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"BoDO" bringt in Olsberg Hilfebedürftige und Helfer zusammen

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PRESSEINFORMATION
10. MÄRZ 2015
„BoDO“ bringt in Olsberg Hilfebedürftige und Helfer zusammen
Gemeinsames Projekt von Stadt, Kreisverwaltung und Josefsheim
Zu Hause alt werden – das ist der Wunsch der meisten Menschen in unserer immer älter werdenden Gesellschaft. Doch um dem gerecht werden zu können, fehlen im Hochsauerlandkreis noch Dienstleistungen und Unterstützungsangebote.
Zu diesem Ergebnis kommt das Projekt „ambulant vor stationär“ des Hochsauerlandkreises: Mehr ältere, pflege- und unterstützungsbedürftige Menschen könnten
zu Hause wohnen, wenn flächendeckend ausreichende Angebote vorhanden wären, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.
Hier setzt das neue Projekt „BoDO“ an, bei dem das Josefsheim Bigge als Initiator mit
der Stadt Olsberg, dem Hochsauerlandkreis und dem Gerontologischen Institut der
Technischen Universität Dortmund kooperiert. „BoDO“ wird im Rahmen des Projektes
„ambulant vor stationär“ vom Hochsauerlandkreis finanziell unterstützt. „BoDO“ ist die
Abkürzung für Bedarfsorientierte Dienstleistungen Olsberg. „Wir werden erstmalig im
Hochsauerland am Beispiel der Stadt Olsberg und ihrer Ortsteile aufzeigen, wie auf Basis der Wünsche und Bedürfnisse von älteren Menschen und deren Angehörigen passgenaue Dienstleistungen aufgebaut werden können“, sagt Kerstin Leiße, Projektkoordinatorin im Josefsheim. „Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen und die
Möglichkeiten zu verbessern, im gewohnten Umfeld alt zu werden.“
Konkret heißt das: Die Wissenschaftler der TU Dortmund bereiten gerade einen Fragebogen vor, mit dem in den kommenden Wochen die Bedarfe älterer, pflege- und unterstützungsbedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen ermittelt werden sollen. „Der Begriff ‚Hilfebedarf‘ ist dabei weit gefasst“, erläutert Kerstin Leiße. „Zum Beispiel fällt auch
der ältere Mensch darunter, dem von seinem Angehörigen oder Nachbarn die Einkaufstasche oder die Getränkekiste vom Auto zum Haus getragen wird.“ Die Befragung soll in
ganz Olsberg durchgeführt werden. Geschulte Interviewer werden sich dazu persönlich
oder telefonisch an die Zielgruppe wenden. Außerdem wird der Fragebogen bei den Projektpartnern erhältlich sein und kann von deren Internetseiten heruntergeladen werden.
Die Fragebögen werden von der TU Dortmund ausgewertet, die Ergebnisse werden für
die Auswahl von drei Pilotorten genutzt. In Workshops mit den älteren Menschen und
ihren Angehörigen, Vertretern der örtlichen Vereine, Institutionen sowie interessierten
Bürgern soll erarbeitet werden, wie die Angebote und Dienstleistungen geplant und um-
gesetzt werden können. „So könnte zum Beispiel in einem Ort eine Betreuung stundenweise durch einen Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes und eines Ehrenamtlichen angeboten werden. In einem anderen Ort könnte eine Kraft nachts präsent sein, die
im Gemeindehaus wacht oder schläft und zu vereinbarten Zeiten Menschen besucht“,
sagt Kerstin Leiße. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den drei Pilotorten werden
später im Projektverlauf auf weitere Ortsteile in Olsberg übertragen. „Später sollen die
Erkenntnisse aus diesem Projekt eventuell auf weitere Kommunen im Hochsauerlandkreis übertragen werden“, kündigt Regine Clement von der Kreisverwaltung an.
„Das Projekt ‚BoDO‘ passt genau zur strategischen Ausrichtung der Stadt Olsberg“, sagt
Bürgermeister Wolfgang Fischer. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein möglichst langes,
selbstbestimmtes Wohnen und Leben zu unterstützen und dazu öffentliche und private
Initiativen zu vernetzen.“ Deshalb bezieht „BoDO“ ehrenamtliches Engagement und vorhandene Angebote, zum Beispiel der örtlichen Vereine und Gruppen, in die Planungen
ein. So wird schon im ersten Schritt bei der Befragung erhoben, wer sich ehrenamtlich
engagieren möchte und ob sich hilfebedürftige Menschen auch ehrenamtliche Unterstützung vorstellen können oder sogar wünschen.
Wer Fragen zum Projekt oder zur Befragung hat, kann direkt mit Projektleiterin Kerstin
Leiße Kontakt aufnehmen. Sie ist erreichbar unter Tel. 02962 800-7779 oder per E-Mail:
k.leisse@jovita-fuersleben.de.
Vorschlag für die Bildunterzeile (JH_Projekt_BoDO_Auftakt_Maerz2015.jpg):
Viele ältere Menschen möchten so lange wie möglich im gewohnten Umfeld leben. Doch
dafür fehlt derzeit oft die nötige Unterstützung. Das Projekt „BoDO“ soll das in Olsberg
ändern.
(Foto: Pedro Citoler)
Kontakt:
Josefsheim Bigge
Mario Polzer
Heinrich-Sommer-Straße 13, 59939 Olsberg
Tel. 02962 800-256
m.polzer@josefsheim-bigge.de
www.josefsheim-bigge.de
Die Josefs-Gesellschaft (JG-Gruppe) ist als kath. Träger von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Krankenhäusern und
Altenheimen Mitglied im Deutschen Caritasverband.
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