungen, seinem
Wurf, seiner Spielauffassung den früheren
Mannschaftskameraden wiederzuerkennen.
Ernie Butler würde es wohl als Jazz zusam­
men­fassen. Ob nun Körper oder Gefühl: Ein
Stück Bad Nauheim steckt so oder so im großen Blonden. Lukas Becker/Lars Reinefeld
In »Nowitzki – der perfekte Wurf« ist irgendwann die Hauptfigur an der Reihe. Unangenehm. Es läuft einfach nicht: Der Mann mit
dem besonderen Gefühl in den Fingern wird
beim Bowling zur Lachnummer. »Ruf Holger
an«, rät dem Superstar einer seiner Freunde.
Nowitzki reagiert mit einem gespielten Lächeln, fast schon gequält. Bei seinem Privatvergnügen kann er gut auf die Ratschläge des
Mentors verzichten. Holger Geschwindner
ist für den Basketball verantwortlich. Auch
heute noch: »Wenn er lange weg ist, schleichen sich manchmal kleine Fehler ein, die
ich selber nicht korrigieren kann«, erklärt
Nowitzki die Zusammenarbeit. »Kleine Hinweise können zum Beispiel ›Nimm den Ball
etwas höher‹ sein.«
10/2014 streifzug 9
Interview
Zurück im Rampenlicht
Seit vier Jahren haben wir wenig von ­Ihnen
gehört. Was haben Sie gemacht?
EB: Wir haben zum Beispiel ein Album
­gemacht. (lacht)
Juli sind zurück. Am 12. September erschien mit »Insel«
die neue Single. Im Oktober kommt das gleichnamige
Bei anderen Musikern geht das schneller.
Sie brauchen immer ein wenig länger.
­Woran liegt das?
JP: Das haben wir selbst leider noch nicht
so richtig herausgefunden.
EB: Wir wollten uns eigentlich beeilen.
­Erstmal kamen aber ein paar Auslandsaufenthalte dazwischen. Danach wollten wir
direkt durchstarten, aber so r­ ichtig hat es
nicht geklappt. Wir brauchen einfach die
Zeit.
Album heraus. Mit dem streifzug sprachen Eva Briegel
und Jonas Pfetzing über die Rückkehr des Lampenfiebers, neue Lieben und Autobahnbrücken in Langgöns.
Sie haben in der Zwischenzeit auch für
­andere Künstler wie Udo Lindenberg
­gearbeitet. Stand Juli auf der Kippe?
JP: Nein, oder?
EB: Ich glaube nicht.
JP: Wir haben uns in den vergangenen vier
Jahren auch nicht aus den Augen verloren.
Alle von uns haben schon immer auch
rechts und links des Weges verschiedene
Dinge gemacht. Das tut Juli eher gut. Weil
es zum einen natürlich den Horizont erweitert. Und es zum anderen hilft, sich nicht
im Band-Alltag zu verlieren.
Fotos: Agentur
Die ersten neuen Songs haben Sie schon
live gespielt. Was war das für ein Gefühl,
als Sie nach vier Jahren zum ersten Mal
wieder hinter der Bühne standen?
JP: (lacht) Es war furchtbar. Das Lampen­
fieber war wieder extrem da, aber das ist
ja ein gutes Zeichen.
EB: Wenn man völlig abgeklärt rausgeht,
glaube ich, ist das viel schlimmer. Wir
­erwarten noch immer nichts: Alles was
kommt, das ist ein Geschenk.
10 streifzug 10/2014
Wie kamen die neuen Stücke an?
EB: Das können wir tatsächlich beantworten, weil wir ein paar Späher im Publikum
versteckt hatten, die sich umgehört haben.
Sowohl »Insel« als auch »Wasserfall«
­haben wir gespielt. Und die kamen wohl
beide gut an.
Was macht das neue Album aus?
EB: Da gehen die Meinungen auseinander.
Interview
Einige erinnert es an das erste Album. Andere sehen eine Weiterentwicklung des vor­
herigen. Wir selbst, die ja nun so tief
­drinhängen, können das gar nicht mehr
­beurteilen. Unsere eigene Absicht war, dass
es analoger und organischer klingt. Wir
wollten weg vom Computer, weil uns die
Arbeitsweise kirregemacht hat. Irgendwann
denkt man, man hat einen Schreibtischjob,
wenn man nur vor dem Bildschirm sitzt.
Stattdessen haben wir ganz klassisch ganz
viel Zeit im Proberaum verbracht. Ins Studio ging es erst sehr spät. Das war eine Arbeitsweise, ein Album zu machen, die es
beim Ersten gab, beim Zweiten nur noch
bedingt, beim Dritten dann gar nicht mehr.
Auf dem neuen Album gibt es mit »2004«
einen Song, auf dem Sie sich von Gießen
verabschieden. Sie leben aber schon seit
Jahren nicht mehr hier. Was verbindet Sie
noch mit der Stadt?
JP: Ganz viel. Meine Familie lebt noch in
Gießen. Auch zwei meiner allerbesten
Freunde. Daher bin ich auch relativ regelmäßig in Gießen. Aber vor allem ist eine
Stadt, in der man aufgewachsen ist, einfach
prägend. Wir tragen Gießen im Herzen.
Der Titel »2004« bezieht sich auf das Jahr,
in dem wir uns in die große weite Welt
wegbewegt haben.
EB: Damals wollten wir nicht unbedingt
weg. Vielmehr hatten wir auf Tour so viele
neue Leute kennengelernt, wodurch sich
unser Lebensmittelpunkt verlagert hat. Aber
Gießen ging uns nie auf die Nerven. Tatsächlich habe ich regelmäßig Sehnsucht.
Ob das nun nach der Stadt ist oder nach
dem Lebensabschnitt von damals? Das
weiß ich nicht. Neulich war ich wieder zu
­Besuch da, ich stand auf dem Parkhaus von
Karstadt mit dem Blick über die Fußgängerzone. Das war einfach ein gutes Gefühl.
Von »betrunkenen Kids unter Autobahn­
brücken« singen Sie in dem Song. Was hat
es damit auf sich?
JP: Dieses Bild kommt aus Langgöns. Da
gibt es das Hard Rock, wo wir auch als
­Gießener regelmäßig hingefahren sind. Das
Hard Rock liegt an einer Autobahnbrücke,
unter der immer alle saßen.
EB: (lacht) Bevor der Diskobus kommt.
JP: Das kam bestimmt von dir, Eva. Du
kommst ja aus Langgöns.
EB: Kindheit auf dem Land ist total super.
Aber die Jugend dort ist natürlich ein bisschen langweilig. Die »betrunkenen Kids
­unter Autobahnbrücken« sind ein starkes
Bild dafür.
Die Amends, Jochen Schropp, Arnika Müll
kommen alle aus Langgöns. Was gibt es
dort, was die Leute zu berühmten Persönlichkeiten macht?
JP: Na nix. (lacht)
EB: Vielleicht sieht man auch, dass es Leute,
mit denen man in der Grundschule war, zu
etwas gebracht haben. Dann kann man das
selbst auch. Es ist kein Hexenwerk. Vielleicht ist es auch einfach Zufall.
Auch OK KID haben mit »Stadt ohne
Meer« eine Hymne für Gießen geschrieben. Haben Sie noch Kontakt zu anderen
Bands aus der Stadt?
EB: Wir haben mit Jonas Schubert von OK
KID sogar ein Lied geschrieben, das auf
dem neuen Album zu hören ist. »Es ist nicht
viel« heißt es. Aber auch andere Musiker
aus Gießen treffen wir relativ regelmäßig.
Markus Runzheimer zum Beispiel, der etwa
als B
­ assist von Bushido gearbeitet hat, habe
ich gerade im Bioladen getroffen.
JP: Wir haben lange im KiG geprobt,
­kennen dadurch viele Leute. Und einige
­davon sind natürlich nach Berlin gegangen.
Tent war so eine Band. Es gibt viel mehr
Gießener als man denkt.
EB: Das KiG ist einfach eine tolle Sache.
­Sage ich immer wieder gerne.
Das MuK feiert in diesem Jahr seinen
20. Geburtstag …
EB: (lacht) Yeah.
Wäre da nicht ein Konzert ein schönes
Geschenk?
EB: Ich habe das MuK vor allem wegen der
Partys in sehr guter Erinnerung. Aber die
Bühne wäre inzwischen vielleicht ein bisschen klein für uns. Weil wir alle so dick geworden sind. (lacht)
JP: Wir sind auch nicht gefragt worden. Viel
schöner ist es aber sowieso, dort privat hinzugehen. Wir haben da natürlich ein paar-
mal gespielt, viel häufiger jedoch privat
gefeiert.
Können Sie nach vier Jahren eigentlich
noch die großen Hallen füllen?
JP: Das werden wir sehen.
EB: Ich glaube, dass etwa die Hugenottenhalle wie auf der letzten Tour schwer werden würde.
JP: Es ist aber auch nicht die Frage, die wir
uns als Juli stellen. Wir spielen für jeden
gerne, der uns hören will. Wenn das nur
fünf Leute sind, dann spielen wir wahrscheinlich nicht in der Hugenottenhalle.
Noch mal zum Album: Es soll das »demokratischte« von Juli sein. Was heißt das?
EB: Es bedeutet, dass wir alle an den Songs
herumgefrickelt haben.
JP: Bei den Arbeiten zu den früheren Alben
hat jeder seine Ideen bis zum Ende ausformuliert, bis er sie in die Band eingebracht
hat. Dieses Mal sind wir in einem viel früheren Stadium zusammengekommen.
EB: Was passiert, wenn andere Musiker an
meiner Idee weiterbasteln? Das hat uns
ganz gutgetan. Da ist dann plötzlich auch
noch Luft nach oben, wenn man erstarrte
Band-Strukturen aufbricht. Dadurch ist ein
abwechslungsreiches Album entstanden.
Ich habe dabei zum Beispiel die Ukulele
für mich entdeckt.
Wie das?
EB: Ich spiele eigentlich Klavier, was in der
Popmusik aber schwer ist. Allerdings wollte
ich mich gerne selbst begleiten. Für Gitarre
bin ich zu blöd oder habe zu wenig Kraft in
meiner linken Hand. Ukulele geht. Daher
bin ich gerade schwer verliebt.
Nun ist nach vier Jahren zu erwarten, dass
das Leben unterm Mikroskop wieder losgeht. Warum tun Sie sich das an?
EB: Es geht eigentlich. Schöne Interviews
machen uns Spaß. Und da wir uns in der
Vergangenheit konsequent aus dem Boulevard herausgehalten haben, wird sich das
ganz Unangenehme auch jetzt nicht für uns
interessieren. In Berlin haben wir zudem die
Freiheit, nicht ganz so genau beobachtet zu
werden. Wenn Matthias Schweighöfer über
die Straße läuft, ist es für Juli entspannt. fd
10/2014 streifzug 11
Interview
12 streifzug 10/2014
Auslese
… in Butzbach
»FatihTag« mit Atzes Kumpel
Dem breiten Publikum ist Fatih Çevikkollu in der Rolle des Murat in »Alles Atze« bekannt, der kultigen RTL-Comedyserie. Doch Çevikkollu ist mehr als nur Fernsehschauspieler. Er ist auch Theater- und Filmschauspieler, Komiker und Kabarettist, zudem Buchautor. Am 10. Oktober kommt der gebürtige Kölner ab 20 Uhr ins Butzbacher Capitol und
präsentiert sein Bühnenprogramm »FatihTag«.
Çevikkollu berichtet von einem Tag mit Fatih in dem Land, in dem die Post abgeht: postmodern, postmigrantisch und postdemokratisch. Die Welt befindet sich im Wandel, und
die Gesellschaft wird umgebaut. Es gibt entweder alleinerziehende Mütter oder Yogalehrerinnen. Wir sind EU und immer noch Friedensnobelpreisträger. Eine Gemeinschaft, die
seit Jahrzehnten den Frieden lebt und die größten Rüstungsindustrien in ihren Reihen
zählt. »Waffen für den Frieden« ist wie »Sex für die Jungfräulichkeit« oder »Saufen gegen
den Alkoholismus«.»FatihTag« ist ein Programm mit Identitätsbildungsauftrag.
… in Florstadt
Oldie-Abend mit Monkeys und FOC
Am 11. Oktober erwartet die Besucher im Florstädter Saal Lux ab 20 Uhr ein
Oldie-Abend der Extra-Klasse. Gleich zwei Bands mit Florstädter Beteiligung
sorgen für beste Unterhaltung. Auf vielfachen Wunsch präsentiert der Veranstalter »Florstadt kulturell« die Monkeys Peter Pfaff, Erin Schmidt, Gerhard
Bauer, Theo Conrady und Jürgen Holze auf der Bühne des Lux’schen Saales,
ihrer damaligen Wirkungsstätte. Ihre Stärke sind dabei Cover-Hits aus den
60er- und 70er-Jahren. Dazu gesellen sich, ebenfalls mit Florstädter Beteiligung, die Musiker der Band FOC (Free of Charge). Seit über 30 Jahren machen sie fast ununterbrochen gemeinsam Musik, einige Bandmitglieder waren einst bei den legendären Silber Birds aktiv. Trotz des professionellen
Anspruchs, den die Band an sich selbst hat, findet man sie nur selten auf öffentlichen Veranstaltungen – zuletzt bei der Nacht der grauen Rocker vor drei
Jahren in Florstadt.
… in Friedberg
Liu, Dalip und Tanzperformance
Die Kulturtage (KuR) in der Friedberger Heilig-Geist-Kirche versprechen für Tanz-, Kunst- und Musikliebhaber wieder einige Leckerbissen. Rahmen der KuR ist die Gemäldeausstellung von Dalip Kryeziu, einem zeitgenössischen österreichischen Künstler mit kosovarisch-albanischer Abstammung. In seinem malerischen Werk beschäftigt er sich einerseits mit der Transformierung des menschlichen Kopfes, bis hin zu kaum mehr lesbaren abstrahierten Formen. Andererseits verarbeitet er seine beinahe täglich erarbeiteten
Skizzenblätter zu additiven Werken, die er nach deren Applikation auf Leinwänden überarbeitet. Die Ausstellung hat im September
begonnen und läuft noch bis 26. Oktober (Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag von 16 bis 19 Uhr). Am 2. Oktober spielt Xianji
Liu Meisterwerke des 18. und 19. Jahrhunderts auf der klassischen Gitarre. Künstler Dalip Kryezin ist am 9. Oktober gemeinsam mit dem
professionellen Musiker Ljuba Jakupovic zu Gast. Der Albaner und der
Serbe erzählen aus ihrem Werdegang und spielen dazu einfühlsame
Songs. Beide leben heute in Münzenberg. Magdalena Stoyanova und
Sven Krautwurst von der Tanzcompagnie Gießen/Stadttheater Gießen
präsentieren am 16. Oktober die Tanzperformance Facing Faces (Gesichter im Gesicht). Die Veranstaltungsreihe schließt am 25. Oktober
mit Chorgesang und Instrumenten einer afrikanischen Gruppe.
10/2014 streifzug 13
verAnsTALTungen iM OkTOber
Veranstaltungen
derRegion
2 Do
Bühne
Bad Nauheim
»Burka und Bikini«
Kabarett mit Kerim
Pamuk. Veranstaltung
im Rahmen der Interkulturellen Wochen.
Vorverkauf 8/Abendkasse 12 Euro
19.00 Sprudelhof,
Badehaus 2
Reichelsheim
»Reiz misch net!«
Mundart-Comedy und
Musik mit Karl-Heinz
Hufnagel, Rainer Weisbecker und Jürgen Leber. Vorverkauf 22/
Abendkasse 24 Euro
20.00 Bürgerhaus
Weckesheim
Konzerte
Bad Nauheim
Melodien von Strauß
und Co.
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Kuratorenführung durch
die Gemäldeausstellung
von Dalip. Eintritt frei
19.15
Heilig-Geist-Kirche,
Leonhardstraße 24/
Ecke Saarstraße
Lesungen
Friedberg
Ulla Hahn –
Spiel der Zeit
Friedberg lässt lesen.
Eintritt 12/erm. 9 Euro
20.00 OVAGHauptverwaltung,
Hanauer Straße 22
sport
Bad Nauheim
EC Bad Nauheim –
Dresden
Eintritt Stehplatz 12/
erm. 9 Euro
19.30 ColonelKnight-Stadion,
Nördlicher Park
sonstiges
Bad Nauheim
»Der Weg zum eigenen
Buch«
Infoveranstaltung mit
Gerrit Fischer. Eintritt
frei
19.00 Buchhandlung
Rühs, Karlstraße 17a
10.00 Senioren-
begegnungszentrum,
Am Alten Jugendzentrum 2
Ausbildungsmesse
der IHK
Über 35 Stände mit 70
verschiedenen Berufen.
9.00 Stadthalle
Wölfersheim
Blues-Harmonica-Treff
Wetterau
Musizieren und vieles
mehr. Musiker und Gäste sind willkommen
18.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
3 Fr
Bühne
Friedberg
Don Giovanni
Oper von W.A. Mozart.
Musikalische Leitung:
Klaus D. Jung. Inszensierung: Maximilian
Ponader, Eintritt 23/20/
erm. 15 Euro.
19.00 Theater
Altes Hallenbad,
Haagstraße 29
Führungen
Friedberg
Friedberg
Bad Nauheim
Xianji Liu
spielt Meisterwerke
des 18. und 19. Jahrhunderts für klassische
Gitarre. Ab 18.30 Uhr
GymnastikÜbungsstunde
mit Barbara König-Guba. Jeden Donnerstag.
Unkostenbeitrag 2 Euro
Stadtführung
in Friedberg
von Bad Nauheim aus.
Hin- und Rückfahrt mit
öffentl. Busverkehr.
Bühne
3. oktober
Bad Nauheim
»Deutschland, Deine Hessen…«
Hessischer Humor mit Walter
Renneisen. Eine sehr komische,
höchst unterhaltsame Auseinandersetzung mit den Hessen und
dem hessischen Humor. Kabarett mit, von und über die Hessen, aber auch für Nichthessen.
Vorverkauf 21/Abendkasse 23
Euro
20.00 Theater am Park,
Ludwigstraße 21
14 streifzug 10/2014
Kosten 5,50/erm. 2,75
Euro zzgl. Busfahrt
14.15 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Büdingen
»Blaues Blut«
Erlebnisführung mit »Eine Stadt spielt Theater«
15.00 Marktplatz
Altstadtführung
Infos und Karten bei der
Tourist-Information,
Telefon: 0 60 42/9 63 70
14.30
Altstadt, Marktplatz
Konzerte
Bad Nauheim
Kurkonzert
Eintritt 3 Euro/
erm. Eintritt frei
10.30 und 15.30
Trinkkuranlage (Konzertmuschel oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Georg Friedrich
Händel: »Messiah«
mit dem Barockorchester »Via Nova« und
Solisten. Leitung:
Kantor Frank Scheffler.
Kat. 1 18/erm. 16/
Kat. 2 15/erm. 13 Euro
19.00 Dankeskirche
Kurstraße 3
Nidda
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
15.00 Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
Wölfersheim
»Electrified Soul«
BluesRock Trio.
Eintritt frei
21.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
Wöllstadt
Regenbogenchor singt
gemeinsam mit dem
Chor »Rhythm & Voice
Connection« Pop, Rock,
Jazz- und Soulstücke
17.00 kath.
St. Paulus-Kirche,
Nieder-Wöllstadt
Lesungen
Niddatal
»Hokkaido und andere
Köstlichkeiten«
von Bodo W. Klös. Lesung und Suppe. Eintritt
5 Euro
12.00 ehem. Synagoge Assenheim,
Brunnengasse 4
MärKte/Feste
Bad Nauheim
Kerb
(bis 7. Oktober).
Eintritt frei
12.00 Marktplatz,
Altstadt, Mittelstraße,
Alter Friedhfo
Ober-Mörlen
Mostfest
des GV »Liederkranz«
11.00 Dorfgemeinschaftshaus Langenhain-Ziegenberg,
Hauptstraße 14
sonstiges
Bad Nauheim
Tag der Offenen Tür
der Ahmadiyya Muslim
Gemeinde
10.00 Frankfurter
Straße 193
»Maus-Türöffner-Tag«
Für kleine Fans der
schlauen Maus des
WDR. Kostenfrei. Anmeldung erbeten unter
mail@bad-nauheimfair-wandeln.de
12.00 Weltladen, In
den Kolonnaden 15
Ober-Mörlen
Große Obstsortenausstellung
im Infostand und Probieräpfeln (Arbeitskreis
Naturschutz)
10.00 Dorfgemeinschaftshaus Langenhain-Ziegenberg,
Hauptstraße 14
4 Sa
Bühne
Bad Nauheim
»Magie der Musik«
Eine bezaubernde Musiknacht mit den Foyer
Singers. Vorverkauf 21/
Abendkasse 23 Euro
20.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
»Drei Liebespaare
und ein Todesfall«
Krimidinner mit einem
4-Gänge-Menü (inkl.
Aperitif und 1 Flasche
Wasser). Kosten 69 Euro
18.00 Alte Wäscherei, Am Goldstein 4b
Glauburg
»Ballads, Blues &
Storytellers«
Tine Lott & Georg Crostewitz. Abendkasse 15/
Vorverkauf 14 Euro
20.15 Kulturhalle
Stockheim,
Bahnhofstraße 51
disco/party
Friedberg
Disco für Menschen
mit Handicap
mit DJ Norbert und Hits
aus Rock, Pop, HipHop, Oldies
19.30 Lebenshilfe,
Hauptstraße 25–29
Führungen
Bad Nauheim
Der Kurpark
Bad Nauheim
Kosten 5/erm. 4 Euro
14.00 Stadtmarketing, In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Büdingen
»Klosterfrau
und Küchengeist«
Erlebnisführung. Infos
und Karten bei der Tourist-Information, Tel.:
0 60 42/9 63 70
14.30 Altstadt
Nidda
Historische Führung
durch Bad Salzhausen
mit Waltraud Gewahl.
Kosten 3 Euro. Anmeldung unter Telefon
0 60 43/96 33 31
14.30 Kur- und
Touristik-Info
Bad Salzhausen
Veranstaltungen im Oktober
Konzerte
Bad Nauheim
Bekannte Schlager
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Friedberg
Orchesterkonzert
19.30 Theater
Altes Hallenbad,
Haagstraße 29
5 So
Ausstellungen
Karben
»Jüdisches Leben
in Groß-Karben«
Veranstalter: Museumsdienst des Heimatmuseums und Initiative Stolpersteine
14.00 Heimatmuseum Degenfeld’sches
Schloss, Westliche
Ringstraße 2
Bühne
Nidda
Bad Nauheim
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
10.30 und 15.00
Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
»Was issen jetzt schon
widder?«
Mundart-Comedy mit
Hiltrud und Karl-Heinz.
Vorverkauf 21/Abendkasse 23 Euro
20.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Lesungen
Bad Vilbel
»Mir fehlt ein Tag
zwischen Sonntag und
Montag«
mit Katrin Bauernfeind.
Eintritt Kat. 1: 20,60/
erm. 17,30/Kat. 2:
18,40/erm. 15,10 Euro
inkl. Gebühren
20.00
Theater Alte Mühle,
Lohstraße 13
Bad Vilbel
Märkte/Feste
Don Giovanni
(auch 3. Oktober)
19.00 Theater
Altes Hallenbad,
Haagstraße 29
Glauburg
Drachenfest
Eintritt frei (auch So.)
10.00
Außengelände
der Keltenwelt
am Glauberg
Wölfersheim
Bücherflohmarkt
13.00
ev. Gemeindehaus
Melbach
Wanderungen
Bad Nauheim
Radwanderung
nach Ockstadt
über Ober-Mörlen
(ca. 25–30 km).
Kosten 5/erm. 4 Euro
13.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Sport
Bad Nauheim
EC Bad Nauheim –
Ravensburg
Eintritt Stehplatz 12/
erm. 9 Euro
19.30 ColonelKnight-Stadion,
Nördlicher Park
»Schwarze Schafe
leben besser«
Familienprogramm mit
dem Theater LAKU PKA
(ab 4 Jahre). Eintritt 7/
erm. 6 Euro zzgl.
Gebühren
15.00 Theater Alte
Mühle, Lohstraße 13
Friedberg
Führungen
Bad Nauheim
Besichtigung
der Russischen Kirche
14.00
Reinhardstraße 14
Vom Salzsiederdorf
zum Herzheilbad
Stadtführung Bad
Nauheim. Kosten 5/
erm. 4 Euro
11.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Scherschande Heinrich
Erlebnisführung. Kosten
6/erm. 5 Euro
14.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Büdingen
Nachtwächterführung
mit anschließendem
Candle-Light-Dinner.
Kosten 30 Euro p.P. Infos und Karten bei der
Tourist-Information,
Tel.: 0 60 42/9 63 70
18.30 Marktplatz,
Altstadt
Märchenparodie
Erlebnisführung. Infos
und Karten bei der Tourist-Information, Tel.:
0 60 42/9 63 70
15.30 Marktplatz
Friedberg
Stadtführung
Kosten 5,50/erm. 2,75
Euro inkl. aller Eintritte.
Kinder bis 6 Jahre frei
14.00 vor dem
Wetterau-Museum,
Haagstraße 16
Konzerte
Bad Nauheim
Jazzkonzert
Das Kurensemble wird
begleitet von bekannten
Jazzfreunden aus der
Wetterau. Eintritt 5 Euro
10.00 und 15.00
Trinkkuranlage (kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Nidda
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
10.30 und 15.00
Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
Märkte/Feste
Nidda
Bauernmarkt
Regionale Spezialitäten
der regionalen Selbstvermarkter
10.00 Kurallee
Bad Salzhausen
Wölfersheim
Bücherflohmarkt
Schlussverkauf zum
Kilopreis
12.00 ev. Gemeindehaus Melbach
Wanderungen
Bad Nauheim
Durch die Wetterau
entlang der Wetter und
der Usa (ca. 10–12 km).
kosten 5/erm.4 Euro
13.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Büdingen
Der Herbst ist da…
Kreative Familienwanderung. Kosten 3,50/
Kinder 2/Familien
6 Euro. Infos und
Anmeldung unter Tel.
0 60 49/75 14
14.00 Parkplatz an
der Jugendherberge
Sonstiges
Bad Nauheim
Verkaufsoffener
Sonntag
im Rahmen der Kerb
14.00 Innenstadt
Nidda
Tanztee
mit Anja & Harald
15.00 Kursaal
Bad Salzhausen
6 Mo
Bühne
Freiheit
Lebenslust
grenzenlose
Vielfalt
Bad Nauheim
»Warum heiraten –
Leasing tut’s auch«
Kabarett mit Stephan
Bauer. Vorverkauf 21/
Abendkase 23 Euro
19.30
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Führungen
Bad Nauheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
229 E
Vorträge
Friedberg
»Mitten drin
und voll daneben«
Zur sozialen Institution
der Narren von Susanne
Domnick. Kultur auf der
Spur, Reihe »Außen­
seiter«
19.30 Bibliothekszentrum Klosterbau,
Augustinergasse 8
STRESEMANNSTRASSE 16
61231 BAD NAUHEIM
TEL. 060 32 - 37 59
info@goldschmiedepurper.de
www.goldschmiedepurper.de
Wanderungen
Nidda
Försterwanderung
Kostenfrei. Anmeldung unter Telefon
0 60 43/9 63 30
Sonstiges
Bad Nauheim
Tai-Chi-Übungsstunden
Kosten 7 Euo. Infos:
Gisa Anders, Tel. 0 60
32/3 07 61 63
17.00
Therme am Park,
Ludwigstraße 40,
Gymnasikraum
7 Di
Bühne
Friedberg
Don Giovanni
(auch 3. Oktober)
19.00 Theater
Altes Hallenbad,
Haagstraße 29
Führungen
Bad Nauheim
Führung durch
die Russischen Kirche
15.30
Reinhardstraße 14
Entspannungskurse,
Klangmassagen, Kinesiologie
Tel. 06043 401501 · entspannung_der_sinne@web.de
www.entspannung-der-sinne.com
10/2014 streifzug 15
verAnsTALTungen iM OkTOber
Nachtwächterrundgang
(Kosten 6/erm. 5 Euro)
20.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Nidda
Botanische Führung
durch den Kurpark
mit Martin Nagorr.
Kosten 4 Euro
14.00 Kur- und
Touristik-Info
Bad Salzhausen
Kinder/FaMiLie
Friedberg
Reise
ins Buchstabenland
(5–7 Jahre). Teilnahme
kostenlos. Voranmeldung
15.00 Bibliothekszentrum Klosterbau,
Augustinergasse 8
Konzerte
Bad Nauheim
Musikalische Reise
durch Bad Nauheim
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
MärKte/Feste
Bad Nauheim
Kolping-Oktoberfest
19.00 Gemeindezentrum St. Bonifatius,
Zanderstraße 13
sonstiges
Reichelsheim
Clubabend des
Oldies-Club-Wetterau
mit der Band »Twist
Off«. Eintritt frei
20.00
»Zum Raabennest«,
Berliner Straße 9,
Beienheim
8 Mi
Friedberg
Konzerte
»Wege bis hierhier«
Dalip Kryeziu und Ljuba Jakupovic. Gitarre,
Gesang und Texte. Ab
18.30 Uhr Kuratorenführung durch die Gemäldeausstellung von
Dalip. Eintritt frei
19.15
Heilig-Geist-Kirche,
Leonhardstraße 24/
Ecke Saarstraße
Bad Nauheim
Lesungen
Führungen
Bad Nauheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Morgens Fango, aber
nachmittags Tango
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
sonstiges
Bad Nauheim
Sing mit!
Volksliedersingen für
alle mit Gertrud Gilbert
15.30 Altes Rathaus,
Am Marktplatz
9 Do
Kinder/FaMiLie
Bad Nauheim
»Bauer Beck fährt weg«
Vorlesestunde für
3–6-Jährige. Anmeldung in der Bücherei
15.00 Stadtbücherei,
Zanderstraße 3
Konzerte
Bad Nauheim
Von der Oper
bis zum Musical
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Bühne
11. oktober
Florstadt
Oldie Abend
mit »FOC« (Free of Charge) und den »Monkeys«
20.00 Saal Lux,
Altenstädter Straße 18, Nieder-Florstadt
Friedberg
»Die Märchentante,
der Sultan,
mein Harem und ich
Friedberg lässt lesen
von Helge Timmerberg
Eintritt 12/erm. 9 Euro
20.00 OVAGHauptverwaltung,
Hanauer Straße 22
Vorträge
Niddatal
Wetterau im Wandel:
100% jetzt
Vom Wechsel zu erneuerbaren Energien. Referent: Thomas Kunze
19.30
Ausstellungsraum
TK-Solar, Ilbenstadt,
Marie-Curie-Straße 2
sonstiges
Wölfersheim
Blues-Harmonica-Treff
Wetterau
(auch 2. Oktober)
18.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
10 Fr
aussteLLungen
Bad Vilbel
Gemeinschaftsausstellung
Vernissage. »Kulinarische Gelüste auf Lein-
Bühne
wand«, Bilder von Werner Fink und »Bunte
Vielfalt«, Bilder von Richard Neunzer.
19.00 Galerie
in der Alten Mühle,
Lohstraße 13
Friedberg
Malerei, Skulpturen,
Zeichnungen
Gruppenausstellung der
»Malenden Mitglieder«
des Kunstvereins. Vernissage
19.00 Kunstverein im
Wetterau-Museum,
Haagstraße 16
Bühne
Bad Nauheim
»Ihne Ihr 3 Faltigkeit«
Hessische Weiblichkeit
in Vollendung. Mundart-Comedy und Musik
mit Hilde, Hiltrud und
der Dande Rotraut. Vorverkauf 25/Abendkasse
27,50 Euro
20.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Bad Vilbel
»Kreativer Ungehorsam«
Stand-Up-Poetry & Slam-Kabarett mit
Philipp Scharri. Eintritt Kat 1: 20,60/
erm. 17,30/Kat. 2: 18,40/erm. 15,10 Euro inkl. Gebühren
20.00 Theater Alte Mühle,
Lohstraße 13
16 streifzug 10/2014
»Best of HickHack«
Frauenkabarett, veranstaltet vom Frauenausschuss im ev. Dekanat
Nidda
20.00 Parksaal
Bad Salzhausen
Führungen
Bad Nauheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Büdingen
sonstiges
Bad Nauheim
Tai-Chi-Übungsstunden
(auch 6. Oktober)
18.15
Therme am Park,
Ludwigstraße 40,
Gymnasikraum
Büdingen
Konzerte
Bad Nauheim
Friedberg
Musik aus Berlin,
Paris,Moskau
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Clubabend
des Jazzclub Friedberg
mit der Kalli-VeltenJazzband
20.00 Hüttchen,
Ockstädter Straße 11
Nidda
»Fathi Tag«
Ein Programm von Fatih
Cevikkollu mit Identitätsbildungsauftrag
20.00 Capitol,
Rossbrunnenstraße 3
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
15.00 Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
Die schwarze Spinne
Jeremias Gotthelfs berühmte Rahmennovelle
um einen Pakt mit dem
Teufel. Sprecherin: Carla Kleinau, Gesang:
Bingenheimer Chörchen. Eintritt 6 Euro
20.00
Lebensgemeinschaft
Bingenheim,
Schloßstraße 9,
Bingenheim
Abendkasse 7/erm. 5/
Vorverkauf 5/erm. 2,50
Euro
19.30 Sprudelhof,
Badehaus 2
»Burgmannenschmaus«
Tafeln wie im Mittelalter mit TheodoBo.Voranmeldung: Tourist-Info
Tel. 0 60 42/9 63 70
20.00
Gasthaus »Bleffe«
Nachtwächterführung
Infos und Karten bei der
Tourist-Information,
Tel.: 0 60 42/9 63 70
18.00 Marktplatz
Butzbach
Echzell
8. oktober
Nidda
Wölfersheim
»Red Bananas
Blues Band«
Blues mit Rock- und
Funkelementen
21.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
Vorträge
Bad Nauheim
Maimonides:
Naturkenntnis und
Gottesgesetz
Vortragsreihe zum Jahresthema: »Philosophie
im Mittelalter, Teil I«.
11 Sa
aussteLLungen
Bad Vilbel
Gemeinschaftsausstellung
(auch 10. Oktober)
15.00 Galerie
in der Alten Mühle,
Lohstraße 13
Friedberg
Malerei, Skulpturen,
Zeichnungen
Gruppenausstellung der
»Malenden Mitglieder«
des Kunstvereins (bis
19. Oktober). Täglich
von 14 bis 18 Uhr
14.00 Kunstverein im
Wetterau-Museum,
Haagstraße 16
Veranstaltungen im Oktober
Bühne
Bad Nauheim
Ȇbersinnlose
Fähigkeiten«
Kabarett, Comedy und
Unerklärliches mit Detlef Simon – DESiMO.
Vorverkauf 21/Abendkasse 23 Euro
20.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Elfenmädchen
200 Kinder und Jugendliche erzählen die selbst
erdachte Geschichte
tänzerisch. Eintritt 15
Euro
16.30 Dolce Theater,
Elvis-Presley-Platz 1
Büdingen
»Nächster Stopp –
Wart-Burg!«
mit dem Erstes Allgemeines Babenhäuser
Pfarrer(!)-Kabarett. Infos
und Karten bei der Tourist-Information, Tel.:
0 60 42/9 63 70
20.00 Willi-Zinnkann-Halle, Eberhard-Bauner-Allee 16
Reichelsheim
18. Poetry Slam
Karten zu 5/erm. 3 Euro
19.30 Bistro Cockpit,
Im Mühlahl 12
Führungen
Bad Nauheim
Ein Nachmittag
mit Kaiserin Sisi
Kosten 6/erm. 5 Euro
14.00 Stadtmarketing, In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Büdingen
»Ran an den Speck«
Kulinarische Führung.
18.00 Altstadt,
Metzgermuseum,
Gasthaus Bleffe
Konzerte
Bad Nauheim
Wunschkonzert
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Bad Vilbel
»Seelentupfen«
Geistliche Chormusik
aus Europa. Gesamtleitung: Herbert Helfrich
19.30
Nikolaus-Kirche,
Quellenstraße 20
Nidda
Ober-Mörlen
Büdingen
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
10.30 und 15.00
Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
Swingin’ Park –
Jazz meets…
Esther Berlansky »in
between«. Eintritt 20/
erm. 10 Euro. Schüler
bis 12 Jahre frei
20.00 Parksaal
Bad Salzhausen
Vogelschau
mit Tombola und Vogelbörse
10.00 Usatalhalle,
Usinger Straße 79
Büdingen
als Sammelplatz
der Auswanderung
nach Russland 1766
Alles über die Hintergründe der Auswanderungswelle des damaligen Geschehens. Infos
und Karten bei der
Tourist-Information,
Tel.: 0 60 42/9 63 70
14.30 Marktplatz
Lesungen
Niddatal
Das Ilbenstädter
Dekameron
Lesung mit musikalischen Einlagen von
Gottfried Lehr. Anmeldung erforderlich. Eintritt 8 Euro.
20.00 Nonnenhof
Ilbenstadt, ab Bürgerhaus ausgeschildert
Märkte/Feste
12 So
Ausstellungen
Bad Vilbel
Gemeinschafts­
ausstellung
(auch 10. Oktober)
15.00 Galerie
in der Alten Mühle,
Lohstraße 13
Karben
»Jüdisches Leben
in Groß-Karben«
(auch 5. Oktober)
14.00 Heimatmuseum Degenfeld’sches
Schloss, Westliche
Ringstraße 2
Friedberg
Stadtführung
(auch 5. Oktober)
14.00 vor dem
Wetterau-Museum,
Haagstraße 16
Bühne
Bad Nauheim
Konzerte
»Altern ist nichts
für Feiglinge«
Kabarett von und mit
Monika Blankenberg.
Vorverkauf 21/Abendkasse 23 Euro
18.00 Theater am
Park, Ludwigstraße 21
Elfenmädchen
(auch 11. Oktober)
11.00 Dolce Theater,
Elvis-Presley-Platz 1
Bad Nauheim
Wanderungen
Bad Nauheim
Radwanderung
nach Rosbach
(ca. 25–30 km).
Kosten 5/erm. 4 Euro
13.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Sport
Bad Nauheim
Mitternachtssport
Freies Sportangebot.
Kostenfrei
20.00 Sporthalle
am Solebecken,
Am Solgraben
Sonstiges
Bad Nauheim
Yoga für Mädchen
Benefizaktion anlässlich
des Weltmädchentages
(6–11 Jahre sowie 12–
17 Jahre), Anmeldung
erbeten unter Tel.
0 60 32/96 85 18
16.00 und 17.30
Yoga satyaseva
im Haus am Park,
Ludwigstraße 21
Friedberg
»Lifetime« –
Tanzshow 2014
Schüleraufführung mit
Schauspiel-Acts. Special Guests, Weltmeister
im Hip-Hop, Tanzensemble Theres Hauser.
Veranstaltung des Ballettstudio Dance Line
18.30 Stadthalle
Führungen
Bad Nauheim
Besichtigung
der Russischen Kirche
14.00
Reinhardstraße 14
Vom Salzsiederdorf
zum Herzheilbad
(auch 5. Oktober)
11.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Russische Gäste
in Bad Nauheim
Kosten 5/erm. 4 Euro
14.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Yoga für Kinder, Teeny-Chill-Yoga,
Yoga bei Prüfungsstress
Haus am Park · Ludwigstraße 21 · Bad Nauheim
Fon 0 60 32 . 96 85 18 · www.yoga-satyaseva.de
»Von der Bahnhof­
straße bis zur
ehemaligen Synagoge«
Rundgang/Stolpersteinführung
14.00
Bahnhofstraße 47,
Groß-Karben (am
1920er Sportplatz)
Kürbisfest
Eintritt frei
14.00 Hof des BioHoppers Ossenheim,
Zur Lohmühle 5
Kürbisfest
Interessenverein Bottenberg/Waldwiesen
15.00 am Rand der
Waldwiesen, Ausschilderung ab B275
zwischen OberMörlen und Langenhain-Ziegenberg
Kurse für junge Leute
von 8–21 Jahre, ab € 39,-/Monat
Karben
Friedberg
Ober-Mörlen
Yoga
Jung & Fit
Gospel-Benefizkonzert
mit dem Gospelchor
»For Heaven’s Sake«
zugunsten der Johanneskirche.
Eintritt 15 Euro
19.00 Dankeskirche,
Parkstraße
Bad Nauheim
Kurkonzert
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
10.30 und 15.30
Trinkkuranlage (Konzertmuschel oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
»Shimmering«
Geistliche Vokalmusik
mit dem Ensemble LaCappella. Kostenfrei
16.00 Bonifatius­
kirche, Zanderstr. 13
streifzug
Nächster Erscheinungstermin:
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Anzeigenschluss:
Freitag, 17. Oktober 2014
Tanzstudio Steffi Kaiser präsentiert:
Die Tanzshow!
freitag
Mit dabei als Special Guest:
ein angesagter Starchoreograph!
Ein Hip-Hop Tanzstück von
Steffi Kaiser & ihren Schülern.
19 Uhr bis ca. 21:00 Uhr
Einlass / Abendkasse ab 18:00 Uhr
Kartenvorverkauf
ab Oktober 2014 im Tanzstudio
Steffi Kaiser oder in den
Geschäftsstellen der Butzbacher
und Wetterauer Zeitung.
14. November 2014
Bürgerhaus Butzbach
Gutenbergstraße 16
35510 Butzbach
Infos unter: www.steffikaiser.de
Telefonisch unter 06033-7460794 oder 0160-7553443
10/2014 streifzug 17
verAnsTALTungen iM OkTOber
Nidda
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
10.30 und 15.00
Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
»Alles was Odem hat«
Chor- und Orchesterkonzert. Eintritt 12/Vorverkauf 10 Euro, Kinder
und Jugendliche bis 16
Jahre frei
19.00
kath. Kirche Nidda
MärKte/Feste
14.00 kath.
Gemeindezentrum
St. Nikolaus,
Schulstraße 6
13 Mo
Führungen
Bad Nauheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Bad Nauheim
Konzerte
Drachenfest
Kostenfrei
11.00 Usatalaue
Bad Nauheim
Wanderungen
Bad Nauheim
Nach Ober-Mörlen
über Frauenwald und
Johannisberg (ca. 10–12
km). kosten 5/erm. 4
Euro
13.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
sport
Bad Nauheim
EC Bad Nauheim –
Landshut
Eintritt Stehplatz 12/
erm. 9 Euro
18.30 ColonelKnight-Stadion,
Nördlicher Park
sonstiges
Bad Nauheim
Tanztee
Tanz und großes
Kuchenbuffet bei Kaffee
und Tee. Kosten 15,50
Euro
14.30 Dolce Theater,
Elvis-Presley-Platz 1
Bad Vilbel
Tag der Naturheilkunde
Aktionstag mit dem
Motto: »Der Natur und
dem Leben vertrauen«.
Eintritt frei
14 Di
Bühne
Bad Nauheim
»Elmar,
der bunte Elefant«
Musikalisches Theaterspiel ab 4 Jahre. Vorverkauf 6,50/erm. 3,50/
Abendkasse 8/erm. 5
Euro
15.30 Sprudelhof,
Badehaus 2
Führungen
Bad Nauheim
Serenaden, Liebeslieder, Volkslieder
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Vorträge
Bad Nauheim
»Gesund
in Bad Nauheim«
Vortrag von Dr. med.
Karlfried Kainer. Eintritt
3/erm. 1,50 Euro
19.00 Kurpark-Klinik,
Raum Hessen,
Kurstraße 41–43
Christliche Vernunft
gegen völkischen
Rausch
Montagsforum. Kostenfrei
19.30 ev.
Gemeindezentrum
Wilhelmskirche,
Wilhelmstraße 12
Nachtwächterrundgang
(auch 7. Oktober)
20.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Kinder/FaMiLie
Friedberg
Mit Büchern forschen
& entdecken
zum Thema »Märchen
erleben« (4–6 Jahre).
15.00 Bibliothekszentrum Klosterbau,
Augustinergasse 8
Konzerte
Bad Nauheim
Bunt gemischt
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
15 Mi
sonstiges
aussteLLungen
Bad Nauheim
Bad Vilbel
Tai-Chi-Übungsstunden
(auch 6. Oktober)
17.00
Therme am Park,
Ludwigstraße 40,
Gymnasikraum
Gemeinschaftsausstellung
(auch 10. Oktober)
15.00 Galerie
in der Alten Mühle,
Lohstraße 13
Bühne
Bühne
Vorträge
Vorträge
Bad Nauheim
Bad Nauheim
Friedberg
»PAKT –
Gretchen im Spagat«
Kabarett. Für alle Faustbegeisterte, Faustneulinge und auf jeden Fall
für alle Sinne. Vorverkauf 16/erm. 12/Abendkasse 19/erm. 16 Euro
20.30 Sprudelhof,
Badehaus 2
»Verdauungsstörungen
wie weggeblasen…«
von Dr. Rainer Matejka.
Tipps und Strategien bei
hartnäckigen MagenDarm-Beschwerden/
Reizdarm
19.00 Golf-Club,
Nördlicher Park 21
Neue archäologische
Ausgrabungen
in Friedberg
von Dr. Jörg Lindenthal
20.00 Bibliothekszentrum Klosterbau,
Augustinergasse 8
Bad Vilbel
»Protokoll einer Disko«
Musik und Kabarett mit
Anna Mateur & The
Beuys. Eintritt Kat. 1
21,70/erm. 18,40/Kat. 2:
19,50/erm. 16,20 Euro
inkl. Gebühren
20.00 Theater Alte
Mühle, Lohstraße 13
Friedberg
Verrücktes Blut
Volksbühne Friedberg.
Schauspiel von Nurkan
Erpulat und Jens Hillje
20.00 Stadthalle
Führungen
Bad Nauheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Kinder/FaMiLie
Friedberg
Bilderbuchwerkstatt
Aktives Bilderbuchkino
(3–6 Jahre) zum Buch
»Das Beste überhaupt:
Meerschwein sein«
15.00 Bibliothekszentrum Klosterbau,
Augustinergasse 8
Konzerte
Bad Nauheim
Musikalische Reise von
Wien nach Budapest
Kurkonzert. Eintritt 3
Euro/erm. Eintritt frei
15.30 Trinkkuranlage
(Konzertmuschel
oder
kleiner Konzertsaal),
Ernst-Ludwig-Ring 1
Lesungen
16. oktober
Bad Nauheim
Nächster Stopp: »Wart-Burg!«
Das neue Programm vom Ersten
Allgemeinen Babenhäuser
Pfarrer(!)-Kabarett. Vorverkauf
23/Abendkasse 25 Euro
20.00 Rosensaal Steinfurth
18 streifzug 10/2014
Nidda
Arztvortrag
»Aktuelle Diagnostik
und Therapie in der
Gastroenterologie«.
Prävention und Behandlung von Erkrankungen des MagenDarm-Traktes und der
damit verbundenen Organe von Dr. med. Ulrich Grandel
19.00 Parksaal
Bad Salzhausen
Ober-Mörlen
»Wie ticken
Jugendliche?«
Impulse – Reflexionen –
Gespräch
19.30 Bonifatiussaal,
Pfarrzentrum,
Kirchplatz 1
Zwei Reisen
am Ende des Lichts
Von Schlittenhunden,
Kabeljau und Packeis
Vortrag von Arved
Fuchs. Eintritt 18 Euro
20.00 Stadthalle
»Kindliche
Entwicklungsstörungen
im Schulalltag«
Von Dr. med. Andreas
Rave.
19.00 Aula der
Johann-Peter-SchäferSchule
sonstiges
Wölfersheim
Blues-Harmonica-Treff
Wetterau
(auch 2. Oktober)
18.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
16 Do 17 Fr
Bühne
»PAKT –
Gretchen im Spagat«
(auch 15. Oktober)
20.30 Sprudelhof,
Badehaus 2
Konzerte
aussteLLungen
Bad Vilbel
Gemeinschaftsausstellung
(auch 10. Oktober)
15.00 Galerie
in der Alten Mühle,
Lohstraße 13
Friedberg
Bühne
»Facing Faces«
Tanzperformance mit
Magdalena Stoyanova
und Sven Krautwurst.
Ab 18.30 Uhr Kuratorenführung durch die
Gemäldeausstellung
von Dalip. Eintritt frei
19.15
Heilig-Geist-Kirche,
Leonhardstraße 24/
Ecke Saarstraße
Bad Nauheim
Friedberg
Lesungen
WetteraturHerbstlesung
der Autorinnen der Literaturgruppe Wetteratur.
Literarisch, kulinarisch,
musikalisch, mit flüssiger Apfelverkostung.
Eintritt 5 Euro
20.00 Bibliothekszentrum Klosterbau,
Augustinergasse 8
Nidda
Nidda erlesen:
Sven Regener
»Magical Mystery oder:
Die Rückkehr des Karl
Schmidt«. Eintritt Kat. I
13/erm. 8/Kat. II 10/
erm. 5 Euro
20.00 Kursaal
Bad Salzhausen
»Ein Quantum Ost«
Musik-Kabarett und
Comedy mit Andy Ost.
Vorverkauf 21/Abendkasse 23 Euro
20.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Bad Vilbel
Kabarettbundesliga
1. Spiel: Daphne De
Luxe – Klaus Renzel.
Anstoß zur 6. Saison
der Deutschen Kabarettmeisterschaft. Zwei
Künstler – ein Wettkampf – deine Stimme.
Eintritt Kat. 1: 19,50/
erm. 16,20/Kat. 2:
17,30/erm. 14 Euro
20.00
Theater Alte Mühle,
Lohstraße 13
Veranstaltungen im Oktober
Disco/Party
Sport
Reichelsheim
Bad Nauheim
Oktoberfest des
Oldies-Club-Wetterau
mit der Partyband
»Double M«. Eintritt frei
20.00 »Zum Raabennest« (Saal), Berliner
Straße 59, Beienheim
EC Bad Nauheim –
Heilbronn
Eintritt Stehplatz 12/
erm. 9 Euro
19.30 ColonelKnight-Stadion,
Nördlicher Park
Führungen
Sonstiges
Bad Nauheim
Bad Nauheim
Jugendstilrungang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Tai-Chi-Übungsstunden
(auch 6. Oktober)
18.15 Therme am
Park, Ludwigstraße
40, Gymnasikraum
Büdingen
»Büdingen bei Nacht«
Nachtwächter-Erlebnisführung mit TheodoBo
20.00 Marktplatz
»Kröten, Keiler,
Vensterhennen«
Theater-Erlebnisführung. Kosten 16/erm. 7
Euro. Infos und Karten
bei der Tourist-Information, Tel. 0 60 42/9 63 70
20.00 Am Mühltor
(Metzger-Museum)
Konzerte
Nidda
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
15.00 Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und
Medien, Prof. Monika
Grütters MdB (bis 23.
Oktober). Kostenfrei
12.00 Sprudelhof,
Ludwigstraße 20
Bad Vilbel
Gemeinschafts­
ausstellung
(auch 10. Oktober)
15.00 Galerie
in der Alten Mühle,
Lohstraße 13
Bühne
Büdingen
»Meo extended«
Kulturkreis Büdingen
»immer wieder sonntags«
20.00 Pferdestall
im Oberhof
»Jetzt sinnse doch
endlich emal ruhisch«
Comedy mit Hiltrud
und Karl-Heinz. Infos
und Karten bei der Tourist-Information, Tel.:
0 60 42/9 63 70
20.00 Willi-Zinnkann-Halle, Eberhard-Bauner-Allee 16
Büdingen
Bad Nauheim
Führungen
»Literarischer Salon«
Kulturkreis Büdingen
19.30
»Uraltes Rathaus«
»Ich bin so wild
nach Deinem Erdbeerpudding!«
Comedy mit Margie
Kinsky. Vorverkauf 21/
Abendkasse 23 Euro
20.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Bad Nauheim
18 Sa
Ausstellungen
Bad Nauheim
»Kunst leben –
Lebendige Kunst«
Familienausstellung von
Dawydow Wjatscheslaw/Davydov Viacheslav, Davydova Elena,
Davydov Anton. Das
Ausstellungsprojekt
Bad Vilbel
»Meister Maddin«
Comedy mit Maddin
Schneider. Eintritt Kat.
1: 23,90/erm. 20,60/
Kat. 2: 21,70/erm. 18,40
Euro inkl. Gebühren
20.00 Theater Alte
Mühle, Lohstraße 13
Hotelbesitzerin
von 1912
zeigt Bad Nauheim
Kosten 6/erm. 5 Euro
14.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Konzerte
Bad Nauheim
Orgelkonzert
Werke aus Barock, Romantik sowie Improvisationen.
Orgel: Kantor Frank
Scheffler
19.00 Dankeskirche,
Kurstraße 3
Büdingen
Nacht der Chöre
18.00 Marienkirche
Nidda
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
10.30 und 15.00
Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
Bühne
Bad Nauheim
»Wer zuletzt lacht,
denkt zu langsam«
Comedy mit Sascha
Korf. Vorverkauf 21/
Abendkasse 23 Euro
18.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Führungen
Bad Nauheim
Wanderungen
Bad Nauheim
Radwanderung
nach Münzenberg
(ca. 25–30 km). Kosten
5/erm. 4 Euro
13.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Besichtigung
der Russischen Kirche
14.00
Reinhardstraße 14
Vom Salzsiederdorf
zum Herzheilbad
(auch 5. Oktober)
11.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Ausstellungen
Jugenstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Bad Vilbel
Büdingen
Gemeinschafts­
ausstellung
(auch 10. Oktober)
15.00 Galerie
in der Alten Mühle,
Lohstraße 13
Altstadtführung
Infos und Karten bei der
Tourist-Information,
Tel.: 0 60 42/9 63 70
14.30 Altstadt,
Marktplatz
19 So
DRACHENFEST IN DEN USA-AUEN
12.10.2014, 11 BIS 17 UHR
N
FINDE
E
Z
T
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L
AD!
PARKP -WELLENB
USA
SIE AM
10/2014 streifzug 19
verAnsTALTungen iM OkTOber
Friedberg
Stadtführung
(auch 5. Oktober)
14.00 vor dem
Wetterau-Museum,
Haagstraße 16
Konzerte
Bad Nauheim
NeoBarock
mit Werken von Bach,
Händel und Mozart.
Vorverkauf 11/erm. 9/
Abendkasse 14/erm. 11
Euro
19.30 ev.
Gemeindezentrum
Wilhelmskirche,
Wilhelmstraße 12
Nidda
sonstiges
Vorträge
sonstiges
Bad Nauheim
Bad Nauheim
Wölfersheim
Taschenbörse
zugunsten des Frauenhauses Wetterau
11.00
Alte Wäscherei,
Am Goldstein 4b
Radreise Baltikum
vom Eckhard Fuss
20.00
Gemeindezentrum
St. Bonifatius,
Zanderstraße 13
Blues-Harmonica-Treff
Wetterau
(auch 2. Oktober)
18.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
Nidda
Tanztee
mit Otmar Böhm
15.00 Kursaal
Bad Salzhausen
20 Mo
Führungen
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
10.30 und 15.00
Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
Bad Nauheim
Lesungen
Büdingen
Ortenberg
»Fräulein Fieselstein
und die Zauberstadt«
Kindererlebnisführung.
Infos und Karten bei der
Tourist-Information,
Tel.: 0 60 42/9 63 70
15.00 Altstadt
»Der Besuch
der kleinen Dame«
Buchpräsentation mit
einem kurzen Vortrag
von Autorin Lilli
Schwethelm und einem
musikalischen Beitrag
von Georg Crostewitz.
19.00
»Neumühle« Selters,
Sprudelstraße 35
MärKte/Feste
Bad Nauheim
Antik- und
Sammlermarkt
Kostenfrei
10.00 Sprudelhof,
Ludwigstraße 20
Wanderungen
Bad Nauheim
Nach Ockstadt
(ca. 10 km). Kosten 5/
erm. 4 Euro
13.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
21 Di
Führungen
Bad Nauheim
Nachtwächterrundgang
(auch 7. Oktober)
20.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Lesungen
Friedberg
Norbert Blüm –
Einspruch!
Friedberg lässt lesen.
Eintritt 12/erm. 9 Euro
20.00
Augustinerschule,
Goetheplatz 4
22 Mi
24 Fr
Führungen
Bühne
Bad Nauheim
Bad Vilbel
Jugendrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
»Ferien auf Sagrotan«
Keimfreies Kabarett mit
Ingo Börchers.
Eintritt Kat. 1: 20,60/
erm. 17,30/Kat. 2:
18,40/erm. 15,10 Euro
inkl. Gebühren
20.00 Theater Alte
Mühle, Lohstraße 13
Büdingen
Führungen
»Gauner, Schurken &
Halunken«
Kulinarische Erlebnisführung mit TheodoBo.
Voranmeldung: TouristInfo Tel. 0 60 42/9 63 70
20.00 Marktplatz
Bad Nauheim
Wölfersheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
»Rusty Shoulders«
Blues- and Boogie Band
21.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
sonstiges
Lesungen
Bad Nauheim
Bad Nauheim
Sing mit!
Volksliedersingen für
alle mit Gertrud Gilbert
15.30 Altes Rathaus
am Marktplatz
»Die Hyäne«
Krimilesung mit Daniel
Holbe. Eintritt 8 Euro
19.30 Stadtbücherei,
Zanderstraße 3
23 Do
Kinder/FaMiLie
Bad Nauheim
»Die kleine Raupe
Nimmersatt«
Bücherstunde mit Mausi, der Büchermaus (ab
18 Monate). Anmeldung
in der Bücherei
Stadtbücherei,
Zanderstraße 3
Bühne
Wanderungen
Bad Nauheim
Nach Ziegenberg
(ca. 11 km), kostenfrei
13.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
sonstiges
Bad Nauheim
Mantra Singen
Kostenfrei. Infos Tel.
0 60 32/96 85 18
18.45
Yoga Satyaseva,
Haus am Park,
Ludwigstraße 21
25 Sa
Bühne
Reichelsheim
25. oktober
Bad Nauheim
»Hetzkasper – zu blöd für Burnout«
»Entschleunigtes« Kabarett-Programm
von und mit Henning Schmidtke. Vorverkauf 21/Abendkasse 23 Euro
20.00 Theater am Park,
Ludwigstraße 21
20 streifzug 10/2014
»Da kommt doch noch
was!«
Neues von Trude Herr
& Heinz Erhardt
20.00 Cockpit
Führungen
Bad Nauheim
Besichtigung
der Russischen Kirche
14.00
Reinhardstraße 14
Auf den Spuren
von Elvis
Kosten 5/erm. 4 Euro
14.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Jugenstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Konzerte
Friedberg
Stimme Afrikas
Chorgesang voller
Rhythmen und Gefühle.
Eintritt frei
16.30 Heilig-GeistKirche, Leonhardstr. 24/Ecke Saarstr.
Wanderungen
Bad Nauheim
Radwanderung
nach Florstadt
(ca. 25–30 km).
Kosten 5/erm. 4 Euro
13.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
26 So
Bühne
Bad Nauheim
»Mensch ärgere dich!«
Kabarett von und mit
Frederic Hormuth. Vorverkauf 21/Abendkasse
23 Euro
18.00 Theater am
Park, Ludwigstraße 21
Führungen
Bad Nauheim
Vom Salzsiederdorf
zum Herzheilbad
(auch 5. Oktober)
11.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Friedberg
Stadtführung
(auch 5. Oktober)
14.00 vor dem
Wetterau-Museum,
Haagstraße 16
Konzerte
Nidda
Bauernmarkt
(auch 5. Oktober)
10.00 Kurallee
Bad Salzhausen
Büchermarkt
»Bücher für die Orgel«
des Freundeskreises für
Kirchenmusik
13.00
Seminarraum am
alten Kurmittelhaus,
Bad Salzhausen
Wanderungen
Bad Nauheim
Rund um die
Hasselhecke
über Frauenwald und
Johannisberg (ca. 10
km). Kosten 5/erm. 4
Euro
13.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Planetenwanderweg
Kosten 5/erm. 4 Euro
14.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
sport
Bad Nauheim
EC Bad Nauheim –
Rosenheim
Eintritt Stehplatz 12/
erm. 9 Euro
18.30 ColonelKnight-Stadion,
Nördlicher Park
sonstiges
Bad Nauheim
Tanztee
(auch 12. Oktober)
14.30 Dolce Theater,
Elvis-Presley-Platz 1
27 Mo
Bühne
Bad Nauheim
»Sose mache Flegge«
Kabarett von und mit
Clajo Herrmann. Vorverkauf 21/Abendkasse
23 Euro
19.30
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Führungen
Bad Vilbel
Bad Nauheim
Sunday Morning Jazz
mit Hermann Kocks
2Men-Group & The
Chick, Special Guest
Judith Erb
11.00 Theater Alte
Mühle, Lohstraße 13
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
MärKte/Feste
Bad Nauheim
Floh- und Trödelmarkt
10.00
Festplatz Steinfurth,
Bad Nauheimer Str./
Im Kirschgarten
28 Di
Führungen
Bad Nauheim
Nachtwächterrundgang
(auch 7. Oktober)
20.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Veranstaltungen im Oktober
Lesungen
Friedberg
Jimi Hendrix
live im Lemberg
Friedberg lässt lesen
von Andrej Kurkow.
Eintritt 8/erm. 5 Euro
20.00 Bibliothekszentrum Klosterbau,
Augustinergasse 8
29 Mi
Bühne
Bad Vilbel
»Multiple Sarkasmen«
Kabarett mit Moritz Netenjakob. Eintritt Kat. 1:
21,70/erm. 18,40/Kat. 2:
19,50/erm. 16,20 Euro
inkl. Gebühren
20.00 Theater Alte
Mühle, Lohstraße 13
Führungen
Bad Nauheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00 Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Büdingen
Kindererlebnisführung
mit Schatzsuche
Infos und Karten bei der
Tourist-Information,
Tel.: 0 60 42/9 63 70
14.30 Altstadt,
Marktplatz
Lesungen
Karben
Schreibende Frauen
Karbener LiteraturTreff
eV. Eintritt frei
19.30 KUHtelier
im Schloßhof
v. Leonhardi,
Groß-Karben, BurgGräfenröder-Straße 2
30 Do
Ausstellungen
Bad Nauheim
Bilderausstellung
Technik Encaustic
(Wachs gebundene
Farbpigmente heiß auf
den Maluntergrund aufgetragen), von Angelika
Eberlin. Eröffnung
20.00 Altes Rathaus
am Marktplatz
Lesungen
Bad Vilbel
»Genagelt ist meine
Zunge an eine Sprache,
die mich verflucht«
Lilli Schwethelm liest
Lyrik und Prosa aus
dem Werk von Hilda
Stern Cohen. Mit Gitarrenmusik von und mit
Georg Crostewitz
19.30 Theater Alte
Mühle, Lohstraße 13
Vorträge
Nidda
Arztvortrag
»Das Kniegelenk – Arthrose, Gelenkerhalt,
Endoprothese« von
Prof. Dr. Wolfgang
Daecke
19.00
Klinik Rabenstein,
Kurstraße 38–42
Sonstiges
Friedberg
Sport
Sonstiges
Wölfersheim
Starke Frauen
in dunklen Zeiten
Hexenverfolgung um
1650. Kostümführung.
Kosten 5/erm. 3 Euro
19.00 Stadtkirche,
Brautportal
Bad Nauheim
Bad Nauheim
EC Bad Nauheim –
Bietigheim
Eintritt Stehplatz 12/
erm. 9 Euro
19.30 ColonelKnight-Stadion,
Nördlicher Park
Mantra Singen
(siehe auch
24. Oktober)
18.45
Yoga Satyaseva,
Haus am Park,
Ludwigstraße 21
Blues-Harmonica-Treff
Wetterau
(auch 2. Oktober)
18.00 Kulturwerkstatt
Antik-Café, Heyenheimer Weg 17
31 Fr
Ausstellungen
Bad Nauheim
Bilderausstellung
(auch 30. Oktober)
11.00 Altes Rathaus
am Marktplatz
Bühne
Bad Nauheim
»Mir halte durch!«
Mundart-Comedy mit
Hiltrud und Karl-Heinz.
Vorverkauf 21/Abendkasse 23 Euro
20.00
Theater am Park,
Ludwigstraße 21
Konzerte
Bad Vilbel
»Kieran Goss solo«
»The New Album &
Tour 2014« des SingerSongwriters aus Irland.
Eintritt Kat. 1: 23,90/
erm. 20,60/Kat. 2:
21,70/erm. 18,40 Euro
inkl. Gebühren
20.00
Theater Alte Mühle,
Lohstraße 13
Nidda
Kurkonzert
mit dem Duo Bravo
15.00 Trinkkurhalle,
Bad Salzhausen
Büdingen
»In 80 Tagen
um die Welt«
Winterbühne »Eine
Stadt spielt Theater«
20.00 Willi-Zinnkann-Halle, Eberhard-Bauner-Allee 16
Führungen
Bad Nauheim
Jugendstilrundgang
(auch 1. Oktober)
15.00
Stadtmarketing,
In den Kolonnaden 1
Veranstaltungsorganisation
Astrid Mexia
61231 Bad Nauheim • Nördlicher Park 11 (Sprudelhof 11)
Telefon 0 60 32/62 90 + Mobil 0160-5429167
eMail: astrid.mexia@t-online.de
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10/2014 streifzug 21
In Mittelhessen
Veranstaltungen in Mittelhessen
Donnerstag, 2. Oktober
Freitag, 17. Oktober
Samstag, 25. Oktober
Lich
Gießen
Gießen
Festtage der Barockmusik
»Echte Körper«
Trio Adorno
Mit einem Chor- und Orgelkonzert der
Marienstiftskantorei werden die »Tage der
Alten Musik« (bis 5. Oktober) eröffnet.
➛➛ 20.00 Marienstiftskirche
Anatomische Ausstellung mit 200 Exponaten.
➛➛ 11.00–18.00 Hessenhallen
(bis 21. Oktober)
Samstag, 18. Oktober
Freitag, 3. Oktober
Gießen
Gießen
Wetzlar
Die Schmachtigallen
Magie der Travestie
Gewohnt gekonnt a cappella, aber auch
begleitet von der bewährten Band, durchmessen die Herren auch in ihrem neuen
Programm »Spiel des Lebens« ein breites
Spektrum musikalischer Stile. Verspieltes
Songspiel der etwas anderen Art.
➛➛ 19.30 Stadttheater (Premiere)
Mittwoch, 22. Oktober
Stars und Sternchen in einer witzigen und
temporeichen Revue mit reichlich Illusionen.
➛➛ 20.00 Kongresshalle
Oktoberfest
Die Mariazeller und ihre Freunde, beste
Stimmungsmacher aus Österreich, rocken das
Oktoberfest am Dutenhofener See.
➛➛ Ab 11.00 Seegelände »Anker«
Samstag, 4. Oktober
Wetzlar
Meisterkonzert
Gábor Boldoczki (Trompete) und Gergely
Boganyi (Klavier) spielen u. a. Werke von
Peskin, Chopin, Fauré, Liszt und Enescu.
➛➛ 20.00 Stadthalle
Donnerstag, 9. Oktober
Lich
Kalahari Roses
Die Erfolgstruppe aus Botswana mit ihren
Musikern aus Oberhessen meldet sich zu
einem Kurzbesuch zurück: Faszinierende
Stimmen der Weltmusikszene verschmelzen
mit mitreißenden afrikanischen Grooves.
➛➛ 20.00 Kino Traumstern
(auch 7. 10., Marburg, Waggonhalle)
Wetzlar
Eckart von Hirschhausen
Mücke
Alfred Dorfer
Herbert Feuerstein
Wetzlar
Lake
Die originalgetreue Queen-Show aus Berlin
bringt die elektrisierende Live-Amtosphäre
der britischen Rock-Ikonen um Freddie Mercury zurück auf die Bühne.
➛➛ 20.00 Kongresshalle.
Sonntag, 26. Oktober
»Ich bin 78 und habe keine Zukunft. Aber eine lange Vergangenheit und viel zu erzählen,
meistens sogar die Wahrheit« sagt der Journalist, Kabarettist und Entertainer Herbert
Feuerstein. Nun liest er aus seinem Buch
»Die neun Leben des Herrn F«.
➛➛ 18.00 Hallenbad Aquariohm (auch 27. 10.,
Alsfeld, 20.00 Autohaus Deisenroth)
Michael Fitz
Der Schauspieler und Songpoet hat sich
abermals zu einem Solokonzert angekündigt.
Titel: »Erfolg«.
➛➛ 20.00 Kulturstation
HR-Bigband
Flamenco Jazz ist das beherrschende Thema
eines außergewöhnlichen Konzertabends unter der Leitunng von Perico Sambeat. Solisten
sind Alba Carmona (Gesang), Javier Gavara
(Gitarre) und David Dominguez (Perkussion).
➛➛ 20.00 Stadttheater
22 streifzug 10/2014
Höhepunkt des »Papalala«-Festivals ist der
Auftritt der Deutschrock-Legenden aus München – Hits wie »Skandal im Sperrbezirk«
und »Schickeria« inklusive.
➛➛ Ab 18.00 Stadthalle
Wetzlar
Gießen
Der neue Tanzabend von Tarek Assam feiert
Premiere.
➛➛ 19.30 Stadttheater
Spider Murphy Gang
Mittwoch, 29. Oktober
Samstag, 11. Oktober
Im Satz des Pythagoras
Der ehemalige »Kastelruther Spatz« wandelt
erfolgreich auf Solopfaden und bringt mit
seiner Band die Sonne Italiens zum Strahlen.
➛➛ 20.00 Stadthalle Hungen
(ab 17.30 Südtiroler Törggelen)
Marburg
Gießen
Gießen
Andreas Fulterer und Band
Staufenberg
Freitag, 10. Oktober
Sonntag, 12. Oktober
Hungen
Mit seinem neuen Programm geht der Herr
Doktor zurück an seine Wurzeln: Medizin
und Magie. Was viele nicht wissen: Bevor
Hirschhausen mit medizinischem Kabarett
bekannt wurde, stand er bereits als Zauberkünstler auf der Bühne. Zeit, diese Fähigkeiten miteinander zu verbinden zu einer einzigartigen Show: »Wunderheiler«.
➛➛ 20.00 Rittal-Arena
Freitag, 24. Oktober
Der Wiener Satire-Gastarbeiter meldet
sich im »Kabarettherbst« mit seinem Solo­
programm »bisjetzt« zurück.
➛➛ 20.00 Kulturladen KFZ.
»Queen II«
Das in Hamburg beheimatete Trio (Violine,
Violoncello, Klavier) verspricht einen auf­
regenden Klassikkonzertabend.
➛➛ 20.00 Konzertsaal im Rathaus
Freitag, 31. Oktober
Wetzlar
Peter Kraus
Sie wurde als Deutschlands renommierteste
Rockband gefeiert, erhielt den Deutschen
Schallplattenpreis, hatte mehrere Top-1-Hits
(u. a. »On the run«). Sie haben Wishbone Ash
die Schau gestohlen. Vor 35 Jahren sorgten
sie hierzulande für ausverkaufte Hallen. Nun
rocken sie Mittelhessen.
➛➛ 21.00 »Franzis«
Unter dem Motto »Das Beste kommt zum
Schluss verabschiedet sich der AusnahmeKünstler nach rund 60 Jahren auf der Bühne
vom intensiven Tour-Leben. Zur Krönung gibt
es einen Konzertabend voller Hits, zum Mitsingen und -tanzen.
➛➛ 20.00 Rittal-Arena
Auswahl: Gabi Krämer
Fotos: Sven Stinn
Ein Support als Highlight
Am 17. Oktober ist es wieder soweit: Frankfurt lädt zur Nacht der Clubs. Die Geschichte dahinter ist schnell erzählt: Nur einmal Eintritt zahlen und in über zwanzig Clubs tanzen. Das
Highlight der Nacht gibt es in diesem Jahr im Zoom.
Eigentlich ist er als Unterstützung angekündigt. Das Publikum im Zoom soll er für WhoMadeWho anheizen. Aber weil die Dänen
inzwischen auch nicht mehr ganz so frisch
sind, wie sie mal klangen, ist Kid Simius das
eigentliche Highlight der Nacht der Clubs.
Kid Simius? José Antonio García Soler ist der
backenbärtige Mann, der den Erfolg von Marsimoto aka Marteria ermöglicht hat. Mit 16
Jahren begann er elektronische Musik zu machen. Damals noch in Granada, wo er eigentlich herkommt. Bald zog es ihn – wie so viele
andere Spanier auch – nach Berlin. Einem großen Mann namens Marten Laciny lief er hier
in die Arme, der wiederum als Marsimoto aka
Marteria kurz vor dem Durchbruch stand. Nur
ein ordentlicher Produzent fehlte ihm noch.
Da kam José Antonio García Soler, der Tüftler,
gerade richtig. Ein paar Wochen später stieg
»Lila Wolken« auf Platz eins der Charts ein.
Inzwischen ist Kid Simius eine große Nummer. Doch sagt er: »Mit Platten kann man kein
Geld verdienen. Okay, damals bei ›Lila Wolken‹ ein bisschen. Aber egal. Hauptsache,
man ist glücklich.« Deshalb zieht er inzwischen unermüdlich durchs Land und bringt
seine elektronische Musik live an den Mann.
Harte Beats und Harmonien paart José Antonio García Soler wie kein zweiter. Seinen Auftritt in Frankfurt: Unbedingt vormerken. fd
Neben dem Zoom bei der Nacht der Clubs am
17. Oktober dabei: Adlib, Batschkapp, Changó, Circus, Club 101, Cooky’s, D3 am Main,
Elfer, Final Destination, Gibson, Golden Gate
Diamond Club, Helium, moon 13, Neglected
Grassland, Odeon, Orange Peel, Ponyhof,
SKYclub, Stereobar, Südbahnhof, Velvet Club.
Alles weitere unter www.nacht-der-clubs.de.
Foto: Georg Roske
///
Kid Simius ist ein Besessener.
10/2014 streifzug 23
Am Main
Wer macht die Buchmesse
unsicher?
Es ist natürlich wieder die größte, aufregenste und bedeutenste Buchmesse aller Zeiten, die
am 8. Oktober in Frankfurt eröffnet wird. Wie jedes Jahr eben, nur besser. Voll wird’s in der
Messehalle auf jeden Fall; darauf deuten alleine die Zahlen von 2013 hin: 7275 Aussteller
aus 102 Ländern, 275 342 Besucher und 170 664 Fachbesucher. Doch wer geht da überhaupt hin? Eine (nicht ganz ernst gemeinte) streifzug-Typologie der Buchmesser.
Der Literaturagent: 631 waren es im vergangenen Jahr, die die Buchmesse unsicher
gemacht haben. Sie schlawenzeln um die
Stände der Verlage herum, lassen in Gesprächen hier und da den Namen ihres Autoren fallen und wissen aus zuverlässiger
Quelle, dass dieser das neue große, strahlende Ding am Schriftstellerhimmel sein
wird. Am Ende verlassen sie die Messe mit
einer Kiste voller Visitenkarten und keiner
Zusage. Und der Erkenntnis: Früher war alles einfacher.
Der Journalist: 9300 hatten sich im vergangenen Jahr akkreditiert. Die Hälfte von ih-
nen hat kein einziges Wort über den Besuch auf der Buchmesse geschrieben.
Lieber für lau und ohne die Menschenmassen am Wochenende umgucken! Muss sich
doch lohnen, dieses Journalistendasein. Die
andere Hälfte wartet geduldig eine halbe
Stunde auf Autoren, versucht in fünf Minuten einen O-Ton zu erhaschen, macht Fotos. Die Experten stehen lieber wissend an
einem Stand herum und berichten davon,
dass viele Autoren von heute nur noch
Schreibfabrikanten sind. Tenor: Früher, da
war mehr Relevanz. Und sowieso alles
besser.
Der Blogger: 1000 waren im vergangenen
Jahr dabei. Klingt gut, ist eine runde Zahl.
Passt ja, dass ein Mensch, der seit Jahren in
die Welt ruft »Digital ist besser« und Print
lieber heute als morgen ins Grab schicken
will, auf die 1 und die 0 großen Wert legt.
Symbolik macht sich eben gut in seinem
Blog. Mit seinen Gerätschaften und betont
lässig wälzt er sich auf dem Sofa, lümmelt
sich am Kaffeestand und schlürft dort einen
Energydrink. Dabei schreibt er in seinen
Blog: »Früher war alles schlimmer. Und:
Die Zukunft, Leute, muss endlich be­ginnen!«
Veranstaltungen in Frankfurt
Donnerstag, 2. Oktober
Montag, 6. Oktober
Jason Mraz
Jan Delay
Der Storyteller, Entspanner und Songwriter ist
ein bekennender Ja-Sager. Nicht missverstehen: Er ist kein Opportunist, sondern sieht im
Ja den Ursprung allen Lebens.
➛➛ 20.00 Alte Oper
Der Hamburger Junge und die Disko No. 1
sind zurück? Sicher, Digger! Na denn viel
Spaß bei der glamourösen Abrissparty.
➛➛ 20.00 Jahrhunderthalle
Nick Howard
Mit Charme und Balladen überzeugte er in
der TV-Show »The Voice Of Germany« Jury
und Publikum. Und im Gegensatz zu manch
anderen Siegern solcher Sendungen kann
man sicher sein, dass Howards Eigenständigkeit seiner Halbwertszeit förderlich sein wird.
➛➛ 19.00 Das Bett
Samstag, 4. Oktober
Tschernobyl
Ein nachdenklicher, erschütternder und poetischer Theaterabend abseits der Katastrophenbilder.
➛➛ 20.00 Titania
24 streifzug 10/2014
gerin und Gitarristin bei Bonnie Prince Billy
und der Cairo Gang, arbeitete mit Mitgliedern der Wilco-Band, immer im Spannungsfeld zwischen Folk und Indierock.
➛➛ 20.00 Brotfabrik
Sonntag, 12. Oktober
Mittwoch, 8. Oktober
Hollywood in Symphony
Frankfurter Buchmesse
Das 21st Century Symphony Orchestra spielt
die besten Songs von John Williams. Seine
Klänge aus Der weiße Hai, Star Wars, Superman oder Jurassic Park haben sich nicht nur
bei Cineasten ins kollektive Gedächtnis geduldelt.
➛➛ 17.00 Alte Oper
Wer Worte vorstellen will, hantiert gerne mit
Zahlen – wie die Pressestelle der Buchmesse.
2013 waren es 7 275 Aussteller aus 102 Ländern, 631 Literaturagenten, 9 300 akkreditierte Journalisten, davon 1 000 Blogger, 275 342
Besucher und 170 664 Fachbesucher. Ach ja,
Ehrengastland ist in diesem Jahr Finnland.
➛➛ Messe Frankfurt
Donnerstag, 9. Oktober
Angel Olsen
Die Referenzen der in St. Louis geborenen
Songwriterin sprechen für sich: Sie war Sän-
Dienstag, 14. Oktober
Frank Schätzing
Der Kölner Hans-Dampf-in-allen-Gassen
kommt mit seinem nicht mehr ganz so neuen,
aber nicht minder aufregenden Roman
»Breaking News« in die Alte Oper. Wer den
Der Promi: Da hat er schon diesen merkwürdigen Menschen autorisiert, für ihn die
Autobiografie zu schreiben. Und dann soll
er sie auch noch selbst vorlesen. Diese Promis haben es nicht leicht. Aber es bringt
einfach ein wenig mehr Kohle, wenn man
vor Ort auf der Buchmesse über das Mamadasein, über die Karriere oder über die ehemaligen Geliebten und Gespielen – natürlich auch alle Promis – schwadroniert,
dabei in die Kameras lächelt und Autogramme gibt. Nur: Warum sind diese Sätze in
»Ich!« nur so lang und kompliziert?
Der Schriftsteller: Natürlich steht eigentlich
sein neustes Werk im Mittelpunkt der Buchmesse. Doch stattdessen wollen diese Journalisten Statements zur aktuellen Situation
dieser und jener Volksgruppe, fragen nach
dem Wunsch nach mehr Digitalem und
wollen – natürlich – wissen: »Was soll ihr
Werk aussagen?« Keine Ahnung, würde der
Schriststeller am liebsten antworten, warum
muss ich Kunst ständig erklären? Aber sein
Literaturagent (siehe oben) hat ihm geraten,
so bedeutungschwanger und nichtssagend
zu antworten, damit er das nächste große
Ding am Schriftstellerhimmel wird und kein
Schreibfabrikant. Früher, das ist für den Autoren klar, war nicht alles besser, aber
unaufgeregter.
Der Verleger: Er hat natürlich den wunderbarsten und spannensten Stand aufgebaut,
den es auf der Buchmesse gibt. Der Verleger ist vollkommen entspannt, denn er
weiß, dass Vampirromane für Jugendliche
das ganz große Ding in diesem Jahr wer-
Foto: Agentur
Am Main
Finnland ist Ehrengastland der diesjährigen Buchmesse.
den. Viele hat er davon im Angebot, und er
wird die gesamte Bandbreite vorstellen: Ein
Junge, der sich in eine Vampirin verliebt,
ein Vampir, der sich in ein Mädchen verliebt. Und dann, jetzt kommt’s, ein Junge,
der sich in ein Mädchen verliebt. Und beide verheimlichen voreinander, Vampire zu
sein. Das, lieber Literaturagent, ist das
neue, große Ding.
Der Finne: Ehrengastland in diesem Jahr ist
Finnland. Deswegen werden zahlreiche
Finnen vor Ort sein, ihre Bücher vorstellen,
die mehr sind als nur düster und mordlüstern. Einer von ihnen wird sich den Trubel
angucken, denken, dass er so viele Menschen auf einen Haufen höchstens einmal
in seinem Leben in Helsinki auf diesem
Autor kennt, weiß, dass er nicht bloß liest,
sondern eine richtige Show abliefern wird.
➛➛ 20.00 Alte Oper
schlechtesten Referenzen. Schadet nicht, mal
reinzuhören.
➛➛ 22.30 Uhr Mousonturm
Emrah Serbes
Samstag, 18. Oktober
Einer der bekanntesten Gegenwartsautoren in
der Türkei liest aus seinem Erzählband »Junge
Verlierer« und lädt danach zur Diskussion
ein.
➛➛ 19.30 Die Käs
Laing
Donnerstag, 16. Oktober
Mittwoch, 22. Oktober
Frankfurter Kriminacht
Dieter Baumann
Gemordet wird nicht nur in Frankfurt, der Eifel, in New York oder Oslo, sondern auch in
der Bretagne. Vorgestellt werden die Romane
von Jean-Luc Bannalec, unter anderem »Bretonische Brandung« oder »Bretonische Verhältnisse«.
➛➛ 20.00 Brotfabrik
Gregor McEwan
Kritiker vergleichen den Songwriter mit Ryan
Adams oder Glen Hansard. Nicht die
Morgens bin ich immer müde, doch am
Abend werd ich wach … Ganz fieser Ohrwurmalarm!
➛➛ 21.00 Brotfabrik
Vom Langstreckenläufer zum Kabarettisten.
Baumann erzählt vom olympischen Dorf, Begegnungen in Kenia, auf den Fidschi-Inseln
und auf der Schwäbischen Alb.
➛➛ 20.00 Die Käs
Donnerstag, 23. Oktober
Zieh den Stecker raus,
das Wasser kocht
Ephraim Kishons Stück über den missverstan-
Festival gesehen hat, an das er sich nicht
mehr so recht erinnern kann. Dann wird er
sich aufs Sofa neben diesem merkwürdigen
Menschen mit dem Laptop sitzen, einen
Kaffee trinken, und darauf warten, dass er
wieder nach Hause kann. Diese Hallenluft,
die hat er schon immer gehasst. In den finnischen Wäldern ist die viel besser.
Die Frankfurter Buchmesse ist von Mittwoch, 8., bis Freitag, 10. Oktober, ausschließlich für Fachbesucher geöffnet. Am
Samstag, 11. Oktober, dürfen sich von 9 bis
18.30 Uhr und am Sonntag, 12. Oktober,
von 9 bis 17.30 Uhr die übrigen Besucher
ein Bild von den diesjährigen Trends der
Buchbranche machen.
Kays Al-Khanak
denen Titel eines Kunstprojektes feiert Pre­
miere und ist noch bis Ende November zu
sehen.
➛➛ 20.00 Fritz-Remond-Theater
Freitag, 24. Oktober
In Flames
Die Mitbegründer des Göteborg-Sounds riffen noch immer, was das Zeug hält. Massentauglich, aber auch weiterhin mit jeder Menge Intensität zeigen sie, dass Metal und
Melodie miteinander können.
➛➛ 20.00 Jahrhunderthalle
Mittwoch, 29. Oktober
Clickclickdecker
Auf dem mittlerweile fünften Album im
zwölften Jahr – Titel: Ich glaube dir gar nichts
und irgendwie doch alles – bringt Clickclickdecker in Text und Ton wieder ihre Bildmaschinerie zum Laufen.
➛➛ 20.00 Das Bett
10/2014 streifzug 25
gAsTrOnOMie Aus der regiOn
Alexis-Zorbas-Taverna
Fotos: buc
Schnurstraße 12 · 61231 Bad nauheim · Telefon 0 60 32/8 69 84 18 · E-mail info@alexis-zorbas-taverna.de · www.alexis-zorbas-taverna.de
Wer pappiges Gyros vom Schwein mit
Pommes essen möchte, ist bei Charalampos
Magoufis, genannt Babis, falsch. Auch aufgetaute und fritierte Tintenfischringe gibt’s
beim Inhaber der Alexis-Zorbas-Taverna in
der Bad Nauheimer Altstadt nicht. Der
43-Jährige setzt auf Frische und Qualität,
auf eine ausgewogene mediterrane Küche.
Und das schmeckt man.
Ist das streifzug-Team in Sachen GastroTipp unterwegs, läuft das im Regelfall so:
Ein Lokal wird ausgewählt, der Inhaber
kontaktiert und ein Termin zum Probeessen
ausgemacht. Vorspeise, Hauptgang und
Nachspeise werden selbst ausgewählt, bestellt und verputzt, vielleicht gibt’s noch ein
Glas Wein, dann geht’s ans Bezahlen.
Beim Besuch in der Alexis-Zorbas-Taverna
26 streifzug 10/2014
läuft alles anders. Das Weinglas: durchgängig gefüllt. Der Teller: ohne jegliche Bestellung nie leer. Magoufis zeigt sogar die
blitzblanke Küche, erzählt von Vergangenem und Plänen, von griechischem Essen
und augenzwinkernd auch von gemopsten
Rezepten. Nebenbei fließt der Tsipouro, eine Art griechischer Grappa. Und das Bezahlen ist, knapp drei Stunden nach der
Ankunft, unmöglich. Da bleibt der gastfreundliche Grieche knallhart und die Gastro-Testerin auf ihrem Geld sitzen. Keine
Widerrede.
»Wir machen das so: Ich bringe die Empfehlungen des Hauses, und vorneweg einige Kleinigkeiten«, bestimmt Magoufis bereits zu Beginn des Abends. Sein Restaurant
hat er im Frühjahr 2013 eröffnet. »Sie probieren einfach«, sagt er. Nun gut. Los geht’s
mit kalten und warmen Vorspeisen. Die
gibt’s ab vier Personen für 5,90 Euro pro
Gast. Verschiedene Dips (Käsemousse,
Fischeier-Creme und Zaziki) ummanteln einen Meeresfrüchtesalat, gebratene Zuccini,
ein mit Knoblauch, Oregano und Salz verfeinertes Brot, gebackenen Schafskäse mit
Sesam und Honig vom Olymp, gefüllte
Weinblätter, Königsscampi und Babycalamaris.
Währenddessen hat Tochter Evi Magoufis
längst Tsipouro (davon gibt’s in der Taverne
eine große Auswahl) eingeschenkt und einen Wein empfohlen. Griechischer Chardonnay. Lecker. »Unsere Weinkarte ist
klein, dafür haben wir eine gute Qualität
und wechseln die komplette Auswahl alle
drei Monate«, verrät Magoufis, als er »seinen Renner« serviert: Oktopus vom Grill
mit Zitrone, Olivenöl und Oregano (als Vorspeise 11,90, als Hauptgericht 19,90 Euro).
Butterweich. Selbst dem Meeresgetier nicht
ganz so zugetanem Gaumen schmeckt’s.
Darauf ein Schlückchen Tsipouro. »Wir
setzten auf Qualität. Darum sind wir, im
Vergleich zu anderen griechischen Restaurants, auch ein bisschen teuerer«, sagt der
Koch. Gyros vom Schwein kommt ihm
nicht ins Haus. Pute und Kalb muss es sein.
Pommes gibt’s nur für Kinder, die Erwachsenen bekommen knackiges Tagesgemüse
und griechische Nudeln. Tiefgefrorenes? Ein
No-Go. Weiter geht’s mit gefüllten Paprika
und Mousakas, dann kommt das Babylammkotlett (16,90 Euro) und das rosa gebratene Lammfilet samt hausgemachter
Kräuterbutter und Beilagen auf den Tisch.
Gyros darf natürlich nicht fehlen.
Magoufis, er hat sein Handwerk von der
Pike auf gelernt, den Lehrjahren als Koch
folgte eine Ausbildung zum Hotelfachmann, kündigt die Nachspeise an. »Simpel
und trendy.« Vanilleeis, gerollt in Kristallnudeln und garniert mit eingelegten AmarenaKirschen. Nun gut, die Idee ist gestohlen,
gesteht er. Sein Bruder sei Geschäftsführer
in einem Münchner Szene-Lokal gewesen,
habe ihm das Rezept verraten. Jetzt gibt’s
die Kreation auch in der kleinen AlexisZorbas-Taverne. Etwa 30 bis 35 Hauptgerichte bereitet Magoufis täglich zu. »Ich
koche mit Liebe, will nicht die Masse. Die
schaffe ich in der jetzigen Qualität auch
nicht«, verrät der 43-Jährige. Sein Tipp an
Gäste: vorreservieren. Darauf ein Gläschen
Tsipouro.
(lk)
Im Überblick
raum
Sitzplätze: 40 im Innen
iterran
Küche: Griechisch-med
r Oktopus,
Spezialitäten: Gegrillte
eisen
Fischgerichte und Vorsp
ch von 16.30
Öffnungszeiten: Tägli
freiertags zubis 24 Uhr, sonn- und
.30 Uhr
sätzlich von 11.30 bis 14
Küche
Ambiente
Service
Preise
★★★★★
★★★✩✩
★★★★★
€€
Wein des MOnATs
vinothek
in
Wedes
Monats
Pagos de Familia
»Lesegut«, Vino Tinto, Valdepusa,
2011, 14 Prozent Alkohol,
8,95 Euro, Bezug via Internet
Die Ausnahme
Wer sich an den Sehtest beim Augenarzt erinnert, kennt den Ursprung dieses Etiketts:
wahllos aneinandergereihte schwarze Ziffernkolonnen, die nach unten hin immer
kleiner werden. Doch vier Ziffern sind hier
rot. Sie ergeben den Jahrgang: 2011. Ganz
unten steht der Name des Gewächses: »Lesegut«. Im Regelfall rate ich von Weinen mit
spaßigen Aufklebern ab. Die Vermarktung
sik
Muzum
Zum spanischen
Wein spanische
Wein
Musik. Der Gassenhauer »Entre dos
tierras« der Héroes del
Silencio schmeckt nach mehr. Bei
14 Prozent Alkohol darf er ein bisschen lauter aus den Boxen – die
Helden der Stille können es vertragen.
mm
ist originell, der Inhalt nicht
der Rede wert. Heute ist die
Ausnahme dieser Regel.
Der rote »Lesegut« von Carlos
Falco kommt aus Spanien, aus
dem Anbaugebiet Valdepusa,
die Cuvee beinhaltet die drei
französischen Paraderebsorten
Syrah, Petit Verdot und Cabernet
Sauvignon. Herausgekommen ist
eine kühle Mischung vollreifer
Früchte – sie sollen per Hand gelesen worden sein, damit der Name
»Lesegut« seine inhaltliche Berechtigung hat.
Winzer Carlos Falco – und das steht nicht
mal im brillenverdächtig Kleinstgedruckten
auf der Rückseite des Etiketts – besitzt das
Weingut Pagos de Familia, das zu Marques
de Grinon gehört und damit zur ersten Garde der spanischen Weinproduzenten. Seinen »Lesegut« hat er eigens für den deutschen Markt kreiert.
Älteste Apfelweinwirtschaft am Platze
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Im Glas rubinrot mit lila Reflexen; in der
Nase Kirschen, Blaubeeren, Tinte. Am Gaumen trotz 14 Prozent Alkohol weder fett
noch aufdringlich, sondern elegant und aromatisch, mit reifen Früchten (Schwarzkirschen, Cassis), kecker Würze, dezenter
Pfeffernote, jugendlichem Tannin und einer frischen Säure. Der zehnmonatige
Ausbau in französischer Allier-Eiche rundet den Wein auf der Zunge zedernholzig ab, macht ihn zu einem komplexen
Ereignis. Das würzig-fruchtige Finish
hat eine solide Länge.
Der »Lesegut« treibt auf dem Etikett
Augenwischerei, im
Glas ist er ein
stolzer Spanier
von Format. Er
schmeckt zu deftigen Fleischgerichten, Hartkäse oder
einfach so. Der Bean
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10/2014 streifzug 27
MediATHek
EgoshootermitZiege
Männer, die auf Ziegen starren, gibt es derzeit eine
Menge. Auch Frauen. Grund ist der »Goat Simulator« für iOS und Android. Der Entwickler erklärt
den Reiz des Spiels so: »Du musst dir nicht länger
vorstellen, wie es wäre, eine Ziege zu sein. Deine
Träume werden endlich Wirklichkeit.« Aha. In Wahrheit ist
»Goat Simulator« eine Art Egoshooter mit Ziege. Die Tiere können mit einem Jetpack versehen und durch die Gegend geflogen werden. Dank ihrer klebrigen Zunge schleudern sie sogar
Passanten durch die Gegend. Das einzige Ziel des Spiels ist es,
ein möglichst hohes Maß an Chaos zu erzeugen. Die Ziege ist
Mittel zum Zweck. Der Entwickler versteht »Goat Simulator«
zudem als eine Art Branchenkritik: »Mir fehlt der Humor in der
Game-Industrie. Viele nehmen sich viel zu ernst.« Anders sein
Egoshooter mit Ziege: Die Grafik ist dürftig. Die Story sowieso.
Kein Wunder: Auf den großen Erfolg hatte es der Entwickler anfangs nicht abgesehen. Eigentlich sollte »Goat Simulator« nur
eine Fingerübung sein. »Aus Witz stellten wir einen Gametrailer her, in dem
wir Spielausschnitte mit der Ziege
zeigten. Plötzlich hatten wir über eine
Million Views. Da wussten wir, dass
wir daraus ein richtiges Spiel machen
können.« Inzwischen macht er ein
Geschäft mit Männern, die auf Ziegen
starren.
Schrammelpopund
Holperzeilen
Da ist er wieder, dieser vertraute Sound. Eine charmante
Mixtur aus Schrammelpop, Seemandslied und Rumpelfolk,
dass einem ganz warm ums Herz wird. Dazu singt Sven
Regener mit rauchiger Stimme lakonische Holperzeilen:
»Am Fluss ging die Sonne/ewig nicht unter/von links nach
rechts floss er/und plätscherte munter/vorbei als Du kamst/
da war es schon spät/war ja klar/Am Morgen danach/war’n
wir beide noch da.« Man kennt von Element of Crime
schon ähnliche Lieder wie »Am Morgen danach«, den
Opener des 13. Studioalbums, das auf den wunderbar warmen Titel »Lieblingsfarben und Tiere« hört. Aber man kennt
sie eben noch nicht zur Genüge. Soll heißen: Alle vier, fünf Jahre
kommt eine weitere Platte dieser
tollen Berliner Band heraus, die
Neuerungen halten sich traditionell in Grenzen, und doch freut
man sich stets wie Bolle. Auch
nun wieder. Spätestens bei »Schabernack« ist wohl jeder Anhänger
von Element of Crime hin und
weg. Denn: Da ist er wieder, ein
bisschen jazziger vielleicht als
zuletzt, doch unverkennbar dieser
vertraute Sound.
ist: Wenn unsere Zukunft
ein Zuhause hat.
www.immo-in-mittelhessen.de
28 streifzug 10/2014
Kinovorschau im Oktober
Teenage Mutant Ninja
Turtles
Die vier Schildkrötenbrüder sagen dem Bösen den Kampf an – Start: 16. Oktober
Die TV-Reporterin April O’Neal (Megan
Fox) ist in ihrem Job bei den Kanal-SechsNachrichten unterfordert. Sie darf mit ihrem Kameramann Vernon Fenwick (Will
Arnett) nur marginale Beiträge produzieren.
Daher verfolgt die furchtlose Journalistin
ohne Auftrag die Spur von Eric Sacks alias
Shredder (William Fichtner) und seiner Armee der Fußsoldaten, die mit ihren kriminellen Machenschaften eine Bedrohung für
ganz New York darstellen. Eines Nachts
wird sie dabei Zeugin, wie ein vermummtes Wesen die Gangster auf eigene Faust
aufmischt – doch die Story will ihr im Sender unter der Leitung von Bernadette
Thompson (Whoopi Goldberg) natürlich
niemand glauben. Als sie die Spur weiter
verfolgt, lernt sie die humanoiden Schildkröten Leonardo (Pete Ploszek), Michelangelo (Noel Fisher), Raphael (Alan Ritchson)
und Donatello (Jeremy Howard) kennen.
Sie wurden von ihrem Meister, der humanoiden Ratte Splinter (Danny Woodburn)
als bewaffnete Ninjas ausgebildet. Doch
ihre Energie im Kampf beziehen sie darüber hinaus durch ihren Witz, ihre tiefe brüderliche Verbundenheit sowie einem enormen Verzehr ihrer Lieblingsspeise Pizza.
Damit ziehen die furchtlosen Turtles in den
harten Kampf gegen den Unterwelt-Clan…
Gewinnspiel
Der streifzug verlost mit dem
Cinepark Karben 3x 2 Tickets für
den Film »Teenage Mutant Ninja
Turtles«. Kinostart: 16. Okrober. Wer
den Film sehen m
­ öchte, sollte bis
zum 10. Oktober eine Karte mit dem
Kennwort »Kino« an streifzug, Parkstraße 16, 61231 Bad Nauheim oder
eine Mail an streifzug@wetterauerzeitung.de s­ enden.
10/2014 streifzug 29
kinOvOrsCHAu iM OkTOber
Neu im
Bad Nauheim
Fantasia Filmtheater
Kurstraße 3, Telefon 0 60 32/28 77
Butzbach
Butzbacher Filmtheater
Rossbrunnenstraße 3,
Telefon 0 60 33/6 55 77
Kino
Männerhort
Friedberg
Kino-Center Friedberg
Bismarckstraße 24 b,
Telefon 0 60 31/55 08
Fußball, Bier, große Emotion – Grundelemente echter Männlichkeit – Start: 2. Oktober
Karben
Cinepark Karben
Robert-Bosch-Straße,
Telefon 0 60 39/93 26 04
Weitere Kino-Tipps
finden Sie täglich in der Wetterauer Zeitung oder
auf unserer Internetseite unter
www.wetterauer-zeitung.de/kino.
Die Wetterauer Zeitung
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G 7307 A
7. Jahrgang · Juni 2014
Monatliches Freizeitmagazin für die Wetterau
h i er
Nauheimer
Bad Nauheimer
Mit
Mit Bad
Friedberger
und
und Friedberger
Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalender
OBERHESSISCHER ANZEIGER
Nummer 124 – 181. Jahrgang
Mo. – Do. 1,50 EUR, Fr. u. Sa. 1,70 EUR
WM 2014:
Personalkarussell
Gefährlich
Entschieden
Die aktuellen Wechsel
in Bad Nauheim und Frankfurt
Eishockey – Seite 17
Kaiserstraße: Fußgängerampel
Höhe Haagstraße ausgeschaltet
Friedberg – Seite 25
Alte Saline an Architekten
Raab und Schmale verkauft
Bad Nauheim – Seite 25
Mit dem streifzug auf
dem Weg nach Rio –
Wissenswertes und
Überraschendes
Anzeige
Ankunft auf ISS
Deutscher Astronaut Gerst
nimmt Arbeit im All auf
Aus aller Welt – Seite 12
www.wetterauer-zeitung.de
Amtliches Bekanntmachungsorgan der Städte Friedberg, Bad Nauheim, Karben
sowie der Gemeinden Rockenberg, Wöllstadt und des Amtsgerichts Friedberg
Freitag, 30. Mai 2014
Gewinnspiel
Interview
Sind Sie ein FußballExperte? 15 Fragen
rund um die WM
Kjetil Dahlhaus hat
einen Wetterauer
Äppler erfunden
Seite 10
Seite 12
Karlspreis an
Van Rompuy verliehen
A a c h e n (dpa). EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hofft, dass Europa eine
Balance zwischen Stärke und Behutsamkeit findet. »Für mich ist die Botschaft an
die Union eindeutig: Mehr Stärke nach außen und mehr Behutsamkeit nach innen«,
sagte Van Rompuy vier Tage nach der Europawahl, bei der eurokritische und rechtspopulistische Parteien in vielen Ländern zugelegt hatten. Das betonte der als Karlspreis-Träger Ausgezeichnete am Donnerstag in seiner Dankesrede in Aachen. Die
Destabilisierung der Ukraine und anderer
Länder in der Region durch Russland bezeichnete er als nicht akzeptabel. Der Belgier erhielt die Auszeichnung »in Würdigung seiner bedeutenden Verdienste als
Mittler, Konsensbildner und Impulsgeber
für die europäische Einigung«.
(Seite 5)
1 / 40
OK
In Türkei Ende für
YouTube-Sperre
Istanbul (dpa). Zwei Monate nach der
Blockade der Videoplattform YouTube in
der Türkei hat das Verfassungsgericht in
Ankara ein Ende der Sperre angeordnet.
Das Gericht sehe durch die Blockade das
Recht auf Meinungsfreiheit verletzt, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu nach
dem Urteil am Donnerstag. Es werde seine
Begründung nun den Telekommunikationsbehörden übermitteln.
Abbas gibt Auftrag
zu Einheitsregierung
R a m a l l a h / G a z a (dpa). Präsident Mahmud Abbas hat Regierungschef Rami Hamdallah offiziell mit der Leitung einer palästinensischen Einheitsregierung beauftragt.
Hamdallah soll an der Spitze der ersten gemeinsamen Regierung der rivalisierenden
Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas seit dem Bruch vor sieben Jahren stehen. Es war aber zunächst unklar, wann
sein Kabinett vorgestellt werden soll.
Überfall in Nigeria
K a n o (dpa). Der Terror in Nigeria geht
weiter: Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram hat bei einem Überfall im Nordosten Nigerias mindestens 40 Menschen getötet. Nur wenige Einwohner seien unverletzt entkommen. Vier der über 200in Chibok von Boko Haram entführten Schulmädchen kamen unterdessen frei. Über das
Schicksal der übrigen ist nichts bekannt.
AUS DEM INHALT
■
WETTER
Sonne und Wolken, um 18 Grad
5,00
OPEN-AIR-MESSE BEIM KATHOLIKENTAG – Auch von Dauerregen mit Kälte ließen sich viele Gläubige am Donnerstag, dem zweiten
Tag des kirchlichen Treffens, nicht vom Besuch der Christi-Himmelfahrt-Messe abhalten. Bis zum 1. Juni findet in der Domstadt der
99. Deutsche Katholikentag mit mehr als 1000 Veranstaltungen statt. Bis zu 80 000 Besucher werden erwartet. (Seiten 2 und 5)
(Foto: dpa)
Schwere Kämpfe in Ostukraine
Ab
€
monatlich
für Abonnenten.
OSZE-Beobachter in Hand von Separatisten – Angeblich Hubschrauber abgeschossen
S l aw j a n s k (dpa). Der Osten der Ukraine
wurde gestern von neuen schweren Kämpfen
erschüttert. Behörden in Kiew teilten mit,
dass in Alexandrowka im Gebiet Lugansk
Bewaffnete mit Lastwagen, Maschinengewehren und Granatwerfern versuchten, eine
Kaserne der Nationalgarde zu stürmen. Bei
den Kämpfen sei auch ein Munitionslager
explodiert, teilte die Regierung mit. Zum
Verbleib der verschleppten OSZE-Beobachter gab es widersprüchliche Angaben.
In der von prorussischen Separatisten kontrollierten Millionenstadt Donezk gingen
Schwerbewaffnete gegen Plünderer vor. Sie
begannen auch, die Barrikaden vor der Gebietsverwaltung zu räumen. Dort soll die von
Kiew nicht anerkannte »Volksrepublik Donezk« ihre Arbeit beginnen. Das Verwaltungshochhaus werde jetzt zum Regierungssitz umfunktioniert, berichteten örtliche Medien. In Slawjansk und Kramatorsk gingen
proukrainische Truppen mit Artillerie und
Kampfflugzeugen gegen die Stellungen der
Separatisten vor.
Die Aufständischen sollen nach unbestä-
tigten Berichten zwei Hubschrauber abgeschossen haben.
In der Ostukraine gehen proukrainische
Einheiten mit einem »Anti-Terror-Einsatz«
gegen Regierungsgegner vor. Dabei wurden
in den vergangenen Tagen Dutzende Menschen getötet. Der russische Außenminister
Sergej Lawrow forderte die internationale
Gemeinschaft auf, wirksamere Maßnahmen
für ein Ende der Gewalt zu ergreifen.
Der Verbleib der von Separatisten in der
Ostukraine verschleppten vier OSZE-Beobachter war drei Tage nach ihrem Verschwinden weiter ungewiss. Nach unterschiedlichen
Angaben prorussischer Aufständischer sollen sie in der Stadt Slawjansk oder in Lugansk sein. Die Organisation für Sicherheit
und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte am Montagabend den Kontakt zur Gruppe
verloren, deren Mitglieder aus Estland, Dänemark, der Türkei und der Schweiz stammen.
Der selbst ernannte Bürgermeister von
Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, sagte,
dass die Beobachter im Gewahrsam seiner
Kräfte seien und dass es allen gut gehe.
»Jetzt klären wir, wer sie sind, wohin und
warum sie gefahren sind, und lassen sie frei«,
sagte Ponomarjow der Agentur Interfax. Der
»Bild«-Zeitung sagte er: »Sie sind in Lugansk und werden dort verhört, wir müssen
erst genau rausbekommen, was sie bei uns
wollten. Wir haben sie südöstlich von Slawjansk festgenommen.«
Der estnische Diplomat Tiit Matsulevits,
der ebenfalls an einem OSZE-Einsatz in der
Ukraine teilnimmt, sagte, die Beobachter
würden im Gebiet Lugansk festgehalten, es
liefen Verhandlungen. Die OSZE gebe nur
wenige Informationen heraus, um die Gespräche nicht zu behindern und die Sicherheit der Mitarbeiter nicht zu gefährden.
Eine elfköpfige OSZE-Beobachtergruppe,
zu der am Mittwoch der Kontakt vorübergehend abgebrochen war, sei zu ihrer Basis in
der Millionenstadt Donezk zurückgekehrt,
teilte die Organisation mit. US-Außenminister John Kerry rief Moskau auf, auf den neu
gewählten ukrainischen Präsidenten Petro
Poroschenko zuzugehen.
Grundsatzrede von Obama
www.wetterauer-zeitung.de/epaper
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0 60 32/9 42 31
Wandel in Außenpolitik und Militäreinsätzen angekündigt
West Point (dpa). Die USA wollen nach
den Worten von Präsident Barack Obama
nicht länger die Weltpolizei sein. Amerika
werde künftig nur noch dann alleine militärisch eingreifen, wenn seine Kerninteressen
bedroht seien, sagte der Friedensnobelpreisträger am Mittwoch vor Soldaten der Militärakademie in West Point.
Das Militär sei nicht mehr die erste und
wichtigste Komponente der weltweiten
Führerschaft seines Landes. Er verteidigte
auch seine Entscheidung, 2016 alle Soldaten
aus Afghanistan nach Hause zu holen.
Die Republikaner reagierten prompt mit
scharfer Kritik. Die Außenpolitik des Präsidenten sei nicht mehr vertrauenswürdig,
sagte der einflussreiche Senator John
McCain. »In der ganzen Welt glauben sie,
dass auf uns kein Verlass ist.« Die Weltgemeinschaft wolle aber ein starkes und
standfestes Amerika. Die Bekanntgabe des
Rückzugs aus Afghanistan sei »die falsche
Botschaft« an die Taliban-Rebellen.
Der afghanische Präsident Hamid Karsai
begrüßte dagegen Obamas Ankündigung eines Abzugs. Das Ende der US-Militärprä-
senz und die Übernahme der Sicherheitsverantwortung durch afghanische Sicherheitskräfte seien der Wunsch des Präsidenten,
der Regierung und der Bevölkerung Afghanistans, erklärte der Präsidentenpalast. Einheimische Kräfte würden künftig Afghanistan selbstständig schützen.
In seiner Ansprache vor Absolventen der
Offiziersakademie kündigte Obama auch eine Neuausrichtung im Kampf gegen den
Terrorismus an, der die größte direkte Bedrohung der USA sei. »Eine Strategie, die
bedeutet, in jedes Land einzumarschieren,
das Terrornetzwerke beherbergt, ist naiv
und unhaltbar.« Stattdessen sollte mit den
Ländern zusammengearbeitet werden, in
denen die zunehmend dezentral organisierten Gruppen und Extremisten agierten.
Er wolle den US-Einfluss vergrößern, »ohne Truppen zu senden«, sagte Obama. Ziel
sei ein Netz aus Verbündeten im Anti-Terror-Kampf von Südasien bis Afrika. Obama
kündigte an, betroffene Länder mit insgesamt fünf Milliarden Dollar (3,7 Milliarden
Euro) für militärisches Training und Ausbildung zu unterstützen.
(Seite 5)
Ex-Sowjetstaaten gründen
Eurasische Union
A s t a n a (dpa). Russland und die zwei autoritären Ex-Sowjetrepubliken Weißrussland und Kasachstan haben in Konkurrenz
zur EU eine Eurasische Wirtschaftsunion
mit 170 Millionen Einwohnern gegründet.
Es handele sich um ein neues Modell der
wirtschaftlichen Zusammenarbeit im postsowjetischen Raum, sagte der kasachische
Staatspräsident Nursultan Nasarbajew am
Donnerstag in der Hauptstadt Astana.
An der Idee für diese Union werde bereits
seit 20 Jahren gearbeitet, erklärte Nasarbajew bei der im russischen Staatsfernsehen
übertragenen Gründungszeremonie. Auch
Kremlchef Wladimir Putin und der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko nahmen an der Vertragsunterzeichnung
teil.
Die Union habe eine »historische Bedeutung«, sagte Putin. Besiegelt worden sei die
Zusammenarbeit in der Energiewirtschaft,
in der Industrie, Landwirtschaft und im
Verkehrswesen. Die Union soll am 1. Januar
2015 ihre Arbeit aufnehmen. Die drei Staaten sind bereits durch eine Zollunion verbunden. Auch die früheren Sowjetrepubliken Armenien und Kirgistan baten um eine
Aufnahme in die neue Union.
(Seite 4)
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Zeitung mit Vollabonnement: Monatsabo:
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50122
4 194354 601702
30 streifzug 10/2014
Auf der Flucht vor ihren konsumfreudigen
Ehefrauen (Cosma Shiva Hagen, Lisa Maria Potthoff und Jasmin Schwiers) tauchen
Eroll (Elyas M’Barek), Lars (Christoph Maria Herbst) und Helmut (Detlev Buck) in
einem Zentralheizungskeller in der Peripherie ihrer neuen Wohnsiedlung ab, wo
sie sich eine letzte Enklave der Männlichkeit eingerichtet haben. Hier können sie
unbeschwert ihren Hobbys frönen: Zwi-
schen Fast Food und Dosenbier wird auf
großer Leinwand Fußball geschaut und
über die unverständige Gattin hergezogen
– eben ein wahrhaftiger Männerhort!
Als ihnen aber eines Tages der FacilityManager Aykut (Serkan Cetinkaya) auf die
Schliche kommt, müssen sie um ihr Versteck kämpfen – bis der genervte Aykut
ebenfalls den Plan schmiedet, vor seiner
Ehefrau zu fliehen…
Kinovorschau im Oktober
Dracula Untold
Wie aus dem Fürsten Vlad Tepes der erste Vampir der Geschichte wurde – Start: 2. Oktober
Die Heimat des Adligen Vlad Tepes (Luke
Evans) wird vom gnadenlosen Sultan Mehmed (Dominic Cooper) bedroht, der als
gefürchteter Eroberer die Lande unsicher
macht. Um seine Frau Mirena (Sarah
Gadon), seinen Sohn (Art Parkinson) und
sein geliebtes Volk zu beschützen, lässt sich
der junge Prinz auf eine uralte, mystische
Macht ein und muss das wohl größtmög­
liche Opfer bringen, das von einem Men-
schen verlangt werden kann: seine Seele.
Schließlich wird Vlad Tepes zum ersten
Vampir, den die Menschheit je gekannt hat.
Als Dracula bekämpft er seine Feinde und
setzt alles daran, sein Land und seine Familie aus den Klauen des Sultans zu befreien.
Während seine Lieben dem Tod entgehen,
ist der Prinz fortan verflucht, als Toter unter
den Lebenden zu weilen und seinen Blutdurst an den Kehlen der Menschen zu
stillen…
The Equalizer
Denzel Washington kämpft als Einzelgänger im Auftrag der jungen
Prosituierten Chloë Grace Moretz gegen russische Gangster.
– Start: 9. Oktober
Robert McCall (Denzel Washington) führt als Angestellter in einem
Baumarkt ein unscheinbares Leben. Was niemand weiß und wissen
soll: McCall ist ein ehemaliger Agent eines Spezialkommandos, hat
seinen eigenen Tod vorgetäuscht und versucht nun, seine neue
Identität und sein relativ friedliches Leben in Boston vor den Schatten der Vergangenheit zu schützen. Doch seine zurückgezogene
Lebensweise, seine Ernsthaftigkeit und seine Liebe zur Gerechtigkeit machen ihn zu einem ausgezeichneten Ermittler – und so
kommt es, wie es kommen muss: Als die junge Prostituierte Teri
(Chloë Moretz) von ihrem Zuhälter Slavi (David Meunier) verprügelt wird, greift McCall ein. Es gibt Tote und bald ist die Russenmafia in Gestalt des furchteinflößenden Teddy (Martin Csokas) hinter
ihm her. McCalls Vergangenheit als »Equalizer« droht ihn
einzuholen…
10/2014 streifzug 31
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Seele and Geist
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