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Köln (Bürgerzentrum Alte Feuerwache)

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präsentiert
look
&roll
BE- UND ENTHINDERUNG IM KURZFILM
EINE AUSWAHL DER BESTEN BEITRÄGE
ALTE FEUERWACHE KÖLN
DIENSTAG, 12. MAI 2015, 17.00H / 20.00H
WWW.LOOKANDROLL.CH
mit großzügiger Unterstützung durch
& roll
Kurzfilme über
Be- und Enthinderung
Ort: Alte Feuerwache Köln, Melchiorstrasse 3, 50670 Köln-Nippes
Eintritt: € 8.– / € 6.– (ermäßigt), je Programm. Assistenzpersonen gratis
Reservierung: info@rollipop.org oder Telefon 01578-4990369
Rollipop präsentiert eine Auswahl der besten Beiträge des internationalen Kurzfilmfestivals look & roll. Kurzfilme zum Leben unter anderen Vorzeichen, mit größerem Aufwand und unter häufig unfairen Begleitumständen. Respektvolle, emanzipierte und engagierte Einblicke, die
anregend, intelligent und oft sehr humorvoll sind. Schluss mit dem Mitleid und her mit einer ernst gemeinten Zuwendung! Behindern ist heilbar und look & roll die beste Medizin.
Moderation: Martin Baunach, Rollipop e.V.; Inga Laas, Journalistin; Gerhard Protschka, Festivalleiter look & roll; Kathrin Lemler, Universität Köln
programm 1 (Laufzeit 87 Min.), 17.00h
PROGRAMM 2 (Laufzeit 87 Min.), 20.00 h
DEAF MUGGER
Wiliam Mager, GB 2010, Spielfilm, 2 Min., OV/BSL/d/f.
Ein äußerst witziger Sketch über einen gehörlosen
Räuber, sein Opfer und eine Gebärdensprachdolmetscherin, die zunehmend verwirrt ihren Job macht.
VERONIKA
Mark Michel, D 2011, Dokumentarfilm, 7 Min., OV/d/f.
Bebildert von märchenhaft anmutenden Sandmalereien, taucht der Film ein in die verborgene Welt
von Veronika. Sie lebt mit Autismus und ist mehrfach körperlich behindert. Lange konnte sich niemand vorstellen, dass Veronika über einen
hellwachen Geist verfügt.
JUST AS I REMEMBER
Andrew Moir, CDN 2012, Dokumentarfilm, 18 Min.,
OV/d/f. Eine Dokumentation über den Umgang
zweier Väter mit ALS. Die unheilbare Krankheit
verlangt von Betroffenen früher oder später eine dramatische und folgenreiche Entscheidung, die keine Zwischenlösung zulässt.
NOTES ON BLINDNESS
Peter Middleton, James Spinney, GB 2013, Dokumentarfilm, 12 Min., OV/d/f. Das diesem Film zugrunde liegende Buch kommentierte der Neurologe Oliver Sacks
so: «Ein Meisterwerk … die ungewöhnlichste, präziseste, tiefste und schönste Beschreibung von Blindheit, die ich je gelesen habe.» Der außergewöhnliche Film liefert eine eindrückliche, kongeniale Übersetzung in Bilder.
MON AMOUREUX
(Mein Liebling) Daniel Metge, F 2011, Spielfilm, 22 Min.,
OV/d/f. «Romain ist mein Schatz. Wir küssen uns
mit der Zunge. Wir werden heiraten, zusammen
leben und wir werden Kinder haben. Wir werden sogar Sex machen. Und
deswegen nimmt uns meine Schwester am Samstag im Auto mit zu
einem Wochenende auf dem Land, als Liebespaar.»
PHOENIX DANCE
Karina Epperlein, US 2006, Dokumentarfilm, 22 Min.,
OV/d/f. Tanzen war der Lebensinhalt von Homer
Avila. Infolge einer zu spät behandelten seltenen
Krebsart wurde Homer ein Bein amputiert. Der Film zeugt vom bewegenden Kampf eines Ausnahmetänzers.
COUSIN
(Mein Cousin) Adam Elliot, AU 1999, Animation, 4 Min.,
OV/d/f. Adam erzählt die Geschichte seines älteren
Cousins, der mit cerebraler Parese lebt. Sie haben
ihr Leben als «Superhelden» geteilt, bis der Cousin ins Heim musste. Noch
viele Jahre später fragt sich Adam, wie es seinem Cousin wohl gehen mag.
Alle Filme sind für Hörbehinderte untertitelt. Ansprachen und Diskussio­
nen werden in Gebärdensprache übersetzt. Für Blinde und Sehbehinderte wird zu allen Filmen eine Live-Audiodeskription auf Kopfhörer angeboten. Die Alte Feuerwache Köln ist barrierefrei.
JAK MOTYL
(Wie ein Schmetterling) Ewa Pieta, PL 2006, Dokumentarfilm, 28 Min., OV/d/f. Przemek ist seit Geburt gelähmt und kann nicht sprechen, aber sein
Geist ist intakt. Als Junge versuchte er, mit seiner Umwelt zu kommunizieren, wurde aber 16 Jahre lang nicht verstanden. Auf diese Weise für
dumm gehalten begann er, die Hoffnung zu verlieren, bis ein Wunder
geschah …
BROTHER
Adam Elliot, AU 2000, Animation, 6 Min., OV/d/f.
Adam blickt liebevoll auf seine Kindheit in der Vorstadt zurück. Im Mittelpunkt steht dabei sein Bruder, mit dem er ein unzertrennliches Duo bildete. Der war Asthmatiker
und sehbehindert und hat einen großen Traum: ein Leben als Akrobat.
JOINING THE DOTS
Pablo Romero Fresco, GB 2012, Dokumentarfilm, 12 Min.,
OV/d/f. Trevor erblindete im Alter von 60 Jahren.
Nach einer Phase der Depression fand er dank der
Audiodeskription einen Weg aus der Krise und konnte seiner Leidenschaft für Kino und Theater wieder nachgehen.
RENDEZ-VOUS
Marcin Janos Krawczyk, PL 2006, Dokumentation,
9 Min., OV/d/f. Ein kalter Wintertag. Eine Frau und
ein Mann betreten ein Café. Er möchte Eis, sie
­Kuchen. Sie sehen zufrieden aus. Sie unterhalten sich, weil es sich nicht
gehört, schweigend zu essen und zu trinken. «Einsamkeit ist das Schlimmste …», sagt Lukas. Ein schwebender und bezaubernder Augenblick.
THE GLOBE COLLECTOR
(Der Glühbirnensammler) Summer DeRoche, AU 2012,
Dokumentation, 7 Min., OV/d/f. Andrew Pullen hat
über 10.000 Glühbirnen zusammengetragen. Ein
leidenschaftlicher Mann mit Asperger, der ein verschwindendes Produkt
des technischen Fortschritts dokumentiert.
DOOR DE OOREN VAN ELLEN
(Durch Ellens Ohren), Saskia Gubbels, NL 2011, Dokumentarfilm, 18 Min., OV/d/f. Ellen, ein gehörloser
Teenager, versucht mit viel Energie und Selbstvertrauen, ihren Weg in die Welt der Hörenden zu finden.
MON PETIT FRERE DE LA LUNE
(Mein kleiner Bruder vom Mond) Frédérick Philibert,
F 2007, Animation, 7 Min., OV/d/f. Ein kleines Mädchen erzählt uns, wie anders als die meisten Kinder ihr autistischer Bruder ist. Und davon, wie wunderbar es ist, wenn
sie dennoch zu ihm findet.
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