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THEATER journal
5. Ausgabe | Spielzeit 2014/2015 | 10. März 2015 bis 21. April 2015 | Verlagsbeilage
THEATER OSNABR Ü CK
LEITARTIKEL
SCHAURIG-SCHÖN
DOKTOR FAUSTUS
Anno Schreier
über
Thomas Mann
Jekyll & Hyde:
Das neue Musical am
Theater am Domhof
Alexander Charim
dramatisiert den
Exilroman Thomas Manns
Seite 2
Szene aus Brahms 1 – Reflection
Seite 4
Seite 5
2
Dienstag, 10. März 2015
DOKTOR FAUSTUS UND DIE MUSIK
Der Komponist Anno Schreier über Thomas Manns Roman
In Pacific Palisades entwirft Thomas Mann 1943-1947 sein Spätwerk Doktor Faustus. Hier steht
Mann auch in Kontakt zu Adorno und Arnold Schönberg. Ersterer steht ihm mit seinen musiktheoretischen Schriften geradezu
als Ghostwriter zur Seite. Letzterer hat die Musik entworfen, die
Mann seinem Protagonisten Leverkühn an die Hand gibt. Das
Werk ist unmöglich geworden,
die Sonate hat zu ihrem Ende gefunden, Gedichte – und auch Romane – lassen sich nicht mehr
schreiben. Nicht zuletzt auch als
Versuch über die Entwicklung
Deutschlands zum NS-Staat, beschreibt Mann den besonderen
Einfluss von Musik auf das
Menschliche.
Thomas Manns Doktor Faustus
ist
der
Komponistenroman
schlechthin. Hier wird das Entstehen von Musik und werden die damit einhergehenden psychischen
und körperlichen Zustände einer
schöpferischen Persönlichkeit – des
fiktiven Komponisten Adrian Leverkühn – zum Thema gemacht.
Nun haben wir es bei Adrian Leverkühn mit einem Künstler zu
tun, der in jeder Hinsicht bis ans
Äußerste geht. Um eine Steigerung seiner künstlerischen Schaffenskraft zu erreichen, lässt er
sich auf einen Pakt mit dem Teufel ein. Leverkühn arbeitet daraufhin in einer „Hochspannung
(...) hetzender und knechtender
Eingebung“, deren Intensität und
Produktivität bei seinem Freund
Serenus Zeitblom „bleichen
Schrecken“ auslöst. So gelingt es
ihm, eine unendlich raffinierte
und ausdrucksvolle Musik zu
komponieren, die alle künstlerischen Widersprüche und Problemstellungen seiner Zeit vereint
und auflöst.
Als ich den Roman – selber als
junger Komponist – vor mittlerweile etwa 14 Jahren zum ersten
Mal gelesen habe, haben mich
besonders Thomas Manns detaillierte und fantasievolle Beschreibungen von Leverkühns Musik
fasziniert.
In dessen großem Oratorium
Apocalipsis cum figuris beispielsweise ist die klangliche
Trennung zwischen Singstimmen
und Instrumenten aufgehoben,
„der Chor ist instrumentalisiert,
das Orchester vokalisiert“, die
Nach Der schwarze Obelisk wird mit Thomas Manns Doktor Faustus erneut ein Roman für die Bühne entdeckt.
„Grenze zwischen Mensch und
Ding“ erscheint „verrückt“. Auch
die traditionelle Einteilung der
Musik in periodische Phrasen erscheint aufgelöst, die Musik orientiert sich vielmehr ganz am
freien Fluss der Sprache. Befreit
von allen konventionellen Rastern wird sie zu einer „musikalischen Prosa“.
Das weckt zunächst Erinnerungen
an die Musik Arnold Schönbergs
oder an die Musikphilosophie
Theodor W. Adornos – mit beiden
stand Thomas Mann bekanntlich
in Kontakt während der Entstehung des Romans. Es sieht aber so
aus, als habe die in den 1920er
Jahren angesiedelte Kunstfigur Leverkühn ihre Entsprechung in der
Wirklichkeit erst mehrere Jahrzehnte später gefunden.
Bei der Beschreibung des Höllengelächters, diesem „mit dem Gekicher einer Einzelstimme beginnenden und rapide um sich greifenden, Chor und Orchester erfassenden, (...) grauenhaft anschwellenden,
überbordenden,
sardonischen Gaudium Gehennas“ mag man etwa an Passagen
aus György Ligetis Requiem von
1965 denken, zumal Ligeti wie
Leverkühn ein Meister im Verwi-
schen der „Grenze zwischen
Mensch und Ding“ gewesen ist,
ein Zauberer der Symbiose und
der furchtbaren Akkumulation
von Klängen.
Auch in vielen Werken von
Bernd Alois Zimmermann aus
den 1960er Jahren finden sich erstaunlich genaue Entsprechungen
zu Leverkühns apokalyptischen
Klangvisionen, beispielsweise in
der Oper Die Soldaten. Wie in
der Apocalipsis türmen sich hier
völlig heterogene musikalische
Elemente übereinander: Unterhaltungsmusik, Jazz, Bach-Choral, Bezüge zur Musik der Renaissance, elektronische Laut-
Anno Schreier
sprecherklänge. Gestützt wird das
Ganze von einer musikalischen
Grundstruktur, die ganz im Sinne Leverkühns streng und „objektiv“ komponiert ist. Das Resultat
ist ein musikalisches Inferno, bei
dem es einem im wahrsten Sinne
des Wortes angst und bange wird
und das sicherlich selbst Leverkühn in „bleichen Schrecken“
versetzt hätte.
Welche Bedeutung hat nun die
Figur Adrian Leverkühn für einen Komponisten heute? Ich denke, dass Thomas Mann in seinem
Roman ein zentrales Problem der
Moderne benannt hat: Wie kann
sich ein Künstler frei ausdrücken,
wenn alle verbindlichen kulturellen und sprachlichen Normen
außer Kraft gesetzt sind?
So formuliert es der Teufel selbst
in seinem Gespräch mit Leverkühn: „Das Komponieren selbst
ist zu schwer geworden, verzweifelt schwer. Wo Werk sich nicht
mehr mit Echtheit verträgt, wie
will einer arbeiten?“ Und später:
„Es ist geschehen um die vorweg
und verpflichtend geltenden Konventionen, die die Freiheit des
Spiels gewährleisteten.“
So symbolisiert die Gestalt Adrian Leverkühns (neben vielem
anderen) auch ein Dilemma der
modernen Musik, das bis heute
fortbesteht.
Anno Schreier
Anno Schreier wurde 1979 in Aachen geboren und studierte Komposition bei Manfred Trojahn in
Düsseldorf, am Royal College of
Music in London sowie bei HansJürgen von Bose in München. Seit
2008 unterrichtet er Musiktheorie
an der Hochschule für Musik
Karlsruhe. Er erhielt zahlreiche
Preise und Stipendien, u.a. von der
Akademie der Künste in Berlin,
der
Wilfried-Steinbrenner-Stiftung, der NRW-Akademie der
Wissenschaften und der Künste
sowie den Förderpreis des Landes
NRW. 2009/2010 war er composer
in residence beim Philharmonischen Orchester Heidelberg, 2010
erhielt er das Stipendium der
Deutschen Akademie Rom in der
Villa Massimo. Er komponierte
zahlreiche abendfüllende Musiktheaterwerke, z.B. Die Stadt der
Blinden (Opernhaus Zürich,
2011), Mörder Kaspar Brand
(Deutsche Oper am Rhein, 2012)
und Prinzessin im Eis (Theater Aachen, 2013).
www.annoschreier.de
Dienstag, 10. März 2015
3
DIE ABSPALTUNG DES BÖSEN
Der Broadway-Musicalerfolg Jekyll & Hyde zum ersten Mal am Theater Osnabrück
Robert Louis Stevensons Novelle
Dr. Jekyll und Mr. Hyde ist ein
echter Horror-Klassiker. Bereits
die erste Auflage der 1886 erschienenen Erzählung bescherte
dem Autor die finanzielle Unabhängigkeit. Zahlreiche Verfilmungen und Bühnenversionen
folgten. Nur die Welt des Musicals erkannte lange nicht die
Qualität dieses Stoffes. Erst in den
1980er Jahren nahm sich der
New Yorker Komponist Frank
Wildhorn des populären Stoffes
an. Wildhorn war zu diesem
Zeitpunkt erfolgreicher Songwriter unter anderem für Whitney
Houston, Sammy Davis Jr. und
Liza Minelli. Eine eigene Show
war sein Traum, und den verwirklichte er sich mit Jekyll &
Hyde auf Anhieb.
Gemeinsam mit dem Komponisten und Autor Leslie Bricusse –
auch er eine Größe im angloamerikanischen Pop-Geschäft – bearbeitete Wildhorn Stevensons
Gruselklassiker für die MusicalBühne und tauchte ihn mit einer
Mischung aus Rock, Pop, Swing
und Balladen in neue Farben.
Neu hinzufügten die Autoren
Wildhorn und Bricusse zwei
weibliche Protagonistinnen, Lisa
und Lucy, die den Konflikt der
zwiegespaltenen
Hauptfigur
emotional anreichern.
Aber worin besteht der Konflikt,
was ist der Kern der Geschichte?
Der Londoner Mediziner Dr.
Henry Jekyll will das Böse aus der
Welt schaffen. Er arbeitet an einer
Substanz, mit der sich die
schlechten Anteile im Menschen
abspalten und vernichten lassen,
ein Durchbruch in seinen For-
Jan Friedrich Eggers
schungen scheint sich abzuzeichnen.
Auch privat steht Jekyll an einem
Wendepunkt: Er verlobt sich mit
Lisa Carew.
Als Jekyll sicher ist, die richtige
Formel gefunden zu haben, will
er weitergehen und die Anwendung ausprobieren. Nur benötigt
er dazu: einen lebendigen Men-
JEKYLL & HYDE
Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden & Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse, Musik von Frank Wildhorn, Orchestrierung von Kim Scharnberg
Arrangements von Jason Howland, Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz
PREMIERE:
Samstag, 14. März 2015, 19.30 Uhr, Theater am Domhof
MUSIKALISCHE LEITUNG: An-Hoon Song
INSZENIERUNG:
Guillermo Amaya
BÜHNE:
Gundula Martin, Alexander Heilscher
KOSTÜME:
Erika Landertinger
CHOREOGRAFIE:
Morris Perry
CHOREINSTUDIERUNG:
Markus Lafleur
DRAMATURGIE:
Ulrike Schumann
MIT:
Kathrin Brauer/Chihiro Meier-Tejima, Joyce Diedrich, Heike Hollenberg,
Stephanie Junge, Dorothea Maria Müller; Genadijus Bergorulko,
Hans-Hermann Ehrich, Jan Friedrich Eggers, Mark Hamman, Silvio Heil,
Tadeusz Jedras, Stefan Kreimer, Timothy Roller, Andreas Schön, Nicolai
Schwab, Marcin Tlalka, Daniel Wagner
Studierende des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück
Opernchor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Statisterie des Theaters Osnabrück
schen. Er wendet sich an den
Vorstand seines Klinikums und
sprengt dort mit seiner Bitte um
einen todgeweihten Patienten, an
dem er die richtige Dosierung
seines Mittels erproben könnte,
die Grenzen allen Verständnisses.
So beschließt Jekyll, den Weg ins
Ungewisse alleine weiter zu gehen. Er beginnt eine Reihe von
Selbstversuchen.
Zunächst
scheint alles befriedigend und,
ohne die Aufmerksamkeit Dritter zu erregen, zu verlaufen.
Doch dann begegnet Jekyll der
Prostituierten Lucy. Sie, die sich
nach einer aufrichtigen Liebe
und nach Normalität sehnt,
spürt die dunklen Triebkräfte in
Jekyll auf und erliegt ihnen.
Gleichzeitig zieht es sie unheilvoll in den Bann eines finsteren
Geschöpfes namens Edward Hyde, der ihr auflauert und sie brutal überfällt. Es ist Jekyll, besser
gesagt, seine grausame Seite, die
sich nun regelmäßig Ausbruch
verschafft. Jekylls Selbstversuche
sind außer Kontrolle geraten, das
Böse in ihm lässt sich nicht abspalten und einfangen, es personifiziert sich und übernimmt
mehr und mehr die Bestimmung
über den Arzt …
Nach seiner Uraufführung 1990
in Houston, Texas, ging das Musical seinen gewohnten amerikanischen Gang, also auf Tournee
durch die gesamten Staaten. 1999
erreichte es den New Yorker
Broadway und zog von dort aus
in die Welt. Die deutsche Erstaufführung fand ebenfalls 1999 in
Bremen statt. Inzwischen zählt
Frank Wildhorn zu den bedeutendsten Musical-Komponisten
weltweit. Oft sind es literarische
Klassiker, die er in die musikalische Welt überführt und darüber
neu erzählt, so zum Beispiel Der
Graf von Monte Christo, Dracula,
Cyrano de Bergerac und Alice im
Wunderland.
Mit dem heutigen Blick meint
man in R. L. Stevenson einen
Avantgardisten zu erkennen, der
seiner Zeit fast Science-Fictionartig voraus zu sein gewesen
schien. Dabei vergisst man sehr
schnell, dass wir, das 21. Jahrhundert, nur die Erben jener Zeit
sind. Wir treiben weiter, was die
Menschheit damals untersuchte
und erfand. Und wir diskutieren
genauso heiß Moral und Ethik,
wenn es um die genetische Forschung und ihre Möglichkeiten
geht. Wie weit soll und darf der
Mensch eingreifen in die human-biologischen Ressourcen?
Wo liegen Grenzen, die auf keinen Fall überschritten werden
sollten? Wo aber rettet, wo
schenkt diese Forschung Leben?
2015 ist Jekyll & Hyde zum ersten
Mal in Osnabrück zu erleben.
Der Musikalische Leiter AnHoon Song, Regisseur Guillermo
Amaya und sein Team spüren
dem Forschergeist Jekylls und seinem allmählichen Abgleiten in
finstere Welten auf sehr nahe und
sehr körperliche Weise nach.
Doch auch alle Ingredienzien einer guten Show sollen nicht vernachlässigt werden. Großartige
Solo- und Ensembleszenen, mitreißende Choreografien und vielfältige Kostüme garantieren ein
2 1/2-stündiges Totalabtauchen
in eine andere Welt.
(US)
4
Dienstag, 10. März 2015
PARADIES ODER APOKALYPSE?
Nick Hartnagel inszeniert Martin Crimps In der Republik des Glücks
„Ich mache gern die Beine breit.
Das ist nichts Politisches!“ verkündet Oma. Doch dazu später.
Es beginnt mit dem klassischen
Setting: ein Weihnachtsessen im
Familienkreis. Jeder hasst jeden
– die Teenagertöchter Debbie
und Hazel einander, denn Debbie ist schwanger und hat deshalb „das Auto gekriegt und die
Diamantohrringe“. Papa beschwert sich übers Essen, Mama
versucht zu beschwichtigen,
Opa will eigentlich nur seine
Pornohefte und ansonsten seine
Ruhe, und Oma träumt schon
mal von einer neuen Art
menschlicher Wesen, „die am
Ende vielleicht gar nicht mehr
menschlich sind“.
Doch es kommt noch schlimmer:
Plötzlich steht Onkel Bob in der
Tür, und alle vorangegangenen
Abrechnungen erscheinen als
bloßes Geplänkel. Denn Onkel
Bob will Schluss machen – mit
der Familie, mit dem bisherigen
Leben, mit allem. Und zwar im
Auftrag seiner Frau Madeleine,
die draußen im Auto sitzt und
sich fragt, „warum die beiden
Mädchen je geboren worden
sind.“ Danach wollen die beiden
in eine neue Welt aufbrechen –
„wie eine Glasscheibe. Hart, klar,
scharf, sauber.“
Nachdem das Inferno der „Zerstörung der Familie“ also plangemäß vollzogen ist, geht es in
die Läuterung. Das Familienbild
löst sich auf, jetzt werden von
acht Stimmen die „Fünf Grundfreiheiten des Individuums“
proklamiert: Die Freiheit, das
Skript seines eigenen Lebens zu
schreiben, die Beine breitzumachen, ein furchtbares Trauma zu
erleiden, die Freiheit, alles hinter sich zu lassen und ein neues
Kapitel aufzuschlagen, und
„Nichts an meinem Körper ist politisch, und nichts an meinem Urlaub ist politisch.“ Eva Gilhofer (Oma, links) und Anne Hoffmann
(Madeleine) im Advena Hotel Hohenzollern City Spa.
schließlich die Freiheit, gut auszusehen und ewig zu leben.
Statt der Familie sehen wir Vereinzelte bei der Arbeit an der
totalen individuellen Freiheit,
die schließlich in das Paradies
im dritten Teil mündet. Nicht
zufällig wird dem letzten Teil
dieses Triptychons ein Zitat aus
Dantes Paradiso vorangestellt:
Die Welt draußen scheint untergegangen, doch ein Herrscherpaar – sind sie die ersten
Menschen oder die letzten? –
hält an seinem Regime fest. Ist
das nun die versprochene Republik des Glücks – oder die Apokalypse? Und kann man das
überhaupt unterscheiden?
„Jede Epoche hat ihr eigenes
Heilsversprechen“, sagt Regisseur
Nick Hartnagel über Martin
Crimps vor bösem Witz sprühende
Versuchsanordnung.
„Nach der Loslösung von Religionen, Diktaturen und politischen Ideologien gilt als Dogma
unserer Zeit: Das absolute Glück
liegt in der Ausübung unserer
individuellen Freiheit. Je mehr
das Individuum Freiheit von äußeren Zwängen genießt, desto
glücklicher ist es. Martin Crimp
untersucht dieses Versprechen
und führt es formal und inhaltlich konsequent von der Zerstörung der Familie bis ins vermeintliche Paradies. Was bedeu-
NICK HARTNAGEL ...
..., geboren 1987 in Stuttgart, absolvierte sein Regiestudium an
der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Seine Uraufführung von Marianna Salzmanns Weißbrotmusik wurde mit
dem Berliner Jugendtheaterpreis
Ikarus ausgezeichnet und außerdem zum Festival Augenblick
mal! 2013 in Berlin eingeladen;
seine Inszenierung Woyzeck nach
Büchner gastierte beim Hamburger Kaltstart-Festival. Seine Dip-
lominszenierung Fabian nach
Erich Kästner entstand im Mai
2013 am Staatsschauspiel Hannover, wo er außerdem bei Soeren
Voimas Die römische Octavia und
zu jung zu alt zu deutsch von Dirk
Laucke Regie führte. Am Theater
Osnabrück inszenierte Nick Hartnagel im Rahmen des Festivals
Spieltriebe 5 2013/14 die Uraufführung Die Kunden werden unruhig,
die zum Heidelberger Stückemarkt
Nick Hartnagel
eingeladen wurde.
tet Freiheit in unserer kapitalistischen Welt? Und wer profitiert
davon? Was macht diese Freiheit
mit uns? Was ist das für ein
Glück, das da am Ende auf uns
wartet? Und was verlieren wir
auf dieser Reise?
Martin Crimp erzählt diesen Weg
ins moderne Paradies in drei formal völlig unterschiedlichen Teilen – analog zu Dantes Die göttliche Komödie – eine Reise von der
Hölle über den Läuterungsberg
hin ins Paradies. Sieht es da so
aus, wie Sie es sich vorgestellt haben? In der Republik des Glücks
zeigt, auf was für eine Welt wir
gerade zusteuern.“
Martin Crimp (*1956 in Dartford/Kent) studierte in Cambridge englische Literatur. Seit
seinem Debüt als Dramatiker
1982 mit Living Remains hat er
neben Stücken mehrere preisgekrönte Hörspiele und Opernlibretti geschrieben sowie Übersetzungen und Bearbeitungen veröffentlicht, darunter Le Misanthrope nach Molière und Ionescos
Die Stühle, das 1998 unter der
Regie von Simon McBurney auch
erfolgreich am New Yorker
Broadway lief. Für Der Dreh erhielt er 1993 den John Whiting
Dramatikerpreis. 1997 war er
Hausautor am Londoner Royal
Court Theatre. Alles weitere kennen Sie aus dem Kino, eine Bearbeitung der Phönizierinnen des
Euripides, wurde 2013 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
uraufgeführt.
(MSE)
IN DER REPUBLIK DES GLÜCKS
Von Martin Crimp
Deutsch von Ulrike Syha
PREMIERE:
Samstag, 21. März 2015, 19.30 Uhr,
Melanchthonkirche
INSZENIERUNG:
Nick Hartnagel
BÜHNE:
Yassu Yabara
KOSTÜME:
Heike M. Götze
MUSIK:
Camill Jammal
DRAMATURGIE:
Marie Senf
MIT:
Franziska Arndt, Marie Bauer, Eva
Gilhofer, Anne Hoffmann, Karolina
Horster; Stefan Haschke, Dennis
Pörtner, Martin Schwartengräber
Dienstag, 10. März 2015
5
„…DER LETZTE VERSUCH, EINE GESCHICHTE ZU ERZÄHLEN“
Interview mit Regisseur Alexander Charim über seine Annäherung an Doktor Faustus
Erzählt von seinem Freund, entspinnt sich in Doktor Faustus die
Lebensgeschichte des genialen
Komponisten Leverkühn. Alexander Charim dramatisiert den späten Exilroman Thomas Manns.
Wie haben Sie sich dem komplexen Roman angenähert und
was gibt dieser Stoff in Ihren
Augen für die Bühne her?
Alexander Charim: Thematisch
geht es zunächst mal um einen
Künstler. Und um die Frage, wie
man mit Kunst unsere Gesellschaft reflektieren, wie auf Dinge
reagieren kann, die sich der Beschreibung durch sie entziehen.
Wie kann man Kunst überhaupt
noch machen in einem Zeitalter,
in dem scheinbar alles schon mal
da war? Und welche Kälte
braucht man, um diesen Beruf
auszuüben? Formal haben wir
versucht, den Roman nicht in ein
Theaterstück zu übersetzen. Wir
versuchen eher herauszufinden,
wie man ihn auf der Bühne gemeinsam liest. So entsteht eine
ganz eigene Form. Es interessiert
mich nicht, an der Handlung klebend das Buch zu vermitteln. Das
könnte nie stärker sein als das Lesen, weil dem Theater die Zeit
fehlt. Das Großartige am Roman
ist aber gerade die enorme Zeit,
die der Leser mitbringt, um sich
darin zu verästeln. Dieses Mäandernde wollte ich nicht aufgeben.
Deswegen versuchen wir, eine
Form zu finden, die sowohl Prosa
als auch Drama ist. In unserem
Konzept haben wir uns dazu entschieden, beide Hauptfiguren
nicht zu besetzen. Serenus Zeitblom wird vom Ensemble gespielt und damit die Verantwortung des Erzählens allen übertragen. Adrian Leverkühn ist eigentlich eine Art Schwarzes Loch,
weswegen das Stück eher aus Annäherungen an ihn besteht.
Das Ensemble von Doktor Faustus.
Im Grunde ist Zeitblom auch
eine Form des dilettantischen
Künstlers, indem er versucht,
Leverkühns Biografie niederzuschreiben. Wie sehen Sie
die Beziehung zwischen beiden?
Sie ist im Grunde geprägt von
zwei Dingen. Das eine ist Liebe. Zeitblom empfindet eine
für ihn selbst unerklärliche
Verbindung zu Adrian, sogar
Besessenheit. Das andere ist ein
Neidvorgang: Warum bin ich
nicht wie er? Dieses JemandAnderer-sein-Wollen ist eine
sehr heutige Thematik. Keiner
möchte heute sein, was er ist.
Jeder stellt sich vor, er wolle
was anderes sein – ein Star, je-
mand, der brennt und verDer
Roman
beschreibt
brennt. Dieser Wunsch verDeutschland in der ersten
kennt aber die Kehrseite: LeHälfte des 20. Jahrhunderts.
verkühns Teufelspakt bedeutet
Wie gehen Sie damit um?
auch, sich einer Kälte zu ver- Ich möchte nicht zum wiederschreiben, sich selbst aus dem holten Male erzählen „So waLeben herauszunehmen.
ren die 20er Jahre und deswe-
EINFÜHRUNGSMATINEE
Am Sonntag, 15. März, findet
um 11.30 Uhr eine Einführungsmatinee zu Doktor Faustus im
Oberen Foyer des Theaters am
Domhof statt. Das Produktionsteam und Mitglieder des Schauspielensembles geben Hintergrundinformationen zum Werk
und der Inszenierung sowie Einblicke in den Probenprozess.
literaturspot – lesereihe
im Theater am Domhof/Oberes Foyer
Autorenlesung
23.3.2015 um 20 Uhr. Matthias Kornemanns biografische Studie über Johannes Brahms gerät zu
einem Kriminalstück, ohne Auflösung.
16.4.2015 um 20 Uhr. Adriana Altaras’ »Doitscha«
ist ein faszinierendes, vielstimmiges Porträt jüdischdeutscher Gegenwart und ein unvergessliches Buch über
Familie in all ihren tröstlichen und irrsinnigen Facetten.
DOKTOR FAUSTUS
Nach Thomas Mann
PREMIERE:
INSZENIERUNG:
MUSIKALISCHE LEITUNG:
BÜHNE/KOSTÜME:
DRAMATURGIE:
MIT:
gen kam die Nazi-Zeit“. Unsere
Aufführung soll auch der Versuch sein, den Text von der
Ausschließlichkeit zu befreien,
mit der man ihn als NSDeutschland-Schlüsselroman
sieht. Das spielt eine große
Rolle, ist aber nicht der einzige
Fokus unserer Arbeit. Er hat
etwas sehr Altmodisches und
ist wie der letzte Versuch, eine
Geschichte zu erzählen. Vielleicht weckt gerade das einen
Frust, den wir heute empfinden, ein Ungenügen und eine
Sehnsucht danach, genau das
wieder zu tun.
Müssen die Zuschauer damit
rechnen, sehr viel über die
Musiktheorie Adornos zu erfahren?
Doktor Faustus ist kein einfaches Buch und es ist nicht
mein Ziel, dieses Buch zu vereinfachen. Aber Musiktheorie
gibt es in diesem Roman gar
nicht, glaube ich. Er erzählt,
was es bedeutet, zu komponieren und Musik zu hören – wie
das Menschen aus ihrer Lebenswelt entfernt, sie glücklich
oder unglücklich macht. Ich
glaube, dass es Gedanken in
dem Stück gibt, die man während des Abends gar nicht sofort durchschauen muss. Vielleicht regen sie sogar dazu an,
das Buch noch einmal oder
überhaupt zu lesen.
(AR)
Samstag, 28. März 2015, 19.30 Uhr,
Theater am Domhof
Alexander Charim
Eberhard Schneider
Aurel Lenfert
Anja Redecker, Maria Schneider
Christine Diensberg, Stephanie
Schadeweg; Patrick Berg, Thomas
Kienast, Oliver Meskendahl, Stephan
Ullrich
Matthias Kornemann Johannes Brahm
Gebunden, 184 Seiten, 31 Abb. 9,95 €
Adriana Altaras Doitscha
Gebunden, 272 Seiten 18,99 €
Dom Buchhandlung
Domhof 2 · 49074 Osnabrück
Telefon 0541 357 38 20
bestellservice@dom-buchhandlung.de
Mo.– Fr. 9.30 –18.30, Sa. 9.30 –14 Uhr
7
7
DIE „INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS“
IN OSNABRÜCK
Vom 13. bis 29. März 2015 finden in der Friedensstadt Osnabrück die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt.
Auch das Theater Osnabrück
beteiligt sich am vielfältigen
Programm, das ein Zeichen gegen Rassismus jeder Art setzen
soll. Folgende Veranstaltungen
schließen sich dem Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen“ an:
Der schwarze Obelisk (15.3.,
19.30 Uhr, Theater am Domhof), 5. Sinfoniekonzert – In der
Hoffnung auf Frieden (22.3., 11
Uhr + 23.3., 20 Uhr, Osnabrückhalle), Sammy und die
Nacht (24. + 29.3., 19.30 Uhr,
Melanchthonkirche), Wir alle
März / April 2015
Sammy und die Nacht
für immer zusammen (23.
+24.3., 9.30 + 11.30 Uhr, Theater am Domhof/Oberes Foyer).
Weitere Auskünfte erteilt das
städtische Büro für Friedenskultur (Tel. 0541/323-2462, eMail:
interkultur@osnabrueck.de) –
ein Programmheft erscheint in
Kürze.
UNGESCHMINKT!
Drei Fragen an Tänzerin Chris Bauer
Chris
Bauer,
in
Zürich
(Schweiz) geboren, absolvierte
ihre Ausbildung zur Tänzerin
an der Hochschule für Kunst in
Amsterdam und bei Codarts,
der Hochschule für Kunst in
Rotterdam. Nanine Linning engagierte sie in der Spielzeit
2009/10 in die Dance Company
am Theater Osnabrück. In der
Spielzeit 2012/13 verpflichtete
Mauro de Candia sie in seine
neu formierte Dance Company
Theater Osnabrück. Im Augenblick ist sie unter anderem in
Brahms 1. – Reflection im TheaChris Bauer
ter am Domhof zu erleben.
Was ist Ihr liebstes Reiseziel?
Mein Lieblingsreiseziel ist zweifellos Thailand!
Verraten Sie uns, wer Ihr Vorbild ist und was Sie an
ihm/ihr besonders schätzen?
Mein Vorbild ist definitiv meine
Mutter. An ihr schätze ich ihre
Lebensfreude, ihre Motivation,
ihre Hilfsbereitschaft und ihren
Kämpferinstinkt.
Welchen Beruf würden Sie ergreifen, wenn Sie noch einmal
zur Welt kämen?
Wahrscheinlich würde ich wieder Tänzerin werden oder einen
anderen sportlichen Beruf ergreifen – Hauptsache Bewegung
ist mit dabei! Da es ein intensives Hobby von mir ist, könnte
ich mir beruflich aber auch das
Kochen vorstellen.
DAS EMMA-THEATER ZIEHT UM!
Das emma-theater wird ab März 2015 saniert. Übergangsweise sind die Ensembles seit 4. März bis voraussichtlich Ende Oktober mit den emma-Vorstellungen
in zwei Ersatzspielstätten zu Gast: im Limberg-Theater und in der Melanchthonkirche. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Theaters:
www.theater-osnabrueck.de
März
Di | 10.03.2015 | 9.30-10.35 + 11.3012.35 Uhr | Limberg-Theater
WIR ALLE FÜR IMMER ZUSAMMEN
Familienstück von Guus Kuijer für alle ab
10 Jahren, f. V., PK eD
19.30-20.50 Uhr | Theater am Domhof
BRAHMS 1. – REFLECTION (UA)
Tanzstück von Mauro de Candia, Di 2/
VB orange und f. V., PK C
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Mi | 11.03.2015 | 9.30-10.40 + 11.3012.40 Uhr | Theater am Domhof/Oberes
Foyer
DAS KALTE HERZ
Märchen nach Wilhelm Hauff für alle ab
8 Jahren, f. V., PK eD
18-20 Uhr | Treffpunkt: Theater am
Domhof
REMARQUE-FÜHRUNG – „Der Weg zurück“
Performances und Szenen über E. M. Remarque an ungewöhnlichen Orten der
Stadt, f. V., 18 Euro
Do | 12.03.2015 | 9.30-10.40 + 11.3012.40 Uhr | Theater am Domhof/Oberes
Foyer
DAS KALTE HERZ
Märchen nach Wilhelm Hauff für alle ab
8 Jahren, f. V., PK eD
Fr | 13.03.2015 | 9.30-10.35 + 11.3012.35 Uhr | Limberg-Theater
WIR ALLE FÜR IMMER ZUSAMMEN
Familienstück von Guus Kuijer für alle ab
10 Jahren, f. V., PK eD
Die Comedian Harmonists
MALERMEISTER
MALERARBEITEN · GLASARBEITEN · VERLEGEARBEITEN
Eschenweg 9 · 49088 Osnabrück
Telefon 05 41/1 75 55 · Fax 05 41/18 66 94
20-22 Uhr | Theater am Domhof
KLAUS HOFFMANN: Sehnsucht
Das neue Album, f. V., 28,25-39,25 Euro
Sa | 14.03.2015 | 19.30-21 Uhr |
Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie v. Tobias Steinfeld, VB SPD und f.
V., PK eM
19.30 Uhr | Theater am Domhof
PREMIERE JEKYLL & HYDE
Musical von Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, Pr 1/ Pr 3 und f. V., PK S
So | 15.03.2015 | 11.30 Uhr | Theater am
Domhof/Oberes Foyer
EINFÜHRUNGSMATINEE zu DOKTOR FAUSTUS
Schauspiel n. Thomas Mann, Eintritt frei
19.30-21 Uhr | Theater am Domhof
DER SCHWARZE OBELISK (UA)
Schauspiel n. Erich Maria Remarque, CDU
Spezial/ VB weiß/ Wo 1 und f. V., PK C
19 Uhr Einführung, Oberes Foyer
Di | 17.03.2015 | 19.30-21 Uhr |
Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, VB Schauspiel und f. V., PK eA
19.30 Uhr | Theater am Domhof/Tanzsaal
VIS-À-VIS
Treffpunkt Bühnenpforte, 19.15 Uhr, Eintritt frei
Mi | 18.03.2015 | 19.30-21 Uhr |
Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, ZusAbo
und f. V., PK eA
19.30 Uhr | Theater am Domhof
JEKYLL & HYDE
Musical v. Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, Mi 1/ VB grün + DGB und f. V., PK P
Do | 19.03.2015 | 19-20 Uhr | Theater
am Domhof/ Tanzsaal
OFFENES TANZTRAINING 60+
Treffpunkt 18.45 Uhr, Bühnenpforte –
Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
Fr | 20.03.2015 | 19.30-20.50 Uhr |
Theater am Domhof
BRAHMS 1. – REFLECTION (UA)
Tanzstück von Mauro de Candia, Fr Musik/VB blau und f. V., PK B,
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Sa | 21.03.2015 | 10-11.30 Uhr | Theater
am Domhof/ Tanzsaal
OFFENES TANZTRAINING 16+
Treffpunkt um 9.45 Uhr Bühnenpforte,
für alle ab 16 Jahren, Anmeldung telefonisch oder dancecompany@theater.osnabrueck.de, Eintritt frei
19.30 Uhr | Melanchthonkirche
PREMIERE IN DER REPUBLIK DES GLÜCKS
Schauspiel von Martin Crimp, f. V., PK eA
So | 22.03.2015 | 11-13.30 Uhr |
OsnabrückHalle
5. SINFONIEKONZERT: In der Hoffnung auf Frieden
Osnabrücker Sinfonieorchester und das
Wolgograder Akademische Sinfonische
Orchester, Konz Ju/ Konz So/ Konz/ So
plus/ VB Konz 1 und f. V., PK S2
19.30-21 Uhr | Theater am Domhof
DER VORNAME
Komödie von Matthieu Delaporte und
Alexandre de la Patellière, SchnupperAbo 2 und f. V., PK E
Mo | 23.03.2015 | 9.30-10.35 + 11.3012.35 Uhr | Theater am Domhof/Oberes
Foyer
WIR ALLE FÜR IMMER ZUSAMMEN
Familienstück von Guus Kuijer für alle ab
10 Jahren, f. V., PK eD
20-22.30 Uhr | OsnabrückHalle
5. SINFONIEKONZERT: In der Hoffnung auf Frieden
Osnabrücker Sinfonieorchester und das
Wolgograder Akademische Sinfonische
Orchester, Th und Konz/ VB gelb plus/
Konz Mo/ VB Konz 2/ Schnupper-Abo 1
und f. V., PK S2
20 Uhr | Theater am Domhof/Oberes Foyer
LITERATURSPOT: Brahms 1. – Reflection
Lesung mit Matthias Kornemann, f. V., 12
Euro
Di | 24.03.2015 | 9.30-10.35 + 11.3012.35 Uhr | Theater am Domhof/Oberes
Foyer
WIR ALLE FÜR IMMER ZUSAMMEN
Familienstück von Guus Kuijer für alle ab
10 Jahren, f. V., PK eD
19.30-21 Uhr | Melanchthonkirche
SAMMY UND DIE NACHT (UA)
Schauspiel v. Azar Mortazavi, Ssp Di 1A und
f. V., PK eB
19.30-20.50 Uhr | Theater am Domhof
BRAHMS 1. – REFLECTION (UA)
Tanzstück von Mauro de Candia, Di 1 und
f. V., PK C
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Mi | 25.03.2015 | 19.30 Uhr |
Melanchthonkirche
IN DER REPUBLIK DES GLÜCKS
Schauspiel von Martin Crimp, VB Alt 1
und f. V., PK eB
Do | 26.03.2015 | 19.30 Uhr |
Melanchthonkirche
IN DER REPUBLIK DES GLÜCKS
Schauspiel von Martin Crimp, VB Alt 2
und f. V., PK eB
19.30 Uhr | Theater am Domhof
JEKYLL & HYDE
Musical von Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, Do 1/ VB rot und f. V., PK P
Fr | 27.03.2015 | 19.30-20.50 Uhr |
Theater am Domhof
BRAHMS 1. – REFLECTION (UA)
Tanzstück von Mauro de Candia, Fr 1/
Giro-Live und f. V., PK B,
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Sa | 28.03.2015 | 19.30 Uhr |
Melanchthonkirche
KING KONGS TÖCHTER
Von Theresia Walser, Gastspiel der Montagsspieler der Volkshochschule Osnabrück, f. V., 13 Euro
19.30 Uhr | Theater am Domhof
PREMIERE DOKTOR FAUSTUS
Schauspiel nach Thomas Mann, VB weiß/
Wo 1/ Wo 3 und f. V., PK C
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Brahms 1. – Reflection
So | 29.03.2015 | 15 Uhr | Theater am
Domhof
JEKYLL & HYDE
Musical von Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, SoNa 1/ VB silber und f. V., PK S
19.30-21 Uhr | Melanchthonkirche
SAMMY UND DIE NACHT (UA)
Schauspiel v. Azar Mortazavi, VB EAN 2 und
f. V., PK eA
Di | 31.03.2015 | 19.30-21 Uhr |
Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, f. V.,
PK eA
19.30 Uhr | Theater am Domhof
JEKYLL & HYDE
Musical von Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, f. V., PK P
April
Mi | 01.04.2015 | 18-20 Uhr | Treffpunkt:
Theater am Domhof
REMARQUE-FÜHRUNG – „Der Weg zurück“
Performances und Szenen über E. M. Remarque an ungewöhnlichen Orten der
Stadt, f. V., 18 Euro
19.30-21 Uhr | Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, f. V.,
PK eA
Do | 02.04.2015 | 19.30-21 Uhr |
Melanchthonkirche
SAMMY UND DIE NACHT (UA)
Schauspiel von Azar Mortazavi, ZusAbo
und f. V., PK eB
19.30 Uhr | Theater am Domhof
JEKYLL & HYDE
Musical von Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, Do 2 und f. V., PK P
Fr | 03.04.2015 | 19.30 Uhr | Theater am
Domhof
DOKTOR FAUSTUS
Schauspiel nach Thomas Mann, Fr 2 und
f. V., PK C
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Sa | 04.04.2015 | 19.30-22.20 Uhr |
Theater am Domhof
DER WILDSCHÜTZ
Komische Oper von Albert Lortzing, f. V.,
PK M
Fortsetzung nächste Seite
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8
Dienstag, 10. März 2015
Mo | 06.04.2015 | 15-18 + 19.30-22.30 Uhr |
Theater am Domhof
DIE COMEDIAN HARMONISTS
Musical von Gottfried Greiffenhagen und
Franz Wittenbrink, f. V., PK P
Mi | 08.04.2015 | 19.30-21 Uhr |
Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, f. V., PK eA
Fr | 10.04.2015 | 19-20 Uhr | Theater am
Domhof/Tanzsaal
OFFENES TANZTRAINING 60+
Treffpunkt 18.45 Uhr, Bühnenpforte – Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
19.30-20.50 Uhr | Theater am Domhof
DER SCHIMMELREITER
Schauspiel nach Theodor Storm, VB blau
und f. V., PK E
Sa | 11.04.2015 | 19.30-21 Uhr |
Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie v. Tobias Steinfeld, ZusAbo 2 und
f. V., PK eM
19.30-22.20 Uhr | Theater am Domhof
DER WILDSCHÜTZ
Komische Oper von Albert Lortzing, Th.
und Konz/VB gelb/VB gelb plus und f. V.,
PK M
So | 12.04.2015 | 15-16 Uhr | Theater am
Domhof/Oberes Foyer
Wiederaufnahme HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER
Theaterstück mit Musik für alle ab 6 Jahren, f. V., PK eD
18 Uhr | Schloss/Universität
3. SCHLOSSKONZERT
Haydn aufgeklärt – Kooperation mit der
Universität Osnabrück, f. V., 18 Euro
19.30-21 Uhr | Melanchthonkirche
SAMMY UND DIE NACHT (UA)
Schauspiel von Azar Mortazavi, VB SPD
und f. V., PK eA
19.30 Uhr | Theater am Domhof
JEKYLL & HYDE
Musical von Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, Ju 1/ Ju 3 und f. V., PK S
Der Wildschütz
Di | 14.04.2015 | 19.30-21 Uhr |
Melanchthonkirche
SAMMY UND DIE NACHT (UA)
Schauspiel v. Azar Mortazavi, VB Ssp und
f. V., PK eB
19.30 Uhr | Theater am Domhof
JEKYLL & HYDE
Musical von Frank Wildhorn/Leslie Bricusse, Di 1 und f. V., PK P
Mi | 15.04.2015 | 10-11 Uhr | Theater am
Domhof/Oberes Foyer
HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER
Theaterstück mit Musik für alle ab 6 Jahren,
f. V., PK eD
19.30 Uhr | Melanchthonkirche
IN DER REPUBIIK DES GLÜCKS
Schauspiel von Michael Crimp, f. V., PK eB
19.30 Uhr | Theater am Domhof
DOKTOR FAUSTUS
Schauspiel nach Thomas Mann, Mi 1/ Mi
1 Ssp und f. V., PK D,
19 Uhr Einführung, Oberes Foyer
Do | 16.04.2015 | 10-11 Uhr | Theater am
Domhof/ Oberes Foyer
HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER
Theaterstück mit Musik für alle ab 6 Jahren,
f. V., PK eD
19.30 Uhr | Melanchthonkirche
IN DER REPUBLIK DES GLÜCKS
Schauspiel von Martin Crimp, f. V., PK eB
19.30-20.50 Uhr | Theater am Domhof
BRAHMS 1. – REFLECTION (UA)
Tanzstück von Mauro de Candia, Do 1/
VB Alt 2/ VB rot und f. V., PK C,
19 Uhr Einführung, Oberes Foyer
20 Uhr | Theater am Domhof/Oberes Foyer
LITERATURSPOT: Doitscha
Lesung mit Adriana Altaras, f. V., 12 Euro
Fr | 17.04.2015 | 10-11 Uhr | Theater am
Domhof/Oberes Foyer
HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER
Theaterstück mit Musik für alle ab 6 Jahren,
f. V., PK eD
19.30-22.15 Uhr | Theater am Domhof
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht,
Schnupper-Abo und f. V., PK B
19.30 Uhr | Theater am Domhof/Tanzsaal
VIS-À-VIS
Treffpunkt Bühnenpforte, 19.15 Uhr, Eintritt frei
Sa | 18.04.2015 | 10-11.30 Uhr | Theater
am Domhof/Tanzsaal
OFFENES TANZTRAINING 16+
Treffpunkt um 9.45 Uhr Bühnenpforte, für
alle ab 16 Jahren, Anmeldung telefonisch
oder
dancecompany@theater.osnabrueck.de, Eintritt frei
18-20 Uhr | Treffpunkt: Theater am Domhof
REMARQUE-FÜHRUNG – „Der Weg zurück“
Performances und Szenen über E. M. Remarque an ungewöhnlichen Orten der
Stadt, f. V., 18 Euro
19.30 Uhr | Melanchthonkirche
WAS IHR WOLLT
Gastspiel des Instituts für Musik der
Hochschule Osnabrück, von William
Shakespeare, f. V., PK eC
Der Schimmelreiter
19.30-21 Uhr | Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, VB EAN 2
und f. V., PK eM
19.30-22.20 Uhr | Theater am Domhof
DER WILDSCHÜTZ
Komische Oper von Albert Lortzing,
CDU-Spezial und f. V., PK M
So | 19.04.2015 | 11.30 Uhr | Theater am
Domhof
EINFÜHRUNGSMATINEE zur Oper CARMEN
Von Georges Bizet, Eintritt frei
15-16.20 Uhr | Theater am Domhof
BRAHMS 1. – REFLECTION (UA)
Tanzstück von Mauro de Candia, Familien-Abo/ SoNa 2 und f. V., PK B,
14.30 Uhr Einführung, Oberes Foyer
19.30 Uhr | Melanchthonkirche
WAS IHR WOLLT
Gastspiel des Instituts für Musik der
Hochschule Osnabrück, von William
Shakespeare, f. V., PK eC
19.30-21 Uhr | Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, VB EAN 1
und f. V., PK eM
Mo | 20.04.2015 | 20 Uhr | Theater am
Domhof/Oberes Foyer
HÉLÈNE CIXOUS im Gespräch mit CÉCILE WAJSBROT
Lesung, f. V., 6 Euro (4 Euro ermäßigt)
Di | 21.04.2015 | 10-11 Uhr | Theater am
Domhof/ Oberes Foyer
HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER
Theaterstück mit Musik für alle ab 6 Jahren,
f. V., PK eD
19.30-21 Uhr | Limberg-Theater
27 MONATE (UA)
Komödie von Tobias Steinfeld, Di 1 Ssp und
f. V., PK eA
(Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten!)
Dienstag, 10. März 2015
9
ZAUBERHAFTES OPERNERLEBNIS FÜR DIE GANZE FAMILIE
Hexe Hillary geht in die Oper kehrt zurück auf den Spielplan
Viel zu wenige kleine und große
Menschen hatten vor zwei Jahren
die Möglichkeit, Hexe Hillary bei
ihrem ersten Opernbesuch ins
Theater am Domhof zu begleiten.
Darum zaubert sich die freche Hexe in neuer Besetzung noch einmal
ins Obere Foyer zurück.
Hexe Hillary ist ganz aus dem
Häuschen: Sie hat im Radio zwei
Freikarten gewonnen – für die
Oper! Doch was ist das überhaupt,
eine Oper? Kurzerhand zaubert
Hillary sich Maria Bellacanta, eine
staatlich geprüfte Hexe und
Opernsängerin, ins Wohnzimmer.
Für eine der Freikarten ist Maria
bereit, Hillary in die Geheimnisse
der Oper einzuweihen.
(US) Verhext! Fabian Liesenfeld bei der Probenarbeit unter der Knute von Frau Hillary.
DIE LEIDEN DES JUNGEN
WERTHERS
Andere OSKAR-Stücke auf dem Spielplan
Wir alle für immer zusammen: M. Lamprecht, R. M. Mehne.
Das kalte Herz: A. S. Gläser.
WIR ALLE FÜR IMMER ZUSAMMEN
Von Guus Kuijer, ab 10 Jahre
(Limberg-Theater)
„Insgesamt ist Anna Werner
eine humorvoll-liebevolle und
kurzweilige Inszenierung ge-
DAS KALTE HERZ
Nach Wilhelm Hauff, ab 8 Jahre
(Theater am Domhof/Oberes F.)
„Aus der 1827 erschienenen Vorlage von Wilhelm Hauff zauberten
Regisseurin Laura Jakschas und
Dramaturg Peter Helling ein 70-
lungen, in der die Bedeutung
‚Familie‘ vielfältig ist und in
der vor allem klar wird, dass
Kinder ein Recht auf ihr eigenes Leben haben.“ (Neue Osnabrücker Zeitung)
minütiges Spiel um Geldgier,
Verstand- und Herzensbildung,
in dem das Rauschen des deutschen Märchenwaldes ebenso zu
hören war wie das Klingeln der
New Yorker Börse.“
(Neue Osnabrücker Zeitung)
WORKSHOP: Theaterluft schnuppern
Endlich
mal
Theaterluft
schnuppern und erfahren, wie
Theater funktioniert? Das bietet
dieser Workshop für Kinder
zwischen 6 und 10 Jahren. Bei
einer Führung durch das Theater können Kinder hinter die
Kulissen blicken. Dabei erfahren
die Teilnehmer/innen, was ein
Requisit ist, woraus Kunstblut
besteht und wozu man im Theater Büffelhaar braucht.
HEXE HILLARY GEHT IN DIE OPER
Oper für Kinder
Theaterstück mit Musik von
Peter Lund, für alle ab 6 Jahren
PREMIERE: Sonntag,
12. April 2015,
15 Uhr,
Theater am Domhof/Oberes Foyer
INSZENIERUNG: Elmar Supp
MUSIKALISCHE LEITUNG
UND KLAVIER:
Fabian Liesenfeld
BÜHNE/KOSTÜME:
Fabian Lüdicke
Dramaturgie: Daniela Brendel,
MIT:
Sophia Körber,
Rébecca Marie
Mehne;
Fabian Liesenfeld
Im Anschluss gibt es ein kleines
Schauspieltraining, um zu vermitteln, worauf es ankommt, wenn
man selbst auf der Bühne steht.
In Zusammenarbeit mit der
Evangelischen Familienbildungsstätte, e. V., Anmeldungen bitte
unter Telefon 0541/505300.
Am Dienstag, 7. April 2015 von
15 bis 18 Uhr, Theater am Domhof, für Kinder zwischen 6 und 10 Workshops haben Tradition am Theater Osnabrück: „Wer’s glaubt“
präsentierte sich 2014 vor großem Publikum im Oberen Foyer.
Jahren.
Werther steht die ganze Welt offen, doch er kann sich zu keiner
Tätigkeit entschließen und flieht
jede Verbindlichkeit. Auf dem
Land möchte er nun den Neustart versuchen und frei von den
Erwartungen anderer, einsam
und im Schutze der ihn umfangenden Natur zu sich finden.
Doch Werthers Unruhe lässt ihn
auch hier nicht los – bis er Lotte
begegnet. Es entsteht eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung
zwischen ihm, Lotte, die Gefallen an dessen Verehrung und
auch an ihm selbst findet, und
Albert, ihrem selbstgewissen
Verlobten.
Clemens Brauns Inszenierung
von Goethes 1774 entstandenem
Briefroman, zeigt die Haltlosigkeit Werthers, der sich in die Absolutheit der Liebe flüchtet. Sie
wendet sich an alle ab 14 Jahren,
die sich ihres Platzes in der Welt
(noch) nicht gewiss sind.
Premiere: 25.4.2015, 19.30 Uhr,
Limberg-Theater
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Telefon: 05 41 / 34 94-0
10
KONZERTE
UND MEHR
Von Andreas Hotz
Liebes Konzertpublikum,
im
Mai
2015 jährt
sich zum
70. Mal das
Ende des
Zweiten
Weltkriegs.
Zum zweiten
Mal
wird
das
Wolgograder Akademische
Sinfonische
Orchester
Andreas Hotz
bei uns zu
Gast sein,
um im gemeinsamen Musizieren
und Gedenken mit dem Osnabrücker Symphonieorchester ein Zeichen für eine friedliche Zukunft aller Völker zu setzen. Diese gelebte
Völkerverständigung wird ihren
Ausdruck in unseren Konzerten am
22. und 23. März in der Osnabrückhalle finden. Hierfür haben
wir bei dem Berliner Komponisten
Jens Joneleit ein Orchesterwerk mit
dem Titel Ehrfurcht (Andacht) in
Auftrag gegeben, das allen Opfern
des Zweiten Weltkriegs gewidmet
ist. Demgegenüber steht Dmitri
Schostakowitschs 7. Sinfonie mit
dem Titel Leningrader, die er 1942
als Anklage gegen den Faschismus
schrieb.
Ein ganz wesentlicher Bestandteil
dieses Friedensprojektes wird unsere
eigene Konzertreise im Mai nach
Wolgograd und Moskau sein. Um
bewusst zu machen, wie verheerend
auch viele andere östliche Länder
von diesem Weltkrieg betroffen waren, werden wir für ein weiteres
Konzert nach Kiew reisen, dann
weiter nach Minsk fliegen und zusammen mit den Minsker Symphonikern ein Gedenkkonzert als Geste
der Versöhnung gestalten.
Gerade angesichts der aktuellen politischen Situation in Russland und
der Ukraine könnte die Dringlichkeit solcher gemeinsamen Projekte
des Gedenkens, die auf die Notwendigkeit eines friedlichen Miteinanders in der Zukunft hinweisen,
kaum größer sein.
Wir hoffen, Sie begleiten uns bei
diesem einmaligen Friedensprojekt!
Herzlichst,
Ihr Andreas Hotz
Dienstag, 10. März 2015
WOLGOGRADER PARTNERORCHESTER WIEDER ZU GAST
5. Sinfoniekonzert – In der Hoffnung auf Frieden
Anlässlich des 70. Jahrestags
zum Ende des Zweiten Weltkriegs begegnen sich das Wolgograder Akademische Sinfonische Orchester und das Osnabrücker Sinfonieorchester erneut, um im gemeinsamen Musizieren der Opfer des Krieges
zu gedenken. Zunächst spielen
die beiden Orchester gemeinsam im 5. Sinfoniekonzert unter
dem Motto „In der Hoffnung
auf Frieden“ am 22. und 23.
März in der Osnabrückhalle
unter der Leitung von Alexander Polyanichko, Dirigent am
Marinsky Theater in St. Petersburg und GMD Andreas Hotz.
Im Mai wird dasselbe Programm in Wolgograd und Moskau wiederholt.
Eigens für diese Konzerte vergab
das Osnabrücker Theater 2013
einen Kompositionsauftrag an
den Berliner Komponisten Jens
Joneleit. Ermöglicht wurde dies
letztendlich durch die aktive
und großzügige Unterstützung
des Musikvereins Osnabrück e.
V.. Joneleits mit Ehrfurcht (Andacht) überschriebenen Uraufführung wird Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7 in C-Dur
op. 60 folgen. Damit wurde ein
Werk ausgewählt, das wie kaum
ein anderes in Folge seiner Rezeptionsgeschichte mit den
Schrecken des Krieges und zugleich einer Hoffnung auf Frieden in Verbindung gebracht
wird, ebenso aber auch instrumentalisiert wurde. Schostakowitsch komponierte die unter
dem Beinamen Leningrader bekannt gewordene Sinfonie im
Jahr 1941 während der Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Im August 1942 wurde
die Sinfonie im nunmehr seit ei-
3. SCHLOSSKONZERT
Haydn aufgeklärt
Joseph Haydn:
Sinfonie Nr. 98 B-Dur,
Sinfonie Nr. 99 Es-Dur
(In Kooperation mit dem
Institut für Musikwissenschaft
und Musikpädagogik der
Universität Osnabrück)
Sonntag, , 12. April 2015,
18 Uhr,
Aula der Universität, Schloss
DIRIGENT: Daniel Inbal
MODERATION: Stefan Hanheide
MIT: Osnabrücker
Symphonieorchester
Mitglieder des Osnabrücker Symphonieorchesters.
nem Jahr ausgehungerten Leningrad nicht zuletzt zu Propagandazwecken erstaufgeführt,
wofür die Partitur in die Stadt
geschmuggelt wurde und Musiker sogar von der Front zurückgerufen wurden. Auch in Amerika bediente man sich des Werkes, indem es 1942 nur wenige
Wochen zuvor in New York aufgeführt wurde und als Symbol
zum Widerstand gegen den gemeinsamen nationalsozialistischen Feind stilisiert wurde.
(FW)
5. SINFONIEKONZERT
In der Hoffnung auf Frieden
In Kooperation mit dem Wolgograder Akademischen Sinfonischen
Orchester
(Die Komposition von Jens Joneleit wurde ermöglicht durch die
freundliche Unterstützung des Musikverein Osnabrück e.V..)
Jens Joneleit: Ehrfurcht (Andacht) – Uraufführung
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60, Leningrader
Sinfonie
Sonntag, 22. März 2015, 11 Uhr, und Montag, 23. März 2015,
20 Uhr, jeweils Osnabrückhalle/Europasaal
DIRIGENTEN:
Andreas Hotz, Alexander Polyanichko
MIT:
Osnabrücker Symphonieorchester
Wolgograder Akademisches Sinfonisches
Orchester
3. SCHLOSSKONZERT: Haydn aufgeklärt
Die von Haydn 1791/92 komponierte Sinfonie Nr. 98 BDur und die 1793 komponierte Sinfonie Nr. 99 Es-Dur gehören beide in den Zyklus der
berühmten Londoner Sinfonien.
Bezeichnend für die erstgenannte ist, dass Haydn den
außergewöhnlich
langen
Schlusssatz mit einem Cembalo-Solo ausgestaltete und
dass erstmalig Trompeten und
Pauken in einer seiner Sinfonien zum Einsatz kamen.
Die Reihe Schlosskonzerte beleuchtet Joseph Haydns Entwicklung von den frühen zu
den späten Sinfonien, begleitet von „aufklärenden“ Kommentaren von apl. Prof. Stefan
Hanheide. Das 3. Schlosskonzert
dirigiert der 1. Kapellmeister Ort des Konzerts: die Aula des
Osnabrücker Schlosses.
Daniel Inbal.
Dienstag, 10. März 2015
11
ORTSWECHSEL FÜR KURZE ZEIT
Das emma-theater zieht um
Nachdem in der vergangenen
THEATERjournal-Ausgabe
über das emma-theater in der
Lotter Straße berichtet wurde,
gibt es nun eine Fortsetzung –
mit einer guten Nachricht: Die
dringend notwendige Sanierung
des Theaterkleinods kann stattfinden und deshalb zieht das
emma-theater für einige Monate um.
Zwei ganz unterschiedliche Orte
wurden gefunden, an denen die
emma-Produktionen von März
bis voraussichtlich Ende Oktober 2015 auf die Bühne kommen: das Limberg-Theater in
der Dodesheide (Am Limberg
1) und die Melanchthonkirche
im Stadtteil Kalkhügel (Bergerskamp 40). Bevor die ersten Vorstellungen dort stattfinden können, gibt es für Wesko Rohde,
Technischer Direktor am Theater Osnabrück, und sein Team
viel zu tun: „Eine Interimsspielstätte muss im Hinblick auf den
Vorstellungsbetrieb im Prinzip
all das leisten können, was am
eigentlichen Theaterort möglich
ist. Wir arbeiten gerade mit
Volldampf daran, an den beiden
Ausweichorten alles entsprechend einzurichten.“
In seinem Berufsleben hat Rohde sich schon mehrfach mit Ersatzspielstätten beschäftigt, zuletzt, als das Schlosstheater Celle
saniert wurde und er Projektleiter für den Umzug in die dortige CD-Kaserne sowie für die
Renovierung des historischen
Gebäudes war: „Aus meinem eigenen Erleben kann ich sagen,
dass Ersatzspielstätten für das
Publikum oft ihren ganz eigenen Reiz haben. Vielleicht ist
THEATER OSNABRÜCK
Domhof 10/11 | 49074 Osnabrück | Intendant: Dr. Ralf Waldschmidt
ANFAHRT/BUS Theater am Domhof, Domhof 10/11 (Haltestelle Theater):
Erreichbar vom Hbf mit den Linien 81, 82
und vom Altstadtbahnhof mit der Linie 41
Limberg-Theater, Am Limberg 1/Gebäude 176 (Haltestelle
Schlesische Straße);
Erreichbar mit den Linien 31, 51/52, 53, R 31
Melanchthonkirche, Bergerskamp 40 (Haltestelle Brinkhofweg,
Fußweg 7 Minuten, ansteigend):
Erreichbar mit den Linien 71/72
(Haltestelle Bergerskamp, Fußweg 7 Minuten); Erreichbar
mit der Linie 51
Rückfahrt: Haltestelle Berningshöhe
Osnabrückhalle, Schloßwall 1-9 (Haltestelle Osnabrückhalle):
Erreichbar mit den Linien 51, 52, 91, 92, 491
PARKHÄUSER
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge: emma-Technik
und OSKAR-Ensemble warten auf den Bus zum Limberg-Theater.
Theater am Domhof: Nikolaizentrum oder L+T-Parkhaus
emma-theater: Nikolaizentrum oder Stadthaus
Osnabrückhalle: Ledenhof (www.parken-os.de)
KARTENVORVERKAUF Der Vorverkauf beginnt, sobald die Termine
veröffentlicht sind, und zwar am ersten möglichen Werktag,
an dem die Theaterkasse geöffnet ist. Seit dem 11. November
2014 sind alle Vorstellungen im Theater am Domhof bis
zum Ende der Spielzeit 2014/15 im Vorverkauf buchbar.
THEATERKASSE/KASSENZEITEN
Dienstag bis Freitag: 10.30 bis 18.30 Uhr
Samstag: 10.30 bis 14 Uhr, Montag geschlossen
(24 Stunden tägl. unter www.theater-osnabrueck.de)
TELEFONISCHE RESERVIERUNG
Dienstag bis Freitag: 11 bis 18 Uhr, Samstag: 11 bis 14 Uhr
Karten-Tel.: 05 41/7 60 00 76, Abonnenten-Tel.: 05 41/7 60 00 66
Fax: 05 41/7 60 00 77, E-Mail: karten@theater.osnabrueck.de
THEATERjournal
das ein wenig vergleichbar mit
den Erfahrungen, die man an
ungewöhnlichen Theaterorten
beim Festival Spieltriebe machen kann.“ Klar ist für ihn
aber auch, dass eine Ersatzspielstätte den eigentlichen Spielort
nur bedingt ersetzen kann. „Ich
bin mir hundertprozentig sicher, dass sich unser Publikum
im Limberg-Theater, das vom
Institut für Musik der Hochschule Osnabrück als Probenund Aufführungsstätte genutzt
wird, wohlfühlen wird. Und die
Melanchthonkirche hat natürlich ihren besonderen Zauber:
Durch ihren Rundbau mit abgeschrägter Decke ist sie ein architektonisch wertvolles Objekt
mit einer wunderbaren Akustik.
Auf Dauer gesehen benötigen
wir aber wieder eine andere Infrastruktur.“
Improvisationskunst und Aben-
teuerlust zeichnen Theatermenschen wie Wesko Rhode aus. Als
Technischer Leiter muss er aber
auch Rechner und Stratege sein:
„Ich bin froh, dass unsere Heimatspielstätte in der Lotter Straße saniert wird. Denn wir brauchen nicht nur einen professionell ausgestatteten Bühnen- und
Publikumsraum für unsere rund
300 emma-Vorstellungen pro
Spielzeit. Wir benötigen auch die
dort vorhandenen Probenräume
für unsere Ensembles sowie die
Lagerräume in unmittelbarer
Nähe des Theaterbetriebs. Das
alles ist so nur in der Lotter Straße vorhanden.“ Damit es in den
kommenden Monaten logistisch
möglichst wenig Hin und Her
gibt, wird an den beiden Ersatzspielstätten en-suite gespielt und
nicht, wie sonst, im Repertoirebetrieb.
Das OSKAR-Ensemble machte
gerade den Anfang im LimbergTheater und stand dort zum ersten Mal am Mittwoch, 4. März,
mit dem Jugendstück Wir alle für
immer zusammen glücklich auf
der Bühne. Die Melanchthonkirche, in der im September 2013
bereits das Spieltriebe-Festivalstück Du wurdest ausgewählt! zu
erleben war, wird ihre Kirchentüren am Samstag, 21. März, mit
einer Premiere für den Publikumsbetrieb öffnen: Dann ist
dort das Schauspielensemble mit
der Neuproduktion In der Republik des Glücks zu erleben. Ein
verheißungsvolles Stück Theater
Alle Hände voll zu tun: OSKAR-Ensemble und emma-Technik bei an einem außergewöhnlichen
der letzten Fahrstuhl-Fahrt.
Ort.
(KE)
Verlagsbeilage der Neuen Osnabrücker Zeitung
in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bühnen Osnabrück
Herausgeber: Verlag Neue Osnabrücker Zeitung,
Breiter Gang 10-16, 49074 Osnabrück, Telefon 05 41/310-0
Redaktion: Jürgen Wallenhorst (verantwortlich)
Redaktionelle Mitarbeit: Katrin Eisenträger, Peter Helling, Lena Konermann, Gislinde Nauy,
Laura Nerbl, Anja Redecker, Maria Schneider, Ulrike Schumann, Marie Senf, Patricia
Stöckemann, Anne-Kathrin Topp, Dr. Ralf Waldschmidt, Friederike Winter, Elisabeth
Zimmermann
Fotos: Marek Kruszewski, Jörg Landsberg, Uwe Lewandowski,
Thomas Osterfeld, Hermann Pentermann
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Technische Herstellung: NOZ Druckzentrum, Weiße Breite 4, 49084 Osnabrück
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Dienstag, 10. März 2015
AKTUELLES
Vis-à-Vis
„Der Blick des Zuschauers“ entscheidet darüber, wie ein Tanzstück gesehen, wahrgenommen
und „gelesen“ wird. Für diesen
„Blick“ sind verschiedene Faktoren mitbestimmend. Im Vis-àVis am 17. März sollen im Gespräch mit dem Publikum Sichtweisen auf aktuelle Osnabrücker
Tanzstücke und Tanztendenzen
sowie dahinter stehende Haltungen diskutiert werden. Im Vis-àVis am 10. April geben die sechs
Tänzer-Choreograf/innen Vasna
Aguilar, Noemi Martone, Beatrice Panero, Keith Chin, Amadeus
Pawlica und Robert Phillips Einblicke in ihre Stücke, die sie für
ihren eigenen ChoreografenAbend Open Windows III erarbeitet haben. Am 17.3. und am
10.4.2015, jeweils 19.30 Uhr,
Tanzsaal, Treffpunkt Bühnenpforte, 19.15 Uhr, Eintritt frei.
Offene Tanztrainings
Nächste Termine für das Offene
Tanztraining: für 60+ 19.3. und
10.4., jeweils 19-20 Uhr; für 16+
21.3. und 18.4., jeweils 10–11.30
Uhr. Treffpunkt jeweils 15 Minuten vor Beginn an der Bühnenpforte; Anmeldung: dancecompany@theater.osnabrueck.de, Telefon 0541/ 76 00 151.
Literaturspot:
Matthias Kornemann
Matthias Kornemann widmet
sich in seiner biografischen Studie über Johannes Brahms den
ersten 30 Lebensjahren des aus
Hamburg stammenden Komponisten. Dessen Begegnung mit
Robert und Clara Schumann gerät zu einem Kriminalstück, ohne Auflösung. Als Gast im Literaturspot wird er aus seiner Studie
lesen und von seiner detektivischen Arbeit erzählen. Mit musikalischen
Beiträgen.
Am
23.3.2015, 20 Uhr, Theater am
Domhof/Oberes Foyer.
Literaturspot: Adriana Altaras
Die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras ist erneut
zu Gast am Theater Osnabrück,
wo sie Georges Bizets Oper Carmen inszeniert. Beim Literaturspot liest sie aus ihrem neuen
mer mit dem Vorkriegs-Osnabrück verbunden bleiben wird, der
Stadt Remarques und Nussbaums.
In Kooperation mit der Universität
Osnabrück und dem Literaturbüro
Westniedersachsen.
Am
20.4.2015, 20 Uhr, Theater am
Domhof/Oberes Foyer.
Letzte Chance aufgrund der großen Nachfrage: Remarque-Führung
– Der Weg zurück noch ein letztes Mal am 18. April 2015, 18 Uhr,
Treffpunkt Theater am Domhof.
Buch Doitscha, das Porträt einer
deutsch-jüdischen Familie. Am
16.4.2015, 20 Uhr, Theater am
Domhof/Orchesterstudio.
Osnabrück – das verlorene Paradies?
Hélène Cixous im Gespräch mit
Cécile Wajsbrot über „Herkunft –
Sprache – Identität“. Osnabrück –
der Name dieser Stadt taucht immer wieder im Werk der in Algeri-
en geborenen französischen
Schriftstellerin Hélène Cixous auf;
er ist auch der Titel eines ihrer Bücher. Im Gespräch mit der Schriftstellerkollegin Cécile Wajsbrot
wird Hélène Cixous über ihr besonderes Verhältnis zu Deutschland und zur deutschen Sprache
Auskunft geben, einer Sprache, die
sie von ihrer aus Osnabrück geflüchteten Mutter und Großmutter erlernt hat und die für sie im-
Osterangebote des Theaters
Für diejenigen Theaterfans, die
über Ostern nicht verreisen, bietet das Theater ein buntes Programm und gleichzeitig ein tolles
Angebot: Am Karfreitag präsentiert das Schauspielensemble
Doktor Faustus. Nur einen Tag
später, am Ostersamstag, ist die
beschwingte komische Oper Der
Wildschütz zu sehen. Für diese
Vorstellungen gilt beim Kauf
zweier Karten in beliebiger Konstellation das 2-für-1-Prinzip. So
kann man für unterschiedliche
Produktionen je eine Karte oder
aber für dieselbe Vorstellung
zwei Karten kaufen und profitiert von einer 50-Prozent-Ermäßigung. Dieses Angebot ist erhältlich an der Theaterkasse und
gilt vom 10. bis zum 20.3.2015.
AUSBLICK: Nächstes THEATERjournal am 21. April 2015
ERFRISCHEND
Open Windows III,
Junge Choreografen
Premiere am Freitag,
24. April 2015
SEHNSÜCHTIG
Die Leiden des jungen Werthers
Nach Johann Wolfgang Goethe
Premiere am Samstag,
25. April 2015
FREIHEITSLIEBEND
Carmen
Von Georges Bizet
Premiere am Samstag,
2. Mai 2015
STÜRMISCH
Im Osten nichts Neues
Von Dominik Günther
Premiere am Samstag,
16. Mai 2015
LEBENSHUNGRIG
Endstation Sehnsucht
Von Tennessee Williams
Premiere am Freitag,
29. Mai 2015
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