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Am Sonntag werden die Besucher in der Kirche in Laufenburg

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➤ Sonntag, 15. März, 11.00 – 15.00 Uhr
Tag der offenen Tür Pfarrkirche ST. PelagiuS, hochSal
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Am Sonntag werden die Besucher in der Kirche in Laufenburg-Hochsal von der Mannschaft der Zimmerei Denz und ihrem Chef Christian Denz (vorne links)
in Empfang genommen und durch den sanierten Glockenturm geführt. B I L D : P R I VAT
Neben dem Glockenstuhl wurde auch die Aufhängung der Glocken erneuert.
Jetzt können wieder alle vier Glocken im Turm des „Alten Hotz“ läuten.
Hochsal (ska) Die Arbeiten sind
beendet und jetzt kann endlich
gefeiert werden. Am Sonntag,
15. März laden die Pfarrgemeinde St. Pelagius und die Oberwihler Zimmerei Denz zu einer
einzigartigen Führung auf den
Glockenturm, den „Alten Hotz“
ein. So kann sich die Bevölkerung von 11 bis 15 Uhr ein Bild
von den umfangreichen Sanierungsarbeiten machen, die
dafür gesorgt haben, dass die
Glocken in Hochsal monatelang geschwiegen haben. Insgesamt rund 400 000 Euro
haben die Sanierungsarbeiten
gekostet.
Ursprünglich waren geplant,
die maroden Treppenstufen,
die auf den Turm geführt haben, zu reparieren. Nachdem
diese Stufen entfernt waren,
zeigte sich, dass auch die Balken des Deckgebälks und des
Glockenstuhls stark beschädigt
waren. Lange schon ist durch
die Schallöffnungen und Wände Regenwasser eingedrungen
und hat das Eichenholz faulen
lassen. Auch der Kot der im
Balken anpasst, wurde es von
Zimmermeister und Mitarbeiter der Firma Denz, Peter Kaiser
mittels eines Breitbeils „behauen“. „Es war nur eine Frage der
Zeit, bis der gesamte Glockenstuhl nach unten abgesackt
wäre“, lautete Denz‘ nüchterne
Bilanz nach der Sanierung. Im
November wurde der Sanierte
Glockenstuhl wieder eingebaut
und die restlichen Arbeiten
beendet. „Wir sind stolz, mit
diesem außergewöhnlichen
Projekt etwas für die nächsten
Hunderte von Jahren geschaffen zu haben“, freut sich der
Zimmerermeister.
Um den Besuchern am „Tag
der offenen Tür“ den Zugang
zum Turm zu erleichtern, werden sie mittels einer Hebebühne zunächst elf Meter in die
Höhe gehievt, wo sie dann über
eine Plattform den Kirchturm
gut abgesichert betreten können. Dort werden sie dann von
den Zimmerleuten der Firma
Denz in Empfang genommen,
die die Besucher durch den
Turm führen und die getätigten
Glocken im Alten Hotz läuten wieder
Um den Glockenstuhl des Alten Hotz zu sanieren, wurde dieser aus dem 38
Meter hohen Turm ausgebaut und in der Werkstatt der Oberwihler Zimmerei
Denz repariert. Damit sich das neue Eichenholz in der Optik dem alten
Gebälk anpasst, wurde es von den beiden Zimmerermeistern Christian Denz
(links) und Peter Kaiser mit einem Breitbeil „behauen“. B I L D E R : K A N E L E
Turm nistenden Dohlen hat
dem Holz, aber auch der Fassade außen arg zugesetzt. Aufgrund des schlechten Zustands
der Balken, ist die größte der
insgesamt vier Glocken vor
knapp zwei Jahre stillgelegt
worden. Aus dem „Alten Hotz“
waren nur noch drei Glocken zu
hören. Doch um alle Schäden
im Gebälk zu erkennen, mussten weitere Untersuchungen
gemacht werden. „Wenn die
Glocken geläutet haben, hat
sich das gesamte Gebälk fast
zweieinhalb Zentimeter hin
und her bewegt“, erklärt der
Oberwihler Zimmerermeister
Christian Denz. Seine Zimmerei war es, die die umfangreichen Sanierungsarbeiten an
dem denkmalgeschützten
Glockenstuhl vorgenommen
hat. Für Denz ein nicht alltäglicher Auftrag und eine
besondere Herausforderung.
Denn mit dem Kirchturm sanierte Denz eines der bekanntesten und bedeutendsten
Kulturdenkmäler des Hotzenwaldes. Für ihn war klar: „ So
viel Altes wie möglich erhalten
und nur so wenig wie möglich
durfte von den historischen
Gebälk erneuert werden“, so
Christian Denz.
In vier Tagen und mit großem
Aufwand wurde der Glockenstuhl im Sommer abgebaut und
mittels eines Kranes aus dem 38
Meter hohen Glockenturm
abtransportiert. In der Halle der
Firma Denz wurde der Glockenturm Stück für Stück aufgebaut und saniert. Dazu wurde Eichenholz benutzt, das vor
rund fünf Jahren geschnitten
wurde. Damit sich das neue
Eichenholz der Optik der alten
Arbeiten fachmännisch erklären. Gleichzeitig wird im
Sitzungssaal des Pfarrhauses
eine Bilderausstellung von
Egon Gerteis und Martin Blümcke gezeigt. Die Beiden haben
altes Bildmaterial von der
Glockenweihe bis zu den aktuellen Sanierungsmaßnahmen
zusammengetragen.
Die Ministranten bieten
Kaffee und Kuchen an. Im
Außenbereich zeigen die Zimmermänner der Firma Denz,
wie ein Baumstamm in der
Fachsprache der Zimmerleute
„behauen“ werden muss, um
sich in einen Balken zu verwandeln. Bildende Kunst per
Motorsäge gibt es außerdem
mit dem Weisweiler Motorsägenkünstler Karl Josef Blattmann. Unter anderem hat er
sein Können auch schon in der
Sendung „Wetten dass… „
unter Beweis gestellt und
möchte am Sonntag auch die
Besucher mit seiner Kunst
begeistern, die vor Ort auch
käuflich erworben werden
kann.
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Wir bedanken uns für den Auftrag
zur Ausführung der Hebearbeiten.
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Wir bedanken uns für den Auftrag.
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Wir lassen die Kirche im Dorf!
Wir Zimmermänner vom Hotzenwald sind stolz,
zur Rennovation des „Alten Hotz“
in Hochsal beigetragen zu haben.
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