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Kilchberger März 2015

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KILCHBERGER
GEMEINDEBLATT
Nummer 3
8. Jahrgang
März 2015
Redaktion: 079 647 74 60, kilchberger@lokalinfo.ch • Inserate: 044 709 17 00, luedi.d@gmx.ch • Verlag: 044 913 53 33, lokalinfo@lokalinfo.ch
Aus Sicherheitsgründen
Zwei Säulenpappeln werden gefällt
Inhaltsverzeichnis
Turm-Projekt
Die beiden Säulenpappeln beim C. F.
Meyer­Haus müssen im kommenden
Frühling gefällt werden. Dies, weil
sie Hohlstellen im Stammfuss und im
Stammabschnitt aufweisen und nicht
mehr sicher sind.
Der Stiftungsrat des Alterszentrums
Hochweid sagt, weshalb er das
Turm-Projekt nicht aufgeben will
und auf den Entscheid des Baurekursgerichts wartet.
Seite 2
Carole Bolliger
Monique Cornu ist seit vier Monaten im Amt der Altersbeauftragten.
Im Interview spricht sie über ihre
Arbeit und die ältere Kilchberger
Bevölkerung.
Seite 3
Jedes Jahr werden die gemeindeeigenen Bäume von Experten begutachtet
und geprüft. Dies, weil die Gemeinde als Eigentümerin der Bäume sicherstellen will, dass diese einerseits gepflegt werden und gesund bleiben,
andererseits aber auch für Anwohner
und Passanten sicher sind und von ihnen keine Gefahr ausgeht.
Bei der letzten Kontrolle der Bäume
haben die Verantwortlichen festgestellt, dass die zwei 55-jährigen Säulenpappeln beim C. F. Meyer-Haus
als gefährdet eingestuft werden müssen. Beide Bäume weisen bis auf eine
Höhe von 2,50 m grosse Hohlstellen
im Stammfuss und im unteren Stammabschnitt auf, was bei Pappeln häufig vorkommt, da sie ein ziemlich
weiches Holz haben und ein beliebter Nährboden für Insekten und Vögel
sind. «Die Standsicherheit kann aufgrund dieser Schadstellen nicht mehr
gewährleistet werden. Deshalb müssen wir die Bäume im kommenden
Altersbeauftragte
Wahlen
Da die beiden Säulenpappeln beim C. F. Meyer-Haus ein Sicherheitsrisiko
bergen, müssen sie bald gefällt werden.
Carole Bolliger
Frühling fällen», sagt Hochbauvorsteherin Judith Bellaiche (GLP). Als
Ersatz sind Säuleneichen vorgesehen, die eine ähnliche Erscheinung
haben wie Pappeln, jedoch robuster
sind als sie.
Weitere Bäume betroffen
Neben den beiden Pappeln beim C.F.
Meyer-Haus sind auch noch zwei
weitere Bäume in einer Seeliegenschaft betroffen, die laut Bellaiche vermutlich gefällt werden müssen. Denn
die Bäume weisen im Geäst und in
der Baumkrone massive Schäden auf,
die mittelfristig, etwa bei einem heftigen Sturm, eine Gefährdung mit sich
ziehen könnten. Da es sich dabei aber
um inventarisierte Bäume handelt, ist
das Verfahren etwas aufwändiger, wie
Judith Bellaiche sagt. Zudem werden
an verschiedenen Bäumen auf dem
Stockengut sowie im Seebad umfassende Pflegemassnahmen vorgenommen, die sich jedoch auf das Zurückschneiden der Äste beschränken.
Claudia Lifschitz ist Friedensrichterin in Kilchberg und Rüschlikon.
Sie stellt sich wieder zur Wahl. Im
Interview verrät sie, was sie als Friedensrichterin genau macht. Seite 5
Elternforum
Damit sich neu zugezogene Kilchbergerinnen und Kilchberger
schnell und einfach in Kilchberg
einleben können, hat das Elternforum der Schule Kilchberg ein Götti-System eingeführt.
Seite 12
Für Feinschmecker
Eine Kilchbergerin hat viele Dessert-Rezepte von Turnerinnen und
Turnern gesammelt und daraus
ein süsses Kochbuch zusammengestellt.
Seite 20
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2
AKTUELL
Mittwoch, 11. März 2015 KILCHBERGER
Turmprojekt «Über Eck»
Stiftungsrat wartet Gerichtsentscheid ab
In einem Brief haben mehrere Kilchbergerinnen und Kilchberger den Stiftungsrat des Alterszentrums Hochweid aufgefordert, den Entscheid der
Baukommission zu akzeptieren und
das Turmprojekt nicht weiterzuverfolgen. Stiftungsratspräsident HansUlrich Meier nimmt Stellung zum
Schreiben.
Carole Bolliger
In einem Leserbrief in der FebruarAusgabe des «Kilchbergers» hat der
Kilchberger Urs Zollinger den Stiftungsrat des Alterszentrums Hochweid aufgefordert, den Entscheid der
Baukommission zu akzeptieren und
das Turm-Projekt nicht weiterzuverfolgen. Zollinger und über 100 andere Kilchbergerinnen und Kilchberger haben ihr Anliegen in einem Brief
an den Stiftungsrat kundgetan. Stiftungsratspräsident Hans-Ulrich Meier hat im Namen des Stiftungsrates
allen Unterzeichnenden brieflich
geantwortet.
Der Stiftungsrat des Alterszentrums
Hochweid schätze es, dass die Unterzeichnenden des Briefs grundsätzlich dem dringend notwendigen Bau
von Alterswohnungen positiv gegenüberstünden, schreibt Meier. Dem
Stiftungsrat sei es ein Anliegen, die
Ein Leser hat dem «Kilchberger» ein Foto mit einer grösseren Bildperspektive geschickt, als dies Urs Zollinger im Leserbrief in der Februar-Ausgabe des
«Kilchbergers» getan hat (siehe unten). Aus dieser Perspektive wirken die
Häuser optisch höher als der geplante Neubau.
Visualisierung zvg.
Diskussion möglichst sachlich zu führen. Meier macht in seinem Schreiben, das dem «Kilchberger» vorliegt,
darauf aufmerksam, dass es sich beim
geplanten Bau der Alterswohnungen
«Über Eck» nicht um ein Hochhaus
handle, wie dies Zollinger beschrieben hatte. Ein Hochhaus sei ein Ob-
jekt ab einer Höhe von 25 m, das
Turmprojekt sei lediglich 19 m hoch.
Klares Siegerprojekt
Auf die Befürchtungen einiger Kilchberger, dass der Bau die Sicht auf die
Kirche beeinträchtigen könnte, nimmt
Hans-Ulrich Meier wie folgt Stel-
lung: «Die reformierte Kirche liegt
über 300 m vom Bauvorhaben entfernt. Die Wahrnehmung der Kirche
und des historischen Ortskerns wird
auch von Drittstandorten aus in keiner Weise beeinträchtig.» Ebenso, so
schreibt der Stiftungsrat weiter, ändere
daran der Umstand nichts, dass wegen
der Lage der Kirche und der Höhe des
Bauvorhabens beide Baukörper vom
See oder vom gegenüberliegenden
Ufer aus gleichzeitig sichtbar wären.
Meier macht klar, dass das vorliegende und geplante Projekt «Über Eck»
von einem Preisgericht – vertreten waren neben zwei Stiftungsräten und der
Zentrumsleitung mehrere ausgewiesene Fachpreisrichter – einstimmig als
Siegerprojekt gewählt wurde. Alle
rechtlichen Vorgaben seien in diesem
rund dreijährigen Verfahren eingehalten worden. «Aufgrund der unterschiedlichen Beurteilung durch eine
hochkarätige Fachjury auf der einen
und der Baukommission auf der anderen Seite sowie der bereits investierten Mittel von rund einer Viertelmillion Franken, erachtet es der Stiftungsrat
als seine Pflicht und auch sein Recht,
den ablehnenden Entscheid durch das
Baurekursgericht überprüfen zu lassen.» Deshalb könne der Stiftungsrat nicht auf das Anliegen der Unterzeichnenden eingehen.
Kontrolle der Zivilschutzanlagen
Zivilschutzorganisationen tauschen sich aus
Die Zivilschutzorganisationen Sihltal, Kilchberg-Rüschlikon, ThalwilOberrieden und Horgen haben
zusammen einen Logistik-Einsatz
bestritten.
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Farbe verleiht
neues Leben.
Tel. 044 715 21 20
Unter der Leitung des Kommandos
der Zivilschutzorganisation Thalwil-Oberrieden treffen sich während einer Woche die Anlagenwarte der Zivilschutzorganisationen
Sihltal, Horgen-Hirzel, KilchbergRüschlikon und Thalwil-Oberrieden zu einem gemeinsamen Wiederholungskurs. Im Zentrum steht
nebst der vierteljährlichen Kontrolle der Zivilschutzanlagen der Erfahrungsaustausch zwischen den Verantwortlichen – im Hinblick auf den
geplanten Zusammenschluss der Organisationen per 1. 1. 2016 ein sehr
wichtiger Schritt.
In den sechs Zivilschutzorganisationen am linken Zürichseeufer leben
etwa 110 000 Einwohnerinnen und
Einwohner. Für sie stehen im Notfall in den jeweiligen Gemeinden
nebst privaten Schutzanlagen insgesamt 32 Zivilschutzanlagen zur Verfügung. Diese bedürfen – wenn auch
nicht stetig im Betrieb – einer ständigen Wartung und Unterhaltung
durch Angehörige des Zivilschutzes.
Dies geschieht im Rahmen von vierteljährlichen Wiederholungskursen,
bei denen alle wichtigen Systeme,
insbesondere Lüftung und Generatoren, geprüft und unter Last getestet werden.
Aktive Diskussion
Da die Handhabung von Wartung,
Unterhalt und Dokumentation in
den einzelnen Gemeinden in unterschiedlichem Umfang stattfindet und
grosse Unterschiede bestehen, tauschen sich die 18 Anlagenwarte der
verschiedenen Zivilschutzorganisationen im Rahmen des Wiederholungskurses aus. Bei gemeinsamen
Begehungen der Anlagen präsentieren und erklären die Anlagenwarte
ihre Schutzräume und deren Wartungs- und Dokumentationssysteme
– eine aktive Diskussion der ortsspezifischen Vor- und Nachteile wird geführt. Gerade im Hinblick auf den
zukünftigen Zusammenschluss der
Zivilschutzorganisationen sind diese
Bestandesaufnahmen und der Austausch ein wichtiger Schritt – zumal die 32 Anlagen in Zukunft zentral verwaltet und gewartet werden
sollen. Ganz im Sinne einer «Best
Practice» werden im Wiederholungskurs die besten Lösungen gesammelt und dokumentiert – dies soll
als Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit erhebliche Vereinfachungen und Effizienzsteigerungen
bringen. Gerade in den Bereichen
Mängelidentifikation und -behebung
sowie Materialbeschaffung bringen
vereinheitlichte Prozesse für alle Beteiligten Vorteile – sei dies aufwandoder kostenseitig.
Während in den ersten zwei Tagen
der theoretische Austausch und die
Diskussion einen grossen Teil der
Arbeit ausmachen, bestreiten die
Zivilschützer in der zweiten Wochenhälfte die Kontrollen und Unterhaltsarbeiten in ihren Anlagen.
Felix von Rechenberg
AKTUELL
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
3
Altersarbeit
«Das Angebot für die ältere Kilchberger
Bevölkerung ist gut ausgebaut»
Seit vier Monaten kümmert sich Monique Cornu als Altersbeauftragte
um die Anliegen der älteren Kilchberger Bevölkerung. Sie steht aber
auch Angehörigen mit Rat und Tat
zur Seite. Im Interview sagt sie, weshalb es in Kilchberg eine Altersbeauftragte braucht und welches Angebot am meisten genutzt wird.
Für die Agenda 60+, einen Veranstaltungskalender, erhalte ich monatlich neue Bestellungen. Auch bei der
Nachbarschaftshilfe erhält Frau Wild,
als Koordinatorin dieses Angebots,
immer wieder Anfragen. Mit weiteren Kursen oder Nachmittagen zu
aktuellen Themen sollen zusätzliche
Angebote geschaffen werden.
Interview: Carole Bolliger
Sie sind nicht nur für die älteren
Menschen Anlaufstelle, sondern
auch für Frauen und Männer, die
sich freiwillig im Altersbereich en­
gagieren wollen. Wie ist Ihre Erfah­
rung hiermit? Gibt es viele Freiwil­
lige oder mangelt es daran?
Monique Cornu, vor vier Monaten
haben Sie die Aufgabe als Altersbe­
auftragte in Kilchberg übernommen.
Ihr erstes Fazit?
Durch meine örtliche Präsenz im
Umfeld von Spitex und Alterszentrum Hochweid, die Teilnahme an Altersnachmittagen sowie
durch verschiedene Kontakte konnte ich bereits Anliegen der älteren
Bevölkerung aufnehmen und ein
entsprechendes Angebot, abgestützt auf individuelle Bedürfnisse,
ausarbeiten.
Verschiedene Projekte konnte ich
bereits initiieren, zum Beispiel:
- Informationsveranstaltung zum
Thema Sicherheit im Alter,
- Handykurs und Computeria in Zusammenarbeit mit der Gemeinde
Rüschlikon.
Dank dem herzlichen Empfang und
den offenen Gesprächen habe ich
sehr rasch Kenntnisse erhalten über
Themen und Anliegen der älteren
Menschen in Kilchberg.
Nachbarschaftshilfe
in Kilchberg
Die Nachbarschaftshilfe Kilchberg will erreichen, dass in Kilchberg ein Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung entsteht.
Dazu vermittelt sie engagierte
Helferinnen und Helfer an Hilfesuchende und umgekehrt.
Wer Hilfe benötigt oder mehr
Kontakt innerhalb der Gemeinde wünscht, sollte nicht zögern
und Kontakt mit der Nachbarschaftshilfe aufnehmen. Diese
wird versuchen, Ihnen die gewünschte Unterstützung zu vermitteln. Diese Dienstleistung ist
mit keinerlei Verpflichtungen verbunden.
Bol
Telefon 044 715 00 53, nachbarschaftshilfe@gmx.ch
Monique Cornu hat sich gut in ihre Aufgabe als Altersbeauftragte eingearbeitet. Sie fühlt sich wohl in Kilchberg.
Carole Bolliger
Was ist Ihre Kernaufgabe als
Altersbeauftragte?
Ich bin Anlauf- und Koordinationsstelle für Fragen rund ums Alter. Ich
stehe den älteren Menschen, Angehörigen, aber auch verschiedenen
Fachpersonen und Interessierten
für Auskünfte und Beratungen zur
Verfügung, vernetze und vermittle
mit den nötigen Fachstellen innerhalb und ausserhalb der Gemeinde.
Fachleute, Angehörige oder Betroffene können sich an mich wenden
mit Fragen zu Pflege, Betreuungsund Entlastungsdiensten, zum Umgang mit schwierigen Übergängen,
zur persönlichen Vorsorge, zum freiwilligen Engagement und zu Freizeitangeboten sowieso, zu nützlichen Adressen und Anlaufstellen
und vieles mehr.
Weshalb braucht Kilchberg eine
Altersbeauftragte?
Kilchberg ist eine Gemeinde, die einen hohen Anteil an über 60-jährigen Einwohnerinnen und Einwohnern aufweist. Die Bedürfnisse von
älteren Menschen und Themen, mit
denen sie sich beschäftigen, sind
sehr verschieden. Es braucht eine
Anlaufstelle, die diese Bedürfnisse erkennt, Tendenzen wahrnimmt
und ein Angebot schafft, damit die
Lebensqualität der älteren Bevölke-
rung von Kilchberg verbessert beziehungsweise erhalten werden kann.
Wie geht es der älteren Kilchberger
Bevölkerung? Was ist Ihr Eindruck?
Wie dies so ist im Leben, geht es
den einen gut und den anderen weniger gut. Das Angebot für die ältere Bevölkerung in Kilchberg ist gut
ausgebaut. Die verschiedenen Institutionen (Kirchen, Heime, Spitex
und andere in der Altersarbeit tätigen Institutionen) arbeiten vernetzt
zusammen, um der älteren Kilchberger Bevölkerung ein sehr gutes Leistungsangebot anbieten zu können.
Wird das Angebot von den Kilch­
bergerinnen und Kilchbergern rege
genutzt?
Die Anlaufstelle wird immer besser
besucht. Es dauert seine Zeit und
erfordert eine hohe Präsenz in der
Öffentlichkeit sowie eine gute Vernetzung, damit der Zugang für Angehörige und ältere Menschen vereinfacht wird. Dabei gilt es zu beachten,
dass es für ältere Personen schwieriger ist, Hilfe anzunehmen und darum zu ersuchen.
Welches Angebot wird am meisten
genutzt?
Die offene Sprechstunde, am Mittwochnachmittag wird rege genutzt.
Bei der Nachbarschaftshilfe sind aktuell 21 Freiwillige gemeldet. Die
Nachfrage kann mit diesem Freiwilligenstamm gut abgedeckt werden. Für die Computeria Kilchberg-Rüschlikon suchen wir zurzeit
freiwillige Instruktoren und Instruktorinnen aus Kilchberg und ich bin
gespannt, wie viele Personen sich
auf den Aufruf melden.
Es ist heutzutage nicht einfach, Freiwillige für ein verbindliches, langfristiges Engagement zu gewinnen, für
einzelne punktuelle Einsätze schon
eher. Aktuell sind wir an der Planung
der nächsten Freiwilligenweiterbildung im Oktober 2015. Wir hoffen,
mit diesem Anlass neue und interessierte Personen unterschiedlichen Alters für freiwilliges Engagement gewinnen zu können.
Altersbeauftragte Kilchberg, Telefon 044 716 37
90, altersbeauftragte@kilchberg.ch. Anwesenheit Montag und Mittwoch. Nachbarschaftshilfe
Kilchberg, Vermittlungsstelle, Telefon 044 715
00 53, nachbarschaftshilfe@gmx.ch
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Datum
Do
12. März
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Horgen
Schiessplan 2015
Gemeinderat Kilchberg, Ressort Sicherheit
Barbara Baruffol, Sicherheitsvorsteherin
09.02.2015
Anlass
300 m
50 m
Bezirkswinterschiessen Training
17.00-18.00
16.00-18.00
25 m
Sa
14. März
Bezirkswinterschiessen
08.00-12.00
08.00-12.00
Do
26. März
Uebung
17.00-19.00
17.00-19.00
Di
31. März
Matchschützen MVBH
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
Do
2. April
Uebung
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
Org. BSVH
17.00-19.00
Do
9. April
Uebung
Di
14. April
Matchschützen MVBH
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
Do
23. April
Uebung
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
Do
7. Mai
Uebung
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
Sa
9. Mai
CF-Meyer-Schiessen
08.30-12.00
08.30-12.00
08.30-12.00
Do
21. Mai
Uebung
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
Di
26. Mai
Matchschützen MVBH
18.00-20.00
Do
4. Juni
Fr
5. Juni
Sa
6. Juni
Sa
6. Juni
Sommerzeit 29.03.
Org. SGK / SL 50/25m SVA
18.00-20.00
18.00-20.00
17.30-20.00
17.30-20.00
Feldschiessen Pistole
17.00-20.00
17.00-20.00
Adm. Org. SV Hirzel / SL SVA, SGK
Feldschiessen Pistole
09.00-12.00
09.00-12.00
Adm. Org. SV Hirzel / SL SVA, SGK
17.30-20.00
17.30-20.00
Uebung
Rüschlikon
Bemerkungen
Feldschiessen Gewehr
09.00-12.00
Do
11. Juni
Jungschützen-Wettschiessen
18.00-20.00
Do
18. Juni
Uebung
18.00-20.00
09.00-12.00
Org. BSVH
Sa
20. Juni
Jungschützen-Wettschiessen
Sa
20. Juni
Final Gruppenmeisterschaft BSVH
Org. BSVH
Do
25. Juni
Oblig. Programm Gewehr/Pistole
17.00-20.00
17.00-20.00
17.00-20.00
Do
9. Juli
Cup Gw 300 / Uebung Pi
18.00-20.00
17.30-20.00
17.30-20.00
13.00-17.00
Org. BSVH
Do
23. Juli
Uebung
17.30-20.00
17.30-20.00
Do
13. August
Uebung
17.30-19.30
17.30-19.30
Do
20. August
Oblig. Programm Gewehr/Pistole
17.00-20.00
17.00-20.00
17.00-20.00
Fr
21. August
Gemeindeschiessen
17.30-20.00
Sa
22. August
Gemeindeschiessen
09.00-12.00
Do
27. August
Uebung
18.00-20.00
17.30-19.30
17.30-19.30
Matchschützen MVBH
17.30-19.30
17.30-19.30
17.30-19.30
SL 50m SGK / SL 25m SVA
SL 50m SGK / SL 25m SVA
Di
1. September
Do
3. September
Hirzel
Bezirksschiessen
Org. BSVH
Sa
5. September
Hirzel
Bezirksschiessen
Org. BSVH
Do
10. September
Buebe/Meitli-Schiessen / Uebung
17.30-19.30
17.30-19.30
Do
24. September
Endschiessen
17.30-19.30
17.30-19.30
Fr/Sa
25./26. September
Sa
3. Oktober
Sa
14. November
Wäd'wil/Horgen/Langnau
Werdmüller-/Bockenkrieg-/Albis-Sch.
Wäd'wil/Horgen/Langnau
Werdmüller-/Bockenkrieg-/Albis-Sch.
An übrigen Dienstagen, April bis September
17.30-19.30
Albisgüetli ZH-Knabenschiessen 12.-14.9.
Schiessplan
Schiessplan
MorgartenTraining
10.00-12.00
Training Leistungsgruppe Pi
17.00-20.00
17.00-20.00
Aufgebot
Für eine liberale
Gesundheitspolitik
Astrid Furrer
(1968) Kantonsrätin, bisher. Stadträtin
in Wädenswil.
Ve r h e i r a t e t ,
zwei Kinder.
Dipl. Ing. Önologie, Unternehmerin. Als
Spitzenkandidatin der FDP pflegt sie die liberalen
Grundwerte und setzt sie konsequent
um. Der Staat regelt zu viel. Weniger
Staat heisst mehr Spielraum für die
KMU, mehr Innovation, mehr Eigenverantwortung und tiefere Steuern.
5
WAHLEN
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
Publireprortage
Astrid Furrer macht sich für eine liberale Gesundheits- und Sozialpolitik stark. Die Finanzierbarkeit der
Sozialwerke und der soziale Frieden sind gefährdet. Bei der wachsenden Überalterung dürfen die
Jungen nicht vergessen gehen. Der
Dialog zwischen den Generationen bekommt existentielle Bedeutung und muss daher dringend geführt werden.
Astrid Furrer,
FDP Wädenswil, bisher
Eigenverantwortung
statt Überregulierung
Publireprortage
Mit meiner Lebenserfahrung
als Familienvater sowie als
Jurist mit beruflicher Tätigkeit sowohl in
der Verwaltung
als auch in der
Privatwirtschaft
bin ich ein überzeugter Anhänger der Eigenverantwortung. Aufgaben und Probleme
sind so weit wie möglich vom Einzelnen, vom Bürger eigenverantwortlich zu lösen und nur was auf dieser
Ebene nicht organisiert werden kann,
soll zur Regelung dem Staat übertragen werden. In diesem Sinn unterstütze ich eine Politik, welche dem Bürger weniger Steuern abverlangt und
ihm damit mehr Freiheit und Unabhängigkeit belässt. Der Staat muss –
vor allem für den Mittelstand – bezahlbar bleiben. Der verbreiteten
Tendenz zur ökonomischen Umverteilung von oben nach unten sowie
für alles und jedes eine staatliche Regelung zu kreieren, ist Einhalt zu gebieten. Mir ist eine Politik des Masshaltens wichtig. Deshalb kandidiere
ich für den Kantonsrat.
Tono Scherrer,
Co-Präsident SVP Kilchberg
Interview
«Konflikte bringen uns alle auch weiter»
Im April 2015 werden unter anderem auch einige Zürcher Friedensrichter neu bestellt. Die Kandidatin
für Rüschlikon und Kilchberg, Claudia Lifschitz, spricht im Interview
über Aufgaben und Bedeutung ihres
Amtes. Dabei zeigt sich, der Frieden
ist oft wichtiger als der Richter.
welche Fragen man beantwortet haben will. Zum anderen geht es mir um
den Kontakt zu den Parteien und die
psychologische Denkweise. Sie bringt
oft mehr als das rein juristische Wissen. Ich bin gerne nah bei den Menschen und möchte wissen, was sie beschäftigt. In schwierigen Situationen
versuche ich zu helfen und zu vermitteln. Meine Ausbildung als Mediatorin und Juristin geben mir hierzu das
nötige fachliche Rüstzeug.
Claudia Lifschitz, Sie kandidieren er­
neut für das Amt der Friedensrichte­
rin. Warum?
Zeichnen sich Fälle, die vor dem Frie­
densrichter landen, durch irgendeine
Besonderheit aus?
Ich bin seit vier Jahren Friedensrichterin für die Gemeinden Kilchberg und
Rüschlikon. Dieses Amt beinhaltet diverse Aspekte, die spannend und herausfordernd zugleich sind. Für mich
ist es der ideale Job.
Inwiefern?
Zum einen ist es eine juristisch anspruchsvolle Aufgabe. Die Streitparteien erwarten vom Friedensrichter eine
klare Meinung und Einschätzung der
Lage. Meist kann ich mir diese erst
im Lauf der Schlichtungsverhandlung
bilden. Die eingereichten Unterlagen
sagen oftmals wenig aus über die
Sachlage. Hier muss man analytisch
vorgehen und bereits vorher wissen,
Claudia Lifschitz kandidiert erneut als Friedensrichterin für Kilchberg und
Rüschlikon.
zvg.
Ein Zivilprozess kann viele Ursachen
haben. Gemeinsam ist wohl allen
Konflikten, dass neben einer finanziellen Forderung oft auch emotionale Hürden und Blockaden vorhanden
sind. In vielen Fällen geht es nur vordergründig ums Geld. Sieht man ein
wenig dahinter, merkt man, dass eigentlich etwas anderes im Weg steht.
Diese Erkenntnis ist dann auch meist
der Schlüssel zum Erfolg. Manchmal
braucht es bloss eine Entschuldigung
oder eine Art Eingeständnis und schon
gibt es eine Lösung.
Fortsetzung auf Seite 6
Anzeige
32793
27! 81+')68 "+!714'/56+,
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8802 Kilchberg
Tel. 043 377 30 50
6
WAHLEN
Mittwoch, 11. März 2015 KILCHBERGER
Interview
«Konflikte bringen uns alle auch weiter»
Fortsetzung von Seite 5
Fällt es Ihnen schwer, neutral zu
bleiben?
Nur weil jemand juristisch gesehen im
Recht ist, heisst das noch lange nicht,
dass die Sicht oder die Anliegen der
Gegenpartei völlig unberechtigt sind.
Machen Sie ein Beispiel.
Eine wohlhabende ältere Dame bezahlte die Rechnung eines Handwerkers nur zu 80 Prozent. Der Handwerker betrieb die Dame und klagte
die fehlenden 20 Prozent ein. Der
Handwerker war sehr emotional, beschimpfte die Dame und unterstellte
ihr, ihn als armen Schlucker im Preis
zu drücken, obschon sie ja in einer
Villa mit Seesicht lebe. Die Dame ihrerseits erklärte, dass es ihr überhaupt
nicht um die 20 Prozent gehe. Diese könne sie ohne weiteres bezahlen. Die ausgeführten Arbeiten seien
in Ordnung gewesen. Vielmehr sei es
die Art und Weise des Handwerkers
gewesen, die sie die Rechnung nur
unvollständig habe bezahlen lassen.
Schliesslich wurde klar, dass der
Handwerker die Dame mehrmals unentschuldigt über längere Zeit warten
liess. Kommentare, wonach die Dame
ja den ganzen Tag Zeit habe, brachten
das Fass zum Überlaufen.
Diese Episode zeigt deutlich, wie
die Menschen ticken. An sich hat
der Handwerker Anspruch auf seinen vollen Werk-Lohn, da keinerlei
Mängel geltend gemacht wurden. Im
Verlauf des Gesprächs musste er allerdings zugeben, nicht wirklich zuvorkommend gewesen zu sein und
auch nicht realisiert zu haben, dass
die Dame sich für die Arbeiten interessierte. So bot er an, ihr nochmals alles
genau zu erklären, ohne weitere Kosten für diesen Termin. Im Gegenzug
bezahlte die Dame die restliche Forderung. Juristisch gewinnt der Handwerker.Viel wichtiger aber ist die Wiederherstellung des sozialen Friedens.
Diesen gibt es, weil beide Standpunkte Gehör und von der Gegenseite Anerkennung finden.
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Aber es muss doch auch Situationen
geben, in denen Sie einfach nicht
neutral bleiben können.
die nur an möglichst hohe Instanzen
glauben. Das ist zwar schade, aber
unvermeidlich.
Ja, das gibt es. Im Verlauf der letzten Jahre bin ich in diesem Zusammenhang mutiger geworden. Ich teile es mit, wenn ich etwas daneben
finde. Wir Friedensrichter sind Menschen wie andere auch. Die Konflikte, in denen die Parteien stehen,
sind uns aus unserem eigenen Leben nicht unbekannt. Kürzlich wurden ich und die Gegenseite in einem Fall permanent angelogen und
es war offensichtlich, dass nichts an
der Schilderung stimmt. Hier so zu
tun, als ob man der Geschichte Glauben schenke, ist feige. Es ist ein Gebot des Anstands, ehrlich zu sein. Solche Situationen sind aber schwierig
zu handhaben und brauchen viel
Fingerspitzengefühl.
Und doch endet Ihr Einflussgebiet
am Gartenzaun. Einverstanden?
Zu Ihren Aufgaben gehört es, bei
nachbarrechtlichen Streitigkeiten
zu vermitteln. Machen Sie die Rüe­
schliker und Kilchberger zu besse­
ren Nachbarn?
Viele Leute wissen nicht, was der
Friedensrichter eigentlich macht. Das
vorherrschende Klischee ist das des
Vermittlers im Streit um die ThujaHecke. In den letzten vier Jahren hatte ich drei Fälle zwischen Nachbarn,
und zweimal waren es dieselben. Die
begannen jeden Frühling zu streiten,
wenn gewisse Pflanzen ausschlagen.
Kantonsratswahl
LISTE 5
Was bedeutet das in Bezug auf Ihre
Arbeit?
judITh
bELLaIchE
www.bezirkhorgen.grunliberale.ch
Meine Aufgabe ist es nicht, die Menschen zu erziehen und zu besseren
Nachbarn oder Geschäftspartnern
oder Arbeitgebern zu machen. Ich
sehe die Aufgabe darin, den rechtlichen Rahmen aufzuzeigen und in
Aussicht zu stellen, was passiert,
wenn keine Vergleichslösung erzielt
werden kann. Die meisten Leute sind
vernünftig und wollen Streitigkeiten
beilegen, selbst wenn das bedeutet,
teilweise klein beigeben zu müssen.
Insofern hat das Friedensrichter-Wesen einen grossen Wert für unsere
Gesellschaft. Selbstverständlich sind
auch die gesamtökonomischen Kosten wesentlich tiefer, wenn Verfahren auf Stufe Friedensrichter erledigt werden. Ich vertrete aber auch
die Meinung, dass ein Gerichtsurteil
manchmal besser ist als ein halbherziger Vergleich. So wäre es für Nachbarn, die jedes Jahr von neuem streiten, wohl besser, wenn sie ein Urteil
schwarz auf weiss hätten. Ebenso
gibt es notorische Gerichtsgänger,
Ganz und gar nicht. Glücklicherweise haben die meisten Menschen im
Verlauf ihres Lebens nie mit der Justiz
zu tun. Viele haben grossen Respekt,
fragen vorher an, wie sie sich zu kleiden oder zu verhalten haben. Wenn
man noch nie mit dem Gesetz in Berührung kam, dann kann ein solches
Verfahren sehr beängstigend sein. Es
gibt Menschen, die haben schlaflose Nächte wegen einer Betreibung.
Wir Friedensrichter greifen hier gewissermassen beruhigend und regulierend ein. Oft sind die Dinge, mit
denen wir uns beschäftigen, von so
geringer Tragweite, dass sich kein Anwalt damit befassen würde. Die Friedensrichter haben hier eine Art Filterfunktion. Die Erfolgsquote, das heisst
die Anzahl Fälle, die nicht weitergehen ans Bezirksgericht, liegt im Bezirk Horgen bei 60 Prozent. Diese
Zahl spricht für die Wichtigkeit und
die Bedeutung des Amtes.
Wie sähe die Schweiz aus ohne
Friedensrichter­Wesen?
Wahrscheinlich nicht anders. Das
Schlichtungsverfahren ist erst seit der
neuen Zivilprozessordnung schweizweit vorgesehen. Vorher gab es Kantone mit und solche ohne Schlichtungsverfahren. (Überlegt)
Es wäre wohl aber so, dass die Gerichte wesentlich mehr Fälle zu bewältigen hätten, auch solche, die
nicht unbedingt an ein Gericht gehören. Ökonomisch lohnen sich die
Friedensrichter auf jeden Fall.
Was macht Sie zu einer guten
Friedensrichterin?
Eine Klage bei mir als Friedensrichterin wird auf verschiedenen Ebenen
beleuchtet. Ich gehe auf Rechtliches
und Persönliches ein und habe die
Zukunft im Fokus. Manchmal ist es
einfach besser, einen Streit eskalieren zu lassen und eine Klage einzureichen, um ihn dann nach einer
intensiven Auseinandersetzung endgültig beizulegen. Streitigkeiten, die
nie richtig ausgefochten werden und
jahrelang in uns köcheln, zermürben die Menschen und machen das
Leben bitter. Konflikte und Streitigkeiten bringen uns alle auch weiter.
Wenn dies in einem geführten, professionellen Rahmen stattfindet, dann
umso besser.
Interview: Patrick Marty
AUS DER SCHULE
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
SCHULKOMMISSION
GEMEINDE
KILCHBERG
te Schultage nach den Sommerferien),
Tage der offenen Tür/Besuchstag, Feste und Feiern, Erzählnacht, Autorenlesung, Seifenkistenrennen, Lunchkino,
Klassenwettkampf usw.
Sportlich­bewegtes Profil
Pädagogisches Konzept
am Campus Moos
Bereits wurden im «Kilchberger»
über einige Neuerungen am Campus
Moos unterrichtet. Heute präsentieren
die Verantwortlichen, welche Leit­
ideen und Schwerpunkte innerhalb
des pädagogischen Konzepts am Cam­
pus Moos zur Anwendung kommen
werden.
Leitbild und Richtlinien des Campus
Moos: Das Leitbild ist das Ergebnis eines Weiterbildungstages der Kollegien der Sekundarschulen von Kilchberg und Rüschlikon vom 21. Oktober
2014, darin wird zum Beispiel festgehalten, dass am Campus Moos gemeinsam eine positive Lern- und Arbeitswelt
gestaltet wird, in der alle gut aufgehoben sind. Auch wurde bestimmt, dass
die Kommunikation zwischen allen
Beteiligten des Campus Moos respektvoll sein soll, oder dass sich die
Lehrpersonen am Campus Moos am
Entwicklungspotenzial der Lernenden
orientieren und diese fördern.
Die ausführlichen Leitideen sind zu finden unter www.campusmoos.ch.
Der Campus Moos ist eine gegliederte Sekundarschule nach denVorgaben
des Kantons und weist drei hervorragende Merkmale auf, die ihn charakterisieren: ein musisch-kreatives Profil,
ein sportlich-bewegtes Profil und Lernen mit offenen Lernformen.
Im Folgenden werden die drei Konzeptskizzen kurz erläutert. Musischkreatives Profil: An beiden Sekundarschulen Kilchberg und Rüschlikon
besteht bereits ein vielseitiges Angebot an mu¬sisch-kreativen Wahlfächern. Eine Besonderheit stellt in beiden Schulen das beliebte Angebot dar,
in einer Schulband mitzuwirken. Dieses Freifach kann auch ohneVorkenntnisse gewählt werden. An diversen
schulischen Anlässen bekommen diese Bands eine Plattform, ihre Songs zu
performen. Bestrebungen, den musischen Bereich aufzuwerten und im regulären Schulalltag zu verankern, sind
an beiden Schulen erkennbar, zeigten
sich bisher vor allem in der Durchführung von kulturellen Anlässen im Jahresprogramm (Schulhausfeste/Feiern
mit musisch-kreativen Darbietungen,
Projektwochen). Ansonsten spielen
die musisch-kreativen Fächer in beiden Schulen die Rolle der Nebenfächer, mit dem Unterschied, dass sie in
Kilchberg mehrheitlich von Klassenlehrpersonen, in Rüschlikon zu einem
grossen Teil von Fachlehrpersonen unterrichtet werden.
Musisch­kreatives Profil
Am Campus Moos werden die musisch-kreativen Fächer deshalb stärker
gewichtet, so dass der Campus Moos
als Schule mit starkem musisch-kreativen Profil wahrgenommen wird und
durch stärkere Gewichtung der musischen Fächer eine ganzheitliche Erziehung und Bildung im Sinne von KopfHerz-Hand erzielt wird.
Wie soll dies geschehen? Die Lehrpersonen aller unterschiedlichen Fächer erweitern ihr Repertoire, wie sie
musisch-kreative Aktivitäten in ihren Unterricht einbauen können. Das
Schulhaus Campus Moos bietet mit optimaler Infrastruktur diverse Möglichkeiten zur Präsen¬tation dieser Produkte und Produktionen. An kulturellen
Anlässen der Schule fliessen die aktuellen musisch-kreativen Aktivitäten ein.
Eine Lehrperson übernimmt die Rolle der «künstlerischen Direktion»: Sie
achtet auf regelmässige Information
über Aktivitäten auf der Homepage,
erinnert die Lehrpersonen an die Präsentationsmöglichkeiten im Schulhaus und leistet Vernetzungsarbeit im
Dorf. Möglichkeiten für musisch-kreative Präsentationen, die auch im Jahresprogramm aufgenommen werden:
Bandauftritt, Theatereinlagen, Werkschau, Ankommenstage (Einstieg ers-
Unser Motto an der Schule ist: «Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper». Ausgehend davon, dass Jugendliche sich immer mehr von körperlichen
Aktivitäten abwenden zu einem bewegungsarmen Alltag, ist es Aufgabe der
Schule, diese einzufordern. Aus Studien ist bekannt, dass es immer mehr
übergewichtige Jugendliche gibt. Ebenfalls stellen Lehrpersonen ein grösser werdendes Aggressionspotenzial
fest oder vermehrten Konzentrationsmangel. Der Campus Moos als Schule möchte seinen Teil dazu beitragen,
dass die Schülerinnen und Schüler vermehrt sportlich aktiv werden oder sich
zumindest zusätzlich körperlich betätigen. Was bringt dies den Jugendlichen?
EineVerbesserung der Konzentrationsfähigkeit, Erhöhung der Schulmotivation,Verbesserung der Bewegungs- und
Koordinationssteuerung und gesundheitliche Prophylaxe.
Zusätzliche Bewegungsinputs werden
am Campus Moos gesetzt. Auf der Stufe «Klasse» kann die Schule am besten
Einfluss nehmen, deshalb soll die Klasse als zusätzlicher Bewegungsanreiz
genutzt werden. Damit sollen Hemmungen abgebaut, das Wohlbefinden
gesteigert, die Gesundheit erhalten und
eine Verbesserung der koordinativen,
konditionellen, kognitiven Fähigkeiten
erreicht werden.
Ausserdem besucht jeder Schüler eine
zusätzliche Sport-/Bewegungsstunde
auf «freiwillig-obligatorischer» Basis.
Der Campus Moos verfügt über einige zusätzliche Möglichkeiten für die
Schüler, um sich auch über Mittag oder
in den Pausen sportlich zu betätigen:
7
Boxsack, Slackline, Sportkiste mit Bewegungsmaterialien,Tischfussball-Kasten usw.
Neue Lernformen am Campus Moos
Es ist den Beteiligten des Campus
Moos wichtig, dass neben dem traditionellen Unterrichten auch neuere
Unterrichtsmethodik und Erkenntnisse in den Unterricht einfliessen. Das
neue Schulhaus erfüllt mit seiner offenen, durchlässigen, flexiblen Bauweise die Voraussetzungen für offene
Lernformen und offenen Unterricht,
und auch im Leitbild werden individualisiertes und kooperatives Lernen
festgeschrieben.
Das Ziel ist es, bestehende offene Lernformen aus beiden Schulen mit neuen
zu ergänzen. Dies kann sein: entdeckendes und problemlösendes Lernen,
handlungsorientiertes und selbstverantwortliches Lernen. Die Rolle des Lehrers wird sowohl traditionell wahrgenommen werden, aber auch als Coach
in beratender Funktion. Es wird eine
stufenweise Öffnung der Arbeitsformen
in den Lernlandschaften und im Wochenplan geben. Auch das Arbeiten in
Projektarbeiten wird stufenweise aufgebaut und geübt. All dies zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern nicht nur Wissen zu vermitteln,
sondern sie zu selbständigen jungen
Erwachsenen zu erziehen, was heute
einen wichtigen Erfolgsfaktor im Berufsleben darstellt.
Der Campus Moos ist erst im Aufbau,
aber die pädagogischen Ideen und
Konzepte bestehen bereits auf ausführlicher Basis. Jetzt geht es um die Umsetzung und darum, die bewährtesten
Abläufe und Ideen aus Kilchberg und
Rüschlikon zu vereinen und zu einer
Einheit zusammenzufügen. Dies ist ein
Prozess, der uns die nächsten Monate und Jahre beschäftigen wird und auf
den alle sehr gespannt sind.
Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten soll am Campus Moos respektvoll sein.
zvg.
Informationen der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kilchberg – März 2015
Lukas 24
Auf dem Weg nach Emmaus
13 Und da waren am selben Tag
zwei von ihnen unterwegs zu einem
Dorf namens Emmaus, das sechzig
Stadien von Jerusalem entfernt ist.
14 Und sie redeten miteinander
über all das, was vorgefallen war.
15 Und es geschah, während sie
miteinander redeten und sich besprachen, dass Jesus selbst sich zu
ihnen gesellte und sie begleitete.
16 Doch ihre Augen waren gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. 17 Er aber sagte zu ihnen: Was
sind das für Worte, die ihr da unterwegs miteinander wechselt? Da blieben sie mit düsterer Miene stehen.
18 Der eine aber, mit Namen Klopas, antwortete ihm: Du bist wohl
der Einzige, der sich in Jerusalem
aufhält und nicht erfahren hat, was
sich in diesen Tagen dort zugetragen hat. 19 Und er sagte zu ihnen:
Ostern
ist für die christlichen Kirchen aller Konfessionen das wichtigste Datum oder Ereignis. Aber was heisst
da «Datum». Schon im Kalender
wechselt dieses Ereignis ständig
seinen «Ort». Mal ist Ostern schon
im März, dann wieder kann es Ende
April werden. Das Datum scheint
schon von daher etwas «flüchtig»
zu sein. Den Grund dafür kennen
Sie sicher: Der Ostertermin richtet sich nach dem ersten Sonntag
nach der Tag-und-Nacht-Gleiche.
Ist es – so gesehen – verwunderlich, dass Ostern für unser Empfinden ganz stark mit Frühling und
erstem Blühen, wärmeren und vor
allem länger werdenden Tagen verbunden ist? Mit dem Wiedererwachen der Natur? Dagegen anhalten
kann schwer werden.
Auch gegenüber dem beliebtesten Fest der christlichen Kirchen,
dem Weihnachtsfest, hat es Ostern
schwer. Nicht nur ist Weihnachten
immer am selben Datum, das Fest
ist auch viel stärker in die unter-
Was denn? Sie sagten zu ihm: Das
mit Jesus von Nazaret, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort
vor Gott und dem ganzen Volk,
20 und wie unsere Hohen Priester und führenden Männer ihn ausgeliefert haben, damit er zum Tod
verurteilt würde, und wie sie ihn
gekreuzigt haben. 21 Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen
werde; doch jetzt ist es schon drei
Tage her, seit dies geschehen ist.
22 Doch dann haben uns einige Frauen, die zu uns gehören, in Schrecken
versetzt. Sie waren frühmorgens am
Grab, 23 und als sie den Leib nicht
fanden, kamen sie und sagten, sie
hätten gar eine Erscheinung von Engeln gehabt, die gesagt hätten, er
lebe … 28 Und sie näherten sich dem
Dorf, wohin sie unterwegs waren, und
er tat so, als wolle er weitergehen.
29 Doch sie bedrängten ihn und
sagten: Bleibe bei uns, denn es will
Abend werden, und der Tag hat
schiedlichen familiären Traditionen
eingebunden. Alle wissen, wie man
Weihnachten «richtig» feiert – und
tun es. Alle Jahre wieder. Wir beklagen höchstens, dass noch kein
Schnee gefallen ist. Dann aber widmen wir uns fleissig den Festvorbereitungen: Geschenke besorgen
und einpacken, Briefe schreiben
und Einladungen verschicken, Küchen-Pläne für die Festmahlzeiten
erstellen und einkaufen …
Und Ostern? Wie bereitet man Ostern vor? Was gibt es da zu feiern? An welche Erfahrungen knüpft
dieses Fest an? Noch einmal: Eine
Geburt haben die meisten von uns
schon erlebt. Aber eine Auferstehung? Da muss man schon weit suchen, den Begriff weit dehnen. Ist
das Wieder-Genesen nach schwerer Krankheit schon Auferstehung?
– wie das vor kurzem ein Theologe unserer Landeskirche im «reformiert.» beschrieben hat? Oder
verlangt der Osterglaube, dass wir
– wie es das Augsburger Bekennt-
sich schon geneigt. Und er ging hinein und blieb bei ihnen. 30 Und
es geschah, als er sich mit ihnen
zu Tisch gesetzt hatte, dass er das
Brot nahm, den Lobpreis sprach, es
brach und ihnen gab. 31 Da wurden
ihnen die Augen aufgetan, und sie
erkannten ihn.
nis formuliert – den Glauben an die
Auferstehung des Fleisches bekennen? Wer aber hat die im wörtlichen Sinn schon erlebt? Wer kann
diese unmögliche Möglichkeit ohne
leises Zittern in der Stimme, ohne
allen Zweifel bekennen? Wer kann
diesen Glauben ohne eine gewisse
Erklärungsnot gegenüber kritischen
Nachfragen verteidigen?
einen Engel.» – «Du bist nur in
das Zimmer nebenan gegangen.»
– «Du wirst in unseren Herzen weiterleben.» Solche Sätze sind durchaus gebräuchlich und widerspiegeln
etwas davon, wie «Auferstehung»
auch heute gedacht werden kann,
ohne die «gespenstische» Vorstellung eines Widergängers.
Schon früh haben christliche Denker diese Not empfunden und nach
Auswegen gesucht. Das Johannes-Evangelium geht da als erste Schrift voran: Mehrere Kapitel
(Kap. 13–17, die sog. Abschiedsreden) sind nichts anderes als der
Versuch, Ostern, die Auferstehung,
die Kontinuität der Verbindung mit
Jesus über seinen gewaltsamen Tod
am Kreuz hinaus als Transformation
der liebenden Verbindung zu denken und zu bekennen. Die kleinen
Gedichte am Kopf vieler heute erscheinenden Todesanzeigen gehen
den gleichen Weg: «Wer einen geliebten Menschen verliert, gewinnt
Meine liebste Oster-Erzählung ist
die Geschichte der zwei ratlos von
Jerusalem nach Emmaus wandernden Jünger (siehe obenstehenden Text). Trost- und hoffnungslos schauen sie im Gespräch zurück
auf die Ereignisse der vergangenen Tage. Beklagen voreinander
und miteinander, was sie verloren
haben. Geben einander Einblick in
ihre Ratlosigkeit über ihren weiteren Weg. Stellen alles radikal in
Frage, was bisher ihr Leben zusammengehalten hat. Fast unbemerkt
hat sich ein aufmerksamer Zuhörer zu ihnen gesellt. Seine Fragen
sind für die beiden wie eine Einladung, ihre Geschichte mit Jesus
9
noch einmal zu erzählen. Und dabei
muss es geschehen sein: Ganz allmählich lichtet sich der Schleier der
Schwermut, Zusammenhänge werden erkennbar, die Sicht nach vorne
wird wieder möglich. Als sie am Ziel
angekommen sind, bitten sie den
immer noch unbekannten Gast, bei
ihnen zu bleiben … Es dauert noch
eine Weile – aber an diesem Abend
werden sie ihn erkennen. Nicht an
seinen Wundmalen – dieser Wunderglaube wird ihnen nicht abverlangt – sie erkennen ihn daran, wie
er mit ihnen das Brot bricht.
Das ist für mich Oster-Glaube: die
manchmal bitter entbehrte, dann
und wann aber aufleuchtende stille Gewissheit, dass es eine Kontinuität in meinem zerrissenen und
bruchstückhaften Leben gibt. Ich
also im Leben und Sterben in Gottes Händen bin.
Frohe Ostern! – und
herzlich willkommen in
unseren Osterfeiern!
Ihr Pfarrer Anselm Burr
Musik, Feiern und
Gottesdienste
zu Ostern
28. März Samstag
19.00 Konzert JohannesPassion von J. S.
Bach in der Kirche
29. März Palmsonntag
10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag mit Pfarrer Anselm Burr in der Kirche
17.00 Konzert JohannesPassion von J. S.
Bach in der Kirche
31. März Dienstag
8.30 Morgenessen für alle im
Kirchgemeindehaus
3. April Karfreitag
10.00 Karfreitag-Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrer Martin Keller in der Kirche
4. April Ostersamstag
21.00 Feier der Osternacht
mit Abendmahl mit
Pfarrer Martin Keller –
Mitwirkung der
Kantorei in der Kirche
22.30 Eiertütschen anschliessend an die Osternachtfeier im
Kirchgemeindehaus
5. April Ostersonntag
10.00 Oster-Gottedienst mit
Abendmahl mit
Pfarrer Anselm Burr
in der Kirche
Johannes-Passion – ein hochkarätiges Konzert in der Kirche am
Samstag, 28. März, und Sonntag, 29. März 2015
Am Palmsamstag und Palmsonntag
– 28. und 29. März 2015 – wird die
Kantorei Kilchberg eines der grössten kirchenmusikalischen Werke
zur Aufführung bringen. Es ist die
Johannes-Passion von J. S. Bach
(1685–1750) für Solisten, Chor
und Orchester. Sie wurde vor fast
300 Jahren komponiert. Das Werk
setzt die Passions-Geschichte musikalisch um wie zuvor kein anderes. Voller Mitgefühl für alle Stimmungen in diesem Geschehen setzt
Bach alle seine genialen kompositorischen Mittel ein. Die Johannes-
Passion gehört zu den anspruchsvollsten Chorwerken überhaupt und
bietet den Zuhörenden die ganze
Palette schöpferischer Einfälle und
musikalischer Erfindung.
Die Texte basieren auf der Erzählung des Apostels Johannes. Wir
wissen, dass Bach zu allen vier
Evangelien Passions-Musik komponiert hat. Die in unserer Zeit bekannteste ist wohl die MatthäusPassion. Es ist gut möglich, dass
für Bach selber die Johannes-Passion «wichtiger» gewesen ist. In allen diesen Werken konfrontiert uns
Bach mit Personen, in denen wir
uns wiedererkennen. Die JohannesPassion setzt ein bei der Gefangennahme Jesu im Garten Gethsemane
und endet mit der Grablegung Jesu.
Es ist eine seltene Gelegenheit, in
einer verhältnismässig kleinen Gemeinde wie Kilchberg ein solches
Werk zu erleben!
Die Aufführung dauert etwa 2 Stunden, und es sind 6 Top-Solistinnen
und -Solisten und 18 ausserordentlich qualifizierte Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die
zusammen mit der Kantorei musizieren. Die Eintrittsgelder reichen
zur Finanzierung nicht aus, aber sie
helfen mit, ein wertvolles Kulturgut
im eigenen Dorf anbieten zu können und das Engagement der Mitwirkenden zu würdigen. Die Billette kosten Fr. 40.–.
Christer Løvold
Erfahren Sie mehr über die
Entstehung des Werks:
Am Donnerstag, 26. März 2015,
um 20.00 Uhr gibt der Dirigent
Christer Løvold eine Einführung
in dieses Werk von J. S. Bach (in
der reformierten Kirche Kilchberg
– Dauer ca. 3/4 Stunden).
10
Kalender
www.refkilch.ch
Gottesdienste
Kinder
TGIS
Männertreff50+
15. März, Sonntag
21. März, Samstag
12. April, Sonntag
13. März, Freitag
Gottesdienst im
See-Spital/Sanitas
Singen
22. März, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst mit
Pfarrer Martin Keller
Mitwirkung der Pfeiferclique
«Hofnarre» aus Basel
10.00 Uhr: Ökumenischer
Gottesdienst und Suppentag
in der katholischen Kirche
mit Pfarrer Andreas Chmielak
und Pfarrer Anselm Burr
Mitwirkung der Kantorei
29. März, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst zum
Palmsonntag mit Pfarrer
Anselm Burr
3. April, Karfreitag
10.00 Uhr: Gottesdienst mit
Abendmahl mit Pfarrer
Martin Keller
4. April, Ostersamstag
21.00 Uhr: Feier der Osternacht mit Abendmahl mit Pfarrer Martin Keller
Mitwirkung der Kantorei
22.30 Uhr: Eiertütschen mit
unseren katholischen Mitchristen im Kirchgemeindehaus
5. April, Ostersonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst mit
Abendmahl mit Pfarrer
Anselm Burr
12. April, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst mit
Pfarrer Martin Keller
10.00 Uhr: Chinder-Chile
in der Kirche
5. April, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst mit
Abendmahl mit
Pfarrerin Renate Hauser
Jugendliche
14. März, Samstag
9.30 Uhr: JUKI - Junge
Kirche im Kirchgemeindehaus
Bibliothek
Kirchgemeindehaus –
Offen: Sonntag 11.00 bis
12.00 Uhr und Donnerstag
von 17.00 bis 18.00 Uhr
(ausgenommen Schulferien)
Musik
26. März, Donnerstag
20.00 Uhr: Einführung in
die Johannes-Passion mit
Christer Løvold in der Kirche
28. März, Samstag, 19.00 Uhr
29. März, Sonntag, 17.00 Uhr
17.00 Uhr: TGIS-Lounge im
Kirchgemeindehaus
Jeden Mittwoch
19.45 Uhr: Probe Kantorei
im Kirchgemeindehaus,
Probenplan http://kantoreikilchberg.wix.com/2014
18.30 Uhr: Männertreff50+
«Auslandeinsatz in Afghanistan» im Kirchgemeindehaus
Senioren
11. März, Mittwoch
14.30 Uhr: SeniorenNachmittag, Kapitän
Schmidt erzählt, im
Kirchgemeindehaus
Jeden Donnerstag
18.00 Uhr: Probe Gospelchor im Kirchgemeindehaus.
Probenplan auf:
www.gospelchorkilchberg.ch
Offenes Singen
13. April, Montag
Café Oase
17./24. März /7. April
dienstags
14.30 Uhr: Café Oase für
Gross und Klein im
Kirchgemeindehaus
19.00 Uhr: Mit Mariann
Thöni in der Kirche
Ökumene
9. April, Donnerstag
9.00 Uhr: Ökumenische
Morgenbesinnung in der
reformierten Kirche
Morgenessen
31. März, Dienstag
Ausserdem:
23. März, Montag
14.30 Uhr: Pro Senectute:
«Unterwegs in Costa Rica»
Diavortrag mit Heinz Bachmann
26. März, Donnerstag
8.30 Uhr: Morgenessen für
alle im Kirchgemeindehaus
Johannes-Passion
Konzert in der Kirche
Kirchentaxi für unsere Gottesdienste:
Telefon 044 720 41 41
Anmeldung spätestens bis Samstag, 20.00 Uhr
Frauenverein Kilchberg
im Kirchgemeindehaus
10.00–15.00 Uhr:
Osterverkauf
12.00 Uhr: Mittagessen
Abholdienst für alle Anlässe mit dem Zeichen:
Telefon: 044 715 56 51 (Sekretariat)
während der Bürozeiten
Adressen
Kirchenpflege
Peter C. Maier, Präsident
Telefon 044 771 71 91
peter.c.maier@refkilch.ch
Pfarrpersonen
Martin Keller
Telefon 044 715 17 00
martin.keller@refkilch.ch
Anselm Burr
Telefon 079 307 59 58
anselm.burr@refkilch.ch
Mitarbeitende
Regula Gähwiler
Sozialdienst Senioren
DI und DO: 8.30–12.00 und
13.30–16.00 Uhr
Telefon 044 715 44 05
regula.gaehwiler@refkilch.ch
Christer Løvold,
Organist, Chorleiter der
Kantorei und des Gospelchors
Telefon 079 758 66 05
christer.loevold@refkilch.ch
Beat Schneider, Buchhaltung
DI und DO: 14.00–18.00 Uhr
Telefon 044 715 44 01
beat.schneider@refkilch.ch
Liliane Kägi, Sigristin
Telefon 079 390 85 35
Daniel Schmid, Hauswart
079 963 57 92
Mitodija Karadacki, Hauswart
079 129 45 58
Katrin Nievergelt, Katechetin
Telefon 044 710 39 88
Sekretariat
Esther Ziegler
MO–FR 8.30–12.00 und
MI 14.00–18.00 Uhr
Telefon 044 715 56 51
esther.ziegler@refkilch.ch
Impressum
Herausgeberin:
Reformierte Kirchenpflege
11
Ökumenischer Suppentag vom 22. März 2015
«Mannah …?» oder «Was ist denn das?»
Am Sonntag, 22. März 2015, in der
Katholische Kirche Kilchberg, Beginn: 10 Uhr
Predigt: Pfarrer Anselm Burr (reformiert)
Liturgie: Pfarrer Andreas Chmielak (katholisch)
Mitwirkung der KANTOREI Kilchberg unter der Leitung
von Christer Løvold
In diesem Gottesdienst lassen wir uns von einer geradezu märchenhaften Erzählung im 2. Buch Mose (Kap. 16) zum Nachdenken, Schmunzeln
und hoffentlich auch zur Grosszügigkeit im Blick auf den Nächsten und
die weite Welt anstiften.
«Mannah …?» oder «Was ist denn das?»
Frühmorgens blicken alle neugierig aus ihren Zelten. Wo ist das Brot, das
Gott ihnen versprochen hat? Eine Decke von weissem Tau liegt auf dem
Wüstensand. Die Frauen streichen mit der Hand über die weisse Masse.
Es sind ganz feine weisse Körner. Sie duften nach Honig. Die Frauen füllen Schüsseln. «Es sind Samenkörner», sagen die einen. «Es sind Kügelchen aus dem Saft der Tamariske», sagen andere. Doch alle sind sicher:
Das ist das Brot, das Gott uns schickt.
Anschliessend gibt es SUPPE und ein
reichhaltiges DESSERT-Buffett
Ursprünglich wurde die Tradition der «Suppentage» eingeführt mit dem
Gedanken, an diesem Tag nur ganz einfach zu essen und das «Gesparte» an Menschen in Armutsgebieten zu schicken. Inzwischen ist die Not
in der Welt nicht kleiner, unser Wohlstand aber grösser geworden. Heute gibt es Suppe, damit wir mehr Zeit zum Gespräch miteinander haben. Und es gibt DESSERT, weil wir uns so freuen, wenn Christen beider Konfessionen zusammen Gottesdienst feiern können.
Einladung zur Chinder-Chile
Unseren Beitrag an den Kampf gegen Armut und Hunger leisten wir trotzdem: die KOLLEKTE (das «Aufgelesene») ist bestimmt für das gemeinsame Entwicklungs-Projekt «EPROBA» im Kongo, das im vergangenen Jahr
sein 25–Jahr-Jubiläum feiern konnte.
Auslandeinsatz in Afghanistan
Morgenessen für alle
am Samstag, 21. März, um 10 Uhr Männertreff vom Freitag, 13. März am Dienstag, 31. März 2015
Alle Kinder (4–8 Jahre) sind mit ihren Eltern,
mit Oma und Opa, Gotte und Götti
ganz herzlich eingeladen.
In der Kirche erzählen wir die Geschichte vom
blinden Bettler Bartimäus (Markus 10, 46–52).
Im Kirchgemeindehaus gibt es dann:
– Zopf und Sirup
– Basteln (Kräutertee/Salbe)
– für die Erwachsenen: Bücher zum Thema
Ende: 12 Uhr
Unfriede herrscht auf der Erde. Soldatinnen und
Soldaten aus vielen Ländern begleiten die Konflikte
dieser Welt. Dabei kommen sie selbst in schwierige
Situationen und Gewissenskonflikte, die sie innerlich zerreissen. In solchen extremen Situationen
eines Krieges brauchen sie den Beistand der Kirche. Die Militärseelsorger sind für die Soldatinnen
und Soldaten als Vertrauenspersonen da.
Kommen Sie doch zum nächsten Morgenessen ins
Kirchgemeindehaus. Gönnen Sie sich ein reichhaltiges Morgenessen im Foyer in einer entspannten Atmosphäre. Sylvia Stehli freut sich auf Ihren
Besuch. Zusammen mit ihrem Team hält sie feines Brot, Gipfeli, leckere Konfiture, verschiedene
Käse, Aufschnitt und natürlich einen feinen Kaffee für Sie bereit!
18.30 Uhr Apéro – anschliessend gemeinsames Nachtessen um ca. 20.00 Uhr Referat von
Dr. Damian Slaczka mit Diskussion.
Anmeldung: 044 715 5651 / info@refkilch.ch
Gerne erwarten wir Sie am Dienstag,
31. März, um 8.30 Uhr im
Foyer des Kirchgemeindehauses.
Unkostenbeitrag: CHF 5.–
12
AKTUELL
Mittwoch, 11. März 2015 KILCHBERGER
Elternforum Schule Kilchberg
Göttis und Gotten für zugezogene Familien
Wann waren Sie das letzte Mal an einem neuen Ort? Können Sie sich erinnern, wie das war? Vielleicht haben Sie nicht einmal die Sprache in
diesem Land verstanden. Aber sicher brauchten Sie etwas Zeit, sich
zu orientieren, herauszufinden, wo
sich was befindet und wie die Dinge am neuen Ort laufen.
Auch bei uns in Kilchberg begrüssen
wir jedes Jahr eine Menge neuer Bürger – und eine Menge neuer Schüler. Einige dieser Neuzuzüger kommen aus dem Ausland und nicht alle
sprechen unsere Sprache. Das macht
es auch für die Kinder nicht einfach,
sich im neuen Umfeld zu orientieren,
sich sicher zu fühlen und in der Schu-
le den Anschluss zu finden.Damit
die zugezogenen Eltern ihre Kinder
in dieser Situation besser unterstützen können, hat das Elternforum der
Schule Kilchberg in diesem Schuljahr eine Initiative lanciert, mit deren Hilfe die Eltern neu zugezogener Schüler Unterstützung finden, um
sich schneller und besser zurechtzufinden und zum Beispiel Antworten
auf diese Fragen zu finden:
• Was sollte man über die
Klasse(nstufe) wissen?
• Wie funktioniert unser
Schulsystem?
• Was für Freizeitmöglichkeiten
gibt es in Kilchberg?
• Aber auch Antworten auf
ganz spezifische Fragen.
Wählen Sie aus 5 Weltmarken Ihr personalisiertes
Hörsystem
Insgesamt fanden sechs Familien einen Götti oder ein Gotti, und seit das
Programm nun etwa ein halbes Jahr
läuft, wurden bereits erste Erfahrungen gesammelt. Zwei der vermittelten Familien waren Flüchtlingsfamilien. Hier stellten die Gottis schnell
fest, dass sich neben sozialen Wünschen auch handfeste Bedürfnisse an
warmer Kinderkleidung oder Haushaltsgegenständen manifestierten.
Schnell wurden Freundes- und Bekanntenkreise einbezogen und den
zwei Familien unter die Arme gegriffen. Aber auch gemeinsame Ausflüge
wurden organisiert und eine Übersetzerin gefunden, die half, Sprachbarrieren zu überwinden. Nicht überall lief der Austausch gleich gut. Wie
sich herausstellte, hilft es, wenn Erwartungen von beiden Seiten gut
miteinander abgeglichen werden
und möglichst viele Gemeinsamkeiten zwischen den vermittelten Familien bestehen. So finden Familien mit
gleichaltrigen Kindern (möglichst sogar aus derselben Klasse) und ähnlichem Lebensrhythmus viel schneller den Draht zueinander. Dabei darf
die typisch schweizerische Zurückhaltung auch einmal abgelegt werden, denn es hilft, wenn gerade die
betreuende Götti-Familie aktiv auf die
neu Zugezogenen zugeht.
Haben Sie Lust, selbst Götti oder Gotte für einen Neuzuzüger zu werden, oder hätten Sie
gern selbst einen Götti? Dann melden Sie sich
einfach unter info@elternforumkilchberg.ch.
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
13
Podium Junge Musikerinnen und Musiker
Klarinettentrio zum Saisonabschluss
ForumMusik beschliesst seine Saison mit einem besonderen musikalischen Leckerbissen: Ein junges
Klarinettentrio präsentiert ein Klarinettentrio von Mozart.
Die jungen Musiker Oana Zamfir aus Rumänien, Klavier, der
Schweizer David Jud, Klarinette,
und Tereu Darius aus Rumänien,
Cello, bilden eine neue interessante Formation, die 2012 an der Zürcher Hochschule der Künste entstand. Das Trio hat schon mehrere
Konzerte in Zürich und der Umgebung erfolgreich aufgeführt und
versucht stetig, das Repertoire zu
erweitern, um interessante und abwechslungsreiche Programme bieten zu können.
Nun treten sie mit dem liebenswürdigen und spielerischen Klarinettentrio von Mozart, dem sogenannten Kegelstatt-Trio, im Gartensaal
des C. F. Meyer-Hauses in Kilchberg auf.
Spannend zum Hören ist Daniel
Schnyder’s «A Friday Night in August» mit Einflüssen von Blues und
Latin Music, das Stück ist gleich-
Das junge Klarinettentrio auf herausfordernden musikalischen Wegen.
zeitig eine Herausforderung für das
Zusammenspiel der jungen Musiker. Mit Alexander von Zemlinskys Klarinettentrio, einem der be-
zvg.
kanntesten und beliebtesten Werke
für diese Besetzung, beenden die
jungen Künstler den Musikabend.
Mariann Thöni
Das Konzert findet statt am Freitag, 13. März, um
19.30 Uhr, C. F. Meyer-Haus, Kilchberg. Bereits
um 18.45 Uhr beginnt der Fokus – eine kurze Einführung ins Konzert. Infos/Reservationen ForumMusik 044 771 69 79; info@forummusik.ch
Velobörse
Günstige Velos für Gross und Klein
Am Samstag, 28. März, findet
beim Schulhaus Alte Landstrasse
die nächste Kilchberger Velobörse statt. Der Elternverein führt am
Nachmittag den beliebten Kinderflohmarkt durch.
Mit der sechsten Velobörse in Kilchberg wird Gross und Klein die Möglichkeit geboten, ihre fahrtüchtigen
Fahrräder, Anhänger oder Kickboards zum Verkauf anzubieten und
nach einem günstigen Occasionsvelo Ausschau zu halten. Die Fahrräder
An der Velobörse finden Occasionsvelos einen neuen glücklichen Besitzer.
Archiv
Dieses Jahr gibt es auf die Velos Rabatt für diejenigen, die am Vorabend
eine SMS schicken.
Archiv
können von 11 bis 13 Uhr gebracht
werden. Es werden nur fahrtüchtige
und einwandfreie Velos angenommen. Das gesamte Angebot kann ab
13.30 Uhr besichtigt werden. Der
Verkauf beginnt um 14 Uhr. Wenn
mehrere Personen den gleichen Ar-
tikel erwerben möchten, wird dieser versteigert. Die Auszahlung (oder
Rückgabe der nicht verkauften Velos) erfolgt zwischen 15 und 16 Uhr.
Die Velobörse wird von den Ortsgruppen der Grünen und Grünliberalen organisiert.
Wer bis zum Vorabend der Velobörse eine SMS an die Nr. 078 815 74
78 sendet, erhält einen Rabatt im
Wert von fünf Franken für den Kauf
eines Velos. Damit möchten die Organisatoren den Absatz der Fahrräder fördern.
Von 13 bis 15 Uhr findet auf demselben Platz wiederum der beliebte Kinderflohmarkt statt. Kleine Verkäufer und Verkäuferinnen
können ihre nicht mehr benötigten Spielsachen, Bücher, Sportartikel und so weiter verkaufen oder
tauschen, während ihre Eltern
nach einem günstigen Velo Ausschau halten und sich auf einen
Schwatz bei Kaffee und Kuchen
oder Hot-Dog treffen. Die Kinder
bestimmen die Preise ihrer Ware
selber. Sie können den ganzen Erlös behalten. Der Kinderflohmarkt
wird vom Elternverein organisiert.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Reto Planta
Velobörse, Samstag, 28. März, Verkauf ab 14
Uhr. Schulhaus Alte Landstrasse 12. Infos unter 078 815 74 78. Kinderflohmarkt, 13 bis
15 Uhr.
Maler Feurer
Publireportage
Der Spezialist in Sachen Farben
Farben bringen Farbe ins Leben. Und das
Team der Maler Feurer AG bringt Leben
in die Farben.
Ausgewiesene, erfahrene und kompetente Maler-Spezialisten gehen auf Kundenbedürfnisse ein, setzen die Wünsche um
und durchdachte Ideen für Farbkonzepte zusammen, die auf das entsprechende
Objekt oder den jeweiligen Auftrag massgeschneidert sind.
Was wäre die Welt ohne Farben? Eine
ziemlich triste Angelegenheit, so viel steht
fest. Es heisst ja nicht umsonst: Dieser oder
jenes «bringt Farbe ins Leben». Farben sind
Leben. Optimal eingesetzt, verbessern sie
unser Wohlbefinden, sorgen für gute Laune und motivieren zu Höchstleistungen.
Renovationen und Neubauten
Die Maler Feurer AG haucht sowohl Renovationsobjekten als auch Neubauten mit
ihren Farben Leben ein. Das flexible Unternehmen lässt kleine und grosse Welten entstehen, in denen es sich gut und
Die Spezialisten der Maler Feurer AG hauchen sowohl Renovationsobjekten als auch
Neubauten mit ihren Farben Leben ein. zvg.
gerne wohnen, arbeiten und leben lässt.
Denn die Welt braucht Farbe – und das
Team der Maler Feurer AG bringt die Farbe zum Leben.
Das Unternehmen Maler Feurer besteht
seit mehr als 25 Jahren. Hanspeter Feurer
machte sich damals mit einem Berufsmaler in Kilchberg selbständig.
Durch die Leitidee «Qualität statt Quantität», die von Beginn an wichtig war, und
mit viel Fleiss, Zuverlässigkeit und Qualität hat sich das Unternehmen einen immer
grösseren Kundenstamm weit über die Regionsgrenzen hinaus sichern können.
Seit 1994 ist auch Sohn Michel Feurer im
Betrieb tätig. Da das innovative Unternehmen stetig wuchs, ist es in ein neues,
zweckmässig eingerichtetes Domizil an der
Dorfstrasse 24 in Kilchberg gezogen. Heute zählt die Maler Feurer AG bereits stolze
27 Angestellte und ist für die Zukunft bestens gerüstet.
e.
Maler Feurer AG, Dorfstrasse 24, 8802 Kilchberg, Telefon 044 715 21 20, Fax 044 715 21 85, www.malerfeurer.ch, info@malerfeurer.ch
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K atholische P farrei
s t . e lisabeth K ilchberg
Vokal­
ensemble
Stella
Maris
Basilea
Passionskonzert
Sehr geehrte Konzertbesucherinnen
und Konzertbesucher
Unser Passionskonzert wird mit dem
gregorianischen Hymnus «Audi benigne Conditor» für den ersten Sonntag
der Fastenzeit eröffnet und mit Ostermusik beendet. Damit bringt die vokale Musik einen Querschnitt durch
die ganze Fastenzeit, mit den Themen
Busse, Tod inmitten des Lebens, Jesu
Tod am Kreuz, das Leiden der Mutter Gottes im Angesicht des Kreuzes
bis hin zur Auferstehung mit freudigem Halleluja.
Die Abfolge von Gregorianischem
Choral und geistlichen Gesängen aus
der protestantischen Tradition verleiht
dem Konzert eine universelle, christliche Dimension. Im Zentrum stehen
zwei deutsche Komponisten, die neben Samuel Scheid zur sogenannten
«Reihe der drei grossen Sch» gehören
– Johann Hermann Schein und Heinrich Schütz.
Als Gegengewicht zu den vokalen
Werken des Mittelalters und Frühbarocks erklingt Cembalomusik von
Johann Sebastian Bach. Die beiden
grossen Kompositionen des Leipziger
Kantors, die Chromatische Fantasie
und Fuge sowie die Toccata c-Moll,
zeichnen sich durch herausragende
Dramatik aus. Dabei ist zu betonen,
dass die Chromatik in der barocken
Musiksprache Schmerzen und Leiden
illustrierte.
Weil der Tod von Christus besiegt
worden ist, wird auch das Konzert
mit dem österlichen Konzert «Christ
lag in Todesbanden» abgeschlossen.
Ich freue mich, dass ich für dieses
Konzert ein renommiertes Vokal-Ensemble aus Basel gewinnen konnte,
das sich der Pflege der alten Musik
widmet.
Wir laden Sie herzlich zu diesem Konzert ein!
Ihre Organistin Anna Buczek Merz
Passionskonzert, 22. März
2015, 17.00 Uhr
Eintritt frei, Kollekte
Firmlinge in Chur
Unsere diesjährige Firmgruppe hatte
am Samstag, 31. Januar, die Gelegenheit, ihren Firmspender Christoph Casetti in Chur zu treffen und etwas näher kennen zu lernen. Hier ein kurzer
Bericht von Firmandin Anna Staub:
«Wir sind mit dem Zug nach Chur
gefahren und haben dort zuerst Bischofsvikar Christoph Casetti kennengelernt. Er hat uns im Bischofsschloss empfangen. Dort hat er uns
ein wenig über sich selbst und die Geschichte dieses Bischofsschlosses er-
zählt. Dann hat er uns die Kathedrale
von Chur gezeigt und uns viel zu den
einzelnen Altären und zur Architektur
erklärt. Anschliessend sind wir mittagessen gegangen. Danach gingen
wir noch ins Priesterseminar St. Luzi
und der Regens des Seminars hat uns
seine Lebensgeschichte erzählt und
uns den Segen gegeben. Wir hatten
dann ein wenig freie Zeit und haben
uns Chur etwas angeschaut. Schlussendlich sind wir wieder zurück nach
Kilchberg gefahren. Es war ein schöner Ausflug.»
Impulsabend zu
Maria Magdalena
Da die Impulsabende zu Bruder Klaus
auf Anklang gestossen sind, findet
eine Fortsetzung statt, diesmal zum
Thema der Maria Magdalena.
Am 7. April 2015, 14.30 Uhr im
Pfarreizentrum. Anschliessend gibt
es Kaffee und Kuchen, um dabei
weiterzudiskutieren.
Heilige Maria Magdalena: «Ich habe
den Herrn gesehen.» Mit diesen Worten beginnt die Geschichte des Christentums. «Weint nicht, seid nicht traurig und auch nicht ohne Mut. Seine
Gnade wird mit euch allen sein und
euch beschützen. Lasst uns seine Grösse preisen, denn er hat uns zu Menschen gemacht.»
Ich lade Sie herzlich zu diesem Impulsnachmittag ein, bitte Sie aber um
eine Anmeldung auf: sozial@st-elisabeth-kilchberg.ch.
Ihre Familien- und Seniorenbeauftragte Beatrice Boner
as Chmielak wird uns begleiten. Broschüren mit weitergehenden Informationen liegen in der Kirche auf oder
sind auf unserer Webseite zu finden.
Herzliche Einladung!
Monika Matter, Verantwortliche
ök. Morgenbesinnung, und
Beatrice Boner, Familien- und
Seniorenbeauftragte
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Auf den Spuren der
heiligen Walburga
Walburga wurde um 710 in Südengland geboren. Sie genoss im Kloster
eine geistliche und intellektuelle Bildung. 761 starb ihr Bruder Wunibald
und sie wurde zur Äbtissin des Heidenheimer Mönchskonvents berufen.
Dieser interessanten Frauenfigur aus
der Geschichte des Christentums wollen wir weiter nachgehen.
Am 12. März 2015 hören Sie in der
ökumenischen Morgenbesinnung
über das «Lichtwunder» der hl. Walburga. Am 19. und 20. Mai 2015 bieten wir für Weiterinteressierte eine
Wallfahrt nach Eichstätt/D in die Benediktinerabtei an mit Übernachtung
im dortigen Gästehaus. Pfarrer Andre-
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Agenda
Donnerstag, 12. März, 9.00 Uhr
Ökumenische Morgenbesinnung
Freitag, 13. März, 18.30 Uhr
MännerTreff 50+ im reformierten
Kirchgemeindehaus
Referat: Dr. Damian Slaczka
Thema: Auslandeinsatz in
Afghanistan. Erfahrungsbericht
eines Militärseelsorgers, Kostenbeitrag: Fr. 25.–. Anmeldung bitte
bis 10. März über www.refkilch.
ch oder Tel. 044 715 56 51.
Samstag, 14. März, 19.00 Uhr
Cena sociale, GV ACLI im
Pfarreizentrum
Sonntag, 22. März, 10.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst, Thema «Manna – Was ist denn das?»,
anschliessend Suppentag
17.00 Uhr
Passionskonzert mit Vokalensemble Stella Maris Basilea und A. Buczek Merz (Orgel und Cembalo)
Montag, 23. März, 14.30 Uhr
Italienischer Altersnachmittag
Samstag, 28. März, 15.00 Uhr
Eucharistiefeier mit Spendung
der Krankensalbung (mit M. Rohrer, Regens des Priesterseminars
Chur); anschliessend Imbiss
Sonntag, 29. März, 10.00 Uhr
Eucharistiefeier mit Palmsegnung
und Franziskus-Chor Wollishofen
Samstag, 4. April, 20.30 Uhr
Osternachtsliturgie mitgestaltet von den Firmlingen; anschliessend Eiertütschen im ref.
Kirchgemeindehaus
So erreichen Sie uns: Pfarrer Andreas Chmielak, Pfarramt / Sekretariat; Tel. 044 716 10 90, Fax 044 716 10 91;
Sekretariat Di–Fr, 8.15–12.15 Uhr; www.st-elisabeth-kilchberg.ch; info@st-elisabeth-kilchberg.ch
Alters-, Familienarbeit, Sozialberatung: Frau Beatrice Boner Tel: 044 716 10 99, sozial@st-elisabeth-kilchberg.ch
Über das weitere Pfarreileben informiert Sie das forum/Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich.
Altersnachmittag
Montag, 23. März 2015, 14.30 Uhr
Ref. Kirchgemeindehaus Kilchberg
Unterwegs in Costa Rica
Diavortrag Heinz Bachmann
LITERATUR UND SEHNSUCHT
Pro Senectute Kanton Zürich
Ortsvertretung Kilchberg
SWITZERLAND
A DREAM
Stefan Ineichen präsentiert
Schweizer Volksmusik aus Amerika
Donnerstag, 16. April 2015, 20.00 Uhr
MS Albis – Besammlung: 19.30 Uhr,
Schiffstation Kilchberg Bendlikon
Anmeldung bis Freitag, 21. März 2015
an sekretariat@leseverein.ch
oder Tel. 044 710 03 73
Tickets zu CHF 35.– / 30.– (AHV, Legi)
LESEVEREIN Mitglieder
haben freien Eintritt.
KILCHBERG leseverein.ch
Gemeindebibliothek
Kilchberg
Wie entsteht ein Hörbuch?
Albert Bolliger, der Verleger des Sinus Verlages,
erzählt aus der Welt des Hörbuchs, mit anschliessendem Apero.
Am Donnerstag, 19. März 2015, 19.30 Uhr
in der Gemeindebibliothek Kilchberg, Alte Landstrasse 110
LITERATUR UND GESCHICHTE
Das Bibliotheksteam freut sich auf Ihren Besuch.
ZÜRCHER
FUNDAMENTALISMUS
Peter Kamber und sein
neuer Roman zur Zürcher
Reformationsgeschichte
Dienstag, 24. März 2015, 20.00 Uhr
C. F. Meyer-Haus
Alte Landstrasse 170, Kilchberg
Bus 161 bis «Auf Brunnen»
zu CHF 25.– / 20.– (AHV, Legi)
LESEVEREIN Tickets
Mitglieder haben freien Eintritt.
Kasse ab 19.30 Uhr. Kein Vorverkauf.
KILCHBERG leseverein.ch
Podium Junge Musikerinnen und Musiker
Kilchberg
Freitag, 13. März 2015
Fokus 18.45 Uhr
Konzert 19.30 Uhr
Klarinettentrios
Mozart «Kegelstatt»,
Schnyder und Zemlinsky
David Jud, Klarinette
Tereu Darius, Violoncello
Oana Zamfir, Klavier
C. F. Meyer-Haus, Kilchberg
Kollekte
Infos/Res: ForumMusik 044 771 69 79
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
17
Leseverein Kilchberg
Lesung zum Zürcher Fundamentalismus
Der Historiker und Schriftsteller Peter Kamber ist zu Gast im Leseverein
und liest aus seinem neuen Roman
«Buchstabe des Glaubens».
Rechtzeitig auf die kommenden Reformationsjubiläen hat der Historiker
und Schriftsteller Peter Kamber ein
Romanmanuskript verfasst, das am
Beispiel eines persönlichen Schicksals
die Schattenseiten und menschlichen
Tragödien aus der Zeit der Glaubensspaltung aufzeigt. Zum Inhalt seines neuesten, noch unveröffentlichten Werks «Buchstabe des Glaubens»
schreibt der Autor:
«Der Roman beginnt im Jahr 1526
mit dem Pesttod der Hauptfigur Conrad Grebel in Maienfeld im Bündner
Rheintal und erzählt die Geschichte
aus der Perspektive seiner Schwester
Barbara Grebel. Die Erzählung erfolgt
in Rückblenden.
Conrad Grebel ist der Sohn des reichen und mächtigen Zürcher Ratsherren und Eisengrosshändlers Junker Jakob Grebel. Während der Vater
ihn unbedingt ins Bürgermeisteramt
bringen möchte, entzieht sich Conrad Grebel als humanistischer Tunichtgut und Dichter den Karriereerwartungen seines Vaters fast vollständig. Eine
leichte Sprechhemmung aus der Kindheit bringt es mit sich, dass er sich anfänglich nur im Schreiben völlig frei
ausdrücken kann. Er verschlingt die
Peter Kamber stellt im Leseverein sein neustes Werk vor.
Werke der Philosophie. Während des
Studiums in Wien und Paris in gefährliche Fechtkämpfe verwickelt, kehrt er
ohne Abschluss schuldbeladen nach
Hause, verliebt sich in eine Novizin,
die auf Grund der von seiner Schwester überbrachten Liebesbriefe aus dem
Kloster austritt, brennt mit ihr nach
Basel durch, heiratet sie nach seiner
Rückkehr gegen den Willen der Eltern
und schliesst sich dann dem radikalsten Flügel der Reformation an, den sogenannten Täufern. Einer Position des
strikten Gewaltverzichts verpflichtet,
zvg.
zieht Conrad Grebel nach den Zürcher Bauernaufständen als Laie predigend und taufend über die Lande.
Im Neuen Turm monatelang inhaftiert, gelang ihm und seinem besten
Freund Felix Manz zusammen mit anderen Täufern und Täuferinnen in einem spektakulären nächtlichen Ausbruch die Flucht.
«Buchstabe des Glaubens» ist ein Roman über die Fundamentalismen in
der Zeit der Reformation. Die katholisch gebliebenen eidgenössischen
Orte, allen voran Luzern, drohten der
«Ketzerstadt» Zürich unverhüllt mit einem Einmarsch. Erst unter dem Eindruck eines möglichen Bürgerkriegs
wird der Umwälzungsprozess in Zürich allmählich gebremst. Zwingli, als
Prediger im Zürcher Grossmünster
zum Reformator der Stadt geworden
und in Luzern in Abwesenheit symbolisch verbrannt, versuchte von da an,
sich als Bewahrer der Ordnung zu zeigen, und wandte sich fast gleichzeitig
wie Luther gegen «Aufruhr». Dieser
strengen Gehorsamstheologie, welche die Obrigkeit als von Gott eingesetzt hinstellte, setzten die Täufer
ihren konsequenten, friedlichen Widerstand entgegen. Nirgendwo sonst
entstand so früh eine radikale Gruppierung, welche die reformatorische
Umwälzung bis zur Abschaffung
der Kindertaufe vorantrieb. Die Täufer aber wurden hart verfolgt. Dem
Schicksal seines Freundes Felix Manz,
der in der Limmat ertränkt wurde, entging Conrad Grebel nur, weil er im
Sommer 1526 der Pest erlag.
Der Roman möchte aufzeigen, dass
die aktuelle Debatte über Bilderzerstörungen und religiöse Radikalismen in anderen Weltregionen zu kurz
greift, wenn sie nicht auch die Fundamentalismen in unserer europäischen
Vergangenheit mitreflektiert.
Lesung und Werkstattgespräch, 24. März, 20
Uhr, C. F. Meyer-Haus, Alte Landstrasse 170,
Kilchberg.
Natur- und Vogelschutzverein
Damit Wiesel nicht aussterben
Wiesel, Iltis und Mauswiesel sind natürliche Feinde von Feld- und Schermäusen. Sie regeln als Schädlingsbekämpfer die Mauspopulation im
Kulturland und machen damit chemische oder mechanische Massnahmen überflüssig.
Das Wiesel, im Volksmund auch Hermelin genannt, gehört zur Tiergruppe der Kleinsäuger. Zusammen mit
dem grösseren Iltis und dem kleineren
Mauswiesel kommen sie auch in unserer Gegend noch vor, doch ihre Lebensräume sind bedroht. Zusammen
mit dem kommunalen LandschaftEntwicklungs-Konzept (LEK) und
dem regionalen Wieselföderungsprojekt WiCoZ (www.wieselundco.
ch) engagiert sich der Natur- und Vogelschutzverein Kilchberg dafür, die
lokalen Lebensräume für diese Tierarten aufzuwerten. Einige Massnah-
men wurden bereits umgesetzt und
es scheint, dass zumindest das häufigere Wiesel wieder vermehrt beobachtet werden kann.
Was aber ist notwendig, dass Wiesel,
Iltis und Mauswiesel bei uns nicht
aussterben? Kann man selbst in seinem Garten etwas dazu beitragen?
Wie kann man diese kleinen, flinken
und putzigen Tierchen unterscheiden?
Antworten dazu erhält man am Vortrag des Natur- und Vogelschutzvereins Kilchberg. Cristina Boschi,
Wildtierbiologin, referiert über diese kleine, eher unbekannte Tiergruppe, die aber eine grosse Bedeutung
als Schädlingsbekämpfer in unserem
Kulturland hat.
Martin Heusser, NV-Kilchberg
Eine Wildtierbiologin referiert beim Natur- und Vogelschutzverein Kilchberg
über die eher unbekannte Tiergruppe der Wiesel.
zvg.
Vortrag «Wiesel & Co.», 17. März, 18.30 Uhr
im Mehrzwecksaal des Alterszentrums Hochweid, Stockenstrasse 124 in Kilchberg. Der Eintritt ist gratis.
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KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
19
Generalversammlung
Ein starkes Team beim Frauenverein
An der Generalversammlung des
Frauenvereins Kilchberg Anfang Februar zeigte sich, dass in diesem Verein ein Vorstand mit viel Biss und
Durchhaltewillen ist.
Rund 80 Teilnehmerinnen und ein
paar Männer (auch Herren werden
als Mitglieder aufgenommen) hörten
gespannt zu, was sich im vergangenen Vereinsjahr alles abgespielt hat.
Zügig führte Esther Wild durch die
Traktanden und jede Ressortleiterin
berichtete aus ihrem Projekt. Das
starke Team erledigte seine Aufgaben
auch ohne Präsidentin tadellos. Jede
gibt ihr Bestes und es funktioniert.
Eventorganisator verabschiedet
Legendär sind die Mittagessen, fünfmal im Jahr, geleitet von Hanni Kelts
und ihren Helferinnen. Gebastelt
wurde in Gruppen unter der Ägide von Susan Daldini. Oster- und
Weihnachtsartikel für den Verkauf,
was einen schönen Erlös brachte für
elf Projekte, die vom Frauenverein
unterstützt wurden. Davon war eines die Berghilfe. Anne Marie Wagner zeichnet für das Brockiteam verantwortlich und steuerte auch einen
grossen Batzen in die Kasse bei. Diese wurde von Esther Wild geführt und
Der Vorstand des Frauenvereins: Martina Javet, Hanni Kelts, Marie-Claire
Niquille, Béatrice Maier, Susan Daldini, Esther Wild, Anne Marie Wagner
und Priska Vilim (v. l.).
Fotos: René Rohrer
Peter Schlegel hat zehn Jahre lang
die Ausflüge und Besichtigungen
organisiert.
von den Revisoren gelobt. Martina Javet protokollierte die Sitzungen und
die GV in gewohnter Manier. Béatrice Maier hatte die Aufgabe, den
langjährigen Organisator der begehrten Ausflüge und Besichtigungen zu
verabschieden. Peter Schlegel hatte
zehn Jahre die Anlässe durchgeführt
und gibt jetzt diese Aufgabe in jüngere Hände. Ein feiner Tropfen wur-
Vorstandsteam in Zukunft tatkräftig
unterstützen.
Nach dem geschäftlichen Teil wurde ein feines Zvieriplättli serviert
und auf der Bühne zeigte Clown
Mugg seine Zaubereien und akrobatischen Einlagen. Die Vorstandsdamen wurden für ihre erfolgreiche
Arbeit mit grossem Applaus verdankt.
René Rohrer
de ihm überreicht und für die Zukunft
alles Gute gewünscht. Marie-Claire
Niquille wird in Zukunft diese Aufgabe übernehmen, nebst ihrer Öffentlichkeitsarbeit und der gut gestalteten
Webseite des FVK. Bereits zwei neue
Führungen sind bekannt und wurden
nochmals präsentiert. Auch ein neues Vorstandsmitglied wurde einstimmig gewählt. Priska Vilim wird das
Frauenverein Kilchberg
Alles, was zur Osterstimmung gehört
die Stuben zu zaubern. Um 12 Uhr
lädt der Frauenverein zum Essen ein.
Im grossen Saal servieren Hanni Kelts
und das Koch-Team ein feines Mahl.
Die Anmeldung wird erbeten. Nach
dem Dessert kann man am Osterverkauf weiter einkaufen oder im Brocki
gegenüber stöbern. Das Brocki ist wegen des Osterverkaufs schon ab 10
bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Frauenverein freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.
Am Donnerstag, 26. März, hält der
Frühling Einzug in Kilchberg: Der
Frauenverein Kilchberg präsentiert
eine frühlingsfrische Osterausstellung. Osterhasen, Naschwaren, viele schöne Gebrauchsgegenstände
und Blumenkörbchen stehen zum
Verkauf bereit.
Jedes Jahr veranstaltet der Frauenverein Kilchberg den traditionellen und
beliebten Osterverkauf mit gemütlichem Essen. Der Osterverkauf bietet
alles, was zur Oster- und Frühlingsstimmung beiträgt. Ab 10 Uhr gibts
Stoff- und andere Hasen, Eier und
Hühner festlich verkleidet, verziert
und verzuckert. Sorgfältig und ideenreich hat das Werk-Team des Frauenvereins unter der Leitung von Susan
Daldini Dekorationen und Praktisches, Geschenke, Gebackenes, Gesticktes und viele zarte Blumengestecke geschaffen. Sie stehen im Foyer
des reformierte Kirchgemeindehauses bereit, um Farbe und Frische in
Berghilfe­Projekt wird mit Erlös
unterstützt
Mit dem Erlös aus Ostermarkt, Brocki oder dem Mittagessen unterstützt
der Frauenverein ein Berghilfe-Projekt. 2015 ist dies ein Zustupf an die
Renovation eines Bauernhauses in
Cerniat, Kanton Freiburg.
Marie-Claire Niquille
Auch dieses Jahr haben sich die Frauen vom Frauenverein ins Zeug gelegt
und viel für den Osterverkauf gebastelt.
Susan Daldini
Osterverkauf, Donnerstag, 26. März, 10 bis 15
Uhr, ref. KGH. Anmeldung fürs Mittagessen unter www.frauenvereinkilchberg.ch oder Telefon
044 715 38 12.
20
SPORT & FREIZEIT
Mittwoch, 11. März 2015 KILCHBERGER
Jassclub Kilchberg, 17. GV
Jassclub hat neuen Präsidenten
Hoch über dem Zürichsee an bevorzugter Lage im schönen Ambiente des Hotel Restaurant Belvoir in
Rüschlikon fand am 21. Februar die
17. Generalversammlung des Jassclubs Kilchberg in Anwesenheit von
47 Mitgliedern statt.
Der amtierende Präsident Marcello Corti hob in seinem Jahresbericht
zum vergangenen Vereinsjahr und zu
seiner vierjährigen Amtszeit die vielen positiven Veränderungen innerhalb des Clubs hervor. So wurde zum
Beispiel eine Homepage geschaffen,
ein neues Logo kreiert, die Statuten
erneuert und die Austragungen des
Schieber-Jasses dem Trend entsprechend von sechs auf zehn Abende
erweitert.
Durch intensive Bemühungen, die
Mitgliederzahl wachsen zu lassen,
konnten 13 neue Mitglieder im Lauf
des vergangenen Jahres gewonnen
werden. Aktuell zählt der Jassclub
Kilchberg nun um die 70 Personen,
vorwiegend aus den Seegemeinden
Marcello Corti tritt als Präsident zurück, sein Nachfolger wird Arnold Suter.
Beat Müller hat sein Amt als Aktuar niedergelegt (v. l.)
Daniela von Babo
und dem Sihltal. Dank der finanziellen Unterstützung durch einige Mitglieder, aber auch von Firmen, präsentiert sich die Clubkasse in gesunder
Struktur und mit positiven Zahlen.
Das Hauptaugenmerk der diesjährigen GV lag aber auf den Rochaden
im Vorstand.
Marcello Corti gab das Amt des Präsidenten an den Kilchberger Arnold
Suter weiter und Beat Müller, Gründungsmitglied und seit 16 Jahren erst
als Kassier und später als Aktuar im
Vorstand, übergab sein Amt Brigitte Schenkel aus Zürich-Wollishofen. Zum Dank für seine langjährige
hervorragende Vorstandsarbeit wurde Beat Müller von der Generalversammlung einstimmig zum Ehrenmitglied des Jassclubs Kilchberg ernannt.
Neu wurde Adrian Suter in den Vorstand gewählt, der das Amt des Kassiers von Daniela von Babo übernahm, die ihrerseits als Beisitzerin
wiedergewählt wurde.
Nach den Preisverteilungen der Jahres-Meisterschaften 2014 im Differenzler (Gewinner Fredi Parth aus
Kilchberg) und Schieber (Gewinner
Marcello Corti aus Wädenswil) wurde der geschäftliche Teil mit ruhigen Klängen des Clubmitglieds und
begnadeten Cellospielers Hadlaub
Pfenninger geschlossen und ein perfekter Übergang zu Apéro und Nachtessen geschaffen.
Daniela von Babo
Turnverein Kilchberg
Süsse Verführungen der Veteranen
Sylvia Stehli veröffentlicht in einem ansprechenden Büchlein eine
Sammlung von über hundert Dessertkreationen, die Abwechslung in
die Küche bringen.
pertoire der Veteraninnen und Veteranen. Insgesamt beinhaltet die
Sammlung 103 Rezeptvorschläge
für Crèmes, Torten, Kuchen und andere Süssspeisen.
Was bringe ich nur für ein Dessert
an die GV des Turnvereins? Mit welcher Süssspeise könnte ich meine
Gäste nächstens überraschen, und
was für einen Kuchen soll ich für die
Beiz am IRONMAN backen? Solche Fragen werden mit Sylvia Stehlis
erstem Kochbuch überflüssig: Darin finden sich Rezepte für verschiedenste Schoggikuchen, Linzer- und
Marronitorten, die alle ausprobiert
werden wollen. Oder wie wäre es
mit einem erfrischenden OrangenTiramisù, einer aromatischen Zitronencrème oder einer weihnächtlichen Brunsli-Mousse?
Viel Lob geerntet
Stehli hat alle gesammelt und mit
passenden Bildern aus dem Internet versehen, für die sie eine Lizenz
bezahlte. Max Knobel hat ihr geholfen, Fotos und Text korrekt zu formatieren und in einem ansprechenden Ringheft zu präsentieren. Der
Vorstand der Veteranen hat sich damit einverstanden erklärt, die Publikation bei der Druckerei Riesen in
Auftrag zu geben. An der diesjährigen GV vom 20. Januar durfte Sylvia Stehli das Kochbuch vorstellen
und erntete viel Lob und Begeisterung für ihr Werk.
Die Dessert-Sammlung wird zum
Selbstkostenpreis von 25 Franken
verkauft. Sie liegt bei ihr zu Hause
auf und kann unverbindlich begutachtet und durchgeblättert werden.
Sylvia Stehli
Dessert­Ideen gesammelt
Anfang 2014 hat sich Sylvia Stehli
vorgenommen, ein Kochbuch herauszugeben. Diese Idee ist immer mehr gereift und sie hat alle
Veteraninnen und Veteranen gebeten, ihr eine Dessert-Idee zu schicken. Das Echo war gross und sie
erhielt viele Rezepte aus dem Re-
Sylvia Stehli präsentiert ihr erstes Kochbuch, das viele Rezepte für Süsses enthält. Gesammelt hat sie die Rezepte von Turnerinnen und Turnern.
zvg.
Buchverkauf oder Anschauungsmodell bei Sylvia Stehli, Dorftstr. 100, Kilchberg, Telefon 044
715 10 80. Die Autorin freut sich auf viele Besucher und Bestellungen.
LEBENDIGE VERGANGENHEIT
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
21
Kilchberg um die Zeit des Ersten Weltkriegs (1914–1918), Teil 2
Eine historische Momentaufnahme
Die ersten Ansichtskarten aus unserer
Gegend wurden 1898 verschickt. Als
Höhepunkt ist vermerkt, dass 1910 in
der ganzen Schweiz 102 Millionen
Stück versandt wurden. Den Grossteil stellte die Firma Gebrüder Welti
in Kilchberg her.
Richard Frank
Die Post förderte dieses Bedürfnis, indem sie Ansichtskarten mit höchstens
fünf Wörtern zur billigeren Drucksachentaxe von fünf Rappen transportierte. Der Rückgang wurde deutlich
spürbar, als das Telefon allgemeines
Kommunikationsmittel wurde. In
Kilchberg war allerdings die erste öffentliche Telefonstation schon 1895
im «Löwen» eingerichtet worden.
Gesundheitswesen
Das Spital Sanitas befand sich vor
dem Ersten Weltkrieg und noch lange
nachher in Zürich-Enge, wo von Anfang an Dominikanerinnen aus Ilanz
die Pflege übernommen hatten. Das
Sanitas wurde zu einer beliebten Geburts- und Wöchnerinnenklinik. Bevor es sich in Kilchberg niederliess
(1975), traten die Kilchberger jeweils
ins Spital Thalwil (heute Serata, Stiftung für das Alter) oder in jenes in Adliswil (heute Altersheim) ein, eventuell
ins Spital Zimmerberg in Horgen, das
heute (in Verbindung mit dem Sanitas) das zentrale Seespital Horgen ist.
Die Anfänge der Spitex gehen auf das
Jahr 1905 zurück, als der reformierte Pfarrer Johann Jakob Baumann in
Kilchberg den Verein für die Krankenpflege gründete, damit jeweils während der Wintermonate, das heisst von
November bis April, eine Gemeindeschwester zur Verfügung stehe. Als
1912 Pfr. Traugott Alfred Nötzli das
Präsidium des Vereins übernahm, bewirkte er eine finanzielle Unterstützung durch den Gemeinderat, dank
Landjäger kontrollieren einen Wanderer, der ihnen wegen seiner einfachen
Kleidung suspekt vorkommt. Es ist der Pfarrer von Brütten, wie sich herausstellt.
Meinrad Suter, Kantonspolizei Zürich, Zürich 2004
welcher erstmals Schwester Bertha
Meyer während des ganzen Jahrs angestellt werden konnte.
In der Vorkriegszeit hatten die Kilchberger genügend sauberes Wasser,
denn 1905 tat sich unsere Gemeinde
mit Horgen, Thalwil und Rüschlikon
zum Bau einer gemeinsamen Wasserversorgung zusammen, um Quellen
im Tal zwischen Biberbrücke und Rothenthurm zu erschliessen. Und 1913
schloss Kilchberg mit der Stadt Zürich einen Vertrag zur Abnahme des
Schmutzwassers aus unserem Gemeindegebiet. Diesem Vertrag entsprechend begann Kilchberg 1915 mit
dem Erstellen der Kanalisation unter
der Seestrasse vom Gasthof Löwen bis
zur Stadtgrenze und mit dem Bau der
Pumpstation im Unteren Mönchhof.
Handel und Gewerbe
Das Gefängnis im Turnhallegebäude
des Dorfschulhauses «beherbergte» bis
in die Vorkriegszeit vorwiegend Vagabunden. Gemeindechronik von Cilla Oertli-Cajacob
Nach der eidgenössischen Betriebszählung von 1905 – als Kilchberg
rund 2700 Einwohner hatte – wurden
in unserer Gemeinde 172 Betriebe erfasst. Davon waren 42 der Landwirtschaft, 126 dem Gewerbe und dem
Handwerk und nur noch 4 der Heim-
arbeit zuzurechnen. Nebst den traditionellen Branchen waren auch einige Berufsgattungen notiert, die später
fehlten. Dazu gehörten Kilchbergs
letzter Berufsfischer, der letzte Viehhändler, der letzte Schnapsbrenner
und sogar ein Heiratsvermittlungsbüro. Der letzte Gemeindeschiffer war
bereits als Schiffsvermieter aufgeführt.
In Kilchberg gab es damals mehr als
nur je eine Bäckerei und Metzgerei. In
den Läden mit Milchausschank konnte man auch noch andere Lebensmittel kaufen. Abends stellte man für den
Milchmann am Morgen das Milchkesseli in den Milchkasten unter dem
Briefkasten und legte die Bestellung
der Milch, der Butter oder des Käses auf einem Zettel oder in einem
kleinen Heft dazu. Ende des Monats
kam das geschuldete Geld dazu. Seit
1899 war der Schokoladenhersteller
Lindt & Sprüngli ein willkommener
Arbeitgeber.
Sicherheit
In den Anfängen der langen Geschichte der Kilchberger Gemeindepolizei
war die Sorge bestimmend, auch
nachts durch den Einsatz von Männern der Dorfgemeinschaft allfällige
Brände oder die Annäherung feindlicher Truppen zu beobachten. Die
Gefahr war der Hochwacht auf dem
Üetliberg zur Alarmierung der übrigen 18 Hochwachten durch Rauchund Brandsäulen zu melden. Später, gegen Ende des 18. Jahrhunderts,
verpflichtete ein Mandat darüber hinaus die zürcherischen Pfarrgemeinden zur Wahl von sechs Männern,
die bei Einbrüchen und Diebstählen
den Verdächtigen «bei Tag und Nacht
schleunig nachzusetzen» und sie zu
durchsuchen hatten. Schon ab 1768
hatten die Dorfwachen – zu diesem
Dienst waren der Reihe nach alle erwachsenen und wehrhaften Dorfgenossen verpflichtet – Bettler und
«fremdes Gesindel» festzunehmen
und dem Statthalter zu seiner Verfügung zuzuführen. Eine wesentliche
Entwicklung zeigte die Vorkriegszeit auf: Die von der Gemeindeversammlung Kilchberg 1909 erlassene
Polizeiverordnung machte für ihre
Durchsetzung «die Stelle eines Gemeinderatsweibels und Gemeindepolizisten» notwendig. Es gingen 12 Anmeldungen ein. Gewählt wurde 1917
«Herr Gottlieb Maurer, Nachtwächter in Kilchberg». Der erste eigentliche Gemeindepolizist, der nur noch
vertretungsweise Weibeldienste zu
übernehmen hatte, war der 1929 gewählte, noch manchem Zeitgenossen
bekannte Albert Simonet. Mit der erwähnten Polizeiverordnung wurde die
«Polizeistunde» eingeführt. Die Wirtschaften waren um Mitternacht zu
schliessen, und die Wirte hatten die
anwesenden Gäste vor 24 Uhr zum
Verlassen des Lokals anzuhalten. Die
Übertretung der Polizeistunde wurde bestraft.
Für die Kilchberger Feuerwehr, die
seit 2000 mit jener von Rüschlikon
als ein Teil des Sicherheitszweckverbandes zusammengeschlossen ist, ist
die Zeit längst vorbei, als die anwesenden Leute im Brandfall noch organisiert wurden, um das Wasser in
Kübeln von Mann zu Mann bis zur
Löschmannschaft weiterzureichen.
1841 war von der Revision von zwei
Feuerspritzen die Rede und 1851 davon, dass sich der Rettungsschlauch
zur gefahrlosen Bergung von Menschen bewährt habe. Ab 1871 stand
ein Schlauchwagen zur Verfügung.
Das war wohl im Wesentlichen die
technische Ausrüstung bei Ausbruch
des Ersten Weltkriegs. 1944 wurde das
erste Feuerwehrauto, ein umgerüstetes Postauto, angeschafft.
(Fortsetzung im nächsten Kilchberger)
Kantonsratswahlen 12. April 2015
Instruktorinnen und Instruktoren
für den Computeria-Treff
Kilchberg/Rüschlikon gesucht
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Thomas Heiniger, Regierungsrat FDP, Adliswil
Ernst Stocker, Regierungsrat SVP, Wädenswil
Jürg Trachsel, a. Kantonsratspräsident, Kantonsrat SVP, Wädenswil
Martin Arnold, Kantonsrat SVP, Gemeindepräsident Oberrieden
Verena Dressler, Gemeindepräsidentin Hütten, parteilos
Märk Fankhauser, Gemeindepräsident Thalwil, FDP
Jean-Marc Groh, a. Gemeindepräsident Kilchberg, FDP
Peter Herzog, Gemeindepräsident Langnau am Albis, CVP
Harald Huber, Stadtpräsident Adliswil, FDP
Hans Jörg Huber, Gemeindepräsident Richterswil, FDP
Theo Leuthold, Gemeindepräsident Horgen, SVP
Lukas Matt, Gemeindepräsident Schönenberg, FDP
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23
SPORT & FREIZEIT
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
Tennisclub Kilchberg
Früher Saisonstart für Tennisspieler
Kalendarisch bedingt, startet der
TC Kilchberg dieses Jahr sehr
früh in die Sandsaison. Bereits
am Sonntag, dem 29. März, sind
alle Clubmitglieder zur offiziellen Eröffnung mit Brunch und –
falls es die Plätze schon erlauben
– anschliessendem Plauschturnier
eingeladen.
Auch das weitere Jahresprogramm
ist attraktiv: Nebst den obligaten Turnieren wie Interclub und
Clubmeisterschaften werden auch
Gratis-Gruppentrainings für Erwachsene, Juniorentraining, KinderTennisplauschwochen und gesellige Anlässe wie Ladies’ Morning,
Jassen und eine Happy Hour angeboten. Das gemütliche Clubrestaurant Matchball mit sonniger Terrasse sorgt für das leibliche Wohl,
hier sind auch Nicht-Clubmitglieder herzlich willkommen.
Tennis ist nach wie vor sehr beliebt,
und dies nicht nur nach dem gewonnenen Davis Cup. Mit Roger
Federer, Stanilas Wawrinka und der
Newcomerin Belinda Bencic hat
Ende März startet der Tennisclub Kilchberg in die nächste Saison.
die kleine Schweiz ja auch absolute Topstars und Vorbilder. Swiss Tennis nutzt die Gunst der Stunde und
schafft mit dem neusten «Kids Tennis» ein Programm, das den Einstieg
für Kinder erleichtert. Da der TCK
schon immer sehr viel Wert auf eine
zvg.
gute Juniorenausbildung gelegt hat,
werden diese Lernziele in das clubeigene Training einfliessen.
Wer Lust auf Tennis verspürt, ist
beim TC Kilchberg am richtigen
Ort. Mit wenig Aufwand können
sich von Jung bis Alt alle an diesem
Hobby erfreuen und tun dabei erst
noch etwas Gutes für die Gesundheit. Der Tennisclub nimmt noch
gerne neue Mitglieder auf.
Monica Lüchinger
Informationen unter www.tckilchberg.ch.
Turnverein Kilchberg
Fitte und aufgestellte Frühturnerinnen
suchen eine neue Hilfsleiterin
Zu motivierender Musik bewegen
sich am Mittwochmorgen pünktlich um 8 Uhr 12 bis 18 Turnerinnen beim Aufwärmprogramm in der
Sporthalle Hochweid. Nun sucht
die muntere Gruppe eine neue
Hilfsleiterin.
Die vielen aktiven Turnerinnen sind
wie ein bunter Strauss Blumen, die
immer blühen und «am Ball bleiben»
– beziehungsweise, so oft es geht, die
fröhlichen und dennoch schweisstreibenden Turnstunden besuchen.
Nach dem obligaten Aufwärmen sowie den Bodenübungen kommen im
Wechsel zehn verschiedene Handgeräte zum Einsatz. Das Training
für die grauen Hirnzellen kommt
auch nie zu kurz dank verschiedenen Schrittkombinationen und den
dazugehörenden Armbewegungen.
Kleine Spiele oder Stafetten runden
die Stunde ab. Da Doris Hollenstein
im Sommer zurücktreten möchte,
sucht Anna Maria Roos eine motivierte neue Hilfsleiterin. Vorkenntnis-
Frauengymnastik Sporthalle Hochweid Kilchberg, Mittwoch 8–8.55 Uhr (Ausnahme Schulferien). Interessierte melden sich bei Doris Hollenstein unter Telefon 044 715 12 26 oder ahol@
hispeed.ch oder bei Anna Maria Roos, Telefon
044 715 40 82 oder amr60@gmx.ch. Weitere
Infos unter www.tv-kilchberg.ch
Anzeige
Die Frühturnerinnen suchen eine neue Leitung.
se sind nicht zwingend nötig. Sollte
die neue Leiterin noch keine passende Ausbildung haben, so würde der
Tono Scherrer
Margrit Haller
, bisher
zvg.
Turnverein Kilchberg selbstverständlich passende Kurse suchen und auch
finanzieren.
e.
am 12. April in den Kantonsrat
Und in den Regierungsrat:
Markus Kägi (bisher) und
Ernst Stocker (bisher)
Liste1
www.svp-bezirk-horgen.ch
24
KULTUR & LEBEN
Mittwoch, 11. März 2015 KILCHBERGER
Veranstaltung in der Bibliothek
Hörlesen – Literatur für Auge und Ohr
Dem Hörbuch kommt in einer Zeit,
wo meist kaum mehr Musse zum Lesen bleibt, eine herausragende Bedeutung in der Vermittlung von Literatur zu. Denn Zuhören lässt sich
ja leicht mit manch anderer Tätigkeit verbinden.
So hat denn auch den Kilchberger
Verleger Albert Bolliger Literatur auf
Tonträgern fast sein ganzes Leben
hindurch begleitet. Als er vor genau
25 Jahren in Kilchberg den Sinus-Verlag gründete, war dieser zunächst für
seine nun auf 40 CDs dokumentierten Aufnahmen historischer Orgeln
bestimmt. Wie er vor zehn Jahren
dazu kam, auch Hörbücher herauszugeben, wie man zu solchen kommt
und wodurch sich die Sinus-Hör-
Der Kilchberger Verleger Albert Bolliger gewährt einen Einblick in seine
Arbeit.
zvg.
buchproduktionen vom landläufigen
Hörbuch unterscheiden, davon wird
er am Donnerstag, 19. März, 19.30
in der Bibliothek erzählen.
Im Sinus-Verlag sind seit 2005 achtzehn Buch- und Hörbuch-Produktionen mit literarisch hochrangigen
Texten erschienen. Sie alle enthalten
den gesprochenen Text auch gedruckt
und laden dadurch auch zum Hörlesen ein. Dabei hat Bolliger vor allem
das literarisch Besondere im Auge.
So sind etwa Shakespeares Sonette
in Stefan Georges eigenwilliger Übersetzung, Nietzsches Gedichte und
späte Dithyramben-Dichtungen oder
wenig bekannte Erzählungen Eduard
Mörikes, aber auch Texte von Alarcón
und Dostojewski in eigenen Übersetzungen erschienen. Eine beson-
dere Liebe Bolligers gilt Conrad Ferdinand Meyer, dessen dichterisches
Werk, von erstklassigen Schauspielern gesprochen, bis Ende Jahr vollständig vorliegen soll.
Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr, Bibliothek
Kilchberg.
Die Bibliothek
Die Gemeindebibliothek an der
Alten Landstrasse 110 steht allen
Kilchbergerinnen und Kilchbergern zur Verfügung. Die Ausleihe
für die Eiwohnerinnen und Einwohner von Kilchberg ist kostenlos. Mehr Infos und Öffnungszeiten unter www.kilchberg.ch bol
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SPORT & FREIZEIT
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
25
Mensch & Computer
Urs Hölzle
In den Gassen von
Liestal sah man den
Buben WWF-Briefmarken verkaufen.
Als Urs 1983 in die
ETH eintrat, ahnte
er noch nicht, dass
auf seinen Schultern dereinst das Bruno Fricker
Gewicht der vernetzten Welt lasten würde. Vier Jahre
später hielt er den Master in Computerwissenschaften in Händen. Er hatte sich ausgezeichnete Grundlagen in
Mathematik und Programmiertechnik erarbeitet. Mit einem Stipendium erwarb er den PhD an der Eliteuniversität Stanford im Silicon Valley.
Sein sehr abstraktes Forschungsgebiet war die Optimierung von Computerhardware und deren Betriebssoftware. Sein Hund Yoshka war ein
verspieltes Gegengewicht zur introvertierten Arbeit des Professors. Als
Urs Hölzle 1999 bei Google anheuerte, war Yoshka mit dabei und prägte den verspielten Charakter dieser
Firma mit. Als Senior Vice President,
Technical Infrastructure, ist Hölzle
für die Data Centers verantwortlich,
ohne die bei Google nichts funktionieren würde. In Hölzles Infrastruktur sind das Wissen und Können der
Menschheit, alle Bücher, die Musik, die Kunst, die Geschichte und
die News, alle Baupläne, Fachartikel … kurzum Poppers «Welt 3» aufbewahrt und à jour gehalten. Der
«Suchmaschinist» hat hier seine Lebensaufgabe gefunden. Seiner verschwiegenen Truppe gelang es, den
Energieverbrauch im Vergleich zur
Konkurrenz auf 50 Prozent zu senken. In den Rechnercluster wurden
Ausschuss-Computer zu Hunderttausenden verbaut, und dennoch wurde eine unerreichte Verfügbarkeit von
99,97 Prozent erreicht, was jeden Firmenserver alt aussehen lässt. Nun realisiert man für zehn Milliarden eine
Google-Cloud, der man trauen kann
und in welche die Programme verlagert werden, die heute noch in PCs
einzeln installiert sind. Das verwirrende tägliche Aufdatieren hätte ein
Ende, und die PCs würden sich auf
ihre Rolle als Mensch/Internet-Interfaces beschränken. Urs Hölzle wäre
dann nicht nur Herr über das weltumspannende Datenmeer, in dem
bald auch führerlose Fahrzeuge sicherer ans Ziel gelangen, sondern
überdies der Betreiber eines Teils
der persönlichen Computer-Arbeitsplätze, von denen es bereits mehrere Milliarden gibt.
Mehr bei computerwelten.blogspot.ch
Am finalen Schaulaufen auf der Eisbahn Brand in Thalwil zeigten die kleinen Läuferinnen und Läufer ihr Können auf
dem Eis.
Fotos: Bettina Bachmann
Schaulaufen mit allen Kindern
Bühne frei für Zirkus Brand
Der Eislauf-Club Thalwil schloss die
Wintersaison 2014/15 mit einem tollen Schaulaufen am 28. Februar ab.
Rund 100 Kinder aus der ganzen Region waren mit dabei, als es hiess:
Bühne frei für den Zirkus Brand.
Der Eislauf-Club Thalwil schloss die
Wintersaison 2014/15 mit einem tollen Schaulaufen am 28. Februar ab.
Rund 100 Kinder aus der ganzen Region waren mit dabei, als es hiess:
Bühne frei für den Zirkus Brand.
Unter der bewährten Leitung von
Haupttrainerin Nadine Müller übten
gut 100 Kinder vom Anfänger bis
zur Bronzeläuferin ein farbenfrohes
Schaulaufen zum Thema Zirkus ein.
Nadine Müller plant die Choreografien jeweils schon im März des Vorjahres und näht auch – unter Mithilfe von ein paar Müttern – sämtliche
Kostüme selber. Dabei waren Tiger,
Seiltänzerinnen, Cancan-Tänzerinnen, orientalische Bauchtänzerinnen, Regenbogen-Mädchen, Ballontruppe und selbstverständlich durften
auch die Clowns nicht fehlen.
Vom Kindergärtler
Lehrtochter
bis
Der Eislauf-Club Thalwil hat eine sehr
erfolgreiche Saison hinter sich. Obwohl der Club nicht über ein eigenes
Eisfeld oder gar eine Halle verfügt,
gelang es Nadine Müller und ihrem
Team, an fast jedem Wettkampf einen
oder gar mehrere Podestplätze in verschiedenen Kategorien zu erringen.
Nicht nur für Mädchen
Das farbenfrohe Spektakel am Schaulaufen wurde untermalt mit der passenden Musik. Die Ballongruppe tanzte zu «99 Luftballons» von
Nena, die Seiltänzerinnen zu einem
Stück aus «Eyes Wide Shut», die Regenbogenmädchen zeigten ihre Pirouetten und Sprünge zu «Over the
Rainbow» und die Bauchtanzgruppe
natürlich zu original orientalischer
Musik. Zwei Mädchen aus der Viersternegruppe zeigten eine gekonnte
Kür zu «Singing in the Rain». Glücklicherweise mussten sie dies nicht im
Regen tun, den das Glück war den
Organisatoren hold und das Wetter
spielte mit. Zwischen den Wolken
gab es sogar einige Sonnenstrahlen,
was zusätzlich für gute Stimmung bei
den Zuschauern sorgte. Neben dem
rassigen Cancan präsentierten die Interbronze- und Bronze-Läuferinnen
ein schnelles Stück mit «Love Runs
Out», optisch untermalt mit Rhythmikbändern. Was darf nicht fehlen in
einem Zirkus? Die Clowns. Sie tanzten mit bunten Perücken.
Der Eislauf-Club Thalwil freut sich,
dass sich auch immer mehr Buben für den künstlerischen Hochleistungssport interessieren. Neben
Anfängern fahren auch bereits drei
Jungs auf Zweisterneniveau und einer
schon auf Dreisterneniveau. Die Fünfergruppe formierte sich zur Gruppe
«starke Männer» und sorgte für eine
humoristische Einlage.
Bettina Bachmann
Infos unter www.eislauf-club-thalwil.ch
zur
Kinder aus der ganzen Region trainieren beim Eislauf-Club Thalwil die
ganze Saison über und alle durften
beim Schaulaufen mitmachen. Ob
Anfänger oder bereits SEV-Läuferin,
alle meisterten ihre Rolle mit Bravour.
Zwischen den Gruppentänzen durften auch einige Kinder ihre eigene
Kür zeigen. Sämtliche Kinder, die an
Wettkämpfen einen Podestplatz erreicht hatten, waren mit dabei und
andere, die durch Losentscheid ihre
Kür dem heimischen Publikum präsentieren durften.
Die Buben sorgten als «starke Männer» für eine humoristische Einlage.
26
GESUNDHEIT & LEBENSJAHRE
Mittwoch, 11. März 2015 KILCHBERGER
Melodien und Worte
Die Veranstaltungsreihe gibts jetzt im Internet
Unter dem Titel «Melodien und Worte» präsentieren Mirio Romano und
Robert Hauser regelmässig literarische und musikalische Kostbarkeiten im Alterszentrum Hochweid
in Kilchberg. Nun ist eine Übersicht der Präsentationen im Internet abrufbar.
Der in Kilchberg bestens bekannte
und vielseitig engagierte Buchhändler und Verleger Mirio Romano hat
im Lauf der Jahre vierzehn bibliophil
gestaltete Werke in der Reihe der
«Kilchberger Drucke» veröffentlicht.
Lesenswertes ist neu gestaltet, Unbekanntes entdeckt und erstmals veröffentlicht worden, wichtige Autoren
spannten einen Bogen von «damals»
zu ihrer aktuellen Zeit in den letzten
Jahrzehnten des 20. Jahrhundert. Die
Ausgaben sind kostbar, sowohl vom
Inhalt als auch von der typografischen
Gestaltung her. 2007 hat sich Mirio
Romano in den Ruhestand begeben
und sein ganzes Archiv der Zentralbibliothek Zürich vermacht.
Die Gestaltung der Vortragsreihe
«Melodien und Worte» ist für den Literaturkenner im Grunde eine Fortsetzung seiner Tätigkeit als Verleger der
Federzeichnung von Felix Hoffmann
(1911–1975) aus Goethes «Wilhelm
Meisters Lehrjahre», erschienen 1983
in «Kilchberger Drucke», 10. Veröffentlichung.
zvg.
«Kilchberger Drucke». Es sind – wie
er es nennt - «kleine musikalisch-literarische Reisen ins Land der Erinnerungen». Damit bringt er anderen
literarische Texte in einer kurzweiligen und leicht verständlichen Form
näher. Die Inhalte sind auf das We-
sentliche gekürzt, wahren aber den
Charakter des Werks.
Die von Mirio Romano ausgewählten
und zu einem stimmigen Ganzen zusammengestellten Textauszüge werden von Robert Hauser vorgelesen,
dazwischen erklingt passende Musik mit Violine und Klavier, gelegentlich auch Musik von einer CD. Einige
der Präsentationen wurden mit projizierten Bildern bereichert, so etwa die
Reihe unter dem Titel «Heidi – neu
entdeckt». Das Ganze ist als einstündige Aufführung konzipiert.
Die Darbietungen sind für ältere
Menschen in Altersheimen gedacht:
Schöne Erinnerungen sollen wachgerufen werden. Ansprechend sind die
Titel, zum Beispiel «Wer sucht, der
findet», «Eile mit Weile», «Auswanderung – eine Stimme aus dem Tessin» oder auch einfach «Morge früe,
wänn d Sunne lacht». Bisher wurden
unter anderem Werke folgender Autoren präsentiert: Joseph von Eichendorff, Robert Faesi, Jeremias Gotthelf,
Meta Heusser-Schweizer, Gottfried
Keller, Olga Meyer, Johanna Spyri
oder Mark Twain.
Auf der Website www.mirioromano.
ch ist neu die vollständige Liste der
bisherigen Aufführung einzusehen,
ebenso sind dort zusammenfassende Inhaltsangaben der präsentierten
literarischen Werke enthalten.
Die Manuskripte mit den gekürzten
Originaltexten sind in der Zentralbibliothek Zürich in der Abteilung
Turicensia zu finden und stehen Interessierten für eine allfällige Aufführung gleicher Art kostenlos zur Verfügung. Wer sich dafür interessiert,
findet die genaue Signatur der Zentralbibliothek bei der zusammenfassenden Inhaltsangabe auf der Website. Darauf sind auch Publikationen
der «Kilchberger Drucke» aufgeführt,
dazu drei autobiografische Broschüren des Buchhändlers und Verlegers.
Die Aktivitäten der Libreria Bibliographica Mirio Romano sind ebenso einzusehen wie einige Eindrücke über
die im Rahmen der Reihe «Zürcher
Verlage» gestaltete Ausstellung in der
Zentralbibliothek Zürich. Des Weiteren ist mehr über die Person Mirio Romano zu erfahren, ebenso über Max
Caflisch, den typografischen Gestalter der «Kilchberger Drucke», sowie
über Robert Hauser, den Mitgestalter der Veranstaltungsreihe «Melodien und Worte». Marguerite Spycher
Pro-Senectute-Wandergruppe Kilchberg
Ein neues Wanderjahr steht vor der Tür
Seit rund fünf Jahren leitet Helmut
Strub die Wandergruppe Kilchberg
der Pro Senectute. Für die neue Saison, die Mitte März beginnt, wünscht
er sich mehr Teilnehmerinnen und
Teilnehmer. Das Alter spielt dabei
keine Rolle.
Angela Bernetta
Zwischen März und November versammelt Helmut Strub monatlich
muntere Seniorinnen und Senioren
zu jeweils zwei- oder dreistündigen,
leichten Wanderungen. Heuer findet
der erste Halbtagesausflug am kommenden Dienstag, 17. März, statt.
Geplant ist eine Tour nach Bremgarten der Reuss entlang.
Reibungsloser Ablauf
«Meine Frau brachte mich zur Wandergruppe», sagt Helmut Strub. Sie
schickte ihn nach seiner Pensionierung im September 2009 auf eine der
ausgeschriebenen Touren. «Dort wurde ich angefragt, die Gruppe zu leiten.» Strub sagte zu, übernahm das
Konzept. Mit der Zeit veränderte er
Wanderlustige sind bei Wanderleiter Helmut Strub und der Pro-SenectuteWandergruppe gut aufgehoben.
Helmut Strub
die Tourenlänge von eineinhalb auf
zwei Stunden für die kürzere und von
zweieinhalb auf drei Stunden für die
längere Strecke. Ganz weggelassen
hat er neu aus ökonomischen Gründen die Carrundfahrt, die die beiden
Wanderungen ergänzte. Wer mag,
kann trotzdem mitfahren. Der Car
fährt, nachdem er die Ausflügler an
den Ausgangspunkten ausgeladen
hat, direkt zum Ziel-Restaurant.
Eine organisatorische Herausforderung ist das gemeinsame Eintreffen
der Wandernden im Restaurant. Damit das Timing und die Routen aufeinander abgestimmt sind, wandert
Helmut Strub jede Strecke mit seinen
Begleitern vorab einmal ab. Klappt
alles nach Plan, kann sich die Wandergruppe nach dem Zvieri auf den
Weg zurück nach Kilchberg machen.
Die Touren stellt Helmut Strub selbst
zusammen, er achtet dabei auf die
Wetterlage, die Machbarkeit und
den Schwierigkeitsgrad. Für die Ausflüge, die immer dienstags durchge-
führt werden, steht ein Car zur Verfügung. Helmut Strub schätzt das sehr,
da man so unabhängig von Fahrplänen unterwegs ist. Damit die 51 Plätze auch heuer gut besetzt sind, hat er
im Februar ein Rundschreiben an alle
Mitglieder verschickt und sie neben
den üblichen Ankündigungen gebeten, bei Bekannten und Verwandten
etwas Werbung für die Wandergruppe zu machen. «Die Wanderfreudigen dürfen gerne jünger sein», sagt
er. Derzeit sind Menschen von 60 bis
über 80 Jahren mit dabei.
«Wer sich für eine Wanderung anmeldet, nimmt in der Regel auch daran teil, und zwar bei jedem Wetter»,
sagt Strub. Und sie wüssten, wie sie
sich kleiden und ausrüsten müssten.
Bis heute sei es auf seinen Wanderungen nie zu Unfällen oder Schlimmerem gekommen. Die Leute kommen
gern. Sie mögen die Abwechslung,
die Bewegung und Geselligkeit.
Auskunft und Anmeldung: Helmut Strub, Bächlerstrasse 39, 8802 Kilchberg, Telefon 044 715
52 16, helmut.strub@bluewin.ch. Nächste Wanderung: Dienstag, 17. März, von Stetten/Sulz
nach Bremgarten. Kurzfristige Anmeldungen
sind noch möglich.
VERANSTALTUNGEN
KILCHBERGER Mittwoch, 11. März 2015
Ortsverein Kilchberg
Veranstaltungskalender 2015
März
11. März Seniorennachmittag
ref. KGH, 14.30 Uhr
13. März Männertreff 50+
ref. KGH, 18.30 Uhr
13. März ForumMusik, KlarinettenTrio, C. F. Meyer-Haus,
19.30 Uhr
16. März Jassclub, Differenzler
Hotel Belvoir, Rüschlikon,
19.30 Uhr
17. März Pro Senectute – Wandergruppe, Wanderung nach
Bremgarten, 11.45 Uhr
18. März Frauenverein – Führung
«Geld, jenseits von Gut
und Böse», Stapferhaus
Lenzburg, 12.00 Uhr
19. März Gemeindebibliothek
– Verleger Albert Bolliger,
«Wie entsteht ein
Hörbuch?», 19.30 Uhr
20. März Turnverein, GV
21. März FCKR – SC Dornach
Sportanlage Hochweid,
16.00 Uhr
22. März Passionskonzert
kath. Kirche, 17.00 Uhr
23. März Pro Senectute – Diavortrag
«Unterwegs in Costa
Rica» mit Heinz
Bachmann,
ref. KGH, 14.30 Uhr
24. März Leseverein – Literatur und
Geschichte, C. F. MeyerHaus, 20.00 Uhr
26. März Frauenverein,
Osterverkauf, ref. KGH,
10.00-15.00 Uhr
26. März Frauenverein, Mittagessen
mit Osterverkauf,
ref. KGH
27. März Turnverein, Herrenschlussrunde, Volleyball
28. März 6. Velobörse Kilchberg
Schulhausplatz, Alte Landstr. 120, 11.00-16.00 Uhr
28. März FCKR – FC Red Star ZH
Sportanlage Hochweid,
16.00 Uhr
28. März Passions-Konzert der
Kantorei
ref. Kirche, 19.00 Uhr
29. März Tennisclub – Platzeröffnung
mit Brunch, ab 10.00 Uhr
29. März Passions-Konzert der
Kantorei
ref. Kirche, 17.00 Uhr
April
1. April Gemeindebibliothek
Bücherkafi, 9.00 Uhr
8. April Harmonie Kilchberg
– öffentl. Marschmusikprobe, 20.00 Uhr
12. April Erneuerungswahlen
Kantonsund Regierungsrat
27
13. April Sechseläuten
13. April Blutspende, ref. KGH,
17.00-19.30 Uhr
13. April Jassclub – Schieber
Armbrustschützen-Stube,
Thalwil, 19.30 Uhr
14. April Pro Senectute – Wandergruppe, Wanderung nach
Klingenzell, 11.45 Uhr
16. April Frauenverein – Führung
Seilerei Kislig, Winterthur,
12.00 Uhr
16. April Leseverein – Literatur und
Ferne mit Stefan Ineichen,
MS Albis, Zürichsee,
19.45 Uhr
18. April FCKR – SV Muttenz
Sportanlage Hochweid.
16.00 Uhr
20. April Jassclub, Differenzler
Hotel Belvoir, Rüschlikon;
19.30 Uhr
Änderungen/Ergänzungen bitte melden an: Gemeinderatskanzlei, Mail: veranstaltungskalender@kilchberg.ch.
Nächster Kilchberger
Bildhalle
Drive in – Fotografien von Autos
Impressum
Carole Bolliger
Schweizer Künstler
Als Eliott Erwitt während und nach
der Grossen Depression in Amerika
Autos als rollende Traumgebilde fotografierte – mit dem ihm eigenen Humor und Sinn für Ironie – war das
Auto bereits nicht mehr aus der ame-
Redaktionsschluss:
27. März 2015
Inserateschluss:
27. März 2015
Noch bis Ende April sind in der Bildhalle Fotografien zum Thema Auto
zu sehen. Die Gruppenausstellung
«Drive in» zeigt Werke von vielen
verschiedenen Künstlern.
Als Symbol des amerikanischen
Traums und des damit verbundenen
Aufstiegs der Mittelklasse im 20. Jahrhundert ist das Auto in den 50er-Jahren in der Fotografie allgegenwärtig
– zusätzlich begünstigt durch das Aufkommen der «Street Photography». Es
dient als Transportmittel im Chaos der
dicht befahrenen Strasse als auch in
der Weite und Leere der Landschaft.
Es ist aber auch Rückzugsort, ein fahrendes Zuhause.
Für die Fotografie ist das Auto eine
mechanische Skulptur mit einer äusseren, ästhetischen Form, die sich im
Sucher der Kamera spiegelt. Genauso
wichtig aber ist sein Innenleben: ein
Raum, in dem sich zwischenmenschliche Szenen abspielen wie im bewegten Theater. Letztendlich ist das
Auto Teil einer kinematografischen
Bildwelt und als solches Symbol für
Geschwindigkeit, Kraft und Freiheit.
Erscheinungsdatum:
8. April 2015
Der «Kilchberger» erscheint
12-mal jährlich und wird
in alle Haushalte
der Gemeinde Kilchberg verteilt,
Postfächer am Folgetag.
Er wird von der Politischen
Gemeinde und den Kirchgemeinden unterstützt.
Verlag:
Lokalinfo AG
Buckhauserstrasse 11
8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Fax 044 910 87 72
abo@lokalinfo.ch
Simone Kappeler, Cornwall bei Montreal, 6. 6. 1981, 50 x 50 cm, Farbprint,
Ilfochrome.
zvg.
rikanischen Kultur und Landschaft
wegzudenken. René Burri reiste in
den 60ern nach Brasilien, um den
Bau moderner Städte zu dokumentieren. Eine seiner bekanntesten Aufnahme «Men on a Rooftop, Sao Paulo,
1960» ist der Blick von einem Dach
hinab auf vier männliche Silhouetten,
der Feierabendverkehr hinter und unter ihnen ... ein Rauschen in einer fernen Strassenschlucht.
Die Schweizer Fotografin Simone
Kappeler reiste 1981 durch Amerika
und übersetzte ihre Reise fotografisch
mit einer Hasselblad-, einer Polaroid-
Kamera und billigsten Spielzeug-Fotoapparaten. Sie sah Amerika in Farbe, beeinflusst vom amerikanischen
Film und von der Fotografie der 60erJahre. Ihre Serie «Through America»
spiegelt ihre Faszination für ein Land,
das sich um die Autokultur herum gebildet und entwickelt hat.
Die Gruppenausstellung «Drive in»,
kuratiert von Esther Woerdehoff und
Mirjam Cavegn, zeigt viele Werke
von verschiedenen Künstlern aus aller Welt.
Drive in, bis 30. April, Bildhalle, Seestr. 16,
Kilchberg, www.bildhalle.ch
Redaktion:
Kilchberger, Lokalinfo AG
Carole Bolliger
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Natel 079 647 74 60
Fax 044 910 87 72
kilchberger@lokalinfo.ch
Produktion:
bachmann printservice gmbh
Seestrasse 86, 8712 Stäfa
Telefon 044 796 14 44
info@bachmann-printservice.ch
Druck:
DZZ Druckzentrum Zürich
Inserate:
Dora Lüdi
Anzeigenberatung und -verkauf
Telefon 044 709 17 00
luedi.d@gmx.ch
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IM BILD
Mittwoch, 11. März 2015 KILCHBERGER
Imposante Kilchberger Zeitzeugen
Fotos: Pia Bolliger
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