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Gemeindegruß lesen... - Evangelische Kirche im Rheinland

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Gemeindegruß
Evangelische Kirchengemeinde St. Augustin
März / April / Mai 2015
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„
Impressum, Inhalt
Herausgeber
Presbyterium der Evangelischen
Kirchengemeinde St. Augustin
Redaktion
Dr. Benjamin Härte,
Patricia Lietmeyer,
Claudia Lübcke,
Gabriele Müller-Schledorn,
Achim Schledorn
E-Mail: Team@ev-pauluskirchesankt-augustin.de
„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“
Titelthema
Termine
Warum, O Herr, warum?
Pfarrer Schledorn schreibt zum
Titelthema
Buchrezension
Gabriele Müller-Schledorn zum
Buch von Anne und Nikolaus
Schneider: „Wenn das Leid, das
wir tragen, den Weg uns weist“
Terminkalender
der Gruppen und Kreise
Kleidersammlung Bethel
Konfirmation 2015
Herstellung
Einladungen:
Weltgebetstag der Frauen 2015
Gespächsgruppe
„Sieben Wochen Ohne“
Missionale 2015
Goldene Konfirmation
Kirchendruckerei
Reintjes Printmedien GmbH
Kleve
Auflage
1650
Titelbilder
Tsunami, Sri Lanka:
Foto: Zeich, DLA
Merkava Mark IV Tank
Foto: Michael Mass
WHO in Nigeria
Foto: CDC Global
Costa Concordia
Foto: Rvongher
Quelle: Wikimedia Commons
Aus dem Umkreis
7
Termine
Nächste Ausgabe
Juni bis August 2015
Redaktionsschluss: 20. April 2015
4
9
Kinderkirche
Frühlingskonzert in Holzlar
Maigarten 2015
Gemeindefest 2015
Kindergarten-Flohmarkt
15
15
Dringender Appell für Steffi
Stammzellspender gesucht
16
Lesen ist wieder cool!
Die katholische Bücherei lädt ein 22
Die TelefonSeelsorge sucht
Mitarbeiter
10
Gemeinde Aktuell
8
9
10
11
21
Gottesdienste:
In der Pauluskirche und
in den Seniorenheimen
12
Wochentermine:
Regelmäßige Termine der Woche
im Gemeindezentrum
14
Wir sagen Danke:
Zahlen der Adventssammlung
Abendmusik
Posaunenkonzert 2014
Chor und Flöten im
Gottesdienst am 3. Advent
Gedichteabend – ein Bericht
Herbstbasar – ein Dank
10
18
18
19
19
Der Mitarbeiterabend
Eindrücke vom 27. Januar
Karneval in der Gemeinde
20
21
Dank an Dr. Benjamin Härte 23
Rückblick
Amsthandlungen der
vergangenen Monate
Adressen
23
24
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Frage nach dem Bösen in der Welt, nach Katastrophen, Krankheit und Leid und der Rolle Gottes bei alldem treibt Menschen seit Jahrhunderten um. Für nicht
wenige Gläubige wird die Frage nach der „Rechtfertigung Gottes“ (Theodizee) und die vergebliche Suche
nach einer Antwort zu einer unüberwindlichen Hürde,
die sie an Gott zweifeln lässt.
In dieser Ausgabe des Gemeindegrußes wollen wir
Lösungsansätze aus Theologie und Philosophie andeu-
ten und der Frage „Wie kann Gott das zulassen?“ auch
geistlich nachgehen.
Haben Sie Vorschläge, mit welchen Themen wir uns
im Gemeindegruß noch befassen könnten? Schreiben Sie uns oder kommen Sie einfach zu einer unserer
Redaktionssitzungen! Wir freuen uns über Anregungen
und Verstärkung!
Ihr Redaktionsteam
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung der
Redaktion wieder.
2
Gemeindegruß 1/2015
J
a, das weiß ich, heute mehr denn je.
Mein Erlöser lebt. Denn er hat sich mir
gezeigt, mir, seinem treuen Knecht Hiob.
Es war ein langer Weg zu dieser Sicherheit,
beschwerlich und schmerzvoll.
Denn der Ewige, gepriesen sei sein Name,
hatte mir, seinem treuen Knecht Hiob, übel
mitgespielt. Er hatte mir alles genommen,
was mir lieb und teuer war. Obwohl ich
mir keiner Schuld bewusst war, obwohl ich
immer, wirklich immer tadellos vor Gott
wandelte. Meine Kinder, mein Hab und
Gut hatte ich verloren. Ich frage Sie: ist das
gerecht? Wie kann ein gerechter und barmherziger Gott so etwas tun? Meine Frau
behandelte mich wie einen Aussätzigen und
meine Freunde – ach ja, meine Freunde –
erst wollten sie mich trösten, aber dann gingen sie mir einfach nur noch auf die Nerven.
„Hiob“, so drangen sie in mich. „Sei doch
vernünftig. Gott ist allwissend und gerecht.
Wenn dir solch ein Schicksal widerfährt,
dann musst du Schuld auf dich geladen
haben. Gott straft nicht die Unschuldigen.“
Immer wieder versicherte ich ihnen, dass
ich mir keiner Schuld bewusst war, immer
wieder erklärte ich ihnen, dass ich zu jeder
Zeit, ein Leben lang meine gläubigen Pflichten erfüllt hatte. Nie ging ein Bettler ohne
Gabe von mir weg; keinen Fremden habe
ich weggeschickt; den Zehnten gab ich ehrlichen Herzens und dankbar, dass der Herr
mich mit soviel Reichtum gesegnet hatte.
Nein, mich zu strafen, war nicht gerecht.
Wie konnte er das tun? Wie konnte der
Ewige, gepriesen sei sein Name, der Gott
der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit
solches Unrecht zulassen – oder gar tun?
Diese Frage fraß mich auf. Sie ließ mir keine
Ruhe. Sie machte mich wütend, ja, ich war
wütend auf ihn, denn er blieb mir die Antwort schuldig. War das nicht das mindeste,
was ich verlangen konnte? Er sollte sich
gefälligst rechtfertigen. Und so zitierte ich
ihn vor Gericht. Ja, wirklich! Ich zitierte
Gott vor Gericht.
Und Gott stellte sich diesem Gerichtsprozess. Er kam und zeigte sich mir. Der Ewige,
gepriesen sei sein Name, begegnete mir von
Angesicht zu Angesicht.
Und ich erkannte, erkannte mein Unrecht;
erkannte meine Vermessenheit; erkannte
meinen Irrtum. Wobei mein Fehler nicht
darin bestand, dass ich so lautstark rebelliert hatte, nein, nein; auch meine Wut und
meine Vorwürfe waren vor Gott nicht das
Problem. Das Problem war ein ganz anderes:
Gott war nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Er war anders. Das erkannte
ich in dieser Gottes-Begegnung. Gott war
anders. Er sitzt nicht in seinem Himmel
und verrechnet Gutes gegen Gutes und
Böses gegen Böses, straft die Bösen und
belohnt die Guten. Das sind menschliche,
allzu menschliche Vorstellungen von Gott;
Gottesbilder, als sei unser Gott der große
Marionettenspieler über den Wolken, der
uns und die Welt an langen Fäden dirigiert.
Genau das war mein Fehler, das war meine
Sünde: mein Bild von Gott. Ich kannte ihn
nur vom Hörensagen. Denn der Ewige,
gepriesen sei sein Name, er ist anders. Er ist
tatsächlich gnädig und barmherzig, geduldig
und reich von Güte – nur eben anders, als
wir meinen.
Seitdem weiß ich: Er hat mir all das Böse
nicht geschickt. Das Leben spielt einem
schon mal übel mit. Dahinter steckt aber
nicht unser Gott, ganz bestimmt nicht.
Seitdem weiß ich auch, dass er da war, als
ich ihn brauchte. Er hat sich zu mir herabgebeugt, mich aufgerichtet aus dem Staub,
in Schutz genommen gegen meine dummdreisten Freunde und mich rehabilitiert. Er
hat sich meinem vermessenen Ansinnen
nicht widersetzt – sondern war mir zu willen.
Seitdem weiß ich, dass mein Erlöser lebt.
Pfarrer Achim Schledorn
Achim Schledorn, Pfarrer
Gemeindegruß 1/2015 3
Warum, o Herr, warum?
Gedanken zum Titelthema
Text: Pfarrer Achim Schledorn
„G
ott, mein Gott,
warum hast du mich
verlassen?“
Jesus fragt am Kreuz nach dem
Sinn seines Leidens. Er fragt wie so
viele andere vor ihm und nach ihm
nach dem „Warum“.
Warum lässt Gott so etwas zu?
Wenn doch unser Gott ein gütiger
und barmherziger Gott ist, wieso
gibt es dann so viel Leiden und so
viel Böses in der Welt?
Wie ist das überhaupt miteinander zu vereinbaren: auf der einen
Seite unser Gott, der uns liebt, der
alle Menschen ins Herz geschlossen
hat; und auf der anderen Seite die
Gewalt und das Böse?
Das Übel und das Leiden begegnen uns ja in vielerlei Gestalt. Mord,
Todschlag, Krieg und vieles andere,
was diese Welt drangsaliert, sind von
Menschenhand gemacht. Dafür sind
wir Menschen verantwortlich, womit
die Frage nach dem woher dieses
Elends sich von selbst beantwortet.
Anderes steht aber außerhalb der
Verfügung des Menschen, wie zum
Beispiel Naturkatastrophen, Erdbeben, oder ähnliches, was über
die Menschen hereinbricht, egal ob
jung oder alt, böse oder gut; es trifft
alle Menschen gleichermaßen, ohne
dass sie irgendetwas dafür können.
Kann Gott nicht oder will er
nicht?
Wieso lässt Gott das zu? Kann
er etwa nichts dagegen tun? Ist er
machtlos dagegen? Das wäre schon
sehr problematisch. Denn es hieße,
dass es eine Macht gibt, die stärker ist als Gott, und was wäre dann
unser Gott?
Oder kann er etwas dagegen tun
und will es nicht? Auch das wäre
4
Gemeindegruß 1/2015
sehr problematisch, denn es hieße,
dass Gott all das ganz wissentlich
zulässt, in vollem Bewusstsein seiner Möglichkeiten, etwas dagegen
zu tun. Was wäre das für ein Gott?
Wäre das noch der Gott der Barmherzigkeit und der Güte, der uns
Menschen liebt?
Man merkt: das Problem ist nicht
einfach. Theologie und Philosophie
bemühen sich seit Jahrhunderten
auf eine Antwort um all diese Fragen. Wenn ich im Folgenden einige
der gängigen Antworten darstelle,
so komme ich nicht umhin, schon
an dieser Stelle festzustellen: Für
meine Begriffe gibt es keine Antwort auf diese Frage. Aber es gibt
eine Richtung, eine Wegweisung, die
uns helfen kann, denke ich. Diese
möchte ich danach darstellen.
© XtravaganT, Fotolia.com
ist das für ein Gott, der das Leiden
und die Verzweiflung von Millionen
von Menschen in Kauf nimmt, um
sie zu „bessern“? Ist das tatsächlich der Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist und sein
Leben für uns gegeben hat? Ich
kann den dargestellten Lösungsansatz nicht mit dem biblischen Gott
übereinbringen, wie er sich in der
Gesamtheit der Schrift offenbart
Das Böse und das Leiden dienen hat. Vollends unvereinbar ist diezur Besserung des Menschen.
ses Gedankengebilde für mich mit
Gott lässt das Böse zu, so eine der der Liebe Gottes, wie sie sich in
Antworten, um uns zu besseren Jesus Christus gezeigt hat. Sagt uns
Menschen zu erziehen. Wir sol- die Bibel nicht an so vielen Stellen,
len an dem Leiden wachsen und dass Gott uns liebt, ohne Wenn und
im Vertrauen in ihn, unseren Gott, Aber? Was soll dann das weltumzunehmen. Es ist eine Art Erzie- spannende Erziehungsprogramm
hungsmaßnahme Gottes, damit wir durch Leiden und Schmerzen?
in unserem Leben in die richtige
Richtung voranschreiten.
Der Mensch der Sünde ist verDie Übel der Welt haben damit antwortlich.
verbunden einen moralischen Andere dagegen meinen, das ProZweck. Erst durch das Leiden blem sei der freie Wille des Menwachsen beim Menschen Tugen- schen. Gott hat diese Welt gut und
den wie Solidarität und Nächsten- perfekt ins Leben gerufen. Aber
liebe, soziales Engagement und Mit- dadurch, dass der Mensch im Sünleid. So ein zweiter Gedanke dieser denfall gegen Gottes Willen hanDenkrichtung. Ja, ohne das Böse delte, hat er dem Bösen Tür und
gäbe es wahrscheinlich auch solche Tor geöffnet. Erst durch des MenTugenden nicht. Daraus leiten sie schen Tun ist es so weit gekommen,
unter anderem seine Existenzbe- genauer gesagt durch den Sündenrechtigung ab.
fall. Hier setzt später die ErbsünAuch hier sei wieder gefragt: Was denlehre an. Das Böse, das seitdem
in der Welt sein Unwesen treibt, ist
Folge dieses Ungehorsams ganz am
Anfang der Menschheitsgeschichte.
Es kommt durch die Menschen in
die Welt. Gott hat damit erst einmal
nichts zu tun.
Dieser Ansatz hat durchaus einiges an Wahrheit in sich. Zieht man
einmal die moralische Kategorie
und die Fragwürdigkeit der Erbsündenlehre ab, so ist ein gut Teil des
Bösen in der Welt, das zweifellos
durch Menschen in die Welt kam,
damit schon erklärt (siehe Einleitung).
Aber eben nur zum Teil. Denn
sämtliche Arten von Naturkatastrophen sind damit nicht erfasst,
wenn wir das einmal ausklammern,
was auch hier auf menschliche Gier
und Raubbau an der Schöpfung
zurückzuführen ist. Das klassische
Gegenargument an dieser Stelle ist
das Erdbeben, das eben nicht von
Menschen gemacht wird. Wie kann
es ein gerechter und gütiger Gott
zulassen, dass zum Beispiel unschuldige Kinder so umkommen?
© Sergey Nivens, Fotolia.com
zu Grunde gehen.
Aber die Frage sei gestattet: Was
soll das für eine Gegenmacht sein?
Kann es so eine Art Gegen-Gott
geben? Und was ist danach unser
Gott, wenn es jemand anderen gibt,
oder etwas anderes gibt, das mächtiger ist als Gott? Dem Gedanken
der Allmacht Gottes würde diese
Lösung im Kern widersprechen.
Das ganze Weltgeschehen wäre
Gott hat einen Gegenspieler: das dann einer der uns in der MenschBöse.
heitsgeschichte an so vielen Stellen
Anders sehen es diejenigen, die überlieferten Götterkämpfe um die
meinen, es gäbe in der Welt einen Herrschaft auf der Erde. Solcherlei
mächtigen Gegenspieler Gottes. In finde ich in der Bibel nicht.
der Theologie wird eine Art GegenGott angeführt, übrigens schon in Gott straft uns mit dem Übel.
der alten Kirche, im zweiten Jahr- Die letzte hier dargestellte Variante,
hundert; in der Philosophie zum die Frage nach dem Bösen und
Beispiel bei Platon, ist es die Materie, Gott zu beantworten, geht davon
die Leiblichkeit, die den Menschen aus, dass Gott uns mit dem Übel,
immer wieder zum Bösen verführt. das uns begegnet, bestrafen will.
Demzufolge gibt es eine Macht in Niemand anderes als Gott selbst
der Welt, die mit Gott um die Herr- steht demnach hinter dem Leiden,
schaft streitet. Dem Menschen ist es dass die Menschen heimsucht. Der
nun anheimgestellt, wem er folgt: Mensch ist nun einmal Sünder und
Gott oder seinem bösen Gegenpart. somit in Schuld verstrickt. Gott als
Hier hängt alles an der Entschei- der gerechte Richter tut nichts andedungsfreiheit und der Willensstärke res als was seine Aufgabe ist: Er
des Menschen. Am menschlichen bestraft die Bösen und belohnt die
Wesen wird die Welt genesen – oder Guten.
Meines Erachtens ist dieser
Gedanke mit dem Heils-Tod Jesu
Christi am Kreuz in keiner Weise
zu vereinbaren. Denn wenn Christus tatsächlich am Kreuz für unsere
Sünden gestorben ist, dann gibt es
keinen Grund mehr, warum Gott
uns strafen sollte. Wenn tatsächlich
„alle Strafe auf ihm liegt, damit wir
Frieden haben“ (Jesaja 53), dann ist
die letzte hier dargestellte Lösung
nicht haltbar.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass
die hier angeführten Lösungsansätze in ihrer tatsächlichen Ausführung natürlich viel umfangreicher
und auch differenzierter sind. Diese
verkürzte Darstellung wird ihnen
zugegebener Weise an verschiedenen Stellen nicht ganz gerecht. Ich
habe mich aber auf das Wesentlichste beschränkt, damit das Ganze
übersichtlich bleibt.
Was alle Lösungsansätze nicht
beachten:
Alle Versuche, die Frage nach dem
Bösen und Gott zu beantworten
gehen von einem ganz bestimmten Gottesbild aus. In der Regel ist
Gott ein allmächtiger Herrscher im
Himmel, der von dort das WeltenGemeindegruß 1/2015 5
Buch zum Thema:
geschick lenkt. Man kann ihn sich
etwas überspitzt als übergroßen
Marionettenspieler vorstellen, der
von oben die Fäden zieht.
Aber ist das so? Ist Gott ein Marionettenspieler?
Zweifellos gibt es für diese These
Anhalte in der Bibel. An verschiedenen Stellen wird dargestellt, wie
Gott mächtig in das Weltgeschehen
eingreift, wie er Schlachten für die
Israeliten gewinnt, das Rote Meer
teilt und viele andere wunderbare
Taten verbringt.
Aber meines Erachtens müssen
wir dieser Sichtweise mit verschiedenen Argumenten entgegentreten.
Zum einen ist die Frage nach der
Freiheit des Menschen zu stellen.
Wenn alles von Gott gelenkt wird,
dann ist der Mensch in seiner Entscheidung nicht mehr frei. Er ist
dann auch nicht mehr verantwortlich für sein Tun, denn Gott lenkt ja
alles. Eine so verstandene Allmächtigkeit unseres Gottes würde dem
Menschen demnach sowohl seine
Freiheit als auch seine Verantwortung nehmen. Das kann schlechterdings nicht sein.
Aber das wesentlichste Argument
gegen dieses „MarionettenspielerGottesbild“ ist meines Erachtens
das Kreuz von Golgatha. Denn hier
greift Gott nicht ein. Hier geschieht
kein Wunder. Gott mischt sich nicht
ein, wie man es vielleicht von einem
allmächtigen Gott zur Rettung seines Sohnes erwarten würde. In
einem theologischen Kommentar
zum Kreuzestod Jesu fand ich dazu
einmal den für mich wegweisenden
Satz: „Das größte Wunder in der
Bibel besteht darin, dass im Kreuz
kein Wunder geschieht.“
Der mit-leidende Gott am Kreuz
– eine Beziehungsfrage
Nein, Gott lässt der Welt ihren Lauf
– und erleidet als Gott sein menschliches Schicksal. Und in diesem Leiden schreit der sterbende Gottessohn: „Gott, mein Gott warum hast
du mich verlassen?“
In diesen Verzweiflungsschrei
nimmt der Gottessohn die millionen und abermillionen anderer
Verzweiflungsschreie der Menschheitsgeschichte auf und sagt uns auf
diese Weise: Ich kenne das.
Ich bin tatsächlich ein Gott, der
das kennt, die Schmerzen, das Leiden, die Verzweiflung und die Angst
von euch Menschen. Ich kenne das,
und ich teile das mit euch. Ich bin
tatsächlich euer Immanuel, euer
Gott, der mit euch durch das Leben
geht.
Wohl dem, der diesem Gott vertrauen kann. Denn darauf kommt
es letztlich an, auch bei der theologisch-philosophischen Frage nach
Gott und dem Bösen. Letztlich ist
es eine Frage meiner Beziehung zu
meinem Gott, eine Frage meines
Gottvertrauens, meines Glaubens.
Daran kranken alle noch so
schlauen Lösungsversuche der
Frage: dass sie dem Ganzen mit
Gedankengebilden nahe kommen
wollen. Das kann nicht funktionieren. Denn es geht nicht um irgendwelche Gedankengebilde – es geht
um die lebendige Beziehung Gottes zu den Menschen. Es geht um
seine Liebe, die er jedem Einzelnen
und jeder Einzelnen entgegenbringt
und die er in jedem einzelnen Leben
wahrmachen will. Es geht um die
Erfahrung, dass Gott in meinem
Leben da war und das Vertrauen,
dass er für mich da sein wird.
Am Ende müssen wir es Gott
überlassen, unserem Leben einen
Sinn zu geben, all das Auf und Ab
zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufassen.
Ist das eine Lösung?
Nicht in dem Sinne, dass es
gedankliche Klarheit schafft. Das
ist bei dieser Problemstellung meines Erachtens unmöglich, und zwar
prinzipiell unmöglich. Das ist an
dieser Stelle eine einfache Frage der
Logik. Denn könnten wir die Frage,
warum etwas in der Welt geschieht,
aus Gottes Sicht beantworten,
wären wir Gott. Der Mensch kann
die Frage nach dem Bösen in der
Welt und was Gott damit zu tun hat
prinzipiell nicht beantworten. Es
übersteigt seine menschlichen Möglichkeiten.
Wir sind nicht Gott. Aber wir
können von unserer Erfahrung
erzählen. Wir können einander aus
unserem Leben erzählen, wie der
lebendige Gott da war. Wir können einander auch teilhaben lassen
an der Verzweiflung, dem Schmerz
und der Trauer. Wir können uns im
Gebet an den Gott wenden, der oft
so schwer zu verstehen ist, und von
dem wir gerade auch in den dunklen
Stunden unseres Lebens oft meinen,
er wäre nicht da.
All das können wir unserem Gott
klagen, wie Jesus es tat; wir können
ihn sogar anklagen wie Hiob. Klage
und Anklage in Richtung Gott sind
vielleicht die beste Art und Weise,
mit Leiden und Verzweiflung umzugehen.
Gott wird zuhören und niemanden im Stich lassen.
Theodizee (von altgriechisch θεός theós ‚Gott‘ und δίκη díkē ‚Gerechtigkeit‘) heißt „Gerechtigkeit Gottes“
oder „Rechtfertigung Gottes“. Gemeint sind verschiedene Antwortversuche auf die Frage, wie das Leiden in
der Welt zu erklären sei vor dem Hintergrund, dass Gott einerseits allmächtig, andererseits gut sei. Der Begriff
„Theodizee“ geht auf den Philosophen und frühen Aufklärer Gottfried Wilhelm Leibniz zurück. (Wikipedia)
6
Gemeindegruß 1/2015
Anne und Nikolaus Schneider,
„Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist:
Leben und Glauben mit dem Tod eines geliebten Menschen“, Neukirchen 2006
Text: Gabriele Müller-Schledorn
I
m Februar 2005 verstirbt die
22-jährige jüngste Tochter der
Eheleute Schneider nach einer
Leukämie-Erkrankung.
Nikolaus
Schneider, damals Präses der Rheinischen Kirche, schreibt gemeinsam
mit seiner Frau über die Jahre des
Hoffens und der Rückschläge, über
die Zeit des Sterbens und die Trauer
der Eltern.
Dabei schreibt Jede/r im jeweils
eigenen Stil: Anne Schneider in
Form von Briefen an ihre verstorbene Tochter, Nikolaus Schneider
eher sachlich-reflektierend. Beide
orientieren sich aber im Verlauf des
Buches an jeweils derselben Strophe
aus Bonhoeffers Silvesterlied: „Von
guten Mächten“.
Gleichzeitig bleibt aber ein Teil
dieses Liedes, die dritte Strophe
„ein Stachel“ (A. Schneider, S. 30):
„Und reichst du uns den schweren Kelch,
den bittren
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand“.
„..ob du wohl inzwischen Zeit und
Gelegenheit hattest, Bonhoeffer zu
fragen, warum er diesen für uns
anstößigen und ärgerlichen Vers in
dem für uns so wichtigen Gedicht
und Lied geschrieben hat?“ (A.
Schneider an ihre Tochter, S. 27).
„Jesus betete nicht: ‘Gott, danke,
dass ich den Kelch des Leidens trin-
ken darf.‘ Und er starb nicht tapfer
lächelnd und Dankpsalmen singend
am Kreuz.“ (N. Schneider, S. 34)
Und gerade hier liegt für mich die
Stärke dieses Buches: Die Autoren
erliegen nicht dem Anspruch an
die „Vorzeige-Protestanten“, den
Tod ihrer Tochter fromm zu erklären „Im Moment ist es für mich
kein Trost, zu glauben, dass du
auch im Sterben bei Gott geborgen bist“….“In diesen Tagen habe
ich mir von meiner Seite eine ‚Auszeit’ von meiner Gottesbeziehung
genommen“(A. Schneider, S. 20),
die Eltern leiden und trauern vor
und streiten – wie Hiob – mit Gott.
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.
Von guten Mächten
Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns bereitet hast.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer; epd, Gemeindebrief-Redaktion
Dietrich Bonhoeffer
Gemeindegruß 1/2015 7
Sie sind eingeladen!
Konfirmation(en)
Weltgebetstag 2015
Sieben Wochen ohne – Gesprächsgruppe
Goldene Konfirmation
Frauen aller Konfessionen sind
zum Gottesdienst am Weltgebetstag der Frauen eingeladen:
Liebe Leserin, lieber Leser,
am Aschermittwoch (18. Februar 2015) beginnt die Fastenzeit.
Seit vielen Jahren gibt es auch in
unserer Gemeinde in dieser Zeit
eine Gesprächsgruppe zu jährlich
wechselnden Themen.
War es in früheren Jahren eher der
Verzicht auf Süßes oder auf das
abendliche Glas Rotwein, so folgten immer mehr Einladungen zum Fasten im Kopf: Sieben Wochen lang
die Routine des Alltags hinterfragen, eine neue Perspektive einnehmen,
entdecken, worauf es in meinem Leben ankommt!
Im Jahr 2015 lautet nun das Motto
„Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen“.
Hier geht es darum, das Unverwechselbare an uns Menschen zu entdecken
und wertzuschätzen – nicht nur an mir, sondern auch an meinen Mitmenschen und Nachbarn. Da sind u.a. Toleranz und Humor gefragt!
Ich lade Sie herzlich zu unserer Gesprächsreihe hierzu ein.
Wie in den vergangenen Jahren treffen wir uns wöchentlich bei einer Tasse
Tee zu diesem „heißen“ Thema:
Freitag, 6.März 2015,17:00 Uhr
in der katholischen Kirche St.
Maria Königin in Sankt Augustin
Im Anschluss an den Gottesdienst
findet ein gemütliches Beisammensein im katholischen Pfarrzentrum
statt.
Im Jahr 2015 kommt die Gebetsordnung von den Bahamas. Das
Thema heißt:
„Begreift Ihr meine Liebe?“
Jeden Donnerstag in der Fastenzeit, ab dem 19. Februar 2015,
jeweils um 17:00 Uhr im Gemeindezentrum.
Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Renate Haupt, ☎ 33 29 39
Missionale 2015
Es wird wieder zum jährlichen
Missionale-Treffen eingeladen:
Der Weltgebetstag 2015 wirft einen
Blick hinter die touristischen Reiseplakate mit ihren weiten Sandstränden und attraktiven Tauchzielen
und zeigt uns das Alltagsleben der
Frauen auf den Bahamas. Seine
neun Verfasserinnen gehören unterschiedlichen Generationen und
Konfessionen an. Sie sind Mitglieder der anglikanischen, römischkatholischen, baptistischen und
methodistischen Kirche sowie der
„Church of God of Prophecy“ und
der Gemeinschaft nichtkonfessioneller Kirchengemeinden.
8
Gemeindegruß 1/2015
Samstag, 21. März 2015, 13:30 - 19:00 Uhr
im Congress-Centrum Ost, Kölnmesse
Das Thema des Tages lautet:
„Abstauben – Die Bibel“
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.ekir.de/missionale/
Seit über 30 Jahren gibt es Missionale. Zu Beginn wird gemeinsam gesungen und bei einer Bibelarbeit auf Gottes Wort gehört (Stunde der Besinnung). Nach einem Kaffeetrinken (Stunde der Begegnung) laden verschiedene Seminare und Workshops zu einer Tiefenbohrung im Bereich des
christlichen Glaubens ein (Stunde der Ermutigung). Ein gemeinsamer
Gottesdienst schließt den Tag ab. Parallel zum Programm für die Erwachsenen gibt es seit einigen Jahren einen Kinder- und einen Jugendtreff.
Das Programm wird vorbereitet und verantwortet von einem ehrenamtlichen Trägerkreis.
Konfirmation 1965 in der Pauluskirche. Waren Sie dann oder in den zwei Jahren davor dabei?
Herzliche Einladung!
Zum dritten Mal feiern wir Goldene Konfirmation in unserer Pauluskirche.
Palmsonntag, 29. März 2015
Der Gottesdienst mit Feier des Hl. Abendmahls wird um 10:00 Uhr gehalten.
Eingeladen sind die in unserer Kirche konfirmierten Jahrgänge 1963, 1964 und 1965. Laut unseren Kirchenbüchern wurden damals insgesamt 105 Jugendliche konfirmiert. Jedoch ist es schwierig, sie nach all den Jahren ausfindig zu machen. Einige Ehemalige haben sich bereits bei uns gemeldet, worüber wir uns sehr freuen.
Eingeladen sind aber auch Gemeindeglieder, die in dieser Zeit in einem anderen Ort konfirmiert wurden und
keine Gelegenheit haben, dort ihre Goldkonfirmation zu feiern. Vielleicht steht aber auch ein älteres Jubiläum an!?
Bitte melden Sie sich bis zum 20. März 2015 in unserem Gemeindebüro bei Frau Sieben, ☎ (0 22 41) 20 49 34,
verbindlich an und teilen Sie uns mit, ob Sie auch an dem gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken teilnehmen möchten und ob Sie in Begleitung kommen.
Wir freuen uns mit Ihnen auf diesen Tag!
Konfirmation 2015
Maren Brecker
Lisa Hauser
Thomas Heiden
Artur Neizel
Alexander Winter
Die Konfirmation ist am Sonntag, dem 3. Mai 2015 um 10:00 Uhr.
Das Abendmahl für die Konfirmanden, ihre Angehörigen und die
Gemeinde ist im Gottesdienst „anders“ am Sonntag, dem 7. Juni.
Gemeindegruß 1/2015 9
Einladungen und Infos
IM Mai wird gefeiert!
Kinderkirche
Frühlingskonzert in Holzlar
Maigarten der Gemeinde 2015
Der nächste Kinderkirche-Termin
ist geplant für das Wochenende:
Flauto Dolce Bonn-Sankt Augustin lädt zum Frühlingskonzert ein:
25.04.2015 - 26.04.2015
Beim Redaktionsschluss stand nicht
fest, ob dieser Termin stattfinden
kann.
Ihr bekommt rechtzeitig Post von
uns wenn es bei dem Termin bleibt!
Wir sagen Danke!
Zahlen aus der
Adventssammlung 2014
D
ie Diakoniesammlung, die
im letzten Jahr unter dem
Motto „Türen öffnen“
stand, erbrachte 6405,50 €. Von diesem Betrag bleiben 35% (2241,75 €)
in unserer Gemeinde und stehen für
Projekte und Einzelmaßnahmen zur
Verfügung
Wir möchten uns an dieser Stelle
ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken.
Die – wie im vergangenen Jahr – im
Gemeindegruß eingelegten Überweisungsträger wurden diesmal in
noch größerem Maße verwendet.
Über 55% der eingenommen Spenden gingen auf diesem Wege ein.
Die an Weihnachten für „Brot für
die Welt“ eingenommenen Kollekten erbrachten insgesamt 1990,09 €.
10
Gemeindegruß 1/2015
10. Mai 2015, 15.00 Uhr
im ev. Gemeindezentrum Bonn-Holzlar, Heideweg 27.
Im ersten geistlichen Teil musizieren die Blockflöten gemeinsam mit
dem Chor Hangelar-Holzlar zwei Doppelchöre von Johann Sebastian Bach:
„Ich lasse dich nicht“ und Johann Ludwig Bach: „Ich will auf den Herren
schauen“. Mit Gemshörnern hören Sie „Cantate Domino“ von Hans Leo
Haßler, mit Blockflöten Luca Marenzio: „La primavera è ritornata“.
Nach einer Kaffeepause stehen die Kantate von Johann Christoph
Pepusch: „Meneloas“ auf dem Programm, Frühlingslieder des Chores und
zwei zeitgenössische Stücke für Blockflötenorchester von Sylvia Corinna
Rosin: „Raindrops“ und Andrew Challinger: „Waltzer and Hurdles“.
Mitwirkende:
ev. Kirchenchor Hangelar-Holzlar, Leitung: Bettina Ostenrath
Flauto Dolce Bonn-Sankt Augustin, Leitung: Reglindis Steger
Sopran: Bettina Maria Kreuzer
Soloaltflöte: Reglindis Steger
Cello: Kathrin Lange
Orgel und Klavier: Theo Steger
Im Wonnemonat Mai laden wir Alle herzlich zum
Feiern in den „Maigarten“ am Gemeindezentrum
(am Vorabend des Gemeindefestes) ein!
Samstag, 30. Mai 2015, ab 18 Uhr
Bei Maibowle und Maibock soll es ein netter Abend werden. Für
Fingerfood, Snacks und Getränke (zum Selbstkostenpreis), auch
für die Jugend, ist gesorgt!
Foto: Schwander, Quelle: Wikimedia Commons
Das Organisationsteam freut sich wie immer auf zahlreiche
Teilnahme!
Foto: © janbussan, Quelle: Fotolia
Gemeindefest 2015
Mitarbeiter gesucht für die TelefonSeelsorge
Die TelefonSeelsorge Bonn/Rhein-Sieg
sucht Mitarbeiter.
Die jährliche Ausbildung der TelefonSeelsorge Bonn/Rhein-Sieg beginnt
nach den Sommerferien, das Bewerbungsverfahren hat begonnen. Die
Nachfrage nach klärenden, entlastenden oder begleitenden Gesprächen ist
ungebremst hoch: rd. 12.000 waren es vergangenes Jahr. 95 Frauen und
Männer gehen in ihrer Freizeit der Seelsorge am Telefon nach, unentgeltlich. Sie werden professionell begleitet, ihr diskretes Engagement erfährt
große Wertschätzung. Für Herbst werden 12 neue Kollegen und Kolleginnen gesucht: Menschen zwischen 27 und 65, die sich neben Privatleben und
Beruf ein im Anspruch gehobenes, längerfristiges Engagement vorstellen.
Die Ausbildung dauert 1,5 Jahre und findet wöchentlich abends in Bonn
statt. Voraussetzung sind Belastbarkeit, Selbstreflexion, Gruppenfähigkeit,
christliche Wertorientierung und Verbindlichkeit. Das Bewerbungsverfahren für den neuen Kurs endet im Juni.
Nähere Information unter info@ts-bonn-rhein-sieg.de bzw. telefonisch
unter ☎ 0228 / 65 33 44.
Gemeindefest an der Pauluskirche
Gottesdienst
Sonntag, 31. Mai 2015, 10:00 Uhr
Im Anschluss buntes Programm
Wir bitten um Essensspenden für das Mittagsbüfett und die Kuchentafel!
Gemeindegruß 1/2015 11
GOTTESDIENSTE
Abendmahl –
ein sperriges
Element unseres
Gottesdienstes.
Pauluskirche, An den Drei Eichen 2,
Sonntag 10:00 Uhr
CBT-Wohnheim
St. Monika
Dienstag, 10:30 Uhr
03. März
14. April
05. Mai
02. Juni
März
März
01.03.2015 Gottesdienst
Vorstellung der Konfirmanden
08.03.2015 Gottesdienst
15.03.2015 Gottesdienst
22.03.2015 Gottesdienst
29.03.2015 Gottesdienst
Goldene Konfirmation
Achtung Sommerzeit!
Präd. Kemper
Präd. Kemper
Präd. Kemper
Präd. Kemper
Prädikantin Kemper
Prädikant Schuhmann
Pastorin Poliak
Prädikant Röhrbein
Pfarrer Schledorn *
April
Sankt Franziskus
Seniorenzentrum
Samstag, 10:30 Uhr
07. März
03. April
09. Mai
Prädikantin
Kemper
Prädikantin
Kemper
Prädikantin
Kemper
Alle Bewohner, sowie Gäste und
Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen!
Zeichenerklärung
Fair-Kauf
Abendmahl mit Wein
Abendmahl mit Saft
Die Wüste und Einöde wird
frohlocken, und die Steppe wird
jubeln und wird blühen wie die
Lilien.
Jesaja 35, 1
April
Donnerstag, 02.04.2015
03.04.2015
05.04.2015
Montag, 06.04.2015
12.04.2015
19.04.2015
26.04.2015
18:30 Uhr Gründonnerstag
Karfreitag
Ostersonntag
Ostermontag
Gottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Prädikantin Kemper
Pfarrer Schledorn
Prädikant Dr. Härte
Pastorin Poliak
Pfarrerin Sondermeier
Pastorin Poliak
Pfarrer Schledorn
Mai
Wahrlich, dieser ist
Gottes Sohn gewesen!
Matthäus 27,54
Mai
03.05.2015
10.05.2015
Donnerstag, 14.05.2015
17.05.2015
24.05.2015
Montag, 25.05.2015
31.05.2015
Konfirmation Gottesdienst
Christi Himmelfahrt
Gottesdienst
Pfingstsonntag
Pfingstmontag
Gottesdienst
Anschließend Gemeindefest
Pfarrer Schledorn
Pastorin Poliak
Pfarrer i.R. Becker
Pfarrer Schledorn
Prädikant Röhrbein
Pfarrer Schledorn
Pfarrer Schledorn
Juni
Ist Gott für uns, wer kann wider
uns sein?
Römer 8,31
Juni
07.06.2015 Gottesdienst „anders“
Mit Abendmahl für die
Konfirmierten 2015 und die Gemeinde
Pfarrer Schledorn
Taufen
Kinderkirche – im Anschluss
wird gebruncht.
Posaunen
Kirchenchor
12
Gemeindegruß 1/2015
* Die Vertretungen von Pfarrer Schledorn für die jeweiligen Gottesdienste
werden aktuell auf der Homepage bekannt gegeben.
Nach jedem Gottesdienst in der Pauluskirche werden im Gemeinderaum
Kaffee, Tee und kalte Getränke angeboten. Nehmen Sie sich noch ein
wenig Zeit und nutzen Sie diese Gelegenheit zum Gedankenaustausch und
zu Gesprächen untereinander.
Schon allein die Liturgie: „Erhebt
Eure Herzen“: wie macht man das,
können wir das überhaupt?
„Recht und würdig ist es“: Wann
bin ich würdig?
„Dies ist mein Leib.. dies ist mein
Blut“: Jesu Leib essen? Und wieso
ist der Wein plötzlich Blut?
So stehen viele Menschen, die
an unserem Gemeindeleben und
unseren Gottesdiensten teilnehmen, dem Abendmahl eher fremd
gegenüber. Brauchen wir diesen
Ritus überhaupt (noch)?
Ist die Vorstellung des strafenden Gottes, der Jesus für uns zum
Opferlamm werden lässt, nicht
längst überholt vom Bild des liebenden, vergebenden Vaters?
Und doch ist das Abendmahl;
recht verstanden, das Herzstück
unseres Gemeindelebens, der Ausdruck unserer Gemeinschaft miteinander vor Gott schlechthin:
Nicht gemeinsame Interessen (wie
vielleicht im Handarbeitskreis oder
beim Tanztee), nicht das Alter oder
gar die Sympathie entscheiden
über diese Gemeinschaft. Beim
Abendmahl stehen wir auch mit
den Christen gemeinsam vor Gott,
mit denen wir nicht unbedingt
unsere Freizeit verleben würden,
die mit uns nicht einer Meinung
und uns vielleicht überhaupt nicht
sympathisch sind. Die Gemeinschaft, die uns am Tisch des Herrn
verbindet, ist ausschließlich getragen von Christus selbst. Jeder ist
eingeladen, auch wer sonst „nicht
dazugehört“, wer vielleicht übersehen wird.
Gemeindegruß 1/2015 13
Regelmäßige Termine
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Terminkalender
Taufseminare
Glaube gibt zu denken
10:00 Uhr Gottesdienst
Anschließend Kaffeestunde
15:00 Uhr Jugendtreff
Jugendliche von 12 bis 16 Jahren
Vorbereitungsabende vor der Taufe, Infos Pfarrer Schledorn ☎ 2 13 39
Gesprächsabende
Infos: Pfr. Schledorn ☎ 2 13 39
14:30 Uhr Seniorentreff
15:00 Uhr Wechselndes Programm
Margret Lehmacher und Team, ☎ 20 43 15
19:30 Uhr Übungsabend des Kirchenchores
Reinhard Nolde ☎ 33 29 91
Morgenkreis
Dienstag, 12.Mai 2015,20:00Uhr und
Donnerstag,21.Mai 2015,20:00Uhr
Seminar zum Taufgottesdienst am 25. Mai 2015
Ein Bildungsangebot in unserer Gemeinde, Infos: Ulla Pabst ☎ 33 26 96
Dienstag, 10.März 2015, 9:00Uhr
Wissen wir wer Brigitte Schröder war?
– Deutschlands erste „Grüne Dame“ –
Referentin: Ulla Pabst
8:00 Uhr Schulgottesdienst Grundschule
16:30 Uhr Konfirmanden-Nachmittag
(Unterricht und offene Tür für Katechumenen)
18:00 Uhr AKKU (ArbeitsKreis Kirchlicher Unterricht)
Dienstag, 14.April 2015, 9:30Uhr
Freude und Leid sind nah beieinander.
– Evangelische Seelsorge in der Kinderklinik Sankt Augustin –
Referentin: Pfarrerin Brigitte Sondermeier, Sankt Augustin
Treffpunkt: 9:30 Uhr im Foyer der Kinderklinik
9:00 Uhr Bastel- und Handarbeitskreis
16:30 Uhr Katechumenen-Nachmittag
(Unterricht und offene Tür für Konfirmanden)
18:00 Uhr AKKU (ArbeitsKreis Kirchlicher Unterricht)
19:00 Uhr Übungsstunde des Posaunenchores
Dienstag, 12.Mai 2015, 9:00Uhr
30 Jahre Morgenkreis – ein Grund zu feiern
Treffpunkt: in der Kirche
9:30 Uhr „Bewegung bis ins Alter“
Frau Ritter, ☎ 943 08 98
19:00 Uhr Probe von Flauto Dolce Sankt Augustin,
14-täglich
Leitung: Reglindis Steger, ☎ 0 22 41 - 33 74 46
Übungsstunden des Posaunenchores
Helmut Nachtsheim, ☎ 31 29 15
16:30 Uhr Anfänger
17:15 Uhr Jungbläser
18:00 Uhr Fortgeschrittene
Infos: Gabriele Müller-Schledorn
☎ 2 13 39
Treffen nach Vereinbarung.
Besuchsdienst
Dienstag:
26.05.2015,19:30 Uhr
Gemeindegruß-Verteiler Treffen
Infos: Renate Haupt, ☎ 33 29 39
Freitag,
6.März 2015, 17:00Uhr
(Sankt Maria Königin)
Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
In diesem Jahr kommt die Gebetsordnung von den Bahamas.
Anschließend findet ein gemütliches Beisammensein im katholischen
Pfarrzentrum statt.
Mittwoch, 15.April 2015, 19:00Uhr
„Schwesternbeziehungen“
Referentin: Margret Stößel
Mittwoch, 13.Mai 2015, 19:00Uhr
„Der Mai ist gekommen…“
Referentin: Karin Valecchi
Hier finden Sie die Termine unserer regelmäßigen Angebote. Viele
Gemeindeglieder kennen sie schon, aber wir möchten auch neue Gäste
herzlich dazu einladen, vorbei zu schauen. Es erwarten Sie interessante
Themen und Menschen, die sich freuen, Gemeinschaft zu erleben. Hier
finden Sie Anregungen und nette Kontakte. Bei Fragen zu einem Angebot rufen Sie bei der jeweils angegebenen Nummer oder im Gemeindebüro an.
Gemeindegruß 1/2015
Arbeitskreis „Eine Welt“
Frauenkreis
Sie sind
herzlich eingeladen!
14
Im Zeitraum März bis Mai 2015
finden die Gesprächsabende nach
Absprache statt. Information dazu
erhalten Sie im Gemeindebüro.
Kleidersammlung
Die nächste Kleidersammlung
für die v. Bodelschwinghschen
Anstalten Bethel findet in der
folgenden Zeit statt:
13. bis 18. April 2015,
jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr
Plastiksäcke zur Verpackung sind
im Foyer des Gemeindezentrums
erhältlich. Abgabestelle ist die
Garage rechts neben der Pauluskirche, An den Drei Eichen.
Gemeindegruß 1/2015 15
Dringender Appell für Steffi
Können Sie helfen?
Sind Sie der geeignete Spender? Pfarrer Zenner bittet um Mithilfe
Wie werde ich Stammzellspender?
Aber Steffi aus Sankt Augustin hat
eine aggressive Form von Leukämie.
Nach einer scheinbar erfolgreichen
Behandlung über ein Jahr kam jetzt
der Rückfall.
Wenn Sie zwischen 18 und 55 Jahre alt und gesund sind,
können Sie sich kostenlos registrieren lassen.
Dazu fordern Sie das Lebensretter-Set über die
Website der DKMS an (www.dkms.de).
Ihnen werden zwei Wattestäbchen zugeschickt,
mit denen Sie einen Wangenabstrich machen.
Diese schicken Sie wieder zurück.
Nun sind Sie registriert!
Was passiert, wenn ich
ein passender Spender bin?
Die DKMS ruft Sie an. Mit Ihrem nochmaligen Einverständnis
zur Stammzellspende werden Sie aufgeklärt
und ein Gesundheitscheck wird durchgeführt.
Erst danach erfolgt die Stammzellspende.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.dkms.de
Mit Ihrer Registrierung könnten Sie entweder
Steffis Lebensretter oder der eines anderen
Leukämiepatienten werden.
Lassen Sie sich kostenlos als Spender registrieren
und retten Sie Steffi das Leben!
16
Gemeindegruß 1/2015
Die Registrierung ist für Sie kostenlos!
Da alle Kosten von der DKMS selbst getragen werden, bitten
wir hier gleichzeitig um eine Geldspende an die DKMS,
damit diese wichtige Arbeit weiterhin möglich ist.
Gemeindegruß 1/2015 17
Abendmusik in der Pauluskirche...
Gedichteabend
Text: Helmut Nachtsheim
Text: Gabriele Gläsner,
Bilder: Jürgen Ullrich
M
ajestätisch mit „The Royals“ begrüßte der CVJMPosaunenchor zum 24.
Mal seine zahlreich erschienen
Zuhörer zur Abendmusik in der
Pauluskirche.
Die „Fanfare für St. Edmunsbury“ von Benjamin Britten zur 800
Jahr Feier der Magna Carta komponiert, führte die Zuhörer mit den
in drei unterschiedlichen Tonarten
geschriebenen Trompetenstimmen
in das frühe Mittelalter, als das Volk
und der Adel dem König weitreichende Zugeständnisse abhandelte.
Eine Suite mit Sätzen von Johann
Sebastian Bach unter anderem auch
mit dem bekannten „Air“ aus der
Orchestersuite Nr. 3. zeigte dann,
dass die Bläser nicht nur Piano spielen können, sondern sich auch mit
Gefühl in die Musik einfühlen, was
besonders im folgenden „Largo“
L
von Antonin Dvořák „Aus der
neuen Welt“ gefordert war.
Nach der Pause ging es mit neuen,
flotten Kompositionen von Michael
Schütz, einem „Sambango“, Latin
Dance“ und einer „Swing-Intrade“
weiter zum Schlussstück der Abendmusik, zu „Jesus Christ, Superstar“
von Andrew Lloyd Webber.
Lang anhaltender Beifall und eine
großzügige Spende von 690 Euro
für das Patenprojekt der Kirchengemeinde von EcoSelva in Peru
belohnte die Bläserinnen und Bläser
für diese gelungene Abendmusik.
Und zur nächsten wurde schon eingeladen, Sonntag, den 08.11.2015, in
die Pauluskirche.
Chor und Flauto Dolce im Gottesdienst
Text: Anne Broer
D
ie achtstimmige Motette
„Alleluja! Freuet euch,
ihr Christen alle“ von
Andreas Hammerschmidt war das
diesjährige Adventsprojekt unseres
Kirchenchores mit dem Flötenensemble „Flauto Dolce Sankt Augustin“ und wurde am 3. Adventssonntag im Gottesdienst vorgetragen.
Das gemeinsame Musizieren war
wie immer anregend und lässt auf
weitere Projekte hoffen!
18
Gemeindegruß 1/2015
ieben Sie Gedichte und Balladen?
Dann waren Sie auch diesmal wieder richtig beim Gedichteabend im Gemeindezentrum der
Pauluskirche am 30. Oktober 2014.
Wie bereits 2013 trug Elke Grönitz souverän, sicher und gekonnt
in buntem Wechsel Gedichte von
Mörike, Ernst, Fontane, Miegel,
Brentano, Heine, Kästner, von Liliencron, Uhland und natürlich auch
Ringelnatz vor. So gab sie uns einen
Einblick in die Vielfalt deutscher
Foto dem Gedicht „Der Handstand
Lyrik.
Passend zu diesen Gedichten auf der Loreley“ von Erich Kästner
wurden uns wieder wunderschöne zuzuordnen war.
Landschaftsaufnahmen und Bilder
gezeigt, die Jürgen Ullrich auf die
Leinwand zauberte, Bilder, die zum
Nachdenken, aber auch zum Rätseln einluden.
So wurde uns z. B. das Foto eines
Schieferdaches gezeigt, auf dem
das Wort „Lore –„ stand, wer aber
wusste, dass es für das Wort „Schiefer“ auch noch das Wort „Ley“ gibt,
konnte schnell erraten, dass dieses
Auch dieses Mal untermalte die
Gläsner-Band nach jeweils zwei bis
fünf Gedichten den Vortrag mit
passend ausgewählten Musikstücken in verschiedenen Variationen.
Und damit auch das leibliche Wohl
nicht zu kurz kam, gab es Plätzchen
und die schwedische Spezialität
„Glögg“, die unserem Glühwein
ähnelt.
„Ringelnatz trifft Bekannte“,
erneut ein überaus gelungener
Abend, der auf eine Wiederholung
hoffen lässt.
Herbstbasar – ein Dankeschön
Helgard Huchler
D
er Bastel- und Handarbeitskreis sagt allen
„Danke“, die durch ihren
Einkauf bei unserem Herbstbasar
am Sonntag, dem 16. November
2014, dazu beigetragen haben, dass
wir mit einem Erlös von 425,00
Euro den Evangelischen Kindergarten der Paulus-Kirchengemeinde,
Pauluskirchstraße 3a, unterstützen
konnten.
Ein besonderer Dank gilt allen,
die im Laufe des Jahres 2014 durch
ihre aktive Mithilfe dazu beigetragen haben, damit der Basar entsprechend ausgestattet werden konnte.
Gemeindegruß 1/2015 19
Der „Mitarbeiterabend...
Ganz aktuell...
...eine gute Tradition!
Noch kurz vor Druck eingetroffen...
Text: Monika Heiden
Kindersachen-Flohmarkt
A
m 27. Januar fand das alljährliche Mitarbeiter-Essen
statt.
Mit der Einladung zum zwanglosen Beisammensein bei gutem Essen
und Trinken in netter Gesellschaft
bedankt sich die Kirchengemeinde
regelmäßig bei allen haupt-, nebenund ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Viele davon sind auch diesmal gerne
der Einladung gefolgt.
Es war wieder ein sehr gemütlicher
Abend. Nach einer kurzen Begrüßung, die Herr Gläsner in Vertretung von Herrn Pfarrer Schledorn
hielt, wurde das reichhaltige Buffet
eröffnet.
Honka und Frau Karola Honka- reitet und sich auch noch während
Unser ganz besonderer Dank Makies sowie Herrn Yorick Hanne- der Feier um das Wohl der Gäste
gilt an dieser Stelle Herrn Michael ken, die diesen Abend so gut vorbe- gekümmert haben.
Auch in diesem Frühjahr veranstaltet der Kindergarten im Gemeindezentrum einen Kindersachenflohmarkt:
Samstag, 21.03.2015, 11:00 - 13:00 Uhr
Es werden Kinderbekleidung, Spielsachen und viele andere Artikel rund ums
Kind angeboten.
Für das leibliche Wohl ist in Form von Kaffee, Kuchen (gerne auch zum
Mitnehmen) und Waffeln zu moderaten Preisen gesorgt.
Der Erlös aus Standgebühr und Cafeteria kommt in vollem Umfang den
Kindern des Kindergartens zugute. In naher Zukunft muss das Sandspielhaus ersetzt werden und der Erlös dieses und wohl auch der nächsten Flohmärkte soll einen kleinen Teil der dafür
anfallenden Kosten decken.
Reservierungen für Verkaufstische (5€ pro Tisch) werden gerne online (elternbeirat.pauluskirche@yahoo.de) oder
telefonisch unter ☎ 02241-2094444 (Herr Sparbrodt) entgegen genommen.
Alle sind herzlich Willkommen zum Stöbern oder Genießen eines leckeren Stück Kuchens.
Kumm los mer fiere!
Text und Fotos: Claudia Lübcke
Der Saal war voll und die Stimmung
toll; dank unseres „Viererrates“
wurde auch dieses Jahr wieder Karneval in unserer Gemeinde gefeiert
– VIELEN DANK!
Kevin Gläsner – hier auch ein herzliches DANKE SCHÖN dafür –
sorgte als DJ für gute Musik und
damit auch tolle Stimmung.
Ich denke die Bilder sprechen für
sich, „Jung bis Alt“ hatten Spaß, in
diesem Sinne
3 x Augustin Alaaf!!!!
20
Gemeindegruß 1/2015
Gemeindegruß 1/2015 21
Lesen ist wieder cool!
Dank an Dr. Benjamin Härte
Die katholische öffentliche Bücherei unserer Nachbargemeinde lädt ein
Wir bedanken uns nach zweieinhalb Jahren guter Zusammenarbeit
W
ir laden Sie ein, uns zu besuchen.
4000 Leser besuchten im letzten Jahr die Katholische öffentliche Bücherei (KÖB) der Pfarrei Sankt
Maria Königin im Pfarrzentrum in der
Marienkirchstraße. Die Bücherei, die seit
1961 besteht, beherbergt insgesamt 6500
Medien: Romane, Krimis, Kinder- und
Jugendbücher, aber auch Sachbücher zu vielen Themen, Reiseführer, Musik-CDs, Hörspiele und -bücher; auch aktuelle Filme für
alle Altersgruppen auf DVD gehören zum
Angebot.
Jedes Jahr kommen rund 300 neue Medien
hinzu. Die persönliche Beratung und das
große Sortiment, das sowohl Aktuelles als
auch Klassiker enthält, ermöglichen jedem
Leser und Benutzer, rasch das Passende zu
finden. Alljährlich findet in der Vorweihnachtszeit eine Buchausstellung statt. Dabei
haben Leser die Möglichkeit, aus einem großen Angebot neu erschienener Bücher zu
wählen.
Getragen wird die Bücherei durch Mittel des Erzbistums Köln, der Pfarrei Sankt
Maria Königin, der Stadt Sankt Augustin,
durch Spenden und Kollekten, sowie durch
das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter.
Sie heißt natürlich auch nichtkatholische
Leser herzlich willkommen. Nah bei der
Kirche und an vier Tagen in der Woche
nachmittags geöffnet ist die Bibliothek für
Jung und Alt leicht und schnell zu erreichen.
(Vor-)Bestellungen und Verlängerungen
können telefonisch sowie, seit kurzem, per
E-Mail getätigt werden. Weitere große Vorteile der KÖB Sankt Maria Königin sind die
kurzen Wege, die Möglichkeit, Bücher zum
Beispiel im Krankheitsfall nach Hause geliefert zu bekommen, und selbstverständlich
die Berücksichtigung von Leserwünschen
bei den Neuanschaffungen; außerdem können bei Bedarf auch Bücher über die KÖB
geordert werden.
22
Gemeindegruß 1/2015
S
Die KÖB Sankt Maria Königin freut sich
auf Ihren Besuch.
Sie erreichen uns unter der Telefonnummer
02241/9760530 oder unter der
Mailadresse kb.mk@t-online.de
Öffnungszeiten
(außerhalb der Schulferien)
dienstags
16.30 - 18.30 Uhr
mittwochs/donnerstags 17.00 - 18.00 Uhr
freitags
16.00 - 18.00 Uhr
1. Mittwoch im Monat 09.00 - 11.00 Uhr
eit dem Sommer 2012 hat Benjamin Härte während seines
Theologie-Studiums in unserer Gemeinde „gejobbt“. Neben
vielen anderen Aufgaben, dem
Predigtdienst, der Arbeit im SanktMonika-Haus war er aufgrund seiner beruflichen Vorbildung auch für
die Öffentlichkeitsarbeit zuständig
und hat uns in den letzten Monaten dabei auch noch ehrenamtlich
begleitet.
Gemeinsam haben wir das Konzept für die Umgestaltung des
Gemeindegrußes entwickelt, haben
gelernt, wie Layouts und Texte von
einem Profi gesehen werden, konnten urheberrechtliche Fragen klä-
ren lassen. Auch ein großer Teil der
theologischen Artikel stammte aus
der Feder von Benjamin Härte, und
seine Kontakte an der Theologischen Fakultät der Universität Bonn
und im Kirchenkreis haben uns oft
zu Gastbeiträgen und Interviews
verholfen.
Nun verlässt uns Benjamin Härte.
Im Gemeindeleben wird er hoffentlich noch gelegentlich anzutreffen
sein, ansonsten muss er sich in den
nächsten Monaten mit dem ersten
kirchlichen Examen beschäftigen,
einer Abfolge sehr aufwendiger
Hausarbeiten, Klausuren und Kolloquien. Danach wird er ins Vikariat
wechseln.
Für die vergangenen zweieinhalb
Jahre möchten wir uns bei Dir, Ben,
recht herzlich bedanken. Für die
kommenden Monate wünschen wir
Dir viel Erfolg und Gottes Segen
für Deinen weiteren Werdegang.
das Redaktionsteam
Rückblick
Taufen
Bestattungen
Romy Emilia Dourado,
Bonner Str. 162
Gertrud Bloss geb. Fuchs, 90 Jahre
Marienkirchstr. 14
Manfred Pankauke, 74 Jahre
St. Franziskus Seniorenzentrum
Tobias Gabriel,
Heckenweg 11
Margerit Delitz geb. Keun, 90 Jahre
Kleiststr. 5
Ingrid Robens geb. Schröer, 81 Jahre
Kleiststr. 14
Anna Köhler,
Nelly-Sachs-Str. 3
Hertha Holzinger geb. Arnholdt, 88 Jahre
St. Franziskus Seniorenzentrum
Wilfried Schüchter, 77 Jahre
Pestalozzistr. 3
Auguste Kleinmeyer geb. Moritz, 99 Jahre
CBT Wohnheim St. Monika
Max Spiegel, 87 Jahre
St. Franziskus Seniorenzentrum
Dora Lück, 94 Jahre
St. Franziskus Seniorenzentrum
Gemeindegruß 1/2015 23
Adressen
Evangelische Kirchengemeinde St. Augustin
Pauluskirchstr. 3c
53757 Sankt Augustin
Internetadresse: www.ev-pauluskirche-sankt-augustin.de
PAULUSKIRCHE
An den Drei Eichen 2
Gemeindebüro
(Eingang Pauluskirchstr. 3c)
Pauluskirchstr. 3c
Doris Sieben
☎ 0 22 41 - 20 49 34
 0 22 41 - 9 45 49 43
st.augustin@ekir.de
☎ 0 22 41 - 2 13 39
 achschle@web.de
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag
9:30 bis 12:00 Uhr
KIRCHENMUSIK
Reinhard Nolde
☎ 0 22 41 - 33 29 91
Konto der Ev. Kirchengemeinde St. Augustin
IBAN: DE32 3705 0299 0025 0008 11
Swift-BIC: COKSDE33, Kreissparkasse Köln
CVJM-POSAUNENCHOR
www.cvjm-posaunenchor.info
Helmut Nachtsheim
☎ 0 22 41 - 31 29 15
Kindergarten
PFARRER Achim Schledorn
Fröbelstr. 2
KÜSTER
Michael Honka und Karola Honka Makies
Pauluskirchstr. 3b
DIAKONIN
Margitta Reinhardt
☎ 0 22 41 - 9 45 49 45
☎ 02241 - 9 05 26 88
 margittareinhardt@web.de
Pauluskirchstr. 3a
Karin Menz, Leiterin
☎ 0 22 41 - 20 24 47
evkiga-pauluskirche@web.de
Bürozeit im Kindergarten:
Montag, 8:00 bis 12:00 Uhr
Sprechzeiten nach Vereinbarung
Pflege zu Hause
Pflegedienst des „Karren“, Sankt Augustin
Ihr Presbyterium
Vorsitzender
Pfarrer Achim Schledorn
☎ 0 22 41 - 2 13 39
Weitere Presbyterinnen und Presbyter
Klaus Gläsner
☎ 0 22 41 - 33 23 86
Bärbel Hartleib
☎ 0 22 41 - 20 52 77
Dr. Monika Heiden
☎ 0 22 41 - 92 39 43
Margret Lehmacher
☎ 0 22 41 - 20 43 15
Claudia Lübcke
☎ 0 22 41 - 34 45 09
Helmut Nachtsheim
☎ 0 22 41 - 31 29 15
Reinhard Nolde
☎ 0 22 41 - 33 29 91
Ingo Scharnbacher
☎ 0 22 41 - 92 30 20
Doris Sieben
☎ 0 22 41 - 33 78 35
Daniel Zils
☎ 0 22 41 - 165 72 09
Uhlandstr. 4
Leitung: Dorle Walther
☎ 0 22 41 - 8 79 13 40
 0 22 41 - 8 79 13 42
 pflege@karren.de
Montag bis Freitag 10:00 bis 15:00 Uhr
Weitere Information: www.karren.de
Pfarrstelle für
Behindertenarbeit
Pauluskirchstr. 3c
(Zugang: An den Drei Eichen 2)
53757 Sankt Augustin
☎ 0 22 41 - 20 55 26
Pfarrer Paul Zenner und
Pfarrerin Katrin Wüst
www.pfarrstelle-fuer-behindertenarbeit.de
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