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BUDENHEIM - Rheingau Echo

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HEIMAT-ZEITUNG
S an itä r
H ei zu ng
K lim a
BUDENHEIM
mit öffentlichen und amtlichen Bekanntmachungen der Gemeinde Budenheim
66. Jahrgang / Nr. 11
Donnerstag, 12. März 2015
„Weiß irgendjemand hier, wonach wir suchen?“
„Frischware“ freut sich über umjubelte Premiere von „Frühlingserwachen“
Abhängen und Träumen, mehr hat der Tag den Jungs nicht zu bieten.
Ab sofort führen
wir wieder
original
italienisches Eis
in unserer Filiale
Heidesheim und
im Stammhaus
in Budenheim
Luisen- & Hauptstraße · Tel. 329
Neuigkeiten erfahren Sie unter
www.berg-baeckerei.de
Budenheim. – „Warum lachen die
Erwachsenen immer an dieser
Stelle?“ In Frank Wedekinds Kindertragödie „Frühlingserwachen“,
deren modernisierte Version von
Nuran David Calis der Jugendclub
„Frischware“ von Pank und Ratius
am vergangenen Wochenende
zum ersten Mal im Theatersaal
präsentierte, prallen die Vorgaben
der Erwachsenenwelt auf eine Jugend, die sich sucht und partout
nicht finden kann.
Wendla (Emily Paefgen) gesteht
Melchior (Kimon Schanze), dass
sie nach einem gemeinsamen
Abend schwanger ist. „Aber so
lange kennen wir uns doch noch
gar nicht“, entgegnet der ihr der
hilflos. Ein Lacher für die Lebenserfahrenen im Publikum, ein Rätsel für die Arglosen auf der Bühne. Und ein Beweis dafür, dass ein
Stoff wie „Frühlingserwachen“
auch hundert Jahre und eine
Runderneuerung später noch immer gültig ist , weil er die Generation en auf ganz unterschiedliche
weise packt und berührt. Denn nur
Augenblicke später ist es ganz still
im Saal. Jetzt müssen die Erwachsenen schlucken.
Tosender Premierenapplaus belohnte am vergangenen Freitagabend ein junges Ensemble zwischen 14 und 21 Jahren, das sich
mutig, ehrlich und ungehemmt an
die eigenen Themen wagte. Das
es sich aber auch versagte, den
eigenen Altersgenossen oder der
Elterngeneration, die hier von
übergroßen Marionetten verkörpert wird, einen unangenehmen
Spiegel vor das Gesicht zu halten.
Fortsetzung auf Seite 2
Nr. 11 • 12. März 2015
Budenheim
Fortsetzung von Seite 1
Bloß nicht mehr so brav sein müssen, wünschen sich die Mädchen.
(Fotos: Heribert Schäfer)
„Hieran haben wir alle unseren
Anteil, so sehen wir das – und
ihr?“, war die unausgesprochene
Frage des Abends. „Weiß irgendjemand wonach wir suchen?“,
schallte es laut im Chor von der
Bühne in den Zuschauersaal. Antworten erbeten.
„Wenn ich einmal Kinder bekomme, lasse ich sie aufwachsen wie
Unkraut“, sagt Martha (Johanna
Kreckel), die für jede Kleinigkeit
von ihren Eltern geschlagen wird.
„Ich möchte einmal unvernünftig
sein“, wünscht sich die brave Veganerin Frieda (Viktoria Moissiadis). Eine Freiheit, die Ilse (Pauline Willim) im Begriff ist sich zu
nehmen, mit Jungs „die gar nicht
brutal genug ausschauen können“. Wendla sucht die Erfahrung
und findet sie für einen kurzen
Moment bei Melchior. Otto (Kai
Krimmel) reduziert sich auf das
Nachtleben und die Frauen. Ernst
(Hannes Paefgen) flüchtet vor den
Menschen in die Musik. Hans (Julius Horstmann) vor dem sich abzeichnenden Alltagstrott in den Alkohol. Melchior der „Poser“ kann
die eigene Tiefe schon nicht mehr
spüren. Einzig Moritz (Robert
Brand), der Schulversager, hat
noch Träume. Und so treffen sie
sich zwischen Blumen und wilden
Graffitiwänden, erzählen sich ihre
Geschichten und hören doch allzu
oft voreinander weg. Lassen sich
nicht zu Wort kommen, bis dann
die Katastrophe passiert und einer von ihnen sich das Leben
nimmt. Moritz der Gedichteschreiber. „Wir sind alle daran Schuld –
du -du – du und du“, schreit Hans
seine Wut in die Welt. Melchior will
Moritz nach, doch am Ende siegt
das Leben. „Du bist hier noch
nicht fertig, hab Vertrauen mein
Freund“, ruft Moritz aus der Tiefe.
Vielleicht wird doch noch alles
gut.
Unter der Regie von Guido Paefgen haben die jungen Darsteller
nicht nur das Bühnenbild entwickelt. Auch einige der Texte haben sie selbst für ihre Rolle geschrieben oder angepasst und
Seite 2
sich damit eine Nähe und Sympathie zu ihnen geschaffen, die in jedem Moment zu spüren ist. Egal
wie dick die Pose, wie schrill die
Musik, wie derb das Vokabular,
„Frühlingserwachen“ lebt durch
die Unschuld und die Unverdorbenheit.
Weitere Vorstellung am: 12., 14.,
20. und 21. März jeweils um 20
Uhr im Theatersaal „Zum goldenen Ritter“. Karten (9/ erm. 7 Euro) im Vorverkauf bei Schreibwaren Lang, an der Abendkasse
oder unter www.pankundratius.
wordpress.com. Einlass ab 19
Uhr.
Impressum
Heimat-Zeitung Budenheim
Kostenloses Mitteilungsblatt an alle Haushalte
mit öffentlichen Bekanntmachungen
der Gemeinde Budenheim.
Bei Nichterhalten auch erhältlich bei:
Schreibwaren Lang, Lotto am Eck,
Pankratius Bäckerei, Esso Station und
Bäcker Berg.
Budenkidsbasar
Budenheim. – Am Samstag, 14.
März von 14 bis 16 Uhr können
Schnäppchenjäger vor Ostern
noch Geschenke erwerben. In der
alten Turnhalle der Grundschule
Budenheim findet wieder der „Budenkidsbasar“ rund um Spielsachen und Kinderfahrzeuge statt.
Wie im vergangenen Frühjahr
werden vor allem Räder aller Art,
Bobbycars, Inlineskater und Outdoorspielsachen begehrt sein.
Aber auch alles, was der Osterhase gut tragen kann, wie LEGO,
Playmobil, Barbie, DVDs, Bücher,
etc. werden an diesem Tag sicher
einen Käufer finden.
Schwangere und Kuchenspender
haben bereits ab 13.30 Uhr Einlass.
Zehn Prozent des Verkaufserlös
und 2,50 Euro Abgabegebühr gehen zugunsten der Budenheimer
Kinder- und Jugendeinrichtungen
an den Verein Budenkids e.V.
Die Listenvergabe findet unter info@budenkids.de statt.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.budenkids.
de oder Telefon 06139/291982.
109 Einsätze bei der
Bedrohung mit Messer
Feuerwehr Budenheim
Budenheim. – Von 109 Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr
im vergangenen Jahr 2014 war
bei der Jahresdienstbesprechung zu berichten.
Davon waren 72 technische Hilfeleistungen und 37 Brandeinsätze.
Herausgeragt hatten drei Großbrände: Der Kellerbrand in der
Hauptstraße, ein Wohnungsbrand und die nachbarschaftliche Hilfeleistung in Heidesheim
beim Brand einer Industriehalle.
Hier konnten sich die Budenheimer bei den Heidesheimer Kameraden für deren Einsatz in der
Hauptstraße revanchieren. Dank
gehe hier auch an die Kameraden aus Ingelheim.
Bei beiden Bränden dauerte der
Einsatz über die ganze Nacht.
Brandmeister Peter Schell wurde nach 44 Dienstjahren von
Bürgermeister Rainer Becker
und Wehrleiter Amadori aus dem
aktiven Dienst entpflichtet. Ralf
Welsch wurde für seine Tätigkeit
als stellvertretendem Wehrleiter
gedankt.
Budenheim. – Durch den Betreuer einer Budenheimer Familie erging vergangenen Sonntag
gegen 2.30 Uhr die Mitteilung an
die Polizeiinspektion Mainz 2,
dass der 34-jährige Ehemann
seine 26-jährige Frau in einem
Streit in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedroht
habe.
Der Beschuldigte konnte schlafend im Anwesen angetroffen
werden.
Eine Überprüfung ergab, dass
gegen den polnischen Staatsangehörigen ein internationaler
Haftbefehl vorliegt. Die polnischen Behörden suchen den
Beschuldigten wegen eines
Raubüberfalles in seinem Heimatland. Der 34-jährige wurde
fest-genommen, zur Dienststelle
verbracht und im Laufe des Tages
beim Amtsgericht Mainz vorgeführt.
Die Geschädigte verblieb äußerlich unverletzt in der Wohnung.
Die Ermittlungen hinsichtlich der
Vorfälle im Zusammenhang mit
dem Ehestreit dauern an.
Herausgeber und Verleger
Hubert Lotz
Anzeigen
Achim Laqua
Telefon: 06721/6812617
Mobil: 0160/5003498
Fax: 06721/32577
E-Mail: laqua@rheingau-echo.de
oder im Verlag.
Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 3
vom 1. Januar 2013
Redaktions- und Anzeigenannahmeschluss
montags 16.00Uhr.
Erscheinungsweise
wöchentlich donnerstags.
Verlag
Rheingau Echo Verlag GmbH
Industriestraße 22, 65366 Geisenheim
Telefon: 06722 /9966-0, Fax: 9966-99
heimatzeitung@rheingau-echo.de
Druck und Vertrieb
Rheingau Echo Verlag GmbH
Industriestraße 22, 65366 Geisenheim
Telefon: 0 67 22 / 99 66-0, Fax: 06722/99 66 -99
Allgemeines
Die als Kommentar oder Leserbrief gekennzeichneten Artikel sind Meinungsäußerungen der Autoren
und spiegeln nicht automatisch die Meinung des Verlags wider. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,
Datenträger, Fotos oder Illustrationen übernimmt der
Verlag keine Haftung. Alle Rechte der Veröffentlichung sind vorbehalten. Reproduktionen, Nachdruck, Fotokopien, Mikrofilm oder Erfassung in Datenverarbeitungsanlagen bedürfen der Genehmigung des Verlages. Für nicht erschienene Anzeigen,
aus welchen Gründen auch immer, leistet der Verlag
keinen Erstaz.
heimatzeitung@rheingau-echo.de
www.rheingau-echo.de
Budenheim
Nr. 11 • 12. März 2015
Seite 3
Die Arbeiten am Regenrückhaltebecken in der Hauptstraße
gehen weiter. Im Zuge der bisherigen Arbeiten auf dem Gelände
der ehemaligen Metzgerei Schell musste die Hauptstraße für den
Fahrzeugverkehr gesperrt werden, eine Benutzung für Fußgänger
war jedoch möglich. Das Regenrückhaltebecken ist soweit fertig
gestellt, dass der Anschluss an den Straßenkanal erfolgt. Dipl.Ing. Pierre Trexler von den Gemeindewerken Budenheim teilt mit,
dass aufgrund des Umfanges der Arbeiten zumindest teilweise
auch eine Sperrung für Fußgänger unumgänglich sein wird. Wir
versuchen, die Einschränkungen auf temporäre Phasen zu beschränken, können dies aber nicht garantieren, werben die Gemeindewerke um Verständnis.
Redaktions- und Anzeigenschluß
für die nächste
Heimat-Zeitung
ist am Montag um 18 Uhr!
Von Laos zu den Hochkulturen Kambodschas
Vortrag in der Katholischen öffentlichen Bücherei von Renate Benitz
Budenheim. – Das Team der Katholischen Bücherei hatte zu einem informativen Vortrag über diese beiden, weitgehend unbekannten asiatischen Länder eingeladen. Renate Benitz hatte diese
Länder bereist und berichtete von
den Menschen, der Natur und den
kulturellen Eindrücken, die sie dabei sammeln konnte.
Gebannt folgten die mehr als 40
Zuhörer ihren lebendigen Schilderungen und ließen sich nur zu
gerne in die exotische Welt Ostasiens mitnehmen. Von den
Stromschnellen des Nam Ou ging
es auf recht unwegsamen Wegen
hinauf zu den Karstbergen. Benitz
berichtete von Menschen, die den
Widrigkeiten des Alltagslebens mit
großer Gelassenheit und Ruhe
begegnen, von farbenfrohen
Märkten mit Blumen und Gewürzen, deren Duft die Zuhörer fast
riechen konnten.
Von der südlaotischen Stadt Pakse ging es dann zum Bolavenplateau mit seinen herrlichen Wasserfällen, Kaffee- und Teeplantagen.
Auf der nächsten Etappe der Reise folgte die Referentin dem majestätischen Mekong bis zu den
Wasserfällen an der kambodschanischen Grenze. Der gewaltige
Fluss formt dort ca. 4000 kleine Inseln. Da der Fluss als Transportweg sehr wichtig war und ist, war
die Gegend um diese Wasserstraße auch bei den kriegerischen
Auseinandersetzungen in den
50er bis 70er Jahren stark betroffen Laos zählt zu den Ländern in
denen weltweit noch die meisten
Minen vergraben liegen. Das beeinträchtigt die Landwirtschaft und
die Verkehrswege. Weite Landstriche sind auch heute noch nicht be-
tretbar.
Nach dem Passieren der Grenze
ging es dann weiter nach Kambodscha. Das Land mit einer von der
jüngeren Geschichte tieftraumatisierten Bevölkerung, beginnt sich
langsam zu öffnen und eine neue
Identität zu finden. In den 60er bis
80er Jahren des vergangenen
Jahrhunderts hatte das Schreckensregime der „Roten Khmer“
unter Pol Pot ein Viertel der Bevölkerung ermordet und die gesamte
intellektuelle Elite des Landes
ausgelöscht.
Heute kommen Touristen ins Land
und besuchen die Reste der antiken Tempelanlagen von Ankor Wat
und Ankor Thom mit ihren imposanten Figuren und Reliefs. Sie
sind Zeugen einer vergangenen
Hochkultur, die zwischen dem 13.
und dem 16. Jahrhundert großartige Bauwerke errichtet hat und mit
einer ausgefeilten Infrastruktur
das Leben in ihren großen Städten
organisierte. Heute sind die Tempelreste teilweise von Baumriesen
und Wuzeln umschlungen. Die Natur versucht, sich diese Bereiche
zurückzuholen.
Zum Ende des Vortrags nahm Benitz die Zuhörer noch mit an den
Tonle-See. An seinem Ufer leben
die Menschen in mehrstöckigen
Häusern auf hohen Pfählen. Um
den jährlichen Überschwemmungen zu entgehen liegt der „Wohnbereich“ so hoch, dass er bei Niedrigwasser ca. 10 – 12 Meter über
die Wasseroberfläche hinausragt.
So endete der Vortrag, der immer
mal wieder unterbrochen wurde,
da Renate Benitz Reisemitbringsel zeigte. Im Anschluss konnten
die Zuhörer diese genau in Augenschein nehmen und die Reiseskizzen betrachten.
Nr. 11 • 12. März 2015
Budenheim
Seite 4
ZRM für sorgfältige Prüfung bei Terminal 3
„Zukunft Rhein-Main“ zu den Ausführungen von Minister Al-Wazir
Unterstützung für den hessischen
Wirtschaftsminister Tarek al-Wazir: Die Initiative „Zukunft RheinMain“ (ZRM) begrüßt ausdrücklich dessen Forderung, dass der
Flughafenbetreiber die Notwendigkeit des geplanten Terminals 3
noch einmal überprüfen solle.
Al-Wazir hatte drei Gutachten der
Landesregierung zu diesem Thema vorgelegt. „Wir freuen uns
sehr, dass der Minister damit eine
von der ZRM seit langem gestellte
Forderung übernommen hat“, äußerten Landrat Thomas Will
(Kreis Groß-Gerau) und die Mainzer Umweltdezernentin Katrin
Eder als Sprecherin und Sprecher
der Initiative. Jetzt müsse Fraport
dieser Aufforderung des Ministers
auch nachkommen: „Sonst könnten dem Unternehmen bei einem
späteren Baustopp Milliardenverluste drohen!“
Darüber hinaus habe das Ministerium, so Eder und Will, jederzeit
die Möglichkeit, auf veränderte
Verkehrsentwicklungen durch eine Änderung des Planfeststellungs-beschlusses zu reagieren.
Noch im Herbst 2013 habe der
damalige Minister in einem nicht
öffentlichen Verfahren eine Planänderung am Terminal zugelassen. „Bereits damals hätte geprüft
werden müssen, ob die dem Planfeststellungsbeschluss von 2007
zugrunde liegende Konzeption für
Terminal 3 noch mit der tatsächlichen
Entwicklung
übereinstimmt“, so Eder und Will.
2007 war man noch davon ausgegangen, dass im Jahr 2020
über 88,3 Millionen Passagieren
den Flughafen nutzen würden. Inzwischen erwartet selbst der
Flughafenbetreiber Fraport nur
noch rund 71 Millionen Fluggäste,
„und auch dies dürfte nach allen
Erfahrungen noch weit zu hoch
geschätzt sein!“
Auch der für die Planung von Ter-
minal 3 ursprünglich zugrunde gelegte Planungsflugplan habe mittlerweile nichts mehr mit der Realität zu tun, kritisierte das Sprechergremium. So habe sich die
Lufthansa längst von ihren Planungen verabschiedet, das neue
Abfertigungsgebäude zur Hälfte
nutzen zu wollen: „Fraport muss
also regelrecht um mehr Flugverkehr werben, damit sich Terminal
3 überhaupt rechnet – auf Kosten
der Menschen in der Region!“.
Gegen die von der Stadt Frankfurt
im August 2014 erteilte Baugenehmigung für das Terminal
haben drei klageberechtigten
ZRM-Kommunen mittlerweile Widerspruch eingelegt. Sie begründen dies mit der vermeidbaren
Zunahme von Fluglärm, vor allem
aber auch mit verkehrlichen Konsequenzen. Will und Eder sehen
hier durchaus Erfolgschancen:
„Keinem Häuslebauer würde ohne den Nachweis einer Verkehrs-
erschließung jemals eine Baugenehmigung erteilt werden.“
Fraport habe jedoch weder die
Anbindung an die Autobahn noch
das auf dem Flughafengelände
zwingend geforderte Personenbeförderungssystem nachgewiesen: „Da wurde ein Torso genehmigt!“
„Während die gesamte Region
über Lärmobergrenzen diskutiert,
würde mit dem Bau von Terminal
3 eine Steigerung der Fluglärmbelastung festgeschrieben“, kritisieren die Umweltdezernentin
und der Landrat: „Es darf aber
nicht noch lauter werden!“ Deshalb sei es zu begrüßen, dass der
Minister jetzt die Voraussetzungen für den Bau des neuen Terminals noch einmal kritisch würdigen lassen wolle: „Minister Al-Wazir kann sich dabei jederzeit auf
die fachliche Unterstützung der
ZRM verlassen“, bekräftigten Will
und Eder.
Verteilen Sie Ihre Werbung in alle Haushalte!
Mit z.B. einer Beilage in Ihrer Heimat-Zeitung Budenheim !!!
Info-Telefon: 06722/9966-0
Notfalldienste
Soziale
Einrichtungen
Ärztlicher Notfalldienst
In Notsituationen, falls der Hausarzt oder andere behandelnde
Ärzte nicht erreichbar sind:
St. Vincenz und Elisabeth Hospital, An der Goldgrube 11, 55131
Mainz, Telefon: 06131 / 116 117
Öffnungszeiten: Wochenende Fr
19.00 Uhr bis Mo 7.00 Uhr, Mo,
Di, Do 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr
Mi 14.00 Uhr bis donnerstags
7.00 Uhr
Nacht-, Sonntagsund Feiertagsdienste der
Mainzer Krankenhäuser
Für die stationäre Aufnahme und
die ambulante Notfallversorgung
sind an allen Tagen dienstbereit:
Universitätsmedizin der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstraße 1,
55131 Mainz,
Tel.: 06131/17-0,
www.klinik.uni-mainz.de
St. Hildegardis-Krankenhaus
Hildegardstraße 2,
55131 Mainz
Tel. 06131/147-0,
Fax 06131/147-372,
www.katholisches-klinikum-mz.de
St. Vincenz und Elisabeth
Hospital
An der Goldgrube 11,
55131 Mainz
Tel. 06131/575-0,
Fax: 06131/575-1117,
www.katholisches-klinikum-mz.de
Notarzt, Rettungsdienst,
Krankentransporte
können über die Tel.-Nr. 06131/
19222 angefordert werden.
Notdienst-Regelung
der Mainzer Kinderärzte
mittwochs, an Wochenenden
sowie an Feiertagen
Dienstbereit sind:
Am Samstag, 14. und Sonntag,
15. März 2015:
Dr. Hahn/Dr. Wolf, Hauptstraße
144, Mainz-Mombach, Telefon
06131/689911;
Am Mittwoch, 18. März 2015:
Dr. Wenzel, Emmeransstraße 9,
Mainz, Telefon 06131/234591.
Die Anschriften der Notdienst
versehenden Kinderärzte können auch über den Anrufbeantworter des eigenen Kinderarztes
beziehungsweise die der anderen praktizierenden Kinderärzte
in Erfahrung gebracht werden.
Zahnärztlicher Notfalldienst
Zu erfragen über: Ärztliche Notfalldienstzentrale Ingelheim, Telefon 06132/19292. Der für dringende Fälle eingerichtete Wochenend-Notfalldienst
beginnt
am Samstag um 8 Uhr und endet
am Montag um 8 Uhr. An Feiertagen wird analog verfahren. Die
dienstbereiten Zahnärzte haben
an diesen Tagen folgende feste
Sprechstunden eingerichtet: 10
bis 11 Uhr und 16 bis 17 Uhr. Es
wird gebeten, den Notfalldienst
möglichst
während
dieser
Sprechstunden unter Vorlage der
Krankenversichertenkarte (KVK)
in Anspruch zu nehmen.
Apotheken-Notdienst
Diensthabende Apotheken können tagesaktuell per Telefon erfragt werden.
In Budenheim sind die Ansagen
über das Festnetz mit der Tel.-Nr.
01805–258825– + Postleitzahl,
also 01805–258825–55257, abzufragen. Bei der Nachfrage über
das Mobilfunknetz muss die
Nummer 180–5–258825–55257
verwendet werden.
Giftnotruf Mainz
Telefon 06131/19240
(Angaben ohne Gewähr)
Nr. 11 • 12. März 2015
Budenheim
Seite 5
Selbstbehauptung für Frauen
Budenheim. – Am 27. und 28. Februar fand ein Selbstbehauptungskurs für Frauen und Mädchen in Budenheim statt. In Kooperation vom Familienzentrum
Mühlrad, der Gleichstellungsstelle Budenheim und dem Frauennotruf Mainz konnte die erfahrene
Wendo-Trainerin Anke Thomasky
engagiert werden.
Wendo ist ein spezielles Programm, das sowohl Abwehrtechniken, Körpersprache als auch
den Einsatz der Stimme kombiniert. Bereits freitags haben die
Frauen und Mädchen Vieles von
Anke Thomasky erfahren und Methoden der Selbstbehauptung
ausprobiert.
Samstags begrüßten Dagmar
Delorme (Familienzentrum Mühlrad) und Anika Nagel (Frauennotruf Mainz) die Teilnehmerinnen,
auch im Namen von Irmgard Wosinski, der Gleichstellungsbeauftragten.
Das Familienzentrum Mühlrad ist
auf dem Gelände der Lennebergschule in Budenheim. „Es besteht
eine sehr gute Kooperation mit
der Schule“, freut sich Delorme,
so dass für diesen Kurs die
Räumlichkeiten der Schule genutzt werden konnten. Weiterhin
konnte der Kurs auch durch den
Erlös des Budenheimer Frauenflohmarkts ermöglicht werden.
Anika Nagel stellte die Arbeit des
Frauennotrufs vor, einer Beratungsstelle zum Thema sexualisierte Gewalt. Durch die Öffentlichkeitsarbeit soll es Frauen und
Mädchen, die sexualisierte Gewalt erleben oder in der Vergangenheit erlebt haben, erleichtert
werden, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Deshalb war der Kurs speziell so konzipiert, dass er einerseits präventiv Frauen darauf vorbereitet, sich gegen potentielle
Übergriffe zur Wehr zu setzen und
sich andererseits auch an Frauen
richtete, die Gewalt erfahren haben.
Darüber hinaus bestand die Möglichkeit persönliche Beispiele zu
nennen, in denen sie unsicher
waren, sodass gemeinsam individuelle
Lösungsansätze
entwickelt wurden.
„Die persönlichen Rollenspiele
waren sehr intensiv, am Ende
sind jedoch alle Frauen glücklich,
stolz und bereichert nach Hause
gefahren“ , berichtet Anke Thomasky im Anschluss an den Kurs.
Ihren Geburtstag feiern:
12. 03. Geyer, Johann
Margaretenstraße 18
88 J.
12. 03. Plattner, Rudolph
Finther Straße 35
92 J.
12. 03. Richter, Ilse
Mainzer Straße 22
84 J.
14. 03. Altmann, Melitta
Schulstraße 5
87 J.
15. 03. Schmitt, Marie-Luise
Pankratiusstraße 41
75 J.
15. 03. Stoll, Lore
Uhlerborner Weg 17
80 J.
Ihre Goldene Hochzeit feiern:
12. 03. Eheleute
Ella und Winfried Kartte
Eaubonner Straße 36
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Tel.06722/996630,Fax 06722/996699
Dagmar Delorme (3.v.l.), Anke Thomasky (4.v.l.) und Anika Nagel
(1.v.r.) sowie ein Teil der Kursteilnehmerinnen.
Ihre Mitteilungen
für die Heimat-Zeitung Budenheim per E-Mail?
Hier unsere E-Mail-Adresse: heimatzeitung@rheingau-echo.de
Sprechtag des Mittelstandslotsen
Liquiditätsprobleme oder andere
Schieflagen in Unternehmen
können ebenso Thema sein wie
das Führen kluger Bankengespräche, der Umgang mit Behörden oder eine Begleitung in
der unternehmerischen Startphase: Das rheinland-pfälzische
Wirtschaftsministerium
bietet
klein- und mittelständischen Unternehmen in Rheinland-Pfalz
auch im Februar wieder eine kostenfreie Beratung an. Eckart
Helfferich, Mittelstandslotse der
Landesregierung, steht Unternehmerinnen und Unternehmern
nach Anmeldung beratend zur
Seite. Der nächste Sprechtag fin-
Herzlichen
Glückwunsch
det am Mittwoch, 18. März von 10
bis 16 Uhr statt.
Der Mittelstandslotse ist Ansprechpartner für alle klein- und
mittelständischen Unternehmen
aus Rheinland-Pfalz. Er betrachtet Unternehmen ganzheitlich
und hilft, Ursachen für Probleme
zu ermitteln. Er nimmt sich Zeit
und besucht auf Wunsch auch
Firmen, um die Verhältnisse besser einschätzen zu können.
Aufgrund seiner langjährigen
praktischen
Wirtschaftserfahrung in mehreren Branchen entwickelt der Mittelstandslotse gemeinsam mit der Unternehmensleitung zielkonforme Lösungswe-
ge. Der Mittelstandslotse begleitet jedes Unternehmen so lange,
bis beide Seiten der Meinung
sind, „loslassen“ zu können. Die
Beratung ist kostenfrei
Bitte melden Sie sich vorab bei
der Stabsstelle Mittelstandslotse
im Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung unter Telefon 06131/
165652 oder per E-Mail unter
mittelstandslotse@mwkel.rlp.de
an.
Weitere Informationen zum Mittelstandslotsen der Landesregierung finden Interessierte unter
www.mwkel.rlp.de/Wirtschaft/Mit
telstandslotse.
„Basar für Sie“
in neuer Location
Budenheim. – Der Frühjahrs- und
Sommerkleidungsbasar findet am
Samstag, 21. März, von 10 bis
12.30 Uhr zum ersten Mal in neuen Räumlichkeiten statt.
Das Bürgerhaus „An der Waldsporthalle“ in Budenheim bietet
viel Platz für den Verkauf und
Parkplätze. Der „Basar für Sie“
spendet den Erlös ansoziale Einrichtungen in Budenheim.
Das Basar-Team des Frauenkleiderbasars freut sich darauf, als
besonderes Highlight erstmalig
Modeschmuck anbieten zu können.
Ehrung für
Stefan Hellendahl
Budenheim. – Für 30-jährige Mitgliedschaft in der FDP konnte der
Verbandsvorsitzende der FDP
Budenheim, Ralph Rainer Steffens, mit Stefan Hellendahl am 26.
Februar ein besonders treues Mitglied ehren.
Allgemeines
Nr. 11 • 12. März 2015
Seite 6
Kostenloses Girokonto ade?
Viele Banken und Sparkassen drehen an der Gebührenschraube
Immer mehr Kreditinstitute verabschieden sich vom Gratis-Girokonto. Gebühren beim Girokonto
erleben nach Beobachtung der
Verbraucherzentrale RheinlandPfalz in den letzten Monaten eine
Renaissance.
Mal wird das kostenfreie Modell
von Banken und Sparkassen ganz
abgeschafft, mal von neuen Guthabengrenzen abhängig gemacht
oder Entgelte für einzelne Buchungsposten eingeführt. Jüngstes Beispiel: Die Ankündigung der
Postbank ab April für jeden schriftlich eingereichten Auftrag, wie etwa die Papierüberweisung, ein
Entgelt von 0,99 Euro zu verlangen. Kostenlos bleibt es, wenn der
Kunde Online- oder Telefon-Banking macht, beziehungsweise das
Service-Terminal in der Filiale
nutzt.
„Die Kunden werden förmlich zum
Online-Banking gedrängt“, kritisiert Josephine Holzhäuser, Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz „Gerade
für viele ältere Menschen ist das
aber keine Option.“ Allerdings
scheint die Postbank bei Senioren,
die sich beschweren, hier im Einzelfall Kulanzentscheidungen zu
treffen. Darüber hinaus haben
Kunden aber kaum Chancen, sich
gegen neue Entgelte zu wehren,
wenn das Kreditinstitut die formalen Bedingungen erfüllt hat. Dazu
gehören die Änderung der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen, die rechtzeitige Information
der Kunden sowie der Hinweis auf
ihr Kündigungsrecht. Zwar können
Kunden der Neuregelung auch widersprechen, doch dann wird das
betroffene Kreditinstitut vermutlich
das Konto kündigen. Daher rät die
Verbraucherschützerin: Nicht lange ärgern, sondern die Bankverbindung wechseln!
Ein Wechsel ist längst nicht so aufwändig, wie viele denken. Außerdem ist das neue Institut oftmals
bei der Umstellung behilflich. Kostenfreie Musterbriefe und Checklisten hält die Verbraucherzentrale
unter
http://www.vz-rlp.de/giro
konto-wechseln bereit, damit der
Wechsel reibungslos klappt.
Um sicherzustellen, dass man
auch wirklich alle Daueraufträge
und Lastschriften umgestellt hat,
ist allerdings eine doppelte Kontoführung über zwei bis drei Monate
sinnvoll. „Aber“, gibt Holzhäuser zu
Bedenken, „es gibt keine Garantie,
dass die andere Bank nicht auch
irgendwann dem Trend folgen
wird“.
Heimat-Zeitung Gewinnspiel
„Mo gugge!“
Begge Peder präsentiert sein neues Programm / Karten gewinnen
Budenheim. – Es ist in letzter Zeit
wieder viel Neues im aufregenden
Leben des hessischen Hausmeisters passiert. Und deshalb geht Peter Beck mit seiner allseits beliebten Figur Begge Peder mit neuem
Programm auf Tournee und macht
am 17. April Station im Bürgerhaus
Budenheim (Einlass 19 Uhr, Beginn
20 Uhr).
Der Titel „Mo gugge!“ könnte treffender nicht gewählt sein. Zwei
Worte, die eigentlich schon alles
sagen und Begge Peders simple
Lebensphilosophie auf den Punkt
bringen. Und mit eben dieser eckt
er bei all seinen Mitmenschen immer und immer wieder an. Ob es
seine Frau ist, die Nachbarn, sein
Chef, seine Kollegen, Lehrer und
Schüler oder auch all die anderen
lieb gewonnenen Figuren aus seinem Begge Peder-Kosmos. Keiner
bleibt von seinem knorrigen Hausmeister-Charme verschont.
In den neuen, urkomischen und
haarsträubenden
Geschichten
lernt Begge Peder sogar weitere
markante Persönlichkeiten kennen
und es gibt viel im breitesten hessisch zu schwadronieren, zu nörgeln und zu lästern. Er könnte ja
auch mal nett sein … wenn das
nicht so anstrengend wäre.
Rasierpinselhut und Hornbrille,
schiefe Zähne und eine spitze Zunge. Wenn der sympathische Peter
Beck auf der Bühne den Begge Peder spielt, gibt es für die Zuschauer
kein Halten mehr. Dabei findet der
Begge Peder das natürlich alles gar
nicht witzig. Vielmehr hat der notorische Dauernörgler an allem und je-
dem etwas auszusetzen.
Die Mainzer Allgemeine Zeitung
zur Premiere des neuen Programms: „Sein Publikum zwei Stunden in den Zustand ungezwungenen Dauerlachens zu versetzen ist
eine Kunst, die auch namhafteren
Entertainern nicht so selbstverständlich gelingt wie Peter Beck.“
Wer den Begge Peder einmal
livehaftig erlebt hat wird süchtig
und kommt immer wieder. Deshalb gibt es jetzt Eintrittskarten
bei Lotto am Eck in Budenheim,
Kundencenter der AZ, Media
Markt Mainz und allen bekannten
Vorverkaufsstellen sowie online
beim Veranstalter unter www.
mach-4.de.
Gewinnspiel
Der Begge Peder kommt nach Budenheim.
Die Heimat-Zeitung verlost unter
ihren Lesern dreimal zwei Eintrittskarten für den Auftritt des
Begge Peder am 17. April in Budenheim. Wer gewinnen möchte,
einfach eine Postkarte mit dem
Stichwort „Begge Peder“ an den
Rheingau Echo Verlag, Industriestraße 22 in 65366 Geisenheim
schicken. Absender und eine Telefonnummer, unter der man
tagsüber zu erreichen ist, bitte
nicht vergessen. Auch eine Teilnahme per Mail an heimatzeitung@rheingau-echo.de ist natürlich möglich. Einsendeschluss
ist der kommende Montag, 16.
März. Die Gewinner werden benachrichtigt, sie können sich die
Eintrittskarten dann beim Rheingau Echo abholen.
Allgemeines
Nr. 11 • 12. März 2015
Seite 8
Bonbonpapierchen im Flaschenhals
Meinen Namen habe ich von
diesem
Mords-Regisseur
Hitchcock. Denn erst seit sie
mit mir unterwegs ist, passieren all diese merkwürdigen
Sachen. Gerade gestern haben wir gemeinsam „Die Vögel“ geschaut. Heiliger Hanfsamen, was für ein Film: mies
in Szene gesetzt, noch mieser
recherchiert, dazu gähnend
langweilig. Aber Hitch fängt mit
„H“ an wie Holla und Hanfsamen, so soll es mir Recht
sein.
Was ich an Holla noch so liebe,
sind ihre Mittelrheintal-Geschichten, auch wenn sie nicht
besonders verständlich erklären kann. Aber ihre Stimme ist
ein Traum.
„Holla, erzähle mir vom Freistaat Flaschenhals!“, fordere
ich sie gleich mal auf.
„Ach, Herr Hitch, willst du wieder eine Geschichte hören?“,
fragt sie mich.
Ich knabbere an ihrem Ohrläppchen und wünsche mir,
ein Menschenmännchen zu
sein. Nach dem Knabbern
würde ich diesen Peter Kurze,
der uns ständig auflauert, ordentlich vermöbeln.
„Der Freistaat Flaschenhals
hat eine interessante Geschichte. Er existierte von
1919 bis 1923. Nach dem ersten Weltkrieg teilten sich die alliierten Siegermächte das
Deutsche Reich untereinander auf. Die Briten, Amerikaner
und Franzosen … “ Mitten im
Satz bleibt sie abrupt stehen.
„Aha!“, ruft sie und zeigt auf einen grünen Fetzen, der im
Gras kaum auszumachen ist.
„Bonbonpapierchen!“
Ich kann mich gerade noch
festkrallen, als sie sich hastig
herunterbeugt und das Papierchen aufhebt.
„Ein Kind kann das nicht gewesen sein!“ Sie betrachtet das
Papierchen von allen Seiten.
„Das ist das Einwickelpapier
eines ultrascharfen Hustenbonbons!“
Ihre Analysen grenzen an
Zauberei.
Wir setzen unseren Weg fort
und sie erklärt: „Also, nach
dem Ersten Weltkrieg haben
sich die Siegermächte daran
gemacht, das Deutsche Reich
unter sich aufzuteilen. Und
zwar mit einem Zirkel auf der
Landkarte. Die Amerikaner
machten einen Kreis um Koblenz herum, die Franzosen
einen Kreis um Mainz herum
…“ Sie bleibt stehen, nimmt einen Stock und malt zwei Kreise – so rund wie mein Käfigspiegel – in den Sand. Zwi-
schen den beiden Kreisen
sticht sie mit ihrem Stock.
„Schau, wenn man zwei Kreise nebeneinander malt, die
sich nicht berühren, entsteht
ein Muster, das aussieht wie
ein Flaschenhals. Deshalb
wurde dieser Landstrich hier,
der sich weder im amerikanischen, noch französischen
Kreis befand, Freistaat Flaschenhals genannt.“
Aha! Ich sag’s ja, ihre Stimme
ist wunderschön. Für mich
sieht dieses Muster aus wie
Hollas Taille. „Freistaat Taille“,
krächze ich vergnügt.
„Nein, Herr Hitch, so lustig, wie
es sich anhört, war es damals
nicht“, belehrt mich Holla, „die
etwa 17.000 Einwohner bekamen nämlich ein großes Problem. Durch den Zirkelziehfehler entstand ein Niemandsland
und die Menschen wurden von
der Außenwelt abgeschnitten.“
Was immer sie damit sagen
will, das Muster sieht immer
noch aus wie ihre Taille.
„Von der amerikanischen und
französischen
Besatzungszone umgeben“, sie sticht wieder in die beiden Kreise im
Sand, „durfte im Flaschenhals
kein Zug und kein Schiff halten. Und dann …“ Sie ver-
stummt und zeigt mit dem
Stöckchen ins Gras. „Da ist
schon wieder ein Papierchen!“
Diesmal darf sie sich alleine
herunterbeugen, ich schwirre
lieber hinter ihr herum und genieße die Aussicht.
Holla riecht an dem Papierchen. „Es ist frisch … von heute. Wie ich diesen Müll hasse!
Unser schöner Rheinsteig!“
Sie stapft nun zügiger voran.
Gerne möchte ich ihre Stimme
weiterhören.
„Ist gut, Herr Hitch, hör auf, an
meinem Ohr zu knabbern. Ich
erzähle ja weiter. Die Stadt
Lorch hatte damals einen findigen Bürgermeister namens
Edmund Pnischeck. Der erklärte diesen Flecken Erde im
September 1919 für unabhängig und nannte ihn Freistaat
Flaschenhals. Er ließ sogar eigenes Geld drucken und …
aha!“
Ich sehe es auch. An einem
Brombeerbusch klebt das
nächste Papierchen. „Das
muss ein riesen Dreckfink
sein!“, sagt Holla.
Du lieber Himmel, ich wusste
gar nicht, dass Finken Bonbons fressen, geschweige
denn, dass sie davon riesig
werden.
Teil II
„Wenn ich den erwische, ist
was los!“, schimpft Holla und
geht weiter.
„Aaalso … was aber nutzte
den Bewohnern des Freistaates Flaschenhals eigenes
Geld, wenn sie keine Waren
zum Handeln hatten?“, fragt
sie mich, während ich über
diesen Fink nachdenke. Bevor
ich etwas erwidern kann, sagt
sie: „Wie du dich erinnerst,
durften weder Züge noch
Schiffe hier halten. Der Landweg über den Taunus war weit
und mühselig zu befahren. Du
siehst selbst, wie steil es hier
ist. Doch der Rheingauer lässt
sich nicht unterkriegen! So
kam es, dass … Aaaaah! Herr
Hitch, das ist die Höhe!“ Holla
zeigt auf die Trockenmauer am
Wegesrand. In zwei Ritzen
stecken
Bobonpapierchen.
„Was, wenn da eine Eidechse
nicht rauskann? Oder eine
Hummel erstickt?“ Empört
zieht sie die Papierchen heraus. „Ich bin jetzt echt in
Fahrt, Herr Hitch“, sagt sie und
steckt die zwei Papierchen zu
den anderen in ihre Hosentasche. „Wir müssen uns beeilen. Ich muss diesen Dreckfink
finden!“
„Ich habe mir das mit dem Finken überlegt, Holla! Das kann
gar nicht sein, dass …“
„Wo war ich?“, unterbricht sie
mich. „Ach ja, bei den unbeugsamen Rheingauern.“ Sie
streckt ihre Faust in die Luft.
„Nachdem ihnen alle Wege
abgeschnitten worden waren,
mussten sie zusehen, wie sie
überlebten. So begannen sie,
Güter zu schmuggeln und
Schwarzhandel zu betreiben.
Sie versteckten sogar Waren
und Menschen vor den Alliierten in ihrem Freistaat. Die hatten alle Tricks auf Lager.“
Plötzlich bleibt Holla stehen.
„Apropos Tricks: Herr Hitch,
kannst du mir einen Gefallen
tun?“
Ich nicke.
„Flieg doch voraus und schau,
ob du einen oder mehrere
Wanderer siehst. Ich muss
wissen, wie schnell ich laufen
muss, um sie zu einzuholen.
Kannst du mich verstehen?“
Eigentlich nicht. Was haben
Wanderer mit diesem Dreckfink zu tun? Aber ich nicke und
tippele dazu hin und her. Ich
will, dass sie sieht, was für ein
Mordskerl ich bin und welches
Risiko ich bereit bin, für sie einzugehen, denn es gibt nichts
gefährlicheres, als …
Fortsetzung nächste Woche
Nr. 11 • 12. März 2015
Allgemeines
Gut verpackt – alles sicher?
Videoclip informiert über Risiken im Umgang mit Lebensmittelverpackungen
Kunststoffe sind ein häufig verwendetes Material für Lebensmittelverpackungen. Sie gewinnen zunehmend an Bedeutung, geraten
aber immer wieder wegen unerwünschter Stoffübergänge in die
Kritik. Gemeinsam informieren die
Verbraucherzentralen und die
Deutsche Stiftung Verbraucherschutz mit einem neuen Videoclip
aus der Reihe „Verbraucherschutz
in 100 Sekunden“ über mögliche
Risiken und den richtigen Umgang
mit Kunststoffverpackungen im
Haushalt. Der Kurzfilm steht ab sofort auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale bereit.
Der Protagonist Bernd und seine
Partnerin beginnen bei der Zubereitung eines Mikrowellen-Fertiggerichtes eine Diskussion. Denn
Bernd missachtet wichtige Anwendungshinweise, die auf der Ver-
packung stehen. In so genannten
‚ready-to-heat‘-Verpackungen
können beispielsweise viele Mikrowellengerichte direkt erhitzt werden. Mit steigender Temperatur erhöht sich jedoch auch das Risiko,
dass unerwünschte und möglicherweise gesundheitsschädliche
Stoffe in das Lebensmittel übergehen. „Die Angaben zur empfohlenen Temperatur, Wattzahl und
Dauer der Erhitzung sind unbedingt zu beachten“, erklärt Waltraud Fesser, Referentin Lebensmittel und Ernährung. „Es sollten
immer nur Verpackungen verwendet werden, die ausdrücklich für
die Zubereitung in der Mikrowelle
geeignet sind. Im Zweifelsfall sollte
auf mikrowellengeeignetes Geschirr aus Glas oder Porzellan zurückgegriffen werden.“
Diese und weitere Fehlverwendun-
gen von Verpackungen werden im
Videoclip aufgedeckt: Von der
Plastikflasche im Sonnenbad bis
zur Weihnachtsgans aufbewahrt
im Gelben Sack. „Verpackungen
werden für einen bestimmten Verwendungszweck hergestellt und
genau darauf ist ihre Sicherheitsbewertung ausgelegt“, so Fesser
weiter.
Der Videoclip* und weitere Informationen zum Thema Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff
sind im Internet zu finden: www.
youtube.de/verbraucherstiftung
(http://youtu.be/YxjSeWuL0W8)
*www.verbraucherzentrale.deBei der Verbraucherzentrale ist außerdem der kostenlose Flyer „Lebensmittelverpackungen
aus
Kunststoff“ mit vielen weiteren Informationen zum Umgang mit Verpackungen erhältlich.
Seite 9
Nr. 11 • 12. März 2015
Allgemeines
Seite 10
Mehr Kinder mit ADHS im Kreis Mainz-Bingen
DAK-Gesundheit: Zappelphilipp-Diagnose trifft vor allem Jungen
Ingelheim. – Im Kreis Mainz-Bingen leiden immer mehr Kinder
und Jugendliche unter dem sogenannten Zappelphilipp-Syndrom
(ADHS). Nach Information der
DAK-Gesundheit hatten 2011 6,3
Prozent der fünf- bis 14-Jährigen
eine ADHS-Diagnose. Im Vergleich zum Jahr 2008 bedeutet
das einen Anstieg um 1,4 Prozentpunkte. Die Kasse beruft sich
dabei auf repräsentative Daten
aus dem im Dezember veröffentlichten neuen „Versorgungsatlas“
des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung.
Erstmals sind ambulante Abrechnungsdaten aller gesetzlich Versicherten in Deutschland analysiert worden.
Bundesweit litten nach Expertenschätzungen rund 325.000 Schüler unter ADHS. Im Kreis MainzBingen waren Jungen häufiger
von der Diagnose betroffen als
Mädchen: Ärzte schätzten hier 8,8
Prozent aller Jungen als krankhaft
hyperaktiv ein – aber nur 3,4 Pro-
zent aller Mädchen. „Eine starke
Aufmerksamkeitsstörung macht
den Alltag für die Betroffenen und
für ihre Familien extrem schwer.
Außerdem kann sie das Risiko für
Depressionen, Süchte und Unfälle erhöhen“, erläutert Steffen Kilian, Chef/-in der DAK-Gesundheit
in Ingelheim.
Gerade bei den Jungen ist nicht
ausgeschlossen, dass der Anstieg beim Zappelphilipp-Syndrom zum Teil auch durch falsche
Diagnosen verursacht wird. Der
Versorgungsatlas der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen verzeichnet starke regionale Unterschiede. Bundesweit liegt der Anteil der betroffenen Schüler bei 4,4
Prozent. In Thüringen, RheinlandPfalz und Bayern wird die Störung
aber häufiger diagnostiziert, in
Stadtstaaten wie Hamburg und
Bremen seltener. „Kinder sind in
Großstädten sicher nicht ruhiger
als auf dem Land“, so Kilian, „aber
besonders zappelige Schüler fallen in kleinen Orten eher auf.“
Ärzte verordnen zurückhaltender Medikamente
Obwohl Ärzte etwas häufiger eine
ADHS-Diagnose stellen als früher, gibt es keinen Anstieg bei den
entsprechenden Medikamenten.
Die Arzneimitteldaten der DAKGesundheit zeigen sogar einen
Rückgang um zehn Prozent: 2013
hatten 2,5 Prozent aller DAK-Versicherten zwischen fünf und 14
Jahren mindestens eine Verordnung. 2011 waren es noch 2,8
Prozent. Ursache sind vermutlich
die strengeren Arzneimittelrichtlinien.
Seit 2010 dürfen allein Spezialisten für Verhaltensstörungen bei
Kindern und Jugendlichen die
Medikamente verordnen. „Auf diese Weise ist gewährleistet, dass
die Kinder ADHS-Pillen unter besonders geschulter Aufsicht einnehmen und die Tabletten nicht
leichtfertig schlucken“, sagt Kilian.
Mehr Informationen: www.dak.de/
adhs.
Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Hauskauf: Energieschleuder oder Schnäppchen?
Der Verlust von Heizenergie
durch schlechte Wände, ein undichtes Dach oder ein ineffizientes Heizsystem ist eine dauerhafte Geldgrube. So kann manches
„Schnäppchen“ über die Jahre
gesehen in ungünstigem Licht dastehen.
Hausverkäufer sind verpflichtet,
spätestens bei der Besichtigung
einen Energieausweis vorzulegen. Kaufinteressenten scheuen
sich jedoch oft, dies einzufordern
– manchmal aus Furcht, den Zuschlag für das Haus nicht zu bekommen.
Und auch wenn der Energieausweis vorliegt, ist die Interpretation
der Daten nicht immer leicht: Verbrauchsausweise mitteln den Verbrauch der letzten drei Jahre –
und der hängt von den Gewohnheiten der Bewohner ab. Bedarfsausweise zeigen den nutzerunabhängigen Heizenergiebedarf des
Hauses. Der errechnete Bedarf
fällt häufige zu hoch aus.
Energieausweise sind nach Ausstellung zehn Jahre gültig, daher
kursieren Energieausweise nebeneinander die hinsichtlich des
Energieverbrauchs alte und neue
Bewertungsmaßstäbe anlegen.
In älteren Energieausweisen werden Werte von 150–200 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr im Ausweis noch
im grünen Bereich angesiedelt –
obwohl das nicht einem zukunftsfähigen energetischen Standard
entspricht. Ab Mai 2014 ausgestellte Ausweise geben dem
Gebäude eine Energieeffizienzklasse von A+ bis H. Werte von
100–200 Kilowattstunden erreichen nur Effizienzklasse D oder
E.
In einem Mehrfamilienhaus gibt
es nur einen Ausweis fürs ganze
Haus nicht jedoch für die einzelne
Wohnung. Für den Energieverbrauch einer Wohnung spielt aber
auch deren Lage eine wichtige
Rolle vor allem in schlechter ge-
dämmten Häusern. Dach- und
Erdgeschosswohnungen
in
Hausrandlage verbrauchen dann
in der Regel 50 Prozent mehr
Heizwärme als Wohnungen in der
Hausmitte.
Der unabhängige Energieberater
der Verbraucherzentrale hilft nach
Terminvereinbarung bei der Interpretation von Energieausweisen
und bietet Hauskäufern eine kostenlose persönliche Erstberatung
zur Einschätzung des Modernisierungsbedarfs, jedoch keine
Vor-Ort-Beratung.
Die Energieberater haben mittwochs (Seppel-Glückert-Passage 10, 2.OG) und donnerstags
(Umweltinformationszentrum,
Dominikanerstraße 2) Sprechstunde in Mainz. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter 0800
/ 60 75 600 (kostenlos) montags
von 9 – 13 Uhr und 14 – 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von
10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr.
Allgemeines
Nr. 11 • 12. März 2015
Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen
Zeitzeugen für Forschungsprojekt gesucht
Unter der Federführung des Familienministeriums setzt das
Land ein Forschungsprojekt zur
Aufarbeitung der strafrechtlichen
Verfolgung homosexueller Menschen in Rheinland-Pfalz um und
sucht nach Zeitzeugen. Ziele des
Projektes sind neben der Aufarbeitung der strafrechtlichen
Verfolgung von homosexuellen
Männern auch die zeitgeschichtliche Erforschung der gesellschaftlichen Repression gegenüber homosexuellen Menschen
in der Nachkriegszeit. Durchgeführt wird das Projekt vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ) in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung
Magnus Hirschfeld (BMH).
„Der Landtagsbeschluss greift
ein dunkles Kapitel der jungen
Bundesrepublik auf. Überall in
Deutschland, auch in RheinlandPfalz, wurden homosexuelle
Menschen verfolgt, verurteilt, geächtet und von der Gesellschaft
ausgegrenzt“, erklärt Familienministerin Irene Alt zum Projekt.
„Dieses Thema aufzuarbeiten ist
ein wichtiger Schritt, um für homophobe Tendenzen zu sensibilisieren – gerade auch in der jüngeren Generation, die die Zeit
der strafrechtlichen Verfolgung
homosexueller Menschen nicht
persönlich miterlebt hat.“
Derzeit werden noch folgende
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
gesucht:
- Schwule Männer, die von der
Verfolgung durch § 175 StGB in
der Zeit von 1946 bis 1969 (und
danach) betroffen waren.
- Lesbische Frauen, die von Ausgrenzung und Diskriminierung in
der Zeit 1946 bis 1969 (und danach) betroffen waren.
- Personen, die über die Verfolgung und Diskriminierung von
schwulen Männern durch § 175
StGB sowie die Ausgrenzung
und Diskriminierung lesbischer
Frauen in Zeit von 1946 bis 1969
(und danach) erfahren haben
und berichten können.
Bitte melden Sie sich unter zeitzeugen@queernet-rlp.de oder regenbogen@mifkjf.rlp.de.
Von Haus zu Haus
Werbung in der
Heimat-Zeitung Budenheim
wird in der gesamten Gemeinde gelesen.
Nutzen Sie die Gelegenheit mit der Schaltung eines Inserates.
Sie erreichen uns unter Telefon: 06722-9966-0
Seite 11
Nr. 11 • 12. März 2015
Öffentliche Bekanntmachungen / Kirchliche Nachrichten
Amtliche Bekanntmachungen
Gemeindeverwaltung Budenheim: Tel. 299-0 · Fax 299-301 · E-Mail: info@budenheim.de
Gemeindewerke Budenheim: Tel. 9306–0 – Fax 9306–165 · E-Mail: info@gemeindewerke-budenheim.de
Störungsmeldungen nach Dienstschluss: Gas/Wasser: Tel. 06131/12 7003 · Strom: Tel. 06131/127001
Polizei: Tel. 110 · Feuerwehr: Tel. 112 · Polizeiinspektion II, Mainz: Tel. 06131/65 42 10
Rettungsdienst/Notarztwagen: Tel. 06131/ 1 92 22 · Ärztl. Notfalldienst: Tel. 06131/116117
Umwelttelefon der Stadtverwaltung Mainz: Tel. 06131/12 21 21 · Kreisverwaltung Mainz-Bingen: Tel. 06132/7 87-0
Bekanntmachung
Auswertung der Geschwindigkeitsmesstafel
Im Gehren zwischen Gonsenheimer Straße und In der Eich in Fahrtrichtung
Finther Straße gemessen vom 27. Januar 2015 bis 28. Februar 2015
Anzahl der Fahrzeuge insgesamt:
4.443 KfZ
Pro Tag:
ca. 139 KfZ
Pro Stunde:
ca. 6 KfZ
Durchschnittsgeschwindigkeit:
18 km/h
Maximale Geschwindigkeit:
42 km/h
Geschwindigkeit
Anzahl der Messungen
Prozent
Unter 10 km/h
2.023
6,98 %
11 – 15 km/h
5.820
20,08 %
16 – 20 km/h
11.523
39,57 %
21 – 25 km/h
7.701
16,41 %
26 – 30 km/h
1.706
5,88 %
Über 30 km/h
217
0,75 %
Hinweis: Pro Fahrzeug werden mehrere Messungen vorgenommen.
Südstraße zwischen Wiesenstraße und Mühlstraße in Fahrtrichtung Gonsenheimer Straße gemessen vom 27. Januar 2015 bis 03. März 2015
Anzahl der Fahrzeuge insgesamt:
2.614 KfZ
Pro Tag:
ca. 75 KfZ
Pro Stunde:
ca. 3 KfZ
Durchschnittsgeschwindigkeit:
16 km/h
Maximale Geschwindigkeit:
36 km/h
Geschwindigkeit
Anzahl der Messungen
Prozent
Unter 10 km/h
2.472
12,86%
11 – 15 km/h
5.861
30,49 %
16 – 20 km/h
7.126
37,07%
21 – 25 km/h
3.270
17,01 %
26 – 30 km/h
460
2,39 %
über 30 km/h
32
0,17 %
Hinweis: Pro Fahrzeug werden mehrere Messungen vorgenommen.
Budenheim, 03.03.2015
Gemeindeverwaltung Budenheim
(Becker)
Bürgermeister
Bekanntmachung
Bekanntmachung
Jugendtreff der Gemeinde Budenheim in der Grund- und Realschule
plus Budenheim / Mainz-Mombach (Eingang über Schulhof)
Montag, 16.03.15
16.00 – 20.30 Uhr Offener Treff
Dienstag, 17.03.15
16.00 – 20.30 Uhr Offener Treff
Mittwoch, 18.03.15
16.00 – 18.30 Uhr BlueBox – Kidz:
„Cocktail – Abend (alkoholfrei)“
Donnerstag, 19.03.15
16.00 – 20.30 Uhr Offener Treff:
„Billard – Turnier“
Freitag ,20.03.15
16.00 – 20.30 Uhr Offener Treff:
„BlueBox-Küchen-DingsBums“
Budenheim 05.03.2015
Gemeindeverwaltung Budenheim
(R. Becker)
Bürgermeister
Seniorentreff „60 plus“ der Gemeinde Budenheim in der ErwinRenth-Str. 15
14.30 Uhr Geselliges Zusammensein
mit der AWO Budenheim
15.30 Uhr Basteln für Ostern
Donnerstag, 19.03.2015
10.00 Uhr Chorprobe für Seniorenchor
15.00 Uhr Lustige Rätsel
17.00 Uhr Gymnastik (Unkostenbeitrag 1,00 Euro)
Freitag, 20.03.2015
14.30 Uhr Ausflug zum Naturhistorischen Museum in Mainz
(Unkostenbeitrag: 5,00 Euro)
Budenheim 05.03.2015
Gemeindeverwaltung Budenheim
(Rainer Becker)
Bürgermeister
Unterstützen Sie die Arbeit von
Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen
mit großzügigen Gedspenden!
✞
Kirchliche Nachrichten
Evangelische
Kirchengemeinde
Sonntag, 15.3.2014
10 Uhr Gottesdienst (Pfarrer Dr. Stefan Volkmann)
Dienstag, 17.3.2014
17– 18 Uhr Konfirmandenunterricht
18 – 20 Uhr Teenkreis
Mittwoch, 18.3.2014
16.30 – 18 Uhr Jungschar
20 – 21.30 Uhr Chorprobe der Kleinen Kantorei
Donnerstag, 19.3.2014
16:15 Uhr Gottesdienst im ASB-Seniorenheim (Pfarrer Dr. Stefan Volkmann)
17:00 – 18:00 Uhr Kinderchor
24.-28.03. 2015 Kleidersammlung
für Bethel:
Abgabe im ev. Gemeindehaus, Jahnstraße2, 55257 Budenheim
Abgabezeiten: 24.03. 14–17 Uhr;
25.03. 9–12 Uhr; 26.03. 15–18 Uhr;
27.03. 9–12 Uhr; 28.03. 10–12 Uhr
Büro-Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch
und Freitag, 9.00 – 12.00 Uhr, Dienstag, 13.30 – 16.30 Uhr.
Ev. Gemeindebüro, Jahnstraße 2,
Tel.-Nr. 368.
Aus der Ökumene
„Denn sie sollen eins sein...“(Joh 17,22)
Montag, 16.03.2015
09.30 Uhr Sitztanz (Unkostenbeitrag
1,00 Euro)
15.00 Uhr Schmecken – Riechen –
Fühlen
17.30 Uhr Parkinson-Gymnastik
Dienstag, 17.03.2015
15.00 Uhr Koordinationstraining mit
Fingerübungen
Mittwoch, 18.03.2015
Seite 12
Die ev. und rk. Kirchengemeinden
laden zu ihren Veranstaltungen ein!
Katholische
Pfarrgemeinde
Donnerstag, 12.03.
10:00 Uhr Heilige Messe
Freitag, 13.03.
18:00 Uhr Keine Rosenkranz-
andach, kein Fatimagebet
19:30 Uhr Treffen Ökumenekreis, Bücherei
Samstag, 14.03.
18.30 Uhr Vorabendmesse
Sonntag, 15.03.
10:00 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde
10:00 Uhr Kinderwortgottesdienst,
Kita-Turnraum
17:00 Uhr Bußfeier, Dreifaltigkeitskirche
Dienstag, 17.03.
18:30 Uhr Heilige Messe
20:00 Uhr PGR-Sitzung, MargotFörsch-Haus
Mittwoch, 18.03.
18:00 Uhr Eucharistische Anbetung
18:30 Uhr Heilige Messe
20:00 Uhr Treffen Bibelkreis, Bücherei
Donnerstag, 19.03.
10:00 Uhr Wortgottesfeier
Tägl. Heilige Messe (im trid. Ritus)
um 7.30 Uhr (Prof. May)
So. 15.03. 1. Les.: 2 Chr
36,14–16.19–23 2.Les.: Eph 2,4–10
Ev: Joh 3,14–21
Büroöffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag von 9.00
Uhr bis 12.00 Uhr.
Pfarrbüro St. Pankratius, Gonsenheimer Straße 43, Telefonnummer 2129.
Ihr Anliegen können Sie jederzeit auf
dem Anrufbeantworter hinterlassen.
Öffnungszeiten kath. öffentliche
Bücherei Budenheim
Donnerstag ab 18.00 Uhr Büchereitreff
Sonntag von 10.00 bis 11.30 Uhr und
Mittwoch von 16.30 bis 17.30 Uhr
Buchausleihe.
Eine-Welt-Laden
Der Eine-Welt- Laden ist samstags
von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr und
sonntags von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr
geöffnet. Das Verkaufsteam freut sich
auf Ihren Besuch.
Kirchenchor
Die Probe findet jeden Montag um
19.30 Uhr, im Saal des MargotFörsch-Hauses statt. Interessierte
Sänger sind jederzeit herzlich willkommen.
Sport
Nr. 11 • 12. März 2015
Seite 13
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DJK Sportfreunde
Budenheim e.V.
Oberliga Herren RPS
DJK SF Budenheim - HSG
Rhein-Nahe Bingen
Am Samstag, 14. März, empfängt
die 1. Herrenmannschaft der DJK
SF Budenheim zum nächsten
Rheinhessenderby in der Waldsporthalle die HSG Rhein-Nahe
aus Bingen. Anpfiff ist um 19.30
Uhr. Das Hinspiel in Bingen ging
knapp mit zwei Toren verloren.
Handballbegeisterte aus Budenheim und Umgebung sind herzlich
eingeladen, dieses spannungsreiche Spiel tatkräftig zu unterstützen. Für Speis und Trank vor, in
der Pause und nach dem Spiel ist
wie gewohnt durch das Thekenteam gesorgt. Die Mannschaft um
Trainer Axel Schneider freut sich
auf eine volle und lautstarke Halle
bei diesem packenden Derby.
Ein ausführlicher Bericht zum
Spiel folgt in der nächsten Ausgabe der Heimatzeitung.
A-Jugend
MJSG Ingelheim/Budenheim:
Ein großer Schritt Richtung
Oberliga RPS Meister
Am Sonntag, 8. März, war die JSG
West zu Gast in der Ingelheimer
Halle am Sebastian-MünsterGymnasium, zum Spitzenspiel
gegen die MJSG Ingelheim / Budenheim. Die Saarbrücker hatten
bislang nur ein Unentschieden
und die Niederlage gegen die
Spielgemeinschaft aus Ingelheim
und Budenheim auf Ihrem Minuskonto, wogegen die MJSG schon
zweimal verloren hatte. Würden
die Saarländer das Rückspiel für
sich entscheiden, wäre ihnen der
Titel fast sicher. Diese Konstellation ließ auf ein spannendes und
hochklassiges Handballspiel hoffen, was sich auch cirka 150 Fans
beider Mannschaften gedacht
hatten und Ihre Teams entsprechend anfeuerten.
Die Rheinhessen begannen mit
einer offensiven Deckung, um den
Rückraumschützen der Saarbrücker wenig Platz zu lassen. Diese
Taktik ging auf und das Spiel wurde die ersten Minuten ausgegli-
chen gestaltet, bis Mitte der ersten Hälfte die MJSG sich zum
10:8 erstmalig einen zwei Tore
Vorsprung erspielen konnte. Mit
Leon Löw als sicheren Rückhalt
erspielte sich die MJSG, angeführt von einem starken Rückraum und schnellem Wechsel von
Abwehr auf Angriff, einen Vorsprung über 15:10 auf 19:13. Dieser Vorsprung wurde leider durch
Nachlässigkeiten und individuelle
Fehler zum Pausenstand von
19:16 wieder verspielt.
Nach der Pause gingen die Spieler der MJSG konzentrierter zu
Werke und stellten den alten Abstand über 31:26 Tor um Tor wieder her. Mit diesem Polster spielten die A-Jugendlichen nun auch
befreiter auf und konnte sogar das
ein oder andere Kabinettstückchen bieten, unter anderem einen
Kemper vom Kreisläufer Julian
Mangold über den Rechtsaußen
Lorenzo Lang bis zum Endstand
von 39:31. Die Saarbrücker waren
der erwartet starke Gegner und
haben Ingelheimer/Budenheimer
Jungs alles abgefordert.
Die MJSG steht nun noch vor drei
Spielen, die gewonnen werden
müssen, um so den Oberligameistertitel zu erreichen und
mit der richtigen Motivation in die
kommende Bundesligaqualifikation zu gehen.
Schwimmen
Der erste Wettkampf im Jahr 2015
ist geschafft. Am Sonntag, 8.
März, gingen die Sportler Michelle
Bösand, Carolin Seiter, Katharina
Nürnberger, Lukas Holzbeck, Kevin Grodzki und Marius Görs beim
ENTEGA CUP Darmstadt an den
Start. Es ist immer interessant,
wenn neben den Vereinen aus der
Region auch Vereine aus dem
Ausland an den Start gehen, so
die Sportler der DJK SF Budenheim. Am Sonntag konnten sie ihren Platz im Schwimmbad mit einem Verein aus Ägypten teilen.
Mit den Leistungen der Sportler
war die Trainerin Lara Tytko zufrieden. Sie hofft, dass bei den nächsten Wettkämpfen weitere Bestzeiten erzielt werden. Dafür wird in
den Osterferien kräftig trainiert.
mussten noch 20 Minuten mit
Glück und Geschick überstanden
Fussballverein 1919
werden. Die FVB-Spieler müssen
Budenheim e.V.
in Zukunft einfach mehr Ruhe bewahren. Die Proteste nützen sowieso nichts. Der Schiedsrichter
wird seine getroffene Entschei1. Mannschaft
Das erste Rückrundenheimspiel dung nicht revidieren.
wurde am Sonntag gegen TSV Das Spiel der 2. Mannschaft wurMommenheim I ausgetragen und de von Mommenheim kurzfristig
mit 3:2 gewonnen. Der neue Trai- abgesagt.
ner Andreas Thielen hatte das Vorschau: Am Sonntag (15.
umformierte Team sehr gut einge- März) ist VfL Fontana Finthen II
stellt. Budenheim hatte mehr der nächste Gegner des FVBSpielanteile und auch einige gute Teams. Das Spiel beginnt bereits
Chancen herausgespielt. Nur mit um 12.30 Uhr auf der Finther AnTore schießen ist das so eine Sa- lage. Es gilt die drei Punkte nach
che. Die beiden Goalgetter des Budenheim mitzunehmen.
FVB werden voraussichtlich nicht Erfolgreicher Rückrundenaufmehr zur Verfügung stehen. Als takt der E 2
Sven Heinze im Strafraum gefoult Am vergangenen Samstag startewurde, verwandelte Gaetano Pe- te die Rückrunde für die E2-Juritore den Strafstoß in der 20. Mi- gend. Hochmotiviert und mit viel
nute zum 1:0 für Budenheim. Als Respekt fuhr man zum Spiel geSpielführer Ubaid Tarzi in der 33. gen den TSV-Schott.
Minute das 2:0 erzielte, waren die Von Anfang an waren die BudenBudenheimer Anhänger zuver- heimer Spieler hochkonzentriert
sichtlich, dass die Punkte zu Hau- und hellwach. Es war ein schnelse blieben. Knapp vor der Pause les und spannendes Spiel. In der
konnte Mommenheim durch ei- 17. Minute gingen die Budenheinen Flatterfreistoß überraschend mer Jungs durch einen Treffer von
Niklas Nobis in Führung. Kurz vor
auf 1:2 verkürzen.
Im zweiten Abschnitt hatte Buden- der Halbzeitpause konnte man
heim zunächst weiterhin den durch einen weiteren Treffer durch
Spielverlauf gut im Griff. Nach ei- Tom Schenk auf 2:0 erhöhen.
ner schön herausgespielten Kom- Nach der Pause ging es spanbination gelang abermals Ubaid in nend weiter. Sehr lobenswert wader 60. Minute das 3:1. Ab der 70. ren die Leistungen der AbwehrMinute wurde es allerdings etwas spieler Luis Wachsmuth und Tirahektisch. Ein Foulelfer brachte path Anekvarangkul. In der 29. MiMommenheim wieder auf 2:3 he- nute gelang es Nicolas Beckmann
ran. Die Einheimischen ließen das 3:0 zu erzielen. Drei Minuten
sich leider öfters von den Gästen später erzielten die Gegner ein
provozieren. Das führte in der 75. Tor und verkürzten auf 3:1.
Minute zur Rudelbildung mit Ran- Zu diesem Spiel wäre noch anzugelei. Obwohl der Gästespieler merken, dass jeder einzelne Budem FVB-Abwehr-Akteur an die denheimer Spieler hier ein dickes
Gurgel griff und ihn wegschupste Lob verdient hat. Die Leistung war
und dieser sich entsprechend zur spitze! So endete das Spiel 3:1 für
Wehr setzte und ebenfalls den Budenheim.
Gegner attackierte und vor die Es spielten ebenfalls Finn Ludwig,
Brust stieß. Bekam der Budenhei- Leonardo Rastiello, Philipp Bömer Rot und der Mommenheimer ving, Benedikt Lachner, Gabriel
lediglich Gelb. Eine etwas unver- Oklopcic und Finn Limbacher.
ständliche Tatsachen-Entscheidung des Spielleiters. Das führte
zu weiteren Diskussionen. Als drei
Minuten später ein weiterer Budenheimer mit Gelb-Rot vom
Platz musste, war der sicher geglaubte Heimsieg in Gefahr. Mit
der sehr langen Nachspielzeit
Sport
Nr. 11 • 12. März 2015
Seite 14
Wilde Kerle überzeugten
F1 des FV Budenheim wieder erfolgreich
Budenheim. – Die wilden Kerle
der F1 des FV 1919 Budenheim
zeigten vergangenen Samstag
einmal mehr, dass sie keinen
Gegner fürchten müssen. Einzig
beim ersten Spiel des Verbandsturniers in Laubenheim gegen
TSV 1910 Uelversheim ließ sich
die Mannschaft anfangs etwas
überrennen und geriet mit 0:1 in
Rückstand. Nicolás und Yannick
sorgten mit ihren Treffern aber dafür, dass doch noch der Sieg verzeichnet werden konnte.
Anschließend schlug das Team
den SV 1912 Bretzenheim souverän mit 3:0 durch die Tore von Tobias, Yannick und Nicolás. „Jeder
sucht sich einen Gegenspieler!“,
hörte man Trainer Tom Berg des
Öfteren rufen, und diese Taktik
ging optimal auf: Der 1. FC
Schwabsburg wurde mit 4:0 geschlagen. Diesmal traf Johann
zweimal, Max versenkte ebenfalls, nachdem er zuvor einige Tore vorbereitet hatte und Yannick
konnte sich noch einen Treffer gutschreiben.
Nils stand das gesamte Turnier
über wie eine Wand und erkämpfte sich jeden Ball. Sein Mannschaftskollege Niklas hatte mehrmals ein Tor auf dem Fuß und lediglich Pech im Abschluss. Benjamin konnte zweimal seinen Kasten sauber halten und übergab die
Torwarthandschuhe für das letzte
Spiel gegen den 1. FCC Rheinhessen Ingelheim an Nicolás. Leider war nun die Luft etwas raus,
und trotz zahlreicher Chancen
konnte Budenheim das Siegtor
nicht erzielen, die Mannschaften
trennten sich 0:0.
Mit Fairness, Siegeswillen, Teamgeist und dem lautesten Schlachtruf Rheinhessens hinterließen die
wilden Kerle einen durchweg positiven Eindruck und konnten zufrieden ins wohlverdiente Wochenende gehen.
Für Budenheim spielten: Nikolás
Berg (2), Benjamin Bitz, Max Degenhardt (1), Tobias Schneider
(1), Johann Steffes-Mies (2), Yannick Stenner (3), Niklas Viviani,
Nils Volz.
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