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Aus dem Seniorenbeirat

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Aus dem Siegener Seniorenbeirat
„f roHe b otscHaft “
Siegener Seniorenbeirat arbeitet erfolgreich
D
as vom Seniorenbeirat angestoßene und begleitete
Projekt „Nette Toilette“ wird über den Siegener Kernraum hinweg ausgeweitet. Immer wieder hatte sich
das Gremium als Sprachrohr der älteren Generation in der Vergangenheit für die Ausweitung dieses Erfolgsprojektes auch
auf andere Stadtteile eingesetzt, da nicht nur ältere Menschen
darum gebeten hatten. Diese „Frohe Botschaft“ überbrachte
Siegens Bürgermeister Steffen Mues in der Weidenauer Bismarckhalle Ende letzten Jahres an den Beirat.
Auch Stadträtin Babette Bammann hatte eine erfreuliche Mitteilung parat: Die für die Seniorenarbeit in der
Stadt Siegen zuständige Beigeordnete wird den aktuellen
Fotowettbewerb des Seniorenbeirates, „Senioren sehen
Siegen“, mit Anerkennungspreisen unterstützen und den
Vorsitz in der Jury übernehmen.
Kämmerei-Abteilungsleiter Heiko Erner gab eine Übersicht über die Finanzsituation der Stadt Siegen sowie die
seniorenrelevanten Positionen des Haushaltsplanes 2015.
Der Bürgermeister dankte den Beiratsmitgliedern für
ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit. Dieser Einsatz sei
Z
positioniert sicH
u seiner ersten Sitzung in diesem Jahr war der Seniorenbeirat der Stadt Siegen jetzt im Haus Herbstzeitlos zusammengekommen. Zunächst ließen sich
die Beiratsmitglieder über das Forschungsprojekt „S-mobil
100“ informieren. Anja Heiden von der Demografiestelle der Stadt Siegen schilderte die Entstehungsgeschichte
dieses zukunftsweisenden Projektes, das vor allem älteren
Menschen eine schnellere und bessere Mobilität in ihrem
Alltagsleben ermöglichen soll. An ganz praktischen Beispielen und unter Einbeziehung der bisher gemachten
Erfahrungen der Teilnehmer wurden sodann die verschiedenen Vernetzungen von Fahrplänen im öffentlichen Straßenverkehr, privaten Mitfahrgelegenheiten, Fußweghinweisen u.a. aufgezeigt. Gleichwohl wurde deutlich, dass
gerade die Verbindungen zu den städtischen Randgebieten
auch mit dem neuen System noch einen erheblichen Zeitaufwand für die Senioren bedeuten. So sind nach wie vor
Verbesserungsvorschläge gefragt und erwünscht.
Im Rahmen der Ausschussberatungen kam schließlich
auch das sogenannte „Schimmel-Hochhaus“ an der Koblenzer Straße zur Sprache. Hier positionierte sich der Beirat mit
großer Mehrheit für einen Erhalt des denkmalgeschützten
Gebäudes. Beiratsvorsitzender Dr. Horst Bach konnte sich
in einem durchsanierten und vom Schimmel befreiten Ge1/2015 durchblick
bäude durchaus ein generationenübergreifendes Wohnen von älteren
Menschen und Studierenden vorstellen. In der
Vergangenheit sei aus
der Bevölkerung gerade
in diesem Gebiet immer
wieder der Wunsch nach
altengerechten, barrierefreien und zentrumsnahen
Wohnanlagen
an den Seniorenbeirat
herangetragen worden. Beiratsmitglied Architekt Dr.
Mit einer von einigen
Jochen Münch bezeichnete
Bürgern gewünschten
das sogenannte SchimmelHochhaus als stadtbildpräUmwandlung des Parkgend und erhaltenswürdig.
hotels in altengerechten
Wohnraum habe man
sich aber nicht anfreunden können, so Bach. Der Beirat will
auch in Zukunft verstärkt seine Beratungsfunktion in den
Ausschüssen und Gremien der Stadt Siegen wahrnehmen,
um den berechtigten Anliegen der älteren Generation Gehör
zu verschaffen
Seniorenbeirat
Foto: Ernst Göckus
s eniorenbeirat
umso wichtiger, da der Anteil der Seniorinnen und Senioren
in der Bevölkerung ebenso wie damit verbundenen Aufgaben immer größer und vielfältiger würden.
Die Beiratsmitglieder nutzten die Gelegenheit, ihre
zu Beginn der Wahlperiode bei einer Klausurtagung in
Wilnsdorf-Wilgersdorf entwickelten Fragen und Zielvorstellungen zum Leitbild „Siegen als soziale Stadt“ der Verwaltungsspitze vorzutragen.
So war man besonders froh darüber, dass der Weidenauer Billweg nicht vollständig eingezogen wird, sondern als
gerade für die älteren Anwohner des Känerberges wichtiger
Fuß- und Radweg erhalten bleibt.
Zu weiteren Themen, die von den Beiratsmitgliedern angesprochen wurden, gehörte unter anderem das bezahlbare Wohnen auf städtischen Grundstücken.Aufmerksam wurde auf die
umweltschädlichen Gefahren von Heizstrahlern gemacht und
um unterschiedliche Sitzhöhen bei Bänken in Parkanlagen
gebeten. Selbst will der Beirat mit eigenen Vorschlägen dafür
sorgen, dass das Sportangebot auf dem Bertramsplatz für
ältere Menschen auch zugängig ist.
Ernst Göckus
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