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Gemeindebriefe - Ev. Kirchengemeinde Sankt Helena zu Großengsee

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G
April / Mai
2015
emeindebrief
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
Sankt Helena zu Großengsee
"Osterbotschaft
- Auferstanden!
tönt's in allen
Christenlanden,
weckt der
Geister
Hochgesang.
Tritt auch du aus
deinen Falten
zu den höheren
Gestalten,
Seele, Gott sei
dein Gesang!"
(Goethe)
Ostern
Der Tod ist überwunden
In diesem Heft:
S. 3 Christenverfolgung
S. 4 Oase der Frauen
S. 5 Männerangebot
S. 6 Seniorenausflug
S. 7 Konfi-Freizeit
S. 8 Osterrätsel
S. 9 Auferstehung
S. 13 Pfingsten
S. 14 Menschen der
Gemeinde
S. 18 Termine
S. 19 Filmnachmittag
Die kleine Andacht
Pfarrerin Thurn
Liebe Gemeinde!
„Lasset Euch versöhnen mit Gott“ (2. Kor 5,20), so steht es auf
unserem schönen alten Beichtstuhl in St. Helena. Als dieser
Beichtstuhl benutzt wurde, sah das Beichten noch ganz anders
aus. Der Beichtstuhl stand in der Sakristei und darauf saß der
Pfarrer. Die Gemeindeglieder kamen einzeln zum Beichten
und saßen oder standen dem Pfarrer gegenüber. Was muss
das wohl für einen Eindruck gemacht haben, wenn der Pfarrer
in solch einem prächtigen Stuhl saß?
Sich mit Gott
aussöhnen
Gott-sei-Dank hat sich seit damals vieles verändert. Heute
begegnen sich Gemeindeglieder mit mir auf Augenhöhe. Doch
auch heute ist es wichtig, „sich auszusöhnen mit Gott“ und
damit mit sich selbst. Manchmal rauben uns Schuldgefühle
unsere Lebenskraft. Manchmal belasten uns Dinge, die wir
alleine nicht bewältigen können.
Vergebung der
Sünden
Die Einzelbeichte sieht heute so aus: Sie können sich mit
mir treffen und mir erzählen, was Ihnen auf der Seele liegt.
Wenn sie es möchten, kann ich Ihnen auch die Absolution, die
Sündenvergebung, erteilen. Nach wie vor gilt selbstverständlich
das Beichtgeheimnis.
An den Fehlern
reifen
Oder Sie gehen zur allgemeinen Beichte in den Gottesdienst.
An Karfreitag und am Buß- und Bettag feiern wir einen
Beichtgottesdienst. Dabei bringt jeder in der Stille das vor Gott,
was ihn belastet. Die Sündenvergebung spreche ich allen zu,
die ihre Sünden von Herzen bereuen. Auf diese Weise können
wir an unseren Fehlern reifen und wieder neu beginnen.
Mit Gott und
sich selbst
in Einklang
kommen
Auch an diesem Karfreitag haben Sie wieder die Chance sich
mit Gott und sich selbst auszusöhnen. Nutzen Sie doch unser
kirchliches Angebot, um mit Gott und sich selbst wieder in
Einklang zu kommen!
Ich wünsche Ihnen eine frohe und unbeschwerte Osterzeit!
Ihre Pfarrerin Susanne Thurn
2
Aktuelles Thema
Nordkorea: Zehntausende Christen werden in Arbeitslagern festgehalten, gefoltert und getötet.
Somalia: In jüngster Zeit wurden Christen muslimischer Herkunft
bei ihrer Entdeckung oft auf der Stelle getötet.
Christenverfolgung
heute
Islamische Welt: Durch das geltende islamische Recht, die Scharia, gibt es keinen Schutz für Menschen anderen Glaubens.
Ägypten: Die christlichen Kopten sind oft Angriffen der muslimischen Bevölkerung ausgesetzt, gegen die sie kaum geschützt sind.
Afghanistan: In Afghanistan kann der Übertritt vom Islam zum
Christentum mit dem Tode bestraft werden.
Irak: Der „IS“ zwang die Christen aus Mossul die Stadt zu verlassen oder zum Islam überzutreten, 30 000 Christen flohen.
Das Christentum ist die
am stärksten
unterdrückte
Religionsgemeinschaft
der Welt!
Iran: Im Iran steht auf den Übertritt vom Islam zum Christentum
die Todesstrafe.
Libyen: Seit dem Sturz von Gaddafi kommt es immer wieder zu
Gewalt gegen Christen.
Pakistan: Die Besetzung des Iraks durch Amerika hat den Konflikt
mit den Muslimen für die christliche Minderheit verschärft.
Saudi-Arabien: Der Großmufti von Saudi-Arabien forderte in einer Fatwa die Zerstörung aller Kirchen der arabischen Halbinsel.
Türkei: Christen und Kirchen sind seit Langem vielfältigen Diskriminierungen juristischer und anderer Art ausgesetzt.
Etwa
100 000 000
Christen in über
50 Ländern
werden wegen
ihres Glaubens
verfolgt!
Indien: In Indien gab es seit 1998 über 1000 gewaltsame Angriffe
auf Christen seitens militanter Hindus.
Nigeria: Die islamistische Boko Haram ermordeten rund 3000
Christen, die sich der Zwangsislamisierung widersetzt hatten.
Quelle: www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2015_09_01_02.
3
Robert Thurn
Mehr zum Thema bei
www.opendoors.de
Frauenkreis "Oase"
Matthias Claudius
22. April
Matthias Claudius
Ein deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit
volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst.
Er starb vor 200 Jahren, am 21. Januar1815.
Zwei bekannte Lieder im evangelischen Gesangbuch (EG)
stammen aus seiner Feder: "Der Mond ist aufgegangen"
(EG 482) und "Wir pflügen und wir streuen" (EG 508).
Über den Text des letzten Liedes wollen wir an diesem Abend
sprechen und dabei etwas über das Leben seines Dichters
erfahren. "Wir pflügen und wir streuen" ist ein Lied, das
sowohl im Frühjahr gesungen werden kann, wenn die Gartenund Feldarbeit beginnt, als auch im Herbst, wenn die Ernte
eingebracht ist.
Christa Gröschel
lädt ein!
Das Buch Ruth (AT) - Ruth und Noomi
20. Mai
Aus der Reihe
Biblische Frauen
Bild: www.jw.org/
Das Buch Ruth ist eine Fundgrube für Erkenntnisse darüber,
wie intakte Beziehungen aussehen. Ruth, die Moabiterin ist
für mich eine der faszinierendsten, positivsten Frauengestalten
der Bibel. Ruth war klug, entschlussfreudig und bereit, sich aus
Loyalität zu ihrer Schwiegermutter Noomi auf eine ungewisse
Zukunft einzulassen. Später heiratet Ruth auf den Rat von
Noomi hin einen Israeliten.
Der Sohn aus dieser Verbindung war der Großvater Davids und
somit in der Abstammungslinie von Jesus.
4
"Man(n) trifft sich ökumenisch ..."
Wir schieben (k)eine ruhige Kugel
Donnerstag
23. April
Treffpunkt:
18:30 Uhr
Simmelsdorf
Ab 19 Uhr sind die Kegelbahnen im "Roten Ross" in
Schönberg für uns reserviert.
Die Unterwelt in Lauf
Aktuelle Infos
zu den Terminen
auf:
www.facebook.
com/Maennerkreis.
Simmelsdorf
Donnerstag
21. Mai
Treffpunkt:
18:30 Uhr
Simmelsdorf
Die Altstadtfreunde aus Lauf führen uns, gegen eine Spende
von zwei Euro pro Person, durch die Felsenkeller.
Anschließend kehren wir beim "Ehemaligen Pfarrer" ein.
Bitte bei Helmut Anders (09155-373) anmelden!
5
Foto: altstadtfreunde-lauf.de/
Senioren
Seniorenausflug
Dienstag
28. April
Haltestellen
Achtung andere
Reihenfolge!
8.05 Uhr in
Diepoltsdorf,
8.10 Uhr in
Simmelsdorf,
8.15 Uhr in
Hüttenbach,
8.20 Uhr in
Winterstein,
8.25 Uhr in
Großengsee,
8.30 Uhr in
Wildenfels,
8.32 Uhr
Strahlenfels,
8.35 in Ittling.
Seniorenausflug nach Hof
Diesmal geht unser Seniorenausflug nach Hof, der Stadt in der
ich aufgewachsen bin.
Zunächst fahren wir nach Mödlareuth. Haben Sie den Film
„Tannbach“ im Fernsehen gesehen? Dieser Film schilderte die
Geschichte dieses Ortes, der durch die Zonengrenze in Ostund Westdeutschland geteilt wurde.
Heute gibt es dort ein Museum, das wir besuchen werden.
(Foto: Bundesarchiv)
Mittagessen werden wir im Gasthaus Krauss in Joditz.
Anschließend fahren wir nach Hof und machen dort eine
Stadtrundfahrt, bei der wir vieles über diese Stadt mit langer
Geschichte an der ehemaligen Grenze erfahren werden.
Kaffeetrinken werden wir in einem Café, das einen wunderbaren
Blick über den Untreusee bietet. Das war mein Lieblingsort in
Hof. Wer Lust hat, kann hier auch sehr schön spazieren gehen.
Zwischen 19 Uhr und 19.30 Uhr sind wir wieder Zuhause.
Ohne Essen und Trinken wird die Fahrt 20 Euro kosten.
Ich freue mich sehr darauf, Ihnen die Stadt zu zeigen, in der
ich meine Kindheit und Jugend verlebt habe.
Der Wärschtlamo
in Hof
Pfarrerin Thurn
6
Konfirmanden
Konfirmandenfreizeit in Pappenheim
Die Konfirmandenzeit hat sich stark verändert. Früher war es
wichtig, viel zu lernen und Wissen zu erlangen. Heute übernimmt
das größtenteils der Religionsunterricht. Mir ist es ein Anliegen
in der Konfirmandenzeit christliches Miteinander erfahrbar zu
machen. Deshalb fahre ich mit meinen Konfirmanden in das
Evangelische Tagungshaus nach Pappenheim, denn dort gibt
es erlebnispädagogische Angebote für Jugendliche.
Im letzten Jahr nutzten wir den Klettergarten um christliches
Miteinander einzuüben. Das beginnt damit, dass Jugendliche
beim Klettern unterschiedlich befähigt sind. Manche haben
mehr, manche weniger Angst. Wie gehe ich mit meiner Angst
um? Lachen mich die anderen aus, wenn ich mich nicht traue?
Die Konfirmandengruppe vom letzten Jahr war sehr sozial
eingestellt. Keiner hat gelacht, wenn einer aus der Gruppe Angst
bekommen und einen einfacheren Kletterweg eingeschlagen
hat. Sie haben sich gegenseitig geholfen und sich auch immer
wieder Mut zugesprochen. Wir haben spielerisch gelernt, dass
wir uns als Christen mit unseren verschiedenen Fähigkeiten
gegenseitig wertschätzen und uns untereinander helfen.
Auch beim Kanufahren konnten wir üben, uns gegenseitig zu
unterstützen und trotzdem viel Spaß miteinander zu haben.
Natürlich kamen bei dieser Freizeit auch die biblischen
Geschichten nicht zu kurz, mit denen wir uns spielerisch
beschäftigten. Auch der Gottesdienst am Sonntag war ganz
anders gestaltet, sodass er den Jugendlichen mehr entsprach.
Ich freue mich schon auf die nächste Freizeit mit meiner neuen
Konfirmandengruppe im Mai.
Pfarrerin Thurn
7
Kinder
Das Osterrätsel - Wie lautet die Osterbotschaft?
Bei allen
Wörtern
fehlen zwei
Buchstaben.
Wer findet
die fehlenden
Buchstaben?
1. In welcher Stadt reitet der Herr Jesus auf einem Esel? (Matthäus 21:10)
__ __ R U S A L E M
2. Wem geben die Jünger ein Stück gebratenen Fisch und Honig? (Lukas 24:42)
J E __ __ S
3. Welchen Jubelruf riefen die Menschen beim Einzug in Jerusalem? (Matthäus 21:9)
H O __ __ A N N A
4. Für was hat Judas seinen Herrn verraten? (Matthäus 26:15)
30 S I L B E R __ __ Ü C K E
5. Wer geht zuerst am Ostermorgen zum Grab Jesu?
(Matthäus 28:1)
die F R __ __ E N
6. Welche Begebenheit feiern die Juden zu Ostern?
(Markus 14,12; Mose 16:1)
P A S S A H __ __ S T
7. Was machten die Wachsoldaten am Grab Jesu mit dem Stein? (Matthäus 27:66)
sie V E __ __ I E G E L T E N ihn
8. Was lässt Pilatus am Kreuz Jesu anbringen?
(Johannes 19:19)
eine __ __ F E L
9. Was war Pilatus in Israel? (Matthäus 27:11)
römischer L A __ __ P F L E G E R
10. Was bekommt Jesus bei der Misshandlung auf den Kopf gedrückt? (Matthäus 27:29)
D O R N __ __ K R O N E N
Wie lautet die Osterbotschaft?
Das Lösungswort
ergibt die
Osterbotschaft
aus Markus
16:6!
___ ___ ___ ___ ___
___ ___ ___
___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___!
(Die Auflösung des Rätsels findet ihr auf der letzten Seite!)
8
Kirchenjahr
Ostern - Auferstehung
Wir feiern an Ostern die Auferstehung Jesu. In unterschiedlichen
Erzählungen schildern es die Evangelisten. Auch Paulus betont
in seinen Briefen die Bedeutung der Auferstehung: Sie ist ein
wesentlicher Teil unseres christlichen Glaubens.
Für mich gibt es zwei Arten der Auferstehung:
Die Auferstehung vor dem Tod und nach dem Tod.
Meistens denken wir bei Auferstehung an das Leben nach dem
Tod. Durch Jesus haben wir erfahren, dass es nach dem Tod bei
Gott weiter geht. So wie er auferstanden ist und bei Gott weiter
lebt, werden auch wir nach unserem Tod mit Gott vereint sein
und dort unser eigentliches Zuhause finden. Deshalb macht
uns Christen der Tod auch keine Angst.
Ich denke aber, es gibt auch eine Auferstehung vor dem Tod,
mitten im Leben. Manchmal passieren Dinge in unserem Leben,
die uns völlig aus der Bahn werfen. Es zieht uns förmlich den
Boden unter den Füßen weg. Alles verändert sich. Das kann
durch den Tod eines geliebten Menschen geschehen, durch
eine Scheidung, durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder andere
Erlebnisse, die uns bis ins Mark erschüttern. Es ist wie ein kleiner
„Tod“ mitten im Leben, weil sich alles auflöst. Aber auch aus
diesem „Tod“ kann ich mit der Hilfe Gottes wieder auferstehen.
Es braucht Zeit. Es braucht viele Gebete. Es braucht ein
Aushalten in der Hilflosigkeit, aber langsam lässt Gott unter
meinen Füßen wieder neuen Boden wachsen. Es fühlt sich so
an, als ob ich ein neues Leben geschenkt bekomme. Deshalb
nenne ich das die "Auferstehung vor dem Tod".
Auch das verbinde ich mit Ostern, dass ich mit der Hilfe
Gottes in einer großen Lebenskrise wieder neues Leben finde.
So bedeutet der Tod und die Auferstehung Jesu nicht nur
Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, sondern auch auf ein
Leben vor dem Tod, das Gott uns immer wieder neu schenkt.
Pfarrerin Thurn
9
Pfarrerin Thurn
Mit Gott im Tod
vereint
Gott lässt unter
den Füßen
wieder neuen
Boden wachsen.
Ostern bedeutet
neues Leben
Gottesdienste
April 2015
St. Helena
02.04.
03.04.
05.04.
06.04.
12.04.
19.04.
26.04.
15 Uhr - Gründonnerstag - Abendmahl - "Fußwaschung" (Joh 13,1-15) - Pfarrerin Thurn
Karfreitag - Abendmahl "Es ist vollbracht" (Joh 19,16-30) - Pfarrerin Thurn
Ostern - "Jesus ist auferstanden" (Mk 16,1-8) Pfarrerin Thurn
Ostermontag - "Die Emmausjünger" (Lk 24,13-35) - Pfarrerin Thurn
"Der ungläubige Thomas" (Joh 20, 19-29) Lektor Sperber
"Der gute Hirte" (Joh 10,11-16) - Prädikanten und Lektoren der Dekanate Gräfenberg und Forchheim danach Möglichkeit zum Gespräch über die Predigt
"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben"
(Joh 15,1-8) - Pfarrerin Thurn
April 2015
Kreuzkirche
Wenn nichts
anderes
angegeben ist,
beginnen die
Gottesdienste in
St. Helena um
9:00 Uhr und in
der Kreuzkirche
um 10:15 Uhr.
03.04.
05.04.
19.04.
15 Uhr - Karfreitag - Todesstunde Pfarrerin Thurn
Ostern - "Jesus ist auferstanden" (Mk 16,1-8) Pfarrerin Thurn
"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben"
(Joh 15,1-8) - Pfarrerin Thurn
Monatslosung im April
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!
(Mt 27,54)
10
Gottesdienste
Mai 2015
03.05. "Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid"
(Mt 11,25-30) - Pfarrer Starke
10.05. "Angst und Trost" (Joh 16,23b-33) Prädikant Dr. Heldmann
14.05. Himmelfahrt - (Lk 24,50-53) Pfarrerin Thurn
17.05. 10 Uhr - Jubelkonfirmation - Abendmahl "Geist der Wahrheit" (Joh 15,26-16,4) Pfarrerin Thurn
24.05. Pfingsten - "Kraft Gottes" (Joh 14,23-27) Pfarrerin Thurn
25.05. Pfingstmontag - "Ein Geist, viele Gaben"
(1.Kor 12,4-11) - Pfarrer Lippman
31.05. "Wie neu geboren" (Joh 3,1-8) Lektor Sperber
St. Helena
Mai 2015
03.05. "Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid"
(Mt 11,25-30) - Pfarrer Starke
14.05. Himmelfahrt - (Lk 24,50-53) Pfarrerin Thurn
24.05. Pfingsten - "Kraft Gottes" (Joh 14,23-27) Pfarrerin Thurn
Monatslosung im Mai
Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.
(Phil 4,13)
11
Kreuzkirche
Aus dem Kirchenvorstand
Zuschuss zum
Toilettenbau
Beleuchtung im
Gemeindehaus
Veränderungen
im Dekanat
Es gibt eine gute Nachricht zu unserem Toilettenbau: Die
Landeskirche wird ein Drittel der Kosten übernehmen.
Nachdem ich dem Regionalbischof von unseren Problemen und
Enttäuschungen erzählt hatte, setzte er sich für uns ein und
bewirkte diesen Zuschuss. Dadurch können die Mehrkosten,
die uns durch den Architekten und den aufwendigeren Bau
entstanden sind, ausgeglichen werden.
Im Gemeindehaus haben wir keine geeigneten neuen Lampen
gefunden, deshalb ersetzen wir zunächst nur die Leuchtmittel.
Auf diese Weise wird das Licht für die Posaunenchorprobe
auch wieder ausreichend.
Im Dekanat gibt es personelle Veränderungen:
Jugendreferent Oliver Wiek wechselt in das Dekanat Erlangen.
Pfarrer Ulrich Hardt geht auf eine andere Pfarrstelle. Seine
Verabschiedung ist am 10. Mai.
Nach Gräfenberg kommt Pfarrerin (z.A) Ruth Neufeld. Ihre
Einführung ist am Gründonnerstag um 19 Uhr.
Gottesdienst im
Grünen
Zum Gottesdienst im Grünen wollen wir die Flüchtlinge aus
Unterachtel einladen und ein Thema suchen, das mit ihrer
Lebenssituation zu tun hat.
Feuerlöscher
Es mussten sechs neue Feuerlöscher für die Kirchengemeinde
angeschafft werden, weil die alten abgelaufen waren.
Kreuzkirche
Für die Kreuzkirche werden neue Altardecken angeschafft.
Dekanatssynode
Bei der Dekanatssynode im Herbst haben wir uns damit
beschäftigt, wie die Kirchengemeinden unseres Dekanats stärker
zusammen arbeiten können. Dazu hat jede Kirchengemeinde
einen Fragebogen ausgefüllt. Diese Fragenbögen haben wir uns
genauer angeschaut, weil daraus eine „Kooperationslandkarte
des Dekanats Gräfenberg“ entstehen soll.
Pfarrerin Thurn für den Kirchenvorstand
12
Kirchenjahr
Pfingsten
Am Anfang muss ich zu allererst gratulieren:
Herzlich Glückwunsch zum Geburtstag!
Aber wer ist das Geburtstagskind? Wir alle kennen es. Wir
leben mit ihm schon seit Jahren und doch vergessen wir immer
wieder den Geburtstag. Die Rede ist von unserer Kirche. Sie hat
Geburtstag. Das feiern wir an Pfingsten. Nur leider gerät dieser
Geburtstag immer mehr ins Hintertreffen.
Aber was heißt das jetzt genau und was ist Pfingsten?
Dabei handelt es sich um den Tag, an dem Jesus seine Jünger
ausgeschickt hat, das Evangelium zu verkünden. Sie wurden
vom heiligen Geist erfüllt und konnten den Menschen von Gott
und Jesus erzählen.
Dieser Auftrag gilt bis heute. Jesus ließ seine Jünger das
Evangelium verkünden, damit mehr Menschen davon wieder
weiter erzählen können. So soll sich die Botschaft verbreiten.
Auch heute haben wir diesen Auftrag. Unsere Kirche lebt von
Gemeinschaft und dem Leben.
So will uns das Pfingstfest sagen: Geht hinaus zu den Menschen
und erzählt von Gott und eurem Glauben. Geht auf die
Menschen zu und seid nicht scheu. So wie damals, so schenkt
Gott auch uns seinen heiligen Geist, der uns erfüllen soll. Zwar
werden wir nicht so wie die Jünger plötzlich andere Sprachen
sprechen können, aber wir können anderen Menschen vom
Evangelium erzählen.
Unsere Kirche lebt von den Menschen, die sie erfüllen. Darum
schließt niemanden aus und geht auf die Menschen zu.
Ich wünsche uns allen ein gesegnetes Pfingstfest.
Christel Klare
13
Christel Klare
Was ist
Pfingsten?
Evangelium
verkünden
Zu den
Menschen
gehen
Gemeinde aktiv
Menschen unserer Kirchengemeinde
Ulrike Dirscherl, aufgewachsen in Heuchling, zog nach ihrer
Heirat 1975 nach Hüttenbach. Seit 1979 spielt sie die Orgel
vorwiegend in der Kreuzkirche. Immer Montags begleitet sie
die Proben des Kirchenchors mit dem Klavier.
Frage: Wie kamen Sie zum Orgelspiel in der Kirche?
Ulrike Dirscherl
"Notlösung"
Frau Dirscherl: Ich habe als "Notlösung" begonnen. Nachdem
kein Organist für die Kreuzkirche vorhanden war, übergab mir
Pfarrer Streckies eines Tages die Kirchenschlüssel zum Üben.
So wurde ich Organistin, obwohl ich das nie gelernt habe.
Anfangs spielte ich nur die Kirchenlieder, die Liturgie kam erst
mit der Zeit.
Frage: Was bewog Sie dazu die Orgel zu spielen?
Wir haben
wunderschöne
Kirchenlieder.
Frau Dirscherl: Ich gehe gerne in den Gottesdienst und die
Musik ist ein wichtiger Teil davon. Sie bildet den Rahmen und
unterstützt das Wort. Wir haben wunderschöne Kirchenlieder,
mit guten Texten. Ich denke da vor allem an Paul Gerhard, der
seine tiefgehenden Texte in der schweren Zeit des 30jährigen
Kriegs geschrieben hat. Sie berühren uns noch heute.
Frage: Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben?
Glaube ist mir
sehr wichtig.
Frau Dirscherl: Mir ist mein Glaube sehr wichtig. Ich frage mich
manchmal wo die Menschen hingehen, die so etwas nicht
haben. Ich wende mich aber nicht nur mit meinen Sorgen an
Gott, sondern auch mit Dank und Freude.
Frage: Wie wenden Sie sich an Gott?
Fürbitten
Frau Dirscherl: Beten finde ich sehr wertvoll. Auch die Fürbitten
für Menschen mit Problemen. Im Gottesdienst, der für mich
eine Auszeit aus dem Alltag darstellt, nehme ich mir eigentlich
immer etwas für die restliche Woche mit.
14
Gemeinde aktiv
Frage: Haben Sie durch das Orgelspiel einen besonderen Bezug
zu unserer Kirchengemeinde?
Frau Dirscherl: Über die Jahre habe ich viele Menschen unserer
Gemeinde begleitet. Ich spielte für sie bei der Hochzeit, Taufe,
Konfirmation und bei manchen sogar schon bei der Beerdigung.
Dadurch fühle ich mich eng mit den Menschen verbunden.
Lebenszeit
begleiten
Frage: Wie gefällt Ihnen die Spielbegleitung im Kirchenchor?
Frau Dirscherl: Dort finde ich eine gute Gemeinschaft und ein
schönes Miteinander vor. Mir gefällt vor allem, dass es nicht
nur auf den Gesang ankommt, sondern dass der gesungene
Text von jedem verstanden werden kann.
Der Inhalt im
Mittelpunkt
Frage: Wie bereiten Sie sich auf das Spiel im Gottesdienst vor?
Frau Dirscherl: Die Kirchenlieder muss ich nicht mehr üben, die
sitzen einfach. Aber mit den Vor- und Zwischenspielen mache
ich mir viele Gedanken. Manchmal ändere ich sie noch kurz
vor dem Sonntag. Aber, Organist kann man nur sein, wenn die
Familie, vor allem der Ehepartner, das auch mitträgt.
Die Familie muss
es mittragen!
Frage: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Frau Dirscherl: So lange ich noch kann, möchte ich die Orgel
in unserer Gemeinde spielen. Ich wünsche mir aber, dass mehr
junge Menschen in unseren Gottesdienst kommen. Vielleicht
sollten wir über andere Formen und andere Musik nachdenken.
Mit der Kirchenband geht es ja schon in diese Richtung.
Anderseits hat das Traditionelle seinen eigenen Wert, vor allem
für ältere Menschen. Es muss auch nicht immer alles perfekt
sein, denn dafür haben wir die Unterstützung von "Oben".
Ich bin dankbar dafür in welcher Zeit ich leben darf: Frieden
seit langer Zeit und in einer wunderbaren Schöpfung.
Vielen Dank für das Gespräch!
15
Ich bin dankbar.
Das Gespräch führte
Robert Thurn
Geburtstage
Geburtstage
im April
05.04. Johann Schubert, Hüttenbach
09.04. Kunigunde Berndt, Simmelsdorf
13.04. Hermann Jonczyk, Hüttenbach
14.04. Elisabeth Lippold, Simmelsdorf
14.04. Alfred Enser, Utzmannsbach
15.04. Hildegard Raum, Ittling
18.04. Emilie Wolf, Winterstein
22.04. Friedrich Krieger, Unterwindsberg
23.04. Rudi Kind, Ittling
24.04. Elise Hofmann, Simmelsdorf
25.04. Charlotte Weidinger, Ittling
25.04. Wilhelm Weber, Hüttenbach
30.04. Elise Meier, Winterstein
30.04. Hildegard Schmidt, Ittlinger Mühle
(78)
(95)
(78)
(82)
(77)
(75)
(73)
(78)
(79)
(76)
(86)
(84)
(85)
(79)
02.05. Brigitte Schlegl, Simmelsdorf
04.05. Hannelore Bunke, Simmelsdorf
10.05. Peter Walter, Ittling
12.05. Johann Schmidt, Ittlinger Mühle
13.05. Gerhard Gustorf, Strahlenfels
14.05. Benno Raum, Grossengsee
23.05. Karl-Dieter Kunert, Hüttenbach
23.05. Friedrich Raum, Ittling
25.05. Annemarie Wolf, Hüttenbach
26.05. Hildegard Jonczyk, Hüttenbach
(74)
(73)
(75)
(89)
(74)
(74)
(75)
(74)
(82)
(81)
Herzlichen
Glückwunsch
und Gottes
Segen!
Geburtstage
im Mai
16
Kirchliche Ereignisse im Leben
07.03.15
28.03.15
Fabian Neubing, Simmelsdorf
Ida Teresa Reißig, Darmstadt
24.01.
30.01.
31.01.
02.02.
Babette Truber, Hüttenbach
Kunigunda Häfner, Großengsee
Helmut Kempe, Winterstein
Norbert Sieber, Simmelsdorf
Taufen
Verstorben
Jubelkonfirmation 2015
Silberne Konfirmation feiert der Jahrgang 1990,
Goldene der Jahrgang 1965, Diamantene der Jahrgang 1955
und Eiserne Konfirmation begeht der Jahrgang 1950.
Anmeldung bitte im Pfarramt!
Unser Gemeindebrief wird überwiegend aus Spenden finanziert.
Von den gespendeten Geldern werden ausschließlich die
Sachkosten beglichen, also Papier und Druck. Personalkosten
entstehen keine, denn alle Redakteure und Austräger arbeiten
ehrenamtlich und tragen dabei entstehende Aufwendungen in
der Regel selbst.
Um Ihnen auch weiterhin einen angemessenen Gemeindebrief
zukommen zu lassen, bitten wir einmal im Jahr im
Gemeindebrief um Ihre Unterstützung. Sie können dazu auch
den eingelegten Überweisungsträger verwenden.
Der von Ihnen überwiesene Betrag kann von der Steuer
abgesetzt werden!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Pfarrerin Thurn und das Redaktionsteam
17
17. Mai
10 Uhr
St. Helena
Gemeindebrief
Finanzierung
In eigener
Sache
Gruppen - Kreise - Termine
Konfirmanden
Frauenkreis Oase
Männerkreis
Senioren
Kirchenchor
Posaunenchor
Bibelkreis
Kirchenvorstand
8. bis 10. Mai, Konfi-Freizeit in Pappenheim
Wenn nichts
anderes angegeben
ist finden die
Veranstaltungen im
Gemeindehaus in
Großengsee statt.
Mittwoch, 22. April, 19:30 Uhr und
Mittwoch, 20. Mai, 19:30 Uhr (siehe Seite 4)
Donnerstag, 23. April in Schönberg und
Donnerstag, 21. Mai in Lauf (siehe Seite 5)
Dienstag, 28. April, Seniorenausflug nach Mödlareuth und Hof
(siehe Seite 6)
Montag von 19 bis 20:30 Uhr
Freitag ab 20 Uhr
Donnerstag, 30. April und 21. Mai, 19 Uhr
Alle Termine unserer
Kirchengemeinde
finden Sie auch
im Internet:
www.sankt-helenaevangelisch.de
Donnerstag, 16. April und 7. Mai - um 19 Uhr.
Die Sitzungen des Kirchenvorstands sind öffentlich. Sie können bei den
Sitzungen dabei sein, zuhören und sich informieren. Abstimmen dürfen
allerdings nur die gewählten Kirchenvorstehenden.
Einladung zur Krabbelgruppe in Bühl
Kontakt:
Birgit Ernst
Jeden Dienstag von 10.00 bis 11.30 Uhr treffen wir uns im
Gemeinderaum an der Katholischen Kirche in Bühl. Wir sind
Mütter mit unseren bis 3 Jahre alten Kindern.
Nach einem Begrüßungslied spielen wir gemeinsam, ab und zu
basteln wir auch oder gehen zum Spielplatz. Manchmal gibt es
Kuchen und wir feiern Feste.
Die Kinder lernen Gleichaltrige kennen, fangen an gemeinsam
zu spielen und lernen so voneinander. Uns Müttern tun der
Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Lachen gut. Unser
Abschlusslied mit der Textzeile „Wir freu'n uns auf das nächste
Mal!“ beschließt die Stunde.
09155-266 80 94
B.U.Ernst@web.de
Wir freuen uns über Kinder und Mütter, die sich uns anschließen
und gemeinsam mit uns die Krabbelgruppe gestalten!
18
Gemeindeleben
Wie laden herzlich ein ins Gemeindehaus zum
4. Filmnachmittag
Wir werden uns den norwegischen Film „Die Farbe der Milch“
aus dem Jahr 2004 anschauen.
Auf den ersten Blick ist alles klar: Milch ist weiß, etwa nicht?
So einfach sind die Dinge aber nicht immer im Leben und
bei genauerer Betrachtung ist vieles doch ganz anders. Diese
Erfahrung macht auch die zwölfjährige Selma aus Norwegen.
Bei ihrer Geburt starb die Mutter. In den Liebesbeziehungen
ihrer Verwandtschaft kriselt es so häufig, dass für sie die
Liebe die größte Naturkatastrophe darstellt – das kommt
für Selma nicht in Frage. Verunsichert reagiert sie daher, als
sich der gleichaltrige Andy plötzlich für sie interessiert, die
Freundinnen nicht mehr nur unter Mädchen sein wollen und
ein geheimnisvoller Student aus Schweden ihr tatsächlich die
Aufgabe stellt, herauszufinden, welche Farbe die Milch hat.
Zusammen mit Andy sucht Selma nach einer Antwort.
17. Mai
15 Uhr
Gemeindehaus
Großengsee
4. Film
Nachmittag
"Ein hinreißend
gespielter und
wunderschön
fotografierter
norwegischer
Jugendfilm über
die Nöte der
Pubertät einer
Zwölfjährigen."
(kino.de)
Damit gehen wir in die Sommerpause und treffen uns wieder
am 20. September zum nächsten „Kino im Gemeindehaus“.
Klaus und Ilka Nordhausen
19
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13. März 2015
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