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FILM AB IN BERLIN
FILM AB IN BERLIN
In der Filmindustrie weiß man es schon lange: Berlin spielt weltweit für den Film eine
sehr wichtige Rolle. Nicht nur, weil die Stadt selbst viel interessanten geschichtlichen
und kulturellen Filmstoff bietet. Sondern auch, weil es hier für die internationale Filmwelt
zwei sehr bedeutende Anziehungspunkte gibt.
Jedes Jahr im Februar findet hier ein populäres Großevent statt, das regelmäßig
international bekannte Regisseure, Schauspieler, Filmemacher und Verleiher anzieht:
Die Berlinale – ein gigantisches Filmfestspiel, das mit fast 500.000 Kinobesuchern das
international größte Publikumsfestival ist.
Die Berlinale gehört zu den fünf wichtigsten Filmfestivals der Welt. Alljährlich bietet das
Event ein breites Spektrum an Filmen an – von Mainstream bis hin zu Kunst- und
Kurzfilmen. Zehn Tage lang ist Berlin dann Gastgeber für tausende von Filmemachern,
Journalisten und Interessenten, die aus 130 verschiedenen Ländern kommen. Weltweit
bekannte Stars wie z.B. Angelina Jolie, Meryl Streep und Robert Pattinson liefen hier
schon über den roten Teppich.
Neben der Berlinale gibt es einen weiteren Magneten für die Filmindustrie. Denn das
älteste und größte Filmstudio Europas, das Studio Babelsberg, liegt sozusagen direkt
vor der Haustür von Berlin. Nur ca. 35 Kilometer von der deutschen Hauptstadt entfernt,
in der Stadt Potsdam, drehte der Regisseur Urban Gad hier 1912 den ersten Stummfilm
(Der Totentanz). Seither sind in Babelsberg über die Jahre unzählige, zum Teil
international bekannte Filme vollständig oder teilweise entstanden, zuletzt
Kassenschlager wie Inglorious Basterds mit Brad Pitt, Operation Walküre mit Tom
Cruise und Der Vorleser mit Kate Winslet. Und heute noch sind einige Babelsberg-Filme
aus den 20er und 30er Jahren jedem Filmliebhaber ein Begriff, beispielsweise Fritz
Langs legendärer Film Metropolis oder der Erfolgsfilm Blue Angel, der Marlene Dietrich
über Nacht berühmt machte. Sogar Alfred Hitchcock stand in Babelsberg hinter der
Kamera, damals noch als unbekannter Regieassistent.
1951 eröffnete Hitchcocks Film Rebecca die erste Berlinale. Auch damals zog das
Filmfestival schon viele berühmte Größen nach Berlin: Cary Grant, Sophia Loren und
Henry Fonda gehörten neben vielen anderen Stars und Sternchen zu den ersten
Gästen.
Auch im Bereich der Filminventionen war Berlin eine wichtige Filmstadt. 1922 wurde hier
eine durchschlagende Erfindung gemacht: Der Ton im Film. Das Patent dafür kaufte
dann aber die American Fox Film Corporation – und damit dessen Erfolg.
Mit dem zweiten Weltkrieg und dem Nazi-Regime kam der deutsche Film über mehrere
1 Jahre zum Stillstand. Erst die Berlinale lenkte das Interesse der internationalen
Filmindustrie wieder zurück nach Berlin. Der Erfolgsfilm Lola Rennt (1998 / Regisseur:
Tom Tykwer) führte zum Durchbruch des deutschen Films in der internationalen
Filmszene. Seither finden deutsche Filme auch weltweit wieder Anerkennung.
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